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Neu auf schwatzgelb.de: Offener Brief an homosexuelle Fussballprofis: Zeit für Veränderung! (BVB)

quincy123, Donnerstag, 19.10.2023, 18:33 (vor 1053 Tagen) @ Juper
bearbeitet von quincy123, Donnerstag, 19.10.2023, 18:40

Nein, natürlich wird sie das so gemeint haben, aber wenn Laura das schreibt, dann schreibt sie in dieser Art der Formulierung für eine Gruppe, deren Größe sie gar nicht kennt... und womöglich falsch einschätzt. Und ich finde, sie formuliert es so, als hätte sich jetzt gerade etwas verändert, nachdem "wir" uns schuldig gemacht haben und nun zur Besserung bereit sind.

Ich fürchte das ist falsch. Und bevor wir offene Briefe an irgendwen richten, sollten wir uns vielleicht erstmal mit dem "wir" auseinandersetzen.

Wo sind da die klaren Distanzierungen? Wo sind die Ansagen, dass "wir" das ab sofort nicht mehr dulden? Was passiert da ganz konkret? Ich glaube, wenn wir erreichen wollen, wozu Laura aufruft, dann geht das nur, indem man beweist, dass WIR eine Gruppe sind, die nicht mehr bereit ist bestimmte Gruppierungen zu dulden und aktiv dagegen vorgeht. Das KÖNNTE auf Dauer vertrauen schaffen, wenn wirkliches Engagement erkennbar wäre.

Schwieriges Thema insgesamt.


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