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SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten (Sonstiges)

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 11:07 (vor 1971 Tagen)

Bin gleich wieder da, mein Lachen stört in der Telko.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Yahin82, NRW, Mittwoch, 12.08.2020, 15:36 (vor 1969 Tagen) @ Voomy

Für mich ein respektabler Kandidat. Und an alle diejenigen, die ihn jetzt so schlecht machen : Wie sieht es denn bei den anderen Parteien aus ?

CDU: Laschet/Merz/Röttgen
Einer schlimmer als der andere.

Grüne : Habeck/Barock
Gott bewahre, in meinen Augen total inkompetent.

FDP: Lindner
Hat es versäumt, die FDP inhaltlich zu erneuern und drückt sich jedesmal vor Verantwortung. Ausserdem hat er die Partei zu einer AfD-light gemacht.

Scholz reißt jetzt nicht vom Hocker, aber mit ihm bekommt man einen kompetenten, unaufgeregten Mann.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 19.08.2020, 07:23 (vor 1962 Tagen) @ Yahin82

Für mich ein respektabler Kandidat. Und an alle diejenigen, die ihn jetzt so schlecht machen : Wie sieht es denn bei den anderen Parteien aus ?

CDU: Laschet/Merz/Röttgen
Einer schlimmer als der andere.

Grüne : Habeck/Barock
Gott bewahre, in meinen Augen total inkompetent.

Wow, total die überzeugende Argumentation, weshalb man diese Parteien nicht wählen sollte.


FDP: Lindner
Hat es versäumt, die FDP inhaltlich zu erneuern und drückt sich jedesmal vor Verantwortung. Ausserdem hat er die Partei zu einer AfD-light gemacht.


Pssst... nicht weiter sagen, aber es gibt noch andere Parteien, an die man seine Stimme vergeben kann, abseits von demokratiefeindlichen Extremisten.
Kommt aber bei den verbohrten Gewohnheitswählern hier sowieso nicht an. Mein Oppa hat schon SPD gewählt, mein Vadda hat sein Kreuz dort gemacht und der sozialdemokartische Bürgermeister hier im Dorf ist auch ganz nett. Als Westfale wählt man SPD!

. nt

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 19.08.2020, 07:26 (vor 1962 Tagen) @ Foreveralone

.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 12.08.2020, 17:23 (vor 1969 Tagen) @ Yahin82

Grüne : Habeck/Barock
Gott bewahre, in meinen Augen total inkompetent.

apropos inkompetent

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

herrNick, Mittwoch, 12.08.2020, 16:13 (vor 1969 Tagen) @ Yahin82

Für mich ein respektabler Kandidat. Und an alle diejenigen, die ihn jetzt so schlecht machen : Wie sieht es denn bei den anderen Parteien aus ?

CDU: Laschet/Merz/Röttgen
Einer schlimmer als der andere.

Grüne : Habeck/Barock
Gott bewahre, in meinen Augen total inkompetent.

FDP: Lindner
Hat es versäumt, die FDP inhaltlich zu erneuern und drückt sich jedesmal vor Verantwortung. Ausserdem hat er die Partei zu einer AfD-light gemacht.

Scholz reißt jetzt nicht vom Hocker, aber mit ihm bekommt man einen kompetenten, unaufgeregten Mann.

Mit dem unaufgeregt und kompetent sieht glaube ich nicht jeder so.
1. Sein Vorgehen beim G20-Gipfel zu seiner OB-Zeit in HH ist recht umstritten
2. Seine Rolle in der WireCard Affäre ist undurchsichtig und mindestens unglücklich
3. Das CumEx-Vorgehen mit Warburg ist dubios.
4. Seine Einführung einer Transaktionssteuer war auch von Unfällen geprägt

Wo genau hat er Kompetenz bewiesen?

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 19.08.2020, 08:25 (vor 1962 Tagen) @ herrNick

Für mich ein respektabler Kandidat. Und an alle diejenigen, die ihn jetzt so schlecht machen : Wie sieht es denn bei den anderen Parteien aus ?

CDU: Laschet/Merz/Röttgen
Einer schlimmer als der andere.

Grüne : Habeck/Barock
Gott bewahre, in meinen Augen total inkompetent.

FDP: Lindner
Hat es versäumt, die FDP inhaltlich zu erneuern und drückt sich jedesmal vor Verantwortung. Ausserdem hat er die Partei zu einer AfD-light gemacht.

Scholz reißt jetzt nicht vom Hocker, aber mit ihm bekommt man einen kompetenten, unaufgeregten Mann.


Mit dem unaufgeregt und kompetent sieht glaube ich nicht jeder so.
1. Sein Vorgehen beim G20-Gipfel zu seiner OB-Zeit in HH ist recht umstritten
2. Seine Rolle in der WireCard Affäre ist undurchsichtig und mindestens unglücklich
3. Das CumEx-Vorgehen mit Warburg ist dubios.
4. Seine Einführung einer Transaktionssteuer war auch von Unfällen geprägt

Wo genau hat er Kompetenz bewiesen?

Gute Frage. Aber zum Glück liegt seine Version einer Finanztransaktionssteuer bisher nur als Vorschlag auf dem Tisch.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

markus, Mittwoch, 12.08.2020, 16:54 (vor 1969 Tagen) @ herrNick

Für mich ein respektabler Kandidat. Und an alle diejenigen, die ihn jetzt so schlecht machen : Wie sieht es denn bei den anderen Parteien aus ?

CDU: Laschet/Merz/Röttgen
Einer schlimmer als der andere.

Grüne : Habeck/Barock
Gott bewahre, in meinen Augen total inkompetent.

FDP: Lindner
Hat es versäumt, die FDP inhaltlich zu erneuern und drückt sich jedesmal vor Verantwortung. Ausserdem hat er die Partei zu einer AfD-light gemacht.

Scholz reißt jetzt nicht vom Hocker, aber mit ihm bekommt man einen kompetenten, unaufgeregten Mann.


Mit dem unaufgeregt und kompetent sieht glaube ich nicht jeder so.
1. Sein Vorgehen beim G20-Gipfel zu seiner OB-Zeit in HH ist recht umstritten
2. Seine Rolle in der WireCard Affäre ist undurchsichtig und mindestens unglücklich
3. Das CumEx-Vorgehen mit Warburg ist dubios.
4. Seine Einführung einer Transaktionssteuer war auch von Unfällen geprägt

Wo genau hat er Kompetenz bewiesen?

Punkt 1 bis 3 geschenkt. Kann ich ihm verzeihen. Aber Punkt 4 ist Ausschlusskriterium. Denn immer mehr Menschen kaufen als Kleinanleger ETFs (mangels Alternativen) und gerade die will Scholz bestrafen.

Hier übrigens gut zusammengefasst:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/abgaben-fuer-kleinanleger-olaf-scholz-der-anti-aktionaer/25108774.html

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Frankonius, Frankfurt, Montag, 10.08.2020, 21:29 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Da bleibt ja genug Zeit ihn zu demontieren.
Ich könnte mir denken, dass es sogar einen kurzzeitigen (wenn auch schwächeren) Schulz-Effekt gibt (deutlich über 20%), der aber schnell wieder verfliegt. Aus meiner Sicht ist es nicht klug, ein relativ wichtiges Mitglied des Kabinetts jetzt schon zu verheizen. Aber kluge Strategie und SPD passt auch irgendwie nicht zusammen...

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 11.08.2020, 07:02 (vor 1970 Tagen) @ Frankonius

Da bleibt ja genug Zeit ihn zu demontieren.

Der Arme. Ist auch so ein Kandidat, der frühere SOZIALdemokartische SPD-Wähler nicht zurückbringen wird.

Ich könnte mir denken, dass es sogar einen kurzzeitigen (wenn auch schwächeren) Schulz-Effekt gibt (deutlich über 20%), der aber schnell wieder verfliegt. Aus meiner Sicht ist es nicht klug, ein relativ wichtiges Mitglied des Kabinetts jetzt schon zu verheizen. Aber kluge Strategie und SPD passt auch irgendwie nicht zusammen...

20%+x als Ziel

Sentinel2150, Kiel, Montag, 10.08.2020, 17:56 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

20%+x als Ziel

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 18:10 (vor 1971 Tagen) @ Sentinel2150

Schmissig. Projekt 18% erscheint mir da ungleich realistischer wenn auch schon sehr ambitioniert.

20%+x als Ziel

Rupo, Ruhrpott, Montag, 10.08.2020, 17:58 (vor 1971 Tagen) @ Sentinel2150

für Grüne..

20 Grüne
15 SDP
10 Linke

könnte eng werden, aber könnte klappen...

20%+x als Ziel

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 23:01 (vor 1971 Tagen) @ Rupo

Dürfte nicht reichen.

4,9% für die FDP und 5,5% "Sonstige"

Franke, Montag, 10.08.2020, 23:10 (vor 1971 Tagen) @ Talentförderer

Dürfte nicht reichen.


Dann würden 45% reichen.

4,9% für die FDP und 5,5% "Sonstige"

Franke, Dienstag, 11.08.2020, 09:40 (vor 1970 Tagen) @ Franke

Dürfte nicht reichen.

Dann würden 45% reichen.

Mal den Teufel nicht an die Wand...

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Nightview, Essen, Montag, 10.08.2020, 13:16 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Ich glaub halt einfach, dass die SPD mal wieder einen Kanidaten brauch, der auch eine gewisse positive Ausstrahlung hat.
Warum nimmt man dann nicht beispielsweise (viele Beispiel gibt es nicht) einen Heiko Maas?


Der kannst halt wenigstens mal in einem Anzug vor die Kamera stellen..

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 10.08.2020, 14:42 (vor 1971 Tagen) @ Nightview

Ich glaub halt einfach, dass die SPD mal wieder einen Kanidaten brauch, der auch eine gewisse positive Ausstrahlung hat.
Warum nimmt man dann nicht beispielsweise (viele Beispiel gibt es nicht) einen Heiko Maas?


Der kannst halt wenigstens mal in einem Anzug vor die Kamera stellen..

Weil der schon als Außenminister überfordert ist. Aber gut, Westerwelles Examina zu unterbieten, muss man auch erstmal schaffen

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 10.08.2020, 14:19 (vor 1971 Tagen) @ Nightview

Ich glaub halt einfach, dass die SPD mal wieder einen Kanidaten brauch, der auch eine gewisse positive Ausstrahlung hat.
Warum nimmt man dann nicht beispielsweise (viele Beispiel gibt es nicht) einen Heiko Maas?


Der kannst halt wenigstens mal in einem Anzug vor die Kamera stellen..

Mit hohen Wahlniederlagen als Spitzenkandidat im Saarland kennt sich der Heiko super aus (3x probiert, 3x klar hinter der CDU). Somit ist er prädestiniert für die Kanzlerkandidatur der SPD.

Leute wie Maas sind nicht die Lösung, sondern eher ein Indikator für die schwache Führung bzw. vorderste Front der Sozis.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 13:51 (vor 1971 Tagen) @ Nightview

Ich glaub halt einfach, dass die SPD mal wieder einen Kanidaten brauch, der auch eine gewisse positive Ausstrahlung hat.
Warum nimmt man dann nicht beispielsweise (viele Beispiel gibt es nicht) einen Heiko Maas?


Der kannst halt wenigstens mal in einem Anzug vor die Kamera stellen..

[/b]

Und genau das ist ja sein Problem seine Tollen Hochglanz Fotos.

https://m.faz.net/aktuell/fotografie/kiosk/heiko-maas-auf-instagram-perfekt-in-szene-gesetzt-16453790.html

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Nightview, Montag, 10.08.2020, 13:49 (vor 1971 Tagen) @ Nightview

Der kannst halt wenigstens mal in einem Anzug vor die Kamera stellen..

Sind wir schon so weit? Sieht passabel aus, das ist unser Mann.
Na wenn man sonst keine Ansprüche mehr hat. Kompetenz 0, eigene Meinung 0, aalglatter Typ.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Champignon, Ort, Montag, 10.08.2020, 17:37 (vor 1971 Tagen) @ fussballmuster

Der kannst halt wenigstens mal in einem Anzug vor die Kamera stellen..


Sind wir schon so weit? Sieht passabel aus, das ist unser Mann.
Na wenn man sonst keine Ansprüche mehr hat. Kompetenz 0, eigene Meinung 0, aalglatter Typ.

Aber genau dafür steht doch die #SPD.

Wenn ich den Heuchler Scholz vor der Kamera sehe und mir seine politischen Ideen anschaue, dann ist das einfach nur ekelhaft.

Entweder weiß er es nicht besser oder er versucht die Menschen abzuzocken.

Anders lässt sich z.B. die Finanztransaktionssteuer nicht erklären.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Champignon, Montag, 10.08.2020, 20:07 (vor 1971 Tagen) @ Champignon

Wenn ich den Heuchler Scholz vor der Kamera sehe und mir seine politischen Ideen anschaue, dann ist das einfach nur ekelhaft.

Entweder weiß er es nicht besser oder er versucht die Menschen abzuzocken.

Anders lässt sich z.B. die Finanztransaktionssteuer nicht erklären.

Stimme dir bei allen Punkten absolut zu. Es hat schon seinen Grund, warum die Werte der SPD so sind wie sie sind. Zumindest meine Meinung. Wie man auf diese "geniale" Finanztransaktionssteuer in dieser Form überhaupt kommen kann, das ist mir persönlich unbegreiflich.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 13:20 (vor 1971 Tagen) @ Nightview

Heiko Maas hat es als einziger Außenminister neben Westerwelle geschafft, während seiner Zeit als Außenminister nicht beliebter zu werden. Der Mann ist ein Schwätzer (persönlich würde ich sogar eher Blender sagen). Der spielt, ähnlich wie Lauterbach, innerhalb der SPD überhaupt keine Rolle.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Philipp54, Montag, 10.08.2020, 13:22 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Heiko Maas hat es als einziger Außenminister neben Westerwelle geschafft, während seiner Zeit als Außenminister nicht beliebter zu werden. Der Mann ist ein Schwätzer (persönlich würde ich sogar eher Blender sagen). Der spielt, ähnlich wie Lauterbach, innerhalb der SPD überhaupt keine Rolle.


Wer spielt denn innerhalb und außerhalb der SPD noch eine Rolle.
Olaf Scholz?

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 13:27 (vor 1971 Tagen) @ Philipp54

Hubertus Heil, Lars Klingbeil, Kevin Kühnert, die MPs wie Schwesig und Weil. Klingbeil und Kühnert sind raus weil tendenziell zu jung, Schwesig erholt sich gerade erst von einer bösen Krankheit und Weil wird sich nicht seinen Ministerpräsident-Posten nehmen lassen, nur um aussichtslos auf Kanzlerschaft zu hoffen. Blieben also Hubertus Heil und Scholz. Achja und die Giffey natürlich, jedenfalls glaubt sie das.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 10.08.2020, 14:22 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Hubertus Heil, Lars Klingbeil, Kevin Kühnert, die MPs wie Schwesig und Weil. Klingbeil und Kühnert sind raus weil tendenziell zu jung, Schwesig erholt sich gerade erst von einer bösen Krankheit und Weil wird sich nicht seinen Ministerpräsident-Posten nehmen lassen, nur um aussichtslos auf Kanzlerschaft zu hoffen. Blieben also Hubertus Heil und Scholz. Achja und die Giffey natürlich, jedenfalls glaubt sie das.

Gott bewahre.

Irgendwann werde ich mangels Alternativen dann doch die CDU wählen müssen ;)

Wobei das Programm der SPD und die Arbeit in der GroKo gut ist. Für Wahlen benötigt man aber hauptsächlich charismatische Gesichter...

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 23:15 (vor 1971 Tagen) @ guy_incognito

Ja charismatische Gesichter. Warum nicht mal jemand junges wie Kühnert? Da greift das Trainer Argument was man hier immer lesen darf. Schlimmer kanns ja nicht werden.

Ansonsten bleiben ja die charismatischen Gesichter der Union übrig.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Philipp54, Montag, 10.08.2020, 16:05 (vor 1971 Tagen) @ guy_incognito

Hubertus Heil, Lars Klingbeil, Kevin Kühnert, die MPs wie Schwesig und Weil. Klingbeil und Kühnert sind raus weil tendenziell zu jung, Schwesig erholt sich gerade erst von einer bösen Krankheit und Weil wird sich nicht seinen Ministerpräsident-Posten nehmen lassen, nur um aussichtslos auf Kanzlerschaft zu hoffen. Blieben also Hubertus Heil und Scholz. Achja und die Giffey natürlich, jedenfalls glaubt sie das.


Gott bewahre.

Irgendwann werde ich mangels Alternativen dann doch die CDU wählen müssen ;)

Wobei das Programm der SPD und die Arbeit in der GroKo gut ist. Für Wahlen benötigt man aber hauptsächlich charismatische Gesichter...

Das Programm erscheint mir besser als die Arbeit. Die angebliche Besserstellung für langjährig Versicherte gegenüber Nicht- oder Kurzzeit-Einzahler nah an der Verdummungsgrenze argumentiert.
Mit den charismatischen Köpfen ist schon richtig. An den letzten dieser Sorte aus der SPD denke ich allerdings mit Grauen zurück. Solchen Verrat an den Gewerkschaften hätte unter einer CDU Kanzlerschaft mehr als 1,3 Mio Berliner auf die Strasse gebracht.
Wenigstens bringt seine Pipeline den Blauen anscheinend kein Glückauf.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Tigo, Duisburg, Montag, 10.08.2020, 13:11 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Ich fand ja eigentlich das Saskia Esken bisher überraschend gut Dinge von sich gegeben hat und Borjans ja ist halt da ohne groß aufzufallen. Von daher hatte ich leise Hoffnung auf Besserung.
Scholz nunja erleichtert einem die Wahl, weil wieder eine Partei damit eher nicht wählbar wird.

Ich bin auch komplett ratlos was die Kommunalwahl angeht, jetzt bei uns in Duisburg:
CDU- ehh
SPD - ist bei uns wie CDU
Grüne - Wahlprogramm hat viel Grünes ohne Gegenfinanzierung und wenig bis nichts für die wirtschaft...
FDP - eeeh
LINKE - haben bei uns ein Antisemitismus Problem

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Nietzsche, Montag, 10.08.2020, 15:12 (vor 1971 Tagen) @ Tigo

Ich fand ja eigentlich das Saskia Esken bisher überraschend gut Dinge von sich gegeben hat und Borjans ja ist halt da ohne groß aufzufallen. Von daher hatte ich leise Hoffnung auf Besserung.
Scholz nunja erleichtert einem die Wahl, weil wieder eine Partei damit eher nicht wählbar wird.

Ich bin auch komplett ratlos was die Kommunalwahl angeht, jetzt bei uns in Duisburg:
CDU- ehh
SPD - ist bei uns wie CDU
Grüne - Wahlprogramm hat viel Grünes ohne Gegenfinanzierung und wenig bis nichts für die wirtschaft...
FDP - eeeh
LINKE - haben bei uns ein Antisemitismus Problem

Wähl doch Die PARTEI. Sie ist sehr gut!

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

MDomi, Montag, 10.08.2020, 12:47 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Ist das nicht eigentlich ziemlich egal, wen oder was die nominieren? Gute Arbeit leistet doch höchstens das Familienministerium.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Tigo, Duisburg, Montag, 10.08.2020, 13:12 (vor 1971 Tagen) @ MDomi

Naja und selbst wenn die SPD gute Arbeit leistet wird es nicht wahrgenommen.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 14:44 (vor 1971 Tagen) @ Tigo

Naja und selbst wenn die SPD gute Arbeit leistet wird es nicht wahrgenommen.

Sie sind aber auch so dämlich und zerreden sich ihre Leistungen selbst. Irgendein Haar in der Suppe wird immer gefunden und dann wird immer nur über das Haar geredet. Warum sollte man eine Partei wählen, die nicht einmal mit dem zufrieden ist, was sie erreicht?

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 15:25 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Weil der anspruch sein sollte es immer besser zu manchen?
Besonders da einiges was die SPD als gut Verkauf absurde Kompromisse sind (weder Fisch noch Fleich) die eher eine verschlimbesserung da stellen (da nicht selten oberflächlich betrachtet sich auf die schlechtesten Vorschläge beider Parteien geeinigt wurde) und man genau weiß das da noch massiv nach gearbeit werden muss.

Und genau da liegt das Problem das wohl viel in dem Spektrum sehr kritisch sind.

Wärend ein Andy Scheuer sich zb im Radio noch als super Typ verkauft der doch so viele Milliarden nach Bayern geschaufelt hat. Und von zuhörern dann noch massive Zuspruch für seine ausländermaut bekommt und doch in deren Köpfen das böse Brüssel schuld ist.
Und die SPD kann das noch nochmal angreifen weil sie damit nur ihre eigene Unfähigkeit offenbart warum sie den Klüngel nicht unterbunden hat mit der übervorteilung Bayerns.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 10.08.2020, 12:31 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Ich sehe das Grundproblem gar nicht einmal bei Scholz selbst. Der ist ähnlich solide wie z.B. Steinbrück und für viele wählbar (im Gegensatz zu Schulz damals).

Es fehlen die Alternativen, alles lief von Anfang an auf Scholz hinaus.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 10.08.2020, 12:35 (vor 1971 Tagen) @ guy_incognito

Ich sehe das Grundproblem gar nicht einmal bei Scholz selbst. Der ist ähnlich solide wie z.B. Steinbrück und für viele wählbar (im Gegensatz zu Schulz damals).

Naja. Ich bin eher der Meinung, dass auch Leute wie Steinbrück dazu geführt haben, dass die SPD keine ernst zu nehmende Identität mehr hat und zu großen Teilen deswegen so in der Kacke steckt.

Steinrück, Scholz, Gabriel... Die könnten auch alle in der CDU sein.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 12:40 (vor 1971 Tagen) @ Weeman

Steinbrück war ein etablierter Finanzpolitiker und hatte sich in der Finanzkrise einen Ruf gemacht. Die Entscheidung ihn zur Führungsfigur der SPD zu machen hatte also durchaus Sinn. Auch Schulz brachte beispielsweise als etablierter europäischer Sozialdemokrat eine gewisse Identität mit. Das beide durchaus ihre Skandale hatten ist klar - das geht gar nicht anders auf der Ebene der Politik.

Allerdings hat Scholz nichts davon. Scholz hat quasi jeden Skandal mitgenommen, den er in seiner Laufbahn finden konnte, beginnend in seiner Zeit als Innensenator von Hamburg über sein Bürgermeisteramt (G20, Polizeizonen in Hamburg, Olympia-Bewerbungs-Desaster,...) und hat sich als Finanzminister bisher vor allem dadurch vorgetan, die Schwarze Null von Schäuble nachzuahmen und sowohl bei CumEx als auch jetzt bei Wirecard eine furchtbare Figur abzugeben.

Im Vergleich mit Steinbrück und Schulz ist Scholz noch einmal ein Rückschritt.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 10.08.2020, 12:46 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Steinbrück war ein etablierter Finanzpolitiker und hatte sich in der Finanzkrise einen Ruf gemacht. Die Entscheidung ihn zur Führungsfigur der SPD zu machen hatte also durchaus Sinn. Auch Schulz brachte beispielsweise als etablierter europäischer Sozialdemokrat eine gewisse Identität mit. Das beide durchaus ihre Skandale hatten ist klar - das geht gar nicht anders auf der Ebene der Politik.

Allerdings hat Scholz nichts davon. Scholz hat quasi jeden Skandal mitgenommen, den er in seiner Laufbahn finden konnte, beginnend in seiner Zeit als Innensenator von Hamburg über sein Bürgermeisteramt (G20, Polizeizonen in Hamburg, Olympia-Bewerbungs-Desaster,...) und hat sich als Finanzminister bisher vor allem dadurch vorgetan, die Schwarze Null von Schäuble nachzuahmen und sowohl bei CumEx als auch jetzt bei Wirecard eine furchtbare Figur abzugeben.

und, nicht zu vergessen: seine unfassbar beknackte Ausgestaltung einer Finanztransaktionssteuer.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Fire Kid, Ort, Montag, 10.08.2020, 16:36 (vor 1971 Tagen) @ Lutz09

Er wird nicht umsonst liebevoll "Mr. Sparbuch" genannt.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 10.08.2020, 12:42 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Im Vergleich mit Steinbrück und Schulz ist Scholz noch einmal ein Rückschritt.

Ja das stimmt. Wobei ich Schulz diesen Vorwurf auch nicht machen würde.
Aber Scholz geht echt auf keine Kuhhaut.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 12:28 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Das ist politische Strategie auf höchstem Niveau. Die SPD stärkt damit den Kandidaten der Grünen und motiviert potentielle Wähler des linken Lagers bei der Wahl eine Stimme bei RRG zu geben. Hätten sie einen Kandidaten aufgestellt, der die SPD zur zweitstärksten Kraft gemacht hätte, würde es nicht für RRG reichen.

Warum? Nun, Scholz sammelt die Stimmen von eher liberalen Linken ein, die evtl. an die Union oder FDP gehen würden. Die Stimmen, die die SPD links liegen lässt, gehen zur PDS und die Progressiven zu den Grünen. Ein eher linker Kandidat gibt hingegen Stimmen ans sogenannte "bürgerliche" Lager ab. Der Rest verteilt sich dann auf SPD, Grüne und PDS. Die SPD mag zwar mit einem solchen Kandidaten Stimmen bei Grüne und PDS abgreifen und stärker aus der Wahl hervor gehen, aber letztlich würde es nur die Parteien schwächen, die man für einen politischen Wechsel brauchen würde.

Scholz ist ein Zählkandidat, der einfach nur bei der Union und FDP wildern soll. Geht es schief, ist man am Ende halt wieder durch eine weitere GroKo an der Regierung beteiligt.

Ist das nicht einfach nur genial? Nein? Tjoa, dann weiß ich auch nicht. Aber was weiß man schon bei der SPD?

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

defender ⌂ @, Montag, 10.08.2020, 22:01 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

so isses

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

cris10, Montag, 10.08.2020, 19:48 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Und welcher SPD Kandidat würde denn besser als Scholz abschneiden?

Den gleichen genialen Move wie die letzten 3 Male...

pactum Trotmundense, Montag, 10.08.2020, 18:16 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

ja ist schon typisch für die SPD, nachdem es die letzten drei Male mit Kandidaten aus dem rechten Flügel der Partei kontinuierlich nach unten ging wird es diesmal besser gemacht... mit einem Kandidaten aus dem rechten Flügel.

Etwas nachdenken fördert den Fehler ggf zu Tage...

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Rupo, Ruhrpott, Montag, 10.08.2020, 17:51 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

es wird alles an der Koalitionsaussage hängen. Erklärt man GRR (Grün+Rot+Rot) als einzig möglichen Weg, dann kann es was werden. Kühnert wird die linken in der SPD befrieden, Olaf sorgt mit Robert für die Mitte und der Rest macht Gedöns...

Die Grünen werden diesmal aber das Problem werden. Die sind so drauf fixiert mit der Union zusammen zu gehen, also kannst Du Grün nicht wählen, auch wenn man es angesichts des Klimadesasters eigentlich machen müsste.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Rupo, Dienstag, 11.08.2020, 14:52 (vor 1970 Tagen) @ Rupo

es wird alles an der Koalitionsaussage hängen. Erklärt man GRR (Grün+Rot+Rot) als einzig möglichen Weg, dann kann es was werden. Kühnert wird die linken in der SPD befrieden, Olaf sorgt mit Robert für die Mitte und der Rest macht Gedöns...

Die Grünen werden diesmal aber das Problem werden. Die sind so drauf fixiert mit der Union zusammen zu gehen, also kannst Du Grün nicht wählen, auch wenn man es angesichts des Klimadesasters eigentlich machen müsste.

Für mich ist das einzig spannende an der nächsten Wahl, ob es wirklich klappen kann mit schwarz-grün. Denn das möchte ich haben! Alles andere ist aus meiner Sicht Kokolores...

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 11.08.2020, 17:25 (vor 1970 Tagen) @ Djerun

Reicht dir das Gestümper der Landes-CDU nicht schon?

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Talentförderer, Mittwoch, 12.08.2020, 09:23 (vor 1969 Tagen) @ Talentförderer

Reicht dir das Gestümper der Landes-CDU nicht schon?

Was hat Landespolitik mit Bundespolitik zu tun?

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

markus, Dienstag, 11.08.2020, 15:57 (vor 1970 Tagen) @ Djerun

es wird alles an der Koalitionsaussage hängen. Erklärt man GRR (Grün+Rot+Rot) als einzig möglichen Weg, dann kann es was werden. Kühnert wird die linken in der SPD befrieden, Olaf sorgt mit Robert für die Mitte und der Rest macht Gedöns...

Die Grünen werden diesmal aber das Problem werden. Die sind so drauf fixiert mit der Union zusammen zu gehen, also kannst Du Grün nicht wählen, auch wenn man es angesichts des Klimadesasters eigentlich machen müsste.


Für mich ist das einzig spannende an der nächsten Wahl, ob es wirklich klappen kann mit schwarz-grün. Denn das möchte ich haben! Alles andere ist aus meiner Sicht Kokolores...

Das Märchen rot-rot-grün kommt auch locker 15 Jahre zu spät. Dazu gab es rechnerisch oft genug die Gelegenheit. Das wollte aber die SPD nie. Jetzt wo sie offen dafür sind reicht es rechnerisch nicht.

Schwarz-grün dürfte in der Tat die sinnvollste Koalition ein. Das ist eine Mischung aus wirtschaftlicher Kompetenz und Umweltpolitik (ich weiß, dass die Empörungsbereiten nun kopfschüttelnd weiterlesen werden). Bei den Grünen gibt es abseits von Marktschreier Anton Hofreiter viele Leute, die überhaupt nicht links sind. Die gehen lieber mit der Union in eine Koalition. Und wenn die Union eh die stärkste Kraft ist, wird jeder sagen „wir können den Auftrag der Wähler nicht ignorieren“. Schwarz und grün zusammen (inklusive FDP) hätte ja schon beim letzten Mal funktioniert, wenn sich Lindner nicht seiner Verantwortung entzogen hätte.

Gleichzeitig hätte die SPD eine Konsolidierungsphase und wäre bestenfalls die stärkste Opposition im Parlament. Das schwächt ggf. die AfD.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 11.08.2020, 17:25 (vor 1970 Tagen) @ markus

Mit wirtschaftlicher Kompetenz meinst du wohl Lobbyarbeit und Politik für Besserverdiener.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

markus, Dienstag, 11.08.2020, 16:11 (vor 1970 Tagen) @ markus

Schwarz-grün dürfte in der Tat die sinnvollste Koalition ein. Das ist eine Mischung aus wirtschaftlicher Kompetenz und Umweltpolitik (ich weiß, dass die Empörungsbereiten nun kopfschüttelnd weiterlesen werden). Bei den Grünen gibt es abseits von Marktschreier Anton Hofreiter viele Leute, die überhaupt nicht links sind. Die gehen lieber mit der Union in eine Koalition. Und wenn die Union eh die stärkste Kraft ist, wird jeder sagen „wir können den Auftrag der Wähler nicht ignorieren“. Schwarz und grün zusammen (inklusive FDP) hätte ja schon beim letzten Mal funktioniert, wenn sich Lindner nicht seiner Verantwortung entzogen hätte.

Die Marktschreier gibt es ja bei jeder Partei. Die hält das System locker aus.
Im Nachhinein hat sich die FDP natürlich mächtig verzockt und die würden das jetzt wohl anders machen. Denn stärker untergegangen als jetzt wären sie in einer solchen Koalition auch nicht..

Gleichzeitig hätte die SPD eine Konsolidierungsphase und wäre bestenfalls die stärkste Opposition im Parlament. Das schwächt ggf. die AfD.

Ob deren degenerierte Wählerschaft überhaupt zu einem großen Teil an Politik (machen) interessiert ist? Ich habe da meine Zweifel... Das ist wie mit den Gaffern bei Unfällen auf der Autobahn, Verschwörungsreligiösen oder Covidioten: ein gewisser Teil der Menschen tickt eben so kompetenzlos...

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Rupo, Montag, 10.08.2020, 20:35 (vor 1971 Tagen) @ Rupo

Sorry, Thomas, aber mit der Ansage „Rot-Rot-Grün“ mobilisierst Du massiv in Deutschland: Stimmen für Union, FDP und je nach Kandidat der Union, auch für die AfD. Etwas besseres als ein Lagerwahlkampf könnte der Union nach Merkel gar nicht passieren.

Allerdings sind die Grünen nicht so doof und würden sich niemals auf ein solches Bündnis vor der Wahl festlegen, weil es sie Stimmen kosten würde. Da kommen dann Floskeln „wir kämpfen nicht für Koalitionen, sondern für grüne Inhalte“, etc.

Hinzu kommt: es gibt keine linke Mehrheit in Deutschland. In einem failed state wie Berlin kann man das mal machen. Aber selbst in NRW, von Hessen, BaWü, Bayern gar nicht zu sprechen, würde allein das Szenario Rot-Rot-Grün (in welcher Reihenfolge auch immer) die Wahl für die SPD verlieren lassen.

Hoffentlich macht die SPD diesen Fehler, um dann als Antwort auf den Kandidaten mit dem frischen Wind Kevin Kühnert die nächste Neuausrichtung anzugehen.

Hoffentlich macht die SPD diesen Fehler nicht, weil diese Partei auf kommunaler und regionaler Basis viele gute Leute hat, die es nicht verdienen, ihre Wahlen zu verlieren, weil die Bundespartei Richtung 10% schlittert.

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Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 23:12 (vor 1971 Tagen) @ Jurist81

Ganz schwer. Am Ende haste Friedrich Merz als Kanzler. Wunderbar.

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markus, Montag, 10.08.2020, 13:14 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Holt Scholz wirklich Stimmen aus der Mitte? Ich habe das ja auch lange gedacht, aber: Die Soli-Abschaffung nicht für alle, schreckt so einige aus der Mitte ab. Da geht es vielen ums Prinzip. Wenn der Zweck des Solis erfüllt ist, muss er auch für alle abgeschafft werden und das auch bei Werterträgen. Wenn er Reichen an die Tasche will, muss er sich was anderes ausdenken.

Die Finanztransaktionssteuer kommt auch eher semi an. Es muss in der heutigen Zeit im Nullzinsumfeld eher das Gegenteil geschehen: Höhere Freibeträge bei Werterträgen, damit ein Umdenken stattfindet weg von Nullzinsprodukten hin zur Beteiligung an Unternehmensgewinnen. Stattdessen werden die lukrativen Produkte durch eine neue Steuer wieder unattraktiver gemacht. Die Mitte soll anscheinend gar nicht von Unternehmensgewinnen profitieren. Es reicht ja aus, wenn die den Mindestlohn bekommen und später mal Grundrente beziehen.

Zeit-Artikel: Studie zur Vermögensverteilung in Deutschland

micha87, bei Berlin, Mittwoch, 12.08.2020, 02:05 (vor 1970 Tagen) @ markus

vgl. Diskussion vom 15.07.2020 https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1943821

Hier wurden ja schon einmal nahezu sämtliche Positionen zu dem Thema konstruktiv ausgetauscht. Vielleicht ergeben sich ja noch weitere Erkenntnisse, bin gespannt was andere User noch so zu sagen haben - fernab der Stamm-User.

Zeit-Artikel: Studie zur Vermögensverteilung in Deutschland

bobschulz, MS, Mittwoch, 12.08.2020, 08:44 (vor 1969 Tagen) @ micha87

vgl. Diskussion vom 15.07.2020 https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1943821

Hier wurden ja schon einmal nahezu sämtliche Positionen zu dem Thema konstruktiv ausgetauscht. Vielleicht ergeben sich ja noch weitere Erkenntnisse, bin gespannt was andere User noch so zu sagen haben - fernab der Stamm-User.

Link wäre nett!
Danke!

Zeit-Artikel: Studie zur Vermögensverteilung in Deutschland

micha87, bei Berlin, Mittwoch, 12.08.2020, 12:14 (vor 1969 Tagen) @ bobschulz

Ich habe nur den Link zum Thread, da ist aber oben jener zum Zeit-Artikel.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-07/vermoegensverteilung-deutschland-diw-studie-ungleichheit

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HoschUn, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 03:37 (vor 1971 Tagen) @ markus

Die Finanztransaktionssteuer kommt auch eher semi an. Es muss in der heutigen Zeit im Nullzinsumfeld eher das Gegenteil geschehen: Höhere Freibeträge bei Werterträgen, damit ein Umdenken stattfindet weg von Nullzinsprodukten hin zur Beteiligung an Unternehmensgewinnen. Stattdessen werden die lukrativen Produkte durch eine neue Steuer wieder unattraktiver gemacht. Die Mitte soll anscheinend gar nicht von Unternehmensgewinnen profitieren. Es reicht ja aus, wenn die den Mindestlohn bekommen und später mal Grundrente beziehen.

86,2% der Deutschen besitzen keine Aktien. Einen Wahlkampf für mehr Aktienbesitz zu machen ist vielleicht Aufgabe der CDU/CSU oder der FDP, aber garantiert nicht der SPD. Wählt doch einfach CDU/CSU/FDP, wenn ihr diesen Quatsch wirklich glaubt, aber lasst doch bitte (vermeintlich) linke Parteien damit in Ruhe.

PS: Die SPD schafft es auch fast 20 Jahre später noch die letzte Mumie auszugraben die für HartzIV gestimmt hat. Der einzige wirklich relevante Grund warum die SPD in den letzten 20 Jahren in der Wählergunst so abgestürzt ist. Und nicht etwa weil die SPD zu wenig für Aktienbesitz macht. Ich wiederhole mich: Wählt doch einfach CDU/CSU/FDP und steht dazu, aber lasst doch bitte die SPD mit diesem Quatsch in Ruhe.

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markus, Dienstag, 11.08.2020, 14:08 (vor 1970 Tagen) @ HoschUn

Wählt doch einfach CDU/CSU/FDP und steht dazu, aber lasst doch bitte die SPD mit diesem Quatsch in Ruhe.

Okay, dann muss sich aber auch niemand wundern, warum die SPD immer schwächer wird. Als Wähler schließe ich die SPD nicht grundsätzlich aus, obwohl ich zu der von dir angesprochenen Gruppe gehöre. Im Gegenteil: Ich bin gleichzeitig auch Arbeitnehmer und finde Dinge wie den Mindestlohn gut und wichtig. Auch die Grundrente ist an sich eine gute Sache, hätte sogar noch besser werden können, wenn die CDU nicht geblockt hätte. Ebenso sind die ganzen verschärften Regeln im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sehr gut. Alles Dinge, die wir Dank der SPD haben.

Was aber auch Fakt ist: Die Vermögensverteilung ist in Deutschland im Ungleichgewicht. Und das liegt zum Großteil daran, dass sich die Deutschen selbst enteignen.

Was tut die SPD konkret, um das zu ändern? Will sie es überhaupt ändern?

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 11.08.2020, 17:29 (vor 1970 Tagen) @ markus

Nein das liegt daran dass die CDU seit Jahrzehnten verhindert, dass es zu einer Umverteilung kommt.

Und nochmal, die meisten können sich kaum eine private Altersvorsorge leisten, geschweige denn Aktienkauf (weder finanziell und weil sie keine Ahnung davon haben) Konsequenz: Banken werden noch reicher, weil sie noch mehr unbedarften noch mehr Müll andrehen.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 14:37 (vor 1970 Tagen) @ markus
bearbeitet von hardbreak, Dienstag, 11.08.2020, 14:45

Du willst es auf jedenfall schon mal nicht mit deinem Vorschlag. Weil er schon wie angesprochen nicht den von dir propagierten zu Gute kommt sondern Menschen wie dir.
Ganz im Gegensatz zu meinem Vorschlag wo du natürlich extrem gegen bist da du persönlich nicht außerordentlich davon profitieren würdest.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 14:16 (vor 1970 Tagen) @ markus

Wählt doch einfach CDU/CSU/FDP und steht dazu, aber lasst doch bitte die SPD mit diesem Quatsch in Ruhe.


Okay, dann muss sich aber auch niemand wundern, warum die SPD immer schwächer wird. Als Wähler schließe ich die SPD nicht grundsätzlich aus, obwohl ich zu der von dir angesprochenen Gruppe gehöre. Im Gegenteil: Ich bin gleichzeitig auch Arbeitnehmer und finde Dinge wie den Mindestlohn gut und wichtig. Auch die Grundrente ist an sich eine gute Sache, hätte sogar noch besser werden können, wenn die CDU nicht geblockt hätte. Ebenso sind die ganzen verschärften Regeln im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sehr gut. Alles Dinge, die wir Dank der SPD haben.

Was aber auch Fakt ist: Die Vermögensverteilung ist in Deutschland im Ungleichgewicht. Und das liegt zum Großteil daran, dass sich die Deutschen selbst enteignen.

Was tut die SPD konkret, um das zu ändern? Will sie es überhaupt ändern?

Diagnose: Die SPD hat die Rente kaputt gemacht.
Therapie: Die SPD soll die Rente noch mehr kaputt machen.

So klappt es auch wieder mit den 30%. Die CDU einfach wirtschaftspolitisch rechts überholen!

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markus, Dienstag, 11.08.2020, 14:47 (vor 1970 Tagen) @ HoschUn

Wählt doch einfach CDU/CSU/FDP und steht dazu, aber lasst doch bitte die SPD mit diesem Quatsch in Ruhe.


Okay, dann muss sich aber auch niemand wundern, warum die SPD immer schwächer wird. Als Wähler schließe ich die SPD nicht grundsätzlich aus, obwohl ich zu der von dir angesprochenen Gruppe gehöre. Im Gegenteil: Ich bin gleichzeitig auch Arbeitnehmer und finde Dinge wie den Mindestlohn gut und wichtig. Auch die Grundrente ist an sich eine gute Sache, hätte sogar noch besser werden können, wenn die CDU nicht geblockt hätte. Ebenso sind die ganzen verschärften Regeln im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sehr gut. Alles Dinge, die wir Dank der SPD haben.

Was aber auch Fakt ist: Die Vermögensverteilung ist in Deutschland im Ungleichgewicht. Und das liegt zum Großteil daran, dass sich die Deutschen selbst enteignen.

Was tut die SPD konkret, um das zu ändern? Will sie es überhaupt ändern?


Diagnose: Die SPD hat die Rente kaputt gemacht.
Therapie: Die SPD soll die Rente noch mehr kaputt machen.

So klappt es auch wieder mit den 30%. Die CDU einfach wirtschaftspolitisch rechts überholen!

Ist ja in Ordnung es nicht zu tun. Aber dann holt man halt auch keine Stimmen aus der Mitte bzw. der CDU. Darauf bezog sich ja mein ursprünglicher Beitrag. Es ging um die These, Scholz wolle diese Stimmen einsammeln.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 14:51 (vor 1970 Tagen) @ markus
bearbeitet von hardbreak, Dienstag, 11.08.2020, 14:58

Also soll man auch sagen corona sei nicht schlimm oder wir haben kein Rechtsextremismuss Problem oder die Einwanderung sei die Mutter aller Probleme um bestimmte Stimmen ab zu grasen?
Das ist doch ein Grundproblem oft von Politik. Wo man sich auch nicht traut offen zu sagen das Branchen keine Zukunft haben. Mann redet oft für wehlerstimmen den Menschen nach dem Mund. Warum propagierst du nicht das Model Österreich?

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Fire Kid, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 09:36 (vor 1970 Tagen) @ HoschUn

Genau. Völliger Quatsch. Die Renten sind schließlich sicher. Es weiß zwar niemand so recht, wer diese demnächst noch "erwirtschaften" soll, aber das ist ganz sicher nicht das Problem der Partei des kleinen Mannes!

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 10:08 (vor 1970 Tagen) @ Fire Kid

Genau. Völliger Quatsch. Die Renten sind schließlich sicher. Es weiß zwar niemand so recht, wer diese demnächst noch "erwirtschaften" soll, aber das ist ganz sicher nicht das Problem der Partei des kleinen Mannes!


An der Börse fällt es vom Himmel oder was möchtest du damit sagen? Man sieht das man lügen nur oft genug wiederholen muss damit sie wirken.

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herrNick, Dienstag, 11.08.2020, 10:58 (vor 1970 Tagen) @ hardbreak

Genau. Völliger Quatsch. Die Renten sind schließlich sicher. Es weiß zwar niemand so recht, wer diese demnächst noch "erwirtschaften" soll, aber das ist ganz sicher nicht das Problem der Partei des kleinen Mannes!

An der Börse fällt es vom Himmel oder was möchtest du damit sagen? Man sieht das man lügen nur oft genug wiederholen muss damit sie wirken.

Nirgendwo fällt das Geld vom Himmel. Bei wirklich jeder Geldanlage muss man ein paar Grundsätze beachten, z.B.:
- Es gibt keine risikofreie Geldanlage
- Man muss sich mit der Geldanlage im Vorfeld auseinander setzen

Wenn Du Dir den Verlauf des DAX anschaust, siehst Du, dass es in der langfristigen Betrachtung deutlich nach oben geht. Es gibt Wertpapiere, die sich an solchen Indices orientieren, in die kann man monatlich ansparen. Da verteilt sich das Risiko dann schonmal auf die Zeitachse, zusätzlich wirkt ein Index-Fonds auch auf das Branchen-Risiko.

Dass auch Privatanleger mit Wertpapieren eine realistische Renditechance haben ist ganz sicher keine Lüge.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 14:14 (vor 1970 Tagen) @ herrNick

Wenn Du Dir den Verlauf des DAX anschaust, siehst Du, dass es in der langfristigen Betrachtung deutlich nach oben geht. Es gibt Wertpapiere, die sich an solchen Indices orientieren, in die kann man monatlich ansparen. Da verteilt sich das Risiko dann schonmal auf die Zeitachse, zusätzlich wirkt ein Index-Fonds auch auf das Branchen-Risiko.

Was ist das eigentlich für eine epidemische Lage von nationaler Tragweite, dass mir meistens junge Herren ständig die Endlösung der sozialen Frage durch Index-Fonds erklären wollen? Index-Fonds haben einen r-Wert von 100 aktuell. Die gute alte Universität des Lebens Youtube.

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herrNick, Dienstag, 11.08.2020, 15:41 (vor 1970 Tagen) @ HoschUn

Wenn Du Dir den Verlauf des DAX anschaust, siehst Du, dass es in der langfristigen Betrachtung deutlich nach oben geht. Es gibt Wertpapiere, die sich an solchen Indices orientieren, in die kann man monatlich ansparen. Da verteilt sich das Risiko dann schonmal auf die Zeitachse, zusätzlich wirkt ein Index-Fonds auch auf das Branchen-Risiko.


Was ist das eigentlich für eine epidemische Lage von nationaler Tragweite, dass mir meistens junge Herren ständig die Endlösung der sozialen Frage durch Index-Fonds erklären wollen? Index-Fonds haben einen r-Wert von 100 aktuell. Die gute alte Universität des Lebens Youtube.

So viele Fehler auf so viel Text ... ich bin nicht jung, ich habe mein Wissen über Geldanlage nicht per yt erworben, sondern mit dem Aneignen des Wissens angefangen bevor es yt gab, ich erkläre nicht die Endlösung der sozialen Frage, sondern sage, dass Wertpapiere eine Möglichkeit sind der persönlichen Rentenlücke entgegen zu wirken. Fonds, wegen der Streuung (Portfoliotheorie), Indexfonds wegen geringer Gebühren.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 16:06 (vor 1970 Tagen) @ herrNick

Das sind aber eigentlich so Standard selbstverständlichkeiten die aber halt nur für einige wenige zutreffen selbst hier in Deutschland.
Nochmal als Erinnerung 50% zusammen besitzen nur 1,3 des Vermögens und global sieht die Lage noch viel schlimmer aus. Nein es ist keine Endlösung für die soziale Lage nein es verschärft sie nur noch weiter und genau das ist die kritik.
Die ich auch gerne weiter aufschlüsseln kann.
Für die Masse ist es ei los los Geschäft im ganzen Betrachtet.

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markus, Dienstag, 11.08.2020, 14:59 (vor 1970 Tagen) @ HoschUn

Wenn Du Dir den Verlauf des DAX anschaust, siehst Du, dass es in der langfristigen Betrachtung deutlich nach oben geht. Es gibt Wertpapiere, die sich an solchen Indices orientieren, in die kann man monatlich ansparen. Da verteilt sich das Risiko dann schonmal auf die Zeitachse, zusätzlich wirkt ein Index-Fonds auch auf das Branchen-Risiko.


Was ist das eigentlich für eine epidemische Lage von nationaler Tragweite, dass mir meistens junge Herren ständig die Endlösung der sozialen Frage durch Index-Fonds erklären wollen? Index-Fonds haben einen r-Wert von 100 aktuell. Die gute alte Universität des Lebens Youtube.

Das könnte daran liegen, dass deren Rente nicht auf dem Niveau liegen wird, wie die Rente der älteren Generation. Das Rentenniveau wird aufgrund der demographischen Entwicklung deutlich sinken. Wenn du zu älterer Generation gehörst und dich das alles nicht betrifft, vielleicht auch noch eine ordentliche tarifliche Betriebsrente zusätzlich obendrauf bekommst, dann Glückwunsch. Dann musst du dich natürlich um nichts kümmern. Die jüngere Generation hat das oft nicht.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 15:04 (vor 1970 Tagen) @ markus

Die hat schon mal jemand anders wie ich erklärt das deine Aktie auch nur eine Umlage sind und genau so von der Demographie betroffen. Genau so wie das wir hier in Deutschland den größten demografischen Wandel in der rent schon lange lange hinter uns habe.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 11:15 (vor 1970 Tagen) @ herrNick

Du hast anscheinend gar nicht verstanden worüber ich geredet habe.
Zeigt auch wunderbar das du nicht darauf eingehst wo das Geld her kommt.
Sondern algemeinplätze aus dem börsen ABC bringst. Und so tust als das nich Grundvoraussetzung sei. Du bist damit völlig am Kern vorbei gegangen.
Und natürlich kann ich persönlich davon profitieren genau so wie ein Verkäufer im Handyladen davon profitiert einer Oma die keine Ahnung hat einen 80 Euro Vertrag verkauft zu haben auch wenn es der 8 Euro Vertrag getan hätte.
Mir geht es aber um Kritik die dies anprangert und noch viel weiter geht weil es deutlich efizienter ginge wenn man den Handyladen an sich hinterfragt im großen Kontext.

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herrNick, Dienstag, 11.08.2020, 11:24 (vor 1970 Tagen) @ hardbreak

Du hast anscheinend gar nicht verstanden worüber ich geredet habe.
Zeigt auch wunderbar das du nicht darauf eingehst wo das Geld her kommt.
Sondern algemeinplätze aus dem börsen ABC bringst. Und so tust als das nich Grundvoraussetzung sei. Du bist damit völlig am Kern vorbei gegangen.
Und natürlich kann ich persönlich davon profitieren genau so wie ein Verkäufer im Handyladen davon profitiert einer Oma die keine Ahnung hat einen 80 Euro Vertrag verkauft zu haben auch wenn es der 8 Euro Vertrag getan hätte.
Mir geht es aber um Kritik die dies anprangert und noch viel weiter geht weil es deutlich efizienter ginge wenn man den Handyladen an sich hinterfragt im großen Kontext.

Es sind völlig unterschiedliche Diskussionen. Das eine ist Dein Lieblingsthema Weltgerechtigkeit, auf das du quasi jede Diskussion immer lenkst. Das ist ein Markro-Thema. Hier ging es aber um ein konkretes Thema. Und das ist jetzt vielleicht hart für Dich, aber wenn Du das Thema globale Verteilungsgerechtigkeit noch 1.000 Mal in den nächsten zwei Wochen ansprichst, wirst Du es nicht lösen.

Nichtsdestotrotz können Leute in Ihrem Einflussbereich etwas gegen ihre Rentenlücke tun. Musst Du ja nicht machen, Du kannst ja stattdessen in Internetforen für globale Verteilungsgerechtigkeit kämpfen. Aber persönliche Vorsorge ist jetzt auch kein unwichtiges Thema finde ich.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 11:49 (vor 1970 Tagen) @ herrNick

Anstatt inhaltlich zu antworten sagst du das eine Diskussion müssig.
Nach der Lesart kann man dann ja alle Foren zu machen und jegliche Diskusion einstellen( oder hattest du Einfluss auf die Scholz Nominierung)...was du natürlich nicht vor hast...schon bezeichnend wenn man so versucht sich zu entziehen.
Und nur nochmal um es an zu sprechen weil dummes vielleicht überlesen hast.
Würde ich nach dem besten Partyurlaub am Goldstrand Fragen oder mich weigern Masken zu tragen würde ich sofort runter gemacht.
Und das zu Recht für das anti sozialen Verhalten. Nicht wenige ticken dann aber komischerweise ganz anders Wenn es um obige Themen geht. Da kommt man selber und dann lange nichts und da wird nicht hinterfragt wer wie darunter leidet und welche konsequenzen es hat die rentenlücke der deutschen Oberschicht zu schließen weder Lokal und erst recht nicht Global.

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herrNick, Dienstag, 11.08.2020, 12:02 (vor 1970 Tagen) @ hardbreak

Anstatt inhaltlich zu antworten sagst du das eine Diskussion müssig.
Nach der Lesart kann man dann ja alle Foren zu machen und jegliche Diskusion einstellen( oder hattest du Einfluss auf die Scholz Nominierung)...was du natürlich nicht vor hast...schon bezeichnend wenn man so versucht sich zu entziehen.

Anstatt inhaltlich auf verschiedene User einzugehen, ziehst du die Diskussion immer auf ein anderes Level und entziehst Dich er eigentlichen Diskussion. Konkret wirst Du dabei aber eigentlich nie. Es ist - mal wieder - völlige Zeitverschwendung.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 12:30 (vor 1970 Tagen) @ herrNick

Anstatt inhaltlich zu antworten sagst du das eine Diskussion müssig.
Nach der Lesart kann man dann ja alle Foren zu machen und jegliche Diskusion einstellen( oder hattest du Einfluss auf die Scholz Nominierung)...was du natürlich nicht vor hast...schon bezeichnend wenn man so versucht sich zu entziehen.


Anstatt inhaltlich auf verschiedene User einzugehen, ziehst du die Diskussion immer auf ein anderes Level und entziehst Dich er eigentlichen Diskussion. Konkret wirst Du dabei aber eigentlich nie. Es ist - mal wieder - völlige Zeitverschwendung.

Was ist daran nicht konkret und wo gehe ich nicht inhaltlich darauf ein Beispiele?
Wenn ich sage das das Geld das erwirtschaftet wurde konkret an die gehen soll die es erwirtschaftet haben.
Zeitverschwendung ist es wohl eher wenn Menschen wie du mit algemeinplätzen um die Ecke kommen und nichts außer persönlicher Beleidigungen.

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Zico80, Dienstag, 11.08.2020, 14:44 (vor 1970 Tagen) @ hardbreak

bei aber eigentlich nie. Es ist - mal wieder - völlige Zeitverschwendung.


Was ist daran nicht konkret und wo gehe ich nicht inhaltlich darauf ein Beispiele?
Wenn ich sage das das Geld das erwirtschaftet wurde konkret an die gehen soll die es erwirtschaftet haben.
Zeitverschwendung ist es wohl eher wenn Menschen wie du mit algemeinplätzen um die Ecke kommen und nichts außer persönlicher Beleidigungen.

Zum Beispiel, indem Du Beispiele bringst, die nix mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, wie das Verkaufen eines Handyvertrages an die Oma.

Du sagst, Du möchtest, dass die Menschen, die das Geld erwirtschaften es auch bekommen. Gleichzeitig scheinen "Aktien" für Dich ein Werk des Teufels zu sein und "Aktionäre" immer böse.

Dabei erreichen viele - vor allem jüngere - Unternehmen genau Dein Ziel durch - Aktien. Zu Beispiel Mitarbeiteraktien. Als Facebook an die Börse gegangen ist, sind knapp 1000 der damals 3000 Mitarbeiter Millionäre geworden. Aufgrund Ihrer Mitarbeitaktien. Das passt doch ziemlich gut zu Deinem Ziel oder? Und nein, es geht jetzt nicht darum, wie doof und demokratiezersetzend Facebook ist, sondern nur darum, dass Mitarbeiter am Unternehmserfolg teilhaben können. Aktien sind dafür eine sehr gute - wenn nicht gar die Beste - Möglichkeit.

Ob man deswegen Menschen verpflichten muss Aktien zu kaufen? MMn nicht. Aber muss man Aktien deswegen verteufeln? Ebenfalls nicht. Stattdessen könnte man überlegen, wie man ein Instrument wie Aktien nutzt, um möglichst viele Menschen möglichst global an dem Wertzuwachs der Unternehmen teilhaben zu lassen und nicht nur geschätzt 0, irgendwas Prozent der Weltbevölkerung, wie es aktuell der Fall ist.

Was ich damit sagen will: Du merkst nicht einmal, dass z.b. Herr Nick und Markus eigentlich Vorschläge machen, die man auch so ausarbeiten kann, dass sie auch Deinen Zielen dienen. Trotzdem greifst Du sie teilweise auch persönlich an und bezeichnest sie als Lügner. Findest Du das hilfreich?

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

hardbreak, Dienstag, 11.08.2020, 10:31 (vor 1970 Tagen) @ hardbreak

Genau. Völliger Quatsch. Die Renten sind schließlich sicher. Es weiß zwar niemand so recht, wer diese demnächst noch "erwirtschaften" soll, aber das ist ganz sicher nicht das Problem der Partei des kleinen Mannes!

An der Börse fällt es vom Himmel oder was möchtest du damit sagen? Man sieht das man lügen nur oft genug wiederholen muss damit sie wirken.

Dir ist aber hoffentlich auch klar, dass du mit solchen Begriffen und dem ständigen Wiederholen des Begriffs "Lügen" auch nicht sehr weit weg bist von der Rhetorik, die Pegida-Leute und Covidioten nutzen, oder?

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 10:52 (vor 1970 Tagen) @ Djerun

Netter Versuch aber du willst mir sagen ich soll seine andauernden Unwahrheiten nicht als solche bezeichnen?
Es ist wohl eher umgekehrt wer trotz besseres wissens das Virus gibt es nicht Masken bringen nichts does immer wiederholt ist das Problem.
Also Butter bei der Fische.
Ist genau so wie Ökonomen tolle Konzepte vorstellen und sagen die sind gut für die Mensch meinen damit aber nur einen kleinen Teil oder allerhöchstens Deutschland.
Und wenn man dann fragt wie es Europa weit und Global aussieht stellt man fest das es nur Funktioniert wenn nur einige sich dadurch einen Vorteil verschaffen also es alles nur nicht gut für die Menschheit im ganzen ist.

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herrNick, Dienstag, 11.08.2020, 11:01 (vor 1970 Tagen) @ hardbreak

Netter Versuch aber du willst mir sagen ich soll seine andauernden Unwahrheiten nicht als solche bezeichnen?
Es ist wohl eher umgekehrt wer trotz besseres wissens das Virus gibt es nicht Masken bringen nichts does immer wiederholt ist das Problem.
Also Butter bei der Fische.
Ist genau so wie Ökonomen tolle Konzepte vorstellen und sagen die sind gut für die Mensch meinen damit aber nur einen kleinen Teil oder allerhöchstens Deutschland.
Und wenn man dann fragt wie es Europa weit und Global aussieht stellt man fest das es nur Funktioniert wenn nur einige sich dadurch einen Vorteil verschaffen also es alles nur nicht gut für die Menschheit im ganzen ist.

Du wechselst leider zu oft das Thema. Hier war es eigentlich gerade Schließung der Rentenlücke in Deutschland. Du schwenkst jetzt wieder auf globale finanzielle Verteilung. Das ist nicht zielführend.

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hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 11:07 (vor 1970 Tagen) @ herrNick

Doch genau das ist zielführend nicht nur den Blick auf eine Sache zu verängen. Und ja die Sache ist wie lange man den Staatus quo im globalen Kontext aufrecht erhalten kann. Und auch ob es richtig und gerecht ist. Das sind auch so Fragen die man beantworten sollte und nicht einfach ausblenden um sich besser zu fühlen und keine Gedanken machen zu müssen.

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 13:31 (vor 1971 Tagen) @ markus

Holt Scholz wirklich Stimmen aus der Mitte? Ich habe das ja auch lange gedacht, aber: Die Soli-Abschaffung nicht für alle, schreckt so einige aus der Mitte ab. Da geht es vielen ums Prinzip. Wenn der Zweck des Solis erfüllt ist, muss er auch für alle abgeschafft werden und das auch bei Werterträgen. Wenn er Reichen an die Tasche will, muss er sich was anderes ausdenken.

Damit bestätigst du doch das es nicht um Fakten bei vielen Wählern geht und sie aus reinem Populismus gegen ihre eiegenen Interessen wählen.

Die Finanztransaktionssteuer kommt auch eher semi an. Es muss in der heutigen Zeit im Nullzinsumfeld eher das Gegenteil geschehen: Höhere Freibeträge bei Werterträgen, damit ein Umdenken stattfindet weg von Nullzinsprodukten hin zur Beteiligung an Unternehmensgewinnen. Stattdessen werden die lukrativen Produkte durch eine neue Steuer wieder unattraktiver gemacht. Die Mitte soll anscheinend gar nicht von Unternehmensgewinnen profitieren. Es reicht ja aus, wenn die den Mindestlohn bekommen und später mal Grundrente beziehen.

Nein deine Mitte ist nicht die Mitte genau so wenignwie die von hern Merz wann verstehst du das?
Du hast doch gesagt es geht dir bei dem Thema darum was dir nützt und nicht der Allgemeinheit.
Die Mitte würde profitieren wenn sie 100% Lohn ausgezahlt bekäme und nicht für Dritte wie dich arbeiten würden.

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markus, Montag, 10.08.2020, 13:43 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Den Systemumsturz, den du erwartest, wird es aber nicht geben. Es gibt in dieser Welt Unternehmensgewinne, die ausgeschüttet werden. Mit höheren Freibeträgen und weniger Steuern wären Beteiligungen an Unternehmen auch für die breitere Masse deutlich lukrativer.

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markus, Montag, 10.08.2020, 14:25 (vor 1971 Tagen) @ markus

Welches Geld soll "die breite Masse" denn in Unternehmen investieren?
Das für Essen oder das für Kleidung?

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 14:52 (vor 1971 Tagen) @ RE_LordVader

Welches Geld soll "die breite Masse" denn in Unternehmen investieren?
Das für Essen oder das für Kleidung?

Du tust gerade so, als ob die breite Masse verelendet wäre. Die meisten Menschen können durchaus 50 Euro im Monat in Form von Fonds-Sparplänen in Unternehmen investieren. In Deutschland legt man aber aus unverständlichen Gründen immer noch Geld auf Sparbücher oder steckt es in einen Bausparplan. Am Ende frisst dort die Inflation die Erträge auf.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 23:17 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das liegt daran dass man nicht jahrelang 50 Euro im Monat weglegen kann (was viele nicht können) um dann dummerweise durch Krise, Wirecard oder sonstwas aufeinmal alles zu verlieren.

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Fire Kid, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 09:37 (vor 1970 Tagen) @ Talentförderer

ETF ist das Zauberwort für die Leute, die relativ wenig mit dem Aktiengeschehen zu tun haben wollen bzw. es nicht verstehen.

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Blarry, Essen, Montag, 10.08.2020, 16:17 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich verstehe auch nicht, wieso der Deutsche nicht in Unternehmen investieren möchte, die ihn ohne mit der Wimper zu zucken bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit vor die Tür setzen, wenn sie den Arbeitsplatz in Indien für drölf Euro im Monat billiger kriegen. Ich für meinen Teil kann Dietmar Hopp nicht genug Geld in den Rachen werfen.

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herrNick, Montag, 10.08.2020, 16:53 (vor 1971 Tagen) @ Blarry

Ich verstehe auch nicht, wieso der Deutsche nicht in Unternehmen investieren möchte, die ihn ohne mit der Wimper zu zucken bei jeder sich nur bietenden Gelegenheit vor die Tür setzen, wenn sie den Arbeitsplatz in Indien für drölf Euro im Monat billiger kriegen. Ich für meinen Teil kann Dietmar Hopp nicht genug Geld in den Rachen werfen.

Hä? Wirst Du nicht als Aktionär dann genau jemand, dem durch eine höhere Profitabilität des Unternehmens etwas in den Rachen geworfen wird?
Außerdem gibt es ja nicht nur SAP. Aber wenn Du privat vorsorgen möchtest und dabei Rendite erwirtschaften, kannst Du Aktien kaufen oder in Immobilien investieren (nicht zwingend selbst eine ganze, aber einen Fonds). Anleihen und Sparverträge bringen Dich bei der Altersvorsorge halt nicht weiter.

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Fire Kid, Ort, Montag, 10.08.2020, 17:18 (vor 1971 Tagen) @ herrNick

Es gibt ja auch REITs, bei denen du Monatlich eine Dividende erhältst.

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 16:04 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense
bearbeitet von hardbreak, Montag, 10.08.2020, 16:15

Ist halt die Frage ob das Leben im hier und jetzt bei so kleinen Beträgen nicht erheblich besser wäre.
Also außerhalb der kaputten Waschmaschine.
Weil das was besser verdiener ganz besonders auch Beamte ignorien bei solchen Vorschlägen das diese Menschen sowieso erheblich früher sterben und Gesundheit viel angegriffener sind.
Also ihnen Geld für eine Weltreise mit 80 gar nichts bring um es überspitzt zu formulieren.

Ansonsten ist das ja noch nicht mal im Ansatz eine Symptombehandlung und an Ursachen geht man erst recht nicht heran.

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herrNick, Montag, 10.08.2020, 17:04 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Ist halt die Frage ob das Leben im hier und jetzt bei so kleinen Beträgen nicht erheblich besser wäre.
Also außerhalb der kaputten Waschmaschine.
Weil das was besser verdiener ganz besonders auch Beamte ignorien bei solchen Vorschlägen das diese Menschen sowieso erheblich früher sterben und Gesundheit viel angegriffener sind.

Jetzt bist Du aber wieder bei den Verarmten. Es ging ja um Menschen, die 50 € im Monat ansparen können. Glaubst Du die sind so ungesund, dass die direkt nach dem Renteneintritt sterben? Glaube ich nicht.

Also ihnen Geld für eine Weltreise mit 80 gar nichts bring um es überspitzt zu formulieren.

Beim Thema Altersvorsorge geht es glaube ich erstmal um eine vernünftige Wohnungssituation und irgendwann später dann um Weltreisen.

Ansonsten ist das ja noch nicht mal im Ansatz eine Symptombehandlung und an Ursachen geht man erst recht nicht heran.

Neben der Tatsache, dass es ungleiche Voraussetzungen gibt, hat jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten dann eben auch eine Eigenverantwortung. Z.B. für das Thema Altersvorsorge. Und wenn Du dich in einer Partei, Gewerkschaft oder sonstwas für die Behebung der Ursachen einsetzt ist das prima, aber wenn da darüber hinaus vergisst etwas für Dich zu tun (so Du denn die Möglichkeit hast), ist das nicht sehr schlau.

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markus, Montag, 10.08.2020, 14:30 (vor 1971 Tagen) @ RE_LordVader

Das (oder ein Teil davon) was in irgendwelchen Lebensversicherungen, betriebliche Altersvorsorge, Riester- oder Bausparverträgen eingezahlt wird. Diese Produkte mögen bei älteren Verträgen ja noch in Ordnung sein. Aber bei Neuabschlüssen ist die Verzinsung so schlecht, dass man mit Verlust wieder rausgeht. Und oft noch hohe Gebühren zahlen muss.

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Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 13:33 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Sein Kompass für die deutsche Mitte scheint deutlich passender eingestellt zu sein als deiner. Du lebst in irgendwelchen idealistischen Wunschvorstellungen und nicht in der Realität.

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 13:38 (vor 1971 Tagen) @ Voomy
bearbeitet von hardbreak, Montag, 10.08.2020, 13:41

Wo ist denn die Mitte? Wenn 50% der Bevölkerung zusammen auf 1,3% des Vermögens kommen?

Die frage ist doch worum es geht aufrecht erhalt3n des Status Quos, darum was das beste für einen persönlich das beste ist oder das was die größte Gerechtigkeit für möglichst viele ist.
Da ist doch das beste Beispiel die Beteiligung von Frauen an der Gesellschaft und bestehende Machtstruckturen.
Da muss man als Mann auch gegen seine eigenen persönlichen Interessen Händeln und genau das fällt vielen halt unheimlich schwer.
Und genau so kannst du das auf viele andere Bereiche anwenden besonders im internationalen Maßstab oder wenn es um Themen wie Ausländer Homosexualität und vieles mehr geht wo es reaktionäre gegenbewegungen gibt.

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Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 13:39 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Wunschvorstellung /=/ Realität

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 13:46 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Wunschvorstellung /=/ Realität

Und an welchem Punkt der Welt Geschichte frierst du die Realität ein?
Vor oder nach dem Auto?
Vor oder nach dem Frauenwahlrecht?
Vor oder nach der Abschaffung der Strafbarkeit der Homosexualität die wunderbar den Entwicklungsstand einiger Länder zeigt Hust auch innerhalb Dee Eu.
Ja zu viel progresivität überfordert halt manche.

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Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 14:03 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Das ist nur keine Progressivität, was du da von dir gibst ist meist populistisches und unrealistisches Gekeife ohne einen realistischen Weg zu einem realistischen Ziel. Progressivität wurde selten alleine durch jene erreicht, die progressive Forderungen gestellt haben, sondern vor allem durch diejenigen ermöglicht, die im Establishment den Weg dafür geebnet haben. Und solche Leute fühlen sich von Leuten wie dir meistens vor allem vor den Kopf gestoßen.

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 14:08 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Und soll man dann immer auf die langsamsten Rücksicht nehemen?
Die Union hat mit der Ehe für alle auch vielen vor den Kopf gestoßen und trotzdem war es richtig.
Und jetzt sag mir mal konkret was wem wie vor den Kopf stößt und sachlich falsch ist?

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Zico80, Montag, 10.08.2020, 14:39 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Und soll man dann immer auf die langsamsten Rücksicht nehmen?
Die Union hat mit der Ehe für alle auch vielen vor den Kopf gestoßen und trotzdem war es richtig.

Das hört sich bei Dir so an als hätte die Union die Ehe für alle eingeführt, was nicht korrekt ist. Gut, sie haben am Ende aus taktischen Gründen Ihren Fraktionszwang aufgehoben, aber ansonsten war die Union der mächtigste Gegner der Ehe für alle in Deutschland und der Hauptgrund, weswegen anderen Länder 20 Jahre schneller waren. Wem haben sie denn vor den Kopf gestossen (ausser den Schwulen und Lesben 70 Jahre lang)?

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 15:11 (vor 1971 Tagen) @ Zico80

Und soll man dann immer auf die langsamsten Rücksicht nehmen?
Die Union hat mit der Ehe für alle auch vielen vor den Kopf gestoßen und trotzdem war es richtig.


Das hört sich bei Dir so an als hätte die Union die Ehe für alle eingeführt, was nicht korrekt ist.

So war es ja auch nicht gemeint und das sollte klar sein genau so wenig wie Merkel den Mindestlohn eingeführt hat dafür aber in den USA in Havard für gelebt wurde.

Gut, sie haben am Ende aus taktischen Gründen Ihren Fraktionszwang aufgehoben, aber ansonsten war die Union der mächtigste Gegner der Ehe für alle in Deutschland und der Hauptgrund, weswegen anderen Länder 20 Jahre schneller waren. Wem haben sie denn vor den Kopf gestossen (ausser den Schwulen und Lesben 70 Jahre lang)?

Richtig genau darum ging es.
Ich wurde dafür angegriffen das ich eben solche Leute die in diesem Beispiel 70 jahre schwule und lespen benachteiligt haben eben nicht verteidige und sie völlig überfordere da viel zu progressiv und angeblich Realitätsfern argumentiere.
Und genau das war damit gemeint das es richtig war den ewig gestrigen vor den Kopf zu stoßen auch wenn es die eigenen Wähler sind.
Und das diente als Beispiel das man auch auf andere Sachen übertragen kann weil es auch hier lange Zeit für Realität fern gehalten wurde.

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 15:53 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

So war es ja auch nicht gemeint und das sollte klar sein genau so wenig wie Merkel den Mindestlohn eingeführt hat dafür aber in den USA in Havard für gelebt wurde.

Wer war denn Kanzler als der Mindestlohn eingeführt wurde? War doch Merkel. Die Gesetzesinitiative wurde von der Bundesregierung in den Bundestag eingebracht. Sie steht der Regierung vor. Die Tatsache, dass die Unions-Fraktion sich geziert hat, ändert nichts an der Verantwortlichkeit von Frau Merkel für Regierungshandeln.

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 13:17 (vor 1971 Tagen) @ markus

Die Leute, die von der Finanztransaktionssteuer oder dem jetzigen Soli betroffen sind, wählen die SPD doch sowieso nicht. Die, die es machen, machen das aus Überzeugung und würden dann nicht anders wählen. Gibt ja ein paar sehr vermögende Menschen, die sich immer wieder positiv zur SPD äußern und dabei mehr Belastung für Vermögende wünschen obwohl es sie selbst betreffen würde.

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markus, Montag, 10.08.2020, 13:28 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Leute, die von der Finanztransaktionssteuer oder dem jetzigen Soli betroffen sind, wählen die SPD doch sowieso nicht. Die, die es machen, machen das aus Überzeugung und würden dann nicht anders wählen. Gibt ja ein paar sehr vermögende Menschen, die sich immer wieder positiv zur SPD äußern und dabei mehr Belastung für Vermögende wünschen obwohl es sie selbst betreffen würde.

Es geht aber nicht nur um die Leute, die den Soli weiterzahlen dürfen. Auch viele nicht betroffene Menschen schütteln darüber den Kopf. Der Soli war Zweckgebunden, also muss er für alle wegfallen. Scholz ist stur geblieben und hat sich gegen die Union durchgesetzt. Bei der Grundrente hätte ich mir viel eher gewünscht, dass sich Scholz durchsetzt. Jetzt haben wir eine Grundrente, die kein Mensch versteht, statt einfach bedingungslos Summe X als Grundrente festzulegen.

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 15:09 (vor 1971 Tagen) @ markus

Es geht aber nicht nur um die Leute, die den Soli weiterzahlen dürfen. Auch viele nicht betroffene Menschen schütteln darüber den Kopf.

Die gibt es. Genauso wie es Alg2-Empfänger gibt, die gegen die Vermögenssteuer sind.

Der Soli war Zweckgebunden, also muss er für alle wegfallen. Scholz ist stur geblieben und hat sich gegen die Union durchgesetzt.

Weil er wusste, dass die Neueinführung eines Äquivalents die Union nicht mitgemacht hätte. Im Endeffekt wäre der Soli komplett weg gewesen und eine Vermögenssteuer wäre nicht gekommen. Der Soli erfüllt jetzt den Zweck, den eine Vermögenssteuer erfüllen sollte.

Bei der Grundrente hätte ich mir viel eher gewünscht, dass sich Scholz durchsetzt. Jetzt haben wir eine Grundrente, die kein Mensch versteht, statt einfach bedingungslos Summe X als Grundrente festzulegen.

Bin ich ganz bei dir. Aber auch hier hat die Union von Anfang an klar gemacht, dass eine Grundrente, so wie es die Mehrheit der Bevölkerung nachweislich will, mit ihr nicht zu machen ist. Scholz hat rausgeholt, was rauszuholen war. Mehr war nicht drin. Die Alternative wäre gewesen, dass man nicht einmal das hat.

Das Beispiel zeigt aber auch wieder prima das Problem der SPD. Keine Sau interessiert es, dass die SPD zumindest etwas erreicht hat und somit eine Verbesserung zum vorherigen Zustand herbei geführt hat. Man wirft ihr vor, dass sie nicht noch mehr geschafft hat. Als ob die SPD allein regieren würde und nicht noch zwei weitere Parteien mit dabei wären, wovon eine Partei stur Klientelpolitik für ein einzelnes Bundesland betreibt. Zumal die SPD auch vom Wähler nicht genug Mandate erhalten hat um stärker auftreten zu können.

Ich bin kein Freund der SPD. Ich finde es nur grundsätzlich befremdlich, wenn man einer Partei keine Macht gibt und sich dann hinterher wundert, dass diese nicht machtvoller auftritt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mit einem Kanzler Schulz die letzten Jahre ganz andere Themen im Vordergrund gestanden hätten und andere Lösungen gefunden worden wären.

Aber Schulz wurde nicht gewählt, was man im Nachgang ganz lustig finden kann, wenn man hört wie der SPD vorgeworfen wird sie sei nicht links genug. Schulz kam aus dem linken Flügel und wenn man seine Arbeit im Europaparlament verfolgt hat, kann man ihm wirklich nicht nachsagen, dass er auf Linie von Scholz, Gabriel, Schröder, etc. gewesen wäre. Aber genau deswegen haben Gabriel, Scholz und Konsorten ihn auch schon im Wahlkampf aktiv bekämpft und das hat beim Wähler verfangen.

Die SPD wird erst wieder erfolgreich werden, wenn sie die Altlasten der Schröder-Ära entsorgt. Aber das kann nur die Basis der Partei machen. Die stellen doch ihre Kandidaten auf und vergeben in Wahlen die Parteiposten. Aber typisch SPD: lieber jammert man darüber, dass man die eigenen Werte verloren hätte und wählt die Nasen weiter während die jungen Menschen die Partei irgendwann entnervt verlassen.

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markus, Montag, 10.08.2020, 15:27 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Es geht aber nicht nur um die Leute, die den Soli weiterzahlen dürfen. Auch viele nicht betroffene Menschen schütteln darüber den Kopf.


Die gibt es. Genauso wie es Alg2-Empfänger gibt, die gegen die Vermögenssteuer sind.

Der Soli war Zweckgebunden, also muss er für alle wegfallen. Scholz ist stur geblieben und hat sich gegen die Union durchgesetzt.


Weil er wusste, dass die Neueinführung eines Äquivalents die Union nicht mitgemacht hätte. Im Endeffekt wäre der Soli komplett weg gewesen und eine Vermögenssteuer wäre nicht gekommen. Der Soli erfüllt jetzt den Zweck, den eine Vermögenssteuer erfüllen sollte.

Bei der Grundrente hätte ich mir viel eher gewünscht, dass sich Scholz durchsetzt. Jetzt haben wir eine Grundrente, die kein Mensch versteht, statt einfach bedingungslos Summe X als Grundrente festzulegen.


Bin ich ganz bei dir. Aber auch hier hat die Union von Anfang an klar gemacht, dass eine Grundrente, so wie es die Mehrheit der Bevölkerung nachweislich will, mit ihr nicht zu machen ist. Scholz hat rausgeholt, was rauszuholen war. Mehr war nicht drin. Die Alternative wäre gewesen, dass man nicht einmal das hat.

Hier wäre vielleicht ein Kompromiss denkbar gewesen: Die SPD lässt beim Soli locker und die CDU bei der Grundrente. Zumindest vor Corona waren die Kassen ausreichend genug gefüllt dafür. Dann wären beide Themen zur Zufriedenheit aller vernünftig gelöst worden.

Das Beispiel zeigt aber auch wieder prima das Problem der SPD. Keine Sau interessiert es, dass die SPD zumindest etwas erreicht hat und somit eine Verbesserung zum vorherigen Zustand herbei geführt hat. Man wirft ihr vor, dass sie nicht noch mehr geschafft hat. Als ob die SPD allein regieren würde und nicht noch zwei weitere Parteien mit dabei wären, wovon eine Partei stur Klientelpolitik für ein einzelnes Bundesland betreibt. Zumal die SPD auch vom Wähler nicht genug Mandate erhalten hat um stärker auftreten zu können.

Ich bin kein Freund der SPD. Ich finde es nur grundsätzlich befremdlich, wenn man einer Partei keine Macht gibt und sich dann hinterher wundert, dass diese nicht machtvoller auftritt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mit einem Kanzler Schulz die letzten Jahre ganz andere Themen im Vordergrund gestanden hätten und andere Lösungen gefunden worden wären.

Aber Schulz wurde nicht gewählt, was man im Nachgang ganz lustig finden kann, wenn man hört wie der SPD vorgeworfen wird sie sei nicht links genug. Schulz kam aus dem linken Flügel und wenn man seine Arbeit im Europaparlament verfolgt hat, kann man ihm wirklich nicht nachsagen, dass er auf Linie von Scholz, Gabriel, Schröder, etc. gewesen wäre. Aber genau deswegen haben Gabriel, Scholz und Konsorten ihn auch schon im Wahlkampf aktiv bekämpft und das hat beim Wähler verfangen.

Die SPD wird erst wieder erfolgreich werden, wenn sie die Altlasten der Schröder-Ära entsorgt. Aber das kann nur die Basis der Partei machen. Die stellen doch ihre Kandidaten auf und vergeben in Wahlen die Parteiposten. Aber typisch SPD: lieber jammert man darüber, dass man die eigenen Werte verloren hätte und wählt die Nasen weiter während die jungen Menschen die Partei irgendwann entnervt verlassen.

Das stimmt. Die meisten guten Themen in der GroKo kommen definitiv von der SPD. Sie schaffen es nur nicht, die Themen gut zu verkaufen. Und das schon seit Jahren. Denn auch wenn z.B. der Mindestlohn immer noch wenig Geld ist, ist die Einführung an sich ein Meilenstein in der Sozialpolitik gewesen. Ebenso ist die Grundrente ein Meilenstein, nur leider so kompliziert, dass sie gar nicht gut verkaufbar ist.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 16:10 (vor 1971 Tagen) @ markus

Hier wäre vielleicht ein Kompromiss denkbar gewesen: Die SPD lässt beim Soli locker und die CDU bei der Grundrente. Zumindest vor Corona waren die Kassen ausreichend genug gefüllt dafür. Dann wären beide Themen zur Zufriedenheit aller vernünftig gelöst worden.

Nein, war nicht möglich. Die CSU hat ganz klar diese Frage mit ihrem Verbleib in der Koalition verknüpft. Wie ein kleines Kind eben. Mich hat es gewundert, dass überhaupt etwas dabei herum kam.

Das stimmt. Die meisten guten Themen in der GroKo kommen definitiv von der SPD. Sie schaffen es nur nicht, die Themen gut zu verkaufen. Und das schon seit Jahren.

Weil die Menschen halt einfach nicht akzeptieren, dass die SPD Kompromisse machen muss.

Denn auch wenn z.B. der Mindestlohn immer noch wenig Geld ist, ist die Einführung an sich ein Meilenstein in der Sozialpolitik gewesen.

Lustiger Funfact: Schröder wollte den Mindestlohn bereits 1998/99 einführen. Er hat dies auf dem Bundesparteitag, der den Koalitionsvertrag mit den Grünen beschließen sollte, angekündigt. Nach ihm sprach der DGB-Vorsitzende sein Grußwort und sprach sich ganz scharf gegen den Mindestlohn aus. Das wäre ein Eingriff in die Tarifautonomie und wäre ein ganz klarer Angriff auf die Gewerkschaften. Der DGB würde einen Mindestlohn vehement bekämpfen. Danach folgte die Rede des Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine, der dann dem DGB beisprang und sagte, dass auch die Partei das nicht mittragen würde, wenn etwas zum Mindestlohn von der Bundesregierung käme. Es gibt Leute, die damals nach dem Parteitag mitbekommen haben wie Schröder dann zu Lafontaine und Schulte gegangen ist und ihnen wortwörtlich gesagt haben soll: "Mit euch Arschlöchern bin ich fertig."

Ohne DGB und Lafontaine hätten wir schon zehn Jahre früher einen Mindestlohn haben können. Aber stattdessen hat der DGB ab 2006 eine Mindestlohn-Kampagne gefahren und Lafontaine hat sich bereits zwei Monate nach dem Parteitag verpisst und danach den Superlinken gemimt. Ausgerechnet er, der als erster Ministerpräsident Studiengebühren einführte und treibende Kraft bei der Beschneidung des Asylrechts in den 90ern war. Aber frag mal die Leute, die so gegen die SPD und die Regierungszeit Schröder schimpfen, was sie von Lafontaine und Gewerkschaften halten. Tja, das sind die potentiellen Wähler der SPD. Da kann die Partei nur verlieren.

Ebenso ist die Grundrente ein Meilenstein, nur leider so kompliziert, dass sie gar nicht gut verkaufbar ist.

Wie gesagt: diese Grundrente ist das Einzige, was die Union zugelassen hat. Anstatt, dass die SPD froh ist, wenigstens das hinbekommen zu haben, heult man rum, dass man nicht mehr erreicht hat. Als ob das möglich gewesen wäre. Schau dir doch ichem an. Der begreift gar nicht, dass eine SPD nicht machen kann, was sie will und macht die SPD dafür verantwortlich, dass Politik kein Wünsch-dir-was ist sondern aus Kompromissen besteht.

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markus, Montag, 10.08.2020, 16:31 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Hier wäre vielleicht ein Kompromiss denkbar gewesen: Die SPD lässt beim Soli locker und die CDU bei der Grundrente. Zumindest vor Corona waren die Kassen ausreichend genug gefüllt dafür. Dann wären beide Themen zur Zufriedenheit aller vernünftig gelöst worden.


Nein, war nicht möglich. Die CSU hat ganz klar diese Frage mit ihrem Verbleib in der Koalition verknüpft. Wie ein kleines Kind eben. Mich hat es gewundert, dass überhaupt etwas dabei herum kam.

Das stimmt. Die meisten guten Themen in der GroKo kommen definitiv von der SPD. Sie schaffen es nur nicht, die Themen gut zu verkaufen. Und das schon seit Jahren.


Weil die Menschen halt einfach nicht akzeptieren, dass die SPD Kompromisse machen muss.

Denn auch wenn z.B. der Mindestlohn immer noch wenig Geld ist, ist die Einführung an sich ein Meilenstein in der Sozialpolitik gewesen.


Lustiger Funfact: Schröder wollte den Mindestlohn bereits 1998/99 einführen. Er hat dies auf dem Bundesparteitag, der den Koalitionsvertrag mit den Grünen beschließen sollte, angekündigt. Nach ihm sprach der DGB-Vorsitzende sein Grußwort und sprach sich ganz scharf gegen den Mindestlohn aus. Das wäre ein Eingriff in die Tarifautonomie und wäre ein ganz klarer Angriff auf die Gewerkschaften. Der DGB würde einen Mindestlohn vehement bekämpfen. Danach folgte die Rede des Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine, der dann dem DGB beisprang und sagte, dass auch die Partei das nicht mittragen würde, wenn etwas zum Mindestlohn von der Bundesregierung käme. Es gibt Leute, die damals nach dem Parteitag mitbekommen haben wie Schröder dann zu Lafontaine und Schulte gegangen ist und ihnen wortwörtlich gesagt haben soll: "Mit euch Arschlöchern bin ich fertig."

Ohne DGB und Lafontaine hätten wir schon zehn Jahre früher einen Mindestlohn haben können. Aber stattdessen hat der DGB ab 2006 eine Mindestlohn-Kampagne gefahren und Lafontaine hat sich bereits zwei Monate nach dem Parteitag verpisst und danach den Superlinken gemimt. Ausgerechnet er, der als erster Ministerpräsident Studiengebühren einführte und treibende Kraft bei der Beschneidung des Asylrechts in den 90ern war. Aber frag mal die Leute, die so gegen die SPD und die Regierungszeit Schröder schimpfen, was sie von Lafontaine und Gewerkschaften halten. Tja, das sind die potentiellen Wähler der SPD. Da kann die Partei nur verlieren.

Wobei man dazu sagen muss, dass die Tarifbindung in den 90er Jahren deutlich höher war als heute und Gewerkschaften entsprechend stark waren. Der Mindestlohn greift in der Tat ein Stück weit in die Tarifautonomie ein. Das sagen auch Verfassungsrechtler. Aber er ist gut für Betriebe und Branchen, in denen sich die Arbeitnehmer - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr organisieren. Das haben mit dem kontinuierlichen Mitgliederschwund auch irgendwann die DGB Gewerkschaften eingesehen. Es ist halt nicht verboten mit der Zeit schlauer zu werden ;)

Ebenso ist die Grundrente ein Meilenstein, nur leider so kompliziert, dass sie gar nicht gut verkaufbar ist.


Wie gesagt: diese Grundrente ist das Einzige, was die Union zugelassen hat. Anstatt, dass die SPD froh ist, wenigstens das hinbekommen zu haben, heult man rum, dass man nicht mehr erreicht hat. Als ob das möglich gewesen wäre. Schau dir doch ichem an. Der begreift gar nicht, dass eine SPD nicht machen kann, was sie will und macht die SPD dafür verantwortlich, dass Politik kein Wünsch-dir-was ist sondern aus Kompromissen besteht.

Das stimmt. Gerade in einer GroKo funktioniert nichts ohne Kompromisse. Ichem will den Systemumsturz und versteht nicht, dass dieser nicht kommen wird und auch gar nicht funktionieren würde. Er hält die Hand auf, will keine Leistung bringen und schimpft auf Unternehmer. Ich möchte ebenfalls kein Unternehmer sein. Das ist ein Knochenjob mit verdammt hohem Risiko. Viele schaffen den Durchbruch gar nicht. Aber wenn sie schaffen, muss ich doch in der Lage sein, ihnen den Erfolg zu gönnen. Das tut er aber nicht. Er fordert einfach so einen Anteil ohne selbst mitgewirkt zu haben. Ganz so einfach ist es dann aber nicht.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 19.08.2020, 08:38 (vor 1962 Tagen) @ markus

Hier wäre vielleicht ein Kompromiss denkbar gewesen: Die SPD lässt beim Soli locker und die CDU bei der Grundrente. Zumindest vor Corona waren die Kassen ausreichend genug gefüllt dafür. Dann wären beide Themen zur Zufriedenheit aller vernünftig gelöst worden.


Nein, war nicht möglich. Die CSU hat ganz klar diese Frage mit ihrem Verbleib in der Koalition verknüpft. Wie ein kleines Kind eben. Mich hat es gewundert, dass überhaupt etwas dabei herum kam.

Das stimmt. Die meisten guten Themen in der GroKo kommen definitiv von der SPD. Sie schaffen es nur nicht, die Themen gut zu verkaufen. Und das schon seit Jahren.


Weil die Menschen halt einfach nicht akzeptieren, dass die SPD Kompromisse machen muss.

Denn auch wenn z.B. der Mindestlohn immer noch wenig Geld ist, ist die Einführung an sich ein Meilenstein in der Sozialpolitik gewesen.


Lustiger Funfact: Schröder wollte den Mindestlohn bereits 1998/99 einführen. Er hat dies auf dem Bundesparteitag, der den Koalitionsvertrag mit den Grünen beschließen sollte, angekündigt. Nach ihm sprach der DGB-Vorsitzende sein Grußwort und sprach sich ganz scharf gegen den Mindestlohn aus. Das wäre ein Eingriff in die Tarifautonomie und wäre ein ganz klarer Angriff auf die Gewerkschaften. Der DGB würde einen Mindestlohn vehement bekämpfen. Danach folgte die Rede des Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine, der dann dem DGB beisprang und sagte, dass auch die Partei das nicht mittragen würde, wenn etwas zum Mindestlohn von der Bundesregierung käme. Es gibt Leute, die damals nach dem Parteitag mitbekommen haben wie Schröder dann zu Lafontaine und Schulte gegangen ist und ihnen wortwörtlich gesagt haben soll: "Mit euch Arschlöchern bin ich fertig."

Ohne DGB und Lafontaine hätten wir schon zehn Jahre früher einen Mindestlohn haben können. Aber stattdessen hat der DGB ab 2006 eine Mindestlohn-Kampagne gefahren und Lafontaine hat sich bereits zwei Monate nach dem Parteitag verpisst und danach den Superlinken gemimt. Ausgerechnet er, der als erster Ministerpräsident Studiengebühren einführte und treibende Kraft bei der Beschneidung des Asylrechts in den 90ern war. Aber frag mal die Leute, die so gegen die SPD und die Regierungszeit Schröder schimpfen, was sie von Lafontaine und Gewerkschaften halten. Tja, das sind die potentiellen Wähler der SPD. Da kann die Partei nur verlieren.


Wobei man dazu sagen muss, dass die Tarifbindung in den 90er Jahren deutlich höher war als heute und Gewerkschaften entsprechend stark waren. Der Mindestlohn greift in der Tat ein Stück weit in die Tarifautonomie ein. Das sagen auch Verfassungsrechtler. Aber er ist gut für Betriebe und Branchen, in denen sich die Arbeitnehmer - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr organisieren. Das haben mit dem kontinuierlichen Mitgliederschwund auch irgendwann die DGB Gewerkschaften eingesehen. Es ist halt nicht verboten mit der Zeit schlauer zu werden ;)

Ebenso ist die Grundrente ein Meilenstein, nur leider so kompliziert, dass sie gar nicht gut verkaufbar ist.


Wie gesagt: diese Grundrente ist das Einzige, was die Union zugelassen hat. Anstatt, dass die SPD froh ist, wenigstens das hinbekommen zu haben, heult man rum, dass man nicht mehr erreicht hat. Als ob das möglich gewesen wäre. Schau dir doch ichem an. Der begreift gar nicht, dass eine SPD nicht machen kann, was sie will und macht die SPD dafür verantwortlich, dass Politik kein Wünsch-dir-was ist sondern aus Kompromissen besteht.


Das stimmt. Gerade in einer GroKo funktioniert nichts ohne Kompromisse. Ichem will den Systemumsturz und versteht nicht, dass dieser nicht kommen wird und auch gar nicht funktionieren würde. Er hält die Hand auf, will keine Leistung bringen und schimpft auf Unternehmer. Ich möchte ebenfalls kein Unternehmer sein. Das ist ein Knochenjob mit verdammt hohem Risiko. Viele schaffen den Durchbruch gar nicht. Aber wenn sie schaffen, muss ich doch in der Lage sein, ihnen den Erfolg zu gönnen. Das tut er aber nicht. Er fordert einfach so einen Anteil ohne selbst mitgewirkt zu haben. Ganz so einfach ist es dann aber nicht.

Über einen einzige User ablästern bzw ihn zum Thema machen, obwohl er bislang garnicht in die Diskussion eingestiegen ist.

Wenn er menschenverachtende Ansichten vertreten würde, ...aber so?

Wie charakter- und stillos ist das denn bitte? Nunja, wundert mich nicht wirklich. Ihr seid in eurer Hybris und Arroganz die perfekten Beisspiel dafür, warum so viel Politikverdrossenheit herrscht. Mal davon ab, dass ihr ihn ebenfalls völlig eindimensional beschreibt, wie er angeblich euren gelobten Unternehmer. Und auch wenn jemand durch Fleiß und Ehrgeiz sich durchgesetzt hat, ist es noch lange nicht legitim seine Angestellten auszubeuten.

Naja, ich wollte euch nicht circle-jerking stören.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Intertanked, Berlin, Montag, 10.08.2020, 13:00 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense


Ist das nicht einfach nur genial? Nein? Tjoa, dann weiß ich auch nicht. Aber was weiß man schon bei der SPD?

Im Rahmen von 'Parteibasis spricht in einem quälenden, halbjährigen Prozess Olaf Scholz das Misstrauen aus und wählt andere Kandidaten an die Parteispitze, die nach einem weiteren quälenden Halbjahr Olaf Scholz bei 15 Prozent das Vertrauen aussprechen' ist nichts an fünfdimensionalem Damentennis auszuschließen.

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Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 10.08.2020, 12:52 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das ist politische Strategie auf höchstem Niveau. Die SPD stärkt damit den Kandidaten der Grünen und motiviert potentielle Wähler des linken Lagers bei der Wahl eine Stimme bei RRG zu geben. Hätten sie einen Kandidaten aufgestellt, der die SPD zur zweitstärksten Kraft gemacht hätte, würde es nicht für RRG reichen.

Warum? Nun, Scholz sammelt die Stimmen von eher liberalen Linken ein, die evtl. an die Union oder FDP gehen würden. Die Stimmen, die die SPD links liegen lässt, gehen zur PDS und die Progressiven zu den Grünen. Ein eher linker Kandidat gibt hingegen Stimmen ans sogenannte "bürgerliche" Lager ab. Der Rest verteilt sich dann auf SPD, Grüne und PDS. Die SPD mag zwar mit einem solchen Kandidaten Stimmen bei Grüne und PDS abgreifen und stärker aus der Wahl hervor gehen, aber letztlich würde es nur die Parteien schwächen, die man für einen politischen Wechsel brauchen würde.

Scholz ist ein Zählkandidat, der einfach nur bei der Union und FDP wildern soll. Geht es schief, ist man am Ende halt wieder durch eine weitere GroKo an der Regierung beteiligt.

Ist das nicht einfach nur genial? Nein? Tjoa, dann weiß ich auch nicht. Aber was weiß man schon bei der SPD?

Oder die SPD wird wieder Juniorpartner. Diesmal in einer Koalition mit den Grünen und der Linkspartei – wobei ich die Grünen derzeit eher nicht bei den Linken verorten würde...

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 13:14 (vor 1971 Tagen) @ Lutz09

Oder die SPD wird wieder Juniorpartner.

Das habe ich beschrieben.

Diesmal in einer Koalition mit den Grünen und der Linkspartei – wobei ich die Grünen derzeit eher nicht bei den Linken verorten würde...

Die Grünen waren niemals links. Aber es war immer eine progressive Partei und daher für Sozis und Linke als Partner akzeptabel. Allein schon, dass so viele Menschen glauben die Grünen wären eine linke Partei, zeigt, dass eine Koalition mit denen wohl für Wähler roter Parteien am ehesten hingenommen werden kann.

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Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 10.08.2020, 13:29 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Oder die SPD wird wieder Juniorpartner.


Das habe ich beschrieben.

Diesmal in einer Koalition mit den Grünen und der Linkspartei – wobei ich die Grünen derzeit eher nicht bei den Linken verorten würde...


Die Grünen waren niemals links. Aber es war immer eine progressive Partei und daher für Sozis und Linke als Partner akzeptabel. Allein schon, dass so viele Menschen glauben die Grünen wären eine linke Partei, zeigt, dass eine Koalition mit denen wohl für Wähler roter Parteien am ehesten hingenommen werden kann.

Würde ich auch so einschätzen ;)

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Zico80, Montag, 10.08.2020, 12:42 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das ist politische Strategie auf höchstem Niveau. Die SPD stärkt damit den Kandidaten der Grünen und motiviert potentielle Wähler des linken Lagers bei der Wahl eine Stimme bei RRG zu geben. Hätten sie einen Kandidaten aufgestellt, der die SPD zur zweitstärksten Kraft gemacht hätte, würde es nicht für RRG reichen.

Warum? Nun, Scholz sammelt die Stimmen von eher liberalen Linken ein, die evtl. an die Union oder FDP gehen würden. Die Stimmen, die die SPD links liegen lässt, gehen zur PDS und die Progressiven zu den Grünen. Ein eher linker Kandidat gibt hingegen Stimmen ans sogenannte "bürgerliche" Lager ab. Der Rest verteilt sich dann auf SPD, Grüne und PDS. Die SPD mag zwar mit einem solchen Kandidaten Stimmen bei Grüne und PDS abgreifen und stärker aus der Wahl hervor gehen, aber letztlich würde es nur die Parteien schwächen, die man für einen politischen Wechsel brauchen würde.

Scholz ist ein Zählkandidat, der einfach nur bei der Union und FDP wildern soll. Geht es schief, ist man am Ende halt wieder durch eine weitere GroKo an der Regierung beteiligt.

Ist das nicht einfach nur genial? Nein? Tjoa, dann weiß ich auch nicht. Aber was weiß man schon bei der SPD?

Tatsächlich glaube ich, dass Du nicht so falsch liegst. Scholz ist der einzige vom momentanen Spitzenpersonal in der SPD, der zumindest ein wenig Potenzial hat, konservative Wähler zu holen. Was wäre die Alternative? Bojan, Esken, Kühnert? Wie Du richtig sagst, würde keiner von denen viele CDU oder FDP Stimmen holen, sondern sie den Grünen oder der Linken wegschnappen, die die einzige Regierungsoption für die SPD darstellen, da sie eine neue GroKo ja bereits ausgeschlossen haben.

Eine Wählergruppe schriebt man damit aber fast ab: Ich vermute nicht, dass Scholz derjenige ist, der die ganzen Nichtwähler mit SPD-Präferenz motiviert (falls es die noch gibt).

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 12:59 (vor 1971 Tagen) @ Zico80

Tatsächlich glaube ich, dass Du nicht so falsch liegst. Scholz ist der einzige vom momentanen Spitzenpersonal in der SPD, der zumindest ein wenig Potenzial hat, konservative Wähler zu holen. Was wäre die Alternative? Bojan, Esken, Kühnert? Wie Du richtig sagst, würde keiner von denen viele CDU oder FDP Stimmen holen, sondern sie den Grünen oder der Linken wegschnappen, die die einzige Regierungsoption für die SPD darstellen, da sie eine neue GroKo ja bereits ausgeschlossen haben.

Eine GroKo haben sie beim letzten Mal schon ausgeschlossen und haben sich dann, nachdem die FDP keinen Bock auf regieren hatte, von Medien und Bundespräsidenten den Schwarzen Peter zuschieben lassen. Ich verstehe bis heute nicht wo das Problem mit einer Minderheitsregierung ist. Stärkt das Parlament und das sollte in einer parlamentarischen Demokratie eigentlich zu befürworten sein. Die Union hätte es dann nicht so leicht gehabt, aber das kann nicht das Problem der SPD sein.

Eine Wählergruppe schriebt man damit aber fast ab: Ich vermute nicht, dass Scholz derjenige ist, der die ganzen Nichtwähler mit SPD-Präferenz motiviert (falls es die noch gibt).

Nichtwähler sind in ihrer Zusammensetzung so heterogen, dass man da sowieso nicht planen kann. Es gab vor vielen Jahren mal eine Studie, die die SPD von der Friedrich-Ebert-Stiftung hat durchführen lassen. Das war die Studie indem die Forscher den Begriff "abgehängtes Prekariat" benutzt haben und man diese Wortschöpfung dann in den Medien der SPD andichtete. Damals war es so, dass Nichtwähler, die ganz bewusst aus einer politischen Motivation heraus einer Wahl fernblieben und potentiell durch ihre Einstellung für die SPD erreichbar wären, am ehesten mit Populismus zu erreichen sind. Seit Schröder weg ist, hat die SPD keinen Populisten mehr. Wie sollen sie dann bei den Nichtwählern Stimmen kriegen? Populismus kann die Linkspartei besser.

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Zico80, Montag, 10.08.2020, 13:11 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Tatsächlich glaube ich, dass Du nicht so falsch liegst. Scholz ist der einzige vom momentanen Spitzenpersonal in der SPD, der zumindest ein wenig Potenzial hat, konservative Wähler zu holen. Was wäre die Alternative? Bojan, Esken, Kühnert? Wie Du richtig sagst, würde keiner von denen viele CDU oder FDP Stimmen holen, sondern sie den Grünen oder der Linken wegschnappen, die die einzige Regierungsoption für die SPD darstellen, da sie eine neue GroKo ja bereits ausgeschlossen haben.


Eine GroKo haben sie beim letzten Mal schon ausgeschlossen und haben sich dann, nachdem die FDP keinen Bock auf regieren hatte, von Medien und Bundespräsidenten den Schwarzen Peter zuschieben lassen.

Da hast Du natürlich völlig recht, aber da das ihr Windfahnen-Image doch sehr befeuert hat, bin ich davon ausgegangen, dass sie sich dieses Mal daran halten.

Ich verstehe bis heute nicht wo das Problem mit einer Minderheitsregierung ist. Stärkt das Parlament und das sollte in einer parlamentarischen Demokratie eigentlich zu befürworten sein. Die Union hätte es dann nicht so leicht gehabt, aber das kann nicht das Problem der SPD sein.

Verstehe ich tatsächlich auch nicht. Hat auch in anderen Ländern bereits gut funktioniert.

Eine Wählergruppe schriebt man damit aber fast ab: Ich vermute nicht, dass Scholz derjenige ist, der die ganzen Nichtwähler mit SPD-Präferenz motiviert (falls es die noch gibt).


Nichtwähler sind in ihrer Zusammensetzung so heterogen, dass man da sowieso nicht planen kann. Es gab vor vielen Jahren mal eine Studie, die die SPD von der Friedrich-Ebert-Stiftung hat durchführen lassen. Das war die Studie indem die Forscher den Begriff "abgehängtes Prekariat" benutzt haben und man diese Wortschöpfung dann in den Medien der SPD andichtete. Damals war es so, dass Nichtwähler, die ganz bewusst aus einer politischen Motivation heraus einer Wahl fernblieben und potentiell durch ihre Einstellung für die SPD erreichbar wären, am ehesten mit Populismus zu erreichen sind. Seit Schröder weg ist, hat die SPD keinen Populisten mehr. Wie sollen sie dann bei den Nichtwählern Stimmen kriegen? Populismus kann die Linkspartei besser.

Danke für die Info, war mir so nicht bewusst. Interessantes Ergebnis. Bei der SPD habe ich oft das Gefühl (!), dass viele ehemalige Wähler gar nicht mehr zur Wahl gehen, weil sie sehr enttäuscht sind. Zumindest die könnte man versuchen zurückzuholen. Das Populismus dafür der kurzfristig beste Weg ist, ist so logisch wie erschreckend. Und das die Linkspartei das besser kann ist klar, deswegen ja auch die Frage, wer aus der SPD besser gewesen wäre. Wenn man der von Dir zitierten Studie glauben darf wäre die Antwort - zumindest für die Gruppe der Nichtwähler - eindeutig: Kevin Kühnert. Konservative Wähler würde die SPD aber dann wohl eher nicht mehr abgreifen, wenn er die Agenda setzt. Vielleicht werden wir es in 4 oder 8 Jahren sehen.

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 13:37 (vor 1971 Tagen) @ Zico80

Da hast Du natürlich völlig recht, aber da das ihr Windfahnen-Image doch sehr befeuert hat, bin ich davon ausgegangen, dass sie sich dieses Mal daran halten.

Es war eine Lose-Lose-Situation für die SPD. Sie hat verloren, weil sie dann doch in die GroKo ging, aber hätte sie es nicht gemacht, wäre sie verantwortlich gemacht worden, dass Deutschland angeblich keine stabile Regierung hätte. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Wochen nach dem Verpissen der FDP. In fast allen Medien war der Tenor, dass die SPD unbedingt in die Verantwortung müsse. Der Kampfbegriff war damals "staatspolitische Verantwortung übernehmen". Zunächst hat sich die SPD geziert, was in den Umfragen damals zu einem deutlichen Verlust von 3% bis 4% führte. Es war scheinbar ganz vergessen, dass die FDP sich vor dieser staatspolitischen Verantwortung gedrückt hat.

Danke für die Info, war mir so nicht bewusst. Interessantes Ergebnis.

Ich habe mir die Studie damals von einem Freund schicken lassen, der diese im Original hatte. Die war ganz harmlos und analysierte einfach nur das Wählerpotential für die SPD. Was die Medien dann daraus gemacht haben, war wieder ein Lehrbeispiel für eine "Mediendemokratie". Die Medien konnten berichten, was sie wollten. Weil fast niemand Zugang zur Originalquelle hatte, konnte man nur den Berichten glauben. Seitdem bin ich ein Verfechter dafür, dass Medien ihre Quellen, wenn es sich dabei im Papiere handelt, auch für ihre Leser zugänglich machen sollten. Journalisten können mit dem Zusatz "das der Redaktion vorliegt" behaupten, was sie wollen. Wer kann das schon prüfen?

Bei der SPD habe ich oft das Gefühl (!), dass viele ehemalige Wähler gar nicht mehr zur Wahl gehen, weil sie sehr enttäuscht sind.

Keine Ahnung. Ich habe eher das Gefühl sie haben an CDU und Grüne, einen kleinen Teil auch an die PDS verloren.

Zumindest die könnte man versuchen zurückzuholen. Das Populismus dafür der kurzfristig beste Weg ist, ist so logisch wie erschreckend. Und das die Linkspartei das besser kann ist klar, deswegen ja auch die Frage, wer aus der SPD besser gewesen wäre.

Ich persönlich halte Populismus für falsch. Schau dir Gysi an. Das ist wohl der beste Populist, den die Linke zu bieten hat. Keiner erreicht so viele Menschen wie er. Aber immer dann, wenn er mal Verantwortung übernehmen sollte, z.B. als Wirtschaftssenator in Berlin, hat er kläglich versagt. Der hat nichts gebacken bekommen und sich dann letztlich unter einem Vorwand verpisst. Das ist so typisch für Populisten. War doch bei Westerwelle aus der FDP genauso. Reden können sie. Aber sobald es darum geht ihr Reden in Handeln umzusetzen, kommt nur Murks heraus.

Wenn man der von Dir zitierten Studie glauben darf wäre die Antwort - zumindest für die Gruppe der Nichtwähler - eindeutig: Kevin Kühnert.

Ob der aber aktuell einer BILD-Kampagne standhalten wird? Die starten ja jetzt schon, wo er nur für den Bundestag kandidieren will, ihre typische "der hat nie gearbeitet, sein Studium nie beendet und ist nur ein Polit-Schmarotzer"-Kampagne. Das verfängt bei zu vielen Menschen. Es ist doch egal ob das stimmt und ob die Hintergründe Sinn machen. Gerade bei den Senioren unter den Sozi-Wählern würde Kühnert als Kandidat wohl eher schaden und gefühlt ist die SPD doch eine Seniorenpartei. Nicht so arg wie die Union, aber schon recht deutlich.

Konservative Wähler würde die SPD aber dann wohl eher nicht mehr abgreifen, wenn er die Agenda setzt. Vielleicht werden wir es in 4 oder 8 Jahren sehen.

Stand jetzt habe ich das Gefühl, dass man in Deutschland einen Kanzler, der noch keine 50 ist, nicht akzeptieren wird. Schon gar nicht, wenn er nicht mal Ministerpräsident war oder über einen längeren Zeitraum der Bundestagsfraktion vorgestanden hat.

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Zico80, Montag, 10.08.2020, 14:52 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense


Ich persönlich halte Populismus für falsch. Schau dir Gysi an. Das ist wohl der beste Populist, den die Linke zu bieten hat. Keiner erreicht so viele Menschen wie er. Aber immer dann, wenn er mal Verantwortung übernehmen sollte, z.B. als Wirtschaftssenator in Berlin, hat er kläglich versagt. Der hat nichts gebacken bekommen und sich dann letztlich unter einem Vorwand verpisst. Das ist so typisch für Populisten. War doch bei Westerwelle aus der FDP genauso. Reden können sie. Aber sobald es darum geht ihr Reden in Handeln umzusetzen, kommt nur Murks heraus.

Ich halte Populismus ebenfalls für falsch, die Realität bestätigt das ja gerade sehr offensichtlich. Mir fällt auch nicht ein Beispiel ein, bei dem Populismus langfristig funktioniert hat, meistens nicht einmal für die Populisten selber.

Wenn man der von Dir zitierten Studie glauben darf wäre die Antwort - zumindest für die Gruppe der Nichtwähler - eindeutig: Kevin Kühnert.


Ob der aber aktuell einer BILD-Kampagne standhalten wird? Die starten ja jetzt schon, wo er nur für den Bundestag kandidieren will, ihre typische "der hat nie gearbeitet, sein Studium nie beendet und ist nur ein Polit-Schmarotzer"-Kampagne. Das verfängt bei zu vielen Menschen. Es ist doch egal ob das stimmt und ob die Hintergründe Sinn machen. Gerade bei den Senioren unter den Sozi-Wählern würde Kühnert als Kandidat wohl eher schaden und gefühlt ist die SPD doch eine Seniorenpartei. Nicht so arg wie die Union, aber schon recht deutlich.

Wahrscheinlich könnte er nicht standhalten und ich sehe ihn auch jetzt noch nicht in der Spitze. Aber in einer guten Position für die nächsten Jahre, was sich natürlich in der Politik sehr schnell ändern kann, wie z. B. Amthor gerade gelernt hat.

Konservative Wähler würde die SPD aber dann wohl eher nicht mehr abgreifen, wenn er die Agenda setzt. Vielleicht werden wir es in 4 oder 8 Jahren sehen.


Stand jetzt habe ich das Gefühl, dass man in Deutschland einen Kanzler, der noch keine 50 ist, nicht akzeptieren wird. Schon gar nicht, wenn er nicht mal Ministerpräsident war oder über einen längeren Zeitraum der Bundestagsfraktion vorgestanden hat.

Ich bin mit so etwas immer vorsichtig (bezüglich des Alters, beim Rest stimme ich zu). Selbst bei Obamas Wahl 2008 habe ich noch von vielen eher konservativen gehört: "Eine Frau (Hillary) oder ein Schwarzer (Obama) als mögliche demokratische Kandidaten? Da brauchen sich die Republikaner gar nicht anstrengen, das Ding ist längst in der Tasche." Ich glaube, ein Grossteil der Bevölkerung ist weiter als man gemeinhin so den Eindruck hat, nur leider sind diejenigen, die noch nicht soweit sind, sehr laut. Und gut darin, mit einfachen Scheinlösungen zu punkten und den Eindruck zu erwecken, sie wären die Mehrheit.

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 13:25 (vor 1971 Tagen) @ Zico80

Welchen Populismus soll den die linke besser können wie die anderen Parteien?
Ich seh den eher bei den rechten wenn es um viele Themen geht.

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Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 13:45 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Welchen Populismus soll den die linke besser können wie die anderen Parteien?
Ich seh den eher bei den rechten wenn es um viele Themen geht.

Ich frage mich das auch. Die Forderungen der Linken wurden immer als populistisch abgetan, um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Man konnte die Linke damit auch immer schön als einfältiges Kind brandmarken. "Mindestlohn?! So unrealistisch, da hauen doch alle Arbeitsgeber aus Deutschland ab. Das ist überhaupt nicht finanzierbar!" Und dann ging es auf einmal doch und die Wirtschaft brummte weiter.

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Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 14:01 (vor 1971 Tagen) @ Basti Van Basten

Reden wir hier von den Linken an sich oder der Linkspartei? Denn du willst doch nicht ernsthaft in Frage stellen, dass die Linkspartei natürlich das Mittel des Populismus für sich nutzt. Mindestlohn hingegen war nie eine populistische Forderung der Linkspartei. Da reden wir dann eher von Verstaatlichungs-Forderungen von Banken und Unternehmen, dem NATO-Austritt, teilweise der Forderung die Mitgliedschaft in der EU zu beenden. Besonders unter Lafontaine war die Linkspartei nicht umsonst auch von seriösen Politikwissenschaftlern als eine linksPOPULISTISCHE Partei eingestuft.

Man muss nicht immer so tun, als wäre Populismus keine Normalität im politischen Zirkus und man müsse sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass auch die eigenen Parteien so etwas machen.

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Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 14:28 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Reden wir hier von den Linken an sich oder der Linkspartei? Denn du willst doch nicht ernsthaft in Frage stellen, dass die Linkspartei natürlich das Mittel des Populismus für sich nutzt. Mindestlohn hingegen war nie eine populistische Forderung der Linkspartei. Da reden wir dann eher von Verstaatlichungs-Forderungen von Banken und Unternehmen,

Genau das ist doch das Thema. Man tut das als Populismus ab, aber es wird ständig von SPD und Union umgesetzt. Da werden Banken verstaatlicht, weil sie auf einmal systemrelevant bzw. zu groß geworden sind. Das gleiche bei Bahn und Lufthansa.

Hätte die Linke bei diesen Entscheidungen in der Regierung gesessen, hätte es einen riesigen Aufschrei gegeben. Bei der GroKo ist das "normal."

dem NATO-Austritt,

und gleichzeitiger Schaffung eines neuen Militärbündnisses, das die Konfrontationspolitik mit Russland beendet. Auch Macron ist kein Fan von dieser NATO und hat das Bündnis bereits als hirntot erklärt. Ganz zu schweigen von der Unsinnigkeit die Militärausgaben auf 2% zu erhöhen. Dafür ist auf einmal Geld da, aber wenn Die Linke Sozialpolitik macht, ist sie zu teuer...

teilweise der Forderung die Mitgliedschaft in der EU zu beenden.

Und in der CDU gibt es Leute, die "Sieg Heil" rufen oder gemeinsame Sache mit der AFD machen. Es gibt immer und überall einige Gruppierungen, die extrem sind.

Besonders unter Lafontaine war die Linkspartei nicht umsonst auch von seriösen Politikwissenschaftlern als eine linksPOPULISTISCHE Partei eingestuft.

Das ist nicht von der Hand zu weisen. Aber weil eine Person so rumpoltert ist gleich die ganze Partei populistisch? Erinnere dich doch mal an die Parolen von Horst Seehofer. "AIDS-Infizierte in speziellen Heimen konzentrieren", Ausländer-Maut, Verschärfung der Asylgesetze... warum macht das nicht die gesamte CSU zu einer populistischen Partei? Warum kann man da auf einmal differenzieren?

Das ist doch genau mein Argument. Man will damit eine unliebsame Partei brandmarken und sich nicht mit ihren Themen auseinandersetzen.

Populismus wird überall genutzt, aber nur eine Partei bekommt den Titel "populistisch."

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Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 14:35 (vor 1971 Tagen) @ Basti Van Basten

Ich widerspreche dir bei den Themen nicht einmal inhaltlich. Der Umgang mit der Lufthansa war ein Skandal, aus der NATO würde ich auch raus wollen. Aber diese Forderung gab es in der Linken nun einmal schon vor der Krim-Annektion und als die NATO noch vergleichsweise stabil war. Es war zu der damaligen Zeit eine absolut populistische Forderung.

Ich glaube das hier ist eine Frage der Bewertung des Begriffes Populismus. Populismus ist doch nichts schlimmes, Populismus regt Debatten an. Entscheidend ist aber, dass diese populistischen Forderungen eine gewisse Basis für den Weg zur Umsetzung haben und es nicht einfach nur Marktschreierei ist. Da sehe ich bei der Linken durchaus bei manchen Themen Potential. Dann wiederum würde ich persönlich sagen, dass die Linkspartei niemals Einfluss auf Außenpolitik haben darf. Es ist also weniger ein Brandmarken als die Forderungen als das sehen was sie sind.

Die CSU ist nach meinem Empfinden übrigens fraglos eine populistische Partei. Und zwar völlig.

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Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 14:51 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Ich widerspreche dir bei den Themen nicht einmal inhaltlich. Der Umgang mit der Lufthansa war ein Skandal, aus der NATO würde ich auch raus wollen. Aber diese Forderung gab es in der Linken nun einmal schon vor der Krim-Annektion und als die NATO noch vergleichsweise stabil war. Es war zu der damaligen Zeit eine absolut populistische Forderung.

Das ist richtig. Es gab damals ja auch absolut keine Perspektive irgendwann in Regierungsverantwortung zu kommen und ich denke dieser Populismus war notwendig, um möglichst viele linke Wähler in der Linkspartei zu sammeln und sich möglichst stark von der SPD abzugrenzen.

Heute hört man solche knallharten Forderungen ja höchstens vereinzelt. Der Ton ist viel gemäßigter, weswegen die SPD und Grünen auch offen für ein Dreierbündnis im Bund sind.

Dann wiederum würde ich persönlich sagen, dass die Linkspartei niemals Einfluss auf Außenpolitik haben darf. Es ist also weniger ein Brandmarken als die Forderungen als das sehen was sie sind.

Bei GRR würde dieses Amt eh von Grün oder SPD besetzt werden. Die Linke wäre wohl der kleinste Partner werden und würde dementsprechend auch maximal das Ministerium für Arbeit und Soziales bekommen. Dass die wie Trump alle diplomatischen Beziehungen einreißen, ist ausgeschlossen.

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 13:44 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Welchen Populismus soll den die linke besser können wie die anderen Parteien?
Ich seh den eher bei den rechten wenn es um viele Themen geht.

Populismus ist kein Mittel, das es nur bei Rechts gibt. Allein diese ganzen undifferenzierten Anti-Hartz-Kampagnen und das ewige "wenn man nur die Reichen stärker besteuert, sind alle Probleme gelöst" ist purer Populismus. Gerade letzteres ist einfach Politik, wie es sich ein Kindergartenkind vorstellt. Selbst wenn man die 1000 reichsten Deutschen komplett enteignen würde, so dass sie danach obdachlos und ohne Geld da stehen, wäre die Kohle in weniger als zwei Jahren verfrühstückt.

Aber ehrlich gesagt habe ich keinen Bock mit dir jetzt das hundertste Mal zu diskutieren was an der PDS populistisch ist. Das hatten wir oft genug. Sobald du bei einem Punkt nicht weiter kamst, hast du eine Nebelkerze geworfen und das Thema gewechselt. Das hatten wir schon so oft. Auf dieses Derailing mit dir habe ich einfach keinen Bock. Du hast einfach ein paar Mal zu oft gezeigt, dass du nicht zu einem Diskurs in der Lage bist. Also sei einfach so gut zu mir und lass mich heute einfach mal in Ruhe.

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Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 13:47 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Du lügst hier, bezeichnest die Linke als PDS und wirfst anderen Populismus vor? Justier mal deinen Diskussionsstil!

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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 16:20 (vor 1971 Tagen) @ Basti Van Basten

Du lügst hier,

Wo? Zitier mal bitte.

bezeichnest die Linke als PDS und wirfst anderen Populismus vor?

Ja, sorry. Ich bin auch nicht mehr der Jüngste. Die Partei hat sich nun einmal mehrfach umbenennt und manchmal rutscht mir halt aus Gewohnheit die PDS raus. Mir ist klar, dass die Partei zur Zeit Linkspartei heißt. In diversen Beiträgen hier in diesem Faden habe ich die Partei auch so benannt. Schon vor deinem Beitrag.

Justier mal deinen Diskussionsstil!

Komm mal runter. Ich bin nicht dein Feind. Meine Probleme an der Diskussionsweise mit ichem besteht aufgrund diverser Diskussionen und ist von mir gut begründet. Ich habe ihn schlicht gebeten es dieses Mal einfach direkt bleiben zu lassen. Spart seine Zeit, spart meine Zeit. Kein Grund für dich sich einzumischen.

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Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 16:25 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Du lügst hier,


Wo? Zitier mal bitte.

Allein diese ganzen undifferenzierten Anti-Hartz-Kampagnen und das ewige "wenn man nur die Reichen stärker besteuert, sind alle Probleme gelöst" ist purer Populismus.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 18:24 (vor 1971 Tagen) @ Basti Van Basten

Du lügst hier,


Wo? Zitier mal bitte.


Allein diese ganzen undifferenzierten Anti-Hartz-Kampagnen und das ewige "wenn man nur die Reichen stärker besteuert, sind alle Probleme gelöst" ist purer Populismus.

Und wo lüge ich da jetzt? Die Linke hat doch nur ihr "Hartz muss weg"-Thema und bei jeder Frage nach der Gegenfinanzierung der eigenen Ideen hört man nur Reichensteuer und Vermögenssteuer. Wo ist die Lüge?

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Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 18:29 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Du lügst hier,


Wo? Zitier mal bitte.


Allein diese ganzen undifferenzierten Anti-Hartz-Kampagnen und das ewige "wenn man nur die Reichen stärker besteuert, sind alle Probleme gelöst" ist purer Populismus.


Und wo lüge ich da jetzt? Die Linke hat doch nur ihr "Hartz muss weg"-Thema und bei jeder Frage nach der Gegenfinanzierung der eigenen Ideen hört man nur Reichensteuer und Vermögenssteuer. Wo ist die Lüge?

Dein Zitat ist niemals von irgendjemandem so getätigt worden. Und dass das eine Lüge ist, hast du ja selbst schon erkannt, sonst hättest du nicht deine relativierende Erklärung nachgeschoben.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 19:43 (vor 1971 Tagen) @ Basti Van Basten

Du lügst hier,


Wo? Zitier mal bitte.


Allein diese ganzen undifferenzierten Anti-Hartz-Kampagnen und das ewige "wenn man nur die Reichen stärker besteuert, sind alle Probleme gelöst" ist purer Populismus.


Und wo lüge ich da jetzt? Die Linke hat doch nur ihr "Hartz muss weg"-Thema und bei jeder Frage nach der Gegenfinanzierung der eigenen Ideen hört man nur Reichensteuer und Vermögenssteuer. Wo ist die Lüge?


Dein Zitat ist niemals von irgendjemandem so getätigt worden. Und dass das eine Lüge ist, hast du ja selbst schon erkannt, sonst hättest du nicht deine relativierende Erklärung nachgeschoben.

Das war auch kein Zitat einer konkreten Person sondern ein Stilmittel um eine Aussage kenntlich zu machen. Das hätte man aber auch erkennen können, wenn man wollte. Und das ich hier lüge, weise ich entschieden zurück! Selbst jetzt im Wahlkampf sieht man wieder diese ganzen "Hartz IV muss weg"-Plakate und das die Partei einzig die Besteuerung von Vermögenden als Finanzierung ihrer Träume heran zieht, kann man im jedem Wahlprogramm der Partei nachlesen und auch in allen Sonntagsreden bis zum Erbrechen ertragen. Hätte diese Partei mehr zu bieten, würden sicherlich mehr als nur die 6-8% (je nach Umfrageinstitut) diese Partei wählen wollen.

Lügen als Stilmittel

Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 23:52 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Danke für die Diskussion. :-)

Lügen als Stilmittel

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 11.08.2020, 09:32 (vor 1970 Tagen) @ Basti Van Basten

Danke für die Diskussion. :-)

Was ist mit dir? Anstatt einfach mal zuzugeben, dass du dich verrannt hast und meine Aussage in den falschen Hals bekommen hast, wahrscheinlich weil dir Kritik an der Linkspartei sehr Nahe geht, bezichtigst du mich der Lüge. Steh doch einfach dazu, dass du in dem Moment einen Aussetzer beim Textverständnis hattest. Ist doch nicht schlimm. Passiert jedem und man kann nur Gewinnen, wenn man da auch einfach zu steht. Eine Diskussion ist doch kein Kampf in dem es ums Gewinnen oder Verlieren geht.

Lügen als Stilmittel

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.08.2020, 10:27 (vor 1970 Tagen) @ pactum Trotmundense

Netter Versuch, den Spieß umzudrehen. Funktioniert nur nicht. Die Diskussion mit dir ist daher für mich beendet. Troll andere!

Lügen als Stilmittel

hardbreak, Ort, Dienstag, 11.08.2020, 10:04 (vor 1970 Tagen) @ pactum Trotmundense

Jo solche aussetzer wie du wo du mit Beschimpfungen und bepöbelungen und Unterstellungen aka Lügen Menschen unter der Gürtellinie angehst.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 23:38 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Du lügst hier,


Wo? Zitier mal bitte.


Allein diese ganzen undifferenzierten Anti-Hartz-Kampagnen und das ewige "wenn man nur die Reichen stärker besteuert, sind alle Probleme gelöst" ist purer Populismus.


Und wo lüge ich da jetzt? Die Linke hat doch nur ihr "Hartz muss weg"-Thema und bei jeder Frage nach der Gegenfinanzierung der eigenen Ideen hört man nur Reichensteuer und Vermögenssteuer. Wo ist die Lüge?


Dein Zitat ist niemals von irgendjemandem so getätigt worden. Und dass das eine Lüge ist, hast du ja selbst schon erkannt, sonst hättest du nicht deine relativierende Erklärung nachgeschoben.


Das war auch kein Zitat einer konkreten Person sondern ein Stilmittel um eine Aussage kenntlich zu machen. Das hätte man aber auch erkennen können, wenn man wollte. Und das ich hier lüge, weise ich entschieden zurück!

Da sag ich lieber nix zu...

Selbst jetzt im Wahlkampf sieht man wieder diese ganzen "Hartz IV muss weg"-Plakate

Und was ist daran falsch?
Ach sind ja nur ein paar Millionen am unteren Rand die man als besser gestellter eh nicht zu Gesicht bekommt.

und das die Partei einzig die Besteuerung von Vermögenden als Finanzierung ihrer Träume heran zieht,

Welche träumerein?
Und wenn würdest du den beisteuern?
Las mich raten die 50% die zusammen auf 1,3% des Vermögens kommen oder in den USA zb auf 0,1% oder Global 8 Menschen.
Ansonsten spielst du doch selber die ganze Zeit Die selbe Platte bur das darunter Menschen massiv leiden.
Ganz im Gegensatz daran wenn Mann jemanden sein Privatflugzeug weg besteuert.

kann man im jedem Wahlprogramm der Partei nachlesen und auch in allen Sonntagsreden bis zum Erbrechen ertragen.

Und du verbreitest keine nach dem Motto es ist gut so wie es ist solange es dich nicht betrifft?

Hätte diese Partei mehr zu bieten, würden sicherlich mehr als nur die 6-8% (je nach Umfrageinstitut) diese Partei wählen wollen.


Man Mus halt nur lügen und Propaganda oft genug wiederholen dän wählen die meisten Menschen nachweislich gegen ihre Interessen und der h4 und Mindestlöhner denkt er würde 1000 Euro Soli zahlen und Menschen wie Friedrich Metz wären tatsächlich die Mitte.
Die Verschiebung der Realität habe doch hier schon diskutiert wo Menschen mit spitzensteuersatz sich ernsthaft ausgebeutet fühlen und sich für die Mitte halten anstatt froh zu sein das es ihnen so gut geht und man zu den obersten Prozent im Land gehört.

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Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 13:28 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Ja, aber während Vice_Rapture in jeder Diskussion das rechte Ende der Anwesenden verkörpert, schwebst du irgendwo über den linken Rand hinweg. Von daher bringt das ebenso wenig.

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 14:03 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Was ist an meinen Aussagen links?
Erkläre das mal?
Andere sagen ich sei zu rechts wenn es darum geht Leute zu entlassen und die Wirtschaft zu modernisieren.
Und Greif da auch oft die Gewerkschaften an.
Nur weil dir meine Meinung nicht passt muss du nicht nicht mit so einem in einen Topf werfen weil du Angst vor Steuer Erhöhungen hast.
Also bleib sachlich und komm nicht mit ad hominem um die Ecke weil dir die schlichte FAKTEN nicht passen und du für dich persönlich Nachteile erwartest.

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Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 14:03 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Siehe meine letzte Antwort. Du hast genau das getan, was ich da schrieb. Und ich hab WIEDER den Fehler gemacht, dir überhaupt zu antworten.

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hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 14:13 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Du bringst kein Argumente und genau das ist dein Problem.
Du betreibst pures ad hominem und genau das ist dein Problem weil du versuchst Diskussionen schon im Keim zu ersticken.
In Polen ist man auch in der Minderheit wenn man sich für LGBT einsetzt ändert nur nichts daran das man trotzdem im recht ist und Homophobie genau wie Rassismus keine Meinung ist sondern das was es ist.
Und wenn du schon Probleme hast über die Themen zu reden wie sieht es dann erst bei internationalen Themen wie Resourcen Verteilung und viel mehr aus.

Weil die Frage nach der Mitte hast du bis jetzt nicht beantwortet.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 10.08.2020, 23:47 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

ad hominem

haste gerne, oder?

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 23:55 (vor 1971 Tagen) @ Lutz09

Musst du mir nicht sagen ich kann gerne drauf verzichten es zu erwähnen wenn die Gegenseite vernünftig agiert.
Nur wenn man wild um sich schlägt weil man den Status Quo gegen alle mögliche Fakten für von Gott gegeben hält muss ich drauf hinweisen das mir die persönlichen Angriffe stinken.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 14:18 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Ich hab keine Ahnung, ob du nicht selbst merkst, dass kaum einer hier mehr mit dir diskutieren will, weil du eh nur Nebelkerzen um dich wirfst aber anderen sagst, sie hätten keine Argumente. Lassen wir das einfach.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 14:30 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Ich hab keine Ahnung, ob du nicht selbst merkst, dass kaum einer hier mehr mit dir diskutieren will, weil du eh nur Nebelkerzen um dich wirfst aber anderen sagst, sie hätten keine Argumente. Lassen wir das einfach.

Bring doch Argumente und benenne die nebelkerzen beim Namen anstatt wieder nebulös deine ad hominem schiene zu fahren.
Das Grundproblem vieler Menschen ist das sie nicht zurück stecken können und gerne unangenehme Themen umgehen und dann anfangen Leute auf übelste zu beschimpfen wie hier schon oft geschehen nur weil sie ihren persönlichen Status und Wohlstand gefährdet sehen.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 12:36 (vor 1971 Tagen) @ pactum Trotmundense

Politische Beratungsfirmen wollen Ihren Standort wissen.

Ihr durchschaut den genialen Move einfach nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 12:38 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Politische Beratungsfirmen wollen Ihren Standort wissen.

Ich arbeite nur für ehrbare Arbeitgeber.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 10.08.2020, 12:26 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Wenn man sich so viel Zeit beim Ballast abschneiden lässt, dann sinkt man eben bis zum Boden.
Dann sind sie eben erst bei der Wahl danach wieder eine Option. Vielleicht.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Voomy, Montag, 10.08.2020, 12:03 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Ja unfassbar... die machen wirklich alles um einstellig zu werden.

Am Wochenende zum einen mehrfach bestätigen, sich auch eine Koalition mit den Linken vorstellen zu können (in meinen Augen überraschend positiv, schreckt aber auf der einen Seite viele ab) und dann den Scholz als Kanzlerkandidaten aufzustellen, was dann die andere Seite (und mich) sich mit Grausen abwenden lässt. Alleine seine G20 Aktionen machen ihn doch mMn unwählbar für alle die nicht sowieso mindestens CSU Symphatisanten sind :ka:

Nun ja mich haben sie schon länger als Wähler verloren (und dabei bin ich politisch lange mit ihnen konform gegangen und habe sie früher (letztes Jahrtausend) ja auch öfter gewählt...)

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 10.08.2020, 11:52 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Borjan, Esken, Scholz, Kühnert. Die SPD kann einem schon ein bisschen leid tun.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 12:33 (vor 1971 Tagen) @ Lutz09

Also den Kühnert finde ich ganz okay. Der hat eine ausreichend große Fresse und man erkennt an den Beißreflexen der Konkurrenz, dass sie ihn ernst nehmen. Das würden sie nicht machen, wenn er einfach nur ein Dampfplauderer wäre.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 10.08.2020, 12:24 (vor 1971 Tagen) @ Lutz09

Borjan, Esken, Scholz, Kühnert. Die SPD kann einem schon ein bisschen leid tun.

Man hätte Hans-Jochen Vogel nominieren sollen.

Der ist überparteilich beliebt und tritt zumindest in keine Fettnäpfchen (mehr).

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 11:56 (vor 1971 Tagen) @ Lutz09

Warum schmeißt du Scholz mit den anderen in einen Topf. Das haben die nicht verdient mit den Seeheimern gekocht zu werden.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 10.08.2020, 12:00 (vor 1971 Tagen) @ hardbreak

Warum schmeißt du Scholz mit den anderen in einen Topf. Das haben die nicht verdient mit den Seeheimern gekocht zu werden.

Scholz ist zwar anders gelagert, aber eben auch eine Flitzpiepe.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

herrNick, Montag, 10.08.2020, 11:49 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

... und sie lernen es nicht. Die SPD hat ja eigentlich schon Dinge aus ihrem Programm in der Regierungszeit umgesetzt, außerdem trägt auch sie ihren Teil in der Corona-Krise bei. Gewinnen tut aber nur die Union.

Die SPD hat also vor allem ein Verkaufsproblem. Und dann nominiere ich einen kommunikativ so schwachen Kandidaten?

Die SPD ist doch noch immer ein riesiger Laden. Irgendwo muss es da doch Leute geben, die sympathisch sind, eine gewisse Führungsstärke mitbringen und sich inhaltlich nicht völlig blöd anstellen. Haben die denn noch immer nicht verstanden, dass man solche Menschen fördern muss, um der Partei ein positives Gesicht zu geben?

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Eisen, DO, Montag, 10.08.2020, 12:01 (vor 1971 Tagen) @ herrNick

Danke für diese wahren Worte. genauso sehe ich das auch.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Zico80, Montag, 10.08.2020, 12:59 (vor 1971 Tagen) @ Eisen

Ich war auch kurz davor zuzustimmen, bis mir eine Sache auffiel.

Welche Partei hat denn Führungsfiguren, die "die sympathisch sind, eine gewisse Führungsstärke mitbringen und sich inhaltlich nicht völlig blöd anstellen"?

Welche Partei hat denn solch ein Führungspersonal? Die gewählten Kriterien - unabhängig von der politischen Orientierung der Kandidaten - sind ganz interessant.

Das erste Bild, welches ich zu den 3 Kriterien vor mein inneres Auge bekomme, ist Annalena Baerbock. Aber das sehen viele hier bestimmt anders.

Und wenn wir zu den Kriterien noch "nicht korrupt" und "nicht rein an sich selbst denkend, sondern mit Interesse an konstruktiven Lösungen" hinzufügen würde, wird es ziemlich dunkel. Sind aber vielleicht auch einfach schon zu viele Bedingungen, insgesamt sicher schwer zu erfüllen. "Führungsstärke" und "sympathisch" zu wirken sind zum Beispiel Eigenschaften, die sich in manchen Situationen bereits ausschliessen. Davon abgesehen, dass es jeder anders definiert.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

herrNick, Montag, 10.08.2020, 15:13 (vor 1971 Tagen) @ Zico80

Ich war auch kurz davor zuzustimmen, bis mir eine Sache auffiel.

Welche Partei hat denn Führungsfiguren, die "die sympathisch sind, eine gewisse Führungsstärke mitbringen und sich inhaltlich nicht völlig blöd anstellen"?

Welche Partei hat denn solch ein Führungspersonal? Die gewählten Kriterien - unabhängig von der politischen Orientierung der Kandidaten - sind ganz interessant.

Auf Angela Merkel hat das zu der Zeit, als sie zur Spitzenkandidatin der CDU wurde, durchaus gepasst. Sie hatte sich durch die Aufarbeitung der Schwarzgeldkontengeschichte durchaus Sympathien erarbeitet und Führungsstärke gezeigt.

Das erste Bild, welches ich zu den 3 Kriterien vor mein inneres Auge bekomme, ist Annalena Baerbock. Aber das sehen viele hier bestimmt anders.

Bei den Grünen scheinen mir die Kandidaten geradezu nach den obigen Kriterien gecastet. Habeck hat aber in letzter Zeit schon den ein oder anderen Patzer und ich persönlich stehe jetzt nicht so auf Fotostories mit Pferden, aber es mag andere geben, die sowas anspricht.

Christian Lindner hat sich auch in einer (der zahlreichen) FDP Krise als Führungsfigur profiliert und ist als Typ "Smarter Unternehmensberater" für die angepeilte Wählerschaft denke ich auch ein Sympathieträger. Inhaltlich irrlicherter die FDP und er vorneweg allerdings zu sehr auf AfD-Pfaden, die Quittung bekommt die Partei in aktuellen Umfragen.

Die CDU steuert nach meinem Empfinden auf eine SPD ähnliche Situation zu. Merz, Röttgen und Laschet haben m.M.n. alle eklatante Schwächen. Röttgen ist quasi unsichtbar, Merz ist wenig empathisch bestätigt des öfteren warum man ihn für einen Mann aus dem letzen Jahrtausend hält und Laschet agiert des öfteren etwas tollpatschig. Söder nehme ich persönlich das Landesväterliche nicht ab, dafür kenne ich ihn zu lange. So geht es denke ich einigen. Den Rucksack wird er nicht abschütteln.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Zico80, Montag, 10.08.2020, 15:52 (vor 1971 Tagen) @ herrNick

Ich war auch kurz davor zuzustimmen, bis mir eine Sache auffiel.

Welche Partei hat denn Führungsfiguren, die "die sympathisch sind, eine gewisse Führungsstärke mitbringen und sich inhaltlich nicht völlig blöd anstellen"?

Welche Partei hat denn solch ein Führungspersonal? Die gewählten Kriterien - unabhängig von der politischen Orientierung der Kandidaten - sind ganz interessant.


Auf Angela Merkel hat das zu der Zeit, als sie zur Spitzenkandidatin der CDU wurde, durchaus gepasst. Sie hatte sich durch die Aufarbeitung der Schwarzgeldkontengeschichte durchaus Sympathien erarbeitet und Führungsstärke gezeigt.

Volle Zustimmung. Ist ja auch nicht umsonst nach wie vor mit Abstand die beliebteste Politikerin beim Volk.

Das erste Bild, welches ich zu den 3 Kriterien vor mein inneres Auge bekomme, ist Annalena Baerbock. Aber das sehen viele hier bestimmt anders.


Bei den Grünen scheinen mir die Kandidaten geradezu nach den obigen Kriterien gecastet.

Wie Du ja selber gesagt hast, sind das nicht die schlechtesten Eigenschaften für Politiker. Vielleicht ein weiterer Grund, warum sie in den letzten beiden jahren ganz gut Prozente gewonnen haben (vor Corona).

Habeck hat aber in letzter Zeit schon den ein oder anderen Patzer und ich persönlich stehe jetzt nicht so auf Fotostories mit Pferden, aber es mag andere geben, die sowas anspricht.
Bis auf einige Überschriften ist die Foto-Pferde-Story glücklicherweise an mir vorbei gegangen:-)


Christian Lindner hat sich auch in einer (der zahlreichen) FDP Krise als Führungsfigur profiliert und ist als Typ "Smarter Unternehmensberater" für die angepeilte Wählerschaft denke ich auch ein Sympathieträger.

Puh, dass Lindner noch Sympathieträger ist, hört sich ein wenig nach gewagter These an. Auch die Umfrageergebnisse sprechen eher nicht dafür. Den Grund dafür hast Du wahrscheinlich genannt selber genannt:

Inhaltlich irrlicherter die FDP und er vorneweg allerdings zu sehr auf AfD-Pfaden, die Quittung bekommt die Partei in aktuellen Umfragen.


Die CDU steuert nach meinem Empfinden auf eine SPD ähnliche Situation zu. Merz, Röttgen und Laschet haben m.M.n. alle eklatante Schwächen. Röttgen ist quasi unsichtbar, Merz ist wenig empathisch bestätigt des öfteren warum man ihn für einen Mann aus dem letzen Jahrtausend hält und Laschet agiert des öfteren etwas tollpatschig. Söder nehme ich persönlich das Landesväterliche nicht ab, dafür kenne ich ihn zu lange. So geht es denke ich einigen. Den Rucksack wird er nicht abschütteln.

Sie haben mit Merz und Söder aber zumindest 2 Leute, die bei einem relativ grossen Teil des Volkes ankommen (auch wenn ich das speziell bei Merz überhaupt nicht nachvollziehen kann). Schade das AKK sich nicht bereits vor Ihrem feststehenden Abgang so selbstbewusst und konstruktiv gezeigt hat wie jetzt. Am Ende wäre sie "in ihrer aktuellen Form" wohl meine Favoritin (auf niedrigem Niveau, denn sie hat auch schon versucht im reaktionären Becken zu fischen). Allerdings zeigt sie die aktuelle Form auch erst, seit sie quasi nix mehr zu verlieren hat.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Philipp54, Montag, 10.08.2020, 15:21 (vor 1971 Tagen) @ herrNick


Die CDU steuert nach meinem Empfinden auf eine SPD ähnliche Situation zu.


Denke eher, rot-rot-grün als Mehrheit ist nicht mehr rückholbar und die Chance bundesweit vertan.

Wer "unter" Söder in Zukunft mitspielen darf, entscheiden Grundsatzdiskussionen bei den Grünen.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

herrNick, Montag, 10.08.2020, 16:48 (vor 1971 Tagen) @ Philipp54


Die CDU steuert nach meinem Empfinden auf eine SPD ähnliche Situation zu.

Denke eher, rot-rot-grün als Mehrheit ist nicht mehr rückholbar und die Chance bundesweit vertan.

Ja, RRG sehe ich aktuell nicht und da mindestens zwei der Parteien hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt sind, ist das vielleicht auch nicht so tragisch, dass das keine Option ist.

Wer "unter" Söder in Zukunft mitspielen darf, entscheiden Grundsatzdiskussionen bei den Grünen.

Schwarz-grün unter CDU Führung ist nach allen Wahrscheinlichkeiten die einzige Alternative zu einer Minderheitsregierung. Ob Söder das wirklich macht? Das ist schon ein Risiko. Die Union wird denke ich ohne Merkel noch einige Prozent runter gehen, egal mit welchem Kandidaten. Profiteuere dürften bei Laschet in geringem Maße die AfD sein, bei Merz/Söder in höherem Maße SPD/Grüne. Söder startet dann als Kanzler mit sehr schlechtem Ergebnis zusammen mit Grünen mit Rekord-Ergebnis. Muss man mögen. In Bayern ist er völlig unumstritten und hat CSU Leute in Schlüsselressorts in Berlin. Eigentlich bequemer. Aber ggf. lässt seine Eitelkeit auch nicht zu, dass er sich die Chance entgehen lässt erster CSU-Kanzler zu werden.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 11:33 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Nicht wirklich überraschend und irgendwie auch nicht verwunderlich, dass es Scholz sein soll. Die haben ja eigentlich niemanden mehr mit "Format" in den eigenen Reihen. Das ist ja so eine Bürokratenpartei geworden, dass man da kaum noch jemanden findet, der nicht wie ein Buchhalter wirkt.

So Typen wie Gerhard Schröder findet man in der SPD gar nicht mehr. Bin gespannt, ob die SPD es über 18 Prozent bei der BTW schafft.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Thomas, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 12:13 (vor 1971 Tagen) @ Basti Van Basten

So Typen wie Gerhard Schröder findet man in der SPD gar nicht mehr.

darüber ist wohl auch so mancher in der SPD froh ....

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

Basti Van Basten, Romania, Montag, 10.08.2020, 12:32 (vor 1971 Tagen) @ Thomas

So Typen wie Gerhard Schröder findet man in der SPD gar nicht mehr.


darüber ist wohl auch so mancher in der SPD froh ....

Ich meinte damit nicht seine Politik. Von der bin ich gelinde gesagt nämlich auch kein Fan.

SPD nominiert Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 11:42 (vor 1971 Tagen) @ Basti Van Basten

Was für ein Format hat den Scholz?
Ja er wirkt ruhig und sonst, drückt er Sachen durch die sozial sein sollen aber im Kern das Gegenteil sind und somit beide Seiten vergrault.
Hat man das nicht auch mal über Merkel gesagt das sie keine hat?
Für mich ist das zu viel Gemanys Next Top Model wo es nur noch oberfläche geht und nicht nach Fakten.
Weil würden alle Menschen egal wo Fakten basiert wählen sehen Wahlergebnisse ganz anders aus.
Stattdessen läst man sich durch einfachen Populismus anstacheln und wählt nachweislich gegen seine eigenen Interessen.

ich habe da mal eine Frage .....

Thomas, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 11:13 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

vielleicht stehe ich gerade total auf dem Schlauch, aber .... Saskia Esken schreibt bei Twitter als Begründung u.a.

Wir wissen, dass diese Entscheidung für einige eine unerwartete Wendung darstellt.

Wo ist da die Wendung? Wer hätte es sonst machen sollen?

ich habe da mal eine Frage .....

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 11:15 (vor 1971 Tagen) @ Thomas

Da gibt es gleich mehrere Wendungen:

Man hat ernsthaft damit kokettiert gar keinen Kanzlerkandidaten aufzustellen, was im Angesicht der SPD-Umfragewerte wohl auch passend gewesen wäre.

Am Wochenende ließ sich Walter-Borjans noch damit zitieren, dass man sich auch eine Koalition mit der Linkspartei vorstellen kann. Wie genau soll eine Scholz geführte SPD aussehen, die in irgendeiner Form mit der Linken koalitionsfähig ist?

Das sind halt mal die beiden dicksten Widersprüche.

ich habe da mal eine Frage .....

Talentförderer, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 23:30 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Das lustige ist, dass Scholz eigentlich ein Linker ist. Zumindest war er es noch zu Juso Zeiten.

ich habe da mal eine Frage .....

hardbreak, Ort, Montag, 10.08.2020, 23:45 (vor 1971 Tagen) @ Talentförderer

Das lustige ist, dass Scholz eigentlich ein Linker ist. Zumindest war er es noch zu Juso Zeiten.

Genau wie Kretschmann mal einer war.
Man möge es nicht glauben aber Menschen verändern sich ganz besonders bei dem Umfeld wo du warscheinlich viel häufiger mit Milliardäre redest die anliegen haben wie mit H4 Empfängern und Mindestlöhnern. Also algemein ein Umfeld das nochmal einige Klassen über dir steh und extrem bei dir lobyiert.
Da kannst du als SPD man nur das falsche machen weil immer wird jemand auf dich drauf schlagen.

ich habe da mal eine Frage .....

The_Rapture, Vice City, Montag, 10.08.2020, 11:22 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

Da gibt es gleich mehrere Wendungen:

Man hat ernsthaft damit kokettiert gar keinen Kanzlerkandidaten aufzustellen, was im Angesicht der SPD-Umfragewerte wohl auch passend gewesen wäre.

Am Wochenende ließ sich Walter-Borjans noch damit zitieren, dass man sich auch eine Koalition mit der Linkspartei vorstellen kann. Wie genau soll eine Scholz geführte SPD aussehen, die in irgendeiner Form mit der Linken koalitionsfähig ist?

Das sind halt mal die beiden dicksten Widersprüche.

Ist das nicht eh längst ein und dieselbe Partei? Wo sind da denn noch Unterschiede zu finden?

ich habe da mal eine Frage .....

Jürgen, im schönen Münsterland, Montag, 10.08.2020, 12:02 (vor 1971 Tagen) @ The_Rapture

Da gibt es gleich mehrere Wendungen:

Man hat ernsthaft damit kokettiert gar keinen Kanzlerkandidaten aufzustellen, was im Angesicht der SPD-Umfragewerte wohl auch passend gewesen wäre.

Am Wochenende ließ sich Walter-Borjans noch damit zitieren, dass man sich auch eine Koalition mit der Linkspartei vorstellen kann. Wie genau soll eine Scholz geführte SPD aussehen, die in irgendeiner Form mit der Linken koalitionsfähig ist?

Das sind halt mal die beiden dicksten Widersprüche.


Ist das nicht eh längst ein und dieselbe Partei? Wo sind da denn noch Unterschiede zu finden?

Nein! Es nicht so wie bei der afd und npd...

ich habe da mal eine Frage .....

FliZZa, Sersheim, Montag, 10.08.2020, 11:35 (vor 1971 Tagen) @ The_Rapture

Ist das nicht eh längst ein und dieselbe Partei? Wo sind da denn noch Unterschiede zu finden?

Warum darfst du hier überhaupt noch schreiben?

ich habe da mal eine Frage .....

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 10.08.2020, 12:18 (vor 1971 Tagen) @ FliZZa

Ist das nicht eh längst ein und dieselbe Partei? Wo sind da denn noch Unterschiede zu finden?


Warum darfst du hier überhaupt noch schreiben?

Weil die Mods ihn leider neulich übersehen haben.

ich habe da mal eine Frage .....

Voomy, Berlin, Montag, 10.08.2020, 11:28 (vor 1971 Tagen) @ The_Rapture

Von deinem Standpunkt aus ist auch die CDU links, von daher braucht man dazu wohl kaum etwas zu sagen.

ich habe da mal eine Frage .....

Thomas, Dortmund, Montag, 10.08.2020, 11:26 (vor 1971 Tagen) @ The_Rapture

Ist das nicht eh längst ein und dieselbe Partei? Wo sind da denn noch Unterschiede zu finden?

ich sag mal so: LOL

ich habe da mal eine Frage .....

The_Rapture, Montag, 10.08.2020, 11:25 (vor 1971 Tagen) @ The_Rapture

Joa, wenn man so weit rechts steht wie du, ist alles ab der Mitte schon so weit weg, dass man die Unterschiede nicht mehr erkennt. Das ist dann aber allein dein Problem.

ich habe da mal eine Frage .....

The_Rapture, Montag, 10.08.2020, 11:52 (vor 1971 Tagen) @ Nolte

So sieht das wohl aus...
krass wie sehr einige das Klischee des Rechtsaußen der meint die Mitte zu sein erfüllen...

Spannend zu beobachten

Sentinel2150, Kiel, Montag, 10.08.2020, 11:11 (vor 1971 Tagen) @ Voomy

wie weit die SPD noch runtergehen kann.

Spannend zu beobachten

nemix, Montag, 10.08.2020, 12:05 (vor 1971 Tagen) @ Sentinel2150

wie weit die SPD noch runtergehen kann.

Ehrlich wäre gewesen wenn man keinen Kandidaten aufstellt. Das man bei 12-15% einen Kandidaten aufstellt zeigt für mich den Realitätsverlust der Partei.

Man stelle sich vor,

Franke, Montag, 10.08.2020, 13:44 (vor 1971 Tagen) @ nemix

wie weit die SPD noch runtergehen kann.


Ehrlich wäre gewesen wenn man keinen Kandidaten aufstellt. Das man bei 12-15% einen Kandidaten aufstellt zeigt für mich den Realitätsverlust der Partei.


. . . der Kanzlerkandidat der AFD diskutiert mit Söder und Habeck.

An einem anderen Abend treffen sich die Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP und Linke.

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