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Kenosha in Wisconsin (Sonstiges)

Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 26.08.2020, 18:32 (vor 1954 Tagen)

unfassbare Szenen :
1. Polizei schießt bei Kontrollen einem schwarzen, dreifachen Vater, sieben Mal! in den Rücken! Die Kinder müssen das mit ansehen...
2. Ein weißer aus einer selbsternannten "Bürger" "Wehr" läuft mit einem Sturm Gewehr durch die Stadt und erschießt zwei BLM Demonstranten...
https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-rassismus-polizeigewalt-kenosha-black-lives-matter-blake-1.4958687
braucht denke ich nicht mehr viel um es zum ersehnten Bürger Krieg zu schaffen :-(..

Anklageschrift ist veröffentlicht

Voomy, Berlin, Freitag, 28.08.2020, 13:48 (vor 1952 Tagen) @ Rupo

Vielleicht sollten sich alle mal wieder auf die räumliche Trennung konzentrieren

Paolo, Donnerstag, 27.08.2020, 18:15 (vor 1953 Tagen) @ Rupo

Man muss nicht jeden Tag auf der ganzen Welt Frieden erzeugen wollen. Einfach mal das Internet als einen Problemspediteur wahrnehmen.

Vielleicht sollten sich alle mal wieder auf die räumliche Trennung konzentrieren

fabian 1909, Dortmund, Samstag, 29.08.2020, 10:25 (vor 1952 Tagen) @ Paolo

Man muss nicht jeden Tag auf der ganzen Welt Frieden erzeugen wollen. Einfach mal das Internet als einen Problemspediteur wahrnehmen.

Dann fang in Deutschland an, was gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt zu tun. Gibt genug Probleme auch hier.

Vielleicht sollten sich alle mal wieder auf die räumliche Trennung konzentrieren

Ulrich, Donnerstag, 27.08.2020, 20:41 (vor 1953 Tagen) @ Paolo

Man muss nicht jeden Tag auf der ganzen Welt Frieden erzeugen wollen. Einfach mal das Internet als einen Problemspediteur wahrnehmen.

Schicke Scheuklappen, die Du trägst.

Nur ist es in einer globalisierten Welt sowohl für Deutschland als auch den Rest der EU alle andere als unwichtig, was in Staaten wie den USA passiert.

Also "Deutschland hat genug eigene Probleme!!11!!elf"!1!!1!1"? Nope.

PokerFaith21, Bonn/Düsseldorf, Donnerstag, 27.08.2020, 20:32 (vor 1953 Tagen) @ Paolo

kT

In der MLB sind drei Spiele ausgefallen, weil die Spieler sich weigerten

pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 27.08.2020, 18:13 (vor 1953 Tagen) @ Rupo

Wie schon in der NBA, haben sich jetzt auch in der MLB Mannschaften wegen der Vorfälle in Wisconsin und den landesweiten Unruhen geweigert zu spielen. Die Spiele Milwaukee Brewers - Cincinnati Reds, Seattle Mariners - San Diego Padres und Los Angeles Dodgers - San Francisco Giants. Letzteres ein traditionsreiches Duell mit einer großen Rivalität und entsprechender Aufmerksamkeit bei Fans der Franchises und des Sports.

Quelle: mlb.com/news/mlb-players-speak-out-on-decision-not-to-play

MLB - BLM - Da soll mal einer kreativ sein

Franke, Donnerstag, 27.08.2020, 22:20 (vor 1953 Tagen) @ pactum Trotmundense

srettaMajor-seviLeague-kcalBaseball

MLB - BLM - Da soll mal einer kreativ sein

pactum Trotmundense, Syburg, Freitag, 28.08.2020, 14:10 (vor 1952 Tagen) @ Franke

srettaMajor-seviLeague-kcalBaseball

Kapier ich nicht.

MLB - BLM - Da soll mal einer kreativ sein

Franke, Freitag, 28.08.2020, 15:50 (vor 1952 Tagen) @ pactum Trotmundense

srettaMajor-seviLeague-kcalBaseball


Kapier ich nicht.

Rückwärts lesen.

MLB - BLM - Da soll mal einer kreativ sein

pactum Trotmundense, Syburg, Freitag, 28.08.2020, 17:12 (vor 1952 Tagen) @ Franke

srettaMajor-seviLeague-kcalBaseball


Kapier ich nicht.


Rückwärts lesen.

Ah jetzt. Ich befürchte das wird nicht verfangen, wenn man es nicht drunter schreibt.

Meinungsfreiheit

Ausputzer, Düsseldorf, Donnerstag, 27.08.2020, 14:18 (vor 1953 Tagen) @ Rupo

Eine Begebenheit (Vorfall) aus Washington:
washingtonpost.com/dc-md-va/2020/08/25/dc-protesters-blm-diner-confrontation
metro.co.uk/2020/08/26/moment-blm-protesters-surround-restaurant-diners-demand-raise-fists-solidarity-13181379
in Deutsch: Aktivisten bedrängen Restaurantbesucherin

Das Verhalten der "Aktivisten" ist auch in Deutschland und auch diesem Forum (in schriftlichen Äußerungen) immer häufiger zu beobachten.
Aber es sind ja die Guten, heißt es dann entschuldigend/zur Begründung - in meinen Augen eine sehr bedenkliche Entwicklung

Meinungsfreiheit

Fisheye, Freitag, 28.08.2020, 13:20 (vor 1952 Tagen) @ Ausputzer

Klar kleiner paar Leute bedrängen und mehrere kaltblütige Morde begehen. Das ist doch das selbe !!!!!!!!!!!!111elf

Meinungsfreiheit

Schaumkrone, Celle, Freitag, 28.08.2020, 14:12 (vor 1952 Tagen) @ Fisheye

Klar kleiner paar Leute bedrängen und mehrere kaltblütige Morde begehen. Das ist doch das selbe !!!!!!!!!!!!111elf

Wurde der Ausgangspost editiert?
Da steht doch nirgends auch nur ein Wort zu irgendwelchen Morden bzw. keine Vergleiche dazu.

Meinungsfreiheit

Voomy, Berlin, Freitag, 28.08.2020, 14:43 (vor 1952 Tagen) @ Schaumkrone

Selbst wenn wir den User mal ausklammern: In einen Thread über Morde an Schwarzen / Morde bei einer Protestaktion von Schwarzen zu kommen und kontextlos einen Link zu posten, bei dem gezeigt wird, wie phöse doch die Linken sind, offenbart auch ohne weitere Userhistorie eine rein gewollte Provokation.

Meinungsfreiheit

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 28.08.2020, 14:15 (vor 1952 Tagen) @ Schaumkrone

Wurde der Ausgangspost editiert?
Da steht doch nirgends auch nur ein Wort zu irgendwelchen Morden bzw. keine Vergleiche dazu.

Dieses Vorgehen ist ja nicht neu. Trump behauptet ja auch nicht alles, er stellt es ja nur kritisch in Frage. Zur Zeit alles sehr beliebte Strategien. Und beim Ausputzer weiß man ja auch schon länger wie er tickt. Wenn einer den von dir beschriebenen Vertrauensvorschuss im Bezug auf seine Äußerungen und wie diese zu deuten sind verspielt hat, dann ist das der Ausputzer.

Meinungsfreiheit

Schaumkrone, Celle, Freitag, 28.08.2020, 14:24 (vor 1952 Tagen) @ Weeman

Aha - ist wohl zu hoch für mich. Macht nichts - ich schaue mir die Usernamen nicht zwingend an, daher bin ich dann vielleicht etwas naiv.
Egal - mich wunderten nur die starken Reaktionen, aber das hatte ich auch schon mal erfahren können (zu Recht)
Danke

Meinungsfreiheit

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 28.08.2020, 14:38 (vor 1952 Tagen) @ Schaumkrone

Ne zu hoch ist es nicht. Aber wenn du nicht auf die Usernamen achtest kannst du es auch nicht wissen.

Aber ja. Bei ihm sind keine Spekulationen mehr nötig.

Meinungsfreiheit

ElHorsto, DO, Donnerstag, 27.08.2020, 16:49 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Einem Menschen wird in den Rücken geschossen, zwei Menschen ermordet. Und du hältst ernsthaft dagegen, das jemand beim Essen gestört wurde und du in einem Forum Gegenrede bekommst. Wahnsinn.

Meinungsfreiheit

Blarry, Essen, Donnerstag, 27.08.2020, 16:45 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Erinnert mich an gewisse aktuelle und frühere Mitglieder der US-Regierung, die sich vor einer Weile bitterlichst in der Öffentlichkeit darüber beschwert haben, dass sie in Restaurants von Mitarbeitern und den anderen Gästen nicht gut behandelt wurden, weil sie rassistische, homophobe, hinterwäldlerische, hängengebliebene Arschlöcher sind. Und wenn als Arschloch dein schlimmstes Problem ist, dass du nicht ungestört deine Tom Kha Gai schlürfen kannst, solltest du eventuell darüber nachdenken, was es heißt, privilegiert zu sein.

Meinungsfreiheit

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.08.2020, 16:38 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Some people Just need high-five
in the face
with a chair

Meinungsfreiheit

Juper, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 16:32 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Zusammen mit einem Post von Wickiborusse heut früh ist dies der widerwärtigste und erbärmlichste Beitrag, der hier heute zu lesen ist.
Aber abwarten, der Tag ist ja noch lang...

Meinungsfreiheit? Am Arsch!

pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 27.08.2020, 16:00 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Weißte... nee, falscher Anfang... Merkste... nee, auch falsch... Kriegste selbst mit, dass hier die Dimension der Vorfälle extrem weit auseinander liegen? Dass unter Millionen von "Aktivisten" auch eine Anzahl bei ist, die nicht ganz rund laufen, ist eine statistische Zwangsläufigkeit. Der Versuch hier eine Nötigung und Mord auf eine inhaltliche Stufe zu stellen ist maximal widerlich.

Um es klar zu sagen: die Nötigung ist in meinen Augen durchaus justitiabel. Darüber kann man gerne diskutieren. Diesen Vorfall aber anzubringen um eine Diskussion um einen rassistisch motivierten Mord aus purem Hass auf Andersdenkende in eine andere Richtung zu verschieben, ist purer Whataboutism. Du willst von dem Mord ablenken und den Diskurs in Richtung von Fehlverhalten der gesellschaftlichen Gruppe lenken, der dieser Mord galt.

Sorry, das ist widerlich. Besonders ekelhaft auch der Betreff "Meinungsfreiheit" um den üblichen Impitus zu bedienen, dass es bei den Unruhen in den USA um eine Meinungsverschiedenheit ginge und nicht um verabscheuungswürdigen strukturellen Rassismus!

Meinungsfreiheit

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 27.08.2020, 15:53 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Aber es sind ja die Guten, heißt es dann entschuldigend/zur Begründung - in meinen Augen eine sehr bedenkliche Entwicklung

Du kochst deine Eier auch nur 3 Minuten, oder?

Heul bitte leiser!

Ulrich, Donnerstag, 27.08.2020, 14:25 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Eine Begebenheit (Vorfall) aus Washington:
washingtonpost.com/dc-md-va/2020/08/25/dc-protesters-blm-diner-confrontation
metro.co.uk/2020/08/26/moment-blm-protesters-surround-restaurant-diners-demand-raise-fists-solidarity-13181379
in Deutsch: Aktivisten bedrängen Restaurantbesucherin

Das Verhalten der "Aktivisten" ist auch in Deutschland und auch diesem Forum (in schriftlichen Äußerungen) immer häufiger zu beobachten.
Aber es sind ja die Guten, heißt es dann entschuldigend/zur Begründung - in meinen Augen eine sehr bedenkliche Entwicklung

Meinungsfreiheit

Voomy, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 14:24 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Keine Ahnung was eigentlich im Kopf vor sich geht, dass man in einen Thread über ermordete Menschen gehen muss, um so etwas zu posten. Eine Story, die nichts mit dem Fall zu tun hat, sondern nur wieder die Diskussion derailen soll. Ein bisschen salzige Tränen über die ach so gefährdete Meinungsfreiheit noch dazu. Traurige Nummer.

Meinungsfreiheit

Ulrich, Donnerstag, 27.08.2020, 14:26 (vor 1953 Tagen) @ Voomy

Keine Ahnung was eigentlich im Kopf vor sich geht, dass man in einen Thread über ermordete Menschen gehen muss, um einen kontextlosen Link zu posten, in dem es nicht einmal ansatzweise darum geht, sondern im Kern nur wieder darum, dass ein paar Leute sich davon gestört fühlen, dass ihre Gesinnung nicht widerstandslos akzeptiert wird. Armseeliges Verhalten

Was sind schon ein paar tote Schwarze im Vergleich zu einem gestörten Abendessen? :-/

Meinungsfreiheit

Ausputzer, Donnerstag, 27.08.2020, 14:22 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Torten schmeissen ist genauso schlimm wie erschiessen.

Meinungsfreiheit

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.08.2020, 14:20 (vor 1953 Tagen) @ Ausputzer

Eine Begebenheit (Vorfall) aus Washington:
washingtonpost.com/dc-md-va/2020/08/25/dc-protesters-blm-diner-confrontation
metro.co.uk/2020/08/26/moment-blm-protesters-surround-restaurant-diners-demand-raise-fists-solidarity-13181379
in Deutsch: Aktivisten bedrängen Restaurantbesucherin

Das Verhalten der "Aktivisten" ist auch in Deutschland und auch diesem Forum (in schriftlichen Äußerungen) immer häufiger zu beobachten.
Aber es sind ja die Guten, heißt es dann entschuldigend/zur Begründung - in meinen Augen eine sehr bedenkliche Entwicklung

Wie mir dieses Rumgeheule auf die Nerven geht.

Meinungsfreiheit

Ulrich, Donnerstag, 27.08.2020, 14:27 (vor 1953 Tagen) @ Sascha

Eine Begebenheit (Vorfall) aus Washington:
washingtonpost.com/dc-md-va/2020/08/25/dc-protesters-blm-diner-confrontation
metro.co.uk/2020/08/26/moment-blm-protesters-surround-restaurant-diners-demand-raise-fists-solidarity-13181379
in Deutsch: Aktivisten bedrängen Restaurantbesucherin

Das Verhalten der "Aktivisten" ist auch in Deutschland und auch diesem Forum (in schriftlichen Äußerungen) immer häufiger zu beobachten.
Aber es sind ja die Guten, heißt es dann entschuldigend/zur Begründung - in meinen Augen eine sehr bedenkliche Entwicklung


Wie mir dieses Rumgeheule auf die Nerven geht.

War auch mein erster Gedanke.

Kenosha in Wisconsin

todesbrei, Copitz, Donnerstag, 27.08.2020, 09:08 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

kaum auszudenken was dort im November los ist ....

Ist doch einfach nur irre

Kenosha in Wisconsin

dNL, Sauerland, Donnerstag, 27.08.2020, 09:46 (vor 1954 Tagen) @ todesbrei

kaum auszudenken was dort im November los ist ....

Ist doch einfach nur irre

In der Tat eine ziemlich explosive Mischung. Corona, Black Lives Matter und dann noch die Präsidentschaftswahl, wo der Wahnsinnige im Weißen Haus nach einer möglichen Wahlniederlage vermutlich alles dafür tun wird, weiter an der Macht zu bleiben. Und das Alles in einem Land, wo die Bevölkerung teilweise bis an die Zähne bewaffnet ist.

Kenosha in Wisconsin

Ulrich, Donnerstag, 27.08.2020, 13:47 (vor 1953 Tagen) @ dNL

kaum auszudenken was dort im November los ist ....

Ist doch einfach nur irre


In der Tat eine ziemlich explosive Mischung. Corona, Black Lives Matter und dann noch die Präsidentschaftswahl, wo der Wahnsinnige im Weißen Haus nach einer möglichen Wahlniederlage vermutlich alles dafür tun wird, weiter an der Macht zu bleiben. Und das Alles in einem Land, wo die Bevölkerung teilweise bis an die Zähne bewaffnet ist.

Der Tatverdächtige Siebzehnjähige, der mehrere Demonstranten erschossen haben soll, gilt als Trump-Fan.

Und bereits vor Monaten konnte man lesen, dass auch Rechtsradikale die Unruhen angeheizt haben, z. B. der sogenannte Umbrella Man.

Kenosha in Wisconsin

todesbrei, Copitz, Donnerstag, 27.08.2020, 09:49 (vor 1954 Tagen) @ dNL

Man kann einfach nur hoffen das die Vernunft am ende des Tages siegt

Kenosha in Wisconsin

vatalys, Saar09, Donnerstag, 27.08.2020, 00:09 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

Hab jetzt auch mal die Videos dazu gesehen. Anscheinend versucht der Shooter zu fliehen vor den Demonstranten (Zu dem Zeitpunkt sind anscheind noch keine Schüsse gefallen). Er erschießt wohl eine Person die ihm zu nahe kam und mindestens eine zweite die ihm zu nahe kam, nachdem er auf den Boden stürzte. Nur nach den Bildern zu urteilen könnte das womöglich sogar als Selbstverteidung ausgelegt werden vor Gericht schätze ich

Kenosha in Wisconsin

HoschUn, Ort, Donnerstag, 27.08.2020, 00:11 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Hab jetzt auch mal die Videos dazu gesehen. Anscheinend versucht der Shooter zu fliehen vor den Demonstranten (Zu dem Zeitpunkt sind anscheind noch keine Schüsse gefallen). Er erschießt wohl eine Person die ihm zu nahe kam und mindestens eine zweite die ihm zu nahe kam, nachdem er auf den Boden stürzte. Nur nach den Bildern zu urteilen könnte das womöglich sogar als Selbstverteidung ausgelegt werden vor Gericht schätze ich

Nein. Der Schütze hat zuvor eine Person mit einem Kopfschuss getötet und wurde deswegen verfolgt. In dem Video schießt er dann einem Verfolger tödlich in den Bauch und einem anderen in den Arm. Zudem noch einfach zufällig ein gutes dutzend Schüsse in die Landschaft, die nur aus puren Glück niemanden getroffen haben.

Kenosha in Wisconsin

Blarry, Essen, Donnerstag, 27.08.2020, 11:56 (vor 1954 Tagen) @ HoschUn

Die NYT hat den Ablauf der Geschehnisse anhand des verfügbaren Videomaterials mit einem guten Dutzend Leute rekonstruiert. Kann sich sehen lassen.

nytimes.com/2020/08/27/us/kyle-rittenhouse-kenosha-shooting-video.html

Kenosha in Wisconsin

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Donnerstag, 27.08.2020, 12:11 (vor 1954 Tagen) @ Blarry

Unfassbare Bilder.

Kenosha in Wisconsin

vatalys, Saar09, Donnerstag, 27.08.2020, 00:16 (vor 1954 Tagen) @ HoschUn

Es gibt 2 Videos. In beiden wird er verfolgt und in dem 2. Video stürzt er dann und schießt nochmal umsich quasi.

Kenosha in Wisconsin

HoschUn, Ort, Donnerstag, 27.08.2020, 00:24 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Es gibt 2 Videos. In beiden wird er verfolgt und in dem 2. Video stürzt er dann und schießt nochmal umsich quasi.

Ja, beide Videos sind nach dem tödlichen Kopfschuss. Nach dem Sturz schießt er einer Person in den Bauch, die daran stirbt, und einer anderen Person in den Ellenbogen.

Kenosha in Wisconsin

vatalys, Saar09, Donnerstag, 27.08.2020, 00:44 (vor 1954 Tagen) @ HoschUn

Hab nochmal nachgeschaut. Momentan wird überall berichtet dass das Video auf dem Parkplatz (indem er verfolgt wird), wohl das erste Shooting gewesen sein soll. Finde nichts von einem früher Vorfall. Hast du da eine Quelle?

Kenosha in Wisconsin

Ulrich, Donnerstag, 27.08.2020, 21:06 (vor 1953 Tagen) @ vatalys

Hab nochmal nachgeschaut. Momentan wird überall berichtet dass das Video auf dem Parkplatz (indem er verfolgt wird), wohl das erste Shooting gewesen sein soll. Finde nichts von einem früher Vorfall. Hast du da eine Quelle?

Es scheint wohl so gewesen zu sein. Aber zumindest für mich ist unklar, was die Konfrontation ausgelöst und welche Rolle der dabei Verhaftete konkret gespielt hat.

Der von einem Dritten abgefeuerte Schuss könnte jedenfalls der Funke gewesen sein, der ein explosives Gemisch gezündet hat.

Kenosha in Wisconsin

vatalys, Saar09, Donnerstag, 27.08.2020, 00:27 (vor 1954 Tagen) @ HoschUn

Ah okay, danke für die Klarstellung! Teils echt unübersichtlich momentan mit den ganzen Nachrichten. Hatte mich schon gefragt warum die auf dem ersten Video jemanden verfolgen der ein Gewehr trägt (wobei es trotzdem eigentlich Wahnsinn ist)

Kenosha in Wisconsin

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 26.08.2020, 22:40 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

Ich lese gerade in Wikipedia über Wisconsin.

'de.wikipedia.org/wiki/Wisconsin'

Wisconsin wird regelmäßig als der Bundesstaat erfasst, in dem Afroamerikaner am schlechtesten leben.

Das ist insgesamt sehr überraschend. Ich hatte immer das Vorurteil, dass die Benachteiligung in den Südstaaten am größten wär.

Und das nach 60 Jahren Bürgerrechtsbewegung und 155 Jahre nach der Sklavenbefreiung. Die Menschheit ist doch noch immer primitiv (zumindest zu großen Teilen).

Kenosha in Wisconsin

Hatebreed, Donnerstag, 27.08.2020, 08:08 (vor 1954 Tagen) @ Frankonius

Das ist insgesamt sehr überraschend.

Ja, für mich auch.
Warum ist die Situation da so schlimm?
Hat ja auch u.a. mit der Gesetzgebung dort zu tun. Wie sieht denn eine Gesetzgebung aus, die afroamerikanische Menschen stark benachteiligt?

Kenosha in Wisconsin

Guido, Donnerstag, 27.08.2020, 10:39 (vor 1954 Tagen) @ Hatebreed

Das ist insgesamt sehr überraschend.


Ja, für mich auch.
Warum ist die Situation da so schlimm?
Hat ja auch u.a. mit der Gesetzgebung dort zu tun. Wie sieht denn eine Gesetzgebung aus, die afroamerikanische Menschen stark benachteiligt?

Die Gesetzgebung ist ja nicht das Thema. Es gibt ja keine faktische Unterscheidung von Hautfarben vor Gericht. Es geht vor allem um die realen Verhältnisse bei Wohnen, Schulbildung usw. Und wer da den Süden hinten sieht, war vermutlich noch nie dort...
Hier gibt es mehr Infos dazu:
zippia.com/advice/racial-disparity-worst-states/

Kenosha in Wisconsin

Blarry, Essen, Donnerstag, 27.08.2020, 17:21 (vor 1953 Tagen) @ Guido

Aber die realen Verhältnisse sind eine direkte Funktion und Folge der Gesetzgebung. Natürlich ist die Legislative nicht offen rassistisch formuliert, und du wirst keinen Racism Appreciation Act of 2020 im Senat vorgelegt kriegen. Die Auswirkungen der Gesetzgebung sind es dennoch, weil sie oftmals gerade mit einer rassistischen Auslegung im Hinterkopf verfasst wird.


Ein Beispiel dazu, wofür wir noch nicht einmal über den großen Teich jetten müssen, sondern nur über den Kanal.

Dort wurden nämlich dieses Jahr die Noten der A-Levels, das englische Gegenstück zum Abitur, aufgrund der Coronakrise nicht über Prüfungen ermittelt, sondern über einen Algorithmus. Der sah grob vereinfacht so aus, dass die Lehrer das Examensergebnis ihrer Schüler einschätzen mussten, und neben dieser Note gleichzeitig die Leistung jedes ihrer Schüler im Vergleich zu jedem anderen Schüler an ihrer Schule mit der gleichen geschätzten Note. Von den Lehrern wurde also praktisch für jede Notenabstufung ein eigenes Ranking der Schüler mit dieser Note verlangt.

Die Noten und das Ranking wurden jetzt in den Algorithmus eingegeben, der die Noten in Relation zu den in den vergangenen Jahren erteilten Resultaten setzte - und entsprechende Korrekturen vornahm, um die Schulen als Gesamtheit etwa auf dem Leistungslevel der Vorjahre zu halten.

Bereits an der Stelle wird es problematisch, weil so ein sehr guter Schüler an einer Schule mit über die Jahre nur mittelmäßigem Notenschnitt direkt heruntergestuft würde. Solche Schulen sind, und das ist in England nicht anders als bei uns, oftmals an sozialen Brennpunkten zu finden; Privatschulen haben keinen Grund, ihre SuS durchfallen zu lassen, weil das komplett gegen ihr Geschäftsmodell "du geben uns Geld, wir geben dir Abschluss" läuft.

Es wird aber noch wilder: die durch den Lehrer geschätzte Abschlussnote wurde vom Algorithmus umso niedriger bewertet, je größer die Unterrichtsklasse des Lehrers war. Heißt: wer als Lehrer eine Klasse von 30 Kids unterrichtet, dessen Beurteilung jedes einzelnen Schülers war dem Algorithmus weniger wert als Lehrer von Klassen bis maximal 15 Schülern. Und wo gibt es die größte Diskrepanz in der Größe der Klassen? Natürlich zwischen privaten und öffentlichen Schulen.

So kam es, dass im Endeffekt 40% (!!!) der englischen Abiturienten von einem rassistisch-klassistischen Computer eine schlechtere Abiturnote ausgestellt bekamen, als ihr Lehrer ihnen ausgestellt hat. Nicht betroffen waren davon natürlich die Failsons reicher Eltern von Privatschulen. Verstärkt wurde der Effekt zusätzlich dadurch, dass die Ergebnisse dieses Jahr relativ gut ausfielen und, um auf einer Linie mit den Vorjahren zu bleiben, überdurchschnittlich stark nach unten korrigiert wurden. In Number Ten hat man halt Angst vor der Ärzteschwemme, die in acht bis zehn Jahren über das Land schwappen könnte.

Nur so als Beispiel, wie eigentlich harmlos und pragmatisch gemeinte Gesetzgebung in zutiefst rassistischen und klassistischen Gräben buddeln kann.

Kenosha in Wisconsin

Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.08.2020, 17:38 (vor 1953 Tagen) @ Blarry

Anderes beispiel ist doch bei uns aktuell. Schulen in sozialen Brennpunkten, also mit vielen Schülern die einen höheren Förderungsbedarf haben, finden schlicht keine Lehrer. Das heißt die Klassen sind noch größer. In Duisburg ist es soweit, dass Lehrern hier mehrer Monate die Miete geschenkt wird, wenn sie sich entscheiden an einer Schule im Duisburger Norden anzufangen.
Dazu mal ein Beispiel. Wobei die Zahlen die gleich nenne nur in etwa stimmen, habe Statistik leider nur auf einer Tagung gehört, aber das Verhältnis stimmt.
In den südlichen Stadtteilen im Ruhrgebiet, die historistisch bedingt, zumeist die "besseren" sind, ist die Quote beim Übergang zur Sek II extrem hoch. Beispiel: In Bredeny gehen deutlich über 80% der Schülerinnen und Schüler in die Oberstufe über. In den nördlichen Teilen, also die Emscherregion, sind es bspw. in Altenessen irgendwas zwischen 20-25%. Unser Bildungssystem ist auch ohne das es dazu ein Gesetz gibt zu tiefst gespalten: Nach Einkommen und damit auch oftmals nach Bürger mit Migrationshintergrund und ohne.
Wir verlieren da gerade eine komplette Generation von Schülern udn dabei vor allem die aus den arrival citys.

Police State Is Nervous

Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Mittwoch, 26.08.2020, 22:37 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

Veröffentlicht 2014, geändert hat sich seitdem nichts. Klasse Track, bewegendes Video.

/watch?v=gBByC9BebX4

Protest in der NBA

dNL, Sauerland, Mittwoch, 26.08.2020, 22:20 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

Die Milwaukee Bucks aus Wisconsin boykottieren wohl ihr Game 5 (aktuell steht es 3-1 für Milwaukee)in den NBA Playoffs. Eigentlich sollte das Game um 22:00 starten.Die Mannschaft befindet sich aktuell in der Kabine und NBA Insider twittern dass das Game nicht stattfindet.

Trump schrieb: " Ich weiß nicht viel über die Proteste."

Franke, Freitag, 28.08.2020, 15:53 (vor 1952 Tagen) @ dNL

Da kann man ihm gratulieren, das ist immerhin mal ein zutreffender Satz.

NBA Saison wird fortgesetzt

Eisen, DO, Donnerstag, 27.08.2020, 18:15 (vor 1953 Tagen) @ dNL

Spieler haben sich wohl die Unterstützung der milliardenschweren und einflussreichen Besitzer (Steve Ballmer von den L.A. Clippers ist zum Beispiel der 5. reichste Amerikaner) für politische Veränderungen Zusagen lassen.

Protest in der NBA

Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 27.08.2020, 08:53 (vor 1954 Tagen) @ dNL

Protest in der NBA

donotrobme, Münsterland, Donnerstag, 27.08.2020, 07:47 (vor 1954 Tagen) @ dNL

und wir mussten nach dem Anschlag auf unseren Bus antreten.

Und am 11.09.2001 UND 12.09 fanden Cl Spiele statt. Die Fußball Funktionäre können von dem aufrechtigen Verhalten was lernen!

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball

hohesC, Donnerstag, 27.08.2020, 06:50 (vor 1954 Tagen) @ dNL

Wann endlich mal die Fußballspieler den Platz verlassen nach rassistischen Rufen? Und ich meine nicht in einem Freundschaftsspiel. Verstehe nicht wieso so viele Jungs die was auf dem Kasten haben ihre Position nicht nutzen und mehr dagegen machen.

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball - jetzt in den USA

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 27.08.2020, 09:16 (vor 1954 Tagen) @ hohesC

„Five Major League Soccer games were called off“

edition.cnn.com/2020/08/26/sport/milwaukee-bucks-boycott-playoff-game/index.html

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball

hohesC, Donnerstag, 27.08.2020, 09:07 (vor 1954 Tagen) @ hohesC
bearbeitet von Arrigo Sacchi, Donnerstag, 27.08.2020, 09:10

Wann endlich mal die Fußballspieler den Platz verlassen nach rassistischen Rufen? Und ich meine nicht in einem Freundschaftsspiel. Verstehe nicht wieso so viele Jungs die was auf dem Kasten haben ihre Position nicht nutzen und mehr dagegen machen.

Ich mein der AC Mailand ist mit KP Boateng mal zusammen vom Platz. Zuvor hat der mein ich den Spielball ins Publikum geschossen und ist "vorangegangen".

Aber was willst du erwarten? Teilweise fliegen die Spieler jetzt schon mit ihren Teams ins Trainingslager nach Katar und sie werden auch alle zur WM darunter fliegen und Werbung für dieses System machen.

Und obs nun um die Hautfarbe geht, ob es überhaupt rassistischen Hintergrund hat oder die Sklaven die die Stadien bauen etc. einfach nur am falschen Ort waren oder geboren sind, menschenverachtend ist das alles und wird von den Spielern geduldet und hingenommen.

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 27.08.2020, 09:11 (vor 1954 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Und obs nun um die Hautfarbe geht, ob es überhaupt rassistischen Hintergrund hat oder die Sklaven die die Stadien bauen einfach nur am falschen Ort waren oder geboren sind, menschenverachtend ist das alles und wird von den Spielern geduldet und hingenommen.

Das ist aber nichts, was man speziell Fußballern ankreiden kann.

Der Boykott der NBA wird mit Sicherheit auch darin begründet sein, dass es ein "schwarzer Sport" ist, sprich ein Großteil der Spieler selber Erfahrungen mit Rassismus gemacht hat und ihn im Alltag erlebt.

Ansonsten hatten auch sie, ebenso wie Leichtathleten, Schwimmer, Radfahrer etc. keine Probleme mit olympischen Spielen in China und Wettkämpfen in Katar. Bis auf Einzelpersonen hat sich da bislang keine Sportart pauschal damit hervorgetan, auf Werte und Menschenrechte zu achten.

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball

Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 27.08.2020, 13:41 (vor 1953 Tagen) @ Sascha

dass es ein "schwarzer Sport" ist, sprich ein Großteil der Spieler selber Erfahrungen mit Rassismus gemacht hat und ihn im Alltag erlebt.

Die dunkelhäutugen Athleten sind das Rückgrat des US Sport, Ausnahme NHL und gerade die tut sich schwer mit Solidarität.

Mit das unfassbarste und im Nachgang auch verstörenste was ich in den Usa erlebt habe: Ich war 2006 mal wieder beruflich in den Usa, nähe Philadelphia Area. Am Sonntag war ein Eagles Home Game in der NFL und ich war bei einer weißen, irischen Familie eingeladen, die schon immer Hard Core Fans der Philipshalle Eagles sind. Das ganze Programm, mittags mit Barbecue, Bier, draußen feiern, die Nachbarn mit dabei, gute - entspannte Stimmung. Das Spiel läuft und es gibt nen Running Game und irgend ein Schwarzer Eagles Spieler hat den Football,auf dem Weg zum Touch Down. Auf einmal springt der Hausherr im Eagles Trikot auf und schreit : Run Nigger run!

:-(...

die fanden das völlig normal, ich war leider zu perplex und bin nicht gegangen, ich meine ich habe es noch mit dem Junior angesprochen (das war mein Arbeitskollege)..

Für die weißen Rednecks ist das völlig normal und Proteste der schwarzen Sportler sind in ihren Augen unpatriotisch.

Trump wird diese Karte spielen..

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball

Rupo, Donnerstag, 27.08.2020, 14:06 (vor 1953 Tagen) @ Rupo

dass es ein "schwarzer Sport" ist, sprich ein Großteil der Spieler selber Erfahrungen mit Rassismus gemacht hat und ihn im Alltag erlebt.

Die dunkelhäutugen Athleten sind das Rückgrat des US Sport, Ausnahme NHL und gerade die tut sich schwer mit Solidarität.

Mit das unfassbarste und im Nachgang auch verstörenste was ich in den Usa erlebt habe: Ich war 2006 mal wieder beruflich in den Usa, nähe Philadelphia Area. Am Sonntag war ein Eagles Home Game in der NFL und ich war bei einer weißen, irischen Familie eingeladen, die schon immer Hard Core Fans der Philipshalle Eagles sind. Das ganze Programm, mittags mit Barbecue, Bier, draußen feiern, die Nachbarn mit dabei, gute - entspannte Stimmung. Das Spiel läuft und es gibt nen Running Game und irgend ein Schwarzer Eagles Spieler hat den Football,auf dem Weg zum Touch Down. Auf einmal springt der Hausherr im Eagles Trikot auf und schreit : Run Nigger run!

:-(...

die fanden das völlig normal, ich war leider zu perplex und bin nicht gegangen, ich meine ich habe es noch mit dem Junior angesprochen (das war mein Arbeitskollege)..

Für die weißen Rednecks ist das völlig normal und Proteste der schwarzen Sportler sind in ihren Augen unpatriotisch.

Trump wird diese Karte spielen..

Es gibt und gab wohl in der Geschichte der USA keine größeren Rassisten als die irischen Einwanderer in den ersten Jahrzehnten - ganz egal ob gegen Asiaten, Schwarze oder Indianer. Das hat sich teilweise bis heute sehr gut konserviert...

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball

Blarry, Essen, Donnerstag, 27.08.2020, 13:46 (vor 1953 Tagen) @ Rupo

Da biste aber direkt in den Honigtopf gefallen. Philly-Sportfans durch alle Sportarten hindurch haben da drüben einen ganz bestimmten Ruf, und den meist nicht zu Unrecht. Die sind da in Sachen Verhaltensauffälligkeit so eine Mischung aus Randalemeister und Dynamo Dresden.

Protest in der NBA | Wann gibts das mal im Fußball

todesbrei, Copitz, Donnerstag, 27.08.2020, 08:53 (vor 1954 Tagen) @ hohesC

Bei Hopp machen sie es ...

Protest in der NBA

Voomy, Berlin, Mittwoch, 26.08.2020, 22:23 (vor 1954 Tagen) @ dNL

Ja, die Boykott Meldung kam gerade rein. Krass.

Protest in der NBA

Lenano, Mittwoch, 26.08.2020, 23:04 (vor 1954 Tagen) @ Voomy

Houston gg OKC wird nach aktuellen Informationen wohl auch nicht stattfinden. Beide Teams schließen sich demnach den Bucks an.

Protest in der NBA

dNL, Sauerland, Mittwoch, 26.08.2020, 23:09 (vor 1954 Tagen) @ Lenano

Houston gg OKC wird nach aktuellen Informationen wohl auch nicht stattfinden. Beide Teams schließen sich demnach den Bucks an.

CNN berichtet, dass alle Spiele heute aus Protest nicht stattfinden werden

Protest in der NBA

Lenano, Mittwoch, 26.08.2020, 23:11 (vor 1954 Tagen) @ dNL

Was Donald Trump wohl auf die Palme bringen wird. Er hatte zuletzt ja schon deutlich das verhalten der NBA / Spieler kritisiert.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Goalgetter1990, Mittwoch, 26.08.2020, 21:17 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

Selbstverständlich sind offensichtliche oder auch unterbewusste rassistische Züge der Polizei mit Schuld an der aktuellen Situation. Ich würde allerdings die Waffengesetzgebung (das vielen Amis heilige 2nd Ammendment) mit als Hauptgrund für die Polizei- und Bürgerwehrexzesse ausmachen. Aufgrund der geltenden und gelebten Waffengesetzgebung, bei der man immer (insbesondere in den Staaten mit einer laxen Auslegung) den Verdacht haben kann, dass der andere potenziell eine Waffe zieht oder bei sich hat, besteht auf allen Seiten (insbesondere der US-Polizei) eine gefährliche tief verankerte Kultur des "Wer zuerst zieht, lebt" und "Besser kein Risiko eingehen, wenn der andere nicht meiner Anweisung folgt, ist er selbst schuld". Es ist, wie vieles an dem Thema, sehr tief verwurzelt, und ich sehe ehrlich gesagt keine Besserung, solange die Waffengesetzgebung bleibt wie sie ist.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

vatalys, Saar09, Mittwoch, 26.08.2020, 21:30 (vor 1954 Tagen) @ Goalgetter1990

Da gibt es doch auch so ein Video, indem ein großer Kritiker der US-Polizei eingeladen wurde von der Polizei ein Trainig zu machen in denen 3 Situationen simuliert worden sind. Und in 3/3 Situationen war er eben selbst gestorben oder musste seine Waffe abfeuern.

Ein großer Grund ist aber womöglich noch die kurze "Ausbildung" der Beamten. Die haben ja meines Wissens nur ein paar Wochen Training und werden dann schon in den Dienst geschickt

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Champignon, Ort, Mittwoch, 26.08.2020, 23:01 (vor 1954 Tagen) @ vatalys
bearbeitet von Champignon, Mittwoch, 26.08.2020, 23:08

Da gibt es doch auch so ein Video, indem ein großer Kritiker der US-Polizei eingeladen wurde von der Polizei ein Trainig zu machen in denen 3 Situationen simuliert worden sind. Und in 3/3 Situationen war er eben selbst gestorben oder musste seine Waffe abfeuern.

Ein großer Grund ist aber womöglich noch die kurze "Ausbildung" der Beamten. Die haben ja meines Wissens nur ein paar Wochen Training und werden dann schon in den Dienst geschickt

Auf den hier beschriebenen Fall Jacob Blake trifft das denke ich voll zu.

Der Mann hätte auch einfach stehen bleiben können, nicht um sein Auto laufen, nicht seine Fahrertür öffnen und nicht reingreifen müssen.

Das umkürzte Video ist überall bei Youtube zu finden.

Es wird aktuell so dargestellt als ob die Polizisten dem Mann Grundlos 8x in den Rücken geschossen haben.
Das ist nicht der Fall.

Und da wird das Waffenproblem in den USA deutlich. Was hätte die Polizei machen sollen? Warten? Gucken ob er eine Waffe zieht? Es ist nun einmal Realität in den USA. Es gibt leider genug negativ Fälle wo genau das passiert ist.

Es kann sich nun einmal jeder Idiot in den USA eine Waffe kaufen und diese nutzen.

Wie viele Halbstarke würden in deutschen Großstädten mit Waffen rumlaufen, wenn es erlaubt wäre? Das Messer ist oftmals schon treuer Begleiter!
Würden unsere Polizei dann noch mit Pfefferspry anfangen und versuchen zu deeskalieren?

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Melange, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 11:08 (vor 1954 Tagen) @ Champignon

Dazu möchte ich folgende Anmerkungen machen:

1. Warum gibt es keine andere Möglichkeit, Blake aufzuhalten in sein Auto zu steigen? Die Polizisten haben ihre Waffen schon gezückt. Wenn sie diese nicht gezogen hätten, hätten sie zu zweit ihn einfach packen können. Von hinten, eventuell mit Schlagstock.

2. Wenn Blake davon gefahren wäre, hätte man ihn einfach zur Fahndung ausschreiben können. Jemanden zu erschießen, weil er sich der Festnahme entzieht, ist keine Handlungsoption.

3. Wie häufig kommt es vor, dass am helllichten Tag jemand eine Waffe aus dem Auto holt und zwei Cops erschießt? Die Gefahr ist sehr abstrakt, würde ich behaupten.

4. Auch in Deutschland sorgt die Polizei für die Notwehrsituation. Klassiker ist: ein psychisch kranker Mann hat oder holt ein Messer. Ohne jemand anderen zu gefährden. Anstatt auf Abstand zu gehen nähern sich die Cops. Um dann aus Notwehr zu schießen.

5. Und jetzt der wichtigste Punkt. Gestern ist jemand verhaftet worden: ein 17jähriger Weißer mit einem automatischen Gewehr, der zwei Menschen getötet hat und einen Menschen verletzt hat. Dieser Mann hatte bewiesen, dass er eine tödliche Gefahr ist. Der wurde ganz normal verhaftet (am Morgen nach der Tat). Blake hatte eine theoretische Waffe (das Messer - wenn es denn nicht nachträglich platziert war - war nicht in seiner Hand) und wurde siebenmal angeschossen. Weiße laufen mit Sturmgewehren durch die Stadt und es ist okay. Schwarze sind unbewaffnet und werden wegen falschen Bewegungen erschossen. Oder nachdem sie gesagt haben, Offizier, ich habe eine Waffe im Handschuhfach. Oder weil sie einen Hoddie getragen haben. Oder oder oder weil sie schwarz sind.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Intertanked, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 17:40 (vor 1953 Tagen) @ Melange


5. Und jetzt der wichtigste Punkt. Gestern ist jemand verhaftet worden: ein 17jähriger Weißer mit einem automatischen Gewehr, der zwei Menschen getötet hat und einen Menschen verletzt hat. Dieser Mann hatte bewiesen, dass er eine tödliche Gefahr ist. Der wurde ganz normal verhaftet (am Morgen nach der Tat).

Der Gedanke kam mir auch.

Wohlgemerkt nachdem er nachts mit seinem umgehängten halbautomatischen Gewehr auf Polizeiautos zugeht, kurzfristig immer wieder beide Hände an der Waffe hat und sich von der Seite einem Polizeiauto auf Armlänge nähert. Während Umstehende schreien, dass er Leute erschossen hat. Dann fährt die Polizei weiter.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Champignon, Mittwoch, 26.08.2020, 23:09 (vor 1954 Tagen) @ Champignon

Dein Kommentar ist menschenverachtend. Es gibt keinen Grund einem unbewaffneten achtmal in den Rücken zu schießen.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Blarry, Essen, Donnerstag, 27.08.2020, 08:21 (vor 1954 Tagen) @ CrimsonGhost

Vor allem, wenn die Gefahr dadurch noch nicht gebannt ist. Im Auto befanden sich ja noch drei Kinder, die ebenfalls zur möglicherweise versteckten Waffe greifen konnten. Da muss man als Cop die Munition besser einteilen, um die Kids aus Sicherheitsgründen vorsorglich gleich mitzuerschießen. Bin mir sicher, dass das in der Nachbesprechung und Analyse des Einsatzes auch noch einmal zum Thema wird.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 27.08.2020, 00:20 (vor 1954 Tagen) @ CrimsonGhost
bearbeitet von Sascha, Donnerstag, 27.08.2020, 09:18

Nicht?
Der per Haftbefehl gesuchte hat sich den Befehlen der Polizei widersetzt und in sein Auto gegriffen.

Was kann passieren, wenn jemand sich der Verhaftung widersetzt und ins Auto greift? Übrigens ein Cop tot.


Warum 7 Schüsse? Auch hier kann einen die Realität mal begreiflich machen, um was es geht. Hier hat es 14 Schüsse gebraucht.

Sascha: Link entfernt

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Voomy, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 09:30 (vor 1954 Tagen) @ Wickiborusse

Nicht?
Der per Haftbefehl gesuchte hat sich den Befehlen der Polizei widersetzt und in sein Auto gegriffen.

Sascha: Link entfernt

Bah, widerliche Argumentation. Aber man ist von dir ja inzwischen so einiges in die Richtung gewöhnt. Auch ausstehende Haftbefehle oder der Widerstand gegen die Staatsgewalt geben der Polizei nicht das Recht jemanden sieben Mal in den Rücken zu schießen. Dieser erbärmliche Versuch die letzten Vorfälle stets mit "Aber George Floyd hatte eine kriminelle Vergangenheit!" "Aber Blake hatte eine kriminelle Vergangenheit!" zu derailen ist so ziemlich die erbärmlichste Torposten-Verschiebung von Internet-"Konservativen" der letzten Monate und das will das heißen.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 27.08.2020, 19:20 (vor 1953 Tagen) @ Voomy

Nicht?
Der per Haftbefehl gesuchte hat sich den Befehlen der Polizei widersetzt und in sein Auto gegriffen.

Sascha: Link entfernt


Bah, widerliche Argumentation. Aber man ist von dir ja inzwischen so einiges in die Richtung gewöhnt. Auch ausstehende Haftbefehle oder der Widerstand gegen die Staatsgewalt geben der Polizei nicht das Recht jemanden sieben Mal in den Rücken zu schießen. Dieser erbärmliche Versuch die letzten Vorfälle stets mit "Aber George Floyd hatte eine kriminelle Vergangenheit!" "Aber Blake hatte eine kriminelle Vergangenheit!" zu derailen ist so ziemlich die erbärmlichste Torposten-Verschiebung von Internet-"Konservativen" der letzten Monate und das will das heißen.

Ich habe länger überlegt, ob diese Diskussion und insbesondere dein Beitrag überhaupt noch eine Antwort verdient.
Aber nun gut. Hier ist sie.
Zunächst vielen Dank für die Worte „widerlich“, „erbärmlich“ sowie derailing. Damit hast du es sofort geschafft, meinen Beitrag diskussionsunfähig zu machen. Denn mit jemandem, der „widerliches“ oder „erbärmliches“ schreibt, diskutiert man nicht. Nein, man kloppt drauf los und und ist damit der Mühe enthoben, sich sachlich mit dem Vortrag auseinander setzen zu müssen. Wo lernt man diese Art der verbalen Auseinandersetzung? Widerlich will ich deinen Beitrag nicht nennen. Aber das „erbärmlich“ gebe ich gerne zurück.
Zurück zum Sachlichen. Waren die Links widerlich bzw. erbärmlich? Widerlich auf die eine oder andere Art sicherlich. Wer schaut sich sowas schon gerne an (von daher ist die Löschung der Links schon ok)? Erbärmlich lass ich aber nicht auf mir sitzen. Und derailing erst recht nicht.
Seitenweise wird hier rauf und runter diskutiert, wie man den Blake-Vorfall einordnen soll. Du hast diese Einordnung für dich ja schon vorgenommen Ich habe mit meinen Links lediglich darauf hinweisen wollen, dass nichts immer so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Oder anders ausgedrückt: ich wollte einigen Diskutanten das Räppelchen wegnehmen, dass alles immer schwarz oder weiss ist, sondern eher meistens grau.
Das ist keinesfalls eine Entgleisung des Themas, sondern trifft es eigentlich haargenau. Im übrigen ist inzwischen herausgekommen, dass Blake gegenüber den Polizisten ein Messer im Auto erwähnt hatte. Dieses befand sich auch tatsächlich auf dem Boden der Fahrerseite. Du kannst die Erwähnung dieser Tatsache auch wieder „erbärmlich“ nennen.
Oder versuchen einzuordnen. Bleibt dir überlassen. Ich bin jedenfalls raus aus der Diskussion.

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DemGünterseinFrisör, Donnerstag, 27.08.2020, 20:00 (vor 1953 Tagen) @ Wickiborusse
bearbeitet von DemGünterseinFrisör, Donnerstag, 27.08.2020, 20:09

Zunächst vielen Dank für die Worte „widerlich“, „erbärmlich“ sowie derailing. Damit hast du es sofort geschafft, meinen Beitrag diskussionsunfähig zu machen.Denn mit jemandem, der „widerliches“ oder „erbärmliches“ schreibt, diskutiert man nicht. Nein, man kloppt drauf los und und ist damit der Mühe enthoben, sich sachlich mit dem Vortrag auseinander setzen zu müssen. Wo lernt man diese Art der verbalen Auseinandersetzung? Widerlich will ich deinen Beitrag nicht nennen. Aber das „erbärmlich“ gebe ich gerne zurück.

Das markierte stimmt. Zum einen war es nicht Voomy der so einen widerlichen und erbärmlichen Beitrag geschrieben hat, sondern Du warst es, also hast Du Deinen Beitrag diskussionsunfähig gemacht und niemand sonst. Zum anderen brauchen die meisten hier auch niemanden, der nochmal besonders auf die Widerwärtigkeit und Erbärmlichkeit Deines Beitrages hinweist....

Oder versuchen einzuordnen. Bleibt dir überlassen. Ich bin jedenfalls raus aus der Diskussion.

Und schon wieder klebt der schwarze Peter an Deinen Händen und Du bist Dir nicht zu blöd, ihn versuchen, weiterzugeben...Als wenn Du jemals diskutieren wolltest...

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Voomy, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 19:46 (vor 1953 Tagen) @ Wickiborusse
bearbeitet von Voomy, Donnerstag, 27.08.2020, 19:50

Dein Double-Down mit "Man hat ein Messer gefunden" bestätigt das erbärmlich und widerlich nur noch. Du tust nichts anderes als einen Grund zu suchen, warum es schon okay war, dass man einer Person sieben Mal in den Rücken schießt. So wie du es auch beim ursprünglichen Beitrag getan hast. Es gibt keine sachliche Erwiderung auf so etwas. Die Sache mit dem Messer ist auch nicht neu, die wird seit dem ursprünglichen Vorfall rauf und runter diskutiert. Zeigt halt, dass du dich mit mit dem ganzen Thema maximal oberflächlich beschäftigt haben kannst. Auch wurde hier im Thread so gut wie gar nicht über den Blake Vorfall diskutiert, sondern über den Vorfall vorgestern Nacht. Also auch mit dem eigentlichen Thread nicht wirklich beschäftigt.

Also halten wir fest: Deine erste Rechtfertigung war, dass ja ein Haftbefehl ausstehend war. Die zweite Rechtfertigung war, dass er ein Messer hatte. Das hast du dafür genutzt, um zu erklären, dass es ja nun einmal manchmal sieben Schüsse braucht. Es ging hier auch nie um Schwarz-Weiß, also keine Ahnung was dein Geschwurbel gerade aussagen will. Dein Versuch Gewalt dieser Art zu rechtfertigen ist erbärmlich und ist widerlich. Es gab für die Polizisten keinen, absolut keinen, Grund, dem Typen sieben Mal in den Rücken zu schießen. Haftbefehl, Messer im Wagen, völlig egal. Die Polizisten waren vollkommen unfähig in absolut allem, was da während des Vorgangs passiert ist. Es gibt also auch keinen Grund eine Rechtfertigung dafür zu suchen.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

The_Rapture, Vice City, Donnerstag, 27.08.2020, 10:26 (vor 1954 Tagen) @ Voomy

Wieso widerlich? Die getöteten Cops sind ja maximal ne Randnotiz wert. Sind ihre Leben weniger wert oder woher kommt das?

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Voomy, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 10:31 (vor 1954 Tagen) @ The_Rapture

Whataboutism, Strohmann und Derailing in einem Einzeiler verpackt zu bekommen ist schon eine Leistung.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 27.08.2020, 17:02 (vor 1953 Tagen) @ Voomy

Whataboutism, Strohmann und Derailing in einem Einzeiler verpackt zu bekommen ist schon eine Leistung.

Schau doch einfach in die Historie der Beiträge von diesem Vogel. Das ist sein Job hier.

@Mods kann man mal die Links zu gewalttätigen Videos löschen.

Wickiborusse, Donnerstag, 27.08.2020, 09:13 (vor 1954 Tagen) @ Wickiborusse

Ich muss nicht sehen, wie jemand erschossen wird. Schon gar nicht in einem Overkill.

@Mods kann man mal die Links zu gewalttätigen Videos löschen.

todesbrei, Copitz, Donnerstag, 27.08.2020, 09:24 (vor 1954 Tagen) @ CrimsonGhost

Ich raff es ehrlich gesagt auch nicht wie man diese Videos auch noch auf allen Medien verbreiten muss. Meistens landet der Scheiß schneller bei meinen 9 Jährigen Sohn auf dem Handy als ich überhaupt was davon mitbekommen habe ......

@Mods kann man mal die Links zu gewalttätigen Videos löschen.

Windmill-Agogo, Pattaya, Donnerstag, 27.08.2020, 10:34 (vor 1954 Tagen) @ todesbrei

Es ist in den meisten Ländern allerdings völlig normal, auch die Opfer in Nahaufnahme abzulichten. Egal ob in Nord-, Südamerika oder Asien. Einzig hier in Europa (und ggf. in Australien?) wollen wir nicht mit der harten Realität konfrontiert werden, welche aber bei der Meinungsbildung hilft.

In Pattaya stürzt sich auch immer mal wieder einer selbst vom Balkon, weil eine Prostituierte entweder die Liebe nicht erwidert oder seine gesamten Ersparnisse durchgebracht hat. Den gematschten Spinner findest du dann in der Lokalzeitung abgelichtet.

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Windmill-Agogo, Donnerstag, 27.08.2020, 16:34 (vor 1953 Tagen) @ Windmill-Agogo

Das Ablichten von Opfern von Unfällen, Gewalt oder Suiziden ist in hohem Maße zu verurteilen, da es nur den Voyeurismus vieler Menschen befriedigt und Opfer und Angehörige entwürdigt.

Auf Grund des Werther Effektes sollte man außerdem nicht über Suizide berichten. Außerdem geht dem Suizid eines Menschen in der Regel ein jahre- oder jahrzehntelanger Kampf gegen eine psychische Krankheit vorher. Solche Menschen sind keine Spinner.

Nur bei der Gefahr der Vertuschung und bei Zustimmung der Opfer oder Angehörigen sollten solche Aufnahmen veröffentlicht werden. Und nur weil man woanders nichts von Opferschutz hält, müssen wir das hier nicht in Frage stellen.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 27.08.2020, 11:23 (vor 1954 Tagen) @ Windmill-Agogo

Und in wiefern hilft es mir bei der Meinungsbildung wenn ich die Leiche des "gematschten Spinner" (tolle Beschreibung eines Suizidopfers) sehe?

Das stillt doch nur die perversen Gelüste von zurückgebliebenen Idioten.

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Sunfyre, Dortmund, Donnerstag, 27.08.2020, 11:34 (vor 1954 Tagen) @ Weeman

Bezogen auf Situationen wie jetzt mit der Polizeigewalt finde ich es schon wichtig das diese Szenen auch öffentlich gezeigt werden. Es ist unbequem und verstörend, aber vielleicht ändert sich nur so etwas. Vor allem bei Menschen wie uns, die priviligiert und abgeschottet von roher Gewalt leben. Vielleicht hilft es so die Wut und Hilflosigkeit derer besser zu verstehen die sich mit dieser Gewalt regelmäßig konfrontiert sehen. Manchmal sind solche Bilder wichtig um den Kontext richtig zu begreifen.

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Schaumkrone, Celle, Donnerstag, 27.08.2020, 09:35 (vor 1954 Tagen) @ todesbrei

Ich raff es ehrlich gesagt auch nicht wie man diese Videos auch noch auf allen Medien verbreiten muss. Meistens landet der Scheiß schneller bei meinen 9 Jährigen Sohn auf dem Handy als ich überhaupt was davon mitbekommen habe ......

Wenn es sich in den USA auf allen Medien verbreitet wäre es aber schon ganz gut.
Vielleicht wissen viele einfach nicht um die brisante Situation, in der man sich dort bei einer Polizeikontrolle befindet. Ich war zwar noch nie in den USA und werde wohl auch niemals dort hinfliegen - aber ich würde mich bei einer Polizeikontrolle absolut regungslos den Anweisungen der Polizei fügen und jegliche Hektik vermeiden.

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todesbrei, Copitz, Donnerstag, 27.08.2020, 09:37 (vor 1954 Tagen) @ Schaumkrone

Ich war jetzt insgesamt 10 mal in den USA in den letzten 12 Jahren.

Ich hatte irgendwie nie so ein "Gefühl"

Aber so kann man sich halt auch täuschen

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Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Donnerstag, 27.08.2020, 11:11 (vor 1954 Tagen) @ todesbrei

Also nix für ungut aber wen ich bei meinem Projekt in Georgia war hab ich immer im Hilton Inn in Fort Payne/ Alabama gewohnt. Der dortige Parkplatz lag mit Aussicht auf den Riesenparkplatz von Home Depot welcher von der Highway Police regelmässig für Kontrollen genutzt wurde. Das Prozedere war immer dasselbe: von der 59 kam der Delinquent und dahinter das Auto der Highway Police, immer nur mit einem Mann (oder Frau) besetzt.

Die hielten dann hintereinander an. Und es passierte erstmal nichts.

Dann kam ein Auto des Sheriffs dazu und stellte sich versetzt hinter das Auto des zu Untersuchenden. Der Beifahrer stieg aus und zielte mit seiner Pistole von hinten auf den Kopf des Fahrers, der Kollege wartet mit laufendem Motor.

Erst wenn diese Vorbereitungen abgeschlossen waren stieg dann der Higway Police Man aus und klopfte mal artig an die Scheibe...

Ich hatte dazu mal einen Hotelangestellten befragt un dder sagte: "wenn sie Dich anhalten dann anhalten, scheibe runter, Hände aufs Lenkrad und nicht bewegen bis sie Dir sagen was sie wollen".

Und das schien mir auch ratsam. Und als ich selber mal von denen angehalten wurde hab ich es auch artig so gemacht. Und hatte ziemlich Herzklopfen. Hatte aber nur meine Tankklappe vergessen zu schliessen.

Ich finde das schon gruselig. Und Polizist möchte ich in den US auch nicht sein wollen.

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Tigo, Duisburg, Donnerstag, 27.08.2020, 11:25 (vor 1954 Tagen) @ Schleicheisen

Wurde mal irgendwo im nirgendwo in mittleren Westen mit dem Mietwagen angehalten.
Ich hab mir natürlich nix dabei gedacht, wobei ein bisschen Pani, weil man im Ausland angehalten wurde war schon da. Die Wären zu zweit beide Hände an der Waffe.
Als ich dann ohne drüber nachzudenken in meiner Tasche nach dem Portemonnaie zu Suchen anfing. Schrie man mich zusammen, mit gezogenen Waffen: Hände aufs Lenkrad und nicht bewegen... Da hat dann richtige Panik eingesetzt, der Stift hatte schon fast gemalt :D

Die Lage hat sich dann zum Glück sehr schnell beruhigt und ich musste auch kein Speeding-Ticket zahlen für übrigens maximal 5 mpH drüber ...
Weil die Polizistin in Deutschland mal stationiert war und die freien Autobahnen geliebt hat und überhaupt "German Beer" und "Rammstein" toll findet - alle Klischees erfüllt.
Hab mit denen noch im nächsten Diner nen Burger gegessen.

Aber den Schock hab ich erst an der Hotelbar verdaut, die eine erstaunlich gute Whisky Auswahl hatte, lag vllt an der Nähe zu Boston.

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bobschulz, MS, Donnerstag, 27.08.2020, 11:34 (vor 1954 Tagen) @ Tigo

Wurde mal irgendwo im nirgendwo in mittleren Westen mit dem Mietwagen angehalten.
Ich hab mir natürlich nix dabei gedacht, wobei ein bisschen Pani, weil man im Ausland angehalten wurde war schon da. Die Wären zu zweit beide Hände an der Waffe.
Als ich dann ohne drüber nachzudenken in meiner Tasche nach dem Portemonnaie zu Suchen anfing. Schrie man mich zusammen, mit gezogenen Waffen: Hände aufs Lenkrad und nicht bewegen... Da hat dann richtige Panik eingesetzt, der Stift hatte schon fast gemalt :D

Die Lage hat sich dann zum Glück sehr schnell beruhigt und ich musste auch kein Speeding-Ticket zahlen für übrigens maximal 5 mpH drüber ...
Weil die Polizistin in Deutschland mal stationiert war und die freien Autobahnen geliebt hat und überhaupt "German Beer" und "Rammstein" toll findet - alle Klischees erfüllt.
Hab mit denen noch im nächsten Diner nen Burger gegessen.

Aber den Schock hab ich erst an der Hotelbar verdaut, die eine erstaunlich gute Whisky Auswahl hatte, lag vllt an der Nähe zu Boston.

Kenne mich nicht wirklich geografisch aus, aber "mittlerer Westen" und Boston hört sich nach ner langen Fahrt an. :-)

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Franke, Freitag, 28.08.2020, 12:46 (vor 1953 Tagen) @ bobschulz

Kenne mich nicht wirklich geografisch aus, aber "mittlerer Westen" und Boston hört sich nach ner langen Fahrt an. :-)

Da steht ja nicht, welches Boston. ;-)

Boston (Arkansas), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Georgia), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Indiana), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Kentucky), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Louisiana), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston, Hauptstadt von Massachusetts, Vereinigte Staaten
Boston (Michigan), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Missouri), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (New York), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Ohio), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Pennsylvania), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Tennessee), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Texas), Ort in den Vereinigten Staaten
Boston (Virginia), Ort in den Vereinigten Staaten

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Sunfyre, Dortmund, Donnerstag, 27.08.2020, 09:53 (vor 1954 Tagen) @ todesbrei

Bist du weiß?

@Mods kann man mal die Links zu gewalttätigen Videos löschen.

todesbrei, Copitz, Donnerstag, 27.08.2020, 10:14 (vor 1954 Tagen) @ Sunfyre

Ich meinte das nicht nur auf die Polizei bezogen.

Im generellen was die Aggresivität der Menschen angeht, oder eben dem Rassismus ansich

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

tim86, Hamburg, Donnerstag, 27.08.2020, 00:04 (vor 1954 Tagen) @ CrimsonGhost
bearbeitet von tim86, Donnerstag, 27.08.2020, 00:09

Das Problem ist, dass man in den USA immer davon ausgehen muss, dass das gegenüber bewaffnet ist.

Auch das in den Rücken schießen ist kein Indiz, da leider auch viele beim weg laufen mit der Waffe nach hinten schießen um die Polizisten am verfolgen zu hindern.

Und die Polizisten werden trainiert das komplette Magazin abzufeuern, da es schon Fälle gab wo Polizisten erschossen wurden, von jemanden der bereits von mehreren Kugeln im Torso getroffen wurde, aber noch in der Lage war am Boden liegend Schüsse in Richtung der Polizisten abzugeben.

Das jetzt unabhängig von hier vorliegenden Fall.

2019 hat die US Polizei 55 unbewaffnete Zivilisten erschossen. Es wurden aber auch 50 Polizisten von bewaffneten Zivilisten erschossen.

Ich kann die Polizisten verstehen, wenn sie da mehr Wert auf Selbstschutz legen als auf Zivilistenschutz. Vor allem da die meisten Streifenpolizisten nicht wie in Deutschland zu zweit auf Streife gehen, sondern alleine.

Dennoch hat die Polizei ein gewaltiges Rassismus Problem und auch ein Gewaltproblem, so verständlich es auch ist, dass Polizisten angst haben selbst erschossen zu werden, es muss besser werden.

Es müssen die schwarzen Scharfe in den Reihen der Polizei rigoros aussortiert werden. Es müssen die Polizisten besser ausgebildet werden(je nach Staat ist die Ausbildung nur 3 Monate lang).
Es muss aufhören, dass den Polizisten eingeredet wird, wenn sie auf die Straße gehen, sein sie im Krieg.
Die Polizisten müssen mit mehreren auf Streife gehen um sich gegenseitig schützen zu können und unübersichtliche Situation besser beobachten zu können(z.B. einer macht die Fahrzeugkontrolle, während der andere die Insassen im Auto im blick hat und so schneller einschätzen kann ob es eine harmlose bewegung ist oder nicht).

Es müssen vertrauenschaffende Maßnahmen geschaffen werden, damit die schwarze Gemeinschaft die Polizei als Helfer ansehen der sie sein sollte und nicht als Gefahr. Dazu muss die Polizei sich aber auch wie ein Helfer verhalten.

Dazu darf die Polizei nicht wie bisher regelmäßig schwarze Grundlos schikanieren. Es kann nicht sein, dass jemand angehalten wird, da er durch ein „weißes“ Viertel joggt. Es kann nicht sein, dass jemand verhaftet wird, da er schwarz ist und in einer Täterbeschreibung schwarz steht, dabei aber die restliche Beschreibung ignoriert wird(es gab fälle wo fast 2 Meter große Schwarze verhaftet wurde da nach ein kleinen schwarzen Mann gefahndet wird),...

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Champignon, Ort, Mittwoch, 26.08.2020, 23:12 (vor 1954 Tagen) @ CrimsonGhost
bearbeitet von Champignon, Mittwoch, 26.08.2020, 23:16

Da stimme ich dir auch voll zu.

Dennoch die Frage, was tun? Es ist nun einmal die USA! Waffen = legal.
Jeder Mensche der schon einmal in den USA gewesen ist, wird früher oder später auch den Hinweise bekommen haben, dass man sich bei Kontrollen der Polizei zurückhält und den Anweisungen folgt.
Das muss einem nicht gefallen, die Alternative ist nur leider tödlich.

Warum sich also einer simplen Kontrolle widersetzen?


Aktuell laufen in den USA Menschen mit vollautomatischen Waffen durch die Städte und versuchen etwas zu schützen. Was auch immer das sein soll.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

HoschUn, Ort, Donnerstag, 27.08.2020, 00:00 (vor 1954 Tagen) @ Champignon

Es waren mehrere Beamte vor Ort. Die Person ist offensichtlich unbewaffnet und in der Unterzahl. Wenn sie nicht wollen, dass die Person sich weiter bewegt, dann können sie körperlichen Zwang ausüben und die Person allein dadurch befrieden. Stattdessen wird die Waffe gezogen und damit gedroht, das allein wäre in Deutschland schon ein Kündigungsgrund.

US-Polizisten haben einfach keine echte Ausbildung. Sind zudem noch meistens allein unterwegs. Das ist das größte Problem neben der, in der Tat, deutlich höheren Bedrohungslage.

Nach deutschen Standard wäre das mind. Totschlag.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

vatalys, Saar09, Donnerstag, 27.08.2020, 00:13 (vor 1954 Tagen) @ HoschUn

Wenn sie nicht wollen, dass die Person sich weiter bewegt, dann können sie körperlichen Zwang ausüben und die Person allein dadurch befrieden.

Das wäre vermutlich auch nicht so gut angekommen, aber wohl das kleinere Übel gewesen rückblickend


US-Polizisten haben einfach keine echte Ausbildung. Sind zudem noch meistens allein unterwegs. Das ist das größte Problem neben der, in der Tat, deutlich höheren Bedrohungslage.

Das hat mich auch schon oft gewundert, dass die wirklich meist alleine auf Streife sind. Frag mich ja ob das immer schon so war oder es da vor einiger Zeit eine änderung gab (Alleine durch US Filme/Serien hat man doch oft das Bild von 2 Cops im Kopf :D)

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

HoschUn, Ort, Donnerstag, 27.08.2020, 00:19 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Wenn sie nicht wollen, dass die Person sich weiter bewegt, dann können sie körperlichen Zwang ausüben und die Person allein dadurch befrieden.


Das wäre vermutlich auch nicht so gut angekommen, aber wohl das kleinere Übel gewesen rückblickend

Das einzige verhältnismäßige Mittel. Wenn ich tatsächlich von der Angst getrieben bin, dass diese Person in seinem Auto eine Waffe haben könnte, dann hindere ich diese Person daran das Auto zu erreichen. Und warte nicht darauf, dass diese Person das Auto erreicht, um dann den Grund zu haben schießen zu dürfen. Aber US-Polizisten in den meisten Bundesstaaten werden überhaupt nicht ausgebildet eine Person durch körperlichen Zwang zu überwältigen bzw. verfügen nicht über die nötige Fitness. Da ist die Waffe oder ein Taser dann die einzige Option die übrig bleibt. Zudem noch politisch gewollt von den Polizeigewerkschaften in den USA.


US-Polizisten haben einfach keine echte Ausbildung. Sind zudem noch meistens allein unterwegs. Das ist das größte Problem neben der, in der Tat, deutlich höheren Bedrohungslage.

Das hat mich auch schon oft gewundert, dass die wirklich meist alleine auf Streife sind. Frag mich ja ob das immer schon so war oder es da vor einiger Zeit eine änderung gab (Alleine durch US Filme/Serien hat man doch oft das Bild von 2 Cops im Kopf :D)

Das ist halt eine alte wild wild west Kultur, dass der Sheriff alleine das Recht und Gesetz durchsetzt. Komplett aus der Zeit gefallen.

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vatalys, Saar09, Donnerstag, 27.08.2020, 00:24 (vor 1954 Tagen) @ HoschUn

Das ist halt eine alte wild wild west Kultur, dass der Sheriff alleine das Recht und Gesetz durchsetzt. Komplett aus der Zeit gefallen.

Hätte jetzt eher drauf getippt, dass das eine Spar Maßnahme ist. Sie somit mehr verfügbare Kräfte haben die sie zu Einsätzen senden können, weil meistens sind es ja vermutlich wirklich Einsätze in denen ein Polizist ausreicht

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Voomy, Berlin, Donnerstag, 27.08.2020, 00:30 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Hatte da vor ein paar Wochen mal recherchiert und war auf die Antwort eines ehemaligen US-Cops gestoßen. Die Antwort scheint wirklich Tradition zu sein.

https://www.quora.com/Why-do-most-law-enforcement-officers-in-the-United-States-work-alone

Natürlich geht es auch ums Geld, aber teilweise sind die Einsatzstrategien in den USA immer noch auf alten Studien aufgebaut, nach denen der Einsatz eines einzigen Officers sinnvoller ist - weil so zwei Wagen statt nur einer unterwegs sein kann.

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vatalys, Saar09, Donnerstag, 27.08.2020, 00:34 (vor 1954 Tagen) @ Voomy

Hm also wie ich vermutete, bloß dass es anscheined immer schon so war (Tradition :D).
Danke für die Erklärung!

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simie, Krefeld, Mittwoch, 26.08.2020, 21:56 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Da gibt es doch auch so ein Video, indem ein großer Kritiker der US-Polizei eingeladen wurde von der Polizei ein Trainig zu machen in denen 3 Situationen simuliert worden sind. Und in 3/3 Situationen war er eben selbst gestorben oder musste seine Waffe abfeuern.

Solche Trainings sind aber gerade doch Teil des Problems, da sie im Grunde von dem Szenario ausgehen, dass immer geschossen wird und es nur darauf hinausläuft zu schießen oder erschossen zu werden. Ganz unabhängig davon, ob dies überhaupt realistisch ist.
In Verbindung mit der ständigen Wiederholung, dass der Polizeiberuf extrem gefährlich ist, entsteht dann eine gefährliche Mischung.
Was dann von manchen Trainern noch gefördert wird.

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simie, Mittwoch, 26.08.2020, 22:02 (vor 1954 Tagen) @ simie

Gibt genug Videos wo Polizisten die Situation verschärfen anstatt zu deeskalieren.

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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 26.08.2020, 22:14 (vor 1954 Tagen) @ NGM

Gibt genug Videos wo Polizisten die Situation verschärfen anstatt zu deeskalieren.

Also wie bei einem typischen Fußballeinsatz in Deutschland.

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simie, Krefeld, Mittwoch, 26.08.2020, 22:20 (vor 1954 Tagen) @ pactum Trotmundense

In immer noch zu vielen Fällen sicherlich. Dennoch würde ich die deutsche Polizei jetzt nicht mit der in den USA vergleichen.

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vatalys, Saar09, Mittwoch, 26.08.2020, 21:59 (vor 1954 Tagen) @ simie

Ja wie in dem anderen Kommentar schon gesagt, dass wird wohl auch einen Einfluss definitiv haben. Aber diese Gefahr ist eben auch gegeben in den Staaten wie man durch unzählige Body Cam/Dash Cam aufnahmen sehen kann

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simie, Krefeld, Mittwoch, 26.08.2020, 22:17 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Aber diese Gefahr ist eben auch gegeben in den Staaten wie man durch unzählige Body Cam/Dash Cam aufnahmen sehen kann

Aber gerade dann wäre eine vernünftige Aus- und Weiterbildung doch um so wichtiger. Also im Grunde das Gegenteil von dem, was derzeit geschieht.

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vatalys, Saar09, Mittwoch, 26.08.2020, 22:24 (vor 1954 Tagen) @ simie

Am allerwichtigsten wäre eine Einschränkung des Waffenverkaufs. Sonst kann man auch eine jahrelange Ausbildung haben und solche Situationen passiern immer wieder.

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Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Donnerstag, 27.08.2020, 11:20 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Naja, bis di eAnzahl an Waffen, die derzeit in Umlauf sind, zurück gegeben oder unschädlich gemacht sind werden wir wohl alle ziemlich alt sein ;-)

Das Problem wird die Amerikaner also absehbar noch einige Zeit begleiten...

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Ulrich, Mittwoch, 26.08.2020, 21:52 (vor 1954 Tagen) @ vatalys

Da gibt es doch auch so ein Video, indem ein großer Kritiker der US-Polizei eingeladen wurde von der Polizei ein Trainig zu machen in denen 3 Situationen simuliert worden sind. Und in 3/3 Situationen war er eben selbst gestorben oder musste seine Waffe abfeuern.

Das liegt aber eventuell auch daran, dass dieses Training auf "Kriegsszenarien" basiert, in denen es vor allem darauf ankommt, zuerst zu schießen, will man nicht erschossen werden. So etwas prägt dann die Beamten.


Ein großer Grund ist aber womöglich noch die kurze "Ausbildung" der Beamten. Die haben ja meines Wissens nur ein paar Wochen Training und werden dann schon in den Dienst geschickt

Die Ausbildung ist in der Tat grottenschlecht. Im Durchschnitt dauert sie weniger an den Police Acadamies als ein halbes Jahr - wenn sie überhaupt an einer Police Acadamy stattfindet. Gerade in den kleineren Städten läuft das ganze als "Training on the job". Auch für die Acadamy-Absolventen schließt sich eine Probezeit an. Da sind sie aber schon im Job.

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vatalys, Saar09, Mittwoch, 26.08.2020, 21:58 (vor 1954 Tagen) @ Ulrich

Das liegt aber eventuell auch daran, dass dieses Training auf "Kriegsszenarien" basiert, in denen es vor allem darauf ankommt, zuerst zu schießen, will man nicht erschossen werden. So etwas prägt dann die Beamten.

Ja das wird stimmen. Ein erfahrner Beamter simulierte danach die selben Szenarien und wurde zumindest bei dem einen auch "erschossen". Aber ist aber leider auch traurige Realität das sowas oft in den Staaten passieren kann.

Die Ausbildung ist in der Tat grottenschlecht. Im Durchschnitt dauert sie weniger an den Police Acadamies als ein halbes Jahr - wenn sie überhaupt an einer Police Acadamy stattfindet. Gerade in den kleineren Städten läuft das ganze als "Training on the job". Auch für die Acadamy-Absolventen schließt sich eine Probezeit an. Da sind sie aber schon im Job.

Waren nicht sogar 2 der 4 Polizisten bei george floyd noch im Training? Zumindest las ich da etwas, dass die Anwälte damit in die Verteidigung gingen

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Goalgetter1990, Mittwoch, 26.08.2020, 21:29 (vor 1954 Tagen) @ Goalgetter1990

Selbstverständlich sind offensichtliche oder auch unterbewusste rassistische Züge der Polizei mit Schuld an der aktuellen Situation. Ich würde allerdings die Waffengesetzgebung (das vielen Amis heilige 2nd Ammendment) mit als Hauptgrund für die Polizei- und Bürgerwehrexzesse ausmachen. Aufgrund der geltenden und gelebten Waffengesetzgebung, bei der man immer (insbesondere in den Staaten mit einer laxen Auslegung) den Verdacht haben kann, dass der andere potenziell eine Waffe zieht oder bei sich hat, besteht auf allen Seiten (insbesondere der US-Polizei) eine gefährliche tief verankerte Kultur des "Wer zuerst zieht, lebt" und "Besser kein Risiko eingehen, wenn der andere nicht meiner Anweisung folgt, ist er selbst schuld". Es ist, wie vieles an dem Thema, sehr tief verwurzelt, und ich sehe ehrlich gesagt keine Besserung, solange die Waffengesetzgebung bleibt wie sie ist.

Von unterbewusst kann keine Rede sein und das daß nur paar faule Äpfel sind stimmt auch nicht.

Abgesehen vom Rassismus, ist das Waffenrecht das Hauptübel!

Goalgetter1990, Mittwoch, 26.08.2020, 21:41 (vor 1954 Tagen) @ NGM

Selbstverständlich sind offensichtliche oder auch unterbewusste rassistische Züge der Polizei mit Schuld an der aktuellen Situation. Ich würde allerdings die Waffengesetzgebung (das vielen Amis heilige 2nd Ammendment) mit als Hauptgrund für die Polizei- und Bürgerwehrexzesse ausmachen. Aufgrund der geltenden und gelebten Waffengesetzgebung, bei der man immer (insbesondere in den Staaten mit einer laxen Auslegung) den Verdacht haben kann, dass der andere potenziell eine Waffe zieht oder bei sich hat, besteht auf allen Seiten (insbesondere der US-Polizei) eine gefährliche tief verankerte Kultur des "Wer zuerst zieht, lebt" und "Besser kein Risiko eingehen, wenn der andere nicht meiner Anweisung folgt, ist er selbst schuld". Es ist, wie vieles an dem Thema, sehr tief verwurzelt, und ich sehe ehrlich gesagt keine Besserung, solange die Waffengesetzgebung bleibt wie sie ist.


Von unterbewusst kann keine Rede sein und das daß nur paar faule Äpfel sind stimmt auch nicht.

Was ich auch nicht behauptet habe, da ich explizit betont habe, dass beide Ausprägungen des Rassismus Teil des Problems sind...

Kenosha in Wisconsin

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 26.08.2020, 21:03 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

unfassbare Szenen :
1. Polizei schießt bei Kontrollen einem schwarzen, dreifachen Vater, sieben Mal! in den Rücken! Die Kinder müssen das mit ansehen...
2. Ein weißer aus einer selbsternannten "Bürger" "Wehr" läuft mit einem Sturm Gewehr durch die Stadt und erschießt zwei BLM Demonstranten...
https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-rassismus-polizeigewalt-kenosha-black-lives-matter-blake-1.4958687
braucht denke ich nicht mehr viel um es zum ersehnten Bürger Krieg zu schaffen :-(..

Der Weiße wurde zwischenzeitlich identifiziert: ein 17-jähriger (!) Rassist, der mit Gewehr extra nach Kenosha fuhr, um rumzuballern. Krank.
Immerhin steht er schon unter Mordanklage

twitter.com/abolishice___/status/1298544814472888320?s=21

Kenosha in Wisconsin

Schnippelbohne, Mittwoch, 26.08.2020, 21:18 (vor 1954 Tagen) @ Schnippelbohne

Zu jung zum Bier kaufen aber alt genug um mit einer Knarre Leute zu erschiessen.

Kenosha in Wisconsin

Ulrich, Mittwoch, 26.08.2020, 21:53 (vor 1954 Tagen) @ NGM

Zu jung zum Bier kaufen aber alt genug um mit einer Knarre Leute zu erschiessen.

Und vermutlich alt genug, um lebenslang ins Gefängnis zu gehen.

Kenosha in Wisconsin

Voomy, Berlin, Mittwoch, 26.08.2020, 22:16 (vor 1954 Tagen) @ Ulrich

Seltsame Art "freigesprochen wegen Notwehr" zu schreiben.

Kenosha in Wisconsin

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 26.08.2020, 22:24 (vor 1954 Tagen) @ Voomy

Die Tatsache, dass er mitsamt einer AR-15 ca. 15km gezielt zum Ort des Geschehens fuhr, spricht allerdings nicht dafür, dass er nur Gutes im Schilde führte. Warten wir es ab

Kenosha in Wisconsin

Voomy, Berlin, Mittwoch, 26.08.2020, 22:37 (vor 1954 Tagen) @ Schnippelbohne

Natürlich nicht. Aber ich erwarte nichts anderes von der Justiz als von den Polizisten, die gesagt haben, dass sie sich über die Anwesenheit von Milizen freuen.

Kenosha in Wisconsin

Sunfyre, Dortmund, Donnerstag, 27.08.2020, 00:50 (vor 1954 Tagen) @ Voomy

Der Junge ist mit ziemlicher sicherheit tatsächlich am Arsch. Da er 17 ist hat er bereits mit dem Besitz der Waffe und dem offenen präsentieren der Waffe gegen das Gesetz verstoßen, den beides sind bereits "Felonies". Und er hat dabei die Grenze zwischen zwei Bundestatten überschritten mit dem vorsatz das Gestz zu brechen. Zusätzlich hat er in einem Interview kurz vor den Schüßen angegeben bereit zu sein tödliche Gewalt anzuwenden um die Tankstelle zu verteidigen. Aus der Nummer kommt er selbst in den USA nicht mehr raus. Der wird den rest seines Lebens in einem Hochsicherheitsknast verbringen.

Kenosha in Wisconsin

Schnippelbohne, Bauernland, Mittwoch, 26.08.2020, 23:28 (vor 1954 Tagen) @ Voomy

Das stimmt natürlich.

"He's a good boy...

Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 26.08.2020, 22:28 (vor 1954 Tagen) @ Schnippelbohne

I wish him well."

"He's a good boy...

vatalys, Saar09, Mittwoch, 26.08.2020, 22:30 (vor 1954 Tagen) @ Basti Van Basten

Das traurige ist ja, dass er wirklich sowas schreiben würde. Einfach verrückt schon

Kenosha in Wisconsin

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 26.08.2020, 20:46 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

und schon wieder sitze ich hier und möchte in eine Tüte atmen. Oder in sonst etwas. Was man für eine Scheisse in den letzten Wochen und Monaten lesen muss. Wo soll das alles enden? Ich weiß aber natürlich, dass es einfacher und gesünder ist, wenn man nur davon liest und nicht irgendwo mittendrin steckt.
Trotzdem. Man möchte irgendwas, irgendwem entgegen schreien. Auch wenn das nicht helfen wird.

Kenosha in Wisconsin

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 26.08.2020, 18:39 (vor 1954 Tagen) @ Rupo

Und Trump vermutlich dazu: "Das sind gute, aufrechte Leute von der Bürgerwehr - die verteidigen Ihr Land un außerdem unterstützen die mich."
So langsam werden die schlimmsten Vorhersagen wahr.
Über das Argument der Trump Fans (auch bei uns), dass er noch keine Krieg angefangen hat, kann man nur den Kopf schütteln. Er ist dabei das eigene Land in einen Bürgerkrieg zu führen und würde auch nicht zögern, jedes beliebige Land (vielleicht gerade eines wo man Englisch spricht) in Grund und Boden zu bomben, wenn es die Chancen auf eine Wiederwahl erhöhen würde.

Kenosha in Wisconsin

Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 26.08.2020, 18:42 (vor 1954 Tagen) @ Frankonius

Denke ich auch, dass kann noch ganz übel werden, ist es für die Opfer ja auch schon.

Trump wird eher provozieren und polarisieren, statt zu versöhnen und zu vermitteln.

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