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[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern (Sonstiges)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 10.06.2021, 20:56 (vor 1679 Tagen) @ Jarou9

Sehe es gerne umgekehrt. Leute die gut (oder auch sehr gut verdienen) stöhnen nicht immer unter der Steuerlast. Ich zahle Spitzensteuersatz an der unteren Grenze. Würde ich das doppelte verdienen, würde ich die Steuern noch gerner zahlen, bleibt ja auch genug über. Verdiene ich 100% mehr Gehalt, stören mich theoretisch sogar 5-10% mehr Steuern nicht.

Stattdessen zahlen manche Menschen einen prozentuell geringeren Anteil Abgaben, kommen dadurch aber in manche finanziellen Nöte, wenn man was am Auto ist etc.

Die berühmte Entlastung der mittleren und unteren Einkommen. Wobei "mittler" ja sehr weit gefasst werden kann. Über eine Einkommenssteuer kriegst du aber eh nur "Peanuts". Die Menschen mit wirklich, wirklich viel Geld juckt das alles nicht.

Wobei die Diskussionen über Einkommenssteuer eigentlich nicht viel bringen. Jemand der für sein Geld arbeiten muss, ist im engeren Sinn aus meiner Sicht nicht reich, bzw. in dem Maße reich, als dass man eine Neiddebatte führen müsste. Auch ein Fußballprofi oder ein DAX-CEO sind nur unbedeutende Fische, volkswirtschaftlich gesehen.
Man muss sich Gedanken über eine sinnvolle Vermögenssteuer machen.


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