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Gemeinsam mit dem Adler auf der Brust: Eintracht Frankfurt in der Frauen-Bundesliga (Fußball und Sport allgemein)

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 17.06.2020, 14:22 (vor 2037 Tagen) @ Jens

Daher sehe ich es sich kritisch, wenn der BVB sich da mehr engagieren würde, weil dadurch gute Vereine verdrängt werden würden, die a) trotz guter Arbeit dafür wenig können und b) eine Lücke in der Ausbildung und Breitensport hinterlassen würden.


Wäre es nicht eher so, dass das mehr Mädchen ermuntern würde, Fußball zu spielen? Das Nachwuchsproblem im Frauenfußball ist sicher vielschichtiger als es an den großen Clubs festzumachen. In den Städten haben die allermeisten kleinen Vereine das Problem, dass sie gar keine Kapazitäten für neue Teams haben. In meinem Verein hier im Viertel wurde auch über Mädchenteams nachgedacht. Aber woher sollen wir Platz- und Trainingszeiten nehmen? Wir haben einen Platz, den sich im F bis E Bereich schon jetzt vier Teams teilen müssen. Dazu kommen D bis A Jugend und dann noch drei Seniorenteams. Und so dürfte es vielen Vereinen gehen.

Aber genau das würde sich doch nicht ändern, wenn Borussia Frauenfußball als weiteren "Eliten-" und nicht Breitensport (entweder selber oder als lokaler Förderer) betreiben würde.

Und würde es nicht auch viele Mädchen eher zum Fußball ermuntern, wenn möglichst viele die Gelegenheit hätten, im Trikot ihres Vereins selber zu kicken, statt einen neuen "Big Player" zu haben, der aus den umliegenden Vereinen die besten Talente abgreift?


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