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Und Ebnoutalib spoilert einfach selber (Fußball und Sport allgemein)

burz, Lünen, Donnerstag, 17.09.2026, 12:28 (vor 33 Minuten) @ CD7

Schön, wenn sich eine eingewanderte Familie offenbar wohl in Deutschland fühlt.


Ja so die halbe Familie, sein Vater stammt aus Marokko, die Mutter aus Deutschland.


Der Vater ist bereits 2000 für Deutschland bei den Olympischen Spielen (im Taekwondo) angetreten. Irgendwann ist Einwanderung und Integration dann auch mal abgeschlossen...


Die Realität sieht aber oft anders aus. Siehe die große Masse an Fußballern, die trotz Geburt in Deutschland sich für einen anderen Verband entscheiden. Und das obwohl einige auch gute Chancen hätten, für Deutschland zu spielen.


Interessant. Die Statistiken würde ich mehr auch mal gern anschauen. Welche Quellen hast Du benutzt?


Keine Konkreten. Mir fallen allein bei den noch aktiven Spielern Ibrahim Maza, Hakan Çalhanoǧlu, Kenan Yildiz oder Josep Stanišić ein. Und insgesamt kann man das schon seit 2 bis 3 Spielergenerationen beobachten.


also ist das mit Ebnoutalib nicht die Realität? Versteh ich nicht.
Klar gibt es Beispiele in alle Richtungen von Spielern mit Migrationshintergrund, aber wenn man sich die Nationalmannschaft der letzten Jahre so anschaut, hat sich doch der ein oder andere auch für Deutschland entschieden, oder nicht?

Das was Du schreibst habe ich nicht in Abrede gestellt und ist alles richtig. Gerade bei Musiala erschien mir die englische Nationalmannschaft vor seiner Entscheidung auch plausibler.

Wie auch immer. Man kann schon festhalten, dass es dem DFB beispielsweise schwerer fällt, Spieler mit türkischer Migrationsgeschichte an den DFB zu binden.

Das Verhältnis bei den Top-Talenten mit türkischer Migrationsgeschichte, die in Deutschland ausgebildet wurden, liegt laut KI etwa bei 80 zu 20 zugunsten der Türkei:

"Während es in den 2010er-Jahren (mit Özil, Gündoğan, Tasci, Boateng oder Khedira) völlig normal war, dass sich die Mehrheit der in Deutschland geborenen Spitzenspieler für den DFB entschied, hat sich das Blatt drastisch gewendet.

Bei der Weltmeisterschaft 2026 hat das deutsche Team zwar die historisch höchste Diversitätsquote (54 % der Spieler haben eine Migrationsgeschichte), allerdings fehlen klassisch türkischstämmige Namen im DFB-Kader komplett. Einzige Ausnahme mit türkischen Wurzeln ist Deniz Undav, dessen familiärer Hintergrund jedoch kurdisch-jesidisch ist." Mit Maza gibt es mindestens einen weiteren Spieler aus einem muslimischen Land.

Da freut es mich eben ausdrücklich, wenn es bei Ebnoutalib mal in die andere Richtung geht. Auch wenn bei ihm nur der Vater aus Marokko stammt. Finde ich weiterhin nicht abwegig.


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