[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl (Sonstiges)
Rupo, Ruhrpott, Montag, 04.12.2017, 15:10 (vor 3028 Tagen)
heute Abend in der ARD um 22:45
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/bimbes-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-100.html
später dann auch in der Mediathek jederzeit abrufbar.
Wird die Geschichte wohl neu geschrieben und bewertet werden müssen
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/spendenaffaere-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-15322693.html
http://www.deutschlandfunkkultur.de/parteienfinanzierung-landschaftspflege-bis-heute.2950.de.html?dram:article_id=402282
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Montag, 04.12.2017, 23:42 (vor 3028 Tagen) @ Rupo
Wahnsinn, wie korrupt er war und wie wenig er dafür geächtet wurde (so kam es mir immer vor).
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 05.12.2017, 09:55 (vor 3027 Tagen) @ Chill-Instructor
bearbeitet von uwelito, Dienstag, 05.12.2017, 09:59
Die Sendung ist wirklich sehenswert. Kohl hat über 25 Jahre lang schwarze Kassen unterhalten lassen, deren Ziel es war sich Macht anzueignen und diese später zu erhalten. Es wurden mit diesen Geldern Kampagnen finanziert, aber auch politische Rivalen ruhiggestellt, z.B. sein Vorgänger als CDU Vorsitzender Rainer Barzel. Der hat über mehrere Jahre 250.000 DM kassiert, nach dem er zurückgetreten war und Kohl zu seinem Nachfolger wurde. Später wurden wie in der DDR Sonderzüge und Busse mit Klatschpappenvolk zu den Parteiveranstaltungen gekarrt, damit man die Hallen vollkriegt. Kohl war von Anfang an ein Produkt des elitären und reaktionären deutschen Wirtschaftsadels, der in ihm früh die notwendigen korrupten Charakterzüge erkannte, eine Marionette, mit der man die eigenen Finanz -und Machtinteressen absichern und weiter ausbauen konnte. Kohl war Teil eines Geldwäschesystems, von dem sowohl er selbst als auch z.B. der Nazierbe Flick profitierten. Über die Jahre wurden mindesten 200 Millionen DM in diese schwarze Kassen gespült, bar und über geheime Konten in der Schweiz.
Kohl hat bis an sein Lebensende gelogen. Niemals hätte dieser Mensch einen Staatsakt zum Abschied verdient gehabt. Es wäre naiv zu glauben, dass jetzt fast alles auf dem Tisch liegt. Es wird Zeit diesen kriminellen Betrüger weiter zu entlarven, was auch bedeuten muss, dass schonungslos untersucht wird, wie Leute wie von Brauchitsch, Flick oder der Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber direkt durch die korrupten politischen Entscheidungen Kohls und seiner Handlanger profitiert haben. Es muss die Frage gestellt werden, ob Kohl ein legitimer Bundeskanzler war.
In der ARD Mediathek ist die Doku abrufbar unter
Bimbes - Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl http://www.ardmediathek.de/goto/tv/48136314
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 05.12.2017, 09:47 (vor 3027 Tagen) @ Chill-Instructor
bearbeitet von Klopfer, Dienstag, 05.12.2017, 09:54
Wahnsinn, wie korrupt er war und wie wenig er dafür geächtet wurde (so kam es mir immer vor).
Kurz gesagt: Helmut ist heutigen Maßstäben eindeutig korrupt gewesen - nach damaligen nicht.
Grundlage des Beitrages ist vor allem die Flick-Affäre, die als Ursprung der Schwarzkassen der CDU angesehen wird. Dabei war schon damals streng zwischen legaler und illegaler Einflussnahme zu trennen.
Bis Anfang der 70er war ja eine direkte Finanzierung durchaus legal und selbst Otto Schily merkt man in dem Beitrag an, dass er ganz bewusst das Wort Korruption vermeidet und von Verstoß gegen Demokratische Regeln redet.
Dabei darf man auch nicht außer Acht lassen, dass mittlerweile auch ganz andere politische Moralvorstellungen herrschen. Nur vor dem Hintergrund wird ein solcher Beitrag erst einmal interessant. Die Flick-Affäre und die Aktionen des v. Brauchitsch sind seit langem bekannt und juristisch längst aufgearbeitet.
Das gilt natürlich nicht für die Leuna-Affäre, die war später und Kohl stand hier eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens, in dem dreistellige Millionensummen illegal bewegt wurden. Das war nicht nur am Rande der Legalität, sondern hochgradig kriminell und plötzlich waren die ganzen Akten verschwunden und Kohl hatte sein Gedächtnis verloren - sowas Dummes .
SGG
Klopfer
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 05.12.2017, 10:24 (vor 3027 Tagen) @ Klopfer
Wahnsinn, wie korrupt er war und wie wenig er dafür geächtet wurde (so kam es mir immer vor).
Kurz gesagt: Helmut ist heutigen Maßstäben eindeutig korrupt gewesen - nach damaligen nicht.Grundlage des Beitrages ist vor allem die Flick-Affäre, die als Ursprung der Schwarzkassen der CDU angesehen wird. Dabei war schon damals streng zwischen legaler und illegaler Einflussnahme zu trennen.
Bis Anfang der 70er war ja eine direkte Finanzierung durchaus legal und selbst Otto Schily merkt man in dem Beitrag an, dass er ganz bewusst das Wort Korruption vermeidet und von Verstoß gegen Demokratische Regeln redet.Dabei darf man auch nicht außer Acht lassen, dass mittlerweile auch ganz andere politische Moralvorstellungen herrschen. Nur vor dem Hintergrund wird ein solcher Beitrag erst einmal interessant. Die Flick-Affäre und die Aktionen des v. Brauchitsch sind seit langem bekannt und juristisch längst aufgearbeitet.
Das gilt natürlich nicht für die Leuna-Affäre, die war später und Kohl stand hier eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens, in dem dreistellige Millionensummen illegal bewegt wurden. Das war nicht nur am Rande der Legalität, sondern hochgradig kriminell und plötzlich waren die ganzen Akten verschwunden und Kohl hatte sein Gedächtnis verloren - sowas Dummes .
SGG
Klopfer
Kohl war auch nach damaligen strafrechtlichen Maßstäben korrupt. Das Verfahren gegen ihn wurde ja nur auf Grund der Lügen eingestellt .Kohl hat durch die illegalen Zahlungen für sich zumindest immaterielle Vorteile erlangt und dem öffentlichen Interesse geschadet. Inwieweit dadurch Dritte wie der Flickkonzern ebenfalls materielle oder immaterielle Vorteile erlangen konnten müsste weiter untersucht werden, auch wenn da strafrechtlich wohl vieles wenn nicht alles verjährt sein wird. Dass man Kohl nicht aus idealistischen Gründen gepudert hat dürfte ja wohl jedem klar sein. Schilys Wortwahl ist nicht mehr als eine reine Vorsichtsmaßnahme. Gelder sind systematisch illegal geflossen. Es ging hier größtenteils überhaupt nicht um (anonyme) Spenden sondern z.B. um konspirative Barzahlungen die auch niemals ordnungsgemäß verbucht worden sind. Wir sprechen hier von einem illegalen persönlichem und poltischem Finanzierungssystem, welchws auch zur damaligen Zeit strafrechtlich relevant und moralisch hochgradig verwerflich war.
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 05.12.2017, 09:56 (vor 3027 Tagen) @ Klopfer
Wahnsinn, wie korrupt er war und wie wenig er dafür geächtet wurde (so kam es mir immer vor).
Kurz gesagt: Helmut ist heutigen Maßstäben eindeutig korrupt gewesen - nach damaligen nicht.Grundlage des Beitrages ist vor allem die Flick-Affäre, die als Ursprung der Schwarzkassen der CDU angesehen wird. Dabei war schon damals streng zwischen legaler und illegaler Einflussnahme zu trennen.
Bis Anfang der 70er war ja eine direkte Finanzierung durchaus legal und selbst Otto Schily merkt man in dem Beitrag an, dass er ganz bewusst das Wort Korruption vermeidet und von Verstoß gegen Demokratische Regeln redet.Dabei darf man auch nicht außer Acht lassen, dass mittlerweile auch ganz andere politische Moralvorstellungen herrschen. Nur vor dem Hintergrund wird ein solcher Beitrag erst einmal interessant. Die Flick-Affäre und die Aktionen des v. Brauchitsch sind seit langem bekannt und juristisch längst aufgearbeitet.
Das gilt natürlich nicht für die Leuna-Affäre, die war später und Kohl stand hier eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens, in dem dreistellige Millionensummen illegal bewegt wurden. Das war nicht nur am Rande der Legalität, sondern hochgradig kriminell und plötzlich waren die ganzen Akten verschwunden - sowas Dummes .
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SGG
Klopfer
Wenn es nur eine Akte gewesen wäre, hätte es ja noch sein können. Es ging aber glaube ich um tausende die auf einmal nicht mehr da waren.
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
uwelito, Wambel forever, Montag, 04.12.2017, 15:51 (vor 3028 Tagen) @ Rupo
heute Abend in der ARD um 22:45
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/bimbes-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-100.html
später dann auch in der Mediathek jederzeit abrufbar.
Wird die Geschichte wohl neu geschrieben und bewertet werden müssen
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/spendenaffaere-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-15322693.html
http://www.deutschlandfunkkultur.de/parteienfinanzierung-landschaftspflege-bis-heute.2950.de.html?dram:article_id=402282
Die Geschichte muss ja nicht neu geschrieben werden. Sie darf nur jetzt weniger heuchlerisch gedeutet werden. Das System Kohl ist die politische Version des provinziellen deutschen Spiesbürgertums. Sie basiert u.a. auf Neid, Hinterhältigkeit, Scheinheiligkeit, Verlogenheit, Egoismus. Nach Außen den Schein waren und zu Hause die eigene Familie in einer Hölle leben lassen. Alles verbergen hinter der Fassade des frommen Kirchgängers. Helmut Kohl war einer der unwürdigsten BK Deutschlands. Ein Opportunist, der zuallererst immer das eigene Wohl im Blick hatte. Korrupt bis auf's Unterhemd. Durch das Schiksal dann zufällig heilig gesprochen, als es zur Wiedervereinigung kam. Eine widerliche Gestalt, die es gilt ins richtige Licht zu stellen. Es wird Zeit.
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
uwelito, Dienstag, 05.12.2017, 09:20 (vor 3027 Tagen) @ uwelito
heute Abend in der ARD um 22:45
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/bimbes-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-100.html
später dann auch in der Mediathek jederzeit abrufbar.
Wird die Geschichte wohl neu geschrieben und bewertet werden müssen
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/spendenaffaere-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-15322693.html
http://www.deutschlandfunkkultur.de/parteienfinanzierung-landschaftspflege-bis-heute.2950.de.html?dram:article_id=402282
Die Geschichte muss ja nicht neu geschrieben werden. Sie darf nur jetzt weniger heuchlerisch gedeutet werden. Das System Kohl ist die politische Version des provinziellen deutschen Spiesbürgertums. Sie basiert u.a. auf Neid, Hinterhältigkeit, Scheinheiligkeit, Verlogenheit, Egoismus. Nach Außen den Schein waren und zu Hause die eigene Familie in einer Hölle leben lassen. Alles verbergen hinter der Fassade des frommen Kirchgängers. Helmut Kohl war einer der unwürdigsten BK Deutschlands. Ein Opportunist, der zuallererst immer das eigene Wohl im Blick hatte. Korrupt bis auf's Unterhemd. Durch das Schiksal dann zufällig heilig gesprochen, als es zur Wiedervereinigung kam. Eine widerliche Gestalt, die es gilt ins richtige Licht zu stellen. Es wird Zeit.
Ich würde manche Dinge vielleicht nicht so extrem wie Du formulieren, aber wenn vom "Architekten der deutschen Einheit" gesprochen wurde, ist mir schon immer der Draht aus der Mütze gesprungen.
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
bobschulz, MS, Dienstag, 05.12.2017, 09:37 (vor 3027 Tagen) @ Kwiat
heute Abend in der ARD um 22:45
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/bimbes-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-100.html
später dann auch in der Mediathek jederzeit abrufbar.
Wird die Geschichte wohl neu geschrieben und bewertet werden müssen
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/spendenaffaere-die-schwarzen-kassen-des-helmut-kohl-15322693.html
http://www.deutschlandfunkkultur.de/parteienfinanzierung-landschaftspflege-bis-heute.2950.de.html?dram:article_id=402282
Die Geschichte muss ja nicht neu geschrieben werden. Sie darf nur jetzt weniger heuchlerisch gedeutet werden. Das System Kohl ist die politische Version des provinziellen deutschen Spiesbürgertums. Sie basiert u.a. auf Neid, Hinterhältigkeit, Scheinheiligkeit, Verlogenheit, Egoismus. Nach Außen den Schein waren und zu Hause die eigene Familie in einer Hölle leben lassen. Alles verbergen hinter der Fassade des frommen Kirchgängers. Helmut Kohl war einer der unwürdigsten BK Deutschlands. Ein Opportunist, der zuallererst immer das eigene Wohl im Blick hatte. Korrupt bis auf's Unterhemd. Durch das Schiksal dann zufällig heilig gesprochen, als es zur Wiedervereinigung kam. Eine widerliche Gestalt, die es gilt ins richtige Licht zu stellen. Es wird Zeit.
Ich würde manche Dinge vielleicht nicht so extrem wie Du formulieren, aber wenn vom "Architekten der deutschen Einheit" gesprochen wurde, ist mir schon immer der Draht aus der Mütze gesprungen.
Er hatte sicher glückliche Umstände, denn meiner Erinnung nach stand er doch kurz vor dem Ende seiner Kanzlerschaft, bevor ihm die Einheit in den Schoß fiel. Im Einheitswahn war der "Kanzler der Einheit" natürlich alternativlos / ohne "Alternative für Deutschland" ( in der Sicht der meisten damals und v.a der Neudemokraten!)
Was ich nicht verstanden habe damals - und auch heute nicht - warum er 94 wiedergewählt wurde. Er hatte vor der ersten gesamtdeutschen/ Wiedervereinigten Wahl von blühenden Landschaften und geringen Kosten schwadroniert, während Lafontaine vor den Kosten warnte, was ihn wohl die Wahl kostete. Die SPD hätte im Wahlkampf 1994 HK nur als entweder wirtschaftlich inkompetent oder als vorsätzlichen Lügner entlarven müssen. Aber sie handelte dem alten Titanic- Motto " Birne muss Kanzler bleiben" folgend und zerlegte sich lieber erst mal selbst.
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
MSU242, Dienstag, 05.12.2017, 11:32 (vor 3027 Tagen) @ bobschulz
Was ich nicht verstanden habe damals - und auch heute nicht - warum er 94 wiedergewählt wurde. Er hatte vor der ersten gesamtdeutschen/ Wiedervereinigten Wahl von blühenden Landschaften und geringen Kosten schwadroniert, während Lafontaine vor den Kosten warnte, was ihn wohl die Wahl kostete. Die SPD hätte im Wahlkampf 1994 HK nur als entweder wirtschaftlich inkompetent oder als vorsätzlichen Lügner entlarven müssen. Aber sie handelte dem alten Titanic- Motto " Birne muss Kanzler bleiben" folgend und zerlegte sich lieber erst mal selbst.
Ich glaube, man kann das auch gar nicht mit heute groß vergleichen. Es war einfach noch eine andere Zeit.
Man hatte damals gar nicht die Informationsquellen, die es heute durch Internet gibt. Damals gab es im Grunde den Stern und den Spiegel (focus wurde erst 1993 zum ersten mal aufgelegt), die mal was aufgedeckt haben. Ab und an hat die Bild mal einen rausgehauen, aber die normale Tageszeitung war halt eben hier WAZ und Ruhrnachrichten. Halt als Printmedien. Internet gab es für normale Menschen gar nicht.
Zumal man gefühlt damals auch gar nicht so politikinteressiert war. Ist zumindest bei mir so. In der Schule gab es zwar den Politikunterricht, aber bei Abi 1993 kamen wir da auch gerade mal kurz auf die Einheit zu sprechen, weil es aktuell war, da waren solche Sachen auch gar nicht mehr Thema.
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Rupo, Ruhrpott, Montag, 04.12.2017, 15:54 (vor 3028 Tagen) @ uwelito
Na ja, bisher war die Version ja das Kohl die angeblichen vier, fünf Großspender nicht nannte und sie mit ins Grab nahm.
Jetzt ist es wohl so, dass es diese Großspender so nie gab und Kohl ein systematische System der schwarzen Kassen über Jahrzehnte zur Finanzierung seiner politischen Ziele aufgebaut und am Leben gehalten hat.
Das ist dann noch mal ne ganz andere Hausnummer und es wäre auch mal im übrigen interessant zu wissen, ob das System immer noch am laufen ist und wo die Gelder sind bzw. wenn sie nicht mehr da sind, wofür sie eingesetzt wurden.
[TV Tipp] Bimbes – Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl
uwelito, Wambel forever, Montag, 04.12.2017, 19:51 (vor 3028 Tagen) @ Rupo
bearbeitet von uwelito, Montag, 04.12.2017, 19:59
Na ja, bisher war die Version ja das Kohl die angeblichen vier, fünf Großspender nicht nannte und sie mit ins Grab nahm.
Jetzt ist es wohl so, dass es diese Großspender so nie gab und Kohl ein systematische System der schwarzen Kassen über Jahrzehnte zur Finanzierung seiner politischen Ziele aufgebaut und am Leben gehalten hat.
Das ist dann noch mal ne ganz andere Hausnummer und es wäre auch mal im übrigen interessant zu wissen, ob das System immer noch am laufen ist und wo die Gelder sind bzw. wenn sie nicht mehr da sind, wofür sie eingesetzt wurden.
Du hast natürlich vollkommen Recht mit deiner Einschätzung und der tatsächliche Sachverhalt um die s.g. Spendenaffäre ist für sich genommen ja schon von enormer Wichtigkeit.
Ich hatte da wohl den Begriff Geschichte in deinem Zusammenhang etwas missgedeutet. Ich wollte lediglich ausdrücken, dass Kohl grundsätzlich eine ganz schäbige Gestalt war und dass diese Tatsache immer mehr in Vergessenheit zu geraten drohte. Insoweit sind die Enthüllungen der Journalisten sicherlich doppelt wertvoll um die historische Figur Kohl korrekt einschätzen zu können.