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Kleine Geschichte des Frauenfußballs in Dortmund (BVB)

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Donnerstag, 20.04.2023, 13:23 (vor 1272 Tagen) @ DomJay

Bei allen Diskussionen, ob der BVB andere Vereine der Region schwächt weil er attraktiver für Spielerinnen ist, haben wir einen wichtigen Aspekt bisher vergessen: die Nachhaltigkeit sportlicher Erfolge.

Zuletzt spielte der SV Berghofen in der 2. Bundesliga, ist aber nach nur einem Jahr wieder abgestiegen. Die waren zuletzt abgeschlagen Tabellenletzter in der Regionalliga und haben ihr Team zurückgezogen.

Berghofen war aber nicht der erste Zweitligist in Dortmund. Davor war schon die SG Lütgendortmund mehrere Jahre zweitklassig und davor der SV Brackel. Ich meine auch davor war schon ein Dortmunder Verein (Rahm oder Scharnhorst?) in der 2. Bundesliga.

Wir hatten also schon mindestens drei oder vier Vereine in der zweiten Liga, aber dort nie Derbies, weil sich keiner lange gehalten hat. Nachhaltig ist anders und wenn immer andere Vereine oben spielen - wie soll da eine Fankultur entstehen? Frauenfußball auf Bundesliga-Niveau können nur noch große Vereine dauerhaft stemmen, und da kommt dann der BVB ins Spiel.


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