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Politik von und für Boomer (Politik)

bobschulz, MS, Sonntag, 01.11.2026, 08:37 (vor 3 Stunden, 16 Minuten) @ markus

Das große Problem ist, dass in der Politik überwiegend alte Greise sitzen. Die Boomer stellen gleichzeitig die größte Wählergruppe. Dass die Interessen der jungen Leute dabei zu kurz kommen, ist daher wenig überraschend. Sie wollen gehört werden. MRZ LCK 00

Naja, "Greise" sind das eine Problem, aber die Bevölkerung ist doch auch in ihrer Vertretung, dem Bundestag, überhaupt nicht repräsentiert. Da sitzt halt das "Bildungsbürgertum", (Lehrer, Anwälte etc) das keine Vorstellung davon hat, wenig zu verdienen.
Wenn dann noch Lobbyisten ihre Interessen durchsetzen können, weil sie es in die Regierung schaffen (Reiche!) wird halt "Technogie-offen" und auf kurze Sicht gehandelt. Auch und besonders auf Kosten der kommenden Generationen. Denn für die ist die momentane Entwicklung eher unbedeutend, wenn es auf Kosten der Zukunft geht, aber der Regierung Stimmen bei der nächsten Wahl sichert. Es gibt also Zielkonflikte zwischen Regierung und den Jüngeren.
Andererseits weiß ich auch nicht, wie man mehr Arbeiterklasse - um mal einen alten Begriff zu wählen- und die "Jugend" besser repräsentieren kann. Denn Teilhabe am politischen Geschehen wird mMn gerade in Schulen zu wenig als wichtig vermittelt. Extrem(unrealistisch)e Parteien zu wählen ist keine Lösung, nur ein Zeichen setzen, das aber genau so sinnfrei ist, wie ein Technogie-offenes Wirtschaften.


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