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HO Pauschale oder Km Geld (Sonstiges)

dandi, Dienstag, 15.03.2022, 10:16 (vor 1402 Tagen)

Habe ne kurze Steuerfrage und vielleicht kann ja jemand helfen.Was ist für mich mit Lohnsteuerklasse 3 günstiger? Ich kann über meinen Arbeitgeber 5Euro pro Tag HO Pauschale bekommen oder bei der Steuererklärung meinen Arbeitsweg (65km einfache Strecke) absetzen. Was lohnt sich mehr?

9 Euro Ticket

Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 13.04.2022, 22:05 (vor 1373 Tagen) @ dandi

Kommt wohl ab 1.6. Und hört sich ziemlich cool an
https://www.spiegel.de/auto/oepnv-wie-das-neue-neun-euro-ticket-funktionieren-soll-a-c395c272-30f8-4bef-a0e4-ce3cb83df3f7

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mit Bussen, S- und U-Bahnen sowie Regionalzügen auch Reisen ans Meer oder in die Berge bewerkstelligen können. Ganz so, wie es der Nah- und Regionalverkehr in der Republik erlaubt. So ist etwa eine Reise mit einer Regionalbahn zwischen Hamburg und Berlin möglich. Denn das Ticket gilt unabhängig von einzelnen Verkehrsverbünden für ganz Deutschland
*

Mal ne schöne Tour planen :-)

Jobticket

Nightview, Essen, Mittwoch, 16.03.2022, 18:23 (vor 1401 Tagen) @ dandi

Weiß einer eigentlich wie aussieht, wenn man ein Jobticket hat?
Bei uns in der Firma kommen relativ viele aus Düren und fahren mit dem Jobticket nach Köln.

Jobticket ca. 60€ pro Monat
Steuererstattung wäre ja dann grob überschlagen fürs Jahr locker 4.000€,oder?

Jobticket

brummbaer, Mittwoch, 16.03.2022, 19:05 (vor 1401 Tagen) @ Nightview

Weiß einer eigentlich wie aussieht, wenn man ein Jobticket hat?
Bei uns in der Firma kommen relativ viele aus Düren und fahren mit dem Jobticket nach Köln.

Jobticket ca. 60€ pro Monat
Steuererstattung wäre ja dann grob überschlagen fürs Jahr locker 4.000€,oder?

Nein, sicherlich deutlich weniger.

Die absetzbare (ungleich Erstattung(!) Pauschale beträgt bei einer unterstellten Entfernung von 45 km:
20*0,30+(45-20)*0,38=15,50[€] je Arbeitstag. (Die ersten 20 km gibt es 30ct je km, danach 38ct je km, berechnet wird nur die einfache Strecke.)
Bei unterstellten ca. 230 Arbeitstagen wären das also 230*15,50=3565[€], die in der Steuererklärung absetzbar wären.
Wieviel "Mehr" das jetzt an Rückerstattung ausmacht, hängt davon ab, ob die Werbungskostenpauschale (dazu gehört die Pendlerpauschale) schon ausgeschöpft wurde oder auch nicht.
Außerdem ist vor allem auch der persönliche Grenzsteuersatz ausschlaggebend. D.h. wer ein höheres zu versteuerndes Einkommen hat und dadurch einem hohen Grenzsteuersatz unterliegt, profitiert auch in Euro mehr bei den absetzbaren Beträgen.

Um es mal einfach zu machen. Liegt das Einkommen deutlich über demjenigen, ab dem der Spitzensteuersatz fällig wird, würde dieser entsprechend greifen.
Rechenbeispiel: Single-Person hat (vor Betrachtung der Pendlerpauschale) 80.000 € Jahreseinkommen, so würde der Spitzensteuersatz i.H.v. 42 Prozent greifen (Grenze liegt sogar bei unter 60.000 €). Sprich der fiktive Kollege mit 80k Einkommen, bekäme dann aufgrund der Pendelei eine Rückerstattung i.H.v. 3565*0,42=1497,3[€].

Jobticket

Nightview, Essen, Donnerstag, 17.03.2022, 07:13 (vor 1401 Tagen) @ brummbaer

Weiß einer eigentlich wie aussieht, wenn man ein Jobticket hat?
Bei uns in der Firma kommen relativ viele aus Düren und fahren mit dem Jobticket nach Köln.

Jobticket ca. 60€ pro Monat
Steuererstattung wäre ja dann grob überschlagen fürs Jahr locker 4.000€,oder?


Nein, sicherlich deutlich weniger.

Die absetzbare (ungleich Erstattung(!) Pauschale beträgt bei einer unterstellten Entfernung von 45 km:
20*0,30+(45-20)*0,38=15,50[€] je Arbeitstag. (Die ersten 20 km gibt es 30ct je km, danach 38ct je km, berechnet wird nur die einfache Strecke.)
Bei unterstellten ca. 230 Arbeitstagen wären das also 230*15,50=3565[€], die in der Steuererklärung absetzbar wären.
Wieviel "Mehr" das jetzt an Rückerstattung ausmacht, hängt davon ab, ob die Werbungskostenpauschale (dazu gehört die Pendlerpauschale) schon ausgeschöpft wurde oder auch nicht.
Außerdem ist vor allem auch der persönliche Grenzsteuersatz ausschlaggebend. D.h. wer ein höheres zu versteuerndes Einkommen hat und dadurch einem hohen Grenzsteuersatz unterliegt, profitiert auch in Euro mehr bei den absetzbaren Beträgen.

Um es mal einfach zu machen. Liegt das Einkommen deutlich über demjenigen, ab dem der Spitzensteuersatz fällig wird, würde dieser entsprechend greifen.
Rechenbeispiel: Single-Person hat (vor Betrachtung der Pendlerpauschale) 80.000 € Jahreseinkommen, so würde der Spitzensteuersatz i.H.v. 42 Prozent greifen (Grenze liegt sogar bei unter 60.000 €). Sprich der fiktive Kollege mit 80k Einkommen, bekäme dann aufgrund der Pendelei eine Rückerstattung i.H.v. 3565*0,42=1497,3[€].

Danke für die Details! Sehr hilfreich.

HO Pauschale oder Km Geld

General174, Düsseldorf, Dienstag, 15.03.2022, 10:21 (vor 1402 Tagen) @ dandi

Die HO-Pauschale kann man soweit ich weiß nur für 120 Tage geltend machen. Bei mir war es letztes Jahr besser diese 120 Tage zu nutzen und die restlichen Tage bin ich ins Büro gefahren...

HO Pauschale oder Km Geld

General174, Dienstag, 15.03.2022, 17:40 (vor 1402 Tagen) @ General174

Die HO-Pauschale kann man soweit ich weiß nur für 120 Tage geltend machen. Bei mir war es letztes Jahr besser diese 120 Tage zu nutzen und die restlichen Tage bin ich ins Büro gefahren...

Und du warst sicher mehr als 120 Tage im Homeoffice.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 10:22 (vor 1402 Tagen) @ General174

Die HO-Pauschale kann man soweit ich weiß nur für 120 Tage geltend machen. Bei mir war es letztes Jahr besser diese 120 Tage zu nutzen und die restlichen Tage bin ich ins Büro gefahren...

Ja, da war was 120 Tage maximal also.

Dann noch einfacher 65*0,30€ = 19,5€ pro Tag zu 5€ pro Tag

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Thomas, Dortmund, Dienstag, 15.03.2022, 10:20 (vor 1402 Tagen) @ dandi

Wieviel Zeit vergeudest du für 2x65km am Tag? Was ist dir das "wert"?

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 10:25 (vor 1402 Tagen) @ Thomas

Wieviel Zeit vergeudest du für 2x65km am Tag? Was ist dir das "wert"?

Ganz wichtige Frage, gucken viele nicht drauf. Lebensqualität ist es schon, wenn man quasi 10 Minuten nach dem Aufstehen mit der Arbeit anfängt und 1 Minute nach dem Ende im Freizeitmodus ist.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

markus93, Sauerland, Dienstag, 15.03.2022, 17:57 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

Naja könnte man auch anderes sehen. Viele wollen in ihrer Freizeit nicht an den Job erinnert werden, das wird aber schwierig wenn sich der Arbeitsplatz in den eigenen 4 Wänden befindet.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 16.03.2022, 10:49 (vor 1401 Tagen) @ markus93

Naja könnte man auch anderes sehen. Viele wollen in ihrer Freizeit nicht an den Job erinnert werden, das wird aber schwierig wenn sich der Arbeitsplatz in den eigenen 4 Wänden befindet.

In den Berufen, in denen Home Office ein Thema ist, hängt die Arbeit ja nicht am Arbeitsplatz, sondern oft an der Kommunikation. Und da finde ich das Mobiltelefon dann für den Zusammenhang fast wichtiger. Und das gebe ich ja meist nicht an der Pforte ab.
Am Ende ist das aber auch einfach nur Eingewöhnung.
Um mich herum arbeiten fast alle im Homeoffice mit ein wenig Büropräsenz.
Am Anfang waren einige skeptisch, aber alle finden das mittlerweile den besten Zustand.
Einige wollen gar nicht mehr ins Büro, andere sind das dann so 2 Tage die Woche, meist zwangsweise, da das auch Führungskräfte sind, die vor-Ort Termine haben. Mitarbeitergespräche macht man dann halt doch meist persönlich. Die die wirklich ins Büro wollen, sind die absolute Minderheit.
Alle kriegen das mit dem Abschalten in den Griff, zumindest was man so hört.
Und wir reden hier schon von einer Stichprobe von ein paar Dutzend Leuten.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

markus, Dienstag, 15.03.2022, 21:34 (vor 1402 Tagen) @ markus93

Naja könnte man auch anderes sehen. Viele wollen in ihrer Freizeit nicht an den Job erinnert werden, das wird aber schwierig wenn sich der Arbeitsplatz in den eigenen 4 Wänden befindet.

Nach fast zwei Jahren HO kann ich dem nicht zustimmen. Die Räumlichkeiten sind eigentlich vollkommen egal. Wenn der Laptop heruntergefahren ist und dich niemand mehr erreichen kann, ist Feierabend. Der Vorteil ist wirklich der eingesparte Fahrtweg. Du bist entweder direkt im Feierabend, oder du machst einfach entsprechend länger und sammelst Plusstunden, während du eigentlich gerade auf dem Rückweg bist. Zudem ist man zuhause auch produktiver, denn da reduziert sich alles auf das Wesentliche. Das ist alles weniger Stress, gewonnene Lebenszeit und zugleich ist es gut für die Umwelt. Man sollte das beibehalten. Nicht zu 100%, aber schon so drei mal die Woche.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Mittwoch, 16.03.2022, 10:46 (vor 1401 Tagen) @ markus

Nach bald 4 Jahre reiner HO Arbeitsplatz kann ich dir bedingt zustimmen.
Wenn die Person es schafft erst mit Arbeitsbeginn zu starten und mit Arbeitsende zu enden und auch im Kopf den Schalter umlegen kann -> super!
Bei mir war es lange nicht so und ist "heute" auch noch schwankend.

Ich verstehe viele Leute die klar sagen, dass Sie mit dem betreten des Arbeitsplatzes, in den Arbeitsmodus schalten und beim verlassen auf Freizeit schalten.
Die sagen ganz klar, dass ihnen das in der Zeit wo sie HO hatten/machen mussten, überhaupt nicht gelungen ist.

Bei mir war es lange auch so...morgens an den PC um eigene Mails zu checken und zack stolpert man über dringende Kundenmails und beantwortet da mal die eine, dann die andere, dann kurz anrufen...1 bis 2 Stunden vor dem Start des Arbeitstages unbewusst schon am arbeiten gewesen.
Pausen mal wegfallen lassen, weil es zeitlich nicht passte usw.
Das merkt man irgendwann! Körperlich wie geistig.


Übrigens ist ein reiner HO Arbeitsplatz.....teuer ;-)
Da is nichts mit den 5 Euro HO Pauschale ;-)

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 16.03.2022, 10:27 (vor 1401 Tagen) @ markus

Naja könnte man auch anderes sehen. Viele wollen in ihrer Freizeit nicht an den Job erinnert werden, das wird aber schwierig wenn sich der Arbeitsplatz in den eigenen 4 Wänden befindet.


Nach fast zwei Jahren HO kann ich dem nicht zustimmen. Die Räumlichkeiten sind eigentlich vollkommen egal. Wenn der Laptop heruntergefahren ist und dich niemand mehr erreichen kann, ist Feierabend. Der Vorteil ist wirklich der eingesparte Fahrtweg. Du bist entweder direkt im Feierabend, oder du machst einfach entsprechend länger und sammelst Plusstunden, während du eigentlich gerade auf dem Rückweg bist. Zudem ist man zuhause auch produktiver, denn da reduziert sich alles auf das Wesentliche. Das ist alles weniger Stress, gewonnene Lebenszeit und zugleich ist es gut für die Umwelt. Man sollte das beibehalten. Nicht zu 100%, aber schon so drei mal die Woche.

Sei froh, dass du das kannst. Ich habe inzwischen am Wochenende jedenfalls die E-Mail-Benachrichtigung abgestellt, dass eine neue Nachricht in meinem beA-Postfach eingegangen ist.

Ich habe für mich festgestellt, das jedenfalls für mich und meinen Beruf es besser ist, wenn das auch räumlich getrennt ist. Weil das mir sonst zu fluid ist.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

markus, Mittwoch, 16.03.2022, 12:03 (vor 1401 Tagen) @ MarcBVB

Sei froh, dass du das kannst. Ich habe inzwischen am Wochenende jedenfalls die E-Mail-Benachrichtigung abgestellt, dass eine neue Nachricht in meinem beA-Postfach eingegangen ist.

Das ist tatsächlich eine Gefahr. Ich habe deshalb auf meinem Diensthandy Outlook gar nicht erst eingerichtet. Ich gehe, wenn ich meine Mails abfragen möchte und ich nicht gerade am Rechner bin, auf die Outlook Webseite und logge mich dort ein. Das ist eine zusätzliche Hürde zu meinem eigenen Schutz, damit das Smartphone nicht alle zehn Minuten was neues anzeigt. So meldet sich das Smartphone gar nicht und ich schaue insgesamt deutlich seltener über das Smartphone ins Postfach. Ich sehe es gar nicht ein, permanent erreichbar sein zu müssen, schon gar nicht nach Feierabend. Wer mir eine Mail schreibt, der muss grundsätzlich damit rechnen, dass eine Antwort schonmal einen Tag dauern kann.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Cthulhu, Essen, Mittwoch, 16.03.2022, 10:50 (vor 1401 Tagen) @ MarcBVB

Sei froh, dass du das kannst. Ich habe inzwischen am Wochenende jedenfalls die E-Mail-Benachrichtigung abgestellt, dass eine neue Nachricht in meinem beA-Postfach eingegangen ist.

Ich habe für mich festgestellt, das jedenfalls für mich und meinen Beruf es besser ist, wenn das auch räumlich getrennt ist. Weil das mir sonst zu fluid ist.

Hat grade wenig mit Homeoffice zu tun, aber wenn du beA nutzt, überprüf bei Gelegenheit mal, ob sich das Programm bei dir in den letzten zwei Monaten mal aktualisiert hat, das war bei uns Teil der langen Liste an Programmen, die von der log4j Sicherheitslücke betroffen waren.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 16.03.2022, 11:40 (vor 1401 Tagen) @ Cthulhu

Sei froh, dass du das kannst. Ich habe inzwischen am Wochenende jedenfalls die E-Mail-Benachrichtigung abgestellt, dass eine neue Nachricht in meinem beA-Postfach eingegangen ist.

Ich habe für mich festgestellt, das jedenfalls für mich und meinen Beruf es besser ist, wenn das auch räumlich getrennt ist. Weil das mir sonst zu fluid ist.


Hat grade wenig mit Homeoffice zu tun, aber wenn du beA nutzt, überprüf bei Gelegenheit mal, ob sich das Programm bei dir in den letzten zwei Monaten mal aktualisiert hat, das war bei uns Teil der langen Liste an Programmen, die von der log4j Sicherheitslücke betroffen waren.

Der Client ist aktuell, alles andere macht RA-MICRO ;)

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Schaumkrone, Celle, Mittwoch, 16.03.2022, 16:51 (vor 1401 Tagen) @ MarcBVB


Der Client ist aktuell, alles andere macht RA-MICRO ;)


Servicepost: bitte dann unbedingt die Zip vom server der Brak manuell exportieren und sichern - zusätzlich zum Abruf in RA-MICRO!

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Cthulhu, Essen, Mittwoch, 16.03.2022, 15:07 (vor 1401 Tagen) @ MarcBVB

Sei froh, dass du das kannst. Ich habe inzwischen am Wochenende jedenfalls die E-Mail-Benachrichtigung abgestellt, dass eine neue Nachricht in meinem beA-Postfach eingegangen ist.

Ich habe für mich festgestellt, das jedenfalls für mich und meinen Beruf es besser ist, wenn das auch räumlich getrennt ist. Weil das mir sonst zu fluid ist.


Hat grade wenig mit Homeoffice zu tun, aber wenn du beA nutzt, überprüf bei Gelegenheit mal, ob sich das Programm bei dir in den letzten zwei Monaten mal aktualisiert hat, das war bei uns Teil der langen Liste an Programmen, die von der log4j Sicherheitslücke betroffen waren.


Der Client ist aktuell, alles andere macht RA-MICRO ;)

Sehr gut ;) Sollte sich auch automatisch aktualisieren, ist bei uns aber bei 1-2 Leuten nicht direkt passiert, deswegen dachte ich mir, ich erwähne das mal, wenn du schon erwähnst, beA zu nutzen.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 16.03.2022, 16:45 (vor 1401 Tagen) @ Cthulhu

Sei froh, dass du das kannst. Ich habe inzwischen am Wochenende jedenfalls die E-Mail-Benachrichtigung abgestellt, dass eine neue Nachricht in meinem beA-Postfach eingegangen ist.

Ich habe für mich festgestellt, das jedenfalls für mich und meinen Beruf es besser ist, wenn das auch räumlich getrennt ist. Weil das mir sonst zu fluid ist.


Hat grade wenig mit Homeoffice zu tun, aber wenn du beA nutzt, überprüf bei Gelegenheit mal, ob sich das Programm bei dir in den letzten zwei Monaten mal aktualisiert hat, das war bei uns Teil der langen Liste an Programmen, die von der log4j Sicherheitslücke betroffen waren.


Der Client ist aktuell, alles andere macht RA-MICRO ;)


Sehr gut ;) Sollte sich auch automatisch aktualisieren, ist bei uns aber bei 1-2 Leuten nicht direkt passiert, deswegen dachte ich mir, ich erwähne das mal, wenn du schon erwähnst, beA zu nutzen.

Freiwillig ist daran fast nichts

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Cthulhu, Essen, Mittwoch, 16.03.2022, 10:14 (vor 1402 Tagen) @ markus

Naja könnte man auch anderes sehen. Viele wollen in ihrer Freizeit nicht an den Job erinnert werden, das wird aber schwierig wenn sich der Arbeitsplatz in den eigenen 4 Wänden befindet.


Nach fast zwei Jahren HO kann ich dem nicht zustimmen. Die Räumlichkeiten sind eigentlich vollkommen egal. Wenn der Laptop heruntergefahren ist und dich niemand mehr erreichen kann, ist Feierabend. Der Vorteil ist wirklich der eingesparte Fahrtweg. Du bist entweder direkt im Feierabend, oder du machst einfach entsprechend länger und sammelst Plusstunden, während du eigentlich gerade auf dem Rückweg bist. Zudem ist man zuhause auch produktiver, denn da reduziert sich alles auf das Wesentliche. Das ist alles weniger Stress, gewonnene Lebenszeit und zugleich ist es gut für die Umwelt. Man sollte das beibehalten. Nicht zu 100%, aber schon so drei mal die Woche.

Ich denke, das hängt aber auch an vielen Faktoren. Es gibt Tage, da schalte ich den Laptop aus und bin komplett im Freizeitmodus. Je nachdem, was ich mache, verlasse ich das Arbeitszimmer oder ändere die Eingangsquelle vom Monitor und schmeiße den Gaming-Rechner an.
Kein Problem.

Dann gibt es aber auch Tage, an denen ich schon gerne den Pendelweg hätte, um nochmal 20-30 Minuten einfach komplett alleine zu sein und runterzukommen.

Ich mag das Homeoffice grundsätzlich, bin aber auch froh, wenn ich mal wieder öfter ins Büro komme. Mein aktueller Arbeitgeber ist okay. Nicht herausragend gut, mittelmäßige Sozialleistungen, eher gute work-life-balance, allgemein gute Regelungen, aber wenig, was mich an die Firma binden würde.
Trotzdem bin ich jetzt im 12. Jahr, einfach wegen den herausragenden Kollegen, die aber einfach in den letzten zwei Jahren kaum noch eine Rolle spielen, weil man sich sehr selten persönlich sieht.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

markus, Mittwoch, 16.03.2022, 09:33 (vor 1402 Tagen) @ markus

Finde ich super. Mir fällt es extrem schwer, von der Arbeit abzuschalten. Ich brauche da die räumliche Trennung und die 10 Minuten Fahrweg nach Hause, um in den Feierabendmodus umzuschalten.

Ich bewundere immer Menschen, die Probleme auf der Arbeit mit "Knopfdruck" vergessen können. Mir gelingt das leider nicht.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

markus93, Sauerland, Dienstag, 15.03.2022, 21:39 (vor 1402 Tagen) @ markus

Ich kann es selbst nicht beurteilen, bei mir ist sowieso kein HO möglich, wollte nur mal anmerken das es auch Menschen geben kann die so denken und zudem, auch anders als du sagst, zuhause unproduktiver sind. Kommt halt immer auf die individuelle Person an.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Schaumkrone, Celle, Dienstag, 15.03.2022, 22:13 (vor 1402 Tagen) @ markus93

Erzwungenes HO weil die Kinder nicht zur Kita und Schule durften war für mich stress pur. Ohne Kinder mag das alles klappen.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 21:47 (vor 1402 Tagen) @ markus93

Ich kann es selbst nicht beurteilen, bei mir ist sowieso kein HO möglich, wollte nur mal anmerken das es auch Menschen geben kann die so denken und zudem, auch anders als du sagst, zuhause unproduktiver sind. Kommt halt immer auf die individuelle Person an.

Das auf jeden Fall. HO kann gut zur Person passen oder richtig negative Auswirkungen haben.

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Thomas, Dortmund, Dienstag, 15.03.2022, 18:02 (vor 1402 Tagen) @ markus93

Naja könnte man auch anderes sehen. Viele wollen in ihrer Freizeit nicht an den Job erinnert werden, das wird aber schwierig wenn sich der Arbeitsplatz in den eigenen 4 Wänden befindet.

da wird dir ein Pathologe zustimmen .....

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 21:36 (vor 1402 Tagen) @ Thomas

Naja könnte man auch anderes sehen. Viele wollen in ihrer Freizeit nicht an den Job erinnert werden, das wird aber schwierig wenn sich der Arbeitsplatz in den eigenen 4 Wänden befindet.


da wird dir ein Pathologe zustimmen .....

Und der Bestatter oft widersprechen ;)

Das kann dir nicht nur dein Taschenrechner sagen

Didi, Schweiz, Dienstag, 15.03.2022, 11:27 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

Und zu Hause kann man erst noch ungenierter die Performance des Schwatzgelb-Servers testen.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 10:19 (vor 1402 Tagen) @ dandi

Habe ne kurze Steuerfrage und vielleicht kann ja jemand helfen.Was ist für mich mit Lohnsteuerklasse 3 günstiger? Ich kann über meinen Arbeitgeber 5Euro pro Tag HO Pauschale bekommen oder bei der Steuererklärung meinen Arbeitsweg (65km einfache Strecke) absetzen. Was lohnt sich mehr?

Zunächst ein Disclaimer: meine Persönliche Meinung und du musst angeben was tatsächlich der Fall ist.

Dann:

220 Arbeitstage * 65 * 0,30€ = 4290 € Werbungskosten

220 Arbeitstage * 5€ = 1100 €

HO Pauschale oder Km Geld

TobiHH, Dienstag, 15.03.2022, 15:35 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

die pendlerpauschale beträgt ab dem 21.km ganze 38 cent.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 15:37 (vor 1402 Tagen) @ TobiHH

die pendlerpauschale beträgt ab dem 21.km ganze 38 cent.

Tatsache, das habe ich gar nicht mitbekommen. Das Homeoffice halt.

HO Pauschale oder Km Geld

dandi, Dienstag, 15.03.2022, 10:31 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 10:39 (vor 1402 Tagen) @ dandi

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?

Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung

HO Pauschale oder Km Geld

markus, Dienstag, 15.03.2022, 10:45 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?


Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung

Er kriegt von seinem Arbeitgeber 5 Euro pro Tag netto. Das wären bei 220 Arbeitstagen im Jahr 1.100 Euro Netto.

Ob mehr Netto dabei herauskommt, wenn man 65 Km in der Steuererklärung angibt, kann grob ein Brutto/Nettorechner sagen. Dort das Jahreseinkommen eingeben und schauen, was Netto übrig bleibt. Anschließend vom Jahreseinkommen 4290 Euro abziehen und schauen, wie groß die Differenz bei den Abzügen ist. Diese Summe würde man dann etwas erstattet bekommen. Aber Achtung: Von den ersten 1.000 Euro Werbungskosten profitiert man nicht erneut. Zudem ist es Betrug, Km anzugeben, wenn man in Wahrheit das ganze Jahr zuhause war, auch wenn das niemand kontrollieren kann.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 12:26 (vor 1402 Tagen) @ markus

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?


Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung


Er kriegt von seinem Arbeitgeber 5 Euro pro Tag netto. Das wären bei 220 Arbeitstagen im Jahr 1.100 Euro Netto.

Ob mehr Netto dabei herauskommt, wenn man 65 Km in der Steuererklärung angibt, kann grob ein Brutto/Nettorechner sagen. Dort das Jahreseinkommen eingeben und schauen, was Netto übrig bleibt. Anschließend vom Jahreseinkommen 4290 Euro abziehen und schauen, wie groß die Differenz bei den Abzügen ist. Diese Summe würde man dann etwas erstattet bekommen. Aber Achtung: Von den ersten 1.000 Euro Werbungskosten profitiert man nicht erneut. Zudem ist es Betrug, Km anzugeben, wenn man in Wahrheit das ganze Jahr zuhause war, auch wenn das niemand kontrollieren kann.

Habe ich falsch verstanden, dann ist die Pendlerpauschale und Arbeit im Büro sicher lohnenswerter.

Die 5€ Netto erhöhen das Einkommen um 1100€ Netto, wobei du steuerlich nur eine Minderung um 600€ angeben kannst. Da die 5€ pro Tag ja auch Einkommen sind, kann das nur individuell ermittelt werden.

HO Pauschale oder Km Geld

Gordi, Dienstag, 15.03.2022, 11:03 (vor 1402 Tagen) @ markus

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?


Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung


Er kriegt von seinem Arbeitgeber 5 Euro pro Tag netto. Das wären bei 220 Arbeitstagen im Jahr 1.100 Euro Netto.

Ob mehr Netto dabei herauskommt, wenn man 65 Km in der Steuererklärung angibt, kann grob ein Brutto/Nettorechner sagen. Dort das Jahreseinkommen eingeben und schauen, was Netto übrig bleibt. Anschließend vom Jahreseinkommen 4290 Euro abziehen und schauen, wie groß die Differenz bei den Abzügen ist. Diese Summe würde man dann etwas erstattet bekommen. Aber Achtung: Von den ersten 1.000 Euro Werbungskosten profitiert man nicht erneut. Zudem ist es Betrug, Km anzugeben, wenn man in Wahrheit das ganze Jahr zuhause war, auch wenn das niemand kontrollieren kann.

Ich weiß von einigen Finanzämtern, die für 2020 stichprobenartig Kontrollen durchgeführt und nachträglich einen Nachweis verlangt haben, dass die Arbeitstage tatsächlich im Unternehmen geleistet worden sind.

Ich würde bei der Wahrheit bleiben. Auch, wenn's auf den ersten Blick reizvoll erscheinen mag.

HO Pauschale oder Km Geld

markus, Dienstag, 15.03.2022, 12:16 (vor 1402 Tagen) @ Gordi

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?


Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung


Er kriegt von seinem Arbeitgeber 5 Euro pro Tag netto. Das wären bei 220 Arbeitstagen im Jahr 1.100 Euro Netto.

Ob mehr Netto dabei herauskommt, wenn man 65 Km in der Steuererklärung angibt, kann grob ein Brutto/Nettorechner sagen. Dort das Jahreseinkommen eingeben und schauen, was Netto übrig bleibt. Anschließend vom Jahreseinkommen 4290 Euro abziehen und schauen, wie groß die Differenz bei den Abzügen ist. Diese Summe würde man dann etwas erstattet bekommen. Aber Achtung: Von den ersten 1.000 Euro Werbungskosten profitiert man nicht erneut. Zudem ist es Betrug, Km anzugeben, wenn man in Wahrheit das ganze Jahr zuhause war, auch wenn das niemand kontrollieren kann.


Ich weiß von einigen Finanzämtern, die für 2020 stichprobenartig Kontrollen durchgeführt und nachträglich einen Nachweis verlangt haben, dass die Arbeitstage tatsächlich im Unternehmen geleistet worden sind.

Ich würde bei der Wahrheit bleiben. Auch, wenn's auf den ersten Blick reizvoll erscheinen mag.

Wie läuft der Nachweis? Und was passiert, wenn man diesen nicht erbringen kann?

HO Pauschale oder Km Geld

captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 15.03.2022, 16:21 (vor 1402 Tagen) @ markus

Wie läuft der Nachweis? Und was passiert, wenn man diesen nicht erbringen kann?

Meine Frau musste bspw. mal Wartungsprotokolle des Fahrzeugs einreichen (aktuell und Vorjahr), auf denen der KM-Stand festgehalten war. Daraus wurde dann die Jahres-Kilometer-Leistung hochgerechnet und anhand dessen bewertet, ob die Angaben realistisch sind.

Bis zum Nachweis wurden die Angaben nicht anerkannt.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 12:23 (vor 1402 Tagen) @ markus
bearbeitet von DomJay, Dienstag, 15.03.2022, 12:27

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?


Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung


Er kriegt von seinem Arbeitgeber 5 Euro pro Tag netto. Das wären bei 220 Arbeitstagen im Jahr 1.100 Euro Netto.

Ob mehr Netto dabei herauskommt, wenn man 65 Km in der Steuererklärung angibt, kann grob ein Brutto/Nettorechner sagen. Dort das Jahreseinkommen eingeben und schauen, was Netto übrig bleibt. Anschließend vom Jahreseinkommen 4290 Euro abziehen und schauen, wie groß die Differenz bei den Abzügen ist. Diese Summe würde man dann etwas erstattet bekommen. Aber Achtung: Von den ersten 1.000 Euro Werbungskosten profitiert man nicht erneut. Zudem ist es Betrug, Km anzugeben, wenn man in Wahrheit das ganze Jahr zuhause war, auch wenn das niemand kontrollieren kann.


Ich weiß von einigen Finanzämtern, die für 2020 stichprobenartig Kontrollen durchgeführt und nachträglich einen Nachweis verlangt haben, dass die Arbeitstage tatsächlich im Unternehmen geleistet worden sind.

Ich würde bei der Wahrheit bleiben. Auch, wenn's auf den ersten Blick reizvoll erscheinen mag.


Wie läuft der Nachweis? Und was passiert, wenn man diesen nicht erbringen kann?

Dann hat ein Unternehmen ein Problem, denn der EuGH hat die Arbeitgeber zur transparenz bei der genauen Erfassung der Arbeitszeit verpflichtet ;)


CURIA
Kurzum, der AG muss es wissen und bestätigen können.

HO Pauschale oder Km Geld

markus, Dienstag, 15.03.2022, 13:48 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?


Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung


Er kriegt von seinem Arbeitgeber 5 Euro pro Tag netto. Das wären bei 220 Arbeitstagen im Jahr 1.100 Euro Netto.

Ob mehr Netto dabei herauskommt, wenn man 65 Km in der Steuererklärung angibt, kann grob ein Brutto/Nettorechner sagen. Dort das Jahreseinkommen eingeben und schauen, was Netto übrig bleibt. Anschließend vom Jahreseinkommen 4290 Euro abziehen und schauen, wie groß die Differenz bei den Abzügen ist. Diese Summe würde man dann etwas erstattet bekommen. Aber Achtung: Von den ersten 1.000 Euro Werbungskosten profitiert man nicht erneut. Zudem ist es Betrug, Km anzugeben, wenn man in Wahrheit das ganze Jahr zuhause war, auch wenn das niemand kontrollieren kann.


Ich weiß von einigen Finanzämtern, die für 2020 stichprobenartig Kontrollen durchgeführt und nachträglich einen Nachweis verlangt haben, dass die Arbeitstage tatsächlich im Unternehmen geleistet worden sind.

Ich würde bei der Wahrheit bleiben. Auch, wenn's auf den ersten Blick reizvoll erscheinen mag.


Wie läuft der Nachweis? Und was passiert, wenn man diesen nicht erbringen kann?


Dann hat ein Unternehmen ein Problem, denn der EuGH hat die Arbeitgeber zur transparenz bei der genauen Erfassung der Arbeitszeit verpflichtet ;)


CURIA
Kurzum, der AG muss es wissen und bestätigen können.

Die Arbeitszeiten werden auch im Homeoffice erfasst. Hier geht es doch nur darum, an welchem Ort jemand arbeitet.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 15:25 (vor 1402 Tagen) @ markus

Danke erstmal für deine Erklärung, aber ich kriege die 5 Euro netto ausgezahlt. Lohnt es sich im Verhältnis zu 4290 Werbungskosten immer noch?


Nein beides Werbungskosten nach meiner Meinung


Er kriegt von seinem Arbeitgeber 5 Euro pro Tag netto. Das wären bei 220 Arbeitstagen im Jahr 1.100 Euro Netto.

Ob mehr Netto dabei herauskommt, wenn man 65 Km in der Steuererklärung angibt, kann grob ein Brutto/Nettorechner sagen. Dort das Jahreseinkommen eingeben und schauen, was Netto übrig bleibt. Anschließend vom Jahreseinkommen 4290 Euro abziehen und schauen, wie groß die Differenz bei den Abzügen ist. Diese Summe würde man dann etwas erstattet bekommen. Aber Achtung: Von den ersten 1.000 Euro Werbungskosten profitiert man nicht erneut. Zudem ist es Betrug, Km anzugeben, wenn man in Wahrheit das ganze Jahr zuhause war, auch wenn das niemand kontrollieren kann.


Ich weiß von einigen Finanzämtern, die für 2020 stichprobenartig Kontrollen durchgeführt und nachträglich einen Nachweis verlangt haben, dass die Arbeitstage tatsächlich im Unternehmen geleistet worden sind.

Ich würde bei der Wahrheit bleiben. Auch, wenn's auf den ersten Blick reizvoll erscheinen mag.


Wie läuft der Nachweis? Und was passiert, wenn man diesen nicht erbringen kann?


Dann hat ein Unternehmen ein Problem, denn der EuGH hat die Arbeitgeber zur transparenz bei der genauen Erfassung der Arbeitszeit verpflichtet ;)


CURIA
Kurzum, der AG muss es wissen und bestätigen können.


Die Arbeitszeiten werden auch im Homeoffice erfasst. Hier geht es doch nur darum, an welchem Ort jemand arbeitet.

Sehr richtig, aber bei der Erfassung der Arbeitszeit muss der Betrieb ja ein Vehikel nutzen. Stechuhr, Online Tool oder oder. Da ist es sicher nicht zu schwer den Ort rauszufinden.

Zudem, wahrscheinlich werden die AN eine Auflistung machen und der Betrieb dann unterschrieben.

HO Pauschale oder Km Geld

Gordi, Dienstag, 15.03.2022, 13:56 (vor 1402 Tagen) @ markus

AN muss sich von AG schriftlich bescheinigen lassen, dass der Dienst nicht aus dem Home Office geleistet wurde und dies dem Finanzamt vorlegen.
Ist der AN dazu nicht in der Lage, folgt eine Änderung/Anpassung des Steuerbescheids. Wenns übel läuft, kann eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung drohen. Ist mir bisher aber noch nicht direkt bekannt.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Köln, Dienstag, 15.03.2022, 15:23 (vor 1402 Tagen) @ Gordi

AN muss sich von AG schriftlich bescheinigen lassen, dass der Dienst nicht aus dem Home Office geleistet wurde und dies dem Finanzamt vorlegen.
Ist der AN dazu nicht in der Lage, folgt eine Änderung/Anpassung des Steuerbescheids. Wenns übel läuft, kann eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung drohen. Ist mir bisher aber noch nicht direkt bekannt.

Wäre auch extrem schwer nachzuweisen für den Staat und das müsste er ja.

HO Pauschale oder Km Geld

DomJay, Mittwoch, 16.03.2022, 09:52 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

Naja, er kann den Arbeitgeber befragen. Und der Arbeitgeber weiß im Normalfall, wo der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung erbracht hat.

Grundsätzlich sollte man bei seiner Steuererklärung schon bei der Wahrheit bleiben. Manchmal sind es blöde Umstände, die dazu führen, dass man in eine Erklärungsnot kommt.

HO Pauschale oder Km Geld

General174, Düsseldorf, Dienstag, 15.03.2022, 10:22 (vor 1402 Tagen) @ DomJay

Zumindest laut Suchmaschine ist die HO-Pauschale max. 600 Euro, also 120 Tage.

HO Pauschale oder Km Geld

bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 15.03.2022, 11:06 (vor 1402 Tagen) @ General174

Da geht’s ja aber um die vom Staat im Rahmen der Einkommenssteuererklärung.
Was er schildert klingt eher danach, dass der Arbeitgeber ihm 5€ zahlt, wenn er im Home Office bleibt (warum auch immer).

HO Pauschale oder Km Geld

General174, Düsseldorf, Dienstag, 15.03.2022, 11:13 (vor 1402 Tagen) @ bigfoot49

Ah, sorry. Dann habe ich das falsch verstanden. Ich meinte die HO-Pauschale bei der Steuererklärung.

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