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Unwetter am 22.06.2023: Es geht los (Sonstiges)

Eisen, DO, Donnerstag, 22.06.2023, 14:02 (vor 941 Tagen)

In Dortmund ist der Himmel dunkel und es regnet schon ziemlich fest, Gewitter aber noch nicht da.

Ich wünsche uns allen Hals- und Beinbruch und dass die Schäden nicht zu groß werden.

Etwa 30.000 Menschen auf Rhodos evakuiert

Rupo, Ruhrpott, Sonntag, 23.07.2023, 11:00 (vor 910 Tagen) @ Eisen

https://www.spiegel.de/panorama/rhodos-etwa-30-000-menschen-vor-braenden-in-sicherheit-gebracht-a-9bc6d4ad-0d97-4303-91fa-4a205ad38dba

incl. der Touris...nennt sich dann All Inklusive?

Bin gespannt auf die ersten Sendungen ala: wie bekomme ich mein Geld für meine Pausschalreise zurück?

Etwa 30.000 Menschen auf Rhodos evakuiert

Rupo, Ruhrpott, Montag, 24.07.2023, 02:13 (vor 909 Tagen) @ Rupo

Gerade in den WDR2 Nachrichten:
„Deutsche Touristen berichten von schlechtem Zuständen in den Sammellagern: Keine Duschen, Toiletten ohne Spülung, schlechte oder keine Matratzen „

Also ein ganz normales „Flüchtling“ Lager :->

Etwa 30.000 Menschen auf Rhodos evakuiert

PaBe, Montag, 24.07.2023, 06:24 (vor 909 Tagen) @ Rupo

Gerade in den WDR2 Nachrichten:
„Deutsche Touristen berichten von schlechtem Zuständen in den Sammellagern: Keine Duschen, Toiletten ohne Spülung, schlechte oder keine Matratzen „

Also ein ganz normales „Flüchtling“ Lager :->

Klingt eher nach einem durchschnittlichen All-inclusive-TUI Urlaub. Dürften doch viele kennen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 11.07.2023, 09:45 (vor 922 Tagen) @ Eisen

https://www.spiegel.de/wissenschaft/sueden-der-usa-bereitet-sich-auf-extreme-temperaturen-vor-a-fffe9a60-693f-422d-aa2d-adcdc129bce0

*
Was jetzt gerade passiere, sei nicht normales Wettergeschehen. »Die immer neuen Hitzerekorde bringen uns auf unbekanntes Territorium«, sagte Placky weiter. »Wir landen buchstäblich in einer ganz neuen Klimazone, und das wird einschneidende Konsequenzen haben – und entsprechende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.«
*

Klima Kleber!

Unsere Klimsleugner...

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 11.07.2023, 12:21 (vor 922 Tagen) @ Rupo

.. teilen ein alten Artikel aus der Blöd aus den 70ern.
Damals wurden 50 Grad gemessen. Nur sass der Sensor in einer Bahnhofsuhr. Heute würden dann vermutlich 55 Grad angezeigt. Gerne regt man sich über die Färbung der Wetterkarten im Fernsehen auf. Eine Coranaleugnerin (Eva Rosen) die jetzt in Griechenland lebt findet Temperaturen um 50 Grad wunderbar angenehm. Oder man schwafelt über Chemtrails. Die Dummheit nimmt immer mehr zu. Da brauch man sich nur die Zustimmung zur AFD ansehen.

Unsere Klimsleugner...

Schaumkrone, Celle, Dienstag, 11.07.2023, 13:07 (vor 922 Tagen) @ Frankonius

Vor unserer Apotheke steht auch eine Uhr mit Thermometer.
58Grad vergangenen Sonntag!
Habe ich glatt meine Radtour unterbrochen und ein Foto von gemacht.
Warum man sowas nicht im Schatten installiert bleibt ein Rätzel.

Unsere Klimsleugner...

Gargamel09, Dienstag, 11.07.2023, 12:44 (vor 922 Tagen) @ Frankonius

.. teilen ein alten Artikel aus der Blöd aus den 70ern.
Damals wurden 50 Grad gemessen. Nur sass der Sensor in einer Bahnhofsuhr. Heute würden dann vermutlich 55 Grad angezeigt. Gerne regt man sich über die Färbung der Wetterkarten im Fernsehen auf. Eine Coranaleugnerin (Eva Rosen) die jetzt in Griechenland lebt findet Temperaturen um 50 Grad wunderbar angenehm. Oder man schwafelt über Chemtrails. Die Dummheit nimmt immer mehr zu. Da brauch man sich nur die Zustimmung zur AFD ansehen.

Muss die mittlerweile bei Only Fans Geld verdienen, oder spenden die Schafe nun endlich wieder in großem Stil für die große Freiheitskämpferin, damit sie vernünftig leben kann ;). Die Alte ist so durch (SS Siggis Schützling)...

Unsere Klimsleugner...

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 11.07.2023, 12:52 (vor 922 Tagen) @ Gargamel09

Der Vater ihres Kindes (Ralf T. Niemeyer, auch Ex von der Wagenknecht) sollte ja eigentlich was zahlen müssen. Wobei die Rosen im Vergleich zur Wagenknecht ein echter Downgrade ist.

Unsere Klimsleugner...

Gargamel09, Dienstag, 11.07.2023, 12:55 (vor 922 Tagen) @ Frankonius

Der Vater ihres Kindes (Ralf T. Niemeyer, auch Ex von der Wagenknecht) sollte ja eigentlich was zahlen müssen. Wobei die Rosen im Vergleich zur Wagenknecht ein echter Downgrade ist.

Ich wusste noch gar nicht, dass die mit dem Reichskanzler was am laufen hat. Das Kind sollte da rausgeholt werden, dass es nicht auch noch so verkommt, wenn es mit solchen Gestalten aufwachsen muss.

Unsere Klimsleugner...

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.07.2023, 12:31 (vor 922 Tagen) @ Frankonius

.. teilen ein alten Artikel aus der Blöd aus den 70ern.
Damals wurden 50 Grad gemessen. Nur sass der Sensor in einer Bahnhofsuhr. Heute würden dann vermutlich 55 Grad angezeigt. Gerne regt man sich über die Färbung der Wetterkarten im Fernsehen auf. Eine Coranaleugnerin (Eva Rosen) die jetzt in Griechenland lebt findet Temperaturen um 50 Grad wunderbar angenehm. Oder man schwafelt über Chemtrails. Die Dummheit nimmt immer mehr zu. Da brauch man sich nur die Zustimmung zur AFD ansehen.

Ich empfehle diesen Idioten, die Solarstrom nicht mögen, mittlerweile, sich einen Dieselgenerator in die Wohnung zu stellen und damit die Geräte zu betreiben.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 11:56 (vor 922 Tagen) @ Rupo

https://www.spiegel.de/wissenschaft/sueden-der-usa-bereitet-sich-auf-extreme-temperaturen-vor-a-fffe9a60-693f-422d-aa2d-adcdc129bce0

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Was jetzt gerade passiere, sei nicht normales Wettergeschehen. »Die immer neuen Hitzerekorde bringen uns auf unbekanntes Territorium«, sagte Placky weiter. »Wir landen buchstäblich in einer ganz neuen Klimazone, und das wird einschneidende Konsequenzen haben – und entsprechende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.«
*

Klima Kleber!

Finde es interessant, dass 37 Grad in den Südweststaaten dem Spiegel eine Meldung wert sind.
Aber die Woche 46 Grad in Sevilla und 39 Grad in Zentralspanien gar nicht mehr. Ist komplett normal, dass man in Spanien dreimal im Jahr eine solche Hitzewelle hat, oder?
Es könnte die Tage i.ü. der Hitzerekord fallen, 47,2 Grad in irgendeinem andalusischen Dorf nahe Cordoba.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Feierabend, Hamm, Dienstag, 11.07.2023, 14:28 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

https://www.spiegel.de/wissenschaft/sueden-der-usa-bereitet-sich-auf-extreme-temperaturen-vor-a-fffe9a60-693f-422d-aa2d-adcdc129bce0

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Was jetzt gerade passiere, sei nicht normales Wettergeschehen. »Die immer neuen Hitzerekorde bringen uns auf unbekanntes Territorium«, sagte Placky weiter. »Wir landen buchstäblich in einer ganz neuen Klimazone, und das wird einschneidende Konsequenzen haben – und entsprechende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.«
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Klima Kleber!


Finde es interessant, dass 37 Grad in den Südweststaaten dem Spiegel eine Meldung wert sind.
Aber die Woche 46 Grad in Sevilla und 39 Grad in Zentralspanien gar nicht mehr. Ist komplett normal, dass man in Spanien dreimal im Jahr eine solche Hitzewelle hat, oder?
Es könnte die Tage i.ü. der Hitzerekord fallen, 47,2 Grad in irgendeinem andalusischen Dorf nahe Cordoba.

Das ist echt krass.
Meine Großmutter hatte bis vor zwei, oder drei Jahren in Andalusien eine Wohnung. Dementsprechend warich als Kind und später mit meiner Frau öfter mal dort. Es waren echt krasse Temperaturen, mit zum Teil 42-45 Grad.
Einmal hatten wiraufdem Rückweg einen Haltin Madrid, es waren 45Grad und kein Wind. Das kam mir schon recht surreal vor.
Auch ein Weihnachtsmarkt in Sevilla kurz vor Heiligaben mit 24°+ wirkt schon Merkewürdig.
Aber du hast schon Recht, Spanien = Sonne + Hitze.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 14:34 (vor 922 Tagen) @ Feierabend

Das ist echt krass.
Meine Großmutter hatte bis vor zwei, oder drei Jahren in Andalusien eine Wohnung. Dementsprechend warich als Kind und später mit meiner Frau öfter mal dort. Es waren echt krasse Temperaturen, mit zum Teil 42-45 Grad.
Einmal hatten wiraufdem Rückweg einen Haltin Madrid, es waren 45Grad und kein Wind. Das kam mir schon recht surreal vor.

Mal schauen, ob wir die 40 knacken heute, momentan ist es 38 in Madrid. Aber außerhalb.
Das mit dem Wind ist i.ü. gut so. Das ist bei den Temperaturen ja keine laue Brise.
In Saragossa geht ja immer ein recht strammer Wind, da bläst es Dir die 40 Grad um die Ohren.
Nicht schön....

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

majae, Muc, Dienstag, 11.07.2023, 12:12 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

Finde es interessant, dass 37 Grad in den Südweststaaten dem Spiegel eine Meldung wert sind.

Geht doch im Artikel noch um ein bisschen mehr, u.a. um gefühlte Temperaturen, also mit Luftfeuchtigkeit (52 Grad in Corpus Christi) oder lang anhaltende Hitze, wie Phoenix mit zehn Tagen über 43 Grad oder El Paso wo es seit 24 Tagen über 37,7 Grad wurde.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Gargamel09, Dienstag, 11.07.2023, 12:02 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

https://www.spiegel.de/wissenschaft/sueden-der-usa-bereitet-sich-auf-extreme-temperaturen-vor-a-fffe9a60-693f-422d-aa2d-adcdc129bce0

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Was jetzt gerade passiere, sei nicht normales Wettergeschehen. »Die immer neuen Hitzerekorde bringen uns auf unbekanntes Territorium«, sagte Placky weiter. »Wir landen buchstäblich in einer ganz neuen Klimazone, und das wird einschneidende Konsequenzen haben – und entsprechende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.«
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Klima Kleber!


Finde es interessant, dass 37 Grad in den Südweststaaten dem Spiegel eine Meldung wert sind.
Aber die Woche 46 Grad in Sevilla und 39 Grad in Zentralspanien gar nicht mehr. Ist komplett normal, dass man in Spanien dreimal im Jahr eine solche Hitzewelle hat, oder?
Es könnte die Tage i.ü. der Hitzerekord fallen, 47,2 Grad in irgendeinem andalusischen Dorf nahe Cordoba.

In einige Formaten im ÖRR kamen zuletzt einige Berichte über Spanien und den Einfluss des Klimawandels auf die Landwirtschaft.
Die Bauern haben kein/kaum noch Wasser um ihre Plantagen zu bewässern, die Ernteerträge sinken, die Preise steigen demzufolge auch bei uns auf LM aus Spanien, aber ein paar Kilometer weiter in Marbella erstrahlen die Golfplätze in sattem grün, die Pools sind voll, bis auf dass es heiß(er) ist, werden Milliardäre auch den Klimawandel besser ertragen können ;)

Die Bilder aus Saragossa vom Wochenende waren extrem.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 12:36 (vor 922 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Lattenknaller, Dienstag, 11.07.2023, 12:42

In einige Formaten im ÖRR kamen zuletzt einige Berichte über Spanien und den Einfluss des Klimawandels auf die Landwirtschaft.
Die Bauern haben kein/kaum noch Wasser um ihre Plantagen zu bewässern, die Ernteerträge sinken, die Preise steigen demzufolge auch bei uns auf LM aus Spanien, aber ein paar Kilometer weiter in Marbella erstrahlen die Golfplätze in sattem grün, die Pools sind voll, bis auf dass es heiß(er) ist, werden Milliardäre auch den Klimawandel besser ertragen können ;)

Die Bilder aus Saragossa vom Wochenende waren extrem.

Die Diskussionen sind teils absurd, die ich so im spanischen Fernsehen sehe. Die Bauern möchten Wasser aus Zentralspanien und der Donana haben, um ihre Felder zu bewässern. Ein Ökosystem soll dann zerstört werden, um ein anderes für ein paar Jährchen weiter auszusaugen.
Parallel gibt die regionale Regierung von der PP gegenüber der Donana Flächen für eine neue Luxussiedlung mit Golfplatz frei. Das wurde aber kassiert von einem Gericht. Jeder versucht das letzte Quäntchen rauszupressen. Und gerade die lokale Industrie ist halt auf Erdbeeren und den Bau neuer Feriensiedlungen konzentriert. Und jeder Journalist, der im Fernsehen mal sagt, dass das alles nicht nachhaltig ist, wird gesteinigt.
Am Ende hoffen alle, dass man große technologische Lösungen wie Entsalzungsanlagen und etc. einsetzen kann. Dass das aber nicht von alleine passiert und im Zweifel auch nicht hilft, interessiert nicht.
Was ich sehe ist eine Mischung aus Hilflosigkeit und Egoismus, weil man der Wahrheit einfach nicht ins Auge blicken möchte.

P.S.: An 23.07. sind Wahlen. Gestern war das einzige direkte Duell von Sanchez und Feijoo. Ein Rededuell. Die beiden Moderator*innen haben nur Stichworte in den Raum geworfen. Keines war "Klimawandel" oder "Dürre". Sanchez war der einzige, der das Wort zweimal in den Mund nahm. Anstatt dessen hat man 1 von 2 Stunden über Vox, Bildu, ERC und Inflation geredet. Mein Eindruck, auch aus Deutschland ist, dass die meisten es nicht mehr hören möchten, um das eigene Gewissen nicht zu belasten. Und man darauf hofft, dass es irgendwie vorüber zieht. Wird schon nicht so schlimm. Wir haben es alle nicht besser verdient.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Scherben, Kiel, Dienstag, 11.07.2023, 13:17 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

Wird schon nicht so schlimm. Wir haben es alle nicht besser verdient.

Und unsere Kinder sind kleine Terrorist*innen, wenn sie diesen Zynismus nicht ertragen wollen und sich aus diesem Grund auf die Straße kleben.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Davja89, Dienstag, 11.07.2023, 13:39 (vor 922 Tagen) @ Scherben

Wessen Kinder genau?

Ich bezweifle das die grob geschätzt 1000 Kleber + maximal 10.000 Sympathisanten repräsentativ sind für die Jugend.
Davon abgesehen das speziell bei den Kleber das Durchschnittsalter eher so 30 ist und nicht 16.

Was ich jedoch sehr viel sehe sind politisch interessierte junge Menschen die zwar wissen das es Probleme gibt aber mit diesen Allmachtsfantasien nix anfangen können. Die fliegen auch sehr gerne in ihren ersten Urlaub, machen ihren Führerschein oder gehen mit Freunden auf Festivals.

Auch holen die Grünen ja keine 90% bei den Erstwählern. Es waren 23%.
Also jeder nichtmal jeder 4te. Dazu kommen die Nichtwähler. Die dürften sich tendenziell aus den unteren Bildungs und Einkommenschichten speisen. Also eher keine potenziellen Grünen Wähler.

Daher repräsentieren die Klimakleber oder die Grünen ganz bestimmt nicht die "Jugend".

Von meinem 7 Azubis im Betrieb wird niemand Grün gewählt haben. Und in der Mittagspause ist eher das Auto Thema als der Klimawandel. Das ist eben auch gelebte Wirklichkeit in diesem Land.

Wir sollten einfach mal damit aufhören uns Mehrheiten zusammenzudichten wo keine sind oder solche allgemeinen Aussagen treffen.

Gut ist das es in den unteren Jahrgängen mehr Umweltbewusstsein gibt. Genauso gut ist es aber eben auch das junge Leute trotzdem nicht in irgendwelche Extreme verfallen sondern auch weiterhin ihr Leben genießen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Gargamel09, Dienstag, 11.07.2023, 11:47 (vor 922 Tagen) @ Rupo

https://www.spiegel.de/wissenschaft/sueden-der-usa-bereitet-sich-auf-extreme-temperaturen-vor-a-fffe9a60-693f-422d-aa2d-adcdc129bce0

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Was jetzt gerade passiere, sei nicht normales Wettergeschehen. »Die immer neuen Hitzerekorde bringen uns auf unbekanntes Territorium«, sagte Placky weiter. »Wir landen buchstäblich in einer ganz neuen Klimazone, und das wird einschneidende Konsequenzen haben – und entsprechende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.«
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Klima Kleber!

Urlaub im Sommer dann nur noch am Polarkreis auszuhalten.

Ich verstehe heute schon nicht, wie man im Hochsommer noch nach Ägypten fliegen kann, um dort seinen Urlaub zu verbringen, hier ist es schon unerträglicher geworden.
Es wird alle Lebensbereiche beeinflussen, die Generationen nach uns werden es nicht anders kennen, aber lebenswert wird das nicht mehr unbedingt sein.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Davja89, Dienstag, 11.07.2023, 13:18 (vor 922 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Davja89, Dienstag, 11.07.2023, 13:23

Ist doch Geschmackssache?

In der Türkei oder Ägypten machen die meisten tagsüber Badeurlaub. Und wenn es dunkel wird geht man Bummeln oder sich was anschauen. Das lässt schon gut aushalten.

Ich wundere mich als Norddeutscher eher das es ernsthaft Leuten gibt die im Sommer bei 18 Grad und Regen bei uns Urlaub machen :D

Aber so hat jeder seine Vorlieben.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Schaumkrone, Celle, Dienstag, 11.07.2023, 11:54 (vor 922 Tagen) @ Gargamel09

Ich verstehe heute schon nicht, wie man im Hochsommer noch nach Ägypten fliegen kann, um dort seinen Urlaub zu verbringen, hier ist es schon unerträglicher geworden.
Es wird alle Lebensbereiche beeinflussen, die Generationen nach uns werden es nicht anders kennen, aber lebenswert wird das nicht mehr unbedingt sein.


Es ist schon ein riesen Unterschied, ob man Urlaub macht bei 40 Grad oder dort Leben und Arbeiten muss. Wenn ich im voll- klimatisierten Hotel alle paar Minuten in den pool hüpfen kann finde ich 40 Grad sogar ganz angenehm. Hat man diese Möglichkeiten nicht wird es natürlich (lebens-) bedrohlich.
In Ägypten war ich 2008...dort hatten wir auch 40 Grad und eine Bustour ins Tal der Könige gebucht. Dort ging kein Lüftchen und die Hitze sammelte sich noch mehr. Ein halbes Dutzend Teilnehmer hat sich übergeben müssen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.07.2023, 12:10 (vor 922 Tagen) @ Schaumkrone

Es ist schon ein riesen Unterschied, ob man Urlaub macht bei 40 Grad oder dort Leben und Arbeiten muss. Wenn ich im voll- klimatisierten Hotel alle paar Minuten in den pool hüpfen kann finde ich 40 Grad sogar ganz angenehm. Hat man diese Möglichkeiten nicht wird es natürlich (lebens-) bedrohlich.
In Ägypten war ich 2008...dort hatten wir auch 40 Grad und eine Bustour ins Tal der Könige gebucht. Dort ging kein Lüftchen und die Hitze sammelte sich noch mehr. Ein halbes Dutzend Teilnehmer hat sich übergeben müssen.

Ich war die letzten beiden Jahre dort, jeweils im Februar. Im Tal der Könige ist es schon recht heiß, aber wenn man in den Grabkammern ist, kann man es gut aushalten.

Aber wie du schon schreibst, wenn man nicht arbeiten muss kann man es gut aushalten. Es gibt viele klimatisierte Cafés und Restaurants, wo man sich als Touri schön abkühlen kann.

Viel schlimmer als die Hitze in Ägypten waren aber die ganzen Touts. Die sind auch der Hauptgrund, warum ich Ägypten nie wieder besuche.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Schaumkrone, Celle, Dienstag, 11.07.2023, 12:23 (vor 922 Tagen) @ Basti Van Basten

Viel schlimmer als die Hitze in Ägypten waren aber die ganzen Touts. Die sind auch der Hauptgrund, warum ich Ägypten nie wieder besuche.

Das fand ich auch extrem nervig und schweißtreibend- noch schlimmer empfand ich es in Tunesien.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.07.2023, 12:30 (vor 922 Tagen) @ Schaumkrone

Viel schlimmer als die Hitze in Ägypten waren aber die ganzen Touts. Die sind auch der Hauptgrund, warum ich Ägypten nie wieder besuche.


Das fand ich auch extrem nervig und schweißtreibend- noch schlimmer empfand ich es in Tunesien.

Was ich dort gelernt habe, ist, und das nehme ich den Ägyptern bis heute übel, dass ich selbst zum Arschloch werden musste, um meinen Urlaub halbwegs genießen zu können. Ungelogen, ich wurde nur in Ruhe gelassen, wenn ich denen von vornherein ein gepflegtes "Fuck off!" ins Gesicht hämmerte. Jegliche Freundlichkeit ("No, thanks!" "Maybe another time.") meinerseits wurde von denen gnadenlos ausgenutzt, um meine Zeit weiter zu verschwenden und mir auf die Nerven zu gehen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Davja89, Dienstag, 11.07.2023, 13:16 (vor 922 Tagen) @ Basti Van Basten

Ja. Da muss man Rabiat sein :D
Soll aber inzwischen gemäßigter sein. In der Türkei war es ja mal ähnlich inzwischen haben die in den Tourigebieten gecheckt das ein dezenteres Auftretten dem Geldbeutel zuträglich ist.
Bissl Handeln und Tee trinken gehört aber dazu. Immerhin kauft man ja eine original Rolex für 20 Euro ;)

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.07.2023, 14:08 (vor 922 Tagen) @ Davja89

Ja. Da muss man Rabiat sein :D
Soll aber inzwischen gemäßigter sein. In der Türkei war es ja mal ähnlich inzwischen haben die in den Tourigebieten gecheckt das ein dezenteres Auftretten dem Geldbeutel zuträglich ist.
Bissl Handeln und Tee trinken gehört aber dazu. Immerhin kauft man ja eine original Rolex für 20 Euro ;)

Manche sagten mir, diese Agressivität wäre Corona geschuldet, da dadurch mehr Händler auf weniger Touristen trafen. Dennoch sehr nervig.

Aus der Türkei kannte ich das nur aus einem Besuch 1997 in Trabzon. Aber da hatten wir einen türkischen Begleiter, der das "Fuck off!" direkt auf Türkisch rausposaunte. :)

Abseits der touristischen Orte fand ich allerdings in jedem Land freundliche Menschen. Auch die waren nicht erfreut, dass die Touts so einen schlechten Eindruck hinterließen. Das rate ich überhaupt jedem, der ins Ausland reist. Verlasst die touristischen Pfade! Wer Deutsche beim Saufen sehen und asiatische Nutten sehen will, muss Deutschland nicht verlassen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Klopfer ⌂, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 10:10 (vor 922 Tagen) @ Rupo

Was jetzt gerade passiere, sei nicht normales Wettergeschehen. »Die immer neuen Hitzerekorde bringen uns auf unbekanntes Territorium«, sagte Placky weiter. »Wir landen buchstäblich in einer ganz neuen Klimazone, und das wird einschneidende Konsequenzen haben – und entsprechende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.«

So ist es !
Aus diesem Grunde sollten wir endlich mal aufhören, unsere Erinnerungen an die Vergangenheit als Grundlage für unsere Erwartungen an die Zukunft zu nehmen. Das passt nicht und hat noch nie gepasst. Niemand, wirklich niemand, kann abschätzen, wie die Welt in 20 Jahren aussehen wird.

Wir können die Geschehnisse in der Zukunft nicht antizipieren, dafür sind unsere intellektuellen Fähigkeiten nicht angelegt.

SGG
Klopfer

Mexico 49 Grad

Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 11.07.2023, 11:05 (vor 922 Tagen) @ Klopfer

*
Im Juni stiegen die Temperaturen bis auf 49 Grad Celsius. Mehr als 110 Menschen starben im Zusammenhang mit der Hitzewelle
*

https://www.spiegel.de/ausland/superhitze-in-mexiko-als-wuerde-man-mit-feuerbaellen-beworfen-a-3880e604-6a0a-4d09-a389-93dfdc8e8782

Hmmm.... migrieren die dann weiter runter... Richtung Argentinien?

Mexico 49 Grad

Davja89, Dienstag, 11.07.2023, 14:01 (vor 922 Tagen) @ Rupo

Müssen sie wohl. Den Biden hat die Grenze ja zimlich dicht gemacht. Da fährt er fast den selben Kurs wie Trump.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Sascha, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 10:17 (vor 922 Tagen) @ Klopfer

Naja, dass es in 20 Jahren jetzt noch besiedelte Gebiete geben wird, die dann nicht mehr bewohnbar sind, dürfte relativ klar sein.

Und vermutlich sollte man bei der aktuellen Debatte um Heizungen den Effekt der Wärmegewinnung auch nicht mehr so hoch hängen.

Gesellschaftlich wird man sich darauf einstellen müssen, dass es starke Bevölkerungsbewegungen weg von Äquator und in Richtung Norden und Süden geben wird. Und spätestens dann werden sowohl Konzepte mit Flüchtlingscamps auf dem afrikanischen Kontinent, aber auch viele Ideen zur wirtschaftlichen Stärkung scheitern. Bei längerfristigen Temperaturen von 50 Grad, hält man die Menschen weder mit Zwang, noch mit Geld dort.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Klopfer ⌂, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 14:45 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Naja, dass es in 20 Jahren jetzt noch besiedelte Gebiete geben wird, die dann nicht mehr bewohnbar sind, dürfte relativ klar sein.

Die Klimaentwicklung mag ja noch einigermaßen sicher vorhersehbar sein und damit auch das Verlassen der unbewohnbaren Gebiete. Aber was nicht vorhersehbar sein wird, ist die daraus resultierende politische Entwicklung und die ist u.U. noch viel entscheidender.

SGG
Klopfer

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Windmill-Agogo, Pattaya, Dienstag, 11.07.2023, 11:47 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Bei längerfristigen Temperaturen von 50 Grad, hält man die Menschen weder mit Zwang, noch mit Geld dort.

In Dubai funktioniert genau das allerdings.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Guido, Dienstag, 11.07.2023, 11:03 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Bei längerfristigen Temperaturen von 50 Grad, hält man die Menschen weder mit Zwang, noch mit Geld dort.

Die Temperaturen sind für den Menschen das viel geringere Problem. Das kriegt man sogar in den Griff in dem man Hitzeschutzbunker und mehr Klimatisierung errichtet (PV in Zusammenspiel mit AC). Das Problem ist die Landwirtschaft und Bewässerung. Da muss man sich was bzgl. Wasserpipelines und Entsalzung einfallen lassen. Und wir müssen weltweit unsere Agrarflächen ganz anders nutzen (weniger Vieh etc.). Diesbzgl. kommt auf uns eine ganz andere Verantwortung zu als bzgl. sogenannter Klimaflüchtlinge - die können sich im Zweifel die Reise zu uns nämlich gar nicht leisten.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Eisen, DO, Dienstag, 11.07.2023, 12:03 (vor 922 Tagen) @ Guido

Das noch größere Problem als der Klimawandel ist übrigens der Verlust der Biodiversität, das Artensterben. Das korreliert mit dem Klima, aber nicht nur.

An den Klimawandel kann und wird sich die Menschheit anpassen, ggf. mit deutlich geringerer Erdbewohnerzahl. Das Artensterben wird die Menschheit dagegen genauso wenig überleben. Alles hängt mit allem zusammen. Wir sind Teil der Natur. Fallen Krill und Insekten als Beginn der nahrungskette aus, reißt das alle anderen Arten mit.

Komischerweise kommt der Aspekt zwar in der Debatte vor, aber der Klimawandel dominiert eindeutig und das ist von der Priorisierung einfach nicht korrekt.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 11:46 (vor 922 Tagen) @ Guido

Bei längerfristigen Temperaturen von 50 Grad, hält man die Menschen weder mit Zwang, noch mit Geld dort.


Die Temperaturen sind für den Menschen das viel geringere Problem. Das kriegt man sogar in den Griff in dem man Hitzeschutzbunker und mehr Klimatisierung errichtet (PV in Zusammenspiel mit AC). Das Problem ist die Landwirtschaft und Bewässerung. Da muss man sich was bzgl. Wasserpipelines und Entsalzung einfallen lassen. Und wir müssen weltweit unsere Agrarflächen ganz anders nutzen (weniger Vieh etc.). Diesbzgl. kommt auf uns eine ganz andere Verantwortung zu als bzgl. sogenannter Klimaflüchtlinge - die können sich im Zweifel die Reise zu uns nämlich gar nicht leisten.

Einige Pflanzen wachsen unter den geänderten klimatischen Bedingungen nicht mehr.
So gibt es massiv Probleme bei Getreide im Süden Spaniens. Extremadura war mal sowas wie die Kornkammer Spaniens. Das wird immer schwieriger, selbst mit mehr Bewässerung. Das betrifft auch Deutschland. Mais braucht sehr viel Wasser, der Maisanbau wird immer mehr Richtung Osteuropa wandern. Auch gewisse Gemüse- und Obstarten mögen nur gewisse Temperaturen. Selbst mit mehr Technik und Wasser wird das dann nur mit erhöhtem Aufwand und maximal gar nicht mehr möglich.
Und dann gibt es Regionen, in denen gar nichts mehr geht, weil die halt in den nächsten Jahren Wüste werden.
Subsahara. Millionen von Menschen haben schlicht nichts mehr zu essen.
Und das ist alles auf Sicht von 10 bis 20 Jahren vorhersehbar. Die Wissenschaft legt da regelmäßig Modelle vor. Hat sie schon die letzten 20 bis 30 Jahre. Die Vorhersagen sind alle eingetreten, mit Ausschlägen nach oben. Klar, wir wissen nicht, wie der Mensch darauf reagiert. Aber wir wissen wie das Klima sich wie in welchen Regionen verändern wird und mit welchen Auswirkungen auf Wasser, Fauna und Flora.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.07.2023, 12:23 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

Und das ist alles auf Sicht von 10 bis 20 Jahren vorhersehbar. Die Wissenschaft legt da regelmäßig Modelle vor. Hat sie schon die letzten 20 bis 30 Jahre. Die Vorhersagen sind alle eingetreten, mit Ausschlägen nach oben. Klar, wir wissen nicht, wie der Mensch darauf reagiert. Aber wir wissen wie das Klima sich wie in welchen Regionen verändern wird und mit welchen Auswirkungen auf Wasser, Fauna und Flora.

Ich bin pessimistisch, dass uns der Kampf ums Klima ohne große Opfer gelingen wird. Die Superreichen klinken sich bereits aus diesem Kampf aus und überlassen es den anderen, sich in Verzicht zu üben. Ihre Yachten, Jets und Fabriken laufen weiter auf Hochtouren und sie tun mit ihrem Einfluss auf die Medien und Politik alles, damit das auch ja so bleibt.

Wir Europäer werden in einigen Jahrzehnten eine Entscheidung treffen müssen, wie wir die afrikanischen Flüchtlingsmassen aufhalten wollen - integrieren, ohne unsere Sozialsysteme aufzugeben - wird nicht funktionieren. Und weiter hinhalten werden sie sich auch nicht lassen. Die werden mit aller Gewalt versuchen nach Europa oder Asien zu gelangen. Und dann müssen wir uns entscheiden, unüberwindbare Barrieren zu errichten oder sie aktiv zu ermorden. So oder so wird das ein riesiges Drama an unseren Grenzen, das noch viel größer und blutiger sein wird als das, was wir derzeit vor den Küsten Griechenlands etc. sehen.

Aus diesem Grunde müsste eigentlich jeder AfD-Wähler sich für Klimaschutz einsetzen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Davja89, Dienstag, 11.07.2023, 14:13 (vor 922 Tagen) @ Basti Van Basten

Ist mir zu pessimistisch. War mehrfach in Afrika. Und in den dort einigermaßen funktionierenden Staaten (beispielweise Kenia) gibt es natürlich vereinzelt Menschen die von Europa träumen. Aber für 99% ist es eben die Heimat. Die haben gar keinen Bock irgendwann in Heidelberg hocken zu müssen. Das es eine gewisse Migration von Süd nach Nord gibt ist auch gar kein Problem.
Die extremen Belastungen unseres Sozialsystems sind die schiere Anzahl an Kriegsflüchtlingen aus den Kriesenregionen der Welt. Syrien, Afghanistan und die Ukraine. Dazu kommen komplett falsche Anreize für Menschen aus Nordafrika. Die Migration aus Mittelafrika ist doch komplett vernachlässigbar.
Wie es in ferner Zukunft aussieht ist schwierig zu beurteilen.
Für die aktuelle Migrationskrise wäre Frieden sehr entscheidend.

Wenn wir wollen das uns in 30 Jahren nicht 200 Mio. Afrikaner die Hütte einrennen müssen wir den Kontinent deutlich stabilisieren und Wirtschaftlich auf die Beine bekommen. Das ist erstmal unabhänig vom Klimawandel. Denn der Äthopier der eventuell wirklich in 20 Jahren seine Lebensgrundlage verliert wird eben nicht direkt ins Boot nach Europa steigen sondern erstmal nach Kenia ausweichen. Afrika ist eben sehr heterogen. Unsere Politik müsste eher da ansetzen in Afrika einen gewissen Wachstum zu schaffen. Im Idealfall Grünen.
Und dien Dynamik auf dem Kontinent ist ja enorm. Da stecken massive Potenziale.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.07.2023, 14:27 (vor 922 Tagen) @ Davja89

Danke für deine Erfahrungen vor Ort. In einem Artikel der Tagesthemen findet sich allerdings auch folgendes: "Bis zum Jahr 2030 werden schätzungsweise bis zu 118 Millionen extrem arme Menschen in Afrika von Dürre, Überschwemmungen und extremer Hitze betroffen sein, wenn keine angemessenen Maßnahmen ergriffen werden", schreibt Josefa Leonel Correia Sacko von der AU im Vorwort des Berichts.

Diese 118 Millionen werden natürlich nicht alle nach Europa fliehen. Aber wir reden hier auch nur vom Jahr 2030. Ein Jahr, das noch in die Kategorie Erderwärmung +1,5 Grad fällt. Wenn also dieser Anstieg schon zu 118 Mio. Betroffenen führt, wie viele werden dann erst betroffen sein, wenn wir die 2,5-3 Grad demnächst erreichen? Auf dem afrikanischen Kontinent sind 80% in der Landwirtschaft tätig. Was werden diese Leute machen, wenn ihre Ernten teilweise oder ganz ausfallen? Werden sie dann in den sauren Apfel beißen und doch nach Heidelberg gehen oder suchen sie doch ihr Glück in Kenia?

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Davja89, Dienstag, 11.07.2023, 21:06 (vor 922 Tagen) @ Basti Van Basten

Will das alles überhaupt nicht bestreiten.

Aber es gibt viele Eingroffspunkte auf dem Kontinent selber. Die Fluchtbewegungen haben extrem unterschiedliche Gründe.

Aus den Krisenregionen (Syrien, Libyen, Ukraine oder Afghanistan) aus relativ nachvollziehbar Gründen. Die kommen nicht wegen Klima oder weil die das in Deutschland so toll finden sondern ganz überwiegend aus nachvollziehbar Gründen.
Dann gibt es eine recht große Gruppe aus Nordafrika. Da ist es meistens eher die bessere wirtschaftliche Perspektive. Da könnte man massiv eingreifen in dem man für die "richtigen" legale Anreize schafft. Bmw sollte in der Lage sein aus Nordafrikanern brauchbare Bandarbeiter zu machen. Aktuell kommen aber eher jene die es über Illegale Wege ins Sozialsystem schaffen wollen. Da musst du legale Wege anbieten und Illegale bekämpfen. Wenn Leute innerhalb von 8 Wochen wieder abgeschoben werden ist der Anreiz weg.
Der Weg aus Tunesien ist aber ein anderer als aus Botswana oder Äthiopien. Und der Durchschnittliche Tunesier hat finanziell und Infrastrukturell ganz andere Möglichkeiten.

Wenn sich jetzt die wirklich für 100 Mio. Menschen die Lebensgrundlage entzieht wird das erstmal zu massiven Problemen führen. Unbestritten. Trotzdem werden davon Bruchteile sich auf den Weg nach Europa machen. Da reden wir im Fall von Äthiopien teilweise von Leuten die maximal 2,50 Euro auf Tasche haben. Deren Horizont langt gar nicht bis Europa. Das soll nicht böse klingen aber Europa ist für die soweit weg wie der Mars. Das sind völlig andere Gesellschaften als die Syrische die vorm Krieg eine relativ Entwicklung hatte.
Deswegen wäre es eben besonders wichtig auf dem Kontinent selber Alternativen zu entwickeln. Denn bei 100 Mio Menschen vergisst man schnell das wir von einem Kontinent mit 1,4 Mrd. Menschen reden. Daher wäre der beste Plan um Flucht nach Europa zu unterbinden, steigender Wohlstand in vielen Regionen Afrikas. Da ist auch durchaus was in Bewegung und im Wandel. Ich bin mir zimlich sicher das wir in 20 Jahren einen Aufholjagd des Kontinents auf Europa und die Schwellenländer sehen werden. Junge Bevölkerung die den Aufstieg irgendwann focieren wird, Bodenschätze ohne Ende, teilweise sehr fruchtbare Böden, gigantisch Märkte für alles was man Verkaufen möchte. Man merkt ja auch das dass Selbstbewusstsein der Länder gegenüber Europa, den USA und auch China steigt. Man sieht sich nicht mehr als Bettler sondern Partner (teilweise Kontrahent) auf Augenhöhe.
Insgesamt ist beim Thema Gesundheitsvorsorgung und beim Thema Hunger ja auch sehr viel schon passiert. Aktuell leidet man noch sehr unter dem großen Rückstand durch die Kolonialzeit. Aber das Bild von Afrika ist im Wandel: Das Kind mit dem Hungerbauch und der Fliege im Auge aus den 80ern ist halt nur noch die Ausnahme und nicht mehr die Regel.

Daher glaube ich das dass viel größere Problem der Klima Flüchtlinge sich auf den Kontinent selber abspielen wird. Auch da wird es reichere Länder geben die ihre Pfünde verteidigen wollen. Daher sehe ich eher die Gefahr das die im großen un ganze positive Entwicklung in Afrika dadurch torpediert wird und es im Worst Case dort dann zu Bürgerkriegen und ähnliches kommen könnte. Da müsste die westliche Politik ansetzen. Durch fairen Handel die Wirtschaft dort immer weiter pushen.
Beispielweise Nordafrika zur globalen Wasserstofftankstelle machen. Dort scheint die Sonne auch nicht weniger als am Golf. Das könnte dann sogar für uns zur Win/Win werden.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 13:31 (vor 922 Tagen) @ Basti Van Basten

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Wir Europäer werden in einigen Jahrzehnten eine Entscheidung treffen müssen, wie wir die afrikanischen Flüchtlingsmassen aufhalten wollen - integrieren, ohne unsere Sozialsysteme aufzugeben - wird nicht funktionieren. Und weiter hinhalten werden sie sich auch nicht lassen. Die werden mit aller Gewalt versuchen nach Europa oder Asien zu gelangen. Und dann müssen wir uns entscheiden, unüberwindbare Barrieren zu errichten oder sie aktiv zu ermorden. So oder so wird das ein riesiges Drama an unseren Grenzen, das noch viel größer und blutiger sein wird als das, was wir derzeit vor den Küsten Griechenlands etc. sehen.

Jahrzehnte ist halt schwammig, ich denke dass der Druck so in 10 bis 15 Jahren noch weiter massiv ansteigt.
Ist auch immer wieder eine interessante Diskussion, wenn man Leute fragt, wie sie sich das so vorstellen, wenn Abermillionen von Menschen einfach nichts mehr zu Essen haben und sich auf den Weg machen.
Da gibt es dann 4 Varianten:
1. Man schickt genug Lebensmittel und sorgt für Verbesserung der Lebensbedingungen
2. Man integriert die Flüchtlinge
3. Man blockt massiv ab und tut so als ob nichts passieren würde
4. Wenn das nicht hilft muss man zu härteren Maßnahmen greifen.

Variante 3 ist halt momentan die politisch mehrheitsfähige.
Die rechtsradikalen Populisten bereiten aber durch Propaganda die Bevölkerung auf 4. vor, damit man nicht eine Mischung aus 1. bis 3. machen muss.

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simie, Krefeld, Dienstag, 11.07.2023, 14:05 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

Da gibt es dann 4 Varianten:
1. Man schickt genug Lebensmittel und sorgt für Verbesserung der Lebensbedingungen
2. Man integriert die Flüchtlinge
3. Man blockt massiv ab und tut so als ob nichts passieren würde
4. Wenn das nicht hilft muss man zu härteren Maßnahmen greifen.

Variante 3 ist halt momentan die politisch mehrheitsfähige.
Die rechtsradikalen Populisten bereiten aber durch Propaganda die Bevölkerung auf 4. vor, damit man nicht eine Mischung aus 1. bis 3. machen muss.

Die Gefahr ist halt auch, dass es durchaus passieren kann, dass man für die Varianten 1 und 2 schlicht nicht mehr die Ressourcen haben wird.
Bei den ganzen Diskussionen geht man ja immer davon aus, dass man hierzulande immer noch den derzeitigen Status halten kann. Es sind aber auch Szenarien denkbar in denen das nicht der Fall sein wird.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 11.07.2023, 14:19 (vor 922 Tagen) @ simie

Da gibt es dann 4 Varianten:
1. Man schickt genug Lebensmittel und sorgt für Verbesserung der Lebensbedingungen
2. Man integriert die Flüchtlinge
3. Man blockt massiv ab und tut so als ob nichts passieren würde
4. Wenn das nicht hilft muss man zu härteren Maßnahmen greifen.

Variante 3 ist halt momentan die politisch mehrheitsfähige.
Die rechtsradikalen Populisten bereiten aber durch Propaganda die Bevölkerung auf 4. vor, damit man nicht eine Mischung aus 1. bis 3. machen muss.

> Die Gefahr ist halt auch, dass es durchaus passieren kann, dass man für die Varianten 1 und 2 schlicht nicht mehr die Ressourcen haben wird.

Bei den ganzen Diskussionen geht man ja immer davon aus, dass man hierzulande immer noch den derzeitigen Status halten kann. Es sind aber auch Szenarien denkbar in denen das nicht der Fall sein wird.

Dann wird es Verwerfungen geben, der Hunger und Überlebenswille wird die Menschen weiter treiben.
Das Ausmaß was da auf die Menschheit zukommt wird jetzt noch gar nicht richtig begreiflich sein.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Klopfer ⌂, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 13:22 (vor 922 Tagen) @ Basti Van Basten

Aus diesem Grunde müsste eigentlich jeder AfD-Wähler sich für Klimaschutz einsetzen.

Die AfD bezieht den größten Teil ihrer Unterstützung daraus, dass sie den Erhalt von erfolgreichen Gegenwarts- oder Vergangenheitsmodellen für die Zukunft propagiert. Jede Partei, die es wagt den Blick in die Zukunft zu richten und Lösungen für die Probleme der Zukunft anbietet, wird über kurz oder lang scheitern.
Erstens, weil die Menschen das nicht wollen und zweitens, weil wir die Probleme der Zukunft zwar erahnen, aber nicht wissen können.
Es wird anders kommen, als wir denken - das ist das einzige, was sicher ist.

SGG
Klopfer

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Eibaueristmeinfreund, Dienstag, 11.07.2023, 15:17 (vor 922 Tagen) @ Klopfer

Aus diesem Grunde müsste eigentlich jeder AfD-Wähler sich für Klimaschutz einsetzen.


Die AfD bezieht den größten Teil ihrer Unterstützung daraus, dass sie den Erhalt von erfolgreichen Gegenwarts- oder Vergangenheitsmodellen für die Zukunft propagiert…..

SGG
Klopfer

Das ist doch ein absolut bequemer Standpunkt mit dem man bei Wahlen viele Leute abholen kann.
Für viele ist diese Sichtweise viel sympathischer, weil sie verheißt, dass alles so weiter gehen kann, dass der Planet weiter so ausgequetscht werden kann ohne dass daraus Konsequenzen für uns alle folgen.


Es ist ja nicht die AfD allein, die das so propagiert.
Große Medienhäuser stimmen ja mit ein.

Alle die sich für ein Nichtweiterso einsetzen haben leider keine positivere Erzählung parat .
Immer häufiger flüchtet man sich in Dystopien .
Das verschreckt mehr Menschen anstatt sie zu gewinnen .

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

majae, Muc, Dienstag, 11.07.2023, 12:19 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

Und das ist alles auf Sicht von 10 bis 20 Jahren vorhersehbar. Die Wissenschaft legt da regelmäßig Modelle vor. Hat sie schon die letzten 20 bis 30 Jahre. Die Vorhersagen sind alle eingetreten, mit Ausschlägen nach oben. Klar, wir wissen nicht, wie der Mensch darauf reagiert. Aber wir wissen wie das Klima sich wie in welchen Regionen verändern wird und mit welchen Auswirkungen auf Wasser, Fauna und Flora.

Es ist alles seit Jahrzehnten bekannt, aber es hat die Menschheit halt einfach nicht gejuckt, da musste der nächste SUV/Sportwagen her, es muss weiterhin täglich Fleisch sein, Wärmepumpen sind ein Werkzeug von Diktaturen und die Gewinne von Ölkonzernen sind einfach zu systemrelevant. Dann bekommt die Menschheit halt auch, was sie verdient hat. Ich bin froh, dass ich keine Kinder/Neffen/Nichten habe, denen ich in 20 Jahren erklären muss, warum wir unser recht entspanntes Leben so gegen die Wand fahren mussten, wäre allerdings selber gern 10-20 Jahre früher geboren worden, dann könnte ich meinen Lebensabend damit verbringen, der Welt beim brennen zuzuschauen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Unterhändler, Dienstag, 11.07.2023, 13:06 (vor 922 Tagen) @ majae


Es ist alles seit Jahrzehnten bekannt, aber es hat die Menschheit halt einfach nicht gejuckt, da musste der nächste SUV/Sportwagen her, es muss weiterhin täglich Fleisch sein, Wärmepumpen sind ein Werkzeug von Diktaturen und die Gewinne von Ölkonzernen sind einfach zu systemrelevant. Dann bekommt die Menschheit halt auch, was sie verdient hat.

Das finde ich persönlich ziemlich schlimm, dieser Wahn der großen Karren, die Industrie dahinter welche das forciert (Einstellung der Kleinwagen Polo, A-/B-Klasse, etc. aus Profitgründen), das Dientswagenprivileg ist in dem Zusammenhang das größte Gräuel, nur um unsere Auto-Industrie am Leben zu erhalten. Wenn ich bei unserer Kita sehe, wie 1,60m Mütter ihren "Luxuskörper" samt Kind in den Q7, Touareg, X drölf etc hieven, nur um dann die 700m nach Hause zum schicken Haus mit fettem Pool zu fahren, aber gleichzeitig auf besonders grün und Bio tun, da muss ich mich ob des "Kita-Klimas" extrem zurück halten.

Ich bin froh, dass ich keine Kinder/Neffen/Nichten habe, denen ich in 20 Jahren erklären muss, warum wir unser recht entspanntes Leben so gegen die Wand fahren mussten, wäre allerdings selber gern 10-20 Jahre früher geboren worden, dann könnte ich meinen Lebensabend damit verbringen, der Welt beim brennen zuzuschauen.

Im Sinne der Artenvielfalt ist ein Aussterben des Menschen natürlich die beste Alternative. Aber das kann's auch nicht sein, schwarz sehen bringt nichts. Mein Junge ist z.B. mit 5 weitaus sensibilisierter für das Thema als ich es mit 25 war. Insofern besteht durchaus Hoffnung.

Schwierig wird es mMn wenn die Klimathematik insofern über dramatisiert wird ("wir werden alle sterben und für welche Welt soll ich Kinder zeugen?", dass das schlimme psychische zur Folge hat, wie man mittlerweile bei 16-20 Jährigen beobachten kann, dies aber auch bedingt durch Corona-Lockdowns etc., das Klima kommt da noch on top. Ich habe es jetzt nicht zu Hand, aber statistisch gibt es einen signifikanten Zuwachs von psychischen Problemen und Zukunftsängsten in dieser Altersklasse.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 11.07.2023, 12:27 (vor 922 Tagen) @ majae

Ich bin froh, dass ich keine Kinder/Neffen/Nichten habe, denen ich in 20 Jahren erklären muss, warum wir unser recht entspanntes Leben so gegen die Wand fahren mussten, wäre allerdings selber gern 10-20 Jahre früher geboren worden, dann könnte ich meinen Lebensabend damit verbringen, der Welt beim brennen zuzuschauen.

This!

Ich muss aber auch sagen, angesichts der Weigerung großer Teile der Bevölkerung und der Superreichen an einem Strang zu ziehen, dass auch ich kein Bedürfnis habe zugunsten ihrer Kinder auf Fleisch oder Flugreisen zu verzichten.

Wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen, dann können die mich mal.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 12:48 (vor 922 Tagen) @ Basti Van Basten

Ich bin froh, dass ich keine Kinder/Neffen/Nichten habe, denen ich in 20 Jahren erklären muss, warum wir unser recht entspanntes Leben so gegen die Wand fahren mussten, wäre allerdings selber gern 10-20 Jahre früher geboren worden, dann könnte ich meinen Lebensabend damit verbringen, der Welt beim brennen zuzuschauen.


This!

Ich muss aber auch sagen, angesichts der Weigerung großer Teile der Bevölkerung und der Superreichen an einem Strang zu ziehen, dass auch ich kein Bedürfnis habe zugunsten ihrer Kinder auf Fleisch oder Flugreisen zu verzichten.

Wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen, dann können die mich mal.


Hier auch! Habe eine Tochter, ich versuche der soviel wie möglich mitzugeben, dass die nach oben gespült wird.
Ich habe meine Wärmepumpe und Solaranlage, alleine schon aus Bequemlichkeitsgründen und weil es sich rechnet. Und ja, mein eigenes Gewissen. Ich habe jahrelang viel Energie investiert, Leute zu überzeugen. Im direkten Gespräch sieht man immer die Einsicht. Aber kollektiv verkacken wir es gerade. Also lasse ich es. Am Ende tut es mir um die ganzen Tierarten leid, die wir auf unserem Weg leider mitnehmen werden.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Knorpelohr, Dienstag, 11.07.2023, 13:02 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

Hier auch! Habe eine Tochter, ich versuche der soviel wie möglich mitzugeben, dass die nach oben gespült wird.
Ich habe meine Wärmepumpe und Solaranlage, alleine schon aus Bequemlichkeitsgründen und weil es sich rechnet. Und ja, mein eigenes Gewissen. Ich habe jahrelang viel Energie investiert, Leute zu überzeugen. Im direkten Gespräch sieht man immer die Einsicht. Aber kollektiv verkacken wir es gerade. Also lasse ich es. Am Ende tut es mir um die ganzen Tierarten leid, die wir auf unserem Weg leider mitnehmen werden.

Tun dir nur bestimmte Tierarten leid, oder Tiere allgemein ?
Lebst du vegan ?
Allein in Deutschland werden jährlich über 760 Millionen Tiere geschlachtet. Weltweit werden geschätzt pro Jahr etwa 72 Milliarden Landtieren und 1,2 Billionen Meerestieren geschlachtet.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 13:45 (vor 922 Tagen) @ Knorpelohr


Tun dir nur bestimmte Tierarten leid, oder Tiere allgemein ?
Lebst du vegan ?
Allein in Deutschland werden jährlich über 760 Millionen Tiere geschlachtet. Weltweit werden geschätzt pro Jahr etwa 72 Milliarden Landtieren und 1,2 Billionen Meerestieren geschlachtet.

Wahrscheinlich weißt Du was ich meine. Wenn nicht, einfach "bedrohte Tierarten Klimawandel" suchen. Gibt genug auch in Deutschland. Das muss nicht der Eisbär am Nordpol sein.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Guido, Dienstag, 11.07.2023, 12:03 (vor 922 Tagen) @ Lattenknaller

Das betrifft auch Deutschland. Mais braucht sehr viel Wasser, der Maisanbau wird immer mehr Richtung Osteuropa wandern.

Wobei Mais hauptsächlich für Viehfutter und Biogas angebaut wird. Das wird man sich nicht ewig leisten können, wenn man die weniger werdenden Flächen effizienter nutzen muss.

Und das ist alles auf Sicht von 10 bis 20 Jahren vorhersehbar. Die Wissenschaft legt da regelmäßig Modelle vor. Hat sie schon die letzten 20 bis 30 Jahre. Die Vorhersagen sind alle eingetreten, mit Ausschlägen nach oben.

Genau. Man kann sicherlich mit genetisch veränderten Getreidesorten noch was erreichen oder mit mehr vegetarischer Ernährung. Zusätzlich brauchen wir dann aber irgendwann Ergänzung aus dem Labor. Da sollte man sich einfach mal gedanklich drauf einstellen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 11.07.2023, 12:10 (vor 922 Tagen) @ Guido

Komplexe Probleme sind leider auch komplex:

Mais ist eine robuste Pflanze, die sowohl Trockenheit übersteht als auch zeitweise mit den Wurzeln im Wasser stehen kann.
Je nach Wetter gibt es dann weniger Ertrag, aber die Maispflanze geht nicht kaputt, wie bspw. eine Erdbeeren.

Nur muss jemand auch all den Mais essen wollen

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Sascha, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 11:28 (vor 922 Tagen) @ Guido

Aber auch in der Landwirtschaft müssen die Menschen draußen arbeiten. Und da wird es in naher Zukunft Landstriche geben, in denen du es dem Menschen nicht mehr zumuten kannst, die Felder zu bewirtschaften.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Guido, Dienstag, 11.07.2023, 11:40 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Aber auch in der Landwirtschaft müssen die Menschen draußen arbeiten. Und da wird es in naher Zukunft Landstriche geben, in denen du es dem Menschen nicht mehr zumuten kannst, die Felder zu bewirtschaften.

Die Reihenfolge ist aber anders. Bevor die Arbeit unzumutbar wird, ist Landwirtschaft längst unmöglich. Und da müssen wir nicht einmal nach Afrika gucken. Das kann durchaus auch Länder wie Spanien betreffen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Sascha, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 11:45 (vor 922 Tagen) @ Guido

Aber auch in der Landwirtschaft müssen die Menschen draußen arbeiten. Und da wird es in naher Zukunft Landstriche geben, in denen du es dem Menschen nicht mehr zumuten kannst, die Felder zu bewirtschaften.


Die Reihenfolge ist aber anders. Bevor die Arbeit unzumutbar wird, ist Landwirtschaft längst unmöglich. Und da müssen wir nicht einmal nach Afrika gucken. Das kann durchaus auch Länder wie Spanien betreffen.

Es wird nicht nur die Landwirtschaft betreffen. In Griechenland werden jetzt für eine längere Zeit Temperaturen von 40 Grad und mehr erwartet. Ist die Frage, ob der mitteleuropäische Touri langfristig noch in der Sommerferienzeit ans Mittelmeer fährt, wenn aus der "Sonnengarantie" ein Backofenfeeling wird. Zahlt ja auch keiner mehrere tausend Euro, um in seinem klimatisierten Hotelzimmer zu sitzen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Guido, Dienstag, 11.07.2023, 11:51 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Es wird nicht nur die Landwirtschaft betreffen. In Griechenland werden jetzt für eine längere Zeit Temperaturen von 40 Grad und mehr erwartet. Ist die Frage, ob der mitteleuropäische Touri langfristig noch in der Sommerferienzeit ans Mittelmeer fährt, wenn aus der "Sonnengarantie" ein Backofenfeeling wird. Zahlt ja auch keiner mehrere tausend Euro, um in seinem klimatisierten Hotelzimmer zu sitzen.


Naja... Also da gibt es noch ausreichend Bekloppte. Für mich ist das auch nix, aber solange Dubai und Ägypten (siehe Beispiele oben) Touris anlocken, mache ich mir um Griechenland keine Sorgen.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 12:01 (vor 922 Tagen) @ Guido

Ägypten hat aber auch fast März und April als Hauptreisezeit.

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Unterhändler, Dienstag, 11.07.2023, 12:01 (vor 922 Tagen) @ Guido


Naja... Also da gibt es noch ausreichend Bekloppte. Für mich ist das auch nix, aber solange Dubai und Ägypten (siehe Beispiele oben) Touris anlocken, mache ich mir um Griechenland keine Sorgen.

Je nachdem wie sich das in den nächsten 20 Jahren entwickelt, könnten auch einfach die Ferien angepasst werden. Da lässt sich Touristik sicherlich was einfallen. Hauptsaison könnte man z.B. in den Herbst (oder Frühjahr?) legen, die Herbstferien verlängern, im Sommer verkürzen, stattdessen Schulen bei Bedarf klimatisieren etc.

Anpassen können wir uns ja gut, wenn die Mehrheit der Leute dann lieber im Herbst den Strandurlaub macht (oder machen kann, weil es temperaturtechnisch nicht anders möglich ist), wird es da sicherlich Veränderungen geben.

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majae, Muc, Dienstag, 11.07.2023, 12:25 (vor 922 Tagen) @ Unterhändler

Je nachdem wie sich das in den nächsten 20 Jahren entwickelt, könnten auch einfach die Ferien angepasst werden.

Ob in 20-30 Jahren wirklich der Zeitpunkt von Urlaubsferien unser größtes Problem ist?

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 11.07.2023, 13:11 (vor 922 Tagen) @ majae

Je nachdem wie sich das in den nächsten 20 Jahren entwickelt, könnten auch einfach die Ferien angepasst werden.


Ob in 20-30 Jahren wirklich der Zeitpunkt von Urlaubsferien unser größtes Problem ist?

Es ging mir um den Punkt übrigens um die sehr stark auf den Tourismus ausgelegten Regionen im Mittelmeerraum, bei denen es auch um die Lebensgrundlage gehen kann, wenn die Tepmeraturen so hoch sind, dass die Gäste entweder gar nicht mehr kommen, oder wenn, dann nur am Pool, oder Strand zu liegen.

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Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.07.2023, 13:32 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Es ging mir um den Punkt übrigens um die sehr stark auf den Tourismus ausgelegten Regionen im Mittelmeerraum, bei denen es auch um die Lebensgrundlage gehen kann, wenn die Tepmeraturen so hoch sind, dass die Gäste entweder gar nicht mehr kommen, oder wenn, dann nur am Pool, oder Strand zu liegen.

Also wenn ich mir die Bilder aus den Ferienregionen Andalusiens so anschaue machen die meisten doch eh nichts anderes dort?

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Windmill-Agogo, Pattaya, Dienstag, 11.07.2023, 13:13 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Je nachdem wie sich das in den nächsten 20 Jahren entwickelt, könnten auch einfach die Ferien angepasst werden.


Ob in 20-30 Jahren wirklich der Zeitpunkt von Urlaubsferien unser größtes Problem ist?


Es ging mir um den Punkt übrigens um die sehr stark auf den Tourismus ausgelegten Regionen im Mittelmeerraum, bei denen es auch um die Lebensgrundlage gehen kann, wenn die Tepmeraturen so hoch sind, dass die Gäste entweder gar nicht mehr kommen, oder wenn, dann nur am Pool, oder Strand zu liegen.

Da verschieben sich doch im Zweifel nur die Zeiten des Urlaubs. Dann ist der Boom halt während der Oster- oder Herbstferien.

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Unterhändler, Dienstag, 11.07.2023, 12:37 (vor 922 Tagen) @ majae

Je nachdem wie sich das in den nächsten 20 Jahren entwickelt, könnten auch einfach die Ferien angepasst werden.


Ob in 20-30 Jahren wirklich der Zeitpunkt von Urlaubsferien unser größtes Problem ist?

Das kann ich jetzt nicht wissen, aber das Thema war halt in dem Strang Urlaub. Vermutlich werden wir größere Probleme haben oder wir kriegen die Kurve, mal abwarten. Es muss halt erst besonders schlimm werden, bevor der Mensch zu Veränderungen bereit ist. Die Frage ist, ob es dann zu spät ist oder eben noch einigermaßen rechtzeitig.

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Unterhändler, Dienstag, 11.07.2023, 12:20 (vor 922 Tagen) @ Unterhändler

Wenn 33 Prozent der Schulen klimatisiert sind wünsche ich mir einen Zettel in den Sarg gelegt zu bekommen. Ich möchte übrigens noch gut 30 Jahre leben, also bitte schon deinen Nachkommen mit der Aufgabe betrauen.

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Guido, Dienstag, 11.07.2023, 12:07 (vor 922 Tagen) @ Unterhändler

Je nachdem wie sich das in den nächsten 20 Jahren entwickelt, könnten auch einfach die Ferien angepasst werden. Da lässt sich Touristik sicherlich was einfallen. Hauptsaison könnte man z.B. in den Herbst (oder Frühjahr?) legen, die Herbstferien verlängern, im Sommer verkürzen, stattdessen Schulen bei Bedarf klimatisieren etc.

Man könnte auch einfach in Mitteleuropa Urlaub machen. Vielleicht machen wir einen Deal: Wir fahren in die Alpen und die Araber bleiben in Dubai. Bisschen doof für die schweizer Uhrenindustrie, aber ich würde es begrüßen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Unterhändler, Dienstag, 11.07.2023, 12:10 (vor 922 Tagen) @ Guido

Man könnte auch einfach in Mitteleuropa Urlaub machen. Vielleicht machen wir einen Deal: Wir fahren in die Alpen und die Araber bleiben in Dubai. Bisschen doof für die schweizer Uhrenindustrie, aber ich würde es begrüßen.

In den Alpen gibts (noch?) keinen Strand! :-D

Für mich zumindest muss ein klassischer Sommerurlaub am Meer sein, und zukünftig bei der zu erwartenden Temperatur wirds an Nord- und Ostsee dann wohl platzmäßig nicht reichen.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

markus, Dienstag, 11.07.2023, 12:00 (vor 922 Tagen) @ Guido

Es wird nicht nur die Landwirtschaft betreffen. In Griechenland werden jetzt für eine längere Zeit Temperaturen von 40 Grad und mehr erwartet. Ist die Frage, ob der mitteleuropäische Touri langfristig noch in der Sommerferienzeit ans Mittelmeer fährt, wenn aus der "Sonnengarantie" ein Backofenfeeling wird. Zahlt ja auch keiner mehrere tausend Euro, um in seinem klimatisierten Hotelzimmer zu sitzen.

Naja... Also da gibt es noch ausreichend Bekloppte. Für mich ist das auch nix, aber solange Dubai und Ägypten (siehe Beispiele oben) Touris anlocken, mache ich mir um Griechenland keine Sorgen.

Ja, speziell Dubai ist ja sehr beliebt und da hat man zwischen Mai und September quasi durchgehend 40 Grad. Allerdings ist dort auch alles klimatisiert.

Süden der USA bereitet sich auf extreme Temperaturen vor

Jurist, Dienstag, 11.07.2023, 10:22 (vor 922 Tagen) @ Sascha

Nicht weil ich mir das wünsche würde, im Gegenteil, aber die Geschichte hat uns gezeigt, dass Zwang in Form von Gewalt mit Sicherheit als Mittel zur Wahrung der bestehende Begebenheiten genutzt würde.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 09.07.2023, 20:14 (vor 924 Tagen) @ Eisen

Ich bin heute vom Kurztrip aus dem Elsass wo es schon sehr warm war ins noch wärmere Frankfurt zurück gekommen. Unterm Baum im Park konnte ich beobachten, dass einige Leute so gegen 14:00 durch den Park joggen. Ich kann mir nicht denken, dass das der Gesundheit förderlich ist.
Mir wurde es schnell im Schatten unterm Baum zu heiß und habe mich in die kühle und stickige Wohnung verkümmelt, obwohl ich wirklich ein Sommer-Freak bin. Als ich noch gejoggt habe, habe ich das im Hochsommer immer sehr früh gemacht - mittlerweile bin ich eher aufs Fahrrad umgestiegen. Auch wegen der Ozonbelastung in der Stadt sollte man Sport eher in der Frühe treiben.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/heisse-tage-viel-ozon-0

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Scherben, Kiel, Montag, 10.07.2023, 07:29 (vor 923 Tagen) @ Frankonius

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es um 14:00 wirklich 36 Grad waren, aber gesund ist das bei der Ozonbelastung sicher nicht. Ich würde vormittags laufen gehen oder es lassen.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Thofrock, Montag, 10.07.2023, 11:48 (vor 923 Tagen) @ Scherben

Schwanenheide hat 14 Uhr 36 Grad gemeldet.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Ulrich, Montag, 10.07.2023, 10:20 (vor 923 Tagen) @ Scherben

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass es um 14:00 wirklich 36 Grad waren, aber gesund ist das bei der Ozonbelastung sicher nicht. Ich würde vormittags laufen gehen oder es lassen.

16:00 waren es bei uns gestern 37 Grad Celsius. An der Nordseite des Hauses. Da scheinen mir die 36 Grad zwei Stunden vorher nicht völlig unwahrscheinlich.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 09.07.2023, 20:47 (vor 924 Tagen) @ Frankonius
bearbeitet von donotrobme, Sonntag, 09.07.2023, 20:51

Dein Körper wird dir schon sagen, wo deine leistungsgrenze ist wenn die Umgebung so heiß ist wie die eigene Körpertemperatur. All die distanzläufer aus Ostafrika trainieren bei ähnlichen Bedingungen.
Ronaldo und all die neuen Spieler im Saudi-Arabien dürfen heute abend aicj bei 38 Grad trainieren.


Je nach Distanz solltest du vorher oder beim laufen Regelmäßig trinkpausen einlegen.
Außerdem solltest du vorher mineralien zu dir nehmen um keine Krämpfe zu provozieren. Außerdem solltest du auf Schwindel und Kreislaufprobleme achten

Solltest du laufen dann darfst du aber keine persönlichen Bestzeiten erwarten. Aber immer noch besser als nur im Schatten zu liegen.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Thofrock, Montag, 10.07.2023, 12:00 (vor 923 Tagen) @ donotrobme

Normalerweise macht der Körper das. Es gibt aber auch Herz-Kreislauferkrankungen, bei denen das erste Signal bereits ein irreperabler Schaden ist.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Sascha, Dortmund, Sonntag, 09.07.2023, 20:29 (vor 924 Tagen) @ Frankonius

Ich bin heute vom Kurztrip aus dem Elsass wo es schon sehr warm war ins noch wärmere Frankfurt zurück gekommen. Unterm Baum im Park konnte ich beobachten, dass einige Leute so gegen 14:00 durch den Park joggen. Ich kann mir nicht denken, dass das der Gesundheit förderlich ist.
Mir wurde es schnell im Schatten unterm Baum zu heiß und habe mich in die kühle und stickige Wohnung verkümmelt, obwohl ich wirklich ein Sommer-Freak bin. Als ich noch gejoggt habe, habe ich das im Hochsommer immer sehr früh gemacht - mittlerweile bin ich eher aufs Fahrrad umgestiegen. Auch wegen der Ozonbelastung in der Stadt sollte man Sport eher in der Frühe treiben.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/heisse-tage-viel-ozon-0

Wenn man regelmäßig läuft, gut trinkt vorher und etwas vom Gas geht, klappt das schon.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Ulrich, Sonntag, 09.07.2023, 20:23 (vor 924 Tagen) @ Frankonius

Ich bin heute vom Kurztrip aus dem Elsass wo es schon sehr warm war ins noch wärmere Frankfurt zurück gekommen. Unterm Baum im Park konnte ich beobachten, dass einige Leute so gegen 14:00 durch den Park joggen. Ich kann mir nicht denken, dass das der Gesundheit förderlich ist.
Mir wurde es schnell im Schatten unterm Baum zu heiß und habe mich in die kühle und stickige Wohnung verkümmelt, obwohl ich wirklich ein Sommer-Freak bin. Als ich noch gejoggt habe, habe ich das im Hochsommer immer sehr früh gemacht - mittlerweile bin ich eher aufs Fahrrad umgestiegen. Auch wegen der Ozonbelastung in der Stadt sollte man Sport eher in der Frühe treiben.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/heisse-tage-viel-ozon-0

Gesund ist das sicherlich in der Tat nicht. Ozon ist u.a. hoch problematisch für die Lungen.

Aber trotzdem sieht man solche Aktionen nicht nur in Deutschland. In Washington D.C. joggen zahlreiche Leute bei ähnlichen Temperaturen und extrem hoher Luftfeuchtigkeit. Allerdings haben die jeweils wenigstens in der Regel eine Wasserflasche dabei.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Köln, Sonntag, 09.07.2023, 20:54 (vor 924 Tagen) @ Ulrich

Ich bin heute 17,5 im gelaufen ohne was zu trinken. Aber zugegeben: Es hatte vorher gewittert. Dennoch wäre ich dieselbe Strecke auch bei den höheren Temperaturen vorher gelaufen. Dann halt mit konsequenter Wasserversorgung.

Jedenfalls glaube ich, dass viele (und auch "offizielle" Ratgeber) da sehr, sehr vorsichtig unterwegs sind. Wer vier oder fünf Mal die Woche laufen will, tut das auch bei nicht idealem Wetter oder mit dem einen oder anderen Zipperlein - und auch nicht zuallererst aus gesundheitlichen Gründen.

Man kann aber ja auch seine Geschwindigkeit anpassen und/oder die Strecke reduzieren, wenn die Bedingungen sehr unangenehm sind.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Montag, 10.07.2023, 07:32 (vor 923 Tagen) @ TerraP

Über eine Stunde Sport ohne Flüssigkeitszufuhr ist definitiv falsch und bei den Temperaturen eine gute Basis für ein Besuch der Notaufnahme.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Köln, Montag, 10.07.2023, 07:36 (vor 923 Tagen) @ Taifun

Ich bin mir Recht sicher, ich war weit entfernt von der Notaufnahme. Aber wie gesagt: Es war auch nach dem Gewitter und wieder unter 30 Grad.

Ich glaube, wer wenig läuft, macht sich aber auch oft ein falsches Bild von der Intensität, mit der man so einen längeren Jog angeht. Das ist ja weit entfernt von Fußball oder auch einem 5-km-Lauf.

Aber ja, ich wollte auch nicht dafür werben, beim Laufen gar nix zu trinken, ich hatte auch was dabei.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Montag, 10.07.2023, 08:03 (vor 923 Tagen) @ TerraP

Ich fahre viel Fahrrad im Bereich von 60-120 Minuten. Ich kann die Belastung ganz gut einschätzen und trinke auf dem Rad ca. einen Liter pro Stunde. Bei dir war das fast ein Halbmarathon und das ohne Flüssigkeitszufuhr ist eine sehr hohe Belastung für den Körper. Ich wäre da sehr vorsichtig.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Gazelle, Montag, 10.07.2023, 10:26 (vor 923 Tagen) @ Taifun

Ich fahre viel Fahrrad im Bereich von 60-120 Minuten. Ich kann die Belastung ganz gut einschätzen und trinke auf dem Rad ca. einen Liter pro Stunde. Bei dir war das fast ein Halbmarathon und das ohne Flüssigkeitszufuhr ist eine sehr hohe Belastung für den Körper. Ich wäre da sehr vorsichtig.

Bei deiner Flüssigkeitsaufnahme käme ich vor lauter Pinkeln gar nicht mehr zum Radfahren.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Sascha, Dortmund, Montag, 10.07.2023, 08:21 (vor 923 Tagen) @ Taifun

Ich laufe die 21 km abseits der Wettkämpfe immer ohne etwas zu trinken. Bei dem Wetter gestern, hätte ich zwar was mitgenommen, aber im Allgemeinen geht das problemlos. Im Wettkampf auch nur, wenn es absolut notwendig ist. Ansonsten finde ich es eher störend, weil des den Rhythmus unterbricht.

Erst bei 25 km + kommt der Trinkrucksack drauf.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Gazelle, Montag, 10.07.2023, 10:24 (vor 923 Tagen) @ Sascha

Ich laufe die 21 km abseits der Wettkämpfe immer ohne etwas zu trinken. Bei dem Wetter gestern, hätte ich zwar was mitgenommen, aber im Allgemeinen geht das problemlos. Im Wettkampf auch nur, wenn es absolut notwendig ist. Ansonsten finde ich es eher störend, weil des den Rhythmus unterbricht.

Erst bei 25 km + kommt der Trinkrucksack drauf.

Ich laufe heutzutage zwar nicht mehr solche Distanzen, aber so ähnlich habe ich das früher auch gehandhabt. Solange man vorher ausreichend getrunken hat und sofort nach dem Lauf ausreichend trinkt, ist das auch absolut kein Problem.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Köln, Montag, 10.07.2023, 10:55 (vor 923 Tagen) @ Gazelle

Und gerade in Wettkämpfen kann ich nur unterstreichen, was Sascha sagt: Ich schaffe es da gar nicht, viel zu trinken, ohne dass es auf die Geschwindigkeit geht. Und letztens hab ich bei nem 10-Meilen-Lauf jemanden überholt (und nie wiedergesehen), der sich doll verschluckt hat, als er im Laufen richtig trinken wollte.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Lattenknaller, Madrid, Montag, 10.07.2023, 12:17 (vor 923 Tagen) @ TerraP

Und gerade in Wettkämpfen kann ich nur unterstreichen, was Sascha sagt: Ich schaffe es da gar nicht, viel zu trinken, ohne dass es auf die Geschwindigkeit geht. Und letztens hab ich bei nem 10-Meilen-Lauf jemanden überholt (und nie wiedergesehen), der sich doll verschluckt hat, als er im Laufen richtig trinken wollte.

Zu den Zeiten als ich noch HM und Marathone gelaufen bin, war ich da auch vorsichtiger.
Mir ist es bei einem der ersten Male passiert, dass ich zu viel getrunken habe und mein Magen sich zerlegt hat. Das war gar nicht schön auf den letzten Kilometern. Den Mineralverlust soll man ja auch eher durch Elektrolyte als durch viel Wasser ausgleichen.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Montag, 10.07.2023, 08:39 (vor 923 Tagen) @ Sascha

Die Profis sollten von euch lernen. Körperliche Höchstleistung ohne trinken.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Köln, Montag, 10.07.2023, 08:51 (vor 923 Tagen) @ Taifun

Geht ja gerade nicht um Höchstleistung. Bei einem Wettkampf-HM schaffe ich es auch nicht, einen Liter zu trinken, geschweige denn einen pro Stunde. Ich melde dafür aber auch hart die Sommermonate.

Aber ich denke, ich kann vielleicht meinen Körper selbst noch besser einschätzen als ein Nichtläufer per Foren-Ferndiagnose.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

CF, Montag, 10.07.2023, 11:07 (vor 923 Tagen) @ TerraP

Geht ja gerade nicht um Höchstleistung. Bei einem Wettkampf-HM schaffe ich es auch nicht, einen Liter zu trinken, geschweige denn einen pro Stunde. Ich melde dafür aber auch hart die Sommermonate.

Aber ich denke, ich kann vielleicht meinen Körper selbst noch besser einschätzen als ein Nichtläufer per Foren-Ferndiagnose.

Das dachten schon viele. "Was mit 30 ging, geht auch mit 50" oder so. Umfallen tut man immer ohne Vorwarnung und das häufig unabhängig vom Fitnesszustand. Die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem können nicht einmal Profisportler gut einschätzen, wenn es an Extrembedingungen geht. Und Temperaturen über 30 Grad sind Extrembedingungen. Mit 20, 30 ist das weniger ein Problem. Mit 50 kippt man da auch schon mal gerne um - und das ohne jede Vorwarnung.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Foreveralone, Dortmund, Montag, 10.07.2023, 11:40 (vor 923 Tagen) @ CF

Geht ja gerade nicht um Höchstleistung. Bei einem Wettkampf-HM schaffe ich es auch nicht, einen Liter zu trinken, geschweige denn einen pro Stunde. Ich melde dafür aber auch hart die Sommermonate.

Aber ich denke, ich kann vielleicht meinen Körper selbst noch besser einschätzen als ein Nichtläufer per Foren-Ferndiagnose.


Das dachten schon viele. "Was mit 30 ging, geht auch mit 50" oder so. Umfallen tut man immer ohne Vorwarnung und das häufig unabhängig vom Fitnesszustand. Die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem können nicht einmal Profisportler gut einschätzen, wenn es an Extrembedingungen geht. Und Temperaturen über 30 Grad sind Extrembedingungen. Mit 20, 30 ist das weniger ein Problem. Mit 50 kippt man da auch schon mal gerne um - und das ohne jede Vorwarnung.


Man kann sich auch beim Arzt hin und wieder durchchecken lassen...

Joggen bei 36 Grad - gesund?

CF, Montag, 10.07.2023, 11:41 (vor 923 Tagen) @ Foreveralone

Geht ja gerade nicht um Höchstleistung. Bei einem Wettkampf-HM schaffe ich es auch nicht, einen Liter zu trinken, geschweige denn einen pro Stunde. Ich melde dafür aber auch hart die Sommermonate.

Aber ich denke, ich kann vielleicht meinen Körper selbst noch besser einschätzen als ein Nichtläufer per Foren-Ferndiagnose.


Das dachten schon viele. "Was mit 30 ging, geht auch mit 50" oder so. Umfallen tut man immer ohne Vorwarnung und das häufig unabhängig vom Fitnesszustand. Die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem können nicht einmal Profisportler gut einschätzen, wenn es an Extrembedingungen geht. Und Temperaturen über 30 Grad sind Extrembedingungen. Mit 20, 30 ist das weniger ein Problem. Mit 50 kippt man da auch schon mal gerne um - und das ohne jede Vorwarnung.

Man kann sich auch beim Arzt hin und wieder durchchecken lassen...

Man sollte diese jährlichen checks beim Arzt nicht überbewerten.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Foreveralone, Dortmund, Montag, 10.07.2023, 14:19 (vor 923 Tagen) @ CF

Geht ja gerade nicht um Höchstleistung. Bei einem Wettkampf-HM schaffe ich es auch nicht, einen Liter zu trinken, geschweige denn einen pro Stunde. Ich melde dafür aber auch hart die Sommermonate.

Aber ich denke, ich kann vielleicht meinen Körper selbst noch besser einschätzen als ein Nichtläufer per Foren-Ferndiagnose.


Das dachten schon viele. "Was mit 30 ging, geht auch mit 50" oder so. Umfallen tut man immer ohne Vorwarnung und das häufig unabhängig vom Fitnesszustand. Die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem können nicht einmal Profisportler gut einschätzen, wenn es an Extrembedingungen geht. Und Temperaturen über 30 Grad sind Extrembedingungen. Mit 20, 30 ist das weniger ein Problem. Mit 50 kippt man da auch schon mal gerne um - und das ohne jede Vorwarnung.

Man kann sich auch beim Arzt hin und wieder durchchecken lassen...


Man sollte diese jährlichen checks beim Arzt nicht überbewerten.

Dein Körper gibt dir schon früh genug subtile Anzeichen. Einen Schlaganfall oder Herzinfarkt kann man auch kriegen, wenn man zur Ruhe kommt.

Das Leben ist halt unbrechenbar.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Schaumkrone, Celle, Montag, 10.07.2023, 15:18 (vor 923 Tagen) @ Foreveralone

Geht ja gerade nicht um Höchstleistung. Bei einem Wettkampf-HM schaffe ich es auch nicht, einen Liter zu trinken, geschweige denn einen pro Stunde. Ich melde dafür aber auch hart die Sommermonate.

Aber ich denke, ich kann vielleicht meinen Körper selbst noch besser einschätzen als ein Nichtläufer per Foren-Ferndiagnose.


Das dachten schon viele. "Was mit 30 ging, geht auch mit 50" oder so. Umfallen tut man immer ohne Vorwarnung und das häufig unabhängig vom Fitnesszustand. Die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem können nicht einmal Profisportler gut einschätzen, wenn es an Extrembedingungen geht. Und Temperaturen über 30 Grad sind Extrembedingungen. Mit 20, 30 ist das weniger ein Problem. Mit 50 kippt man da auch schon mal gerne um - und das ohne jede Vorwarnung.

Man kann sich auch beim Arzt hin und wieder durchchecken lassen...


Man sollte diese jährlichen checks beim Arzt nicht überbewerten.


Dein Körper gibt dir schon früh genug subtile Anzeichen. Einen Schlaganfall oder Herzinfarkt kann man auch kriegen, wenn man zur Ruhe kommt.

Das Leben ist halt unbrechenbar.

Ein Bekannter von mir hatte nachts im Bett einen Herzinfarkt an dem er auch verstarb mit 41 Jahren. Am Tag vorher war er abends noch joggen ohne Probleme.
Seine Schwester ist mit 30 Jahren nachts an einer Lungenembolie verstorben.
Ganz schlimm für die Eltern- beide Kinder urplötzlich "im Schlaf" von ihnen gegangen.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Köln, Montag, 10.07.2023, 11:54 (vor 923 Tagen) @ CF

Ich will Dir ja gar nicht widersprechen. Aber die Foren-Ferndiagnostik bleibt trotzdem eine wenig robuste Methode.

Und Warnzeichen gibt es ja schon. Durst zum Beispiel. :-)

Joggen bei 36 Grad - gesund?

rvnvon1909, Celle, Montag, 10.07.2023, 08:34 (vor 923 Tagen) @ Sascha

Lass dir gesagt sein, dass auch wenn dein Körper dir evtl. keine Signale (Durstgefühl) vermittelt, das echt nicht gesund ist und auch aus sportlicher Sicht dadurch eher Nach- als Vorteile entstehen. Insbesondere bei 21km ist das schon sehr fatal, weil du zwangsläufig irgendwann in ein defizitären Zustand "läufst".
Hatte mir da früher auch nicht all zu viel Gedanken gemacht und mir dieses Rationieren über Jahre hinweg antrainiert. Nicht nur Wasser, sondern auch Ernährung während des Laufens. Hauptsächlich aus Faulheit etwas mitzunehmen. Hat ne ganze Weile gedauert den Körper umzuerziehen und heute dankt er es mir. Es ist alles andere als eine Errungenschaft nichts zu trinken.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Blarry, Essen, Montag, 10.07.2023, 10:00 (vor 923 Tagen) @ rvnvon1909

Lass dir gesagt sein, dass auch wenn dein Körper dir evtl. keine Signale (Durstgefühl) vermittelt, das echt nicht gesund ist und auch aus sportlicher Sicht dadurch eher Nach- als Vorteile entstehen. Insbesondere bei 21km ist das schon sehr fatal, weil du zwangsläufig irgendwann in ein defizitären Zustand "läufst".

Gerade bei der Hitzebelastung empfiehlt es sich, die Strecke irgendwo in Gegenwart anderer Menschen zu laufen, die im Idealfall die Symptome von Hitzeerkrankungen kennen und richtig deuten können (siehe https://cfcdn.aerzteblatt.de/bilder/111866-800-0 ). Natürlich sind 50 Runden um den Sportplatz landschaftlich nicht übertrieben schön, können aber Leben retten, wenn im Notfall das Eisbad oder die kalte Dusche nur zwei Minuten entfernt sind.

Lesenswert dazu.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Lattenknaller, Madrid, Montag, 10.07.2023, 12:23 (vor 923 Tagen) @ Blarry

Lass dir gesagt sein, dass auch wenn dein Körper dir evtl. keine Signale (Durstgefühl) vermittelt, das echt nicht gesund ist und auch aus sportlicher Sicht dadurch eher Nach- als Vorteile entstehen. Insbesondere bei 21km ist das schon sehr fatal, weil du zwangsläufig irgendwann in ein defizitären Zustand "läufst".


Gerade bei der Hitzebelastung empfiehlt es sich, die Strecke irgendwo in Gegenwart anderer Menschen zu laufen, die im Idealfall die Symptome von Hitzeerkrankungen kennen und richtig deuten können (siehe https://cfcdn.aerzteblatt.de/bilder/111866-800-0 ). Natürlich sind 50 Runden um den Sportplatz landschaftlich nicht übertrieben schön, können aber Leben retten, wenn im Notfall das Eisbad oder die kalte Dusche nur zwei Minuten entfernt sind.

Lesenswert dazu.

Schöne Empfehlung. Geht vielleicht maximal noch beim Laufen. Beim Radfahren, Wandern oder MTB wird das schon schwieriger. Selbst mit maximaler Vorbereitung. Bin mal in Mittelitalien auf eine MTB-Tour, zu zweit. Wir haben uns die Strecke exakt vorher angesehen. Und sind um 7 Uhr los, um vor 14 Uhr wieder am Pool zu sein.
Wir haben aber eigentlich nicht damit gerechnet, dass der S1 Trail massiv verblockt war, und das auf 10 KM.
So sind wir um 15 Uhr auf einem Grat rumgeschoben, in der Sonne. Kein Empfang. Uns ging es wirklich dreckig als wir ankamen.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

Sascha, Dortmund, Montag, 10.07.2023, 07:26 (vor 923 Tagen) @ TerraP

Ich habe meinen nächsten HM glücklicherweise erst wieder im Oktober. Da komme ich grundsätzlich mit drei Läufen die Woche aus und wenn nicht gerade akute Vorbereitung ist, kann man das an so einem Tag auch mal ausfallen lassen.

Laufen kann man auch an so einem Tag wie gestern. Aber Spaß macht es nicht wirklich.

Joggen bei 36 Grad - gesund?

TerraP, Köln, Montag, 10.07.2023, 07:32 (vor 923 Tagen) @ Sascha

Das stimmt, ich habe auch irgendwann gelernt, dass kalt und nass irgendwie das bessere Laufwetter ist.^^

Und ja, ich trotte jetzt auch vor allem durch die Gegend, im Oktober will ich dann den Drachenlauf im Siebengebirge angehen.

Unwetter am 09.07.2023

Rupo, Ruhrpott, Sonntag, 09.07.2023, 19:34 (vor 924 Tagen) @ Eisen

A40 in Bochum unter Wasser…
5Km Stau…45 Minuten

Klima Kleber?

Die Ruhe vor dem Sturm?

Pa1n, Donnerstag, 22.06.2023, 20:16 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Hier (Landkreis Leipzig) bisher nur Wind, allerdings auch rundherum zugezogen, also mit baldiger Abkühlung ist aktuell nicht zu rechnen.

Allerdings kann ich auch auf Kassel-ähnliche Zustände auch gern verzichten. Hoffe, das geht da für die Betroffenen einigermaßen glimpflich aus.

Ich hoffe es kühlt ab

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 22.06.2023, 18:33 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Aktuell noch 29 Grad in der Butze aufm Tacho(Beat this) Gerade kommt ordentlich etwas runter, aber für die nächsten Tage ist schon wieder Sonnenschein pur angesagt.

Scheiß anthropozänes Zeitalter.

Wohnungsbau in der Stadt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 23.06.2023, 10:42 (vor 940 Tagen) @ Foreveralone
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 23.06.2023, 11:00

Es liegt aber zum Teil auch an der Art und Weise, wie in den Städten Wohnungen gebaut werden. In meiner Studentenzeit (auch wenn schon 8-9 Jahre her) habe ich in einem Altbau gelebt. Super kühl im Sommer, selbst bei langen Hitzeperioden. Bis zuletzt habe ich in einer der von Vonovia renovierten bzw. neu gebauten Wohnungen in der Stadtmitte gelebt (Vonovia hat da zusätzlich flächendeckend noch eine Etage auf bestehenden Gebäuden oben drauf gesetzt), aktuell läuft die Wohnung noch über mich. Eine einzige Katastrophe, es scheint so zu sein, als würden die Wände / das Dach die Hitze konservieren und dann abgeben (auch über Nacht). Ein paar Straßen weiter wurde komplett neu gebaut, da höre ich das auch von den Leuten. Im Sommer unerträglich, selbst bei moderaten Temperaturen (28-29 Grad). Sogar wenn es draußen, z.B. nachts, wieder 15-16 Grad sind, die Bude heizt sich weiter von selbst wieder auf.
Zudem weit und breit in dem ganzen Viertel kein Haus mit Rolläden. Tut sein übriges dazu.

Wohnungsbau in der Stadt

Ulrich, Dienstag, 27.06.2023, 10:16 (vor 936 Tagen) @ FourrierTrans

Es liegt aber zum Teil auch an der Art und Weise, wie in den Städten Wohnungen gebaut werden. In meiner Studentenzeit (auch wenn schon 8-9 Jahre her) habe ich in einem Altbau gelebt. Super kühl im Sommer, selbst bei langen Hitzeperioden. Bis zuletzt habe ich in einer der von Vonovia renovierten bzw. neu gebauten Wohnungen in der Stadtmitte gelebt (Vonovia hat da zusätzlich flächendeckend noch eine Etage auf bestehenden Gebäuden oben drauf gesetzt), aktuell läuft die Wohnung noch über mich. Eine einzige Katastrophe, es scheint so zu sein, als würden die Wände / das Dach die Hitze konservieren und dann abgeben (auch über Nacht). Ein paar Straßen weiter wurde komplett neu gebaut, da höre ich das auch von den Leuten. Im Sommer unerträglich, selbst bei moderaten Temperaturen (28-29 Grad). Sogar wenn es draußen, z.B. nachts, wieder 15-16 Grad sind, die Bude heizt sich weiter von selbst wieder auf.
Zudem weit und breit in dem ganzen Viertel kein Haus mit Rolläden. Tut sein übriges dazu.

Wenn ich es richtig verstehe, dann hat auch deine Wohnung keine Außenrollläden? Das könnte das Hauptproblem sein. Meine Erstwohnung liegt zur einen Hälfte in einem vor gut zwanzig Jahren alten Ausbau aus Holz, durch den das Gebäude aufgestockt wurde. Nachts lüfte ich durch, tags lasse ich dort, wo ich sonst Sonneneinstrahlung hätte, die Rollläden herunter. Wenn ich nicht da bin, mache ich komplett dicht. Selbst nach einigen Tagen ist es wenn ich zurück komme, in den Räumen noch angenehm kühl.

Meine Zweitwohnung liegt in einem Reihenhaus, das Anfang der Sechziger gebaut wurde. Sonneneinstrahlung bekomme ich hier morgens ziemlich genau von Osten und Nachmittags bzw. Abends ziemlich genau von Westen. Die Decke ist gut isoliert. Aber hier heizen sich die schlecht gedämmten Wände vor allem an der Westseite so sehr auf, dass sie die Wärme auch dann nachts in die Wohnung strahlen, wenn die Rollläden tagsüber heruntergelassen waren.

Wohnungsbau in der Stadt

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 23.06.2023, 13:58 (vor 940 Tagen) @ FourrierTrans

heute war nen interessanter Beitrag dazu in DLF Nova. Die Baumbestände in der Stadt müssten weiter gepflegt (ein alter Baum ist super für das Klima und CO2 Entzug) und neue Bäume gepflanzt werden (wobei im Wachstum setzen neue Bäume erst einmal CO2 frei - war mir gar nicht bewusst)...

Wir versiegeln aber natürlich weiterhin Fläche...für alles mögliche...gerne auch für 'wo kann ich denn mein Auto hinstellen' Plätze ;-)...

Wohnungsbau in der Stadt

bigfoot49, Leipzig, Sonntag, 09.07.2023, 20:56 (vor 924 Tagen) @ Rupo

Hier (in Leipzig) „hübscht“ man solche Betonwüsten äh Straßen mit Bäumen auf. Angelegt nach Zwickauer Art auf den Parkstreifen. Dafür fallen dann Parkplätze weg. Was den Leuten…. nicht gefällt.

Irgendwie fehlt da auch wieder die Kommunikation. Da hängt dann nur ein Zettel aus, dass in der Zeit x Baumaßnahmen zum Pflanzen von Bäumen auf Beschluss Y stattfinden.
Es fehlt, dass man damit nicht nur Bäume pflanzt, sondern damit auch für das Klima vor Ort in der Straße macht.

Wohnungsbau in der Stadt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 23.06.2023, 16:26 (vor 940 Tagen) @ Rupo
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 23.06.2023, 16:33

heute war nen interessanter Beitrag dazu in DLF Nova. Die Baumbestände in der Stadt müssten weiter gepflegt (ein alter Baum ist super für das Klima und CO2 Entzug) und neue Bäume gepflanzt werden (wobei im Wachstum setzen neue Bäume erst einmal CO2 frei - war mir gar nicht bewusst)...

Wir versiegeln aber natürlich weiterhin Fläche...für alles mögliche...gerne auch für 'wo kann ich denn mein Auto hinstellen' Plätze ;-)...

Ja, ein Spaziergang westlich der Kreuzstraße bis runter zu TK ist da sehr beeindruckend. Jeder freie Grünstreifen wird da bebaut, teils zwischen oder hinter bereits bestehenden Vonovia-Blöcken. Demnächst kann man sich von Balkon zu Balkon zwischen den Gebäuden das Bier reichen. Und die Leute zahlen horrende Mieten. Da wohne ich dann doch lieber auf dem verwunschensten Dorf in der Lüneburger Heide oder im Sauerland oder sonst wo, bevor ich mir sowas für, verhältnismäßig, viel Geld antue (außer ich habe aus irgendwelche Gründen keine andere Wahl). :-)

Wohnungsbau in der Stadt

simie, Krefeld, Freitag, 23.06.2023, 16:33 (vor 940 Tagen) @ FourrierTrans

Ja, ein Spaziergang westlich der Kreuzstraße bis runter zu TK ist da sehr beeindruckend. Jeder freie Grünstreifen wird da bebaut, teils zwischen oder hinter bereits bestehenden Vonovia-Blöcken. Demnächst kann man sich von Balkon zu Balkon zwischen den Gebäuden das Bier reichen. Und die Leute zahlen horrende Mieten. Da wohne ich dann doch lieber auf dem verwunschensten Dorf in der Lüneburger Heide oder im Sauerland oder sonst wo, bevor ich mir sowas für, verhältnismäßig, so viel Geld antue (außer ich habe aus irgendwelche Gründen keine andere Wahl). :-)

Ersteres versiegelt pro Person jedoch weitaus weniger Flächen. Auch wenn es auf dem ersten Blick anders aussehen mag.

Wohnungsbau in der Stadt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 23.06.2023, 16:56 (vor 940 Tagen) @ simie

Ja, ein Spaziergang westlich der Kreuzstraße bis runter zu TK ist da sehr beeindruckend. Jeder freie Grünstreifen wird da bebaut, teils zwischen oder hinter bereits bestehenden Vonovia-Blöcken. Demnächst kann man sich von Balkon zu Balkon zwischen den Gebäuden das Bier reichen. Und die Leute zahlen horrende Mieten. Da wohne ich dann doch lieber auf dem verwunschensten Dorf in der Lüneburger Heide oder im Sauerland oder sonst wo, bevor ich mir sowas für, verhältnismäßig, so viel Geld antue (außer ich habe aus irgendwelche Gründen keine andere Wahl). :-)


Ersteres versiegelt pro Person jedoch weitaus weniger Flächen. Auch wenn es auf dem ersten Blick anders aussehen mag.

Das ist wahr.

Wohnungsbau in der Stadt

Habakuk, OWL, Freitag, 23.06.2023, 16:01 (vor 940 Tagen) @ Rupo

Wir versiegeln aber natürlich weiterhin Fläche...für alles mögliche...gerne auch für 'wo kann ich denn mein Auto hinstellen' Plätze ;-)...

Da ist übrigens bei der Grundsteuerreform was versäumt worden, finde ich. Gerne hätte man da versiegelte und unversiegelte Flächen eines Grundstücks separat besteuern können. Na, vielleicht irgendwann... 2043 oder so.

Wohnungsbau in der Stadt

markus, Freitag, 23.06.2023, 12:21 (vor 940 Tagen) @ FourrierTrans

Es liegt aber zum Teil auch an der Art und Weise, wie in den Städten Wohnungen gebaut werden. In meiner Studentenzeit (auch wenn schon 8-9 Jahre her) habe ich in einem Altbau gelebt. Super kühl im Sommer, selbst bei langen Hitzeperioden. Bis zuletzt habe ich in einer der von Vonovia renovierten bzw. neu gebauten Wohnungen in der Stadtmitte gelebt (Vonovia hat da zusätzlich flächendeckend noch eine Etage auf bestehenden Gebäuden oben drauf gesetzt), aktuell läuft die Wohnung noch über mich. Eine einzige Katastrophe, es scheint so zu sein, als würden die Wände / das Dach die Hitze konservieren und dann abgeben (auch über Nacht). Ein paar Straßen weiter wurde komplett neu gebaut, da höre ich das auch von den Leuten. Im Sommer unerträglich, selbst bei moderaten Temperaturen (28-29 Grad). Sogar wenn es draußen, z.B. nachts, wieder 15-16 Grad sind, die Bude heizt sich weiter von selbst wieder auf.
Zudem weit und breit in dem ganzen Viertel kein Haus mit Rolläden. Tut sein übriges dazu.

Eventuell größere Fensterflächen vorhanden, wo dann die Sonne drauf knallt? Da können nur Rolladen helfen. Ansonsten machen viele halt den Fehler und reißen tagsüber die Fenster auf. Dann kriegst du die Wärme bei guter Dämmung auch nachts nicht mehr heraus, außer wenn es wirklich deutlich kühler draußen ist und man es schafft, mit Zugluft zu lüften.

Wohnungsbau in der Stadt

Ulrich, Dienstag, 27.06.2023, 10:21 (vor 936 Tagen) @ markus

Eventuell größere Fensterflächen vorhanden, wo dann die Sonne drauf knallt? Da können nur Rolladen helfen. Ansonsten machen viele halt den Fehler und reißen tagsüber die Fenster auf. Dann kriegst du die Wärme bei guter Dämmung auch nachts nicht mehr heraus, außer wenn es wirklich deutlich kühler draußen ist und man es schafft, mit Zugluft zu lüften.

Wenn Du in der Wohnung bist, dann musst Du auch tagsüber lüften. Idealerweise mit den Fenstern, die gerade nicht in der direkten Sonneneinstrahlung liegen und dort, wo die Sonne einstrahlt bei weitgehend heruntergelassenen Rollläden. Ansonsten sorgt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung dafür, dass es problematisch wird. Zudem kann der Körper bei einem leichten Luftzug die Körperwärme deutlich besser mittels Transpiration abgeben.

Wohnungsbau in der Stadt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 23.06.2023, 12:27 (vor 940 Tagen) @ markus

Es liegt aber zum Teil auch an der Art und Weise, wie in den Städten Wohnungen gebaut werden. In meiner Studentenzeit (auch wenn schon 8-9 Jahre her) habe ich in einem Altbau gelebt. Super kühl im Sommer, selbst bei langen Hitzeperioden. Bis zuletzt habe ich in einer der von Vonovia renovierten bzw. neu gebauten Wohnungen in der Stadtmitte gelebt (Vonovia hat da zusätzlich flächendeckend noch eine Etage auf bestehenden Gebäuden oben drauf gesetzt), aktuell läuft die Wohnung noch über mich. Eine einzige Katastrophe, es scheint so zu sein, als würden die Wände / das Dach die Hitze konservieren und dann abgeben (auch über Nacht). Ein paar Straßen weiter wurde komplett neu gebaut, da höre ich das auch von den Leuten. Im Sommer unerträglich, selbst bei moderaten Temperaturen (28-29 Grad). Sogar wenn es draußen, z.B. nachts, wieder 15-16 Grad sind, die Bude heizt sich weiter von selbst wieder auf.
Zudem weit und breit in dem ganzen Viertel kein Haus mit Rolläden. Tut sein übriges dazu.


Eventuell größere Fensterflächen vorhanden, wo dann die Sonne drauf knallt? Da können nur Rolladen helfen. Ansonsten machen viele halt den Fehler und reißen tagsüber die Fenster auf. Dann kriegst du die Wärme bei guter Dämmung auch nachts nicht mehr heraus, außer wenn es wirklich deutlich kühler draußen ist und man es schafft, mit Zugluft zu lüften.

Yes, haben die meisten neuen Wohneinheiten hier. An sich ganz nett, da viel Licht und man die Möglichkeit hat, von Decke bis zum Boden aufzumachen und durchzulüften, aber im Sommer gnadenlos der Sonne ausgeliefert. Plissee's davor helfen nicht wirklich. Aber die Wände sind meinem Eindruck nach auch nicht sonderlich hitzeabweisend gebaut. Ich habe das mal getestet. Man geht auf dem Balkon, es ist wirklich angenehm kühl, man reißt alles auf, in der Wohnung wird es trotzdem schnell wieder warm, wenn nicht permanent Durchzug ist. Muss auch an den Wänden / dem Baumterial liegen. Hier im Viertel sind wirklich gefühlt hunderte Wohnungen so neu gebaut / in dem Stile renoviert worden (zumindest ohne Jalousien)

Wohnungsbau in der Stadt

markus, Freitag, 23.06.2023, 12:55 (vor 940 Tagen) @ FourrierTrans

Es liegt aber zum Teil auch an der Art und Weise, wie in den Städten Wohnungen gebaut werden. In meiner Studentenzeit (auch wenn schon 8-9 Jahre her) habe ich in einem Altbau gelebt. Super kühl im Sommer, selbst bei langen Hitzeperioden. Bis zuletzt habe ich in einer der von Vonovia renovierten bzw. neu gebauten Wohnungen in der Stadtmitte gelebt (Vonovia hat da zusätzlich flächendeckend noch eine Etage auf bestehenden Gebäuden oben drauf gesetzt), aktuell läuft die Wohnung noch über mich. Eine einzige Katastrophe, es scheint so zu sein, als würden die Wände / das Dach die Hitze konservieren und dann abgeben (auch über Nacht). Ein paar Straßen weiter wurde komplett neu gebaut, da höre ich das auch von den Leuten. Im Sommer unerträglich, selbst bei moderaten Temperaturen (28-29 Grad). Sogar wenn es draußen, z.B. nachts, wieder 15-16 Grad sind, die Bude heizt sich weiter von selbst wieder auf.
Zudem weit und breit in dem ganzen Viertel kein Haus mit Rolläden. Tut sein übriges dazu.


Eventuell größere Fensterflächen vorhanden, wo dann die Sonne drauf knallt? Da können nur Rolladen helfen. Ansonsten machen viele halt den Fehler und reißen tagsüber die Fenster auf. Dann kriegst du die Wärme bei guter Dämmung auch nachts nicht mehr heraus, außer wenn es wirklich deutlich kühler draußen ist und man es schafft, mit Zugluft zu lüften.


Yes, haben die meisten neuen Wohneinheiten hier. An sich ganz nett, da viel Licht und man die Möglichkeit hat, von Decke bis zum Boden aufzumachen und durchzulüften, aber im Sommer gnadenlos der Sonne ausgeliefert. Plissee's davor helfen nicht wirklich. Aber die Wände sind meinem Eindruck nach auch nicht sonderlich hitzeabweisend gebaut. Ich habe das mal getestet. Man geht auf dem Balkon, es ist wirklich angenehm kühl, man reißt alles auf, in der Wohnung wird es trotzdem schnell wieder warm, wenn nicht permanent Durchzug ist. Muss auch an den Wänden / dem Baumterial liegen. Hier im Viertel sind wirklich gefühlt hunderte Wohnungen so neu gebaut / in dem Stile renoviert worden (zumindest ohne Jalousien)

Plissees können nur sehr begrenzt helfen, weil die Wärme dann ja schon im Raum ist. Nur außen angebrachte Rollos können wirklich helfen. Ansonsten kann das mit dem Balkon auch ein falscher Eindruck sein. Draußen ist die Luft meist in Bewegung und da fühlen sich dann 30 Grad vielleicht angenehmer an als 24 Grad drinnen bei stehender Luft. In Wahrheit ist es aber draußen wärmer und die offenen Fenster lassen dann einfach nur die warme Luft herein.

Ich kenne das gut aus unseren Büros. Wenn du sehr diszipliniert bist und das Fenster wirklich konsequent geschlossen hältst, bleibt es angenehm kühl (allerdings sollte man dann die Bürotür offen lassen). Andere vergessen dann das zumachen. Da ist es dann auch um 9.00 Uhr bei 25 Grad noch offen, um 10.00 Uhr bei 27 Grad und um 12 Uhr bei 31 Grad heißt es dann: „Boah, ist ja viel zu warm ey“. Das ist ähnlich wie bei dir auf dem Balkon. Direkt am Fenster mit Zugluft wirkt es lange Zeit angenehm und man hat den Eindruck, damit innen die Temperatur senken zu können. Doch in Wahrheit hat man die ganze Zeit Wärme in den Raum gelassen und kriegt sie dann auch nicht mehr heraus. Da können dann Ventilatoren helfen. Fenster rechtzeitig schließen und dann die kühlere Luft in Bewegung setzen.

Wohnungsbau in der Stadt

Kopfi1909, Windhagen, Freitag, 23.06.2023, 13:51 (vor 940 Tagen) @ markus


Plissees können nur sehr begrenzt helfen, weil die Wärme dann ja schon im Raum ist. Nur außen angebrachte Rollos können wirklich helfen. Ansonsten kann das mit dem Balkon auch ein falscher Eindruck sein. Draußen ist die Luft meist in Bewegung und da fühlen sich dann 30 Grad vielleicht angenehmer an als 24 Grad drinnen bei stehender Luft. In Wahrheit ist es aber draußen wärmer und die offenen Fenster lassen dann einfach nur die warme Luft herein.

Bei den Plissees hast du recht, aber in einem Mehrfamilienhaus arbeitest du im Außenbereich eher nicht mit Außenrollos, eher mit Rolladen oder Jalousien.
Aber auch für innenliegende Rollos gibt es mittlerweile gute Gewebe mit einem ordentlichem Reflektionsgrad so das hier spürbare Verbesserungen erzielt werden können, das klappt dann halt in der Regel nur nicht mit dem Baumarktrollo weil es sich auf den Preis auswirkt. Hier gibt es seit einiger Zeit gute Vorgaben des ViS in denen man auch als Kunde schnell die Eigenschaften der Gewebeauswahl versteht.

Und wie du ja sagst die Fenstergeschichte ist nicht zu vernachlässigen, die Diskussion haben wir so oft das Kunden Rollo XY bestellen und sich dann wundern das die Wirkung bei offenem Fenster natürlich nicht gegeben ist.

Wohnungsbau in der Stadt

Guido, Freitag, 23.06.2023, 12:32 (vor 940 Tagen) @ FourrierTrans

Yes, haben die meisten neuen Wohneinheiten hier. An sich ganz nett, da viel Licht und man die Möglichkeit hat, von Decke bis zum Boden aufzumachen und durchzulüften, aber im Sommer gnadenlos der Sonne ausgeliefert. Plissee's davor helfen nicht wirklich. Aber die Wände sind meinem Eindruck nach auch nicht sonderlich hitzeabweisend gebaut. Hier im Viertel sind wirklich gefühlt hunderte Wohnungen so neu gebaut / in dem Stile renoviert worden.

Plus: Gute Dämmung lässt Wärme im Winter nicht entweichen, hast du sie im Sommer aber im Haus, kann es draußen zwar abkühlen: Es bleibt aber (zu) warm. Ich sehe das bei uns in der Nachbarschaft: Alles Niedrigenergiehäuser und nach und nach kriegen alle eine Klimaanlage. Hätte ich mir vor 20 Jahren nicht vorstellen können.
Die LEG verbaut in ihren Wohnungen übrigens jetzt überall Klimaanlagen. Strenggenommen sind die ja nichts anderes als Wärmepumpen...

Wohnungsbau in der Stadt

Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 23.06.2023, 13:37 (vor 940 Tagen) @ Guido

Ich sehe das bei uns in der Nachbarschaft: Alles Niedrigenergiehäuser und nach und nach kriegen alle eine Klimaanlage. Hätte ich mir vor 20 Jahren nicht vorstellen können.

Die zur Zeit viel gescholtene Wärmepumpe kann ja auch Kühlung. Da fällt es leicht, diese auch gleich als "Klimaanlage" zu verkaufen. Zudem verbraucht die auch nur dann Strom zur Kühlung, wenn durch die Fotovoltaik ohnehin gerade im Land viel zu viel davon produziert wird.
Das konnte man sich vor 20 Jahren in der Tat nicht vorstellen, obwohl eigentlich schon damals klar war, dass irgendwann das Kühlen von Gebäuden genau den gleichen Stellenwert haben wird, wie das Heizen.

Dazu muss man auch noch berücksichtigen, dass ein wärmeschutzmäßig optimiertes Gebäude bei aktiver Kühlung gegenüber einem alten Haus klar im Vorteil ist. Der energiefressende "Kälteverlust" ist hier aufgrund der wesentlich verbesserten Dämmung und der strahlungsfilternden Fenster weitaus geringer.

Insgesamt glaube ich, dass das größte Problem in Sachen Bauphysik moderner Gebäude, das Steinzeitdenken der Bewohner ist. Nutzergewohnheiten, die sich in 30.000 Jahren Baukultur eingebürgert haben, laufen den heutigen Anforderungen diametral entgegen.

Dicke, massive Wände als Wärme/Kältespeicher sind genauso out, wie Fenster öffnen zur Temperaturregulierung.

SGG
Klopfer

Wohnungsbau in der Stadt

CF, Montag, 10.07.2023, 11:48 (vor 923 Tagen) @ Klopfer

Dicke, massive Wände als Wärme/Kältespeicher sind genauso out, wie Fenster öffnen zur Temperaturregulierung.

SGG
Klopfer

Es geht aus gesundheitlichen Gründen nichts über tägliches, konstruktives Lüften. Oder ist es nicht das, was du meinst mit Fenster öffnen?

Wohnungsbau in der Stadt

Guido, Freitag, 23.06.2023, 15:16 (vor 940 Tagen) @ Klopfer

Zudem verbraucht die auch nur dann Strom zur Kühlung, wenn durch die Fotovoltaik ohnehin gerade im Land viel zu viel davon produziert wird.

So ist es. Unsere Klimaanlage läuft wegen der PV quasi gratis mit (nachts über den Akku, der reicht aus).

Das konnte man sich vor 20 Jahren in der Tat nicht vorstellen, obwohl eigentlich schon damals klar war, dass irgendwann das Kühlen von Gebäuden genau den gleichen Stellenwert haben wird, wie das Heizen.

Das ist so. Wir werden vermutlich schon bald auch "Hitzeschutzbunker" (englisch Climate Shelters) in unseren Städten bauen müssen. Zumindest in Spanien und den USA ist man da schon recht weit. Es wird ja nicht nur wärmer, sondern die Leute werden auch älter und empfindlicher.

Dicke, massive Wände als Wärme/Kältespeicher sind genauso out, wie Fenster öffnen zur Temperaturregulierung.

Ja. Spannendes Thema. In modernen Bürogebäuden sind die Fenster ja eigentlich auch nur, um den "Duft" reinzulassen.

Wohnungsbau in der Stadt

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 23.06.2023, 14:56 (vor 940 Tagen) @ Klopfer

Die zur Zeit viel gescholtene Wärmepumpe kann ja auch Kühlung. Da fällt es leicht, diese auch gleich als "Klimaanlage" zu verkaufen. Zudem verbraucht die auch nur dann Strom zur Kühlung, wenn durch die Fotovoltaik ohnehin gerade im Land viel zu viel davon produziert wird.
Das konnte man sich vor 20 Jahren in der Tat nicht vorstellen, obwohl eigentlich schon damals klar war, dass irgendwann das Kühlen von Gebäuden genau den gleichen Stellenwert haben wird, wie das Heizen.

Und mit Fussbodenheizung/-kühlung was ganz feines. Die Kühlung temperiert die Räume auf ein angenehmes Niveau ohne Luftströme und diese Bürokühle. Und die PV liefert den Strom. Ich habe gerade eine angenehme Temperatur im Haus und generiere noch Überschüsse, so dass ich keinen Strom bezahle.
Moderne Gebäudetechnik ist schon was feines und funktioniert. Ja, ja, ich weiß, bevor jetzt wieder die Beschützer von sonst was wem kommen. Kann nicht jeder, nur der gut verdienende im Speckgürtel lebende akademische Grüne.

Wohnungsbau in der Stadt

markus, Freitag, 23.06.2023, 15:09 (vor 940 Tagen) @ Lattenknaller

Die zur Zeit viel gescholtene Wärmepumpe kann ja auch Kühlung. Da fällt es leicht, diese auch gleich als "Klimaanlage" zu verkaufen. Zudem verbraucht die auch nur dann Strom zur Kühlung, wenn durch die Fotovoltaik ohnehin gerade im Land viel zu viel davon produziert wird.
Das konnte man sich vor 20 Jahren in der Tat nicht vorstellen, obwohl eigentlich schon damals klar war, dass irgendwann das Kühlen von Gebäuden genau den gleichen Stellenwert haben wird, wie das Heizen.

Und mit Fussbodenheizung/-kühlung was ganz feines. Die Kühlung temperiert die Räume auf ein angenehmes Niveau ohne Luftströme und diese Bürokühle. Und die PV liefert den Strom. Ich habe gerade eine angenehme Temperatur im Haus und generiere noch Überschüsse, so dass ich keinen Strom bezahle.
Moderne Gebäudetechnik ist schon was feines und funktioniert. Ja, ja, ich weiß, bevor jetzt wieder die Beschützer von sonst was wem kommen. Kann nicht jeder, nur der gut verdienende im Speckgürtel lebende akademische Grüne.

Wobei die Fußbodenkühlung nur begrenzt hilft. Kein Vergleich zu einer Klimaanlage. Das Problem ist, dass Kälte nicht nach oben steigt. Sie bleibt unten am Boden.

Wohnungsbau in der Stadt

simie, Krefeld, Freitag, 23.06.2023, 13:02 (vor 940 Tagen) @ Guido

Ist letztlich jedoch komplett logisch. Eine gute Dämmung erfüllt ihre Funktion ja auch nicht nur im Winter, sondern natürlich auch im Sommer. Und sobald das Haus dann im Sommer aufgewärmt ist, was natürlich eine Zeit dauert, wird diese Wärme dann auch gehalten.
Folge davon ist dann halt das Gegensteuern mit Klimaanlagen.

Wohnungsbau in der Stadt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 23.06.2023, 13:24 (vor 940 Tagen) @ simie

Ist letztlich jedoch komplett logisch. Eine gute Dämmung erfüllt ihre Funktion ja auch nicht nur im Winter, sondern natürlich auch im Sommer. Und sobald das Haus dann im Sommer aufgewärmt ist, was natürlich eine Zeit dauert, wird diese Wärme dann auch gehalten.
Folge davon ist dann halt das Gegensteuern mit Klimaanlagen.

Wobei ich das im Altbau in beiden Jahreszeiten sehr positiv in Erinnerung habe. Im Sommer kühl, im Winter mit geringer Heizleistung schnell und nachhaltig warm.

Wohnungsbau in der Stadt

Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 23.06.2023, 13:50 (vor 940 Tagen) @ FourrierTrans

Wobei ich das im Altbau in beiden Jahreszeiten sehr positiv in Erinnerung habe. Im Sommer kühl, im Winter mit geringer Heizleistung schnell und nachhaltig warm.

Das sieht aber sehr nach subjektiver Einschätzung aus.
Im Sommer bleiben die Altbauten aufgrund der Speichermassen lange Zeit kühler, aber nach ein paar Tagen ist auch damit Schluss und wenn's dann kühler wird, bekommt man die Wärme lange Zeit nicht raus.
Und was die Heizleistung betrifft, sprechen da die Werte eine andere Sprache.
Altbauten bis 1970 haben einen Verbrauch von >250 W/m²a
Aktuellen liegen wir bei Neubauten im Schnitt bei < 60 W/m²a

Wer kennt sie noch, die Eisblumen am Fenster ? ;-)

SGG
Klopfer

Wohnungsbau in der Stadt

Erdbär, Niederrhein, Freitag, 23.06.2023, 23:25 (vor 940 Tagen) @ Klopfer

Nur subjektiv ist das nicht. Eisblumen am Fenster sind den Fenstern selbst geschuldet. Dreifach Verglasung an massiven Altbauten bringen deine Rechnung schnell an das Optimum. Ohne Sondermüll verbauen zu müssen.

Wohnungsbau in der Stadt

Habakuk, OWL, Freitag, 23.06.2023, 15:45 (vor 940 Tagen) @ Klopfer

Wer kennt sie noch, die Eisblumen am Fenster ? ;-)

♪ Schneeglöckchen im Februar,
♫ Goldregen im Mai,
♪ Rosen im Herbst und im Winter sogar
♫ sind uns die Eisblumen treu.

Den Link auf ein Heintje-Video erspare ich mit Rücksicht auf die Genfer Konvention.

Ich hoffe es kühlt ab

Dennis-77, Donnerstag, 22.06.2023, 22:11 (vor 941 Tagen) @ Foreveralone

„anthropozänes„ - schönes Wort, muss man erstmal gegoogelt kriegen :)

Ich hoffe es kühlt ab

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 22.06.2023, 20:37 (vor 941 Tagen) @ Foreveralone

Easy :-D
Hab 31,2 und das ist echt schon angenehm hier in meinem Arbeitszimmer :-D
Mittags jeden Tag hier 33+

Homeoffice hat auch Nachteile. Abkühlen geht dann im Wohnzimmer wenn ich mir ein paar Minuten Klimaanlage gönne

Ich hoffe es kühlt ab

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 22.06.2023, 18:36 (vor 941 Tagen) @ Foreveralone

Hier in Frankfurt waren es heute 34 Grad. Das ist für Juni schon heftig. In der Bude 28 Grad.
Ja ich weiß das ist Wetter und kein Klima. Aber die Häufung solcher sehr warmen Sommer sind dann doch ein Beweis für den Klimawandel, was die Damen Herren von der AFD natürlich leugnen.

Ich hoffe es kühlt ab

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 23.06.2023, 10:58 (vor 940 Tagen) @ Frankonius

Hier in Frankfurt waren es heute 34 Grad. Das ist für Juni schon heftig. In der Bude 28 Grad.
Ja ich weiß das ist Wetter und kein Klima. Aber die Häufung solcher sehr warmen Sommer sind dann doch ein Beweis für den Klimawandel, was die Damen Herren von der AFD natürlich leugnen.

Wobei hier für NRW empfinde ich das bisher nicht so schlimmt oder besser gesagt Großraum Dortmund / angrenzendes Sauerland. Ich glaube hart über 30 Grad hatten wir es hier bisher noch kein einziges Mal in diesem Jahr und für die kommenden ~14 Tage sieht es eher nach 24-29 Grad aus.

Ich hoffe es kühlt ab

markus, Donnerstag, 22.06.2023, 18:51 (vor 941 Tagen) @ Frankonius

Hier in Frankfurt waren es heute 34 Grad. Das ist für Juni schon heftig. In der Bude 28 Grad.

Krass. Schlecht gedämmt (Dachgeschoss?) oder tagsüber Fenster offen? Wenn letzteres: Nur früh morgens und abends Fenster öffnen. So sind dann 24-25 Grad machbar.

Ich hoffe es kühlt ab

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 22.06.2023, 19:05 (vor 941 Tagen) @ markus

Einigermaßen ist schon gedämmt. Wenn die Temperaturen aber nicht mehr unter 20 Grad sinken und eine Seite der Wohnung morgens bis 12 Sonne bekommt, die andere ab 13:00 Sonne hat ist das schön möglich.
Und mitten in der Stadt ist es gefühlt immer 1-2 Grad wärmer als am Stadtrand.
Jalousie sind natürlich unten. Mit dem Fenster zulassen ist umstritten.
Laut Herrn Kachelmann kann man damit gerade ältere Leute die Wohnung gar nicht verlassen gefährden.
Die Luftfeuchtigkeit steigt an und die Luft ist insgesamt sehr unangenehm stickig. Der CO2 Gehalt steigt auch an, wenn man den ganzen Tag in der Wohnung hockt.
Ich war heute im Büro, da waren die Fenster daheim zu. Aber beim Heimkommen ist die Luft dann doch zum Durchschneiden.
Dann reiße ich dann lieber doch kurz die Fenster auf und verdrück mich dann in die nächste Grünanlage unter einen Baum.

Ich hoffe es kühlt ab

markus, Donnerstag, 22.06.2023, 21:10 (vor 941 Tagen) @ Frankonius

Einigermaßen ist schon gedämmt. Wenn die Temperaturen aber nicht mehr unter 20 Grad sinken und eine Seite der Wohnung morgens bis 12 Sonne bekommt, die andere ab 13:00 Sonne hat ist das schön möglich.
Und mitten in der Stadt ist es gefühlt immer 1-2 Grad wärmer als am Stadtrand.
Jalousie sind natürlich unten. Mit dem Fenster zulassen ist umstritten.
Laut Herrn Kachelmann kann man damit gerade ältere Leute die Wohnung gar nicht verlassen gefährden.
Die Luftfeuchtigkeit steigt an und die Luft ist insgesamt sehr unangenehm stickig. Der CO2 Gehalt steigt auch an, wenn man den ganzen Tag in der Wohnung hockt.
Ich war heute im Büro, da waren die Fenster daheim zu. Aber beim Heimkommen ist die Luft dann doch zum Durchschneiden.
Dann reiße ich dann lieber doch kurz die Fenster auf und verdrück mich dann in die nächste Grünanlage unter einen Baum.

Naja, da sich die Frage was für ältere Menschen gefährlicher ist. Ein höherer CO2 Gehalt oder durchgehend 28 (oder noch mehr) statt 24 Grad. Denn eins ist klar. Lässt man die warme Luft einmal rein, kriegt man sie kaum mehr heraus. Die Luftfeuchtigkeit kann natürlich ein Problem werden, denn diese ist draußen ausgerechnet morgens und abends hoch.

Ich hoffe es kühlt ab

Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Donnerstag, 22.06.2023, 21:38 (vor 941 Tagen) @ markus
bearbeitet von Wallone, Donnerstag, 22.06.2023, 21:42

Ich glaub, der Punkt ist, ab einer bestimmten Raumtemperatur ist nicht mehr die Temperatur, sondern die Luftfeuchtigkeit das Problem. In einer Souterrain-Wohnung, die auch bei 35+ Außentemperatur innen irgendwas über 20 °C hält, würd ich auch nicht übermäßig lüften. In einer kleinen Dachgeschosswohnung wird’s aber bei durch Atmung und Transpiration steigender Luftfeuchtigkeit schon ab 25 °C richtig unangenehm. Da ist das Konzept: 'Draußen ist's ja noch heißer, also halte ich lieber die Fenster geschlossen', tödlich.

Ich hab auch mal in einer Dachgeschosswohnung geglaubt, ich müsste die Hitze "aussperren". Ich bin fast durchgedreht, aber als ich die Fenster geöffnet hab, ging’s sofort wieder. Die Feuchtigkeit muss abtranportiert werden. 30 °C sind mit Luftzug easy, in einem geschlossenen Raum gehst du qualvoll ein. Deswegen sind auch Ventilatoren ein echtes Mittel.

Ich hoffe es kühlt ab

markus, Donnerstag, 22.06.2023, 21:52 (vor 941 Tagen) @ Wallone

Ich glaub, der Punkt ist, ab einer bestimmten Raumtemperatur ist nicht mehr die Temperatur, sondern die Luftfeuchtigkeit das Problem. In einer Souterrain-Wohnung, die auch bei 35+ Außentemperatur innen irgendwas über 20 °C hält, würd ich auch nicht übermäßig lüften. In einer kleinen Dachgeschosswohnung wird’s aber bei durch Atmung und Transpiration steigender Luftfeuchtigkeit schon ab 25 °C richtig unangenehm. Da ist das Konzept: 'Draußen ist's ja noch heißer, also halte ich lieber die Fenster geschlossen', tödlich.

Ich hab auch mal in einer Dachgeschosswohnung geglaubt, ich müsste die Hitze "aussperren". Ich bin fast durchgedreht, aber als ich die Fenster geöffnet hab, ging’s sofort wieder. Die Feuchtigkeit muss abtranportiert werden. 30 °C sind sind mit Luftzug easy, in einem geschlossenen Raum, gehst du qualvoll ein. Deswegen sind auch Ventilatoren ein echtes Mittel.

Ja, in Dachgeschosswohnungen hilft das natürlich nicht. Ich hab auch mal in einer gewohnt, da geht es nicht anders als die Fenster durchgehen offen zu haben. Die Hitze raushalten geht im Erdgeschoss ganz gut oder in einer Etagenwohnung mit guter Dämmung. Und dann ist es sinnvoll, das zu tun, weil es schon eine andere Qualität (gerade im Schlaf) ist, wenn es statt 28 vielleicht nur 24 Grad sind.

Ich hoffe es kühlt ab

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 22.06.2023, 21:51 (vor 941 Tagen) @ Wallone

Ventilatoren sind super. Wenn keine Klimaanlage vorhanden ist, sind die in sehr warmen Ländern Standard in Unterkünften. Das können dann auch die größeren Teile sein, die wenig Lärm machen.
Habe mir selbst einen recht großen Säulenventilator gekauft, den ich auf Stufe 1 die ganze Nacht laufen lassen kann, weil er kaum zu hören ist.

Ich hoffe es kühlt ab

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 23.06.2023, 13:56 (vor 940 Tagen) @ Frankonius

*Habe mir selbst einen recht großen Säulenventilator gekauft, den ich auf Stufe 1 die ganze Nacht laufen lassen kann*

läuft sicher mit Öko Strom ;-)....

Zum Glück nur Regen bei uns

Lambert09, Am Rande Westfalens, Donnerstag, 22.06.2023, 18:19 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Und endlich mal lang anhaltender und nicht sintflutartig. Das tut der Erde gut :-)

Zum Glück nur Regen bei uns

Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 22.06.2023, 19:08 (vor 941 Tagen) @ Lambert09

In Witten - Mitte ist es gerade durch. Bisken Blitz, Donner und teilweise starker Regen, aber alles im Rahmen. Ist auf aktuell angenehme 22Grad runter und frische Luft!

https://www.waz.de/staedte/witten/unwetter-jubilaeumsfest-der-ferienspiele-in-witten-faellt-aus-id238757989.html

Sturm

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 23.06.2023, 00:24 (vor 941 Tagen) @ Rupo

Ups…jetzt zieht doch gerade noch mal ne frische Briese an…gerade bisken Garten Keramik kaputt gegangen :->

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Forsberg, Sauerland, Donnerstag, 22.06.2023, 17:02 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Mein Flug geht laut Plan um 22:20 Uhr von MUC nach PAD. Bisher noch keine Info, ich bin gespannt, ob ich gleich wirklich im Flieger sitzen werde.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

saladin, Donnerstag, 22.06.2023, 21:38 (vor 941 Tagen) @ Forsberg

Kaching. Eine Nacht in MUC gewonnen

Ist auch meine Standardstrecke.

Bin grad allerdings in Algier gestrandet … aber nicht wegen des Wetters, sondern Vogelschlag im Triebwerk ankommend

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 22.06.2023, 15:27 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Heidelberg... 30 Grad und schwül wie inner finnischen Sauna.

Und selbstverständlich haben wir genau für heute Abend Tickets für die Schlossfestspiele.

Naja, mal schauen wie gegen 19.30 Uhr aussieht. Die angekündigten Gewitter ziehen kurzfristig auch mal weiter.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Raphy1984, Donnerstag, 22.06.2023, 15:38 (vor 941 Tagen) @ guy_incognito

Heidelberg... 30 Grad und schwül wie inner finnischen Sauna.

Und selbstverständlich haben wir genau für heute Abend Tickets für die Schlossfestspiele.

Naja, mal schauen wie gegen 19.30 Uhr aussieht. Die angekündigten Gewitter ziehen kurzfristig auch mal weiter.

In der finnischen Sauna ist es aber eher trocken, wohl kein Saunagänger …:-)

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

guy_incognito, Rhein-Neckar, Donnerstag, 22.06.2023, 15:55 (vor 941 Tagen) @ Raphy1984

Heidelberg... 30 Grad und schwül wie inner finnischen Sauna.

Und selbstverständlich haben wir genau für heute Abend Tickets für die Schlossfestspiele.

Naja, mal schauen wie gegen 19.30 Uhr aussieht. Die angekündigten Gewitter ziehen kurzfristig auch mal weiter.


In der finnischen Sauna ist es aber eher trocken, wohl kein Saunagänger …:-)

Ja ja und nochmals ja.

Kein Saunagänger und das Tropenklima macht mir im Büro zu schaffen :(

Dann eben türkisches Dampfbad ;)

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 16:14 (vor 941 Tagen) @ guy_incognito

Tröste dich, ich darf morgen wieder in die Großindustrie. Da hast du dann so richtig Saunaspass. 4l Wasser haust du da locker weg. Klimatisierte Warten sind natürlich vorhanden aber man muss ja doch auch mal ran an die Anlagen.
Aber man gewöhnt sich. Dafür macht einem der Sommerurlaub in der Türkei dann nix mehr aus Klimatisch.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Raphy1984, Donnerstag, 22.06.2023, 15:39 (vor 941 Tagen) @ Raphy1984

Dampfsauna.... ;-)

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Minzurion, OWL, Donnerstag, 22.06.2023, 15:19 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Hier kam vor ein paar Minuten ordentlich was runter und nun ist zwar der Regen weniger geworden, aber ich merke schon wie schwül es wird.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Fisheye, Donnerstag, 22.06.2023, 15:02 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Hier in Bremen geht es wohl erst ab 18 Uhr los, aber dann so zwischen 30 - 60 l / m². Lokal sogar bis zu 150 l / m². Letzteres wäre wirklich schlecht, das sind Ahrtal-Flutwerte. Aber ich gehe mal davon aus, das das nicht passiert.

Hier hats am DIenstag schonmal ordentlich geregnet. Die Feuerwehr musste 150 Keller auspumpen, was mich ein wenig überrascht hat weil als wirklich heftig empfand ich den Regen garnicht. Mal sehen was Heute passiert, der Vorteil vom untern Dach wohnen ist ja der das einen diese Regenereignisse in aller Regel egal sein können.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Fisheye, Donnerstag, 22.06.2023, 15:30 (vor 941 Tagen) @ Fisheye

150mm Niederschlag (mm = l/m³) hatten wir 2008 hier in Do... da sind wir dann auch abgesoffen. Dieses Haus von 1939, dass der Großvater meiner Frau bauen lies das erste (und bisher einzige) Mal. Allerdings hauptsächlich weil das Abwasser bewußt nicht weiter abgeleitet wurde um das Jungferntal nicht vollaufen zu lassen - was ja wegen der Menschen die da wohnen sehr richtig war.

Also hatten wir dann leider 60 cm fäkalkeimhaltiges Kanalwasser das aus dem WC im Keller hochkam im Keller... war nicht schön. Hätte aber auch schlimmer sein können. (Bei einem Nachbarn ist der Keller komplett vollgelaufen, er ist als er die Sicherungen ausschalten wollte beinahe ertrunken (Wasserdruck und Türen können unschöne Überraschungen liefern). Und den Parkett aus dem Erdgeschoß konnte er auch entsorgen. Aber auch er sagt: Hätte schlimmer kommen können)

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 15:11 (vor 941 Tagen) @ Fisheye

So lange das Dach dicht ist ;)

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Eisen, Donnerstag, 22.06.2023, 14:59 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Bisher war das ja eher wenig in Do... (es ist wohl etwas östlich vorbei gezogen: Hagen, Arnsberg haben zumindest gut Blitze abbekommen).

Regen soll ja ab 18Uhr bis morgen früh nochmal was kommen... ich hoffe drauf, die Insekten und Vögel der Gegend wollen bestimmt nicht, dass der Teich (und die "Reservebehälter") leer werden ...
Und die Behälter zum Gießen des Gemüses und der Blumen dürfen gerne auch wieder aufgefüllt werden

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Eisen, DO, Donnerstag, 22.06.2023, 15:01 (vor 941 Tagen) @ RE_LordVader

Ja, bislang war es zum Glück harmlos, eher willkommener Dauerregen.

Mal schauen, was da heute noch so kommt...

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Eisen, Donnerstag, 22.06.2023, 16:01 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Nur war die Dauer zu kurz.

Aber es soll ja abends/in der Nacht noch was kommen.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 22.06.2023, 14:29 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Frankfurt blauer leicht getrübter Himmel. Ab 18:00 soll sich was ändern. Gewitter noch über Frankreich.

Unwetter am 22.06.2023: Was macht ihr vorbeugend?

Habakuk, OWL, Donnerstag, 22.06.2023, 14:26 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Spätestens seit dem Hochwasser im Ahrtal 2021 sehen viele von uns solche Wetterereignisse wohl mit anderen Augen, zumal sie sich - Klimakrise sei Dank - in den nächsten Jahren weiter häufen dürften. Nach einem Monat Dürre sehne ich mir den Regen herbei, bereite mich aber auch darauf vor, dass es selbst im Flachland mal heftiger ausfallen kann. Die Bilder der Tornados in Lippstadt und Paderborn haben die meisten sicher noch vor Augen.

Wir haben nun vorsorglich im Keller alle Gegenstände, die elektrisch betrieben oder von Wert sind, erhöht gestellt. Aus dem Garten haben wir alle Nutzpflanzen in Kübeln und Töpfen sowie bewegliche Gegenstände in die Garage geräumt. Bevor es heute Abend richtig los geht, lassen wir noch die Rolläden runter. Mehr kann mal wohl als Einzelner nicht tun. Wer allerdings auf seinem Grundstück noch größere versiegelte Flächen hat, sollte mittelfristig vielleicht mal an eine "Renaturierung" denken.

Unwetter am 22.06.2023: Was macht ihr vorbeugend?

Schaumkrone, Celle, Donnerstag, 22.06.2023, 15:43 (vor 941 Tagen) @ Habakuk

Spätestens seit dem Hochwasser im Ahrtal 2021 sehen viele von uns solche Wetterereignisse wohl mit anderen Augen, zumal sie sich - Klimakrise sei Dank - in den nächsten Jahren weiter häufen dürften. Nach einem Monat Dürre sehne ich mir den Regen herbei, bereite mich aber auch darauf vor, dass es selbst im Flachland mal heftiger ausfallen kann. Die Bilder der Tornados in Lippstadt und Paderborn haben die meisten sicher noch vor Augen.

Wir haben nun vorsorglich im Keller alle Gegenstände, die elektrisch betrieben oder von Wert sind, erhöht gestellt. Aus dem Garten haben wir alle Nutzpflanzen in Kübeln und Töpfen sowie bewegliche Gegenstände in die Garage geräumt. Bevor es heute Abend richtig los geht, lassen wir noch die Rolläden runter. Mehr kann mal wohl als Einzelner nicht tun. Wer allerdings auf seinem Grundstück noch größere versiegelte Flächen hat, sollte mittelfristig vielleicht mal an eine "Renaturierung" denken.

Wir bereiten den Garten ein wenig vor...Gießkannen, Eimer in den Schuppen. Ansonsten harren wir der Dinge. Ich würde empfehlen nicht unter Bäumen zu parken wenn möglich.
Trampolinbesitzer sollten die Dinger vielleicht noch sichern. Wir hatten vor 2 oder 3 Jahren plötzlich eines im Garten...kam vom Nachbarn rübergeflogen

Unwetter am 22.06.2023: Was macht ihr vorbeugend?

Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 22.06.2023, 15:56 (vor 941 Tagen) @ Schaumkrone

Spätestens seit dem Hochwasser im Ahrtal 2021 sehen viele von uns solche Wetterereignisse wohl mit anderen Augen, zumal sie sich - Klimakrise sei Dank - in den nächsten Jahren weiter häufen dürften. Nach einem Monat Dürre sehne ich mir den Regen herbei, bereite mich aber auch darauf vor, dass es selbst im Flachland mal heftiger ausfallen kann. Die Bilder der Tornados in Lippstadt und Paderborn haben die meisten sicher noch vor Augen.

Wir haben nun vorsorglich im Keller alle Gegenstände, die elektrisch betrieben oder von Wert sind, erhöht gestellt. Aus dem Garten haben wir alle Nutzpflanzen in Kübeln und Töpfen sowie bewegliche Gegenstände in die Garage geräumt. Bevor es heute Abend richtig los geht, lassen wir noch die Rolläden runter. Mehr kann mal wohl als Einzelner nicht tun. Wer allerdings auf seinem Grundstück noch größere versiegelte Flächen hat, sollte mittelfristig vielleicht mal an eine "Renaturierung" denken.


Wir bereiten den Garten ein wenig vor...Gießkannen, Eimer in den Schuppen. Ansonsten harren wir der Dinge. Ich würde empfehlen nicht unter Bäumen zu parken wenn möglich.
Trampolinbesitzer sollten die Dinger vielleicht noch sichern. Wir hatten vor 2 oder 3 Jahren plötzlich eines im Garten...kam vom Nachbarn rübergeflogen

In unserem Bereich wird es wohl laut Regenradar erst gegen 20 Uhr heftig bei euch mehr Raum Hildesheim Süd weniger. Je nach dem wieviel Wasser noch übrig ist.

Unwetter am 22.06.2023: Was macht ihr vorbeugend?

Schaumkrone, Celle, Freitag, 23.06.2023, 08:22 (vor 940 Tagen) @ Garum

Also bei mir im Raum Celle war es sehr ruhig. Weder Gewitter, Sturm noch Starkregen.
Da hatten wir scheinbar sehr viel Glück. Meine Schubkarre hat ca. 5-7 cm Wasserstand.
Kaum zu glauben wenn man die Videos aus Braunschweig sieht, was keine 50km Luftlinie entfernt ist und unter Wasser stand

Unwetter am 22.06.2023: Was macht ihr vorbeugend?

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 23.06.2023, 12:27 (vor 940 Tagen) @ Schaumkrone

Also bei mir im Raum Celle war es sehr ruhig. Weder Gewitter, Sturm noch Starkregen.
Da hatten wir scheinbar sehr viel Glück. Meine Schubkarre hat ca. 5-7 cm Wasserstand.
Kaum zu glauben wenn man die Videos aus Braunschweig sieht, was keine 50km Luftlinie entfernt ist und unter Wasser stand

Es war gestern mal für 10 min. etwas heftig, seit dem "normaler" Regen. Die Natur freut es.

Unwetter am 22.06.2023: Was macht ihr vorbeugend?

Habakuk, OWL, Freitag, 23.06.2023, 13:03 (vor 940 Tagen) @ Garum

Es war gestern mal für 10 min. etwas heftig, seit dem "normaler" Regen. Die Natur freut es.

Hier war auch alles im Rahmen. Im Messbecher 50 l/qm sind zwar schon ziemlich viel, es hat sich jedoch ganz gut über mehrere Stunden verteilt. Und endlich mal ist es draußen auch wirklich angenehm, im Haus ist die Luftfeuchtigkeit jetzt natürlich hoch. Für Anfang nächster Woche ist ja auch noch mal Niederschlag geplant, ich hab nix dagegen.

Unwetter am 22.06.2023: Was macht ihr vorbeugend?

chief wiggum, im schönen Münsterland, Donnerstag, 22.06.2023, 15:20 (vor 941 Tagen) @ Habakuk

Rollläden solltest du oben lassen, wenn es nicht der Verdunkelung dienen soll. Fensterscheiben halten mehr aus als Kunststoffrolläden.

Drück die Daumen

Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 14:19 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Wir im äußersten Norden bekommen wohl gar nix ab. Gefühlt hat es hier seit 6 Wochen nicht mehr richtig geregnet. Dafür war der Winter und Frühling sehr feucht. Daher alles noch entspannt außer das man inzwischen fast jeden Abend den Rasen bewässern muss. Optisch hat das hier schon leichte Südeuropa Vibes.

Drück die Daumen

Scherben, Kiel, Donnerstag, 22.06.2023, 15:00 (vor 941 Tagen) @ Davja89

Wir im äußersten Norden bekommen wohl gar nix ab. Gefühlt hat es hier seit 6 Wochen nicht mehr richtig geregnet. Dafür war der Winter und Frühling sehr feucht. Daher alles noch entspannt außer das man inzwischen fast jeden Abend den Rasen bewässern muss. Optisch hat das hier schon leichte Südeuropa Vibes.

Ist halt immer auch die Frage, was so ein Unwetterregen bringt. Für den Boden macht es einen riesigen Unterschied, ob 40mm über ein paar Tage verteilt regnen oder ob sie ein Unwetter in einer Stunde runterbringt. Letzteres fließt ja eh sofort wieder ab. (Und wer weiß, ein paar Wettermodelle haben ein paar Stunden ordentlichen "Landregen" in der Nacht und morgen früh drin.)

Drück die Daumen

Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 15:12 (vor 941 Tagen) @ Scherben

Ja, das ist ja eines der konkreten Wetterauswirkungen der grundsätzlichen Erwärmung im Zuge des Klimawandels (ich weiß: inzwischen wäre Klimakatastrophe der angebrachtere Ausdruck, aber der verhindert meist jedes vernünftige Gespräch): Das Wasser kommt wenn dann konzentrierter.

Was auch logisch ist, denn je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie speichern. Und mit dem Wasser eben auch Energie, was dann die Grenzen zwischen warm und kalt entweder verfestigt (das sind dann die Wetterlagen wo es wochenlang das gleiche Wetter hat... in den letzten Jahren hier gerne "super-Sommer", könnte aber auch täglich Regen sein) oder aber den Austausch "heftig" macht... letztlich entstehen so die Stürme und Wirbelstürme... und werden heftiger.


Wir müssen meiner Meinung nach tatsächlich schnell etwas tun um in der Fläche besser auf Starkregen vorbereitet zu sein. Nicht nur um lokale Überschwemmungen besser zu verhindern, sondern auch um das Wasser aufzufangen, eben um es in Trockenperioden zu nutzen.

Das bisherige Talsperrenkonzept ist leider auf völlig veraltete Daten ausgelegt (auch weil sich das Klima schneller ändert, als damals eingeplant).
Auch sind Neubaugebiete immer noch zu sehr auf schnelle Entwässerung ausgelegt. Ebenso sind die Vorgaben in der Landwirtschaft in dieser Hinsicht für die aktuellen Probleme sehr falsch. Da müsste man schnell etwas ändern. Und ja: Nicht nur mit Vorschriften, sondern eben auch mit entsprechenden Hilfen.
Die (kleineren) Bauern haben ihre Felder ja nicht so Naturfeindlich gestaltet, weil es ihnen gefällt, sondern weil sie die wirtschaftliche Seite gezwungen hat (und das meine ich sehr wörtlich) und keine Vorschriften es verhinderten.

Aber das ist ein irre großes Gebiet, in das auch so viele konkurrierende Interessen einspielen, dass Lösungen natürlich schwierig sind. (und es auch die Gefahr gibt Einzelaspekte zu übersehen, die einem hinterher sehr auf die Füße fallen. )

Drück die Daumen

Habakuk, OWL, Donnerstag, 22.06.2023, 15:25 (vor 941 Tagen) @ RE_LordVader

Auch sind Neubaugebiete immer noch zu sehr auf schnelle Entwässerung ausgelegt.

Ich war hier neulich in einem nahegelegen Neubaugebiet. Die ohnehin kleinen Grundstücke bestanden in erster Linie (neben dem Haus) aus Stellplätzen bzw. Garagen für die PKWs, der Terrasse und Schotterbeeten, umrahmt von Gabionen mit schwarzen Steinen oder Plastikzäunen. Da wird der Keller bei Starkregen schnell zum Hallenbad.

Drück die Daumen

chief wiggum, im schönen Münsterland, Donnerstag, 22.06.2023, 15:57 (vor 941 Tagen) @ Habakuk

Wer kann sich denn bei den aktuellen Baukosten noch einen Keller leisten?

Drück die Daumen

Braumeister, BaWü, Donnerstag, 22.06.2023, 18:59 (vor 941 Tagen) @ chief wiggum

Ist in manchen Regionen und vor allem bei Niedrigenergiehäusern sogar billiger.

Kollege dachte auch er spart Geld. Musste dann um die Energiewerte und Vorgaben einzuhalten unter dem Fundament noch 150cm mit speziellen Kies oder so ähnlich auffüllen.

Hat ihm am Ende 5k mehr gekostet als wenn er einen Keller mit gedämmter Zwischendecke zum EG gebaut hätte.

Drück die Daumen

1890er, Donnerstag, 22.06.2023, 14:30 (vor 941 Tagen) @ Davja89

Im Nordosten dasselbe. Hier sind in den letzten Tagen ein paar Tropfen runtergekommen. Vorher seit Ostern nichts.

Drück die Daumen

Habakuk, OWL, Donnerstag, 22.06.2023, 14:21 (vor 941 Tagen) @ Davja89

Wir im äußersten Norden bekommen wohl gar nix ab. Gefühlt hat es hier seit 6 Wochen nicht mehr richtig geregnet. Dafür war der Winter und Frühling sehr feucht. Daher alles noch entspannt außer das man inzwischen fast jeden Abend den Rasen bewässern muss. Optisch hat das hier schon leichte Südeuropa Vibes.

Den Rasen muss man eigentlich gar nicht bewässern und bei Dürre schon gar nicht mähen. Selbst wenn er verdörrt, treibt er nach dem ersten Regen wieder aus.

Drück die Daumen

Schaumkrone, Celle, Donnerstag, 22.06.2023, 15:36 (vor 941 Tagen) @ Habakuk

Den Rasen muss man eigentlich gar nicht bewässern und bei Dürre schon gar nicht mähen. Selbst wenn er verdörrt, treibt er nach dem ersten Regen wieder aus.

Naja das klingt aber auch deutlich positiver als es ist.
Unser Nachbar amüsiert sich immer wenn wir abends nochmal den Sprenger aufstellen.
Der beregnet gar nicht. Aktuell sieht es bei ihm nach einer braunen, sandigen Steppe mit vereinzelt grünen Unkrautpflanzen aus. Bei Wind staubt es richtig zu uns rüber. Das war letztes Jahr genauso. Sein Rasen hat sich nie richtig erholt.
Wenn ich mir vorstelle wie oft wir und die Kinder auf dem Rasen aktiv sind wäre das ein NOGo...total dreckig und staubig.


Ich habe bei mir ein Stück Rasen reduziert um etwas Gemüse anzubauen. Dass Rasen keinen Nutzen für die Umwelt hat stimmt nicht. Ich habe mir die Mühe gemacht und die abgetragene Schicht Erde vom Rasen getrennt...da waren zig Larven, Engerlinge, Ameisen, Würmer enthalten.

Ich werde unser Stück Rasen auf jeden Fall weiter beregnen. Genau wie die Beete und Büsche. Auch fülle ich den Garetenteich mit Leitungswasser bei Bedarf. Wir haben sooo viele Schmetterlinge, Insekten, Vögel, 2 Igel, Ringelnattern, Libellen und und und. Da habe ich wegen 150qm Rasen ehrlich gesagt kein schlechtes Gewissen. Im Gegenteil- wenn das alles vertrocknet wäre das furchtbar.

Drück die Daumen

Habakuk, OWL, Donnerstag, 22.06.2023, 16:15 (vor 941 Tagen) @ Schaumkrone

Wenn ich mir vorstelle wie oft wir und die Kinder auf dem Rasen aktiv sind wäre das ein NOGo...total dreckig und staubig.

Euer Spielrasen sei euch gegönnt. Als Kind hätte ich auch gern gehabt, dass mein Opa das ganze blöde Gemüse platt macht, damit wir mehr Platz zum Fußballspielen haben. Die meisten Rasenflächen hier in der Nachbarschaft werden jedoch gar nicht bespielt. Sie werden nur betreten, um gemäht zu werden, und natürlich regelmäßig bewässert, damit man in drei Tagen auch wieder was zu mähen hat.

Dass Rasen keinen Nutzen für die Umwelt hat stimmt nicht. Ich habe mir die Mühe gemacht und die abgetragene Schicht Erde vom Rasen getrennt...da waren zig Larven, Engerlinge, Ameisen, Würmer enthalten.

Rasenflächen bieten halt keine Blüten für bestäubende Insekten und auch sonst wenig Lebensraum. Ich kann immer nur dafür plädieren, ungenutzte Rasenflächen einfach wachsen zu lassen oder aktiv Bienenweiden anzulegen. Es ist beeindruckend, was sich auf so einer Fläche an Biodiversität ansiedelt, wenn man einfach mal nichts macht.

Ich werde unser Stück Rasen auf jeden Fall weiter beregnen. Genau wie die Beete und Büsche. Auch fülle ich den Garetenteich mit Leitungswasser bei Bedarf. Wir haben sooo viele Schmetterlinge, Insekten, Vögel, 2 Igel, Ringelnattern, Libellen und und und. Da habe ich wegen 150qm Rasen ehrlich gesagt kein schlechtes Gewissen.

Brauchst du ja auch wirklich nicht. Ich hab halt nur wenig Verständnis für den in deutschen Gärten betriebenen Rasenkult. Bei vielen Menschen ist das wohl auch ein erlerntes Ritual, so wie früher das Autowaschen.

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Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 14:37 (vor 941 Tagen) @ Habakuk

Naja alles Geschmackssache. Ich wässere ihn in normalen Jahren gar nicht. Wenn es "Dürre" gibt lass ich ihn gerne mal etwas höher wachsen. Das hilft dann schon. Dazu wird er soweit gewässert das er nicht komplett verbrennt. Weil die Erfahrung ist das er dann eher im nächsten Jahr erst wieder kommt. Allerdings ist die Fläche auch sehr überschaubar. Da sind die Kosten relativ vernachlässigbar. Für Beete oder Hecken nutzen wir meistens die Regentonne. Aber auch die ist langsam am Ende.


Falls du auf Unweltaspekte anspielst:

In unser Region ist Wassermangel oder tiefere Grundwasserpegel noch kein Thema und wird es wohl Perspektivisch (20 oder 30 Jahre) auch erstmal keiner werden. Anders als in anderen Regionen von Deutschland.

Prinzipiell hast du natürlich recht das ein Rasen Trockenphasen übersteht ohne direkt komplett "hinüber" zu sein.

In diesen Landkreisen darf kein Wasser abgepumpt werden

Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 22.06.2023, 14:52 (vor 941 Tagen) @ Davja89

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/wasser-entnahme-verboten-fluesse-garten-102~amp.html

spielt doch bestimmt der AfD wieder in die Karten: Wasser für Deutsche!

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Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 14:24 (vor 941 Tagen) @ Habakuk

Wir im äußersten Norden bekommen wohl gar nix ab. Gefühlt hat es hier seit 6 Wochen nicht mehr richtig geregnet. Dafür war der Winter und Frühling sehr feucht. Daher alles noch entspannt außer das man inzwischen fast jeden Abend den Rasen bewässern muss. Optisch hat das hier schon leichte Südeuropa Vibes.


Den Rasen muss man eigentlich gar nicht bewässern und bei Dürre schon gar nicht mähen. Selbst wenn er verdörrt, treibt er nach dem ersten Regen wieder aus.

Am besten, man sattelt auf einen Steingarten um, da muss man nicht mehr gießen und hat auch keine blöden Insekten mehr. Wenn schon Wüste, dann richtig.

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Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 14:55 (vor 941 Tagen) @ Gargamel09

Ohne das Rasenwässern oben kritisieren zu wollen...

Aber Grundsätzlich ist Rasen halt wenn er auch bei Trockenheit schön aussehen soll und entsprechend kurz gehalten (--> genau NULL Wert für Bienen und andere Bestäuber) und entsprechend gewässert wird, kaum besser als ein Steingarten. Er ist halt grün daher täuscht er vor etwas besser zu sein...

Eine Wiese hingegen besteht ja nur zu einem geringen Anteil aus Gras (wie der Rasen) sondern enthält heimische Kräuter, Kleesorten und Moose, sowie Löwenzahn und Gänseblümchen (+Butterblumen und so weiter). Den sollte man aber nicht kurzhalten, dann sind die Blüten nämlich leider auch weg... und wenn er eine gewisse Länge hat ist er recht trockenresistent.

Und nochmal: Natürlich darf jeder auch einen Zier-Rasen haben und so wir noch nicht echte Dürreprobleme haben (vor allem wie oben ja auch angesprochen: vor Ort! Denn Wassersparen an Orten wo es im Überfluss vorhanden ist bringt in anderen Gegenden genau gar nix) kann man ihn auch wässern.

Drück die Daumen

Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 15:06 (vor 941 Tagen) @ RE_LordVader

Ich denke die Mischung macht es:

Wir haben im Rasenbereich schon einen normalen Rasen. Der ist zum Spielen, Toben oder Plaschbecken aufbauen einfach doch praktischer als 50 cm hohe Wiese.
Dafür haben wir bewusst große Beete angelegt wo auch Bienen was finden. Ausserdem haben wir in der hinteren Ecke an den Hecken ein Stück was wir nicht runtermähen. Da darf sich die Natur dann austoben. Wenn das Kind ausm Haus ist kann man sicher auch nochmal die entsprechenden Flächen anpassen.

Ich denke so kommen Menschen, Vögel und Insekten auf ihre Kosten.

Drück die Daumen

Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 15:23 (vor 941 Tagen) @ Davja89

Alles gut... keine Rechtfertigung nötig.

Jeder muss die Kompromisse machen, wie für ihn richtig. Bei uns ist auch nicht nur Wildwiese...

Und ich spreche auch mit den netten Nachbarn die einen grottenhäßlichen Steinvorgarten haben (aber ist doch praktisch) und auch mit dem extrem netten Nachbarn, der fast im ganzen Garten Rollrasen hat. Ich habe zu beidem meine Meinung, die ich ihnen auch sagen würde, wenn sie fragen... aber missionieren muss ich sie nicht ;-)

Drück die Daumen

Elmar, Donnerstag, 22.06.2023, 15:27 (vor 941 Tagen) @ RE_LordVader

Das ist bei uns ähnlich.
Ein sehr netter, jüngerer Nachbar wird ganz nervös, wenn sich auch nur ein ungeplanter Halm zwischen dem Rindenmulch blicken lässt.

Drück die Daumen

Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 15:06 (vor 941 Tagen) @ RE_LordVader

Ohne das Rasenwässern oben kritisieren zu wollen...

Aber Grundsätzlich ist Rasen halt wenn er auch bei Trockenheit schön aussehen soll und entsprechend kurz gehalten (--> genau NULL Wert für Bienen und andere Bestäuber) und entsprechend gewässert wird, kaum besser als ein Steingarten. Er ist halt grün daher täuscht er vor etwas besser zu sein...

Eine Wiese hingegen besteht ja nur zu einem geringen Anteil aus Gras (wie der Rasen) sondern enthält heimische Kräuter, Kleesorten und Moose, sowie Löwenzahn und Gänseblümchen (+Butterblumen und so weiter). Den sollte man aber nicht kurzhalten, dann sind die Blüten nämlich leider auch weg... und wenn er eine gewisse Länge hat ist er recht trockenresistent.

Und nochmal: Natürlich darf jeder auch einen Zier-Rasen haben und so wir noch nicht echte Dürreprobleme haben (vor allem wie oben ja auch angesprochen: vor Ort! Denn Wassersparen an Orten wo es im Überfluss vorhanden ist bringt in anderen Gegenden genau gar nix) kann man ihn auch wässern.

Ein Steingarten ist ein "Verbrechen" an der Natur und kurz gehaltener Rasen ist auch nur eine tote Fläche. Wir haben bei uns noch ein paar Flächen Rasen, der aber nicht gegossen wird, das ist viel zu viel Aufwand, um den grün zu halten, der Rest wurde über die Jahre auf Wildblumen umgestellt, sonst hatten die Bienen/Insekten bei uns nur einen Apfel und Kirschbaum, da gabs den Rest des Jahres nicht viel zum Fressen.

Was ich generell schlimm finde, wenn Flächen von der Stadt/Gemeinde bis auf den Dreck abgemäht werden, obwohl dort die herrlichsten Wildblume wachsen, aber kaum blüht es, kommt die Mäh-Kolonne von der Stadt wieder an und alles ratzekahl abgemäht, obwohl doch immer wieder angemahnt wird, dass Blühstreifen/-flächen viel viel besser sind.
Wenn die im Frühjahr, im Sommer und dann im Herbst je 1 x mähen würden, würde es vollkommen ausreichen, aber selbst im Hochsommer, wenn kein Gras mehr wächst, sondern nur noch die Wildblumen wachsen, kommen sie an...

Drück die Daumen

Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 15:20 (vor 941 Tagen) @ Gargamel09

Wir sind da gar nicht so weit auseinander... ;-)

Unser Grün im Garten ist auch keine 50cm wilde Wiese (die gibt es in Randbereichen, ebenso wie wir Ecken haben wo die Brennesseln stehen bleiben). Eher so ein Rasen/Klee/Moos/Blümchen-Mix, den ich so zwischen 5 und 15 cm halte.

Ansonsten wuchert im Schatten der Waldmeister, im Halbschatten das Silberhornkraut... und leider auch der Girsch und besonders ärgerlich der japanische Knöterich... aber den würde man nur mit einem Giftkrieg loswerden, den ich wirklich nicht will. ;-)

Die Stadt Do scheint aber auch in dieser Hinsicht besser zu werden. Der Grünstreifen an der B54 hier (hinter der Lärmschutzmauer) wurde früher immer bis zu den Bäumen mit dem Trecker geschoren, das passiert jetzt nur noch ca. 1m neben dem Fuß/Radweg, der Rest darf wuchern, inklusive Totholz.
Der ev. Friedhof in Wellinghofen hat ja auch einige Wiesenflächen, die seit zwei, drei Jahren komplett stehen gelassen werden (auch hier bis auf den direkt an den Weg angrenzenden Streifen).

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Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 15:28 (vor 941 Tagen) @ RE_LordVader

Wir sind da gar nicht so weit auseinander... ;-)

Unser Grün im Garten ist auch keine 50cm wilde Wiese (die gibt es in Randbereichen, ebenso wie wir Ecken haben wo die Brennesseln stehen bleiben). Eher so ein Rasen/Klee/Moos/Blümchen-Mix, den ich so zwischen 5 und 15 cm halte.

Ansonsten wuchert im Schatten der Waldmeister, im Halbschatten das Silberhornkraut... und leider auch der Girsch und besonders ärgerlich der japanische Knöterich... aber den würde man nur mit einem Giftkrieg loswerden, den ich wirklich nicht will. ;-)

Die Stadt Do scheint aber auch in dieser Hinsicht besser zu werden. Der Grünstreifen an der B54 hier (hinter der Lärmschutzmauer) wurde früher immer bis zu den Bäumen mit dem Trecker geschoren, das passiert jetzt nur noch ca. 1m neben dem Fuß/Radweg, der Rest darf wuchern, inklusive Totholz.
Der ev. Friedhof in Wellinghofen hat ja auch einige Wiesenflächen, die seit zwei, drei Jahren komplett stehen gelassen werden (auch hier bis auf den direkt an den Weg angrenzenden Streifen).

Giersch ist gesund, also wenn er schon da ist ;).

Außerhalb von Stadt und Dörfern wird wirklich nicht mehr alles 2 Meter neben der Straße abgemäht, aber innerorts wollen sie es schön haben, auch wenn das nicht schön ist, aber manche Mitbürger werden schon unruhig, wenn das Gras wieder anfängt zu wachsen und wenn da nicht gemäht wird, gibt es einen Beschwerdeanruf bei der Stadt...

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Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 15:33 (vor 941 Tagen) @ Gargamel09

ja Girsch (kann man genauso wie die Version mit langem i schreiben, ich denke das ist regional ;-) ) kann man essen, schmeckt gar nicht so übel.
Ich habe aber ein "mentales" Problem damit, weil wir einen Rüden haben, der sein Revier ausgiebig markiert...
Ich weiß dass das letztlich Quatsch ist, weil waschen würde man ihn sowieso und auf jedes Freilandgemüse das man kauft hat bestimmt auch schon mal ein Vogel gekackt, wenn es nicht sogar mit Gülle gedüngt wurde...

Aber solange unser alter Herr noch hier ist, esse ich den Girsch nicht ;-)

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Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 15:38 (vor 941 Tagen) @ RE_LordVader

ja Girsch (kann man genauso wie die Version mit langem i schreiben, ich denke das ist regional ;-) ) kann man essen, schmeckt gar nicht so übel.
Ich habe aber ein "mentales" Problem damit, weil wir einen Rüden haben, der sein Revier ausgiebig markiert...
Ich weiß dass das letztlich Quatsch ist, weil waschen würde man ihn sowieso und auf jedes Freilandgemüse das man kauft hat bestimmt auch schon mal ein Vogel gekackt, wenn es nicht sogar mit Gülle gedüngt wurde...

Aber solange unser alter Herr noch hier ist, esse ich den Girsch nicht ;-)

Da würde mir auch der Appetit fehlen ;). Bei uns ziehen die Katzen der Nachbarschaft und die eigenen durch den Garten, da muss man zwangsläufig alles was man tiefer als 50cm pflücken kann, abwaschen. Sicher ist sicher, auch bei dem gekauften Gemüse und Obst..

Drück die Daumen

Davja89, Donnerstag, 22.06.2023, 15:11 (vor 941 Tagen) @ Gargamel09

Bei uns in der Stadt gibt es da aber gefühlt ein Umdenken. Da wird deutlich weniger bis Anschlag runtergemäht von der Stadt als noch vor 10 Jahren.

Steingärten sind nun wirklich auch todeshässlich. Die Umweltaspekte hast du angesprochen. Kurzer Rasen hat ja noch einen Nutzeffekt (Kinder können Spielen, Liege hinstellen, Spielgerät drauf, Plaschbecken, Partyzelt bei einer Feier) während Schotter ja nun wirklich für nix nutzbar ist.

Drück die Daumen

Gargamel09, Donnerstag, 22.06.2023, 15:17 (vor 941 Tagen) @ Davja89

Bei uns in der Stadt gibt es da aber gefühlt ein Umdenken. Da wird deutlich weniger bis Anschlag runtergemäht von der Stadt als noch vor 10 Jahren.

Bei uns nicht, selbst Anfragen warum das immer noch so gehandhabt wird, werden seit Jahren abgetan - geht nicht anders sagen sie. Ging es doch, 2020 hatten einige Arbeiter Corona, da sind die nicht hinterhergekommen und es blühte über Wochen durch.


Steingärten sind nun wirklich auch todeshässlich. Die Umweltaspekte hast du angesprochen. Kurzer Rasen hat ja noch einen Nutzeffekt (Kinder können Spielen, Liege hinstellen, Spielgerät drauf, Plaschbecken, Partyzelt bei einer Feier) während Schotter ja nun wirklich für nix nutzbar ist.


Man würde denen gerne sagen, wenn ihr wenig Arbeit, aber es trotzdem schön haben wollt (wer einen Steingarten schön findet, der hat ja eigentlich keinen Geschmack), legt eine Wildblumen"wiese" vor dem Haus an, da muss man weder gießen, noch viel schneiden, aber selbst das scheint denen zu viel zu sein.

Drück die Daumen

Elmar, Donnerstag, 22.06.2023, 15:22 (vor 941 Tagen) @ Gargamel09

Das sieht doch ungepflegt aus. Was sollen die Nachbarn denken?

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

GiGi, Bottrop, Donnerstag, 22.06.2023, 14:15 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Bottrop Regen... That's it!

Wohl wenn am Abend noch mal mehr mit Gewitter!

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 22.06.2023, 14:09 (vor 941 Tagen) @ Eisen

In Köln hats 30 Minuten geregnet und jetzt ist es scheiße schwül.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

donotrobme, Münsterland, Donnerstag, 22.06.2023, 14:06 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Aber ich dachte, das Unwetter käme erst zum Vorabend nach Dortmund?

Wie auch immer, heute bleibt man wohl besser zu Hause.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 22.06.2023, 14:05 (vor 941 Tagen) @ Eisen

Es geht aber auch keine Luft. Man steht vor dem offenen Fenster und spürt keinen kühleren Luftzug.

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

BVBMenden ⌂ @, Menden (Sauerland), Donnerstag, 22.06.2023, 14:08 (vor 941 Tagen) @ Sascha

Es geht aber auch keine Luft. Man steht vor dem offenen Fenster und spürt keinen kühleren Luftzug.

Vielleicht bist du gerade im Auge des Orkans. Hatte Homer S. nicht mal so eine Szene?

Unwetter am 22.06.2023: Es geht los

GiGi, Bottrop, Donnerstag, 22.06.2023, 14:14 (vor 941 Tagen) @ BVBMenden

Aber sicher... Lisa will ihn da noch warnen! LOL

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