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Zwischen Bayern und Ginter bahnt sich "etwas Konkretes an" (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 22.03.2022, 21:05 (vor 1407 Tagen) @ Talentförderer

Das liegt nicht immer alles nur an uns.

Wenn behauptet wird, dass ein 80 Mio. Mann Hernandez nicht richtig funktioniert, stimmt das schlichtweg nicht. Gemessen an der Ablöse und den Erwartungen bei Bayern ist er vielleicht nicht ganz so gut wie er sollte, steckt aber trotzdem so ziemlichen jeden Defensivspieler in der Liga in die Tasche. Das ist der Unterscheid.

In der Tat ist es schon merkwürdig, wenn Spieler wie Pavard oder Hernández so beschrieben werden als seien sie absolute Fehleinkäufe. Das sind sie sicherlich nicht. Sie gehören zu denjenigen, die einer Hintermannschaft die Stabilität verleihen, die ihr eine oftmals fehlende Besetzung des defensiven Mittelfeldes nicht gibt.

Bei Hernández sind es zwei Dinge, die dennoch zur Kritik Anlass geben. Zum einen ist es die von Dir angesprochene Relation zwischen Ablösesumme (für die er nichts kann) und gezeigter Leistung. Letztere müsste nach Ansicht vieler Kritiker permanent auf einem absoluten Top-Weltklasseniveau sein, weil eben die Ablösesumme so exorbitant hoch war. Was ihm in meinen Augen nicht gerecht wird.

Zum anderen ist schon die Frage zu stellen, inwieweit Hernández mit seinen Stärken und der ihm eigenen Spielweise die richtige Wahl für Bayern war. Er stammt aus der Defensivschule Atléticos, einem auf Defensisivfußball mit Presssingphasen ausgerichteten Club. Tief und kompakt stehen, den Defensivzweikampf suchend. Und genau hier liegen die Stärken von Hernández. Es gibt kaum einen unangenehmeren Defensivzweikämpfer als ihn, der immer auch den Körperkontakt sucht. Das fand Uli Hoeneß auch so beeindruckend, dass er den Spieler unbedingt für Bayern verpflichten wollte. Allerdings achtet man wohl nicht so sehr darauf, dass Bayern als quasi immer spielbestimmende Mannschaft in der Innenverteidigung Spieler benötigt, die auch andere Stärken mitbringen, insbesondere in der Raumorientierung, der Spieleröffnung und dem Spielaufbau. Nicht, dass er diesbezüglich ein Ausfall wäre, keineswegs. Abe rBoateng und Alaba haben da nun einmal Maßstäbe gesetzt, an die Hernández bei weitem nicht herankommt bzw. herankommen kann.

Aber vielleicht ist das alles zukünftig eher ein Thema für Real und nicht mehr fürcBayern.


Und wie eine Regionalzeitung gestern schon anmerkte. Dortmund sollte sich den Schuh nicht anziehen ständig in einen Stellvertreterkrieg hineingezogen zu werden. Es gibt noch 16 andere Bundesligisten die Bayern die Titel streitig machen können, das ist nicht allein unsere Aufgabe.

Hm. Ist es nicht der größte Wunsch unserer Clubführung, endlich einmal wieder den Bayern ein Schnippchen zu schlagen? Und wir sind ja auch die Nr. 2 der Bundesliga. Und die ist der natürliche Herausforderer der Nr. 1.


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