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Finale in Wimbledon: Alcaraz - Djokovic (Sonstiges)

uwelito, Wambel forever, Sonntag, 16.07.2023, 23:33 (vor 917 Tagen) @ Eisen

Also ich glaube, dass er das schon immer gemacht hat. Ich kann mich daran erinnern, dass er Roger Federer damals zur Weißglut getrieben hat mit seinem Aufschlag-Habitus. Ihm selbst hilft es ja, sich zu konzentrieren, aber früher hat er teilweise 20 Mal aufgetickt und im Extremfall noch in der Aufschlagbewegung abgebrochen und noch einmal neu angefangen. Hat da ein Aufschlag schon mal ne Minute oder länger gedauert.

Kann gut sein. In jedem Fall ist es aber auch eine Methode, die beim Gegner Ungeduld erzeugen soll. Und ungeduldig werden jüngere und unerfahrenere Spieler natürlich tendenziell leichter. Als Becker z.B. als Jungspund zum Angriff auf Ivan Lendl blies, hat der ihn immer scheinbar endlos auf den Aufschlag warten lassen, dabei seine Hand mit Sägemehl getrocknet und dieses auf den Platz rieseln lassen, auch mal provozierend hinübergeschaut. Becker ist damit anfangs überhaupt nicht klargekommen und hat sich sowohl wiederholt während als auch nach den Spielen darüber beschwert. Ich kann mich sogar an ein „take it easy, young boy“ von Lendl erinnern, der regelrecht mit Beckers Nerven gespielt hat. Zudem helfen diese Verzögerungen natürlich einem Spieler im fortgeschrittenen Alter bei der situativen Regeneration.


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