Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein (Sonstiges)
Thomas, Dortmund, Montag, 16.11.2020, 14:16 (vor 1875 Tagen)
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.
Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900
Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Onkelz Poster
Windmill-Agogo, Pattaya, Dienstag, 17.11.2020, 20:46 (vor 1874 Tagen) @ Thomas
Finch Asozials neues Lied. Wer so in den 90ern im Osten aufwachsen musste, fühlt sich abgehängt. Da dürfen wir uns nicht wundern, wenn aus Verzweiflung die AfD gewählt wird :(
watch?v=v0Xh9M4s4_w
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 09:13 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
, die (bzw. deren Eltern) nicht aus der Mittelschicht kommen?
Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären. Bei der letzen Bundestagswahl habe ich in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen. Auf solche Ideen kann man in meinen Augen nur kommen, wenn einem materielle Not gänzlich fremd ist.
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HoschUn, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 20:14 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
, die (bzw. deren Eltern) nicht aus der Mittelschicht kommen?
Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären. Bei der letzen Bundestagswahl habe ich in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen. Auf solche Ideen kann man in meinen Augen nur kommen, wenn einem materielle Not gänzlich fremd ist.
Auch sozial schwächer gestellte Menschen sind meistens in der Lage zu unterscheiden, ob man sich über sie oder über die Politiker / Politik lustig macht. Dass Armut nicht gleichzusetzen ist mit einem Leben ohne Humor oder Lebensfreude, das überrascht eigentlich meistens nur die Zahnarzttochter Silke und den Anwaltssohn Sören, wenn sie in ihrem freiwilligen Jahr in Afrika ganz begeistert feststellen, dass arme Menschen nicht nur den ganzen Tag depremiert sind. Dass die PARTEI niemanden der von Armut betroffen ist wird helfen können, das ist wohl der PARTEI selbst und auch den meistens Wählern oder Nicht-PARTEI-Wählern klar. Trotzdem laufen arme Menschen nicht den ganzen Tag deprimiert, humorlos, gebeugt und gebeutelt vom Schicksal durch die Stadt und fühlen sich beleidigt, wenn ein Wahlplakat sich über Politik lustig macht. Armut ist keine Krankheit.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 19:41 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Ohne jetzt Die PARTEI inhaltlich bewerten zu wollen, aber Wahlplakate sind da nun wirklich ein fragwürdiger Maßstab.
Bei dem Großteil müsste man dann nämlich denken, dass der Person, die die betreffende Partei wählt, Anspruch und Inhalt völlig unbekannt sind.
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Hatebreed, Dienstag, 17.11.2020, 17:31 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären. Bei der letzen Bundestagswahl habe ich in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen. Auf solche Ideen kann man in meinen Augen nur kommen, wenn einem materielle Not gänzlich fremd ist.
In "armen" Viertel darf man nichts Lustiges aufhängen, sonst gehört man zur Mittelschicht? Die Logik erschließt sich mir noch nicht so ganz...
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Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 17.11.2020, 15:05 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Kritik an der Partei belustigt mich meist.
Ich bin mit meinem Europaabgeordneten sehr zufrieden. Denn er ist sehr gut.
Ansonsten denke ich bei der von dir geäußerten Kritik irgendwie eher an die JU oder die Grünen.
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DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 17.11.2020, 11:35 (vor 1875 Tagen) @ Grigori
Der Bundeswahlleiter hat eine Statistik „Repräsentative Wahlstatistik zur Europawahl 2019“, die soweit ich es sehe zwar nichts zum Wohlstand aussagt, aber über Alter und Geschlecht. DIE PARTEI ist wie die Grünen bei jungen Wählern besonders beliebt, allerdings wählt sie praktisch niemand über 70, ganz im Gegensatz zu den Grünen. Wie keine andere Partei, wird DIE PARTEI vorzugsweise von Männern gewählt. Dicht gefolgt von der AfD. Gab ja auch Vorwürfe des strukturellen Sexismus, welche vermutlich junge, männliche Wähler eher nicht abschrecken, einige vielleicht sogar (ob bewusst oder nicht) anziehen? Bei den Grünen ist der Anteil der Frauen unter den Wählern über 50%. Bei anderen Parteien ist es recht ausgeglichen.
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Franke, Dienstag, 17.11.2020, 10:58 (vor 1875 Tagen) @ Grigori
, die (bzw. deren Eltern) nicht aus der Mittelschicht kommen?
Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären. Bei der letzen Bundestagswahl habe ich in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen. Auf solche Ideen kann man in meinen Augen nur kommen, wenn einem materielle Not gänzlich fremd ist.
Das ist dann wohl die Scholz- und Merz-"Mittelschicht", die sich für Gegenwart und Zukunft keinerlei Gedanken darüber machen muss, ob das Geld für alles reicht, was sein sollte.
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istar, Dienstag, 17.11.2020, 11:44 (vor 1875 Tagen) @ Franke
, die (bzw. deren Eltern) nicht aus der Mittelschicht kommen?
Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären. Bei der letzen Bundestagswahl habe ich in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen. Auf solche Ideen kann man in meinen Augen nur kommen, wenn einem materielle Not gänzlich fremd ist.
Das ist dann wohl die Scholz- und Merz-"Mittelschicht", die sich für Gegenwart und Zukunft keinerlei Gedanken darüber machen muss, ob das Geld für alles reicht, was sein sollte.
Jo, ich glaub der Sonneborn muss sich auch keine Gedanken mehr machen.Eine Partei gründen, bisschen lustig sein und ein paar Legislaturperioden im EU-Parlament sollten ausreichen.
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DB146, Lokschuppen, Dienstag, 17.11.2020, 18:44 (vor 1874 Tagen) @ istar
Jo, ich glaub der Sonneborn muss sich auch keine Gedanken mehr machen.Eine Partei gründen, bisschen lustig sein und ein paar Legislaturperioden im EU-Parlament sollten ausreichen.
Wenn‘s so einfach ist, empfehle ich Dir die Nachahmung - kann schließlich jeder eine Partei gründen...
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Hatebreed, Dienstag, 17.11.2020, 17:29 (vor 1874 Tagen) @ istar
Eine Partei gründen, bisschen lustig sein und ein paar Legislaturperioden im EU-Parlament sollten ausreichen.
Als ob das so einfach wäre...
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 10:02 (vor 1875 Tagen) @ Grigori
in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen.
Heißt das, dass die Nazis, die dort unlustige Plakate aufhängen alle Unterschicht sind, die sich anders aus ihrer Lage heraus nicht zu helfen wissen?
Zudem: Lieber wählt dann jemand der arm ist und sich vom System abgehängt fühlt lieber unlustigen Bullshit, als die ganz große Scheiße!
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 10:11 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen.
Heißt das, dass die Nazis, die dort unlustige Plakate aufhängen alle Unterschicht sind, die sich anders aus ihrer Lage heraus nicht zu helfen wissen?
Das heißt es nicht. Wie kommst du darauf?
Zudem: Lieber wählt dann jemand der arm ist und sich vom System abgehängt fühlt lieber unlustigen Bullshit, als die ganz große Scheiße!
Warum sollte ein armer Mensch eine Partei wählen, die sich offensichtlich nicht für seine Lage interessiert?
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Hatebreed, Dienstag, 17.11.2020, 17:35 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Warum sollte ein armer Mensch eine Partei wählen, die sich offensichtlich nicht für seine Lage interessiert?
Welche Partei "kümmert" sich denn um "arme" Menschen?
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pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 11:36 (vor 1875 Tagen) @ Grigori
Warum sollte ein armer Mensch eine Partei wählen, die sich offensichtlich nicht für seine Lage interessiert?
Nichts für Ungut, aber schau dir die Sozialforschung zu Wahlentscheidungen an.
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 11:44 (vor 1875 Tagen) @ pactum Trotmundense
Warum sollte ein armer Mensch eine Partei wählen, die sich offensichtlich nicht für seine Lage interessiert?
Nichts für Ungut, aber schau dir die Sozialforschung zu Wahlentscheidungen an.
Kenne ich. Aus der Forschung geht eindeutig hervor, dass Armut und Wahlbeteiligung negativ korreliert sind, was meine These unterstützt.
Außerdem gibt es Anzeichen, dass Parteien ihren Wahlkampf auf besser situierte Bezirke konzentrieren, s. "Asymmetrische Mobilisierung: Wahlkampf und ungleiche Wahlbeteiligung", Roßteutscher and Schäfer (2016)
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pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 14:35 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Warum sollte ein armer Mensch eine Partei wählen, die sich offensichtlich nicht für seine Lage interessiert?
Nichts für Ungut, aber schau dir die Sozialforschung zu Wahlentscheidungen an.
Kenne ich. Aus der Forschung geht eindeutig hervor, dass Armut und Wahlbeteiligung negativ korreliert sind, was meine These unterstützt.
Nun, eigentlich ist die Anzahl der Nichtwähler dort so hoch, weil sie keinen intellektuellen Zugang dazu haben. ACHTUNG! Ich habe nicht gesagt, dass alle dumm und doof sind! Es ist jedoch eine aus der Sozialforschung bekannte Tatsache, dass die absolute Mehrheit der Nichtwähler in der sogenannten "Unterschicht" Bildungsprekariat sind. Es ist leider so, dass Bildungsarmut und finanzielle Armut korrelieren. Deswegen fordern Menschen, die ernsthaft Armut bekämpfen wollen auch immer nach mehr Investitionen in Bildung.
Außerdem gibt es Anzeichen, dass Parteien ihren Wahlkampf auf besser situierte Bezirke konzentrieren, s. "Asymmetrische Mobilisierung: Wahlkampf und ungleiche Wahlbeteiligung", Roßteutscher and Schäfer (2016)
Parteien konzentrieren ihren Wahlkampf auf ihre Wähler. Natürlich gewinnst du keine Wahl, wenn du 80% deiner Ressourcen in einen Bereich steckst, wo nur 20% wählen gehen und von diesen vielleicht ein Viertel bereit wären dich zu wählen, wenn alles gut für dich läuft.
Es ist kein Zufall, dass die Union immer die stärkste Partei ist. Sie gibt einen Scheiß auf die Menschen unterhalb des Durchschnittlohns und konzentriert sich auf den Rest. Dafür wird sie dann auch von dort gewählt. Die Linkspartei wiederum müht sich seit dreißig Jahren ab Stimmen bei denen zu akquirieren, die eh nicht wählen gehen und ignorieren dabei andere Wählerschichten komplett.
Es fällt mir schwer die Welt diesbezüglich nicht polemisch zu sehen. Für gerechte Politik wird man nicht gewählt. Schon gar nicht von denen, die davon profitieren würden. Es ist das alte Spiel: "Halte du sie dumm, ich halte sie arm!"
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 14:53 (vor 1874 Tagen) @ pactum Trotmundense
Warum sollte ein armer Mensch eine Partei wählen, die sich offensichtlich nicht für seine Lage interessiert?
Nichts für Ungut, aber schau dir die Sozialforschung zu Wahlentscheidungen an.
Kenne ich. Aus der Forschung geht eindeutig hervor, dass Armut und Wahlbeteiligung negativ korreliert sind, was meine These unterstützt.
Nun, eigentlich ist die Anzahl der Nichtwähler dort so hoch, weil sie keinen intellektuellen Zugang dazu haben. ACHTUNG! Ich habe nicht gesagt, dass alle dumm und doof sind! Es ist jedoch eine aus der Sozialforschung bekannte Tatsache, dass die absolute Mehrheit der Nichtwähler in der sogenannten "Unterschicht" Bildungsprekariat sind. Es ist leider so, dass Bildungsarmut und finanzielle Armut korrelieren. Deswegen fordern Menschen, die ernsthaft Armut bekämpfen wollen auch immer nach mehr Investitionen in Bildung.
Welche Menschen meinst du, die ernsthaft Armut bekämpfen wollen? Christian Lindner? Angenommen, alle Menschen würden Abitur und Bachelorabschluss machen. Wer putzt dann die Klos, wer fährt Taxi, wer zerteilt die Schweinehälften für Clemens? Irgendjemand muss diese Jobs machen, egal wie gut qualifiziert die Bevölkerung sein mag.
Dass Prekarität häufig mit niedriger formaler Bildung einhergeht, ist klar. Man kann allerdings in Deutschland und auch Europa einen Trend zu sinkender Wahlbeteiligung ausmachen. Sind die Leute einfach alle dümmmer geworden? Natürlich nicht.
Ich halte es für viel logischer, dass die Leute eben zunehmend den Glauben daran verloren haben, dass die Politik ihre Lage verbessern kann. Nach Jahrzehnten der stagnierenden Reallohnentwicklung in den untersten Einkommensgruppen - unabhängig von Wahlergebnissen - ist das ja auch nicht so abwegig, oder?
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Hatebreed, Dienstag, 17.11.2020, 17:44 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Angenommen, alle Menschen würden Abitur und Bachelorabschluss machen. Wer putzt dann die Klos, wer fährt Taxi, wer zerteilt die Schweinehälften für Clemens? Irgendjemand muss diese Jobs machen, egal wie gut qualifiziert die Bevölkerung sein mag.
Das Bildungsniveau vom Gymnasium ist so ausgelegt, dass 40-50% der Bevölkerung dort erfolgreich sein könnten. Du sprichst also von einer Utopie, welche man nicht weiter diskutieren muss.
Man kann allerdings in Deutschland und auch Europa einen Trend zu sinkender Wahlbeteiligung ausmachen. Sind die Leute einfach alle dümmmer geworden? Natürlich nicht.
Das ist eine Frage, die man nicht so leicht beantworten kann.
Was klassische Bildung angeht, sind die Leute auf jeden Fall "dümmer" geworden. Letztendlich muss man aber auch neue Intelligenzen in den Bildungsbegriff einfließen lassen (Umgang mit digitalen Medien etc.). Ich würde mich da trotzdem enthalten bei der Beantwortung Deiner Frage.
Statistisch ein Fakt ist allerdings, dass die Zahl der Schüler ohne Schulabschluss stetig steigt (aktuell dürfte sie knapp über 7% liegen).
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pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 16:12 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Welche Menschen meinst du, die ernsthaft Armut bekämpfen wollen? Christian Lindner?
Es war doch bisher eine gute Diskussion. Mach sie nicht kaputt.
Angenommen, alle Menschen würden Abitur und Bachelorabschluss machen. Wer putzt dann die Klos, wer fährt Taxi, wer zerteilt die Schweinehälften für Clemens? Irgendjemand muss diese Jobs machen, egal wie gut qualifiziert die Bevölkerung sein mag.
Es werden nicht alle Menschen Abitur und eine akademische Ausbildung machen können. Das liegt in der Natur der Sache. Aber es sollte zumindest jeder die Chance haben das Maximum an Bildung zu erhalten, zu dem man persönlich in der Lage ist.
All diese Jobs würde auch in der von dir beschriebenen Welt erledigt werden. Nur würden sie viel weniger Menschen machen wollen, was den Preis (Lohn) dafür in die Höhe treibt. Wäre für mich keine schlimme Entwicklung.
Dass Prekarität häufig mit niedriger formaler Bildung einhergeht, ist klar. Man kann allerdings in Deutschland und auch Europa einen Trend zu sinkender Wahlbeteiligung ausmachen. Sind die Leute einfach alle dümmmer geworden? Natürlich nicht.
Provokante These: was, wenn die Schwarmdummheit tatsächlich steigt, aber es nur nicht so auffällig ist, weil die Erfolge in Wissenschaft, Forschung, etc. davon ablenken?
Ich halte es für viel logischer, dass die Leute eben zunehmend den Glauben daran verloren haben, dass die Politik ihre Lage verbessern kann. Nach Jahrzehnten der stagnierenden Reallohnentwicklung in den untersten Einkommensgruppen - unabhängig von Wahlergebnissen - ist das ja auch nicht so abwegig, oder?
Funfact: es gab nur ein einziges Jahr seit der Wiedervereinigung wo es keinen Reallohnzuwachs gegeben hat. Ansonsten haben in jedem Jahr alle Einkommensschichten einen Reallohnzuwachs gehabt.
Wer nicht wählt, weil "die da oben nix für uns kleine Leute machen", wäre für mich direkt ein Beleg für die Schwarmdummheitsthese. Es passiert durchaus etwas, aber meiner Meinung nach viel zu wenig. Nichtsdestotrotz hat ein Alg2-Empfänger aus 2020 einen höheren Lebensstandard als ein ungelernter Arbeiter in 1970. Nur kam der Arbeiter 1970 höchstwahrscheinlich nicht auf die Idee sich selbst zum Prekariat zu zählen, weil er es schlichtweg nicht war.
Ein netter Bericht aber viel zu subjektiv und zu wenig Metaebene. Es ist eine reine Zustandsbeschreibung der Verhältnisse, aber keine Analyse der Ursachen dieser Verhältnisse.
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 16:53 (vor 1874 Tagen) @ pactum Trotmundense
Welche Menschen meinst du, die ernsthaft Armut bekämpfen wollen? Christian Lindner?
Es war doch bisher eine gute Diskussion. Mach sie nicht kaputt.
War sie in der Tat, dafür schonmal ein Dankeschön. Allerdings sei mir dieser kleine Hieb verziehen, wenn du mit der These aufwartest, alle, die es Ernst meinen, seien deiner Meinung. Der Armutsforscher Prof. Dr. Butterwegge ist es zum Beispiel nicht und der meint es ziemlich ernst.
https://www.bpb.de/251948/zwischenruf
Angenommen, alle Menschen würden Abitur und Bachelorabschluss machen. Wer putzt dann die Klos, wer fährt Taxi, wer zerteilt die Schweinehälften für Clemens? Irgendjemand muss diese Jobs machen, egal wie gut qualifiziert die Bevölkerung sein mag.
Es werden nicht alle Menschen Abitur und eine akademische Ausbildung machen können. Das liegt in der Natur der Sache. Aber es sollte zumindest jeder die Chance haben das Maximum an Bildung zu erhalten, zu dem man persönlich in der Lage ist.
Dem wird wohl niemand widersprechen.
All diese Jobs würde auch in der von dir beschriebenen Welt erledigt werden. Nur würden sie viel weniger Menschen machen wollen, was den Preis (Lohn) dafür in die Höhe treibt. Wäre für mich keine schlimme Entwicklung.
Wenn dem so wäre, müsste ja die derzeitige junge Generation viel wohlhabender sein als ihre Eltern im vergleichbaren Alter. Dem ist aber nicht so, obwohl das formale Bildungsniveau höher ist. Konnte man früher mit einem Hauptschulabschluss noch ansehnliche Karrieren hinlegen, ist man heute damit direkt am Arsch. Atypische Beschäftigung gab es in den 70er Jahren quasi nicht. Heute kann man es kaum noch als atypisch bezeichnen.
Dass die Löhne dann einfach steigen, ist ebenfalls nicht ausgemacht, nur weil stupide Arbeitsmarktmodelle das vorhersagen. Die großen Kapitalisten sind ja nicht blöd. Sie werden ihrer Regierung einen vorjammern, dass sie doch bitte billiges Personal aus dem Ausland anwerben soll, weil hierzulande "Fachkräftemangel" herrsche. Und die Politik geht gerne darauf ein. Schließlich geht es ja um den "Standort Deutschland".
Dass Prekarität häufig mit niedriger formaler Bildung einhergeht, ist klar. Man kann allerdings in Deutschland und auch Europa einen Trend zu sinkender Wahlbeteiligung ausmachen. Sind die Leute einfach alle dümmmer geworden? Natürlich nicht.
Provokante These: was, wenn die Schwarmdummheit tatsächlich steigt, aber es nur nicht so auffällig ist, weil die Erfolge in Wissenschaft, Forschung, etc. davon ablenken?
Wie soll das denn gehen, dass auf einmal die Menschen dümmer werden? Regnet es Blei?
Ich halte es für viel logischer, dass die Leute eben zunehmend den Glauben daran verloren haben, dass die Politik ihre Lage verbessern kann. Nach Jahrzehnten der stagnierenden Reallohnentwicklung in den untersten Einkommensgruppen - unabhängig von Wahlergebnissen - ist das ja auch nicht so abwegig, oder?
Funfact: es gab nur ein einziges Jahr seit der Wiedervereinigung wo es keinen Reallohnzuwachs gegeben hat. Ansonsten haben in jedem Jahr alle Einkommensschichten einen Reallohnzuwachs gehabt.
Auf welche Daten beziehst du dich?
Von 1990-2012 sind die Reallöhne kaum gewachsen. Da überlicherweise die höheren Lohngruppen größere Steigerungen verbuchen können, kannst du davon ausgehen, dass es in den Unteren Dezilen Reallohnverluste gegeben hat,
vgl. Entwicklung der verfügbaren Haushaltseinkommen nach Dezilen
https://de.statista.com/infografik/18200/entwicklung-der-haushaltseinkommen-in-deutschland/
Die untersten beiden Dezile haben von 1996 bis 2016 Verluste hinnehmen müssen.
Wer nicht wählt, weil "die da oben nix für uns kleine Leute machen", wäre für mich direkt ein Beleg für die Schwarmdummheitsthese. Es passiert durchaus etwas, aber meiner Meinung nach viel zu wenig. Nichtsdestotrotz hat ein Alg2-Empfänger aus 2020 einen höheren Lebensstandard als ein ungelernter Arbeiter in 1970. Nur kam der Arbeiter 1970 höchstwahrscheinlich nicht auf die Idee sich selbst zum Prekariat zu zählen, weil er es schlichtweg nicht war.
s. meine Daten zur Einkommens- und Lohnentwicklung.
Come on, der Unterschied zwischen "die da oben machen nix für kleine Leute" und "die da oben machen viel zu wenig für kleine Leute" soll der Unterschied zwischen Dummheit und pactrum Trotmundense sein?
Das mit dem Lebensstandard eines ALG-2-Empfängers halte ich wiederum für eine ziemlich gewagte These.
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Philipp54, Dienstag, 17.11.2020, 16:00 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
bearbeitet von Philipp54, Dienstag, 17.11.2020, 16:16
Warum sollte ein armer Mensch eine Partei wählen, die sich offensichtlich nicht für seine Lage interessiert?
Nichts für Ungut, aber schau dir die Sozialforschung zu Wahlentscheidungen an.
Kenne ich. Aus der Forschung geht eindeutig hervor, dass Armut und Wahlbeteiligung negativ korreliert sind, was meine These unterstützt.
Nun, eigentlich ist die Anzahl der Nichtwähler dort so hoch, weil sie keinen intellektuellen Zugang dazu haben. ACHTUNG! Ich habe nicht gesagt, dass alle dumm und doof sind! Es ist jedoch eine aus der Sozialforschung bekannte Tatsache, dass die absolute Mehrheit der Nichtwähler in der sogenannten "Unterschicht" Bildungsprekariat sind. Es ist leider so, dass Bildungsarmut und finanzielle Armut korrelieren. Deswegen fordern Menschen, die ernsthaft Armut bekämpfen wollen auch immer nach mehr Investitionen in Bildung.
Welche Menschen meinst du, die ernsthaft Armut bekämpfen wollen? Christian Lindner? Angenommen, alle Menschen würden Abitur und Bachelorabschluss machen. Wer putzt dann die Klos, wer fährt Taxi, wer zerteilt die Schweinehälften für Clemens? Irgendjemand muss diese Jobs machen, egal wie gut qualifiziert die Bevölkerung sein mag.Dass Prekarität häufig mit niedriger formaler Bildung einhergeht, ist klar. Man kann allerdings in Deutschland und auch Europa einen Trend zu sinkender Wahlbeteiligung ausmachen. Sind die Leute einfach alle dümmmer geworden? Natürlich nicht.
Ich halte es für viel logischer, dass die Leute eben zunehmend den Glauben daran verloren haben, dass die Politik ihre Lage verbessern kann. Nach Jahrzehnten der stagnierenden Reallohnentwicklung in den untersten Einkommensgruppen - unabhängig von Wahlergebnissen - ist das ja auch nicht so abwegig, oder?
Bildungswahn
Viele examinierte Studenten nehmen den Abiturienten die Stellen weg, die Abiturienten den Mittelschülern, für die ehemaligen Hauptschüler, heute 10. Klässler bleibt nichts mehr übrig.- abgekoppelt, frustriert.
Ihre Schulbildung reicht aus, um excellente Facharbeiter zu werden, die von "billigen" ungelernten Arbeitern ausgeführt werden.
Für Einige ist der Ausweg aus der Unterbezahlung oder Arbeitslosigkeit die Selbstständigkeit. Die dadurch selbst zu finanzierende Kranken- und Altersversicherung wird nicht abgeschlossen und im Alter ist die Situation die Gleiche, wie für die Billiglöhner schon während ihrer Arbeitsfähigkeit: Sozialhilfeantrag.
Keine Qualifikation = Klo putzen, Taxi fahren, Schweine schlachten ?
Die Beurteilung dafür über Schulnoten finde ich absurd.
o.k. bei Profisportlern spielen Schulnoten keine Rolle. Und Spielintelligenz ist kein Schulfach.
Als Trainer reicht, ein Laptop zu bedienen, wenn man nicht noch Zettel-Ewald ist.
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pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 16:18 (vor 1874 Tagen) @ Philipp54
Viele examinierte Studenten nehmen den Abiturienten die Stellen weg, die Abiturienten den Mittelschülern, für die ehemaligen Hauptschüler, heute 10. Klässler bleibt nichts mehr übrig.- abgekoppelt, frustriert.
Vielleicht ist meine Idee zu revolutionär, aber wie wäre es einfach sich selbst so lange zu qualifizieren bis man eine Arbeit hat? Wenn ich keine Stelle erhalte, weil mein Abschluss zu niedrig ist, mache ich halt den Abschluss, der nötig ist. Schule und Studium sind keine Strafen sondern Chancen.
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Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 18:08 (vor 1874 Tagen) @ pactum Trotmundense
Viele examinierte Studenten nehmen den Abiturienten die Stellen weg, die Abiturienten den Mittelschülern, für die ehemaligen Hauptschüler, heute 10. Klässler bleibt nichts mehr übrig.- abgekoppelt, frustriert.
Vielleicht ist meine Idee zu revolutionär, aber wie wäre es einfach sich selbst so lange zu qualifizieren bis man eine Arbeit hat? Wenn ich keine Stelle erhalte, weil mein Abschluss zu niedrig ist, mache ich halt den Abschluss, der nötig ist. Schule und Studium sind keine Strafen sondern Chancen.
In Sachen Lebensrealität solltest du vielleicht auch endlich mal was lernen.
Du bist wirklichpolitisch ein Phänomen: Auf der einen (monetären) Seitn konservativ und gefühlskalt und bei einem nicht ganz so pc-nahem Begriff oder Spruch wieder der totale Gerechtigkeits-Ritter.
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Voomy, Berlin, Dienstag, 17.11.2020, 17:00 (vor 1874 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ich dachte nie, dass ich das mal unironisch benutzen kann, aber: Okay boomer.
Die Aussage ist so an der Realität des Arbeitsmarktes in den meisten Branchen und den meisten Regionen vorbei, dass man so eine Aussage vermutlich wirklich in einer Stammtischrunde irgendwo beim CSU-Kreistag zu hören bekommt.
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 16:56 (vor 1874 Tagen) @ pactum Trotmundense
Hast du dich innerhalb der letzten zehn Jahre mal mit Studenten aus armen Haushalten unterhalten? Ich habe nicht den Eindruck.
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Philipp54, Dienstag, 17.11.2020, 16:28 (vor 1874 Tagen) @ pactum Trotmundense
Viele examinierte Studenten nehmen den Abiturienten die Stellen weg, die Abiturienten den Mittelschülern, für die ehemaligen Hauptschüler, heute 10. Klässler bleibt nichts mehr übrig.- abgekoppelt, frustriert.
Vielleicht ist meine Idee zu revolutionär, aber wie wäre es einfach sich selbst so lange zu qualifizieren bis man eine Arbeit hat? Wenn ich keine Stelle erhalte, weil mein Abschluss zu niedrig ist, mache ich halt den Abschluss, der nötig ist. Schule und Studium sind keine Strafen sondern Chancen.
[/b]
Ich würde Deiner Idee zustimmen.
Es verändert aber nicht die Situation von x Arbeitsplätzen zu xx Arbeitssuchenden. Es verschiebt die Eingangsvoraussetzungen aber weiter nach oben.
Man hat eher Abstufungen nach unten in den Lehrberufen gemacht. Aus dem Gesellenbrief wurden Helferausbildungen gemacht. Praktisch reichte es zumeist, nur theoretisch nicht. Der Geselle soll "Kundenfähig" sein, Pläne und Berechnungen unterschriftsreif dem Kunden vorlegen können. Das war zuvor Aufgabe des Meisters.
Die "ewigen" Studenten aus den 60-er wären jetzt ein negativ-Beispiel.
Einige von ihnen fahren immer noch Taxi.
Das hat sich geändert, seitdem das studieren nicht mehr kostenlos ist.
Arbeitsmarktmäßig ist Inklusion das große Schlagwort.
Gute Idee, aber auch ein Niedriglohnsektor.
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Kruemelmonster09, Dienstag, 17.11.2020, 21:38 (vor 1874 Tagen) @ Philipp54
Arbeitsmarktmäßig ist Inklusion das große Schlagwort.
Gute Idee, aber auch ein Niedriglohnsektor.
Du deutest es ja schon an:
Das was wir als Inklusion bezeichnen, hat mit Inklusion nichts zu tuen. Es ist zu großen Teilen eine Separation, hier und da vielleicht ja auch mal eine Integration.
So wie es jetzt läuft, geht es nur um Image und Kostenstrukturen.
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Nietzsche, Dienstag, 17.11.2020, 09:35 (vor 1875 Tagen) @ Grigori
, die (bzw. deren Eltern) nicht aus der Mittelschicht kommen?
Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären. Bei der letzen Bundestagswahl habe ich in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen. Auf solche Ideen kann man in meinen Augen nur kommen, wenn einem materielle Not gänzlich fremd ist.
Auf welche Ideen kommt man denn so, wenn einem materielle Not nicht fremd ist?
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 09:57 (vor 1875 Tagen) @ Nietzsche
, die (bzw. deren Eltern) nicht aus der Mittelschicht kommen?
Anders kann ich mir dieses Phänomen nicht erklären. Bei der letzen Bundestagswahl habe ich in Köln-Chorweiler (einem der ärmsten Viertel der Stadt) zentral ein riesiges Plakat von denen mit irgendeinem "lustigen" Bullshit drauf gesehen. Auf solche Ideen kann man in meinen Augen nur kommen, wenn einem materielle Not gänzlich fremd ist.
Auf welche Ideen kommt man denn so, wenn einem materielle Not nicht fremd ist?
In einem der ärmsten Viertel der Stadt "lustige" Plakate aufzuhängen, die nichts mit der dortigen Lebensrealität zu tun haben.
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Nietzsche, Dienstag, 17.11.2020, 10:24 (vor 1875 Tagen) @ Grigori
Auf welche Ideen kommt man denn so, wenn einem materielle Not nicht fremd ist?
In einem der ärmsten Viertel der Stadt "lustige" Plakate aufzuhängen, die nichts mit der dortigen Lebensrealität zu tun haben.
Das geht so nicht auf. Du hast da eine Verneinung übersehen. Also noch einmal von vorn.
Deine These: Auf solche Ideen kommt man nur, wenn man nicht arm ist.
Meine Frage dazu: Auf welche Ideen kommt man denn stattdessen, wenn man arm ist?
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Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 10:41 (vor 1875 Tagen) @ Nietzsche
Auf welche Ideen kommt man denn so, wenn einem materielle Not nicht fremd ist?
In einem der ärmsten Viertel der Stadt "lustige" Plakate aufzuhängen, die nichts mit der dortigen Lebensrealität zu tun haben.
Das geht so nicht auf. Du hast da eine Verneinung übersehen. Also noch einmal von vorn.
Deine These: Auf solche Ideen kommt man nur, wenn man nicht arm ist.
Meine Frage dazu: Auf welche Ideen kommt man denn stattdessen, wenn man arm ist?
Sorry, du hast Recht. Die Verneinung hab ich überlesen.
Trotzdem verstehe ich nicht so ganz, wieso du mir diese Frage stellst. Es liegt doch auf der Hand, dass Wohlstand die Wahrscheinlichkeit der Ignoranz von Armut erhöht, eben weil man sie nicht am eigenen Leib erfahren musste.
Ebenso liegt es doch nahe, anzunehmen, dass man materielle Armut nur schwer ignorieren kann, wenn man selbst davon betroffen ist.
Gibt es in DIE PARTEI auch Mitglieder...
Nietzsche, Dienstag, 17.11.2020, 14:41 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Trotzdem verstehe ich nicht so ganz, wieso du mir diese Frage stellst.
Weil Du einen kausalen Zusammenhang zwischen politischer Einstellung und persönlichem Einkommen behauptest.
Wenn also Leute ohne größere Geldsorgen sowas wie DIE PARTEI machen oder wählen, was tun oder wählen dann Leute sehr wenig Einkommen?
Gibt es in DIE PARTEI auch Mitglieder...
Grigori, Ort, Dienstag, 17.11.2020, 15:26 (vor 1874 Tagen) @ Nietzsche
bearbeitet von Grigori, Dienstag, 17.11.2020, 15:37
Trotzdem verstehe ich nicht so ganz, wieso du mir diese Frage stellst.
Weil Du einen kausalen Zusammenhang zwischen politischer Einstellung und persönlichem Einkommen behauptest.Wenn also Leute ohne größere Geldsorgen sowas wie DIE PARTEI machen oder wählen, was tun oder wählen dann Leute sehr wenig Einkommen?
Ich habe das Gefühl, du unterstellst mir, einen linearen kausalen Zusammenhang behauptet zu haben. Das geht aus meinem Posting nicht hervor. Ich habe lediglich geschrieben, dass es eine notwendige Bedingung für die Ignoranz von materieller Not ist, diese selbst nicht zu erleben.
Dennoch: zum Wahlverhalten von Menschen mit niedrigen Einkommen vgl. S.595 in
diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.562050.de/17-29.pdf
Gibt es in DIE PARTEI auch Mitglieder...
Nietzsche, Dienstag, 17.11.2020, 21:11 (vor 1874 Tagen) @ Grigori
Ich habe das Gefühl, du unterstellst mir, einen linearen kausalen Zusammenhang behauptet zu haben. Das geht aus meinem Posting nicht hervor. Ich habe lediglich geschrieben, dass es eine notwendige Bedingung für die Ignoranz von materieller Not ist, diese selbst nicht zu erleben.
Nein, das war nicht Deine anfängliche Aussage. In dem hier zitierten Abschnitt kommt DIE PARTEI nämlich gar nicht vor, in Deinem ersten Beitrag aber sehr wohl.
Du hast einen Zusammenhang hergestellt zwischen persönlichem Einkommen und politischem Wirken (nur Mittelschicht kommt auf die Idee DIE PARTEI).
Wenn es also einen Zusammenhang zwischen Einkommen und politischem Wirken gibt, wie sieht der dann bei anderen Einkommensschichten aus?
Gibt es in DIE PARTEI auch Mitglieder...
herrNick, Dienstag, 17.11.2020, 10:27 (vor 1875 Tagen) @ Nietzsche
Auf welche Ideen kommt man denn so, wenn einem materielle Not nicht fremd ist?
In einem der ärmsten Viertel der Stadt "lustige" Plakate aufzuhängen, die nichts mit der dortigen Lebensrealität zu tun haben.
Das geht so nicht auf. Du hast da eine Verneinung übersehen. Also noch einmal von vorn.
Deine These: Auf solche Ideen kommt man nur, wenn man nicht arm ist.
Meine Frage dazu: Auf welche Ideen kommt man denn stattdessen, wenn man arm ist?
Na, auf: Die $MINDERHEIT ist schuld!111einself!
Gibt es in DIE PARTEI auch Mitglieder...
Nietzsche, Dienstag, 17.11.2020, 09:52 (vor 1875 Tagen) @ Nietzsche
Da fällt mir nur eine Partei ein. Eine die hier (zum Glück) gänzlich missachtet wird. ;-)
Seien wir doch ehrlich...
Balin, Montag, 16.11.2020, 22:09 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
...alleine für das Wahlplakat mitten im Stadtteil Schalke mit der Aufschrift "Das kommt hier alles weg!" zur Kommunalwahl hat diese Partei die absolute Mehrheit verdient.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Fisheye, Montag, 16.11.2020, 21:54 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
Ist der Bülow wirklich schon so tief gesunken? Hat der Sonneborn und seine Spaßpartei irgendwas geleistet außer alle paar Monate ein hot take bei Twitter rauszuhauen? Naja gut mit der Bedeutungslosigkeit kennt sich Bülow ja aus.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 18:11 (vor 1874 Tagen) @ Fisheye
Ist der Bülow wirklich schon so tief gesunken? Hat der Sonneborn und seine Spaßpartei irgendwas geleistet außer alle paar Monate ein hot take bei Twitter rauszuhauen? Naja gut mit der Bedeutungslosigkeit kennt sich Bülow ja aus.
Ich mag so Spießer-Punks wie dich.....
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 16.11.2020, 22:39 (vor 1875 Tagen) @ Fisheye
Ist der Bülow wirklich schon so tief gesunken? Hat der Sonneborn und seine Spaßpartei irgendwas geleistet außer alle paar Monate ein hot take bei Twitter rauszuhauen? Naja gut mit der Bedeutungslosigkeit kennt sich Bülow ja aus.
Sonneborn ist nicht in der FDP.
Interview bei Jung & Naiv
Basti Van Basten, Romania, Montag, 16.11.2020, 21:26 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
youtube.com/watch?v=rdE5k5_6jv4
Interview bei Jung & Naiv
Thomas, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 15:11 (vor 1874 Tagen) @ Basti Van Basten
youtube.com/watch?v=rdE5k5_6jv4
Erst hat man das Gefühl, dass es sehr albern wird und es kommt auch schwer in die Gänge. Später dann wird es teilweise richtig heftig und spätestens beim Thema Kapital und "Julia Klöckner ist (*Spoiler*)", da muss man sagen, dass man sich die langen 2 Std. schon Zeit nehmen sollte ....
Interview bei Jung & Naiv
Venceremos, Montag, 16.11.2020, 21:43 (vor 1875 Tagen) @ Basti Van Basten
Bülow ist eigentlich mit seinen Themen "zu ernst" für "die Partei". Aber er kann seine Themen so mehr nach Außen transportieren. Man hört, als er noch Teil der SPD-Fraktion, war ihm Selbstdarstellung weit wichtiger als Fraktionsarbeit, aber er selbst wird es sicher genau umgekehrt sehen. Das was er sagt, ist oft richtig, wenn natürlich so, dass er politisch er "der Linken" nahestehen müsste - oder eben einer SPD, die weit nach links rückt.
Interview bei Jung & Naiv
Ulrich, Montag, 16.11.2020, 22:16 (vor 1875 Tagen) @ Venceremos
Bülow ist eigentlich mit seinen Themen "zu ernst" für "die Partei". Aber er kann seine Themen so mehr nach Außen transportieren. Man hört, als er noch Teil der SPD-Fraktion, war ihm Selbstdarstellung weit wichtiger als Fraktionsarbeit, aber er selbst wird es sicher genau umgekehrt sehen. Das was er sagt, ist oft richtig, wenn natürlich so, dass er politisch er "der Linken" nahestehen müsste - oder eben einer SPD, die weit nach links rückt.
Fraktionen sind arbeitsteilig aufgebaut, es gibt für die einzelnen Themengebiete jeweils Fachleute, und es gibt Hierarchien. Bühlow hatte es sich in der SPD-Fraktion wohl selbst mit der Parteilinken verscherzt, weil er immer wieder von der Seite "herein gegrätscht" war, ohne im jeweiligen Thema wirklich sattelfest zu sein. Das macht man einfach nicht. Mir hat mal ein MdB erzählt, dass er wohl einen Schicksalsschlag in seiner Familie irgendwie die Orientierung verloren hätte. Keine Ahnung, ob es stimmt. Aber als "Einzelkämpfer" ist er bei der Partei wohl bestens aufgehoben. Und er hat im nächsten Bundestagswahlkampf prominente Unterstützung.
Interview bei Jung & Naiv
Ulrich, Dienstag, 17.11.2020, 07:07 (vor 1875 Tagen) @ Ulrich
Deshalb hat die SPD ihn ja auch bei 5 Bundestagswahlen als Kandidaten aufgestellt...
Er hat sein Direktmandat seit 2002.
Bei mir liegt die Vermutung schon sehr nahe, dass eher das stimmt, was aus seiner Richtung kommt, nämlich dass inzwischen der Kadergehorsam in den Parteien zu sehr eingefordert wird...
Interview bei Jung & Naiv
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 17.11.2020, 15:40 (vor 1874 Tagen) @ RE_LordVader
Kahrs hat gegen Bülow geschossen. Ein besseres Argument für Bülow kann es nicht geben.
Interview bei Jung & Naiv
Venceremos, Dienstag, 17.11.2020, 10:41 (vor 1875 Tagen) @ RE_LordVader
Die örtliche SPD hat ihn aufgestellt, weil er dort den Rückhalt hatte. Er ist durch das Direktmandat eingezogen. Auf Landesebene hatte er z.B. nur den Reservelistenplatz 56.
Interview bei Jung & Naiv
Basti Van Basten, Romania, Montag, 16.11.2020, 22:24 (vor 1875 Tagen) @ Ulrich
Interessant, in dem Jung & Naiv Interview, spricht er darüber, dass die Ausschüsse bewusst mit fachfremden Personen als Aufpasser besetzt werden, damit die, die dort Ahnung haben, nur nicht übers Ziel hinausschießen und dort entgegen der Parteilinie entscheiden - z.B. bei der Umweltpolitik.
Interview bei Jung & Naiv
Ulrich, Montag, 16.11.2020, 22:39 (vor 1875 Tagen) @ Basti Van Basten
Interessant, in dem Jung & Naiv Interview, spricht er darüber, dass die Ausschüsse bewusst mit fachfremden Personen als Aufpasser besetzt werden, damit die, die dort Ahnung haben, nur nicht übers Ziel hinausschießen und dort entgegen der Parteilinie entscheiden - z.B. bei der Umweltpolitik.
Das dürfte wohl zu nicht unwesentlichen Teilen seine subjektive Wahrnehmung sein. Soviel ich weiß, war er schon vor seinem Austritt aus der Fraktion völlig isoliert. Seine Erklärung dürfte wohl sein, dass er der einzige "Aufrichtige" war. Der Rest hatte wohl schlicht keine Lust mehr, sich von im unmotiviert auf die Füße treten zu lassen.
Interview bei Jung & Naiv
max09, Montag, 16.11.2020, 21:39 (vor 1875 Tagen) @ Basti Van Basten
Da schließe ich mich an und empfehle mal die Deutschland was geht Folge von letztem Jahr wo Hazel Nico Semsrott in Brüssel bei der Arbeit besucht.
youtu.be/lZkQIwPpbRo
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden
, Menden (Sauerland), Montag, 16.11.2020, 19:30 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 17.11.2020, 15:13 (vor 1874 Tagen) @ BVBMenden
Diese Partei ist hart ausgedrückt der einzige Grund warum ich beim wählen nicht mehr durchgängig kotzen muss.
Und wenn ich mir angucke wie sich wofür eingesetzt wird, bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Hab die Wahl noch nicht einmal bereut. Hat vorher keine andere Partei geschafft.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Nietzsche, Dienstag, 17.11.2020, 09:41 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Was soll man denn machen, wenn man sonst keine Partei findet? Das ist ein ernsthaftes Problem.
Wie drücke ich aus, dass ich politisch interessiert bin, mein Wahlrecht nicht verfallen lassen möchte und rechte Spinner niemals wählen würde?
Da kann DIE PARTEI durchaus ein ernsthafter Ausweg sein.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 17.11.2020, 09:22 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Mir ist als Antwort auf ein träges Parteien-Establishment eine Partei wie DIE PARTEI zigmal lieber als AfD oder NPD.
Natürlich ist Satire das zentrale Element, jedoch legen sehr oft treffend den Finger in die Wunde und zeigen den Irrsinn des politischen Alltags.
Sonneborns Buch "Herr Sonneborn geht nach Brüssel" hat mir diesbezüglich sehr gut gefallen. Einen solchen Blick auf die zahlreichen fraktionslosen Abgeordneten (und wie um sie geworben wird), den Lobbyismus und das vorgegebene Abstimmungsverhalten hatte ich vorher noch nicht. Und nicht zu vergessen: seine Fede mit dem ewigen Antagonisten Elmar Brocken ;)
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
herrNick, Dienstag, 17.11.2020, 09:44 (vor 1875 Tagen) @ guy_incognito
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Mir ist als Antwort auf ein träges Parteien-Establishment eine Partei wie DIE PARTEI zigmal lieber als AfD oder NPD.Natürlich ist Satire das zentrale Element, jedoch legen sehr oft treffend den Finger in die Wunde und zeigen den Irrsinn des politischen Alltags.
Sonneborns Buch "Herr Sonneborn geht nach Brüssel" hat mir diesbezüglich sehr gut gefallen. Einen solchen Blick auf die zahlreichen fraktionslosen Abgeordneten (und wie um sie geworben wird), den Lobbyismus und das vorgegebene Abstimmungsverhalten hatte ich vorher noch nicht. Und nicht zu vergessen: seine Fede mit dem ewigen Antagonisten Elmar Brocken ;)
Richtig. Das Buch bietet einen sehr guten Einblick in die Brüsseler Politikwelt und ist eben so geschrieben, dass es ein großes Publikum erreicht. Ohne, dass Sonneborn im EU Parlament sitzt, wäre dieses Buch nicht entstanden. Und nach der Lektüre hat man dieses Konstrukt EU ein bisschen besser verstanden als vorher und wundert sich nicht mehr, warum da nicht im Sinne der Menschen, sondern im Sinne der Konzerne entschieden wird.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
HoschUn, Ort, Montag, 16.11.2020, 23:30 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Dass es wie in Italien läuft, und die faschistischen Clowns zur Regierungspartei werden (und das will ich der PARTEI nicht unterstellen, aber trotzdem), brauche ich nicht, aber, dass es in jedem Parlament 1-5 Volksvertreter der Sorte Sonneborn gibt kann ich nur unterstützen. Eine Lösung sind sie nicht, aber sie können Teil der Lösung sein.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Thomas, Dortmund, Montag, 16.11.2020, 20:33 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Diese Spasspartei, ist der einzige bohrende Finger in einer klaffenden europäischen Fleischwunde.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 21:44 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
Wenn man das ernsthaft glaubt, sollte man vielleicht weniger Sonneborns Facebook und Semsrotts YouTube konsumieren, sondern sich damit beschäftigen, wie viele EU-Abgeordnete von z.B. Grün und SPD sich seit Jahren sehr kritisch mit den Problemen der EU beschäftigen und das auch verbalisieren. Wird halt weniger geteilt als der neuste "Zwinkersmiley" Scheiß von Sonneborn.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 16.11.2020, 22:42 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Wenn man das ernsthaft glaubt, sollte man vielleicht weniger Sonneborns Facebook und Semsrotts YouTube konsumieren, sondern sich damit beschäftigen, wie viele EU-Abgeordnete von z.B. Grün und SPD sich seit Jahren sehr kritisch mit den Problemen der EU beschäftigen und das auch verbalisieren. Wird halt weniger geteilt als der neuste "Zwinkersmiley" Scheiß von Sonneborn.
Solange diese Grünen und Roten das nur verbalisieren, aber ansonsten den Arsch zukneifen und gar nichts machen, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal was sie verbalisieren. Ich beurteile die Parteien nach dem Stimmverhalten und den selbst eingebrachten Anträgen und nicht nach den Äußerungen in Interviews und Aussagen in Talkshows.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:47 (vor 1875 Tagen) @ pactum Trotmundense
Dein Post vermittelt den Eindruck, dass du absolut keine Ahnung über das tatsächliche Stimmverhalten besagter Parteien im EU-Parlament hast. Es hat einen Grund, dass bei den meisten kritischen Abstimmungen SPD und Grüne fast geschlossen anders stimmen als die CDU. Sieht man übrigens auch auf den lustigen Grafiken auf Sonneborns Facebook. Zwinkersmiley.
https://www.facebook.com/MartinSonnebornEU/photos/a.665725823489212/3525819164146516/
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 16.11.2020, 23:10 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Mein Post vermittelt den Eindruck, dass ich die Machenschaften sehr wohl mitbekomme. Auch Abseits von den Debatten, die es dann doch einmal in die absolut Europa-desinteressierten deutschen Medien schaffen. Ich bin ein überzeugter Europäer. Wenn es nach mir ginge, hätten wir längst die vereinigten Staaten von Europa und die derzeitigen Nationen wären nur simple Verwaltungseinheiten ähnlich einem Bundesland. Ich liebe Europa. Deswegen hasse ich die Politik, die insbesondere EVP, S&D und GUE/NGL betreiben. Die Europahasser lasse ich mal außen vor. Die machen, wofür sie stehen.
Aber von jenen Parteien, bzw. Fraktionen, die immer von sich behaupten doch soooo große Europäer zu sein, erwarte ich auch europäische Politik und nicht Rosinenpickerei für das eigene Land bis hin zu protektionistischem Nationalismus wie ihn z.B. die deutsche Linkspartei auf besonders abstoßende Art betreibt. Reden immer vom Internationalismus, Völkerverständigung, Weltfrieden, aber sind bereit für TOITSCHE Arbeitsplätze Zollschranken zu schaffen, die Arbeitnehmerfreizügigkeit einzuschränken und sogar die gegenseitigen Sozialabkommen teilweise aufzuheben.
Sorry, aber was da in der EU abläuft, ist ganz ganz große Scheiße. Von allen Parteien, die im deutschen Bundestag vertreten sind. Dazu noch der ganze Dreck, wo über die Banden Europarat und Kommission gespielt wird.
Mir ist klar, dass die "großen" Parteien ihre Leistungen in Europa "differenzierter" betrachten und ihren Mitgliedern immer wieder den "Kontext" darstellen, das große Ganze. Ich bin aber kein Parteisoldat. Ich bin Bürger. Ich sehe was am Arsch der Kuh raus kommt und das ist einfach nur ein großer Haufen Scheiße.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Talentförderer, Dortmund, Montag, 16.11.2020, 21:55 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Na dann hat Die Partei aber sowas von ihre Daseinsberechtigung. Eigentlich traurig dass es einer Satirepartei Bedarf, um Kritik zu verbalisieren. Da beherrschen einige Politiker wohl ihre Arbeit nicht.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Elmar, Montag, 16.11.2020, 22:38 (vor 1875 Tagen) @ Talentförderer
Die Partei macht einen sehr guten Job in Brüssel. Die anderen Politiker sind meisten im Parteikorsett gefangen und deswegen ungleich diplomatischer.
Sonneborn und jetzt Semsrott sind radikaler bei Ihrer Transparenz.
Und selbstverständlich sprechen sie aktuelle und wichtige Themen an. Gerne legen sie auch aktuelle und historische Abstimmungsergebnisse offen. Dass ihre politische Handlungsfähigkeit gering ist, das ist richtig. Die Abstimmungen werden von den großen Parteien beherrscht.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:00 (vor 1875 Tagen) @ Talentförderer
Kann es sein, dass du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast?
Die Kritik an den Missständen der EU gibt seit Jahren von Abgeordneten aus Deutschland. Und sie wird auch seit Jahren auf ganz unterschiedlichen Ebenen thematisiert.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
herrNick, Montag, 16.11.2020, 22:16 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Kann es sein, dass du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast?
Die Kritik an den Missständen der EU gibt seit Jahren von Abgeordneten aus Deutschland. Und sie wird auch seit Jahren auf ganz unterschiedlichen Ebenen thematisiert.
Und dann ist was schlechtes, wenn das jemand so darstellt, dass Leute es auch lesen?
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 17.11.2020, 09:12 (vor 1875 Tagen) @ herrNick
Kann es sein, dass du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast?
Die Kritik an den Missständen der EU gibt seit Jahren von Abgeordneten aus Deutschland. Und sie wird auch seit Jahren auf ganz unterschiedlichen Ebenen thematisiert.
Und dann ist was schlechtes, wenn das jemand so darstellt, dass Leute es auch lesen?
Du weißt aber schon, dass die PARTEI eine sehr kleine Blase bedient, oder?
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
herrNick, Dienstag, 17.11.2020, 09:34 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Kann es sein, dass du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast?
Die Kritik an den Missständen der EU gibt seit Jahren von Abgeordneten aus Deutschland. Und sie wird auch seit Jahren auf ganz unterschiedlichen Ebenen thematisiert.
Und dann ist was schlechtes, wenn das jemand so darstellt, dass Leute es auch lesen?
Du weißt aber schon, dass die PARTEI eine sehr kleine Blase bedient, oder?
2,3% bei der Europawahl finde ich jetzt nicht mehr wirklich "klein", aber das kommt wohl immer auf den Maßstab an. Ich finde sie jetzt auch nicht wirklich bedingungslos super oder wichtig. Aber weder ist sie eine Spaßpartei, noch ist sie politisch völlig inaktiv.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:21 (vor 1875 Tagen) @ herrNick
Weil sie es nicht machen, ganz einfach. Alles was hängen bleibt sind die lustigen Reden von Sonneborn vor einem leeren EU-Parlament oder dass er Martin Schulz Nachnamen lustig ausspricht. Es bleibt absolut nichts hängen, außer die absolut schwachsinnigsten und am meisten populistischen Themen, die man finden kann. Es hat nichts mit Dingen zu tun, die sich an der EU im Zweifel wirklich ändern lassen. Sonneborn greift nach den Früchten, die nicht nur niedrig hängen, sondern schon vom Baum gefallen sind. Keines der Themen wird danach ernsthaft noch einmal aufgegriffen, weder von der Partei selbst noch von irgendwem sonst, weil es halt einfach nur blöder Klamauk ist.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Dienstag, 17.11.2020, 09:31 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Du kannst mit der Partei und Sonneborn nix anfangen. Gut.
Aber das Argument verstehe ich an dieser Stelle nicht. Was genau bleibt denn von den ach so kritischen Abgeordneten aus dem EP nachhaltig hängen, bzw. was bewirken sie denn KONKRET?
Glyphosat ist böse, aber wir erlauben es erst einmal weiter.
EU-Gelder gibts nur bei Rechtstaatlichkeit...möööp.
Klimaziel ist wichtig, aber wir machen energiepolitisch erst einmal weiter bis 2050 oder so.
Digitale Bürgerrechte sind wichtig, weswegen Facebook, google und Co. ja bekanntlich keine Daten mehr sammeln.
Steuersysteme im Wettbewerb untereinander bringen nicht viel, weshalb auch Luxmburg, Niederlande, Irland, Zypern und Co. ...
Landwirtschaft muss nachhaltiger sein und es gibt keinen Raum für unendlich lange "Übergangsfristen".
Reserve-Antibiotika natürlich nur für Menschen...
Will sagen, ja, auch andere aus "etablierten" Parteien prangern viele Themen an. Sie lösen sie aber genauso wenig, wie Sonneborn und Co., sind aus Deiner Sicht dann doch genauso irrelevant.
Kann ja verstehen, dass man lieber "Macher" hätte als "Laberer". Aber unter all den Laberern sind die Parteileute die unterhaltsameren. Wenn man also eh keine Lösung erwarten kann...
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Voomy, Berlin, Dienstag, 17.11.2020, 09:48 (vor 1875 Tagen) @ ooohflupptnicht
Das Problem ist - und der Bogen wurde ja auch schon an anderer Stelle geschlagen - dass so getan wird, als wenn die anderen Parteien nicht versuchen etwas daran zu ändern. Viele dieser Themen stehen eben bei der EU-SPD und bei den EU-Grünen auf der Agenda, das Vote-Verhalten ist entsprechend. Du kannst aber halt in der EU nicht am konservativen Block vorbei entscheiden. Und dann ist es mir lieber, wenn über diese Themen mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit informiert wird und begründet wird, warum man dagegen ist. Das fehlt halt bei der Partei völlig.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
hami, Montag, 16.11.2020, 22:43 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Das Problem ist, dass man diesen Irrsinn niemandem ernsthaft vermitteln kann. Oder bist Du in der Lage zu erklären, warum der Tross permanent zwischen Straßburg und Brüssel pendelt? Da lob ich mir den Sonneborn, der den Quatsch demaskiert indem er vergeblich versucht, seine Golfschläger in die genormten Umzugskisten zu packen. Oder die Komplettverarsche mit von der Leyen als Kommissionspräsidentin. Wer soll da noch ernst bleiben?
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:49 (vor 1875 Tagen) @ hami
Wenn es nach mir ginge, könnte man den Laden ohnehin komplett auflösen, im derzeitigen Zustand ist die Brüssel => Straßburg Geschichte nämlich der kleinste Wahnsinn, der vorhanden ist. Aber das ist doch genau was ich meine. Es bleibt halt - ob jetzt zurecht oder zu unrecht - nur so ein Kleinscheiss hängen, der auch keinerlei Mehrwert für die politische Entscheidungsfindung hat. Oder bringt dich das Wissen weiter, dass die CSU Abgeordneten auf EU-Ebene ebenso scheiße sind, wie auf Bundesbene?
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
markus93, Sauerland, Dienstag, 17.11.2020, 05:36 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Wenn es nach mir ginge, könnte man den Laden ohnehin komplett auflösen, im derzeitigen Zustand ist die Brüssel => Straßburg Geschichte nämlich der kleinste Wahnsinn, der vorhanden ist. Aber das ist doch genau was ich meine. Es bleibt halt - ob jetzt zurecht oder zu unrecht - nur so ein Kleinscheiss hängen, der auch keinerlei Mehrwert für die politische Entscheidungsfindung hat. Oder bringt dich das Wissen weiter, dass die CSU Abgeordneten auf EU-Ebene ebenso scheiße sind, wie auf Bundesbene?
Aus meinem Gedächtnis heraus kostet bspw der Klassenausflug nach Straßburg jährlich 149Mio€
Das würde ich nicht als Kleinscheiß bezeichnen, das Geld könnte deutlich sinnvoller angelegt werden und damit hätte man auch Mehrwert.
Ich weiß natürlich auch was du meinst, die EU hat ziemlich große Probleme und müsste eigentlich reformiert werden, bessere Wahlen usw. Um da jetzt ins Detail zu gehen ist es aber definitiv noch zu früh :D
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Ulrich, Montag, 16.11.2020, 22:36 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Weil sie es nicht machen, ganz einfach. Alles was hängen bleibt sind die lustigen Reden von Sonneborn vor einem leeren EU-Parlament oder dass er Martin Schulz Nachnamen lustig ausspricht. Es bleibt absolut nichts hängen, außer die absolut schwachsinnigsten und am meisten populistischen Themen, die man finden kann. Es hat nichts mit Dingen zu tun, die sich an der EU im Zweifel wirklich ändern lassen. Sonneborn greift nach den Früchten, die nicht nur niedrig hängen, sondern schon vom Baum gefallen sind. Keines der Themen wird danach ernsthaft noch einmal aufgegriffen, weder von der Partei selbst noch von irgendwem sonst, weil es halt einfach nur blöder Klamauk ist.
Wobei Sonneborn wenigstens noch kabartettistisches Potential hat. Anderer Vertreter der Partei sind wohl nicht einmal "Kreisklasse". In Pankow trat bis vor vier, fünf Jahren immer wieder die gleiche Person bei allen möglichen Wahlen als Spitzenkandidat an. Als man ihm bedeutete, er solle auch mal andere nach vorne lassen, schmiss er die Brocken hin und startete einen Generalangriff auf die eigene Partei. Seitdem kämpft er im Netz für Israel, und das von einer Position aus, die Netanjahu als Liberalen erscheinen lässt. Und aktuell verbreitet er Verschwörungstheorien zum Thema Covid-19, Motto "Regierung, die eine Grippe zur Pandemie fälscht um die Verfassung außer Kraft zu setzen".
Im letzten Bundestagswahlkampf im Wahlbezirk Pankow haben sich seine Nachfolger als einziges "Wahlprogramm" alle möglichen beleidigenden Verballhornungen der Namen der anderen Kandidatinnen und Kandidaten einfallen lassen. Man hoffte wohl, jemand würde darauf anspringen und man könne das ganze dann aufbauschen. Das aber vergebens. Niemand ist darauf angesprungen.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:40 (vor 1875 Tagen) @ Ulrich
Von der Partei "DIE PARTEI" als politische Entität will ich gar nicht anfangen. An einem gewissen Punkt, ist die Partei wohl froh darüber, dass sie außerhalb von EU-Wahlkämpfen und Parteiplakaten keine Rolle spielt, sonst hätten sich ein paar mehr Medien mit den Artikeln über den Missbrauch in den eigenen Reihen beschäftigt.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
herrNick, Montag, 16.11.2020, 22:35 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Weil sie es nicht machen, ganz einfach. Alles was hängen bleibt sind die lustigen Reden von Sonneborn vor einem leeren EU-Parlament oder dass er Martin Schulz Nachnamen lustig ausspricht. Es bleibt absolut nichts hängen, außer die absolut schwachsinnigsten und am meisten populistischen Themen, die man finden kann. Es hat nichts mit Dingen zu tun, die sich an der EU im Zweifel wirklich ändern lassen. Sonneborn greift nach den Früchten, die nicht nur niedrig hängen, sondern schon vom Baum gefallen sind. Keines der Themen wird danach ernsthaft noch einmal aufgegriffen, weder von der Partei selbst noch von irgendwem sonst, weil es halt einfach nur blöder Klamauk ist.
Ich will jetzt das nicht sonderlich wichtig machen, was die PARTEI tut. Aber der Armenienkonflikt ist schon ein Thema, auf das Sonneborn seit Jahren immer wieder aufmerksam macht. Das ist alles andere als Klamauk. Und mit seinem Buch hat er eben eine ganze Menge Leute erreicht.
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Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:38 (vor 1875 Tagen) @ herrNick
Gestehe ich zu, sein Einsatz auch während des jetzigen Armenien-Konflikts war absolut brauchbar - fiel aber halt auch völlig aus der Norm für ihn. Man merkt sicher, wenn Sonneborn ein Thema persönlich interessiert. Aber die lassen sich halt auch an einer Hand abzählen.
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Voomy, Dienstag, 17.11.2020, 09:00 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Und von anderen konkreten Europapolitikern fallen Dir tatsächlich mehr Themen ein bei denen sie sich entsprechend öffentlichkeitswirksam konkret eingesetzt haben?
Mir nicht...
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Voomy, Berlin, Dienstag, 17.11.2020, 09:13 (vor 1875 Tagen) @ RE_LordVader
Ska Keller von den EU-Grünen war ein namhafter Unterstützer von Fridays for Future, lange bevor sie wichtig genug waren, um von Dieter Nuhr verspottet zu werden. Hat darüber hinaus dafür gesorgt, dass Glyphosat / Monsanto vor zwei, drei Jahren einer breiten Öffentlichkeit als Problem wahrgenommen wird.
Julia Reda, inzwischen leider ausgeschieden und in der Piratenpartei ohnehin stets verschwendet gewesen, war der Grund dafür, dass Artikel 13 / 17 zu einem so kontroversen Thema bei einer jungen Zielgruppe wird und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Thema auch in Deutschland sichtbar wurde und sehr junge Wähler auf die Straße gebracht hat.
Die Arbeit, die Reda mit Digital-Gesetzen hatte, wurde inzwischen u.a. von Tiemo Wölken von der SPD aufgegriffen, der darüber hinaus auch einen sehr informativen YouTube Channel über das Leben und Arbeiten in Brüssel bzw. der EU hat.
Und das sind nur die drei, die mir vor dem ersten Kaffee einfallen.
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Talentförderer, Dortmund, Montag, 16.11.2020, 22:04 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Bei mir und vielen anderen kommt aber überwiegend die Kritik von Sonneborn/Semsrott an.
Ich sag ja. Politiker sollten sich auch darstellen können um Gehör zu finden.
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Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:10 (vor 1875 Tagen) @ Talentförderer
Lustig, wo doch Selbstdarstellung eigentlich etwas ist, das man bei Politikern sonst immer bemängelt. Ich dachte, die sollen vor allem durch fachliche Arbeit überzeugen? Was ändert sich denn durch Semsrotts und Sonneborns Darstellung der Fehler in der EU? Nichts. Bei Semsrott kann man ja wenigstens noch davon reden, dass zu hören ist, dass er sich gut in die Fraktionsarbeit der Europäischen Grünen einbringt und tatsächlich europäisch mitarbeitet. Bei Sonneborn ist es nichts anderes als Sichtbarkeit für seine Social Media Kanäle erzeugen. Keine seiner veröffentlichten Possen hat eine Halbwertszeit von länger als einer Woche - bis auf die Spitznamen für die besonders grotesken Mitglieder des EU-Parlaments kommt da inhaltlich aber genau Null bei rum. Und bei den Leuten, die seine lustigen Reden aus dem Parlament hören oder seine Facebook Posts lesen, gehts auch ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus.
Wenn bei dir und vielen anderen nur Kritik von Semsrott und Sonneborn ankommt, wirds vielleicht mal Zeit sich auch tatsächlich mit EU-Politik und den tatsächlichen EU-Politikern zu beschäftigen und nicht auf Snackable Content aus der Spaßpartei zu gucken und dann so zu tun, als wären es die einzigen Leute, die die Fehler der EU aufzeigen.
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rasmus, Leverkusen, leider, Montag, 16.11.2020, 22:38 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Wenn bei dir und vielen anderen nur Kritik von Semsrott und Sonneborn ankommt, wirds vielleicht mal Zeit sich auch tatsächlich mit EU-Politik und den tatsächlichen EU-Politikern zu beschäftigen und nicht auf Snackable Content aus der Spaßpartei zu gucken und dann so zu tun, als wären es die einzigen Leute, die die Fehler der EU aufzeigen.
Sorry, aber die machen leider viel mehr richtig, als alle alteingessenen in den letzten Jahren zusammen.
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Franke, Montag, 16.11.2020, 22:42 (vor 1875 Tagen) @ rasmus
Wenn bei dir und vielen anderen nur Kritik von Semsrott und Sonneborn ankommt, wirds vielleicht mal Zeit sich auch tatsächlich mit EU-Politik und den tatsächlichen EU-Politikern zu beschäftigen und nicht auf Snackable Content aus der Spaßpartei zu gucken und dann so zu tun, als wären es die einzigen Leute, die die Fehler der EU aufzeigen.
Sorry, aber die machen leider viel mehr richtig, als alle alteingessenen in den letzten Jahren zusammen.
Sorry, aber für solche Aussagen ist Trump zuständig. ;-) Mehr als alle Präsidenten vor ihm, in 47 Monaten mehr als der Gegenkandidat in 47 Jahren, . . .
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Voomy, Berlin, Montag, 16.11.2020, 22:41 (vor 1875 Tagen) @ rasmus
Die machen gar nichts. Wenn das nun das neue "richtig" ist, lassen wir es wohl lieber ganz sein.
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 10:08 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Die machen gar nichts.
Bitte, bitte, bitte siehe Dir dies nichts an:
twitter.com/MartinSonneborn/status/1327974598424616960
Bitte komplett von oben bis unten und Du und alle anderen hier seien gewarnt vor dem letzten Teil!
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Voomy, Berlin, Dienstag, 17.11.2020, 10:11 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
Ich schrieb bereits weiter oben dass ich Sonneborn durchaus abnehme, über dieses Thema mal gut informiert zu haben. Das ist nur leider ein ziemlich schlechter Arbeitsnachweis für 1 1/2 Wahlperioden im Amt.
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 10:17 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Ich schrieb bereits weiter oben dass ich Sonneborn durchaus abnehme, über dieses Thema mal gut informiert zu haben. Das ist nur leider ein ziemlich schlechter Arbeitsnachweis für 1 1/2 Wahlperioden im Amt.
okay, letzter Versuch, Herr Jo Leinen. Das ist ein Ein- äh jetzt Zwei-Mann-Betrieb. Erkläre mir mal den Arbeitsnachweis von Frauke Petry im Bundestag. Ansonsten hangele Dich mal in seinem Youtube-Kanal durch die Reden im EU-Parlament, meistens zu Zeiten, in denen dort niemand mehr arbeitet und einen Nachweis erbringt.
youtube.com/c/MartinSonneborn/videos
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Voomy, Berlin, Dienstag, 17.11.2020, 10:19 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
Vielleicht liest du erstmal die restlichen Beiträge, was eigentlich mein Problem mit der Partei ist. Ich meine, wir diskutieren hier unter deiner gewählten Überschrift, von daher sehe ich da keinen wirklich reflektierten Blick auf das Thema, aber fang du doch mal mit dem Lesen an.
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 10:29 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Vielleicht liest du erstmal die restlichen Beiträge, was eigentlich mein Problem mit der Partei ist. Ich meine, wir diskutieren hier unter deiner gewählten Überschrift, von daher sehe ich da keinen wirklich reflektierten Blick auf das Thema, aber fang du doch mal mit dem Lesen an.
Ja, hab ich und es haben Dir jetzt mehrere Leute gesagt, dass Du das Ganze unter völlig falschen Voraussetzungen siehst. Ich kann das jetzt gerne auch nochmal machen. Aber es führt zu nix. Deshalb.
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ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Dienstag, 17.11.2020, 09:36 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Die machen gar nichts. Wenn das nun das neue "richtig" ist, lassen wir es wohl lieber ganz sein.
Sehe ich anders. Ich wüsste keine Partei, die der AfD je mehr geschadet hätte. Stichwort Goldhandel. Wenn man das nicht als legitimes Ziel ansieht, dem Nazi-Spacko-Haufen das Wasser abzugraben, kann man das natürlich klein reden...
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herrNick, Dienstag, 17.11.2020, 09:38 (vor 1875 Tagen) @ ooohflupptnicht
Die machen gar nichts. Wenn das nun das neue "richtig" ist, lassen wir es wohl lieber ganz sein.
Sehe ich anders. Ich wüsste keine Partei, die der AfD je mehr geschadet hätte. Stichwort Goldhandel. Wenn man das nicht als legitimes Ziel ansieht, dem Nazi-Spacko-Haufen das Wasser abzugraben, kann man das natürlich klein reden...
Insbesondere da es sich bei der PARTEI um eine kleine Oppositionspartei handelt und nicht um eine Partei mit Regierungsbeteiligung.
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BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 17.11.2020, 09:17 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Die machen gar nichts. Wenn das nun das neue "richtig" ist, lassen wir es wohl lieber ganz sein.
Danke.
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Elmar, Montag, 16.11.2020, 22:43 (vor 1875 Tagen) @ Voomy
Dann ist doch auch gut, wenn du es für dich so entschieden hast.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 16.11.2020, 21:07 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Diese Spasspartei, ist der einzige bohrende Finger in einer klaffenden europäischen Fleischwunde.
Das sehe ich ähnlich. Die Bigotterie der europäischen Politik kann man eigentlich nur noch mit Galgenhumor kontern.
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Sascha, Dortmund, Montag, 16.11.2020, 20:29 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Warum nicht? Immerhin ist sie sehr gut.
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BVBMenden
, Menden (Sauerland), Montag, 16.11.2020, 21:34 (vor 1875 Tagen) @ Sascha
Warum nicht? Immerhin ist sie sehr gut.
Genau das ist immer wieder das Problem, welches ich damit habe... dieses in Lächerliche ziehen. Wozu ein Lösung haben? Schließlich sind wir ja sehr gut.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 17.11.2020, 07:46 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Warum nicht? Immerhin ist sie sehr gut.
Genau das ist immer wieder das Problem, welches ich damit habe... dieses in Lächerliche ziehen. Wozu ein Lösung haben? Schließlich sind wir ja sehr gut.
Naja, wenn man selbst eine pauschale Aussage tätigt, ohne konkret Probleme zu bennen, wie z.B. Voomy es hier tut, sollte man sich auch nicht wundern, wenn man keine konkreten Antworten bekommt.
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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 16.11.2020, 22:49 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Warum nicht? Immerhin ist sie sehr gut.
Genau das ist immer wieder das Problem, welches ich damit habe... dieses in Lächerliche ziehen. Wozu ein Lösung haben? Schließlich sind wir ja sehr gut.
Die sehr gute Partei Die PARTEI hat doch Lösungen. Eben sehr gute, z.B. mehr Flüchtlingsstrom statt Braunkohle. Die wohl beste und innovativste Forderung ist die nach einer Altersgrenze für Letztwähler. Auch gegen den Mangel an Ärzten auf dem Land hat die Partei Die PARTEI eine sehr gute Lösung: Angesichts einer genetischen Übereinstimmung zwischen Schweinen und Menschen auf dem Land von über 90 % liegt es nur nahe, die ärztliche Versorgung im Güllegürtel Deutschlands den Tierärzten zu übertragen. Eine Lösung, die ich mit Blick auf Oberbayern, das Sauerland und die komplette Ostzone komplett unterstütze!
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BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 17.11.2020, 09:14 (vor 1875 Tagen) @ pactum Trotmundense
Das ist genau das, was ich meine. Es werden Themen ins Lächerliche geschoben. Das ist kein „Prockeln“ das ist tatsächlich lachhaft.
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Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 17.11.2020, 15:28 (vor 1874 Tagen) @ BVBMenden
Und wie würdest du dann die Arbeit von Klöckner, Scheuer, Seehofer und anderen beurteilen? Das zieht mMn politisches Arbeiten auch ins lächerliche. Nur eben mit extrem negativen Konsequenzen.
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BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 17.11.2020, 16:27 (vor 1874 Tagen) @ Weeman
Und wie würdest du dann die Arbeit von Klöckner, Scheuer, Seehofer und anderen beurteilen? Das zieht mMn politisches Arbeiten auch ins lächerliche. Nur eben mit extrem negativen Konsequenzen.
Die kämen jetzt gelinde gesagt natürlich nicht gut weg. Aber um die geht es gerade nicht. Ich finde ja Politik gut, die den Etablierten mal zeigt wie es gehen kann. Dann aber doch ernsthaft. Die Piraten haben es gut gemacht - am Anfang und hatten dann nichts dahinter. Eine Spaß-Partei reicht mir da nicht - da fehlt mir der gebührende Ernst an der Sache.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 17.11.2020, 16:33 (vor 1874 Tagen) @ BVBMenden
Das ist meiner Meinung nach Auslegungssache.
Für mich ist Satire z.B. in erster Linie ernst und nicht spaßig.
Das spaßige ist ein Vehikel um auf ernste Themen hinzuweisen.
Das lustige ist mit Sicherheit nicht der Grund warum ich die wähle. Auch wenn ich sie sehr lustig finde.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 16.11.2020, 19:47 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 16.11.2020, 19:56
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Das kann man sicherlich so sehen. Auf der anderen Seite war Martin Sonneborn der mir einzig bekannte Politiker in Deutschland, der ernsthaft auf die Problematik in der Region Arzach hingewiesen hat (und auch vor Ort war, mehrfach), während der Rest der Bundespolitik und der EU so getan hat, als würde es diesen brutalen Konflikt und die Vertreibung jetzt nicht geben. Achja, die Türkei steckt ja dahinter und damit Berlin die weiße Weste behält, was Flüchtlingspolitik angeht, hofiert man daher seit geraumer Zeit Erdogan durch seine Hegemonie. Was interessiert uns da die vorbildliche Demokratieentwicklung in Armenien und Arzach. Ich denke in Summe ist das erneut eine große Signalwirkung an alle Staaten, die mit einem EU-Beitritt liebäugeln.
meinjanur.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden, Montag, 16.11.2020, 19:46 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Also das Abstimmungsverhalten der Partei in Brüssel ist meiner eigenen Einstellung nach deutlich näher als die jeder anderen „richtigen“ Partei.
Das Problem an der PARTEI...
Goalgetter1990, Montag, 16.11.2020, 20:19 (vor 1875 Tagen) @ RE_LordVader
ist sicherlich nicht Sonneborn, dem ich durchaus Zu Gute halte dass er mit seinen Aktionen und seinen Themen durchaus Probleme anspricht bzw. auf Missstände aufmerksam macht. Das Problem ist die Breite dieser Partei, Lokalpolitiker welche sich teilweise jeglicher konstruktiver Arbeit verschließen und Sachthemen teilweise ins lächerliche ziehen. Das Problem ist doch, dass viele durch Sonneborn "Die PARTEI" tatsächlich wählen, ohne sich mal anzuschauen was für Leute man sich hier teilweise ins Boot holt...
Das Problem an der PARTEI...
Goalgetter1990, Dienstag, 17.11.2020, 07:16 (vor 1875 Tagen) @ Goalgetter1990
Ich kann diese Einwände zwar durchaus verstehen, aber die meisten haben wohl eher das Problem andere Parteien gewählt zu haben, die Sachen versprechen wie "keine GroKo" und dann das Gegenteil machen.
Oder halt unverhohlen Politik für zahlende Lobbygruppen (Autoindustrie, Entwickler von Mautsystemen, Agrarindustrie (Bauern nehme ich da aus, der letze EU-Förderungsbeschluß trifft auch "normale" Bauern indirekt sehr hart)) machen...
Da sind mir Leute die sich diesem System verweigern und entsprechend abstimmen deutlich lieber!
Und um das ad absurdum Argument vorweg zu nehmen: NEIN ein Parlament ausschließlich mit dieser Haltung funktioniert sicherlich auch nicht. Aber das würde ja auch vorrausetzen, dass diese Haltung mehr als Mehrheitsfähig wäre. Und ganz ehrlich: Da kommen doch noch ganz andere Probleme vorher zu Tage
Das Problem an der PARTEI...
pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 07:25 (vor 1875 Tagen) @ RE_LordVader
Ich kann diese Einwände zwar durchaus verstehen, aber die meisten haben wohl eher das Problem andere Parteien gewählt zu haben, die Sachen versprechen wie "keine GroKo" und dann das Gegenteil machen.
Der Vorwurf ist nur bedingt fair. Die SPD hat sich eindeutig gegen die GroKo ausgesprochen und auch geweigert Verhandlungen zu führen. Dann hat sich die FDP feige verpisst und die komplette Medienlandschaft hat die SPD in die GroKo gezwungen. Als wenn die Welt untergehen würde, wenn die Union eine Minderheitsregierung machen müsste. Anstatt auf die FDP für ihre Feigheit einzuprügeln, warf man der SPD vor sie würde keine "staatspolitische Verantwortung" haben und die Bundesrepublik in den Abgrund treiben. Als dann noch der Bundespräsident Steineule öffentlich die SPD aufforderte eine GroKo zu machen, war es vorbei. Ich mecker über die SPD gerne und viel. Immer berechtigt. Aber die GroKo-Nummer war ein scheiß Spiel, das sie nur verlieren konnte. Sie hatte keine Chance aus der Nummer heraus zu kommen. Ein reines lose-lose-Ding.
Das Problem an der PARTEI...
pactum Trotmundense, Dienstag, 17.11.2020, 07:29 (vor 1875 Tagen) @ pactum Trotmundense
Und dann muss man halt mal verlieren... Sie hätte die Haltung durchaus beibehalten können und selbst diese Punkte vermehrt ansprechen können, dann auch im Wahlkampf der Neuwahlen.
Stattdessen hat man die Posten gewählt und vertraut darauf, dass enttäuschte Wähler das bis 2021 schon vergessen und verziehen haben.
Ja es wurde von Seiten der Union sehr geschickt der Druck verlagert und große Teile der Presse sind mit eingestiegen, aber umgefallen ist die SPD schon ganz alleine.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden
, Menden (Sauerland), Montag, 16.11.2020, 20:14 (vor 1875 Tagen) @ RE_LordVader
Also das Abstimmungsverhalten der Partei in Brüssel ist meiner eigenen Einstellung nach deutlich näher als die jeder anderen „richtigen“ Partei.
Das Problem, bzw. der große Vorteil der PARTEI ist ja: sie müssen keine „richtige“ Politik machen. Sie können einfach gut dastehen und andere lächerlich machen. Politik lebt nun mal auch von Kompromissen - und diese muss diese „Partei“ nicht eingehen.
Das werden die Grünen übrigens auch wieder merken, wenn sie wieder (mit)regieren dürfen/müssen...
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 16.11.2020, 22:56 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Das Problem, bzw. der große Vorteil der PARTEI ist ja: sie müssen keine „richtige“ Politik machen.
Das müssen die Anderen auch nicht und sie machen es auch nicht. Siehe: Klöckner, Scheuer, Spahn, Giffey, Seehofer, Müller, Scholz, Maaß, Heil, Altmaier, Lambrecht, Schulze, Karliczek, Kramp-Karrenbauer. Von Politikerdarstellern auf den Landesebenen wie Söder, Bouffier, Dreyer, Laschet, Müller, Kretschmer, Schwesig, Ramelow, Haseloff, Woidke, Bovenschulte, Weil, Hans, Günther oder Kretschmann will ich gar nicht erst anfangen.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
istar, Montag, 16.11.2020, 23:27 (vor 1875 Tagen) @ pactum Trotmundense
Das Problem, bzw. der große Vorteil der PARTEI ist ja: sie müssen keine „richtige“ Politik machen.
Das müssen die Anderen auch nicht und sie machen es auch nicht. Siehe: Klöckner, Scheuer, Spahn, Giffey, Seehofer, Müller, Scholz, Maaß, Heil, Altmaier, Lambrecht, Schulze, Karliczek, Kramp-Karrenbauer. Von Politikerdarstellern auf den Landesebenen wie Söder, Bouffier, Dreyer, Laschet, Müller, Kretschmer, Schwesig, Ramelow, Haseloff, Woidke, Bovenschulte, Weil, Hans, Günther oder Kretschmann will ich gar nicht erst anfangen.
Diese illustre Liste lässt nur einen Schluß zu, nämlich dass du, weiser Mann, nun endlich die grünen Hügel und dunklen Wälder Syburgs verlassen musst, um den politischen Vollversagern da draußen zu zeigen, wo der Hammer hängt und wie das zu funktionieren hat mit der großen und kleinen Weltpolitik.
Mach et, pactum, mach et!!!
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 07:19 (vor 1875 Tagen) @ istar
Meine Zeiten in der Politik sind vorbei. Es ist keine Schande einzugestehen, dass man für sich festgestellt hat, den Menschen mit anderem Engagement mehr helfen zu können. Das System der Politik ist ein idealer Nährboden für das Peter-Prinzip. Ich wäre höchstwahrscheinlich nicht besser als diese Graupen, weil es die Funktionsweise des Systems gar nicht anders herzugeben scheint.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 17.11.2020, 09:21 (vor 1875 Tagen) @ pactum Trotmundense
Meine Zeiten in der Politik sind vorbei. Es ist keine Schande einzugestehen, dass man für sich festgestellt hat, den Menschen mit anderem Engagement mehr helfen zu können. Das System der Politik ist ein idealer Nährboden für das Peter-Prinzip. Ich wäre höchstwahrscheinlich nicht besser als diese Graupen, weil es die Funktionsweise des Systems gar nicht anders herzugeben scheint.
Also ich habe für mich bemerkt, dass es eben doch funktioniert. Auf kommunaler Ebene sehr gut sogar. Man packt was an und wenn man wirklich will bekommt man es sogar hin.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Dienstag, 17.11.2020, 12:39 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
bearbeitet von ooohflupptnicht, Dienstag, 17.11.2020, 12:49
Meine Zeiten in der Politik sind vorbei. Es ist keine Schande einzugestehen, dass man für sich festgestellt hat, den Menschen mit anderem Engagement mehr helfen zu können. Das System der Politik ist ein idealer Nährboden für das Peter-Prinzip. Ich wäre höchstwahrscheinlich nicht besser als diese Graupen, weil es die Funktionsweise des Systems gar nicht anders herzugeben scheint.
Also ich habe für mich bemerkt, dass es eben doch funktioniert. Auf kommunaler Ebene sehr gut sogar. Man packt was an und wenn man wirklich will bekommt man es sogar hin.
Ich bin überzeugt davon, dass man es auf kommunaler (="ehrenamtlicher") Ebene quer durch alle "etablierten" Parteien mehrheitlich mit ehrlich engagierten, ehrbaren, kompetenten und lösungsorientierten Menschen zu tun hat, die wirklich etwas bewirken wollen und auch können.
Bereits auf Landesebene bekommt man es dann schon teilweise mit Berufspolitikern zu tun, bei denen man nicht immer Eindruck hat, dass sie die in der Sache beste Lösung (natürlich jeweils aus Sicht ihrer politischen Perspektive) verfolgen, sondern schon große Teile der Entscheidungen machtpolitisch (inner- und zwischenparteilich) motiviert sind.
Auf Bundes- und EU-Ebene hat der neutrale Betrachter allerdings das Gefühl, dass das "Spitzenpersonal" eher einer Showkaste angehört und an ernsthaften Entscheidungen nur notgedrungen interessiert ist, weil andere Dinge wichtiger scheinen.
Also,
Basis: super
Spitzen: Müll
Bei der PARTEI scheint es zumindest andersherum zu sein. So würde ich mir die unterschiedlichen Bewertungen erklären, wobei ich in Essen eher gemischte Noten bei den lokalen Spitzenkandidaten der PARTEI vergeben würde. Kenne aber auch nur 2, von denen der eine tatsächlich "nur Spaßplakate" macht (die dafür aber gut *g*) und der andere als Unternehmer (Gastro) ernsthafte Anliegen hat, die aber natürlich auch interessengeleitet sind.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 11:31 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Also ich habe für mich bemerkt, dass es eben doch funktioniert. Auf kommunaler Ebene sehr gut sogar. Man packt was an und wenn man wirklich will bekommt man es sogar hin.
Was kann man denn kommunal wirklich bewegen? Du bist doch aus Menden. Ihr macht, was Bettermann von euch will und wenn ihr es wagt doch einmal eigenständige Ideen zu haben, entzieht der Bettermann der Stadt schneller die Kohle als man "selbstbestimmte Schulpolitik" sagen kann. Die Parteien und die Verwaltung sind mittlerweile so konditioniert, dass Dinge, die Bettermann nicht will, gar nicht erst in Form von Anträgen oder Verwaltungsvorlagen in Ausschüsse oder gar den Rat kommen.
Die Einflussmöglichkeiten auf kommunaler Ebene sind begrenzt. Man "darf" Gewerbegebiete ausweisen und sich mit konkurrierenden Städten um Investoren gegenseitig kaputt bieten, Straßen benennen und ansonsten bei jeder Pillermannentscheidung sich jahrelang mit Bürgerinitiativen herum schlagen, die außer "nicht in meiner Nachbarschaft!" keine Argumente haben und schon gar nicht Lösungen bieten. In eurer Nachbarschaft, in Iserlohn, hat es so eine "wir sind dagegen, denn die Gemeinschaft ist uns nicht so wichtig wie der Wert unserer Immobilien"-Bürgerinitiative es jetzt in den Rat geschafft und stellt den Bürgermeister. Da kann man mal applaudieren.
Ich bewundere dich für deinen Enthusiasmus und dein Engagement im Kommunalen. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du nicht irgendwann ähnlich ernüchtert und desillusioniert sein wirst wie ich es einst war. Kommunalpolitik ist so wichtig, aber ist in unserem politischen System in Deutschland zu einer Freizeitbeschäftigung für politisch motivierte Menschen kastriert worden. Aber man weiß, dass der Karren im Dreck sitzt, wenn in einer Ratssitzung zwei Stunden lang erbittert wegen 10.000 Euro für die Bibliothek diskutiert wird und der Bürgermeister einem Zirkus 5000 Euro in die Hand drückt, damit dieser die Stadtgrenzen verlässt, damit das Jugendamt nicht seinen Pflichten zum Kinder- und Jugendschutz nachkommen muss.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 17.11.2020, 12:15 (vor 1875 Tagen) @ pactum Trotmundense
Deine Ausführungen kann ich in keinster Weise unterschreiben. Ich habe in sechs Jahren mit dem genannten Unternehmer keinerlei Berührung gehabt. Wir erschließen gerade ein großes Industriegebiet - selbstbestimmt. Wir schieben diverse Projekte an - selbstbestimmt.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 17.11.2020, 14:18 (vor 1874 Tagen) @ BVBMenden
Deine Ausführungen kann ich in keinster Weise unterschreiben. Ich habe in sechs Jahren mit dem genannten Unternehmer keinerlei Berührung gehabt. Wir erschließen gerade ein großes Industriegebiet - selbstbestimmt. Wir schieben diverse Projekte an - selbstbestimmt.
Natürlich hast du mit dem Unternehmer nichts zu tun. Er tut auch alles dafür, dass das so bleibt. Die Mendener Politik kommt ihm nicht in die Quere. Dafür braucht er auch nichts mehr machen. Er hat in der Frage der Adolf-Kolping-Schule das letzte Mal eingreifen müssen, weil man in Menden nicht so gespurt hat wie er es brauchte. Da hatte mal ein Bürgermeister die Testikel und hat im Sinne der Stadt handeln wollen. Nun, du weißt als Mendener besser als ich Dortmunder was aus Herrn Fleige wurde und wie einsam die Welt urplötzlich für ihn wurde. Sogar seine eigene Partei hat Gründe gefunden mit ganzen Bataillonen an Motorsägen an ihm und seinem Stuhl zu sägen.
Aber wie gesagt: solche Dinge hat Menden nicht exklusiv. Bettermann ist zwar ein besonders extremer Fall, aber auch andere Kommunen haben so ihre grauen Eminenzen gegen deren Interessen es niemand wagt Politik zu betreiben. Es ist der berühmte türkise Elefant, der im Raum steht, den jeder sieht, aber über den niemand spricht und der immer umkreist wird.
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 17.11.2020, 16:29 (vor 1874 Tagen) @ pactum Trotmundense
Deine Ausführungen kann ich in keinster Weise unterschreiben. Ich habe in sechs Jahren mit dem genannten Unternehmer keinerlei Berührung gehabt. Wir erschließen gerade ein großes Industriegebiet - selbstbestimmt. Wir schieben diverse Projekte an - selbstbestimmt.
Natürlich hast du mit dem Unternehmer nichts zu tun. Er tut auch alles dafür, dass das so bleibt. Die Mendener Politik kommt ihm nicht in die Quere. Dafür braucht er auch nichts mehr machen. Er hat in der Frage der Adolf-Kolping-Schule das letzte Mal eingreifen müssen, weil man in Menden nicht so gespurt hat wie er es brauchte. Da hatte mal ein Bürgermeister die Testikel und hat im Sinne der Stadt handeln wollen. Nun, du weißt als Mendener besser als ich Dortmunder was aus Herrn Fleige wurde und wie einsam die Welt urplötzlich für ihn wurde. Sogar seine eigene Partei hat Gründe gefunden mit ganzen Bataillonen an Motorsägen an ihm und seinem Stuhl zu sägen.Aber wie gesagt: solche Dinge hat Menden nicht exklusiv. Bettermann ist zwar ein besonders extremer Fall, aber auch andere Kommunen haben so ihre grauen Eminenzen gegen deren Interessen es niemand wagt Politik zu betreiben. Es ist der berühmte türkise Elefant, der im Raum steht, den jeder sieht, aber über den niemand spricht und der immer umkreist wird.
Interessant wie tief du drin steckst... wahrscheinlich kennen wir uns am Ende noch...;-)
Mit Fleige hast du in Bezug auf die eigene Partei allerdings nicht ganz recht: die Motorsäge hat er selbst geführt...
Liebe PARTEI-Freunde, wir ziehen in den Bundestag ein
BVBMenden, Montag, 16.11.2020, 20:28 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Also das Abstimmungsverhalten der Partei in Brüssel ist meiner eigenen Einstellung nach deutlich näher als die jeder anderen „richtigen“ Partei.
Das Problem, bzw. der große Vorteil der PARTEI ist ja: sie müssen keine „richtige“ Politik machen. Sie können einfach gut dastehen und andere lächerlich machen. Politik lebt nun mal auch von Kompromissen - und diese muss diese „Partei“ nicht eingehen.
Das werden die Grünen übrigens auch wieder merken, wenn sie wieder (mit)regieren dürfen/müssen...
Abwarten und Tee trinken, sich lächerlich machen schaffen viele auch ohne die PARTEI. Wenn sie es nicht seriös meinen verschwinden sie meist auch sehr schnell.
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BVBMenden, Montag, 16.11.2020, 20:25 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Und genau dieses Gekungel bis halt genau nix mehr passiert ist was die allermeisten, die sich noch für Politik interessieren, komplett abstößt. Und auch das was die „drain the swamp“ Narative der Trumps/AfD etc Populisten so befeuert. (Zusammen mit der inzwischen unverhüllten Lobbypolitik)
Diese alte Weg der Parteienpolitik für mMn definitiv in die Irre.
+1
garypaul, Unna, Montag, 16.11.2020, 19:54 (vor 1875 Tagen) @ RE_LordVader
Sehe ich auch so.
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Poeta_Doctus, Lands Between, Montag, 16.11.2020, 19:35 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Hmmm.
Also nicht wählen bzw. eine Protestwahl sind ein legitimer Teil der demokratischen Rechte jedes Bürgers. Es sollte eher die "seriösen" Parteien alamieren, wenn eine zunehmende Anzahl an Menschen lieber die Partei wählen als CDU, SPD etc.
Und wenn schon Protestwahl, dann lieber die PARTEI als AFD.
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, Menden (Sauerland), Montag, 16.11.2020, 19:37 (vor 1875 Tagen) @ Poeta_Doctus
Na ja. In diesem Falle wurde die PARTEI eben nicht in den Bundestag gewählt. Nicht ansatzweise. Hier zieht eine Partei in den Bundestag, die die Hürde eben nicht genommen hat. Für mich zu recht. Finde vieles ja lustig, aber dann hört es auch schon auf.
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Poeta_Doctus, Lands Between, Montag, 16.11.2020, 19:39 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Stimmt, das nicht ganz das selbe.
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herrNick, Montag, 16.11.2020, 19:32 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Mir gefällt die Entwicklung der FDP auch nicht, aber im die geht es hier gerade nicht.
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, Menden (Sauerland), Montag, 16.11.2020, 19:35 (vor 1875 Tagen) @ herrNick
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Mir gefällt die Entwicklung der FDP auch nicht, aber im die geht es hier gerade nicht.
Touché. Der war gut.
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herrNick, Montag, 16.11.2020, 19:42 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
Mir gefällt die Entwicklung der FDP auch nicht, aber im die geht es hier gerade nicht.
Touché. Der war gut.
Und ohne Flachs. Letztendlich hat eine Aktion der PARTEI die Finanzierung der AfD durch den Goldverkauf beendet. Zudem hat die Zugehörigkeit Sonneborns zum EU Parlament ein wirklich sehr aufschlussreiches Buch ermöglicht. Satire ist das Mittel, die Ziele sind es nicht unbedingt.
+1
Tivoli, Aachen, Montag, 16.11.2020, 19:31 (vor 1875 Tagen) @ BVBMenden
Wie der GRÖVAZ Martin Sonneborn eben bekanntgegeben hat, zieht "Die Partei" morgen um 13 Uhr in den Bundestag ein.
Ein MdB tritt in die Partei ein und ist somit als Abgeordneter in Berlin.Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die Pressemitteilung:
pbs.twimg.com/media/Em8V1_-XIAAUUTu?format=jpg&name=900x900Der alte Thread hier im Forum zu Bülows SPD-Austritt
https://www.bvb-forum.de/index.php?id=1705917
Bei all der berechtigten Kritik an CDU, SPD und wie sie alle heißen: eine Spasspartei ist nicht die Lösung des Problems, sondern ein Teil davon.
So ist es leider
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Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Montag, 16.11.2020, 19:10 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich um den fraktionslosen Marco Bülow, Ex-SPD, Dortmund.
Die unbestätigten Gerüchte sind übrigens keine unbestätigten Gerüchte mehr, sondern bestätigte Fakten.
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Muli, Siegen;Block 12, Montag, 16.11.2020, 15:24 (vor 1875 Tagen) @ Thomas
So beginnt sie also die Machtübernahme. Endlich wird das Bier entscheiden.
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markus, Montag, 16.11.2020, 18:12 (vor 1875 Tagen) @ Muli
So beginnt sie also die Machtübernahme. Endlich wird das Bier entscheiden.
Ich hoffe, dass dann endlich die Begrenzung der Managergehälter umgesetzt werden. Kein deutscher Manager ist mehr als 25.000 mal mehr wert als ein beliebiger Arbeiter.
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Muli, Siegen;Block 12, Montag, 16.11.2020, 18:23 (vor 1875 Tagen) @ markus
Begrenzung ist was für Linke Fantasien. Die Partei lässt die 100 reichsten Deutschen einfach umnieten.
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Franke, Montag, 16.11.2020, 18:23 (vor 1875 Tagen) @ markus
So beginnt sie also die Machtübernahme. Endlich wird das Bier entscheiden.
Ich hoffe, dass dann endlich die Begrenzung der Managergehälter umgesetzt werden. Kein deutscher Manager ist mehr als 25.000 mal mehr wert als ein beliebiger Arbeiter.
Wer kriegt denn (mehr als) 25 Millionen € monatlich?
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ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Dienstag, 17.11.2020, 09:13 (vor 1875 Tagen) @ Franke
Messi vielleicht, also bis zur Insolvenz. ;-)