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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 14.10.2026 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de , Dortmund, Mittwoch, 14.10.2026, 06:00 (vor 15 Stunden, 40 Minuten)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Sportschau: Von langer Hand geplant - Tripic feiert Olise-Rot

Habakuk, OWL, Mittwoch, 14.10.2026, 18:08 (vor 3 Stunden, 32 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der norwegische Sport ist ein Wolf im Schafspelz. Das wissen wir spätestens seit dem Anzugskandal der Skispringer.

https://www.sportschau.de/fussball/championsleague/von-langer-hand-geplant-tripic-feiert-olise-rot,nachbericht-viking-bayern-100.html

Sportschau: Von langer Hand geplant - Tripic feiert Olise-Rot

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 14.10.2026, 19:42 (vor 1 Stunden, 58 Minuten) @ Habakuk
bearbeitet von Will Kane, Mittwoch, 14.10.2026, 19:46

Der norwegische Sport ist ein Wolf im Schafspelz. Das wissen wir spätestens seit dem Anzugskandal der Skispringer.

https://www.sportschau.de/fussball/championsleague/von-langer-hand-geplant-tripic-feiert-olise-rot,nachbericht-viking-bayern-100.html

Beim „König von Stavanger“ geht es wohl mehr um seine „Balkan-Mentalität“, die er selbst abfeiert.

Unabhängig davon, wo er spielt oder woher er stammt - ich persönlich mag solche Spieler nicht. Sie sind mir sogar zutiefst zuwider. Eberl meinte, er habe gespielt wie ein „Drecksack“. Kann man mAn so stehen lassen. Wobei ich persönlich ‚Drecksack‘ durch ‚Arschloch‘ ersetzen würde.

Keine Diskussion, dass Olise sich hier zu einer nichtakzeptablen Reaktion hat hinreißen lassen, was so ja auch beabsichtigt war. Die zweite gelbe Karte und somit der Platzverweis war absolut in Ordnung; man kann mMn auch über ‚rot‘ diskutieren. Außerdem hat er seinem Team einen Bärendienst erwiesen.

Dass das miese Verhalten von Tripic nun auch noch gefeiert wird und in Norwegen nicht unbedingt thematisiert wird, empfinde ich als ärgerlich.Es würde mich nicht wundern, wenn Olise jetzt häufiger mit entsprechenden Provokationen konfrontiert werden wird.

Sportschau: Von langer Hand geplant - Tripic feiert Olise-Rot

Ulrich, Mittwoch, 14.10.2026, 19:28 (vor 2 Stunden, 12 Minuten) @ Habakuk

Der norwegische Sport ist ein Wolf im Schafspelz. Das wissen wir spätestens seit dem Anzugskandal der Skispringer.

https://www.sportschau.de/fussball/championsleague/von-langer-hand-geplant-tripic-feiert-olise-rot,nachbericht-viking-bayern-100.html

"All die Provokationen und kleinen Nickligkeiten seien von langer Hand geplant gewesen, gab Tripic zu, der bei Viking als "König von Stavanger" verehrt wird. "Er sollte es hier nicht zu gemütlich haben", sagte er über Olise: "Und als es mir gelang, seinen Fokus von dem abzulenken, was er außergewöhnlich gut kann, verlor er am Ende die Beherrschung und warf mir den Ball ins Gesicht. Ich habe das Gefühl, dieses Duell mit ihm gewonnen zu haben.""

Ich bin mir sicher, so etwas wird häufiger gemacht, gerade gegenüber Spielern, denen man eine "kurze Zündschnur" nachsagt. Aber das im Nachhinein so offen auszubreiten, scheint mir nicht sonderlich clever zu sein. Da könnte eventuell ein Sportgerichtsverfahren hinterher kommen.

Sportschau: Von langer Hand geplant - Tripic feiert Olise-Rot

DerInDerInderin, Mittwoch, 14.10.2026, 20:37 (vor 1 Stunden, 3 Minuten) @ Ulrich

Ich bin mir sicher, so etwas wird häufiger gemacht, gerade gegenüber Spielern, denen man eine "kurze Zündschnur" nachsagt.

Dazu empfehle ich dieses Interview ;-)

schwatzgelb.de: Stimmt es eigentlich, daß Du bei Europapokalspielen mit dem BVB, Deinen Gegner dann mit den entsprechenden ausländischen Schimpfworten „bearbeitet“ hast?

Michael Schulz: Teilweise ja, also das hört sich jetzt stark martialisch an, aber für mich auf dem Feld – das war schon Krieg! Der Begriff ist natürlich völlig übertrieben, aber man hat das schon so empfunden. Man hat natürlich als Verteidiger – damals mehr als heute - schon Möglichkeiten eine psychologische Kriegsführung zu machen. Klar, das kann man heute immer noch, aber ich habe da im Laufe der Zeit natürlich so ein paar Tricks drauf gehabt. Du musst natürlich wissen, was für einen Gegenspieler Du hast und wie der wohl reagieren könnte.

Die Details dann bitte hier weiterlesen:

https://schwatzgelb.de/artikel/2012/im-gespraech-mit/2012-04-26_im-gespraech-mit-ich-bin-geradezu-von-den-zuschauern-inspriert-worden

Sportschau: Von langer Hand geplant - Tripic feiert Olise-Rot

PePopp, Mittwoch, 14.10.2026, 19:34 (vor 2 Stunden, 6 Minuten) @ Ulrich

Der norwegische Sport ist ein Wolf im Schafspelz. Das wissen wir spätestens seit dem Anzugskandal der Skispringer.

https://www.sportschau.de/fussball/championsleague/von-langer-hand-geplant-tripic-feiert-olise-rot,nachbericht-viking-bayern-100.html


"All die Provokationen und kleinen Nickligkeiten seien von langer Hand geplant gewesen, gab Tripic zu, der bei Viking als "König von Stavanger" verehrt wird. "Er sollte es hier nicht zu gemütlich haben", sagte er über Olise: "Und als es mir gelang, seinen Fokus von dem abzulenken, was er außergewöhnlich gut kann, verlor er am Ende die Beherrschung und warf mir den Ball ins Gesicht. Ich habe das Gefühl, dieses Duell mit ihm gewonnen zu haben.""

Ich bin mir sicher, so etwas wird häufiger gemacht, gerade gegenüber Spielern, denen man eine "kurze Zündschnur" nachsagt. Aber das im Nachhinein so offen auszubreiten, scheint mir nicht sonderlich clever zu sein. Da könnte eventuell ein Sportgerichtsverfahren hinterher kommen.

Der Schiedsrichter hat die Provokationen gestern ja auch gut zugelassen, nicht nur gegenüber Olise. In Zukunft hätten sie bei ihm wohl ohnehin schon ein bisschen mehr darauf geachtet, nach den Aussagen natürlich erst recht.

Ehemalige: Schließt sich Sancho Getafe an?

donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 14.10.2026, 15:12 (vor 6 Stunden, 28 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Schaun mer mal,

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 14.10.2026, 16:45 (vor 4 Stunden, 54 Minuten) @ donotrobme

dann sehn mer scho...

DFB-Frauen siegen nach Rückstand

Newsteam , Dortmund, Mittwoch, 14.10.2026, 09:46 (vor 11 Stunden, 54 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Erfolgreicher Härtetest

Quelle: Sport.de

Gruß

Newsteam

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Newsteam , Dortmund, Mittwoch, 14.10.2026, 09:24 (vor 12 Stunden, 16 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Fast alle Klubs schreiben rote Zahlen

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Habakuk, OWL, Mittwoch, 14.10.2026, 16:57 (vor 4 Stunden, 43 Minuten) @ Newsteam

Ich finde, die Premier League ist seit vielen Jahren ein gewaltiger Beschiss am restlichen europäischen Fußball. Da wird systematisch mit unfassbaren Summen der Wettbewerb verzerrt. Natürlich machen viele andere da auch mit, nicht zuletzt ist ja auch der BVB ein kleines Rädchen in dem völlig kranken Uhrwerk des Profifußballs.

Ich bin eigentlich niemand, der Rom brennen sehen möchte, aber diesem Fall wünsche ich mir, dass die ganze Scheiße endlich in sich zusammenbricht. Vielleicht ist Fußball dann irgendwann mal wieder Fußball, und nicht diese alberne Glamourshow. Man wird ja noch träumen dürfen.

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Pfostentreffer, Mittwoch, 14.10.2026, 14:50 (vor 6 Stunden, 49 Minuten) @ Newsteam

Fast alle Klubs schreiben rote Zahlen

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Eine logische und vorhersehbare Entwicklung. Das es bereits so schlimm steht und die Entwciklung so weit fortgeschritten ist, kommt aber zumindest für mich überraschend.

Wie auf den meisten Märkten mit zu starker Konzentration (des Geldes) auf wenige Player führt es zu Marktversagen, wenn nicht reguliert / umverteilt wird (was die grossen Vereine und ihre Geldgeber verhindert haben). Nun haben wir natürlich hier keinen freien, vollständigen Markt (wie fast überall nicht) und der Fussballmarkt hat sicher seine Besonderheiten.

Nichtsdestotrotz führt die Konzentration nun mal dazu, dass die Konkurrenten ein immer höheres Risiko gehen müssen, um noch überhaupt eine Chance zu haben mizumischen (und die -immer schwieriger erreichbaren, aber immer grösseren - flexibeln Einnahmen zu bekommen) und das bei starker (martkinterner) Inflation. Was zwangsläufig zu den Ergbnissen führt, die wir sehen.

Zeigt mMn auch die wahre Stärke von 50+1. Natürlich hat das gebaren in UK auch grossen Einfluss auf die Bundesliga, aber (noch) nicht im Ansatz so stark wie auf die direkten Konkurrenten der gepimpten Clubs in der PL und darunter.

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

Gazelle, Mittwoch, 14.10.2026, 11:50 (vor 9 Stunden, 50 Minuten) @ Newsteam

Der Chef der Behörde (IFR), von der in der obigen Meldung die Rede ist, hat übrigens in Bezug auf Manchester City ganz ausdrücklich betont, daß er keine Einflussnahme seitens der Britischen Regierung zulassen wird, was schlechte Nachrichten für City sind, denn ich glaube, daß sie gehofft haben, daß die Regierung eine schützende Hand über sie halten könnte. Abu Dhabi ist auch in anderen Teilen der Britischen Wirtschaft ein bedeutender Investor und die Regierung hat natürlich ein Interesse, diese Investitionen nicht zu verlieren.


https://www.theguardian.com/football/2026/oct/13/football-regulator-chair-david-kogan-manchester-city

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 14.10.2026, 14:32 (vor 7 Stunden, 8 Minuten) @ Gazelle

Das ist doch eher naiv von den Briten gedacht.
Die Frage ist doch eher, warum jemand außerhalbs des Vereins noch in diesen ruinösen Markt investieren sollte. Wenn sich jemand nicht an die "Regeln" hält, wird er auch noch verbannt.

Ich frage mich seit geraumer Zeit, wer aktuell am Profifußball eigentlich Gewinne erwirtschaft? Wie rentabel sind diese Sportwettbewerbe im Allgemeinen.
Es können nur die Berater und Spieler sein.
Die Vereine erwirtschaften maximal eine schwarze Null oder verstecken ihre Schulden und Verluste. Die TV Anstalten machen scheinbar keine nennswerte Gewinne mit dem Produkt Profifußball. Wie viele Pay-TV Abonennten brauchen Sky, DAZN, Amazon, oder Paramount+ um keine Verluste zu machen. Und wer zahlt dafür in den aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten dafür.
Die Sponsoren haben auch keine Mehreinnahmen. Ich wüsste jedoch nicht, wie man den Werbeeffekt realistisch bemessen kann.

--
Heja BVB

Anderes Beispiel: Wimbledon ist hochprofitabel

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 14.10.2026, 18:09 (vor 3 Stunden, 31 Minuten) @ donotrobme

Das erfolgreichste Tennisturnier der Welt erwirtschaftet innerhalb von nur zwei Veranstaltungswochen einen dreistelligen Millionenumsatz und solide Millionengewinne. Zum letzten Rekordumsatz von rund 444 Millionen Britischen Pfund (ca. 500–555 Millionen US-Dollar) trugendie Medienrechte den mit Abstand größten Anteil bei, vor Sponsoring, Ticketing/Catering und Merchandising.

Der jährliche operative Reingewinn liegt stabil zwischen 50 und 60 Millionen Pfund (ca. 60–70 Millionen Euro). Der Veranstalter – der private All England Lawn Tennis and Croquet Club (AELTC) – ist strukturell wie eine Non-Profit-Organisation aufgestellt:
• 90 % des Gewinns werden direkt an die Lawn Tennis Association (LTA) ausgeschüttet.
• Diese Gelder (zuletzt knapp 50 Millionen Pfund pro Jahr) finanzieren fast die Hälfte des gesamten britischen Breitensports, Jugendprogramme und die Instandhaltung öffentlicher Tennisplätze in Großbritannien

Formel 1 scheint aktuell im Prinzip rentabel zu sein

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 14.10.2026, 17:52 (vor 3 Stunden, 47 Minuten) @ donotrobme

Denn: Formel 1-Teams sind heute so rentabel wie noch nie in ihrer Geschichte. Während der Sport jahrzehntelang als „Milliardengrab“ galt, bei dem Teambesitzer immense Summen verbrannten, hat sich das Geschäftsmodell seit der Einführung der Kostenobergrenze (Cost Cap) im Jahr 2021 grundlegend verändert. Die Teams haben sich von reinen Marketing-Ausgabenposten zu echten Profit-Centern und hochbewerteten Milliarden-Assets entwickelt.

Formel 1 scheint aktuell im Prinzip rentabel zu sein

DomJay, Köln, Mittwoch, 14.10.2026, 18:05 (vor 3 Stunden, 35 Minuten) @ Murksknüller

Denn: Formel 1-Teams sind heute so rentabel wie noch nie in ihrer Geschichte. Während der Sport jahrzehntelang als „Milliardengrab“ galt, bei dem Teambesitzer immense Summen verbrannten, hat sich das Geschäftsmodell seit der Einführung der Kostenobergrenze (Cost Cap) im Jahr 2021 grundlegend verändert. Die Teams haben sich von reinen Marketing-Ausgabenposten zu echten Profit-Centern und hochbewerteten Milliarden-Assets entwickelt.

Also müsste die PL nur in SA, Dubai, Singapur, Peking usw. spielen und horrende Preise für Eintrittskarten verlangen. So gesehen das Konzept dieser Super League oder?

Formel 1 scheint aktuell im Prinzip rentabel zu sein

haweka, Mittwoch, 14.10.2026, 18:28 (vor 3 Stunden, 12 Minuten) @ DomJay

Denn: Formel 1-Teams sind heute so rentabel wie noch nie in ihrer Geschichte. Während der Sport jahrzehntelang als „Milliardengrab“ galt, bei dem Teambesitzer immense Summen verbrannten, hat sich das Geschäftsmodell seit der Einführung der Kostenobergrenze (Cost Cap) im Jahr 2021 grundlegend verändert. Die Teams haben sich von reinen Marketing-Ausgabenposten zu echten Profit-Centern und hochbewerteten Milliarden-Assets entwickelt.


Also müsste die PL nur in SA, Dubai, Singapur, Peking usw. spielen und horrende Preise für Eintrittskarten verlangen. So gesehen das Konzept dieser Super League oder?

So ist es. Aserbaidschan, Saudi-Arabien, Katar und Co. zahlen aus den bekannten Gründen die hohen Lizenz- und Veranstaltungsgebühren. Wenn junge Spieler jedoch – wie in der Formel 1 – eigene Sponsoren mitbringen müssten, damit sie aufgestellt werden, wäre das eine neue Einnahmequelle für den Fußball.

Formel 1 scheint aktuell im Prinzip rentabel zu sein

Blarry, Essen, Mittwoch, 14.10.2026, 19:11 (vor 2 Stunden, 29 Minuten) @ haweka

Also müsste die PL nur in SA, Dubai, Singapur, Peking usw. spielen und horrende Preise für Eintrittskarten verlangen. So gesehen das Konzept dieser Super League oder?


So ist es. Aserbaidschan, Saudi-Arabien, Katar und Co. zahlen aus den bekannten Gründen die hohen Lizenz- und Veranstaltungsgebühren. Wenn junge Spieler jedoch – wie in der Formel 1 – eigene Sponsoren mitbringen müssten, damit sie aufgestellt werden, wäre das eine neue Einnahmequelle für den Fußball.

Jein: die Premier League muss nur hohe Antrittsgagen von den gastgebenden Ländern verlangen. Ob und wie weit diese die Kosten über Eintrittskarten, nationale TV-Erlöse usw. wieder hereinholen, ist ganz deren Problem. Oder eben nicht, wenns von vornherein nicht um Rendite aus dem Event an sich geht, sondern ums Sportswashing.

Formel 1 scheint aktuell im Prinzip rentabel zu sein

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 14.10.2026, 18:17 (vor 3 Stunden, 23 Minuten) @ DomJay

Genau! Daran wird ja auch schon gearbeitet, wenn auch nicht in England. So wird beispielsweise die Supercopa de España sowie die italienische Supercoppa regelmäßig in Riad oder Dschidda ausgespielt.

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

Gargamel09, Mittwoch, 14.10.2026, 17:13 (vor 4 Stunden, 26 Minuten) @ donotrobme

Das ist doch eher naiv von den Briten gedacht.
Die Frage ist doch eher, warum jemand außerhalbs des Vereins noch in diesen ruinösen Markt investieren sollte. Wenn sich jemand nicht an die "Regeln" hält, wird er auch noch verbannt.

Ich frage mich seit geraumer Zeit, wer aktuell am Profifußball eigentlich Gewinne erwirtschaft? Wie rentabel sind diese Sportwettbewerbe im Allgemeinen.

Für den gibt es ganz andere Möglichkeiten, sein Geld zu vermehren, man muss sich nur die Aktienmärkte anschauen, wer mal 1 Mrd in eine Fußballklub gesteckt hate und hofft, große Gewinne zu erwirtschaften, hätte das mit der Mrd. am Aktienmarkt längt 10 x hinbekommen. Oder, das sind einfach nur Spielzuege für die Superreichen, dass sie sich in ihren Kreisen damit brüsten können, dass denen (ein Teil von) Manchester United/Liverpool... - das ist aber toll...

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

Chappi1991 , Mittwoch, 14.10.2026, 15:06 (vor 6 Stunden, 34 Minuten) @ donotrobme

Ich frage mich seit geraumer Zeit, wer aktuell am Profifußball eigentlich Gewinne erwirtschaft? Wie rentabel sind diese Sportwettbewerbe im Allgemeinen.
Es können nur die Berater und Spieler sein.
Die Vereine erwirtschaften maximal eine schwarze Null oder verstecken ihre Schulden und Verluste. Die TV Anstalten machen scheinbar keine nennswerte Gewinne mit dem Produkt Profifußball. Wie viele Pay-TV Abonennten brauchen Sky, DAZN, Amazon, oder Paramount+ um keine Verluste zu machen. Und wer zahlt dafür in den aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten dafür.
Die Sponsoren haben auch keine Mehreinnahmen. Ich wüsste jedoch nicht, wie man den Werbeeffekt realistisch bemessen kann.

Ich hatte vor etwa 10 Jahren hier mal bei dem Thema "Platzen der Fußballblase" geschrieben, dass ich das noch nicht sehe, weil wir noch die eine Runde des weltweiten Großkapitals vor uns haben. So langsam könnte da die letzte Patrone des Wachstums verschossen sein. Und dann ist man schnell in der Abwärtsspirale.

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

Gargamel09, Mittwoch, 14.10.2026, 17:10 (vor 4 Stunden, 30 Minuten) @ Chappi1991

Ich frage mich seit geraumer Zeit, wer aktuell am Profifußball eigentlich Gewinne erwirtschaft? Wie rentabel sind diese Sportwettbewerbe im Allgemeinen.
Es können nur die Berater und Spieler sein.
Die Vereine erwirtschaften maximal eine schwarze Null oder verstecken ihre Schulden und Verluste. Die TV Anstalten machen scheinbar keine nennswerte Gewinne mit dem Produkt Profifußball. Wie viele Pay-TV Abonennten brauchen Sky, DAZN, Amazon, oder Paramount+ um keine Verluste zu machen. Und wer zahlt dafür in den aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten dafür.
Die Sponsoren haben auch keine Mehreinnahmen. Ich wüsste jedoch nicht, wie man den Werbeeffekt realistisch bemessen kann.


Ich hatte vor etwa 10 Jahren hier mal bei dem Thema "Platzen der Fußballblase" geschrieben, dass ich das noch nicht sehe, weil wir noch die eine Runde des weltweiten Großkapitals vor uns haben. So langsam könnte da die letzte Patrone des Wachstums verschossen sein. Und dann ist man schnell in der Abwärtsspirale.

Ich würde mich freuen, wenn das alles mal platzt, speziell auf der Insel, obwohl massig Kohle durch TV Verträge und Popularität der Liga vorhanden, bekommen die trotzdem nicht den Hals voll um machen massig Schulden. Je schneller, desto besser.

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

Mario Girotti, London, Mittwoch, 14.10.2026, 12:23 (vor 9 Stunden, 17 Minuten) @ Gazelle

Man darf nicht vergessen das Andy Burnham massiv von den Investitionen in Manchester profitiert hat. Der wird da sicherlich in einer Zwickmühle sein.

https://www.theguardian.com/football/2026/oct/12/andy-burnham-meeting-manchester-city-contacts-disclosed

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 14.10.2026, 12:49 (vor 8 Stunden, 51 Minuten) @ Mario Girotti

Dass das so bekannt ist, dürfte ihn aber eher davon abhalten, offensichtlich für City Partei zu ergreifen.

City braucht nicht auf Hilfe der UK Regierung zu hoffen

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 14.10.2026, 13:40 (vor 8 Stunden, 0 Minuten) @ Sascha

Dass das so bekannt ist, dürfte ihn aber eher davon abhalten, offensichtlich für City Partei zu ergreifen.

Keine Ahnung wie die Briten da so ticken. Aber alleine ein Blick in seinen Haushalt dürfte ihn davon abhalten.
Er möchte ja keine Steuern erhöhen muss aber Löcher stopfen und parallel kosten die höheren Zinsen auf Staatsanleihen massiv Geld. Jetzt da aus Steuergeldern Vereine mit Investoren aus Arabien, China oder den USA zu helfen dürfte nicht so gut ankommen, aber wie ja schon unten jemand schrieb, vielleicht verzichten die Briten ja gerne auf ein paar NHS-Leistungen wenn ihrem Lieblingskind geholfen ist.

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 14.10.2026, 10:13 (vor 11 Stunden, 27 Minuten) @ Newsteam

Puh. Ein finanzielles Abschmieren der Premier-League, würde dem gesamten europäischen Fußball den Boden unter den Füßen wegziehen. Dafür leben zuviele Vereine auf Basis von Transferforderungen und Erlöserwartungen.

Jetzt kann man immer noch sagen, dass die PL deutlich too big to fail ist, aber 5 Milliarden sind so langsam eine Größenordnung, die Investoren nicht achselzucken nachschießen.

Google KI zu den Auswirkungen auf die Bundesliga

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 14.10.2026, 16:52 (vor 4 Stunden, 48 Minuten) @ Sascha

Die Auswirkungen lassen sich in drei Kernbereiche unterteilen:

1. Einbruch auf dem Transfermarkt (Der „England-Effekt“ verpufft)
Die Bundesliga fungierte in den vergangenen Jahren oft als Ausbildungs- und Verkäuferliga für die Premier League. Vereine wie Borussia Dortmund, RB Leipzig oder Eintracht Frankfurt refinanzierten ihre Kader maßgeblich durch astronomische Ablösesummen von der Insel (z.B. für Erling Haaland oder Randal Kolo Muani).
• Sinkende Ablösesummen: Wenn die englische Regulierungsbehörde IFR den Klubs strenge Liquiditäts- und Notfallpläne vorschreibt und die Premier League ab 2026/27 die Ausgaben drastisch deckelt, können englische Vereine nicht mehr blind utopische Summen nach Deutschland überweisen.
• Weniger Kaufwut: Englische Klubs neigen bereits dazu, ihr Geld verstärkt innerhalb der eigenen Liga zirkulieren zu lassen, um eigene Bilanzlöcher zu stopfen. Bundesliga-Klubs werden es schwerer haben, ihre Top-Talente für Mondpreise nach England zu verkaufen.

2. Wettbewerbsvorteil durch finanzielle Solidität (Die 50+1-Regel)

Was in Deutschland oft als Wachstumsbremse kritisiert wurde – die 50+1-Regel und das extrem strenge Lizenzierungsverfahren der DFL –, erweist sich nun als Schutzschild.
• Stabilität als Verkaufsargument: Während in England 25 Prozent der Klubs ohne permanente Millionenspritzen ihrer Eigentümer binnen 30 Tagen kollabieren würden, steht die Bundesliga auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament.
• Attraktivität für Profis: Für internationale Top-Spieler und Trainer gewinnt die Bundesliga an Attraktivität. Das Argument eines sicheren, pünktlich gezahlten Gehalts in einem stabilen Umfeld wie beim FC Bayern München oder Borussia Dortmund wiegt plötzlich schwerer als das Risiko, bei einem englischen Klub anzuheuern, dem Punktabzüge, Zwangsabstieg oder die Zahlungsunfähigkeit drohen.

3. Neue Chancen im europäischen Wettbewerb

Sollten die neuen Kontrollen greifen oder Großklubs wie Manchester City wegen ihrer Vergehen tatsächlich mit drastischen Punktabzügen oder Ausschlüssen bestraft werden, schwächt das die englische Phalanx in der Champions League. Die Bundesliga-Klubs haben dadurch mittelfristig deutlich realistischere Chancen, in den europäischen Wettbewerben weiter vorzustoßen und höhere UEFA-Prämien einzustreichen.

Google KI zu den Auswirkungen auf die Bundesliga

CF, Mittwoch, 14.10.2026, 16:54 (vor 4 Stunden, 46 Minuten) @ Murksknüller

Die Auswirkungen lassen sich in drei Kernbereiche unterteilen:

1. Einbruch auf dem Transfermarkt (Der „England-Effekt“ verpufft)
Die Bundesliga fungierte in den vergangenen Jahren oft als Ausbildungs- und Verkäuferliga für die Premier League. Vereine wie Borussia Dortmund, RB Leipzig oder Eintracht Frankfurt refinanzierten ihre Kader maßgeblich durch astronomische Ablösesummen von der Insel (z.B. für Jude Bellingham, Erling Haaland oder Randal Kolo Muani).
• Sinkende Ablösesummen: Wenn die englische Regulierungsbehörde IFR den Klubs strenge Liquiditäts- und Notfallpläne vorschreibt und die Premier League ab 2026/27 die Ausgaben drastisch deckelt, können englische Vereine nicht mehr blind utopische Summen nach Deutschland überweisen.
• Weniger Kaufwut: Englische Klubs neigen bereits dazu, ihr Geld verstärkt innerhalb der eigenen Liga zirkulieren zu lassen, um eigene Bilanzlöcher zu stopfen. Bundesliga-Klubs werden es schwerer haben, ihre Top-Talente für Mondpreise nach England zu verkaufen.

2. Wettbewerbsvorteil durch finanzielle Solidität (Die 50+1-Regel)

Was in Deutschland oft als Wachstumsbremse kritisiert wurde – die 50+1-Regel und das extrem strenge Lizenzierungsverfahren der DFL –, erweist sich nun als Schutzschild.
• Stabilität als Verkaufsargument: Während in England 25 Prozent der Klubs ohne permanente Millionenspritzen ihrer Eigentümer binnen 30 Tagen kollabieren würden, steht die Bundesliga auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament.
• Attraktivität für Profis: Für internationale Top-Spieler und Trainer gewinnt die Bundesliga an Attraktivität. Das Argument eines sicheren, pünktlich gezahlten Gehalts in einem stabilen Umfeld wie beim FC Bayern München oder Borussia Dortmund wiegt plötzlich schwerer als das Risiko, bei einem englischen Klub anzuheuern, dem Punktabzüge, Zwangsabstieg oder die Zahlungsunfähigkeit drohen.

3. Neue Chancen im europäischen Wettbewerb

Sollten die neuen Kontrollen greifen oder Großklubs wie Manchester City wegen ihrer Vergehen tatsächlich mit drastischen Punktabzügen oder Ausschlüssen bestraft werden, schwächt das die englische Phalanx in der Champions League. Die Bundesliga-Klubs haben dadurch mittelfristig deutlich realistischere Chancen, in den europäischen Wettbewerben weiter vorzustoßen und höhere UEFA-Prämien einzustreichen.

Ein Zusammenbruch der PL wäre zu begrüßen und hätte alles in allem sehr gute Folgen für den Fussball.

Google KI zu den Auswirkungen auf die Bundesliga

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 14.10.2026, 16:56 (vor 4 Stunden, 44 Minuten) @ CF

Zum Beispiel keine Scheichs und Oligarchen mehr - oder zumindest weniger dieser Konsorten

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Elmar, Mittwoch, 14.10.2026, 11:35 (vor 10 Stunden, 5 Minuten) @ Sascha

Als Zuschauer bin ich entspannt. Ich schau mir auch Sergej Gorlukowitsch an
Aber für die Tausende Beschäftigten und das Umfeld wäre es natürlich schlimm.

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

chief wiggum, im schönen Münsterland, Mittwoch, 14.10.2026, 10:24 (vor 11 Stunden, 15 Minuten) @ Sascha

Ich hatte gestern schon einen Artikel auf ntv gelesen und, wenn ich es richtig verstanden habe, liegt das Problem vor allem in den Ligen 2 bis 5: "60 Prozent der Teams in der 2. bis 5. Liga seien "technisch insolvent". Selbst wenn die Spieler dort kostenlos spielen würden, schrieben 17 Klubs immer noch Verluste." Das sind natürlich horrende Zahlen, auch bekannt als Gelsenkirchener Mathematik, die einen Klub nur so lange am Leben lassen, wie der Sugardaddy Geld springen lässt. Im dtv-Artikel hört es sich so an, als sei die PL eben nicht davon betroffen. https://www.n-tv.de/sport/fussball/Viele-technisch-insolvent-Englands-Fussballbehoerde-schlaegt-Alarm-id31414621.html

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Blarry, Essen, Mittwoch, 14.10.2026, 10:35 (vor 11 Stunden, 5 Minuten) @ chief wiggum

Und in der Premier League sind es zum größten Teil Buchverluste durch Ablösen neuer und Abschreibungen bestehender Spieler. Gerade die Abschreibungen fallen aufgrund der höheren Ablösen natürlich heftig aus. Wenn City, so wie diesen Sommer, Spieer für 500 Millionen Euro holt, und die allesamt über fünf Jahre abgeschrieben werden, sind das pro Jahr halt ein neunstelliges Minus in den Büchern einfach nur durch die bloße Existenz der Neuzugänge. Später kriegt man ja wieder bisschen was raus, wenn man sie weiterverkauft.

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Smeller, Dortmund, Mittwoch, 14.10.2026, 11:06 (vor 10 Stunden, 34 Minuten) @ Blarry

Das ist ja auch der Grund, warum wir bei Ian Maatsen vor ein paar Jahren keine Chance hatten. Da wurde der plötzlich innerhalb der Premier League für 40 Millionen verkauft und gleichzeitig hat der Verkäufer beim Käufer einen jungen Nobody für 20 Millionen geholt. Im Großen und Ganzen hat Maatsen dadurch nur 20 Millionen gekostet, aber beide Vereine hatten eine große Ablöse in den Büchern. Dazu fährt Chelsea bspw. ja auch dieses Modell mit 9 Jahres Verträgen, wo sie dann den Buchungswert deutlich länger und in kleineren Beträgen abschreiben. Das ist ein einziger Sauhaufen auf der Insel und eigentlich ist keiner wirklich sauber da.

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Zebulon, Wattenscheid, Mittwoch, 14.10.2026, 11:45 (vor 9 Stunden, 55 Minuten) @ Smeller

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

Knolli, Mittwoch, 14.10.2026, 12:19 (vor 9 Stunden, 21 Minuten) @ Zebulon

Ganz ganz gruselige Zeiten. Wenn ich alleine Molsiris lese...

Dann lieber in einer Welt leben, in der das größte Problem des BVB ist, dass die Siege nicht schön genug herausgespielt werden

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

DomJay, Köln, Mittwoch, 14.10.2026, 10:43 (vor 10 Stunden, 57 Minuten) @ Blarry

Man kommt nicht umher an Saufanleihen zu denken. Irgendwann wird irgendjemand mal Geld sehen wollen und dann folgt der Dominoeffekt.

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

DomJay, Köln, Mittwoch, 14.10.2026, 10:17 (vor 11 Stunden, 23 Minuten) @ Sascha

Puh. Ein finanzielles Abschmieren der Premier-League, würde dem gesamten europäischen Fußball den Boden unter den Füßen wegziehen. Dafür leben zuviele Vereine auf Basis von Transferforderungen und Erlöserwartungen.

Jetzt kann man immer noch sagen, dass die PL deutlich too big to fail ist, aber 5 Milliarden sind so langsam eine Größenordnung, die Investoren nicht achselzucken nachschießen.

Ich beobachte das auch nur mit Staunen, was da passiert. Bei den sehr hohen Ablösen ist mein Verdacht ohnehin, dass es vielfach nur für die Bilanz passiert.

Ich denke diese Bombe wird hochgehen und die britische Regierung wird das sicher nicht retten können. Wo soll das herkommen, aus dem NHS Geld nach EU Austritt?

Behörde warnt: "Finanzielle Katastrophe" im englischen Fußball

PaBe, Mittwoch, 14.10.2026, 13:27 (vor 8 Stunden, 13 Minuten) @ DomJay

Die sparen doch jede Woche über 500 Mio Pfund für den NHS Fond ein. Zumindest hatte das der rechte Rand behauptet. Dann können sie doch einfach mal einen Monat alle Krebstherapien einstellen um das Kulturgut Football zu retten.