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Sohn und prominente Schauspieler sprechen über Altersarmut und Scham (Sonstiges)

markus, Samstag, 03.10.2026, 16:03 (vor 7 Stunden, 14 Minuten) @ Murksknüller

Ist depends mit dem Differenzieren.
Denken wir mal an die Kannibalen oder Überlebende einer Katastrophe, die von Nahrung abgeschnitten sind.

Über Letzteres gibt es viele Horrorstories, von Opfermut über Lotterie bis zur willkürlichen Schlachtung von LeidensgenossInnnen...

Ja, aber das sind doch gerade Ausnahmesituationen bzw. Notsituationen. Unsere Gesellschaft hat sich sehr klar darauf verständigt, zwischen Menschen und anderen Lebewesen zu unterscheiden. Tiere wie Schweine, Rinder oder Hühner werden gezüchtet und geschlachtet, um uns als Nahrung zu dienen. Das ist gesellschaftlich und rechtlich grundsätzlich vorgesehen.

Einen Menschen zu töten und zu essen ist dagegen keine normale Form der Nahrungsbeschaffung, sondern eine schwere Straftat und wird entsprechend verfolgt. Dass es in extremen Notsituationen trotzdem zu Kannibalismus kommen kann, ändert an dieser grundsätzlichen Unterscheidung ja nichts.

Und genau da finde ich den Intelligenz-Aspekt interessant: Je intelligenter und menschenähnlicher ein Lebewesen ist, desto eher behandeln wir es als moralisches Gegenüber. Wären Nutztiere genauso intelligent wie Menschen und könnten mit uns kommunizieren, wäre unser heutiger Umgang mit ihnen vermutlich kaum vorstellbar.


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