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Warum nich den alleinigen e.V. zurückfordern? (BVB)

Phil, Mittwoch, 28.06.2023, 12:19 (vor 1184 Tagen) @ Sascha

Grundsätzlich haben Fans aber schon ein deutlich größeres Mitspracherecht im e.V.

Ob dem wirklich so wäre, sofern der e.V. das direkte Dach aller Unternehmungen wäre, sei mal dahingestellt. Zum einen würden natürlich auch diverse Tochtergesellschaften gegründet (wie z.B. in Schalke), zum anderen bestünde der operartive Einfluss auch einzig darin, dass man einen Vorstand wählt oder abwählt.

Und natürlich würde der Zugriff auf die Mitglieder umgekehrt auch sich verändern. Ist zwar lange her, aber hatten wir ja auch hier so.

Wäre der gewählte Vorstand im Grunde der Geschäftsführer, würde sich natürlich auch der Charakter seiner Rolle völlig verändern. Und eine Compliance Richtlinie, wie nun jene für unseren eV, würde so wohl nicht durchrauschen.

Dann würde der "Geschäftsführer" schon zusehen, dass seine Interessen gewahrt sind, indem er eben auch mobilisiert.

Klar, man könnte dann versuchen dem entgegenzutreten und irgendwann wäre man dann halt in Schlammschachten angekommen, wo sich verschiedene Stoßrichtungen der Mitglieder in die Wolle bekämen und über operative Belange eines - wie du sagst - 500 Millionen EUR Konzerns befinden. Kurzum: Man wäre Schalke ;-)

Natürlich würde man bei weitem nicht alles mitbestimmen als Mitglied, aber man würde sich von dem Einfluss des Aktienrechts etc. befreien.

Oder es verlieren. Es hat auch seine großen Vorteile, dass wir derart zur Transparenz verpflichtet sind. Mal als Beispiel.

MFG
Phil


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