Willkommen im BVB-Forum

2026 United States midterm elections (Politik)

Redaktion schwatzgelb.de , Dortmund, Dienstag, 03.11.2026, 12:00 (vor 12 Stunden, 20 Minuten)

Alles rund um die Zwischenwahlen in den USA hier hin.


Election results: Associated Press | Decision Desk

11 Zeitzonen....

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 03.11.2026, 22:29 (vor 1 Stunden, 50 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

..haben die USA. Gut da sind unbedeutende Überseegebiete dabei, aber wenn ich sehe wie man in Deutschland die Prognose wirklich erst um Punkt 18:00 Uhr abgibt ist das schon komisch.
Wenn die Ergebnisse von der Ostküste schon da sind, sind in Alaska und Hawaii die Wahllokale noch lange offen.
Übrigens hat Trump auf Guam schon einen triumphalen Sieg errungen, wie er verkündet hat.
Und der Reflecting Pool ist jetzt auch ganz toll.

11 Zeitzonen....

Zoon, Dienstag, 03.11.2026, 22:40 (vor 1 Stunden, 39 Minuten) @ Frankonius

Übrigens hat Trump auf Guam schon einen triumphalen Sieg errungen, wie er verkündet hat.

Die Reps haben dort die Gov-Wahlen gewonnen (früher Dems).
Die Wahlen zum House (nicht wahlberechtigter Vertreter im House) haben die Dems gewonnen (zuvor Reps).

11 Zeitzonen....

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 22:47 (vor 1 Stunden, 32 Minuten) @ Zoon

Übrigens hat Trump auf Guam schon einen triumphalen Sieg errungen, wie er verkündet hat.

Die Reps haben dort die Gov-Wahlen gewonnen (früher Dems).
Die Wahlen zum House (nicht wahlberechtigter Vertreter im House) haben die Dems gewonnen (zuvor Reps).

Zudem gibt es auf Guam nur eine fünfstellige Zahl von Wahlberechtigten.

Das ist ähnlich relevant wie bei uns das Wahlergebnis auf irgendeiner Nordseeinsel.

Donald Trump kündigt Ende von Milliardenhilfen für Israel an

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 20:50 (vor 3 Stunden, 29 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-11/us-militaerhilfe-israel-donald-trump-benjamin-netanjahu

Trump sagte, Netanjahu sei mit der Idee an ihn herangetreten. Man rede schon seit ein paar Jahren darüber. Israel brauche die Hilfszahlungen nicht, sagte Trump. Seinen Angaben zufolge beinhalten die vier Milliarden »Dinge und Geld«.

da schlägt der Lügendetektor aber gewaltig aus...

Trump, der alte Kommunist, macht genau das, was El-Sayed und andere Kommunisten fordern.

Donald Trump kündigt Ende von Milliardenhilfen für Israel an

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 03.11.2026, 21:49 (vor 2 Stunden, 30 Minuten) @ Gargamel09

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-11/us-militaerhilfe-israel-donald-trump-benjamin-netanjahu

Trump sagte, Netanjahu sei mit der Idee an ihn herangetreten. Man rede schon seit ein paar Jahren darüber. Israel brauche die Hilfszahlungen nicht, sagte Trump. Seinen Angaben zufolge beinhalten die vier Milliarden »Dinge und Geld«.

da schlägt der Lügendetektor aber gewaltig aus...

Trump, der alte Kommunist, macht genau das, was El-Sayed und andere Kommunisten fordern.

Donnerwetter. Ganze 4 Milliarden USD, na dann ist der Haushalt ja gerettet und die Entlastung an den Zapfsäulen und Lebenshaltungskosten kommt bald an bei den Amis. LOL. Die völlig kopflosen Militäroperationen in und um den Iran herum haben mittelfristig so viel kaputtgemacht im globalen Wirtschaftsgleichgewicht, übrigens auch für die USA, dass ihm selbst 400 Mrd. Euro nicht mehr vor der Abwahl retten werden. Und wenn die Chinesen sich nicht seit Beginn des Krieges primär aus eigenen Öl-Reserven bedienen würden, sondern weiter vom Markt absaugten, wäre der Ölmarkt und vice versa die Weltwirtschaft ohnehin schon gänzlich kollabiert.

Donald Trump kündigt Ende von Milliardenhilfen für Israel an

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 22:03 (vor 2 Stunden, 16 Minuten) @ FourrierTrans

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-11/us-militaerhilfe-israel-donald-trump-benjamin-netanjahu

Trump sagte, Netanjahu sei mit der Idee an ihn herangetreten. Man rede schon seit ein paar Jahren darüber. Israel brauche die Hilfszahlungen nicht, sagte Trump. Seinen Angaben zufolge beinhalten die vier Milliarden »Dinge und Geld«.

da schlägt der Lügendetektor aber gewaltig aus...

Trump, der alte Kommunist, macht genau das, was El-Sayed und andere Kommunisten fordern.


Donnerwetter. Ganze 4 Milliarden USD, na dann ist der Haushalt ja gerettet und die Entlastung an den Zapfsäulen und Lebenshaltungskosten kommt bald an bei den Amis. LOL. Die völlig kopflosen Militäroperationen in und um den Iran herum haben mittelfristig so viel kaputtgemacht im globalen Wirtschaftsgleichgewicht, übrigens auch für die USA, dass ihm selbst 400 Mrd. Euro nicht mehr vor der Abwahl retten werden. Und wenn die Chinesen sich nicht seit Beginn des Krieges primär aus eigenen Öl-Reserven bedienen würden, sondern weiter vom Markt absaugten, wäre der Ölmarkt und vice versa die Weltwirtschaft ohnehin schon gänzlich kollabiert.

Die US-Staatsverschuldung hat übrigens mittlerweile 40 Billionen Dollar (europäischer Definition) erreicht, oder wie man in den USA sagt, 40 trillions Dollar. Ein beträchtlicher Teil des Schuldenbergs geht auf das Konto von Donald Trump. Und die Zinsen für neue US-Staatsanleihen sind so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das belastet die USA nicht nur bei neuen Schulden, sondern auch bei der regelmäßig notwendigen Umschuldung der Altschulden.

Donald Trump kündigt Ende von Milliardenhilfen für Israel an

Fisheye, Dienstag, 03.11.2026, 21:41 (vor 2 Stunden, 39 Minuten) @ Gargamel09

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-11/us-militaerhilfe-israel-donald-trump-benjamin-netanjahu

Trump sagte, Netanjahu sei mit der Idee an ihn herangetreten. Man rede schon seit ein paar Jahren darüber. Israel brauche die Hilfszahlungen nicht, sagte Trump. Seinen Angaben zufolge beinhalten die vier Milliarden »Dinge und Geld«.

da schlägt der Lügendetektor aber gewaltig aus...

Trump, der alte Kommunist, macht genau das, was El-Sayed und andere Kommunisten fordern.

Vermutlich ist das interne Polling des Maga Clans sehr schlecht. Anders ist das nicht zu erklären

Donald Trump kündigt Ende von Milliardenhilfen für Israel an

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 21:05 (vor 3 Stunden, 15 Minuten) @ Gargamel09

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-11/us-militaerhilfe-israel-donald-trump-benjamin-netanjahu

Trump sagte, Netanjahu sei mit der Idee an ihn herangetreten. Man rede schon seit ein paar Jahren darüber. Israel brauche die Hilfszahlungen nicht, sagte Trump. Seinen Angaben zufolge beinhalten die vier Milliarden »Dinge und Geld«.

da schlägt der Lügendetektor aber gewaltig aus...

In Israel weiß man übrigens von nichts. So viel zur angeblichen Absprache mit Benjamin Netanjahu.

Donald Trump kündigt Ende von Milliardenhilfen für Israel an

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 21:34 (vor 2 Stunden, 45 Minuten) @ Ulrich

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-11/us-militaerhilfe-israel-donald-trump-benjamin-netanjahu

Trump sagte, Netanjahu sei mit der Idee an ihn herangetreten. Man rede schon seit ein paar Jahren darüber. Israel brauche die Hilfszahlungen nicht, sagte Trump. Seinen Angaben zufolge beinhalten die vier Milliarden »Dinge und Geld«.

da schlägt der Lügendetektor aber gewaltig aus...


In Israel weiß man übrigens von nichts. So viel zur angeblichen Absprache mit Benjamin Netanjahu.

Als ob irgendein Staat auf Milliardenhilfe verzichtet. Der Move kam zwar noch vor den Wahlen, 1-2 Monate früher, hätte das durchaus hilfreich sein können.

Hätte Trump sich nicht von BN in den Krieg reinquatschen lassen, müsste er heute nicht so große Sorgen haben, seine Mehrheit im Senat zu verlieren.

Zölle + Krieg ist dann wirklich zu viel des Guten - das eine wollte er schon immer, darauf konnten sich die Amis einstellen und das andere wollte er eigentlich nie machen.

Donald Trump kündigt Ende von Milliardenhilfen für Israel an

Nike79, Dienstag, 03.11.2026, 20:59 (vor 3 Stunden, 20 Minuten) @ Gargamel09

Er ist halt ein Fähnchen im Wind, das leider regelmäßig zum Sturm wird. Vielleicht wäre es eine Chance für Europa, möglicherweise unter neuer Israelischer Regierung, die Zusammenarbeit im Tech-Bereich oder anderen wirtschaftlichen Feldern auszubauen.

Dazu wird es aber nicht kommen, da Europa nicht mit einheitlicher Stimme spricht.

Fun Fact

Annegoe, Hörde, Dienstag, 03.11.2026, 20:33 (vor 3 Stunden, 46 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Mitten in meine Midtermvideosuche spielt yt mir eine lange US Werbung mit Marco und Scarlett rein (für ein Homefitnesssystem)

Gute Website

Didi, Schweiz, Dienstag, 03.11.2026, 20:32 (vor 3 Stunden, 47 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

https://electionenjoyer.com/live/senate?v=68b0eb48

Also sollten das in 24 Stunden nicht 52 Sitze für die Dems sein, werde ich nie wieder irgendeine politische Prognose / Umfrage in den USA beiziehen.

Gute Website

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 20:40 (vor 3 Stunden, 39 Minuten) @ Didi

https://electionenjoyer.com/live/senate?v=68b0eb48

Also sollten das in 24 Stunden nicht 52 Sitze für die Dems sein, werde ich nie wieder irgendeine politische Prognose / Umfrage in den USA beiziehen.

Abwarten.

Ich würde auch nicht ausschließen wollen, dass es in einigen Staaten eine Reihe von Tagen dauert, bis Endergebnisse vorliegen. Die Post in den USA arbeitet vielfach im Schneckentempo, es zählen alle Briefwahlstimmen, die einen Poststempel vom Wahltag tragen.

..ich bin sehr pessimistisch

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 03.11.2026, 18:58 (vor 5 Stunden, 21 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bisher hat Trump immer überrascht, negativ aus meiner Sicht. Sowohl 2016 als auch 2024 lagen Clinton bzw. Harris in Umfragen vorne. Der größte Flop war vor 2 Jahren die Vorhersage für Iowa, dass Harris dort 5 % vorn liegen würde.

Sollte James Talarico wirklich in Texas gewinnen, wäre das großartig.

Aber bisher haben die roten Staaten meist enttäuscht. Gerade was den Senat betrifft, traue ich den Umfragen so gut wie gar nicht.

Trump wird auch eine Niederlage nicht akzeptieren. In der FR gibt es ausnahmsweise mal einen vernünftigen Artikel zu dem Thema.

https://www.fr.de/politik/das-passiert-wenn-trump-die-midterms-2026-verliert-zr-94559776.html

Solche "legalen" Versuche werden flankiert werden von Musk, anderen Oligarchen und den rechten Medien (FoxNews & Co.).

Ich traue ihm nach den Erfahrungen vom 6. Januar 2020 durchaus noch viel Übleres zu.
Kritisch wird wohl der 3. Januar 2027, wenn die neu gewählten Abgeordnete das Amt antreten.
Sogar einen Aufruf zum gewaltsamen Aufstand traue ich ihm zu.
MAGA-Anhänger sind ja wie Sektenmitglieder, die über keinerlei kritisches Denkvermögen verfügen. Ähnlichkeit mit Jim Jones (Peoples Temple, 1978) sehe ich durchaus.

..ich bin eher optimistisch

Zoon, Dienstag, 03.11.2026, 21:56 (vor 2 Stunden, 23 Minuten) @ Frankonius

Die Umfragen sehen gut aus (House 16 Sitze Vorsprung für Dems, Senat 50:50). 2024 war alles knapper (Präsi und House) und schlechter (Niederlage im Senat).

Dass bei den Senatswahlen die demokratischen Kandidaten in Texas und Kansas mit 5 % vor ihren republikanischen Rivalen in Führung liegen, ist für mich das hoffnungsvollste Zeichen dafür, dass die Wähler selbst in klassischen roten Staaten inzwischen anders über die US-Politik denken als noch vor zwei Jahren. Kansas wählte seit 1939 nur Republikaner in den Senat. 2024 gewann Trump diesen Staat noch mit 16 %-Vorsprung. Bei einem solchen Staat sollte der Senatssitz für die Republikaner nicht ernsthaft in Gefahr sein. Und doch ist das momentan der Fall.

Wenn die Senatssitze von Texas und Kansas an die Dems gehen sollten, könnte der Wahlsieg im Senat deutlicher ausfallen als 50:50, was ich sehr begrüßen würde. Bei einem 50:50 würde der Vizepräsident den Ausschlag geben. Bei einem 51 D:49 R würde Trump sicherlich versuchen, einen demokratischen Senator rauszukaufen.

..ich bin eher optimistisch

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 22:08 (vor 2 Stunden, 11 Minuten) @ Zoon

Die Umfragen sehen gut aus (House 16 Sitze Vorsprung für Dems, Senat 50:50). 2024 war alles knapper (Präsi und House) und schlechter (Niederlage im Senat).

Dass bei den Senatswahlen die demokratischen Kandidaten in Texas und Kansas mit 5 % vor ihren republikanischen Rivalen in Führung liegen, ist für mich das hoffnungsvollste Zeichen dafür, dass die Wähler selbst in klassischen roten Staaten inzwischen anders über die US-Politik denken als noch vor zwei Jahren. Kansas wählte seit 1939 nur Republikaner in den Senat. 2024 gewann Trump diesen Staat noch mit 16 %-Vorsprung. Bei einem solchen Staat sollte der Senatssitz für die Republikaner nicht ernsthaft in Gefahr sein. Und doch ist das momentan der Fall.

Wenn die Senatssitze von Texas und Kansas an die Dems gehen sollten, könnte der Wahlsieg im Senat deutlicher ausfallen als 50:50, was ich sehr begrüßen würde. Bei einem 50:50 würde der Vizepräsident den Ausschlag geben. Bei einem 51 D:49 R würde Trump sicherlich versuchen, einen demokratischen Senator rauszukaufen.

Den haben sie doch schon mit Fettermann, darum müssten sie schon 52 Sitze holen.

..ich bin eher optimistisch

Habakuk, OWL, Dienstag, 03.11.2026, 22:38 (vor 1 Stunden, 41 Minuten) @ Gargamel09

Den haben sie doch schon mit Fettermann, darum müssten sie schon 52 Sitze holen.

Wie ließ Shakespeare einst Julius Caesar sagen? "Lasst fette Männer um mich sein!" Ein fetter Mann ist da ja schon mal ein Anfang.

..ich bin eher optimistisch

Zoon, Dienstag, 03.11.2026, 22:41 (vor 1 Stunden, 38 Minuten) @ Habakuk

Bitte kein Body Shaming.

..ich bin eher optimistisch

Habakuk, OWL, Dienstag, 03.11.2026, 22:49 (vor 1 Stunden, 30 Minuten) @ Zoon

Bitte kein Body Shaming.

Ich zitiere ja nur englische Literatur der Renaissance. Und der dicke Mann im Weißen Haus shamed sich sowieso weder für seinen Body noch für sonst irgendwas.

..ich bin eher optimistisch

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 03.11.2026, 22:55 (vor 1 Stunden, 25 Minuten) @ Habakuk

Trump ist davon überzeugt, dass er den Body ein 25-jährigen Quarterbacks hat.
Wer das Gegenteil behauptet, ist ein ganz furchtbare Mensch.

..ich bin eher optimistisch

Zoon, Dienstag, 03.11.2026, 22:22 (vor 1 Stunden, 57 Minuten) @ Gargamel09

Wenn die Senatssitze von Texas und Kansas an die Dems gehen sollten, könnte der Wahlsieg im Senat deutlicher ausfallen als 50:50, was ich sehr begrüßen würde. Bei einem 50:50 würde der Vizepräsident den Ausschlag geben. Bei einem 51 D:49 R würde Trump sicherlich versuchen, einen demokratischen Senator rauszukaufen.


Den haben sie doch schon mit Fettermann, darum müssten sie schon 52 Sitze holen.

Im September hat er sich noch als "Common Sense Democrat" bezeichnet, dann als ‘a lifelong Republican’, was ein Versprecher gewesen sein soll. Er habe Democrat gemeint. Man wird abwarten müssen ...

..ich bin eher optimistisch

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 22:45 (vor 1 Stunden, 34 Minuten) @ Zoon

Wenn die Senatssitze von Texas und Kansas an die Dems gehen sollten, könnte der Wahlsieg im Senat deutlicher ausfallen als 50:50, was ich sehr begrüßen würde. Bei einem 50:50 würde der Vizepräsident den Ausschlag geben. Bei einem 51 D:49 R würde Trump sicherlich versuchen, einen demokratischen Senator rauszukaufen.


Den haben sie doch schon mit Fettermann, darum müssten sie schon 52 Sitze holen.

Im September hat er sich noch als "Common Sense Democrat" bezeichnet, dann als ‘a lifelong Republican’, was ein Versprecher gewesen sein soll. Er habe Democrat gemeint. Man wird abwarten müssen ...

Fettermann ist ein etwas seltsamer Typ. Zudem hatte er massive gesundheitliche Probleme. Ich meine, ein Schlaganfall hatte ihm ganz massiv zugesetzt. Aber ob er in der aktuellen Situation zur mutmaßlichen Verliererseite überlaufen würde?

..ich bin sehr pessimistisch

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 20:37 (vor 3 Stunden, 43 Minuten) @ Frankonius
bearbeitet von Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 20:46

Bisher hat Trump immer überrascht, negativ aus meiner Sicht. Sowohl 2016 als auch 2024 lagen Clinton bzw. Harris in Umfragen vorne. Der größte Flop war vor 2 Jahren die Vorhersage für Iowa, dass Harris dort 5 % vorn liegen würde.

Dazwischen hat Donald Trump allerdings im November 2020 gegen Joe Biden verloren, obwohl der bereits damals kein überragender Kandidat war. Ein aufrichtiger Mensch, ein "Arbeitstier", ein sehr zuverlässiger Charakter. Aber halt kein "Hochglanzpolitiker". Trotzdem hat Biden Trump geschlagen.


Dann aber ist etwas passiert, mit dem niemand gerechnet hat. Der Narzisst Donald Trump hat diese Niederlage als mit Abstand größte Kränkung seines Lebens empfunden. Das hat ihn nochmals bösartiger und gefährlicher gemacht. In der Folgezeit hat er sich selbst suggeriert, dass er die Wahl eigentlich gewonnen hatte und betrogen wurde.

Die Demokraten waren vermutlich fest davon überzeugt, dass Trumps Zeit als Politiker vorbei sei und er sich nach Florida zurückziehen würde, um Golf zu spielen. Deshalb wurden die Strafverfahren gegen ihn wegen Straftaten im Amt nur nachlässig und zögerlich betrieben. Als klar wurde, dass er zurückkommen würde, war es zu spät. Wenn Trumps Anwältinnen und Anwälte eines beherrschen, dann ist es das Spiel auf Zeit.

Donald Trump ist das, was man in den USA einen con man bezeichnet. Dieses Geschäft beherrschte er seit Jahrzehnten perfekt. Er ist zudem ein intuitiver Demagoge. Er weiß instinktiv, wie er Gegnerinnen und Gegner demütigen und verletzen kann. 2024 hat er allen eine goldene Zukunft versprochen. Insbesondere junge Männer haben ihm das geglaubt. Trump hat 2024 gewonnen, weil deutlich mehr junge Schwarze und Hispanics für ihn gestimmt haben als 2020. Aber gerade bei jüngeren Erwachsenen hat er seitdem in den Umfragen besonders viel gewonnen.


Sollte James Talarico wirklich in Texas gewinnen, wäre das großartig.

Der ehemalige Büroleiter von Lloyd Doggett, dem "großen alten Mann" der texanischen Demokraten, war vor einigen Wochen sehr zuversichtlich. Normalerweise ist dieser Mann eher pessimistisch.


Aber bisher haben die roten Staaten meist enttäuscht. Gerade was den Senat betrifft, traue ich den Umfragen so gut wie gar nicht.

Donald Trump hat gerade die Menschen in den ländlichen Regionen massiv enttäuscht. Erst seine Zölle und dann die wegen des Angriffs auf den Iran massiv gestiegenen Ölpreise haben die Inflation deutlich getrieben. Insbesondere die hohen Benzin- und Dieselpreise belasten die Menschen, da man dort mit dem Auto regelmäßig weite Strecken zurücklegen muss. Diese Regionen haben zudem die Hauptlast der Kriege im Irak und in Afghanistan getragen. Entsprechend deutlich lehnt man den Krieg gegen den Iran ab.


Trump wird auch eine Niederlage nicht akzeptieren. In der FR gibt es ausnahmsweise mal einen vernünftigen Artikel zu dem Thema.

https://www.fr.de/politik/das-passiert-wenn-trump-die-midterms-2026-verliert-zr-94559776.html

Ippen ist da allerdings ziemlich alarmistisch unterwegs, es geht vielfach um Klicks. Vor ein paar Tagen gab es in der FR einen Bericht, nach dem Trump nach einer schweren Niederlage bei den Midterms nach Russland flüchten könnte. Das allerdings kann man getrost ins Reich der Fantasie verweisen.

Solche "legalen" Versuche werden flankiert werden von Musk, anderen Oligarchen und den rechten Medien (FoxNews & Co.).

Interessanterweise geht Fox mittlerweile teilweise vorsichtig auf Abstand zu Trump. Der hatte die Unternehmensgruppe und Murdoch persönlich auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt.


Ich traue ihm nach den Erfahrungen vom 6. Januar 2020 durchaus noch viel Übleres zu.
Kritisch wird wohl der 3. Januar 2027, wenn die neu gewählten Abgeordnete das Amt antreten.
Sogar einen Aufruf zum gewaltsamen Aufstand traue ich ihm zu.
MAGA-Anhänger sind ja wie Sektenmitglieder, die über keinerlei kritisches Denkvermögen verfügen. Ähnlichkeit mit Jim Jones (Peoples Temple, 1978) sehe ich durchaus.

Ausschließen kann man bei Trump nichts. Aber ruft er tatsächlich, wie von einigen Radikalen in Trumps Umfeld gefordert, nach einer Niederlage das Kriegsrecht aus, dann läutet er sein schnelles politisches Ende ein.

P.S.: Ich wäre nicht überrascht, wenn es mehr oder weniger unmittelbar nach den Midterms zu neuen massiven Angriffen auf den Iran kommen würde. Sei es, als gewusstes Ablenkungsmanöver, sei es als Übersprungshandlung. Besonders besorgniserregend empfinde ich seine Aussagen zum Atomkomplex unter dem Berg Pickaxe Mountain. Die sind im Grunde nur zu "knacken", falls man Atomwaffen einsetzt.

..ich bin sehr pessimistisch

majae, Muc, Dienstag, 03.11.2026, 21:35 (vor 2 Stunden, 44 Minuten) @ Ulrich

Bisher hat Trump immer überrascht, negativ aus meiner Sicht. Sowohl 2016 als auch 2024 lagen Clinton bzw. Harris in Umfragen vorne. Der größte Flop war vor 2 Jahren die Vorhersage für Iowa, dass Harris dort 5 % vorn liegen würde.


Dazwischen hat Donald Trump allerdings im November 2020 gegen Joe Biden verloren, obwohl der bereits damals kein überragender Kandidat war. Ein aufrichtiger Mensch, ein "Arbeitstier", ein sehr zuverlässiger Charakter. Aber halt kein "Hochglanzpolitiker". Trotzdem hat Biden Trump geschlagen.

Aber auch nur denkbar knapp und vermutlich auch nur aufgrund der Pandemie.

..ich bin sehr pessimistisch

Eisen, DO, Dienstag, 03.11.2026, 19:24 (vor 4 Stunden, 55 Minuten) @ Frankonius

Nach den Erfahrungen der letzten 3 Präsidentenwahlen ist Skepsis mehr als angebracht.

Allerdings waren die Vorhersagen bei den Midterms in den letzten Jahren wohl viel genauer. Hoffen wir das Beste…

Danke für den Thread :) (kT)

PokerFaith21, Bonn/Düsseldorf, Dienstag, 03.11.2026, 17:43 (vor 6 Stunden, 36 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

.

Danke für den Thread :) (kT)

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 03.11.2026, 18:02 (vor 6 Stunden, 17 Minuten) @ PokerFaith21

Dem Dank schließe ich mich an. Das Thema bewegt mich sehr.
Da ich aber vom Hass auf Trump & MAGA zerfressen bin, muss ich erst mal etwas runterfahren, bis ich mich äußere.

Danke für den Thread :) (kT)

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 20:43 (vor 3 Stunden, 36 Minuten) @ Frankonius

Dem Dank schließe ich mich an. Das Thema bewegt mich sehr.
Da ich aber vom Hass auf Trump & MAGA zerfressen bin, muss ich erst mal etwas runterfahren, bis ich mich äußere.

Abscheu dürfte die richtige Vokabel sein.

Donald Trump ist nicht nur ein asozialer Mensch, antisozial dürfte es noch besser treffen. Gesetze gelten nur für andere, nicht für ihn. Deshalb hat er auch keinerlei Unrechtsbewusstsein, wenn er Gesetze bricht, Straftaten begeht, etc.

Mittlerweile funktioniert seine eh früher schon nur schwach ausgeprägte Selbstkontrolle gar nicht mehr.

Danke für den Thread :) (kT)

PokerFaith21, Bonn/Düsseldorf, Dienstag, 03.11.2026, 18:51 (vor 5 Stunden, 28 Minuten) @ Frankonius

Hoffe auch so sehr auf die blue wave, fast egal wie stark. Hauptsache der Wahnsinn kann ein klein wenig eingebremst werden.

Danke für den Thread :) (kT)

Eastwood, Dienstag, 03.11.2026, 19:08 (vor 5 Stunden, 12 Minuten) @ PokerFaith21

Das Schlimme ist ja, das selbst eine blue tsunami keine Garantie dafür wäre, dass in Washington D.C. wieder so etwas wie Vernunft Einzug hält.

Die Orange hat durchaus das Potential "completly of the rails" zu gehen.
Zudem verschwinden seine Enabler und da gerade die Überreichen mit ihren Propagandainstrumenten ja nicht.

Danke für den Thread :) (kT)

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 21:03 (vor 3 Stunden, 16 Minuten) @ Eastwood

Das Schlimme ist ja, das selbst eine blue tsunami keine Garantie dafür wäre, dass in Washington D.C. wieder so etwas wie Vernunft Einzug hält.

Die Orange hat durchaus das Potential "completly of the rails" zu gehen.
Zudem verschwinden seine Enabler und da gerade die Überreichen mit ihren Propagandainstrumenten ja nicht.

Ja, alles ist möglich.

Donald Trump ist vieles zuzutrauen. Dass er geistig deutlich abbaut, macht ihn durchaus noch gefährlicher.

Es gibt Felder, auf denen kann der Präsident weitgehend am Kongress vorbei agieren, beispielsweise in der Außenpolitik. Über sein Veto-Recht kann er zudem die Legislative bei der Gesetzgebung weitgehend blockieren. Er könnte also weiter den Konflikt mit Kanada, Großbritannien und der EU eskalieren lassen. Und er könnte weiter versuchen, die Ukraine an Russland zu verscherbeln.

Ein scharfes Schwert sind allerdings die Untersuchungsausschüsse. Wer im Haus bzw. Senat die Mehrheit hat, bestimmt hier die Spielregeln. Man könnte Personen aus dem Umfeld von Trump vorladen und unter Eid aussagen lassen. Im Grunde sind alle in unsaubere Geschäfte verstrickt, auch die beiden Chef-Dilettanten Jared Kushner und Steve Witkoff. Vor einigen Wochen konnte man beispielsweise eine abenteuerliche Geschichte lesen, nach der ein russischer Geheimdienst das Smartphone von Kushner gehackt hätte. Später soll sich dann ein niederländischer Geheimdienst über einen Doppelagenten Zugriff verschafft haben. Angeblich hat Kushner über dieses Smartphone riesige Summen verschoben. Klingt irre, aber Kushner macht tatsächlich krumme Geschäfte mit riesigen Summen. Und er möchte die wohl auch mit Russland machen - falls sie nicht bereits laufen. Vorladungen vor Untersuchungsausschüsse dürften die beiden als Unterhändler mit Putin aus dem Rennen nehmen.

Auch mit dem Gesundheitszustand von Trump könnten sich Ausschüsse befassen. Dass der Mann beispielsweise regelmäßig Demenztests machen muss, lässt tief blicken. Man will wohl den Verlauf der Erkrankung beobachten.

Haley Stevens Flips Against El-Sayed & the Media Goes Poll-Crazy | The Daily Show

Wallone, Dienstag, 03.11.2026, 16:16 (vor 8 Stunden, 3 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

https://www.youtube.com/watch?v=x1sNcmF0y10

Jon Stewart stimmt auf die Midterms ein - u.a. über die Demokratin Stevens, die bei den parteiinternen Senatsvorwahlen unterlegen war, woraufhin sie nun den republikanischen Kandidaten unterstützt.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/midterms-michigan-streit-demokraten-100.html

--
Je ne sais pas plus, je crois en rien!

Haley Stevens Flips Against El-Sayed & the Media Goes Poll-Crazy | The Daily Show

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 16:33 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ Wallone

https://www.youtube.com/watch?v=x1sNcmF0y10

Jon Stewart stimmt auf die Midterms ein - u.a. über die Demokratin Stevens, die bei den parteiinternen Senatsvorwahlen unterlegen war, woraufhin sie nun den republikanischen Kandidaten unterstützt.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/midterms-michigan-streit-demokraten-100.html

Ich hatte das ganze in letzter Zeit ein wenig verfolgt.

Haley Stevens war eigentlich die Favoritin vor den Vorwahlen. Dann aber tauchten Umfragen auf, die Abdul El-Sayed deutlich vorne sahen. Diese Werte schafften es sogar in Medien wie die New York Times. Später stellte sich dann heraus, dass das allesamt Fakes waren, nicht nur in Michigan.

Wahlkampf vor den Midterms Fake-Umfragen veröffentlicht – angebliches US-Meinungsforschungsinstitut fliegt auf (Spiegel)

"Sogar die »New York Times« griff auf Umfragen von Wedgewood Polls zurück – aber die Zahlen waren frei erfunden. Warum sie trotzdem in Umlauf kamen, dafür haben die angeblichen Meinungsforscher eine erstaunliche Erklärung."

Das ganze geht weit über Michigan hinaus. Dahinter dürften Kräfte auf Seiten der Republikaner stehen, die sich gegen möglichst weit links stehende demokratische Kandidaten wünschten, weil sie sich gegen die bessere Chancen ausrechneten.

Haley Stevens hat die Niederlage zunächst in sich hinein gefressen. Dann will sie morgens aufgestanden sein und sich entschlossen haben, den republikanischen Kandidaten zu unterstützen, den sie zuvor noch heftig angegriffen hatte. Ich habe gestern ein Fernsehinterview mit ihr gesehen, in dem sie knapp eine Viertelstunde vor sich hin stammelte. Eine echte Erklärung hat sie in der Zeit nicht geliefert. Ich wäre nicht überrascht, wenn wir sie nach den Wahlen in einem neuen, gut bezalten Job bei jemandem der den Republikanern nahesteht, sehen werden.

Haley Stevens Flips Against El-Sayed & the Media Goes Poll-Crazy | The Daily Show

VM , Lüdinghausen, Dienstag, 03.11.2026, 17:39 (vor 6 Stunden, 40 Minuten) @ Ulrich

Ihr Mann hat schon vor einiger Zeit zur Unterstützung des republikanischen Kandidaten aufgerufen. So richtig überraschend kommt das daher für mich nicht.

Haley Stevens Flips Against El-Sayed & the Media Goes Poll-Crazy | The Daily Show

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 21:13 (vor 3 Stunden, 6 Minuten) @ VM

Ihr Mann hat schon vor einiger Zeit zur Unterstützung des republikanischen Kandidaten aufgerufen. So richtig überraschend kommt das daher für mich nicht.

Das war mir nicht bekannt. Haley Stevens allerdings hat noch vor wenigen Tagen den republikanischen Kandidaten deutlich angegriffen.

Auch in dem Interview, das ich gestern gesehen hatte, wirkte sie komplett aus der Spur. Im hier verlinkten Beitrag der Daily Show wurde ein kurzer, aber repräsentativer Ausschnitt dieses Interviews gezeigt.

Wahlen 2028

Braumeister, BaWü, Dienstag, 03.11.2026, 14:49 (vor 9 Stunden, 30 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.


Wenn die demokraten in Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, die Politik aber nicht sehr schnell merklich besser wird dürfte das nicht förderlich werden.

Realistisch kommt es doch dann zwei Jahre eher zu einer Pattsituation zwischen Trump und Demokraten, die in Haushaltsstreitigkeiten dann zu einem oder mehreren shutdowns führen werden und den nachfolgenden Republikanischem Kandidaten viel zu viel Angriffsfläche gibt.

Wahlen 2028

markus, Dienstag, 03.11.2026, 17:20 (vor 6 Stunden, 59 Minuten) @ Braumeister

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.


Wenn die demokraten in Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, die Politik aber nicht sehr schnell merklich besser wird dürfte das nicht förderlich werden.

Realistisch kommt es doch dann zwei Jahre eher zu einer Pattsituation zwischen Trump und Demokraten, die in Haushaltsstreitigkeiten dann zu einem oder mehreren shutdowns führen werden und den nachfolgenden Republikanischem Kandidaten viel zu viel Angriffsfläche gibt.

Trump ist doch aufgrund der zweiten Amtszeit raus. Das ist die beste Nachricht.

Wahlen 2028

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 21:16 (vor 3 Stunden, 3 Minuten) @ markus

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.


Wenn die demokraten in Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, die Politik aber nicht sehr schnell merklich besser wird dürfte das nicht förderlich werden.

Realistisch kommt es doch dann zwei Jahre eher zu einer Pattsituation zwischen Trump und Demokraten, die in Haushaltsstreitigkeiten dann zu einem oder mehreren shutdowns führen werden und den nachfolgenden Republikanischem Kandidaten viel zu viel Angriffsfläche gibt.


Trump ist doch aufgrund der zweiten Amtszeit raus. Das ist die beste Nachricht.

Und Donald Trump hat sich die Republikaner so auf den Leib geschneidert, wie wohl noch kein Präsident vor ihm. Ist Trump weg, dann bricht der gesamte Laden zunächst einmal zusammen. Auch, weil kein "Kronprinz" in Sicht ist.

Wahlen 2028

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 03.11.2026, 16:46 (vor 7 Stunden, 33 Minuten) @ Braumeister

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.


Wenn die demokraten in Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, die Politik aber nicht sehr schnell merklich besser wird dürfte das nicht förderlich werden.

Realistisch kommt es doch dann zwei Jahre eher zu einer Pattsituation zwischen Trump und Demokraten, die in Haushaltsstreitigkeiten dann zu einem oder mehreren shutdowns führen werden und den nachfolgenden Republikanischem Kandidaten viel zu viel Angriffsfläche gibt.

Was in 2 Jahren ist, ist in diesen Zeiten schwer auszumachen.
Trump hat das Ding klar vor 2 Jahren gewonnen und dann unsäglichen Unfug angestellt.
Korruption, ein kompletter ökonomischen Unfug mit Zöllen und einen strategisch unsäglich schlecht geplanten Krieg gegen den Iran, der eines der beiden Argumente (Inflation und Immigration) komplett gegen sich gedreht hat. Und bei Immigration hat er dann auch übers Ziel hinausgeschossen. Aber ohne die Zölle in der Form und den Irankrieg würden wir hier und heute nicht über eine mögliche "blue wave" reden.
Das kann sich alles wenden, woran ich nicht glaube. Aus welchen Gründen auch immer hat er sich an den beiden Themen verbissen und scheint immer noch die Partei im Griff zu haben. Zieht sich das noch ein Jahr hin und man kann ihn nicht sanft aufs Abstellgleis schieben, dann wird es wie hier beschrieben zu einem Konflikt in der GOP kommen und die Demokraten müssen sich nur zurücklehnen, das schlimmste versuchen zu verhindern, aus dem Kongress heraus Untersuchungen starten und dann halt keine AOC als Kandidatin aufstellen.

Wahlen 2028

markus, Dienstag, 03.11.2026, 17:27 (vor 6 Stunden, 52 Minuten) @ Lattenknaller

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.


Wenn die demokraten in Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, die Politik aber nicht sehr schnell merklich besser wird dürfte das nicht förderlich werden.

Realistisch kommt es doch dann zwei Jahre eher zu einer Pattsituation zwischen Trump und Demokraten, die in Haushaltsstreitigkeiten dann zu einem oder mehreren shutdowns führen werden und den nachfolgenden Republikanischem Kandidaten viel zu viel Angriffsfläche gibt.


Was in 2 Jahren ist, ist in diesen Zeiten schwer auszumachen.
Trump hat das Ding klar vor 2 Jahren gewonnen und dann unsäglichen Unfug angestellt.
Korruption, ein kompletter ökonomischen Unfug mit Zöllen und einen strategisch unsäglich schlecht geplanten Krieg gegen den Iran, der eines der beiden Argumente (Inflation und Immigration) komplett gegen sich gedreht hat. Und bei Immigration hat er dann auch übers Ziel hinausgeschossen. Aber ohne die Zölle in der Form und den Irankrieg würden wir hier und heute nicht über eine mögliche "blue wave" reden.
Das kann sich alles wenden, woran ich nicht glaube. Aus welchen Gründen auch immer hat er sich an den beiden Themen verbissen und scheint immer noch die Partei im Griff zu haben. Zieht sich das noch ein Jahr hin und man kann ihn nicht sanft aufs Abstellgleis schieben, dann wird es wie hier beschrieben zu einem Konflikt in der GOP kommen und die Demokraten müssen sich nur zurücklehnen, das schlimmste versuchen zu verhindern, aus dem Kongress heraus Untersuchungen starten und dann halt keine AOC als Kandidatin aufstellen.

Am schlimmsten ist der ständige Zickzackkurs. XI, Putin, die iranische Führung etc. werden ihn nicht für voll nehmen.

Wahlen 2028

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 21:19 (vor 3 Stunden, 0 Minuten) @ markus

Trump hat das Ding klar vor 2 Jahren gewonnen und dann unsäglichen Unfug angestellt.
Korruption, ein kompletter ökonomischen Unfug mit Zöllen und einen strategisch unsäglich schlecht geplanten Krieg gegen den Iran, der eines der beiden Argumente (Inflation und Immigration) komplett gegen sich gedreht hat. Und bei Immigration hat er dann auch übers Ziel hinausgeschossen. Aber ohne die Zölle in der Form und den Irankrieg würden wir hier und heute nicht über eine mögliche "blue wave" reden.
Das kann sich alles wenden, woran ich nicht glaube. Aus welchen Gründen auch immer hat er sich an den beiden Themen verbissen und scheint immer noch die Partei im Griff zu haben. Zieht sich das noch ein Jahr hin und man kann ihn nicht sanft aufs Abstellgleis schieben, dann wird es wie hier beschrieben zu einem Konflikt in der GOP kommen und die Demokraten müssen sich nur zurücklehnen, das schlimmste versuchen zu verhindern, aus dem Kongress heraus Untersuchungen starten und dann halt keine AOC als Kandidatin aufstellen.


Am schlimmsten ist der ständige Zickzackkurs. XI, Putin, die iranische Führung etc. werden ihn nicht für voll nehmen.

Donald Trump agiert, als würde er sich an Soaps und anderen Serien im US-Fernsehen orientieren. Immer wieder neue, unvorhersehbare Wendungen.

Ich wäre zudem nicht verwundert, wenn er in den nächsten zwei Jahren zudem wieder zu seiner Rolle in "The Apprentice" zurückkehren und zunehmend Leute aus seinem Kabinett feuern würde.

Wahlen 2028

Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 03.11.2026, 16:31 (vor 7 Stunden, 48 Minuten) @ Braumeister

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.

Da Trump da eh nicht dran ist werden die Karten neu gemischt. Außer vielleicht eine/r seiner Sprösslinge machts.

Umso mehr die Dems gewinnen umso besser. Nicht ausschließlich. Aber grundsätzlich. So würde ich das sehen.

Wahlen 2028

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 21:25 (vor 2 Stunden, 54 Minuten) @ Weeman

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.


Da Trump da eh nicht dran ist werden die Karten neu gemischt. Außer vielleicht eine/r seiner Sprösslinge machts.

Keiner seiner Söhne hat auch annähernd die Eigenschaften, die zu einer Präsidentschaftskandidatur befähigen würden. Die sind lediglich in der Lage, Trumps krumme Geschäfte zu managen. Einem J.D. Vance wurde letztens in der Süddeutschen das "Charisma eines Hydranten" bescheinigt. Und auch ein Marchio Rubio hat sich im Gefolge von Trump deutlich diskreditiert.

Wahlen 2028

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 15:18 (vor 9 Stunden, 1 Minuten) @ Braumeister

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.

Ich könnte mir im Gegenteil vorstellen, dass ein deutlicher Wahlsieg der Demokraten bei den Republikanern einen Selbstzerstörungsprozess auslösen würde.

Donald Trump hat die Partei in den letzten Jahren ganz auf sich zugeschnitten. Er hielt zuletzt sogar die Fäden bei der Nominierung der allermeisten Kandidatinnen und Kandidaten in der Hand. Im Falle einer heftigen Klatsche würde seine Position binnen kurzer Zeit erodieren, hinzu kommt noch sein immer weiter fortschreitender Verfall.

Spätestens ab Januar 2027 würden alle Akteure dort versuchen, sich für die 2028 stattfindenden Vorwahlen in Position zu bringen. Nähe zu einem immer offener korrupten, sabbernden Trump wäre da vor allem ein Risikofaktor.

Steve Bannon hat so etwas prognostiziert. Er sprach von einem innerparteilichen "Bürgerkrieg", den er erwarten würde.

Wahlen 2028

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 15:01 (vor 9 Stunden, 18 Minuten) @ Braumeister

Bin ich eigentlich alleine mit der Befürchtung, dass ein zu gutes Ergebnis der Demokraten für die Wahlen 2028 eher schlecht ist.


Wenn die demokraten in Senat und Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, die Politik aber nicht sehr schnell merklich besser wird dürfte das nicht förderlich werden.

Realistisch kommt es doch dann zwei Jahre eher zu einer Pattsituation zwischen Trump und Demokraten, die in Haushaltsstreitigkeiten dann zu einem oder mehreren shutdowns führen werden und den nachfolgenden Republikanischem Kandidaten viel zu viel Angriffsfläche gibt.

Die beiden Kandidaten, die aktuell die besten Chancen für die Republikaner als Präsikandidat ins Rennen zu ziehen, haben beiden mit dem Krieg auch viel Dreck am Stecken, Vance hat zudem kein Charisma. Rubio scheint bessere Karten in der Bevölkerung zu haben, und der hasst Russland, darf es aktzell nur nich so äußern.
Vielleicht tritt auch einer wie Tucker Carlson an, die sich von trump losgesagt, aber eine große Community hinter sich haben

Die Demokraten werden in den nächsten 2 Jahren nicht viel ausrichten können, was spürbar fürdie Bevölkerung sein könnte, könnten mit ihren Gesetzesentwürfen allerdings zeigen, dass der Wille da war, nur eben der von Trump nicht, also stünde Trump weiterhin im schlechten Licht.

Wahlen 2028

Eisen, DO, Dienstag, 03.11.2026, 15:14 (vor 9 Stunden, 5 Minuten) @ Gargamel09

Wichtig wäre, dass die Dems den Senat holen, damit man die schlimmsten Personalentscheidungen blockieren kann.

Den Pädophilen als Justizminister (Matt Gaetz) konnte man noch so gerade noch verhindern, aber allein Pete Hegseth als Verteidigungsminister ist eine Zumutung, und es gibt weiter das Gerücht, dass es noch zu Veränderungen am Obersten Gerichtshof kommt, weil die Reps da anders als die todkranke Ruth Bader Ginsburg strategischer denken (Obama hatte damals eine Mehrheit im Senat und hatte ihr Angeboten, den Posten in ihrem Sinne nachzubesetzen, aber sie hat abgelehnt. Den Sitz konnte Trump dann besetzen und so die konservative Mehrheit zementieren).

Wahlen 2028

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 03.11.2026, 14:52 (vor 9 Stunden, 27 Minuten) @ Braumeister

Das wird so sein. Viele Demokraten sind inzwischen Vertreter der "reinen Lehre". Intersektionalismus und so.

2026 United States midterm elections

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 03.11.2026, 14:17 (vor 10 Stunden, 2 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von guy_incognito, Dienstag, 03.11.2026, 14:22

Alles rund um die Zwischenwahlen in den USA hier hin.


Election results: Associated Press | Decision Desk

Die Demokraten werden mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerlangen, vermutlich mit einem satten Vorsprung an Mandaten.

Spannend wird es im Senat. Hier gibt es enge Rennen in Michigan, Ohio, Alaska, Texas, Maine, Kansas und Iowa. Je nach Umfrageinstitut auch in Nebraska und South Carolina, doch die sollten schon an die GOP gehen.

Auffällig ist, dass es in vielen klassischen Red States Spitz auf Knopf steht, bzw. der demokratische Kandidat sogar in Führung liegt. Nun wissen wir aus der Vergangenheit, dass solche Umfragen mit Vorsicht zu genießen sind. Trump steht aber nicht auf dem Wahlzettel, weshalb die Mobilisierung unter den MAGA-Leuten, die bekanntlich Befragungen gerne verweigern, geringer sein dürfte.

Fest steht, dass die Demokraten vier dieser Senatsposten gewinnen müssen.

Polymarket beziffert die Chancen in den eigentlich sicheren Rep-Staaten Texas, Ohio, Alaska und Maine (hier gibt es eine beliebte gemäßigte republikanische Amtsinhaberin) auf jeweils 70-74 %.

Michigan würde bei einer Blue Wave sowieso an die Demokraten gehen. Hier dürfte es bei dem Kandidaten eine sehr große Mobilisierung bei den muslimischen Wählern geben.

Schaun wir mal. Ich traue dem Braten irgendwie nicht.

2026 United States midterm elections

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 03.11.2026, 14:54 (vor 9 Stunden, 25 Minuten) @ guy_incognito

Der Kandidat in Michigan dürfte dazu führen, dass viele gemäßigte Dems inzwischen eher nicht wählen gehen.

2026 United States midterm elections

-Csk-, Dienstag, 03.11.2026, 15:57 (vor 8 Stunden, 22 Minuten) @ MarcBVB

Der Kandidat in Michigan dürfte dazu führen, dass viele gemäßigte Dems inzwischen eher nicht wählen gehen.

Da wird wohl der Wunsch der Vater des AIPAC Gedankens sein. Alles deutet auf eine hohe Wahlbeteiligung und einen klaren Sieg hin.

2026 United States midterm elections

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 16:12 (vor 8 Stunden, 7 Minuten) @ -Csk-

Der Kandidat in Michigan dürfte dazu führen, dass viele gemäßigte Dems inzwischen eher nicht wählen gehen.


Da wird wohl der Wunsch der Vater des AIPAC Gedankens sein. Alles deutet auf eine hohe Wahlbeteiligung und einen klaren Sieg hin.

94% der schwarzen Bevölkerung von Michigan soll wohl mittlerweile auch auf seiner Seite sein. Der jüdische Teil der demokratischen Wählerschaft fremdelt aber weiterhin mit ihm, die werden aber auch nicht alle zu Rodgers überlaufen, wie seine Gegenkandidatin in den Vorwahlen.

Die Frage ist halt, ob es noch so abschreckt, wenn da jemand antisemitisch ist oder sich zumindest mit solchen Leuten umgibt, den nicht zu wählen, dann hätte kein Jude Trump wählen dürfen, bei den Rechtsradikalen, mit denen er sich umgibt

2026 United States midterm elections

Blarry, Essen, Dienstag, 03.11.2026, 17:57 (vor 6 Stunden, 23 Minuten) @ Gargamel09

Rund 70% der Bevölkerung Michigans lebt im städtischen bis großstädtischen Raum zwischen Grand Rapids und Detroit, sind von alter Industrie und Arbeiterschaft geprägt. Da wirken Name, Hautfarbe und Geschlecht zum Glück nicht so angsteinflößend, wie sie bei anderen prekären Landstrichen und -streichern Einfluss haben. Nicht umsonst hat sich Haley Stevens mit ihrem Manöver der Sorte "Italien in sämtlichen Weltkriegen ever, aber andersherum" komplett lächerlich gemacht und jeden letzten Rest an Unterstützung verloren.

2026 United States midterm elections

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 03.11.2026, 15:07 (vor 9 Stunden, 12 Minuten) @ MarcBVB

Natürlich. So wie viele gemäßigte Republikaner (die es neben den Maga-Strunzdoofen auch gibt) nicht zur Wahl des Orang-Utan gegangen sind. Nur weil du es dir so wünschst, muss es glücklicherweise nicht so sein.

Soundtrack und deutschsprachige Youtube-Begleitung der US-Midterms

Zusammenfassung-Infos-by-CHS, Dienstag, 03.11.2026, 13:12 (vor 11 Stunden, 7 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Zusammenfassung-Infos-by-CHS, Dienstag, 03.11.2026, 13:19

Soundtrack und deutschsprachige Youtube-Begleitung der US-Midterms

Habakuk, OWL, Dienstag, 03.11.2026, 13:41 (vor 10 Stunden, 38 Minuten) @ Zusammenfassung-Infos-by-CHS

Danke für die Links! Besonders auch für den Soundtrack... es gibt ja doch noch normale Familien in den USA.

Marsh-Family

Zusammenfassung-Infos-by-CHS, Dienstag, 03.11.2026, 13:46 (vor 10 Stunden, 33 Minuten) @ Habakuk

Danke für die Links! Besonders auch für den Soundtrack... es gibt ja doch noch normale Familien in den USA.

Knapp vorbei, es ist eine britische, singende Familie, die seit Corona halt bekannter geworden ist. Sie parodieren nicht nur die USA, sondern auch die britische Politik.

Gruß

CHS

Marsh-Family

Habakuk, OWL, Dienstag, 03.11.2026, 13:56 (vor 10 Stunden, 23 Minuten) @ Zusammenfassung-Infos-by-CHS

Danke für die Links! Besonders auch für den Soundtrack... es gibt ja doch noch normale Familien in den USA.


Knapp vorbei, es ist eine britische, singende Familie, die seit Corona halt bekannter geworden ist. Sie parodieren nicht nur die USA, sondern auch die britische Politik.

Ich hatte das beim Schreiben noch gedacht, war aber zu faul, das zu überprüfen. Ich hatte mich eh schon über das angenehme Englisch gewundert.

Marsh-Family

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 03.11.2026, 18:38 (vor 5 Stunden, 41 Minuten) @ Habakuk

Aber auch ordentlich gesungen. Erinnert auch daran, was Queen für eine geile Band war.
Gleich das Video geliked und ein Abo da gelassen, ich weiß ja was sich gehört.

2026 United States midterm elections

Ballschieber007, Carmel-by-the-Sea, Dienstag, 03.11.2026, 12:29 (vor 11 Stunden, 50 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich bin schon sehr gespannt. In Deutschland und in Europa hoffen viele wieder darauf, dass die Republikaner eine deutliche Niederlage einstecken müssen — nur um dann festzustellen, dass alle Prognosen und Vorhersagen danebenlagen.

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Mehrheit im Senat auch nach der Wahl bestehen bleibt. In unserer Familie haben fast alle ihr Kreuz an der hoffentlich richtigen Stelle gemacht — abgesehen von einem schwarzen Schaf. Drücken wir den Demokraten einfach die Daumen und hoffen auf das Beste!

2026 United States midterm elections

MDomi, Dienstag, 03.11.2026, 13:21 (vor 10 Stunden, 58 Minuten) @ Ballschieber007

Glaubst du, dass diese Wahlen fair ablaufen? Das ist eine ernstgemeinte Frage, denn ich habe Zweifel.

2026 United States midterm elections

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 13:54 (vor 10 Stunden, 25 Minuten) @ MDomi

Glaubst du, dass diese Wahlen fair ablaufen? Das ist eine ernstgemeinte Frage, denn ich habe Zweifel.

Die Wahlen werden dezentral in den einzelnen Bundesstaaten organisiert. Bisher scheint es so zu sein, dass man auch dort, wo die Republikaner regieren, keine großen "Schweinereien" stattfinden. Donald Trump hat einiges versucht, um den ordnungsgemäßen Wahlablauf zu stören, er ist jeweils vor den Gerichten gescheitert.

Allerdings weiß man nicht, was in den nächsten Tagen und Wochen noch passieren wird. Das wird auch von den Wahlergebnissen abhängen. Aktuell scheint es wahrscheinlich, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus gewinnen wird und möglich, dass sie auch den Senat holen. Was aber am Ende herauskommen wird, bleibt abzuwarten.

Radikale aus dem Umfeld von Trump versuchen seit Wochen, den Präsidenten im Fall einer schweren Niederlage zur Ausrufung des Kriegsrechts zu bewegen. Das würde die USA in die schlimmste Krise seit dem Bürgerkrieg stürzen. Und Trump würde damit sein eigenes politisches Ende einläuten. Ich bin mir sicher, Militär und Bundesbehörden würden ihm größtenteils nicht folgen, und viele in der eigenen Partei ebenfalls nicht.

2026 United States midterm elections

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 03.11.2026, 15:10 (vor 9 Stunden, 9 Minuten) @ Ulrich

Ich bin mir sicher, Militär und Bundesbehörden würden ihm größtenteils nicht folgen, und viele in der eigenen Partei ebenfalls nicht.

Beim Militär und den Bundesbehörden glaube ich das auch. Aber in der Partei? Da sitzen doch fast nur noch Duckmäuser, die King Selbstbräuner machen lassen, was er will.

2026 United States midterm elections

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 15:20 (vor 8 Stunden, 59 Minuten) @ nico36de

Ich bin mir sicher, Militär und Bundesbehörden würden ihm größtenteils nicht folgen, und viele in der eigenen Partei ebenfalls nicht.


Beim Militär und den Bundesbehörden glaube ich das auch. Aber in der Partei? Da sitzen doch fast nur noch Duckmäuser, die King Selbstbräuner machen lassen, was er will.

Mit denen gewinnt man aber keinen Bürgerkrieg.

2026 United States midterm elections

Habakuk, OWL, Dienstag, 03.11.2026, 14:04 (vor 10 Stunden, 15 Minuten) @ Ulrich

Radikale aus dem Umfeld von Trump versuchen seit Wochen, den Präsidenten im Fall einer schweren Niederlage zur Ausrufung des Kriegsrechts zu bewegen. Das würde die USA in die schlimmste Krise seit dem Bürgerkrieg stürzen. Und Trump würde damit sein eigenes politisches Ende einläuten. Ich bin mir sicher, Militär und Bundesbehörden würden ihm größtenteils nicht folgen, und viele in der eigenen Partei ebenfalls nicht.

Das würde die USA in den Bürgerkrieg stürzen. Glaube ich jedenfalls. Aber den Idioten ist wirklich alles zuzutrauen, so schwachsinnig es auch sein mag.

2026 United States midterm elections

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 14:25 (vor 9 Stunden, 54 Minuten) @ Habakuk

Radikale aus dem Umfeld von Trump versuchen seit Wochen, den Präsidenten im Fall einer schweren Niederlage zur Ausrufung des Kriegsrechts zu bewegen. Das würde die USA in die schlimmste Krise seit dem Bürgerkrieg stürzen. Und Trump würde damit sein eigenes politisches Ende einläuten. Ich bin mir sicher, Militär und Bundesbehörden würden ihm größtenteils nicht folgen, und viele in der eigenen Partei ebenfalls nicht.


Das würde die USA in den Bürgerkrieg stürzen. Glaube ich jedenfalls. Aber den Idioten ist wirklich alles zuzutrauen, so schwachsinnig es auch sein mag.

Ich weiß nicht, ob es so schlimm kommen würde. Ich glaube, dazu fehlen Donald Trump die "Truppen".

In den USA werden Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden, Militärs, Behördenmitarbeiterinnen und Behördenmitarbeiter, etc. nicht auf den Präsidenten, sondern auf die Verfassung vereidigt. Ruft Donald Trump den Kriegszustand aus, dann kann sich anders als bisher niemand wegdrücken, man muss sich entscheiden. Und ich bin zuversichtlich, in dem Fall fiele die Entscheidung für die Verfassung aus.

Zudem gibt es noch die Bundesstaaten, und die haben eine stärkere Stellung als die Bundesländer bei uns. Vielfach sind republikanische Gouverneure deutlich gemäßigter als der MAGA-Flügel.

2026 United States midterm elections

Zusammenfassung-Infos-by-CHS, Dienstag, 03.11.2026, 13:27 (vor 10 Stunden, 52 Minuten) @ MDomi

Glaubst du, dass diese Wahlen fair ablaufen? Das ist eine ernstgemeinte Frage, denn ich habe Zweifel.

In Alaska und Kalifornien hat DOJ schon versucht, sich einzumischen. Grundsätzlich wird der senile, orangene Opa sicherlich alles unternehmen, dass die Wahl für seine "Politik" positiv ausgeht.

Laut Kalshi ist das House zu 94% und der Senat zu 77% von den Demokraten kontrolliert. Für den Senat werden aktuell 53 zu 46 für die Demokraten gewertet (ist hallt eine Wettplattform und in der Regel aussagekräftiger als Umfragen).

Gruß

CHS

2026 United States midterm elections

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 13:31 (vor 10 Stunden, 48 Minuten) @ Zusammenfassung-Infos-by-CHS

Glaubst du, dass diese Wahlen fair ablaufen? Das ist eine ernstgemeinte Frage, denn ich habe Zweifel.


In Alaska und Kalifornien hat DOJ schon versucht, sich einzumischen. Grundsätzlich wird der senile, orangene Opa sicherlich alles unternehmen, dass die Wahl für seine "Politik" positiv ausgeht.

Laut Kalshi ist das House zu 94% und der Senat zu 77% von den Demokraten kontrolliert. Für den Senat werden aktuell 53 zu 46 für die Demokraten gewertet (ist hallt eine Wettplattform und in der Regel aussagekräftiger als Umfragen).

Gruß

CHS

Da haben sich Demokraten, als auch Republikaner genau von der Seite gezeigt, warum das Ansehen beider Parteien so niedrig ist, wie es ist. Wähler wollen nur ungern hinters Licht geführt werden

2026 United States midterm elections

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 12:53 (vor 11 Stunden, 27 Minuten) @ Ballschieber007

Ich bin schon sehr gespannt. In Deutschland und in Europa hoffen viele wieder darauf, dass die Republikaner eine deutliche Niederlage einstecken müssen — nur um dann festzustellen, dass alle Prognosen und Vorhersagen danebenlagen.

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Mehrheit im Senat auch nach der Wahl bestehen bleibt. In unserer Familie haben fast alle ihr Kreuz an der hoffentlich richtigen Stelle gemacht — abgesehen von einem schwarzen Schaf. Drücken wir den Demokraten einfach die Daumen und hoffen auf das Beste!

Musk allein hat über 150 Mio nur in Texas reingepumpt, für ihn ein Taschengeld und Talarico legt trotzdem in den Umfragen und Wettquoten zu. Zumal auch noch der Kampf um den Gouvernors Posten offen.
Ob die blaue Welle genauso ein Rohrkrepierer wird, wie die rote Welle 2022, wird man sehen, dass aber Bundestaaten wie South Carolina, Kansas, Texas, Alaska, Iowa zu hot Spots werden, hätte vor einem Jahr auch keiner für möglich gehalten.

Die Demokraten müssen hoffen, wenn sie wirklich den Senat zurückerobern, dass sie nicht nur 51 Sitze bekommen, dann könnten sie am Ende in wichtigen Entscheidungen trotzdem das Nachsehen haben , wenn John Fetterman weiterhin mit den Republikanern stimmt oder sogar noch die Partei wechselt.

2026 United States midterm elections

Kruemelmonster09, Dienstag, 03.11.2026, 14:26 (vor 9 Stunden, 54 Minuten) @ Gargamel09

Ich bin schon sehr gespannt. In Deutschland und in Europa hoffen viele wieder darauf, dass die Republikaner eine deutliche Niederlage einstecken müssen — nur um dann festzustellen, dass alle Prognosen und Vorhersagen danebenlagen.

Ich persönlich gehe davon aus, dass die Mehrheit im Senat auch nach der Wahl bestehen bleibt. In unserer Familie haben fast alle ihr Kreuz an der hoffentlich richtigen Stelle gemacht — abgesehen von einem schwarzen Schaf. Drücken wir den Demokraten einfach die Daumen und hoffen auf das Beste!


Musk allein hat über 150 Mio nur in Texas reingepumpt, für ihn ein Taschengeld und Talarico legt trotzdem in den Umfragen und Wettquoten zu. Zumal auch noch der Kampf um den Gouvernors Posten offen.


Ich habe das Phänomen Talarico nur vor ein paar Monaten, ganz minimal, verfolgt.
Basierend darauf, würde ich aber sagen, dass es ja im Grunde jetzt genau das passiert, was Talarico immer wieder benennt und wovor er warnt.

Es passiert genau das, was er (zu der Zeit) immer "(ge)predigt" (hat). Und er muss danach nur - erneut - fragen "what would Jesus do?"

2026 United States midterm elections

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 14:33 (vor 9 Stunden, 46 Minuten) @ Kruemelmonster09

Ich habe das Phänomen Talarico nur vor ein paar Monaten, ganz minimal, verfolgt.
Basierend darauf, würde ich aber sagen, dass es ja im Grunde jetzt genau das passiert, was Talarico immer wieder benennt und wovor er warnt.

Es passiert genau das, was er (zu der Zeit) immer "(ge)predigt" (hat). Und er muss danach nur - erneut - fragen "what would Jesus do?"

James Talarico hat den Vorteil, gegen eine extrem unangenehme, korrupte Gestalt anzutreten. Donald Trump hat in Texas in den Vorwahlen den Generalstaatsanwalt Ken Paxton gegen den bisherigen Amtsinhaber durchgedrückt. Paxton dürfte die korrupteste und kriminellste Gestalt sein, die in der texanischen Politik herum läuft. Selbst ein Bush-Bruder hat erklärt, dass er für Talarico stimmen würde, beim Rest der Familie pfeifen die Spatzen es von den Dächern.

Ken Paxton (Wikipedia)

2026 United States midterm elections

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 14:14 (vor 10 Stunden, 5 Minuten) @ Gargamel09

Musk allein hat über 150 Mio nur in Texas reingepumpt, für ihn ein Taschengeld und Talarico legt trotzdem in den Umfragen und Wettquoten zu. Zumal auch noch der Kampf um den Gouvernors Posten offen.

Mein Bruder ist aktuell in Washington. Ein guter Bekannter von ihm hat lange als Büroleiter eines demokratischen Abgeordneten aus Texas gearbeitet. Der meinte schon vor ein paar Wochen, es würde sich geradezu eine Sturzflut an Geld über die Republikaner ergießen würde. Aber er war der Auffassung, das würde zumindest in Texas nichts mehr bewegen. Die Kampagne komme zu spät, sei völlig unorganisiert und teilweise eventuell sogar kontraproduktiv.

Elon Musk scheint wohl nackte Panik vor einer demokratischen Mehrheit zu haben. Donald Trump hat ihm deshalb mittlerweile Schutz vor strafrechtlicher Verfolgung zugesichert.

Sollten die Demokraten die Kongresswahlen gewinnen: Trump stellt Elon Musk und Mitarbeitern Begnadigungen in Aussicht (Tagesspiegel)

"Sollten die Demokraten die Mehrheit im US-Kongress übernehmen und wegen Missständen der Trump-Regierung ermitteln, will dieser seine Leute präventiv begnadigen. Zudem wollte Trump „Mister Veto“ werden."

So eine Begnadigung im Fall eines demokratischen Erfolgs dürfte Musk zwar vor Strafverfahren auf Bundesebene schützen, aber nicht vor Vorladungen vor Untersuchungsausschüssen. Dort könnte ihn die demokratische Mehrheit unter Eid auf kleiner Flamme grillen.

Donald Trump stand von Anfang an für Chaos. Egal, wie es heute ausgeht, könnte das aber nur ein kleiner Vorgschmack auf das sein, was uns in den nächsten zwei Jahren ins Haus stehen dürfte.

2026 United States midterm elections

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 17:39 (vor 6 Stunden, 40 Minuten) @ Ulrich

Viel wichtiger, dass die Tech-Bros in ihrer Macht eingeschränkt werden, wenn es um nationale und internationale Interessen geht. Wenn dir ihr Zeugs der Regierung zur Verfügung stellen, dann soll auch nur noch die Regierung über den Einsatz und Verwendung entscheiden.
Es kann nicht sein, dass ein Musk über das Wohl und Wehe der Ukrainer allein entscheiden kann, indem er mal eben den Ukrainern den Satellitennutzung drosselt und dadurch unnötigerweise noch mehr Menschen sterben.

Musk ist in seiner Macht nicht ungefährlicher als Trump und bleibt der Welt leider noch viel länger erhalten, als Trump, der schon auf der Zielgeraden ist und das Ziel vor Augen hat.

Ein zukünftiger demokratischer Präsident/Präsidentin sollte Abstand zu denen halten, auch wenn die ihn/sie umgarnen, was sie bald tun werden, denn auch die wollen weiterhin mitsprechen, aber so viel Einfluß und Narrenfreiheit wie aktuell, damit sollte Schluß sein.

2026 United States midterm elections

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 03.11.2026, 16:49 (vor 7 Stunden, 31 Minuten) @ Ulrich

Musk allein hat über 150 Mio nur in Texas reingepumpt, für ihn ein Taschengeld und Talarico legt trotzdem in den Umfragen und Wettquoten zu. Zumal auch noch der Kampf um den Gouvernors Posten offen.


Mein Bruder ist aktuell in Washington. Ein guter Bekannter von ihm hat lange als Büroleiter eines demokratischen Abgeordneten aus Texas gearbeitet. Der meinte schon vor ein paar Wochen, es würde sich geradezu eine Sturzflut an Geld über die Republikaner ergießen würde. Aber er war der Auffassung, das würde zumindest in Texas nichts mehr bewegen. Die Kampagne komme zu spät, sei völlig unorganisiert und teilweise eventuell sogar kontraproduktiv.

In der el Pais war vor ein paar Wochen ein Artikel (ich finde den leider nicht mehr) der besagte, dass ca. 65% der Spenden auf die Republikaner entfielen, aber in ein paar der wichtigen Distrikte es sich die Waage hält. Wobei die Demokraten eher auf Kleinspenden setzen während es bei den Republikaner Großspender waren.

2026 United States midterm elections

Sascha, Dortmund, Dienstag, 03.11.2026, 14:26 (vor 9 Stunden, 53 Minuten) @ Ulrich

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.

2026 United States midterm elections

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 03.11.2026, 19:59 (vor 4 Stunden, 20 Minuten) @ Sascha

Es gibt in der aktuellen globalen Zeit keine Politik, die den Leuten egal wo gefällt. Vom daher können die gar nichts ändern.
Sich bloß nicht wie ein dämlicher Verbrecher Marke Trump zu verhalten reicht ja auch schon lange nicht mehr aus, wenn das halbe Volk genauso rückständig ist.

2026 United States midterm elections

Habakuk, OWL, Dienstag, 03.11.2026, 18:02 (vor 6 Stunden, 17 Minuten) @ Sascha

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.

Leider ist es so, dass in unseren Zeiten die Populisten die Themen setzen. Für jede Partei, die mit etwas Verstand gute Politik machen will, es ist verdammt schwer, mit den tatsächlich wichtigen Dingen zu punkten. Klima- und Umweltschutz, zukunftssichere Energieversorgung, soziale Gerechtigkeit, Gesundheits- und Rentenplitik, Sicherung von Arbeitsplätzen... mit all diesen Dingen holt man heute keinen Wähler mehr hinterm Ofen hervor, auch wenn diese eigentlich selbst ein großes Interesse an diesen Themen haben sollten.

Da haben die Demokraten in den USA das gleiche Problem wie die gemäßigten Parteien in Europa. Was die Demokraten allerdings wiederholt völlig verkackt haben, war die Auswahl ihrer Präsidentschaftskandidaten. Einen Donald Trump hätte vermutlich jeder Bewerber mit ein bisschen Charisma bei allen Präsidentschaftswahlen locker schlagen können, ohne dabei große politische Akzente zu setzen.

2026 United States midterm elections

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 03.11.2026, 21:12 (vor 3 Stunden, 7 Minuten) @ Habakuk

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.


Leider ist es so, dass in unseren Zeiten die Populisten die Themen setzen. Für jede Partei, die mit etwas Verstand gute Politik machen will, es ist verdammt schwer, mit den tatsächlich wichtigen Dingen zu punkten. Klima- und Umweltschutz, zukunftssichere Energieversorgung, soziale Gerechtigkeit, Gesundheits- und Rentenplitik, Sicherung von Arbeitsplätzen... mit all diesen Dingen holt man heute keinen Wähler mehr hinterm Ofen hervor, auch wenn diese eigentlich selbst ein großes Interesse an diesen Themen haben sollten.

Das stelle ich grob in Frage. Denn wirklich bürgernahe Politik für die "kleinen Leute" wurde auch von vielen entsprechenden Parteien, die dafür eigentlich stehen sollten nicht gemacht.
Auch bei den Demokraten galt Establishment first und die SPD hat auch den Draht verloren, weil sie sich eher akademisch denn proletatrisch präsentiert. Das greifen dann Populisten halt auf, ohne wirklich etwas ändern zu wollen. Deswegen haben die aber aktuell einen run.


Da haben die Demokraten in den USA das gleiche Problem wie die gemäßigten Parteien in Europa. Was die Demokraten allerdings wiederholt völlig verkackt haben, war die Auswahl ihrer Präsidentschaftskandidaten. Einen Donald Trump hätte vermutlich jeder Bewerber mit ein bisschen Charisma bei allen Präsidentschaftswahlen locker schlagen können, ohne dabei große politische Akzente zu setzen.

2026 United States midterm elections

VM , Lüdinghausen, Dienstag, 03.11.2026, 17:35 (vor 6 Stunden, 44 Minuten) @ Sascha

An welche Sanktionen denkst Du?

2026 United States midterm elections

Blarry, Essen, Dienstag, 03.11.2026, 15:06 (vor 9 Stunden, 13 Minuten) @ Sascha

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die [1] die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, [2] Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Warum [2] nicht als Grundlage für [1] behandeln? Nach der ersten Präsidentschaft wäre man vielleicht noch damit durchgekommen, das ganze als Ausrutscher unter den Teppich zu kehren. In den letzten zwei Jahren jedoch ist so viel zerstört worden, innenpolitische Stabilität, außenpolitische Verlässlichkeit wie wirtschaftliche Prosperität, dass jeder Versuch des Kleinredens und epsteinhaften Verschleierns aufhören muss. Wird die komplette Amtszeit von Trump 2 nicht von vorne bis hinten aufgerollt und abgeurteilt, brauchen die Dems als Mittäter nie wieder Wahlkampf zu machen.

2026 United States midterm elections

Sascha, Dortmund, Dienstag, 03.11.2026, 15:09 (vor 9 Stunden, 10 Minuten) @ Blarry

Weil du mit 2 zuerst Trump in den Mittelpunkt stellst und damit das "Schlachtfeld" da eröffnest, wo er sich am wohlsten fühlt und seine Anhänger mobilisieren kann.

2026 United States midterm elections

Blarry, Essen, Dienstag, 03.11.2026, 16:08 (vor 8 Stunden, 11 Minuten) @ Sascha

Das Schlachtfeld der Anklagebank? Das meidet Trump doch gerne.
Sascha, ich rede nicht vom gegenseitigen Mit-Scheiße-Bewerfen auf Twitter. Da muss ein großflächiges Nürnberg 2.0 her, über alle Ebenen von Regierung und Exekutive hinweg.

2026 United States midterm elections

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 03.11.2026, 17:12 (vor 7 Stunden, 7 Minuten) @ Blarry

Das Schlachtfeld der Anklagebank? Das meidet Trump doch gerne.
Sascha, ich rede nicht vom gegenseitigen Mit-Scheiße-Bewerfen auf Twitter. Da muss ein großflächiges Nürnberg 2.0 her, über alle Ebenen von Regierung und Exekutive hinweg.

Das ist so unwahrscheinlich wie nichts anderes, das wird nicht passieren. Aber ein solches Verfahren bindet Personal, Ressourcen und so weiter. Für absolut nichts. 2/3 wirst du nicht erreichen.

2026 United States midterm elections

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 15:05 (vor 9 Stunden, 15 Minuten) @ Sascha

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.

Das Problem ist, Donald Trump kann so gut wie alles, was die Demokraten im Kongress beschließen, per Veto blockieren. Und das hat er bereits angekündigt. Und um so ein Veto zu überstimmen, würde man in beiden Kammern eine Zweidrittelmehrheit benötigen. Die wird man aber nicht bekommen.

Eigentlich sollten Präsident und Kongress parteiübergreifend zusammenarbeiten. Aber das funktioniert schon seit vielen Jahrzehnten immer schlechter.

Ich bin mir leider recht sicher, die nächsten zwei Jahren werden vor allem von Chaos geprägt sein. Donald Trump gegen die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus und eventuell auch Senat, die demokratische Mehrheit bzw. Mehrheiten im Kongress gegen Trump.

Steve Bannon hat zudem prognostiziert, im Falle einer deutlichen Niederlage würde innerhalb der Republikaner ein "Bürgerkrieg" ausbrechen. Dafür spräche einiges. Donald Trump wäre massiv angeschlagen, er würde seine herausragende Rolle in der Partei verlieren und wohl eher als Ballast empfunden werden, Man würde "Schuldige" für die Niederlage suchen. Trump bei den Kandidatinnen und Kandidaten für den Senat und das Repräsentantenhaus, die gescheiterten Kandidatinnen und Kandidaten für den Präsidenten. Zudem würden alle beginnen, sich für die Wahlen im Jahr 2028 in Stellung zu bringen, auch Leute wie Marco Rubio oder J.D. Vance. Zu viel Nähe zu Donald Trump könnte da stören.

Zudem wird sich der körperliche und geistige Verfall von Donald Trump weiter fortsetzen. Bereits im Wahlkampf fiel er durch bizarres Auftreten auf. Er gab unvermittelt seltsame Geräusche von sich, er ließ sich wiederholt über die Hinterteile vor allem von männlichen Kandidaten aus, etc. Die Straße von "Hormon", O-Ton Trump, will er in Strait of Trump umbenennen. Gestern, bei seiner Abschlusskundgebung am Reflecting Pool sprach er vor allem über diesen Pool und die Möglichkeit, diesen Pool in "Trump Reflecting Pool" umzubenennen. Umbenennen auf seinen Namen will er auch einen Ozean, er weiß nur nocht nicht, ob Atlantik oder Pazifik. Aber eventuell werden es ja Trump Ocean I und Trump Ocean II.

Richtig weh tun könnten die Demokraten im Falle von Mehrheiten dem Trump-Umfeld durch Vorladungen vor Untersuchungsausschüsse. Dass die Trump-Söhne, Jarred Kushner, Steve Witkoff Elon Musk und andere krumme Geschäfte in Milliardenhöhe machen, nehmen alle an. Vor Ausschüssen müssten sie unter Eid darüber aussagen. Ich wäre nicht überrascht, wenn die eine oder andere Person bis zum Jannuar ihren Wohnsitz innerhalb der USA aufgeben würde.

2028 wird wichtiger!

Ballschieber007, Carmel-by-the-Sea, Dienstag, 03.11.2026, 14:45 (vor 9 Stunden, 34 Minuten) @ Sascha

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.

Ganz genau!

Wenn ich schon wieder lese, dass es im Falls der Fälle auf ein weiteres Impeachment hinauslaufen würde, kann ich nur den Kopf schütteln. Statt sich an einzelnen Republikanern abzuarbeiten, sollten die Demokraten die nächsten zwei Jahre nutzen, um sich sehr genau zu überlegen, wofür sie eigentlich stehen wollen. Anschließend gilt es, einen Kandidaten zu benennen, der den Republikanern in zwei Jahren in puncto Charisma und Kompetenz überzeugend entgegentreten kann. Die Wahlen 2028 sind für die Zukunft der Welt wesentlich wichtiger als die Midterms heute!

2028 wird wichtiger!

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 03.11.2026, 16:38 (vor 7 Stunden, 41 Minuten) @ Ballschieber007

Wenn ich schon wieder lese, dass es im Falls der Fälle auf ein weiteres Impeachment hinauslaufen würde, kann ich nur den Kopf schütteln. Statt sich an einzelnen Republikanern abzuarbeiten, sollten die Demokraten die nächsten zwei Jahre nutzen, um sich sehr genau zu überlegen, wofür sie eigentlich stehen wollen. Anschließend gilt es, einen Kandidaten zu benennen, der den Republikanern in zwei Jahren in puncto Charisma und Kompetenz überzeugend entgegentreten kann. Die Wahlen 2028 sind für die Zukunft der Welt wesentlich wichtiger als die Midterms heute!

Es gibt keine "die Demokraten". Man darf nicht europäische Parteien mit den beiden großen Parteien in den USA vergleichen. Das ist ein loses Bündnis, indem sich alles mögliche tummelt, in dem aber in den letzten 30 Jahren eher liberale die Oberhand hatten, während sie bis in die 70er eher eine Partei der Arbeiterschicht war. Und diese Demokraten benennen auch keinen Kandidaten, sondern die tingeln in Vorwahlen in unterschiedlichsten Ausprägungen durch das Land. Ich würde Stand jetzt auf keinen der angeblichen Kandidaten wetten. Auch ein Newsom, der ziemlich sicher antritt und aus Europa heraus als Favorit antritt, wird es schwer haben, wenn dann z.B. ein Andy Beshear (wahrscheinlich) oder Josh Shapiro (wahrscheinlich) oder auch Osoff mit antreten. Das sind alles ziemliche Hochkaräter.

2028 wird wichtiger!

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 03.11.2026, 15:25 (vor 8 Stunden, 54 Minuten) @ Ballschieber007

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.


Ganz genau!

Wenn ich schon wieder lese, dass es im Falls der Fälle auf ein weiteres Impeachment hinauslaufen würde, kann ich nur den Kopf schütteln. Statt sich an einzelnen Republikanern abzuarbeiten, sollten die Demokraten die nächsten zwei Jahre nutzen, um sich sehr genau zu überlegen, wofür sie eigentlich stehen wollen. Anschließend gilt es, einen Kandidaten zu benennen, der den Republikanern in zwei Jahren in puncto Charisma und Kompetenz überzeugend entgegentreten kann. Die Wahlen 2028 sind für die Zukunft der Welt wesentlich wichtiger als die Midterms heute!

Wenn man da ebenso fantastisch auswählt wie zuletzt, dann wird man heftig auf die Nase fallen.

Ich gehe davon aus, dass die Reps eher mit Rubio als mit Vance in die Schlacht ziehen werden. Und der zieht sowohl konservative als auch Latinos (ich gehe von einer PoC-Frau als running mate aus).

Und wenn du als Dems dann AOC oder jemand anderen aus der DSA-Clique nimmst, dann ziehst du kaum unabhängige Wähler.

2026 United States midterm elections

Gargamel09, Dienstag, 03.11.2026, 14:42 (vor 9 Stunden, 37 Minuten) @ Sascha

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.

Das Problem sitzt aber weiterhin im Weißen Haus, er kann gegen alle Gesetzesentwürfe sein Veto einlegen und deshalb werden die Dmokraten kaum dazu in der Lage sein, Politik für die Bevölkerung zu machen, Entlastungen herbeizuführen, es ei denn, er macht da mit, was nicht passieren wird, wie er vor kurzem schon mal bewiesen hat. Er wird weiterhin mit Executiv Orders regieren.
Was sie können, Trump den Geldhahn für den Krieg zu drehen.