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Finanzkennzahlen der Proficlubs (Fußball und Sport allgemein)

Jurist81, Freitag, 26.06.2020, 09:16 (vor 2028 Tagen) @ markus

Wenn sich das auf die Transfers vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2019 bezieht, sind die Ausgaben der Bayern astronomisch. Für die Saison 18/19 haben die Bayern "nur" 10 Mio EUR für Davies investiert und Spieler wie Costa, Vidal, Rudy, Wagner und Bernat für 84 Mio EUR verkauft.

Der BVB hat in dieser Saison für ca. 90 Mio EUR spieler gekauft (Diallo, Delaney, Witsel, Balerdi und Wolf - Alcacer hat man ja erst für die darauffolgende Saison festverpfichtet) und Spieler für 114 Mio. EUR verkauft.

Bei Bayer gab es also Transfers (Zu- und Abgänge) für 94 Mio EUR, beim BVB für 204 Mio EUR.

Entweder werden die Beraterprovisionen bei Transfervereinbarung fällig, was möglich ist (dann müsste man die Wintertransfers 18/19 und die Sommertransfers 19 zusammen addieren: Bayern hatten Ausgaben von 143 Mio EUR und Einnahmen von 54 Mio EUR, wir hatten Ausgaben von ca. 127,5 Mio EUR und Einnahmen von 137 Mio EUR) oder die Berater haben bei Vertragsverlängerungen ganz kräftig zugelangt.

Was ich insgesamt nur ausdrücken wollte:

Die Aufwände für die Spielerberater stehen in keinem gesunden Verhältnis zu den operativen Kosten. Wäre ich SPieler würde ich mir folgende Frage stellen:

Bedeutet der Umstand, dass der Berater vom Verein bezahlt wird, für mich tatsächlich, dass mich seine Leistungen nichts kostet? Wenn die Vereine ca. 1/5 mehr Mittel zur Verfügung hätte, wie würden die investiert?
Selbst, wenn auf Grund besseren Verhandlungsgeschicks der Spielerberater die Spieler nicht die vollen 20% mehr als Gehälter verhandeln könnten - was ich stark bezweifle - sondern nur 10% mehr Gehalt beim Wegfall von Spielerberatern und die Spieler dann im jahr 100.000 EUR für Rechtsanwälte und Steuerberater aufwenden müssten (was im Jahresmittel so nicht einmal anfiele), wäre das immer noch ein lohnenswerter Deal für die Spieler (bsp. Gehalt jetzt 6 Mio EUR, Steigerug um 10% abzüglich der RA- und StB-Kosten wäre das immer noch eine Steigerung des Ertrags um 500.000,00 EUR - und die Beraterkosten würden auch noch die Steuerlast senken). Familie Brandt macht also aus meiner Sicht hier alles richtig.


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