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Wir sind mit Watzke sehr lange sehr gut gefahren (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 18.04.2023, 19:53 (vor 1274 Tagen) @ pappnase

Wären die Proficlubs in der Situation der Stärke, gäbe es diese Diskussion doch gar nicht.

Man hat schon immer gewusst, dass die Proficlubs nicht gut genug geführt werden, wenn man die finanzielle Stabilität und Solidität in den Fokus des Geschäftsgebahrens gerückt hätte. Stattdessen haben alle zu hohe Kosten gehabt, auch um die Wette auf die Zukunft zu gewinnen und beim Rennen um die Fleischtöpfe (CL) nicht ins Hintertreffen zu geraten. Ein Personaletat der 1/3 des Umsatzes ausmacht war keinerlei Problem.

Dann kam Covid als Brandbeschleuniger.

Aber es ist für die Entscheider im Profifußball eben schwer den Schluss zu ziehen, man müsse den Etat dauerhaft erheblich senken. Unabhängig davon, dass ich langjährige Verträge eben nicht von heute auf morgen ändern kann. Also ist es jetzt das Problem der Abwägung: wie viel Geld kann ich einsparen, ohne die Chance auf den Lottogewinn (CL, mit stetig steigenden Einnahmen) weg zu werfen?

Mit dem Investorendeal würde man sich in erster Linie Zeit kaufen.


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