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Aktien, ETFs, Geldanlage (Sonstiges)

Jones, Lippstadt, Dienstag, 22.09.2026, 19:48 (vor 2 Tagen)

Ich weiss nicht, ob dieses Thema hier gerne gesehen wird. Abseits vom BVB beschäftige ich mich zunehmend mehr mit

Mich würde interessieren, wie ihr aktuell eure Geldanlage handhabt. Falls ihr euch überhaupt selbst damit beschäftigt...

Setzt ihr überwiegend auf ETFs und lasst die einfach langfristig laufen oder habt ihr auch Einzelaktien im Depot?

Ich selbst finde neben Wachstumsaktien inzwischen auch solide Dividendenaktien interessant. Daher würde mich besonders interessieren, ob jemand von euch gezielt auf Dividenden setzt und welche Unternehmen ihr euch dafür ins Depot gelegt habt bzw. interessant findet.
Zurzeit überlege ich bei der Telekom oder Hannover RE einzusteigen aufgrund der sehr soliden Dividende.

Also gerne mal eure Erfahrungen: eher ETF, Einzelaktien oder eine Mischung aus beidem? Und welche Dividendenaktien habt ihr auf dem Schirm?
Oder geht ihr ganz andere Wege?

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Pini, Mittwoch, 23.09.2026, 20:42 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 12 Min.) @ Jones
bearbeitet von Pini, Mittwoch, 23.09.2026, 20:45

Ich habe letztes Jahr ausnahmsweise eine Einzelaktie gekauft, einen argentinischen Wert wegen Milei. Habe nach ein paar Wochen verkauft, weil es ein bisschen nach unten ging, während sich meine anderen Themen gut entwickelten.

Und was für ein Timing: Gerade noch rechtzeitig verkauft, bevor die Aktie über 90% gestiegen ist. ;-)

Folgt mir gerne für mehr Anlagetipps. ;-)


Die anderen beiden Einzelwerte mit Argentinien-Bezug, die ich damals ge- und verkauft habe, dümpeln aber immer noch rum, daher hat das Umschichten im Endfeffekt Sinn gemacht, aber über die Sache oben ärgere ich mich dennoch etwas. ;-)

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TeePee, NRW, Mittwoch, 23.09.2026, 12:45 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 9 Min.) @ Jones
bearbeitet von TeePee, Mittwoch, 23.09.2026, 12:57

Zurzeit überlege ich bei der Telekom oder Hannover RE einzusteigen aufgrund der sehr soliden Dividende.

Grundsätzlich sind Dividenden für viele Anleger relativ sinnlos. Okay, viele nutzen es tatsächlich als Einnahmequelle und da es ist schön, regelmäßig und automatisch Geld ausgezahlt zu bekommen.

Für Anleger, die nichts entnehmen wollen, ist es jedoch eher kontraproduktiv. Denn theoretisch macht es wirtschaftlich keinen Unterschied, ob ein Unternehmen einem 5% Dividende zahlt, oder ob man einfach 5% seines Aktienbestandes an dem Unternehmen verkauft. Der Effekt auf das Vermögen ist - theoretisch - identisch. Der Wert des Portfolios sinkt und der Bargeldbestand steigt in gleichem Maße - und genau das will man doch in der Regel nicht. Das Geld soll nicht ausgezahlt werden, sondern es soll für einen arbeiten, also will man doch eigentlich investiert bleiben, Stichwort Zinseszinseffekt.

Bei einem ausschüttenden ETF soll man ja genau aus diesem Grunde wöhrend des Vermögensaufbaus die Ausschüttungen auch umgehend wieder reinvestieren.

Steuerlich kann eine Dividendenausschüttung sogar nachteilig sein. Wenn Du beispielsweise eine Aktie für 100 € gekauft hast und sie immer noch bei 100 € steht, kannst Du durch einen Verkauf von 5 Aktien 500 € entnehmen. Dabei entsteht kein Kursgewinn, weil Dein Einstandspreis ja ebenfalls 100 € war. Bei einer Dividende von 500 € wird dagegen grundsätzlich die Dividende besteuert, obwohl sich Dein Vermögen durch die Ausschüttung nicht erhöht hat.

Nächster Nachteil ist, dass Du keinen Einfluss auf die Höhe der Dividende hast, bei einem selbständigen Verkauf aber die Höhe der Entnahme selbst festlegen kannst.

Ich sage nicht, dass Dividenden grundsätzlich schlecht sind, aber beim Vermögensaufbau sind sie in vielen Fällen eher nachteilig und ich bin mir nicht sicher, dass die vorgenannten Argumente jedem Anleger bewusst oder bekannt sind.

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Wubsoofer, Mittwoch, 23.09.2026, 16:03 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 51 Min.) @ TeePee

Es kommt halt immer darauf an wie man die Dividenen einsetzt.

Ich habe 20 ETF´s mit unterschiedlichen Ausrichtungen, Themen und Wirtschaftszonen.
Alle sind ausschüttend. Ich spare immmer 3 Monate und lasse die Dividenden mit auf das Konto laufen und kaufe/handle ergo 4x im Jahr. Gekauft wird immer der ETF der gerade am beschissensten läuft, da ich da die meisten Stücke für bekomme. Ist meiner Meinung nach besser, zuzuschlagen wenn die Kanonen donnern als zu Höchstkursen mit ein paar Stücken bei der nächsten Sparrate abgespeist zu werden. So hat zu Corona mein EuroStox Dividend 30 ETF und während des Brexits mein UK Dividend ETF ihre von mir gewünschten Zielgrößen erreicht. Die liegen jetzt beide mit über 50% im Plus und schütten über 6% auf das eingesetzte Kapital im Jahr aus. Damit werden jetzt die weiteren Käufe finanziert.

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TeePee, NRW, Mittwoch, 23.09.2026, 17:53 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 2 Min.) @ Wubsoofer

Es kommt halt immer darauf an wie man die Dividenen einsetzt.

Auf jeden Fall.

Ich habe 20 ETF´s mit unterschiedlichen Ausrichtungen, Themen und Wirtschaftszonen.

Viel zu viele nach meinem Geschmack, aber das muss und sollte natürlich jeder so halten, wie er sich damit wohlfühlt.

Alle sind ausschüttend. Ich spare immmer 3 Monate und lasse die Dividenden mit auf das Konto laufen und kaufe/handle ergo 4x im Jahr.

Also quasi ein Rebalancing, aber...

Gekauft wird immer der ETF der gerade am beschissensten läuft, da ich da die meisten Stücke für bekomme. Ist meiner Meinung nach besser, zuzuschlagen wenn die Kanonen donnern als zu Höchstkursen mit ein paar Stücken bei der nächsten Sparrate abgespeist zu werden.

...das halte ich für eine schlechte Idee. Der Markt hat immer recht. Und wenn ein ETF beschissen läuft, dann gibt es dafür Gründe oder der Markt sieht das zumindest gerade so. Diese Vorgehensweise macht eigentlich nur dann Sinn, wenn es genau am Turnaround passiert - was man vom Timing allerdings seltenst hinbekommt. Ansonsten kaufst Du Dich einfach in eine offensichtlich gerade schlechte Performance ein. Die Anzahl der Stücke ist dabei doch völlig uninteressant.

Selbstverständlich kann man mal Glück haben, aber wenn man gegen den Strom schwimmt, legt man sich in der Regel mit Leuten (und Maschinen) an, die wesentlich mehr Informationen haben, sehr viel schneller reagieren können und perfide Tricks beherrschen. Ist an schlechten Börsentagen sehr oft gut zu beobachten, wie die Kurse den ganzen Tag fallen, weil zittrige Hände nervös werden und verkaufen und dann abends steigen die Kurse dann wieder, weil die Aktien von den institutionellen Anlegern zu den dann günstigeren Kursen eingesammelt werden.

ETF kaufe ich stur nach Sparplan, Aktien gerne am Hoch, um das Momentum mitzunehmen. Gerne übrigens auch gehebelt.

Beim Kanonendonnern gebe ich Dir dann recht, wenn der komplette Markt breit abkackt. Das sind gute Kaufgelegenheiten, weil dann auch gute Aktien günstig werden und der Markt da in der Regel übertreibt - was übrigens auch hier wieder oft die zittrigen Hände betrifft.

So hat zu Corona mein EuroStox Dividend 30 ETF und während des Brexits mein UK Dividend ETF ihre von mir gewünschten Zielgrößen erreicht. Die liegen jetzt beide mit über 50% im Plus und schütten über 6% auf das eingesetzte Kapital im Jahr aus.

Mein stinknormaler, langweiliger FTSE All-World-ETF (meine größte Position, rein zur Altersvorsorge gedacht) ist seit knapp vor dem Corona-Ausbruch über 100% im Plus, zum Tiefstand während Corona sogar rund 300%, mein MSCI World Information Technology (mein zweitgrößter ETF) hat sich seit meinem Einstieg 2019 sogar versechsfacht.

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Wubsoofer, Mittwoch, 23.09.2026, 20:11 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 44 Min.) @ TeePee

> > Gekauft wird immer der ETF der gerade am beschissensten läuft, da ich da die meisten Stücke für bekomme. Ist meiner Meinung nach besser, zuzuschlagen wenn die Kanonen donnern als zu Höchstkursen mit ein paar Stücken bei der nächsten Sparrate abgespeist zu werden.
[quote]
...das halte ich für eine schlechte Idee. Der Markt hat immer recht. Und wenn ein ETF beschissen läuft, dann gibt es dafür Gründe oder der Markt sieht das zumindest gerade so. Diese Vorgehensweise macht eigentlich nur dann Sinn, wenn es genau am Turnaround passiert - was man vom Timing allerdings seltenst hinbekommt. Ansonsten kaufst Du Dich einfach in eine offensichtlich gerade schlechte Performance ein. Die Anzahl der Stücke ist dabei doch völlig uninteressant.
[/quote]

Die Anzahl der Stücke entscheidet über die höhe der Ausschüttung. Je mehr Stücke, desto mehr Dividende.

Der Markt hat nie Recht. Nur mal so am Rande. Der Markt basiert auf Psychologie (Euphorie/Hysterie) Während Corona sind die Kurse ja teilweise um 50% gefallen. Völlig unberechtigt. Dagegen habe ich in dem Zeitraum gerade mal 0,2% weniger Ausschüttungen gehabt. Die Ausschüttung speisen sich aus den tatsächlichen Gewinnen und nicht den Kursen welche aus Annahmen, Schätzungen und Hoffnungen bestehen.

Ich bin seit 30 Jahren an der Börse und wir hatten jetzt 3 außergewöhlich gute Jahre. Jeder prahlt mit seinen Prozenten die er gemacht hat und die internationalen Kapitalmärkte werden als eierlegende Wollmilchsau betrachtet. Das ist momentan eine Stimmung wie am Neuen Markt. Sollen Sie alle machen. Erst bei Ebbe zeigt sich wer ohne Badehose schwimmen gegangen ist.

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TeePee, NRW, Donnerstag, 24.09.2026, 07:55 (vor 23 Stunden, 0 Minuten) @ Wubsoofer

Die Anzahl der Stücke entscheidet über die höhe der Ausschüttung. Je mehr Stücke, desto mehr Dividende.

Du meinst bei ETF, die einen Index abbilden. Okay, aber wo ist da die Logik? Viele Stücke eines "beschissen laufenden ETF" sind bei gleicher prozentualer Ausschüttung doch trotzdem schlechter als weniger Stücke eines gut laufenden ETF?

Der Markt hat nie Recht. Nur mal so am Rande.

Doch, immer. Selbst dann, wenn er nicht recht hat. Natürlich kann es sein, dass Du der einzige bist, der den wahren Wert einer Aktie oder eines Index erkannt hat. Aber selbst wenn es so ist, was nützt es Dir, wenn der Markt es anders sieht? "Ein Geisterfahrer? Nein, viele!" Ist doof, aber ist so.

Der Markt basiert auf Psychologie (Euphorie/Hysterie) Während Corona sind die Kurse ja teilweise um 50% gefallen. Völlig unberechtigt.

Genau deswegen schrieb ich das mit der Ausnahme, wenn der komplette Markt breit abschrutscht. Und ich schrieb ja auch, dass der Markt da gerne deutlich übertreibt. Zittrige Finger halt. Da kann man dann gerne mal kräftig zugreifen.

Ich bin seit 30 Jahren an der Börse und wir hatten jetzt 3 außergewöhlich gute Jahre. Jeder prahlt mit seinen Prozenten die er gemacht hat und die internationalen Kapitalmärkte werden als eierlegende Wollmilchsau betrachtet. Das ist momentan eine Stimmung wie am Neuen Markt. Sollen Sie alle machen. Erst bei Ebbe zeigt sich wer ohne Badehose schwimmen gegangen ist.

Keine Sorge, ich bin auch schon lange dabei und mich hat der Neue Markt damals voll erwischt. Stichwort Brokat. Mich kannst Du damit also eher nicht meinen. Und diesmal könnte die Blase sogar noch größer sein, weil bei der KI die Geschäfte völlig unübersichtlich über Kreuz und wechselseitig laufen. Da laufen gigantische Umsätze im Kreis herum und werden von mehreren Unternehmen als Aufträge oder Umsätze gemeldet, die sich aber eigentlich alle ein und die selbe (gigantisch große) Geldmenge beziehen. Das könnte böse enden. Wir werden sehen.

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CedricVanDerGun, Hamburg, Donnerstag, 24.09.2026, 09:19 (vor 21 Stunden, 36 Minuten) @ TeePee

Um auf den letzten Teil einzugehen mit Hinblick auf die ETFs, wie sicherst du dich dagegen ab?

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TeePee, NRW, Donnerstag, 24.09.2026, 09:33 (vor 21 Stunden, 22 Minuten) @ CedricVanDerGun

Um auf den letzten Teil einzugehen mit Hinblick auf die ETFs, wie sicherst du dich dagegen ab?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man sich bei (breit gestreuten) ETF eigentlich gar nicht absichern muss. Geht es in der einen Branche oder Region runter, geht es in einer anderen hoch, bei breiter Streuung gleicht sich das in einem gewissen Rahmen aus. Trotzdem habe ich - vermutlich eher aus psychologischen Gründen - auf meine beiden großen Positionen einen Trailing Stop Loss mit 15% Abstand eingerichtet. Ich habe nicht mehr so furchtbar lange bis zur Rente und möchte dementsprechend einen größeren Crash nicht mehr aussitzen müssen. Dann lieber raus und später - eventuell auch mit einem gewissen Verlust - wieder rein, wenn der Markt einen deutlichen Boden gebildet hat.

Wie gesagt, dieses KI-Karussell halte ich für eine große Gefahr. Platzt das in 10 Jahren (oder eventuell auch gar nicht), bin ich raus. Platzt es hingegen in 3 oder 5 Jahren, wäre das für mich sehr unschön.

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CedricVanDerGun, Hamburg, Donnerstag, 24.09.2026, 09:37 (vor 21 Stunden, 18 Minuten) @ TeePee

Alles verstanden, danke dir. Ich hab noch gute 30 Jahre arbeit, da kann ich es auch aussitzen, sollte es kommen. und wer weiß was dann ist, in der Welt

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Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 24.09.2026, 23:11 (vor 7 Stunden, 44 Minuten) @ CedricVanDerGun

Du hast mich nicht gefragt aber ich habe vor 6 Monaten mein Portfolio umgeschichtet in teilweise Geldmarktfonds und bei meinen ETFs habe ich geschaut, welche wieviel Tech & KI Exposure haben (dafür habe ich witzigerweise auch die KI genutzt) und ein wenig umgeschichtet. Consumer Staple ETFs sind z.B. eine Möglichkeit, das Exposure zu reduzieren.

Damit habe ich das Risiko (aber auch die Chancen) etwas reduziert.

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TeePee, NRW, Donnerstag, 24.09.2026, 10:06 (vor 20 Stunden, 49 Minuten) @ CedricVanDerGun

Alles verstanden, danke dir. Ich hab noch gute 30 Jahre arbeit, da kann ich es auch aussitzen, sollte es kommen. und wer weiß was dann ist, in der Welt

Wenn es auch nur halbwegs so weitergeht wie bisher, sollte das bei einem Horizont von 30 Jahren ein sehr guter Plan sein. Falls nicht, hat man wahrscheinlich ganz andere Probleme als seine ETF ;)

Das Schöne ist ja, dass man heute weiß, dass man selber was tun sollte. Das war früher™ anders, da waren Aktien Teufelszeug und es gab Leute, die machten mit "Denn eins ist sicher: Die Rente" Wahlkampf.

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markus, Donnerstag, 24.09.2026, 10:33 (vor 20 Stunden, 21 Minuten) @ TeePee

Alles verstanden, danke dir. Ich hab noch gute 30 Jahre arbeit, da kann ich es auch aussitzen, sollte es kommen. und wer weiß was dann ist, in der Welt


Wenn es auch nur halbwegs so weitergeht wie bisher, sollte das bei einem Horizont von 30 Jahren ein sehr guter Plan sein. Falls nicht, hat man wahrscheinlich ganz andere Probleme als seine ETF ;)

Das Schöne ist ja, dass man heute weiß, dass man selber was tun sollte. Das war früher™ anders, da waren Aktien Teufelszeug und es gab Leute, die machten mit "Denn eins ist sicher: Die Rente" Wahlkampf.

Früher ist noch gar nicht so lange her. Sogar Olaf Scholz fand Aktien doof und hatte sein Geld auf dem Sparbuch liegen. Mit Bundestagsbezügen und einer guten Pension muss man sich um die private Vorsorge natürlich weniger Gedanken machen. Die Situation der Normalbürger ist aber eine andere.

Was dabei immer kurios war: Einerseits wurde ständig behauptet, Aktien seien Teufelszeug und man könne damit nur verlieren. Andererseits wunderte man sich, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderging, weil letztlich vor allem nur die oberen 10% am Produktivkapital beteiligt waren.

Zu begreifen, dass man sich mit beliebigen Summen, die man sich leisten kann, ebenfalls daran beteiligen kann, war für viele eine große Hürde.

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Ulrich, Donnerstag, 24.09.2026, 13:02 (vor 17 Stunden, 53 Minuten) @ markus

Früher ist noch gar nicht so lange her. Sogar Olaf Scholz fand Aktien doof und hatte sein Geld auf dem Sparbuch liegen. Mit Bundestagsbezügen und einer guten Pension muss man sich um die private Vorsorge natürlich weniger Gedanken machen. Die Situation der Normalbürger ist aber eine andere.

Da dürfte ein anderer Gedanke dahinter gesteckt haben. Vermeidung von Interessenkonflikten.

Mit breit streuenden ETFs hätte man das Problem aber deutlich entschärfen können.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 20:32 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 22 Min.) @ Wubsoofer

Die Anzahl der Stücke entscheidet über die höhe der Ausschüttung. Je mehr Stücke, desto mehr Dividende.

Das ist falsch. Entscheidend ist nicht die Stückelung, sondern welchen Anteil am Unternehmen du insgesamt hältst und welchen Wert dieser Anteil hat. Auf wie viele Aktien dieser Anteil aufgeteilt ist, spielt keine Rolle.

Das lässt sich gut an einem Aktiensplit sehen: Wird aus 1 Aktie beispielsweise 10 Aktien, wird der Kurs und in der Regel auch die Dividende je Aktie entsprechend durch 10 geteilt. An deinem prozentualen Anteil am Unternehmen und an der Gesamtausschüttung, die auf deinen Anteil entfällt, ändert sich dadurch nichts.

Der Markt hat nie Recht. Nur mal so am Rande. Der Markt basiert auf Psychologie (Euphorie/Hysterie) Während Corona sind die Kurse ja teilweise um 50% gefallen. Völlig unberechtigt. Dagegen habe ich in dem Zeitraum gerade mal 0,2% weniger Ausschüttungen gehabt. Die Ausschüttung speisen sich aus den tatsächlichen Gewinnen und nicht den Kursen welche aus Annahmen, Schätzungen und Hoffnungen bestehen.

Dass der Markt kurzfristig stark von Psychologie und Erwartungen beeinflusst wird, stimmt. Aber daraus folgt nicht, dass der Markt „nie Recht“ hat. Der Kurs ist letztlich die aktuelle Bewertung der zukünftigen Ertragskraft eines Unternehmens und kann kurzfristig deutlich vom tatsächlichen Unternehmenswert abweichen.

Auch die Ausschüttung allein sagt nicht, wie gut ein Investment läuft. Ein Unternehmen kann seine Gewinne beispielsweise einbehalten und investieren, wodurch der Unternehmenswert steigt, ohne dass die Dividende entsprechend steigt. Umgekehrt kann eine Dividende auch aus der Substanz gezahlt werden.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 21:07 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 48 Min.) @ markus

Korrekt!

Und ob man alle 4 Monate kauft oder alle 2 und dann die Werte die gerade gut laufen oder die gerade schlecht laufen. Scheißegal!

Time in the market beats timing the market!

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 12:40 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 14 Min.) @ Jones

Oder geht ihr ganz andere Wege?

Was revolutionäres: Immobilien.
Ich habe zwar auch meine beitragsfrei gestellten Lebensversicherung aus Betriebsrenten und Riester.
Passt soweit auch. Aber alles was ich sonst so in Fonds, ETF und Aktien gesteckt hatte war suboptimal.
Ich kann nicht aussitzen. Und ich habe keinen Bock mich damit zu beschäftigen.

Ich hatte die Gelegenheit vor über 20 Jahren eine Wohnung im schwäbischen, vor 10 Jahren eine Wohnung in Südamerika und vor 5 Jahren ein Haus in Spanien zu guten Einstandspreisen zu kaufen. Die Wohnungen sind mehr als das doppelte, das Haus über 50% mehr Wert. Und im Gegensatz zu Geldanlagen habe ich Bock mich damit zu beschäftigen. Es fließt schon jetzt ein bißchen was an Miete daraus, reicht noch nicht ganz zum angenehmen Leben, zumal noch ein bißchen Kredite abzubezahlen sind. Aber das wird in 3 bis 4 Jahren. Dann gehe ich in Frührente.

Und was die derzeitige Situation angeht: Immobilien lohnen sich auch jetzt noch. Anekdote, ja, subjektiv: Meine Nichte und Ihr Mann (2 normale Gehälter) wollten sich vor 1,5 Jahren ein Reihenhaus in der Nähe von Stuttgart leisten. Sie hatten ein Angebot für 650 K. Die Väter und Ich: KAUFEN!!!! SOFORT!!!
Dann kam der besserwisserische Millenial mit Exceltabelle und kalkulierte, dass sich die Miete ihrer Wohnung auf 30 Jahre besser rentieren würde und sie noch abwarten weil, Preissenkung blablubb. Jetzt ratet mal, wer sich auch heute noch tierisch ärgert.....

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Eisen, DO, Mittwoch, 23.09.2026, 13:09 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 45 Min.) @ Lattenknaller

Zwei normale Gehälter und ein Hauskauf über 650k. Mich würde interessieren, wie das gehen soll.

10% Nebenkosten (Falls mit Makler) und 10-20 % Eigenkapital.

Sagen wir Einfachheit halber, 500k Kredit + 200K EK. 200k Kredit sind ja irgendwie schon vollkommen utopisch, 500k bei 2% Tilgung und 4% Zins macht eine Annuität von 30k, also 2,5k pro Monat nur für die Rate. Renovierung, Möbel etc. sind da noch nciht mit drin.

Für mich geht das nicht auf für Normalverdiener (sagen wir mal 5-6k netto pro Monat zusammen).

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herrNick, Mittwoch, 23.09.2026, 15:10 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 44 Min.) @ Eisen

Zwei normale Gehälter und ein Hauskauf über 650k. Mich würde interessieren, wie das gehen soll.

10% Nebenkosten (Falls mit Makler) und 10-20 % Eigenkapital.

Sagen wir Einfachheit halber, 500k Kredit + 200K EK. 200k Kredit sind ja irgendwie schon vollkommen utopisch, 500k bei 2% Tilgung und 4% Zins macht eine Annuität von 30k, also 2,5k pro Monat nur für die Rate. Renovierung, Möbel etc. sind da noch nciht mit drin.

Für mich geht das nicht auf für Normalverdiener (sagen wir mal 5-6k netto pro Monat zusammen).

Das klingt nach "Eigenheim kaufen", wir sind ja eigentlich beim Thema Geldanlage. Da ist das ja nicht zwangsläufig eigengenutzt, also ist die Immobilie nicht unbedingt ein Haus, dass 650 k€ kostet, sondern z.B. eine kleine Mietwohnung für 350 k€. Da hast Du dann ggf. einen höheren % Eigenanteil und die Mieteinnahmen, die die monatliche Kreditrate (je nach Anteil Eigenkapital teilweise oder vollständig) zahlen. Ob das dann eine gute Geldanlage (sowohl aus Rendite- als auch aus Risiko-Gesichtspunkten) ist hängt an vielen Faktoren, insbesondere Kaufpreis, Investitionsbedarf in den kommenden Jahrzehnten und dem Verlauf des Mietspiegels in der Region.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 15:11 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 43 Min.) @ herrNick

Zwei normale Gehälter und ein Hauskauf über 650k. Mich würde interessieren, wie das gehen soll.

10% Nebenkosten (Falls mit Makler) und 10-20 % Eigenkapital.

Sagen wir Einfachheit halber, 500k Kredit + 200K EK. 200k Kredit sind ja irgendwie schon vollkommen utopisch, 500k bei 2% Tilgung und 4% Zins macht eine Annuität von 30k, also 2,5k pro Monat nur für die Rate. Renovierung, Möbel etc. sind da noch nciht mit drin.

Für mich geht das nicht auf für Normalverdiener (sagen wir mal 5-6k netto pro Monat zusammen).


Das klingt nach "Eigenheim kaufen", wir sind ja eigentlich beim Thema Geldanlage. Da ist das ja nicht zwangsläufig eigengenutzt, also ist die Immobilie nicht unbedingt ein Haus, dass 650 k€ kostet, sondern z.B. eine kleine Mietwohnung für 350 k€. Da hast Du dann ggf. einen höheren % Eigenanteil und die Mieteinnahmen, die die monatliche Kreditrate (je nach Anteil Eigenkapital teilweise oder vollständig) zahlen. Ob das dann eine gute Geldanlage (sowohl aus Rendite- als auch aus Risiko-Gesichtspunkten) ist hängt an vielen Faktoren, insbesondere Kaufpreis, Investitionsbedarf in den kommenden Jahrzehnten und dem Verlauf des Mietspiegels in der Region.

Das stimmt natürlich.

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 13:36 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 18 Min.) @ Eisen

Zwei normale Gehälter und ein Hauskauf über 650k. Mich würde interessieren, wie das gehen soll.

10% Nebenkosten (Falls mit Makler) und 10-20 % Eigenkapital.

Sagen wir Einfachheit halber, 500k Kredit + 200K EK. 200k Kredit sind ja irgendwie schon vollkommen utopisch, 500k bei 2% Tilgung und 4% Zins macht eine Annuität von 30k, also 2,5k pro Monat nur für die Rate. Renovierung, Möbel etc. sind da noch nciht mit drin.

Für mich geht das nicht auf für Normalverdiener (sagen wir mal 5-6k netto pro Monat zusammen).

Es war etwas mehr Netto und sie wären auf ca. 35% vom Netto für Zins und Tilgung gekommen.
Also genau die passende Größe. Große Renovierung ist da nicht drin, auch nicht notwendig, Streichen und kleinere Sachen am Wochenende. Möbel hat eh jeder zu Hause. Neue Küche auf Raten. Harter Konsumverzicht für die ersten Jahre. Alles ganz normal beim Immokauf. Wer dazu nicht bereit ist soll es lassen, aber dann nachher schweigen.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 13:38 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 16 Min.) @ Lattenknaller

Also wenn ich in mein Umfeld gucke ist der Klassiker eigentlich: Mami und Papi machen 250k Erbvorschuss locker :P

Wenn das nicht so ist, dann hast du Recht.

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 13:46 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 8 Min.) @ Schoeneschooh

Also wenn ich in mein Umfeld gucke ist der Klassiker eigentlich: Mami und Papi machen 250k Erbvorschuss locker :P

Wenn das nicht so ist, dann hast du Recht.

Das geht dann ins Eigenkapital.
Es kommt schon Erbe aber kein Vorschuss, was die Entscheidung zusätzlich noch einmal schlechter machte.
Die Kalkulation von mir ist genau die. Bei 35% Zins & Tilgung aus Netto mache ich das oder eben nicht, wenn ich Muffen habe und keinen Bock auf temporären Konsumverzicht. Dann spare ich mir aber das Jammern später.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 13:44 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 10 Min.) @ Schoeneschooh
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.09.2026, 14:02

Also wenn ich in mein Umfeld gucke ist der Klassiker eigentlich: Mami und Papi machen 250k Erbvorschuss locker :P

Wenn das nicht so ist, dann hast du Recht.

Dazu würden mich auch mal Statistiken interessieren, wieviel Erbe da verfeuert wird, bei Leuten, die aktuell als Bauherrn starten.
Ich kenne da auch eigentlich fast nur Beispiele, die mit Erbmasse operieren.

Beispiel fränkische Provinz zwischen Nürnberg und Bamberg, entfernte Verwandtschaft. Sie im Testing bei Siemens mit letzter Entgeltgruppe, er Vertriebstechniker, beide Vollzeit, bisher ohne Kinder. Bekommen von der Bank incl. des EK, was sie mitbringen, eine Finanzierung von knapp 550k. Grundstück ist 700 qm² groß, das Neubaugebiet wird gerade final erschlossen. In Summe kommen die zwei ohne großes Schischi auf knapp 800k, wobei ich jetzt als letzte Info gehört habe, dass wohl doch eher 850k im Raume stehen. Die restlichen 250-300k schiebt die Familie zu.
Ich wohne im ländlichen NRW, selbst hier muss man da locker mit 600k rechnen, wenn man sich ein wenig Luft verschaffen will, eher 650-700k (wenn man Baugrundstück mitkauft). Ich will die Paare sehen, die das mit Konsumverzicht selbst stemmen, ohne Erbe eingebracht zu haben, von der Oma, Opa, Onkel, you name it.

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Eisen, DO, Mittwoch, 23.09.2026, 13:51 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 3 Min.) @ FourrierTrans

Ach natürlich, die Nachbarn von nebenan sind dieses Jahr in das Reihenhaus eingezogen. Kaufpreis 450 K + NK + die haben komplett saniert inkl. Gerüst und Baukran für neue Wände sicherlich noch einmal 200k.

Sie haben zwei kleine Kinder und fahren Skoda Oktavia. Natürlich hat da irgendwer reingebuttert...

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Eisen, DO, Mittwoch, 23.09.2026, 13:43 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 11 Min.) @ Schoeneschooh

Alles Einzelkinder? ;)

Ich kann da nicht mitrede, bei 4 Kindern ist so etwas von Seiten meiner Eltern einfach nicht drin...

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 13:55 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 0 Min.) @ Eisen

Alles Einzelkinder? ;)

Ich kann da nicht mitrede, bei 4 Kindern ist so etwas von Seiten meiner Eltern einfach nicht drin...

Nein, aber gut verdienende Boomer, die beim Eigenkapital geholfen hätten. Aber auch keine Unsummen, die hatten schon das meiste selber. 3,5 bis 4k netto ist bei Akademiker*innen im Stuttgarter Umfeld absolut realistisch. Nehm's mir nicht persönlich, aber das Mimimi an der Stelle hier und auch generell finde ich befremdlich. Das ist eine ziemlich normale Situation in der Ecke da.

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Eisen, DO, Mittwoch, 23.09.2026, 14:12 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 43 Min.) @ Lattenknaller

Kein Mimimi, ich wollte es nur nachvollziehen können.

Mir war nicht klar, dass der "Normalverdienerhaushalt" in Stuttgart 8.000 € netto hat.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 14:15 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 39 Min.) @ Eisen
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.09.2026, 14:20

Kein Mimimi, ich wollte es nur nachvollziehen können.

Mir war nicht klar, dass der "Normalverdienerhaushalt" in Stuttgart 8.000 € netto hat.

Hat er auch nicht. Stuttgart belegt zwar regelmäßig Spitzenplätze, was die Höhe des Haushaltseinkommen angeht, aber der Durchschnitt für einen Stuttgarter Familienhaushalt liegt bei 5.000 bis 5.500 € netto. Ein Hausbau im direkten Umfeld von Stuttgart ist unter 1 Mio. € (sofern Baugrundstück mitgekauft werden muss) allerdings völlig illusorisch. Alleine ein 500 qm² Baugrundstück in Randlage kostet locker 400-500k.

https://www.zeit.de/arbeit/2026/gehalt-stuttgart-vergleich-deutschland

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 14:37 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 18 Min.) @ FourrierTrans

Kein Mimimi, ich wollte es nur nachvollziehen können.

Mir war nicht klar, dass der "Normalverdienerhaushalt" in Stuttgart 8.000 € netto hat.


Hat er auch nicht. Stuttgart belegt zwar regelmäßig Spitzenplätze, was die Höhe des Haushaltseinkommen angeht, aber der Durchschnitt für einen Stuttgarter Familienhaushalt liegt bei 5.000 bis 5.500 € netto. Ein Hausbau im direkten Umfeld von Stuttgart ist unter 1 Mio. € (sofern Baugrundstück mitgekauft werden muss) allerdings völlig illusorisch. Alleine ein 500 qm² Baugrundstück in Randlage kostet locker 400-500k.

https://www.zeit.de/arbeit/2026/gehalt-stuttgart-vergleich-deutschland

Ich habe auch nicht vom Normalverdienerhaushalt gesprochen, wenn man meinen Text sauber liest.
Da sind die Stichworte "gut verdienend" und "Akademiker*innen" drin.
Aber die Situation, wie ich sie geschildert habe, gibt es aber schon recht häufig.
Es gibt aber im Speckgürtel durchaus Wohnungen um die 100qm mit um die 400k und Reihenhäuser um die 700k.
Ist aber jetzt nicht wirklich Thema. Ich wollte nur sagen, dass Immobilien ein wichtiger Bestandteil sind, und dass es Leute gibt, die sich die auch leisten können.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 14:42 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 13 Min.) @ Lattenknaller
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.09.2026, 14:46

Kein Mimimi, ich wollte es nur nachvollziehen können.

Mir war nicht klar, dass der "Normalverdienerhaushalt" in Stuttgart 8.000 € netto hat.


Hat er auch nicht. Stuttgart belegt zwar regelmäßig Spitzenplätze, was die Höhe des Haushaltseinkommen angeht, aber der Durchschnitt für einen Stuttgarter Familienhaushalt liegt bei 5.000 bis 5.500 € netto. Ein Hausbau im direkten Umfeld von Stuttgart ist unter 1 Mio. € (sofern Baugrundstück mitgekauft werden muss) allerdings völlig illusorisch. Alleine ein 500 qm² Baugrundstück in Randlage kostet locker 400-500k.

https://www.zeit.de/arbeit/2026/gehalt-stuttgart-vergleich-deutschland


Ich habe auch nicht vom Normalverdienerhaushalt gesprochen, wenn man meinen Text sauber liest.
Da sind die Stichworte "gut verdienend" und "Akademiker*innen" drin.
Aber die Situation, wie ich sie geschildert habe, gibt es aber schon recht häufig.
Es gibt aber im Speckgürtel durchaus Wohnungen um die 100qm mit um die 400k und Reihenhäuser um die 700k.
Ist aber jetzt nicht wirklich Thema. Ich wollte nur sagen, dass Immobilien ein wichtiger Bestandteil sind, und dass es Leute gibt, die sich die auch leisten können.

Auf jeden Fall ist das so.
Aber du sprachst ja von "mimimi" und "normal in der Ecke". Das stimmt sicherlich für heute, aber ich bin recht gut vernetzt in der Ecke und es ist einfach so, dass vor 30 Jahren ganz andere Handlungsspielräume für den Normalverdiener (mit einem Einkommen) in vielen Teilen BaWüs gegeben waren. Klar, Akademikerpärchen können sich, wenn sie sehr asketisch leben, da auch heute noch was leisten. Profis vom VfB auch. Oder die Erben von Mahle und Breuninger. Aber man sollte auch anerkennen, dass es für den Ottonormal-Verbraucher gerade in solchen Regionen komplett aussichtslos geworden ist, solides Eigentum zu finanzieren.

Die von dir genannten Beispiele gibt es, sind aber bei den Preisen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest in Teilen renovierungsbedürftig.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 16:06 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 49 Min.) @ FourrierTrans

Kein Mimimi, ich wollte es nur nachvollziehen können.

Mir war nicht klar, dass der "Normalverdienerhaushalt" in Stuttgart 8.000 € netto hat.


Hat er auch nicht. Stuttgart belegt zwar regelmäßig Spitzenplätze, was die Höhe des Haushaltseinkommen angeht, aber der Durchschnitt für einen Stuttgarter Familienhaushalt liegt bei 5.000 bis 5.500 € netto. Ein Hausbau im direkten Umfeld von Stuttgart ist unter 1 Mio. € (sofern Baugrundstück mitgekauft werden muss) allerdings völlig illusorisch. Alleine ein 500 qm² Baugrundstück in Randlage kostet locker 400-500k.

https://www.zeit.de/arbeit/2026/gehalt-stuttgart-vergleich-deutschland


Ich habe auch nicht vom Normalverdienerhaushalt gesprochen, wenn man meinen Text sauber liest.
Da sind die Stichworte "gut verdienend" und "Akademiker*innen" drin.
Aber die Situation, wie ich sie geschildert habe, gibt es aber schon recht häufig.
Es gibt aber im Speckgürtel durchaus Wohnungen um die 100qm mit um die 400k und Reihenhäuser um die 700k.
Ist aber jetzt nicht wirklich Thema. Ich wollte nur sagen, dass Immobilien ein wichtiger Bestandteil sind, und dass es Leute gibt, die sich die auch leisten können.


Auf jeden Fall ist das so.
Aber du sprachst ja von "mimimi" und "normal in der Ecke". Das stimmt sicherlich für heute, aber ich bin recht gut vernetzt in der Ecke und es ist einfach so, dass vor 30 Jahren ganz andere Handlungsspielräume für den Normalverdiener (mit einem Einkommen) in vielen Teilen BaWüs gegeben waren. Klar, Akademikerpärchen können sich, wenn sie sehr asketisch leben, da auch heute noch was leisten. Profis vom VfB auch. Oder die Erben von Mahle und Breuninger. Aber man sollte auch anerkennen, dass es für den Ottonormal-Verbraucher gerade in solchen Regionen komplett aussichtslos geworden ist, solides Eigentum zu finanzieren.

Die von dir genannten Beispiele gibt es, sind aber bei den Preisen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest in Teilen renovierungsbedürftig.

Was spricht denn gegen andere Regionen? Warum will man ausgerechnet in Ballungsgebieten leben, in denen die Arbeitslosigkeit oft sogar höher ist als im Durchschnitt? Es ist ja auch alles eine Frage der Kompromisse und Flexibilität. Ich kann auch nicht auf Sylt in einer 500-m²-Villa leben. Das muss alles immer im Verhältnis zum eigenen Einkommen stehen. Und wenn es anderswo sinnvoller bzw. leichter zu erreichen ist, muss man sich halt überlegen, was man tut.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 16:16 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 38 Min.) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.09.2026, 16:21

Kein Mimimi, ich wollte es nur nachvollziehen können.

Mir war nicht klar, dass der "Normalverdienerhaushalt" in Stuttgart 8.000 € netto hat.


Hat er auch nicht. Stuttgart belegt zwar regelmäßig Spitzenplätze, was die Höhe des Haushaltseinkommen angeht, aber der Durchschnitt für einen Stuttgarter Familienhaushalt liegt bei 5.000 bis 5.500 € netto. Ein Hausbau im direkten Umfeld von Stuttgart ist unter 1 Mio. € (sofern Baugrundstück mitgekauft werden muss) allerdings völlig illusorisch. Alleine ein 500 qm² Baugrundstück in Randlage kostet locker 400-500k.

https://www.zeit.de/arbeit/2026/gehalt-stuttgart-vergleich-deutschland


Ich habe auch nicht vom Normalverdienerhaushalt gesprochen, wenn man meinen Text sauber liest.
Da sind die Stichworte "gut verdienend" und "Akademiker*innen" drin.
Aber die Situation, wie ich sie geschildert habe, gibt es aber schon recht häufig.
Es gibt aber im Speckgürtel durchaus Wohnungen um die 100qm mit um die 400k und Reihenhäuser um die 700k.
Ist aber jetzt nicht wirklich Thema. Ich wollte nur sagen, dass Immobilien ein wichtiger Bestandteil sind, und dass es Leute gibt, die sich die auch leisten können.


Auf jeden Fall ist das so.
Aber du sprachst ja von "mimimi" und "normal in der Ecke". Das stimmt sicherlich für heute, aber ich bin recht gut vernetzt in der Ecke und es ist einfach so, dass vor 30 Jahren ganz andere Handlungsspielräume für den Normalverdiener (mit einem Einkommen) in vielen Teilen BaWüs gegeben waren. Klar, Akademikerpärchen können sich, wenn sie sehr asketisch leben, da auch heute noch was leisten. Profis vom VfB auch. Oder die Erben von Mahle und Breuninger. Aber man sollte auch anerkennen, dass es für den Ottonormal-Verbraucher gerade in solchen Regionen komplett aussichtslos geworden ist, solides Eigentum zu finanzieren.

Die von dir genannten Beispiele gibt es, sind aber bei den Preisen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest in Teilen renovierungsbedürftig.


Was spricht denn gegen andere Regionen? Warum will man ausgerechnet in Ballungsgebieten leben, in denen die Arbeitslosigkeit oft sogar höher ist als im Durchschnitt? Es ist ja auch alles eine Frage der Kompromisse und Flexibilität. Ich kann auch nicht auf Sylt in einer 500-m²-Villa leben. Das muss alles immer im Verhältnis zum eigenen Einkommen stehen. Und wenn es anderswo sinnvoller bzw. leichter zu erreichen ist, muss man sich halt überlegen, was man tut.

Bin ich komplett bei dir.
Aber ich kann schon verstehen, wenn man in BaWü aufgewachsen ist oder gar im Großraum Stuttgart, dass man da gerne bleiben möchte. Ganz generell eine Verbundenheit zur Heimat. Ich habe jetzt im etwas gesetzteren Alter, für mich persönlich gesprochen, Null Verständnis dafür, dass man dem Job hinterherzieht. Kenne ich so einige bei uns im Konzern, die 3-4 mal incl. Ausland verzogen sind. Haben dickste Gehälter aber ein Privatleben, was mich psychisch krank machen würde. Wäre für mich ein absolutes no-go, wenn man nicht vor dem unmittelbaren Ruin steht und man deswegen wegziehen muss. Bei mir ist es sogar eher umgekehrt, ich würde freiwillig gar nicht im Ballungsgebiet oder nah dran leben wollen. Bevor ich viel Geld für eine Doppelhaushälfte in FFM oder Stuttgart ausgäbe, würde ich mir lieber einen alten Reiterhof in Sachsen kaufen oder so. Wo schön viel Fläche ist.

Wobei Sylt natürlich auch ein Fiebertraum ist. Das ist ja keine Wohngegend, wie beispielsweise Stuttgart und Umgebung, das ist ja einfach nur noch Assets und Reichenschau.

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Kashmir, Mittwoch, 23.09.2026, 16:11 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 44 Min.) @ markus

Was spricht denn gegen andere Regionen?

Heimatverbundenheit oder soziale Kontakte wie Freunde, Familie usw.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 16:33 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 22 Min.) @ Kashmir

Was spricht denn gegen andere Regionen?


Heimatverbundenheit oder soziale Kontakte wie Freunde, Familie usw.

Da sind wir dann bei meinem Satz: „Es ist ja auch alles eine Frage der Kompromisse und Flexibilität“

Einen Tod muss man an der Stelle halt sterben. Will ich lieber Vermögen für mich und nachfolgende Generationen aufbauen, beiße in den sauren Apfel und schlage die Zelte woanders auf? Oder ist mir Heimatverbundenheit lieber, auch wenn Preis dafür der ist, dass man kaum über die Runden kommt? Die Entscheidung mitsamt der Kompromisse muss jeder selbst treffen. Die eierlegende Wollmilchsau existiert nicht. Da muss man die Komfortzone vielleicht auch verlassen und zu Änderungen bereit sein.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 17:13 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 42 Min.) @ markus

Oder halt erben. Eure Armut kotzt mich an!!! :D

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 18:06 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 49 Min.) @ Schoeneschooh

Oder halt erben. Eure Armut kotzt mich an!!! :D

Ja, das ist natürlich Jackpot. Aber dann heißt es immer „meine Eltern haben nix“ während andere gerne behaupten „früher konnte man sich problemlos und sogar als Alleinverdiener ein großes Haus kaufen“.

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 15:13 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 41 Min.) @ FourrierTrans

Auf jeden Fall ist das so.
Aber du sprachst ja von "mimimi" und "normal in der Ecke". Das stimmt sicherlich für heute, aber ich bin recht gut vernetzt in der Ecke und es ist einfach so, dass vor 30 Jahren ganz andere Handlungsspielräume für den Normalverdiener (mit einem Einkommen) in vielen Teilen BaWüs gegeben waren. Klar, Akademikerpärchen können sich, wenn sie sehr asketisch leben, da auch heute noch was leisten. Profis vom VfB auch. Oder die Erben von Mahle und Breuninger. Aber man sollte auch anerkennen, dass es für den Ottonormal-Verbraucher gerade in solchen Regionen komplett aussichtslos geworden ist, solides Eigentum zu finanzieren.

Die von dir genannten Beispiele gibt es, sind aber bei den Preisen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest in Teilen renovierungsbedürftig.

Ich bin da etwas mehr als nur gut vernetzt...aber gut, wenn man übertreiben möchte....agree to disagree. Das ist eine andere Diskussion und sprengt den Faden.

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FliZZa, Sersheim, Mittwoch, 23.09.2026, 20:15 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 40 Min.) @ Lattenknaller

Würde mich ja schon interessieren von welcher Gegend du redest ^^
Hier LK LB kurz vor LK PF bezahle ich für ne Doppelhaushälfte im 5,5k-Einwohner-Kaff ca. 800.000-900.000k (Neubau)

Niemals kann sich das ein Normalverdiener leisten.

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 23:29 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 26 Min.) @ FliZZa
bearbeitet von Lattenknaller, Mittwoch, 23.09.2026, 23:36

Würde mich ja schon interessieren von welcher Gegend du redest ^^
Hier LK LB kurz vor LK PF bezahle ich für ne Doppelhaushälfte im 5,5k-Einwohner-Kaff ca. 800.000-900.000k (Neubau)

Niemals kann sich das ein Normalverdiener leisten.

Ich hatte eigentlich keinen Bock zu diskutieren
Außerdem, Neubau, davon habe ich nicht geschrieben.

Stuttgart Vaihingen Reihenmittelhaus, 90er, vereinbarter Preis 2025 700.000,-
Leonberg Wohnung 90er Kauf 2025, 90 qm, 350.00,-
Gerlingen Wohnung 80er, Kauf 2025, 60 qm, 220.000,-
Gebersheim. Reihenendhaus, 80er, Kauf 2026 (das soll aber sehr abgrenzt gewesen sein) 650.000,.-
Leonberg Wohnung, 80er, Verkauf 2025, 90qm, 280.00,- (war eine eher schlechtere Lage)
Ditzingen, Wohnung, 80er, Kauf 2026, 120 qm, 490.000,-
Leonberg Reihenendhaus, 50er, Kauf 2024, 500.000,- (aber sanierungsbedürftig),
Das meiste war nur renovierungsbedürftig, also streichen, Bodenbeläge, Küche.
Die meisten normale Bauten in guter Lage.

Real existierende Beispiele aus der Verwandtschaft oder von Freunden meiner Nichte, Neffe.
Sind alles Millenials, 5-10 Jahre im Berufsleben, kauften sich die erste Immobilie.
Alles normale Menschen, Gehälter leicht überdurchschnittlich, die größeren Objekte haben Paare gekauft.
Keine reichen Leute, normaler Mittelstand.
Aber ok, wenn ihr meint ich ziehe mir das aus der Nase, dann tut das halt.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 20:17 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 37 Min.) @ FliZZa
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 23.09.2026, 20:21

Würde mich ja schon interessieren von welcher Gegend du redest ^^
Hier LK LB kurz vor LK PF bezahle ich für ne Doppelhaushälfte im 5,5k-Einwohner-Kaff ca. 800.000-900.000k (Neubau)

Niemals kann sich das ein Normalverdiener leisten.

Mein Reden. Und das ist ja nicht einmal unmittelbares Stuttgarter Umfeld.
Aber wenn ich es richtig im Kopf habe, hat Lattenknaller schon ein paar Semester auf dem Buckel. Er hat bestimmt noch Preise aus den 90ern im Kopf, bisweilen verweilt er ja nun in Madrid, La dolce vita (ach ne das ist italienisch ne?). :-)

Hach LB, schon eine schöne Gegend dort. Gibt es die Besenstüble noch?

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 23:30 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 24 Min.) @ FourrierTrans
bearbeitet von Lattenknaller, Mittwoch, 23.09.2026, 23:38

Würde mich ja schon interessieren von welcher Gegend du redest ^^
Hier LK LB kurz vor LK PF bezahle ich für ne Doppelhaushälfte im 5,5k-Einwohner-Kaff ca. 800.000-900.000k (Neubau)

Niemals kann sich das ein Normalverdiener leisten.


Mein Reden. Und das ist ja nicht einmal unmittelbares Stuttgarter Umfeld.
Aber wenn ich es richtig im Kopf habe, hat Lattenknaller schon ein paar Semester auf dem Buckel. Er hat bestimmt noch Preise aus den 90ern im Kopf, bisweilen verweilt er ja nun in Madrid, La dolce vita (ach ne das ist italienisch ne?). :-)

Hach LB, schon eine schöne Gegend dort. Gibt es die Besenstüble noch?

Den Post hättest Du Dir sparen können.
Beleidigen lassen muss ich mich von Dir nicht.
Außerdem kommt von mir nicht immer der gleiche Sermon, sondern kenne konkrete Beispiele und die Preise vor Ort.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 24.09.2026, 08:14 (vor 22 Stunden, 41 Minuten) @ Lattenknaller

Würde mich ja schon interessieren von welcher Gegend du redest ^^
Hier LK LB kurz vor LK PF bezahle ich für ne Doppelhaushälfte im 5,5k-Einwohner-Kaff ca. 800.000-900.000k (Neubau)

Niemals kann sich das ein Normalverdiener leisten.


Mein Reden. Und das ist ja nicht einmal unmittelbares Stuttgarter Umfeld.
Aber wenn ich es richtig im Kopf habe, hat Lattenknaller schon ein paar Semester auf dem Buckel. Er hat bestimmt noch Preise aus den 90ern im Kopf, bisweilen verweilt er ja nun in Madrid, La dolce vita (ach ne das ist italienisch ne?). :-)

Hach LB, schon eine schöne Gegend dort. Gibt es die Besenstüble noch?


Den Post hättest Du Dir sparen können.
Beleidigen lassen muss ich mich von Dir nicht.
Außerdem kommt von mir nicht immer der gleiche Sermon, sondern kenne konkrete Beispiele und die Preise vor Ort.

Wollte doch nur ein bisschen foppen. :(

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FliZZa, Sersheim, Mittwoch, 23.09.2026, 20:25 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 30 Min.) @ FourrierTrans

Hach LB, schon eine schöne Gegend dort. Gibt es die Besenstüble noch?

Selbstverständlich.
Auch wenn sich der Weinbau so langsam nicht mehr lohnt und viele Weinberge zu großen Teilen brach liegen. Auch hier, nicht nur in der Automobilindustrie, ballern die Lohnkosten so richtig.

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FliZZa, Sersheim, Mittwoch, 23.09.2026, 20:21 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 34 Min.) @ FourrierTrans

Würde mich ja schon interessieren von welcher Gegend du redest ^^
Hier LK LB kurz vor LK PF bezahle ich für ne Doppelhaushälfte im 5,5k-Einwohner-Kaff ca. 800.000-900.000k (Neubau)

Niemals kann sich das ein Normalverdiener leisten.


Mein Reden.
Aber wenn ich es richtig im Kopf habe, hat Lattenknaller schon ein paar Semester auf dem Buckel. Er hat bestimmt noch Preise aus den 90ern im Kopf, bisweilen verweilt er ja nun in Madrid, La dolce vita oder so (ach ne das ist italienisch ne?). :-)

Hach LB, schon eine schöne Gegend dort. Gibt es die Besenstüble noch?

Bis ~2010 war das hier - mit dem Wissen von heute - alles ja auch noch bezahlbar. Aber seitdem haben sich die Preise halt quasi verdoppelt.

Und die Hauptstädter jammern wieder, dass wir ihnen die Buden wegkaufen. Können wir jannix dafür, dass Berlin spottbillig ist.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 20:25 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 30 Min.) @ FliZZa

Würde mich ja schon interessieren von welcher Gegend du redest ^^
Hier LK LB kurz vor LK PF bezahle ich für ne Doppelhaushälfte im 5,5k-Einwohner-Kaff ca. 800.000-900.000k (Neubau)

Niemals kann sich das ein Normalverdiener leisten.


Mein Reden.
Aber wenn ich es richtig im Kopf habe, hat Lattenknaller schon ein paar Semester auf dem Buckel. Er hat bestimmt noch Preise aus den 90ern im Kopf, bisweilen verweilt er ja nun in Madrid, La dolce vita oder so (ach ne das ist italienisch ne?). :-)

Hach LB, schon eine schöne Gegend dort. Gibt es die Besenstüble noch?


Bis ~2010 war das hier - mit dem Wissen von heute - alles ja auch noch bezahlbar. Aber seitdem haben sich die Preise halt quasi verdoppelt.

Und die Hauptstädter jammern wieder, dass wir ihnen die Buden wegkaufen. Können wir jannix dafür, dass Berlin spottbillig ist.

Berlin ist halt eine Welt für sich (geworden). In jeder Hinsicht. Habe einen Kollegen, der aus'm Prenzlauer Berg kommt, gebürtig, auch Millenial. Müsste so 41-42 sein, lebt seit 10 Jahren mittlerweile in NRW in einer Kleinstadt. Er sagt, er fährt gerne seine Familie besuchen, aber keine 10 Pferde würden ihn noch einmal in diesen Fiebertraum Berlin bringen. Obwohl er "das alte" Berlin vermisst, mit dem echten Kiez-Leben und dem üblichen Berliner Charme seinerzeit.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 13:50 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 4 Min.) @ Eisen

Ich biete 5 (!)

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 13:54 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 0 Min.) @ Schoeneschooh

Ich biete 5 (!)

An deiner Stelle würde ich mich ohnehin in für die USA spezialisierten mexikanischen Import-Export-Geschäften einbringen. Brutale Margen, keine Steuern. YOLO.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 13:45 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 9 Min.) @ Eisen

Alles Einzelkinder? ;)

Ich kann da nicht mitrede, bei 4 Kindern ist so etwas von Seiten meiner Eltern einfach nicht drin...

Für arme Eltern kannst du nichts, für arme Ehepartner schon ^^

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Eisen, DO, Mittwoch, 23.09.2026, 13:47 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 7 Min.) @ guy_incognito

Geizige Schwiegereltern ;)

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Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Mittwoch, 23.09.2026, 13:31 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 24 Min.) @ Eisen

Zwei normale Gehälter und ein Hauskauf über 650k. Mich würde interessieren, wie das gehen soll.

10% Nebenkosten (Falls mit Makler) und 10-20 % Eigenkapital.

Sagen wir Einfachheit halber, 500k Kredit + 200K EK. 200k Kredit sind ja irgendwie schon vollkommen utopisch, 500k bei 2% Tilgung und 4% Zins macht eine Annuität von 30k, also 2,5k pro Monat nur für die Rate. Renovierung, Möbel etc. sind da noch nciht mit drin.

Für mich geht das nicht auf für Normalverdiener (sagen wir mal 5-6k netto pro Monat zusammen).

Vielleicht gibt es zukünftig etwas zu erben... oder es wurde bereits etwas geerbt.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 13:03 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 52 Min.) @ Lattenknaller

Wir sprechen in 5-10 Jahren nochmal, wenn in Stuttgart, Wolfsburg und Ingolstadt die Automobilbombe eingeschlagen hat. In Wolfsburg gehen die Immobilienpreise in den letzten drei Jahren glaube ich schon gen Süden.

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 13:42 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 12 Min.) @ Schoeneschooh

Wir sprechen in 5-10 Jahren nochmal, wenn in Stuttgart, Wolfsburg und Ingolstadt die Automobilbombe eingeschlagen hat. In Wolfsburg gehen die Immobilienpreise in den letzten drei Jahren glaube ich schon gen Süden.

In Stuttgart und Ingolstadt werden die Immobilienpreise weiter leicht steigen maximal stagnieren.
Die Firmen in der Automobilbranche passen sich an, sie werden zwar Personal abbauen, aber an den zentralen Standorten in geringerem Maße. Und an beiden Standorten gibt es mehr als Automobil.
Aber kann auch sein, dass ich daneben liegen, wir sollten die Diskussion hier trotzdem nicht sprengen.....

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 13:52 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 2 Min.) @ Lattenknaller

Agree! In Summe bin ich eigentlich auch bei dir

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DCrules, Köln, Mittwoch, 23.09.2026, 11:25 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 30 Min.) @ Jones

Wenn Du auf Distributoren gehen willst, dann empfehle ich Covered Calls (z.B. den Nasdaq 100 CC). Da kannst Du mit einer monatlichen Ausschüttung von 1% (also z.B. 5k=50€) ne gute Rendite abgreifen und dadurch dann z.B. weitere Sparpläne finanzieren.

Aber einige meiner Vorredner haben Recht, ich würde da nicht alles in einen stecken, auch wenn Covered Calls aufgrund ihrer Struktur gegen Kurseinbrüche recht gut abgesichert sind.
Fürs langfristige Besparen sind die ebenfalls nicht so gut geeignet, da stärkere Kursgewinne leider auch nicht so gut abgebildet werden. Also auf jeden Fall die Gewinne dann wwieder anderweitig investieren.

Falls Du etwas mehr Geld zu Verfügung hast, lohnt sich auch immer ein Invest in Luxusgüter (z.B. Uhren), wenn Du da Zeit investieren kannst um Dir das Wissen anzueigenen - da sind teilweise krasse Gewinnspannen möglich und man hat auch eine sichere Anlage für den Fall dass es an den Börsen mal weniger gut läuft.

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Kapitän Haddock, Mittwoch, 23.09.2026, 11:11 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 44 Min.) @ Jones

Also gerne mal eure Erfahrungen: eher ETF, Einzelaktien oder eine Mischung aus beidem? Und welche Dividendenaktien habt ihr auf dem Schirm?

Unser Depot haben wir 2017 eröffnet. Wir haben 1/3 ETFs, der Rest steckt in Einzelaktien. Klar ist das riskanter, aber so hatten wir mit Tesla (inzwischen verkauft wg. CEO-Dachschaden), Alphabet, AMD und Nvidia Vervielfacher drin, Nvidia ist inzwischen beim 11-fachen Einsatz. Steigt ein Posten auf über 10 % des Gesamtdepots, wird umgeschichtet.

Die Geilheit auf Dividendenaktien habe ich nie verstanden, diese rechnen sich vom Kurswert runter und gehen über den Fiskus.

Das Depot ist inzwischen bei 325 %, inzwischen können wir uns für unseren Jahresurlaub daran bedienen und es geht trotzdem nicht an die Substanz. Der Zinseszinseffekt schlägt hier schon ziemlich rein.

Dann habe ich noch ein Spaßdepot, das ich damals mit einer Abfindung gefüttert habe und meist mit Momentumaktien bestückt habe, derzeit IT-Security und AI-Schaufelhersteller. Damit schiebe ich ein virtuelles Jahresgehalt vor mir her, falls meine Auftragslage mal einbrechen sollte.

Im Hintergrund haben wir dann noch die selbstbewohnte Immobilie, die wird zur Rentenzeit verkauft, dann verkleinern wir uns auf eine Mietwohnung und, so es das Schicksal gut mit uns meint, viele Reisen.

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Jones, Lippstadt, Mittwoch, 23.09.2026, 12:25 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 30 Min.) @ Kapitän Haddock

Geil - Glückwunsch!

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 12:23 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 31 Min.) @ Kapitän Haddock

Da hattest du wohl den richtigen Riecher und das notwendige Glück, herzlichen Glückwunsch.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 11:56 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 59 Min.) @ Kapitän Haddock

Also gerne mal eure Erfahrungen: eher ETF, Einzelaktien oder eine Mischung aus beidem? Und welche Dividendenaktien habt ihr auf dem Schirm?


Unser Depot haben wir 2017 eröffnet. Wir haben 1/3 ETFs, der Rest steckt in Einzelaktien. Klar ist das riskanter, aber so hatten wir mit Tesla (inzwischen verkauft wg. CEO-Dachschaden), Alphabet, AMD und Nvidia Vervielfacher drin, Nvidia ist inzwischen beim 11-fachen Einsatz. Steigt ein Posten auf über 10 % des Gesamtdepots, wird umgeschichtet.

Die Geilheit auf Dividendenaktien habe ich nie verstanden, diese rechnen sich vom Kurswert runter und gehen über den Fiskus.

Das Depot ist inzwischen bei 325 %, inzwischen können wir uns für unseren Jahresurlaub daran bedienen und es geht trotzdem nicht an die Substanz. Der Zinseszinseffekt schlägt hier schon ziemlich rein.

Dann habe ich noch ein Spaßdepot, das ich damals mit einer Abfindung gefüttert habe und meist mit Momentumaktien bestückt habe, derzeit IT-Security und AI-Schaufelhersteller. Damit schiebe ich ein virtuelles Jahresgehalt vor mir her, falls meine Auftragslage mal einbrechen sollte.

Im Hintergrund haben wir dann noch die selbstbewohnte Immobilie, die wird zur Rentenzeit verkauft, dann verkleinern wir uns auf eine Mietwohnung und, so es das Schicksal gut mit uns meint, viele Reisen.

Tolle Erfolgsstory!

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Kapitän Haddock, Mittwoch, 23.09.2026, 12:22 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 32 Min.) @ FourrierTrans

Tolle Erfolgsstory!

Danke, darin steckt auch ehrlicherweise eine Menge Glück. Solche Vervielfacher kann niemand voraussehen, und so Kleinanlegerdödel wie ich erst recht nicht.

Einen Tipp kann ich aber guten Gewissens geben: Immer möglichst voll investiert sein mit dem Geld, das man gerade nicht braucht. Mehr Cash an der Seite für "schlechte Zeiten" ist Selbsttäuschung, Timing kriegt niemand hin.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 11:25 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 29 Min.) @ Kapitän Haddock

Also gerne mal eure Erfahrungen: eher ETF, Einzelaktien oder eine Mischung aus beidem? Und welche Dividendenaktien habt ihr auf dem Schirm?


Unser Depot haben wir 2017 eröffnet. Wir haben 1/3 ETFs, der Rest steckt in Einzelaktien. Klar ist das riskanter, aber so hatten wir mit Tesla (inzwischen verkauft wg. CEO-Dachschaden), Alphabet, AMD und Nvidia Vervielfacher drin, Nvidia ist inzwischen beim 11-fachen Einsatz. Steigt ein Posten auf über 10 % des Gesamtdepots, wird umgeschichtet.

Die Geilheit auf Dividendenaktien habe ich nie verstanden, diese rechnen sich vom Kurswert runter und gehen über den Fiskus.

Das Depot ist inzwischen bei 325 %, inzwischen können wir uns für unseren Jahresurlaub daran bedienen und es geht trotzdem nicht an die Substanz. Der Zinseszinseffekt schlägt hier schon ziemlich rein.

Dann habe ich noch ein Spaßdepot, das ich damals mit einer Abfindung gefüttert habe und meist mit Momentumaktien bestückt habe, derzeit IT-Security und AI-Schaufelhersteller. Damit schiebe ich ein virtuelles Jahresgehalt vor mir her, falls meine Auftragslage mal einbrechen sollte.

Im Hintergrund haben wir dann noch die selbstbewohnte Immobilie, die wird zur Rentenzeit verkauft, dann verkleinern wir uns auf eine Mietwohnung und, so es das Schicksal gut mit uns meint, viele Reisen.

Respekt! Ihr habt den Markt deutlich geschlagen, und die Immobilie wird ihren Wert verdoppelt haben.

Für mich sind Aktien und Immobilien die beiden wichtigsten Bausteine für Vermögensaufbau. Wer glaubt, allein durch harte Arbeit im Büro oder als Obstverkäufer etwas zu erreichen, wird wahrscheinlich nie wirklich Vermögen aufbauen und bis 67 arbeiten müssen (bald vielleicht sogar länger). So ganz gesund kann es nicht sein, nahezu sein gesamtes Leben abhängig zu sein vom Vermieter, vom Arbeitgeber und dann vom Staat.

Aktien, ETFs, Geldanlage

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 23.09.2026, 12:49 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 6 Min.) @ markus

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.

Aktien, ETFs, Geldanlage

markus, Mittwoch, 23.09.2026, 20:20 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 35 Min.) @ Talentförderer

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.

Das hat doch nichts mit Glück zu tun. Die meisten Unternehmen sind profitabel und erwirtschaften Gewinne. Diese werden entweder ausgeschüttet oder reinvestiert, sodass das Unternehmen weiter wächst. Gleichzeitig steigen durch die Inflation langfristig auch die Preise. Alle drei Faktoren tragen dazu bei, dass es langfristig nach oben geht.

Aktien bieten einem die einfache Möglichkeit, sich einen Teil der erwirtschafteten Gewinne in die eigene Tasche zu holen.

Aktien, ETFs, Geldanlage

Karsten, Zürich, Mittwoch, 23.09.2026, 13:12 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 43 Min.) @ Talentförderer

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.

Wenn wir über reine Aktienentwicklungen und Leute reden, die einfach an der Börse gezockt haben, hast du vielleicht Recht.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.

Aktien, ETFs, Geldanlage

donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 23.09.2026, 13:30 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 24 Min.) @ Karsten
bearbeitet von donotrobme, Mittwoch, 23.09.2026, 13:40

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.


Wenn wir über reine Aktienentwicklungen und Leute reden, die einfach an der Börse gezockt haben, hast du vielleicht Recht.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.

Der Dow Jones seit 1928 - finanzen.et

Es gab in den letzten 98 Jahren trotz all der Krisen keinen Zeitraum in dem der Dow Jones jahrelang gefallen ist. Wenn jemand nicht unbedingt darauf angewiesen ist, zu einem exakten Zeitpunkt Geld aus seinem Depot zu entnehmen, dann kannst du weiter ansparen.
Beispiel dafür ist, wenn dein Auto widererwartend kaputt geht und man kurzfristig ein neues braucht.

Ansonsten war das bisher eine sichere Anlage.

--
Heja BVB

Aktien, ETFs, Geldanlage

Chappi1991 , Mittwoch, 23.09.2026, 13:24 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 31 Min.) @ Karsten

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.

Das sagen Leute, die sich damit nicht beschäftigt haben. Auch gern gesagt "Ich spekuliere doch nicht an der Börse." oder "Ich zocke doch nicht." Soll ja auch niemand. Aktien bieten die Möglichkeit sich in Portionen, die sich jedermann leisten kann, an guten Unternehmen zu beteiligen. Die Dividenden sind die Rendite und die Kursentwicklung ist die Kompensation für die Inflation. Das ist grundsätzlich schon eine sehr gute Idee als Anlage.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.

Also ich finde jemanden. Nach dem Crash 1929 hat es 25 Jahre gedauert, bis die Kurse wieder erreicht waren.

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markus, Donnerstag, 24.09.2026, 06:35 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 19 Min.) @ Chappi1991

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.


Das sagen Leute, die sich damit nicht beschäftigt haben. Auch gern gesagt "Ich spekuliere doch nicht an der Börse." oder "Ich zocke doch nicht." Soll ja auch niemand. Aktien bieten die Möglichkeit sich in Portionen, die sich jedermann leisten kann, an guten Unternehmen zu beteiligen. Die Dividenden sind die Rendite und die Kursentwicklung ist die Kompensation für die Inflation. Das ist grundsätzlich schon eine sehr gute Idee als Anlage.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.


Also ich finde jemanden. Nach dem Crash 1929 hat es 25 Jahre gedauert, bis die Kurse wieder erreicht waren.

Man war aber wesentlich schneller wieder in der Gewinnzone, wenn man nicht nur den Kurs, sondern auch die Dividenden betrachtet und die Deflation berücksichtigt (das Geld wurde tatsächlich mehr wert). Wenn man dann noch zu den niedrigen Kursen weiter investiert hat, hat es nur sieben Jahre gedauert.

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Karsten, Zürich, Mittwoch, 23.09.2026, 13:30 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 25 Min.) @ Chappi1991

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.


Das sagen Leute, die sich damit nicht beschäftigt haben. Auch gern gesagt "Ich spekuliere doch nicht an der Börse." oder "Ich zocke doch nicht." Soll ja auch niemand. Aktien bieten die Möglichkeit sich in Portionen, die sich jedermann leisten kann, an guten Unternehmen zu beteiligen. Die Dividenden sind die Rendite und die Kursentwicklung ist die Kompensation für die Inflation. Das ist grundsätzlich schon eine sehr gute Idee als Anlage.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.


Also ich finde jemanden. Nach dem Crash 1929 hat es 25 Jahre gedauert, bis die Kurse wieder erreicht waren.

Auf welchem Friedhof hast du den denn gefunden? ;-) Das stimmt natürlich. Ob allerdings ausgerechnet Szenarien von vor 100 Jahren einem heute noch Angst machen sollten, ist halt fraglich. Es hat ja zwischendurch immer wieder Crashs gegeben, von denen die Erholung dann eben wesentlich schneller vonstatten ging.

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CF, Mittwoch, 23.09.2026, 13:31 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 24 Min.) @ Karsten

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.


Das sagen Leute, die sich damit nicht beschäftigt haben. Auch gern gesagt "Ich spekuliere doch nicht an der Börse." oder "Ich zocke doch nicht." Soll ja auch niemand. Aktien bieten die Möglichkeit sich in Portionen, die sich jedermann leisten kann, an guten Unternehmen zu beteiligen. Die Dividenden sind die Rendite und die Kursentwicklung ist die Kompensation für die Inflation. Das ist grundsätzlich schon eine sehr gute Idee als Anlage.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.


Also ich finde jemanden. Nach dem Crash 1929 hat es 25 Jahre gedauert, bis die Kurse wieder erreicht waren.


Auf welchem Friedhof hast du den denn gefunden? ;-) Das stimmt natürlich. Ob allerdings ausgerechnet Szenarien von vor 100 Jahren einem heute noch Angst machen sollten, ist halt fraglich. Es hat ja zwischendurch immer wieder Crashs gegeben, von denen die Erholung dann eben wesentlich schneller vonstatten ging.

A fool who thinks it could never happen again.

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TeePee, NRW, Mittwoch, 23.09.2026, 13:48 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 7 Min.) @ CF

A fool who thinks it could never happen again.

Ja, möglich ist alles, vor allem, weil das auch so ein Thema ist, bei dem die KI gefährlich werden könnte. Oder der automatisierte Handel, aber der ist ja schon deutlich entschärft worden. Trotzdem drohen natürlich heutzutage Gefahren, die es so 1929 einfach nicht gegeben hat.

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CF, Mittwoch, 23.09.2026, 14:03 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 51 Min.) @ TeePee

A fool who thinks it could never happen again.


Ja, möglich ist alles, vor allem, weil das auch so ein Thema ist, bei dem die KI gefährlich werden könnte. Oder der automatisierte Handel, aber der ist ja schon deutlich entschärft worden. Trotzdem drohen natürlich heutzutage Gefahren, die es so 1929 einfach nicht gegeben hat.

Sehe ich auch so. Nichts ist berechenbar in der heutigen Zeit. Man darf das Planen und Leben natürlich nicht einstellen, aber ich habe keine Fantasie, wie das Leben in 10, 20 oder gar 50 Jahren aussehen wird. KI ist die größte Bedrohung der Menschheitsgeschichte sofern kein Meteorit auf die Erde stürzt. Die von dir genannte Entschärfung ist für KI kein Hindernis. Wenn die Menschheit in ihrer Entwicklung stets eines verlässlich konstant bewiesen hat, dann ihre Dummheit. Ein Grund dafür liegt in dem Umstand, dass es weltweit zu viele unterschiedliche und gegensätzliche Vorstellungen davon gibt, wie gesellschaftliches Leben aussehen sollte. Doch das ist ein anderes Thema. Jedem sollte anstelle einer antiquierten Rentenversicherung während seines Berufslebens eine Auswahlmöglichkeit gegeben werden, auf welche Art und Weise die Altersvorsorge aufgebaut werden soll - gerne wieder paritätisch. Und je nach Vorliebe kann man sich dann für die eine oder andere (risikoreichere oder risikoärmere) Variante entscheiden.

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Karsten, Zürich, Mittwoch, 23.09.2026, 15:23 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 32 Min.) @ CF

Sehe ich auch so. Nichts ist berechenbar in der heutigen Zeit. Man darf das Planen und Leben natürlich nicht einstellen, aber ich habe keine Fantasie, wie das Leben in 10, 20 oder gar 50 Jahren aussehen wird.

Frei nach Volker Pispers: "Wenn Ihnen jemand im Jahr 1990 gesagt hätte, im Jahr 2005 tritt Lettland der europäischen Union bei...da hätten Sie doch gesagt: Lettland? Watt ist datt denn? Ich kenn Legoland, aber Lettland...?"

;-)

1985 stellte man sich das Jahr 2015 mit fliegenden Autos und Skateboards, Kündigungsschreiben per Fax und ohne Smartphones vor. 2015 ist elf Jahre her, und fliegende Autos und Skateboards gibt es noch immer nicht. Per Fax wurde damals nur im deutschen öffentlichen Dienst gekündigt ;-)

Es war schon immer so, dass nichts berechenbar war. Das ist kein Phänomen der heutigen Zeit.

KI ist die größte Bedrohung der Menschheitsgeschichte sofern kein Meteorit auf die Erde stürzt.

KI ist das, was vielleicht viele aktuell für die grösste Bedrohung der Geschichte halten. Aber auch nur, weil man über die letzten grössten Bedrohungen der Menschheitsgeschichte in der Rückschau weiss, dass sie keine waren. Selbst im kalten Krieg konnte man sich ja nicht sicher sein, ob die Gegenseite tatsächlich auch mit der gleichen Logik dachte, die letztlich zum Gleichgewicht des Schreckens und zu Atomwaffen als reine Abschreckung führte. Heute ist es natürlich leicht zu sagen: "Ja, es hätte ja eh keiner den Erstschlag ausgeführt."

Ich weiss auch nicht, ob KI wirklich so viel schlimmer ist als der Klimawandel, der Lebensräume für immer mehr Menschen immer kleiner werden lässt und somit zwangsläufig in mehr Verteilungskämpfen münden wird. KI ist vielleicht schneller. Aber schlimmer? Weiss ich nicht.

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TeePee, NRW, Mittwoch, 23.09.2026, 18:04 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 50 Min.) @ Karsten

KI ist das, was vielleicht viele aktuell für die grösste Bedrohung der Geschichte halten.

Das könnte daran liegen, dass es die erste Gefahr ist, die sich tatsächlich als von Menschen nicht mehr kontrollierbar entwickeln könnte. Quasi wie die Gefahr eines Meteoriteneinschlages, nur halt sehr viel wahrscheinlicher. Oder wie der Klimawandel, der aber ja schleichend daher kommt und tatsächlich sehr abstrakt wirkt.

Da muss ja gar nichts utopisches passieren. Man stelle sich einfach mal vor, die KI schaltet in weiten Teilen der zivilisierten Welt über einen längeren Zeitraum wie in Berlin Anfang des Jahres den Strom ab. Oder das Internet, was vermutlich inzwischen auf's Gleiche hinauskäme.

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CF, Donnerstag, 24.09.2026, 08:54 (vor 22 Stunden, 1 Minuten) @ TeePee

KI ist das, was vielleicht viele aktuell für die grösste Bedrohung der Geschichte halten.


Das könnte daran liegen, dass es die erste Gefahr ist, die sich tatsächlich als von Menschen nicht mehr kontrollierbar entwickeln könnte. Quasi wie die Gefahr eines Meteoriteneinschlages, nur halt sehr viel wahrscheinlicher. Oder wie der Klimawandel, der aber ja schleichend daher kommt und tatsächlich sehr abstrakt wirkt.

Da muss ja gar nichts utopisches passieren. Man stelle sich einfach mal vor, die KI schaltet in weiten Teilen der zivilisierten Welt über einen längeren Zeitraum wie in Berlin Anfang des Jahres den Strom ab. Oder das Internet, was vermutlich inzwischen auf's Gleiche hinauskäme.

Das sind noch die harmlosen Szenarien. Es gibt einen Grund, weshalb die Regierung inzwischen offiziell empfiehlt, sich Wasser und Lebensmittel für mind. 10-14 Tage anzuschaffen und zu lagern. Bei so etwas gibt es keine Vorlaufzeit. Das passiert von einer Minute zur nächsten.

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CF, Mittwoch, 23.09.2026, 15:26 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 28 Min.) @ Karsten

Sehe ich auch so. Nichts ist berechenbar in der heutigen Zeit. Man darf das Planen und Leben natürlich nicht einstellen, aber ich habe keine Fantasie, wie das Leben in 10, 20 oder gar 50 Jahren aussehen wird.


Frei nach Volker Pispers: "Wenn Ihnen jemand im Jahr 1990 gesagt hätte, im Jahr 2005 tritt Lettland der europäischen Union bei...da hätten Sie doch gesagt: Lettland? Watt ist datt denn? Ich kenn Legoland, aber Lettland...?"

;-)

1985 stellte man sich das Jahr 2015 mit fliegenden Autos und Skateboards, Kündigungsschreiben per Fax und ohne Smartphones vor. 2015 ist elf Jahre her, und fliegende Autos und Skateboards gibt es noch immer nicht. Per Fax wurde damals nur im deutschen öffentlichen Dienst gekündigt ;-)

Es war schon immer so, dass nichts berechenbar war. Das ist kein Phänomen der heutigen Zeit.

KI ist die größte Bedrohung der Menschheitsgeschichte sofern kein Meteorit auf die Erde stürzt.


KI ist das, was vielleicht viele aktuell für die grösste Bedrohung der Geschichte halten. Aber auch nur, weil man über die letzten grössten Bedrohungen der Menschheitsgeschichte in der Rückschau weiss, dass sie keine waren. Selbst im kalten Krieg konnte man sich ja nicht sicher sein, ob die Gegenseite tatsächlich auch mit der gleichen Logik dachte, die letztlich zum Gleichgewicht des Schreckens und zu Atomwaffen als reine Abschreckung führte. Heute ist es natürlich leicht zu sagen: "Ja, es hätte ja eh keiner den Erstschlag ausgeführt."

Ich weiss auch nicht, ob KI wirklich so viel schlimmer ist als der Klimawandel, der Lebensräume für immer mehr Menschen immer kleiner werden lässt und somit zwangsläufig in mehr Verteilungskämpfen münden wird. KI ist vielleicht schneller. Aber schlimmer? Weiss ich nicht.

Dem Klimawandel könnte man vielleicht noch entgegenwirken, der KI nicht. Die größeren Bedrohungen, die du erwähnst, gingen aber vom Menschen aus.KI benötigt den Menschen nicht.

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TeePee, NRW, Mittwoch, 23.09.2026, 17:55 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 59 Min.) @ CF

Dem Klimawandel könnte man vielleicht noch entgegenwirken, der KI nicht. Die größeren Bedrohungen, die du erwähnst, gingen aber vom Menschen aus.KI benötigt den Menschen nicht.

Im Gegenteil. Jede wirklich intelligente KI, die den Planeten retten will, dürfte nur zu einem Schluss kommen, was die Menschheit betrifft.

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Karsten, Zürich, Mittwoch, 23.09.2026, 15:36 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 19 Min.) @ CF

Dem Klimawandel könnte man vielleicht noch entgegenwirken, der KI nicht. Die größeren Bedrohungen, die du erwähnst, gingen aber vom Menschen aus.KI benötigt den Menschen nicht.

Am Ende ist KI halt auch einfach ein First-World-Problem. Generationen im Sudan, in Äthiopien oder Burundi hätten vor 50 Jahren vielleicht sofort unterschrieben, dass die erste existentielle Bedrohung für sie bis ins Jahr 2026 auf sich warten lässt. Keine Ahnung. Aber ich bin da irgendwie entspannt. Wir haben unendlich viel unverdientes Glück mit unserem Geburtsort gehabt, und wenn die Glückssträhne dann halt mal jetzt reisst, weil letztendlich wir reichen Westler das auf uns selbst losgelassen haben...joa...dann halt.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 13:37 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 18 Min.) @ CF

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.


Das sagen Leute, die sich damit nicht beschäftigt haben. Auch gern gesagt "Ich spekuliere doch nicht an der Börse." oder "Ich zocke doch nicht." Soll ja auch niemand. Aktien bieten die Möglichkeit sich in Portionen, die sich jedermann leisten kann, an guten Unternehmen zu beteiligen. Die Dividenden sind die Rendite und die Kursentwicklung ist die Kompensation für die Inflation. Das ist grundsätzlich schon eine sehr gute Idee als Anlage.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.


Also ich finde jemanden. Nach dem Crash 1929 hat es 25 Jahre gedauert, bis die Kurse wieder erreicht waren.


Auf welchem Friedhof hast du den denn gefunden? ;-) Das stimmt natürlich. Ob allerdings ausgerechnet Szenarien von vor 100 Jahren einem heute noch Angst machen sollten, ist halt fraglich. Es hat ja zwischendurch immer wieder Crashs gegeben, von denen die Erholung dann eben wesentlich schneller vonstatten ging.


A fool who thinks it could never happen again.

Ja gut, aber einiges in den Jahren von 1929 bis Mitte der 1950er war aus Gründen so turbulent. Wenn wir im Schützengraben oder in ukrainischer Erde vergraben liegen, Vertreibung oder ähnliches erleben, dann ist es sehr gut möglich, dass der Markt nicht performt, aber ob das dann noch den großen Fokus in unserem Leben hat?

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Karsten, Zürich, Mittwoch, 23.09.2026, 13:36 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 18 Min.) @ CF

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.


Das sagen Leute, die sich damit nicht beschäftigt haben. Auch gern gesagt "Ich spekuliere doch nicht an der Börse." oder "Ich zocke doch nicht." Soll ja auch niemand. Aktien bieten die Möglichkeit sich in Portionen, die sich jedermann leisten kann, an guten Unternehmen zu beteiligen. Die Dividenden sind die Rendite und die Kursentwicklung ist die Kompensation für die Inflation. Das ist grundsätzlich schon eine sehr gute Idee als Anlage.

Reden wir aber über breit aufgestellte Depots über einen Zeitraum von 15-20 Jahren, kannst du dir irgendeine heute noch überprüfbare Zeitspanne in der Börsengeschichte aussuchen, und du wirst NIEMANDEN finden, der am Ende weniger hatte als vorher.


Also ich finde jemanden. Nach dem Crash 1929 hat es 25 Jahre gedauert, bis die Kurse wieder erreicht waren.


Auf welchem Friedhof hast du den denn gefunden? ;-) Das stimmt natürlich. Ob allerdings ausgerechnet Szenarien von vor 100 Jahren einem heute noch Angst machen sollten, ist halt fraglich. Es hat ja zwischendurch immer wieder Crashs gegeben, von denen die Erholung dann eben wesentlich schneller vonstatten ging.


A fool who thinks it could never happen again.

Das denke ich gar nicht. Aber wenn es zu einer solchen Situation wie nach dem Crash von 1929 nochmal kommt, habe ich glaube ich andere Sorgen als mein Geld. Und wenn Brot plötzlich 10 Millionen Euro kostet, ist mir dann auch egal, ob ich so viel Geld nicht unterm Kopfkissen oder nicht im Depot habe. Jedenfalls sind solche Untergangsszenarien für mich ebenso wie Autounfälle, Flugzeugabstürze, Terroranschläge oder andere mögliche Katastrophen kein Grund, permanent Angst vor einem davon zu haben. Selbst vorsichtig Auto fahren tu ich natürlich ebenso, wie ich bei der Geldanlage das Risiko verteile.

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donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 23.09.2026, 13:33 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 22 Min.) @ CF

In 25 Jahren bin ich leider kein noch kein Rentner, das könnte ich aussitzen.

Und selbst wenn, dann nehme ich von Zeit zu Zeit Geld vom Depot und nicht alles auf einmal.
Edit: Firmen wie Nokia, Opel oder ThyssenKrupp gibt es heute immer noch und der Kurs ist auch nicht tiefer als in den 90ern.

--
Heja BVB

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TeePee, NRW, Mittwoch, 23.09.2026, 13:07 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 47 Min.) @ Talentförderer

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.

Konservativ und breit gestreut in ETF investiert und auf lange Zeit ausgerichtet eher nicht. Wenn das dann negativ läuft, haben wir andere Probleme als unser Vermögen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 13:00 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 54 Min.) @ Talentförderer

Gesund kann es auch nicht sein von Glück bei der Aktienentwicklung abhängig zu sein. Es gibt bestimmt mehr negative als Erfolgsstorys.

Der Staat wird sich jedenfalls nicht mehr um eine solide Lebensbasis der Bürgerinnen und Bürger kümmern, so wie das die Boomer oder Staatsbedienstete noch gewohnt waren/sind. Wer lang genug dabei bleibt und nicht hektisch kauft und verkauft, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Erfolgsstory erleben.

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Ulrich, Mittwoch, 23.09.2026, 09:45 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 10 Min.) @ Jones

Ich hatte vor Jahrzehnten Aktien, die habe ich allerdings abgestoßen, als ich Geld für einen Hausumbau benötigte. Damals mit gutem Gewinn. Heute allerdings stecke ich nur Geld in Aktien oder ETFs, das ich auf absehbare Zeit nicht benötige. Der Rest ist mit unterschiedlichen Laufzeiten als Festgeld angelegt oder liegt auf Tagesgeldkonten.

Seit einigen Jahren kaufe ich wieder ETFs über einen Sparplan.

Bis zum letzten Jahr waren das

- FTSE Developed World
- MSCI Europe
- MSCI Emerging Markets
- MSCI World Small Caps

Gewichtung war von oben nach unten.

Seit letztem Jahr kaufe ich nur noch die unteren Drei, meine Bestände in den FTSE Developed World habe ich zudem reduziert. Mir gefiel nicht, dass sich dort die Gewichtung immer stärker zu einigen wenigen Aktien verschob, die mittlerweile einen beträchtlichen Teil des Wertes repräsentieren. Außerdem befürchte ich, dass sich in den USA Risiken aufbauen, die zu einer beträchtlichen Kurskorrektur führen könnten.

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Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 23.09.2026, 09:06 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 48 Min.) @ Jones

Hi,

das Wichtigste sparst Du aus - oder sprichst es nicht explizit aus: was ist Dein Ziel für den Anlagebetrag und in welchem Zeithorizont willst Du das erreichen. Wie sieht es bei Dir mit Streßresillienz aus? (Nicht doof gemeint, aber hast Du beispielsweise schon Erfahrungen mit zeitweiligen Verlusten? Kannst Du trotzdem ruhig schlafen? Benötigst Du das angelegte Geld in der Zwischenzeit?...)

Meine Erfahrung (persönlich aber auch aus erweitertem Bekannten- und Freundeskreis): je ehrlicher man mit diesen persönlichen Voraussetzungen ist, desto nachhaltiger die gewählte Strategie :-)

Riester

guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 09:03 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 52 Min.) @ Jones

Sicherlich ein Thema, das viele beschäftigt, da Verträge abgeschlossen und wie in meinem Fall irgendwann nichts mehr eingezahlt wurde, die Frage aber aufkommt, was man nun genau damit macht.

Bitte nie auflösen und auszahlen lassen. Das ist die dümmste Variante.

Hier gibt es ab 01.01.2027 das neue Altersvorsorgedepot (für die die sich nicht darüber informiert haben, hier mal eine kurze Zusammenfassung von Finanztip):

https://www.youtube.com/watch?v=26kZRccVXV8&t=62s

Konkrete Produkte mit Anbietern existieren nicht, das dürfte sich im kommenden Quartal aber ändern.

Riester

Beagle, Mittwoch, 23.09.2026, 12:04 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 50 Min.) @ guy_incognito

Dieses Produkt verwirrt mich schon ziemlich.
Überall steht und wird erzählt wie schlecht es sei.
Ich zahle da jeden Monat etwas über 100€ ein und bekomme 775€ Zulage pro Jahr. Das sind 40% Gewinn…
Was soll daran schlecht sein?

Riester

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 12:32 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 23 Min.) @ Beagle

Guck mal auf deinen jährlichen Kontoauszug, aber wenn du wenig einzahlst und maximale Zulagen bekommst muss es für dich gar nicht so schlimm sein. Aber in Summe ist komplett beschissen weil faktisch Steuergelder in die Finanzindustrie gepumpt wurden.

Riester

Karsten, Zürich, Mittwoch, 23.09.2026, 12:21 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 34 Min.) @ Beagle
bearbeitet von Karsten, Mittwoch, 23.09.2026, 12:35

Dieses Produkt verwirrt mich schon ziemlich.
Überall steht und wird erzählt wie schlecht es sei.
Ich zahle da jeden Monat etwas über 100€ ein und bekomme 775€ Zulage pro Jahr. Das sind 40% Gewinn…
Was soll daran schlecht sein?

Das kommt halt drauf an, über was für einen Anlagehorizont man redet. Wenn du z.B. 40 Jahre lang wirklich konstant diese 1200 Euro im Jahr anlegen kannst, kannst du diese ja z.B. auch in ein gut ausbalanciertes Depot stecken. Dann reden wir von im Schnitt mindestens 7% Rendite pro Jahr. Das ist zumindest das, was historisch über so ziemlich jede nachprüfbare Zeitspanne von irgendwelchen 40 Jahren rauskommt (Quellen sind eigene Stichproben von ETFs und Aktien).

Du hast dann nach den 40 Jahren aus deinen 48.000 Euro Einlage knapp 240.000 Euro gemacht. Dein Riestervertrag gibt dir am Ende 79.000, wenn ich nichts missverstehe.

Die Warnungen vor irgendwelchen geplatzten Blasen sind dabei wahrscheinlich so alt wie die Börse selbst. Ohne jetzt nachzusehen, meine ich im Kopf zu haben, dass Aktien anderthalb Jahre nach Pandemiebeginn wieder ihr Vor-Corona-Niveau erreicht haben, beim Ukraine-Krieg war es ein halbes Jahr nach Ausbruch, der Lehman-Crash war auch schnell wieder erledigt. Alles nichts in 40 Jahren.

Riester

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 12:28 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 26 Min.) @ Karsten

Dieses Produkt verwirrt mich schon ziemlich.
Überall steht und wird erzählt wie schlecht es sei.
Ich zahle da jeden Monat etwas über 100€ ein und bekomme 775€ Zulage pro Jahr. Das sind 40% Gewinn…
Was soll daran schlecht sein?


Das kommt halt drauf an, über was für einen Anlagehorizont man redet. Wenn du z.B. 40 Jahre lang wirklich konstant diese 1200 Euro im Jahr anlegen kannst, kannst du diese ja z.B. auch in ein gut ausbalanciertes Depot stecken. Dann reden wir von im Schnitt mindestens 7% Rendite pro Jahr. Das ist zumindest das, was historisch über so ziemlich jede nachprüfbare Zeitspanne von irgendwelchen 40 Jahren rauskommt (Quellen sind eigene Stichproben von ETFs und Aktien).

Du hast dann nach den 40 Jahren aus deinen 48.000 Euro Einlage knapp 240.000 Euro gemacht. Dein Riestervertrag gibt dir am Ende 79.000, wenn ich nichts missverstehe.

Wenn Du einen Riester mit Fondspolice hast wird der Dir auch deutlich mehr am Ende rausgeben.
Die Einlagen und Zuschläge laufen ja je nachdem was Du für ein Produkt hast in ein Anlageprodukt.
Das Problem bei Riester ist die Garantie und die hohen Gebühren dafür.
Du erzielst als nicht 7% sondern um die 3 bis 4%, beispielsweise.
Die Kritik an Riester ist genau die, die hohen Gebühren und die Garantien, die der Versicherungswirtschaft helfen und irgendwelche Bedenken ausräume sollten.
Wenn man anstatt dessen gleich erlaubt hätte direkt einen Fonds besparen zu können ohne Garantiezins plus die Zuschläge mit meinetwegen einem Kündigungsausschluss und der Möglichkeit von Produkt A nach B zu wechseln wäre das eine runde Sache gewesen.

Riester

CF, Mittwoch, 23.09.2026, 12:08 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 46 Min.) @ Beagle

Dieses Produkt verwirrt mich schon ziemlich.
Überall steht und wird erzählt wie schlecht es sei.
Ich zahle da jeden Monat etwas über 100€ ein und bekomme 775€ Zulage pro Jahr. Das sind 40% Gewinn…
Was soll daran schlecht sein?

In deinem Fall ist Riester recht ok (mit 2 Kindern). Modernere Anlagemöglichkeiten bieten halt bessere Renditen und sind überschaubarer.

Riester

madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Mittwoch, 23.09.2026, 09:08 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 46 Min.) @ guy_incognito

zum Thema Riester würde ich noch in ein Raum werfen, dass bei bestimmten Abschlussjahren die Widerrufsbelehrungen teilweise fehlerhaft waren, was man für einen "ewigen Widerruf" nutzen könnte.

Wenn also die Verzinsung und auch die absehbare Entwicklung zu niedrig ist, besteht ggf da eine Möglichkeit, komplett rückabzuwickeln. Keine Beratung, nur ein Hinweis.

Riester

CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 23.09.2026, 09:28 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 27 Min.) @ madball

Worauf dann aber die staatliche Förderung entfallen würde, korrekt? Dann wäre nämlich die Umwandlung ins Altersvorsorge Depot wichtiger für mich

Riester

guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 09:32 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 22 Min.) @ CedricVanDerGun

Worauf dann aber die staatliche Förderung entfallen würde, korrekt? Dann wäre nämlich die Umwandlung ins Altersvorsorge Depot wichtiger für mich

Korrekt. Rückabwickeln bedeutet Entfall der Förderung. Tut dann durch den Realwertverlust durch Inflation direkt doppelt weh.

Riester

madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Donnerstag, 24.09.2026, 20:34 (vor 10 Stunden, 20 Minuten) @ guy_incognito

richtig, Förderung wird ebenfalls rückabgewickelt. Die Steuerersparnis geht zurück (aber die hatte man quasi zinsfrei). dafür gibt's eine Erstattung der Beiträge zzgl Zinsen. Für ein Invest, dass wegen der quasi Nullverzinsung, und vor allem noch für viele Jahre wirtschaftlicher Quatsch ist, wird's dann ggf trotzdem interessant.

Aktien, ETFs, Geldanlage

SgtJohnson, Mittwoch, 23.09.2026, 08:58 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 56 Min.) @ Jones
bearbeitet von SgtJohnson, Mittwoch, 23.09.2026, 09:03

Ich würde jedem empfehlen zumindestens einen Teil in einen guten Tech ETF wie den Vanguard Information Technology ETF zu investieren. Man muss kein Nostradamus sein, um vorauszusehen, dass eine Abbildung der dort vorhandenen Werte wahrscheinlich in der Zukunft positiv performen wird. Generell würde ich immer von großen Anlagen in Einzelaktien abraten.

Etwas BTC würde ich auf jeden Fall immer mit dazu tun. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, da wir den aktuellen Bottom wahrscheinlich hinter uns haben und man jetzt noch kaufen und später noch ohne das bald wahrscheinlich kommende Ende der Haltefrist in Deutschland verkaufen könnte.

Mit Gold und Silber als Hedge ist man für die nächsten Jahrzehnte wahrscheinlich auch gut beraten, es sei denn, Herr Musk schafft es zeitnah , profitable Minen auf Asteroiden zu betreiben.

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Bounty, Mittwoch, 23.09.2026, 10:00 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 55 Min.) @ SgtJohnson

BTC lag wochenlang bei ~60k USD. Genau dann, wenn die Stimmung am schlechtesten ist, muss man kaufen. Jetzt sind wir schon wieder bei ~86k USD. Tendenz steigend.

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SgtJohnson, Mittwoch, 23.09.2026, 11:44 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 11 Min.) @ Bounty

BTC lag wochenlang bei ~60k USD. Genau dann, wenn die Stimmung am schlechtesten ist, muss man kaufen. Jetzt sind wir schon wieder bei ~86k USD. Tendenz steigend.

Nach einem Verkauf letztes Jahr bin ich bei circa 70k wieder mit einer Position eingestiegen. Ich persönlich würde sagen, dass ein (Wieder)Einstieg um den jetzigen Level immer noch eine gute Idee wäre, besonders wenn man einen langfristigen Horizont hat. No financial advise, dyor.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 14:03 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 52 Min.) @ SgtJohnson

Ihr habts im Urin, darauf sollte man vertrauen! ;)

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Bounty, Mittwoch, 23.09.2026, 15:23 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 32 Min.) @ Schoeneschooh

Do your own research, steht doch da.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 17:19 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 36 Min.) @ Bounty

I know…aber über einen angemessenen Preis für ein Ponzie Scheme (Charlie Munger) zu diskutieren…keine Ahnung. Bei einer Aktie kann ich mir auf Basis der Jahresabschlüsse und gewisser Annahmen ein DCF rechnen oder ggf. noch vergleichbare Unternehmen anschauen. Was ist eine logisch nachvollziehbare Bewertungsmethode bei Bitcoin?

Am Ende muss jeder selber entscheiden ob und wieviel er da investieren will, aber für mich ist es nichts.

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SgtJohnson, Mittwoch, 23.09.2026, 23:17 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 37 Min.) @ Schoeneschooh
bearbeitet von SgtJohnson, Mittwoch, 23.09.2026, 23:23

I know…aber über einen angemessenen Preis für ein Ponzie Scheme (Charlie Munger) zu diskutieren…keine Ahnung. Bei einer Aktie kann ich mir auf Basis der Jahresabschlüsse und gewisser Annahmen ein DCF rechnen oder ggf. noch vergleichbare Unternehmen anschauen. Was ist eine logisch nachvollziehbare Bewertungsmethode bei Bitcoin?

Am Ende muss jeder selber entscheiden ob und wieviel er da investieren will, aber für mich ist es nichts.

Dann doch bitte gleich mit Warren Buffet (rat poison squared). Man kann sicherlich noch viele weitere Beispiele des klassichen "Old man yelling at Bitcoin" Memes aufzählen - Peter Schiff hat sicherlich viel Zitierbares - aber 2026 ist das als halbwegs junger Mensch dann doch etwas fragwürdig, wenn man sich anschaut, dass mittlerweile alle großen Finanzdienstleister von Blackrock bis Fidelty, sowie Großbanken und Staatsfonds mit dabei sind. So schnell wird dieses "Ponzi Scheme" wahrscheinlich eher nicht zusammenfallen. Ich kann dir wirklich sehr empfehlen, dich mal neutral mit dem Thema auseinander zu setzen, anstatt die Industrie auf Basis verkalkter Sterotype einfach pauschal als Betrug abzustempeln.

Gerade für Bitcoin gibt es viele öffentlich verfügbare Bewertungsmetriken, die, gerade im Zeitalter von KI, sehr einfach On-chain nachvollziehbar und gut vorhersehbar sind. WallStreet hat ja gerade so großen Gefallen an Bitcoin gefunden, weil es (auf der langfristigen Ebene) sehr vorhersehbar ist. Ich würde sogar behaupten, kein Asset lässt sich besser oder detaillierter analysieren und bewerten als Bitcoin.

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Bounty, Mittwoch, 23.09.2026, 20:04 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 50 Min.) @ Schoeneschooh

BTC ist zwar kein Ponzi Scheme, aber du hast natürlich recht, dass kein DCF möglich ist. Am Ende ist es wert, was der Nächste bereit ist zu zahlen. Eigentlich wie bei Gold. Wer nicht investieren will, lässt es halt bleiben.

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Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 24.09.2026, 23:02 (vor 7 Stunden, 52 Minuten) @ Bounty

Genau ich habe auch kein Gold, weil es für mich unlogisch ist. Aber das muss jeder selber entscheiden.

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herrNick, Mittwoch, 23.09.2026, 07:21 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 34 Min.) @ Jones

Ich weiss nicht, ob dieses Thema hier gerne gesehen wird. Abseits vom BVB beschäftige ich mich zunehmend mehr mit

Mich würde interessieren, wie ihr aktuell eure Geldanlage handhabt. Falls ihr euch überhaupt selbst damit beschäftigt...

Setzt ihr überwiegend auf ETFs und lasst die einfach langfristig laufen oder habt ihr auch Einzelaktien im Depot?

Ich selbst finde neben Wachstumsaktien inzwischen auch solide Dividendenaktien interessant. Daher würde mich besonders interessieren, ob jemand von euch gezielt auf Dividenden setzt und welche Unternehmen ihr euch dafür ins Depot gelegt habt bzw. interessant findet.
Zurzeit überlege ich bei der Telekom oder Hannover RE einzusteigen aufgrund der sehr soliden Dividende.

Also gerne mal eure Erfahrungen: eher ETF, Einzelaktien oder eine Mischung aus beidem? Und welche Dividendenaktien habt ihr auf dem Schirm?
Oder geht ihr ganz andere Wege?

Ich spare jeden Monat in eine Vermögensverwaltung. Die investiert in ca. 30 unterschiedliche ETF und passt Komposition (es gibt je nach Risikoklasse / Anlagehorizont unterschiedliche Kompositionen) und Gewichtung nach Marktlage an.

Früher mal Einzelwerte nach Gefühl, dann verschiedene Fonds … war mir alles zu stressig und es interessiert mich auch zu wenig. Da zahle ich lieber eine Gebühr an jemand, der sich da professionell mit beschäftigt.

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Hatebreed, Mittwoch, 23.09.2026, 08:20 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 35 Min.) @ herrNick

Was kostet das und welcher Anbieter?
Ich bin bei sowas immer skeptisch.
Ist das aktiv gemanagt oder geht das über Algorithmen? Letzteres hat mir bei Corona mein Riesterdepot zerschossen…

--
Block 24

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herrNick, Mittwoch, 23.09.2026, 12:40 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 14 Min.) @ Hatebreed

Was kostet das und welcher Anbieter?
Ich bin bei sowas immer skeptisch.
Ist das aktiv gemanagt oder geht das über Algorithmen? Letzteres hat mir bei Corona mein Riesterdepot zerschossen…

Keine Ahnung ob ich das hier jetzt bewerben darf. Ist ein kleiner Anbieter, der seit ein paar Jahrzehnten Anlageberatung macht und den ich seit 25 Jahren persönlich aus Zusammenarbeit in mehreren Projekten kenne.
Die Gebühren kann ich Dir nicht nennen. Vor der Unterschrift habe ich das Geld plausibilisiert und dann wieder vergessen.
Die Titel werden aktiv gemanagt, der Mann beschäftigt sich einfach sehr gerne damit.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:29 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 25 Min.) @ Hatebreed

Riester? Mein Beileid!

Ich hoffe es ist nicht so schlimm, wie bei meiner Schwester. Die hat nach 15 Jahren weniger Geld im Riester Depot als Einzahlungen plus Gutschriften durch Vater Staat. Die größte Abzocke überhaupt am kleinen Mann! Unglaublich was da an Vermögen zerstört wurde!

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 11:09 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 46 Min.) @ Schoeneschooh

Riester? Mein Beileid!

Ich hoffe es ist nicht so schlimm, wie bei meiner Schwester. Die hat nach 15 Jahren weniger Geld im Riester Depot als Einzahlungen plus Gutschriften durch Vater Staat. Die größte Abzocke überhaupt am kleinen Mann! Unglaublich was da an Vermögen zerstört wurde!

Die Parteien links der Mitte haben halt über Jahrzehnte nicht begreifen wollen, dass man nur über den Zugang zum Kapitalmarkt auch von der Marktwirtschaft profitieren kann. Sie haben es als Zockerei betrachtet, sich aber gleichzeitig gewundert, warum die Schere zwischen Arm und Reich auseinandergeht.

Die German Angst sorgt dann dafür, dass viel Geld auf Sparbüchern und in Riester Verträgen steckt, mit garantierten Verlusten aufgrund der Inflation und Gebühren. Dazu kommt, dass es keine vernünftige Finanzbildung in den Schulen gibt. Die meisten Menschen (mich eingeschlossen) denken doch nach der Ausbildung, dass es schon irgendwie richtig ist, den Lebensstandard exakt an das Gehalt anzupassen. Ein vom Bankonkel empfohlener Bausparvertrag wurde dann mit Würgen vielleicht noch angenommen, aber das war es auch schon.

Gleichzeitig hat man das Rentensystem nicht reformiert. Was damals unter Adenauer eine gute Idee war (die wenigen Rentner bekommen sofort Geld, ohne selbst eingezahlt zu haben, und viele junge Menschen zahlen relativ wenig Beitrag), ist jetzt ein Rohrkrepierer.

Der letzte echte Unionskanzler Gerhard Schröder hat das vor 25 Jahren erkannt und die private Vorsorge eingeführt, die leider durch massive Lobbyarbeit der Versicherer und der Bedenkenträger (Aktien sind Zockerei, wir brauchen Garantien) voll vergeigt wurde.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 14:04 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 51 Min.) @ markus

:D

Musste grinsen!

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Hatebreed, Mittwoch, 23.09.2026, 08:38 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 17 Min.) @ Schoeneschooh

Ich bin bei -45% , danke „fairriester“.
Hätte ich niemals für möglich gehalten
Wird natürlich schon lange nicht mehr bespart und Gott sei Dank war das kein wichtiger Teil meiner Altersvorsorge.

--
Block 24

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:49 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 6 Min.) @ Hatebreed

Für mich ist es absolut unverständlich wie dieses Thema in der Öffentlichkeit nicht kritisch diskutiert wird. Da kannst du in einer Talkshow theoretisch hunderttausende von Betroffenen rankarren lassen mit ihrem Auszügen. Diese Generation von Politikern damals hat unsere Zukunft verspielt!

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 09:15 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 40 Min.) @ Schoeneschooh

Für mich ist es absolut unverständlich wie dieses Thema in der Öffentlichkeit nicht kritisch diskutiert wird. Da kannst du in einer Talkshow theoretisch hunderttausende von Betroffenen rankarren lassen mit ihrem Auszügen. Diese Generation von Politikern damals hat unsere Zukunft verspielt!

Einerseits ja.

Riester war, sofern man es sich mit gesundem Menschenverstand anschaut, eine einzige Katastrophe. Es sei denn, man betrachtet es aus Sicht der Versicherungswirtschaft.

Vor 15-20 Jahren hat dir aber jeder vorgeschwärmt, wie toll dieses Produkt doch ist. Und viele, wie auch ich, sind naiv darauf reingefallen.

Nichtsdestotrotz ist es nie zu spät Fehler zu korrigieren. Ich habe schon vor zig Jahren aufgehört einzuzahlen und lieber am Kapitalmarkt investiert.

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Brulence, an der Ruhr, Mittwoch, 23.09.2026, 07:38 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 17 Min.) @ herrNick

Ich spare jeden Monat in eine Vermögensverwaltung. Die investiert in ca. 30 unterschiedliche ETF und passt Komposition (es gibt je nach Risikoklasse / Anlagehorizont unterschiedliche Kompositionen) und Gewichtung nach Marktlage an.

Früher mal Einzelwerte nach Gefühl, dann verschiedene Fonds … war mir alles zu stressig und es interessiert mich auch zu wenig. Da zahle ich lieber eine Gebühr an jemand, der sich da professionell mit beschäftigt.

So setze ich das in Teilen mittlerweile auch um - die Vermögensverwaltung ist der größte Part und in Teilen mische ich dann separat von klassischen bis hin zu Themen-ETFs bei.

Im Großen und Ganzen habe ich bei mir festgestellt, dass es mir zwischendurch immer mal wieder an Disziplin gefehlt hat und ich Gefahr gelaufen bin, auch noch den 47. Themen-ETF beizumischen, weil ich gerade wieder irgendwo was Spannendes gelesen habe. Daher fühle ich mich bei der Vermögensverwaltung prinzipiell wohler. Problem bei der Entscheidung ist hierbei eher, dass die Performance der Anbieter zum Teil nicht so wahnsinnig transparent ist. Ohne Gewähr dürfte man hier bei DJE, der Deka oder auch Flossbach von Storch gut aufgehoben sein. Wobei Letztere bei ihren klassischen Publikumsfonds seit Längerer Zeit extrem mit einer anständigen Performance zu kämpfen haben - sollte der Investmentstil in der Vermögensverwaltung nicht diametral von deren grundsätzlicher Anlagepolitik abweichen, sollte man hier eher die Finger von lassen.

Wenn man den Bereich der Emerging Markets separat bespielen will, macht es übrigens durchaus Sinn, den ETF-Pfad zu verlassen und auf "klassische", aktive Fonds zu setzen. Robeco z.B. ist in diesem Bereich gut aufgestellt.

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Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 23.09.2026, 00:10 (vor 2 Tagen) @ Jones

Wer hier postet, muss BVB-Aktien im Portfolio haben. Nicht nur natürlich, aber auch! Zumal die doch angesichts der superben Aussichten gigantische Kurssteigerungen versprechen und damit sichere Rendite, auch wenn die Dividende weiterhin nicht üppig sein wird…
;-)

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donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 23.09.2026, 08:40 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 15 Min.) @ Murksknüller
bearbeitet von donotrobme, Mittwoch, 23.09.2026, 08:56

Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum der Aktienkurs des BVBs seit längerer Zeitraum um 3,15 Euro pendelt.

Der Verein wirtschaftet solide, die jährlichen Cl-Einnahmen sind quasi garantiert und wir bilden immer wieder Topspieler aus, die für viel Geld wechseln werden. Dennoch ist der Aktienkurs auf dem Niveau von 2003 bzw 2014.
Währenddessen ist der DAX um mindestens 50% gewachsen, trotz der deutschen Wirtschaftsschwäche.

--
Heja BVB

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 10:12 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 42 Min.) @ donotrobme

Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum der Aktienkurs des BVBs seit längerer Zeitraum um 3,15 Euro pendelt.

Der Verein wirtschaftet solide, die jährlichen Cl-Einnahmen sind quasi garantiert und wir bilden immer wieder Topspieler aus, die für viel Geld wechseln werden. Dennoch ist der Aktienkurs auf dem Niveau von 2003 bzw 2014.
Währenddessen ist der DAX um mindestens 50% gewachsen, trotz der deutschen Wirtschaftsschwäche.

Es gab allerdings auch mehrere Kapitalerhöhungen, die eine einzelne Aktie verwässern. Der Börsenwert ist dann trotzdem höher.

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Guido, Mittwoch, 23.09.2026, 09:25 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 30 Min.) @ donotrobme

Der Verein wirtschaftet solide, die jährlichen Cl-Einnahmen sind quasi garantiert und wir bilden immer wieder Topspieler aus, die für viel Geld wechseln werden. Dennoch ist der Aktienkurs auf dem Niveau von 2003 bzw 2014.
Währenddessen ist der DAX um mindestens 50% gewachsen, trotz der deutschen Wirtschaftsschwäche.

Wo ist denn die wirtschaftliche "Phantasie" beim BVB? Wir wollen ja gar nicht den Ertrag maximieren. Wir wollen ja nur die CL stabil erreichen und "wenn sich die Möglichkeit ergibt und die Bayern schwächeln" - aber auch nur dann - "wollen wir da sein".
Wir wollen weiterhin ein Westfalenstadion, dass weniger erwirtschaftet als die Stadien in der "Peer-Group" usw. Bleibt eine Dividendenrendite unterhalb Inflation.
Nicht falsch verstehen: Als Fan finde ich das alles voll ok - aber als Aktionär ist das eher "langweilig"

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Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 23.09.2026, 10:49 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 5 Min.) @ Guido

Die Phantasie müssen doch die Anleger aufbringen - und den Glauben daran auch noch :-)))

Das gilt aber natürlich für sämtliche Anlageformen

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Hatebreed, Mittwoch, 23.09.2026, 08:22 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 33 Min.) @ Murksknüller

Ich hatte mal einen großen Posten, das macht keinen Spaß…

--
Block 24

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Gazelle, Dienstag, 22.09.2026, 23:05 (vor 2 Tagen) @ Jones

Meine Frau und ich haben eigentlich schon immer den größten Teil unseres Vermögens am Aktienmarkt investiert. Teilweise in ETFs, teilweise in Einzelaktien (hauptsächlich amerikanische). Zur Zeit aber auch 15-20% in Geldmarktfonds und 10% in Gold.

Ich investiere gerne in Einzelaktien und mache das schon, mal mit mehr mal mit weniger Erfolg, seit Ende der Neunziger. Ich lese viel auf seekingalpha.com um mich zu informieren und die letzten 3-4 Jahre war das ziemlich erfolgreich. Ehrlicherweise müsste ich wahrscheinlich aber eingestehen, daß ich langfristig mindestens genauso gut mit einem breit gestreuten ETF gefahren wäre.

Aktien, die nennenswerte Dividenden zahlen sind in unseren Depots noch in der Unterzahl, das mag sich aber ändern je näher es an die Rente geht.

Grundsätzlich würde ich meinem jüngeren Ich empfehlen: fange früh an, spare regelmäßig, investiere breit gestreut über verschiedene Sektoren und lass dich nicht von irgendwelchen Unterganspropheten verrückt machen.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:15 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 39 Min.) @ Gazelle

Sehr ausgewogener und guter Post.

Ich habe von meinem liquiden Vermögen aktuell ca. 40% in Geldmarktfonds und 60% in 5 verschiedenen ETF-Fonds (u.a. Consumer Staples, Russell 2.000). Dazu kommt dann eine mittelgroße Summe in einer betrieblichen Altersvorsorge und einem alten Bausparvertrag mit 4% Zinsen. Immobilien habe ich keine bisher.

Ich halte auch ein paar wenige Einzelaktien, aber hier liegt meine Performance vermutlich maximal bei der durchschnittlichen Marktrendite, da bilde ich mir nichts ein. Es gibt aber immer mal wieder ein paar Dinger die mich persönlich reizen (z.B. Toniebox als Negativbeispiel und Tiendas BBB als Positivbeispiel). Auch die aktive Entscheidung vor 6 Monaten in Geldmarktfonds umzuschichten (vorher 10%) habe ich mit Blick auf die Situation im Iran bewusst getroffen und kann nicht sagen, ob das am Ende eine gute Entscheidung gewesen sein wird.

Das wichtigste ist, dass man mit dem Kram so früh wie möglich anfängt. Wenn man zwischen 25 und 35 Jahren größere Summen seines Einkommens investiert, dann wird man zur Rente hin sehr stark profitieren. Wer erst mit 40 anfängt, der profitiert nicht von der Magie des Zinseszins.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 08:49 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 6 Min.) @ Schoeneschooh

Sehr ausgewogener und guter Post.

Ich habe von meinem liquiden Vermögen aktuell ca. 40% in Geldmarktfonds und 60% in 5 verschiedenen ETF-Fonds (u.a. Consumer Staples, Russell 2.000). Dazu kommt dann eine mittelgroße Summe in einer betrieblichen Altersvorsorge und einem alten Bausparvertrag mit 4% Zinsen. Immobilien habe ich keine bisher.

Die habe ich unten in meiner Aufzählung komplett vergessen.

Ich packe da auch öfters zusätzlich was zu dem rein, was sowieso standardmäßig eingezahlt wird.

Da ist in den 12 Jahren Betriebszugehörigkeit schon ordentlich was zusammengekommen.

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Guido, Mittwoch, 23.09.2026, 09:48 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 7 Min.) @ guy_incognito

Da ist in den 12 Jahren Betriebszugehörigkeit schon ordentlich was zusammengekommen.

Ich hatte nach vielen Jahren auch knapp 70.000 EUR drin - was mich nicht daran gehindert hat, zu kündigen. Das Unternehmen ging allerdings danach in die Insolvenz. Auch wenn da der Pensionssicherungsverein einspringt: Es erfolgt jetzt keine Anpassung aufgrund Inflation mehr. Da fragt man sich schon, was die 300 EUR monatlich in 20 Jahre dann noch wert sind. Daher: Auch dort nicht 100% drauf verlassen.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 13:59 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 56 Min.) @ Guido

Es gibt ja verschiedene Modelle. Mein Arbeitgeber bietet jedes Jahr (abhängig vom aktuellen Zinsniveau) eine feste Verzinsung bis zur Rente. In den letzten drei Jahren war der relativ hoch und ich habe Bonus und Weihnachtsgeld eingezahlt.

Sollte ich vor Renteneintritt versterben, erhalten meine Erben den Betrag (inkl. kompletter Zinsen) bereits beim Tod. Es hat also auch eine RLV-Komponente. Ich kann an das Geld sonst natürlich nicht dran, aber es ist eine gute Ergänzung zu den restlichen „Sparformen“.

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Guido, Mittwoch, 23.09.2026, 14:58 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 57 Min.) @ Schoeneschooh

Es gibt ja verschiedene Modelle. Mein Arbeitgeber bietet jedes Jahr (abhängig vom aktuellen Zinsniveau) eine feste Verzinsung bis zur Rente.

Ja, das war bei mir auch so. Meine Verzinsung wäre auch trotz Kündigung weitergelaufen. Das Problem ist halt die Insolvenz des ehemaligen Arbeitgebers. Die (natürlich nicht ausreichende) Kapitaldeckung der Pensionsansprüche geht dann eben für die heutigen Pensionäre drauf und als Anwärter ist dein Anspruch zum Austritt bzw. zur Insolvenz abgesichert, aber eben nur zu dem Wert an dem Tag. Und ohne Kapitaldeckung gibt es dann halt auch keine Verzinsung geschweige denn einen Inflationsausgleich. Und wir reden von einer Abspaltung eines DAX-Konzerns... Bitte kein Mitleid - meine staatliche Rentenprognose sieht gut aus - aber in meinem Fall ist die betriebliche Komponente dann halt deutlich unsicherer und wenn die Inflation so weitergeht halt auch leider nicht mehr so attraktiv wie mal gedacht.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 17:23 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 32 Min.) @ Guido

Wieder was gelernt, darüber habe ich mir ehrlich gesagt wenig Gedanken gemacht bei meiner Entscheidung.

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CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 23.09.2026, 08:37 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 17 Min.) @ Schoeneschooh

Mal als Leihe. Was spricht für die Umschichtung in Geldmarktfonds?

Ich hab aktuell 4 ETFs laufen, vermutlich mindestens einer zu viel, sind aber world, Europe, tech und ein Rendite.
Dazu auch einen alten Bausparer und leider noch eine alte Riester, die jetzt aber endlich umgeschichtet wird nach der Gesetzesänderung. Vorher krampfhaft nicht versucht die staatliche Förderung zu verlieren. Dazu feste Verzinsung.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:47 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 8 Min.) @ CedricVanDerGun

Für mich war vor einigen Monaten klar, dass die Schließung der Straße von Hormus und die schnell abschmelzenden weltweiten Ölreserven ein Risiko für das weltweite Wirtschaftswachstum und folglich die Aktienmärkte darstellt. Das hat sich mindestens verzögert, primär wohl auch, weil die Chinesen ihren Ölkonsum drastisch zurückfahren konnten, aber jetzt gerade gehen Öl- und Gaspreise ja hoch.

Deswegen wollte ich nach 10 Jahren mit fast 100% Aktien-ETF ein wenig Risiko rausnehmen. In Deutschland hätte ich vermutlich drei Tagesgelddepots eröffnet. Das geht aber aus Mexiko heraus nicht, weshalb ich in Geldmarktfonds (kurzfristige Staats- und Unternehmensanleihen) gegangen bin.

Ob das „schlau“ war oder ich 100% NVidia hätte gehen sollen, das wird sich in 5 Jahren zeigen :D

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Ulrich, Mittwoch, 23.09.2026, 10:19 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 36 Min.) @ Schoeneschooh

Für mich war vor einigen Monaten klar, dass die Schließung der Straße von Hormus und die schnell abschmelzenden weltweiten Ölreserven ein Risiko für das weltweite Wirtschaftswachstum und folglich die Aktienmärkte darstellt. Das hat sich mindestens verzögert, primär wohl auch, weil die Chinesen ihren Ölkonsum drastisch zurückfahren konnten, aber jetzt gerade gehen Öl- und Gaspreise ja hoch.

Bisher haben sich die Aktienkurse von der wirtschaftlichen Eintrübung durch den Krieg in der Golfregion bemerkenswert unbeeindruckt gezeigt. Das kann man als gutes Zeichen werten. Aber man kann auch das Risiko sehen, dass sich hier ein Druck aufbaut, der sich schlagartig entladen könnte.

Seit Beginn des Krieges gab und gibt es die Erwartung, dass die Straße von Hormus bald wieder frei befahrbar werden würde. Es fließt auch durchaus Öl durch die Straße, aber halt deutlich weniger als vor Ausbruch des Krieges. Zudem gab es Alternativen, wenn auch mit geringeren Kapazitäten. Saudi-Arabien hat Öl durch die Ost-West-Pipeline zur Küste des Roten Meeres gepumpt und von dort verschifft. Mittlerweile allerdings haben die Huthis nicht nur den Weg nach Süden zugemacht, so dass nur noch der in Richtung Norden durch den Suezkanal bleibt. Der aber ist deutlich beschwerlicher. Die großen Tanker müssen vor der Einfahrt einen Teil ihrer Ladung löschen, sonst haben sie zu viel Tiefgang. Das Öl wird dann durch Pipelines parallel zum Kanal gepumpt und im Mittelmeer wieder aufgenommen. Allerdings sind die Kapazitäten begrenzt, und es darf im Bereich des Suezkanals nichts passieren. Zudem haben mit den Huthis verbündete Kräfte im Irak vor einigen Tagen die Ost-West-Pipeline angegriffen und so beschädigt, dass ein Öltransport zumindest für einge Wochen nicht möglich ist. Und die Hutzis selbst haben die saudischen Hafenanlagen beschossen.

Aus der Region stammt nicht nur Rohöl und Kraftstoff, dort werden auch Ausgangsstoffe für Kunstdünger produziert. Die Frage ist, was bedeutet der Krieg für diesen Sektor? Droht eventuell im nächsten Jahr eine Nahrungsmittelkrise? Auch hier könnten die Folgen gravierend sein. Der Arabische Frühling war ausgebrochen, weil sich die Menschen wegen Preissteigerungen beim Getreide nicht einmal mehr ihr tägliches Fladenbrot leisten konnten.

Auch in den USA selbt bauen sich Risiken auf, KI boomt, und die Aktien aller Unternehmen, die irgendetwas mit KI machen, boomen. Mittlerweile kommen aber aus der Branche selbst Warnungen, dass KI-Systeme außer Kontrolle geraten könnten. Rechenzentren sind in der Bevölkerung wegen ihres Strombedarfs geradezu verhasst. In den USA wird der Strom dezentral in den großen Netzknoten gehandelt. Ein Rechenzentrum in der Region bedeutet eine deutlich höhere Nachfrage nach elektrischer Energie, und das treibt die Strompreise. Vor den Midterms haben sich deshalb Kandidaten sowohl der Demokraten als auch der Republikaner den Kampf gegen neue Rechenzentren auf die Fahnen geschrieben.

Kritisch beäugt wird auch "Private Credit". Anders als der Name suggeriert, sind es hier in der Regel große Unternehmen wie zum Beispiel Versicherungen, etc., die diese Kredite vergeben. Der Markt ist völlig unreguliert, niemand hat einen Überblick, wieviel Geld hier unterwegs ist. Zudem müssen Kredite plus Zinsen in der Regel erst endfällig beglichen werden.

Die USA nehmen immer schneller frisches Geld auf, die Schulden steigen in einem rasanten Tempo. Mittlerweile beträgt die Staatsverschuldung mehr als 40 Billionen (nach europäischer Definition) Dollar. Die Zinsen für neue Staatsanleihen sind so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dreißigjährige Staatsanleihen bringen mittlerweile fast 5,3 Prozent.

Es gibt also mittlerweile gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Risiken. Die müssen nicht ungedingt zu einerm massiven Einbruch der Börsen führen, aber das Risiko besteht.


Deswegen wollte ich nach 10 Jahren mit fast 100% Aktien-ETF ein wenig Risiko rausnehmen. In Deutschland hätte ich vermutlich drei Tagesgelddepots eröffnet. Das geht aber aus Mexiko heraus nicht, weshalb ich in Geldmarktfonds (kurzfristige Staats- und Unternehmensanleihen) gegangen bin.

Ob das „schlau“ war oder ich 100% NVidia hätte gehen sollen, das wird sich in 5 Jahren zeigen :D

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 10:39 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 16 Min.) @ Ulrich

Es gibt also mittlerweile gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Risiken. Die müssen nicht ungedingt zu einerm massiven Einbruch der Börsen führen, aber das Risiko besteht.

Man sollte davor auch keine große Angst haben, sondern es positiv betrachten: Ein Marktcrash kann eine Chance für mutige Anleger sein. Während des Coronacrashs bot sich die Möglichkeit, günstig zu kaufen und bei der anschließenden Kurserholung von den Kursgewinnen besonders stark zu profitieren.

Natürlich könnte ein Ausbruch des Dritten Weltkriegs zu einem dauerhaften erheblichen Wertverlust von Vermögenswerten führen, aber in einem solchen Szenario wären die finanziellen Sorgen wahrscheinlich zweitrangig.

Im Falle einer Hyperinflation könnten Aktien sogar die größten Gewinner sein, da sie mit der Inflation Schritt halten, während Bargeldprodukte an Wert verlieren.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 13:48 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 7 Min.) @ markus

Genau deswegen habe ich das Geld umgeschichtet. Weil ich wieder einsteigen würde, wenn der DAX unter 20.000 fällt oder so. Am Ende mache ich hier aber etwas, woran ich selber eigentlich nicht wirklich glaube: Marktentwicklungen voraussehen.

Aber: In 2-4 Jahren komme ich ggf. an einem Punkt in meinem Leben am dem eine Investition in eine Immobilie anstehen könnte. Daher lebe ich gerade mit 40% in festverzinstem Produkt ohne große Preisschwankungen etwas ruhiger und verzichte potentiell auf eine höhere Rendite.

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Ulrich, Mittwoch, 23.09.2026, 19:03 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 51 Min.) @ Schoeneschooh

Genau deswegen habe ich das Geld umgeschichtet. Weil ich wieder einsteigen würde, wenn der DAX unter 20.000 fällt oder so. Am Ende mache ich hier aber etwas, woran ich selber eigentlich nicht wirklich glaube: Marktentwicklungen voraussehen.

Wobei man so einen heftigen Einbruch in der Regel nicht exakt vorhersagen kann. Man kann Risiken benennen, und von denen gibt es aktuell so viele, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Aber das heißt nicht, dass es bald knallen muss. Maximal kann man sagen, dass die Wahrscheinlichkeit dafür ansteigt.


Aber: In 2-4 Jahren komme ich ggf. an einem Punkt in meinem Leben am dem eine Investition in eine Immobilie anstehen könnte. Daher lebe ich gerade mit 40% in festverzinstem Produkt ohne große Preisschwankungen etwas ruhiger und verzichte potentiell auf eine höhere Rendite.

Definitiv.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 19:39 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 16 Min.) @ Ulrich

Genau deswegen habe ich das Geld umgeschichtet. Weil ich wieder einsteigen würde, wenn der DAX unter 20.000 fällt oder so. Am Ende mache ich hier aber etwas, woran ich selber eigentlich nicht wirklich glaube: Marktentwicklungen voraussehen.


Wobei man so einen heftigen Einbruch in der Regel nicht exakt vorhersagen kann. Man kann Risiken benennen, und von denen gibt es aktuell so viele, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Aber das heißt nicht, dass es bald knallen muss. Maximal kann man sagen, dass die Wahrscheinlichkeit dafür ansteigt.

Es kann halt auch sein, dass es erst noch ein paar Jahre so gut weiterläuft und die Kurse sich noch einmal verdoppeln, bevor sie anschließend um 30% einbrechen. Dann wäre es sinnvoller gewesen, jetzt zu investieren. Genauso kann es sein, dass man auf den Tiefpunkt spekuliert, ihn dann aber verpasst und anschließend den steigenden Kursen hinterherrennt.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 14:28 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 27 Min.) @ Schoeneschooh

Genau deswegen habe ich das Geld umgeschichtet. Weil ich wieder einsteigen würde, wenn der DAX unter 20.000 fällt oder so. Am Ende mache ich hier aber etwas, woran ich selber eigentlich nicht wirklich glaube: Marktentwicklungen voraussehen.

Aber: In 2-4 Jahren komme ich ggf. an einem Punkt in meinem Leben am dem eine Investition in eine Immobilie anstehen könnte. Daher lebe ich gerade mit 40% in festverzinstem Produkt ohne große Preisschwankungen etwas ruhiger und verzichte potentiell auf eine höhere Rendite.

Absolut richtige Entscheidung. Ich habe derzeit sogar ca 40k auf dem Girokonto liegen, da demnächst die Rechnung für die Wärmepumpe ansteht.

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Mok71, Münsterland, Mittwoch, 23.09.2026, 18:19 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 36 Min.) @ markus

Wobei ich mich frage, ob es nicht grundsätzlich sinnvoller ist, bei der Rechnung erstmal Rechnungsstellung und Zahlungsziel abzuwarten. Solange das Geld noch auf dem Konto liegt, kann man es ja entsprechend verzinsen lassen.

Bei den Steuervorauszahlungen handhabe ich es ähnlich: Ich setze die Vorauszahlungen möglichst niedrig an und nehme dafür lieber eine entsprechend hohe Nachzahlung in Kauf. Das Geld parke ich bis dahin auf einem vernünftig verzinsten Tagesgeldkonto. Bis die Nachzahlung tatsächlich fällig wird, können ja durchaus bis zu 1,5 Jahre vergehen. In der Zeit arbeitet das Geld wenigstens noch für mich.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 19:25 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 30 Min.) @ Mok71

Wobei ich mich frage, ob es nicht grundsätzlich sinnvoller ist, bei der Rechnung erstmal Rechnungsstellung und Zahlungsziel abzuwarten. Solange das Geld noch auf dem Konto liegt, kann man es ja entsprechend verzinsen lassen.

Bei den Steuervorauszahlungen handhabe ich es ähnlich: Ich setze die Vorauszahlungen möglichst niedrig an und nehme dafür lieber eine entsprechend hohe Nachzahlung in Kauf. Das Geld parke ich bis dahin auf einem vernünftig verzinsten Tagesgeldkonto. Bis die Nachzahlung tatsächlich fällig wird, können ja durchaus bis zu 1,5 Jahre vergehen. In der Zeit arbeitet das Geld wenigstens noch für mich.

Am sinnvollsten für mich wäre gewesen, das Geld auf dem Girokonto bei Trade Republic zu legen. Die geben den Einlagenzins von 2,5% weiter. Das wären über 80€ pro Monat. Die Rechnung wird aber jetzt zeitnah kommen und dann siegt die Faulheit :)

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 17:21 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 34 Min.) @ markus

Wärmepumpe? Duuuuuuuuuu?

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 18:11 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 44 Min.) @ Schoeneschooh

Wärmepumpe? Duuuuuuuuuu?

Ja. Warum nicht? Ich fand es schon in meiner bisherigen Wohnung total Banane, dass die Eigentümergemeinschaft 2022 noch mal eine neue Gasheizung hat einbauen lassen. In dem Haus, in dem ich jetzt wohne, war die Gasheizung von 1989 und längst überfällig. Mit dem Zuschuss vom Staat geht das schon.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 12:16 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 38 Min.) @ markus

Es gibt also mittlerweile gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Risiken. Die müssen nicht ungedingt zu einerm massiven Einbruch der Börsen führen, aber das Risiko besteht.


Man sollte davor auch keine große Angst haben, sondern es positiv betrachten: Ein Marktcrash kann eine Chance für mutige Anleger sein. Während des Coronacrashs bot sich die Möglichkeit, günstig zu kaufen und bei der anschließenden Kurserholung von den Kursgewinnen besonders stark zu profitieren.

Natürlich könnte ein Ausbruch des Dritten Weltkriegs zu einem dauerhaften erheblichen Wertverlust von Vermögenswerten führen, aber in einem solchen Szenario wären die finanziellen Sorgen wahrscheinlich zweitrangig.

Im Falle einer Hyperinflation könnten Aktien sogar die größten Gewinner sein, da sie mit der Inflation Schritt halten, während Bargeldprodukte an Wert verlieren.

So sehe ich das auch. Wichtig ist, dass man nicht kurz-/mittelfristig Cash benötigt und dann in blutige Taschen greifen muss. Wenn man "was Großes" vor der Brust hat, bauen oder ähnliches, und nicht besonders viel Einkommen/Kapital zur Verfügug hat, dann lieber defensiv bleiben, bis das Gros davon abbezahlt ist.

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CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 23.09.2026, 09:27 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 28 Min.) @ Schoeneschooh

Okay, danke für deine Erläuterung :) Genieß die mexikanische Sonne :)

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 23:18 (vor 2 Tagen) @ Gazelle

Meine Frau und ich haben eigentlich schon immer den größten Teil unseres Vermögens am Aktienmarkt investiert. Teilweise in ETFs, teilweise in Einzelaktien (hauptsächlich amerikanische). Zur Zeit aber auch 15-20% in Geldmarktfonds und 10% in Gold.

Ich investiere gerne in Einzelaktien und mache das schon, mal mit mehr mal mit weniger Erfolg, seit Ende der Neunziger. Ich lese viel auf seekingalpha.com um mich zu informieren und die letzten 3-4 Jahre war das ziemlich erfolgreich. Ehrlicherweise müsste ich wahrscheinlich aber eingestehen, daß ich langfristig mindestens genauso gut mit einem breit gestreuten ETF gefahren wäre.

Aktien, die nennenswerte Dividenden zahlen sind in unseren Depots noch in der Unterzahl, das mag sich aber ändern je näher es an die Rente geht.

Grundsätzlich würde ich meinem jüngeren Ich empfehlen: fange früh an, spare regelmäßig, investiere breit gestreut über verschiedene Sektoren und lass dich nicht von irgendwelchen Unterganspropheten verrückt machen.

Gut zusammengefasst. Heute ist das alles ja auch sehr einfach, und dank minimaler Gebühren können auch kleinere Beträge gespart werden. Das neue Altersvorsorgedepot lässt sich schon ab 10€ besparen. Da gibt es eigentlich kaum noch eine Ausrede. Wenn man schon nur einen kleinen Teil des Geldes, das man als Konsument in den Profifußball steckt, stattdessen in ETFs investieren würde, könnte das Leben langfristig deutlich einfacher werden.

Ich verstehe deshalb nicht, warum sich manche Leute mit Händen und Füßen dagegen wehren und lieber alles verkonsumieren. Dieses Konzept, dauerhaft von der Hand in den Mund zu leben, kann doch auch nicht besonders spaßig sein.

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Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 22.09.2026, 22:25 (vor 2 Tagen) @ Jones
bearbeitet von Frankonius, Dienstag, 22.09.2026, 22:30

Aktuell laufen ETFs bei mir deutlich besser als Aktien. Vor Corona habe ich aber mit Aktien (alles verkauft) einen guten Gewinn gemacht.
Bei Aktien auf jeden Fall aufteilen auf Branchen und Länder.
Die Flop-Aktien bei mir sind bei mir Sartorius und SUMITOMO PHARMA CO. LTD.
Tops sind DHL, RWE und Banco Santander, also ganz konservative Werte.
Bei Aktien mit starken Schwankungen kann man natürlich aktiv kaufen und verkaufen (Siemens Energy z.B.).
Die ganz spießigen DEKA-ETF-Sparpläne machen ganz locker 10-20 % im Jahr Wertzuwachs.
Im Prinzip empfehle ich Geduld. Langfristig macht man fast immer einen hübschen Gewinn.

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SgtJohnson, Mittwoch, 23.09.2026, 09:12 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 42 Min.) @ Frankonius

Hast du die Sartorius Aktien vor, während oder nach der Pandemie gekauft?

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Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 23.09.2026, 12:37 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 17 Min.) @ SgtJohnson

Ich meine relativ am Ende der Pandemie.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:20 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 34 Min.) @ Frankonius

Die ganz spießigen DEKA-ETF-Sparpläne machen ganz locker 10-20 % im Jahr Wertzuwachs.

Du hörst dich an wie meine schlecht ausgebildete CoBa Beraterin vor 15 Jahren am Schalter. 10-20% sind pro Jahr auf lange Sicht komplett unrealistisch!

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CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 22.09.2026, 22:29 (vor 2 Tagen) @ Frankonius

Sartorius… auf einen Mitarbeiter und Freund vertraut. Einmal und nie wieder ist mir das passiert. Gute 2k weg. Aus sowas lernt man. VW war auch nicht super. Techs haben’s wieder raus gerissen. Alles platt und nur noch ETFs

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.09.2026, 22:34 (vor 2 Tagen) @ CedricVanDerGun

Sartorius… auf einen Mitarbeiter und Freund vertraut. Einmal und nie wieder ist mir das passiert. Gute 2k weg. Aus sowas lernt man. VW war auch nicht super. Techs haben’s wieder raus gerissen. Alles platt und nur noch ETFs

Wobei VW ja immer noch eine gute Dividendenrendite hatte. Ist bei mir auch einer der Loser, aber die Dividenden holen mehr als die Hälfte wieder raus. Trotzdem natürlich dumm gewesen, vor 4 Jahren da zu investieren. Sowohl AR, als auch der jeweils bestellte Vorstand waren seinerzeit schon ein einziges Desaster. Keinen müden Cent würde ich mehr in einen deutschen Autobauer investieren. Auch MB ist ja wirklich ein einzige Schande, was da im Management rumkrebst. In die Ballerbude habe ich zum Glück nicht investiert.

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Ulrich, Mittwoch, 23.09.2026, 10:31 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 24 Min.) @ FourrierTrans

Sartorius… auf einen Mitarbeiter und Freund vertraut. Einmal und nie wieder ist mir das passiert. Gute 2k weg. Aus sowas lernt man. VW war auch nicht super. Techs haben’s wieder raus gerissen. Alles platt und nur noch ETFs


Wobei VW ja immer noch eine gute Dividendenrendite hatte. Ist bei mir auch einer der Loser, aber die Dividenden holen mehr als die Hälfte wieder raus. Trotzdem natürlich dumm gewesen, vor 4 Jahren da zu investieren. Sowohl AR, als auch der jeweils bestellte Vorstand waren seinerzeit schon ein einziges Desaster. Keinen müden Cent würde ich mehr in einen deutschen Autobauer investieren. Auch MB ist ja wirklich ein einzige Schande, was da im Management rumkrebst. In die Ballerbude habe ich zum Glück nicht investiert.

Die Zeiten, in denen VW hohe Dividenden abwirft, dürften auf absehbare Zeit vorbei sein. Beim Abschluss für das Jahr 2025 (?) wandte man noch alle rechtlich erlaubten Bilanzierungstricks an, um die Zahlen möglichst aufzuhübschen und eine vor allem von den Familien Porsche und Piech geforderte hohe Dividende ausschütten zu können.

VW und die anderen deutschen Automobilunternehmen haben sich verzockt. Man hat den Wechsel zur E-Mobilität verschlafen und den chinesischen Markt verloren. Also beschloss man, sich in die Wagenburg zurückzuziehen und weiter auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu setzen, heute in der Regel in der Hybrid-Variante. Nur bieten die Chinesen diese mittlerweile auch auf dem europäischen Markt zu attraktiven Konditionen an, weil sie so den Einfuhrzöllen für reine Elektrofahrzeuge aus dem Wege gehen können.

Noch problematischer als der Rückstand bei den Elekrofahrzeugen ist der bei der Akkuproduktion. Mittlerweile stammen 77 Prozent der Akkus für Elektrofahrzeuge auf dem deutschen Markt aus Asien, und davon wiederum der allergrößte Teil aus China.

Meine Prognose ist, es wird für die deutchen und für die sonstigen europäischen Hersteller zunächt einmal weiter bergab gehen.

Übrigens boomen bei VW (und anderen Herstellern) aktuell die Elektrofahrzeuge. In den VW-Werken wie Emden, in denen die prodziert werden, werden Sonderschichten geschoben. Dort, wo man Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren produziert wie etwa in Wolfsburg, fallen Schichten weg.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 12:02 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 53 Min.) @ Ulrich

Sartorius… auf einen Mitarbeiter und Freund vertraut. Einmal und nie wieder ist mir das passiert. Gute 2k weg. Aus sowas lernt man. VW war auch nicht super. Techs haben’s wieder raus gerissen. Alles platt und nur noch ETFs


Wobei VW ja immer noch eine gute Dividendenrendite hatte. Ist bei mir auch einer der Loser, aber die Dividenden holen mehr als die Hälfte wieder raus. Trotzdem natürlich dumm gewesen, vor 4 Jahren da zu investieren. Sowohl AR, als auch der jeweils bestellte Vorstand waren seinerzeit schon ein einziges Desaster. Keinen müden Cent würde ich mehr in einen deutschen Autobauer investieren. Auch MB ist ja wirklich ein einzige Schande, was da im Management rumkrebst. In die Ballerbude habe ich zum Glück nicht investiert.


Die Zeiten, in denen VW hohe Dividenden abwirft, dürften auf absehbare Zeit vorbei sein. Beim Abschluss für das Jahr 2025 (?) wandte man noch alle rechtlich erlaubten Bilanzierungstricks an, um die Zahlen möglichst aufzuhübschen und eine vor allem von den Familien Porsche und Piech geforderte hohe Dividende ausschütten zu können.

VW und die anderen deutschen Automobilunternehmen haben sich verzockt. Man hat den Wechsel zur E-Mobilität verschlafen und den chinesischen Markt verloren. Also beschloss man, sich in die Wagenburg zurückzuziehen und weiter auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu setzen, heute in der Regel in der Hybrid-Variante. Nur bieten die Chinesen diese mittlerweile auch auf dem europäischen Markt zu attraktiven Konditionen an, weil sie so den Einfuhrzöllen für reine Elektrofahrzeuge aus dem Wege gehen können.

Noch problematischer als der Rückstand bei den Elekrofahrzeugen ist der bei der Akkuproduktion. Mittlerweile stammen 77 Prozent der Akkus für Elektrofahrzeuge auf dem deutschen Markt aus Asien, und davon wiederum der allergrößte Teil aus China.

Meine Prognose ist, es wird für die deutchen und für die sonstigen europäischen Hersteller zunächt einmal weiter bergab gehen.

Übrigens boomen bei VW (und anderen Herstellern) aktuell die Elektrofahrzeuge. In den VW-Werken wie Emden, in denen die prodziert werden, werden Sonderschichten geschoben. Dort, wo man Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren produziert wie etwa in Wolfsburg, fallen Schichten weg.

Ich würde nicht sagen, dass man sich verzockt hat. Meiner Ansicht nach greift hier eher das Sprichwort "Gier frisst Hirn". Blöd waren die nicht, viele deutsche Autobauer hatten in den 90er Jahren schon durchentwickelte E-Patente in den Schubladen liegen. Nur man wollte weiter die Marge nutzen und bloß nicht investieren in ein neues Geschäftsmodell. Jetzt werden die Sünden der Gier auf Kosten der deutschen Gesellschaft und der Arbeitnehmerschaft in dem Sektor ausgebügelt. Man darf nicht vergessen, wie viele zigtausende Menschen dort arbeiten und gerade live mitbekommen, wie sie auf Kosten der Superreichen verschachert werden. Auch ein Grund für die politische Eskalation, in die wir weiter gehen. Weil bis heute auch aus der Politik niemand eine rote Karte zeigt.

Aber um auf's Thema zurückzukommen: VW habe ich als einizen Auto-Wert auch verkauft in diesem Quartal. Genau aus den von dir genannten Gründen, auch im Kontext der Dividende.

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Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Dienstag, 22.09.2026, 23:03 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Keinen müden Cent würde ich mehr in einen deutschen Autobauer investieren. Auch MB ist ja wirklich ein einzige Schande, was da im Management rumkrebst.

MB?

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Minzurion, OWL, Dienstag, 22.09.2026, 23:12 (vor 2 Tagen) @ Chill-Instructor

Ich glaube Mercedes-Benz ist damit gemeint

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 08:25 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 29 Min.) @ Minzurion

Ich glaube Mercedes-Benz ist damit gemeint

Ja genau, sorry.

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Jones, Lippstadt, Mittwoch, 23.09.2026, 05:46 (vor 2 Tagen) @ Minzurion

Ich glaube Mercedes-Benz ist damit gemeint

Bezahlen immerhin (noch) eine nette Dividende.
Denen traue ich unter den Autobauern am ehesten den Turnaround zu.

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Ulrich, Mittwoch, 23.09.2026, 10:33 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 21 Min.) @ Jones

Ich glaube Mercedes-Benz ist damit gemeint


Bezahlen immerhin (noch) eine nette Dividende.
Denen traue ich unter den Autobauern am ehesten den Turnaround zu.

Das wird aber im besten Fall noch Jahre dauern. Aktuell gehört man zu den Verlierern auf dem Markt. Die vom Golf ausgehende Krise treibt die Elektrifizierung massiv voran, darauf ist man aber nur bedingt vorbereitet. Und die Achillesferse ist die Versorgung mit Akkus. Hier hat China uns in der Hand.

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Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 22.09.2026, 22:32 (vor 2 Tagen) @ CedricVanDerGun

Ich halte die Sartorius noch. Sind etwas gestiegen, Verlust aktuell "nur" 45%.
Verkaufen würde ich nur, wenn der totale Absturz droht.

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Spekka, Dienstag, 22.09.2026, 22:14 (vor 2 Tagen) @ Jones

Thread gelesen, keinen einzigen Post verstanden worum es geht, Thread zu.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:22 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 33 Min.) @ Spekka

Wenn du es verstehen möchtest, melde dich gerne!

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Spekka, Mittwoch, 23.09.2026, 11:26 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 29 Min.) @ Schoeneschooh

Das ist nett, aber ich bin der tl;dr-(Proto)Typ. Wenn ich erst mal ein 350seitiges Buch lesen muss und 18 Std. Youtube-Videos durchschauen muss, bin ich absolut sowas von raus. Ich kann mich jedes mal aufregen, wenn ein Video 5:39 Min lang ist, wenn nur gezeigt wird, wie man beim Autoschlüssel die Batterie gewechselt wird, was eigentlich auch in einem 25s Clip ginge. ;-)

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Gazelle, Mittwoch, 23.09.2026, 11:57 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 58 Min.) @ Spekka

Das ist nett, aber ich bin der tl;dr-(Proto)Typ. Wenn ich erst mal ein 350seitiges Buch lesen muss und 18 Std. Youtube-Videos durchschauen muss, bin ich absolut sowas von raus.

Lass dich nicht abschrecken, denn das ist wirklich nicht nötig, um sich selbst um seine Geldanlage zu kümmern. Einfach ein Depot bei, z.B. Trade Republic, Consors oder sonstwo, eröffnen und einen Sparplan auf einen breit gestreuten Aktienfonds (z.B. MSCI World) einrichten. Wer es schafft, die Batterie im Autoschlüssel zu wechseln, schafft auch das ;)

Und wenn es irgendwo in der Umsetzung oder Verständnis hakt, einfach hier im Forum nachfragen.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 11:50 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 4 Min.) @ Spekka

Das ist nett, aber ich bin der tl;dr-(Proto)Typ. Wenn ich erst mal ein 350seitiges Buch lesen muss und 18 Std. Youtube-Videos durchschauen muss, bin ich absolut sowas von raus. Ich kann mich jedes mal aufregen, wenn ein Video 5:39 Min lang ist, wenn nur gezeigt wird, wie man beim Autoschlüssel die Batterie gewechselt wird, was eigentlich auch in einem 25s Clip ginge. ;-)

Ein bisschen Geduld muss man schon haben. Das Leben ist kein 30 Sekunden TikTok Clip.

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Scherben, Kiel, Mittwoch, 23.09.2026, 12:05 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 49 Min.) @ markus

Das ist nett, aber ich bin der tl;dr-(Proto)Typ. Wenn ich erst mal ein 350seitiges Buch lesen muss und 18 Std. Youtube-Videos durchschauen muss, bin ich absolut sowas von raus. Ich kann mich jedes mal aufregen, wenn ein Video 5:39 Min lang ist, wenn nur gezeigt wird, wie man beim Autoschlüssel die Batterie gewechselt wird, was eigentlich auch in einem 25s Clip ginge. ;-)


Ein bisschen Geduld muss man schon haben. Das Leben ist kein 30 Sekunden TikTok Clip.

Das ist ja ein Teil des Problems.

Man kann die Story natürlich so erzählen, dass wir alle in Aktien, ETFs, Immobilien und co. investieren sollten, aber sie wird erst dann rund, wenn man erläutert, wie viel Zeit man eigentlich einsetzen muss, um derart kompetent zu sein, dass man ohne große Risiken (und vielleicht auch noch zum eigenen politischen Gewissen passend) und mit einer stabilen Rendite investiert. Und das Ganze dann selbstverständlich in der Freizeit bzw. wenn wer eigentlich genau die Kinder bespaßt und sich um den Haushalt kümmert?

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 14:30 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 24 Min.) @ Scherben

Das ist nett, aber ich bin der tl;dr-(Proto)Typ. Wenn ich erst mal ein 350seitiges Buch lesen muss und 18 Std. Youtube-Videos durchschauen muss, bin ich absolut sowas von raus. Ich kann mich jedes mal aufregen, wenn ein Video 5:39 Min lang ist, wenn nur gezeigt wird, wie man beim Autoschlüssel die Batterie gewechselt wird, was eigentlich auch in einem 25s Clip ginge. ;-)


Ein bisschen Geduld muss man schon haben. Das Leben ist kein 30 Sekunden TikTok Clip.


Das ist ja ein Teil des Problems.

Man kann die Story natürlich so erzählen, dass wir alle in Aktien, ETFs, Immobilien und co. investieren sollten, aber sie wird erst dann rund, wenn man erläutert, wie viel Zeit man eigentlich einsetzen muss, um derart kompetent zu sein, dass man ohne große Risiken (und vielleicht auch noch zum eigenen politischen Gewissen passend) und mit einer stabilen Rendite investiert. Und das Ganze dann selbstverständlich in der Freizeit bzw. wenn wer eigentlich genau die Kinder bespaßt und sich um den Haushalt kümmert?

Zumindest mit ETF ist der Aufwand doch nahezu 0. Sparplan einrichten und es läuft alles automatisiert.

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Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Mittwoch, 23.09.2026, 14:41 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 14 Min.) @ markus

Zumindest mit ETF ist der Aufwand doch nahezu 0. Sparplan einrichten und es läuft alles automatisiert.

Zuvor muss man aber die Basics lernen. Da braucht man schon etwas Zeit und Engagement. Was ist ein ETF? Welche ETFs gibt es? Was bedeutet MSCI, FTSE etc.? Was ist thesaurierend und ausschüttend? Was ist ein Broker?

Wenn man dann gestertet hat und der Sparplan läuft, dann ist der Aufwand wirklich nahezu 0.

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VM , Lüdinghausen, Donnerstag, 24.09.2026, 09:13 (vor 21 Stunden, 42 Minuten) @ Chill-Instructor

Klar, aber das trifft ja auch auf andere Möglichkeiten der Altersvorsorge zu. Man kann sich natürlich auf Vater Staat oder den Bankberater verlassen, aber wo das mitunter hinführt, hat die jüngere Vergangenheit ja eindrucksvoll bewiesen. Rieser, Renter, Telekom-Aktien...

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 24.09.2026, 09:47 (vor 21 Stunden, 8 Minuten) @ VM

Klar, aber das trifft ja auch auf andere Möglichkeiten der Altersvorsorge zu. Man kann sich natürlich auf Vater Staat oder den Bankberater verlassen, aber wo das mitunter hinführt, hat die jüngere Vergangenheit ja eindrucksvoll bewiesen. Rieser, Renter, Telekom-Aktien...

Mein Lieblingsbeispiel:

Oma war schon deutlich über 80. Hatte ein paar Einzelaktien von der Allianz und vor allem einen ganz netten Sparvertrag. Örtliche Sparkasse. Eigentlich wollte ich sie nur zur Sparkasse fahren (was man als Enkel halt so macht, wenn Oma schon das Auto finanziert hat), bin dann aber tatsächlich mit rein gegangen. Es sollte dann eine auf 7 Jahre fest angelegte Nummer mit eher mauen Zinsen werden. To keep it short: Wurde es nicht. Wir wurden gebeten, doch bitte zu gehen.

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markus, Donnerstag, 24.09.2026, 10:19 (vor 20 Stunden, 35 Minuten) @ MarcBVB

Klar, aber das trifft ja auch auf andere Möglichkeiten der Altersvorsorge zu. Man kann sich natürlich auf Vater Staat oder den Bankberater verlassen, aber wo das mitunter hinführt, hat die jüngere Vergangenheit ja eindrucksvoll bewiesen. Rieser, Renter, Telekom-Aktien...


Mein Lieblingsbeispiel:

Oma war schon deutlich über 80. Hatte ein paar Einzelaktien von der Allianz und vor allem einen ganz netten Sparvertrag. Örtliche Sparkasse. Eigentlich wollte ich sie nur zur Sparkasse fahren (was man als Enkel halt so macht, wenn Oma schon das Auto finanziert hat), bin dann aber tatsächlich mit rein gegangen. Es sollte dann eine auf 7 Jahre fest angelegte Nummer mit eher mauen Zinsen werden. To keep it short: Wurde es nicht. Wir wurden gebeten, doch bitte zu gehen.

Bei Finanzen muss man sein eigener Chef sein. Ansonsten wird man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.

Ich habe mir in jungen Jahren einen Fonds von UniGlobal andrehen lassen und eine Lebensversicherung mit Dynamik.

Der Fonds war wenigstens einer, der einem Welt-ETF ähnelt und ordentliche Renditen erzielt hat. Aber die Gebühren sind deutlich höher (5 % Ausgabeaufschlag + deutlich über 1 % jährlich). Dazu wurden Dividenden ausgeschüttet und direkt wieder angelegt – mit erneut 5 % Ausgabeaufschlag. Das ist schon eine Frechheit. Ein ETF hat dagegen 0 % Ausgabeaufschlag und oft nur 0,2 % Gebühren.

Die Lebensversicherung läuft wenigstens mit 2,75 % Garantiezins und ist steuerfrei (das ging alles noch Ende 2004). Aber der tatsächliche Zins liegt wegen laufender Gebühren nur bei 2,2 %, und bei jeder Dynamikerhöhung werden neue Abschlussgebühren berechnet. Rechnerisch ist es so, dass sich bereits 20 Jahre vor dem Laufzeitende keine weitere Dynamikerhöhung mehr lohnt. Je näher man dem Ziel kommt, desto stärker fällt nämlich die Abschlussgebühr auf den höheren Sparbetrag ins Gewicht.

Und diese Produkte sind ja schwieriger zu durchschauen als ein normaler ETF. Statt auf Bankberater zu hören, habe ich dann irgendwann unabhängige Kanäle auf YouTube gefunden (Finanzfluss etc.) und das Thema selbst in die Hand genommen.

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TeePee, NRW, Donnerstag, 24.09.2026, 11:01 (vor 19 Stunden, 54 Minuten) @ markus

Und diese Produkte sind ja schwieriger zu durchschauen als ein normaler ETF. Statt auf Bankberater zu hören, habe ich dann irgendwann unabhängige Kanäle auf YouTube gefunden (Finanzfluss etc.) und das Thema selbst in die Hand genommen.

Der Finanzwesir war zumindest vor ein paar Jahren auch eine sehr gute Adresse für grundlegende Infos, keine Ahnung, ob das noch immer so ist. Seht aber auf den ersten Blick so aus.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 16:15 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 39 Min.) @ Chill-Instructor

Zumindest mit ETF ist der Aufwand doch nahezu 0. Sparplan einrichten und es läuft alles automatisiert.


Zuvor muss man aber die Basics lernen. Da braucht man schon etwas Zeit und Engagement. Was ist ein ETF? Welche ETFs gibt es? Was bedeutet MSCI, FTSE etc.? Was ist thesaurierend und ausschüttend? Was ist ein Broker?

Finde ich aber im Sinne der Allgemeinbildung positiv. Das ist ja schnell drin und kostet nur einen Bruchteil der Zeit, die man sonst in Fußball, Netflix, Insta und Xhamster steckt. Wobei Insta sogar hilfreich ist. Da sind Finanzkanäle wie Finanzfluss ja auch vertreten.


Wenn man dann gestertet hat und der Sparplan läuft, dann ist der Aufwand wirklich nahezu 0.

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Gazelle, Mittwoch, 23.09.2026, 12:58 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 56 Min.) @ Scherben

Ein bisschen Geduld muss man schon haben. Das Leben ist kein 30 Sekunden TikTok Clip.


Das ist ja ein Teil des Problems.

Man kann die Story natürlich so erzählen, dass wir alle in Aktien, ETFs, Immobilien und co. investieren sollten, aber sie wird erst dann rund, wenn man erläutert, wie viel Zeit man eigentlich einsetzen muss, um derart kompetent zu sein, dass man ohne große Risiken (und vielleicht auch noch zum eigenen politischen Gewissen passend) und mit einer stabilen Rendite investiert. Und das Ganze dann selbstverständlich in der Freizeit bzw. wenn wer eigentlich genau die Kinder bespaßt und sich um den Haushalt kümmert?

Es muss aber gar nicht viel Zeit kosten. Wenn man einfach nur das Ziel hat, am Aktienmarkt zu partizipieren, ist alles, was man braucht, ein Depot und einen ETF Sparplan. Ein Depot zu eröffnen und einen Sparplan einzurichten geht ruckzuck und sollte eigentlich von jedem zu meistern sein, der es schafft, online banking zu nutzen. Viele haben vermutlich einfach zu viel Respekt vor dem Thema. Schwierig wird es allerdings, wenn man mit Erwartungen wie 'stabile Rendite' und 'kein (grosses) Risiko' an die Sache rangeht. Geldanlage ist immer mit Risiko verbunden. Legst du dein Erspartes unters Kopfkissen (aufs Sparbuch) dann hast du das Risiko (bzw die Garantie), dass die Inflation es auffrisst. Legst du es am Aktienmarkt an, hast du das Risiko, dass du Verluste erleidest. Dieses Risiko kannst du minimieren, indem du langfristig, breit gestreut und regelmässig investierst.

Mal ganz grundsätzlich: Ich fände ich es sehr gut, wenn die Grundlagen der persönlichen Geldanlage und Altersvorsorge in der Schule unterrichtet würden (aber vielleicht ist das ja der Fall heutzutage).

Aktien, ETFs, Geldanlage

CF, Mittwoch, 23.09.2026, 12:11 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 43 Min.) @ Scherben

Das ist nett, aber ich bin der tl;dr-(Proto)Typ. Wenn ich erst mal ein 350seitiges Buch lesen muss und 18 Std. Youtube-Videos durchschauen muss, bin ich absolut sowas von raus. Ich kann mich jedes mal aufregen, wenn ein Video 5:39 Min lang ist, wenn nur gezeigt wird, wie man beim Autoschlüssel die Batterie gewechselt wird, was eigentlich auch in einem 25s Clip ginge. ;-)


Ein bisschen Geduld muss man schon haben. Das Leben ist kein 30 Sekunden TikTok Clip.


Das ist ja ein Teil des Problems.

Man kann die Story natürlich so erzählen, dass wir alle in Aktien, ETFs, Immobilien und co. investieren sollten, aber sie wird erst dann rund, wenn man erläutert, wie viel Zeit man eigentlich einsetzen muss, um derart kompetent zu sein, dass man ohne große Risiken (und vielleicht auch noch zum eigenen politischen Gewissen passend) und mit einer stabilen Rendite investiert. Und das Ganze dann selbstverständlich in der Freizeit bzw. wenn wer eigentlich genau die Kinder bespaßt und sich um den Haushalt kümmert?

Ja. Es wimmelt von Theoretikern, wenn die Praxis gefragt ist.

Aktien, ETFs, Geldanlage

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 12:08 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 47 Min.) @ Scherben

Das ist nett, aber ich bin der tl;dr-(Proto)Typ. Wenn ich erst mal ein 350seitiges Buch lesen muss und 18 Std. Youtube-Videos durchschauen muss, bin ich absolut sowas von raus. Ich kann mich jedes mal aufregen, wenn ein Video 5:39 Min lang ist, wenn nur gezeigt wird, wie man beim Autoschlüssel die Batterie gewechselt wird, was eigentlich auch in einem 25s Clip ginge. ;-)


Ein bisschen Geduld muss man schon haben. Das Leben ist kein 30 Sekunden TikTok Clip.


Das ist ja ein Teil des Problems.

Man kann die Story natürlich so erzählen, dass wir alle in Aktien, ETFs, Immobilien und co. investieren sollten, aber sie wird erst dann rund, wenn man erläutert, wie viel Zeit man eigentlich einsetzen muss, um derart kompetent zu sein, dass man ohne große Risiken (und vielleicht auch noch zum eigenen politischen Gewissen passend) und mit einer stabilen Rendite investiert. Und das Ganze dann selbstverständlich in der Freizeit bzw. wenn wer eigentlich genau die Kinder bespaßt und sich um den Haushalt kümmert?

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Die Frau des Hauses, ist doch klar.

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VM , Lüdinghausen, Mittwoch, 23.09.2026, 06:31 (vor 2 Tagen) @ Spekka

Thread gelesen, keinen einzigen Post verstanden worum es geht, Thread zu.

Wenn man als heute 20-jähriger so handelt, ist die Altersarmut in vielen Fällen schon vorprogrammiert.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 08:41 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 13 Min.) @ VM

Thread gelesen, keinen einzigen Post verstanden worum es geht, Thread zu.


Wenn man als heute 20-jähriger so handelt, ist die Altersarmut in vielen Fällen schon vorprogrammiert.

Was beiße ich mich heute in den Hintern, dass ich damals nicht angefangen habe zu investieren.

Selbst die überschaubaren Beträge, die ich als Student hätte einsetzen können, wären heute schon ein kleines Vermögen.

Aber auch die 15 Jahre dazwischen habe ich Geld, das ich nicht benötigt habe, für Nonsens verschwendet. Mit Mitte dreißig habe ich dann angefangen und das Depot steht heute bei +80%. Man kann sofern man einigermaßen breit streut und nicht auf schnelle Gewinne setzt, eigentlich nicht verlieren.

Ich persönlich werde es meinen Kindern vom ersten Tag der Volljährigkeit eintrichtern. ETF-Sparpläne für beide sind seit der Geburt angelegt.

Generell ist es aber auch eine Frage der Lebensphase. Junge Menschen Anfang 20 denken selten an die Rente.

Eigentlich ein Irrsinn, dass Politik und Bildungseinrichtungen (die natürlich von der Politik beeinflusst werden) dieses Thema so sträflich vernachlässigen. Ist aus meiner Sicht auch keine Frage von größeren Einkommen. Selbst ein Azubi, der pro Monat vielleicht 30-50 € auf die Seite legt/ legen kann, wird sich 45-50 Jahre sehr über das Ergebnis freuen.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 08:59 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 56 Min.) @ guy_incognito

Thread gelesen, keinen einzigen Post verstanden worum es geht, Thread zu.


Wenn man als heute 20-jähriger so handelt, ist die Altersarmut in vielen Fällen schon vorprogrammiert.


Was beiße ich mich heute in den Hintern, dass ich damals nicht angefangen habe zu investieren.

Selbst die überschaubaren Beträge, die ich als Student hätte einsetzen können, wären heute schon ein kleines Vermögen.

Aber auch die 15 Jahre dazwischen habe ich Geld, das ich nicht benötigt habe, für Nonsens verschwendet. Mit Mitte dreißig habe ich dann angefangen und das Depot steht heute bei +80%. Man kann sofern man einigermaßen breit streut und nicht auf schnelle Gewinne setzt, eigentlich nicht verlieren.

Ich persönlich werde es meinen Kindern vom ersten Tag der Volljährigkeit eintrichtern. ETF-Sparpläne für beide sind seit der Geburt angelegt.

Generell ist es aber auch eine Frage der Lebensphase. Junge Menschen Anfang 20 denken selten an die Rente.

Eigentlich ein Irrsinn, dass Politik und Bildungseinrichtungen (die natürlich von der Politik beeinflusst werden) dieses Thema so sträflich vernachlässigen. Ist aus meiner Sicht auch keine Frage von größeren Einkommen. Selbst ein Azubi, der pro Monat vielleicht 30-50 € auf die Seite legt/ legen kann, wird sich 45-50 Jahre sehr über das Ergebnis freuen.

Was viele unterschätzen ist der Zinseszinseffekt. Wer 45 Jahre lang 50€ im Monat einzahlt, zahlt 27.000 Euro. Obendrauf kommt der Gewinn von 150.000 Euro. Mit der ganz normalen Marktrendite von durchschnittlich 7%.

Links der Mitte hat sich lange dagegen gewehrt, obwohl längst klar war, dass Riester ein Desaster ist. Eine ganze Generation hat quasi jetzt über 20 Jahre lang massiv Geld verloren.

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VM , Lüdinghausen, Mittwoch, 23.09.2026, 09:17 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 38 Min.) @ markus

Die Finanz- bzw. Bankenlobby ist nicht ohne Grund so mächtig.

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Spekka, Mittwoch, 23.09.2026, 11:20 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 35 Min.) @ VM

Kurze Realitätseinordnung: Durch die Gesamtweltwirtschaftslage und dem Wertverlust - irgendwie schon, ne - von Geld, bleibt kein Geld für sowas übrig. Das Thema Finanzen hatten wir beim Benzinpreisthema schon mal, wo von Markus der O-Ton war - jetzt nicht wieder auf Zitate festnageln, danke - das man sich nicht so anstellen solle, wenn man die paar-20€ mehr bezahlt im Monat. Nun ja, ich bin nicht vom Spritpreis (Dienstawagen mit Privatnutzung + Firma zahlt Sprit/Strom) direkt, aber indirekt betroffen ("Alles wird teurer").

Die Realität ist, Menschen, die nicht an der Armutsgrenze leben, eher "weit genug" davon weg unter normalen Umständen, trotzdem kein Geld für Geldanlagen übrig haben. Wenn ich das Geld, was "übrig" ist, in ETFs oder sowas investiere, habe ich kein Geld übrig um in den Urlaub zu fliegen. "Wofür arbeiten, wenn man sich keine Entspannung gönnt?" ist jedenfalls mein Motto. Der Blick auf steigende Fonds ist jedenfalls kein entspannendes Thema für mich, dass sich dadurch berufliche Strapazen abbauen ließen. Das ist seit ziemlich genau dem Ukrainekrieg und spätestens seit dem Krieg im Nahen Osten nun mal die traurige, aber bittere Wahrheit. Also bevor hier so geurteilt wird über "wer jung ist und das nicht macht, ist dumm". Ich würde mich weder als jung, noch als dumm bezeichnen...

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 11:48 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 6 Min.) @ Spekka

Kurze Realitätseinordnung: Durch die Gesamtweltwirtschaftslage und dem Wertverlust - irgendwie schon, ne - von Geld, bleibt kein Geld für sowas übrig. Das Thema Finanzen hatten wir beim Benzinpreisthema schon mal, wo von Markus der O-Ton war - jetzt nicht wieder auf Zitate festnageln, danke - das man sich nicht so anstellen solle, wenn man die paar-20€ mehr bezahlt im Monat. Nun ja, ich bin nicht vom Spritpreis (Dienstawagen mit Privatnutzung + Firma zahlt Sprit/Strom) direkt, aber indirekt betroffen ("Alles wird teurer").

Ich habe eigentlich nur darauf hingewiesen, dass der Spritpreis nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Die anderen Kosten fallen deutlich stärker ins Gewicht, aber die Leute sehen immer nur den Preis an der Tankstelle.

Die Realität ist, Menschen, die nicht an der Armutsgrenze leben, eher "weit genug" davon weg unter normalen Umständen, trotzdem kein Geld für Geldanlagen übrig haben. Wenn ich das Geld, was "übrig" ist, in ETFs oder sowas investiere, habe ich kein Geld übrig um in den Urlaub zu fliegen. "Wofür arbeiten, wenn man sich keine Entspannung gönnt?" ist jedenfalls mein Motto. Der Blick auf steigende Fonds ist jedenfalls kein entspannendes Thema für mich, dass sich dadurch berufliche Strapazen abbauen ließen. Das ist seit ziemlich genau dem Ukrainekrieg und spätestens seit dem Krieg im Nahen Osten nun mal die traurige, aber bittere Wahrheit. Also bevor hier so geurteilt wird über "wer jung ist und das nicht macht, ist dumm". Ich würde mich weder als jung, noch als dumm bezeichnen...

Für mich ist es schon sehr entspannend, wenn ich nicht von Vermietern abhängig bin und wenn ich weiß, dass ich weit vor der Rente auch nicht mehr abhängig von Arbeitgebern sein werde. Dadurch löst man sich ja gerade von beruflichen Strapazen, die du eh nicht mit einem zweiwöchigen Urlaub kompensieren kannst. Den meisten Menschen geht es doch nach Rückkehr und mit der Aussicht wieder 11 Monate malochen zu müssen eher schlecht.

Von „dumm“ war nicht die Rede. Nur davon, dass man ewig in der Abhängigkeit bleiben wird und Altersarmut vorprogrammiert ist, wenn man das so macht wie du. Denn wie willst du mit 44% gut leben, wenn aktuell 100% schon knapp sind?

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SgtJohnson, Mittwoch, 23.09.2026, 12:18 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 36 Min.) @ markus

Kurze Realitätseinordnung: Durch die Gesamtweltwirtschaftslage und dem Wertverlust - irgendwie schon, ne - von Geld, bleibt kein Geld für sowas übrig. Das Thema Finanzen hatten wir beim Benzinpreisthema schon mal, wo von Markus der O-Ton war - jetzt nicht wieder auf Zitate festnageln, danke - das man sich nicht so anstellen solle, wenn man die paar-20€ mehr bezahlt im Monat. Nun ja, ich bin nicht vom Spritpreis (Dienstawagen mit Privatnutzung + Firma zahlt Sprit/Strom) direkt, aber indirekt betroffen ("Alles wird teurer").


Ich habe eigentlich nur darauf hingewiesen, dass der Spritpreis nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Die anderen Kosten fallen deutlich stärker ins Gewicht, aber die Leute sehen immer nur den Preis an der Tankstelle.

Die Realität ist, Menschen, die nicht an der Armutsgrenze leben, eher "weit genug" davon weg unter normalen Umständen, trotzdem kein Geld für Geldanlagen übrig haben. Wenn ich das Geld, was "übrig" ist, in ETFs oder sowas investiere, habe ich kein Geld übrig um in den Urlaub zu fliegen. "Wofür arbeiten, wenn man sich keine Entspannung gönnt?" ist jedenfalls mein Motto. Der Blick auf steigende Fonds ist jedenfalls kein entspannendes Thema für mich, dass sich dadurch berufliche Strapazen abbauen ließen. Das ist seit ziemlich genau dem Ukrainekrieg und spätestens seit dem Krieg im Nahen Osten nun mal die traurige, aber bittere Wahrheit. Also bevor hier so geurteilt wird über "wer jung ist und das nicht macht, ist dumm". Ich würde mich weder als jung, noch als dumm bezeichnen...


Für mich ist es schon sehr entspannend, wenn ich nicht von Vermietern abhängig bin und wenn ich weiß, dass ich weit vor der Rente auch nicht mehr abhängig von Arbeitgebern sein werde. Dadurch löst man sich ja gerade von beruflichen Strapazen, die du eh nicht mit einem zweiwöchigen Urlaub kompensieren kannst. Den meisten Menschen geht es doch nach Rückkehr und mit der Aussicht wieder 11 Monate malochen zu müssen eher schlecht.

Von „dumm“ war nicht die Rede. Nur davon, dass man ewig in der Abhängigkeit bleiben wird und Altersarmut vorprogrammiert ist, wenn man das so macht wie du. Denn wie willst du mit 44% gut leben, wenn aktuell 100% schon knapp sind?

Sehr gut formuliert. Ich empfinde es auch so, dass kein Urlaub der Welt, so schön er auch sein mag, das Gefühl finanzieller Sicherheit und Unabhängigkeit ersetzen kann. Natürlich sollte man am Ende eine Balance finden und beim Sparen/Anlegen zwischendurch auch nicht ganz das Leben vergessen und alles horten, bis man zu alt ist, um einen schönen Wandertrip oder oder das Schwimmen im Meer zu genießen. Man muss dann ja auch nicht komplett auf einen Urlaub verzichten. Vielleicht tut es auch mal ein Tripp innerhalb Deutschlands oder in die europäischen Nachbaarstaaten anstatt dem All-Inklusive Urlaub mit teurem Flug in Ägypten oder Bali.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 14:10 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 45 Min.) @ SgtJohnson

Kurze Realitätseinordnung: Durch die Gesamtweltwirtschaftslage und dem Wertverlust - irgendwie schon, ne - von Geld, bleibt kein Geld für sowas übrig. Das Thema Finanzen hatten wir beim Benzinpreisthema schon mal, wo von Markus der O-Ton war - jetzt nicht wieder auf Zitate festnageln, danke - das man sich nicht so anstellen solle, wenn man die paar-20€ mehr bezahlt im Monat. Nun ja, ich bin nicht vom Spritpreis (Dienstawagen mit Privatnutzung + Firma zahlt Sprit/Strom) direkt, aber indirekt betroffen ("Alles wird teurer").


Ich habe eigentlich nur darauf hingewiesen, dass der Spritpreis nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Die anderen Kosten fallen deutlich stärker ins Gewicht, aber die Leute sehen immer nur den Preis an der Tankstelle.

Die Realität ist, Menschen, die nicht an der Armutsgrenze leben, eher "weit genug" davon weg unter normalen Umständen, trotzdem kein Geld für Geldanlagen übrig haben. Wenn ich das Geld, was "übrig" ist, in ETFs oder sowas investiere, habe ich kein Geld übrig um in den Urlaub zu fliegen. "Wofür arbeiten, wenn man sich keine Entspannung gönnt?" ist jedenfalls mein Motto. Der Blick auf steigende Fonds ist jedenfalls kein entspannendes Thema für mich, dass sich dadurch berufliche Strapazen abbauen ließen. Das ist seit ziemlich genau dem Ukrainekrieg und spätestens seit dem Krieg im Nahen Osten nun mal die traurige, aber bittere Wahrheit. Also bevor hier so geurteilt wird über "wer jung ist und das nicht macht, ist dumm". Ich würde mich weder als jung, noch als dumm bezeichnen...


Für mich ist es schon sehr entspannend, wenn ich nicht von Vermietern abhängig bin und wenn ich weiß, dass ich weit vor der Rente auch nicht mehr abhängig von Arbeitgebern sein werde. Dadurch löst man sich ja gerade von beruflichen Strapazen, die du eh nicht mit einem zweiwöchigen Urlaub kompensieren kannst. Den meisten Menschen geht es doch nach Rückkehr und mit der Aussicht wieder 11 Monate malochen zu müssen eher schlecht.

Von „dumm“ war nicht die Rede. Nur davon, dass man ewig in der Abhängigkeit bleiben wird und Altersarmut vorprogrammiert ist, wenn man das so macht wie du. Denn wie willst du mit 44% gut leben, wenn aktuell 100% schon knapp sind?


Sehr gut formuliert. Ich empfinde es auch so, dass kein Urlaub der Welt, so schön er auch sein mag, das Gefühl finanzieller Sicherheit und Unabhängigkeit ersetzen kann. Natürlich sollte man am Ende eine Balance finden und beim Sparen/Anlegen zwischendurch auch nicht ganz das Leben vergessen und alles horten, bis man zu alt ist, um einen schönen Wandertrip oder oder das Schwimmen im Meer zu genießen. Man muss dann ja auch nicht komplett auf einen Urlaub verzichten. Vielleicht tut es auch mal ein Tripp innerhalb Deutschlands oder in die europäischen Nachbaarstaaten anstatt dem All-Inklusive Urlaub mit teurem Flug in Ägypten oder Bali.

Richtig. Man muss eine gesunde Balance finden. Als reiner Konsumzombie, der alles was reinkommt 1:1 auch wieder raushaut, wird man auf Dauer nicht glücklich.

Und gerade die Unabhängigkeit schenkt dir ja sogar erweiterte Möglichkeiten. Ich kann von 7.000 Euro Dividenden einen Urlaub machen, von dem die meisten wohl nur träumen. Und habe dann nicht einen einzigen Euro aus Arbeitseinkommen dafür bezahlt. Die Kurssteigerungen kommen dann noch zusätzlich.

Dieses Konzept, für Geld arbeiten zu müssen, damit irgendeinen Firmenboss immer reicher wird, gefällt mir nicht. Besser ist passives Einkommen. Je mehr, desto weniger muss man für andere knechten.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 14:12 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 43 Min.) @ markus

Kurze Realitätseinordnung: Durch die Gesamtweltwirtschaftslage und dem Wertverlust - irgendwie schon, ne - von Geld, bleibt kein Geld für sowas übrig. Das Thema Finanzen hatten wir beim Benzinpreisthema schon mal, wo von Markus der O-Ton war - jetzt nicht wieder auf Zitate festnageln, danke - das man sich nicht so anstellen solle, wenn man die paar-20€ mehr bezahlt im Monat. Nun ja, ich bin nicht vom Spritpreis (Dienstawagen mit Privatnutzung + Firma zahlt Sprit/Strom) direkt, aber indirekt betroffen ("Alles wird teurer").


Ich habe eigentlich nur darauf hingewiesen, dass der Spritpreis nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Die anderen Kosten fallen deutlich stärker ins Gewicht, aber die Leute sehen immer nur den Preis an der Tankstelle.

Die Realität ist, Menschen, die nicht an der Armutsgrenze leben, eher "weit genug" davon weg unter normalen Umständen, trotzdem kein Geld für Geldanlagen übrig haben. Wenn ich das Geld, was "übrig" ist, in ETFs oder sowas investiere, habe ich kein Geld übrig um in den Urlaub zu fliegen. "Wofür arbeiten, wenn man sich keine Entspannung gönnt?" ist jedenfalls mein Motto. Der Blick auf steigende Fonds ist jedenfalls kein entspannendes Thema für mich, dass sich dadurch berufliche Strapazen abbauen ließen. Das ist seit ziemlich genau dem Ukrainekrieg und spätestens seit dem Krieg im Nahen Osten nun mal die traurige, aber bittere Wahrheit. Also bevor hier so geurteilt wird über "wer jung ist und das nicht macht, ist dumm". Ich würde mich weder als jung, noch als dumm bezeichnen...


Für mich ist es schon sehr entspannend, wenn ich nicht von Vermietern abhängig bin und wenn ich weiß, dass ich weit vor der Rente auch nicht mehr abhängig von Arbeitgebern sein werde. Dadurch löst man sich ja gerade von beruflichen Strapazen, die du eh nicht mit einem zweiwöchigen Urlaub kompensieren kannst. Den meisten Menschen geht es doch nach Rückkehr und mit der Aussicht wieder 11 Monate malochen zu müssen eher schlecht.

Von „dumm“ war nicht die Rede. Nur davon, dass man ewig in der Abhängigkeit bleiben wird und Altersarmut vorprogrammiert ist, wenn man das so macht wie du. Denn wie willst du mit 44% gut leben, wenn aktuell 100% schon knapp sind?


Sehr gut formuliert. Ich empfinde es auch so, dass kein Urlaub der Welt, so schön er auch sein mag, das Gefühl finanzieller Sicherheit und Unabhängigkeit ersetzen kann. Natürlich sollte man am Ende eine Balance finden und beim Sparen/Anlegen zwischendurch auch nicht ganz das Leben vergessen und alles horten, bis man zu alt ist, um einen schönen Wandertrip oder oder das Schwimmen im Meer zu genießen. Man muss dann ja auch nicht komplett auf einen Urlaub verzichten. Vielleicht tut es auch mal ein Tripp innerhalb Deutschlands oder in die europäischen Nachbaarstaaten anstatt dem All-Inklusive Urlaub mit teurem Flug in Ägypten oder Bali.


Richtig. Man muss eine gesunde Balance finden. Als reiner Konsumzombie, der alles was reinkommt 1:1 auch wieder raushaut, wird man auf Dauer nicht glücklich.

Und gerade die Unabhängigkeit schenkt dir ja sogar erweiterte Möglichkeiten. Ich kann von 7.000 Euro Dividenden einen Urlaub machen, von dem die meisten wohl nur träumen. Und habe dann nicht einen einzigen Euro aus Arbeitseinkommen dafür bezahlt. Die Kurssteigerungen kommen dann noch zusätzlich.

Dieses Konzept, für Geld arbeiten zu müssen, damit irgendeinen Firmenboss immer reicher wird, gefällt mir nicht. Besser ist passives Einkommen. Je mehr, desto weniger muss man für andere knechten.

Nichts geht über "Fuck you money". Wobei die Firmenbosse ja auch nur Hofadel sind. Die echten Gewinner bestellen diese Bosse.

Aktien, ETFs, Geldanlage

CF, Mittwoch, 23.09.2026, 12:29 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 25 Min.) @ SgtJohnson

Kurze Realitätseinordnung: Durch die Gesamtweltwirtschaftslage und dem Wertverlust - irgendwie schon, ne - von Geld, bleibt kein Geld für sowas übrig. Das Thema Finanzen hatten wir beim Benzinpreisthema schon mal, wo von Markus der O-Ton war - jetzt nicht wieder auf Zitate festnageln, danke - das man sich nicht so anstellen solle, wenn man die paar-20€ mehr bezahlt im Monat. Nun ja, ich bin nicht vom Spritpreis (Dienstawagen mit Privatnutzung + Firma zahlt Sprit/Strom) direkt, aber indirekt betroffen ("Alles wird teurer").


Ich habe eigentlich nur darauf hingewiesen, dass der Spritpreis nur einen kleinen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Die anderen Kosten fallen deutlich stärker ins Gewicht, aber die Leute sehen immer nur den Preis an der Tankstelle.

Die Realität ist, Menschen, die nicht an der Armutsgrenze leben, eher "weit genug" davon weg unter normalen Umständen, trotzdem kein Geld für Geldanlagen übrig haben. Wenn ich das Geld, was "übrig" ist, in ETFs oder sowas investiere, habe ich kein Geld übrig um in den Urlaub zu fliegen. "Wofür arbeiten, wenn man sich keine Entspannung gönnt?" ist jedenfalls mein Motto. Der Blick auf steigende Fonds ist jedenfalls kein entspannendes Thema für mich, dass sich dadurch berufliche Strapazen abbauen ließen. Das ist seit ziemlich genau dem Ukrainekrieg und spätestens seit dem Krieg im Nahen Osten nun mal die traurige, aber bittere Wahrheit. Also bevor hier so geurteilt wird über "wer jung ist und das nicht macht, ist dumm". Ich würde mich weder als jung, noch als dumm bezeichnen...


Für mich ist es schon sehr entspannend, wenn ich nicht von Vermietern abhängig bin und wenn ich weiß, dass ich weit vor der Rente auch nicht mehr abhängig von Arbeitgebern sein werde. Dadurch löst man sich ja gerade von beruflichen Strapazen, die du eh nicht mit einem zweiwöchigen Urlaub kompensieren kannst. Den meisten Menschen geht es doch nach Rückkehr und mit der Aussicht wieder 11 Monate malochen zu müssen eher schlecht.

Von „dumm“ war nicht die Rede. Nur davon, dass man ewig in der Abhängigkeit bleiben wird und Altersarmut vorprogrammiert ist, wenn man das so macht wie du. Denn wie willst du mit 44% gut leben, wenn aktuell 100% schon knapp sind?


Sehr gut formuliert. Ich empfinde es auch so, dass kein Urlaub der Welt, so schön er auch sein mag, das Gefühl finanzieller Sicherheit und Unabhängigkeit ersetzen kann. Natürlich sollte man am Ende eine Balance finden und beim Sparen/Anlegen zwischendurch auch nicht ganz das Leben vergessen und alles horten, bis man zu alt ist, um einen schönen Wandertrip oder oder das Schwimmen im Meer zu genießen. Man muss dann ja auch nicht komplett auf einen Urlaub verzichten. Vielleicht tut es auch mal ein Tripp innerhalb Deutschlands oder in die europäischen Nachbaarstaaten anstatt dem All-Inklusive Urlaub mit teurem Flug in Ägypten oder Bali.

Natürlich. Was bringen einem schon strahlende Kinderaugen am Strand, wenn man ihnen nur ganz vernünftig erklärt, dass sie schließlich in 40 Jahren ausgesorgt haben werden, wen sie das Haus erben? Sparen gut und schön, doch so etwas muss vor allem die Aufgabe des Staates sein, dafür zu sorgen, dass man mit dem, was man einzahlt, am Ende des Berufslebens ein vernünftiges Auskommen hat. Und wenn das peinlicherweise nicht möglich ist, weil der Staat einfach inkompetent agiert, dann sollte es unabhängige Einrichtungen geben, die die Menschen beraten, wie sie ein paar Euro möglichst effektiv anlegen können für die Zukunft.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 14:04 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 50 Min.) @ CF

Natürlich. Was bringen einem schon strahlende Kinderaugen am Strand, wenn man ihnen nur ganz vernünftig erklärt, dass sie schließlich in 40 Jahren ausgesorgt haben werden, wen sie das Haus erben?

Bei aller Liebe.

Aber strahlende Kinderaugen hast du auch am Ostseestrand.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Kinder sich dann am wohlsten fühlen, wenn sie in einer angenehmen Umgebung gut ausgelastet sind (und sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen).

Sparen gut und schön, doch so etwas muss vor allem die Aufgabe des Staates sein, dafür zu sorgen, dass man mit dem, was man einzahlt, am Ende des Berufslebens ein vernünftiges Auskommen hat. Und wenn das peinlicherweise nicht möglich ist, weil der Staat einfach inkompetent agiert, dann sollte es unabhängige Einrichtungen geben, die die Menschen beraten, wie sie ein paar Euro möglichst effektiv anlegen können für die Zukunft.

Definiere vernünftiges Auskommen. Sorry, aber solche Aussagen kenne ich sonst nur von Leuten, die in der DDR aufgewachsen sind... Stichwort Versorgungsmentalität.

Der Sinn der gesetzlichen Rente ist es nicht und war es nie den Lebensstandard des Erwerbslebens zu erhalten.

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CF, Mittwoch, 23.09.2026, 14:11 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 43 Min.) @ guy_incognito
bearbeitet von CF, Mittwoch, 23.09.2026, 14:15

Natürlich. Was bringen einem schon strahlende Kinderaugen am Strand, wenn man ihnen nur ganz vernünftig erklärt, dass sie schließlich in 40 Jahren ausgesorgt haben werden, wen sie das Haus erben?


Bei aller Liebe.

Aber strahlende Kinderaugen hast du auch am Ostseestrand.

Was nicht wesentlich günstiger ist (wenn überhaupt) als ein Urlaub all inclusive in Ägypten.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Kinder sich dann am wohlsten fühlen, wenn sie in einer angenehmen Umgebung gut ausgelastet sind (und sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen).

Sicherlich. Unter anderem.

Sparen gut und schön, doch so etwas muss vor allem die Aufgabe des Staates sein, dafür zu sorgen, dass man mit dem, was man einzahlt, am Ende des Berufslebens ein vernünftiges Auskommen hat. Und wenn das peinlicherweise nicht möglich ist, weil der Staat einfach inkompetent agiert, dann sollte es unabhängige Einrichtungen geben, die die Menschen beraten, wie sie ein paar Euro möglichst effektiv anlegen können für die Zukunft.


Definiere vernünftiges Auskommen. Sorry, aber solche Aussagen kenne ich sonst nur von Leuten, die in der DDR aufgewachsen sind... Stichwort Versorgungsmentalität.

Der Sinn der gesetzlichen Rente ist es nicht und war es nie den Lebensstandard des Erwerbslebens zu erhalten.

Hmm, das ist eigentlich genau der Sinn der gesetzlichen Rente (nicht nur der Pensionen von Beamten!). Der Unfähigkeit der Politik ist es zu verdanken, dass sich diese Erzählung geändert hat und nun den neuen Konsens darstellt in der Gesellschaft.
Auf das DDR-Geblubber gehe ich nicht ein.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 14:35 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 19 Min.) @ CF

Hmm, das ist eigentlich genau der Sinn der gesetzlichen Rente (nicht nur der Pensionen von Beamten!). Der Unfähigkeit der Politik ist es zu verdanken, dass sich diese Erzählung geändert hat und nun den neuen Konsens darstellt in der Gesellschaft.

Absicherung eines gewissen Lebensstandards im Alter und Schutz vor Altersarmut, so die Theorie.

Aktuell liegt das Rentenniveau bei 48 %, in Hochzeiten in den 70er Jahren bei knapp 60 %. Daher war es nie der Sinn das Erwerbseinkommen zu ersetzen.

Ansonsten ist der Rest reine Mathematik. Es liegt weniger an der Unfähigkeit der Politik als an dem, was die Bürger von der Politik erwarten. Union und SPD sind die Geißeln ihrer Wählerschaft. Eine größere Rentenreform vor 15-20 Jahren hätten diese niemals akzeptiert.

Und heute ist die Ü60 Generation diejenige, die die SPD vor einem einstelligen Ergebnis auf Bundesebene nahe der 5 % Hürde bewahrt.

Auf das DDR-Geblubber gehe ich nicht ein.

Musst du nicht.

Aber nur fordern hilft dir auch nicht weiter.

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markus, Mittwoch, 23.09.2026, 16:27 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 27 Min.) @ guy_incognito

Hmm, das ist eigentlich genau der Sinn der gesetzlichen Rente (nicht nur der Pensionen von Beamten!). Der Unfähigkeit der Politik ist es zu verdanken, dass sich diese Erzählung geändert hat und nun den neuen Konsens darstellt in der Gesellschaft.


Absicherung eines gewissen Lebensstandards im Alter und Schutz vor Altersarmut, so die Theorie.

Aktuell liegt das Rentenniveau bei 48 %, in Hochzeiten in den 70er Jahren bei knapp 60 %. Daher war es nie der Sinn das Erwerbseinkommen zu ersetzen.

Ansonsten ist der Rest reine Mathematik. Es liegt weniger an der Unfähigkeit der Politik als an dem, was die Bürger von der Politik erwarten. Union und SPD sind die Geißeln ihrer Wählerschaft. Eine größere Rentenreform vor 15-20 Jahren hätten diese niemals akzeptiert.

Und heute ist die Ü60 Generation diejenige, die die SPD vor einem einstelligen Ergebnis auf Bundesebene nahe der 5 % Hürde bewahrt.

Auf das DDR-Geblubber gehe ich nicht ein.


Musst du nicht.

Aber nur fordern hilft dir auch nicht weiter.

Es wird zudem seit mehreren Jahrzehnten in der Renteninformation darauf hingewiesen, dass ein zusätzlicher Vorsorgebedarf besteht. Seitdem ich im Berufsleben bin (ab Ausbildung 1999) weiß ich, dass die Rente nicht den bisherigen Lebensstandard deckt. Jeder bekommt diese Briefe und niemand kann behaupten, es nicht gewusst zu haben.

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Karsten, Zürich, Mittwoch, 23.09.2026, 16:35 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 19 Min.) @ markus

Hmm, das ist eigentlich genau der Sinn der gesetzlichen Rente (nicht nur der Pensionen von Beamten!). Der Unfähigkeit der Politik ist es zu verdanken, dass sich diese Erzählung geändert hat und nun den neuen Konsens darstellt in der Gesellschaft.


Absicherung eines gewissen Lebensstandards im Alter und Schutz vor Altersarmut, so die Theorie.

Aktuell liegt das Rentenniveau bei 48 %, in Hochzeiten in den 70er Jahren bei knapp 60 %. Daher war es nie der Sinn das Erwerbseinkommen zu ersetzen.

Ansonsten ist der Rest reine Mathematik. Es liegt weniger an der Unfähigkeit der Politik als an dem, was die Bürger von der Politik erwarten. Union und SPD sind die Geißeln ihrer Wählerschaft. Eine größere Rentenreform vor 15-20 Jahren hätten diese niemals akzeptiert.

Und heute ist die Ü60 Generation diejenige, die die SPD vor einem einstelligen Ergebnis auf Bundesebene nahe der 5 % Hürde bewahrt.

Auf das DDR-Geblubber gehe ich nicht ein.


Musst du nicht.

Aber nur fordern hilft dir auch nicht weiter.


Es wird zudem seit mehreren Jahrzehnten in der Renteninformation darauf hingewiesen, dass ein zusätzlicher Vorsorgebedarf besteht. Seitdem ich im Berufsleben bin (ab Ausbildung 1999) weiß ich, dass die Rente nicht den bisherigen Lebensstandard deckt. Jeder bekommt diese Briefe und niemand kann behaupten, es nicht gewusst zu haben.

Zusätzlich gibt es schon seit ich denken an vielen Orten Ermässigungen für Renter*innen. Die gäbe es wohl kaum, wenn man selbstverständlich davon ausginge, dass die gleich viel Geld haben wie Erwerbstätige.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 14:08 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 46 Min.) @ guy_incognito

Natürlich. Was bringen einem schon strahlende Kinderaugen am Strand, wenn man ihnen nur ganz vernünftig erklärt, dass sie schließlich in 40 Jahren ausgesorgt haben werden, wen sie das Haus erben?


Bei aller Liebe.

Aber strahlende Kinderaugen hast du auch am Ostseestrand.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Kinder sich dann am wohlsten fühlen, wenn sie in einer angenehmen Umgebung gut ausgelastet sind (und sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen).

Sparen gut und schön, doch so etwas muss vor allem die Aufgabe des Staates sein, dafür zu sorgen, dass man mit dem, was man einzahlt, am Ende des Berufslebens ein vernünftiges Auskommen hat. Und wenn das peinlicherweise nicht möglich ist, weil der Staat einfach inkompetent agiert, dann sollte es unabhängige Einrichtungen geben, die die Menschen beraten, wie sie ein paar Euro möglichst effektiv anlegen können für die Zukunft.


Definiere vernünftiges Auskommen. Sorry, aber solche Aussagen kenne ich sonst nur von Leuten, die in der DDR aufgewachsen sind... Stichwort Versorgungsmentalität.

Der Sinn der gesetzlichen Rente ist es nicht und war es nie den Lebensstandard des Erwerbslebens zu erhalten.

Das ist auch eine sehr deutsche Sichtweise, die ich zwar stark befürworte, die sich aber wohl doch eher dem Ende zuneigt. Und alleine ist man damit auf der Welt nicht, es ist eher die Regel. Man sieht ja ganz deutlich, dass die Volksparteien den Weg des sozialen Friedens und einer ausgewogenen Politik längst verlassen haben und sich dem Großkapital-Klientel verschrieben anbiedern. Seien es nun die Grünen, die Union oder die SPD. Von daher sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben, was "Versorgung durch den Staat" angeht. In 20 Jahren wird sich niemand um euch kümmern, weder finanziell, noch strukturell.

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CF, Mittwoch, 23.09.2026, 14:21 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 34 Min.) @ FourrierTrans

Natürlich. Was bringen einem schon strahlende Kinderaugen am Strand, wenn man ihnen nur ganz vernünftig erklärt, dass sie schließlich in 40 Jahren ausgesorgt haben werden, wen sie das Haus erben?


Bei aller Liebe.

Aber strahlende Kinderaugen hast du auch am Ostseestrand.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Kinder sich dann am wohlsten fühlen, wenn sie in einer angenehmen Umgebung gut ausgelastet sind (und sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen).

Sparen gut und schön, doch so etwas muss vor allem die Aufgabe des Staates sein, dafür zu sorgen, dass man mit dem, was man einzahlt, am Ende des Berufslebens ein vernünftiges Auskommen hat. Und wenn das peinlicherweise nicht möglich ist, weil der Staat einfach inkompetent agiert, dann sollte es unabhängige Einrichtungen geben, die die Menschen beraten, wie sie ein paar Euro möglichst effektiv anlegen können für die Zukunft.


Definiere vernünftiges Auskommen. Sorry, aber solche Aussagen kenne ich sonst nur von Leuten, die in der DDR aufgewachsen sind... Stichwort Versorgungsmentalität.

Der Sinn der gesetzlichen Rente ist es nicht und war es nie den Lebensstandard des Erwerbslebens zu erhalten.


Das ist auch eine sehr deutsche Sichtweise, die ich zwar stark befürworte, die sich aber wohl doch eher dem Ende zuneigt. Und alleine ist man damit auf der Welt nicht, es ist eher die Regel. Man sieht ja ganz deutlich, dass die Volksparteien den Weg des sozialen Friedens und einer ausgewogenen Politik längst verlassen haben und sich dem Großkapital-Klientel verschrieben anbiedern. Seien es nun die Grünen, die Union oder die SPD. Von daher sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben, was "Versorgung durch den Staat" angeht. In 20 Jahren wird sich niemand um euch kümmern, weder finanziell, noch strukturell.

Dann wird sich auch keiner mehr um den Staat kümmern. Die Anfänge erleben wir schon.
Es geht ja darum, dass der Staat bitte fortschrittlich denkt, wenn er der arbeitenden Bevölkerung eine Abgabe für die Zeit nach dem Arbeitsleben aufdrückt.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 14:23 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 32 Min.) @ CF

Natürlich. Was bringen einem schon strahlende Kinderaugen am Strand, wenn man ihnen nur ganz vernünftig erklärt, dass sie schließlich in 40 Jahren ausgesorgt haben werden, wen sie das Haus erben?


Bei aller Liebe.

Aber strahlende Kinderaugen hast du auch am Ostseestrand.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Kinder sich dann am wohlsten fühlen, wenn sie in einer angenehmen Umgebung gut ausgelastet sind (und sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen).

Sparen gut und schön, doch so etwas muss vor allem die Aufgabe des Staates sein, dafür zu sorgen, dass man mit dem, was man einzahlt, am Ende des Berufslebens ein vernünftiges Auskommen hat. Und wenn das peinlicherweise nicht möglich ist, weil der Staat einfach inkompetent agiert, dann sollte es unabhängige Einrichtungen geben, die die Menschen beraten, wie sie ein paar Euro möglichst effektiv anlegen können für die Zukunft.


Definiere vernünftiges Auskommen. Sorry, aber solche Aussagen kenne ich sonst nur von Leuten, die in der DDR aufgewachsen sind... Stichwort Versorgungsmentalität.

Der Sinn der gesetzlichen Rente ist es nicht und war es nie den Lebensstandard des Erwerbslebens zu erhalten.


Das ist auch eine sehr deutsche Sichtweise, die ich zwar stark befürworte, die sich aber wohl doch eher dem Ende zuneigt. Und alleine ist man damit auf der Welt nicht, es ist eher die Regel. Man sieht ja ganz deutlich, dass die Volksparteien den Weg des sozialen Friedens und einer ausgewogenen Politik längst verlassen haben und sich dem Großkapital-Klientel verschrieben anbiedern. Seien es nun die Grünen, die Union oder die SPD. Von daher sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben, was "Versorgung durch den Staat" angeht. In 20 Jahren wird sich niemand um euch kümmern, weder finanziell, noch strukturell.


Dann wird sich auch keiner mehr um den Staat kümmern. Die Anfänge erleben wir schon.

Ich befürworte das nicht, also nicht falsch verstehen. Aber diese Babyboomer-Rundumversorgung ist einfach Geschichte. Ich, für mich persönlich als Millenial, rechne mit gar keiner Rente. So gehe ich meine Finanzplanung an. Wir werden auch noch erleben, dass wir US-amerikanische Verhältnisse im Gesundheitswesen erleben werden. Man findet ja ohnehin alles sehr toll, was die Amis so machen. Man arbeitet ja seit 3-4 Jahrzehnten darauf hin, genauso zu werden.

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CF, Mittwoch, 23.09.2026, 14:26 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 29 Min.) @ FourrierTrans

Das ist auch eine sehr deutsche Sichtweise, die ich zwar stark befürworte, die sich aber wohl doch eher dem Ende zuneigt. Und alleine ist man damit auf der Welt nicht, es ist eher die Regel. Man sieht ja ganz deutlich, dass die Volksparteien den Weg des sozialen Friedens und einer ausgewogenen Politik längst verlassen haben und sich dem Großkapital-Klientel verschrieben anbiedern. Seien es nun die Grünen, die Union oder die SPD. Von daher sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben, was "Versorgung durch den Staat" angeht. In 20 Jahren wird sich niemand um euch kümmern, weder finanziell, noch strukturell.


Dann wird sich auch keiner mehr um den Staat kümmern. Die Anfänge erleben wir schon.


Ich befürworte das nicht, also nicht falsch verstehen. Aber dieser Babyboomer-Rundumversorgung ist einfach Geschichte. Ich, für mich persönlich als Millenial, rechne mit gar keiner Rente. So gehe ich meine Finanzplanung an.

Da bist du dann einen Schritt voraus, aber eben auch privilegiert - Mittelschicht aufwärts schätze ich. Was auch auf den absoluten Großteil hier in diesem Diskussionsstrang zutreffen wird (mir inklusive). Da hat man gut reden.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 14:27 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 27 Min.) @ CF

Das ist auch eine sehr deutsche Sichtweise, die ich zwar stark befürworte, die sich aber wohl doch eher dem Ende zuneigt. Und alleine ist man damit auf der Welt nicht, es ist eher die Regel. Man sieht ja ganz deutlich, dass die Volksparteien den Weg des sozialen Friedens und einer ausgewogenen Politik längst verlassen haben und sich dem Großkapital-Klientel verschrieben anbiedern. Seien es nun die Grünen, die Union oder die SPD. Von daher sollte man sich keinerlei Illusionen hingeben, was "Versorgung durch den Staat" angeht. In 20 Jahren wird sich niemand um euch kümmern, weder finanziell, noch strukturell.


Dann wird sich auch keiner mehr um den Staat kümmern. Die Anfänge erleben wir schon.


Ich befürworte das nicht, also nicht falsch verstehen. Aber dieser Babyboomer-Rundumversorgung ist einfach Geschichte. Ich, für mich persönlich als Millenial, rechne mit gar keiner Rente. So gehe ich meine Finanzplanung an.


Da bist du dann einen Schritt voraus, aber eben auch privilegiert - Mittelschicht aufwärts schätze ich. Was auch auf den absoluten Großteil hier in diesem Diskussionsstrang zutreffen wird (mir inklusive). Da hat man gut reden.

Das muss man auch ganz fairerweise dazu sagen. Ing im IGM-Betrieb (wie lange noch, sei mal dahingestellt), wohne in ländlicher Gegend in NRW und ich führe ein hartes Kostenregime im Haushalt. Aber ohne das Gehalt sähe es anders aus. Mit normalem Gehalt in Metropolregionen hat man überhaupt keine Chance mehr.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 23.09.2026, 09:05 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 49 Min.) @ markus

Was viele unterschätzen ist der Zinseszinseffekt. Wer 45 Jahre lang 50€ im Monat einzahlt, zahlt 27.000 Euro. Obendrauf kommt der Gewinn von 150.000 Euro. Mit der ganz normalen Marktrendite von durchschnittlich 7%.

Links der Mitte hat sich lange dagegen gewehrt, obwohl längst klar war, dass Riester ein Desaster ist. Eine ganze Generation hat quasi jetzt über 20 Jahre lang massiv Geld verloren.

Danke, dass du nochmals in dieser Wunde bohrst ;)

Habe oben mal einen neuen Thread aufgemacht.

Buchtipp für Einsteiger

d0g1am., Bochum, Dienstag, 22.09.2026, 21:49 (vor 2 Tagen) @ Jones

"Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest" von Finanzfluss:
https://www.finanzfluss.de/ratgeber/288-seiten-finanzfluss/

Finde ich zum Einstieg in das ganze Thema tatsächlich sehr hilfreich!

Ich persönlich habe überwiegend ETFs. Sparplan einrichten und gut ist. Einzelaktien verleiten mich nur zum Zocken und ständig reinzuschauen. Das war weder gut für meine mentale Gesundheit, noch für mein Depot. Wirecard lässt grüßen :D

Buchtipp für Einsteiger

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.09.2026, 21:58 (vor 2 Tagen) @ d0g1am.

"Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest" von Finanzfluss:
https://www.finanzfluss.de/ratgeber/288-seiten-finanzfluss/

Finde ich zum Einstieg in das ganze Thema tatsächlich sehr hilfreich!

Ich persönlich habe überwiegend ETFs. Sparplan einrichten und gut ist. Einzelaktien verleiten mich nur zum Zocken und ständig reinzuschauen. Das war weder gut für meine mentale Gesundheit, noch für mein Depot. Wirecard lässt grüßen :D

Wer Interesse an diese Thematik hat, dem würde ich noch zwei Bücher empfehlen.

1) "Offene Geheimnisse: Über die Leichtigkeit, Bilanzen zu lesen und im Geschäftsbericht Überraschungen zu finden | Jahresabschlüsse analysieren und Geschäftsmodelle verstehen"

--> sehr informativ und absolut spannend


2) "Intelligent investieren" von Benjamin Graham

--> Standardwerk für das Investieren

Buchtipp für Einsteiger

bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 22.09.2026, 23:07 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Braucht es 1) überhaupt noch in Zeiten von KI?

Buchtipp für Einsteiger

Hatebreed, Mittwoch, 23.09.2026, 08:28 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 27 Min.) @ bigfoot49

Braucht es 1) überhaupt noch in Zeiten von KI?

Algorithmen / KI können auch viel kaputt machen, Um Einzelaktien muss man sich selber sehr aktiv kümmern.

--
Block 24

Buchtipp für Einsteiger

bigfoot49, Leipzig, Mittwoch, 23.09.2026, 21:02 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 52 Min.) @ Hatebreed

Weiß nicht.
Zur Auswertung von Kennzahlen sollte die KI schon vor Jahren gut geeignet sein. Mit den neuen Modellen umso mehr.

Aber klar, muss man am Ende auch bewerten können, was die Maschine einem dahin legt und ob sie es richtig interpretiert hat.
Kriegt sie im beruflichen doch loft genug von mir gesagt, dass was nicht passt. ;-)

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Oleoleole, Dienstag, 22.09.2026, 21:48 (vor 2 Tagen) @ Jones

Überwiegend ETF.
Dabei 40% Msci world, 15% Digital/Robotic
15% s&p 500 ,20% msci ex USA, 10% Brics/LA
Paar eizelaktien, wobei ausser alphabet keiner so gut perform hat wie die etf

Für den Nachwuchs
Msci world und paar einzelaktien aus Daily life
Coca Cola, McDonalds, Mattel

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Rheinlandborusse, DN, Dienstag, 22.09.2026, 21:35 (vor 2 Tagen) @ Jones
bearbeitet von Rheinlandborusse, Dienstag, 22.09.2026, 21:47

Das meiste wird per Sparplan in ETFs gepackt. MSCI World, Global Titan und noch ein paar andere ETF. Dazu packe ich noch einen Anteil von 15% in einen Gold ETF.

Daneben lege ich auch immer mal in Einzelaktien an. Aber das würde ich nur empfehlen, wenn man ein bisschen sein Zocker-Bedürfnis ausleben will und auch kann. Im Schnitt laufen die ETF einfach besser und zuverlässiger in eine Richtung.

Fast vergessen: seit einem halben Jahr lege ich auch verstärkt wieder in Zinspapiere an. Vor allem bei Staatsanleihen (Türkei, Polen u.a.) und Unternehmensanleihen mit Zinsen über 5% p.a.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 22.09.2026, 21:34 (vor 2 Tagen) @ Jones

Über die Arbeit: Aktiensparplan mit Vorzugsaktien, jede 4. gibt’s geschenkt. Keine Aktie, die ich mir in ein normales Depot holen würde, aber so ist es ganz lukrativ.

Ansonsten mehrere MSCI World, EM und auch EU ETFs, dazu unterschiedliche Aktien. Mit Alphabet und NVIDIA bin ich sehr zufrieden, muss da nur schauen, dass ich da rechtzeitig den Absprung schaffe. Andere Werte performen eher nicht so (SAP, Hannover RE).

Insgesamt bin mit der Gesamtdepotentwicklung sehr zufrieden. Geht natürlich immer besser.

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Jones, Lippstadt, Mittwoch, 23.09.2026, 05:49 (vor 2 Tagen) @ guy_incognito

Über die Arbeit: Aktiensparplan mit Vorzugsaktien, jede 4. gibt’s geschenkt. Keine Aktie, die ich mir in ein normales Depot holen würde, aber so ist es ganz lukrativ.

Ansonsten mehrere MSCI World, EM und auch EU ETFs, dazu unterschiedliche Aktien. Mit Alphabet und NVIDIA bin ich sehr zufrieden, muss da nur schauen, dass ich da rechtzeitig den Absprung schaffe. Andere Werte performen eher nicht so (SAP, Hannover RE).

Insgesamt bin mit der Gesamtdepotentwicklung sehr zufrieden. Geht natürlich immer besser.

SAP bin ich im Februar eingestiegen und ist bis heute um 33% gestiegen. Wie viel Fantasie da noch drin steckt ist halt die Frage...

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 22.09.2026, 20:57 (vor 2 Tagen) @ Jones

Setz nicht alles auf Horst*! Sonst sagst Du später: Wie kann man so bescheuert sein und auf Horst* setzen, Alter?!

* beliebiger Anlage hier einsetzen ;-)

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Dienstag, 22.09.2026, 23:09 (vor 2 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Setz nicht alles auf Horst*! Sonst sagst Du später: Wie kann man so bescheuert sein und auf Horst* setzen, Alter?!

* beliebiger Anlage hier einsetzen ;-)

DIE Börsenweisheit Nr. 1: Breit gestreut, nie bereut!

Mein Tipp ist besser!

allesaufhorst, Dienstag, 22.09.2026, 22:16 (vor 2 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Ein Pferd, das Horst heißt, kann nur gewinnen! Go for it!

Moment mal

Elmar, Dienstag, 22.09.2026, 22:37 (vor 2 Tagen) @ allesaufhorst

DER Pferd heißt Horst!

Mein Tipp ist besser!

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 22.09.2026, 22:17 (vor 2 Tagen) @ allesaufhorst

Der Name ist Programm!

Mein Tipp ist besser!

allesaufhorst, Dienstag, 22.09.2026, 22:20 (vor 2 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Sind wir eigentlich die einzigen User mit bangboombang Bezug? Oder gibt's noch Kalle Grabowski hier?

Mein Tipp ist besser!

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 22.09.2026, 22:30 (vor 2 Tagen) @ allesaufhorst

Vermute, dass es mehr gab oder noch gibt, kann mich aber nicht erinnern.

Mein Tipp ist besser!

virz3, Oberhausen, Mittwoch, 23.09.2026, 09:34 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 20 Min.) @ DieRoteKarteZahlIch

Vermute, dass es mehr gab oder noch gibt, kann mich aber nicht erinnern.

Yallah Yallah! Der Pferd heisst Horst!!!

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

stfn84, Köln, Dienstag, 22.09.2026, 21:02 (vor 2 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Ich würde ja mal bei Cash & Go investieren.

Das Problem ist nur, dass man Vorteile haben und die richtigen Leute kennen muss!

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:30 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 24 Min.) @ stfn84

Da wächst die Mark schneller als die Bohne!

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

Argyle, Köln, Dienstag, 22.09.2026, 21:14 (vor 2 Tagen) @ stfn84

Ich würde ja mal bei Cash & Go investieren.

Das Problem ist nur, dass man Vorteile haben und die richtigen Leute kennen muss!

Der Vorteil ist - der Kaffee wird immer jetrunke!

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

moudta, Dienstag, 22.09.2026, 21:14 (vor 2 Tagen) @ stfn84

Ich würde ja mal bei Cash & Go investieren.

Das Problem ist nur, dass man Vorteile haben und die richtigen Leute kennen muss!

Ich glaube am Wochenende wird es Zeit für einen Maraton aus Unna-Trilogie, Voll Normaal, Ballermann 6 und den Superbullen um mal ne harten Reset zu generieren.

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.09.2026, 21:49 (vor 2 Tagen) @ moudta

Ich würde ja mal bei Cash & Go investieren.

Das Problem ist nur, dass man Vorteile haben und die richtigen Leute kennen muss!


Ich glaube am Wochenende wird es Zeit für einen Maraton aus Unna-Trilogie, Voll Normaal, Ballermann 6 und den Superbullen um mal ne harten Reset zu generieren.

Weil jetzt wir haben... Weltverbot!

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 22.09.2026, 22:00 (vor 2 Tagen) @ MarcBVB

Ich würde ja mal bei Cash & Go investieren.

Das Problem ist nur, dass man Vorteile haben und die richtigen Leute kennen muss!


Ich glaube am Wochenende wird es Zeit für einen Maraton aus Unna-Trilogie, Voll Normaal, Ballermann 6 und den Superbullen um mal ne harten Reset zu generieren.


Weil jetzt wir haben... Weltverbot!

"Der Jupp, der war sowas von romantisch. Der hat sich beim Bumsen sogar die Socken ausgezogen."

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

Argyle, Köln, Dienstag, 22.09.2026, 21:16 (vor 2 Tagen) @ moudta

Ich würde ja mal bei Cash & Go investieren.

Das Problem ist nur, dass man Vorteile haben und die richtigen Leute kennen muss!


Ich glaube am Wochenende wird es Zeit für einen Maraton aus Unna-Trilogie, Voll Normaal, Ballermann 6 und den Superbullen um mal ne harten Reset zu generieren.

Lammbock, der Eisbär und natürlich Superstau noch dazu, um auch den Sonntag noch vollzukriegen.

Ich hab' brandheißen Tipp für dich

moudta, Dienstag, 22.09.2026, 21:51 (vor 2 Tagen) @ Argyle

Ich würde ja mal bei Cash & Go investieren.

Das Problem ist nur, dass man Vorteile haben und die richtigen Leute kennen muss!


Ich glaube am Wochenende wird es Zeit für einen Maraton aus Unna-Trilogie, Voll Normaal, Ballermann 6 und den Superbullen um mal ne harten Reset zu generieren.


Lammbock, der Eisbär und natürlich Superstau noch dazu, um auch den Sonntag noch vollzukriegen.

Wenn ich dann noch Feuer, Eis und Dosenbier und Ey man wo ist mein Auto reingedrückt bekomme, kann man Montag Pflegestufe 3 für mich beantragen.


Aber zum eigentlichen Thema:
In wie vielen BlackRock Fonds ist Borussia Dortmund jetzt eigentlich enthalten und wann ersetzt das Konterfei von Friedrich Merz das Vodafone-Logo auf dem Trikot?

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Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Dienstag, 22.09.2026, 20:46 (vor 2 Tagen) @ Jones

Also gerne mal eure Erfahrungen: eher ETF, Einzelaktien oder eine Mischung aus beidem? Und welche Dividendenaktien habt ihr auf dem Schirm?
Oder geht ihr ganz andere Wege?

Ich mache das, was wahrscheinlich der Großteil hier Antworten wird: Ich bespare monatlich einen breitgestreuten Aktien-ETF. In meinem Fall ist es der Vanguard FTSE AllWorld.

Den Wunsch nach einer regelmäßigen Dividende decke ich zusätzlich mit einem Vanguard FTSE All-World High Dividend ab. Für Einzelaktien fehlt mir aktuell einfach die Zeit, wobei ich mittelfristig zumindest einzelne, ausgewählte Werte im Depot hätte.

Vielleicht nicht so alltäglich sind meine Anlage auf der P2P-Plattform Bondora sowie Monefit. Da habe ich einiges aus dem Tagesgeld umgeschichtet.

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Daddy, Dienstag, 22.09.2026, 20:36 (vor 2 Tagen) @ Jones

Hab nur einen All World ETF von Vanguard. Der Rest liegt bei Chase im Tagesgeld. Alles nichts außergewöhnliches und macht keine Kopfscherzen.

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Schwarzgold, Mittwoch, 23.09.2026, 08:01 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 54 Min.) @ Daddy

Genauso handhabe ich es auch. Pareto Prinzip. Minimaler Aufwand für, im Verhältnis, sehr guten Ertrag.

Wahrscheinlich könnte man wenn man unglaublich viel Zeit und Energie investiert mit anderen Produkten noch etwas mehr herausholen, aber die Frage ist ob es das wert ist, wenn einem das Thema an sich nicht besonders viel Spaß macht.

1 breit gestreuter, globaler ETF nach Wahl, Notgroschen ins Tagesgeldkonto, auf dem Girokonto nur so viel damit Abbuchungen gedeckt sind.

Ich hab leider damit viel zu spät angefangen. Hätte ich das vor 10 Jahren zum Berufsstart schon gemacht wär ich finanziell schon viel weiter, aber besser spät als nie.

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stfn84, Köln, Dienstag, 22.09.2026, 20:30 (vor 2 Tagen) @ Jones

Für die Kinder habe ich nun mal - spät - regelmäßig angefangen in den MSCI World zu sparen. Irgendwann pushe ich das nach dem nächsten Crash nochmal mit einer Einmaleinzahlung.

Ansonsten habe ich immer nur Einzelaktien gekauft. Manche um Dividenden zu generieren und wieder anlegen zu können, im seltensten Fall um Kursgewinne zu erzielen.

In einigen wenigen Fällen habe ich auch mal ein paar Hundert Euro in Aktien investiert bei denen es lediglich um Spekulation ging. Mal ging es schief (NEL ASA, Ballard Power - Wert noch ca. 1/10 bzw. 1/5 des Kaufkurses), mal habe ich aus wenig was gemacht - wobei es viel mehr hätte sein können.

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 20:27 (vor 2 Tagen) @ Jones

Ich mache beides und investiere seit fast zehn Jahren. Der größte Teil steckt in ETFs, daneben habe ich aber auch 24 Einzelwerte, darunter einige Dividendenzahler. Daraus kommen bei mir inzwischen rund 7.000 Euro Dividendeneinnahmen im Jahr und das Depot ist insgesamt ebenfalls ordentlich im Plus.

Dividenden haben natürlich auch Nachteile: Sie werden am Ex-Tag vom Kurs abgezogen und sind steuerlich nur bis zu 1.000 Euro begünstigt. Trotzdem halte ich es nicht für sinnvoll, ausschließlich auf Wachstumswerte zu setzen. Gerade in Krisen können diese teilweise deutlich stärker fallen, man benötigt dann starke Nerven.

Ich persönlich finde es deshalb angenehm, auch Unternehmen im Depot zu haben, die regelmäßig Dividenden zahlen. Und wenn es (wie bei Corona) mal 40% oder mehr nach unten geht, muss man für sich eben entscheiden können, ob man das aushält oder die Gelegenheit zum Nachkaufen nutzt. Für mich hat das bisher ganz gut funktioniert.

Als Anfänger sollte man mit ETF starten. Ab dem 1.01.27 gibt es das neue Altersvorsorgedepot, das Riester ablöst. Ab 10€ monatlich ist das möglich und mit 150€ gibt es die Maximalförderung. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/

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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 22.09.2026, 23:11 (vor 2 Tagen) @ markus

Was ist so die durchschnittliche Dividende? 3,5%?
Wären ja um die 200.000€ in Einzeltiteln, die Dividende zahlen. Plus die Einzeltitel ohne D. Und ETF.

Nicht schlecht.

Muss man sich halt auch schon leisten können. Neben dem wollen. ;-)

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 23:31 (vor 2 Tagen) @ bigfoot49
bearbeitet von markus, Dienstag, 22.09.2026, 23:35

Das passt ungefähr von der Größenordnung. Ich habe viele Jahre aber auch sparsam gelebt und mehrere Gehaltserhöhungen nicht einfach 1:1 in den Konsum gesteckt. Dazu habe ich relativ schnell mietfrei gewohnt, da meine erste Wohnung im Kaufpreis günstig war und gleichzeitig schon relativ niedrige Zinsen hatte. Wenn man dann problemlos über 1.000 Euro monatlich investieren kann, kommt einschließlich der Kurssteigerungen schnell einiges zusammen.

Die Zauberformel lautet: Einkommen möglichst steigern, Fixkosten möglichst niedrig halten. Die Differenz investieren. Ich hätte vor zehn Jahren auch nicht gedacht, dass es so einfach sein kann.

Das wird natürlich nicht funktionieren, wenn man irgendwo in einem Ballungsgebiet horrende Mieten zahlt, Neuwagen kauft, Versicherungen und Verträge nie überprüft, beruflich überhaupt nicht vorankommt und jedes Jahr das neueste iPhone haben möchte.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.09.2026, 21:51 (vor 2 Tagen) @ markus

Ich mache beides und investiere seit fast zehn Jahren. Der größte Teil steckt in ETFs, daneben habe ich aber auch 24 Einzelwerte, darunter einige Dividendenzahler. Daraus kommen bei mir inzwischen rund 7.000 Euro Dividendeneinnahmen im Jahr und das Depot ist insgesamt ebenfalls ordentlich im Plus.

Dividenden haben natürlich auch Nachteile: Sie werden am Ex-Tag vom Kurs abgezogen und sind steuerlich nur bis zu 1.000 Euro begünstigt. Trotzdem halte ich es nicht für sinnvoll, ausschließlich auf Wachstumswerte zu setzen. Gerade in Krisen können diese teilweise deutlich stärker fallen, man benötigt dann starke Nerven.

Ich persönlich finde es deshalb angenehm, auch Unternehmen im Depot zu haben, die regelmäßig Dividenden zahlen. Und wenn es (wie bei Corona) mal 40% oder mehr nach unten geht, muss man für sich eben entscheiden können, ob man das aushält oder die Gelegenheit zum Nachkaufen nutzt. Für mich hat das bisher ganz gut funktioniert.

Als Anfänger sollte man mit ETF starten. Ab dem 1.01.27 gibt es das neue Altersvorsorgedepot, das Riester ablöst. Ab 10€ monatlich ist das möglich und mit 150€ gibt es die Maximalförderung. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/

Ist nicht was für jeden, aber ich habe auch noch einige Unzen Krügerrand gekauft vor einigen Jahren.

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Nike79, Mittwoch, 23.09.2026, 10:04 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 50 Min.) @ FourrierTrans

Ich mache beides und investiere seit fast zehn Jahren. Der größte Teil steckt in ETFs, daneben habe ich aber auch 24 Einzelwerte, darunter einige Dividendenzahler. Daraus kommen bei mir inzwischen rund 7.000 Euro Dividendeneinnahmen im Jahr und das Depot ist insgesamt ebenfalls ordentlich im Plus.

Dividenden haben natürlich auch Nachteile: Sie werden am Ex-Tag vom Kurs abgezogen und sind steuerlich nur bis zu 1.000 Euro begünstigt. Trotzdem halte ich es nicht für sinnvoll, ausschließlich auf Wachstumswerte zu setzen. Gerade in Krisen können diese teilweise deutlich stärker fallen, man benötigt dann starke Nerven.

Ich persönlich finde es deshalb angenehm, auch Unternehmen im Depot zu haben, die regelmäßig Dividenden zahlen. Und wenn es (wie bei Corona) mal 40% oder mehr nach unten geht, muss man für sich eben entscheiden können, ob man das aushält oder die Gelegenheit zum Nachkaufen nutzt. Für mich hat das bisher ganz gut funktioniert.

Als Anfänger sollte man mit ETF starten. Ab dem 1.01.27 gibt es das neue Altersvorsorgedepot, das Riester ablöst. Ab 10€ monatlich ist das möglich und mit 150€ gibt es die Maximalförderung. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/


Ist nicht was für jeden, aber ich habe auch noch einige Unzen Krügerrand gekauft vor einigen Jahren.

Zahlt man da nicht einen relativ hohen Aufschlag auf den eigentlichen Materialwert?

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 12:04 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 50 Min.) @ Nike79

Ich mache beides und investiere seit fast zehn Jahren. Der größte Teil steckt in ETFs, daneben habe ich aber auch 24 Einzelwerte, darunter einige Dividendenzahler. Daraus kommen bei mir inzwischen rund 7.000 Euro Dividendeneinnahmen im Jahr und das Depot ist insgesamt ebenfalls ordentlich im Plus.

Dividenden haben natürlich auch Nachteile: Sie werden am Ex-Tag vom Kurs abgezogen und sind steuerlich nur bis zu 1.000 Euro begünstigt. Trotzdem halte ich es nicht für sinnvoll, ausschließlich auf Wachstumswerte zu setzen. Gerade in Krisen können diese teilweise deutlich stärker fallen, man benötigt dann starke Nerven.

Ich persönlich finde es deshalb angenehm, auch Unternehmen im Depot zu haben, die regelmäßig Dividenden zahlen. Und wenn es (wie bei Corona) mal 40% oder mehr nach unten geht, muss man für sich eben entscheiden können, ob man das aushält oder die Gelegenheit zum Nachkaufen nutzt. Für mich hat das bisher ganz gut funktioniert.

Als Anfänger sollte man mit ETF starten. Ab dem 1.01.27 gibt es das neue Altersvorsorgedepot, das Riester ablöst. Ab 10€ monatlich ist das möglich und mit 150€ gibt es die Maximalförderung. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/


Ist nicht was für jeden, aber ich habe auch noch einige Unzen Krügerrand gekauft vor einigen Jahren.


Zahlt man da nicht einen relativ hohen Aufschlag auf den eigentlichen Materialwert?

Das ging eigentlich, ich bin da im Wert jetzt um die 70% im Plus.

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Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Dienstag, 22.09.2026, 23:13 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Ist nicht was für jeden, aber ich habe auch noch einige Unzen Krügerrand gekauft vor einigen Jahren.

Wo lagerst du die denn?

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 09:08 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 47 Min.) @ Chill-Instructor

Ist nicht was für jeden, aber ich habe auch noch einige Unzen Krügerrand gekauft vor einigen Jahren.


Wo lagerst du die denn?

Schließfach. Bei der SPK. :D :D :D

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CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 23.09.2026, 09:44 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 11 Min.) @ FourrierTrans

Ich hoffe nicht in GE ;)

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 12:05 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 50 Min.) @ CedricVanDerGun

Ich hoffe nicht in GE ;)

Nein nein. :D

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stfn84, Köln, Dienstag, 22.09.2026, 20:40 (vor 2 Tagen) @ markus

Bei 120 Euro Jahressparsumme komme ich auf 60 Euro Zulage?!
Da lohnt es sich auf 360 Euro zu gehen, ggf. auch auf 1.800 Euro Jahressparleistung.

Für Erwachsene mit Kindern lohnt es sich sicherlich besonders.

Dank Riester-Banksparplan werde ich wohl nicht wechseln, auch wenn ich dann bei der Grundzulage von 180 Euro stehen bleibe.

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 21:38 (vor 2 Tagen) @ stfn84

Bei 120 Euro Jahressparsumme komme ich auf 60 Euro Zulage?!
Da lohnt es sich auf 360 Euro zu gehen, ggf. auch auf 1.800 Euro Jahressparleistung.

Ja. Ich werde auch die 1.800 Euro mit 540 Euro Förderung nutzen. Zusätzlich können die Beträge (die 1.800 Euro + Förderung) in der Steuererklärung abgesetzt werden. Wenn dann in Summe mehr Erstattung herauskommt als die bereits gezahlte Förderung, bekommst du die Differenz zusätzlich ausgezahlt. Man zahlt also im Grunde steuerfrei Geld ein und die Förderung soll Geringverdiener, die weniger erstattet bekämen, begünstigen. Dafür wird bei der Auszahlung versteuert. Weiterer Vorteil: Es gibt keine Abgeltungssteuer.


Für Erwachsene mit Kindern lohnt es sich sicherlich besonders.

Dank Riester-Banksparplan werde ich wohl nicht wechseln, auch wenn ich dann bei der Grundzulage von 180 Euro stehen bleibe.

Da bekommst du aber keine weitere Förderung mehr, wenn du das neue Altersvorsorgedepot besparst und die Förderung haben möchtest. Es kann nur eine Förderlogik genutzt werden und dann kann es sinnvoll sein, die höher geförderte zu nehmen und den Riester mit zu inkludieren oder ruhend zu stellen.

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Jones, Lippstadt, Dienstag, 22.09.2026, 20:30 (vor 2 Tagen) @ markus

Ich mache beides und investiere seit fast zehn Jahren. Der größte Teil steckt in ETFs, daneben habe ich aber auch 24 Einzelwerte, darunter einige Dividendenzahler. Daraus kommen bei mir inzwischen rund 7.000 Euro Dividendeneinnahmen im Jahr und das Depot ist insgesamt ebenfalls ordentlich im Plus.

Dividenden haben natürlich auch Nachteile: Sie werden am Ex-Tag vom Kurs abgezogen und sind steuerlich nur bis zu 1.000 Euro begünstigt. Trotzdem halte ich es nicht für sinnvoll, ausschließlich auf Wachstumswerte zu setzen. Gerade in Krisen können diese teilweise deutlich stärker fallen, man benötigt dann starke Nerven.

Ich persönlich finde es deshalb angenehm, auch Unternehmen im Depot zu haben, die regelmäßig Dividenden zahlen. Und wenn es (wie bei Corona) mal 40% oder mehr nach unten geht, muss man für sich eben entscheiden können, ob man das aushält oder die Gelegenheit zum Nachkaufen nutzt. Für mich hat das bisher ganz gut funktioniert.

Als Anfänger sollte man mit ETF starten. Ab dem 1.01.27 gibt es das neue Altersvorsorgedepot, das Riester ablöst. Ab 10€ monatlich ist das möglich und mit 150€ gibt es die Maximalförderung. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/

Interessant - Danke!

Welche Dividenenaktien würdest du empfehlen?

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 21:12 (vor 2 Tagen) @ Jones

Ich mache beides und investiere seit fast zehn Jahren. Der größte Teil steckt in ETFs, daneben habe ich aber auch 24 Einzelwerte, darunter einige Dividendenzahler. Daraus kommen bei mir inzwischen rund 7.000 Euro Dividendeneinnahmen im Jahr und das Depot ist insgesamt ebenfalls ordentlich im Plus.

Dividenden haben natürlich auch Nachteile: Sie werden am Ex-Tag vom Kurs abgezogen und sind steuerlich nur bis zu 1.000 Euro begünstigt. Trotzdem halte ich es nicht für sinnvoll, ausschließlich auf Wachstumswerte zu setzen. Gerade in Krisen können diese teilweise deutlich stärker fallen, man benötigt dann starke Nerven.

Ich persönlich finde es deshalb angenehm, auch Unternehmen im Depot zu haben, die regelmäßig Dividenden zahlen. Und wenn es (wie bei Corona) mal 40% oder mehr nach unten geht, muss man für sich eben entscheiden können, ob man das aushält oder die Gelegenheit zum Nachkaufen nutzt. Für mich hat das bisher ganz gut funktioniert.

Als Anfänger sollte man mit ETF starten. Ab dem 1.01.27 gibt es das neue Altersvorsorgedepot, das Riester ablöst. Ab 10€ monatlich ist das möglich und mit 150€ gibt es die Maximalförderung. https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/


Interessant - Danke!

Welche Dividenenaktien würdest du empfehlen?

Ich will in Sachen Einzelwerte nichts konkretes empfehlen, da ich keine Finanzberatung mache. Wichtig ist, eine eigene Strategie zu haben. Meine Strategie war immer, 1.000 bis maximal 2.000 Euro je Einzelwert und dann liegen lassen. Und ansonsten nur ETFs immer wieder aufzustocken. Es gibt auch ETFs mit Fokus auf Dividenden. Ich habe einen Emerging Market Dividenden ETF und einen US Aristokraten ETF. In letzterem sind nur Unternehmen drin, die seit 25 Jahren die Dividende jedes Jahr ununterbrochen erhöht haben.

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Jones, Lippstadt, Dienstag, 22.09.2026, 21:21 (vor 2 Tagen) @ markus

Interessant - Danke!

Welche Dividenenaktien würdest du empfehlen?


Ich will in Sachen Einzelwerte nichts konkretes empfehlen, da ich keine Finanzberatung mache. Wichtig ist, eine eigene Strategie zu haben. Meine Strategie war immer, 1.000 bis maximal 2.000 Euro je Einzelwert und dann liegen lassen. Und ansonsten nur ETFs immer wieder aufzustocken. Es gibt auch ETFs mit Fokus auf Dividenden. Ich habe einen Emerging Market Dividenden ETF und einen US Aristokraten ETF. In letzterem sind nur Unternehmen drin, die seit 25 Jahren die Dividende jedes Jahr ununterbrochen erhöht haben.

Ich danke dir!

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FliZZa, Sersheim, Dienstag, 22.09.2026, 20:19 (vor 2 Tagen) @ Jones

Sparplan MSCI World. Verschiedene. Weil ich keine Ahnung hatte wie die sich unterscheiden ^^
Spoiler: im Grunde gar nicht.

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VM , Lüdinghausen, Dienstag, 22.09.2026, 20:06 (vor 2 Tagen) @ Jones

MSCI World, Emerging Markets, Coca Cola und CSL (Firmenaktien der Frau). Dazu noch einen MSCI World für die Tochter.

Ansonsten war ich auch mal an Deinem Punkt, aber es mich einfach zu viel Geld und Freizeit gekostet.

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 20:38 (vor 2 Tagen) @ VM

MSCI World, Emerging Markets, Coca Cola und CSL (Firmenaktien der Frau). Dazu noch einen MSCI World für die Tochter.

Die beiden ETF könnte man mit MSCI All Country World sogar noch gut zusammenfassen. Coca Cola und CSL sind da auch drin.


Ansonsten war ich auch mal an Deinem Punkt, aber es mich einfach zu viel Geld und Freizeit gekostet.

Es ist in der Tat so, dass die meisten Privatanleger mit Einzelwerten schlechter abschneiden als ein World ETF. Darum lautet meist die Empfehlung, einfach die allgemeine Marktrendite aus einem ETF mitzunehmen und nicht in Einzelwerte zu gehen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.09.2026, 21:50 (vor 2 Tagen) @ markus

MSCI World, Emerging Markets, Coca Cola und CSL (Firmenaktien der Frau). Dazu noch einen MSCI World für die Tochter.


Die beiden ETF könnte man mit MSCI All Country World sogar noch gut zusammenfassen. Coca Cola und CSL sind da auch drin.


Ansonsten war ich auch mal an Deinem Punkt, aber es mich einfach zu viel Geld und Freizeit gekostet.


Es ist in der Tat so, dass die meisten Privatanleger mit Einzelwerten schlechter abschneiden als ein World ETF. Darum lautet meist die Empfehlung, einfach die allgemeine Marktrendite aus einem ETF mitzunehmen und nicht in Einzelwerte zu gehen.

Ich frage mich, wieso das so ist. Liegt das bei vielen an "hin und her, macht Taschen leer"?
Tendenziell scheint mein Depot deinem sehr zu ähneln, wird aber noch eine kleinere Summe aufweisen. Für gewöhnlich nehme ich auch immer 1.000 bis 3.000 Euro bei Einzelwerten und dann liegen lassen, sonst ETFs und Anleihen/Zertifikate. 40% ETFs und Anleihen, 60% Einzelwerte. Ich hatte eigentlich nur Varta als Totalverlust und 2-3 weitere Einzelaktien, die sehr schlecht liefen, die ich veräußert habe. Ansonsten sind die wirklichen Treiber bei mir tatsächlich die Einzelaktien. Ich habe alleine 6 Einzelwerte, die einen dreistelligen Prozentzuwachs aufweisen und letztlich auch die großen Treiber des Depots sind.
Dennoch werde ich zukünftig primär in ETFs investieren.

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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 23.09.2026, 08:33 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 21 Min.) @ FourrierTrans

Dreistelliger Zuwachs über welchen Zeitraum? Rechne Mal NVIDIA als maximal Glücksfall heraus. Ich glaube auch Berkshire Hathaway wäre ohne Apple nicht über Marktrendite.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.09.2026, 09:18 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 36 Min.) @ Schoeneschooh

Dreistelliger Zuwachs über welchen Zeitraum? Rechne Mal NVIDIA als maximal Glücksfall heraus. Ich glaube auch Berkshire Hathaway wäre ohne Apple nicht über Marktrendite.

6,5 Jahre habe ich das Depot jetzt.
Wobei ich mich korrigieren muss, sind 5 Werte. U.a. auch sowas wie Cardinal Health oder Schneider Electric dabei, mit relativ anständigen Dividenden.
Cardinal bei knapp 200% Kurssteigerung, Schneider bei knapp 160%. Ohne Dividenden einberechnet.

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 22:15 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

MSCI World, Emerging Markets, Coca Cola und CSL (Firmenaktien der Frau). Dazu noch einen MSCI World für die Tochter.


Die beiden ETF könnte man mit MSCI All Country World sogar noch gut zusammenfassen. Coca Cola und CSL sind da auch drin.


Ansonsten war ich auch mal an Deinem Punkt, aber es mich einfach zu viel Geld und Freizeit gekostet.


Es ist in der Tat so, dass die meisten Privatanleger mit Einzelwerten schlechter abschneiden als ein World ETF. Darum lautet meist die Empfehlung, einfach die allgemeine Marktrendite aus einem ETF mitzunehmen und nicht in Einzelwerte zu gehen.


Ich frage mich, wieso das so ist. Liegt das bei vielen an "hin und her, macht Taschen leer"?

Ja. Einzelwerte werden schneller wieder verkauft, sobald da x% Plus drin sind, statt sie einfach ewig zu halten. Zudem setzen viele auf deutsche Einzelwerte. Das sind aber nicht gerade die High Performer.

Tendenziell scheint mein Depot deinem sehr zu ähneln, wird aber noch eine kleinere Summe aufweisen. Für gewöhnlich nehme ich auch immer 1.000 bis 3.000 Euro bei Einzelwerten und dann liegen lassen, sonst ETFs und Anleihen/Zertifikate. 40% ETFs und Anleihen, 60% Einzelwerte. Ich hatte eigentlich nur Varta als Totalverlust und 2-3 weitere Einzelaktien, die sehr schlecht liefen, die ich veräußert habe. Ansonsten sind die wirklichen Treiber bei mir tatsächlich die Einzelaktien. Ich habe alleine 6 Einzelwerte, die einen dreistelligen Prozentzuwachs aufweisen und letztlich auch die großen Treiber des Depots sind.
Dennoch werde ich zukünftig primär in ETFs investieren.

Bin mit NVIDIA 5.700% im Plus. Ansonsten ebenfalls mehrere Werte mit dreistelligem Prozentzuwachs. Allerdings ist auch das nahezu wertlose Gazprom mit dabei.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.09.2026, 22:18 (vor 2 Tagen) @ markus

MSCI World, Emerging Markets, Coca Cola und CSL (Firmenaktien der Frau). Dazu noch einen MSCI World für die Tochter.


Die beiden ETF könnte man mit MSCI All Country World sogar noch gut zusammenfassen. Coca Cola und CSL sind da auch drin.


Ansonsten war ich auch mal an Deinem Punkt, aber es mich einfach zu viel Geld und Freizeit gekostet.


Es ist in der Tat so, dass die meisten Privatanleger mit Einzelwerten schlechter abschneiden als ein World ETF. Darum lautet meist die Empfehlung, einfach die allgemeine Marktrendite aus einem ETF mitzunehmen und nicht in Einzelwerte zu gehen.


Ich frage mich, wieso das so ist. Liegt das bei vielen an "hin und her, macht Taschen leer"?


Ja. Einzelwerte werden schneller wieder verkauft, sobald da x% Plus drin sind, statt sie einfach ewig zu halten. Zudem setzen viele auf deutsche Einzelwerte. Das sind aber nicht gerade die High Performer.

Tendenziell scheint mein Depot deinem sehr zu ähneln, wird aber noch eine kleinere Summe aufweisen. Für gewöhnlich nehme ich auch immer 1.000 bis 3.000 Euro bei Einzelwerten und dann liegen lassen, sonst ETFs und Anleihen/Zertifikate. 40% ETFs und Anleihen, 60% Einzelwerte. Ich hatte eigentlich nur Varta als Totalverlust und 2-3 weitere Einzelaktien, die sehr schlecht liefen, die ich veräußert habe. Ansonsten sind die wirklichen Treiber bei mir tatsächlich die Einzelaktien. Ich habe alleine 6 Einzelwerte, die einen dreistelligen Prozentzuwachs aufweisen und letztlich auch die großen Treiber des Depots sind.
Dennoch werde ich zukünftig primär in ETFs investieren.


Bin mit NVIDIA 5.700% im Plus. Ansonsten ebenfalls mehrere Werte mit dreistelligem Prozentzuwachs. Allerdings ist auch das nahezu wertlose Gazprom mit dabei.

Krass. Da liege ich bei knapp 700%, habe aber vor 1,5 Jahren schon mal den Invest komplett rausgezogen.

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markus, Dienstag, 22.09.2026, 22:29 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

MSCI World, Emerging Markets, Coca Cola und CSL (Firmenaktien der Frau). Dazu noch einen MSCI World für die Tochter.


Die beiden ETF könnte man mit MSCI All Country World sogar noch gut zusammenfassen. Coca Cola und CSL sind da auch drin.


Ansonsten war ich auch mal an Deinem Punkt, aber es mich einfach zu viel Geld und Freizeit gekostet.


Es ist in der Tat so, dass die meisten Privatanleger mit Einzelwerten schlechter abschneiden als ein World ETF. Darum lautet meist die Empfehlung, einfach die allgemeine Marktrendite aus einem ETF mitzunehmen und nicht in Einzelwerte zu gehen.


Ich frage mich, wieso das so ist. Liegt das bei vielen an "hin und her, macht Taschen leer"?


Ja. Einzelwerte werden schneller wieder verkauft, sobald da x% Plus drin sind, statt sie einfach ewig zu halten. Zudem setzen viele auf deutsche Einzelwerte. Das sind aber nicht gerade die High Performer.

Tendenziell scheint mein Depot deinem sehr zu ähneln, wird aber noch eine kleinere Summe aufweisen. Für gewöhnlich nehme ich auch immer 1.000 bis 3.000 Euro bei Einzelwerten und dann liegen lassen, sonst ETFs und Anleihen/Zertifikate. 40% ETFs und Anleihen, 60% Einzelwerte. Ich hatte eigentlich nur Varta als Totalverlust und 2-3 weitere Einzelaktien, die sehr schlecht liefen, die ich veräußert habe. Ansonsten sind die wirklichen Treiber bei mir tatsächlich die Einzelaktien. Ich habe alleine 6 Einzelwerte, die einen dreistelligen Prozentzuwachs aufweisen und letztlich auch die großen Treiber des Depots sind.
Dennoch werde ich zukünftig primär in ETFs investieren.


Bin mit NVIDIA 5.700% im Plus. Ansonsten ebenfalls mehrere Werte mit dreistelligem Prozentzuwachs. Allerdings ist auch das nahezu wertlose Gazprom mit dabei.


Krass. Da liege ich bei knapp 700%, habe aber vor 1,5 Jahren schon mal den Invest komplett rausgezogen.

Hab leider auch zu früh immer wieder mehrere tausend Euro mit Teilverkäufen rausgezogen, weil ich dachte: noch weiter steigen die nicht. Vom ursprünglichen investierten Betrag sind jetzt nur noch rund 137 Euro drin. Mit einem Wert von fast 8.000 Euro :)
Ich überlege gerade schon wieder, einen Teil rauszuholen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 22.09.2026, 22:30 (vor 2 Tagen) @ markus

MSCI World, Emerging Markets, Coca Cola und CSL (Firmenaktien der Frau). Dazu noch einen MSCI World für die Tochter.


Die beiden ETF könnte man mit MSCI All Country World sogar noch gut zusammenfassen. Coca Cola und CSL sind da auch drin.


Ansonsten war ich auch mal an Deinem Punkt, aber es mich einfach zu viel Geld und Freizeit gekostet.


Es ist in der Tat so, dass die meisten Privatanleger mit Einzelwerten schlechter abschneiden als ein World ETF. Darum lautet meist die Empfehlung, einfach die allgemeine Marktrendite aus einem ETF mitzunehmen und nicht in Einzelwerte zu gehen.


Ich frage mich, wieso das so ist. Liegt das bei vielen an "hin und her, macht Taschen leer"?


Ja. Einzelwerte werden schneller wieder verkauft, sobald da x% Plus drin sind, statt sie einfach ewig zu halten. Zudem setzen viele auf deutsche Einzelwerte. Das sind aber nicht gerade die High Performer.

Tendenziell scheint mein Depot deinem sehr zu ähneln, wird aber noch eine kleinere Summe aufweisen. Für gewöhnlich nehme ich auch immer 1.000 bis 3.000 Euro bei Einzelwerten und dann liegen lassen, sonst ETFs und Anleihen/Zertifikate. 40% ETFs und Anleihen, 60% Einzelwerte. Ich hatte eigentlich nur Varta als Totalverlust und 2-3 weitere Einzelaktien, die sehr schlecht liefen, die ich veräußert habe. Ansonsten sind die wirklichen Treiber bei mir tatsächlich die Einzelaktien. Ich habe alleine 6 Einzelwerte, die einen dreistelligen Prozentzuwachs aufweisen und letztlich auch die großen Treiber des Depots sind.
Dennoch werde ich zukünftig primär in ETFs investieren.


Bin mit NVIDIA 5.700% im Plus. Ansonsten ebenfalls mehrere Werte mit dreistelligem Prozentzuwachs. Allerdings ist auch das nahezu wertlose Gazprom mit dabei.


Krass. Da liege ich bei knapp 700%, habe aber vor 1,5 Jahren schon mal den Invest komplett rausgezogen.


Hab leider auch zu früh immer wieder mehrere tausend Euro mit Teilverkäufen rausgezogen, weil ich dachte: noch weiter steigen die nicht. Vom ursprünglichen investierten Betrag sind jetzt nur noch rund 137 Euro drin. Mit einem Wert von fast 8.000 Euro :)
Ich überlege gerade schon wieder, einen Teil rauszuholen.

Das ist bei so einem enormen Einzelbetrag natürlich schon eine Überlegung wert.

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Alones, Dienstag, 22.09.2026, 19:58 (vor 2 Tagen) @ Jones

Mein Portfolio besteht zu 100% aus Crypto und Pokemon-Karten. Entweder ich kaufe mir ein paar Jahren eine Südseeinsel, oder ich sammel Flaschen im Park. Yolo. To the Moon. Diamond Hands.

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Skip2k, Recklinghausen, Dienstag, 22.09.2026, 20:42 (vor 2 Tagen) @ Alones

wenn Pokemon-Karten sich ählich entwickeln wie Magic dann Glückwunsch zur Insel :D

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.09.2026, 21:51 (vor 2 Tagen) @ Skip2k

wenn Pokemon-Karten sich ählich entwickeln wie Magic dann Glückwunsch zur Insel :D

Ich war da auch ganz entzückt, als ich da zT die Werte gesehen habe.

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VM , Lüdinghausen, Mittwoch, 23.09.2026, 06:33 (vor 2 Tagen) @ MarcBVB

Die Preisentwicklung bei diesen One Piece-Karten mit BVB-Bezug sind absurd. Leider hatte ich zu wenige davon.

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Alones, Mittwoch, 23.09.2026, 07:28 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 27 Min.) @ VM

Die Preisentwicklung bei diesen One Piece-Karten mit BVB-Bezug sind absurd. Leider hatte ich zu wenige davon.

Wenn du heutzutage Pokemon-Karten zum Einzelhandelspreis bekommst, hast du faktisch direkt Gewinn gemacht. Die Leute prügeln sich in den Läden darum. The Pokemon Company kommt mit dem Drucken gar nicht hinterher.

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VM , Lüdinghausen, Mittwoch, 23.09.2026, 07:36 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 18 Min.) @ Alones
bearbeitet von VM, Mittwoch, 23.09.2026, 09:46

Wenn du heutzutage Pokemon-Karten zum Einzelhandelspreis bekommst, hast du faktisch direkt Gewinn gemacht. Die Leute prügeln sich in den Läden darum. The Pokemon Company kommt mit dem Drucken gar nicht hinterher.

Bin da nicht im Game, aber auch da gibt es doch sicher Karten, die nichts wert sind, oder?

Bin bei den OnePiece Dingern auch nur darauf gekommen, weil ich jemanden kenne, der sich nebenberuflich damit beschäftigt. Der kauft die Karten, lässte sie lange liegen und vertickt sie dann mit Gewinnen. Der baut zudem diese Plastikkisten, in der solche Karten oft aufbewahrt werden.

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bobschulz, MS, Mittwoch, 23.09.2026, 08:03 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 52 Min.) @ VM

Wenn du heutzutage Pokemon-Karten zum Einzelhandelspreis bekommst, hast du faktisch direkt Gewinn gemacht. Die Leute prügeln sich in den Läden darum. The Pokemon Company kommt mit dem Drucken gar nicht hinterher.


Bin da nicht im Game, aber auch da gibt es doch sicher Karten, die nichts wert sind, oder?

Bin bei den OnePiece Dingern auch nur darauf gekommen, weil ich jemanden kenne, der sich nebenberuflich beschädigt. Der kauft die Karten, lässte sie lange liegen und vertickt sie dann mit Gewinnen. Der baut zudem diese Plastikkisten, in der solche Karten oft aufbewahrt werden.

Hoffe der repariert sich dann hauptberuflich!
Gruß an die Autokorrektur :-)

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VM , Lüdinghausen, Mittwoch, 23.09.2026, 09:47 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 8 Min.) @ bobschulz

Ne, eigene Unfähigkeit :D

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Alones, Mittwoch, 23.09.2026, 07:43 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 11 Min.) @ VM

Der Großteil ist nix wert, macht aber trotzdem Spaß Boosterpacks zu öffnen. Wenn doch mal ein Hit dabei ist, entdeckt man wieder das Kind in sich. Und mit den Karten, die nix wert, kann man mit seinen Kindern spielen (wenn man welche hat). Du kaufst halt Sealed Products und lässt sie ein paar Jahre liegen. Ansonsten würde ich eher Einzelkarten empfehlen. Dasselbe gilt auch für andere TCGs wie One Piece, Yu-Gi-Oh oder MtG.

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Nike79, Mittwoch, 23.09.2026, 10:20 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 35 Min.) @ Alones

Der Großteil ist nix wert, macht aber trotzdem Spaß Boosterpacks zu öffnen. Wenn doch mal ein Hit dabei ist, entdeckt man wieder das Kind in sich. Und mit den Karten, die nix wert, kann man mit seinen Kindern spielen (wenn man welche hat). Du kaufst halt Sealed Products und lässt sie ein paar Jahre liegen. Ansonsten würde ich eher Einzelkarten empfehlen. Dasselbe gilt auch für andere TCGs wie One Piece, Yu-Gi-Oh oder MtG.

Das klingt für mich komplexer als Unternehmensberichte zu interpretieren

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Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.09.2026, 08:54 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 1 Min.) @ Alones

Der Großteil ist nix wert, macht aber trotzdem Spaß Boosterpacks zu öffnen. Wenn doch mal ein Hit dabei ist, entdeckt man wieder das Kind in sich. Und mit den Karten, die nix wert, kann man mit seinen Kindern spielen (wenn man welche hat). Du kaufst halt Sealed Products und lässt sie ein paar Jahre liegen. Ansonsten würde ich eher Einzelkarten empfehlen. Dasselbe gilt auch für andere TCGs wie One Piece, Yu-Gi-Oh oder MtG.

Mein Neffe hat als ordentlicher Millenial Kisten voll von Yu-Gi-Oh Karten.
Ich erinnere mich, da haben wir vor 20 Jahren mit gespielt.
Aber leider keine dieser Super Magic Tournament Karten, die in Japan für hunderttausende bis Millionen weggehen.
Das allermeiste von ihm ist ein paar Cent bis ein paar Euro wert, zwei, drei kommen wohl auf fast 100.
Wenn man das kommerziell macht und weiß um was es geht kann man sicher damit Geld verdienen.
Mein Neffe hat die Kisten wieder zugemacht und in den Schrank gestellt, der Zeitaufwand das zu Verkaufen lohnt den Ertrag nicht.

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CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 23.09.2026, 10:50 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 4 Min.) @ Lattenknaller

Ich wette bei meinen Eltern finde ich auch noch irgendwo Magic Karten, die dann gute 25 Jahre alt sind. Die lohnen also teilweise auch? Könnte ein neues Rabitthole werden :D