Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond (Sonstiges)
Taino, Wernigerode, Montag, 29.08.2022, 13:02 (vor 1236 Tagen)
Ich finde das Thema Raumfahrt sehr spannend und denke mal, da wird es hier ggf. den ein oder anderen geben, der das ebenfalls verfolgt.
Heute startet (so es denn keine Probleme gibt) die Artemis 1 Mission der Nasa. Ziel der Mission ist ein erster unbemannter Test des neuen Raumfahrzeugs und aller Systeme im Weltraum. Die Mission soll dann die weiteren Stufen Artemis 2 und 3 vorbereiten, bei denen am Ende wieder Menschen auf dem Mond landen sollen.
Der Start ist für 14:33 (MESZ) geplant, wobei es aktuell ein paar Probleme mit einem der 4 Triebwerke gibt, an dem gearbeitet wird. Es kann also sein, dass sich der Start verzögert.
Einen Livestream bietet die Nasa auf ihrem YouTube Kanal an:
watch?v=21X5lGlDOfg
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
Schaumkrone, Celle, Montag, 29.08.2022, 13:19 (vor 1236 Tagen) @ Taino
Der Start ist für 14:33 (MESZ) geplant, wobei es aktuell ein paar Probleme mit einem der 4 Triebwerke gibt, an dem gearbeitet wird. Es kann also sein, dass sich der Start verzögert.
Einen Livestream bietet die Nasa auf ihrem YouTube Kanal an:
watch?v=21X5lGlDOfg
Danke für den Tipp mit dem stream
Das "Hydrogen-Team" sucht aktuell wohl immer noch nach Lösungen... naja mal sehen ob der Start heute erfolgt!
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
Taino, Wernigerode, Montag, 29.08.2022, 13:35 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Denke mal fast, dass das heute nichts mehr wird.
Man hat ja noch zwei alternative Startfenster am 02.09. und am 05.09.
Das wird man sicherlich nicht riskieren, wenn nicht alles passt heute.
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
Taino, Wernigerode, Montag, 29.08.2022, 14:40 (vor 1236 Tagen) @ Taino
Der Start ist für heute leider abgesagt. Man sammelt jetzt die Testdaten um zu sehen, wie man das Problem am Triebwerk beheben kann.
Das nächstmögliche Startfenster ist dann für diesen Freitag, 02.09. ab ca. 18:30 Uhr (MESZ) geplant.
Schade, aber bei solchen Dingen sollte man lieber keine unüberlegten Schritte gehen, ist schließlich nicht der Start eines Propellerflugzeugs :)
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
Schaumkrone, Celle, Montag, 29.08.2022, 13:14 (vor 1236 Tagen) @ Taino
Hoffentlich klebt sich niemand von der letzten Generation an die Startrampe!
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
doublepower, Montag, 29.08.2022, 15:33 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Ist zum Glück nur ein deutsches Phonem. In Sachen Raumfahrt hat Deutschland wie auf nahezu allen anderen technisch relevanten Gebieten den Anschluss verloren.
Grundlagenforschung funktioniert hingegen sehr gut, da die Spinner davon nichts mitbekommen, um es zu regulieren/sabotiere.
Wie weit ist SpaceX mit seinen Raketen, wäre es technisch möglich auf dem Mond zu landen? Oder wird direkt der Mars angepeilt?
PS: pro klebe Aktion sollte einfach eine Person kleben gelassen werden.
Die haben doch recht!
Franke, Montag, 29.08.2022, 16:13 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
PS: pro klebe Aktion sollte einfach eine Person kleben gelassen werden.
Hast Du schon mal auf SPON die Daten zum Klimawandel angeguckt?
- Temperatur + 1,2°C gegenüber vorindustrieller Zeit
- 6,90 Jahre reicht das globale CO2 Budget bis zur 1,5°C-Marke
- 100% der Fläche Deutschlands leidet aktuell unter Dürre
- 25 Zentimeter Anstieg des Meeresspiegels seit 1880
- Arktisches Meereis -20,6% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010
- alle sechs bis sieben Sekunden wird Urwald in der Fläche eines Fußballfeldes vernichtet
Die haben doch recht!
doublepower, Montag, 29.08.2022, 17:28 (vor 1236 Tagen) @ Franke
PS: pro klebe Aktion sollte einfach eine Person kleben gelassen werden.
Hast Du schon mal auf SPON die Daten zum Klimawandel angeguckt?
- Temperatur + 1,2°C gegenüber vorindustrieller Zeit
- 6,90 Jahre reicht das globale CO2 Budget bis zur 1,5°C-Marke
- 100% der Fläche Deutschlands leidet aktuell unter Dürre
- 25 Zentimeter Anstieg des Meeresspiegels seit 1880
- Arktisches Meereis -20,6% gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010
- alle sechs bis sieben Sekunden wird Urwald in der Fläche eines Fußballfeldes vernichtet
Kenne ich, was willst du mir jetzt sagen? Dass wir mit dümmlichen ankleben etwas an den Werten ändern? 1000 Hände auf der Straße = 1°C weniger?
Bist du in der Lage, diese Werte in einen globalen Kontext zu setzen? Es interessiert niemanden, was wir tun. Du könntest Deutschland von der Welt löschen, der Effekt wäre nicht vorhanden. Wir sind irrelevant, da wir jeglichen Machtanspruch verloren haben.
Deutschland ist das beste Beispiel für eine gescheiterte Energiewende. Ideologische Spinner treffen Entscheidungen ohne jegliches Konzept.
Windenergie ohne Stromtrassen, Solarenergie ohne Speicher, AKW Austritt ohne Alternativen, die Liste ist endlos. Getrieben von Presse und Jasagern, haben Menschen geglaubt, das Richtige zu tun. Die verhasste, einfache Antwort ist uns um die Ohren geflogen.
Guess what, AKWs sind jetzt Grün. Herrlich. (ich bin für einen Ausstieg, aber nur mit Konzept)
Das einfachste wäre, wenn wir die Kipppunkte möglichste schnell erreiche und akzeptieren, dass es zu spät ist.
Dann können rationale Menschen wieder anfangen, an Lösungen zu arbeiten. Die Lösung liegt nicht in Deutschland, wir dienen wenn überhaupt als Negativbeispiel.
Zu AKWs und Kipppunkten.
tobi002, Dortmund, Dienstag, 30.08.2022, 01:22 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Kurz was positives:
So n niederländischer Proffesor sagt, da wird es alles nicht ganz so schlimm.
Aber trotzdem ist wichtig die Punkte zu beachten, weil zum Beispiel auch so was wie Flutkatastrophen entstehen können.
Dann kurz zu AKWs. Die machen nur 6 Prozent versus 50 Prozent nachhaltige der Strom Ressourcen in Deutschland aus.
https://www.bund.net/themen/atomkraft/akw-in-deutschland/
Ich glaube, dass bisherige AKWs nichts an Kosten und Ressourcen mehr bieten können als nachhaltiger Strom.
LG.
Zu AKWs und Kipppunkten.
simie, Krefeld, Dienstag, 30.08.2022, 07:00 (vor 1236 Tagen) @ tobi002
Kurz was positives:
So n niederländischer Proffesor sagt, da wird es alles nicht ganz so schlimm.
Nein. Das sagt er nicht. Die Studie hat ergeben, dass es sein kann, dass das Erreichen einzelner Kipppunkte nicht zum Zusammenbruch des gesamten Systems führen muss. Ein Beispiel: Wenn beispielsweise ein Gletscher in der Westantarktus kollabiert, muss das nicht bedeuten, dass der gesamte Gletscherschild der Westantarktis kollabiert. Mehr nicht. Über die sonstigen Auswirkungen des Klimawandels wird gar nichts gesagt.
Meeresspiegelanstieg um 27 Zentimeter unvermeidlich
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 30.08.2022, 13:00 (vor 1235 Tagen) @ simie
hat bestimmt nur Vorteile wie zum Beispiel mehr Wasser in Elbe und Rhein...
Meerwasser als Nutzwasser
Rupo, Dienstag, 30.08.2022, 13:20 (vor 1235 Tagen) @ Rupo
sollte die Überlegung werden. Wir haben 75% Salzwasser auf dem Planeten und könnten dies extrem gut gebrauchen, die Forschung dahingehend muss massiv gefördert werden.
Die Entsalzung bringt natürlich auch "Giftstoffe" aber vieles davon wäre sogar für die Industrie nutzbar.
Des weiteren denke ich auch, dass man bei "Austrocknung" von Rhein/Doanu etc auch, in vielen Jahren, über eine Flutung durch die Nordsee nachdenken wird müssen. Der Zuflauf des Wassers, gesteuert, ist quasi unendlich für die nächsten Generationen.
Polymer-Membranen
DomJay, Köln, Dienstag, 30.08.2022, 13:39 (vor 1235 Tagen) @ DanVanKes
sollte die Überlegung werden. Wir haben 75% Salzwasser auf dem Planeten und könnten dies extrem gut gebrauchen, die Forschung dahingehend muss massiv gefördert werden.
Die Entsalzung bringt natürlich auch "Giftstoffe" aber vieles davon wäre sogar für die Industrie nutzbar.
Des weiteren denke ich auch, dass man bei "Austrocknung" von Rhein/Doanu etc auch, in vielen Jahren, über eine Flutung durch die Nordsee nachdenken wird müssen. Der Zuflauf des Wassers, gesteuert, ist quasi unendlich für die nächsten Generationen.
Der Ansatz ist natürlich vielversprechend, aber es wird dauern. Letztens gab es einen Artikel hierzu:
Meerwasser als Nutzwasser
Sascha, Dortmund, Dienstag, 30.08.2022, 13:28 (vor 1235 Tagen) @ DanVanKes
sollte die Überlegung werden. Wir haben 75% Salzwasser auf dem Planeten und könnten dies extrem gut gebrauchen, die Forschung dahingehend muss massiv gefördert werden.
Die Entsalzung bringt natürlich auch "Giftstoffe" aber vieles davon wäre sogar für die Industrie nutzbar.
Des weiteren denke ich auch, dass man bei "Austrocknung" von Rhein/Doanu etc auch, in vielen Jahren, über eine Flutung durch die Nordsee nachdenken wird müssen. Der Zuflauf des Wassers, gesteuert, ist quasi unendlich für die nächsten Generationen.
Was bringt das wohl für die angrenzende Pflanze- und Tierwelt, wenn man die Flüsse auf einmal "versalzt"?
Meerwasser als Nutzwasser
Habakuk, OWL, Dienstag, 30.08.2022, 13:38 (vor 1235 Tagen) @ Sascha
Des weiteren denke ich auch, dass man bei "Austrocknung" von Rhein/Doanu etc auch, in vielen Jahren, über eine Flutung durch die Nordsee nachdenken wird müssen. Der Zuflauf des Wassers, gesteuert, ist quasi unendlich für die nächsten Generationen.
Was bringt das wohl für die angrenzende Pflanze- und Tierwelt, wenn man die Flüsse auf einmal "versalzt"?
Mach dir mal um die Fische keine Sorgen, die gibt es bis dahin eh nicht mehr in den 30 Grad warmen Fließgewässern.
Die Flutung von Flüssen durch die Nordsee stelle ich mir ohnehin interessant vor. Dazu müsste man allerdingt die eurasische Platte ein bisschen kippen, aber da wird sicher noch was erfunden. Andernfalls müsste man den Rhein bei Koblenz ungefähr 70 Meter tief ausbuddeln, um auf Meereshöhe zu kommen. Aber wie kommt das Wasser von der Nordsee in die Donau?
Meerwasser als Nutzwasser
Sascha, Dortmund, Dienstag, 30.08.2022, 13:52 (vor 1235 Tagen) @ Habakuk
Des weiteren denke ich auch, dass man bei "Austrocknung" von Rhein/Doanu etc auch, in vielen Jahren, über eine Flutung durch die Nordsee nachdenken wird müssen. Der Zuflauf des Wassers, gesteuert, ist quasi unendlich für die nächsten Generationen.
Was bringt das wohl für die angrenzende Pflanze- und Tierwelt, wenn man die Flüsse auf einmal "versalzt"?
Mach dir mal um die Fische keine Sorgen, die gibt es bis dahin eh nicht mehr in den 30 Grad warmen Fließgewässern.
Fische zähle ich eher nicht zur "angrenzenden" Tierwelt. Die sind mittendrin.
Naja
Rupo, Dienstag, 30.08.2022, 13:33 (vor 1235 Tagen) @ Sascha
sollte die Überlegung werden. Wir haben 75% Salzwasser auf dem Planeten und könnten dies extrem gut gebrauchen, die Forschung dahingehend muss massiv gefördert werden.
Die Entsalzung bringt natürlich auch "Giftstoffe" aber vieles davon wäre sogar für die Industrie nutzbar.
Des weiteren denke ich auch, dass man bei "Austrocknung" von Rhein/Doanu etc auch, in vielen Jahren, über eine Flutung durch die Nordsee nachdenken wird müssen. Der Zuflauf des Wassers, gesteuert, ist quasi unendlich für die nächsten Generationen.
Was bringt das wohl für die angrenzende Pflanze- und Tierwelt, wenn man die Flüsse auf einmal "versalzt"?
Nun wenn z.B. der Rhein austrocknet, verödet die Fauna im Wasser bzw. Fischwelt doch sowieso und es siedeln sich andere Tierarten/PFlanzen an. Die Zuflusse (Sulzbach, Elz , etc) müssen natürlich versiegelt werden um nicht das Salzwasser dorthin zu tragen, das würde tatsächlich Probleme bringen, da dass Salzwasser die Osmose der Pflanzen verhindert und diese veröden
Letztlich verständlich die Frage und dafür muss die Wissenschaft antworten und Lösungen finden, aber fakt ist ja, dass wir massiv Wasser benötigen für alles mögliche und auf der anderen Seite die Meere haben, deren Potenzial extrem sind.
Naja
Habakuk, OWL, Dienstag, 30.08.2022, 13:42 (vor 1235 Tagen) @ DanVanKes
Letztlich verständlich die Frage und dafür muss die Wissenschaft antworten und Lösungen finden, aber fakt ist ja, dass wir massiv Wasser benötigen für alles mögliche und auf der anderen Seite die Meere haben, deren Potenzial extrem sind.
Wunderbar zusammengefasst, wie wir in die ganze Klimakrise hineingeraten sind. Ein paar Millionen Volltrottel bauen Scheiße und dann soll gefälligst mal die Wissenschaft sehen, wie wir dafür sorgen, dass die Volltrottel so weitermachen können. Ganz nebenbei sagt uns die Wissenschaft seit Jahrzehnten, wie wir die Probleme lösen können, nicht nur beim Klima. Es interessiert nur die große Masse nicht.
Meerwasser als Nutzwasser
bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 30.08.2022, 13:24 (vor 1235 Tagen) @ DanVanKes
Technik gibt’s schon. Haben die Israelis und exportieren sie.
Macht aus einem Liter Salzwasser jedoch „nur“ einen halben Liter Trinkwasser.
Problem
bigfoot49, Dienstag, 30.08.2022, 13:46 (vor 1235 Tagen) @ bigfoot49
Technik gibt’s schon. Haben die Israelis und exportieren sie.
Macht aus einem Liter Salzwasser jedoch „nur“ einen halben Liter Trinkwasser.
Die immer noch hohe Energie die benötigt wird 3kwH pro Kubimeter (In Singapur schaffte man wohl eine Reduktion auf 1.5 kwH)
In Deutschland hieße das, es würden für rund 4 Billionen Liter Wasser pro Jahr in DE benötigt (Derzeit pro Kopf 127 L) hieße massive Anlagen und rund 2Mrd KwH Verbrauch für diese Masse an gefiltertem Salzwasser zu Trinkwasser.
Alles rein theoretisch, aber wenn ich das richtige rechne und die Schätzung an gesamten Meerwasser auf der Welt (rund 1,4 Mrd Kubikmeter) zu grunde lege, wird man das natürlich alles nur anteilig machen können, vorallem wenn man das weltweit sehen würde.
Problem
bigfoot49, Dienstag, 30.08.2022, 17:06 (vor 1235 Tagen) @ DanVanKes
Technik gibt’s schon. Haben die Israelis und exportieren sie.
Macht aus einem Liter Salzwasser jedoch „nur“ einen halben Liter Trinkwasser.
Die immer noch hohe Energie die benötigt wird 3kwH pro Kubimeter (In Singapur schaffte man wohl eine Reduktion auf 1.5 kwH)In Deutschland hieße das, es würden für rund 4 Billionen Liter Wasser pro Jahr in DE benötigt (Derzeit pro Kopf 127 L) hieße massive Anlagen und rund 2Mrd KwH Verbrauch für diese Masse an gefiltertem Salzwasser zu Trinkwasser.
Alles rein theoretisch, aber wenn ich das richtige rechne und die Schätzung an gesamten Meerwasser auf der Welt (rund 1,4 Mrd Kubikmeter) zu grunde lege, wird man das natürlich alles nur anteilig machen können, vorallem wenn man das weltweit sehen würde.
127 Liter Trinkwasser pro Kopf und Tag.
Problem
simie, Krefeld, Dienstag, 30.08.2022, 17:46 (vor 1235 Tagen) @ haweka
Ja klar. Du kannst aber nicht Trinkwasser durch Meerwasser ersetzen.
Problem
simie, Dienstag, 30.08.2022, 19:10 (vor 1235 Tagen) @ simie
Ja klar. Du kannst aber nicht Trinkwasser durch Meerwasser ersetzen.
Ich wollte damit ausdrücken, dass wir von den 127 Liter Trinkwasser Kopf/pro Tag nur 4-5 Liter trinken und viel zu viel Trinkwasser bspw. die Toilette herunterspülen. Wasser muss in Zukunft auch einfach effizienter genutzt werden.
Meerwasser als Nutzwasser
Habakuk, OWL, Dienstag, 30.08.2022, 13:26 (vor 1235 Tagen) @ bigfoot49
Technik gibt’s schon. Haben die Israelis und exportieren sie.
Macht aus einem Liter Salzwasser jedoch „nur“ einen halben Liter Trinkwasser.
Das Tolle ist ja, dass man aus dem Meerwasser auch direkt die Plastikflasche für das Trinkwasser gewinnen kann.
Meeresspiegelanstieg um 27 Zentimeter unvermeidlich
Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 30.08.2022, 13:12 (vor 1235 Tagen) @ Rupo
hat bestimmt nur Vorteile wie zum Beispiel mehr Wasser in Elbe und Rhein...
Also das Wasser des Rheins kommt im Sommer zu mind. der Hälfte aus Wasser aus Gletschern der Alpen. Da die aber in ein paar Jahren fast alle - dank unseres unverwüstlichen Einsatzes bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe - abgeschmolzen sind, dürften wir uns bald auf einen konstant niedrigen Pegelstand des Rheins einstellen.
Meeresspiegelanstieg um 27 Zentimeter unvermeidlich
Habakuk, OWL, Dienstag, 30.08.2022, 13:22 (vor 1235 Tagen) @ Lattenknaller
Also das Wasser des Rheins kommt im Sommer zu mind. der Hälfte aus Wasser aus Gletschern der Alpen. Da die aber in ein paar Jahren fast alle - dank unseres unverwüstlichen Einsatzes bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe - abgeschmolzen sind, dürften wir uns bald auf einen konstant niedrigen Pegelstand des Rheins einstellen.
Immerhin wissen sich die deutschen Binnenschiffer zu helfen:
https://www.der-postillon.com/2022/08/schiffe-mit-raedern.html
Meeresspiegelanstieg um 27 Zentimeter unvermeidlich
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 30.08.2022, 13:15 (vor 1235 Tagen) @ Lattenknaller
Mit ein wenig „Glück“ schwächt das Grönland- Schmelzwasser den Golfstrom soweit ab, dass wir in Europa nicht mehr so von dieser Wärmepumpe profitieren. Dann gibts bald wieder weisse Weihnachten und hohe Pegel. - Ironie-
Die haben doch recht!
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 30.08.2022, 01:18 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Die Menschen aktuell in Pakistan finden das auch dufte...
Dann machen wir eben weiter so wie bisher wenn wir nix ändern können...
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Habakuk, OWL, Montag, 29.08.2022, 17:42 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Inhaltlich muss man sich mit deinem patzigen Geschwafel hier ja wohl kaum auseinandersetzen. Ich denke nur gerade darüber nach, warum du hier unter den Namen "doublepower" trollst. Auf die Hirnleistung dürfte sich das doch vermutlich nicht beziehen. Klär uns doch bitte auf, bevor du hier den Weg der anderen Obloks und Annikas gehst. Leider haben wir auch nie efahren, was den Flügelflitzer zum Flügelflitzer gemacht hat.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
doublepower, Montag, 29.08.2022, 17:57 (vor 1236 Tagen) @ Habakuk
Inhaltlich muss man sich mit deinem patzigen Geschwafel hier ja wohl kaum auseinandersetzen. Ich denke nur gerade darüber nach, warum du hier unter den Namen "doublepower" trollst. Auf die Hirnleistung dürfte sich das doch vermutlich nicht beziehen. Klär uns doch bitte auf, bevor du hier den Weg der anderen Obloks und Annikas gehst. Leider haben wir auch nie efahren, was den Flügelflitzer zum Flügelflitzer gemacht hat.
Deinem ersten Satz entnehme ich, dass du jede meiner Aussage für inhaltlich falsch empfindest? Dann nutze die Position doch einfach, um mich inhaltlich zu widerlegen, sollte ja ein leichtes sein.
Das zeichnete intelligente Menschen aus, sie haben es nicht nötig andere Menschen als Idiot, Troll oder ähnliches zu diffamieren. 3 Sätze reichen in der Regel, um eine falsche Aussage zumindest so weit zu entkräften, dass weitere Diskussion nicht nötig sind.
Am Ende lernen wir womöglich noch etwas dazu? Oder verfolgst du nur eine ideologische Agende, die jegliche rationale Betrachtung versucht im Keim zu ersticken. Moralische Erhebung und Emotionen sind beliebte Instrumente.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
majae, Muc, Montag, 29.08.2022, 19:55 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Deinem ersten Satz entnehme ich, dass du jede meiner Aussage für inhaltlich falsch empfindest? Dann nutze die Position doch einfach, um mich inhaltlich zu widerlegen, sollte ja ein leichtes sein.
Warum sollte man sich mit jemandem inhaltlich auseinandersetzen, der selber gar kein Interesse daran hat? (Beispiele: "Es interessiert niemanden, was wir tun.", "Du könntest Deutschland von der Welt löschen, der Effekt wäre nicht vorhanden.", "Wir sind irrelevant, da wir jeglichen Machtanspruch verloren haben.", "Ideologische Spinner")
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Ulrich, Dienstag, 30.08.2022, 11:41 (vor 1235 Tagen) @ majae
Deinem ersten Satz entnehme ich, dass du jede meiner Aussage für inhaltlich falsch empfindest? Dann nutze die Position doch einfach, um mich inhaltlich zu widerlegen, sollte ja ein leichtes sein.
Warum sollte man sich mit jemandem inhaltlich auseinandersetzen, der selber gar kein Interesse daran hat? (Beispiele: "Es interessiert niemanden, was wir tun.", "Du könntest Deutschland von der Welt löschen, der Effekt wäre nicht vorhanden.", "Wir sind irrelevant, da wir jeglichen Machtanspruch verloren haben.", "Ideologische Spinner")
Die Sprache klingt vertraut, vermutlich in der Tat ein "alter Bekannter". In den Bereich, in dem das Thema eigentlich diskutiert werden sollte, kommt er (noch) nicht herein. Also versucht er, hier eine Diskussion zu dem Thema anzuschieben. Und das, ohne an einer Diskussion in der Sache interessiert zu sein. Auch das ist alt vertraut.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Schaumkrone, Celle, Montag, 29.08.2022, 21:20 (vor 1236 Tagen) @ majae
Gut- etwas drastisch formuliert- aber ich denke auch er hat Recht in gewisser Weise. Das Klima wird sich drastischer ändern und wir werden es nicht ändern können. Selbst wenn alle Deutschen ab morgen vegan leben- dann roden sie die Urwälder und verticken das Fleisch eben in andere Länder. Klimaschutz ist für Milliarden Menschen KEIN Thema. Milliarden Menschen haben nicht mal n Möglichkeit zur Müllentsorgung. Das machen halt die Flüsse oder es wird abgefackelt. Wenn sich hier irgendwelche Idioten auf die Strasse kleben nervt es nur und verursacht CO2 durch die Staus und Kosten durch die verlorene Zeit. Als ob auch nur ein Mensch sein Auto wegen solcher Leute stehen lassen würde zukünftig. Wir sollten lieber 1-5 % zusätzliche Steuern erheben und mit dem Geld in Indien, Pakistan und Co für saubere Energie und Müllentsorgung sorgen oder den verbliebenen Regenwald aufkaufen bevor die Menschen ihn komplett abfackeln um daraus Weideland zu machen. Diese Kleberei ist der grösste Schwachsinn.
Fehlt nur noch, dass sich die Typen an den Pfosten kleben wenn der BVB im CL Halbfinale spielt und dadurch das Ganze 0:2 gewertet wird :)
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
tim86, Hamburg, Montag, 29.08.2022, 23:13 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
bearbeitet von tim86, Montag, 29.08.2022, 23:20
Natürlich können wir Deutschen es nicht alleine ändern. Es hilft aber auch niemanden wenn wir uns auf den Standpunkt setzen, dass wir nichts tun müssen, da wir nur 2% des Weltweiten CO2 Ausstoßes produzieren.
Denn dann können sich fast alle Länder hinsetzen, denn wir sind damit Weltweit immer noch der 6. größte Emittent. Es ist einfach keine Einzelaufgabe sondern eine Gruppenaufgabe die man nur gemeinsam erledigen kann. Und aktuell hinken wir da hinterher.
Da hilft es nicht sich bockig hin zu setzen und zu sagen, die anderen sollen anfangen. Vor allem wenn man mit 7,7t pro Jahr und Person mehr als das 5 fache des CO2 Budget von 1,5t pro Person und Jahr, verbraucht. Welches nötig ist um das 1,5° Ziel zu erreichen.
Die von dir genannten Pakistan ist übrigens nur für 0,6% verantwortlich, obwohl sie rund 3 mal so viele Einwohner haben wie wir. Pakistan verbraucht auch nur 1,1t pro Person und hält somit das Budget für das 1,5° Ziel bereits ein.
Indien ist nur leicht über den Ziel mit 1,7t. Die sind beides nur große Emittenten aufgrund ihrer Einwohnerzahl.
Das man auch als reiches westliches Land weniger als den Weltweiten Durchschnitt emittieren kann, sieht man übrigens an Portugal(4,0t), Schweiz(4,1t), Frankreich(4,3t) und Dänemark(4,4t), die weniger als der Weltweite Durchschnitt von 4,6t verbrauchen.
Aber auch Spanien(4,6t), UK(4,7t) und Italien(5t) stehen weit besser da als wir.
Es ist also nicht so, dass nur wir Deutschen das Klima alleine retten wollen, sondern viele unserer Partner sind weiter als wir beim Kilmaschutz. Frankreich denkt übrigens gerade über ein Verbot von Privatjets nach und hat bereits Inlandflüge verboten. Da man dort aber auch ein vernünftiges Hochgeschwindigkeitszugsystem finanziert hat, waren Inlandsflüge bereits vor dem Verbot eher unbeliebt.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 30.08.2022, 08:19 (vor 1236 Tagen) @ tim86
Die von dir genannten Pakistan ist übrigens nur für 0,6% verantwortlich, obwohl sie rund 3 mal so viele Einwohner haben wie wir. Pakistan verbraucht auch nur 1,1t pro Person und hält somit das Budget für das 1,5° Ziel bereits ein.
Indien ist nur leicht über den Ziel mit 1,7t. Die sind beides nur große Emittenten aufgrund ihrer Einwohnerzahl.
Wie wird das eigentlich ermittelt?
Am BIP, Stromverbrauch, Anzahl der KFZ usw.?
Ein Teil meiner Familie hat 3 Jahre in Pakistan gelebt. Wir haben sie 2x besucht.
Nach dem 1. Besuch war ich derart geschockt über die Zustände, dass ich die Welt für "verloren" halte was das Thema Umwelt und Klima angeht.
Wenn man dort in die Berge und Täler fährt sieht man kilometerweit nur Müll. In der Stadt wurde gefühlt auf jedem Grundstück Müll verbrannt. Fließt sowas auch in die Berechnung mit ein?
Wir waren in Quetta- für mich der Vorhof zur Hölle.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
tim86, Hamburg, Dienstag, 30.08.2022, 15:00 (vor 1235 Tagen) @ Schaumkrone
Man darf aber den allgemeinen Umweltschutz nicht mit den Klimaschutz vermischen. Nicht alles was der Umwelt schadet, schadet auch dem Klima. Wir müssen natürlich beide Themen angehen, aber für den Klimaschutz sind die Müllberge in den Straßen z.B. egal.
Auf Deutschland bezogen ist z.B. der Diesel Klimafreundlicher als der Benziner. Leider ist der Diesel auch gleichzeitig Gesundheitsgefährdender für Menschen und Tiere.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 30.08.2022, 16:39 (vor 1235 Tagen) @ tim86
Man darf aber den allgemeinen Umweltschutz nicht mit den Klimaschutz vermischen. Nicht alles was der Umwelt schadet, schadet auch dem Klima. Wir müssen natürlich beide Themen angehen, aber für den Klimaschutz sind die Müllberge in den Straßen z.B. egal.
Auf Deutschland bezogen ist z.B. der Diesel Klimafreundlicher als der Benziner. Leider ist der Diesel auch gleichzeitig Gesundheitsgefährdender für Menschen und Tiere.
Richtig- ich kann mich auch oft nicht so gut ausdrücken.
Für das Klima ist es bestimmt aber auch schlecht wenn Milliarden Menschen den ganzen Müll verbrennen (offenes Feuer im Hinterhof). Da werden doch neben CO2 auch zig Gifte freigesetzt.
Klar- "wir" verbrennen auch viel Müll...das aber immerhin halbwegs kontrolliert und mit Filtern usw. Würde mich echt mal interessieren was die Müllverbrennung im Vergleich zum KFZ so an CO2 produziert (also nicht die offizelle sondern die tatsächliche)
Es ist auch ein Unding, dass wir hier für das Duale System zahlen und unsere "gelben Säcke" zum (sorry) Arsch der Welt geschifft werden um dort im Meer zu landen oder auch um abgefackelt zu werden.
Eigentlich müssten die öffentlichen jeden Tag alle 20 Minuten Schockbilder vom zugemüllten Meeren, ausgetrockneten Flüssen, abgeholzten Wäldern usw. zeigen.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
ersiees, augsburg, Dienstag, 30.08.2022, 15:19 (vor 1235 Tagen) @ tim86
Man darf aber den allgemeinen Umweltschutz nicht mit den Klimaschutz vermischen. Nicht alles was der Umwelt schadet, schadet auch dem Klima. Wir müssen natürlich beide Themen angehen, aber für den Klimaschutz sind die Müllberge in den Straßen z.B. egal.
Auf Deutschland bezogen ist z.B. der Diesel Klimafreundlicher als der Benziner. Leider ist der Diesel auch gleichzeitig Gesundheitsgefährdender für Menschen und Tiere.
Stimmt schon, die Priorität muss dennoch auf beiden Schwerpunkten liegen, die sich ja durchaus auch stark überschneiden. In der Definition besteht sicherlich ein Unterschied, wie du ihn ja selbst ausführst und dennoch würde ich die Unterscheidung der beiden Schwerpunkte nicht so differenzieren, da uns beide Kernpunkte letztlich killen, wenn nicht effektiv was dagegen getan wird. So ja auch in deinem letzten Satz vernehmbar.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
majae, Muc, Dienstag, 30.08.2022, 10:27 (vor 1235 Tagen) @ Schaumkrone
Ein Teil meiner Familie hat 3 Jahre in Pakistan gelebt. Wir haben sie 2x besucht.
Nach dem 1. Besuch war ich derart geschockt über die Zustände, dass ich die Welt für "verloren" halte was das Thema Umwelt und Klima angeht.
Wenn man dort in die Berge und Täler fährt sieht man kilometerweit nur Müll. In der Stadt wurde gefühlt auf jedem Grundstück Müll verbrannt. Fließt sowas auch in die Berechnung mit ein?
Wir waren in Quetta- für mich der Vorhof zur Hölle.
Ging mir ähnlich nach einigen Monaten Indien. In der Zeit, wo ich überlegt habe, was ich mit dem leeren Chai-Becher bei den Zugfahrten machen soll, haben bereits 100 andere Fahrgäste im gleichen Zug ihren eigenen leeren völlig selbstverständlich aus dem Fenster geworfen. Und davon sind zu jedem Zeitpunkt vermutlich tausende unterwegs. Ist dann schon ein ziemlicher Kampf gegen Windmühlen.
Wir sollten uns aber nicht einbilden, dass wir mit unserem Müll verantwortlich umgehen. Der allergrößte Teil davon (mal abgesehen von Papier und Glas) wird auch bei uns verbrannt oder ins Ausland exportiert, wo er dann auf Elektroschrotthalden landet oder dort verbrannt wird. Wir schaffen unseren Müll halt nur außerhalb unseres Blickfeldes. Und wir verursachen Müll bei jedem einzelnen Einkauf: Kräuter, Gemüse, Obst ist alles völlig normal in Plastik eingepackt. Und der Durchschnittspakistani wird auch nicht im März neue Schuhe kaufen, weil ja jetzt Frühling kommt oder sich eine Lederjacke bei Zalando bestellen, die er dann drei Mal trägt. Der Durchschnittspakistani wird auch noch nie geflogen sein und heizt im Winter keine 120qm auf 20 Grad für einen 3-Personen-Haushalt. Der Durchschnittspakistani wird in seinem Leben weniger konsumieren, als so manch einer bei uns in einem Jahr. Nicht, weil er verantwortlicher ist, sondern weil ihm einfach der Wohlstand dafür fehlt.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 30.08.2022, 13:12 (vor 1235 Tagen) @ majae
Und Milliarden Menschen möchten auch „unseren Wohlstand“- was man ihnen nicht verübeln kann. Daher halte ich es für wichtig(er) jetzt in diesen Schwellenländern anzusetzen. Das kann ja durchaus mit Milliarden aus Deutschland erfolgen. Wenn wir auf 10% verzichten und zB für saubere Energie, Kläranlagen, Naturschutzgebiete sorgen ist das sicher effektiver investiert als hier.
Solidarität der deutschen Autofahrer
Schaumkrone, Montag, 29.08.2022, 23:05 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Wenn sich hier irgendwelche Idioten auf die Strasse kleben nervt es nur
Stehen Sie im Stau, weil einer von ihnen mit überhöhter Geschwindigkeit in ein Stauende gerast ist, eine Oma umgenietet hat oder einen Radfahrer beim Abbiegen, dann wird das ohne Protest ertragen. Stau wegen Montagsdemo oder Bauernverband, kein Problem. Bei Klimaaktivisten hört es dann plötzlich auf und Freie Fahr für Freie Bürger greift zur Selbstjustiz.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Schaumkrone, Montag, 29.08.2022, 22:14 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Gut- etwas drastisch formuliert- aber ich denke auch er hat Recht in gewisser Weise. Das Klima wird sich drastischer ändern und wir werden es nicht ändern können. Selbst wenn alle Deutschen ab morgen vegan leben- dann roden sie die Urwälder und verticken das Fleisch eben in andere Länder. Klimaschutz ist für Milliarden Menschen KEIN Thema. Milliarden Menschen haben nicht mal n Möglichkeit zur Müllentsorgung. Das machen halt die Flüsse oder es wird abgefackelt. Wenn sich hier irgendwelche Idioten auf die Strasse kleben nervt es nur und verursacht CO2 durch die Staus und Kosten durch die verlorene Zeit. Als ob auch nur ein Mensch sein Auto wegen solcher Leute stehen lassen würde zukünftig. Wir sollten lieber 1-5 % zusätzliche Steuern erheben und mit dem Geld in Indien, Pakistan und Co für saubere Energie und Müllentsorgung sorgen oder den verbliebenen Regenwald aufkaufen bevor die Menschen ihn komplett abfackeln um daraus Weideland zu machen. Diese Kleberei ist der grösste Schwachsinn.
Fehlt nur noch, dass sich die Typen an den Pfosten kleben wenn der BVB im CL Halbfinale spielt und dadurch das Ganze 0:2 gewertet wird :)
Die Wahrscheinlichkeit, dass du in den nächsten Jahren wegen Klimaaktivisten im Stau stehst oder der BVB im CL-Halbfinale spielt, ist wie hoch? Wie bei vielen anderen Themen kann man sich auch fragen, warum durch bestimmte Medien mit sehr großen Kanonen auf sehr kleine Spatzen geschossen wird. Hättest du auch ohne Proteste über den Klimawandel nachgedacht und konstruktive Vorschläge gemacht? Ich nicht unbedingt.
Leider richtig ist, dass Klimaschutz für Milliarden Menschen kein Thema ist. Diese Milliarden Menschen in Pakistan, Indien und Co werden eher früher als später den Klimawandel spüren. Was diese Veränderungen auslösen, vermutlich nix Gutes.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Scherben, Kiel, Montag, 29.08.2022, 21:52 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Das Klima wird sich drastischer ändern und wir werden es nicht ändern können. Selbst wenn alle Deutschen ab morgen vegan leben- dann roden sie die Urwälder und verticken das Fleisch eben in andere Länder.
Diese komischen Argumente darf ich hören, seit ich mich für Politik interessiere. Das sind jetzt knapp 30 Jahre, in denen es von Jahr zu Jahr teurer und schwieriger wurde umzusteuern. Obwohl es stets ging und immer noch geht. Ich hoffe sehr, dass ich sie nicht noch so lange hören muss, bis sie dann wirklich stimmen. Das wäre furchtbar.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
simie, Krefeld, Dienstag, 30.08.2022, 07:12 (vor 1236 Tagen) @ Scherben
Ob wir die Erwärmung in diesem Jahrhundert noch so begrenzen können um wenigstens die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern ist tatsächlich fraglich.
Es ist dennoch nicht egal, wie viel fossile Brennstoffe die Menschheit noch verbrennt. Die Erwärmung wird ja 2100 nicht vorbei sein. Und jede Tonne CO2, die jetzt noch verbrannt wird, wird sich dann in negativen Folgen zeigen.
Um auf das Ursprungsthema zurückzukommen: Sollten die Klimaaktivisten Erfolg haben und den Rest der Menschheit zu wirklich wirksamen Maßnahmen zu motivieren, profitieren nicht die jetzt lebenden davon, sondern die Ururenkel der jetzigen Aktivisten.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Eibaueristmeinfreund, Dienstag, 30.08.2022, 07:57 (vor 1236 Tagen) @ simie
Mit den Mitteln , die sie wählen, verschrecken sie aber leider mehr Menschen, als sie zum Umdenken bewegen .
Das ist aber schon immer das Dilemma von Umweltbewegungen, sie haben keine positiven Erzählungen, um Menschen zum Mitmachen, Umdenken zu verleiten.
Katastrophenszenarien zu malen, ist der falsche Weg .
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Scherben, Kiel, Dienstag, 30.08.2022, 08:32 (vor 1236 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
Mit den Mitteln , die sie wählen, verschrecken sie aber leider mehr Menschen, als sie zum Umdenken bewegen .
Das ist aber schon immer das Dilemma von Umweltbewegungen, sie haben keine positiven Erzählungen, um Menschen zum Mitmachen, Umdenken zu verleiten.
Katastrophenszenarien zu malen, ist der falsche Weg .
Ich halte das in erster Linie für selektive Wahrnehmung. Diese "positiven" Erzählungen gibt es in allen Facetten. Saubere Luft, gesunder Wald, grüne Innenstädte, autarke Energieversorgung, etc.
Der Punkt ist nur: Man muss die Rahmenbedingungen auch rechtlich/politisch schaffen, und das gelingt nur im Kleinen vor Ort häufig ganz gut.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Eibaueristmeinfreund, Dienstag, 30.08.2022, 09:10 (vor 1236 Tagen) @ Scherben
Ich halte das in erster Linie für selektive Wahrnehmung. Diese "positiven" Erzählungen gibt es in allen Facetten. Saubere Luft, gesunder Wald, grüne Innenstädte, autarke Energieversorgung, etc.
Der Punkt ist nur: Man muss die Rahmenbedingungen auch rechtlich/politisch schaffen, und das gelingt nur im Kleinen vor Ort häufig ganz gut.
Schon möglich. Das hängt sicher davon ab, in welchem sozialen Umfeld man sich bewegt.
Saubere Luft, gesunde Wälder etc. halten die meisten für selbstverständlich und erkennen nicht den Mehrwert .
Dem apokalyptisch beschworenen Wohlstandsverlust, der real nur ein Überflussverlust wäre, muss trotzdem etwas positiveres als der Untergang der Menschheit entgegen gestellt werden.
Dass wir viel mehr für Natur-,Umwelt-,Klimaschutz tun müssen brauchst Du mich nicht zu aggitieren.
Aber viele wollen die Untergangsszenarien nicht hören, auch weil sie ahnen, welche Konsquenzen das fürs eigene Leben hätte, dem wirksam zu begegnen.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Eibaueristmeinfreund, Dienstag, 30.08.2022, 12:04 (vor 1235 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
Ja nun, Leute die den Kopf lieber in den Sand stecken und die ganze Sache ignorieren wollen gibt es immer. (aus den unterschiedlichsten Gründen).
Dass die dann auch genau die Sachen als selbstverständlich und gegeben ansehen um deren Erhalt es gerade geht: Mag sein. Dass ist dann entweder extrem dumm oder halt bewußt mit Scheuklappen gedacht (was auf eine andere Art auch extrem dumm ist).
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Scherben, Kiel, Dienstag, 30.08.2022, 09:30 (vor 1236 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
Ich halte das in erster Linie für selektive Wahrnehmung. Diese "positiven" Erzählungen gibt es in allen Facetten. Saubere Luft, gesunder Wald, grüne Innenstädte, autarke Energieversorgung, etc.
Der Punkt ist nur: Man muss die Rahmenbedingungen auch rechtlich/politisch schaffen, und das gelingt nur im Kleinen vor Ort häufig ganz gut.
Schon möglich. Das hängt sicher davon ab, in welchem sozialen Umfeld man sich bewegt.
Saubere Luft, gesunde Wälder etc. halten die meisten für selbstverständlich und erkennen nicht den Mehrwert .
Was ist denn genau Dein Punkt? Du sprachst davon, dass es die positive Erzählung nicht geben würde, und ich stimme dem einfach nicht zu. Es gibt ganz dezidiert Erzählungen, die die Steigerung der Lebensqualität in den Vordergrund stellen, es gibt Erzählungen zur Vorreiterrolle für die deutsche Wirtschaft, es gibt Erzählungen zur Energieunabhängigkeit, usw. usf. Für jeden politischen Geschmack ist etwas dabei.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Sascha, Dortmund, Dienstag, 30.08.2022, 09:11 (vor 1236 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
Eine Welt, in der unsere Kinder, Enkel und Urenkel weiterhin gut leben können, ist keine positive Erzählung?
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Eibaueristmeinfreund, Dienstag, 30.08.2022, 09:25 (vor 1236 Tagen) @ Sascha
doch, aber das halten viele für selbstverständlich, ohne das eigene Lebensmodell in Frage zustellen oder dafür etwas ändern zu müssen .
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Sascha, Dortmund, Dienstag, 30.08.2022, 09:34 (vor 1236 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
Aber was soll dann deine positive Erzählung sein, wenn die Menschen angeblich eh alle Ziele für selbstverständlich halten?
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Schaumkrone, Celle, Montag, 29.08.2022, 22:49 (vor 1236 Tagen) @ Scherben
Das ist kein Argument- sondern Realität.
Deutschland hat 1% der Weltbevölkerung aber 2 oder 3% am weltweiten CO2 Ausstoss. Wenn wir jetzt unsere Chemieindustrie und Co. kaputt machen und die in anderen Ländern hochgezogen wird- die wird mit Sicherheit schädlicher für das Klima sein als es bei uns Standard ist.
Dieses „nur 2% Argument“ ist halt kompletter Blödsinn.
Schaumkrone, Dienstag, 30.08.2022, 06:46 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Dieses „Argument“ ist halt kompletter Blödsinn. Weil es voraussetzt, dass die anderen nichts tun würden. Das stimmt schon mal nicht, selbst China macht inzwischen deutlich mehr als wir (sowohl absolut, was ja keinen überraschen dürfte, aber auch relativ betrachtet).
Und das „nur 2%“ ist halt auch deshalb Schwachsinn, weil dass natürlich 180+Länder mit noch kleineren Zahlen erst recht behaupten können. Deutschland ist nunmal, obwohl so klein, einer der Größten Dreckschleudern. (je nach Betrachtungsgrundlage #6 oder #11 der Welt… von 195 es sind also mindestens 184 Staaten die das Argument noch gerechtfertigter benutzen könnten.
Denn knapp Zweihundert Staatennheißt halt, dass im Schnitt 0,5% pro Staat überhaupt möglich ist…
Dieses „nur 2% Argument“ ist halt kompletter Blödsinn.
Schaumkrone, Celle, Dienstag, 30.08.2022, 07:53 (vor 1236 Tagen) @ RE_LordVader
Auch das war kein Argument. Wir können froh sein, dass die Produkte, die die 1% verursachen bei uns produziert werden und die Chemieindustrie zB nicht in Drittweltländern angesiedelt wird- lieber etwas Dreck dank strenger Auflagen als eine Produktion ohne.
Dieses „nur 2% Argument“ ist halt kompletter Blödsinn.
Schaumkrone, Dienstag, 30.08.2022, 09:28 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Aber es ist dieses „Argument“, dass wir nur so wenig verursachen, die den „Export“ der klimaschädlichen Produktionen mit einschließt. Denn wenn wir in unseren Verbrauch die Produkte die hier konsumiert werden, aber woanders (China) umweltschädlich produziert werden mit einschließt… dann sind es auch bei, CO2 weit mehr als die 2% und bei richtig üblen Sachen wird die Bilanz noch unappetitlicher für uns.
Dieses „nur 2% Argument“ ist halt kompletter Blödsinn.
Scherben, Kiel, Dienstag, 30.08.2022, 08:38 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Auch das war kein Argument. Wir können froh sein, dass die Produkte, die die 1% verursachen bei uns produziert werden und die Chemieindustrie zB nicht in Drittweltländern angesiedelt wird- lieber etwas Dreck dank strenger Auflagen als eine Produktion ohne.
Klimaschutz kann natürlich nicht funktionieren, wenn man Industrieproduktion (sei es Chemie oder irgendwas anderes) als eine davon unabhängige Variable ansieht. Ich will der Planwirtschaft nicht das Wort herbeireden, aber wenn man Klimaschutz ernst meint, dann muss man über Auflagen und Preis dafür sorgen, dass sich die Produktion auf die wesentlichen Dinge fokussiert und die energieintensive Produktion von Luxusgütern wenig rentabel wird.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 30.08.2022, 01:26 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
wir haben doch unsere Industrie schon in Niedriglohnländer ausgelagert weil es dort angeblich so günstig ist den ganzen Bums zu produzieren und es ist u.a so günstig weil halt Standards, in diesem Fall Umwelt anders bepreist werden. Es ist nicht vom Himmel gefallen das aktuelle Modell sondern wir haben es uns gebastelt. Irgendwann wird es dann aber vielleicht auch der letzte Dödel merken, dass wir eine grandiose Scheisse gebaut haben...
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
ersiees, augsburg, Dienstag, 30.08.2022, 02:11 (vor 1236 Tagen) @ Rupo
wir haben doch unsere Industrie schon in Niedriglohnländer ausgelagert weil es dort angeblich so günstig ist den ganzen Bums zu produzieren und es ist u.a so günstig weil halt Standards, in diesem Fall Umwelt anders bepreist werden.
Das tolle Lieferkettengesetz sagt dir was? Noch toller ist natürlich wie es ausgehebelt und umgangen wird. Ich bin dagegen wenn versucht wird zu argumentieren, ein teurer Preis könnte was regeln, in Bezug auf Klimaschutz. Es wäre letztlich nur Hohn und Spott der eh schon immer größer werden Schere zwischen Reichtum gegenüber der wachsenden Armut. Auch wenn dies vermutlich eher nicht Intention deines Postings war aber Teile der Problematik über den Preis regeln zu wollen wird kläglich scheitern. Entweder es werden Einschnitte beschlossen, die letztlich alle betreffen (fair wäre hier natürlich diejenigen doppelt und dreifach zu Kasse bitten, welche seit Jahrzehnte von den billigen Rohstoffen am meisten partizipieren) oder aber die Gesellschaft wird sich leider immer mehr aufspalten, was es unbedingt zu vermeiden gilt.
Ein Troll ist ein Troll ist ein Troll.
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 30.08.2022, 11:23 (vor 1235 Tagen) @ ersiees
Die Textilindustrie im Rheinland war die erste die über die Wupper gegangen ist, Ende der 70iger.
Wir brauchen nicht ständig Billig Klamotten und shopping, wird sind jetzt darauf konditioniert worden. Ähnlich mit anderen Industriezweigen, Stahlerzeugung – Grüße an dieser Stelle an die herausragenden Fähigkeiten der Manager die Hattingen und andere Standorte gegen die Wand gefahren haben, Top Leistung für die ihr natürlich noch kräftig Boni bekommen habt!
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
Habakuk, OWL, Montag, 29.08.2022, 16:08 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Ist zum Glück nur ein deutsches Phonem. In Sachen Raumfahrt hat Deutschland wie auf nahezu allen anderen technisch relevanten Gebieten den Anschluss verloren.
Ohne Deutschland... fliegen wir nicht zum Mond:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/artemis-orion-mond-airbus-bremen-100.html
Im Übrigen mal in Ruhe nachdenken: Maßnahmen gegen den Klimawandel erscheinen langfristig sinnvoller, um der Menschheit noch ein paar Jahrhunderte Existenz zu garantieren, als der Plan in der Zukunft Mond, Mars und Alpha Centauri zu besiedeln.
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
lato, berlin, Dienstag, 30.08.2022, 17:14 (vor 1235 Tagen) @ Habakuk
Was genau ist jetzt der tiefere Sinn solch sauteurer Unternehmungen?Wäre es nicht angemessen zunächst einmal die Probleme ,die Hunger und Klimawandel verursachen zu lösen als den Erdtrabanten als nächstes Ziel für die Ausbeutung und Verwüstung durch den Homo Sapiens zu erobern.
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
jniklast, Langenhagen, Dienstag, 30.08.2022, 19:01 (vor 1235 Tagen) @ lato
bearbeitet von jniklast, Dienstag, 30.08.2022, 19:09
Naja, so ist das ja mit fast allem Fortschritt und Unternehmungen. Es gibt eigentlich immer Wichtigeres, aber so ist die Menschheit - ansonsten würden wir noch in Höhlen leben. Und die Raumfahrt könnte durchaus auch einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel bei immer weiter erhöhtem Energiebedarf der Menschheit leisten (zB weltraumbasierte Solarenergie). Ob es jetzt konkret Sinn macht Menschen auf den Mond zu schicken kann man diskutieren, aber andererseits wird sich früher oder später tatsächlich die Frage stellen, wo die Menschheit neue Ressourcen wie Metalle usw. herbekommt.
Grundsätzlich werden so eben die Grenzen des technisch Machbaren verschoben.
Davon ab ist eine solche Kritik in einem Fußballforum sowieso etwas merkwürdig. Wie wäre es denn die vielen Milliarden, die Profisportler durch uns Fans bekommen gegen Klimawandel und Hunger einzusetzen?
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
simie, Krefeld, Montag, 29.08.2022, 15:57 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Blödsinn. Schau dir einfach mal an, aus welchen Ländern essentielle Teile der aktuellen Mission kommen. Du wirst wohl erstaunt sein.
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
jniklast, Langenhagen, Montag, 29.08.2022, 15:52 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Ist zum Glück nur ein deutsches Phonem. In Sachen Raumfahrt hat Deutschland wie auf nahezu allen anderen technisch relevanten Gebieten den Anschluss verloren.
Das ist polemischer Unsinn. Welche Gebiete sind denn "technisch relevant"? Denn es gibt genügend technische Bereiche, in denen Deutschland nach wie vor gut da steht (und sicherlich einige in denen das nicht der Fall ist, aber das ist nicht die Mehrheit). Und auch in der Raumfahrt ist man als zweitgrößter Anteilseigner der Arianespace und mit OHB durchaus solide vertreten meiner Meinung nach.
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
doublepower, Montag, 29.08.2022, 17:17 (vor 1236 Tagen) @ jniklast
Ist zum Glück nur ein deutsches Phonem. In Sachen Raumfahrt hat Deutschland wie auf nahezu allen anderen technisch relevanten Gebieten den Anschluss verloren.
Das ist polemischer Unsinn. Welche Gebiete sind denn "technisch relevant"? Denn es gibt genügend technische Bereiche, in denen Deutschland nach wie vor gut da steht (und sicherlich einige in denen das nicht der Fall ist, aber das ist nicht die Mehrheit). Und auch in der Raumfahrt ist man als zweitgrößter Anteilseigner der Arianespace und mit OHB durchaus solide vertreten meiner Meinung nach.
Dann nenn noch mal konkrete Beispiel, anstatt hier polemischen Unsinn abzuschicken. Mir fällt da aktuell leider wenig ein.
Ich verweise explizit auf den Bereich Grundlagenforschung. Natürlich vergessen wir in unsere Arroganz das ganze dann wirtschaftlich hoch zu „skalieren“ und den Markt zu dominieren, dass machen in der Regel andere.
Welche Industrien siehst du aktuell als Marktführer, technisch der Konkurrenz voraus? Ich sehe da bedauerlicherweise nichts. Der Standort Deutschland ist absolut unattraktiv, solange Fabriken, wie die vom reichsten Menge der Welt, nicht mit Mrd. von Steuergeldern subventioniert werden :)
Arienspace z.B. ist wirtschaftlich gescheitert, nur konkurrenzfähig, da Europa Mrd. reinpumpt. Und jetzt kommt das Geld über Umwege von Jeff Bezos, der es sich über EU Subventionen zurückholt.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/raumfahrt-ariane-amazon-jeff-bezos-kuiper-esa-1.5560985
Artemis 1 - Launch - Rückkehr zum Mond
jniklast, Langenhagen, Montag, 29.08.2022, 17:56 (vor 1236 Tagen) @ doublepower
Ist zum Glück nur ein deutsches Phonem. In Sachen Raumfahrt hat Deutschland wie auf nahezu allen anderen technisch relevanten Gebieten den Anschluss verloren.
Das ist polemischer Unsinn. Welche Gebiete sind denn "technisch relevant"? Denn es gibt genügend technische Bereiche, in denen Deutschland nach wie vor gut da steht (und sicherlich einige in denen das nicht der Fall ist, aber das ist nicht die Mehrheit). Und auch in der Raumfahrt ist man als zweitgrößter Anteilseigner der Arianespace und mit OHB durchaus solide vertreten meiner Meinung nach.
Dann nenn noch mal konkrete Beispiel, anstatt hier polemischen Unsinn abzuschicken. Mir fällt da aktuell leider wenig ein.
Ich verweise explizit auf den Bereich Grundlagenforschung. Natürlich vergessen wir in unsere Arroganz das ganze dann wirtschaftlich hoch zu „skalieren“ und den Markt zu dominieren, dass machen in der Regel andere.
Was jetzt, Grundlagenforschung oder hoch skalierte Produktion?
Welche Industrien siehst du aktuell als Marktführer, technisch der Konkurrenz voraus? Ich sehe da bedauerlicherweise nichts. Der Standort Deutschland ist absolut unattraktiv, solange Fabriken, wie die vom reichsten Menge der Welt, nicht mit Mrd. von Steuergeldern subventioniert werden :)
"Technisch der Konkurrenz" voraus ist in einer globalisierten Welt nur selten über einen längeren Zeitraum möglich, hat aber mit "den Anschluss verloren" wenig zu tun.
Mit starker Marktmacht und absolut auf der Höhe des technischen Fortschritts ist Deutschland nach wie vor im Bereich der Automobilindustrie (sowohl Autohersteller wie auch insbesondere Autozulieferer) und hier auch bei Zukunftstechnologien wie autonomen Fahren oder elektrischem Antrieb (vielleicht mit Ausnahme der Batteriezellenferigung, aber das liegt zu einem großen Teil an der Rohstoffverteilung) vorne mit dabei.
Im Halbleitermarkt sind auch deutsche Firmen gut vertreten (Infineon, Siltronic) und Intel baut in Deutschland eine hochmoderne Fab.
Die Pharma- und Chemieindustrie - insbesondere auch die Forschung, siehe BioNTech - muss sich vor der Weltspitze nicht verstecken.
Bei "weißer Ware" sind deutsche Firmen (insbesondere Miele, BSH) ebenfalls gut vertreten.
Und das sind nur die Beispiele, die mir spontan einfallen.
Arienspace z.B. ist wirtschaftlich gescheitert, nur konkurrenzfähig, da Europa Mrd. reinpumpt. Und jetzt kommt das Geld über Umwege von Jeff Bezos, der es sich über EU Subventionen zurückholt.https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/raumfahrt-ariane-amazon-jeff-bezos-kuiper-esa-1.5560985
Und du meinst Boeing hätte die Artemis Rakete so ganz ohne die 35 Mrd. Dollar Staatszuschuss auch entwickeln können?
Gute Idee!
Franke, Montag, 29.08.2022, 13:29 (vor 1236 Tagen) @ Schaumkrone
Hoffentlich klebt sich niemand von der letzten Generation an die Startrampe!
Spektakulär, ohne den Alltag der großen Mehrheit aller Menschen zu behindern.
Gute Idee!
majae, Muc, Montag, 29.08.2022, 14:12 (vor 1236 Tagen) @ Franke
Hoffentlich klebt sich niemand von der letzten Generation an die Startrampe!
Spektakulär, ohne den Alltag der großen Mehrheit aller Menschen zu behindern.
Ich bezweifel ja, dass sie tatsächlich den Alltag von 50+ Millionen Deutschen behindern ;-)
Gute Idee!
Franke, Montag, 29.08.2022, 14:36 (vor 1236 Tagen) @ majae
Hoffentlich klebt sich niemand von der letzten Generation an die Startrampe!
Spektakulär, ohne den Alltag der großen Mehrheit aller Menschen zu behindern.
Ich bezweifel ja, dass sie tatsächlich den Alltag von 50+ Millionen Deutschen behindern ;-)
Nein, nur den derjenigen, die dann nicht vorwärtskommen.