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Medizin-Nobelpreis geht an Wegbereiter der Corona-Impfstoffe (Sonstiges)

majae, Muc, Dienstag, 03.10.2023, 15:45 (vor 839 Tagen) @ MarcBVB

Das ist die beste Frage überhaupt dazu.

Und bitte das hier lesen:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/homoeopathie-debatte-der-techniker-kaefermann-vs-krankenkasse-a-1138080.html

Dass Homöopathie nicht über den Placebo-Effekt hinaus wirkt, ist wissenschaftlich hinlänglich bekannt. Es gibt sogar einen gewissen Prozentsatz an Studien, die ihre Wirksamkeit belegen, was aber genau im Rahmen liegt des zu erwarteten statistischen Fehlers bei solchen Studien.
Trotzdem gibt es immer wieder Berichte, wie jetzt hier im Forum, wo eine kausaler Zusammenhang äußerst wahrscheinlich wirkt. Das mag schon einfach "Zufall" sein. Bspw eine Krebserkrankung mit 90% Todeswahrscheinlichkeit. Zehn davon nehmen homöopathische Mittel, einer überlebt gemäß Statistik, er wird natürlich felsenfest davon überzeugt sein, dass es das "Heilwasser" war. Ich bin zu sehr Wissenschaftler, als dass ich daran glaube, dass diese nicht vorhandenen Spuren im Wasser irgendwas bewirken würden, das klingt weder logisch plausibel, noch konnte es in irgendeiner Studie nachgewiesen werden.
Der Punkt ist viel mehr, dass der Placebo-Effekt wirkt. Man mag verleitet sein, dass als "Einbildung" abzutun, aber das ist es nicht. Der Körper ist in der Lage, sich selbst zu heilen, das tun wir am laufenden Band und es scheint der Heilung zuträglich zu sein, wenn wir optimistisch drauf blicken. Jede medizinische Studie, die diesen Aspekt nicht berücksichtigt, würde sofort als unwissenschaftlich erkannt werden. Das ganze lässt sich auch quantifizieren und ist dabei abhängig von der Art der Erkrankung/Verletzung, liegt aber wohl (je nach Studie) irgendwo zwischen 20 und 60 (!) Prozent im Median. Das ist es, was Homöopathie ausnutzt und wie sie wirkt. Der Heilpraktiker nimmt sich Zeit für seine Patienten und gibt ihnen Hoffnung, mehr brauchen sie nämlich oft gar nicht und ist leider genau das, was sie von unserer modernen Medizin bzw dem System dahinter eben nicht bekommen. Deswegen dürfen die Krankenkassen in meinen Augen ruhig weiter "Alternativmedizin" finanzieren, Globulis sind meines Wissens nach auch wirklich alles andere als teuer. Auf der anderen Seite hatte man auch kein Problem, Biontech bspw. vornherein von jeglicher Haftung durch Impfschäden freizusprechen, obwohl das Unternehmen etliche Milliarden reinen Gewinn damit gemacht hat. Ich denke da können wir es uns auch leisten, die paar Zuckerkugeln zu bezahlen, wenn es den Leuten am Ende hilft - und sie damit schließlich auch die Krankenkassen entlasten.


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