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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de , Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 06:00 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 22 Min.)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Brunner schießt vor der Pause Monaco in Front gegen Freiburg

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Donnerstag, 22.10.2026, 22:01 (vor 8 Stunden, 20 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Kicker schreibt: Brunner setzt sich nach Diops Steilvorlage per Kopf klasse gegen Rosenfelder durch, lässt ihn dann im Laufduell stehen und netzt frei vor Backhaus flach links unten ein. Klasse Aktion

https://www.kicker.de/monaco-gegen-freiburg-2026-europa-conference-league-5264652/ticker

Geisterspiel in Monaco

Gargamel09, Donnerstag, 22.10.2026, 22:07 (vor 8 Stunden, 14 Minuten) @ Murksknüller

es haben aber doch einige einen Weg ins Stadion gefunden. Tristes Ambiente

Geisterspiel in Monaco

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Donnerstag, 22.10.2026, 22:11 (vor 8 Stunden, 10 Minuten) @ Gargamel09

Isso in Monaco. Der Kicker schreibt:
Wegen der Baumaßnahmen und der generell eher geringen Zuschauerresonanz bei Heimspielen von AS Monaco (Schnitt von zuletzt rund 6.800 Besuchern) bleiben viele Plätze am Spielabend leer.

PS: Das Stade Louis II fasst regulär zwischen 16.360 und 18.524 Zuschauer.

Luis Diaz erleidet Muskelbündelriss

Smeller, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 15:43 (vor 14 Stunden, 38 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Luis Diaz erleidet Muskelbündelriss

Olaf1970, Donnerstag, 22.10.2026, 17:22 (vor 12 Stunden, 59 Minuten) @ Smeller

Läuft irgendwie nicht so für die Münchner. Der Abstand zur nationalen Konkurrenz ist ausreichend groß, aber dennoch ist man sonderbar anfällig. Mit den € 250m kann man aber zweifelsfrei auf dem Transfermarkt nachlegen, wenn’s wirklich eng wird. Ein Harry Kane wäre aber nicht zu ersetzen und bei dem wäre eine Verletzung nicht überraschend: extrem belastet und nicht mehr der jüngste.

Luis Diaz erleidet Muskelbündelriss

Jack, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 16:19 (vor 14 Stunden, 3 Minuten) @ Smeller

https://fcbayern.com/de/news/2026/10/luis-diaz-faellt-aus

Gute Besserung.

Somit fehlt er am 31.10 gegen uns.

Luis Diaz erleidet Muskelbündelriss

Smeller, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 16:48 (vor 13 Stunden, 33 Minuten) @ Jack

Solange Olise und Kane spielen, ist das egal.

Luis Diaz erleidet Muskelbündelriss

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 22.10.2026, 20:30 (vor 9 Stunden, 51 Minuten) @ Smeller

Solange Olise und Kane spielen, ist das egal.

Davies gegen auf der Díaz-Position war mAn durchaus ein gelungener Schachzug. Allerdings war er in der Rückwärtsbewegung längst nicht so wuselig wir Díaz. Was sich dann auch für die Bayern negativ bemerkbar gemacht hat. Denn Stanišić auf der linken Außenverteidigerposition war die Schwachstelle im Spiel der Bayern und wurde von Arsenal immer gezielter bespielt.

Der Ausgleich zum zum 2:2 fiel dann auch genau über diese Seite. Díaz war zwar vorher bereits eingewechselt worden, allerdings für Saibari und er spielte nicht auf seiner angestammten Position.

Vermeintliche Kleinigkeiten geben in solchen Spielen häufig den Ausschlag. Und das dürfte gegen uns nicht viel anders sein.

Nichtsdestoweniger gute und schnelle Genesung für Díaz.

Geisterspiel in Belgrad: DFB-Fans beim Serbien-Spiel ausgeschlossen

VM , Lüdinghausen, Donnerstag, 22.10.2026, 12:50 (vor 17 Stunden, 31 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Geisterspiel in Belgrad: DFB-Fans beim Serbien-Spiel ausgeschlossen

Gargamel09, Donnerstag, 22.10.2026, 12:58 (vor 17 Stunden, 23 Minuten) @ VM

https://sport.sky.de/fussball/artikel/geisterspiel-in-belgrad-dfb-fans-beim-serbien-spiel-ausgeschlossen/13602202/34130

Bekanntlich sind Kollektivstrafen extrem effektiv.

Geisterspiel... das sagt man doch ohnehin zu Länderspielen

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

Olaf1970, Donnerstag, 22.10.2026, 10:56 (vor 19 Stunden, 25 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Viessmann Group (Familyoffice bzw. Beteiligungsgesellschaft der früheren Heizungsbauer) steigt für € 250m bei FCB AG ein. Das wird die Kluft in der spannendsten Liga Europas noch mal erhöhen. Viele Clubs haben nicht einmal € 200m Kaderwert… Die Bundesliga wird an der Spitze noch langweiliger als ohnehin schon.

Viessmann Group steigt für € 250m bei FCB AG ein

Zusammenfassung-Infos-by-CHS, Donnerstag, 22.10.2026, 14:41 (vor 15 Stunden, 40 Minuten) @ Olaf1970

Das wäre eine Überschrift gewesen.

Gruß

CHS

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

Kashmir, Donnerstag, 22.10.2026, 13:34 (vor 16 Stunden, 47 Minuten) @ Olaf1970

Viessmann Group (Familyoffice bzw. Beteiligungsgesellschaft der früheren Heizungsbauer) steigt für € 250m bei FCB AG ein. Das wird die Kluft in der spannendsten Liga Europas noch mal erhöhen. Viele Clubs haben nicht einmal € 200m Kaderwert… Die Bundesliga wird an der Spitze noch langweiliger als ohnehin schon.

Die nächsten 30 Bayerntitel sind also garantiert. Macht doch endlich diese Super-League. Der Pöbel kann sich dann in nationalen Ligen um einen Scheinmeistertitel kloppen.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 13:09 (vor 17 Stunden, 12 Minuten) @ Olaf1970

Eine Bewertung von 5 Milliarden. Schon nicht schlecht für einen Fußballverein.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

TerraP, Köln, Donnerstag, 22.10.2026, 15:49 (vor 14 Stunden, 32 Minuten) @ Talentförderer

Da die 250 Mio. für 6,7 Prozent reichen komme ich auf 3,7 Milliarden. Oder?

Was natürlich auch nicht schlecht ist...

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

Voegi, Porta Westfalica, Donnerstag, 22.10.2026, 16:57 (vor 13 Stunden, 25 Minuten) @ TerraP
bearbeitet von Voegi, Donnerstag, 22.10.2026, 17:00

Da die 250 Mio. für 6,7 Prozent reichen komme ich auf 3,7 Milliarden. Oder?

Was natürlich auch nicht schlecht ist...

In der Forbes Liste der wertvollsten Vereine rangierten sie 2024 noch mit einem Wert von 5,0 Milliarden auf Platz 34….
In der von 2025 tauchen unter den ersten 48 Plätzen gar nicht mehr auf (Platz 48 teilen sich drei „Vereine“ mit jeweils 5,4 Milliarden Wert)

Das Boot sinkt ;)

Familie Viessmann verkauft steuerfrei das Wärmepumpengeschäft für zig Milliarden

Eisen, DO, Donnerstag, 22.10.2026, 12:58 (vor 17 Stunden, 23 Minuten) @ Olaf1970

Und weil man nicht weiß, wohin mit der ganzen Kohle, beteiligt man sich nun beim FC Bayern für ne Viertelmilliarde.

Willkommen in Deutschland :).

Familie Viessmann verkauft steuerfrei das Wärmepumpengeschäft für zig Milliarden

Mob-Jenson, Siegen, Donnerstag, 22.10.2026, 13:31 (vor 16 Stunden, 50 Minuten) @ Eisen

Und weil man nicht weiß, wohin mit der ganzen Kohle, beteiligt man sich nun beim FC Bayern für ne Viertelmilliarde.

Willkommen in Deutschland :).

Wer weiß - vielleicht vergrößern sie ja noch den Dorfflughafen zuhause :-)

Familie Viessmann verkauft steuerfrei das Wärmepumpengeschäft für zig Milliarden

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Donnerstag, 22.10.2026, 14:54 (vor 15 Stunden, 27 Minuten) @ Mob-Jenson

Noch besser: die bauen einen eigenen "Franz-Beckenbauer-Flughafen", nur für den Verein.

Familie Viessmann verkauft steuerfrei das Wärmepumpengeschäft für zig Milliarden

Mob-Jenson, Siegen, Donnerstag, 22.10.2026, 15:08 (vor 15 Stunden, 13 Minuten) @ Rekordeigentorschütze

Noch besser: die bauen einen eigenen "Franz-Beckenbauer-Flughafen", nur für den Verein.

Ich meinte den Privatflughafen am Firmensitz Viessmann.

die Frage ist,

BVB Fan KA, Ort, Donnerstag, 22.10.2026, 11:57 (vor 18 Stunden, 24 Minuten) @ Olaf1970

warum wir das nicht machen können/wollen?

(und kommt mir bitte nicht mit dem Ausverkauf des Fussballs, das ist er längst - wir sind schließlich auch eine AG)

die Frage ist,

Knolli, Donnerstag, 22.10.2026, 20:35 (vor 9 Stunden, 46 Minuten) @ BVB Fan KA

warum wir das nicht machen können/wollen?

(und kommt mir bitte nicht mit dem Ausverkauf des Fussballs, das ist er längst - wir sind schließlich auch eine AG)

Dass Fans anderer Vereine nach all den Jahren immernoch denken wir sind eine AG ist zwar auch schräg aber irgendwie auch verständlich. Hab auch keine Ahnung welche Gesellschaftsform der HSV oder Werder hat.
Aber als BVB Fan sollte man das wirklich wissen.

die Frage ist,

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 19:42 (vor 10 Stunden, 39 Minuten) @ BVB Fan KA

Nein wir sind keine AG.

Zukünftig könnte es aus meiner Sicht aufjedenfall Sinn machen seine Aktien nach und nach zurückzukaufen, um dann ggf. eine Änderung zB in eine AG anzustreben und die Anteile analog zu den Bayern frei zu verkaufen. Auch im Hinblick auf ein Stadionneubau oder -umbau.

Bayern kann soweit ich mich richtig erinnere bald auch die Anteile von Audi zurückkaufen, im Bereich vom Kaufpreis von 90 Mio. Und dann entsprechend teurer wieder verkaufen.

die Frage ist,

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 13:12 (vor 17 Stunden, 9 Minuten) @ BVB Fan KA

warum wir das nicht machen können/wollen?

(und kommt mir bitte nicht mit dem Ausverkauf des Fussballs, das ist er längst - wir sind schließlich auch eine AG)

Können wir und haben wir. Aber damit der BVB was davon hat, müsste eine Kapitalerhöhung in diesem Umfang erfolgen, die den Wert der vorhandenen Aktien senkt und der die Aktionärsversammlung zustimmen muss.

Unsere Bewertung - und die der Bayern

TerraP, Köln, Donnerstag, 22.10.2026, 15:54 (vor 14 Stunden, 27 Minuten) @ Sascha

Es sind ja irgendwie Äpfel mit Birnen: dort eine AG, hier eine KGaA, hier eine Börsennotierung, da nicht, das spielt sicher alles in die Bewertung rein.

Aber: Welchen Gedankenfehler habe ich? Der FCB soll fast 4 Mrd. Euro wert sein - die Marktkapitalisierung des BVB liegt knapp über 300 Mio. Euro.

Und überall steigt - bei nicht börsennotierten Clubs - die Bewertung, zu der sie verkauft werden. Bei uns steigt aber gar nix.

Ich meine, ich kenne die üblichen Argumente: Die Aktionäre haben nix zu sagen (beim FCB auch nicht), das Investment ist in Sachen Gewinnwachstum/Dividende/Cashflow unattraktiv (bei jedem Fußballclub), an der Börse wird rational bewertet (meinetwegen). Aber: Man könnte ja nun auch einfach auf die Idee kommen, ne strategische Partnerschaft mit dem BVB zu schließen und alle frei gehandelten Aktien aufzukaufen. Kriegt man vielleicht für 600 Mio. Euro. Was für ein Schnäppchen!

Also: Woher kommt diese krasse Bewertungsdiskrepanz? Wirklich daher, dass nur echte globale Top-Marken zu solchen Mrd.-Bewertungen gehandelt werden können?

Unsere Bewertung - und die der Bayern

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 19:19 (vor 11 Stunden, 2 Minuten) @ TerraP

Ist halt der Nachteil von Aktien.
Können wir nicht beeinflussen. Die Bayern können aber ihre Anteilspreise selbst bestimmen.

Unsere Bewertung - und die der Bayern

markus, Donnerstag, 22.10.2026, 17:54 (vor 12 Stunden, 28 Minuten) @ TerraP

Ich habe mal den Copilot gefragt, da ich diese Frage auch interessant finde.

„Der Gedankenfehler liegt aus meiner Sicht darin, dass du vom Unternehmenswert des FC Bayern auf den Wert einer frei handelbaren Minderheitsbeteiligung am BVB schließt. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Ein paar Punkte:

1. Die 4 Mrd. Euro beim FC Bayern sind keine Börsenbewertung

Wenn vom FC Bayern mit etwa 4 Mrd. Euro gesprochen wird, dann basiert das meist auf:
Forbes-Schätzungen,
Transaktionen mit strategischen Investoren (Adidas, Audi, Allianz),
Vergleichsbewertungen anderer europäischer Spitzenclubs.
Das sind Bewertungen, die ein strategischer Investor akzeptiert hat oder die Analysten schätzen.

Eine Börse funktioniert anders:
Dort gibt es täglich Käufer und Verkäufer.
Der Kurs spiegelt wider, was Investoren heute für die Aktie zahlen wollen.
Fußballaktien sind bei vielen Anlegern schlicht unbeliebt.
Deshalb kann ein Unternehmen theoretisch 2 Mrd. wert sein, aber an der Börse mit 500 Mio. gehandelt werden.

---

2. Der BVB hat einen strukturellen Börsenabschlag

Investoren kaufen Aktien normalerweise wegen mindestens eines dieser Punkte:
steigende Gewinne
Dividenden
Übernahmefantasie
Einfluss auf das Unternehmen
Beim BVB ist fast alles davon schwach ausgeprägt.

Einfluss
Selbst wenn jemand 20 %, 30 % oder mehr Aktien kauft, kontrolliert er den Verein nicht wirklich.

Übernahmefantasie
Ein Käufer kann den BVB nicht einfach wie ein Industrieunternehmen übernehmen und anschließend nach Belieben umstrukturieren.
Die 50+1-Regel und die Vereinsstruktur begrenzen den Wert einer Kontrollmehrheit erheblich.

Erträge
Fußballclubs haben notorisch geringe Margen.
Wenn mehr Geld reinkommt:
steigen oft die Spielergehälter,
steigen Transferausgaben,
wird wieder investiert.
Für Aktionäre bleibt vergleichsweise wenig übrig.

---

3. Der FC Bayern ist ökonomisch in einer anderen Liga

Der vielleicht wichtigste Punkt:
Viele Fans denken: Bayern ist vielleicht doppelt so groß wie Dortmund.
Ökonomisch ist der Abstand deutlich größer.
Der FC Bayern hat:
wesentlich höhere internationale Bekanntheit,
deutlich stärkere Sponsorenverträge,
eine über Jahrzehnte aufgebaute Dominanz,
regelmäßig Champions-League-Endrunden,
eine extrem stabile Ertragsbasis.
Bei globalen Marken entstehen oft sehr nichtlineare Bewertungen.
Beispiel:
Marke A macht 600 Mio. Umsatz.
Marke B macht 900 Mio. Umsatz.
Dann ist B nicht automatisch 50 % mehr wert, sondern manchmal 200 oder 300 % mehr wert.
Das sieht man auch außerhalb des Fußballs.

---

4. Warum kauft dann niemand alle BVB-Aktien?

Das ist die spannende Frage.
Nehmen wir an, die Börse bewertet den BVB mit 350 Mio. Euro und jemand könnte tatsächlich alle Aktien für 600 Mio. Euro einsammeln.
Dann hätte er:
keinen vollständigen Zugriff auf den Verein,
keine Garantie auf hohe Gewinne,
keine sichere Exit-Möglichkeit,
kaum Synergien wie bei einem normalen Unternehmenskauf.
Die Frage lautet also nicht:
"Ist der Verein mehr wert als 600 Mio.?"
Sondern:
"Ist die frei handelbare Beteiligung für einen Finanzinvestor mehr als 600 Mio. wert?"
Und da lautet die Antwort des Marktes bislang offenbar: eher nein.

---

5. Warum die Diskrepanz trotzdem so extrem wirkt

Meiner Meinung nach wird der BVB tatsächlich mit einem deutlichen Abschlag gehandelt.
Das liegt vor allem daran, dass Fußballaktien bei institutionellen Investoren einen schlechten Ruf haben:
schwer prognostizierbare Ergebnisse,
hoher Einfluss sportlicher Zufälle,
geringe Margen,
wenig Aktionärsrechte,
kaum Übernahmefantasie.

Dadurch landet der BVB in einer Art Bewertungsnische:
Für Fußballfans attraktiv, für klassische Kapitalmarktinvestoren kaum.
Deshalb kann gleichzeitig wahr sein:
Der BVB ist als Fußballmarke wahrscheinlich weit mehr wert als seine aktuelle Marktkapitalisierung suggeriert.
Die BVB-Aktie kann trotzdem jahrelang günstig bleiben, weil kaum jemand diese Art von Beteiligung besitzen möchte.

Kurz gesagt: Die riesige Lücke entsteht weniger dadurch, dass der BVB "nur" Dortmund ist, sondern vor allem dadurch, dass eine börsennotierte Minderheitsbeteiligung an einem Fußballclub für die meisten Investoren ein deutlich weniger attraktiver Vermögenswert ist als eine strategische Beteiligung an einer globalen Spitzenmarke wie dem FC Bayern. Das rechtfertigt vielleicht nicht das Verhältnis 4 Mrd. zu 300 Mio., erklärt aber einen großen Teil der Diskrepanz.“

Ich selbst finde die Aktie an sich uninteressant. Wachstumsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Sportlich kann es nicht mehr nach oben, wohl aber nach unten gehen. Dividendenwachstum gibt es auch nicht. Manchmal wird sogar gar nichts ausgeschüttet. Wenn das genügend andere Anleger ebenso sehen, kommt es zu einem entsprechenden Abschlag.

Unsere Bewertung - und die der Bayern

TerraP, Köln, Donnerstag, 22.10.2026, 19:39 (vor 10 Stunden, 42 Minuten) @ markus

Ja, ich finde sie als Aktie auch uninteressant.

Der Beitrag von Copilot wiederholt so ein bisschen meine Fragen als Antworten. ;) Aber mal angenommen, Punkt 5. ist recht nah an der Wahrheit - da kriegt man ja fast Lust Copilot zu fragen, wie eine Neustrukturierung des BVB anzupacken wäre, um die Börsennotierung loszuwerden und mehr „strategische Investoren“ an Bord zu holen. Und dann andererseits: hat der BVB ja strategische Investoren von Puma bis Evonik mit 5 bis 8 Prozent Anteil.

Nur sind 5 Prozent halt trotzdem nur 15 Mio.

Unsere Bewertung - und die der Bayern

markus, Donnerstag, 22.10.2026, 20:02 (vor 10 Stunden, 19 Minuten) @ TerraP

Ja, ich finde sie als Aktie auch uninteressant.

Der Beitrag von Copilot wiederholt so ein bisschen meine Fragen als Antworten. ;) Aber mal angenommen, Punkt 5. ist recht nah an der Wahrheit - da kriegt man ja fast Lust Copilot zu fragen, wie eine Neustrukturierung des BVB anzupacken wäre, um die Börsennotierung loszuwerden und mehr „strategische Investoren“ an Bord zu holen. Und dann andererseits: hat der BVB ja strategische Investoren von Puma bis Evonik mit 5 bis 8 Prozent Anteil.

Nur sind 5 Prozent halt trotzdem nur 15 Mio.

Man könnte versuchen, möglichst viele Aktien mit einem attraktiven Aufschlag zurückzukaufen und ein Delisting vorbereiten. Aber das ist nicht notwendig. Einfacher wird sein, bei entsprechender Nachfrage eine Kapitalerhöhung vorzunehmen.

Unsere Bewertung - und die der Bayern

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 22.10.2026, 21:39 (vor 8 Stunden, 42 Minuten) @ markus

Für eine Kapitalerhöhung ist der Kurs viel zu schlecht.

Der Börsengang war einfach nur dämlich

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 22.10.2026, 18:54 (vor 11 Stunden, 27 Minuten) @ markus

-vermutlich notwendig, um nicht pleite zu gehen. aber ansonsten
-absolut schädlich für die Außendarstellung
-einziger Vorteil ist die totale Transparenz, da kann man dann nichts "unter der Hand" machen

Der Börsengang war einfach nur dämlich

TerraP, Köln, Donnerstag, 22.10.2026, 19:34 (vor 10 Stunden, 47 Minuten) @ Floatdownstream

Jo, dafür kostet die ganze Transparenz natürlich auch noch Geld.

Der Börsengang war einfach nur dämlich

markus, Donnerstag, 22.10.2026, 20:11 (vor 10 Stunden, 10 Minuten) @ TerraP

Jo, dafür kostet die ganze Transparenz natürlich auch noch Geld.

Ein Vorteil ist allerdings, dass sich die Verantwortlichen wohl weiterhin verlässlich für 50+1 einsetzen werden. Denn von einer Abschaffung profitiert man strukturell vor allem dann, wenn die Anteile noch nicht verkauft sind. Beim BVB ist dagegen bereits ein großer Teil ausgelagert bzw. veräußert.

Deshalb sind auch Ideen wie „Dann verkauft man eben die Geschäftsführungs-GmbH“ nur begrenzt attraktiv. Der Käufer hätte zwar die Kontrolle über die Gesellschaft, würde aber nicht an den wesentlichen wirtschaftlichen Werten partizipieren, wenn diese bereits anderen Anteilseignern gehören. Anders gesagt: Kontrolle und wirtschaftliches Eigentum wären voneinander getrennt. Das macht die Konstruktion für potenzielle Käufer deutlich weniger interessant.

Der Börsengang war einfach nur dämlich

Ricola1, Ort, Freitag, 23.10.2026, 00:40 (vor 5 Stunden, 41 Minuten) @ markus
bearbeitet von Ricola1, Freitag, 23.10.2026, 00:52

Jo, dafür kostet die ganze Transparenz natürlich auch noch Geld.


Ein Vorteil ist allerdings, dass sich die Verantwortlichen wohl weiterhin verlässlich für 50+1 einsetzen werden. Denn von einer Abschaffung profitiert man strukturell vor allem dann, wenn die Anteile noch nicht verkauft sind. Beim BVB ist dagegen bereits ein großer Teil ausgelagert bzw. veräußert.

Deshalb sind auch Ideen wie „Dann verkauft man eben die Geschäftsführungs-GmbH“ nur begrenzt attraktiv. Der Käufer hätte zwar die Kontrolle über die Gesellschaft, würde aber nicht an den wesentlichen wirtschaftlichen Werten partizipieren, wenn diese bereits anderen Anteilseignern gehören. Anders gesagt: Kontrolle und wirtschaftliches Eigentum wären voneinander getrennt. Das macht die Konstruktion für potenzielle Käufer deutlich weniger interessant.

Da bündeln sich m.E. einige der Probleme.

1. Der BVB ist natürlich zu einem vollkommen falschen Zeitpunkt an die Börse gegangen. Zeigt, wie kaputt der Verein war. Überblendet durch die (damals) zusammengekauften und -geschusterten Erfolge.

Wenn man es neutral betrachten wollte: Der Schritt wirkt bis heute nach oder vielmehr die Art, wie man es gemacht hat. Der BVB bzw. seine damalige Geschäftsführung hat nachhaltig vieles an Wachstumsmöglichkeiten selbst zerstört. Das sind keine bösen Mächte. Das war der BVB.

2. Dafür, dass die Bundesliga so kaputt ist, wie hier immer beschrieben wird, haben wir ganz schön viele Rekordzahlen. Jahr für Jahr. Unfassbares Interesse. Immense Bereitschaft, dafür Geld auszugeben (Trikots, um mal ein Beispiel zu nennen, sind ja um ein Vielfaches ggb. 2000er Jahre gestiegen. Bereitschaft, Abos zu finanzieren, ist ja schon gar nicht mehr vergleichbar.). Heißt natürlich, dass das ganze Business nicht kaputt, sondern um einen X-Faktor attraktiver geworden ist. Bedeutet im Fall von Bayern natürlich auch, dass der einzelne Anteil x-fach mehr wert ist (hier, wenn ich das richtig gelesen habe, 5 % - ohne Berücksichtigung der Kapitalerhöhung - statt für 90 Mio. für 250 Mio. Euro). Heißt auch: That's life. Wir haben unsere Chance gehabt und lieber Kleinkindverhalten an den Tag gelegt (lieber alles sofort, Danke Herr Dr. Niebaum und Konsorten).

3. Die nette Idee der Geschäftsführungs-GmbH bzw. der Kontrolle der KGaA durch den eV, die sich der Herr Dr. Niebaum vorbehalten hatte, bevor er den Verein quasi komplett verhökerte, ist natürlich der Unterschied Nr. 1 zu einem vernünftigen Investment. Warum sollte man bei Amateuren im Big Business Geld zur Vermehrung investieren? Und unsere waren ja nun ganz ersichtlich sogar Voll-Amateure Marke Kreisliga (allein der Ausbau der Stadionecken, meine Güte). Jeder, der nicht investiert hat, hat im rein wirtschaftlichen Sinn schon immer Recht gehabt. Die Geschäftsführungs-GmbH verhindert bis heute, dass das alles ein interessantes Groß-Investment sein könnte. Es wird so nie einen Groß-Investor geben, der rentabel investieren möchte, der hier Geld für eine große Anteilsübernahme investiert (bei den anderen Investoren) und dann noch massiv Geld zusätzlich in das Geschäft reinpumpt, etwa über Kapitalerhöhung o.dgl.).

4. Es fehlt natürlich auch unserer heutigen Geschäftsführungs-GmbH die wirtschaftliche Idee des Modells für Investoren. Wo sollte hier das Wachstum herkommen. Man bejammert sein eigenes Geschäft (haben nicht genügend Geld, um weiter voranzukommen, sind auf dem Markt sozusagen chancenlos), geht wieder dazu über, offensichtlich mit Spielerverträgen (junge Spieler "ausbilden", d. h. spielen lassen und hypen) Geld verdienen zu wollen, was dauerhaft auch nur so halb funktionieren kann. Mit dem Modell schneidet man sich offensichtlich dann auch wieder wie vor Jahren selbst die sportlich-wirtschaftliche Perspektive ab. Man überlebt halt in der Komfort-Zone Schicksal. Solange wir uns nicht beschweren, ist das auch ok so und vielleicht sogar schöner als bei anderen. Aber es ist eben kein Modell, das ernsthafte große Investoren schätzen.

5. Am Ende haben wir uns mit Dr. Niebaum bezüglich Zugängen zum Kapitalmarkt für kurzfristige Maßnahmen die Perspektive weitgehend zerbombt. Rückabwicklung sehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Warum sollten sich die schon existierenden Investoren für kleines Geld rauskaufen lassen?

Was man übrigens auch gar nicht will. Man will sich (man heißt hier: die alte Watzke-Führung) meinem Eindruck nach lieber in der Komfort-Zone feiern lassen. Watzke hat in einem Interview vor 3 Jahren mal vorgerechnet, der BVB sei 1,25 bis 1,5 Mrd. Euro wert (seither wäre es natürlich noch mehr). Danke auch dafür: Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von ungefähr 330 Millionen Euro heißt das ja, dass die einzelne Aktie (selbst nach damaligen Tarifen) ca. das 5(!)-fache wert sei. Oder anders gesagt: Der BVB müsste 1,25 bis 1,5 Mrd. Euro (abzüglich der eigenen 5 %, wenn das über den eV laufen soll) auf den Tisch legen, um alle Aktien wieder einzusammeln (wenn es denn alle Aktien sein sollen). Und das erzählt man noch stolz der Öffentlichkeit. Da hängt ein großes Stop-Schild an diesem Weg.

die Frage ist,

Titandrücker, Wien, Donnerstag, 22.10.2026, 12:12 (vor 18 Stunden, 9 Minuten) @ BVB Fan KA

  • Standort
  • Größe des Vereins
  • Erfolge in den letzten Jahren
  • Weltweite Bekanntheit

Die Liste könnte man sicher noch weiterführen.

die Frage ist,

DomJay, Köln, Donnerstag, 22.10.2026, 12:11 (vor 18 Stunden, 10 Minuten) @ BVB Fan KA

warum wir das nicht machen können/wollen?

(und kommt mir bitte nicht mit dem Ausverkauf des Fussballs, das ist er längst - wir sind schließlich auch eine AG)

Haben wir doch mehrfach Hier sogar bis auf die zweite Nachkommastelle

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

s0nic, Ort, Donnerstag, 22.10.2026, 11:08 (vor 19 Stunden, 13 Minuten) @ Olaf1970

Meinst du? Ich erwarte auf Bundesligaebene keinen spürbaren Effekt durch die einmaligen 250 Millionen, weil der Vorsprung bereits dermaßen groß ist, und auf internationaler Ebene überholen sie damit auch keinen Scheichclub. Sicherung des Status quo, (Verlängerung Kane + Olise) kein Grund zur Aufregung.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

BVBStone, Detmold, Donnerstag, 22.10.2026, 13:48 (vor 16 Stunden, 33 Minuten) @ s0nic

Meinst du? Ich erwarte auf Bundesligaebene keinen spürbaren Effekt durch die einmaligen 250 Millionen, weil der Vorsprung bereits dermaßen groß ist, und auf internationaler Ebene überholen sie damit auch keinen Scheichclub. Sicherung des Status quo, (Verlängerung Kane + Olise) kein Grund zur Aufregung.

Lass die Bauern doch einfach machen..... verhindern kann es eh keiner, es sei denn unser Super Kanzler Fritze erhebt eine Viessmann/Bauern Steuer für diesen Deal ....
Wird doch sonst auch alles hier besteuert was nicht bei 3 im Ausland ist......

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

Thor, Köln, Donnerstag, 22.10.2026, 16:42 (vor 13 Stunden, 39 Minuten) @ BVBStone

Äh, Viessmann gehört zum oberen 1%, da wird aktiv herzlich wenig besteuert.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

markus93, Sauerland, Donnerstag, 22.10.2026, 13:54 (vor 16 Stunden, 27 Minuten) @ BVBStone

Der obere Mittelstand soll aber nicht zu stark belastet werden.

--
Hakuna Matata

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

CF, Donnerstag, 22.10.2026, 13:39 (vor 16 Stunden, 42 Minuten) @ s0nic

Meinst du? Ich erwarte auf Bundesligaebene keinen spürbaren Effekt durch die einmaligen 250 Millionen, weil der Vorsprung bereits dermaßen groß ist, und auf internationaler Ebene überholen sie damit auch keinen Scheichclub. Sicherung des Status quo, (Verlängerung Kane + Olise) kein Grund zur Aufregung.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Olise bei Bayern verlängert. Der ist bereit für Höheres. Und es wird eine Nach-Kane-Zeit geben. Ja, die Bayern schaffen es meistens irgendwie, gute Spieler zu finden, abre manchmal eben auch nicht. Und Saibari macht nicht den Eindruck auf mich, der absolute Überflieger zu sein.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

Knolli, Donnerstag, 22.10.2026, 11:10 (vor 19 Stunden, 11 Minuten) @ s0nic

Ein Glück. Dann kann man weiterhin dem BVB die Schuld dafür geben, dass die Liga so spannend ist wie das Ausfüllen von Behördenformularen.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

s0nic, Ort, Donnerstag, 22.10.2026, 11:35 (vor 18 Stunden, 46 Minuten) @ Knolli

Ein Glück. Dann kann man weiterhin dem BVB die Schuld dafür geben, dass die Liga so spannend ist wie das Ausfüllen von Behördenformularen.

Ich bekomme das Elend auch nur noch am Rande mit. Bevor ich Kinder hatte, habe ich aller negativen Entwicklungen zum Trotz Fußball mein ganzes bewusstes Leben intensiv verfolgt, aber die Prioritäten haben sich in dem letzten Jahren verschoben und vom alten Zauber ist halt echt nicht mehr viel übrig.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

Ricola1, Ort, Donnerstag, 22.10.2026, 11:21 (vor 19 Stunden, 0 Minuten) @ Knolli

Ein Glück. Dann kann man weiterhin dem BVB die Schuld dafür geben, dass die Liga so spannend ist wie das Ausfüllen von Behördenformularen.

Ja, mit Einmaleffekten kennen wir uns aus. Am 6. Oktober 2021 wurden die durch Kapitalerhöhung geschaffenen neuen Aktien verhökert für ca. 86,5 Millionen Euro. Es gibt noch genehmigtes Kapital für eine Kapitalerhöhung im Umfang von ca. 22 Millionen Aktien. Die Aktien werden auf den Markt geworfen, wenn der Kurs stimmt. Sind aber eben Einmaleffekte. Wie jetzt bei der Viessmann-Aktion. Das ist in Teilen auch eine Kapitalerhöhung von Bayern.

Strukturell ändert sich tatsächlich nicht besonders viel. Zur Beruhigung. Ich nehme übrigens nicht an, dass das in die Vertragsverlängerungen von Kane (und Olise, die ich persönlich nicht als wahrscheinlich ansehe) fließt. In München wird viel gebaut, Säbener Straße (Trainings- und Verwaltungszentrum), Umbau des Sportparks Unterhaching. Also in Steine und in dem Fall sogar so in Steine, dass kein direkter und auch kein mittelbarer sportlicher Mehrwert dabei rauskommt.

In dem Fall: Alles gut.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 22.10.2026

VM , Lüdinghausen, Donnerstag, 22.10.2026, 11:18 (vor 19 Stunden, 3 Minuten) @ Knolli

Man muss sich den Schuh ja nicht anziehen...