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Wenn man bei einem Stand von 0:0 Kreativität für Stabilität einwechselt… (Spieltage)

bobschulz, MS, Sonntag, 11.10.2026, 09:58 (vor 2 Stunden, 47 Minuten) @ Will Kane

…dann erzielt man auch zwei Tore.

Man erhält allerdings auch zwei Gegentore, wenn der Gegner mit dem Rücken zur Wand selbst Druck macht und man nicht ausreichend dagegenhalten kann und entscheidende Fehler macht.

Etwas zynisch gesagt wäre das Spiel ohne Wechsel 0:0 ausgegangen. Mit Wechsel halt 2:2.

Es fehlt uns noch die notwendige Balance im Spiel, möchte man meinen.

Andererseits hat der BVB zwar zwei Punkte verschenkt, aber das Spiel auch nicht verloren. In Hoffenheim haben wir etwas glücklich gewonnen, heute haben wir am Ende nur ein etwas enttäuschendes Remis erzielt. Kein Weltuntergang, aber man muss aus solchen Spielen lernen.

Vielleicht ist es doch besser, gegen eine Busparkerelf kreativ zu beginnen und bei einem Vorsprung dann Stabilität einzuwechseln.

Das war heute kein Rückschlag, aber ein Dämpfer.

Halte dagegen und sehe vor Allem keine "in game coaching" Entwicklung bei Kovac. Oder sagen wir mal so: inzwischen darf man 5 mal wechseln in 3 Slots, Kovac hat (wieder ein Mal!) nur zwei Slots genutzt.
In Italien (Turin- Bergamo letzte Saison) noch Wechsel offen gehabt und Punkte/ bzw. Weiterkommen verschenkt, da er nicht Ruhe reinbringt und nach dem jeweiligen Anschluss kurz vor Ende noch mal wechselt. Bensebaini war Freitag möglich als Einwechslung, hätte sicher auch mehr Kopfball(abwehr)kraft mitgebracht nach dem Anschlusstreffer. Und etwas mehr Kreativität durch einen Dribbler wie Karetsas hätte mMn. von Anfang an mal Löcher in die massiv STEHENDE Abwehr der Bremer bohren können. Andererseits fehlte auch nicht viel und der Freistoß von Sabitzer wäre drin gewesen und NK hätte es gut gemacht. Wichtig ist halt, was hinten raus kommt. :-)


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