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Wie lange können wir die Ausrede "Anschlag" nun eigentlich nutzen? (BVB)

schwesterhilde @, Donnerstag, 20. April 2017, 00:37 (vor 38 Tagen) @ WBSTRR

Bei der Überschrift muss ich brechen. Ausrede Anschlag - geht es noch ne Spur unmenschlicher?

Es entsetzt nur noch. Gefühlt erlebt man solche Situationen oft. Den Versuch, traumatische, gewaltätige Erlebnisse von Opfern mit der Zeit zu verharmlosen und, noch schlimmer, die Auswirkungen als "Argument" gegen sie zu verwenden. In diesem Kontext sind Sprüche wie "jetzt stell dich mal nicht so an" und "jetzt muss aber auch mal gut sein" noch die üblicheren Varianten. Sie stellen nur den Beginn der dann einsetzenden sprachlichen Verharmlosung der gewaltätigen Taten dar. Ganz schlimm wird es dann, wenn die Opfer in eine Rechtfertigungshaltung gebracht werden sollen à la "Wie lange willst Du das noch als Ausrede gelten lassen" (siehe oben). Dann ist ein Punkt erreicht, der eigentlich nicht mehr erträglich ist. Eigentlich gar nicht mehr. Überhaupt nicht mehr.

 

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