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SZ | Tuchel ist die Braut, die sich traut (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 26.03.2018, 01:12 (vor 2839 Tagen) @ Freyr

Klopp wird seit einiger Zeit bei so gut wie jedem europäischen Spitzenclub, der einen neuen Trainer sucht, als Kandidat genannt. Was auch nicht verwundert. Er hat zwar noch keinen europäischen Titel gewonnen, aber seine Erfolge beim BVB und die Entwicklung mit Liverpool haben ihm überall Anerkennung eingebracht. Vor allem gilt er als Trainer mit einer klaren Idee von Fußball, die er konsequent verfolgt. Diese Idee ist die Leitlinie bei der Formung seines Kaders. Die Attraktivität seines Fußballs für die Zuschauer und seine eigene, offen gezeigte Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit kommen hinzu. Außerdem gilt er als unverbraucht. Auch wenn es manche im Zusammenhang mit Klopp nicht gerne hören mögen, er ist mittlerweile so etwas wie eine Marke geworden.

Aber ganz gleich, ob Bayern oder PSG oder Real, Klopp hat einen Vertrag bei Liverpool und er dürfte zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund haben, den Club zu verlassen. Und der Club hat keinerlei Grund, ihn ziehen zu lassen. Im Gegenteil.

Tuchel ist sicherlich ein sehr guter Trainer, Gündogan bezeichnet ihn als ‚‚Weltklassetrainer‘. Auch er hat eine Idee von Fußball, die er verfolgt. Bei den Clubs, die momentan auf Trainersuche sind, ist er auf der Kandidatenliste immer ein wenig der ‚Exot‘. Der junge, talentierte, frische Trainer mit Potential gegen etablierte, saturierte Konkurrenz. Sein Vorteil ist, dass er verfügbar ist. Pocchettino etwa, den man ähnlich wie Tuchel als jungen Trainer mit Potential einordnen kann, ist ebenso gebunden wie Klopp, Allegri, Simeone, Mourinho oder selbst Conte. Spätestens nach der Entwicklung bei Bayern unter Ancelotti sind diese verfügbaren etablierten Trainer bei den Topclubs keine Option mehr. Was die Chancen für Tuchel erhöht. Wobei einer von mehreren Kandidaten zu sein noch nicht bedeutet, auch der Auserwählte zu sein.

Was den BVB anbelangt, so bin ich eigentlich froh, dass es trotz aller Ungewissheit nicht so einen Wirbel um die Neubesetzung der Trainerposition gibt wie bei den Großclubs. Das verläuft alles (im Vergleich) in einem gemäßigten Rahmen. Ein wenig provinzielle Biederkeit ist mitunter nicht das schlechteste. Und da würde doch ein Lucien Favre bestens passen... ;-) Ich hoffe, dass wir ihn zum Saisonbeginn in Dortmund als neuen Trainer begrüßen dürfen. Er hat zwar auch noch ein Jahr Vertragslaufzeit beim OGC, aber in den französischen Medien wird immer wieder seine (angebliche oder tatsächliche) Ausstiegsklausel gestresst, was dies nicht unwahrscheinlicher macht.

Wer Trainer bei den Bayern wird, ist sicherlich interessant. Wenn es Favre nicht wird und der zu uns kommen sollte, dann interessiert es mich allerdings weniger, wer an der Säbener Straße Coach wird.


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