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Ladestationen (Sonstiges)

marek007, Dortmund, Donnerstag, 28.10.2021, 06:07 (vor 1540 Tagen)

Hallo. Gibt es eigentlich zu den Heimspielen spezielle Plätze für e autos wo geparkt ukd geladen werden kann? Oder habt ihr Tipps?
Vielen Dank

Mal zurück zu deiner Frage

Cartman, Dorstfeld und Block 12, Freitag, 29.10.2021, 12:26 (vor 1538 Tagen) @ marek007

Mal zurück zu deiner Frage

Thomas, Dortmund, Freitag, 29.10.2021, 12:40 (vor 1538 Tagen) @ Cartman

Das dürfte die weiterhelfen:

https://dew21-ladeapp.chargecloud.de/#/location

"schön" zu sehen, wie der Dortmunder Norden von diesem, wie von anderen Systemen abgehängt ist und auch sonst mal abgesehen von ein paar wohlhabenderen Flecken sich alles nur um Dortmund Mitte dreht.

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Pete H., Donnerstag, 28.10.2021, 14:21 (vor 1539 Tagen) @ marek007

Hallo. Gibt es eigentlich zu den Heimspielen spezielle Plätze für e autos wo geparkt ukd geladen werden kann? Oder habt ihr Tipps?
Vielen Dank

Sind Ladestationen in Tiefgargagen eigentlich erlaubt? Und falls ja, welche Aktien sollte man erwerben, möchte man in Unternehmen für Tiefgaragenbau investieren? ;)

Da sich ein aufkommender Strombedarf für PKWs, wie im Thread schon angedeutet, über Ladestationen an den Straßenrändern kaum bewältigen lässt, bieten sich mit Ladestationen ausgestattete Tiefgaragen bestens an. Und das nicht nur für Wohnungsneubauten.

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Carpzov, Dormagen, Freitag, 29.10.2021, 02:49 (vor 1539 Tagen) @ Pete H.

Hallo. Gibt es eigentlich zu den Heimspielen spezielle Plätze für e autos wo geparkt ukd geladen werden kann? Oder habt ihr Tipps?
Vielen Dank


Sind Ladestationen in Tiefgargagen eigentlich erlaubt? Und falls ja, welche Aktien sollte man erwerben, möchte man in Unternehmen für Tiefgaragenbau investieren? ;)

Da sich ein aufkommender Strombedarf für PKWs, wie im Thread schon angedeutet, über Ladestationen an den Straßenrändern kaum bewältigen lässt, bieten sich mit Ladestationen ausgestattete Tiefgaragen bestens an. Und das nicht nur für Wohnungsneubauten.

Ja kenne diverse in Berlin, Düsseldorf und Neuss...

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herrNick, Donnerstag, 28.10.2021, 14:56 (vor 1539 Tagen) @ Pete H.

Hallo. Gibt es eigentlich zu den Heimspielen spezielle Plätze für e autos wo geparkt ukd geladen werden kann? Oder habt ihr Tipps?
Vielen Dank


Sind Ladestationen in Tiefgargagen eigentlich erlaubt? Und falls ja, welche Aktien sollte man erwerben, möchte man in Unternehmen für Tiefgaragenbau investieren? ;)

Da sich ein aufkommender Strombedarf für PKWs, wie im Thread schon angedeutet, über Ladestationen an den Straßenrändern kaum bewältigen lässt, bieten sich mit Ladestationen ausgestattete Tiefgaragen bestens an. Und das nicht nur für Wohnungsneubauten.

Ja, die sind erlaubt.

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AlanShoreHB, Donnerstag, 28.10.2021, 10:37 (vor 1539 Tagen) @ marek007

Für eine Karten-Übersicht gibt es doch die gängigen Webseiten und Apps, z.B. unter ww w.goingelectric.de/stromtankstellen

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 11:48 (vor 1539 Tagen) @ AlanShoreHB

Für eine Karten-Übersicht gibt es doch die gängigen Webseiten und Apps, z.B. unter ww w.goingelectric.de/stromtankstellen

Wobei man leider immer wieder hört, dass es zu Problemen kommen kann. Die Abrechnungssysteme scheinen wohl noch alles andere als narrensicher zu sein.

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sepos, Saarlandstraße, Donnerstag, 28.10.2021, 09:49 (vor 1540 Tagen) @ marek007

Also an der Landgrafenstraße an der DOGEWO gibt es zwei Ladesäulen, sind aber immer gut frequentiert. Zu Fuß zum Stadion ca 15-20 Min.

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Hatebreed, Donnerstag, 28.10.2021, 09:35 (vor 1540 Tagen) @ marek007

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?

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Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 29.10.2021, 12:26 (vor 1538 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.

Ich glaube nicht, dass es daran scheitern wird, das ist eigentlich ein Randproblem.

Scheitern wird eine Komplettumstellung auf E-Fahrzeuge zur privaten Nutzung an ganz anderen Dingen.
Wenn man heute in hochverdichteten Wohngegenden wohnt, wie z.B. Dortmund-Scharnhorst, dann ist es schon allein aus der räumlichen Situation heraus völlig undenkbar, dass man für alle jetzigen Fahrzeugnutzer in Zunkunft eine ausreichende Anzahl an Lademöglichkeiten zur Verfügung stellen kann.

Das heißt, eine Umstellung auf E-mobilität ist nur möglich, wenn ein Großteil der derzeitigen PKW-Nutzer auf ihren gewohnten Individualverkehr verzichten wird.

Vielleicht auch schon von alleine, denn in solchen hochverdichteten Wohngebieten wohnen ohnehin meist die weniger gutverdienenden, von denen schon bald einige ihren Verbrenner freiwillig abgeben werden, weil er nicht mehr finanzierbar ist.

Alles wird am Ende daran hängen, ob es gelingt, die Klimaschutzmaßnahmen einigermaßen sozialverträglich umzusetzen. Und dabei gilt es natürlich auch, liebe Gewohnheiten der nicht ganz so armen Mitbürger mit ihren kolossalen Statussymbolen (sprich SUV etc.) in die Schranken zu weisen. Denn den bescheidenen Menschen das Auto wegnehmen und den Statusprotzern ihre Spielzeuge zu lassen, weil sie es ich ja leisten können, das birgt enormen Sprengstoff, das ist jetzt schon absehbar.

SGG
Klopfer

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tim86, Hamburg, Freitag, 29.10.2021, 13:32 (vor 1538 Tagen) @ Klopfer

Der Umstieg z.B. auf den ÖPNV geht aber nur, wenn dieser auch die Kapazitäten hat, der Ausbau des ÖPNV wurde aber leider seit Jahrzehnten verpennt.

Will man jetzt durch die Preisschraube viele zum ÖPNV zwingen, wird dies in meinen Augen nicht überall funktionieren.

Der Hamburger Hbf mit 500.000 Fahrgästen täglich, wichtigste Bahnhof Deutschlands und nach Paris-Nord zweitwichtigste Europas, ist wie das Eisenbahnbundesamt schon vor 10 Jahren berichtet an der Kapazitätsgrenze.

Dies betrifft insbesondere auch die S-Bahnen. Die Ausschreibung für den Ausbau läuft noch bis 2024, erster Spartenstich wahrscheinlich 2030. Bevor der Bahnhof aber ausgebaut ist, können zumindest in Hamburg aber gar nicht große Mengen auf den ÖPNV umsteigen, da z.B. die S-Bahn(insbesondere die S3 als einzige Bahn, die die Elbe Überquert ist da ganz schlimm) nicht die Kapazitäten hat und eine Taktverdichtung aufgrund des überlassteten Hbf nicht möglich ist.

Hier rächt sich das Sparen beim ÖPNV der letzten 50 Jahre.

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AlanShoreHB, Freitag, 29.10.2021, 15:16 (vor 1538 Tagen) @ tim86

Eine "lustige" Geschichte dazu gibt es auch aus dem Großraum Bremen:
An der Grenze zwischen Bremen und Niedersachsen - genauer im beschaulichen Achim - hat sich im letzten Jahr Amazon mit einem Logistikzentrum niedergelassen. Straßen wurden gebaut und im Prinzip ein ganzes Gewerbegebiet nach Amazon-Wünschen hergerichtet. Bringt ja schließlich ordentlich Arbeitsplätze und Gewerbesteuer.
Überraschenderweise pendeln nun zu Schichtbeginn und -Ende mehrere hundert Menschen (gleichzeitig) per Regionalbahn aus dem näheren und weiteren Umkreis nach Achim und zurück.
Folge: Die Regionalbahnen platzen aus allen Nähten. Der Bahnsteig reicht nicht mehr aus. Abstände können nicht eingehalten werden.
Was sagt die DB Regio? Upsidupsi, das haben wir nicht kommen sehen. Da ist aber leider keine kurzfristige Fahrplanänderung möglich, da die Strecke ja bereits ausgeschrieben und aktuell vergeben ist. Änderungen sind da erst wieder bzw. frühestens möglich mit dem Fahrplanwechsel 2022/23!
Man müsste lachen, wenn es nicht so traurig wäre...

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tim86, Hamburg, Freitag, 29.10.2021, 17:31 (vor 1538 Tagen) @ AlanShoreHB

Ja, da kann ich immer nur mit dem Kopf schütteln. Wobei hier nicht die DB-Regio schuld ist, den Nahverkehr machen die nicht auf eigene Kosten sondern die lokale Politik(afaik der Landkreis) gibt vor wie zu fahren ist und wie viel Geld sie dafür erhalten.

Da haben dann eher die Lokalpolitiker geschlafen. Wobei es da immer schwierig wird, sobald über Landkreis/Regierungsbezirksgrenzen oder gar Bundeslandgrenzen gefahren wird.

Aber wenn die Lokalpolitiker wollten, könnten die auch nachverhandeln. Ist bei unseren Bus zur Arbeit auch schon passiert. Aber dafür mussten wir den Bürgerschaftsabgeordneten auf die nerven gehen.

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Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 29.10.2021, 14:02 (vor 1538 Tagen) @ tim86

Das ist das nächste Problem.
Wenn du den Individualverkehr halbieren willst, dann musst du die Kapazitäten des ÖPNV mindestens verdoppeln - natürlich auch klimaneutral. Wie das in der kurzen Zeit gehen soll, ist mir ein absolutes Rätsel.
Klar, man kann natürlich immer sagen, das sind Versäumnisse von früher, aber diese Erkenntnisse nützen jetzt niemandem.

SGG
Klopfer

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markus, Samstag, 30.10.2021, 10:29 (vor 1537 Tagen) @ Klopfer

Das ist das nächste Problem.
Wenn du den Individualverkehr halbieren willst, dann musst du die Kapazitäten des ÖPNV mindestens verdoppeln - natürlich auch klimaneutral. Wie das in der kurzen Zeit gehen soll, ist mir ein absolutes Rätsel.
Klar, man kann natürlich immer sagen, das sind Versäumnisse von früher, aber diese Erkenntnisse nützen jetzt niemandem.

SGG
Klopfer

In Ballungsgebieten wird das in der Tat ein Problem. Das könnte allerdings dazu führen, dass mehr Menschen wieder außerhalb der Großstädte ziehen und sich der Wohnungsmarkt in Großstädten entspannen wird.

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tim86, Hamburg, Freitag, 29.10.2021, 17:17 (vor 1538 Tagen) @ Klopfer
bearbeitet von tim86, Freitag, 29.10.2021, 17:20

In kurzer Zeit ist das in meinen Augen im nötigen Umfang unmöglich. Auf den Land mehr Busse fahren lassen, ist leicht möglich. Aber eine neue U/S-Bahn Linie dauert Jahre bis Jahrzehnte(das gleiche, wenn man ein Regionalbahn, statt Bus im Dorf will).

Und man muss sich bewusst sein, dass das sehr viel kosten wird. Das würde in den nächsten Jahren viele Milliarden jährlich zusätzlich kosten.
Nicht nur für den ÖPNV man sollte auch gucken wie man es schafft das wieder mehr Güter über die Schiene transportiert werden und der LKW am Besten nur die letzte Meile. Die Schweiz könnte hier Vorbild sein, die zumindest den Transit mit LKW durch das Land Regeln aufgelegt hat und so immer mehr Güter auf die Schiene bekommen hat.

Kurzfristig muss man dann andere Lösungen finden um den CO2- Verbrauch zu senken, z.B. Abschaffung der Dienstwagenprivilegien. Dann muss halt jeder Dienstwagenfahrer ein Fahrtenbuch führen und kräftig drauf zahlen für private Fahrten. Und das an den realen Kosten orientiert(also für wie viel Geld wurde getankt,…).
Aber ansonsten gibt es bei den Dienstwagen Fahrern überhauptkeine Lenkungswirkung hin zu ein CO2 sparsamen verhalten.

Dazu könnte man durch eine an die japanischen Kei-Car angelehnte Regeln die übergroßen Autos eindämmen und weitere Belohnungen für sparsame Modelle schaffen(z.B. kein kostenloses Parken am Straßenrand mehr, außer man hat ein solches Auto, welche dann ein anderes Kennzeichen erhalten).
Oder zumindest bei der Steuer Autos mit hohen CO2 Verbrauch/Gewicht noch stärker zur Kasse bitten.

Oder in die USA gucken und Fahrgemeinschaften unterstützen indem sie in eigenen Spuren am Stau vorbei fahren können.

Auch das App gesteuerte Rufen von Fahrzeugen, die dann Fahrgäste mit ähnlichen Strecken zusammen transportiert(in Hamburg von Moia betrieben), ist für schlecht mit dem ÖPNV erreichbare Ziele eine alternative zum teuren Taxi. Aber für regelmäßige Fahrten leider zu teuer. Und zumindest von Moia ist das Gebiet wo die fahren noch stark begrenzt.

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Frankonius, Frankfurt, Freitag, 29.10.2021, 15:30 (vor 1538 Tagen) @ Klopfer

Der Preis des ÖPNV ist auch ein Thema. Stichwort "Klimaticket Österreich".

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/klimaticket-oesterreich-101.html

Das innerstädtische Ticket für 365 Euro pro Jahr ist auch in der Diskussion.

So etwas geht natürlich nur mit massiven Subventionen. Und die Frage ist, die ich mir auch selbst stelle ist: Steige ich vom bequemen Auto, dass die meisten ja trotzdem haben auf die öffentlichen Verkehrsmittel um?

Ich selbst wohne zentral in Frankfurt und erledige die meisten privaten Besorgungen zu Fuß, weitere Wege bei warmen Wetter mit dem Fahrrad.
Zur Arbeit (aktuell 2 Tage in der Woche wegen Home-Office) sind es 11 km.
Mit dem Auto sind das in der Regel 15 Minuten, mit den Öffentlichen meistens mindestens 45 Minuten, mit Fußwegen fast 60 Minuten. Es ginge schneller, wenn man z.B. in Neu-Isenburg nicht nur 2 Minuten zum Umsteigen von der S-Bahn in den Bus haben würde.
Bahnen finde ich durchaus okay, aber viele altersschwache Busse sind einen Zumutung (laut, extreme Vibrationen, langsam).
So verpasst man bei kleinster Verspätung der S-Bahn den Bus und steht in der Kälte.
Alternative bei gutem Wetter wäre E-Bike, oder sportlich (Neu-Isenburg liegt ein ganzes Stück höher als Frankfurt) nur mit dem Fahrrad.
So bleibt dann doch meist das bequeme und schnelle Auto. Eine bessere Vernetzung beim ÖPNV würde helfen. Dann auch intelligente Lösungen mit Bussen die nach Bedarf elektrisch fahren, möglichst ohne Fahrer - aber das ist wohl Zukunftsmusik.
Beim Auto kann man natürlich was machen - ein 2-Tonner-SUV für eine Person macht keinen Sinn.

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herrNick, Freitag, 29.10.2021, 17:39 (vor 1538 Tagen) @ Frankonius

Der Preis des ÖPNV ist auch ein Thema. Stichwort "Klimaticket Österreich".

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/klimaticket-oesterreich-101.html

Das innerstädtische Ticket für 365 Euro pro Jahr ist auch in der Diskussion.

So etwas geht natürlich nur mit massiven Subventionen. Und die Frage ist, die ich mir auch selbst stelle ist: Steige ich vom bequemen Auto, dass die meisten ja trotzdem haben auf die öffentlichen Verkehrsmittel um?

Ich selbst wohne zentral in Frankfurt und erledige die meisten privaten Besorgungen zu Fuß, weitere Wege bei warmen Wetter mit dem Fahrrad.
Zur Arbeit (aktuell 2 Tage in der Woche wegen Home-Office) sind es 11 km.
Mit dem Auto sind das in der Regel 15 Minuten, mit den Öffentlichen meistens mindestens 45 Minuten, mit Fußwegen fast 60 Minuten. Es ginge schneller, wenn man z.B. in Neu-Isenburg nicht nur 2 Minuten zum Umsteigen von der S-Bahn in den Bus haben würde.
Bahnen finde ich durchaus okay, aber viele altersschwache Busse sind einen Zumutung (laut, extreme Vibrationen, langsam).
So verpasst man bei kleinster Verspätung der S-Bahn den Bus und steht in der Kälte.
Alternative bei gutem Wetter wäre E-Bike, oder sportlich (Neu-Isenburg liegt ein ganzes Stück höher als Frankfurt) nur mit dem Fahrrad.
So bleibt dann doch meist das bequeme und schnelle Auto. Eine bessere Vernetzung beim ÖPNV würde helfen. Dann auch intelligente Lösungen mit Bussen die nach Bedarf elektrisch fahren, möglichst ohne Fahrer - aber das ist wohl Zukunftsmusik.
Beim Auto kann man natürlich was machen - ein 2-Tonner-SUV für eine Person macht keinen Sinn.

Ein EBike kann - je nach Strecke - eine ziemlich gute Alternative sein. Oft kaum langsamer als ein Auto im Berufsverkehr, bei solche Strecken, wie Du beschreibst, Bewegung und frische Luft gibts gratis , man kommt trotzdem nicht verschwitzt an, günstiger ist die Fahrt, kein warten auf ÖPNV und Spaß machts auch. Seit dem Umstieg von Biobike auf EBike kommen ganz andere Ziele mit dem Rad in Frage.

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herrNick, Freitag, 29.10.2021, 17:59 (vor 1538 Tagen) @ herrNick

Sehe ich auch so. Bei -15 Grad, Eis und Schnee gibt es nix schöneres als mit einem E-Bike zur Arbeit zu fahren.

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the mirrorblack, Hohenlimburg, Samstag, 30.10.2021, 11:05 (vor 1537 Tagen) @ Taifun

Wenn man es ernst nimmt, dann geht es. Das kälteste, was ich gefahren bin, war -10 Grad, und es war schon kalt, aber ging, für 7 km brauche ich ungefähr 20 Minuten. Problematisch sind Hände und Füße, du kannst dir aber schon beheizbare Handschuhe und Winterfahrradschuhe kaufen, die natürlich auch entsprechend teuer sind. Wenn man will aber, dann geht es. Fahre seit 17 Jahren mit dem Rad zur Arbeit, und es gibt wirklich kaum Tage, wo es nicht geht. Eigentlich nur, wenns richtig Schnee liegt.

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herrNick, Freitag, 29.10.2021, 18:47 (vor 1538 Tagen) @ Taifun

Sehe ich auch so. Bei -15 Grad, Eis und Schnee gibt es nix schöneres als mit einem E-Bike zur Arbeit zu fahren.

„Kann“

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tim86, Hamburg, Freitag, 29.10.2021, 17:18 (vor 1538 Tagen) @ Frankonius

Das Klimaticket in Österreich ist sicherlich eine super Sache. Aber bei uns denke ich ohne vorherigen Ausbau der Infrastruktur nicht umsetzbar. Wir haben einfach nicht die Kapazitäten um große Mengen der Bevölkerung durch günstige Tickets zum ÖPNV zu bewegen.

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Venceremos, Freitag, 29.10.2021, 10:46 (vor 1538 Tagen) @ Hatebreed

Ich bin nebenberuflich im Bereich Beratung von Unternehmen E-Mobilität tätig. Da merkt man schon eine rasant steigende Nachfrage, auch weil hier die Förderungen ja noch da sind. Viele kombinieren das natürlich mit einer PV-Anlage und ggf. Speicher für Lastmanagement. Die von der Ampel geplante PV-Pflicht bei gewerbliche Neubauten lässt da viele auch schon hellhörig werden und da es für die Ladeinfrastruktur mehr Förderung gibt, wenn man den Strom selbst erzeugt, wollen da viele investieren.

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libertador, Donnerstag, 28.10.2021, 13:41 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.


Das Problem ist dann eigentlich die mangelnde Steuerung in den Installationen. Es gibt dann prinzipiell zwei Möglichkeiten. Entweder die Wallbon ist in den einzelnen Häusern so gesteuert, dass die nur die volle Leistung abgerufen wird, wenn eine bestimmte Leistung nicjt überschritten wird, das heißt der Herd, bzw. Stromboiler aus ist. Ist nicht besonders aufwendig, bei PV wird vergleichbare Steuerung meist gemacht. Oder die Leistung der Wallboxen der Straße wird gesteuert. Letzteres brauch vermutlich bessere Standardisierung, wobei die gefördertrn Wallboxen im Prinzip für den Netzbetreiber steuerbar sind.

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Ulrich, Samstag, 30.10.2021, 08:20 (vor 1538 Tagen) @ libertador

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.

Das Problem ist dann eigentlich die mangelnde Steuerung in den Installationen. Es gibt dann prinzipiell zwei Möglichkeiten. Entweder die Wallbon ist in den einzelnen Häusern so gesteuert, dass die nur die volle Leistung abgerufen wird, wenn eine bestimmte Leistung nicjt überschritten wird, das heißt der Herd, bzw. Stromboiler aus ist. Ist nicht besonders aufwendig, bei PV wird vergleichbare Steuerung meist gemacht. Oder die Leistung der Wallboxen der Straße wird gesteuert. Letzteres brauch vermutlich bessere Standardisierung, wobei die gefördertrn Wallboxen im Prinzip für den Netzbetreiber steuerbar sind.

Jepp. Technisch ist das ganze durchaus machbar. Was man braucht, das ist die praktische Umsetzung. Und ich bin mir sicher, in den nächsten Jahren wird hier vieles passieren.

Ladestationen

Fisheye, Donnerstag, 28.10.2021, 13:26 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?

Ich glaube nicht das die E-Mobolität scheitert, kenne jetzt schon 3 Leute die sich in letzter Zeit ne Wallbox in die Garage gebastelt haben.

Die Preise für fossile Energieträger werden immer weiter steigen (müssen), da führt kein Weg dran vorbei.

Ladestationen

Hatebreed, Donnerstag, 28.10.2021, 13:56 (vor 1539 Tagen) @ Fisheye

Ich glaube nicht das die E-Mobolität scheitert, kenne jetzt schon 3 Leute die sich in letzter Zeit ne Wallbox in die Garage gebastelt haben.

Ganz ehrlich, das heißt bei der heutigen Förderung erstmal gar nichts, da es die Wallbox kostenlos gibt. Ich habe ein wenig für für Installation drauf gezahlt, nicht die Rede wert - 75% zahlt die KfW. Ich kenne 5 Leute, die haben wir Eallbox nur wegen der Förderung dran gemacht, die planen nicht, sich in naher Zukubft ein E-Auto zu holen.
Ich bin der Meinubg, Elektronikmobilität steht und fällt damit, ob ich zu Haise laden kann - und da fand ich die Rückmeldung des Versorgers sehr ernüchternd.

Wallbox-Förderung ausgelaufen

Blarry, Essen, Donnerstag, 28.10.2021, 18:08 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, das heißt bei der heutigen Förderung erstmal gar nichts, da es die Wallbox kostenlos gibt.

"gab" ist in dem Fall richtig. Der Fördertopf der KfW ist leer, die Bank bittet darum, keine weiteren Anträge mehr zu stellen.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude-(440)/

Wallbox-Förderung ausgelaufen

burz, Lünen, Freitag, 29.10.2021, 10:37 (vor 1538 Tagen) @ Blarry

Ganz ehrlich, das heißt bei der heutigen Förderung erstmal gar nichts, da es die Wallbox kostenlos gibt.


"gab" ist in dem Fall richtig. Der Fördertopf der KfW ist leer, die Bank bittet darum, keine weiteren Anträge mehr zu stellen.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude-(440)/

Interessant, danke!

Ist natürlich die Frage, ob nicht noch neue Programme aufgelegt werden. Kann mir bei den Ambitionen der Grünen nicht vorstellen, dass E-Mobilität an der Stelle nicht mehr gefördert werden wird.

Wallbox-Förderung ausgelaufen

Ulrich, Samstag, 30.10.2021, 08:42 (vor 1538 Tagen) @ burz

Ganz ehrlich, das heißt bei der heutigen Förderung erstmal gar nichts, da es die Wallbox kostenlos gibt.


"gab" ist in dem Fall richtig. Der Fördertopf der KfW ist leer, die Bank bittet darum, keine weiteren Anträge mehr zu stellen.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude-(440)/


Interessant, danke!

Ist natürlich die Frage, ob nicht noch neue Programme aufgelegt werden. Kann mir bei den Ambitionen der Grünen nicht vorstellen, dass E-Mobilität an der Stelle nicht mehr gefördert werden wird.

Ich würde davon ausgehen, dass hier spätestens in ein paar Monaten wieder eine Förderung aufgelegt wird.

Allerdings ist bei der Erzeugung, Verteilung und auch Speicherung von Strom aus regenerativen Quellen in Deutschland ein kompletter Neustart fällig. Allen Sonntagsreden zum Trotz ging es hier in Deutschland bisher vor allem darum, den Ausbau zu bremsen. Den weiteren Ausbau der Windenergie in NRW z.B. hat die jetzige schwarz-grüne Regierung komplett blockiert. Im Bundeswirtschaftsministerium sitzen ausgewiesene Windkraftgegner, die z.B. teilweise das Märchen vom "bösen Infraschall" verbreiten, etc. Auch auf dem Gebiet der Fotovoltaik existieren zahlreiche unnötige bzw. unnötig komplizierte Regeln, die den Ausbau bremsen bzw. sogar unmöglich machen.


Die nächste Aufgabe wird die Speicherung von Strom aus regenerativen Quellen sein. Hier gibt es auf dem Markt zwar bereits Lösungen. Aber die greifen auf Lithium-Ionen-Speicher zurück und sind deshalb recht teuer. Natrium-Ionen-Akkus könnten eine deutlich preiswertere Alternative sein. Zwar ist die Leistungsdichte deutlich geringer, aber darauf kommt es bei stationären Anwendungen nicht an. In anderen Staaten gibt es zudem Lösungen, bei denen E-Fahrzeuge als Speicher verwendet werden. Da wäre vieles machbar.

Wallbox-Förderung ausgelaufen

Hatebreed, Freitag, 29.10.2021, 09:52 (vor 1539 Tagen) @ Blarry

Naja gut, da hast Du recht. Es wurden aber über eine Million Ladepunkte gefördert, das finde ich schonmal nicht schlecht. Interessant wäre jetztzu wissen, wer die Ladepunkte schon aktiv nutzt und wer sie einfach erstmal „auf Halde“ gebaut hat…

Wallbox-Förderung ausgelaufen

libertador, Freitag, 29.10.2021, 10:08 (vor 1538 Tagen) @ Hatebreed

Beim Abschluss des Verfahrens wurde und wird eine Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse werden aber wohl noch auf sich warten lassen, da die Verfahren der Auszahlung ja noch einige Zeit laufen.

Wallbox-Förderung ausgelaufen

Raducanu, Sassenberg, Freitag, 29.10.2021, 16:34 (vor 1538 Tagen) @ libertador

Hier bei mir auf Halde. Aber das nächste (2-3 Jahre) Auto wird 100% ein eAuto. Skoda Enyaq etc

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Raducanu, Sassenberg, Donnerstag, 28.10.2021, 14:53 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Eigenheim kein Problem. ich sehe das riesen Problem in der veralteten Stadtplanung.
Es dürften keine öffentlichen Straßen und Parkplätze mehr gebaut werden wo nicht min 50% E Ladesäulen vorhanden sind.
Hier bei uns werden Baupläne für neue Wohngebiete vorgestellt und auch eine Frage in der öffentlichen Ratssitzung nach Ladeinfrastruktur hat man erstmal doof geguckt....
Dazu benötigt es ein einheitliches EU-Weites Bezahlsystem mit regulierten Preisen (Durchschnittsstrompreis für die Region + Aufschlag für die Infrastruktur (5 Cent je kw/H für AC, 15 Cent für DC)

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Hatebreed, Freitag, 29.10.2021, 09:52 (vor 1539 Tagen) @ Raducanu

Ja, da sind viele gute Ideen dabei…

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 11:53 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?

Das dürfte aber die absolute Ausnahme sein. Uralte Erdkabel? Üblicherweise wird bei der Verlegung großzügig dimensioniert. In den sechziger und siebziger Jahren wurden von vielen EVUs großflächig Elektrospeicherheizungen empfohlen. Bei den damals in der Regel schlecht gedämmten Häusern benötigte man hohe Ladeleistungen. Heute sind die benötigten Leistungen und damit auch Ströme weitaus niedriger.

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Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Donnerstag, 28.10.2021, 15:33 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?


Das dürfte aber die absolute Ausnahme sein. Uralte Erdkabel? Üblicherweise wird bei der Verlegung großzügig dimensioniert. In den sechziger und siebziger Jahren wurden von vielen EVUs großflächig Elektrospeicherheizungen empfohlen. Bei den damals in der Regel schlecht gedämmten Häusern benötigte man hohe Ladeleistungen. Heute sind die benötigten Leistungen und damit auch Ströme weitaus niedriger.

Also ich weiß aus mehreren Stadtwerken, dass die diese Problematik als größtes Hindernis auf dem Weg zur E-Mobilität sehen, eben weil die Netze dafür nicht ausgelegt sind.

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oltuenne, Ort, Donnerstag, 28.10.2021, 13:53 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von oltuenne, Donnerstag, 28.10.2021, 13:58

Das ist eher die Regel.

Wohnkomplex, ca. 80 Wohnungen, 80x Tiefgarage, 6x Ladesäulen :)

Problem sind nicht die Einfamilienhäuser auf dem Land. 77,5 Prozent der deutschen leben in Städten, dort wird es ein ziemliches Chaos geben, da es keinen Platz gibt für die Infrastruktur und das Netz dafür nicht ausgelegt ist.

Das Problem ist auch nicht neu, Norwegen hat diese Probleme bereits.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 28.10.2021, 14:48 (vor 1539 Tagen) @ oltuenne

Das ist eher die Regel.

Wohnkomplex, ca. 80 Wohnungen, 80x Tiefgarage, 6x Ladesäulen :)

Schön wärs. Bei uns im neuen "Prestige-Stadtteil" ​Heidelbergs gibt es 4 öffentliche Säulen für 5000 Einwohner.

Hinzu kommen dann ein paar TG-Stationen, die von den Eigentümern selbst nachgerüstet wurden.

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DerMitsch, Sonneberg, Donnerstag, 28.10.2021, 13:17 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?


Das dürfte aber die absolute Ausnahme sein. Uralte Erdkabel? Üblicherweise wird bei der Verlegung großzügig dimensioniert. In den sechziger und siebziger Jahren wurden von vielen EVUs großflächig Elektrospeicherheizungen empfohlen. Bei den damals in der Regel schlecht gedämmten Häusern benötigte man hohe Ladeleistungen. Heute sind die benötigten Leistungen und damit auch Ströme weitaus niedriger.

Ist leider keine Ausnahme. Auch das neuere Stromnetz ist für derlei "Belastung" nicht ausgelegt.
Die Netzbetreiber lachen mittlerweile, ob dem Vorhaben der Politik, nur noch E-Fahrzeuge auf die Strassen zu bringen. Weil es einfach nicht geht bzgl. der Infrstrukur. Es müssten sehr viele Stromnetze dann erneuert werden.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 28.10.2021, 10:45 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?

Wir ziehen im Dezember in unsere neue Eigentumswohnung.

Von Seiten des Bauträgers waren zu Beginn keine Anschlüsse an den TG-Plätzen geplant.

Jetzt plötzlich kommen sie bei der ersten Eigentümerveranstaltung um die Ecke und preisen an, dass jeder der will, für einen mittleren 4-stelligen Betrag gerne nachrüsten kann.

Da frage ich mich ernsthaft, wie die Politik so etwas verschlafen kann. Am Ende soll die Privatperson den Baufirmen und Netzbetreibern noch das Geld in den Rachen werfen für eine Mobilitätswende, die bislang nur in der Theorie stattfindet.

Die Solardachpflicht auf neuen Gewerbeeinheiten ist ja schön und gut. Genauso könnte man Bauträger von neuen Mehrparteieneinheiten dazu verdonnern, x Ladesäulen und y Anschlüsse an TG Plätzen zu garantieren. Ich bin mal echt gespannt auf den Koalitionsvertrag, meine aber schon zu erahnen, dass da nichts zu drinstehen wird.

Realitätsferne Ideologie mit Scheuklappen... genau deshalb wähle ich die Grünen nicht.

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saladin, Donnerstag, 28.10.2021, 21:11 (vor 1539 Tagen) @ guy_incognito

Sofern das alles überhaupt möglich ist. Wir besitzen auch eine ETW in einem Mehrfamilienhaus und ich hab mit den Stadtwerken telefoniert. Es sind 10 Parteien, aber die Zuleitung zum Haus und Gesamtleistung bzw freie Leistung reicht erstmal nur für 2 Boxen. Es kann aber eine Messung über 1-2 Wochen gemacht werden um die genauen Spitzen zu ermitteln. Nichtsdestotrotz kann es dann aber nur eine Lösung für alle geben, die über ein zentrales Management der einzelnen Boxen laufen muss. Zumal wir verschiedene Stellplätze haben ( Garage, Carport, Frei) - und wer gibt seinen Platz schon gern dann zeitlich bestimmt ab. Wird noch spannend

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 11:56 (vor 1539 Tagen) @ guy_incognito

Das Problem sind nicht die Grünen, und auch nicht die SPD. CDU/CSU und FDP haben nicht nur beim Ausbau der Windenergie, sondern auch bei der Photovoltaik mit beiden Füßen voll auf der Bremse gestanden. Alles, was von dort kam war dazu gedacht, den Ausbau zu bremsen. Und niemand weiß, wieso eigentlich.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 28.10.2021, 14:36 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Das Problem sind nicht die Grünen, und auch nicht die SPD. CDU/CSU und FDP haben nicht nur beim Ausbau der Windenergie, sondern auch bei der Photovoltaik mit beiden Füßen voll auf der Bremse gestanden. Alles, was von dort kam war dazu gedacht, den Ausbau zu bremsen. Und niemand weiß, wieso eigentlich.

Von Union und FDP erwarte ich nichts anderes.

Bei den Grünen hatte ich gehofft, dass sie konkrete Zukunftspläne zum Ausbau von Ladeinfrastruktur entwickeln würden.

Ich sehe nicht, wie wir in den nächsten 10 Jahren wesentlich vorankommen. Wie schon mehrfach im Thread erwähnt, ist das Leitungsnetz vielerorts nicht für solche Lasten dimensioniert. Und es gibt keinen Druck auf die Privatwirtschaft, Säulen und Ladestationen aufzustellen.

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oltuenne, Ort, Donnerstag, 28.10.2021, 14:02 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Wo der Strom herkommt ist völlig egal.

Uns fehlt die Ladeinfrastruktur. Auch mit 100% erneuerbaren Energien wird sich daran nichts ändern.

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pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 28.10.2021, 11:48 (vor 1539 Tagen) @ guy_incognito

Da frage ich mich ernsthaft, wie die Politik so etwas verschlafen kann. Am Ende soll die Privatperson den Baufirmen und Netzbetreibern noch das Geld in den Rachen werfen für eine Mobilitätswende, die bislang nur in der Theorie stattfindet.

Was meinst du denn wie es sonst läuft? Die ganzen Stromnetze und viele Kraftwerke z.B. wurden alle mit Steuergeldern gebaut und zu Schleuderpreisen im Zuge des Privatisierungswahns, den es diesbezüglich mal gab, an die heute bekannten Stromkonzerne verhökert. Jetzt verlangen sie Subventionen um die Netze zu sanieren, was eigentlich deren eigene Aufgabe war.

Wenn die Autokonzerne ihre eAutos verkaufen wollen, müssen sie zusehen, dass sie den Kunden auch eine Infrastruktur organisieren, denn die Überzeugungstäter, die aus höheren Motiven heraus kaufen und die Lademöglichkeit dann auch selbst schaffen, sind bald abgedeckt. Die breite Masse wird erst kaufen, wenn das Tanken von Strom genauso komplikationslos ist wie das Tanken von Benzin.

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Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 29.10.2021, 17:31 (vor 1538 Tagen) @ pactum Trotmundense

Was meinst du denn wie es sonst läuft? Die ganzen Stromnetze und viele Kraftwerke z.B. wurden alle mit Steuergeldern gebaut und zu Schleuderpreisen im Zuge des Privatisierungswahns, den es diesbezüglich mal gab, an die heute bekannten Stromkonzerne verhökert.

Nee, viel besser:
Erst hat die Steag mit öffentlichen Subventionen 12 Kohlekraftwerke gebaut, bzw. gekauft.
Als diese dann schrottreif und abgeschrieben waren und es politisch absehbar wurde, dass diese demnächst von Netz müssen, hat man sie für mehr als 1,2 Mrd. € an die Stadtwerke im Ruhrgebiet verkauft.
Dort hält im Übrigen die Stadt Dortmund den größten Anteil daran und während die anderen alle aussteigen wollen, halten die Dortmunder daran eifrig fest.
Sie glauben immer noch, dass das ein Superdeal ist - wie bescheuert muss man sein, auf einem toten Gaul bis zum bitteren Ende sitzen zu bleiben ?

SGG
Klopfer

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Ballmann, sUNcity, Samstag, 30.10.2021, 10:06 (vor 1537 Tagen) @ Klopfer

Sie glauben immer noch, dass das ein Superdeal ist - wie bescheuert muss man sein, auf einem toten Gaul bis zum bitteren Ende sitzen zu bleiben ?

Das liest sich fast so als wenns um den Flughafen ginge.

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Klopfer ⌂, Dortmund, Samstag, 30.10.2021, 11:16 (vor 1537 Tagen) @ Ballmann

Das liest sich fast so als wenns um den Flughafen ginge.

Flughafen ist ja ein ähnliches Thema.

Egal, wen du außerhalb von Dortmund fragst, der Dortmunder Flughafen ist hochgradiger Unsinn. Die EU zweifelt an seiner Existenzberechtigung, die großen Europäischen Fluggesellschft meiden ihn und die Passagiere sowieso.
Kein Wunder, denn vom Dortmunder Hbf brauchst du zum Düsseldorfer Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln 44 min. (ICE). Zum Dortmunder Flughafen 38 min. ...

Für die 6 Minuten dürfen dann die Dortmunder Stadtwerke jedes Jahr für mind. 25 mio € Verlust einstehen.

SGG
Klopfer

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Ulrich, Samstag, 30.10.2021, 09:44 (vor 1538 Tagen) @ Klopfer

Was meinst du denn wie es sonst läuft? Die ganzen Stromnetze und viele Kraftwerke z.B. wurden alle mit Steuergeldern gebaut und zu Schleuderpreisen im Zuge des Privatisierungswahns, den es diesbezüglich mal gab, an die heute bekannten Stromkonzerne verhökert.


Nee, viel besser:
Erst hat die Steag mit öffentlichen Subventionen 12 Kohlekraftwerke gebaut, bzw. gekauft.
Als diese dann schrottreif und abgeschrieben waren und es politisch absehbar wurde, dass diese demnächst von Netz müssen, hat man sie für mehr als 1,2 Mrd. € an die Stadtwerke im Ruhrgebiet verkauft.
Dort hält im Übrigen die Stadt Dortmund den größten Anteil daran und während die anderen alle aussteigen wollen, halten die Dortmunder daran eifrig fest.
Sie glauben immer noch, dass das ein Superdeal ist - wie bescheuert muss man sein, auf einem toten Gaul bis zum bitteren Ende sitzen zu bleiben ?

SGG
Klopfer

Ich weiß nicht wie es bei den Stadtwerken aussieht, aber seit der Einführung der Vermarktung von Strom aus regenerative Quellen über die Strombörse in Leipzig machen Kraftwerksbetreiber einen beträchtlichen Teil ihrer Gewinne mit Hilfe von Arbitragegeschäften.

Man hat in der Regel langfristige Abgabeverpflichtungen, die man mittels der zur Verfügung stehenden Kraftwerkskapazität erfüllen kann. Sind aber die Preise an der Strombörse so niedrig, dass man den Strom weitaus günstiger einkaufen kann, dann fährt man die eigenen Anlagen herunter.

Wie die Stromnachfrage aussieht, das lässt sich sehr genau prognostizieren. Die grundsätzlichen Lastkurven kennt man, und auch den Einfluss zusätzlicher Effekte kann man sehr gut abschätzen, dafür gibt es seit Jahrzehnten rechnerbasierte Werkzeuge. Auf der anderen Seite kann man die Einspeisemengen aus regenerativen Quellen ebenfalls prognostizieren, hier verwendet man meteorologische Daten. Und auf mindestens ein, zwei Tage ist man hier recht präzise. Speziell bei Mittellastkraftwerken reicht das locker für die Entscheidung aus, ob man die eigenen Anlagen laufen lässt oder sie herunter fährt und den Strom dann einkauft.

In den nächsten Jahren allerdings dürfte dieses Geschäftsmodell durch die steigende CO2-Abgabe zusehends "zerschossen" werden.

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Klopfer ⌂, Dortmund, Samstag, 30.10.2021, 10:55 (vor 1537 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Klopfer, Samstag, 30.10.2021, 11:17

Deine Argumentation ist mir ja nicht neu, aber am Ziel vorbei. Du beschreibst nichts anderes, als die übliche Vorgehensweise um Klimaschutz aktiv zu verhindern.

So oder so ähnlich wurde ja damals auch im Rat argumentiert, als es um den Kauf der Anteile ging. Man versprach sich halt kurzfistig gute Gewinne, weil mein seine Lieferverpflichtungen sehr kostengünstig bedienen könne. Was danach kommen würde, war erstmal egal.

Nur war auch schon damals klar, dass der Kohleausstieg unmittelbar bevorstand.
Allerdings war bis auf ein paar verzweifelte Gegner wie ich, niemand bereit, selbst so zu handeln, wie es im Sinne des Klimaschutzes notwendig gewesen wäre. Einzige Alternative zum Verkauf wäre für Evonik eine Stilllegung der abgeschriebeben Kraftwerke gewesen.

Wenn heute immer wieder davon gesprochen wird, dass in der Vergangenheit viele sinnvolle Maßnahmen zum Klimaschutz verpasst wurden, das war eine davon.
Der fünftgößte Kraftwerksbetreiber Deutschlands (alles Kohlekraftwerke) wäre vom Markt verschwunden.
Die 1,2 Mrd € hätten die Stadtwerke wunderbar in regenerative Energien investieren können und alles hätte seinen sinnvollen Lauf genommen.

So haben wir die Dinger immer noch am Hals und wissen nicht, wie wir sie ohne einen Riesenverlust loswerden können.

SGG
Klopfer

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Blarry, Essen, Donnerstag, 28.10.2021, 10:33 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Das allgemeine Für und Wider im großen Gesamtbild war doch weniger das Thema des Threads als die ganz konkrete Frage nach Ladestationen im unmittelbaren Stadionumfeld. Da ist zumindest der letzte Stand, dass vor drei Jahren "vier von neun geplanten" Ladestationen an der Fanwelt eröffnet wurden (https://www.bvb.de/News/Uebersicht/Mit-dem-Elektro-Auto-zum-BVB-Heimspiel). Was halt echt nicht viele sind. Und wenn die dann noch vom nächstbesten Otto aus Syburg genutzt werden um schnell vollzumachen, anstatt sie für diejenigen Zuschauer freizuhalten, die bewusst von weiter her anreisen und die drei, vier Stunden im Stadion für eine Akkufüllung für den Rückweg benötigten, sind sie im großen Gesamtbild eben wenig hilfreich.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 10:26 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Bei uns in der Straße wohnt jemand von den Stadtwerken.

Er sagte dass es zur Zeit der Nachtspeicher regelmäßig nachts Blackouts gab.

Den Berechnungen zufolge können maximal 20 Prozent der Bewohner (1 und 2 Familienhäuser) eine Ladestation nutzen . Selbst dann wäre die Infrastruktur am Limit.

Hierbei sind die Peaks beim Laden mich nicht berücksichtigt.

Hier wäre der Platz nicht unbedingt das Problem weil viele eine Garage haben. Allerdings ohne Strom. Heißt dass dort Leitungen gelegt werden müssen.

Es stehen trotzdem die meisten an der Straße am immer verschiedenen Plätzen weil es zuviele Autos gibt und kaum Stellplätze.

Von der Feuerwehr weiß ich dass es Stimmen gibt, die E-Autos in Garagen verbieten wollen wenn diese direkt am Haus sind. Das Problem sei wohl dass die Autos nicht gelöscht werden können wenn diese in einer Garage sind.

Das Thema E Auto hat sich für uns vorerst erledigt.


Momentan ist es meiner Meinung nach nicht durchdacht.

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Fisheye, Donnerstag, 28.10.2021, 13:42 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Bei uns in der Straße wohnt jemand von den Stadtwerken.

Er sagte dass es zur Zeit der Nachtspeicher regelmäßig nachts Blackouts gab.


Wer kennt es nicht, als in Deutschland am laufenden Meter Nachts der Strom ausgefallen ist :D

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 15:38 (vor 1539 Tagen) @ Fisheye

Bei uns in der Straße wohnt jemand von den Stadtwerken.

Er sagte dass es zur Zeit der Nachtspeicher regelmäßig nachts Blackouts gab.

Wer kennt es nicht, als in Deutschland am laufenden Meter Nachts der Strom ausgefallen ist :D

Wie bereits geschrieben, mir persönlich ist kein einziger solcher Fall bekannt. Und eine kurze Suche im Netz hat ebenfalls nichts ergeben.

Die Nachtspeicherheizung ist in Deutschland weitgehend verschwunden, weil sie völlig ineffizient war und zum Zeitpunkt ihrer Verwendung zu weitaus mehr CO2-Emissionen führte als eine direkte Beheizung eines Gebäudes mit Gas oder Erdöl.

Heute heizt man vielfach wieder elektrisch, aber mittels Wärmepumpe. Die haben auf Grund ihres Funktionsprinzips einen deutlich besseren Wirkungsgrad, moderne, gut gedämmte Gebäude benötigen weitaus weniger Wärmeenergie als ältere, und zudem stammt die eingesetzte elektrische Energie zu einem immer größeren Teil aus regenerativen Quellen.

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 12:38 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Von der Feuerwehr weiß ich dass es Stimmen gibt, die E-Autos in Garagen verbieten wollen wenn diese direkt am Haus sind. Das Problem sei wohl dass die Autos nicht gelöscht werden können wenn diese in einer Garage sind.

Dann sollten diese Personen mal lieber die Zeit nutzen und sich ein bisschen mit Einsatztaktik beschäftigen, als dummes Zeug zu erzählen. Ja, bei Elektrofahrzeugen gibt es andere Probleme als bei Verbrennern, aber nichts, was solche Maßnahmen rechtfertigt.

Übrigens mal ein ganz kleines Gedankenexperiment:
Angenommen, wir würden seit Jahren mit Elektrofahrzeugen rumfahren und jetzt käme der Verbrenner auf den Markt. Wie viele Leute würden den Untergang des Abendlandes sehen, weil plötzlich ganz viele Fahrzeuge mit 40-1000(Lkw) Liter höchstbrennbarer Flüssigkeit rumfahren. Da wäre ein Einfahrverbot in Tiefgaragen etc. viel wahrscheinlicher. Überlegt mal, wo das Zeug im Brandfall brennend hinfließen könnte!

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 13:24 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Dann sollten diese Personen mal lieber die Zeit nutzen und sich ein bisschen mit Einsatztaktik beschäftigen, als dummes Zeug zu erzählen. Ja, bei Elektrofahrzeugen gibt es andere Probleme als bei Verbrennern, aber nichts, was solche Maßnahmen rechtfertigt.

Glaub mir, diese Personen und noch weitere beschäftigen sich mit neuen Einsatztaktiken.
Aktuell finden wohl Versuche statt, die Akkus mit einer Art Nebel zu löschen, bzw. in diesem Fall zu ersticken.

Übrigens mal ein ganz kleines Gedankenexperiment:
Angenommen, wir würden seit Jahren mit Elektrofahrzeugen rumfahren und jetzt käme der Verbrenner auf den Markt. Wie viele Leute würden den Untergang des Abendlandes sehen, weil plötzlich ganz viele Fahrzeuge mit 40-1000(Lkw) Liter höchstbrennbarer Flüssigkeit rumfahren. Da wäre ein Einfahrverbot in Tiefgaragen etc. viel wahrscheinlicher. Überlegt mal, wo das Zeug im Brandfall brennend hinfließen könnte!


Einige, u.a. auch ich, sind skeptisch gegenüber neuen Technologien.

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Die_KIrsche, Herne, Donnerstag, 28.10.2021, 14:18 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Aktuell finden wohl Versuche statt, die Akkus mit einer Art Nebel zu löschen, bzw. in diesem Fall zu ersticken.

Was aber schon ziemlicher Quatsch ist, da die „problematische“ Akkutechnologie den Sauerstoff selbst in Form von chemischer Reaktion bereitstellt und somit nicht erstickt werden kann.
Und selbst wenn der Akku „thermisch durchgeht“, ist das auch nicht großartig anders als jeder andere Autobrand. Es dauert gegebenenfalls länger und braucht je nach dem mehr Wasser um zu kühlen bis die Reaktion zu ende ist.
Als Bonus obendrauf werden zunehmend Eisenphosphatakkus verwendet die überhaupt nicht mehr thermisch durchgehen. Alles in allem also eine Phantomdiskussion, die meistens auch noch ziemlich hysterisch geführt wird.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 15:21 (vor 1539 Tagen) @ Die_KIrsche

Was aber schon ziemlicher Quatsch ist, da die „problematische“ Akkutechnologie den Sauerstoff selbst in Form von chemischer Reaktion bereitstellt und somit nicht erstickt werden kann.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wird eine Art Wintergarage, nur größer, über das Brennende Auto gezogen. Die Ränder sind durch Gewichte beschwert. Zusätzlich wird eine Art Nebel durch eine Öffnung reingepumpt, bzw. rein geschossen um das Feuer so schnell wie möglich zu ersticken.

Bin weder Feuerwehrmann noch irgendein Fachmann. Kann nur das wiedergeben was ich gehört habe.

Ich vermute dass es ziemlich viele Praktiken in Zukunft geben wird um ein Feuer zu löschen. Für mich wäre eine Variante, bei der ich evtl. selbst was löschen bzw. unterdrücken kann, bis die Feuerwehr kommt, am liebsten.

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 14:14 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Glaub mir, diese Personen und noch weitere beschäftigen sich mit neuen Einsatztaktiken.
Aktuell finden wohl Versuche statt, die Akkus mit einer Art Nebel zu löschen, bzw. in diesem Fall zu ersticken.

Dann würde mich mal interessieren, wie man auf die Idee kommt, E-Fahrzeuge in Garagen zu verbieten.

Fakt ist, dass ich für Brände bei E-Fahrzeugen einen größeren Wasserbedarf und eine höhere Rückzündungsgefahr habe. Beides ist nervig und aufwändig, aber weit entfernt von einem unlösbaren Problem. Da halte ich Gasfahrzeuge für ein viel unkalkulierbareres Risiko.

Übrigens mal ein ganz kleines Gedankenexperiment:
Angenommen, wir würden seit Jahren mit Elektrofahrzeugen rumfahren und jetzt käme der Verbrenner auf den Markt. Wie viele Leute würden den Untergang des Abendlandes sehen, weil plötzlich ganz viele Fahrzeuge mit 40-1000(Lkw) Liter höchstbrennbarer Flüssigkeit rumfahren. Da wäre ein Einfahrverbot in Tiefgaragen etc. viel wahrscheinlicher. Überlegt mal, wo das Zeug im Brandfall brennend hinfließen könnte!

Einige, u.a. auch ich, sind skeptisch gegenüber neuen Technologien.

Das ist ja okay, damals haben auch viele gemeint, dass sich Autos niemals gegen Pferde durchsetzen. Aber das ist kein Grund, hier zu suggerieren, dass über kurz oder lang E-Autos in Garagen verboten werden könnten.

Solarauto und Rückzündungsgefahr

Kruemelmonster09, Donnerstag, 28.10.2021, 20:07 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Spannend finde ich vorallem die bald kommenden Solarautos. ZB das vom Münchener Startup "Sion" soll ja bis zu 175km pro Woche ohne manuelles Nachladen ermöglichen.
Sollte das funktionieren und sich auch breiter durchsetzen, Könnte es ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung sein.

Thema Rückzündungsgefahr:
Bei der Feuerwehr Bochum hat man gegen Rückzündungsgefahr beispielsweise die Taktik das Auto für 24 Stunden in ein Wasserbad (in einen Container) zu stellen.

Gesehen übrigens bei der Doku-Reihe "Feuer und Flamme" vom WDR, die ich echt nur jedem als richtig gute Unterhaltung empfehlen kann. Komplett ohne nervige Kommentare aus dem Off und künstlicher Dramatik, einfach nur ehrliche Arbeit der Feuerwehr.
Die ersten 2 Staffeln sind besonders gut, auch wenn sie bei der Feuerwehr Gelsenkirchen gedreht wurden. :)

Solarautos werden die Zukunft

schweizer666, Schweiz, Freitag, 29.10.2021, 02:11 (vor 1539 Tagen) @ Kruemelmonster09

Spannend finde ich vorallem die bald kommenden Solarautos. ZB das vom Münchener Startup "Sion" soll ja bis zu 175km pro Woche ohne manuelles Nachladen ermöglichen.
Sollte das funktionieren und sich auch breiter durchsetzen, Könnte es ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung sein.

Wird sicher spannend die beiden Ansätze von "Sion" und "Lightyear One" zu verfolgen, wobei letzterer aufgrund seines Preises noch nicht wirklich mehrheitsfähig wird, dafür überzeugen die Leistungsdaten. Da wären es dann 75km pro Tag, die mit reiner Sonnenenergie gefahren werden kann, oder auch mal über 700km am Stück wenn es sein muss, und wenn das Auto mal nur ungenutzt vor dem Heim rumsteht, speist man den Strom ins Hausnetz ein.

Solarenergie wäre für mich nebst emissionsfreien synthetischen Kraftstoffen, die aus Sonnenenergie gewonnen werden können, die einzige sinnvolle Langzeit-Alternative (ja das ist möglich, gibt dazu auch schon kleine Kraftstoff-produzierende Versuchsanlagen im Einsatz).

Das finden die Feuerwehren weniger witzig...

DB146, Lokschuppen, Donnerstag, 28.10.2021, 20:26 (vor 1539 Tagen) @ Kruemelmonster09

Spannend finde ich vorallem die bald kommenden Solarautos. ZB das vom Münchener Startup "Sion" soll ja bis zu 175km pro Woche ohne manuelles Nachladen ermöglichen.
Sollte das funktionieren und sich auch breiter durchsetzen, Könnte es ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung sein.

Thema Rückzündungsgefahr:
Bei der Feuerwehr Bochum hat man gegen Rückzündungsgefahr beispielsweise die Taktik das Auto für 24 Stunden in ein Wasserbad (in einen Container) zu stellen.

Gesehen übrigens bei der Doku-Reihe "Feuer und Flamme" vom WDR, die ich echt nur jedem als richtig gute Unterhaltung empfehlen kann. Komplett ohne nervige Kommentare aus dem Off und künstlicher Dramatik, einfach nur ehrliche Arbeit der Feuerwehr.
Die ersten 2 Staffeln sind besonders gut, auch wenn sie bei der Feuerwehr Gelsenkirchen gedreht wurden. :)

Also die Dinger brennen mit wahnsinnig hoher Temperatur. Daher muss man das Auto erstmal in den Container stellen. Dafür halten die Feuerwehren zum Teil schon einen separaten Lkw vor. Gegenüber traditionellen Fahrzeugbränden muss also schonmal mehr Personal und mehr Material zur Unfallstelle gebracht werden. Im Ergebnis auch höhere Unfall- Versicherungskosten. Das Abkühlen dauert halt auch lange und muss beobachtet werden. Die nicht gerade geringe Menge an Wasser in dem Container ist anschließend auch noch schön kontaminiert. Es muss anschließend also von einer Spezialfirma abgeholt werden und aufwändig aufbereitet werden.

Die KollegInnen der Feuerwehr sind daher nicht besonders gut auf Elektroautos zu sprechen. Ganz blöd wird es in Tiefgaragen... da bekommst du den großen Container nicht rein...

Das finden die Feuerwehren weniger witzig...

Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 20:45 (vor 1539 Tagen) @ DB146

Also so langsam habe ich das Gefühl, ich bin bei der einzigen Feuerwehr beschäftigt, die E-Auto-Brände entspannt sieht.

Nein, E-Autos brennen nicht mit wahnsinnig viel höheren Temperaturen als andere Fahrzeuge. In Sachen Temperatur ist das größte Problem bei Fahrzeugen übrigens alles mit Leichtmetall. Sprüht schöne Funken und lässt sich mit Wasser nicht wirklich löschen. Aber das ist bei allen Fahrzeugen der Fall.

Ja, man kann ein Fahrzeug in einen Container mit Wasser schmeißen. Das passiert aber erst nachdem das Fahrzeug gelöscht ist und soll eine Rückzündung der Batterie verhindern. Es geht nicht darum, das Fahrzeug im Vollbrand in einen Container zu schmeißen.
Und damit ist auch das Tiefgaragenargument hinfällig. Auch da lösche ich ein Fahrzeug erst ab und hole es dann aus der Tiefgarage. Da muss ich weder einen Container hineinbugsieren, noch die Tiefgarage mit Wasser auslitern. Ein ausgebranntes Fahrzeug mit Verbrennermotor wird schließlich auch da rausgeholt.

Ob ich das Fahrzeug wirklich in den Container schmeiße oder es halt auf einer Freifläche stehen lasse und regelmäßig kontrollieren lasse, liegt dann in der Entscheidung der Feuerwehr.

Übrigens neigen Fahrzeuge schon seit langem zur Rückzündung, da gerade Kabelbäume, Leichtmetallteile etc. Wärme sehr gut speichern und irgendwann wieder anfangen zu kokeln.

Das finden die Feuerwehren weniger witzig...

DerInDerInderin, Donnerstag, 28.10.2021, 21:31 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Ja, man kann ein Fahrzeug in einen Container mit Wasser schmeißen. Das passiert aber erst nachdem das Fahrzeug gelöscht ist und soll eine Rückzündung der Batterie verhindern. Es geht nicht darum, das Fahrzeug im Vollbrand in einen Container zu schmeißen.
Und damit ist auch das Tiefgaragenargument hinfällig. Auch da lösche ich ein Fahrzeug erst ab und hole es dann aus der Tiefgarage. Da muss ich weder einen Container hineinbugsieren, noch die Tiefgarage mit Wasser auslitern. Ein ausgebranntes Fahrzeug mit Verbrennermotor wird schließlich auch da rausgeholt.

In der Folge von Feuer und Flamme, die Kruemelmonster09 angesprochen hat, ist man ja quasi genau so vorgegangen. Nachdem das Fahrzeug gelöscht wurde und man die eigene Ausbildungseinheit einige Zeit zur Kontrolle abgestellt hatte, wurde das Fahrzeug zur Wache gefahren und in einen Container mit Wasser gehoben. Den Container hat man sich damals übrigens von der Feuerwehr Dortmund geliehen, weil man zu dem Zeitpunkt selbst noch keinen besessen hat.

Das finden die Feuerwehren weniger witzig...

Marc2006, Essen-Kettwig, Donnerstag, 28.10.2021, 21:11 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Man sollte in der ganzen Debatte auch nicht vergessen, dass ein Verbrenner etwa das 10-fache an Energie hat, die freigesetzt werden kann, im Vergleich zu einem E-Auto. Würde man das medial weiter verbreiten, dann würde sich vermutlich niemand mehr ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor in die Garage bzw. Tiefgarage stellen.

Wir sind da bei uns in der Feuerwehr auch noch recht entspannt.

Das finden die Feuerwehren weniger witzig...

Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 21:08 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Also so langsam habe ich das Gefühl, ich bin bei der einzigen Feuerwehr beschäftigt, die E-Auto-Brände entspannt sieht.

Eventuell liegt es ja daran, dass zumindest größere Feuerwehren reichlich Erfahrung mit Bränden von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor haben, dass man aber brennende Elektroautos noch nicht gelöscht hat. Ich weiß nicht, wie viele solcher Fahrzeugbrände es bisher in Deutschland gegeben hat. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man es hier schlicht vielfach noch nicht mit so etwas zu tun hatte.

Das finden die Feuerwehren weniger witzig...

dNL, Sauerland, Donnerstag, 28.10.2021, 22:32 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Also so langsam habe ich das Gefühl, ich bin bei der einzigen Feuerwehr beschäftigt, die E-Auto-Brände entspannt sieht.


Eventuell liegt es ja daran, dass zumindest größere Feuerwehren reichlich Erfahrung mit Bränden von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor haben, dass man aber brennende Elektroautos noch nicht gelöscht hat. Ich weiß nicht, wie viele solcher Fahrzeugbrände es bisher in Deutschland gegeben hat. Aber ich könnte mir vorstellen, dass man es hier schlicht vielfach noch nicht mit so etwas zu tun hatte.

Aber selbst in kleinen freiwilligen Feuerwehren in ländlichen Gebieten wird das seit Jahren geschult und geübt. Ist jetzt nicht so, als wären die Leute nicht darauf vorbereitet.

Das finden die Feuerwehren weniger witzig...

Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 21:45 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Bei uns gab es im letzten Jahr 35 Kfz-Brand-Einsätze. Davon kann man grob geschätzt 1/3 abziehen, weil es nur ein geplatzter Motor, heißgelaufene Bremse o. ä. war. Jetzt sind wir eher eine der kleineren Berufsfeuerwehren im Ruhrgebiet, aber selbst wenn die Hälfte davon E-Autos gewesen wären, hätte uns das jetzt nicht in arge Nöte gestürzt. Und auch bei Verbrennern sollte standardmäßig ein Hinweis an den Abschlepper erfolgen, dass der das Wrack jetzt nicht unmittelbar neben sein Bürogebäude stellen soll. Das wissen die in der Regel aber auch.

Hab doch da mal driekt eine Frage an Dich

DerMitsch, Sonneberg, Freitag, 29.10.2021, 10:55 (vor 1538 Tagen) @ Balin

Ich lese ja raus, dass Du bei der Berufsfeuerwehr arbeitest.
Wie ist das, wenn ihr zu einem Fzg-Brand kommt: Schaut ihr tastsächlich nach, ob im Fzg Rettungskarten des Herstellers sind? Oder fangt ihr sofort mit dem Löschen an?
Also Nachschauen natürlich nur dort, wo es noch möglich ist, ist klar.

Ich fahre z.B. einen Vollhybrid (Hochspannung im Fzg) und meine Rettungskarte ist unter der Sonnenblende.
Immer in der hoffnung a) es brennt nie und b) wenn ja, die Feuerwehr findet das.
Kannst du dazu was sagen?

Hab doch da mal driekt eine Frage an Dich

Balin, Freitag, 29.10.2021, 11:53 (vor 1538 Tagen) @ DerMitsch

Nein, vor dem Löschen findet immer eine kurze bis längere Erkundung statt. Das bedeutet nicht, dass nicht parallel schon Schläuche verlegt werden, aber der Einsatzleiter schaut sich die Umstände erst einmal an.

Im Optimalfall stehst du neben dem Fahrzeug und erzählst uns alles, was wichtig ist ;-)

Aber angenommen, dein Fahrzeug brennt und du bist nicht da. Dann schaut man sich das Fahrzeug während der Erkundung an. Dabei achtet man auf Marke, Modell, Tankdeckel und sonstige Hinweise, die auf alternative Antriebe hinweisen können. Es gibt die sogenannte AUTO-Regel, die gilt zwar eigentlich für Verkehrsunfälle, passt aber auch bei Bränden: Austretende Betriebsstoffe, Unterboden absuchen, Tankdeckel öffnen, Oberfläche absuchen. Damit sollte ich sicher feststellen können, welche Betriebsart vorliegt.

Wir nutzen bei uns zusätzlich das „Crash Recovery System“. Da kann ich mir alle Rettungskarten nach Modell sortiert auf dem Tablet anschauen. Zusätzlich kann ich der Leitstelle das Kennzeichen durchgeben (bzw. fragt die Leitstelle das in der Regel schon beim Notruf ab), und bekomme dann automatisch die passende Rettungskarte aufs Tablet. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass bspw. ein nachträglicher Umbau auf Gas nicht angezeigt wird. Deswegen ist eine Erkundung wie oben unerlässlich. Die Rettungskarte hinter der Sonnenblende ist zwar bekannt, ich muss aber zugeben, dass ich selbst selten da nachschaue, weil es einfach zu wenig verbreitet ist und man auf dem Tablet auch Sachen aus- und Erläuterungen einblenden kann.
Sollte die Karre schon so stark brennen, dass ich nix mehr sehe, hilft halt nur ein bisschen Abstand halten und erstmal von weiter weg löschen und dann langsam vorarbeiten. Allerdings ist das Auto dann eh Kernschrott und man muss kein unnötiges Risiko mehr eingehen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn noch Personen im Auto sind. Dann geht man natürlich ein größeres Risiko ein. Hier hat es vor einigen Jahren in Niedersachsen einen schweren Unfall gegeben. http://www.feuerwehr.de/news.php?id=10482
Allerdings ist so etwas zum Glück sehr selten. Normalerweise schützt die Einsatzkleidung, sofern richtig angelegt, sehr zuverlässig gegen Stichflammen und Funkenflug.

Hab doch da mal driekt eine Frage an Dich

DerMitsch, Sonneberg, Freitag, 29.10.2021, 14:07 (vor 1538 Tagen) @ Balin

Vielen Dank für die Erläuterungen. Sehr interessant.
Ich belasse natürlich meine Rettungskarte weiterhin im Fzg. :-)

Hab doch da mal driekt eine Frage an Dich

AGraute, Freitag, 29.10.2021, 14:15 (vor 1538 Tagen) @ DerMitsch

Vielen Dank für die Erläuterungen. Sehr interessant.
Ich belasse natürlich meine Rettungskarte weiterhin im Fzg. :-)

Finde ich auch sehr interessant und von einer Rettungskarte höre ich zum ersten mal.
Anhand der Beschreibung von Balin müsste die doch unter den Tankdeckel?! Wenn der obligatorisch geöffnet wird, fällt der Feuerwehr diese ja quasi in die Hand.

Hab doch da mal driekt eine Frage an Dich

Marc2006, Essen-Kettwig, Freitag, 29.10.2021, 14:19 (vor 1538 Tagen) @ AGraute

Ne, die Rettungskarte soll hinter die Sonnenblende gepackt werden. Hauptsächlich diente sie in der Vergangenheit dazu der Feuerwehr Auskünfte darüber zu geben, wo verstärkte Karosserieteile, Druckkartuschen für die Airbags usw. verbaut sind, so dass die Feuerwehr dieses Wissen bei der technischen Hilfeleistung nutzen konnte.

Die Rettungskarten gibt es auch schon echt lang (ich würde vermuten zwischen 10 und 15 Jahre), so dass damals die Hybriden bzw. E-Autos keinen wirklichen Anteil am Straßenverkehr ausgemacht haben. Es ging halt darum, beim Retten von Personen aus den Autos zu wissen, wo man das Rettungsgerät ansetzt um möglichst leicht und schnell die eingeklemmte Person retten zu können. Da man hierzu eh in den Fahrgastraum muss, wurde der Platz hinter der Sonnenblende gewählt, da jedes Fahrzeug über eine solche verfügt und man dann nicht erst großartig im Auto suchen muss.

Hab doch da mal driekt eine Frage an Dich

AGraute, Freitag, 29.10.2021, 14:24 (vor 1538 Tagen) @ Marc2006

Okay, hast mich überzeugt.
Ein ehemaliger Arbeitskollege würde sagen: Auch eine schlechte Idee ist eine Idee ;).

Hab doch da mal driekt eine Frage an Dich

Marc2006, Essen-Kettwig, Freitag, 29.10.2021, 12:15 (vor 1538 Tagen) @ Balin

Du sprichst von einer kleineren Feuerwehr im Ruhrgebiet. Darf man fragen, bei welcher BF du tätig bist? Bei mir steht zum Jahreswechsel auch ein Arbeitgeberwechsel an und ich wechsle auch zur Berufsfeuerwehr in den gehobenen Dienst. Dann wird nun also aus dem Hobby doch der Beruf.

Solarauto und Rückzündungsgefahr

Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 20:23 (vor 1539 Tagen) @ Kruemelmonster09

Das mit dem Wassercontainer ist momentan so ein bisschen der Stand der Technik. Gibt diverse Feuerwehren, die entsprechende Container beschafft oder umgebaut haben.

Alternativ kann man das Ding halt auch 1-2 Tage auf ne freie Fläche stellen. Dann sollte halt nur regelmäßig jemand vorbeischauen und im Zweifel wieder die Feuerwehr anrufen.

Ladestationen

Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 14:48 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Glaub mir, diese Personen und noch weitere beschäftigen sich mit neuen Einsatztaktiken.
Aktuell finden wohl Versuche statt, die Akkus mit einer Art Nebel zu löschen, bzw. in diesem Fall zu ersticken.


Dann würde mich mal interessieren, wie man auf die Idee kommt, E-Fahrzeuge in Garagen zu verbieten.

Fakt ist, dass ich für Brände bei E-Fahrzeugen einen größeren Wasserbedarf und eine höhere Rückzündungsgefahr habe. Beides ist nervig und aufwändig, aber weit entfernt von einem unlösbaren Problem. Da halte ich Gasfahrzeuge für ein viel unkalkulierbareres Risiko.

Übrigens mal ein ganz kleines Gedankenexperiment:
Angenommen, wir würden seit Jahren mit Elektrofahrzeugen rumfahren und jetzt käme der Verbrenner auf den Markt. Wie viele Leute würden den Untergang des Abendlandes sehen, weil plötzlich ganz viele Fahrzeuge mit 40-1000(Lkw) Liter höchstbrennbarer Flüssigkeit rumfahren. Da wäre ein Einfahrverbot in Tiefgaragen etc. viel wahrscheinlicher. Überlegt mal, wo das Zeug im Brandfall brennend hinfließen könnte!

Einige, u.a. auch ich, sind skeptisch gegenüber neuen Technologien.


Das ist ja okay, damals haben auch viele gemeint, dass sich Autos niemals gegen Pferde durchsetzen. Aber das ist kein Grund, hier zu suggerieren, dass über kurz oder lang E-Autos in Garagen verboten werden könnten.

Bevor wir uns falsch verstehen:

Ziel ist es von uns E-Autos anzuschaffen, aber erst dann wenn wir keine bedenken mehr haben.

Ladestationen

Die_KIrsche, Herne, Donnerstag, 28.10.2021, 15:25 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Mach dir vor allem selbst ein Bild. Probiert es über ein paar Tage aus und schaut wo im Alltag noch Hürden sind. Man muss sich vor allem klar machen, dass vollelektrisch autofahren „anders“ ist, als das was man so kennt. Wenn man aber bereit ist dieses „anders“ zu akzeptieren, kommt man aus dem grinsen nicht mehr raus, wenn man am steuer sitzt.

Ladestationen

November82, Stadt mit K, Donnerstag, 28.10.2021, 16:39 (vor 1539 Tagen) @ Die_KIrsche

Mach dir vor allem selbst ein Bild. Probiert es über ein paar Tage aus und schaut wo im Alltag noch Hürden sind. Man muss sich vor allem klar machen, dass vollelektrisch autofahren „anders“ ist, als das was man so kennt. Wenn man aber bereit ist dieses „anders“ zu akzeptieren, kommt man aus dem grinsen nicht mehr raus, wenn man am steuer sitzt.

Ich war im Sommerurlaub mit Familie mit einem reinen E-Auto in vier Ländern (D, A, I, F) 3.000 km unterwegs und es gab keinerlei Probleme, selbst an stauintensiven Wochenenden nicht. Einmal zum Laden angestanden, sonst immer sofort möglich. Man muss halt etwas Vorausplanen /-schauen wo/wann man Tanken will.

Wichtig ist natürlich, dass auf Sicht alle Autobahntankstellen bzw. solche an großen Bundesstraßen Ladestationen bekommen, wenn es bald mehr E-Autos gibt - aber mit mehr Nachfrage wird so oder so mehr Angebot kommen, weil man damit Geld verdienen wird können

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:11 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Es ist ja nicht verkehrt sich Gedanken zu machen. Und im Bereich Stromnetz bin ich kein Experte und kann da überhaupt nichts zu sagen. Aber deine Bedenken, dass du irgendwann dein E-Auto nicht in Garagen oder in der Nähe von Gebäuden parken darfst, kann ich getrost ausräumen. Da gibt es keinerlei Grund für.

Ladestationen

FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 28.10.2021, 15:13 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Es ist ja nicht verkehrt sich Gedanken zu machen. Und im Bereich Stromnetz bin ich kein Experte und kann da überhaupt nichts zu sagen. Aber deine Bedenken, dass du irgendwann dein E-Auto nicht in Garagen oder in der Nähe von Gebäuden parken darfst, kann ich getrost ausräumen. Da gibt es keinerlei Grund für.

Den GAB es zumindest mal.
Ein befreundeter Bautechniker DURFTE keine Schnelladestationen in Tiefgaragen einplanen, da kein Versicherer das versichern wollte.
Wie es heute ist weiß ich nicht.

Ladestationen

Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 15:25 (vor 1539 Tagen) @ FliZZa

Es ist ja nicht verkehrt sich Gedanken zu machen. Und im Bereich Stromnetz bin ich kein Experte und kann da überhaupt nichts zu sagen. Aber deine Bedenken, dass du irgendwann dein E-Auto nicht in Garagen oder in der Nähe von Gebäuden parken darfst, kann ich getrost ausräumen. Da gibt es keinerlei Grund für.


Den GAB es zumindest mal.
Ein befreundeter Bautechniker DURFTE keine Schnelladestationen in Tiefgaragen einplanen, da kein Versicherer das versichern wollte.
Wie es heute ist weiß ich nicht.

Das ist heute anders. Wenn eine neue Technologie auftaucht, dann heißt es häufig zunächst "Wat de Buer nich kennt, dat frett he nich". Es bedeutet einen gewissen Aufwand, sich mit dem Thema zu beschäftigen und eine belastbare Risikoanalyse zu erstellen. Und bei manch altgedienten Leuten kommt zusätzlich der Reflex "Was soll das, das gab es doch früher auch nicht!".

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:23 (vor 1539 Tagen) @ FliZZa

Es gab auch diesen Fall: https://www.br.de/nachrichten/bayern/kulmbach-parkverbot-fuer-e-autos-in-tiefgarage-sorgt-fuer-kritik,SPwQJQV

Nach viel Kritik an der Maßnahme wurde diese nach 3 Monaten wieder aufgehoben.

Es ist halt völliger Quatsch. Wie bekomme ich denn einen ausgebrannten Benziner aus einer Tiefgarage, wo kein Abschlepper reinkommt? Genauso bekomme ich auch das E-Auto da raus. Das brennt ja nicht 5 Tage in voller Ausdehnung.

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 15:29 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Es gab auch diesen Fall: https://www.br.de/nachrichten/bayern/kulmbach-parkverbot-fuer-e-autos-in-tiefgarage-sorgt-fuer-kritik,SPwQJQV

Nach viel Kritik an der Maßnahme wurde diese nach 3 Monaten wieder aufgehoben.

Es ist halt völliger Quatsch. Wie bekomme ich denn einen ausgebrannten Benziner aus einer Tiefgarage, wo kein Abschlepper reinkommt? Genauso bekomme ich auch das E-Auto da raus. Das brennt ja nicht 5 Tage in voller Ausdehnung.

Letztlich dürfte vermutlich die bei einem Brand freigesetzte Energiemenge eines voll aufgetankten Benziners größer sein sein wie die eines E-Fahrzeugs mit voll aufgeladenem Akku. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor haben einen ziemlich schlechten Wirkungsgrad, E-Fahrzeuge einen ziemlich guten.

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Die_KIrsche, Herne, Donnerstag, 28.10.2021, 15:44 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Grob überschlagen (nach Energiedichte):
20l Benzin entsprechen 600MJ (kann ja jeder selber rechnen wie weit das reicht)
20 kWh LiAkku entspricht 130 MJ (ca. 180km Autobahn)

Ladestationen

Blarry, Essen, Donnerstag, 28.10.2021, 15:58 (vor 1539 Tagen) @ Die_KIrsche

Grob überschlagen (nach Energiedichte):
20l Benzin entsprechen 600MJ (kann ja jeder selber rechnen wie weit das reicht)
20 kWh LiAkku entspricht 130 MJ (ca. 180km Autobahn)

Zuerst einmal rechnen wir Brennstoffe nicht in Litern, sondern in Kilogramm, da die Dichte und damit das Volumen von Flüssigkeiten temperaturabhängig ist. Dein Vergleich ist also eher einer zwischen 50 Kilogramm Benzin und 500 Kilogramm Batterien. Und dann scheitert der Vergleich daran, dass beim Akku nicht nur die Aufladung, sondern auch der Akku vorhanden ist, der brennen kann. Die im Akku gespeicherte, für den Antrieb verfügbare Energiemenge spielt für die Brennbarkeit eigentlich keine Rolle. Ein leerer Akku sind immer noch 500 Kilo Bleisäure und Kobalt.

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Die_KIrsche, Herne, Donnerstag, 28.10.2021, 16:13 (vor 1539 Tagen) @ Blarry
bearbeitet von Die_KIrsche, Donnerstag, 28.10.2021, 16:27

Die Rechnung bezieht sich auf die volumetrische Energiedichte bei Benzin und gravimetrische Energiedichte beim Akku. Sollte ja auch keine wissenschaftliche Abhandlung sein, sondern nur grob die gespeicherte Energie der beiden Varianten abschätzen. Darüberhinaus „brennt“ der Akku oder die meisten seiner Komponenten ja auch nicht ab, die chemische Reaktion läuft halt solange exotherm bis die Reaktionspartner erschöpft sind (ja ich weis, „brennen“ ist oxidation).
Ob ein leerer LiAkku jetzt groß brennbar ist, kann ich nicht sagen, ich persönlich denke aber, ein leerer Plastikbenzintank ist deutlich leichter entflammbar.

BTW: 50kg Benzin 2000MJ
500kg Batterie 325 MJ
Verhältnis 6:1 wie oben.

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FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 28.10.2021, 16:36 (vor 1539 Tagen) @ Die_KIrsche

Die Rechnung bezieht sich auf die volumetrische Energiedichte bei Benzin und gravimetrische Energiedichte beim Akku. Sollte ja auch keine wissenschaftliche Abhandlung sein, sondern nur grob die gespeicherte Energie der beiden Varianten abschätzen. Darüberhinaus „brennt“ der Akku oder die meisten seiner Komponenten ja auch nicht ab, die chemische Reaktion läuft halt solange exotherm bis die Reaktionspartner erschöpft sind (ja ich weis, „brennen“ ist oxidation).
Ob ein leerer LiAkku jetzt groß brennbar ist, kann ich nicht sagen, ich persönlich denke aber, ein leerer Plastikbenzintank ist deutlich leichter entflammbar.

WENN ein Akku mal brennt, dann ist dein brennender Benzinkanister dagegen maximal ein Streichholz im Vergleich zu der Pyrotechnik in Amsterdam ^^

BTW: 50kg Benzin 2000MJ
500kg Batterie 325 MJ
Verhältnis 6:1 wie oben.

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 15:50 (vor 1539 Tagen) @ Die_KIrsche

Grob überschlagen (nach Energiedichte):
20l Benzin entsprechen 600MJ (kann ja jeder selber rechnen wie weit das reicht)
20 kWh LiAkku entspricht 130 MJ (ca. 180km Autobahn)

Danke für die Rechnung!

Wobei ich vermute, dass Du ein sehr kleines E-Fahrzeug angesetzt hast. In der oberen Mittelklasse bist Du wohl schnell bei 15 bis 20 kWh pro 100 Kilometern. Aber trotzdem sieht man den Unterschied. Beim Benziner liegt die Verlustleitung locker bei knapp 80 Prozent, die als Wärme freigesetzt werden. Beim E-Fahrzeug eher bei gut 20 Prozent.

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Die_KIrsche, Herne, Donnerstag, 28.10.2021, 15:54 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Ja, ich hab unseren E-Twingo angesetzt, da ich da die Leistung kenne. Die 130 MJ sind auch sehr konservativ geschätzt und müssten deutlich unter 100 sein, je nach Akkutechnologie.

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:34 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Ich glaube, da tun sich beide nicht viel. Der Großteil der Brandlast (Innenraum, Reifen, Karosseriebauteile) ist bei beiden gleich, und das Benzin verteilt sich meist großflächig, was keine intensive Verbrennung zulässt.

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 15:42 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Ich glaube, da tun sich beide nicht viel. Der Großteil der Brandlast (Innenraum, Reifen, Karosseriebauteile) ist bei beiden gleich, und das Benzin verteilt sich meist großflächig, was keine intensive Verbrennung zulässt.

Durchaus möglich. Allerdings könnte es auch Nachteile haben, falls sich brennendes Benzin verteilt. Das könnte z.b. benachbarte Fahrzeuge mit in Brand setzen.

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:47 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Das auf jeden Fall. Es läuft halt auch gerne Richtung Böschungen, Abflüssen etc.

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Karsten, Zürich, Donnerstag, 28.10.2021, 15:02 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Bevor wir uns falsch verstehen:

Ziel ist es von uns E-Autos anzuschaffen, aber erst dann wenn wir keine bedenken mehr haben.

Bedenken wird man hoffentlich immer haben, denn unabhängig vom Antrieb reichen die Ressourcen der Erde vermutlich nichtmal im Ansatz aus, um allen Menschen auf der Welt den Lebensstandard zu ermöglichen, über den wir hier reden.

Ich finde es sehr treffend von Balin: Manchmal hilft es, die Vorzeichen einfach mal umzudrehen. Mir fällt kein Grund ein, warum man gegenüber Fahrzeugen, die mit grossen Mengen brennbarer Flüssigkeit unterwegs sind, CO2 ausstossen und die unmittelbare Umgebungsluft verschmutzen, keine Bedenken haben sollte. Keine Bedenken zu haben, ist aber offenbar dein Kriterium für einen Autokauf, wenn ich dich richtig verstanden habe.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 15:11 (vor 1539 Tagen) @ Karsten

Bevor wir uns falsch verstehen:

Ziel ist es von uns E-Autos anzuschaffen, aber erst dann wenn wir keine bedenken mehr haben.


Bedenken wird man hoffentlich immer haben, denn unabhängig vom Antrieb reichen die Ressourcen der Erde vermutlich nichtmal im Ansatz aus, um allen Menschen auf der Welt den Lebensstandard zu ermöglichen, über den wir hier reden.

Ich finde es sehr treffend von Balin: Manchmal hilft es, die Vorzeichen einfach mal umzudrehen. Mir fällt kein Grund ein, warum man gegenüber Fahrzeugen, die mit grossen Mengen brennbarer Flüssigkeit unterwegs sind, CO2 ausstossen und die unmittelbare Umgebungsluft verschmutzen, keine Bedenken haben sollte. Keine Bedenken zu haben, ist aber offenbar dein Kriterium für einen Autokauf, wenn ich dich richtig verstanden habe.

Bedenken werden wir mit Sicherheit haben. Mir persönlich geht es darum dass ich das Auto jederzeit Laden kann und auch die Garage nutzen kann.

Auch ein Verbrenner kann überall brennen. Ich selbst habe Mal vor Jahren einen kleineren Brand an einem Auto gelöscht weil ich immer einen Feuerlöscher dabei habe.

Ich glaube dass es, Stand jetzt, nicht möglich ist ein E Auto selbst zu löschen.

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:32 (vor 1539 Tagen) @ Tünn
bearbeitet von Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:37

Ich glaube dass es, Stand jetzt, nicht möglich ist ein E Auto selbst zu löschen.

Puh, dein Glauben in allen Ehren, aber die Aussage ist Unfug.

Also: Das Problem beim E-Auto ist der Akku. Hier kann es bei Beschädigung oder Erwärmung zu einem "thermischen Durchgehen" (thermal runaway) kommen. Das bedeutet, dass der Akku sich immer weiter erwärmt, in Flammen aufgeht und lange brennt, bzw. zur Wiederentzündung neigt. Dies ist augrund chemischer Prozesse schwer zu löschen, so wie es oben bereits beschrieben wurde.
Ein weiteres Problem ist, dass der Akku in der Regel gekapselt und im Unterboden verbaut ist. Ich komme also mit meinem Löschmittel nicht gut in den relevanten Bereich.

Wenn deine Karre im Motorraum anfängt zu brennen oder du im Innenraum ne Kippe fallenlässt und die Polster brennen, hast du genau die gleichen Chancen das zu löschen, wie bei einem Verbrenner.
Fängt dein Akku an zu brennen, ist dein Auto vermutlich hinüber. Das gleiche gilt aber auch, wenn dein Verbrenner in der Nähe des Tanks anfängt zu brennen.

Übrigens: Nach meiner Meinung, man darf mich gerne widerlegen, dürften Verbrenner ein deutlich höheres Risiko der Entzündung haben, als E-Autos, da in ihnen halt bereits was angezündet wird, wie der Name schon sagt.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 15:44 (vor 1539 Tagen) @ Balin

Ich glaube dass es, Stand jetzt, nicht möglich ist ein E Auto selbst zu löschen.


Puh, dein Glauben in allen Ehren, aber die Aussage ist Unfug.

Da meine Bedenken Unfug sind, klinke ich mich hier lieber aus.

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Balin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:51 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Dir wird hier in mehreren Beiträge erklärt, dass das Problem bei E-Auto-Bränden der Akku ist.

Dann kommst du und stellst die Behauptung auf, dass E-Autos von Zivilisten nie zu löschen sind. Entweder möchtest du deine Bedenken nicht aufgeben oder du hast nicht verstanden, was dir erklärt wurde.

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 12:09 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Bei uns in der Straße wohnt jemand von den Stadtwerken.

Er sagte dass es zur Zeit der Nachtspeicher regelmäßig nachts Blackouts gab.

Mit Verlaub, das ist Unfug. Wir sind hier nicht in der Dritten Welt. Die Nachtspeichertechnik hat extrem zuverlässig funktioniert, auch in kalten Winternächten. Wir sind hier doch nicht in der Dritten Welt. Mir ist kein einziger Blackout in Deutschland bekannt, der durch zu hohe Leistungsnachfrage durch Nachtspeicherheizungen ausgelöst worden wäre. Und auch eine kurze Suche im Netz hat nichts ergeben.

Blackouts in Deutschland hatten unterschiedliche Gründe. Sturmschäden an Freileitungen. Freileitungen, die durch eine zu große Naßschneelast beschädigt wurden. Schaltfehler bei EVUs. Bei Bauarbeiten zerstörte Erdkabel, etc.

Vor ein, zwei Jahren ist es beinahe zu einem größeren Blackout gekommen, weil Stromhändler versucht haben, die Preise auf dem Markt zu manipulieren. Das wurde von den Aufsichtsbehörden mit hohen Geldbußen geahndet, einzelne Unternehmen haben sogar ihre Lizenzen verloren.


Den Berechnungen zufolge können maximal 20 Prozent der Bewohner (1 und 2 Familienhäuser) eine Ladestation nutzen . Selbst dann wäre die Infrastruktur am Limit.

Was für einen Job hat dein Nachbar bei den Stadtwerken? Technischen Sachverstand hat er jedenfalls nicht. Heute sind normale Häuser mit 63 Ampere bzw. sogar 100 Ampere abgesichert. Damit kann man problemlos mehrere Elektroautos pro Haus gleichzeitig laden. Zudem kann man moderne Systeme so steuern, dass die Ladeleistung automatisch reduziert wird, falls es sonst eng wird.


Hierbei sind die Peaks beim Laden mich nicht berücksichtigt.

Hier wäre der Platz nicht unbedingt das Problem weil viele eine Garage haben. Allerdings ohne Strom. Heißt dass dort Leitungen gelegt werden müssen.

Es stehen trotzdem die meisten an der Straße am immer verschiedenen Plätzen weil es zuviele Autos gibt und kaum Stellplätze.

Von der Feuerwehr weiß ich dass es Stimmen gibt, die E-Autos in Garagen verbieten wollen wenn diese direkt am Haus sind. Das Problem sei wohl dass die Autos nicht gelöscht werden können wenn diese in einer Garage sind.

Das Thema E Auto hat sich für uns vorerst erledigt.


Momentan ist es meiner Meinung nach nicht durchdacht.

Vor allem sollte man nicht auf Nicht-Fachleute hören. Auch wenn die zufällig bei den Stadtwerken arbeiten.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 13:29 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich


Vor allem sollte man nicht auf Nicht-Fachleute hören. Auch wenn die zufällig bei den Stadtwerken arbeiten.

Und deine Meinung ist jetzt richtiger?

Da Vertraue ich doch eher der Meinung von den Stadtwerke Mitarbeitern die täglich damit zu tun haben.

Falls es dich Interessiert: Er erarbeitet u.a. Konzepte für Ladepunkte für Unternehmen aus. Hierbei differenziert er zwischen Industriegebieten und Wohngebieten.

Aber hey, alles Unfug.

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 14:31 (vor 1539 Tagen) @ Tünn


Vor allem sollte man nicht auf Nicht-Fachleute hören. Auch wenn die zufällig bei den Stadtwerken arbeiten.


Und deine Meinung ist jetzt richtiger?


Da Vertraue ich doch eher der Meinung von den Stadtwerke Mitarbeitern die täglich damit zu tun haben.

Falls es dich Interessiert: Er erarbeitet u.a. Konzepte für Ladepunkte für Unternehmen aus. Hierbei differenziert er zwischen Industriegebieten und Wohngebieten.

Aber hey, alles Unfug.

Die Aussagen durch die Blackouts durch Nachtspeicheröfen sind Schwachsinn.

Die hat es nie gegeben. Und wer so etwas heraus haut, der disqualifiziert sich komplett.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 14:50 (vor 1539 Tagen) @ Ulrich

Wusste jetzt nicht dass du Experte auf dem Gebiet bist. Sorry.

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 15:10 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Wusste jetzt nicht dass du Experte auf dem Gebiet bist. Sorry.

Ich bin Dipl.-Ing. Elektrotechnik.

Und nochmal: Die Aussagen zu den angeblichen von Nachtspeicherheizungen verursachten Blackouts in Deutschland sind kompletter Unfug. Die hat es nie gegeben. Im Westen hatte man Ausfälle, wenn Stürme, etc. Leitungen beschädigt hatte. Und im Osten bekam man bei strengem Frost Probleme, weil die Braunkohle in den Tagebauen einfror. Allerdings weiß ich nicht, ob in der DDR überhaupt in größerem Umfang Nachtspeicheröfen eingesetzt wurden.

Diesen Heizungstyp konnte man sich nicht einfach so einbauen, man musste das ganze beim örtlichen EVU beantragen. die haben die Leitungen geprüft und wenn die Leitungsquerschnitte ausreichten genehmigt. Die Haushalte bekamen dafür zwei Zähler. Einen für den Tag-, einen für den preisgünstigeren Nachtstrom. Geschaltet wurden die in der Regel über Rundsteueranlagen oder Zeituhren. Geladen wurde meist nachts, wenn die sonstige Nachfrage nach elektrischer Energie ansonsten niedrig war. Deshalb auch der günstigere Preis. Teilweise gab es auch Ladefenster am Tag.

In den einzelnen Speicheröfen wurden in der Regel Steinblöcke in einem wärmeisolierten Gehäuse erhitzt. Mittels eines Lüfters hat man dann tagsüber per Thermostat gesteuert mit einem Gebläse Luft an den Steinen vorbei geführt und so den Raum geheizt. Das ganze war konstruktiv recht einfach, aber zuverlässig.

Problematisch war aber, dass damals der allergrößte Anteil des Stroms in Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerken erzeugt wurde. Und wegen des prinzipbedingt schlechten Wirkungsgrades wurde mit 60 bis 70 Prozent der Primärenergie die Umwelt um das Kraftwerk herum aufgeheizt, nur der Rest wurde in elektrische Energie umgewandelt. Deshalb hat man sie ab den Achtzigern, Neunzigern immer teurer gemacht, so dass sie durch andere Heizungsarten ersetzt wurden.

Diese Öfen hatten speziell im Winter in Kälteperioden eine sehr hohe Leistungsaufnahme, aber das haben die Netze problemlos verkraftet.

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pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 28.10.2021, 12:00 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Momentan ist es meiner Meinung nach nicht durchdacht.

Durchdacht schon, die Umsetzung braucht eben. Wenn sich jeder eine Solaranlage auf das Dach packen würde und die entsprechende Stromspeichereinheit in den Keller, könnten die Stadtwerke uns alle mal kreuzweise mit ihren Preisen. Die heutige Solartechnik ist so gut, dass Häuser sich mittlerweile komplett selbstversorgen können und dann jede Menge übrig ist. Okay, eine Bitcoin-Farm kann man damit nicht betreiben, aber wenn sich ein paar Häuser zusammenschließen würden oder man eine entsprechend große Anlage installiert, ginge auch das.

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CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 12:41 (vor 1539 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die heutige Solartechnik ist so gut, dass Häuser sich mittlerweile komplett selbstversorgen können und dann jede Menge übrig ist.

Nein, das ist so noch nicht möglich, es sei denn, man hat eine extrem große Dachfläche (z.B. eine große alte Scheune) zur Verfügung und ist bereit 30.000 bis 50.000€ zu investieren.

Ohne Speicher kann ich meinen Bedarf zu etwa 30-35% selbst decken, mit Speicher zu etwa 60% (auch wenn die Hersteller von Speichern in ihren Werbeanzeigen gerne etwas von 80 oder 90% erzählen). Autarkie ginge nur mit sehr großer Solaranlage (über 30kWp, eher so 50kWp, so dass auch im Winter genug rein kommt) und sehr großem Speicher (so ab 20 bis 30 kWp, aber das würde nicht reichen um auch noch Autos zu laden).

Das Problem ist die Dachfläche der allermeisten Häuser und die kurze Tageszeit im Winter. Ich selbst habe ne sehr große Anlage (23,3 kWp) und schaffe es momentan ca. 20-40kWh am Tag zu generieren (Mitte / Ende Oktober). Im Dezember / Januar werden das nur noch 10-20kWh am Tag sein, wenn die Sonne viel scheint. An Regentagen wird es eher 5kWh. Damit kann ich mich keinen ganzen Tag versorgen (Verbrauch liegt bei mir im Schnitt bei 10kWh am Tag, im Winter durch längere Dunkelzeit und häufigeres Drinnen sein eher doppelt so hoch).

Noch dazu kommt, dass der Speicher im Winter tagsüber gar nicht aufgefüllt werden kann, weil das, was rein kommt, sofort verbraucht wird.

Wenn ich nun aber ein durchschnittliches Dach hätte (45% Neigung, so dass nur eine Seite in Frage kommt), käme ich eher auf eine Anlage mit 5-8 kWp, die im Winter kaum noch Leistung bringt. Damit ist, da kann der Speicher noch so groß sein, keine Autarkie möglich.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 13:35 (vor 1539 Tagen) @ CLM

Noch dazu kommt, dass der Speicher im Winter tagsüber gar nicht aufgefüllt werden kann, weil das, was rein kommt, sofort verbraucht wird.

Hast du bei deiner Anlage einen Speicher?

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CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:43 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Nein. Ich habe mich dafür entschieden, die gut 10.000€ lieber in mehr Module auf dem Dach zu installieren. Den Platz hatte ich zum Glück und nun ist auf dem Dach so viel drauf, wie geht (plus Carportdach, insgesamt 23,3kWp) und dafür kein Speicher.

Dadurch produziere ich so viel Strom (bisheriger Spitzenwert 130 kWh an einem Tag), dass sich das Einspeisen selbst bei den mickrigen 6ct / kWh lohnt. Übers Jahr gesehen dürfte ich somit auf so viel Einspeisevergütung kommen, dass diese meinen sonstigen Strombezug komplett bezahlt, ich also auf Plus-Minus-Null komme (inkl. Laden des Hybridfahrzeugs).

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Matze09, Donnerstag, 28.10.2021, 17:35 (vor 1539 Tagen) @ CLM

Nein. Ich habe mich dafür entschieden, die gut 10.000€ lieber in mehr Module auf dem Dach zu installieren. Den Platz hatte ich zum Glück und nun ist auf dem Dach so viel drauf, wie geht (plus Carportdach, insgesamt 23,3kWp) und dafür kein Speicher.

Dadurch produziere ich so viel Strom (bisheriger Spitzenwert 130 kWh an einem Tag), dass sich das Einspeisen selbst bei den mickrigen 6ct / kWh lohnt. Übers Jahr gesehen dürfte ich somit auf so viel Einspeisevergütung kommen, dass diese meinen sonstigen Strombezug komplett bezahlt, ich also auf Plus-Minus-Null komme (inkl. Laden des Hybridfahrzeugs).

Sehr gut!

Kurz eine andere Frage für einen Laien: was ist sinnvoller solar oder photovoltaik?

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chief wiggum, im schönen Münsterland, Donnerstag, 28.10.2021, 20:37 (vor 1539 Tagen) @ Matze09

Da ich mich auch intensiv mit dem Thema beschäftige, klinke ich mich mal kurz ein, wenn es ok ist. Solarthermie kann deine Heizung/Warmwasser warm machen und das war es. Photovoltaik erzeugt Strom, den du für alles nutzen kannst, was du willst. Du kannst deinen Herd betreiben, dein E-Auto laden und du kannst den Strom nutzen, um deine Heizung zu erwärmen. Es gibt im Endeffekt nicht besser oder schlechter, nach dem, was ich so von mehreren Seiten (Handwerker, Bekannte etc.) gehört habe, ist PV vielseitiger einsetzbar als Solar.

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Matze09, Donnerstag, 28.10.2021, 21:54 (vor 1539 Tagen) @ chief wiggum

Da ich mich auch intensiv mit dem Thema beschäftige, klinke ich mich mal kurz ein, wenn es ok ist. Solarthermie kann deine Heizung/Warmwasser warm machen und das war es. Photovoltaik erzeugt Strom, den du für alles nutzen kannst, was du willst. Du kannst deinen Herd betreiben, dein E-Auto laden und du kannst den Strom nutzen, um deine Heizung zu erwärmen. Es gibt im Endeffekt nicht besser oder schlechter, nach dem, was ich so von mehreren Seiten (Handwerker, Bekannte etc.) gehört habe, ist PV vielseitiger einsetzbar als Solar.

Okay danke! Aber PV ist auch teurer und Sinn macht es nur, wenn es genügend Platten auf dem Dach gibt?!

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CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 22:36 (vor 1539 Tagen) @ Matze09

Bei uns in Brandenburg ist es so, dass wenn du in nem Eigenheim ne Gasheizung hast, du zwingend eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach haben musst. 2 Module sind da vorgeschrieben. Aber das ist im Endeffekt nichts anderes, als ein geschwungenes schwarzes Rohr, durch das das Wasser läuft und durch die Sonne erwärmt wird.

Bei PV gehts um Strom. Da kann ein Modul zwischen 250 und 400Watt leisten (theoretische Maximalleistung unter Idealbedingungen) und es benötigt weitere Peripherie, wie ein Wechselrichter (wandelt den Gleich- in Wechselstrom um), Zweirichtung-Stromzähler, Verkabelung und evtl. ein Speicher. Das ist natürlich teurer. Man kann etwa rechnen, dass man pro kWp (das ist die Größe der PV-Anlage, also Watt pro Modul mal die Anzahl der Module) ca 1000€ bis 2000€ für die Komplettinstallation bezahlt, ohne Speicher. Wobei alles über 1500€ eigentlich schon zu teuer ist. Das ist erstmal ne recht teure Investition. Aber sie ist so ziemlich die einzige Investition am Eigenheim, die sich selbst bezahlt über die Nutzungsdauer. Meine Anlage rentiert sich etwa nach 11 Jahren. Man braucht halt eine gewisse Dachfläche. Mit nur 2 Modulen kommst du nicht weit, selbst wenn das 400Watt-Module sind. Je nach Jahreszeit und Wetter kommen da im Idealfall etwa 300Watt Leistung pro Modul raus, das aber auch nur im Sommer um die Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht. Es benötigt also schon ne gewisse Anzahl an Modulen, damit sich das rechnet. Ab 15-20 Modulen wird es langsam interessant. Ich habe 59 Module auf dem Dach, das ist schon ne Hausnummer.

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pactum Trotmundense, Donnerstag, 28.10.2021, 12:23 (vor 1539 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das zusammenschließen wäre sowieso gut, dann kann man nämlich ggf sogar mit einem kleinen Blockheizkraftwerk ergänzen… da ist dann sogar eine ziemliche Absicherung gegeben…
Klar muss man über den Energieträger dafür auch gut nachdenken… alle auf Holzschnitzel (oder gar Pellets) umstellen geht halt auch nicht ohne weiteres…

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Voegi, Porta Westfalica, Donnerstag, 28.10.2021, 10:19 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?

Da ich beruflich sehr viel (vorrangig mit dem PKW) unterwegs bin, habe ich mir aus Eigeninteresse die Teslaapp und ein paar weitere Apps, in welche Ladesäulen und auch deren Auslastung angezeigt werden, installiert. Die Tesla Supercharger an den deutschen Raststätten und Autohöfen sind eigentlich immer zu 80-100% belegt, wenn man danach sucht. Wenn man eine Tour>Reichweite der Batterie plant, dann muss man schon sehr genau vorher abwägen, wo man seine Pausen plant, damit man in dieser Zeit nachladen kann....

Aufgrund der erwartbaren Steigerungen der Spritpreise bis 2025 bzw. 2030 habe ich mich für meine Situation mit der Thematik auseinander gesetzt und Vollstromer (Tesla, VW und Mini) mit Hybriden & normalen Verbrennern verglichen. Im Grunde kommt für uns nur ein Modell infrage, wo das Fahrzeug als Zweitwagen fungiert, welches ausschließlich für den täglichen Arbeitsweg und kurze Besorgungen genutzt wird.
Die tatsächliche Entscheidung pro Hybrid oder Vollstromer wird allerdings erst getroffen, wenn die Firmen (meine Firma) massiv gefördert werden, dass Sie 50-70% Ihrer Parkplätze mit Ladesäulen ausstatten und mittels RFID den Mitarbeitern im Zuge der 44€ Geldwerter Vorteil Regelung (ab 1.1.22 sind es 50€) das kostenlose Laden ihrer Fahrzeuge anbieten würde. Die KWH Industriestrom bewegt sich zwischen 4 und 10 cent (bei uns in der Region) und somit einen Bruchteil, was eine Privatperson durch die Wallbox jagen würde. Das wäre der Benefit, der mich dazu bewegen würde, zu wechseln.

Zumal die Querschnitte der Leitungen in den Industriegebieten so groß sind, dass die Menge an Ladesäulen tatsächlich möglich wären.

Ansonsten kann ich mich glücklich schätzen, dass es bei uns in der Pampa erlaubt ist, zwei Ladesäulen gleichzeitig in einer Wohneinheit betreiben zu können, ohne das die Nachbarschaft beschnitten wird. Wir haben aber auch beim Bau unsere Hauses für die Straße einen neuen Verteilerkasten bekommen, wo mehr Amphere eingespeißt werden können.
Bei meinen Eltern (2 Reihenhäuser mit jeweils 3 Parteien) hat sich der Nachbar auch ne Wallbox gegönnt und die anderen 5 Parteien dürfen nun aus Lastgründen nicht mehr.... Aber Hey Lobbyismus war schon immer das größte Problem der Politik.

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AlanShoreHB, Donnerstag, 28.10.2021, 10:15 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Vor allem: Wie sollen (alle/ausreichend) Elektroautos in einer typischen Wohnstraße einer Großstadt (Wohnort meiner Schwiegereltern) geladen werden, in der Autos links und rechts an der Straße stehen?
Niemand hat dort einen privaten Parkplatz. Fast alle Autos parken jeden Tag woanders in der Straße. Für den Fall, dass man mal einen Parkplatz direkt vor dem eigenen Haus findet (oder ein Parkplatz zugewiesen würde), befände sich noch der Bürgersteig zwischen Haus und Auto, den es (derzeit) mit einem Ladekabel zu überwinden gilt. Dafür gäbe es evtl. Lösungen, die aber alle wahnsinnig große bauliche Veränderungen mindestens im Straßenbild nach sich ziehen würden.
Zudem bestätigte auch der Mitarbeiter eines Energiekonzerns hier in Bremen bei einer zufälligen Unterhaltung, dass das Netz / die Leitungen derzeit gar nicht für diese Stromkapazitäten ausgelegt seien.

Ich fahre nun seit wenigen Wochen einen Hybrid-Pkw mit realistisch 50km elektrischer Reichweite als Firmenwagen, was für den täglichen Arbeitsweg ziemlich genau reicht. Elektrisch fahren macht auch schon Spaß, aber ich merke, wie mich das tägliche Laden jetzt schon teilweise nervt. Vor allem öffentliche Ladestationen sind häufig defekt, von Verbrenner-Pkws zugeparkt oder dauerbesetzt von anderen Hybrid-/E-Autos, die sich nicht an die vorgegebene maximale Lade- und/oder Parkzeit halten.
Nein, optimal ist das alles (noch) nicht. Und ja, ich gebe zu, dass ich mir den Hybrid-Pkw als Firmenwagen angeschafft habe, da es für mich einen finanziellen Vorteil im Vergleich zum privaten Verbrenner-Pkw hat. Neben dem steuerlichen Aspekt gab es wohl selten einen besseren Zeitpunkt, um auf Firmenkosten tanken zu dürfen, als derzeit. ;)

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CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 11:33 (vor 1539 Tagen) @ AlanShoreHB

Wir wohnen auf dem Land (Kleinstadt in der Nähe von Berlin), meine Frau und ich sind beruflich und wegen der Kinder auf 2 Autos angewiesen (Bus fährt hier 1 mal pro Stunde).

Für meine Frau haben wir unseren alten A3 (BJ 2009) gegen einen Golf 8 GTE (Hybrid) getauscht. Der wird aktuell noch an der Haushaltssteckdose im Carport geladen. Das funktioniert an sonnigen Tagen über die PV-Anlage (23kWp auf dem Dach) sehr gut, auch jetzt noch im Oktober bei Bewölkung, notfalls auch über Nacht. Ist deutlich billiger 40-50km elektrisch zu fahren als mit Benzin.

Bei mir selbst gibts im März, wenn mein aktuelles Leasingfahrzeug ausläuft einen Skoda Enyaq in der größten Ausbaustufe (77kWh Akku, maximal 500km, realistisch eher 400km). Die Wallbox ist bestellt, Förderantrag habe ich auch. Das läuft. Durch die Förderung und die Versteuerung als Vollelektro mit nur 0,25% (statt 0,5% bei Hybrid oder 1% bei Benzin/Diesel) ist dieses Fahrzeug im Unterhalt deutlich billiger als mein aktueller Skoda Octavia RS (Benziner), obwohl der Listenpreis 12.000€ höher liegt.
Ich fahre 3 mal die Woche zur Arbeit, 90km insgesamt. Es reicht also, wenn ich alle 3-4 Tage lade. Das kann ich dann bequem an den Homeoffice-Tagen machen oder am Wochenende. Und bei den aktuellen Benzinpreisen wäre sogar das Laden an einer Schnellladestation billiger als meinen Octavia (ca 8 Liter Verbrauch / 100km) vollzutanken.

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Ulrich, Donnerstag, 28.10.2021, 12:14 (vor 1539 Tagen) @ CLM

Ich fahre 3 mal die Woche zur Arbeit, 90km insgesamt. Es reicht also, wenn ich alle 3-4 Tage lade. Das kann ich dann bequem an den Homeoffice-Tagen machen oder am Wochenende. Und bei den aktuellen Benzinpreisen wäre sogar das Laden an einer Schnellladestation billiger als meinen Octavia (ca 8 Liter Verbrauch / 100km) vollzutanken.

Das dürfte bei den meisten Leuten der Fall sein. Die meisten E-Fahrzeuge haben bei normalem Fahrverhalten eine Reichweiten zwischen 150 und 400 km mit einer Akkuladung. Falls man auf der Autobahn "wilde Sau" spielt, ist es deutlich weniger. Aber wer macht das schon?

Entsprechend sind die Ladeleistungen und Energiemengen in der Praxis ziemlich niedrig. Deutlich niedriger als die theoretischen Maximalwerte.

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Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 28.10.2021, 10:47 (vor 1539 Tagen) @ AlanShoreHB

Ganz wichtig wäre natürlich, dass wir noch mehr öffentlichen Raum für die Autofahrer zur Verfügung stellen damit jeder und jede so laden kann wie man es braucht und will...

Laden natürlich möglichst günstig, am besten kostenlos, kann man doch gut aus Steuermitteln subventionieren...

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AlanShoreHB, Donnerstag, 28.10.2021, 10:50 (vor 1539 Tagen) @ Rupo
bearbeitet von AlanShoreHB, Donnerstag, 28.10.2021, 10:56

Ich habe diese Lösung nicht "verlangt" und es ist ja auch nicht realistisch. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Mobilitätswende wie aktuell geplant aus meiner Sicht an der Realität von vielen Menschen vorbeigeht bzw. dass die Lebens- und Wohnrealität vieler Menschen es gar nicht zulässt, sich an der Mobilitätswende zu beteiligen oder sich von der Politik abgeholt und mitgenommen zu fühlen. Im Gegenteil: Aktuell dürfte das Gefühl eher sein: "Oh nein, Veränderung! Oh nein, hohe Kosten! Oh nein, das kann ich mir nicht leisten!"

Wenn dann zu dem Gefühl des Kontrollverlusts (hohe Kosten ohne Möglichkeit, diese zu minimieren, z.B. für den Weg zur Arbeit) auch noch das Gefühl kommt, dass man der Politik nicht (ver-)trauen kann (siehe oben bzgl. Verlängerung der Förderrichtlinie zur Innovationsprämie/Umweltprämie), sehe ich für die Energie- und Mobilitätswende schwarz.

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Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 28.10.2021, 13:22 (vor 1539 Tagen) @ AlanShoreHB

sorry sollte auch nicht so rüber kommen...

* Aktuell dürfte das Gefühl eher sein: "Oh nein, Veränderung! Oh nein, hohe Kosten! Oh nein, das kann ich mir nicht leisten!"*

wir werden uns nicht 1:1 transformieren. Wir müssten mal mit 'Verzicht' auf verschiedene Dinge anfangen, statt die Quadratur des Kreises zu versuchen...

PS: Die 'Förderung' von E Autos ist natürlich nen Witz..

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Voegi, Porta Westfalica, Donnerstag, 28.10.2021, 10:24 (vor 1539 Tagen) @ AlanShoreHB

Vor allem: Wie sollen (alle/ausreichend) Elektroautos in einer typischen Wohnstraße einer Großstadt (Wohnort meiner Schwiegereltern) geladen werden, in der Autos links und rechts an der Straße stehen?
Niemand hat dort einen privaten Parkplatz. Fast alle Autos parken jeden Tag woanders in der Straße. Für den Fall, dass man mal einen Parkplatz direkt vor dem eigenen Haus findet (oder ein Parkplatz zugewiesen würde), befände sich noch der Bürgersteig zwischen Haus und Auto, den es (derzeit) mit einem Ladekabel zu überwinden gilt. Dafür gäbe es evtl. Lösungen, die aber alle wahnsinnig große bauliche Veränderungen mindestens im Straßenbild nach sich ziehen würden.
Zudem bestätigte auch der Mitarbeiter eines Energiekonzerns hier in Bremen bei einer zufälligen Unterhaltung, dass das Netz / die Leitungen derzeit gar nicht für diese Stromkapazitäten ausgelegt seien.

Ich fahre nun seit wenigen Wochen einen Hybrid-Pkw mit realistisch 50km elektrischer Reichweite als Firmenwagen, was für den täglichen Arbeitsweg ziemlich genau reicht. Elektrisch fahren macht auch schon Spaß, aber ich merke, wie mich das tägliche Laden jetzt schon teilweise nervt. Vor allem öffentliche Ladestationen sind häufig defekt, von Verbrenner-Pkws zugeparkt oder dauerbesetzt von anderen Hybrid-/E-Autos, die sich nicht an die vorgegebene maximale Lade- und/oder Parkzeit halten.
Nein, optimal ist das alles (noch) nicht. Und ja, ich gebe zu, dass ich mir den Hybrid-Pkw als Firmenwagen angeschafft habe, da es für mich einen finanziellen Vorteil im Vergleich zum privaten Verbrenner-Pkw hat. Neben dem steuerlichen Aspekt gab es wohl selten einen besseren Zeitpunkt, um auf Firmenkosten tanken zu dürfen, als derzeit. ;)

Als wir unseren Hybrid aus dem Werk in Bremen abgeholt haben, hat man uns der Stern bei der Einweisung gesagt, dass es verschiedene Modi gibt um bspw. die Batterie zu schonen, da Bremen in der Innenstadt ab 2030 nur noch rein elektrisch befahren werden darf.... Ist dem so?!?

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Fisheye, Donnerstag, 28.10.2021, 13:57 (vor 1539 Tagen) @ Voegi

Vor allem: Wie sollen (alle/ausreichend) Elektroautos in einer typischen Wohnstraße einer Großstadt (Wohnort meiner Schwiegereltern) geladen werden, in der Autos links und rechts an der Straße stehen?
Niemand hat dort einen privaten Parkplatz. Fast alle Autos parken jeden Tag woanders in der Straße. Für den Fall, dass man mal einen Parkplatz direkt vor dem eigenen Haus findet (oder ein Parkplatz zugewiesen würde), befände sich noch der Bürgersteig zwischen Haus und Auto, den es (derzeit) mit einem Ladekabel zu überwinden gilt. Dafür gäbe es evtl. Lösungen, die aber alle wahnsinnig große bauliche Veränderungen mindestens im Straßenbild nach sich ziehen würden.
Zudem bestätigte auch der Mitarbeiter eines Energiekonzerns hier in Bremen bei einer zufälligen Unterhaltung, dass das Netz / die Leitungen derzeit gar nicht für diese Stromkapazitäten ausgelegt seien.

Ich fahre nun seit wenigen Wochen einen Hybrid-Pkw mit realistisch 50km elektrischer Reichweite als Firmenwagen, was für den täglichen Arbeitsweg ziemlich genau reicht. Elektrisch fahren macht auch schon Spaß, aber ich merke, wie mich das tägliche Laden jetzt schon teilweise nervt. Vor allem öffentliche Ladestationen sind häufig defekt, von Verbrenner-Pkws zugeparkt oder dauerbesetzt von anderen Hybrid-/E-Autos, die sich nicht an die vorgegebene maximale Lade- und/oder Parkzeit halten.
Nein, optimal ist das alles (noch) nicht. Und ja, ich gebe zu, dass ich mir den Hybrid-Pkw als Firmenwagen angeschafft habe, da es für mich einen finanziellen Vorteil im Vergleich zum privaten Verbrenner-Pkw hat. Neben dem steuerlichen Aspekt gab es wohl selten einen besseren Zeitpunkt, um auf Firmenkosten tanken zu dürfen, als derzeit. ;)


Als wir unseren Hybrid aus dem Werk in Bremen abgeholt haben, hat man uns der Stern bei der Einweisung gesagt, dass es verschiedene Modi gibt um bspw. die Batterie zu schonen, da Bremen in der Innenstadt ab 2030 nur noch rein elektrisch befahren werden darf.... Ist dem so?!?

Der Plan ist das hier bis 2030 gar keine privaten PKW mehr fahren dürfen in der Innenstadt.

Fände ich persönlich super, kann gerne auf weitere Stadteile erweitert werden.

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AlanShoreHB, Donnerstag, 28.10.2021, 10:35 (vor 1539 Tagen) @ Voegi
bearbeitet von AlanShoreHB, Donnerstag, 28.10.2021, 10:46

Es gibt offenbar (!) derzeit (!) Pläne (!), die Bremer Innenstadt (welcher Bereich damit auch immer gemeint ist) ab 2030 komplett autofrei zu gestalten. Bis dahin wird aber noch viel Wasser die Weser hinab fließen.
In einer Zeit, in der es die Bundespolitik (vermutlich wegen Wahlkampf) noch nicht einmal hinbekommt, für Leute, die derzeit ein E-/Hybridauto bestellen, zu garantieren / gesetzlich fest zu verankern, dass die Verdoppelung der Umweltprämie durch die sog. Innovationsprämie ab dem 01.01.2022 für Hybrid-Pkw weiter ausgezahlt wird, glaube ich nicht an politische Pläne, die einen Zeitraum von fast 10 Jahren betreffen.

Es kann also sein, dass man ab dem 01.01.22 nur noch die "einfache" Förderung für seinen bereits bestellten und wegen globalen Lieferschwierigkeiten verspätet ausgelieferten PKW erhält.
Obwohl es auf den Internetseiten der BAFA und der Bundesregierung quasi offiziell klingt, dass die Förderung weiter voll ausgezahlt wird, ist diese zeitliche Ausweitung der Förderung bis 2025 noch nicht wie üblich in einer entsprechenden Förderrichtlinie veröffentlicht und noch nicht im Bundesanzeiger zu finden.

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AlanShoreHB, Dienstag, 02.11.2021, 15:46 (vor 1534 Tagen) @ AlanShoreHB

Nun berichtet auch der Spiegel, dass es vielleicht (!) ab dem 01.01.2022 weniger Förderung für den Kauf eines Hybrid- oder Elektroautos geben könnte, auch wenn dieses jetzt schon bestellt ist: Die Verlängerung der sog. "Innovationsprämie" über den 31.12.21 hinaus ist derzeit noch nicht beschlossen.

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Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 28.10.2021, 10:07 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ich wohne zentral in Frankfurt. Deshalb gönne ich mir den Luxus eines Garagenplatzes in einer Tiefgarage. Auch bei Arbeit habe ich einen Platz in der Tiefgarage.
Aber die Aussicht dort in absehbarer Zeit eine Möglichkeit zum Laden zu finden (11 KW würden reichen) tendiert gegen Null.
Aktuell brauche ich ein "neues" Auto. Leasing eines E-Autos (eher bescheiden ID3, E-Corsa, Peugeot 208 e) wäre durchaus machbar und wurde von mir eingehend geprüft, aber da ich immer auf externe Ladestationen angewiesen wäre, ist eine E-Auto keine Option.
Kaufen bei E-Autos ist wegen der rasanten Entwicklung auch eher ungünstig
So kommt aktuell nur ein relativ junger Benziner (3-5 Jahre) in Betracht. Neuwagen zu kaufen halte ich sowieso wegen des extrem hohen Wertverlust in den ersten 2-3 Jahren für töricht, das gilt besonders für Verbrenner die ja doch ein Auslaufmodell sind.
Eine Aufgabe der neuen Regierung wäre es, Ladestationen gerade in Garagen massiv zu fördern.

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chief wiggum, im schönen Münsterland, Donnerstag, 28.10.2021, 10:57 (vor 1539 Tagen) @ Frankonius

Eine Aufgabe der neuen Regierung wäre es, Ladestationen gerade in Garagen massiv zu fördern.

Erst gestern oder vorgestern habe ich die Nachricht gelesen, dass KfW- Topf für Ladestationen zu Hause leer ist. Scheint also erstmal nix zu werden mit der Förderung für zu Hause.

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AlanShoreHB, Donnerstag, 28.10.2021, 11:15 (vor 1539 Tagen) @ chief wiggum

Der Topf war im Juni bereits leer und wurde wieder aufgefüllt. Jetzt ist er anscheinend schon wieder leer, bestätigt auch der ADAC.

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Hatebreed, Donnerstag, 28.10.2021, 10:16 (vor 1539 Tagen) @ Frankonius

Eine Aufgabe der neuen Regierung wäre es, Ladestationen gerade in Garagen massiv zu fördern.

Naja, mehr Förderung geht ja fast nicht als 900€ pro Ladepunkt... Für die 22kw Station an unserer Hauswand habe ich jetzt alles in allem 300€ bezahlt.
Viel schwierigen finde ich den Punkt Infrastruktur, wie Du schon richtig geschrieben hast: Wenn man nicht zu Hause laden kann, kauft man sich kein E-Auto.

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CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 11:05 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Naja, mehr Förderung geht ja fast nicht als 900€ pro Ladepunkt... Für die 22kw Station an unserer Hauswand habe ich jetzt alles in allem 300€ bezahlt.


Also entweder ist deine 22kW Wallbox auf 11kW gedrosselt oder du bekommst die Förderung nicht. Also eine Aussage stimmt bei dir nicht! ;)

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Hatebreed, Donnerstag, 28.10.2021, 14:08 (vor 1539 Tagen) @ CLM

Also entweder ist deine 22kW Wallbox auf 11kW gedrosselt oder du bekommst die Förderung nicht. Also eine Aussage stimmt bei dir nicht! ;)

Korrekt: ist auf 11kw gedrosselt, wird aber im 10 Monaten auf 22kw hochgeschaltet.

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CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:43 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Macht der Stromanbieter das mit?

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Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 28.10.2021, 10:26 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Und erst recht kein Plug-In-Hybrid kaufen - die kann man in der Regel ja nur mit 11 KW laden.
Das macht nur daheim oder bei der Arbeit Sinn.
Zumindest bei den Dienstwagen davon wird oft nicht mal das Ladekabel ausgepackt - laut Medienberichten. Zumal zwei Antriebssysteme auf Dauer auch die Wartungskosten extrem erhöhen werden.

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Blarry, Essen, Donnerstag, 28.10.2021, 10:40 (vor 1539 Tagen) @ Frankonius

Und erst recht kein Plug-In-Hybrid kaufen - die kann man in der Regel ja nur mit 11 KW laden.

Mit 11 kW ist der Akku deines gewöhnlichen PHEV in anderthalb Stunden voll. Reicht also aus, um beim Einkaufen schnell genug Kilometer für den Rückweg zu saugen. Selbst der weitverbreitete VW-Antriebsstrang, der nur mit 3.7 kW lädt, ist für den Normalgebrauch ausreichend, wenn man zuhause laden kann, und sei es per Haushaltskabel im Carport.

Von der Idee her sind PHEV so ziemlich der Idealfall, der sämtliche Nutzungsszenarien abdeckt.

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Voegi, Porta Westfalica, Donnerstag, 28.10.2021, 10:31 (vor 1539 Tagen) @ Frankonius

Und erst recht kein Plug-In-Hybrid kaufen - die kann man in der Regel ja nur mit 11 KW laden.
Das macht nur daheim oder bei der Arbeit Sinn.
Zumindest bei den Dienstwagen davon wird oft nicht mal das Ladekabel ausgepackt - laut Medienberichten. Zumal zwei Antriebssysteme auf Dauer auch die Wartungskosten extrem erhöhen werden.

Naja, wenn man den Wocheneinkauf beim Supermarkt plant und dort kostenlos laden kann, dann ist bei uns die Batterie nach ner guten Stunde zu 80% gefüllt bei 11kw. Ich glaube, dass jeder am Markt erhältliche durchschnittliche PlugIn an einer 11Kw Station in max. 2 std voll sein sollte. Daheim oder in der Firma könnte man auch einphasig mit 3,7kw laden, das würde von der Zeit her auch reichen. Aber mit 11kw geht schon gut was rein.

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DomJay, Köln, Donnerstag, 28.10.2021, 09:58 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Ganz ehrlich, an den Ladestationen bzw. der Infrastruktur wird die Elektromobilität scheitern.
Vielleicht nicht unbedingt im öffentlichen Raum, aber ich denke im privaten Sektor.
Mein Energieversorger teilte mir mit, dass der Anschluss einer 22kw Station zwar möglich wäre, aber man mich bittet, nur mit 11kw anzuschließen, damit noch ein (!) weitere Ladestation in der gesamten Straße angeschlossen werden kann. Mehr gäbe das Netz nicht her.
Das ist doch nichts, wo man drauf setzen kann?!?

Ja das ist ein Problem. Daher bin ich der Ansicht, dass dies so nicht funktionieren wird. Da sind letztlich Konzepte wie Nio (Akku Tausch) oder das Toilettenspülungsprinzip gefragt. Letzteres ist natürlich nichts für den Hausgebrauch würde aber helfen.

Und bei Mietwohnungen funktioniert es gar nicht. Da wird die Verfügbarkeit der Ladesäule ähnlich beobachtet werden müssen wie die Playstation 5 Angebote

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

BVBSvente, Solingen, Donnerstag, 28.10.2021, 09:48 (vor 1540 Tagen) @ Hatebreed

ich frage mich immer noch, wie 5 (oder auch nur 3) von 10 Mietern eines Mehrfamilienhauses ihr E-Auto laden (noch dazu ja überwiegend ohne festen Parkplatz)...

da bräuchte man ja auf jeden Fall viel viel mehr Ladeopionen an öffentlichen Straßen (was das Laden dann natürlich direkt wieder teurer macht - als z.B. mit einem vernünftigen Stromtarif zuhause).

Und diese Lademöglichkeiten bräuchte man ja nicht erst in 3 oder mehr Jahren, sondern möglichst kurzfristig.

Bei uns in Solingen gibt es auch Stimmen des Energieversorgers (natürlich nicht offiziell, sondern über persönlichen Kontakt), dass gerade die kleinen Straßen (mit EFH) nicht sonderlich gut versorgt sind und dass dort weitere E-Ladestationen an mehreren EFH den Blackout bedeuteten.

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

Blarry, Essen, Donnerstag, 28.10.2021, 10:22 (vor 1539 Tagen) @ BVBSvente

Bei uns in Solingen gibt es auch Stimmen des Energieversorgers (natürlich nicht offiziell, sondern über persönlichen Kontakt), dass gerade die kleinen Straßen (mit EFH) nicht sonderlich gut versorgt sind und dass dort weitere E-Ladestationen an mehreren EFH den Blackout bedeuteten.

Was ja nicht schlimm ist, denn zumindest im Wunschtraum werden die von der Solaranlage aufm Dach des EFH aufgeladen. Leider fließen die 15.000 Euro für ein paar Solarpanele nur bei den wenigsten Kunden in die Berechnung der total cost of ownership mit ein, und bei den Händlern und Herstellern ist man sehr unwillig, das Thema anzusprechen.

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

Voegi, Porta Westfalica, Donnerstag, 28.10.2021, 10:27 (vor 1539 Tagen) @ Blarry

Bei uns in Solingen gibt es auch Stimmen des Energieversorgers (natürlich nicht offiziell, sondern über persönlichen Kontakt), dass gerade die kleinen Straßen (mit EFH) nicht sonderlich gut versorgt sind und dass dort weitere E-Ladestationen an mehreren EFH den Blackout bedeuteten.


Was ja nicht schlimm ist, denn zumindest im Wunschtraum werden die von der Solaranlage aufm Dach des EFH aufgeladen. Leider fließen die 15.000 Euro für ein paar Solarpanele nur bei den wenigsten Kunden in die Berechnung der total cost of ownership mit ein, und bei den Händlern und Herstellern ist man sehr unwillig, das Thema anzusprechen.

Der Mist lohnt sich auch nur im Sommer, wenn die Sonne lange steht... ansonsten ist ottonormalo mit dem Wagen nicht zuhause, wenn die Sonne knallt.... und Batteriesysteme haben sich mir aufgrund der max. Ladezyklen als noch keine wirtschaftliche Alternative/Mehrwert errechnet...

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

BVBSvente, Solingen, Donnerstag, 28.10.2021, 10:54 (vor 1539 Tagen) @ Voegi

Ohne Batteriesystem, das die tagsüber erzeugte Energie speichert, wird das doch in den meisten Haushalten nicht funktionieren.

Autos sind erst 17.00/ 18.00 zuhause...

Waschmaschine/ Herd/ Spülmaschine ... all diese Dinge laufen doch meist erst, wenn man selber zuhause ist. und das ist nunmal für die meisten Leute erst nach Feierabend (17.00 Uhr)

Wir hatten uns das auch schon grob angeschaut und sind dann etwas hinten über gefallen, als für den Energiespeicher dann nochmal 6000-8000€ aufgerufen wurden.

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 28.10.2021, 13:21 (vor 1539 Tagen) @ BVBSvente

*Ohne Batteriesystem, das die tagsüber erzeugte Energie speichert, wird das doch in den meisten Haushalten nicht funktionieren.*

gibt es ja schon, müssten man nur wollen...
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnen_(Unternehmen)

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 15:45 (vor 1539 Tagen) @ Rupo

Bei all diesen Stromclous-Lösungen muss man aber beachten, dass die auch einen Teil mitverdienen wollen. Das muss man sich haargenau durchrechnen.

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 11:14 (vor 1539 Tagen) @ BVBSvente

Welcher Energiespeicher soll denn ein E-Auto (vollelektrisch) laden?

Speicher haben heute eine Größe von meist 10-12, maximal 15 kWh. Vollelektrische Autos eine Kapazität von 50-80kWh, die neueren großen Modelle von Tesla, Mercedes, BMW und Audi werden hier in naher Zukunft noch einiges drauf packen.

Die 10kWh, die ein Speicher aufnehmen (und dann ans Fahrzeug abgeben kann) reichen für nicht mal 50km, eher 30-40. Wer täglich nicht mehr fährt, ok. Ich hab nen Arbeitsweg von 45km. Das würde vorn und hinten nicht reichen.

Und im Winter schon gleich gar nicht. Denn da kommen je nach Größe der Solaranlage maximal 1-10 kWh über den Tag über rein. Die verbrauche ich aber zum großen Teil sofort für den aktuellen anfallenden Strom (Kühlgeräte, Standby, Router, Hausanlage, evtl. Heizung, usw.), im Speicher für die Nacht landet bei den üblichen Anlagen (4-8 kWp auf dem Dach) gar nichts, bei großen Anlagen (mehr als 15kWp) vielleicht 1-2 kWh. Für ein E-Auto, selbst ein Hybrid, viel viel zu wenig.

Fazit: Speicher bei ner PV-Anlage ist momentan relativ sinnlos, da er im Hochwinter kaum gefüllt werden kann und im Hochsommer kaum gebraucht wird. Macht höchstens in den Übergangsmonaten April / Oktober Sinn. Aber dafür 5000 bis 10000€ in die Hand nehmen?

Ladestationen - Mehrfamilienhäuser ??

Hatebreed, Donnerstag, 28.10.2021, 09:56 (vor 1539 Tagen) @ BVBSvente

da bräuchte man ja auf jeden Fall viel viel mehr Ladeopionen an öffentlichen Straßen (was das Laden dann natürlich direkt wieder teurer macht - als z.B. mit einem vernünftigen Stromtarif zuhause).

Wenn man die jetzigen Tarife anschaut, kann "öffentliches Laden" nur eine Notoption für die Reichweite darstellen, dauerhaft wäre es viel zu teuer (und zu umständlich).

Und diese Lademöglichkeiten bräuchte man ja nicht erst in 3 oder mehr Jahren, sondern möglichst kurzfristig.

Exakt, eigentlich müsste man genau jetzt anfangen, das Netz zu erweitern. Macht aber keiner.

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Die_KIrsche, Herne, Donnerstag, 28.10.2021, 14:49 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

Wenn man die jetzigen Tarife anschaut, kann "öffentliches Laden" nur eine Notoption für die Reichweite darstellen, dauerhaft wäre es viel zu teuer (und zu umständlich).

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass öffentlich laden genauso günstig sein kann wie zu Hause. Unser ÖkoStromanbieter bietet ein Ladekarte an, mit der man an (ausgewählten) Ladesäulen den selben Tarif bezahlt wie im Heimvertrag. An den Säulen die nicht 100% Ökostrom liefern wird sogar noch kompensiert. Bislang sind wir an noch keiner Säule gewesen, die die Karte nicht akzeptiert hat (hauptsächlich Ruhrgebiet). Und wenn man an einer Säule lädt, die nicht Kooperationspartner ist, zahlt man halt den Normaltarif. Das hatten wir aber erst ein Mal und das war in den Niederlanden. Einschränkend muss man erwähnen, dass das nur für Typ2 gilt, da wir nur so laden können.

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AlanShoreHB, Freitag, 29.10.2021, 09:48 (vor 1539 Tagen) @ Die_KIrsche

Wenn man Mal in den Niederlanden unterwegs ist, dann sieht man oft wie es auch bei uns aussehen könnte: Vor dem Stadthaus im Kampen gibt es 10 Ladeplätze. Am Burgers Zoo in Arnheim locker 30. Auch als Tourist, der gerade keinen Ladeplatz zu Hause hat kann man so ohne Probleme laden ohne an den Schnelllader zu müssen.

So bräuchte auch nicht jeder Bewohner einer dicht besiedelten Wohnstraße eine Ladestation, wie weiter oben diskutiert.

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BVBSvente, Solingen, Donnerstag, 28.10.2021, 11:01 (vor 1539 Tagen) @ Hatebreed

ein Freund von uns hat es ausgerechnet. Wenn er seinen bestellten ID3 zuhause laden kann, kosten ihn 100km ca. 5,00€ ; an einer Säule am Straßenrand 8,00€ und an einer Schnell-Ladesäule (mit deren zeiten ja immer geworben wird) kosten ihn die 100km mehr als 10,00€.

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CLM, Berlin, Donnerstag, 28.10.2021, 11:21 (vor 1539 Tagen) @ BVBSvente

ein Freund von uns hat es ausgerechnet. Wenn er seinen bestellten ID3 zuhause laden kann, kosten ihn 100km ca. 5,00€ ; an einer Säule am Straßenrand 8,00€ und an einer Schnell-Ladesäule (mit deren zeiten ja immer geworben wird) kosten ihn die 100km mehr als 10,00€.

Und ein vergleichbarer Benzin-Golf kostet ihn bei den aktuellen Spritpreisen bei 7 Liter Durchschnittsverbrauch und 1,75€ / Liter 12,25€.

Der hohe Benzinpreis sorgt momentan dafür, dass tatsächlich auch das öffentliche Laden günstiger ist. Aber vor einem Jahr hatten wir Preise von 1,25€ / Liter, da wären es nur 8,75€ gewesen. Immer noch teurer als normales öffentliches Laden, aber deutlich billiger als Schnellladen.

Der Idealfall ist: Große PV-Anlage auf dem Dach, an den 1-2 Tagen Homeoffice pro Woche und am Wochenende laden. Kostet dich dann maximal die entfallene Einspeisevergütung. Bei angenommenen 6ct / kWh wären das beim ID3 und 20kWh/100km Verbrauch dann 1,20€ / 100km.

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Tünn, Zuhause, Donnerstag, 28.10.2021, 11:34 (vor 1539 Tagen) @ CLM

Der Idealfall ist: Große PV-Anlage auf dem Dach, an den 1-2 Tagen Homeoffice pro Woche und am Wochenende laden. Kostet dich dann maximal die entfallene Einspeisevergütung. Bei angenommenen 6ct / kWh wären das beim ID3 und 20kWh/100km Verbrauch dann 1,20€ / 100km.

Eine PV Anlage würde sich bei uns nur mit einem Speicher lohnen.

Kostenpunkt bei uns mit allem drum und dran ca 12.000 Euro.
Dann braucht man auch einen Steuerberater der auch Geld kostet.

Und dann noch die Zustimmung vom Nachbarn die er niemals geben wird.

Ideal ist bei und was anderes.

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ComediaColonia, ebenda, Donnerstag, 28.10.2021, 13:34 (vor 1539 Tagen) @ Tünn

Warum brauchst Du für eine PV-Anlage auf Deinem Dach die Zustimmung Deines Nachbarn? Frage nicht für einen Freund…

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Voegi, Porta Westfalica, Donnerstag, 28.10.2021, 14:12 (vor 1539 Tagen) @ ComediaColonia

Warum brauchst Du für eine PV-Anlage auf Deinem Dach die Zustimmung Deines Nachbarn? Frage nicht für einen Freund…

Kommt auf den Bebauungsplan für das gesamte Neubaugebiet an, wenn es diesen gibt und es vorher so bekannt gewesen ist hat er das Problem.
Der Bebauungsplan schreibt im groben vor, welche Grünpflanzen im Außenbereich bzw. gesetzt werden können oder auch die Dachform und Sichtbare Aufbauten (PV) die das Erscheinungsbild des Straßenzuges beeinträchtigen können.

Ansonsten greift das BauGB ³35 o. 36 (bin mir nicht sicher - die Diskussion bei uns ist 2 Jahre her).

Bebauungsplan kann Vor- und Nachteile haben!

Ladestationen

madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Donnerstag, 28.10.2021, 09:43 (vor 1540 Tagen) @ Hatebreed

Es wird noch spannender, wenn neu errichtete bzw zu einem gewissen Teil umgebaute gewerbliche Gebäude zukünftig verpflichtet sind, Ladeinfrastruktur zu errichten.

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Elmar, Donnerstag, 28.10.2021, 09:41 (vor 1540 Tagen) @ Hatebreed

Das klingt wirklich verheerend - außer es ist eine 2-Haus-Straße

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Hatebreed, Donnerstag, 28.10.2021, 09:53 (vor 1540 Tagen) @ Elmar

Das klingt wirklich verheerend - außer es ist eine 2-Haus-Straße

40 Häuser mit geschätzt 70-80 Wohneinheiten, mitten im Zentrum einer 100.000 Einwohnerstadt.

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Preusse09, Datteln, Donnerstag, 28.10.2021, 09:08 (vor 1540 Tagen) @ marek007

Ich weiss es zwar nicht in Natura, aber hier gibt es dazu nützliche Infos:

www. bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/E-Mobilitaet/Ladesaeulenkarte/start.html

Zum Brandschutz - kein Problem

kriwi09, Donnerstag, 28.10.2021, 11:07 (vor 1539 Tagen) @ Preusse09

https://www.umschalten.de/ladestation-in-tiefgaragen-brandschutz/

Nur Gasautos dürfen wegen Explosionsgefahr nicht in eine TG!?

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