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Gräfe kritisiert Aytekins Leistung (BVB)

Vati Morgana, Donnerstag, 13.10.2022, 10:32 (vor 1477 Tagen) @ boristhespider

Also ich fand Gräfe immer einen großartigen Schiedsrichter. Aber ich kann das mit den "zu frühen gelbe Karten" nicht nachvollziehen. Im Gegensatz dazu habe ich oft den Eindruck, dass zu Beginn eines Spiels deutlich gelbwürdige Fouls nicht mit einer Karte geahndet werden, später dann aber schon. Und ich habe öfters das Gefühl, dass das ein Vorteil für unsere Gegner ist, die erstmal fröhlich treten dürfen und dann erst ab Mitte der 1. Halbzeit dafür auch mal verwarnt werden.

Daher fand ich es total gut, dass Aytekin direkt nach einer guten Minute da schon klar gemacht hat, wo's lang geht. Naja, vielleicht ist das dann die schwarz-gelbe Brille, aber die erste fragwürdige Entscheidung fand ich tatsächlich die Gelbe gegen Bellingham. Da dachte ich, die zeigt er doch jetzt nur, weil schon 2 Bayern verwarnt sind.

Aytekin hatte ausgeführt, dass er früh Gelbe Karten gezeigt hat um direkt eine harte Linie für beide Mannschaften zu definieren. Durch die dadurch gezeigten Kann-Karten, hätte er Bellingham früh zwingend des Feldes verweisen müssen und damit als Schiedsrichter entscheidenden Einfluss auf die Partie genommen.

Gräfe kritisiert letztlich nur, dass diese Linie Aytekin schließlich unnötigerweise in diese Situation geführt hat. Wäre er anfangs nicht so resolut gewesen, hätte er Bellingham beim Fußtritt gegen Davies regulär bestrafen können.
Denke nicht, dass Gräfe grundsätzlich frühe Karten verurteilt, sie sollten halt nur belastbar sein. Wäre die erste gelbe Karte von Bellingham belastbar gewesen, hätte es nach der zweiten auch keinen Spielraum mehr gegeben und er wäre geflogen.


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