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BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten (Sonstiges)

stoffel85, Montag, 15.06.2020, 10:42 (vor 2026 Tagen)

Klick

Sehr beeindruckend und mehr als fragwürdig, ob andersrum jemand so gehandelt hätte.

In vielen Fällen sind Schwarze rassistischer als Weiße

Ingenieur84, Kassel, Freitag, 26.06.2020, 19:28 (vor 2015 Tagen) @ stoffel85

Massenproteste und Lockerungen – So verändern sich die Infektionszahlen in den USA

TrainerFuxx, Cosmopolit, Dienstag, 16.06.2020, 00:00 (vor 2025 Tagen) @ stoffel85

welt.de/politik/ausland/article209600863/Nach-Massenprotesten-in-USA-So-veraendern-sich-die-Infektionszahlen.html

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

thospe, Merzig, Montag, 15.06.2020, 12:55 (vor 2026 Tagen) @ stoffel85

Ich bin mal gespannt, wann die Menschheit begreift, dass wir kein Rassenproblem haben, sondern generell soziale Probleme. Wann gehen die Menschen endlich gemeinsam auf die Straße gegen ein ungerechtes Kapitalistisches System, welches die Gesellschaft immer weiter spaltet und wenige super reiche immer reicher macht. Ich glaube nicht mehr dran. Ich denke mir ganz oft, viele Rassisten teilen doch die selben Probleme wie die Migranten. Meist sind sie in prekären Jobs und müssen Tag für Tag in Kack Jobs ums überleben kämpfen.

Die solchen werden nicht klüger, im Gegenteil

Franke, Montag, 15.06.2020, 19:17 (vor 2026 Tagen) @ thospe

Ich bin mal gespannt, wann die Menschheit begreift, dass wir kein Rassenproblem haben, sondern generell soziale Probleme. Wann gehen die Menschen endlich gemeinsam auf die Straße gegen ein ungerechtes Kapitalistisches System, welches die Gesellschaft immer weiter spaltet und wenige super reiche immer reicher macht. Ich glaube nicht mehr dran. Ich denke mir ganz oft, viele Rassisten teilen doch die selben Probleme wie die Migranten. Meist sind sie in prekären Jobs und müssen Tag für Tag in Kack Jobs ums überleben kämpfen.


Die lassen sich noch zusätzlich aufhetzen gegen LGBT.

Die solchen werden nicht klüger, im Gegenteil

Frankonius, Frankfurt, Montag, 15.06.2020, 19:42 (vor 2026 Tagen) @ Franke

Das Üble in Polen ist, dass die Hetze gegen Minderheiten und besonders Lesben & Schwule von der Kirche und vom Staat kommt. Besonders der Südosten (so ab Krakau) muss das richtig übel sein. Leider trifft dann der Populismus bei "gläubigen" Katholiken auf offene Ohren.

Gibt aber wohl in den großen Städten eine starke Gegenbewegung. Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Polen, weil ich plane in diesem ungewöhnlichen Urlaubssaison mal dorthin zu fahren (Breslau, Krakau usw.) auch auf den Spuren meiner Vorfahren (sind da aber schon nach dem 1. Weltkrieg weg).

Die solchen werden nicht klüger, im Gegenteil

Ulrich, Montag, 15.06.2020, 20:53 (vor 2026 Tagen) @ Frankonius

Das Üble in Polen ist, dass die Hetze gegen Minderheiten und besonders Lesben & Schwule von der Kirche und vom Staat kommt. Besonders der Südosten (so ab Krakau) muss das richtig übel sein. Leider trifft dann der Populismus bei "gläubigen" Katholiken auf offene Ohren.

Gibt aber wohl in den großen Städten eine starke Gegenbewegung. Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Polen, weil ich plane in diesem ungewöhnlichen Urlaubssaison mal dorthin zu fahren (Breslau, Krakau usw.) auch auf den Spuren meiner Vorfahren (sind da aber schon nach dem 1. Weltkrieg weg).

Teile der katholischen Kirche haben da wohl eine ausgesprochen ungute Rolle gespielt. Bekannt ist beispielsweise Radio Maryja. Antisemitisch, fremdenfeindlich, antieuropäisch. Teilweise knüpft man an ausgesprochen ungute Traditionen aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg an.

Die solchen werden nicht klüger, im Gegenteil

simie, Krefeld, Montag, 15.06.2020, 20:24 (vor 2026 Tagen) @ Frankonius

Eine Bekannte von mir hat gar keine Lust mehr auf Heimaturlaub. So drehen da leider manche, auch unter ihren Verwandten, ab. Das ist schon erschreckend, was da teilweise für Hetze abgeht. Aber du hast Recht, dass es natürlich auch eine Gegenbewegung gibt.

Warum wir hassen - Dokuempfehlung 4 Teile

TrainerFuxx, Cosmopolit, Montag, 15.06.2020, 21:32 (vor 2026 Tagen) @ simie

Eine Bekannte von mir hat gar keine Lust mehr auf Heimaturlaub. So drehen da leider manche, auch unter ihren Verwandten, ab. Das ist schon erschreckend, was da teilweise für Hetze abgeht. Aber du hast Recht, dass es natürlich auch eine Gegenbewegung gibt.

In den USA sitzen Familien plötzlich Thanksgiving nicht mehr gemeinsam am Tisch.

So funktioniert halt Populismus.

Wir gegen sie.

Die braven Katholiken gegen die LGBT Seuche.
Die guten Patrioten gegen diese BLM Nestbeschmutzer.
Gute nationale Journalisten gegen Terroristenpresse
Patrioten gegen diese linken Soros Jünger.
Egal ob Polen, Ungarn, USA, Türkei ...
Noch gefährlicher wird es, wenn die Gegenseite entmenschlicht wird...

Diese Kakerlaken, Ratten....
und schon ist man in ganz gefährlichen Regionen.

Um soetwas wie zB hier in der Nazizeit zu verrichten, gehört zuerst dieses Vorgehen dazu.

Eine interessante Zusammenfassung ist in der Doku hier zu sehen.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/warum-wir-hassen-102.html

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 18:31 (vor 2026 Tagen) @ thospe
bearbeitet von Zoon, Montag, 15.06.2020, 18:36

Ich bin mal gespannt, wann die Menschheit begreift, dass wir kein Rassenproblem haben, sondern generell soziale Probleme.

Sagte sich Bernie Sanders und wollte fortan nur noch darüber sprechen, wie es für alle besser werden könnte, zB mit einer Krankenversicherung für alle. Jedenfalls 2012 und 2016 hatten es die Wähler bei den Vorwahlen der Dems noch nicht begriffen. Zweimal scheiterte er ausgerechnet an den Schwarzen. Deren Lebenswirklichkeit scheint doch tatsächlich von Rassismus geprägt zu sein, zB von Polizisten die einem auf dem Hals knien. Da hilft dann auch eine Krankenversicherung nicht mehr.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Blarry, Essen, Montag, 15.06.2020, 18:39 (vor 2026 Tagen) @ Zoon

Das Schöne ist ja, dass die jetzt die Wahl haben zwischen einem Trump und einem Biden, der die Lebenswirklichkeit der Menschen auch nicht bessern wird, weil seine eigene vom Beibehalten der Klassen- und Rassenunterschiede abhängt.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 18:49 (vor 2026 Tagen) @ Blarry

Wenn es besser werden soll, müssen Weiße bereit sein, Schwarzen zuzuhören und sich zu engagieren.

Was das, einem Scharzen zuhören, angeht, ist Biden schon die bessere Wahl als Trump. Biden macht das seit 2008 wirklich gut. Bei Trump gehen da schon die Probleme los.

Und was Sanders angeht: der sagte im Frühjahr allen Ernstes, dass er erst bei seiner Präsidentschaftskampagne (unklar ob er 2012 oder 2016 meinte) erfahren habe, wie rassistisch das US-Justizsystem sei. HÄ??? Der Mann, der in den 60er Jahren mit MLK demonstriert hatte, und seit 1990 im US-Kongress sitzt, hat das erst 2012 kapiert??? Wie BLIND ist das denn?

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Elmar, Dienstag, 16.06.2020, 09:07 (vor 2025 Tagen) @ Zoon

Interessiert mich. Hast du die Quelle für mich? Danke.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Ulrich, Montag, 15.06.2020, 20:59 (vor 2026 Tagen) @ Zoon

Wenn es besser werden soll, müssen Weiße bereit sein, Schwarzen zuzuhören und sich zu engagieren.

Was das, einem Scharzen zuhören, angeht, ist Biden schon die bessere Wahl als Trump. Biden macht das seit 2008 wirklich gut. Bei Trump gehen da schon die Probleme los.

Joe Biden ist ein Mann von gestern. Er selbst hadert damit, dass er 2016 wegen seines ein Jahr zuvor verstorbenen Sohns nicht gegen Trump angetreten ist. Das möchte er jetzt wieder gut machen. Aber trotzdem ist er um Welten geeigneter als der völlig gestörte, bösartige Narzisst Trump.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 16.06.2020, 15:20 (vor 2025 Tagen) @ Ulrich

Aber trotzdem ist er um Welten geeigneter als der völlig gestörte, bösartige Narzisst Trump.

Biden ist zu alt, zu senil und zu weiß für den Job. Aber im Gegensatz zu Donald wird Er ein gutes Team um und hinter sich haben. Insofern ist die Wahl zwischen den Beiden keine.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 20:57 (vor 2026 Tagen) @ Zoon

Wenn es besser werden soll, müssen Weiße bereit sein, Schwarzen zuzuhören und sich zu engagieren.

Was das, einem Scharzen zuhören, angeht, ist Biden schon die bessere Wahl als Trump. Biden macht das seit 2008 wirklich gut. Bei Trump gehen da schon die Probleme los.

Und was Sanders angeht: der sagte im Frühjahr allen Ernstes, dass er erst bei seiner Präsidentschaftskampagne (unklar ob er 2012 oder 2016 meinte) erfahren habe, wie rassistisch das US-Justizsystem sei. HÄ??? Der Mann, der in den 60er Jahren mit MLK demonstriert hatte, und seit 1990 im US-Kongress sitzt, hat das erst 2012 kapiert??? Wie BLIND ist das denn?

Hat erst nicht gewusst oder doch daß es weit aus extremer war als er es angenommen hatte?

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Blarry, Essen, Montag, 15.06.2020, 19:22 (vor 2026 Tagen) @ Zoon

Was das, einem Scharzen zuhören, angeht, ist Biden schon die bessere Wahl als Trump. Biden macht das seit 2008 wirklich gut. Bei Trump gehen da schon die Probleme los.

Aber die Ereignisse der letzten Wochen zeigen doch, dass Zuhören rein gar nichts bringt, wenn man nicht bereit ist, Straßenzüge in Brand zu stecken. Biden, als jemand, der im 18. Jahrhundert geboren wurde, ist eher niemand, auf den man als Katalysator und Mediator eines gesellschaftlichen Umbruchs bauen sollte. Dafür ist er zu sehr alteingesessenes Produkt des Status Quo. Das kann perspektivisch, und da reden wir in der Politik leider über Jahrzehnte, vielleicht eine der wenigen populären Figuren wie AOC übernehmen. Aber wenn Biden das Ding im November holen (großes "wenn"), und wenn er überhaupt noch vier Jahre Leben im Tank haben sollte, kann es in seiner Präsidentschaft höchstens darum gehen, die Wogen zu glätten und alles wieder halbwegs zu befrieden. In vier Jahren wirds keinen kompletten gesellschaftlichen Umbruch geben. Das ist eine Frage von Generationen.

Und was Sanders angeht: der sagte im Frühjahr allen Ernstes, dass er erst bei seiner Präsidentschaftskampagne (unklar ob er 2012 oder 2016 meinte) erfahren habe, wie rassistisch das US-Justizsystem sei. HÄ??? Der Mann, der in den 60er Jahren mit MLK demonstriert hatte, und seit 1990 im US-Kongress sitzt, hat das erst 2012 kapiert??? Wie BLIND ist das denn?

Womit Sanders selbst heute noch zu einer Minderheit in Washington gehört.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 19:49 (vor 2026 Tagen) @ Blarry
bearbeitet von Zoon, Montag, 15.06.2020, 20:07

Aber die Ereignisse der letzten Wochen zeigen doch, dass Zuhören rein gar nichts bringt, wenn man nicht bereit ist, Straßenzüge in Brand zu stecken.

Wirklich?

Ich finde, dass es den Meinungswandel in den USA zu BLM doch vor allem deshalb gegeben hat, weil viele weiße Menschen einem Schwarzen einige schreckliche Minuten lang ZUGEHÖRT haben ("I can't breathe") und das Gefühl entwickelt haben, dass sich so eine Tat nicht wiederholen darf und bestraft werden muss.

Anzünden bringt doch rein gar nichts. Dann kommt die Nationalgarde oder die Armee und die "Feuerteufel" bzw. "Wilden" werden zusammengeschossen. "Law and order" ist, wenn es brennt, schon sehr beliebt.

Biden, als jemand, der im 18. Jahrhundert geboren wurde, ist eher niemand, auf den man als Katalysator und Mediator eines gesellschaftlichen Umbruchs bauen sollte. Dafür ist er zu sehr alteingesessenes Produkt des Status Quo. Das kann perspektivisch, und da reden wir in der Politik leider über Jahrzehnte, vielleicht eine der wenigen populären Figuren wie AOC übernehmen. Aber wenn Biden das Ding im November holen (großes "wenn"), und wenn er überhaupt noch vier Jahre Leben im Tank haben sollte, kann es in seiner Präsidentschaft höchstens darum gehen, die Wogen zu glätten und alles wieder halbwegs zu befrieden. In vier Jahren wirds keinen kompletten gesellschaftlichen Umbruch geben. Das ist eine Frage von Generationen.

"Kompletter gesellschaftlicher Umbruch"??? Hallo??? Sind wir schon wieder auf dem Trip, dass zuerst die Gesellschaft "komplett" verändert werden muss, bevor der Rassismus stirbt?

Können wir uns darauf einigen, dass es möglich sein sollte, die Polizei in den nächsten vier Jahren so an die Kandare zu nehmen, dass die Zahl der von der Polizei getöteten Schwarzen erheblich sinkt???

Womit Sanders selbst heute noch zu einer Minderheit in Washington gehört.

So als ob es Sanders wirklich interessieren würde. Reihenfolge vergessen? Zuerst kommt der komplette gesellschaftliche Umbruch und dann erledigt sich das "Rassenproblem" von Geisterhand.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Blarry, Essen, Montag, 15.06.2020, 22:59 (vor 2025 Tagen) @ Zoon

Anzünden bringt doch rein gar nichts. Dann kommt die Nationalgarde oder die Armee und die "Feuerteufel" bzw. "Wilden" werden zusammengeschossen. "Law and order" ist, wenn es brennt, schon sehr beliebt.

Frag doch mal Colin Kaepernick, wie viel Fressehalten bringt.
Und überhaupt hilft es, sich gelegentlich umzuschauen. Es hat gebrannt, der Zorn wurde ausgelebt - und plötzlich kam eine Bewegung in die Sache wie seit MLK nicht mehr. Der Law&Order-Pöbel mag laut und vokal sein, aber entscheidend ist, dass in den Städten, Communities, auf den Polizeipräsidien allmählich hinterfragt wird, woher dieser Polizeistaatsapparat herkommt, ob er unbedingt nötig ist und was geschehen muss, um ihn zu reduzieren, gleichzeitig die Polizei zu entlasten und so etwas wie social services aufzubauen.

Können wir uns darauf einigen, dass es möglich sein sollte, die Polizei in den nächsten vier Jahren so an die Kandare zu nehmen, dass die Zahl der von der Polizei getöteten Schwarzen erheblich sinkt???
Zuerst kommt der komplette gesellschaftliche Umbruch und dann erledigt sich das "Rassenproblem" von Geisterhand.

Wer ernsthaft glaubt, dass es sich dabei "nur" um ein "Polizeiproblem" handelt, der macht sich das Leben gerade extrem einfach und glaubt an Lösungen von Geisterhand.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 23:45 (vor 2025 Tagen) @ Blarry

Anzünden bringt doch rein gar nichts. Dann kommt die Nationalgarde oder die Armee und die "Feuerteufel" bzw. "Wilden" werden zusammengeschossen. "Law and order" ist, wenn es brennt, schon sehr beliebt.


Frag doch mal Colin Kaepernick, wie viel Fressehalten bringt.

Habe ich etwas von "Fresse halten" geschrieben? Ich schrieb davon, dass BLM Erfolg hat, wenn weiße Menschen schwarze Menschen zuhören, deren Schilderungen, Angriffen ausgesetzt zu sein, ernst nehmen und diese dabei unterstützen, vor solchen Menschenrechtsverletzungen sicher zu sein.

Und überhaupt hilft es, sich gelegentlich umzuschauen. Es hat gebrannt, der Zorn wurde ausgelebt - und plötzlich kam eine Bewegung in die Sache wie seit MLK nicht mehr.

Die Bewegung kam aber nicht wegen den Bränden zusammen und hat auch nicht wegen Bränden oder Plünderungen Erfolg. BLM will unbequem sein, aber eben nicht gewalttätig. Die größte Wirkung erzeugen ohnehin die Bilder, die es bei BLM-Protesten gab, die belegt haben, wie gewalttätig, die Polizei gegen friedliche Demonstranten vorgeht. Oder die Bilder von Patrick Hutchinson, der einen Nazi gerettet hat. Bilder von Bränden und Plünderungen sind eher kontraproduktiv. Habe viele Berichte gelesen und Videos gesehen, in denen BLM-Aktivisten gegen Brandstifter/Plünderer vorgegangen sind, diese zT auch der Polizei übergeben haben.

Wer ernsthaft glaubt, dass es sich dabei "nur" um ein "Polizeiproblem" handelt, der macht sich das Leben gerade extrem einfach und glaubt an Lösungen von Geisterhand.

Das "nur" habe ich nicht geschrieben. Allerdings sollte es bei BLM primär um den Schutz von "black lives" gehen. Dabei geht es in den USA vor allem darum, zu erreichen, dass diese extralegalen Hinrichtungen durch Polizei und Bürgerwehr aufhören. Es wäre schön, wenn Progressive aufhören würden, BLM zu kapern, um ihre Vorstellungen vom "kompletten gesellschaftlichen Umbruch" zu verwirklichen.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

TrainerFuxx, Cosmopolit, Montag, 15.06.2020, 23:44 (vor 2025 Tagen) @ Blarry

Nichts gegen Bernie, Joe, Cuomo,BLM usw.

Aber meinst du nicht, Obama war bereits der richtige Mann, um bestehende Strukturen aufzubrechen?
Und da wo er auf taube Ohren stieß(kenne die Mehrheitsverhältnisse zu der Zeit nicht mehr), wird jetzt plötzlich ein neuer Demokrat die Schlachten gewinnen?
Da wo selbst
-yes we can
und
-change
gescheitert sind?

Ich befürchte eher, dass Law and Order wichtiger im Wahlkampf sein werden, als die bestehende BLM Problematik.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Schaumkrone, Celle, Montag, 15.06.2020, 22:34 (vor 2026 Tagen) @ Zoon


Können wir uns darauf einigen, dass es möglich sein sollte, die Polizei in den nächsten vier Jahren so an die Kandare zu nehmen, dass die Zahl der von der Polizei getöteten Schwarzen erheblich sinkt???

Noch besser wäre es wenn die Zahl ALLER von der Polizei getöteten Menschen erheblich sinken würde. Egal ob Schwarze, Latinos, Weisse

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 23:51 (vor 2025 Tagen) @ Schaumkrone

Noch besser wäre es wenn die Zahl ALLER von der Polizei getöteten Menschen erheblich sinken würde. Egal ob Schwarze, Latinos, Weisse

Ich sag es mal so. Wenn die Polizeigewalt gegen Schwarze zurückgehen sollte, weil die Polizei zivilisierter auftritt, dann wird sie auch gegenüber Weißen und Latinos zurückgehen.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zico80, Montag, 15.06.2020, 18:58 (vor 2026 Tagen) @ Zoon


Und was Sanders angeht: der sagte im Frühjahr allen Ernstes, dass er erst bei seiner Präsidentschaftskampagne (unklar ob er 2012 oder 2016 meinte) erfahren habe, wie rassistisch das US-Justizsystem sei. HÄ??? Der Mann, der in den 60er Jahren mit MLK demonstriert hatte, und seit 1990 im US-Kongress sitzt, hat das erst 2012 kapiert??? Wie BLIND ist das denn?

Falls es Stimmen sollte, wäre es immerhin mindestens 8 Jahre früher als der Grossteil der Republikaner.Wobei die natürlich völlig unverdächtig sind, gegen Rassismus zu demonstrieren. Vielleicht haben sie es also wirklich noch nicht verstanden. Ich frag mal bei der Union nach

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 19:20 (vor 2026 Tagen) @ Zico80

Falls es Stimmen sollte,

Es stimmt.

Bernie 07.02.20: "I did not fully appreciate until I ran for president how corrupt and racist our criminal justice system is".

Quelle: twitter.com/DavidCornDC/status/1225805631531167744

wäre es immerhin mindestens 8 Jahre früher

Sorry, mein Fehler. Es geht um 2016 oder 2020. Es wären somit allenfalls vier Jahre früher.

als der Grossteil der Republikaner.Wobei die natürlich völlig unverdächtig sind, gegen Rassismus zu demonstrieren. Vielleicht haben sie es also wirklich noch nicht verstanden. Ich frag mal bei der Union nach

Haha. Die Wahrheit ist: Sanders war das völlig egal. Dass das US-Justizsystem so rassistisch ist, ist kein so grosses Geheimnis.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zico80, Montag, 15.06.2020, 19:47 (vor 2026 Tagen) @ Zoon

Falls es Stimmen sollte,

Es stimmt.

Bernie 07.02.20: "I did not fully appreciate until I ran for president how corrupt and racist our criminal justice system is".

Quelle: twitter.com/DavidCornDC/status/1225805631531167744

wäre es immerhin mindestens 8 Jahre früher

Sorry, mein Fehler. Es geht um 2016 oder 2020. Es wären somit allenfalls vier Jahre früher.

als der Grossteil der Republikaner.Wobei die natürlich völlig unverdächtig sind, gegen Rassismus zu demonstrieren. Vielleicht haben sie es also wirklich noch nicht verstanden. Ich frag mal bei der Union nach

Haha. Die Wahrheit ist: Sanders war das völlig egal. Dass das US-Justizsystem so rassistisch ist, ist kein so grosses Geheimnis.

Die Wahrheit ist: Du hast ihn hier am Anfang falsch übersetzt. Er hat nicht erst 2016 "davon erfahren", sondern 2016 "das volle Ausmass erkannt" oder es "erst voll erfasst" wie mMn die nächsten Übersetzungen wären. Du veränderst damit den Inhalt der Aussage entscheidend und fast schon böswillig. Warum Du das tust, weiss ich natürlich nicht.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 20:02 (vor 2026 Tagen) @ Zico80

Die Wahrheit ist: Du hast ihn hier am Anfang falsch übersetzt. Er hat nicht erst 2016 "davon erfahren", sondern 2016 "das volle Ausmass erkannt" oder es "erst voll erfasst" wie mMn die nächsten Übersetzungen wären. Du veränderst damit den Inhalt der Aussage entscheidend und fast schon böswillig. Warum Du das tust, weiss ich natürlich nicht.

Der Mann, der in den 60er Jahren mit MLK demonstrierte und seit 1990 im Kongress sitzt, hat das VOLLE AUSMASS des Rassismusses des US-Justizsystem erst 2016 erkannt???

Bitte erzähle mir nicht, dass Du nicht merkst, wie wenig glaubwürdig und wie bizarr diese Aussage von Sanders ist.

Die Wahrheit ist, es hat ihn nicht interessiert, wie stark rassistisch das US-Justizsystem ist.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zico80, Montag, 15.06.2020, 20:35 (vor 2026 Tagen) @ Zoon
bearbeitet von Zico80, Montag, 15.06.2020, 20:43

wenn man sein Originalzitat nimmt und nicht dass von Dir verfälschte, halte ich sie zumindest für halbwegs glaubwürdig und zwar aus dem gleichen Grund, wie bei uns allen:

Wir wussten zwar, dass es das gab, in welch enormen Umfang es aber immer noch stattfindet, dass immer noch reihenweise Schwarze umgebracht werden, ist den meisten Weissen (inklusive mir) erst klar geworden, seit Handykameras weit verbreitet sind und einige Fälle samt Videos öffentlich wurden.

2012 z. B. hatte das Thema in meinem Umfeld und den von mir Konsumierten Medien kein grosses Interesse. Da die Polizisten kaum vor Gericht kamen, gab es auch kaum grosse Prozesse die grosses mediales Aufsehen erregt hätten. Das er dann als Präsidentschaftkandidat mit Menschen in Kontakt kam, die im die Augen geöffnet haben, ist zumindest nicht so absurd wie Du ihm hier unterstellst und plausibler als jedes Statement von Trump (um den Vergleich zur Konkurrenz zu ziehen) zu dem Thema - und allen anderen Themen.

Ausserdem sind die 60er ein paar Jährchen her. Das Wissen diesbezüglich würde Sanders nivht wirklich vor einer Fehleinschätzung im Jahr 2015 ersparen, dazwischen gab es doch die eine oder andere kleine Veränderung.

Edit: Du hast übrigens meine Frage nicht beantwortet, wieso Du seine Aussage in Deinem ersten Post falsch wiedergegeben hast.

Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus

Zoon, Montag, 15.06.2020, 23:10 (vor 2025 Tagen) @ Zico80

wenn man sein Originalzitat nimmt und nicht dass von Dir verfälschte,

Würdest Du bitte mit diesem Unsinn aufhören. In meinem Beitrag 15.06.2020, 18:49 habe ich ihn gar nicht zitiert (oder siehst Du da Anführungszeichen ?) sondern seine Äußerung mit eigenen Worten (aus meinem Gedächtnis) wiedergegeben. Das nennt man indirekte Rede. Bitte mal bei wiki nachlesen. Und meine Wiedergabe ist vom Inhalt her völlig in Ordnung. Mit dem "wie " vor rassistisch beschreibe ich nämlich den Umfang des Rassismus, der sich Sanders erst bei seiner Präsikampagne erschlossen haben soll. Nichts anderes hat Sanders - inhaltlich gesagt -, wie Du dem nachgelieferten Originalzitat entnehmen kannst.

halte ich sie zumindest für halbwegs glaubwürdig und zwar aus dem gleichen Grund, wie bei uns allen:
Wir wussten zwar, dass es das gab, in welch enormen Umfang es aber immer noch stattfindet, dass immer noch reihenweise Schwarze umgebracht werden, ist den meisten Weissen (inklusive mir) erst klar geworden, seit Handykameras weit verbreitet sind und einige Fälle samt Videos öffentlich wurden.

Das ist beim ewigen Kongressmitglied Sanders, der sich rühmt mit MLK demonstriert zu haben und sich selbst einen Bürgerrechtler nennt, totaler Unsinn. Er hat sich (bestenfalls) nicht dafür interessiert. Vermont hat keine grosse schwarze Gemeinde. Deren Stimmen hat er nie gebraucht im Gegensatz zur NRA.

BLM vs. Kapitalismus

Rupo, Ruhrpott, Montag, 15.06.2020, 17:13 (vor 2026 Tagen) @ thospe
bearbeitet von Rupo, Montag, 15.06.2020, 17:18

Komplett korrekt was Du bemerkst. Die Sklaverei ist eine der Säulen des Kapitalismus
https://taz.de/USA-gedenken-400-Jahren-Sklaverei/!5619721&SuchRahmen=Print/?goMobile2=1588896000000

https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/postkolonialismus-und-globalgeschichte/219137/sklaverei-und-sklavenhandel

man müsste entsprechend einmal die Firmen und Aktionäre ermitteln die davon am meisten "profitiert" haben und dann diese abwickeln, ähnlich wie die Statuen, Denkmäler

Wir alle partizipieren nach wie vor diesem "Geschaftsmodell"
http://slaveryfootprint.org/mobile2.html

BLM vs. Kapitalismus

Ulrich, Montag, 15.06.2020, 18:37 (vor 2026 Tagen) @ Rupo

Komplett korrekt was Du bemerkst. Die Sklaverei ist eine der Säulen des Kapitalismus

Die Arbeit auf den Plantagen des Südens dagegen war zwar körperlich anstrengend, aber einfach. Die Sklaverei gab die nötige Anleitung und Aufsicht, welche der Neger brauchte, um produktiv zu sein . Sie konnte überhaupt nur deshalb Fuß fassen, weil die wirtschaftliche Lage günstig und Arbeitskräfte knapp waren. Die Kosten der Sklavenhaltung waren so gering, daß dadurch die niedrige Produktivität der Neger ausgeglichen wurde.

Thilo Sarrazin: Ökonomie und Logik der historischen Erklärung ; Bonn 1974 Seite 67f, 6.1. Die Wirtschaftlichkeit der Sklaverei in den amerikanischen Südstaaten

BLM vs. Kapitalismus

Elmar, Dienstag, 16.06.2020, 09:11 (vor 2025 Tagen) @ Ulrich

Ist das echt und aus Sarrazins Feder (kein Zitat)?
Unglaublich.

BLM vs. Kapitalismus

Ulrich, Dienstag, 16.06.2020, 10:18 (vor 2025 Tagen) @ Elmar

Ist das echt und aus Sarrazins Feder (kein Zitat)?
Unglaublich.

So weit ich es verstanden habe, ist die Aussage wohl original Sarrazin. Letztendlich müsste man es aber in der Dissertation gegenchecken. Die Frage ist aber, wo die letzten Exemplare wohl verstauben?

BLM vs. Kapitalismus

Ulrich, Montag, 15.06.2020, 18:46 (vor 2026 Tagen) @ Ulrich

So etwas wurde nicht 1974 ernsthaft veröfffentlicht und der Autor im Nachgang noch im öffentlichen Dienst eingestellt und als SPD-Parteimitglied aufgenommen und geduldet?

BLM vs. Kapitalismus

Ulrich, Montag, 15.06.2020, 20:45 (vor 2026 Tagen) @ Jurist81

So etwas wurde nicht 1974 ernsthaft veröfffentlicht und der Autor im Nachgang noch im öffentlichen Dienst eingestellt und als SPD-Parteimitglied aufgenommen und geduldet?

Wer liest schon Dissertationen? In vielen Fällen nur diejenigen, die sie auch bewerten. Die gedruckten Belegexemplare verstauben irgendwo - zumindest so lange der Verfasser nicht eine Person öffentlichen Interesses wird.

BLM vs. Kapitalismus

Zico80, Montag, 15.06.2020, 19:01 (vor 2026 Tagen) @ Jurist81

So etwas wurde nicht 1974 ernsthaft veröfffentlicht und der Autor im Nachgang noch im öffentlichen Dienst eingestellt und als SPD-Parteimitglied aufgenommen und geduldet?

Gute Frage. Bei der Aufnahme zur Parteimitgliedschaft wurde sowas damals wohl kaum geprüft. Was den öffentlichen Dienst angeht, kommt es auch nicht wirklich überraschend nach allem was in de letzten Jahren so aufgekommen ist oder?

BLM vs. Kapitalismus

HoschUn, Ort, Montag, 15.06.2020, 18:59 (vor 2026 Tagen) @ Jurist81

So etwas wurde nicht 1974 ernsthaft veröfffentlicht und der Autor im Nachgang noch im öffentlichen Dienst eingestellt und als SPD-Parteimitglied aufgenommen und geduldet?

Also Jürgen Kocka hat damals eine begeisterte Rezension geschrieben:

https://www.econstor.eu/bitstream/10419/122806/1/209198.pdf

BLM vs. Kapitalismus

Ulrich, Montag, 15.06.2020, 20:49 (vor 2026 Tagen) @ HoschUn

So etwas wurde nicht 1974 ernsthaft veröfffentlicht und der Autor im Nachgang noch im öffentlichen Dienst eingestellt und als SPD-Parteimitglied aufgenommen und geduldet?


Also Jürgen Kocka hat damals eine begeisterte Rezension geschrieben:

https://www.econstor.eu/bitstream/10419/122806/1/209198.pdf

Durchaus möglich, dass die Dissertation aus volkswirtschaftlicher Sicht durchaus qualitativ hochwertig war. Das rassistische Menschenbild und das vollständige Fehlen von Empathie wurde wohl einfach ausgeblendet.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Realist83, Hannover, Montag, 15.06.2020, 13:52 (vor 2026 Tagen) @ thospe

Ich bin mal gespannt, wann die Menschheit begreift, dass wir kein Rassenproblem haben, sondern generell soziale Probleme. Wann gehen die Menschen endlich gemeinsam auf die Straße gegen ein ungerechtes Kapitalistisches System, welches die Gesellschaft immer weiter spaltet und wenige super reiche immer reicher macht. Ich glaube nicht mehr dran. Ich denke mir ganz oft, viele Rassisten teilen doch die selben Probleme wie die Migranten. Meist sind sie in prekären Jobs und müssen Tag für Tag in Kack Jobs ums überleben kämpfen.

Und das ist doch auch der Grund, warum dieses Problem aus Sicht der Superreichen und politischen Entscheidungsträger niemals wirklich angegangen wird. Es gibt doch nichts besseres als die Menschen immer gegeneinander aufzubringen ohne die Probleme wirklich zu lösen. Das gab´s doch schon immer. Damit bloß keiner auf die Idee kommt, dass wir alle Menschen sind und eigentlich alle das Gleiche wollen, nämlich ein erfülltes Leben ohne Armut und gegenseitigen Hass und man sich vielleicht ein gemeinsames Feinbild sucht.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Realist83, Montag, 15.06.2020, 14:23 (vor 2026 Tagen) @ Realist83

Wenn man, wie du selbst von dir berichtet hast, sich rassistisch bei der Mieterauswahl verhält, sollte man zu dem Thema besser schweigen.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

ElHorsto, DO, Montag, 15.06.2020, 22:25 (vor 2026 Tagen) @ CrimsonGhost

Danke

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

thospe, Montag, 15.06.2020, 13:38 (vor 2026 Tagen) @ thospe

Ich denke mir ganz oft, viele Rassisten teilen doch die selben Probleme wie die Migranten. Meist sind sie in prekären Jobs und müssen Tag für Tag in Kack Jobs ums überleben kämpfen.

Ich möchte dir da widersprechen, der Rassismus ist vor allem im gut situierten Bürgertum weit verbreitet.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

uwelito, Wambel forever, Montag, 15.06.2020, 16:35 (vor 2026 Tagen) @ CrimsonGhost

Ich denke mir ganz oft, viele Rassisten teilen doch die selben Probleme wie die Migranten. Meist sind sie in prekären Jobs und müssen Tag für Tag in Kack Jobs ums überleben kämpfen.

Ich möchte dir da widersprechen, der Rassismus ist vor allem im gut situierten Bürgertum weit verbreitet.

Rassismus ist in allen Schichten weit verbreitet. Bill Moyers vor ein paar Tagen dazu auf CNN, bezogen auf die USA: "Trump is following the strategy of R. Nixon from 1968, when he ran for president and won. He divided white working class from black working class, because the president knew, that the plantation owners always needed a white overseer to keep the black workers at bay. Lindon Johnson said to me, during the 1960 campaign in Tennessee, while we were seeing a bunch of white women, holding up racist signs, anti black signs, Lindon Johnson said to me, if you can convince the poorest white man in town, that he´s better than the richest black man in town, you won. And that´s what Trump is doing right now, invoking race, invoking bigotry, invoking anger, to try to turn everyday white people against everyday black people."

Am 10.6.20 bei Amanpour

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

The_Rapture, Vice City, Montag, 15.06.2020, 12:30 (vor 2026 Tagen) @ stoffel85

Klick

Sehr beeindruckend und mehr als fragwürdig, ob andersrum jemand so gehandelt hätte.

Wäre andersrum gehandelt worden, hätte man hier im Forum auch mit Sicherheit nicht davon gelesen ;) Geschweige denn im Spiegel...

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Ulrich, Montag, 15.06.2020, 21:01 (vor 2026 Tagen) @ The_Rapture

Klick

Sehr beeindruckend und mehr als fragwürdig, ob andersrum jemand so gehandelt hätte.


Wäre andersrum gehandelt worden, hätte man hier im Forum auch mit Sicherheit nicht davon gelesen ;) Geschweige denn im Spiegel...

"Mann beißt Hund" wäre mit Sicherheit die Schlagzeile geworden.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

The_Rapture, Montag, 15.06.2020, 14:37 (vor 2026 Tagen) @ The_Rapture

Liegt in der Natur der Sache daß das nicht andersum passiert.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Zico80, Montag, 15.06.2020, 14:25 (vor 2026 Tagen) @ The_Rapture


Wäre andersrum gehandelt worden, hätte man hier im Forum auch mit Sicherheit nicht davon gelesen ;) Geschweige denn im Spiegel...

Wenn andersherum so gehandelt würde, würde auch darüber berichtet werden. Passiert nur nie. Ich freue mich aber auf Deine sicher unfassbar grossen Mengen Beispiele aus dem realen Leben, in denen Nazis Schwarzen das Leben retten... Oh wait, oder macht ihr nicht seit Jahrzehnten per Definition das Gegenteil? Potzblitz, am Ende ist das vielleicht sogar einer der vielen Gründe, warum Rechtsextremismus so scheisse ist?

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Zico80, Montag, 15.06.2020, 14:28 (vor 2026 Tagen) @ Zico80


Wäre andersrum gehandelt worden, hätte man hier im Forum auch mit Sicherheit nicht davon gelesen ;) Geschweige denn im Spiegel...


Wenn andersherum so gehandelt würde, würde auch darüber berichtet werden. Passiert nur nie. Ich freue mich aber auf Deine sicher unfassbar grossen Mengen Beispiele aus dem realen Leben, in denen Nazis Schwarzen das Leben retten... Oh wait, oder macht ihr nicht seit Jahrzehnten per Definition das Gegenteil? Potzblitz, am Ende ist das vielleicht sogar einer der vielen Gründe, warum Rechtsextremismus so scheisse ist?

Mich würde nicht wundern wenn in den nächsten Tagen in den einschlägigen Magazinen oder im Internet genau dies passieren würde und am Ende dann heißt die Gleichgeschalteten Medien berichten darüber nicht. Den rechten Spinnern traue ich sowas zu.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Sascha, Dortmund, Montag, 15.06.2020, 14:37 (vor 2026 Tagen) @ Kaiser23


Wäre andersrum gehandelt worden, hätte man hier im Forum auch mit Sicherheit nicht davon gelesen ;) Geschweige denn im Spiegel...


Wenn andersherum so gehandelt würde, würde auch darüber berichtet werden. Passiert nur nie. Ich freue mich aber auf Deine sicher unfassbar grossen Mengen Beispiele aus dem realen Leben, in denen Nazis Schwarzen das Leben retten... Oh wait, oder macht ihr nicht seit Jahrzehnten per Definition das Gegenteil? Potzblitz, am Ende ist das vielleicht sogar einer der vielen Gründe, warum Rechtsextremismus so scheisse ist?


Mich würde nicht wundern wenn in den nächsten Tagen in den einschlägigen Magazinen oder im Internet genau dies passieren würde und am Ende dann heißt die Gleichgeschalteten Medien berichten darüber nicht. Den rechten Spinnern traue ich sowas zu.

Vermutlich so eine false flag Aktion und der Rechtsextremist war eigentlich jemand von der Antifa, der sich da reingeschmuggelt hat, um sich von einem Schwarzen mediengerecht retten zu lassen.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Zico80, Montag, 15.06.2020, 14:39 (vor 2026 Tagen) @ Sascha


Wäre andersrum gehandelt worden, hätte man hier im Forum auch mit Sicherheit nicht davon gelesen ;) Geschweige denn im Spiegel...


Wenn andersherum so gehandelt würde, würde auch darüber berichtet werden. Passiert nur nie. Ich freue mich aber auf Deine sicher unfassbar grossen Mengen Beispiele aus dem realen Leben, in denen Nazis Schwarzen das Leben retten... Oh wait, oder macht ihr nicht seit Jahrzehnten per Definition das Gegenteil? Potzblitz, am Ende ist das vielleicht sogar einer der vielen Gründe, warum Rechtsextremismus so scheisse ist?


Mich würde nicht wundern wenn in den nächsten Tagen in den einschlägigen Magazinen oder im Internet genau dies passieren würde und am Ende dann heißt die Gleichgeschalteten Medien berichten darüber nicht. Den rechten Spinnern traue ich sowas zu.


Vermutlich so eine false flag Aktion und der Rechtsextremist war eigentlich jemand von der Antifa, der sich da reingeschmuggelt hat, um sich von einem Schwarzen mediengerecht retten zu lassen.

Das käme auch in Frage, irgend ne Verschwörung werden die schon finden.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 16.06.2020, 15:29 (vor 2025 Tagen) @ Kaiser23

Das käme auch in Frage, irgend ne Verschwörung werden die schon finden.

guckst Du hier
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/boogaloo-bewegung-hass-im-hawaiihemd-kolumne-a-38f0ef56-009c-4980-bd0f-abecac73151c#

Hawaiihemden...würde mich mal interessieren was Thomas Magnum dazu sagen würde ;-)

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Sascha, Dortmund, Montag, 15.06.2020, 14:22 (vor 2026 Tagen) @ The_Rapture

Vielleicht ist es auch einfach noch nie vorgekommen, dass ein rassistisches Arschloch so etwas gemacht hat.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

JaHe, Berlino, Montag, 15.06.2020, 13:02 (vor 2026 Tagen) @ The_Rapture

Muss ein leidliches Leben sein, wenn immer alle anderen pöse pöse sind.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

quincy123, Montag, 15.06.2020, 15:39 (vor 2026 Tagen) @ JaHe

...und dann auch noch gefangen, in einem unfairen System. Fürchterlich.

BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

Rupo, Ruhrpott, Montag, 15.06.2020, 12:46 (vor 2026 Tagen) @ The_Rapture

ich denke es ist leider nur noch eine Frage der Zeit bis sich die Dinge weiter hoch schaukeln und der herbeigesehnte Bürgerkrieg der OWLM Gruppe, mit ihrem Anführer Donal, wirklich werden könnte...

Ansonsten empfehle ich noch dies zur Lektüre:
https://taz.de/Kampf-gegen-US-Polizeigewalt/!5689397/
*
Glasklar hingegen ist Folgendes: Wenn eine amerikanische Polizeieinheit in einer der gebildetsten und reichsten Städte des Landes, ganz ohne provoziert worden zu sein, einen ihrer eigenen zivilen Ausbilder mit einer ‚Riot control‘- Waffe anschießt, dann liegt das politische Problem bei der Polizei, und das Problem in der Gesellschaft, die Architektin dieser Polizei ist, sehr tief.
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BLM-Demonstranten retten rechten Gegendemonstranten

herrNick, Montag, 15.06.2020, 10:51 (vor 2026 Tagen) @ stoffel85

Klick

Sehr beeindruckend und mehr als fragwürdig, ob andersrum jemand so gehandelt hätte.

Ist das fragwürdig? Ich denke nicht, dass es andersrum so gelaufen wäre, der Punkt der rechten ist ja gerade, dass die PoC bleiben sollen wo der Pfeffer wächst.

Vielleicht reicht die Aktion um mindestens einen Rechten zu bekehren.

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