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Wieso? (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 09.05.2022, 17:57 (vor 1588 Tagen) @ Blarry

Bei einem mittelmäßigen Premier-League-Klub nach anderthalb Jahren und zehn Toren in 48 Einsätzen aussortiert worden zu sein spricht nicht unbedingt für einen Spieler, der es summa summarum "drauf hat". Ajax und die Eintracht sind mit ihren speziellen Spielweisen schon die richtige Adresse für den Jungen. Von der finanziellen Größenordnung, über die wir sprechen, ganz zu schweigen.

Drei Clubs, drei unterschiedliche Spielweisen. In zweien davon hat Haller funktioniert bzw. tut es noch.

Im Nachwuchs von Auxerre hat er wie in sämtlichen Nachwuchsteams des französischen Fußballverbandes ebenfalls funktioniert; als ganz junger Profi dann bei Auxerre nicht. Bei Utrecht hingegen dann wieder schon, sodass man ihn nach der Leihe verpflichtet hat. Auch wieder unterschiedliche Spielweisen.

Auf den meisten Stationen seiner bisherigen Karriere/ Entwicklung hat er somit funktioniert, auf einer (sieht man von seiner kurzen Zeit als Jungprofi bei Auxerre einmal ab) halt nicht. Was die Frage nach den Gründen aufwirft. Insbesondere nach den spezifischen Unterschieden der verschiedenen Spielweisen vor allem im Vergleich zu den Hammers. Was dann genauer zu analysieren wäre. Das Ergebnis müsste dann mit den Anforderungen abgeglichen werden, die der BVB an ihn stellen würde. Wenn es da genügend Übereinstimmungen geben sollten, dann könnte Haller mMn durchaus ein Gewinn für uns sein.

Grob gesagt ist Haller immer dann stark in seiner bisherigen Performance gewesen, wenn er nicht zu sehr als Abschlussstürmer eingesetzt wurde (wie es bei den Hammers der Fall war). Als Zielspieler, der dann auch seine Offensivkollegen einsetzt und/oder im Zusammenspiel mit ihnen selbst zum Abschluss kommt, kommen seine Stärken hingegen voll zur Geltung.

Bei der SGE war er daher immer etwas hinter den beiden anderen Stürmern Jović und Rebić positioniert und konnte diese dann adäquat einsetzen.


Man kann übrigens Fredi Bobic nicht genug für seinen Transfersommer 2019 loben. Wie er drei individuell betrachtet absolut unherausragende Kicker - Haller, Jovic und den anderen, der offenbar so gut eingeschlagen sein muss, dass ich seinen Namen längst vergessen habe - zu Gold gemacht hat, ist grandios. Da kommt selbst Michael Zorc nicht ran.

Der Fredi hatte halt die passende Berateragentur an der Hand und das passende Spielsystem für die ‚Büffel‘, das Kovać eingeführt hatte.


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