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Gibt übrigens auch ein kleines Taschengeld (Spieltage)

DomJay, Köln, Montag, 14.09.2026, 18:26 (vor 2 Stunden, 14 Minuten) @ burz

Laut https://ran.joyn.de/sports/tennis/us-open/alexander-zverev-kassiert-rekord-preisgeld-bei-us-open-und-muss-fast-die-haelfte-sofort-abgeben-173862

Von seinen 5,5 Millionen US-Dollar Preisgeld muss Zverev allerdings einiges direkt wieder abgeben. Da das Turnier im Bundestaat New York stattfand, der einen der höchsten Steuersätze des Landes hat, muss er direkt 9,65 Prozent seines Gewinns als State Tax abgeben.

Hinzu kommen dann noch die Bundessteuer, die ab einer Summe von mehr als 609.351 Dollar fällig wird und sich auf 37 Prozent des Gewinns beläuft.

Das bedeutet, dass Zverev sofort 46,95 Prozent seines Preisgelds an Steuern abdrücken muss, was einer Gesamtsumme von mehr als 2,58 Mio. Dollar entspricht.


Aber was will man damit sagen? Ist das zu viel? Soll man mit Millioneneinkommen weniger abgeben müssen als Normalverdiener? Auf deutlich über 40% kommen Normalos doch auch inklusive Sozialversicherungsbeiträge.


Müsste er als deutscher Inländer (ist er nicht. Sein Hauptwohnsitz ist Monaco) den verbleibenden Betrag nicht auch noch ganz gewöhnlich über seine Einkommenssteuer versteuern? Da wären schon deutlich mehr als 50% weg.

Und zu Deiner Frage. Vielleicht hatte diese Info keinen Hintergedanken. Und wenn doch, dann vermutlich nicht, dass es zu viel ist. Höchstens die Erkenntnis, dass Steuern in den USA höher ausfallen können als in Deutschland. In Deutschland wären es für einen Ausländer knapp 15% plus Soli, also erheblich weniger.

Ist komplex, es gibt wohl zwischen Deutschland und den USA ein Abkommen. Irrwitziger Weise, wie geschrieben, lebt er in einem anderen Bundesstaat der USA, tja dann gilt auch da nochmal was on top.


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