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Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin (Politik)

Redaktion schwatzgelb.de , Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 12:00 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 55 Min.)

Benehmt euch bitte.

Alle Diskussionsbeiträge bitte hier rein.

Großer Erfolg für Kubicki: FDP landet nur 3,9 Prozent hinter CDU

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 21.09.2026, 14:09 (vor 2 Stunden, 45 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Rede von Merz

Sentinel2150, Kiel, Montag, 21.09.2026, 14:01 (vor 2 Stunden, 53 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Kein Rücktritt. Reformen kommen, man muss sie nur besser erklären.

"Wir haben auf zu viele Fragen keine Antwort mehr."

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 15:02 (vor 1 Stunden, 52 Minuten) @ Sentinel2150

Das ist in der Tat schon einmal eine gute Erkenntnis.

Brisante Klopp-Aussage

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 21.09.2026, 14:55 (vor 1 Stunden, 59 Minuten) @ Sentinel2150

Anders als mit Humor ist das Ganze kaum zu ertragen...

[image]

Rede von Merz

Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 14:14 (vor 2 Stunden, 41 Minuten) @ Sentinel2150

Kein Rücktritt. Reformen kommen, man muss sie nur besser erklären.

Hat der schon wieder eine Rede gehalten?

Was waren die Highlights, neben Fotograf angemotzt und muss auch mal weh tun? ;)

Rede von Merz

naucho87, Montag, 21.09.2026, 14:20 (vor 2 Stunden, 34 Minuten) @ Gargamel09

Wir sollen mehr arbeiten und nicht die Zeit nutzen für Forumsbeiträge :-D

Rede von Merz

Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 14:27 (vor 2 Stunden, 27 Minuten) @ naucho87

Wir sollen mehr arbeiten und nicht die Zeit nutzen für Forumsbeiträge :-D

Er könnte doch den Krieg im Iran beenden, Spritpreise runter, Wähler zufrieden.

Rede von Merz

Karsten, Zürich, Montag, 21.09.2026, 15:25 (vor 1 Stunden, 29 Minuten) @ Gargamel09

Wir sollen mehr arbeiten und nicht die Zeit nutzen für Forumsbeiträge :-D


Er könnte doch den Krieg im Iran beenden, Spritpreise runter, Wähler zufrieden.

Er könnte ja mal Trump fragen, wie man Kriege beendet. Der hat das ja nach eigener Aussage schon so oft gemacht, dass die Fifa sogar einen eigenen Preis dafür ins Leben gerufen hat.

Rede von Merz

MDomi, Montag, 21.09.2026, 15:32 (vor 1 Stunden, 22 Minuten) @ Karsten

Das tut so weh zu lesen. Es kann gar nicht wahr sein.

Rede von Merz

Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 14:08 (vor 2 Stunden, 46 Minuten) @ Sentinel2150

Noch besser als "muss auch mal weh tun"?

Rede von Merz

Dana White, Montag, 21.09.2026, 14:08 (vor 2 Stunden, 46 Minuten) @ Sentinel2150

Schön, wie sich die Aggressionen an dem Fotograf vor versammelter Mannschaft entladen haben.

Rede von Merz

naucho87, Montag, 21.09.2026, 14:05 (vor 2 Stunden, 49 Minuten) @ Sentinel2150

Man merkt, sie haben es verstanden.

Rede von Merz

Talentförderer, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 15:26 (vor 1 Stunden, 28 Minuten) @ naucho87

Was genau eigentlich verstanden?

Wenn Merz sich hinstellt und verspricht 23 Mio. Menschen abzuschieben würde die CDU auch wieder ordentlich Stimmen bekommen.

Das was die Menschen wollen wird weder CDU noch SPD umsetzen. Auch wenn die CdU ihr bestes gibt der AFD ähnlicher zu werden.

Rede von Merz

CD7, Montag, 21.09.2026, 15:50 (vor 1 Stunden, 4 Minuten) @ Talentförderer

Was genau eigentlich verstanden?

Wenn Merz sich hinstellt und verspricht 23 Mio. Menschen abzuschieben würde die CDU auch wieder ordentlich Stimmen bekommen.

Das was die Menschen wollen wird weder CDU noch SPD umsetzen. Auch wenn die CdU ihr bestes gibt der AFD ähnlicher zu werden.

was dumm ist, da es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass Parteien der Mitte davon profitieren würden, wenn sie extreme Ideen kopierten. Es gibt eher Hinweise darauf, dass das die Leute dann erst recht zum "Original" treibt (also AfD in diesem Fall).

Aber das wird Merz nie kapieren. Anstatt selber mal den Ton zu setzen und das Land in die Zukunft zu führen (zum Thema Führung nochmal die Rede von Klopp anschauen) mit wichtigen Themen, bläst er immer wieder selber das Thema Migration mit auf.

Rede von Merz

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 14:23 (vor 2 Stunden, 31 Minuten) @ naucho87

Ich glaube, dass jemand mit dem Auftreten von Merz in seinem Leben nur relativ selten etwas wirklich richtig verstanden hat.

Was das Wehtun angeht: Die Reformen können nicht schmerzhafter werden, als es ist, sich das Geschwalle des arroganten Fatzke anzuhören.

Rede von Merz

Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 14:31 (vor 2 Stunden, 23 Minuten) @ nico36de

Ich fand diese Feststellung, dass Reformen weh tun müssen, wirklich entlarvend für die Denkweise von Merz.

Reformen sollen eine Missstand heilen. Etwas besser machen als es vorher war. Das ist das, was Reformen müssen.

Dabei kann es natürlich sein, dass es für einen Teil der Bevölkerung erst einmal ein weniger bedeutet, aber am Ende sollte es für alle ein Mehrgewinn sein.

"Weh tun" ist aber kein Selbstzweck einer Reform. So spricht jemand, der meint, dass ein Teil der Wähler bestraft werden muss, weil er bislang unverdient und unberechtigt von etwas profitiert hat.

Rede von Merz

Oleoleole, Montag, 21.09.2026, 15:12 (vor 1 Stunden, 42 Minuten) @ Sascha

Naja, was soll er sonst sagen?

Natürlich werden diese Reformen weh tun, anders gehts nicht.
Schau Dir doch mal KV, RV Beiträge an.
Wie soll das Renten Niveau so gehalten werden? Zeitgleich wird die - aus meiner Sicht dringend notwendige und unumgänglich- Erweiterung der RV mit Börsenbeteiligung als Spekulation abgetan.

Das level an Gehaltsniveau und Sozialleistungen wird über die nächsten Jahre nicht haltbar sein. Da muss man halt ran, das wird weh tun. Wenn man dann natürlich Klientel politik machen will (die Menschen wollen keine Rente mit 67, usw) dann hat man aus meiner Sicht nicht verstanden dass es nicht um Partikularinteressen oder Wählerstimmen geht sondern um das Wohl dieses Landes.

Rede von Merz

Giuse87, Montag, 21.09.2026, 16:20 (vor 34 Minuten) @ Oleoleole

Zu 100% teile ich deine Ansicht nicht.

Reformen könnten auch dazu dienen, eine negative Entwicklung (in Bezug auf Konsum, Sicherheit o.Ä.), welche (wahrscheinlich) unvermeidbar ist, langfristig etwas abzuschwächen.

Im Ergebnis könnte dann selbst eine gut strukturierte und gut umgesetzte Reform am Ende zwar zu einem Zustand führen, der deutlich besser ist, als bei Unterlassung der Reform. Trotzdem hat sich das Leben der Menschen unterm Strich (absolut betrachtet) verschlechtert.

Damit möchte ich aber auf keinen Fall die Politik dieser Regierung rechtfertigen. In diesem konkreten Fall, glaube ich, dass eine progressive Politik (insbesondere in Bezug auf Staatsausgaben) viel bessere Ergebnisse erzielen würde.

Rede von Merz

Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 15:23 (vor 1 Stunden, 31 Minuten) @ Oleoleole

Er könnte ja das Ziel erklären und dabei erklären, dass das für alle Einschnitte bedeutet und mam versuchen wird, diese Einschnitte so gerecht wie möglich zu verteilen.

Bei einem mehr oder weniger nur mühsam verklausulierten "hört auf zu jammern, wenn es nicht weh tut, hilft es nicht", braucht man sich nicht wundern, wenn die Umfragewerte in den Keller rauschen.

Rede von Merz

Oleoleole, Montag, 21.09.2026, 15:49 (vor 1 Stunden, 5 Minuten) @ Sascha

Ja.
Wobei Opposition immer einfach ist. Er muss diese Leute auch nxiht zwingend mitnehmen sondern das tun, was notwendig ist.

Gregor Gysi, dessen politische Einstellung ich überhaupt nicht teile, hat gestern gut darauf hingewiesen. Die Linke muss, wenn sie in Berlin regieren möchte, alle Bürger vertreten.

Rede von Merz

Schwarzgold, Montag, 21.09.2026, 14:57 (vor 1 Stunden, 57 Minuten) @ Sascha

Jein. Wenn Reformen aufgrund von veränderten Gegebenheiten wie Demographie oder weniger zur Verfügung stehendem Geld nötig sind, müssen sie tatsächlich auch mal weh tun.

Die Frage ist nur halt wem sie wehtun müssen. Sicherlich nicht der täglich arbeitenden Bevölkerung, die den Laden am laufen hält, sondern eher denen, die so viel haben, dass sie davon auch mal etwas mehr abgeben können.

Rede von Merz

amybell, Wiehl, Montag, 21.09.2026, 15:14 (vor 1 Stunden, 40 Minuten) @ Schwarzgold

Tut es denjenigen, "die so viel haben, dass sie davon auch mal etwas mehr abgeben können" denn wirklich weh" etwas mehr abzugeben?
Unter weh tun verstehe ich ehrlich gesagt etwas anderes. Die subjektive Sicht der "Abgebenden" kann da natürlich deutlich anders aussehen.

Rede von Merz

Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 15:01 (vor 1 Stunden, 53 Minuten) @ Schwarzgold

Nein, müssen sie nicht. Sie können jemandem kurzfristig weh tun, aber dann als Randerscheinung.

Rede von Merz

Gerling, Hoppecke, Montag, 21.09.2026, 14:38 (vor 2 Stunden, 16 Minuten) @ Sascha

Ich fand diese Feststellung, dass Reformen weh tun müssen, wirklich entlarvend für die Denkweise von Merz.

Reformen sollen eine Missstand heilen. Etwas besser machen als es vorher war. Das ist das, was Reformen müssen.

Dabei kann es natürlich sein, dass es für einen Teil der Bevölkerung erst einmal ein weniger bedeutet, aber am Ende sollte es für alle ein Mehrgewinn sein.

"Weh tun" ist aber kein Selbstzweck einer Reform. So spricht jemand, der meint, dass ein Teil der Wähler bestraft werden muss, weil er bislang unverdient und unberechtigt von etwas profitiert hat.

Ich glaube nicht einmal, dass Merz "weh tun" als Selbstzweck sieht. Er hat schlichtweg keine Vorstellung davon, was seine Wortwahl auslöst. Er ist ein unfassbares Trampeltier, was das angeht. Er hört dem Vernehmen nach auch nur auf seine Frau (die genauso denkt wie er und auf einem ähnlichen Sympathieniveau unterweg ist) und Roland Koch. Nunja.

Was Reformen an sich angeht, bin ich natürlich voll bei dir.

Rede von Merz

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 14:38 (vor 2 Stunden, 16 Minuten) @ Sascha

"Weh tun" ist aber kein Selbstzweck einer Reform. So spricht jemand, der meint, dass ein Teil der Wähler bestraft werden muss, weil er bislang unverdient und unberechtigt von etwas profitiert hat.

Warum sollte er auch auf einmal anders sprechen, als er das bisher immer getan hat? Scholz war ja schon eine Witzfigur, aber Merz ist tatsächlich noch mal eine andere Nummer. Der ist wirklich nur zum Fremdschämen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 08:13 (vor 8 Stunden, 41 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Irgendwann Anfang Mai waren wir auf einem Junggesellenabschied (so jung sind wir zwar eigentlich nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema) und fuhren mit einem Floss über den Neckar in Stuttgart.

Ein Kerl namens Dieter begleitete uns von dieser Firma. Wahrscheinlich in Rente, stolzer Schwabe, entspannter Zeitgenosse. Mit Fussball konnte er nicht viel anfangen. Erklärte uns, er habe ein Fensterbau-Unternehmen gehabt und sei ein Leben lang selbständig gewesen. Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen.

Ich habe ihm dann gesagt, sie hätten ja nun den Cem gewählt. Er liess mich dann wissen, das sei gar nicht sein Kollege. Er habe seine uralte Hütte energiesanieren müssen und politisch setze man nun trotzdem auf Gasheizungen. Das verstehe, wer wolle.

Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum. Aber nun gehe das Land ja langsam vor die Hunde und sein Problem sei klar: "Wer die CDU (in BaWü) wählt, der wählt die Grünen." Und da er natürlich nicht die fiesen Grünen wolle, müsse er ja die AfD wählen.

Wie viele wie Dieter gibt es? Die sich irgendeine mitte-rechts Regierung wünschen und keine CDU, die sich an die SPD oder Grünen knüppelt wegen der Brandbauer, was dann defacto wieder zu einer Mitte-links Regierung führt, die aus Sicht von Dieter eben genau nicht das ist, was sie will? Und was würde passieren, wenn die AfD irgendwo als Junior-Partner der CDU Reformen mittragen muss, die dann für den AfD-wählenden Homer Simpson gar nicht so geil sind?

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Ingo, Europa, Montag, 21.09.2026, 13:56 (vor 2 Stunden, 58 Minuten) @ Didi

Die Brandmauer ermöglicht es linken Parteien zumindest, sich einer unbequemen Diskussion zu entziehen. Die Empörung ist zurecht groß, über Koalitionen mit der AfD nachzudenken. Dabei auf andere zeigen und der CDU zuzuschauen, wie sie sich immer weiter zerreibt ist toll. Gleichzeitig wandern aber Wähler nicht nur von der CDU zur AfD, sondern vor allem auch von anderen Parteien. Dieser Prozess ist leider schon stark fortgeschritten. Sollte sich die Debattenkultur weiterhin über die Empörung aufhängen, sehe ich kein Land in Sicht.
Staatstragende Politik und vor allem Debatten muss es zur Zeit dringend durch die gesamte Parteienlandschaft geben. Aber es ist vor allem innerhalb der GroKo noch viel zu viel Klein-Klein. Die SPD müsste sich zusammen mit der Union als Brandmauer verstehen und beide PArteien konstruktiv sich zusammenreißen. Da ist Merz als Spiritus Rector sicher nicht die Idealbesetzung. Andererseits eine sich im Selbstbekämpfungsmodus befindende SPD aber auch nicht wirklich hilfreich.
Sollte sich da in der aktuellen Legislatur nichts ändern, wird es noch ein oder zwei Bundestagswahlen dauern, bis die Stimmung auch landesweit zugunsten der AfD kippt. Leider!

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Elmar, Montag, 21.09.2026, 12:06 (vor 4 Stunden, 48 Minuten) @ Didi

Irgendwann Anfang Mai waren wir auf einem Junggesellenabschied (so jung sind wir zwar eigentlich nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema) und fuhren mit einem Floss über den Neckar in Stuttgart.

Ein Kerl namens Dieter begleitete uns von dieser Firma. Wahrscheinlich in Rente, stolzer Schwabe, entspannter Zeitgenosse. Mit Fussball konnte er nicht viel anfangen. Erklärte uns, er habe ein Fensterbau-Unternehmen gehabt und sei ein Leben lang selbständig gewesen. Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen.

Ich habe ihm dann gesagt, sie hätten ja nun den Cem gewählt. Er liess mich dann wissen, das sei gar nicht sein Kollege. Er habe seine uralte Hütte energiesanieren müssen und politisch setze man nun trotzdem auf Gasheizungen. Das verstehe, wer wolle.

Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum. Aber nun gehe das Land ja langsam vor die Hunde und sein Problem sei klar: "Wer die CDU (in BaWü) wählt, der wählt die Grünen." Und da er natürlich nicht die fiesen Grünen wolle, müsse er ja die AfD wählen.

Wie viele wie Dieter gibt es? Die sich irgendeine mitte-rechts Regierung wünschen und keine CDU, die sich an die SPD oder Grünen knüppelt wegen der Brandbauer, was dann defacto wieder zu einer Mitte-links Regierung führt, die aus Sicht von Dieter eben genau nicht das ist, was sie will? Und was würde passieren, wenn die AfD irgendwo als Junior-Partner der CDU Reformen mittragen muss, die dann für den AfD-wählenden Homer Simpson gar nicht so geil sind?

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.

Diese Dieters, die ihr Haus energetisch sanieren müssen, obwohl es gar kein Pflicht dazu gibt. (Bei größeren Bauteilen, müssen Mindeststandards eingehalten werden.)
Zudem versteht Dieter nicht, dass unsere Welt so komplex geworden ist, dass keine BaWü Regierung irgendeinen Schutzwall ums Ländle gegen die globalen Probleme ziehen kann.
Aber bevor irgendwelche Grünlinke die CDU in Geiselhaft nehmen, bleibt ja nur noch der Ausweg Faschos zu wählen.
Mein Verständnis sowas zu wählen, weil man in Unterkomplexität die Lösung sieht, ist mittlerweile sehr begrenzt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 12:55 (vor 3 Stunden, 59 Minuten) @ Elmar

Okay. Das Problem ist nur, dass es "diese Dieters" wohl mittlerweile überall gibt und dass die klassisch linken Parteien bei ihnen ausnahmslos verloren haben und sie geschlossen zu den Rechten wandern. (Vgl. Trump, Meloni, le Pen)

Und das zweite Problem, dass die Stimmen halt dummerweise gezählt und nicht gewogen werden.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

jniklast, Langenhagen, Montag, 21.09.2026, 16:37 (vor 17 Minuten) @ Didi

Aber die Lösung kann dann doch nicht sein, nur weil die Dieters zu dumm sind, dass die CDU in historischer Tradition wieder Steigbügelhalter für die Nazis spielt, oder? Dann mag das Ergebnis für die CDU etwas besser aussehen, die Perspektive für unsere Demokratie aber nicht.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Elmar, Montag, 21.09.2026, 13:34 (vor 3 Stunden, 20 Minuten) @ Didi

Keine Frage - das ist leider so.

Du fragts, ob wir die Dieters wegen der Brandmauer an die AfD verlieren. Wir verlieren diese Dieters in erste Linie an die AfD, weil sich sich nicht für Fakten interessieren. Sie möchten einfache Lösungen und Selbstwertgefühl.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

rvnvon1909, Celle, Montag, 21.09.2026, 12:30 (vor 4 Stunden, 24 Minuten) @ Elmar

Irgendwann Anfang Mai waren wir auf einem Junggesellenabschied (so jung sind wir zwar eigentlich nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema) und fuhren mit einem Floss über den Neckar in Stuttgart.

Ein Kerl namens Dieter begleitete uns von dieser Firma. Wahrscheinlich in Rente, stolzer Schwabe, entspannter Zeitgenosse. Mit Fussball konnte er nicht viel anfangen. Erklärte uns, er habe ein Fensterbau-Unternehmen gehabt und sei ein Leben lang selbständig gewesen. Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen.

Ich habe ihm dann gesagt, sie hätten ja nun den Cem gewählt. Er liess mich dann wissen, das sei gar nicht sein Kollege. Er habe seine uralte Hütte energiesanieren müssen und politisch setze man nun trotzdem auf Gasheizungen. Das verstehe, wer wolle.

Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum. Aber nun gehe das Land ja langsam vor die Hunde und sein Problem sei klar: "Wer die CDU (in BaWü) wählt, der wählt die Grünen." Und da er natürlich nicht die fiesen Grünen wolle, müsse er ja die AfD wählen.

Wie viele wie Dieter gibt es? Die sich irgendeine mitte-rechts Regierung wünschen und keine CDU, die sich an die SPD oder Grünen knüppelt wegen der Brandbauer, was dann defacto wieder zu einer Mitte-links Regierung führt, die aus Sicht von Dieter eben genau nicht das ist, was sie will? Und was würde passieren, wenn die AfD irgendwo als Junior-Partner der CDU Reformen mittragen muss, die dann für den AfD-wählenden Homer Simpson gar nicht so geil sind?

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.


Diese Dieters, die ihr Haus energetisch sanieren müssen, obwohl es gar kein Pflicht dazu gibt. (Bei größeren Bauteilen, müssen Mindeststandards eingehalten werden.)
Zudem versteht Dieter nicht, dass unsere Welt so komplex geworden ist, dass keine BaWü Regierung irgendeinen Schutzwall ums Ländle gegen die globalen Probleme ziehen kann.
Aber bevor irgendwelche Grünlinke die CDU in Geiselhaft nehmen, bleibt ja nur noch der Ausweg Faschos zu wählen.
Mein Verständnis sowas zu wählen, weil man in Unterkomplexität die Lösung sieht, ist mittlerweile sehr begrenzt.

+1
Bzw liegt das Verständnis sogar bei exakt 0%.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MDomi, Montag, 21.09.2026, 12:04 (vor 4 Stunden, 51 Minuten) @ Didi

Der größte Beschleuniger ist meiner Meinung nach Social Media. Gesteuert von Bots wird in Bubbles ein Meinungsbild katalysiert und multipliziert. Die Leute merken das gar nicht, die wollen das teils nicht merken. Die Besitzer und Lenker dieser Plattformen üben da ihre Macht indirekt aus, teils aktiv teils durch wegsehen, sie haben Vorteile dadurch.
Einige größere Menschgengruppen lassen das anscheinend gerne mit sich machen und können das gar nicht mehr differenzieren, ihre Meinung nicht eigenständig bilden und Quellen verifizieren. Das gab es ja schonmal, nur wäre es heute sehr einfach das zu tun.

Irgendwann finden sie sich dann endlich einer Gruppe zugehörig und verteidigen diese viel zu weit, um sich selbst nicht eingestehen zu müssen, dass sie scheiße gemacht haben. Über den Tellerrand, aus der Blase heraus, braucht man dann nicht mehr gucken.

Nichtsdestotrotz kommt natürlich auch sehr viel Mist von den ehemals etablierten Parteien.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:13 (vor 5 Stunden, 41 Minuten) @ Didi

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.

Meiner Meinung nach ist es ein Beschleuniger. Leider.
Warum die AfD ursprünglich so unwählbar war ist meiner Meinung nach auch nicht mehr das größte Problem. Klar geht da viel wirklich noch überhaupt gar nicht und die Rhetorik ist streckenweise katastrophal.
Aber das die Flüchtlings- und Migrationspolitik nicht so weiter geht wie in der Vergangenheit dürfte ja mittlerweile Konsens sein und es wurde ja auch schon sehr weitreichend davon abgerückt. Auch in der EU.
Aber solange unsere anderen Parteien nicht liefern wird es halt schwierig. Es müssen Entscheidungen getroffen werden die vielen nicht passen und da ist ein Kreuzchen bei der AfD oder der Linken schnell gemacht.
Das die einen strikt gegen die NATO, die anderen gegen die EU und beide für Russland sind ist dann am Ende unser größtes Problem. Und die Mitte zeigt mit dem Finger nacheinander auf die führenden Personen der anderen und bekommt nichts geschissen.
Und die dummen Menschen die extrem Links und Rechts wählen reiten uns in die Scheiße.
Aber den vernünftigen Leuten werden auch ehrlicherweise gerade kaum Argumente für die Mitte gegeben.

Mit der Brandmauer gibt es aber leider nur die Möglichkeit, dass die AfD weiterhin auf alle anderen zeigen kann oder eben alleine das sagen hat. Und dann können wir uns alle beglückwünschen, dass wir nicht mit denen geredet haben, aber am Arsch sind wir trotzdem.

Die Brandmauer ist eigentlich richtig. Aber wie so oft hat das Volk in seiner Gesamtheit gezeigt, dass das Richtige bei uns leider nicht funktioniert.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 13:09 (vor 3 Stunden, 45 Minuten) @ Weeman

Und die dummen Menschen die extrem Links und Rechts wählen reiten uns in die Scheiße.

Die extrem links Parteien sind doch unter "Andere". Oder ist "Die Linke" für dich ernsthaft linksextrem?! Dann schade, dass du mich für dumm hältst.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:13 (vor 3 Stunden, 41 Minuten) @ timmoe

Die extrem links Parteien sind doch unter "Andere". Oder ist "Die Linke" für dich ernsthaft linksextrem?! Dann schade, dass du mich für dumm hältst.

Das ist ok für mich. Geopolitisch gesehen ist die Linke für uns genauso gefährlich wie die AfD.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Pfostentreffer, Montag, 21.09.2026, 14:12 (vor 2 Stunden, 42 Minuten) @ Weeman

Die extrem links Parteien sind doch unter "Andere". Oder ist "Die Linke" für dich ernsthaft linksextrem?! Dann schade, dass du mich für dumm hältst.


Das ist ok für mich. Geopolitisch gesehen ist die Linke für uns genauso gefährlich wie die AfD.

Erstmal ist das keine wirklich Antwort auf die gestellte Frage deines Vorredners.

So oder so ist das ist mMn Erklärungsbedürftig.

Nahezu alle grossen internationalen Probleme auf der Welt in den letzten Jahren sind von Rechten verursacht und werden von ihnen bewusst befeuert oder zumindest unterstützt und sich den Lösungen verweigert:

-Klimakollaps
-Biodiversitätskollaps
- Krieg in der Ukraine
- tödliche Anschläge werden nahezu ausschliesslich von rechten Gruppen (inklusive der Islamisten) durchgeführt
-Abhängikeit von fossilen Brennstoffen
- Gaza Krieg
- Iran Krieg, aktuell hohen Energiepreise, daraus folgende Wirtschaftskreise und generell Situation im nahen Osten
- Trump generell und all die Millionen Toten durch sein handeln
- Brexit
- Nicht Regulierung der Social Networks
- Einführung des Überwachungsstaates
- Riesige Waffenproduktionen für die Kriege - und die Waffen landen natürlich später überall auf der Welt verteilt und werden noch weitere Millionen Menschen töten - wie immer
- Attackieren und in Teilen bereits die Abschaffung von Wahrheit, Wissenschaft und Demokratie auf der ganzen Welt bishin zur Fabrizierung von Fake Terror Anschlägen, ignorieren und abschaffen von Völker- und Menschenrechten (Jens Spahn im Ohr)
- Von den üblichen Diskriminierungen und schlechteren lebensbedingungen von Frauen, Queeren Menschen, Flüchtlingen etc. mal abgesehen, die sie bewusst herbeiführen (Stichwort bspw. bei uns Bezahlkarte), was wiederum zu mehr Kriminialität führt
-Extreme Vermögensungleichheit und dadurch erzeugte Armut mit all ihren Folgen und Frustation über Politik

und so viel mehr. Selbst der 11. September und die darauf folgenden Kriege im Irak und Afghanistan wurden von Rechten verursacht. Das muss man sich wirklich mal bewusst machen, dass alle diese Dinge von Rechten gemacht wurden, genau wie Merz die aktuelle Wirtschaftskrise ganz bewusst befeuert hat, um bloss die bösen Grünen los zu werden und bessere Chancen bei der Wahl zu haben. Jetzt kommt er da nicht mehr raus und das ganze Land - ganz Europa - leidet darunter.

Und dabei musst du nicht mal zu den Rechtsextremen gehen, alles auf der Liste unterstützt die Union ohne mit der Wimper zu zucken (und lebt es auch jeden Tag seit mindestens 4 Jahren), ausser der islamistischen Anschläge natürlich und den Brexit. So eine Liste wird man für die Linken geopolitisch wohl kaum hinbekommen in den letzten Jahrzehnten.

Bei der Afd müssten wir glatt Schiss haben, dass sie wieder Polen oder Frankreich überfallen. Das wird die Linke wohl kaum tun. Der AFD Wahlsieger in Sachsen Anhalt hat angekündigt, die Armee aufzurüsten und sie für Abschiebungen einzusetzen. Auch die Gefahr besteht bei der Linken nicht.

Also wie ist da die Linke geopolitisch genauso gefährlich wie die AFD, die sich mit all den anderen Rechten vernetzt hat, die eben diese Dinge - grösstenteils völlig bewusst und aus reinem, kurfristigem Eigennutz verursacht haben und klar ankündigen, sie auch in Zukunft zu verstärken?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 14:33 (vor 2 Stunden, 21 Minuten) @ Pfostentreffer

-Klimakollaps
-Biodiversitätskollaps

Das waren über den größten Zeitraum der letzten 80 Jahre schon Gruppenarbeiten.

- Krieg in der Ukraine

Wo die Linke pro Aggressor agiert.

- tödliche Anschläge werden nahezu ausschliesslich von rechten Gruppen (inklusive der Islamisten) durchgeführt

Dürfte eine Linke Ansicht sein. Gerade die islamistischen Taten den Rechten zuzuschreiben dürfte schwer außerhalb der eigenen Bubble zu verargumentieren sein.

-Abhängikeit von fossilen Brennstoffen

Fair Point.

- Gaza Krieg

Auch hier wird der Erstaggressor von den Linken unterstützt.

- Iran Krieg, aktuell hohen Energiepreise, daraus folgende Wirtschaftskreise und generell Situation im nahen Osten

Fair Point. Wobei ich das iranische Regime halt schon scheiße finde. Kannst nur den Krieg nicht beginnen wenn du ihn nicht gewinnst.

- Trump generell und all die Millionen Toten durch sein handeln
- Brexit

Hat jetzt auch eher wenig mit AfD/Linke zu tun.

- Nicht Regulierung der Social Networks

Bin ich bei dir.

- Einführung des Überwachungsstaates

Im Bezug auf die technischen Errungenschaften der letzten Jahre wahrscheinlich etwas zu simpel zusammengefasst.

- Riesige Waffenproduktionen für die Kriege - und die Waffen landen natürlich später überall auf der Welt verteilt und werden noch weitere Millionen Menschen töten - wie immer

Was vollkommen richtig ist um unsere Gesellschaft vor den Aggressoren schützen zu können.

- Attackieren und in Teilen bereits die Abschaffung von Wahrheit, Wissenschaft und Demokratie auf der ganzen Welt bishin zur Fabrizierung von Fake Terror Anschlägen, ignorieren und abschaffen von Völker- und Menschenrechten (Jens Spahn im Ohr)

Sehe ich auch bei den extrem Linken.

- Von den üblichen Diskriminierungen und schlechteren lebensbedingungen von Frauen, Queeren Menschen, Flüchtlingen etc. mal abgesehen, die sie bewusst herbeiführen (Stichwort bspw. bei uns Bezahlkarte), was wiederum zu mehr Kriminialität führt

Die würde ich jetzt nicht alle in einen Topf packen. Und gerade bei Flüchtlingen und Frauen brauche ich dir wahrscheinlich nicht sagen welche Argumente jetzt von rechten kommen würden.
Aber grundsätzlich eher ja.

-Extreme Vermögensungleichheit und dadurch erzeugte Armut mit all ihren Folgen und Frustation über Politik

Ist ja auch keine Medaille mit nur einer Seite. Bei Vermögenssteuer und Superreichensteuer bin ich bei dir. Bei Bürgergeld und anderen Sachen wahrscheinlich eher nicht.

Sind alles mit Sicherheit Themen die für sich genommen ganze Seiten mit Diskussionen füllen könnten.

Trotzdem macht die Linke pro Russland Politik in gleichem Maße wie es die AfD tut.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Pfostentreffer, Montag, 21.09.2026, 16:40 (vor 14 Minuten) @ Weeman

-Klimakollaps
-Biodiversitätskollaps


Das waren über den größten Zeitraum der letzten 80 Jahre schon Gruppenarbeiten

Das stimmt natürlich. "Grösstenteils und bewusst politisch verursacht" wäre treffender gewesen. Und es ging ja um das geoploitsche Risiko. Und das geht in diesem Fall vor allem von der Rechten aus, da sie nach wie vor alles nur erdenklich Mögliche dafür tut, beides schnellstmöglich herbeizuführen. Das ist bei der (deutschen und internationalen) Linken das Gegenteil

- Krieg in der Ukraine


Wo die Linke pro Aggressor agiert.

Selbst wenn es so wäre, wäre der Verursacher nach wie vor der Rechtsextreme Putin.

- tödliche Anschläge werden nahezu ausschliesslich von rechten Gruppen (inklusive der Islamisten) durchgeführt


Dürfte eine Linke Ansicht sein. Gerade die islamistischen Taten den Rechten zuzuschreiben dürfte schwer außerhalb der eigenen Bubble zu verargumentieren sein

Das hat mir Linker Ansicht nicht viel zu tun. Das die Islamisten politisch rechtsaussen stehen, ist doch wohl sonnenklar. Du hälst wochl kaum die Taliban und der IS für links, oder?

-Abhängikeit von fossilen Brennstoffen


Fair Point.

- Gaza Krieg


Auch hier wird der Erstaggressor von den Linken unterstützt.

Die Linke unterstützt die Hamas? Hast Du dafür irgendeinen Beleg weil das war mir zumindest so nicht klar.

Der Krieg wurde ausgelöst von der Rechtsextremen Hamas und weitergeführt von der aktuell Rechtsextremen israelischen Regierung. Es sind Rechte gegen Rechte. Finde es etwas strange, in einem Konflikt Rechte gegen Rechte die Linke als grösseres geopolitisches zu sehen.

- Iran Krieg, aktuell hohen Energiepreise, daraus folgende Wirtschaftskreise und generell Situation im nahen Osten


Fair Point. Wobei ich das iranische Regime halt schon scheiße finde.

Ich auch, ein weiteres rechtsextremes Regime.

Kannst nur den Krieg nicht beginnen wenn du ihn nicht gewinnst.

Auch wenn du ihn gewinnst gab es sehr gute Gründe, den Kriege nicht zu beginnen und so gut wie keine guten (und völkerrechtlich akzeptabelen) Gründe dafür. Und es sind wieder Rechte gegen Rechte.

- Trump generell und all die Millionen Toten durch sein handeln
- Brexit


Hat jetzt auch eher wenig mit AfD/Linke zu tun.

Das sehe ich anders, die Afd möchte auch aus der EU raus, ähnlich wie in UK. Das sehe ich bei der Linken nicht.

Zudem hattest du von geopolitischen Auswirkungen gesprochen, und diese eindeutig geopolitischen Auswirkungen auf uns sind ebenfalls von Rechten verursacht worden.

- Nicht Regulierung der Social Networks


Bin ich bei dir.

- Einführung des Überwachungsstaates


Im Bezug auf die technischen Errungenschaften der letzten Jahre wahrscheinlich etwas zu simpel zusammengefasst.

Hast Du vielleicht ein besseres Wort, um es zusammen zu fassen? Dann gerne.

- Riesige Waffenproduktionen für die Kriege - und die Waffen landen natürlich später überall auf der Welt verteilt und werden noch weitere Millionen Menschen töten - wie immer


Was vollkommen richtig ist um unsere Gesellschaft vor den Aggressoren schützen zu können.

Das sehe ich anders, zumindest in der aktuellen Form und mit der riesigen Korruption, die besonders auch unseren Sponsor Rheinmetall dabei umwabbert. Zudem verursacht es eben das angsprochene Folgeproblem (und eine Menge anderer, wie Kürzungen bei sozialen Leistungen und Demokratieförderung) und ich sehe es auch nicht so, dass viele Unbeteiligte für unsere vermeintliche Sicherheit sterben sollen.

Da hätte es andere Vorgehensweisen gegeben. Wobei die Waffenlieferungen an die Ukraine ausdrücklich richtig sind, nur viel zu spät erfolgten. Die Grünen haben bspw. schon Monate vor dem vollständigen Überfall für Waffenlieferungen stark gemacht, Union und SPD haben sie dafür ausgelacht. Damit hätte man den Krieg vielleicht verhindern können.

- Attackieren und in Teilen bereits die Abschaffung von Wahrheit, Wissenschaft und Demokratie auf der ganzen Welt bishin zur Fabrizierung von Fake Terror Anschlägen, ignorieren und abschaffen von Völker- und Menschenrechten (Jens Spahn im Ohr)


Sehe ich auch bei den extrem Linken.

Du siehst, dass die Linke Fake Terror Anschläge kreeirt und Völker und Menschenrechte angreift, auch noch so stark wie es die Rechte gerade tut? Versuchen Linke auch gerade, die Richter des internationalen Gerichtshof zu erpressen und führen lauter Völkerrechtswiedrige Kriege wie die Rechte? Venzuela haben wir in dem Zusammenhang auch noch nicht erwähnt.

Und wo versuchen Linke den gerade weltweit Völker und Menschenrechte einzuschränken oder systematisch, Wahrheit und Wissenschaft einzuschränken?

Und selbst wenn es das vereinzelt gibt, du wirst ja wohl kaum bestreiten, dass die grossen, koordinierten Angriffe bei diesen Themen in der absolut überwiegenden Mehrheit von der Rechten ausgehen.

- Von den üblichen Diskriminierungen und schlechteren lebensbedingungen von Frauen, Queeren Menschen, Flüchtlingen etc. mal abgesehen, die sie bewusst herbeiführen (Stichwort bspw. bei uns Bezahlkarte), was wiederum zu mehr Kriminialität führt


Die würde ich jetzt nicht alle in einen Topf packen. Und gerade bei Flüchtlingen und Frauen brauche ich dir wahrscheinlich nicht sagen welche Argumente jetzt von rechten kommen würden.

Wieso nicht? Es ist alles Diskriminierung und betrifft nur verschiedene Gruppen, die Mechanismen sind aber jedes Mal die gleichen oder zumindest sehr ähnlich. Warum soll man das nicht in einen Topf werfen?

Und welche Argumente von Rechten kommen, ist ja nicht relevant, wenn wir über die Realität reden. Und die Realtiät ist auf der ganzen Welt: Diskriminierung geht vor allem von den Rechten aus, in nahezu allen Ländern und Kulturkreisen, was ja per Definition auch logisch ist.

Auch Flüchtlinge aus diesen Kuturkreisen, die Dikriminierungen gutheissen und solche Handlungen unterstützen, stehen im politischen Spektrum natürlich rechts. Man ist nicht links, nur weil man Flüchtling ist.

Aber grundsätzlich eher ja.

-Extreme Vermögensungleichheit und dadurch erzeugte Armut mit all ihren Folgen und Frustation über Politik


Ist ja auch keine Medaille mit nur einer Seite. Bei Vermögenssteuer und Superreichensteuer bin ich bei dir. Bei Bürgergeld und anderen Sachen wahrscheinlich eher nicht.

Das Bürgergeld ist so niedrig, es hat auf die Ungleichheit nur marginalen Einfluss.

Zudem ist es ja gar nicht dass Thema, ob du oder ich für bestimmte Massnahmen in Deutschland sind. Sondern in welche Richtung die beiden Seiten drücken und was sie verursachen. Und auch hier ist Grund, dass kaum politischen Massnahmen dagegen unternommen worden, Rechte Politik. Auch hier: Komplett logisch wenn man versteht, was Rechts bedeutet.


Sind alles mit Sicherheit Themen die für sich genommen ganze Seiten mit Diskussionen füllen könnten.

Dem ist absolut so. Das Ergebnis wäre aber immer, das die rechten gerade und die letzten Jahrzehnte geopolitisch unfassbar verantwortunglos sind und extrem grosse Schäden verursachen, die kaum bis überhaupt nicht wieder gutzumachen sind in unserer Lebenzeit (und im Bezug auf die grünen Themen weit darüber hinaus).


Trotzdem macht die Linke pro Russland Politik in gleichem Maße wie es die AfD tut.

Das sehe ich seit dem Austritt von Wagenknecht und ihren Followern nicht mehr so, auch hat die Linke keine Ermittlungen wegen Schmiergeldzahlungen aus Russland am laufen und sind wichtige Politiker der Linken nicht ständig in Moskau.

Trotzdem gebe ich dir den Punkt, da die Linke (Partei in Deutschland) in sich in der Frage auch mMn schlicht unverantwortlich verhält.

Auf jeden Fall besten dank für den Austausch, da sind doch einige Ansichten dabei, von denen ich nicht auf Schirm hatte, das Menschen denen im grossen Gesamtbild so viel Beachtung schenken. Eindeutig was gelernt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 13:19 (vor 3 Stunden, 35 Minuten) @ Weeman

Die extrem links Parteien sind doch unter "Andere". Oder ist "Die Linke" für dich ernsthaft linksextrem?! Dann schade, dass du mich für dumm hältst.


Das ist ok für mich. Geopolitisch gesehen ist die Linke für uns genauso gefährlich wie die AfD.

Weil ein Bruchteil die Militäraktionen von Israel auf Palästina verurteilt (nicht als Verharmlosung gedacht) während die blau-braunen Menschenfeinde einen Großteil der Bevölkerung re-migrieren möchte. Oder woran machst du das fest? Selbst wenn ich mich ganz doll anstrenge und versuche, das aus objektiver Perspektive zu betrachten, sehe ich in der Waage ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Die Linke und der AfD.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Kashmir, Montag, 21.09.2026, 16:27 (vor 27 Minuten) @ timmoe

Die extrem links Parteien sind doch unter "Andere". Oder ist "Die Linke" für dich ernsthaft linksextrem?! Dann schade, dass du mich für dumm hältst.


Das ist ok für mich. Geopolitisch gesehen ist die Linke für uns genauso gefährlich wie die AfD.


Weil ein Bruchteil die Militäraktionen von Israel auf Palästina verurteilt (nicht als Verharmlosung gedacht) während die blau-braunen Menschenfeinde einen Großteil der Bevölkerung re-migrieren möchte. Oder woran machst du das fest? Selbst wenn ich mich ganz doll anstrenge und versuche, das aus objektiver Perspektive zu betrachten, sehe ich in der Waage ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Die Linke und der AfD.

Diskutiere mal mit Menschen aus dem UK über Israel. Die deutsche Position ist hier eher die Minderheit.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 13:32 (vor 3 Stunden, 22 Minuten) @ timmoe

Weil beide mit dem Kopf komplett in Putlers Rektum stecken. Die blaubraunen sind Nazisy die Linkspartei steht fest an der Seite der "Intifada"-Brüller. Das hat übrigens mit Kritik an irgendwelchen Militäraktionen null zu tun.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 13:45 (vor 3 Stunden, 9 Minuten) @ MarcBVB

Weil beide mit dem Kopf komplett in Putlers Rektum stecken. Die blaubraunen sind Nazisy die Linkspartei steht fest an der Seite der "Intifada"-Brüller.

Ersteres stimme ich dir zu, zweiteres würde ich nicht die gesamte Partei verallgemeinern:

https://www.dielinkebt.de/themen/a-z/detailansicht/nahostkonflikt/

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:21 (vor 3 Stunden, 33 Minuten) @ timmoe

Die Linke will aus der NATO raus und eine weniger militärische EU.
Da klatscht Putin genauso in die Hände wie bei der AfD.

Hat schon seine Gründe warum RT damals Kanäle für extrem rechten und extrem linken content hatte.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 13:41 (vor 3 Stunden, 13 Minuten) @ Weeman

Die Linke will aus der NATO raus und eine weniger militärische EU.
Da klatscht Putin genauso in die Hände wie bei der AfD.

Hat schon seine Gründe warum RT damals Kanäle für extrem rechten und extrem linken content hatte.

Da stimm ich dir dann endlich mal zu ;-) .
Ein NATO-Austritt / Abbau stellt keine Alternative dar, erst recht nicht seit dem Angriffskrieg Russlands.

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:44 (vor 3 Stunden, 10 Minuten) @ timmoe

Da stimm ich dir dann endlich mal zu ;-) .
Ein NATO-Austritt / Abbau stellt keine Alternative dar, erst recht nicht seit dem Angriffskrieg Russlands.

Easy. So schnell wird man sich einig.
Dann darfst du halt nur die Linke nicht wählen. Zumindest nicht wenn du die Probleme die die Linke vermeintlich löst als geringer erachtest als die Bedrohung durch Russland.

Und im wehrfähigen Alter mit bald 2 Jungs habe ich wirklich extrem wenig Bock auf Russland. Deswegen gerne auch atomare Abschreckung. Bevor ich mich von ner Drohne von nem 13 jährigen mit VR Brille abknallen lasse bitte direkt alles beenden.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 13:48 (vor 3 Stunden, 6 Minuten) @ Weeman

Da stimm ich dir dann endlich mal zu ;-) .
Ein NATO-Austritt / Abbau stellt keine Alternative dar, erst recht nicht seit dem Angriffskrieg Russlands.


Easy. So schnell wird man sich einig.
Dann darfst du halt nur die Linke nicht wählen. Zumindest nicht wenn du die Probleme die die Linke vermeintlich löst als geringer erachtest als die Bedrohung durch Russland.

Zustimmung, aber am Ende findet wohl kaum jemand eine Partei mit 100 % Übereinstimmung.

Und im wehrfähigen Alter mit bald 2 Jungs habe ich wirklich extrem wenig Bock auf Russland. Deswegen gerne auch atomare Abschreckung. Bevor ich mich von ner Drohne von nem 13 jährigen mit VR Brille abknallen lasse bitte direkt alles beenden.

Wird schon wieder gemustert?!

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:55 (vor 2 Stunden, 59 Minuten) @ timmoe

Zustimmung, aber am Ende findet wohl kaum jemand eine Partei mit 100 % Übereinstimmung.

Das stimmt. Da muss man punktuell entscheiden. Und wer nicht 100% pro NATO und EU und gegen Russland ist, ist bei mir raus.

Wird schon wieder gemustert?!

Dank der Ukraine erstmal wohl nicht. Slawa Ukrajini! Hoffen wir, dass sie noch lange durchhalten.
Aber wenn wir mit AfD und Linke den scheiß bauen den Putin sich erhofft, haben meine Söhne vielleicht nicht so viel Glück wie ich.

Mein Freund, der in bestimmten Bereichen arbeitet, hat uns zumindest schonmal geraten perspektivisch nicht allzu fett und unsportlich zu werden.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 14:10 (vor 2 Stunden, 44 Minuten) @ Weeman

Wird schon wieder gemustert?!


Dank der Ukraine erstmal wohl nicht. Slawa Ukrajini! Hoffen wir, dass sie noch lange durchhalten.
Aber wenn wir mit AfD und Linke den scheiß bauen den Putin sich erhofft, haben meine Söhne vielleicht nicht so viel Glück wie ich.

Ich kann mir - nur aufgrund der NATO-Position - keine Zusammenarbeit zwischen Die Linke und AfD vorstellen. Weiß nicht, wie man darauf kommt, beide Parteien in einem Atemzug zu nennen. BSW und AfD könnte ich mir dagegen schon vorstellen - zum Glück spielt die BSW nicht überall eine Rolle.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 14:18 (vor 2 Stunden, 36 Minuten) @ timmoe

Ich kann mir - nur aufgrund der NATO-Position - keine Zusammenarbeit zwischen Die Linke und AfD vorstellen. Weiß nicht, wie man darauf kommt, beide Parteien in einem Atemzug zu nennen. BSW und AfD könnte ich mir dagegen schon vorstellen - zum Glück spielt die BSW nicht überall eine Rolle.

Ist mir relativ egal, ob ich mir das vorstellen kann. Ich konnte mir auch keinen Brexit vorstellen.
Es geht doch hauptsächlich darum, dass diese Vorhaben überhaupt als sinnvoll angesehen werden.
Oder zumindest kein No Go darstellen. Es geht ja über eine langsame Zersetzung.

Für dich ist doch die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung der Themen der AfD nicht entscheidend dafür, ob du sie wählen würdest. Die AfD ist aufgrund ihrer Positionen vollkommen zurecht nicht wählbar für dich. Und zwar seit 2015 als sie 0 Aussicht auf irgendeine Regierungsoption hatten. Wieso ist das bei den Linken nicht so?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 14:30 (vor 2 Stunden, 24 Minuten) @ Weeman

Für dich ist doch die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung der Themen der AfD nicht entscheidend dafür, ob du sie wählen würdest. Die AfD ist aufgrund ihrer Positionen vollkommen zurecht nicht wählbar für dich. Und zwar seit 2015 als sie 0 Aussicht auf irgendeine Regierungsoption hatten. Wieso ist das bei den Linken nicht so?

Eigentlich find ich AfD schon seit der Gründung doof, aufgrund ihrer anti-europäischen Haltung, auch wenn anfangs überwiegend nur wirtschaftliche Themen in die Öffentlichkeit getragen wurden (z.B. den Euro als Währung). Das dann irgendwann die Nazis dazu kamen, tat sein übriges.

Zur LINKE: Blende ich die für dich maßgebliche NATO-Position einmal aus, habe ich bezüglich Migrationspolitik, sozialen Themen, Klima etc. die größte Schnittmenge mit der LINKE, dann kommen aber bald schon die GRÜNEN und Andere (Volt, MERA25 um paar zu nennen). SPD macht eh keine soziale Politik mehr und die GRÜNEN supporteten bereits früher eher konservative Themen auf Bundes- und auch in Landesregierungen. Zusammenarbeit mit der von mittig-rechts nach rechts gewanderten CDU steht dort auf der Tagesordnung (z.B. Verhinderung der Aufarbeitung der NSU-Morde, um mal 1 Beispiel zu nennen).

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 14:35 (vor 2 Stunden, 19 Minuten) @ timmoe

Aber von all diesen Linken Themen bleibt doch nichts mehr übrig wenn dem Aggressor Russland Tür und Tor geöffnet werden. Oder wie viele Punkte davon siehst du in Russland verwirklicht?
Aber gut. Du gewichtest es einfach anders. Für mich gibt es tatsächlich keinen wichtigeren Punkt in der deutschen Politik zur Zeit.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 14:41 (vor 2 Stunden, 13 Minuten) @ Weeman

Aber von all diesen Linken Themen bleibt doch nichts mehr übrig wenn dem Aggressor Russland Tür und Tor geöffnet werden. Oder wie viele Punkte davon siehst du in Russland verwirklicht?

Da magst du Recht haben. Vielleicht habe ich einen Funken Resthoffnung, dass es in Russland noch den Orban-Effekt gibt. Heißt aber für mich nicht sofort, dass wir dann die NATO nicht mehr brauchen.

Aber gut. Du gewichtest es einfach anders. Für mich gibt es tatsächlich keinen wichtigeren Punkt in der deutschen Politik zur Zeit.

Aber auch die gegenwärtige Politik trägt das Ganze doch weiter auf dem Rücken der Ukraine zu. DIE LINKE darf die NATO nich abschaffen, die jetzigen Verantwortlichen lassen die Ukraine aber auch nicht in die NATO.

Will sagen, wie es gerade läuft, ist es doch nicht besser. Was erwartest du dir denn von einer gegenwärtigen Regierung ohne AfD/LINKE bzgl. des russischen Angriffskrieges? Da wird doch seit Jahren, auch schon in der Ampel doch nur verwaltet. Das ist dann auch nicht weit weg von AfD/BSW-Formulierungen wie "Wir müssen das über diplomatische Verhandlungen regeln"

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 14:47 (vor 2 Stunden, 7 Minuten) @ timmoe

Aber auch die gegenwärtige Politik trägt das Ganze doch weiter auf dem Rücken der Ukraine zu. DIE LINKE darf die NATO nich abschaffen, die jetzigen Verantwortlichen lassen die Ukraine aber auch nicht in die NATO.

Ist halt kompliziert. Aufnahme muss einstimmig erfolgen. Und hätte sofort zur Folge, dass 32 Nationen eigene Leute in den Krieg schicken müssen. Kann ich zumindest nachvollziehen, dass man das nicht möchte. Aber schön ist das nicht.

Will sagen, wie es gerade läuft, ist es doch nicht besser. Was erwartest du dir denn von einer gegenwärtigen Regierung ohne AfD/LINKE bzgl. des russischen Angriffskrieges? Da wird doch seit Jahren, auch schon in der Ampel doch nur verwaltet. Das ist dann auch nicht weit weg von AfD/BSW-Formulierungen wie "Wir müssen das über diplomatische Verhandlungen regeln"

Also mit AfD/Die Linke wäre die Unterstützung für die Ukraine mit Sicherheit anders als aktuell. Und die internationale Isolierung der AfD mit Sicherheit auch. Ich glaube man unterschätzt die Unterstützung und die Auswirkungen, sollte diese wegfallen, extrem.

Und ich beneide dich um deine Resthoffnung. Aber ich würde uns lieber erstmal unangreifbar machen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Talentförderer, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 12:04 (vor 4 Stunden, 50 Minuten) @ Weeman

Mit Nazis spricht man nicht.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Blarry, Essen, Montag, 21.09.2026, 11:32 (vor 5 Stunden, 22 Minuten) @ Weeman

Die Brandmauer ist eigentlich richtig. Aber wie so oft hat das Volk in seiner Gesamtheit gezeigt, dass das Richtige bei uns leider nicht funktioniert.

Sicher? Unter Angela Merkel hatten wir 20 Jahre lang eine Brandmauer. Die war stabil, unüberwindbar nahezu, und hat Stabilität und Kontinuität gebracht. Jetzt ist diese Brandmauer aber gefallen, und links und rechts kriecht aus seinen Löchern, was sich davor nicht getraut hat.

Die Rede ist von der Brandmauer zwischen dem Kanzleramt und Friedrich Merz. Es geht in Richtung Ursünde, wen die Union ins Kanzleramt gesetzt hat, entgegen jahrzehntelanger etablierter best practice.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:41 (vor 5 Stunden, 13 Minuten) @ Blarry

Sicher? Unter Angela Merkel hatten wir 20 Jahre lang eine Brandmauer. Die war stabil, unüberwindbar nahezu, und hat Stabilität und Kontinuität gebracht.

Die Brandmauer hat aber auch nur so lange gehalten, weil sie mit einem fetten Fundament gestartet ist.
70% hatte die 1. GroKo.
2017 waren es noch 54,4. Und die dicken Probleme kamen dann ja erst.
Die aktuelle Situation jetzt an F. Merz festzumachen ist doch lächerlich.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

herrNick, Montag, 21.09.2026, 11:45 (vor 5 Stunden, 9 Minuten) @ Weeman

Sicher? Unter Angela Merkel hatten wir 20 Jahre lang eine Brandmauer. Die war stabil, unüberwindbar nahezu, und hat Stabilität und Kontinuität gebracht.


Die Brandmauer hat aber auch nur so lange gehalten, weil sie mit einem fetten Fundament gestartet ist.
70% hatte die 1. GroKo.
2017 waren es noch 54,4. Und die dicken Probleme kamen dann ja erst.
Die aktuelle Situation jetzt an F. Merz festzumachen ist doch lächerlich.

Da der Trend zu populistischen und rechten Parteien ein weltweiter ist, ist es sicher falsch die aktuelle Situation einzelnen Personen und Parteien zuzuschieben. Wenn Menschen allerdings derart mächtigen Positionen wie Merz innehaben, wäre es aber geboten zu hinterfragen, welchen Anteil man an einer Entwicklung trägt. Und dieser Anteil ist eben nicht Null und vor allem ist er in der Position ggf. Dinge zu ändern.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

libertador, Montag, 21.09.2026, 13:27 (vor 3 Stunden, 27 Minuten) @ herrNick

Da der Trend der rechten Radikalisierung in Europa und USA zu finden ist, liegt es möglicherweise weniger an den politischen Entscheidern in Deutschland, sondern an größeren Umständen. Das ist auch kein Phänomen, dass erst vor kurzem sichtbar wurde. Das Brexit-Referendum und die erste Trump-Wahl sind schon 10 Jahre her.

Eine Sammlung einiger Umstände:

- Sinkende Geburten, die durch Einwanderung ausgeglichen werden
- Abnahme der umfassenden Macht der westlichen Welt, insb. USA
- Verlagerung von Industrieproduktion z.B. nach China

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:48 (vor 5 Stunden, 6 Minuten) @ herrNick

Natürlich ist der Anteil nicht Null.
Aber unter Olaf Scholz hat sich die AfD auch verdoppelt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

herrNick, Montag, 21.09.2026, 11:56 (vor 4 Stunden, 58 Minuten) @ Weeman

Natürlich ist der Anteil nicht Null.
Aber unter Olaf Scholz hat sich die AfD auch verdoppelt.

Richtig. Aber im Gegensatz zu Scholz hat Merz noch die Möglichkeit etwas zu ändern

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:58 (vor 4 Stunden, 56 Minuten) @ herrNick

Natürlich ist der Anteil nicht Null.
Aber unter Olaf Scholz hat sich die AfD auch verdoppelt.


Richtig. Aber im Gegensatz zu Scholz hat Merz noch die Möglichkeit etwas zu ändern

Ja. Bin ich bei dir. Nur scheint bei den meisten ja die volle Überzeugung zu sein, dass er dies nur durch einen Rücktritt schaffen würde. Ehrlicherweise wahrscheinlich seit seiner Ernennung.
Und mit der Einstellung gewinnst du halt auch nichts.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:19 (vor 3 Stunden, 35 Minuten) @ Weeman

Tatsächlich glaube ich kaum, dass Merz oder irgend ein anderer einen weiteren Zulauf zur AfD noch verhindert kann. Dafür ist es mittlerweile zu spät. Spahn sprach mal von der "letzten" Patrone... die wurde offensichtlich wirkungslos verpulvert.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 11:52 (vor 5 Stunden, 2 Minuten) @ Weeman

Natürlich ist der Anteil nicht Null.
Aber unter Olaf Scholz hat sich die AfD auch verdoppelt.

Was aber auch alles dafür spricht, dass das Niveau - oder zumindest die Außendarstellung - der Spitzenpolitiker drastisch gesunken ist in den letzten 20 Jahren. Meine These: einfach mal beliebte oder zumindest verdiente und erfahrene Politiker in Verantwortung bringen! Gewagt, ich weiß, aber könnte was bringen für die jeweiligen Parteien.

Verdiente und erfahrene Politiker

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Montag, 21.09.2026, 14:58 (vor 1 Stunden, 56 Minuten) @ CF

Vorweg: Ich stimme dir grundsätzlich zu.

Stelle aber die Frage wer das denn heute noch ist bzw sein könnte?

In der CDU spricht man ja- wenn man überhaupt spricht- über die Namen Dobrindt (wat???), Söder (Gottogott) oder eben unseren NRW Sonnyboy Wüst.

Wer von denen würde denn wenigstens das Kriterium beliebt erfüllen? Vielleicht Herr Wüst, keine Ahnung…

Die anderen aber sicher nicht.

Im zweiten Punkt wird es dann ja fast schon dramatisch: verdient…

Also: sich um das Land „verdient gemacht haben“.

Und in dem Zusammenhang dann jemanden wie Dobrindt zu nennen ist ja wirklich ein böser Witz.

Wenn er eins wirklich bewiesen hat dann doch das er nicht die eher einfachen Aufgaben in der Politik lösen kann.

Mautdesaster mit Ansage und Millionenschaden, vollendet von seinem Spezl Andi Sch.

Hab gedacht „Wenn du ihn nicht wieder siehst sind die Millionen für die mautgeschädigten Firmen nicht ganz umsonst gewesen“. Kam aber mit Vollgas zurück, noch ne Stufe höher. Und dann?

Illegale Anordnungen als Innenminister, ebenfalls mit Ansage.

Und dann jetzt mal Kanzlern lassen???

Wer kommt auf solche Ideen???

Ich fürchte, es wird absehbar nicht viele Politiker mehr geben die über eine „längere Zeit“ Zuhörer finden weil sie was zu sagen haben.

Heutzutage sind die Leute Berufspolitiker die nie was anderes gemacht haben. Wenig erstaunlich dass sie dann nur noch sprechen wie eben Politiker und nicht wie „normale Menschen“, ob das nun Handwerker oder Sparkassenangestellte sind die ihr Leben nicht in Beschlussvorlagen und Parteitagsbeschlüssen leben.

Dazu die permanente Öffentlichkeit, die man sucht weil man sie suchen muss. Und die einen auch immer wieder findet, auch wenn es gerade nicht so passt.

Und eben die ungefilterte Kakophonie im Internet die einem sehr viel Reichweite verschaffen kann, aber ebenso den Shitstorm kübeln lässt, manchmal auch oder gerade über die „eher guten“.

Die, die diesen Auswahlprozess aus Jugendpartei, Strebsamkeit, endlosem Geschwafel in irgendwelchen Gremien und eben ein bisschen Glanz der Öffentlichkeit ebenso wie unfassbar direkten Anfeindungen, überstehen…

Haben dann nicht mehr viel zu sagen weil sie gar keine Zeit hatten sich den Dingen so zu nähern wie es der gewöhnliche Mitbürger normalerweise macht.

Das ist,glaube ich, der Grund für die „Entfremdung“ zwischen Wähler und Funktionsträger…

Und immer wenn ich das denke hoffe ich, dass es doch ein paar gibt die anders sozialisiert wurden und dann auch wieder „näher an den Leuten“ ist.

Der oder die (oder wasauchimmer) wäre dann mutmaßlich auch beliebt;-)

Verdiente und erfahrene Politiker

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 21.09.2026, 15:04 (vor 1 Stunden, 50 Minuten) @ Schleicheisen

Jens Spahn wird oft vergessen in diesem Zusammenhang (duck und weg)...

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 13:08 (vor 3 Stunden, 46 Minuten) @ CF

Natürlich ist der Anteil nicht Null.
Aber unter Olaf Scholz hat sich die AfD auch verdoppelt.


Was aber auch alles dafür spricht, dass das Niveau - oder zumindest die Außendarstellung - der Spitzenpolitiker drastisch gesunken ist in den letzten 20 Jahren. Meine These: einfach mal beliebte oder zumindest verdiente und erfahrene Politiker in Verantwortung bringen! Gewagt, ich weiß, aber könnte was bringen für die jeweiligen Parteien.

Das ist richtig, mir fallen sofort eine ganze Reihe von Beispielen ein. Aber heute werden Politiker deutlich stärker von der Öffentlichkeit beobachtet als vor einigen Jahrzehnten. Es verbleiben immer weniger Rückzugsmöglichkeiten, die Grenzen zwischen Beobachtung und Stalking verschwimmen vor allem bei einigen Akteuren zunehmend.

Als ich jung war, gab es mit ARD, ZDF und bei uns WDR drei Fernsehsender, wobei ich nicht einmal weiß, wann die Dritten hinzu kamen. Es gab die Rundfunksender des WDR, es gab die örtliche Tageszeitung, überörtliche Tageszeitungen, Fernsehzeitungen, Magazine wie Stern und Spiegel, etc. Das war es im Wesentlichen.


Heute wird die Stimmung im Wesentlichen im Internet gemacht, in den sozialen Medien, auf YouTube, von Plattformen wie Nius. Wer ein Handy hat, kann sich als Streamer betätigen und als Journalisten bezeichnen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:12 (vor 3 Stunden, 42 Minuten) @ Ulrich

Hinzu kommt dass viel häufiger über das "wie etwas" als über das "was" gesagt diskutiert wird. Ein Umstand, der gerade Merz nicht zugute kommt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 12:32 (vor 4 Stunden, 22 Minuten) @ CF

Die Frage ist doch wo man diese findet? Egal was ist, es wird doch dann jeder spätestens iwann von Springer zerrissen

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Davja89, Montag, 21.09.2026, 10:28 (vor 6 Stunden, 26 Minuten) @ Didi

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.

Die Brandmauer ist doch perfekt fürs Linke Lager (Inbesondere SPD und Grüne).
Man ist zwar inzwischen nur noch bei 10 bis 15% angekommen jeweils, kann die Union aber nach jeder Wahl ziemlich simpel in eine Koalition pressen, sie hat ja schlicht keine Alternative.

Ich vermute es wird oft unteschätzt wie tief die Abscheu in manchen Milieus ist gegen Grüne und SPD.
Diese Wähler gehen der Union am rechten Rand massenweise von der Fahne weil sie wissen selbst mit 40% Union wird es wieder fette Zugeständnisse für SPD und/oder Grüne geben.

Kenn selber diverse Kollegen die aus diesen Gründen inzwischen von CDU Wählern zu AfD Wählern geworden sind.

Am Ende wird die Union zwischen einer +30% AfD und dem Linken Spektrum zerieben werden. Ist ja vielen Konservativen Parteien in Europa passiert.

Am Ende passiert im Rechten/Konservativen Lager das was auch schon im Linken Lager passiert ist: eine große Volkspartei splittert sich auf.

Wo 1970 nur die SPD stand mit 45% stehen 2026 eben SPD, Linke und Grüne.
Wo 2015 die Union stand mit 40% werden 2030 vermutlich Union und AfD stehen.

Vermutlich wird es irgendwann noch einen Richtungskampf in der AfD geben, wo ich das Potenzial sehe das eine weitere rechte Partei entstehen könnte.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

herrNick, Montag, 21.09.2026, 10:47 (vor 6 Stunden, 7 Minuten) @ Davja89

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.

Die Brandmauer ist doch perfekt fürs Linke Lager (Inbesondere SPD und Grüne).
Man ist zwar inzwischen nur noch bei 10 bis 15% angekommen jeweils, kann die Union aber nach jeder Wahl ziemlich simpel in eine Koalition pressen, sie hat ja schlicht keine Alternative.

Ich vermute es wird oft unteschätzt wie tief die Abscheu in manchen Milieus ist gegen Grüne und SPD.
Diese Wähler gehen der Union am rechten Rand massenweise von der Fahne weil sie wissen selbst mit 40% Union wird es wieder fette Zugeständnisse für SPD und/oder Grüne geben.

Kenn selber diverse Kollegen die aus diesen Gründen inzwischen von CDU Wählern zu AfD Wählern geworden sind.

Am Ende wird die Union zwischen einer +30% AfD und dem Linken Spektrum zerieben werden. Ist ja vielen Konservativen Parteien in Europa passiert.

Am Ende passiert im Rechten/Konservativen Lager das was auch schon im Linken Lager passiert ist: eine große Volkspartei splittert sich auf.

Wo 1970 nur die SPD stand mit 45% stehen 2026 eben SPD, Linke und Grüne.
Wo 2015 die Union stand mit 40% werden 2030 vermutlich Union und AfD stehen.

Vermutlich wird es irgendwann noch einen Richtungskampf in der AfD geben, wo ich das Potenzial sehe das eine weitere rechte Partei entstehen könnte.

Das ist eine sehr beunruhigende Entwicklung, dass die Abscheu gegen demokratische Parteien größer ist als gegen eine antidemokratische Partei, die nichtmal ein Geheimnis daraus macht, dass sie die Union abschaffen will.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 10:46 (vor 6 Stunden, 8 Minuten) @ Davja89

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.

Das ist vielleicht der größte Erfolg der Faschos. Da stehen an der Spitze von CDU und CDU Leute wie Friedrich Merz und Markus Söder, und trotzdem gilt die Bundesregierung, die die Union anführt, als "Mitte-Links-Koalition".

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Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 13:58 (vor 2 Stunden, 56 Minuten) @ Scherben

Da haben die Regierungsparteien aber auch teilweise selber mit dran gearbeitet. Wenn man z.B. einerseits die Schuldenbremse im Grundgesetz lässt, weil das ein zentraler Punkt der CDU war, aber gleichzeitig mit so einem Taschenspielerick Sondervermögen die Staatsverschuldung deutlich erhöht, gibt dann auch ein Bild ab, bei dem jeder gerade das herauslesen kann, was er herauslesen will.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 21.09.2026, 12:29 (vor 4 Stunden, 25 Minuten) @ Scherben

Das ist vielleicht der größte Erfolg der Faschos. Da stehen an der Spitze von CDU und CDU Leute wie Friedrich Merz und Markus Söder, und trotzdem gilt die Bundesregierung, die die Union anführt, als "Mitte-Links-Koalition".

Finde ich auch absolut wild. In einer Zeit, in der die Grünen als "linke" Partei Abschiebungen befürworten, in der der Bundesinnenminister rechtswidrige (!) innereuropäische Grenzkontrollen und Zurückweisungen durchführen lässt und in der die "Reformen" der Bundesregierung einen massiven Abbau von Sozialleistungen und Sozialstaat bedeuten, überhaupt noch irgendwie von "links" zu sprechen, ist der größte Erfolg der AfD.

Nur, weil die SPD im Verhältnis zur CDU qua Selbstverständnis etwas linker ist, macht sie noch lange keine linke Politik. Realpolitisch sind doch längst die Grünen die "Mitte", weil alle im Sog der AfD nach rechts gerutscht sind, um dort Wähler abzugreifen.

Und ich glaube, das beschreibt das Problem dann doch am besten: Wir leben in einer postfaktischen Zeit, in der Parteipositionierung nicht mehr nach Politik und Fakten betrieben wird, sondern nach Gefühl. Und genau deshalb wird man der AfD auch nicht mit Fakten Herr, weil ihre Wähler eben nur nach Emotionen wählen.

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VM , Lüdinghausen, Montag, 21.09.2026, 13:30 (vor 3 Stunden, 24 Minuten) @ NeusserJens

Wenn du sagst, dass Gefühle nicht auf Fakten reagieren, hast du zwar recht – aber das gilt für die gesamte Politik. Niemand wählt rein nach Statistiken; jede politische Entscheidung basiert am Ende auf Werten, Ängsten oder Hoffnungen. Der Fehler liegt darin zu glauben, man müsse Gefühle mit Fakten widerlegen. Man muss sie mit spürbaren Ergebnissen im Alltag verändern. Wer sagt, man könne wegen der Emotionen nichts machen, nimmt das nur als Vorwand, um keine besseren politischen Lösungen liefern zu müssen.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 21.09.2026, 13:49 (vor 3 Stunden, 6 Minuten) @ VM

Wenn du sagst, dass Gefühle nicht auf Fakten reagieren, hast du zwar recht – aber das gilt für die gesamte Politik. Niemand wählt rein nach Statistiken; jede politische Entscheidung basiert am Ende auf Werten, Ängsten oder Hoffnungen. Der Fehler liegt darin zu glauben, man müsse Gefühle mit Fakten widerlegen. Man muss sie mit spürbaren Ergebnissen im Alltag verändern. Wer sagt, man könne wegen der Emotionen nichts machen, nimmt das nur als Vorwand, um keine besseren politischen Lösungen liefern zu müssen.

Ja und nein.

Ich stimme dir zu, dass das nicht als Vorwand dienen darf, um keine bessere Politik zu machen. Ganz im Gegenteil! Natürlich führt schlechte Politik zu noch mehr Verdruss, noch mehr Frust, noch mehr Ablehnung. Ich bin seit Jahren davon überzeugt, dass die progressiven Kräfte der Welt es versäumen, eine positive Vision der Zukunft zu verkaufen. Hast du in einem anderen Strang ja auch schon attestiert.

Aber gleichzeitig darf man einfach nicht versuchen, seine Politik nach eben jenen Leuten auszurichten, die dafür nicht empfänglich sind, weil sie längst in einer Parallelrealität leben. Du wirst jemanden, der dank Propaganda-Videos auf Tiktok glaubt, wir würden von einer Welle der Kriminalität überrannt, nicht davon überzeugen können, dass er sicher ist, weil alle Statistiken absteigende Kriminalitätsfälle zeigen.

Es gab kürzlich irgendwo einen Interview-Ausschnitt, in dem ein AfD-Wähler damit konfrontiert wurde, dass Bausemer in Stendal zwei 14-Jährige mit einem Baseballschläger angegriffen hat. Da war überhaupt kein Unrechtsbewusstsein mehr, sobald es "die eigenen Leute" gegen "die Anderen" waren. Da wurden sämtliche Maßstäbe, die man liebend gern beim "Feind" anlegt, über Bord geworfen. Das sind in Teilen längst sektenartige Zustände, die eben nichts mehr mit Fakten zu tun haben. Wie soll man solche Leute noch einfach durch bessere Politik erreichen?

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 12:42 (vor 4 Stunden, 12 Minuten) @ NeusserJens
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 21.09.2026, 12:47

Das ist vielleicht der größte Erfolg der Faschos. Da stehen an der Spitze von CDU und CDU Leute wie Friedrich Merz und Markus Söder, und trotzdem gilt die Bundesregierung, die die Union anführt, als "Mitte-Links-Koalition".


Finde ich auch absolut wild. In einer Zeit, in der die Grünen als "linke" Partei Abschiebungen befürworten, in der der Bundesinnenminister rechtswidrige (!) innereuropäische Grenzkontrollen und Zurückweisungen durchführen lässt und in der die "Reformen" der Bundesregierung einen massiven Abbau von Sozialleistungen und Sozialstaat bedeuten, überhaupt noch irgendwie von "links" zu sprechen, ist der größte Erfolg der AfD.

Nur, weil die SPD im Verhältnis zur CDU qua Selbstverständnis etwas linker ist, macht sie noch lange keine linke Politik. Realpolitisch sind doch längst die Grünen die "Mitte", weil alle im Sog der AfD nach rechts gerutscht sind, um dort Wähler abzugreifen.

Das ist so und liegt primär daran, dass politische Begrifflichkeiten und Definitionen teils bis zur Unkenntlichkeit entstellt sind. "Links" und "Rechts" wird nur noch auf der Klaviatur des oberflächlichsten Kulturkampfes bemüht, in keinster Form mehr in der ursprünglichen und ökonomischen Differenzierung. Ähnlich ist es auch mit Begrifflichkeiten wie "Faschismus".

Meinem Eindruck nach liegt das an einer generellen Abschwächung von Bildung in der deutschen Gesellschaft, aber insbesondere das heutige Bildungsbürgertum, heutzutage stark konzentriert im urbanen Raum, ist teils grotesk dümmlich und nicht in der Lage, kritisches Denken in verschiedenste Richtungen anzuwenden. Trotz einer Inflation in akademischen Abschlüssen in diesem Milieu.

Und ich glaube, das beschreibt das Problem dann doch am besten: Wir leben in einer postfaktischen Zeit, in der Parteipositionierung nicht mehr nach Politik und Fakten betrieben wird, sondern nach Gefühl. Und genau deshalb wird man der AfD auch nicht mit Fakten Herr, weil ihre Wähler eben nur nach Emotionen wählen.

Ich glaube, es gibt für viele Entwicklungen einen "sweet point of no return". Auch in der sozio-ökonomischen und politischen Entwicklung. Es gibt sicherlich seit mindestens 10-15 Jahren eine massive Steigerung der Unzufriedenheit in der Mitte der Gesellschaft. Es gibt auch sehr eindeutige Daten darüber, dass es der Mitte immer schwerer fällt, sozial aufzusteigen oder mitzuhalten und nicht abzusteigen. Der neue Arbeiter ist heute eigentlich der Akademiker mit 65k Jahresgehalt. Er trägt halt nur keinen Blue Collar mehr und hat eben einen Hochschulabschluss. Ganz non-chalant sind dann beispielsweise heutzutage auch schon zwei, nicht selten volle, Gehälter mit eingepriesen. Was völlig undenkbar war in den 80er Jahren. Nach und nach baut sich eine enorme, oft schwer zu artikulierende, Wut und Aufgeregtheit auf. Getriggert wird diese dann durch völlig nebensächliche, aber dennoch genau dieser Wut weiter anstachelnde Gegebenheiten, wie Gendern, Flaggen austauschen vor Staatsgebäuden (beispielsweise im Austausch gegen Ukraine-Flaggen oder anderen Flaggen) oder "wir müssen das euch (unterlichteten) Bürgern nur noch besser erklären"-Ansagen. Und dann kommt irgendwann der Demagoge, der genau in diese Unzufriedenheit reinsticht. Und der eine Gruppe von Menschen ausmacht, die ganz unten stehen und auf die das Gros der Mitte eintreten kann. Das geht natürlich immer nur nach unten. Ihr dürft raten, wer diesmal "Schuld" hat. Das hat schon immer so funktioniert, auch in der Weimarer Republik. Und wenn dieser Punkt erreicht ist, ist es nahezu unmöglich, das Ruder wieder herumzureißen. Weil die Menschen schlichtweg den Institutionen misstrauen, beispielsweise den Volksparteien, die sie aus ihrer Sicht in diese missliche Lage gebracht haben.

Schuld an der gegenwärtigen Situation sind die absurd schlechten und opportunistischen Führungsköpfe der vergangenen 20 Jahre aus Politik und Wirtschaft.
Das ist kein rein deutsches Problem, wie wir sehen und ja auch gestern schon besprochen haben. Die demagogisch angefixten Deutschen sind aber gefährlich. Viel gefährlicher, als alle anderen Länder und Kulturen der Erde und das macht es so besorgniserregend.

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Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 11:43 (vor 5 Stunden, 11 Minuten) @ Scherben

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.


Das ist vielleicht der größte Erfolg der Faschos. Da stehen an der Spitze von CDU und CDU Leute wie Friedrich Merz und Markus Söder, und trotzdem gilt die Bundesregierung, die die Union anführt, als "Mitte-Links-Koalition".

Ein Blick auf das Wahlergebnis der SPD und auf die daraus resultierenden Ministerposten mag den angeblichen Erfolg der Faschos ein wenig schmälern. Mal abgesehen von der Tatsache, was die Grünen der CDU noch ins Ausgabenbuch geschrieben haben für ihre Zustimmung zum Sondervermögen.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:52 (vor 5 Stunden, 2 Minuten) @ Professor Bienlein

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.


Das ist vielleicht der größte Erfolg der Faschos. Da stehen an der Spitze von CDU und CDU Leute wie Friedrich Merz und Markus Söder, und trotzdem gilt die Bundesregierung, die die Union anführt, als "Mitte-Links-Koalition".


Ein Blick auf das Wahlergebnis der SPD und auf die daraus resultierenden Ministerposten mag den angeblichen Erfolg der Faschos ein wenig schmälern.

Ich kann Dir nicht folgen. Es koalieren CDU, CSU und SPD mit ihrem jeweiligen Spitzenpersonal, und selbst wenn die SPD noch zwei Minister*innen zusätzlich stellen würde, würde sich daraus weder personell noch inhaltlich etwas ergeben, das sich sinnvoll als "Mitte-Links" zusammenfassen ließe. (Und im Übrigen entscheiden auch immer noch die Bundes- und Landesregierungen, was mit dem Sondervermögen passiert.)

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Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 12:45 (vor 4 Stunden, 9 Minuten) @ Scherben

Selbstbestimmungsgesetz, Cannabis-Legalisierung, Bürgergeldreform, Mindestlohnerhöhung, Reformation Staatsangehörigkeitsrecht, Klimapolotik

alles absolut linke Politikbestreben, die mit konservativer Politik nichts zu tun haben. Da hilft auch ein bisschen Grenzkontrolle spielen mit Dobrindt nicht…

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amybell, Wiehl, Montag, 21.09.2026, 13:00 (vor 3 Stunden, 54 Minuten) @ Professor Bienlein

Und welche dieser Reformen wurden unter der aktuellen Regierung von Merz beschlossen?
Oder geht es jetzt wieder um "die SPD ist Teil der Regierung, daher muss die Politik der Regierung Mitte-links sein - komplett losgelöst davon, welche Politik von der Regierung gemacht wird bzw. welche Reformen beschlossen werden"?

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 21.09.2026, 12:57 (vor 3 Stunden, 57 Minuten) @ Professor Bienlein

Selbstbestimmungsgesetz, Cannabis-Legalisierung, Bürgergeldreform, Mindestlohnerhöhung, Reformation Staatsangehörigkeitsrecht, Klimapolotik

alles absolut linke Politikbestreben, die mit konservativer Politik nichts zu tun haben. Da hilft auch ein bisschen Grenzkontrolle spielen mit Dobrindt nicht…

Wer Klimapolitik als links und nicht als konservativ bezeichnet, hat weder verstanden was linke Politik ist, noch was konservieren bedeutet. Eine Politik, die den Planeten, Gottes Schöpfung, vor den Auswirkungen der menschengemachten Klimakatastrophe bewahrt, wäre die konservativste Politik, die es nur geben könnte.

Aber nein, Klimapolitik ist ja "links" und deshalb zu verteufeln...

Die Reform des Bürgergelds wurde von der "Mitte-Links"-Koalition übrigens durch die Grundsicherung rückabgewickelt und sogar hinter die Regelungen von Hartz-IV zurückgedreht.

Die einzig klare linke Politik von deinen Beispielen ist die Erhöhung des Mindestlohns.

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herrNick, Montag, 21.09.2026, 13:19 (vor 3 Stunden, 35 Minuten) @ NeusserJens

Selbstbestimmungsgesetz, Cannabis-Legalisierung, Bürgergeldreform, Mindestlohnerhöhung, Reformation Staatsangehörigkeitsrecht, Klimapolotik

alles absolut linke Politikbestreben, die mit konservativer Politik nichts zu tun haben. Da hilft auch ein bisschen Grenzkontrolle spielen mit Dobrindt nicht…


Wer Klimapolitik als links und nicht als konservativ bezeichnet, hat weder verstanden was linke Politik ist, noch was konservieren bedeutet. Eine Politik, die den Planeten, Gottes Schöpfung, vor den Auswirkungen der menschengemachten Klimakatastrophe bewahrt, wäre die konservativste Politik, die es nur geben könnte.

Aber nein, Klimapolitik ist ja "links" und deshalb zu verteufeln...

Die Reform des Bürgergelds wurde von der "Mitte-Links"-Koalition übrigens durch die Grundsicherung rückabgewickelt und sogar hinter die Regelungen von Hartz-IV zurückgedreht.

Die einzig klare linke Politik von deinen Beispielen ist die Erhöhung des Mindestlohns.

Inzwischen sind Energien, die in Deutschland vor Ort erzeugt werden können auch ein sicherheitspolitischer und finanzieller Faktor. Die dreht keiner ab wie russisches Gas und die schießen auch nicht preislich durch die Decke wenn es globale Krisen im nahen Osten gibt. Wie Du schreist, das Thema könnte konservativer kaum sein.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:22 (vor 3 Stunden, 32 Minuten) @ herrNick


Inzwischen sind Energien, die in Deutschland vor Ort erzeugt werden können auch ein sicherheitspolitischer und finanzieller Faktor. Die dreht keiner ab wie russisches Gas und die schießen auch nicht preislich durch die Decke wenn es globale Krisen im nahen Osten gibt. Wie Du schreist, das Thema könnte konservativer kaum sein.

Weswegen man natürlich den (Zeitpunkt des) Ausstieg(s) aus der Atomkraft hinterfragen könnte...

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Pa1n, Montag, 21.09.2026, 13:28 (vor 3 Stunden, 26 Minuten) @ Litze80


Inzwischen sind Energien, die in Deutschland vor Ort erzeugt werden können auch ein sicherheitspolitischer und finanzieller Faktor. Die dreht keiner ab wie russisches Gas und die schießen auch nicht preislich durch die Decke wenn es globale Krisen im nahen Osten gibt. Wie Du schreist, das Thema könnte konservativer kaum sein.


Weswegen man natürlich den (Zeitpunkt des) Ausstieg(s) aus der Atomkraft hinterfragen könnte...

Warum? Kernenergie ist deutlich teurer als Erneuerbare, die Frage der Endlagerung ist nicht geklärt, Kernkraftwerke sind, wie man in der Ukraine (Sapporischschja, Tschernobyl) sieht, erstklassige Angriffsziele und woher kommen eigentlich die Brennstäbe?

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:46 (vor 3 Stunden, 8 Minuten) @ Pa1n

.


Warum? Kernenergie ist deutlich teurer als Erneuerbare, die Frage der Endlagerung ist nicht geklärt, Kernkraftwerke sind, wie man in der Ukraine (Sapporischschja, Tschernobyl) sieht, erstklassige Angriffsziele und woher kommen eigentlich die Brennstäbe?

Wind und Solar sind günstig in der Erzeugung, brauchen aber Netze, Speicher und gesicherte Leistung für Dunkelflauten. Leider sind wir derzeit nicht in der Lage, unsere Stromnetz ausschließlich mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Hier haben wir in den letzten Jahren nicht die notwendigen Anstrengungen unternommen. Und solange wir das nicht aufgeholt haben, halte ich Atomkraftwerke für eine deutlich bessere Alternative zu Gaskraftwerken. Atomkraft liefert rund um die Uhr CO₂-armen Strom ohne Abhängigkeiten von Gaslieferungen.

Saporischschja ist vor allem ein Argument gegen Krieg. Solange Kernkraftwerke in unseren Nachbarstaaten stehen, besteht die Gefahr auch trotz des Ausstiegs.

Brennstäbe werden tatsächlich sogar noch in Deutschland produziert. Im Übrigen kann man sie auch aus Frankreich oder Kanada beziehen.

Endlagerung ist ein valider Punkt!

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:50 (vor 3 Stunden, 4 Minuten) @ Litze80

Nur dürfte es schneller und günstiger sein die Netze umzurüsten und Speicherkapazitäten aufzubauen.

Übergangskraftwerke sind doch alles nur taktische kniffe im Rückzugskampf der Verbrennerlobby bis mal wieder eine Regierung dran ist die alles kippt.
Lieber Nägel mit Köpfen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 13:37 (vor 3 Stunden, 18 Minuten) @ Pa1n

Uran könnte man zB aus Kanada beziehen. Schlau wäre es gewesen, wenn man Kernenergie als Brücke in die Zukunft nutzt. Erst Kohle/Gas weg (CO2!), danach Atomstrom. Es hätte uns gut Zeit gekauft.

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:41 (vor 3 Stunden, 13 Minuten) @ MarcBVB

Uran könnte man zB aus Kanada beziehen. Schlau wäre es gewesen, wenn man Kernenergie als Brücke in die Zukunft nutzt. Erst Kohle/Gas weg (CO2!), danach Atomstrom. Es hätte uns gut Zeit gekauft.

Ja wäre es gewesen. Aber so wie es gelaufen ist ist es auch kein Beinbruch. Diese Brücken werden ja auch oft genutzt um sich wieder zurückzuziehen. Die versuchen ja selbst jetzt Gaskraftwerke wiederzubringen.
So hat man wenigstens einen klaren cut. Und der ist bei weitem nicht so schlecht wie er von vielen gemacht wird.

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Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:49 (vor 3 Stunden, 5 Minuten) @ Weeman

So hat man wenigstens einen klaren cut. Und der ist bei weitem nicht so schlecht wie er von vielen gemacht wird.

Du findest, dass es mit unseren Gasspeichern, die immer noch nicht ausreichend für den Winter gefüllt sind, gut läuft?

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 14:02 (vor 2 Stunden, 52 Minuten) @ Litze80

So hat man wenigstens einen klaren cut. Und der ist bei weitem nicht so schlecht wie er von vielen gemacht wird.


Du findest, dass es mit unseren Gasspeichern, die immer noch nicht ausreichend für den Winter gefüllt sind, gut läuft?

Die Situation wäre ja vor 20 Jahren genau die gleiche gewesen. Auch damals wären sie nicht gefüllt gewesen weil wir quasi kein Gas selber produzieren und die aktuellen Preise massiv zu Spekulationen verleitet hätten.

Gott sei Dank sind wir nur jetzt nicht mehr so abhängig wie damals vom Gas. Immer noch abhängiger als wir es sein müssten, das liegt aber an der fossilen Lobby.

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CF, Montag, 21.09.2026, 14:06 (vor 2 Stunden, 48 Minuten) @ Weeman

So hat man wenigstens einen klaren cut. Und der ist bei weitem nicht so schlecht wie er von vielen gemacht wird.


Du findest, dass es mit unseren Gasspeichern, die immer noch nicht ausreichend für den Winter gefüllt sind, gut läuft?


Die Situation wäre ja vor 20 Jahren genau die gleiche gewesen. Auch damals wären sie nicht gefüllt gewesen weil wir quasi kein Gas selber produzieren und die aktuellen Preise massiv zu Spekulationen verleitet hätten.

Gott sei Dank sind wir nur jetzt nicht mehr so abhängig wie damals vom Gas. Immer noch abhängiger als wir es sein müssten, das liegt aber an der fossilen Lobby.

Wir leben aber gerade nicht in einer unvorbereiteten Situation. Die Füllung der Gasspeicher z.b. war/ist ein absolutes Muss in Anbetracht der politischen Umstände. Da darf man nicht mit dem Gaspreis gambeln. Das war ein absolutes nogo.

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 14:12 (vor 2 Stunden, 42 Minuten) @ CF

Wir leben aber gerade nicht in einer unvorbereiteten Situation. Die Füllung der Gasspeicher z.b. war/ist ein absolutes Muss in Anbetracht der politischen Umstände. Da darf man nicht mit dem Gaspreis gambeln. Das war ein absolutes nogo.

Ja gut. Wir leben nunmal nicht in einer Planwirtschaft.
Das Problem hier ist eher, dass der Staat den Vermietern wieder erlaubt fossile Heizungen einzubauen. Die müssen sich zwar bald an den Kosten beteiligen. Ist trotzdem eine dumme Entscheidung.
Klar. Der Wirtschaft wird man helfen müssen, weil wir auf sie angewiesen sind.
Aber die aktuelle Situation wäre für uns schon noch um einiges schlimmer, wenn wir die Veränderungen der letzten Jahre nicht gemacht hätten. Und sie wäre noch leichter, wenn wir noch mehr getan hätten.
Und Gaskraftwerke helfen überhaupt nicht.

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herrNick, Montag, 21.09.2026, 13:26 (vor 3 Stunden, 28 Minuten) @ Litze80


Inzwischen sind Energien, die in Deutschland vor Ort erzeugt werden können auch ein sicherheitspolitischer und finanzieller Faktor. Die dreht keiner ab wie russisches Gas und die schießen auch nicht preislich durch die Decke wenn es globale Krisen im nahen Osten gibt. Wie Du schreist, das Thema könnte konservativer kaum sein.


Weswegen man natürlich den (Zeitpunkt des) Ausstieg(s) aus der Atomkraft hinterfragen könnte...

Klar kann man das. Als man den Ausstieg beschlossen hat, wäre halt noch eine Menge Zeit gewesen, um stärkere Anstrengungen einer energietechnischen Neuausrichtung zu unternehmen. Die Zeit wurde leider nicht gut genutzt, im Gegenteil wurden durch Herrn Altmaier (Solar) oder durch die 10H Regelung in Bayern oder die Weigerung Stromtrassen durch Bayern zu bauen die energietechnische Neuausrichtung stellenweise aktiv zurückgeworfen. Und das eine nicht mehr zu tun und das andere zu behindern ist keine gute Kombination.

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Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:32 (vor 3 Stunden, 22 Minuten) @ herrNick


Inzwischen sind Energien, die in Deutschland vor Ort erzeugt werden können auch ein sicherheitspolitischer und finanzieller Faktor. Die dreht keiner ab wie russisches Gas und die schießen auch nicht preislich durch die Decke wenn es globale Krisen im nahen Osten gibt. Wie Du schreist, das Thema könnte konservativer kaum sein.


Weswegen man natürlich den (Zeitpunkt des) Ausstieg(s) aus der Atomkraft hinterfragen könnte...


Klar kann man das. Als man den Ausstieg beschlossen hat, wäre halt noch eine Menge Zeit gewesen, um stärkere Anstrengungen einer energietechnischen Neuausrichtung zu unternehmen. Die Zeit wurde leider nicht gut genutzt, im Gegenteil wurden durch Herrn Altmaier (Solar) oder durch die 10H Regelung in Bayern oder die Weigerung Stromtrassen durch Bayern zu bauen die energietechnische Neuausrichtung stellenweise aktiv zurückgeworfen. Und das eine nicht mehr zu tun und das andere zu behindern ist keine gute Kombination.

Nachdem diese Anstrengungen aber nicht unternommen wurden, war es schlichtweg falsch, die Atomkraftwerke abzuschalten und unsere Energieversorgung abhängig von Gaslieferungen eines Schurken wir Putins zu machen.

Die hohen Energiepreise sind im Wesentlichen auf eine verfehlte Energiepolitik zurückzuführen.

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:12 (vor 3 Stunden, 43 Minuten) @ NeusserJens

Das sehen die rechtesten Wähler der Mitte offensichtlich etwas anders.
Auch wenn ich grundsätzlich eher bei dir bin und alles eher als logisch und vernünftig einstufen würde.
Aber das ist mit Sicherheit auch bei Themen der Fall die viele linke als sehr extrem rechts einstufen würden.

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Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:05 (vor 3 Stunden, 49 Minuten) @ NeusserJens
bearbeitet von Litze80, Montag, 21.09.2026, 13:09


Wer Klimapolitik als links und nicht als konservativ bezeichnet, hat weder verstanden was linke Politik ist, noch was konservieren bedeutet. Eine Politik, die den Planeten, Gottes Schöpfung, vor den Auswirkungen der menschengemachten Klimakatastrophe bewahrt, wäre die konservativste Politik, die es nur geben könnte.

Aber nein, Klimapolitik ist ja "links" und deshalb zu verteufeln...

Stimme dir zwar vollkommen zu, jedoch wird Klimapolitik nun einmal eher von linken Parteien vorangetrieben, wieso sie irrtümlicherweise als linke Politik gilt.


... bzgl. des Mindestlohns ist noch anzumerken, dass dieser zuletzt nicht von unserer "linken" Regierung hochgesetzt wurde, sondern von der Mindestlohnkomission, die hinter den Forderungen der SPD zurückblieb.

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Ulrich, Montag, 21.09.2026, 11:05 (vor 5 Stunden, 49 Minuten) @ Scherben

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.


Das ist vielleicht der größte Erfolg der Faschos. Da stehen an der Spitze von CDU und CDU Leute wie Friedrich Merz und Markus Söder, und trotzdem gilt die Bundesregierung, die die Union anführt, als "Mitte-Links-Koalition".

Ja.
Offen Rechsradikale oder Nazis gelten nur noch als „Rechte“, Rechtskonservative werden vielfach der Mitte zugerechnet, und für diejenigen, die das tun, ist z.B. Karl-Josef Laumann ein „Linker“.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 21.09.2026, 11:02 (vor 5 Stunden, 52 Minuten) @ Scherben

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.


Das ist vielleicht der größte Erfolg der Faschos. Da stehen an der Spitze von CDU und CDU Leute wie Friedrich Merz und Markus Söder, und trotzdem gilt die Bundesregierung, die die Union anführt, als "Mitte-Links-Koalition".

Das Hauptproblem im Post des Vorredners ist doch, dass hier einfach eine These aufgestellt wird.

Beginnend mit der Agenda 2010 unter Schröder bis zu den heutigen (diskutierten und beschlossenen) Sozialreformen sehe ich wenig klassische linke Politik. Wo Sozialsysteme in früheren Zeiten Menschen aufgefangen und abgesichert haben, fallen heute immer mehr Leute unter die Armutsgrenze. Jetzt können wir die Migrationswelle von 2015 natürlich als links abstempeln. Eine entsprechende Politik (wie vielleicht von der Linken) hätte sich aber verstärkt um die Integration in der Arbeitsmarkt gekümmert, statt Migranten in Unterkünften versauern zu lassen, um eine Rückführung zu erleichtern.

Wenn 55-60 % "Mitte-Rechts" wählen, was auch immer das ist, wählen anscheinend 40-45 % linksgerichtete Parteien. Auch diese Wähler haben ein Anrecht darauf in einer repräsentativen Demokratie gehört zu werden. So funktioniert das System eben.

Die Motive, weshalb heute die AfD gewählt wird, sind oftmals klassisch sozialdemokratische, zumindest die ökomischen. Und sind doch eigentlich immer die relevanten.

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herrNick, Montag, 21.09.2026, 11:21 (vor 5 Stunden, 34 Minuten) @ guy_incognito

Jetzt können wir die Migrationswelle von 2015 natürlich als links abstempeln. Eine entsprechende Politik (wie vielleicht von der Linken) hätte sich aber verstärkt um die Integration in der Arbeitsmarkt gekümmert, statt Migranten in Unterkünften versauern zu lassen, um eine Rückführung zu erleichtern.

Migranten in den Arbeitsmarkt integrieren würde sich positiv auf die Entlastung der Sozialkassen, gesamtwirtschaftliche Situation im Land und auf die innere Sicherheit auswirken. Eigentlich alles konservative Themen. Interessieren sich die sogenannten Konservativen am Ende gar nicht für diese Themen?

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 21.09.2026, 11:31 (vor 5 Stunden, 23 Minuten) @ herrNick

Jetzt können wir die Migrationswelle von 2015 natürlich als links abstempeln. Eine entsprechende Politik (wie vielleicht von der Linken) hätte sich aber verstärkt um die Integration in der Arbeitsmarkt gekümmert, statt Migranten in Unterkünften versauern zu lassen, um eine Rückführung zu erleichtern.


Migranten in den Arbeitsmarkt integrieren würde sich positiv auf die Entlastung der Sozialkassen, gesamtwirtschaftliche Situation im Land und auf die innere Sicherheit auswirken. Eigentlich alles konservative Themen. Interessieren sich die sogenannten Konservativen am Ende gar nicht für diese Themen?

Nein, weil der Gedanke an die Rückführung wichtiger war.

Wer sich integriert, arbeitet und an der Gesellschaft teilnimmt, wird wichtig ggfs. sogar unentbehrlich.

Wir haben vieles an Potential liegen lassen und wundern uns nun über die Symptome der verfehlten Integrationspolitik.

Stattdessen wird über eine unsinnige Arbeitspflicht für Migranten diskutiert. Ich spoilere mal: die wollen alle gerne was tun, dabei aber ungern wie Abschaum behandelt werden.

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Pa1n, Montag, 21.09.2026, 13:32 (vor 3 Stunden, 22 Minuten) @ guy_incognito

Jetzt können wir die Migrationswelle von 2015 natürlich als links abstempeln. Eine entsprechende Politik (wie vielleicht von der Linken) hätte sich aber verstärkt um die Integration in der Arbeitsmarkt gekümmert, statt Migranten in Unterkünften versauern zu lassen, um eine Rückführung zu erleichtern.


Migranten in den Arbeitsmarkt integrieren würde sich positiv auf die Entlastung der Sozialkassen, gesamtwirtschaftliche Situation im Land und auf die innere Sicherheit auswirken. Eigentlich alles konservative Themen. Interessieren sich die sogenannten Konservativen am Ende gar nicht für diese Themen?


Nein, weil der Gedanke an die Rückführung wichtiger war.

Wer sich integriert, arbeitet und an der Gesellschaft teilnimmt, wird wichtig ggfs. sogar unentbehrlich.

Aber gerade die werden doch auch abgeschoben, weil man derer an ihren Arbeits-/Ausbildungsplätzen so leicht habhaft wird.

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 13:35 (vor 3 Stunden, 20 Minuten) @ Pa1n

Jetzt können wir die Migrationswelle von 2015 natürlich als links abstempeln. Eine entsprechende Politik (wie vielleicht von der Linken) hätte sich aber verstärkt um die Integration in der Arbeitsmarkt gekümmert, statt Migranten in Unterkünften versauern zu lassen, um eine Rückführung zu erleichtern.


Migranten in den Arbeitsmarkt integrieren würde sich positiv auf die Entlastung der Sozialkassen, gesamtwirtschaftliche Situation im Land und auf die innere Sicherheit auswirken. Eigentlich alles konservative Themen. Interessieren sich die sogenannten Konservativen am Ende gar nicht für diese Themen?


Nein, weil der Gedanke an die Rückführung wichtiger war.

Wer sich integriert, arbeitet und an der Gesellschaft teilnimmt, wird wichtig ggfs. sogar unentbehrlich.


Aber gerade die werden doch auch abgeschoben, weil man derer an ihren Arbeits-/Ausbildungsplätzen so leicht habhaft wird.

Eben. das ist exakt das Problem. Wir schieben ja nicht so Leute wie Anis Amri, den Attentäter vom CSD oder den staatenlosen Palästinenser ab, der das Kind von Michael Kyrath in einem Zug einfach abgeschlachtet hat. Wir wissen zT, dass da Vögel in islamistischen Kreisen unterwegs sind und machen einfach - nichts. Und wenn die Empörung laut genug ist, dann sorgen wir dafür, dass man die low hanging fruits mitnimmt. Diejenigen, die ich morgens um 4:45 einsammeln kann.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

bigfoot49, Leipzig, Montag, 21.09.2026, 12:36 (vor 4 Stunden, 18 Minuten) @ guy_incognito

Samstag großer Artikel in der LVZ:
Integrierter, jugendlicher Venezuelaner wurde abgeschoben trotz Duldung.

Vermutet wird, dass er und auch andere abgeschoben werden, weil sie einfacher aufzufinden und abzuschieben sind, als andere, und so die Statistiken aufpoliert werden können.


Sinn ergibt das nicht. Also einen integrierten, arbeitswilligen abzuschieben.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 10:53 (vor 6 Stunden, 1 Minuten) @ Scherben

Die SPD stellt doch 7/17 Ministern und es hätte ja sicher einen Einfluss auf Ausrichtung der Regierung, wenn die FDP hier 7 Leute stellen würde, oder nicht?

Und wenn du dir als Wähler halt eher Nordost der Marke CDU/CSU/FDP wünschst und dann wegen kaputter FDP und Brandmauer immer eher Nordwest kriegst, dann ist das doch auf Dauer nicht zufriedenstellend? Egal, wie stark jetzt der West-Drall genau ist, aber du willst eben auch eher in den Osten.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

amybell, Wiehl, Montag, 21.09.2026, 10:57 (vor 5 Stunden, 57 Minuten) @ Didi

Aber eine Regierung mit CDU-Kanzlerschaft (zusammen mit der SPD) wird durch die SPD doch genausowenig zu einer Mitte-links-Regierung, wie eine SPD-Kanzlerschaft (zusammen mit der CDU) durch die Mitwirkung der CDU zu einer Mitte-rechts-Regierung wird.
Die ganze Argumentation unterstellt ja, dass die CDU unter Merz Mitte-mitte wäre.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 11:02 (vor 5 Stunden, 52 Minuten) @ amybell

Wahrscheinlich hast du schon recht, ich bin da auch schlicht dann irgendwann auch zu wenig in den Details, um Merz' reines Programm sauber auf einer Achse platzieren zu können. Meine gedankliche Absprungbasis war sicher auch eher die langfristige Position der CDU, die unter Merkel ja sicherlich mit den Jahren in die Mitte gerückt ist.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

captain_gut, Rendsburg, Montag, 21.09.2026, 11:26 (vor 5 Stunden, 28 Minuten) @ Didi

Wahrscheinlich hast du schon recht, ich bin da auch schlicht dann irgendwann auch zu wenig in den Details, um Merz' reines Programm sauber auf einer Achse platzieren zu können. Meine gedankliche Absprungbasis war sicher auch eher die langfristige Position der CDU, die unter Merkel ja sicherlich mit den Jahren in die Mitte gerückt ist.

Seitdem aber schon wieder ein Stück nach rechts. Und Du unterschlägst, dass auch die SPD mindestens in dem gleichen Maße in die Mitte gerückt ist.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 10:55 (vor 5 Stunden, 59 Minuten) @ Didi

Die SPD stellt doch 7/17 Ministern und es hätte ja sicher einen Einfluss auf Ausrichtung der Regierung, wenn die FDP hier 7 Leute stellen würde, oder nicht?

Selbstverständlich.

Es ist nur absurd, dass man diese Koalition nicht als das bezeichnet, was sie de facto ist: Eine Koalition aus einer Mitte-Rechts- und einer Mitte-Links-Partei.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 11:09 (vor 5 Stunden, 45 Minuten) @ Scherben

Die SPD stellt doch 7/17 Ministern und es hätte ja sicher einen Einfluss auf Ausrichtung der Regierung, wenn die FDP hier 7 Leute stellen würde, oder nicht?


Selbstverständlich.

Es ist nur absurd, dass man diese Koalition nicht als das bezeichnet, was sie de facto ist: Eine Koalition aus einer Mitte-Rechts- und einer Mitte-Links-Partei.

Vor allem sind seit der Merz-Regierung viele "linke" SPD-Themen doch vollkommen von der Tagesordnung verschwunden

- Mindestlohn
- Vermögenssteuer
- Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel
- Startkapital für junge Menschen

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

amybell, Wiehl, Montag, 21.09.2026, 11:00 (vor 5 Stunden, 54 Minuten) @ Scherben

Ich glaube, dass die Regierung ganz bewusst als Mitte-links geframt wird. Auf diese Weise kann man eine potentielle AfD-CDU-Koalition als Mitte-rechts bezeichnen und somit als echte Option darstellen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

EloKa, Montag, 21.09.2026, 11:53 (vor 5 Stunden, 1 Minuten) @ amybell

Ich glaube, dass die Regierung ganz bewusst als Mitte-links geframt wird.

Ja, das ist das Standard-Narrativ der AfD, ganz nach alter NPD Schule.

Alles andere wird grundsätzlich immer mindestens Mitte-Links dargestellt, um sich dadurch mit den eigenen rechtsextremen Position gefühlt näher an der Mitte aufhalten zu können. Immerhin weiß man so, dass man auf die politische Meinung von Leuten nicht viel geben braucht, die zb die aktuelle Regierung als "Mitte-Links" bezeichnen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 13:52 (vor 3 Stunden, 2 Minuten) @ EloKa

Immerhin weiß man so, dass man auf die politische Meinung von Leuten nicht viel geben braucht, die zb die aktuelle Regierung als "Mitte-Links" bezeichnen.

Sowas rauszuhauen, um sich dann über die politische Spaltung zu wundern.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:57 (vor 4 Stunden, 57 Minuten) @ EloKa

Ich glaube, dass die Regierung ganz bewusst als Mitte-links geframt wird.


Ja, das ist das Standard-Narrativ der AfD, ganz nach alter NPD Schule.

Das machen doch aber nun wirklich beide Seiten. Die Linke sowieso. Hat der Chef ja letztens erst bestätigt.
Und ich hab schon viele Grünenwähler getroffen die sagen, dass Merz zu 0 Prozent wählbar ist, weil er meilenweit zu rechts ist.
Das ist ein großes Problem. Die die miteinander reden müssten sind zu bockig um es zu tun.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:10 (vor 5 Stunden, 44 Minuten) @ amybell

Ich glaube, dass die Regierung ganz bewusst als Mitte-links geframt wird.

Das denke ich auch, und das zeigt eben auch die Perfidie. Leute wie Merz und Dobrindt sind ganz offensichtlich Mitte-Rechts und waren nie was anderes, und auch Klingbeil ist übrigens nicht die Galionsfigur des linken SPD-Parteiflügels.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:20 (vor 5 Stunden, 34 Minuten) @ Scherben

Ich glaube, dass die Regierung ganz bewusst als Mitte-links geframt wird.


Das denke ich auch, und das zeigt eben auch die Perfidie. Leute wie Merz und Dobrindt sind ganz offensichtlich Mitte-Rechts und waren nie was anderes, und auch Klingbeil ist übrigens nicht die Galionsfigur des linken SPD-Parteiflügels.

Ist halt eine Frage des Standpunktes. So wie ich das mitbekomme ist ja gerade der Kritikpunkt von vielen eher rechten Unionswählern, dass die Partei über die letzten Jahr(zehnte?)e hinweg eben nicht mehr ausreichend rechts war.
Das mag sich mit dem ein oder anderem eventuell geändert haben.
Aber ich würde schon mitgehen, dass ein Mitte rechtes Profil in einer Koalition mit der SPD gar nicht zum tragen kommen kann.
Selbstverständlich ist die aktuelle Regierung auch nicht Mitte links.
Aber ich würde schon auch sagen, dass die Regierung in letzter Zeit eher linker war als das Bild an den Wahlurnen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:24 (vor 5 Stunden, 30 Minuten) @ Weeman

Selbstverständlich ist die aktuelle Regierung auch nicht Mitte links.
Aber ich würde schon auch sagen, dass die Regierung in letzter Zeit eher linker war als das Bild an den Wahlurnen.

Ich weiß gar nicht, woher man das festmachen will.

Im aktuellen Bundestag regiert die Große Koalition als Koalition einer breiten Mitte, mit ähnlich großer linker wie rechter Opposition. Dass man sich in diesem Strang noch nicht einmal auf diese m.E. eher offensichtliche Lesart einigen kann, ist schon bedenklich.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:31 (vor 5 Stunden, 24 Minuten) @ Scherben

Im aktuellen Bundestag regiert die Große Koalition als Koalition einer breiten Mitte, mit ähnlich großer linker wie rechter Opposition. Dass man sich in diesem Strang noch nicht einmal auf diese m.E. eher offensichtliche Lesart einigen kann, ist schon bedenklich.

Das liegt halt an der Politik die dabei raus kommt. Stand jetzt quasi gar nichts.
Wenn ich mir die Reaktionen der Parteien auf die Wahlen angucke bekomme ich ja schon Bauchschmerzen.
Und wie war damals der Name der Studivz-Gruppe? "Mitte mich nicht voll?" ?
Ich glaube die Lesart ist nicht wirklich ein Problem, sondern eher das sich in der Mitte um Kleinscheiß gezofft wird, nichts zählbares herauskommt und sich die davon genervten an den jeweiligen Rand zurückziehen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:33 (vor 5 Stunden, 21 Minuten) @ Weeman

Im aktuellen Bundestag regiert die Große Koalition als Koalition einer breiten Mitte, mit ähnlich großer linker wie rechter Opposition. Dass man sich in diesem Strang noch nicht einmal auf diese m.E. eher offensichtliche Lesart einigen kann, ist schon bedenklich.


Das liegt halt an der Politik die dabei raus kommt. Stand jetzt quasi gar nichts.

Ja. Aber das nichts mit Mitte-Rechts oder Mitte-Links zu tun, sondern neben der Qualität des Personals auch damit, dass wir uns gesellschaftlich(!) überhaupt nicht darauf einigen können, was eigentlich geändert werden muss und was gern so bleiben darf, wie es ist. Und natürlich daran, dass wir diese Diskussionen im Großen und Ganzen auch gar nicht führen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MDomi, Montag, 21.09.2026, 12:12 (vor 4 Stunden, 42 Minuten) @ Scherben

Das stößt mir auch auf. Als Gesellschaft sind wir uneinig und haben keine Möglichkeit das ordentlich zu klären, viele sind auch nicht in der Lage dazu.

Damals fand ich die liquid democracy der Piratenparteimd daher sehr stark. Du hast deine Stimme (innerhalb der Partei) zu jedem Thema selbst vertreten oder aber, sie in ausgewählten Themengebieten jemandem übertragen von dem du glaubtest, dass er mehr Ahnung haben.

Solche Bürgerplattformen bräuchte es doch, nur um das Thema zu klären, zu gucken was man will, für jedes einzelne Thema.

So wie es jetzt läuft werden wir von rechts und vom Kapital als Bürger zerpflückt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Nike79, Montag, 21.09.2026, 11:44 (vor 5 Stunden, 11 Minuten) @ Scherben

Im aktuellen Bundestag regiert die Große Koalition als Koalition einer breiten Mitte, mit ähnlich großer linker wie rechter Opposition. Dass man sich in diesem Strang noch nicht einmal auf diese m.E. eher offensichtliche Lesart einigen kann, ist schon bedenklich.


Das liegt halt an der Politik die dabei raus kommt. Stand jetzt quasi gar nichts.


Ja. Aber das nichts mit Mitte-Rechts oder Mitte-Links zu tun, sondern neben der Qualität des Personals auch damit, dass wir uns gesellschaftlich(!) überhaupt nicht darauf einigen können, was eigentlich geändert werden muss und was gern so bleiben darf, wie es ist. Und natürlich daran, dass wir diese Diskussionen im Großen und Ganzen auch gar nicht führen.

Wenn ein Klingbeil heute vor die Presse tritt und sagt, man müsse den Reformkurs nochmal hinterfragen, wie soll soll sich die Gesellschaft auf einen Kurs einigen?

Alles wird zerredet und torpediert um bloß nicht noch die letzten paar Prozente der Wählerschaft zu verschrecken anstatt dringende Reformen anzugehen, die über die Wahlperiode hinaus wirken.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 13:02 (vor 3 Stunden, 52 Minuten) @ Nike79

Aber genau so hat doch Manuela Schwesig ihr Resultat gesichert, oder nicht? Maximale Absetzung vom unpopulären Renten-Kompromiss aus Berlin, den ihre Partei aus mitentwickelt hat.

Beim Thema Rente ist doch irgendwie auch klar, dass man da nicht gewinnen kann. Es braucht da Anpassungen aufgrund der Lebenserwartung und das weiss man seit 25 Jahren. Trotzdem wurde es laufend aufgeschoben, weil man damit einfach ganz sicher Wähler vergrault. Das müsste man eigentlich drei Tage nach Regierungsstart durchboxen und dann 4 Jahre brillieren, um da ungeschoren davonzukommen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Ingo, Europa, Montag, 21.09.2026, 13:34 (vor 3 Stunden, 20 Minuten) @ Didi

Aber genau so hat doch Manuela Schwesig ihr Resultat gesichert, oder nicht? Maximale Absetzung vom unpopulären Renten-Kompromiss aus Berlin, den ihre Partei aus mitentwickelt hat.

Beim Thema Rente ist doch irgendwie auch klar, dass man da nicht gewinnen kann. Es braucht da Anpassungen aufgrund der Lebenserwartung und das weiss man seit 25 Jahren. Trotzdem wurde es laufend aufgeschoben, weil man damit einfach ganz sicher Wähler vergrault. Das müsste man eigentlich drei Tage nach Regierungsstart durchboxen und dann 4 Jahre brillieren, um da ungeschoren davonzukommen.

Ich denke, hier liegt ein großer Denkfehler.
Dass Reformen nötig sind, weiß doch jeder, zumindest beim Thema der Rente ist die sich aufdrängende Logik dazu wirklich augenscheinlich. Das Offensichtliche wird aber nicht einmal angesprochen im Wahlkampf. Vergrault hat man nach und nach trotzdem viele Wähler.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Nike79, Montag, 21.09.2026, 14:07 (vor 2 Stunden, 47 Minuten) @ Ingo

Aber genau so hat doch Manuela Schwesig ihr Resultat gesichert, oder nicht? Maximale Absetzung vom unpopulären Renten-Kompromiss aus Berlin, den ihre Partei aus mitentwickelt hat.

Beim Thema Rente ist doch irgendwie auch klar, dass man da nicht gewinnen kann. Es braucht da Anpassungen aufgrund der Lebenserwartung und das weiss man seit 25 Jahren. Trotzdem wurde es laufend aufgeschoben, weil man damit einfach ganz sicher Wähler vergrault. Das müsste man eigentlich drei Tage nach Regierungsstart durchboxen und dann 4 Jahre brillieren, um da ungeschoren davonzukommen.


Ich denke, hier liegt ein großer Denkfehler.
Dass Reformen nötig sind, weiß doch jeder, zumindest beim Thema der Rente ist die sich aufdrängende Logik dazu wirklich augenscheinlich. Das Offensichtliche wird aber nicht einmal angesprochen im Wahlkampf. Vergrault hat man nach und nach trotzdem viele Wähler.

*Jeder* weiß es vermutlich nicht. Oder man geht nur soweit mit, wie es einen persönlich nicht betrifft. Aber gerade die SPD macht den Eindruck jede unpopuläre Maßnahme aufweichen zu wollen aus Angst vor den Wählern.

Ich lebe doch lieber mit zumutbaren Einschnitten im hier und heute, wo es vielen Leuten noch sehr gut geht als sehenden Auges die Problemberge an die nächste Generation weiter zu schieben. Das gilt bei Rente ebenso wie beim Klima, Verteidigung oder der Migration.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:37 (vor 5 Stunden, 17 Minuten) @ Scherben

Ja. Aber das nichts mit Mitte-Rechts oder Mitte-Links zu tun, sondern neben der Qualität des Personals auch damit, dass wir uns gesellschaftlich(!) überhaupt nicht darauf einigen können, was eigentlich geändert werden muss und was gern so bleiben darf, wie es ist. Und natürlich daran, dass wir diese Diskussionen im Großen und Ganzen auch gar nicht führen.

Da habe ich tatsächlich bei beiden Punkten eine andere Meinung. Gesellschaftlich war man sich glaube ich nie wirklich einig was gemacht werden muss.
Und Diskussionen werden ausreichend geführt. Meiner Meinung nach nur im falschen Kreis und gegen die falschen Leute.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:42 (vor 5 Stunden, 12 Minuten) @ Weeman

Ja. Aber das nichts mit Mitte-Rechts oder Mitte-Links zu tun, sondern neben der Qualität des Personals auch damit, dass wir uns gesellschaftlich(!) überhaupt nicht darauf einigen können, was eigentlich geändert werden muss und was gern so bleiben darf, wie es ist. Und natürlich daran, dass wir diese Diskussionen im Großen und Ganzen auch gar nicht führen.


Da habe ich tatsächlich bei beiden Punkten eine andere Meinung. Gesellschaftlich war man sich glaube ich nie wirklich einig was gemacht werden muss.

Das überrascht mich jetzt wirklich. Was müsste denn Deiner Meinung gemacht werden, wofür es gesellschaftlich eine klare Mehrheit gibt?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MDomi, Montag, 21.09.2026, 12:14 (vor 4 Stunden, 40 Minuten) @ Scherben

Das fiele mir nur eine Sache ein, die eine große Mehrheit will: Merz weg. Was ja kein "Thema" ist, wie du es sicher meinst.

Angst hätte ich dann vor der schnellen Neuwahl.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:52 (vor 5 Stunden, 2 Minuten) @ Scherben

Das überrascht mich jetzt wirklich. Was müsste denn Deiner Meinung gemacht werden, wofür es gesellschaftlich eine klare Mehrheit gibt?

Da hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich glaube nicht, dass es die wirklich gibt. Ich glaube aber auch nicht, dass es die jemals wirklich gab. Nur waren die Zeiten in der Vergangenheit grundsätzlich "langsamer" und weniger aufgeregt.
Aber ich glaube auch nicht, dass es möglich ist diese Einigkeit hinzubekommen.
Wenn ich alleine sehe, wie große Teile der Grünen und Union sich gegenseitig als unwählbar bezeichnen, lässt mich das zumindest stark daran zweifeln.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

herrNick, Montag, 21.09.2026, 11:59 (vor 4 Stunden, 55 Minuten) @ Weeman

Das überrascht mich jetzt wirklich. Was müsste denn Deiner Meinung gemacht werden, wofür es gesellschaftlich eine klare Mehrheit gibt?


Da hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich glaube nicht, dass es die wirklich gibt. Ich glaube aber auch nicht, dass es die jemals wirklich gab. Nur waren die Zeiten in der Vergangenheit grundsätzlich "langsamer" und weniger aufgeregt.
Aber ich glaube auch nicht, dass es möglich ist diese Einigkeit hinzubekommen.
Wenn ich alleine sehe, wie große Teile der Grünen und Union sich gegenseitig als unwählbar bezeichnen, lässt mich das zumindest stark daran zweifeln.

Ja, das ist seit Jahren aus meiner Sicht ein großer Fehler der demokratischen Parteien. Diese müssen ein klares Bekenntnis abgeben, dass Koalitionen zwischen den demokratischen Parteien immer möglich sind und dabei natürlich Kompromisse geschlossen werden, die dann aber schon im Sinne der Wählerschaft ist. Diese unsäglichen Grenzen, die willkürlich zwischen den demokratischen Parteien geschlossen werden, sind mMn ein Segen für die AfD.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 12:45 (vor 4 Stunden, 9 Minuten) @ herrNick


Ja, das ist seit Jahren aus meiner Sicht ein großer Fehler der demokratischen Parteien. Diese müssen ein klares Bekenntnis abgeben, dass Koalitionen zwischen den demokratischen Parteien immer möglich sind und dabei natürlich Kompromisse geschlossen werden, die dann aber schon im Sinne der Wählerschaft ist. Diese unsäglichen Grenzen, die willkürlich zwischen den demokratischen Parteien geschlossen werden, sind mMn ein Segen für die AfD.

Ich glaube eher, dass es besser wäre, wenn sich die demokratischen Parteien wieder mehr voneinander abgrenzen würden, so dass der politische Diskurs zwischen den demokratischen Parteien untereinander und nicht zwischen den demokratischen Parteien auf der einen Seite und der AfD auf der anderen Seite abspielt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 11:08 (vor 5 Stunden, 46 Minuten) @ amybell

Ich glaube, dass die Regierung ganz bewusst als Mitte-links geframt wird. Auf diese Weise kann man eine potentielle AfD-CDU-Koalition als Mitte-rechts bezeichnen und somit als echte Option darstellen.

Kurze Antwort: Ja.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 10:36 (vor 6 Stunden, 18 Minuten) @ Davja89

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.

Die Brandmauer ist doch perfekt fürs Linke Lager (Inbesondere SPD und Grüne).
Man ist zwar inzwischen nur noch bei 10 bis 15% angekommen jeweils, kann die Union aber nach jeder Wahl ziemlich simpel in eine Koalition pressen, sie hat ja schlicht keine Alternative.

Ich vermute es wird oft unteschätzt wie tief die Abscheu in manchen Milieus ist gegen Grüne und SPD.
Diese Wähler gehen der Union am rechten Rand massenweise von der Fahne weil sie wissen selbst mit 40% Union wird es wieder fette Zugeständnisse für SPD und/oder Grüne geben.

Kenn selber diverse Kollegen die aus diesen Gründen inzwischen von CDU Wählern zu AfD Wählern geworden sind.

Am Ende wird die Union zwischen einer +30% AfD und dem Linken Spektrum zerieben werden. Ist ja vielen Konservativen Parteien in Europa passiert.

Am Ende passiert im Rechten/Konservativen Lager das was auch schon im Linken Lager passiert ist: eine große Volkspartei splittert sich auf.

Wo 1970 nur die SPD stand mit 45% stehen 2026 eben SPD, Linke und Grüne.
Wo 2015 die Union stand mit 40% werden 2030 vermutlich Union und AfD stehen.

Vermutlich wird es irgendwann noch einen Richtungskampf in der AfD geben, wo ich das Potenzial sehe das eine weitere rechte Partei entstehen könnte.

Danke! So sehe ich das auch. Und Lars Klingbeil hat mit seinem Statement gestern wieder einen Prozentpunkt bei der AfD drauf gepackt. Grüne und SPD haben die Brandmauer genutzt um die CDU an sich zu binden und auch mit ihren 10-15% Ihre Politik durchzusetzen, weil es für die CDU keine Alternative gibt. Sie haben die CDU zermürbt und die AfD erstarken lassen und kommen auch nach den letzten Wahlen anscheinend nicht zur Vernunft.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Kashmir, Montag, 21.09.2026, 16:05 (vor 49 Minuten) @ Professor Bienlein

Das ist ein entscheidender Punkt.
Aktuell wählen oft 55 bis 60% Mitte-Rechts.
Bekommen aber ständig eine Mitte-Links Koalition.

Die Brandmauer ist doch perfekt fürs Linke Lager (Inbesondere SPD und Grüne).
Man ist zwar inzwischen nur noch bei 10 bis 15% angekommen jeweils, kann die Union aber nach jeder Wahl ziemlich simpel in eine Koalition pressen, sie hat ja schlicht keine Alternative.

Ich vermute es wird oft unteschätzt wie tief die Abscheu in manchen Milieus ist gegen Grüne und SPD.
Diese Wähler gehen der Union am rechten Rand massenweise von der Fahne weil sie wissen selbst mit 40% Union wird es wieder fette Zugeständnisse für SPD und/oder Grüne geben.

Kenn selber diverse Kollegen die aus diesen Gründen inzwischen von CDU Wählern zu AfD Wählern geworden sind.

Am Ende wird die Union zwischen einer +30% AfD und dem Linken Spektrum zerieben werden. Ist ja vielen Konservativen Parteien in Europa passiert.

Am Ende passiert im Rechten/Konservativen Lager das was auch schon im Linken Lager passiert ist: eine große Volkspartei splittert sich auf.

Wo 1970 nur die SPD stand mit 45% stehen 2026 eben SPD, Linke und Grüne.
Wo 2015 die Union stand mit 40% werden 2030 vermutlich Union und AfD stehen.

Vermutlich wird es irgendwann noch einen Richtungskampf in der AfD geben, wo ich das Potenzial sehe das eine weitere rechte Partei entstehen könnte.


Danke! So sehe ich das auch. Und Lars Klingbeil hat mit seinem Statement gestern wieder einen Prozentpunkt bei der AfD drauf gepackt. Grüne und SPD haben die Brandmauer genutzt um die CDU an sich zu binden und auch mit ihren 10-15% Ihre Politik durchzusetzen, weil es für die CDU keine Alternative gibt. Sie haben die CDU zermürbt und die AfD erstarken lassen und kommen auch nach den letzten Wahlen anscheinend nicht zur Vernunft.

Schuld sind natürlich wie immer SPD, Grüne und Linke und nicht die CDU/CSU selbst. Nichts Neues aus der konservativen Traumwelt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

tim86, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 10:50 (vor 6 Stunden, 4 Minuten) @ Professor Bienlein
bearbeitet von tim86, Montag, 21.09.2026, 10:55

Das können SPD und Grüne aber gar nicht alleine entscheiden, sondern die Union ist diejenige, die über die Brandmauer entscheidet.

Und da gibt es bei der Union eben trotz Überschneidungen, unter anderem bei der Wirtschaftspolitik, insbesondere in der Außenpolitik fundamentale Unterschiede zur AfD. Zudem gibt es offen rassistische und rechtsradikale Spitzenpolitiker in der AfD, die dazu führen, dass die AfD für die Union nicht als Koalitionspartner infrage kommt. Und es würde die Union zerreißen, sollte es zu einer solchen Koalition kommen.

Das Gleiche hatten wir auch 2005 und 2013 im linken Lager. Damals gab es eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag, wobei die Linkspartei für SPD und Grüne nicht als Koalitionspartner infrage kam. Das führte zur Großen Koalition, bei der die Union der SPD ebenfalls Kompromisse abgerungen hat. Am Ende sind es ein Koalitionen, die der SPD zu konservativ und der Union zu sozialdemokratisch sind.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:27 (vor 5 Stunden, 27 Minuten) @ tim86

Das können SPD und Grüne aber gar nicht alleine entscheiden, sondern die Union ist diejenige, die über die Brandmauer entscheidet.

Ja aber wir wissen trotzdem alle, dass sie eine Entscheidung der Union dazu natürlich sehr eigennützig nutzen würden. Was die Union sich natürlich aber auch selbst zuzuschreiben hat.

Und es würde die Union zerreißen, sollte es zu einer solchen Koalition kommen.

Wenn man sich die Ergebnisse anschaut hat es die Wählerschaft doch schon längst zerrissen.

Das Gleiche hatten wir auch 2005 und 2013 im linken Lager. Damals gab es eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag, wobei die Linkspartei für SPD und Grüne nicht als Koalitionspartner infrage kam. Das führte zur Großen Koalition, bei der die Union der SPD ebenfalls Kompromisse abgerungen hat. Am Ende sind es ein Koalitionen, die der SPD zu konservativ und der Union zu sozialdemokratisch sind.

Jau.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:31 (vor 5 Stunden, 23 Minuten) @ Weeman

Und es würde die Union zerreißen, sollte es zu einer solchen Koalition kommen.


Wenn man sich die Ergebnisse anschaut hat es die Wählerschaft doch schon längst zerrissen.

Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt haben zusammen ca. 3 Mio. Einwohner, und bereits das Berliner Ergebnis der CDU ist im Großen und Ganzen auf dem Niveau der letzten 20 Jahre.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:35 (vor 5 Stunden, 19 Minuten) @ Scherben

Anfang des Jahrhunderts haben CDU und SPD bundesweit zusammen bei über 60 bis teilweise 77% gelegen.
In aktuellen Sonntagsfragen liegen sie zusammen bei 35%.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:41 (vor 5 Stunden, 13 Minuten) @ Weeman

Anfang des Jahrhunderts haben CDU und SPD bundesweit zusammen bei über 60 bis teilweise 77% gelegen.
In aktuellen Sonntagsfragen liegen sie zusammen bei 35%.

Absolut, aber das sind Umfragen. Ich halte nicht für zielführend, ausgehend von einzelnen Wahrergebnissen (zumal im bundesdeutschen Osten, wo die Verankerung der CDU nun einmal eine strukturell andere ist als im Westen) darauf zu schließen, dass eine Wählerschaft insgesamt eine derartige Zerrissenheit bereits spürt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 11:47 (vor 5 Stunden, 7 Minuten) @ Scherben

Absolut, aber das sind Umfragen. Ich halte nicht für zielführend, ausgehend von einzelnen Wahrergebnissen (zumal im bundesdeutschen Osten, wo die Verankerung der CDU nun einmal eine strukturell andere ist als im Westen) darauf zu schließen, dass eine Wählerschaft insgesamt eine derartige Zerrissenheit bereits spürt.

Ne. Die 60-77% waren tatsächlich Wahlergebnisse.
Sie haben teilweise 50% ihrer Wähler verloren. Die Wählerschaften sind zerrissen. Das ist schon längst passiert. Ist doch vollkommen egal ob der klägliche Rest das spürt oder nicht.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

herrNick, Montag, 21.09.2026, 11:30 (vor 5 Stunden, 24 Minuten) @ Weeman

Das können SPD und Grüne aber gar nicht alleine entscheiden, sondern die Union ist diejenige, die über die Brandmauer entscheidet.


Ja aber wir wissen trotzdem alle, dass sie eine Entscheidung der Union dazu natürlich sehr eigennützig nutzen würden. Was die Union sich natürlich aber auch selbst zuzuschreiben hat.

Und es würde die Union zerreißen, sollte es zu einer solchen Koalition kommen.


Wenn man sich die Ergebnisse anschaut hat es die Wählerschaft doch schon längst zerrissen.

Das Gleiche hatten wir auch 2005 und 2013 im linken Lager. Damals gab es eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag, wobei die Linkspartei für SPD und Grüne nicht als Koalitionspartner infrage kam. Das führte zur Großen Koalition, bei der die Union der SPD ebenfalls Kompromisse abgerungen hat. Am Ende sind es ein Koalitionen, die der SPD zu konservativ und der Union zu sozialdemokratisch sind.


Jau.

Die Brandmauer ist halt auch für große Teile der Unionswähler eine wichtige Botschaft. Wenn ich an einer Regierung interessiert bin, die auf dem Boden der demokratischen Grundordnung steht und ich mir da mit einem Kreuz bei der Union nicht mehr sicher sein kann, dann schaue ich mich im demokratischen Spektrum nach Alternativen um.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 21.09.2026, 10:46 (vor 6 Stunden, 8 Minuten) @ Professor Bienlein

Danke! So sehe ich das auch. Und Lars Klingbeil hat mit seinem Statement gestern wieder einen Prozentpunkt bei der AfD drauf gepackt. Grüne und SPD haben die Brandmauer genutzt um die CDU an sich zu binden und auch mit ihren 10-15% Ihre Politik durchzusetzen, weil es für die CDU keine Alternative gibt. Sie haben die CDU zermürbt und die AfD erstarken lassen und kommen auch nach den letzten Wahlen anscheinend nicht zur Vernunft.

Bei aller Liebe, aber was hat die Union 25 Jahre lang mit der SPD und ihrem Umgang mit der Linken/ PDS betrieben?

Damals hat sich die SPD selbst zerrieben und viele Wähler verloren. Die Restbestände heißen heute Bas und Klingbeil.

Erinnert sich noch jemand an Andrea Ypsilanti? Was haben Roland Koch und die BILD damals gegen die Frau gehetzt, wobei sie eigentlich für eine recht klassische Sozialdemokratie alter Schule stand und mit der Linken einiges hätte umsetzen können.

Nicht, dass ich die Linke von damals verharmlosen möchte. Da waren schon damals in Westdeutschland einige sehr fragwürdige Personen dabei.

Ich bin mir trotzdem sicher, dass RRG recht geräuschlos regiert hätte.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 10:40 (vor 6 Stunden, 14 Minuten) @ Professor Bienlein

Welche krassen SPD oder Grünen Positionen wurdenn denn so umgesetzt?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Floatdownstream, Lünen, Montag, 21.09.2026, 10:43 (vor 6 Stunden, 11 Minuten) @ CedricVanDerGun

Vielleicht liegt ja das eigentliche Problem, darin , dass eigentlich gar nichts (vernünftiges) umgesetzt wird, sondern alles nur zerquatscht und totgeredet, ohne dass sich irgendetwas tut.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 11:12 (vor 5 Stunden, 42 Minuten) @ Floatdownstream

Vielleicht liegt ja das eigentliche Problem, darin , dass eigentlich gar nichts (vernünftiges) umgesetzt wird, sondern alles nur zerquatscht und totgeredet, ohne dass sich irgendetwas tut.

Das geschieht vor allem von außen.

Wer beim Brötchen holen regelmäßig einen Blick auf die obere Hälfte der Bild-Titelseite wirft, der weiß, ich meine.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 11:16 (vor 5 Stunden, 38 Minuten) @ Ulrich

Vielleicht liegt ja das eigentliche Problem, darin , dass eigentlich gar nichts (vernünftiges) umgesetzt wird, sondern alles nur zerquatscht und totgeredet, ohne dass sich irgendetwas tut.


Das geschieht vor allem von außen.

Wer beim Brötchen holen regelmäßig einen Blick auf die obere Hälfte der Bild-Titelseite wirft, der weiß, ich meine.

Oder der Blick auf die Kasse und 5-6 Euro für 10 Brötchen ist dann doch etwas wirkungsmächtiger, als der Blick auf eine Bild-Titelseite :-)

MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 11:24 (vor 5 Stunden, 30 Minuten) @ Phil

Schnapper bei euch, günstigste bei mir ums Eck sind 3,50€ für 5 Stück. Wenn man nicht zu Lidl woll

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 11:27 (vor 5 Stunden, 27 Minuten) @ CedricVanDerGun

Schnapper bei euch, günstigste bei mir ums Eck sind 3,50€ für 5 Stück. Wenn man nicht zu Lidl woll

Wenn ich beim Bäcker um die Ecke die Brötchen kaufe, dann bezahle ich eben auch die Belegschaft mit, die mittlerweile ja auch halbwegs ordentlich bezahlt wird. Insofern sehe ich da das Problem nicht so recht, denn wer diese Preise bezahlen kann, sollte das ggf. allein aus sozialen Gründen auch tun. Wer das nicht bezahlen kann, findet im Supermarkt deutlich günstigere Alternativen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 11:52 (vor 5 Stunden, 2 Minuten) @ Scherben

Schnapper bei euch, günstigste bei mir ums Eck sind 3,50€ für 5 Stück. Wenn man nicht zu Lidl woll


Wenn ich beim Bäcker um die Ecke die Brötchen kaufe, dann bezahle ich eben auch die Belegschaft mit, die mittlerweile ja auch halbwegs ordentlich bezahlt wird. Insofern sehe ich da das Problem nicht so recht, denn wer diese Preise bezahlen kann, sollte das ggf. allein aus sozialen Gründen auch tun. Wer das nicht bezahlen kann, findet im Supermarkt deutlich günstigere Alternativen.

Auch diese Brötchen sind halt teurer geworden. Ich halte das schon für einen zentralen Punkt bei der Unzufriedenheit in weiten Teilen der Gesellschaft. Da hilft es auch nichts, wenn Einkommensstarke Personen wie du oder ich das nicht zwingend als das Problem wahrhaben wollen.


MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 12:31 (vor 4 Stunden, 23 Minuten) @ Phil

Schnapper bei euch, günstigste bei mir ums Eck sind 3,50€ für 5 Stück. Wenn man nicht zu Lidl woll


Wenn ich beim Bäcker um die Ecke die Brötchen kaufe, dann bezahle ich eben auch die Belegschaft mit, die mittlerweile ja auch halbwegs ordentlich bezahlt wird. Insofern sehe ich da das Problem nicht so recht, denn wer diese Preise bezahlen kann, sollte das ggf. allein aus sozialen Gründen auch tun. Wer das nicht bezahlen kann, findet im Supermarkt deutlich günstigere Alternativen.


Auch diese Brötchen sind halt teurer geworden. Ich halte das schon für einen zentralen Punkt bei der Unzufriedenheit in weiten Teilen der Gesellschaft. Da hilft es auch nichts, wenn Einkommensstarke Personen wie du oder ich das nicht zwingend als das Problem wahrhaben wollen.

Es mag sein, dass ich grundsätzlich etwas verpasst habe, aber steigen nicht seit ca. drei Jahren die Reallöhne? Das mag in einzelnen Segmenten (Spritkosten sicher aktuell als krassestes Beispiel) zu punktuell anderen Wahrnehmungen führen, und vielleicht ist das auch bei Brötchen so, aber durch die Bank ist das Problem doch nicht mehr so krass wie vor einigen Jahren.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 12:58 (vor 3 Stunden, 56 Minuten) @ Scherben
bearbeitet von Phil, Montag, 21.09.2026, 13:04

Es mag sein, dass ich grundsätzlich etwas verpasst habe, aber steigen nicht seit ca. drei Jahren die Reallöhne? Das mag in einzelnen Segmenten (Spritkosten sicher aktuell als krassestes Beispiel) zu punktuell anderen Wahrnehmungen führen, und vielleicht ist das auch bei Brötchen so, aber durch die Bank ist das Problem doch nicht mehr so krass wie vor einigen Jahren.

Also als Basis dann halt mal den "Starpunkt" für diese Frage sollte man wohl eher 2021 wählen. Ob da ein Plus steht unterm dem Strich, vermag ich aber nun aus dem Kopf nicht zu beantworten.

Zumal das Preisniveau ja auch jedenfalls bei wirklich relevanten Gütern eher hoch blieb.

Ich kann dir z.B. auch nicht sagen, wie nun Faktoren wie z.B. höhere Grundsteuern da berücksichtigt werden. Sowieso einbeziehen müsste man dann zu erwartende steigende Belastungen; sei es nun dass Krankenkassenbeiträge teils (wenn man z.B. freiwillig gesetzlich versichert ist) erheblich steigen werden 2027 oder so ein Thema wie Zinssätze für Kredite, die nun reihenweise auslaufen werden. Von den Energiekosten (oder Netzentgelten), die nun kommen werden, nicht zu reden. Natürlich kann man immer sagen, dass die Menschen das alles selbst ja in der Hand haben und sich entsprechend anpassen müssten. Aber am Ende, so meine Einschätzung ist der Warenkorb ggü 2021 leerer. Und diese nicht nur gefühlt.


https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-kaufkraft-konsumverzicht-und-misstrauen-77676.htm

MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 13:22 (vor 3 Stunden, 33 Minuten) @ Phil

Ich will die Relevanz der gefühlten Wahrheiten auch gar nicht bestreiten.

Gefunden habe ich eine Zusammenfassung, wonach seit 2019 die Reallöhne um 0,6% gestiegen seien.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-08/realloehne-deutschland-nominalloehne-mindestlohn-kaufkraft-gxe

Die Frage ist natürlich, was dies dann konkret für die Einkaufskörbe bedeutet, und vermutlich sind manche besser gefüllt und manche schlechter. Was man daraus aber sicher nicht machen kann, und so wird die Diskussion leider häufig geführt, sind durch die Bank schlechtere Bedingungen für alle.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 14:25 (vor 2 Stunden, 29 Minuten) @ Scherben

Ich will die Relevanz der gefühlten Wahrheiten auch gar nicht bestreiten.

Gefunden habe ich eine Zusammenfassung, wonach seit 2019 die Reallöhne um 0,6% gestiegen seien.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-08/realloehne-deutschland-nominalloehne-mindestlohn-kaufkraft-gxe

Die Frage ist natürlich, was dies dann konkret für die Einkaufskörbe bedeutet, und vermutlich sind manche besser gefüllt und manche schlechter. Was man daraus aber sicher nicht machen kann, und so wird die Diskussion leider häufig geführt, sind durch die Bank schlechtere Bedingungen für alle.

Durch die Bank war auch erst einmal keine Rede von. Es wählen ja auch nicht alle die AfD.

Aber diese ganzen allgemeinen Kaufkraftvergleiche etc. sind ja ohnehin immer schwierig. Es hilft mir halt auch nur bedingt etwas, wenn dann TV Geräte doch wieder billiger sind um Vergleich mit meinem Reallohn, der Einkauf von Lebensmitteln aber halt deutlich teurer. Oder meinetwegen

MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 13:19 (vor 3 Stunden, 35 Minuten) @ Phil

Es mag sein, dass ich grundsätzlich etwas verpasst habe, aber steigen nicht seit ca. drei Jahren die Reallöhne? Das mag in einzelnen Segmenten (Spritkosten sicher aktuell als krassestes Beispiel) zu punktuell anderen Wahrnehmungen führen, und vielleicht ist das auch bei Brötchen so, aber durch die Bank ist das Problem doch nicht mehr so krass wie vor einigen Jahren.


Also als Basis dann halt mal den "Starpunkt" für diese Frage sollte man wohl eher 2021 wählen. Ob da ein Plus steht unterm dem Strich, vermag ich aber nun aus dem Kopf nicht zu beantworten.

Zumal das Preisniveau ja auch jedenfalls bei wirklich relevanten Gütern eher hoch blieb.

Ich kann dir z.B. auch nicht sagen, wie nun Faktoren wie z.B. höhere Grundsteuern da berücksichtigt werden. Sowieso einbeziehen müsste man dann zu erwartende steigende Belastungen; sei es nun dass Krankenkassenbeiträge teils (wenn man z.B. freiwillig gesetzlich versichert ist) erheblich steigen werden 2027 oder so ein Thema wie Zinssätze für Kredite, die nun reihenweise auslaufen werden. Von den Energiekosten (oder Netzentgelten), die nun kommen werden, nicht zu reden. Natürlich kann man immer sagen, dass die Menschen das alles selbst ja in der Hand haben und sich entsprechend anpassen müssten. Aber am Ende, so meine Einschätzung ist der Warenkorb ggü 2021 leerer. Und diese nicht nur gefühlt.


https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-kaufkraft-konsumverzicht-und-misstrauen-77676.htm

MFG
Phil

Diese Diskussion hatten wir vor einigen Tagen schon einmal. Die Herleitung der Reallöhne ist unzureichend und irreführend und wird der Lebensrealität in keinster Weise gerecht. Wie du schon richtig sagst, ist das Leben insbesondere in den letzten 5 Jahren signifikant teurer geworden in dem Sinne, dass die Entwicklung der Ausgaben die der Einnahmen merklich übersteigt. Miete, Anschaffung und Unterhalt eines Autos, Energiepreise, Versicherungen, etc. unterliegen einer enormen Preisentwicklung, der man sich nicht so einfach entziehen kann wie der Entscheidung, ob ich Brötchen beim Bäcker oder beim Aldi kaufe.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 13:24 (vor 3 Stunden, 30 Minuten) @ CF

Diese Diskussion hatten wir vor einigen Tagen schon einmal. Die Herleitung der Reallöhne ist unzureichend und irreführend und wird der Lebensrealität in keinster Weise gerecht. Wie du schon richtig sagst, ist das Leben insbesondere in den letzten 5 Jahren signifikant teurer geworden in dem Sinne, dass die Entwicklung der Ausgaben die der Einnahmen merklich übersteigt. Miete, Anschaffung und Unterhalt eines Autos, Energiepreise, Versicherungen, etc. unterliegen einer enormen Preisentwicklung, der man sich nicht so einfach entziehen kann wie der Entscheidung, ob ich Brötchen beim Bäcker oder beim Aldi kaufe.

Es ist halt tricky. In diesen Statistiken sind ja auch die Menschen drin, der gar nicht zur Miete wohnen und/oder auch gar kein Auto bewegen. Da steigen dann "nur" die Energiepreise für Strom und Heizung, und die kann man ggf. ganz gut über den gestiegenen Lohn ausgleichen. Wir sind nun einmal ein recht diverses Land.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 13:39 (vor 3 Stunden, 15 Minuten) @ Scherben

Diese Diskussion hatten wir vor einigen Tagen schon einmal. Die Herleitung der Reallöhne ist unzureichend und irreführend und wird der Lebensrealität in keinster Weise gerecht. Wie du schon richtig sagst, ist das Leben insbesondere in den letzten 5 Jahren signifikant teurer geworden in dem Sinne, dass die Entwicklung der Ausgaben die der Einnahmen merklich übersteigt. Miete, Anschaffung und Unterhalt eines Autos, Energiepreise, Versicherungen, etc. unterliegen einer enormen Preisentwicklung, der man sich nicht so einfach entziehen kann wie der Entscheidung, ob ich Brötchen beim Bäcker oder beim Aldi kaufe.


Es ist halt tricky. In diesen Statistiken sind ja auch die Menschen drin, der gar nicht zur Miete wohnen und/oder auch gar kein Auto bewegen. Da steigen dann "nur" die Energiepreise für Strom und Heizung, und die kann man ggf. ganz gut über den gestiegenen Lohn ausgleichen. Wir sind nun einmal ein recht diverses Land.

EU-weit leben in Deutschland mit Abstand mehr Menschen zur Miete als irgendwo anders. Das macht das ganze "Miete-Thema" relevanter als anderswo. Und wenn du wie in einem anderen post feststellst, dass die Reallöhne (eine virtuelle, durchschnittliche realitätsferne Größe) seit 2019(!) um sagenhafte 0,6%(!) gestiegen seien, dann ist das doch schonmal ein kräftiges Statement zur aktuellen Situation, denn diese Zahl ist u.a. deshalb überhaupt positiv, weil die untersten Einkommensgruppen durch den Mindestlohn überproportional profitieren sowie die obersten Einkommensgruppen. Die große Mitte allerdings freut sich maximal über ne schwarze Null - wenn überhaupt. Von den letzten 3-5 Jahren mal ganz abgesehen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 13:51 (vor 3 Stunden, 3 Minuten) @ CF

Diese Diskussion hatten wir vor einigen Tagen schon einmal. Die Herleitung der Reallöhne ist unzureichend und irreführend und wird der Lebensrealität in keinster Weise gerecht. Wie du schon richtig sagst, ist das Leben insbesondere in den letzten 5 Jahren signifikant teurer geworden in dem Sinne, dass die Entwicklung der Ausgaben die der Einnahmen merklich übersteigt. Miete, Anschaffung und Unterhalt eines Autos, Energiepreise, Versicherungen, etc. unterliegen einer enormen Preisentwicklung, der man sich nicht so einfach entziehen kann wie der Entscheidung, ob ich Brötchen beim Bäcker oder beim Aldi kaufe.


Es ist halt tricky. In diesen Statistiken sind ja auch die Menschen drin, der gar nicht zur Miete wohnen und/oder auch gar kein Auto bewegen. Da steigen dann "nur" die Energiepreise für Strom und Heizung, und die kann man ggf. ganz gut über den gestiegenen Lohn ausgleichen. Wir sind nun einmal ein recht diverses Land.


EU-weit leben in Deutschland mit Abstand mehr Menschen zur Miete als irgendwo anders. Das macht das ganze "Miete-Thema" relevanter als anderswo. Und wenn du wie in einem anderen post feststellst, dass die Reallöhne (eine virtuelle, durchschnittliche realitätsferne Größe) seit 2019(!) um sagenhafte 0,6%(!) gestiegen seien, dann ist das doch schonmal ein kräftiges Statement zur aktuellen Situation, denn diese Zahl ist u.a. deshalb überhaupt positiv, weil die untersten Einkommensgruppen durch den Mindestlohn überproportional profitieren sowie die obersten Einkommensgruppen. Die große Mitte allerdings freut sich maximal über ne schwarze Null - wenn überhaupt. Von den letzten 3-5 Jahren mal ganz abgesehen.

Ich glaube, Du verstehst mich falsch.

Von mir aus wollte ich nicht das Thema platzieren, dass sich die Reallöhne fantastisch entwickelt hätten, weil wir jetzt wieder das Niveau von 2019 erreicht haben. Ich habe bloß auf das Statement reagiert, wonach die Brötchen teurer geworden seien, denn das allein ist nicht der springende Punkt. Inflation und Lohnentwicklung muss man immer gemeinsam betrachten, und zumindest im statistischen Mittel sind wir halt wieder in etwa da, wo wir vor Corona waren. For what it's worth.

Dass man diese Zahlen dann natürlich in Relation dazu setzen muss, wer überhaupt wie stark von den gestiegenen Löhnen profitiert, ist völlig klar. (So einfach scheint mir die Rechnung aber nun auch nicht zu sein, denn z.B. den Mindestlohn gibt es nun bereits seit 2015, und der wird da kaum der treibende Faktor für die Entwicklung der letzten Jahre sein.) Ich halte nur die Erzählung für falsch, es hätte sich insgesamt die Situation für alle verschlechtert. Und die wird erzählt. Gern und viel und gern auch von Leuten meiner Gehaltsklasse.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 14:00 (vor 2 Stunden, 54 Minuten) @ Scherben

Diese Diskussion hatten wir vor einigen Tagen schon einmal. Die Herleitung der Reallöhne ist unzureichend und irreführend und wird der Lebensrealität in keinster Weise gerecht. Wie du schon richtig sagst, ist das Leben insbesondere in den letzten 5 Jahren signifikant teurer geworden in dem Sinne, dass die Entwicklung der Ausgaben die der Einnahmen merklich übersteigt. Miete, Anschaffung und Unterhalt eines Autos, Energiepreise, Versicherungen, etc. unterliegen einer enormen Preisentwicklung, der man sich nicht so einfach entziehen kann wie der Entscheidung, ob ich Brötchen beim Bäcker oder beim Aldi kaufe.


Es ist halt tricky. In diesen Statistiken sind ja auch die Menschen drin, der gar nicht zur Miete wohnen und/oder auch gar kein Auto bewegen. Da steigen dann "nur" die Energiepreise für Strom und Heizung, und die kann man ggf. ganz gut über den gestiegenen Lohn ausgleichen. Wir sind nun einmal ein recht diverses Land.


EU-weit leben in Deutschland mit Abstand mehr Menschen zur Miete als irgendwo anders. Das macht das ganze "Miete-Thema" relevanter als anderswo. Und wenn du wie in einem anderen post feststellst, dass die Reallöhne (eine virtuelle, durchschnittliche realitätsferne Größe) seit 2019(!) um sagenhafte 0,6%(!) gestiegen seien, dann ist das doch schonmal ein kräftiges Statement zur aktuellen Situation, denn diese Zahl ist u.a. deshalb überhaupt positiv, weil die untersten Einkommensgruppen durch den Mindestlohn überproportional profitieren sowie die obersten Einkommensgruppen. Die große Mitte allerdings freut sich maximal über ne schwarze Null - wenn überhaupt. Von den letzten 3-5 Jahren mal ganz abgesehen.


Ich glaube, Du verstehst mich falsch.

Von mir aus wollte ich nicht das Thema platzieren, dass sich die Reallöhne fantastisch entwickelt hätten, weil wir jetzt wieder das Niveau von 2019 erreicht haben. Ich habe bloß auf das Statement reagiert, wonach die Brötchen teurer geworden seien, denn das allein ist nicht der springende Punkt. Inflation und Lohnentwicklung muss man immer gemeinsam betrachten, und zumindest im statistischen Mittel sind wir halt wieder in etwa da, wo wir vor Corona waren. For what it's worth.

Dass man diese Zahlen dann natürlich in Relation dazu setzen muss, wer überhaupt wie stark von den gestiegenen Löhnen profitiert, ist völlig klar. (So einfach scheint mir die Rechnung aber nun auch nicht zu sein, denn z.B. den Mindestlohn gibt es nun bereits seit 2015, und der wird da kaum der treibende Faktor für die Entwicklung der letzten Jahre sein.) Ich halte nur die Erzählung für falsch, es hätte sich insgesamt die Situation für alle verschlechtert. Und die wird erzählt. Gern und viel und gern auch von Leuten meiner Gehaltsklasse.

Für alle würde ich persönlich nie sagen, aber es gibt genügend Menschen, die sich durch das "für alle" angesprochen fühlen. Wenn ich für mich spreche, dann stelle ich fest, dass mir vor 20 Jahren die Anschaffung eines neuen Autos für eine 4köpfige Familie keine großen Kopfschmerzen bereitet hätte. Selbst vor 10 Jahren noch nicht. Heute ist es viel schwieriger und ich komme um das Thema Leasing bzw. Finanzierung nicht herum. Das (als 1 Beispiel) kombiniert mit der globalen Gesamtsituation kann unmöglich eine heitere Grundstimmung im Alltag zur Folge haben.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 14:23 (vor 2 Stunden, 31 Minuten) @ CF

Für alle würde ich persönlich nie sagen, aber es gibt genügend Menschen, die sich durch das "für alle" angesprochen fühlen. Wenn ich für mich spreche, dann stelle ich fest, dass mir vor 20 Jahren die Anschaffung eines neuen Autos für eine 4köpfige Familie keine großen Kopfschmerzen bereitet hätte. Selbst vor 10 Jahren noch nicht. Heute ist es viel schwieriger und ich komme um das Thema Leasing bzw. Finanzierung nicht herum. Das (als 1 Beispiel) kombiniert mit der globalen Gesamtsituation kann unmöglich eine heitere Grundstimmung im Alltag zur Folge haben.

Klar. Und ich wohne in der Stadt, hatte nie ein Auto, werde mir nie eins kaufen, und ich schaue grundsätzlich achselzuckend auf die Spritpreise. Aber ich will da ja gar nicht stehen bleiben. Mir sind natürlich die Belastungen klar, denen Leute ausgesetzt sind, die aufs Auto angewiesen sind. Umso wichtiger scheint mir zu sein, dass wir Anstrengungen unternehmen, um uns langfristig von den Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen, und ich wäre auch bereit, dafür höhere Steuern zu zahlen. Bei mir ist ja offensichtlich noch Luft im System.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 14:42 (vor 2 Stunden, 12 Minuten) @ Scherben

Für alle würde ich persönlich nie sagen, aber es gibt genügend Menschen, die sich durch das "für alle" angesprochen fühlen. Wenn ich für mich spreche, dann stelle ich fest, dass mir vor 20 Jahren die Anschaffung eines neuen Autos für eine 4köpfige Familie keine großen Kopfschmerzen bereitet hätte. Selbst vor 10 Jahren noch nicht. Heute ist es viel schwieriger und ich komme um das Thema Leasing bzw. Finanzierung nicht herum. Das (als 1 Beispiel) kombiniert mit der globalen Gesamtsituation kann unmöglich eine heitere Grundstimmung im Alltag zur Folge haben.


Klar. Und ich wohne in der Stadt, hatte nie ein Auto, werde mir nie eins kaufen, und ich schaue grundsätzlich achselzuckend auf die Spritpreise. Aber ich will da ja gar nicht stehen bleiben. Mir sind natürlich die Belastungen klar, denen Leute ausgesetzt sind, die aufs Auto angewiesen sind. Umso wichtiger scheint mir zu sein, dass wir Anstrengungen unternehmen, um uns langfristig von den Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen, und ich wäre auch bereit, dafür höhere Steuern zu zahlen. Bei mir ist ja offensichtlich noch Luft im System.

Du bist vor allem aber ein Akademiker mit dem allerhöchsten Bildungsabschluss und Teil des allerobersten Regals des Bildungsbürgertums. Nicht, dass das schlimm wäre, ich zähle wohl auch zu diesem von mir zunehmend stark verachteten Milieu (wobei ich nicht promoviert bin), aber, fair enough, hat unser Leben sehr sehr wenig mit dem Leben des Durchschnittsbürger Max Mustermann mit einem Bruttomedian von 59k zu tun.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 16:22 (vor 32 Minuten) @ FourrierTrans

Für alle würde ich persönlich nie sagen, aber es gibt genügend Menschen, die sich durch das "für alle" angesprochen fühlen. Wenn ich für mich spreche, dann stelle ich fest, dass mir vor 20 Jahren die Anschaffung eines neuen Autos für eine 4köpfige Familie keine großen Kopfschmerzen bereitet hätte. Selbst vor 10 Jahren noch nicht. Heute ist es viel schwieriger und ich komme um das Thema Leasing bzw. Finanzierung nicht herum. Das (als 1 Beispiel) kombiniert mit der globalen Gesamtsituation kann unmöglich eine heitere Grundstimmung im Alltag zur Folge haben.


Klar. Und ich wohne in der Stadt, hatte nie ein Auto, werde mir nie eins kaufen, und ich schaue grundsätzlich achselzuckend auf die Spritpreise. Aber ich will da ja gar nicht stehen bleiben. Mir sind natürlich die Belastungen klar, denen Leute ausgesetzt sind, die aufs Auto angewiesen sind. Umso wichtiger scheint mir zu sein, dass wir Anstrengungen unternehmen, um uns langfristig von den Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen, und ich wäre auch bereit, dafür höhere Steuern zu zahlen. Bei mir ist ja offensichtlich noch Luft im System.


Du bist vor allem aber ein Akademiker mit dem allerhöchsten Bildungsabschluss und Teil des allerobersten Regals des Bildungsbürgertums. Nicht, dass das schlimm wäre, ich zähle wohl auch zu diesem von mir zunehmend stark verachteten Milieu (wobei ich nicht promoviert bin), aber, fair enough, hat unser Leben sehr sehr wenig mit dem Leben des Durchschnittsbürger Max Mustermann mit einem Bruttomedian von 59k zu tun.

Wieso genau sollen mir deshalb die Belastungen nicht klar sein?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 16:26 (vor 28 Minuten) @ Scherben

Für alle würde ich persönlich nie sagen, aber es gibt genügend Menschen, die sich durch das "für alle" angesprochen fühlen. Wenn ich für mich spreche, dann stelle ich fest, dass mir vor 20 Jahren die Anschaffung eines neuen Autos für eine 4köpfige Familie keine großen Kopfschmerzen bereitet hätte. Selbst vor 10 Jahren noch nicht. Heute ist es viel schwieriger und ich komme um das Thema Leasing bzw. Finanzierung nicht herum. Das (als 1 Beispiel) kombiniert mit der globalen Gesamtsituation kann unmöglich eine heitere Grundstimmung im Alltag zur Folge haben.


Klar. Und ich wohne in der Stadt, hatte nie ein Auto, werde mir nie eins kaufen, und ich schaue grundsätzlich achselzuckend auf die Spritpreise. Aber ich will da ja gar nicht stehen bleiben. Mir sind natürlich die Belastungen klar, denen Leute ausgesetzt sind, die aufs Auto angewiesen sind. Umso wichtiger scheint mir zu sein, dass wir Anstrengungen unternehmen, um uns langfristig von den Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen, und ich wäre auch bereit, dafür höhere Steuern zu zahlen. Bei mir ist ja offensichtlich noch Luft im System.


Du bist vor allem aber ein Akademiker mit dem allerhöchsten Bildungsabschluss und Teil des allerobersten Regals des Bildungsbürgertums. Nicht, dass das schlimm wäre, ich zähle wohl auch zu diesem von mir zunehmend stark verachteten Milieu (wobei ich nicht promoviert bin), aber, fair enough, hat unser Leben sehr sehr wenig mit dem Leben des Durchschnittsbürger Max Mustermann mit einem Bruttomedian von 59k zu tun.


Wieso genau sollen mir deshalb die Belastungen nicht klar sein?

Weil wir beide morgen kein Problem damit hätten, eine neue Wohnung zu finden, wenn wir uns von unserer Frau trennen würden. Das ist bei vielen anderen nicht der Fall. Ich habe inzwischen fast täglich Anfragen für die Wohnungszuweisung, was vor 10 Jahren absoluter Orchideen-Bereich war.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 16:29 (vor 25 Minuten) @ MarcBVB

Für alle würde ich persönlich nie sagen, aber es gibt genügend Menschen, die sich durch das "für alle" angesprochen fühlen. Wenn ich für mich spreche, dann stelle ich fest, dass mir vor 20 Jahren die Anschaffung eines neuen Autos für eine 4köpfige Familie keine großen Kopfschmerzen bereitet hätte. Selbst vor 10 Jahren noch nicht. Heute ist es viel schwieriger und ich komme um das Thema Leasing bzw. Finanzierung nicht herum. Das (als 1 Beispiel) kombiniert mit der globalen Gesamtsituation kann unmöglich eine heitere Grundstimmung im Alltag zur Folge haben.


Klar. Und ich wohne in der Stadt, hatte nie ein Auto, werde mir nie eins kaufen, und ich schaue grundsätzlich achselzuckend auf die Spritpreise. Aber ich will da ja gar nicht stehen bleiben. Mir sind natürlich die Belastungen klar, denen Leute ausgesetzt sind, die aufs Auto angewiesen sind. Umso wichtiger scheint mir zu sein, dass wir Anstrengungen unternehmen, um uns langfristig von den Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen, und ich wäre auch bereit, dafür höhere Steuern zu zahlen. Bei mir ist ja offensichtlich noch Luft im System.


Du bist vor allem aber ein Akademiker mit dem allerhöchsten Bildungsabschluss und Teil des allerobersten Regals des Bildungsbürgertums. Nicht, dass das schlimm wäre, ich zähle wohl auch zu diesem von mir zunehmend stark verachteten Milieu (wobei ich nicht promoviert bin), aber, fair enough, hat unser Leben sehr sehr wenig mit dem Leben des Durchschnittsbürger Max Mustermann mit einem Bruttomedian von 59k zu tun.


Wieso genau sollen mir deshalb die Belastungen nicht klar sein?


Weil wir beide morgen kein Problem damit hätten, eine neue Wohnung zu finden, wenn wir uns von unserer Frau trennen würden. Das ist bei vielen anderen nicht der Fall. Ich habe inzwischen fast täglich Anfragen für die Wohnungszuweisung, was vor 10 Jahren absoluter Orchideen-Bereich war.

Und ich kann das nicht rationalisieren, mit Kindheitserfahrungen vergleichen, ...?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 14:38 (vor 2 Stunden, 16 Minuten) @ Scherben

Für alle würde ich persönlich nie sagen, aber es gibt genügend Menschen, die sich durch das "für alle" angesprochen fühlen. Wenn ich für mich spreche, dann stelle ich fest, dass mir vor 20 Jahren die Anschaffung eines neuen Autos für eine 4köpfige Familie keine großen Kopfschmerzen bereitet hätte. Selbst vor 10 Jahren noch nicht. Heute ist es viel schwieriger und ich komme um das Thema Leasing bzw. Finanzierung nicht herum. Das (als 1 Beispiel) kombiniert mit der globalen Gesamtsituation kann unmöglich eine heitere Grundstimmung im Alltag zur Folge haben.


Klar. Und ich wohne in der Stadt, hatte nie ein Auto, werde mir nie eins kaufen, und ich schaue grundsätzlich achselzuckend auf die Spritpreise. Aber ich will da ja gar nicht stehen bleiben. Mir sind natürlich die Belastungen klar, denen Leute ausgesetzt sind, die aufs Auto angewiesen sind. Umso wichtiger scheint mir zu sein, dass wir Anstrengungen unternehmen, um uns langfristig von den Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen, und ich wäre auch bereit, dafür höhere Steuern zu zahlen. Bei mir ist ja offensichtlich noch Luft im System.

Gerade bei dem Thema könnte man relativ einfach Druck vom System nehmen. Überall da, wo Homeoffice möglich ist, sollte man dies gesetzlich erlauben. Das hat während Corona geklappt und mir fällt kein Grund ein, warum das jetzt nicht auch klappen sollte. Aber gut, wenn man eine Bundesregierung hat, die glaubt, dass die Menschen faul sind, kann man das wohl vergessen...

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 15:41 (vor 1 Stunden, 13 Minuten) @ Alones

Überall da, wo Homeoffice möglich ist, sollte man dies gesetzlich erlauben. Das hat während Corona geklappt und mir fällt kein Grund ein, warum das jetzt nicht auch klappen sollte.

Gerne. Dann muss man aber auch grundsätzlich erlauben, dass die Arbeitnehmer komplett überprüft werden dürfen. Bei Leuten aus dem ö.D. eventuell sogar müssen. Ansonsten geht das in die Hose.

Geklappt hat das während Corona nur bedingt. Gab aber ja auch weniger zu tun.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 13:27 (vor 3 Stunden, 27 Minuten) @ Scherben
bearbeitet von Weeman, Montag, 21.09.2026, 13:31

Da müsste man dann tatsächlich sich angucken, wer genau denn die AfD wählt. Wenn das hauptsächlich zur Miete wohnende Leute sind die nicht oder nicht im öffentlichen Dienst tätig sind, dann dürften die definitiv weniger haben.

Dieses "es geht allen schlechter" ist natürlich Populismus. Gefühlt vielleicht zutreffend aber mit Sicherheit nicht faktisch für alle. Aber ich glaube doch, dass die letzten Jahre für sehr viele beispiellos schlecht gelaufen sind.

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Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 21.09.2026, 12:37 (vor 4 Stunden, 17 Minuten) @ Scherben

Es mag sein, dass ich grundsätzlich etwas verpasst habe, aber steigen nicht seit ca. drei Jahren die Reallöhne? Das mag in einzelnen Segmenten (Spritkosten sicher aktuell als krassestes Beispiel) zu punktuell anderen Wahrnehmungen führen, und vielleicht ist das auch bei Brötchen so, aber durch die Bank ist das Problem doch nicht mehr so krass wie vor einigen Jahren.

Ist in den letzten Jahren glaube ich etwas komplizierter.
Da hat ja der öffentliche Dienst regelmäßig Sonderzahlungen erhalten. Die meisten AG wollten/konnten sich das eher nicht leisten.
Und ohne diese sähe es da schon anders aus. Also ist schon ein immenser Unterschied wo man arbeitet.

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Elmar, Montag, 21.09.2026, 11:48 (vor 5 Stunden, 6 Minuten) @ Scherben

Wenn ich beim Bäcker um die Ecke die Brötchen kaufe, dann bezahle ich eben auch die Belegschaft mit, die mittlerweile ja auch halbwegs ordentlich bezahlt wird. Insofern sehe ich da das Problem nicht so recht, denn wer diese Preise bezahlen kann, sollte das ggf. allein aus sozialen Gründen auch tun. Wer das nicht bezahlen kann, findet im Supermarkt deutlich günstigere Alternativen.

Wundert mich auch regelmäßig im Bekannten- und Kollegenkreis. Die meisten verdienen überdurchschnittlich, regen sich aber auf, wenn das Brötchen 35ct kostet oder der Haarschnitt 20EUR. Bäcker und Friseurin können doch gefälligst für den Mindestlohn arbeiten.

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Floatdownstream, Lünen, Montag, 21.09.2026, 11:20 (vor 5 Stunden, 34 Minuten) @ Phil

Habe inzwischen die Lidl-Brötchen für 19 Cent entdeckt. Schmecken auch. :-)

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Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 10:51 (vor 6 Stunden, 3 Minuten) @ Floatdownstream

Vielleicht liegt ja das eigentliche Problem, darin , dass eigentlich gar nichts (vernünftiges) umgesetzt wird, sondern alles nur zerquatscht und totgeredet, ohne dass sich irgendetwas tut.

Tja, in einer Demokratie dürfen viele mitreden, auch die Wähler, das ist oft hinderlich, wenn dann auch noch die Umfragewerte sinken, nimmt man schnell wieder von Abstand, obwohl man es doch gerade erst beschlossen hat. In einer Autokratie oder Diktatur wird einfach gemacht, ist für die Oberen einfacher.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 10:50 (vor 6 Stunden, 4 Minuten) @ Floatdownstream

Vielleicht liegt ja das eigentliche Problem, darin , dass eigentlich gar nichts (vernünftiges) umgesetzt wird, sondern alles nur zerquatscht und totgeredet, ohne dass sich irgendetwas tut.

Wir müssten uns ja erstmal darauf einigen, was getan werden muss. Während ich mich für eine Steuerpolitik einsetze, die endlich mal auch den Superreichen ans Portemonnaie geht und auch meinen Geldbeutel etwas stärker belastet, um damit die längst überfälligen Investitionen in eine klimaneutrale Wirtschaft zu finanzieren, gibt es Leute, die völlig andere politische Interessen haben und am liebsten einfach so weitermachen würden wie immer schon. Wir müssen endlich anfangen, darüber zu streiten, was eigentlich wirklich von Grund auf verändert werden muss und was im Großen und Ganzen weiter funktionieren kann.

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Elmar, Montag, 21.09.2026, 11:14 (vor 5 Stunden, 40 Minuten) @ Scherben

Das ist der Ansatz, den wir viel zu selten anstreben.
Es gibt Säulen der Politik (Bildung, Wirtschaft, Rüstung, Verkehr...) und die müssten viel klarer diskutiert und viel deutlicher eingeordnet werden.

Beispiele
Es gibt gute Gründe, die gegen Erbschafts- und Vermögenssteuer sprechen, aber für mich überwiegen die gesellschaftlichen Vorteile deutlich.
Verstaatlichung von Wohnungsbaukonzernen halte ich für nachteilig, auch wenn es Gründe dafür gibt.
Die Vereinheitlichung von GKV und PKV sowie Pensionskassen sähe ich wiederum als gerechter an.
Frühkindliche Förderung müsste für mich viel restriktiver sein, damit Kinder ähnliche Startchancen haben.
Erneuerbare, Stromnetz und Speichertechnologie sollten noch stärker gefördert werden....

Aber leider ist vielen Menschen, insbesondere Männern, wichtiger, dass sie stolz sein können (auf was auch immer) und sich "besonders" fühlen dürfen (,weswegen auch immer).

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Phil, Montag, 21.09.2026, 11:02 (vor 5 Stunden, 52 Minuten) @ Scherben

Wir müssten uns ja erstmal darauf einigen, was getan werden muss. Während ich mich für eine Steuerpolitik einsetze, die endlich mal auch den Superreichen ans Portemonnaie geht und auch meinen Geldbeutel etwas stärker belastet, um damit die längst überfälligen Investitionen in eine klimaneutrale Wirtschaft zu finanzieren, gibt es Leute, die völlig andere politische Interessen haben und am liebsten einfach so weitermachen würden wie immer schon. Wir müssen endlich anfangen, darüber zu streiten, was eigentlich wirklich von Grund auf verändert werden muss und was im Großen und Ganzen weiter funktionieren kann.

Ich hingegen sage, dass der Staat mehr als genug Geld zur Verfügung hat und auch schon sehr viel von diesem in die klimaneutralität gesteckt hat. Ebenso wie eben "Superreiche" (und ja, schon da wird man sich vermutlich nie einig, wer das dann überhaupt ist und wie man das so ausrechnet) das auch als Direktinvestitionen auch schon taten. und ich sehe auch nicht, dass der Staat als "Steuerungsinstanz" dann wirklich funktioniert. Und ich arbeite ja sogar für ihn :-)

Und schon würden sogar wir zwei, im Zweifel sogar unterm dem Dach ein und derselben Partei, uns schwer tun eine Einigung zu finden. Obwohl das Ziel vielleicht sogar schon recht identisch wäre.


MFG
Phil

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 21.09.2026, 09:56 (vor 6 Stunden, 58 Minuten) @ Didi

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.

Aktuell würde so eine Koalition nie und nimmer zustande kommen, da die AfD selbst einen Rückzieher machen dürfte.

Viele der Angebote, wie gestern von Frau von Strolch, sind doch vergiftet mit dem Ziel, weitere Nägel in den Sarg der Union zu hauen.

Das führt dann zu recht grotesken Aussagen wie gestern am späteren Abend vom Spitzenkandidaten in MeckPomm, dass er selbstverständlich allen anderen Parteien Angebote machen möchte. Wen genau meint er damit: SPD, Linke oder Grüne?

In Sachsen-Anhalt wird viel geredet, am Ende wird es zu keiner Zusammenarbeit zwischen AfD und BSW kommen. Das hat mehrere Gründe: die Putinknechte sind erwiesenermaßen Spinner, aber eben weit davon entfernt irgendein völkisches Gedankengut zu unterstützen. Im Bereich Bildung, auf Landesebene ja nicht ganz unwichtig, stehen sich beide Parteien diametral gegenüber. Das BSW befürwortet Inklusion & gemeinsames, langes Lernen, die AfD eine völkische und leistungsbezogene frühzeitige Trennung.

Der andere Punkt ist das Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu den Altparteien. Man möchte eigentlich keine Zusammenarbeit mit anderen, da dann Kompromisse eingegangen werden müssten. Das führt dann in SA dazu, dass man sich mit vergifteten unseriösen Angeboten gegenseitig übertrumpft.

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Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 09:33 (vor 7 Stunden, 21 Minuten) @ Didi

Vielleicht ist Politik für viele Wähler einfach zu komplex und zu wenig greifbar geworden. In meiner Wahrnehmung waren "früher" Wirtschaft und Arbeitsplätze die zentralen Themen.

Jetzt kommen dazu Klimawandel, eine weltpolitisch unsichere Lage bis hin zur Kriegsgefahr, Migrationsbewegungen, KI und gesellschaftliche Themen wie Gendern und Geschlechtsidentitäten. Die Parteien der Mitte und des linken Spektrums besetzen diese Themengebiete mit unterschiedlichen Positionen (auch wenn das immer verneint wird).

Vielleicht ist da für viele Wähler eine Partei der Extreme, die verkündet "wollen wir alles nicht, wir machen weiter wie früher" wegen ihrer Einfachheit interessant. Man muss da nicht viel abwägen, welcher Themenschwerpunkt einem jetzt wichtiger ist und sich Gedanken über Vorgänge machen, die man eigentlich gar nicht versteht.

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Phil, Montag, 21.09.2026, 09:43 (vor 7 Stunden, 11 Minuten) @ Sascha

Vielleicht ist Politik für viele Wähler einfach zu komplex und zu wenig greifbar geworden. In meiner Wahrnehmung waren "früher" Wirtschaft und Arbeitsplätze die zentralen Themen.

Jetzt kommen dazu Klimawandel, eine weltpolitisch unsichere Lage bis hin zur Kriegsgefahr, Migrationsbewegungen, KI und gesellschaftliche Themen wie Gendern und Geschlechtsidentitäten. Die Parteien der Mitte und des linken Spektrums besetzen diese Themengebiete mit unterschiedlichen Positionen (auch wenn das immer verneint wird).

Vielleicht ist da für viele Wähler eine Partei der Extreme, die verkündet "wollen wir alles nicht, wir machen weiter wie früher" wegen ihrer Einfachheit interessant. Man muss da nicht viel abwägen, welcher Themenschwerpunkt einem jetzt wichtiger ist und sich Gedanken über Vorgänge machen, die man eigentlich gar nicht versteht.

Also dass die Welt früher einfacher oder geordneter war, ist aber auch eher nicht zutreffend. Zu meinen Lebzeiten gab es die RAF, Oktoberfestattentat, Tschernobyl, saurer Regen und Smog (weil Umweltschutz noch in den Kinderschuhen), Kalter krieg, Zusammenbruch dessen, Wiedervereinigung, Transformation der Industrienation Deutschland (gerade im Ruhrgebiet ja) Golfkrieg, Jugoslawien und erste "Asylkrise" + Änderung Grundgesetz deswegen, Rechtsextreme Anschläge und Terror in den 90igern, dann 9/11, Mega Wirtschaftskrise in Deutschland und daraus resultierend Agenda 2010. Und klar, die Digitaliserung kam in dieser Zeit. Ich wuchs ja quasi noch analog auf. Und vermutlich habe ich noch ne Menge Zeug vergessen.

Also dass das alles irgendwie einfacher oder weniger komplex war... Ich weiß nicht.


MFG
Phil

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Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 10:22 (vor 6 Stunden, 32 Minuten) @ Phil

Aber selbst der Kalte Krieg war doch im Grunde einfacher, weil es ein klarer Ost (Böse) gegen West (Gut)- Konflikt war.

Jetzt hast du auf Seiten der Guten eine USA, die unter Trump eher zu den Bösen zählt, China, die den westlichen Wohlstand ermöglichen etc.

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Phil, Montag, 21.09.2026, 10:50 (vor 6 Stunden, 4 Minuten) @ Sascha

Aber selbst der Kalte Krieg war doch im Grunde einfacher, weil es ein klarer Ost (Böse) gegen West (Gut)- Konflikt war.

Jetzt hast du auf Seiten der Guten eine USA, die unter Trump eher zu den Bösen zählt, China, die den westlichen Wohlstand ermöglichen etc.

Mal davon ab, dass das damals ja gesellschaftliche so klar auch nicht verteilt war in Gut und Böse (es gab ja druchaus große relevante Gruppen, die natürlich in den USA und in der Westbindung große Fehler sahen), endete diese Ordnung dann ja nun auch schon vor über 35 Jahren. Und jedenfalls von meinem Geburtstag an lag der zweit Weltkrieg dann näher, als von heute aus betrachtet der Fall des "eisernen Vorhangs".

Und die Welt, die dann von mir aus seit 1990 Einzug hielt, nun als geordneter oder einfacher zu bezeichnen, kann ich einfach nicht wirklich unterschreiben. Es ist eher ein Zeitzeichen, dass ein enormer Alarmismus herrscht. Zunehmend angereichert mit Destruktivismus und immer häufiger ja eher mit apokalyptischen Elementen. Alles wird als "schlimm wie noch nie" dargestellt und klar, sehr viele Leute springen dann auf irgendeinen Zug auf, der ihnen verspricht, dann doch noch irgnedwie die "Rettung" (oder gar Erlösung) parat zu haben. Es hat fast schon religiöse Züge, je mehr ich darüber nachdenke :-) Allen gemein ist; sie glauben wirklich, dass nur SIE es können und den wahren Glauben vertreten.

MFG
Phil

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bastlke, Kempten, Montag, 21.09.2026, 10:19 (vor 6 Stunden, 35 Minuten) @ Phil

Vielleicht ist Politik für viele Wähler einfach zu komplex und zu wenig greifbar geworden. In meiner Wahrnehmung waren "früher" Wirtschaft und Arbeitsplätze die zentralen Themen.

Jetzt kommen dazu Klimawandel, eine weltpolitisch unsichere Lage bis hin zur Kriegsgefahr, Migrationsbewegungen, KI und gesellschaftliche Themen wie Gendern und Geschlechtsidentitäten. Die Parteien der Mitte und des linken Spektrums besetzen diese Themengebiete mit unterschiedlichen Positionen (auch wenn das immer verneint wird).

Vielleicht ist da für viele Wähler eine Partei der Extreme, die verkündet "wollen wir alles nicht, wir machen weiter wie früher" wegen ihrer Einfachheit interessant. Man muss da nicht viel abwägen, welcher Themenschwerpunkt einem jetzt wichtiger ist und sich Gedanken über Vorgänge machen, die man eigentlich gar nicht versteht.


Also dass die Welt früher einfacher oder geordneter war, ist aber auch eher nicht zutreffend. Zu meinen Lebzeiten gab es die RAF, Oktoberfestattentat, Tschernobyl, saurer Regen und Smog (weil Umweltschutz noch in den Kinderschuhen), Kalter krieg, Zusammenbruch dessen, Wiedervereinigung, Transformation der Industrienation Deutschland (gerade im Ruhrgebiet ja) Golfkrieg, Jugoslawien und erste "Asylkrise" + Änderung Grundgesetz deswegen, Rechtsextreme Anschläge und Terror in den 90igern, dann 9/11, Mega Wirtschaftskrise in Deutschland und daraus resultierend Agenda 2010. Und klar, die Digitaliserung kam in dieser Zeit. Ich wuchs ja quasi noch analog auf. Und vermutlich habe ich noch ne Menge Zeug vergessen.

Also dass das alles irgendwie einfacher oder weniger komplex war... Ich weiß nicht.


MFG
Phil

Ich glaube auch nicht, dass das damalige Weltgeschehen einfacher war - nur war nicht jeder jeder Schritt von jedem Akteuer jederzeit offengelegt, so wie es heute der Fall ist.

Das Rad dreht sich meiner Meinung nach einfach schneller, was viele überfordert. Hatte man früher die Tagesschau/Radio Zeitung als Infomationswquelle , so kommt heute das Internet, Social Media usw. mit dazu.

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Ulrich, Montag, 21.09.2026, 10:07 (vor 6 Stunden, 47 Minuten) @ Phil

Vielleicht ist Politik für viele Wähler einfach zu komplex und zu wenig greifbar geworden. In meiner Wahrnehmung waren "früher" Wirtschaft und Arbeitsplätze die zentralen Themen.

Jetzt kommen dazu Klimawandel, eine weltpolitisch unsichere Lage bis hin zur Kriegsgefahr, Migrationsbewegungen, KI und gesellschaftliche Themen wie Gendern und Geschlechtsidentitäten. Die Parteien der Mitte und des linken Spektrums besetzen diese Themengebiete mit unterschiedlichen Positionen (auch wenn das immer verneint wird).

Vielleicht ist da für viele Wähler eine Partei der Extreme, die verkündet "wollen wir alles nicht, wir machen weiter wie früher" wegen ihrer Einfachheit interessant. Man muss da nicht viel abwägen, welcher Themenschwerpunkt einem jetzt wichtiger ist und sich Gedanken über Vorgänge machen, die man eigentlich gar nicht versteht.


Also dass die Welt früher einfacher oder geordneter war, ist aber auch eher nicht zutreffend. Zu meinen Lebzeiten gab es die RAF, Oktoberfestattentat, Tschernobyl, saurer Regen und Smog (weil Umweltschutz noch in den Kinderschuhen), Kalter krieg, Zusammenbruch dessen, Wiedervereinigung, Transformation der Industrienation Deutschland (gerade im Ruhrgebiet ja) Golfkrieg, Jugoslawien und erste "Asylkrise" + Änderung Grundgesetz deswegen, Rechtsextreme Anschläge und Terror in den 90igern, dann 9/11, Mega Wirtschaftskrise in Deutschland und daraus resultierend Agenda 2010. Und klar, die Digitaliserung kam in dieser Zeit. Ich wuchs ja quasi noch analog auf. Und vermutlich habe ich noch ne Menge Zeug vergessen.

Also dass das alles irgendwie einfacher oder weniger komplex war... Ich weiß nicht.

Die Frage ist nicht, wie sah die Vergangenheit tatsächlich aus, sondern wie glaubt man, dass sie ausgesehen hat? Und da wollen viele zurück in eine Vergangenheit, die es so nie gegeben hat.

Beispiel war die AfD Sachsen-Anhalt. Da hatte sich Ulrich Siegmund kurzfristig darauf festgelegt, dass es doch in den Neunzigern deutlich besser gewesen sei als heute. Daraufhin hat man ihn darauf hingewiesen, dass in den Neunzigern die Arbeitslosenquote doppelt so hoch war wie heute, und dies ohne die verdeckte Arbeitslosigkeit durch ABM, etc. mit zu berücksichtigen. Auch die Kriminalitätsrate war deutlich höher als heute. Siegmund hat sich zunächst mit angeblich verfälschten Statistiken herauszureden versucht, aber seitdem ist er jede Antwort auf die Frage, wann es denn besser als heute gewesen sei, schuldig geblieben.

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nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 10:13 (vor 6 Stunden, 41 Minuten) @ Ulrich

Hast du es jemals erlebt, dass man von einer der unseriösen Trauergestalten der AfD schon einmal eine Antwort bekommen hat, wenn man mal wieder deren Unsinn widerlegt hat?

Chrupalla ist da allerdings eher unschuldig. Der versteht das einfach alles nicht.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 09:55 (vor 6 Stunden, 59 Minuten) @ Phil

Vielleicht ist Politik für viele Wähler einfach zu komplex und zu wenig greifbar geworden. In meiner Wahrnehmung waren "früher" Wirtschaft und Arbeitsplätze die zentralen Themen.

Jetzt kommen dazu Klimawandel, eine weltpolitisch unsichere Lage bis hin zur Kriegsgefahr, Migrationsbewegungen, KI und gesellschaftliche Themen wie Gendern und Geschlechtsidentitäten. Die Parteien der Mitte und des linken Spektrums besetzen diese Themengebiete mit unterschiedlichen Positionen (auch wenn das immer verneint wird).

Vielleicht ist da für viele Wähler eine Partei der Extreme, die verkündet "wollen wir alles nicht, wir machen weiter wie früher" wegen ihrer Einfachheit interessant. Man muss da nicht viel abwägen, welcher Themenschwerpunkt einem jetzt wichtiger ist und sich Gedanken über Vorgänge machen, die man eigentlich gar nicht versteht.


Also dass die Welt früher einfacher oder geordneter war, ist aber auch eher nicht zutreffend. Zu meinen Lebzeiten gab es die RAF, Oktoberfestattentat, Tschernobyl, saurer Regen und Smog (weil Umweltschutz noch in den Kinderschuhen), Kalter krieg, Zusammenbruch dessen, Wiedervereinigung, Transformation der Industrienation Deutschland (gerade im Ruhrgebiet ja) Golfkrieg, Jugoslawien und erste "Asylkrise" + Änderung Grundgesetz deswegen, Rechtsextreme Anschläge und Terror in den 90igern, dann 9/11, Mega Wirtschaftskrise in Deutschland und daraus resultierend Agenda 2010. Und klar, die Digitaliserung kam in dieser Zeit. Ich wuchs ja quasi noch analog auf. Und vermutlich habe ich noch ne Menge Zeug vergessen.

Also dass das alles irgendwie einfacher oder weniger komplex war... Ich weiß nicht.


MFG
Phil

Und für Wissenschaft in den Medien waren Jean Pütz und Joachim Bublath zuständig, nicht irgendwelche Portale in sozialen Medien, die sich ihre eigenen Fakten stricken. Soziale Medien haben so unfassbar viel verändert in den letzten 10 Jahren.

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nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 10:09 (vor 6 Stunden, 45 Minuten) @ CF

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.

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Alones, Montag, 21.09.2026, 10:18 (vor 6 Stunden, 36 Minuten) @ nico36de

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.

Und wie würde hier eine vernünftige Regulierung aussehen, die nicht die ohnehin schon angeschlagene Meinungsfreiheit massiv einschränkt? Ist immer leicht sowas zu fordern, aber die Umsetzung ist dann wieder ein anderes Thema. Zumal das ja dann auch wieder ordentlich Bürokratie erzeugt, die man eigentlich reduzieren möchte. Und ganz blöd: In den USA sitzen Leute, die das gar nicht wollen und jederzeit Zölle verhängen könnten, wenn man hier etwas macht, was denen nicht passt. Und auf EU-Ebene muss man eh sich erstmal einig werden. Tja.

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TeePee, NRW, Montag, 21.09.2026, 11:11 (vor 5 Stunden, 43 Minuten) @ Alones

Und wie würde hier eine vernünftige Regulierung aussehen, die nicht die ohnehin schon angeschlagene Meinungsfreiheit massiv einschränkt?

Habe ich hier schon mehrfach geschrieben. Man muss den Algorithmus entschärfen. Dafür sorgen, dass jedem in einem gewissen Rahmen die gleichen Inhalte ausgespielt werden. Keine künstliche Bubble, kein süchtigmachender Sog, keine verzerrte Parallelwelt.

Australien macht's vor oder packt es zumindest mal an.

Das, was ursprünglich einfach mal zum Zweck entwickelt wurde, Werbung zielgerichteter ausspielen zu können, zerstört inzwischen auf der ganzen Welt komplette Gesellschaftsstrukturen.

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Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 11:23 (vor 5 Stunden, 31 Minuten) @ TeePee
bearbeitet von Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 11:31

Und wie würde hier eine vernünftige Regulierung aussehen, die nicht die ohnehin schon angeschlagene Meinungsfreiheit massiv einschränkt?


Habe ich hier schon mehrfach geschrieben. Man muss den Algorithmus entschärfen. Dafür sorgen, dass jedem in einem gewissen Rahmen die gleichen Inhalte ausgespielt werden. Keine künstliche Bubble, kein süchtigmachender Sog, keine verzerrte Parallelwelt.

Australien macht's vor oder packt es zumindest mal an.

Das, was ursprünglich einfach mal zum Zweck entwickelt wurde, Werbung zielgerichteter ausspielen zu können, zerstört inzwischen auf der ganzen Welt komplette Gesellschaftsstrukturen.

Das ist auch einer, vllt. sogar der entscheidende Grund, warum die AfD so stark geworden ist, weil deren Müll immer zuerst kommt - Content der polarisiert hat auf den Portalen klare Vorteile und die wissen eben, wie man das ausnutzt. Man muss ja noch nicht mal auf solche Beiträge klicken, die Empfehlungen, Weidel und Konsorten zu folgen, liefern dir die Portale frei Haus, obwohl du sowas nicht bestellt hast. Da wird sogar willendlich auf eine gewisse Art und Weise die Meinungsfreiheit unterdrückt, wenn anderer Content, ohne nicht auch auf den Hass und Empörungszug aufzuspringen, nicht durchdringen kann

Dass das dann bei den Jugendlichen verfängt, wenn die nur den rechten Müll bi TikTok zu sehen kriegen und das alles schlecht ist, Deutschland und die Welt kurz vor dem Untergang steht, nur die AfD kann das Land retten - suprise suprise.

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Alones, Montag, 21.09.2026, 11:17 (vor 5 Stunden, 37 Minuten) @ TeePee

Na dann, viel Erfolg dabei einen Staatsalgorithmus zu etablieren, der nur noch Inhalte ausspuckt, die den Regierenden genehm sind. Das wird mit Sicherheit ein voller Erfolg. Dazu dann noch alle unliebsamen Parteien verbieten und schon herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Germanenland.

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Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 11:41 (vor 5 Stunden, 13 Minuten) @ Alones

Na dann, viel Erfolg dabei einen Staatsalgorithmus zu etablieren, der nur noch Inhalte ausspuckt, die den Regierenden genehm sind. Das wird mit Sicherheit ein voller Erfolg. Dazu dann noch alle unliebsamen Parteien verbieten und schon herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Germanenland.

Aktuell gibt es eine Anti-Staatsalgorithmus, der von Unternehmen festgelegt wird, um damit Geld zu verdienen. Das findest Du hingegen toll? Sollen Unternehmen darüber bestimmen, wie die Stimmung Volk ausschauen soll, denn das ist der Status Quo, sozusagen sind die längst Pro-AfD und Co.

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Alones, Montag, 21.09.2026, 11:48 (vor 5 Stunden, 6 Minuten) @ Gargamel09

Na dann, viel Erfolg dabei einen Staatsalgorithmus zu etablieren, der nur noch Inhalte ausspuckt, die den Regierenden genehm sind. Das wird mit Sicherheit ein voller Erfolg. Dazu dann noch alle unliebsamen Parteien verbieten und schon herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Germanenland.


Aktuell gibt es eine Anti-Staatsalgorithmus, der von Unternehmen festgelegt wird, um damit Geld zu verdienen. Das findest Du hingegen toll? Sollen Unternehmen darüber bestimmen, wie die Stimmung Volk ausschauen soll, denn das ist der Status Quo, sozusagen sind die längst Pro-AfD und Co.

Ja, das finde ich besser. Nennt sich freier Markt. Wenn man etwas daran ändern möchte, könnte man ja mit eigenen Algorithmen und eigenen Plattformen etwas dagegen unternehmen. Mehr Vielfalt und europäische Alternativen wären längst überfällig. Nur ist man anscheinend zu blöd dafür.

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CF, Montag, 21.09.2026, 12:07 (vor 4 Stunden, 48 Minuten) @ Alones

Na dann, viel Erfolg dabei einen Staatsalgorithmus zu etablieren, der nur noch Inhalte ausspuckt, die den Regierenden genehm sind. Das wird mit Sicherheit ein voller Erfolg. Dazu dann noch alle unliebsamen Parteien verbieten und schon herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Germanenland.


Aktuell gibt es eine Anti-Staatsalgorithmus, der von Unternehmen festgelegt wird, um damit Geld zu verdienen. Das findest Du hingegen toll? Sollen Unternehmen darüber bestimmen, wie die Stimmung Volk ausschauen soll, denn das ist der Status Quo, sozusagen sind die längst Pro-AfD und Co.


Ja, das finde ich besser. Nennt sich freier Markt. Wenn man etwas daran ändern möchte, könnte man ja mit eigenen Algorithmen und eigenen Plattformen etwas dagegen unternehmen. Mehr Vielfalt und europäische Alternativen wären längst überfällig. Nur ist man anscheinend zu blöd dafür.

Nee, freier Markt hat immer was mit der Bildung von Monopolen und sozialer Ungerechtigkeit zur Folge. Da bedarf es unbedingt gewisser Regularien.

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Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 12:05 (vor 4 Stunden, 49 Minuten) @ Alones

Na dann, viel Erfolg dabei einen Staatsalgorithmus zu etablieren, der nur noch Inhalte ausspuckt, die den Regierenden genehm sind. Das wird mit Sicherheit ein voller Erfolg. Dazu dann noch alle unliebsamen Parteien verbieten und schon herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Germanenland.


Aktuell gibt es eine Anti-Staatsalgorithmus, der von Unternehmen festgelegt wird, um damit Geld zu verdienen. Das findest Du hingegen toll? Sollen Unternehmen darüber bestimmen, wie die Stimmung Volk ausschauen soll, denn das ist der Status Quo, sozusagen sind die längst Pro-AfD und Co.


Ja, das finde ich besser. Nennt sich freier Markt. Wenn man etwas daran ändern möchte, könnte man ja mit eigenen Algorithmen und eigenen Plattformen etwas dagegen unternehmen. Mehr Vielfalt und europäische Alternativen wären längst überfällig. Nur ist man anscheinend zu blöd dafür.

Dann musst Du dich dann aber auch nicht wundern, warum die Gesellschaft verkommt, wenn wenige Tech-Bros diese Macht in ihren Händen haben.

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Alones, Montag, 21.09.2026, 12:23 (vor 4 Stunden, 31 Minuten) @ Gargamel09

Es ist mir zu billig, es nur auf irgendwelche Tech-Konzerne zu schieben, wenn Bärbel Bas & Co. es auch nicht einmal ansatzweise schaffen, etwas von sich zu geben, was die Leute interessieren könnte. Schon mal auf die Idee gekommen, dass der Algorithmus hier nichts unterdrückt, sondern es schlichtweg keine Sau juckt? Höchstens der Fritze geht ab und zu mal viral, aber nicht weil die Leute ihn so toll finden, sondern weil sie sich über ihn lustig machen. Der Mann ist ein Internetmeme. Eine Witzfigur. Das ist doch das eigentliche Problem.

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Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 12:26 (vor 4 Stunden, 28 Minuten) @ Alones

Es ist mir zu billig, es nur auf irgendwelche Tech-Konzerne zu schieben, wenn Bärbel Bas & Co. es auch nicht einmal ansatzweise schaffen, etwas von sich zu geben, was die Leute interessieren könnte. Schon mal auf die Idee gekommen, dass der Algorithmus hier nichts unterdrückt, sondern es schlichtweg keine Sau juckt? Höchstens der Fritze geht ab und zu mal viral, aber nicht weil die Leute ihn so toll finden, sondern weil sie sich über iihn lustig machen. Der Mann ist ein Internetmeme. Eine Witzfigur. Das ist doch das eigentliche Problem.

Warum wurde mir, und da bin ich garantiert nicht der einzige, noch nie in normaler Politiker von einer dieser Plattformen vorgeschlagen, nicht mal der Bundeskanzler, sondern nur AfDler...? Obwohl ich nichts vom rechten Gedöns aklicke...

Wer da die Nachtigal nicht trapsen hört, der möchte es auch nicht...

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Alones, Montag, 21.09.2026, 12:34 (vor 4 Stunden, 21 Minuten) @ Gargamel09

Du bleibst nur auf dem Zeug hängen, wenn du es dir auch anschaust. Würdest du es ignorieren, würde es fast vollständig verschwinden. Oder noch besser: Nutze doch einfach gar kein Social Media. Wer zwingt dich dazu? Halten dir Musk und Zuckerberg eine Knarre an den Kopf, dass du es nicht lassen kannst?

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TeePee, NRW, Montag, 21.09.2026, 11:55 (vor 4 Stunden, 59 Minuten) @ Alones

Ja, das finde ich besser. Nennt sich freier Markt. Wenn man etwas daran ändern möchte, könnte man ja mit eigenen Algorithmen und eigenen Plattformen etwas dagegen unternehmen. Mehr Vielfalt und europäische Alternativen wären längst überfällig. Nur ist man anscheinend zu blöd dafür.

Ja, mag sein. Also lassen wir besser weiterhin amerikanische Tech-Milliardäre und Politiker mit zum Teil mehr als kruden Weltanschauungen darüber bestimmen, über welche Informationen Milliarden Nutzer in der Welt verfügen können?

Übrigens, ich sprach nicht von einem "regierungstreuen" Staat-Algorithmus. Ich sprach von gar keinem gesteuerten Algorithmus. So wie früher™. Hat prima funktioniert.

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Alones, Montag, 21.09.2026, 12:12 (vor 4 Stunden, 42 Minuten) @ TeePee

Ja, das finde ich besser. Nennt sich freier Markt. Wenn man etwas daran ändern möchte, könnte man ja mit eigenen Algorithmen und eigenen Plattformen etwas dagegen unternehmen. Mehr Vielfalt und europäische Alternativen wären längst überfällig. Nur ist man anscheinend zu blöd dafür.


Ja, mag sein. Also lassen wir besser weiterhin amerikanische Tech-Milliardäre und Politiker mit zum Teil mehr als kruden Weltanschauungen darüber bestimmen, über welche Informationen Milliarden Nutzer in der Welt verfügen können?

Übrigens, ich sprach nicht von einem "regierungstreuen" Staat-Algorithmus. Ich sprach von gar keinem gesteuerten Algorithmus. So wie früher™. Hat prima funktioniert.

Wenn man es nicht schafft, dem selbst etwas entgegenzusetzen, hat man es einfach nicht anders verdient. Und ganz nebenbei, dass alle außer die AfD zu unfähig sind, Inhalte zu produzieren, die die Leute interessieren, ist eben auch wieder ein eigenes Versagen, bei dem keine Regulierung hilft. Das Beste, was der Mainstream zu bieten hat, ist Söder beim Leberkäse fressen. Damit bekommt man genau die Reaktionen, die man verdient: Spott und beschissene Wahlergebnisse. Daran sind aber nicht irgendwelche US-Konzerne oder unvorteilhafte Algorithmen schuld.

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herrNick, Montag, 21.09.2026, 11:26 (vor 5 Stunden, 28 Minuten) @ Alones

Na dann, viel Erfolg dabei einen Staatsalgorithmus zu etablieren, der nur noch Inhalte ausspuckt, die den Regierenden genehm sind. Das wird mit Sicherheit ein voller Erfolg. Dazu dann noch alle unliebsamen Parteien verbieten und schon herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen im Germanenland.

Was soll diese Antwort? Das hat Dein Vorposter mit keinem Wort so geschrieben und nicht mal angedeutet.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 10:30 (vor 6 Stunden, 24 Minuten) @ Alones

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.


Und wie würde hier eine vernünftige Regulierung aussehen, die nicht die ohnehin schon angeschlagene Meinungsfreiheit massiv einschränkt? Ist immer leicht sowas zu fordern, aber die Umsetzung ist dann wieder ein anderes Thema. Zumal das ja dann auch wieder ordentlich Bürokratie erzeugt, die man eigentlich reduzieren möchte. Und ganz blöd: In den USA sitzen Leute, die das gar nicht wollen und jederzeit Zölle verhängen könnten, wenn man hier etwas macht, was denen nicht passt. Und auf EU-Ebene muss man eh sich erstmal einig werden. Tja.

Die Feststellung halte ich für komplett aus der Luft gegriffen. Hier kann doch fast jeder sagen was er möchte, selbst Galgen mit Politikern daran, führt nicht dazu, dass die im Gulag landen. Und auch die AfDler, Wagenknechts dürfen in Talkshows.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Gerling, Hoppecke, Montag, 21.09.2026, 10:27 (vor 6 Stunden, 27 Minuten) @ Alones

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.


Und wie würde hier eine vernünftige Regulierung aussehen, die nicht die ohnehin schon angeschlagene Meinungsfreiheit massiv einschränkt? Ist immer leicht sowas zu fordern, aber die Umsetzung ist dann wieder ein anderes Thema. Zumal das ja dann auch wieder ordentlich Bürokratie erzeugt, die man eigentlich reduzieren möchte. Und ganz blöd: In den USA sitzen Leute, die das gar nicht wollen und jederzeit Zölle verhängen könnten, wenn man hier etwas macht, was denen nicht passt. Und auf EU-Ebene muss man eh sich erstmal einig werden. Tja.

Woran machst du fest, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland angeschlagen ist?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 10:32 (vor 6 Stunden, 22 Minuten) @ Gerling

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.


Und wie würde hier eine vernünftige Regulierung aussehen, die nicht die ohnehin schon angeschlagene Meinungsfreiheit massiv einschränkt? Ist immer leicht sowas zu fordern, aber die Umsetzung ist dann wieder ein anderes Thema. Zumal das ja dann auch wieder ordentlich Bürokratie erzeugt, die man eigentlich reduzieren möchte. Und ganz blöd: In den USA sitzen Leute, die das gar nicht wollen und jederzeit Zölle verhängen könnten, wenn man hier etwas macht, was denen nicht passt. Und auf EU-Ebene muss man eh sich erstmal einig werden. Tja.


Woran machst du fest, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland angeschlagen ist?

Beispielsweise anhand der Klagewut irgendwelcher Politiker oder dass Podcaster, die sich dazu ersreisten, ihre Gäste ausreden zu lassen, Post von Landesmedienanstalten bekommen. Oder Politiker, die offen mit Demonitarisierung von unliebsamen Meinungen drohen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 10:26 (vor 6 Stunden, 28 Minuten) @ Alones
bearbeitet von nico36de, Montag, 21.09.2026, 10:46

Merkwürdigerweise ist es bei dem Erlassen selbst der schwachsinnigen Vorschriften in anderen Feldern unproblematisch.

Mir ist schon klar, dass Politiker Angst haben, Entscheidungen zu treffen, die der debilen Orange missfallen.

Aber was hat es mit Meinungsfreiheit zu tun, wenn man den Einsatz suchterzeugender Algorithmen verbietet?

Sind dreiste Lügen für dich Meinungsfreiheit?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

FliZZa, Sersheim, Montag, 21.09.2026, 10:12 (vor 6 Stunden, 42 Minuten) @ nico36de

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.

Als selbst Betroffener kann ich dir sagen, dass das BKA durchaus einschreitet, wenn man AfD-Politiker/innen auf SoMe verunglimpft

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 10:35 (vor 6 Stunden, 19 Minuten) @ FliZZa

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.


Als selbst Betroffener kann ich dir sagen, dass das BKA durchaus einschreitet, wenn man AfD-Politiker/innen auf SoMe verunglimpft

Rein aus Interesse: Kein Strafantrag gestellt, die StA hat trotzdem das öffentliche Interesse bejaht?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 10:19 (vor 6 Stunden, 35 Minuten) @ FliZZa

Auch das ist ein gnadenloses Versagen der unfähigen Politiker. Für jeden Furz gibt es in Deutschland 75 Vorschriften. Aber die asozialen Medien können machen, was sie wollen.


Als selbst Betroffener kann ich dir sagen, dass das BKA durchaus einschreitet, wenn man AfD-Politiker/innen auf SoMe verunglimpft

Noch, das Gesetz soll doch weg, dann kannst Du über alle Politiker herziehen, wie Du möchstest, es sei denn, die AfD kommt an die Macht, dann klingelt dann die Gestapo

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nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 10:15 (vor 6 Stunden, 39 Minuten) @ FliZZa

Es ging mir mehr um die sozialen Medien selbst als die Nutzer dieser Medien.

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FliZZa, Sersheim, Montag, 21.09.2026, 09:46 (vor 7 Stunden, 8 Minuten) @ Phil


Also dass das alles irgendwie einfacher oder weniger komplex war... Ich weiß nicht.

Vielleicht ist heute einfach alles schneller. Zu schnell. Man kommt ja kaum noch dazu die Sau ordentlich durchs Dorf treiben zu können, weil an anderer Stelle schon eine weitere Eskalation wartet

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 09:56 (vor 6 Stunden, 58 Minuten) @ FliZZa

Was es z.B. nicht gab: Dauerredende Journalisten-Experten, die kaum noch einen Text schreiben, stattdessen einfach stundenlang in selbstreferentiellen Formaten (Podcast genannt) mit sich selbst reden. Und schlussendlich funktioniert dies nur im permanenten "Krisenmodus", über den man "berichtet", den man aber im Grunde unentwegt herbeiredet.

Allein die Annahme, dass dies irgendwie das Schreiben von Texten oder Büchern ersetzt, ist in meinen Augen Teil eines Problems. Ist ja kein Geheimnis, dass immer weniger gelesen wird. Die Lesekompetenz nicht nur bei den armen PISA-Getesteten zunehmend erlischt. Und klar, die Kompetenz über etwas lange nachzudenken und es dann in Textform in einem Entstehungsprozess "langwierig" aufzuschreiben, geht damit auch zunehmend flöten...

Es wird einfach unentwegt gequatscht. Und klar, schon heute morgen werden wohl unzählige Podcasts aufgenommen, in denen alle die bekannten Figuren schon wieder ganz genau wissen wie das alles einzuordnen ist und vor allem auch, was das alles bedeutet, wie es dazu kam und klar, Infos aus den "Hinterzimmern" sind auch schon dabei :-)

Und dieses Gequatsche wird dann zur Krönung des Ganzen noch hochkonzentriert konsumiert. Irgendwo zwischen ins Parkhaus fahren, Essen kochen oder einkaufen gehen.

Intellektuelle Ermattung quasi.

MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 21.09.2026, 10:29 (vor 6 Stunden, 25 Minuten) @ Phil

Weiß nicht. Lesekompetenz ist aus meiner Sicht ein zunehmendes Problem, hier geht es mMn um das grundsätzliche Verstehen und Reflektieren von Sachverhalten.

Ich habe schon den Eindruck, dass der Aufbau von Argumentationen in den Schulen noch gut vermittelt wird.

Es bringt aber recht wenig, wenn die Teenager dann schnell merken, dass im Erwachsenenalter Diskurse nur anhand von Thesen geführt werden. Der Punkt der argumentativen Auseinandersetzung wird übersprungen und direkt zum Beispiel übergegangen.

Das Geschäftsmodell "Podcast" würde ich nicht pauschal verteufeln. Das ist eben eine neue Form der journalistischen Arbeit. In Zeiten, in den eine KI dir eigentlich eine Tageszeitung zusammenbasteln kann, hat das zumindest noch etwas Wahrhaftiges.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 10:24 (vor 6 Stunden, 30 Minuten) @ Phil

Meine bessere Hälfte ist Lehrerin in der 5ten Klasse in Hamburg. Grade frisch eingeschult. Unterrichtet wird im Tandem aus 2 Lehrkräften (gabs bei mir als jemand der 2007 Abitur gemacht hat auch nie, scheint aber heute unabdingbar).

Im MATHE Unterricht ist aufgefallen, dass es nicht nur Probleme gibt, simple Matheaufgaben zu lösen, sondern schon daran scheitert die Aufgabe vorzulesen und zu begreifen. Also wurde eine Art Gesamtest aufgesetzt um das Leistungspotenzial der Schüler*innen abzufragen. Auswertung hat ergeben, dass rund 10 Personen von 24 das Niveau der ersten und zweiten Klasse haben. Jetzt gibt es jeden Morgen erstmal 30 Minuten Lesezeit. Weil sie in der fünften mit den Basics anfangen müssen. Nach 3 intensiven Wochen zum Schuljahresbgeinn und der Frage bei den Elternteilen, kam die Antwort, dass es Aufgabe der Lehrergemeinde wäre, den Kindern ALLES beizubringen, man wolle Abends zu Hause auch mal Ruhe haben und nicht mit den Kindern noch zu arbeiten. In der Schule wurden sogar die Hausaufgaben abgeschafft. Und wir sprechen hier nicht nur von Flüchtlingskindern, der größte Herausforderer ist "Bio-Deutsch".

Dazu kommt, dass JEDE Meinung die sie zu einem Thema haben durch Tiktok entsteht. Ihre 10te Klasse in Geschichte wiederholt Phrasen zur NS Zeit da wird einem Angst und Bange. Zuletzt sagte ihr einer, sie müsse sich mal richtig informieren, den Holocaust hätte es nicht gegeben. Hat er einen Podcast zu. Nur so als Anekdote zu deinem Thema Phil....

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Gerling, Hoppecke, Montag, 21.09.2026, 10:40 (vor 6 Stunden, 14 Minuten) @ CedricVanDerGun

Meine bessere Hälfte ist Lehrerin in der 5ten Klasse in Hamburg. Grade frisch eingeschult. Unterrichtet wird im Tandem aus 2 Lehrkräften (gabs bei mir als jemand der 2007 Abitur gemacht hat auch nie, scheint aber heute unabdingbar).

Im MATHE Unterricht ist aufgefallen, dass es nicht nur Probleme gibt, simple Matheaufgaben zu lösen, sondern schon daran scheitert die Aufgabe vorzulesen und zu begreifen. Also wurde eine Art Gesamtest aufgesetzt um das Leistungspotenzial der Schüler*innen abzufragen. Auswertung hat ergeben, dass rund 10 Personen von 24 das Niveau der ersten und zweiten Klasse haben. Jetzt gibt es jeden Morgen erstmal 30 Minuten Lesezeit. Weil sie in der fünften mit den Basics anfangen müssen. Nach 3 intensiven Wochen zum Schuljahresbgeinn und der Frage bei den Elternteilen, kam die Antwort, dass es Aufgabe der Lehrergemeinde wäre, den Kindern ALLES beizubringen, man wolle Abends zu Hause auch mal Ruhe haben und nicht mit den Kindern noch zu arbeiten. In der Schule wurden sogar die Hausaufgaben abgeschafft. Und wir sprechen hier nicht nur von Flüchtlingskindern, der größte Herausforderer ist "Bio-Deutsch".

Dazu kommt, dass JEDE Meinung die sie zu einem Thema haben durch Tiktok entsteht. Ihre 10te Klasse in Geschichte wiederholt Phrasen zur NS Zeit da wird einem Angst und Bange. Zuletzt sagte ihr einer, sie müsse sich mal richtig informieren, den Holocaust hätte es nicht gegeben. Hat er einen Podcast zu. Nur so als Anekdote zu deinem Thema Phil....

Als jemand, der auch an dieser Front kämpft, kann ich diesen Befund nur bestätigen.

Aber auch hier haben wir wieder das Problem, dass in eine sinnvolle Frühförderung kein Geld investiert wird, weil man damit keine Wahlen gewinnt. Die Ergebnisse sieht man nicht innerhalb von vier oder fünf Jahren.
Was früher von den daheimbleibenden Müttern übernommen wurde (Vorlesen, sich mit Kindern beschäftigen), wird heute an die Institutionen Kita und Schule abgewälzt. Oder man überlässt die Kinder ihren Endgeräten. Was aber auch damit zu tun hat, dass die Mütter heute eben arbeiten gehen.
Kindergärtner und Erzieher müssten massiv mehr verdienen, ebenso Grundschullehrer. Die machen "pädagogischen Zehnkampf" (Herr Schröder), während ich am Gymnasium wesentlich mehr verdienen kann, aber meine Schülerinnen und Schüler leistungsmäßig größtenteils schon "vorsortiert" bekomme (die Belastung mit Korrekturen in der Obertstufe ist eine andere, aber am Ende ist Belastung einfach Belastung).

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Rheinlandborusse, DN, Montag, 21.09.2026, 09:31 (vor 7 Stunden, 23 Minuten) @ Didi

Ich oute mich und ja ich fühle wie Dieter. Außer dass ich deswegen nicht mein Kreuz bei der AFD setze. Im Grunde genommen warte ich dennoch auf einen Knall, eine neue Partei oder Ähnliches. Wäre morgen NRW Wahl, würde ich vermutlich nicht hingehen aus Resignation.

Und ja ich weiß dass es falsch ist, aber das ist eben meine Gefühlslage.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CD7, Montag, 21.09.2026, 09:08 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ Didi

Irgendwann Anfang Mai waren wir auf einem Junggesellenabschied (so jung sind wir zwar eigentlich nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema) und fuhren mit einem Floss über den Neckar in Stuttgart.

Ein Kerl namens Dieter begleitete uns von dieser Firma. Wahrscheinlich in Rente, stolzer Schwabe, entspannter Zeitgenosse. Mit Fussball konnte er nicht viel anfangen. Erklärte uns, er habe ein Fensterbau-Unternehmen gehabt und sei ein Leben lang selbständig gewesen. Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen.

Ich habe ihm dann gesagt, sie hätten ja nun den Cem gewählt. Er liess mich dann wissen, das sei gar nicht sein Kollege. Er habe seine uralte Hütte energiesanieren müssen und politisch setze man nun trotzdem auf Gasheizungen. Das verstehe, wer wolle.

Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum. Aber nun gehe das Land ja langsam vor die Hunde und sein Problem sei klar: "Wer die CDU (in BaWü) wählt, der wählt die Grünen." Und da er natürlich nicht die fiesen Grünen wolle, müsse er ja die AfD wählen.

Wie viele wie Dieter gibt es? Die sich irgendeine mitte-rechts Regierung wünschen und keine CDU, die sich an die SPD oder Grünen knüppelt wegen der Brandbauer, was dann defacto wieder zu einer Mitte-links Regierung führt, die aus Sicht von Dieter eben genau nicht das ist, was sie will? Und was würde passieren, wenn die AfD irgendwo als Junior-Partner der CDU Reformen mittragen muss, die dann für den AfD-wählenden Homer Simpson gar nicht so geil sind?

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.

Die Aussage Dieters basiert auf einem vollkommenen Quatsch, dass Deutschland links regiert wird.
Er zieht seine Brandmauer eben zu den Grünen, weil er es nicht schafft, Kompromisse einzugehen. Und natürlich will er sein liebes Geld behalten, da ist er bei der AfD schon ganz richtig. Ich will Geld, ich will, das alles billiger wird, ich will billigen Sprit, ich will nur bis 63 arbeiten, ich will eine simple Welt (Frauen sind nur mit Männern zusammen) usw.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 09:34 (vor 7 Stunden, 20 Minuten) @ CD7

So isses. Die strunzdummen ich will dies, ich will das und außerdem will ich noch jenes-Gestalten haben einfach keinen Bock nachzudenken und erwarten nur, dass ihnen Politiker genau diese Wünsche erfüllen. So wählen dann ganz einfach die, die Ihnen versprechen, dass sie das auch bekommen werden. Um zu erkennen, dass diese Versprechen nicht eingehalten werden können, müssten sie dann schon nachdenken. Das ist aber naturgemäß schwierig, wenn man dazu nicht in der Lage ist.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:11 (vor 7 Stunden, 43 Minuten) @ CD7

Die Aussage Dieters basiert auf einem vollkommenen Quatsch, dass Deutschland links regiert wird.
Er zieht seine Brandmauer eben zu den Grünen, weil er es nicht schafft, Kompromisse einzugehen. Und natürlich will er sein liebes Geld behalten, da ist er bei der AfD schon ganz richtig. Ich will Geld, ich will, das alles billiger wird, ich will billigen Sprit, ich will nur bis 63 arbeiten, ich will eine simple Welt (Frauen sind nur mit Männern zusammen) usw.

Deine Analyse verdeutlicht aber auch schon das grundsätzliche Problem.
Die AfD Wähler sind zu dumm. Also allesamt. Zudem eben nicht kompromissfähig, geschweige denn kompromissbereit.
Wer lieber die AfD als die Grünen wählt, kann nur verblendet, ignorant und eben unfassbar dumm sein. Oder es ist eben ein Nazi.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CD7, Montag, 21.09.2026, 09:34 (vor 7 Stunden, 20 Minuten) @ stfn84

Die Aussage Dieters basiert auf einem vollkommenen Quatsch, dass Deutschland links regiert wird.
Er zieht seine Brandmauer eben zu den Grünen, weil er es nicht schafft, Kompromisse einzugehen. Und natürlich will er sein liebes Geld behalten, da ist er bei der AfD schon ganz richtig. Ich will Geld, ich will, das alles billiger wird, ich will billigen Sprit, ich will nur bis 63 arbeiten, ich will eine simple Welt (Frauen sind nur mit Männern zusammen) usw.


Deine Analyse verdeutlicht aber auch schon das grundsätzliche Problem.
Die AfD Wähler sind zu dumm. Also allesamt. Zudem eben nicht kompromissfähig, geschweige denn kompromissbereit.
Wer lieber die AfD als die Grünen wählt, kann nur verblendet, ignorant und eben unfassbar dumm sein. Oder es ist eben ein Nazi.

meine Einschätzung galt Dieter, was soll deine Pauschalisierung?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:47 (vor 7 Stunden, 7 Minuten) @ CD7

Die Aussage Dieters basiert auf einem vollkommenen Quatsch, dass Deutschland links regiert wird.
Er zieht seine Brandmauer eben zu den Grünen, weil er es nicht schafft, Kompromisse einzugehen. Und natürlich will er sein liebes Geld behalten, da ist er bei der AfD schon ganz richtig. Ich will Geld, ich will, das alles billiger wird, ich will billigen Sprit, ich will nur bis 63 arbeiten, ich will eine simple Welt (Frauen sind nur mit Männern zusammen) usw.


Deine Analyse verdeutlicht aber auch schon das grundsätzliche Problem.
Die AfD Wähler sind zu dumm. Also allesamt. Zudem eben nicht kompromissfähig, geschweige denn kompromissbereit.
Wer lieber die AfD als die Grünen wählt, kann nur verblendet, ignorant und eben unfassbar dumm sein. Oder es ist eben ein Nazi.


meine Einschätzung galt Dieter, was soll deine Pauschalisierung?

Ich halte Deine Aussagen auch auf Dieter bezogen für ziemlich pauschal. Vielleicht kennst Du ihn aber auch genau und weißt, dass er
- keine Kompromisse eingehen kann
- Geld will
- für billigen Sprit ist
- maximal bis 63 gearbeitet hat oder bis dann arbeiten wird
- homophob ist.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CD7, Montag, 21.09.2026, 09:55 (vor 6 Stunden, 59 Minuten) @ stfn84

Die Aussage Dieters basiert auf einem vollkommenen Quatsch, dass Deutschland links regiert wird.
Er zieht seine Brandmauer eben zu den Grünen, weil er es nicht schafft, Kompromisse einzugehen. Und natürlich will er sein liebes Geld behalten, da ist er bei der AfD schon ganz richtig. Ich will Geld, ich will, das alles billiger wird, ich will billigen Sprit, ich will nur bis 63 arbeiten, ich will eine simple Welt (Frauen sind nur mit Männern zusammen) usw.


Deine Analyse verdeutlicht aber auch schon das grundsätzliche Problem.
Die AfD Wähler sind zu dumm. Also allesamt. Zudem eben nicht kompromissfähig, geschweige denn kompromissbereit.
Wer lieber die AfD als die Grünen wählt, kann nur verblendet, ignorant und eben unfassbar dumm sein. Oder es ist eben ein Nazi.


meine Einschätzung galt Dieter, was soll deine Pauschalisierung?


Ich halte Deine Aussagen auch auf Dieter bezogen für ziemlich pauschal. Vielleicht kennst Du ihn aber auch genau und weißt, dass er
- keine Kompromisse eingehen kann
- Geld will
- für billigen Sprit ist
- maximal bis 63 gearbeitet hat oder bis dann arbeiten wird
- homophob ist.

- er kann nicht seine CDU wählen, weil die Kompromisse eingehen müsste mit der Partei, die seine Mitmenschen nun mal mehrheitlich gewählt haben.
- "Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen."
- "Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum"

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 10:00 (vor 6 Stunden, 54 Minuten) @ CD7

Ich halte Deine Aussagen auch auf Dieter bezogen für ziemlich pauschal. Vielleicht kennst Du ihn aber auch genau und weißt, dass er
- keine Kompromisse eingehen kann
- Geld will
- für billigen Sprit ist
- maximal bis 63 gearbeitet hat oder bis dann arbeiten wird
- homophob ist.


- er kann nicht seine CDU wählen, weil die Kompromisse eingehen müsste mit der Partei, die seine Mitmenschen nun mal mehrheitlich gewählt haben.

Das ist doch total subjektiv.
In Deiner Logik müsste die CDU in Sachsen Anhalt doch zwingend mit der AfD zusammenarbeiten. Schließlich sollte man doch Kompromisse eingehen können - insbesondere mit der Partei die von seinen Mitmenschen mehrheitlich gewählt wurde. Oder gilt das nur situativ?

- "Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen."

Ok, fair enough.

- "Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum"

Ich würde schon sagen, dass man hier einen nachvollziehbaren Punkt hat und sich deshalb von der CDU abwendet.


Ich will mich aber gar nicht mit Dir streiten - das führt ja zu Nix.
Ich halte es für falsch AfD Wähler alle über einen Kamm zu scheren. Nicht mehr, nicht weniger.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CD7, Montag, 21.09.2026, 10:21 (vor 6 Stunden, 33 Minuten) @ stfn84

Ich halte Deine Aussagen auch auf Dieter bezogen für ziemlich pauschal. Vielleicht kennst Du ihn aber auch genau und weißt, dass er
- keine Kompromisse eingehen kann
- Geld will
- für billigen Sprit ist
- maximal bis 63 gearbeitet hat oder bis dann arbeiten wird
- homophob ist.


- er kann nicht seine CDU wählen, weil die Kompromisse eingehen müsste mit der Partei, die seine Mitmenschen nun mal mehrheitlich gewählt haben.


Das ist doch total subjektiv.
In Deiner Logik müsste die CDU in Sachsen Anhalt doch zwingend mit der AfD zusammenarbeiten. Schließlich sollte man doch Kompromisse eingehen können - insbesondere mit der Partei die von seinen Mitmenschen mehrheitlich gewählt wurde. Oder gilt das nur situativ?

es ging um Dieter. Dieser hat für sich entschieden, dass er lieber eine verfassungsfeindliche, rassistische Partei wählt, als das seine eigentlich favorisierte Partei Kompromisse eingehen müsste mit einer anderen demokratischen Partei.

- "Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen."


Ok, fair enough.

- "Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum"


Ich würde schon sagen, dass man hier einen nachvollziehbaren Punkt hat und sich deshalb von der CDU abwendet.


Ich will mich aber gar nicht mit Dir streiten - das führt ja zu Nix.
Ich halte es für falsch AfD Wähler alle über einen Kamm zu scheren. Nicht mehr, nicht weniger.

das tue ich ja auch nicht. Ich verstehe auch nicht, wie diese Diskussion bei den AfD Wählern immer wieder aufkommt. Diskutieren wir hier auch rum, ob bei den SPD Wählern wirklich alles stramme Sozialdemokraten sind?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 10:21 (vor 6 Stunden, 33 Minuten) @ stfn84

Wer gegen die eigenen, einen guten Standard sichernden Interessen wählt und die Gesellschaft als Ganzes völlig außer Acht lässt, ist irgendwie dumm. Egal, welche Partei er/sie wählt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

naucho87, Montag, 21.09.2026, 09:23 (vor 7 Stunden, 31 Minuten) @ stfn84

Du willst also sagen, dass in Sachsen Anhalt >500.000 Bürger dumm sind und im Bund aktuell nach den Umfragen ca. 14 Millionen? Spannend.

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Kashmir, Montag, 21.09.2026, 14:33 (vor 2 Stunden, 21 Minuten) @ naucho87

Du willst also sagen, dass in Sachsen Anhalt >500.000 Bürger dumm sind und im Bund aktuell nach den Umfragen ca. 14 Millionen? Spannend.

Zumindest haben sie trotz Geschichtsunterricht, Erinnerungskultur und diverser Warnungen eine rechtsextreme Partei und Neonazis gewählt und bei den geringen Bildungsgraden hat die AfD ja nun sehr groß abgeräumt. Dumm kann auch sein, wer Parteien wählt, die dann Politik gegen die eigenen Interessen machen, weil man das Wahlprogramm nicht gelesen hat.

Ich kenne ja so einige von denen. Hauptschulabschluss bis mittlere Reife, Tätigkeiten im Handwerk oder im sozialen Bereich oder erwerbslos. Thematisch dreht sich alles nur um Fußball, Autos und "die da oben". Latent ausländerfeindlich waren die schon 2010 und heute sind sie es immer noch. Nicht nur gegen Menschen mit dunklerem Hautton, auch Asiaten werden hier, in Westdeutschland, entweder Reiskornfresser oder Schlitzaugen genannt. Einfach mal in den örtlichen Fußballverein eintreten und es dauert nicht lange, bis man mit solchen Statements konfrontiert wird.

Die werden wahrscheinlich alle mal CDU gewählt haben. Bei den Kommunalwahlen letzte Woche hat die AfD allerdings nur 16,x % bekommen. Ein kleiner Lichtblick.

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Garum, Bornum am Harz, Montag, 21.09.2026, 15:13 (vor 1 Stunden, 41 Minuten) @ Kashmir

Die werden wahrscheinlich alle mal CDU gewählt haben. Bei den Kommunalwahlen letzte Woche hat die AfD allerdings nur 16,x % bekommen. Ein kleiner Lichtblick.

Das ist zwar das Gesamtergebnis für NDS aber in einigen Kommunen knapp über 40%.
In Salzgitter stellen sie die stärkste Kraft im Stadtrat und sin in der Stichwahl um das Bürgermeisteramt.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 14:39 (vor 2 Stunden, 15 Minuten) @ Kashmir

Du willst also sagen, dass in Sachsen Anhalt >500.000 Bürger dumm sind und im Bund aktuell nach den Umfragen ca. 14 Millionen? Spannend.


Zumindest haben sie trotz Geschichtsunterricht, Erinnerungskultur und diverser Warnungen eine rechtsextreme Partei und Neonazis gewählt und bei den geringen Bildungsgraden hat die AfD ja nun sehr groß abgeräumt. Dumm kann auch sein, wer Parteien wählt, die dann Politik gegen die eigenen Interessen machen, weil man das Wahlprogramm nicht gelesen hat.

Ich kenne ja so einige von denen. Hauptschulabschluss bis mittlere Reife, Tätigkeiten im Handwerk oder im sozialen Bereich oder erwerbslos. Thematisch dreht sich alles nur um Fußball, Autos und "die da oben". Latent ausländerfeindlich waren die schon 2010 und heute sind sie es immer noch. Nicht nur gegen Menschen mit dunklerem Hautton, auch Asiaten werden hier, in Westdeutschland, entweder Reiskornfresser oder Schlitzaugen genannt. Einfach mal in den örtlichen Fußballverein eintreten und es dauert nicht lange, bis man mit solchen Statements konfrontiert wird.

Die werden wahrscheinlich alle mal CDU gewählt haben. Bei den Kommunalwahlen letzte Woche hat die AfD allerdings nur 16,x % bekommen. Ein kleiner Lichtblick.

Bleibt dennoch die Frage, wer denn in den letzten 20 Jahren wirklich ernsthaft Politik für die Interessen dieser Leute gemacht hat. Und was beispielsweise umgesetzt wurde von den Wahlprogrammen der anderen Parteien, die dann im Zentrum der Macht gesessen haben. Worauf man sich stets einigen konnte war, dass es dem oberen 1% weiterhin sehr gut gehen soll. Vielleicht auch ein Grund dafür, warum ein Gros überhaupt kein Interesse mehr daran hat, Wahlprogramme zu lesen.

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FliZZa, Sersheim, Montag, 21.09.2026, 09:33 (vor 7 Stunden, 21 Minuten) @ naucho87

Du willst also sagen, dass in Sachsen Anhalt >500.000 Bürger dumm sind und im Bund aktuell nach den Umfragen ca. 14 Millionen? Spannend.

Och...
Zumindest mangelnde Bildung würde ich schon unterstellen, ja.

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stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:29 (vor 7 Stunden, 25 Minuten) @ naucho87

Nein. Ich dachte, dass man diese Überspitzung als Ironie erkennt.

Die AfD Wählerschaft ist diverser als man es sich wünscht. Natürlich werden da auch einige Nazis und auch "dumme" Leute sein, die rein nach Gefühl und nicht aufgrund der inhaltlichen Analyse aller Wahlprogramme ihr Kreuz setzen.

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Pa1n, Montag, 21.09.2026, 09:25 (vor 7 Stunden, 29 Minuten) @ naucho87

Du willst also sagen, dass in Sachsen Anhalt >500.000 Bürger dumm sind und im Bund aktuell nach den Umfragen ca. 14 Millionen? Spannend.

Wer denkt, dass mit Remigration sämtliche Probleme in diesem Land gelöst sind, dem kann man das schon unterstellen.

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- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

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Gerling, Hoppecke, Montag, 21.09.2026, 10:22 (vor 6 Stunden, 32 Minuten) @ Pa1n

Wer denkt, dass mit Remigration sämtliche Probleme in diesem Land gelöst sind, dem kann man das schon unterstellen.

Ich habe nicht das Gefühl, dass das auf die komplette Wählerschaft der AfD zutrifft. Das Thema ist derzeit eigentlich keines. Es herrscht derzeit einfach eine Stimmung in diesem Land, dass alles scheiße ist. Festgemacht wird das vor allem an hohen Kosten: für Lebensmittel, für Benzin und Energie, fürs Wohnen. Der Staat gibt 100 Mrd. für die Bundeswehr aus. Die AfD bespielt dieses Terrain meisterhaft, selbst wenn die meisten Menschen weit davon entfernt sind, in Armut zu leben.

Und dann kommt sie nämlich und sagt: wir streichen den Asylanten das Geld oder schmeißen sie raus, alle anderen Zugewanderten auch, Gas holen wir wieder aus Russland, und wenn wir aufhören, die Ukraine zu unterstützen, ist der Krieg da bald vorbei und wir können die Kohle in unser Land stecken.
Mich wundert nicht, dass das verfängt. Und wenn man es dann auch noch ständig hört (Stichwort "flood the zone with shit"), dann wählt man das halt.
Auf der anderen Seite kommt eine Linke daher, die in Berlin 48% bei den 16-24-Jährigen holt mit der Forderung, Wohngesellschaften zu enteignen. Dass die ein massives Problem mit Antisemitismus haben, wird entweder als zweitrangig eingestuft oder ist sogar ein zusätzlicher Grund, sie zu wählen, weil sich auch in der Außenpolitik kaum jemand traut, das Vorgehen der Israelis zu kritisieren, oder maximal halbherzig, wie es Merz getan hat (ich meine, er hätte sowas gesagt wie, es gehe nicht, dass die "Zivilbevölkerung dermaßen in Mitleidenschaft gezogen würde").

Ich mache bei allen Wahlen den Wahl-O-Mat, auch wenn ich gar nicht betroffen bin wie jetzt in Berlin oder MV. Ich bekomme jedesmal Volt oder die Grünen als erste Treffer. Und es ist ja auch einleuchtend: die Grünen sind die Partei, die am ehesten auf wissenschaftliche Erkenntnisse setzen (in diesem Zusdammenhang: der zuletzt von Merz so oft ins Feld geführte Ludwig Erhard dreht gerade übrigens mehrere Runden im Grab wegen des Tankrabatts) und langfristige Lösungen anbieten.
Warum schaffen die Grünen es nicht, diese Lösungen zu verkaufen? Alle Grünenhasser sind ja irgendwie nach wie vor der Meinung, dass die Grünen ihnen ihr Schnitzel verbieten wollen. Zudem habe ich auch oft das Gefühl, dass die Grünen den Menschen vorhalten, dass sie die besseren Menschen sind. Das möchte halt niemand hören.

Ich sehe eine wirklich schwache Bundesregierung, die es der AfD sehr leicht macht. In MV waren es weniger Landesthemen, sondern ein Identitätskampf, der den Wahlkampf bestimmt hat. Und wenn es Themen gab, die doch das Land genuin betrafen, dann sind diese massiv mit außenpolitischen Entscheidungen verschränkt (Nord-Stream, Rüstungsindustrie in den Werften). In Berlin ging es um den Wohnungsbau, und da wird nicht weniger radikal gewählt, weil auch dort von den regierenden Parteien keine Lösungen angeboten wurden oder sie schlecht verkauft wurden.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 09:52 (vor 7 Stunden, 2 Minuten) @ Pa1n

Du willst also sagen, dass in Sachsen Anhalt >500.000 Bürger dumm sind und im Bund aktuell nach den Umfragen ca. 14 Millionen? Spannend.

Wer denkt, dass mit Remigration sämtliche Probleme in diesem Land gelöst sind, dem kann man das schon unterstellen.

Und bei dem, der als Arbeiter die AfD wählt, trotz eines noch stärkeres Wohlhabendenbegünstigungsprogramm als bei der DU/SU (das C bei dem Haufen ist inzwischen nur noch Saire) mit Schmankerln wie
Absage an gesetzliche Lohnuntergrenzen und TarifbindungGegen Mindestlohn-Erhöhungen,
keine Verpflichtung zur Tariftreue,
Schwächung von Arbeitnehmerrechten und MitbestimmungKritik am Streikrecht und Gewerkschaften,
steht die Dummheit sogar gesichert fest.

Dabei sind nicht einmal die vielen Punkte in der „Politik“ der AfD genannt, die eine weitere Verschiebung hin zu den Besser- und vor allen Dingen Bestverdienenden bewirken würden.

Ich verstehe auch nicht, warum man einen Dummen nicht als Dummen bezeichnen darf. Wenn jemand nicht einmal dazu in der Lage ist, zwei Treppen zu steigen, ohne kurz vor dem Herzinfarkt zu stehen, ist er in den meisten Fällen eben nicht sportlich. Oder er ist krank. Wie diejenigen unter den AfD-Wählern, die Menschen anderer Hautfarbe grundsätzlich für zweite Wahl halten.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:56 (vor 6 Stunden, 58 Minuten) @ nico36de

Du darfst das Alles.
Ob es nun zielführend ist sollten andere beurteilen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 09:55 (vor 6 Stunden, 59 Minuten) @ nico36de

Weil Menschen, die die AfD wählen, nicht per se minder intelligent sind. Die wählen halt komplette Arschlöcher, was nicht sonderlich schlau ist. Aber dieses "Die sind doof" halte ich für keine schlaue Taktik.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 21.09.2026, 12:14 (vor 4 Stunden, 40 Minuten) @ MarcBVB

Weil Menschen, die die AfD wählen, nicht per se minder intelligent sind. Die wählen halt komplette Arschlöcher, was nicht sonderlich schlau ist. Aber dieses "Die sind doof" halte ich für keine schlaue Taktik.

Dumm ist der, der dummes tut.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 12:21 (vor 4 Stunden, 33 Minuten) @ NeusserJens

Weil Menschen, die die AfD wählen, nicht per se minder intelligent sind. Die wählen halt komplette Arschlöcher, was nicht sonderlich schlau ist. Aber dieses "Die sind doof" halte ich für keine schlaue Taktik.


Dumm ist der, der dummes tut.

Ich würde sagen, dass Teile des Wahlvolks defätistisch geworden sind. Man sieht ja ähnliche Vorgänge in den USA, wenn man durch die "Trump States" fährt beispielsweise, Lanz hat das mal gemacht, und die Menschen befragt warum sie Trump ein zweites Mal wählen und ob sie ernsthaft glauben, dass er für sie was besser macht. Im Grunde ist da ganz oft die Kern-Aussage: Natürlich habe ich keine Hoffnung, dass Trump für mich was besser macht, ich will nur die anderen Arschlöcher mit in den Untergang nehmen, die da in DC und an der Küste leben.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 10:04 (vor 6 Stunden, 50 Minuten) @ MarcBVB

Weil Menschen, die die AfD wählen, nicht per se minder intelligent sind. Die wählen halt komplette Arschlöcher, was nicht sonderlich schlau ist. Aber dieses "Die sind doof" halte ich für keine schlaue Taktik.

Natürlich sind viele nicht dumm, genauso wie damals nicht alle dumm waren, die Hitler gewählt haben und da gab es immer mehr Wohlhabende (wie auch heutzutage), die dann doch lieber einen wie Hitler wollten - heute sind dann noch die Araber Schuld, damals waren es die Juden (gut, die sind heute immer noch Schuld, aber erst mal müssen die Araber raus, danach widmen wir uns wieder den Soros dieser Welt, Efahrungen haben wir bereits gesammelt).

Die sind nicht unbedingt alle dumm, die wählen nur dumm (und dumme-gefährliche Leute), und dann kann man schon sagen, wer dumm wählt, ist auch irgendwie dumm. Man ist ja nicht nur dumm, wenn man 1+1 zuammenzählt und dann 3 herauskommt, Dummheit drückt sich unterschiedlich aus

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Alones, Montag, 21.09.2026, 10:09 (vor 6 Stunden, 45 Minuten) @ Gargamel09

Dumm sind halt immer nur die anderen. Ganz eventuell könnte es aber auch sein, dass man selbst Positionen hat, die ebenfalls als dumm wahrgenommen werden könnten. Je nach Perspektive. Genau diese mangelnde Selbstkritik ist doch mindestens ein Teil des Problems. Siehe das Statement von Merz gestern.

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Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 10:16 (vor 6 Stunden, 38 Minuten) @ Alones

Dumm sind halt immer nur die anderen. Ganz eventuell könnte es aber auch sein, dass man selbst Positionen hat, die ebenfalls als dumm wahrgenommen werden könnten. Je nach Perspektive. Genau diese mangelnde Selbstkritik ist doch mindestens ein Teil des Problems. Siehe das Statement von Merz gestern.

Wenn dann aber noch andere Aspekte plötzlich zum tragen kommen können, bei den Wahlentscheidungen die man trifft, die ganz andere Ausmaße annehmen können/werden, dann ist man sozusagen doppelt dumm.
Merz, die Grünen, SPD kann man als dumm bezeichnen, und sich selbt auch, wenn man deren Positionen gut findet und die deshalb wählt. Die sind aber nicht gefährlich.
AfD zu wählen ist nicht nur dumm, man wählt zudem Menschen, die in unserem Land, auf vielen verschiedenen Ebenen, mal wieder "reine machen" wollen. Und da könnte es im schlimmsten Fall passieren, dass man die dann eben, auf bestimmt Zeit, nicht wieder abwählen kann - 20 Mio Mitbürger sowieso nicht.

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Alones, Montag, 21.09.2026, 10:29 (vor 6 Stunden, 25 Minuten) @ Gargamel09

Das Heraufbeschwören von solchen Szenarien ist ebenfalls nicht hilfreich. Stand heute könnten die sowas gar nicht umsetzen. Nicht einmal ansatzweise. Auch nicht mit einer absoluten Mehrheit. Und in anderen Ländern ist sowas bislang auch nicht passiert. Mit Ausnahme von Israel vllt., aber die sind ja unsere Verbündeten.

Btw., was ich auch amüsant finde: Einerseits befürchtet man Schlimmstes, andererseits baut man die Nachrichtendienste zu einer Gestapo 2.0 um und will gleichzeitig zur größten Militärmacht Europas werden. Jetzt schon, ohne AfD. Wenn ich so große Angst vor solchen Entwicklungen habe, stelle ich denen doch nicht noch alle Instrumente zur Verfügung, die sie brauchen, um so einen Plan tatsächlich umzusetzen, wenn es ihn denn geben sollte.

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Pfostentreffer, Montag, 21.09.2026, 11:50 (vor 5 Stunden, 4 Minuten) @ Alones

Das Heraufbeschwören von solchen Szenarien ist ebenfalls nicht hilfreich.

Das Verschweigen ebenfalls nicht.

Stand heute könnten die sowas gar nicht umsetzen. Nicht einmal ansatzweise. Auch nicht mit einer absoluten Mehrheit. Und in anderen Ländern ist sowas bislang auch nicht passiert. Mit Ausnahme von Israel vllt., aber die sind ja unsere Verbündeten.


Btw., was ich auch amüsant finde: Einerseits befürchtet man Schlimmstes, andererseits baut man die Nachrichtendienste zu einer Gestapo 2.0 um und will gleichzeitig zur größten Militärmacht Europas werden. Jetzt schon, ohne AfD. Wenn ich so große Angst vor solchen Entwicklungen habe, stelle ich denen doch nicht noch alle Instrumente zur Verfügung, die sie brauchen, um so einen Plan tatsächlich umzusetzen, wenn es ihn denn geben sollte.


Weil das nun mal 2 ganz verschieden Gruppen hat. Die Grünen und die Linken finden den Überwachungs-und Polizeistaat furchtbar, es ist die Union die ihn ausbaut und die SPD macht mit. Entsprechend ist es eher nicht amüsant, sondern eine ziemliche Bedrohung, die aber natürlich in Anbetracht der ganzen anderen Bedrohungen in den Hintergrund tritt.

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Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 10:41 (vor 6 Stunden, 13 Minuten) @ Alones

Das Heraufbeschwören von solchen Szenarien ist ebenfalls nicht hilfreich.

Nichts ist ausgeschlossen - wer hätte vor 5 Jahren noch geglaubt, dass die an die oder über 40% kommen, deshalb sollte man es tunlichst vermeiden, dass die in die Lage versetzt werden, es mal ausprobieren zu können.

Stand heute könnten die sowas gar nicht umsetzen. Nicht einmal ansatzweise. Auch nicht mit einer absoluten Mehrheit. Und in anderen Ländern ist sowas bislang auch nicht passiert. Mit Ausnahme von Israel vllt., aber die sind ja unsere Verbündeten.

Btw., was ich auch amüsant finde: Einerseits befürchtet man Schlimmstes, andererseits baut man die Nachrichtendienste zu einer Gestapo 2.0 um und will gleichzeitig zur größten Militärmacht Europas werden. Jetzt schon, ohne AfD. Wenn ich so große Angst vor solchen Entwicklungen habe, stelle ich denen doch nicht noch alle Instrumente zur Verfügung, die sie brauchen, um so einen Plan tatsächlich umzusetzen, wenn es ihn denn geben sollte.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 10:51 (vor 6 Stunden, 3 Minuten) @ Gargamel09

Sorry, aber jeder, der während Corona nicht seinen Kopf in seinem Hintern stecken hatte, hätte ahnen können vllt. sogar müssen, dass sowas passiert. Das kommt sowas von mit Ansage. Oder hast du geglaubt, dass die Umgeimpften, Schwurbler und Leute, die zumindest keine Impfpflicht wollten, sowas vergessen? Und die restlichen Entwicklungen kommen halt noch on top.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Gargamel09, Montag, 21.09.2026, 10:58 (vor 5 Stunden, 56 Minuten) @ Alones

Sorry, aber jeder, der während Corona nicht seinen Kopf in seinem Hintern stecken hatte, hätte ahnen können vllt. sogar müssen, dass sowas passiert. Das kommt sowas von mit Ansage. Oder hast du geglaubt, dass die Umgeimpften, Schwurbler und Leute, die zumindest keine Impfpflicht wollten, sowas vergessen? Und die restlichen Entwicklungen kommen halt noch on top.

Komischerweise hatte die AfD 2021, als die Corona-Empörungswelle bei einigen auf Hochtouren lief, knapp 10% der Stimmen bekommen Das sah eher nach Sink - als Steigflug aus. Zudem war das Land schon voll von Migranten - die kamen nicht erst nach Corona (und da auch vglw. weniger als nach 2015) und trotzdem sank deren Zustimmung wieder. 20% klar, aber doch keine 40%.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 11:07 (vor 5 Stunden, 47 Minuten) @ Gargamel09

Sorry, aber jeder, der während Corona nicht seinen Kopf in seinem Hintern stecken hatte, hätte ahnen können vllt. sogar müssen, dass sowas passiert. Das kommt sowas von mit Ansage. Oder hast du geglaubt, dass die Umgeimpften, Schwurbler und Leute, die zumindest keine Impfpflicht wollten, sowas vergessen? Und die restlichen Entwicklungen kommen halt noch on top.


Komischerweise hatte die AfD 2021, als die Corona-Empörungswelle bei einigen auf Hochtouren lief, knapp 10% der Stimmen bekommen Das sah eher nach Sink - als Steigflug aus. Zudem war das Land schon voll von Migranten - die kamen nicht erst nach Corona (und da auch vglw. weniger als nach 2015) und trotzdem sank deren Zustimmung wieder. 20% klar, aber doch keine 40%.

Weil sowas halt mit Verzögerung kommt. Das waren schon damals gut 30 Prozent, die das gar nicht mitmachen wollten. Im Osten noch mehr. Das war von Anfang an das Potenzial, das da war. Niemand von Union bis Linke wollte die haben, obwohl sie ursprünglich woanders ihre politische Heimat hatten. Die AfD hingegen schon. Und denselben Fehler hat man mit der Ukrainepolitik gleich noch wiederholt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Kashmir, Montag, 21.09.2026, 16:11 (vor 43 Minuten) @ Alones

Weil sowas halt mit Verzögerung kommt. Das waren schon damals gut 30 Prozent, die das gar nicht mitmachen wollten. Im Osten noch mehr. Das war von Anfang an das Potenzial, das da war. Niemand von Union bis Linke wollte die haben, obwohl sie ursprünglich woanders ihre politische Heimat hatten. Die AfD hingegen schon. Und denselben Fehler hat man mit der Ukrainepolitik gleich noch wiederholt.

Welche Fehler hat man denn mit der Ukrainepolitik gemacht?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 16:19 (vor 36 Minuten) @ Kashmir

Weil sowas halt mit Verzögerung kommt. Das waren schon damals gut 30 Prozent, die das gar nicht mitmachen wollten. Im Osten noch mehr. Das war von Anfang an das Potenzial, das da war. Niemand von Union bis Linke wollte die haben, obwohl sie ursprünglich woanders ihre politische Heimat hatten. Die AfD hingegen schon. Und denselben Fehler hat man mit der Ukrainepolitik gleich noch wiederholt.


Welche Fehler hat man denn mit der Ukrainepolitik gemacht?

Kommunikation. Und deutlich zu lange Appeasement gegenüber Putin und dessen Freunden in diesem Land.

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Ulrich, Montag, 21.09.2026, 09:23 (vor 7 Stunden, 31 Minuten) @ stfn84

Die Aussage Dieters basiert auf einem vollkommenen Quatsch, dass Deutschland links regiert wird.
Er zieht seine Brandmauer eben zu den Grünen, weil er es nicht schafft, Kompromisse einzugehen. Und natürlich will er sein liebes Geld behalten, da ist er bei der AfD schon ganz richtig. Ich will Geld, ich will, das alles billiger wird, ich will billigen Sprit, ich will nur bis 63 arbeiten, ich will eine simple Welt (Frauen sind nur mit Männern zusammen) usw.


Deine Analyse verdeutlicht aber auch schon das grundsätzliche Problem.
Die AfD Wähler sind zu dumm. Also allesamt. Zudem eben nicht kompromissfähig, geschweige denn kompromissbereit.
Wer lieber die AfD als die Grünen wählt, kann nur verblendet, ignorant und eben unfassbar dumm sein. Oder es ist eben ein Nazi.

Die AfD-Wähler sind empfänglich für dumpfe, dumme Propaganda. Übrigens ähnlich wie die Trump-Wähler in den USA, die seinen Versprechen einer goldenen Zukunft für sie geglaubt haben. Jetzt wissen diese Leute teilweise nicht, wie sie das Geld für die nächste Tankfüllung und für die nächste Rate für den Gebrauchtwagen zusammenkratzen sollen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:28 (vor 7 Stunden, 26 Minuten) @ Ulrich

Ich stelle mal eine ganz gewagte These auf:

Es gibt nicht DIE AfD Wähler. Analog dazu, dass nicht alle Grünen-Wähler mit Vornamen Dörte heißen und Dinkelkekse essen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 09:35 (vor 7 Stunden, 19 Minuten) @ stfn84

Ich stelle mal eine ganz gewagte These auf:

Es gibt nicht DIE AfD Wähler. Analog dazu, dass nicht alle Grünen-Wähler mit Vornamen Dörte heißen und Dinkelkekse essen.

Es gibt sogar Grünen Wähler mit dicken Aktiendepot (Auswahl der Einzelwerte im Fonds egal), die einen Diesel Dienstwagen fahren, die fliegen zweimal im Jahr in den Urlaub und haben immer noch die Ölheizung im Keller. Und klar, der Nachwuchs geht aufs katholische Gymnasium am anderen Ende der Stadt :-)

Wähler sind halt Menschen :-)

MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:42 (vor 7 Stunden, 12 Minuten) @ Phil

Ich habe weder einen Dienstwagen noch ist die Schule am anderen Ende der Stadt. Dick ist was anderes als das Depot. usw usf

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 09:35 (vor 7 Stunden, 19 Minuten) @ stfn84

Ich stelle mal eine ganz gewagte These auf:

Es gibt nicht DIE AfD Wähler. Analog dazu, dass nicht alle Grünen-Wähler mit Vornamen Dörte heißen und Dinkelkekse essen.

Danke! Diese simplen Pauschalisierungen sind schon anstrengend manchmal und furchtbar arrogant. So gelangt man einfach nicht zum nächsten Schritt einer Verbesserung der Situation. Wenn man die Wahlerfolge der AFD in Zukunft wieder rückgängig machen oder zumindest verringern will, dann muss man sich vor allem der Politik und den Politikern der etablierten bzw. demokratischen Parteien widmen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 09:39 (vor 7 Stunden, 15 Minuten) @ CF

Ich stelle mal eine ganz gewagte These auf:

Es gibt nicht DIE AfD Wähler. Analog dazu, dass nicht alle Grünen-Wähler mit Vornamen Dörte heißen und Dinkelkekse essen.

Danke! Diese simplen Pauschalisierungen sind schon anstrengend manchmal und furchtbar arrogant. So gelangt man einfach nicht zum nächsten Schritt einer Verbesserung der Situation. Wenn man die Wahlerfolge der AFD in Zukunft wieder rückgängig machen oder zumindest verringern will, dann muss man sich vor allem der Politik und den Politikern der etablierten bzw. demokratischen Parteien widmen. Es gibt ja noch einige Beispiele, wo anerkannte politische Persönlichkeiten für entsprechende Wahlergebnisse sorgen - egal ob SPD, Grüne oder CDU.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 08:55 (vor 7 Stunden, 59 Minuten) @ Didi

Merkel hat es verstanden, dass die Machtoption der CDU daran hängt "in die Mitte" zu gehen. Das hat damals schon viele "Stamm"-Wähler der Union verprellt, aber es gab wenig offensichtliche Kritikpunkte - vor allem dank steigender Wirtschaftsleistung. Im Nachgang zu 2015 und der nunmehr länger anhaltenden Rezession werden sich aber vermutlich noch einige andere CDU Wähler gedacht haben, dass man doch lieber die AfD wählen sollte.

Die Wählerschaft der AfD ist leider diverser als man sich das wünschen würde. Es sind offensichtlich nicht nur Nazis. Es sind auch nicht nur Nazis und Leute denen das alles egal wäre. Auch wenn man selbstverständlich die Wählerschaft so charakterisieren darf, dass sie es zumindest in Kauf nehmen eine rechte / in teilen rechtsextreme Partei zu wählen und ihr zur Macht zu verhelfen.
Selbstverständlich wird die Schnittmenge der heutigen AfD Wähler die früher CDU wählten höher sein als jene mit Vergangenheit bei SPD, Linken oder Grünen. Aber auch aus diesen Milieus wählen Menschen die AfD. Womöglich auch, weil sie mit den immer gleichen Phrasen der Parteien gebrochen haben und denen schlichtweg nicht mehr glauben (wollen).

Ich habe jahrelang geglaubt, dass es schon nicht so schlimm werden wird - man wird die AfD nur "bekämpfen" müssen und dann wird sich das schon alles regulieren.
Das war offenkundiger Quatsch.
Die Abgrenzung zur AfD ist deshalb nicht falsch. Die Verteufelung der Partei als einzige Option zu verfolgen, AfD Wähler zu diffamieren und nicht nur auf die inhaltlichen "Probleme" hinzuweisen, ist mE aber eben gescheitert.

Man hat Mehrheiten gebildet um die AfD zu verhindern. Bessere Politik kam dabei aber zu selten herum.
Es hilft offenkundig nicht, dass man direkt sagt "mit denen reden wir nicht". Womöglich wäre es besser lediglich darauf hinzuweisen, dass man aufgrund der Inhalte 1-292 vermutlich nur schwer zu einander finden wird.

Die Wähler haben z.B. in Sachsen-Anhalt entschieden, dass die AfD regieren soll. Also bitte, soll sie den Versuch unternehmen nun Mehrheiten zu organisieren. Ich glaube zwar nicht, dass sich die AfD dadurch kurzfristig entzaubert, aber was soll die Alternative sein? Ein ad hoc Parteienverbot?

Wir haben es uns abgewöhnt ehrlich miteinander zu reden. Klimaschutz und diesbezügliche Maßnahmen sind essentiell. Aber sie kosten uns Geld und möglicherweise wird nicht jeder zu jedem Zeitpunkt dadurch reicher. Analog dazu müssen die Sozialsysteme reformiert werden.
Das wird man nicht nur damit finanzieren können einfach den "Reichen" das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es braucht nicht nur (steigende) Einnahmen, es braucht auch sinkende Ausgaben. Aber wo wollen wir was streichen? Jedwede Idee wird direkt zerredet, kritisiert und als ungerecht oder undurchführbar gebrandet. Die Rente mit 63 ist aus Sicht vieler ungerecht - auch wenn sie volkswirtschaftliche Schäden anrichtet. Aber es gibt da eben einen Dachdecker der mit 64 vom Dach fallen würde, oder oder oder...
So wird es keiner Partei gelingen, egal von wem sie geführt wird, dauerhaft gute Politik für unser Land zu machen oder die AfD dadurch klein zu halten.

Das mögliche Ende der politischen Karriere des Friedrich Merz könnten "wir" - bzw. all jene die nicht die AfD als wählbare Option betrachten - noch sehr teuer bezahlen.
Aber das müssten wir dann eben aushalten, auch wenn es einem nicht gefällt. Demokratie eben.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 09:59 (vor 6 Stunden, 55 Minuten) @ stfn84
bearbeitet von nico36de, Montag, 21.09.2026, 10:02

Das mögliche Ende der politischen Karriere des Friedrich Merz könnten "wir" - bzw. all jene die nicht die AfD als wählbare Option betrachten - noch sehr teuer bezahlen.

Eine verwegene These.

Allein wenn nur eine sympathischere, umgänglichere und verbindendere Person die gleiche Politik machen würde wie Merz, wäre das ein Schritt nach vorne. Was soll so wichtig daran sein, dass ein absolutes Ekelpaket ohne Fachkompetenz, Erfahrung oder auch nur einen Funken Empathie den Kanzlerdarsteller gibt?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 10:02 (vor 6 Stunden, 52 Minuten) @ nico36de

Ich würde mich gerne irren.

Gleichzeitig halte ich es eben für unwahrscheinlich, dass ein anderer Kopf der CDU, der SPD und der Grünen dazu führen würde, dass diese Parteien bei 30+x % herauskommen und damit die AfD als stärkste Kraft im Bund verhindern würden.

Merz, Söder, Klingbeil, Bas & Co. sind zudem alle legitimiert, mehrheitlich gewählt von ihren Parteien. Ich kenne aber die zweite und dritte Reihe der Parteien zu schlecht, um da den nächsten Superstar zu entdecken der die Parteien wieder zu "alter Größe" führt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 10:07 (vor 6 Stunden, 47 Minuten) @ stfn84

Das mag sein. Für mich steht nur fest, dass es schlimmer als mit einem Totalversager in jedem Bereich wie Merz nicht werden kann.

Eine CDU mit konservativer aber sachorientierter statt ideologischer Politik wie von Daniel Günther würde ich aktuell sogar wählen, auch wenn ich in den mehr als 60 Jahre meines Lebens noch nie die CDU gewählt habe und es für mich die meiste Zeit sogar ein komplett abwegiger Gedanke war.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 08:45 (vor 8 Stunden, 9 Minuten) @ Didi

Dieter steht hier doch eher dafür, dass vielen Leuten die Fähigkeit zum Kompromiss abhanden gekommen ist. Das schlägt natürlich direkt auf Parteien wie die CDU durch, die historisch nun einmal eine Sammlungspartei ist und früher weit nach rechts ausgreifen konnte.

Heutzutage funktioniert die CDU nur noch dann erfolgreich, wenn sie sich glaubhaft als Partei der Mitte verstehen lässt, die für Leute aus ganz verschiedenen Schichten attraktiv ist. Dazu braucht man dann auch ein Spitzenpersonal, das kommunikativ in der Lage ist, dieses Klavier auch zu bespielen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:02 (vor 7 Stunden, 52 Minuten) @ Scherben

Dieter steht hier doch eher dafür, dass vielen Leuten die Fähigkeit zum Kompromiss abhanden gekommen ist.

Das gilt doch im Grunde für alle Parteien und gesellschaftlichen Gruppen. Ich denke man wird sich darauf einigen können, dass der Großteil in Deutschland Reformen verlangt und will. Eine andere Rentenpolitik, eine veränderte Kranken- und Pflegesituation.
Ich würde aber unterstellen, dass kaum Jemand bereit ist hier Kompromisse einzugehen und es eben viel leichter ist Populismus zu folgen, was man bspw. auch am Wahlergebnis in Berlin sieht. Die Verstaatlichung privaten Eigentums allein wird die Wohnsituation in der Hauptstadt nicht verändern und - unabhängig ob der Steuerzahler die vor Jahren durchgeführte Privatisierung der Wohnungen nun doppelt zahlt - erhebliche negative Auswirkungen haben; allein es bleibt Theorie, da das wohl am Ende gar nicht passieren wird.

Apropos Spitzenpersonal

VM , Lüdinghausen, Montag, 21.09.2026, 09:00 (vor 7 Stunden, 54 Minuten) @ Scherben
bearbeitet von VM, Montag, 21.09.2026, 09:15

Ich bin hochgespannt, wie Daniel Günther und Hendrik Wüst in nächster Zeit agieren werden. Beide haben 2027 eine Landtagswahl vor der Brust und stand jetzt ist die Gefahr nicht gering, dass sich im politischen Berlin nichts ändern wird und dies dann auch Auswirkungen auf die Wahlergebnisse von Günther und Wüst haben wird.

Denke aber, dass keiner von beiden offen „die Revolution ausrufen“ wird. Gerade bei Wüst denke ich, dass er durch die eigene Regierungsarbeit im Land den Kontrast zum Bund weiter verdeutlichen wird, so dass jeder die Alternative sieht, ohne dass er sie laut aussprechen müssen.

Apropos Spitzenpersonal

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 09:19 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ VM

Ich bin hochgespannt, wie Daniel Günther und Hendrik Wüst in nächster Zeit agieren werden. Beide haben 2027 eine Landtagswahl vor der Brust und stand jetzt ist die Gefahr nicht gering, dass sich im politischen Berlin nichts ändern wird und dies dann auch Auswirkungen auf die Wahlergebnise von Günther und Wüst haben wird.

Denke aber, dass keiner von beiden offen „die Revolution ausrufen“ wird. Gerade bei Wüst denke ich, dass er durch die eigene Regierungsarbeit im Land den Kontrast zum Bund weiter verdeutlichen wird, so dass jeder die Alternative sieht, ohne dass er sie laut aussprechen müssen.

Ich bin mir sogar sehr sicher, dass weder Günther noch Wüst aktiv den Sturz von Friedrich Merz betreiben werden. Robin Alexander meinte Freitag im Podcast, dass die beiden sowie Gordon Schnieder ganz im Gegenteil Friedrich Merz stützen würden. Die Merz-Gegner säßen in Hessen, Thüringen und Sachsen.

Die Frage ist allerdings, wie sich die beiden verhalten werden, falls Merz trotzdem stürzt? Ich persönlich halte das nach dem Ergebnis gestern in Mecklenburg-Vorpommern für überwiegend wahrscheinlich bis zwangsläufig. In dem Fall würde sicherlich einer von beiden als Kandidat für die Nachfolge antreten. Schon aus der Verantwortung für Deutschland und für die CDU. Für den Parteivorsitz braucht es lediglich die Mehrheit auf dem entsprechenden Parteitag. Aber um Kanzler zu werden, müsste der Kandidat die Unionsfraktion so gut wie geschlossen hinter sich bringen. Da aber sehe ich eine Reihe von potenziellen Abweichlern. Diese Leute haben bereits Friedrich Merz im ersten Wahlgang durchfallen lassen.

Apropos Spitzenpersonal

VM , Lüdinghausen, Montag, 21.09.2026, 09:26 (vor 7 Stunden, 28 Minuten) @ Ulrich

Ich bin mir sogar sehr sicher, dass weder Günther noch Wüst aktiv den Sturz von Friedrich Merz betreiben werden. Robin Alexander meinte Freitag im Podcast, dass die beiden sowie Gordon Schnieder ganz im Gegenteil Friedrich Merz stützen würden. Die Merz-Gegner säßen in Hessen, Thüringen und Sachsen.

Frage mich halt, ob da nicht irgendwann die Nervösität steigt, gerade wenn dann im Vorfeld Landtagswahlen die Umfragewerte nicht gut aussehen für die Union.

Die Frage ist allerdings, wie sich die beiden verhalten werden, falls Merz trotzdem stürzt? Ich persönlich halte das nach dem Ergebnis gestern in Mecklenburg-Vorpommern für überwiegend wahrscheinlich bis zwangsläufig. In dem Fall würde sicherlich einer von beiden als Kandidat für die Nachfolge antreten. Schon aus der Verantwortung für Deutschland und für die CDU. Für den Parteivorsitz braucht es lediglich die Mehrheit auf dem entsprechenden Parteitag. Aber um Kanzler zu werden, müsste der Kandidat die Unionsfraktion so gut wie geschlossen hinter sich bringen. Da aber sehe ich eine Reihe von potenziellen Abweichlern. Diese Leute haben bereits Friedrich Merz im ersten Wahlgang durchfallen lassen.

Dann kann man der Union aber vielleicht auch nicht mehr helfen, wenn die Parteibasis nach den Debakeln in Sachsen-Anhalt und Meck-Pomm immer noch nicht verstanden hat, was Phase ist.

Apropos Spitzenpersonal

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 09:10 (vor 7 Stunden, 44 Minuten) @ VM

Ich bin hochgespannt, wie Daniel Günther und Hendrik Wüst in nächster Zeit agieren werden. Beide haben 2027 eine Landtagswahl vor der Brust und stand jetzt ist die Gefahr nicht gering, dass sich im politischen Berlin nichts ändern wird und dies dann auch Auswirkungen auf die Wahlergebnise von Günther und Wüst haben wird.

Denke aber, dass keiner von beiden offen „die Revolution ausrufen“ wird. Gerade bei Wüst denke ich, dass er durch die eigene Regierungsarbeit im Land den Kontrast zum Bund weiter verdeutlichen wird, so dass jeder die Alternative sieht, ohne dass er sie laut aussprechen müssen.

Wüst ist in dem Moment politisch erledigt, wenn er die Kandidatur erklärt. Dafür hat der zu viele Leichen im Keller.

Apropos Spitzenpersonal

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:06 (vor 7 Stunden, 48 Minuten) @ VM

Ich bin hochgespannt, wie Daniel Günther und Hendrik Wüst in nächster Zeit agieren werden. Beide haben 2027 eine Landtagswahl vor der Brust und stand jetzt ist die Gefahr nicht gering, dass sich im politischen Berlin nichts ändern wird und dies dann auch Auswirkungen auf die Wahlergebnise von Günther und Wüst haben wird.

Denke aber, dass keiner von beiden offen „die Revolution ausrufen“ wird. Gerade bei Wüst denke ich, dass er durch die eigene Regierungsarbeit im Land den Kontrast zum Bund weiter verdeutlichen wird, so dass jeder die Alternative sieht, ohne dass er sie laut aussprechen müssen.

Das wird wirklich interessant.

Hier in Schleswig-Holstein ist es so, dass Daniel Günther mit Ulf Kämpfer von der SPD einen Gegenkandidaten hat, der ihm habituell nicht unähnlich ist: Sehr ausgleichend, sehr bekannt, und dazu auch weithin geschätzt, bis ins Lager des politischen Gegners hinein. Wenn die beiden in der Lage sind, einen echten Lagerwahlkampf zu orchestrieren, dann wird es für die AfD hier eng. Nicht dahingehend eng, dass sie wieder nicht in den Landtag kommt, aber Günther und Kämpfer sollten ordentlich Stimmen ziehen können. Versuchen beide, in erster Linie die Mitte anzusprechen, dann wird es auch hier kritisch. Da sitzen in den Städten vor allem die Grünen, und dann kämpfen am Ende drei Parteien um dieselbe Klientel.

Apropos Spitzenpersonal

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:05 (vor 7 Stunden, 49 Minuten) @ VM

Günther und Wüst regieren recht geräuschlos, jeweils in einem Zweierbündnis. Gleichzeitig haben sie eben andere Themenfelder als die Bundesregierung, andere Herausforderungen.

Auch wenn mir beide Personen deutlich sympathischer sind als Merz wüsste ich nun gerade nicht, was die NRW CDU konkret besser macht als die Bundespartei und welche "Reformen" in NRW gut laufen, während sie im Bund versanden.

Der einzige Punkt der mir bewusst ist betrifft das Thema "Parteiverbot AfD".

Apropos Spitzenpersonal

VM , Lüdinghausen, Montag, 21.09.2026, 09:21 (vor 7 Stunden, 33 Minuten) @ stfn84

Es geht weniger um Inhalte als um den Politikstil.

Während im Bund Dauerstreit und Machtkämpfe das Vertrauen belasten, stehen Hendrik Wüst und Daniel Günther für geräuschloses, lösungsorientiertes Verwalten. Dass Schwarz-Grün bei ihnen geräuschlos funktioniert, vermittelt Wählern Verlässlichkeit. Zudem halten sie der Union die Bündnisoptionen zur Mitte offen.

Ihr Hauptargument gegenüber Berlin ist nicht das Neuerfinden des Rades, sondern funktionierende Regierungsarbeit ohne Polarisierung. Ob dieses bloße „Stabilität-Verwalten“ 2027 für eine Wiederwahl reicht, ist die Wette, die beide eingehen.

Dass weder Wüst noch Günther die wirklich dicke Brett in ihren Bundesländern bohren müssen, ist unbestritten.

Apropos Spitzenpersonal

stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:27 (vor 7 Stunden, 27 Minuten) @ VM

Da stimme ich Dir zu. Ich weiß nicht ob das nun vor allem auf den Stil von Wüst/Günther zurückzuführen ist oder auch an anderen Faktoren liegt. Zum einen fokussiert sich der Unmut der Wählerschaft eben (seit jeher?) auf die Bundespolitik. Zum anderen hat man mit den Grünen im Land eben eine andere Partnerschaft, als es die einst große Koalition im Bund hat.

Möglicherweise wird ein Wüst oder Günther die Bundes-CDU auch wieder in ungeahnte Höhen hieven. Allerdings würde ich bezweifeln, dass ein Bündnis aus CDU und Grünen im Bund auf die erforderlichen ca. 50% Wählerstimmen kommt um verlässliche Politik machen zu können. Aktuell stehen sie bei ca. 35%, was mE nicht nur an der Person Friedrich Merz hängt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

amybell, Wiehl, Montag, 21.09.2026, 08:24 (vor 8 Stunden, 30 Minuten) @ Didi

Verstehe ich dich richtig, dass du unsere Bundesregierung unter Merz als Mitte-links Regierung bezeichnest?
Natürlich kann die CDU mit dem Juniorpartner SPD nicht ihre Politik kompromisslos durchdrücken, aber viele linke Aspekte sehe ich in den bisher beschlossenen und angekündigten Reformen nicht.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 08:30 (vor 8 Stunden, 24 Minuten) @ amybell

Ich bin da bei den Reformen nicht in den Nachkomma-Stellen drin und es ist wohl schwer, eine "linke" Rentenreform zu machen, die finanzierbar sein soll.

Aber aus Flughöhe 10'000 Metern steht die CDU seit Merkel in der Mitte, die SPD steht links der Mitte, also gibt das dann alles in allem eine Politik, die eher links der Mitte steht. Und das ist nicht das, was jemand will, der jahrelang die Kohl-CDU gewählt hat, oder?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

tim86, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 11:07 (vor 5 Stunden, 47 Minuten) @ Didi

Ich bin da bei den Reformen nicht in den Nachkomma-Stellen drin und es ist wohl schwer, eine "linke" Rentenreform zu machen, die finanzierbar sein soll.

Aber aus Flughöhe 10'000 Metern steht die CDU seit Merkel in der Mitte, die SPD steht links der Mitte, also gibt das dann alles in allem eine Politik, die eher links der Mitte steht. Und das ist nicht das, was jemand will, der jahrelang die Kohl-CDU gewählt hat, oder?

Die CDU steht nicht in der Mitte, sondern mitte-rechts, die SPD steht mitte-links. In einer Koalition der beiden kommt nicht mitte-links, sondern mitte raus. Wobei die Politik der Union zu sozialdemokratisch und der SPD zu konservativ ist. Am ende sind beide Parteien unzufrieden, aber es ist dennoch das beste was man mit dem Wahlergebnis erreichen kann.

Würden sich die Stimmen weiter auf 4 Fraktionen, statt auf 6 aufteilen, hätten wir nicht so häufig eine Koalition aus Union und SPD gehabt, sondern stattdessen SPD-Grüne oder Union-FDP. So haben die Wähler der AfD(2017, 2021 und 2025) bzw. Linkspartei(2005 und 2013) mit ihrer Stimme dazu gesorgt, dass die Regierungskoalition mehr in die Mitte tendiert, da es in dem von ihnen präferierten Lager keine koalitionsfähige Mehrheit gab.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Wallone, Montag, 21.09.2026, 08:47 (vor 8 Stunden, 7 Minuten) @ Didi

Das ist Quatsch. Wenn die Begriffe "rechts" und "links" noch irgendwas bedeuten, dann ist doch überdeutlich, dass Merz die CDU nach Merkel nach rechts geführt hat. Das ist schon sehr schief dann bei CDU-SPD auf "Mitte-links" und bei AfD-CDU zusätzlich verharmlosend auf "Mitte-rechts" zu kommen.

--
Je ne sais pas plus, je crois en rien!

+1

amybell, Wiehl, Montag, 21.09.2026, 09:50 (vor 7 Stunden, 4 Minuten) @ Wallone

k.T.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:55 (vor 7 Stunden, 59 Minuten) @ Wallone

Das ist Quatsch. Wenn die Begriffe "rechts" und "links" noch irgendwas bedeuten, dann ist doch überdeutlich, dass Merz die CDU nach Merkel nach rechts geführt hat. Das ist schon sehr schief dann bei CDU-SPD auf "Mitte-links" und bei AfD-CDU zusätzlich verharmlosend auf "Mitte-rechts" zu kommen.

So schaut es aus.

Ich hatte es weiter unten schon einmal geschrieben. Friedrich Merz wurde zurück ins politische Amt gehoben, weil man innerhalb der CDU teilweise mit der Gegenwart fremdelt und zurück in eine Vergangenheit will, die es so nie gegeben hat. In eine Vergangenheit mit Helmut Kohl und Alfred Dregger, aber ohne Norbert Blüm und Heiner Geißler. Die CDU der Vergangenheit war eine Volkspartei, die von rechts bis zur Mitte alles abdeckte. Nun will man faktisch die Mitte aufgeben, weil man die irgendwie als "links" empfindet, und weiter nach rechts. Nur ist rechts die AfD, und die wird nicht so einfach Platz machen.

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Wallone, Montag, 21.09.2026, 14:54 (vor 2 Stunden, 0 Minuten) @ Ulrich

Mir scheint, das ist die Lebenslüge der Rechts-Konservativen in der CDU/CSU: Dass Merkel die Union geschrumpft habe, also der Bremsklotz für (noch) bessere Wahlergebnisse gewesen sei.

In Wahrheit war sie der Garant für (unter veränderten Bedingungen seit der Kohl-Ära) immer noch außerordentlich gute Wahlergebnisse. Ihr bestes Wahlergebnis waren die letzten ominösen 40+%, die Merz meinte wieder zum Normalfall für die Union machen zu können, ihr schlechtestes 2017 mit knapp 33%. Davon träumt die Union jetzt unter Merz.

Friedrich Merz hat sich das wohl allen Ernstes so vorgestellt, dass er die Union nur stärker auf rechts trimmen muss und schon kann er die Hälfte der AfD-Wähler auf die letzten Merkel-Ergebnisse einfach draufzählen. So hing ja offenbar sein Projekt AfD halbieren mit der 40% für die Union zusammen. Absurd. Er hat das Gegenteil erreicht und er macht irgendwie immer noch nicht den Eindruck, dass er die Zusammenhänge wirklich verstanden hat.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 15:27 (vor 1 Stunden, 27 Minuten) @ Wallone

Mir scheint, das ist die Lebenslüge der Rechts-Konservativen in der CDU/CSU: Dass Merkel die Union geschrumpft habe, also der Bremsklotz für (noch) bessere Wahlergebnisse gewesen sei.

In Wahrheit war sie der Garant für (unter veränderten Bedingungen seit der Kohl-Ära) immer noch außerordentlich gute Wahlergebnisse. Ihr bestes Wahlergebnis waren die letzten ominösen 40+%, die Merz meinte wieder zum Normalfall für die Union machen zu können, ihr schlechtestes 2017 mit knapp 33%. Davon träumt die Union jetzt unter Merz.

Friedrich Merz hat sich das wohl allen Ernstes so vorgestellt, dass er die Union nur stärker auf rechts trimmen muss und schon kann er die Hälfte der AfD-Wähler auf die letzten Merkel-Ergebnisse einfach draufzählen. So hing ja offenbar sein Projekt AfD halbieren mit der 40% für die Union zusammen. Absurd. Er hat das Gegenteil erreicht und er macht irgendwie immer noch nicht den Eindruck, dass er die Zusammenhänge wirklich verstanden hat.

In gewisser Weise hat sie das aber auch. Viele Dinge, die heute in Deutschland Status Quo sind, kommen natürlich schon auch aus der Zeit Merkel. Viele Baustellen, physische als auch metaphorische, kommen einfach aus ihrer Amtszeit, in der sehr viel rautenmäßig ausgesessen wurde.
Und da klatscht jetzt die Peitsche für die Union und die SPD.

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Wallone, Montag, 21.09.2026, 15:37 (vor 1 Stunden, 17 Minuten) @ FourrierTrans

Jaja, ok, ist aber ein anderes Thema. Dass unter Merkel die deutsche Infrastruktur verkommen ist zB, das ist schon so.

--
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Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 08:52 (vor 8 Stunden, 2 Minuten) @ Wallone

Das Problem ist doch: Was soll denn einer wählen, der sich eine mitte-rechts Politik wünscht? Die 2% FDP oder die CDU, die sich dann gezwungenermassen wieder nach links wenden muss, um eine Mehrheit zu finden?

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patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 21.09.2026, 08:54 (vor 8 Stunden, 0 Minuten) @ Didi

Die Antwort ist ja einfach: man wird AFD oder Nicht-Wähler.

Die CDU wird die Brandmauer fallen lassen, weil mit dieser werden sie den gleichen Weg gehen wie die SPD, ob es ohne die Brandmauer besser wird für die CDU? Keine Ahnung, mit ihr ist es aber suizid auf Raten.

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CF, Montag, 21.09.2026, 09:37 (vor 7 Stunden, 17 Minuten) @ patrahn

Die Antwort ist ja einfach: man wird AFD oder Nicht-Wähler.

Die CDU wird die Brandmauer fallen lassen, weil mit dieser werden sie den gleichen Weg gehen wie die SPD, ob es ohne die Brandmauer besser wird für die CDU? Keine Ahnung, mit ihr ist es aber suizid auf Raten.

Was meinst du, was passieren wird, sollte eine CDU-AFD Koalition erfolgreiche Politik machen? Würde das unter Berücksichtigung der aktuellen Gesamtsituation wohl eher der CDU oder der AFD nutzen? Ich schätze mal eher letzteres.

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patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 21.09.2026, 11:13 (vor 5 Stunden, 41 Minuten) @ CF

Könnte das einem in deinem Beispiel nicht egal sein wenn erfolgreiche Politik gemacht wird? :D

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CF, Montag, 21.09.2026, 11:41 (vor 5 Stunden, 13 Minuten) @ patrahn

Könnte das einem in deinem Beispiel nicht egal sein wenn erfolgreiche Politik gemacht wird? :D

Das kommt natürlich darauf an, wie man erfolgreich definiert. Die einen sagen so, die anderen so. Jeder nimmt das ja anders wahr.

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patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 21.09.2026, 11:50 (vor 5 Stunden, 4 Minuten) @ CF

Würde erfolgreich als größtmögliche Umsetzung der wahlversprechen plus gesamtgesellschaftlichen Gewinn sehen. Wobei gesamtgesellschaftlich auch schwer zu fassen ist weil egal welche Politik du machst: es wird immer Gruppen geben die zu ihrem vorherigen Status einen Nachteil haben werden.

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CF, Montag, 21.09.2026, 11:59 (vor 4 Stunden, 55 Minuten) @ patrahn

Würde erfolgreich als größtmögliche Umsetzung der wahlversprechen plus gesamtgesellschaftlichen Gewinn sehen. Wobei gesamtgesellschaftlich auch schwer zu fassen ist weil egal welche Politik du machst: es wird immer Gruppen geben die zu ihrem vorherigen Status einen Nachteil haben werden.

Diese Gruppen gab es ja schon immer und wird es auch immer geben. Nur eine Politik, die vom Großteil der Menschen der Gesellschaft als sozial gerecht wahrgenommen wird, kann eine erfolgreiche Politik sein.

+1

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 08:48 (vor 8 Stunden, 6 Minuten) @ Wallone

k.T.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 08:46 (vor 8 Stunden, 8 Minuten) @ Didi

Ich bin da bei den Reformen nicht in den Nachkomma-Stellen drin und es ist wohl schwer, eine "linke" Rentenreform zu machen, die finanzierbar sein soll.

Aber aus Flughöhe 10'000 Metern steht die CDU seit Merkel in der Mitte, die SPD steht links der Mitte, also gibt das dann alles in allem eine Politik, die eher links der Mitte steht. Und das ist nicht das, was jemand will, der jahrelang die Kohl-CDU gewählt hat, oder?

Die Menschen, die jahrelang Kohl-CDU gewählt haben, sterben langsam aus. Die CDU hat das Christlich im Namen verloren und das lässt sich für fast alle Themen festhalten, z.B. "Soziale Politik", Migrationspolitik...

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 08:46 (vor 8 Stunden, 8 Minuten) @ Didi

Fakt ist halt, dass es in Deutschland auf Bundesebene eigentlich nur 1998 und 2002 (mit ganz wenigen Sitzen mehr) eine so genannte Linke Mehrheit unter denen gab, die gewählt haben.

Das gehört zur Analytik dann schon dazu, genau wie du sagst. Von mir aus kann man noch jene Jahre mit SPD-FDP Regierung dazu rechnen, weil die FDP damals ja einen deutlicher nach links gerichteten Kurs hatte, der dann ja aber ziemlich verschwand.

Aber streng genommen, waren es nur die Regierungen von Schröder, die eine linke Mehrheit hatten.

Und wie du sagst, waren dann jedenfalls seit Ende der schwarzgelben Koalition unter Merkel die Regierungen in ihren Handlungen eigentlich immer eher links ausgerichtet. Zunehmend nun, weil die Union einfach gar keine anderen Partner mehr findet. Und im Resultat kam dann diese AfD aufs Parkett. Die ja zunächst genau dieses eher erzkonservative Lager abholte. Und sich dann peu a peu radikalisierte und offenbar reihenweise Wähler mit ihren Programmen und Vorstellungen anlockt.

Und das ist dann natürlich ein Desaster und mich wundert die teils diebische Freude darüber, wie nun allerlei politisches Spektrum darüber zerfällt (SPD, nun auch CDU) oder im Grunde nahezu ganz verschwindet (FDP).

Und da wird man dann mal seine Analytik etwas ausweiten müssen und auch mal länger darüber nachdenken müssen, wie man damit überhaupt umgehen soll und was helfen könnte, diese Geister wieder unter Kontrolle zu bringen.

Mit einfach nur "wollen" (bzw. nicht wollen) wird es nicht getan sein. Die Politik und auch die Gesellschaft muss sich schon selbst mal nehmen, wie sie offenbar ist. Und nicht unentwegt versuchen nur so zu tun, wie man eigentlich vielleicht sein will.

MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 09:02 (vor 7 Stunden, 53 Minuten) @ Phil

Mit einfach nur "wollen" (bzw. nicht wollen) wird es nicht getan sein. Die Politik und auch die Gesellschaft muss sich schon selbst mal nehmen, wie sie offenbar ist. Und nicht unentwegt versuchen nur so zu tun, wie man eigentlich vielleicht sein will.

Was soll das konkret heißen? Und wie soll das aussehen? Wo war denn die Mitte in den letzten Jahren auch nur ansatzweise kompromissbereit? Ich will die Themen jetzt nicht wieder aufzählen, aber wenn man überall keinerlei Angebote an die Leute macht, die vllt. auch mal anders über ein bestimmtes Thema als der Mainstream denken, braucht man sich nicht zu wundern, wenn langsam Widerstand entsteht. Und ganz ehrlich: Ich denke nicht, dass SPD / Union überhaupt noch irgendwo das verspielte Vertrauen wieder zurückgewinnen können. Die FDP ist eh schon tot, und die Grünen haben halt ihren harten ideologischen Kern. Am Ende des Tages ist das auch einfach ein natürlicher Zyklus. Parteien kommen, Parteien gehen. Die hatten ihren Lauf. Und nun ist ihre Zeit eben langsam aber sicher vorbei.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:29 (vor 7 Stunden, 25 Minuten) @ Alones

Mit einfach nur "wollen" (bzw. nicht wollen) wird es nicht getan sein. Die Politik und auch die Gesellschaft muss sich schon selbst mal nehmen, wie sie offenbar ist. Und nicht unentwegt versuchen nur so zu tun, wie man eigentlich vielleicht sein will.


Was soll das konkret heißen? Und wie soll das aussehen? Wo war denn die Mitte in den letzten Jahren auch nur ansatzweise kompromissbereit? Ich will die Themen jetzt nicht wieder aufzählen, aber wenn man überall keinerlei Angebote an die Leute macht, die vllt. auch mal anders über ein bestimmtes Thema als der Mainstream denken, braucht man sich nicht zu wundern, wenn langsam Widerstand entsteht. Und ganz ehrlich: Ich denke nicht, dass SPD / Union überhaupt noch irgendwo das verspielte Vertrauen wieder zurückgewinnen können. Die FDP ist eh schon tot, und die Grünen haben halt ihren harten ideologischen Kern. Am Ende des Tages ist das auch einfach ein natürlicher Zyklus. Parteien kommen, Parteien gehen. Die hatten ihren Lauf. Und nun ist ihre Zeit eben langsam aber sicher vorbei.

Was ist denn der harte ideologische Kern der Grünen? Von Cem Özdemir bis Jette Nietzard scheint mir doch einiges an Platz zu sein, da fänden vermutlich sogar wir beide einen gemeinsamen Raum.

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Alones, Montag, 21.09.2026, 09:35 (vor 7 Stunden, 19 Minuten) @ Scherben

Mit einfach nur "wollen" (bzw. nicht wollen) wird es nicht getan sein. Die Politik und auch die Gesellschaft muss sich schon selbst mal nehmen, wie sie offenbar ist. Und nicht unentwegt versuchen nur so zu tun, wie man eigentlich vielleicht sein will.


Was soll das konkret heißen? Und wie soll das aussehen? Wo war denn die Mitte in den letzten Jahren auch nur ansatzweise kompromissbereit? Ich will die Themen jetzt nicht wieder aufzählen, aber wenn man überall keinerlei Angebote an die Leute macht, die vllt. auch mal anders über ein bestimmtes Thema als der Mainstream denken, braucht man sich nicht zu wundern, wenn langsam Widerstand entsteht. Und ganz ehrlich: Ich denke nicht, dass SPD / Union überhaupt noch irgendwo das verspielte Vertrauen wieder zurückgewinnen können. Die FDP ist eh schon tot, und die Grünen haben halt ihren harten ideologischen Kern. Am Ende des Tages ist das auch einfach ein natürlicher Zyklus. Parteien kommen, Parteien gehen. Die hatten ihren Lauf. Und nun ist ihre Zeit eben langsam aber sicher vorbei.


Was ist denn der harte ideologische Kern der Grünen? Von Cem Özdemir bis Jette Nietzard scheint mir doch einiges an Platz zu sein, da fänden vermutlich sogar wir beide einen gemeinsamen Raum.

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).

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Kashmir, Montag, 21.09.2026, 15:45 (vor 1 Stunden, 9 Minuten) @ Alones

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).

Woran machst du denn die Männerfeindlichkeit bei den Grünen fest? Für viele Männer ist es ja schon männerfeindlich, wenn man sie, als Frau, zur Hausarbeit auffordert.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 16:30 (vor 24 Minuten) @ Kashmir

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).


Woran machst du denn die Männerfeindlichkeit bei den Grünen fest? Für viele Männer ist es ja schon männerfeindlich, wenn man sie, als Frau, zur Hausarbeit auffordert.

Man kann es mit einem Satz recht leicht zusammenfassen:

Wenn Männer aufhören würden, Frauen zu vergewaltigen oder umzubringen, dann wäre man bei den Grünen sicher auch etwas entspannter.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 15:52 (vor 1 Stunden, 2 Minuten) @ Kashmir

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).


Woran machst du denn die Männerfeindlichkeit bei den Grünen fest? Für viele Männer ist es ja schon männerfeindlich, wenn man sie, als Frau, zur Hausarbeit auffordert.

Anton Hofreiter sagte im Sommer dazu:

""Im progressiven Lager wird Männlichkeit automatisch mit dem Begriff toxisch verbunden. Männer werden pauschal für das, was sie sind, abgelehnt und nicht für das, was sie sagen oder tun. Es gibt im linken Lager kein positives Bild moderner Männlichkeit", beklagt Hofreiter und übt noch ein paar Schläge."

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Blarry, Essen, Montag, 21.09.2026, 15:57 (vor 57 Minuten) @ FourrierTrans

Seltsam. Die, die keine hirnverbrannten Vollhonks sind, werden in der Regel nicht für hirnverbrannte Vollhonks gehalten. Crazy how that works.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 15:49 (vor 1 Stunden, 5 Minuten) @ Kashmir

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).


Woran machst du denn die Männerfeindlichkeit bei den Grünen fest? Für viele Männer ist es ja schon männerfeindlich, wenn man sie, als Frau, zur Hausarbeit auffordert.

An dem verfassungsfeindlichen Unsinn, den Jette Nietzard so tagein, tagaus von sich gibt.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 15:57 (vor 57 Minuten) @ MarcBVB
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 21.09.2026, 16:01

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).


Woran machst du denn die Männerfeindlichkeit bei den Grünen fest? Für viele Männer ist es ja schon männerfeindlich, wenn man sie, als Frau, zur Hausarbeit auffordert.


An dem verfassungsfeindlichen Unsinn, den Jette Nietzard so tagein, tagaus von sich gibt.

Mein subjektiver Eindruck als Monarchist, der das Parteienspektakel als Außenstehender lediglich interessiert beobachtet, ist, dass Männer, die besonders aktiv im sozialen Milieu der Linken auftreten, nicht selten vom Format Schauspieler XY sind (ich nenne den Namen jetzt mal nicht, um mich juristisch nicht angreifbar zu machen): nach außen hin super feministisch und progressiv, daheim dann aber den asozialen Wifebeater geben. Vermutlich auch, weil solche Charaktere in aller Regel in einer ihrer Art gewöhnlichen Männer-Kohorte in natürlicher Umgebung einfach durch's Raster fallen. Und das auf der anderen Seite Frauen, die besonders aktiv im sozialen Milieu der Linken sind, ganz oft bemerkenswerterweise mit genau solchen Männern in einer ungesunden Relationship landen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 16:06 (vor 48 Minuten) @ FourrierTrans

Ich weiß, wen du meinst und rein aus meiner subjektiven Wahrnehmung ist das so.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:42 (vor 7 Stunden, 12 Minuten) @ Alones

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).

Ich weiß nicht, woran Du das fest machst. Schon gar nicht vor dem Hintergrund eines erkennbar misogynen Umfelds, das sich deutschlandweit leider wieder auftut.

(Aber gut, wenn Du das als den harten ideologischen Kern der Grünen wahrnimmst, dann werde ich Dich sicher nicht überzeugen können. Bis zu Kretschmann und Özdemir hätte ich gedacht, dass Umwelt- und Klimaschutz dort der gemeinsame Nenner sind, aber selbst der ist ja eher abgeräumt.)

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Alones, Montag, 21.09.2026, 09:51 (vor 7 Stunden, 3 Minuten) @ Scherben

Meine persönliche Meinung zu den Grünen spare ich mir lieber. Das Thema sollten wir uns sparen. Nur so viel: Es hat schon seine Gründe, warum Leute wie Miss feministische Außenpolitik oder Luisa "Vielflieger*in" Neubauer für sehr viele als völlig unwählbar wahrgenommen werden. Und auch der gute Habeck, der nun hinterher zu einer Art Lichtgestalt verklärt wird, hat sicherlich viel getan, aber mit Sicherheit keine nachhaltige Umweltpolitik.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Intertanked, Berlin, Montag, 21.09.2026, 16:26 (vor 28 Minuten) @ Alones

Meine persönliche Meinung zu den Grünen spare ich mir lieber. Das Thema sollten wir uns sparen. Nur so viel: Es hat schon seine Gründe, warum Leute wie Miss feministische Außenpolitik oder Luisa "Vielflieger*in" Neubauer für sehr viele als völlig unwählbar wahrgenommen werden.

Nur kurz erwähnt: Luisa Neubauer hat sich noch nie irgendwo zur Wahl gestellt. Insofern ist das Gefühlchen von unwählbar irgendwie irrelevant. Stimmt aber als Faktum.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:54 (vor 7 Stunden, 0 Minuten) @ Alones

Eigentlich war meine Frage ja wirklich, was da der harte ideologische Kern sein soll. Wie viel jedes einzelne Parteimitglied fliegt und warum, interessiert mich eher weniger. (Ich hoffe aber, dass es Linienflüge sind.)

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 10:00 (vor 6 Stunden, 54 Minuten) @ Scherben

Eigentlich war meine Frage ja wirklich, was da der harte ideologische Kern sein soll. Wie viel jedes einzelne Parteimitglied fliegt und warum, interessiert mich eher weniger. (Ich hoffe aber, dass es Linienflüge sind.)

Moralismus, Genderpolitik, radikaler Feminismus, Cancel Culture, Aufrüstung und Klima (außer es geht um Waffen, Waffen, Waffen). Reicht dir das?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Kashmir, Montag, 21.09.2026, 16:09 (vor 45 Minuten) @ Alones

Eigentlich war meine Frage ja wirklich, was da der harte ideologische Kern sein soll. Wie viel jedes einzelne Parteimitglied fliegt und warum, interessiert mich eher weniger. (Ich hoffe aber, dass es Linienflüge sind.)


Moralismus, Genderpolitik, radikaler Feminismus, Cancel Culture, Aufrüstung und Klima (außer es geht um Waffen, Waffen, Waffen). Reicht dir das?

Du klingst einer aus der rechten Blase und außerdem wie ein Mann, der sich über die Frauen von heute aufregt. Cancel Culture ist Gejammere darüber, dass man für das, was man sagt, Widerworte bekommt und darin sind Männer tatsächlich Spitzenreiter.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 16:49 (vor 5 Minuten) @ Kashmir

Eigentlich war meine Frage ja wirklich, was da der harte ideologische Kern sein soll. Wie viel jedes einzelne Parteimitglied fliegt und warum, interessiert mich eher weniger. (Ich hoffe aber, dass es Linienflüge sind.)


Moralismus, Genderpolitik, radikaler Feminismus, Cancel Culture, Aufrüstung und Klima (außer es geht um Waffen, Waffen, Waffen). Reicht dir das?


Du klingst einer aus der rechten Blase und außerdem wie ein Mann, der sich über die Frauen von heute aufregt. Cancel Culture ist Gejammere darüber, dass man für das, was man sagt, Widerworte bekommt und darin sind Männer tatsächlich Spitzenreiter.

Dann hier noch einmal ausführlich:

Frauenstatut der Grünen: Ungerade Listenplätze sind Frauen vorbehalten, während gerade Plätze offen für alle Geschlechter sind. Männer haben damit keinen spiegelbildlich geschützten Anteil. Frauenquoten bei Redebeiträgen, Frauenvoten, Vetomöglichkeiten sowie eigene Frauenstrukturen und -gremien existieren ohne entsprechendes Pendant für Männer. Bei Stellenbesetzungen und Repräsentation verfolgen die Grünen ebenfalls ausdrücklich geschlechtsbezogene Förderregeln. Frauen können bei Unterrepräsentation bevorzugt werden; vergleichbare Fördermechanismen für männliche Unterrepräsentation sind deutlich seltener.

Die grüne Gleichstellungspolitik ist programmatisch stark auf Benachteiligungen von Frauen ausgerichtet. Männliche Problemlagen wie schlechtere Bildungsabschlüsse, Suizidraten oder soziale Isolation werden zwar inzwischen thematisiert, stehen aber deutlich weniger im Zentrum eigenständiger Förderpolitik. Gerade bei der Bildungspolitik kritisieren manche einen blinden Fleck gegenüber Jungen: Jungen schneiden bei Schulabschlüssen und Bildungswegen teilweise schlechter ab, ohne dass daraus vergleichbar sichtbare geschlechtsspezifische Förderprogramme entstehen.

Die feministische Außenpolitik erhebt eine feministische Perspektive ausdrücklich zum außenpolitischen Querschnittsprinzip, einschließlich Gender-Budgeting, Repräsentationszielen und einem angestrebten „feministischen Reflex“ innerhalb des Auswärtigen Amts. Frauen und Mädchen werden besonders als geschlechtsspezifisch vulnerable Gruppen betrachtet, während männliche Opfer von Krieg, Zwangsdienst, Exekutionen oder Kampfhandlungen weniger prominent als eigenständiges Geschlechterproblem behandelt werden.

Wehrpflichtfrage: Während die geltende Wehrpflicht ausschließlich Männer treffen kann, wurde innerhalb grüner Frauengremien argumentiert, Gleichberechtigung bedeute nicht zwingend, diese Pflicht auf Frauen auszudehnen. Kritiker sehen darin ein asymmetrisches Verständnis von Gleichstellung.

Bei Gewalt und Kriminalität wird männliches Verhalten häufiger mit problematischen Rollenbildern, Patriarchat oder Gewaltprävention verbunden, während Frauen stärker als schutzbedürftige Gruppe erscheinen. Kritiker sehen darin ein dauerhaft negatives Framing von Männlichkeit. Einzelne Aussagen grüner Politikerinnen verstärken diesen Eindruck. Besonders bekannt ist Jette Nietzards Äußerung, Männer, die beim Böllern ihre Hand verlören, könnten zumindest keine Frauen mehr schlagen, sowie ihre Forderung, Männern müssten Privilegien genommen werden.

Auch Annalena Baerbocks Antwort auf den Vorwurf einer Benachteiligung von Männern ist häufig Teil dieser Debatte: Die Überrepräsentation von Frauen durch Quoten bezeichnete sie nicht als Männerdiskriminierung, sondern als „aktive Frauenpolitik“.

Der Fall Stefan Gelbhaar als Beispiel dafür, dass ein stark opferorientierter Umgang mit Vorwürfen auch erhebliche Nachteile für einen männlichen Beschuldigten erzeugen kann. Die Grünen räumten später selbst ein, mit dem Verfahren strukturell überfordert gewesen zu sein.

Innergrüne Männlichkeitsdebatte von 2026. Felix Banaszak kritisierte ausdrücklich den Eindruck progressiver Milieus, Männern zu vermitteln: „Als Mann bist du das Problem und bleibst es auch.“ Das anschließende grüne Manifest für moderne Männlichkeit räumte ein, man habe Männern lange vor allem gesagt, was an Männlichkeit falsch sei, aber zu wenig positive Orientierung angeboten. Die Autoren sprachen davon, dadurch ein „Vakuum“ geschaffen zu haben. Bereits der Versuch, ein positiveres Männerbild zu formulieren, wurde von Teilen der Partei als Rückschritt oder falsche Schwerpunktsetzung kritisiert.

Dazu passt das frühere grüne Männermanifest von 2010 mit Formulierungen wie „Die Krise ist männlich“ und „Männer, gebt Macht ab“. Selbst frühere Mitautoren haben später eingeräumt, dass eine solche pauschalisierende Ansprache Männer eher abschrecken könne.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 16:54 (vor 0 Minuten) @ Alones

Nur ergibt sich daraus ja keine Feindlichkeit. Es gibt (offensichtlich) sehr viele Männer, die bewusst Mitglied der Partei sind, WEIL sie diese Mechanismen für sinnvoll erachten, um Frauen (und nicht nur Frauen) den Raum zu geben, den ihnen die immer noch stark patriarchal geprägte Gesellschaft vorenthält.

Du magst das inhaltlich anders sehen, das ist völlig in Ordnung. Es ist nur keine Männerfeindlichkeit, und wenn ich mir die letzten Jahre so ansehe, mit praktisch täglichen Femiziden im Land und extrem verstörenden Berichten von Massenvergewaltigungen, so scheinen wir wirklich größere Probleme zu haben als die Frage, wie eine Partei sich selbst organisiert.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 10:30 (vor 6 Stunden, 24 Minuten) @ Alones

Eigentlich war meine Frage ja wirklich, was da der harte ideologische Kern sein soll. Wie viel jedes einzelne Parteimitglied fliegt und warum, interessiert mich eher weniger. (Ich hoffe aber, dass es Linienflüge sind.)


Moralismus, Genderpolitik, radikaler Feminismus, Cancel Culture, Aufrüstung und Klima (außer es geht um Waffen, Waffen, Waffen). Reicht dir das?

Es reicht mir dahingehend, dass da Du und ich vermutlich doch keinen gemeinsamen Raum fänden. ^^

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 08:53 (vor 8 Stunden, 2 Minuten) @ Phil

Und wie du sagst, waren dann jedenfalls seit Ende der schwarzgelben Koalition unter Merkel die Regierungen in ihren Handlungen eigentlich immer eher links ausgerichtet. Zunehmend nun, weil die Union einfach gar keine anderen Partner mehr findet. Und im Resultat kam dann diese AfD aufs Parkett. Die ja zunächst genau dieses eher erzkonservative Lager abholte. Und sich dann peu a peu radikalisierte und offenbar reihenweise Wähler mit ihren Programmen und Vorstellungen anlockt.

Die AfD lockt nicht mit ihrem Programm an. Das stimmt einfach nicht. Sie lockt mit Breitbeinigkeit an; viele Leute finden attraktiv, endlich wieder bestimmen zu können, wo es in diesem Land lang geht. Dazu gehört dann auch das Storytelling von den Altparteien und der einzigen "Alternative", das mittlerweile hier ja auch schon begrifflich Einzug gehalten hat. Und natürlich hilft die viele Kohle von den Großindustriellen im Land.

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 09:32 (vor 7 Stunden, 22 Minuten) @ Scherben

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Die Regierungzeit Merkel wird als diejenige in die Geschichte eingehen, die Deutschland mit Abstand am stärksten verändert hat - das kann man ohne Werturteil ganz klar so festhalten. Keine einzige politische Entscheidung wird in den nächsten 100 Jahren so bedeutend und verändernd gewesen sein, wie die Grenzöffnung 2015. Das gilt sowohl für die demographischen Ändernungen als auch die damit einhergehenden, politischen Verschiebungen. Ohne "Wir schaffen das" gäbe es die AFD allerhöchstens noch als kleine Nieschenpartei.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CD7, Montag, 21.09.2026, 09:44 (vor 7 Stunden, 10 Minuten) @ SgtJohnson

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die Regierungzeit Merkel wird als diejenige in die Geschichte eingehen, die Deutschland mit Abstand am stärksten verändert hat - das kann man ohne Werturteil ganz klar so festhalten. Keine einzige politische Entscheidung wird in den nächsten 100 Jahren so bedeutend und verändernd gewesen sein, wie die Grenzöffnung 2015. Das gilt sowohl für die demographischen Ändernungen als auch die damit einhergehenden, politischen Verschiebungen. Ohne "Wir schaffen das" gäbe es die AFD allerhöchstens noch als kleine Nieschenpartei.

was bitte hat Merkel 2015 entschieden?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:43 (vor 7 Stunden, 11 Minuten) @ SgtJohnson

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die Regierungzeit Merkel wird als diejenige in die Geschichte eingehen, die Deutschland mit Abstand am stärksten verändert hat - das kann man ohne Werturteil ganz klar so festhalten. Keine einzige politische Entscheidung wird in den nächsten 100 Jahren so bedeutend und verändernd gewesen sein, wie die Grenzöffnung 2015. Das gilt sowohl für die demographischen Ändernungen als auch die damit einhergehenden, politischen Verschiebungen. Ohne "Wir schaffen das" gäbe es die AFD allerhöchstens noch als kleine Nieschenpartei.

Woran machst Du das fest, mit Blick etwa auf Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande, Frankreich, Italien, UK, ...?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 09:54 (vor 7 Stunden, 0 Minuten) @ Scherben

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die Regierungzeit Merkel wird als diejenige in die Geschichte eingehen, die Deutschland mit Abstand am stärksten verändert hat - das kann man ohne Werturteil ganz klar so festhalten. Keine einzige politische Entscheidung wird in den nächsten 100 Jahren so bedeutend und verändernd gewesen sein, wie die Grenzöffnung 2015. Das gilt sowohl für die demographischen Ändernungen als auch die damit einhergehenden, politischen Verschiebungen. Ohne "Wir schaffen das" gäbe es die AFD allerhöchstens noch als kleine Nieschenpartei.


Woran machst Du das fest, mit Blick etwa auf Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande, Frankreich, Italien, UK, ...?

Sind die genannten Länder für dich Gegenbeispiele zu einem Land, in dem sich Demographie und politische Landschaft extrem verändert haben?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:56 (vor 6 Stunden, 58 Minuten) @ SgtJohnson

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die Regierungzeit Merkel wird als diejenige in die Geschichte eingehen, die Deutschland mit Abstand am stärksten verändert hat - das kann man ohne Werturteil ganz klar so festhalten. Keine einzige politische Entscheidung wird in den nächsten 100 Jahren so bedeutend und verändernd gewesen sein, wie die Grenzöffnung 2015. Das gilt sowohl für die demographischen Ändernungen als auch die damit einhergehenden, politischen Verschiebungen. Ohne "Wir schaffen das" gäbe es die AFD allerhöchstens noch als kleine Nieschenpartei.


Woran machst Du das fest, mit Blick etwa auf Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande, Frankreich, Italien, UK, ...?


Sind die genannten Länder für dich Gegenbeispiele zu einem Land, in dem sich Demographie und politische Landschaft extrem verändert haben?

Ich meine damit eher, dass die Frage, ob man die Grenzen schließt oder geöffnet lässt, offenbar recht wenig dahingehend erklären, ob rechtspopulistische bis rechtsextreme Parteien im Land erfolgreich sind.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 10:01 (vor 6 Stunden, 53 Minuten) @ Scherben

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die Regierungzeit Merkel wird als diejenige in die Geschichte eingehen, die Deutschland mit Abstand am stärksten verändert hat - das kann man ohne Werturteil ganz klar so festhalten. Keine einzige politische Entscheidung wird in den nächsten 100 Jahren so bedeutend und verändernd gewesen sein, wie die Grenzöffnung 2015. Das gilt sowohl für die demographischen Ändernungen als auch die damit einhergehenden, politischen Verschiebungen. Ohne "Wir schaffen das" gäbe es die AFD allerhöchstens noch als kleine Nieschenpartei.


Woran machst Du das fest, mit Blick etwa auf Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande, Frankreich, Italien, UK, ...?


Sind die genannten Länder für dich Gegenbeispiele zu einem Land, in dem sich Demographie und politische Landschaft extrem verändert haben?


Ich meine damit eher, dass die Frage, ob man die Grenzen schließt oder geöffnet lässt, offenbar recht wenig dahingehend erklären, ob rechtspopulistische bis rechtsextreme Parteien im Land erfolgreich sind.

In Frankreich und dem UK ist das offensichtlich so, in den Niederlanden und Italien ebenfalls. Über Finnland kann ich nicht viel sagen, aber in Dänemark haben sich die Parteien der Mitte so angepasst, dass jetzt selbst diese einen der restriktivsten Anti-Migrationskurse Europas fahren. In so gut wie allen Ländern Westeuropas hat die Flüchtlingswelle zu massiven demographischen Veränderungen und zum erstarken rechter bis rechtsextremer Parteien geführt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 10:29 (vor 6 Stunden, 25 Minuten) @ SgtJohnson

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die Regierungzeit Merkel wird als diejenige in die Geschichte eingehen, die Deutschland mit Abstand am stärksten verändert hat - das kann man ohne Werturteil ganz klar so festhalten. Keine einzige politische Entscheidung wird in den nächsten 100 Jahren so bedeutend und verändernd gewesen sein, wie die Grenzöffnung 2015. Das gilt sowohl für die demographischen Ändernungen als auch die damit einhergehenden, politischen Verschiebungen. Ohne "Wir schaffen das" gäbe es die AFD allerhöchstens noch als kleine Nieschenpartei.


Woran machst Du das fest, mit Blick etwa auf Schweden, Dänemark, Finnland, Niederlande, Frankreich, Italien, UK, ...?


Sind die genannten Länder für dich Gegenbeispiele zu einem Land, in dem sich Demographie und politische Landschaft extrem verändert haben?


Ich meine damit eher, dass die Frage, ob man die Grenzen schließt oder geöffnet lässt, offenbar recht wenig dahingehend erklären, ob rechtspopulistische bis rechtsextreme Parteien im Land erfolgreich sind.


In Frankreich und dem UK ist das offensichtlich so, in den Niederlanden und Italien ebenfalls. Über Finnland kann ich nicht viel sagen, aber in Dänemark haben sich die Parteien der Mitte so angepasst, dass jetzt selbst diese einen der restriktivsten Anti-Migrationskurse Europas fahren. In so gut wie allen Ländern Westeuropas hat die Flüchtlingswelle zu massiven demographischen Veränderungen und zum erstarken rechter bis rechtsextremer Parteien geführt.

Vielleicht hätte ich weiter ausholen sollen.

Ich glaube gar nicht so sehr, dass die Frage eine Rolle spielt, wer wann seine Grenzen geschlossen hat und wer sie offen hielt. Dieses Narrativ macht es leicht, eine Schuldige zu identifizieren, aber das eigentliche Thema ist nun einmal, wie man konkret mit Migration umgeht. Dies es überall gab und gibt, und die vielleicht auch gar nicht an sich das Problem ist.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Alones, Montag, 21.09.2026, 09:43 (vor 7 Stunden, 11 Minuten) @ SgtJohnson

Halte ich aber auch für übertrieben. Die sogenannte Grenzöffnung an sich wurde doch sogar noch zunächst positiv aufgenommen. Die Probleme entstanden erst danach, als man festgestellt hat, dass man eigentlich keinen Plan für diese Leute hat und Integration doch nicht so einfach ist.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 09:56 (vor 6 Stunden, 58 Minuten) @ Alones

Halte ich aber auch für übertrieben. Die sogenannte Grenzöffnung an sich wurde doch sogar noch zunächst positiv aufgenommen. Die Probleme entstanden erst danach, als man festgestellt hat, dass man eigentlich keinen Plan für diese Leute hat und Integration doch nicht so einfach ist.

Ja eben, das Problem ist ja das danach. Frei nach Merkel: "Ich habe damals nicht gesehen, wie schwierig es ist, Ausreisepflichtige auch wieder außer Landes zu bringen"

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 09:19 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ Scherben


Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. Und auf deren Wertung kommt es an, denn diese sind jetzt offenbar bereit, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 09:28 (vor 7 Stunden, 26 Minuten) @ Litze80


Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. Und auf deren Wertung kommt es an, denn diese sind jetzt offenbar bereit, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.

Dafür spricht aber nicht die Analyse der Wählerwanderungen bzw. des Wahlverhaltens.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 09:36 (vor 7 Stunden, 18 Minuten) @ CF


Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. Und auf deren Wertung kommt es an, denn diese sind jetzt offenbar bereit, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.


Dafür spricht aber nicht die Analyse der Wählerwanderungen bzw. des Wahlverhaltens.

Kannst du das erklären?

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 09:46 (vor 7 Stunden, 8 Minuten) @ Litze80


Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. Und auf deren Wertung kommt es an, denn diese sind jetzt offenbar bereit, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.


Dafür spricht aber nicht die Analyse der Wählerwanderungen bzw. des Wahlverhaltens.


Kannst du das erklären?

Als Beispiel die gestrige Wahl in Mecklenburg-Vorpommern:
Im Vergleich zu 2021 bezieht die AFD heute ihre Stimmen zum Großteil aus denjenigen, die sie schon damals gewählt haben (32%) sowie den Nichtwählern von damals (29%). Danach stammen 15% von SPD-Wählern und weitere 10% bzw. 9% von CDU und anderen. Die ehemaligen CDU-Wähler bilden also nicht den heutigen Hauptanteil der AFD-Wähler.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/landtagswahl-mecklenburg-vorpommern-waehlerwanderung-afd-100.html

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Litze80, Montag, 21.09.2026, 10:03 (vor 6 Stunden, 52 Minuten) @ CF


Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. Und auf deren Wertung kommt es an, denn diese sind jetzt offenbar bereit, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.


Dafür spricht aber nicht die Analyse der Wählerwanderungen bzw. des Wahlverhaltens.


Kannst du das erklären?


Als Beispiel die gestrige Wahl in Mecklenburg-Vorpommern:
Im Vergleich zu 2021 bezieht die AFD heute ihre Stimmen zum Großteil aus denjenigen, die sie schon damals gewählt haben (32%) sowie den Nichtwählern von damals (29%). Danach stammen 15% von SPD-Wählern und weitere 10% bzw. 9% von CDU und anderen. Die ehemaligen CDU-Wähler bilden also nicht den heutigen Hauptanteil der AFD-Wähler.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/landtagswahl-mecklenburg-vorpommern-waehlerwanderung-afd-100.html

Ich glaube, du kannst eine Wahl von 2026 nicht heranziehen, um damit die Frage zu beantworten, ob Rechtskonservative CDU Wähler Merkles Politik vor 10 Jahren als eher links bewertet haben. Diese Menschen wählen bereits AfD.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CF, Montag, 21.09.2026, 10:07 (vor 6 Stunden, 47 Minuten) @ Litze80


Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. Und auf deren Wertung kommt es an, denn diese sind jetzt offenbar bereit, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.


Dafür spricht aber nicht die Analyse der Wählerwanderungen bzw. des Wahlverhaltens.


Kannst du das erklären?


Als Beispiel die gestrige Wahl in Mecklenburg-Vorpommern:
Im Vergleich zu 2021 bezieht die AFD heute ihre Stimmen zum Großteil aus denjenigen, die sie schon damals gewählt haben (32%) sowie den Nichtwählern von damals (29%). Danach stammen 15% von SPD-Wählern und weitere 10% bzw. 9% von CDU und anderen. Die ehemaligen CDU-Wähler bilden also nicht den heutigen Hauptanteil der AFD-Wähler.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/landtagswahl-mecklenburg-vorpommern-waehlerwanderung-afd-100.html


Ich glaube, du kannst eine Wahl von 2026 nicht heranziehen, um damit die Frage zu beantworten, ob Rechtskonservative CDU Wähler Merkles Politik vor 10 Jahren als eher links bewertet haben. Diese Menschen wählen bereits AfD.

Was ich meine ist, dass die AFD ihre Wähler inzwischen überall her bezieht - je nachdem wer vorher stärkste Partei war. Im einen Fall von der CDU, im anderen von der SPD. Sehr stark dann auch von den bisherigen Nichtwählern.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:25 (vor 7 Stunden, 29 Minuten) @ Litze80


Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?


Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. Und auf deren Wertung kommt es an, denn diese sind jetzt offenbar bereit, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.

An welchen Wahlergebnissen von Merkel machst Du das fest? Man findet ja zu allen Wahlen (2005, 2009, 2013, 2017) Statistiken zu den Wählerbewegungen.

(Davon ab sollte man auch nicht unterschätzen, über welchen Zeitraum wir hier sprechen. Ein guter Teil der Leute, die ihr 2013 fast die absolute Mehrheit beschert hatten, ist heute tot.)

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 09:35 (vor 7 Stunden, 19 Minuten) @ Scherben


An welchen Wahlergebnissen von Merkel machst Du das fest? Man findet ja zu allen Wahlen (2005, 2009, 2013, 2017) Statistiken zu den Wählerbewegungen.

In den von dir genannten Bundestagswahlen ist die AfD nur 2013 (damals noch als Anti Euro Partei) und 2017 angetreten. Und schon 2017 war die größer Wählerwanderung nach den Nichtwählern von der CDU zur AfD.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:45 (vor 7 Stunden, 9 Minuten) @ Litze80


An welchen Wahlergebnissen von Merkel machst Du das fest? Man findet ja zu allen Wahlen (2005, 2009, 2013, 2017) Statistiken zu den Wählerbewegungen.

In den von dir genannten Bundestagswahlen ist die AfD nur 2013 (damals noch als Anti Euro Partei) und 2017 angetreten. Und schon 2017 war die größer Wählerwanderung nach den Nichtwählern von der CDU zur AfD.

Genau. Das war die Wahl nach der Flüchtlingskrise, und da hatte die AfD dann entschieden, nun keine Anti-Euro-Partei mehr zu sein, sondern nach rechts offen.

Trotzdem bleibt ja die Frage im Raum, wie viele Leute in der Union ihre Politik als "links" wahrgenommen haben. Und nicht vergessen: Selbst 2017 hatte sie noch locker über 30% der Stimmen für die Union geholt.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Litze80, Montag, 21.09.2026, 10:20 (vor 6 Stunden, 34 Minuten) @ Scherben
bearbeitet von Litze80, Montag, 21.09.2026, 10:25


An welchen Wahlergebnissen von Merkel machst Du das fest? Man findet ja zu allen Wahlen (2005, 2009, 2013, 2017) Statistiken zu den Wählerbewegungen.

In den von dir genannten Bundestagswahlen ist die AfD nur 2013 (damals noch als Anti Euro Partei) und 2017 angetreten. Und schon 2017 war die größer Wählerwanderung nach den Nichtwählern von der CDU zur AfD.


Genau. Das war die Wahl nach der Flüchtlingskrise, und da hatte die AfD dann entschieden, nun keine Anti-Euro-Partei mehr zu sein, sondern nach rechts offen.

Trotzdem bleibt ja die Frage im Raum, wie viele Leute in der Union ihre Politik als "links" wahrgenommen haben. Und nicht vergessen: Selbst 2017 hatte sie noch locker über 30% der Stimmen für die Union geholt.

Hier mal ein Zitat aus einem Artikel aus der Zeit von 2014:


Merkel hat die CDU inhaltlich in die Mitte verschoben, zu einer moderneren Integrationspolitik, einem veränderten Frauen- und Familienbild und einer sozialdemokratischeren Sozial- und Wirtschaftspolitik. Das hat der CDU neue Wählerschichten erschlossen und die Partei koalitionsfähig, auch mit den Grünen, gemacht. Aber es hat Modernitätsskeptiker, Konservative und Ewiggestrige, die früher in der Union neben Liberalen und Christsozialen ihre Heimat fanden, entwurzelt. Sie suchen sich nun woanders ein politisches Sprachrohr.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-12/cdu-afd-pediga-merkel-friedrich-kritik-analyse

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 10:30 (vor 6 Stunden, 24 Minuten) @ Litze80
bearbeitet von Scherben, Montag, 21.09.2026, 10:41


An welchen Wahlergebnissen von Merkel machst Du das fest? Man findet ja zu allen Wahlen (2005, 2009, 2013, 2017) Statistiken zu den Wählerbewegungen.

In den von dir genannten Bundestagswahlen ist die AfD nur 2013 (damals noch als Anti Euro Partei) und 2017 angetreten. Und schon 2017 war die größer Wählerwanderung nach den Nichtwählern von der CDU zur AfD.


Genau. Das war die Wahl nach der Flüchtlingskrise, und da hatte die AfD dann entschieden, nun keine Anti-Euro-Partei mehr zu sein, sondern nach rechts offen.

Trotzdem bleibt ja die Frage im Raum, wie viele Leute in der Union ihre Politik als "links" wahrgenommen haben. Und nicht vergessen: Selbst 2017 hatte sie noch locker über 30% der Stimmen für die Union geholt.


Hier mal ein Zitat aus einem Artikel aus der Zeit von 2014:


Merkel hat die CDU inhaltlich in die Mitte verschoben, zu einer moderneren Integrationspolitik, einem veränderten Frauen- und Familienbild und einer sozialdemokratischeren Sozial- und Wirtschaftspolitik. Das hat der CDU neue Wählerschichten erschlossen und die Partei koalitionsfähig, auch mit den Grünen, gemacht. Aber es hat Modernitätsskeptiker, Konservative und Ewiggestrige, die früher in der Union neben Liberalen und Christsozialen ihre Heimat fanden, entwurzelt. Sie suchen sich nun woanders ein politisches Sprachrohr.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-12/cdu-afd-pediga-merkel-friedrich-kritik-analyse

Japp. Sie hat sie in die Mitte verschoben. Ich würde da null widersprechen.

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Litze80, Montag, 21.09.2026, 10:34 (vor 6 Stunden, 20 Minuten) @ Scherben
bearbeitet von Litze80, Montag, 21.09.2026, 10:38

Genau, und von rechtskonservativ aus gesehen, ist das ein Verschieben nach links.
In meinem Ausgangspost heißt es:

"Die meisten CDU Wähler haben Merkles Politik eher als linke Politik als eine konservative Wertepolitik bewertet. "

Aus Sicht eines SPD Wählers oder gar eines Linken Wählers ist Merkels Politik natürlich nicht links. Merkel hat aber - im Gegensatz zu ihren Vorgängern - es nicht geschafft, auch das rechtskonservative Lager zu befriedigen. Und das - so zeigt sich - ist deutlich größer als gedacht. Diese Gruppe hat nun mit der rechtsextremen AfD offensichtlich eine Partei gefunden, die näher an ihren Positionen ist.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Phil, Montag, 21.09.2026, 09:10 (vor 7 Stunden, 44 Minuten) @ Scherben

Die AfD lockt nicht mit ihrem Programm an. Das stimmt einfach nicht. Sie lockt mit Breitbeinigkeit an; viele Leute finden attraktiv, endlich wieder bestimmen zu können, wo es in diesem Land lang geht.

Das ist erst einmal deine These. Ob es wirklich so ist, weißt weder du noch ich. Und selbst wenn es nur das von dir genannte ist. Wähler wählen ja wohl sehr oft nicht wirklich wegen eines knallharten Abgleichs der Programme. Da geht es ja auch immer noch um andere Ebenen. Aber vermutlich wird es auch programmliche Überzeugungen geben (und sei es nur, dass man z.B. di ÖR-Rundfunk abgeschafft sehen will oder einfach den Wildwuchs bei Behörden gestoppt sehen will. Oder nicht gendern will. Oder nicht mehr die Ukraine unterstützten will. Usw. usf).

Dazu gehört dann auch das Storytelling von den Altparteien und der einzigen "Alternative", das mittlerweile hier ja auch schon begrifflich Einzug gehalten hat. Und natürlich hilft die viele Kohle von den Großindustriellen im Land.

Das Spendenaufkommen ist aber ja auch kein Raubzug, sondern da sind Menschen offenbar bereit ihnen dieses Geld zu geben.

Und ansonsten hat Merkel natürlich keine linke Politik gemacht. Ihre Regierungszeit wird als jene in die Geschichte eingehen, in der einfach moderiert wurde und keinerlei Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Wir haben verschlafen, uns so aufzustellen, um den Herausforderungen der Zeit gerecht zu werden. Gesellschaftlich und wirtschaftlich. Was soll daran links sein?

Das kann man so sehen. In der Konsequenz aber war es eine Politik, die breitere Schichten, die sonst die Union wählten, sich abwenden. Und zunehmend ja auch Wähler von anderen Parteien in die Richtung laufen. Und damit die Mehrheitsbildung eben mit den Füßen, so wie Didis These ist, entsteht.

MFG
Phil

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:15 (vor 7 Stunden, 39 Minuten) @ Phil

Das kann man so sehen. In der Konsequenz aber war es eine Politik, die breitere Schichten, die sonst die Union wählten, sich abwenden. Und zunehmend ja auch Wähler von anderen Parteien in die Richtung laufen. Und damit die Mehrheitsbildung eben mit den Füßen, so wie Didis These ist, entsteht.

Diese Mehrheitsbildung mit den Füßen ist aber doch entstanden, NACHDEM Merkel nicht mehr angetreten ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden in der Union gibt, der Merkels letztes Wahlergebnis von 2017 nicht mit Kusshand nehmen würde.

Was ich von ihrer Politik gehalten habe, steht schon woanders, und ich will da auch wirklich nicht gnädig sein. Aber der große Erfolg der AfD ist in allererster Linie mit Friedrich Merz verknüpft. Und begann schon vor seiner Zeit als Kanzler.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

bastlke, Kempten, Montag, 21.09.2026, 09:48 (vor 7 Stunden, 6 Minuten) @ Scherben

Das kann man so sehen. In der Konsequenz aber war es eine Politik, die breitere Schichten, die sonst die Union wählten, sich abwenden. Und zunehmend ja auch Wähler von anderen Parteien in die Richtung laufen. Und damit die Mehrheitsbildung eben mit den Füßen, so wie Didis These ist, entsteht.


Diese Mehrheitsbildung mit den Füßen ist aber doch entstanden, NACHDEM Merkel nicht mehr angetreten ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden in der Union gibt, der Merkels letztes Wahlergebnis von 2017 nicht mit Kusshand nehmen würde.

Was ich von ihrer Politik gehalten habe, steht schon woanders, und ich will da auch wirklich nicht gnädig sein. Aber der große Erfolg der AfD ist in allererster Linie mit Friedrich Merz verknüpft. Und begann schon vor seiner Zeit als Kanzler.

Das sehe ich ein Stück weit anders. Als Merkel 2015 die Grenzen öffnete herrschte in Deutschland große Hilfsbereitschaft und Solidarität. Man erinnere sich an die einfahrenden Züge, hunderte Menschen am Bahnhof die diese Vertiebenden begrüßt haben.

Das hat sich zu einem nicht unerheblichen Teil geändert.

Die "Auwirkungen" dieser damals ungebremsten Migration wie fehlende Intergration haben sich erst im Laufe der kommenden Jahre wirklich bemerkbar gemacht, und haben die Gesellschaft auch ein Stück weit verändert, und verändert sie immer noch.

Merz regiert in meinen Augen nicht gut, muss aber teilweise auch mit Auswirkungen der Vorgänger Regierungen leben, und hat mit der SPD einen Koaltionspartner, der es ihm alles andere als (zurecht?) leicht macht.

Wer politisch die Nachfolge bei der CDU antreten kann und soll, kann ich nicht sagen. Wir sind leider in einer Sackgasse angelangt. Entweder nimmt man die AfD mit ins Boot, oder man geht Koaltionen mit den Grünen oder Linken ein, nur um die AfD nicht im Boot zu haben.

Beides sind jetzt keine Modelle die ich bevorzuge.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:51 (vor 7 Stunden, 3 Minuten) @ bastlke

Das kann man so sehen. In der Konsequenz aber war es eine Politik, die breitere Schichten, die sonst die Union wählten, sich abwenden. Und zunehmend ja auch Wähler von anderen Parteien in die Richtung laufen. Und damit die Mehrheitsbildung eben mit den Füßen, so wie Didis These ist, entsteht.


Diese Mehrheitsbildung mit den Füßen ist aber doch entstanden, NACHDEM Merkel nicht mehr angetreten ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden in der Union gibt, der Merkels letztes Wahlergebnis von 2017 nicht mit Kusshand nehmen würde.

Was ich von ihrer Politik gehalten habe, steht schon woanders, und ich will da auch wirklich nicht gnädig sein. Aber der große Erfolg der AfD ist in allererster Linie mit Friedrich Merz verknüpft. Und begann schon vor seiner Zeit als Kanzler.


Das sehe ich ein Stück weit anders. Als Merkel 2015 die Grenzen öffnete herrschte in Deutschland große Hilfsbereitschaft und Solidarität. Man erinnere sich an die einfahrenden Züge, hunderte Menschen am Bahnhof die diese Vertiebenden begrüßt haben.

Ich weiß, dass es nur wie ein Detail wirkt, aber die Grenzen wurden damals nicht geöffnet, sie wurden nur nicht geschlossen.

Davon ab meine ich hinsichtlich Merz in erster Linie, das er selbst es war, der rhetorisch die Erwartungen erweckt hat, die er selbst nicht erfüllt hat und vielleicht auch gar nicht erfüllen konnte.

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bastlke, Kempten, Montag, 21.09.2026, 10:12 (vor 6 Stunden, 42 Minuten) @ Scherben

Das kann man so sehen. In der Konsequenz aber war es eine Politik, die breitere Schichten, die sonst die Union wählten, sich abwenden. Und zunehmend ja auch Wähler von anderen Parteien in die Richtung laufen. Und damit die Mehrheitsbildung eben mit den Füßen, so wie Didis These ist, entsteht.


Diese Mehrheitsbildung mit den Füßen ist aber doch entstanden, NACHDEM Merkel nicht mehr angetreten ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden in der Union gibt, der Merkels letztes Wahlergebnis von 2017 nicht mit Kusshand nehmen würde.

Was ich von ihrer Politik gehalten habe, steht schon woanders, und ich will da auch wirklich nicht gnädig sein. Aber der große Erfolg der AfD ist in allererster Linie mit Friedrich Merz verknüpft. Und begann schon vor seiner Zeit als Kanzler.


Das sehe ich ein Stück weit anders. Als Merkel 2015 die Grenzen öffnete herrschte in Deutschland große Hilfsbereitschaft und Solidarität. Man erinnere sich an die einfahrenden Züge, hunderte Menschen am Bahnhof die diese Vertiebenden begrüßt haben.


Ich weiß, dass es nur wie ein Detail wirkt, aber die Grenzen wurden damals nicht geöffnet, sie wurden nur nicht geschlossen.

Davon ab meine ich hinsichtlich Merz in erster Linie, das er selbst es war, der rhetorisch die Erwartungen erweckt hat, die er selbst nicht erfüllt hat und vielleicht auch gar nicht erfüllen konnte.

Stimmt, das hatte ich falsch geschrieben.

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Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 09:19 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ Scherben

Das personelle Vakuum bei der CDU ist doch einfach auch enorm gross gewesen nach Merkel. Laschet als Kandidat - das spricht doch für sich. Dass ein Söder mit seinen Bratwurst-Tweets ernsthaft als permanente Nummer 2-3 dient - naja.

Und viel besser sieht es bei der SPD dann auch nicht aus.

Was da aus diesen verbandähnlichen Talentfabriken am Ende rauskommt und was die dann für ein Ergebnis produzieren, ist - in einem natürlich sehr schwierig Umfeld - einfach nicht zufriedenstellend für einen recht hohen Wähleranteil.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:28 (vor 7 Stunden, 26 Minuten) @ Didi

Das personelle Vakuum bei der CDU ist doch einfach auch enorm gross gewesen nach Merkel. Laschet als Kandidat - das spricht doch für sich. Dass ein Söder mit seinen Bratwurst-Tweets ernsthaft als permanente Nummer 2-3 dient - naja.

Und viel besser sieht es bei der SPD dann auch nicht aus.

Was da aus diesen verbandähnlichen Talentfabriken am Ende rauskommt und was die dann für ein Ergebnis produzieren, ist - in einem natürlich sehr schwierig Umfeld - einfach nicht zufriedenstellend für einen recht hohen Wähleranteil.

Es ist gesellschaftlich eben auch nicht hilfreich, wie wir mit den Leuten umgehen, die grundsätzlich tadellose Menschen sind und sich freiwillig dazu entscheiden, Politik für uns machen zu wollen.

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stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 09:55 (vor 6 Stunden, 59 Minuten) @ Scherben

Das ist richtig.
Gleichzeitig gibt es eben das Problem wer denn nun festlegen will was tadelloses Verhalten ist und wer ab welchem Zeitpunkt dann eben doch öffentlich "ans Kreuz genagelt" werden darf. Je nach subjektiver Empfindung gibt es hier z.B. offensichtlich genügend Nutzer, die Friedrich Merz als nicht tadellos erachten und ihm (auch persönliches) Scheitern wünschen.

Besonders respektvoll ist der Umgang nicht - allerdings natürlich in jeglicher Hinsicht und Richtung, was dann wiederum das von Dir benannte Problem aufzeigt.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:58 (vor 6 Stunden, 56 Minuten) @ stfn84

Das ist richtig.
Gleichzeitig gibt es eben das Problem wer denn nun festlegen will was tadelloses Verhalten ist und wer ab welchem Zeitpunkt dann eben doch öffentlich "ans Kreuz genagelt" werden darf. Je nach subjektiver Empfindung gibt es hier z.B. offensichtlich genügend Nutzer, die Friedrich Merz als nicht tadellos erachten und ihm (auch persönliches) Scheitern wünschen.

Besonders respektvoll ist der Umgang nicht - allerdings natürlich in jeglicher Hinsicht und Richtung, was dann wiederum das von Dir benannte Problem aufzeigt.

Absolut. Dass ich mit der Politik von Friedrich Merz nicht einverstanden bin, dürfte allen klar sein, aber mir scheint er als Mensch grundsätzlich in Ordnung zu sein. Ich finde auch nicht schwer, beides zugleich zu konstatieren.

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stfn84, Köln, Montag, 21.09.2026, 10:08 (vor 6 Stunden, 46 Minuten) @ Scherben

Ich wollte Dir nichts anderes unterstellen. Da bist Du aber - in meiner gefühlten Wahrnehmung - eben eher die Ausnahme.

"Wir" (als Gesellschaft) sind nach meinem Gefühl dann eben mittlerweile an dem Punkt angekommen wo es nur noch um ad hoc Urteile geht. Wir wissen nach kurzem drüber Nachdenken fast immer genau was richtig und falsch ist, wer gut und wer kritikwürdig agiert. Ich erlebe selten, dass man im Verlauf die eigene Position hinterfragt und ggf. sogar zu einer anderen Einschätzung kommt.

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CF, Montag, 21.09.2026, 09:26 (vor 7 Stunden, 28 Minuten) @ Didi

Das personelle Vakuum bei der CDU ist doch einfach auch enorm gross gewesen nach Merkel. Laschet als Kandidat - das spricht doch für sich. Dass ein Söder mit seinen Bratwurst-Tweets ernsthaft als permanente Nummer 2-3 dient - naja.

Und viel besser sieht es bei der SPD dann auch nicht aus.

Was da aus diesen verbandähnlichen Talentfabriken am Ende rauskommt und was die dann für ein Ergebnis produzieren, ist - in einem natürlich sehr schwierig Umfeld - einfach nicht zufriedenstellend für einen recht hohen Wähleranteil.

Genau so einfach kann es sein. Die AFD wird mMn vom Hauptanteil ihrer Wähler nicht gewählt, weil man ihr Programm so toll findet, sondern weil sie so präsent ist und die anderen Parteien immer unwählbarer werden - sowohl von ihrer Politik her als aber auch vielmehr aufgrund des Personals. Ein Merz wäre vor 10, 20, 30, 40 oder 50 Jahren schon längst nicht mehr Kanzler und jeder weitere Tag, an dem er im Amt ist, wird das Problem noch verschlimmern.

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Pini, Montag, 21.09.2026, 09:38 (vor 7 Stunden, 16 Minuten) @ CF

Ein Merz wäre vor 10, 20, 30, 40 oder 50 Jahren schon längst nicht mehr Kanzler und jeder weitere Tag, an dem er im Amt ist, wird das Problem noch verschlimmern.


Ich glaube, vor 10 Jahren hätte man ihn gar nicht so kritisch gesehen und wahrscheinlich sogar bejubelt, dass die Wirtschaft so gut läuft und wir das Geld nur verteilen müssen. Leider können wir darauf keine Wette mehr abschließen. ;-)

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Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 09:04 (vor 7 Stunden, 50 Minuten) @ Scherben

AKW-Ausstieg, "Wir schaffen das" und die Einführung des Mindestlohns waren wohl zumindest nicht grade dem FDP-Parteibuch entsprechend, oder?

Dass man ansonsten aber viel verwaltet hat, ist klar.

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Scherben, Kiel, Montag, 21.09.2026, 09:10 (vor 7 Stunden, 44 Minuten) @ Didi

AKW-Ausstieg, "Wir schaffen das" und die Einführung des Mindestlohns waren wohl zumindest nicht grade dem FDP-Parteibuch entsprechend, oder?

Dem AKW-Ausstieg zumindest hat die FDP zugestimmt.

Davon ab sind das drei Beispiele aus 16 Jahren Regierungszeit, und zumindest den ersten Punkt würde ich nun auch nicht als "links" verorten. Ob man nun Strom aus Atomkraft gewinnt oder stattdessen Gas verbrennt, dürfte Marx und Engels vermutlich egal gewesen sein.

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Mob-Jenson, Siegen, Montag, 21.09.2026, 08:24 (vor 8 Stunden, 30 Minuten) @ Didi

Irgendwann Anfang Mai waren wir auf einem Junggesellenabschied (so jung sind wir zwar eigentlich nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema) und fuhren mit einem Floss über den Neckar in Stuttgart.

Ein Kerl namens Dieter begleitete uns von dieser Firma. Wahrscheinlich in Rente, stolzer Schwabe, entspannter Zeitgenosse. Mit Fussball konnte er nicht viel anfangen. Erklärte uns, er habe ein Fensterbau-Unternehmen gehabt und sei ein Leben lang selbständig gewesen. Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen.

Ich habe ihm dann gesagt, sie hätten ja nun den Cem gewählt. Er liess mich dann wissen, das sei gar nicht sein Kollege. Er habe seine uralte Hütte energiesanieren müssen und politisch setze man nun trotzdem auf Gasheizungen. Das verstehe, wer wolle.

Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum. Aber nun gehe das Land ja langsam vor die Hunde und sein Problem sei klar: "Wer die CDU (in BaWü) wählt, der wählt die Grünen." Und da er natürlich nicht die fiesen Grünen wolle, müsse er ja die AfD wählen.

Wie viele wie Dieter gibt es? Die sich irgendeine mitte-rechts Regierung wünschen und keine CDU, die sich an die SPD oder Grünen knüppelt wegen der Brandbauer, was dann defacto wieder zu einer Mitte-links Regierung führt, die aus Sicht von Dieter eben genau nicht das ist, was sie will? Und was würde passieren, wenn die AfD irgendwo als Junior-Partner der CDU Reformen mittragen muss, die dann für den AfD-wählenden Homer Simpson gar nicht so geil sind?

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.

Prinzipiell sind wahrscheinlich nahezu alle AfD-Wähler Dieters. Genau das was Dieter Dir erzählt hat sind doch die typischen Punkte.

Nur hat sich die CDU mit Ihrer Brandmauer verrannt. Je mehr man mit "linken Parteien" koaliert umso mehr Mitglieder/Wähler verliert man und die AfD wird weiter wachsen. Die CDU wäre ja nun schon nur der Juniorpartner von Blau. Man hat das alles unterschätz und sitzt nun komplett in der Zwickmühle.

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Jarou9, Saarland, Montag, 21.09.2026, 08:22 (vor 8 Stunden, 32 Minuten) @ Didi

Ich wäre einfach gespannt, welcher CDUler eher mit Grün, welcher eher mit AfD möchte und würde.

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Windmill-Agogo, Pattaya, Montag, 21.09.2026, 08:21 (vor 8 Stunden, 33 Minuten) @ Didi

Juniorpartner wäre mittlerweile die CDU. Daher stellt sich die Überlegung gar nicht.

Die Grünen in BaWü sind übrigens ziemlich konservativ und Realos. Kretschmann war dort schon MP als es die AfD noch gar nicht gab. Die Story von Dieter klingt also ziemlich ausgedacht.

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Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 08:32 (vor 8 Stunden, 22 Minuten) @ Windmill-Agogo

Die Story ist doch: Wenn die von mir angedachte CDU sowieso nur mit den Grünen eine Mehrheit bilden kann / wird, dann wähle ich eben weiter rechts.

Wenn ich hingegen weiss, da die mit ihren X% dann auch mit einer AfD koalieren würden, dann wähle ich sie und somit eben nicht taktisch.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 08:41 (vor 8 Stunden, 13 Minuten) @ Didi

Die Story ist doch: Wenn die von mir angedachte CDU sowieso nur mit den Grünen eine Mehrheit bilden kann / wird, dann wähle ich eben weiter rechts.

Wenn ich hingegen weiss, da die mit ihren X% dann auch mit einer AfD koalieren würden, dann wähle ich sie und somit eben nicht taktisch.

Unabhängig davon, dass man keine Nazis wählt, ist die Story schon einigermaßen schlüssig. Und sie zeigt halt auch, was der Union in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Du hattest da immer, den ein oder anderen Rechtsaußen, der auch solche Leute ins Lager der Union gezogen hat (Erika Steinbach zB). Das war schon alles relativ unappetitlich, hat aber dazu geführt, dass es rechts von der Union keinen Platz für jemand anderes gegeben hätte. Da haben dann im Zweifel rechtsextreme Idioten die Möglichkeit gehabt, eine demokratische Partei zu wählen.

Und natürlich möchtest du als Wähler schon eine gewisse Richtungsänderung Herbeiführung. Und das funktioniert halt mit der ständigen GroKo halt überhaupt nicht, die Brandmauer schafft dir als Union noch ein weiteres Problem. Wenn du der AfD Stimmen abnehmen willst, dann geht es nicht darum, deren Positionen zu übernehmen. Aber eine Union, die eine genuin "rechte" Partei ist, muss die Möglichkeit haben, entsprechende Politik zu machen. Und dazu zählt dann auch, entsprechende Anträge einzubringen, die deinem Parteiprogramm entsprechen. Und eigentlich darf es dann auch nicht drauf ankommen, welche zufälligen Mehrheiten ggf. entstehen. Du kannst dich halt nicht dauerhaft selbst beschneiden und darauf hoffen, dass der Wähler das schon gut findet.

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Phil, Montag, 21.09.2026, 08:57 (vor 7 Stunden, 57 Minuten) @ MarcBVB

Unabhängig davon, dass man keine Nazis wählt, ist die Story schon einigermaßen schlüssig.

Unter Umständen ist ein Teil der Story aber auch schon, dass selbst bei Luckes und Henkels etc. AfD schon von "Nazis" gesprochen wurde. Diese Erzählung verfängt offenbar nicht. Wähler handeln da auch einfach insich unschlüssiger; war immer so und wird immer so sein. Natürlich gibt es auch Leute, die sagen "ich finde diese und jenes komplett falsch, wähle die trotzdem". Ich glaube nun z.B.auch nicht, dass jeder Wähler der Linken in Berlin ein Antisemit ist. Die wählten die trotzdessen und das kann man noch so sehr blöd finden. Es ist einfach so.

Und sie zeigt halt auch, was der Union in den letzten Jahren verloren gegangen ist. Du hattest da immer, den ein oder anderen Rechtsaußen, der auch solche Leute ins Lager der Union gezogen hat (Erika Steinbach zB). Das war schon alles relativ unappetitlich, hat aber dazu geführt, dass es rechts von der Union keinen Platz für jemand anderes gegeben hätte. Da haben dann im Zweifel rechtsextreme Idioten die Möglichkeit gehabt, eine demokratische Partei zu wählen.

Das galt und gilt für das gesamte Spektrum. Auch die SPD, die Grünen und die FDP hatten Räume für wirklich abseitigste Personen und politische Positionen. Was bei der AfD halt inzwischen aber passiert ist: Diese Leute haben sich oder setzten sich zunehmend durch und entwickeln sich zu Mehrheiten in der Partei.

Die anderen Parteien (also SPD, Union, Grüne, FDP) haben hingegen ihre Ränder nahezu komplett raus oder marginalisiert in ihren Spitzen und Gremien. Lustigerweise reden sie aber immer noch so, als wäre es so wie früher. Dabei haben sie sich alle komplett angeglichen.

Und natürlich möchtest du als Wähler schon eine gewisse Richtungsänderung Herbeiführung. Und das funktioniert halt mit der ständigen GroKo halt überhaupt nicht, die Brandmauer schafft dir als Union noch ein weiteres Problem. Wenn du der AfD Stimmen abnehmen willst, dann geht es nicht darum, deren Positionen zu übernehmen. Aber eine Union, die eine genuin "rechte" Partei ist, muss die Möglichkeit haben, entsprechende Politik zu machen. Und dazu zählt dann auch, entsprechende Anträge einzubringen, die deinem Parteiprogramm entsprechen. Und eigentlich darf es dann auch nicht drauf ankommen, welche zufälligen Mehrheiten ggf. entstehen. Du kannst dich halt nicht dauerhaft selbst beschneiden und darauf hoffen, dass der Wähler das schon gut findet.

Spannenderweise haben die SPD oder die Grünen z.B. aber ja nun auch nicht das Gefühl, dass ständig nur ihre Politik oder ihre Programmatik durchgesetzt würde. Sie alle machen auf den Wähler den Eindruck, dass sie gar nicht können, wie sie wollen. Was aber halt in einer parlamentarischen Demokratie und bei unserem System so auch gar nicht vorgesehen ist. Es ging oder geht eigentlich immer um den Ausgleich von Positionen und der Zufriedenheit damit, dass man da auch Teil von ist. Auch diese ist offenbar verloren gegangen.

MFG
Phil

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Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 08:46 (vor 8 Stunden, 9 Minuten) @ MarcBVB

Ist aus Unions-Sicht doch einfach auch schwierig, dass die FDP komplett rasiert wurde. Hätte man überall noch eine 10-15% FDP, könnte man selber mit 30% noch eine solide mitte-rechts Politik anbieten, die dann auch Dieter eine Heimat anbieten würde.

Aber so ist es einfach extrem schwierig.

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herrNick, Montag, 21.09.2026, 08:18 (vor 8 Stunden, 36 Minuten) @ Didi

Irgendwann Anfang Mai waren wir auf einem Junggesellenabschied (so jung sind wir zwar eigentlich nicht mehr, aber das ist ein anderes Thema) und fuhren mit einem Floss über den Neckar in Stuttgart.

Ein Kerl namens Dieter begleitete uns von dieser Firma. Wahrscheinlich in Rente, stolzer Schwabe, entspannter Zeitgenosse. Mit Fussball konnte er nicht viel anfangen. Erklärte uns, er habe ein Fensterbau-Unternehmen gehabt und sei ein Leben lang selbständig gewesen. Etwas widerwillig hat er uns dann noch erklärt, er sei Grossvater, aber die Tochter sei mit einer Frau zusammen.

Ich habe ihm dann gesagt, sie hätten ja nun den Cem gewählt. Er liess mich dann wissen, das sei gar nicht sein Kollege. Er habe seine uralte Hütte energiesanieren müssen und politisch setze man nun trotzdem auf Gasheizungen. Das verstehe, wer wolle.

Ein Leben lang habe er die CDU gewählt. Die habe ihm Stabilität versprochen, nicht zu hohe Abgaben, nicht zu viel Bürokratie, genug Spielraum. Aber nun gehe das Land ja langsam vor die Hunde und sein Problem sei klar: "Wer die CDU (in BaWü) wählt, der wählt die Grünen." Und da er natürlich nicht die fiesen Grünen wolle, müsse er ja die AfD wählen.

Wie viele wie Dieter gibt es? Die sich irgendeine mitte-rechts Regierung wünschen und keine CDU, die sich an die SPD oder Grünen knüppelt wegen der Brandbauer, was dann defacto wieder zu einer Mitte-links Regierung führt, die aus Sicht von Dieter eben genau nicht das ist, was sie will? Und was würde passieren, wenn die AfD irgendwo als Junior-Partner der CDU Reformen mittragen muss, die dann für den AfD-wählenden Homer Simpson gar nicht so geil sind?

Das ist kein Plädoyer für eine Koalition mit der AfD, aber interessieren würde mich die Einschätzung hier schon.

Schade, dass bei so einer Entscheidung ein Punkt wie ich möchte in einem demokratischen Staat leben“ keine wirkliche Rolle zu spielen scheint. Dabei ist das der maßgebliche Grund für das gute Leben, dass die Leute hier seit Jahrzehnten in aller Regel führen können.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:18 (vor 8 Stunden, 36 Minuten) @ Didi

Dass man sich nicht mit Verfassungsfeinden gemein macht, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Der Begriff "Brandmauer" mag "verbrannt" sein. Aber die Idee, die dahintersteckt, ist es nicht. Geschichte wiederholt sich zwar nicht 1:1, aber es gibt immer wieder Parallelen. Deshalb sollte man sich gut anschauen, was ab 1930 bis 1933 in Deutschland geschehen ist. Es waren "Bürgerliche" wie Franz von Papen, die Hitler in den Sattel geholfen haben.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 08:34 (vor 8 Stunden, 20 Minuten) @ Ulrich

Das war nicht die Fragestellung, befürchte ich.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 21.09.2026, 08:46 (vor 8 Stunden, 8 Minuten) @ Didi

Darauf wirst du auch keine Antwort bekommen weil diese für SPD Wähler unbequem wäre.

Aktuell profitieren doch nur 2 Parteien von der brandmauer:

Die SPD die quasi schon bedeutungslos auf Bundesebene geworden ist aber trotzdem fordern und blockieren wir eine ganz große sowie die AFD.

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 10:02 (vor 6 Stunden, 52 Minuten) @ patrahn

Es mag zwar nicht die Antwort auf die Frage gewesen sein, aber im Kern hat Ulrich doch absolut recht. Wenn man sich die Farge stellt "wie konnte das damals passieren?" und sich nun Dokus darüber anschaut, sind die Parallelen die uns gefährlich nah an die Geschichte dran bringem, doch unverkennbar.

Es ist ja nicht so, dass Hitlers NSDAP die absolute Mehrheit hatte. Man hat sich treiben lassen und dachte man kann ihn zähmen. Der Rest hat sich dann schnell aufgelöst und binnen weniger Jahre Europa in Schutt und Asche gelegt. Und man muss bei Leibe nicht so tun, als sie die Thetorik der AfD Politiker*innen nicht ebenso brandgefährlich. Es soll am Ende keiner sagen, konnte man ja nicht kommen sehen. Ist alles super dokumentiert. Und wie jemand im Forum schon meinte, ist der Begriff Brandmauer und das Gefasel vom halbieren der AfD mittlerweile ein verbrannter Begriff. Für den Erhalt der Demokratie scheint es mit Blick auf die Geschichte aber ehe runabdingbar, als ein "lasst sie doch mal regieren, was soll schon passieren?".

Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger?

patrahn, Gelsenkirchen, Montag, 21.09.2026, 11:17 (vor 5 Stunden, 37 Minuten) @ CedricVanDerGun

Aber ganz ehrlich und nüchtern: es wird niemals mehr ein neues 1939-1945 in Deutschland geben. Man würde von aktuell verbündeten links wie rechts sofort plattgemacht werden, jeder Handelspartner würde sofort den Stecker ziehen etc. Außerdem bestünden garnicht die Ressourcen für einen Angriffskrieg, auf wen überhaupt? KZs würden nicht jahrelang unter dem Radar laufen können wie seinerzeit und so vieles mehr.

Eine potentielle AFD Regierung mit dem Dritten Reich gleichzusetzen und den gleichen Folgen ist mMn Quatsch und die falsche Richtung für berechtigte Kritik.

Gründe des Scheiterns

markus, Montag, 21.09.2026, 08:08 (vor 8 Stunden, 46 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich glaube, es sind mehrere Gründe.

- Die Menschen sind zu großen Teilen nicht bereit, Einschnitte hinzunehmen. Ähnlich wie bei Corona kann dir jeder haarklein erklären, warum er selbst uneingeschränkt weiterleben muss und nur die anderen verzichten sollen.

- Merz tritt von oben herab und belehrend auf. Ich dachte zunächst, dass das egal sei. Schließlich hätte man das vorher wissen müssen. Aber ich habe die jungen Leute vergessen, die ihn nicht aus früheren Zeiten kennen. Und die machen millionenfach geklickte Social Media Memes gegen Merz und feiern den „Merz leck Eier“-Song – übrigens ein echter Ohrwurm.

- Dazu kommt die große Unglaubwürdigkeit. Man wollte kleine und mittlere Einkommen stark entlasten. Die angekündigte Steuerentlastung gleicht nicht einmal die kalte Progression aus und ist damit in Wahrheit eine Steuererhöhung. Man ist als Verfechter der Schuldenbremse angetreten und hat die Ampelkoalition mit einer Klage erfolgreich pulverisiert. Nur um dann selbst 20-mal mehr Schulden aufzunehmen, obwohl fraglich ist, ob das erhoffte BIP-Wachstum überhaupt erreicht wird.

- Merz wollte die AfD halbieren, als sie bei 10% war. Stattdessen verdoppelt und verdreifacht sich die AfD. Die CDU ist gerade dabei sich zu halbieren.

- Merz wurde damals von Merkel degradiert. Weil sie wusste, was das für einer ist. Nach Merkel wollte Merz aus dem Ego heraus Kanzler werden, um es ihr zu zeigen.

Ist Olaf Scholz noch da? Er ist der deutlich bessere Kanzler gewesen. Zusammen mit Lindner und Habeck ist die bessere Politik gemacht worden.

Gründe des Scheiterns

Litze80, Montag, 21.09.2026, 08:55 (vor 7 Stunden, 59 Minuten) @ markus

Die Gründe des Scheiterns liegen viel weiter zurück.

- Merkel hat in "guten Zeiten" versäumt, unsere Sozialsysteme mit Maß und Mitte zu reformieren, so dass diese zukunftsfähig bleiben. Dies hätte man in vielen kleineren Schritten mit ausreichenden Schonfristen umsetzen können, anstatt in unsicheren Krisenzeiten den großen Kahlschlag zu machen.

- Merkel ist aus der Atomkraft ausgestiegen und hat nicht bedacht, dass der wichtigste Rohrstoff der Zukunft Energie für riesige Rechenzentren sein wird. Stattdessen hat sie auf billiges Gas aus Russland gesetzt und sich so von einem schon damals unsichereren Partner abhängig gemacht. Aufgrund unserer hohen Energiepreise sind wir kein attraktiver Standort mehr.

- Sie hat die Gefahr der AfD vollkommen unterschätzt und nicht erkannt, dass ihre Flüchtlingspolitik große Teile ihrer Wählerschaft nicht passt. Es war richtig, seinerzeit die Grenzen für die in Ungarn gestrandeten Flüchtlinge aufzumachen und humanitäre Hilfe zu leisten. Als jedoch die Flüchtlingsströme immer größer wurden, hätte man deutlich stärker gegensteuern müssen.

- Das Einführen der strengen Schuldenbremse hat dazu geführt, dass notwendige Investitionen in unsere Infrastruktur nicht erfolgten. Auch jetzt führt die Schuldenbremse dazu, dass kein Geld für ein dringend notwendiges Konjunkturprogramm da ist.

- Während Corona hat man massenweise sinnlos Geld rausgeschmissen um in Teilen überzogene Maßnahmen auszugleichen oder umzusetzen. Natürlich bedurfte es Freiheitseinschränkungen, um das Virus einzudämmen und eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Aber einige Maßnahmen waren überzogen und haben den Nährboden für den Aufstieg der AfD gesetzt.

Fairerweise muss man natürlich sagen, dass man das aus einer ex ante Sicht alles viel leichter bewerten kann. Hinterher ist man immer schlauer.

Gründe des Scheiterns

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 13:04 (vor 3 Stunden, 50 Minuten) @ Litze80

Das hast du jetzt aber wirklich sehr verdichtet, korrekt und unaufgeregt zusammengefasst.

Gründe des Scheiterns

1890er, Montag, 21.09.2026, 08:36 (vor 8 Stunden, 18 Minuten) @ markus

Einen Grund möchte ich (speziell für MV) noch ergänzen:

Die CDU ging völlig naiv in diesen "so schlimm wird es schon nicht werden-Wahlkampf".

Ob man in Schwerin jetzt 9 oder 11 Prozent bekommt, war der Parteispitze in Berlin offenbar völlig egal.

Ich war auf keiner einzigen politischen Veranstaltung, aber weil mein Laden sich im Zentrum von Stralsund befindet, hat sich vieles direkt bei mir vor der Nase abgespielt. Ich habe Brantner, Wagenknecht, Özdemir und Höcke direkt vor der Nase gehabt.
Wenn ich es drauf angelegt hätte, wären mir ohne viel Aufwand auch Weigel und Chrupalla begegnet.
Von einem Auftritt aus der CDU-Bundesspitze wüsste ich nichts.

Falls es einen gab, wurde er nicht beworben.

Ich bin mir recht sicher, dass die meisten Wähler den Namen Daniel Peters erstmals auf dem Wahlzettel gelesen haben.
Ich konnte mich vor zwei Wochen einmal kurz privat mit ihm unterhalten. Er hat es nicht ausgesprochen, aber in jedem Satz schwang mit, dass er sich im Stich gelassen fühlt und ganz große Angst vor dem Scheitern hat und da lagen sie in den Umfragen noch bei 8 Prozent.


Ich kenne das Budget eines Wahlkampfes nicht, aber man hatte den Eindruck, dass hier eine Kleinstpartei antritt.
Afd, SPD und Linke und Grüne hielten Reden, bauten Stände auf, beschenkten, erklärten, stritten und kämpften. Die CDU tat nichts! Sie war in der Außendarstellung schwächer als Volt oder die Partei - und etwa das Niveau spiegelt sich jetzt im Ergebnis wieder.

Gründe des Scheiterns

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 08:26 (vor 8 Stunden, 28 Minuten) @ markus

Übergeordnet ist die Ausgangslage doch einfach auch anspruchsvoll für eine europäische Industrienation, oder nicht?

Der reiche Westen hat nunmal einen grossen Teil des Kuchens und der steht unter Druck. Es fehlt an Aussicht, dass dieser noch wachsen kann und das macht die Menschen unzufrieden. Egal, wo du stehst im Leben, zufrieden macht dich die Illusion, dass es besser wird - und die ist einfach nicht mehr da.

Weil es einfach kaum stemmbar ist, mit China etc. in den Wettbewerb zu treten, wenn die 2-3 Schlüsselindustrien rauspicken und da mit Währung, Subventionen und billigen Arbeitskräften alles platt machen.

Wie willst du da als deutsche Volkswirtschaft mit vergleichsweise hohen Gehältern, Sozialabgaben, Energiekosten und ohne entscheidenden Knowhow-Vorteil genau Schritt halten?

Also selbst wenn da morgen der wohlwollende Diktator käme und alle erdenkliche Schrauben drehen könnte, wäre das doch sacke schwer, oder nicht?

PS. Und wenn man dann selbst für eine Modernisierung eines Spielplatzes 4 Jahre braucht, weil alles so durchbürokratisiert ist, wird es natürlich auch nicht besser.

Gründe des Scheiterns

VM , Lüdinghausen, Montag, 21.09.2026, 09:15 (vor 7 Stunden, 40 Minuten) @ Didi

Ja, die Ausgangslage ist extrem anspruchsvoll, und deine Analyse trifft den Kern des aktuellen Frusts. Wahlanalysen bestätigen genau das: Es ist meist gar nicht die aktuelle persönliche Lage, sondern das schwindende Vertrauen in die Zukunft und der gefühlte kollektive Abstieg, der die Menschen umtreibt. Wenn dann ein staatlich subventionierter Gigant wie China ganze Branchen unter Druck setzt und hierzulande gleichzeitig selbst einfache Bauprojekte jahrelang in Bürokratie ersticken, wirkt das System gelähmt.

Die Lösung liegt aber nicht darin, den Wandel aufzuhalten oder gestrige Erfolgsmodelle künstlich zu beschützen – wie man am Zögern der Automobilindustrie beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge sieht. Deutschland kann im reinen Preiswettbewerb nicht gewinnen. Weiterhelfen wird nur ein radikaler Bürokratieabbau, der Tempo in Infrastruktur und Genehmigungen bringt, eine klare Konzentration auf Spitzentechnologie und eine geschlossene europäische Antwort auf unfaire Handelspraktiken. Das bleibt eine Herkulesaufgabe, aber die Perspektive kommt nur zurück, wenn wir den Wandel aktiv gestalten, statt ihn zu verschleppen.

Gründe des Scheiterns

Lattenknaller, Madrid, Montag, 21.09.2026, 09:47 (vor 7 Stunden, 7 Minuten) @ VM

Ja, die Ausgangslage ist extrem anspruchsvoll, und deine Analyse trifft den Kern des aktuellen Frusts. Wahlanalysen bestätigen genau das: Es ist meist gar nicht die aktuelle persönliche Lage, sondern das schwindende Vertrauen in die Zukunft und der gefühlte kollektive Abstieg, der die Menschen umtreibt. Wenn dann ein staatlich subventionierter Gigant wie China ganze Branchen unter Druck setzt und hierzulande gleichzeitig selbst einfache Bauprojekte jahrelang in Bürokratie ersticken, wirkt das System gelähmt.

Die Lösung liegt aber nicht darin, den Wandel aufzuhalten oder gestrige Erfolgsmodelle künstlich zu beschützen – wie man am Zögern der Automobilindustrie beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge sieht. Deutschland kann im reinen Preiswettbewerb nicht gewinnen. Weiterhelfen wird nur ein radikaler Bürokratieabbau, der Tempo in Infrastruktur und Genehmigungen bringt, eine klare Konzentration auf Spitzentechnologie und eine geschlossene europäische Antwort auf unfaire Handelspraktiken. Das bleibt eine Herkulesaufgabe, aber die Perspektive kommt nur zurück, wenn wir den Wandel aktiv gestalten, statt ihn zu verschleppen.

Grundsätzlich richtig, aber man darf nicht den Fehler machen, die Konkurrenz aus China auf aggressive und unfaire Handelspraktiken zurückzuführen. Die sind in Kernbereichen uns voraus. E-Mobilität, Software und KI. Die Mehrzahl der in den USA genutzten Tokens landen bei KI aus China.
Das hat mit einer Steuerung der Ressourcen und Konzentration zu tun, die uns einfach abgeht. Hier kann die Automobilindustrie den notwendigen Wandel über den Druck auf die konservativen Parteien ausbremsen. Ein deutscher Kanzler stellt sich hin und faselt was von Technologieoffenheit und den Traum eines Fusionsreaktors in 20 Jahren. So geht Industriepolitik NICHT.
Und dass das nicht unbedingt was mit den diktatorischen Zuständen in China zu tun hat, sieht man auch daran das Südkorea uns meilenweit voraus ist.
Und was die KI angeht legen wir uns dann halt mit vorauseilender Gehorsam aus der EU ein EI ins Nest.
Ja, man muss regulieren, der DMA ist richtig und gut, aber in Bereichen des Datenschutzes und der KI muss man schnellstmöglich nachbessern und vereinfachen. Das liegt wie ein Mehltau auf der Softwareindustrie in der EU. Ich kenne ein paar kleinere Entwickler, die haben täglich Schiss, dass sie verklagt werden, weil sie eventuell irgendwas übersehen haben. Während sich die großen IT-Techfirmen dass problemlos wegstecken können.

Gründe des Scheiterns

Pini, Montag, 21.09.2026, 10:09 (vor 6 Stunden, 45 Minuten) @ Lattenknaller

Ja, man muss regulieren, der DMA ist richtig und gut, aber in Bereichen des Datenschutzes und der KI muss man schnellstmöglich nachbessern und vereinfachen. Das liegt wie ein Mehltau auf der Softwareindustrie in der EU. Ich kenne ein paar kleinere Entwickler, die haben täglich Schiss, dass sie verklagt werden, weil sie eventuell irgendwas übersehen haben. Während sich die großen IT-Techfirmen dass problemlos wegstecken können.


Und glaubst du, das Nachbessern und Vereinfachen wird schnellstmöglich passieren?

Gründe des Scheiterns

Lattenknaller, Madrid, Montag, 21.09.2026, 12:23 (vor 4 Stunden, 31 Minuten) @ Pini

Ja, man muss regulieren, der DMA ist richtig und gut, aber in Bereichen des Datenschutzes und der KI muss man schnellstmöglich nachbessern und vereinfachen. Das liegt wie ein Mehltau auf der Softwareindustrie in der EU. Ich kenne ein paar kleinere Entwickler, die haben täglich Schiss, dass sie verklagt werden, weil sie eventuell irgendwas übersehen haben. Während sich die großen IT-Techfirmen dass problemlos wegstecken können.

Und glaubst du, das Nachbessern und Vereinfachen wird schnellstmöglich passieren?

Das passiert gerade. Irland als Ratspräsidentschaft hat da Vorschläge vorgelegt.
Z.B. sollen KI-Prompts weitestgehend aus dem Datenschutz rausgenommen werden sofern sie anonymisiert sind.
Das ist dann wieder das Pendel in die andere Richtung. Bis sowas dann aber im Rat und Parlament verabschiedet und dann von den Mitgliedsländern in Recht umgesetzt ist dauert das dann teils Jahre.

Gründe des Scheiterns

Phil, Montag, 21.09.2026, 09:28 (vor 7 Stunden, 26 Minuten) @ VM

Ja, die Ausgangslage ist extrem anspruchsvoll, und deine Analyse trifft den Kern des aktuellen Frusts. Wahlanalysen bestätigen genau das: Es ist meist gar nicht die aktuelle persönliche Lage, sondern das schwindende Vertrauen in die Zukunft und der gefühlte kollektive Abstieg, der die Menschen umtreibt.

Handelt es sich um gefühlte "Abstiege"? Es ist wohl Realität, dass eigentlich jeder sich weniger leisten kann oder die finanziellen Spielräume enger werden, wenn man nur 5 Jahre zurückblickt. Und da werden auch nicht wenig dann darunter sein, bei denen es dann durchaus auch schon an ihre Substanz geht (während es bei anderen eher ein absteigen auf hohem Niveau ist). Und das stoppt ja nicht. Erneut steigen Energiekosten, Grundsteuern sind flächendeckend teurer geworden, Lebensmittel sind immer teuer geblieben, Krankenkassenbeiträge etc. steigen. Die Welle auslaufender "Billig-Kredite" wird unsere Gesellschaft ja eigentlich jetzt erst erreichen...

Und gleichzeitig erleben die Menschen halt, dass Infrastruktur und Leistungen für sie selbst weniger werden. Von ehr plakativen Dingen nicht zu reden. Da wird dann halt eine Oper in Köln eröffnet, die 1,5 Mrd. EUR verschlungen hat, während gleichzeitig die Rheinbrücken zunehmend nicht mal mehr für Fußgänger betretbar sind. Dass das alles komplexere Sachverhalte sind und deine weitere Zukunftsperspektiven tatsächlich ja eher zutreffend sind, kann man ja gar nicht abstreiten. Nur ist das eher nicht das, was "Dieter" nun wirklich abholt (offenkundig). Man wird ihm, fürchte ich, schon eine etwas greifbarere und wohl auch erreichbarere Zukunftserzählung bieten müssen.

MFG
Phil

Gründe des Scheiterns

markus, Montag, 21.09.2026, 15:34 (vor 1 Stunden, 20 Minuten) @ Phil

Handelt es sich um gefühlte "Abstiege"? Es ist wohl Realität, dass eigentlich jeder sich weniger leisten kann oder die finanziellen Spielräume enger werden, wenn man nur 5 Jahre zurückblickt.

Der Reallohnindex sagt etwas anderes.

Gründe des Scheiterns

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 15:44 (vor 1 Stunden, 10 Minuten) @ markus

Handelt es sich um gefühlte "Abstiege"? Es ist wohl Realität, dass eigentlich jeder sich weniger leisten kann oder die finanziellen Spielräume enger werden, wenn man nur 5 Jahre zurückblickt.


Der Reallohnindex sagt etwas anderes.

Der Reallohnindex sagt, dass ein Arbeitnehmer heute im Durchschnitt kaum mehr Kaufkraft als im Jahr 2019 hat.
Auch zeigt der Reallohnindex nicht den Faktor, dass heute im Grunde pro Familie zwei Einkommen oder 1,5 verpflichtend sind, um überhaupt "mitspielen" zu können. Der Reallohnindex erfasst diesen gestiegenen Lebensarbeitszeit-Aufwand einer Familie nicht – er sieht nur, dass der Euro auf dem Lohnzettel des Einzelnen stabil geblieben ist. Defacto gibt es jetzt aber einen zweiten Mitspieler in nahezu jeder Familie. Oder man ist eben alleinerziehend und arm.

Gründe des Scheiterns

VM , Lüdinghausen, Montag, 21.09.2026, 09:47 (vor 7 Stunden, 7 Minuten) @ Phil

Deine Kritik legt den wunden Punkt offen: Die Zukunftsangst ist real, weil Reallohnverluste, steigende Fixkosten und eine bröckelnde Infrastruktur das Vertrauen in den Staat spürbar untergraben. Abstrakte Versprechen von Großtransformationen greifen nicht, solange der Alltag stagniert und selbst einfache Bauvorhaben jahrelang in Bürokratie ersticken.

Um das zu ändern, muss die Politik bei den Grundlagen ansetzen. Der Staat muss im Kleinen wieder verlässlich abliefern: Durch radikalen Bürokratieabbau müssen Behördengänge, Sanierungen und Infrastrukturprojekte wieder in Monaten statt Jahren umgesetzt werden. Gleichzeitig dürfen veraltete Branchen gegen die globale Konkurrenz aus China nicht ewig künstlich geschützt werden. Stattdessen braucht es verlässliche Brücken für die Beschäftigten – durch gezielte Weiterbildung und klare Perspektiven in neuen, zukunftsfähigen Industrien. Da Deutschland im reinen Preiswettbewerb nicht gewinnen kann, liegt der Schlüssel in kompromissloser Qualität, Forschung und einer geschlossenen europäischen Handelspolitik.

Man gewinnt die Menschen nicht mit Träumereien zurück, sondern indem der Staat seinen Alltag wieder im Griff hat und so das Vertrauen schafft, um die großen Aufgaben von morgen zu meistern.

Gründe des Scheiterns

Phil, Montag, 21.09.2026, 10:31 (vor 6 Stunden, 23 Minuten) @ VM

Um das zu ändern, muss die Politik bei den Grundlagen ansetzen. Der Staat muss im Kleinen wieder verlässlich abliefern: Durch radikalen Bürokratieabbau müssen Behördengänge, Sanierungen und Infrastrukturprojekte wieder in Monaten statt Jahren umgesetzt werden.

Um das mal aufzugreifen. Es ist halt so, dass in unserer Gesellschaft (und der politischen Landschaft) zwar Bürokratieabbau gefordert wird, gleichzeitig aber auch immer wieder Dinge gefordert werden vom Staat, die einfach nur mit enormer Bürokratie möglich sind. Aktuellstes Beispiel ist die Diskussion um jenen Tankrabatt oder eben eine Direktzahlung an "Bedürftige" stattdessen. Letzteres mag sich charmant anhören, erfordert aber erhebliche Bürokratie, um es überhaupt umzusetzen. Wirklich konsequent gedacht aus meiner Sicht sogar eine komplett neue Behördenstruktur, die sich dann nur um diese Thematik kümmern müsste (inklusive den bürokratischen Anforderungen an jene, die dann eben Empfänger werden sollten).

Und so kannst du das immer und immer wieder durchspielen. Wieso dauert der Neubau einer Brücke so lange? Ist ja nun nicht so, dass da Leute sich einen Spaß daraus machen, dies so in die Länge zu ziehen. Es ist Resultat aus Wünschen, die zu Forderungen und schlussendlich dann oft zu Gesetzen oder Verordnungen werden. Und ich, der ja beruflich mit solchem auch zu tun hat, kann nicht erkennen, dass irgendwo wirklich die Bereitschaft vorhanden wäre, dann mal zu sagen "Gut, dann lassen wir das halt und machen einfach".

Und da liegt ja der Knackpunkt dann.

Natürlich kann man Bauvorhaben auch anders ausschreiben, vergeben und die baurechtlichen Regelungen komplett runterrasieren. Aber das hat dann halt auch Konsequenzen, mit denen man leben muss. Im Zweifel sogar ganz konkret und vor der eigenen Nase.

MFG
Phil

Gründe des Scheiterns

VM , Lüdinghausen, Montag, 21.09.2026, 11:41 (vor 5 Stunden, 13 Minuten) @ Phil

Komplett richtig. Solange die Gesellschaft und die Politik erwarten, dass der Staat jedes denkbare Risiko absichert und jedes Gesetz zu 100 % gerecht ist, wird der Bürokratieabbau ein Lippenbekenntnis bleiben. Die ehrliche Debatte müsste also nicht lauten „Wie bauen wir Bürokratie ab?“, sondern: „Auf welche Sicherheiten, Schutzrechte und Kontrollen sind wir bereit zu verzichten, um wieder handlungsfähig zu werden?“

Die Vorstellung, man könne Kriminalität oder Missbrauch durch immer mehr Paragrafen und Vorab-Prüfungen zu 100 % verhindern, ist eine Illusion. Kriminelle Energie findet ihre Wege sowieso – oft sogar gerade durch die Unübersichtlichkeit hochkomplexer Regelwerke.

Das eigentliche Problem ist ein fundamentaler Mangel an Vertrauen: Statt Verfahren einfach zu halten und Missbrauch im Nachhinein durch unser funktionierendes Rechtssystem hart zu bestrafen, versucht der Staat, jedes denkbare Risiko im Voraus bürokratisch abzusichern. Das bremst 99 % der ehrlichen Akteure aus, schützt aber am Ende nicht zuverlässig vor den 1 % Kriminellen.

Wenn wir wieder handlungsfähig werden wollen, müssen wir vom präventiven Misstrauen abrücken: Vertrauen und schnelle Verfahren im Vorfeld, Stichproben und konsequente Sanktionen durch die Justiz im Nachgang.

Die Kapazitäten, die der Staat heute in gigantischen Prüf- und Genehmigungsbehörden bindet, gehören zu großen Teilen in die Justiz verlagert. Damit wechselt man von einem System des präventiven Gelähmtseins zu einem System von Tempo mit starkem Rechtsstaat.

Gründe des Scheiterns

Nike79, Montag, 21.09.2026, 08:16 (vor 8 Stunden, 38 Minuten) @ markus

Ich glaube, es sind mehrere Gründe.

- Die Menschen sind zu großen Teilen nicht bereit, Einschnitte hinzunehmen. Ähnlich wie bei Corona kann dir jeder haarklein erklären, warum er selbst uneingeschränkt weiterleben muss und nur die anderen verzichten sollen.

- Merz tritt von oben herab und belehrend auf. Ich dachte zunächst, dass das egal sei. Schließlich hätte man das vorher wissen müssen. Aber ich habe die jungen Leute vergessen, die ihn nicht aus früheren Zeiten kennen. Und die machen millionenfach geklickte Social Media Memes gegen Merz und feiern den „Merz leck Eier“-Song – übrigens ein echter Ohrwurm.

- Dazu kommt die große Unglaubwürdigkeit. Man wollte kleine und mittlere Einkommen stark entlasten. Die angekündigte Steuerentlastung gleicht nicht einmal die kalte Progression aus und ist damit in Wahrheit eine Steuererhöhung. Man ist als Verfechter der Schuldenbremse angetreten und hat die Ampelkoalition mit einer Klage erfolgreich pulverisiert. Nur um dann selbst 20-mal mehr Schulden aufzunehmen, obwohl fraglich ist, ob das erhoffte BIP-Wachstum überhaupt erreicht wird.

- Merz wollte die AfD halbieren, als sie bei 10% war. Stattdessen verdoppelt und verdreifacht sich die AfD. Die CDU ist gerade dabei sich zu halbieren.

- Merz wurde damals von Merkel degradiert. Weil sie wusste, was das für einer ist. Nach Merkel wollte Merz aus dem Ego heraus Kanzler werden, um es ihr zu zeigen.

Ist Olaf Scholz noch da? Er ist der deutlich bessere Kanzler gewesen. Zusammen mit Lindner und Habeck ist die bessere Politik gemacht worden.

Das ist aber kein exklusives Problem der CDU. Genausowenig ist es der SPD gelungen, irgendwo Stimmen dazu zu gewinnen. In erster Linie resultiert die Verdrossenheit doch durch die Uneinigkeit der politischen Mitte und ihrer Akteure. Jede Reform wird (nachträglich) konterkariert oder angezweifelt. Jede echte Maßnahme blockiert. In der Ampel genauso wie in der GroKo.

Gründe des Scheiterns

dozer, Montag, 21.09.2026, 08:15 (vor 8 Stunden, 39 Minuten) @ markus

Lindner klammern wir mal aus

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

virz3, Oberhausen, Montag, 21.09.2026, 06:37 (vor 10 Stunden, 17 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Da hat eine offen antisemitische Partei eine Wahl gewonnen, die das Kufiya auf der Wahlparty schwenkt, die zur zur Wahlintifada aufgerufen hat, die offen Judenhass propagiert und die Siegesrede zum Teil auf arabisch hält? Eine Partei, die die Polizei aus Brennpunkt Gebieten abziehen will und die Rechte der Polizei beschneiden will, eine Partei die mit Clan Bossen gemeinsame Sache macht.Die Partei ist unterwandert vom politischen Islam...

Ernsthaft: warum gibt es hier keine derartigen Forderungen? Wieso keine Petitionen? Das Wahlergebnis macht mir mehr Angst, als es die AfD je machen könnte.

Das ist dann auch einfach die Politik des Wegsehens, des Nicht-Eingreifen von pro-palästinischen (antisenitischen) Demos, des nicht Abschieben von Straftätern und der Masseneinbürgerungen von Migranten aus arabischen Kulturkreisen. Berlin ist verloren!

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

CD7, Montag, 21.09.2026, 13:01 (vor 3 Stunden, 54 Minuten) @ virz3

Da hat eine offen antisemitische Partei eine Wahl gewonnen, die das Kufiya auf der Wahlparty schwenkt, die zur zur Wahlintifada aufgerufen hat, die offen Judenhass propagiert und die Siegesrede zum Teil auf arabisch hält? Eine Partei, die die Polizei aus Brennpunkt Gebieten abziehen will und die Rechte der Polizei beschneiden will, eine Partei die mit Clan Bossen gemeinsame Sache macht.Die Partei ist unterwandert vom politischen Islam...

Ernsthaft: warum gibt es hier keine derartigen Forderungen? Wieso keine Petitionen? Das Wahlergebnis macht mir mehr Angst, als es die AfD je machen könnte.

warum machst du keine?

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Kashmir, Montag, 21.09.2026, 12:41 (vor 4 Stunden, 13 Minuten) @ virz3

Da hat eine offen antisemitische Partei eine Wahl gewonnen, die das Kufiya auf der Wahlparty schwenkt, die zur zur Wahlintifada aufgerufen hat, die offen Judenhass propagiert und die Siegesrede zum Teil auf arabisch hält? Eine Partei, die die Polizei aus Brennpunkt Gebieten abziehen will und die Rechte der Polizei beschneiden will, eine Partei die mit Clan Bossen gemeinsame Sache macht.Die Partei ist unterwandert vom politischen Islam...

Ernsthaft: warum gibt es hier keine derartigen Forderungen? Wieso keine Petitionen? Das Wahlergebnis macht mir mehr Angst, als es die AfD je machen könnte.

Das ist dann auch einfach die Politik des Wegsehens, des Nicht-Eingreifen von pro-palästinischen (antisenitischen) Demos, des nicht Abschieben von Straftätern und der Masseneinbürgerungen von Migranten aus arabischen Kulturkreisen. Berlin ist verloren!

Wieso glaubst du irgendwelchen BILD-Schlagzeilen? Wer arbeitet denn bei der Linken mit Clan-Bossen zusammen? Das mit Remmo hat sich mittlerweile geklärt. Was die Linke betrifft, so verhalten sich hier einige wie AfD-Wähler, die nicht groß hinterfragen, was ihnen erzählt wird. Peinlich!

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

naucho87, Montag, 21.09.2026, 12:58 (vor 3 Stunden, 56 Minuten) @ Kashmir

Der Kollege war rein zufällig vor Ort. Genauso ist das Foto von Ibrahim und Kocak rein zufällig entstanden.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Blarry, Essen, Montag, 21.09.2026, 09:38 (vor 7 Stunden, 16 Minuten) @ virz3

Ernsthaft: warum gibt es hier keine derartigen Forderungen? Wieso keine Petitionen? Das Wahlergebnis macht mir mehr Angst, als es die AfD je machen könnte.

Könnte daran liegen, dass Gestalten, die Angst vor dem Gespenst haben, in der Regel auf andere, endgültigere Lösungsmechanismen zurückzugreifen neigen als einen juristischen Prozess. Schlagstockgeschwader, braune Uniformen, das Übliche.

Verbotsverfahren gegen alle?

Pfostentreffer, Montag, 21.09.2026, 08:58 (vor 7 Stunden, 56 Minuten) @ virz3

Da hat eine offen antisemitische Partei eine Wahl gewonnen, die das Kufiya auf der Wahlparty schwenkt, die zur zur Wahlintifada aufgerufen hat, die offen Judenhass propagiert und die Siegesrede zum Teil auf arabisch hält? Eine Partei, die die Polizei aus Brennpunkt Gebieten abziehen will und die Rechte der Polizei beschneiden will, eine Partei die mit Clan Bossen gemeinsame Sache macht.Die Partei ist unterwandert vom politischen Islam...

Ernsthaft: warum gibt es hier keine derartigen Forderungen? Wieso keine Petitionen? Das Wahlergebnis macht mir mehr Angst, als es die AfD je machen könnte.

Das sagt dann mehr über dich als über irgend etwas anderes, wenn man mehr Angst vor der Linken hat als vor der AFD und erklärt vermutlich auch die ganzen "Ungenauigkeiten" in dem Beitrag.

Du müsstest ja erstmal einen Grund liefern, wieso. Der Grossteil deiner Gründe oben sind reine Phantasie (offen antisemitische Partei, Aufruf zur Wahlintifada, offen Judenhass propagiert, unterwandert vom politischen Islam etc.) und kann entsprechend nicht dazu beitragen. Und selbst wenn sie korrekt wären: Nichts von dem, was du oben geschrieben hast, würde ein solches Verbot rechtlich auch nur im Ansatz rechtfertigen. Es wird (noch) keine Partei verboten weil einige Mitgleider ein paar Worte in einer Siegesrede auf arabisch sagen oder weil sie die Kompetenzen der Polizei beschneiden möchte und das ist auch gut so.


Das ist dann auch einfach die Politik des Wegsehens, des Nicht-Eingreifen von pro-palästinischen (antisenitischen) Demos, des nicht Abschieben von Straftätern und der Masseneinbürgerungen von Migranten aus arabischen Kulturkreisen. Berlin ist verloren!

Puh.

Und warum sollte man bei pro palästinensichen Demos (die natürlich nicht alle antisemitisch sind) auch eingreifen? Dazu gibt es keinen Grund.

Dagegen gibt es jedoch viele Gründe, vor allem demokratische, zum Beispiel die Versammlungsfreiheit, das Prinzip der freien Meinungäusserung und das Prinzip der Verhältnismässigkeit.

Wenn dich antisemitische Demos an sich stören, dann sei doch gegen antisemitische Demos, egal ob sie pro palästinensich sind oder nicht und von wem sie durchgeführt werden.

Verbotsverfahren gegen alle?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 09:08 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ Pfostentreffer

Die Demos sind halt spätestens dann aufzulösen, wenn da Straftaten begangen werden (dazu genügt dann auch das Glorifizieren der Hamas). Da war Berlin deutlich zu lange mit laissez-faire unterwegs, bei den Besetzungen der Unis hätte man das längst per Schlagstock-Geschwader lösen müssen.

Verbotsverfahren gegen alle?

Pfostentreffer, Montag, 21.09.2026, 11:28 (vor 5 Stunden, 26 Minuten) @ MarcBVB

Die Demos sind halt spätestens dann aufzulösen, wenn da Straftaten begangen werden (dazu genügt dann auch das Glorifizieren der Hamas). Da war Berlin deutlich zu lange mit laissez-faire unterwegs, bei den Besetzungen der Unis hätte man das längst per Schlagstock-Geschwader lösen müssen.

Du kannst sowohl deinen Strohmann als auch deine rassistischen Gewaltphantasien für dich behalten, um beides ging es nicht.

Verbotsverfahren gegen alle?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 11:37 (vor 5 Stunden, 17 Minuten) @ Pfostentreffer

Die Demos sind halt spätestens dann aufzulösen, wenn da Straftaten begangen werden (dazu genügt dann auch das Glorifizieren der Hamas). Da war Berlin deutlich zu lange mit laissez-faire unterwegs, bei den Besetzungen der Unis hätte man das längst per Schlagstock-Geschwader lösen müssen.


Du kannst sowohl deinen Strohmann als auch deine rassistischen Gewaltphantasien für dich behalten, um beides ging es nicht.

Afaik gab's bei den Pro-Hamas-Demos auch genug Kartoffel-Deutsche. Den Sprung zum Rassismus finde ich da sehr gewagt, aber gut, jeder so wie er mag, ne ;-)

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 07:47 (vor 9 Stunden, 7 Minuten) @ virz3

In der AfD werden mittlerweile flächendeckend verfassungsfeindliche Positionen vertreten. So haben etwa Siegmund und Co. erklärt, angeblich "kulturfremde" Menschen aus Sachsen-Anhalt zu vertreiben, auch aus dem Gesundheitswesen, etc. Wer "kulturfremd" ist, das macht man vor allem an Aussehen und Herkunft fest. Dahinter steckt ein manifestes völkisches Weltbild, wie es bereits die Nazis vertreten haben.

In der Berliner Linken hingegen hast Du eine kleine Minderheit, die offen antisemitisch agiert. Die dortige Parteiführung reagiert mit einer Mischung aus Ignoranz und Hilflosigkeit. Während einer vom Tagesspiegel in der letzten Woche veranstalteten Podiumsdiskussion erklärte die Elif Eralp angesprochen auf islamistische Hetze durch einen Rapper während einer Wahlkampfveranstaltung in Neukölln, sie habe sich an die Ombudsstelle der Partei gewandt. Diese Ombudsstelle wird sicherlich den Zeigefinger erheben und erklären, das ginge gar nicht. Ordnungsmaßnahmen bis hin zum Parteiausschluss kann sie aber nicht verhängen.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 21.09.2026, 12:15 (vor 4 Stunden, 39 Minuten) @ Ulrich

In der AfD werden mittlerweile flächendeckend verfassungsfeindliche Positionen vertreten. So haben etwa Siegmund und Co. erklärt, angeblich "kulturfremde" Menschen aus Sachsen-Anhalt zu vertreiben, auch aus dem Gesundheitswesen, etc. Wer "kulturfremd" ist, das macht man vor allem an Aussehen und Herkunft fest. Dahinter steckt ein manifestes völkisches Weltbild, wie es bereits die Nazis vertreten haben.

In der Berliner Linken hingegen hast Du eine kleine Minderheit, die offen antisemitisch agiert. Die dortige Parteiführung reagiert mit einer Mischung aus Ignoranz und Hilflosigkeit. Während einer vom Tagesspiegel in der letzten Woche veranstalteten Podiumsdiskussion erklärte die Elif Eralp angesprochen auf islamistische Hetze durch einen Rapper während einer Wahlkampfveranstaltung in Neukölln, sie habe sich an die Ombudsstelle der Partei gewandt. Diese Ombudsstelle wird sicherlich den Zeigefinger erheben und erklären, das ginge gar nicht. Ordnungsmaßnahmen bis hin zum Parteiausschluss kann sie aber nicht verhängen.

Was man so von den Berliner Linken sieht und hört, ist allerdings in der Tat mMn in der Ideologie so staatsgefährdent, dass man überlegen muss, wie man damit umgeht. Und warum die Bundespartei da nicht härter durchgreift. Sehr verstörende Bilder und Tendenzen.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

Maddi, Montag, 21.09.2026, 07:52 (vor 9 Stunden, 2 Minuten) @ Ulrich

Man könnte fast meinen du bist eher links eingestellt.

Wer wirklich meint, dass die Punkte nur von einer kleinen Minderheit in der Berliner Linken vertreten wird, verschließt bewusst die Augen davor. Antisemitismus etc. wird von in der Berliner Linken mehr als toleriert, daran ändert eine öffentliche Aussage auch nichts.

Wie kann man sowas noch versuchen gut zu reden.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 08:17 (vor 8 Stunden, 37 Minuten) @ Maddi

Man könnte fast meinen du bist eher links eingestellt.

Wer wirklich meint, dass die Punkte nur von einer kleinen Minderheit in der Berliner Linken vertreten wird, verschließt bewusst die Augen davor. Antisemitismus etc. wird von in der Berliner Linken mehr als toleriert, daran ändert eine öffentliche Aussage auch nichts.

Wie kann man sowas noch versuchen gut zu reden.

D.h. Antisemitismus ist böse, aber anderer Fremdenhass ist okay?

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 08:22 (vor 8 Stunden, 32 Minuten) @ timmoe

Man könnte fast meinen du bist eher links eingestellt.

Wer wirklich meint, dass die Punkte nur von einer kleinen Minderheit in der Berliner Linken vertreten wird, verschließt bewusst die Augen davor. Antisemitismus etc. wird von in der Berliner Linken mehr als toleriert, daran ändert eine öffentliche Aussage auch nichts.

Wie kann man sowas noch versuchen gut zu reden.


D.h. Antisemitismus ist böse, aber anderer Fremdenhass ist okay?

Das sagt niemand. Aber so ein bisschen Whataboutism ist schon okay.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 08:31 (vor 8 Stunden, 23 Minuten) @ MarcBVB

Man könnte fast meinen du bist eher links eingestellt.

Wer wirklich meint, dass die Punkte nur von einer kleinen Minderheit in der Berliner Linken vertreten wird, verschließt bewusst die Augen davor. Antisemitismus etc. wird von in der Berliner Linken mehr als toleriert, daran ändert eine öffentliche Aussage auch nichts.

Wie kann man sowas noch versuchen gut zu reden.


D.h. Antisemitismus ist böse, aber anderer Fremdenhass ist okay?


Das sagt niemand. Aber so ein bisschen Whataboutism ist schon okay.

So wie virz3 zu Thread-Beginn.

Ich versteh den Diskurs hier mal wieder nicht. Der Faschismus in der AfD ist ja zum Glück konsens. Aber das Thema Nahost-Konflikt (Schlimm genug, es folgt keine Verharmlosung meinerseits) ist offenbar das wichtigsten Thema was wir in Deutschland haben. Zum Glück will die AfD ja die ganzen 9/11-Araber unter uns abschieben...

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 08:44 (vor 8 Stunden, 10 Minuten) @ timmoe

Um das in aller Deutlichkeit zu sagen:

Es sollte gesellschaftlicher Konsen sein, zu sagen, dass wir mit autochthonem Antisemitismus genug Probleme haben. Wenn dann jemand aus einem Drittstaat einreist und sich hier entsprechend bestätigt, dann möchte ich, dass das

a) strafrechtlich sanktioniert wird

und

b) alle ausländerrechtlichen Mittel zur Abschiebung eingesetzt werden. Und wenn jemand nicht weiß, aus welchem Land er kommt, dann gibt's halt ein Örtchen mit Residenzpflicht. Ein ziemlich kleines Örtchen.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

timmoe, Bremen, Montag, 21.09.2026, 08:51 (vor 8 Stunden, 3 Minuten) @ MarcBVB

Um das in aller Deutlichkeit zu sagen:

Es sollte gesellschaftlicher Konsen sein, zu sagen, dass wir mit autochthonem Antisemitismus genug Probleme haben. Wenn dann jemand aus einem Drittstaat einreist und sich hier entsprechend bestätigt, dann möchte ich, dass das

a) strafrechtlich sanktioniert wird

und

b) alle ausländerrechtlichen Mittel zur Abschiebung eingesetzt werden. Und wenn jemand nicht weiß, aus welchem Land er kommt, dann gibt's halt ein Örtchen mit Residenzpflicht. Ein ziemlich kleines Örtchen.

Das gibt es ja bereits und wird "dank" Dobrindt seit kurzem akribisch umgesetzt. Zu dieser Position gibt es nichts zu diskutieren, da bin ich teilweise sogar bei dir.

Das Problem ist jetzt aber zu behaupten, dass in Berlin eine Partei demokratisch gewählt wurde, die sich allein nur dieses Thema auf die Fahnen geschrieben hat. Das ist ein völlig anderer Take, der im Ursprungsposting genommen wird.

Mal davon abgesehen, dass niemand über die MV-Wahl redet, nur über Berlin komischerweise.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

herrNick, Montag, 21.09.2026, 08:24 (vor 8 Stunden, 30 Minuten) @ MarcBVB

Man könnte fast meinen du bist eher links eingestellt.

Wer wirklich meint, dass die Punkte nur von einer kleinen Minderheit in der Berliner Linken vertreten wird, verschließt bewusst die Augen davor. Antisemitismus etc. wird von in der Berliner Linken mehr als toleriert, daran ändert eine öffentliche Aussage auch nichts.

Wie kann man sowas noch versuchen gut zu reden.


D.h. Antisemitismus ist böse, aber anderer Fremdenhass ist okay?


Das sagt niemand. Aber so ein bisschen Whataboutism ist schon okay.

Du meinst sowas wie „warum fordert eigentlich niemand ein Verbotsverfahren der Linken“ ;-)

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

Schoeneschooh, CDMX, Montag, 21.09.2026, 07:58 (vor 8 Stunden, 56 Minuten) @ Maddi

Warum glaubst du das besser zu wissen als Ulrich, der anscheinend politisch aktiv und gut vernetzt ist. Es gibt doch in der Linken selber Streit über genau diese Themen und die Parteiführung positioniert sich regelmäßig gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens oder nicht?

Kommentare wie deiner verhindern in meinem Augen einfach nur jegliche ernstgemeinte Diskussion. Ich würde die Linke übrigens nicht wählen, das nur nebenbei erwähnt.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken? - Weil das Unfug wäre!

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:09 (vor 8 Stunden, 45 Minuten) @ Schoeneschooh

Warum glaubst du das besser zu wissen als Ulrich, der anscheinend politisch aktiv und gut vernetzt ist. Es gibt doch in der Linken selber Streit über genau diese Themen und die Parteiführung positioniert sich regelmäßig gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens oder nicht?

Kommentare wie deiner verhindern in meinem Augen einfach nur jegliche ernstgemeinte Diskussion. Ich würde die Linke übrigens nicht wählen, das nur nebenbei erwähnt.

Danke!

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Jarou9, Saarland, Montag, 21.09.2026, 07:31 (vor 9 Stunden, 23 Minuten) @ virz3

DAS Thema der Linken in Berlin war „Wohnen“ - hat funktioniert, egal ob Lösungen realistisch sind oder nicht.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:06 (vor 8 Stunden, 48 Minuten) @ Jarou9

DAS Thema der Linken in Berlin war „Wohnen“ - hat funktioniert, egal ob Lösungen realistisch sind oder nicht.

Bei der Berliner Linken gibt es eine kleine Minderheit, die offen antisemitisch agiert. Die Parteiführung hingegen ist definitiv nicht aktiv antisemitisch, aber sie reagiert mit einer Mischung aus Hilflosigkeit und Ignoranz. Diese Antisemiten und das Nichthandeln der Parteiführung sind für sich alleine schon ein hinreichender Grund, mit der Partei keine Bündnisse einzugehen. Aber sie rechtfertigen kein Verbotsverfahren.

Die Pläne zur Vergesellschaftung von Wohnraum werden, so, wie sie von der Linken propagiert werden, spätestens an den Gerichten scheitern. Sie haben zudem das Potenzial, vorher den Wohnungsbau in Berlin weitgehend zum Erliegen zu bringen, weil sich kaum noch Banken finden dürften, die den Neubau finanzieren würden. Das Ganze erinnert mich, was die Umsetzbarkeit angeht, ein wenig an den Mar-a-Lago-Accord aus dem Trump-Umfeld. Was das Grundgesetz angeht, so erlaubt das die Vergesellschaftung, das umfasst auch Mietwohnungen. Aber die Art, wie die Linke das realisieren will, dürfte verfassungswidrig sein. Man will nur 40 bis 60 Prozent des Marktwertes zahlen, und das nicht sofort. Die Zahlungen sollen auf hundert Jahre gestreckt werden, noch nicht gezahlte Beträge mit jährlich 3,5 Prozent verzinst werden. Die Grundbücher will man bei den betroffenen Wohnungen säubern, zugunsten von Banken, etc. eingetragene Grundschulden löschen. Sollte das Ganze je in Gesetze gegossen werden, wird es spätestens in Karlsruhe scheitern. Problematisch wäre aber die Zeit zwischen dem Beschluss des Gesetzes und einem Urteil, das es endgültig auf den Müllhaufen befördern würde. Solange es gelten würde, würde keine Bank mehr in Berlin Kredite gegen eine Grundschuld als Sicherheit vergeben.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Lordran, Montag, 21.09.2026, 07:08 (vor 9 Stunden, 46 Minuten) @ virz3

Da hat eine offen antisemitische Partei eine Wahl gewonnen, die das Kufiya auf der Wahlparty schwenkt, die zur zur Wahlintifada aufgerufen hat, die offen Judenhass propagiert und die Siegesrede zum Teil auf arabisch hält? Eine Partei, die die Polizei aus Brennpunkt Gebieten abziehen will und die Rechte der Polizei beschneiden will, eine Partei die mit Clan Bossen gemeinsame Sache macht.Die Partei ist unterwandert vom politischen Islam...

Ernsthaft: warum gibt es hier keine derartigen Forderungen? Wieso keine Petitionen? Das Wahlergebnis macht mir mehr Angst, als es die AfD je machen könnte.

Das ist dann auch einfach die Politik des Wegsehens, des Nicht-Eingreifen von pro-palästinischen (antisenitischen) Demos, des nicht Abschieben von Straftätern und der Masseneinbürgerungen von Migranten aus arabischen Kulturkreisen. Berlin ist verloren!

Der Roman „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq im Real Life. Und das mitten in der Hauptstadt. Es ist völliger Wahnsinn.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Kashmir, Montag, 21.09.2026, 12:43 (vor 4 Stunden, 11 Minuten) @ Lordran

Da hat eine offen antisemitische Partei eine Wahl gewonnen, die das Kufiya auf der Wahlparty schwenkt, die zur zur Wahlintifada aufgerufen hat, die offen Judenhass propagiert und die Siegesrede zum Teil auf arabisch hält? Eine Partei, die die Polizei aus Brennpunkt Gebieten abziehen will und die Rechte der Polizei beschneiden will, eine Partei die mit Clan Bossen gemeinsame Sache macht.Die Partei ist unterwandert vom politischen Islam...

Ernsthaft: warum gibt es hier keine derartigen Forderungen? Wieso keine Petitionen? Das Wahlergebnis macht mir mehr Angst, als es die AfD je machen könnte.

Das ist dann auch einfach die Politik des Wegsehens, des Nicht-Eingreifen von pro-palästinischen (antisenitischen) Demos, des nicht Abschieben von Straftätern und der Masseneinbürgerungen von Migranten aus arabischen Kulturkreisen. Berlin ist verloren!


Der Roman „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq im Real Life. Und das mitten in der Hauptstadt. Es ist völliger Wahnsinn.

Was ein Unsinn. Du reproduzierst hier genau die rechtsextremen Untergangsfantasien, die auch welt.de letztens mit Martenstein veröffentlicht hat.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Bullet, Berlin, Montag, 21.09.2026, 13:14 (vor 3 Stunden, 40 Minuten) @ Kashmir

Ist schon offensichtlich aus welcher Richtung jetzt dieses Thema kommt oder? Man versucht die LInken jetzt mit der AFD gleichzusetzen weil die Linken ja auch so voller Hass und restriktiv und destruktiv agieren wie die gesichert rechtsextreme Partei..;) Das sich die Linken hier nur für eine gerechtere Politik und für die Schwachen und Minderheiten einsetzten interessiert die hier nicht. Judenhass wird dann auch generell mit Israelkritik gleichgesetzt, das ist auch typisch, wobei ich nicht verneinen möchte das es bei den Linken den ein oder anderen Idioten gibt mit extremen Ansichten , die gibt es aber auch in den anderen Parteien.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 13:00 (vor 3 Stunden, 54 Minuten) @ Kashmir

Vielleicht packen wir das Wort "rechtsextrem" auch mal wieder dahin, wo es auch semantisch passt. Das würde durchaus helfen. Danke.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 06:50 (vor 10 Stunden, 4 Minuten) @ virz3

Weil wir alle so superdupi weltoffen und progressiv sind, dass der politische Islam natürlich keine Bedrohung darstellt, sondern unser politisches System kulturell bereichert.
Sollte es in Berlin tatsächlich eine Rot-Rot-Grüne Koalition geben, will ich von der SPD und den Grünen in Zukunft keinen Ton mehr über die Brandmauer hören…

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Lordran, Montag, 21.09.2026, 07:05 (vor 9 Stunden, 49 Minuten) @ Professor Bienlein

Weil wir alle so superdupi weltoffen und progressiv sind, dass der politische Islam natürlich keine Bedrohung darstellt, sondern unser politisches System kulturell bereichert.
Sollte es in Berlin tatsächlich eine Rot-Rot-Grüne Koalition geben, will ich von der SPD und den Grünen in Zukunft keinen Ton mehr über die Brandmauer hören…

Die Koalition wird es geben. Vor allem die Grünen sind doch längt Links Light. Das wird dann alles unter dem Kampf gegen Rechts verkauft und fertig ist die Regierung.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 07:22 (vor 9 Stunden, 32 Minuten) @ Lordran

Woran machst du das "Links light" fest? Ernstgemeinte Frage.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 07:26 (vor 9 Stunden, 28 Minuten) @ Sascha

Woran machst du das "Links light" fest? Ernstgemeinte Frage.

Grundsätzlich muss man sich nur die Grüne Jugend anschauen, da sehe ich inhaltlich keinen großen Unterschied zur Linkspartei. Abgesehen vom latenten Antisemitismus, denen man den Grünen und der Grünen Jugend nicht unbedingt vorwerfen kann…

Wieso erkennt man Diskriminierung nur auf einer Seite?

Pfostentreffer, Montag, 21.09.2026, 08:30 (vor 8 Stunden, 24 Minuten) @ Professor Bienlein

Woran machst du das "Links light" fest? Ernstgemeinte Frage.


Grundsätzlich muss man sich nur die Grüne Jugend anschauen, da sehe ich inhaltlich keinen großen Unterschied zur Linkspartei. Abgesehen vom latenten Antisemitismus, denen man den Grünen und der Grünen Jugend nicht unbedingt vorwerfen kann…

Ich bin ehrlich gesagt ein wenig erstaunt. Letzte Woche hast du fest und steif behauptet, Friedrich Merz sei kein Rassist, trotz aller Belege, die ich dir dafür geliefert habe, auf die du dann nicht mehr geantwortet hast

Den Antisemitismus in der Linken erkennst Du aber und stülpst ihn gleich der ganzen Partei über, willst sie sogar direkt verbieten.

Mein Erstaunen kommt daher: Offensichtlich scheinst du Mechanismen der Diskriminierung entdecken zu können. Hast du eine Idee, warum dir das nur auf einer Seite obwohl der andere Teil deutlich offensichtlicher ist?

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:14 (vor 8 Stunden, 40 Minuten) @ Professor Bienlein

Woran machst du das "Links light" fest? Ernstgemeinte Frage.


Grundsätzlich muss man sich nur die Grüne Jugend anschauen, da sehe ich inhaltlich keinen großen Unterschied zur Linkspartei. Abgesehen vom latenten Antisemitismus, denen man den Grünen und der Grünen Jugend nicht unbedingt vorwerfen kann…

Schaute man sich früher die Junge Union, etc. an, dann fand man auch Gestalten, die man eher bei der NPD erwartet hätte. Da wurde schon mal Nazi-Liedgut angestimmt, etc. Und auch Judenwitze haben einige verbreitet.

Das war damals hochproblematisch, teilweise wurde sicherlich auch die Grenze zur Volksverhetzung überschritten. Aber kein Grund, die CDU zu verbieten.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Sascha, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 08:12 (vor 8 Stunden, 42 Minuten) @ Professor Bienlein

Das ist als Antwort ja genau so eine Pauschalaussage. An welchen inhaltlichen Programmpunkten macht man konkret fest, dass die Grünen eigentlich auch nur eine weitere Linkspartei sind?

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 09:25 (vor 7 Stunden, 29 Minuten) @ Sascha

Willst du jetzt etwa behaupten, es gäbe keine großen Schnittmengen zwischen beiden Parteien in den Poltitikfeldern Migration & Gesellschaft, Sozialpolitik, Umweltpolitik und Steuern? Der größte Unterschied dürfte die Außenpolitik sein, aber ansonsten gibt es wahrscheinlich keine anderen Parteien, die sich programmatisch ähnlicher sind, als diese beiden. Hinzu kommt, dass auch die Wählerschaften sehr ähnlich sind, gerade bei den Jüngeren. Außerdem haben beide Parteien, die größte Anteile an "gebildeten" Menschen und Frauen.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

jrn, Vluyn, Montag, 21.09.2026, 07:42 (vor 9 Stunden, 12 Minuten) @ Professor Bienlein

Woran machst du das "Links light" fest? Ernstgemeinte Frage.


Grundsätzlich muss man sich nur die Grüne Jugend anschauen, da sehe ich inhaltlich keinen großen Unterschied zur Linkspartei. Abgesehen vom latenten Antisemitismus, denen man den Grünen und der Grünen Jugend nicht unbedingt vorwerfen kann…

Also keine Argumente?

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Talentförderer, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 07:06 (vor 9 Stunden, 48 Minuten) @ Lordran

Die Grünen sind nach wie vor konservativ.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 07:12 (vor 9 Stunden, 42 Minuten) @ Talentförderer

Die Grünen sind nach wie vor konservativ.

Alles klar!

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

Alones, Montag, 21.09.2026, 06:43 (vor 10 Stunden, 11 Minuten) @ virz3

Klar, verbieten wir neben der AfD auch die Linke. Und wenn wir schon dabei sind, das BSW gleich mit. Dann hast du schon mal rund 50% des aktuellen Parteienspektrums verboten. So kann man die Probleme natürlich auch lösen.

Wer A sagt, muss auch B sagen

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 06:53 (vor 10 Stunden, 1 Minuten) @ Alones

Du kannst nicht alle naselang über ein Verbotsverfahren der AfD schwafeln und bei den Linken, insbesondere in Berlin, geflissentlich wegschauen.

Wer A sagt, muss auch B sagen

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:23 (vor 8 Stunden, 31 Minuten) @ Professor Bienlein

Du kannst nicht alle naselang über ein Verbotsverfahren der AfD schwafeln und bei den Linken, insbesondere in Berlin, geflissentlich wegschauen.

Du agierst hier nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht!". In der AfD sind mittlerweile verfassungsfeindliche Positionen allgemein verbreitet. Bei der Berliner Linken hingegen sind die Antisemiten eine kleine Minderheit, in andern Landesverbänden spielen sie gar keine Rolle.

Das, was sich in der AfD abspielt, legt die Einleitung eines Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht nahe. Das, was sich bei der Berliner Linken abspielt, macht sie als Koalitionspartner untragbar.

Wer A sagt, muss auch B sagen

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 08:30 (vor 8 Stunden, 24 Minuten) @ Ulrich

Du kannst nicht alle naselang über ein Verbotsverfahren der AfD schwafeln und bei den Linken, insbesondere in Berlin, geflissentlich wegschauen.


Du agierst hier nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht!". In der AfD sind mittlerweile verfassungsfeindliche Positionen allgemein verbreitet. Bei der Berliner Linken hingegen sind die Antisemiten eine kleine Minderheit, in andern Landesverbänden spielen sie gar keine Rolle.

Das, was sich in der AfD abspielt, legt die Einleitung eines Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht nahe. Das, was sich bei der Berliner Linken abspielt, macht sie als Koalitionspartner untragbar.

Letzteres beruhigt mich dann doch ein wenig.

Ich habe mit dem Verbotsverfahren übrigens exakt ein Problem. Das muss sitzen. Das ist - wie Eminem schon besungen hat - one shot, do not miss your chance to blow.

Und selbst das Gutachten der GFF ist imho deutlich zu weit weg davon, dass das reichen könnte. Aus zwei Gründen. Erstens: Entscheidend ist nicht das BVerfG, sondern der EGMR. Da wäre die entscheidende Schlacht zu schlagen. Der prüft Parteiverbote allerdings unter anderen Voraussetzungen als das BVerfG.

Zweitens:

Ich zitiere das Verwaltungsgericht Köln. Und da ging es "nur" um die Einstufung als "gesichert rechtsextrem".

Nach dem Erkenntnisstand des Eilverfahrens liegt zwar eine hinreichende Gewissheit dafür vor, dass innerhalb der Antragstellerin gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen entfaltet werden. Die Antragstellerin als Partei wird durch diese Bestrebungen indes nicht in einer Weise geprägt, die dazu führt, dass ihrem Gesamtbild nach eine verfassungsfeindliche Grundtendenz festgestellt werden kann. Eine solche Prägung der Gesamtpartei im Sinne einer beherrschenden Grundtendenz ist durch wertende Gesamtbetrachtung festzustellen, die sowohl die politischen Ziele der Partei sowie die hierauf gerichteten Verhaltensweisen ihrer Anhänger und Funktionäre in den Blick nimmt. Eine Prägung der Partei kann anhand der normativen Bewertung ihrer politischen Hauptziele wie auch aufgrund der quantitativen Häufung entsprechender Äußerungen und Verhaltensweisen von Repräsentanten der Partei anzunehmen sein.

Zwar ist das Gericht nach der Prüfung im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes davon überzeugt, dass weiterhin der starke Verdacht gegen die Antragstellerin besteht, verfassungsfeindliche Bestrebungen zu entfalten. Die Antragstellerin vertritt teilweise offen politische Forderungen, die mit der verfassungsmäßigen Ordnung in Gestalt der Menschenwürdegarantie nicht im Einklang stehen. Insoweit liegen nunmehr konkretere Belege dafür vor, dass es den politischen Zielsetzungen der Antragstellerin entspricht, deutschen Staatsangehörigen islamischen Glaubens nur einen rechtlich abgewerteten Status zuzuerkennen. Es besteht insoweit der starke Verdacht, dass die Antragstellerin bei Erlangung entsprechender politischer Gestaltungsmöglichkeiten die verfassungsrechtlich gewährleistete Religionsfreiheit nach Art. 4 Abs. 1 und 2 GG in einem auch die Menschenwürdegarantie berührenden Umfang außer Geltung setzen will. In das Bundestagswahlprogramm 2025 der Antragstellerin wurden etwa zumindest zwei konkrete Forderungen im Sinne einer Diskriminierung von Personen islamischen Glaubens aufgenommen. So sind nach dem Bundestagswahlprogramm der Antragstellerin „der Bau von Minaretten und der Muezzinruf [...] zu untersagen“ und ein „Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen und insbesondere in Schulen nach dem Vorbild anderer europäischer Länder“ anzustreben. Diese Forderungen aus dem Bundestagswahlprogramm 2025 der Antragstellerin berühren die verfassungsrechtlich gewährleistete Menschenwürde von Personen islamischen Glaubens, da diese im Sinne einer geschlossenen Gruppe besonderen Verbotsregeln unterworfen werden sollen, welche auf Personen außerhalb dieser Gruppe keine Anwendung finden. Der dahingehend bestehende starke Verdacht wird auch durch der Antragstellerin zurechenbare abwertende Äußerungen begründet, die kein konkretes Ziel benennen, aber zu dem Schluss nötigen, dass auch deutsche Staatsangehörige islamischen Glaubens nicht als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft angesehen werden.

Nach der Prüfung im Rahmen des Eilverfahrens kann gegenwärtig jedoch keine das Gesamtbild der Partei beherrschende Prägung der Antragstellerin als Gesamtpartei durch die vorstehend erörterten Positionen festgestellt werden.

Den letzten Absatz bitte genau lesen und verstehen. Es reicht derzeit noch nicht einmal für die Einstufung, für die die Voraussetzungen deutlich niedriger liegen. Ich habe keinen Bock auf eine vom BVerfG geadelte Nazi-Partei, die das dann wie einen Schild vor sich her tragen kann.

Wer A sagt, muss auch B sagen

Kashmir, Montag, 21.09.2026, 12:54 (vor 4 Stunden, 0 Minuten) @ MarcBVB

Den letzten Absatz bitte genau lesen und verstehen. Es reicht derzeit noch nicht einmal für die Einstufung, für die die Voraussetzungen deutlich niedriger liegen. Ich habe keinen Bock auf eine vom BVerfG geadelte Nazi-Partei, die das dann wie einen Schild vor sich her tragen kann.

Kann man eigentlich die gesichert rechtsextremen, völkischen Landesverbände auflösen lassen? Letztens gab es doch in der Presse einen Aufruf von Özdemir und Pistorius:

https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-oezdemir-und-pistorius-werben-fuer-verbot-voelkischer-afd-landesverbaende-100.html

Sind da die Chancen höher als bei einem generellen Parteienverbot?

Wer A sagt, muss auch B sagen

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 09:41 (vor 7 Stunden, 13 Minuten) @ MarcBVB

Du kannst nicht alle naselang über ein Verbotsverfahren der AfD schwafeln und bei den Linken, insbesondere in Berlin, geflissentlich wegschauen.


Du agierst hier nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht!". In der AfD sind mittlerweile verfassungsfeindliche Positionen allgemein verbreitet. Bei der Berliner Linken hingegen sind die Antisemiten eine kleine Minderheit, in andern Landesverbänden spielen sie gar keine Rolle.

Das, was sich in der AfD abspielt, legt die Einleitung eines Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht nahe. Das, was sich bei der Berliner Linken abspielt, macht sie als Koalitionspartner untragbar.


Letzteres beruhigt mich dann doch ein wenig.

Ich habe mit dem Verbotsverfahren übrigens exakt ein Problem. Das muss sitzen. Das ist - wie Eminem schon besungen hat - one shot, do not miss your chance to blow.

Und selbst das Gutachten der GFF ist imho deutlich zu weit weg davon, dass das reichen könnte. Aus zwei Gründen. Erstens: Entscheidend ist nicht das BVerfG, sondern der EGMR. Da wäre die entscheidende Schlacht zu schlagen. Der prüft Parteiverbote allerdings unter anderen Voraussetzungen als das BVerfG.

Zweitens:

Ich zitiere das Verwaltungsgericht Köln. Und da ging es "nur" um die Einstufung als "gesichert rechtsextrem".

Nach dem Erkenntnisstand des Eilverfahrens liegt zwar eine hinreichende Gewissheit dafür vor, dass innerhalb der Antragstellerin gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen entfaltet werden. Die Antragstellerin als Partei wird durch diese Bestrebungen indes nicht in einer Weise geprägt, die dazu führt, dass ihrem Gesamtbild nach eine verfassungsfeindliche Grundtendenz festgestellt werden kann. Eine solche Prägung der Gesamtpartei im Sinne einer beherrschenden Grundtendenz ist durch wertende Gesamtbetrachtung festzustellen, die sowohl die politischen Ziele der Partei sowie die hierauf gerichteten Verhaltensweisen ihrer Anhänger und Funktionäre in den Blick nimmt. Eine Prägung der Partei kann anhand der normativen Bewertung ihrer politischen Hauptziele wie auch aufgrund der quantitativen Häufung entsprechender Äußerungen und Verhaltensweisen von Repräsentanten der Partei anzunehmen sein.

Zwar ist das Gericht nach der Prüfung im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes davon überzeugt, dass weiterhin der starke Verdacht gegen die Antragstellerin besteht, verfassungsfeindliche Bestrebungen zu entfalten. Die Antragstellerin vertritt teilweise offen politische Forderungen, die mit der verfassungsmäßigen Ordnung in Gestalt der Menschenwürdegarantie nicht im Einklang stehen. Insoweit liegen nunmehr konkretere Belege dafür vor, dass es den politischen Zielsetzungen der Antragstellerin entspricht, deutschen Staatsangehörigen islamischen Glaubens nur einen rechtlich abgewerteten Status zuzuerkennen. Es besteht insoweit der starke Verdacht, dass die Antragstellerin bei Erlangung entsprechender politischer Gestaltungsmöglichkeiten die verfassungsrechtlich gewährleistete Religionsfreiheit nach Art. 4 Abs. 1 und 2 GG in einem auch die Menschenwürdegarantie berührenden Umfang außer Geltung setzen will. In das Bundestagswahlprogramm 2025 der Antragstellerin wurden etwa zumindest zwei konkrete Forderungen im Sinne einer Diskriminierung von Personen islamischen Glaubens aufgenommen. So sind nach dem Bundestagswahlprogramm der Antragstellerin „der Bau von Minaretten und der Muezzinruf [...] zu untersagen“ und ein „Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen und insbesondere in Schulen nach dem Vorbild anderer europäischer Länder“ anzustreben. Diese Forderungen aus dem Bundestagswahlprogramm 2025 der Antragstellerin berühren die verfassungsrechtlich gewährleistete Menschenwürde von Personen islamischen Glaubens, da diese im Sinne einer geschlossenen Gruppe besonderen Verbotsregeln unterworfen werden sollen, welche auf Personen außerhalb dieser Gruppe keine Anwendung finden. Der dahingehend bestehende starke Verdacht wird auch durch der Antragstellerin zurechenbare abwertende Äußerungen begründet, die kein konkretes Ziel benennen, aber zu dem Schluss nötigen, dass auch deutsche Staatsangehörige islamischen Glaubens nicht als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft angesehen werden.

Nach der Prüfung im Rahmen des Eilverfahrens kann gegenwärtig jedoch keine das Gesamtbild der Partei beherrschende Prägung der Antragstellerin als Gesamtpartei durch die vorstehend erörterten Positionen festgestellt werden.

Den letzten Absatz bitte genau lesen und verstehen. Es reicht derzeit noch nicht einmal für die Einstufung, für die die Voraussetzungen deutlich niedriger liegen. Ich habe keinen Bock auf eine vom BVerfG geadelte Nazi-Partei, die das dann wie einen Schild vor sich her tragen kann.

Also wenn das stärkste Argument, welches das Gericht vorgebracht hat, neben den Minaratten die Anführung war, dass die AFD ein Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen fordert, dann würde ich das Ganze eher sein lassen. Solche Gesetze werden in Österreich und Frankreich bereits praktiziert.

Wer A sagt, muss auch B sagen

Blarry, Essen, Montag, 21.09.2026, 09:34 (vor 7 Stunden, 20 Minuten) @ MarcBVB

Ich glaube, es war der College Jun, der vor paar Wochen einen interessanten Ansatz postulierte. Er wünschte sich ein Verbotsverfahren gegen die gesichert rechtsextreme AfD, aus dem die Partei sauber und ohne Verbot rausgeht. Basierend auf der Annahme, dass die Partei im Zuge eines Verbotsverfahrens sämtliche Zöpfe am rechtsextremen Rand abschneiden und sich selbst entnazifizieren müsste, um als FDGO-konform durchzuschlüpfen. Selbstreinigungsprozesse sind schließlich immer sehr wirksam.

Schade, bis dahin hatte ich eigentlich ein recht gutes Bild von dem Mann. Also für jemanden aus diesem Milieu.

Wer A sagt, muss auch B sagen

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 09:52 (vor 7 Stunden, 2 Minuten) @ Blarry

Ich glaube, es war der College Jun, der vor paar Wochen einen interessanten Ansatz postulierte. Er wünschte sich ein Verbotsverfahren gegen die gesichert rechtsextreme AfD, aus dem die Partei sauber und ohne Verbot rausgeht. Basierend auf der Annahme, dass die Partei im Zuge eines Verbotsverfahrens sämtliche Zöpfe am rechtsextremen Rand abschneiden und sich selbst entnazifizieren müsste, um als FDGO-konform durchzuschlüpfen. Selbstreinigungsprozesse sind schließlich immer sehr wirksam.

Schade, bis dahin hatte ich eigentlich ein recht gutes Bild von dem Mann. Also für jemanden aus diesem Milieu.

Ich finde ihn generell ein bisschen schwierig. Weil er imho zu viel über Rechtsgebiete erzählt, von denen er halt nur wenig Ahnung hat (aber er verkauft sich gut,so ein bisschen wie Solmecke). Wenn du mich morgen fragen würdest, was du machen kannst, wenn dein Arbeitgeber dir keinen Betriebsrat erlaubt, würdest du maximal eine Empfehlung eines Arbeitsrechtlers von mir bekommen.

Wer A sagt, muss auch B sagen

Alones, Montag, 21.09.2026, 07:02 (vor 9 Stunden, 52 Minuten) @ Professor Bienlein

Du kannst nicht alle naselang über ein Verbotsverfahren der AfD schwafeln und bei den Linken, insbesondere in Berlin, geflissentlich wegschauen.

Man könnte aber vllt. auch mal aufhören, über diesen Verbotsverfahren-Quatsch zu diskutieren und stattdessen zu den eigentlichen Sachthemen zurückkehren.

Wer A sagt, muss auch B sagen

virz3, Oberhausen, Montag, 21.09.2026, 07:06 (vor 9 Stunden, 48 Minuten) @ Alones

Du kannst nicht alle naselang über ein Verbotsverfahren der AfD schwafeln und bei den Linken, insbesondere in Berlin, geflissentlich wegschauen.


Man könnte aber vllt. auch mal aufhören, über diesen Verbotsverfahren-Quatsch zu diskutieren und stattdessen zu den eigentlichen Sachthemen zurückkehren.

Wenn eine Partei sich nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt, und das ist bei den Linken anzunehmen, dann ist es durchaus angebracht, darüber nachzudenken. Aber ha, du hast Recht: macht vernünftige Politik. Wobei gerade "unvernünftig" im Trend liegt.

Wer A sagt, muss auch B sagen

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:26 (vor 8 Stunden, 28 Minuten) @ virz3

Du kannst nicht alle naselang über ein Verbotsverfahren der AfD schwafeln und bei den Linken, insbesondere in Berlin, geflissentlich wegschauen.


Man könnte aber vllt. auch mal aufhören, über diesen Verbotsverfahren-Quatsch zu diskutieren und stattdessen zu den eigentlichen Sachthemen zurückkehren.


Wenn eine Partei sich nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt, und das ist bei den Linken anzunehmen, dann ist es durchaus angebracht, darüber nachzudenken. Aber ha, du hast Recht: macht vernünftige Politik. Wobei gerade "unvernünftig" im Trend liegt.

Dazu sollte man aber zunächst einmal begründen, wieso die Linke als Gesamtpartei nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Stand heute kann man das aber nicht. Sie hat sich in Berlin als Koalitionspartner untragbar gemacht, aber selbst der Landesverband dort ist nicht als Ganzes verfassungsfeindlich.

Wieso fordert eigentlich keiner ein Verbotsverfahren der Linken?

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 06:48 (vor 10 Stunden, 6 Minuten) @ Alones

Das ist dann die Chance für die Piraten, die Tierschutzpartei und die FDP

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 06:14 (vor 10 Stunden, 40 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Also wie sich da nun mit Ampel und aktueller Regierung eigentlich vier Parteien so dermassen zersetzt haben in sechs Jahren, ist ja schon unglaublich. FDP inexistent, SPD bundesweit noch 12%, CDU noch bei 20, Grüne 14-15 und damit auch nur auf etwa der Hälfte des damaligen Umfrage-Höchsstandes…

Aber ja, Europa ist sicher unter Druck, die Industrie sowieso und einfache Lösungen gibt es nicht. Aber diese Erosion ist schon bitter. Es braucht doch da im Grunde eine unverbrauchte, neue Kraft mit einer soliden Position der (linken) Mitte ohne jahrezehntealten Parteifilz und Leuten, die mal einfach 15 Jahre normal gearbeitet haben und die noch etwas Bezug zu Homer Simpson haben.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Alones, Montag, 21.09.2026, 06:35 (vor 10 Stunden, 19 Minuten) @ Didi

Klingt ja ganz nett, nur kann eine neue Partei auch nicht die massiven Haushaltsprobleme lösen. Nach kürzester Zeit stünde sie vor genau denselben Problemen wie der Rest auch. Und mit dem BSW gibt es ja auch schon den Versuch. Aber du kannst ja selbst nachlesen, was beispielsweise los ist, wenn jemand eine Annäherung an Russland fordert. Wahrscheinlich hast du ca. 40 Prozent der Bevölkerung die sich das auch wünschen, aber dafür dreht halt der Rest am Rad. Und so geht das bei allen Themen. Wenn überhaupt, dann sollte man sich mehr bei der Schweiz abschauen. Mehr direkte Demokratie bei bestimmten Fragestellungen bzw. Grundsatzentscheidungen würde schon helfen. Ebenso wäre es ein Korrektiv, das man hätte, um eine Regierung accaountable zu halten. Stichwort Sondervermögen mit dem abgewählten Bundestag durchdrücken. Sowas kostet unglaublich viel Vertrauen und dürfte einfach nicht passieren.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Fummelkutte, Berlin, Montag, 21.09.2026, 09:21 (vor 7 Stunden, 33 Minuten) @ Alones

Aber wenn die Leute dann z.B. wie in Berlin ein klares Votum abgeben zum Thema Wohnungsgesellschaften, ist es ja auch wieder falsch. Aber wie ich gestern hier las, sind in der Hauptstadt sowieso alle verblödet. Wie man‘s macht…

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 06:40 (vor 10 Stunden, 14 Minuten) @ Alones

Aber das Vertrauen in die Parteien ist einfach weg. Natürlich sind die Probleme enorm und nicht leicht zu lösen.

Aber Parteien, die am Schluss Figuren wie Bärbel Bas, Laschet, Merz, Spahn, Lindner etc. nach oben spülen, weil sie 25 Jahre tapfer „im System“ geackert haben, scheinen ja aus Sicht vieler, vieler Wähler nicht mehr der Weg zu sein, auf den sie vertrauen.

Aber natürlich gäbe es das eine oder andere basisdemokratische Element, das nicht schaden würde.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Alones, Montag, 21.09.2026, 06:52 (vor 10 Stunden, 2 Minuten) @ Didi

Stimme ich dir ja zu. Nur ist es halt erheblich komplexer als einfach nur ein paar neue Parteien zu gründen und ein paar Köpfe auszutauschen. Du brauchst halt auch Leute, die nicht nur irgendeinen Scheiß von wegen "Wir müssen unsere Politik nur besser erklären" labern, sondern solche, die auch ernsthaft an Kompromissen interessiert sind und die Gegenseite mitnehmen wollen. Was hätte Merz beispielsweise davon abgehalten, mal selbst eine Initiative in Richtung Ukraine zu starten, anstatt das Thema komplett Trump zu überlassen? Oder einen echten Corona-Untersuchungsausschuss umzusetzen? Du musst der Gegenseite auch etwas anbieten, wenn du nicht selbst zur Minderheit werden willst.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

herrNick, Montag, 21.09.2026, 06:59 (vor 9 Stunden, 55 Minuten) @ Alones

Stimme ich dir ja zu. Nur ist es halt erheblich komplexer als einfach nur ein paar neue Parteien zu gründen und ein paar Köpfe auszutauschen. Du brauchst halt auch Leute, die nicht nur irgendeinen Scheiß von wegen "Wir müssen unsere Politik nur besser erklären" labern, sondern solche, die auch ernsthaft an Kompromissen interessiert sind und die Gegenseite mitnehmen wollen. Was hätte Merz beispielsweise davon abgehalten, mal selbst eine Initiative in Richtung Ukraine zu starten, anstatt das Thema komplett Trump zu überlassen? Oder einen echten Corona-Untersuchungsausschuss umzusetzen? Du musst der Gegenseite auch etwas anbieten, wenn du nicht selbst zur Minderheit werden willst.

Was ist ein echter Corona-Untersuchungsausschuss?

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Alones, Montag, 21.09.2026, 07:06 (vor 9 Stunden, 48 Minuten) @ herrNick

Stimme ich dir ja zu. Nur ist es halt erheblich komplexer als einfach nur ein paar neue Parteien zu gründen und ein paar Köpfe auszutauschen. Du brauchst halt auch Leute, die nicht nur irgendeinen Scheiß von wegen "Wir müssen unsere Politik nur besser erklären" labern, sondern solche, die auch ernsthaft an Kompromissen interessiert sind und die Gegenseite mitnehmen wollen. Was hätte Merz beispielsweise davon abgehalten, mal selbst eine Initiative in Richtung Ukraine zu starten, anstatt das Thema komplett Trump zu überlassen? Oder einen echten Corona-Untersuchungsausschuss umzusetzen? Du musst der Gegenseite auch etwas anbieten, wenn du nicht selbst zur Minderheit werden willst.


Was ist ein echter Corona-Untersuchungsausschuss?

Aktuell gibt es eine Enquete-Kommission, die jedoch keinerlei Konsequenzen hat und völlig für die Tonne ist. Stattdessen lässt man einen Spahn lieber weiterhin frei rumlaufen und seinem Kinderhandel nachgehen.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

herrNick, Montag, 21.09.2026, 07:11 (vor 9 Stunden, 43 Minuten) @ Alones

Stimme ich dir ja zu. Nur ist es halt erheblich komplexer als einfach nur ein paar neue Parteien zu gründen und ein paar Köpfe auszutauschen. Du brauchst halt auch Leute, die nicht nur irgendeinen Scheiß von wegen "Wir müssen unsere Politik nur besser erklären" labern, sondern solche, die auch ernsthaft an Kompromissen interessiert sind und die Gegenseite mitnehmen wollen. Was hätte Merz beispielsweise davon abgehalten, mal selbst eine Initiative in Richtung Ukraine zu starten, anstatt das Thema komplett Trump zu überlassen? Oder einen echten Corona-Untersuchungsausschuss umzusetzen? Du musst der Gegenseite auch etwas anbieten, wenn du nicht selbst zur Minderheit werden willst.


Was ist ein echter Corona-Untersuchungsausschuss?


Aktuell gibt es eine Enquete-Kommission, die jedoch keinerlei Konsequenzen hat und völlig für die Tonne ist. Stattdessen lässt man einen Spahn lieber weiterhin frei rumlaufen und seinem Kinderhandel nachgehen.

Und ein ein echter Corona Untersuchungsausschuss hat welche Ziele und welche möglichen Konsequenzen? Ich kenne diese Forderung nicht und habe keine Vorstellung davon.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 07:24 (vor 9 Stunden, 30 Minuten) @ herrNick

Und ein ein echter Corona Untersuchungsausschuss hat welche Ziele und welche möglichen Konsequenzen? Ich kenne diese Forderung nicht und habe keine Vorstellung davon.

Eine vernünftige Aufarbeitung von damals getroffenen politischen Entscheidungen, die eine vernünftige Aufarbeitung benötigen. Sich dabei immer auf das Argument zurückzuführen, dass es eine neue, nie zuvor vorgekommene Situation war und damit alles an Kritik abzubügeln, ist eben viel zu einfach. Die Beschaffungspolitik von Jens Spahn, die MPK, die politische Entscheidung getroffen hat, für die sie absolut überhaupt nicht legitimiert war, das Rumgeeiere mit der Impfpflicht, die man beinahe noch durchgesetzt hätte, obwohl es dafür absolut keine Notwendigkeit gab, städtische Denunzierungsplattformen, wo man anonym seinen Nachbarn anschwärzen konnte, wenn Weihnachten noch der Schwager am Raclette-Tisch saß…alles Dinge über die man grundsätzlich nochmal sprechen sollte.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Eisen, DO, Montag, 21.09.2026, 08:00 (vor 8 Stunden, 54 Minuten) @ Professor Bienlein

Da ist gesellschaftlich sehr sehr viel Porzellan kaputt gegangen und einige Mitbürger sind für immer zu Schwurblern geworden. Es wäre gut, das aufzuarbeiten und vor allem für kommende Fälle (Stichwort Geflügelgrippe) vorzusorgen.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

herrNick, Montag, 21.09.2026, 08:10 (vor 8 Stunden, 44 Minuten) @ Eisen

Da ist gesellschaftlich sehr sehr viel Porzellan kaputt gegangen und einige Mitbürger sind für immer zu Schwurblern geworden. Es wäre gut, das aufzuarbeiten und vor allem für kommende Fälle (Stichwort Geflügelgrippe) vorzusorgen.

Zweiteres wäre ein wichtiges Ziel. Zu evaluieren, was rechtlich definitiv nicht gedeckt war, sollte staatliches Selbstverständnis sein. Im Ergebnis kann so ein Ausschuss aber so sorgfältig und transparent arbeiten wie nur möglich - es würde wohl die allerwenigsten von ihrer vorgefertigten Meinung abbringen. In Summe wäre das eine sehr teure Angelegenheit, daher könnte ich nachvollziehen, wenn man sich auf die Erkenntnisse für eine mögliche nächste Pandemie konzentriert.

Merz ist erledigt

Alex, Block 12, Sonntag, 20.09.2026, 23:22 (vor 17 Stunden, 33 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

In den neuesten Hochrechnungen bei ARD und ZDF ist die CDU historisch erstmalig aufgrund der fünf Prozent Hürde nicht in einem Landtag vertreten.
Dazu die krude Rede um 18 Uhr, die absolut nichts neues oder gar irgendwas beinhaltet hat was glauben lässt, hier lasse sich noch irgendwas retten.
Merz ist als Politiker komplett verbrannt und je länger er im Amt bleibt desto mehr schadet er Partei.

Lars Klingbeil

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Montag, 21.09.2026, 07:02 (vor 9 Stunden, 52 Minuten) @ Alex

stellt sich nach diesen Wahlergebnissen tatsächlich vor die Kamera und stellt schon wieder die Reformpläne in Frage, die man eigentlich zusammen angehen wollte.
Dank der Brandmauer kann die 15% Partei in der Bundesregierung weiterhin den Kanzler am Nasenring durch die Manege ziehen. Auch das ist ein massives Problem, das Merz und die CDU hat.
Und man stärkt auch weiterhin die AfD, da Lars Klingbeil damit erneut unter Beweis stellt, dass es eine konservative Politik, die sich der überwiegende Teil der Wählerschaft ja offensichtlich wünscht, mit der CDU nicht mehr möglich ist.

Lars Klingbeil

Oleoleole, Montag, 21.09.2026, 11:21 (vor 5 Stunden, 33 Minuten) @ Professor Bienlein

Unglaublich.
Aber vielleicht muss das Land auch erstmal vor die Wand fahren bevor man sich für Reformen einsichtig zeigt.

Ohne Anpassungen bei Rente etc ist ja eine zukunftsfähige Regierung nicht möglich

Lars Klingbeil

herrNick, Montag, 21.09.2026, 07:18 (vor 9 Stunden, 36 Minuten) @ Professor Bienlein

stellt sich nach diesen Wahlergebnissen tatsächlich vor die Kamera und stellt schon wieder die Reformpläne in Frage, die man eigentlich zusammen angehen wollte.
Dank der Brandmauer kann die 15% Partei in der Bundesregierung weiterhin den Kanzler am Nasenring durch die Manege ziehen. Auch das ist ein massives Problem, das Merz und die CDU hat.
Und man stärkt auch weiterhin die AfD, da Lars Klingbeil damit erneut unter Beweis stellt, dass es eine konservative Politik, die sich der überwiegende Teil der Wählerschaft ja offensichtlich wünscht, mit der CDU nicht mehr möglich ist.

Welche konservative Politik wünscht sich der überwiegende Teil der Wählerschaft? Und welchen Teil davon blockiert die SPD?

Merz ist erledigt

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 00:00 (vor 16 Stunden, 54 Minuten) @ Alex

In den neuesten Hochrechnungen bei ARD und ZDF ist die CDU historisch erstmalig aufgrund der fünf Prozent Hürde nicht in einem Landtag vertreten.
Dazu die krude Rede um 18 Uhr, die absolut nichts neues oder gar irgendwas beinhaltet hat was glauben lässt, hier lasse sich noch irgendwas retten.
Merz ist als Politiker komplett verbrannt und je länger er im Amt bleibt desto mehr schadet er Partei.

Die Frage ist, wer bringt es ihm bei?

Ich befürchte, die Kernschmelze innerhalb der CDU wird sich in den nächsten Tagen und Wochen fortsetzen. Die Gruppe derjenigen in der Unionsfraktion, die um jeden Preis aus der schwarz-roten Koalition heraus will, ist zwar relativ klein. Aber sie ist groß genug, um in den nächsten Wochen Regierungsanträge im Bundestag durchfallen zu lassen und um massive Angriffe auf den Koalitionspartner SPD zu starten. Das könnte im kompletten Chaos enden. Ab einem bestimmten Punkt könnte sich die Frage stellen, ob sich die Unionsfraktion noch auf irgendeinen Merz-Nachfolger als Kanzler einigen könnte. In geheimer Wahl hat man bereits Friedrich Merz im ersten Wahlgang durchfallen lassen. Ich wäre nicht komplett überrascht, wenn es entweder auf Neuwahlen im frühen 2027 oder auf eine schwarz-rot-grüne Koalition ohne Querschläger wie von Christian von Stetten, Saskia Ludwig oder Johannes Winkel aufseiten der Union hinauslaufen würde.

Kenia im Bund?

Pa1n, Montag, 21.09.2026, 00:34 (vor 16 Stunden, 20 Minuten) @ Ulrich

In den neuesten Hochrechnungen bei ARD und ZDF ist die CDU historisch erstmalig aufgrund der fünf Prozent Hürde nicht in einem Landtag vertreten.
Dazu die krude Rede um 18 Uhr, die absolut nichts neues oder gar irgendwas beinhaltet hat was glauben lässt, hier lasse sich noch irgendwas retten.
Merz ist als Politiker komplett verbrannt und je länger er im Amt bleibt desto mehr schadet er Partei.


Die Frage ist, wer bringt es ihm bei?

Ich befürchte, die Kernschmelze innerhalb der CDU wird sich in den nächsten Tagen und Wochen fortsetzen. Die Gruppe derjenigen in der Unionsfraktion, die um jeden Preis aus der schwarz-roten Koalition heraus will, ist zwar relativ klein. Aber sie ist groß genug, um in den nächsten Wochen Regierungsanträge im Bundestag durchfallen zu lassen und um massive Angriffe auf den Koalitionspartner SPD zu starten. Das könnte im kompletten Chaos enden. Ab einem bestimmten Punkt könnte sich die Frage stellen, ob sich die Unionsfraktion noch auf irgendeinen Merz-Nachfolger als Kanzler einigen könnte. In geheimer Wahl hat man bereits Friedrich Merz im ersten Wahlgang durchfallen lassen. Ich wäre nicht komplett überrascht, wenn es entweder auf Neuwahlen im frühen 2027 oder auf eine schwarz-rot-grüne Koalition ohne Querschläger wie von Christian von Stetten, Saskia Ludwig oder Johannes Winkel aufseiten der Union hinauslaufen würde.

Hm, wenn sich der Trend verstetigt, sind die Grünen im Bund bis dahin auch vor der CDU - mir fehlt die Fantasie, dass man diese Kröte in der Union schlucken möchte.

Ab gesehen davon: auch diese Koalition böte enormes Konflikt- und Scheiterpotential.

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Kenia im Bund?

Schoeneschooh, CDMX, Montag, 21.09.2026, 07:53 (vor 9 Stunden, 1 Minuten) @ Pa1n

Ich glaube, dass die CDU, FDP (und Springer) uns allen mit der Verteufelung der Grünen in den letzten Jahren einen Bärendienst erwiesen haben. Eine Schwarz-Grüne Regierung als Ergebnis der Bundestagswahl 2025 hätte in meinen Augen besser funktioniert als die große Koalition, bei der es mittlerweile primär um die Schärfung von Parteiprofilen geht anstatt un Ergebnisse und Reformen für das Land. Aber diesen Weg hat die CDU sich und uns allen verbaut. Schade Schokolade!

Kenia im Bund?

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 08:47 (vor 8 Stunden, 7 Minuten) @ Schoeneschooh

Ich glaube, dass die CDU, FDP (und Springer) uns allen mit der Verteufelung der Grünen in den letzten Jahren einen Bärendienst erwiesen haben. Eine Schwarz-Grüne Regierung als Ergebnis der Bundestagswahl 2025 hätte in meinen Augen besser funktioniert als die große Koalition, bei der es mittlerweile primär um die Schärfung von Parteiprofilen geht anstatt un Ergebnisse und Reformen für das Land. Aber diesen Weg hat die CDU sich und uns allen verbaut. Schade Schokolade!

Das sofort ins Auge stechende Problem dieser Bundesregierung ist Friedrich Merz. Der Mann hat eine unglaublich negative Ausstrahlung, er wird bis weit in die CDU hinein als von oben herab belehrend empfunden.

Aber die Probleme gehen tiefer. Die Frage ist doch, wieso konnte jemand wie Merz überhaupt so ein furioses Comeback starten? Das hat für mich damit zu tun, dass viele in der CDU mit der Gegenwart fremdeln. Man will zurück in eine Vergangenheit, die es so nie gegeben hat. Und man hat sich ein Bild der CDU von früher geschaffen, die es so ebenfalls nie gegeben hat. Man erinnert sich an Kohl und Dregger, Blüm und Geißler blendet man völlig aus. Diese seltsame Nostalgie, verbunden mit einem Rechtsruck, hat Friedrich Merz wieder nach oben gespült.

In der Vergangenheit hat es immer wieder schwarz-rote Koalitionen im Bund gegeben. Angefangen hat das in den Sechzigern, nachdem eine schwarz-gelbe Koalition zerbrochen war und die FDP die Bundesregierung verlassen hatte. Später gab es dann unter Merkel schwarz-rote Koalitionen.

Heute allerdings gibt es in der CDU eine selbstbewusste Minderheit, für die eine Zusammenarbeit mit der SPD unerträglich scheint. Die wollen "CDU pur" und sie glauben irrwitzigerweise, das würden sie in einer Minderheitsregierung bekommen, die sich fallweise auch auf die AfD stützen würde.

Die Grünen sind in Teilen der Union noch deutlich verhasster als die SPD, deshalb hätte Schwarz-Grün im Bund unter einem noch schlechteren Stern gestanden.

Seit einiger Zeit kursiert ein kurzer Clip aus dem Jahr 2017 durch die Medien, in dem Robin Alexander in einer Talkshow erzählt, es habe im Kanzleramt unter Angela Merkel eine Strategiesitzung gegeben, in der man beschlossen habe, die bereits damals existierende AfD einfach rechts liegen zu lassen und sich auf die politische Bekämpfung aller Parteien links von der Union zu konzentrieren, also der SPD, der Grünen und der Linken. Das dürfte der Anfang des Kurswechsels gewesen sein, den wir heute spüren.

Merz ist erledigt

Klopfer , Dortmund, Montag, 21.09.2026, 00:24 (vor 16 Stunden, 30 Minuten) @ Ulrich

Neuwahlen machen nur Sinn, wenn die Brandmauer fällt.
Das wirst Du nicht wollen und ich auch nicht.

Du liegst da schon richtig, dass das ganze Dilemma mit dem absolut schizophren Angriff von Merz auf die Ampelkoalition seinen Anfang genommen hat. Danach lag alle Verantwortung für die Demokratie in Deutschland bei ihm und er hat er hat es komplett vermasselt.
Jetzt ist er Vorsitzender eines Scherbenhaufens, der Gefahr läuft der FDP in die Bedeutungslosigkeit zu folgen. Was aber auch nicht neu ist. Bürgerlich-konservative Parteien sind in vielen Ländern Europas auf dem Weg nach unten. Da ist die CDU kein Sonderfall.

--
SGG
Klopfer

Merz ist erledigt

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 09:04 (vor 7 Stunden, 50 Minuten) @ Klopfer

Neuwahlen machen nur Sinn, wenn die Brandmauer fällt.
Das wirst Du nicht wollen und ich auch nicht.

Du liegst da schon richtig, dass das ganze Dilemma mit dem absolut schizophren Angriff von Merz auf die Ampelkoalition seinen Anfang genommen hat. Danach lag alle Verantwortung für die Demokratie in Deutschland bei ihm und er hat er hat es komplett vermasselt.
Jetzt ist er Vorsitzender eines Scherbenhaufens, der Gefahr läuft der FDP in die Bedeutungslosigkeit zu folgen. Was aber auch nicht neu ist. Bürgerlich-konservative Parteien sind in vielen Ländern Europas auf dem Weg nach unten. Da ist die CDU kein Sonderfall.

Ich will keine Neuwahlen. Aber ich sehe, dass in der CDU etwas eingesetzt hat, was ich durchaus als Kernschmelze bezeichnen würde.

Friedrich Merz ist ein Zauberlehrling, der die Geister, die er gerufen hat, nicht unter Kontrolle bringt. Und leider ist nirgendwo ein Zaubermeister in Sicht, der das Ganze stoppt und Ordnung in das Chaos bringt.

Was die CDU angeht, so sehe ich zudem eine Richtungsentscheidung, der man sich nicht entziehen kann. Will man tatsächlich zurück in eine Vergangenheit, die es so nie gegeben hat, oder will man nach vorn, die Zukunft gestalten?

Merz ist erledigt

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 06:32 (vor 10 Stunden, 22 Minuten) @ Klopfer

Neuwahlen mit Habeck als Kanzler-Kandidat und dann holen die Grünen 24% und er kann dann mit einer 14% CDU / SPD und einem weiteren Partner den Laden schmeissen.

Merz ist erledigt

Alones, Montag, 21.09.2026, 06:37 (vor 10 Stunden, 17 Minuten) @ Didi

Neuwahlen mit Habeck als Kanzler-Kandidat und dann holen die Grünen 24% und er kann dann mit einer 14% CDU / SPD und einem weiteren Partner den Laden schmeissen.

Weil der Kanzlerkandidat Habeck ja auch so erfolgreich war. Selbst wenn es klappen sollte, würde es genau 6 Monate dauern, bis ihn die Springerpresse wieder komplett zerlegt hätte.

Merz ist erledigt

Didi, Schweiz, Montag, 21.09.2026, 07:51 (vor 9 Stunden, 3 Minuten) @ Alones

Wie Springer Merz zerlegt hat, fand ich aber auch recht krass. Ich war naiverweise schon der Ansicht, dass die während der Ampel einfach die CDU an die Macht bringen wollten, aber eine grosse Schonzeit hatte Merz danach wahrlich nicht.

Und Habeck? Naja, ich sehe einfach weit und breit keine zweite Figur, vor allem weil Kloppo ja nun einen anderen Job hat.

Merz ist erledigt

Phil, Montag, 21.09.2026, 08:21 (vor 8 Stunden, 33 Minuten) @ Didi

Er und die Union haben natürlich auch einen größeren Anteil daran, dass sie derart schnell in Schieflage gerieten. Es wurde zu viel versprochen, zu viel arrogant als "völlig klar" bezeichnet und komplett ignoriert, dass man nicht alleine regieren wird können. Dazu halt dann direkt der Bruch von Zentralen Versprechungen (Schuldenbremse in erster Linie).

Dazu eine SPD, die ja längst schon drei Schritte weiter war und einfach nur noch mit Mühe über 20 % der bundesweiten Stimmen holt.

Und klar, wir haben hier in Deutschland eine Gesellschaft, die jedenfalls in sehr relevanten und großen Mengen sich völlig eingebunkert hat in ihren Blasen und Denkwelten. Und die keinen Zentimeter mehr bereit ist realistisch zu denken, zu handeln oder einfach auch nur zu akzeptieren, dass man nicht alleine im Sandkasten spielt.

Dazu diverse Einflüsse, für die nationale Regierungen nur bedingt etwas können. Es ist erherblicher Druck auf dem Kessel, der halt im wesentlichen ja ökonomischer Natur ist. Aber auch da wird sich diese Gesellschaft ja nicht mehr einig, vertreten durch ihre Repräsentanten in den Parlamenten und Gremien. Teils schon absurd, wie dann z.B. über so Dinge wie diesen Tankrabatt debattiert wird. Von allen seiten.

Was mich durchweg verstört, ist, wie zum Teil eher mit großer Freude nun z.B. dieses sich anbahnende scheitern der aktuellen Bundesregierung begleitet wird. Also würde die Leute die Konsequenzen dessen nichts angehen. Also dass Afd oder Linke Wähler oder Sympathisanten sich darüber freuen, klar. Aber jeder andere? Das ist schon eine große Freude am Destruktivismus. Und das ist natürlich auch in der Medienlandschaft zu sehen. Diese ewigen "Sender" a la Bröker, Alexander und wie diese ganzen Talkshow/Podcast Journalisten heißen (woher sie auch immer die Zeit noch nehmen noch mal was zu "empfangen") haben diesen Katastrophismus ja geradezu zu ihrem Geschäftsmodell gemacht; sie sind eigentlich nur dadurch überhaupt zu ihren Geschäftsmodellen gekommen. Atemlos sowieso. Die nehmen sich ja kaum noch Stunden um mal über etwas nachzudenken, was sie dann mit "der Welt" teilen.


MFG
Phil

Merz ist erledigt

dozer, Montag, 21.09.2026, 07:44 (vor 9 Stunden, 10 Minuten) @ Alones

Inzwischen sollten aber doch einige (Afd-Lemminge ausgenommen) sehen, dass Habeck einen verdammt guten Job gemacht hat und wir momentan mit Lobby-Reiche wieder zurück in die Steinzeit reisen. Ich glaube und das gebe ich als Jahrelanger SPD Wähler (Nackenschmerzen vom vielen Kopfschütteln inkl.) zu, Grün ist das Beste was uns passieren könnte.

Politisch sind wir derzeit aber komplett am Arsch. Gibt es Neuwahlen, ist die AFD vorne, da brauchen wir uns nichts vormachen.

Danke Merz.

Merz ist erledigt

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 00:35 (vor 16 Stunden, 19 Minuten) @ Klopfer

Neuwahlen machen nur Sinn, wenn die Brandmauer fällt.
Das wirst Du nicht wollen und ich auch nicht.

Du liegst da schon richtig, dass das ganze Dilemma mit dem absolut schizophren Angriff von Merz auf die Ampelkoalition seinen Anfang genommen hat. Danach lag alle Verantwortung für die Demokratie in Deutschland bei ihm und er hat er hat es komplett vermasselt.
Jetzt ist er Vorsitzender eines Scherbenhaufens, der Gefahr läuft der FDP in die Bedeutungslosigkeit zu folgen. Was aber auch nicht neu ist. Bürgerlich-konservative Parteien sind in vielen Ländern Europas auf dem Weg nach unten. Da ist die CDU kein Sonderfall.

Was daran liegt, dass in vielen europäischen Ländern konservativ-bürgerlich Parteien aufgehört haben, konservativ bürgerliche Parteien zu sein. Die bürgerlich konservative CDU hat jetzt 20 Jahre lang versucht, linker als SPD und Grüne aus den frühen 2000ern zu sein und ein sozio-politisches Schlachtfeld hinterlassen, auf dem in absehbarer Zukunft nur noch AFD und Linke kämpfen werden. Letztere werden bei der nächsten Bundestagswahl die zwei stärksten Parteien werden und dann wird man sehen, welche Extremisten sich eher willfährige Helfer organisieren können. In Berlin zB werden die SPD und Grüne trotz Bedenken der jeweiligen Bundesführungen vermutlich keine falsche Scheu zeigen, mit Intifada Linken und arabischen Clans zu regieren.

Merz ist erledigt

Talentförderer, Dortmund, Montag, 21.09.2026, 07:05 (vor 9 Stunden, 49 Minuten) @ SgtJohnson

Alle behaupten ständig die CDU wäre nach links gerückt. Das stimmt nicht, auch nicht unter Merkel. Sonst hätten sie keine Politik für wohlhabende, Autofahrer und Unternehmen gemacht. Durchgängig.
Für den oder ein oder anderen ist aber alles ab rechts schon links. Und manch einer hätte die Politik der AFD lieber bei der CDU.

Merz ist erledigt

FliZZa, Sersheim, Montag, 21.09.2026, 07:19 (vor 9 Stunden, 35 Minuten) @ Talentförderer

Eben.
Man muss schon sehr weit rechts stehen, wenn einem die Merz-CDU nicht mehr konservativ vorkommt.

Merz ist erledigt

SgtJohnson, Montag, 21.09.2026, 09:36 (vor 7 Stunden, 18 Minuten) @ FliZZa

Naja, viele, mittlerweile ehemalige, CDU Wähler sehen das anscheinend anders.

Merz ist erledigt

herrNick, Montag, 21.09.2026, 06:53 (vor 10 Stunden, 2 Minuten) @ SgtJohnson

Neuwahlen machen nur Sinn, wenn die Brandmauer fällt.
Das wirst Du nicht wollen und ich auch nicht.

Du liegst da schon richtig, dass das ganze Dilemma mit dem absolut schizophren Angriff von Merz auf die Ampelkoalition seinen Anfang genommen hat. Danach lag alle Verantwortung für die Demokratie in Deutschland bei ihm und er hat er hat es komplett vermasselt.
Jetzt ist er Vorsitzender eines Scherbenhaufens, der Gefahr läuft der FDP in die Bedeutungslosigkeit zu folgen. Was aber auch nicht neu ist. Bürgerlich-konservative Parteien sind in vielen Ländern Europas auf dem Weg nach unten. Da ist die CDU kein Sonderfall.


Was daran liegt, dass in vielen europäischen Ländern konservativ-bürgerlich Parteien aufgehört haben, konservativ bürgerliche Parteien zu sein.

Kannst du das am Beispiel der Union ausführen? Inwiefern ist sie keine konservativ bürgerliche Partei mehr?

Merz ist erledigt

micha87, bei Berlin, Montag, 21.09.2026, 02:18 (vor 14 Stunden, 36 Minuten) @ SgtJohnson

Neuwahlen machen nur Sinn, wenn die Brandmauer fällt.
Das wirst Du nicht wollen und ich auch nicht.

Du liegst da schon richtig, dass das ganze Dilemma mit dem absolut schizophren Angriff von Merz auf die Ampelkoalition seinen Anfang genommen hat. Danach lag alle Verantwortung für die Demokratie in Deutschland bei ihm und er hat er hat es komplett vermasselt.
Jetzt ist er Vorsitzender eines Scherbenhaufens, der Gefahr läuft der FDP in die Bedeutungslosigkeit zu folgen. Was aber auch nicht neu ist. Bürgerlich-konservative Parteien sind in vielen Ländern Europas auf dem Weg nach unten. Da ist die CDU kein Sonderfall.


Was daran liegt, dass in vielen europäischen Ländern konservativ-bürgerlich Parteien aufgehört haben, konservativ bürgerliche Parteien zu sein. Die bürgerlich konservative CDU hat jetzt 20 Jahre lang versucht, linker als SPD und Grüne aus den frühen 2000ern zu sein und ein sozio-politisches Schlachtfeld hinterlassen, auf dem in absehbarer Zukunft nur noch AFD und Linke kämpfen werden. Letztere werden bei der nächsten Bundestagswahl die zwei stärksten Parteien werden und dann wird man sehen, welche Extremisten sich eher willfährige Helfer organisieren können. In Berlin zB werden die SPD und Grüne trotz Bedenken der jeweiligen Bundesführungen vermutlich keine falsche Scheu zeigen, mit Intifada Linken und arabischen Clans zu regieren.

Man darf sich gerne über diese Tendenzen in der Linken amüsieren, es gibt dort aber auch andere Kräfte die derlei Aussagen bzw. Haltungen durchaus kritisch sehen. Der Clan-Chef war nicht eingeladen, ist aber für den Boulevard ein nettes Thema. Die SPD hat übrigens mit der Union in Berlin regiert, das hätten sie nach der Wahlwiederholung 2023 gar nicht machen müssen. Es hätte für RGR weiterhin gereicht. In der neuen Konstellation ist neben RGR auch Schwarz-Grün-Rot möglich. Wir warten mal die Verhandlungen der Linken ab, es ist nicht gesagt das sie am Ende die Bürgermeisterin stellen. Mit bloß +2 Stimmen wäre so eine Kenia-Koalition nicht mit einem starken Mandat ausgestattet, aber es wäre dennoch möglich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_Abgeordnetenhaus_von_Berlin_2023

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Fisheye, Sonntag, 20.09.2026, 23:16 (vor 17 Stunden, 38 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

In MV dann RRG mit den Nazis als einzige Oppositionspartei. Wilde Zeiten

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

DK, bei Köln, Montag, 21.09.2026, 00:25 (vor 16 Stunden, 29 Minuten) @ Fisheye

Nazis?

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:21 (vor 17 Stunden, 33 Minuten) @ Fisheye

In MV dann RRG mit den Nazis als einzige Oppositionspartei. Wilde Zeiten

Und das mit einem Spitzenkandidaten, mit dem die AfD mittlerweile selbst fremdelt und der vermutlich bereits auf dem Weg zurück nach Berlin ist.

Franziska Hoppermann

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:11 (vor 17 Stunden, 43 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Habe sie jetzt zweimal im TV erlebt. Absolute Fehlbesetzung, keine Ausstrahlung, keine Überzeugung, nur entgeistertes rumgestottere. Wer sucht denn solche Leute aus? Ehrlich Freunde, da muss doch jemand hin, der dem Affen Zucker gibt, der Mut und Zuversicht ausstrahlt und Leute mitreißen. Stattdessen scheint sie selbst nicht so ganz kapieren, welchen Job sie jetzt hat und was ihre Aufgabe ist. Also da war der Linnemann schon eher am Profil, welches man haben muss.

Franziska Hoppermann

Dana White, Sonntag, 20.09.2026, 23:21 (vor 17 Stunden, 33 Minuten) @ Eisen

Meine Frage dreht sich immer um die Phase davor:

Wie schaffen es solche Leute überhaupt erst in die Position hochzuarbeiten, dass man für so ein Amt rein vom Rang her in Frage kommt.

Franziska Hoppermann

TeePee, NRW, Montag, 21.09.2026, 07:47 (vor 9 Stunden, 7 Minuten) @ Dana White

Wie schaffen es solche Leute überhaupt erst in die Position hochzuarbeiten, dass man für so ein Amt rein vom Rang her in Frage kommt.

Schon mal vom Peter-Prinzip gehört?

"Das Peter-Prinzip ist eine Theorie, die besagt, dass Mitarbeiter in einer Hierarchie so lange befördert werden, bis sie eine Position erreichen, in der sie inkompetent sind."

Franziska Hoppermann

donotrobme, Münsterland, Montag, 21.09.2026, 06:00 (vor 10 Stunden, 54 Minuten) @ Dana White

Wahrscheinlich hat sie vorher gute Arbeit geleistet und dann nimmt der Chef "sein Team" gleich mit in die neuen Aufgaben. Getreu dem Moto "sie wird da schon reinwachsen". Es ist allerdings auch eine undankbare Aufgabe Niederlagen erklären zu müssen, insbesondere unmittelbar nach den Ereignissen.
Das ist im Fußball nicht anders als in der Politik.
Ich schlafe auch lieber eine Nacht drüber, anstatt unmittelbar nach einem Termin diesen zu analysieren.

--
Heja BVB

Franziska Hoppermann

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:28 (vor 17 Stunden, 26 Minuten) @ Dana White

Meine Frage dreht sich immer um die Phase davor:

Wie schaffen es solche Leute überhaupt erst in die Position hochzuarbeiten, dass man für so ein Amt rein vom Rang her in Frage kommt.

Wenn ich es richtig sehe, dann hat Franziska Hoppermann in der Vergangenheit eher im Hintergrund gewirkt. Als CDU-Schatzmeisterin und als Vorsitzende im Corona-Ausschuss. Die Frage lautet eher: Wieso bietet Friedrich Merz ihr so einen wichtigen Posten an? Hier wäre eher ein Kommunikationsprofi (m/w/d) gefragt gewesen.

Franziska Hoppermann

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:32 (vor 17 Stunden, 22 Minuten) @ Ulrich

Absolut, da muss so ein furchtloses Biest hin, die Trump immer als Pressespecherin findet. Ein Medienprofi, der jetzt den Laden zusammenhält. Franziska Hoppermann, ok, Corona Untersuchungsausschuss, Hinterzimmer, Klemmbrett. Das passt irgendwie. Aber was hat die auf dem Posten zu suchen?

Franziska Hoppermann

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:26 (vor 17 Stunden, 28 Minuten) @ Dana White

Meine Frage dreht sich immer um die Phase davor:

Wie schaffen es solche Leute überhaupt erst in die Position hochzuarbeiten, dass man für so ein Amt rein vom Rang her in Frage kommt.

Kadavergehorsam, unbedingter Wille zur Macht und zum Opportunismus, eine gewisse Form von geistiger Umnachtung mit sich führend.

Franziska Hoppermann

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:25 (vor 17 Stunden, 29 Minuten) @ Dana White

Gut, dass frage ich mich ehrlich gesagt in meinem beruflichen Kontext auch häufig bei Führungspersonal, aber Generalsekretärin der Kanzlerpartei, dass ist so eine exponierte Position, da muss doch jemand mit Ausstrahlung und Feuer hin und kein leises Mäuschen, dass die ganze Zeit signalisiert: ich bin hier falsch, ich will hier gar nicht sein.

Franziska Hoppermann

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:20 (vor 17 Stunden, 35 Minuten) @ Eisen

Habe sie jetzt zweimal im TV erlebt. Absolute Fehlbesetzung, keine Ausstrahlung, keine Überzeugung, nur entgeistertes rumgestottere. Wer sucht denn solche Leute aus? Ehrlich Freunde, da muss doch jemand hin, der dem Affen Zucker gibt, der Mut und Zuversicht ausstrahlt und Leute mitreißen. Stattdessen scheint sie selbst nicht so ganz kapieren, welchen Job sie jetzt hat und was ihre Aufgabe ist. Also da war der Linnemann schon eher am Profil, welches man haben muss.

Ich muss leider sagen, das ist eine typische Personalentscheidung von Friedrich Merz. Franziska Hoppermann selbst kann nur wenig dafür. Kaum jemand in der Politik würde so eine angebotene Stelle ablehnen. Das Problem ist, dass ihr der Job angeboten wurde. Erneut fragt man sich, wie sucht Merz sich sein Personal aus? Hoppermanns Vorgänger waren Mario Czaja und Carsten Linnemann. Auch da fragt man sich, was hat die beiden für den Posten jeweils qualifiziert?

Jetzt kommt Lanz

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 22:21 (vor 18 Stunden, 33 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

"eine Runde von Multi-Millionär/innen analysiert die Nöte des kleinen Mannes" - die Drölftausendste.

Jetzt kommt Lanz

Schwarzgold, Sonntag, 20.09.2026, 22:39 (vor 18 Stunden, 15 Minuten) @ FourrierTrans

Naja, willst du lieber den Typ von Pöhlerz die politische Lage analysieren lassen?

Jetzt kommt Lanz

Dana White, Sonntag, 20.09.2026, 23:16 (vor 17 Stunden, 38 Minuten) @ Schwarzgold

Ohne Wertung: Toxy, der Typ von den Pöhlerz, ist mit seinem Channel übrigens so erfolgreich, dass er seinen Job in Führungsposition bei der Telekom gekündigt hat und nun Vollzeit-Contentcreator ist.

Jetzt kommt Lanz

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 22:42 (vor 18 Stunden, 12 Minuten) @ Schwarzgold

Naja, willst du lieber den Typ von Pöhlerz die politische Lage analysieren lassen?

Lieber Loriot-Sketche ausstrahlen und Lanz und co. vom ÖRR zum Straßenbau zwangsverpflichten. Schüppe auffe Schulter und ab jeht es.

Jetzt kommt Lanz

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 22:29 (vor 18 Stunden, 25 Minuten) @ FourrierTrans

Ich guck lieber NFL, da jagen 22 gehirnkranke Millionäre einem Ei hinterher, aber es macht Laune ;)

Jetzt kommt Lanz

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 22:31 (vor 18 Stunden, 23 Minuten) @ Eisen

Wenigstens gibts bei Lanz weniger Commercials.

Jetzt kommt Lanz

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 22:37 (vor 18 Stunden, 17 Minuten) @ SgtJohnson

Redzone 7 Stunden komplett ohne Werbung :)

Jetzt kommt Lanz

Fla1988, Mülheim an der Ruhr, Sonntag, 20.09.2026, 22:47 (vor 18 Stunden, 8 Minuten) @ Eisen

außer RTL/Sky versuchen es nachzumachen... dann kommt selbst in der (deutschen) Redzone Werbung. Aber zumindest bei Sky, soll das ja jetzt nicht mehr der Fall sein

Immerhin: BSW bei 4,9 und 4,8

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 20.09.2026, 22:11 (vor 18 Stunden, 43 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wer hilft beim Nachzählen?

Immerhin: BSW bei 4,9 und 4,8

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:12 (vor 18 Stunden, 42 Minuten) @ guy_incognito

Wer hilft beim Nachzählen?

Ich nicht.

Aber ich freue mich über den einzigen Lichtblick des Abends.

Immerhin: BSW bei 4,9 und 4,8

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 20.09.2026, 22:14 (vor 18 Stunden, 40 Minuten) @ Ulrich

Wer hilft beim Nachzählen?


Ich nicht.

Aber ich freue mich über den einzigen Lichtblick des Abends.

Und ich erst.

Freue mich jetzt schon auf das weinerliche Gejammer dieser widerlichen Tante. Genügend Screentime bekommt sie mit ihrer Randpartei ja vermutlich weiterhin.

Immerhin: BSW bei 4,9 und 4,8

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:29 (vor 18 Stunden, 25 Minuten) @ guy_incognito

Wer hilft beim Nachzählen?


Ich nicht.

Aber ich freue mich über den einzigen Lichtblick des Abends.


Und ich erst.

Freue mich jetzt schon auf das weinerliche Gejammer dieser widerlichen Tante. Genügend Screentime bekommt sie mit ihrer Randpartei ja vermutlich weiterhin.

Das komplett Irre ist, es ist nicht einmal mehr "ihre" Partei. Die Frau hat keinerlei offizielle Funktion beim BSW mehr. Der Laden heißt noch nicht einmal mehr "Bündnis Sahra Wagenknecht", sondern "Bündnis Sankt Wladimir" oder so ähnlich. Selbst wenn die Liste jeweils 50 Prozent bekommen hätte, hätte es keinen Anlass gegeben, sie in irgendein Studio einzuladen.

Immerhin: BSW bei 4,9 und 4,8

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 20.09.2026, 22:25 (vor 18 Stunden, 29 Minuten) @ guy_incognito

Eigentlich müsste man die auch gerade wegen der steigenden Spannungen mit Russland als "Gefährder" einstufen. Rechtlich ist das vermutlich nicht so einfach.
In Sachsen-Anhalt winkt ja sogar die Regierungsbeteiligung. Zwei Unterabteilung von "Einiges Russland" regieren ein deutsches Bundesland.

CDU momentan unter 5% gefallen

Dana White, Sonntag, 20.09.2026, 21:53 (vor 19 Stunden, 1 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:11 (vor 18 Stunden, 43 Minuten) @ Dana White

https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-9514.html

Es ist vorbei.

Der Spiegel hat vor gut zwanzig Minuten im Ticker gemeldet:

"Die Party ist vorbei: Vor einer halben Stunde sickerte die Nachricht durch, dass die CDU mit voraussichtlich 4,8 Prozent den Einzug in den Landtag verpasst, seither verlassen auch die letzten bedröppelten Unterstützer das glatte Parkett der Tanzschule Schlebusch in Schwerin. Die Monitore sind aus, die Lichter gelöscht, und Spitzenkandidat Daniel Peters, der in seiner Rede noch angekündigt hatte, er werde später am Abend noch einmal wiederkommen, hat sich anders entschieden. »Völlig fertig«, sei er, heißt es."

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlen-in-berlin-und-mecklenburg-vorpommern-hohe-wahlbeteiligung-zeichnet-sich-ab-a-69aea6a5-b618-4d80-99c2-87575ce49412

CDU momentan unter 5% gefallen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:14 (vor 17 Stunden, 40 Minuten) @ Ulrich

Müsste Merz nun nicht mindestens als Parteichef abtreten? Hat Angie damals auch so gemacht…

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:24 (vor 17 Stunden, 30 Minuten) @ Eisen

Müsste Merz nun nicht mindestens als Parteichef abtreten? Hat Angie damals auch so gemacht…

Er müsste vieles. Was er tun wird, ist eine andere Frage. In der Union gibt es keinen Wolfgang Schäuble mehr, der ihm sagen könnte: "Isch over, Friedrich!"

Selbst wenn Friedrich Merz sich zukünftig extrem geschickt anstellen würde, wäre die Entwicklung vollkommen offen.

Aber Friedrich Merz war bisher nicht dafür bekannt, sich geschickt anzustellen.

CDU momentan unter 5% gefallen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:29 (vor 17 Stunden, 25 Minuten) @ Ulrich

Man möchte morgen früh gern mal Mäuschen spielen im Adenauer Haus. Ob Fritz die Nacht ein Auge zubekommt? Der Mann ist auch fast 71, ich mache mir ehrlich ein bisschen Sorgen um ihn. Meine ich ernst. Sein Leben lang wollte er Kanzler sein, nun ist er es und macht alles falsch und sein Traum zerrinnt in wenigen Monaten…

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:34 (vor 17 Stunden, 20 Minuten) @ Eisen

Man möchte morgen früh gern mal Mäuschen spielen im Adenauer Haus. Ob Fritz die Nacht ein Auge zubekommt? Der Mann ist auch fast 71, ich mache mir ehrlich ein bisschen Sorgen um ihn. Meine ich ernst. Sein Leben lang wollte er Kanzler sein, nun ist er es und macht alles falsch und sein Traum zerrinnt in wenigen Monaten…

Für ihn bricht aktuell definitiv eine Welt zusammen. Intern dürfte er seit Monaten zwischen Verunsicherung und „Jetzt erst recht!" schwanken.

Friedrich Merz kann nicht heraus aus seiner Haut. Jeder, der sich im Vorfeld mit dem Mann befasst hat, musste wissen, wie er "tickt" und wie er sich verhalten würde. Überrascht kann eigentlich niemand sein. Grundsätzlich kam es, wie es kommen musste, lediglich die aktuellen Krisen hatte wohl so gut wie niemand auf dem Bingo-Zettel stehen.

Deutlich mehr Vorwürfe als Merz selbst mache ich denen, die ihn erst bestärkt und dann in seine Ämter gehoben haben.

CDU momentan unter 5% gefallen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:15 (vor 17 Stunden, 39 Minuten) @ Eisen

Müsste Merz nun nicht mindestens als Parteichef abtreten? Hat Angie damals auch so gemacht…

[image]

CDU momentan unter 5% gefallen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:17 (vor 17 Stunden, 37 Minuten) @ FourrierTrans

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:30 (vor 17 Stunden, 24 Minuten) @ Eisen

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…

Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.

CDU momentan unter 5% gefallen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:35 (vor 17 Stunden, 19 Minuten) @ Ulrich

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…


Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.

Wenn man jetzt mal so wirklich geschmacklose und asoziale Verächtlichmachungen außen vor lässt: der Grad des Sarkasmus über Politik und Politiker/innen (leider oft auch nicht unbegründet) hat ein Ausmaß angenommen in der deutschen Öffentlichkeit, so ist mein Eindruck, das wirklich besorgniserregend ist. Egal wo man hinkommt. Ich habe da nicht gelebt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu Zeiten von Adenauer, Schmidt oder v.Weizsäcker auch so war. Einfach auch, weil diese Persönlichkeiten und deren Arbeit diese beißende Ablehnung schlicht nicht zugelassen haben.

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:39 (vor 17 Stunden, 15 Minuten) @ FourrierTrans

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…


Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.


Wenn man jetzt mal so wirklich geschmacklose und asoziale Verächtlichmachungen außen vor lässt: der Grad des Sarkasmus über Politik und Politiker/innen (leider oft auch nicht unbegründet) hat ein Ausmaß angenommen in der deutschen Öffentlichkeit, so ist mein Eindruck, das wirklich besorgniserregend ist. Egal wo man hinkommt. Ich habe da nicht gelebt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu Zeiten von Adenauer, Schmidt oder v.Weizsäcker auch so war. Einfach auch, weil diese Persönlichkeiten und deren Arbeit diese beißende Ablehnung schlicht nicht zugelassen haben.

Willy Brandt wurde auf übelste Weise diffamiert, weil er als junger Mann aus Deutschland geflohen war, um dem Nazi-Terror zu entgehen. Hätte er das nicht getan, wäre er in den ersten Wochen nach der Machtergreifung in irgendeinem Kellerloch von der SA gefoltert und eventuell auch ermordet worden. Auch Helmut Kohl musste einiges über sich ergehen lassen, Stichwort beispielsweise "Birne".

CDU momentan unter 5% gefallen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:42 (vor 17 Stunden, 12 Minuten) @ Ulrich

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…


Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.


Wenn man jetzt mal so wirklich geschmacklose und asoziale Verächtlichmachungen außen vor lässt: der Grad des Sarkasmus über Politik und Politiker/innen (leider oft auch nicht unbegründet) hat ein Ausmaß angenommen in der deutschen Öffentlichkeit, so ist mein Eindruck, das wirklich besorgniserregend ist. Egal wo man hinkommt. Ich habe da nicht gelebt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu Zeiten von Adenauer, Schmidt oder v.Weizsäcker auch so war. Einfach auch, weil diese Persönlichkeiten und deren Arbeit diese beißende Ablehnung schlicht nicht zugelassen haben.


Willy Brandt wurde auf übelste Weise diffamiert, weil er als junger Mann aus Deutschland geflohen war, um dem Nazi-Terror zu entgehen. Hätte er das nicht getan, wäre er in den ersten Wochen nach der Machtergreifung in irgendeinem Kellerloch von der SA gefoltert und eventuell auch ermordet worden. Auch Helmut Kohl musste einiges über sich ergehen lassen, Stichwort beispielsweise "Birne".

Ja gut, dass ein Land, das noch zu signifikanten Teilen aus Alt-Nazis bestand, auch und gerade im Öffentlichen Dienst und im Staatsapparat, einen Brandt als Vaterlandsverräter ansah, ist ja irgendwie nachvollziehbar. Was aber nicht an Ablehnung "der Politik" an und für sich lag.
Selbst ich als Millenial habe noch häufiger "ein deutscher Junge weint nicht" zu hören bekommen, an der ein oder anderen Stelle. Will gar nicht wissen, wie das in den 60ern war.

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:45 (vor 17 Stunden, 9 Minuten) @ FourrierTrans

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…


Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.


Wenn man jetzt mal so wirklich geschmacklose und asoziale Verächtlichmachungen außen vor lässt: der Grad des Sarkasmus über Politik und Politiker/innen (leider oft auch nicht unbegründet) hat ein Ausmaß angenommen in der deutschen Öffentlichkeit, so ist mein Eindruck, das wirklich besorgniserregend ist. Egal wo man hinkommt. Ich habe da nicht gelebt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu Zeiten von Adenauer, Schmidt oder v.Weizsäcker auch so war. Einfach auch, weil diese Persönlichkeiten und deren Arbeit diese beißende Ablehnung schlicht nicht zugelassen haben.


Willy Brandt wurde auf übelste Weise diffamiert, weil er als junger Mann aus Deutschland geflohen war, um dem Nazi-Terror zu entgehen. Hätte er das nicht getan, wäre er in den ersten Wochen nach der Machtergreifung in irgendeinem Kellerloch von der SA gefoltert und eventuell auch ermordet worden. Auch Helmut Kohl musste einiges über sich ergehen lassen, Stichwort beispielsweise "Birne".


Ja gut, dass ein Land, das noch zu signifikanten Teilen aus Alt-Nazis bestand, auch und gerade im Öffentlichen Dienst und im Staatsapparat, einen Brandt als Vaterlandsverräter ansah, ist ja irgendwie nachvollziehbar. Was aber nicht an Ablehnung "der Politik" an und für sich lag.
Selbst ich als Millenial habe noch häufiger "ein deutscher Junge weint nicht" zu hören bekommen, an der ein oder anderen Stelle. Will gar nicht wissen, wie das in den 60ern war.

Man hat auch die Politik von Willy Brandt massiv abgelehnt. Teile von Union und FDP hingen damals noch dem Gedankengut an, man könne die verlorenen Ostgebiete doch irgendwie zurückholen.

CDU momentan unter 5% gefallen

Fisheye, Sonntag, 20.09.2026, 23:55 (vor 16 Stunden, 59 Minuten) @ Ulrich

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…


Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.


Wenn man jetzt mal so wirklich geschmacklose und asoziale Verächtlichmachungen außen vor lässt: der Grad des Sarkasmus über Politik und Politiker/innen (leider oft auch nicht unbegründet) hat ein Ausmaß angenommen in der deutschen Öffentlichkeit, so ist mein Eindruck, das wirklich besorgniserregend ist. Egal wo man hinkommt. Ich habe da nicht gelebt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu Zeiten von Adenauer, Schmidt oder v.Weizsäcker auch so war. Einfach auch, weil diese Persönlichkeiten und deren Arbeit diese beißende Ablehnung schlicht nicht zugelassen haben.


Willy Brandt wurde auf übelste Weise diffamiert, weil er als junger Mann aus Deutschland geflohen war, um dem Nazi-Terror zu entgehen. Hätte er das nicht getan, wäre er in den ersten Wochen nach der Machtergreifung in irgendeinem Kellerloch von der SA gefoltert und eventuell auch ermordet worden. Auch Helmut Kohl musste einiges über sich ergehen lassen, Stichwort beispielsweise "Birne".


Ja gut, dass ein Land, das noch zu signifikanten Teilen aus Alt-Nazis bestand, auch und gerade im Öffentlichen Dienst und im Staatsapparat, einen Brandt als Vaterlandsverräter ansah, ist ja irgendwie nachvollziehbar. Was aber nicht an Ablehnung "der Politik" an und für sich lag.
Selbst ich als Millenial habe noch häufiger "ein deutscher Junge weint nicht" zu hören bekommen, an der ein oder anderen Stelle. Will gar nicht wissen, wie das in den 60ern war.


Man hat auch die Politik von Willy Brandt massiv abgelehnt. Teile von Union und FDP hingen damals noch dem Gedankengut an, man könne die verlorenen Ostgebiete doch irgendwie zurückholen.

Die CDU ist auch 20 Jahre danach noch gegen die Wehrmachtsausstellung auf die Straße gegangen um ihr Lügengebilde der sauberen Wehrmacht aufrechtzuerhalten

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 00:25 (vor 16 Stunden, 29 Minuten) @ Fisheye

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…


Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.


Wenn man jetzt mal so wirklich geschmacklose und asoziale Verächtlichmachungen außen vor lässt: der Grad des Sarkasmus über Politik und Politiker/innen (leider oft auch nicht unbegründet) hat ein Ausmaß angenommen in der deutschen Öffentlichkeit, so ist mein Eindruck, das wirklich besorgniserregend ist. Egal wo man hinkommt. Ich habe da nicht gelebt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu Zeiten von Adenauer, Schmidt oder v.Weizsäcker auch so war. Einfach auch, weil diese Persönlichkeiten und deren Arbeit diese beißende Ablehnung schlicht nicht zugelassen haben.


Willy Brandt wurde auf übelste Weise diffamiert, weil er als junger Mann aus Deutschland geflohen war, um dem Nazi-Terror zu entgehen. Hätte er das nicht getan, wäre er in den ersten Wochen nach der Machtergreifung in irgendeinem Kellerloch von der SA gefoltert und eventuell auch ermordet worden. Auch Helmut Kohl musste einiges über sich ergehen lassen, Stichwort beispielsweise "Birne".


Ja gut, dass ein Land, das noch zu signifikanten Teilen aus Alt-Nazis bestand, auch und gerade im Öffentlichen Dienst und im Staatsapparat, einen Brandt als Vaterlandsverräter ansah, ist ja irgendwie nachvollziehbar. Was aber nicht an Ablehnung "der Politik" an und für sich lag.
Selbst ich als Millenial habe noch häufiger "ein deutscher Junge weint nicht" zu hören bekommen, an der ein oder anderen Stelle. Will gar nicht wissen, wie das in den 60ern war.


Man hat auch die Politik von Willy Brandt massiv abgelehnt. Teile von Union und FDP hingen damals noch dem Gedankengut an, man könne die verlorenen Ostgebiete doch irgendwie zurückholen.


Die CDU ist auch 20 Jahre danach noch gegen die Wehrmachtsausstellung auf die Straße gegangen um ihr Lügengebilde der sauberen Wehrmacht aufrechtzuerhalten

Ja, ich kann mich noch erinnern.

Im Westen wurden die übelsten Nazi-Verbrecher kurz nach dem Krieg von den Alliierten vor Gericht gestellt, viele wurden aufgeknüpft. Im Osten wurden die vor Gericht gestellt und vielfach hingerichtet, die die UdSSR für Nazi-Verbrecher hielt oder bei denen es opportun schien, sie zu verurteilen.

Aber die meisten Nazis blieben im Westen entweder in den Behörden, Unternehmen, etc., oder sie wurden schnell wieder eingestellt. In der Grundschule hatte ich es noch mit einigen Lehrern zu tun, die ihre Ausbildung in der Nazi-Zeit durchlaufen hatten und von ihr geprägt worden waren.

Im Osten sah man bei denjenigen über eine Nazi-Vergangenheit hinweg, von denen man meinte, man würde sie benötigen.

CDU momentan unter 5% gefallen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:48 (vor 17 Stunden, 6 Minuten) @ Ulrich

Das ist so lustig, genauso wie die ganzen Stromberg Memes…


Dabei gehe ich jede Wette ein, Friedrich Merz konnte vor wenigen Monaten mit dem Begriff "Stromberg" nichts anfangen. Und ich bin mir nicht sicher, dass er mittlerweile etwas damit anfangen kann.


Wenn man jetzt mal so wirklich geschmacklose und asoziale Verächtlichmachungen außen vor lässt: der Grad des Sarkasmus über Politik und Politiker/innen (leider oft auch nicht unbegründet) hat ein Ausmaß angenommen in der deutschen Öffentlichkeit, so ist mein Eindruck, das wirklich besorgniserregend ist. Egal wo man hinkommt. Ich habe da nicht gelebt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu Zeiten von Adenauer, Schmidt oder v.Weizsäcker auch so war. Einfach auch, weil diese Persönlichkeiten und deren Arbeit diese beißende Ablehnung schlicht nicht zugelassen haben.


Willy Brandt wurde auf übelste Weise diffamiert, weil er als junger Mann aus Deutschland geflohen war, um dem Nazi-Terror zu entgehen. Hätte er das nicht getan, wäre er in den ersten Wochen nach der Machtergreifung in irgendeinem Kellerloch von der SA gefoltert und eventuell auch ermordet worden. Auch Helmut Kohl musste einiges über sich ergehen lassen, Stichwort beispielsweise "Birne".


Ja gut, dass ein Land, das noch zu signifikanten Teilen aus Alt-Nazis bestand, auch und gerade im Öffentlichen Dienst und im Staatsapparat, einen Brandt als Vaterlandsverräter ansah, ist ja irgendwie nachvollziehbar. Was aber nicht an Ablehnung "der Politik" an und für sich lag.
Selbst ich als Millenial habe noch häufiger "ein deutscher Junge weint nicht" zu hören bekommen, an der ein oder anderen Stelle. Will gar nicht wissen, wie das in den 60ern war.


Man hat auch die Politik von Willy Brandt massiv abgelehnt. Teile von Union und FDP hingen damals noch dem Gedankengut an, man könne die verlorenen Ostgebiete doch irgendwie zurückholen.

Ja. Auch ich bin ein Heimatvertriebener und hätte die Partei damals gewählt, die mir meine Heimat zurückversprochen hätte. Stattdessen muss ich heute fremdgesteuert für einen westfälischen Großkapitalisten arbeiten und mich schinden und erniedrigen lassen. Eine große Scheisse ist das. Wäre viel lieber auf meinem Pferdehof in der schönen Grafschaft Glatz, dem schlesischen Tirol, aber nein, ich hocke immer noch hier.

CDU momentan unter 5% gefallen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:42 (vor 17 Stunden, 12 Minuten) @ Ulrich

Und wie hat Kohl reagiert? Er hat es ignoriert. Er sagte, dass niemand ihn gezwungen hat, diese Ämter auszufüllen. Also müsse er es aushalten. Das fand ich wirklich beeindruckend. Helmut Kohl war während meiner ersten 14 Lebensjahre der Bundeskanzler. Ich bin mit Spott über ihn aufgewachsen. Aber ihn hat es nicht gejuckt.

CDU momentan unter 5% gefallen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:42 (vor 17 Stunden, 12 Minuten) @ Eisen

Und wie hat Kohl reagiert? Er hat es ignoriert. Er sagte, dass niemand ihn gezwungen hat, diese Ämter auszufüllen. Also müsse er es aushalten. Das fand ich wirklich beeindruckend. Helmut Kohl war während meiner ersten 14 Lebensjahre der Bundeskanzler. Ich bin mit Spott über ihn aufgewachsen. Aber ihn hat es nicht gejuckt.

Birne. Wie süß. :-))

CDU momentan unter 5% gefallen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:34 (vor 17 Stunden, 20 Minuten) @ Ulrich

Ich stelle mir gerade vor, wie er ein paar Folgen guckt und denkt „Ja, das bin ich, da erkenne ich mich wieder“ :D

CDU momentan unter 5% gefallen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:35 (vor 17 Stunden, 19 Minuten) @ Eisen

Ich stelle mir gerade vor, wie er ein paar Folgen guckt und denkt „Ja, das bin ich, da erkenne ich mich wieder“ :D

Friedrich Merz denkt vermutlich: "Was für ein Mist, das soll lustig sein!" und schaltet nach fünf Minuten aus.

CDU momentan unter 5% gefallen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:37 (vor 17 Stunden, 17 Minuten) @ Ulrich

Du hast recht, natürlich besitzt er keine Selbstironie…

CDU momentan unter 5% gefallen

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 21:58 (vor 18 Stunden, 56 Minuten) @ Dana White

geschichtsträchtig.
Wäre das erste Mal, dass die Kanzlerpartei aus einem Landtag fliegt .

CDU momentan unter 5% gefallen

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Sonntag, 20.09.2026, 22:09 (vor 18 Stunden, 45 Minuten) @ Eibaueristmeinfreund

geschichtsträchtig.
Wäre das erste Mal, dass die Kanzlerpartei aus einem Landtag fliegt .

Wäre das auch das erste Mal, dass die CDU aus einem Landtag fliegt?

CDU momentan unter 5% gefallen

Dana White, Sonntag, 20.09.2026, 22:21 (vor 18 Stunden, 33 Minuten) @ Chill-Instructor

Soweit ich weiß, ja!

CDU momentan unter 5% gefallen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 22:02 (vor 18 Stunden, 52 Minuten) @ Eibaueristmeinfreund

Herr Merz, wie ist es gelaufen? Wie es gelaufen ist? Wie in Stalingrad, nur ohne Schnee…

CDU momentan unter 5% gefallen

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 22:01 (vor 18 Stunden, 53 Minuten) @ Eibaueristmeinfreund

geschichtsträchtig.
Wäre das erste Mal, dass die Kanzlerpartei aus einem Landtag fliegt .

Das kann und sollte Friedrich Merz politisch nicht überstehen.

CDU momentan unter 5% gefallen

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 20.09.2026, 22:10 (vor 18 Stunden, 44 Minuten) @ Jones

geschichtsträchtig.
Wäre das erste Mal, dass die Kanzlerpartei aus einem Landtag fliegt .


Das kann und sollte Friedrich Merz politisch nicht überstehen.

Naja, er ist ja schon direkt vorgeschossen und will anscheinend genauso weitermachen.

Die Bürger müssen seine Eiertänze einfach nur besser verstehen.

Die Flucht nach vorne führt über eine steile Klippe.

CDU momentan unter 5% gefallen

naucho87, Sonntag, 20.09.2026, 23:02 (vor 17 Stunden, 52 Minuten) @ guy_incognito

Spielt den selben Song nochmal. Völlig zurecht wird diese Partei bestraft.

CDU momentan unter 5% gefallen

Fisheye, Sonntag, 20.09.2026, 22:41 (vor 18 Stunden, 13 Minuten) @ guy_incognito

geschichtsträchtig.
Wäre das erste Mal, dass die Kanzlerpartei aus einem Landtag fliegt .


Das kann und sollte Friedrich Merz politisch nicht überstehen.


Naja, er ist ja schon direkt vorgeschossen und will anscheinend genauso weitermachen.


Ich glaube was Merz will spielt bei der Frage ob er Bundeskanzler bleibt eher eine untergeordnete Rolle.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

MauriciusQ, Hamburg, Sonntag, 20.09.2026, 20:55 (vor 19 Stunden, 59 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Merz ist ein rhetorisch unbegabter Politiker mit handwerklichen Mängeln.

Aber die Probleme gehen auch mit jemand anderes nicht weg.

Das Problem ist dass die Gesellschaft inzwischen einfach die Augen vor den Problemen zumacht.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Schoeneschooh, CDMX, Montag, 21.09.2026, 07:45 (vor 9 Stunden, 9 Minuten) @ MauriciusQ

So ist es, unsere Gesellschaft ist nicht reformfähig und zwar weder in der Mitte noch am einen oder anderen Ende des sozialen oder politischen Spektrums. Dafür müsste jeder erst einmal akzeptieren, dass die Zukunft nicht so rosig aussehen wird wie die Vergangenheit und dann müssen wir Lösungen finden die jedem wehtun. Dem einen etwas mehr und dem anderen etwas weniger!

Friedrich Merz ist auch ein Symptom

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:26 (vor 18 Stunden, 28 Minuten) @ MauriciusQ

Merz ist ein rhetorisch unbegabter Politiker mit handwerklichen Mängeln.

Aber die Probleme gehen auch mit jemand anderes nicht weg.

Das Problem ist dass die Gesellschaft inzwischen einfach die Augen vor den Problemen zumacht.

Friedrich Merz wäre nie zum CDU-Vorsitzenden, zum Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, zum Kanzlerkandidaten und dann zum Kanzler aufgestiegen, wenn es nicht auch in der Union eine unstillbare Sehnsucht nach einer Vergangenheit geben würde, die es so nie gegeben hat.

Wir stecken in einer schwierigen Situation. Zuerst die von Wladimir Putin maßgeblich mit ausgelöste Flüchtlingswelle aus Syrien, dann Corona, danach der Überfall Putins auf die Ukraine, Trumps Kleinkrieg gegen alle Verbündeten, schließlich eine durch Trumps und Netanjahus Angriffe auf den Iran ausgelöste Ölkrise. Aber Friedrich Merz hat aktiv dazu beigetragen, diese Situation auch noch zu verschärfen. In seiner Zeit als Oppositionsführer hat er sich einen beträchtlichen Teil der Probleme, die er jetzt als Kanzler zusätzlich hat, selbst eingebrockt. Er hatte den Plan gefasst, die Ampel nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse finanziell auszuhungern. Erst nach der Wahl kam ihm plötzlich die Erleuchtung, dass dies auch ihn finanziell fesseln würde. Also wurden die sogenannten "Sondervermögen" in einer Hauruckaktion durch den Bundestag und den Bundesrat gepeitscht. Ohne seinen von Bild, Welt, FDP und AfD flankierten Angriff auf die Energiewende, könnten wir beim Weg weg vom Öl und vom Gas bereits deutlich weiter sein. Die Linke war dabei, von der politischen Bildfläche zu verschwinden. Friedrich Merz hat ihr zu einem fulminanten Comeback verholfen, weil er zweimal im Bundestag mit der AfD gestimmt hat. Durch diese beiden gemeinsamen Abstimmungen hat er zudem beim rechten Flügel der CDU die Erwartung geweckt, er könne nach der Wahl doch eventuell mit der AfD statt mit der SPD zusammenarbeiten. Und auch die CDU selbst hat dieses Verhalten bei der kurz danach stattfindenden Bundestagswahl einige Prozent gekostet. Und jetzt steht er vor den Scherben seiner eigenen Politik.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Phil Ligran, Sonntag, 20.09.2026, 22:23 (vor 18 Stunden, 31 Minuten) @ MauriciusQ
bearbeitet von Phil Ligran, Sonntag, 20.09.2026, 22:27

Oder eben genau anders herum und das ist die Quittung.

Merz widerspricht sich zu häufig

markus, Sonntag, 20.09.2026, 22:03 (vor 18 Stunden, 51 Minuten) @ MauriciusQ

Merz widerspricht sich einfach zu häufig. Die Nummer mit der Schuldenbremse – erst die Ampel wegen der Neuverschuldung verklagen und dann selbst ein 20-mal größeres Volumen aufnehmen – kann man so nicht bringen.

Dazu kommen dann Aussagen wie „Wir haben nie gesagt …“, während andere Ausschnitte genau das Gegenteil zeigen. Das ist ebenfalls nicht hilfreich. Der Typ wird in den sozialen Medien nicht ernst genommen. Und so entstehen dann millionenfach geklickte Songs wie „Merz, leck Eier“.

Merz widerspricht sich zu häufig

micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 22:47 (vor 18 Stunden, 8 Minuten) @ markus

Merz widerspricht sich einfach zu häufig. Die Nummer mit der Schuldenbremse – erst die Ampel wegen der Neuverschuldung verklagen und dann selbst ein 20-mal größeres Volumen aufnehmen – kann man so nicht bringen.

Dazu kommen dann Aussagen wie „Wir haben nie gesagt …“, während andere Ausschnitte genau das Gegenteil zeigen. Das ist ebenfalls nicht hilfreich. Der Typ wird in den sozialen Medien nicht ernst genommen. Und so entstehen dann millionenfach geklickte Songs wie „Merz, leck Eier“.

Diese Form der persönlichen Diffamierung ist ebenfalls krass, "Merz leck Eier" wird groß gestickert neben FCK MRZ. Das ist ein Ausdruck von Protest den gabs so vorher noch nicht, dieser Stil der Politisierung ist nicht hilfreich. Man muss befürchten wir erleben ähnliche Entwicklungen wie in den USA, samt diverser Sender die in so eine Richtung dann tendieren.

Merz widerspricht sich zu häufig

Fisheye, Sonntag, 20.09.2026, 22:58 (vor 17 Stunden, 56 Minuten) @ micha87

Merz widerspricht sich einfach zu häufig. Die Nummer mit der Schuldenbremse – erst die Ampel wegen der Neuverschuldung verklagen und dann selbst ein 20-mal größeres Volumen aufnehmen – kann man so nicht bringen.

Dazu kommen dann Aussagen wie „Wir haben nie gesagt …“, während andere Ausschnitte genau das Gegenteil zeigen. Das ist ebenfalls nicht hilfreich. Der Typ wird in den sozialen Medien nicht ernst genommen. Und so entstehen dann millionenfach geklickte Songs wie „Merz, leck Eier“.


Diese Form der persönlichen Diffamierung ist ebenfalls krass, "Merz leck Eier" wird groß gestickert neben FCK MRZ. Das ist ein Ausdruck von Protest den gabs so vorher noch nicht, dieser Stil der Politisierung ist nicht hilfreich. Man muss befürchten wir erleben ähnliche Entwicklungen wie in den USA, samt diverser Sender die in so eine Richtung dann tendieren.

Also ich kann mich noch an Galgen mit Angela Merkel dran bei Bauerprotesten erinnern. Kohl wurde als Bimbeskanzler (gut Kohl war de facto korrupt ) oder als Birne verunglimpft weil er so fett war. Von den Angriffen gegen Habeck oder Baerbock will ich garnicht anfangen

Das in der Politik politische Gegner verunglimpft ist jetzt kein Phänomen Neuzeit sondern seit Jahrhunderten Teil des politischen Geschäfts. Merz, Leck Eier gehört da noch zu den harmlosesten Varianten

Merz widerspricht sich zu häufig

micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 23:22 (vor 17 Stunden, 32 Minuten) @ Fisheye

Das gab es, aber wurde damit landesweit gestickert? Ich stehe mit Fahrrad an der Ampel oder gehe durch die Straßen und es gibt an gewissen Orten im Land diese Sichtbarkeit mit diesem Slogan. Das ist schon einmal etwas anderes als ein singuläres Auftreten von Grenzübertretungen auf einer Demo. Da haben sich Dinge eben verselbstständigt die es in diesem Ausmaß noch nicht gab.

Die Künstlerin VITA veröffentlich sogar einen Song dazu "Merz leck Eier". https://www.youtube.com/watch?v=jcB4zu4KX10

Merz widerspricht sich zu häufig

Pini, Montag, 21.09.2026, 09:08 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ micha87

Das gab es, aber wurde damit landesweit gestickert? Ich stehe mit Fahrrad an der Ampel oder gehe durch die Straßen und es gibt an gewissen Orten im Land diese Sichtbarkeit mit diesem Slogan. Das ist schon einmal etwas anderes als ein singuläres Auftreten von Grenzübertretungen auf einer Demo. Da haben sich Dinge eben verselbstständigt die es in diesem Ausmaß noch nicht gab.

Die Künstlerin VITA veröffentlich sogar einen Song dazu "Merz leck Eier". https://www.youtube.com/watch?v=jcB4zu4KX10


Also, auf einer Klassenfahrt früher war der große Hit gerade "Ich bin dick und fett und hab' ein Doppelkinn, weil ich der Kanzler bin" von Till & Obel über Kanzler Kohl. Sowas ist nicht ganz neu, auch wenn damals noch nicht gestickert wurde.

Merz widerspricht sich zu häufig

Schoeneschooh, CDMX, Montag, 21.09.2026, 09:16 (vor 7 Stunden, 38 Minuten) @ Pini

Ich finde „Merz Leck Eier“ auch einfach nur lustig und sonst gar nix!

Merz widerspricht sich zu häufig

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:48 (vor 18 Stunden, 6 Minuten) @ micha87

Merz widerspricht sich einfach zu häufig. Die Nummer mit der Schuldenbremse – erst die Ampel wegen der Neuverschuldung verklagen und dann selbst ein 20-mal größeres Volumen aufnehmen – kann man so nicht bringen.

Dazu kommen dann Aussagen wie „Wir haben nie gesagt …“, während andere Ausschnitte genau das Gegenteil zeigen. Das ist ebenfalls nicht hilfreich. Der Typ wird in den sozialen Medien nicht ernst genommen. Und so entstehen dann millionenfach geklickte Songs wie „Merz, leck Eier“.


Diese Form der persönlichen Diffamierung ist ebenfalls krass, "Merz leck Eier" wird groß gestickert neben FCK MRZ. Das ist ein Ausdruck von Protest den gabs so vorher noch nicht, dieser Stil der Politisierung ist nicht hilfreich. Man muss befürchten wir erleben ähnliche Entwicklungen wie in den USA, samt diverser Sender die in so eine Richtung dann tendieren.

Ja.

Bei aller Kritik an der Person Friedrich Merz, ab einem bestimmten Punkt sollte man stoppen.

Merz widerspricht sich zu häufig

markus, Montag, 21.09.2026, 05:32 (vor 11 Stunden, 22 Minuten) @ Ulrich

Merz widerspricht sich einfach zu häufig. Die Nummer mit der Schuldenbremse – erst die Ampel wegen der Neuverschuldung verklagen und dann selbst ein 20-mal größeres Volumen aufnehmen – kann man so nicht bringen.

Dazu kommen dann Aussagen wie „Wir haben nie gesagt …“, während andere Ausschnitte genau das Gegenteil zeigen. Das ist ebenfalls nicht hilfreich. Der Typ wird in den sozialen Medien nicht ernst genommen. Und so entstehen dann millionenfach geklickte Songs wie „Merz, leck Eier“.


Diese Form der persönlichen Diffamierung ist ebenfalls krass, "Merz leck Eier" wird groß gestickert neben FCK MRZ. Das ist ein Ausdruck von Protest den gabs so vorher noch nicht, dieser Stil der Politisierung ist nicht hilfreich. Man muss befürchten wir erleben ähnliche Entwicklungen wie in den USA, samt diverser Sender die in so eine Richtung dann tendieren.


Ja.

Bei aller Kritik an der Person Friedrich Merz, ab einem bestimmten Punkt sollte man stoppen.

Wenn er von oben herab und belehrend die jungen Leute schlecht redet („mit 4-Tage-Woche und Work-Life-Balance ist der Wohlstand nicht zu halten“), darf er sich nicht wundern, GenZ Protest zu bekommen. Der Typ teilt gerne aus. Aber wenn es ums einstecken geht, hagelt es schnell Anzeigen.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

DieRoteKarteZahlIch, UK, Sonntag, 20.09.2026, 21:44 (vor 19 Stunden, 10 Minuten) @ tobi002

Vielleicht könnte man hier verstärkt KI einsetzen. Daten findet man doch hoffentlich genug.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:31 (vor 18 Stunden, 23 Minuten) @ DieRoteKarteZahlIch

Vielleicht könnte man hier verstärkt KI einsetzen. Daten findet man doch hoffentlich genug.

Solange der Einsatz nicht dazu führt, dass die deutsche Marine ein chinesisches Schiff entert .....

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 21:46 (vor 19 Stunden, 8 Minuten) @ DieRoteKarteZahlIch

Vielleicht könnte man hier verstärkt KI einsetzen. Daten findet man doch hoffentlich genug.

nein. Und zwar deswegen nicht, weil die Zahlen nicht stimmen.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

DieRoteKarteZahlIch, UK, Sonntag, 20.09.2026, 21:53 (vor 19 Stunden, 1 Minuten) @ MarcBVB

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Die Prämisse wäre das KI Agenten die begrenzten Steuerfahnder sinnvoll unterstützen könnten. Vielleicht fallen diesen Unregelmäßigkeiten auf, die der Mensch übersieht (gerade wenn immer mehr Daten anfallen). Sofern rechtlich möglich auch gerne rückwirkend.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 21:43 (vor 19 Stunden, 12 Minuten) @ tobi002

Ich zitiere mal aus deiner Quelle:

Florian Köbler, Vorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG), beziffert den jährlichen Schaden durch Steuerhinterziehung gegenüber BuzzFeed News Deutschland von IPPEN.MEDIA sogar auf rund 200 Milliarden Euro. Der größte Teil – 100 Milliarden Euro – entstehe durch aggressive Steuergestaltung von multinationale Konzernen mit Briefkastenfirmen, während 70 Milliarden auf alltäglichen Steuerbetrug und 30 Milliarden auf gezielte Steuervermeidung wie Umsatzsteuerkarusselle entfallen würden.

Also von den 200 Milliarden € ist schon die Hälfte weg, weil das offensichtlich legal ist und eben keine Steuerhinterziehung. 70 Milliarden sollen "alltäglicher" Steuerbetrug sein. Das heißt dann also auch, die nicht angemeldete Haushaltshilfe. Und gezielte Steuervermeidung ist halt auch keine Steuerhinterziehung. Der bekommt also seine Message nicht mit dem Zitat überein.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

TeePee, NRW, Montag, 21.09.2026, 07:58 (vor 8 Stunden, 56 Minuten) @ MarcBVB

30 Milliarden auf gezielte Steuervermeidung wie Umsatzsteuerkarusselle entfallen würden.[/i]
[...]
Und gezielte Steuervermeidung ist halt auch keine Steuerhinterziehung.

Sind Umsatzsteuerkarusselle neuerdings legal? Das wäre mir neu. Steuervermeidung ist in diesem Zusammenhang dann übrigens auch eine mindestens interessante Beschreibung.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 08:03 (vor 8 Stunden, 51 Minuten) @ TeePee

30 Milliarden auf gezielte Steuervermeidung wie Umsatzsteuerkarusselle entfallen würden.[/i]
[...]
Und gezielte Steuervermeidung ist halt auch keine Steuerhinterziehung.


Sind Umsatzsteuerkarusselle neuerdings legal? Das wäre mir neu. Steuervermeidung ist in diesem Zusammenhang dann übrigens auch eine mindestens interessante Beschreibung.

Beides stammt aus dem Artikel, nicht von mir. Aggressive Steuergestaltung ist halt keine Steuerhinterziehung.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

TeePee, NRW, Montag, 21.09.2026, 08:47 (vor 8 Stunden, 7 Minuten) @ MarcBVB

Beides stammt aus dem Artikel, nicht von mir. Aggressive Steuergestaltung ist halt keine Steuerhinterziehung.

Nein, aggressive Steuergestaltung nicht. Da müsste dann die Politik ran. Aber Umsatzsteuerkarusselle sind - ähnlich wie Cum-Ex-Geschäfte - ziemlich eindeutig Steuerhinterziehung. Keine Ahnung, wieso der Artikel das unter Steuervermeidung aufführt.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

Ensiferum, Odenwald, Sonntag, 20.09.2026, 21:46 (vor 19 Stunden, 8 Minuten) @ MarcBVB

Bargeld abschaffen oder zumindest verpflichtende Kartenzahlung.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

DieRoteKarteZahlIch, UK, Sonntag, 20.09.2026, 21:57 (vor 18 Stunden, 57 Minuten) @ Ensiferum

Die digitale Bezahlmöglichkeit die hoffentlich 2027 kommt, wäre ein erster Schritt. Aber Reformen haben auch immer ihre Gegner..

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:51 (vor 19 Stunden, 3 Minuten) @ Ensiferum

Bargeld abschaffen oder zumindest verpflichtende Kartenzahlung.

Perfektes Thema, um der AfD zur absoluten Mehrheit zu verhelfen. In Deutschland nicht umsetzbar. Der Deutsche liebt sein Kleingeld.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

Ensiferum, Odenwald, Sonntag, 20.09.2026, 22:01 (vor 18 Stunden, 53 Minuten) @ Alones

Lasst uns doch vernünftige Politik machen und uns nicht Gedanken darüber machen was die AFD draus macht.

Wenn aber das Geld am Staat vorbeigeht und wir sparen müssen, ist es auch nicht besser oder?

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 22:06 (vor 18 Stunden, 48 Minuten) @ Ensiferum

Lasst uns doch vernünftige Politik machen und uns nicht Gedanken darüber machen was die AFD draus macht.

Wenn aber das Geld am Staat vorbeigeht und wir sparen müssen, ist es auch nicht besser oder?

Ehrlich gesagt habe ich große Zweifel, dass diese Maßnahme tatsächlich so viel bringen würde. 1.) Finden Steuernhinterzieher hierfür wahrscheinlich auch Alternativen. 2.) Möchte ich nicht wissen, wie viele Geschäfte dann plötzlich von der Bildfläche verschwinden würden. Klingt auf den ersten Blick erst einmal gut, könnte sich aber hinterher als großer Fehler herausstellen.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

Ensiferum, Odenwald, Sonntag, 20.09.2026, 22:11 (vor 18 Stunden, 43 Minuten) @ Alones

Gibt Studien und Untersuchungen die belegen das Kartenzahlungen Steuerhinterziehung erschweren.

Weiterer Punkt: Das ist unfair gegenüber dem ehrlichen Unternehmer der den Anteil der Hinterzieher mitzahlen muss. Eher macht der zu.

Und falls die Betriebe nicht überleben, kann sich die Politik ja Gedanken machen wie man denen hilft. Aber vllt wenn jeder seinen Beitrag leistet, ist es insgesamt für alle in einem erträglichen Maß.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 22:27 (vor 18 Stunden, 27 Minuten) @ Ensiferum

Gibt Studien und Untersuchungen die belegen das Kartenzahlungen Steuerhinterziehung erschweren.

Gibt auch Studien, die zeigen, dass Abschaffung des Bargelds autoritären Regimen das Leben erleichtern. Z.B Journalisten ohne Gerichtsprozess aushungern wird dann viel leichter. Quasi ein Traum für die AFD nach der Machtübernahme.


Weiterer Punkt: Das ist unfair gegenüber dem ehrlichen Unternehmer der den Anteil der Hinterzieher mitzahlen muss. Eher macht der zu.

Und falls die Betriebe nicht überleben, kann sich die Politik ja Gedanken machen wie man denen hilft. Aber vllt wenn jeder seinen Beitrag leistet, ist es insgesamt für alle in einem erträglichen Maß.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 21:44 (vor 19 Stunden, 10 Minuten) @ MarcBVB

Der größte Teil dürfte auf Umsatzsteuerbetrug durch Schwarzarbeit bei Handwerkern gehen, oder?

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:44 (vor 19 Stunden, 10 Minuten) @ MarcBVB

Ich zitiere mal aus deiner Quelle:

Florian Köbler, Vorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG), beziffert den jährlichen Schaden durch Steuerhinterziehung gegenüber BuzzFeed News Deutschland von IPPEN.MEDIA sogar auf rund 200 Milliarden Euro. Der größte Teil – 100 Milliarden Euro – entstehe durch aggressive Steuergestaltung von multinationale Konzernen mit Briefkastenfirmen, während 70 Milliarden auf alltäglichen Steuerbetrug und 30 Milliarden auf gezielte Steuervermeidung wie Umsatzsteuerkarusselle entfallen würden.

Also von den 200 Milliarden € ist schon die Hälfte weg, weil das offensichtlich legal ist und eben keine Steuerhinterziehung. 70 Milliarden sollen "alltäglicher" Steuerbetrug sein. Das heißt dann also auch, die nicht angemeldete Haushaltshilfe. Und gezielte Steuervermeidung ist halt auch keine Steuerhinterziehung. Der bekommt also seine Message nicht mit dem Zitat überein.

Eben, solange man die Sauerein vom Gesetz für das obere 1% abdecken lässt, ist es auch legal.
Das erinnert mich an ein Instagram-Video von einem afrikanischen Minister oder sowas (bin zu alt für TikTok und bei Insta hängengeblieben), der in die Kamera sagt "Corruption is only bad, if I am not involved". hihi :-)

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 21:46 (vor 19 Stunden, 8 Minuten) @ FourrierTrans

Da gehe ich komplett mit, dass man da vielleicht etwas ändern sollte. Aber wenn meine Message ist "200 Milliarden Steuerhinterziehung", dann sollten die Zahlen sitzen. Und das tun sie nicht.

Um 200 Milliarden fehlen wegen Steuerbetrug

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:47 (vor 19 Stunden, 7 Minuten) @ MarcBVB

Da gehe ich komplett mit, dass man da vielleicht etwas ändern sollte. Aber wenn meine Message ist "200 Milliarden Steuerhinterziehung", dann sollten die Zahlen sitzen. Und das tun sie nicht.

Das ist wahr.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 21:32 (vor 19 Stunden, 22 Minuten) @ MauriciusQ

Merz ist ein rhetorisch unbegabter Politiker mit handwerklichen Mängeln.

Aber die Probleme gehen auch mit jemand anderes nicht weg.

Das Problem ist dass die Gesellschaft inzwischen einfach die Augen vor den Problemen zumacht.

Reformen müssen wesentlich schneller umgesetzt werden! Aber dazu muss diese Koalition erstmal in irgendeiner Weise Einigkeit erzielen. Heute einigen sie sich und in 5 Tagen wird alles wieder neu diskutiert, weil doch irgendwem irgendwas nicht passt. Und alles schön vor laufender Kamera austragen.

Das Problem ist mitnichten nur die Gesellschaft die die Augen verschließt.
Viel mehr ist eine Art von Politik die die Leute satt haben!

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:37 (vor 18 Stunden, 18 Minuten) @ Jones

Reformen müssen wesentlich schneller umgesetzt werden! Aber dazu muss diese Koalition erstmal in irgendeiner Weise Einigkeit erzielen. Heute einigen sie sich und in 5 Tagen wird alles wieder neu diskutiert, weil doch irgendwem irgendwas nicht passt. Und alles schön vor laufender Kamera austragen.

Reformen benötigen Zeit, wenn man sie vernünftig machen will. Vor allem muss man sich zunächst darauf einigen, was man reformieren will. Dinge, die man über das Knie bricht, taugen in der Regel nicht und scheitern zudem vielfach an den Gerichten.

Zur Wahrheit gehört auch, dass Bild und Co. diese Regierung mit populistischen Schlagzeilen vor sich hertreiben. Aktuelles Beispiel sind die Kraftstoffkosten. Da baut man über tägliche Schlagzeilen massiven Druck auf, bis die Verantwortlichen in der Bundesregierung zur Gießkanne greifen. Am nächsten Tag fährt die Bild dann den Frontalangriff wegen der Steuersenkung.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:04 (vor 19 Stunden, 50 Minuten) @ MauriciusQ

Merz ist ein rhetorisch unbegabter Politiker mit handwerklichen Mängeln.

Aber die Probleme gehen auch mit jemand anderes nicht weg.

Das Problem ist dass die Gesellschaft inzwischen einfach die Augen vor den Problemen zumacht.

Und was sind deiner Ansicht nach diese Probleme? Wenn du 10 verschiedene Leute fragst, wirst du 10 verschiedene Antworten bekommen. Von Wohnraum über Rente bis hin zu Baföeg, Infrastruktur, Digitalisierung, Gesundheit, Bildung, Umwelt/Klima, Sicherheit, usw. dürfte so ziemlich alles dabei sein, was nur dabei sein kann. Die Hülle an Problemen/Themen hat sich wie eine Welle aufgestaut und reißt und nun alles mit. Das lässt sich schlichtweg nicht mehr managen.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 21:50 (vor 19 Stunden, 4 Minuten) @ Alones

Merz ist ein rhetorisch unbegabter Politiker mit handwerklichen Mängeln.

Aber die Probleme gehen auch mit jemand anderes nicht weg.

Das Problem ist dass die Gesellschaft inzwischen einfach die Augen vor den Problemen zumacht.


Und was sind deiner Ansicht nach diese Probleme? Wenn du 10 verschiedene Leute fragst, wirst du 10 verschiedene Antworten bekommen. Von Wohnraum über Rente bis hin zu Baföeg, Infrastruktur, Digitalisierung, Gesundheit, Bildung, Umwelt/Klima, Sicherheit, usw. dürfte so ziemlich alles dabei sein, was nur dabei sein kann. Die Hülle an Problemen/Themen hat sich wie eine Welle aufgestaut und reißt und nun alles mit. Das lässt sich schlichtweg nicht mehr managen.

Doch, das würde sich durchaus managen lassen. Wäre ich Bundeskanzler, ich würde meine Minister zur Klausur nach Bad Malente zitieren. Und dann steht am Ende ein Reformprogramm. Und da labert kein Hanswurst mehr rein. Fertig.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 20.09.2026, 22:06 (vor 18 Stunden, 48 Minuten) @ MarcBVB

Punkt 1: MarcBVB dreht die Zeit 40 Jahre zurück und reformiert das deutsche Rentensystem, welches nun zu großen Teilen auf Kapitalmarktlösungen beruht.

Punkt 2: Weil die Zeitreise erfolgreich so erfolgreich ist, werden auch die Sozialkassen in der Vergangenheit reformiert und alle - außer ein paar Juristen mit Prädikatsexamen - zahlen ein!

50% der Probleme im Land gelöst!

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 21:01 (vor 19 Stunden, 54 Minuten) @ MauriciusQ

Merz ist ein rhetorisch unbegabter Politiker mit handwerklichen Mängeln.

Aber die Probleme gehen auch mit jemand anderes nicht weg.

Das Problem ist dass die Gesellschaft inzwischen einfach die Augen vor den Problemen zumacht.

Nein, so nehme ich das nicht wahr. Teile der Gesellschaft vielleicht. Ich habe den Eindruck, dass viele zu Zugeständnissen bereit sind. Ich persönlich habe den Eindruck, dass es zu sehr zu lasten der sozial schwachen geht, obwohl da eingach wenig zu holen ist.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:41 (vor 18 Stunden, 13 Minuten) @ herrNick

Nein, so nehme ich das nicht wahr. Teile der Gesellschaft vielleicht. Ich habe den Eindruck, dass viele zu Zugeständnissen bereit sind. Ich persönlich habe den Eindruck, dass es zu sehr zu lasten der sozial schwachen geht, obwohl da eingach wenig zu holen ist.

Das Irre ist zudem, dass man in der Union ernsthaft meinte, man könne von den Armen noch viel mehr Geld holen. Bei der Grundsicherung wollte man viele Milliarden einsparen. Herausgekommen sind vergleichsweise Peanuts.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 20:59 (vor 19 Stunden, 55 Minuten) @ MauriciusQ

Merz ist ein rhetorisch unbegabter Politiker mit handwerklichen Mängeln.

Aber die Probleme gehen auch mit jemand anderes nicht weg.

Das Problem ist dass die Gesellschaft inzwischen einfach die Augen vor den Problemen zumacht.

Wenn man aber der Art große Probleme bewältigen muss, ist ein miesepetriger Anführer, der null Talent zum Mitreißen hat, nicht geeignet .

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:56 (vor 19 Stunden, 58 Minuten) @ MauriciusQ

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

MauriciusQ, Hamburg, Sonntag, 20.09.2026, 20:57 (vor 19 Stunden, 57 Minuten) @ Eisen

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.

"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:08 (vor 19 Stunden, 46 Minuten) @ MauriciusQ

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.


"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"

Deswegen plädiere ich ja für ein Lastenausgleichsgesetz reloaded, ab Vermögen von 100 Mio. Euro aufwärts. Damit können 99,994% der Deutschen leben ohne zu motzen und ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass bei vernünftiger Verteilung die AfD in 12 Monaten Geschichte ist. :-)

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 21:37 (vor 19 Stunden, 17 Minuten) @ FourrierTrans

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.


"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"


Deswegen plädiere ich ja für ein Lastenausgleichsgesetz reloaded, ab Vermögen von 100 Mio. Euro aufwärts. Damit können 99,994% der Deutschen leben ohne zu motzen und ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass bei vernünftiger Verteilung die AfD in 12 Monaten Geschichte ist. :-)

Das Einzige, was bei deinem Vorhaben Geschichte wäre, wäre der Wirtschaftsstandort Deutschland - also was davon noch übrig ist. Auf welcher Grundlage würdest du das denn dann an wen verteilen? Verlust durch Krieg fällt ja diesmal als außergewöhnliche Last weg. Oder soll das einfach mit der Gießkanne für den Bereich "Soziales", Consulting Firmen bei der Bundeswehr und Energietransformation verteilt werden?

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:39 (vor 19 Stunden, 15 Minuten) @ SgtJohnson

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.


"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"


Deswegen plädiere ich ja für ein Lastenausgleichsgesetz reloaded, ab Vermögen von 100 Mio. Euro aufwärts. Damit können 99,994% der Deutschen leben ohne zu motzen und ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass bei vernünftiger Verteilung die AfD in 12 Monaten Geschichte ist. :-)


Das Einzige, was bei deinem Vorhaben Geschichte wäre, wäre der Wirtschaftsstandort Deutschland - also was davon noch übrig ist. Auf welcher Grundlage würdest du das denn dann an wen verteilen? Verlust durch Krieg fällt ja diesmal als außergewöhnliche Last weg. Oder soll das einfach mit der Gießkanne für den Bereich "Soziales", Consulting Firmen bei der Bundeswehr und Energietransformation verteilt werden?

..der ohnehin gerade abgewickelt wird? :-)

Wie hat es damals geklappt, mit dem LAG?

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 22:01 (vor 18 Stunden, 53 Minuten) @ FourrierTrans

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.


"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"


Deswegen plädiere ich ja für ein Lastenausgleichsgesetz reloaded, ab Vermögen von 100 Mio. Euro aufwärts. Damit können 99,994% der Deutschen leben ohne zu motzen und ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass bei vernünftiger Verteilung die AfD in 12 Monaten Geschichte ist. :-)


Das Einzige, was bei deinem Vorhaben Geschichte wäre, wäre der Wirtschaftsstandort Deutschland - also was davon noch übrig ist. Auf welcher Grundlage würdest du das denn dann an wen verteilen? Verlust durch Krieg fällt ja diesmal als außergewöhnliche Last weg. Oder soll das einfach mit der Gießkanne für den Bereich "Soziales", Consulting Firmen bei der Bundeswehr und Energietransformation verteilt werden?


..der ohnehin gerade abgewickelt wird? :-)

Wie hat es damals geklappt, mit dem LAG?

Und wird der gerade abgewickelt, weil Unternehmen zu wenig besteuert werden und den Standort Deutschland zunehmend attraktiv und günstig finden, oder weil große Konzerne, die hier seit Jahren produziert haben nun doch lieber en masse Ihre Werke schließen und nach Osteuropa oder in den asiatischen Raum abwandern -also Plätze, in denen Sie deutlich weniger besteuert werden, niedrigere Lohnnebenkosten haben und Energie zur Hälfte für die kWh bekommen?

Das LAG war damals meiner Ansicht nach ein gutes Gesetz. Meiner Einschätzung nach haben wir heute aber eher ein paar Millionen Menschen weniger, deren Häuser und Existenzen komplett zerbombt wurden. Außerdem würde uns diesmal auch ein Marshall Plan im Rücken fehlen, der uns dabei helfen würde, die Belastungen auf der anderen Seite durch entsprechende Wachstumskredite auszugleichen. Ganz im Gegenteil blieben wir ja trotz Allem weiter der größte Nettozahler der EU

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 22:05 (vor 18 Stunden, 49 Minuten) @ SgtJohnson

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.


"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"


Deswegen plädiere ich ja für ein Lastenausgleichsgesetz reloaded, ab Vermögen von 100 Mio. Euro aufwärts. Damit können 99,994% der Deutschen leben ohne zu motzen und ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass bei vernünftiger Verteilung die AfD in 12 Monaten Geschichte ist. :-)


Das Einzige, was bei deinem Vorhaben Geschichte wäre, wäre der Wirtschaftsstandort Deutschland - also was davon noch übrig ist. Auf welcher Grundlage würdest du das denn dann an wen verteilen? Verlust durch Krieg fällt ja diesmal als außergewöhnliche Last weg. Oder soll das einfach mit der Gießkanne für den Bereich "Soziales", Consulting Firmen bei der Bundeswehr und Energietransformation verteilt werden?


..der ohnehin gerade abgewickelt wird? :-)

Wie hat es damals geklappt, mit dem LAG?


Und wird der gerade abgewickelt, weil Unternehmen zu wenig besteuert werden und den Standort Deutschland zunehmend attraktiv und günstig finden, oder weil große Konzerne, die hier seit Jahren produziert haben nun doch lieber en masse Ihre Werke schließen und nach Osteuropa oder in den asiatischen Raum abwandern -also Plätze, in denen Sie deutlich weniger besteuert werden, niedrigere Lohnnebenkosten haben und Energie zur Hälfte für die kWh bekommen?

Ein riesiges Märchen. Das Privatvermögen in Deutschland ist auf Rekordniveau (ja, weil Konzerninhaber nahezu keinerlei Steuern zahlen). DAX Konzerne zahlen höhere Dividenden denn je, die Bilanzen sind top. Man verlagert halt, weil die Gier riesig ist und weil die Politik es mitmacht.
Im Kosovo produzieren war schon immer günstiger. Auch schon in den 80ern. Man hatte halt ein gutes deutsches Produkt zu der Zeit und sehr gute, patriotische Führungsköpfe, die nicht ihr Land und ihre Landsleute für eine müde Mark mehr verraten haben. Davon hat man jetzt nichts mehr und man versucht panisch, irgendwelche Kosten zu senken, ohne auch nur darüber hinaus irgendeine stichhaltige Produktstrategie zu haben.

Das LAG war damals meiner Ansicht nach ein gutes Gesetz. Meiner Einschätzung nach haben wir heute aber eher ein paar Millionen Menschen weniger, deren Häuser und Existenzen komplett zerbombt wurden. Außerdem würde uns diesmal auch ein Marshall Plan im Rücken fehlen, der uns dabei helfen würde, die Belastungen auf der anderen Seite durch entsprechende Wachstumskredite auszugleichen. Ganz im Gegenteil blieben wir ja trotz Allem weiter der größte Nettozahler der EU

Haste recht. Häuser besitzt heute fast keiner mehr oder Wohnraum. Deutschland liegt ja EU-weit auf dem vorletzten (?) Platz, was Wohneigentum angeht. Welche Existenzen Leute haben, die die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben, bleibt auch fragwürdig.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 22:24 (vor 18 Stunden, 30 Minuten) @ FourrierTrans

Ein riesiges Märchen. Das Privatvermögen in Deutschland ist auf Rekordniveau (ja, weil Konzerninhaber nahezu keinerlei Steuern zahlen). DAX Konzerne zahlen höhere Dividenden denn je, die Bilanzen sind top. Man verlagert halt, weil die Gier riesig ist und weil die Politik es mitmacht.
Im Kosovo produzieren war schon immer günstiger. Auch schon in den 80ern. Man hatte halt ein gutes deutsches Produkt zu der Zeit und sehr gute, patriotische Führungsköpfe, die nicht ihr Land und ihre Landsleute für eine müde Mark mehr verraten haben. Davon hat man jetzt nichts mehr und man versucht panisch, irgendwelche Kosten zu senken, ohne auch nur darüber hinaus irgendeine stichhaltige Produktstrategie zu haben.


Also ich glaube wirklich, dass die Zeiten, in denen wir an die patriotischen Pflichten unserer Konzernchefs appelieren können, vorbei sind. Wenn schon die Kanzlerinnen der größten konservativen Partei Ihren Kollegen die Fähnchen aus den Händen reißen und generell sowieso alles Patriotische seit Jahrzehnten schlimm und rechts ist, dann wird das genau so wenig funktionieren, wie die 180 Gesinnungswende, die plötzlich möglichst viele junge Menschen in die Bundeswehr holen soll.

Das LAG war damals meiner Ansicht nach ein gutes Gesetz. Meiner Einschätzung nach haben wir heute aber eher ein paar Millionen Menschen weniger, deren Häuser und Existenzen komplett zerbombt wurden. Außerdem würde uns diesmal auch ein Marshall Plan im Rücken fehlen, der uns dabei helfen würde, die Belastungen auf der anderen Seite durch entsprechende Wachstumskredite auszugleichen. Ganz im Gegenteil blieben wir ja trotz Allem weiter der größte Nettozahler der EU


Haste recht. Häuser besitzt heute fast keiner mehr oder Wohnraum. Deutschland liegt ja EU-weit auf dem vorletzten (?) Platz, was Wohneigentum angeht. Welche Existenzen Leute haben, die die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben, bleibt auch fragwürdig.

Woran liegt es denn, dass die Deutschen so wenig Eigenheime und Medianvermögen besitzen, selbst im Vergleich zu wirtschaftlich noch schwächeren Ländern? Natürlich ist euch der teure Wohnraum eine Variable, aber gewichtiger wird wohl sein, dass es außer Belgien kein entwickeltes Land gibt, in dem die Menschen mehr von Ihrem Lohn abdrücken müssen. Diese Misstände wirst du nicht durch eine einmalige Enteignung von Konzernen erreichen, die schon beim ersten Wind von sowas noch schneller hier weg sind.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 22:34 (vor 18 Stunden, 20 Minuten) @ SgtJohnson

Ein riesiges Märchen. Das Privatvermögen in Deutschland ist auf Rekordniveau (ja, weil Konzerninhaber nahezu keinerlei Steuern zahlen). DAX Konzerne zahlen höhere Dividenden denn je, die Bilanzen sind top. Man verlagert halt, weil die Gier riesig ist und weil die Politik es mitmacht.
Im Kosovo produzieren war schon immer günstiger. Auch schon in den 80ern. Man hatte halt ein gutes deutsches Produkt zu der Zeit und sehr gute, patriotische Führungsköpfe, die nicht ihr Land und ihre Landsleute für eine müde Mark mehr verraten haben. Davon hat man jetzt nichts mehr und man versucht panisch, irgendwelche Kosten zu senken, ohne auch nur darüber hinaus irgendeine stichhaltige Produktstrategie zu haben.

Also ich glaube wirklich, dass die Zeiten, in denen wir an die patriotischen Pflichten unserer Konzernchefs appelieren können, vorbei sind. Wenn schon die Kanzlerinnen der größten konservativen Partei Ihren Kollegen die Fähnchen aus den Händen reißen und generell sowieso alles Patriotische seit Jahrzehnten schlimm und rechts ist, dann wird das genau so wenig funktionieren, wie die 180 Gesinnungswende, die plötzlich möglichst viele junge Menschen in die Bundeswehr holen soll.

Da gebe ich dir recht. Wobei man aber deutlich sieht, dass sich in den letzten 5-10 Jahren in der deutschen Gesellschaft ein massiver Gegendruck, gegenüber diese Art der Sozialisierung bahngebrochen hat. Man will diesen Schwachsinn nicht.

Aber ich gebe dir recht, ich muss auch immer herzlich lachen, wie man jetzt hochnotpeinlich versucht, die jungen Leute wieder für "das Feld Ehre" zu begeistern und für das Vaterland zu sterben, man aber bei der EM 2024 in Berlin noch der Polizei verbieten wollte, Deutschlandfähnchen an Fahrzeugen/Mopeds mitführen zu dürfen. Einfach komplett gaga. Gagaismus in Reinform.

Das LAG war damals meiner Ansicht nach ein gutes Gesetz. Meiner Einschätzung nach haben wir heute aber eher ein paar Millionen Menschen weniger, deren Häuser und Existenzen komplett zerbombt wurden. Außerdem würde uns diesmal auch ein Marshall Plan im Rücken fehlen, der uns dabei helfen würde, die Belastungen auf der anderen Seite durch entsprechende Wachstumskredite auszugleichen. Ganz im Gegenteil blieben wir ja trotz Allem weiter der größte Nettozahler der EU


Haste recht. Häuser besitzt heute fast keiner mehr oder Wohnraum. Deutschland liegt ja EU-weit auf dem vorletzten (?) Platz, was Wohneigentum angeht. Welche Existenzen Leute haben, die die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben, bleibt auch fragwürdig.


Woran liegt es denn, dass die Deutschen so wenig Eigenheime und Medianvermögen besitzen, selbst im Vergleich zu wirtschaftlich noch schwächeren Ländern? Natürlich ist euch der teure Wohnraum eine Variable, aber gewichtiger wird wohl sein, dass es außer Belgien kein entwickeltes Land gibt, in dem die Menschen mehr von Ihrem Lohn abdrücken müssen. Diese Misstände wirst du nicht durch eine einmalige Enteignung von Konzernen erreichen, die schon beim ersten Wind von sowas noch schneller hier weg sind.

Unter anderem, weil die Besteuerung von Arbeitseinkommen extrem ist, in Deutschland. Also bei denjenigen, die für ihr Geld arbeiten müssen. Sogar deutlich extremer, als in den USA, beispielsweise. Zudem kann man in Deutschland einfach vor der Steuer fliehen, wenn man vermögend genug ist. In den USA ist das an der Staatsbürgerschaft gebunden, wer nicht blecht, fliegt raus. Und selbst wenn er am Luzerner See lebt.
Alles auch eine Frage der Gesetzgebung und des Willens.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 22:55 (vor 17 Stunden, 59 Minuten) @ FourrierTrans


Da gebe ich dir recht. Wobei man aber deutlich sieht, dass sich in den letzten 5-10 Jahren in der deutschen Gesellschaft ein massiver Gegendruck, gegenüber diese Art der Sozialisierung bahngebrochen hat. Man will diesen Schwachsinn nicht.

Aber ich gebe dir recht, ich muss auch immer herzlich lachen, wie man jetzt hochnotpeinlich versucht, die jungen Leute wieder für "das Feld Ehre" zu begeistern und für das Vaterland zu sterben, man aber bei der EM 2024 in Berlin noch der Polizei verbieten wollte, Deutschlandfähnchen an Fahrzeugen/Mopeds mitführen zu dürfen. Einfach komplett gaga. Gagaismus in Reinform.

Ich habe mal ein sehr interessantes Paper darüber gelesen, dass im Prinzip der 2. Weltkrieg der Hauptgrund dafür war, dass überall auf der Welt (besonders in den USA unter FDR) die Besteuerung von hohen Einkommen historisch ohne jeden Vergleich so angezogen werden konnte und es die nach dem Krieg weiter bestehende patriotische Einstellung von Politikern und Wirtschaftsführern war, die es erlaubte, die Steuern so hoch zu lassen. Viele haben hohe Einkommenssteuern als patriotischen Ersatz für das Opfern von nochmal zwei Söhnen im nächsten Weltkriege begriffen und hohe Steuern als Pflicht dem Staat und der Gemeinschaft gegenüber gesehen.

Die schrittweise Abschafftung von Höchssätzen zwischen 70-95% ging dann im Prinzip einher mit dem Austausch des Gedankens einer nationalen oder "Volkswirtschaft" durch den neoliberalen Wirtschaftsgedanken und den radikalen Individualismus in der Gesellschaft. Es gibt doch heute bei Volkswagen oder Mercedez keine Sau mehr, die Ihre Entscheidungen vom Wohl der deutschen Wirtschaft abhängig macht. Man bleibt halt noch so lange hier, bis die einstmals guten Standortbedingungen endgültig erodiert sind und die Kosten eines Standortwechseln noch marginal höher sind, als der Verbleib. Irgendwann werden Sie dann aber alle den Weg von Bosch, Continental und VW gehen oder sitzen das hier alternativ ruhig bis zur Insolvenz aus.

Das LAG war damals meiner Ansicht nach ein gutes Gesetz. Meiner Einschätzung nach haben wir heute aber eher ein paar Millionen Menschen weniger, deren Häuser und Existenzen komplett zerbombt wurden. Außerdem würde uns diesmal auch ein Marshall Plan im Rücken fehlen, der uns dabei helfen würde, die Belastungen auf der anderen Seite durch entsprechende Wachstumskredite auszugleichen. Ganz im Gegenteil blieben wir ja trotz Allem weiter der größte Nettozahler der EU


Haste recht. Häuser besitzt heute fast keiner mehr oder Wohnraum. Deutschland liegt ja EU-weit auf dem vorletzten (?) Platz, was Wohneigentum angeht. Welche Existenzen Leute haben, die die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen ausgeben, bleibt auch fragwürdig.


Woran liegt es denn, dass die Deutschen so wenig Eigenheime und Medianvermögen besitzen, selbst im Vergleich zu wirtschaftlich noch schwächeren Ländern? Natürlich ist euch der teure Wohnraum eine Variable, aber gewichtiger wird wohl sein, dass es außer Belgien kein entwickeltes Land gibt, in dem die Menschen mehr von Ihrem Lohn abdrücken müssen. Diese Misstände wirst du nicht durch eine einmalige Enteignung von Konzernen erreichen, die schon beim ersten Wind von sowas noch schneller hier weg sind.


Unter anderem, weil die Besteuerung von Arbeitseinkommen extrem ist, in Deutschland. Also bei denjenigen, die für ihr Geld arbeiten müssen. Sogar deutlich extremer, als in den USA, beispielsweise. Zudem kann man in Deutschland einfach vor der Steuer fliehen, wenn man vermögend genug ist. In den USA ist das an der Staatsbürgerschaft gebunden, wer nicht blecht, fliegt raus. Und selbst wenn er am Luzerner See lebt.
Alles auch eine Frage der Gesetzgebung und des Willens.

Ja, wie gesagt, außer Belgien gibt es niemanden der Arbeitseinkommen im Schnitt so stark besteuert, wie wir und da kauft es sich die Eigentumswohnung eben nicht so leicht, wenn man monatlich den größten Teil in die so nicht mehr zu rettenden Sozialkassen einzahlen muss. Einfach den Reichen was wegzunehmen, löst gar nichts und wird ohne ganz grundlegend anderen Gestaltungsanspruch Alles nur noch schlimmer machen. Im Prinzip dreht sich jede Diskussion nur noch darum, wie man den Laden vielleicht ein bis zwei Jahrzehnte länger vorm Auseinanderfliegen bewahren kann, aber nach Schröder gab es keinen führenden Poltiker mehr, der sich auch nur mit der Kneifzange an notwendige Strukturreformen herangetraut hat.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

markus, Montag, 21.09.2026, 05:49 (vor 11 Stunden, 5 Minuten) @ SgtJohnson

Der Sozialstaat und vor allem das Rentensystem kosten aber nunmal extrem viel Steuergeld. Die Steuerlast kann also gar nicht signifikant sinken. Und das ist gleich das nächste Problem von Merz. Er versprach eine Steuerreform und das was jetzt so bezeichnet wird, ist nicht einmal der Ausgleich der kalten Progression.

Zu Wahrheit gehört aber auch, dass viele Menschen komplett scheitern, was die eigenen Finanzen betrifft. Man kann in Deutschland kollektivrechtlich höhere Bruttolöhne erzwingen. Man kann sich finanziell weiterbilden und auch mit kleineren Summen ETF besparen, Es war außerdem in den 10er Jahren bis kurz vor dem Ukraine Krieg nie so einfach an günstige Kredite zu bekommen. Man muss Chancen auch begreifen und nutzen. Nicht nur jammern.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 22:11 (vor 18 Stunden, 43 Minuten) @ FourrierTrans

Nur ein Einwand. Wenn Unternehmen hohe Dividenden zahlen, ist das ein Warnsignal. D.h., dass die Unternehmen selbst nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Gewinn anfangen sollen. Im Endeffekt sagen Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten, dass man sein Geld lieber woanders reinstecken soll, weil man selbst keine große Hoffnungen bezüglich der eigenen Kursentwicklung hat. Das ist schlecht, nicht gut. Aus Investorensicht möchte ich in der Regel - wenn überhaupt - eigentlich nur überschaubare Dividenden sehen.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 22:16 (vor 18 Stunden, 38 Minuten) @ Alones

Nur ein Einwand. Wenn Unternehmen hohe Dividenden zahlen, ist das ein Warnsignal. D.h., dass die Unternehmen selbst nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Gewinn anfangen sollen. Im Endeffekt sagen Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten, dass man sein Geld lieber woanders reinstecken soll, weil man selbst keine große Hoffnungen bezüglich der eigenen Kursentwicklung hat. Das ist schlecht, nicht gut. Aus Investorensicht möchte ich in der Regel - wenn überhaupt - eigentlich nur überschaubare Dividenden sehen.

Jein, würde ich sagen. Das greift, wenn man genrell nicht mehr wachsen will/kann. Wenn man aber parallel dazu massiv Wertschöpfung und Produktivität ins Ausland verlagert und das Ganze unter dem Motto "Mimimi, die Kosten laufen uns weg" verkauft, statt sich die Dividende zu verkneifen und zu re-investieren, dann wandert man letztlich nur ab.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 21:04 (vor 19 Stunden, 50 Minuten) @ MauriciusQ

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.


"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"

Warum nennt man die Vorhaben Reformen, wenn es doch letztendlich Kürzungen sind ?
Aus marketingtechnischen Gründen ?
Veränderungsbereitschaft beginnt mit Ehrlichkeit .
Aber Transparenz und Ehrlichkeit halten viele für einen Wettbewerbsnachteil, nicht nur in der Politik .

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Sayael, Gütersloh, Sonntag, 20.09.2026, 20:59 (vor 19 Stunden, 55 Minuten) @ MauriciusQ

Alle blöken nach Reformen, nur ändern soll sich nichts…fasst es gut zusammen.


"Reformen gerne. Sie dürfen nur nicht mich betreffen oder was ändern"

Wenn man das allerdings Moderiert wie Stromberg, dann brauch man sich auch nicht wundern, das sich die Menschen an dieser Person abarbeiten.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 21:01 (vor 19 Stunden, 53 Minuten) @ Sayael

Er ist einfach der leibhaftige Stromberg. Das ist so lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:45 (vor 18 Stunden, 9 Minuten) @ Eisen

Er ist einfach der leibhaftige Stromberg. Das ist so lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

Das Traurige ist, da entwickelt ein hochbezahltes Team über Wochen und Monate so eine Figur, und dann kommt jemand ohne irgendwelche Vorarbeit auf die Bühne, improvisiert, und bietet eine deutlich bessere Show.

Man sollte sich nicht an Merz abarbeiten

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 21:53 (vor 19 Stunden, 1 Minuten) @ Eisen

Er ist einfach der leibhaftige Stromberg. Das ist so lustig, wenn es nicht so traurig wäre.

Unbedingt ansehen: Merz mit Lemke von den Grünen im Aufzug. Er ist es!!!

https://www.youtube.com/watch?v=gIMxYpeUhCo

Rutsch die CDU noch unter 5%

markus, Sonntag, 20.09.2026, 20:36 (vor 20 Stunden, 18 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das wäre ein ziemlicher Denkzettel für Merz.

Der Typ wird die Kurve nicht mehr kriegen. Carsten Maschmeyer (bitte keine Diskussion über ihn) hat das letztens ganz gut bei Maischberger zusammengefasst:

https://www.instagram.com/reel/DdDnAHjsBs1

sehr knapp

alexey83, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 21:07 (vor 19 Stunden, 47 Minuten) @ markus

Das wäre ein ziemlicher Denkzettel für Merz.

das wird wirklich ziemlich knapp

3 Wahlbezirke ausgezählt, CDU bei 5,1, 5,1 und 4,5 %

BSW in Berlin bei 4,8 % (3.332 von 4.114 ausgezählt), eher raus

Ob die Union noch mal zählen lässt, wenn es drauf ankommt?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:37 (vor 19 Stunden, 17 Minuten) @ alexey83

LOL. :-)

Rutsch die CDU noch unter 5%

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 20:39 (vor 20 Stunden, 15 Minuten) @ markus

Das wäre ein ziemlicher Denkzettel für Merz.

Der Typ wird die Kurve nicht mehr kriegen. Carsten Maschmeyer (bitte keine Diskussion über ihn) hat das letztens ganz gut bei Maischberger zusammengefasst:

https://www.instagram.com/reel/DdDnAHjsBs1

Ich glaube nichtmal Merz größte Kritiker vor der BTW hätten erwartet, dass er es dermaßen versemmelt.

Rutsch die CDU noch unter 5%

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:43 (vor 20 Stunden, 11 Minuten) @ herrNick

Nein, das ist ein absolut epischer Meltdown eines unerfahrenen, unsympathischen, beratungsresistenten Elite Boomers ohne jegliche Empathie oder Charisma.

Rutsch die CDU noch unter 5%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:43 (vor 20 Stunden, 11 Minuten) @ herrNick

Das wäre ein ziemlicher Denkzettel für Merz.

Der Typ wird die Kurve nicht mehr kriegen. Carsten Maschmeyer (bitte keine Diskussion über ihn) hat das letztens ganz gut bei Maischberger zusammengefasst:

https://www.instagram.com/reel/DdDnAHjsBs1


Ich glaube nichtmal Merz größte Kritiker vor der BTW hätten erwartet, dass er es dermaßen versemmelt.

Ich muss zugeben, ich hatte genau das Verhalten von Friedrich Merz erwartet, das er als Kanzler auch an den Tag gelegt hat. Was ich nicht erwartet hatte, war die Zuspitzung der Weltlage, Stichworte: Trump, Irankrieg.

Rutsch die CDU noch unter 5%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:37 (vor 20 Stunden, 17 Minuten) @ markus

Das wäre ein ziemlicher Denkzettel für Merz.

Der Typ wird die Kurve nicht mehr kriegen. Carsten Maschmeyer (bitte keine Diskussion über ihn) hat das letztens ganz gut bei Maischberger zusammengefasst:

https://www.instagram.com/reel/DdDnAHjsBs1

Es dürfte eine Zitterpartie bis spät in die Nacht hinein werden.

Alice Weidel gab in Sachen Atomkraft den Markus Söder

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:31 (vor 20 Stunden, 23 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

In der Berliner Runde gab Alice Weidel den Text zum Besten, der sonst immer von Markus Söder kam, Sprengung der "voll funktionsfähigen AKW". Komtra bekam sie ausgerechnet vom Vertreter der CSU in der Runde. Ansonsten will sie zurück zu den fossilen Energien, vorzugsweise aus Russland, und der Kernenergie.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:24 (vor 20 Stunden, 30 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Überraschender Gast in Neukölln - Clan-Chef Issa Remmo taucht bei der Wahlparty der Berliner Linken auf (Berliner Morgenpost)

"Berlin. Issa Remmo besucht die Wahlparty der Neuköllner Linken. Der Morgenpost sagt er, was er von Antisemitismusvorwürfen hält – und von anderen Parteien."

Und noch ein Whisky.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 23:15 (vor 17 Stunden, 39 Minuten) @ Ulrich

Der Tagesspiegel berichtet davon, dass neben dem Vogel auch noch andere zweifelhafte Gesellen dabei waren. Terrorunterstützer der PFLP halt.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-terrorunterstutzer-stand-neben-ihm-clan-chef-issa-remmo-bei-wahlpartys-der-linken-in-berlin-16078471.html

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:16 (vor 17 Stunden, 38 Minuten) @ MarcBVB

Der Tagesspiegel berichtet davon, dass neben dem Vogel auch noch andere zweifelhafte Gesellen dabei waren. Terrorunterstützer der PFLP halt.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-terrorunterstutzer-stand-neben-ihm-clan-chef-issa-remmo-bei-wahlpartys-der-linken-in-berlin-16078471.html

Ja gut, dass solche dabei sind, das ist ja Usus, oder?
Also zumindest bei den Berliner Linken hege ich an solchen Vorgängen keinerlei Zweifel.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Nike79, Sonntag, 20.09.2026, 23:29 (vor 17 Stunden, 25 Minuten) @ FourrierTrans

Der Tagesspiegel berichtet davon, dass neben dem Vogel auch noch andere zweifelhafte Gesellen dabei waren. Terrorunterstützer der PFLP halt.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-terrorunterstutzer-stand-neben-ihm-clan-chef-issa-remmo-bei-wahlpartys-der-linken-in-berlin-16078471.html


Ja gut, dass solche dabei sind, das ist ja Usus, oder?
Also zumindest bei den Berliner Linken hege ich an solchen Vorgängen keinerlei Zweifel.

Ich hoffe, das reicht den anderen Parteien in Berlin eine Koalition auszuschließen.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 00:24 (vor 16 Stunden, 30 Minuten) @ Nike79

Der Tagesspiegel berichtet davon, dass neben dem Vogel auch noch andere zweifelhafte Gesellen dabei waren. Terrorunterstützer der PFLP halt.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-terrorunterstutzer-stand-neben-ihm-clan-chef-issa-remmo-bei-wahlpartys-der-linken-in-berlin-16078471.html


Ja gut, dass solche dabei sind, das ist ja Usus, oder?
Also zumindest bei den Berliner Linken hege ich an solchen Vorgängen keinerlei Zweifel.


Ich hoffe, das reicht den anderen Parteien in Berlin eine Koalition auszuschließen.

Nein. Dafür gibt es leider zu viele Posten und Pöstchen zu vergeben.

Auf ARTE läuft gerade der Pate II

micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 21:13 (vor 19 Stunden, 41 Minuten) @ Ulrich

Beeindruckend wie schnell Arte das Programm umstellt zum gegebenen Anlass. :D Remmo regiert jetzt Berlin, so viel dürfte auf jeden Fall klar sein.

Auf ARTE läuft gerade der Pate II

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 21:24 (vor 19 Stunden, 30 Minuten) @ micha87

Beeindruckend wie schnell Arte das Programm umstellt zum gegebenen Anlass. :D Remmo regiert jetzt Berlin, so viel dürfte auf jeden Fall klar sein.

Beim Paten denke ich eher an Raed Saleh. Der kennt alle wichtigen Filmzitate auswendig.

Auf ARTE läuft gerade der Pate II

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 21:44 (vor 19 Stunden, 10 Minuten) @ Ulrich

Beeindruckend wie schnell Arte das Programm umstellt zum gegebenen Anlass. :D Remmo regiert jetzt Berlin, so viel dürfte auf jeden Fall klar sein.


Beim Paten denke ich eher an Raed Saleh. Der kennt alle wichtigen Filmzitate auswendig.

Ich glaube, der war richtig böse. Falls ich das richtig verstanden habe.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 20:47 (vor 20 Stunden, 7 Minuten) @ Ulrich

Überraschender Gast in Neukölln - Clan-Chef Issa Remmo taucht bei der Wahlparty der Berliner Linken auf (Berliner Morgenpost)

"Berlin. Issa Remmo besucht die Wahlparty der Neuköllner Linken. Der Morgenpost sagt er, was er von Antisemitismusvorwürfen hält – und von anderen Parteien."

Und noch ein Whisky.

Geil, aber eine logische Konsequenz, dass ein Remmo die Linke und co. unterstützt. Die Jungs wissen ganz genau, in welchen politischen Kreisen sie schalten und walten können, wie sie es sich wünschen und natürlich unterstützt man das.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:57 (vor 19 Stunden, 57 Minuten) @ FourrierTrans

Ist das so Kennedy 1960 Illinois Style? Mach dir keine Sorgen Jack, Chicago ist Safe, da besorgen wir dir die Wahlmänner…

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:02 (vor 19 Stunden, 52 Minuten) @ Eisen

Ist das so Kennedy 1960 Illinois Style? Mach dir keine Sorgen Jack, Chicago ist Safe, da besorgen wir dir die Wahlmänner…

Klaro. Solche Leute wie Remmo sind ja auch Geschäftsmänner und darauf bedacht, ihren Einfluss ausüben zu können. Sie wissen schon wo sie lobbyieren müssen.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 21:29 (vor 19 Stunden, 25 Minuten) @ FourrierTrans

Ist das so Kennedy 1960 Illinois Style? Mach dir keine Sorgen Jack, Chicago ist Safe, da besorgen wir dir die Wahlmänner…


Klaro. Solche Leute wie Remmo sind ja auch Geschäftsmänner und darauf bedacht, ihren Einfluss ausüben zu können. Sie wissen schon wo sie lobbyieren müssen.

Das sind eher die bauernschlauen Typen, die Männer für's Grobe.

Issa Remmo war übrigens zeitweise in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet, ich meine, in Grabowhöfe. Er meinte, dort könne es ihm gelingen, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben. Er hat das Internet unterschätzt. Das gibt es mittlerweile auch in Mecklenburg.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:32 (vor 19 Stunden, 22 Minuten) @ Ulrich

Ist das so Kennedy 1960 Illinois Style? Mach dir keine Sorgen Jack, Chicago ist Safe, da besorgen wir dir die Wahlmänner…


Klaro. Solche Leute wie Remmo sind ja auch Geschäftsmänner und darauf bedacht, ihren Einfluss ausüben zu können. Sie wissen schon wo sie lobbyieren müssen.


Das sind eher die bauernschlauen Typen, die Männer für's Grobe.

Issa Remmo war übrigens zeitweise in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet, ich meine, in Grabowhöfe. Er meinte, dort könne es ihm gelingen, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben. Er hat das Internet unterschätzt. Das gibt es mittlerweile auch in Mecklenburg.

Offiziell ist er ja privatinsolvent. Der Clan, der ihm untersteht, aber extrem wohlhabend.
2018 hat man beispielsweise 77 Immobilien alleine in Berlin beschlagnahmt, die inoffiziell über den Remmo-Clan liefen. Mafiosis können ja trotzdem auch Geschäftsmänner sein, nur eben nicht integer. :-)

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 21:39 (vor 19 Stunden, 15 Minuten) @ FourrierTrans

Offiziell ist er ja privatinsolvent. Der Clan, der ihm untersteht, aber extrem wohlhabend.
2018 hat man beispielsweise 77 Immobilien alleine in Berlin beschlagnahmt, die inoffiziell über den Remmo-Clan liefen. Mafiosis können ja trotzdem auch Geschäftsmänner sein, nur eben nicht integer. :-)

Wären sie gute Mafiosi, dann hätte ihnen Berlin ihre Immobilien nicht abnehmen können.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:40 (vor 19 Stunden, 14 Minuten) @ Ulrich

Offiziell ist er ja privatinsolvent. Der Clan, der ihm untersteht, aber extrem wohlhabend.
2018 hat man beispielsweise 77 Immobilien alleine in Berlin beschlagnahmt, die inoffiziell über den Remmo-Clan liefen. Mafiosis können ja trotzdem auch Geschäftsmänner sein, nur eben nicht integer. :-)


Wären sie gute Mafiosi, dann hätte ihnen Berlin ihre Immobilien nicht abnehmen können.

"Wo gehobelt wird, fallen Späne." Ich gewinne auch nicht jeden Auftrag bei den Autobauern. :-)

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:39 (vor 18 Stunden, 15 Minuten) @ FourrierTrans

Offiziell ist er ja privatinsolvent. Der Clan, der ihm untersteht, aber extrem wohlhabend.
2018 hat man beispielsweise 77 Immobilien alleine in Berlin beschlagnahmt, die inoffiziell über den Remmo-Clan liefen. Mafiosis können ja trotzdem auch Geschäftsmänner sein, nur eben nicht integer. :-)


Wären sie gute Mafiosi, dann hätte ihnen Berlin ihre Immobilien nicht abnehmen können.


"Wo gehobelt wird, fallen Späne." Ich gewinne auch nicht jeden Auftrag bei den Autobauern. :-)

Nein. Die haben einen Großteil ihrer Eier in einen Korb getan, und den hat der Staat dann einkassiert. Übrigens auf Basis eines Gesetzes, das von Union und FDP zuvor lange blockiert worden war.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 22:40 (vor 18 Stunden, 14 Minuten) @ Ulrich

Offiziell ist er ja privatinsolvent. Der Clan, der ihm untersteht, aber extrem wohlhabend.
2018 hat man beispielsweise 77 Immobilien alleine in Berlin beschlagnahmt, die inoffiziell über den Remmo-Clan liefen. Mafiosis können ja trotzdem auch Geschäftsmänner sein, nur eben nicht integer. :-)


Wären sie gute Mafiosi, dann hätte ihnen Berlin ihre Immobilien nicht abnehmen können.


"Wo gehobelt wird, fallen Späne." Ich gewinne auch nicht jeden Auftrag bei den Autobauern. :-)


Nein. Die haben einen Großteil ihrer Eier in einen Korb getan, und den hat der Staat dann einkassiert. Übrigens auf Basis eines Gesetzes, das von Union und FDP zuvor lange blockiert worden war.

Das glaube ich erst, wenn ich die in einem Fiat Punto durch Berlin fahren und in Marzahn im Block leben sehe.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:50 (vor 18 Stunden, 4 Minuten) @ FourrierTrans

Offiziell ist er ja privatinsolvent. Der Clan, der ihm untersteht, aber extrem wohlhabend.
2018 hat man beispielsweise 77 Immobilien alleine in Berlin beschlagnahmt, die inoffiziell über den Remmo-Clan liefen. Mafiosis können ja trotzdem auch Geschäftsmänner sein, nur eben nicht integer. :-)


Wären sie gute Mafiosi, dann hätte ihnen Berlin ihre Immobilien nicht abnehmen können.


"Wo gehobelt wird, fallen Späne." Ich gewinne auch nicht jeden Auftrag bei den Autobauern. :-)


Nein. Die haben einen Großteil ihrer Eier in einen Korb getan, und den hat der Staat dann einkassiert. Übrigens auf Basis eines Gesetzes, das von Union und FDP zuvor lange blockiert worden war.


Das glaube ich erst, wenn ich die in einem Fiat Punto durch Berlin fahren und in Marzahn im Block leben sehe.

Teilweise sind die im alten Golf unterwegs. Und so toll leben sie nicht mehr, seitdem die Immobilien weg sind.

Berlin - Endlevel

micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 20:31 (vor 20 Stunden, 23 Minuten) @ Ulrich

Das ist doch genial, die Linke als Volkspartei ist eben auch sozialschwache Familien da und reicht die Hand.

Berlin - Endlevel

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:41 (vor 20 Stunden, 13 Minuten) @ micha87

Natürlich wird man diese armen Leute in Zukunft vor der bösen Staatsmacht schützen. Werden j richtig drangsaliert, wenn sie mit dem Lambo bei der Arge vorfahren…

Berlin - Endlevel

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 20:44 (vor 20 Stunden, 10 Minuten) @ Eisen

Natürlich wird man diese armen Leute in Zukunft vor der bösen Staatsmacht schützen. Werden j richtig drangsaliert, wenn sie mit dem Lambo bei der Arge vorfahren…

Ich freue mich schon darauf mich hier gegen die staatliche Obrigkeit aufzulehnen und die AfD wird dabei an meiner Seite stehen. Das System zu zerstören fängt im Kleinen an!

Berlin - Endlevel

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:44 (vor 20 Stunden, 10 Minuten) @ Eisen

Natürlich wird man diese armen Leute in Zukunft vor der bösen Staatsmacht schützen. Werden j richtig drangsaliert, wenn sie mit dem Lambo bei der Arge vorfahren…

Freibier für alle.

Bis auf Jüdinnen und Juden.

Berlin - Endlevel

micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 20:51 (vor 20 Stunden, 3 Minuten) @ Ulrich

Nicht vergessen sollte man aber seine Aussagen: „Die Berliner Linke ist Juden gegenüber nicht feindlich eingestellt“ sowie „Ich würde keinen judenfeindlichen Politiker wählen“. Darauf sollte man sich doch bitte verlassen. Wer kennt sie nicht, die tugendtreue Remmo-Familie die nichts mit dem Raub im Grünen Gewölbe in Dresden zu tun hatte. :D

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:27 (vor 20 Stunden, 27 Minuten) @ Ulrich

Alles ganz normal in dieser Jauchegrube…bald gibt es wieder Süßigkeiten in Neukölln für alle (außer mit Kippa, da gibt es auf die fresse).

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 20:36 (vor 20 Stunden, 18 Minuten) @ Eisen

Alles ganz normal in dieser Jauchegrube…bald gibt es wieder Süßigkeiten in Neukölln für alle (außer mit Kippa, da gibt es auf die fresse).

Berlin-Bashing ist so richtig kartoffelig. Eine ganze Stadt muss als Feindbild der Konservativen und Rechten herhalten. Was der Remmo da zu suchen hat, ist natürlich zu hinterfragen.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:40 (vor 20 Stunden, 14 Minuten) @ Kashmir

LOL, ich kenne Berliner. Die sind völlig verzweifelt und sehen das genauso.

Die Linke verbrüdert sich mit den Clans, Islamisten und Antisemiten und gewinnt. Daran ist nichts, hat nichts, gut oder normal.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Shizzo, Sonntag, 20.09.2026, 21:50 (vor 19 Stunden, 4 Minuten) @ Eisen

Kann ich auch irgendwie noch nicht so ganz verstehen, diesen Zusammenschluss. Clans und Islamisten sind ja nun mal so gar nicht feministisch etca. Eher das komplette Gegenteil. Steht da der irrationale Israel Hass über allem anderen?

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Mob-Jenson, Siegen, Montag, 21.09.2026, 08:04 (vor 8 Stunden, 50 Minuten) @ Shizzo

Kann ich auch irgendwie noch nicht so ganz verstehen, diesen Zusammenschluss. Clans und Islamisten sind ja nun mal so gar nicht feministisch etca. Eher das komplette Gegenteil. Steht da der irrationale Israel Hass über allem anderen?

Dummheit und Selbsthass!

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:51 (vor 18 Stunden, 3 Minuten) @ Shizzo

Kann ich auch irgendwie noch nicht so ganz verstehen, diesen Zusammenschluss. Clans und Islamisten sind ja nun mal so gar nicht feministisch etca. Eher das komplette Gegenteil. Steht da der irrationale Israel Hass über allem anderen?

Für die Berliner Linke (und für Teile des linken Flügels der SPD in Neukölln) sind beispielsweise Razzien im Clanmilieu "antimuslimischer Rassismus".

Parteien zu unterwandern, ist auf lokaler Ebene nicht sonderlich schwer. Leute, die ungeliebte Posten übernehmen, nimmt man mit Kusshand.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 23:55 (vor 16 Stunden, 59 Minuten) @ Ulrich

Kann ich auch irgendwie noch nicht so ganz verstehen, diesen Zusammenschluss. Clans und Islamisten sind ja nun mal so gar nicht feministisch etca. Eher das komplette Gegenteil. Steht da der irrationale Israel Hass über allem anderen?


Für die Berliner Linke (und für Teile des linken Flügels der SPD in Neukölln) sind beispielsweise Razzien im Clanmilieu "antimuslimischer Rassismus".

Parteien zu unterwandern, ist auf lokaler Ebene nicht sonderlich schwer. Leute, die ungeliebte Posten übernehmen, nimmt man mit Kusshand.

Der Ortsverband Neukölln ist nicht die gesamte Linke. Wie wäre es mal mit Differenzierung?

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Montag, 21.09.2026, 00:02 (vor 16 Stunden, 52 Minuten) @ Kashmir

Kann ich auch irgendwie noch nicht so ganz verstehen, diesen Zusammenschluss. Clans und Islamisten sind ja nun mal so gar nicht feministisch etca. Eher das komplette Gegenteil. Steht da der irrationale Israel Hass über allem anderen?


Für die Berliner Linke (und für Teile des linken Flügels der SPD in Neukölln) sind beispielsweise Razzien im Clanmilieu "antimuslimischer Rassismus".

Parteien zu unterwandern, ist auf lokaler Ebene nicht sonderlich schwer. Leute, die ungeliebte Posten übernehmen, nimmt man mit Kusshand.


Der Ortsverband Neukölln ist nicht die gesamte Linke. Wie wäre es mal mit Differenzierung?

Wir können es ja so machen wie Elif Eralp und wegen der antisemitischen Umtriebe einen Ombudsausschuss einschalten. Der erhebt dann den Zeigefinger und sagt leise "Du, Du, Du!" in Richtung der Antisemiten. Ich bin mir sicher, das wirkt Wunder.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.09.2026, 00:21 (vor 16 Stunden, 33 Minuten) @ Ulrich

Hey Ulrich,

vielleicht aus unbekannter und unerwarteter Richtung, aber: Was trinkst du?

Merci - bei allem, was uns politisch trennt - dafür, wie stabil du hier die Brandmauer gegen die Antisemiten hochhälst. Ehrlich gemeinter Respekt.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 21:54 (vor 19 Stunden, 0 Minuten) @ Shizzo

Meine Nichte ist selbsternannte Feministin (20 Jahre alt) und wählt Links. Wenn man sie auf diesen offensichtlichen Widerspruch zwischen Feminismus und Islamismus anspricht, bekommt man als Antwort „Ist eben deren Kultur“. Aber sie ist auch Kapitalismuskritikerin und konsumsüchtig. Ich denke, sie repräsentiert den durchschnittlichen linken Jungwähler mit all der Bigotterie ganz gut.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:54 (vor 18 Stunden, 0 Minuten) @ Eisen

Meine Nichte ist selbsternannte Feministin (20 Jahre alt) und wählt Links. Wenn man sie auf diesen offensichtlichen Widerspruch zwischen Feminismus und Islamismus anspricht, bekommt man als Antwort „Ist eben deren Kultur“. Aber sie ist auch Kapitalismuskritikerin und konsumsüchtig. Ich denke, sie repräsentiert den durchschnittlichen linken Jungwähler mit all der Bigotterie ganz gut.

"Linke" Schwule versichern der Hamas ihre volle Sympthie. Der Hamas, die in ihrem Machtbereich Schwule auf entsetzlichste Weise abgeschlachtet hat.

Dazu fällt einem nichts mehr ein.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 23:05 (vor 17 Stunden, 49 Minuten) @ Ulrich

Queers For Palestine…etwas verrückteres habe ich noch nie gehört. Die Hamas hängt euch am Baukran auf, wenn sie euch erwischt…

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 23:42 (vor 17 Stunden, 13 Minuten) @ Eisen

Queers For Palestine…etwas verrückteres habe ich noch nie gehört. Die Hamas hängt euch am Baukran auf, wenn sie euch erwischt…

Und trotzdem gibt es diese Leute.

Vielfach greift die Hamas nicht zum Baukran, sie steckt ihre Opfer in einen mit Benzin gefüllten Autoreifen und steckt den dann an.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:44 (vor 17 Stunden, 10 Minuten) @ Ulrich

Queers For Palestine…etwas verrückteres habe ich noch nie gehört. Die Hamas hängt euch am Baukran auf, wenn sie euch erwischt…


Und trotzdem gibt es diese Leute.

Vielfach greift die Hamas nicht zum Baukran, sie steckt ihre Opfer in einen mit Benzin gefüllten Autoreifen und steckt den dann an.

Gut, aber in letzter Konsequenz greift dann halt der Darwin. Man kann nicht alles verhindern, wer derartige Todessehnsucht hat, was willste machen?

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 21:51 (vor 19 Stunden, 3 Minuten) @ Shizzo

Kann ich auch irgendwie noch nicht so ganz verstehen, diesen Zusammenschluss. Clans und Islamisten sind ja nun mal so gar nicht feministisch etca. Eher das komplette Gegenteil. Steht da der irrationale Israel Hass über allem anderen?

Ja. Islamogauchisme. Macht der Melenchon in Frankreich ja ähnlich.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 20:50 (vor 20 Stunden, 4 Minuten) @ Eisen

LOL, ich kenne Berliner. Die sind völlig verzweifelt und sehen das genauso.

Die Linke verbrüdert sich mit den Clans, Islamisten und Antisemiten und gewinnt. Daran ist nichts, hat nichts, gut oder normal.

Ich kenne auch Berliner und die sehen das nicht so. So what?

Zu Remmo gibt es jedenfalls schon mal ein Dementi der Linken:

https://www.morgenpost.de/berlin/article413208473/clan-chef-issa-remmo-taucht-bei-der-wahlparty-der-berliner-linken-auf.html

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Sonntag, 20.09.2026, 21:07 (vor 19 Stunden, 47 Minuten) @ Kashmir

LOL, ich kenne Berliner. Die sind völlig verzweifelt und sehen das genauso.

Die Linke verbrüdert sich mit den Clans, Islamisten und Antisemiten und gewinnt. Daran ist nichts, hat nichts, gut oder normal.


Ich kenne auch Berliner und die sehen das nicht so. So what?

Zu Remmo gibt es jedenfalls schon mal ein Dementi der Linken:

https://www.morgenpost.de/berlin/article413208473/clan-chef-issa-remmo-taucht-bei-der-wahlparty-der-berliner-linken-auf.html

Das Dementi wird aber niemand lesen. Die Überschriften sind gesetzt und bleiben im Kopf. Schöne „neue“Welt…

"Niemand in Neukölln hat die Absicht, Issa Remmo zu kennen!"

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 21:54 (vor 19 Stunden, 0 Minuten) @ Ollis

LOL, ich kenne Berliner. Die sind völlig verzweifelt und sehen das genauso.

Die Linke verbrüdert sich mit den Clans, Islamisten und Antisemiten und gewinnt. Daran ist nichts, hat nichts, gut oder normal.


Ich kenne auch Berliner und die sehen das nicht so. So what?

Zu Remmo gibt es jedenfalls schon mal ein Dementi der Linken:

https://www.morgenpost.de/berlin/article413208473/clan-chef-issa-remmo-taucht-bei-der-wahlparty-der-berliner-linken-auf.html


Das Dementi wird aber niemand lesen. Die Überschriften sind gesetzt und bleiben im Kopf. Schöne „neue“Welt…

Issa Remo ist in Neukölln nicht nur bekannt wie ein bunter Hund, er ist deutlich bekannter. Sobald der eine Wahlparty betritt, weiß man, wer da kommt.

"Niemand in Neukölln hat die Absicht, Issa Remmo zu kennen!"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:58 (vor 18 Stunden, 56 Minuten) @ Ulrich

LOL, ich kenne Berliner. Die sind völlig verzweifelt und sehen das genauso.

Die Linke verbrüdert sich mit den Clans, Islamisten und Antisemiten und gewinnt. Daran ist nichts, hat nichts, gut oder normal.


Ich kenne auch Berliner und die sehen das nicht so. So what?

Zu Remmo gibt es jedenfalls schon mal ein Dementi der Linken:

https://www.morgenpost.de/berlin/article413208473/clan-chef-issa-remmo-taucht-bei-der-wahlparty-der-berliner-linken-auf.html


Das Dementi wird aber niemand lesen. Die Überschriften sind gesetzt und bleiben im Kopf. Schöne „neue“Welt…


Issa Remo ist in Neukölln nicht nur bekannt wie ein bunter Hund, er ist deutlich bekannter. Sobald der eine Wahlparty betritt, weiß man, wer da kommt.

Wie üblich, hat man bei Wahlparties in der Hauptstadt auch ständig Laufkundschaft.
Ich war bei der letzten BTW bei der Union, aber die Biersorte hat mir gar nicht gefallen. Bin dann rüber zur SPD.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Sauerländer92, Sonntag, 20.09.2026, 21:50 (vor 19 Stunden, 4 Minuten) @ Ollis

Das Dementi wird aber niemand lesen. Die Überschriften sind gesetzt und bleiben im Kopf. Schöne „neue“Welt…

Habe in diesem Artikel wenig glaubhafte Gegenargumente gegen diese Überschriften gefunden.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:10 (vor 19 Stunden, 44 Minuten) @ Ollis

LOL, ich kenne Berliner. Die sind völlig verzweifelt und sehen das genauso.

Die Linke verbrüdert sich mit den Clans, Islamisten und Antisemiten und gewinnt. Daran ist nichts, hat nichts, gut oder normal.


Ich kenne auch Berliner und die sehen das nicht so. So what?

Zu Remmo gibt es jedenfalls schon mal ein Dementi der Linken:

https://www.morgenpost.de/berlin/article413208473/clan-chef-issa-remmo-taucht-bei-der-wahlparty-der-berliner-linken-auf.html


Das Dementi wird aber niemand lesen. Die Überschriften sind gesetzt und bleiben im Kopf. Schöne „neue“Welt…

Also er war schon dort und hat sich da auch ablichten lassen. Bevor das hier missverstanden wird.
Jetzt hat man im Nachgang gesagt, man hätte ihn gar nicht gekannt und wüsste gar nicht, wie er überhaupt auf die Party gekommen ist. Kannst du aber natürlich selbst entscheiden, ob das glaubwürdig ist oder nicht.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 20:44 (vor 20 Stunden, 10 Minuten) @ Eisen

LOL, ich kenne Berliner. Die sind völlig verzweifelt und sehen das genauso.

Die Linke verbrüdert sich mit den Clans, Islamisten und Antisemiten und gewinnt. Daran ist nichts, hat nichts, gut oder normal.

Auch ich kenne Berliner. Die wohnen sehr gerne dort.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Davja89, Montag, 21.09.2026, 02:18 (vor 14 Stunden, 36 Minuten) @ herrNick

Die Armen... :D

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Chappi1991 , Sonntag, 20.09.2026, 22:52 (vor 18 Stunden, 2 Minuten) @ herrNick

Auch ich kenne Berliner. Die wohnen sehr gerne dort.

Ich kenne sehr viele Berliner. Ich kenne gerade bei Leuten die ich ab und an mal treffe und die daher die Masse der Leute ausmachen, die ich kenne, niemanden der nicht gerne in Berlin wohnt.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:51 (vor 20 Stunden, 3 Minuten) @ herrNick

Das ist natürlich ein Argument dafür, dass Berlin nicht in die vollkommen verkehrte Richtung galoppiert…

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 21:02 (vor 19 Stunden, 52 Minuten) @ Eisen

Das ist natürlich ein Argument dafür, dass Berlin nicht in die vollkommen verkehrte Richtung galoppiert…

Das ist zumindest ähnlich repräsentativ wie Deine Aussage ;-)

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 21:05 (vor 19 Stunden, 49 Minuten) @ herrNick

Ich Connecte meine Beobachtung von 600km entfernt mit denen vor Ort. Dass man gerne dort leben kann und trotzdem den Kopf schüttelt über die Entwicklungen schließt sich meiner Meinung nach nicht aus.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:30 (vor 20 Stunden, 24 Minuten) @ Eisen

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

haweka, Sonntag, 20.09.2026, 21:34 (vor 19 Stunden, 20 Minuten) @ stoffel85

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.

Seit hundert Jahren. Seit hundert Jahren die selbe Hetze.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 20:38 (vor 20 Stunden, 16 Minuten) @ stoffel85

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.

Das ist populistisches Geschwurbel, das man so auch von AfD-Bots hört.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:44 (vor 20 Stunden, 10 Minuten) @ Kashmir

Keine Sorge, der Meinung bin ich seit meinem ersten Berlin Besuch zu Oberstufenzeiten.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 20:49 (vor 20 Stunden, 5 Minuten) @ stoffel85
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 20.09.2026, 20:54

Keine Sorge, der Meinung bin ich seit meinem ersten Berlin Besuch zu Oberstufenzeiten.

Wobei das ja noch ein ganz anderes Berlin war. Du scheinst noch ein bisschen älter zu sein als ich und war auch während Schulzeiten einige Male dort. Und nun als Millenial immer wieder beruflich. Das Berlin der 2000er-Jahre war nicht ansatzewise so ein Fiebertraum, wie ich es heute erlebe.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:58 (vor 19 Stunden, 56 Minuten) @ FourrierTrans

Das stimmt. Zu den Berlinern, Schwaben und dem gottlos hässlichen Moloch sind jetzt ua. noch tausende Antisemiten dazugekommen.
Zu diesem Konglomerat fällt einem nix mehr ein. Da ist wirklich jeder Stadtteil den ich mal besuchen „durfte“ ein neuer Tiefpunkt.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 20:44 (vor 20 Stunden, 11 Minuten) @ Kashmir

Warst du in den letzten Jahren mal in Berlin? Kennst du noch viele andere Städte, in denen keine größere jüdische Veranstaltung ohne Polizeischutz stattfinden kann und wo schlimmster Antisemitismus und radikaler Islamismus von hohen Politkern hoffiert wird?

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Fisheye, Sonntag, 20.09.2026, 21:45 (vor 19 Stunden, 9 Minuten) @ SgtJohnson

Warst du in den letzten Jahren mal in Berlin? Kennst du noch viele andere Städte, in denen keine größere jüdische Veranstaltung ohne Polizeischutz stattfinden kann und wo schlimmster Antisemitismus und radikaler Islamismus von hohen Politkern hoffiert wird?

Bitte nenn einen Ort in Deutschland an dem jüdische Veranstaltungen ohne Polizeischutz stattfinden.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

tim86, Hamburg, Montag, 21.09.2026, 00:07 (vor 16 Stunden, 47 Minuten) @ Fisheye
bearbeitet von tim86, Montag, 21.09.2026, 00:25

Also, ich war dieses Jahr in Hamburg bei zwei Vorführungen während des jüdischen Filmfests. Beide haben ohne Polizeischutz stattgefunden, u. a. die Eröffnungsvorführung mit anschließendem Essen und Musik.

Es gab allerdings ein Sicherheitsdienstmitarbeiter, der eine Taschenkontrolle durchgeführt hat.

Letztes Jahr war ich bei einer Vorführung einer Dokumentation mit anschließender Diskussion, die eine israelisch-amerikanische Familie begleitet hat, deren Tochter und Schwiegersohn am 7. Oktober entführt wurden. Von Treffen mit US-Abgeordneten, damit diese Einfluss nehmen, bis zur Freilassung der Tochter und der Nachricht von der Ermordung des Schwiegersohns. Organisiert wurde das durch den New Israel Fund. Ebenfalls ohne Polizeischutz und hier sogar ohne Sicherheitsdienst.

Auch war ich bei einem Vortrag in der Staats- und Universitätsbibliothek der Universität Hamburg von einem Historiker, organisiert durch die Deutsch-Israelische Gesellschaft, über deutsche Migranten, die im 19. Jahrhundert nach Palästina ausgewandert sind, und deren Verhältnis zur örtlichen jüdischen und arabischen Bevölkerung sowie später zum NS-Regime. Ebenfalls ohne Polizeischutz und ohne Sicherheitsdienst.

Zudem gab es wöchentlich eine kleine Solidaritätsdemonstration für die Geiseln, die keinen erhöhten Schutz hatte, sondern von zwei Polizisten begleitet wurde.

Genauso viele Polizisten waren z.B. auch vor zwei Wochen in Winterhude bei einem Informationsrundgang über die Lager, den Zustand und die Arbeitsbedingungen der italienischen Militärinternierten vom 8. September 1943 bis zum Ende des Krieges.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 21:53 (vor 19 Stunden, 1 Minuten) @ Fisheye

Warst du in den letzten Jahren mal in Berlin? Kennst du noch viele andere Städte, in denen keine größere jüdische Veranstaltung ohne Polizeischutz stattfinden kann und wo schlimmster Antisemitismus und radikaler Islamismus von hohen Politkern hoffiert wird?


Bitte nenn einen Ort in Deutschland an dem jüdische Veranstaltungen ohne Polizeischutz stattfinden.

Keinen. Das war schon früher scheiße, als es nur autochthonen Antisemitismus gab. Und es ist durch den Import von Antisemitismus von Muslimen (Hamas, Hamas, Juden ins Gas, etc.) nicht besser geworden.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 22:11 (vor 18 Stunden, 43 Minuten) @ MarcBVB

Das stimmt nun so aber auch nicht, das habe ich in meiner Lebensrealität anders erlebt. Es lässt sich auch mit Zahlen untermauern, dass die Quantität eine ganz Andere ist. In den 90ern lag die Zahl der registrierten, antisemitischen Straftaten im Schnitt jeweils unter 1000. In den 200ern waren es immer zwischen 1000-2000. Im Jahr 2025 wurden 6.548 antisemitische Straftaten gemeldet. Die Zahl der gezielt gegen Juden gerichteten Straftaten hat sich seit 2015 verfierfacht bis verfünffacht.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:44 (vor 20 Stunden, 10 Minuten) @ SgtJohnson

So! Und dann einfach noch alles andere als Kirsche obendrauf.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Lordran, Sonntag, 20.09.2026, 20:34 (vor 20 Stunden, 20 Minuten) @ stoffel85

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.

Bei Berlin muss ich immer an den Zerfall des römischen Reiches denken. Dekadenz auf dem absoluten Höhepunkt kurz vor dem Kollaps.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 20:44 (vor 20 Stunden, 10 Minuten) @ Lordran

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.


Bei Berlin muss ich immer an den Zerfall des römischen Reiches denken. Dekadenz auf dem absoluten Höhepunkt kurz vor dem Kollaps.

Allerdings war Dekadenz kein Grund für den Untergang des Römischen Reiches. Mal wieder nur ein Mythos, der sich verselbstständigt hat. Es waren auch nur Vorwürfe, um einen angeblichen Sittenverfall zu kritisieren. Also eigentlich mal wieder eine typisch konservativ-christliche Angelegenheit.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 20:50 (vor 20 Stunden, 4 Minuten) @ Kashmir

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.


Bei Berlin muss ich immer an den Zerfall des römischen Reiches denken. Dekadenz auf dem absoluten Höhepunkt kurz vor dem Kollaps.


Allerdings war Dekadenz kein Grund für den Untergang des Römischen Reiches. Mal wieder nur ein Mythos, der sich verselbstständigt hat. Es waren auch nur Vorwürfe, um einen angeblichen Sittenverfall zu kritisieren. Also eigentlich mal wieder eine typisch konservativ-christliche Angelegenheit.

Was war der Grund?

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 22:59 (vor 17 Stunden, 55 Minuten) @ FourrierTrans

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.


Bei Berlin muss ich immer an den Zerfall des römischen Reiches denken. Dekadenz auf dem absoluten Höhepunkt kurz vor dem Kollaps.


Allerdings war Dekadenz kein Grund für den Untergang des Römischen Reiches. Mal wieder nur ein Mythos, der sich verselbstständigt hat. Es waren auch nur Vorwürfe, um einen angeblichen Sittenverfall zu kritisieren. Also eigentlich mal wieder eine typisch konservativ-christliche Angelegenheit.


Was war der Grund?

Blei.

Die Leute sind komplett verblödet.

Ist so in seiner Absolutheit natürlich auch nicht richtig. Aber die Menschen im Römischen Reich hatten damals Bleikonzentrationen im Körper, die massive negative Auswirkungen auch auf die Gehirnentwicklung hatten.

Clan-Chef Issa Remmo auf Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 23:04 (vor 17 Stunden, 50 Minuten) @ Ulrich

Berlin ist und bleibt das größte Shithole der westlichen Welt.


Bei Berlin muss ich immer an den Zerfall des römischen Reiches denken. Dekadenz auf dem absoluten Höhepunkt kurz vor dem Kollaps.


Allerdings war Dekadenz kein Grund für den Untergang des Römischen Reiches. Mal wieder nur ein Mythos, der sich verselbstständigt hat. Es waren auch nur Vorwürfe, um einen angeblichen Sittenverfall zu kritisieren. Also eigentlich mal wieder eine typisch konservativ-christliche Angelegenheit.


Was war der Grund?


Blei.

Die Leute sind komplett verblödet.

Ist so in seiner Absolutheit natürlich auch nicht richtig. Aber die Menschen im Römischen Reich hatten damals Bleikonzentrationen im Körper, die massive negative Auswirkungen auch auf die Gehirnentwicklung hatten.

Ja. Naja. Also die Hauptgründe waren natürlich schon sehr hohe Abgabelasten und Inflation, Korruption in der Verwaltug und Zersplitterung der politischen Landschaft und ganz primär auch die Tatsache, dass man militärisch nahezu keinerlei Selbstschutz mehr betrieben hat. Es gab eine enorme "Germanisierung" der römischen Armee, also andere sollten für die eigene Haut kämpfen, man wollte selbst kein "skin in the game" mehr. Und irgendwann haben sich die Germanen gesagt "ey weißte was? Lass uns die mal plattmachen.".
Falls sich jemand wiederentdeckt: "Bleiben Sie ruhig, hier gibt es nichts zu sehen!" :-)

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:43 (vor 21 Stunden, 11 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Schoeneschooh, CDMX, Sonntag, 20.09.2026, 20:57 (vor 19 Stunden, 57 Minuten) @ Ulrich

Mit den hässlichsten Ohren der Welt kannst du schöne Augen machen wie du willst…

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Lordran, Sonntag, 20.09.2026, 20:37 (vor 20 Stunden, 17 Minuten) @ Ulrich

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.

Sachsen-Anhalt war es so. Und auf Bundesebene zeigt der Trend auch klar in die Richtung. Weidel mag unausstehlich sein, Unrecht hat sie mit der Aussage nicht.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 20:47 (vor 20 Stunden, 7 Minuten) @ Lordran

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Sachsen-Anhalt war es so. Und auf Bundesebene zeigt der Trend auch klar in die Richtung. Weidel mag unausstehlich sein, Unrecht hat sie mit der Aussage nicht.

Wenn Weidel "Guten Tag" sagt, hat sie bereits 3 Mal gelogen. Wenn man die Wähler nach ihren wichtigsten Themen fragt, kommen zu >80% Antworten wie bezahlbares Wohnen, Lohn der zum Lebensunterhalt reicht, bezahlbare Energie.

Alles Themen, auf die die AfD keinerlei Antworten hat. Von den politischen Inhalten wollen die Wähler eigentlich eine linke Regierung, sie wählen sie aber nicht.

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

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herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 20:05 (vor 20 Stunden, 49 Minuten) @ Ulrich

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.

Die Alice braucht ein bisschen Nachhilfe beim Rechnen. Bei beiden Wahlen heute liegt RRG vor Schwarz-Blau. Naja, Fakten sind halt nicht so ihr Ding

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 20:27 (vor 20 Stunden, 27 Minuten) @ herrNick

Auf Bundesebene bezogen, in diesen Kategorien denkt die AFD längst, hat sie damit aber nicht unrecht. In den Umfragen kommt die AFD + Union auf 55,1 %. Die Konstellation Union-SPD-Gründe haben mit 54,4 % eine Mehrheit.

https://dawum.de/Bundestag/#Koalitionen

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:28 (vor 20 Stunden, 26 Minuten) @ micha87

Auf Bundesebene bezogen, in diesen Kategorien denkt die AFD längst, hat sie damit aber nicht unrecht. In den Umfragen kommt die AFD + Union auf 55,1 %. Die Konstellation Union-SPD-Gründe haben mit 54,4 % eine Mehrheit.

https://dawum.de/Bundestag/#Koalitionen

Sobald die Union nach rechts außen blinkt, wird sie ganz massiv an das Nichtwählerlager, an die SPD und an die Grünen verlieren.

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micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 20:43 (vor 20 Stunden, 11 Minuten) @ Ulrich

Da wäre ich mir nicht mehr sicher, vielleicht könnte dann ein Normalisierungsprozess einsetzen und mehr Leute dann in diese konservative Richtung sich drehen. Die AfD erhält auch in BaWü und Niedersachen (Kommunalwahlen) um die 20%. Der Prozess zur Volkspartei ist bei der AFD abgeschlossen. Auf Landesebene sind die nur in Schleswig-Holstein und Bremen (aufgrund eines Formfehlers) nicht im Parlament. Gemäß den Umfragen liegt man in Schleswig-Holstein aber auch bei um die 18 %. Der Weg zur Kanzlerschaft ist längst kein unrealistisches Szenario mehr, irgendwann wird die Union einbrechen. Der Wille zum Machterhalt wird dann wohl größer sein als alles andere.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sitzverteilung_in_den_deutschen_Landesparlamenten
https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/schleswig-holstein.htm

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Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 20:35 (vor 20 Stunden, 19 Minuten) @ Ulrich

Auf Bundesebene bezogen, in diesen Kategorien denkt die AFD längst, hat sie damit aber nicht unrecht. In den Umfragen kommt die AFD + Union auf 55,1 %. Die Konstellation Union-SPD-Gründe haben mit 54,4 % eine Mehrheit.

https://dawum.de/Bundestag/#Koalitionen


Sobald die Union nach rechts außen blinkt, wird sie ganz massiv an das Nichtwählerlager, an die SPD und an die Grünen verlieren.

Merz scheint sich zu halten. Die haben aber auch niemanden, der folgen kann, außer Söder. Söder ist doch der bayrische Merz. Söders Slot ist längst zu.

Die bräuchten einen jungen, charismatischen Mann, der schöner grinst als Siegmund und dazu noch was auf dem kasten hat - einen Trudeau oder einen vom Schlag eines Carney. Wüst eher wie Merkel, Günther hat kein Charisma, und mehr läuft da auch nicht rum.

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:37 (vor 20 Stunden, 18 Minuten) @ Gargamel09

Merz scheint sich zu halten. Die haben aber auch niemanden, der folgen kann, außer Söder. Söder ist doch der bayrische Merz. Söders Slot ist längst zu.

Warten wir ab, was morgen ist. Die CDU ist in Mecklenburg-Vorpommern auf 5,0 Prozent abgerutscht. Die balancieren auf der Rasierklinge.

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Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 20.09.2026, 19:57 (vor 20 Stunden, 57 Minuten) @ Ulrich

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.

Ist doch logjsch, dass die Blaubraunen das so wollen. Irgendeiner muss ja die richtige Arbeit machen und bei Problemen, die die Realität so mit sich bringt, ist dann die "Mitte" schuld.
In Spanien nicht anders. Gut, da ist die PP meist deutlich stärker und die Koalitionen sind dann "Rechts-Rechtsradikal" aber Vox kümmert sich dann darum, dass Kulturbudgets gestrichen bzw. umgeschichtet werden von Theater und Konzerte zu Stierkämpfen oder sonstigen traditionellen Veranstaltungen (es mussten einige etablierte Festivals dicht machen), das LGBT-Banner am CSD nicht am Rathaus hängt (das ist denen so wichtig), Radwege wieder zurück gebaut werden und Bauern endlich ohne Belästigung von Behörden ihre Arbeit machen dürfen (was schon zur Schlachtung tausender von Tieren führte, da die Tierärzte keine Ressourcen für die Kontrolle hatten und schwupps waren die Bakterien da oder alternativ irgendein Dreckszeug in Gewässer gekippt wurde). Nur so ein Auszug aus der Liste. Keine Satire. Die PP macht dann die Arbeit, Finanzen, Inneres etc. Ist auch gut so. Wenn es ganz gut läuft machen die Voxdeppen nur Folklore und die PP macht die Arbeit. Die machen zumindest nicht alles kaputt und der Laden läuft weiter. Wird zwar alles privatisiert, was nicht bei 1,2,3 auf den Bäumen ist, aber gut, man muss halt wissen, wen man wählt. Aber als sie gesetzlich gezwungen wurden, ein paar Flüchtlinge aufzunehmen, da war dann Schluss, geht gar nicht und der Voxkalif Al Abascar hat dann die regionalen Regierungen aufgelöst.
Aber das sind halt alles Verhältnisse von 35-40% zu 15%.
Wenn das umgedreht wäre, so wie in manchen Bundesländern müssten die wirklich arbeiten.
Das wäre natürlich deutlich interessanter zu sehen, wie die den Laden runterwirtschaften.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 19:45 (vor 21 Stunden, 9 Minuten) @ Ulrich

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.

Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.

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Chappi1991 , Sonntag, 20.09.2026, 21:19 (vor 19 Stunden, 35 Minuten) @ Jones

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.

Der Wähler "wollte" auch schon Rot-Rot-Grün mehrfach. Wurde auch nicht gemacht. Weil der "Wähler" grundsätzlich erst einmal nicht "will", weil es Millionen Wähler sind. Alles andere sind reine Respektlosigkeiten von Politikern den Wählern gegenüber.

Und mal ganz davon ab, sagen Wahlergebnisse nicht so viel darüber aus, was die Wähler wollen. Die wollen nämlich in großer Zahl Dinge, für die die Partei nicht steht, die sie wählen. Ich habe das schon oft durch. "Probiere mal den Wahl-o-Mat". "Okay." Meiste Übereinstimmung: "Aber die wähle ich nicht." Zweitbeste: "Die auch nicht..."

Die Frage ist nicht, was die Wähler wollen, sondern wie gut man sie framen kann. Leider.

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Fisheye, Sonntag, 20.09.2026, 19:50 (vor 21 Stunden, 4 Minuten) @ Jones

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.

Wo liest du aus denn aus den letzten Wahlen den Wunsch nach einer Koalition von CDU und SPD raus?

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Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 20:12 (vor 20 Stunden, 42 Minuten) @ Fisheye

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.


Wo liest du aus denn aus den letzten Wahlen den Wunsch nach einer Koalition von CDU und SPD raus?

Ich meinte CDU+AFD.

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herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 20:29 (vor 20 Stunden, 25 Minuten) @ Jones

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.


Wo liest du aus denn aus den letzten Wahlen den Wunsch nach einer Koalition von CDU und SPD raus?


Ich meinte CDU+AFD.

Die Kombination ist heute nicht mehrheitlich gewählt worden

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:35 (vor 20 Stunden, 19 Minuten) @ herrNick

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.


Wo liest du aus denn aus den letzten Wahlen den Wunsch nach einer Koalition von CDU und SPD raus?


Ich meinte CDU+AFD.


Die Kombination ist heute nicht mehrheitlich gewählt worden

Jepp.

Und selbst da, wo es laut aktuellen Umfragen reichen würde, würde die CDU an der Wahlurne massiv verlieren.

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Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 20:24 (vor 20 Stunden, 30 Minuten) @ Jones

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.


Wo liest du aus denn aus den letzten Wahlen den Wunsch nach einer Koalition von CDU und SPD raus?


Ich meinte CDU+AFD.

Das ist aber eher Rechts-Rechtsextrem

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Fisheye, Sonntag, 20.09.2026, 20:18 (vor 20 Stunden, 36 Minuten) @ Jones

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.


Wo liest du aus denn aus den letzten Wahlen den Wunsch nach einer Koalition von CDU und SPD raus?


Ich meinte CDU+AFD.

Was haben Rechtsextreme mit einer Mitte-Rechts Koalition zu tun?

1*

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 20:22 (vor 20 Stunden, 32 Minuten) @ Fisheye

Was haben Rechtsextreme mit einer Mitte-Rechts Koalition zu tun?

Exakt .

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Dana White, Sonntag, 20.09.2026, 19:48 (vor 21 Stunden, 6 Minuten) @ Jones

Vorher werden wir wohl im Bund und paar Ländern eine Ehrenrunde mit einer Regenbogenkoalition drehen.

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FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 19:46 (vor 21 Stunden, 8 Minuten) @ Jones

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Naja, wenn man sich die letzten Wahlen anschaut und deren Ergebnisse dann ist dem wohl leider so.

Bedingt. "Mitte" weniger, "Rechts" mehr

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:44 (vor 21 Stunden, 10 Minuten) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 20.09.2026, 19:47

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.

Wird doch eh so kommen, auch im Bund. AfD mit Juniorpartner Union und ein paar andere Parteien verschwinden ganz in der Versenkung. Von daher hat Alizée schon den richtigen Drall.

[image]

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:47 (vor 21 Stunden, 7 Minuten) @ FourrierTrans

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Wird doch eh so kommen, auch im Bund. AfD mit Juniorpartner Union und ein paar andere Parteien verschwinden ganz in der Versenkung. Von daher hat Alicée schon den richtigen Drall.

Das wäre das Ende der CDU als Volkspartei. Altgediente CDU-Politiker wie Karl-Josef Laumann oder Herbert Reul haben schon vor Monaten angekündigt, dass sie in dem Fall die Partei verlassen werden.

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stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:11 (vor 20 Stunden, 43 Minuten) @ Ulrich

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.
Es gab über die Jahre so viele Chancen dem ganzen Irrsinn hier vernünftig und aus der Mitte entgegenzutreten, dem ist keine der ehemals großen Volksparteien nachgekommen.
Die SPD ist schon lange im Vorhof der Pathologie, von denen ist und war schon lange nix mehr zu erwarten. (Obwohl man auch denen Respekt zollen muss, wie sie es als komplett obsolete Partei geschafft haben, grade die CDU so vor sich her treiben zu können).
Bei Merz sah das aufm Papier anders aus, aber auch er wollte (und konnte) nicht.
Jetzt soll bloß keiner Rumheulen, das ist alles zu 100% selbst verschuldet. Wir alle hier tragen auch einen großen Teil dazu bei, dass die AfD, BSW und die Linke nun da stehen, wo sie stehen.
Im Bund dürften es mittlerweile 50% sein, die politische Ränder wählen. Grotesk und eigentlich unhaltbare Zustände. Trotzdem machen schwarz, rot (und grün) einfach so weiter und weiter und weiter.

PS: FDP not mentioned

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Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 20:37 (vor 20 Stunden, 17 Minuten) @ stoffel85
bearbeitet von Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 20:41

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.

Das stimmt so einfach nicht. Wenn man die Wähler™ fragt, was ihre wichtigsten Themen sind, wollen sie eigentlich links - aber sie wählen gegen ihre eigensten Interessen rechts.
Und wundern sich dann, dass die jeweils gewählten Parteien ihre Interessen eben nicht vertreten.

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SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 20:48 (vor 20 Stunden, 6 Minuten) @ Pa1n

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.


Das stimmt so einfach nicht. Wenn man die Wähler™ fragt, was ihre wichtigsten Themen sind, wollen sie eigentlich links - aber sie wählen gegen ihre eigensten Interessen rechts.
Und wundern sich dann, dass die jeweils gewählten Parteien ihre Interessen eben nicht vertreten.

Die Bürger sind eigentlich links, sie verstehen es nur nicht :D. Könntest glatt der politische Berater von Fritz sein.

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Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 20:54 (vor 20 Stunden, 0 Minuten) @ SgtJohnson

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.


Das stimmt so einfach nicht. Wenn man die Wähler™ fragt, was ihre wichtigsten Themen sind, wollen sie eigentlich links - aber sie wählen gegen ihre eigensten Interessen rechts.
Und wundern sich dann, dass die jeweils gewählten Parteien ihre Interessen eben nicht vertreten.


Die Bürger sind eigentlich links, sie verstehen es nur nicht :D. Könntest glatt der politische Berater von Fritz sein.

Was sind denn die wichtigsten Themen der Wähler, wenn man sie fragt? Migration ist es nicht (mehr). Es sind eher Themen wie bezahlbares Wohnen, Lohn, Lohnnebenkosten, bezahlbare Energie, Rente.
Konservative und rechte Parteien haben darauf keine Antworten oder kürzen in diesen Punkten drastisch.

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stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 21:13 (vor 19 Stunden, 41 Minuten) @ Pa1n

Natürlich ist es Migration mit all seinen Abfallprodukten oder glaubst du, dass 30% AfD Wähler im Bund die Partei wegen iwas anderem wählen? Das ist deren Thema und das augenscheinliche Thema für sehr, sehr viele in der heutigen Zeit. Der Rest (Infrastruktur, Bildung, Automobilindustrie etc) war schon vorher zum Scheitern verurteilt. Nun kanalisiert es sich auf den Katalysator.
Ohne das Komplettversagen seit 2015 würde eine vernünftige linke Partei jetzt easy bei 40%+ stehen. Themen gibt es zu Hauf nur überlagert eben ein Thema alles und lässt sich alles andere genau darauf runterbrechen. Was natürlich Schwachsinn ist, da o.g. Dinge seit Jahren dysfunktional sind und der Downfall seit Jahrzehnten so abzusehen war.

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SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 21:07 (vor 19 Stunden, 47 Minuten) @ Pa1n

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.


Das stimmt so einfach nicht. Wenn man die Wähler™ fragt, was ihre wichtigsten Themen sind, wollen sie eigentlich links - aber sie wählen gegen ihre eigensten Interessen rechts.
Und wundern sich dann, dass die jeweils gewählten Parteien ihre Interessen eben nicht vertreten.


Die Bürger sind eigentlich links, sie verstehen es nur nicht :D. Könntest glatt der politische Berater von Fritz sein.


Was sind denn die wichtigsten Themen der Wähler, wenn man sie fragt? Migration ist es nicht (mehr). Es sind eher Themen wie bezahlbares Wohnen, Lohn, Lohnnebenkosten, bezahlbare Energie, Rente.
Konservative und rechte Parteien haben darauf keine Antworten oder kürzen in diesen Punkten drastisch.

Naja, die AFD hat auf viele dieser Fragen schon recht schön klingende Antworten. Dass die meisten davon nicht umsetzbar/finanzierbar sind, ist jetzt für den durchschnittlich politisch interessierten Wähler erst Mal nicht offensichtlich. Einige der Forderungen der AFD sind dann obendrein sogar relativ vernünftig. Das Problem ist, dass die AFD den Menschen zumindestens ein paar oberflächlich einleuchtende Lösungen verspricht, während die anderen Parteien vor allen großen problemen seit Jahren konsequent die Augen und Ohren verschließen und einfach nur stumpfsinnig weiter in den Niedergang verwalten. Dann brauchst du dich am Ende eben nicht wundern, wenn die Menschen den Rattenfängern zu laufen, sowohl ganz recht als auch ganz links.

Außerdem, nur weil diese Themen den Menschen wichtig(er) sind, heißt das ja nicht, dass Sie auch linke Antworten auf diese Probleme bevorzugen - mal ganz davon ab, dass viele der AFD Programmpunkte auch ziemlich klar links sind. Höhere gesetzliche Renten, Stärkere staatliche Unterstützung bei Geringverdienern, Kostenlose Kitas in Sachsen Anhalt, Skepsis gegenüber Freinhandel... So verwunderlich ist es dann am Ende gar nicht, dass sich diese Bande nun die neue Arbeiterpartei schimpfen kann.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 21:12 (vor 19 Stunden, 42 Minuten) @ SgtJohnson

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.


Das stimmt so einfach nicht. Wenn man die Wähler™ fragt, was ihre wichtigsten Themen sind, wollen sie eigentlich links - aber sie wählen gegen ihre eigensten Interessen rechts.
Und wundern sich dann, dass die jeweils gewählten Parteien ihre Interessen eben nicht vertreten.


Die Bürger sind eigentlich links, sie verstehen es nur nicht :D. Könntest glatt der politische Berater von Fritz sein.


Was sind denn die wichtigsten Themen der Wähler, wenn man sie fragt? Migration ist es nicht (mehr). Es sind eher Themen wie bezahlbares Wohnen, Lohn, Lohnnebenkosten, bezahlbare Energie, Rente.
Konservative und rechte Parteien haben darauf keine Antworten oder kürzen in diesen Punkten drastisch.


Naja, die AFD hat auf viele dieser Fragen schon recht schön klingende Antworten. Dass die meisten davon nicht umsetzbar/finanzierbar sind, ist jetzt für den durchschnittlich politisch interessierten Wähler erst Mal nicht offensichtlich. Einige der Forderungen der AFD sind dann obendrein sogar relativ vernünftig. Das Problem ist, dass die AFD den Menschen zumindestens ein paar oberflächlich einleuchtende Lösungen verspricht, während die anderen Parteien vor allen großen problemen seit Jahren konsequent die Augen und Ohren verschließen und einfach nur stumpfsinnig weiter in den Niedergang verwalten. Dann brauchst du dich am Ende eben nicht wundern, wenn die Menschen den Rattenfängern zu laufen, sowohl ganz recht als auch ganz links.

Die AfD hat keine Antworten, sie hat Sündenböcke und vermeintlich einfache Lösungen auf komplexe Fragen. Die Lösungen der AfD (Remigration, raus aus EU und Euro) würde Deutschland in ein Dritte Welt Land verwandeln.

Außerdem, nur weil diese Themen den Menschen wichtig(er) sind, heißt das ja nicht, dass Sie auch linke Antworten auf diese Probleme bevorzugen - mal ganz davon ab, dass viele der AFD Programmpunkte auch ziemlich klar links sind. Höhere gesetzliche Renten, Stärkere staatliche Unterstützung bei Geringverdienern,

Wo genau das denn? Die AfD ist gegen Mindestlohn, gegen Betriebsräte und gegen Gewerkschaften.
Abgesehen davon will die AfD die Energie wieder drastisch verteuern mit den Bau von neuen Kernkraftwerken, die dann in 30 Jahren eventuell betriebsbereit sind und pro Kraftwerk gute 30 Mrd € kosten werden und uns wieder abhängig vom gar nicht mal so günstigen russischen Gas machen wollen.

Kostenlose Kitas in Sachsen Anhalt, Skepsis gegenüber Freinhandel...

Ja, auch beim Thema, dass Beamte und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen, haben sie fleißig bei Grünen und Linken abgeschrieben und verkaufen es als ihre eigene Idee.

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SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 21:19 (vor 19 Stunden, 35 Minuten) @ Pa1n


Wo genau das denn? Die AfD ist gegen Mindestlohn, gegen Betriebsräte und gegen Gewerkschaften.

Bei denen steht im Wahlprogramm:

"Der gesetzliche Mindestlohn ist mit dem Wesen der Sozialen Marktwirtschaft eng verbunden. Er korrigiert im Bereich der Entlohnung die Position der Niedriglohnempfänger als schwache Marktteilnehmer gegenüber den Interessen der Arbeitgeber als vergleichsweise starke Marktteilnehmer. Er schützt sie auch vor dem durch die derzeitige Massenmigration zu erwartenden Lohndruck. Insbesondere erlaubt der Mindestlohn eine Existenz jenseits der Armutsgrenze und die Finanzierung einer, wenn auch bescheidenen, Altersversorgung, die ansonsten im Wege staatlicher Unterstützung von der Gesellschaft zu tragen wäre. Mindestlöhne verhindern somit die Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung der Kosten."

Außerdem wettern die auch stark gegen Leiharbeit und Lohndumping und haben bewusst Ihr Verhältnis zu Gewerkschaften und betrieblicher Mitbestimmung neu definiert.

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Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 21:26 (vor 19 Stunden, 28 Minuten) @ SgtJohnson


Wo genau das denn? Die AfD ist gegen Mindestlohn, gegen Betriebsräte und gegen Gewerkschaften.


Bei denen steht im Wahlprogramm:

"Der gesetzliche Mindestlohn ist mit dem Wesen der Sozialen Marktwirtschaft eng verbunden. Er korrigiert im Bereich der Entlohnung die Position der Niedriglohnempfänger als schwache Marktteilnehmer gegenüber den Interessen der Arbeitgeber als vergleichsweise starke Marktteilnehmer. Er schützt sie auch vor dem durch die derzeitige Massenmigration zu erwartenden Lohndruck. Insbesondere erlaubt der Mindestlohn eine Existenz jenseits der Armutsgrenze und die Finanzierung einer, wenn auch bescheidenen, Altersversorgung, die ansonsten im Wege staatlicher Unterstützung von der Gesellschaft zu tragen wäre. Mindestlöhne verhindern somit die Privatisierung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung der Kosten."

Außerdem wettern die auch stark gegen Leiharbeit und Lohndumping und haben bewusst Ihr Verhältnis zu Gewerkschaften und betrieblicher Mitbestimmung neu definiert.

Das hast du schön aus der KI kopiert - ist aber längst wiederholt, in den aktuellen Wahlprogrammen findet der Mindestlohn keinerlei Erwähnung mehr, und realpolitisch hat die AfD im Bundestag geschlossen gegen jeden Mindestlohn gestimmt.

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SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 21:48 (vor 19 Stunden, 6 Minuten) @ Pa1n

Wann hat die AFD gegen den Mindestlohn gestimmt? - die Partei war bei der Verabschiedung noch gar nicht im Bundestag und hat nie einen Vorschlag zur Abschaffung eingebracht. Die haben verschiedene Ausgestaltungsanträge abgelehnt, genauso wie die Union und andere Parteien. Im weiterhin geltenden Grundsatzprogramm sprechen die sich für einen Mindestlohn aus. Scheinbar reicht das als Minimalkonsenz um "Arbeiter" nicht zu sehr abzuschrecken.

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Alones, Sonntag, 20.09.2026, 20:59 (vor 19 Stunden, 55 Minuten) @ Pa1n

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.


Das stimmt so einfach nicht. Wenn man die Wähler™ fragt, was ihre wichtigsten Themen sind, wollen sie eigentlich links - aber sie wählen gegen ihre eigensten Interessen rechts.
Und wundern sich dann, dass die jeweils gewählten Parteien ihre Interessen eben nicht vertreten.


Die Bürger sind eigentlich links, sie verstehen es nur nicht :D. Könntest glatt der politische Berater von Fritz sein.


Was sind denn die wichtigsten Themen der Wähler, wenn man sie fragt? Migration ist es nicht (mehr). Es sind eher Themen wie bezahlbares Wohnen, Lohn, Lohnnebenkosten, bezahlbare Energie, Rente.
Konservative und rechte Parteien haben darauf keine Antworten oder kürzen in diesen Punkten drastisch.

Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.

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Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 21:02 (vor 19 Stunden, 52 Minuten) @ Alones

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.


Das stimmt so einfach nicht. Wenn man die Wähler™ fragt, was ihre wichtigsten Themen sind, wollen sie eigentlich links - aber sie wählen gegen ihre eigensten Interessen rechts.
Und wundern sich dann, dass die jeweils gewählten Parteien ihre Interessen eben nicht vertreten.


Die Bürger sind eigentlich links, sie verstehen es nur nicht :D. Könntest glatt der politische Berater von Fritz sein.


Was sind denn die wichtigsten Themen der Wähler, wenn man sie fragt? Migration ist es nicht (mehr). Es sind eher Themen wie bezahlbares Wohnen, Lohn, Lohnnebenkosten, bezahlbare Energie, Rente.
Konservative und rechte Parteien haben darauf keine Antworten oder kürzen in diesen Punkten drastisch.


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.

Man könnte gut und gerne über 100 Mrd € mehr in den Haushalt holen mit einer vernünftigen Steuerreform.

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Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:11 (vor 19 Stunden, 43 Minuten) @ Pa1n

Man könnte gut und gerne über 100 Mrd € mehr in den Haushalt holen mit einer vernünftigen Steuerreform.

Und wie soll das konkret aussehen? Wo willst du das Geld herzaubern? Und komm mir jetzt nicht mit "höhere Steuern für Reiche und auf Erbschaften". Ja, kann man alles machen, wäre ich grundsätzlich auch dafür, aber in der praktischen Umsetzung dürfte es Jahre über mehrere Regierungen hinweg dauern, um das in einer globalen Welt (erfolgreich) umzusetzen. Die Haushaltslöcher sind jedoch jetzt da. Die müssen jetzt gestopft werden. Blieben noch Schulden... oh wait... da war doch was... und irgendwie hat das auch nicht so recht geklappt.

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FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 21:00 (vor 19 Stunden, 54 Minuten) @ Alones


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.

Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

markus, Sonntag, 20.09.2026, 21:28 (vor 19 Stunden, 26 Minuten) @ FliZZa


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"

Man kann das Pferd nicht von hinten aufzäumen. Man kann nur von vornherein versuchen, angemessene Löhne zu verhandeln und mit ETF auch die Breite an der Marktentwicklung teilhaben zu lassen.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:07 (vor 19 Stunden, 47 Minuten) @ FliZZa


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"

Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 21:10 (vor 19 Stunden, 44 Minuten) @ Alones


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.

Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:15 (vor 19 Stunden, 39 Minuten) @ FliZZa


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht

Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:21 (vor 19 Stunden, 33 Minuten) @ Alones


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.

Ich habe das mal spaßeshalber vor einiger Zeit von der KI berechnen lassen, die hat sich auf eine BCG Studie konzentriert, für die BRD.
Wenn man von allen Menschen, die in der BRD ein Vermögen von 100 Mio. € oder mehr haben, von diesem Vermögen 40% abknappst (sagen wir, aufgrund epochaler Lastenausgleichsnotwendigkeiten), wie viel käme da bei raus?
1,252 Bio. €. Damit könnte man zumindest die jährlichen Investitionsbedarfe Deutschlands in Infrastruktur, Schulen und Klimaschutz für schätzungsweise 2 Jahrzehnte decken.
Aber ich mache nur wieder ein bisschen Revolution hier. :)

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Auge

markus, Sonntag, 20.09.2026, 21:26 (vor 19 Stunden, 28 Minuten) @ FourrierTrans


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.


Ich habe das mal spaßeshalber vor einiger Zeit von der KI berechnen lassen, die hat sich auf eine BCG Studie konzentriert, für die BRD.
Wenn man von allen Menschen, die in der BRD ein Vermögen von 100 Mio. € oder mehr haben, von diesem Vermögen 40% abknappst (sagen wir, aufgrund epochaler Lastenausgleichsnotwendigkeiten), wie viel käme da bei raus?
1,252 Bio. €. Damit könnte man zumindest die jährlichen Investitionsbedarfe Deutschlands in Infrastruktur, Schulen und Klimaschutz für schätzungsweise 2 Jahrzehnte decken.
Aber ich mache nur wieder ein bisschen Revolution hier. :)

Das sind größtenteils Firmenwerte, kein Bargeld.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Auge

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:29 (vor 19 Stunden, 25 Minuten) @ markus


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.


Ich habe das mal spaßeshalber vor einiger Zeit von der KI berechnen lassen, die hat sich auf eine BCG Studie konzentriert, für die BRD.
Wenn man von allen Menschen, die in der BRD ein Vermögen von 100 Mio. € oder mehr haben, von diesem Vermögen 40% abknappst (sagen wir, aufgrund epochaler Lastenausgleichsnotwendigkeiten), wie viel käme da bei raus?
1,252 Bio. €. Damit könnte man zumindest die jährlichen Investitionsbedarfe Deutschlands in Infrastruktur, Schulen und Klimaschutz für schätzungsweise 2 Jahrzehnte decken.
Aber ich mache nur wieder ein bisschen Revolution hier. :)


Das sind größtenteils Firmenwerte, kein Bargeld.

Eben, die wir dann umverteilen. Wer wil schon Bargeld?
Bringt Partizipation und Mitbestimmung, wie Produktivität in Deutschland verwendet werden soll und wofür.

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markus, Sonntag, 20.09.2026, 21:32 (vor 19 Stunden, 22 Minuten) @ FourrierTrans


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.


Ich habe das mal spaßeshalber vor einiger Zeit von der KI berechnen lassen, die hat sich auf eine BCG Studie konzentriert, für die BRD.
Wenn man von allen Menschen, die in der BRD ein Vermögen von 100 Mio. € oder mehr haben, von diesem Vermögen 40% abknappst (sagen wir, aufgrund epochaler Lastenausgleichsnotwendigkeiten), wie viel käme da bei raus?
1,252 Bio. €. Damit könnte man zumindest die jährlichen Investitionsbedarfe Deutschlands in Infrastruktur, Schulen und Klimaschutz für schätzungsweise 2 Jahrzehnte decken.
Aber ich mache nur wieder ein bisschen Revolution hier. :)


Das sind größtenteils Firmenwerte, kein Bargeld.


Eben, die wir dann umverteilen. Wer wil schon Bargeld?

Für die Infrastruktur benötigt der Staat Geld. Wenn der Staat Firmen enteignet, muss er außerdem eine Entschädigung zahlen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:35 (vor 19 Stunden, 19 Minuten) @ markus


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.


Ich habe das mal spaßeshalber vor einiger Zeit von der KI berechnen lassen, die hat sich auf eine BCG Studie konzentriert, für die BRD.
Wenn man von allen Menschen, die in der BRD ein Vermögen von 100 Mio. € oder mehr haben, von diesem Vermögen 40% abknappst (sagen wir, aufgrund epochaler Lastenausgleichsnotwendigkeiten), wie viel käme da bei raus?
1,252 Bio. €. Damit könnte man zumindest die jährlichen Investitionsbedarfe Deutschlands in Infrastruktur, Schulen und Klimaschutz für schätzungsweise 2 Jahrzehnte decken.
Aber ich mache nur wieder ein bisschen Revolution hier. :)


Das sind größtenteils Firmenwerte, kein Bargeld.


Eben, die wir dann umverteilen. Wer wil schon Bargeld?


Für die Infrastruktur benötigt der Staat Geld. Wenn der Staat Firmen enteignet, muss er außerdem eine Entschädigung zahlen.

Nö, das regeln wird gemäß dem Gesetz "vergelt's Gott", die Steuergesetze waren sehr profital für diese 0,001% der Deutschen, in den vergangenen 20 Jahren. :-)

Mit den enteigneten Firmen hat man zudem Produktivität und Kapa in der Hand, die man im Inland entsprechend einsetzen kann. Sicherlich findet man bei den von mir angesprochenen Leuten auch sehr viele Assets im Ausland, die es dann zu verkaufen gilt und dann in der Tat Bargeld in die Kasse spülen.
Wer glaubt denn schon das Ammenmärchen, dass man nahezu kein Geld hat, weil es alles in den Maschinen in Zuffenhausen steckt? :-)

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markus, Sonntag, 20.09.2026, 21:40 (vor 19 Stunden, 14 Minuten) @ FourrierTrans


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.


Ich habe das mal spaßeshalber vor einiger Zeit von der KI berechnen lassen, die hat sich auf eine BCG Studie konzentriert, für die BRD.
Wenn man von allen Menschen, die in der BRD ein Vermögen von 100 Mio. € oder mehr haben, von diesem Vermögen 40% abknappst (sagen wir, aufgrund epochaler Lastenausgleichsnotwendigkeiten), wie viel käme da bei raus?
1,252 Bio. €. Damit könnte man zumindest die jährlichen Investitionsbedarfe Deutschlands in Infrastruktur, Schulen und Klimaschutz für schätzungsweise 2 Jahrzehnte decken.
Aber ich mache nur wieder ein bisschen Revolution hier. :)


Das sind größtenteils Firmenwerte, kein Bargeld.


Eben, die wir dann umverteilen. Wer wil schon Bargeld?


Für die Infrastruktur benötigt der Staat Geld. Wenn der Staat Firmen enteignet, muss er außerdem eine Entschädigung zahlen.


Nö, das regeln wird gemäß dem Gesetz "vergelt's Gott", die Steuergesetze waren sehr profital für diese 0,001% der Deutschen, in den vergangenen 20 Jahren. :-)

Mit den enteigneten Firmen hat man zudem Produktivität und Kapa in der Hand, die man im Inland entsprechend einsetzen kann. Sicherlich findet man bei den von mir angesprochenen Leuten auch sehr viele Assets im Ausland, die es dann zu verkaufen gilt und dann in der Tat Bargeld in die Kasse spülen.
Wer glaubt denn schon das Ammenmärchen, dass man nahezu kein Geld hat, weil es alles in den Maschinen in Zuffenhausen steckt? :-)

2/3 Mehrheit für eine Änderung des Grundgesetzes ist aber utopisch. Dafür müssten Linke und BSW eine Regierung mit entsprechender Mehrheit haben.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Auge

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:42 (vor 19 Stunden, 12 Minuten) @ markus


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.

Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.


Ich habe das mal spaßeshalber vor einiger Zeit von der KI berechnen lassen, die hat sich auf eine BCG Studie konzentriert, für die BRD.
Wenn man von allen Menschen, die in der BRD ein Vermögen von 100 Mio. € oder mehr haben, von diesem Vermögen 40% abknappst (sagen wir, aufgrund epochaler Lastenausgleichsnotwendigkeiten), wie viel käme da bei raus?
1,252 Bio. €. Damit könnte man zumindest die jährlichen Investitionsbedarfe Deutschlands in Infrastruktur, Schulen und Klimaschutz für schätzungsweise 2 Jahrzehnte decken.
Aber ich mache nur wieder ein bisschen Revolution hier. :)


Das sind größtenteils Firmenwerte, kein Bargeld.


Eben, die wir dann umverteilen. Wer wil schon Bargeld?


Für die Infrastruktur benötigt der Staat Geld. Wenn der Staat Firmen enteignet, muss er außerdem eine Entschädigung zahlen.


Nö, das regeln wird gemäß dem Gesetz "vergelt's Gott", die Steuergesetze waren sehr profital für diese 0,001% der Deutschen, in den vergangenen 20 Jahren. :-)

Mit den enteigneten Firmen hat man zudem Produktivität und Kapa in der Hand, die man im Inland entsprechend einsetzen kann. Sicherlich findet man bei den von mir angesprochenen Leuten auch sehr viele Assets im Ausland, die es dann zu verkaufen gilt und dann in der Tat Bargeld in die Kasse spülen.
Wer glaubt denn schon das Ammenmärchen, dass man nahezu kein Geld hat, weil es alles in den Maschinen in Zuffenhausen steckt? :-)


2/3 Mehrheit für eine Änderung des Grundgesetzes ist aber utopisch. Dafür müssten Linke und BSW eine Regierung mit entsprechender Mehrheit haben.

Weiß ich ja. Ich spinne ja nur ein wenig rum. Ich habe eh keine Hoffnung mehr, dass wir dem Faschismus entkommen und mal wieder den Gang nach Canossa gehen werden. (truth be told, geschmacklose Redewendung in diesem Kontext).

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 21:19 (vor 19 Stunden, 35 Minuten) @ Alones


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:26 (vor 19 Stunden, 28 Minuten) @ herrNick

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.

Da ist noch sehr viel zu holen. Höhere Mehrwertsteuer, höhere Krankenkassenbeiträge bei weniger Leistungen, höhere Wochenarbeitszeit, noch mehr Privatisierungen, etc. Man kann da schon noch sehr viel rausholen. Täusch dich mal nicht.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 21:30 (vor 19 Stunden, 24 Minuten) @ Alones

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.


Da ist noch sehr viel zu holen. Höhere Mehrwertsteuer, höhere Krankenkassenbeiträge bei weniger Leistungen, höhere Wochenarbeitszeit, noch mehr Privatisierungen, etc. Man kann da schon noch sehr viel rausholen. Täusch dich mal nicht.

Und die KK Beiträge oder die höhere Wochenarbeitszeit entlasten den Haushalt?

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:36 (vor 19 Stunden, 18 Minuten) @ herrNick

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.


Da ist noch sehr viel zu holen. Höhere Mehrwertsteuer, höhere Krankenkassenbeiträge bei weniger Leistungen, höhere Wochenarbeitszeit, noch mehr Privatisierungen, etc. Man kann da schon noch sehr viel rausholen. Täusch dich mal nicht.


Und die KK Beiträge oder die höhere Wochenarbeitszeit entlasten den Haushalt?

Na ja, der Bund hat beispielsweise, wenn ich mich recht erinnere, die GKV mit zusätzlichen Milliarden während Corona bezuschusst. Solche Aktionen wären ja nicht nötig, wenn die Beiträge bereits hoch genug wären. Und durch eine höhere Wochenarbeitszeit werden die Einnahmen gesteigert und die Sozialkassen stabilisiert, also ja.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Nike79, Sonntag, 20.09.2026, 21:54 (vor 19 Stunden, 0 Minuten) @ Alones

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.


Da ist noch sehr viel zu holen. Höhere Mehrwertsteuer, höhere Krankenkassenbeiträge bei weniger Leistungen, höhere Wochenarbeitszeit, noch mehr Privatisierungen, etc. Man kann da schon noch sehr viel rausholen. Täusch dich mal nicht.


Und die KK Beiträge oder die höhere Wochenarbeitszeit entlasten den Haushalt?


Na ja, der Bund hat beispielsweise, wenn ich mich recht erinnere, die GKV mit zusätzlichen Milliarden während Corona bezuschusst. Solche Aktionen wären ja nicht nötig, wenn die Beiträge bereits hoch genug wären. Und durch eine höhere Wochenarbeitszeit werden die Einnahmen gesteigert und die Sozialkassen stabilisiert, also ja.

Oder man rechnet die Kosten für Versicherte, die keinen Beitrag zur GKV leisten, mal konsequent raus oder gleicht die Zuzahlung des Bundes an die tatsächlichen Kosten an.

Wenn man dazu noch die Anzahl der Kassen drastisch reduziert, funktioniert das System wieder. Stattdessen ist natürlich der bequeme Weg, den Beitrag immer weiter zu erhöhen, was zu Kaufkraftverlust und Schwächung des Wirtschaftsstandortes führt

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Alones, Sonntag, 20.09.2026, 22:00 (vor 18 Stunden, 54 Minuten) @ Nike79

Wenn man dazu noch die Anzahl der Kassen drastisch reduziert, funktioniert das System wieder. Stattdessen ist natürlich der bequeme Weg, den Beitrag immer weiter zu erhöhen, was zu Kaufkraftverlust und Schwächung des Wirtschaftsstandortes führt

Und was machst du dann mit den Leuten, die dadurch freigesetzt werden? Ich nehme mal an, dass du darauf hinaus möchtest. Dasselbe gilt ja beispielsweise auch für den öffentlichen Dienst, wenn es um das Thema Bürokratieabbau geht. Man findet immer zig Gegenargumente, und im Zweifel hast du halt auch immer Politiker, die mit bestimmten Interessenagruppen im selben Bett schlafen.

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Nike79, Sonntag, 20.09.2026, 22:13 (vor 18 Stunden, 41 Minuten) @ Alones

Wenn man dazu noch die Anzahl der Kassen drastisch reduziert, funktioniert das System wieder. Stattdessen ist natürlich der bequeme Weg, den Beitrag immer weiter zu erhöhen, was zu Kaufkraftverlust und Schwächung des Wirtschaftsstandortes führt


Und was machst du dann mit den Leuten, die dadurch freigesetzt werden? Ich nehme mal an, dass du darauf hinaus möchtest. Dasselbe gilt ja beispielsweise auch für den öffentlichen Dienst, wenn es um das Thema Bürokratieabbau geht. Man findet immer zig Gegenargumente, und im Zweifel hast du halt auch immer Politiker, die mit bestimmten Interessenagruppen im selben Bett schlafen.

Vieles würde ohnehin durch den demographischen Wandel abgefangen. Und konsequente(re) Digitalisierung ist dann auch leichter durchzusetzen als in einem zersplitterten Inselsystem aus diversen Kassen. Ähnlich wie bei den diversen Verkehrsverbänden im ÖPNV.

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markus, Sonntag, 20.09.2026, 21:35 (vor 19 Stunden, 19 Minuten) @ herrNick

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.


Da ist noch sehr viel zu holen. Höhere Mehrwertsteuer, höhere Krankenkassenbeiträge bei weniger Leistungen, höhere Wochenarbeitszeit, noch mehr Privatisierungen, etc. Man kann da schon noch sehr viel rausholen. Täusch dich mal nicht.


Und die KK Beiträge oder die höhere Wochenarbeitszeit entlasten den Haushalt?

Ja, natürlich.

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Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 21:27 (vor 19 Stunden, 27 Minuten) @ Alones

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.


Da ist noch sehr viel zu holen. Höhere Mehrwertsteuer, höhere Krankenkassenbeiträge bei weniger Leistungen, höhere Wochenarbeitszeit, noch mehr Privatisierungen, etc. Man kann da schon noch sehr viel rausholen. Täusch dich mal nicht.

Ja, die Kaufkraft senken führt sicher zu einem Aufschwung...

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 21:27 (vor 19 Stunden, 27 Minuten) @ Alones

Bei den sozial Schwachen ist aber nix zu holen, das entlastet den Haushalt auch nicht. Das musste inzwischen ja auch der „Bei der Grundsicherung sparen wir 30 Mrd“-Kanzler feststellen. Also kann man den Weg versuchen, wo nie was zu holen ist oder den, wo nichts kurzfristig was zu holen ist.


Da ist noch sehr viel zu holen. Höhere Mehrwertsteuer, höhere Krankenkassenbeiträge bei weniger Leistungen, höhere Wochenarbeitszeit, noch mehr Privatisierungen, etc. Man kann da schon noch sehr viel rausholen. Täusch dich mal nicht.

Incl. gibt es noch ein paar Prozentpunkte für die AfD mitgeliefert. ;-)

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 21:17 (vor 19 Stunden, 37 Minuten) @ Alones


Irgendwo muss aber gekürzt werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten werden. Ohne Kurzüngen geht es nicht. Das ist Mathematik. Du kannst nicht mehr verteilen als das, was da ist.


Es ist sehr viel da.
Es ist nur sehr ungleich/ungerecht verteilt.

"Er hat Jehova gesagt"


Welcher Bereich bekommt denn deiner Meinung nach aktuell zu viel? Wo willst du umverteilen? Bildung auf Kosten von Infrastruktur? Rente auf Kosten von Gesundheit? Viel Erfolg dabei eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Leute anpisst.


Das Geld konzentriert sich halt bei einzelnen Personen.
Vielleicht wirst du mir dann jetzt erzählen, dass das eben Gottgegeben und nicht zu ändern ist. Dann werden wir wohl nie einer Meinung sein. Aber muss ja auch nicht.
Vielleicht muss ja eben die Schere so lange auseinander gehen bis sie zerbricht


Du kommst halt nicht an diese Vermögen ran. Selbst wenn es den politischen Willen geben würde, da was zu machen, würde es Jahre dauern, bis das den Haushalt entlastet. In der Zwischenzeit muss es aber trotzdem weitergehen, und da braucht es Lösungen, die jetzt sofort helfen. Nicht erst in ein paar Jahren.

Und weil es Jahre dauern würde, aber danach besser für das Land wäre, macht man es gar nicht?
ist ja auch beim AfD-Verbotsverfahren das gleiche...

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

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Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:23 (vor 19 Stunden, 31 Minuten) @ Pa1n

Und weil es Jahre dauern würde, aber danach besser für das Land wäre, macht man es gar nicht?
ist ja auch beim AfD-Verbotsverfahren das gleiche...

Ja, mach das ruhig, aber in der Zwischenzeit werden wieder mehrfach die Politiker, Regierungen und Parteien ausgetauscht. Niemand bringt heutzutage noch die dafür notwendige Geduld auf. Und die Leute, die du abschöpfen willst, sind ja auch nicht blöd, die wissen sich schon zu helfen und alle auch nur erdenklichen Schlupflöcher ausnutzen. In der Zwischnezeit muss aber trotzdem der Laden am Laufen gehalten und finanziert werden.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:41 (vor 20 Stunden, 13 Minuten) @ Pa1n

Ein Helmut Schmidt links. Dieses „Links“ gibts nur leider nicht mehr und wäre heute wohl eher rechts.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 20:30 (vor 20 Stunden, 24 Minuten) @ stoffel85

ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wo die 9% Mitleid für Merz herkommen.
Jetzt bin ich wenigstens mal einem, wenn auch nur virtuell, begegnet.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:42 (vor 20 Stunden, 12 Minuten) @ Eibaueristmeinfreund

?

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 20:27 (vor 20 Stunden, 27 Minuten) @ stoffel85

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.

Schon mal die aktuellen Mehrheitsverhältnisse angeschaut? Für "Mitte-Rechts" dürfte es in Teilen Ostdeutschlands und in Bayern satt reichen. Anderswo sieht es eher nach Rot-Rot-Grün oder einem "kalten Schlag" aus. Und sobald die Union offen nach rechts außen blinkt, wird sie massiv an SPD, Grüne und das Nichtwählerlager verlieren.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 20:38 (vor 20 Stunden, 16 Minuten) @ Ulrich

Es wird gar nichts passieren, weder in die eine noch in die andere Richtung oder glaubst du ,dass die jetzt übriggebliebene Konservativen die Birne durch Merkels „konservative“ Politik so weich haben, dass sie die Grünen oder die SPD wählen? Wahrscheinlicher wäre dann, dass ein paar Afd‘ler wieder zurückwechseln. Aber auch daran glaube ich nicht wirklich. Der Zug ist auf so vielen Gleisen schon abgefahren und das fängt die CDU nicht mehr ein. Die jetzt noch übriggebliebene n sterben peu a peu, gehen zur AFD oder wählen gar nicht mehr. Ggf. kommt nochmal ein Lindner 2.0 und greift welche ab, aber das wars dann auch.
Merz hatte (theoretisch) die letzte Chance, die Partei wieder da hinzurücken, wo sie mal herkam und für die deutsche Parteienlandschaft auch hingehört.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 20:29 (vor 20 Stunden, 25 Minuten) @ Ulrich

Die CDU hat sich selbst so gut wie abgeschafft. Was Wüst, Günther oder die von dir genannten machen, ist mittlerweile komplett egal.
Die Wähler wollen seit Jahren Mitte-Rechts. Dumm für uns, dass die CDU unter Merkel diese, ihre, Position komplett aufgegeben hat.


Schon mal die aktuellen Mehrheitsverhältnisse angeschaut? Für "Mitte-Rechts" dürfte es in Teilen Ostdeutschlands und in Bayern satt reichen. Anderswo sieht es eher nach Rot-Rot-Grün oder einem "kalten Schlag" aus. Und sobald die Union offen nach rechts außen blinkt, wird sie massiv an SPD, Grüne und das Nichtwählerlager verlieren.

Ich befürchte das es in den Großteil der Bundesländer inzwischen für Mitte-Rechts reichen wird.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:49 (vor 21 Stunden, 5 Minuten) @ Ulrich

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Wird doch eh so kommen, auch im Bund. AfD mit Juniorpartner Union und ein paar andere Parteien verschwinden ganz in der Versenkung. Von daher hat Alicée schon den richtigen Drall.


Das wäre das Ende der CDU als Volkspartei. Altgediente CDU-Politiker wie Karl-Josef Laumann oder Herbert Reul haben schon vor Monaten angekündigt, dass sie in dem Fall die Partei verlassen werden.

Juckt doch nicht, wenn man als opportunistischer Karrierist ein bisschen was für sich selbst mitnehmen kann. Ob da ein paar Boomer aus der Partei austreten oder nicht, die ja den Weg mit ihrer miserablen Arbeit erst zur AfD geebnet haben, who cares?
Hat die SPD doch vorgemacht mit ihren Frontleuten, Partei zu tote reiten, hauptsache die eigene Show läuft weiter.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:51 (vor 21 Stunden, 3 Minuten) @ FourrierTrans

"Der Wähler will Mitte-Rechts!".

Und der nächste Whisky.


Wird doch eh so kommen, auch im Bund. AfD mit Juniorpartner Union und ein paar andere Parteien verschwinden ganz in der Versenkung. Von daher hat Alicée schon den richtigen Drall.


Das wäre das Ende der CDU als Volkspartei. Altgediente CDU-Politiker wie Karl-Josef Laumann oder Herbert Reul haben schon vor Monaten angekündigt, dass sie in dem Fall die Partei verlassen werden.


Juckt doch nicht, wenn man als opportunistischer Karrierist ein bisschen was für sich selbst mitnehmen kann. Ob da ein paar Boomer aus der Partei austreten oder nicht, die ja den Weg mit ihrer miserablen Arbeit erst zur AfD geebnet haben, who cares?
Hat die SPD doch vorgemacht mit ihren Frontleuten, Partei zu tote reiten, hauptsache die eigene Show läuft weiter.

Das wird die CDU komplett zerreißen.

Im schlimmsten Fall geht sie den Weg der FDP. Wer AfD will, der wählt dann AfD. Wer AfD nicht will, wählt dann nicht CDU.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Floatdownstream, Lünen, Sonntag, 20.09.2026, 20:01 (vor 20 Stunden, 53 Minuten) @ Ulrich

Aber wer CDU wählt, weil er CDU will, und das dann nicht bekommt, wählt die auch nicht mehr.
Der Weg in die Bedeutungslosigkeit kommt also so oder so. Man kann denen also nur noch wünschen, mit aufrechter demokratischer Haltung dem Ende entgegenzugehen.
Dummerweise wird das dazu führen, dass die bisherige Wählerschaft entweder nach rechts driftet, oder gar nicht mehr wählen geht, mit ein paar Ausreißern Richtung SPD, wenn es "ein Gesicht gegen rechts" bei der BT-Wahl gibt.
Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 20:17 (vor 20 Stunden, 37 Minuten) @ Floatdownstream

Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.

Da kursieren ein paar Gerüchte das nur deswegen die AfD entstanden ist.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 20:20 (vor 20 Stunden, 34 Minuten) @ Garum

Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.


Da kursieren ein paar Gerüchte das nur deswegen die AfD entstanden ist.

Und was sagen die Gerüchte zum weltweiten Erstarken der Rechten?
Alles wegen Mutti?

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 20:31 (vor 20 Stunden, 23 Minuten) @ FliZZa

Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.


Da kursieren ein paar Gerüchte das nur deswegen die AfD entstanden ist.


Und was sagen die Gerüchte zum weltweiten Erstarken der Rechten?
Alles wegen Mutti?

In dem Fall geht es tatsächlich um Teile der CDU.
Das mit den weltweiten Rechten ist mit der Person Steve Bannon verbunden und
freundlicher Unterstützung aus Moskau.
Und da gibt es auch Überschneidungen. Das Thema ist ja sehr komplex.
Zumal ja auch nicht jeder mit unseren Rechten kann.

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FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 21:03 (vor 19 Stunden, 51 Minuten) @ Garum

Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.


Da kursieren ein paar Gerüchte das nur deswegen die AfD entstanden ist.


Und was sagen die Gerüchte zum weltweiten Erstarken der Rechten?
Alles wegen Mutti?


In dem Fall geht es tatsächlich um Teile der CDU.
Das mit den weltweiten Rechten ist mit der Person Steve Bannon verbunden und
freundlicher Unterstützung aus Moskau.
Und da gibt es auch Überschneidungen. Das Thema ist ja sehr komplex.
Zumal ja auch nicht jeder mit unseren Rechten kann.

Ja siehste, due Aussage "Ein erstarken der AfD liegt zu nicht unbedeutendem Teil an russischer Propaganda" könnte ich schon eher nachvollziehen wie "Mutti war zu links"

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Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 21:17 (vor 19 Stunden, 37 Minuten) @ FliZZa

Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.


Da kursieren ein paar Gerüchte das nur deswegen die AfD entstanden ist.


Und was sagen die Gerüchte zum weltweiten Erstarken der Rechten?
Alles wegen Mutti?


In dem Fall geht es tatsächlich um Teile der CDU.
Das mit den weltweiten Rechten ist mit der Person Steve Bannon verbunden und
freundlicher Unterstützung aus Moskau.
Und da gibt es auch Überschneidungen. Das Thema ist ja sehr komplex.
Zumal ja auch nicht jeder mit unseren Rechten kann.


Ja siehste, due Aussage "Ein erstarken der AfD liegt zu nicht unbedeutendem Teil an russischer Propaganda" könnte ich schon eher nachvollziehen wie "Mutti war zu links"

Das Merkel zu links war sehe ich zwar nicht habe auch nichts mit der CDU zu tun.
Wie geschrieben das Thema ist zu Komplex und es gibt da mehrere überschneidungen.
Falls dich das interessiert hier mal ein paar Stichpunkte einfach bei Google eingeben.
"Aktion Linkstrend stoppen"
"Wahlalternative 2013"
"Berliner Kreis"
Dann ist ein bisschen Recherche nötig.

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 20:28 (vor 20 Stunden, 26 Minuten) @ FliZZa

Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.


Da kursieren ein paar Gerüchte das nur deswegen die AfD entstanden ist.


Und was sagen die Gerüchte zum weltweiten Erstarken der Rechten?
Alles wegen Mutti?

Und Robert Habeck!

Alice Weidel macht CDU und CSU schöne Augen

Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 20.09.2026, 20:09 (vor 20 Stunden, 45 Minuten) @ Floatdownstream

Aber wer CDU wählt, weil er CDU will, und das dann nicht bekommt, wählt die auch nicht mehr.

Das stimmt. Das Problem haben die Konservative aber in ganz Europa. Und die Zusammenarbeit mit den Rechtsradikalen ging bisher immer ziemlich in die Hose für die. In Italien sind sie de fakto nicht mehr existent und in Nordeuropa hat die Zusammenarbeit auch eher geschadet. In Spanien versucht sich die PP auch gerade mit einer inhaltlichen Anbiederung, was dazu führt, dass Vox immer stärker wird. Oh, Suprise...
Ziemlich doofe strategische Zwickmühle.

Im übrigen bin ich - rein persönlich - der Meinung, dass nicht der Friedrich sondern Angela M. die Totengräberin dieser Partei ist, weil es ohne ihre Politik die AFD überhaupt nicht geben würde.

Dem spricht die Evidenz entgegen, dass es die in allen europäischen Ländern mit vergleichbarer Stärke gibt.
Aber ja, Angela M. hat schon einiges verschludert, eventuell wäre es nicht ganz so schlimm.

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 20:45 (vor 20 Stunden, 9 Minuten) @ Lattenknaller

Merkel ist Teil einer Generation, deren politische, gesellschaftliche und ökonomische Elite fundamentale Fehler gemacht haben, die so ohne Weiteres nicht mehr kurzfristig auszuräumen sind. Es kommt nicht von ungefähr, dass die KPCh panische Angst davor hat, dass die Aufstiegsstory der chinesischen Gesellschaft ins Stocken gerät. Nichts fürchtet Xi mehr, als eine unzufriedene Mitte. Sie ist immer der Anfang vom Ende eines politischen Systems. Nur ganz partiell setzt sich dieser Gedanke auch in westlichen Gesellschaften durch. Biden hat vor Corona mal Carlyle Hotel in Manhattan vor etwa 100 wohlhabenden Unterstützern gesagt, dass sich eine derartige Einkommensungleichheit, wie sie sich in den USA entwickelt hat, über kurz oder lang zu grundlegenden revolutionären Zuständen führen wird.
Es ist einfach absurd, dass, um mal auf das Beispiel Deutschland zurückzukommen, ein Akademiker-Pärchen in vielen Teilen Deutschlands genau kalkulieren muss, ob man sich ein Eigenheim leisten kann. Wo sogar beide alle Punkte der Checkliste abgearbeitet haben, die man den jüngeren Generationen als "der Weg zum sozialen Aufstieg" verkauft hat.

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 20.09.2026, 21:46 (vor 19 Stunden, 8 Minuten) @ FourrierTrans

Merkel ist Teil einer Generation, deren politische, gesellschaftliche und ökonomische Elite fundamentale Fehler gemacht haben, die so ohne Weiteres nicht mehr kurzfristig auszuräumen sind. Es kommt nicht von ungefähr, dass die KPCh panische Angst davor hat, dass die Aufstiegsstory der chinesischen Gesellschaft ins Stocken gerät. Nichts fürchtet Xi mehr, als eine unzufriedene Mitte. Sie ist immer der Anfang vom Ende eines politischen Systems. Nur ganz partiell setzt sich dieser Gedanke auch in westlichen Gesellschaften durch. Biden hat vor Corona mal Carlyle Hotel in Manhattan vor etwa 100 wohlhabenden Unterstützern gesagt, dass sich eine derartige Einkommensungleichheit, wie sie sich in den USA entwickelt hat, über kurz oder lang zu grundlegenden revolutionären Zuständen führen wird.
Es ist einfach absurd, dass, um mal auf das Beispiel Deutschland zurückzukommen, ein Akademiker-Pärchen in vielen Teilen Deutschlands genau kalkulieren muss, ob man sich ein Eigenheim leisten kann. Wo sogar beide alle Punkte der Checkliste abgearbeitet haben, die man den jüngeren Generationen als "der Weg zum sozialen Aufstieg" verkauft hat.

Also zuerst einmal bin ich schon der Ansicht, dass die Bürger*innen eines Gemeinwesens die Politik bekommt, die sie gewählt hat, dazu zählt auch die gesellschaftliche Mitte. Es ist ja nicht so, dass die Themen da einfach so aufgekommen sind, sondern die großen Makrothemen schon seit langem auf den Tisch liegen. Und es politisch andere Alternativen gab. Oder man diese sich hätte schaffen können. Aber gerade in Deutschland hat die gesellschaftliche Mitte eine Partei und eine Person gewählt, die für den Stillstand stand und steht. Und eine, die es als großartige soziale Errungenschaft ansieht, dass der Mindestlohn für 0,3 Cent steigt.
Also ein Teil selber schuld.

Ansonsten glaube ich, dass auch Akademikerpaare sich früher einen Hauskauf kalkulieren mussten.
Es ist heute nur so, dass der Kauf in gewissen Ballungsräumen einfach fast unmöglich ist.
Aber das ist Angebot und Nachfrage. Es will halt jeder da wohnen. Das ist auch so gewollt von den meisten Leuten, man könnte ja auch aus dem Wahlvolk mal nach mehr Infrastruktur für Mittelregionen und Home Office rufen oder dass man nicht alles in bereits überfüllte Ballungsräume verlagert. Tut man aber nicht.

Im Gegenteil, Ichhabe oft das Gefühl dass das Ansprechen gewisser Themen einfach auch nicht gewollt ist. Und die Politik irgendwas einfach lösen soll. Schwierig. Da ist oft ein "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass" bei vielen dabei.
Das heißt nicht, dass da viel falsch gemacht wurde und dass Politiker*innen den Auftrag haben, Dinge selber voranzutreiben und Lösungen anzubieten. Und dass da viel liegen geblieben und versäumt wurde.
Und dass es eine sehr unheilige Allianz zwischen einigen großen Parteien und Kapitalinteressen gibt, die dazu geführt haben, dass die Schere zwischen Normal und Reich immer größer geworden ist. Aber da wirst Du immer das "Das schafft ARBEITSPLÄTZE" hören.
Nun gut, da wir die Großthemen demographischer Wandel und Klimawandel nur so halb bis gar nicht gelöst haben, kommt nun die künstliche Intelligenz und wird kräftig im Arbeitsleben aufräumen. Aber Klingbeil wird das Thema sicher mit der Besteuerung von Produktionsgewinnen lösen. Da trifft es die richtigen. Mittelständler, die schlau KI nutzen zu bestrafen. Man könnte ja mal bei Amazon, Microsoft, Open Ai (ok, die armen Schlucker machen eh noch keinen Gewinn) oder Google nachschauen, aber ne, viel zu viel Arbeit.

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 20:54 (vor 20 Stunden, 0 Minuten) @ FourrierTrans

Ich habe vor ein paar mit KI eine wissenschaftliche Publikation verfasst. Eine Arbeit, für die ich vor ein paar Jahren 6 bis 12 Monate gebraucht hätte, hat mir ChatGPT innerhalb von 2-3 Tagen angefertigt. Akademische Abschlüsse haben völlig ihren Wert verloren. Ja, die KI macht noch ab und zu Fehler, aber im Großen und Ganzen sind die Systeme heute schon allen Menschen um ein Vielfaches überlegen. Das wird noch zu gewaltigen Umwälzungen führen. Wir steuern in jeglicher Hinsicht auf revolutionäre Zeiten zu. Und den Parteien fällt nichts dazu ein. Das sind Entwicklungen, die man tatsächlich noch steuern könnte. Doch auch hier: nichts. Von daher ist das alles keine Überraschung.

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 21:12 (vor 19 Stunden, 42 Minuten) @ Alones

Ich habe vor ein paar mit KI eine wissenschaftliche Publikation verfasst. Eine Arbeit, für die ich vor ein paar Jahren 6 bis 12 Monate gebraucht hätte, hat mir ChatGPT innerhalb von 2-3 Tagen angefertigt. Akademische Abschlüsse haben völlig ihren Wert verloren. Ja, die KI macht noch ab und zu Fehler, aber im Großen und Ganzen sind die Systeme heute schon allen Menschen um ein Vielfaches überlegen. Das wird noch zu gewaltigen Umwälzungen führen. Wir steuern in jeglicher Hinsicht auf revolutionäre Zeiten zu. Und den Parteien fällt nichts dazu ein. Das sind Entwicklungen, die man tatsächlich noch steuern könnte. Doch auch hier: nichts. Von daher ist das alles keine Überraschung.

Braucht man nicht eine akademische Bildung, um bei KI generierten wissenschaftlichen Publikationen die wissenschaftliche Plausibilität beurteilen zu können?

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:19 (vor 19 Stunden, 35 Minuten) @ herrNick

Ich habe vor ein paar mit KI eine wissenschaftliche Publikation verfasst. Eine Arbeit, für die ich vor ein paar Jahren 6 bis 12 Monate gebraucht hätte, hat mir ChatGPT innerhalb von 2-3 Tagen angefertigt. Akademische Abschlüsse haben völlig ihren Wert verloren. Ja, die KI macht noch ab und zu Fehler, aber im Großen und Ganzen sind die Systeme heute schon allen Menschen um ein Vielfaches überlegen. Das wird noch zu gewaltigen Umwälzungen führen. Wir steuern in jeglicher Hinsicht auf revolutionäre Zeiten zu. Und den Parteien fällt nichts dazu ein. Das sind Entwicklungen, die man tatsächlich noch steuern könnte. Doch auch hier: nichts. Von daher ist das alles keine Überraschung.


Braucht man nicht eine akademische Bildung, um bei KI generierten wissenschaftlichen Publikationen die wissenschaftliche Plausibilität beurteilen zu können?

Immer weniger. Im Peer-Review-Verfahren wird ja auch KI eingesetzt. D.h. die KI kontrolliert die KI. So sieht das jetzt schon in der Praxis aus, auch wenn das noch niemand (offen) ausspricht. Bis vor ein paar Jahren dachte man, dass die KI hauptsächlich die "einfachen Jobs" treffen wird. Doch das geht schon längst darüber hinaus.

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 21:25 (vor 19 Stunden, 29 Minuten) @ Alones

Ich habe vor ein paar mit KI eine wissenschaftliche Publikation verfasst. Eine Arbeit, für die ich vor ein paar Jahren 6 bis 12 Monate gebraucht hätte, hat mir ChatGPT innerhalb von 2-3 Tagen angefertigt. Akademische Abschlüsse haben völlig ihren Wert verloren. Ja, die KI macht noch ab und zu Fehler, aber im Großen und Ganzen sind die Systeme heute schon allen Menschen um ein Vielfaches überlegen. Das wird noch zu gewaltigen Umwälzungen führen. Wir steuern in jeglicher Hinsicht auf revolutionäre Zeiten zu. Und den Parteien fällt nichts dazu ein. Das sind Entwicklungen, die man tatsächlich noch steuern könnte. Doch auch hier: nichts. Von daher ist das alles keine Überraschung.


Braucht man nicht eine akademische Bildung, um bei KI generierten wissenschaftlichen Publikationen die wissenschaftliche Plausibilität beurteilen zu können?


Immer weniger. Im Peer-Review-Verfahren wird ja auch KI eingesetzt. D.h. die KI kontrolliert die KI. So sieht das jetzt schon in der Praxis aus, auch wenn das noch niemand (offen) ausspricht. Bis vor ein paar Jahren dachte man, dass die KI hauptsächlich die "einfachen Jobs" treffen wird. Doch das geht schon längst darüber hinaus.

Naja, es kommt schon drauf an welche Fragen man der KI stellt. Im Peer-Review wird ja nicht geprompted: stimmt das so? sondern gezielt ob bestimmte Konsequenzen berücksichtigt wurden, Rahmenbedingungen mit einbezogen wurden etc. Ja, das vereinfacht das Peer-Review, aber es braucht trotzdem Fachleute, die überhaupt die richtigen Fragen kennen und die Antworten verstehen.

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:31 (vor 19 Stunden, 23 Minuten) @ herrNick

Ich habe vor ein paar mit KI eine wissenschaftliche Publikation verfasst. Eine Arbeit, für die ich vor ein paar Jahren 6 bis 12 Monate gebraucht hätte, hat mir ChatGPT innerhalb von 2-3 Tagen angefertigt. Akademische Abschlüsse haben völlig ihren Wert verloren. Ja, die KI macht noch ab und zu Fehler, aber im Großen und Ganzen sind die Systeme heute schon allen Menschen um ein Vielfaches überlegen. Das wird noch zu gewaltigen Umwälzungen führen. Wir steuern in jeglicher Hinsicht auf revolutionäre Zeiten zu. Und den Parteien fällt nichts dazu ein. Das sind Entwicklungen, die man tatsächlich noch steuern könnte. Doch auch hier: nichts. Von daher ist das alles keine Überraschung.


Braucht man nicht eine akademische Bildung, um bei KI generierten wissenschaftlichen Publikationen die wissenschaftliche Plausibilität beurteilen zu können?


Immer weniger. Im Peer-Review-Verfahren wird ja auch KI eingesetzt. D.h. die KI kontrolliert die KI. So sieht das jetzt schon in der Praxis aus, auch wenn das noch niemand (offen) ausspricht. Bis vor ein paar Jahren dachte man, dass die KI hauptsächlich die "einfachen Jobs" treffen wird. Doch das geht schon längst darüber hinaus.


Naja, es kommt schon drauf an welche Fragen man der KI stellt. Im Peer-Review wird ja nicht geprompted: stimmt das so? sondern gezielt ob bestimmte Konsequenzen berücksichtigt wurden, Rahmenbedingungen mit einbezogen wurden etc. Ja, das vereinfacht das Peer-Review, aber es braucht trotzdem Fachleute, die überhaupt die richtigen Fragen kennen und die Antworten verstehen.

Ja, da gebe ich dir recht. Ein bisschen muss man sich schon noch auskennen. Nur wie lange noch? In 1-2 Jahren reicht wahrscheinlich einfach ein "Erstelle mir eine Studie zum Thema X" und du bekommst sofort eine Reihe von Vorschlägen gemacht, bevor dir danach gleich die komplett fertige Studie ausgespuckt wird. Das hat erhebliche Auswirkungen. Wieso sollte man beispielsweise noch ein Fraunhofer-Institut, eine Uni oder eine Consulting-Firma für sowas viel Geld bezahlen und mehrere Monate auf Ergebnisse warten, wenn man es auch selbst innerhalb von ein paar Stunden für ein paar Euro machen kann?

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 21:35 (vor 19 Stunden, 19 Minuten) @ Alones

Ich habe vor ein paar mit KI eine wissenschaftliche Publikation verfasst. Eine Arbeit, für die ich vor ein paar Jahren 6 bis 12 Monate gebraucht hätte, hat mir ChatGPT innerhalb von 2-3 Tagen angefertigt. Akademische Abschlüsse haben völlig ihren Wert verloren. Ja, die KI macht noch ab und zu Fehler, aber im Großen und Ganzen sind die Systeme heute schon allen Menschen um ein Vielfaches überlegen. Das wird noch zu gewaltigen Umwälzungen führen. Wir steuern in jeglicher Hinsicht auf revolutionäre Zeiten zu. Und den Parteien fällt nichts dazu ein. Das sind Entwicklungen, die man tatsächlich noch steuern könnte. Doch auch hier: nichts. Von daher ist das alles keine Überraschung.


Braucht man nicht eine akademische Bildung, um bei KI generierten wissenschaftlichen Publikationen die wissenschaftliche Plausibilität beurteilen zu können?


Immer weniger. Im Peer-Review-Verfahren wird ja auch KI eingesetzt. D.h. die KI kontrolliert die KI. So sieht das jetzt schon in der Praxis aus, auch wenn das noch niemand (offen) ausspricht. Bis vor ein paar Jahren dachte man, dass die KI hauptsächlich die "einfachen Jobs" treffen wird. Doch das geht schon längst darüber hinaus.


Naja, es kommt schon drauf an welche Fragen man der KI stellt. Im Peer-Review wird ja nicht geprompted: stimmt das so? sondern gezielt ob bestimmte Konsequenzen berücksichtigt wurden, Rahmenbedingungen mit einbezogen wurden etc. Ja, das vereinfacht das Peer-Review, aber es braucht trotzdem Fachleute, die überhaupt die richtigen Fragen kennen und die Antworten verstehen.


Ja, da gebe ich dir recht. Ein bisschen muss man sich schon noch auskennen. Nur wie lange noch? In 1-2 Jahren reicht wahrscheinlich einfach ein "Erstelle mir eine Studie zum Thema X" und du bekommst sofort eine Reihe von Vorschlägen gemacht, bevor dir danach gleich die komplett fertige Studie ausgespuckt wird. Das hat erhebliche Auswirkungen. Wieso sollte man beispielsweise noch ein Fraunhofer-Institut, eine Uni oder eine Consulting-Firma für sowas viel Geld bezahlen und mehrere Monate auf Ergebnisse warten, wenn man es auch selbst innerhalb von ein paar Stunden für ein paar Euro machen kann?

Je nachdem wie wichtig das Thema ist. „Fraunhofer“ wird ein Qualitätssiegel bleiben, wenn mir Indikative Ergebnisse reichen, gebe ich mich evtl mit einem KI Ergebnis zufrieden. Bei den Ergebnissen, die ich bei einfachen Fragestellungen heute noch sehe, habe ich aber Zweifel, dass ich in 2 Jahren einigermaßen verlässliche wissenschaftliche Ergebnisse bekomme.

Nahezu jedes westliche Land hatte "seine Merkel"

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 21:48 (vor 19 Stunden, 7 Minuten) @ herrNick

Je nachdem wie wichtig das Thema ist. „Fraunhofer“ wird ein Qualitätssiegel bleiben, wenn mir Indikative Ergebnisse reichen, gebe ich mich evtl mit einem KI Ergebnis zufrieden. Bei den Ergebnissen, die ich bei einfachen Fragestellungen heute noch sehe, habe ich aber Zweifel, dass ich in 2 Jahren einigermaßen verlässliche wissenschaftliche Ergebnisse bekomme.

Ich will nicht für alle sprechen, aber bei Fraunhofer arbeiten die Mitarbeitenden ja mit denselben KIs, die man sich auch selbst für den privaten Gebrauch für einen überschaubaren Preis holen kann. Aktuell können die damit sicherlich noch besser umgehen als der Druchschnitt, doch die Lücke wird täglich kleiner und die KI besser. Wenn ich sehe, welche Sprünge die KI-Entwicklung in den letzten 5 Jahren gemacht hat, dann ist das schon gigantisch. Und wir stehen im Grunde immer noch erst am Anfang der Entwicklung. Der einzige limitierende Faktor ist eigentlich nur der enorme Energieverbrauch.

Es gab heute einen Kommentar in der "Times"

Floatdownstream, Lünen, Sonntag, 20.09.2026, 20:14 (vor 20 Stunden, 40 Minuten) @ Lattenknaller

immerhin ein weltweit respektiertes und renomiertes Medium, mit der Überschrift:
"Nicht die Rechtspopulisten sind die Extremisten unserer Zeit, sondern Angela Merkel".
Also aus meinem Übersetzungs-Programm.
Immerhin bemerkenswert.

Es gab heute einen Kommentar in der "Times"

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:25 (vor 20 Stunden, 29 Minuten) @ Floatdownstream

Wir ernten in Deutschland, was Merkel gesät hat. Verschleppte Reformen, strategische Inhaltslosigkeit, Marginalisierung traditioneller Parteipositionen und „Oh Wait“, alternativlose politik. Welche Partei trägt noch einmal als Reaktion darauf die Alternative im Namen? Und man hat die AfD bewusst nicht bekämpft, um die damalige linke Mehrheit im Land zu schwächen…

Über diese Frau werden noch sehr viele, wenig schmeichelhafte Bücher geschrieben.

Es gab heute einen Kommentar in der "Times"

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 20:34 (vor 20 Stunden, 20 Minuten) @ Eisen

Wir ernten in Deutschland, was Merkel gesät hat. Verschleppte Reformen, strategische Inhaltslosigkeit, Marginalisierung traditioneller Parteipositionen und „Oh Wait“, alternativlose politik. Welche Partei trägt noch einmal als Reaktion darauf die Alternative im Namen? Und man hat die AfD bewusst nicht bekämpft, um die damalige linke Mehrheit im Land zu schwächen…

Über diese Frau werden noch sehr viele, wenig schmeichelhafte Bücher geschrieben.

Und die wurde 3 mal wiedergewählt.

Es gab heute einen Kommentar in der "Times"

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 20:34 (vor 20 Stunden, 20 Minuten) @ Eisen

Wir ernten in Deutschland, was Merkel gesät hat. Verschleppte Reformen, strategische Inhaltslosigkeit, Marginalisierung traditioneller Parteipositionen und „Oh Wait“, alternativlose politik. Welche Partei trägt noch einmal als Reaktion darauf die Alternative im Namen? Und man hat die AfD bewusst nicht bekämpft, um die damalige linke Mehrheit im Land zu schwächen…

Über diese Frau werden noch sehr viele, wenig schmeichelhafte Bücher geschrieben.

Farage, Le Pen, Trump, Meloni, Orban, Kaczyński, Milei … alles Profiteure der Politik von Angela Merkel? Man muss nicht jede Erzählung glauben. Es gibt ein weltweites erstarken von Populisten und Rechtsparteien. Dass zu einem Zeitpunkt des Erstarkens Merkel an der Regierunh war, heißt nicht, dass sie den Aufstieg maßgeblich verantwortet. Sie ist nur eine von vielen, die den Aufstieg nicht aufhalten konnten.

Es gab heute einen Kommentar in der "Times"

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 21:32 (vor 19 Stunden, 22 Minuten) @ herrNick

Ich denke schon, dass sie in Deutschland für vieles direkt oder indirekt verantwortlich ist. Entweder weil sie dringend benötigte Reformen wie Rente oder Gesundheit einfach nicht durchgeführt hat oder trotz guter Kassenlage 7nd Nullzinsen die Infrastruktur weiter hat verfallen lassen und weil sie durch ihre Migrationspolitik unmittelbar zum Erstarken der AfD beigetragen hat. 2015 war die AfD kurz nach der Geburt schon wieder tut, dann kam „Wir schaffen das“.

Mit Argentinien oder USA usw. hat sie natürlich nichts zu tun. Da waren auch Orban und Erdogan für viele die Blaupause…

Es gab heute einen Kommentar in der "Times"

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 20:40 (vor 20 Stunden, 14 Minuten) @ herrNick

Wir ernten in Deutschland, was Merkel gesät hat. Verschleppte Reformen, strategische Inhaltslosigkeit, Marginalisierung traditioneller Parteipositionen und „Oh Wait“, alternativlose politik. Welche Partei trägt noch einmal als Reaktion darauf die Alternative im Namen? Und man hat die AfD bewusst nicht bekämpft, um die damalige linke Mehrheit im Land zu schwächen…

Über diese Frau werden noch sehr viele, wenig schmeichelhafte Bücher geschrieben.


Farage, Le Pen, Trump, Meloni, Orban, Kaczyński, Milei … alles Profiteure der Politik von Angela Merkel? Man muss nicht jede Erzählung glauben. Es gibt ein weltweites erstarken von Populisten und Rechtsparteien. Dass zu einem Zeitpunkt des Erstarkens Merkel an der Regierunh war, heißt nicht, dass sie den Aufstieg maßgeblich verantwortet. Sie ist nur eine von vielen, die den Aufstieg nicht aufhalten konnten.

Preach on, Brudi.
So isses.
Obama ist ja zb auch nicht schuld an Donnie T.

CDU nur noch bei 5,2 % in McPommes (ARD & ZDF)

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 19:41 (vor 21 Stunden, 13 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wie würde ich das feiern, aber es wird wohl knapp reichen...

BSW mittlerweile bei 4,9 % im ZDF.

CDU nur noch bei 5,2 % in McPommes (ARD & ZDF)

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:50 (vor 21 Stunden, 4 Minuten) @ Alones

Wie würde ich das feiern, aber es wird wohl knapp reichen...

BSW mittlerweile bei 4,9 % im ZDF.

Habe vorhin mit meinem Bruder telefoniert. Der hatte vor einiger Zeit mit CDU-Kreispolitikern im Bereich Mecklenburger Seenplatte zu tun. Meinte, das seien in der Regel sehr geerdete und umgängliche Leute gewesen. Die halten jetzt für Merz und Co. den Kopf hin.

CDU nur noch 5,0 % (ARD)

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 20:05 (vor 20 Stunden, 49 Minuten) @ Ulrich

Lol.

CDU nur noch 5,0 % (ARD)

Beutelwolf, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 20:08 (vor 20 Stunden, 46 Minuten) @ Alones

Lol.

Der Trend scheint eher negativ zu sein...da ist echt alles noch möglich.

CDU nur noch bei 5,2 % in McPommes (ARD & ZDF)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:43 (vor 21 Stunden, 11 Minuten) @ Alones

Wie würde ich das feiern, aber es wird wohl knapp reichen...

BSW mittlerweile bei 4,9 % im ZDF.

Erst mal Neuauszählung beantragen AMK.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:05 (vor 21 Stunden, 49 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Pinken sollte man möglichst von der Macht fernhalten…

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:12 (vor 21 Stunden, 42 Minuten) @ Eisen

Die Pinken sollte man möglichst von der Macht fernhalten…

Ich weiß nicht, was das gibt. Für mich geht es dort in Richtung Unregierbarkeit.

Als es das letzte Mal Rot-Rot-Grün gab, haben die Linken diesen unsäglichen Mietendeckel durchgesetzt, der dann gerichtlich kassiert wurde. Da wurden die Mieten im Grunde eingefroren. Ein Freund von mir ist im Vorstand einer Wohnungsgenossenschaft, die sich im Berliner Osten in den Neunzigern gegründet haben. Diese Genossenschaften gehören den Mitgliedern, da "zockt" niemand "ab". Die hatten Häuser im Bestand, bei denen die Mieten bei 2,50 Euro, 3,50 Euro lagen. In vielen Wohnungen lebten die Menschen seit zwanzig, dreißig, vierzig Jahren, teilweise noch mit Kohleheizung und Etagenklos. Wenn Du dort sanieren willst, Zentralheizungen, moderne Bäder einbauen willst, wenn Du bei Wohnungen, in denen der Mieter ausgezogen oder verstorben ist, sanieren willst, dann musst Du die Mieten moderat anpassen. Der Mietendeckel hat das damals verhindert. Wäre der länger bestehen geblieben, wären die Häuser vergammelt wie bereits einmal in der DDR.

Kommt jetzt ein Vergesellschaftungsgesetz zu den von den Linken vorgeschlagenen Bedingungen, dann wird der Neubau in Berlin kollabieren, die Banken werden keine Kredite mehr für Kauf oder Neubau geben, etc.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:17 (vor 21 Stunden, 37 Minuten) @ Ulrich

Natürlich muss man dann die Mieten anpassen, wie soll das Unternehmen das denn sonst finanzieren? Es ist alles ein Wahnsinn, was dort passiert. Vollkommener ökonomischer und betriebswirtschaftlicher Analphabetismus. Und alle diese Maßnahmen, wie Mietendeckel nützen nur den Bestandsmietern. Wer neu hinzukommt, ist komplett gelackmeiert.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 19:20 (vor 21 Stunden, 34 Minuten) @ Eisen

Warum ist das Thema "Miete" eigentlich in Berlin so prominent?

Ich mein, in München, Stuttgart oder Düsseldorf kann doch kein Mensch mehr wohnen, der nicht zu den oberen 10% gehört. Und da höre ich kaum was darüber.

Warum soll denn Berlin irgendwie bezahlbar sein? Mit welchem Recht?

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 19:25 (vor 21 Stunden, 29 Minuten) @ FliZZa

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 19:27 (vor 21 Stunden, 27 Minuten) @ Eibaueristmeinfreund

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.

Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:28 (vor 21 Stunden, 26 Minuten) @ FliZZa

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.

Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 19:33 (vor 21 Stunden, 21 Minuten) @ FourrierTrans


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?

Das ist mir inzwischen egal. Bald ist hier im "deutschen Detroit" eh alles günstiger ^^

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:35 (vor 21 Stunden, 19 Minuten) @ FliZZa


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?


Das ist mir inzwischen egal. Bald ist hier im "deutschen Detroit" eh alles günstiger ^^

Wir werden uns schon neu erfinden. Es muss nur erst alles am Boden liegen.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 19:37 (vor 21 Stunden, 17 Minuten) @ FourrierTrans


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?


Das ist mir inzwischen egal. Bald ist hier im "deutschen Detroit" eh alles günstiger ^^


Wir werden uns schon neu erfinden. Es muss nur erst alles am Boden liegen.

So ischs.
Aus Ruinen lässt es sich in aller Regel eh am besten auferstehen. Sagt zumindest ein altes ostdeutsches Volkslied. Wobei die Leutchens da drüben am meisten drüber aufregen, dass sie angeblich immer noch in Ruinen leben. Also man weiß es wohl nicht genau.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:39 (vor 21 Stunden, 15 Minuten) @ FliZZa


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?


Das ist mir inzwischen egal. Bald ist hier im "deutschen Detroit" eh alles günstiger ^^


Wir werden uns schon neu erfinden. Es muss nur erst alles am Boden liegen.


So ischs.
Aus Ruinen lässt es sich in aller Regel eh am besten auferstehen. Sagt zumindest ein altes ostdeutsches Volkslied. Wobei die Leutchens da drüben am meisten drüber aufregen, dass sie angeblich immer noch in Ruinen leben. Also man weiß es wohl nicht genau.

Wer Ruinen sehen will, muss durch das westliche NRW fahren, LOL. Aber das wissen viele aus den neuen Bundesländern wirklich nicht.

Was mich besorgt: "am Boden liegen" geht bei den Deutschen meist mit "extremem Radikalismus" einher:
"The only country that worries me, is the country of Germany"

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 19:44 (vor 21 Stunden, 10 Minuten) @ FourrierTrans

Was mich besorgt: "am Boden liegen" geht bei den Deutschen meist mit "extremem Radikalismus" einher:
"The only country that worries me, is the country of Germany"

Ach, immerhin ist das dieses Mal ein globales Phänomen.
Wo noch Demokratie herrscht, da gewinnen die Rechten.
Sollen se machen, die Demokratie bzw. der Kapitalismus hat halt vielleicht einfach langsam fertig.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:31 (vor 21 Stunden, 23 Minuten) @ FourrierTrans

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?

Der Wegzug in das Umland von Berlin ist in vollem Gange. Die Wohnungsgenossenschaft, in der ein Freund von mir im Vorstand ist, hat beispielsweise in Wandlitz eine Ruine übernommen, saniert und erweitert.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Juper, Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 19:31 (vor 21 Stunden, 23 Minuten) @ FourrierTrans

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?

Zu euch? Da möcht ick nich tot übern Zaun hängen... ;)

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:33 (vor 21 Stunden, 21 Minuten) @ Juper

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?


Zu euch? Da möcht ick nich tot übern Zaun hängen... ;)

Wir haben sogar Berliner Pilsner im Dorf-Edeka, hin und wieder! :-)

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:37 (vor 21 Stunden, 17 Minuten) @ FourrierTrans

Schmeckt das?

Ich muss sagen, als Pendel-Bochumer haben sie mich von Fiege überzeugt.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:41 (vor 21 Stunden, 13 Minuten) @ Eisen

Schmeckt das?

Ich muss sagen, als Pendel-Bochumer haben sie mich von Fiege überzeugt.

Ich fand, man kann es trinken. Fiege ist aber auch lecker.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Juper, Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 19:36 (vor 21 Stunden, 18 Minuten) @ FourrierTrans


Wir haben sogar Berliner Pilsner im Dorf-Edeka, hin und wieder! :-)

Berliner Pilsener? Wo is der Kotz-Emoji wenn man ihn braucht???
Nö - heute gibt's zur Feier des Tages leckeres Flens Gold auf Elif!

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:37 (vor 21 Stunden, 17 Minuten) @ Juper


Wir haben sogar Berliner Pilsner im Dorf-Edeka, hin und wieder! :-)


Berliner Pilsener? Wo is der Kotz-Emoji wenn man ihn braucht???
Nö - heute gibt's zur Feier des Tages leckeres Flens Gold auf Elif!

Hmm kein regionales Bier?

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Juper, Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 19:39 (vor 21 Stunden, 15 Minuten) @ FourrierTrans


Wir haben sogar Berliner Pilsner im Dorf-Edeka, hin und wieder! :-)


Berliner Pilsener? Wo is der Kotz-Emoji wenn man ihn braucht???
Nö - heute gibt's zur Feier des Tages leckeres Flens Gold auf Elif!


Hmm kein regionales Bier?


BRLO manchmal sehr gern. Aber grad nicht im Haus...

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 19:29 (vor 21 Stunden, 25 Minuten) @ FourrierTrans

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?

Keine Sorge. Die, die sich Berlin nicht leisten können, kommen nach Leipzig.

+130.000 Einwohner in den letzten 20 Jahren

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:32 (vor 21 Stunden, 22 Minuten) @ Pa1n

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?


Keine Sorge. Die, die sich Berlin nicht leisten können, kommen nach Leipzig.

+130.000 Einwohner in den letzten 20 Jahren

Leipzig ist auch eine sehr schöne Stadt.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 19:39 (vor 21 Stunden, 15 Minuten) @ FourrierTrans

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?


Keine Sorge. Die, die sich Berlin nicht leisten können, kommen nach Leipzig.

+130.000 Einwohner in den letzten 20 Jahren


Leipzig ist auch eine sehr schöne Stadt.

Wenn sie denn irgendwann mal fertig gebaut ist. ;-)

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:33 (vor 21 Stunden, 22 Minuten) @ FourrierTrans

in Berlin sind die Einkommensverhältnisse viel niedriger, der Zuzug hält immer noch an.
Für absolute Dreckslöcher werden trotzdem horrende Neuvermietungsaufschläge verlangt und auch aus Alternativlosigkeit akzeptiert.


Dann sollen sie halt nicht da hinziehen?!
Verstehe ich nicht.


Hör auf damit. Sonst ziehen sie nachher zu uns in die Provinz. Bist du des Wahnsinns?


Keine Sorge. Die, die sich Berlin nicht leisten können, kommen nach Leipzig.

+130.000 Einwohner in den letzten 20 Jahren


Leipzig ist auch eine sehr schöne Stadt.

Und so etwas wie eine "gallische Großstadt" in Sachsen.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:20 (vor 21 Stunden, 35 Minuten) @ Eisen

Natürlich muss man dann die Mieten anpassen, wie soll das Unternehmen das denn sonst finanzieren? Es ist alles ein Wahnsinn, was dort passiert. Vollkommener ökonomischer und betriebswirtschaftlicher Analphabetismus. Und alle diese Maßnahmen, wie Mietendeckel nützen nur den Bestandsmietern. Wer neu hinzukommt, ist komplett gelackmeiert.

Ich weiß nicht mehr, wie die Bezeichnung war. Faktisch wurden da die Mieten eingefroren. Egal, wie hoch oder niedrig sie vorher waren.

Schutz vor Mietwucher halte ich hingegen für legitim. In Berlin nimmt man teilweise deutlich mehr als fünfzig Euro pro Quadratmeter für (mit Möbeln vom Sperrmüll) "möblierte" Wohnungen.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:22 (vor 21 Stunden, 32 Minuten) @ Ulrich

Das geht natürlich nicht. Bei uns in NRW gilt Wucher ab 50% über Mietspiegel und ist strafbar. Meine Firma nimmt in der Neuvermietung 20% über Mietspiegel. In Berlin sind 10% erlaubt. Gibt wohl Ausnahmen für möblierte Wohnungen. 50€ für den qm ist wirklich skandalös.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 20:03 (vor 20 Stunden, 51 Minuten) @ Eisen

Das geht natürlich nicht. Bei uns in NRW gilt Wucher ab 50% über Mietspiegel und ist strafbar. Meine Firma nimmt in der Neuvermietung 20% über Mietspiegel. In Berlin sind 10% erlaubt. Gibt wohl Ausnahmen für möblierte Wohnungen. 50€ für den qm ist wirklich skandalös.


auf dem Papier.
Dagegen wird kaum jemand klagen bei dieser Knappheit, wenns deutlich drüber ist .

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:30 (vor 21 Stunden, 25 Minuten) @ Eisen

Das geht natürlich nicht. Bei uns in NRW gilt Wucher ab 50% über Mietspiegel und ist strafbar. Meine Firma nimmt in der Neuvermietung 20% über Mietspiegel. In Berlin sind 10% erlaubt. Gibt wohl Ausnahmen für möblierte Wohnungen. 50€ für den qm ist wirklich skandalös.

Man hat mal wieder eine Gesetzeslücke gefunden. Und nutzt die skrupellos aus.

In Berlin herrschte schon seit Jahrzehnten Anarchie auf dem Wohnungsmarkt. Zeitweise waren auch übelste Entmieter unterwegs. Um Mieter herauszuekeln, haben die mitten im Winter die Heizung aus dem Gebäude ausgebaut. Es gab Gebäude, die waren jahrelang eingerüstet, mit intransparenter Plane vor den Gerüsten, sodass drinnen vierundzwanzig Stunden Nacht herrschte. Wohnungstüren wurden einfach herausgerissen, "die neuen kommen dann nächstes Jahr". Wasserschäden wurden absichtlich verursacht. Die Entlüftungen von Gas-Etagenheizugen wurden mit Bauschaum dicht gemacht. Und, und, und. Und die Behörden haben hilflos zugeschaut. Alles, um das Haus "Mieterfrei" zu bekommen, es zu sanieren, in Eigentumswohnungen aufzuteilen und dann wohnungsweise zu verkaufen.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Oleoleole, Sonntag, 20.09.2026, 19:24 (vor 21 Stunden, 30 Minuten) @ Eisen

Gilt wohl nur bei Möblierung.
Ansonsten halt Angebot und Nachfrage. Schau mal in Mailand, Paris, Rom. Oder Prag und Warschau.
Metropolen sind teuer. Wer da wohnen will muss halt in die Tasche greifen.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:09 (vor 21 Stunden, 45 Minuten) @ Eisen

Die Pinken sollte man möglichst von der Macht fernhalten…

Schwarz-rot-grün klingt auf jeden Fall nach einer absoluten Vollgasveranstaltung in den Reformstau. :-)
Aber jut, in Berlin isset nu och ejal wa? Yallah Yallah Intifada, oder so.

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:11 (vor 21 Stunden, 43 Minuten) @ FourrierTrans

Alles ist für mich besser als diese wahnsinnigen Islamo-Antisemiten. Die Hauptstadt hat wirklich Besseres verdient…

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:15 (vor 21 Stunden, 39 Minuten) @ Eisen

Alles ist für mich besser als diese wahnsinnigen Islamo-Antisemiten. Die Hauptstadt hat wirklich Besseres verdient…

Ich finde, in Berlin könnte man mal was ganz neues probieren. Vielleicht mal so eine Art Pop-Autokratie mit einem Berliner OB der so eine Muammar Gaddafi Uniform trägt oder so. Aber ein Bio-Deutscher, das kommt fancier. Zusammen kommt das Partylament im KitKat oder so.

Sowas in die Richtung, nur mit 'nem Sören drin.

[image]

Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün?

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:19 (vor 21 Stunden, 35 Minuten) @ FourrierTrans

Mit Zelt vor dem roten Rathaus? Aber bitte mit weiblicher Leibgarde und reichlich Nutten auf Staatskosten. Das würde ich unterstützen…

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:39 (vor 22 Stunden, 16 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gerade mit einem Ohr eine Umfrage aus MV aufgeschnappt.
1 Prozent der CDU-Anhänger dort meinte, dass Friedrich Merz ihrer Partei im Wahlkampf genutzt hat.
70 Prozent der CDU-Anhänger dort meinte, dass Friedrich Merz ihrer Partei dort im Wahlkampf geschadet hat.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:07 (vor 21 Stunden, 47 Minuten) @ Ulrich

Gerade mit einem Ohr eine Umfrage aus MV aufgeschnappt.
1 Prozent der CDU-Anhänger dort meinte, dass Friedrich Merz ihrer Partei im Wahlkampf genutzt hat.
70 Prozent der CDU-Anhänger dort meinte, dass Friedrich Merz ihrer Partei dort im Wahlkampf geschadet hat.

LOL. Solche Daten und generell Wahlabende finde ich ja immer höchst amüsant. Diese Dramaturgie, Sieg und Niederlage so nah beieinander, tosender Jubel in der einen Parteizentrale, dicken Backen (und Fingerpointing hinter den Kameras) in einer anderen Parteizentrale. Ich als Monarchist kann das ja alles immer relativ unaufgeregt beobachten, quasi wie so ein Feuerwerk von einem Balkon aus, wenn die Heerscharen des modernen Hofadels (in der neofeudalen Moderne "Abgeordnete" und "Minister" genannt) um die Gunst am Hofe kämpfen.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 19:27 (vor 21 Stunden, 27 Minuten) @ FourrierTrans

Gerade mit einem Ohr eine Umfrage aus MV aufgeschnappt.
1 Prozent der CDU-Anhänger dort meinte, dass Friedrich Merz ihrer Partei im Wahlkampf genutzt hat.
70 Prozent der CDU-Anhänger dort meinte, dass Friedrich Merz ihrer Partei dort im Wahlkampf geschadet hat.


LOL. Solche Daten und generell Wahlabende finde ich ja immer höchst amüsant. Diese Dramaturgie, Sieg und Niederlage so nah beieinander, tosender Jubel in der einen Parteizentrale, dicken Backen (und Fingerpointing hinter den Kameras) in einer anderen Parteizentrale. Ich als Monarchist kann das ja alles immer relativ unaufgeregt beobachten, quasi wie so ein Feuerwerk von einem Balkon aus, wenn die Heerscharen des modernen Hofadels (in der neofeudalen Moderne "Abgeordnete" und "Minister" genannt) um die Gunst am Hofe kämpfen.

LOL didnt see that coming:-)

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 18:41 (vor 22 Stunden, 13 Minuten) @ Ulrich

Der man. Hat es wirklich in Rekordzeit (1,5 Jahre) geschafft, alles zu verspielen. Aber wenn wir ehrlich sind, hat er schon die BTW 2025 in den Sand gesetzt…

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:30 (vor 22 Stunden, 24 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wenigstens ein Lichtblick.

Allerdings sind diese Werte noch nicht belastbar.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 20.09.2026, 18:37 (vor 22 Stunden, 17 Minuten) @ Ulrich

Wenigstens ein Lichtblick.

Allerdings sind diese Werte noch nicht belastbar.

Diese Arschgeigen schaffen es tatsächlich immer irgendwie an die 5 % Hürde.

Hoffentlich werden es heute wieder 4.99 %

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 18:32 (vor 22 Stunden, 22 Minuten) @ Ulrich

Das BSW ekelt mich an. Hoffentlich schaffen sie es nicht und sind bald da, wo sie hingehören. Auf dem Müllhaufen der Geschichte.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:46 (vor 22 Stunden, 8 Minuten) @ Eisen

sind bald da, wo sie hingehören. Auf dem Müllhaufen der Geschichte.

Bzw. es sich ausschließlich im Arsch von Putin bequem machen. Das Geschwafel einer an sich ja nicht blöden Person wie Wagenknecht ist einfach nur zum Fremdschämen.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 20.09.2026, 18:37 (vor 22 Stunden, 17 Minuten) @ Eisen

Ich will Frau Putinknecht nie wieder in einer Talkshow sehen.
Es ist schlimm, dass die gefühlt fast jeden Abend einen Auftritt hat.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:48 (vor 22 Stunden, 6 Minuten) @ Frankonius

Ich finde es auch schlimm, dass die Trulla jetzt überall wieder eine Bühne für ihre schwachsinnigen Parolen geboten bekommen. Das Verhältnis von tatsächlicher Bedeutung des Bündnis Putinknecht und medialer Präsenz ist für mich nicht nachzuvollziehen.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:09 (vor 21 Stunden, 45 Minuten) @ nico36de

Und die beklagt sich noch über zu wenig TV Präsenz. Was soll denn die FDP sagen?

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:15 (vor 21 Stunden, 39 Minuten) @ Eisen

Und die beklagt sich noch über zu wenig TV Präsenz. Was soll denn die FDP sagen?

Das ist doch nichts Neues. Sahra Wagenknecht tingelt doch schon seit Jahren durch die Talkshows und beklagt sich dort, dass sie nicht in Talkshows eingeladen wird.

Mittlerweile hat sie zudem keinerlei offizielle Funktion in dem Sauladen BSW. Der ist nicht einmal mehr nach ihr benannt. Heißen jetzt "Bündnis Sankt Wladimir" oder so ähnlich. Ein Grund mehr, sie rechts liegen zu lassen.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:27 (vor 21 Stunden, 27 Minuten) @ Ulrich

Und die beklagt sich noch über zu wenig TV Präsenz. Was soll denn die FDP sagen?


Das ist doch nichts Neues. Sahra Wagenknecht tingelt doch schon seit Jahren durch die Talkshows und beklagt sich dort, dass sie nicht in Talkshows eingeladen wird.

Mittlerweile hat sie zudem keinerlei offizielle Funktion in dem Sauladen BSW. Der ist nicht einmal mehr nach ihr benannt. Heißen jetzt "Bündnis Sankt Wladimir" oder so ähnlich. Ein Grund mehr, sie rechts liegen zu lassen.

Sieht aber immer noch gut aus, dafür, dass sie auf die 60 zugeht hömmaley.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:35 (vor 21 Stunden, 19 Minuten) @ FourrierTrans

Und die beklagt sich noch über zu wenig TV Präsenz. Was soll denn die FDP sagen?


Das ist doch nichts Neues. Sahra Wagenknecht tingelt doch schon seit Jahren durch die Talkshows und beklagt sich dort, dass sie nicht in Talkshows eingeladen wird.

Mittlerweile hat sie zudem keinerlei offizielle Funktion in dem Sauladen BSW. Der ist nicht einmal mehr nach ihr benannt. Heißen jetzt "Bündnis Sankt Wladimir" oder so ähnlich. Ein Grund mehr, sie rechts liegen zu lassen.


Sieht aber immer noch gut aus, dafür, dass sie auf die 60 zugeht hömmaley.

Die Frau trägt, seitdem sie zwanzig ist, mindestens einen Millimeter Schminke auf. Mittlerweile vermutlich vorher Füller.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:36 (vor 21 Stunden, 18 Minuten) @ Ulrich

Und die beklagt sich noch über zu wenig TV Präsenz. Was soll denn die FDP sagen?


Das ist doch nichts Neues. Sahra Wagenknecht tingelt doch schon seit Jahren durch die Talkshows und beklagt sich dort, dass sie nicht in Talkshows eingeladen wird.

Mittlerweile hat sie zudem keinerlei offizielle Funktion in dem Sauladen BSW. Der ist nicht einmal mehr nach ihr benannt. Heißen jetzt "Bündnis Sankt Wladimir" oder so ähnlich. Ein Grund mehr, sie rechts liegen zu lassen.


Sieht aber immer noch gut aus, dafür, dass sie auf die 60 zugeht hömmaley.


Die Frau trägt, seitdem sie zwanzig ist, mindestens einen Millimeter Schminke auf. Mittlerweile vermutlich vorher Füller.

Müsste ich mir von Näherem begucken.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:54 (vor 21 Stunden, 0 Minuten) @ FourrierTrans

Und die beklagt sich noch über zu wenig TV Präsenz. Was soll denn die FDP sagen?


Das ist doch nichts Neues. Sahra Wagenknecht tingelt doch schon seit Jahren durch die Talkshows und beklagt sich dort, dass sie nicht in Talkshows eingeladen wird.

Mittlerweile hat sie zudem keinerlei offizielle Funktion in dem Sauladen BSW. Der ist nicht einmal mehr nach ihr benannt. Heißen jetzt "Bündnis Sankt Wladimir" oder so ähnlich. Ein Grund mehr, sie rechts liegen zu lassen.


Sieht aber immer noch gut aus, dafür, dass sie auf die 60 zugeht hömmaley.


Die Frau trägt, seitdem sie zwanzig ist, mindestens einen Millimeter Schminke auf. Mittlerweile vermutlich vorher Füller.


Müsste ich mir von Näherem begucken.

Im Mittelalter trug man Rüstung, wenn man in den Kampf zog.

Sahra Wagenknecht trägt Schminke, wenn sie in den Kampf zieht.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:34 (vor 22 Stunden, 20 Minuten) @ Eisen

Das BSW ekelt mich an. Hoffentlich schaffen sie es nicht und sind bald da, wo sie hingehören. Auf dem Müllhaufen der Geschichte.

Mich ekelt an der Partei nur die eine Person an und die merkt wohl langsam, dass die Bewegung nicht so richtig in Schwung kommt. Ihre TV Auftritte werden weniger, sie muss sich nun mehr mit Oskar beschäftigen

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 18:36 (vor 22 Stunden, 18 Minuten) @ Gargamel09
bearbeitet von Eisen, Sonntag, 20.09.2026, 18:40

Als ob der di Masio besser ist. Oder Dagdelem. Oder Klaus Ernst. Ehrlich das ist eine Truppe, da kommt einem wirklich das kalte Kotzen…

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:50 (vor 22 Stunden, 4 Minuten) @ Eisen

Das fasst es sehr treffend zusammen. Wobei ich es traurig finde, was aus Di Masio geworden ist

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:51 (vor 22 Stunden, 3 Minuten) @ nico36de

Das fasst es sehr treffend zusammen. Wobei ich es traurig finde, was aus Di Masio geworden ist

Der war schon immer so.

Haben die, die ihn früher bejubelt haben, nur nicht mitbekommen.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:56 (vor 21 Stunden, 58 Minuten) @ Ulrich

Kannn schon passieren, wenn man nur die Äußerungen zu Sachthemen wahrnimmt und für Ideologien nicht zu haben ist.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:40 (vor 22 Stunden, 14 Minuten) @ Eisen

Als der di Masio besser ist. Oder Dagdelem. Oder Klaus Ernst. Ehrlich das ist eine Truppe, da kommt einem wirklich h das kalte Kotzen…

Die sind natürlich auch igit in ihren Russland-Ansichten, aber an die Wagenknecht kommen die nicht ran, sind nur Mitläufer, haben nicht die Popularität und ihr Wort zählt nicht viel. Die Partei würde so schnell wieder verschwinden, wen Wagenknecht ihren Namen zurückzieht.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 18:43 (vor 22 Stunden, 11 Minuten) @ Gargamel09

Wagenknecht, die Chanel-Stalinistin, die vor Verantwortung immer wegläuft und noch nie ein politisches Amt hatte, wo sie was bewirken kann? Das ist eine absolute Witzfigur, wen spricht so etwas an?

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 19:14 (vor 21 Stunden, 40 Minuten) @ Eisen

Wagenknecht, die Chanel-Stalinistin, die vor Verantwortung immer wegläuft und noch nie ein politisches Amt hatte, wo sie was bewirken kann? Das ist eine absolute Witzfigur, wen spricht so etwas an?

Mein jugendliches Ich fand die damals richtig heiß (für eine Politikerin), da war mir auch egal, was die sagt, Politik spielte noch eine sehr untergeordnete Rolle. Als sie dann mit dem alten Zausel zusammenkam, war sie nicht mehr heiß und vermutlich haben sich beide dann noch in ihren 4 Wänden gegenseitig verblödet. Es ist tlw. nicht mehr zu fassen, was die von sich gibt und in einer Konsequenz seit 2022, obwohl sie sich schon beim Kriegsbeginn der Russen total verrannt hatte - es wird keinen Krieg geben... Diestag/Mittwoch gesagt, Donnerstag obsolet

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:29 (vor 21 Stunden, 25 Minuten) @ Gargamel09

Allein, dass die mit diesem 25 Jahre älteren Sack verheiratet ist, lässt mich ratlos zurück…

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:31 (vor 21 Stunden, 23 Minuten) @ Eisen

Allein, dass die mit diesem 25 Jahre älteren Sack verheiratet ist, lässt mich ratlos zurück…

Na hör mal, unmöglich hier, so ein Age Shaming. Wo die Liebe hinfällt!

[image]

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 19:39 (vor 21 Stunden, 15 Minuten) @ FourrierTrans

Allein, dass die mit diesem 25 Jahre älteren Sack verheiratet ist, lässt mich ratlos zurück…


Na hör mal, unmöglich hier, so ein Age Shaming. Wo die Liebe hinfällt!

[image]

ich sag nichts mehr gegen Trumps Frise

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 20:11 (vor 20 Stunden, 43 Minuten) @ Gargamel09

Der Typ ist einfach der Owner der Las Vegas Raiders…gegen den ist Trump finanziell ein ganz kleines Licht.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 20:15 (vor 20 Stunden, 39 Minuten) @ Eisen

Der Typ ist einfach der Owner der Las Vegas Raiders…gegen den ist Trump finanziell ein ganz kleines Licht.

Dass muss er auch sein, wie soll so eine junge Frau sonst mit ihm .... können, irgendwie muss sie es sich dabei doch schönreden.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:38 (vor 21 Stunden, 16 Minuten) @ FourrierTrans

:D :D :D

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 19:30 (vor 21 Stunden, 24 Minuten) @ Eisen

Allein, dass die mit diesem 25 Jahre älteren Sack verheiratet ist, lässt mich ratlos zurück…

Melania findet das auch supi, nur hat der Mrd, Oskar nur seine verblendeten Ansichten, aber gut, die eine so, die andere so.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 18:36 (vor 22 Stunden, 18 Minuten) @ Eisen

Als der di Masio besser ist. Oder Dagdelem. Oder Klaus Ernst. Ehrlich das ist eine Truppe, da kommt einem wirklich h das kalte Kotzen…

+1.

BSW in MV laut ZDF bei 4,8 Prozent

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:32 (vor 22 Stunden, 22 Minuten) @ Ulrich

Wenigstens ein Lichtblick.

Allerdings sind diese Werte noch nicht belastbar.

ARD war in SA besser mit den Prognosen

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:01 (vor 22 Stunden, 53 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

haben sie wohl doch gewonnen

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Mastermind_09, Hamburg, Sonntag, 20.09.2026, 18:14 (vor 22 Stunden, 40 Minuten) @ Gargamel09

Interessant finde, dass es dieses Mal relativ große Unterschiede zwischen der ZDF und ARD Prognose gibt. Z. B. Linke in Berlin 24,5 % vs. 26 % oder AFD bei 16 % vs. 13,5 %.
Bin mal gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:21 (vor 22 Stunden, 33 Minuten) @ Mastermind_09

Interessant finde, dass es dieses Mal relativ große Unterschiede zwischen ZDF und ARD Prognose gibt. Z. B. Linke in Berlin 24,5 % vs. 26 % oder AFD bei 16 % vs. 13,5 %.
Bin mal gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.

Die Meinungsforschungsunternehmen stehen vor größeren Herausforderungen denn je. Die Wahlbeteiligung steigt stark an, anscheinend kommt das noch immer der AfD zugute, und neuerdings auch dem BSW. Dass Briefwahlstimmen anders ausfallen, weiß man. Aber wie genau kann man das in die Berechnungen einbinden? Die Prognosewerte kommen von denen, die vor Ort abgestimmt haben und die dann danach befragt wurden. Schon diese Ergebnisse können sich von Meinungsforschungsunternehmen zu Meinungsforschungsunternehmen unterscheiden, und die Korrekturfaktoren, die dann bei den Berechnungen angewandt werden, ebenfalls.

Wenn ich es richtig überblicke, dann stehen in Mecklenburg-Vorpommern mit CDU, Grünen und BSW drei Parteien auf der Kippe, in Berlin ist es nur das BSW.

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:17 (vor 22 Stunden, 37 Minuten) @ Mastermind_09

Interessant finde, dass es dieses Mal relativ große Unterschiede zwischen der ZDF und ARD Prognose gibt. Z. B. Linke in Berlin 24,5 % vs. 26 % oder AFD bei 16 % vs. 13,5 %.
Bin mal gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.

Es geht ja um die Tendenz und die passt dann. In Berlin spielt die AfD (noch) keine große Rolle, in Meck-Pomm leider Wahlsieger

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 18:17 (vor 22 Stunden, 37 Minuten) @ Mastermind_09

Interessant finde, dass es dieses Mal relativ große Unterschiede zwischen der ZDF und ARD Prognose gibt. Z. B. Linke in Berlin 24,5 % vs. 26 % oder AFD bei 16 % vs. 13,5 %.
Bin mal gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.

Kommt vielleicht darauf an wo gefragt wurde.

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:23 (vor 22 Stunden, 31 Minuten) @ Garum

Interessant finde, dass es dieses Mal relativ große Unterschiede zwischen der ZDF und ARD Prognose gibt. Z. B. Linke in Berlin 24,5 % vs. 26 % oder AFD bei 16 % vs. 13,5 %.
Bin mal gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.


Kommt vielleicht darauf an wo gefragt wurde.

Man versucht schon, das repräsentativ zu halten bzw. die Unterschiede zwischen den befragten Gruppen und dem Durchschnitt der Wählerinnen und Wähler durch Korrekturfaktoren auszugleichen. Aber das ist halt keine exakte Wissenschaft.

Und nun trinke ich einen guten Whisky, nüchtern ertrage ich Weidel nicht.

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 18:41 (vor 22 Stunden, 13 Minuten) @ Ulrich

Interessant finde, dass es dieses Mal relativ große Unterschiede zwischen der ZDF und ARD Prognose gibt. Z. B. Linke in Berlin 24,5 % vs. 26 % oder AFD bei 16 % vs. 13,5 %.
Bin mal gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.


Kommt vielleicht darauf an wo gefragt wurde.


Man versucht schon, das repräsentativ zu halten bzw. die Unterschiede zwischen den befragten Gruppen und dem Durchschnitt der Wählerinnen und Wähler durch Korrekturfaktoren auszugleichen. Aber das ist halt keine exakte Wissenschaft.

Und nun trinke ich einen guten Whisky, nüchtern ertrage ich Weidel nicht.

Ich ertrage die nicht mal besoffen. Ich kann mir die sowieso nicht antuen sonst steigt mein Blutdruck ins nicht messbare. Ist dann nicht gesund, zumal man eh nichts ändern kann.
Mir hat schon gereicht das die AfD bei der Kommunalwahl hier stark geworden ist und der Kandidat
sogar in der Stichwahl um den Bürgermeisterposten ist, In Salzgitter ein paar Kilometer weiter sieht es ebenfalls düster aus.
Aber die AfD kann in NDS Landesweit 250 Stellen nicht besetzten weil zu wenig Leute auf den
Wahlzetteln standen.

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:49 (vor 22 Stunden, 5 Minuten) @ Garum

Interessant finde, dass es dieses Mal relativ große Unterschiede zwischen der ZDF und ARD Prognose gibt. Z. B. Linke in Berlin 24,5 % vs. 26 % oder AFD bei 16 % vs. 13,5 %.
Bin mal gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.


Kommt vielleicht darauf an wo gefragt wurde.


Man versucht schon, das repräsentativ zu halten bzw. die Unterschiede zwischen den befragten Gruppen und dem Durchschnitt der Wählerinnen und Wähler durch Korrekturfaktoren auszugleichen. Aber das ist halt keine exakte Wissenschaft.

Und nun trinke ich einen guten Whisky, nüchtern ertrage ich Weidel nicht.


Ich ertrage die nicht mal besoffen. Ich kann mir die sowieso nicht antuen sonst steigt mein Blutdruck ins nicht messbare. Ist dann nicht gesund, zumal man eh nichts ändern kann.

Mein Blutdruck ist gut, wird einmal im Monat in der Uniklinik Münster kontrolliert. Und das, obwohl ich vorher jeweils zu Fuß aus dem dritten Stock in den 15. Stock die Treppe hoch steige. ;-)

Mir hat schon gereicht das die AfD bei der Kommunalwahl hier stark geworden ist und der Kandidat
sogar in der Stichwahl um den Bürgermeisterposten ist, In Salzgitter ein paar Kilometer weiter sieht es ebenfalls düster aus.

Und das, obwohl diese Leute kommunal nichts, aber auch gar nichts geschissen bekommen.

Aber die AfD kann in NDS Landesweit 250 Stellen nicht besetzten weil zu wenig Leute auf den
Wahlzetteln standen.

Hatte ich mitbekommen. Nicht überall hat die Dummheit aufgehört, sich zu schämen. Manche AfD-Anhänger lassen sich nicht aufstellen.

Meck-Pomm: AfD 37% / SPD 35,5% / CDU 5,5%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:04 (vor 22 Stunden, 50 Minuten) @ Gargamel09

haben sie wohl doch gewonnen

Zumindest nach aktuellem Stand.

Regierungsbildungen könnten sowohl in Berlin als auch in Mecklenburg-Vorpommern schwierig werden.

FDP 1%

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:11 (vor 22 Stunden, 43 Minuten) @ Ulrich

selbst mit Populisten kriegst Du keine Kehrtwende hin, die kann dann wohl bald weg (im Osten)

FDP 1%

Sascha, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 19:09 (vor 21 Stunden, 45 Minuten) @ Gargamel09

Der Michael Frontzek unter den politischen Feuerwehrmännern.

FDP 1%

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:11 (vor 21 Stunden, 43 Minuten) @ Sascha

Der Michael Frontzek unter den politischen Feuerwehrmännern.

Ich hab immer gedacht, dass dafür Peter Neururer DAS Synonym ist. :-)

FDP 1%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:18 (vor 21 Stunden, 37 Minuten) @ FourrierTrans

Der Michael Frontzek unter den politischen Feuerwehrmännern.


Ich hab immer gedacht, dass dafür Peter Neururer DAS Synonym ist. :-)

Peter Neururer hat es immer wieder geschafft, Mannschaften für einige Monate so zu motivieren, dass sie über sich hinausgewachsen sind.

Bei Wolfgang Kubicki hingegen würde es ein von ihm betreutes Team nicht einmal auf den Platz schaffen, die lägen betrunken in der Ecke.

FDP 1%

Sascha, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 19:11 (vor 21 Stunden, 43 Minuten) @ FourrierTrans

Neururer hatte dabei ja auch mal Erfolg.

FDP 1%

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:15 (vor 21 Stunden, 39 Minuten) @ Sascha

Neururer hatte dabei ja auch mal Erfolg.

Achso, soweit hatte ich nicht gedacht. Das ist natürlich richtig.

FDP 1%

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:55 (vor 21 Stunden, 59 Minuten) @ Gargamel09

Wenn die AfD bei 1 Promille angekommen ist, passt das wenigstens zum Grundniveau von Kubicki....

FDP 1% - eine elitäre Truppe

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 18:51 (vor 22 Stunden, 3 Minuten) @ Gargamel09

1%er. :-)

FDP 1% - eine elitäre Truppe

weissewiese, Sonntag, 20.09.2026, 18:59 (vor 21 Stunden, 56 Minuten) @ FourrierTrans

Ah. Ok. Also. Wenn ich das richtig verstehe, laufen die dann demnächst in Kutten rum mit Patches drauf?

FDP 1% - eine elitäre Truppe

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 18:59 (vor 21 Stunden, 55 Minuten) @ weissewiese

Ah. Ok. Also. Wenn ich das richtig verstehe, laufen die dann demnächst in Kutten rum mit Patches drauf?

Oder seilen sich aus Helikoptern ab. Je nach dem, in welche Richtung es geht.

FDP 1%

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 20.09.2026, 18:31 (vor 22 Stunden, 23 Minuten) @ Gargamel09

Die kann man dann demnächst unter "Sonstige" einordnen.
Aber die waren ja noch im Landtag.

FDP 1%

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 18:39 (vor 22 Stunden, 15 Minuten) @ Frankonius

Wenn eine vormals liberale Partei, was zugegeben schon lange zurück liegt, glaubt eine Lücke im rechten Spektrum zwischen CDU und AfD besetzen zu müssen, landet man eben da, wo man jetzt ist.
Da helfen auch alle Beteuerungen nicht, dass man dieses politische Spektrum nicht im Auge hatte.

FDP 1%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:41 (vor 22 Stunden, 13 Minuten) @ Eibaueristmeinfreund

Wenn eine vormals liberale Partei, was zugegeben schon lange zurück liegt, glaubt eine Lücke im rechten Spektrum zwischen CDU und AfD besetzen zu müssen, landet man eben da, wo man jetzt ist.
Da helfen auch alle Beteuerungen nicht, dass man dieses politische Spektrum nicht im Auge hatte.

Jepp.

Lindner, Kubicki, Dürr und Co. haben die Partei jetzt endgültig beerdigt.

Zwangsläufig war das nicht. Aber man meinte, Populismus knapp links von der AfD wäre eine "Marktlücke".

FDP 1%

Copperfield, Saarbrücken, Sonntag, 20.09.2026, 19:06 (vor 21 Stunden, 48 Minuten) @ Ulrich

Wenn eine vormals liberale Partei, was zugegeben schon lange zurück liegt, glaubt eine Lücke im rechten Spektrum zwischen CDU und AfD besetzen zu müssen, landet man eben da, wo man jetzt ist.
Da helfen auch alle Beteuerungen nicht, dass man dieses politische Spektrum nicht im Auge hatte.


Jepp.

Lindner, Kubicki, Dürr und Co. haben die Partei jetzt endgültig beerdigt.

Zwangsläufig war das nicht. Aber man meinte, Populismus knapp links von der AfD wäre eine "Marktlücke".

Agnes hat es nochmal versucht. Mit ihr wäre evtl nochmal was gegangen. Ich hoffe sie findet eine neue Politische Heimat da ich sie für wirklich sehr fähig halte. Kubicki als alter weißer Mann war hier echt der Sargnagel für die Partei.

Das krasse ist ja, das sie vor 2 Jahren noch der Mittelpunkt der deutschen Politikwelt war. Und Linder hat genausoviel Anteil dran wie Merz das die AfD immer stärker wird.

FDP 1%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:23 (vor 21 Stunden, 31 Minuten) @ Copperfield

Das krasse ist ja, das sie vor 2 Jahren noch der Mittelpunkt der deutschen Politikwelt war. Und Linder hat genausoviel Anteil dran wie Merz das die AfD immer stärker wird.

Christian Lindner verkauft jetzt Gebrauchtwagen. Als er seinen Job im Vorstand einer Autohauskette, die sich vor allem auf Gebrauchtfahrzeuge spezialisiert hatte, angetreten hat, habe ich spaßeshalber mal nachgesehen, ob man auch batterieelektrische Fahrzeuge im Angebot hatte. Hatte man, genau ein gebrauchtes Elektroauto. Mittlerweile kann man nicht mehr so einfach nachschauen, die weisen jedes Fahrzeug mit Hybridantrieb als Elektrofahrzeug aus.

FDP 1%

CedricVanDerGun, Hamburg, Sonntag, 20.09.2026, 18:50 (vor 22 Stunden, 4 Minuten) @ Ulrich

In der Kneipe konnte Kubicki halt gebügend Scheißhausparolen aufsammeln, um sie in die Welt zu blasen. Krass, was aus der Partei geworden ist

FDP 1%

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:53 (vor 22 Stunden, 1 Minuten) @ CedricVanDerGun

In der Kneipe konnte Kubicki halt gebügend Scheißhausparolen aufsammeln, um sie in die Welt zu blasen. Krass, was aus der Partei geworden ist

Wolfgang Kubicki hatte schon immer keinerlei Schamgefühl. Ich wüsste kein anderes Mitglied eines Bundestagspräsidiums, das auch nur einmal so gepöbelt hat, wie Kubicki es regelmäßig getan hat.

Merz kündigt Statement an

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 17:49 (vor 23 Stunden, 5 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

melden diverse Medien. Für nach 18 Uhr. Das klingt ungewöhnlich.

Merz kündigt Statement an

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 18:39 (vor 22 Stunden, 15 Minuten) @ Thomas

melden diverse Medien. Für nach 18 Uhr. Das klingt ungewöhnlich.

Ich bilde mir ein die Message schon zu kennen, er hat sie von der Vorgängerregierung übernommen: ab jetzt wird noch besser erklärt und "abgeholt".

Merz beschwert sich über den rauen Ton in der Gesellschaft

-Csk-, Sonntag, 20.09.2026, 18:25 (vor 22 Stunden, 29 Minuten) @ Thomas

Der Friedrich Merz, der quasi keinen Satz beenden kann, ohne irgendeine Personengruppe zu beleidigen.

Merz beschwert sich über den rauen Ton in der Gesellschaft

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:32 (vor 22 Stunden, 22 Minuten) @ -Csk-

Was für eine Ansprache. Merz bleibt eben Merz. Kotz!

Merz im SPD-Modus

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 18:46 (vor 22 Stunden, 8 Minuten) @ nico36de

"Wir brauchen Veränderungen, die kosten Kraft" (sicherlich nur wieder bei den kleinen Leuten und dem Mittelstand angedacht, diese Kraftanstrengung), "Ich übernehme die Verantwortung" (und bleibe sitzen), "kann man nicht schönreden" (tut man dann aber doch).
Was noch fehlt, ist der SPD-Gassenhauer "wir werden das aufarbeiten!", bin erstaunt, dass ihm diese Floskel nicht eingefallen ist. Wobei, das ginge ihm vermutlich zu sehr gegen die eigene Ehre.
Interessant, so geht dann also, im Gesamtbild betrachtend, die zweite große Volkspartei den gleichen Weg in die zunehmende Bedeutungslosigkeit.

Merz im SPD-Modus

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 19:10 (vor 21 Stunden, 44 Minuten) @ FourrierTrans

Als erste Maßnahme sollte man die Union-Doppelspitze einführen. Hat sich bei der SPD mehr als bewährt.

Merz beschwert sich über den rauen Ton in der Gesellschaft

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 18:34 (vor 22 Stunden, 20 Minuten) @ nico36de

Er kann es nicht. Empathie und Sympathie wie eine Abrissbirne. Was für ein Kandidat, was für ein Kanzler, was für ein Chef einer Volkspartei.

Merz beschwert sich über den rauen Ton in der Gesellschaft

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 19:07 (vor 21 Stunden, 47 Minuten) @ Eisen

Unsäglich. Gegen den war selbst Scholz extrem sympathisch.

Merz beschwert sich über den rauen Ton in der Gesellschaft

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 20:11 (vor 20 Stunden, 43 Minuten) @ nico36de

Unsäglich. Gegen den war selbst Scholz extrem sympathisch.

Bis auf die Nachbarsschlümpfe, sind Schlümpfe immer sympathischer als Mr.Burns.

Beid können und konten nicht mit dem Volk so kommunizieren, dass das Volk den Weg mitgehen möchte. Merz hat in der Opposition regelmäßig gegen Scholz geschossen, nur merkt er am eigenen Leib, wie sich das anfühlt. Dass er noch viel viel unbeliebter ist als Scholz, tut ihm dabei bestimmt unendlich weh.

Merz beschwert sich über den rauen Ton in der Gesellschaft

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 19:12 (vor 21 Stunden, 42 Minuten) @ nico36de

Unsäglich. Gegen den war selbst Scholz extrem sympathisch.

Daran kann er sich aber mutmaßlich nicht mehr erinnern.

Merz Statement: alles bleibt beim Alten

Dana White, Sonntag, 20.09.2026, 18:23 (vor 22 Stunden, 31 Minuten) @ Thomas

ok

Merz Statement: alles bleibt beim Alten

haweka, Sonntag, 20.09.2026, 18:30 (vor 22 Stunden, 24 Minuten) @ Dana White

Angesichts der Ergebnisse hätte er ja wenigstens den Tankrabatt wieder einkassieren können.

Merz Statement: alles bleibt beim Alten

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:25 (vor 22 Stunden, 29 Minuten) @ Dana White

ok

Ja. Den Auftritt hätte er sich schenken können.

Man ist schon froh, dass er dieses Mal wohl die großen Fettnäpfe ausgelassen hat.

Merz Statement: alles bleibt beim Alten

Copperfield, Saarbrücken, Sonntag, 20.09.2026, 19:02 (vor 21 Stunden, 52 Minuten) @ Ulrich

ok


Ja. Den Auftritt hätte er sich schenken können.

Man ist schon froh, dass er dieses Mal wohl die großen Fettnäpfe ausgelassen hat.

Den hätte er sich echt schenken könnnen. Trotzdem bleibt festzustellen das der Kanzler 5 min nach den Wahlen öffentlich äußern muss das er Kanzler und Vorsitzender bleibt. Ihm selbst ist die Peinlichkeit vermutlich gar nicht bewußt da er ja in seiner Welt lebt. Das ist schon übel wie er den Druck abbauen will auf sich.
Anstatt das geschwafel hätten 2 Sätze gereicht. Ich bleibe und wir machen weiter so. Fertig. Mehr war ja nicht drin. Außer noch ein bisschen gejammer das die Leute unzufrieden mit ihm sind.

Merz Statement: alles bleibt beim Alten

Sascha, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 19:28 (vor 21 Stunden, 26 Minuten) @ Copperfield

Weniger arbeitssame Leute als er, hätten da faul irgendwo auf einem Stuhl gesessen und den Wahlausgang passiv an einem Monitor verfolgt. Aber nicht so Herr Merz. Der arbeitet auch Sonntags!

Merz kündigt Statement an

rvnvon1909, Celle, Sonntag, 20.09.2026, 18:20 (vor 22 Stunden, 34 Minuten) @ Thomas

Wie er immer wieder links und rechts als radikale Kräfte in einem Satz erwähnt. Er lebt einfach auf nem anderen Planeten. Vielleicht öffnet ihm mal jemand die Augen, dass die heutige Linke nichts mit dem zu tun hat, was sie damals war.

Merz kündigt Statement an

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 18:24 (vor 22 Stunden, 30 Minuten) @ rvnvon1909

Wie er immer wieder links und rechts als radikale Kräfte in einem Satz erwähnt. Er lebt einfach auf nem anderen Planeten. Vielleicht öffnet ihm mal jemand die Augen, dass die heutige Linke nichts mit dem zu tun hat, was sie damals war.

Stimmt. Die SED war noch heimlich antisemitisch, die Links ist das ganz offen.

Merz kündigt Statement an

Lordran, Sonntag, 20.09.2026, 18:29 (vor 22 Stunden, 25 Minuten) @ MarcBVB

Wie er immer wieder links und rechts als radikale Kräfte in einem Satz erwähnt. Er lebt einfach auf nem anderen Planeten. Vielleicht öffnet ihm mal jemand die Augen, dass die heutige Linke nichts mit dem zu tun hat, was sie damals war.


Stimmt. Die SED war noch heimlich antisemitisch, die Links ist das ganz offen.

+1

Ein weiterer Grund um Berlin weiter einen großen Bogen zu machen. Furchtbare Stadt.

Merz kündigt Statement an

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 20.09.2026, 18:20 (vor 22 Stunden, 34 Minuten) @ Thomas

Schade, kein Rücktritt. Dann halt nächstes Jahr. Muss die CDU halt noch weiter runter

Merz kündigt Statement an

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:43 (vor 22 Stunden, 11 Minuten) @ Sentinel2150

Schade, kein Rücktritt. Dann halt nächstes Jahr. Muss die CDU halt noch weiter runter.

Auch wenn Merz sonst nichts hinbekommt, das wird er schaffen, wenn er weiterhin in seiner unnachahmlichen Art weitermacht. glaubt ihm eigentlich irgendjemand, dass es ihm um Deutschland, die CDU,die Sache, bläh, blubb...geht

Ging es Merz um etwas anderes als vorrangig Merz, würde er die Konsequenzen aus dem ziehen, was jeder inzwischen gemerkt hat und was eigentlich auch zu ihm durchgedrungen sein sollte: er kann kein Kanzler, weil er nichts von dem kann, was ein Kanzler können muss.

Würde es Merz um die CDU gehen, würde er zurücktreten.

Merz kündigt Statement an

Copperfield, Saarbrücken, Sonntag, 20.09.2026, 18:22 (vor 22 Stunden, 32 Minuten) @ Sentinel2150

Schade, kein Rücktritt. Dann halt nächstes Jahr. Muss die CDU halt noch weiter runter

Noch nicht mal als Parteivorsitzender. Das ist schon sehr überraschend.

Merz kündigt Statement an

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:25 (vor 22 Stunden, 29 Minuten) @ Copperfield

Schade, kein Rücktritt. Dann halt nächstes Jahr. Muss die CDU halt noch weiter runter


Noch nicht mal als Parteivorsitzender. Das ist schon sehr überraschend.

Ja.

Angesichts der frühen Uhrzeit.

Merz kündigt Statement an

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:05 (vor 22 Stunden, 49 Minuten) @ Thomas

melden diverse Medien. Für nach 18 Uhr. Das klingt ungewöhnlich.

Ja.

Normalerweise wartet man immer ab, bis man belastbare Ergebnisse hat.

Aber Friedrich Merz macht immer wieder unkluge Dinge.

Merz kündigt Statement an

Sentinel2150, Kiel, Sonntag, 20.09.2026, 18:10 (vor 22 Stunden, 44 Minuten) @ Ulrich

Die Parteien bzw Führungspersonen kriegen schon vor 18 Uhr Tendenzen mitgeteilt

Merz kündigt Statement an

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:28 (vor 22 Stunden, 27 Minuten) @ Sentinel2150

Die Parteien bzw Führungspersonen kriegen schon vor 18 Uhr Tendenzen mitgeteilt

Die wissen auch nicht mehr, als wir aktuell wissen. Das sind die Nachwahlumfragen.

Dieses Mal lief auch wieder mindestens eine Umfrage vorher um, die der ARD mit Stand 16:00.

Merz kündigt Statement an

stfn84, Köln, Sonntag, 20.09.2026, 18:08 (vor 22 Stunden, 46 Minuten) @ Ulrich

Das kann man gerne so festhalten. Gleichzeitig ist die bloße Ankündigung eines Statements ja erst einmal unproblematisch, vor allem, da die Parteien nicht erst seit 18 Uhr über die Situation informiert sind.

Merz kündigt Statement an

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 17:51 (vor 23 Stunden, 3 Minuten) @ Thomas

melden diverse Medien. Für nach 18 Uhr. Das klingt ungewöhnlich.

Es gab ein treffen des Parteivorstandes. Könnte mir vorstellen das er den Rücktritt vom Parteivorsitzenden ankündigt.

Merz kündigt Statement an

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:06 (vor 22 Stunden, 48 Minuten) @ Garum

melden diverse Medien. Für nach 18 Uhr. Das klingt ungewöhnlich.


Es gab ein treffen des Parteivorstandes. Könnte mir vorstellen das er den Rücktritt vom Parteivorsitzenden ankündigt.

War auch mein erster Gedanke.

Aber alleine durch den Schritt schwächt er sich nochmals als Kanzler.

Merz kündigt Statement an

Blarry, Essen, Sonntag, 20.09.2026, 18:27 (vor 22 Stunden, 27 Minuten) @ Ulrich

Eine der beeindruckendsten Fertigkeiten von Angela Merkel war es, nicht immer stringent mit der Politik ihrer eigenen Regierungen in Verbindung gebracht zu werden. Unter ihrer Ägide gab es jahrelang Umfragen, die eine Unzufriedenheit mit der Bundesregierung aufzeigten, aber gleichzeitig eine allgemeine Zufriedenheit mit Angela Merkel als Kanzlerin. Vielleicht möchte Merz jetzt aus diesem Drehbuch aufspielen und seine eigene Wahrnehmung von der restlichen Regierung lösen.

Also vorausgesetzt, Merz könnte über seinen Schatten springen und zu Mitteln und Methoden nicht nur seines politischen Erzfeindes, sondern auch noch einer Frau (iiiih!) greifen. Oder dass die Mittel und Methoden darauf beruhen, andere Menschen als etwas anderes als undankbare Projektionsflächen für die eigene Misanthropie zu behandeln.

Merz kündigt Statement an

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:29 (vor 22 Stunden, 25 Minuten) @ Blarry

Eine der beeindruckendsten Fertigkeiten von Angela Merkel war es, nicht immer stringent mit der Politik ihrer eigenen Regierungen in Verbindung gebracht zu werden. Unter ihrer Ägide gab es jahrelang Umfragen, die eine Unzufriedenheit mit der Bundesregierung aufzeigten, aber gleichzeitig eine allgemeine Zufriedenheit mit Angela Merkel als Kanzlerin. Vielleicht möchte Merz jetzt aus diesem Drehbuch aufspielen und seine eigene Wahrnehmung von der restlichen Regierung lösen.

Das hat er doch geschafft.

Nur, dass er noch schlechter als seine Regierung dasteht.


Also vorausgesetzt, Merz könnte über seinen Schatten springen und zu Mitteln und Methoden nicht nur seines politischen Erzfeindes, sondern auch noch einer Frau (iiiih!) greifen. Oder dass die Mittel und Methoden darauf beruhen, andere Menschen als etwas anderes als undankbare Projektionsflächen für die eigene Misanthropie zu behandeln.

Merz kündigt Statement an

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 18:12 (vor 22 Stunden, 42 Minuten) @ Ulrich

melden diverse Medien. Für nach 18 Uhr. Das klingt ungewöhnlich.


Es gab ein treffen des Parteivorstandes. Könnte mir vorstellen das er den Rücktritt vom Parteivorsitzenden ankündigt.


War auch mein erster Gedanke.

Aber alleine durch den Schritt schwächt er sich nochmals als Kanzler.

Mich würde das auch nicht mehr wundern, sehr viel schwächer geht ja nicht mehr.

Merz kündigt Statement an

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 20.09.2026, 18:15 (vor 22 Stunden, 39 Minuten) @ Garum

2029 wird er nicht mehr antreten

--
Heja BVB

Merz kündigt Statement an

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 18:18 (vor 22 Stunden, 36 Minuten) @ donotrobme

2029 wird er nicht mehr antreten

Ich tippe eher auf 2027.

Merz: Weiter so

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 18:20 (vor 22 Stunden, 34 Minuten) @ Garum

Lol, was war das denn? Und ich war echt so blöd, dass ich mir das angeschaut habe, weil ich dachte, es könnte "Historisches" passieren.

Merz: Weiter so

stfn84, Köln, Sonntag, 20.09.2026, 18:30 (vor 22 Stunden, 24 Minuten) @ Alones

Man kann Friedrich Merz wirklich viel vorwerfen, er gibt selten ein gutes Bild ab.

Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern benennt er aber zumindest abstrakt, dass es eben anstrengend wird und es weiterhin Reformen braucht.
Mir persönlich ist das deutlich lieber als nun Reformvorhaben in Gänze wieder in Frage zu stellen.

Die Alternative dazu wäre nun ein Rücktritt von Merz, vermutlich mit der Folge von Neuwahlen.
Dann könnte man auf eine neue Regierung aus CDU, SPD und Grünen hoffen, mit der AfD als stärkster Kraft
mit etwa 30% und einem Kanzler Söder, Wüst oder sonstwem. Ich wüsste nicht was daran besser wäre.

Merz: Weiter so

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 18:44 (vor 22 Stunden, 10 Minuten) @ stfn84

Man kann Friedrich Merz wirklich viel vorwerfen, er gibt selten ein gutes Bild ab.

Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern benennt er aber zumindest abstrakt, dass es eben anstrengend wird und es weiterhin Reformen braucht.
Mir persönlich ist das deutlich lieber als nun Reformvorhaben in Gänze wieder in Frage zu stellen.


Die Reformen die vor allem die betreffen, den es jetzt schon nicht so rosig geht.

Kanzler der Großkapitals.


Die Alternative dazu wäre nun ein Rücktritt von Merz, vermutlich mit der Folge von Neuwahlen.
Dann könnte man auf eine neue Regierung aus CDU, SPD und Grünen hoffen, mit der AfD als stärkster Kraft
mit etwa 30% und einem Kanzler Söder, Wüst oder sonstwem. Ich wüsste nicht was daran besser wäre.

Merz: Weiter so

Sascha, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 19:31 (vor 21 Stunden, 24 Minuten) @ Foreveralone

Denen kannst du halt nicht erzählen, dass Reformen auch mal weh tun müssen.

Merz: Weiter so

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 18:50 (vor 22 Stunden, 4 Minuten) @ Foreveralone

Die Reformen die vor allem die betreffen, den es jetzt schon nicht so rosig geht.

Kanzler der Großkapitals.

Wen sollen die Reformen denn sonst betreffen? Es trifft schon immer hauptsächlich die Unter- und Mittelschicht. An die richtig Reichen kommst du nicht ran oder wenn doch, gibt es dann so viele Schlüpflöcher, dass es Jahre dauert, diese zu stopfen. Nennt sich Globalisierung. Willkommen in der Realität.

Merz: Weiter so

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 18:35 (vor 22 Stunden, 19 Minuten) @ stfn84

Dieses Statement war doch komplett für die Tonne. Keine Ahnung, was er damit bezwecken wollte. Er hat sich hingestellt, doof geschaut, wie immer allen anderen die Schuld gegeben und angekündigt, dass er eben weiter durchzieht. Erinnert mich an das Meme mit dem Hund, der gemütlich seinen Tee trinkt, während im Hintergrund alles in Flammen steht. Das ist doch Satire.

Merz: Weiter so

stfn84, Köln, Sonntag, 20.09.2026, 18:35 (vor 22 Stunden, 19 Minuten) @ Alones

Dann ist das wohl so.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 17:20 (vor 23 Stunden, 34 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Eklat bei Berlinwahl: Neuköllner Linke-Kandidat teilt Aufruf zur „Wahlintifada“ (Tagesspiegel)

"Ein Aktivist einer palästinensischen Extremisten-Gruppe ruft bei Instagram zur Wahl von Neuköllner Linke-Kandidaten und Spitzenfrau Elif Eralp auf – als „Wahlintifada“. Ein Bezirkspolitiker bedankt sich dafür."

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:23 (vor 23 Stunden, 31 Minuten) @ Ulrich

Eklat bei Berlinwahl: Neuköllner Linke-Kandidat teilt Aufruf zur „Wahlintifada“ (Tagesspiegel)

"Ein Aktivist einer palästinensischen Extremisten-Gruppe ruft bei Instagram zur Wahl von Neuköllner Linke-Kandidaten und Spitzenfrau Elif Eralp auf – als „Wahlintifada“. Ein Bezirkspolitiker bedankt sich dafür."

Gesindel. Kärcher. Anders geht das nicht mehr.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

SgtJohnson, Sonntag, 20.09.2026, 18:17 (vor 22 Stunden, 37 Minuten) @ MarcBVB

Das Problem mit Sozialisten ist: man kann Sie zwar demokratisch wählen, aber wieder weg bekommt man Sie nachher nur auf anderem Wege. Bernd Siggelkow hatte schon recht damit, als er vor Kurzem gesagt hat, dass viele Juden dazu aufrufen, Berlin zu verlassen, sollte die Linke dort an die Macht kommen. Als Jude ist man im Moloch Berlin schon sowieso lange nicht mehr sicher, aber mit einer Linken Regierung wird es nun ganz schlimm werden.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 18:57 (vor 21 Stunden, 57 Minuten) @ SgtJohnson

Das Problem mit Sozialisten ist: man kann Sie zwar demokratisch wählen, aber wieder weg bekommt man Sie nachher nur auf anderem Wege. Bernd Siggelkow hatte schon recht damit, als er vor Kurzem gesagt hat, dass viele Juden dazu aufrufen, Berlin zu verlassen, sollte die Linke dort an die Macht kommen. Als Jude ist man im Moloch Berlin schon sowieso lange nicht mehr sicher, aber mit einer Linken Regierung wird es nun ganz schlimm werden.

Also ich finde Berlin ganz geil. Wannsee und Umgebung, Müggelsee, etliche Museen und Kieze.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:40 (vor 22 Stunden, 14 Minuten) @ SgtJohnson

Das Problem mit Sozialisten ist: man kann Sie zwar demokratisch wählen, aber wieder weg bekommt man Sie nachher nur auf anderem Wege. Bernd Siggelkow hatte schon recht damit, als er vor Kurzem gesagt hat, dass viele Juden dazu aufrufen, Berlin zu verlassen, sollte die Linke dort an die Macht kommen. Als Jude ist man im Moloch Berlin schon sowieso lange nicht mehr sicher, aber mit einer Linken Regierung wird es nun ganz schlimm werden.

Kann es sein, dass Du sie mit den Nazis verwechselst?

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 18:47 (vor 22 Stunden, 7 Minuten) @ Ulrich

Das Problem mit Sozialisten ist: man kann Sie zwar demokratisch wählen, aber wieder weg bekommt man Sie nachher nur auf anderem Wege. Bernd Siggelkow hatte schon recht damit, als er vor Kurzem gesagt hat, dass viele Juden dazu aufrufen, Berlin zu verlassen, sollte die Linke dort an die Macht kommen. Als Jude ist man im Moloch Berlin schon sowieso lange nicht mehr sicher, aber mit einer Linken Regierung wird es nun ganz schlimm werden.


Kann es sein, dass Du sie mit den Nazis verwechselst?

Komm das war sein erster Eintrag.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Minzurion, OWL, Sonntag, 20.09.2026, 18:49 (vor 22 Stunden, 5 Minuten) @ Garum

Dann haben wir schon mal Obloks rechten Account

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 18:51 (vor 22 Stunden, 3 Minuten) @ Minzurion

Dann haben wir schon mal Obloks rechten Account

Oder irgendein AfD-Anhänger, der sich hier herein traut, nachdem er die Ergebnisse gefeiert hat.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 17:45 (vor 23 Stunden, 9 Minuten) @ MarcBVB

Eklat bei Berlinwahl: Neuköllner Linke-Kandidat teilt Aufruf zur „Wahlintifada“ (Tagesspiegel)

"Ein Aktivist einer palästinensischen Extremisten-Gruppe ruft bei Instagram zur Wahl von Neuköllner Linke-Kandidaten und Spitzenfrau Elif Eralp auf – als „Wahlintifada“. Ein Bezirkspolitiker bedankt sich dafür."


Gesindel. Kärcher. Anders geht das nicht mehr.

Warte, wenn irgendnen Provinzunionler /FDP'ler auf braune Menschen schiesst oder sich mal wieder rassistisch äussert, erzählst du uns immer, alles egal, weil kleines Licht.

Jetzt bedankt sich eine Bezirkspolitiker und du kommst sofort mit dem Kärcher. Ne is klar.

Wobei ich ausnahmsweise mal ein Teil deiner Bedenken teile. Der Antisemitismus Scheiss in der Berliner Linken -Partei war wirklich hart abschreckend.

Erinnerte ein wenig an die früheren Fälle bei der FDP (Möllemann) oder der Union (Hohmann, Maasen oder Aiwanger, den Söder behalten hat oder wenn man weiter zurück geht Dregger) und ist doch so anders.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:47 (vor 23 Stunden, 7 Minuten) @ Pfostentreffer

Eklat bei Berlinwahl: Neuköllner Linke-Kandidat teilt Aufruf zur „Wahlintifada“ (Tagesspiegel)

"Ein Aktivist einer palästinensischen Extremisten-Gruppe ruft bei Instagram zur Wahl von Neuköllner Linke-Kandidaten und Spitzenfrau Elif Eralp auf – als „Wahlintifada“. Ein Bezirkspolitiker bedankt sich dafür."


Gesindel. Kärcher. Anders geht das nicht mehr.


Warte, wenn irgendnen Provinzunionler /FDP'ler auf braune Menschen schiesst oder sich mal wieder rassistisch äussert, erzählst du uns immer, alles egal, weil kleines Licht.

Jetzt bedankt sich eine Bezirkspolitiker und du kommst sofort mit dem Kärcher. Ne is klar.

Wobei ich ausnahmsweise mal ein Teil deiner Bedenken teile. Der Antisemitismus Scheiss in der Berliner Linken -Partei war wirklich hart abschreckend.

Erinnerte ein wenig an die früheren Fälle bei der FDP (Möllemann) oder der Union (Hohmann, Maasen oder Aiwanger, den Söder behalten hat oder wenn man weiter zurück geht Dregger) und ist doch so anders.

Das Flugblatt von Möllemann war übrigens für mich der Grund bei den Julis per sofort auszutreten.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 20:01 (vor 20 Stunden, 53 Minuten) @ MarcBVB

Eklat bei Berlinwahl: Neuköllner Linke-Kandidat teilt Aufruf zur „Wahlintifada“ (Tagesspiegel)

"Ein Aktivist einer palästinensischen Extremisten-Gruppe ruft bei Instagram zur Wahl von Neuköllner Linke-Kandidaten und Spitzenfrau Elif Eralp auf – als „Wahlintifada“. Ein Bezirkspolitiker bedankt sich dafür."


Gesindel. Kärcher. Anders geht das nicht mehr.


Warte, wenn irgendnen Provinzunionler /FDP'ler auf braune Menschen schiesst oder sich mal wieder rassistisch äussert, erzählst du uns immer, alles egal, weil kleines Licht.

Jetzt bedankt sich eine Bezirkspolitiker und du kommst sofort mit dem Kärcher. Ne is klar.

Wobei ich ausnahmsweise mal ein Teil deiner Bedenken teile. Der Antisemitismus Scheiss in der Berliner Linken -Partei war wirklich hart abschreckend.

Erinnerte ein wenig an die früheren Fälle bei der FDP (Möllemann) oder der Union (Hohmann, Maasen oder Aiwanger, den Söder behalten hat oder wenn man weiter zurück geht Dregger) und ist doch so anders.


Das Flugblatt von Möllemann war übrigens für mich der Grund bei den Julis per sofort auszutreten.

Irgendwie habe ich wohl die Antwort verpasst, warum bei der Union selbst Minister für dich als "kleine Lichter und Einzelmeinung" gelten, bei der Linken aber ein Bezirkspolitiker, dessen Namen absolut niemand kennt, gleich für Deine Gewaltfantasien mit dem Kärcher durch die Partei herhalten müssen.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 18:15 (vor 22 Stunden, 39 Minuten) @ MarcBVB

Das Flugblatt von Möllemann war übrigens für mich der Grund bei den Julis per sofort auszutreten.

Das ist ehrbar, aber damit stehst du beim Ansehen erst bei 2500/5000. Bis neutral ist das noch ein langer Weg.

Aufruf zur "Wahlintifada" in Neukölln :-(

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 18:31 (vor 22 Stunden, 23 Minuten) @ Kashmir

Marc und neutral???

Er hat sicher recht, dass antisemitische Idioten wie die Verwirrten in der Linken nichts in der Politik zu suchen haben. Das sieht aber allgemein kaum jemand anders und insbesondere hier im Forum dürfte es Konsens sein.

Sein plakatives Gleichstellen der gesamten Partei mit den paar Idioten ist aber fast so peinlich wie seine Ansichten zum Verhalten der israelischen Regierung.

Wer einerseits ständig jede Verfehlung von Hinterbänklern der Linken darstellt, als ständen sie im Parteiprogramm, andererseits aber das Handeln des unsäglichen Kriegsverbrechers Netanjahu für gerechtfertigt hält, der muss schon eine ganz bestimmte Agenda verfolgen.

Inhaltlich genauso ausgewogen wie die AfD.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

SebWagn, HH Harvestehude, Sonntag, 20.09.2026, 17:17 (vor 23 Stunden, 37 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Wahlbeteiligung ist überall, auch zuletzt in Sachsen-Anhalt, deutlich gestiegen.

Man kann darüber streiten was man wählt, aber das man überhaupt wählen geht finde ich eine ganz wichtige Sache.

--
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Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 17:46 (vor 23 Stunden, 8 Minuten) @ SebWagn

Die Wahlbeteiligung ist überall, auch zuletzt in Sachsen-Anhalt, deutlich gestiegen.

Man kann darüber streiten was man wählt, aber das man überhaupt wählen geht finde ich eine ganz wichtige Sache.

Naja, je höher die Wahlbeteilung, desto mehr neue Fans konnte die AfD in der Nichwählerschaft generieren. Es nun viele wählen, denen vorher nichts angeboten wurde, was sie zur Wahl bringen konnte. Die Partei fischt nicht nur in den Teichen anderer, sondern auch in der unberührten Natur.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 20.09.2026, 18:52 (vor 22 Stunden, 2 Minuten) @ Gargamel09

Die Wahlbeteiligung ist überall, auch zuletzt in Sachsen-Anhalt, deutlich gestiegen.

Man kann darüber streiten was man wählt, aber das man überhaupt wählen geht finde ich eine ganz wichtige Sache.


Naja, je höher die Wahlbeteilung, desto mehr neue Fans konnte die AfD in der Nichwählerschaft generieren. Es nun viele wählen, denen vorher nichts angeboten wurde, was sie zur Wahl bringen konnte. Die Partei fischt nicht nur in den Teichen anderer, sondern auch in der unberührten Natur.

Was für die miserable Arbeit der politischen Arbeit in den vergangenen Jahren spricht.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

stfn84, Köln, Sonntag, 20.09.2026, 18:10 (vor 22 Stunden, 44 Minuten) @ Gargamel09

Demokratie muss einem ja nicht gefallen, aber eine hohe Wahlbeteiligung ist per se wichtig und richtig.

Es ist bedauerlich, dass die AfD mittlerweile so viele Wähler anspricht, egal ob sie vorher Partei X oder Nichts gewählt haben. Aber wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass sie auch im Bund von etwa 1/4 gewählt werden.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:12 (vor 22 Stunden, 42 Minuten) @ stfn84

Demokratie muss einem ja nicht gefallen, aber eine hohe Wahlbeteiligung ist per se wichtig und richtig.

mir würden wieder 60% reichen, wenn die AfD bei 5% oder darunter liegt.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

stfn84, Köln, Sonntag, 20.09.2026, 18:14 (vor 22 Stunden, 40 Minuten) @ Gargamel09

Mir wäre es auch lieber, aber man muss es eben leider aushalten, dass es eher auf Regierungen unter Führung der AfD hinausläuft als auf 5% der Brut.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

naucho87, Sonntag, 20.09.2026, 18:23 (vor 22 Stunden, 31 Minuten) @ stfn84

Der Wähler entscheidet und die Wahlbeteiligung ist endlich mal wieder hoch, was ein sehr gutes Zeichen ist.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

patrahn, Gelsenkirchen, Sonntag, 20.09.2026, 18:26 (vor 22 Stunden, 28 Minuten) @ naucho87

Wird doch auch hier nur positiv bewertet wenn die Neuwähler die eigene Partei wählen bzw. nicht die AFD. Solange die Parteien keine eigenen echten Inhalte bewerben sondern nur Gründe vorstellen wieso man NICHT die AFD wählen sollte wird sich da auch Nix ändern. Junge Menschen neigen doch wahrscheinlich auch dazu aus Trotz das Gegenteil von dem zu machen was man ihnen sagt ;)

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 18:22 (vor 22 Stunden, 32 Minuten) @ stfn84

Mir wäre es auch lieber, aber man muss es eben leider aushalten, dass es eher auf Regierungen unter Führung der AfD hinausläuft als auf 5% der Brut.

Bei einer hohen Wahlbeteiligung wurde noch bis vor einigen Jahren gesagt, dass man die AfD und andere radikale Parteien kleinhalten könnte. Mittlerweile schaut es aber so aus, weil die wie Trump Wähler für sich gewinnen kann, die vorher nie/nicht mehr zur Wahl gegangen sind, je höher, desto besser für die Extremisten. Unter normalen Umständen ist eine hohe WB auch super, nur eben aktuell nicht mehr. Wenn die sich entzaubern sollten, wird man das auch in der WB wieder erkennen, aber solange das nicht geschehen ist, wird sie davon profitieren.

Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

SebWagn, HH Harvestehude, Sonntag, 20.09.2026, 18:34 (vor 22 Stunden, 20 Minuten) @ Gargamel09

Mir wäre es auch lieber, aber man muss es eben leider aushalten, dass es eher auf Regierungen unter Führung der AfD hinausläuft als auf 5% der Brut.


Bei einer hohen Wahlbeteiligung wurde noch bis vor einigen Jahren gesagt, dass man die AfD und andere radikale Parteien kleinhalten könnte. Mittlerweile schaut es aber so aus, weil die wie Trump Wähler für sich gewinnen kann, die vorher nie/nicht mehr zur Wahl gegangen sind, je höher, desto besser für die Extremisten. Unter normalen Umständen ist eine hohe WB auch super, nur eben aktuell nicht mehr. Wenn die sich entzaubern sollten, wird man das auch in der WB wieder erkennen, aber solange das nicht geschehen ist, wird sie davon profitieren.

Ich finde das auch so unglaublich...da ist ne riesen Lücke für eine empathisch, positive Partei die sich gut verkaufen kann mit positiven Themen

Es muss doch "Menschenfänger" wie Kloppo in der aktiven Politik geben und die was gutes bewirken wollen. Die Menschen in ihren Sorgen wahrnehmen und das rhetorische so gut beherrschen dass man ihnen zuhören und glauben kann...

Da fehlt eindeutig eine Partei die POSITIV wild und laut ist

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Was ich wirklich gut finde (Wahlbeteiligung)

SebWagn, HH Harvestehude, Sonntag, 20.09.2026, 18:06 (vor 22 Stunden, 49 Minuten) @ Gargamel09

Die Wahlbeteiligung ist überall, auch zuletzt in Sachsen-Anhalt, deutlich gestiegen.

Man kann darüber streiten was man wählt, aber das man überhaupt wählen geht finde ich eine ganz wichtige Sache.


Naja, je höher die Wahlbeteilung, desto mehr neue Fans konnte die AfD in der Nichwählerschaft generieren. Es nun viele wählen, denen vorher nichts angeboten wurde, was sie zur Wahl bringen konnte. Die Partei fischt nicht nur in den Teichen anderer, sondern auch in der unberührten Natur.

Nun das ist ja das Problem. Ich verstehe aber das was du meinst

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Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Kutte92-, Münster, Sonntag, 20.09.2026, 16:49 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 5 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die heutige Wahl in Mecklenburg-Vorpommern wird einmal mehr belegen, welche entscheidende Rolle die Spitzenkandidaten bei einer Wahl spielen - und das ist ja nun wahrlich keine neue Erkenntnis.

Manuela Schwesig wird heute ein Ergebnis um 37 Prozent einfahren, während die SPD im Bund aktuell bei beschämenden 13% rumdümpelt in Umfragen. Na, woran liegt das wohl?

Wenn überzeugende, vertrauenswürdige, charismatische Persönlichkeiten antreten und die wichtigen Faktoren eines modernen (!) Wahlkampfs ausnahmsweise mal nicht komplett ignorieren (Stichwort Social Media bei Schwesig), dann stoßen auch die Rechtspopulisten an ihre Grenzen.

Wenn man sich anschaut, wer da bei den etablierten Parteien als Spitzenkandidaten zur Wahl stand bei den letzten beiden Bundestagswahlen... puh, das erklärt dann eben auch einiges.

Die Grünen hatten 2021 eine historische Chance - und haben die in ihrer typischen Art so dermaßen leichtfertig und dümmlich in den Sand gesetzt. Habeck hätte eine mehr als reale Chance gehabt gegen den lachenden Laschet und den biederen Scholz. Zumal die Grünen damals mit ganz anderen und extrem positiven Voraussetzungen in den Wahlkampf gestartet sind. Dem hätte villeicht auch die schäbigste Springer-Schmutzkampagne nichts entgegen stellen können. Und dann hätten wir noch heute vielleicht einen außergewöhnlich fähigen Bundeskanzler mit Format. Und ein anderes, besseres Land.

Aber es musste ja unbedingt Annalena machen...

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Oleoleole, Sonntag, 20.09.2026, 18:11 (vor 22 Stunden, 43 Minuten) @ Kutte92-

Naja, wer da steht ist mir egal, es geht um Inhalte.
Aber ja, wer sich blenden lässt, bei dem kann das ziehen

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 19:05 (vor 21 Stunden, 49 Minuten) @ Oleoleole

Da jede Menge Menschen Merz wegen seiner von den Springer-Schmierfinken herbeifantasierten Wirtschaftskompetenz trotz seines unfassbar bornierten Auftretens, keinerlei Erfahrung und ohne jegliche Sachkompetenz für einen fähigen Kanzler angesehen haben, scheinen die objektiven Fähigkeiten wohl nicht die allergrößte Rolle zu spielen.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Nike79, Sonntag, 20.09.2026, 19:11 (vor 21 Stunden, 43 Minuten) @ nico36de

Da jede Menge Menschen Merz wegen seiner von den Springer-Schmierfinken herbeifantasierten Wirtschaftskompetenz trotz seines unfassbar bornierten Auftretens, keinerlei Erfahrung und ohne jegliche Sachkompetenz für einen fähigen Kanzler angesehen haben, scheinen die objektiven Fähigkeiten wohl nicht die allergrößte Rolle zu spielen.

Wer die Sachverständigen in Sachen Wirtschaft stattdessen in Reihen der AfD oder der Linken sucht, dem ist dann halt auch nicht mehr zu helfen.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 21:24 (vor 19 Stunden, 30 Minuten) @ Nike79

Stimmt. Die werden aber aber auch nicht wegen der angeblichen Kompetenz in diesen Bereichen gewählt.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 17:38 (vor 23 Stunden, 16 Minuten) @ Kutte92-

Die heutige Wahl in Mecklenburg-Vorpommern wird einmal mehr belegen, welche entscheidende Rolle die Spitzenkandidaten bei einer Wahl spielen - und das ist ja nun wahrlich keine neue Erkenntnis.


Am Ende muss Schwesig dann ihre Wahlversprechen, wie Rente mit 63, aber auch einhalten, sonst ist sie ruckzuck wieder bei den 19% wie vor einem Jahr. Da hilft alle Popularität und Persönlichkeit nichts, wenn sich der Wähler wieder verschaukelt vorkommt.

Immerhin wird Trump heute nicht darüber nachdenken müssen, wo Meck-Pomm liegt, the Populistische Partei in Germany are not the Winners.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:07 (vor 23 Stunden, 47 Minuten) @ Kutte92-

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Aber ich weiß, für die Generation "Santo subito" wäre bei einen Bundeskanzler Habeck jetzt hier ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Blöderweise wollte den eitlen Gockel halt kaum jemand haben, obwohl er sich so nett als "Bündniskanzler" inszeniert hat, so dass er dann zügig "filer à l'anglaise" praktiziert hat.

Im Übrigen, der Leak des Heizungsgesetzes kam von einem seiner engsten Vertrauten. Patrick Graichen. Der hat das Ding nämlich unabgesprochen in die Verbändeanhörung gegeben.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 17:52 (vor 23 Stunden, 2 Minuten) @ MarcBVB

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Aber ich weiß, für die Generation "Santo subito" wäre bei einen Bundeskanzler Habeck jetzt hier ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Blöderweise wollte den eitlen Gockel halt kaum jemand haben, obwohl er sich so nett als "Bündniskanzler" inszeniert hat, so dass er dann zügig "filer à l'anglaise" praktiziert hat.

Im Übrigen, der Leak des Heizungsgesetzes kam von einem seiner engsten Vertrauten. Patrick Graichen. Der hat das Ding nämlich unabgesprochen in die Verbändeanhörung gegeben.

Respekt Marc, du bist zum ersten Mal bei einer deiner Habeck-Tiraden ohne "Kinderbuchautor" ausgekommen.

--
- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 18:25 (vor 22 Stunden, 29 Minuten) @ Pa1n

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Aber ich weiß, für die Generation "Santo subito" wäre bei einen Bundeskanzler Habeck jetzt hier ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Blöderweise wollte den eitlen Gockel halt kaum jemand haben, obwohl er sich so nett als "Bündniskanzler" inszeniert hat, so dass er dann zügig "filer à l'anglaise" praktiziert hat.

Im Übrigen, der Leak des Heizungsgesetzes kam von einem seiner engsten Vertrauten. Patrick Graichen. Der hat das Ding nämlich unabgesprochen in die Verbändeanhörung gegeben.


Respekt Marc, du bist zum ersten Mal bei einer deiner Habeck-Tiraden ohne "Kinderbuchautor" ausgekommen.

Ich hätte auch noch "Kühe, Schweine, was hast du noch" unterbringen können, aber das muss ja nicht sein.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 17:38 (vor 23 Stunden, 16 Minuten) @ MarcBVB

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Aber ich weiß, für die Generation "Santo subito" wäre bei einen Bundeskanzler Habeck jetzt hier ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Blöderweise wollte den eitlen Gockel halt kaum jemand haben, obwohl er sich so nett als "Bündniskanzler" inszeniert hat, so dass er dann zügig "filer à l'anglaise" praktiziert hat.

Im Übrigen, der Leak des Heizungsgesetzes kam von einem seiner engsten Vertrauten. Patrick Graichen. Der hat das Ding nämlich unabgesprochen in die Verbändeanhörung gegeben.

Vielleicht solltest mal nicht so viel Springer-Presse konsumieren. Man hat den Eindruck, du seiest Ulf Poschhardt. Wo bleibt eigentlich dein Aufschrei bzgl. Martenstein und Antaios?

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Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 20.09.2026, 17:31 (vor 23 Stunden, 23 Minuten) @ MarcBVB

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Aber ich weiß, für die Generation "Santo subito" wäre bei einen Bundeskanzler Habeck jetzt hier ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Blöderweise wollte den eitlen Gockel halt kaum jemand haben, obwohl er sich so nett als "Bündniskanzler" inszeniert hat, so dass er dann zügig "filer à l'anglaise" praktiziert hat.

Im Übrigen, der Leak des Heizungsgesetzes kam von einem seiner engsten Vertrauten. Patrick Graichen. Der hat das Ding nämlich unabgesprochen in die Verbändeanhörung gegeben.

Meine Güte, vor kurzem noch erzählst Du was von Respekt und Verständnis in der politischen Diskussion und dass der Mangel davon eines der Ursachen der Probleme sind, bist Dir aber nicht zu Schade so einen Post abzusetzen. Damit bestätigst Du, dass das Geforderte nur für Deine Meinung gelten soll. Das ist schon sehr armselig.

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FliZZa, Sersheim, Sonntag, 20.09.2026, 17:28 (vor 23 Stunden, 26 Minuten) @ MarcBVB

Habeck hat euch Konservativen wirklich weh getan anscheinend.
Wie die Bauern nach 2012

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Blarry, Essen, Sonntag, 20.09.2026, 17:48 (vor 23 Stunden, 6 Minuten) @ FliZZa

Und dann sieht der Habeck auch noch gut aus. Das machts so viel schlimmer, weil es zusätzlich noch ganz andere Gelüste als die nach einem autoritäten Ethnostaat auslöst.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 20.09.2026, 17:38 (vor 23 Stunden, 16 Minuten) @ FliZZa

Habeck hat euch Konservativen wirklich weh getan anscheinend.
Wie die Bauern nach 2012

Habeck ist doch eine super Projektionsfläche des Hasses für alle ober- und unterbelichteten Konservative.

Bedauerlicher finde ich, dass Marc doch recht unreflektiert den Müll von Poschardt und Co. weitergibt. Habeck war mit Sicherheit nicht perfekt und hat Fehler gemacht.

Jedoch von Grund auf ehrlich verglichen mit vielen CDU Luftpumpen wie Merz oder Spahn und in der Regierung schon sehr pragmatisch und loyal.

Eigentlich genau das, was ich von der aktuellen Regierung erwarten würde.

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Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 17:21 (vor 23 Stunden, 33 Minuten) @ MarcBVB

Kannst du auch nur den Ansatz eines Beleges dafür liefern, dass es Graichen war? (Rhetorische Frage)

Weil Graichen hat schliesslich den politischen Schaden davon getragen, wäre also nicht so clever gewesen...

Weil alle anderen Denken es war Lindners Truppe, schliesslich hat er direkt, nachdem er die Ampel gesprengt hat, einen Fett dotierten Posten bei einem der weltweit grösstem fossilen Investoren - KKR, dem zufällig damals Bild und Welt gehörten und der über die eben die Kampagne gegen das Gesetz gefahren - laut Untersuchungen übrigens die grösste Kampagne der deutschen Nachkriegsgeschichte) - bekommen und entsprechend finanziell profitiert.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:24 (vor 23 Stunden, 30 Minuten) @ Pfostentreffer

Kannst du auch nur den Ansatz eines Beleges dafür liefern, dass es Graichen war? (Rhetorische Frage)

Weil Graichen hat schliesslich den politischen Schaden davon getragen, wäre also nicht so clever gewesen...

Weil alle anderen Denken es war Lindners Truppe, schliesslich hat er direkt, nachdem er die Ampel gesprengt hat, einen Fett dotierten Posten bei einem der weltweit grösstem fossilen Investoren - KKR, dem zufällig damals Bild und Welt gehörten und der über die eben die Kampagne gegen das Gesetz gefahren - laut Untersuchungen übrigens die grösste Kampagne der deutschen Nachkriegsgeschichte) - bekommen und entsprechend finanziell profitiert.

Ja, kann ich. Kannst du sogar bei Robin Alexander nachlesen (hab das Hörbuch bei Spotify genutzt).

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074900591?ProvID=15326506&gad_source=1&gad_campaignid=23456584738&gbraid=0AAAAADwkCX46mj29cDaOhRCjnnsQUUvt1&gclid=CjwKCAjwiL7VBhA-Ei...

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 18:11 (vor 22 Stunden, 43 Minuten) @ MarcBVB

Das ist ja der Punkt: Er ist Springer und entsprechen null glaubwürdig, ganz besonders nicht bei dieser Sache.

Zudem leben wir im Zeitalter die KI (und die ist bei allen Fehlern natürlich dramatisch glaubwürdiger als du mit deinem "Mr. Fake News" Track Record hier.

Die sagt mir, dass es nicht in dem Buch steht, sondern er selbst vermutet, dass es die FDP oder Scholz war, sondern er schreibt, das Graichen es vorher in Präsentationen vor Lobbyisten und Journalisten gezeigt hat.

Das ist das Gegenteil von einem Leak.

Sonst noch Indizien oder nur die üblichen falschen Narrative?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 18:20 (vor 22 Stunden, 34 Minuten) @ Pfostentreffer
bearbeitet von MarcBVB, Sonntag, 20.09.2026, 18:32

Das ist ja der Punkt: Er ist Springer und entsprechen null glaubwürdig, ganz besonders nicht bei dieser Sache.

Zudem leben wir im Zeitalter die KI (und die ist bei allen Fehlern natürlich dramatisch glaubwürdiger als du mit deinem "Mr. Fake News" Track Record hier.

Die sagt mir, dass es nicht in dem Buch steht, sondern er selbst vermutet, dass es die FDP oder Scholz war, sondern er schreibt, das Graichen es vorher in Präsentationen vor Lobbyisten und Journalisten gezeigt hat.

Das ist das Gegenteil von einem Leak.

Sonst noch Indizien oder nur die üblichen falschen Narrative?

Er vermutet das nicht, sondern der Nummer ist eine längere Stelle gewidmet. Inklusive Daten, wann das in die Verbandsanhörung gegangen ist.

Steht so übrigens auch in der Wiki...

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Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 19:55 (vor 20 Stunden, 59 Minuten) @ MarcBVB
bearbeitet von Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 20:09

Ah, also keine weiteren Indizien ausser dem Wort von Robin Alexander, der das gar nich geschrieben hat.

Und was hat das von dir beschriebene jetzt mit dem Leak zu tun?

Er hat - wie üblich und wie es seine Aufgabe war - bestimmten Gruppen schon vorher dargelegt, wie das Gesetzt aussehen könnte.

Nochmal: Was hat das mit dem Leak zu tun?

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Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 17:20 (vor 23 Stunden, 34 Minuten) @ MarcBVB

Im Gegensatz zu fast allen aktuellen Politikern hat Habeck Kompetenz und den Mut Menschen auch mal die Wahrheit zu sagen. Was vor allem Konservativen nicht gefällt. Die habens ja nicht so mit der Wahrheit.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 17:19 (vor 23 Stunden, 35 Minuten) @ MarcBVB

Deine Habeck-Antipathie ist ja legendär und ich bin wahrlich kein Grüner, aber Habeck war gut. Als Typ, als Redner aber auch als Minister. Das Heizungsgesetz war Murks von vorne bis hinten, das hätte es so nicht geben dürfen, aber die Empörung über ihn war reichlich unangemessen. Wo sind den jetzt die Landwirte? Als Habeck ihnen 20 Cent gestrichen hat gab es Fackeln und Mistgabeln. Heute bei 80 Cent mehr nichts.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Zebulon, Wattenscheid, Sonntag, 20.09.2026, 17:19 (vor 23 Stunden, 35 Minuten) @ MarcBVB

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Bisher ist die Diskussion hier erstaunlich kompetent und ohne solche Ausfälle verlaufen.

Bisher...

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Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 17:26 (vor 23 Stunden, 28 Minuten) @ Zebulon

Bisher...

bekannter Forenbrandstifter *schulterzuck

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Leviathan, Sonntag, 20.09.2026, 17:20 (vor 23 Stunden, 34 Minuten) @ Zebulon

Bisher ist die Diskussion hier erstaunlich kompetent und ohne solche Ausfälle verlaufen.

Bisher...

Das zieht er schon länger so durch. Keine Ahnung, warum sein permanenter Unsinn hier geduldet wird.

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rvnvon1909, Celle, Sonntag, 20.09.2026, 17:14 (vor 23 Stunden, 40 Minuten) @ MarcBVB

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Aber ich weiß, für die Generation "Santo subito" wäre bei einen Bundeskanzler Habeck jetzt hier ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Blöderweise wollte den eitlen Gockel halt kaum jemand haben, obwohl er sich so nett als "Bündniskanzler" inszeniert hat, so dass er dann zügig "filer à l'anglaise" praktiziert hat.

Im Übrigen, der Leak des Heizungsgesetzes kam von einem seiner engsten Vertrauten. Patrick Graichen. Der hat das Ding nämlich unabgesprochen in die Verbändeanhörung gegeben.

Leg dein Handy weg

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:17 (vor 23 Stunden, 37 Minuten) @ rvnvon1909

Habeck ist ein netter Teddybär, der wunderschön substanzlos daherlabern kann.

Aber ich weiß, für die Generation "Santo subito" wäre bei einen Bundeskanzler Habeck jetzt hier ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Blöderweise wollte den eitlen Gockel halt kaum jemand haben, obwohl er sich so nett als "Bündniskanzler" inszeniert hat, so dass er dann zügig "filer à l'anglaise" praktiziert hat.

Im Übrigen, der Leak des Heizungsgesetzes kam von einem seiner engsten Vertrauten. Patrick Graichen. Der hat das Ding nämlich unabgesprochen in die Verbändeanhörung gegeben.


Leg dein Handy weg

Ich weiß, die Wahrheit tut manchmal weh. Die Nummer mit Graichen könnte man auch einfach nachlesen, macht aber dann eine der Legenden vom armen Robert kaputt.

Aber für dich, damit du es auch verifizieren kannst:

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074900591?ProvID=15326506&gad_source=1&gad_campaignid=23456584738&gbraid=0AAAAADwkCX46mj29cDaOhRCjnnsQUUvt1&gclid=CjwKCAjwiL7VBhA-Ei...

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

rvnvon1909, Celle, Sonntag, 20.09.2026, 17:23 (vor 23 Stunden, 31 Minuten) @ MarcBVB

Is mir scheißegal. Gockel, Teddybär und einem Habeck substanzloses Gelaber zu attestieren haben gereicht, um nicht weiter zu lesen. Ist das diese CDU Bubble, aus der Merz seine letzten Stimmen bekommt? Respektloser Bullshit

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Juper, Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 18:04 (vor 22 Stunden, 50 Minuten) @ rvnvon1909
bearbeitet von Juper, Sonntag, 20.09.2026, 18:18

Is mir scheißegal. Gockel, Teddybär und einem Habeck substanzloses Gelaber zu attestieren haben gereicht, um nicht weiter zu lesen. Ist das diese CDU Bubble, aus der Merz seine letzten Stimmen bekommt? Respektloser Bullshit

Seine hasserfüllten Kommentare auf alles links vom rechten Rand der CDU sind leider bekannt.
Disussionen mit ihm eher sinnlos, einfach ignorieren.

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

patrahn, Gelsenkirchen, Sonntag, 20.09.2026, 18:22 (vor 22 Stunden, 32 Minuten) @ Juper
bearbeitet von patrahn, Sonntag, 20.09.2026, 18:29

Jede Diskussion hier wo man seinen politischen Gegner nicht überzeugen kann wird hier als sinnlos eingestuft …

,,Oh nein, er bleibt bei seiner Meinung, was ein Volltrottel“

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Juper, Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 18:26 (vor 22 Stunden, 28 Minuten) @ patrahn

Jede Diskussion hier wo man seinen politischen Gegner nicht überzeugen kann werden hier als sinnlos eingestuft …

,,Oh nein, er bleibt bei seiner Meinung, was ein Volltrottel“


Falsch. Ich mag seine herabwürdigende und respektlose Art der Diskussion nicht, daher schenke ich mir das.
Dachte ich hätte das zum Ausdruck gebracht.
Und warum unterstellst du mir "Volltrottel"?

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 20.09.2026, 17:29 (vor 23 Stunden, 25 Minuten) @ rvnvon1909

Is mir scheißegal. Gockel, Teddybär und einem Habeck substanzloses Gelaber zu attestieren haben gereicht, um nicht weiter zu lesen. Ist das diese CDU Bubble, aus der Merz seine letzten Stimmen bekommt? Respektloser Bullshit

Naja, an Wolfgang „5 Promille“ Kubicki muss man seine Stimme nicht mehr verschwenden.

Zumal mittlerweile andere die 18 auf der Schuhsohle haben ;)

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Sonntag, 20.09.2026, 16:53 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 1 Min.) @ Kutte92-

Heizungsgesetz?

Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 20.09.2026, 16:57 (vor 23 Stunden, 57 Minuten) @ Murksknüller

Die Grünen haben ein großes Talent für Eigentore.
Dinge die wichtig und gut sind, werden handwerklich nicht geschickt umgesetzt und schlecht kommuniziert. Dass das dann den Hetzern von Springer & Co. Munition liefert, ist unvermeidlich.
Aber wenn die CDU und SPD die Preistreiberei der Mineralölkonzerne auf Kosten der Staatfinanzen subventioniert ist das alles prima.

alles wird gut...

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 20.09.2026, 15:25 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 29 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

..die AFD wird keine 40% bekommen, die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.
Berlin ist sowieso ein Lost-Place. Der Rest der Republik schaut da mit Verwunderung oder auch Verärgerung hin, aber nimmt das dortige Chaos mit Schulterzucken (ist eben so) zur Kenntnis.
Die Vorhersagen für die Wirtschaft haben sich ja etwas aufgehellt.
Also alles prima, machen wir einfach so weiter. Der Fritz, die Bärbel und der Lars behalten ihre Jobs und alle sind zufrieden.

alles wird gut...

Windmill-Agogo, Pattaya, Sonntag, 20.09.2026, 16:18 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 36 Min.) @ Frankonius

die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.

Warum sollte man denn heute die CDU wählen? Das würde mich wirklich interessieren. Ist es die Angst um Berlin?

Ich verordne mich ja eher bei der CDU denn bei der SPD, aber heute würde Schwesig trotz ihrer Gazprom-Geschichte meine Stimme bekommen. Was nützte mir eine ~7% CDU in der Opposition? Dann doch lieber eine rot-grüne Landesregierung und nach Möglichkeit ohne die Linkspartei.

Auch den Gedanken die Opposition nicht dem Pack zu überlassen kann ich nachvollziehen. Aber die paar Sitze ändern da zu wenig dran.

alles wird gut...

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 16:35 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 19 Min.) @ Windmill-Agogo

die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.


Warum sollte man denn heute die CDU wählen? Das würde mich wirklich interessieren. Ist es die Angst um Berlin?

Eventuell, weil man der Meinung ist, die oder der lokale CDU-Abgeordnete würde gute Arbeit machen? Ich kann das Ganze aus der Ferne nicht beurteilen. Aber mir scheint, die CDU Mecklenburg-Vorpommern kommt vor allem aus Gründen, die in der Bundespolitik zu suchen sind, unter die Räder. Ob man zudem im Land eklatante Fehler gemacht hat, kann ich nicht beurteilen.


Ich verordne mich ja eher bei der CDU denn bei der SPD, aber heute würde Schwesig trotz ihrer Gazprom-Geschichte meine Stimme bekommen. Was nützte mir eine ~7% CDU in der Opposition? Dann doch lieber eine rot-grüne Landesregierung und nach Möglichkeit ohne die Linkspartei.

Die "Gazprom-Geschichte" wurde in Berlin in die Wege geleitet, und sie wurde auch von München aus vorangetrieben. In Mecklenburg-Vorpommern saßen nur die "ausführenden Organe". Manuela Schwesig war selbst dort eher eine Randfigur, die Fäden liefen bei ihrem Vorgänger Erwin Sellering zusammen.

alles wird gut...

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 16:58 (vor 23 Stunden, 56 Minuten) @ Ulrich

die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.


Warum sollte man denn heute die CDU wählen? Das würde mich wirklich interessieren. Ist es die Angst um Berlin?


Eventuell, weil man der Meinung ist, die oder der lokale CDU-Abgeordnete würde gute Arbeit machen? Ich kann das Ganze aus der Ferne nicht beurteilen. Aber mir scheint, die CDU Mecklenburg-Vorpommern kommt vor allem aus Gründen, die in der Bundespolitik zu suchen sind, unter die Räder. Ob man zudem im Land eklatante Fehler gemacht hat, kann ich nicht beurteilen.


Ich verordne mich ja eher bei der CDU denn bei der SPD, aber heute würde Schwesig trotz ihrer Gazprom-Geschichte meine Stimme bekommen. Was nützte mir eine ~7% CDU in der Opposition? Dann doch lieber eine rot-grüne Landesregierung und nach Möglichkeit ohne die Linkspartei.


Die "Gazprom-Geschichte" wurde in Berlin in die Wege geleitet, und sie wurde auch von München aus vorangetrieben. In Mecklenburg-Vorpommern saßen nur die "ausführenden Organe". Manuela Schwesig war selbst dort eher eine Randfigur, die Fäden liefen bei ihrem Vorgänger Erwin Sellering zusammen.

Es mag sein, dass Schwesig die Nummer geerbt hat. aber spätestens die Nummer mit den verbrannten Unterlagen (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/mecklenburg-vorpommern-finanzbeamtin-klimastiftung-akten-aus-panik-verbrannt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-240119-99-673226) hätte sie das Amt kosten müssen.

Und natürlich hat man die Geschichte in Berlin voran getrieben, saßen doch die maßgeblichen Personen weiterhin in der Regierung oder haben nachher erheblich finanziell davon profitiert (Schröder, Steinmeier, etc.).

alles wird gut...

Windmill-Agogo, Pattaya, Sonntag, 20.09.2026, 16:46 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 8 Min.) @ Ulrich

die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.


Warum sollte man denn heute die CDU wählen? Das würde mich wirklich interessieren. Ist es die Angst um Berlin?


Eventuell, weil man der Meinung ist, die oder der lokale CDU-Abgeordnete würde gute Arbeit machen? Ich kann das Ganze aus der Ferne nicht beurteilen. Aber mir scheint, die CDU Mecklenburg-Vorpommern kommt vor allem aus Gründen, die in der Bundespolitik zu suchen sind, unter die Räder. Ob man zudem im Land eklatante Fehler gemacht hat, kann ich nicht beurteilen.


Ich verordne mich ja eher bei der CDU denn bei der SPD, aber heute würde Schwesig trotz ihrer Gazprom-Geschichte meine Stimme bekommen. Was nützte mir eine ~7% CDU in der Opposition? Dann doch lieber eine rot-grüne Landesregierung und nach Möglichkeit ohne die Linkspartei.


Die "Gazprom-Geschichte" wurde in Berlin in die Wege geleitet, und sie wurde auch von München aus vorangetrieben. In Mecklenburg-Vorpommern saßen nur die "ausführenden Organe". Manuela Schwesig war selbst dort eher eine Randfigur, die Fäden liefen bei ihrem Vorgänger Erwin Sellering zusammen.

Danke. Sellering muss ich erstmal weiter nachlesen.

alles wird gut...

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 16:57 (vor 23 Stunden, 57 Minuten) @ Windmill-Agogo

die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.


Warum sollte man denn heute die CDU wählen? Das würde mich wirklich interessieren. Ist es die Angst um Berlin?


Eventuell, weil man der Meinung ist, die oder der lokale CDU-Abgeordnete würde gute Arbeit machen? Ich kann das Ganze aus der Ferne nicht beurteilen. Aber mir scheint, die CDU Mecklenburg-Vorpommern kommt vor allem aus Gründen, die in der Bundespolitik zu suchen sind, unter die Räder. Ob man zudem im Land eklatante Fehler gemacht hat, kann ich nicht beurteilen.


Ich verordne mich ja eher bei der CDU denn bei der SPD, aber heute würde Schwesig trotz ihrer Gazprom-Geschichte meine Stimme bekommen. Was nützte mir eine ~7% CDU in der Opposition? Dann doch lieber eine rot-grüne Landesregierung und nach Möglichkeit ohne die Linkspartei.


Die "Gazprom-Geschichte" wurde in Berlin in die Wege geleitet, und sie wurde auch von München aus vorangetrieben. In Mecklenburg-Vorpommern saßen nur die "ausführenden Organe". Manuela Schwesig war selbst dort eher eine Randfigur, die Fäden liefen bei ihrem Vorgänger Erwin Sellering zusammen.


Danke. Sellering muss ich erstmal weiter nachlesen.

Und auch der hat gehandelt, wie er gehandelt hat, weil die damalige schwarz-gelbe bzw. schwarz-rote Bundesregierung mit Unterstützung der CSU-Führung die Weichen hin zu mehr und noch mehr Gas aus Russland gestellt hat.

Besonders irre war die Entscheidung, Nord Stream 2 trotz Putins Aktivitäten in der Ukraine seit mindestens 2014 fertigzustellen.

alles wird gut...

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:00 (vor 23 Stunden, 54 Minuten) @ Ulrich

die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.


Warum sollte man denn heute die CDU wählen? Das würde mich wirklich interessieren. Ist es die Angst um Berlin?


Eventuell, weil man der Meinung ist, die oder der lokale CDU-Abgeordnete würde gute Arbeit machen? Ich kann das Ganze aus der Ferne nicht beurteilen. Aber mir scheint, die CDU Mecklenburg-Vorpommern kommt vor allem aus Gründen, die in der Bundespolitik zu suchen sind, unter die Räder. Ob man zudem im Land eklatante Fehler gemacht hat, kann ich nicht beurteilen.


Ich verordne mich ja eher bei der CDU denn bei der SPD, aber heute würde Schwesig trotz ihrer Gazprom-Geschichte meine Stimme bekommen. Was nützte mir eine ~7% CDU in der Opposition? Dann doch lieber eine rot-grüne Landesregierung und nach Möglichkeit ohne die Linkspartei.


Die "Gazprom-Geschichte" wurde in Berlin in die Wege geleitet, und sie wurde auch von München aus vorangetrieben. In Mecklenburg-Vorpommern saßen nur die "ausführenden Organe". Manuela Schwesig war selbst dort eher eine Randfigur, die Fäden liefen bei ihrem Vorgänger Erwin Sellering zusammen.


Danke. Sellering muss ich erstmal weiter nachlesen.


Und auch der hat gehandelt, wie er gehandelt hat, weil die damalige schwarz-gelbe bzw. schwarz-rote Bundesregierung mit Unterstützung der CSU-Führung die Weichen hin zu mehr und noch mehr Gas aus Russland gestellt hat.

Besonders irre war die Entscheidung, Nord Stream 2 trotz Putins Aktivitäten in der Ukraine seit mindestens 2014 fertigzustellen.

Nee, Ulrich. Wirklich nicht. Das war schon erheblich von deinen Sozialdemokraten voran getrieben, das Projekt.

Den letzten Absatz indes sekundiere ich ausdrücklich, da haben wir keinerlei Dissens
, was ich ausdrücklich begrüße.

alles wird gut...

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 16:02 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 52 Min.) @ Frankonius

Berlin ist sowieso ein Lost-Place.

Ist das so? Ich habe den Eindruck, dass die Stadt immer noch eine hohe Anziehungskraft hat und die Leute, die dort wohnen das auch gerne tun. Klingt für mich nicht nach „Lost Place“

alles wird gut...

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 20.09.2026, 16:48 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 6 Min.) @ herrNick

Neben Partys feiern besteht das Leben vor allem auch für etwas Ältere aus anderen Dingen.
Funktionierende Behörden, ein zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr oder das pünktliche Beenden von Bauprojekten ohne Skandale ist für machen Leute wichtiger.
Und "kreative Szenen" und "Startups" findet man auch in Leipzig (um im Osten zu bleiben), Düsseldorf oder Nürnberg.

alles wird gut...

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 20:19 (vor 20 Stunden, 35 Minuten) @ Frankonius

Neben Partys feiern besteht das Leben vor allem auch für etwas Ältere aus anderen Dingen.


Wer hat denn was anders behauptet?

Funktionierende Behörden, ein zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr oder das pünktliche Beenden von Bauprojekten ohne Skandale ist für machen Leute wichtiger.

Und in welcher deutschen Grossstadt sind diese Punkte deutlich besser als in Berlin?

Und "kreative Szenen" und "Startups" findet man auch in Leipzig (um im Osten zu bleiben), Düsseldorf oder Nürnberg.

Aber nicht im Ansatz in der Vielfalt wie in Berlin.

alles wird gut...

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 20.09.2026, 21:10 (vor 19 Stunden, 44 Minuten) @ Pfostentreffer
bearbeitet von Frankonius, Sonntag, 20.09.2026, 21:15

Und in welcher deutschen Grossstadt sind diese Punkte deutlich besser als in Berlin?

Fast in jeder deutschen Großstadt sind die Verwaltung, ÖPNV und Großprojekte besser organisiert (Stuttgart 21 ist ja ein Bahn-Projekt). Ich habe in Düsseldorf, Stuttgart gewohnt, jetzt bin ich 20 Jahre in Frankfurt. Terminal 3 des Flughafens blieb im Gegensatz zum BER im Rahmen (gab natürlich Steigerung der Kosten und kleine Corona-Verzögerung).

Wenn Berlin so toll ist, warum muss dann die Stadt subventioniert werden?

Welches Bundesland ist der größte Empfänger beim Finanzausgleich?
Übersicht mit KI
Der größte Empfänger beim Länderfinanzausgleich ist die Bundeshauptstadt Berlin.
Berlin erhält jährlich die höchste Summe (zuletzt rund 4 bis 4,2 Milliarden Euro).

alles wird gut...

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 16:39 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 15 Min.) @ herrNick

Berlin ist sowieso ein Lost-Place.


Ist das so? Ich habe den Eindruck, dass die Stadt immer noch eine hohe Anziehungskraft hat und die Leute, die dort wohnen das auch gerne tun. Klingt für mich nicht nach „Lost Place“

Weil der mediale Fokus ausschließlich auf die Problemviertel gelegt wird.
Und wer nie oder nur wenig in Berlin mit seinen vielen Facetten ist, übernimmt eben das veröffentlichte Bild.
In Wahrheit ist Berlin eine Vereinigung von vielen unterschiedlichsten Vierteln .

alles wird gut...

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 16:42 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 12 Min.) @ Eibaueristmeinfreund

Berlin ist sowieso ein Lost-Place.


Ist das so? Ich habe den Eindruck, dass die Stadt immer noch eine hohe Anziehungskraft hat und die Leute, die dort wohnen das auch gerne tun. Klingt für mich nicht nach „Lost Place“


Weil der mediale Fokus ausschließlich auf die Problemviertel gelegt wird.
Und wer nie oder nur wenig in Berlin mit seinen vielen Facetten ist, übernimmt eben das veröffentlichte Bild.
In Wahrheit ist Berlin eine Vereinigung von vielen unterschiedlichsten Vierteln .

Egal wo Du wohnst, es ist teilweise eine echte Herausforderung, Dich umzumelden, einen neuen Personalausweis oder Reisepass zu beantragen, etc.

Das führt beispielsweise dazu, dass viele Menschen in Berlin leben, ohne dort gemeldet zu sein. Zuwanderer aus dem EU-Ausland kennen teilweise die deutschen Melderegeln gar nicht. Und wer sie kennt, ignoriert sie.

alles wird gut...

Juper, Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 16:49 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 5 Min.) @ Ulrich

Berlin ist sowieso ein Lost-Place.


Ist das so? Ich habe den Eindruck, dass die Stadt immer noch eine hohe Anziehungskraft hat und die Leute, die dort wohnen das auch gerne tun. Klingt für mich nicht nach „Lost Place“


Weil der mediale Fokus ausschließlich auf die Problemviertel gelegt wird.
Und wer nie oder nur wenig in Berlin mit seinen vielen Facetten ist, übernimmt eben das veröffentlichte Bild.
In Wahrheit ist Berlin eine Vereinigung von vielen unterschiedlichsten Vierteln .


Egal wo Du wohnst, es ist teilweise eine echte Herausforderung, Dich umzumelden, einen neuen Personalausweis oder Reisepass zu beantragen, etc.

Was für ein Blödsinn...

Das führt beispielsweise dazu, dass viele Menschen in Berlin leben, ohne dort gemeldet zu sein. Zuwanderer aus dem EU-Ausland kennen teilweise die deutschen Melderegeln gar nicht. Und wer sie kennt, ignoriert sie.

alles wird gut...

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 16:48 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 6 Min.) @ Ulrich

Egal wo Du wohnst, es ist teilweise eine echte Herausforderung, Dich umzumelden, einen neuen Personalausweis oder Reisepass zu beantragen, etc.

Was meinst du da genau? Ich habe jetzt das Onlinesystem in Berlin durchgespielt und könnte nächsten Mittwoch einen Termin in Neukölln für einen Perso bekommen.

alles wird gut...

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 17:02 (vor 23 Stunden, 52 Minuten) @ Thomas

Egal wo Du wohnst, es ist teilweise eine echte Herausforderung, Dich umzumelden, einen neuen Personalausweis oder Reisepass zu beantragen, etc.


Was meinst du da genau? Ich habe jetzt das Onlinesystem in Berlin durchgespielt und könnte nächsten Mittwoch einen Termin in Neukölln für einen Perso bekommen.

Mittlerweile ist es dann wohl wieder besser geworden.

Mein Bruder musste im letzten Jahr in die USA. Er hat es mehr als ein halbes Jahr vorher in die Wege geleitet, einen neuen Reisepass zu beantragen. Am Ende wurde es trotzdem knapp. Er wohnt im Bezirk Pankow, einen Termin hat er in einem Bürgeramt an der anderen Seite der Stadt bekommen. Für ihn kein Problem. Aber es gibt durchaus Menschen, die beispielsweise gesundheitliche Beeinträchtigungen haben oder weiter weg von den gut bedienten Nahverkehrsrouten wohnen.

alles wird gut...

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 16:37 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 17 Min.) @ herrNick

Berlin ist sowieso ein Lost-Place.


Ist das so? Ich habe den Eindruck, dass die Stadt immer noch eine hohe Anziehungskraft hat und die Leute, die dort wohnen das auch gerne tun. Klingt für mich nicht nach „Lost Place“

Mein Bruder lebt dort seit Jahrzehnten, und ich selbst bin immer wieder mal für ein paar Tage da. Mein Eindruck ist, es ist in den letzten Jahren noch schlimmer geworden, als es vorher war. Die Verantwortung dafür können sich CDU und SPD im Senat mit den "Bezirksfürsten" teilen.

alles wird gut...

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:13 (vor 23 Stunden, 41 Minuten) @ Ulrich

Berlin ist sowieso ein Lost-Place.


Ist das so? Ich habe den Eindruck, dass die Stadt immer noch eine hohe Anziehungskraft hat und die Leute, die dort wohnen das auch gerne tun. Klingt für mich nicht nach „Lost Place“


Mein Bruder lebt dort seit Jahrzehnten, und ich selbst bin immer wieder mal für ein paar Tage da. Mein Eindruck ist, es ist in den letzten Jahren noch schlimmer geworden, als es vorher war. Die Verantwortung dafür können sich CDU und SPD im Senat mit den "Bezirksfürsten" teilen.

Das. Die Stadt ist inzwischen komplett dysfunktional.

alles wird gut...

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 16:36 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 18 Min.) @ herrNick

Berlin ist sowieso ein Lost-Place.


Ist das so? Ich habe den Eindruck, dass die Stadt immer noch eine hohe Anziehungskraft hat und die Leute, die dort wohnen das auch gerne tun. Klingt für mich nicht nach „Lost Place“

Ist es auch nicht und du hast komplett recht.Wird aber ständig medial so dargestellt und entsprechend glauben es viele Menschen, die selbst selten dort sind.

alles wird gut...

Juper, Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 15:46 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 8 Min.) @ Frankonius

..die AFD wird keine 40% bekommen, die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.
Berlin ist sowieso ein Lost-Place. Der Rest der Republik schaut da mit Verwunderung oder auch Verärgerung hin, aber nimmt das dortige Chaos mit Schulterzucken (ist eben so) zur Kenntnis.
Die Vorhersagen für die Wirtschaft haben sich ja etwas aufgehellt.
Also alles prima, machen wir einfach so weiter. Der Fritz, die Bärbel und der Lars behalten ihre Jobs und alle sind zufrieden.

Hauptsache die Elif kriegt den Job - dann bin ich auch zufrieden :)

alles wird gut...

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 16:04 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 50 Min.) @ Juper

..die AFD wird keine 40% bekommen, die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.
Berlin ist sowieso ein Lost-Place. Der Rest der Republik schaut da mit Verwunderung oder auch Verärgerung hin, aber nimmt das dortige Chaos mit Schulterzucken (ist eben so) zur Kenntnis.
Die Vorhersagen für die Wirtschaft haben sich ja etwas aufgehellt.
Also alles prima, machen wir einfach so weiter. Der Fritz, die Bärbel und der Lars behalten ihre Jobs und alle sind zufrieden.


Hauptsache die Elif kriegt den Job - dann bin ich auch zufrieden :)

Also, was wird denn besser? Also außer, dass ihrer Hauptwählerschicht dann dem Judenhass mit amtlichem Plazet nachgehen darf.

alles wird gut...

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 16:26 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 28 Min.) @ MarcBVB

..die AFD wird keine 40% bekommen, die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.
Berlin ist sowieso ein Lost-Place. Der Rest der Republik schaut da mit Verwunderung oder auch Verärgerung hin, aber nimmt das dortige Chaos mit Schulterzucken (ist eben so) zur Kenntnis.
Die Vorhersagen für die Wirtschaft haben sich ja etwas aufgehellt.
Also alles prima, machen wir einfach so weiter. Der Fritz, die Bärbel und der Lars behalten ihre Jobs und alle sind zufrieden.


Hauptsache die Elif kriegt den Job - dann bin ich auch zufrieden :)


Also, was wird denn besser? Also außer, dass ihrer Hauptwählerschicht dann dem Judenhass mit amtlichem Plazet nachgehen darf.

Neukölln ist für Juden eine No-Go-Area. Schon krass, was die da so ansondern, das ist so wie der rechte Flügel der AfD.

alles wird gut...

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 16:52 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 2 Min.) @ Gargamel09

..die AFD wird keine 40% bekommen, die CDU kommt knapp über 5 % in Meck-Pom.
Berlin ist sowieso ein Lost-Place. Der Rest der Republik schaut da mit Verwunderung oder auch Verärgerung hin, aber nimmt das dortige Chaos mit Schulterzucken (ist eben so) zur Kenntnis.
Die Vorhersagen für die Wirtschaft haben sich ja etwas aufgehellt.
Also alles prima, machen wir einfach so weiter. Der Fritz, die Bärbel und der Lars behalten ihre Jobs und alle sind zufrieden.


Hauptsache die Elif kriegt den Job - dann bin ich auch zufrieden :)


Also, was wird denn besser? Also außer, dass ihrer Hauptwählerschicht dann dem Judenhass mit amtlichem Plazet nachgehen darf.


Neukölln ist für Juden eine No-Go-Area. Schon krass, was die da so ansondern, das ist so wie der rechte Flügel der AfD.

Das ist nicht "krass", das ist hochgradig beschämend.

alles wird gut...

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 15:37 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 17 Min.) @ Frankonius

Der Fritz, die Bärbel und der Lars.

Drei Namen, dreimal weitestgehende Ahnungslosigkeit bei unendlicher Machtgeilheit. Es ist wirklich zum Schreien, wie das Spitzenpersonal von CDU und SPD heute aussieht. Einfach nur zum Fremdschämen! Ich frage mich schon seit langem, warum sich die Partei nicht gegen solche Nullen auflehnt und es der für den Niedergang der Partei maßgeblich verantwortlichen Doppelnull durchgehen lässt, wenn er sich nach einer Wahlniederlage selbst noch mehr Macht verschafft.

Außerhalb der SPD-Blase werden die großartigen Wahlergebnisse der letzten Zeit wahrscheinlich niemanden wundern. Und die blassen Nichtskönner Bas und Klingbeil werden nicht einmal nach einem Erfolg von Schwesig darüber Gedanken machen, ob der Erfolg von Politik nicht auch maßgeblich von den diese Politik vertretenen Personen abhängt.

Merz, Klingbeil und Bas sind Merz, Klingbeil und Bas halt sehr viel wichtiger als die Partei oder gar Politik.

Heute ist übrigens Weltkindertag

Kruemelmonster09, Sonntag, 20.09.2026, 15:08 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 46 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Da wünsche ich mir eine zukunftsorientierte Politik, die Kinder nicht vergisst und versucht Kinderarmut abzubauen.

Heute ist übrigens Weltkindertag

Windmill-Agogo, Pattaya, Sonntag, 20.09.2026, 16:12 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 42 Min.) @ Kruemelmonster09

Da wünsche ich mir eine zukunftsorientierte Politik, die Kinder nicht vergisst und versucht Kinderarmut abzubauen.

Ich glaube einen besseren Post wird es heute nicht mehr geben. Dem schließe ich mich gerne an.

Bundeskanzler

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 13:13 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 41 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wenn heute die CDU in beiden Ländern massiv abgestraft wird, zumindest in MV sieht es danach aus, denkt ihr das wars für Friedrich Merz?
Die eigenen Leute + Ministerpräsidenten sollen ja angeblich bereits von ihm abgerückt sein.
Was denkt ihr?

Bundeskanzler

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:03 (vor 23 Stunden, 51 Minuten) @ Jones

Wenn heute die CDU in beiden Ländern massiv abgestraft wird, zumindest in MV sieht es danach aus, denkt ihr das wars für Friedrich Merz?
Die eigenen Leute + Ministerpräsidenten sollen ja angeblich bereits von ihm abgerückt sein.
Was denkt ihr?

Nein und zwar ausschließlich aus Mangel an Alternativen. Weder Wüst, noch Günther oder gar Söder wären da taugliche Kandidaten.

Bundeskanzler

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 20.09.2026, 17:04 (vor 23 Stunden, 50 Minuten) @ MarcBVB

Und es gibt auch keinerlei Impulse für einen Richtungswechsel, wohin auch immer.

--
Heja BVB

Bundeskanzler

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:09 (vor 23 Stunden, 45 Minuten) @ donotrobme

Naja, wo soll ein solcher Impuls herkommen? Jede Reform würde sowieso zerredet werden. Im Moment hat da die Hauptschülerin Bärbel Bas ein besonderes Talent dazu, sie ist indes nicht die einzige.

Du findest bei jeder Reform immer irgendwo eine achtbeinige Krankenschwester, alleinerziehend mit drölfzig Kindern, die dann tatsächlich 3 Cent weniger hat. Dieses Extrembeispiel machst du dann zum pars pro toto und zack, Diskussion kaputt.

Bundeskanzler

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Sonntag, 20.09.2026, 17:30 (vor 23 Stunden, 24 Minuten) @ MarcBVB
bearbeitet von Chill-Instructor, Sonntag, 20.09.2026, 17:33

Naja, wo soll ein solcher Impuls herkommen? Jede Reform würde sowieso zerredet werden. Im Moment hat da die Hauptschülerin Bärbel Bas ein besonderes Talent dazu, sie ist indes nicht die einzige.

Gegen Schulabschlussdiskriminierung!

Edit: Sie hat sogar die Fachhochschulreife!

Bundeskanzler

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 17:34 (vor 23 Stunden, 20 Minuten) @ Chill-Instructor

Gegen Schulabschlussdiskriminierung!

zumal es zeigt, dass man manchmal mit Hauptschule im Leben mehr erreicht, als mit einem abgeschlossenen Jurastudium. Auch menschlich.

Bundeskanzler

patrahn, Gelsenkirchen, Sonntag, 20.09.2026, 18:36 (vor 22 Stunden, 18 Minuten) @ Thomas

Nirgendwo ist es einfacher ohne ausreichende Fähigkeiten in Spitzenpositionen zu kommen als in der Politik und im öffentlichen Dienst im allgemeinen ;)

Bundeskanzler

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.09.2026, 17:38 (vor 23 Stunden, 16 Minuten) @ Thomas

Gegen Schulabschlussdiskriminierung!


zumal es zeigt, dass man manchmal mit Hauptschule im Leben mehr erreicht, als mit einem abgeschlossenen Jurastudium. Auch menschlich.

Sie hat sich ja auch noch weitergebildet.

Bundeskanzler

fabian 1909, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 16:58 (vor 23 Stunden, 56 Minuten) @ Jones

Die werden ihn weiter wursteln lassen, weil niemand grad den Mumm hat. Das einzige was passieren kann, Merz schmeißt beleidigt hin, weil sie ihm zu wenig sagen, wie toll sie ihn finden.

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 15:30 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 24 Min.) @ Jones

Merz war aufgrund seines Charakters und seiner fehlenden Erfahrung von Anfang an der denkbar ungeeignetste Bundeskanzler. Und wenn das selbst schon die Leute in der CDU oder gar mie mentalen Greise der Jungen Union merken, ist das für ihn bedenklich

Auch wenn es in der CDU keinen Hoffnungsträger gibt, bzw. diejenigen, die sachorientiert arbeiten und einer sein könnten, aufgrund der erzkonservativen Spinner in der CDU auf Bundesebene keine wesentliche Rolle spielen können: ein bornierter, monothematischerer und empathiefreierer Bundeskanzler als Merz ist nicht denkbar und von daher hoffe ich, dass der Unsympath nach der Wahl selbst die Konsequenzen zieht oder man ihn dazu drängt.

Von daher würde ich mir wünschen, dass die CDU in MV möglichst wenig Stimmen erhält.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 14:08 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 46 Min.) @ Jones

Der neuerliche Tankrabatt ist für mich eine weitere Bestätigung, dass man nur noch getrieben ist und gar keine richtige Politik macht.
Es fehlt immer noch die Kommunikation. Die sollen nicht reden vor irgendwelchen Mittelstandsvereinigungstreffen, sondern da fehlen die Ansprachen ans Volk. Aber dann mit den wichtigen Dingen und nicht die Erfolge in der Weltraumforschung nach vorne schieben.
Haben die denn alle keine Berater? Oder ignorieren die die einfach?

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 20.09.2026, 16:55 (vor 23 Stunden, 59 Minuten) @ Thomas

Warum sollte die Regierung aufgeben?
Solange sie sich noch ihr beschlossenes Regierungsprogramm umsetzen können, wird die Regierung bestehen. Oder solange sie noch auf weitere Maßnahmen/Gesetze einigen können, wie auf einen neuen Haushalt.
Der FDP hat der Austritt aus der zankenden Ampel auch nichts gebracht als Respekt und das Dasein außerhalb der Parlamente. Heutzutage spüren die CDU und die SPD den Atem der AFD. Niemand will als Opposition in einer AFD geführten Regierung enden. Aber das steht doch gerade auf dem Spiel.

Außerdem hat niemand von denen ein Patentrezept gegen die aktuellen Krisen dieser Welt. Das merkt man auch beim neuerlichen Tankrabatt. Währrend unsere Regierung einen Tankrabatt ausruft, wird in den USA darüber spekuliert, für wie viele Wochen ihre Dieselvorräte noch reichen.

Wenn Merz nicht freiweillig aufhört, wird er noch bis zur nächsten regulären Wahl bleiben.
Von daher sind die heutigen Wahlen nur eine Randnotiz wert und man sollte sich vor die örtlichen Probleme fokussieren, anstatt die Folgen für das politische Berlin zu diskutieren.

--
Heja BVB

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 15:40 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 14 Min.) @ Thomas
bearbeitet von nico36de, Sonntag, 20.09.2026, 15:57

Es ist wirklich lächerlich, dass jetzt wieder auch derjenige von dem In der geplanten Form absolut schwachsinnigen Tankrabatt profitiert, der am Wochenende mal eben 100 l mit seinem Supersportwagen rausbläst.

Die Daten für die Wegstrecke zur Arbeit und fürs Einkommen stehen doch bei den Finanzämtern zur Verfügung. Es kann mir keiner erzählen, dass es nicht innerhalb überschaubarer Zeit möglich sein sollte, daraus ein System zu entwickeln, das gezielt diejenigen unterstützt, die diese Unterstützung benötigen.

Man müsste das allerdings schon wollen....

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Zebulon, Wattenscheid, Sonntag, 20.09.2026, 16:51 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 3 Min.) @ nico36de

Es ist wirklich lächerlich, dass jetzt wieder auch derjenige von dem In der geplanten Form absolut schwachsinnigen Tankrabatt profitiert, der am Wochenende mal eben 100 l mit seinem Supersportwagen rausbläst.

Die Daten für die Wegstrecke zur Arbeit und fürs Einkommen stehen doch bei den Finanzämtern zur Verfügung. Es kann mir keiner erzählen, dass es nicht innerhalb überschaubarer Zeit möglich sein sollte, daraus ein System zu entwickeln, das gezielt diejenigen unterstützt, die diese Unterstützung benötigen.

Man müsste das allerdings schon wollen....

Was ist mit dem Steuergeheimnis, kann man das mit einen Federstrich außer Kraft setzen?
Ich denke, die Bedürftigkeit kann man auf dem Wege sowieso nicht erfassen.
Es wäre ja schon etwas, wenn jeder gleichviel Unterstützung bekäme, nicht je höher der Verbrauch desto größer die Unterstützung. Eine ähnlich absurde Geschichte war das damals mit der Abwrackprämie, ersetzt du dein altes Auto durch eine neues Auto, gibt es Knete, ersetzt du es durch ein Fahrrad, gibt es nix.

Eine relativ einfache Lösung wäre, jeder Haushalt bekommt einen gleich hohen Zuschuss. Der Staat übernimmt für ein Quartal die Rundfunkgebühren.

Direktzahlungen sind möglich

fabian 1909, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 17:30 (vor 23 Stunden, 24 Minuten) @ Zebulon

Was ist mit dem Steuergeheimnis, kann man das mit einen Federstrich außer Kraft setzen?

Es sind Direktzahlungen nun möglich. Sie müssten es nur wollen. Wenn man dann die Bedürftigkeit hinzunehmen wollte, könnte man das später über die Steuer ausgleichen.

Aber sie wollen nicht. Weil sie Steuern senken wollen und so ihre Klientel bedienen.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Ricola1, Ort, Sonntag, 20.09.2026, 15:59 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 55 Min.) @ nico36de

Es ist wirklich lächerlich, dass jetzt wieder auch derjenige von dem In der geplanten Form absolut schwachsinnigen Tankrabatt profitiert, der am Wochenende mal eben 100 l mit seinem Supersportwagen rausbläst.

Die Daten für die Wegstrecke zur Arbeit und fürs Einkommen stehen doch bei den Finanzämtern zur Verfügung. Es kann mir keiner erzählen, dass es nicht innerhalb überschaubarer Zeit möglich sein sollte, daraus ein System zu entwickeln, dass gezielt diejenigen unterstützt, die diese Unterstützung benötigen.

Man müsste das allerdings schon wollen....

Das System gibt es bereits. Ist recht einfach. Entfernungspauschale liegt bei 0,38 km inzwischen ab 1. KM Arbeitsweg (allerdings nur einfach). Heißt als Daumenregel: Über Steuer"ersparnis" erhälst Du am Ende tatsächlich eine Rückvergütung von vielleicht 20 % (ich weiß: Individueller Steuersatz bzw. Grenzsteuersatz, Frage, ob pauschale Werbungskosten schon ausgeschöpft sind und ähnlich. Ist nur meine Pi-mal-Daumenrechnung, die ich vor einiger Zeit angestellt habe).

Wäre sehr einfach, z. B. 0,50 Euro oder ähnlich zu sagen. Wäre die bestmögliche Hilfe statt irgendwelcher Tankrabatte. Entfernungskilometer geht an die, die zur Arbeit fahren und Mehrwert und Steuern produzieren. Deren Entlastung also in diesem Sinne dringender ist als die der meisten anderen. Soll keineswegs spalten, ich weiß, alle leiden darunter. Aber es gibt welche, die keine andere Wahl haben.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:07 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 47 Min.) @ Ricola1

Es ist schon mehr als bedenklich, wenn sich Fußballforisten Gedanken machen, zu denen Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind.

Diese Politiker sollten sich wirklich nicht wundern, dass es immer mehr Leute merken, von was für Nullen sie regiert werden und darauf dann mit Liebesentzug reagieren.

Wobei das System über die Anhebung des Kilometer-Betrags sicherlich ein finanziell sinnvoller Ansatz ist, aber das Problem nicht löst. Diejenigen, die sich den Sprit aktuell nicht leisten können, benötigen das Geld nicht nach der Steuerrückzahlung in der zweiten Hälfte des nachfolgenden Jahres, sondern aktuell, wenn die Spritpreise hoch sind.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Ricola1, Ort, Sonntag, 20.09.2026, 16:22 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 32 Min.) @ nico36de

Es ist schon mehr als bedenklich, wenn sich Fußballforisten Gedanken machen, zu denen Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind.

Diese Politiker sollten sich wirklich nicht wundern, dass es immer mehr Leute merken, von was für Nullen sie regiert werden und darauf dann mit Liebesentzug reagieren.

Wobei das System über die Anhebung des Kilometer-Betrags sicherlich ein finanziell sinnvoller Ansatz ist, aber das Problem nicht löst. Diejenigen, die sich den Sprit aktuell nicht leisten können, benötigen das Geld nicht nach der Steuerrückzahlung in der zweiten Hälfte des nachfolgenden Jahres, sondern aktuell, wenn die Spritpreise hoch sind.

Auch hier gilt wie bei einer anderen Antwort, die ich eben formuliert habe: Ich will nicht zynisch sein, aber: ...

Wenn man wollte, wäre das quasi per Handstreich zu lösen. Die monatlich zu zahlende Steuer ist ja eine Abschlagzahlung, mehr nicht. Wenn man den Leuten das Geld für die erhöhte Entfernungspauschale von z. B. 0,50 Euro / km also vorher schon zur Verfügung stellen möchte (wir reden hier ja von wirtschaftlich Tätigen, die müssen), geht das über den Monatsabschlag. Entweder extrem pauschal: Staat verzichtet im Monat November auf den Vorabschlag zu 20, 30, was auch immer Prozent für alle. Abgerechnet wird ja ohnehin, sage ich ganz pauschal (das so etwas geht, zeigte ja die wie auch immer genannten Inflationsbeihilfe von 3.000 Euro vor Jahren). Problem bei Vielen dürfte eher sein, dass sie nicht willens oder in der Lage sind (nicht zynisch gemeint), diesen Finanzierungsweg über Zeitstrecke zu verfolgen und zu verstehen, dass das vorgezogene Abrechnungen sind. Aber irgendwann hört die staatliche Fürsorgepflicht auch auf, meiner Meinung nach.

(Womit ich nicht meine, jetzt mal eben aus der Hüfte die absolute Ideal-Lösung vorgestellt zu haben. Aber für mich geht es im Kern darum, in einer solchen Situation zwischen nice-to-have-Hilfen und notwendiger Unterstützung derjenigen, die keine Wahl haben effizient zu lösen.)

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Guido, Sonntag, 20.09.2026, 16:03 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 51 Min.) @ Ricola1

Wäre sehr einfach, z. B. 0,50 Euro oder ähnlich zu sagen. Wäre die bestmögliche Hilfe statt irgendwelcher Tankrabatte.

Jein. Davon hätten Geringverdiener nichts, die kaum oder keine Steuern zahlen. Und Gewerbe mit hoher Fahrleistung (Mobile Pflegedienste, Speditionen, Taxis etc) auch nichts. Letztere sind auch der Grund, warum man das nicht über die Umsatzsteuer regelt.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Ricola1, Ort, Sonntag, 20.09.2026, 16:14 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 40 Min.) @ Guido

Wäre sehr einfach, z. B. 0,50 Euro oder ähnlich zu sagen. Wäre die bestmögliche Hilfe statt irgendwelcher Tankrabatte.


Jein. Davon hätten Geringverdiener nichts, die kaum oder keine Steuern zahlen. Und Gewerbe mit hoher Fahrleistung (Mobile Pflegedienste, Speditionen, Taxis etc) auch nichts. Letztere sind auch der Grund, warum man das nicht über die Umsatzsteuer regelt.

Jein. Wahr ist, davon hätten Geringverdiener nichts. Ich will nicht zynisch sein, aber die wenigsten Geringverdiener leisten sich überhaupt ein Auto. Ohne Zynismus: Da ist der Preis für das Deutschland-Ticket die einfachste Entlastungsform (meiner Meinung nach).

Selbstständige die Privat-PKW nutzen würden hier erfasst, wenn z. B. dafür 0,50 Euro angesetzt werden dürften.

Der einzige Problemkreis, der tatsächlich aus meiner Sicht übrig bleibt (neben reinen Privatfahrten, da fällt mir aber kein Instrument ein, das ich ernsthaft verfolgen würde. Es ist halt teurer.) sind betriebliche Fahrten mit Betriebs-Fahrzeug. Teilentlastung gibt es bereits über die höheren Betriebsausgaben (ich weiß, ist zynisch, ist aber eine wirtschaftliche Teilentlastung). Zudem würde ich Steuergutschriften verwenden (Höhe setze ich hier nicht ein, z. b. Mobilitätsgutschrift pro x km oder verbrauchten Litern). Rechtlich möglich und gibt es schon in anderen Sparten. a) jederzeit unmittelbar änderbar, wenn die Rahmenbedingungen sich ändern, b) so unbürokratisch und zielgenau wie eben möglich (und auch gerechtfertigt, insofern hier gerade keine Sportwagenfahrten subventioniert werden).

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 15:48 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 6 Min.) @ nico36de

Absolut, das würde ich unterstützen. Mich stören die hohen spritpreise auch, aber ich kann mir das tanken leisten. Man sollte die wirklich bedürftigen gezielt unterstützen und nicht nach dem Prinzip „Gießkanne“.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

stoffel85, Sonntag, 20.09.2026, 15:22 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 32 Min.) @ Thomas

Da sollte kurz vor den Wahlen schnell iwas gemacht werden, damit die Regierungsparteien nicht noch mehr verlieren.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 14:22 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 32 Min.) @ Thomas
bearbeitet von Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 14:26

Der neuerliche Tankrabatt ist für mich eine weitere Bestätigung, dass man nur noch getrieben ist und gar keine richtige Politik macht.

Und wie lange das immer dauert, bevor man sich durchringt, da sind andere Länder deutlich schneller in ihren Entscheidungen.

Das ist jetzt schon die 2. Regierung die es mit einem Krieg + Inflation zu tun hat, das hatte Merkel 15 Jahre nicht, das sind dann natürlich auch alles andere als tolle Umstände, um die eigene Politik anzuschieben. Deshalb (, weil man nie weiß, was der Trottel im WH anzettelt, die Tarife standen hingegen schon vor der Tür,) sollte man nie viel versprechen, die Realität lässt es meistens sowieso nicht so zu, wie man es vorhat.

P.S. Merkel hatte die Bankenkrise 2008 zu bewältigen...

Es fehlt immer noch die Kommunikation. Die sollen nicht reden vor irgendwelchen Mittelstandsvereinigungstreffen, sondern da fehlen die Ansprachen ans Volk. Aber dann mit den wichtigen Dingen und nicht die Erfolge in der Weltraumforschung nach vorne schieben.
Haben die denn alle keine Berater? Oder ignorieren die die einfach?

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 14:14 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 40 Min.) @ Thomas

Ja, man schüttelt nur noch den Kopf und fragt sich, was die da machen in der hohen Politik.

Beispielhaft für mich die Debatte von vorletzter Woche. Es ging darum, dass mit Haftbefehl gesuchte Mitbürger bitte in Handschellen landen und keine Grundsicherung mehr bekommen. Man muss jetzt kein Rechtsextremist zu sein, um diese Position zu teilen. Das sollte doch in einem Rechtsstaats absolute Einheitsmeinung sein, dass Haftbefehle vollstreckt werden…stattdessen betonen nach der Debatte auf einmal alle Spitzenpolitiker von Wüst bis Söder, wie wichtig und richtig das ist und dass man das jetzt angehen will. Alter, warum erst jetzt? Wieder nur reagiert und getrieben…und eine Steilvorlage für die AfD.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:24 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 30 Min.) @ Eisen

Ja, man schüttelt nur noch den Kopf und fragt sich, was die da machen in der hohen Politik.

Beispielhaft für mich die Debatte von vorletzter Woche. Es ging darum, dass mit Haftbefehl gesuchte Mitbürger bitte in Handschellen landen und keine Grundsicherung mehr bekommen. Man muss jetzt kein Rechtsextremist zu sein, um diese Position zu teilen. Das sollte doch in einem Rechtsstaats absolute Einheitsmeinung sein, dass Haftbefehle vollstreckt werden…stattdessen betonen nach der Debatte auf einmal alle Spitzenpolitiker von Wüst bis Söder, wie wichtig und richtig das ist und dass man das jetzt angehen will. Alter, warum erst jetzt? Wieder nur reagiert und getrieben…und eine Steilvorlage für die AfD.

Du fällst da auf die Propaganda der Bild herein.

Das Problem ist, dass eine Regelung, bei der mit Haftbefehl gesuchte Personen keine Sozialleistungen mehr bekommen, rechtssicher umgesetzt werden muss. Das beginnt bei der Frage, wer auf sensible Daten über ausgestellte Haftbefehle zugreifen darf, und umfasst noch eine ganze Reihe weiterer Aspekte. Bricht man das schnell über das Knie, dann werden einem die Gesetze sofort wieder von den Gerichten um die Ohren gehauen.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 14:22 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 32 Min.) @ Eisen

Wieder nur reagiert und getrieben…und eine Steilvorlage für die AfD.

Das ist jetzt OT, aber es ist trotzdem ein sehr populistisches Thema. Es gibt gar keine Zahlen darüber, wie viele der etwa 150000 (die Zahlen variieren immer sehr stark) offenen Haftbefehle überhaupt Grundsicherung beziehen. Und was passiert bitte, wenn man der Familie eines mit Haftbefehl gesuchten Vaters die Grundsicherung entzieht und Frauen und Kinder die Wohnungen verlieren und nichts mehr zu essen haben?
Aber es sind die einfachen Lösungen die verfangen.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

patrahn, Gelsenkirchen, Sonntag, 20.09.2026, 18:45 (vor 22 Stunden, 9 Minuten) @ Thomas

So funktioniert eine Grundsicherungsberechnung nicht …….

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:27 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 27 Min.) @ Thomas

Wieder nur reagiert und getrieben…und eine Steilvorlage für die AfD.


Das ist jetzt OT, aber es ist trotzdem ein sehr populistisches Thema. Es gibt gar keine Zahlen darüber, wie viele der etwa 150000 (die Zahlen variieren immer sehr stark) offenen Haftbefehle überhaupt Grundsicherung beziehen. Und was passiert bitte, wenn man der Familie eines mit Haftbefehl gesuchten Vaters die Grundsicherung entzieht und Frauen und Kinder die Wohnungen verlieren und nichts mehr zu essen haben?
Aber es sind die einfachen Lösungen die verfangen.

Ja.

Das Thema wurde vor allem von der Bild aufgeblasen. Von einem Blatt, das mittlerweile in Teilen auf AfD-Kurs ist und nach der Ampel jetzt auch Schwarz-Rot "versenken" möchte.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 15:15 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 39 Min.) @ Ulrich

Wieder nur reagiert und getrieben…und eine Steilvorlage für die AfD.


Das ist jetzt OT, aber es ist trotzdem ein sehr populistisches Thema. Es gibt gar keine Zahlen darüber, wie viele der etwa 150000 (die Zahlen variieren immer sehr stark) offenen Haftbefehle überhaupt Grundsicherung beziehen. Und was passiert bitte, wenn man der Familie eines mit Haftbefehl gesuchten Vaters die Grundsicherung entzieht und Frauen und Kinder die Wohnungen verlieren und nichts mehr zu essen haben?
Aber es sind die einfachen Lösungen die verfangen.


Ja.

Das Thema wurde vor allem von der Bild aufgeblasen. Von einem Blatt, das mittlerweile in Teilen auf AfD-Kurs ist und nach der Ampel jetzt auch Schwarz-Rot "versenken" möchte.

Auf welt.de durfte vor zwei Tagen Hans-Georg "Great Reset" Maaßen darüber jammern, dass er als Rechter bezeichnet werde und er gestand, dass auf ihn Druck ausgeübt worden sei, damit er die AfD überwache. Springer scheint die AfD wohl ziemlich geil zu finden oder warum gibt man solchen Personen, nach Musk und Orban, eine Plattform oder wieso verlinkt man direkt auf den rechtsextremen Verlag Antaios, passiert durch Harald Martenstein vor ein paar Wochen, auf einen Roman, der Flüchtlinge und Migranten als gesichtslose braune Masse, die über Europa hereinbricht, darstellt.

Welchen Plan verfolgt Springer?

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:19 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 35 Min.) @ Kashmir

Wieder nur reagiert und getrieben…und eine Steilvorlage für die AfD.


Das ist jetzt OT, aber es ist trotzdem ein sehr populistisches Thema. Es gibt gar keine Zahlen darüber, wie viele der etwa 150000 (die Zahlen variieren immer sehr stark) offenen Haftbefehle überhaupt Grundsicherung beziehen. Und was passiert bitte, wenn man der Familie eines mit Haftbefehl gesuchten Vaters die Grundsicherung entzieht und Frauen und Kinder die Wohnungen verlieren und nichts mehr zu essen haben?
Aber es sind die einfachen Lösungen die verfangen.


Ja.

Das Thema wurde vor allem von der Bild aufgeblasen. Von einem Blatt, das mittlerweile in Teilen auf AfD-Kurs ist und nach der Ampel jetzt auch Schwarz-Rot "versenken" möchte.


Auf welt.de durfte vor zwei Tagen Hans-Georg "Great Reset" Maaßen darüber jammern, dass er als Rechter bezeichnet werde und er gestand, dass auf ihn Druck ausgeübt worden sei, damit er die AfD überwache. Springer scheint die AfD wohl ziemlich geil zu finden oder warum gibt man solchen Personen, nach Musk und Orban, eine Plattform oder wieso verlinkt man direkt auf den rechtsextremen Verlag Antaios, passiert durch Harald Martenstein vor ein paar Wochen, auf einen Roman, der Flüchtlinge und Migranten als gesichtslose braune Masse, die über Europa hereinbricht, darstellt.

Welchen Plan verfolgt Springer?

Springer hat die Seiten gewechselt. Weg von der Union, hin zur AfD. Dort legt man munter Feuerchen um Feuerchen. Man hat die Ampel mit "abgeschossen", nun möchte man Schwarz-Rot "abschießen".

Die Fäden zieht hier Mathias Döpfner. Der ist wohl schon seit Jahren immer weiter abgedreht, er hat enge Drähte zum Beispiel zu Peter Thiel. Dafür, dass Donald Trump wiedergewählt werden würde, hat er vorab "gebetet". Umso tragischer, dass auch die Springer-Tochter Politico mittlerweile aus dem Weißen Haus geworfen worden ist. Das hat er nun wirklich nicht verdient.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 15:18 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 36 Min.) @ Kashmir

Ich verstehe das auch nicht. Döpfner ist zwar ein Riesenfan von Musk und Thiel in den USA, aber ich meine mich zu erinnern, dass er letztens explizit vor der AfD gewarnt hat…alles sehr fragwürdig und inkonsistent.

@SG - neue User im Politikforum

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 15:18 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 36 Min.) @ Kashmir

Nur aus reiner Neugierde, ist das mit den Zugangsbeschränkungen mit der neuen Software nicht mehr so?

@SG - neue User im Politikforum

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:21 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 33 Min.) @ Thomas

Nur aus reiner Neugierde, ist das mit den Zugangsbeschränkungen mit der neuen Software nicht mehr so?

Das funktioniert schon länger nicht mehr.

Habe mir gerade mal den User näher angeschaut, es dürfte Oblok mit einem neuen Account sein.

@SG - neue User im Politikforum

bobschulz, MS, Sonntag, 20.09.2026, 15:24 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 30 Min.) @ Ulrich

Nur aus reiner Neugierde, ist das mit den Zugangsbeschränkungen mit der neuen Software nicht mehr so?


Das funktioniert schon länger nicht mehr.

Habe mir gerade mal den User näher angeschaut, es dürfte Oblok mit einem neuen Account sein.

Er ist doch kein blauer (Kashmir)Hooligan er ist nur Led Zep Fan. (Eigenauskunft) :-)

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 14:24 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 30 Min.) @ Thomas

Es sollte ja auch nur ein Beispiel sein für klare Themen, die man nicht angeht. Und es liegt hier primär am Datenaustausch zwischen den Behörden, ein Thema das seit vielen Jahren bekannt ist und im Argen liegt. Man verspricht immer, es anzugehen, tut es aber nicht. Vermutlich weil es in unserem Föderalismus zu kompliziert ist. Aber dann bräuchte es eben mal wieder eine Föderalismus Reform.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 14:26 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 28 Min.) @ Eisen

Es sollte ja auch nur ein Beispiel sein für klare Themen

ist kein klares Thema. Wie so vieles.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 15:26 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 28 Min.) @ Thomas

Du hast bestimmt recht, ich habe mich jetzt wirklich nicht im Detail damit beschäftigt. Aber es gibt ein Thema beim Sozialbetrug von Banden aus Bulgarien/Rumänien mit Schrottimmobilien und Aushilfsjobs. Gerade bei uns im Ruhrgebiet. Und es hapert am Datenaustausch der Behörden, unterschiedliche Software etc. Wenn die Leute auffliegen, dann gehen die einfach von Hagen nach Dortmund nach Herne und weiter gehts es.

Ich versuche nur Beispiele zu bringen von Themen, die seit Jahren bekannt sind, die man einfach nicht gelöst bekommt. Das oben beschriebene Thema hat natürlich auch EU Bezug mit Arbeitnehmerfreizügigkeig etc. Und ja, es ist Populismus, Aber diese Fälle summieren sich in Deutschland garantiert auf viele hundert Millionen € an Missbrauch und da muss man einfach ran. Oder der Kerl, der irgendwie 100 Vaterschaften oder so anerkannt hat im Gegenzug zu Aufenthaltserlaubnissen und Kindergeld. Das mag ein Einzelfall, zeig5 sbe3,,was möglich is&, unfassbar wird dann ausgeschachtet und an läuft der Welle wieder hinterher, anstatt das System einfacher und transparenter zu gestalten. Es muss doch nicht immer alles so kompliziert und unendlich kleinkariert sein in diesem Land oder? Vielleicht würde das schon viele Probleme lösen. Einfachheit und Verständlichkeit.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Gargamel09, Sonntag, 20.09.2026, 14:47 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 7 Min.) @ Thomas

Es sollte ja auch nur ein Beispiel sein für klare Themen


ist kein klares Thema. Wie so vieles.

Nur friemeln das eben nur wenige Wähler auseinander, genauso wie der Fakt, dass die Grundischerung für Bürgergeldempfäbger im Alter, (bei weitem) nicht soch hoch ist, wie die Rente von Menschen, die 45 Jahre gearbeitet haben.
So eine Frage gabs nämlich beim Duell, vor der SA Wahl auf N-TV, von einer Zuschauerin, warum man 45 Jahre arbeiten soll und die Rente dann nicht viel höher ist, wie bei Menschen, die Bürgerled bekommen. Siegmund sagte, stimmt, ungerecht, andere sagten nichts, nur der SPD Kandidat widersprach, der daraufhin NIUS-Reichelt am Hals hatte.

Mit Merz schlafen gehen und mit Spahn aufwachen

Ricola1, Ort, Sonntag, 20.09.2026, 15:21 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 33 Min.) @ Gargamel09

Es sollte ja auch nur ein Beispiel sein für klare Themen


ist kein klares Thema. Wie so vieles.


Nur friemeln das eben nur wenige Wähler auseinander, genauso wie der Fakt, dass die Grundischerung für Bürgergeldempfäbger im Alter, (bei weitem) nicht soch hoch ist, wie die Rente von Menschen, die 45 Jahre gearbeitet haben.
So eine Frage gabs nämlich beim Duell, vor der SA Wahl auf N-TV, von einer Zuschauerin, warum man 45 Jahre arbeiten soll und die Rente dann nicht viel höher ist, wie bei Menschen, die Bürgerled bekommen. Siegmund sagte, stimmt, ungerecht, andere sagten nichts, nur der SPD Kandidat widersprach, der daraufhin NIUS-Reichelt am Hals hatte.

Finde ich ehrlich gesagt ziemlich pauschal die Antwort (ohne die Sendung gesehhen zu haben, aber Du gibst die Argumente ja wieder). Es geht in solchen Debatten typischerweise nicht um die Durchschnittsrente, die ungefähr bei 1.900 Euro brutto liegt oder liegen soll, sondern um die Rente von Niedriglöhnern. Da landet man in Deutschland nach 45 Jahren nach Abzug von (niedrigen!) Wohn- und Heizkosten und den anteilen SV-Beiträgen bei den Niedriglöhnern oft so weit unten, dass hier wieder aufgestockt wird (ein Teil der eigenen Rente bleibt dann anrechnungsfrei, sodass da - ganz grob - sicher 200 Euro mehr bei den Niedriglöhnern bleiben).

Aber wenn Du mit "Fakten" kommst und dann auchh noch einen SPD-Kandidaten zitierst (wie gesagt, ich habe es nicht gesehen), dann verteidigst Du meiner Meinung nach ein echtes sozialpolitisches Problem, hier die Rente der Niedriglöhner vs. Grundsicherung, die ein dringendes Problem genau dieser SPD seit Jahren gewesen wäre. Und zumindest mir geht es nicht um Hetze gegen Bürgergeld und Grundsicherung (was ohnehin nicht nur politisch unangebracht ist, sondern auch ganz schlicht rechtlich substanzlos wäre, weil es da nichts zu kürzen gibt).

Bundeskanzler

istar, Sonntag, 20.09.2026, 13:50 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 4 Min.) @ Jones

Wenn heute die CDU in beiden Ländern massiv abgestraft wird, zumindest in MV sieht es danach aus, denkt ihr das wars für Friedrich Merz?
Die eigenen Leute + Ministerpräsidenten sollen ja angeblich bereits von ihm abgerückt sein.
Was denkt ihr?

Mich interessiert in erster Linie, ob Schwesig (trotz dieser Stiftung) die AfD hinter sich lässt, was die großmäulige Erzählung der neuen Unbesiegbarkeit von der letzten Wahl erstmal einfangen könnte und was die Berliner machen.
Eigentlich würde ich denen wünschen, dass ihre Enteignungsfantasien Wirklichkeit werden, um mir das Spektakel dann genüsslich aus Westdeutschland ansehen zu können.
Allerdings sollte vorher was beim Länderfinanzausgleich passieren. Kann ja nicht sein, dass die Netto-Einzahler aus anderen Bundesländern indirekt die Vonovia rauskaufen.

Ach so,Merz. Klar bleibt der Kanzler. Wer will denn den Job sonst aktuell machen? Jeder ernsthafte Kandidat, das wären Günther und Wüst,wären doch bescheuert, jetzt ihren Hut in den Ring zu werfen.

Bundeskanzler

micha87, bei Berlin, Sonntag, 20.09.2026, 15:04 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 50 Min.) @ istar

Ich kann dir aus beruflicher Erfahrung sagen, da ich die ein oder andere Immobilie kenne die Vonovia in Bestand hält. Der Konzern trägt schon viel zum eigenen Image bei, indem Wohnungen überteuert angeboten werden und man in puncto Immobilienmanagement die Liegenschaften z.T. verkommen lässt. Hohe Leerstandsquoten, eine hohe Mieterfluktuation, unklare Mietverhältnisse und zahlreiche Mietrückstände sind keine Seltenheiten in den Beständen der Vonovia. Es ist klar am Wohnungsmarkt kann es nicht nur Genossenschaften geben die nicht Gewinnorientiert vermieten. Ein Konzern wie Vonovia schafft für Mieter aber auch nur bedingt einen Mehrwert und man fühlt sich in erster Linie seinen Aktionären gegenüber verpflichtet. Genau mit diesen Denkmustern werden die Bestände von Nord nach Süd, West nach Ost gepflegt. Wir haben dieses Jahr ein großes Portfolio von denen auf dem Tisch gehabt. Die Einheiten sind fast vollständig überbewertet und die Kollegen andernorts haben da ähnliche Erfahrunge gesammelt.

Niemanden ist mit Enteignungen geholfen, Vonovia ist mehr das Symptom einer gescheiterten Wohnungspolitik und weniger die Ursache. Es fehlt an infrastrukturellen Maßnahmen ins Umland und das knappe Angebot macht die Städte im Zentrum immer teurer.

Bundeskanzler

Guido, Sonntag, 20.09.2026, 15:10 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 44 Min.) @ micha87

Niemanden ist mit Enteignungen geholfen, Vonovia ist mehr das Symptom einer gescheiterten Wohnungspolitik und weniger die Ursache. Es fehlt an infrastrukturellen Maßnahmen ins Umland und das knappe Angebot macht die Städte im Zentrum immer teurer.

Sehe ich genauso wie du. Und wenn dann in Berlin die selben Parteien, die "enteignen" wollen gleichzeitig den Bau von Wohnungen am Tempelhofer Feld strikt verhindern wollen, dann kann man sich nur wundern...

Bundeskanzler

bobschulz, MS, Sonntag, 20.09.2026, 15:15 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 39 Min.) @ Guido

Niemanden ist mit Enteignungen geholfen, Vonovia ist mehr das Symptom einer gescheiterten Wohnungspolitik und weniger die Ursache. Es fehlt an infrastrukturellen Maßnahmen ins Umland und das knappe Angebot macht die Städte im Zentrum immer teurer.


Sehe ich genauso wie du. Und wenn dann in Berlin die selben Parteien, die "enteignen" wollen gleichzeitig den Bau von Wohnungen am Tempelhofer Feld strikt verhindern wollen, dann kann man sich nur wundern...

Das Problem ist doch auch hausgemacht, Berlin hatte doch um die schwarze Null zu haben vor ca 20 Jahren einige zehntausende Wohnungen verkauft. Diese wären als Bestand sicherlich jetzt nicht schlecht. Aber klar, Neubauten wären gut und Leerstand verhindern auch. Aber das ist ja nicht Berlin-exklusiv.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:25 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 29 Min.) @ bobschulz

Niemanden ist mit Enteignungen geholfen, Vonovia ist mehr das Symptom einer gescheiterten Wohnungspolitik und weniger die Ursache. Es fehlt an infrastrukturellen Maßnahmen ins Umland und das knappe Angebot macht die Städte im Zentrum immer teurer.


Sehe ich genauso wie du. Und wenn dann in Berlin die selben Parteien, die "enteignen" wollen gleichzeitig den Bau von Wohnungen am Tempelhofer Feld strikt verhindern wollen, dann kann man sich nur wundern...


Das Problem ist doch auch hausgemacht, Berlin hatte doch um die schwarze Null zu haben vor ca 20 Jahren einige zehntausende Wohnungen verkauft. Diese wären als Bestand sicherlich jetzt nicht schlecht. Aber klar, Neubauten wären gut und Leerstand verhindern auch. Aber das ist ja nicht Berlin-exklusiv.

Es ging damals nicht unbedingt um die "schwarze Null", sondern um die Nachwirkungen des Bankenskandals unter Eberhard Diepgen und Klaus Landowsky. Der Zusammenbruch der landeseigenen Bankgesellschaft Berlin hat das Land viele Milliarden gekostet. Durch den Verkauf der Wohnungen zu aus heutiger Sicht Spottpreisen hat man versucht, irgendwie etwas Geld in die Kasse zu bekommen.

Bundeskanzler

Guido, Sonntag, 20.09.2026, 15:22 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 32 Min.) @ bobschulz

Das Problem ist doch auch hausgemacht, Berlin hatte doch um die schwarze Null zu haben vor ca 20 Jahren einige zehntausende Wohnungen verkauft. Diese wären als Bestand sicherlich jetzt nicht schlecht.

Aber dieser Bestand ist ja nicht weg, nur weil er verkauft wurde. Der gehört halt jemand anderen, der ihn jetzt vermietet (oder als Eigentumswohnung besitzt). Man kann ja über die Instandhaltung und auch über die Mietpreise von privaten Wohnungsbaugesellschaften reden, aber Enteignung wird eher Investition verhindern, als zusätzlichen Wohnraum schaffen. Berlin braucht neue Baugebiete (Tempelhofer Feld) und Anreize für die Umwidmung von Büros in Wohnungen sowie eine Abschaffung der Grunderwerbssteuer für selbstgenutzte Wohnungen.

Bundeskanzler

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 17:04 (vor 23 Stunden, 50 Minuten) @ Guido

Das Problem ist doch auch hausgemacht, Berlin hatte doch um die schwarze Null zu haben vor ca 20 Jahren einige zehntausende Wohnungen verkauft. Diese wären als Bestand sicherlich jetzt nicht schlecht.


Aber dieser Bestand ist ja nicht weg, nur weil er verkauft wurde. Der gehört halt jemand anderen, der ihn jetzt vermietet (oder als Eigentumswohnung besitzt). Man kann ja über die Instandhaltung und auch über die Mietpreise von privaten Wohnungsbaugesellschaften reden, aber Enteignung wird eher Investition verhindern, als zusätzlichen Wohnraum schaffen. Berlin braucht neue Baugebiete (Tempelhofer Feld) und Anreize für die Umwidmung von Büros in Wohnungen sowie eine Abschaffung der Grunderwerbssteuer für selbstgenutzte Wohnungen.


Du schreibst jetzt schon zum zweiten Mal im Ton des total klaren Common Sense, dass ja unbedingt das Tempelhofer Feld bebaut werden muss. Ich bspw. bin strickt dagegen (wohne aber auch nicht mehr in Berlin).

Nahezu alles spricht auf allen Ebenen gegen eine Bebauung, entsprechend haben sich auch fast 2/3 der Bewohner in einer Volksentscheidung dagegen ausgesprochen.

Es würde viele Stadtteile von Frischluft abschneiden (selbst bei reiner Randbebauung und bei immer heisser werdenden Sommern, gerade in den Grossstädten), es ist ein einzigartiges Biotop (wo doch das Artensterben aktuell vermutlich die akuteste Krise ist, die wir haben, trotzKlimawandel), es ist ein in Berlin einzigartiges Freizeitgelände mit Millionen Besuchern pro Jahr und es gibt genügend andere Bauflächen, die ausgewiesen sind (aber natürlich nicht ganz so profitabel sind)


Was meinst du, was spricht dafür, dass man ausgerechnet diese Fläche bebaut, das Biotop zerstört, Millionen Menschen ihre Erholungsfläche nimmt und dafür eine demokratische Volksabstimmung einfach ignoriert?

Bundeskanzler

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 20.09.2026, 17:12 (vor 23 Stunden, 42 Minuten) @ Pfostentreffer

Die andere Option wäre, dem freien Spiel des Marktes einfach seinen Lauf lassen, inklusive Maximalmieten, die vom Jobcenter getragen werden. Dann muss halt der ein oder andere umziehen.

Bundeskanzler

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 19:49 (vor 21 Stunden, 5 Minuten) @ MarcBVB

Die andere Option wäre, dem freien Spiel des Marktes einfach seinen Lauf lassen, inklusive Maximalmieten, die vom Jobcenter getragen werden. Dann muss halt der ein oder andere umziehen.


Ich bin nicht sicher, ob das folgen der Marktideologie jetzt ein positiver Effekt sein soll oder hier für dich nur Selbstzweck ist (kleiner Scherz, ich weiss es natürlich).

Und klar, wenn man ultramarktideologisch und gleichzeitig antidemokratisch ist, könnte man das machen.

Das würde dann zu den oben genannnten Effekten führen. Wie würdest du die dann verhindern?

Und das Leute wie du das aus rein ideologischen Gründen unterstützen, wird hier niemanden überraschen. Aber einen positiven Effekt habe ich (total überraschend) von dir oder Guido noch nicht vernommen. Schon gar keinen der die oben aufgeführten negativen Effekte aufwiegt. Ich warte also weiterhin.

Wenn man demokratische Volksabstimmungen mit überwältigendem Ergebnis respektiert, sollte man es nicht machen.

Und was hat das überhaupt mit dem Markt zu tun? Tempelhof gehört dem Land, sie müssen es gar nicht dem Markt zur Verfügung stellen und haben genug andere ausgewiesen Flächen.

Und keine Angst, ich erwarte keine echten Antworten von dir, das wäre wirklich zuviel verlangt wie die Vergangenheit zeigt.

Über Guido's würde ich nich allerdings freuen.

Bundeskanzler

Oleoleole, Sonntag, 20.09.2026, 18:27 (vor 22 Stunden, 27 Minuten) @ MarcBVB

Ist ja auch nicht das Problem. Miete folgt halt dem Gesetz des Marktes.
Bei aller Liebe, zu erwarten dass man in ewig für kleines Geld wohnt, am besten noch in top Lage, kann ja auch nicht umsetzbar sein...

Bundeskanzler

Pfostentreffer, Sonntag, 20.09.2026, 19:52 (vor 21 Stunden, 2 Minuten) @ Oleoleole

Ist ja auch nicht das Problem. Miete folgt halt dem Gesetz des Marktes.
Bei aller Liebe, zu erwarten dass man in ewig für kleines Geld wohnt, am besten noch in top Lage, kann ja auch nicht umsetzbar sein...

Die Einstellung kann ich verstehen, auch wenn ich sie in der Pauschalität nicht teile. Beim Tempelhofer Feld geht es aber um ganz andere Dinge deswegen verstehe ich den Bezug deines Beitrages dazu leider nicht.

Die anderen Dinge stehen übrigens teilweise direkt in dem Beitrag, auf dem Marc geantwortet hat.

Bundeskanzler

Oleoleole, Sonntag, 20.09.2026, 21:18 (vor 19 Stunden, 36 Minuten) @ Pfostentreffer

Im quote verrutscht.

Tempelhofer Feld kenne ich, auch wenn meine Berliner Zeit schon gute zehn Jahre her ist. Hab um die Ecke paar Jahre gewohnt, danach in Lichterfelde.

Den Bereich nicht zu verbauen finde ich gut.

Bundeskanzler

Ricola1, Ort, Sonntag, 20.09.2026, 15:50 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 4 Min.) @ Guido

Das Problem ist doch auch hausgemacht, Berlin hatte doch um die schwarze Null zu haben vor ca 20 Jahren einige zehntausende Wohnungen verkauft. Diese wären als Bestand sicherlich jetzt nicht schlecht.


Aber dieser Bestand ist ja nicht weg, nur weil er verkauft wurde. Der gehört halt jemand anderen, der ihn jetzt vermietet (oder als Eigentumswohnung besitzt). Man kann ja über die Instandhaltung und auch über die Mietpreise von privaten Wohnungsbaugesellschaften reden, aber Enteignung wird eher Investition verhindern, als zusätzlichen Wohnraum schaffen. Berlin braucht neue Baugebiete (Tempelhofer Feld) und Anreize für die Umwidmung von Büros in Wohnungen sowie eine Abschaffung der Grunderwerbssteuer für selbstgenutzte Wohnungen.

Ich will nicht unken, aber das ist nach den politischen Erfahrungen kaum umkehrbar. "Abschaffung der Grunderwerbsteuer" für selbstgenutzte Wohnungen: Guck Dir die Bundesländer und Landesregierungen an. Bzw. die Entwicklung der Grunderwerbsteuer über Jahrzehnte. Prognose: Machen die nicht.

Anreize für Umwidmung von Büros in Wohnungen: Machen die nicht. Da wäre Vorarbeit zu leisten für Vorschriften, die sie über Jahre und Jahrzehnte aufgetürmt haben. Ganz real: Bei größeren Bürogebäuden scheitert das schon an den sanitären Einrichtungen auf den Etagen, die plötzlich vervielfacht werden müssten in bestehenden Gebäudekörpern. Wird nicht passieren mit allem Pipapo, der dann nötig ist.

Die neue SPD-Bauministerin hatte ja eine ursprünglich originelle alte Idee aufgegriffen, ohne sich um die Praktikabilität auch nur im Ansatz zu kümmern. Umsetzungsproblematik im Gestrüpp dessen, was wir haben, interessiert bei Schlagzeilen nicht. Ein Vorschlag war: Wohnungen einfach auf Aldi-Flachdach drauf. Vorschlag wäre, sich mal mit den Bauten von Aldi und Co. zu beschäftigen, mit der Beschaffenheit der Dächer, mit Brandschutzkonzepten etc.

Aber in der Kernbotschaft stimme ich mit Dir überein: Enteignung wird nun ausgerechnet keinen qm Wohnraum zusätzlich organisieren.

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:01 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 53 Min.) @ Ricola1

Aber in der Kernbotschaft stimme ich mit Dir überein: Enteignung wird nun ausgerechnet keinen qm Wohnraum zusätzlich organisieren.

Wer hätte das gedacht! Es wird aber, zumindest wenn die Wohnungen von Menschen verwaltet werden würden, die sich auskennen, zu einer Verringerung der Mieten führen.

Aber wer solche Binsenweisheiten wie den Sachverhalt, dass Enteignung keinen zusätzlichen Wohnraum organisiert, als Argument verkauft, wird diese Intention vermutlich gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen.

Bundeskanzler

Ricola1, Ort, Sonntag, 20.09.2026, 16:30 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 24 Min.) @ nico36de

Aber in der Kernbotschaft stimme ich mit Dir überein: Enteignung wird nun ausgerechnet keinen qm Wohnraum zusätzlich organisieren.


Wer hätte das gedacht! Es wird aber, zumindest wenn die Wohnungen von Menschen verwaltet werden würden, die sich auskennen, zu einer Verringerung der Mieten führen.

Aber wer solche Binsenweisheiten wie den Sachverhalt, dass Enteignung keinen zusätzlichen Wohnraum organisiert, als Argument verkauft, wird diese Intention vermutlich gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen.

Huch, was ein Tonfall. Ich habe mal eben kurz am Ende eines längeren Beitrags eine Selbstverständlichkeit aufgeschrieben und dann so was. Puh.

Abgesehen davon, Verringerung der Mieten über Enteignung herstellen zu wollen, ist zumindest eine gewagte These. Die Enteignung (klar, auch das ist eine Binse, aber offenbar nicht für alle, womit Du gar nicht gemeint bist) kostet viel Geld. Geld, das der Staat ganz offensichtlich nicht mehr hat. Mag in der Rechnung nicht auftauchen, aber schon 4 % Finanzierungskosten für diese Enteignung (vollkommen klar, dass da eher an anderer Stelle über den Bund die Anleihen vertrieben werden und die 4 % natürlich nirgendwo auftauchen) würden Stand heute über die beste Verwaltung nicht einfach aufgefangen werden können, um die Mieten real zu senken. Real im Sinne davon, dass dann nicht ganz allgemein die Kosten einfach nur verschoben sind.

Bundeskanzler

Guido, Sonntag, 20.09.2026, 16:04 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 50 Min.) @ nico36de

Wohnungen von Menschen verwaltet werden würden, die sich auskennen,

HOWOGE und GEWOBAG kennen sich aus? Sehr witzig...

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:12 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 42 Min.) @ Guido

Schade, dass dir die Bedeutung der Wortkombination "wenn.....würden" offenbar nicht geläufig ist und das Denken nicht dazu ausreicht, um zu überlegen, aus welchem Grund ich die Einschränkung beschrieben hatte.

Bundeskanzler

Guido, Sonntag, 20.09.2026, 16:00 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 54 Min.) @ Ricola1

Prognose: Machen die nicht.

Ich weiss, aber ich bin ja auch kein Berater irgendwelcher Politiker, noch wirklich ambitioniert ein solches Amt zu übernehmen (wobei mich mehr der Weg bis dorthin stören würde), insofern kann ich ja sagen, was ich als Bürger für richtig halten würde. Dass die Realpolitik das anders sieht: Da bin ich bei dir. Aber dieses "Weiter so" bringt es ja nicht - deshalb wiederhole ich auch gerne meine Forderungen bzgl. Grunderwerbssteuer und Büroumwidmung. Einfach weil es richtig ist ;)

Bundeskanzler

herrNick, Sonntag, 20.09.2026, 16:11 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 43 Min.) @ Guido

Prognose: Machen die nicht.


Ich weiss, aber ich bin ja auch kein Berater irgendwelcher Politiker, noch wirklich ambitioniert ein solches Amt zu übernehmen (wobei mich mehr der Weg bis dorthin stören würde), insofern kann ich ja sagen, was ich als Bürger für richtig halten würde. Dass die Realpolitik das anders sieht: Da bin ich bei dir. Aber dieses "Weiter so" bringt es ja nicht - deshalb wiederhole ich auch gerne meine Forderungen bzgl. Grunderwerbssteuer und Büroumwidmung. Einfach weil es richtig ist ;)

Büroumwidmung scheitert einfach daran, dass das schwierig ist. Da hast Du eine riesige Fläche mit zu wenigen und den falschen Anschlüssen an den falschen Stellen, um das mal eben in Wohnungen umzubauen. Das macht den Umbau so teuer, dass da kein Business Case draus wird. Die Gesellschaften, die aktuell viele nicht vermietete Büroflächen in ihrem Portfolio haben, würden das gerne als Wohnungen vermieten, wenn das mal eben ginge.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:15 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 39 Min.) @ Guido

Niemanden ist mit Enteignungen geholfen, Vonovia ist mehr das Symptom einer gescheiterten Wohnungspolitik und weniger die Ursache. Es fehlt an infrastrukturellen Maßnahmen ins Umland und das knappe Angebot macht die Städte im Zentrum immer teurer.


Sehe ich genauso wie du. Und wenn dann in Berlin die selben Parteien, die "enteignen" wollen gleichzeitig den Bau von Wohnungen am Tempelhofer Feld strikt verhindern wollen, dann kann man sich nur wundern...

Auch das das Ergebnis eines Volksentscheides, bei dem von den Akteuren für ihn gelogen wurde, dass sich die Balken bogen. Es war nie geplant, das komplette Tempelhofer Feld zu bebauen. Wichtige Bereiche sollten auch den ursprünglichen, durch den Volksentscheid verhinderten Plänen zufolge erhalten oder für Freizeitzwecke aufgewertet werden. Bebauung war vor allem in den Randbereichen vorgesehen.

Bundeskanzler

Alex, Block 12, Sonntag, 20.09.2026, 13:45 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 9 Min.) @ Jones

Denke nicht dass da großartig was passieren wird. Wie Sascha schon schrieb wird er im Zweifelsfall den Parteivorsitz abgeben und dann können sich die Kandidaten für die Zeit nach ihm in Stellung bringen.

Anders sieht es bei der SPD aus.
Wenn Schwesig das heute zieht, wonach es aussieht ist klar wer zukünftig die Entscheidungen in der SPD trifft.
Ihr Erfolg begründet sich auch dadurch, dass die Bundespolitik komplett außen vor gelassen wurde, keine Auftritte von Bundesministern.
Da sie dann weiter MP wäre dürften Klingbeil und Bas den Vorsitz erstmal behalten bzgl Kanzlerkandidatur dürfte der Weg an ihr aber zukünftig kaum vorbeigehen sofern sie das anstrebt.

Bundeskanzler

Guido, Sonntag, 20.09.2026, 14:42 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 12 Min.) @ Alex

Anders sieht es bei der SPD aus.
Wenn Schwesig das heute zieht, wonach es aussieht ist klar wer zukünftig die Entscheidungen in der SPD trifft.
Ihr Erfolg begründet sich auch dadurch, dass die Bundespolitik komplett außen vor gelassen wurde, keine Auftritte von Bundesministern.

Ich finde die Frage, wie es bei der SPD weitergeht auch viel spannender als die Frage, was Merz macht. Wenn Manuela Schwesig das gewinnt, liegt das mE an ihrer klare Haltung zur Renten- und Sozialpolitik.
Schweig vertritt da eher die alte SPD mit Focus auf Entlastung mittlerer Einkommen, Anerkennung von Lebensleistung usw. Offenbar überzeugt das die Menschen.

Bundeskanzler

Alex, Block 12, Sonntag, 20.09.2026, 15:09 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 45 Min.) @ Guido

Anders sieht es bei der SPD aus.
Wenn Schwesig das heute zieht, wonach es aussieht ist klar wer zukünftig die Entscheidungen in der SPD trifft.
Ihr Erfolg begründet sich auch dadurch, dass die Bundespolitik komplett außen vor gelassen wurde, keine Auftritte von Bundesministern.


Ich finde die Frage, wie es bei der SPD weitergeht auch viel spannender als die Frage, was Merz macht. Wenn Manuela Schwesig das gewinnt, liegt das mE an ihrer klare Haltung zur Renten- und Sozialpolitik.
Schweig vertritt da eher die alte SPD mit Focus auf Entlastung mittlerer Einkommen, Anerkennung von Lebensleistung usw. Offenbar überzeugt das die Menschen.

Schwesig macht eigentlich das, was der gesamten SPD zum Vorbild für die Zukunft gereichen sollte.
Das man durchaus erfolgreich sein kann wenn man glaubhaft die Sorgen der Bürger ernst nimmt und den Fokus wieder auf die ehemaligen Kernthemen der Partei richtet. Ganz wichtig natürlich dass man da nicht nur Dinge ankündigt sondern auch Ergebnisse erzielt und so schlecht kann das in MV nicht gelaufen sein bisher.

Bundeskanzler

Guido, Sonntag, 20.09.2026, 15:13 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 41 Min.) @ Alex

Schwesig macht eigentlich das, was der gesamten SPD zum Vorbild für die Zukunft gereichen sollte.

Ich bin weder Sozialdemokrat noch Schwesig-Fan, aber das sehe ich ähnlich. Das ist zumindest die Strategie mit der man Stimmen gewinnt, die sonst zur AfD und Linkspartei gegangen wären

Bundeskanzler

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 13:49 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 5 Min.) @ Alex

Ja, mit Russophilie geht in der SPD auch immer etwas…Klingbeil und Bas sind schlimm, beiden fehlt jegliches Charisma. Ein generelles Problem in der Spitzenpolitik. Die Leute wählen auch Köpfe und nicht nur Wahlprogramme. Die Leute haben damals Merkel gewählt - explizit Merkel - und nicht die Union. Auch ein Gerhard Schröder würde heute noch mindestens 30% für die SPD holen. Das waren auch einfach Politiker von ganz anderem Format als heute.

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tobi002, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 14:05 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 49 Min.) @ Eisen

Das sehe ich kritisch. Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass es ein Irrtum war, darauf zu vertrauen, dass auch Russland an einem friedlichen Zusammenleben im Ostseeraum Interesse hat“, sagte Schwesig WELT TV.

Die Vorwürfe rund um ihr Engagement für Nord Stream seien zudem jahrelang in einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet worden.

Es ist nichts rausgekommen, keine Vorwürfe haben sich bestätigt. Es ist das rausgekommen, was dem Landtag und auch der Öffentlichkeit von Anfang an transparent vorlag, dass wir Nord Stream unterstützt haben, weil es um niedrige Energiepreise ging für unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze“, sagte Schwesig.

Eine Neuauflage der Gaslieferungen über die Pipeline schloss Schwesig aus. Auf die Frage, ob sie bereit wäre, Gas durch eine reparierte Nord-Stream-Leitung fließen zu lassen, während Wladimir Putin noch russischer Präsident sei, antwortete die Ministerpräsidentin: „Nein.“


https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a9853579452c52238231deb/schwesig-aeussert-bedauern-ueber-fruehere-haltung-zu-russland-ein-irrtum.html

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:33 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 21 Min.) @ tobi002

Das sehe ich kritisch. Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass es ein Irrtum war, darauf zu vertrauen, dass auch Russland an einem friedlichen Zusammenleben im Ostseeraum Interesse hat“, sagte Schwesig WELT TV.

Die Vorwürfe rund um ihr Engagement für Nord Stream seien zudem jahrelang in einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet worden.

Es ist nichts rausgekommen, keine Vorwürfe haben sich bestätigt. Es ist das rausgekommen, was dem Landtag und auch der Öffentlichkeit von Anfang an transparent vorlag, dass wir Nord Stream unterstützt haben, weil es um niedrige Energiepreise ging für unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze“, sagte Schwesig.

Eine Neuauflage der Gaslieferungen über die Pipeline schloss Schwesig aus. Auf die Frage, ob sie bereit wäre, Gas durch eine reparierte Nord-Stream-Leitung fließen zu lassen, während Wladimir Putin noch russischer Präsident sei, antwortete die Ministerpräsidentin: „Nein.“


https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a9853579452c52238231deb/schwesig-aeussert-bedauern-ueber-fruehere-haltung-zu-russland-ein-irrtum.html

Man sollte vor allem eines nicht vergessen. Die Entscheidung, auf russisches Gas zu setzen, ist in Berlin gefallen. Getragen von CDU, CSU, SPD und FDP. Lediglich die Grünen waren zumindest skeptisch.

Auf Unionsseite hatte unter anderem Markus Söder ein massives Interesse an russischem Gas. Als bayrischer Umweltminister hatte er sich für die möglichst schnelle Abschaltung der deutschen AKW stark gemacht. Windkraftanlagen in Bayern lehnte er aber auch ab, genauso wie HGÜ‑Freileitungen. Die entstehende Stromlücke wollte er mithilfe von Gaskraftwerken schließen, betrieben mit russischem Erdgas.

In Mecklenburg-Vorpommern saßen lediglich die "ausführenden Organe".

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Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 14:44 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 10 Min.) @ Ulrich

Auf Unionsseite hatte unter anderem Markus Söder ein massives Interesse an russischem Gas. Als bayrischer Umweltminister hatte er sich für die möglichst schnelle Abschaltung der deutschen AKW stark gemacht.

https://www.youtube.com/shorts/EoFOwI045po

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:56 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 58 Min.) @ Thomas

Auf Unionsseite hatte unter anderem Markus Söder ein massives Interesse an russischem Gas. Als bayrischer Umweltminister hatte er sich für die möglichst schnelle Abschaltung der deutschen AKW stark gemacht.


https://www.youtube.com/shorts/EoFOwI045po

Der Mann ist von vorn bis hinten unseriös. Seine Positionen wechselt er, so wie es ihm passt. Mal Baum-Umarmer, mal Grünen-Fresser. Die einzige Konstante ist sein Narzissmus. Und der macht ihn als Bundeskanzler komplett ungeeignet.

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Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 15:16 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 38 Min.) @ Ulrich

Was muss es ihn wurmen, dass in der Union eher Dobrindt als Kanzler gehandelt wird. Das würde der Maggus natürlich nie zulassen, aber Dobrindt versteht wohl das Regierungshandwerk (hat dazu gelernt) und vor allem kann er vermitteln und ausgleichen mit allen Parteien, sogar mit Reichinek und co.

Für mich ist Söder komplett auf dem absteigenden Ast, ich glaube nicht, dass er noch lange der unumstrittene starke Mann bei der CSU ist. Aber immerhin: im Gegensatz zum Fritz hat auch eher massig Regierungserfahrung. Es sollte nie mehr einen Kanzler ohne Regierungserfahrung geben. Bei der AfD hat das übrigens niemand, mein Gott, was würde das für ein unfassbares Chaos geben, wenn die regieren, egal ob Land oder Bund.

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nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 15:55 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 59 Min.) @ Eisen
bearbeitet von nico36de, Sonntag, 20.09.2026, 16:15

Bei der AfD hat das übrigens niemand, mein Gott, was würde das für ein unfassbares Chaos geben, wenn die regieren, egal ob Land oder Bund.

Es ist doch viel schlimmer! Bei der AfD hat doch keiner der führenden Politiker nur keine Regierungserfahrung. Da hat niemand von irgendwas Erfahrung und – noch viel schlimmer – niemand von irgendetwas auch nur Ahnung. Sollen etwa demnächst eine nur Gift und Galle spritzende Kammfhenne, ein grenzdebiler Maler, Nazi-Bernd und der nichts außer schöne Siegmund für Deutschland stehen?

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Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 16:03 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 51 Min.) @ nico36de

:D

Danke für den Lacher, ich musste mich über deine Beschreibungen schlapp lachen.

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 16:39 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 15 Min.) @ Eisen

:D

Danke für den Lacher, ich musste mich über deine Beschreibungen schlapp lachen.

Leider trifft er dieses Mal den Nagel auf den Kopf.

Ulrich Siegmund nässt sich bereits ein angesichts des Gedankens, tatsächlich regieren zu müssen. Damit das BSW nicht doch aus Versehen auf die Idee kommt, für eine AfD-Regierung zu stimmen, wird es aktuell von AfD-Seite von oben bis komplett durchbeleidigt.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 20.09.2026, 17:09 (vor 23 Stunden, 46 Minuten) @ Ulrich

Ulrich Siegmund nässt sich bereits ein angesichts des Gedankens, tatsächlich regieren zu müssen. Damit das BSW nicht doch aus Versehen auf die Idee kommt, für eine AfD-Regierung zu stimmen, wird es aktuell von AfD-Seite von oben bis komplett durchbeleidigt.

Ab und zu macht auch die AfD mal was richtig.

Wenn auch aus falschen Motiven.

Hat 5 % Sahra mittlerweile eigentlich den parteiübergreifenden Kandidaten genannt?

Sie hat da bestimmt einen im Kopf, der bereits Regierungserfahrung in einem abgewrackten Bundesland gesammelt hat und bereits in 3 verschiedenen Parteien war. Mehr parteiübergreifend geht doch nicht.

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Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 17:16 (vor 23 Stunden, 38 Minuten) @ guy_incognito

Hallo, ich fahre Limousine mit Chaffeur, trage Chanel und wohne in einer millionenteuren Villa im Saarland und bin hier, um für die armen und entrechteten im Osten und für den Kreml zu sprechen…

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 13:43 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 11 Min.) @ Jones

Wenn heute die CDU in beiden Ländern massiv abgestraft wird, zumindest in MV sieht es danach aus, denkt ihr das wars für Friedrich Merz?
Die eigenen Leute + Ministerpräsidenten sollen ja angeblich bereits von ihm abgerückt sein.
Was denkt ihr?

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Friedrich Merz sich längerfristig hält, dazu macht er zu viele Fehler. Und leider war das auch von Anfang an so zu erwarten. Wer sich länger mit dem Mann beschäftigt hatte, der wusste, wer und was da kommen würde.

Noch besorgniserregender ist, das mittlerweile bei der Union die Kernschmelze eingesetzt hat. Interessant sind da immer wieder die Podcasts von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander,"Machtwechsel". In der letzten Folge von Freitag haben sie sich mit dem Brief der acht CDU-Ministerpräsidenten auseinandergesetzt.

Von den acht Personen spielen zwei eigentlich keine Rolle mehr, Sven Schulze und Kai Wegner. Von den anderen sechs stützen Hendrik Wüst, Gordon Schnieder und Daniel Günther aktiv Friedrich Merz. Das tun sie aus parteipolitischer und staatspolitischer Verantwortung heraus, obwohl alle drei eigentlich ein angespanntes Verhältnis zum CDU-Vorsitzenden und Kanzler haben. Die anderen drei, Boris Rhein, Mario Voigt und Michael Kretschmer, würden Merz wohl am liebsten in die Wüste schicken.

Problematisch ist vor allem, dass auch Rhein mittlerweile fallweise mit der AfD zusammenarbeiten möchte. Das hat das Potenzial, die CDU zu sprengen. Und mit ihr die Bundesregierung. Ein politisches Erdbeben, wie es die Bundesrepublik in ihrer Geschichte noch nicht erlebt hat.

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:20 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 34 Min.) @ Ulrich

Problematisch ist vor allem, dass auch Rhein mittlerweile fallweise mit der AfD zusammenarbeiten möchte. Das hat das Potenzial, die CDU zu sprengen.

Aua, das tut wirklich weh. Genau diese Argumentation sorgt dafür, dass 40 % die AfD wählen. das ist übrigens nicht meine Meinung, sondern die jeder Menge von Politikforschern.

Natürlich kann man mit Vollschwachmaten Nicht gemeinsam regieren. Eine richtige Idee wird aber noch nicht dadurch falsch, dass sie auch von der AfD mitgetragen wird.

Bundeskanzler

Kashmir, Sonntag, 20.09.2026, 16:35 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 19 Min.) @ nico36de

Aua, das tut wirklich weh. Genau diese Argumentation sorgt dafür, dass 40 % die AfD wählen. das ist übrigens nicht meine Meinung, sondern die jeder Menge von Politikforschern.

Das stimmt nicht, was du da erzählst. Es gibt sogar Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass zwischen 30 % bis 50 % der AfD-Wähler die Partei wegen ihrer rechtsextremen, migrationsfeindlichen und autoritären Positionen wählt.

Natürlich kann man mit Vollschwachmaten Nicht gemeinsam regieren. Eine richtige Idee wird aber noch nicht dadurch falsch, dass sie auch von der AfD mitgetragen wird.

Es ist in der Politikwissenschaft allerdings nahezu Konsens, dass eine Zusammenarbeit mit Rechtsextremen diese stärkt und nicht schwächt. Los werden wir sie dadurch also nicht. Wir normalisieren sie nur weiter.

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:56 (vor 23 Stunden, 58 Minuten) @ Kashmir

30-50 %? Benenne doch mal die Studie, die diese Zahlen liefert!

Um nicht auch einfach mal eine Behauptung in den Raum zu werfen: Ich habe mich auf Christian Stecker bezogen. Er ist Politikwissenschaftler an der TU Darmstadt. Er argumentiert ausdrücklich, dass die Brandmauer nicht nur die AfD, sondern deren Wähler von politischer Repräsentation ausschließe. Bei Caren Miosga sagte er Dieses Jahr, AfD-Wähler wollten sich auch in politischen Entscheidungen wiederfinden; die Brandmauer blockiere das. Er hält deshalb flexible Mehrheiten und themenbezogene Kooperation für sinnvoller.

Ich weiß nicht, wie man das anders sehen kann. Ganz einfach, weil eine richtige Antwort auf eine Frage nicht dadurch falsch wird, dass auch die AfD sie so beantwortet.

Aber klar, es ist ein frommer Wunsch, dass die Politik auf einmal auf die Idee kommen könnten, sachbezogene Politik zu machen, anstatt vor allen Dingen ihre Ideologien zu folgen. Und vor allem natürlich ihrem Eigeninteresse.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 17:09 (vor 23 Stunden, 45 Minuten) @ nico36de

30-50 %? Benenne doch mal die Studie, die diese Zahlen liefert!

Um nicht auch einfach mal eine Behauptung in den Raum zu werfen: Ich habe mich auf Christian Stecker bezogen. Er ist Politikwissenschaftler an der TU Darmstadt. Er argumentiert ausdrücklich, dass die Brandmauer nicht nur die AfD, sondern deren Wähler von politischer Repräsentation ausschließe. Bei Caren Miosga sagte er Dieses Jahr, AfD-Wähler wollten sich auch in politischen Entscheidungen wiederfinden; die Brandmauer blockiere das. Er hält deshalb flexible Mehrheiten und themenbezogene Kooperation für sinnvoller.

Ich weiß nicht, wie man das anders sehen kann. Ganz einfach, weil eine richtige Antwort auf eine Frage nicht dadurch falsch wird, dass auch die AfD sie so beantwortet.

Aber klar, es ist ein frommer Wunsch, dass die Politik auf einmal auf die Idee kommen könnten, sachbezogene Politik zu machen, anstatt vor allen Dingen ihre Ideologien zu folgen. Und vor allem natürlich ihrem Eigeninteresse.

Christian Stecker?

Autsch! Der Mann ist seit geraumer Zeit als Steigbügelhalter unterwegs. Welche Referenz kommt als Nächstes? Werner Patzelt?

Bundeskanzler

Hatebreed, Sonntag, 20.09.2026, 13:54 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 0 Min.) @ Ulrich

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Friedrich Merz sich längerfristig hält, dazu macht er zu viele Fehler. Und leider war das auch von Anfang an so zu erwarten. Wer sich länger mit dem Mann beschäftigt hatte, der wusste, wer und was da kommen würde.

Merkel wusste genau, warum sie ihn klein gehalten und ihm keine Verantwortung gegeben hat. Die große Frage ist: Wer sollte nach ihm kommen?

Problematisch ist vor allem, dass auch Rhein mittlerweile fallweise mit der AfD zusammenarbeiten möchte. Das hat das Potenzial, die CDU zu sprengen. Und mit ihr die Bundesregierung. Ein politisches Erdbeben, wie es die Bundesrepublik in ihrer Geschichte noch nicht erlebt hat.

Nach den Wahlen in Ostdeutschland hat man hoffentlich gemerkt, dass eine Zusammenarbeit mit der AFD der Todesstoß der CDU in der jetzigen Form wäre. So dumm sind sie hoffentlich nicht.

--
Block 24

Bundeskanzler

VM , Lüdinghausen, Sonntag, 20.09.2026, 13:48 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 6 Min.) @ Ulrich

Noch besorgniserregender ist, das mittlerweile bei der Union die Kernschmelze eingesetzt hat. Interessant sind da immer wieder die Podcasts von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander,"Machtwechsel". In der letzten Folge von Freitag haben sie sich mit dem Brief der acht CDU-Ministerpräsidenten auseinandergesetzt.

Absolute Hörempfehlung btw. - Gemeinsam mit der "Lage der Nation", "Anne Will" und "Table.Today" für mich persönlich unversichtbar.

Bundeskanzler

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 14:33 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 21 Min.) @ VM

Noch besorgniserregender ist, das mittlerweile bei der Union die Kernschmelze eingesetzt hat. Interessant sind da immer wieder die Podcasts von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander,"Machtwechsel". In der letzten Folge von Freitag haben sie sich mit dem Brief der acht CDU-Ministerpräsidenten auseinandergesetzt.


Absolute Hörempfehlung btw. - Gemeinsam mit der "Lage der Nation", "Anne Will" und "Table.Today" für mich persönlich unversichtbar.

Sind Wüst und Günther nicht eher Kontra Merz und wollen ihn stürzen?
Dazu die Frage welche Rolle Söder spielt...

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:37 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 17 Min.) @ Jones


Sind Wüst und Günther nicht eher Kontra Merz und wollen ihn stürzen?
Dazu die Frage welche Rolle Söder spielt...

Laut den Podcast haben ausgerechnet die von Merz argwöhnisch beäugten Wüst und Günther sowie mit Gordon Schmieder ein Ministerpräsident, dessen Bruder von Merz in einer durchaus beschämenden Art und Weise entlassen wurde, Friedrich Merz gestützt. In Hessen, Thüringen und Sachsen hingegen schärft man bereits die Sägen.

Und Markus Söder hat sich einen schlanken Fuß gemacht: "Das ist ein Brief der CDU-Ministerpräsidenten, ich bin in der CSU!" Aber insgeheim läuft er sich wohl schon warm. U.a. auch, weil die Rückendeckung im eigenen Bundesland schwindet.

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:23 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 31 Min.) @ Ulrich
bearbeitet von nico36de, Sonntag, 20.09.2026, 16:40

wenn Söder Merz beerben würde, Würde mich das nicht wundern. Dann hätten die „christlichen“ Parteien nach dem absolut Ungeeignetsten dann den verbleibenden Ungeeignetsten gewählt. Das wäre zumindest konsequent.

Bundeskanzler

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 14:40 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 14 Min.) @ Ulrich


Sind Wüst und Günther nicht eher Kontra Merz und wollen ihn stürzen?
Dazu die Frage welche Rolle Söder spielt...


Laut den Podcast haben ausgerechnet die von Merz argwöhnisch beäugten Wüst und Günther sowie mit Gordon Schmieder ein Ministerpräsident, dessen Bruder von Merz in einer durchaus beschämenden Art und Weise entlassen wurde, Friedrich Merz gestützt. In Hessen, Thüringen und Sachsen hingegen schärft man bereits die Sägen.

Und Markus Söder hat sich einen schlanken Fuß gemacht: "Das ist ein Brief der CDU-Ministerpräsidenten, ich bin in der CSU!" Aber insgeheim läuft er sich wohl schon warm. U.a. auch, weil die Rückendeckung im eigenen Bundesland schwindet.

Michael Bröcker von Table Media erzählt die Version die ich beschrieb.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:59 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 55 Min.) @ Jones


Sind Wüst und Günther nicht eher Kontra Merz und wollen ihn stürzen?
Dazu die Frage welche Rolle Söder spielt...


Laut den Podcast haben ausgerechnet die von Merz argwöhnisch beäugten Wüst und Günther sowie mit Gordon Schmieder ein Ministerpräsident, dessen Bruder von Merz in einer durchaus beschämenden Art und Weise entlassen wurde, Friedrich Merz gestützt. In Hessen, Thüringen und Sachsen hingegen schärft man bereits die Sägen.

Und Markus Söder hat sich einen schlanken Fuß gemacht: "Das ist ein Brief der CDU-Ministerpräsidenten, ich bin in der CSU!" Aber insgeheim läuft er sich wohl schon warm. U.a. auch, weil die Rückendeckung im eigenen Bundesland schwindet.


Michael Bröcker von Table Media erzählt die Version die ich beschrieb.

Bröcker gehört im Vergleich zu den bisher Genannten eher zu den "Leichtgewichten". Mittlerweile ist er bei Springer.

Bundeskanzler

VM , Lüdinghausen, Sonntag, 20.09.2026, 13:35 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 19 Min.) @ Jones
bearbeitet von VM, Sonntag, 20.09.2026, 13:40

Ich denke, wenn die Union erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag gewählt wird, wird Merz im ersten Schritt den Parteivorsitz abgeben und damit klar machen, dass er 2029 (sofern er bis dahin im Amt bleiben kann) nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird.

Da es in der Union aktuell niemanden gibt, der Merz ersetzen kann und will, wird er vorerst wohl Kanzler bleiben.

Bundeskanzler

Dana White, Sonntag, 20.09.2026, 13:52 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 2 Min.) @ VM

Ich denke, wenn die Union erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag gewählt wird, wird Merz im ersten Schritt den Parteivorsitz abgeben und damit klar machen, dass er 2029 (sofern er bis dahin im Amt bleiben kann) nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird.

Da es in der Union aktuell niemanden gibt, der Merz ersetzen kann und will, wird er vorerst wohl Kanzler bleiben.

Bei Lanz haben sie diese Variante für nicht gangbar erklärt, da Merz dann als "lame duck" noch weniger bewegen könnte als ohnehin schon.

Bundeskanzler

VM , Lüdinghausen, Sonntag, 20.09.2026, 13:58 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 56 Min.) @ Dana White

Das verstehe ich nicht so ganz, weil Merz doch so oder so schon eine Lame Duck ist. Politisch bekommen sie nichts hin, unter seiner Parteiführung ist die Union mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz massiv in den Landtagswahlen abgestraft worden, er selbst ist massiv unbeliebt und die AfD schickt sich an, die Union zu zerstören.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 13:48 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 6 Min.) @ VM

Ich denke, wenn die Union erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag gewählt wird, wird Merz im ersten Schritt den Parteivorsitz abgeben und damit klar machen, dass er 2029 (sofern er bis dahin im Amt bleiben kann) nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird.

Das ist laut Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander einer der kursierenden Pläne. Boris Rhein läuft sich für diesen Fall bereits warm. Problematisch ist aber dessen Position zur AfD. Er will fallweise kooperieren, Merz nicht (mehr). Wie soll das funktionieren?

Noch irrwitziger ist ein anderer umlaufender Plan, den Koalitionsbruch zu erzwingen und in Berlin als Minderheitsregierung weiterzumachen.


Da es in der Union aktuell niemanden gibt, der Merz ersetzen kann und will, wird er vorerst wohl Kanzler bleiben.

Das Problem ist die Eigendynamik, die sich schnell entwickeln kann. Macht Friedrich Merz weiter Fehler um Fehler, dann wäre er nicht mehr zu halten. Es ginge nicht mehr darum, wer ihn ersetzen will, sondern nur noch darum, wer es kann/muss.

Bundeskanzler

Jones, Lippstadt, Sonntag, 20.09.2026, 14:36 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 18 Min.) @ Ulrich

Ich denke, wenn die Union erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag gewählt wird, wird Merz im ersten Schritt den Parteivorsitz abgeben und damit klar machen, dass er 2029 (sofern er bis dahin im Amt bleiben kann) nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird.


Das ist laut Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander einer der kursierenden Pläne. Boris Rhein läuft sich für diesen Fall bereits warm. Problematisch ist aber dessen Position zur AfD. Er will fallweise kooperieren, Merz nicht (mehr). Wie soll das funktionieren?

Noch irrwitziger ist ein anderer umlaufender Plan, den Koalitionsbruch zu erzwingen und in Berlin als Minderheitsregierung weiterzumachen.


Da es in der Union aktuell niemanden gibt, der Merz ersetzen kann und will, wird er vorerst wohl Kanzler bleiben.


Das Problem ist die Eigendynamik, die sich schnell entwickeln kann. Macht Friedrich Merz weiter Fehler um Fehler, dann wäre er nicht mehr zu halten. Es ginge nicht mehr darum, wer ihn ersetzen will, sondern nur noch darum, wer es kann/muss.

Mit Merz geht die CDU sehendes Auges 2029 kräftig baden!
Wenn die Wahlen heute krachend scheitern wird sich in der CDU, und damit auch für Merz, einiges tun.

Bundeskanzler

rheinlandbanane, Sonntag, 20.09.2026, 14:26 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 28 Min.) @ Ulrich

Ich denke, wenn die Union erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag gewählt wird, wird Merz im ersten Schritt den Parteivorsitz abgeben und damit klar machen, dass er 2029 (sofern er bis dahin im Amt bleiben kann) nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird.


Das ist laut Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander einer der kursierenden Pläne. Boris Rhein läuft sich für diesen Fall bereits warm. Problematisch ist aber dessen Position zur AfD. Er will fallweise kooperieren, Merz nicht (mehr). Wie soll das funktionieren?

Noch irrwitziger ist ein anderer umlaufender Plan, den Koalitionsbruch zu erzwingen und in Berlin als Minderheitsregierung weiterzumachen.


Da es in der Union aktuell niemanden gibt, der Merz ersetzen kann und will, wird er vorerst wohl Kanzler bleiben.


Das Problem ist die Eigendynamik, die sich schnell entwickeln kann. Macht Friedrich Merz weiter Fehler um Fehler, dann wäre er nicht mehr zu halten. Es ginge nicht mehr darum, wer ihn ersetzen will, sondern nur noch darum, wer es kann/muss.

Bin noch zu jung, aber war es früher nicht immer so, dass der Bundestagsfraktionsführer in der Pole Position war?

Über Thorsten Frei redet zwar aktuell niemand.
Der hat vor allem eines, die Fähigkeit politische Reformen und auch soziale Einschnitte mit einem unaufgeregten, rhetorischen Geschick so diplomatisch zu vermarkten, dass sowohl er als auch die Reformen von der SPD mitgetragen würden.

Klar, bei der Union müsste er sich durchsetzen, aber solch einen überraschenden Move wie Merkel es wohl mit Stoiber gegen Merz durchgezogen hat, traue ich dem Frei zu.

Bundeskanzler

VM , Lüdinghausen, Sonntag, 20.09.2026, 13:50 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 4 Min.) @ Ulrich
bearbeitet von VM, Sonntag, 20.09.2026, 13:58

Jo, kenne den Take aus dem Podcast und finde den sehr vailde. Stichwort: Trennung von Amt und Person.

Was Rhein betrifft, so halte ich es ebenfalls mit den beiden Experten: Der ist zu unbekannt für die Kanzlerschaft. Und will Rhein nicht eher Nachfolger von Steinmeier werden?

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 13:57 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 57 Min.) @ VM

Jo, kennen den Take aus dem Podcast und finde den sehr vailde. Stichwort: Trennung von Amt und Person.

Was Rhein betrifft, so halte ich es ebenfalls mit den beiden Experten: Der ist zu unbekannt für die Kanzlerschaft. Und will Rhein nicht eher Nachfolger von Steinmeier werden?

Mit seinem Schritt in Richtung AfD hat sich Boris Rhein als Bundespräsident unwählbar gemacht.

Würde er tatsächlich CDU-Vorsitzender und würde in der Position die Zusammenarbeit mit der AfD, zum Beispiel im Osten, propagieren, würde ihm zudem die eigene Koalition um die Ohren fliegen. Und die Grünen würden nicht mehr als Partner einspringen.

Für mich steht Rhein aktuell für die Orientierungslosigkeit in den Reihen der CDU.

Bundeskanzler

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 13:24 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 30 Min.) @ Jones

Wenn heute die CDU in beiden Ländern massiv abgestraft wird, zumindest in MV sieht es danach aus, denkt ihr das wars für Friedrich Merz?
Die eigenen Leute + Ministerpräsidenten sollen ja angeblich bereits von ihm abgerückt sein.
Was denkt ihr?

Ich muss den Fritze mal verteidigen. Ja, er kann es nicht und er ist im Grunde auch schon The Walking Dead. Nur was genau soll besser werden, wenn jetzt Wüst oder Söder übernehmen sollten? Die hätten doch genauso wenig Spielraum. Alle wollen Reformen und mehr Geld für alles Mögliche. Nur zu Einschränkungen ist niemand bereit. Wie soll das also funktionieren? Egal, wer nun kommt, wird es nicht besser machen, wahrscheinlich sogar noch schlechter. Man kann die Leute im Grunde nur enttäuschen.

Blieben noch Neuwahlen. Doch das wäre angesichts der aktuellen Situation auch kein Befreiungsschlag. Eher im Gegenteil, wenn man sich die Umfragen so ansieht. Sofern niemand über einen grundsätzlichen Richtungswechsel nachdenkt, bleibt die Reise Richtung Abgrund vorbestimmt. Da ist nix mehr zu machen. Der Fritze ist noch das kleinste Problem, das das Land hat. Eigentlich völlig egal, was ihm passiert.

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:33 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 21 Min.) @ Alones

Sehe ich anders!

Schwesig zeigt doch, was möglich ist, wenn eine charismatische Politikerin (also eine Anti-Merz-, Anti-Bas- oder Anti Klingbeilerin) tatsächlich einmal Probleme adressiert, die wirklich interessieren.

Vielleicht sollten die Leute in der Bundespolitik bei Ihre versuchen, die aktuellen Riesenprobleme zu lösen, auch einmal das zu berücksichtigen, was ein weiterer Teil der Bevölkerung für problematisch hält.

Eine Bevölkerung, die das Gefühl hat, es werde durch die Politik auf sie eingegangen, wird sicherlich Einschnitten in gewissen Bereichen aufgeschlossener gegenüberstehen, als wenn sie das Gefühl hat, ihre Probleme würden kein Schwein interessieren. Dann stellen viele – irgendwo verständlich – pauschal auf stur und wählen sogar strunzdumme Rattenfänger

Bundeskanzler

Scherben, Kiel, Sonntag, 20.09.2026, 15:20 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 34 Min.) @ Alones

Wenn heute die CDU in beiden Ländern massiv abgestraft wird, zumindest in MV sieht es danach aus, denkt ihr das wars für Friedrich Merz?
Die eigenen Leute + Ministerpräsidenten sollen ja angeblich bereits von ihm abgerückt sein.
Was denkt ihr?


Ich muss den Fritze mal verteidigen. Ja, er kann es nicht und er ist im Grunde auch schon The Walking Dead. Nur was genau soll besser werden, wenn jetzt Wüst oder Söder übernehmen sollten? Die hätten doch genauso wenig Spielraum. Alle wollen Reformen und mehr Geld für alles Mögliche. Nur zu Einschränkungen ist niemand bereit. Wie soll das also funktionieren? Egal, wer nun kommt, wird es nicht besser machen, wahrscheinlich sogar noch schlechter. Man kann die Leute im Grunde nur enttäuschen.

Ich glaube gar nicht, dass niemand zu Einschränkungen bereit ist. Man müsste nur mal dahin kommen, eine kohärente Strategie zu entwerfen, die ein klar definiertes Ziel hat. Wenn das dann eines ist, auf das sich weite Teile der Bevölkerung auch einigen können, nimmt man natürlich auch Einschränkungen in Kauf.

Bundeskanzler

Sascha, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 14:10 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 45 Min.) @ Alones

Vielleicht würde es ja schon helfen, einen Bundeskanzler zu haben, der nicht heraushängen lässt, dass er irgendwas um 95 % der Bürger für arbeitsscheue Lowperformer hält. Das könnte ja schon helfen, um genug Rückhalt zu bekommen, um Maßnahmen umzusetzen.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:51 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 3 Min.) @ Sascha

Vielleicht würde es ja schon helfen, einen Bundeskanzler zu haben, der nicht heraushängen lässt, dass er irgendwas um 95 % der Bürger für arbeitsscheue Lowperformer hält. Das könnte ja schon helfen, um genug Rückhalt zu bekommen, um Maßnahmen umzusetzen.

Diese arrogant und besserwisserisch klingenden, in einem schneidenden Tonfall von oben herab vorgetragenen Aussagen treiben mittlerweile Menschen bis weit in die CDU hinein auf die Palme.

Das ist aber bei weitem nicht sein einziges Problem. Merz beherrscht das politische Handwerk nicht. Er geht völlig unvorbereitet in CDU-Vorstandssitzungen oder Kabinettssitzungen und wundert sich dann, dass er seine Pläne nicht durchsetzen kann. Er ist auf vielen Feldern komplett uninformiert. So kannte er beispielsweise die EU-Vorschriften zur Senkung der CO2-Emissionen nicht. Ihm war völlig unbekannt, dass hier die Vorgaben einzelnen Sektoren unabhängig voneinander zu betrachten und zu erfüllen sind. Ein Aufrechnen unterschiedlicher Sektoren ist nicht möglich. Und das wird demnächst Strafzahlungen in Milliardenhöhe auslösen.

Vielfach ist für sein Verhalten ursächlich, dass er Ratschläge kaum annimmt. Im Grunde lässt er sich wohl nur von zwei Menschen etwas sagen, von seiner Ehefrau und von Roland Koch.

Bundeskanzler

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 20.09.2026, 16:39 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 15 Min.) @ Ulrich

Merz war, ist und bleibt eine politische Null und menschlich ein armseliges, empathieloses und borniertes Würstchen.

Wie kann man auf die Idee kommen, so jemanden als Kanzler aufzustellen? Und wie dumm müssen die sein, die sich den Typ als Wirtschaftsfachmann haben verkaufen lassen, weil er bei Blackrock allein als Kontakt zur Politik eingestellt worden ist und dort nie operativ gearbeitet hat?

Die Springer-Schmierfinken erheben jemanden in den Stand eines Fachmanns und der deutsche Michel glaubt daran...

Bundeskanzler

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 14:17 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 37 Min.) @ Sascha

Vielleicht würde es ja schon helfen, einen Bundeskanzler zu haben, der nicht heraushängen lässt, dass er irgendwas um 95 % der Bürger für arbeitsscheue Lowperformer hält. Das könnte ja schon helfen, um genug Rückhalt zu bekommen, um Maßnahmen umzusetzen.

Das glaubst du doch selbst nicht. "Wir sparen am Gesundheitssystem und kürzen die Renten, aber dafür erzähle ich euch nicht mehr, wie scheiße ihr seid." Bevölkerung: "Ah okay, dann nur halb so schlimm, mach mal weiter." So läuft das nicht. Seine Kommunikation ist mit Sicherheit keine Hilfe, aber er muss eben auch etwas managen, was so nicht zu managen ist. Infrastruktur, Gesundheit, Bildung, Soziales, etc. Irgendwo musst du den Rotstift ansetzen, wenn du die Aufrüstung finanzieren willst. Das ist schlichtweg die Realität.

Bundeskanzler

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 14:21 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 33 Min.) @ Alones

Vielleicht würde es ja schon helfen, einen Bundeskanzler zu haben, der nicht heraushängen lässt, dass er irgendwas um 95 % der Bürger für arbeitsscheue Lowperformer hält. Das könnte ja schon helfen, um genug Rückhalt zu bekommen, um Maßnahmen umzusetzen.


Das glaubst du doch selbst nicht. "Wir sparen am Gesundheitssystem und kürzen die Renten, aber dafür erzähle ich euch nicht mehr, wie scheiße ihr seid." Bevölkerung: "Ah okay, dann nur halb so schlimm, mach mal weiter." So läuft das nicht. Seine Kommunikation ist mit Sicherheit keine Hilfe, aber er muss eben auch etwas managen, was so nicht zu managen ist. Infrastruktur, Gesundheit, Bildung, Soziales, etc. Irgendwo musst du den Rotstift ansetzen, wenn du die Aufrüstung finanzieren willst. Das ist schlichtweg die Realität.

Aber dafür bräuchte man eine Politik und Bevölkerung, die dafür bereit ist. Mit konservativer Politik (und das geht ja schon aus der Wortherkunft hervor "konservare") die modernen Probleme zu lösen, wird nicht funktionieren.

Wenn man immer zu dem zurückkehren will, was mal gut war oder zumindest so empfunden wurde und/oder an Altbewährten festhalten will ("hocheffiziente Verbrenner"), kann man sich nur schwer auf die Zukunft einstellen.

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- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Bundeskanzler

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 14:26 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 28 Min.) @ Pa1n

Das hat nichts mit konservativ zu tun. Die anderen Parteien können das genauso wenig lösen. Das ist Haushaltslogik. Und hier gibt es schlichtweg keinen Handlungsspielraum mehr.

Bundeskanzler

Thomas, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 14:32 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 22 Min.) @ Alones

Und hier gibt es schlichtweg keinen Handlungsspielraum mehr.

Tankrabatt hust*

Bundeskanzler

Hatebreed, Sonntag, 20.09.2026, 14:00 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 54 Min.) @ Alones

Ich muss den Fritze mal verteidigen. Ja, er kann es nicht und er ist im Grunde auch schon The Walking Dead. Nur was genau soll besser werden, wenn jetzt Wüst oder Söder übernehmen sollten? Die hätten doch genauso wenig Spielraum. Alle wollen Reformen und mehr Geld für alles Mögliche. Nur zu Einschränkungen ist niemand bereit. Wie soll das also funktionieren? Egal, wer nun kommt, wird es nicht besser machen, wahrscheinlich sogar noch schlechter. Man kann die Leute im Grunde nur enttäuschen.

Ich muss leider sagen, mir fehlt da auch ein bisschen der Optimismus: Wie und warum sollte es besser werden? Wir stehen vor so großen Herausforderungen und die Menschen erwarten so viel von der öffentlichen Hand in unsicheren Zeiten, gleichzeitig fehlt das Geld.

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Block 24

Bundeskanzler

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 14:03 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 51 Min.) @ Hatebreed

Ich muss den Fritze mal verteidigen. Ja, er kann es nicht und er ist im Grunde auch schon The Walking Dead. Nur was genau soll besser werden, wenn jetzt Wüst oder Söder übernehmen sollten? Die hätten doch genauso wenig Spielraum. Alle wollen Reformen und mehr Geld für alles Mögliche. Nur zu Einschränkungen ist niemand bereit. Wie soll das also funktionieren? Egal, wer nun kommt, wird es nicht besser machen, wahrscheinlich sogar noch schlechter. Man kann die Leute im Grunde nur enttäuschen.


Ich muss leider sagen, mir fehlt da auch ein bisschen der Optimismus: Wie und warum sollte es besser werden? Wir stehen vor so großen Herausforderungen und die Menschen erwarten so viel von der öffentlichen Hand in unsicheren Zeiten, gleichzeitig fehlt das Geld.

Hätten wir doch nur ein Sondervermögen beschlossen... oh wait...

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Bundeskanzler

Sascha, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 13:38 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 16 Min.) @ Alones

Er könnte das Personal ändern und die Lobbyistin auf dem Wirtschaftsministerium werfen.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:12 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 42 Min.) @ Sascha

Er könnte das Personal ändern und die Lobbyistin auf dem Wirtschaftsministerium werfen.

Den Punkt hatte ich vorhin vergessen. Bei seinen Personalentscheidungen hat Friedrich Merz bisher ein beispiellos schlechtes Händchen bewiesen. Das betrifft nicht nur Katherina Reiche, sondern zum Beispiel auch Wolfram Weimer. Dem wird aktuell die Urheberschaft am Plan nachgesagt, die SPD aus der Koalition zu drängen und dann mit einer Minderheitsregierung weiterzumachen. Außerdem möchte er das ZDF privatisieren. Als ob man nicht bereits genügend Probleme hätte? Man spricht in dem Zusammenhang auch von der Tegernsee-Connection. Die Familie Merz hat dort ein Ferienhaus, Weimer und Reiche leben ebenfalls dort. "Nachbarschftshilfe".

Bundeskanzler

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 13:49 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 5 Min.) @ Sascha

Er könnte das Personal ändern und die Lobbyistin auf dem Wirtschaftsministerium werfen.

Du kannst nicht alle paar Monate die Köpfe beliebig austauschen, ohne dabei die Regierung zu sprengen. Und nochmal: Gerade die Reiche wird in CDU-Kreisen gar nicht mal so negativ gesehen.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:30 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 24 Min.) @ Alones

Er könnte das Personal ändern und die Lobbyistin auf dem Wirtschaftsministerium werfen.


Du kannst nicht alle paar Monate die Köpfe beliebig austauschen, ohne dabei die Regierung zu sprengen. Und nochmal: Gerade die Reiche wird in CDU-Kreisen gar nicht mal so negativ gesehen.

In den rechten CDU-Kreisen, die auch mit der schwarz-roten Koalition fremdeln und die lieber hin zu einer CDU-CSU-Minderheitsregierung wollen, die sich auch auf die AfD stützt. Innerhalb der Unionsfraktion dürfte das eine eher niedrige zweistellige Zahl von Abgeordneten sein. Aber diese Leute beherrschen das Spiel, sich aufzuplustern und von weitem größer auszusehen, als sie sind.

Bundeskanzler

Hatebreed, Sonntag, 20.09.2026, 14:01 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 53 Min.) @ Alones

Und nochmal: Gerade die Reiche wird in CDU-Kreisen gar nicht mal so negativ gesehen.

Lass mal einen harten Winter kommen...

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Bundeskanzler

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 13:52 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 2 Min.) @ Alones

Er könnte das Personal ändern und die Lobbyistin auf dem Wirtschaftsministerium werfen.


Du kannst nicht alle paar Monate die Köpfe beliebig austauschen, ohne dabei die Regierung zu sprengen. Und nochmal: Gerade die Reiche wird in CDU-Kreisen gar nicht mal so negativ gesehen.

Was nicht für die Partei spricht. Was genau hat sie denn bisher erreicht, außer die zukunftsträchtigen Wirtschaften zu sabottieren und die Gasspeicher auf ein historisches Tief sinken zu lassen?

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Alones, Sonntag, 20.09.2026, 13:56 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 58 Min.) @ Pa1n

Er könnte das Personal ändern und die Lobbyistin auf dem Wirtschaftsministerium werfen.


Du kannst nicht alle paar Monate die Köpfe beliebig austauschen, ohne dabei die Regierung zu sprengen. Und nochmal: Gerade die Reiche wird in CDU-Kreisen gar nicht mal so negativ gesehen.


Was nicht für die Partei spricht. Was genau hat sie denn bisher erreicht, außer die zukunftsträchtigen Wirtschaften zu sabottieren und die Gasspeicher auf ein historisches Tief sinken zu lassen?

Sie ist nicht Habeck. Damit hast du in der Union schon gewonnen und es ist eigentlich völlig egal, was du für einen Mist verzapfst. Ich weiß sogar, dass in der Union bestimmte Begrifflichkeiten auf dem Index stehen, um nicht mal der kleinsten Eindruck zu erwecken, man würde irgendwie Teile der Grünen-Agenda übernehmen.

Bundeskanzler

Sascha, Dortmund, Sonntag, 20.09.2026, 13:53 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 1 Min.) @ Pa1n

Und Mineralölkonzernen ihre Gewinnsteigerungen zu sichern.

Bundeskanzler

VM , Lüdinghausen, Sonntag, 20.09.2026, 14:13 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 41 Min.) @ Sascha

Vor allem Milliarden in die Kassen der Öl-produzierenden Länder zu spülen.

Bundeskanzler

VM , Lüdinghausen, Sonntag, 20.09.2026, 13:46 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 8 Min.) @ Sascha
bearbeitet von VM, Sonntag, 20.09.2026, 13:51

Wird nicht passieren. Reiche hat einen starken Rückhalt im Wirtschaftsflügel der Union, es gibt keine wirklichen Alternativen, sie ist eine Frau, sie kommt aus Ostdeutschland und Merz würde sich eingestehen müssen, dass er eines der wichtigsten Ämter im Land ebenfalls mit der falschen Person besetzt hat.

Bundeskanzler

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 13:49 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 5 Min.) @ VM

Wir nicht passieren. Reiche hat einen starken Rückhalt im Wirtschaftsflügel der Union, es gibt keine wirklichen Alternativen, sie ist eine Frau, sie kommt aus Ostdeutschland und Merz würde sich eingestehen müssen, dass er eines der wichtigsten Ämter im Land ebenfalls mit der falschen Person besetzt hat.

Wenn man Merz einbezieht sind es sogar 2.

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Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 13:45 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 9 Min.) @ Sascha

Du meinst die Dame, welche einerseits die Erneuerbaren sabotiert und uns andererseits sehenden Auges in eine neue Gas Krise schlittern lässt? Ich dachte, das Thema hätte sich 2022 erledigt, aber denkste…Die Frau muss weg, sofort.

Bundeskanzler

hannes09, Sonntag, 20.09.2026, 13:56 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 58 Min.) @ Eisen

Diese Frau kennt sich im Energiebereich extrem gut aus und sie hat sehr viel auf dem Kasten, hat sowohl die Schule als auch ihr Chemiestudium mit Bestnoten abgeschlossen.
Ich habe sie mir letztens im "Alles gesagt"-Podcast angehört. Ich habe bei ihr den Eindruck, dass sie nicht viel auf ihre Beliebtheit gibt und wirklich das durchzieht, was sie für sinnvoll hält.
Die Bundesnetzagentur hält Gaskraftwerke in ihren Prognosen für Zeiten der Dunkelflaute für sinnvoll, sie setzt das im Prinzip um.
Sie ist jetzt auch gegen den Tankrabatt, will lieber Pendler oder Bedürftige gezielt entlasten. Genau das sagen viele Wirtschaftsexperten. Sie stellt sich damit gegen ihre Partei; auch hier vertritt sie ihre Überzeugung und handelt nicht populistisch.

Bundeskanzler

Hatebreed, Sonntag, 20.09.2026, 14:06 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 48 Min.) @ hannes09

Bleibt immer noch die Frage, warum die Interessen von Wirtschafts- und Energielobbyisten so viel Einfluss auf ihre Politik haben. Alleine damit ist sie untragbar für das Amt. Es wäre doch ein Leichtes, eine Übergewinnsteuer einzuführen oder vernünftig und zukunftsweisend mit den Erneuerbaren Energien bzw. dem Speicher umzugehen.

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Bundeskanzler

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 14:08 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 46 Min.) @ Hatebreed

Bleibt immer noch die Frage, warum die Interessen von Wirtschafts- und Energielobbyisten so viel Einfluss auf ihre Politik haben.

Weil sie noch immer eine solche ist und nach der Amtszeit das auch so beibehalten mnöchte.

Passenderweise kam durch eine Kleine Anfrage heraus, dass es keinerlei Aufzeichnungen darüber gibt, wann, wo und mit wem sie sich getroffen hat, "Personalwechsel" seien Grund dafür. Ja, am Arsch!

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Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:35 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 19 Min.) @ Pa1n

Bleibt immer noch die Frage, warum die Interessen von Wirtschafts- und Energielobbyisten so viel Einfluss auf ihre Politik haben.


Weil sie noch immer eine solche ist und nach der Amtszeit das auch so beibehalten mnöchte.

Passenderweise kam durch eine Kleine Anfrage heraus, dass es keinerlei Aufzeichnungen darüber gibt, wann, wo und mit wem sie sich getroffen hat, "Personalwechsel" seien Grund dafür. Ja, am Arsch!

Kann sogar stimmen. Einen Teil des Personals hat sie rausgeworfen, einen anderen Teil weggeekelt, und viele sind von selbst gegangen. Ersatz holt sie vor allem aus NRW, viele neue Leute haben vorher für Paul Ziemiak gearbeitet.

Bundeskanzler

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 14:03 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 51 Min.) @ hannes09

Die Frau weiß seit 6 Monate , dass die Gas Speicher zu gering befüllt sind. Ihr Motto „der Markt regelt das“. Der Markt hat es aber nicht geregelt, also ,passen jetzt die staatlichen Speicherbetreiber ran, nur koste5 das Gas jetzt doppelt so viel im Vergleich zum Mai. Herzlichen Glückwunsch. Und bei der Energiewende macht sie Batteriespeicher als Back Up nahezu unmöglich im Vergleich zu Gaskraftwerken. Auch hier: herzlichen Glückwunsch.

Sie ist eine üble Ideologin und Lobbyistin der Gas Wirtschaft (wo sie auch beruflich herkommt). So jemand hat in dem Amt nichts verloren. Habeck hat entgegen seiner Überzeugung in Rekordzeit LNG Terminals gegen alle Widerstände gebaut…

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:41 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 13 Min.) @ Eisen

Die Frau weiß seit 6 Monate , dass die Gas Speicher zu gering befüllt sind. Ihr Motto „der Markt regelt das“. Der Markt hat es aber nicht geregelt, also ,passen jetzt die staatlichen Speicherbetreiber ran, nur koste5 das Gas jetzt doppelt so viel im Vergleich zum Mai. Herzlichen Glückwunsch. Und bei der Energiewende macht sie Batteriespeicher als Back Up nahezu unmöglich im Vergleich zu Gaskraftwerken. Auch hier: herzlichen Glückwunsch.

Sie ist eine üble Ideologin und Lobbyistin der Gas Wirtschaft (wo sie auch beruflich herkommt). So jemand hat in dem Amt nichts verloren. Habeck hat entgegen seiner Überzeugung in Rekordzeit LNG Terminals gegen alle Widerstände gebaut…

Falls alles gut geht, dann werden wir mit dem vorhandenen Gas durch den Winter kommen. Es darf aber nichts schiefgehen.

Falls es zu einem ungewöhnlich kalten Winter kommt, dann wird es nicht reichen. Falls die USA den LNG-Export deckelt oder es z.B. zu einer länger anhaltenden Störung im Bereich von Gasverflüssigungsanlagen kommt, wird es nicht reichen. Falls die Gasversorgung von Norwegen nach Deutschland beeinträchtigt wird, wird es nicht reichen.

Die Unternehmen in Deutschland mit besonders hohem Gasverbrauch arbeiten bereits seit geraumer Zeit an Schutzschriften, aus denen hervorgeht, dass sie jeweils für die deutsche Wirtschaft von herausragender Bedeutung sind und deshalb auch im Fall einer Gasmangellage weiterhin bevorzugt beliefert werden müssen.

Bundeskanzler

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 15:46 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 8 Min.) @ Ulrich

Ich dachte, man hätte aus den Erfahrungen heraus die gesetzlichen Mindestbefüllungen geschaffen? Aber wie kann es sein, dass das nicht eingehalten wird? Für mich ist Reiche eine komplette Fehlbesetzung und das Risiko „Könnte reichen, aber es darf nichts passieren“ das können wir doch einfach nicht eingehen. Das Kanzleramt weiß seit Monaten ebenfalls Bescheid, es hätte intervenieren müssen. Wir reden jetzt über etwas, wo ich tatsächlich dachte, das wäre gelöst.

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 15:50 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 4 Min.) @ Eisen

Ich dachte, man hätte aus den Erfahrungen heraus die gesetzlichen Mindestbefüllungen geschaffen? Aber wie kann es sein, dass das nicht eingehalten wird? Für mich ist Reiche eine komplette Fehlbesetzung und das Risiko „Könnte reichen, aber es darf nichts passieren“ das können wir doch einfach nicht eingehen. Das Kanzleramt weiß seit Monaten ebenfalls Bescheid, es hätte intervenieren müssen. Wir reden jetzt über etwas, wo ich tatsächlich dachte, das wäre gelöst.

Der Wahlspruch von Katherina Reiche lautet "Be prepared for the best!" Wäre sie Kölnerin, dann wäre er wohl "Et hätt noch immer jot jejange!"

Die Festlegung von Mindestfüllständen nutzt nichts, wenn es keine Sanktionen gibt, falls die verfehlt werden.

Bundeskanzler

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 16:06 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 48 Min.) @ Ulrich

Wer macht denn ein Gesetz ohne Sanktionen? Ist das noch aus der Ampelzeit? Das ist ja Wahnsinn…

Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:58 (vor 20 Stunden, 56 Minuten) @ Eisen

Wer macht denn ein Gesetz ohne Sanktionen? Ist das noch aus der Ampelzeit? Das ist ja Wahnsinn…

Nein, das ist Katherina Reiche.

Der Markt regelt.

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Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 13:51 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 3 Min.) @ Eisen

Du meinst die Dame, welche einerseits die Erneuerbaren sabotiert und uns andererseits sehenden Auges in eine neue Gas Krise schlittern lässt? Ich dachte, das Thema hätte sich 2022 erledigt, aber denkste…Die Frau muss weg, sofort.

Habeck hat die Gaskrise 2022 entgegen seinen Überzeugungen hervorragend gelöst, als Dank bekam er massivst Hass von rechten und rechtsextremen Medien und der CDU.

Und unter Reiche sind die Gasspeicher für einen kalten Winter viel zu niedrig, und es passiert... nichts.

Kein gro0er Aufschrei bei Springer, FakeNius, Apollo, Compact usw.

Komisch, komisch.

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- Anhänger der linksextremen Kampfschrift "Grundgesetz" -

Bundeskanzler

jrn, Vluyn, Sonntag, 20.09.2026, 13:36 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 19 Min.) @ Alones
bearbeitet von jrn, Sonntag, 20.09.2026, 13:41

Der Fritze ist noch das kleinste Problem, das das Land hat. Eigentlich völlig egal, was ihm passiert.

Ich bin der Meinung, dass das nicht stimmt. Du hast sehr richtig gesagt, dass ganz viel angepackt werden muss und das dies der Mehrheit eigentlich klar ist.

Es fehlt aber jemand, der die Politik erklärt, der die Leute mitnimmt, der vielleicht so etwas wie eine Aufbruchstimmung erzeugt. Merz ist dafür der völlig Falsche. Entweder versteckt er sich oder agiert überaus unglücklich. Eine Art, die in weiten Teilen mit dafür verantwortlich ist, dass die Stimmung so viel schlechter ist, als sie sein müsste.

Wir können nichts dafür, dass Putin und Trump sich entschieden haben, Krieg zu führen. Wir spüren aber jeden Tag die Folgen. Die sind nicht maßgeblich für all unsere Probleme verantwortlich, aber machen den Umgang mit diesen gerade so schwierig. Eigentlich müsste an so vielen Stellen investiert werden, das Geld brauchen wir gerade aber für andere Dinge.

Selbstbewusst neue Partner in der Welt finden, Europa einen. Das sind gerade ganz wichtige Baustellen, die Merz offenbar nicht zu bearbeiten in der Lage ist. Wenn Wüst dann noch ein fähiges Kabinett aufstellen sollte, hätten wir schon viel gewonnen.

Bundeskanzler

Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 13:32 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 22 Min.) @ Alones
bearbeitet von Pa1n, Sonntag, 20.09.2026, 13:35

Wenn heute die CDU in beiden Ländern massiv abgestraft wird, zumindest in MV sieht es danach aus, denkt ihr das wars für Friedrich Merz?
Die eigenen Leute + Ministerpräsidenten sollen ja angeblich bereits von ihm abgerückt sein.
Was denkt ihr?


Ich muss den Fritze mal verteidigen. Ja, er kann es nicht und er ist im Grunde auch schon The Walking Dead. Nur was genau soll besser werden, wenn jetzt Wüst oder Söder übernehmen sollten? Die hätten doch genauso wenig Spielraum. Alle wollen Reformen und mehr Geld für alles Mögliche. Nur zu Einschränkungen ist niemand bereit. Wie soll das also funktionieren? Egal, wer nun kommt, wird es nicht besser machen, wahrscheinlich sogar noch schlechter. Man kann die Leute im Grunde nur enttäuschen.

Mit Söder (oder Gott bewahre Dobrindt) würde man den gleichen Katastrophalen Weg weiter gehen. Wenn man das Szenario tatsächlich anstrebt, braucht man einen Bundeskanzler, der sympathisch auftritt und die Menschen wieder mitnimmt, das sehe ich weder bei Söder noch bei Dobrindt. Ob Wüst das kann, weiß ich auch nicht, zutrauen würde ich es am ehesten Daniel Günther. Der erscheint selbst mir, als nicht gerade CDU-Fan, noch sympathisch. Und ganz inkompetent scheint er auch nicht zu sein, wenn man mal auf seine Arbeit und Zustimmungswerte in Schleswig-Holstein (bei nahezu keiner Zustimmung für die blau-braunen Faschisten da) blickt.

Egal wer morgen Kanzler ist: auf jeden Fall sollte die unfähigste aller Bundesministerinnen in der gesamten Zeit der Republik, Katharina Reiche, mit schlechtestmöglichsten Arbeitszeugnis entlassen werden.

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Bundeskanzler

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:21 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 33 Min.) @ Pa1n

Mit Söder (oder Gott bewahre Dobrindt) würde man den gleichen Katastrophalen Weg weiter gehen. Wenn man das Szenario tatsächlich anstrebt, braucht man einen Bundeskanzler, der sympathisch auftritt und die Menschen wieder mitnimmt, das sehe ich weder bei Söder noch bei Dobrindt. Ob Wüst das kann, weiß ich auch nicht, zutrauen würde ich es am ehesten Daniel Günther. Der erscheint selbst mir, als nicht gerade CDU-Fan, noch sympathisch. Und ganz inkompetent scheint er auch nicht zu sein, wenn man mal auf seine Arbeit und Zustimmungswerte in Schleswig-Holstein (bei nahezu keiner Zustimmung für die blau-braunen Faschisten da) blickt.

Markus Söder ist ein Narzisst. Er stellt immer wieder Personen, auf die er angewiesen ist, ohne konkreten Grund in ein schlechtes Licht. Weil er es kann? Oder weil er nicht anders kann, als so zu handeln? Friedrich Merz treibt er immer wieder durch gezielte Provokationen, zum Beispiel in Videoschaltungen, zur Weißglut. Er hat ihn öffentlich im Bierzelt heruntergemacht, weil Merz dort Schweißperlen auf der Stirn hatte. So einen Mann will man nicht als Kanzler.

Alexander Dobrindt hat mehrere Gesichter. Als Innenminister versucht er sich an einer "Knallhart-Politik" (TM Bild), weil er sich so erhofft, AfD-Anhänger zurückzugewinnen. Er kann einfach nicht verstehen, dass die umso eher das Original wählen, je weiter er das Lenkrad nach rechts einschlägt. Allerdings gilt er neben Mathias Miersch auf SPD-Seiten als eine der tragenden Säulen der schwarz-roten Koalition. Die dritte Stütze war Jens Spahn, aber der ist im Sommer weggebrochen, nachdem er selbst sich endgültig untragbar gemacht hatte.


Egal wer morgen Kanzler ist: auf jeden Fall sollte die unfähigste aller Bundesministerinnen in der gesamten Zeit der Republik, Katharina Reiche, mit schlechtestmöglichsten Arbeitszeugnis entlassen werden.

Definitiv. Mittlerweile können wir beispielsweise nur noch die Daumen drücken, dass bei der Gasversorgung nichts Unerwartetes passiert. "Be prepared for the best!" war noch nie eine gute Strategie.

Bundeskanzler

Alones, Sonntag, 20.09.2026, 13:46 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 8 Min.) @ Pa1n

Die Reiche ist in CDU-Kreisen weiterhin gut angesehen. Mag man vllt. nicht glauben, aber in der CDU findet man ihre Politik richtig und gut. Natürlich kann das alles jetzt trotzdem ganz schnell eine Kettenreaktion auslösen, aber auch hier gilt: Wer soll dann kommen, der für eine grundsätzlich andere Politik steht? Bis heute hat man in der CDU regelrecht ein Habeck-Trauma. Da muss schon aus Prinzip für einen ganz anderen Ansatz stehen, auch wenn dieser falsch sein sollte.

Ich tippe übrigens dennoch auf Neuwahlen Anfang 2027. Die Bundesregierung hat fertig, und das wissen auch alle. So eine Dynamik lässt sich nicht mehr aufhalten. Und bevor man gar nix macht, wird man sich eben in Aktionismus flüchten, um zumindest nach außen hin noch zu suggerieren, man hätte die Kontrolle noch nicht vollständig verloren.

Landtagswahlen in Meck-Pomm und Berlin

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 13:03 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 51 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Auch die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin stehen unter dem Eindruck einer deutlich erstarkten AfD.

Anders als in Sachsen-Anhalt gibt es in Mecklenburg-Vorpommern aber auf dem Wahlzettel eine klare Alternative zur Alternative für Deutschland. Die AfD liegt seit über einem Jahr bei 35 bis 37 Prozent in den Umfragen. Zumindest für die Demoskopen scheint sie dort an den "gläsernen Deckel" gestoßen zu sein. Die SPD hingegen ist von etwa 20 Prozent vor einem Jahr auf 37 Prozent in der letzten Umfrage geklettert. Das geht u.a. zulasten des bisherigen Koalitionspartners Linke, der CDU und der Grünen. Die Linke verliert in den Umfragen etwas, dürfte aber mit neun Prozent in der letzten Umfrage den Wiedereinzug ins Landesparlament sicher schaffen. Die CDU befindet sich im Fall. Nach der Wende hatte man die ersten Ministerpräsidenten im Land gestellt. Vor einem Jahr stand man bei den Umfragen noch bei etwa 13 Prozent, wiederum ein Jahr vorher noch um die 20 Prozent. Nun sind es noch sechs Prozent, knapp oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde. Und die Grünen balancieren seit Längerem mit fünf Prozent auf dieser Hürde.

Für die AfD tritt Leif-Eric Holm an, "AfD-Urgestein". Während an der Spitze vieler anderer Landesverbände mittlerweile knallharte Rechtsradikale stehen, ist Holm eher Rechtspopulist. Im eigenen Landesverband ist er eher isoliert. Spitzenkandidat ist er eher geworden, weil es zum Zeitpunkt der Nominierung sonst niemand ernsthaft werden wollte. Er ist nicht auf der Landesliste abgesichert. Im Wahlkreis tritt er gegen Manuela Schwesig an, dort dürfte er keine Chance haben. Vermutlich hat er das Rückfahrticket nach Berlin für den Wahlabend oder spätestens für Montagmorgen bereits in der Tasche. Zum letzten Fernsehduell gegen Schwesig kam er alleine, komplett ohne Begleitung aus den Reihen seiner Partei ins NDR-Studio, das sagt alles.

Über Manuela Schwesig braucht man nicht viel zu sagen. Sie ist im Bundesland extrem bekannt, so gut wie alle kennen sie. Bei Umfragen, wer Ministerpräsident werden/bleiben soll, deklassiert sie Holm geradezu.

Während es in Mecklenburg-Vorpommern auf ein Duell hinausläuft, dümpeln in Berlin die beiden führenden Parteien Linke und CDU bei 21 bzw. 20 Prozent in der letzten Umfrage. Auf Platz 3 die AfD mit laut den Demoskopen 18 Prozent, auf Platz 4 die Grünen mit 15 Prozent und auf Platz 5 die SPD mit 12 Prozent. Das BSW steht bei fünf Prozent, in den vorherigen Umfragen waren es eher vier Prozent.

In Berlin liefern alle Parteien vor allem Argumente dafür, dass man sie nicht wählt.

Die Linke hat ein massives Antisemitismusproblem. Sie hat ganz üble antisemitische Hetzer in ihren Reihen, und sie macht keinerlei Anstalten, sich von denen zu trennen. Zudem treibt sie ihre irren Enteignungspläne voran. Alle Wohnungsgesellschaften sollen lediglich maximal jeweils 3.000 Wohnungen behalten dürfen, der Rest soll enteignet werden. Gezahlt werden sollen dafür nur 40 bis 60 Prozent des Marktwerts, und das nicht sofort. Die Zahlungen sollen über 100 Jahre gestreckt werden, verzinst werden soll das Ganze mit 3,5 Prozent pro Jahr. Grundschulden, die auf den enteigneten Immobilien lasten, sollen gestrichen werden.

Die CDU hat in der letzten Legislaturperiode massiv enttäuscht. Der Regierende Bürgermeister hat seine Spitzenkandidatur zurückgezogen, weil er die Öffentlichkeit nach einem großflächigen Stromausfall über Monate belogen hat. Gegen die Kultursenatorin ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die beiden Verkehrssenatorinnen hatten sich vor allem den Kampf gegen Radfahrer und Fußgänger sowie für Autofahrer auf die Fahnen geschrieben. Wichtige Personalentscheidungen entpuppten sich immer wieder als Flop, das führte zu einigen teuren Trennungen.

Bei der SPD zieht vor allem Raed Saleh, "der Pate von Spandau" als Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus seine Fäden. Er tut das zum Schaden der Stadt und der Partei, aber zu seinem politischen Nutzen. Und die Parteilinke hält vermutlich die Linkspartei für die bessere Partei als die eigene.

Auch bei den Grünen gibt es einen starken linken Flügel, der das, was die Linke macht, für besser hält, als das, was die eigenen Leute machen.

Das BSW irrlichtert, wie es das auch in anderen Bundesländern tut. Und über die AfD muss man eh nichts sagen. Außer, dass es bei einem Mitarbeiter der Landeschefin und Spitzenkandidatin vor ein paar Tagen eine Hausdurchsuchung gab. Die gesuchten Waffen wurden nicht gefunden, dafür aber Drogen und Nazi-Devotionalien. Seine Chefin meinte, sie habe nichts davon geahnt. Ein Nazi bei der AfD, damit kann nun auch wirklich niemand rechnen.

Zur Enteignung in Berlin

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 13:24 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 30 Min.) @ Ulrich

Das ist so dermaßen kontraproduktiv und hanebüchen, das schlägt dem Faß den Boden aus. Die großen Konzerne sind in Berlin keine Abzocker, im Gegenteil. Vonovia hat fast 50% geförderten Anteil. Hier sind die Mieten sowieso gedeckelt. Schon im Moment machen Investoren wegen der Androhung einen großen Bogen um Berlin. Es entsteht also kein neuer Wohnraum. Im Gegenzug müsste man eine riesiger Behörde gründen, um mehrere Hunderttausend Wohnungen zu bewirtschaften. Man rechnet mit 6€/Quadratmeter für Instandhaltung. Die Kosten sind aktuell mehr als doppelt so hoch, d.h. Es drohen massive Einbußen der Bestandsmieter in der wohnqualität. Und als letztes würde die ersatzlose Streichung der Grundschuld würde zu einer bankenkrise führen.

Das ist absoluter Wahnsinn finanz- und wirtschaftspolitischer Analphabeten. Da ist noch nicht mit eingerechnet, dass Investoren wie der norwegische Staatsfonds Anteile an den Wohnkonzernen halten. Würde man diese enteignen, würde man massiv dem Investitionsstandort Deutschland schaden. Es ist verrückt, vollkommen verrückt ohne Sinn und Verstand.

Zur Enteignung in Berlin

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 13:32 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 22 Min.) @ Eisen

Das ist so dermaßen kontraproduktiv und hanebüchen, das schlägt dem Faß den Boden aus. Die großen Konzerne sind in Berlin keine Abzocker, im Gegenteil. Vonovia hat fast 50% geförderten Anteil. Hier sind die Mieten sowieso gedeckelt. Schon im Moment machen Investoren wegen der Androhung einen großen Bogen um Berlin. Es entsteht also kein neuer Wohnraum. Im Gegenzug müsste man eine riesiger Behörde gründen, um mehrere Hunderttausend Wohnungen zu bewirtschaften. Man rechnet mit 6€/Quadratmeter für Instandhaltung. Die Kosten sind aktuell mehr als doppelt so hoch, d.h. Es drohen massive Einbußen der Bestandsmieter in der wohnqualität. Und als letztes würde die ersatzlose Streichung der Grundschuld würde zu einer bankenkrise führen.

Das ist absoluter Wahnsinn finanz- und wirtschaftspolitischer Analphabeten. Da ist noch nicht mit eingerechnet, dass Investoren wie der norwegische Staatsfonds Anteile an den Wohnkonzernen halten. Würde man diese enteignen, würde man massiv dem Investitionsstandort Deutschland schaden. Es ist verrückt, vollkommen verrückt ohne Sinn und Verstand.

Da ist ein ähnlicher Realitätsverlust eingetreten wie bei denjenigen, die AfD wählen.

In Berlin herrscht mittlerweile eine massive Wohnungsnot. Wer einen älteren Dauermietvertrag hat, hat es in der Regel gut, da sind die Mieten noch bezahlbar. Aber wer eine neue Wohnung sucht, muss, falls er tatsächlich fündig wird, in der Regel sehr tief in die Tasche bleiben.

Die Befürworter einer Enteignung verstehen zudem nicht, dass die Wertzuwächse der großen Konzerne wie der Deutsche Wohnen vor allem aus dem rechnerischen Wertzuwachs der Immobilien herrühren, nicht aus den Mieteinnahmen. Von der Miete bleibt am Ende nur ein einstelliger Prozentbetrag als Gewinn übrig.

Übrigens hat einer der maßgeblichen Köpfe hinter der Idee, Rouzbeh Taheri, auch die Wahlveranstaltung für die Linkspartei in Neukölln mitorganisiert, bei der es zu antisemitischen Entgleisungen des Rappers Dahabflex kam. So schließt sich ein Kreis.

Zur Enteignung in Berlin

istar, Sonntag, 20.09.2026, 13:55 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 59 Min.) @ Ulrich

Das ist so dermaßen kontraproduktiv und hanebüchen, das schlägt dem Faß den Boden aus. Die großen Konzerne sind in Berlin keine Abzocker, im Gegenteil. Vonovia hat fast 50% geförderten Anteil. Hier sind die Mieten sowieso gedeckelt. Schon im Moment machen Investoren wegen der Androhung einen großen Bogen um Berlin. Es entsteht also kein neuer Wohnraum. Im Gegenzug müsste man eine riesiger Behörde gründen, um mehrere Hunderttausend Wohnungen zu bewirtschaften. Man rechnet mit 6€/Quadratmeter für Instandhaltung. Die Kosten sind aktuell mehr als doppelt so hoch, d.h. Es drohen massive Einbußen der Bestandsmieter in der wohnqualität. Und als letztes würde die ersatzlose Streichung der Grundschuld würde zu einer bankenkrise führen.

Das ist absoluter Wahnsinn finanz- und wirtschaftspolitischer Analphabeten. Da ist noch nicht mit eingerechnet, dass Investoren wie der norwegische Staatsfonds Anteile an den Wohnkonzernen halten. Würde man diese enteignen, würde man massiv dem Investitionsstandort Deutschland schaden. Es ist verrückt, vollkommen verrückt ohne Sinn und Verstand.


Da ist ein ähnlicher Realitätsverlust eingetreten wie bei denjenigen, die AfD wählen.

In Berlin herrscht mittlerweile eine massive Wohnungsnot. Wer einen älteren Dauermietvertrag hat, hat es in der Regel gut, da sind die Mieten noch bezahlbar. Aber wer eine neue Wohnung sucht, muss, falls er tatsächlich fündig wird, in der Regel sehr tief in die Tasche bleiben.

Die Befürworter einer Enteignung verstehen zudem nicht, dass die Wertzuwächse der großen Konzerne wie der Deutsche Wohnen vor allem aus dem rechnerischen Wertzuwachs der Immobilien herrühren, nicht aus den Mieteinnahmen. Von der Miete bleibt am Ende nur ein einstelliger Prozentbetrag als Gewinn übrig.

Übrigens hat einer der maßgeblichen Köpfe hinter der Idee, Rouzbeh Taheri, auch die Wahlveranstaltung für die Linkspartei in Neukölln mitorganisiert, bei der es zu antisemitischen Entgleisungen des Rappers Dahabflex kam. So schließt sich ein Kreis.

Aber wann will doch eine Luxusvillen-Steuer einführen, da bezahlen die mit Kohle aus Zehlendorf das doch locker aus ihrer Tasche.
Und man will bei der Polizei kürzen. Berlin ist schließlich sicher wie die Rente.

Zur Enteignung in Berlin

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 13:42 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 12 Min.) @ Ulrich

Man beruft sich sich sich auch auf einen Volksentscheid, der rechtlich nicht bindend und wo ich nicht weiß, was man den Leuten erzählt hat. Jedenfalls nicht die Wahrheit und die Konsequenzen einer Umsetzung dieser Direktive. Eine Enteignung schafft keine einzige Lösung und unendlich viele neue Probleme.

Mir scheint, dass man in Berlin gern New York mit einem islamo-Populismus Bürgermeister nacheifern möchte. An der Schwelle zum Antisemitismus (und darüber hinaus im Gefolge). Mamdami hat zum 25. Jahrestag jedenfalls der anschlage hauptsächlich betont, wie schwer es Muslime danach hatten. Das ist also dessen Conclusio. Und der 07.10 wird heruntergespielt und als legitimen Freiheitskampf euphemisiert. Ekelhaft.

Ich hoffe nicht, dass Berlin diese Linke Bürgermeisterin bekommt. Aber die Stadt ist teilweise komplett verstrahlt mit Linken und Rechten No Go Areas wie man liest und hört.

Zur Enteignung in Berlin

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 20.09.2026, 14:26 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 28 Min.) @ Eisen

Das Wohnungsproblem samt der Mietsteigerungen ist kurz- und mittelfristig nicht auflösbar.
Das Versprechen der Vergesellschaftung ist unendlich teuer, es entsteht kein neuer Wohnraum und ich bezweifle, dass so viele Wohnungen in öffentlicher Hand kosteneffizient bewirtschaftet werden.
Der freie Markt wird auch keine Abhilfe schaffen.
Bevor ausreichend Wohnraum zu vernünftigen Preisen zu Verfügung stehen, vergehen Dekaden.
Zudem müsste Bauen deutlich billiger werden.
Es gibt nur schlechte und noch schlechtere Lösungen für Wohnungssuchende und Mieter.
Jedenfalls in Ballungsräumen wie Berlin .