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Es würde aber auch helfen, die Tore zu erzielen (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 26.10.2026, 15:26 (vor 4 Stunden, 49 Minuten) @ Frank1299

Weder Clubführung, noch viel Fans waren mAn seinerzeit reif für einen Trainer mit einem anderen fußballerischen Ansatz. Es bedurfte erst wieder einer fußballerischen und ergebnismäßigen Krise, um mit Kovač (wie auch unter Favre) und einem anderen Fußball in die Erfolgsspur zurückzufinden. Dabei wollte man Kovač eigentlich nur als Interimstrainer. Der jetzt den höchsten Punkteschnitt aller BVB-Trainer erreicht hat und Favre hier abgelöst hat.


Ja, alle hingen irgendwie noch an dem Klopp-Fußball, das stimmt (bei mir ist es heute noch so).

Den höchsten Punkteschnitt aller BVB-Trainer den Favre hatte und jetzt Kovac, finde ich allerdings kein ausreichendes Kriterium, um die Qualität der BVB-Trainer zu beurteilen.

Favre hat keinen einzigen Titel geholt - und Kovac bisher auch nicht.

Ganz im Gegensatz zu den Trainern, die alle hinter den beiden sind, wie Tuchel, Klopp und Terzic. Und gerade Klopp, der in dieser Statistik noch nicht mal aufs Treppchen landet, musste bei Null anfangen. Die Trainer danach hatten doch alle eine viel bessere Ausgangssituation an Spielern und Finanzen.

Kloppo durfte bei „Null“ anfangen. Es gab der wirtschaftlichen Situation geschuldet zwar ein enges Budget, was Transfers auf ca. 5 Mio € begrenzte. Dafür hatte sich Klopp aber eine Carte Blanche ausbedungen, die ihm das absolute Sagen im sportlichen Bereich garantierte. Er konnte alles auf links drehen, jeden nicht zu seinem angestrebten Spielstil passenden Spieler aus dem Kader entfernen und durch Spieler seiner Kragenweite ersetzen. Niemand konnte ihm einen Spieler vor die Nase setzen, den er nicht gewollt hätte. Zudem konnte er seinen Mitarbeiterstab nach seinem Gusto ändern. Und die Clubführung räumte ihm die notwendige Zeit ein.

Das hat es in dieser Form beim BVB weder vor, geschweige denn nach Klopp jemals gegeben. In einer Zeit, als die Bayern gerade erst dabei waren die Grundlagen für ihre spätere übergroße Dominanz zu legen und sich durch interne Streitigkeiten dabei noch selbst behinderten.

Als diese Phase spätestens 2012 vorbei war hat Klopp auch keinen Titel mehr mit dem BVB geholt. Obwohl man sich da schon Transfers wie Reus leisten konnte. Ich halte eine Menge vom Trainer Klopp, aber seine Geschichte war beim BVB seit einiger Zeit auserzählt, als er den Club verließ.


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