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Heute wird dem RKI der 100.000 Corona-Tote gemeldet werden (Corona)

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 23.11.2021, 17:25 (vor 7 Tagen)
bearbeitet von pactum Trotmundense, Dienstag, 23.11.2021, 17:29

Morgen sehen wir es dann in der neuen Statistik. An dieser Stelle kann man auch mal Danke sagen.

Danke an alle, die das möglich gemacht haben. Danke an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der von Beginn an so schlecht war, dass die Ministerpräsidenten seinen Job machen mussten obwohl in einer pandemischen Lage der Föderalismus explizit NICHT gilt.

Danke an die Ministerpräsidenten, die immer zielsicher alle Maßnahmen um ihre jeweiligen Ferien, die Landtagswahlen und dann auch die Bundestagswahl herum steuern konnten.

Danke an die NSAfD, die zunächst die Regierung schlachten wollte, weil die nichts gegen die Pandemie unternehmen wollte, aber dann schnell umschwenkte um Hass und Misstrauen gegen alle gesunderhaltenden Maßnahmen zu säen, als die Regierung dann doch etwas machte.

Danke an die FDP, die zielsicher erkannt hat, dass jugendlicher Hedonismus und prekäre Verhältnisse in Kleinunternehmen sich hervorragend dazu eignen einen Kampf für "Freiheit" zu führen.

Danke an die Medien, die mit Clickbait-Überschriften, die das Gegenteil vom Inhalt widergaben oder komplett sinnverfälschende Aussagen trafen, Konfusion und Ängste schürten.

Danke an alle Talkshows, die mittels false balance zwar hohe Einschaltquoten, jede Menge Sekundärberichterstattung und zigtausende Twittertweets generierten, aber sonst keinen wertvolleren Output hatten als die restlichen Medien.

Danke an die asozialen Medien, die ihre Algorithmen so aufgestellt haben, dass man mit Bullshit eine höhere Reichweite hat als mit einem für die Gesellschaft konstruktiven Beitrag.

Danke an Anthroposophen und Homöopathen, die schon seit Jahrzehnten gegen Impfungen kämpfen und schon ganz zu Beginn der Pandemie ihre Chance begriffen haben und sich mit gezielter Vernetzung mit Nazis, Reichsbürgern und generell Verschwörungsmystikern zu einer gesellschaftlich relevanten Kraft hochputschen konnte, die es schaffte Politikern zu dummen Versprechen und Aussagen zu nötigen.

Danke an CDU, SPD und CSU, die als Bundesregierung in den letzten zwei Jahren nach dem Prinzip agierten, dass man jenen zuhört, die laut brüllen und generell eine Gesellschaft in Geiselhaft nehmen, als jenen, die tatsächliche Arbeit für die Gesellschaft leisten wie z.B. Pflegekräfte, Lehrer, Erzieher, Rettungs- und Ordnungskräfte.

Danke an all die Krakeeler und Schreihälse, die ihre eigenen Recherchen betrieben haben und allen klar machten, dass Pferdeentwurmungsmittel oder Bleichmittel immer eine gute Idee sind. In dem Zusammenhang ein spezielles Danke an Autoren veganer Kochbücher mit Hang zu Trash-TV, Asi-Schlager-Proleten und Influencer.

Danke an all die Arschloch-Akademiker, die trotz eines offensichtlich erfolgreichen Studiums, nicht begriffen haben, dass man als Wirtschaftswissenschaftler, Medizinhygieniker, Schwindelarzt oder Rechtsanwalt noch lange keinen Schimmer von Epidemologie und Virologie haben muss.

Danke an alle Drängler bei der Impfstoffvergabe, denen, die ohne Saufurlaub nicht auskommen, den Sackgesichtern, die glaubten, wenn sie selbst geimpft sind ist die Pandemie beendet und sie müssten keine Rücksicht mehr auf die jüngeren Ungeimpften nehmen und auch an alle, die die Scheiße durchgemacht haben, aber weil sie im künstlichen Koma nichts davon mitbekommen haben oder einen leichten Verlauf hatten, stolz erzählen wie harmlos doch alles ist, weil das so viel geiler ist als zuzugeben, dass man zuvor einfach nur dumme Scheiße erzählt hat.

100.000 Tote danken euch! Ich finde, da kann man ruhig mal klatschen!

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

Philipp54 @, Samstag, 27.11.2021, 13:34 (vor 3 Tagen) @ pactum Trotmundense

Der Mann gehört weg
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-impfstoffe-brandenburg-niedersachsen-101.html

Was positives von den Jecken in Kölle.

Perfekt organisierte drive-in-Aktion an der Lanxess-Arena.
Impfung ausschließlich mit Fahrzeuganfahrt, Parkanweiser, keine Wartezeit. 13.000 Impfungen am Tag, am Neumarkt einen Zukauf getätigt, für die Fußgänger mit Warteraum/Erholungsraum.
Gesamtkapazität 16.000 Impfungen. Freie Auswahl in der Kabine, ob Moderna oder BioNTec.

Mir bleibt weiter unverständlich, dass man keine Busse, Fahrdienste, die sonst nur täglich 3 Std. Arbeitszeit um die Kinder in die Schule zu bringen haben, nicht dafür einsetzt, dass die besonders Gefährdeten ihren Booster bekommen.
Systemversagen.

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

Habakuk, OWL, Samstag, 27.11.2021, 14:06 (vor 3 Tagen) @ Philipp54
bearbeitet von Habakuk, Samstag, 27.11.2021, 14:09

Der Mann gehört weg

Der Mann kommt ja auch weg.

Was positives von den Jecken in Kölle.

Perfekt organisierte drive-in-Aktion an der Lanxess-Arena.
Impfung ausschließlich mit Fahrzeuganfahrt, Parkanweiser, keine Wartezeit. 13.000 Impfungen am Tag, am Neumarkt einen Zukauf getätigt, für die Fußgänger mit Warteraum/Erholungsraum.
Gesamtkapazität 16.000 Impfungen. Freie Auswahl in der Kabine, ob Moderna oder BioNTec.

Es ist ohnehin nicht zu verstehen, warum Herr Spahn da vor ein paar Wochen dem Schwachkopf Gassen geglaubt hat, dass die niedergelassenen Ärzte das Boostern mal eben so nebenbei machen können. Da könnte man auch das Krankenhauspersonal nach Feierabend die Weihnachtspakete austragen lassen. Die aktuelle Lage ist nun mal eine nationale Katastrophe, und die gehört von Bund, Ländern, Städten und Kreisen gelöst. Deshalb ist das Vorgehen der Stadt Köln absolut richtig. Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass auch die Stadt Bielefeld täglich bis zu 5.000 Menschen in kommunalen Impfstellen impfen möchte, was in Relation zur Einwohnerzahl wohl etwa der gleichen Größenordnung entspricht. Die ganze Booster-Kampagne hätte von vorherein straff von öffentlicher Hand organisiert werden müssen. Das wäre erstens schneller gegangen und hätte zweitens vielen Bürgern und impfenden Ärzten Ärger und Frustration erspart. Bei aller Impfeuphorie sollte jedoch auch nicht vergessen werden: das Boostern bremst erst die fünfte Welle, für die vierte kommt es zu spät.

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

Rupo @, Ruhrpott, Samstag, 27.11.2021, 14:14 (vor 3 Tagen) @ Habakuk

*warum Herr Spahn da vor ein paar Wochen dem Schwachkopf Gassen geglaubt hat, dass die niedergelassenen Ärzte das Boostern mal eben so nebenbei machen können.*

wurde im Presse Club vor drei Wochen, meine ich, perfekt erklärt: gute Lobby Arbeit der niedergelassenen Ärzte!

Deutschland hat das beste, teuerste Apotheken System (auch so nen Lobby System).
Warum die einen nicht ne Spritze in den Arm hauen dürfen kapiert auch niemand.

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

MarcBVB @, Duisburg, Sonntag, 28.11.2021, 00:23 (vor 2 Tagen) @ Rupo

*warum Herr Spahn da vor ein paar Wochen dem Schwachkopf Gassen geglaubt hat, dass die niedergelassenen Ärzte das Boostern mal eben so nebenbei machen können.*

wurde im Presse Club vor drei Wochen, meine ich, perfekt erklärt: gute Lobby Arbeit der niedergelassenen Ärzte!

Deutschland hat das beste, teuerste Apotheken System (auch so nen Lobby System).
Warum die einen nicht ne Spritze in den Arm hauen dürfen kapiert auch niemand.

Ich erkläre es dir sehr gerne. Weil die zunächst eine Haftpflicht dafür brauchen.

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

Habakuk, OWL, Samstag, 27.11.2021, 15:26 (vor 3 Tagen) @ Rupo

wurde im Presse Club vor drei Wochen, meine ich, perfekt erklärt: gute Lobby Arbeit der niedergelassenen Ärzte!

Lobbyarbeit der Kassenärztlichen Vereinigungen. Diese ist keineswegs die Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte, sondern verwaltet und verteilt lediglich die Gelder, die die Krankenkassen ausschütten. Die Kassenärztlichen Vereinigungen vertreten in erster Linie die Interessen der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

Sebi @, Dülmen / Münster, Samstag, 27.11.2021, 23:12 (vor 2 Tagen) @ Habakuk

Lobbyarbeit der Kassenärztlichen Vereinigungen. Diese ist keineswegs die Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte, sondern verwaltet und verteilt lediglich die Gelder, die die Krankenkassen ausschütten. Die Kassenärztlichen Vereinigungen vertreten in erster Linie die Interessen der Kassenärztlichen Vereinigungen.

So sieht es aus!

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

DomJay @, Köln, Samstag, 27.11.2021, 14:11 (vor 3 Tagen) @ Habakuk

Der Mann gehört weg


Der Mann kommt ja auch weg.

Was positives von den Jecken in Kölle.

Perfekt organisierte drive-in-Aktion an der Lanxess-Arena.
Impfung ausschließlich mit Fahrzeuganfahrt, Parkanweiser, keine Wartezeit. 13.000 Impfungen am Tag, am Neumarkt einen Zukauf getätigt, für die Fußgänger mit Warteraum/Erholungsraum.
Gesamtkapazität 16.000 Impfungen. Freie Auswahl in der Kabine, ob Moderna oder BioNTec.


Es ist ohnehin nicht zu verstehen, warum Herr Spahn da vor ein paar Wochen dem Schwachkopf Gassen geglaubt hat, dass die niedergelassenen Ärzte das Impfen mal eben so nebenbei machen können. Da könnte man auch das Krankenhauspersonal nach Feierabend die Weihnachtspakete austragen lassen. Die aktuelle Lage ist nun mal eine nationale Katastrophe, und die gehört von Bund, Ländern, Städten und Kreisen gelöst. Deshalb ist das Vorgehen der Stadt Köln absolut richtig. Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass auch die Stadt Bielefeld täglich bis zu 5.000 Menschen in kommunalen Impfstellen impfen möchte, was in Relation zur Einwohnerzahl wohl etwa der gleichen Größenordnung entspricht. Die ganze Booster-Kampagne hätte von vorherein straff von öffentlicher Hand organisiert werden müssen. Das wäre erstens schneller gegangen und hätte zweitens vielen Bürgern und impfenden Ärzten Ärger und Frustration erspart. Bei aller Impfeuphorie sollte jedoch auch nicht vergessen werden: das Boostern bremst erst die fünfte Welle, für die vierte kommt es zu spät.

Weil die Ärzte sich mit Nachdruck als Impfer aufgedrängt haben und sogar priorisierte Belieferung gefordert haben. Tenor: Wir Ärzte haben die Infos wer geimpft werden muss und wann, wir haben die Kontaktdaten, wir erzeugen die Impfquote.

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

Ulrich @, Samstag, 27.11.2021, 16:37 (vor 3 Tagen) @ DomJay

Der Mann gehört weg


Der Mann kommt ja auch weg.

Was positives von den Jecken in Kölle.

Perfekt organisierte drive-in-Aktion an der Lanxess-Arena.
Impfung ausschließlich mit Fahrzeuganfahrt, Parkanweiser, keine Wartezeit. 13.000 Impfungen am Tag, am Neumarkt einen Zukauf getätigt, für die Fußgänger mit Warteraum/Erholungsraum.
Gesamtkapazität 16.000 Impfungen. Freie Auswahl in der Kabine, ob Moderna oder BioNTec.


Es ist ohnehin nicht zu verstehen, warum Herr Spahn da vor ein paar Wochen dem Schwachkopf Gassen geglaubt hat, dass die niedergelassenen Ärzte das Impfen mal eben so nebenbei machen können. Da könnte man auch das Krankenhauspersonal nach Feierabend die Weihnachtspakete austragen lassen. Die aktuelle Lage ist nun mal eine nationale Katastrophe, und die gehört von Bund, Ländern, Städten und Kreisen gelöst. Deshalb ist das Vorgehen der Stadt Köln absolut richtig. Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass auch die Stadt Bielefeld täglich bis zu 5.000 Menschen in kommunalen Impfstellen impfen möchte, was in Relation zur Einwohnerzahl wohl etwa der gleichen Größenordnung entspricht. Die ganze Booster-Kampagne hätte von vorherein straff von öffentlicher Hand organisiert werden müssen. Das wäre erstens schneller gegangen und hätte zweitens vielen Bürgern und impfenden Ärzten Ärger und Frustration erspart. Bei aller Impfeuphorie sollte jedoch auch nicht vergessen werden: das Boostern bremst erst die fünfte Welle, für die vierte kommt es zu spät.


Weil die Ärzte sich mit Nachdruck als Impfer aufgedrängt haben und sogar priorisierte Belieferung gefordert haben. Tenor: Wir Ärzte haben die Infos wer geimpft werden muss und wann, wir haben die Kontaktdaten, wir erzeugen die Impfquote.

Ich kann mich nur daran erinnern, dass die Ärzte zu Beginn der Impfkampagne mit impfen wollten. Angesichts der teils weiten Wege zu den Impfzentren war das nicht unbedingt die schlechteste Idee.

Später hat eigentlich nur Gassen dumme Aussagen getätigt.

Länder beklagen Lieferengpässe bei Impfstoff

Habakuk, OWL, Samstag, 27.11.2021, 15:23 (vor 3 Tagen) @ DomJay

Weil die Ärzte sich mit Nachdruck als Impfer aufgedrängt haben und sogar priorisierte Belieferung gefordert haben. Tenor: Wir Ärzte haben die Infos wer geimpft werden muss und wann, wir haben die Kontaktdaten, wir erzeugen die Impfquote.

Gassen und sein degenerierter Verwaltungsverein haben sich aufgedrängt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ist nicht "die Ärzte". Frag einfach mal deinen Hausarzt. Spahn und Gassen haben das in irgendeinem Hinterstübchen unter vollem Einsatz ihrer Spatzenhirne ausgeklüngelt.

Zu spät Bestellt und jetzt kommt dann auch noch zu wenig

DomJay @, Köln, Samstag, 27.11.2021, 13:39 (vor 3 Tagen) @ Philipp54

Der Mann gehört weg
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-impfstoffe-brandenburg-niedersachsen-101.html

Was positives von den Jecken in Kölle.

Perfekt organisierte drive-in-Aktion an der Lanxess-Arena.
Impfung ausschließlich mit Fahrzeuganfahrt, Parkanweiser, keine Wartezeit. 13.000 Impfungen am Tag, am Neumarkt einen Zukauf getätigt, für die Fußgänger mit Warteraum/Erholungsraum.
Gesamtkapazität 16.000 Impfungen. Freie Auswahl in der Kabine, ob Moderna oder BioNTec.

Mir bleibt weiter unverständlich, dass man keine Busse, Fahrdienste, die sonst nur täglich 3 Std. Arbeitszeit um die Kinder in die Schule zu bringen haben, nicht dafür einsetzt, dass die besonders Gefährdeten ihren Booster bekommen.
Systemversagen.

Ok, seit April war eben nicht genug Zeit jedem die Termine für die Bestellung zu nennen. Das ist wie heute auf Black Friday zu hoffen und dann zu meckern, dass keins mehr kommt.

Zu spät Bestellt und jetzt kommt dann auch noch zu wenig

Philipp54 @, Samstag, 27.11.2021, 13:54 (vor 3 Tagen) @ DomJay

Der Mann gehört weg
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-impfstoffe-brandenburg-niedersachsen-101.html

Was positives von den Jecken in Kölle.

Perfekt organisierte drive-in-Aktion an der Lanxess-Arena.
Impfung ausschließlich mit Fahrzeuganfahrt, Parkanweiser, keine Wartezeit. 13.000 Impfungen am Tag, am Neumarkt einen Zukauf getätigt, für die Fußgänger mit Warteraum/Erholungsraum.
Gesamtkapazität 16.000 Impfungen. Freie Auswahl in der Kabine, ob Moderna oder BioNTec.

Mir bleibt weiter unverständlich, dass man keine Busse, Fahrdienste, die sonst nur täglich 3 Std. Arbeitszeit um die Kinder in die Schule zu bringen haben, nicht dafür einsetzt, dass die besonders Gefährdeten ihren Booster bekommen.
Systemversagen.


Ok, seit April war eben nicht genug Zeit jedem die Termine für die Bestellung zu nennen. Das ist wie heute auf Black Friday zu hoffen und dann zu meckern, dass keins mehr kommt.

Der Fehler war mMn das Schließen der Impfzentren.
Dann braucht man auch nichts mehr zu bestellen.
Termine für Impfungen beim Hausarzt für März 22 kann nie richtig gewesen sein.
Und jetzt auch noch Moderna in Praxen verimpfen. Mein Hausarzt sagt dazu nur, der Spahn spinnt.

Zu spät Bestellt und jetzt kommt dann auch noch zu wenig

DomJay @, Köln, Samstag, 27.11.2021, 14:09 (vor 3 Tagen) @ Philipp54

Der Mann gehört weg
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-impfstoffe-brandenburg-niedersachsen-101.html

Was positives von den Jecken in Kölle.

Perfekt organisierte drive-in-Aktion an der Lanxess-Arena.
Impfung ausschließlich mit Fahrzeuganfahrt, Parkanweiser, keine Wartezeit. 13.000 Impfungen am Tag, am Neumarkt einen Zukauf getätigt, für die Fußgänger mit Warteraum/Erholungsraum.
Gesamtkapazität 16.000 Impfungen. Freie Auswahl in der Kabine, ob Moderna oder BioNTec.

Mir bleibt weiter unverständlich, dass man keine Busse, Fahrdienste, die sonst nur täglich 3 Std. Arbeitszeit um die Kinder in die Schule zu bringen haben, nicht dafür einsetzt, dass die besonders Gefährdeten ihren Booster bekommen.
Systemversagen.


Ok, seit April war eben nicht genug Zeit jedem die Termine für die Bestellung zu nennen. Das ist wie heute auf Black Friday zu hoffen und dann zu meckern, dass keins mehr kommt.


Der Fehler war mMn das Schließen der Impfzentren.
Dann braucht man auch nichts mehr zu bestellen.
Termine für Impfungen beim Hausarzt für März 22 kann nie richtig gewesen sein.
Und jetzt auch noch Moderna in Praxen verimpfen. Mein Hausarzt sagt dazu nur, der Spahn spinnt.

Zusätzlich zu Spahn, ergibt hier stümperhafte Planung und stümperhafte Umsetzung und Erklärung (denn Moderna ist ein sehr guter Impfstoff) absolutes Chaos.

Wie ist eine zu späte Bestellung nach den Jahren der Pandemie noch möglich? Ok, Brandenburg das sind die mit dem Flughafen als Mahnmal ihrer Planungsfähigkeiten. Trotzdem unverständlich.

New Covid variant is less worrying than delta, says Prof Chris Whitty

DieRoteKarteZahlIch, UK, Samstag, 27.11.2021, 01:03 (vor 3 Tagen) @ pactum Trotmundense

Es geht um die aktuelle Lage bis Weihnachten in England, und dass derzeit die größte Bedrohung Delta sei. Es gibt auch weitere Stimmen, etwa von der Oxford University, dass man die Schwere der Krankheitsverläufe bei Geimpften abwarten muss, möglicherweise wären diese meist mild. Trotzdem, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

https://www.telegraph.co.uk/news/2021/11/26/new-covid-variant-less-worrying-delta-says-prof-chris-whitty/

Immunologe von der Universität Oxford

Rupo @, Ruhrpott, Samstag, 27.11.2021, 15:44 (vor 3 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

»Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung einen Neustart der Pandemie geben wird«

*
Auch wenn man einige Wochen warten müsse, um sichere Ergebnisse zu bekommen, gebe es Anlass zur Hoffnung, dass die Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen weiterhin wirken würden, so Pollard.
*

wenigstens mal was 'positives'
https://www.spiegel.de/wissenschaft/omikron-variante-des-coronavirus-neustart-der-pandemie-ist-unwahrscheinlich-a-c51a3594-03cc-46e3-9cb4-2d0b1c7442f9

Immunologe von der Universität Oxford

Ulrich @, Samstag, 27.11.2021, 16:34 (vor 3 Tagen) @ Rupo

»Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung einen Neustart der Pandemie geben wird«

*
Auch wenn man einige Wochen warten müsse, um sichere Ergebnisse zu bekommen, gebe es Anlass zur Hoffnung, dass die Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen weiterhin wirken würden, so Pollard.
*

wenigstens mal was 'positives'
https://www.spiegel.de/wissenschaft/omikron-variante-des-coronavirus-neustart-der-pandemie-ist-unwahrscheinlich-a-c51a3594-03cc-46e3-9cb4-2d0b1c7442f9

Diese Vermutung konnte man eigentlich von so gut wie allen Experten hören. Teilweise mit der Einschränkung, dass man noch deutlich dringender die Booster-Impfung benötigt.

Immunologe von der Universität Oxford

DB146, Lokschuppen, Samstag, 27.11.2021, 16:36 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

»Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung einen Neustart der Pandemie geben wird«

*
Auch wenn man einige Wochen warten müsse, um sichere Ergebnisse zu bekommen, gebe es Anlass zur Hoffnung, dass die Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen weiterhin wirken würden, so Pollard.
*

wenigstens mal was 'positives'
https://www.spiegel.de/wissenschaft/omikron-variante-des-coronavirus-neustart-der-pandemie-ist-unwahrscheinlich-a-c51a3594-03cc-46e3-9cb4-2d0b1c7442f9


Diese Vermutung konnte man eigentlich von so gut wie allen Experten hören. Teilweise mit der Einschränkung, dass man noch deutlich dringender die Booster-Impfung benötigt.

Habe diese Auffassung auch schon von einigen Experten gelesen/ gehört. Das ist jetzt die große "Hoffnung".

Man sollte jetzt aber auch schon weiterdenken und die "vierte Impfwelle" durchplanen. Das darf jetzt nicht jedes Mal in einem solchen Chaos enden.

Immunologe von der Universität Oxford

Ulrich @, Samstag, 27.11.2021, 22:47 (vor 2 Tagen) @ DB146

»Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung einen Neustart der Pandemie geben wird«

*
Auch wenn man einige Wochen warten müsse, um sichere Ergebnisse zu bekommen, gebe es Anlass zur Hoffnung, dass die Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen weiterhin wirken würden, so Pollard.
*

wenigstens mal was 'positives'
https://www.spiegel.de/wissenschaft/omikron-variante-des-coronavirus-neustart-der-pandemie-ist-unwahrscheinlich-a-c51a3594-03cc-46e3-9cb4-2d0b1c7442f9


Diese Vermutung konnte man eigentlich von so gut wie allen Experten hören. Teilweise mit der Einschränkung, dass man noch deutlich dringender die Booster-Impfung benötigt.


Habe diese Auffassung auch schon von einigen Experten gelesen/ gehört. Das ist jetzt die große "Hoffnung".

Man sollte jetzt aber auch schon weiterdenken und die "vierte Impfwelle" durchplanen. Das darf jetzt nicht jedes Mal in einem solchen Chaos enden.

Definitiv. Auch wenn wir nicht wissen, ob wir sie tatsächlich benötigen, sollten wir das nächste Mal vorbereitet sein. Sollte sich dann heraus stellen, dass der Aufwand unnötig war, dann wäre das weit weniger schlimm als die Folgen einer eventuell um Monate verzögerten Impfkampagne. So etwas wie die voreilige Schließung der Impfzentren und der verschleppten Booster-Impfungen darf nicht noch einmal passieren.

Immunologe von der Universität Oxford

DieRoteKarteZahlIch, UK, Sonntag, 28.11.2021, 01:04 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

In England gibt es ab nächster Woche wieder Maskenpflicht in Geschäften und dem Öffentlichen Verkehr, sowie PCR Tests (samt Quarantäne bis Ergebnis) für alle, die einreisen unabhängig vom Ausgangspunkt oder Impfstatus. Gute Entscheidung!

Immunologe von der Universität Oxford

Ulrich @, Sonntag, 28.11.2021, 08:18 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 49 Min.) @ DieRoteKarteZahlIch

In England gibt es ab nächster Woche wieder Maskenpflicht in Geschäften und dem Öffentlichen Verkehr, sowie PCR Tests (samt Quarantäne bis Ergebnis) für alle, die einreisen unabhängig vom Ausgangspunkt oder Impfstatus. Gute Entscheidung!

Wegen Omikron, oder weil der Winter vor der Tür steht?

Von außen betrachtet wirkte die britische Corona-Politik auf mich teilweise wie der Ritt auf der Rasierklinge. Insbesondere hat mich gewundert, dass man die Impfkampagne nicht offensiv weiter betrieben hat. Mein subjektiver Eindruck war, dass man die noch bestehende Immunitätslücke durch Erkrankungen schließen wollte. Bei den Boosterimpfungen allerdings ist man wohl deutlich weiter als in Deutschland.

Immunologe von der Universität Oxford

DieRoteKarteZahlIch, UK, Sonntag, 28.11.2021, 10:05 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 2 Min.) @ Ulrich

Ich meine ja (omicron), aber es geht auch ganz allgemein darum, Weihnachten zu “retten”.

Weitere Details werden (wohl heute) folgen. Dass man die Maskenpflicht aufgehoben hatte, war in jedem Fall nicht hilfreich. Ich vermute, dass Boris in erster Linie darum ging seine kühnen Versprechen einzuhalten.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 20:54 (vor 3 Tagen) @ pactum Trotmundense

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.

Na toll...

Guido @, Samstag, 27.11.2021, 08:07 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Als jemand, der direkt an der Grenze wohnt, finde ich das natürlich total dämlich. Nicht, weil ich unbedingt in NL einkaufen muss, sondern weil die Innenstadt incl. Restaurants auf unserer Seite schon jetzt übervoll mit Niederländern ist und die ersten Reiseveranstalter Shopping- und Sauftouren per Bus über die Grenze organisieren....

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

DB146, Lokschuppen, Freitag, 26.11.2021, 21:03 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.

Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Goalgetter1990 @, Köln, Freitag, 26.11.2021, 21:13 (vor 3 Tagen) @ DB146

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.


Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.

Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden nach Ablauf der 3-4 Wochen Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 22:26 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden nach Ablauf der 3-4 Wochen Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.

England, Irland, Portugal, etc. haben gezeigt, dass man die Infektionsrate in drei bis vier Wochen sehr deutlich drücken kann. Aber nur mit härteren Maßnahmen als wir sie in Deutschland bisher hatten.

Wir hätten früher auf die vierte Welle reagieren müssen. Sowohl durch staatliche Restriktionen als auch durch individuelle, freiwillige Kontakteinschränkungen. Hätten wir bereits Ende September, Anfang Oktober 3G in den Betrieben und 2G im Freizeitsektor gehabt, dann stünden wir jetzt deutlich besser da. So aber ist unser Hauptproblem, dass viele den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben. Das betrifft sowohl Teile der Politik als auch der Öffentlichkeit. Jetzt hat z.B. ein CSU-Politiker eine "Weihnachts-Lockdown" ins Gespräch gebracht. Aber falls sich der Trend nicht schnell ändert, wird in Teilen Deutschlands wohl ein "Nikolaus-Lockdown" notwendig werden.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Freitag, 26.11.2021, 22:44 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden nach Ablauf der 3-4 Wochen Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.


England, Irland, Portugal, etc. haben gezeigt, dass man die Infektionsrate in drei bis vier Wochen sehr deutlich drücken kann. Aber nur mit härteren Maßnahmen als wir sie in Deutschland bisher hatten.

Richtig. Und das klappt auch bei Delta. Ein Virus kann noch so ansteckend sein. Wenn man einen Kontakt vermeidet, kann es sich trotzdem nicht ausbreiten, weil in dem Fall die Übertragungsmöglichkeit fehlt. Man muss halt genügend Kontakte gleichzeitig vermeiden und es dem Virus für einen begrenzten Zeitraum sehr schwer machen. Dann nehmen auch die Infektionszahlen exponentiell ab. Wenn 100 Infizierte bspw. nur noch 50 weitere Personen anstecken, dann bedeutet das alle vier Tage eine Reduzierung der Neuinfektionen um satte 50%. Da kann man in wenigen Wochen gleich mehrfach eine Halbierung hinbekommen.

Das geht natürlich nur mit Disziplin. Und die fehlt uns, weil wir mehr ein individuelles Völkchen sind, das sich gerne auf Kosten anderer selbstoptimiert. Kollektiv zusammenhalten fällt uns schwer. „Sollen doch die anderen machen, ich als Einzelperson hab da keinen großen Einfluss drauf“ wird oftmals gedacht. Da ist man nur ungern bereit, irgendwo mitzumachen, sucht für sich selbst Regelungslücken sowie Schlupflöcher, gibt der Politik an allem Schuld und fährt dann morgens mit dem Mittelfinger an die geschlossene Schule vorbei Richtung Büro, weil man ja wohl noch ein paar Leute treffen möchte. Natürlich überspitzt formuliert, aber leider alles schon im Frühjahr so von Leuten gehört.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Goalgetter1990 @, Köln, Freitag, 26.11.2021, 23:19 (vor 3 Tagen) @ markus

Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden nach Ablauf der 3-4 Wochen Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.


England, Irland, Portugal, etc. haben gezeigt, dass man die Infektionsrate in drei bis vier Wochen sehr deutlich drücken kann. Aber nur mit härteren Maßnahmen als wir sie in Deutschland bisher hatten.


Richtig. Und das klappt auch bei Delta. Ein Virus kann noch so ansteckend sein. Wenn man einen Kontakt vermeidet, kann es sich trotzdem nicht ausbreiten, weil in dem Fall die Übertragungsmöglichkeit fehlt. Man muss halt genügend Kontakte gleichzeitig vermeiden und es dem Virus für einen begrenzten Zeitraum sehr schwer machen. Dann nehmen auch die Infektionszahlen exponentiell ab. Wenn 100 Infizierte bspw. nur noch 50 weitere Personen anstecken, dann bedeutet das alle vier Tage eine Reduzierung der Neuinfektionen um satte 50%. Da kann man in wenigen Wochen gleich mehrfach eine Halbierung hinbekommen.

Das geht natürlich nur mit Disziplin. Und die fehlt uns, weil wir mehr ein individuelles Völkchen sind, das sich gerne auf Kosten anderer selbstoptimiert. Kollektiv zusammenhalten fällt uns schwer. „Sollen doch die anderen machen, ich als Einzelperson hab da keinen großen Einfluss drauf“ wird oftmals gedacht. Da ist man nur ungern bereit, irgendwo mitzumachen, sucht für sich selbst Regelungslücken sowie Schlupflöcher, gibt der Politik an allem Schuld und fährt dann morgens mit dem Mittelfinger an die geschlossene Schule vorbei Richtung Büro, weil man ja wohl noch ein paar Leute treffen möchte. Natürlich überspitzt formuliert, aber leider alles schon im Frühjahr so von Leuten gehört.

Es sollte aber auch klar sein, dass nach fast 2 Jahren Pandemie und der Impfkampagne (die ja praktisch von allen als Ausweg aus der Pandemie-Situation angesehen wurde) die von dir angesprochene (fehlende) Disziplin eine andere ist, als noch im Winter 2020/2021. Das hat auch nichts mit "Unser Volk ist egoistisch und optimiert sich auf die Kosten von anderen" zu tun, schließlich war die Disziplin insbesondere im Sommer 2020 und Winter 2020/2021 durchaus da.

Fakt ist, dass denjenigen, die sich jetzt immer noch nicht haben impfen lassen, alles anscheinend sowieso egal ist. Auch bei vielen (inklusive mir und genug anderer bekannter User im Forum) die sich inkl. Booster haben impfen lassen, ist nach fast 2 Jahren das Verständnis für Maßnahmen, die sich auf Geimpfte beziehen, auf einem Tiefpunkt. Das kann man scheiße finden und auch dem angenommenen negativen Volkscharakter zuschieben, ist aber Fakt. So eine Disziplin wie im Vorjahr wirst du dieses Jahr nicht wieder bekommen.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Cthulhu @, Essen, Samstag, 27.11.2021, 09:40 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Es sollte aber auch klar sein, dass nach fast 2 Jahren Pandemie und der Impfkampagne (die ja praktisch von allen als Ausweg aus der Pandemie-Situation angesehen wurde) die von dir angesprochene (fehlende) Disziplin eine andere ist, als noch im Winter 2020/2021. Das hat auch nichts mit "Unser Volk ist egoistisch und optimiert sich auf die Kosten von anderen" zu tun, schließlich war die Disziplin insbesondere im Sommer 2020 und Winter 2020/2021 durchaus da.

Fakt ist, dass denjenigen, die sich jetzt immer noch nicht haben impfen lassen, alles anscheinend sowieso egal ist. Auch bei vielen (inklusive mir und genug anderer bekannter User im Forum) die sich inkl. Booster haben impfen lassen, ist nach fast 2 Jahren das Verständnis für Maßnahmen, die sich auf Geimpfte beziehen, auf einem Tiefpunkt. Das kann man scheiße finden und auch dem angenommenen negativen Volkscharakter zuschieben, ist aber Fakt. So eine Disziplin wie im Vorjahr wirst du dieses Jahr nicht wieder bekommen.

Die Summe ist halt, dass man so lange abgewartet hat, bis die Lage sich, mindestens regional aber evtl. auch bundesweit, nicht mehr mit einer Beschränkung auf Ungeimpfte unter Kontrolle kriegen lässt.

Das ist unfassbar frustrierend und da kann ich jeden verstehen, den es ankotzt und der einfach nur sauer auf diejenigen ist, der uns die Situation aus Ignoranz eingebrockt hat - und damit beziehe ich mich nur bedingt auf die Politik, die Entscheidung, eine Impfung nicht zu brauchen wurde von mündigen, erwachsenen Bürgern getroffen - Versagen in der Kampagne hin oder her, man kann auch durchaus einfach angepisst, sauer und enttäuscht sein, weil die Situation so vermeidbar war.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Samstag, 27.11.2021, 08:11 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden nach Ablauf der 3-4 Wochen Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.


England, Irland, Portugal, etc. haben gezeigt, dass man die Infektionsrate in drei bis vier Wochen sehr deutlich drücken kann. Aber nur mit härteren Maßnahmen als wir sie in Deutschland bisher hatten.


Richtig. Und das klappt auch bei Delta. Ein Virus kann noch so ansteckend sein. Wenn man einen Kontakt vermeidet, kann es sich trotzdem nicht ausbreiten, weil in dem Fall die Übertragungsmöglichkeit fehlt. Man muss halt genügend Kontakte gleichzeitig vermeiden und es dem Virus für einen begrenzten Zeitraum sehr schwer machen. Dann nehmen auch die Infektionszahlen exponentiell ab. Wenn 100 Infizierte bspw. nur noch 50 weitere Personen anstecken, dann bedeutet das alle vier Tage eine Reduzierung der Neuinfektionen um satte 50%. Da kann man in wenigen Wochen gleich mehrfach eine Halbierung hinbekommen.

Das geht natürlich nur mit Disziplin. Und die fehlt uns, weil wir mehr ein individuelles Völkchen sind, das sich gerne auf Kosten anderer selbstoptimiert. Kollektiv zusammenhalten fällt uns schwer. „Sollen doch die anderen machen, ich als Einzelperson hab da keinen großen Einfluss drauf“ wird oftmals gedacht. Da ist man nur ungern bereit, irgendwo mitzumachen, sucht für sich selbst Regelungslücken sowie Schlupflöcher, gibt der Politik an allem Schuld und fährt dann morgens mit dem Mittelfinger an die geschlossene Schule vorbei Richtung Büro, weil man ja wohl noch ein paar Leute treffen möchte. Natürlich überspitzt formuliert, aber leider alles schon im Frühjahr so von Leuten gehört.


Es sollte aber auch klar sein, dass nach fast 2 Jahren Pandemie und der Impfkampagne (die ja praktisch von allen als Ausweg aus der Pandemie-Situation angesehen wurde) die von dir angesprochene (fehlende) Disziplin eine andere ist, als noch im Winter 2020/2021. Das hat auch nichts mit "Unser Volk ist egoistisch und optimiert sich auf die Kosten von anderen" zu tun, schließlich war die Disziplin insbesondere im Sommer 2020 und Winter 2020/2021 durchaus da.

Fakt ist, dass denjenigen, die sich jetzt immer noch nicht haben impfen lassen, alles anscheinend sowieso egal ist. Auch bei vielen (inklusive mir und genug anderer bekannter User im Forum) die sich inkl. Booster haben impfen lassen, ist nach fast 2 Jahren das Verständnis für Maßnahmen, die sich auf Geimpfte beziehen, auf einem Tiefpunkt. Das kann man scheiße finden und auch dem angenommenen negativen Volkscharakter zuschieben, ist aber Fakt. So eine Disziplin wie im Vorjahr wirst du dieses Jahr nicht wieder bekommen.

Damit widersprichst du mir aber nicht, sondern beschreibst exakt diesen Egoismus. Es haben doch schon Anfang April 2020 die ersten voller Selbstmitleid herumgejammert, wie schlimm das alles sei.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

DieRoteKarteZahlIch, UK, Samstag, 27.11.2021, 08:58 (vor 3 Tagen) @ markus

(Ich bin dreimal geimpft) Hier mein Beitrag zur Egoismus-Debatte. Ungeimpfte seien Egoisten. Das mag auf viele zutreffen. Umgekehrt macht dieser eine Aspekt Geimpfte nicht wirklich zu besseren Menschen. Zudem bedenke man, dass sich viele impfen lassen, da es einen direkten Vorteil für sie selbst und ihr nächstes Umfeld verspricht. So ganz selbstlos ist das nicht (wird auch selten explizit behauptet, kommt aber bei Ungeimpften vermute ich mal so an).

Sind wir nicht alle (ein wenig) Egoist? Diskutieren Börsenkurse und Ölpreise, sowie Maßnahmen vor der eigenen Tür, und vergessen, die vielen Ungeimpften auf dem afrikanischen Kontinent. Mehr finanzielle Hilfe könnte helfen. Macht schon der Staat? UK hat internationale Hilfe dieses Jahr um ca. 30% runter gefahren. Aber Hauptsache man hat schon den Termin für die 4. Impfung.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Samstag, 27.11.2021, 09:47 (vor 3 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

(Ich bin dreimal geimpft) Hier mein Beitrag zur Egoismus-Debatte. Ungeimpfte seien Egoisten. Das mag auf viele zutreffen. Umgekehrt macht dieser eine Aspekt Geimpfte nicht wirklich zu besseren Menschen. Zudem bedenke man, dass sich viele impfen lassen, da es einen direkten Vorteil für sie selbst und ihr nächstes Umfeld verspricht. So ganz selbstlos ist das nicht (wird auch selten explizit behauptet, kommt aber bei Ungeimpften vermute ich mal so an).

Natürlich machen wir das mit dem impfen nicht einfach so aus Spaß, sondern zu unserem Vorteil. Der Impfstoff wirkt. Das hat zur Folge, dass zum einen die eigene Gesundheit besser geschützt ist und zugleich die Pandemie ein stückweit eingedämmt wird und somit mehr Freiheiten möglich sind. Es wäre ja auch schlecht, wenn der Impfstoff nicht wirken würde und die Vorteile nicht entstehen. Dann wäre allerdings auch die Impfung komplett überflüssig.


Sind wir nicht alle (ein wenig) Egoist? Diskutieren Börsenkurse und Ölpreise, sowie Maßnahmen vor der eigenen Tür, und vergessen, die vielen Ungeimpften auf dem afrikanischen Kontinent. Mehr finanzielle Hilfe könnte helfen. Macht schon der Staat? UK hat internationale Hilfe dieses Jahr um ca. 30% runter gefahren. Aber Hauptsache man hat schon den Termin für die 4. Impfung.

Ja.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

RE_LordVader @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 09:14 (vor 3 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Ich sehe es schon so, dass der Egoismus insgesamt einen zu großen Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt.
Nein, da nehme ich mich absolut nicht aus. Und natürlich ist das in gewissen Ausprägungen auch ganz normal.
Aber in den langen Jahren des Wohlstandes und der Verfügbarkeit von allem und auch der Absicherung gegen das meiste ist der Egoismus auf ein erschreckendes Maß angewachsen… zusammen mit Abstumpfung gegen Leid das einen nicht selbst betrifft (auch, aber nicht nur durch die mediale Dauerberieselung) und der fehlenden Diskussionkultur (befeuert durch die Anonymität und Kurzkommunikation im Internet) nimmt das gerade sehr unschöne Züge an.

Also ja: Geimpfte sind nicht automatisch „bessere“ Menschen. Ebensowenig wie Veganer oder „Nichtflieger“ es sind.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Philipp54 @, Samstag, 27.11.2021, 13:24 (vor 3 Tagen) @ RE_LordVader

Ich sehe es schon so, dass der Egoismus insgesamt einen zu großen Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt.
Nein, da nehme ich mich absolut nicht aus. Und natürlich ist das in gewissen Ausprägungen auch ganz normal.
Aber in den langen Jahren des Wohlstandes und der Verfügbarkeit von allem und auch der Absicherung gegen das meiste ist der Egoismus auf ein erschreckendes Maß angewachsen… zusammen mit Abstumpfung gegen Leid das einen nicht selbst betrifft (auch, aber nicht nur durch die mediale Dauerberieselung) und der fehlenden Diskussionkultur (befeuert durch die Anonymität und Kurzkommunikation im Internet) nimmt das gerade sehr unschöne Züge an.

Also ja: Geimpfte sind nicht automatisch „bessere“ Menschen. Ebensowenig wie Veganer oder „Nichtflieger“ es sind.

Solange man Veganer, Naturheilkundler oder Gläubige nicht verteufelt, gebe ich Dir recht.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

DieRoteKarteZahlIch, UK, Samstag, 27.11.2021, 13:47 (vor 3 Tagen) @ Philipp54

Der gezogene Vergleich war schon gut.

Ich schätze Menschen, die aufgrund von Tierwohl oder Klima/Umwelt ihre Ernährung umgestellt haben (habe ich auch getan, esse aber weiterhin gerne Ei, Käse und Fisch). Allerdings sollte man Fleischesser nicht als schlechtere Menschen darstellen, dass wäre kontraproduktiv (und wohl auch anmaßend). Man kann sie versuchen, zu weniger Fleischkonsum anzuregen. Und mehr auf regionale oder Bio-Produkte umzusteigen.

Wer sich vegan ernährt, der sollte es machen, weil es gut schmeckt bzw. aus eigener Überzeugung. Auch um sich gut zu fühlen. Nicht aber weil man sich dann einbilden kann, auf andere herunterblicken. Gibt ja auch schon genug Menschen, die auf andere herunterblicken. Und damit meine ich nicht Jan Koller.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

RE_LordVader @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 17:13 (vor 3 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

So war es gemeint.
Natürlich macht man wenn man aus solchen Gründen auf etwas verzichtet in dem Punkt etwas Gutes. Aber das erteilt einem doch nicht für alles andere eine Absolution und erhebt einen über andere. Denn die allermeisten machen gute und schlechte Dinge (wenn man sie objektiv betrachtet (so das überhaupt möglich ist).

Meine Frau und ich haben längere Zeit (ca. 2,5 Jahre) vegan gelebt (und tun es nicht mehr, Gründe sind eher individuell). Das ohne künden Missionierungseifer…. Was einen da aber an Anti-Diskussionen entgegenschlägt weil sich Leute alleine davon angegriffen fühlen ist echt enorm. Und das obwohl wir das in der ganzen Zeit ausschließlich auf Nachfrage in erwähnt haben.

Aber es ist als Nicht-Alkohol-trinkender Mensch auch extrem, wie oft man darauf angesprochen wird…

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Philipp54 @, Samstag, 27.11.2021, 13:48 (vor 3 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
bearbeitet von Philipp54, Samstag, 27.11.2021, 13:57

Der gezogene Vergleich war schon gut.

Ich schätze Menschen, die aufgrund von Tierwohl oder Klima/Umwelt ihre Ernährung umgestellt haben (habe ich auch getan, esse aber weiterhin gerne Ei, Käse und Fisch). Allerdings sollte man Fleischesser nicht als schlechtere Menschen darstellen, dass wäre kontraproduktiv (und wohl auch anmaßend). Man kann sie versuchen, zu weniger Fleischkonsum anzuregen. Und mehr auf regionale oder Bio-Produkte umzusteigen.

Wer sich vegan ernährt, der sollte es machen, weil es gut schmeckt bzw. aus eigener Überzeugung. Auch um sich gut zu fühlen. Nicht aber weil man sich dann einbilden kann, auf andere herunterblicken. Gibt ja auch schon genug Menschen, die auf andere herunterblicken. Und damit meine ich nicht Jan Koller.

Ich biete Veganer weiter meine Ledercouch zum sitzen an. Wenn sie lieber stehen bleiben, ist das ihr Problem.
Mit militanten Tierschützern und Radfahrern hab ich mehr Probleme.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Samstag, 27.11.2021, 22:07 (vor 2 Tagen) @ Philipp54

Der gezogene Vergleich war schon gut.

Ich schätze Menschen, die aufgrund von Tierwohl oder Klima/Umwelt ihre Ernährung umgestellt haben (habe ich auch getan, esse aber weiterhin gerne Ei, Käse und Fisch). Allerdings sollte man Fleischesser nicht als schlechtere Menschen darstellen, dass wäre kontraproduktiv (und wohl auch anmaßend). Man kann sie versuchen, zu weniger Fleischkonsum anzuregen. Und mehr auf regionale oder Bio-Produkte umzusteigen.

Wer sich vegan ernährt, der sollte es machen, weil es gut schmeckt bzw. aus eigener Überzeugung. Auch um sich gut zu fühlen. Nicht aber weil man sich dann einbilden kann, auf andere herunterblicken. Gibt ja auch schon genug Menschen, die auf andere herunterblicken. Und damit meine ich nicht Jan Koller.


Ich biete Veganer weiter meine Ledercouch zum sitzen an. Wenn sie lieber stehen bleiben, ist das ihr Problem.
Mit militanten Tierschützern und Radfahrern hab ich mehr Probleme.

Nichts ist militanter, als ein Schlachthaus.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

RE_LordVader @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 07:59 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Die Disziplin war leider auch im letzten Jahr durchaus überschaubar. Im Winter gab es einigen Einkaufstourismus und auch die komplette Überfüllung des Sauerlands…
Im Sommer, bei wenig Beschränkungen lief es etwas besser, da vielen die vielen „kleinen“ Verstöße auch nicht so auf, aber auch da gab es einiges.
Doch der Egoismus ist extrem geworden in der Gesellschaft und das zeigt sich nicht nur an den Coronamaßnahmen.
Auch an vielen kleinen, für sich „nicht so schlimmen“ Punkten. ZB dass eine Vielzahl Autoffahrer Geschwindigkeitsbegrenzungen für Schikane und die Kontrolle für Abzocke hält ist so ein Punkt. Vor allem wenn dann „Argumente“ kommen wie: „Hier ist doch kein Grund für 30, warum sollte ich mich daran halten“… meist ist es dann ein Schulweg (die Schule selbst ist in der Parallelstraße)… dann kommt „konnte ich doch nicht wissen“. Und genau dafür gibt es das Schild. Aber wenn man es nicht selbst absegnet ist es nicht so wichtig für sehr, sehr viele.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 26.11.2021, 23:36 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Die ungeimpften Personen, welche ich kenne haben durchaus egoistische Züge.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Smeller @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 21:49 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Gerade denjenigen, die sich nur mit einiger Überzeugung haben impfen lassen, beweist es doch, dass das nichts gebracht hat, wenn man auch für Geimpfte Lockdown macht. Die Impfzahlen werden also wohl eher fallen im nächsten Jahr.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 22:27 (vor 3 Tagen) @ Smeller

Gerade denjenigen, die sich nur mit einiger Überzeugung haben impfen lassen, beweist es doch, dass das nichts gebracht hat, wenn man auch für Geimpfte Lockdown macht. Die Impfzahlen werden also wohl eher fallen im nächsten Jahr.

Das Problem ist, es brennt in weiten Teilen Deutschlands so lichterloh, dass man sehr wahrscheinlich nicht darum herum kommen wird. Alle anderen Maßnahmen wären zu langsam.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 26.11.2021, 21:51 (vor 3 Tagen) @ Smeller

Das ist auch meine Befürchtung, außer der Arbeitgeber bezahlt die Tests für 3g nicht.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Freitag, 26.11.2021, 21:20 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.


Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.


Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.

Natürlich gehen die Zahlen runter. Ganz einfach, weil bei weniger Kontakten weniger potentielle neue Infektionsketten entstehen. Natürlich immer nur in dem Umfang, wie man Kontakte reduziert. Wenn man das nur in homöopathischen Dosen tut, ist halt auch der Effekt dementsprechend klein.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Goalgetter1990 @, Köln, Freitag, 26.11.2021, 21:37 (vor 3 Tagen) @ markus
bearbeitet von Goalgetter1990, Freitag, 26.11.2021, 21:44

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.


Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.


Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.


Natürlich gehen die Zahlen runter. Ganz einfach, weil bei weniger Kontakten weniger potentielle neue Infektionsketten entstehen. Natürlich immer nur in dem Umfang, wie man Kontakte reduziert. Wenn man das nur in homöopathischen Dosen tut, ist halt auch der Effekt dementsprechend klein.

Die Aussage war ja bezogen auf die von "DB146" angesprochenen Veranstaltungen. Die Zahlen würden runtergehen (oder zumindest weniger steigen), wenn diese Art von Veranstaltung in wirklich relevanten Umfang zum Infektionsgeschehen beitragen. Sagen wir mal, die Niederlande entschließen jetzt 3-4 Wochen Sperrstunde für jeden ab 17 Uhr (also auch Geimpfte) + Absage sämtlicher Veranstaltungen. Da es natürlich weiterhin private Treffen gibt, steigen die Zahlen nach wie vor, allerdings deutlich geringer. Dann sind die 3-4 Wochen vorbei, und man steht vor der Entscheidung, die getroffenen Einschränkungen zurückzunehmen oder (da sich ja nichts geändert hat, außer die Geschwindigkeit der Ausbreitung reduziert wurde) die Maßnahmen beizubehalten. Ich habe meine Zweifel, dass man dann wieder sagt "Ja, für Geimpfte nehmen wir die Sperrstunde und die Absage von Veranstaltungen wieder zurück". Dann läuft das tendenziell bis März oder später, wenn es endlich wieder wärmer wird.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Freitag, 26.11.2021, 21:46 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.


Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.


Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.


Natürlich gehen die Zahlen runter. Ganz einfach, weil bei weniger Kontakten weniger potentielle neue Infektionsketten entstehen. Natürlich immer nur in dem Umfang, wie man Kontakte reduziert. Wenn man das nur in homöopathischen Dosen tut, ist halt auch der Effekt dementsprechend klein.


Die Zahlen würden runtergehen (oder zumindest weniger steigen), wenn diese Art von Veranstaltung in wirklich relevanten Umfang zum Infektionsgeschehen beitragen. Sagen wir mal, die Niederlande entschließen jetzt 3-4 Wochen Sperrstunde für jeden ab 17 Uhr (also auch Geimpfte) + Absage sämtlicher Veranstaltungen. Da es natürlich weiterhin private Treffen gibt, steigen die Zahlen nach wie vor, allerdings deutlich geringer. Dann sind die 3-4 Wochen vorbei, und man steht vor der Entscheidung, die getroffenen Einschränkungen zurückzunehmen oder (da sich ja nichts geändert hat, außer die Geschwindigkeit der Ausbreitung reduziert wurde) die Maßnahmen beizubehalten. Ich habe meine Zweifel, dass man dann wieder sagt "Ja, für Geimpfte nehmen wir die Sperrstunde und die Absage von Veranstaltungen wieder zurück". Dann läuft das tendenziell bis März oder später, wenn es endlich wieder wärmer wird.

Deshalb muss man auch genügend Kontakte gleichzeitig reduzieren, damit die Infektionszahlen in relativ kurzer Zeit deutlich runtergehen. Wenn man das nur halbherzig macht, erreicht man halt nur eine Stagnation auf hohem Niveau. Man bräuchte einen echten Wellenbrecher. Einfach nur hier und da ein bißchen was machen, das reicht wohl eher nicht aus. Da müssten schon zeitgleich nahezu alle Menschen ihre Kontakte auf das absolute Minimum reduzieren.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 21:57 (vor 3 Tagen) @ markus

Gleichzeitig muss jedoch die Garantie eingebaut werden, dass es für Geimpfte wirklich zeitlich eng begrenzt ist. Und bezüglich Kitas und Schulen gar nicht.
Ansonsten würde man wieder nur den Ungeimpften signalisieren, dass man im Zweifel alles für sie macht. Es darf dann tatsächlich nicht so wie im letzt Jahr laufen, sondern Geimpfte und die U18 müssen deutlich schneller wieder ein normales Leben haben, als die ungeimpften Erwachsenen.
Man muss den Ungeimpften klar machen, dass sie im Zweifel riskieren zu sterben. Sprich: Es muss umfassend für Geimpfte geöffnet werden, sobald die absolute Bedrohung des Gesundheitssystems vorbei ist. Nicht, wie im Frühjahr, als man sehr lange mit der Öffnung gewartet hatte.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

RE_LordVader @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 08:22 (vor 3 Tagen) @ simie

Ich verstehe den Ansatz, aber diese Garantie KANN doch keiner guten Gewissens geben. Dafür gibt es doch zuviele Unwägbarkeiten. ZB könnte Omikron (oder eine spätere Mutante komplett „an der Impfe vorbeigehen“ (um es bewußt salopp zu formulieren).

Ich sehe auch, dass wir den Druck auf Impfverweigerer erhöhen müssen, da (wie immer) Freiwilligkeit nicht reicht. Und eine schnellere Normalität für Geimpfte ist sicher ein Weg, aber auch da sollte man mit unrealistischen Versprechungen aufpassen.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

simie, Krefeld, Samstag, 27.11.2021, 09:53 (vor 3 Tagen) @ RE_LordVader
bearbeitet von simie, Samstag, 27.11.2021, 09:58

Nein. Eine komplette Garantie kann es nicht geben. Nur die Garantie, dass man nur noch das Ziel setzt, ein Zusammenbrechen des Gesundheitssystems zu verhindern und eben nicht mehr der allgemeine Schutz vor einer Erkrankung Ziel ist.
Und ja. Das führt dann vielleicht dazu, dass einige Ungeimpfte mehr sterben.
Da sie es aber in der Hand haben, sich zu schützen, ist das dann zu akzeptieren.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Habakuk, OWL, Samstag, 27.11.2021, 11:01 (vor 3 Tagen) @ simie

Nur die Garantie, dass man nur noch das Ziel setzt, ein Zusammenbrechen des Gesundheitssystems zu verhindern und eben nicht mehr der allgemeine Schutz vor einer Erkrankung Ziel ist.

Dieser Satz wird leider durch ständige Wiederholung nicht richtiger. Nein, das ist nicht das einzige Ziel. Das ohnehin seit Jahren zunehmend fragile Gesundheitswesen wurde in dieser Coronapandemie schon jetzt schwerwiegend beschädigt. Es gibt nicht nur Intensivstationen. Der gesamte stationäre Bereich ist aktuell akut bedroht, ebenso wie die gesamte ambulante medizinische Versorgung. Du erwartest von den niedergelassenen Ärzten, dass sie eine unvollstellbare Zahl von Menschen impfen, gleichzeitig müssen sie aber inzwischen auch täglich mehrstündige Infektionssprechstunden einrichten (deren Abstrichbefunde demnächst wohl erst nach etlichen Tagen eintrudeln werden), in der Folge die an COVID-19 erkrankten Menschen behandeln und nicht selten ins Krankenhaus einweisen. Die Behandlung aller anderen Krankheiten soll und muss aber auch weiter gewährleistet sein. In allen medizinischen und pflegerischen Bereichen sind die Mitarbeiter erschöpft, entnervt und verzweifelt. Reicht das nicht?

Unabhängig vom Gesundheitswesen: Auch alle anderen Bereiche leiden unter der rasanten Zunahme der Infektionszahlen und der daraus resultierenden Folgen.

Es hat in dieser Situation einfach keinen Sinn eine Garantie für was auch immer haben zu wollen. Diese unsinnigen Versprechungen der letzten Monate bezahlen wir heute überflüssiger Weise mit der gefährlichsten Situation in der gesamten Coronakrise. Es wäre schön, wenn du deine Position mal überdenken würdest und dich vielleicht auch von einer zu dogmatischen Haltung lösen könntest.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 26.11.2021, 22:21 (vor 3 Tagen) @ simie

Tja, bei uns hat man Sporthallen wohl bereits für alle dicht gemacht, entgegen den Plänen der Landesregierung. Eigentlich war die Vorgabe 2gplus, hätte ich einmal die Woche gerne gemacht, insbesondere weil es vor Ort unter Vereinskontrolle lt. Landessportbund sein sollte. Die Liga ist auch beendet. Alles wie 2020. Danke für nichts liebe Impfverweigerer.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 22:31 (vor 3 Tagen) @ Taifun

Tja, bei uns hat man Sporthallen wohl bereits für alle dicht gemacht, entgegen den Plänen der Landesregierung. Eigentlich war die Vorgabe 2gplus, hätte ich einmal die Woche gerne gemacht, insbesondere weil es vor Ort unter Vereinskontrolle lt. Landessportbund sein sollte. Die Liga ist auch beendet. Alles wie 2020. Danke für nichts liebe Impfverweigerer.

Das Problem bei 2G+ ist, dass die Antigentests insbesondere in der Phase vor den ersten Symptomen vielfach "blind" sind. Später, wenn Symptome da sind, sind sie zuverlässiger. Aber dann sollte man sich eh isolieren und nicht auf irgend welche Veranstaltungen gehen.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 26.11.2021, 22:43 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Voll korrekt, aber nochmals 8 Monate ohne Sport in einem kalten und dunklen Winter ist Horror. Und volle Bestätigung der Impfverweigerer.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 23:09 (vor 3 Tagen) @ Taifun

Wenn man darauf vertrauen könnte, dass mit den Maßnahmen tatsächlich nur die Überlastung des Gesundheitssystems abgewendet werden soll, würde man ja weitergehende Maßnahmen unterstützen. Ich höre aber jetzt schon, wie man dann bei einer Inzidenzzahl von 200 weiterhin vorrechnet, wie viele Tote man vermeiden würde, wenn man noch einmal vier Wochen im Lockdown verbleibt.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Taifun @, Wolnzach, Samstag, 27.11.2021, 07:39 (vor 3 Tagen) @ simie

So ist es.

Ungeimpfte beruflich knallhart isolieren und Tests täglich werden hoffentlich weitere 10 Prozent zum Umdenken bewegen. Um überzeugen geht es nicht mehr.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Samstag, 27.11.2021, 07:52 (vor 3 Tagen) @ Taifun

So ist es.

Ungeimpfte beruflich knallhart isolieren und Tests täglich werden hoffentlich weitere 10 Prozent zum Umdenken bewegen. Um überzeugen geht es nicht mehr.

Tests sollten zudem kostenpflichtig werden. Leider sind diese wieder kostenlos. Es ist leider noch nicht unbequem genug.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

MarcBVB @, Duisburg, Samstag, 27.11.2021, 09:49 (vor 3 Tagen) @ markus

So ist es.

Ungeimpfte beruflich knallhart isolieren und Tests täglich werden hoffentlich weitere 10 Prozent zum Umdenken bewegen. Um überzeugen geht es nicht mehr.


Tests sollten zudem kostenpflichtig werden. Leider sind diese wieder kostenlos. Es ist leider noch nicht unbequem genug.

Kostenpflichtige Tests haben zu dieser unsichtbaren Welle geführt

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Samstag, 27.11.2021, 09:58 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB

So ist es.

Ungeimpfte beruflich knallhart isolieren und Tests täglich werden hoffentlich weitere 10 Prozent zum Umdenken bewegen. Um überzeugen geht es nicht mehr.


Tests sollten zudem kostenpflichtig werden. Leider sind diese wieder kostenlos. Es ist leider noch nicht unbequem genug.


Kostenpflichtige Tests haben zu dieser unsichtbaren Welle geführt

Jetzt gibt es aber eine 3G Pflicht am Arbeitsplatz. Nix mehr mit freiwillig. Und da wäre es hilfreich, die Tests nach einer Übergangszeit kostenpflichtig zu machen, um den Druck auf Impfverweigerer zu erhöhen.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

MarcBVB @, Duisburg, Samstag, 27.11.2021, 10:04 (vor 3 Tagen) @ markus

So ist es.

Ungeimpfte beruflich knallhart isolieren und Tests täglich werden hoffentlich weitere 10 Prozent zum Umdenken bewegen. Um überzeugen geht es nicht mehr.


Tests sollten zudem kostenpflichtig werden. Leider sind diese wieder kostenlos. Es ist leider noch nicht unbequem genug.


Kostenpflichtige Tests haben zu dieser unsichtbaren Welle geführt


Jetzt gibt es aber eine 3G Pflicht am Arbeitsplatz. Nix mehr mit freiwillig. Und da wäre es hilfreich, die Tests nach einer Übergangszeit kostenpflichtig zu machen, um den Druck auf Impfverweigerer zu erhöhen.

Das sind sie schon. Als Arbeitgeber muss ich 2 Tests kostenfrei zur Verfügung stellen. Dazu gibt's den kostenfreien Bürgertest pro Woche. Die anderen beiden Tests kosten den AN also schon Geld.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Ricola1, Ort, Samstag, 27.11.2021, 10:38 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Ricola1, Samstag, 27.11.2021, 10:42

So ist es.

Ungeimpfte beruflich knallhart isolieren und Tests täglich werden hoffentlich weitere 10 Prozent zum Umdenken bewegen. Um überzeugen geht es nicht mehr.


Tests sollten zudem kostenpflichtig werden. Leider sind diese wieder kostenlos. Es ist leider noch nicht unbequem genug.


Kostenpflichtige Tests haben zu dieser unsichtbaren Welle geführt


Jetzt gibt es aber eine 3G Pflicht am Arbeitsplatz. Nix mehr mit freiwillig. Und da wäre es hilfreich, die Tests nach einer Übergangszeit kostenpflichtig zu machen, um den Druck auf Impfverweigerer zu erhöhen.


Das sind sie schon. Als Arbeitgeber muss ich 2 Tests kostenfrei zur Verfügung stellen. Dazu gibt's den kostenfreien Bürgertest pro Woche. Die anderen beiden Tests kosten den AN also schon Geld.

In diesem Strang ging es ja um Egoismus. Die Abschaffung der Kostenfreiheit von Tests ist ein beredtes Beispiel dafür. Ich habe aus egoistischen Gründen früh für meine Impfung gesorgt. Das als Disclaimer. Dabei ging es mir nicht um Freischaltung irgendwelcher Aktivitäten (das war damals meiner Erinnerung nach nicht im Gespräch), sondern um den Gesundheitsschutz meiner Frau und meiner Wenigkeit.

Schon im Sommer (meine: August) habe ich mit diversen Leuten darüber gestritten, warum zum 10. Oktober die freie Testmöglichkeit aufhören soll. Das Argument lautete stets, ganz wie von der Politik über Wochen hergebetet: "Für die zahl' ich nicht mehr." Das war schon damals Egoismus in Reinkultur und das Argument, die sind ja selbst schuld, vollkommen am hier überall behaupteten Ziel vorbei: Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden, nebenher, da sind sich ja wohl die meisten einig, die Verbreitung überhaupt ausbremsen.

Wenn dies das Ziel gewesen sein soll, ist diese Art des vermeintlichen "Drucks", bei dem man Märtyrer schafft, wenig erstaunlich daneben gegangen. Gerade heute war wieder zu lesen, dass die Zahl der gefälschten Impfausweise dramatisch gestiegen ist. Das kann niemanden verwundern und verwundert dennoch. Wenn es um ein x-faches günstiger ist, sich einen gefälschten Impfausweis zu organisieren (und das vermute ich bei 80 Millionen Menschen und x Metropolen einfach mal), wird genau das passieren. Das lernen Ökonomen in der Mikroökonomie im ersten Semester.

Das tatsächliche Motiv der Abschaffung der kostenfreien Tests war von vornherein der Trigger Egoismus.

Dasselbe Bild sehe ich leider erneut aufflammen. Im Namen einer "Moral" wird hier postuliert, dass es nicht sein kann, dass die Ungeimpften für ihr Verhalten auch noch belohnt werden, indem die Geimpften dieselben Maßnahmen über sich ergehen lassen und so weiter.

Ernsthaft kein Egoismus? Das ist purer Egoismus, denn zielführend ist es nicht. Wenn es in dieser Situation darum geht, die Verbreitung zu reduzieren (man kann sich offensichtlich darüber streiten, wie schnell das funktioniert und mit welchen Maßnahmen, das können aber andere machen), wenn also das Land brennt, wie es ein User beschrieben hat, dann führt bei den nachgewiesenen Übertragbarkeiten der Weg sicher nicht über die individuelle Gerechtigkeit.

Wenn man über "Druck" schnelle Ergebnisse hinbekommen will, wird das hier nicht funktionieren. Zum einen haben wir lange Vorlaufzeiten, wie wir alle wissen, zum anderen haben wir uns in eine Märtyrer-Diskussion manövriert.

Vorausgesetzt, die Impfungen wirken auch bei neuen Mutationen verbreitungshemmend und hinsichtlich der Schwere der Erkrankungen, kann man es mit Geld sehr sehr sehr sehr viel schneller lösen, wenn wir nicht so egoistisch wären und den Leuten die Daumenschrauben persönlich anziehen wollten.

Die Krankenkassen könnten beispielsweise für jeden, der sich hat impfen lassen, eine Positiv-Gesundheitsprämie überweisen (gibts ja bei Kassen als vergleichbares Instrument mit Zahnarztbesuchen etc.). 2.000 Euro beispielsweise und im Gegenzug die Beiträge für alle erhöhen. Unterschied zu sonstigen Maßnahmen: Fälschen lohnt nicht, entweichen kann auch niemand, es werden weiterhin weitgehend schrankenlose Testmöglichkeiten für alle angeboten oder verlangt (klar, jetzt möglich, es geht um die allgemeine langfristige Haltung), um die Dunkelziffer zu reduzieren und Leute dann in Quarantäne zu übergeben (Testen bekämpft eine pandemische Ausbreitung sehr wohl) und es ist ökonomisch begründbar, denn es gibt auch einen nachweisbaren wirtschaftlichen Wert für Kassen. Damit ist es wesentlich weniger angreifbar.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Samstag, 27.11.2021, 10:22 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB

So ist es.

Ungeimpfte beruflich knallhart isolieren und Tests täglich werden hoffentlich weitere 10 Prozent zum Umdenken bewegen. Um überzeugen geht es nicht mehr.


Tests sollten zudem kostenpflichtig werden. Leider sind diese wieder kostenlos. Es ist leider noch nicht unbequem genug.


Kostenpflichtige Tests haben zu dieser unsichtbaren Welle geführt


Jetzt gibt es aber eine 3G Pflicht am Arbeitsplatz. Nix mehr mit freiwillig. Und da wäre es hilfreich, die Tests nach einer Übergangszeit kostenpflichtig zu machen, um den Druck auf Impfverweigerer zu erhöhen.


Das sind sie schon. Als Arbeitgeber muss ich 2 Tests kostenfrei zur Verfügung stellen. Dazu gibt's den kostenfreien Bürgertest pro Woche. Die anderen beiden Tests kosten den AN also schon Geld.

Es sind mittlerweile wieder sämtliche Bürgertests kostenlos.

Die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Selbsttests zählen übrigens nur dann, wenn sie unter Aufsicht gemacht werden, weil es da ja kein zertifiziertes Ergebnis gibt. Das muss der Arbeitgeber aber nicht anbieten. Er muss dann zwar auf Verlangen zwei Selbsttests pro Woche rausgeben, kann aber zugleich verlangen, dass Mitarbeiter jeden Tag ein zertifiziertes Ergebnis vorlegen müssen. Einige Firmen bieten allerdings zwei mal pro Woche Tests unter Aufsicht an.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 10:36 (vor 3 Tagen) @ markus

Bist du dir sicher?

Mein letzter Kenntnisstand ist das 1 x pro Woche gezahlt wird. Der sog. BÜRGERTEST danach muss selber bezahlt werden. Wenn der AG das nicht übernimmt.

Kann aber auch angehen das ich falsch informiert bin.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Samstag, 27.11.2021, 10:53 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Bist du dir sicher?

Mein letzter Kenntnisstand ist das 1 x pro Woche gezahlt wird. Der sog. BÜRGERTEST danach muss selber bezahlt werden. Wenn der AG das nicht übernimmt.

Kann aber auch angehen das ich falsch informiert bin.

Definitiv. Im Gesetz steht, dass mindestens und nicht etwa maximal ein Test pro Woche kostenlos ist. Das führt dazu, dass die Teststellen unbegrenzt kostenlos testen. Warum sollten sie auch jemanden abweisen, wenn sie gesetzlich gar nicht müssen und das Geld je Test eh vom Steuerzahler kommt?

Bei uns in der Nähe ist eine Teststelle. Ungeimpfte Mitarbeiter fahren da täglich zur Mittagspause hin und lassen sich ganz entspannt und kostenlos für den nächsten Tag schonmal testen.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 11:58 (vor 3 Tagen) @ markus

Ok danke für die Info.
Dann hatte ich das wirklich falsch auf dem Schirm.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Gordi, Samstag, 27.11.2021, 13:16 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Ok danke für die Info.
Dann hatte ich das wirklich falsch auf dem Schirm.

Selbst wenn es offiziell nur auf einen Test pro Woche begrenzt wäre, bestünde ja weiterhin das Problem, dass es in der Praxis überhaupt nicht kontrollierbar wäre, wie viele Tests eine Person pro Woche bereits gemacht hat. Bei jeder Menge privater Anbieter, Apotheken, Sanitätshäuser und Hilfsorganisationen, die alle an diversen Stationen Tests anbieten, ist da ja eine kontrollierte Testung überhaupt nicht möglich. Dazu bräuchte man eine Datenbank, in der alle Menschen mit mindestens einem Test pro Woche gelistet sind und alle Anbieter müssten Zugriff haben.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

markus @, Samstag, 27.11.2021, 13:25 (vor 3 Tagen) @ Gordi

Ok danke für die Info.
Dann hatte ich das wirklich falsch auf dem Schirm.


Selbst wenn es offiziell nur auf einen Test pro Woche begrenzt wäre, bestünde ja weiterhin das Problem, dass es in der Praxis überhaupt nicht kontrollierbar wäre, wie viele Tests eine Person pro Woche bereits gemacht hat. Bei jeder Menge privater Anbieter, Apotheken, Sanitätshäuser und Hilfsorganisationen, die alle an diversen Stationen Tests anbieten, ist da ja eine kontrollierte Testung überhaupt nicht möglich. Dazu bräuchte man eine Datenbank, in der alle Menschen mit mindestens einem Test pro Woche gelistet sind und alle Anbieter müssten Zugriff haben.

Richtig, eine solche Datenbank gibt es gar nicht. Man könnte jeden Tag eine andere Apotheke, Teststelle oder einen anderen Arzt besuchen und es würde nicht auffallen. Aber wie gesagt, das ist eh nicht relevant. Denn im Gesetz steht, dass mindestens ein Test pro Woche kostenlos ist, und nicht maximal. Nach oben hin gibt es also keine Grenze.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 20:16 (vor 2 Tagen) @ markus

Naja trotzdem wäre das ein ordentlicher Mehraufwand. Das heisst derjenige muss sich nicht nur jeden Tag testen lassen sondern sogar noch Umwege fahren und könnte nicht einfach die Nehmen die auf seinem Arbeitsweg sowieso ist.

Das Geteste nervt bei uns die Kollegen schon sehr massiv die noch Ungeimpft sind. Bei einem hat zumindest die Frau jetzt wohl auch nachgegeben und lässt sich nächste Woche Impfen.

Konzept des "Wellenbrechers"

Goalgetter1990 @, Köln, Freitag, 26.11.2021, 21:57 (vor 3 Tagen) @ markus

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.


Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.


Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.


Natürlich gehen die Zahlen runter. Ganz einfach, weil bei weniger Kontakten weniger potentielle neue Infektionsketten entstehen. Natürlich immer nur in dem Umfang, wie man Kontakte reduziert. Wenn man das nur in homöopathischen Dosen tut, ist halt auch der Effekt dementsprechend klein.


Die Zahlen würden runtergehen (oder zumindest weniger steigen), wenn diese Art von Veranstaltung in wirklich relevanten Umfang zum Infektionsgeschehen beitragen. Sagen wir mal, die Niederlande entschließen jetzt 3-4 Wochen Sperrstunde für jeden ab 17 Uhr (also auch Geimpfte) + Absage sämtlicher Veranstaltungen. Da es natürlich weiterhin private Treffen gibt, steigen die Zahlen nach wie vor, allerdings deutlich geringer. Dann sind die 3-4 Wochen vorbei, und man steht vor der Entscheidung, die getroffenen Einschränkungen zurückzunehmen oder (da sich ja nichts geändert hat, außer die Geschwindigkeit der Ausbreitung reduziert wurde) die Maßnahmen beizubehalten. Ich habe meine Zweifel, dass man dann wieder sagt "Ja, für Geimpfte nehmen wir die Sperrstunde und die Absage von Veranstaltungen wieder zurück". Dann läuft das tendenziell bis März oder später, wenn es endlich wieder wärmer wird.


Deshalb muss man auch genügend Kontakte gleichzeitig reduzieren, damit die Infektionszahlen in relativ kurzer Zeit deutlich runtergehen. Wenn man das nur halbherzig macht, erreicht man halt nur eine Stagnation auf hohem Niveau. Man bräuchte einen echten Wellenbrecher. Einfach nur hier und da ein bißchen was machen, das reicht wohl eher nicht aus. Da müssten schon zeitgleich nahezu alle Menschen ihre Kontakte auf das absolute Minimum reduzieren.

Ich weiß nicht, ob mit Delta dieses Konzept des 3-4-wöchigen "Wellenbrechers" überhaupt noch sonderlich hilfreich sein kann. Sagen wir mal, man würde mit einem solchen Brecher in den Niederlanden die Zahlen von 900 auf sagen wir mal 200-400 senken können. Dann haben wir Ende Dezember und im Endeffekt immer noch die Situation Winter + Delta + Infektionen. Wenn du dann sagst "Ja, für Geimpfte nehmen wir die Sperrstunde und die Absage von Veranstaltungen wieder zurück", dann steigen die Zahlen halt wieder in 2 Wochen an. Ob man dann irgendetwas gewonnen hat - nunja. Den einzigen Sinn dahinter würde ich sehen, dass bis dahin mehr Menschen die Möglichkeit für eine Auffrisch- oder Erstimpfung hatten. Aber das Konzept des Wellenbrechers halte ich mittlerweile für hinfällig. Schließt man jetzt alles für alle, wird man, wenn man es durch denkt, erstmal nicht mehr heraus kommen.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Freitag, 26.11.2021, 22:16 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.


Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.


Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.


Natürlich gehen die Zahlen runter. Ganz einfach, weil bei weniger Kontakten weniger potentielle neue Infektionsketten entstehen. Natürlich immer nur in dem Umfang, wie man Kontakte reduziert. Wenn man das nur in homöopathischen Dosen tut, ist halt auch der Effekt dementsprechend klein.


Die Zahlen würden runtergehen (oder zumindest weniger steigen), wenn diese Art von Veranstaltung in wirklich relevanten Umfang zum Infektionsgeschehen beitragen. Sagen wir mal, die Niederlande entschließen jetzt 3-4 Wochen Sperrstunde für jeden ab 17 Uhr (also auch Geimpfte) + Absage sämtlicher Veranstaltungen. Da es natürlich weiterhin private Treffen gibt, steigen die Zahlen nach wie vor, allerdings deutlich geringer. Dann sind die 3-4 Wochen vorbei, und man steht vor der Entscheidung, die getroffenen Einschränkungen zurückzunehmen oder (da sich ja nichts geändert hat, außer die Geschwindigkeit der Ausbreitung reduziert wurde) die Maßnahmen beizubehalten. Ich habe meine Zweifel, dass man dann wieder sagt "Ja, für Geimpfte nehmen wir die Sperrstunde und die Absage von Veranstaltungen wieder zurück". Dann läuft das tendenziell bis März oder später, wenn es endlich wieder wärmer wird.


Deshalb muss man auch genügend Kontakte gleichzeitig reduzieren, damit die Infektionszahlen in relativ kurzer Zeit deutlich runtergehen. Wenn man das nur halbherzig macht, erreicht man halt nur eine Stagnation auf hohem Niveau. Man bräuchte einen echten Wellenbrecher. Einfach nur hier und da ein bißchen was machen, das reicht wohl eher nicht aus. Da müssten schon zeitgleich nahezu alle Menschen ihre Kontakte auf das absolute Minimum reduzieren.


Ich weiß nicht, ob mit Delta dieses Konzept des 3-4-wöchigen "Wellenbrechers" überhaupt noch sonderlich hilfreich sein kann. Sagen wir mal, man würde mit einem solchen Brecher in den Niederlanden die Zahlen von 900 auf sagen wir mal 200-400 senken können. Dann haben wir Ende Dezember und im Endeffekt immer noch die Situation Winter + Delta + Infektionen. Wenn du dann sagst "Ja, für Geimpfte nehmen wir die Sperrstunde und die Absage von Veranstaltungen wieder zurück", dann steigen die Zahlen halt wieder in 2 Wochen an. Ob man dann irgendetwas gewonnen hat - nunja. Den einzigen Sinn dahinter würde ich sehen, dass bis dahin mehr Menschen die Möglichkeit für eine Auffrisch- oder Erstimpfung hatten. Aber das Konzept des Wellenbrechers halte ich mittlerweile für hinfällig. Schließt man jetzt alles für alle, wird man, wenn man es durch denkt, erstmal nicht mehr heraus kommen.

Wir haben es doch noch gar nicht versucht. Wenn wir das gar nicht erst versuchen, dann bleiben natürlich nur noch zwei Möglichkeiten übrig. Entweder lässt man das Ding komplett aus dem Ruder laufen und die Intensivstationen brechen zusammen. Oder man macht wieder einen Dauerlockdown für bestimmte Bereiche. Ich denke nicht, dass hier irgendjemand entscheiden wird, dass wir das Ding einfach aus dem Ruder laufen lassen. Dann bleibt ausschließlich nur noch die zweite Alternative übrig. Dann sollte man sich darüber aber auch nicht beschweren. Dann ist das sachlich und nüchtern betrachtet die einzig vernünftige Vorgehensweise.

Konzept des "Wellenbrechers"

MarcBVB @, Duisburg, Samstag, 27.11.2021, 00:28 (vor 3 Tagen) @ markus

Dauerlockdown. Da fantasierst du echt gerne drauf hin, gell...

Das zerschießt dir dann übrigens bei sehr vielen Menschen die Impfbereitschaft. Vertrauen und so. vielleicht geht dann auch der Rest der Veranstaltungsbranche und noch mehr Restaurants endlich pleite.

Konzept des "Wellenbrechers"

RE_LordVader @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 08:17 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB

VERSUCHE doch wenigstens Beiträge auf die Du antwortest zu lesen und im Idealfall auch zu verstehen.
Solche Aufschreie komplett an allem was gesagt war vorbei rufen schon extreme Fremdscham hervor.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 07:49 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB

Dauerlockdown. Da fantasierst du echt gerne drauf hin, gell...

Das zerschießt dir dann übrigens bei sehr vielen Menschen die Impfbereitschaft. Vertrauen und so. vielleicht geht dann auch der Rest der Veranstaltungsbranche und noch mehr Restaurants endlich pleite.

Lies nochmal was da steht. Deine Antwort ergibt keinen Sinn.

Konzept des "Wellenbrechers"

Freyr @, Samstag, 27.11.2021, 02:00 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Freyr, Samstag, 27.11.2021, 02:08

Hast du den Beitrag von markus gelesen? Dein Beitrag ergibt keinen Sinn.

Was er wiedergibt hat er sich nicht ausgedacht und setzt den Plan nicht alleine um.
Du musst dich nicht mit Epidemiologie auskennen oder Virologe sein, Du musst nicht die Situation in den Krankenhäusern verfolgen oder mit der Intensivbettauslastung beschäftigen.
Dafür gibt es Experten die das 100 mal besser einschätzen können.

Drosten hat die Situation perfekt beschrieben
"Christian Drosten sprach im NDR-Podcast von einer „echten Notfallsituation“ und hält neue Kontaktbeschränkungen für unumgänglich. „Wir müssen jetzt sofort etwas machen“, sagte der Leiter der Virologie an der Berliner Charité: „Wir müssen also jetzt die Infektionstätigkeit durch Kontaktmaßnahmen wahrscheinlich wieder kontrollieren – nicht wahrscheinlich, sondern sicher.“"

Martin Stürmer
"„Wir werden um einen Lockdown für alle in der jetzigen Situation nicht herumkommen“, prophezeit auch der Virologe Martin Stürmer vom IMD Labor Frankfurt "


Hey das sind "nur" sehr kompetente Virologen, Epidemiologen können das ja auch einschätzen

Epidemiologe Kurth
"Tobias Kurth, Direktor des Instituts für Public Health der Berliner Charité, hat sich im Interview mit der "Deutschen Welle" alarmiert über den Verlauf der Pandemie in Deutschland gezeigt. "Für jede Minute, in der wir zögern, ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen, werden wir diesen Notstand weiter haben. Und wir werden mehr Fälle von Menschen sehen, die eingeliefert werden müssen und Menschen, die leider sterben werden", sagte Kurth. "Wir haben viel zu lange gewartet, um Maßnahmen zu ergreifen, und jetzt gibt es keine anderen Möglichkeiten als die Abriegelung", so Kurth."

Epidemiologe Alexander Kekulé
"Wir müssen uns eingestehen, dass sich die vierte Welle ohne vollständigen Lockdown nicht mehr aufhalten lassen wird"

Ach und ein Infektionsepidemiologe

"Der Infektionsepidemiologe Timo Ulrichs von der Akkon Hochschule Berlin spricht sich ebenfalls für konsequente Maßnahmen aus. „Jetzt ist es so, dass wir in eine Situation hineinlaufen und wahrscheinlich nur noch der Lockdown die Trendwende bringen wird“, sagte Ulrichs zu FOCUS Online."

Und dann sind da die Kliniken selbst
"Mit Worten wie „dringend“, „unverzüglich“, „sofort“ oder „schnellstmöglich“ fordern die Kliniken die Politik zum Handeln auf. Die Intensivstationen sind am Limit"

Und der RKI-Chef
"Spahn und Wieler lassen keinen Zweifel daran, dass jetzt gehandelt werden muss. "Wir haben alle Daten, alle Informationen, die benötigt werden, um sachgerecht zu entscheiden", sagt der RKI-Chef."

Aber ja, es ist markus.

Konzept des "Wellenbrechers"

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 10:20 (vor 3 Tagen) @ Freyr

Welche Überraschung die Experten über Infektionen wollen einen Lockdown um Infektionen zu verhindern.

Diese Leute sind Experten auf ihrem Fachgebiet. Das Lockdowns Infektionen verhindern würde ja auch niemand in Abrede stellen. Aber es gibt halt noch mehr zu bedenken als I Wert und R Wert. Jede Maßnahme hat direkte Folgen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Wo sind Äußerungeb von Kinderärzten? Wo sind die Äußerungen von Wirtschaftsexperte? Wo die Einschätzung von Politologen? Wo die von Psychologen?

Wenn man sich mal breit und vernünftig mit dem Thema auseinandersetzen würde dann würde einem auffallen das es kein Richtig gibt. Es gibt nur das Abwägen zwischen beschissenen Optionen.

Das die Politik nicht die Befehlsempfänger von Virologen sind sollte auch mal ankommen. Die Virologen dürften beraten und haben danach zu akzeptieren das es auch noch andere Sichtweisen und Auswirkungen zu beachten gibt. Auch ein Drosten ist am Ende auch nur ein Experte auf einem kleinen sehr eingegrenzten Fachgebiet. Der kann viele Folgen seiner Forderungen überhaupt nicht überblicken.
Ist auch vollkommen in Ordnung. Ist nicht seine Aufgabe.

Es ist Aufgabe von Politikern im Diskurs die beste Abwägung zwischen 2 beschissenen Optionen zu treffen.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 10:38 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Welche Überraschung die Experten über Infektionen wollen einen Lockdown um Infektionen zu verhindern.

Diese Leute sind Experten auf ihrem Fachgebiet. Das Lockdowns Infektionen verhindern würde ja auch niemand in Abrede stellen. Aber es gibt halt noch mehr zu bedenken als I Wert und R Wert. Jede Maßnahme hat direkte Folgen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

Wo sind Äußerungeb von Kinderärzten? Wo sind die Äußerungen von Wirtschaftsexperte? Wo die Einschätzung von Politologen? Wo die von Psychologen?

Wenn man sich mal breit und vernünftig mit dem Thema auseinandersetzen würde dann würde einem auffallen das es kein Richtig gibt. Es gibt nur das Abwägen zwischen beschissenen Optionen.

Das die Politik nicht die Befehlsempfänger von Virologen sind sollte auch mal ankommen. Die Virologen dürften beraten und haben danach zu akzeptieren das es auch noch andere Sichtweisen und Auswirkungen zu beachten gibt. Auch ein Drosten ist am Ende auch nur ein Experte auf einem kleinen sehr eingegrenzten Fachgebiet. Der kann viele Folgen seiner Forderungen überhaupt nicht überblicken.
Ist auch vollkommen in Ordnung. Ist nicht seine Aufgabe.

Es ist Aufgabe von Politikern im Diskurs die beste Abwägung zwischen 2 beschissenen Optionen zu treffen.

In der Abwägung wird die Sicherstellung des Gesundheitssystems allerdings immer schwerer wiegen, ganz einfach weil unmittelbar Menschenleben bedroht sind und es absolut niemand erleben möchte, bei Lungenentzündung ohne Hilfe dastehen zu müssen. Und sei es nur die Sicherstellung eines würdevollen Tods, wenn keine Genesung mehr möglich ist.

Niemand vergisst indirekte Folgeerscheinungen. Aber sie wiegen weniger schwer. Zum einen weil man aktiv etwas dagegen tun kann. So sind z.B. auch während einer Pandemie sind Dinge wie Bewegung und gesunde Ernährung möglich. Dazu sind Erkrankungen wie Diabetes, Übergewicht und psychische Erkrankungen als potentielle Folgeerscheinungen heutzutage gut behandelbar. Jedenfalls besser als eine akut lebensbedrohliche Lungenentzündung.

Leider kann es hier auch keine gescheiten Kompromisse geben. Das Virus kennt keine Kompromisse, sondern nutzt diese aus. Droht der Kollaps des Gesundheitssystems, müssen zwangsläufig die anderen Dinge hintenanstehen. Weil es nicht anders möglich ist. Man wählt das kleinere Übel.

Konzept des "Wellenbrechers"

Sascha @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 11:21 (vor 3 Tagen) @ markus

So einfach schwarz und weiß ist das aber auch nicht. Weitere Lockdowns mit ihren Folgen für die Wirtschaft, werden natürlich auch langfristig Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen, aber auch bei der Förderung sozialer Einrichtungen haben und dann ebenfalls mittelbar zu Todesfällen führen.

Das mag total unpopulär sein, aber ich verstehe - und erwarte es von ihnen auch - wenn Politiker das gesamtheitlich und langfristig betrachten. Und da geht es eben auch um Geld und die Finanzierung der Zukunft.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 11:44 (vor 3 Tagen) @ Sascha

So einfach schwarz und weiß ist das aber auch nicht. Weitere Lockdowns mit ihren Folgen für die Wirtschaft, werden natürlich auch langfristig Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen, aber auch bei der Förderung sozialer Einrichtungen haben und dann ebenfalls mittelbar zu Todesfällen führen.

Das mag total unpopulär sein, aber ich verstehe - und erwarte es von ihnen auch - wenn Politiker das gesamtheitlich und langfristig betrachten. Und da geht es eben auch um Geld und die Finanzierung der Zukunft.

Trotzdem ist es nicht vorstellbar, das Gesundheitssystem zugunsten anderer Bedürfnisse zusammenbrechen zu lassen. Eine ausreichende medizinische Versorgung ist neben Nahrung, Wasser, Luft, Kleidung und Wohnraum ein Existenzbedürfnis, das in einer Notsituation ganz einfach erforderlich ist und immer vorhanden sein muss. Das hat letztendlich immer Vorrang vor Geld und wirtschaftliche Interessen, denn dahinter stehen vorrangig Kultur und Luxusbedürfnisse, die im direkten Vergleich hinter den Existenzbedürfnissen stehen.

Auch wenn langfristig mittelbar anderweitig Todesfälle zu befürchten sind (wird so ein, aber auch Millionenfach wie bei Corona?), wird das hinter einer unmittelbaren Notsituation hintenanstehen.

Man müsste vielmehr überlegen, ob nicht eine Impfpflicht das mildere Mittel ist, um dafür die finanziellen Dinge zu gewährleisten.

Konzept des "Wellenbrechers"

Sascha @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 11:59 (vor 3 Tagen) @ markus

So einfach schwarz und weiß ist das aber auch nicht. Weitere Lockdowns mit ihren Folgen für die Wirtschaft, werden natürlich auch langfristig Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen, aber auch bei der Förderung sozialer Einrichtungen haben und dann ebenfalls mittelbar zu Todesfällen führen.

Das mag total unpopulär sein, aber ich verstehe - und erwarte es von ihnen auch - wenn Politiker das gesamtheitlich und langfristig betrachten. Und da geht es eben auch um Geld und die Finanzierung der Zukunft.


Trotzdem ist es nicht vorstellbar, das Gesundheitssystem zugunsten anderer Bedürfnisse zusammenbrechen zu lassen. Eine ausreichende medizinische Versorgung ist neben Nahrung, Wasser, Luft, Kleidung und Wohnraum ein Existenzbedürfnis, das in einer Notsituation ganz einfach erforderlich ist und immer vorhanden sein muss. Das hat letztendlich immer Vorrang vor Geld und wirtschaftliche Interessen, denn dahinter stehen vorrangig Kultur und Luxusbedürfnisse, die im direkten Vergleich hinter den Existenzbedürfnissen stehen.

Auch wenn langfristig mittelbar anderweitig Todesfälle zu befürchten sind (wird so ein, aber auch Millionenfach wie bei Corona?), wird das hinter einer unmittelbaren Notsituation hintenanstehen.

Man müsste vielmehr überlegen, ob nicht eine Impfpflicht das mildere Mittel ist, um dafür die finanziellen Dinge zu gewährleisten.

Also hier werden auch jetzt nicht "millionenfach" Tote entstehen. Insgesamt durch Corona schon, aber ein jetzt ausbleibender Lockdown in Deutschland wird das sicher nicht zur Folge haben.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 12:16 (vor 3 Tagen) @ Sascha

So einfach schwarz und weiß ist das aber auch nicht. Weitere Lockdowns mit ihren Folgen für die Wirtschaft, werden natürlich auch langfristig Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen, aber auch bei der Förderung sozialer Einrichtungen haben und dann ebenfalls mittelbar zu Todesfällen führen.

Das mag total unpopulär sein, aber ich verstehe - und erwarte es von ihnen auch - wenn Politiker das gesamtheitlich und langfristig betrachten. Und da geht es eben auch um Geld und die Finanzierung der Zukunft.


Trotzdem ist es nicht vorstellbar, das Gesundheitssystem zugunsten anderer Bedürfnisse zusammenbrechen zu lassen. Eine ausreichende medizinische Versorgung ist neben Nahrung, Wasser, Luft, Kleidung und Wohnraum ein Existenzbedürfnis, das in einer Notsituation ganz einfach erforderlich ist und immer vorhanden sein muss. Das hat letztendlich immer Vorrang vor Geld und wirtschaftliche Interessen, denn dahinter stehen vorrangig Kultur und Luxusbedürfnisse, die im direkten Vergleich hinter den Existenzbedürfnissen stehen.

Auch wenn langfristig mittelbar anderweitig Todesfälle zu befürchten sind (wird so ein, aber auch Millionenfach wie bei Corona?), wird das hinter einer unmittelbaren Notsituation hintenanstehen.

Man müsste vielmehr überlegen, ob nicht eine Impfpflicht das mildere Mittel ist, um dafür die finanziellen Dinge zu gewährleisten.


Also hier werden auch jetzt nicht "millionenfach" Tote entstehen. Insgesamt durch Corona schon, aber ein jetzt ausbleibender Lockdown in Deutschland wird das sicher nicht zur Folge haben.

Puh… Du hältst es ernsthaft für eine Überlegung wert, dass dies als milderes Mittel in Betracht kommen könnte?

Ich meinte natürlich die weltweiten Zahlen, die bereits bei über fünf Millionen liegen. Auf Deutschland bezogen: Wir haben bisher inklusive Eindämmungsmaßen und verfügbarem Gesundheitssystem mehr als 100.000 Tote bei 5,7 Millionen bestätigten Fällen. Die Dunkelziffer fehlt natürlich. Wir haben viele Millionen ungeimpfte und damit ungeschützte Menschen, denen dann potentiell auch der Tod droht. Nur ohne Gesundheitssystem. Damit würde sich die Todesrate mal eben vervier- oder fünffachen, denn 80% der intensivpflichtigen Menschen würden eine Behandlung überleben, wenn das Gesundheitssystem verfügbar wäre. Es ist dann nicht einmal ein würdevoller Tod, sondern ein sehr qualvoller.

Der Wegfall des Gesundheitssystems mitten in einer Pandemie wäre eine humanitäre Katastrophe, die absolut niemand ernsthaft riskieren möchte.

Konzept des "Wellenbrechers"

Sascha @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 12:24 (vor 3 Tagen) @ markus

Das Gesundheitssystem wird auch nicht komplett kollabieren, das ist auch Unsinn. Ja, natürlich wird es viele Tote geben, die man hätte retten können. So wie es sie auch z.B. in Bergamo gegeben hat.

Man sollte schon einsehen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt und irgendwann auch der Punkt kommt, an dem es langfristige Folgen gibt, die insgesamt sogar noch schwerer sein können. Ich erwarte von der Politik, das man sich das bewusst macht und abschätzt. Ein "dreckiger Job", den ich auch nicht machen möchte.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 12:38 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Das Gesundheitssystem wird auch nicht komplett kollabieren, das ist auch Unsinn. Ja, natürlich wird es viele Tote geben, die man hätte retten können. So wie es sie auch z.B. in Bergamo gegeben hat.

Wird es auch nicht, eben weil man irgendwann gegensteuern wird. Hier ging es aber um das Szenario, dass nicht gegengesteuert wird und die ungebremste Ausbreitung dann zum Kollaps des Gesundheitssystems führen wird.


Man sollte schon einsehen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt und irgendwann auch der Punkt kommt, an dem es langfristige Folgen gibt, die insgesamt sogar noch schwerer sein können. Ich erwarte von der Politik, das man sich das bewusst macht und abschätzt. Ein "dreckiger Job", den ich auch nicht machen möchte.

Ich verstehe nicht, warum man der Politik ständig unterstellt, dies nicht zu tun. Die sind doch auch nicht doof. Speziell in NRW gab es ein Gremium mit einem bunten Mix voller Experten. Die wurden alle gehört, aber trotzdem war man sich jedesmal einig, dass man das Gesundheitssystem zwingend aufrechterhalten muss und hat, wenn auch regelmäßig sehr spät, in letzter Konsequenz immer mit Maßnahmen gegengesteuert. Niemand nimmt bewusst Folgeerscheinungen in Kauf. Niemand fährt bewusst Teile der Wirtschaft herunter. Es ist leider regelmäßig zwingend nötig gewesen.

Konzept des "Wellenbrechers"

Sascha @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 12:45 (vor 3 Tagen) @ markus

Und trotzdem ist es jedes Mal aufs Neue notwendig und mit jeder Welle wird das Ergebnis uneindeutiger.

Was ist denn, wenn wir in drei Jahren in der zehnten Welle sind und Varianten den
Immunschutz umgehen können? Dann kannst du auch mit einer Impfquote von 99% in der gleichen Situation wie jetzt sein. Und man kann nicht in alle Ewigkeit Hilfspakete etc. zahlen. Lockdowns kosten dann in großer Zahl Arbeitsplätze, belasten die Staatsausgaben mehr und führen zu immer größeren Folgeschäden.

Schon jetzt dürften wir bei den Staatsfinanzen an einem kritischen Punkt sein.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 13:10 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Und trotzdem ist es jedes Mal aufs Neue notwendig und mit jeder Welle wird das Ergebnis uneindeutiger.

Was ist denn, wenn wir in drei Jahren in der zehnten Welle sind und Varianten den
Immunschutz umgehen können? Dann kannst du auch mit einer Impfquote von 99% in der gleichen Situation wie jetzt sein. Und man kann nicht in alle Ewigkeit Hilfspakete etc. zahlen. Lockdowns kosten dann in großer Zahl Arbeitsplätze, belasten die Staatsausgaben mehr und führen zu immer größeren Folgeschäden.

Schon jetzt dürften wir bei den Staatsfinanzen an einem kritischen Punkt sein.

Ja, theoretisch ist ein solches ungünstiges Szenario natürlich möglich. Wahrscheinlich ist aber, dass die Bevölkerung nach und nach eine Immunität aufbaut und diese auch neuen Varianten zumindest teilweise noch schützend gegenübersteht. Man erreicht irgendwann einen endemische Status. Zumal sich die Impfstoffe wohl relativ fix anpassen lassen.

Ich halte auch nichts von dauerhaften Maßnahmen. Sinnvoller wären aus meiner Sicht deutlich härtere, dafür aber kürzere Maßnahmen gewesen. Dazu müsste man sich ggf. sicherlich mit anderen Ländern absprechen. Zudem wäre eine Impfpflicht sinnvoll. Aber dass man quasi kapituliert und das Gesundheitssystem einfach kollabieren lässt, das wird wohl nie irgendjemand entscheiden.

Konzept des "Wellenbrechers"

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 10:46 (vor 3 Tagen) @ markus

Das kann durchaus passieren das dass am Ende dabei herauskommt.

Trotzdem ist es nicht so das wir als Gesellschaft jede Forderung von einem Virologen umsetzen müssen.
Sondern wir beziehen sie in unsere Überlegungen mit ein und entscheiden dann.

Außerhalb des Südwesten gibt es aktuell wenig Grund schon zur Ultima Ratio zu greifen.

Wie die Situation in Sachsen oder Bayern ist werden die lokal schon wissen und bin mir sicher das da auch Zeitnah was passieren wird.
Allerdings muss man ja auch den beschlossen Maßnahmen Zeit geben ihre Wirkung zu entfalten.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 11:03 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Das kann durchaus passieren das dass am Ende dabei herauskommt.

Trotzdem ist es nicht so das wir als Gesellschaft jede Forderung von einem Virologen umsetzen müssen.
Sondern wir beziehen sie in unsere Überlegungen mit ein und entscheiden dann.

Außerhalb des Südwesten gibt es aktuell wenig Grund schon zur Ultima Ratio zu greifen.

Wie die Situation in Sachsen oder Bayern ist werden die lokal schon wissen und bin mir sicher das da auch Zeitnah was passieren wird.
Allerdings muss man ja auch den beschlossen Maßnahmen Zeit geben ihre Wirkung zu entfalten.

Das Problem ist der Zeitverzug. Im besten Fall wissen wir Mitte kommender Woche, ob eine freiwillige Verhaltensänderung eingetreten ist und die 3G Regeln ausreichend sind. Wenn das nicht der Fall ist, ist die nächste Verdopplung schon uneinholbar unterwegs. Denn dann können die beschlossenen Maßnahmen erneut erst zeitverzögert erkannt werden. Währenddessen laufen die Intensivstationen weiter voll.

Lindners Taktik scheint das Prinzip Hoffnung zu sein. Möglicherweise ist eine ausreichende Verhaltensänderung tatsächlich eingetreten und die 3G Regelung fruchtet auch. Dann wird er sich wieder als Retter der Freiheit inszenieren, während die anderen unbegründet Panik geschoben hat. Das Dumme dabei ist, dass das auch komplett in die Hose gehen kann. Nur ist es dann zu spät.

Konzept des "Wellenbrechers"

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 11:49 (vor 3 Tagen) @ markus

Nur hilft es genauso wenig etwas zu beschließen, dann steigen die Zahlen vollkommen erwartbar 3 Tage weiter und schon springt alles aufgeregt durch die Gegend.

Die Krisenregionen haben genug Möglichkeiten noch nachzuschärfen wenn sie der Meinung sind das es nicht reicht. Da sind die Ansprechpartner Söder oder Kretschmar. Das könnte man innerhalb von 2,3 Tagen machen.
Aber anscheinend braucht Söder ein wenig Händchenhalten auf der MPK.

Für den Restdeutschland ist es vollkommen in Orndung jetzt bis nächste Woche zu schauen ob die Dynamik abnimmt und ob und wie man weiter regulieren muss.

Und ja am Ende könnte dabei rauskommen das wir Mitte Dezember einmal mit dem grossen Hammer draufhauen müssen. Das ist aber die Ultima Ratio.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 12:02 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Nur hilft es genauso wenig etwas zu beschließen, dann steigen die Zahlen vollkommen erwartbar 3 Tage weiter und schon springt alles aufgeregt durch die Gegend.

Die Krisenregionen haben genug Möglichkeiten noch nachzuschärfen wenn sie der Meinung sind das es nicht reicht. Da sind die Ansprechpartner Söder oder Kretschmar. Das könnte man innerhalb von 2,3 Tagen machen.
Aber anscheinend braucht Söder ein wenig Händchenhalten auf der MPK.

Für den Restdeutschland ist es vollkommen in Orndung jetzt bis nächste Woche zu schauen ob die Dynamik abnimmt und ob und wie man weiter regulieren muss.

Und ja am Ende könnte dabei rauskommen das wir Mitte Dezember einmal mit dem grossen Hammer draufhauen müssen. Das ist aber die Ultima Ratio.

Und dann heißt es wieder „schon wieder ist Weihnachten versaut, warum haben wir das nicht schon im Oktober gemacht?“. Zumal es bei enorm hohen Zahlen wesentlich länger dauert wieder in den grünen Bereich zu gelangen.

Konzept des "Wellenbrechers"

Ulrich @, Samstag, 27.11.2021, 10:49 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Das kann durchaus passieren das dass am Ende dabei herauskommt.

Trotzdem ist es nicht so das wir als Gesellschaft jede Forderung von einem Virologen umsetzen müssen.
Sondern wir beziehen sie in unsere Überlegungen mit ein und entscheiden dann.

Außerhalb des Südwesten gibt es aktuell wenig Grund schon zur Ultima Ratio zu greifen.

Wie die Situation in Sachsen oder Bayern ist werden die lokal schon wissen und bin mir sicher das da auch Zeitnah was passieren wird.
Allerdings muss man ja auch den beschlossen Maßnahmen Zeit geben ihre Wirkung zu entfalten.

In den Krankenhäusern bricht die Apokalypse aus, und der Rest der Wirtschaft soll einfach so weiter machen? Einfach auf Zeit spielen?

Wir fahren auf die Wand zu.

Konzept des "Wellenbrechers"

Habakuk, OWL, Samstag, 27.11.2021, 11:25 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Ich glaube, du hast grad auf einen satirischen Beitrag geantwortet und es fehlt dir einfach an Humor. Oder hast du etwa doch Humor und der Beitrag war keine Satire?

Konzept des "Wellenbrechers"

Ulrich @, Samstag, 27.11.2021, 12:14 (vor 3 Tagen) @ Habakuk

Ich glaube, du hast grad auf einen satirischen Beitrag geantwortet und es fehlt dir einfach an Humor. Oder hast du etwa doch Humor und der Beitrag war keine Satire?

Mein Vorredner rafft es nicht. Vor allem nicht, dass das ganze System einen Bremsweg wie ein Supertanker hat.

Konzept des "Wellenbrechers"

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 11:57 (vor 3 Tagen) @ Habakuk

Das hier ernsthaft von Apokalypse gesprochen wird zeigt eher wie sehr hier einzelne schon die Nerven verlieren.

Ganz hart gesprochen ist unser Gesundheitssystem selbst in der angespannten Lage aktuell wahrscheinlich weltweit 90 % der Ländern voraus.

In dieser Apokalypse würden wohl 90% der Menschen weltweit gerne leben.

Wie gesagt kann gut verstehen das man sich Sorgen macht aber hier mit Superlativen und Horror um sich zu werfen hat auch für niemanden einen Mehrwert.

Konzept des "Wellenbrechers"

markus @, Samstag, 27.11.2021, 12:24 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Das hier ernsthaft von Apokalypse gesprochen wird zeigt eher wie sehr hier einzelne schon die Nerven verlieren.

Ganz hart gesprochen ist unser Gesundheitssystem selbst in der angespannten Lage aktuell wahrscheinlich weltweit 90 % der Ländern voraus.

In dieser Apokalypse würden wohl 90% der Menschen weltweit gerne leben.

Bei den Schulschließungen wurden allerdings auch Horrorszenarien an die Wand gemalt. Da würden auch liebend gerne 90% der Menschen mit uns tauschen wollen. Woanders gibt es zum Teils gar keine Schulen, oder sind wesentlich schlechter. Trotzdem werden hier Schulschließungen und unser Bildungssystem kritisiert. Nur weil es woanders noch schlimmer ist, wird die eigene Situation nicht dadurch besser.

Konzept des "Wellenbrechers"

Ulrich @, Samstag, 27.11.2021, 10:26 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Welche Überraschung die Experten über Infektionen wollen einen Lockdown um Infektionen zu verhindern.

Sorry, aber dieses Expertenbashing ist der aktuellen Situation einfach nur komplett daneben. In München ist man aktuell kurz davor, in den Kliniken die höchste Katastrophenstufe auszurufen. Weil man in den letzten Monaten nicht auf die Experten gehört hat.

Konzept des "Wellenbrechers"

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 10:34 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Wo ist das Bashing?

Das Virologen in dieser Situation besorgt sind ist doch vollkommen ok und in Ordnung.
Es gibt nur leider in diesem Land noch mehr als nur Corona.

Wenn bei dir der Hinweis das es mehr zu bedenken gibt als von Virologen zu überblicken ist, schon Experten Bashing ist, dann solltest du mal dein Kompass neu Justieren.

Konzept des "Wellenbrechers"

Ulrich @, Samstag, 27.11.2021, 10:42 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Wo ist das Bashing?

Das Virologen in dieser Situation besorgt sind ist doch vollkommen ok und in Ordnung.
Es gibt nur leider in diesem Land noch mehr als nur Corona.

Wenn bei dir der Hinweis das es mehr zu bedenken gibt als von Virologen zu überblicken ist, schon Experten Bashing ist, dann solltest du mal dein Kompass neu Justieren.

Du hast den Ernst der Situation definitiv nicht realisiert.

Corona ist im Augenblick dabei, in weiten Teilen Deutschlands das Gesundheitssystem massiv zu überlasten. "Verschiebbare" Operationen werden in weiten Teilen Deutschlands mittlerweile abgesagt. Patienten aus dem Süden und Südosten des Landes z.B. in den Westen und Norden verlegt. Und zumindest in den nächsten beiden Wochen werden die Zahlen noch weiter nach oben gehen.

Es droht eine Situation, in der Unfallopfer, Herzinfarkt- oder Schlaganfallpatienten nicht mehr angemessen behandelt werden können und deshalb zusätzliche Schäden erleiden oder sogar sterben. Von Krebspatienten, etc. ganz abgehen.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 26.11.2021, 21:20 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Eher Mai oder Juni.

Lockdown in den Niederlanden ab Sonntag um 17:00

DB146, Lokschuppen, Freitag, 26.11.2021, 21:19 (vor 3 Tagen) @ Goalgetter1990

Corona-Maßnahmen - Niederlande verhängen strikten Lockdown ab 17 Uhr

Geschäfte bis auf Supermärkte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen für zunächst drei Wochen täglich um 17 Uhr schließen.


Finde ich gar nicht schlecht. Ich würde aber zusätzlich beim Homeoffice noch mehr Druck auf die Arbeitgeber ausüben und größere Veranstaltungen zumindest für 3-4 Wochen komplett canceln. Wenn ich alleine an die vielen Weihnachtsfeiern im Moment denke. Dafür sind im Moment einfach viel zu viele Positive unterwegs.


Das mit den 3-4 Wochen canceln würde diesen Winter genauso wenig funktionieren wie letzten Winter. Nur weil man Veranstaltungen 3-4 Wochen absagt, gehen keine Zahlen runter, und es würden nach Ablauf der 3-4 Wochen Forderungen kommen, den Zustand auf jeden Fall zu verlängern, da die Zahlen nicht runtergegangen sind. Wenn man jetzt anfängt pauschal zu schließen (also auch für Geimpfte), habe ich meine Zweifel, ob man dann vor Februar/März irgendetwas wieder öffnet.

Das ist richtig - aber die aktuelle Dynamik ist extrem. Und die wird getrieben von der Anzahl an Kontakten. Und die sind nun einmal in der Gastronomie und bei Großveranstaltungen ganz besonders Vielzählig. Gar nicht reagieren kann auch keine Option sein. Zumal man dieses Mal - anders als im Nov/ Dez 2020 - bereits impfen kann. Das Boostern würde seine Wirkung zeigen in Kombination mit der Kontaktreduzierung.

Bei mir auf der Arbeit hat der Druck, jeden Tag einen Test vorlegen zu müssen, große Teile der Ungeimpften zudem dazu gebracht, sich letzte Woche und diese Woche die erste Impfdosis spritzen zu lassen. Die Anzahl der Erstimpfungen ist dennoch weiterhin auf sehr niedrigem Niveau - leider.

Ölpreise schmieren um über 10% ab

markus @, Freitag, 26.11.2021, 19:54 (vor 3 Tagen) @ pactum Trotmundense

WTI und Brent zweistellig im Minus. Damit dürften die Spritpreise runtergehen und die Inflation sinken.

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis

Ölpreise schmieren um über 10% ab

macedonia09 @, menden, Freitag, 26.11.2021, 20:17 (vor 3 Tagen) @ markus

WTI und Brent zweistellig im Minus. Damit dürften die Spritpreise runtergehen und die Inflation sinken.

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis

Die Grünen sorgen dafür das es nicht geschieht.

PS womit werden die Grünen kutschiert,A8, S Klasse oder 7er?

Ölpreise schmieren um über 10% ab

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 20:38 (vor 3 Tagen) @ macedonia09

Lastenfahrrad

Ölpreise schmieren um über 10% ab

TrainerFuxx @, Cosmopolit, Freitag, 26.11.2021, 21:08 (vor 3 Tagen) @ Rupo
bearbeitet von TrainerFuxx, Freitag, 26.11.2021, 21:19

Lastenfahrrad

Da waren die Piraten in Berlin innovativer, da wurden schon mal Ex-Lover nackt mit der Sackkarre quer durch die Stadt gefahren ^^

Link Sackkarre

Ölpreise schmieren um über 10% ab

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 20:03 (vor 3 Tagen) @ markus

WTI und Brent zweistellig im Minus. Damit dürften die Spritpreise runtergehen und die Inflation sinken.

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis

Mit so einer Einschätzung wäre ich erst einmal vorsichtig:

1. Nach solchen Kursrutschen berappeln sie sich auch wieder schnell.

2. Der prozentuale Abfall ist hoch, der absolute beträgt aber nur 8$ pro Barrell.

3. Steuern und Abgaben machen einen großen Teil des Bezinpreises aus.

4. Für den Einkauf hat sich der Wechselkurs zum Euro in den letzten Wochen nachteilig entwickelt.

Ich sehe da nur kurzfristig was im Centbereich und glaube an einen signifikanten und langfristigen Preisabfall nur, wenn die neue Variante die Wirtschaft wieder massiv abkühlt.

Ölpreise schmieren um über 10% ab

markus @, Freitag, 26.11.2021, 20:11 (vor 3 Tagen) @ Sascha

WTI und Brent zweistellig im Minus. Damit dürften die Spritpreise runtergehen und die Inflation sinken.

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis


Mit so einer Einschätzung wäre ich erst einmal vorsichtig:

1. Nach solchen Kursrutschen berappeln sie sich auch wieder schnell.

2. Der prozentuale Abfall ist hoch, der absolute beträgt aber nur 8$ pro Barrell.

3. Steuern und Abgaben machen einen großen Teil des Bezinpreises aus.

4. Für den Einkauf hat sich der Wechselkurs zum Euro in den letzten Wochen nachteilig entwickelt.

Ich sehe da nur kurzfristig was im Centbereich und glaube an einen signifikanten und langfristigen Preisabfall nur, wenn die neue Variante die Wirtschaft wieder massiv abkühlt.

Stimmt natürlich. Ich wollte bei all den schlechten Nachrichten das bißchen, was positiv sein könnte, hervorheben.

Ölpreise schmieren um über 10% ab

DB146, Lokschuppen, Freitag, 26.11.2021, 21:11 (vor 3 Tagen) @ markus

WTI und Brent zweistellig im Minus. Damit dürften die Spritpreise runtergehen und die Inflation sinken.

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis


Mit so einer Einschätzung wäre ich erst einmal vorsichtig:

1. Nach solchen Kursrutschen berappeln sie sich auch wieder schnell.

2. Der prozentuale Abfall ist hoch, der absolute beträgt aber nur 8$ pro Barrell.

3. Steuern und Abgaben machen einen großen Teil des Bezinpreises aus.

4. Für den Einkauf hat sich der Wechselkurs zum Euro in den letzten Wochen nachteilig entwickelt.

Ich sehe da nur kurzfristig was im Centbereich und glaube an einen signifikanten und langfristigen Preisabfall nur, wenn die neue Variante die Wirtschaft wieder massiv abkühlt.


Stimmt natürlich. Ich wollte bei all den schlechten Nachrichten das bißchen, was positiv sein könnte, hervorheben.

Das ist ja auch an sich eine gute Nachricht. Aber die Kostensteigerungen kommen ja auch durch die Warenknappheit an den Märkten. So sind derzeit viele Elektroautos, Geschirrspüler, Kühlschränke, Technikartikel (Play Station 5) etc. für Monate nicht lieferbar. Bekommt ein Händler dann wieder ein bisschen der raren Ware, weiß er darum und geht mit dem Preis rauf.

Führt Covid-19, insb. eine neue schlimmere Variante, dann wieder zu Schließungen von Häfen oder Industriebereichen insb. in Südostasien und China, dann nimmt die Knappheit wieder zu. Dies gilt vor allem dann, wenn der Konsum nicht wieder einbricht.

Ölpreise schmieren um über 10% ab

LaBoca, Freitag, 26.11.2021, 20:02 (vor 3 Tagen) @ markus

WTI und Brent zweistellig im Minus. Damit dürften die Spritpreise runtergehen und die Inflation sinken.

https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis

Und weil die Rohölpreise runtergehen und der Spritpreis fallen könnte sinkt die Inflation. Argumentativ bist du in einer Liga mit der Annalena. Nichts für ungut

Omikron

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 19:13 (vor 3 Tagen) @ pactum Trotmundense

heißt der aktuelle Racker laut WHO
Quelle ZDF 19Uhr Nachrichten

Frage zu “Escape Varianten”

JohnDo8485 @, Kreis Mettmann, Freitag, 26.11.2021, 20:09 (vor 3 Tagen) @ Rupo

Wäre eine solche Variante für den Körper dann wie ein völlig neuer Corona Virus, sprich weder Impfung, noch Genesung von den bisherigen Coronaviren hätten einen positiven Einfluss auf die körperliche Reaktion?
Alles wäre also wieder auf Anfang, außer, dass wir vermutlich schneller einen Impfstoff hätten und gewisse Maßnahmen und die Logistik zum Teil schon/ noch aufgebaut ist?

Frage zu “Escape Varianten”

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 22:39 (vor 3 Tagen) @ JohnDo8485

Wäre eine solche Variante für den Körper dann wie ein völlig neuer Corona Virus, sprich weder Impfung, noch Genesung von den bisherigen Coronaviren hätten einen positiven Einfluss auf die körperliche Reaktion?

Es ist dem ursprünglichen Virus noch immer sehr ähnlich, sozusagen eine "Tuning-Variante". Man geht deshalb davon aus, dass der Immunschutz durch Impfung bzw. Genesung noch immer zu einem beträchtlichen Teil vorhanden ist. Aber das sind bisher nur begründete Vermutungen, man weiß viel zu wenig über das Virus.

Klar ist wohl, dass die Zahl der Fälle deutlich ansteigt. Das spricht für ein hohes Vermehrungspotential. Aber ansonsten liest man vor allem Spekulationen. Der eine meint, es sei deutlich tödlicher als Delta. Ein anderer, dass die Verläufe in der Regel deutlich milder seien. Man wird wohl noch einige Wochen abwarten, bis sich der Nebel lichten wird.

Alles wäre also wieder auf Anfang, außer, dass wir vermutlich schneller einen Impfstoff hätten und gewisse Maßnahmen und die Logistik zum Teil schon/ noch aufgebaut ist?

Aller Wahrscheinlichkeit nach stimmt das nicht.

Frage zu “Escape Varianten”

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 20:16 (vor 3 Tagen) @ JohnDo8485

Nein. Auch die mit dem alten Impfstoff geimpften und insbesondere die Genesenen werden in jedem Fall eine gewisse Immunität haben.
Man fängt natürlich nicht bei Null an.

Omikron

frei13 @, Freitag, 26.11.2021, 19:59 (vor 3 Tagen) @ Rupo

heißt der aktuelle Racker laut WHO
Quelle ZDF 19Uhr Nachrichten

viel kommt da ja nicht mehr
Rho Sigma Tau

Ob alles mit Omega endet. Bei den Katholiken auf jeden Fall... :(

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:29 (vor 3 Tagen) @ Rupo

Kann eigentlich jemand erklären, wie die "spanische Grippe" letztlich endete? Soweit mir bekannt, gab es ja im Grunde keinerlei Präventivimpfsoffe, sodass die Pandemie im Schatten des Kriegsendes einfach "durchgerauscht" ist. Aber ist genau dies nicht die Erklärung dafür, dass man aktuell vor gefährlicheren Mutationen Sorge haben muss, mit denen man sich erneut infizieren kann? Also durch eine unkontrollierte Verbreitung der Viren? Wie kam es dann, dass nach drei Wellen bei der "spanischen Grippe" der Spuk vorbei war?

Frage zur "spanischen Grippe"

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 20:35 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Kann eigentlich jemand erklären, wie die "spanische Grippe" letztlich endete? Soweit mir bekannt, gab es ja im Grunde keinerlei Präventivimpfsoffe, sodass die Pandemie im Schatten des Kriegsendes einfach "durchgerauscht" ist. Aber ist genau dies nicht die Erklärung dafür, dass man aktuell vor gefährlicheren Mutationen Sorge haben muss, mit denen man sich erneut infizieren kann? Also durch eine unkontrollierte Verbreitung der Viren? Wie kam es dann, dass nach drei Wellen bei der "spanischen Grippe" der Spuk vorbei war?

Das Virus ist ursprünglich wohl im Mittleren Westen der USA von einem Hausschwein auf den Menschen übergesprungen. Anders als andere Grippeviren, bei dem viele Menschen schon durch die Begegnung mit ähnlichen Typen teilweise immunisiert waren, war dieser Erreger für die Menschen komplett neu. Entsprechend schwer waren die Verläufe und entsprechend hoch die Mortalität. Der Erreger hat sich dann in mehreren Wellen weltweit verbreitet. Einerseits ist er dabei immer wieder mutiert, und andererseits setzte eine Immunisierung in der Bevölkerung ein.

Frage zur "spanischen Grippe"

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 21:44 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Huhn. Nicht Schwein.

Frage zur "spanischen Grippe"

Freyr @, Freitag, 26.11.2021, 22:13 (vor 3 Tagen) @ simie

Huhn. Nicht Schwein.

Hühner haben damit ebenso nichts zu tun.

Frage zur "spanischen Grippe"

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 22:20 (vor 3 Tagen) @ Freyr

Doch. Das ist die derzeit wahrscheinlichste Hypothese. Und zwar vom Wildvogel auf das Haushuhn, und dann vom Haushuhn auf den Menschen. Und zwar geschehen in den USA.
Natürlich hat man auch dafür keinen endgültigen Beweis, aber die meisten Indizien (Verlauf der Pandemie, gefundene Genvarianten in Nordamerikanischen Vögeln) sprechen für einen solchen Ablauf.

Frage zur "spanischen Grippe"

Freyr @, Freitag, 26.11.2021, 22:36 (vor 3 Tagen) @ simie

Welche Quelle sagt denn dass das Virus vom Huhn auf den Menschen übersprang

Frage zur "spanischen Grippe"

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Freitag, 26.11.2021, 21:30 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

Das Virus ist ursprünglich wohl im Mittleren Westen der USA von einem Hausschwein auf den Menschen übergesprungen. Anders als andere Grippeviren, bei dem viele Menschen schon durch die Begegnung mit ähnlichen Typen teilweise immunisiert waren, war dieser Erreger für die Menschen komplett neu. Entsprechend schwer waren die Verläufe und entsprechend hoch die Mortalität. Der Erreger hat sich dann in mehreren Wellen weltweit verbreitet. Einerseits ist er dabei immer wieder mutiert, und andererseits setzte eine Immunisierung in der Bevölkerung ein.

Wobei die erste Welle in Bezug auf die Todesfälle gar nicht so krass war.

Erst in der zweiten Welle im Herbst/ Winter 1918 starben die Menschen wie die Fliegen. Man geht mittlerweile davon aus, dass es sich um eine neue Variante handelte.

Im Vergleich zu anderen Grippewellen gab es sehr viele Todesfälle bei jungen Menschen/ Menschen mittleren Alters. Zum Teil waren das sicherlich viele Soldaten, die vom Krieg sowieso zermürbt waren. Ältere Menschen könnten noch von Teilimmunitäten durch die russische Grippe aus dem Ende des 19. Jahrhunderts profitiert haben.

Frage zur "spanischen Grippe"

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 22:44 (vor 3 Tagen) @ guy_incognito

Im Vergleich zu anderen Grippewellen gab es sehr viele Todesfälle bei jungen Menschen/ Menschen mittleren Alters. Zum Teil waren das sicherlich viele Soldaten, die vom Krieg sowieso zermürbt waren. Ältere Menschen könnten noch von Teilimmunitäten durch die russische Grippe aus dem Ende des 19. Jahrhunderts profitiert haben.

Es gibt Spekulationen, nach denen die Russische Grippe von einem Corona-Virus verursacht worden sein soll. Es existiert ein Virenstamm, bei dem die Fachleute an Hand von Berechnungen der Mutationsrate, etc. vermuten, dass er um die Zeit auf den Menschen über gesprungen sein dürfte. Aber das alles ist recht vage, wirkliche Beweise gibt es nicht. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Grippe_(1889%E2%80%931895)#Erreger

Frage zur "spanischen Grippe"

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 21:47 (vor 3 Tagen) @ guy_incognito

Ältere Menschen könnten noch von Teilimmunitäten durch die russische Grippe aus dem Ende des 19. Jahrhunderts profitiert haben.

Die Vermutung ist mittlerweile widerlegt, da die russische Grippe wohl keine Grippe, sondern eine Coronepidemie war.

Frage zur "spanischen Grippe"

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 19:54 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Weil sich nach drei Wellen genügend Leute angesteckt hatten und dementsprechend Immunität hatten.
Genau dies versucht man ja derzeit zu vermeiden. Und bezahlt das halt mit einer Verlängerung der Dauer der Pandemie. Der Weg hätte wohl nur funktioniert, wenn man es geschafft hätte, sehr hohe Impfquoten insbesondere in der vulnerablen Altersgruppe zu erreichen, so dass man ab einem bestimmten Punkt, die Infektionen hätte laufen lassen können. Das ist nicht gelungen.

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:55 (vor 3 Tagen) @ simie

Weil sich nach drei Wellen genügend Leute angesteckt hatten und dementsprechend Immunität hatten.
Genau dies versucht man ja derzeit zu vermeiden. Und bezahlt das halt mit einer Verlängerung der Dauer der Pandemie. Der Weg hätte wohl nur funktioniert, wenn man es geschafft hätte, sehr hohe Impfquoten insbesondere in der vulnerablen Altersgruppe zu erreichen, so dass man ab einem bestimmten Punkt, die Infektionen hätte laufen lassen können. Das ist nicht gelungen.

Ob das noch eine Verlängerung ist, ich bin mir nicht mehr so sicher.

Frage zur "spanischen Grippe"

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 20:38 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Weil sich nach drei Wellen genügend Leute angesteckt hatten und dementsprechend Immunität hatten.
Genau dies versucht man ja derzeit zu vermeiden. Und bezahlt das halt mit einer Verlängerung der Dauer der Pandemie. Der Weg hätte wohl nur funktioniert, wenn man es geschafft hätte, sehr hohe Impfquoten insbesondere in der vulnerablen Altersgruppe zu erreichen, so dass man ab einem bestimmten Punkt, die Infektionen hätte laufen lassen können. Das ist nicht gelungen.


Ob das noch eine Verlängerung ist, ich bin mir nicht mehr so sicher.

Wenn man die Immunisierung statt durch Erkrankung durch Impfung erreicht, dann definitiv nicht.

Frage zur "spanischen Grippe"

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 20:18 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Natürlich ist das nur eine Verlängerung. Je niedriger man die einzelnen Wellen hält, desto mehr Wellen gibt es eben. Daher wäre es bei der gewählten Strategie ja auch so wichtig gewesen, dass sich jeder geimpft hätte.

Frage zur "spanischen Grippe"

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 19:33 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/so-enden-pandemien/

Im Juni 1919 flaute die Pandemie endlich ab
Sie endete medizinisch:
Doch die Spanische Grippe endete auch sozial
Aber: So ganz verschwand das Virus nie
Auch diese Grippepandemien entstanden durch Influenza-A-Viren:

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:36 (vor 3 Tagen) @ Rupo

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/so-enden-pandemien/

Im Juni 1919 flaute die Pandemie endlich ab
Sie endete medizinisch:
Doch die Spanische Grippe endete auch sozial
Aber: So ganz verschwand das Virus nie
Auch diese Grippepandemien entstanden durch Influenza-A-Viren:

Danke, den Artikel habe ich auch gelesen. Trotzdem verstehe ich die Zusammenhänge nicht ganz. Gegenwärtig heißt es doch, man muss unbedingt vermeiden, dass man eine unkontrollierte Verbreitung hat, weil sonst gefährlichere Mutationen entstehen könnten, mit denen man sich erneut infizieren kann. Hätte das dann bei der spanischen Grippe nicht in Endlosschleife genauso verlaufen müssen?

Frage zur "spanischen Grippe"

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 20:14 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans


Danke, den Artikel habe ich auch gelesen. Trotzdem verstehe ich die Zusammenhänge nicht ganz. Gegenwärtig heißt es doch, man muss unbedingt vermeiden, dass man eine unkontrollierte Verbreitung hat, weil sonst gefährlichere Mutationen entstehen könnten, mit denen man sich erneut infizieren kann.

Vergiss die Theorie einfach. Die wurde zwischenzeitlich gerne verbreitet. Ist aber bezüglich Viren, die endemisch sind oder werden, ziemlich unsinnig.
Die werden ständig mutieren. Als Beispiel kann man das Coronavirus, was wohl die russische Grippe (!?) 1889/90 verursacht hat, anführen. Da konnte man den Coronastamm isolieren, indem man anhand der Mutationsrate rückwärts gerechnet hatte, bis man erkennen konnte, welches Coronavirus die damalige Pandemie verursacht hatte.
Und der mutiert munter seit 130 Jahren.

Hätte das dann bei der spanischen Grippe nicht in Endlosschleife genauso verlaufen müssen?

Nein. Wer genesen ist, ist in aller Regel auch immun gegenüber den mutierten Viren.
Und genau so wird das auch bei SarsCov2 laufen. SarsCov2 wird auch in Zukunft immer da sein und die Kinder werden sich in ihren jungen Jahren anstecken und dann eine gewisse Immunität haben.

Frage zur "spanischen Grippe"

borussenglobe @, monheim, Freitag, 26.11.2021, 20:09 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 20:14 (vor 3 Tagen) @ borussenglobe

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.

Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?

Frage zur "spanischen Grippe"

markus @, Freitag, 26.11.2021, 20:48 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.


Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?

Was ist die Alternative?

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 20:57 (vor 3 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 26.11.2021, 21:00

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.


Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?


Was ist die Alternative?

Ich habe die Sorge, dass ein über 5-6 Jahre in der Form zu lebendes Leben ein episches, medizinisches Unheil verschiedenster Facetten gären lässt, welches man in 10 Jahren erst allumfänglich erkennen wird und was man nicht im Ansatz gegenwärtig auf dem Schirm hat aber dem gegenüber möglicherweise selbst einige Millionen Corona-Tote eine mildere Katastrophe wären.

Frage zur "spanischen Grippe"

markus @, Freitag, 26.11.2021, 21:13 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.


Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?


Was ist die Alternative?


Ich habe die Sorge, dass ein über 5-6 Jahre in der Form zu lebendes Leben ein episches, medizinisches Unheil verschiedenster Facetten gären lässt, welches man in 10 Jahren erst allumfänglich erkennen wird und was man nicht im Ansatz gegenwärtig auf dem Schirm hat aber dem gegenüber möglicherweise selbst einige Millionen Corona-Tote eine mildere Katastrophe wären.

Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass das Zusammenbrechen des Gesundheitssystems die mildere Katastrophe wäre. Niemand möchte zuhause bei vollem Bewusstsein langsam ersticken, weil keine Sau da ist, die helfen kann. Es sind nicht einfach nur ein paar Millionen zusätzliche Tote. Den Leuten kann dann schlicht nicht mehr geholfen werden.

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 21:26 (vor 3 Tagen) @ markus

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.


Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?


Was ist die Alternative?


Ich habe die Sorge, dass ein über 5-6 Jahre in der Form zu lebendes Leben ein episches, medizinisches Unheil verschiedenster Facetten gären lässt, welches man in 10 Jahren erst allumfänglich erkennen wird und was man nicht im Ansatz gegenwärtig auf dem Schirm hat aber dem gegenüber möglicherweise selbst einige Millionen Corona-Tote eine mildere Katastrophe wären.


Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass das Zusammenbrechen des Gesundheitssystems die mildere Katastrophe wäre. Niemand möchte zuhause bei vollem Bewusstsein langsam ersticken, weil keine Sau da ist, die helfen kann. Es sind nicht einfach nur ein paar Millionen zusätzliche Tote. Den Leuten kann dann schlicht nicht mehr geholfen werden.

Es ist auch ziemlich naiv zu glauben, dass das alles keine medizinsch-gesellschaftlichen Langzeitauswirkungen haben wird, die dann zwar nicht ad-hoc das Gesundheitssystem belasten, aber "in the long-run" ihr eigene Zahlendynamik entwickeln werden. Erste Studienerhebungen bzgl. Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes (extremer Bewegungsmangel, in vielen Bereichen privat und beruflich) oder auch psychischer Natur sind ja durchaus jetzt schon vorhanden, nach 2 Jahren Pandemie. Wir können uns die Datenlage ja dann noch einmal nach 4-5 Jahren Pandemie anschauen.

Frage zur "spanischen Grippe"

markus @, Freitag, 26.11.2021, 21:35 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.


Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?


Was ist die Alternative?


Ich habe die Sorge, dass ein über 5-6 Jahre in der Form zu lebendes Leben ein episches, medizinisches Unheil verschiedenster Facetten gären lässt, welches man in 10 Jahren erst allumfänglich erkennen wird und was man nicht im Ansatz gegenwärtig auf dem Schirm hat aber dem gegenüber möglicherweise selbst einige Millionen Corona-Tote eine mildere Katastrophe wären.


Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass das Zusammenbrechen des Gesundheitssystems die mildere Katastrophe wäre. Niemand möchte zuhause bei vollem Bewusstsein langsam ersticken, weil keine Sau da ist, die helfen kann. Es sind nicht einfach nur ein paar Millionen zusätzliche Tote. Den Leuten kann dann schlicht nicht mehr geholfen werden.


Es ist auch ziemlich naiv zu glauben, dass das alles keine medizinsch-gesellschaftlichen Langzeitauswirkungen haben wird, die dann zwar nicht ad-hoc das Gesundheitssystem belasten, aber "in the long-run" ihr eigene Zahlendynamik entwickeln werden. Erste Studienerhebungen bzgl. Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes (extremer Bewegungsmangel, in vielen Bereichen privat und beruflich) oder auch psychischer Natur sind ja durchaus jetzt schon vorhanden, nach 2 Jahren Pandemie. Wir können uns die Datenlage ja dann noch einmal nach 4-5 Jahren Pandemie anschauen.

Es sagt niemand, dass es nicht auch Langzeitauswirkungen geben wird. Aber salopp gesagt: Ich habe lieber später Diabetes, als keine Hilfe bei Lungenversagen zu erhalten. Das ist in dem Fall wohl ohne Zweifel das kleinere Übel, zumal man das heutzutage gut in den Griff bekommen kann und zudem jeder die Möglichkeit hat, dem vorzubeugen. Sport machen geht auch während Corona, gesund ernähren ebenfalls. Wenn ich mich für beides nicht aufraffen kann, dann können Folgeerkrankungen natürlich entstehen. Aber wie bereits gesagt: Das ist im Vergleich zu ein zusammenbrechendes Gesundheitssystem das deutlich kleinere Übel.

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 21:39 (vor 3 Tagen) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 26.11.2021, 21:51

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.


Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?


Was ist die Alternative?


Ich habe die Sorge, dass ein über 5-6 Jahre in der Form zu lebendes Leben ein episches, medizinisches Unheil verschiedenster Facetten gären lässt, welches man in 10 Jahren erst allumfänglich erkennen wird und was man nicht im Ansatz gegenwärtig auf dem Schirm hat aber dem gegenüber möglicherweise selbst einige Millionen Corona-Tote eine mildere Katastrophe wären.


Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass das Zusammenbrechen des Gesundheitssystems die mildere Katastrophe wäre. Niemand möchte zuhause bei vollem Bewusstsein langsam ersticken, weil keine Sau da ist, die helfen kann. Es sind nicht einfach nur ein paar Millionen zusätzliche Tote. Den Leuten kann dann schlicht nicht mehr geholfen werden.


Es ist auch ziemlich naiv zu glauben, dass das alles keine medizinsch-gesellschaftlichen Langzeitauswirkungen haben wird, die dann zwar nicht ad-hoc das Gesundheitssystem belasten, aber "in the long-run" ihr eigene Zahlendynamik entwickeln werden. Erste Studienerhebungen bzgl. Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes (extremer Bewegungsmangel, in vielen Bereichen privat und beruflich) oder auch psychischer Natur sind ja durchaus jetzt schon vorhanden, nach 2 Jahren Pandemie. Wir können uns die Datenlage ja dann noch einmal nach 4-5 Jahren Pandemie anschauen.


Es sagt niemand, dass es nicht auch Langzeitwirkungen geben wird. Aber salopp gesagt: Ich habe lieber später Diabetes, als keine Hilfe bei Lungenversagen zu erhalten. Das ist in dem Fall wohl ohne Zweifelndas mildere Mittel, zumal man das heutzutage gut in den Griff bekommen kann und zudem jeder die Möglichkeit hat, dem vorzubeugen. Sport machen geht auch während Corona, gesund ernähren ebenfalls. Wenn ich mich für beides nicht aufraffen kann, dann können Folgeerkrankungen natürlich entstehen. Aber wie bereits gesagt: Das ist im Vergleich zu einem zusammenbrechendes Gesundheitssystem das deutlich kleinere Übel.

Es hat auch jeder die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Viele tun es aber nicht. Ähnlich ist es mit "du kannst ja abends joggen gehen, nachdem du 10 Stunden vor dem Laptop im Arbeitszimmer gehockt hast und 300 Schritte bis dato hinter dir hast". Keine Frage, möglich ist das natürlich, was du sagst. Die Realität ist aber doch, gerade diejenigen, die nun im Homeoffice sind, dass tendenziell einfach deutlich mehr gearbeitet wird.
Aus meiner Sicht muss man irgendwann abwägen, was in Summe schädlicher ist für die Gesellschaft und insbesondere auch für die kommenden Generationen. Ein kurzfristiges Zusammenbrachen des Gesundheitssystems, mit all den katastrophalen Folgen, oder eine nie endende Pandemie. Ich bin mir ob der Summe nach 2 Jahren Pandemie mit immer weniger Hoffnung nicht mehr so sicher. Letzte Woche hatte ich Abends im Heute-Journal einen Bericht aus einer Schule gesehen. Die Antwort eines Mädchens in der Unterstufe, wovor sie am meisten Angst hätte "Dass die Pandemie nie endet", lässt erahnen, was da in vielen Kinder-/Jugendköpfen in den letzten 2 Jahren abging.

Frage zur "spanischen Grippe"

markus @, Freitag, 26.11.2021, 21:59 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Weil man Corona in den Griff bekommen möchte. Das heißt, daß nicht ständig Leute, die durch vorherige Varianten schon "teilgeschützt" sind, "jungfräuliche" anstecken, bevor Corona endemisch wird. Sonst muss ja auch ständig der Impfstoff angepasst werden.
Mit dem Virus der spanischen Grippe war und ist die Menschheit quasi ungebremst einmal durchseucht.


Aber ist das noch eine realistische Option? Wo wir jetzt schon von der fünften Welle sprechen, wo die vierte nach zwei Jahren gerade anläuft?


Was ist die Alternative?


Ich habe die Sorge, dass ein über 5-6 Jahre in der Form zu lebendes Leben ein episches, medizinisches Unheil verschiedenster Facetten gären lässt, welches man in 10 Jahren erst allumfänglich erkennen wird und was man nicht im Ansatz gegenwärtig auf dem Schirm hat aber dem gegenüber möglicherweise selbst einige Millionen Corona-Tote eine mildere Katastrophe wären.


Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass das Zusammenbrechen des Gesundheitssystems die mildere Katastrophe wäre. Niemand möchte zuhause bei vollem Bewusstsein langsam ersticken, weil keine Sau da ist, die helfen kann. Es sind nicht einfach nur ein paar Millionen zusätzliche Tote. Den Leuten kann dann schlicht nicht mehr geholfen werden.


Es ist auch ziemlich naiv zu glauben, dass das alles keine medizinsch-gesellschaftlichen Langzeitauswirkungen haben wird, die dann zwar nicht ad-hoc das Gesundheitssystem belasten, aber "in the long-run" ihr eigene Zahlendynamik entwickeln werden. Erste Studienerhebungen bzgl. Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes (extremer Bewegungsmangel, in vielen Bereichen privat und beruflich) oder auch psychischer Natur sind ja durchaus jetzt schon vorhanden, nach 2 Jahren Pandemie. Wir können uns die Datenlage ja dann noch einmal nach 4-5 Jahren Pandemie anschauen.


Es sagt niemand, dass es nicht auch Langzeitwirkungen geben wird. Aber salopp gesagt: Ich habe lieber später Diabetes, als keine Hilfe bei Lungenversagen zu erhalten. Das ist in dem Fall wohl ohne Zweifelndas mildere Mittel, zumal man das heutzutage gut in den Griff bekommen kann und zudem jeder die Möglichkeit hat, dem vorzubeugen. Sport machen geht auch während Corona, gesund ernähren ebenfalls. Wenn ich mich für beides nicht aufraffen kann, dann können Folgeerkrankungen natürlich entstehen. Aber wie bereits gesagt: Das ist im Vergleich zu einem zusammenbrechendes Gesundheitssystem das deutlich kleinere Übel.


Es hat auch jeder die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Viele tun es aber nicht. Ähnlich ist es mit "du kannst ja abends joggen gehen, nachdem du 10 Stunden vor dem Laptop im Arbeitszimmer gehockt hast, und 300 Schritte bis dato hinter dir hast". Die Realität ist aber, gerade diejenigen, die nun im Homeoffice sind, dass tendenziell einfach deutlich mehr gearbeitet wird. Klar, möglich ist das natürlich, was du sagst.

Der Unterschied ist: Bei ersterem hat das Auswirkungen auf alle anderen. Auch akute Fälle wie Herzinfarkt, Unfall, Krebs und andere Dinge können nicht mehr angemessen behandelt werden, wenn das Gesundheitssystem zusammenbricht. Zudem verhindert die Impfung auch „nur“ 90-95% der schweren Fälle. Es würde dann auch viele geimpfte Personen treffen, die nicht behandelt werden können, und dass bei ansonsten guten Überlebenschancen. Weil die ganzen Ungeimpften sämtliche Betten schon belegt haben.

Die Faulheit und der daraus resultierende Bewegungsmangel betrifft dagegen in erster Linie nur die jeweils betroffene Person. Ich habe im Homeoffice z.B. viel weniger Stress. Ich spar mir den Fahrtweg und bin zugleich produktiver. Ich habe allerdings auch keine Schwierigkeiten mit modernen Telekommunikationsmitteln, andere tun sich auch nach 20 Monaten noch schwer, mit Teams klarzukommen. Das alles wäre sehr viel schlimmer, wenn wir noch in der analogen Welt aus den 90ern leben würden.

Aus meiner Sicht muss man irgendwann abwägen, was in Summe schädlicher ist für die Gesellschaft und insbesondere auch für die kommenden Generationen. Ein kurzfristiges Zusammenbrachen des Gesundheitssystems, mit all den katastrophalen Folgen, oder eine nie endende Pandemie. Ich bin mir ob der Summe nach 2 Jahren Pandemie mit immer weniger Hoffnung nicht mehr so sicher. Letzte Woche hatte ich Abends im Heute-Journal einen Bericht aus einer Schule gesehen. Die Antwort eines Mädchens in der Unterstufe, wovor sie am meisten Angst hätte "Dass die Pandemie nie endet", lässt erahnen, was da in vielen Kinder-/Jugendköpfen in den letzten 2 Jahren abging.

Es ist illusorisch zu glauben, dass irgendjemand entscheiden wird, dass wir das Zusammenbrechen des Gesundheitssystems zulassen werden. Man müsste eher abwägen, was von folgenden beiden Dingen das kleinere Übel ist: Weiterhin mit Einschränkungen leben zu müssen, oder die Impfungen verpflichtend zu machen.

Frage zur "spanischen Grippe"

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:41 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Geholfen hat da mit Sicherheit, dass das Leben damals noch deutlich regionaler war als es heute ist.

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:43 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Geholfen hat da mit Sicherheit, dass das Leben damals noch deutlich regionaler war als es heute ist.

Am Ende hat sich das Virus aber dennoch rasant über den ganzen Erball verstreut. Sehe da ad-hoc nicht die Erklärung, dass permanente Virusmutationen dies nicht hätten genauso tun können. Die damaligen Umstände waren ja eh ein Paradies für Viren.

Frage zur "spanischen Grippe"

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:50 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans

Bei der Verbreitung dürfte aber auch gewaltig der Weltkrieg beigetragen haben, der eine große Zahl von Soldaten auf andere Kontinente gebracht hat.

Abgeflaut ist sie dann ja nach Ende des Krieges.

Frage zur "spanischen Grippe"

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 22:48 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Bei der Verbreitung dürfte aber auch gewaltig der Weltkrieg beigetragen haben, der eine große Zahl von Soldaten auf andere Kontinente gebracht hat.

Abgeflaut ist sie dann ja nach Ende des Krieges.

So ist der Erreger aus den USA nach Europa gekommen. Aber nach Kriegsende hat er auch entlegene Regionen erreicht. Auf Spitzbergen, in Alaska, auf Grönland z.B. hat man Tote exhumiert, um an Genmaterial des Virus zu gelangen.

Frage zur "spanischen Grippe"

FourrierTrans @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:53 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Bei der Verbreitung dürfte aber auch gewaltig der Weltkrieg beigetragen haben, der eine große Zahl von Soldaten auf andere Kontinente gebracht hat.

Abgeflaut ist sie dann ja nach Ende des Krieges.

Das könnte natürlich der Grund sein. Die zweite Welle hatte dann ihren Peak im März 1919, weiß nicht, ob da noch viel traffic war zwischen den Kontinenten, der Krieg ja schon einige Monate vorbei.

Omikron

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:19 (vor 3 Tagen) @ Rupo

Klingt irgendwie nach Star Trek.

Omikron

Garum @, Bornum am Harz, Freitag, 26.11.2021, 19:32 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Klingt irgendwie nach Star Trek.

Das Virus wird uns auch in der Zukunft noch auf die Nerven gehen.

Omikron

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 19:22 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Vega-Omicron-Sektor

*
Der Vega-Omicron-Sektor ist eine, mehrere Monate von Sternenbasis Montgomery entfernte, Grenzregion des Föderationsraums.
*

https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Vega-Omicron-Sektor

https://www.startrek-index.de/tv/tng/tng2_14.htm
*
welches sich im Monate entfernten Vega-Omicron-Sektor befindet
*

dann wird es wohl Omicron geschrieben...

Weihnachtstour von Kölner Band Höhner steht auf der Kippe

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 18:42 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

OK Virus...jetzt wird es persönlich!
*
Deshalb hoffe die Band, doch noch einen Teil ihrer traditionellen »Höhner-Weihnacht-Tour« spielen zu können. Bis zum 22. Dezember sind zahlreiche Konzerte, vor allem im Rheinland, geplant. Einige der Auftritte mussten bereits abgesagt werden. Die Höhner sind vor allem Kölner Raum sehr erfolgreich, deutschlandweit bekannt ist ihr Hit »Viva Colonia«.
*

Wieler so: Es ist halb eins, wir müssen jetzt ALLE Kontakte auf ein Minimum herunter fahren!
Höhner: Viva Coronia!

Weihnachtstour von Kölner Band Höhner steht auf der Kippe

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 19:21 (vor 3 Tagen) @ Rupo

Wollt ihr jetzt eigentlich bei jeder Meldung, die nicht eurer Panikvorstellung entspricht, ein Fass aufmachen?
Fakt ist: Wir müssen die Ungeimpften isolieren. Mit G2, was man von mir aus auch auf den Handel ausweiten kann, aber auch im privaten Rahmen. Gerne auch mit einer kompletten Ausgangssperren für ungeimpfte Erwachsene. Die können ruihg in Quarantäne gesteckt werden.
Der Rest sollte sich aber natürlich weiter treffen dürfen.


PS: Und solange sich Ungeimpfte noch beim Gottesdienst treffen dürfen, ist die Forderung nach Beschränkungen für Geimpfte eh nur reiner Hohn.

Lauterbach gerade im ZDF Special

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 19:31 (vor 3 Tagen) @ simie

Großveranstaltungen runter fahren!

Profifußball so: Hausaufgaben gemacht!

Zu Deiner Frage: JA
Zu jeder einzelnen Nachricht wird mit der Hand der Kopf festgehalten und eine Minute lang in eiskaltes Wasser gedrückt, eventuell dringen die Botschaften dann in das Kleinhirn ein.

Lauterbach gerade im ZDF Special

Davja89 @, Freitag, 26.11.2021, 20:00 (vor 3 Tagen) @ Rupo

Trotzdem nervt es mittelschwer wenn jetzt jede Regionalnews wie Höhner Konzerte oder Weihnachtsmarkt in einem Kaff zum Corona Super Spreader Event hochgejazzt wird.

Wenn du Leute erziehen willst, ist ein Forum der falsche Ort dafür.

Lauterbach gerade im ZDF Special

RE_LordVader @, Dortmund, Samstag, 27.11.2021, 08:29 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Nun ja, es nervt halt schon, dass jede vernünftige Maßnahmen durch die zu große Zahl an Egoisten torpediert und letztlich auch nichtig gemacht wird. Was dann leider logischer Weise zu noch größeren Einschränkungen für alle führt.
Das die gan6en Egozentriker („Aber man muss doch auch mal leben, und soo schlimm ist das doch nicht“) das nicht verstehen nervt inzwischen hart…

Lauterbach gerade im ZDF Special

Davja89 @, Samstag, 27.11.2021, 12:19 (vor 3 Tagen) @ RE_LordVader

Kann man bei bestimmten Punkten sicherlich so sehen...

ABER eine riesige Anspruchshaltung gegen über den normalen Menschen ist auch unfair.

Für die meisten läuft das Leben seit 2 Jahre weiter. Man muss Rechnungen bezahlen, den Kinder in der Schule helfen, seine Pflichten auf Arbeit erledigen und so weiter...

Aber auf Urlaub, Essen gehen, Freunde treffen, Konzerte, Freizeitsport und anderes was das Leben lebenswert machen soll wieder über Monate verzichtet werden ?

Das haben die Menschen in der 1ten Welle zu 90% gemacht. In der 2ten Welle haben wir auch noch sehr viel mitziehen der Bevölkerung gesehen. Spätestens in der 3ten Welle war die Geduld der Menschen am Ende.
Daher wird es dieses Mal nur noch ein Mitziehen geben wenn es gar nicht mehr anders geht und auch nur so lange die Notsituation anhält.

Lauterbach gerade im ZDF Special

markus @, Samstag, 27.11.2021, 13:20 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Kann man bei bestimmten Punkten sicherlich so sehen...

ABER eine riesige Anspruchshaltung gegen über den normalen Menschen ist auch unfair.

Für die meisten läuft das Leben seit 2 Jahre weiter. Man muss Rechnungen bezahlen, den Kinder in der Schule helfen, seine Pflichten auf Arbeit erledigen und so weiter...

Aber auf Urlaub, Essen gehen, Freunde treffen, Konzerte, Freizeitsport und anderes was das Leben lebenswert machen soll wieder über Monate verzichtet werden ?

Das haben die Menschen in der 1ten Welle zu 90% gemacht. In der 2ten Welle haben wir auch noch sehr viel mitziehen der Bevölkerung gesehen. Spätestens in der 3ten Welle war die Geduld der Menschen am Ende.
Daher wird es dieses Mal nur noch ein Mitziehen geben wenn es gar nicht mehr anders geht und auch nur so lange die Notsituation anhält.

Dieses „die Leute machen da nicht mehr mit“ schlägt doch schon deshalb fehl, weil du ganz einfach gezwungen bist, mitzumachen. Man kann ja schlecht aus Protest sein Kind jeden Morgen vor dem Schultor abstellen, in der Hoffnung, dass irgendjemand aufmacht. Oder vor der Restauranttür so lange randalieren, bis irgendjemand entnervt die Tür öffnet und das Schnitzel fertig macht. Wie willst du in den Urlaub fliegen, wenn weder das Flugzeug abhebt, noch das Hotel geöffnet hat? Wie willst du ins Kino oder Theater gehen, wenn niemand die Kassette einlegt, oder niemand da ist, der das Theaterstück spielt?

Ich kann diesen Satz auch nicht mehr hören. Den hat man bereits Anfang April 2020 gehört und zog sich dann wie ein Kaugummi durch die letzten 20 Monate. Man ist schlicht gezwungen mitzumachen, ganz einfach, weil man keine andere Wahl hat.

Lauterbach gerade im ZDF Special

Gordi, Samstag, 27.11.2021, 15:08 (vor 3 Tagen) @ markus
bearbeitet von Gordi, Samstag, 27.11.2021, 15:12

Aber zumindest bzgl der Kontakte und Treffen im privaten Rahmen würde ich deinem Vorredner da schon zustimmen. Erlebe ich zumindest in meinem Umfeld. Alle voll geimpft, einige geboostert. Bis Ende des Jahres werden so gut wie alle geboostert sein.
Letztes Jahr bzw während der letzten Welle haben wir uns im Freundeskreis teilweise Monate nicht persönlich gesehen. Da gab's dann Freitags- oder Samstagsabends Zoom- oder Teams-Meetings und Weihnachten wurde nur mit dem engeren Familienkreis gefeiert.
Derartige private Beschränkungen stehen bei uns dieses Jahr überhaupt nicht zur Debatte. Und ich könnte mir vorstellen, dass es sehr vielen Menschen ähnlich geht.

Lauterbach gerade im ZDF Special

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 20:39 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Was nervt ist das sich keiner an die Empfehlungen zu halten scheint..

Lauterbach gerade im ZDF Special

JohnDo8485 @, Kreis Mettmann, Freitag, 26.11.2021, 20:03 (vor 3 Tagen) @ Davja89

+1
Mittlerweile hat Rupo mehr als ein Mal kund getan, dass er sich seit Wochen isoliert.
Ist sein gutes Recht, aber jetzt hier jede Meldung zu irgendeinem Popelsevent als Untergang des Abendlandes darzustellen ist dann auch irgendwann ermüdend.

Diese Kritik sollte sich, wenn eher in Richtung der Politiker richten, die stand jetzt, Veranstaltungen dieser Art noch zulassen.

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 17:59 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Anpassung des Impfstoffs nötig? Biontech untersucht Corona-Variante B.1.1.529 (RND)

Danach wäre eine Anpassung des Impfstoffs innerhalb von sechs Wochen möglich, innerhalb von 100 Tagen könnten die ersten Chargen ausgeliefert werden.

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

donotrobme @, Münsterland, Freitag, 26.11.2021, 19:06 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Das war erwartbar.
Rna-Impfstoffe lassen sich im nu anpassen sofern das virus-charaktirisierbar ist. Deswegen sind pharmazeuten und mediziner auch so begeistert über biontechs leistung

Nur... wenn man pech hat müssen wir die welt nochmal impfen. Anhaltspunkte habe ich für diese these aber nicht. Das ist nur der worst-case

Gute Nachrichten…

DomJay @, Köln, Freitag, 26.11.2021, 18:41 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Anpassung des Impfstoffs nötig? Biontech untersucht Corona-Variante B.1.1.529 (RND)

Danach wäre eine Anpassung des Impfstoffs innerhalb von sechs Wochen möglich, innerhalb von 100 Tagen könnten die ersten Chargen ausgeliefert werden.

Wie sehr wären wir ohne diese Firma im A…., man kann es sich wahrscheinlich nichtmal pessimistisch vorstellen. Kann man schon mal ein wenig Zufrieden sein mit der inländischen Forschung.

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

Philipp54 @, Freitag, 26.11.2021, 18:39 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Anpassung des Impfstoffs nötig? Biontech untersucht Corona-Variante B.1.1.529 (RND)

Danach wäre eine Anpassung des Impfstoffs innerhalb von sechs Wochen möglich, innerhalb von 100 Tagen könnten die ersten Chargen ausgeliefert werden.

In Belgien ist sie inzwischen auch nachgewiesen. Man bekommt die nicht in Afrika eingesperrt, wenn das Virus es nicht will.
Nur die Frage, ob sie sich durchsetzt.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/belgien-corona-suedafrika-101.html

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

Grigori, Ort, Freitag, 26.11.2021, 18:06 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Schon praktisch für Biontech. Während die Weigerung der Bundesregierung, die Patente freizugeben, für stabile Profite sorgt, entwickeln sich in den Slums dieser Welt genau deswegen munter die nächsten Varianten, weil dort fast niemand geimpft ist. Also ist auch die zukünftige Nachfrage nach Impfstoffen garantiert. Das Privateigentum ist und bleibt ein Klotz am Bein einer vernünftigen und effektiven Pandemiebekämpfung.

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

Tigo @, Duisburg, Freitag, 26.11.2021, 21:31 (vor 3 Tagen) @ Grigori

Ob die Freigabe der Patente wirklich helfen würde ist mehr als fraglich...

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 18:30 (vor 4 Tagen) @ Grigori

Kurssprung 20% der Aktionär freut sich über die neuen Varianten...

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

Problembaer, Ort, Samstag, 27.11.2021, 00:18 (vor 3 Tagen) @ Rupo

Kurssprung 20% der Aktionär freut sich über die neuen Varianten...

Ist meine größte Position, aber freuen über neue Varianten - NÖ

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

Raducanu @, Sassenberg, Freitag, 26.11.2021, 20:19 (vor 3 Tagen) @ Rupo

Nicht wenn das restdepot an wert verliert

Biontech hat Vorkehrungen für Escape-Varianten getroffen

markus @, Freitag, 26.11.2021, 21:28 (vor 3 Tagen) @ Raducanu

Nicht wenn das restdepot an wert verliert

So ist es. Kaum jemand wird ausschließlich nur Biontech haben. Mir ist das aber relativ egal. Ich freu mich auf einbrechende Kurse. Günstig einkaufen und langfristig profitieren. Besser geht es nicht.

In Freiberg ist Weihnachtsmarkt ....

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 17:48 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

In Freiberg ist Weihnachtsmarkt ....

Thomas, Freitag, 26.11.2021, 19:14 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

In Freiberg ist Weihnachtsmarkt ....

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 20:41 (vor 3 Tagen) @ Thomas

In Freiberg ist Weihnachtsmarkt ....

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 19:19 (vor 3 Tagen) @ Thomas

**sig

fehlt da nicht was bei der Twitter Signature oder was soll das?

Luftwaffe hat mit Corona Luftbrücke

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 16:54 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

begonnen. Der erste A310 Medicare ist gerade von Memmingen (Bayern) nach Osnabrück (NRW) gestartet mit sechs Patienten an Bord. Von Osnabrück geht es noch weiter per RTW, also unter Intensivstation Bedingungen, kann definitiv nicht ideal sein..

Spahn rechnet Stand heute mit bis zu 100 Verlegungen..

Luftwaffe hat mit Corona Luftbrücke

Will Kane @, Saarbrücken, Freitag, 26.11.2021, 20:20 (vor 3 Tagen) @ Rupo

begonnen. Der erste A310 Medicare ist gerade von Memmingen (Bayern) nach Osnabrück (NRW) gestartet mit sechs Patienten an Bord. Von Osnabrück geht es noch weiter per RTW, also unter Intensivstation Bedingungen, kann definitiv nicht ideal sein..

Spahn rechnet Stand heute mit bis zu 100 Verlegungen..

Osnabrück liegt in Niedersachsen; wahrscheinlich ist der Flughafen Münster/Osnabrück gemeint, der sich bei Greven (NRW) befindet.

In der ersten großen Welle waren in Frankreich entsprechende Verlegungen sehr schnell das Mittel der Wahl. Mit dem Krankenwagen, umgebauten TGVs, Hubschraubern, Flugzeugen und sogar mit dem Schiff (u.a. von Korsika aus). Die Verteilung erfolgte in wenig betroffene Regionen des Inlandes, aber auch ins benachbarte Ausland. In Saarbrücken und im Uni-Klinikum Homburg z.B gab es eine ganze Reihe solcher Verlegungspatienten.

Das ist auch kaum anders möglich, wenn es in wenigen Regionen ein geballtes Auftreten gibt (z.B. Elsass, Lothringen oder Île-de-France) und andere Gebiete kaum betroffen sind.

Eine zwar aufwendige, aber notwendige Maßnahme, die in Frankreich alles in allem gut funktioniert hat. Auch dank der Aufnahmebereitschaft der Nachbarländer.

Luftwaffe hat mit Corona Luftbrücke

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 20:48 (vor 3 Tagen) @ Will Kane

begonnen. Der erste A310 Medicare ist gerade von Memmingen (Bayern) nach Osnabrück (NRW) gestartet mit sechs Patienten an Bord. Von Osnabrück geht es noch weiter per RTW, also unter Intensivstation Bedingungen, kann definitiv nicht ideal sein..

Spahn rechnet Stand heute mit bis zu 100 Verlegungen..


Osnabrück liegt in Niedersachsen; wahrscheinlich ist der Flughafen Münster/Osnabrück gemeint, der sich bei Greven (NRW) befindet.

Sehr wahrscheinlich. In Atter gibt es zwar einen kleinen Flugplatz, aber ob der für größere Flughäfen geeignet ist?


In der ersten großen Welle waren in Frankreich entsprechende Verlegungen sehr schnell das Mittel der Wahl. Mit dem Krankenwagen, umgebauten TGVs, Hubschraubern, Flugzeugen und sogar mit dem Schiff (u.a. von Korsika aus). Die Verteilung erfolgte in wenig betroffene Regionen des Inlandes, aber auch ins benachbarte Ausland. In Saarbrücken und im Uni-Klinikum Homburg z.B gab es eine ganze Reihe solcher Verlegungspatienten.

Das ist auch kaum anders möglich, wenn es in wenigen Regionen ein geballtes Auftreten gibt (z.B. Elsass, Lothringen oder Île-de-France) und andere Gebiete kaum betroffen sind.

Eine zwar aufwendige, aber notwendige Maßnahme, die in Frankreich alles in allem gut funktioniert hat. Auch dank der Aufnahmebereitschaft der Nachbarländer.

Das Problem ist, im Osten und im Süden eskaliert die Situation flächendeckend, und die Welle droht nach Westen und nach Norden weiter zu laufen. Noch nehmen wir in NRW Kranke auf. Aber wenn wir Pech haben, dann müssen wir in zwei, drei Wochen selbst Patienten weiter nach Norden verlegen.

Luftwaffe hat mit Corona Luftbrücke

Will Kane @, Saarbrücken, Freitag, 26.11.2021, 23:24 (vor 3 Tagen) @ Ulrich

begonnen. Der erste A310 Medicare ist gerade von Memmingen (Bayern) nach Osnabrück (NRW) gestartet mit sechs Patienten an Bord. Von Osnabrück geht es noch weiter per RTW, also unter Intensivstation Bedingungen, kann definitiv nicht ideal sein..

Spahn rechnet Stand heute mit bis zu 100 Verlegungen..


Osnabrück liegt in Niedersachsen; wahrscheinlich ist der Flughafen Münster/Osnabrück gemeint, der sich bei Greven (NRW) befindet.


Sehr wahrscheinlich. In Atter gibt es zwar einen kleinen Flugplatz, aber ob der für größere Flughäfen geeignet ist?


In der ersten großen Welle waren in Frankreich entsprechende Verlegungen sehr schnell das Mittel der Wahl. Mit dem Krankenwagen, umgebauten TGVs, Hubschraubern, Flugzeugen und sogar mit dem Schiff (u.a. von Korsika aus). Die Verteilung erfolgte in wenig betroffene Regionen des Inlandes, aber auch ins benachbarte Ausland. In Saarbrücken und im Uni-Klinikum Homburg z.B gab es eine ganze Reihe solcher Verlegungspatienten.

Das ist auch kaum anders möglich, wenn es in wenigen Regionen ein geballtes Auftreten gibt (z.B. Elsass, Lothringen oder Île-de-France) und andere Gebiete kaum betroffen sind.

Eine zwar aufwendige, aber notwendige Maßnahme, die in Frankreich alles in allem gut funktioniert hat. Auch dank der Aufnahmebereitschaft der Nachbarländer.


Das Problem ist, im Osten und im Süden eskaliert die Situation flächendeckend, und die Welle droht nach Westen und nach Norden weiter zu laufen. Noch nehmen wir in NRW Kranke auf. Aber wenn wir Pech haben, dann müssen wir in zwei, drei Wochen selbst Patienten weiter nach Norden verlegen.

In Frankreich wurde die Bewegungsfreiheit drastisch eingeschränkt, um eine Ausbreitung auf weniger betroffene Regionen zu verhindern.

Niemand hört es gerne und es gibt ein gutes Dutzend Gründe dagegen, aber Mobilitätseinschränkungen sind durchaus ein wirksames Mittel. Wenn sie konsequent durchgesetzt werden.

Ich habe so etwas schon einmal erlebt; in einer gänzlich anderen Welt, wenn man so will. Da wurde das brutal durchgezogen, es ging auch gar nicht anders. Nicht schön. Aber wirksam.

Wird aber bei uns keine Option sein.

Luftwaffe hat mit Corona Luftbrücke

Davja89 @, Freitag, 26.11.2021, 20:27 (vor 3 Tagen) @ Will Kane

Corona tritt halt Regional unterschiedlich auf. Da ist es das natürlichste der Welt das man auch mal Patienten verlegen muss.
Gab es doch in fast allen größeren Europäischen Ländern.
Eventuell trifft es uns diesen Wimter härter als Frankreich. Ich denke dann wird man sich dort an den letzten Winter erinnern und uns unter die Arme greifen.

Ein Problem ist in diesem Land die Anspruchshaltung das man am liebsten im Normalbetrieb durch die Pandemie möchte.

Luftwaffe hat mit Corona Luftbrücke

markus @, Freitag, 26.11.2021, 22:59 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Corona tritt halt Regional unterschiedlich auf. Da ist es das natürlichste der Welt das man auch mal Patienten verlegen muss.
Gab es doch in fast allen größeren Europäischen Ländern.
Eventuell trifft es uns diesen Wimter härter als Frankreich. Ich denke dann wird man sich dort an den letzten Winter erinnern und uns unter die Arme greifen.

Ein Problem ist in diesem Land die Anspruchshaltung das man am liebsten im Normalbetrieb durch die Pandemie möchte.

Der Normalbetrieb sollte in den Krankenhäusern gewährleistet sein. Das wird vielen aber erst bewusst, wenn sie selbst gesundheitlich angeschlagen sind und Hilfe benötigen. Selbst bei nicht lebensbedrohenden Erkrankungen, hat doch jeder das Bedürfnis, eine zeitnahe Behandlung zu bekommen und sei es nur eine OP am Rücken oder am Fuß.

Luftwaffe hat mit Corona Luftbrücke

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 23:16 (vor 3 Tagen) @ markus
bearbeitet von simie, Freitag, 26.11.2021, 23:20

Selbst bei nicht lebensbedrohenden Erkrankungen, hat doch jeder das Bedürfnis, eine zeitnahe Behandlung zu bekommen und sei es nur eine OP am Rücken oder am Fuß.


Dann muss man in einer Pandemie eben einen oder zwei Monate länger auf die OP warten. Und bei vielen OPs ist das durchaus zumutbar.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass bei einigen die Relationen nicht mehr stimmen. Da mutet man Schülern monatelangen Schulausfall zu und verharmlost die Folgen davon fortwährend, erwartet aber, dass Normalbetrieb im Krankenhaus ermöglicht wird. So etwas ist mir unverständlich.

Sonderweg in der Pandemie - So ist die Corona-Lage in Schweden

Gargamel09 @, Freitag, 26.11.2021, 16:32 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-schweden-sonderweg-inzidenz-100.html

In Schweden mit seinen rund 10,2 Millionen Einwohnern brauchen derzeit "nur" rund 30 Covid-19-Patienten intensivmedizinische Betreuung. Seit Sommer bleiben die Zahlen niedrig. Mit rund 60 Neuinfektionen hat das Land derzeit die niedrigste Inzidenz der EU.

An der Impfquote liegt es wohl nicht. Sie ist mit knapp 69 Prozent kaum höher als in Deutschland. Allerdings ist in Schweden die Zahl der Menschen, die bereits mit Corona infiziert waren, mit knapp zwölf Prozent beinahe doppelt so hoch wie in Deutschland.

Mit knapp 25 Einwohnern pro Quadratkilometer ist es das am zweitdünnsten besiedelte EU-Land

Betrachtet man Ballungsräume, fällt Schwedens Bilanz nicht mehr so positiv aus. In Stockholm beträgt die Inzidenz aktuell um die 240 Neuinfektionen, vor zwei Wochen waren es noch 216.

AfD sagt Bundesparteitag ab

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 15:36 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Meuthen-Nachfolge: AfD sagt Bundesparteitag ab (Süddeutsche Zeitung)

Verstehe ich nicht. Das wäre doch die Gelegenheit gewesen, sich für die nächsten sechs Monate kollektiv den Genesenen-Status abzuholen.

AfD sagt Bundesparteitag ab

Komanda, Freitag, 26.11.2021, 17:42 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Hä? Ich dachte Corona gibt's gar nicht? Oder ist immerhin nur ein kleiner Schnupfen? Wieso sagen die Lappen das ab?

Ich bin verwirrt

AfD sagt Bundesparteitag ab

herrNick @, Freitag, 26.11.2021, 17:40 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Meuthen-Nachfolge: AfD sagt Bundesparteitag ab (Süddeutsche Zeitung)

Verstehe ich nicht. Das wäre doch die Gelegenheit gewesen, sich für die nächsten sechs Monate kollektiv den Genesenen-Status abzuholen.

Aber hat der Führer der #noAfd nicht schon vor mehr als einem Jahr das Ende von Corona ausgerufen?

Behauptungen von Impfgegnern vor 200 Jahren -Uralt und doch vertraut

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 14:53 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Pockenimpfung vor 200 Jahren: Als Bayern drakonische Strafen für Impfgegner verhängte

Schon vor 200 Jahren die gleichen falschen Behauptungen wie heute ....

Behauptungen von Impfgegnern vor 200 Jahren -Uralt und doch vertraut

Garum @, Bornum am Harz, Freitag, 26.11.2021, 17:04 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Pockenimpfung vor 200 Jahren: Als Bayern drakonische Strafen für Impfgegner verhängte

Schon vor 200 Jahren die gleichen falschen Behauptungen wie heute ....

Die Bayern mal wieder.:-)

Behauptungen von Impfgegnern vor 200 Jahren -Uralt und doch vertraut

Franke @, Freitag, 26.11.2021, 17:13 (vor 4 Tagen) @ Garum

Pockenimpfung vor 200 Jahren: Als Bayern drakonische Strafen für Impfgegner verhängte

Schon vor 200 Jahren die gleichen falschen Behauptungen wie heute ....


Die Bayern mal wieder.:-)


In beide Richtungen - Man bekam das Problem in vier, fünf Jahren in den Griff, aber halt die vielen dummen Individuen.

Behauptungen von Impfgegnern vor 200 Jahren -Uralt und doch vertraut

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 14:59 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

markus @, Freitag, 26.11.2021, 12:17 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

So langsam kommt man aus dem Status des nicht wahrhaben Wollens raus. Das Wort Lockdown nimmt man nicht in dem Mund, aber man spricht von notwendigen kontaktbeschränkenden Maßnahmen. Allerdings kann Spahn sie nicht mehr anordnen, dafür sind jetzt die Länder zuständig. Der schwarze Peter wird weitergereicht.

https://www.focus.de/politik/deutschland/pressekonferenz-im-live-ticker-kommen-haertere-massnahmen-spahn-und-wieler-informieren-ueber-aktuelle-corona-lage_id...

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 16:50 (vor 4 Tagen) @ markus

Gerade noch mal Live und in Farbe auf Tagesschau 24
*es ist halb eins *

Wegen 5 nach 12 und 10 nach 12

WIESO ziehen die dann nicht die Notbremse?

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

tim86, Hamburg, Freitag, 26.11.2021, 15:47 (vor 4 Tagen) @ markus

Wobei man das regional sehr Unterschiedlich bewerten muss. In Hamburg haben wir z.B. aktuell in etwa so viele Patienten auf der ITS wie im August und September.

Die Zahlen sind seit 1 Monat stabil(Mitte September leicht gesunken, Mitte Oktober leicht gestiegen und seit Anfang November gleichbleibend). Die Inzidenz steigt zwar seit 1,5 Monaten stark(wenn auch nur halb so schnell wie der Bundesschnitt), die ITS Belegung ist davon aber nicht betroffen. Hier scheint Hamburg aufgrund der hohen Impfquote kein Problem mehr zu haben.

Die gleiche Situation haben wir in Bremen.

Dennoch befinden sich Sachsen und mit Abstrichen auch Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt in ein katastrophalen Zustand. Und auch in anderen Bundesländern sieht es zwar aktuell noch gut aus, aber die ITS Belegung steigt, anders als in Hamburg und Bremen kontinuierlich. Hier scheint die Kombi aus hoher Impfquote und niedrigen Durchschnittsalter wirkung zu zeigen.

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

Davja89 @, Freitag, 26.11.2021, 16:41 (vor 4 Tagen) @ tim86

Vielen Dank für die Beschreibung. Ähnlich in SH.

Gibt absolut Kein Grund für einen Lockdown. Das können die im Osten und Süden mal selber Regional regeln.

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:22 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Die ITS-Situation wird sich aber durch Verlegungen aus anderen Bundesländern, die am Ende sind, auch dort verändern und dann wird es auch für weitere Fälle aus der Region kritisch.

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

Davja89 @, Freitag, 26.11.2021, 20:03 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Richtig. Deswegen sag ich jetzt auch nicht ... Bunga Bunga Party im Norden.

Es wurde hier auch schon reagiert mit 2 G und 3 G auf Arbeit.

Jetzt sollen die Regionen mit den hohen Zahlen halt mal schauen was noch möglich und nötig ist.

Vorher brauchen wir über Deutschlandweite Lockdowns gar nicht sprechen.

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 20:07 (vor 3 Tagen) @ Davja89

Grundsätzlich finde ich es auch scheiße, wie Kretschmer, Söder und Co. jetzt versuchen, ihr Versagen zu vergemeinschaften. Sie brauchen nicht erst auf eine neue Konferenz drängen und warten, sondern in ihren Bundesländern direkt loslegen. Hat man aber auch nicht die Eier dazu, dafür direkt gerade zu stehen und hoffen, sich beim Lockdown hinter einer bundesweiten Entscheidung verstecken zu können.

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

Davja89 @, Freitag, 26.11.2021, 20:19 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Das ist der Punkt.

Die Versuchen ihren Wählern halt zu verkaufen das es ein Deutschlandweites Problem ist.
Natürlich waren alle Regionen betroffen. Wir hatten in unserem Kreis auch einmal sehr hohe Zahlen. Da gab es dann kurze und harte Ausgangsbeschränkungen.
Aus die Maus.
Da braucht man kein händchenhalten bei der MPK.

Pressekonferenz mit Wieler und Spahn

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 14:55 (vor 4 Tagen) @ markus

So langsam kommt man aus dem Status des nicht wahrhaben Wollens raus. Das Wort Lockdown nimmt man nicht in dem Mund, aber man spricht von notwendigen kontaktbeschränkenden Maßnahmen. Allerdings kann Spahn sie nicht mehr anordnen, dafür sind jetzt die Länder zuständig. Der schwarze Peter wird weitergereicht.

https://www.focus.de/politik/deutschland/pressekonferenz-im-live-ticker-kommen-haertere-massnahmen-spahn-und-wieler-informieren-ueber-aktuelle-corona-lage_id...

.... und in NRW will man irgend wann in der nächsten Woche darüber nachdenken, ob das mit der Maskenpflicht in Schulen eventuell doch eine gute Idee sein könne. Wir haben ja alle Zeit der Welt.

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

Frankonius @, Frankfurt, Freitag, 26.11.2021, 10:49 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Gerade Mail von der Perosnal-Abteilung. Es wird darum gebeten, dass Zertifikate über Impfung oder Genesung vorgewiesen werden. Andernfalls muss man eben einen maximal 24 Stunden alten Schnelltest vorweisen (oder 48 Stunden bei PCR-Test). Alles andere hätte mich gewundert - hätte nur schon 2 Tage früher kommen können.
Bei Mc Donalds (ab und zu brauche ich das Zeug, besonders den Big Rösti) wird jetzt zumindest das Zertifikat in der App angesehen, aber nicht auf Gültigkeit geprüft.
Das verstehe ich nicht. Die Prüf-App kann jeder runter laden und läuft fast auf jedem Smartphone.
Wie es bei meinen Kantinen ist (die haben bisher gar nichts gemacht), werde ich erst nächste Woche sehen wenn ich wieder im Büro bin.

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

Taifun @, Wolnzach, Freitag, 26.11.2021, 18:07 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Bei KFC wurde Zertifikat mit Perso abgeglichen. Viel mehr erwarte ich nicht. Ich bin mir auch sicher, dass damit eine Besserung in der Kontrolle kommt.

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 13:05 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

*Gerade Mail von der Perosnal-Abteilung. Es wird darum gebeten, dass Zertifikate über Impfung oder Genesung vorgewiesen werden*

ist diese Woche bei uns schon gelaufen, wir haben dazu ne Online App wo auch das Zertifikat hinterlegt werden kann und muss, Papier wird nicht akzeptiert, Digitalisierung und so ;-)

ansonsten komplett 3G OHNE Ausnahme incl. externe Besucher, etc.

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

CedricVanDerGun, Hamburg, Freitag, 26.11.2021, 12:14 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Mein Kunde ist eine Bausparkasse in Baden-Württemberg. Nachdem ich es schon komisch fand, am Montag noch anreisen zu sollen, ist dem Kunden dann Mittwoch urplötzlich ausgefallen, dass alle ins HO sollen. In aller erster Linie böse Externe aus HH (Mit deutlich niedrigerer Inzidenz als der Kreis in BW). Es sei denn, es gibt die unbedingte Notwendigkeit, vor Ort arbeiten zu müssen. Ist bei uns absolut nicht so, sämtliche Kommunikation fand auch vor Ort über Teams statt, da viele Interne im HO geblieben sind. Einige andere Externe sind dann durch diese Lücke eben vor Ort geblieben, was eig auch nur zu Kopfschütteln sorgt.

Worauf ich hinaus will, die Anweisungen die kamen waren überfällig und konsequent richtig. Aber an deren Umsetzung hapert es massiv. Jeder Tag, der weniger Risiko mit vielen Kontakten mit sich bringt kann diese Ketten ggf. unterbrechen (Hotel, essen gehen vor Ort, Kantine, Kontakt in andere Büros (auch da gibt es noch einige die immer noch nicht wissen wie man eine Maske aufsetzt)).

Ich bin dann nach dem Mittag direkt ins Auto und hab mich wieder auf Richtung HO im hohen Norden gemacht. Als Dank konnte ich mir von einem anderem Externen aus dem Team (andere Company, zwar geimpft, aber eher "differenzierte Ansichten") anhören, ich würde das Team im Stich lassen. Dabei arbeite ich halt jetzt einfach von zu Hause. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 11:13 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Gerade Mail von der Perosnal-Abteilung. Es wird darum gebeten, dass Zertifikate über Impfung oder Genesung vorgewiesen werden. Andernfalls muss man eben einen maximal 24 Stunden alten Schnelltest vorweisen (oder 48 Stunden bei PCR-Test). Alles andere hätte mich gewundert - hätte nur schon 2 Tage früher kommen können.

Eventuell hat ja irgend jemand darauf hingewiesen, dass ganz massive Strafen drohen könnten, falls man es nicht macht?

Bei Mc Donalds (ab und zu brauche ich das Zeug, besonders den Big Rösti) wird jetzt zumindest das Zertifikat in der App angesehen, aber nicht auf Gültigkeit geprüft.
Das verstehe ich nicht. Die Prüf-App kann jeder runter laden und läuft fast auf jedem Smartphone.

Wenn man das Zertifikat checkt, dann muss man das ganze auch mit den Personalpapieren abgleichen. Ist wohl zu viel Aufwand. Zeit für einen Besuch des entsprechenden Aufsichtsamts.

Wie es bei meinen Kantinen ist (die haben bisher gar nichts gemacht), werde ich erst nächste Woche sehen wenn ich wieder im Büro bin.

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

DB146, Lokschuppen, Freitag, 26.11.2021, 18:53 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Gerade Mail von der Perosnal-Abteilung. Es wird darum gebeten, dass Zertifikate über Impfung oder Genesung vorgewiesen werden. Andernfalls muss man eben einen maximal 24 Stunden alten Schnelltest vorweisen (oder 48 Stunden bei PCR-Test). Alles andere hätte mich gewundert - hätte nur schon 2 Tage früher kommen können.


Eventuell hat ja irgend jemand darauf hingewiesen, dass ganz massive Strafen drohen könnten, falls man es nicht macht?

Bei Mc Donalds (ab und zu brauche ich das Zeug, besonders den Big Rösti) wird jetzt zumindest das Zertifikat in der App angesehen, aber nicht auf Gültigkeit geprüft.
Das verstehe ich nicht. Die Prüf-App kann jeder runter laden und läuft fast auf jedem Smartphone.


Wenn man das Zertifikat checkt, dann muss man das ganze auch mit den Personalpapieren abgleichen. Ist wohl zu viel Aufwand. Zeit für einen Besuch des entsprechenden Aufsichtsamts.

//bittere Ironie on//

Die Sonderordnungsbehörden sind in Deutschland generell ja für ihre üppige Personalausstattung bekannt. Und die Anzahl an zu prüfenden Einrichtungen ist ja wirklich sehr überschaubar.

//bittere Ironie off//

Nicht falsch verstehen - ich bin da ganz bei dir. Aber diese Behörden wurden über Jahre personell ausgeblutet. Die können ihre normalen Aufgaben schon kaum bewältigen.

Aber solche Kontrollen sind extrem wichtig. Bei mir wurde noch nicht einmal der Ausweis (alternativ anderes Dokument mit Lichtbild wie Führerschein, Krankenkassenkarte o.ä.) kontrolliert. Das darf einfach nicht wahr sein.

Wie es bei meinen Kantinen ist (die haben bisher gar nichts gemacht), werde ich erst nächste Woche sehen wenn ich wieder im Büro bin.

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

Smeller @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 11:12 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Bei uns hat man auch schon damit angefangen dem Impfstatus zu überprüfen, was zur Folge hatte, dass hier eine Mitarbeitern sich wegen 'mentalem Druck' einen Krankenschein geholt hat.

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

FliZZa @, Sersheim, Freitag, 26.11.2021, 11:01 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Gerade Mail von der Perosnal-Abteilung. Es wird darum gebeten, dass Zertifikate über Impfung oder Genesung vorgewiesen werden. Andernfalls muss man eben einen maximal 24 Stunden alten Schnelltest vorweisen (oder 48 Stunden bei PCR-Test). Alles andere hätte mich gewundert - hätte nur schon 2 Tage früher kommen können.
Bei Mc Donalds (ab und zu brauche ich das Zeug, besonders den Big Rösti) wird jetzt zumindest das Zertifikat in der App angesehen, aber nicht auf Gültigkeit geprüft.
Das verstehe ich nicht. Die Prüf-App kann jeder runter laden und läuft fast auf jedem Smartphone.
Wie es bei meinen Kantinen ist (die haben bisher gar nichts gemacht), werde ich erst nächste Woche sehen wenn ich wieder im Büro bin.

What?
Alle Betriebe, mit denen ich zusammenarbeite haben das ab Mittwoch rigoros umgesetzt.
Inkl. Sperre der Drehkreuze für ungeimpfte Personen ^^

so gaaaanz laaaangsam nimmt man die Maßnahmen ernst.

JohnDo8485 @, Kreis Mettmann, Freitag, 26.11.2021, 11:20 (vor 4 Tagen) @ FliZZa

Jup, bei uns war das genauso.
Ab Mittwoch rigoros 3G

Witzig finde ich,

Franke @, Freitag, 26.11.2021, 11:57 (vor 4 Tagen) @ JohnDo8485

dass eine geimpfte Person den Schnelltest einer ungeimpften Person beaufsichtigen darf.

Der geimpfte Hausmeister bittet den ungeimpften Abteilungsleiter zum Test. ;-)

Heute wird dem RKI der 100.000 Corona-Tote gemeldet werden

Textmarker, Ort, Freitag, 26.11.2021, 10:25 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Aus meiner Sicht verheerend: Die Sichtung der Talks und Interviews der letzten 2 Wochen zeigt: viele Politiker der obersten Riege haben tatsächlich immer noch nicht die Wirkmechanismen von „exponentiell“ verstanden. Meist frage ich mich, ob sie es nicht verstehen wollen (insb FDP) oder ob sie wirklich nicht intelligent genug sind (wobei das ja auch kein Hexenwerk ist).

Ich bin niemand, der vorschnell auf Politiker drauf haut. Aber derzeit allabendlich geschockt ob des ersichtlich harakirikamikadesken Vorgehens. Und das nicht nur im Hinblick auf Gesundheit und Lebens, sondern auch bzgl mittel- und langfristiger Freiheiten.

Heute wird dem RKI der 100.000 Corona-Tote gemeldet werden

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 11:10 (vor 4 Tagen) @ Textmarker

Aus meiner Sicht verheerend: Die Sichtung der Talks und Interviews der letzten 2 Wochen zeigt: viele Politiker der obersten Riege haben tatsächlich immer noch nicht die Wirkmechanismen von „exponentiell“ verstanden. Meist frage ich mich, ob sie es nicht verstehen wollen (insb FDP) oder ob sie wirklich nicht intelligent genug sind (wobei das ja auch kein Hexenwerk ist).

Für mich ist das schlicht nicht nachvollziehbar. Man muss sich doch einfach nur einen Zettel schnappen, sich die links z.B. die Wochen hin schreiben, rechts eine Startzahl. Und dann multipliziert man sie z.B. in der 2. Woche mit 1,2. Den multiplizierten Wert multipliziert man erneut mit 1,2 und erhält dann das Ergebnis für die 3. Woche, u.s.w.

Ich glaube allerdings,dass die Bundestagswahl einen sehr negativen Einfluss gehabt hat. Alle Parteien wollten Optimismus "verkaufen", weil sich das in Wählerstimmen niedergeschlagen hätte. Sinngemäß habe ich vor ein, zwei Wochen die Aussage eines Journalisten gehört "Wenn die Politik die damaligen Szenarien des RKI ernst genommen und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet hätten, dann hätten die AfD und die FDP je 25 Prozent bekommen. Damals wäre das für einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung nicht nachvollziehbar gewesen.

Teils hat das dann zu einer Art von "Selbsthypnose" geführt. Ich glaube, viele Politikerinnen und Politiker haben selbst geglaubt, Corona "ist vorbei". Teilweise wurde die Forderung nach einem "Freedom Day" wohl auch ganz bewusst im Wahlkampf eingesetzt. Das hat dazu geführt, dass die "Lockerer" den vorsichtigeren Teil der Politik vor sich her getrieben haben. Daneben hat man vielfach auf diejenigen Wissenschaftler gehört, die einen in der lockeren Haltung bestärkt hatten. Ein Christian Drosten war nicht mehr gefragt, ein Lothar Wieler, an dem Jens Spahn nicht vorbei konnte hat sich wenn man den Meldungen der letzten Tage glauben darf wohl bis an den Rand eines Disziplinarverfahrens mit seinem Minister gezofft.


Ich bin niemand, der vorschnell auf Politiker drauf haut. Aber derzeit allabendlich geschockt ob des ersichtlich harakirikamikadesken Vorgehens. Und das nicht nur im Hinblick auf Gesundheit und Lebens, sondern auch bzgl mittel- und langfristiger Freiheiten.

Ich glaube, man muss auf die jeweiligen Personen schauen, im Detail könnte sich ein durchaus heterogenes Bild ergeben. Aber hier ist in der Tat sehr viel falsch gemacht worden.

Deutschland schränkt Einreise aus Südafrika ein - EU will kompletten Stop des Flugverkehrs von SA

Freyr @, Freitag, 26.11.2021, 10:24 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Spahn schrieb vor 1 Stunde auf Twitter

Deutschland wird u.a. #Südafrika zum Virusvariantengebiet erklären. Mit Inrafttreten heute Nacht dürfen Fluggesellschaften nur noch Deutsche nach Deutschland befördern, außerdem gelten 14 Tage Quarantäne für alle, auch Geimpfte.


Zudem plant die EU

The European Union aims to stop air travel from the southern African region amid rising concern about a new Covid-19 variant detected in South Africa, EU Commission chief Ursula von der Leyen has said.

Israel mit Beginn der fünften Welle

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 08:20 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Zahlen steigen ein halbes Jahr nach der Boosteraktion zu schnell und zu steil.

Wir werden uns in Zukunft wohl auf halbjährliche Impftermine einstellen müssen. Und die Politik könnte ja mal was für den Sommer planen...

Israel mit Beginn der fünften Welle

Smeller @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 21:54 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Für halbjähriges Impfen muss aber auch streng 2G gelten, sonst holst du diejenigen, die sich nur mit Überzeugung haben impfen lassen, nicht ab. Vor allem DARF es keinen Lockdown für Geimpfte geben. Mein Stiefvater hat Angst vor Nadeln und der wird sich die Impfung wohl nicht jedes halbe Jahr antun, wenn er keinerlei Vorteile davon hat. Und ich rede jetzt nicht von einem vermutlich milderen Verlauf bei Ansteckung.

Israel mit Beginn der fünften Welle

DB146, Lokschuppen, Freitag, 26.11.2021, 18:48 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Die Zahlen steigen ein halbes Jahr nach der Boosteraktion zu schnell und zu steil.

Wir werden uns in Zukunft wohl auf halbjährliche Impftermine einstellen müssen. Und die Politik könnte ja mal was für den Sommer planen...

Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Die meisten werden im Dezember/ Januar geboostert, die wären dann im April/ Mai - also weit vor dem Sommer wieder dran (wenn auch nach der dritten Impfung die Wirkung schon nach 5 Monaten deutlich in den Keller gehen sollte; ansonsten hätte man natürlich etwas mehr "Luft").

Aber genau das müsste die Politik jetzt organisieren. Die Fachärzte impfen kaum noch, die Hausärzte sind sehr bemüht, schaffen die Menge aber auch kaum noch. Die Impfzentren immer wieder auf- und abzubauen ist auch keine praktikable und dauerhafte Lösung. Vielleicht sollte die Ärzteschaft zumindest mal in dieser Pandemie den Widerstand dagegen beenden, dass auch Apotheker impfen dürfen. Denn das dortige Personal (PTA, Pharmazeuten) kann Laborarbeit und kann auch locker die Impfdosen vorbereiten. Lediglich Personen, die aufgrund von Krankheiten etc. lieber vorher mit einem Arzt sprechen wollen, könnten dann noch zum Arzt gehen.

Aber ich fürchte, dass wir im April bis Juli wieder eine ähnliche unvorbereitete Situation erleben werden wie jetzt.

Israel mit Beginn der fünften Welle

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 19:17 (vor 3 Tagen) @ DB146

Vor allem sollte man das auch zeitlich steuern, um das etwas zu entzerren. Risikogruppen vielleicht schon nach vier bis fünf Monaten, bei jungen Menschen nach sechs bis sieben Monaten. Kann man in der warmen Jahreszeit ja ohne großes Risiko machen.

Wenn man es schafft, die "breite" Impfung auf ein halbes Jahr zu strecken, hätte man schon viel gewonnen. Dann kann man, wenn man die Letzten eines Zyklus durch hat, mit den Ersten für den nächsten wieder anfangen.

Dann würde dieses panische hinterherjagen nach freien Terminen entfallen und für die Impfstellen wäre das auch viel entspannter.

Israel mit Beginn der fünften Welle

markus @, Freitag, 26.11.2021, 21:03 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Vor allem sollte man das auch zeitlich steuern, um das etwas zu entzerren. Risikogruppen vielleicht schon nach vier bis fünf Monaten, bei jungen Menschen nach sechs bis sieben Monaten. Kann man in der warmen Jahreszeit ja ohne großes Risiko machen.

Wenn man es schafft, die "breite" Impfung auf ein halbes Jahr zu strecken, hätte man schon viel gewonnen. Dann kann man, wenn man die Letzten eines Zyklus durch hat, mit den Ersten für den nächsten wieder anfangen.

Dann würde dieses panische hinterherjagen nach freien Terminen entfallen und für die Impfstellen wäre das auch viel entspannter.

Das wäre allerdings wohl nur über eine Impfpflicht mit festen Terminen machbar. Solange sie freiwillig bleibt, wird es im Sommer schwierig. Da hat man mit relativ wenig Einschränkungen so viele Freiheiten, dass die Gefahr kaum noch jemand auf den Schirm hat. Wer denkt da schon an die Impfung? Zudem dürfte mit jedem weiteren Booster das Interesse nachlassen.

Israel mit Beginn der fünften Welle

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 22:05 (vor 3 Tagen) @ markus


Das wäre allerdings wohl nur über eine Impfpflicht mit festen Terminen machbar. Solange sie freiwillig bleibt, wird es im Sommer schwierig. Da hat man mit relativ wenig Einschränkungen so viele Freiheiten, dass die Gefahr kaum noch jemand auf den Schirm hat. Wer denkt da schon an die Impfung? Zudem dürfte mit jedem weiteren Booster das Interesse nachlassen.

Wenn man mit dem Öffnen nicht zu lange wartet, wird man auch dann Inzidenzzahlen haben, die hoch genug sind, dass sich vulnerable Gruppen nicht zu sicher fühlen und an die Impfung denken. Wenn man natürlich wieder alles für die Jugend dicht macht, bis die Zahlen fast wieder steigen, da der Herbst beginnt, dann wird man dein beschriebenes Problem wieder haben.

Israel mit Beginn der fünften Welle

DB146, Lokschuppen, Freitag, 26.11.2021, 21:00 (vor 3 Tagen) @ Sascha

Vor allem sollte man das auch zeitlich steuern, um das etwas zu entzerren. Risikogruppen vielleicht schon nach vier bis fünf Monaten, bei jungen Menschen nach sechs bis sieben Monaten. Kann man in der warmen Jahreszeit ja ohne großes Risiko machen.

Wenn man es schafft, die "breite" Impfung auf ein halbes Jahr zu strecken, hätte man schon viel gewonnen. Dann kann man, wenn man die Letzten eines Zyklus durch hat, mit den Ersten für den nächsten wieder anfangen.

Dann würde dieses panische hinterherjagen nach freien Terminen entfallen und für die Impfstellen wäre das auch viel entspannter.

Kluger Vorschlag. Hoffe es liest ein Staatssekretär aus dem Gesundheitsministerium mit.

Man würde damit auch die Impfstoffnachfrage verstetigen. Engpässe wie heute aus Niedersachsen und Brandenburg gemeldet, könnten dann vermieden werden.

Israel mit Beginn der fünften Welle

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 08:45 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Die Zahlen steigen ein halbes Jahr nach der Boosteraktion zu schnell und zu steil.

Wir werden uns in Zukunft wohl auf halbjährliche Impftermine einstellen müssen. Und die Politik könnte ja mal was für den Sommer planen...

Die Frage ist, liegt es dieses Mal tatsächlich an den Geimpften? In Israel gibt es größere Gruppen, die der Impfung ausgesprochen skeptisch gegenüber stehen. Das sind vor allem die orthodoxen Juden, aber auch die arabischen Israelis. Die Impfquote ist mit 68 % bzw 62 Prozent noch etwas schlechter als in Deutschland.

Israel mit Beginn der fünften Welle

Frankonius @, Frankfurt, Freitag, 26.11.2021, 08:39 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Das ist etwas verwirrend. Generell ist in Israel die Impfquote (vollständig geimpft, gesamte Bevölkerung) in Israel deutlich schlechter als bei uns. Deutschland 67,6% vs Israel 62,09% - wusste mal wieder keiner - corona-in-zahlen.de.
Dann gibt es die Gruppe der sehr religiösen Juden die Impfungen verweigern.
Das Gesundheitssystem ist dort sehr modern und leistungsfähig, große Teile des Landes sind sehr für neue Technologien offen, im Gegensatz zum aus meiner Sicht überzogenen Datenschutz in Deutschland und der digitalen Steinzeit (Fax in Gesundheitsämtern). Die Bevölkerung ist deutlich jünger als bei uns.
Was auch die Lage in Israel verbessert, ist das Wetter. Gestern waren es noch 20 Grad in Tel Aviv.
Da sitzt man eben draußen, wo das Ansteckungsrisiko sehr gering ist.

Also ein Vergleich mit Israel und den meisten europäischen Ländern wird immer hinken.
Aber was moderne Technologien und Organisation des Gesundheitswesens betrifft, kann man dort einiges lernen.

Israel mit Beginn der fünften Welle

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 18:32 (vor 4 Tagen) @ Frankonius


Aber was moderne Technologien und Organisation des Gesundheitswesens betrifft, kann man dort einiges lernen.

Und das Ironische ist, dass die Organisation des dortigen Gesundheitssystems viele Elemente des ursprünglichen deutschen Gesundheitssystems übernommen hat. Hierzulande hat man es dann nur geschafft, vieles altbewährte wegzureformieren. Auch infolge effektiver Lobbyarbeit für Partikularinteressen.

Israel mit Beginn der fünften Welle

Fisheye @, Freitag, 26.11.2021, 08:37 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Die Zahlen steigen ein halbes Jahr nach der Boosteraktion zu schnell und zu steil.

Wir werden uns in Zukunft wohl auf halbjährliche Impftermine einstellen müssen. Und die Politik könnte ja mal was für den Sommer planen...

Die Bossterimpfungen sind in Israel keine 6 Monate her meine ich. Zudem haben die Israelis, auch wenn sie wesentlich früher angefangen haben, eihe ähnliche Impfquote wie Deutschland. Arabische-Israelis und Ultra Ohrtodoxe Juden stehen der Impfung bzw. in Teilen einfach dem Staat an sich kritisch gegenüber und lassen nicht ohne weiteres Impfen. Also quasi die Ossis Israels :D

Weiteres Problem ist wohl das sich einige die Booster Impfung noch nicht abgeholt haben, obwohl die Zweitimpfung schon länger als 6 Monate her ist.

Habe dazu auf die Schnelle nur den Artikel aus Haaretz gefunden (Interview mit Lothar Wielers Counterpart in Israel): haaretz.com/israel-news/thousands-at-risk-israel-s-top-covid-expert-on-kids-vaccines-and-boosters-1.10415577

Israel mit Beginn der fünften Welle

CLM @, Berlin, Freitag, 26.11.2021, 08:34 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Also ich weiß nicht, von welchen Zahlen die ausgehen, aber die Zahlen die ich kenne, sinken dort seit Anfang November.

Inzidenz am

4.11.: 72
11.11.: 36
18.11.: 33
25.11.: 19

Ich kann da beim besten Willen keine Steigerung erkennen.

Und selbst wenn sie steigen würden: es wird Winter. Auch in Israel wird es kälter, die Leute gehen nach drinnen. Ein Anstieg wäre völlig normal und bei deren Impfquote irrelevant. Man muss bei sehr hohen Impfquoten endlich (!) von den Inzidenzen weg. Wichtig ist, was passiert in den Krankenhäusern.

Ärztechef Montgomery: Bereiten uns auf Triage vor

markus @, Freitag, 26.11.2021, 07:54 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Angesichts stark steigender Corona-Fallzahlen hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, vor einer dramatischen Zuspitzung in den Kliniken gewarnt: "Wir alle bereiten uns auf eine Triage vor", sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Ärzte versuchten alles, um diese letzte entsetzliche Entscheidung abzuwenden. "Aber angesichts der steigenden Infektionszahlen müssen sich die Kliniken vorbereiten", so der Mediziner. Wenn eine Triage-Entscheidung nicht vermieden werden könne, dann werde jeder Patient unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion oder auch der Frage, ob er geimpft sei oder nicht, betrachtet. In dieser Hinsicht würden alle Menschen gleichbehandelt. "Es zählt dann vor allem die klinische Erfolgsaussicht", erklärte Montgomery.

https://www.n-tv.de/panorama/Arztechef-Montgomery-Bereiten-uns-auf-Triage-vor-article22957300.html

Und die Ampel Koalition schaut weiter tatenlos zu. Wann gedenken Scholz, Habeck und Lindner zu handeln?

Man hofft das alle das überleben

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 13:18 (vor 4 Tagen) @ markus

gerade ein Bericht über den Luftwaffen Transport der Verlegung der Corona Patienten.

klingt krass wenn man das so im O-Ton hört, dass man sich zwar auf die Verlegung vorbereitet hat, aber das natürlich auch Stress ist für die Corona Erkrankten....ein Transport in das Ausland ist auch mittlerweile eine Option.

Ärztechef Montgomery: Bereiten uns auf Triage vor

herrNick @, Freitag, 26.11.2021, 08:09 (vor 4 Tagen) @ markus

Angesichts stark steigender Corona-Fallzahlen hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, vor einer dramatischen Zuspitzung in den Kliniken gewarnt: "Wir alle bereiten uns auf eine Triage vor", sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Ärzte versuchten alles, um diese letzte entsetzliche Entscheidung abzuwenden. "Aber angesichts der steigenden Infektionszahlen müssen sich die Kliniken vorbereiten", so der Mediziner. Wenn eine Triage-Entscheidung nicht vermieden werden könne, dann werde jeder Patient unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion oder auch der Frage, ob er geimpft sei oder nicht, betrachtet. In dieser Hinsicht würden alle Menschen gleichbehandelt. "Es zählt dann vor allem die klinische Erfolgsaussicht", erklärte Montgomery.

https://www.n-tv.de/panorama/Arztechef-Montgomery-Bereiten-uns-auf-Triage-vor-article22957300.html

Und die Ampel Koalition schaut weiter tatenlos zu. Wann gedenken Scholz, Habeck und Lindner zu handeln?

Wozu hat eigentlich die MPK letzte Woche gedient?

Ärztechef Montgomery: Bereiten uns auf Triage vor

bobschulz @, MS, Freitag, 26.11.2021, 09:30 (vor 4 Tagen) @ herrNick

Angesichts stark steigender Corona-Fallzahlen hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, vor einer dramatischen Zuspitzung in den Kliniken gewarnt: "Wir alle bereiten uns auf eine Triage vor", sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Ärzte versuchten alles, um diese letzte entsetzliche Entscheidung abzuwenden. "Aber angesichts der steigenden Infektionszahlen müssen sich die Kliniken vorbereiten", so der Mediziner. Wenn eine Triage-Entscheidung nicht vermieden werden könne, dann werde jeder Patient unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion oder auch der Frage, ob er geimpft sei oder nicht, betrachtet. In dieser Hinsicht würden alle Menschen gleichbehandelt. "Es zählt dann vor allem die klinische Erfolgsaussicht", erklärte Montgomery.

https://www.n-tv.de/panorama/Arztechef-Montgomery-Bereiten-uns-auf-Triage-vor-article22957300.html

Und die Ampel Koalition schaut weiter tatenlos zu. Wann gedenken Scholz, Habeck und Lindner zu handeln?


Wozu hat eigentlich die MPK letzte Woche gedient?

Gesichtswahrung Aller, Mutti hat "tschö" gesagt und "mal wieder treffen", wir hatten so lange keine persönlichen Kontakte?!
Die MPKs sind die Länderspiele der Politik: es kommt nix Bleibendes raus, aber viele Personen treffen sich und somit viel Infektionsgefahr.

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

Frankonius @, Frankfurt, Freitag, 26.11.2021, 07:50 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich kann nicht beurteilen, ob es Alarmismus oder wirklich übel ist.
Da aber die Springer-Presse bisher eher zu den Verharmlosern gehört, sollte man die Sache wohl ernst nehmen.

https://www.welt.de/wissenschaft/article235291614/Neue-Corona-Variante-B-1-1-529-in-Suedafrika-Weltweite-Sorge-WHO-Sitzung-erste-Einreisebeschraenkungen.html

Aktuell sind Einreisbeschränkungen für Südafrika und dann auch wohl für die Nachbarländer in der Diskussion. Das halte ich für richtig. Die Leute die unbedingt dort als Touristen hinreisen mussten, müssen dann eben mit Unannehmlichkeiten rechnen.
Ich selbst hatte für Februar - März ernsthaft in Erwägung geflogen, nach Namibia zu reisen.
Aber eine Fernreise in "exotische" Länder ist momentan wohl kaum zu verantworten, wenn man nicht sich selbst, andere und seinen Job gefährden will.

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

BukausmTal @, Wuppertal, Freitag, 26.11.2021, 14:40 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 16:14 (vor 4 Tagen) @ BukausmTal

Kurz gesagt: Man weiß noch gar nichts.

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

Textmarker, Ort, Freitag, 26.11.2021, 16:17 (vor 4 Tagen) @ simie

Noch kürzer: Du kannst nicht lesen :)

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 18:12 (vor 4 Tagen) @ Textmarker
bearbeitet von simie, Freitag, 26.11.2021, 18:15

Zumindest weiß ich, was der Konjunktiv bedeutet.
Im übrigen ist auch Drosten meiner Meinung: "Bei der Einschätzung der in Südafrika neu entdeckten Virusvariante gibt noch viele offene Fragen, sagt der Charité-Virologe Christian Drosten."

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-news-am-freitag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-586c71f7-621e-46ee-8696-5ef39b6...

Ach. Ich sehe gerade, dass es Text "mein Deutsch ist mangelhaft, was mich nicht daran hindert, eine große Klappe zu haben" marker ist, der nur Mal wieder provozieren will.

Well that escalted quickly

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 14:49 (vor 4 Tagen) @ BukausmTal

Well that escalted quickly

Textmarker, Ort, Freitag, 26.11.2021, 15:01 (vor 4 Tagen) @ Rupo

Dass das Dingen weltweit auf Sicht nicht mehr einzudämmen wäre, ist ja klar.

Die ersten Einschätzungen von Experten lassen ja leider Düsteres befürchten.

Well that escalated quickly

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 15:06 (vor 4 Tagen) @ Textmarker

sorry ein a vergessen ;-)..

Drosten?

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 13:04 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

hat Drosten sich schon dazu geäußert? hab bisher kein Statement von ihm gefunden...

Klingt richtig übel das B.1.1.529

Drosten? Drosten zur Variante: Zu früh für eine Einschätzung

binneuhier @, Duesseldorf, Freitag, 26.11.2021, 16:58 (vor 4 Tagen) @ Rupo

Drosten?

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 14:58 (vor 4 Tagen) @ Rupo

hat Drosten sich schon dazu geäußert? hab bisher kein Statement von ihm gefunden...

Klingt richtig übel das B.1.1.529

Drosten hat vermutlich keine Lust mehr, den Boten für die schlechte Nachrichten zu spielen. Verbale Prügel zu beziehen oder sogar mit Mord bedroht zu werden, das ist auch für einen robusten Emsländer irgend wann zu viel.

Zudem weiß die Wissenschaft aktuell vermutlich noch zu wenig, das meiste ist begründete Spekulation.

Drosten?

Rupo @, Ruhrpott, Freitag, 26.11.2021, 15:11 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Drosten hatte auch immer die Varianten schon ganz gut auf dem Schirm und Er hatte auch die meisten Varianten als 'nicht so schlimm' eingestuft...

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

Cthulhu @, Essen, Freitag, 26.11.2021, 08:05 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Ich kann nicht beurteilen, ob es Alarmismus oder wirklich übel ist.
Da aber die Springer-Presse bisher eher zu den Verharmlosern gehört sollte man die Sache wohl ernst nehmen.

https://www.welt.de/wissenschaft/article235291614/Neue-Corona-Variante-B-1-1-529-in-Suedafrika-Weltweite-Sorge-WHO-Sitzung-erste-Einreisebeschraenkungen.html

Aktuell sind Einreisbeschränkungen für Südafrika und dann auch wohl für die Nachbarländer in der Diskussion. Das halte ich für richtig. Die Leute die unbedingt dort als Touristen hinreisen mussten, müssen dann eben mit Unannehmlichkeiten rechnen.
Ich selbst hatte für Februar - März ernsthaft in Erwägung geflogen, nach Namibia zu reisen.
Aber eine Fernreise in "exotische" Länder ist momentan wohl kaum zu verantworten, wenn man nicht sich selbst, andere und seinen Job gefährden will.

Bei Springer sind vor allem widerwärtige Opportunisten am Werk, die Agenda dahinter ist ja durchaus variabel.

Und natürlich ist die neue Variante, wenn sie ansteckender ist, als Delta, die schlimmste Variante, die bisher gesehen wurde. Sonst wäre sie nicht ansteckender, als die bisher dominante Variante.

Natürlich ist das erstmal beunruhigend, grade in die laufende, sehr krasse vierte Welle rein, wenn die Variante hier zeitnah auftritt kann das sehr unschön werden aber derart reißerische Schlagzeiten wie von der Welt sind halt überflüssig. Bisher weiß man ja sonst sehr wenig, grade im Bezug auf die Wirkung der Impfstoffe, aber die wird mit Sicherheit nicht Null sein.

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

TerraP @, Köln, Freitag, 26.11.2021, 08:15 (vor 4 Tagen) @ Cthulhu

Theoretisch könnte sie sicher ansteckender, aber harmloser in ihren Auswirkungen sein. Ich denke, es ist ein Selektionsvorteil, wenn weniger Erkrankte sterben (aber bestimmt minimal, weil bei Corona ja ohnehin nur ein Bruchteil stirbt und das auch erst nach längerer Zeit).

Die Zitate im Artikel lesen sich erst mal ganz "normal". Die Headline sicher alarmistisch - denn Springer hin oder her, Clickbait ist online immer wichtig.^^

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

burz @, Lünen, Freitag, 26.11.2021, 08:44 (vor 4 Tagen) @ TerraP

Theoretisch könnte sie sicher ansteckender, aber harmloser in ihren Auswirkungen sein. Ich denke, es ist ein Selektionsvorteil, wenn weniger Erkrankte sterben (aber bestimmt minimal, weil bei Corona ja ohnehin nur ein Bruchteil stirbt und das auch erst nach längerer Zeit).

Die Zitate im Artikel lesen sich erst mal ganz "normal". Die Headline sicher alarmistisch - denn Springer hin oder her, Clickbait ist online immer wichtig.^^

Der viel größere Selektionsvorteil entstünde ja, wenn Erkrankte erst später nach Infektion oder gar nicht merken würden, dass sie erkrankt sind.

Welt: „Schlimmste Variante“, die bisher gesehen wurde? WHO plant Sondersitzung für heute

Cthulhu @, Essen, Freitag, 26.11.2021, 08:37 (vor 4 Tagen) @ TerraP

Theoretisch könnte sie sicher ansteckender, aber harmloser in ihren Auswirkungen sein. Ich denke, es ist ein Selektionsvorteil, wenn weniger Erkrankte sterben (aber bestimmt minimal, weil bei Corona ja ohnehin nur ein Bruchteil stirbt und das auch erst nach längerer Zeit).

Die Zitate im Artikel lesen sich erst mal ganz "normal". Die Headline sicher alarmistisch - denn Springer hin oder her, Clickbait ist online immer wichtig.^^

Das Problem sehe ich da ein bisschen in der Art und Weise, wie sich das Virus verteilt - dadurch, dass die Ansteckung weit vor Symptombeginn erfolgt, ist es kein großer Nachteil für die Verbreitung, wenn der Verbreiter im Verlauf schwer erkrankt.

Klar, die "perfekte" Variante wäre lange bei wenigen oder keinen Symptomen infektiös, aber das kann dauern, falls jemals eine solche Variante entsteht.

Österreich: Bekannter Impfgegner stirbt an Covid-19 (oder an Chlorbleiche)

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 07:12 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Vorfall in Österreich: Prominenter Impfgegner will sich nach Corona-Infektion selbst "heilen" - und stirbt (Focus)


Die Anhänger des Mannes vermuten teilweise, er sei vergiftet worden. Wurde er eventuell auch - von sich selbst.

Österreich: Bekannter Impfgegner stirbt an Covid-19 (oder an Chlorbleiche)

guy_incognito @, Rhein-Neckar, Freitag, 26.11.2021, 09:40 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Vorfall in Österreich: Prominenter Impfgegner will sich nach Corona-Infektion selbst "heilen" - und stirbt (Focus)


Die Anhänger des Mannes vermuten teilweise, er sei vergiftet worden. Wurde er eventuell auch - von sich selbst.

Eigentlich recht vorbildlich.

Wenn alle ungeimpften Erwachsenen so vorgehen würden, müssen wir uns keine Gedanken über die Überlastung des Gesundheitssystems machen.

Und der Durchschnitts-IQ der (verbleibenden) Bevölkerung dürfte ebenfalls zunehmen.

Österreich: Bekannter Impfgegner stirbt an Covid-19 (oder an Chlorbleiche)

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 07:27 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Bei dem trafen dann aber auch alle Verschwörungstheorien des medizinischen Bereiches aufeinander.
Aber es ist wohl zu erwarten, dass diese Gruppen sich überlappen. Wer an Bleiche als Heilmittel glaubt, ist wohl auch anfällig dafür, anderen Blödsinn zu glauben.

Österreich: Bekannter Impfgegner stirbt an Covid-19 (oder an Chlorbleiche)

Frankonius @, Frankfurt, Freitag, 26.11.2021, 07:33 (vor 4 Tagen) @ simie

Tut mir leid, aber da kann ich keinerlei Mitleid empfinden.
Diese Irren mit MMS und anderen "Wundermitteln", die ja auch "alternative" Krebstherapien anpreisen, wie der furchtbare Ryke Geerd Hamer sind Schuld am Tod vieler Menschen, die noch lange hätten leben können.
Dann ist es einfach besser, dass diese Leute einen Abgang machen als viel unschuldige und verzweifelte Opfer, die solchen Scharlatanen folgen.

Österreich: Bekannter Impfgegner stirbt an Covid-19 (oder an Chlorbleiche)

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 07:46 (vor 4 Tagen) @ Frankonius

Tut mir leid, aber da kann ich keinerlei Mitleid empfinden.
Diese Irren mit MMS und anderen "Wundermitteln", die ja auch "alternative" Krebstherapien anpreisen, wie der furchtbare Ryke Geerd Hamer sind Schuld am Tod vieler Menschen, die noch lange hätten leben können.
Dann ist es einfach besser, dass diese Leute einen Abgang machen als viel unschuldige und verzweifelte Opfer, die solchen Scharlatanen folgen.

Ganz schlimm sind die, die MMS dann an naive (und wohl auch dumme) Eltern verkaufen, damit diese es dann ihren Kindern geben.
Das ist wirklich ein ziemlicher Sumpf, in dem sich einige eine goldene Nase verdienen, indem sie die Dummheit anderer ausnutzen. Der obige hat ja anscheinend selber an diese Mittel geglaubt. Ich fürchte jedoch, dass es da auch genug gibt, denen ganz bewusst ist, dass diese Mittel nichts bringen und die mit dem Verkauf von zum Beispiel Bleiche nur Geld verdienen wollen.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:29 (vor 4 Tagen) @ pactum Trotmundense

Jeder fünfte Coronatest ist mittlerweile positiv. Die Dunkelziffer soll erheblich sein.

Der Anteil positiv getesteter Proben unter den in den Laboren durchgeführten PCR-Tests steigt weiter beträchtlich an (Kalenderwoche (KW) 46: 19,9 %; KW 45: 17,3 %) bei jetzt wieder deutlich höherer Anzahl durchgeführter Tests. Dies spricht dafür, dass die tatsächlichen Fallzahlen erheblich über den gemeldeten Fällen liegen (Dunkelziffer).

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-11-25.pdf?__blob=publicationFile

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

CLM @, Berlin, Freitag, 26.11.2021, 09:08 (vor 4 Tagen) @ markus

Aktuell haben wir auf den Intensivstationen 4200 Menschen. Das ist schon relativ nah an dem Maximum aus der 2. Welle, als es knapp 6000 waren. Dass wir diese 6000 knacken werden ist wohl relativ sicher.

Es sind damit aktuell etwas mehr Patienten als Ende November 2020, als es knapp 3900 waren.

Vereinfacht gesagt, sind die Zahlen vergleichbar. Der Unterschied ist aber, dass die Infektionslage momentan 3 mal so hoch ist, wie zum selben Zeitpunkt 2020. Oder anders ausgedrückt: Es kommen derzeit nur ein Drittel der Patienten auf der ITS an, wie vor einem Jahr.

Die Positivrate liegt nun bei 20%, vor einem Jahr bei 9%. Eine hohe Positivrate bedeutet auch: Es wird nicht ausreichend getestet, die Dunkelziffer steigt an.

Wenn wir nun also ähnlich viele Patienten auf ITS haben, aber eine dreimal höhere Inzidenz und eine doppelt so hohe Positivrate (und damit vermutlich - vereinfacht gesagt - auch eine doppelt so hohe Dunkelziffer), sehen wir hier eine extrem hohe Wirkung der Impfung und gleichzeitig eine deutlich schnellere Ausbreitung.

Versuchen wir uns an einem Rechenbeispiel (mit fiktiven Dunkelziffern, aber in der Relation korrekten Zahlen):
Aktuell haben wir im 7-Tage-Schnitt 56.000 Neuinfektionen pro Tag, vor einem Jahr etwa 18.000.

Nehmen wir an, letztes Jahr betrug die Dunkelziffer 2-3. Das heißt, in der Realität wären es ca. 40.000 bis 50.000 Neuinfektionen pro Tag gewesen. Die Dunkelziffer auf der ITS ist 1, existiert also nicht.

Nehmen wir nun an, dass die Dunkelziffer jetzt doppelt so hoch ist, also 4-6. Dann hätten wir jetzt in der Realität 250.000 bis 300.000 Neuinfektionen pro Tag.

Das heißt, in der Realität ist die Infektionslage 6-8 mal höher als vor einem Jahr. Die Patienten auf der ITS aber etwa ähnlich hoch. (Ja, die ITS kommt natürlich 2-3 Wochen verzögert, aber die Relation gilt ja auch für die Zeit vor 2-3 Wochen).


Das hieße im Umkehrschluss auch: Bei bis zu 300.000 Neuinfektionen pro Tag würde es nur ca. einen Monat dauern bis sich 10 Mio Menschen in Deutschland angesteckt haben. Bis Ende Februar könnten das sogar 25-30 Mio sein. Wenn wir davon ausgehen, dass die aktuelle Inzidenz der Ungeimpften etwa 10 mal höher ist als die der Geimpften, wären das bis zu 2,5 Mio Geimpfte, die sich infizieren und 25 Mio Ungeimpfte. Und schwupps: das ist genau die Zahl an Menschen, die aktuell noch ungeimpft ist.

Fazit: Die Aussage, dass sich bis Ende des Winters alle Ungeimpften infizieren werden, ist nicht unrealistisch.
Wie gesagt, alles sehr (!) vereinfacht gerechnet, quasi nur überschlagen und viele Bedingungen (z.B. Verlangsamung der Ausbreitung durch stärkere Maßnahmen, steigende Impfquote oder höheren Anteil immuner Bevölkerung) außer Acht gelassen. In der Konsequenz hieße das aber, dass 100% der Bevölkerung am Ende des Winters mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Das wäre für ein Ende der Pandemie eine gute Aussicht.

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 10:04 (vor 4 Tagen) @ CLM

Rein rational und über den Winter hinaus betrachtet hast du sicherlich Recht.
Im Grunde hat man letzten Frühjahr und Sommer ja den Fehler gemacht, das Infektionsgeschehen zu stark abzuwürgen. Man hat einfach vergessen, dass man um das Ende der Pandemie zu erreichen, neben den Impfungen eben auch eine gewisse Anzahl an natürlichen Infektionen braucht. Eine komplette Unterbrechung des Infektionsgeschehen führt nur zur Verlängerung der Zeit, bis ein Virus endemisch wird.
Jetzt geschieht es zum Teil ungesteuert, was durchaus deutlich problematischer ist, als wenn man den Frühling und Sommer genutzt hätte. Gerade im Bereich der Kitas und Schulen könnte die Situation schon deutlich entspannter sein, wenn man dort im Sommer mehr zugelassen hätte.

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

markus @, Freitag, 26.11.2021, 09:45 (vor 4 Tagen) @ CLM

Die Frage ist, ob es wirklich 300.000 sind und wenn ja, ob das wirklich das Ende der Fahnenstange ist. Das exponentielle Wachstum bleibt ja nicht im richtigen Moment einfach stehen, sondern könnte weitergehen. Mit der Folge, dass die Intensivstationen möglicherweise zusammenbrechen.

Man wird jetzt zeitnah handeln müssen, um den weiteren potentiellen Anstieg zu stoppen.

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

CLM @, Berlin, Freitag, 26.11.2021, 11:39 (vor 4 Tagen) @ markus

Die Frage ist, ob es wirklich 300.000 sind und wenn ja, ob das wirklich das Ende der Fahnenstange ist. Das exponentielle Wachstum bleibt ja nicht im richtigen Moment einfach stehen, sondern könnte weitergehen. Mit der Folge, dass die Intensivstationen möglicherweise zusammenbrechen.

Man wird jetzt zeitnah handeln müssen, um den weiteren potentiellen Anstieg zu stoppen.

Darum ging es mir nicht.

Mir ging es darum, dass es positiv ist, wenn sich durch eine hohe Dunkelziffer weit mehr Menschen infizieren als angegeben, also ohne dass wir von denen wissen. Die Zahlen auf der ITS sind wie sie sind, egal welche Dunkelziffer wir bei den Infizierten haben. Aber wenn mehr Menschen als angenommen mit dem Virus in Kontakt kommen, könnte das für eine schnelle Immunisierung in der Bevölkerung sorgen.

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

Matze09 @, Freitag, 26.11.2021, 09:48 (vor 4 Tagen) @ markus

Die Frage ist, ob es wirklich 300.000 sind und wenn ja, ob das wirklich das Ende der Fahnenstange ist. Das exponentielle Wachstum bleibt ja nicht im richtigen Moment einfach stehen, sondern könnte weitergehen. Mit der Folge, dass die Intensivstationen möglicherweise zusammenbrechen.

Man wird jetzt zeitnah handeln müssen, um den weiteren potentiellen Anstieg zu stoppen.

So. Bin zweifach geimpft, geboostert seit mehr als einer Woche und nach schnelltest jetzt trotzdem infiziert..

Glaube das es momentan eine sehr hohe dunkelziffer an infizierten gibt

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

Mob-Jenson @, Siegen, Freitag, 26.11.2021, 10:52 (vor 4 Tagen) @ Matze09

Die Frage ist, ob es wirklich 300.000 sind und wenn ja, ob das wirklich das Ende der Fahnenstange ist. Das exponentielle Wachstum bleibt ja nicht im richtigen Moment einfach stehen, sondern könnte weitergehen. Mit der Folge, dass die Intensivstationen möglicherweise zusammenbrechen.

Man wird jetzt zeitnah handeln müssen, um den weiteren potentiellen Anstieg zu stoppen.


So. Bin zweifach geimpft, geboostert seit mehr als einer Woche und nach schnelltest jetzt trotzdem infiziert..

Glaube das es momentan eine sehr hohe dunkelziffer an infizierten gibt

Und genau das glaube ich auch. Wir müssen wohl einsehen, daß die Impfstoffe - was die Infektion an sich angeht - leider nicht die Wirkung entfalten wie erhofft.
Darf ich fragen ob die Symptome hast bzw. warum Du trotz Auffrischung getestet bist?
Auf alle Fälle: komm gut durch!

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

Matze09 @, Freitag, 26.11.2021, 11:05 (vor 4 Tagen) @ Mob-Jenson

Die Frage ist, ob es wirklich 300.000 sind und wenn ja, ob das wirklich das Ende der Fahnenstange ist. Das exponentielle Wachstum bleibt ja nicht im richtigen Moment einfach stehen, sondern könnte weitergehen. Mit der Folge, dass die Intensivstationen möglicherweise zusammenbrechen.

Man wird jetzt zeitnah handeln müssen, um den weiteren potentiellen Anstieg zu stoppen.


So. Bin zweifach geimpft, geboostert seit mehr als einer Woche und nach schnelltest jetzt trotzdem infiziert..

Glaube das es momentan eine sehr hohe dunkelziffer an infizierten gibt


Und genau das glaube ich auch. Wir müssen wohl einsehen, daß die Impfstoffe - was die Infektion an sich angeht - leider nicht die Wirkung entfalten wie erhofft.
Darf ich fragen ob die Symptome hast bzw. warum Du trotz Auffrischung getestet bist?
Auf alle Fälle: komm gut durch!

Im Bekanntenkreis gab es vor einer Woche einige Fälle, da habe ich mich sicherheitshalber jeden Tag getestet. Der letzte Kontakt ist aber länger als eine Woche her.
Bin etwas ko und ab und zu kältegefühl, aber wäre eigtl normal arbeiten gegangen.

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

Mob-Jenson @, Siegen, Freitag, 26.11.2021, 11:11 (vor 4 Tagen) @ Matze09

Die Frage ist, ob es wirklich 300.000 sind und wenn ja, ob das wirklich das Ende der Fahnenstange ist. Das exponentielle Wachstum bleibt ja nicht im richtigen Moment einfach stehen, sondern könnte weitergehen. Mit der Folge, dass die Intensivstationen möglicherweise zusammenbrechen.

Man wird jetzt zeitnah handeln müssen, um den weiteren potentiellen Anstieg zu stoppen.


So. Bin zweifach geimpft, geboostert seit mehr als einer Woche und nach schnelltest jetzt trotzdem infiziert..

Glaube das es momentan eine sehr hohe dunkelziffer an infizierten gibt


Und genau das glaube ich auch. Wir müssen wohl einsehen, daß die Impfstoffe - was die Infektion an sich angeht - leider nicht die Wirkung entfalten wie erhofft.
Darf ich fragen ob die Symptome hast bzw. warum Du trotz Auffrischung getestet bist?
Auf alle Fälle: komm gut durch!


Im Bekanntenkreis gab es vor einer Woche einige Fälle, da habe ich mich sicherheitshalber jeden Tag getestet. Der letzte Kontakt ist aber länger als eine Woche her.
Bin etwas ko und ab und zu kältegefühl, aber wäre eigtl normal arbeiten gegangen.

Genau das macht leider nicht jeder! Dir gute Besserung!

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

Cthulhu @, Essen, Freitag, 26.11.2021, 09:23 (vor 4 Tagen) @ CLM

Aktuell haben wir auf den Intensivstationen 4200 Menschen. Das ist schon relativ nah an dem Maximum aus der 2. Welle, als es knapp 6000 waren. Dass wir diese 6000 knacken werden ist wohl relativ sicher.

Es sind damit aktuell etwas mehr Patienten als Ende November 2020, als es knapp 3900 waren.

Vereinfacht gesagt, sind die Zahlen vergleichbar. Der Unterschied ist aber, dass die Infektionslage momentan 3 mal so hoch ist, wie zum selben Zeitpunkt 2020. Oder anders ausgedrückt: Es kommen derzeit nur ein Drittel der Patienten auf der ITS an, wie vor einem Jahr.

Die Positivrate liegt nun bei 20%, vor einem Jahr bei 9%. Eine hohe Positivrate bedeutet auch: Es wird nicht ausreichend getestet, die Dunkelziffer steigt an.

Wenn wir nun also ähnlich viele Patienten auf ITS haben, aber eine dreimal höhere Inzidenz und eine doppelt so hohe Positivrate (und damit vermutlich - vereinfacht gesagt - auch eine doppelt so hohe Dunkelziffer), sehen wir hier eine extrem hohe Wirkung der Impfung und gleichzeitig eine deutlich schnellere Ausbreitung.

Versuchen wir uns an einem Rechenbeispiel (mit fiktiven Dunkelziffern, aber in der Relation korrekten Zahlen):
Aktuell haben wir im 7-Tage-Schnitt 56.000 Neuinfektionen pro Tag, vor einem Jahr etwa 18.000.

Nehmen wir an, letztes Jahr betrug die Dunkelziffer 2-3. Das heißt, in der Realität wären es ca. 40.000 bis 50.000 Neuinfektionen pro Tag gewesen. Die Dunkelziffer auf der ITS ist 1, existiert also nicht.

Nehmen wir nun an, dass die Dunkelziffer jetzt doppelt so hoch ist, also 4-6. Dann hätten wir jetzt in der Realität 250.000 bis 300.000 Neuinfektionen pro Tag.

Das heißt, in der Realität ist die Infektionslage 6-8 mal höher als vor einem Jahr. Die Patienten auf der ITS aber etwa ähnlich hoch. (Ja, die ITS kommt natürlich 2-3 Wochen verzögert, aber die Relation gilt ja auch für die Zeit vor 2-3 Wochen).


Das hieße im Umkehrschluss auch: Bei bis zu 300.000 Neuinfektionen pro Tag würde es nur ca. einen Monat dauern bis sich 10 Mio Menschen in Deutschland angesteckt haben. Bis Ende Februar könnten das sogar 25-30 Mio sein. Wenn wir davon ausgehen, dass die aktuelle Inzidenz der Ungeimpften etwa 10 mal höher ist als die der Geimpften, wären das bis zu 2,5 Mio Geimpfte, die sich infizieren und 25 Mio Ungeimpfte. Und schwupps: das ist genau die Zahl an Menschen, die aktuell noch ungeimpft ist.

Fazit: Die Aussage, dass sich bis Ende des Winters alle Ungeimpften infizieren werden, ist nicht unrealistisch.
Wie gesagt, alles sehr (!) vereinfacht gerechnet, quasi nur überschlagen und viele Bedingungen (z.B. Verlangsamung der Ausbreitung durch stärkere Maßnahmen, steigende Impfquote oder höheren Anteil immuner Bevölkerung) außer Acht gelassen. In der Konsequenz hieße das aber, dass 100% der Bevölkerung am Ende des Winters mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Das wäre für ein Ende der Pandemie eine gute Aussicht.

Die Frage ist nur aktuell: Wo ist das Ende der Fahnenstange? Der Erzgebirgskreis hat aktuell ca. 12.000 bekannte aktive Infektionen bei 330.000 Einwohnern. Wenn die Dunkelziffer tatsächlich 6-8 ist, würde das bedeuten, dass aktuell bis zu 20% der Einwohner in der Region eine aktive Infektion mit Covid-19 haben und die Anzahl der Neuinfektionen.

Zumindest für die Region bzw. Regionen mit ähnlichen Zahlen gilt ziemlich sicher die "geimpft, genesen oder gestorben" Variante, ich kann mir nicht vorstellen, dass es dort Menschen gibt, die im Laufe des Winters nicht mit dem Virus in Kontakt kommen.

Während es eigentlich in der ganzen Pandemie in Deutschland auch immer ein wenig "Pech" dazugehörte, sich doch zu infizieren (wir hatten entsprechende Maßnahmen und selbst bei der 200er Inzidenz von letztem Jahr ist die Anzahl gleichzeitiger Infektionen im Bezug auf die Gesamtbevölkerung ja relativ gering gewesen, dementsprechend war eine überwältigende Mehrheit der Menschen im jeweiligen Moment nicht infiziert) so ist es regional ja kaum möglich, dass Haus zu verlassen, ohne einer ansteckenden Person zu begegnen.

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

Davja89 @, Freitag, 26.11.2021, 17:01 (vor 4 Tagen) @ Cthulhu

Naja aber es ist ja auch nicht das Ziel gewesen Infektionen zu verhindern sondern Kranke.

Das heisst bei Geimpften muss und soll das Virus ja komplett durchlaufen. Wichtig ist nur das es bei den Ungeimpften so langsam durchläuft das die ITS nicht absaufen. Daher 2 G etc. ...

Daher ist es auch gut das die Politik sich jetzt nicht von den Aufgeregten treiben lässt.
Lockdowns und ähnliches werden irgendwann kommen. Aber Regional (Bundesland) und nur als Hammer um einmal die Dynamik zu brechen. Nicht um die Zahlen im Winter wieder unter 50 oder sowas zu drücken.
Einziges Problem könnte sein das manche schon wieder Hyperventilieren.

Wäre eine sehr hohe Dunkelziffer nicht sogar eine positive Nachricht?

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 18:20 (vor 4 Tagen) @ Davja89

Daher ist es auch gut das die Politik sich jetzt nicht von den Aufgeregten treiben lässt.
Lockdowns und ähnliches werden irgendwann kommen. Aber Regional (Bundesland) und nur als Hammer um einmal die Dynamik zu brechen. Nicht um die Zahlen im Winter wieder unter 50 oder sowas zu drücken.
Einziges Problem könnte sein das manche schon wieder Hyperventilieren.

Warte Mal ab. Wir werden den Fehler des letzten Jahres wiederholen, uns bis in den Sommer massiv beschränken bis irgendwann eine Inzidenz von unter 10 erreicht ist und uns dann in etwa einem Jahr wundern, wieso wir dann das einzige Land Europas mit einer erneuten dicken Welle sind.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

Braumeister @, BaWü, Donnerstag, 25.11.2021, 22:53 (vor 4 Tagen) @ markus

Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Immerhin bekommt man bei uns in der Region nur noch durch einen positiven vortest einen PCR Test, da die Labore und Testzentren ausgebucht sind.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

Mob-Jenson @, Siegen, Freitag, 26.11.2021, 07:55 (vor 4 Tagen) @ Braumeister

Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Immerhin bekommt man bei uns in der Region nur noch durch einen positiven vortest einen PCR Test, da die Labore und Testzentren ausgebucht sind.

Ich verstehe nicht warum wir nicht Alle 2x die Woche testen lassen? Es ist offensichtlich, daß sich das Virus auch durch die ganzen Geimpften verbreitet. Um das Ganze zu verlangsamen müssen wir doch wissen wer am besten mal 10-14 Tage zuhause bleibt?

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

markus @, Freitag, 26.11.2021, 07:57 (vor 4 Tagen) @ Mob-Jenson

Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Immerhin bekommt man bei uns in der Region nur noch durch einen positiven vortest einen PCR Test, da die Labore und Testzentren ausgebucht sind.


Ich verstehe nicht warum wir nicht Alle 2x die Woche testen lassen? Es ist offensichtlich, daß sich das Virus auch durch die ganzen Geimpften verbreitet. Um das Ganze zu verlangsamen müssen wir doch wissen wer am besten mal 10-14 Tage zuhause bleibt?

Warum lassen wir uns nicht alle impfen? Dann wäre all das völlig irrelevant.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

Mob-Jenson @, Siegen, Freitag, 26.11.2021, 08:27 (vor 4 Tagen) @ markus

Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Immerhin bekommt man bei uns in der Region nur noch durch einen positiven vortest einen PCR Test, da die Labore und Testzentren ausgebucht sind.


Ich verstehe nicht warum wir nicht Alle 2x die Woche testen lassen? Es ist offensichtlich, daß sich das Virus auch durch die ganzen Geimpften verbreitet. Um das Ganze zu verlangsamen müssen wir doch wissen wer am besten mal 10-14 Tage zuhause bleibt?


Warum lassen wir uns nicht alle impfen? Dann wäre all das völlig irrelevant.

Wenn es denn so einfach wäre...

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 10:07 (vor 4 Tagen) @ Mob-Jenson


Wenn es denn so einfach wäre...

Es ist so einfach. Wenn jeder geimpft wäre, hätten wir zwar immer noch einigermaßen hohe Infektionszahlen, die jedoch keine Bedrohung für das Gesundheitswesen wären, da deutlich weniger schwer krank werden würden.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

Mob-Jenson @, Siegen, Freitag, 26.11.2021, 10:14 (vor 4 Tagen) @ simie


Wenn es denn so einfach wäre...


Es ist so einfach. Wenn jeder geimpft wäre, hätten wir zwar immer noch einigermaßen hohe Infektionszahlen, die jedoch keine Bedrohung für das Gesundheitswesen wären, da deutlich weniger schwer krank werden würden.

Völlig richtig. Wenn alle Pazifisten wären, bräuchten wir auch keine Armee.
Die Impfungen scheinen ja wieder anzuziehen aber wir benötigen jedoch weitere Instrumente.
Und hier fänd ich offensive Testungen sinnvoll, damit generell alles (unter 2G etc.) weiter laufen kann, wir uns aber bei Infizierung isolieren können.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

markus @, Freitag, 26.11.2021, 11:21 (vor 4 Tagen) @ Mob-Jenson


Wenn es denn so einfach wäre...


Es ist so einfach. Wenn jeder geimpft wäre, hätten wir zwar immer noch einigermaßen hohe Infektionszahlen, die jedoch keine Bedrohung für das Gesundheitswesen wären, da deutlich weniger schwer krank werden würden.


Völlig richtig. Wenn alle Pazifisten wären, bräuchten wir auch keine Armee.
Die Impfungen scheinen ja wieder anzuziehen aber wir benötigen jedoch weitere Instrumente.
Und hier fänd ich offensive Testungen sinnvoll, damit generell alles (unter 2G etc.) weiter laufen kann, wir uns aber bei Infizierung isolieren können.

Hierzu müsste man aber Tests für Geimpfte verpflichtend machen, denn freiwillig sehe ich überhaupt nicht ein, dass ich als geimpfte Person mich weiterhin regelmäßig testen lassen muss. Es ist einfacher stattdessen die Impfungen verpflichtend zu machen. Dann können wir uns den ganzen Zirkus nämlich sparen.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 18:21 (vor 4 Tagen) @ markus

Das wir Mal komplett einer Meinung sind ist dann schon wieder besorgniserregend.;)

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

Cthulhu @, Essen, Freitag, 26.11.2021, 08:42 (vor 4 Tagen) @ Mob-Jenson

Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Immerhin bekommt man bei uns in der Region nur noch durch einen positiven vortest einen PCR Test, da die Labore und Testzentren ausgebucht sind.


Ich verstehe nicht warum wir nicht Alle 2x die Woche testen lassen? Es ist offensichtlich, daß sich das Virus auch durch die ganzen Geimpften verbreitet. Um das Ganze zu verlangsamen müssen wir doch wissen wer am besten mal 10-14 Tage zuhause bleibt?


Warum lassen wir uns nicht alle impfen? Dann wäre all das völlig irrelevant.


Wenn es denn so einfach wäre...

Es hätte so einfach sein können - es ist genug Impfstoff vorhanden und im Sommer/Frühherbst gab es mehr als ausreichend Kapazitäten.

Wochenbericht RKI: Positivenanteil bei fast 20%

markus @, Freitag, 26.11.2021, 08:29 (vor 4 Tagen) @ Mob-Jenson

Mich wundert, dass es nicht mehr sind. Immerhin bekommt man bei uns in der Region nur noch durch einen positiven vortest einen PCR Test, da die Labore und Testzentren ausgebucht sind.


Ich verstehe nicht warum wir nicht Alle 2x die Woche testen lassen? Es ist offensichtlich, daß sich das Virus auch durch die ganzen Geimpften verbreitet. Um das Ganze zu verlangsamen müssen wir doch wissen wer am besten mal 10-14 Tage zuhause bleibt?


Warum lassen wir uns nicht alle impfen? Dann wäre all das völlig irrelevant.


Wenn es denn so einfach wäre...

Eben. Deshalb lassen wir uns auch nicht alle testen.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Gargamel09 @, Donnerstag, 25.11.2021, 18:46 (vor 5 Tagen) @ pactum Trotmundense

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

DieRoteKarteZahlIch, UK, Freitag, 26.11.2021, 01:16 (vor 4 Tagen) @ Gargamel09

England setzt South Africa, Botswana, Eswatini, Lesotho, Namibia and Zimbabwe ab heute (Freitag) auf die rote Liste. Keine Flüge mehr. Hongkong gab es auch schon einen Fall.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Ulrich @, Freitag, 26.11.2021, 05:20 (vor 4 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

England setzt South Africa, Botswana, Eswatini, Lesotho, Namibia and Zimbabwe ab heute (Freitag) auf die rote Liste. Keine Flüge mehr. Hongkong gab es auch schon einen Fall.

Das heißt leider nicht, dass die Variante nicht eventuell doch schon angekommen sein könnte. Aber man lernt aus Delta. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat Deutschland noch nicht reagiert. Und das könnte sich rächen. Man weiß noch sehr wenig über die neue Variante. Aber sie scheint bei der Verbreitung ganz deutliche Vorteile selbst gegenüber Delta zu besitzen. Ansonsten würde ihr Anteil nicht so schnell zunehmen.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Lattenknaller @, Madrid, Freitag, 26.11.2021, 10:16 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

England setzt South Africa, Botswana, Eswatini, Lesotho, Namibia and Zimbabwe ab heute (Freitag) auf die rote Liste. Keine Flüge mehr. Hongkong gab es auch schon einen Fall.


Das heißt leider nicht, dass die Variante nicht eventuell doch schon angekommen sein könnte. Aber man lernt aus Delta. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat Deutschland noch nicht reagiert. Und das könnte sich rächen. Man weiß noch sehr wenig über die neue Variante. Aber sie scheint bei der Verbreitung ganz deutliche Vorteile selbst gegenüber Delta zu besitzen. Ansonsten würde ihr Anteil nicht so schnell zunehmen.

Südafrika ist ab morgen Virusvariantengebiet. Der Flugverkehr soll weitestgehend eingestellt werden, die EU schlägt das auch vor, heute beraten und entscheiden die Mitgliedsstaaten darüber. Man wartet also nicht wie bei Delta mehrere Tage ab sondern handelt. Allerdings dürfte die neue Variante schon längst da sein.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Felix @, Chutney, Freitag, 26.11.2021, 10:28 (vor 4 Tagen) @ Lattenknaller

Ist halt mal wieder nicht durchdacht. Direktflüge aus Südafrika - schön und gut. Wenn man konsequent sein will, dann müssen alle Einreisende in Quarantäne, egal ob aus Südafrika, Dubai, Istanbul etc. Direktflüge sind doch nur ein kleiner Teil der Betroffenen. Die meisten nehmen einen Stop in Kauf, weil die Flüge i.d.R. auch günstiger sind.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

chief wiggum @, Freitag, 26.11.2021, 07:36 (vor 4 Tagen) @ Ulrich


Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat Deutschland noch nicht reagiert. Und das könnte sich rächen.

Eine treffende Zusammenfassung der deutschen Coronapolitik im Herbst 2021

Und jährlich grüßt das Murmeltier

DanVanKes, Preetz, Freitag, 26.11.2021, 00:17 (vor 4 Tagen) @ Gargamel09

Und jährlich grüßt das Murmeltier

burz @, Lünen, Freitag, 26.11.2021, 07:45 (vor 4 Tagen) @ DanVanKes

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/suedafrika-neue-corona-variante-beunruhigt-forscher-a-f3bf2ff0-7403-4178-97a5-7652b2919d37

https://www.tagesschau.de/ausland/suedafrika-neue-corona-variante-101.html

Geht also quasi alles von vorne los? Gute Nacht Marie

Hoffentlich erleben wir endlich eine Variante, die mildere Erkrankungen auslöst. Zu Beginn der Pandemie hieß es noch sehr häufig von Seiten der Experten, dass Mutationen zwar sicher infektiösere, aber ggf auch weniger krank machende Varianten bringen könnten.

Und jährlich grüßt das Murmeltier

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 07:48 (vor 4 Tagen) @ burz

Bei der derzeit in GB aufkommenden Variante scheint es wohl so zu sein, dass bei ihr seltener Symptome zu beobachten sind.

Und jährlich grüßt das Murmeltier

simie, Krefeld, Freitag, 26.11.2021, 07:36 (vor 4 Tagen) @ DanVanKes


Geht also quasi alles von vorne los? Gute Nacht Marie

Nein. Natürlich nicht. Selbst wenn die Impfung nicht so gut gegen diese Variante wirkt, wird sie dennoch ihre Wirkung nicht komplett verloren haben. Hinzu kommen die Genesenen, deren Schutz natürlich auch noch vorhanden ist.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Franke @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:36 (vor 4 Tagen) @ Gargamel09

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

bigfoot49 @, Leipzig, Freitag, 26.11.2021, 12:07 (vor 4 Tagen) @ Franke

Das sie auch mutiert ist.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:45 (vor 4 Tagen) @ Franke

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/suedafrika-neue-corona-variante-beunruhigt-forscher-a-f3bf2ff0-7403-4178-97a5-7652b2919d37

https://www.tagesschau.de/ausland/suedafrika-neue-corona-variante-101.html

Epsilon ick hör Dir trapsen

"Meine" Impfgegnerin meint, das Virus wird ja gezwungen, zu mutieren. Was fällt euch dazu noch ein?

Alle Mutationen einschließlich Delta sind zu einem Zeitpunkt entstanden, als in den Ursprungsregionen noch gar nicht geimpft worden ist. Und aktuell sind in Südafrika nur 28 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal sowie 25 Prozent vollständig geimpft. Wobei nicht einmal klar ist, ob das Virus tatsächlich aus Südafrika stammt.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

simie, Krefeld, Donnerstag, 25.11.2021, 20:44 (vor 4 Tagen) @ Franke

"Gezwungen" wird es natürlich nicht. Sondern es mutiert einfach. Das ist ganz normal. Und manchmal hat eine Mutation für ein Virus Vorteile, so dass sich die Mutation gegenüber den anderen Varianten durchsetzt.
Worauf sie wahrscheinlich anspielt, ist der Umstand, dass natürlich der Umgang der Menschen mit einem Virus die Umstände für das Virus beeinflusst. Und je nachdem, wie die Mutation ausgestaltet ist, profitiert diese Mutation dann davon oder eben nicht.
Aber es wird eben nicht dazu gezwungen zu mutieren. Das geschieht ganz automatisch.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 20:39 (vor 4 Tagen) @ Franke

ICD-F70.

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

simie, Krefeld, Donnerstag, 25.11.2021, 20:46 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Das ist gemein.;)

Wissenschaftler besorgt - Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 21:04 (vor 4 Tagen) @ simie

Nett und verständnisvoll war gestern.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 18:00 (vor 5 Tagen) @ pactum Trotmundense

Schwere Krankheitsverläufen treten bei Kindern selten auf, doch gebe es keinen Grund im Umgang mit den jüngeren Altersgruppen sorglos zu sein, sagt Marco Cavaleri. Er leitet die Impfstoffstrategie der Europäischen Arzneimittelagentur: "Auch Kinder können von gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einer Erkrankung an Covid-19 betroffen sein. Das ist erwiesen, aber wir glauben, dass wir da bisher nur die Spitze des Eisbergs sehen, und auch noch sehr wenig über Long Covid bei Kindern und Jugendlichen wissen. Deshalb bin ich sehr froh, dass das Vakzin von BioNTech/Pfizer ab heute auch für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren zugelassen ist."

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/biontech-kinderimpfstoff-101.html

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 21:45 (vor 4 Tagen) @ markus

Im Impfzentrum in München wird u5 nun offiziell geimpft.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

DB146, Lokschuppen, Donnerstag, 25.11.2021, 23:01 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Im Impfzentrum in München wird u5 nun offiziell geimpft.

Du meinst Ü5. Andernfalls fahre ich gleich morgen mit meiner Tochter runter nach München :-D

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 23:13 (vor 4 Tagen) @ DB146

Richtig.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:48 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Im Impfzentrum in München wird u5 nun offiziell geimpft.

Dann weiß man, wo die nächste Demo der Impfgegner stattfinden wird :-/

Auch in Österreich wird die Impfung für Kinder ab 5 seit heute empfohlen.

Österreichisches Sozialministerium passt Empfehlungen für Kinder ab 5 Jahren an

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:42 (vor 4 Tagen) @ markus

t.co/mbOTuMCbSX?amp=1 (Link zu PDF-Dokument)

"Kinder 5-11 Jahre
Die Impfung gegen COVID-19 mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer wird 5-11-jährigen Kindern allgemein empfohlen, insbesondere auch für Kinder mit Risikofaktoren sowie Kinder mit engen Kontakten zu Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19.
...
Auf Grund des derzeitigen epidemiologischen Geschehens empfiehlt das Nationale Impfgremium, bis zur Verfügbarkeit der Kinder-Formulierung die Comirnaty-Formulierung für Erwachsene (Comirnaty 30 Mikrogramm, Impfstoff-Fläschchen lila) zu verwenden. Dabei soll ein Drittel der Menge, nämlich 0,1 mL; 10 μg, verwendet werden, die für Erwachsene (nämlich 0,3 mL; 30 μg) eingesetzt wird, Anwendungsdetails siehe unten. Diese off-Label-Anwendung (Erwachsenen-Formulierung für Kinder), welche in der derzeitigen epidemiologischen Situation gerechtfertigt ist, wird für Kinder von 5-11 Jahren, besonders für Risikokinder sowie für alle Kinder, bei denen eine Impfung gegen COVID-19 gewünscht ist, empfohlen.
"

Weihnachten im Impfzentrum

Franke @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:33 (vor 4 Tagen) @ markus

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all'!
Zur Spritze her kommet im Impfzentrum all.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25.11.2021, 19:04 (vor 5 Tagen) @ markus

In der Zeit gibt es dazu einen unaufgeregten Text, der Nutzen und Risiken der Impfungen bei Kindern benennt und auch klar macht, dass die Datenbasis der Zulassung noch sehr gering ist.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Davja89 @, Donnerstag, 25.11.2021, 19:12 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 19:38 (vor 4 Tagen) @ Davja89

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.

Das weiß man, vor allem hinsichtlich der noch weitgehend unerforschten Long Covid Folgen, leider erst hinterher.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

simie, Krefeld, Donnerstag, 25.11.2021, 20:21 (vor 4 Tagen) @ markus

Klar. Wenn man alle Studien ignoriert, die bei Kindern und Jugendlichen kaum Hinweise auf LongCovid gefunden haben, dann kann man schon von unerforscht reden. Wenn man die bis jetzt bekannten Studien berücksichtigt, dann kann man durchaus schon Aussagen treffen.
Und die Aussage ist halt, dass es bezüglich des individuellen Risikos ziemlich egal ist, ob man Kinder impft, oder diese sich infizieren. Es ist für die Eltern daher tatsächlich beruhigend, dass beide Alternativen kein wirkliches Risiko beinhalten.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25.11.2021, 21:47 (vor 4 Tagen) @ simie

Klar. Wenn man alle Studien ignoriert, die bei Kindern und Jugendlichen kaum Hinweise auf LongCovid gefunden haben, dann kann man schon von unerforscht reden. Wenn man die bis jetzt bekannten Studien berücksichtigt, dann kann man durchaus schon Aussagen treffen.
Und die Aussage ist halt, dass es bezüglich des individuellen Risikos ziemlich egal ist, ob man Kinder impft, oder diese sich infizieren. Es ist für die Eltern daher tatsächlich beruhigend, dass beide Alternativen kein wirkliches Risiko beinhalten.

Letztendlich gibt es beides. Auf der einen Seite zum Beispiel über 400 Fälle von PIMS im Anschluss an eine Covid19-Infektion, die Intensivmedizinisch versorgt werden mussten und in weniger als 10 Prozent der Fälle auch Folgeschäden nach sich zogen, auf der anderen Seite Herzmuskelentzündungen als Reaktion auf die Impfung.

Beides in einem insgesamt verschwindend geringen Bereich - aber es gibt sie nunmal. Ich finde solche Aussagen, dass man es entweder machen soll, oder nicht, weil da ja de facto kaum was passieren kann, ziemlich überflüssig. Wenn es um die eigenen Kinder geht, handelt man irrational und denkt eher "und wenn es mein Kind dann doch trifft?" statt "statistisch gesehen ist das eine sichere Sache".

Warum kann man genau in diesem Fall nicht beide Seiten akzeptieren? Beide sind gleich legitim, weil keine Entscheidung zu 100 % schwarz oder weiß ist. Am Ende sind es nämlich die Eltern, die damit leben müssen, diese Entscheidung getroffen zu haben, wenn das eigene Kind dann doch zum verschwindend kleinen Teil gehört und deshalb behandelt werden muss.

Da muss dann auch niemand so tun, als hätte er die absolut und einzig richtige Meinung dazu, wenn er diese Entscheidung individuell gar nicht treffen muss.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 22:02 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Klar. Wenn man alle Studien ignoriert, die bei Kindern und Jugendlichen kaum Hinweise auf LongCovid gefunden haben, dann kann man schon von unerforscht reden. Wenn man die bis jetzt bekannten Studien berücksichtigt, dann kann man durchaus schon Aussagen treffen.
Und die Aussage ist halt, dass es bezüglich des individuellen Risikos ziemlich egal ist, ob man Kinder impft, oder diese sich infizieren. Es ist für die Eltern daher tatsächlich beruhigend, dass beide Alternativen kein wirkliches Risiko beinhalten.


Letztendlich gibt es beides. Auf der einen Seite zum Beispiel über 400 Fälle von PIMS im Anschluss an eine Covid19-Infektion, die Intensivmedizinisch versorgt werden mussten und in weniger als 10 Prozent der Fälle auch Folgeschäden nach sich zogen, auf der anderen Seite Herzmuskelentzündungen als Reaktion auf die Impfung.

Beides in einem insgesamt verschwindend geringen Bereich - aber es gibt sie nunmal. Ich finde solche Aussagen, dass man es entweder machen soll, oder nicht, weil da ja de facto kaum was passieren kann, ziemlich überflüssig. Wenn es um die eigenen Kinder geht, handelt man irrational und denkt eher "und wenn es mein Kind dann doch trifft?" statt "statistisch gesehen ist das eine sichere Sache".

Warum kann man genau in diesem Fall nicht beide Seiten akzeptieren? Beide sind gleich legitim, weil keine Entscheidung zu 100 % schwarz oder weiß ist. Am Ende sind es nämlich die Eltern, die damit leben müssen, diese Entscheidung getroffen zu haben, wenn das eigene Kind dann doch zum verschwindend kleinen Teil gehört und deshalb behandelt werden muss.

Da muss dann auch niemand so tun, als hätte er die absolut und einzig richtige Meinung dazu, wenn er diese Entscheidung individuell gar nicht treffen muss.

Die Entscheidung muss zwar jeder selbst treffen, aber das Risiko/Nutzenverhältnis muss rein objektiv zwingend zugunsten der Impfung sein, ansonsten gibt es weder eine Zulassung noch eine Empfehlung der EMA und der Stiko. Ich würde schon davon ausgehen, dass die das sehr sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen prüfen. Das können wir als Laien auch gar nicht selbst bewerten.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25.11.2021, 22:07 (vor 4 Tagen) @ markus

EMA und Stiko ziehen einen Strich drunter und bewerten die Gesamtsituation. Können Sie auch gar nicht anders. Die Eltern treffen die Entscheidung aber genau für ihr Kind und da wägen sie ab, welches Einzelrisiko sie eingehen werden.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 22:28 (vor 4 Tagen) @ Sascha

EMA und Stiko ziehen einen Strich drunter und bewerten die Gesamtsituation. Können Sie auch gar nicht anders. Die Eltern treffen die Entscheidung aber genau für ihr Kind und da wägen sie ab, welches Einzelrisiko sie eingehen werden.

Ja, genauso wägen ja auch viele für sich selbst ab. Das ist allerdings immer nur eine gefühlte Ebene und häufig irrational. Ich habe für mich selbst ja auch die Impfung mitgenommen. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich davon überzeugt bin, dass die Empfehlungen der oben genannten Einrichtungen schon richtig sind.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 20:11 (vor 4 Tagen) @ markus
bearbeitet von Lutz09, Donnerstag, 25.11.2021, 20:14

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.


Das weiß man, vor allem hinsichtlich der noch weitgehend unerforschten Long Covid Folgen, leider erst hinterher.

Ach so, und weil man noch nichts über irgendwelche Long Covid Folgen weiß, wobei LC noch immer ein Sammelbegriff für alle möglichen Symptome ist, will man Kinder zwischen 5 und 11 einfach schon mal vorsorglich impfen? Ist ja sehr vertrauenswürdig und wissenschaftlich, nicht.

Der eigentliche Grund Kinder impfen zu wollen ist und bleibt in erster Linie, dass sich zu wenige derer impfen lassen, für die tatsächlich ein schwerer Krankheitsverlauf bei einer Infektion besteht. Also geht man den Umweg über die Kinder. Krasse Nummer.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:18 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.


Das weiß man, vor allem hinsichtlich der noch weitgehend unerforschten Long Covid Folgen, leider erst hinterher.


Ach so, und weil man noch nichts über irgendwelche Long Covid Folgen weiß, wobei LC noch immer ein Sammelbegriff für alle möglichen Symptome ist, will man Kinder zwischen 5 und 11 einfach schon mal vorsorglich impfen? Ist ja sehr vertrauenswürdig und wissenschaftlich, nicht.

Was spricht dagegen das vorsorglich zu tun? Der Impfstoff ist ja jetzt zugelassen. Ggf. kommt auch noch eine Empfehlung der Stiko.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 20:30 (vor 4 Tagen) @ markus

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.


Das weiß man, vor allem hinsichtlich der noch weitgehend unerforschten Long Covid Folgen, leider erst hinterher.


Ach so, und weil man noch nichts über irgendwelche Long Covid Folgen weiß, wobei LC noch immer ein Sammelbegriff für alle möglichen Symptome ist, will man Kinder zwischen 5 und 11 einfach schon mal vorsorglich impfen? Ist ja sehr vertrauenswürdig und wissenschaftlich, nicht.


Was spricht dagegen das vorsorglich zu tun? Der Impfstoff ist ja jetzt zugelassen. Ggf. kommt auch noch eine Empfehlung der Stiko.

Die fast nicht vorhandene Gefahr für die meisten Kinder in dem Alter, ausgenommen der Risikogruppen, die geimpft werden sollten. Und die sehr geringe Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:34 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.


Das weiß man, vor allem hinsichtlich der noch weitgehend unerforschten Long Covid Folgen, leider erst hinterher.


Ach so, und weil man noch nichts über irgendwelche Long Covid Folgen weiß, wobei LC noch immer ein Sammelbegriff für alle möglichen Symptome ist, will man Kinder zwischen 5 und 11 einfach schon mal vorsorglich impfen? Ist ja sehr vertrauenswürdig und wissenschaftlich, nicht.


Was spricht dagegen das vorsorglich zu tun? Der Impfstoff ist ja jetzt zugelassen. Ggf. kommt auch noch eine Empfehlung der Stiko.


Die fast nicht vorhandene Gefahr für die meisten Kinder in dem Alter, ausgenommen der Risikogruppen, die geimpft werden sollten. Und die sehr geringe Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs.

Aber warum sollte man diese Risiken, mögen sie auch noch so gering sein, nicht ausschließen? Das macht doch nur dann keinen Sinn, wenn mit höherem Risiko Impfnebenwirkungen und Schäden auftreten. Das ist aber wohl nicht der Fall. Dann hätte die EMA den Impfstoff nicht zulassen dürfen. Denn das Nutzen/Risikoverhältnis ist Voraussetzung für die Zulassung. Muss aber letztendlich eh jeder selbst entscheiden.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25.11.2021, 21:33 (vor 4 Tagen) @ markus

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.

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markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:43 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.

Wenn ich den oben verlinkten Artikel richtig verstehe, dann sind die durch die Impfungen entstehenden Herzmuskelentzündungen in Summe deutlich kleiner als dies bei einer Corona Infektion der Fall ist. Man reduziert mit der Impfung somit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Entzündung. Oder lese ich das falsch heraus?

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Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25.11.2021, 21:53 (vor 4 Tagen) @ markus

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.


Wenn ich den oben verlinkten Artikel richtig verstehe, dann sind die durch die Impfungen entstehenden Herzmuskelentzündungen in Summe deutlich kleiner als dies bei einer Corona Infektion der Fall ist. Man reduziert mit der Impfung somit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Entzündung. Oder lese ich das falsch heraus?

Ja. Der Vergleich setzt dann aber voraus, dass das Kind mit der gleichen Immunreaktion ebenfalls infiziert wird.

Es ist ja durchaus denkbar, dass es ohne Impfung gar nicht, oder nur mit einer geringen Virenlast in Berührung kommt und dann eben ohne Impfung gar keine Herzmuskelentzündung bekommen hätte. Zumindest sehe ich da keine Zwangsläufigkeit, dass eine Entzündung nach Impfung auch zwangsweise eine ohne bedeuten würde.

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markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 22:14 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.


Wenn ich den oben verlinkten Artikel richtig verstehe, dann sind die durch die Impfungen entstehenden Herzmuskelentzündungen in Summe deutlich kleiner als dies bei einer Corona Infektion der Fall ist. Man reduziert mit der Impfung somit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Entzündung. Oder lese ich das falsch heraus?


Ja. Der Vergleich setzt dann aber voraus, dass das Kind mit der gleichen Immunreaktion ebenfalls infiziert wird.

Es ist ja durchaus denkbar, dass es ohne Impfung gar nicht, oder nur mit einer geringen Virenlast in Berührung kommt und dann eben ohne Impfung gar keine Herzmuskelentzündung bekommen hätte. Zumindest sehe ich da keine Zwangsläufigkeit, dass eine Entzündung nach Impfung auch zwangsweise eine ohne bedeuten würde.

Natürlich muss dies nicht zwangsläufig so sein. Es geht ja auch nur um die Wahrscheinlichkeiten. Treten in einer Gruppe von geimpften Personen weniger Probleme auf als in einer Gruppe von ungeimpften Personen, dann spricht das erstmal für die Impfung. Ob dies tatsächlich auch bei einem selbst so sein würde, das weiß man vorher nicht, sondern erst hinterher, wenn es zu spät ist.

Wenn das so einfach wäre, würde man ganz einfach nur noch die Personen impfen, die einen schweren Verlauf oder zumindest Long Covid Symtome bekommen. Leider weiß man das nicht vorher, weshalb man Durchschnittswerte nehmen muss.

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Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 23:15 (vor 4 Tagen) @ markus

Wobei es Untersuchungen gab, welche genau das als Thema hatten. Ich denke in zwei Jahren wird man davon genauer lesen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:57 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.


Wenn ich den oben verlinkten Artikel richtig verstehe, dann sind die durch die Impfungen entstehenden Herzmuskelentzündungen in Summe deutlich kleiner als dies bei einer Corona Infektion der Fall ist. Man reduziert mit der Impfung somit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Entzündung. Oder lese ich das falsch heraus?


Ja. Der Vergleich setzt dann aber voraus, dass das Kind mit der gleichen Immunreaktion ebenfalls infiziert wird.

Es ist ja durchaus denkbar, dass es ohne Impfung gar nicht, oder nur mit einer geringen Virenlast in Berührung kommt und dann eben ohne Impfung gar keine Herzmuskelentzündung bekommen hätte. Zumindest sehe ich da keine Zwangsläufigkeit, dass eine Entzündung nach Impfung auch zwangsweise eine ohne bedeuten würde.

In der Altersgruppe ab 12 aufwärts sind das empirisch ermittelte Daten, die sehr belastbar sein dürften. Sie haben nicht nur die STIKO, sondern auch viele andere vergleichbare Institutionen in anderen Staaten überzeugt.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 22:16 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.


Wenn ich den oben verlinkten Artikel richtig verstehe, dann sind die durch die Impfungen entstehenden Herzmuskelentzündungen in Summe deutlich kleiner als dies bei einer Corona Infektion der Fall ist. Man reduziert mit der Impfung somit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Entzündung. Oder lese ich das falsch heraus?


Ja. Der Vergleich setzt dann aber voraus, dass das Kind mit der gleichen Immunreaktion ebenfalls infiziert wird.

Es ist ja durchaus denkbar, dass es ohne Impfung gar nicht, oder nur mit einer geringen Virenlast in Berührung kommt und dann eben ohne Impfung gar keine Herzmuskelentzündung bekommen hätte. Zumindest sehe ich da keine Zwangsläufigkeit, dass eine Entzündung nach Impfung auch zwangsweise eine ohne bedeuten würde.


In der Altersgruppe ab 12 aufwärts sind das empirisch ermittelte Daten, die sehr belastbar sein dürften. Sie haben nicht nur die STIKO, sondern auch viele andere vergleichbare Institutionen in anderen Staaten überzeugt.


Für Kinder U12 gibt es hingegen kaum belastbar Daten oder Erfahrungswerte. Da muss man abwarten, z.B. was in den USA passiert. Und wie hoch das Risiko für Herzmuskelentzündungen bei Kindern durch eine Impfung tatsächlich ist.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Sascha @, Dortmund, Donnerstag, 25.11.2021, 22:04 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.


Wenn ich den oben verlinkten Artikel richtig verstehe, dann sind die durch die Impfungen entstehenden Herzmuskelentzündungen in Summe deutlich kleiner als dies bei einer Corona Infektion der Fall ist. Man reduziert mit der Impfung somit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Entzündung. Oder lese ich das falsch heraus?


Ja. Der Vergleich setzt dann aber voraus, dass das Kind mit der gleichen Immunreaktion ebenfalls infiziert wird.

Es ist ja durchaus denkbar, dass es ohne Impfung gar nicht, oder nur mit einer geringen Virenlast in Berührung kommt und dann eben ohne Impfung gar keine Herzmuskelentzündung bekommen hätte. Zumindest sehe ich da keine Zwangsläufigkeit, dass eine Entzündung nach Impfung auch zwangsweise eine ohne bedeuten würde.


In der Altersgruppe ab 12 aufwärts sind das empirisch ermittelte Daten, die sehr belastbar sein dürften. Sie haben nicht nur die STIKO, sondern auch viele andere vergleichbare Institutionen in anderen Staaten überzeugt.

Ja. Und was hat das mit dem zu tun, was ich geschrieben habe?

Ja, die Impfung senkt das Risiko einer Herzmuskelentzündung im Vergleich zum Risiko nach einer Covid-Infektion. Das heißt trotzdem nicht, dass eine Entzündung nach einer Impfung auf jeden Fall unumgänglich gewesen ist. Und das Risiko und die Entscheidung müssen eben die Eltern treffen.

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Davja89 @, Donnerstag, 25.11.2021, 23:27 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Noch dazu ist es für Eltern ja ein Unterschied auch Psychlogisch was passiert.

Wenn ich mein Kind impfen lasse aktuell eventuell sogar Off Label und dann geht was schief... da würde ich mich definitiv dafür verantwortlich fühlen. Weil ich die Sache ja aktiv herbei geführt habe.

Wenn jetzt mein Kind zu dem Sonderfall gehört und schwer an Corona erkrankt ist das in erster Linie eine Krankheit und Pech

Glaube das ist psychologisch wirklich nochmal ein Unterschied. Auch wenn es rein faktisch eventuell trotzdem die richtige Entscheidung war.

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markus @, Freitag, 26.11.2021, 07:14 (vor 4 Tagen) @ Davja89

Noch dazu ist es für Eltern ja ein Unterschied auch Psychlogisch was passiert.

Wenn ich mein Kind impfen lasse aktuell eventuell sogar Off Label und dann geht was schief... da würde ich mich definitiv dafür verantwortlich fühlen. Weil ich die Sache ja aktiv herbei geführt habe.

Wenn jetzt mein Kind zu dem Sonderfall gehört und schwer an Corona erkrankt ist das in erster Linie eine Krankheit und Pech

Glaube das ist psychologisch wirklich nochmal ein Unterschied. Auch wenn es rein faktisch eventuell trotzdem die richtige Entscheidung war.

Das sind aber die gleichen Argumente, weshalb sich auch einige Erwachsene nicht impfen lassen. Dann müsste man für deren Entscheidung ebenso Verständnis haben.

Bei dem Off Label Argument gehe ich mit. Da scheint es so zu sein, dass es dann auch keinen Schadensersatz gibt, falls etwas schief gehen sollte. Und es geht wohl häufiger (aber noch immer extrem selten) etwas schief als bei regulären Impfungen, aufgrund der selbst angepassten Dosierung.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Sascha @, Dortmund, Freitag, 26.11.2021, 07:37 (vor 4 Tagen) @ markus

Noch dazu ist es für Eltern ja ein Unterschied auch Psychlogisch was passiert.

Wenn ich mein Kind impfen lasse aktuell eventuell sogar Off Label und dann geht was schief... da würde ich mich definitiv dafür verantwortlich fühlen. Weil ich die Sache ja aktiv herbei geführt habe.

Wenn jetzt mein Kind zu dem Sonderfall gehört und schwer an Corona erkrankt ist das in erster Linie eine Krankheit und Pech

Glaube das ist psychologisch wirklich nochmal ein Unterschied. Auch wenn es rein faktisch eventuell trotzdem die richtige Entscheidung war.


Das sind aber die gleichen Argumente, weshalb sich auch einige Erwachsene nicht impfen lassen. Dann müsste man für deren Entscheidung ebenso Verständnis haben.

Nein. Ich denke und entscheide für mein Kind anders als für mich.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:46 (vor 4 Tagen) @ markus

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.


Wenn ich den oben verlinkten Artikel richtig verstehe, dann sind die durch die Impfungen entstehenden Herzmuskelentzündungen in Summe deutlich kleiner als dies bei einer Corona Infektion der Fall ist. Man reduziert mit der Impfung somit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Entzündung.

Das ist für die Alterskohorte ab 12 Jahren belegt. Zudem verläuft die durch die Impfung ausgelöste Herzmuskelentzündung wohl in der Regel mild, bisher ist nichts von (alleine) durch die Impfung ausgelösten Todesfällen oder dauerhaften Schäden bekannt. Bei der Infektion kann der Verlauf wohl heftiger sein.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:39 (vor 4 Tagen) @ Sascha

Naja, Herzmuskelentzündung als Nebenwirkungen werden im Text ja erwähnt.

Wobei viele Experten davon ausgehen, dass das Risiko dafür bei Jungen erst mit Beginn der Pubertät ansteigt. Da das ganze bei der Alterskohorte ab 12 Jahren in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten ist, sollten in den USA bereits in kurzer Zeit Daten dazu vorliegen. Dort werden Kinder mittlerweile in großem Umfang geimpft.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 20:45 (vor 4 Tagen) @ markus

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.


Das weiß man, vor allem hinsichtlich der noch weitgehend unerforschten Long Covid Folgen, leider erst hinterher.


Ach so, und weil man noch nichts über irgendwelche Long Covid Folgen weiß, wobei LC noch immer ein Sammelbegriff für alle möglichen Symptome ist, will man Kinder zwischen 5 und 11 einfach schon mal vorsorglich impfen? Ist ja sehr vertrauenswürdig und wissenschaftlich, nicht.


Was spricht dagegen das vorsorglich zu tun? Der Impfstoff ist ja jetzt zugelassen. Ggf. kommt auch noch eine Empfehlung der Stiko.


Die fast nicht vorhandene Gefahr für die meisten Kinder in dem Alter, ausgenommen der Risikogruppen, die geimpft werden sollten. Und die sehr geringe Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs.


Aber warum sollte man diese Risiken, mögen sie auch noch so gering sein, nicht ausschließen? Das macht doch nur dann keinen Sinn, wenn mit höherem Risiko Impfnebenwirkungen und Schäden auftreten. Das ist aber wohl nicht der Fall. Dann hätte die EMA den Impfstoff nicht zulassen dürfen. Denn das Nutzen/Risikoverhältnis ist Voraussetzung für die Zulassung. Muss aber letztendlich eh jeder selbst entscheiden.

Ich spiele doch auch kein Lotto, nur weil ich Angst habe, ich könnte die Chance, den Jackpot zu knacken, verpassen. Aber wie du schon sagst, es ist muss jeder für seine Kinder selbst entscheiden.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:52 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Guter Artikel. Sehr ausgewogen.

Das gute für die Eltern in dieser Altersgruppe: Man kann eigentlich nix verkehrt machen.


Das weiß man, vor allem hinsichtlich der noch weitgehend unerforschten Long Covid Folgen, leider erst hinterher.


Ach so, und weil man noch nichts über irgendwelche Long Covid Folgen weiß, wobei LC noch immer ein Sammelbegriff für alle möglichen Symptome ist, will man Kinder zwischen 5 und 11 einfach schon mal vorsorglich impfen? Ist ja sehr vertrauenswürdig und wissenschaftlich, nicht.


Was spricht dagegen das vorsorglich zu tun? Der Impfstoff ist ja jetzt zugelassen. Ggf. kommt auch noch eine Empfehlung der Stiko.


Die fast nicht vorhandene Gefahr für die meisten Kinder in dem Alter, ausgenommen der Risikogruppen, die geimpft werden sollten. Und die sehr geringe Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs.


Aber warum sollte man diese Risiken, mögen sie auch noch so gering sein, nicht ausschließen? Das macht doch nur dann keinen Sinn, wenn mit höherem Risiko Impfnebenwirkungen und Schäden auftreten. Das ist aber wohl nicht der Fall. Dann hätte die EMA den Impfstoff nicht zulassen dürfen. Denn das Nutzen/Risikoverhältnis ist Voraussetzung für die Zulassung. Muss aber letztendlich eh jeder selbst entscheiden.


Ich spiele doch auch kein Lotto, nur weil ich Angst habe, ich könnte die Chance, den Jackpot zu knacken, verpassen. Aber wie du schon sagst, es ist muss jeder für seine Kinder selbst entscheiden.

Wer Lotto spielt ist übrigens doof. Da spricht das Nutzen/Kostenverhältnis eindeutig dafür, nicht zu spielen. Das scheint bei dem Impfstoff anders zu sein, denn für die Zulassung muss das Nutzen/Risikoverhältnis zugunsten der Impfung sein. Zumindest verstehe ich dies so. Erst recht wenn später auch noch die Stiko ihr Go geben sollte.

Wenn man also rein rational herangeht: Lottospielen nein, impfen ja.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

tim86, Hamburg, Donnerstag, 25.11.2021, 20:50 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Ich spiele doch auch kein Lotto, nur weil ich Angst habe, ich könnte die Chance, den Jackpot zu knacken, verpassen. Aber wie du schon sagst, es ist muss jeder für seine Kinder selbst entscheiden.

Wenn beim Lotto der Erwartungswert höher als der Einsatz ist, wäre es aber eine unlogische Entscheidung kein Lotto zu spielen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

herrNick @, Donnerstag, 25.11.2021, 18:14 (vor 5 Tagen) @ markus

Schwere Krankheitsverläufen treten bei Kindern selten auf, doch gebe es keinen Grund im Umgang mit den jüngeren Altersgruppen sorglos zu sein, sagt Marco Cavaleri. Er leitet die Impfstoffstrategie der Europäischen Arzneimittelagentur: "Auch Kinder können von gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einer Erkrankung an Covid-19 betroffen sein. Das ist erwiesen, aber wir glauben, dass wir da bisher nur die Spitze des Eisbergs sehen, und auch noch sehr wenig über Long Covid bei Kindern und Jugendlichen wissen. Deshalb bin ich sehr froh, dass das Vakzin von BioNTech/Pfizer ab heute auch für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren zugelassen ist."

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/biontech-kinderimpfstoff-101.html

Das gute ist, dass Eltern von Kindern in dem Alter jetzt eine Wahl haben.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 18:21 (vor 5 Tagen) @ herrNick

Schwere Krankheitsverläufen treten bei Kindern selten auf, doch gebe es keinen Grund im Umgang mit den jüngeren Altersgruppen sorglos zu sein, sagt Marco Cavaleri. Er leitet die Impfstoffstrategie der Europäischen Arzneimittelagentur: "Auch Kinder können von gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einer Erkrankung an Covid-19 betroffen sein. Das ist erwiesen, aber wir glauben, dass wir da bisher nur die Spitze des Eisbergs sehen, und auch noch sehr wenig über Long Covid bei Kindern und Jugendlichen wissen. Deshalb bin ich sehr froh, dass das Vakzin von BioNTech/Pfizer ab heute auch für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren zugelassen ist."

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/biontech-kinderimpfstoff-101.html


Das gute ist, dass Eltern von Kindern in dem Alter jetzt eine Wahl haben.

Die Frage ist, ob die Ärzte nicht erst noch auf eine Empfehlung der Stiko warten. Die wird es wohl erst Ende Dezember geben, hat hier jedenfalls neulich jemand geschrieben.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

simie, Krefeld, Donnerstag, 25.11.2021, 18:41 (vor 5 Tagen) @ markus

Den Impfstoff selber wird es auch erst in etwa einem Monat geben.
Daher ist da tatsächlich kein Zeitdruck.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 18:58 (vor 5 Tagen) @ simie

Und dann impfen uns die Kinder aus der Pandemie. Schon krass, dass die Erwachsenen das alleine nicht schaffen, weil 20 Prozent Volltrotel sind.

Meine neue Nachbarin meinte heute, dass Corona einfach nicht so schlimm ist. Sie arbeitet mit Kindern. Hat sich nur aufgrund des sozialen Drucks impfen lassen. Immerhin, Druck funktioniert wenigstens etwas.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

simie, Krefeld, Donnerstag, 25.11.2021, 20:26 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Ja. Schon traurig, dass insbesondere bei der Ü60 zu viele der gezeigten Solidarität mit Verachtung begegnen und sich nicht impfen lassen. Und sich jetzt schon wieder auf die Solidarität der jungen Generation verlassen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 20:38 (vor 4 Tagen) @ simie

Ob ü60 oder ü40 ist egal. Diese Trottel reiten unserer Land alle zusammen in eine Katastrophe. Zu wenig IQ zum Lesen und Verstehen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

simie, Krefeld, Donnerstag, 25.11.2021, 20:51 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Nicht ganz. Eine Impfquote bei der Ü60 von deutlich über 90% und wir hätten längst nicht so viele Krankenhauseinweisungen. So gesehen sehe ich da gerade diese Alterskohorte schon besonders in der Pflicht.
Das heißt jetzt aber nicht, dass die mittelalten Erwachsenen komplett raus sind. Auch die sollten sich natürlich impfen lassen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 21:55 (vor 4 Tagen) @ simie

Das Problem ist aus meiner Sicht, dass wir zuwenig Inhibitoren haben. Da ist das Alter egal. Am besten Menschen mit vielen Kontakten.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:41 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Ob ü60 oder ü40 ist egal. Diese Trottel reiten unserer Land alle zusammen in eine Katastrophe. Zu wenig IQ zum Lesen und Verstehen.

Wobei die Impfquote bei ü60 mit 87,1% Erstimpfungen die mit Abstand höchste Impfquote aller Altersgruppen ist. 13% sind halt so doof und glauben irgendeinen Quark. Die wird man wohl nur noch über eine Pflicht erreichen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Gordi, Donnerstag, 25.11.2021, 18:26 (vor 5 Tagen) @ markus

Schwere Krankheitsverläufen treten bei Kindern selten auf, doch gebe es keinen Grund im Umgang mit den jüngeren Altersgruppen sorglos zu sein, sagt Marco Cavaleri. Er leitet die Impfstoffstrategie der Europäischen Arzneimittelagentur: "Auch Kinder können von gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einer Erkrankung an Covid-19 betroffen sein. Das ist erwiesen, aber wir glauben, dass wir da bisher nur die Spitze des Eisbergs sehen, und auch noch sehr wenig über Long Covid bei Kindern und Jugendlichen wissen. Deshalb bin ich sehr froh, dass das Vakzin von BioNTech/Pfizer ab heute auch für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren zugelassen ist."

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/biontech-kinderimpfstoff-101.html


Das gute ist, dass Eltern von Kindern in dem Alter jetzt eine Wahl haben.


Die Frage ist, ob die Ärzte nicht erst noch auf eine Empfehlung der Stiko warten. Die wird es wohl erst Ende Dezember geben, hat hier jedenfalls neulich jemand geschrieben.

Da der Impfstoff für diese Altersgruppe ja sowieso erst ab dem 20. Dezember ausgeliefert wird und Ende des Jahres nicht wenige Arztpraxen vermutlich im Urlaub sein werden, sollte da hoffentlich nicht allzuviel Zeitverzug anfallen.

Edit: steht ja sogar im Artikel, dass die Stiko möglichst bis zum 20.12. entscheiden will. Überlesen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 18:24 (vor 5 Tagen) @ markus

Schwere Krankheitsverläufen treten bei Kindern selten auf, doch gebe es keinen Grund im Umgang mit den jüngeren Altersgruppen sorglos zu sein, sagt Marco Cavaleri. Er leitet die Impfstoffstrategie der Europäischen Arzneimittelagentur: "Auch Kinder können von gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einer Erkrankung an Covid-19 betroffen sein. Das ist erwiesen, aber wir glauben, dass wir da bisher nur die Spitze des Eisbergs sehen, und auch noch sehr wenig über Long Covid bei Kindern und Jugendlichen wissen. Deshalb bin ich sehr froh, dass das Vakzin von BioNTech/Pfizer ab heute auch für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren zugelassen ist."

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/biontech-kinderimpfstoff-101.html


Das gute ist, dass Eltern von Kindern in dem Alter jetzt eine Wahl haben.


Die Frage ist, ob die Ärzte nicht erst noch auf eine Empfehlung der Stiko warten. Die wird es wohl erst Ende Dezember geben, hat hier jedenfalls neulich jemand geschrieben.

Auch mit dem entsprechend abgefüllten Impfstoff rechnet man erst kurz vor Weihnachten. Die Praxen könnten natürlich auch den Impfstoff für Erwachsene in der entsprechend niedrigeren Dosierung nehmen, aber auch das wäre ein Off-Label-Use.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Davja89 @, Donnerstag, 25.11.2021, 19:01 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Warum sollte man das tun ? Um 3 Wochen früher zu impfen? Welcher Arzt würde so etwas verantworten?

Kenn ehrlich gesagt wenig bis gar keine Eltern von kleinen Kindern die jetzt mega scharf drauf sind ihr Kind impfen zulassen. Da werden sich viele das erstmal in Ruhe anschauen und sich informieren.

Daher langt ein Start ab 20.12 vollkommen.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Ulrich @, Donnerstag, 25.11.2021, 19:19 (vor 4 Tagen) @ Davja89

Warum sollte man das tun ? Um 3 Wochen früher zu impfen? Welcher Arzt würde so etwas verantworten?

Kenn ehrlich gesagt wenig bis gar keine Eltern von kleinen Kindern die jetzt mega scharf drauf sind ihr Kind impfen zulassen. Da werden sich viele das erstmal in Ruhe anschauen und sich informieren.

Daher langt ein Start ab 20.12 vollkommen.

Es gibt Kinder, die gehören selbst zu einer Risiko-Gruppe. Es gibt Kinder, deren Eltern, Geschwister, etc. gehören zu einer Risikogruppe. Z.B. weil sie in einer Chemo- oder Antikörpertherapie sind, Immunsuppressiva nehmen müssen, etc.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Davja89 @, Donnerstag, 25.11.2021, 19:49 (vor 4 Tagen) @ Ulrich

Ok da hast du vollkommen recht. Das sind natürlich Sonderfälle die gesondert zu betrachten sind. Es gibt ja auch Ärzte die Off Label impfen. Da wird wohl überwiegend um diese Kinder gehen.

Für die überwiegende Mehrheit der Eltern ist es aber jetzt nix wo es auf 3 Wochen ankommt.
Kann man sich jetzt in Ruhe überlegen und Ende des Jahres/anfang Nächstes Jahr impfen oder halt nicht.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 20:18 (vor 4 Tagen) @ Davja89

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 20:33 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.

Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.

Twitter

Gordi, Donnerstag, 25.11.2021, 20:50 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.

Ist jetzt sehr offtopic, aber ich kann nicht ansatzweise verstehen, wie wirklich sehr viele Menschen in Bezug auf Information und Diskussion bevorzugt und aus Überzeugung Twitter nutzen und die anderen sozialen Medien/Netzwerke verteufeln. Angeblich ja, weil es auf Twitter so viel sachlicher zugeht und insgesamt eine bessere Kultur herrscht. Aber allein durch die begrenzte Anzahl pro Tweet ist da nicht ansatzweise ein produktiver Austausch möglich. Dazu besteht der Großteil der User zumindest gefühlt aus Profilneurotikern, Trollen, Schwätzern und "Extremisten" (nicht politisch, sondern in Bezug auf das jeweilige Thema der Tweets). Katastrophe.

Twitter

Gordi, Freitag, 26.11.2021, 12:15 (vor 4 Tagen) @ Gordi

Gebe euch Recht. Wenn man seinen Account vernünftig führt und auf Kontakte achtet, vermeidet man einiges. Aber das gilt ja für andere Netzwerke genauso. Da kann man sich ebenfalls seine eigene Bubble erschaffen.
Trotzdem sehe ich eben nicht, dass Twitter insgesamt kultivierter oder weniger asozial als andere soziale Medien ist. Es kommt eben drauf an, was man daraus macht.

Twitter

Schnippelbohne @, Bauernland, Freitag, 26.11.2021, 11:26 (vor 4 Tagen) @ Gordi

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.


Ist jetzt sehr offtopic, aber ich kann nicht ansatzweise verstehen, wie wirklich sehr viele Menschen in Bezug auf Information und Diskussion bevorzugt und aus Überzeugung Twitter nutzen und die anderen sozialen Medien/Netzwerke verteufeln. Angeblich ja, weil es auf Twitter so viel sachlicher zugeht und insgesamt eine bessere Kultur herrscht. Aber allein durch die begrenzte Anzahl pro Tweet ist da nicht ansatzweise ein produktiver Austausch möglich. Dazu besteht der Großteil der User zumindest gefühlt aus Profilneurotikern, Trollen, Schwätzern und "Extremisten" (nicht politisch, sondern in Bezug auf das jeweilige Thema der Tweets). Katastrophe.

Es gibt ja nicht die eine Twitter-Bubble,sondern man schafft sich durch die Leute, denen man folgt, seine eigene. Mir kommen zB kaum Schwurbler und Querdenker unter, weil die Leute, denen ich folge, sowas nicht retweeten. Ab und an gucke ich mir diese Milieu aber interessehalber an: Die Posts der großen Nachrichtenportale zu Corona-Themen ziehen ja immer ein Schleppnetz voll mit solchen Typen hinter sich her.
Ansonsten halte ich Twitter durchaus für eine gute Informationsquelle. Diese Woche habe ich zB einen interessanten längeren Thread eines US-Virologen zum Forschungsstand bei den Totimpfstoffen gelesen oder heute morgen einen zur neuen Corona-Variante aus Afrika. Notfalls googelt man die Leute, die da schreiben mal, um sicherzugehen, dass man keinen Scharlatanen aufsitzt.

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Thomas, Freitag, 26.11.2021, 11:29 (vor 4 Tagen) @ Schnippelbohne

Die Posts der großen Nachrichtenportale zu Corona-Themen ziehen ja immer ein Schleppnetz voll mit solchen Typen hinter sich her.
Ansonsten halte ich Twitter durchaus für eine gute Informationsquelle.

Ich würde mir wünschen, dass die Nachrichtenportale zugleich Accounts einrichten würden, die die gleichen Inhalte wie die normale Accounts haben, aber keine Kommentare zulassen, also reine Informationsquellen sind. Das wäre für mich schon eine ziemliche Verbesserung meiner Lebensqualität, weil ich eben den lesenden Finger nicht aus den Kommentarspalten lassen kann. Mit dem schreibenden geht das zum Glück.

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Schnippelbohne @, Bauernland, Freitag, 26.11.2021, 12:40 (vor 4 Tagen) @ Thomas

Die Posts der großen Nachrichtenportale zu Corona-Themen ziehen ja immer ein Schleppnetz voll mit solchen Typen hinter sich her.
Ansonsten halte ich Twitter durchaus für eine gute Informationsquelle.


Ich würde mir wünschen, dass die Nachrichtenportale zugleich Accounts einrichten würden, die die gleichen Inhalte wie die normale Accounts haben, aber keine Kommentare zulassen, also reine Informationsquellen sind. Das wäre für mich schon eine ziemliche Verbesserung meiner Lebensqualität, weil ich eben den lesenden Finger nicht aus den Kommentarspalten lassen kann. Mit dem schreibenden geht das zum Glück.

Ja, da bin ich ganz bei dir. Wobei es die technische Möglichkeit, Antworten auf Tweets einzuschränken, ja schon gibt. Aber dann gäbe es insbes. bei den ÖRR-Accounts wohl den nächsten Shitstorm mit dem üblichen „Meinungsfreiheit“-Geplärre.
Ich selbst rutsche auch immer wieder in die Kommentarspalten ab und züchte mir mit dem geballten Schwachsinn dort Magengeschwüre

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Thomas, Freitag, 26.11.2021, 12:43 (vor 4 Tagen) @ Schnippelbohne

Aber dann gäbe es insbes. bei den ÖRR-Accounts wohl den nächsten Shitstorm mit dem üblichen „Meinungsfreiheit“-Geplärre.

Deshalb ja der Zweit-Account, im normalen Account darf weiterhin jeder schreiben

Ich selbst rutsche auch immer wieder in die Kommentarspalten ab und züchte mir mit dem geballten Schwachsinn dort Magengeschwüre

wem sagst Du das ...

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FliZZa @, Sersheim, Freitag, 26.11.2021, 10:34 (vor 4 Tagen) @ Gordi

Twitter ist hervorragend, weil man sehr gut aussortieren kann. Das Problem dabei ist halt, dass man irgendwann in seiner eigenen Bubble lebt und keine "andere" Meinung mehr sieht.

Alles in allem ist es das "zivilisierteste" social network.
Die Trolle gibt es natürlich zur Genüge.

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herrNick @, Freitag, 26.11.2021, 10:41 (vor 4 Tagen) @ FliZZa

Twitter ist hervorragend, weil man sehr gut aussortieren kann. Das Problem dabei ist halt, dass man irgendwann in seiner eigenen Bubble lebt und keine "andere" Meinung mehr sieht.

Alles in allem ist es das "zivilisierteste" social network.
Die Trolle gibt es natürlich zur Genüge.

Ob Du bei Twitter in Deiner eigenen Blase bleibst, entscheidest Du selbst :-). Es hindert Dich ja niemand daran auch ein paar Accounts zu folgen, die Deine Sicht ein bisschen in Frage stellen.

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FliZZa @, Sersheim, Freitag, 26.11.2021, 10:42 (vor 4 Tagen) @ herrNick

Twitter ist hervorragend, weil man sehr gut aussortieren kann. Das Problem dabei ist halt, dass man irgendwann in seiner eigenen Bubble lebt und keine "andere" Meinung mehr sieht.

Alles in allem ist es das "zivilisierteste" social network.
Die Trolle gibt es natürlich zur Genüge.


Ob Du bei Twitter in Deiner eigenen Blase bleibst, entscheidest Du selbst :-). Es hindert Dich ja niemand daran auch ein paar Accounts zu folgen, die Deine Sicht ein bisschen in Frage stellen.

Natürlich. Aber jemanden, der mir mit seiner Meinung ständig auf den Keks geht, entfolge ich halt auch mal gern...

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herrNick @, Freitag, 26.11.2021, 10:44 (vor 4 Tagen) @ FliZZa

Twitter ist hervorragend, weil man sehr gut aussortieren kann. Das Problem dabei ist halt, dass man irgendwann in seiner eigenen Bubble lebt und keine "andere" Meinung mehr sieht.

Alles in allem ist es das "zivilisierteste" social network.
Die Trolle gibt es natürlich zur Genüge.


Ob Du bei Twitter in Deiner eigenen Blase bleibst, entscheidest Du selbst :-). Es hindert Dich ja niemand daran auch ein paar Accounts zu folgen, die Deine Sicht ein bisschen in Frage stellen.


Natürlich. Aber jemanden, der mir mit seiner Meinung ständig auf den Keks geht, entfolge ich halt auch mal gern...

Ja klar, müssen ja nicht irgendwelche Trollaccounts sein. Aber es gibt ja auch fundierte Accounts, die einen in so manchen Dingen aus seiner Komfortzone holen.

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FliZZa @, Sersheim, Freitag, 26.11.2021, 10:46 (vor 4 Tagen) @ herrNick

Finde keinen fundierten "herrNick" auf Twistlers

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herrNick @, Freitag, 26.11.2021, 10:49 (vor 4 Tagen) @ FliZZa

Finde keinen fundierten "herrNick" auf Twistlers

Unter meinem Twitteraccount findest Du sicher nicht das, was ich unter einem fundierten Account verstehen würde :-D

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FliZZa @, Sersheim, Freitag, 26.11.2021, 11:04 (vor 4 Tagen) @ herrNick

Finde keinen fundierten "herrNick" auf Twistlers


Unter meinem Twitteraccount findest Du sicher nicht das, was ich unter einem fundierten Account verstehen würde :-D

Sag an *Herzchenaugensmilie*

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herrNick @, Freitag, 26.11.2021, 11:38 (vor 4 Tagen) @ FliZZa

Finde keinen fundierten "herrNick" auf Twistlers


Unter meinem Twitteraccount findest Du sicher nicht das, was ich unter einem fundierten Account verstehen würde :-D


Sag an *Herzchenaugensmilie*

Ein schwarzweißer Mann mit Hut folgt Dir jetzt.

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markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:15 (vor 4 Tagen) @ Gordi

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.


Ist jetzt sehr offtopic, aber ich kann nicht ansatzweise verstehen, wie wirklich sehr viele Menschen in Bezug auf Information und Diskussion bevorzugt und aus Überzeugung Twitter nutzen und die anderen sozialen Medien/Netzwerke verteufeln. Angeblich ja, weil es auf Twitter so viel sachlicher zugeht und insgesamt eine bessere Kultur herrscht. Aber allein durch die begrenzte Anzahl pro Tweet ist da nicht ansatzweise ein produktiver Austausch möglich. Dazu besteht der Großteil der User zumindest gefühlt aus Profilneurotikern, Trollen, Schwätzern und "Extremisten" (nicht politisch, sondern in Bezug auf das jeweilige Thema der Tweets). Katastrophe.

Du kannst dort sehr gut aussortieren. Ich habe schon den Eindruck, dass es dort viel häufiger um gesellschaftliche Themen geht als z.B. auf Facebook, wo wirklich nur Schrott geteilt wird.

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Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 21:06 (vor 4 Tagen) @ Gordi

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.


Ist jetzt sehr offtopic, aber ich kann nicht ansatzweise verstehen, wie wirklich sehr viele Menschen in Bezug auf Information und Diskussion bevorzugt und aus Überzeugung Twitter nutzen und die anderen sozialen Medien/Netzwerke verteufeln. Angeblich ja, weil es auf Twitter so viel sachlicher zugeht und insgesamt eine bessere Kultur herrscht. Aber allein durch die begrenzte Anzahl pro Tweet ist da nicht ansatzweise ein produktiver Austausch möglich. Dazu besteht der Großteil der User zumindest gefühlt aus Profilneurotikern, Trollen, Schwätzern und "Extremisten" (nicht politisch, sondern in Bezug auf das jeweilige Thema der Tweets). Katastrophe.

Twitter kann schon Spaß machen und spannend sein. Es kommt darauf an zu kuratieren, wer einem folgt und wem man folgt. Ansonsten wird's da tatsächlich sehr anstrengend.

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herrNick @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:05 (vor 4 Tagen) @ Gordi

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.


Ist jetzt sehr offtopic, aber ich kann nicht ansatzweise verstehen, wie wirklich sehr viele Menschen in Bezug auf Information und Diskussion bevorzugt und aus Überzeugung Twitter nutzen und die anderen sozialen Medien/Netzwerke verteufeln. Angeblich ja, weil es auf Twitter so viel sachlicher zugeht und insgesamt eine bessere Kultur herrscht. Aber allein durch die begrenzte Anzahl pro Tweet ist da nicht ansatzweise ein produktiver Austausch möglich. Dazu besteht der Großteil der User zumindest gefühlt aus Profilneurotikern, Trollen, Schwätzern und "Extremisten" (nicht politisch, sondern in Bezug auf das jeweilige Thema der Tweets). Katastrophe.

Twitter ist Fluch und Segen. Da gibt es interessante Journalist:innen und andere Leute, die ständig interessante Denkanstöße liefern, auch weil sie nicht genau meine widerspiegeln. Oder einfach weil dort Themen gepostet werden, die in vielen Zeitungen nur eine kleinere Rolle spielen. Und an anderer Stelle hat man den Eindruck es ist das Tor zur Hölle.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Taifun @, Wolnzach, Donnerstag, 25.11.2021, 20:41 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Nope. Das sind sehr viele. Ende Februar werden 70-70 Prozent dieser Kinder geimpft sein.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 20:46 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Nope. Das sind sehr viele. Ende Februar werden 70-70 Prozent dieser Kinder geimpft sein.

Von denen, die auf Twitter in den entsprechenden Gruppen und mit roten Punkten unterwegs sind, bestimmt.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:37 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.

Warten wir es ab. Vor ein paar Monaten dachtet ihr auch, dass sich kaum 12-17 Jährige impfen lassen werden. Mittlerweile ist die Mehrheit in dieser Altersgruppe erstgeimpft.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Lutz09 @, Tor zum Sauerland, Donnerstag, 25.11.2021, 20:52 (vor 4 Tagen) @ markus

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.


Warten wir es ab. Vor ein paar Monaten dachtet ihr auch, dass sich kaum 12-17 Jährige impfen lassen werden. Mittlerweile ist die Mehrheit in dieser Altersgruppe erstgeimpft.

Weil sie endlich wieder einen normalen Alltag haben wollen. Und all das endlich wieder tun möchten, was Jugendliche in diesem Alter eben gerne machen. Sich mit Freunden treffen, zusammen feiern, ausgehen, Spaß haben. Und nicht zu vergessen, einen normalen Schulalltag ohne Masken und anderen Unannehmlichkeiten.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 21:12 (vor 4 Tagen) @ Lutz09

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.


Twitter ist ein Paralleluniversum. Eine Bubble. Man sollte nicht glauben, nur weil auf Twitter ein paar ne Welle machen, wäre das für irgendwas repräsentativ. Es sind am Ende wenige, die dafür aber besonders laut sind.


Warten wir es ab. Vor ein paar Monaten dachtet ihr auch, dass sich kaum 12-17 Jährige impfen lassen werden. Mittlerweile ist die Mehrheit in dieser Altersgruppe erstgeimpft.


Weil sie endlich wieder einen normalen Alltag haben wollen. Und all das endlich wieder tun möchten, was Jugendliche in diesem Alter eben gerne machen. Sich mit Freunden treffen, zusammen feiern, ausgehen, Spaß haben. Und nicht zu vergessen, einen normalen Schulalltag ohne Masken und anderen Unannehmlichkeiten.

Was auch eine absolut vernünftige und rationale Entscheidung ist. Zusätzlich ist man halt vor Corona geschützt. Bei Corona ist es eh vorrangig der gesellschaftliche Aspekt. Das Virus ist leider zu ansteckend und bringt das Gesundheitssystem zu schnell an seine Grenzen. Ohne diesen Aspekt wäre das alles nur halb so schlimm und man würde die Gefahr ausschließlich auf individueller Ebene betrachten.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

markus @, Donnerstag, 25.11.2021, 20:30 (vor 4 Tagen) @ Taifun

Ihr solltet mal auf Twitter schauen. Es gibt einen riesigen Eltern Re, welcher nach Ärzten sucht für eine frühe Impfung ihrer Kinder.

Wo ist das Problem? Wir reden hier nicht über irgendeine Plörre, sondern über eine von der EMA geprüfte und zugelassene Schutzimpfung. Ich gehe davon aus, dass die EMA hier nach bestem Wissen und Gewissen das Nutzen/Risikoverhältnis sorgfältig geprüft hat. Ggf. folgt eine Empfehlung der Stiko. Eine Stellungnahme soll Ende Dezember folgen. Letztendlich muss das jeder selbst entscheiden, solange es freiwillig und keine Pflicht ist. Es wir viele geben, die auf Nummer Sicher gehen möchten und (zum Teil noch unbekannte) Risiken ausschließen möchten.

Ansonsten stimme ich dir zu, dass es traurig ist, dass offenbar 20% der Erwachsenen kein Bock haben. Wir hätten schon viel weiter sein können.

EMA gibt Biontech Impfstoff für Kinder ab 5 frei

Philipp54