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Comedians - Dieter Nuhr (Sonstiges)

Finchen, Mittwoch, 01.11.2023, 13:15 (vor 811 Tagen)

https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100270482/dieter-nuhr-ueber-polit-debatten-bis-zur-vernichtung-von-existenzen-.html

Er jault mal wieder über die bedrohte Meinungsfreiheit und über Existenzen, die vernichtet werden, herum. Letztens war er noch bei NIUS und fabulierte vom Verfall Deutschlands.

Mittlerweile ist er auf dem Niveau von Julian Reichelt angekommen. Dabei war er doch mal einer der schärfsten Denker Deutschlands. Angeblich...

„4-Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan ist insolvent [BZ]

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 18.01.2024, 09:32 (vor 733 Tagen) @ Finchen

Ich pack's mal hierzu.
Die Meldung hat mich echt überrascht. Neben den großartigen Schauspielleistungen schaue ich ihm auch gerne in Interviews zu. Er wirkte auf mich immer sehr aufgeräumt, hätte ich nicht vermutet, insbesondere das Thema mit der Haftstrafe.

https://www.berliner-zeitung.de/news/4-blocks-star-kida-khodr-ramadan-ist-insolvent-li.2176288

Musk schaltet Konto des Verschwörungserzählers Jones frei

Gargamel09, Dienstag, 12.12.2023, 11:15 (vor 770 Tagen) @ Finchen

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/elon-musk-laesst-konto-von-alex-jones-auf-x-freischalten-19376030.html

Jetzt ist der Schlimmste von Allen auch noch zurück.
Ich habe gestern die Theorie bei CNN gehört, dass Musk seine Plattform lieber in diese Richtung weiter ausdehnen möchte, er sich mittlerweile in dieser Bubble zuhause sieht und dort auch genügend Geld zu verdienen ist (Jones & Co haben durch ihr Verschwörungsgedöns, durch den Hass, den sie verbreiten, viel Geld eingenommen) - dafür riskiert er lieber, dass immer mehr normale Nutzer das Weite suchen, weitere Firmen abspringen werden, diese nicht im Dunstkreis von Nazis & Co Werbung schalten wollen, dann eben durch andere Geldquellen ersetzt werden sollen.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Gargamel09, Donnerstag, 30.11.2023, 15:35 (vor 781 Tagen) @ Finchen
bearbeitet von Gargamel09, Donnerstag, 30.11.2023, 15:38

Elon Musk auf Droge?

Ulrich, Sonntag, 07.01.2024, 20:50 (vor 743 Tagen) @ Gargamel09

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Gutz, Freitag, 01.12.2023, 00:39 (vor 781 Tagen) @ Gargamel09

Also dass ein Konzern wie Disney auf Grund moralischer Bedenken keine Ads mehr auf einer Plattform schalten will, zeugt aber auch von einem gesunden Humor, den man schon lange nicht mehr in einer Disney-Produktion gesehen hat.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Ulrich, Donnerstag, 30.11.2023, 17:06 (vor 781 Tagen) @ Gargamel09

https://www.fr.de/wirtschaft/elon-musk-nimmt-werbekunden-die-boykottieren-mit-schimpfwoertern-aufs-korn-zr-92704008.html

Mein Bauchgefühl sagt mir, das Aus für Twitter rückt näher. Allein die Zinslast für die Übernahmekredite beläuft sich auf mehrere Milliarden Dollar.

Der Laden war noch nie profitabel, mittlerweile hat ein komplett frei drehender Elon Musk ihn in einen Saustall verwandelt, in dem sich vor allem Rechtsradikale, Antisemiten und ähnliches Gesocks wohlfühlen.


Ich frage mich, ob die Kreditgeber wohl von Musk in ausreichendem Umfang Sicherheiten bekommen haben. Falls ja, dürfen einige Tesla-Aktienpakete auf den Markt kommen.


...präsentiert komplett neues Werbemodell: "Zahlen Sie oder wir schalten Anzeigen für Ihr Unternehmen auf X"

Ich hoffe, dass das nicht bei Musk ankommt. Man weiß ja nie ;-)


https://www.der-postillon.com/2023/11/musk-werbekunden.html

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

klsch, Ort, Samstag, 02.12.2023, 06:45 (vor 780 Tagen) @ Ulrich

https://www.fr.de/wirtschaft/elon-musk-nimmt-werbekunden-die-boykottieren-mit-schimpfwoertern-aufs-korn-zr-92704008.html


Mein Bauchgefühl sagt mir, das Aus für Twitter rückt näher. Allein die Zinslast für die Übernahmekredite beläuft sich auf mehrere Milliarden Dollar.

Sollte es wirklich so sein sind es für Ihn trotzdem Peanuts.

Der Laden war noch nie profitabel, mittlerweile hat ein komplett frei drehender Elon Musk ihn in einen Saustall verwandelt, in dem sich vor allem Rechtsradikale, Antisemiten und ähnliches Gesocks wohlfühlen.

Mal wieder wird hier der Deutsche Maßstab angelegt. Der ist aber viel zu klein.
In den USA ist das Verständnis der freien Meinungsäußerung ein anderes. Solange die Nationale Sicherheit nicht betroffen ist darfst sagen und schreiben was du willst egal welche Politische Meinung du hast. Amerikaner reagieren da ganz sensibel wenn du denn die Stimme nehmen willst und halten dann plötzlich zusammen.

Selbst als die Eu drohte ihn Twitter abzuschalten weil es nicht kontrolliert wird was da geschrieben wird. Sagte Musk "mach doch", dann gibt es Starlink kostenlos für die Europäer.
Es ist ein gewaltiges Schwert was er sich mit Starlink aufgebaut hat, ein Internet was nur er kontrolliert ist gefährlich für viele Regierungen und Länder der Welt.


Ich frage mich, ob die Kreditgeber wohl von Musk in ausreichendem Umfang Sicherheiten bekommen haben. Falls ja, dürfen einige Tesla-Aktienpakete auf den Markt kommen.

Es gibt andere Einnahmequellen zB.
Das Starlink in der Ukraine wird von Pentagon bezahlt da kommt genug Geld rein.

...präsentiert komplett neues Werbemodell: "Zahlen Sie oder wir schalten Anzeigen für Ihr Unternehmen auf X"

Ich hoffe, dass das nicht bei Musk ankommt. Man weiß ja nie ;-)


https://www.der-postillon.com/2023/11/musk-werbekunden.html

Und zum Schluss kommt es eh alles anders als wir denken. Er ist immer für eine Überraschung gut.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

EloKa, Freitag, 01.12.2023, 09:16 (vor 781 Tagen) @ Ulrich

Der Laden war noch nie profitabel, mittlerweile hat ein komplett frei drehender Elon Musk ihn in einen Saustall verwandelt, in dem sich vor allem Rechtsradikale, Antisemiten und ähnliches Gesocks wohlfühlen.

Nur eine kleine Ergänzung: 2018 und 2019 hatte Twitter tatsächlich jeweils einen (ziemlich hohen) Gewinn eingefahren. Außerhalb dieser beiden Jahre war, und bleibt, Twitter aber ein Minusgeschäft.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Fisheye, Freitag, 01.12.2023, 10:02 (vor 781 Tagen) @ EloKa

Der Laden war noch nie profitabel, mittlerweile hat ein komplett frei drehender Elon Musk ihn in einen Saustall verwandelt, in dem sich vor allem Rechtsradikale, Antisemiten und ähnliches Gesocks wohlfühlen.


Nur eine kleine Ergänzung: 2018 und 2019 hatte Twitter tatsächlich jeweils einen (ziemlich hohen) Gewinn eingefahren. Außerhalb dieser beiden Jahre war, und bleibt, Twitter aber ein Minusgeschäft.

Wie kam das? Was war in den beiden Jahren anders, das sie da Gewinn gemacht haben und sonst nicht?

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

EloKa, Samstag, 02.12.2023, 01:02 (vor 780 Tagen) @ Fisheye

Gute Frage. Ich würde sagen: eine Mischung aus vielen unterschiedlichen Dingen. Werbegeschäft lief sehr gut, verlustreiche Geschäftsbereiche wie Vine wurden geschlossen, Verkauf von eigener Software (Fabric) an Google und irgendwas mit Donald Trump.

2018 und 2019 hat Twitter jeweils über 1 Milliarde Dollar Gewinn eingefahren. Um das aber in Relation zu setzen: Google und Facebook sind jährlich eher im Bereich von 50 Milliarden Dollar Gewinn zuhause.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Guido, Freitag, 01.12.2023, 11:11 (vor 781 Tagen) @ Fisheye

Wie kam das? Was war in den beiden Jahren anders, das sie da Gewinn gemacht haben und sonst nicht?

Die hatten zwischenzeitlich 8.000 Mitarbeiter. Momentan weniger als ein Viertel davon und das Produkt funktioniert ja weiterhin. Die Vorstellung ein digitales Produkt im Umsatz stabil zu halten und die Kosten zu senken, ist ja nicht ganz neu und funktioniert ja auch in vielen Fällen - oft aber mit freien Kräften in der Anfangsphase und nicht mit nachträglichen Massenentlassungen.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 01.12.2023, 11:39 (vor 781 Tagen) @ Guido

Wie kam das? Was war in den beiden Jahren anders, das sie da Gewinn gemacht haben und sonst nicht?


Die hatten zwischenzeitlich 8.000 Mitarbeiter. Momentan weniger als ein Viertel davon und das Produkt funktioniert ja weiterhin. Die Vorstellung ein digitales Produkt im Umsatz stabil zu halten und die Kosten zu senken, ist ja nicht ganz neu und funktioniert ja auch in vielen Fällen - oft aber mit freien Kräften in der Anfangsphase und nicht mit nachträglichen Massenentlassungen.

Twitter ist nach meiner Wahrnehmung technisch instabiler als früher. Und die Tatsache, dass gegen Hass und Hetze nicht mehr konsequent vorgegangen wird, zeigt auch, dass es eben nicht funktioniert. Wie auch, wenn weite Teile der Abteilungen, die für diese Bereiche früher zuständig waren, nicht mehr existieren.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Guido, Freitag, 01.12.2023, 12:01 (vor 781 Tagen) @ Schnippelbohne

Twitter ist nach meiner Wahrnehmung technisch instabiler als früher. Und die Tatsache, dass gegen Hass und Hetze nicht mehr konsequent vorgegangen wird, zeigt auch, dass es eben nicht funktioniert. Wie auch, wenn weite Teile der Abteilungen, die für diese Bereiche früher zuständig waren, nicht mehr existieren.

Blenden wir ein subjektives Thema wie Hasspostings mal aus, ist am Ende nur eine Sache für X entscheidend: Wieviel Leads generieren die Werbekunden. Das wird sich jetzt mittelfristig rausstellen. Ob ein weniger strenger Filter oder die Anzahl Bots wirklich ein Thema war, wird sich dann zeigen. Ich würde X noch nicht abschreiben als Investor - wäre aber vorsichtig, wenn ich von der Laune eines Elon Musk abhängig wäre.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 01.12.2023, 12:09 (vor 781 Tagen) @ Guido

Twitter ist nach meiner Wahrnehmung technisch instabiler als früher. Und die Tatsache, dass gegen Hass und Hetze nicht mehr konsequent vorgegangen wird, zeigt auch, dass es eben nicht funktioniert. Wie auch, wenn weite Teile der Abteilungen, die für diese Bereiche früher zuständig waren, nicht mehr existieren.


Blenden wir ein subjektives Thema wie Hasspostings mal aus, ist am Ende nur eine Sache für X entscheidend: Wieviel Leads generieren die Werbekunden. Das wird sich jetzt mittelfristig rausstellen. Ob ein weniger strenger Filter oder die Anzahl Bots wirklich ein Thema war, wird sich dann zeigen. Ich würde X noch nicht abschreiben als Investor - wäre aber vorsichtig, wenn ich von der Laune eines Elon Musk abhängig wäre.

Die Grenze der Subjektivität bei Hassposts ist allerdings das Strafrecht. Die EU hat Elon ja schon deutlich gewarnt, dass er an der Stelle massiv nachbessern muss. Wenn sie ihn mit hohen Strafen belegen oder als ultima ratio den Laden in der EU dichtmachen, hat er ein Problem.

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

bigfoot49, Leipzig, Freitag, 01.12.2023, 09:00 (vor 781 Tagen) @ Ulrich

Wobei ich mich (während der Übernahme) auch schon gefragt habe, warum Twitter nie profitabel war.
Die 5,1 Mrd Umsatz in 2021 waren 680.000 US Dollar pro Mitarbeiter.
Bei Siemens beispielsweise ist der Umsatz meist so um die 250.000€ pro Mitarbeiter. Und sie sind profitabel.
Was haben die bei Twitter getrieben?

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

FliZZa, Sersheim, Freitag, 01.12.2023, 09:01 (vor 781 Tagen) @ bigfoot49

Wobei man sich auch fragen kann, was vor Musk bei Twitter schief lief.
Die 5,1 Mrd Umsatz in 2021 waren 680.000 US Dollar pro Mitarbeiter.
Bei Siemens beispielsweise ist der Umsatz meist so um die 250.000€ pro Mitarbeiter. Und sie sind profitabel.
Was haben die bei Twitter getrieben?

Gratis Kaffee und Wasser, Tischkicker, diesdas

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 01.12.2023, 11:29 (vor 781 Tagen) @ FliZZa

Wobei man sich auch fragen kann, was vor Musk bei Twitter schief lief.
Die 5,1 Mrd Umsatz in 2021 waren 680.000 US Dollar pro Mitarbeiter.
Bei Siemens beispielsweise ist der Umsatz meist so um die 250.000€ pro Mitarbeiter. Und sie sind profitabel.
Was haben die bei Twitter getrieben?


Gratis Kaffee und Wasser, Tischkicker, diesdas

Gibt’s bei Siemens übrigens auch alles ;)

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

FliZZa, Sersheim, Freitag, 01.12.2023, 12:46 (vor 781 Tagen) @ Schnippelbohne

Wobei man sich auch fragen kann, was vor Musk bei Twitter schief lief.
Die 5,1 Mrd Umsatz in 2021 waren 680.000 US Dollar pro Mitarbeiter.
Bei Siemens beispielsweise ist der Umsatz meist so um die 250.000€ pro Mitarbeiter. Und sie sind profitabel.
Was haben die bei Twitter getrieben?


Gratis Kaffee und Wasser, Tischkicker, diesdas


Gibt’s bei Siemens übrigens auch alles ;)

Deswegen sind meine SPSen und Panels so teuer :-<

„Go f*** yourself“: Elon Musk meckert über schwindende Werbekunden bei X

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 01.12.2023, 09:51 (vor 781 Tagen) @ FliZZa

Gratis Kaffee und Wasser, Tischkicker, diesdas

Gratis Kaffee geht ganz schön ins Geld.:-)

Comedians - Dieter Nuhr

schweizer666, Schweiz, Dienstag, 28.11.2023, 20:08 (vor 783 Tagen) @ Finchen

https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100270482/dieter-nuhr-ueber-polit-debatten-bis-zur-vernichtung-von-existenzen-.html

Er jault mal wieder über die bedrohte Meinungsfreiheit und über Existenzen, die vernichtet werden, herum. Letztens war er noch bei NIUS und fabulierte vom Verfall Deutschlands.

Mittlerweile ist er auf dem Niveau von Julian Reichelt angekommen. Dabei war er doch mal einer der schärfsten Denker Deutschlands. Angeblich...

Krass, was sich alles so ändert... ich habe Nuhr früher immer als eher Links orientiert wahrgenommen. Zugegeben habe mich länger nicht mehr mit ihm befasst.

Hab ich das falsch in Erinnerung und hab ich das damals schon falsch wahrgenommen? :O

Comedians - Dieter Nuhr

Cartman, Dorstfeld und Block 12, Freitag, 01.12.2023, 11:28 (vor 781 Tagen) @ schweizer666

https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100270482/dieter-nuhr-ueber-polit-debatten-bis-zur-vernichtung-von-existenzen-.html

Er jault mal wieder über die bedrohte Meinungsfreiheit und über Existenzen, die vernichtet werden, herum. Letztens war er noch bei NIUS und fabulierte vom Verfall Deutschlands.

Mittlerweile ist er auf dem Niveau von Julian Reichelt angekommen. Dabei war er doch mal einer der schärfsten Denker Deutschlands. Angeblich...


Krass, was sich alles so ändert... ich habe Nuhr früher immer als eher Links orientiert wahrgenommen. Zugegeben habe mich länger nicht mehr mit ihm befasst.

Hab ich das falsch in Erinnerung und hab ich das damals schon falsch wahrgenommen? :O

Gar nichts hat sich geändert.

Comedians - Dieter Nuhr

tim86, Hamburg, Dienstag, 28.11.2023, 20:29 (vor 783 Tagen) @ schweizer666

Krass, was sich alles so ändert... ich habe Nuhr früher immer als eher Links orientiert wahrgenommen. Zugegeben habe mich länger nicht mehr mit ihm befasst.

Hab ich das falsch in Erinnerung und hab ich das damals schon falsch wahrgenommen? :O

Seine Einstellung hat sich geändert.

War er in jungen Jahren noch Mitglied bei den Grünen wurde er inzwischen von der FDP zur letzten Bundespräsidentenwahl zur Bundesversammlung nominiert und nimmt an Podiumsdiskusionen des konservativen Think Tanks Republik21 teil. Ist aber nicht Mitglied irgendeiner Partei.

Bei der Podiumsdiskusion ist er und andere leider auch mit antisemitischen Denkmustern aufgefallen. So hat Nuhr behauptet, das eine machtvolle kleine Elite gegen den Willen der Bevölkerung die Strippen zieht. Er hat zwar nicht Juden gesagt und wahrscheinlich auch nicht gemeint, aber es ist nun mal ein klassisches alte antisemitische Verschwörungstheorie, die er da in neuen Anstrich wiedergegeben hat. Gerade er als ehemaliger Geschichtslehrer sollte es besser wissen.

Ich sage damit ausdrücklich nicht, dass Nuhr ein Antisemit ist. Das ist er nicht, er hat sich da aber einfach dumm geäußert und nicht weiter darüber nachgedacht.

Comedians - Dieter Nuhr

istar, Mittwoch, 29.11.2023, 17:49 (vor 782 Tagen) @ tim86

Krass, was sich alles so ändert... ich habe Nuhr früher immer als eher Links orientiert wahrgenommen. Zugegeben habe mich länger nicht mehr mit ihm befasst.

Hab ich das falsch in Erinnerung und hab ich das damals schon falsch wahrgenommen? :O


Seine Einstellung hat sich geändert.

War er in jungen Jahren noch Mitglied bei den Grünen wurde er inzwischen von der FDP zur letzten Bundespräsidentenwahl zur Bundesversammlung nominiert und nimmt an Podiumsdiskusionen des konservativen Think Tanks Republik21 teil. Ist aber nicht Mitglied irgendeiner Partei.

Bei der Podiumsdiskusion ist er und andere leider auch mit antisemitischen Denkmustern aufgefallen. So hat Nuhr behauptet, das eine machtvolle kleine Elite gegen den Willen der Bevölkerung die Strippen zieht. Er hat zwar nicht Juden gesagt und wahrscheinlich auch nicht gemeint, aber es ist nun mal ein klassisches alte antisemitische Verschwörungstheorie, die er da in neuen Anstrich wiedergegeben hat. Gerade er als ehemaliger Geschichtslehrer sollte es besser wissen.

Ich sage damit ausdrücklich nicht, dass Nuhr ein Antisemit ist. Das ist er nicht, er hat sich da aber einfach dumm geäußert und nicht weiter darüber nachgedacht.

Wenn er von Quandt,Klatten,Schwarz oder Albrecht gesprochen hätte, um mal Namen zu nennen, die auch hier schon mal gefallen oder gemeint sind, dann wäre keiner auf die Idee einer antisemitischen Verschwörungstheorie gekommen.

Ob die jetzt gegen den Willen der Bevölkerung Strippen ziehen, weiß ich nicht, ich war da noch nie eingeladen.
Aber das sehr viel Geld sehr viel Einfluss bedeutet, dürfte wohl keiner bestreiten,

Comedians - Dieter Nuhr

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 20:45 (vor 783 Tagen) @ tim86

Krass, was sich alles so ändert... ich habe Nuhr früher immer als eher Links orientiert wahrgenommen. Zugegeben habe mich länger nicht mehr mit ihm befasst.

Hab ich das falsch in Erinnerung und hab ich das damals schon falsch wahrgenommen? :O


Seine Einstellung hat sich geändert.

War er in jungen Jahren noch Mitglied bei den Grünen wurde er inzwischen von der FDP zur letzten Bundespräsidentenwahl zur Bundesversammlung nominiert und nimmt an Podiumsdiskusionen des konservativen Think Tanks Republik21 teil. Ist aber nicht Mitglied irgendeiner Partei.

Bei der Podiumsdiskusion ist er und andere leider auch mit antisemitischen Denkmustern aufgefallen. So hat Nuhr behauptet, das eine machtvolle kleine Elite gegen den Willen der Bevölkerung die Strippen zieht. Er hat zwar nicht Juden gesagt und wahrscheinlich auch nicht gemeint, aber es ist nun mal ein klassisches alte antisemitische Verschwörungstheorie, die er da in neuen Anstrich wiedergegeben hat. Gerade er als ehemaliger Geschichtslehrer sollte es besser wissen.

Ich sage damit ausdrücklich nicht, dass Nuhr ein Antisemit ist. Das ist er nicht, er hat sich da aber einfach dumm geäußert und nicht weiter darüber nachgedacht.

Nuhr ist an sich nicht die hellste Kerze auf der Torte, ist mein Eindruck.

Comedians - Dieter Nuhr

FourrierTrans, Dienstag, 28.11.2023, 20:49 (vor 783 Tagen) @ FourrierTrans

Zusätzlich ist es nunmal so, dass jeder Mensch im Laufe der Zeit konservativer wird. Außnahmen brauchen sich jetzt nicht zu melden.

Comedians - Dieter Nuhr

schweizer666, Schweiz, Dienstag, 28.11.2023, 20:43 (vor 783 Tagen) @ tim86

Krass, was sich alles so ändert... ich habe Nuhr früher immer als eher Links orientiert wahrgenommen. Zugegeben habe mich länger nicht mehr mit ihm befasst.

Hab ich das falsch in Erinnerung und hab ich das damals schon falsch wahrgenommen? :O


Seine Einstellung hat sich geändert.

War er in jungen Jahren noch Mitglied bei den Grünen wurde er inzwischen von der FDP zur letzten Bundespräsidentenwahl zur Bundesversammlung nominiert und nimmt an Podiumsdiskusionen des konservativen Think Tanks Republik21 teil. Ist aber nicht Mitglied irgendeiner Partei.

Bei der Podiumsdiskusion ist er und andere leider auch mit antisemitischen Denkmustern aufgefallen. So hat Nuhr behauptet, das eine machtvolle kleine Elite gegen den Willen der Bevölkerung die Strippen zieht. Er hat zwar nicht Juden gesagt und wahrscheinlich auch nicht gemeint, aber es ist nun mal ein klassisches alte antisemitische Verschwörungstheorie, die er da in neuen Anstrich wiedergegeben hat. Gerade er als ehemaliger Geschichtslehrer sollte es besser wissen.

Ich sage damit ausdrücklich nicht, dass Nuhr ein Antisemit ist. Das ist er nicht, er hat sich da aber einfach dumm geäußert und nicht weiter darüber nachgedacht.


Ahh also hatte ich ihn doch korrekt in Erinnerung. Echt krass. Allerdings nicht erstaunlich dass man sich im Laufe des Lebens weiterentwickelt. Trotzdem ist es bei den meisten (hoffentlich und zum Glück) keine degenerative Entwicklung - ich hätte ihn für intelligenter gehalten... So kann man sich irren, danke.

Comedians - Dieter Nuhr

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 20:10 (vor 783 Tagen) @ schweizer666

https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100270482/dieter-nuhr-ueber-polit-debatten-bis-zur-vernichtung-von-existenzen-.html

Er jault mal wieder über die bedrohte Meinungsfreiheit und über Existenzen, die vernichtet werden, herum. Letztens war er noch bei NIUS und fabulierte vom Verfall Deutschlands.

Mittlerweile ist er auf dem Niveau von Julian Reichelt angekommen. Dabei war er doch mal einer der schärfsten Denker Deutschlands. Angeblich...


Krass, was sich alles so ändert... ich habe Nuhr früher immer als eher Links orientiert wahrgenommen. Zugegeben habe mich länger nicht mehr mit ihm befasst.

Hab ich das falsch in Erinnerung und hab ich das damals schon falsch wahrgenommen? :O

MMn hast du da auch nichts verpasst. Ich find's brutal unlustig, eher so in Richtung Fremdscham.

Sänger - Gil Ofarim

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 28.11.2023, 12:35 (vor 784 Tagen) @ Finchen

"Gil Ofarim steht in Leipzig wegen Verleumdung vor Gericht. Nun hat der Sänger die Vorwürfe eingeräumt – und bei dem Hotelmanager um Entschuldigung gebeten. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt."

spiegel.de/panorama/justiz/gil-ofarim-legt-vor-dem-landgericht-leipzig-gestaendnis-ab-a-7d00b294-b15d-44e7-8206-a4cdb08f8418

Was ein Idiot. und was für ein Bärendienst. Zu was für einem dummen Zeitpunkt.
Man man.

Sänger - Gil Ofarim

Thofrock, Mittwoch, 29.11.2023, 18:16 (vor 782 Tagen) @ FliZZa

Lange genug hätte diese Entschuldigung noch was retten können. Aber jetzt kommt sie leider wirklich zu spät.
Aber es ist ein bedauerlicher Einzelfall.

Statement vom Zentralrat der Juden dazu

Schwarzgold, Dienstag, 28.11.2023, 14:41 (vor 783 Tagen) @ FliZZa

https://www.zentralratderjuden.de/aktuelle-meldung/artikel/news/statement-zum-gestaendnis-von-gil-ofarim/

Finde ich gut dass sie da so schnell reagieren und es deutlich verurteilen.

Sänger - Gil Ofarim

herrNick, Dienstag, 28.11.2023, 13:53 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

"Gil Ofarim steht in Leipzig wegen Verleumdung vor Gericht. Nun hat der Sänger die Vorwürfe eingeräumt – und bei dem Hotelmanager um Entschuldigung gebeten. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt."

spiegel.de/panorama/justiz/gil-ofarim-legt-vor-dem-landgericht-leipzig-gestaendnis-ab-a-7d00b294-b15d-44e7-8206-a4cdb08f8418

Was ein Idiot. und was für ein Bärendienst. Zu was für einem dummen Zeitpunkt.
Man man.

Jeder, der Hass versprühen will, hat das auch vor Ofraim getan, jeder der in der Lage ist nicht von einem Einzelfall auf alle zu schließen hat das ebenfall vorher schon getan. Von daher glaube ich nicht, dass das irgendwas ändert. Somit kein Bärendienst.

Ciao, herrNick

Sänger - Gil Ofarim

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Dienstag, 28.11.2023, 15:48 (vor 783 Tagen) @ herrNick

Zwischen den Leuten, "die Hass versprühen" und den Aufgeklärten, die jeden Einzelfall im Detail betrachten, liegt aber die grosse Wiese oder Weide auf der die Mehrheitskühe grasen und gelegentlich muhen...

Und solche kann man mE durchaus mit solchen Stories beeinflussen.

Es war einfach strunzdumm von Herrn O.

Sänger - Gil Ofarim

Gutz, Dienstag, 28.11.2023, 17:56 (vor 783 Tagen) @ Schleicheisen

Zwischen den Leuten, "die Hass versprühen" und den Aufgeklärten, die jeden Einzelfall im Detail betrachten, liegt aber die grosse Wiese oder Weide auf der die Mehrheitskühe grasen und gelegentlich muhen...

Und solche kann man mE durchaus mit solchen Stories beeinflussen.

Es war einfach strunzdumm von Herrn O.

Strunzdumm ist aber sehr nett formuliert, für jemanden der hier mit einer Lüge die Existenzen vieler Menschen mutwillig zerstören wollte, allen voran die des Hotelbediensteten, der vorübergehend freigestellt wurde.

Sänger - Gil Ofarim

Gutz, Dienstag, 28.11.2023, 17:58 (vor 783 Tagen) @ Gutz

Zwischen den Leuten, "die Hass versprühen" und den Aufgeklärten, die jeden Einzelfall im Detail betrachten, liegt aber die grosse Wiese oder Weide auf der die Mehrheitskühe grasen und gelegentlich muhen...

Und solche kann man mE durchaus mit solchen Stories beeinflussen.

Es war einfach strunzdumm von Herrn O.


Strunzdumm ist aber sehr nett formuliert, für jemanden der hier mit einer Lüge die Existenzen vieler Menschen mutwillig zerstören wollte, allen voran die des Hotelbediensteten, der vorübergehend freigestellt wurde. Widerliches Arschloch trifft es da besser.

Sänger - Gil Ofarim

herrNick, Dienstag, 28.11.2023, 16:58 (vor 783 Tagen) @ Schleicheisen

Zwischen den Leuten, "die Hass versprühen" und den Aufgeklärten, die jeden Einzelfall im Detail betrachten, liegt aber die grosse Wiese oder Weide auf der die Mehrheitskühe grasen und gelegentlich muhen...

Und solche kann man mE durchaus mit solchen Stories beeinflussen.

Welche genau jetzt? Ich glaube gar nicht, dass so viel Platz zwischen "ich schere alle über einen Kamm" und "ich schere nicht alle über einen Kamm" ist. Und für Zweitere ist Ofarim eben ein Einzelfall.

Es war einfach strunzdumm von Herrn O.

Selbstredend.

Sänger - Gil Ofarim

erwitterfan, Dienstag, 28.11.2023, 13:43 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Kommen zu den 10.000€ Strafe die Gerichtskosten / Gutachter etc. noch obendrauf? Die falsche Eitelkeit sollte er sich jetzt schon etwas kosten lassen für den Bärendienst, den er vielen Menschen erwiesen hat.

Sänger - Gil Ofarim

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 14:40 (vor 783 Tagen) @ erwitterfan

Kommen zu den 10.000€ Strafe die Gerichtskosten / Gutachter etc. noch obendrauf? Die falsche Eitelkeit sollte er sich jetzt schon etwas kosten lassen für den Bärendienst, den er vielen Menschen erwiesen hat.

Die Verfahrenskosten sind zwingend der Staatskasse aufzuerlegen, § 467 IV StPO. Er darf aber seine eigenen Anwälte bezahlen.

Sänger - Gil Ofarim

erwitterfan, Dienstag, 28.11.2023, 15:14 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Nach 5 Minuten Einlesen in Gesetzestexte.. hätter er nach § 465 sämtliche Kosten tragen müssen wenn er verurteilt worden wäre, korrekt?
Nach über zwei Jahren und kurz vor Abschluss der Beweisaufnahme nach der es bei ihm alles andere als gut lief reicht also ein einfaches "ahjo, ich hab gelogen, tut mir Leid, können wir das ganze jetzt gegen eine Geldbuße bitte einstellen?" um den Rest der Forderungen abzuschütteln? Alleine für Gutachter dürften die Kosten doch schon höher liegen :-)

Sänger - Gil Ofarim

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 15:23 (vor 783 Tagen) @ erwitterfan

Tja. Ich finde das Vorgehen des Gerichts auch mehr als nur befremdlich.

Sänger - Gil Ofarim

1890er, Dienstag, 28.11.2023, 14:24 (vor 783 Tagen) @ erwitterfan

Bin da auch völlig ahnungslos und hab auch bisher nur ein paar Schlagzeilen und Tweets zu gelesen, aber mein erster Gedanke war auch, dass das noch nicht das Ende sein kann. Zumindest da Hotel wird jawohl entschädigt werden wollen.

Sänger - Gil Ofarim

Bender B. Rodriguez, Düsseldorf, Dienstag, 28.11.2023, 13:14 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

"Gil Ofarim steht in Leipzig wegen Verleumdung vor Gericht. Nun hat der Sänger die Vorwürfe eingeräumt – und bei dem Hotelmanager um Entschuldigung gebeten. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt."

spiegel.de/panorama/justiz/gil-ofarim-legt-vor-dem-landgericht-leipzig-gestaendnis-ab-a-7d00b294-b15d-44e7-8206-a4cdb08f8418

Was ein Idiot. und was für ein Bärendienst. Zu was für einem dummen Zeitpunkt.
Man man.

Jo. Und zu allem Überfluss auch noch ewig an der Behauptung festgehalten. Im heutigen Internetzeitalter wäre das Ding nach einer (ehrlichen) Abbitte im Rausch des restlichen RTL2-Thrashes längst untergegangen. So ein Trottel. Und vor allem den Hotelmitarbeitern gegenüber eine Frechheit.

Sänger - Gil Ofarim

Gargamel09, Dienstag, 28.11.2023, 13:11 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Hat sich somit verdientermaßen seine Karriere (vorerst) zerschossen. Der Bußgang zu Lanz wird unvermeidbar sein. Letzter Ausweg Dschungelcamp.

Sänger - Gil Ofarim

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 28.11.2023, 16:02 (vor 783 Tagen) @ Gargamel09

Hat sich somit verdientermaßen seine Karriere (vorerst) zerschossen. Der Bußgang zu Lanz wird unvermeidbar sein. Letzter Ausweg Dschungelcamp.

Welche Karriere? Wird er nun den Rest seines Lebens bei "Let's Dance" für die Großmütter Deutschlands tanzen? Meine Mutter fand ihn doch so toll.
Was für ein Honk muss man sein...

Sänger - Gil Ofarim

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 28.11.2023, 13:15 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

Da böte sich doch ein Duett mit Xavier Naidoo an. Der muss auch Buße tun, liebt alle Menschen und seine Karriere liegt auch brach. ;-)

Sänger - Gil Ofarim

1890er, Dienstag, 28.11.2023, 14:32 (vor 783 Tagen) @ Frankonius

Da böte sich doch ein Duett mit Xavier Naidoo an. Der muss auch Buße tun, liebt alle Menschen und seine Karriere liegt auch brach. ;-)

Der Unterschied ist ja, dass Naidoo ohne seine Skandale noch erfolgreich wäre. Bei Ofarim könnte sich das Ganze im schlimmsten Fall langfristig ja sogar noch finanziell positiv auswirken.

Sänger - Gil Ofarim

Fisheye, Donnerstag, 30.11.2023, 01:34 (vor 782 Tagen) @ 1890er

Da böte sich doch ein Duett mit Xavier Naidoo an. Der muss auch Buße tun, liebt alle Menschen und seine Karriere liegt auch brach. ;-)


Der Unterschied ist ja, dass Naidoo ohne seine Skandale noch erfolgreich wäre. Bei Ofarim könnte sich das Ganze im schlimmsten Fall langfristig ja sogar noch finanziell positiv auswirken.

Naidoo hat übelste NS Propaganda verbreitet und ist zusammen mit braunem Dreck auf Bühnen aufgetreten. Alles was Gil Ofarim getan hat ist nicht wahrheitsgetreu zu behaupten er wäre antisemitisch beleidigt worden. Das sind schon sehr verschiedene Hausnummern

Sänger - Gil Ofarim

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 28.11.2023, 12:38 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

"Gil Ofarim steht in Leipzig wegen Verleumdung vor Gericht. Nun hat der Sänger die Vorwürfe eingeräumt – und bei dem Hotelmanager um Entschuldigung gebeten. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt."

spiegel.de/panorama/justiz/gil-ofarim-legt-vor-dem-landgericht-leipzig-gestaendnis-ab-a-7d00b294-b15d-44e7-8206-a4cdb08f8418

Was ein Idiot. und was für ein Bärendienst. Zu was für einem dummen Zeitpunkt.
Man man.

Wer weiß was ihn damals geritten hat. Aber der jetzige Zeitpunkt ist eine Katastrophe.

Sänger - Gil Ofarim

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 28.11.2023, 12:41 (vor 784 Tagen) @ Garum

"Gil Ofarim steht in Leipzig wegen Verleumdung vor Gericht. Nun hat der Sänger die Vorwürfe eingeräumt – und bei dem Hotelmanager um Entschuldigung gebeten. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt."

spiegel.de/panorama/justiz/gil-ofarim-legt-vor-dem-landgericht-leipzig-gestaendnis-ab-a-7d00b294-b15d-44e7-8206-a4cdb08f8418

Was ein Idiot. und was für ein Bärendienst. Zu was für einem dummen Zeitpunkt.
Man man.


Wer weiß was ihn damals geritten hat. Aber der jetzige Zeitpunkt ist eine Katastrophe.


Ist es völlig losgelöst von der jetzigen Situation ein dummer Arschlochmove. Der Hotelmanager ist durch die Verleumdung auch gebrandmarkt.

Sänger - Gil Ofarim

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 28.11.2023, 12:39 (vor 784 Tagen) @ Garum

"Gil Ofarim steht in Leipzig wegen Verleumdung vor Gericht. Nun hat der Sänger die Vorwürfe eingeräumt – und bei dem Hotelmanager um Entschuldigung gebeten. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt."

spiegel.de/panorama/justiz/gil-ofarim-legt-vor-dem-landgericht-leipzig-gestaendnis-ab-a-7d00b294-b15d-44e7-8206-a4cdb08f8418

Was ein Idiot. und was für ein Bärendienst. Zu was für einem dummen Zeitpunkt.
Man man.


Wer weiß was ihn damals geritten hat. Aber der jetzige Zeitpunkt ist eine Katastrophe.

Würde ja auf verletzen Stolz tippen. Nach dem Motto "Wie können die es wagen? Mich, einen großen Star, nicht bevorzugt zu behandeln!".

Sänger - Gil Ofarim

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 28.11.2023, 13:01 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Der Name von Ofarim war mir zwar bekannt, aber eher über die Eltern. Von dem Sohn hatte ich bisher wenn überhaupt nur am Rande Notiz genommen.
Arrogantes Verhalten von Promis, die eine Sonderbehandlung erwarten ist das eine, so was gibt es vermutlich öfters und das ist man bei Dienstleistern (Hotels, Fluggesellschaften usw.) gewohnt. Aber dann noch auf Instagram Lügen zu posten geht gar nicht.
Soziale Medien sollte man erst nach genauer Überlegung und einer Abkühlphase benutzen, wenn man sich über etwas ärgert.
Dass die Sache gerade in der jetzigen Situation für die Antisemiten ein innerer R****tag ist, ist klar. "Dioden, chr chr Dioden, wir haben es doch immer gewusst".
Hätte er die Sache wenigstens nach kurzer Zeit zurück genommen.

Sänger - Gil Ofarim

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 28.11.2023, 13:30 (vor 784 Tagen) @ Frankonius

Der Name von Ofarim war mir zwar bekannt, aber eher über die Eltern. Von dem Sohn hatte ich bisher wenn überhaupt nur am Rande Notiz genommen.

Gil entstammt aber nicht der Ehe Abis mit der wunderbaren Sängerin Esther, sondern dessen dritten Ehe.

Nur falls Du das Gesangsduo Esther und Abi Ofarim als Eltern im Kopf haben solltest.

Arrogantes Verhalten von Promis, die eine Sonderbehandlung erwarten ist das eine, so was gibt es vermutlich öfters und das ist man bei Dienstleistern (Hotels, Fluggesellschaften usw.) gewohnt. Aber dann noch auf Instagram Lügen zu posten geht gar nicht.
Soziale Medien sollte man erst nach genauer Überlegung und einer Abkühlphase benutzen, wenn man sich über etwas ärgert.
Dass die Sache gerade in der jetzigen Situation für die Antisemiten ein innerer R****tag ist, ist klar. "Dioden, chr chr Dioden, wir haben es doch immer gewusst".
Hätte er die Sache wenigstens nach kurzer Zeit zurück genommen.

Arschlochverhalten ist unabhängig von Herkunft, Religion oder Ethnie.

Sänger - Gil Ofarim

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 28.11.2023, 12:54 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

"Gil Ofarim steht in Leipzig wegen Verleumdung vor Gericht. Nun hat der Sänger die Vorwürfe eingeräumt – und bei dem Hotelmanager um Entschuldigung gebeten. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage vorläufig eingestellt."

spiegel.de/panorama/justiz/gil-ofarim-legt-vor-dem-landgericht-leipzig-gestaendnis-ab-a-7d00b294-b15d-44e7-8206-a4cdb08f8418

Was ein Idiot. und was für ein Bärendienst. Zu was für einem dummen Zeitpunkt.
Man man.


Wer weiß was ihn damals geritten hat. Aber der jetzige Zeitpunkt ist eine Katastrophe.


Würde ja auf verletzen Stolz tippen. Nach dem Motto "Wie können die es wagen? Mich, einen großen Star, nicht bevorzugt zu behandeln!".

Nicht wenig Gäste benehmen sich daneben. Aber das was Du schreibst könnte schon zu treffen.

Wundere mich bei ihm über gar nichts mehr

Thofrock, Montag, 27.11.2023, 21:26 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Dass er inzwischen bei Reichelt angekommen ist, kann man als weitere Station auf dem Weg in den finstersten Morast bezeichnen.
Würg!

Wundere mich bei ihm über gar nichts mehr

Kapitän Haddock, Dienstag, 28.11.2023, 13:17 (vor 784 Tagen) @ Thofrock

Dass er inzwischen bei Reichelt angekommen ist, kann man als weitere Station auf dem Weg in den finstersten Morast bezeichnen.
Würg!

Nuhrs Abstieg kann man ziemlich genau mit den Coronamaßnahmen datieren, die hat er weder eingesehen noch verkraftet. Wenn man sich dann noch für privilegiert hält und im richtigen Alter für diesen unangenehmen Starrsinn ist, gibt es kein Halten mehr.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

einergehtnochrein, Donaueschingen, Montag, 27.11.2023, 12:23 (vor 785 Tagen) @ Finchen

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

CD7, Berlin, Montag, 27.11.2023, 19:04 (vor 784 Tagen) @ einergehtnochrein

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?

nö, ich frag mich nur, warum du hier die AfD ins Spiel bringst. Falls es dich aufregt, dass man Dieter Nuhr mit der AFD in Verbindung bringt, dann würde ich diese Verbindung an deiner Stelle jedenfalls nicht selber herstellen.

Für Dieter Nuhr müsste man wirklich mal den Begriff "mundtot" in den Steigerungsformen etablieren.

Mundtot, mondtoter, am mundtotesten.

Und irgendwann macht Dieter Nuhr von morgens bis Abends nichts anderes mehr, als sich in aller Öffentlichkeit darüber zu beschweren, nichts mehr sagen zu dürfen. Jeden Tag. Das wäre dann schon fast Comedy.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Montag, 27.11.2023, 12:59 (vor 785 Tagen) @ einergehtnochrein

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?

Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus. Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte oder es den Klimawandel noch nicht gab.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Tofana10h, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 15:48 (vor 783 Tagen) @ Finchen

Wo ist denn Nuhr ein Klimawandelleugner? Ich hatte ihn letztens wieder live gesehen, er ist zwar mittlerweile extrem verbittert und weniger lustig als früher, aber inhaltlich bin ich von Nuhr nicht so weit weg.
Den Klimawandel leugnet er auf jeden Fall nicht.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Davja89, Dienstag, 28.11.2023, 17:12 (vor 783 Tagen) @ Tofana10h

Er kritisiert die Grünen. Da ist er für manche eben ein Klimaleugner.
Das er mal zu den Gründungszeiten der Grünen mit dabei war interessiert dann nicht mehr.

Nuhr ist nicht mein Humor. Natürlich ab und zu mal eine Pointe ganz gut aber naja alles Geschmackssache.
Allerdings ist da in Deutschland sowieso wenig brauchbares.
Wundert nicht wenn bei jedem "bösen Witz" irgendeine Heulsuse unterm Stein rauskriecht.
Die würden doch bei den großen US Amerikanischen Stars einen Nervenzusammenbruch bekommen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 22:30 (vor 783 Tagen) @ Davja89

Er kritisiert die Grünen. Da ist er für manche eben ein Klimaleugner.
Das er mal zu den Gründungszeiten der Grünen mit dabei war interessiert dann nicht mehr.

Nuhr ist nicht mein Humor. Natürlich ab und zu mal eine Pointe ganz gut aber naja alles Geschmackssache.
Allerdings ist da in Deutschland sowieso wenig brauchbares.
Wundert nicht wenn bei jedem "bösen Witz" irgendeine Heulsuse unterm Stein rauskriecht.
Die würden doch bei den großen US Amerikanischen Stars einen Nervenzusammenbruch bekommen.

Dass er in der Gründungszeit der Grünen dabei war ist doch völlig irrelevant für die Bewertung seiner Aussagen. Ebenso impliziert das nicht, dass gerade er deswegen nun 30 Jahre später ein Experte in Grünen-Kritik ist.

Er wurde nicht als Leugner, sondern als Verharmloser bezeichnet.

Von was für bösen Witzen redest du denn? Polenwitze, Blondinenwitze, Witze über PoCs?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Davja89, Mittwoch, 29.11.2023, 12:23 (vor 783 Tagen) @ Finchen

Auch darüber darf man natürlich Witze machen. Darfst dir gerne mal ausländischen Stand Up anschauen und was dort alles gesagt wird. Dafür würdest du in Deutschland aber schon 10x von den Finchen dieser Republik weggecanelt.
Als Resultat kriegt man dann jeden Abend sowas wie "Die Anstalt", "Nuhr" oder "Heute Show" vorgesetzt.
Öde bis zum Abwinken. Da klatscht dann der Deutschlehrer begeistert in der ersten Reihe :D

Aber lass uns bitte nicht über Humor streiten. Da ist jede Diskussion müßig.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

majae, Muc, Mittwoch, 29.11.2023, 12:54 (vor 783 Tagen) @ Davja89

Auch darüber darf man natürlich Witze machen. Darfst dir gerne mal ausländischen Stand Up anschauen und was dort alles gesagt wird. Dafür würdest du in Deutschland aber schon 10x von den Finchen dieser Republik weggecanelt.
Als Resultat kriegt man dann jeden Abend sowas wie "Die Anstalt", "Nuhr" oder "Heute Show" vorgesetzt.
Öde bis zum Abwinken. Da klatscht dann der Deutschlehrer begeistert in der ersten Reihe :D

Aber lass uns bitte nicht über Humor streiten. Da ist jede Diskussion müßig.

South Park hat uns ja nicht ganz ohne Grund zur unlustigsten Nation der Welt gekürt. Gibt aber schon noch Alternativen für jeden Geschmack, bei Jerks hab ich mich zB in aller Regelmäßigkeit weggeschmissen, Aber auch die älteren Sachen von Ulmen. Oder Olli Schulz. Und der Humor von Bang Boom Bang ist nun auch nicht gerade „korrekt“.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Kurt C. Hose, Freitag, 01.12.2023, 07:26 (vor 781 Tagen) @ majae

South Park hat uns ja nicht ganz ohne Grund zur unlustigsten Nation der Welt gekürt. Gibt aber schon noch Alternativen für jeden Geschmack, bei Jerks hab ich mich zB in aller Regelmäßigkeit weggeschmissen, Aber auch die älteren Sachen von Ulmen. Oder Olli Schulz. Und der Humor von Bang Boom Bang ist nun auch nicht gerade „korrekt“.

Stromberg war/ist auch nicht so korrekt. Trotzdem eine der lustigsten Serien gewesen. Stell dir da aktuell mal eine Fortsetzung vor..

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 01.12.2023, 07:39 (vor 781 Tagen) @ Kurt C. Hose

Heute würde es nicht mal mehr die Werbung aus den 80zigern schaffen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

virz3, Oberhausen, Freitag, 01.12.2023, 07:38 (vor 781 Tagen) @ Kurt C. Hose

South Park hat uns ja nicht ganz ohne Grund zur unlustigsten Nation der Welt gekürt. Gibt aber schon noch Alternativen für jeden Geschmack, bei Jerks hab ich mich zB in aller Regelmäßigkeit weggeschmissen, Aber auch die älteren Sachen von Ulmen. Oder Olli Schulz. Und der Humor von Bang Boom Bang ist nun auch nicht gerade „korrekt“.


Stromberg war/ist auch nicht so korrekt. Trotzdem eine der lustigsten Serien gewesen. Stell dir da aktuell mal eine Fortsetzung vor..

Ich würde mir eine Fortsetzung so sehr wünschen! Lustigste Serie aller Zeiten....

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Lordran, Freitag, 01.12.2023, 08:06 (vor 781 Tagen) @ virz3

Stromberg war mit „Mein neuer Freund“ das absolut beste an Deutscher Comedy.
Aber gerade Stromberg mit seinen Witzen über Frauen oder Türken, würde die Finchens dieser Republik doch komplett zum schmelzen bringen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

virz3, Oberhausen, Freitag, 01.12.2023, 08:31 (vor 781 Tagen) @ Lordran

Stromberg war mit „Mein neuer Freund“ das absolut beste an Deutscher Comedy.
Aber gerade Stromberg mit seinen Witzen über Frauen oder Türken, würde die Finchens dieser Republik doch komplett zum schmelzen bringen.

Könnten es ja einfach wegschalten statt sich zu empören...

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Davja89, Mittwoch, 29.11.2023, 13:03 (vor 783 Tagen) @ majae
bearbeitet von Davja89, Mittwoch, 29.11.2023, 13:08

Gebe dir Recht. Natürlich gibt es auch Graustufen.

Wenn aber so ein angepasster Typ wie Nuhr den Leuten schon die Schweißperlen auf die Stirn treibt sagt das auch viel aus. Der hat sicherlich inzwischen sein privates Süppchen am Kochen mit den "Woken" und Grünen. Trotzdem ist doch 95% was ich so lese und höre von ihm wirklich absolut harmloser Humor für Deutschlehrer der Konservativeren Richtung.
Da würden doch die Amis einpennen vor Harmlosigkeit. Natürlich sind wir Deutschen wahrscheinlich qua Geburt Humorgestört aber zum Teil liegt es auch an der Öffentlichkeit die aus jedem Lüftchen einen Sturm herbeiquatscht.

Jerks fand ich auch immer gut. Ist aber eher diese hammerharte Fremdscham die es geil macht. Da leidest du fast schon körperlich mit am TV. Da gibt es kaum etwas was dieses Gefühl so gekonnt bespielt.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Mittwoch, 29.11.2023, 18:02 (vor 782 Tagen) @ Davja89

Gebe dir Recht. Natürlich gibt es auch Graustufen.

Wenn aber so ein angepasster Typ wie Nuhr den Leuten schon die Schweißperlen auf die Stirn treibt sagt das auch viel aus. Der hat sicherlich inzwischen sein privates Süppchen am Kochen mit den "Woken" und Grünen. Trotzdem ist doch 95% was ich so lese und höre von ihm wirklich absolut harmloser Humor für Deutschlehrer der Konservativeren Richtung.
Da würden doch die Amis einpennen vor Harmlosigkeit. Natürlich sind wir Deutschen wahrscheinlich qua Geburt Humorgestört aber zum Teil liegt es auch an der Öffentlichkeit die aus jedem Lüftchen einen Sturm herbeiquatscht.

Jerks fand ich auch immer gut. Ist aber eher diese hammerharte Fremdscham die es geil macht. Da leidest du fast schon körperlich mit am TV. Da gibt es kaum etwas was dieses Gefühl so gekonnt bespielt.

Man muss ihn ja nicht mögen, aber angepasst ist er sicher nicht.

Er war der Erste,der mal kabarettistisch Muslime aufs Korn genommen hat, was nicht alle toll fanden.
Dabei war das nur ein Beitrag zur Gleichberechtigung der Religionen, bei Katholiken ist das seit Jahren schon üblich gewesen.

Dann hat er tatsächlich die heilige Greta ins Programm genommen, als die halbe Republik noch Fan von ihr war.
Die andere Hälfte fährt Golf Gti tiefergelegt.

Als ich das letzte Mal einen Teil seines Programms gesehen hab, es ist schon länger her, gab es eine schöne Pointe gegen Merz und die Afd hat auch was abbekommen.

Dass er nur die armen Grünen belästigt, stimmt also eher nicht. Aber auch das muss ja einer machen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Montag, 27.11.2023, 21:31 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Was für ein Schwachsinn, CDU-Wähler mal pauschal als Rassisten darstellen.

Ist sicher für Diskussionen der Zukunft extrem hilfreich.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Dienstag, 28.11.2023, 06:34 (vor 784 Tagen) @ Taifun

Da bin ich bei Dir. Aber es ist halt nicht immer alles schwarz und weiss. Würdest Du nicht sagen, dass man als Unionswähler nicht mindestens Rassismus akzeptieren muss? Dass Rassismus und Queerfeindlichkeit seit Jahrzehnten bei der Union Leitlinien und wichtige Instrumente sind, ist aber schon unstrittig oder?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

markus, Dienstag, 28.11.2023, 21:41 (vor 783 Tagen) @ Pfostentreffer

Da bin ich bei Dir. Aber es ist halt nicht immer alles schwarz und weiss. Würdest Du nicht sagen, dass man als Unionswähler nicht mindestens Rassismus akzeptieren muss? Dass Rassismus und Queerfeindlichkeit seit Jahrzehnten bei der Union Leitlinien und wichtige Instrumente sind, ist aber schon unstrittig oder?

Warum versucht man dann Hans-Georg Maaßen loszuwerden, statt ihn zum Parteivorsitzenden zu machen?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 08:54 (vor 781 Tagen) @ markus

Weil er sich Antisemitisch geäussert hat. Jahrelang hat er sich nur rassitisch geäussert, klar rassistisch gehandelt und Nazis unterstützt. Dafür hat die Union ihn noch zum Verfassungsschutzpräsidenten gemacht. Da konnte er die Nazis dann noch effektiver unterstützen. Jetzt ist es zu spät, sie zu verbieten.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 07:48 (vor 784 Tagen) @ Pfostentreffer

Da bin ich bei Dir. Aber es ist halt nicht immer alles schwarz und weiss. Würdest Du nicht sagen, dass man als Unionswähler nicht mindestens Rassismus akzeptieren muss? Dass Rassismus und Queerfeindlichkeit seit Jahrzehnten bei der Union Leitlinien und wichtige Instrumente sind, ist aber schon unstrittig oder?

Herrjemine, was für ein kompletter Unsinn.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Dienstag, 28.11.2023, 07:57 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Pfostentreffer, Dienstag, 28.11.2023, 08:00

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Dienstag, 28.11.2023, 09:56 (vor 784 Tagen) @ Pfostentreffer

Wie soll man zu so einer Meinung Gegenargumente darstellen? Du beleidigsz mal eben 30 Prozent der Wähler als Rassisten und meinst dann, dass man dich widerlegen soll?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Dienstag, 28.11.2023, 19:58 (vor 783 Tagen) @ Taifun

Wie soll man zu so einer Meinung Gegenargumente darstellen? Du beleidigsz mal eben 30 Prozent der Wähler als Rassisten und meinst dann, dass man dich widerlegen soll?

Dann zeig mir doch mal, wo ich sage, dass % der Wähler Rassisten sind. Ich habe geschrieben, dass CDU Wähler Rassimus entweder nicht erkennen oder es zumindest dulden. Wohl kaum zu bestreiten, dass die aktuelle Führungsriege sich laufend rassistisch äussert und die Wähler es entweder nicht erkennen oder dulden, oder? Ist echt mühsam, wenn einem das Wort im Mund umgedreht wird.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Nike79, Dienstag, 28.11.2023, 20:02 (vor 783 Tagen) @ Pfostentreffer

Wie soll man zu so einer Meinung Gegenargumente darstellen? Du beleidigsz mal eben 30 Prozent der Wähler als Rassisten und meinst dann, dass man dich widerlegen soll?


Dann zeig mir doch mal, wo ich sage, dass % der Wähler Rassisten sind. Ich habe geschrieben, dass CDU Wähler Rassimus entweder nicht erkennen oder es zumindest dulden. Wohl kaum zu bestreiten, dass die aktuelle Führungsriege sich laufend rassistisch äussert und die Wähler es entweder nicht erkennen oder dulden, oder? Ist echt mühsam, wenn einem das Wort im Mund umgedreht wird.

Ok, mit diesem Post stellst du eine Behauptung über 100% der CDU Wähler auf

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 08:57 (vor 781 Tagen) @ Nike79

Wie soll man zu so einer Meinung Gegenargumente darstellen? Du beleidigsz mal eben 30 Prozent der Wähler als Rassisten und meinst dann, dass man dich widerlegen soll?


Dann zeig mir doch mal, wo ich sage, dass % der Wähler Rassisten sind. Ich habe geschrieben, dass CDU Wähler Rassimus entweder nicht erkennen oder es zumindest dulden. Wohl kaum zu bestreiten, dass die aktuelle Führungsriege sich laufend rassistisch äussert und die Wähler es entweder nicht erkennen oder dulden, oder? Ist echt mühsam, wenn einem das Wort im Mund umgedreht wird.


Ok, mit diesem Post stellst du eine Behauptung über 100% der CDU Wähler auf

Das habe ich auch vorher schon getan. Wollt ihr mir erzählen, dass ihr nicht mal erkennt, dass naehzu alle aktuellen Führungsfiguren - selbst auf Länderebene - der Union schon mit rassistischen Aussgen aufgefallen sind oder? Um sie zu wählen muss man das doch mindestens dulden oder nicht?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 12:11 (vor 781 Tagen) @ Pfostentreffer

Dafür muss man Rassismus wahrscheinlich ziemlich weit fassen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Samstag, 02.12.2023, 12:10 (vor 780 Tagen) @ Taifun

Wieso das?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 08:55 (vor 784 Tagen) @ Pfostentreffer

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.

Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Dienstag, 28.11.2023, 20:33 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.


Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.


Ok, die Begründung ist noch schwächer, als ich vermutet hätte. Weil sie 2 oder drei Feigenblätter haben, sind sie nicht rassistisch. Das ist... einfach mega schwach. Die AfD vermutlich aich nicht, schliesslich gibt es ja Juden in der AfD? Habe ich Dich da richtig verstanden?

Ausgerechnet Jens Spahn zu nehmen, der sich selbst in den letzten Jahren häufig rassistisch äussert- gewagtes Beispiel.

Die Jahrzehntelange rassistische Hetzte der Union scheint dabei unter den Tisch zu fallen. Oder das es die Union war, die homofeindlichen Gesetze der Nazis übernommen und damit 70'000 Schwule Männer ins Gefängnis gesteckt und deren Leben zerstört hat.

Bis heute kämpft die Union Tapfer gegen die Rehabilitierung der (schwulen) Opfer. Auch das Deutschland die Ehe für Alle so spät bekommen hat, lag ausschliesslich an der Union, nur unter drohendem Machtverlust waren sie bereit, es zuzulassen. Seit Jahrzehnten kämpft die Union gegen JEDEN Fortschritt für queere Menschen, es ist ihnen egal, wenn sie dabei gegen die Verfassung oder bestehende europäische Urteile verstossen, sie ignorieren es einfach(wie beim Transsexuellengesetz oder das man homosexuelle nicht in Länder abschieben darf, wo sie gefoltert oder hingerichtet werden mit der Begründung, sie müssten es ja nicht ausleben. Hier unterschreiben gegen Ausländer, Kampagnen gegen Flüchtlinge, Gastarbeiter. HIV positive "in Lager konzentrieren". Offene Unterstützung von Rechtsextemisten (vor allem in Polizei und Justiz), JU Gruppen die Transexuelle attackieren und white supremacist Fotos machen. Dieses Jahr ein Landtagsabgeordneter in Köln der auf einfach Leute niederballert mit den Worten "ihr scheiss Kanaken", weil sie sich vor seinem Haus unterhalten.

Ich könnte aus dem Kopf noch 1000 weitere Sachen aufzählen, die eindeutig rassitisch sind, wenn man die Oberstars der Union wie Otte oder Maasen, die Werte- oder Mittelstandsunion hinzunimmt, tausende. Ansonsten schau einfach auf diveese Twitterprofile der Union. Dort findest Du töglich queerfeindliche und rassistische Takes " so gerade an der Grenze"

Will ich aber auch nicht alles aufzählen, deswegen ein kleiner Link, der zumindest 2 % abdeckt.

Kannst gern alles wiederlegen, was darin zu finden ist, auch wenn noch mega viel fehlt. Aber bestimmt ist es der Autor auch nicht wert zu lesen, so wie Su hier immer reihenweise Wissenscahftler als Idioten abstempeln, weil sie deine gefühlten Meinungen widerlegen.

Aber klar, in Berlin haben sie einen Schwarzen und der offene Rassist Jens Spahn ist ja schwul. Dann können sie ja nicht rassistisch sein. Ich hoffe wirklich, vor Gericht argumentierst Du besser.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.

Ist klar. Wenn einem die Argumente ausgehen...

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 23:12 (vor 783 Tagen) @ Pfostentreffer

Weißt du, wenn ein Affe Buchstabensuppe isst, dann Durchfall bekommt und scheißen muss, da kommen sinnvollere Dinge bei rum, als bei deiner Tirade.


Otte ist aus der Union ausgeschlossen worden, bei Maaßen geht man gegen die erstinstanzliche Entscheidung vor.

Das sind alles, aber sicherlich auch keine Stars.

Der Heiopei aus Köln war übrigens nur Mitglied der Stadtversammlung Porz.

Die Frage der "Ehe für Alle" ist übrigens gar nicht so einfach, wie du es darstellen möchtest. Noch 2015 hatte Heiko Maas (SPD) als amtierender Justizminister verfassungsrechtliche Bedenken. Gut, jetzt kannst du sagen, dass jemand mit 2 x 4 Punkten da nicht der Maßstab sein sollte, aber es gibt da noch so diverse andere Stimmen. Prof Ipsen, RiBVerfG a.D. Papier, alles juristisch nur ganz kleine Lichter.

Die Frage, wie wir Zuwanderung steuern wollen und was mit Menschen passieren soll, die kein Bleiberecht haben, ist alles, aber sicherlich nicht rassistisch.

Ansonsten schön alles mögliche durcheinander geworfen, was man so unappetitliches finden kann. Gauweiler hat für die HIV-Lager auch heftigst Gegenwind bekommen.

Das war jetzt einfach mal aus der Lameng. Aber legt man deine Maßstäbe an, dann sind die Grünen pädophil, wir nehmen Jörg stauss und Sebastian Edathy als Maßstab für die SPD, Sarah Wagenknecht und Amira Mohamed Ali als Maßstab für die Linkspartei, dazu natürlich auch noch die Ehrenvorsitzenden, die noch Teil der Mauermörder waren.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 09:02 (vor 781 Tagen) @ MarcBVB

Du kannst ja die Frage mal beantworten: Deine Argumentation führt dazu, dass man ohne Probleme sagen könnte, die AFD ist nicht antisemitisch, weil es gibt je Juden in der AFD.

Das ist Deine Argumentation? Die ganzen rassistischen und queerfeindlichen Aussagen und Aktionen (bei der Union: Gesetze und Verordnungen) gegen queere und nicht als weisse Christen gelesene Menschen spielen bei Deiner Beurteilung demnach keine Rolle?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 01.12.2023, 09:50 (vor 781 Tagen) @ Pfostentreffer

Weißt du, dieses "Wir gegen die" und diese ganze furchtbare Identitätspolitik, die dem Merkmal "Rasse" eine Bedeutung für alles gibt, das ist der Dreck, an dem diese Gesellschaft eines Tages zu Grunde gehen wird.

Für dich sind das ja alles Nazis. Oder zumindest Rechtsextreme. Daniel Günther, Karin Prien, Joe Chialo, Angela Merkel. Alles Rechtsextreme.

Oder anders gesagt: Deine Thesen sind ein so unglaublicher Unsinn, dass da keinerlei Stellungnahme notwendig ist. Du bist ganz offensichtlich intellektuell nicht satisfaktionsfähig.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 10:56 (vor 781 Tagen) @ MarcBVB

Weißt du, dieses "Wir gegen die" und diese ganze furchtbare Identitätspolitik, die dem Merkmal "Rasse" eine Bedeutung für alles gibt, das ist der Dreck, an dem diese Gesellschaft eines Tages zu Grunde gehen wird.

Sag ich ja. Und die Union ist riesig darin. Vor allem, Minderheiten zu Feindbildern aufzubauen.


Für dich sind das ja alles Nazis. Oder zumindest Rechtsextreme. Daniel Günther, Karin Prien, Joe Chialo, Angela Merkel. Alles Rechtsextreme.

Wie kommst Du darauf, dass ich diese Leute als Nazis bezeichnen würde? Ich habe geschrieben, die meisten Führungsfiguren der Union haben sich rassistisch geäussert, nicht alle, nicht Nazis. Kannst Du lesen? Dann zählst Du das Feigenblatt auf, eine ehemaligen und den Ministerpräsidenten, der der Führung immer wiederspricht. Was ist mit Merz, Spahn, Dobrindt, Haselhof, Wegner, Dobrindt Herrmann, Scheuer und nahezu allen anderen, die sich regelmässig rassistich äussern? Bei der Aufzählung der Taten sagst Du nur " hat alles keine Substantz". ich beginne zu glauben, Deine Aussagen haben keine Substanz.


Oder anders gesagt: Deine Thesen sind ein so unglaublicher Unsinn, dass da keinerlei Stellungnahme notwendig ist. Du bist ganz offensichtlich intellektuell nicht satisfaktionsfähig.

Das schreibst Du jetzt zum dritten mal in anderen Worten. Es ist nur eine These und der Rest sind Aussagen und Handlungen der Union, um diese These zu festigen. Deswegen nochmal die Frage, die Du bei den ersten beiden Malen nicht beantwortet hast:

Deine Argumentation führt dazu, dass man ohne Probleme sagen könnte, die AFD ist nicht antisemitisch, weil es gibt je Juden in der AFD. Ist das Deine Meinung und Deine bestmögliche Argumentation?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 01.12.2023, 11:44 (vor 781 Tagen) @ Pfostentreffer

Die AfD ist eine rechtsextreme Nazi-Partei. Die regelmäßigen rassistischen Äußerungen kannst du ja bestimmt nachweisen. Ich ahne allerdings, wo bei dir "rassistisch" beginnt.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Pfostentreffer, Samstag, 02.12.2023, 11:57 (vor 780 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Pfostentreffer, Samstag, 02.12.2023, 12:06

Die AfD ist eine rechtsextreme Nazi-Partei.

Danke, dass ist mir bekannt. Im ersten Bundestag, in dem die AFD vertreten war 2017, waren übrigens 57% ihrer Abgeordneten ehemalige Mitglieder von CDU/CSU. Die Verbindungen zwischen den Parteien sind sehr eng. und Und die einzige Partei, bei der öffentlich diskutiert wird, ob sie mit dieser - deine Aussagen nach rechtsextremen Nazi Partei - koaliert ist die Union.

Die regelmäßigen rassistischen Äußerungen kannst du ja bestimmt nachweisen.

Habe ich ja oben bereits getan. Durch Aufzählung und einen Link mit weiteren rassistischen Ausfällen der Union aus den letzten JAHRZEHNTEN. Ohne die aktuellen rassistischen Aussagen von Merz, Spahn, Dobrindt, Wendt, Ostermann, Maassen, Söder und wie sie alle heissen zu reproduzieren.

Willst Du ernsthaft behaupten, es gibt keine rassistischen Äusserungen oder Handlungen von führenden Unionspolitikern? Keine Vornamensabfragen, keine kleine Paschas etc?


Ich ahne allerdings, wo bei dir "rassistisch" beginnt.

Und ich ahne, warum Greta für Dich zweifelsfrei die Antisemitin überhaupt ist, aber Rassismus in der Union natürlich nicht existiert. Übrigens eine Frage noch:

Deine Argumentation führt dazu, dass man ohne Probleme sagen könnte, die AFD ist nicht antisemitisch, weil es gibt ja Juden in der AFD. Ist das Deine Meinung und Deine bestmögliche Argumentation?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Mittwoch, 29.11.2023, 12:39 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Weißt du, wenn ein Affe Buchstabensuppe isst, dann Durchfall bekommt und scheißen muss, da kommen sinnvollere Dinge bei rum, als bei deiner Tirade.

Denkst du gerade ernsthaft, du hättest bewiesen, dass die CDU eine Menschenfreundepartei ist? Spahn und Merzchen haste natürlich mal schnell ignoriert. :D

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 29.11.2023, 16:50 (vor 782 Tagen) @ Finchen

Weißt du, wenn ein Affe Buchstabensuppe isst, dann Durchfall bekommt und scheißen muss, da kommen sinnvollere Dinge bei rum, als bei deiner Tirade.


Denkst du gerade ernsthaft, du hättest bewiesen, dass die CDU eine Menschenfreundepartei ist? Spahn und Merzchen haste natürlich mal schnell ignoriert. :D

Weißt du, ichem, Finchen oder wie auch immer du dich demnächst nennen wirst: Mir ist die Union relativ egal.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

markus, Mittwoch, 29.11.2023, 09:27 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Weißt du, wenn ein Affe Buchstabensuppe isst, dann Durchfall bekommt und scheißen muss, da kommen sinnvollere Dinge bei rum, als bei deiner Tirade.

:-) Das könnte ein original Dieter Bohlen Spruch sein (die ich witzig finde, solange sie nicht diskriminierend sind).

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 28.11.2023, 10:08 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.


Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.

Es ist aber schon so, dass man bei der Union sehr oft das Gefühl hat es handele sich bei den von dir genannten Personen um eine Art Feigenblätter. Immer, wenn es bei der Union mal gerade nicht so läuft und sie sich in der Opposition befindet und/oder Umfragewerte hat, die eine Möglichkeit zum regieren unwahrscheinlicher erscheinen lässt, kommen Aussagen und Kampagnen gegen Minderheiten. Ich erinnere nur an die "Kinder statt Inder"-Debatte, wo man jetzt zwanzig Jahre später genau den Mangel an Fachkräften um den es damals ging betrauert. Auch die Kampagne gegen die sogenannte "Homo-Ehe" oder der Kampf gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Aktuell hat man den scharfen Eindruck, dass man Armut bekämpfen will indem man arme Menschen bekämpft. Aber auch der aktuelle Kurs in der Debatte um Migration und Flüchtlinge, wo die Union relativ unverhohlen unter Merz in eine Anti-Ausländer-Partei umschwenkt und mit Lösungsansätzen kommt, die nur das Ziel haben Menschen abzuschrecken und zu verscheuchen und nicht deren Probleme zu lösen. Auch die "Argumente", wenn es um die gesetzliche Gleichstellung von Transpersonen geht, sind schon recht eindeutig in die Richtung, dass man eine Gleichstellung gar nicht will.

Ich verstehe, dass man als ein der Union nahe stehender Mensch, wie du es offenbar bist, sich von den Vorwürfen angegriffen fühlt. Allerdings kann man auch nicht den aktuellen und schon gar nicht frühere Kurse und Haltungen ignorieren.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Dienstag, 28.11.2023, 11:45 (vor 784 Tagen) @ pactum Trotmundense

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.


Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.


Es ist aber schon so, dass man bei der Union sehr oft das Gefühl hat es handele sich bei den von dir genannten Personen um eine Art Feigenblätter. Immer, wenn es bei der Union mal gerade nicht so läuft und sie sich in der Opposition befindet und/oder Umfragewerte hat, die eine Möglichkeit zum regieren unwahrscheinlicher erscheinen lässt, kommen Aussagen und Kampagnen gegen Minderheiten. Ich erinnere nur an die "Kinder statt Inder"-Debatte, wo man jetzt zwanzig Jahre später genau den Mangel an Fachkräften um den es damals ging betrauert. Auch die Kampagne gegen die sogenannte "Homo-Ehe" oder der Kampf gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Aktuell hat man den scharfen Eindruck, dass man Armut bekämpfen will indem man arme Menschen bekämpft. Aber auch der aktuelle Kurs in der Debatte um Migration und Flüchtlinge, wo die Union relativ unverhohlen unter Merz in eine Anti-Ausländer-Partei umschwenkt und mit Lösungsansätzen kommt, die nur das Ziel haben Menschen abzuschrecken und zu verscheuchen und nicht deren Probleme zu lösen. Auch die "Argumente", wenn es um die gesetzliche Gleichstellung von Transpersonen geht, sind schon recht eindeutig in die Richtung, dass man eine Gleichstellung gar nicht will.

Ich verstehe, dass man als ein der Union nahe stehender Mensch, wie du es offenbar bist, sich von den Vorwürfen angegriffen fühlt. Allerdings kann man auch nicht den aktuellen und schon gar nicht frühere Kurse und Haltungen ignorieren.

Die Union ist eine Volkspartei. Vermutlich die letzte überhaupt. Dass die AfD mal eine wird, wollen wir nicht hoffen.
Als solche darf sie durchaus die Interessen der Mehrheit vertreten.
Es ist ja nicht so, dass es nicht genug Parteien für Minderheiten gibt. Frau Rackete lässt grüßen.
Und eine restriktive Migrationspolitik machen mittlerweile sogar die Grünen mit.
Weil man sonst in Europa ziemlich isoliert wäre.
Auf die Idee, den Grünen Rassismus zu unterstellen, kommt aber auch keiner.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 28.11.2023, 14:27 (vor 783 Tagen) @ istar

Die Union ist eine Volkspartei.

Das sind der politikwissenschaftlichen Definition nach zu urteilen so einige Parteien, sogar einige, die nicht in Parlamenten vertreten sind. Anders als viele Menschen glauben bezieht sich der Begriff nicht auf die Größe einer Partei sondern darauf wie breit gefächert die Programmatik und die Zusammensetzung der Wählerschaft ist.

Vermutlich die letzte überhaupt.

Da kann ich dich beruhigen. Es gibt da noch so einige.

Dass die AfD mal eine wird, wollen wir nicht hoffen.

Unwahrscheinlich, dass diese Partei sich mal aus ihrer Monothematik löst.

Als solche darf sie durchaus die Interessen der Mehrheit vertreten.

Nun, wenn die Union die Interessen die Mehrheit vertritt, wie kommt es dann, dass sie Forderungen von Minderheiten vertritt? So wollen der empirischen Demoskopie zufolge z.B. breite Mehrheiten allgemeine Tempolimits, eine höhere Erbschaftssteuer, deutliche Erhöhungen von Unternehmenssteuern, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die Legalisierung von Cannabis, die Abschaffung der Kirchensteuer, die Beendigung der arbeitsrechtlichen Privilegierung kirchlicher Arbeitgeber, die Straffreiheit von Sterbehilfe, die Streichung der §§ 218 bis 219b StGB und noch vieler weiterer Dinge, die den beiden C-U-Parteien nicht passen.

Es ist ja nicht so, dass es nicht genug Parteien für Minderheiten gibt. Frau Rackete lässt grüßen.

Ich befasse mich nicht mit der Frau. Keine Ahnung welche Partei die Frau vertritt oder gegründet hat. Ein politisches Amt von ihr ist mir jedoch neu.

Und eine restriktive Migrationspolitik machen mittlerweile sogar die Grünen mit.
Weil man sonst in Europa ziemlich isoliert wäre.
Auf die Idee, den Grünen Rassismus zu unterstellen, kommt aber auch keiner.

Du kennst nur schwarz und weiß, hm? Zwischen dem "Ausländer raus" der NSAfD und "lasset alle ohne Einschränkung kommen" der V-Partei existieren zig Abstufungen. Was Rassismus ist, ist kannst du leicht verständlich bei Wikipedia nachlesen. Deine Einlassungen lassen mich jedoch bezweifeln, dass du erkennst welche politischen Argumentationen von Rassismus geprägt sind. Es ist eben nicht per se rassistisch oder xenophob eine restriktive Aufnahme von nichtdeutschen Staatsbürgern haben zu wollen. Das wäre es, wenn die Begründung dafür ist, dass diese Menschen "anders", "kulturfremd", "nicht mit uns kompatibel" sind. Wer auch nur ein wenig Politikerdeutsch beherrscht erkennt doch sofort wo der Hase für die jeweiligen Parteien im Pfeffer liegt.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Dienstag, 28.11.2023, 18:24 (vor 783 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Union ist eine Volkspartei.


Das sind der politikwissenschaftlichen Definition nach zu urteilen so einige Parteien, sogar einige, die nicht in Parlamenten vertreten sind. Anders als viele Menschen glauben bezieht sich der Begriff nicht auf die Größe einer Partei sondern darauf wie breit gefächert die Programmatik und die Zusammensetzung der Wählerschaft ist.

Vermutlich die letzte überhaupt.


Da kann ich dich beruhigen. Es gibt da noch so einige.

Dass die AfD mal eine wird, wollen wir nicht hoffen.


Unwahrscheinlich, dass diese Partei sich mal aus ihrer Monothematik löst.

Als solche darf sie durchaus die Interessen der Mehrheit vertreten.


Nun, wenn die Union die Interessen die Mehrheit vertritt, wie kommt es dann, dass sie Forderungen von Minderheiten vertritt? So wollen der empirischen Demoskopie zufolge z.B. breite Mehrheiten allgemeine Tempolimits, eine höhere Erbschaftssteuer, deutliche Erhöhungen von Unternehmenssteuern, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die Legalisierung von Cannabis, die Abschaffung der Kirchensteuer, die Beendigung der arbeitsrechtlichen Privilegierung kirchlicher Arbeitgeber, die Straffreiheit von Sterbehilfe, die Streichung der §§ 218 bis 219b StGB und noch vieler weiterer Dinge, die den beiden C-U-Parteien nicht passen.

Es ist ja nicht so, dass es nicht genug Parteien für Minderheiten gibt. Frau Rackete lässt grüßen.


Ich befasse mich nicht mit der Frau. Keine Ahnung welche Partei die Frau vertritt oder gegründet hat. Ein politisches Amt von ihr ist mir jedoch neu.

Und eine restriktive Migrationspolitik machen mittlerweile sogar die Grünen mit.
Weil man sonst in Europa ziemlich isoliert wäre.
Auf die Idee, den Grünen Rassismus zu unterstellen, kommt aber auch keiner.


Du kennst nur schwarz und weiß, hm? Zwischen dem "Ausländer raus" der NSAfD und "lasset alle ohne Einschränkung kommen" der V-Partei existieren zig Abstufungen. Was Rassismus ist, ist kannst du leicht verständlich bei Wikipedia nachlesen. Deine Einlassungen lassen mich jedoch bezweifeln, dass du erkennst welche politischen Argumentationen von Rassismus geprägt sind. Es ist eben nicht per se rassistisch oder xenophob eine restriktive Aufnahme von nichtdeutschen Staatsbürgern haben zu wollen. Das wäre es, wenn die Begründung dafür ist, dass diese Menschen "anders", "kulturfremd", "nicht mit uns kompatibel" sind. Wer auch nur ein wenig Politikerdeutsch beherrscht erkennt doch sofort wo der Hase für die jeweiligen Parteien im Pfeffer liegt.

Nur ein paar Sätze, die Zeit ist knapp, gleich spielt der BVB.

Natürlich ist es nicht per se rassistisch, eine restriktive Migrationspolitik zu fordern oder zu betreiben. Genau das ist meine Meinung, aber ein paar Leute hier scheinen das anders zu sehen und bei denen hast du angedockt. Zumindest hab ich das so empfunden.

Von deinen angeführten Statistiken hab ich auf die Schnelle drei gegoogelt, beim Tempolimit scheint es eindeutig zu sein, 42% sind klar für 130 auf der Autobahn,22% eher ja.
Cannabislegalisierung wollen 50%, ein paar Prozent wissen es nicht, der Rest ist dagegen. Allerdings wurde nach der Straffreiheit bei " kleinen Mengen " gefragt.
Komplette Legalisierung ist noch 'ne andere Nummer.
Beides gesehen bei Statista.
Zur Erbschaftssteuer hab ich nichts gefunden.

Das man bei Wikipedia mal eben nachschauen kann, wie das mit dem Rassismus so läuft,glaub ich eher nicht.
Dazu hat sich die Definition über die Jahre nämlich ständig gewandelt und das passiert weiterhin.
Selbst in der Gegenwart ist es schwierig.
Während wir uns über "Indianer " unterhalten und der Frage nachgehen, ob man Winnetou canceln soll, wollen die Ureinwohner Nordamerikas "native americans" oder eben "indians" genannt werden.
Dazu gab es vor einiger Zeit ein interessantes Feature auf WDR 5.
Auch die Sache mit dem Schnitzel ist nicht so einfach. Einfach mal bei "ZigeunerwagenTV" auf YouTube vorbeischauen. Oder bei Maro Drom e.V.
Kulturelle Aneignung scheint dafür kein großes Thema mehr zu sein.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

majae, Muc, Mittwoch, 29.11.2023, 18:41 (vor 782 Tagen) @ istar

Auch die Sache mit dem Schnitzel ist nicht so einfach. Einfach mal bei "ZigeunerwagenTV" auf YouTube vorbeischauen. Oder bei Maro Drom e.V.
Kulturelle Aneignung scheint dafür kein großes Thema mehr zu sein.

Auszug zu der Diskussion von Zentralrat der Sinit und Roma:
Die Bezeichnung „Zigeuner“ hingegen ist untrennbar verbunden mit rassistischen Zuschreibungen, die sich, über Jahrhunderte reproduziert, zu einem geschlossenen und aggressiven Feindbild verdichtet haben, das tief im kollektiven Bewusstsein verwurzelt ist. Ab dem 16. Jahrhundert setzte sich in Deutschland die (irrige) Auffassung durch, „Zigeuner“ sei abgeleitet von „Ziehgauner“. Auch in einem der ersten Lexikonartikel zum Stichwort „Zigeuner“, 1848 im Brockhaus erschienen, wird dieser Zusammenhang explizit hergestellt. Dort findet man die ganze Palette negativer Stereotypen über unsere Minderheit aufgelistet, bis hin zu der Behauptung, „Zigeuner“ würden Kinder stehlen. Noch in der 2. Auflage des Dudens sinn- und sachverwandter Wörter aus dem Jahr 1986 wird unter dem Stichwort „Zigeuner“ auf die Begriffe „Abschaum“ und „Vagabund“ verwiesen.

Wer dafür plädiert, den Ausdruck „Zigeuner“ als Sammelbezeichnung „wertneutral“ zu verwenden, blendet nicht nur diesen historischen Kontext aus. Er ignoriert auch völlig den heutigen Gebrauch in der Umgangssprache, in der „Zigeuner“ immer noch als Schimpfwort benutzt wird: In den einschlägigen rechtsextremistischen Internetforen gehört dieser Begriff, samt den dazu gehörigen verleumderischen Inhalten, ebenso zum gängigen Vokabular wie in Fußballstadien, wo Fans gegnerische Mannschaften mit „Zigeuner“ oder „Zigeunerpack“ beschimpfen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

tim86, Hamburg, Donnerstag, 30.11.2023, 01:42 (vor 782 Tagen) @ majae

Der Zentralrat der Sinti und Roma ist allerdings nicht die einzige Interessenvertretung der Roma und Sinti in Deutschland, noch sind die Roma und Sinti die einzigen, die unter den Begriff Zigeuner zusammengefasst wurde.

Hier ein Auszug aus einer Stellungnahme der Sinti Allianz Deutschland.
„Es gibt in dem Millieu, die Saucen etc. umbenennen möchten, scheinbar die falsche Vorstellung, einem ‚Antiziganismus‘ entgegenzutreten. Die Sinti Allianz Deutschland lehnt diese Form der Sprachhygiene ab, auch jegliche Form der Sprachüberwachung. Die Mehrheit der Sinti, die wir vertreten, verfolgt diese unwürdige ‚Saucendiskussion‘ kopfschüttelnd. Es ist richtig, die Bezeichnung Zigeuner wird von uns selbst verwandt. Selbst Überlebende der Nazi-Diktatur benutzen diese Bezeichnung in ihren Biographien als Überbegriff, und auf Grabmalen wird die Bezeichnung Zigeuner häufig als Inschrift gewählt. Zum Begriff Zigeuner vertreten die Angehörigen der Sinti Allianz Deutschland aus Respekt vor allen anderen Zigeunervölkern die Auffassung, dass mangels eines von allen Zigeunervölkern akzeptierten neutralen Überbegriffs auf die eineinhalbjahrtausend Jahre alte historische Bezeichnung Zigeuner nicht verzichtet werden kann – sofern diese wertfrei benutzt wird. Eine Zensur oder Ächtung des Begriffs Zigeuner, durch wen auch immer, sollte und darf es nicht geben.“

Hier noch ein älteres Interview zu dem Thema.
https://www.endstation-rechts.de/news/vorsitzende-der-sinti-allianz-legten-wir-den-begriff-zigeuner-ab-hatten-die-nazis-ihr-ziel

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

markus, Mittwoch, 29.11.2023, 21:28 (vor 782 Tagen) @ majae

Wer dafür plädiert, den Ausdruck „Zigeuner“ als Sammelbezeichnung „wertneutral“ zu verwenden, blendet nicht nur diesen historischen Kontext aus. Er ignoriert auch völlig den heutigen Gebrauch in der Umgangssprache, in der „Zigeuner“ immer noch als Schimpfwort benutzt wird: In den einschlägigen rechtsextremistischen Internetforen gehört dieser Begriff, samt den dazu gehörigen verleumderischen Inhalten, ebenso zum gängigen Vokabular wie in Fußballstadien, wo Fans gegnerische Mannschaften mit „Zigeuner“ oder „Zigeunerpack“ beschimpfen.[/i]

In welchen Fußballstadien kommt das denn noch vor? Ich kann mich noch an die „zick zack Zigeunerpack“ Gesänge erinnern. Aber das war im letzten Jahrtausend.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 29.11.2023, 19:07 (vor 782 Tagen) @ majae

Leider ist es da gar nicht so einfach. https://taz.de/Politische-Korrektheit/!5012673/

In meinem Freundeskreis auch. "Wir sind Zigeuner", Sinti oder Roma würden sie nicht genannt werden wollen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Mittwoch, 29.11.2023, 19:34 (vor 782 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von istar, Mittwoch, 29.11.2023, 19:37

Leider ist es da gar nicht so einfach. https://taz.de/Politische-Korrektheit/!5012673/

In meinem Freundeskreis auch. "Wir sind Zigeuner", Sinti oder Roma würden sie nicht genannt werden wollen.

https://www.spiegel.de/kultur/diskriminierung-von-sinti-und-roma-wir-muessen-aus-dieser-opferrolle-raus-a-ac96bb2b-1dd2-4c21-acc5-b9186363ba55?sara_ref=re-so...


Interessantes Thema. Und anscheinend kontrovers.

Der Artikel ist schon älter, aber Spiegel+.

Keine Ahnung, ob man den ohne Abo öffnen kann.

Edit: anscheinend nicht, zwei Leute aus der Volksgruppe diskutieren, der eine sagt "ich bin Zigeuner ", der andere sagt, es wäre eine rassistische Beleidigung.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 10:21 (vor 784 Tagen) @ pactum Trotmundense

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.


Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.


Es ist aber schon so, dass man bei der Union sehr oft das Gefühl hat es handele sich bei den von dir genannten Personen um eine Art Feigenblätter. Immer, wenn es bei der Union mal gerade nicht so läuft und sie sich in der Opposition befindet und/oder Umfragewerte hat, die eine Möglichkeit zum regieren unwahrscheinlicher erscheinen lässt, kommen Aussagen und Kampagnen gegen Minderheiten. Ich erinnere nur an die "Kinder statt Inder"-Debatte, wo man jetzt zwanzig Jahre später genau den Mangel an Fachkräften um den es damals ging betrauert. Auch die Kampagne gegen die sogenannte "Homo-Ehe" oder der Kampf gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Aktuell hat man den scharfen Eindruck, dass man Armut bekämpfen will indem man arme Menschen bekämpft. Aber auch der aktuelle Kurs in der Debatte um Migration und Flüchtlinge, wo die Union relativ unverhohlen unter Merz in eine Anti-Ausländer-Partei umschwenkt und mit Lösungsansätzen kommt, die nur das Ziel haben Menschen abzuschrecken und zu verscheuchen und nicht deren Probleme zu lösen. Auch die "Argumente", wenn es um die gesetzliche Gleichstellung von Transpersonen geht, sind schon recht eindeutig in die Richtung, dass man eine Gleichstellung gar nicht will.

Ich verstehe, dass man als ein der Union nahe stehender Mensch, wie du es offenbar bist, sich von den Vorwürfen angegriffen fühlt. Allerdings kann man auch nicht den aktuellen und schon gar nicht frühere Kurse und Haltungen ignorieren.

Du, mir ist die Union wirklich völlig egal, weil ich die maximal mit der Erststimme wähle.

Zur sogenannten "Home-Ehe" kann man übrigens durchaus geteilter Meinung sein und als jemand, der mit Scheidungen sehr gutes Geld verdient und qua Beruf das also gut findet, halte ich den gewählten Weg jedenfalls für problematisch. Wenn jetzt demnächst bspw das AG Traunstein eine erfolgreiche Richtervorlage ans BVerfG übermittelt und man dort entscheidet, dass die Einführung der "Ehe für Alle" gegen den Schutz von Ehe und Familie aus Art. 6 GG verstößt, dann hat man ein riesiges Problem geschaffen, was vermeidbar gewesen wäre.

Und natürlich finden nicht alle Menschen das sogenannte Gleichstellungsgesetz gut. Übrigens zT auch LGBTQIA*.

Das Thema Migration sollte man übrigens tatsächlich klären. Und dabei sollte allen klar sein, dass unsere Herzen groß, aber die Möglichkeiten endlich sind. Wenn man jetzt wieder großflächig Turnhallen umfunktioniert, dann ist das am Ende eine Entwicklung, die heftigsten sozialen Sprengstoff bietet. Es wäre schon gut, wenn man aus vielen Dingen die Schärfe rausnehmen könnte. Nicht jeder, der nicht zu 100% die Meinung des juste milieu teilt, ist ein Nazi, nicht jeder, der Konservativen widerspricht ist linksgrünversifft.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 28.11.2023, 14:47 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Zur sogenannten "Home-Ehe" kann man übrigens durchaus geteilter Meinung sein und als jemand, der mit Scheidungen sehr gutes Geld verdient und qua Beruf das also gut findet, halte ich den gewählten Weg jedenfalls für problematisch.

Nun, ich bin ein juristischer Laie und ich verstehe ganz offen und frei heraus gesagt grundsätzlich nicht, dass Art. 3(1) GG nicht für alle Menschen gilt. Also entweder darf jeder Mensch heiraten oder eben gar keiner. Allein, dass es Abstufungen gibt und eine Hetero-Ehe grundgesetzlich priviligiert ist, so erscheint es mir zumindest obwohl Artikel 6 nichts über Geschlechter sagt, ist für mich schon ein Bruch unserer Verfassung.

Und natürlich finden nicht alle Menschen das sogenannte Gleichstellungsgesetz gut. Übrigens zT auch LGBTQIA*.

Nun, machen wir uns nichts vor. Man bräuchte all diese Gesetze nicht, wenn Artikel 3(1) unseres Grundgesetzes gelten würde. Allein schon, dass es die Absätze 2 und 3 des Artikel 3 gibt, ist schon ein Hinweis darauf, dass man offensichtlich nicht alle Menschen als gleich betrachtet.

Wie gesagt, ich bin nur ein Laie und rechtstheoretische und -philosophische Debatten übersteigen meinen Horizont, weil sie entweder an der Lebenswirklichkeit der Menschen in all seiner über acht milliardenfachen Vielfältigkeit vorbei geht oder einfach nur Möglichkeiten konstruiert werden einen Status quo zu erhalten. Mich persönlich wundert es jedenfalls nicht, dass mit Vorliebe konservativ geprägte Menschen auf Basis von bestehendem Recht dogmatisch debattieren, während man progressive Menschen daran erkennt, dass sie Recht als etwas formbares begreifen. Etwas, das nicht perfekt ist und so lange verändert werden muss bis das Wort "Recht" ein Synonym für "gerecht" ist.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 15:11 (vor 783 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Frage ist leider juristisch durchaus komplex. Es ist am Ende einfach fraglich, ob der besondere Schutz von Ehe und Familie dazu führt dass der Gesetzgeber einfachgesetzlich die Ehe definieren kann. Er durfte völlig unproblematisch eine Lebenspartnerschaft neben die Ehe setzen (wobei da schon wieder strittig gewesen wäre, ob er die für Heteros hätte öffnen dürfen).

Es gibt für beide Seiten gute Argumente und ich bin froh, dass ich das nicht entscheiden muss. Ich sehe nur im gegangenen Weg unnötige Risiken.

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simie, Krefeld, Mittwoch, 29.11.2023, 19:42 (vor 782 Tagen) @ MarcBVB

Na ja. Die Besorgnis empfinde ich schon etwas konstruiert. Gerade wenn man sich die Urteile des BVerfG zu den Lebenspartnerschaften so durchliest.
Im Grunde bewegte sich das BVerfG eh zu einer Öffnung der Ehe. Die Politik ist dem dann letztlich nur zuvorgekommen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 29.11.2023, 21:58 (vor 782 Tagen) @ simie

Na ja. Die Besorgnis empfinde ich schon etwas konstruiert. Gerade wenn man sich die Urteile des BVerfG zu den Lebenspartnerschaften so durchliest.
Im Grunde bewegte sich das BVerfG eh zu einer Öffnung der Ehe. Die Politik ist dem dann letztlich nur zuvorgekommen.

Das sehe ich tatsächlich etwas anders. Alle Entscheidungen auf Art. 3 gestützt, keine auf Art. 6

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markus93, Sauerland, Mittwoch, 29.11.2023, 22:21 (vor 782 Tagen) @ MarcBVB

Ehe und Familie stehen unter besonderem Schutze der staatlichen Ordnung.


Der restliche Artikel geht dann eigentlich nur noch um Familie, also warum genau soll die Homoehe sich mit dem Artikel beißen?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 29.11.2023, 22:33 (vor 782 Tagen) @ markus93

Ehe und Familie stehen unter besonderem Schutze der staatlichen Ordnung.


Der restliche Artikel geht dann eigentlich nur noch um Familie, also warum genau soll die Homoehe sich mit dem Artikel beißen?

Weil das BVerfG in jeder (!) Entscheidung zu Art. 6 GG von der Ehe als Mann und Frau ausgeht und das sehr wahrscheinlich auch der Wille der Väter und Mütter des Grundgesetzes war. Deswegen.

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simie, Krefeld, Freitag, 01.12.2023, 11:57 (vor 781 Tagen) @ MarcBVB


Weil das BVerfG in jeder (!) Entscheidung zu Art. 6 GG von der Ehe als Mann und Frau ausgeht und das sehr wahrscheinlich auch der Wille der Väter und Mütter des Grundgesetzes war. Deswegen.

Gerade hier sollte man sich jedoch bewusst machen, wie das GG in diesem Punkt entstanden ist. Zuerst sollte im Art 6 die Ehe nämlich gar nicht erwähnt werden, sondern nur auf die Familie abgestellt werden. Erst auf Druck insbesondere kirchlicher Interessengruppen wurde die Ehe hinzugefügt. Jedoch, wie du ja auch schreibst ohne weitere Definition.
Daher steht es wohl durchaus dem Gesetzgeber zu, die Ehe neu zu definieren. Auch gerade, wenn man sich auf den Willen der damaligen Bundesversammlung bezieht. Und man müsste sich schon ziemlich verbiegen, hier einen Verstoß gegen das GG zu sehen. Zumal man dann ja irgendwelche Definitionen höher bewerten müsste, als Grundrechte aus dem GG.
Gut. Auch das ist in der Geschichte des BVerfG leider schon vorgekommen, wo es mit Naturrecht argumentiert hat. Aber diese Irrwege sind schon länger her.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 01.12.2023, 12:23 (vor 781 Tagen) @ simie

Simie, mir ist das durchaus Recht, was der Gesetzgeber gemacht hat. Mehr Ehen heißt mehr Scheidungen. Mehr Scheidungen heißt mehr Geld für mich.

Und trotzdem halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass bei einer erfolgreichen (!) Richtervorlage das BVerfG die Nummer kassiert.

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simie, Krefeld, Freitag, 01.12.2023, 12:33 (vor 781 Tagen) @ MarcBVB


Und trotzdem halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass bei einer erfolgreichen (!) Richtervorlage das BVerfG die Nummer kassiert.

Ausschließen kann man es wohl nicht. Richtig. Manchmal geht das BVerfG komische Wege, siehe den Bezug auf das Naturrecht.
Aber es spricht wohl mehr dafür, dass es nicht scheitern würde. Papier vertritt da eher eine Mindermeinung.

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markus93, Sauerland, Mittwoch, 29.11.2023, 23:13 (vor 782 Tagen) @ MarcBVB

Ehe und Familie stehen unter besonderem Schutze der staatlichen Ordnung.


Der restliche Artikel geht dann eigentlich nur noch um Familie, also warum genau soll die Homoehe sich mit dem Artikel beißen?


Weil das BVerfG in jeder (!) Entscheidung zu Art. 6 GG von der Ehe als Mann und Frau ausgeht und das sehr wahrscheinlich auch der Wille der Väter und Mütter des Grundgesetzes war. Deswegen.

Hast du dafür Beispiele, du bist da sicher mehr im Thema als ich würde mich interessieren um das ganze Einordnen zu können. Ansonsten ist aber doch nicht explizit erwähnt das es sich hier um Mann und Frau handeln muss genauso wie in Artikel 3 ganz explizit erwähnt das alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind.
Was der Wille der Väter und Mütter des GG war ist meiner Meinung nach da wenig relevant auch weil einige Dinge irgendwann einfach nicht mehr Zeitgemäß sind, heute würde da mit ziemlicher Sicherheit auch drin stehen das niemand wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf. Das Thema war damals einfach noch nicht so relevant bzw wurde einfach totgeschwiegen.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 30.11.2023, 00:40 (vor 782 Tagen) @ markus93

Aber ja:

Darüber hinaus erläutert das Grundgesetz den Begriff der Ehe nicht. Im Jahr 1993 hat das Bundesverfassungsgericht darauf hingewiesen, „dass die Ehe nach Art. 6 Abs. 1 GG die Vereinigung von Mann und Frau zu einer Lebensgemeinschaft ist (vgl. BVerfGE 10, 59 [66]; 49, 286 [300]; 53, 224 [245]; 62, 323 [330]; 87, 234 [264]). Daraus folgt, dass aus dieser Grundrechtsnorm ein Recht auf Eingehung einer Ehe mit einem gleichgeschlechtlichen Partner nicht hergeleitet werden kann.“1 Dies hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zum Lebenspartnerschaftsgesetz aus dem Jahre 2002 bestätigt und festgestellt, „dass die Ehe als Form einer engen Zweierbeziehung zwischen Mann und Frau eine personelle Exklusivität auszeichnet.

und

Zwar hat das Bundesverfassungsgericht in den letzten Jahren mehrfach entschieden, dass Lebenspartner mit Eheleuten gleichzustellen sind (betriebliche Hinterbliebenenversorgung,6 Erbschafts- und Schenkungssteuer,7 Familienzuschlag,8 Grunderwerbssteuer,9 Ehegattensplitting10, Sukzessivadoption11). Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht die Gleichstellung nicht aus dem Institut der Ehe (Art. 6 Abs. 1 GG), sondern aus dem Gleichheitssatz (Art. 3 GG) hergeleitet.

Wissenschaftlicher Dienst Bundestag

Du siehst, es ist keinesfalls ausgemacht, dass die "Ehe für alle" konform mit dem Grundgesetz ist.

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markus93, Sauerland, Donnerstag, 30.11.2023, 00:51 (vor 782 Tagen) @ MarcBVB

Danke. Dennoch bleibt die Frage für mich ob eine Rechtssprechung auch immer bedeutet das diese im Sinne der Bevölkerung sein muss. Ich würde behaupten nein, um jetzt tiefer darauf einzugehen fehlt mir allerdings gerade die Zeit, vielleicht melde ich mich später noch mal dazu.

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CF, Freitag, 01.12.2023, 12:43 (vor 781 Tagen) @ markus93

Danke. Dennoch bleibt die Frage für mich ob eine Rechtssprechung auch immer bedeutet das diese im Sinne der Bevölkerung sein muss. Ich würde behaupten nein, um jetzt tiefer darauf einzugehen fehlt mir allerdings gerade die Zeit, vielleicht melde ich mich später noch mal dazu.

Recht war noch nie = Gerechtigkeit!

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markus93, Mittwoch, 29.11.2023, 23:17 (vor 782 Tagen) @ markus93

Der Wille der Väter des BVerfG ist entscheidend für die Interpretation desselben. Das hat uns bereits ganz oft den Arsch gerettet. Zum Beispiel bei neuen Technologien.

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Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 09:14 (vor 781 Tagen) @ Taifun

Der Wille der Väter des BVerfG ist entscheidend für die Interpretation desselben. Das hat uns bereits ganz oft den Arsch gerettet. Zum Beispiel bei neuen Technologien.

Interessanter Gedanke, für den ich einige Sympathien hege, da das Grundgesetz ja u. a. geschaffen wurde, um so eine Diskriminierung wie die der Juden früher, die den Holocuast verursacht hat, zu vermeiden.

Die Grenze erfährt das Argument aber da, wo es Themen gibt, bei denen sie keinen erkennbaren Willen hatten (z. b., weil die Themen damals noch nicht existiert haben (Internet, AI etc. oder eben Themen, die damals Tabu und kein grosses Thema waren, die Väter des Grundgesetzes also kaum drüber nachgedacht haben können) oder wo grosse Lerneffekte stattgefunden haben (z. b. Homosexualität ist nicht das Ende der Welt).

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Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 09:39 (vor 781 Tagen) @ Pfostentreffer

Viele Themen der heutigen Zeit (Vorratsdatenspeicherung, Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung) wurden vom BVerfG aus der Verfassung abgeleitet.

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Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 11:02 (vor 781 Tagen) @ Taifun

Viele Themen der heutigen Zeit (Vorratsdatenspeicherung, Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung) wurden vom BVerfG aus der Verfassung abgeleitet.

Das mag sein, aber welchen Rückschluss lässt das für den Umgang bspw. mit AI zu? Eine künstliche Intelligenz wurde sicher nicht mitgedacht und die vorher bereits bekannten Rechtsprinzipien sind darauf - im Gegensatz zur Vorratsdatenspeicherung oder informelle Selbstbestimmung - vermutlich deutlich schwerer anwendbar.

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Pfostentreffer, Freitag, 01.12.2023, 11:37 (vor 781 Tagen) @ Pfostentreffer

Sehe ich nicht so. Das abstrakte Grundgesetz gibt eine klare Richtung. Die Leitlinien sind einfach. Artikel 1-20 sind sehr stark und deutlich.

Und warum sollte gerade AI da ein Problem darstellen?


Nebenbei: Zusammen mit der Ewigkeitsklausel ist das GG ein starkes Bollwerk gegen die AfD.

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Pfostentreffer, Samstag, 02.12.2023, 12:39 (vor 780 Tagen) @ Taifun

Sehe ich nicht so. Das abstrakte Grundgesetz gibt eine klare Richtung. Die Leitlinien sind einfach. Artikel 1-20 sind sehr stark und deutlich.

Ja, kann ich gut nachvollziehen.


Und warum sollte gerade AI da ein Problem darstellen?

Weil sich allein schon die Frage stellt, inwieweit AI als (vielleicht sogar menschenähnliche) Lebensform eingeschätzt wird oder nicht, falls sie ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Die Frage stellte sich damals nicht. Unabhängig davon sieht man ja an vielen Stellen, dass Verfassungen problematisch werden können, wenn sie nicht neuen Lernerfolgen der Menschen angepasst wird. Prominentes Beispiel sind da sicherlich die USA. Anderseits sind Änderungen immer heikel, weil ja grundsätzlich alles, was darin steht aus einem
guten Grund drin steht, gerade in D. Schwierig.


Nebenbei: Zusammen mit der Ewigkeitsklausel ist das GG ein starkes Bollwerk gegen die AfD.

Grundsätzlich bin ich da bei dir. Wie stark das Bollwerk ist, wird sich zeigen. Die Schuldenbremse bspw. ist aktuell eher Wahlkampfhilfe für die AFD und steht leider seit 2009 im GG. Vermutlich wird die am Ende als die Zeilen des GG in die Geschichte eingehen, die dem Land am meisten geschadet haben.

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pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 28.11.2023, 17:21 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Die Frage ist leider juristisch durchaus komplex.

Aber eben auch nur juristisch und genau das ist der Casus Knacktus. Es ist und bleibt lächerlich, dass nicht alle Menschen alle Menschen heiraten dürfen, wenn diese es konsensual möchten. Genauso ist es lächerlich, dass diese Verbindungen einer besonderen juristischen Erhöhung unterliegen, die anderen Verbindungen verwehrt bleibt. Wenn Menschen einander erklären füreinander einstehen zu wollen, wieso macht es einen Unterschied ob sie das bei einem Standesamt für Geld beurkunden lassen anstatt es für lau auf einem Formblatt im Beisein von voll geschäftsfähigen Zeugen zu tätigen? Weil es einfach eine uralte aus der Religion stammende Kiste ist, die es ins weltliche Recht geschafft hat. Da lobe ich mir die alten Germanen. Mann und Frau erklären dem Stamm, dass sie jetzt Gefährten sind, ein paar Wildschweine und Rehe werden gegrillt, der Stamm säuft sich die Hucke zu und fertig ist die Laube.

Es ist am Ende einfach fraglich, ob der besondere Schutz von Ehe und Familie dazu führt dass der Gesetzgeber einfachgesetzlich die Ehe definieren kann. Er durfte völlig unproblematisch eine Lebenspartnerschaft neben die Ehe setzen (wobei da schon wieder strittig gewesen wäre, ob er die für Heteros hätte öffnen dürfen).

Neben die Ehe... Sorry, aber es sind genau diese Sachverhalte, die mein Unverständnis nur bestärken.

Es gibt für beide Seiten gute Argumente und ich bin froh, dass ich das nicht entscheiden muss. Ich sehe nur im gegangenen Weg unnötige Risiken.

Es gibt gute Argumente für die Diskriminierung einer Form der Partnerschaft gegenüber einer anderen? Die würden mich wirklich interessieren. Warum ist eine Hetero-Ehe mehr wert als eine Homo-Verpartnerung oder eine "wilde Ehe" zwischen zwei Männern und drei Frauen? Bisher hat man mir das immer nur mit weiteren Diskriminierungen erklären wollen, z.B. irgendwelchen sittlichen Normen oder was mit "kann mal bitte jemand an die Kinder denken". Wenn Menschen frei und ohne Druck den Konsens treffen partnerschaftlich füreinander einzustehen, dann hat der Staat das entweder zu unterstützen und jeder dieser Beziehungen die gleiche rechtliche Wertigkeit zuzugestehen oder sich eben komplett heraus zu halten und keiner dieser Partnerschaften einen besonderen Schutzstatus zu gewähren. Dazwischen erkenne ich nichts, was nicht in irgendeiner Art und Weise diskriminierend wäre.

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pactum Trotmundense, Dienstag, 28.11.2023, 18:34 (vor 783 Tagen) @ pactum Trotmundense

Juristisch ist aber wichtig, da mit der Ehe deutliche Vorteile vorhanden sind.

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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 29.11.2023, 08:57 (vor 783 Tagen) @ Taifun

Juristisch ist aber wichtig, da mit der Ehe deutliche Vorteile vorhanden sind.

Genau darum geht es. Entweder für alle Partnerschaften die gleichen deutlichen Vorteile oder eben für keine Form der Partnerschaften. Die Diskriminierung von Partnerschaften, die nicht der deutschen juristischen Definition von Ehe unterliegen, ist nicht zu rechtfertigen. Eine Ehe zwischen Mann und Frau ist nicht mehr Wert als eine Ehe zwischen Mann und Mann, Frau und Frau, Mann und Mann und Frau und Frau und Frau, etc.

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pactum Trotmundense, Mittwoch, 29.11.2023, 09:01 (vor 783 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das kann man auch anders sehen. Aus Mann und Frau können nämlich Kinder entstehen, welche unglaublich wichtig für die Zukunft des Landes sind.

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markus93, Sauerland, Mittwoch, 29.11.2023, 21:40 (vor 782 Tagen) @ Taifun

Kann man auch anders sehen, jedes nicht geborene Kind kann den Klimawandel nicht vorantreiben und unsere Spezies letztendlich retten ;-) Und bevor jetzt hier jemand loslegt das ist nicht Ernstgemeint.
Es gibt doch genug kinderlose Heteropaare und auf der anderen Seite gibt es auch genug Kinder die ein liebevolles und sicheres zu Hause suchen welches sie bei ihren leiblichen Eltern aus verschiedensten Gründen nicht bekommen können. Die können dann doch dadurch auch erst unglaublich wichtig für unser Land werden, denn macht man sich mal nichts vor "jeder ist sein eigenes Glückes Schmied" ist ein Spruch der falscher nicht sein kann

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Abseits, Mittwoch, 29.11.2023, 22:01 (vor 782 Tagen) @ markus93

Kann man auch anders sehen, jedes nicht geborene Kind kann den Klimawandel nicht vorantreiben und unsere Spezies letztendlich retten ;-) Und bevor jetzt hier jemand loslegt das ist nicht Ernstgemeint.

Warum nicht?

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simie, Krefeld, Mittwoch, 29.11.2023, 19:32 (vor 782 Tagen) @ Taifun

Das Argument zieht nicht. Dann müsste man nämlich nicht auf die Ehe abstellen, sondern auf die Familien mit Kindern.

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simie, Mittwoch, 29.11.2023, 19:33 (vor 782 Tagen) @ simie

Das kann der Gesetzgeber gerne korrigieren.

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majae, Muc, Mittwoch, 29.11.2023, 16:24 (vor 782 Tagen) @ Taifun

Das kann man auch anders sehen. Aus Mann und Frau können nämlich Kinder entstehen, welche unglaublich wichtig für die Zukunft des Landes sind.

Das ist aber schon sehr konstruiert. Es braucht keine Ehe um Kinder zu bekommen und wenn das wirklich das Ziel wäre, macht es Sinn, die steuerlichen Vorteile nur an Eltern auszuzahlen, das Land kinderfreundlicher zu gestalten, Kitas kostenlos anzubieten und Erzieher besser zu entlohnen. Stattdessen lässt sich der Staat das Ehegattensplitting 20 Mrd im Jahr kosten.

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majae, Mittwoch, 29.11.2023, 16:46 (vor 782 Tagen) @ majae

Konstruiert, dass Kinder aus gleichgeschletlichen Partnerschaften nicht herauskommen können?

Unbefleckte Empfängnis?

Und die Steuervorteile kann man gerne morgen abschaffen.

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Coconut, Mannheim, Freitag, 01.12.2023, 13:15 (vor 781 Tagen) @ Taifun

Über welche Steuervorteile reden wir denn beim Ehegattensplitting?

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Coconut, Freitag, 01.12.2023, 13:27 (vor 781 Tagen) @ Coconut

Erhebliche Mengen.

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majae, Muc, Donnerstag, 30.11.2023, 17:20 (vor 781 Tagen) @ Taifun

Konstruiert, dass Kinder aus gleichgeschletlichen Partnerschaften nicht herauskommen können?

Konstruiert, dass es dafür den besonderen Schutz der Ehe benötigt, der deswegen nur für gleichgeschlechtliche Partner gilt.

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simie, Krefeld, Mittwoch, 29.11.2023, 19:35 (vor 782 Tagen) @ Taifun

Konstruiert, dass Kinder aus gleichgeschletlichen Partnerschaften nicht herauskommen können?

Unbefleckte Empfängnis?


Bei lesbischen Paaren ist es doch gar kein Problem.
Und auch schwulen Paaren steht der Weg einer Adoption offen.

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CF, Freitag, 01.12.2023, 12:50 (vor 781 Tagen) @ simie

Konstruiert, dass Kinder aus gleichgeschletlichen Partnerschaften nicht herauskommen können?

Unbefleckte Empfängnis?

Bei lesbischen Paaren ist es doch gar kein Problem.
Und auch schwulen Paaren steht der Weg einer Adoption offen.

Nunja, lesbischen und schwulen Paaren müssen Kinder aus anderen Quellen zur Verfügung gestellt werden. Da gilt es schon darauf zu achten, dass daraus z.B. kein (Schwarz-)markt entsteht. Was wenn sich theoretisch niemand bereit erklären würde, für diese Paare seinen Samen bzw. ihre Eierstöcke zur Verfügung zu stellen? Nachkommen aus dem Reagenzglas dann halt? Wie sieht es mit ethischen, moralischen und auch juristischen Konsequenzen aus? Muss es den kindern (und späteren Erwachsenen) egal sein, woher sie entstammen?

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simie, Krefeld, Freitag, 01.12.2023, 13:10 (vor 781 Tagen) @ CF

Da gilt es schon darauf zu achten, dass daraus z.B. kein (Schwarz-)markt entsteht. Was wenn sich theoretisch niemand bereit erklären würde, für diese Paare seinen Samen bzw. ihre Eierstöcke zur Verfügung zu stellen?

Das ist nun aber für lesbische Paare nicht der Fall. Selbst wenn im Bekanntenkreis kein passender Spender zu finden ist, oder keiner zu einer Spende bereit ist (da ich schon alleinqe zwei Männer kenne, die auf diese Weise Vater geworden sind, dürfte der Weg häufiger mal vorkommen), gibt es immer noch Samenbanken.
Und schwulen Paaren steht dann halt eine Adoption offen. Was natürlich komplizierter ist, als die Lage für lesbische Paare.

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FliZZa, Sersheim, Freitag, 01.12.2023, 12:53 (vor 781 Tagen) @ CF

Konstruiert, dass Kinder aus gleichgeschletlichen Partnerschaften nicht herauskommen können?

Unbefleckte Empfängnis?

Bei lesbischen Paaren ist es doch gar kein Problem.
Und auch schwulen Paaren steht der Weg einer Adoption offen.


Nunja, lesbischen und schwulen Paaren müssen Kinder aus anderen Quellen zur Verfügung gestellt werden. Da gilt es schon darauf zu achten, dass daraus z.B. kein (Schwarz-)markt entsteht. Was wenn sich theoretisch niemand bereit erklären würde, für diese Paare seinen Samen bzw. ihre Eierstöcke zur Verfügung zu stellen? Nachkommen aus dem Reagenzglas dann halt? Wie sieht es mit ethischen, moralischen und auch juristischen Konsequenzen aus? Muss es den kindern (und späteren Erwachsenen) egal sein, woher sie entstammen?

Achzisch Euro, dann mach ich das Hauptberuflich

Ha. "Wichser" von Beruf. Fantastisch.

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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 29.11.2023, 09:20 (vor 783 Tagen) @ Taifun

Das kann man auch anders sehen. Aus Mann und Frau können nämlich Kinder entstehen, welche unglaublich wichtig für die Zukunft des Landes sind.

Und was scheißegal ist um daraus Diskriminierung abzuleiten. Aus einer Mann-Mann-Frau-Frau-Frau-Beziehung können auch Kinder entstehen. Ebenso aus Mann-Mann, wenn diese z.B. eines adoptieren oder es auf natürlichem Wege mit einer gebärfähigen Person außerhalb dieser Partnerschaft angehen. Wie bereits weiter oben gesagt: die diskriminierende Bevorteilung der Ehe konnte mir noch niemand sinnvoll erklären ohne dafür Diskriminierung als Begründung anzuführen.

Übrigens sind Kinder gar nicht so wichtig für die Zukunft des Landes. Lediglich für das Funktionieren der umlagefinanzierten Sozialversicherung. Würde man die Finanzierung anders gestalten, was nicht zwingend eine Anlagenfinanzierung sein muss, könnte uns die Anzahl der Kinder egal sein. Ob Deutschland nun 83 Millionen Einwohner hat oder 40 Millionen, ist für die Existenz unseres Landes komplett irrelevant.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 28.11.2023, 17:52 (vor 783 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Frage ist leider juristisch durchaus komplex.


Aber eben auch nur juristisch und genau das ist der Casus Knacktus. Es ist und bleibt lächerlich, dass nicht alle Menschen alle Menschen heiraten dürfen, wenn diese es konsensual möchten. Genauso ist es lächerlich, dass diese Verbindungen einer besonderen juristischen Erhöhung unterliegen, die anderen Verbindungen verwehrt bleibt. Wenn Menschen einander erklären füreinander einstehen zu wollen, wieso macht es einen Unterschied ob sie das bei einem Standesamt für Geld beurkunden lassen anstatt es für lau auf einem Formblatt im Beisein von voll geschäftsfähigen Zeugen zu tätigen? Weil es einfach eine uralte aus der Religion stammende Kiste ist, die es ins weltliche Recht geschafft hat. Da lobe ich mir die alten Germanen. Mann und Frau erklären dem Stamm, dass sie jetzt Gefährten sind, ein paar Wildschweine und Rehe werden gegrillt, der Stamm säuft sich die Hucke zu und fertig ist die Laube.

[/b]
Du hast auch kein Herz für Juristen, was sollen die den dann machen wen das so einfach ist.:-)
Und bei Scheidung gibt man sie einfach wieder ab.

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pactum Trotmundense, Syburg, Mittwoch, 29.11.2023, 09:11 (vor 783 Tagen) @ Garum

Da lobe ich mir die alten Germanen. Mann und Frau erklären dem Stamm, dass sie jetzt Gefährten sind, ein paar Wildschweine und Rehe werden gegrillt, der Stamm säuft sich die Hucke zu und fertig ist die Laube.

[/b]
Du hast auch kein Herz für Juristen, was sollen die den dann machen wen das so einfach ist.:-)
Und bei Scheidung gibt man sie einfach wieder ab.

Für Unterhaltsanwälte wäre das wahrscheinlich noch viel schlimmer. Bei den Germanen und Kelten "gehörten" Kinder dem Stamm. Die Eltern waren nur für Unterbringung und Fütterung zuständig, wobei die Bereitstellung von Unterkunft und Nahrung wiederum eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe war. Trennten sich die Eltern, konnte sich das Kind aussuchen bei wem es leben wollte, was auch eine ganz andere Person als einer der beiden Elternteile sein konnte. So oder so war jedoch der Stamm für den Unterhalt, also die Fütterung, und Ausbildung zuständig. Stell dir das mal analog zur heutigen Gesellschaft vor. Keine Unterhaltszahlungen mehr von einem Elternteil zum Nächsten und Sorgerecht beim Staat, nicht den Eltern. Das widerspricht so vielen fundamentalen Glaubensgrundsätzen der heutigen Gesellschaft, dass man vermutlich von viertausend Interessensgruppen und Bubbles gesteinigt würde, wenn man es vorschlägt.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 13:02 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.


Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.


Es ist aber schon so, dass man bei der Union sehr oft das Gefühl hat es handele sich bei den von dir genannten Personen um eine Art Feigenblätter. Immer, wenn es bei der Union mal gerade nicht so läuft und sie sich in der Opposition befindet und/oder Umfragewerte hat, die eine Möglichkeit zum regieren unwahrscheinlicher erscheinen lässt, kommen Aussagen und Kampagnen gegen Minderheiten. Ich erinnere nur an die "Kinder statt Inder"-Debatte, wo man jetzt zwanzig Jahre später genau den Mangel an Fachkräften um den es damals ging betrauert. Auch die Kampagne gegen die sogenannte "Homo-Ehe" oder der Kampf gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Aktuell hat man den scharfen Eindruck, dass man Armut bekämpfen will indem man arme Menschen bekämpft. Aber auch der aktuelle Kurs in der Debatte um Migration und Flüchtlinge, wo die Union relativ unverhohlen unter Merz in eine Anti-Ausländer-Partei umschwenkt und mit Lösungsansätzen kommt, die nur das Ziel haben Menschen abzuschrecken und zu verscheuchen und nicht deren Probleme zu lösen. Auch die "Argumente", wenn es um die gesetzliche Gleichstellung von Transpersonen geht, sind schon recht eindeutig in die Richtung, dass man eine Gleichstellung gar nicht will.

Ich verstehe, dass man als ein der Union nahe stehender Mensch, wie du es offenbar bist, sich von den Vorwürfen angegriffen fühlt. Allerdings kann man auch nicht den aktuellen und schon gar nicht frühere Kurse und Haltungen ignorieren.


Du, mir ist die Union wirklich völlig egal, weil ich die maximal mit der Erststimme wähle.

Zur sogenannten "Home-Ehe" kann man übrigens durchaus geteilter Meinung sein und als jemand, der mit Scheidungen sehr gutes Geld verdient und qua Beruf das also gut findet, halte ich den gewählten Weg jedenfalls für problematisch. Wenn jetzt demnächst bspw das AG Traunstein eine erfolgreiche Richtervorlage ans BVerfG übermittelt und man dort entscheidet, dass die Einführung der "Ehe für Alle" gegen den Schutz von Ehe und Familie aus Art. 6 GG verstößt, dann hat man ein riesiges Problem geschaffen, was vermeidbar gewesen wäre.

Das BVerfG hat jetzt mehrfach ausgeführt, und dies erst kürzlich, dass der EMRK zwar kein Verfassungsrang zukommt, aber bestehende Regelungen soweit wie möglich konform mit der EMRK ausgelegt werden müssen. Und im Gegensatz zum Streikrecht für Beamte, gibt es hier durchaus einen Auslegungsspielraum und keine sich komplett entgegenstehende Normen. Und für die EMRK ist die Ehe für alle ein Grundrecht. Ob die Verfassungsrichter lieber mit europäischen quasi Verfassungsnormen in Konflikt gehen oder lieber einen Sittlichkeitsbegriff der 40er Jahre verwerfen, das kann niemand vorhersagen, aber ich wäre bereit für eine Wette wie das ausgeht.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 13:57 (vor 784 Tagen) @ HoschUn

Bei der Wette möchte ich ungern dabei sein, sehe das aber tatsächlich nicht in der Eindeutigkeit. Don't get me wrong: Ich finde das wirklich grundsätzlich gut, aber alle Entscheidungen, bspw. hat das BVerfG auf Basis von Art. 3 und nicht auf Art. 6 gestützt und durchaus namhafte Juristen (Prof. Ipsen, RiBVerfG a.D. Papier, et al) sehen da durchaus Bedenken.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

majae, Muc, Dienstag, 28.11.2023, 11:15 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Zur sogenannten "Home-Ehe" kann man übrigens durchaus geteilter Meinung sein und als jemand, der mit Scheidungen sehr gutes Geld verdient und qua Beruf das also gut findet, halte ich den gewählten Weg jedenfalls für problematisch. Wenn jetzt demnächst bspw das AG Traunstein eine erfolgreiche Richtervorlage ans BVerfG übermittelt und man dort entscheidet, dass die Einführung der "Ehe für Alle" gegen den Schutz von Ehe und Familie aus Art. 6 GG verstößt, dann hat man ein riesiges Problem geschaffen, was vermeidbar gewesen wäre.

Könntest du das etwas näher erläutern?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 11:23 (vor 784 Tagen) @ majae

Es ist halt durchaus umstritten, ob eine reine Änderung der entsprechenden BGB-Vorschriften genügt. Letztendlich geht es um die Frage, ob aus "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz" des Grundgesetzes folgt, dass bspw. die Homo-Ehe eigentlich nicht eingerichtet werden darf, weil es mehr als nur hM ist, dass daraus jedenfalls folgt, dass der Gesetzgeber keine Alternativen zur Ehe anbieten darf. Und Ehe war für die Väter und Mütter des GG nunmal die Verbindung von Mann und Frau als Keimzelle der Familie.

Sollte das BVerfG Art. 6 GG dahingehend auslegen, dass Ehe Mann und Frau ist, dann darf der Gesetzgeber keine ehegleiche Partnerschaft für Menschen gleichen Geschlechtes anbieten. Aus dem besonderen Schutz des GG folgt nach ganz hM, dass es kein gleichrangiges Konzept daneben geben darf.

Das muss man alles nicht teilen, aber es ist jedenfalls nicht fernliegend. Die Mehrheit für die Änderung des GG wäre da gewesen. Jetzt schafft man eine Lage, wo jedenfalls die Möglichkeit besteht, dass die entsprechende Änderung vom BVerfG kassiert werden kann.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 13:11 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Sollte das BVerfG Art. 6 GG dahingehend auslegen, dass Ehe Mann und Frau ist, dann darf der Gesetzgeber keine ehegleiche Partnerschaft für Menschen gleichen Geschlechtes anbieten. Aus dem besonderen Schutz des GG folgt nach ganz hM, dass es kein gleichrangiges Konzept daneben geben darf.

Das ist falsch:

Die Einführung des Rechtsinstituts der eingetragenen Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare verletzt Art. 6 Abs. 1 GG nicht. Der besondere Schutz der Ehe in Art. 6 Abs. 1 GG hindert den Gesetzgeber nicht, für die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft Rechte und Pflichten vorzusehen, die denen der Ehe gleich oder nahe kommen. Dem Institut der Ehe drohen keine Einbußen durch ein Institut, das sich an Personen wendet, die miteinander keine Ehe eingehen können.

-BVerfGE 105, 313


Die Frage ob es ein gleichrangiges Konzept geben darf ist schon lange geklärt vom BVerfG. Es geht nur noch um die Frage wie das ganze zu labeln ist. Dürfen gleichgeschlechtliche Partnerschaften, selbst wenn sie exakt die gleichen Rechte und Pflichten wie eine konventionelle Ehe haben, auch unter dem Rechtsrahmen der Ehe existieren oder brauchen wir aus Gründen der Bürokratievermeidung und schlanken Verwaltung ein extra Gesetz und einen extra Verwaltungsablauf dafür.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 13:38 (vor 784 Tagen) @ HoschUn

Sollte das BVerfG Art. 6 GG dahingehend auslegen, dass Ehe Mann und Frau ist, dann darf der Gesetzgeber keine ehegleiche Partnerschaft für Menschen gleichen Geschlechtes anbieten. Aus dem besonderen Schutz des GG folgt nach ganz hM, dass es kein gleichrangiges Konzept daneben geben darf.


Das ist falsch:

Die Einführung des Rechtsinstituts der eingetragenen Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare verletzt Art. 6 Abs. 1 GG nicht. Der besondere Schutz der Ehe in Art. 6 Abs. 1 GG hindert den Gesetzgeber nicht, für die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft Rechte und Pflichten vorzusehen, die denen der Ehe gleich oder nahe kommen. Dem Institut der Ehe drohen keine Einbußen durch ein Institut, das sich an Personen wendet, die miteinander keine Ehe eingehen können.


-BVerfGE 105, 313


Die Frage ob es ein gleichrangiges Konzept geben darf ist schon lange geklärt vom BVerfG. Es geht nur noch um die Frage wie das ganze zu labeln ist. Dürfen gleichgeschlechtliche Partnerschaften, selbst wenn sie exakt die gleichen Rechte und Pflichten wie eine konventionelle Ehe haben, auch unter dem Rechtsrahmen der Ehe existieren oder brauchen wir aus Gründen der Bürokratievermeidung und schlanken Verwaltung ein extra Gesetz und einen extra Verwaltungsablauf dafür.

Dem Institut der Ehe drohen keine Einbußen durch ein Institut, das sich an Personen wendet, die miteinander keine Ehe eingehen können

ist der entscheidende Topos.

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majae, Muc, Dienstag, 28.11.2023, 12:27 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Aber in Art 6 GG steht doch gar nichts zum Geschlecht. Auf welcher Grundlage sollte das BVG entscheiden, dass dies nur für Ehen zwischen Mann und Frau gilt?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 12:34 (vor 784 Tagen) @ majae

Aber in Art 6 GG steht doch gar nichts zum Geschlecht. Auf welcher Grundlage sollte das BVG entscheiden, dass dies nur für Ehen zwischen Mann und Frau gilt?

Das muss es ja auch nicht. Was war wohl 1949 die Definition von "Ehe"? Wollte der Gesetzgeber damit wirklich homosexuelle Beziehungen unter diesen Schutz stellen? Natürlich nicht, denn § 175 hat das sogar unter Strafe gestellt.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 15:49 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Aber in Art 6 GG steht doch gar nichts zum Geschlecht. Auf welcher Grundlage sollte das BVG entscheiden, dass dies nur für Ehen zwischen Mann und Frau gilt?


Das muss es ja auch nicht. Was war wohl 1949 die Definition von "Ehe"? Wollte der Gesetzgeber damit wirklich homosexuelle Beziehungen unter diesen Schutz stellen? Natürlich nicht, denn § 175 hat das sogar unter Strafe gestellt.

Ist denn wirklich entscheidend, was 1949 gewollt war? Oder lebt sowas nicht auch weiter? Wenn man nach dem Wortlaut geht, bin ich eher beim Vorredner. Und der 175 StGB ist ja abgeschafft worden und war ja ebenfalls ein Gesetz, das unter dem Grundgesetz steht und gegen das GG hätte verstoßen können (gab bestimmt auch entsprechende Argumentationen).

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 16:01 (vor 783 Tagen) @ markus

Markus, es gibt keine Entscheidung zur Gleichstellung von Homosexuellen Paaren auf Basis von Art. 6 GG. Und alle bisherigen Entscheidungen zu Art. 6 gehen von Männlein und Weiblein aus. Und solche Entscheidungen korrigiert das BVerfG nicht mal eben aus der lameng.

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majae, Muc, Dienstag, 28.11.2023, 15:00 (vor 783 Tagen) @ MarcBVB

Das muss es ja auch nicht. Was war wohl 1949 die Definition von "Ehe"? Wollte der Gesetzgeber damit wirklich homosexuelle Beziehungen unter diesen Schutz stellen? Natürlich nicht, denn § 175 hat das sogar unter Strafe gestellt.

Du kennst dich mit sowas natürlich besser aus als ich, passt aber nicht zu meinem Gefühlsverständnis als Laie. Art 6 GG regelt den besonderen Schutz der Ehe, wie eine solche zu definieren ist, wird an anderer Stelle festgelegt. War es 49 vllt auch noch nötig kirchlich zu heiraten? Oder mal etwas polemisch weitergesponnen: die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau wurde erst in den späteren 50ern gesetzlich festgelegt. Gilt Art 1 damit also nur für Männer? Oder grundsätzlich: die Definition des GG ergibt sich doch aus der Formulierung und nicht wie es evtl. von den Urhebern zu der Zeit und bis in alle Ewigkeit gemeint sein könnte. Genauso gut kann ich doch auch annehmen, dass sie schon damals visionär gedacht haben und die Formulierung bewusst genauso gewählt haben um zukünftige evtl andere Formen der Ehe gleichermaßen zu berücksichtigen.

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FliZZa, Sersheim, Dienstag, 28.11.2023, 09:59 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.


Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.

Böse Zungen würden aber behaupten, dass es auch in der AfD dererlei Beispiele gibt...

wikipedia.org/wiki/Juden_in_der_AfD
Solche Flachzangen.
Oder die Alice, die ja eher auf Mädels steht.

Ich will die CDU damit explizit nicht mit der AfD vergleichen. Aber es entkräftet deine Argumentation halt.

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FliZZa, Dienstag, 28.11.2023, 10:22 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Ist schon interessant, dass man plötzlich widerlegen muss, dass die CDU und ihre Wähler Rassisten sind.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 28.11.2023, 10:25 (vor 784 Tagen) @ Taifun

Ist schon interessant, dass man plötzlich widerlegen muss, dass die CDU und ihre Wähler Rassisten sind.

Warum findest du das interessant?
Wurde doch hier https://bvb-forum.de/index.php?id=2497934 schön deutlich gemacht warum das so ist.
Konservatismus ist nunmal nicht ganz so weit von latentem Rasissmus entfernt.

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Gargamel09, Dienstag, 28.11.2023, 10:33 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Ist schon interessant, dass man plötzlich widerlegen muss, dass die CDU und ihre Wähler Rassisten sind.


Warum findest du das interessant?
Wurde doch hier https://bvb-forum.de/index.php?id=2497934 schön deutlich gemacht warum das so ist.
Konservatismus ist nunmal nicht ganz so weit von latentem Rasissmus entfernt.

Das N-Wort wird unter nicht wenigen CDU Wählern, die ich kenne, immer noch gerne benutzt. Oder, alternativ. der Schwarze. Wie soll man die denn sonst nennen...? Die Schnittmenge zur AfD ist gegeben, da die Standpunkte ähnlich sind, auf der einen Seite ist es zwar gut, dass die die noch nicht wählen, aber wenn es so viele Übereinstimmungen gibt...

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Gargamel09, Dienstag, 28.11.2023, 10:36 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

Einfach mal alle in einen Topf werfen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Gargamel09, Dienstag, 28.11.2023, 11:05 (vor 784 Tagen) @ Taifun

Einfach mal alle in einen Topf werfen.

Du musst richtig lesen - nicht wenige, sind nicht alle, sonst hätte ich geschrieben, dass alle CDU Wähler, die ich kenne, so drauf sein. Wenn es bei dir anders ist, ist das doch toll, so toll ist es hier leider nicht.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 28.11.2023, 10:55 (vor 784 Tagen) @ Taifun

Einfach mal alle in einen Topf werfen.

Ja, ach Gottchen. Wenn du einen Verein supportest, dann passiert das halt mal.

Wenn ich bei FFF mitmachen würde, dann würde ich wohl auch "Klimakleber" oder schlimmeres gennant werden. Als Grüner wirst genauso in einen Topf geworfen. Oder als FDPler wirst eben "ausbeuterischer Kapitalist" genannt.

Den Topf, in den du geworfen wirst, darfst dir ja Gott sei dank noch selbst aussuchen :)

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 27.11.2023, 21:44 (vor 784 Tagen) @ Taifun
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 27.11.2023, 21:50

Was für ein Schwachsinn, CDU-Wähler mal pauschal als Rassisten darstellen.

Ist sicher für Diskussionen der Zukunft extrem hilfreich.

Sie will ja keine Diskussion oder Debatte, sie beschimpft ja nur und entwirft alle paar Tage neue krude Pamphlete, die hier im Forum offenbar geduldet werden. Unter anderem halt, dass Unionswähler harte Nazis sind, die eigentlich gerne täglich das N-Wort sagen wollen und ihre alte Uniform noch im Keller haben. Sie testet Grenzen und bekommt hier keine gesetzt, obwohl schon lange der Anstand und elementare Aspekte wie nicht-Diskriminierung bestimmter Personengruppen in ihren Posts über Bord geworfen wurde. Mal sehen wie weit es noch geht, bin gespannt.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

FourrierTrans, Montag, 27.11.2023, 21:53 (vor 784 Tagen) @ FourrierTrans

Ich musste tatsächlich zweimal schauen, aber noch nicht gesperrt.

Kann ich tatsächlich auch überhaupt nicht nachvollziehen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 27.11.2023, 21:55 (vor 784 Tagen) @ Taifun

Ich musste tatsächlich zweimal schauen, aber noch nicht gesperrt.

Kann ich tatsächlich auch überhaupt nicht nachvollziehen.

Es gibt dutzende solcher Beiträge von ihr, seit Wochen. Primär reine Hetze.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 00:43 (vor 784 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 00:53

Ich musste tatsächlich zweimal schauen, aber noch nicht gesperrt.

Kann ich tatsächlich auch überhaupt nicht nachvollziehen.


Es gibt dutzende solcher Beiträge von ihr, seit Wochen. Primär reine Hetze.

Ich benenne Missstände. Eine ganze Reihe von Usern leugnet, verharmlost oder relativiert sie. Irgendwie ist es dann auch ein Geben und ein Nehmen.

Als Nazis habe ich CDU-Wähler auch niemals bezeichnet. Dass menschenfeindliche Positionen in der Mitte, da sieht sich die CDU doch, existieren, ist jetzt auch kein Geheimnis.

Was aber alle meine Erfahrungen mit CDU-Wählern eint: Ressentiments gegen Minderheiten. Sei es der komische Schwule, der geisteskranke Veganer oder die "Kanaken", die beim Fussball nerven. Letztere wählen jetzt vielleicht AfD. Wer weiß. Ich erinnere mich auch noch an einen, der nicht mehr wollte, dass im Geschichtsunterricht ständig nur über das Dritte Reich geredet wird.

Ich komme aber auch mit CDU-Wählern aus. Mein bester Freund ist einer. Außerdem Millionär wie Merz und er war schon bei Reden von Laschet. Wir reden aber selten über Politik.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 18:11 (vor 783 Tagen) @ Finchen

Ich musste tatsächlich zweimal schauen, aber noch nicht gesperrt.

Kann ich tatsächlich auch überhaupt nicht nachvollziehen.


Es gibt dutzende solcher Beiträge von ihr, seit Wochen. Primär reine Hetze.


Ich benenne Missstände. Eine ganze Reihe von Usern leugnet, verharmlost oder relativiert sie. Irgendwie ist es dann auch ein Geben und ein Nehmen.

Als Nazis habe ich CDU-Wähler auch niemals bezeichnet. Dass menschenfeindliche Positionen in der Mitte, da sieht sich die CDU doch, existieren, ist jetzt auch kein Geheimnis.

Was aber alle meine Erfahrungen mit CDU-Wählern eint: Ressentiments gegen Minderheiten. Sei es der komische Schwule, der geisteskranke Veganer oder die "Kanaken", die beim Fussball nerven. Letztere wählen jetzt vielleicht AfD. Wer weiß. Ich erinnere mich auch noch an einen, der nicht mehr wollte, dass im Geschichtsunterricht ständig nur über das Dritte Reich geredet wird.

Ich komme aber auch mit CDU-Wählern aus. Mein bester Freund ist einer. Außerdem Millionär wie Merz und er war schon bei Reden von Laschet. Wir reden aber selten über Politik.

Du hast geschrieben "Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte". In meiner Welt sind solche Menschen Nazis.

Aber was genau soll das auch bedeuten, diese Fokussierung auf "männlich" und "konservativ" im Kontext auf "schlechte Menschen". Man muss ja nur in die linke Szene schauen, ob in Europa oder den USA, wie menschenverachtend man da zum Beispiel den Gaza-Konflikt betrachtet. In einer Perversion an US-Elitehochschulen, da würde ja sogar der Himmler hocherfreut über den Teich grüßen. Käme mir trotzdem nicht in den Sinn, die "jungen Linken" durch die Bank so zu verunglimpfen, wie du es bei den verhassten weißen konservativen Männern tust.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 09:58 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Du erzählst hier, dass dein bester Freund Rassist ist.

Ich suche mir Freunde besser aus.

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FourrierTrans, Montag, 27.11.2023, 22:07 (vor 784 Tagen) @ FourrierTrans

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Abseits, Montag, 27.11.2023, 22:25 (vor 784 Tagen) @ Taifun

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.

Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Fonzie, Münster, Dienstag, 28.11.2023, 09:15 (vor 784 Tagen) @ Abseits

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.

Also abgesehen davon, dass der Vergleich zwischen Kindesmissbrauch und schlimmem Posting im Fußballforum vielleicht ein bisschen drüber ist…

Ich persönlich habe mich hier nicht geäußert, weil es nix bringt. Die ersten drei Reaktionen (pro Nuhr/Gottschalk) unterstellten direkt AfD- bzw. Nazi-Vergleiche, die hier nie gefallen sind und empören sich darüber. Dann hat man hier außerdem viele der User, die in den politischen Diskussionen zu 90% nur polemische Statements schreiben und null an sachlichen Diskussionen interessiert sind wie Finchen, Taifun oder MarcBVB. Da spare ich mir meine Lebenszeit lieber.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

jamal_s, Dienstag, 28.11.2023, 00:35 (vor 784 Tagen) @ Abseits

Wie kommst du zu der These? Die Realität ist doch eine völlig andere.

Das Christentum steht vor dem Aus. Immer mehr Menschen wenden sich von der Kirche ab, und die Anzahl der Kirchenaustritte erreicht ein historisches Hoch. Es gibt keine Folgegeneration, die den Glauben weiterträgt - stattdessen werden die meisten Menschen von staatlichen Strukturen, Großeltern und Eltern zusammengehalten.

Es gibt nur wenige Themen, die von den Medien oder Verantwortlichen totgeschwiegen werden, während sie in den Glaubensgemeinschaften selbst kritischer diskutiert werden.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

burz, Lünen, Dienstag, 28.11.2023, 04:15 (vor 784 Tagen) @ jamal_s

Wie kommst du zu der These? Die Realität ist doch eine völlig andere.

Das Christentum steht vor dem Aus. Immer mehr Menschen wenden sich von der Kirche ab, und die Anzahl der Kirchenaustritte erreicht ein historisches Hoch. Es gibt keine Folgegeneration, die den Glauben weiterträgt - stattdessen werden die meisten Menschen von staatlichen Strukturen, Großeltern und Eltern zusammengehalten.

Es gibt nur wenige Themen, die von den Medien oder Verantwortlichen totgeschwiegen werden, während sie in den Glaubensgemeinschaften selbst kritischer diskutiert werden.

Das Christentum steht nicht vor dem Aus. Es erleidet in vielen westlichen Ländern nur einen enormen Bedeutungsverlust. In Lateinamerikia verliert die katholische Kirche Mitglieder an die Evangelikalen, die in auch in den USA eine große Bedeutung haben.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 27.11.2023, 23:05 (vor 784 Tagen) @ Abseits

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.

Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 01:11 (vor 784 Tagen) @ FourrierTrans

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.

Als hier ein User körperliche Gewalt gegen Klimaaktivisten befürwortet hat, kam von keinem von euch, außer mir, eine Gegenrede.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 01:15 (vor 784 Tagen) @ Finchen

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.


Als hier ein User körperliche Gewalt gegen Klimaaktivisten befürwortet hat, kam von keinem von euch, außer mir, eine Gegenrede.

Das Konzept "Notwehr", den Straftatbestand der Nötigung unter Berücksichtigung der "Zweite-Reihe-Rechtsprechung" des BGH schauen wir uns in diesem Zusammenhang vielleicht einfach mal an. Versuche es mal, du wirst erstaunliches feststellen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

herrNick, Dienstag, 28.11.2023, 08:31 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.


Als hier ein User körperliche Gewalt gegen Klimaaktivisten befürwortet hat, kam von keinem von euch, außer mir, eine Gegenrede.


Das Konzept "Notwehr", den Straftatbestand der Nötigung unter Berücksichtigung der "Zweite-Reihe-Rechtsprechung" des BGH schauen wir uns in diesem Zusammenhang vielleicht einfach mal an. Versuche es mal, du wirst erstaunliches feststellen.

Warum teilst Du nicht einfach einen Link anstatt bei Andeuten zu bleiben?
Hier eine Betrachtung zu Notwehr bei Klimaklebern (tl;dr Es kommt auf die Umstände an)
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/gewalt-klimaaktivisten-101.html

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 01:24 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.


Als hier ein User körperliche Gewalt gegen Klimaaktivisten befürwortet hat, kam von keinem von euch, außer mir, eine Gegenrede.


Das Konzept "Notwehr", den Straftatbestand der Nötigung unter Berücksichtigung der "Zweite-Reihe-Rechtsprechung" des BGH schauen wir uns in diesem Zusammenhang vielleicht einfach mal an. Versuche es mal, du wirst erstaunliches feststellen.

Du weißt doch gar nicht, was der User geschrieben hat, nicht wahr? Ich erhelle dich: Er möchte Fußbälle mit der Endgeschwindigkeit 200 km/h auf die Aktivisten schießen. Fällt dies noch unter Notwehr oder wäre das ein Mordanschlag. Soll ich dir ausrechnen, wie viel kinetische Energie dabei freigesetzt wird, wenn so ein Ball auf einen menschlichen Körper trifft?

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 01:26 (vor 784 Tagen) @ Finchen

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.


Als hier ein User körperliche Gewalt gegen Klimaaktivisten befürwortet hat, kam von keinem von euch, außer mir, eine Gegenrede.


Das Konzept "Notwehr", den Straftatbestand der Nötigung unter Berücksichtigung der "Zweite-Reihe-Rechtsprechung" des BGH schauen wir uns in diesem Zusammenhang vielleicht einfach mal an. Versuche es mal, du wirst erstaunliches feststellen.


Du weißt doch gar nicht, was der User geschrieben hat, nicht wahr? Ich erhelle dich: Er möchte Fußbälle mit der Endgeschwindigkeit 200 km/h auf die Aktivisten schießen. Fällt dies noch unter Notwehr oder wäre das ein Mordanschlag. Soll ich dir ausrechnen, wie viel kinetische Energie dabei freigesetzt wird, wenn so ein Ball auf einen menschlichen Körper trifft?

Nee, guess what. Ich ignoriere offensichtlichen Unsinn. Ist ein wunderbares Konzept

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MarcBVB, Dienstag, 28.11.2023, 10:27 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

So ist es.

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Pfostentreffer, Dienstag, 28.11.2023, 06:37 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Herrjemine.

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Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 01:32 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.


Als hier ein User körperliche Gewalt gegen Klimaaktivisten befürwortet hat, kam von keinem von euch, außer mir, eine Gegenrede.


Das Konzept "Notwehr", den Straftatbestand der Nötigung unter Berücksichtigung der "Zweite-Reihe-Rechtsprechung" des BGH schauen wir uns in diesem Zusammenhang vielleicht einfach mal an. Versuche es mal, du wirst erstaunliches feststellen.


Du weißt doch gar nicht, was der User geschrieben hat, nicht wahr? Ich erhelle dich: Er möchte Fußbälle mit der Endgeschwindigkeit 200 km/h auf die Aktivisten schießen. Fällt dies noch unter Notwehr oder wäre das ein Mordanschlag. Soll ich dir ausrechnen, wie viel kinetische Energie dabei freigesetzt wird, wenn so ein Ball auf einen menschlichen Körper trifft?


Nee, guess what. Ich ignoriere offensichtlichen Unsinn. Ist ein wunderbares Konzept

Nach Lübcke und den Reichsbürgern kann man so etwas nicht mehr ignorieren.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 12:42 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Und die CDU hatte genau was mit diesem Mord zu tun?

Ups - ich find den Gottschalk mist und den Nuhr - aber die Grünen auch

Abseits, Montag, 27.11.2023, 23:47 (vor 784 Tagen) @ FourrierTrans

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.

Ich wette, mit verbundenen Augen am Ertasten des Busens die Haarfarbe von 20 verschiedenen Frauen zu erkennen.

Ups - ich find den Gottschalk mist und den Nuhr - aber die Grünen auch

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 18:07 (vor 783 Tagen) @ Abseits

In diesem Thread sieht man leider, dass sich typisch linke Personen überhaupt nicht dazu äußern.


Das ist wie bei den Katholiken, die auch immer schweigen, wenn ein deutscher Katholik ein Kind sexuell missbraucht.


Ist halt nur schlecht, wenn man sich selbst stets als moralisch erhaben betrachtet und intellektuell überlegen. Oder ist Moral dann dahingehend flexibel gestaltbar? Weil die Konservativen sind eh dümmliche Schweinepriester, von denen kann man so ein Verhalten ja nur erwarten.


Ich wette, mit verbundenen Augen am Ertasten des Busens die Haarfarbe von 20 verschiedenen Frauen zu erkennen.

Nachts weiterhin dunkel.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Gutz, Montag, 27.11.2023, 17:45 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Ich wollte dir einfach mal sagen, dass ich deine Persiflage des durchschnittlichen Schwatzgelb-Users großartig finde. Teilweise etwas nah dran am zu starken Überdrehen, so wie weiter unten im Thread, aber im Schnitt sehr amüsant!

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

jamal_s, Montag, 27.11.2023, 17:00 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Klimakatastrophe! Es ist Klimakatastrophe!

Bitte streiche das Wort 'Klimawandel', dies impliziert, dass es auch einen positiven Wandel geben könnte. Die Welt wird brennen, und die Menschen sollen Panik und Angst haben.

Wenn wir es jetzt nicht schaffen, sind wir in 5 Jahren möglicherweise tot! (oder in 50, oder 500 Jahren, in 1000 Jahren aber ganz bestimmt)

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Abseits, Montag, 27.11.2023, 22:34 (vor 784 Tagen) @ jamal_s

Klimakatastrophe! Es ist Klimakatastrophe!

Bitte streiche das Wort 'Klimawandel', dies impliziert, dass es auch einen positiven Wandel geben könnte. Die Welt wird brennen, und die Menschen sollen Panik und Angst haben.

Wenn wir es jetzt nicht schaffen, sind wir in 5 Jahren möglicherweise tot! (oder in 50, oder 500 Jahren, in 1000 Jahren aber ganz bestimmt)

Zur Islamophobie kommt jetzt auch Klimawandel-Phobie. Passt.

Leute wie Reichelt haben einen klaren Auftrag

Thofrock, Montag, 27.11.2023, 21:31 (vor 784 Tagen) @ jamal_s

Und wenn Nuhr inzwischen dort angekommen ist unterstützt er damit diesen Auftrag. Vor 10 Jahren hat er nur Kabarett für die Brüderle der FDP gemacht. Da konnte man noch sagen das muss es auch geben. Aber das hier ist braun und stinkt.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Bono, Hamburg, Montag, 27.11.2023, 17:15 (vor 784 Tagen) @ jamal_s

Die Geimpften sind schon seit September tot.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

CF, Montag, 27.11.2023, 17:03 (vor 784 Tagen) @ jamal_s

Klimakatastrophe! Es ist Klimakatastrophe!

Bitte streiche das Wort 'Klimawandel', dies impliziert, dass es auch einen positiven Wandel geben könnte. Die Welt wird brennen, und die Menschen sollen Panik und Angst haben.

Wenn wir es jetzt nicht schaffen, sind wir in 5 Jahren möglicherweise tot! (oder in 50, oder 500 Jahren, in 1000 Jahren aber ganz bestimmt)

Ääähh... ja. Nicht schon in 2 Jahren?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Montag, 27.11.2023, 17:03 (vor 784 Tagen) @ jamal_s

Was genau ist jetzt der Inhalt deines Beitrags?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

klsch, Ort, Montag, 27.11.2023, 16:40 (vor 784 Tagen) @ Finchen

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?


Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus. Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte oder es den Klimawandel noch nicht gab.

Ach du Scheisse.... egal was du nimmst aber nimm weniger davon.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 27.11.2023, 16:14 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Manchmal beneide ich ja die ichems dieser Welt. Zwar haben die nur einen IQ knapp über Außentemperatur, aber dafür ein sehr einfaches Weltbild, ein klares Freund-Feind-Schema und machen sich auch sonst nicht viele Gedanken. Für sie ist alles binär. Schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Die Graustufen dazwischen gibt es für sie nicht.

Man selbst ist selbstverständlich nur bei den "Guten"™.

Nur mal so, ichem, Finchen oder wie du dich demnächst auch immer nennen magst: Die Welt ist komplexer als du glaubst. Und weder Dieter Nuhr noch Thomas Gottschalk sind Nazis. Und wer glaubt, Menschen anhand von ein paar Zeilen einteilen zu können, der ist entweder bösartig oder dumm. Choose your side.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 00:35 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Manchmal beneide ich ja die ichems dieser Welt. Zwar haben die nur einen IQ knapp über Außentemperatur, aber dafür ein sehr einfaches Weltbild, ein klares Freund-Feind-Schema und machen sich auch sonst nicht viele Gedanken. Für sie ist alles binär. Schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Die Graustufen dazwischen gibt es für sie nicht.

Man selbst ist selbstverständlich nur bei den "Guten"™.

Nur mal so, ichem, Finchen oder wie du dich demnächst auch immer nennen magst: Die Welt ist komplexer als du glaubst. Und weder Dieter Nuhr noch Thomas Gottschalk sind Nazis. Und wer glaubt, Menschen anhand von ein paar Zeilen einteilen zu können, der ist entweder bösartig oder dumm. Choose your side.

Wer hat denn behauptet, Nuhr und Gottschalk seien Nazis? Zitier doch mal. Du kannst mich doch gar nicht widerlegen. Nuhr verbreitet Antiklimawandelpropaganda auf Twitter und sitzt bei NIUS und lässt sich von den Rechten feiern. Gottschalk wurde nicht als Nazi bezeichnet, sondern als alter weißer Mann. Gottschalks Ansichten und Ausfälle sind bekannt und auch die kannst du nicht widerlegen. "Anhand von ein paar Zeilen.." ist halt eine Lüge und Untertreibung von dir.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 01:00 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Manchmal beneide ich ja die ichems dieser Welt. Zwar haben die nur einen IQ knapp über Außentemperatur, aber dafür ein sehr einfaches Weltbild, ein klares Freund-Feind-Schema und machen sich auch sonst nicht viele Gedanken. Für sie ist alles binär. Schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Die Graustufen dazwischen gibt es für sie nicht.

Man selbst ist selbstverständlich nur bei den "Guten"™.

Nur mal so, ichem, Finchen oder wie du dich demnächst auch immer nennen magst: Die Welt ist komplexer als du glaubst. Und weder Dieter Nuhr noch Thomas Gottschalk sind Nazis. Und wer glaubt, Menschen anhand von ein paar Zeilen einteilen zu können, der ist entweder bösartig oder dumm. Choose your side.


Wer hat denn behauptet, Nuhr und Gottschalk seien Nazis? Zitier doch mal. Du kannst mich doch gar nicht widerlegen. Nuhr verbreitet Antiklimawandelpropaganda auf Twitter und sitzt bei NIUS und lässt sich von den Rechten feiern. Gottschalk wurde nicht als Nazi bezeichnet, sondern als alter weißer Mann. Gottschalks Ansichten und Ausfälle sind bekannt und auch die kannst du nicht widerlegen. "Anhand von ein paar Zeilen.." ist halt eine Lüge und Untertreibung von dir.

Entschuldige, du hast Recht. Es war nur eine Zeile, die dich zu diesem Unsinn gebracht hat. Da hast du natürlich Recht.

Es heißt außerdem Klimakatastrophe, nicht Klimawandel. Das ist ein pöhser Kampfbegriff der Klimaschmutzlobby. Das sagt die Antisemitin "Fuck you" Greta Thunberg doch schon seit Jahren. How dare you.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 01:05 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 01:09

Entschuldige, du hast Recht. Es war nur eine Zeile, die dich zu diesem Unsinn gebracht hat. Da hast du natürlich Recht.

Es heißt außerdem Klimakatastrophe, nicht Klimawandel. Das ist ein pöhser Kampfbegriff der Klimaschmutzlobby. Das sagt die Antisemitin "Fuck you" Greta Thunberg doch schon seit Jahren. How dare you.

Bitte keine Strohmänner. Wer hat denn nun die beiden als Nazis bezeichnet?

Deine Argumentation bzgl. Nuhr mit den "paar Zeilen" trifft schon allein quantitativ nicht zu, da er eine hohe Medienpräsenz besitzt. Schau dir doch mal sein Video bei NIUS an.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 01:10 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Blöd nur, dass du "einergehtnochrein" bewertet hast. Aber gut, wer nur einen Hammer hat, für den ist alles ein Nagel. Herrjemine.

Übertreibung ist übrigens ein wunderbares Stilmittel, ichem. Verstehst du halt nur nichts von.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 01:14 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Blöd nur, dass du "einergehtnochrein" bewertet hast. Aber gut, wer nur einen Hammer hat, für den ist alles ein Nagel. Herrjemine.

Übertreibung ist übrigens ein wunderbares Stilmittel, ichem. Verstehst du halt nur nichts von.

Möchtest du hier jetzt als Fallbeispiel für Rabulistik dienen? Wenns dir Spaß macht.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 01:16 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Blöd nur, dass du "einergehtnochrein" bewertet hast. Aber gut, wer nur einen Hammer hat, für den ist alles ein Nagel. Herrjemine.

Übertreibung ist übrigens ein wunderbares Stilmittel, ichem. Verstehst du halt nur nichts von.


Möchtest du hier jetzt als Fallbeispiel für Rabulistik dienen? Wenns dir Spaß macht.

Du hast übrigens diesen Thread hier (https://bvb-forum.de/index.php?id=2497683) bewertet. Nicht Dieter Nuhr, nicht Thomas Gottschalk. Lügen haben kurze Beine.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 01:31 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Blöd nur, dass du "einergehtnochrein" bewertet hast. Aber gut, wer nur einen Hammer hat, für den ist alles ein Nagel. Herrjemine.

Übertreibung ist übrigens ein wunderbares Stilmittel, ichem. Verstehst du halt nur nichts von.


Möchtest du hier jetzt als Fallbeispiel für Rabulistik dienen? Wenns dir Spaß macht.


Du hast übrigens diesen Thread hier (https://bvb-forum.de/index.php?id=2497683) bewertet. Nicht Dieter Nuhr, nicht Thomas Gottschalk. Lügen haben kurze Beine.

Natürlich muss ich jemanden wie "einergehtnochrein", der suggeriert, er konsumiere unkritisch Nuhr und Gottschalk, aufklären.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 27.11.2023, 21:09 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Manchmal beneide ich ja die ichems dieser Welt. Zwar haben die nur einen IQ knapp über Außentemperatur, aber dafür ein sehr einfaches Weltbild, ein klares Freund-Feind-Schema und machen sich auch sonst nicht viele Gedanken. Für sie ist alles binär. Schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Die Graustufen dazwischen gibt es für sie nicht.

Man selbst ist selbstverständlich nur bei den "Guten"™.

Nur mal so, ichem, Finchen oder wie du dich demnächst auch immer nennen magst: Die Welt ist komplexer als du glaubst. Und weder Dieter Nuhr noch Thomas Gottschalk sind Nazis. Und wer glaubt, Menschen anhand von ein paar Zeilen einteilen zu können, der ist entweder bösartig oder dumm. Choose your side.

Ein beliebtes Muster bei Extremen. Gib solchen Leute die Macht und die Waffen und wir sind wieder in der dunkelsten Zeit angekommen. Diesmal dann aber wirklich für die wahren und heiligen Motive!

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Lordran, Montag, 27.11.2023, 17:28 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Die Nazis waren ein faschistisches Regime, dass die Welt in einen Krieg gestürzt hat.
Wenn man jetzt ernsthaft darüber diskutieren muss, ob Thomas Gottschalk oder Dieter Nuhr (!) Nazis sind oder nicht, läuft mittlerweile bei der Einteilung gehörig was falsch.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

1890er, Montag, 27.11.2023, 17:56 (vor 784 Tagen) @ Lordran

Wenn man jetzt ernsthaft darüber diskutieren muss, ob Thomas Gottschalk oder Dieter Nuhr (!) Nazis sind oder nicht, läuft mittlerweile bei der Einteilung gehörig was falsch.

Bei aller berechtigten Kritik am Stein, der das hier ins Rollen gebracht hat, ist es aber auch bezeichnend, dass jede Aussage von Links inzwischen darin mündet, dass andere sich selbst oder irgendwelche öffentlichen Personen reflexhaft dagegen verteidigen, als Nazi bezeichnet zu werden, sodass der irreführende Eindruck entsteht, sie wären tatsächlich so genannt worden.

Passt hier jetzt wahrscheinlich nur so halb, ist aber eine häufige Beobachtung.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

EloKa, Montag, 27.11.2023, 19:06 (vor 784 Tagen) @ 1890er

Wenn man jetzt ernsthaft darüber diskutieren muss, ob Thomas Gottschalk oder Dieter Nuhr (!) Nazis sind oder nicht, läuft mittlerweile bei der Einteilung gehörig was falsch.


Bei aller berechtigten Kritik am Stein, der das hier ins Rollen gebracht hat, ist es aber auch bezeichnend, dass jede Aussage von Links inzwischen darin mündet, dass andere sich selbst oder irgendwelche öffentlichen Personen reflexhaft dagegen verteidigen, als Nazi bezeichnet zu werden, sodass der irreführende Eindruck entsteht, sie wären tatsächlich so genannt worden.

Passt hier jetzt wahrscheinlich nur so halb, ist aber eine häufige Beobachtung.

Das passiert generell auf allen Social Media Plattformen zuletzt recht häufig. Aber dennoch sehr schade, dass auch hier im Forum mehrere User aus dem linken und auch dem rechten Spektrum (vermutlich unbewusst) den Begriff inflationär benutzen und / oder verharmlosen. Der aktuelle Diskussionsstrang ist leider ein gutes Beispiel dafür, dass sich die beiden Lager in dem Punkt sehr ähnlich sind.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Gutz, Montag, 27.11.2023, 18:03 (vor 784 Tagen) @ 1890er

Naja, wie hat Sophie Passmann (SPD) vor Kurzem so schön im SWR gesagt: "Geht man in Deutschland vor die Tür und denkt nicht, überall Nazis, denkt man grundsätzlich nicht genug. Es ist vielleicht das Einzige, was unser Land eint: Überall Nazis."

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

herrNick, Montag, 27.11.2023, 17:29 (vor 784 Tagen) @ Lordran

Die Nazis waren ein faschistisches Regime, dass die Welt in einen Krieg gestürzt hat.
Wenn man jetzt ernsthaft darüber diskutieren muss, ob Thomas Gottschalk oder Dieter Nuhr (!) Nazis sind oder nicht, läuft mittlerweile bei der Einteilung gehörig was falsch.

Hat hier in der Gottschalk Diskussion ja auch niemand gemacht.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

markus, Montag, 27.11.2023, 16:30 (vor 784 Tagen) @ MarcBVB

Manchmal beneide ich ja die ichems dieser Welt. Zwar haben die nur einen IQ knapp über Außentemperatur, aber dafür ein sehr einfaches Weltbild, ein klares Freund-Feind-Schema und machen sich auch sonst nicht viele Gedanken. Für sie ist alles binär. Schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Die Graustufen dazwischen gibt es für sie nicht.

Man selbst ist selbstverständlich nur bei den "Guten"™.

Nur mal so, ichem, Finchen oder wie du dich demnächst auch immer nennen magst: Die Welt ist komplexer als du glaubst. Und weder Dieter Nuhr noch Thomas Gottschalk sind Nazis. Und wer glaubt, Menschen anhand von ein paar Zeilen einteilen zu können, der ist entweder bösartig oder dumm. Choose your side.

Gottschalk ist sicher kein Nazi. Altmodisch ist er. Irgendwo in den 90ern stehengeblieben. Es ist ja nicht nur das, was er sagt. Ich weiß nicht, aber er hat z.B. noch immer nicht mitbekommen, dass man Frauen nicht einfach ungefragt an die Hand nimmt. Das hat er sowohl bei Shirin David und Helene Fischer gemacht als auch bei der Wettkönigin am Ende (die er dann auch nicht mehr loslassen wollte).

Aber wer weiß, wie wir in 30 Jahren sind. Vielleicht haben wir dann ebenfalls immer noch die Verhaltensweisen von heute im Kopf, obwohl sich bis dahin vielleicht noch mehr verändern wird. Ich halte ihm zugute, dass er zumindest merkt, aus der Zeit gefallen zu sein. Auch wenn er nicht weiß, wie man es besser macht. Insofern ist es gut, dass er besser gar nichts mehr sagt.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

CF, Montag, 27.11.2023, 17:13 (vor 784 Tagen) @ markus

Gottschalk ist sicher kein Nazi. Altmodisch ist er. Irgendwo in den 90ern stehengeblieben. Es ist ja nicht nur das, was er sagt. Ich weiß nicht, aber er hat z.B. noch immer nicht mitbekommen, dass man Frauen nicht einfach ungefragt an die Hand nimmt. Das hat er sowohl bei Shirin David und Helene Fischer gemacht als auch bei der Wettkönigin am Ende (die er dann auch nicht mehr loslassen wollte).

Bevor man aus der Ferne Verhalten maßregelt, sollte man doch vielleicht mal die Beteiligten (Frauen) nach ihrer Meinung fragen? Ich halte es für falsch, allgemeingültige Regeln aufzustellen und diese den Beteiligten aufzustülpen, nur weil es dem eigenen Weltbild entspricht.
Kann ja durchaus sein, dass es dem einen Gast etwas ausmacht, dem anderen aber nicht.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Montag, 27.11.2023, 16:54 (vor 784 Tagen) @ markus

Manchmal beneide ich ja die ichems dieser Welt. Zwar haben die nur einen IQ knapp über Außentemperatur, aber dafür ein sehr einfaches Weltbild, ein klares Freund-Feind-Schema und machen sich auch sonst nicht viele Gedanken. Für sie ist alles binär. Schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Die Graustufen dazwischen gibt es für sie nicht.

Man selbst ist selbstverständlich nur bei den "Guten"™.

Nur mal so, ichem, Finchen oder wie du dich demnächst auch immer nennen magst: Die Welt ist komplexer als du glaubst. Und weder Dieter Nuhr noch Thomas Gottschalk sind Nazis. Und wer glaubt, Menschen anhand von ein paar Zeilen einteilen zu können, der ist entweder bösartig oder dumm. Choose your side.


Gottschalk ist sicher kein Nazi. Altmodisch ist er. Irgendwo in den 90ern stehengeblieben. Es ist ja nicht nur das, was er sagt. Ich weiß nicht, aber er hat z.B. noch immer nicht mitbekommen, dass man Frauen nicht einfach ungefragt an die Hand nimmt. Das hat er sowohl bei Shirin David und Helene Fischer gemacht als auch bei der Wettkönigin am Ende (die er dann auch nicht mehr loslassen wollte).

Aber wer weiß, wie wir in 30 Jahren sind. Vielleicht haben wir dann ebenfalls immer noch die Verhaltensweisen von heute im Kopf, obwohl sich bis dahin vielleicht noch mehr verändern wird. Ich halte ihm zugute, dass er zumindest merkt, aus der Zeit gefallen zu sein. Auch wenn er nicht weiß, wie man es besser macht. Insofern ist es gut, dass er besser gar nichts mehr sagt.

Gottschalk ist kein Nazi? Mist,ich dachte,der wäre jetzt enttarnt worden.

Okay, ich hab die Show nicht gesehen.Ich bin kein Fan von ihm und für mich war das schon vor Jahren nichts anderes als eine Plattform, auf der Prominente ihre neuen Filme oder gelegentlich auch mal Bücher promoten durften.
Die Wetten waren nur der unvermeidliche Klimbim drumherum.

Und am Samstag gab es doch TV-technisch eine prima Alternative, man konnte live und in Farbe den Blauen beim nächsten Untergang zusehen.

Wenn aber die Aussage, er würde im ZDF im Gegensatz zu früher anders als zuhause reden, die Republik in Aufruhr versetzt, dann sollten sich eher die hinterfragen, die das triggert.

Edit: erinnert sich noch jemand an "Gottschalk raus" in Leverkusen?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

markus, Montag, 27.11.2023, 16:59 (vor 784 Tagen) @ istar

Edit: erinnert sich noch jemand an "Gottschalk raus" in Leverkusen?

Bin am überlegen, leider nicht. Was war da los?

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Montag, 27.11.2023, 17:06 (vor 784 Tagen) @ markus

Edit: erinnert sich noch jemand an "Gottschalk raus" in Leverkusen?


Bin am überlegen, leider nicht. Was war da los?

Er hatte eine Wette verloren, ob es einen BVB-Bezug gab, weiß ich nicht mehr,er musste jedenfalls einen BVB-Fan im schwarzgelben Trikot zu einem Spiel begleiten.

Das kam nicht so gut an und als er gezeigt oder vorgestellt wurde, gab's ein ordentliches "Gottschalk raus".

Hat Spaß gemacht damals.

Wann das war,kann ich aber beim besten Willen nicht mehr sagen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Thomas, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 17:07 (vor 784 Tagen) @ istar

Wann das war,kann ich aber beim besten Willen nicht mehr sagen.

Hatte das hiermit zu tun?
https://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/gottschalk_aid-11200453

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Montag, 27.11.2023, 17:45 (vor 784 Tagen) @ Thomas

Wann das war,kann ich aber beim besten Willen nicht mehr sagen.


Hatte das hiermit zu tun?
https://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/gottschalk_aid-11200453

Nein, er musste mit Dortmund-Trikot ein Spiel besuchen, ein relativ harmloser Wetteinsatz.
Das war dann ein Spiel in Leverkusen, "Gottschalk raus" kam hauptsächlich von den Dortmundern.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

markus, Montag, 27.11.2023, 22:44 (vor 784 Tagen) @ istar

Wann das war,kann ich aber beim besten Willen nicht mehr sagen.


Hatte das hiermit zu tun?
https://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/gottschalk_aid-11200453


Nein, er musste mit Dortmund-Trikot ein Spiel besuchen, ein relativ harmloser Wetteinsatz.
Das war dann ein Spiel in Leverkusen, "Gottschalk raus" kam hauptsächlich von den Dortmundern.

Ok, jetzt kann ich mich dran erinnern. Das ist locker 17-20 Jahre her. War in Leverkusen und ich habe es im Gästeblock mitgegröhlt. Damals noch im Stadion vor dem Umbau als es Heizstrahler unter dem Stadiondach gab. Da merkt man langsam, dass man alt wird…

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 27.11.2023, 16:39 (vor 784 Tagen) @ markus

Aber wer weiß, wie wir in 30 Jahren sind. Vielleicht haben wir dann ebenfalls immer noch die Verhaltensweisen von heute im Kopf, obwohl sich bis dahin vielleicht noch mehr verändern wird.

Ist halt die Frage wer die Verhaltensweisen festlegt.
Das der Moderator von "Wetten, dass" die Frauen an die Hand nimmt halte ich jetzt für nicht kritikwürdig. Wird ja keiner gezwungen dahin zu gehen.
Aber es scheint ja auch offensichtlich einen ausgeprägten Missionierungsdrang zu geben.
Finde ich auch irgendwo lächerlich.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

markus, Montag, 27.11.2023, 16:56 (vor 784 Tagen) @ Weeman

Aber wer weiß, wie wir in 30 Jahren sind. Vielleicht haben wir dann ebenfalls immer noch die Verhaltensweisen von heute im Kopf, obwohl sich bis dahin vielleicht noch mehr verändern wird.


Ist halt die Frage wer die Verhaltensweisen festlegt.
Das der Moderator von "Wetten, dass" die Frauen an die Hand nimmt halte ich jetzt für nicht kritikwürdig. Wird ja keiner gezwungen dahin zu gehen.

Wobei ich dieses „wird ja keiner gezwungen dahin zu gehen“ sehr schwach in der Argumentation finde. So könnte man auch tiefsten Rassismus in Deutschland rechtfertigen. Wird ja auch keiner gezwungen, hier zu leben.

Man sollte schon erwarten dürfen, dass sich ein Moderator vor Millionenpublikum zeitgemäß verhält. Das kann er nicht. Und deshalb ist es besser, dass er sich zur Ruhe setzt.

Die beste Instanz

Pfostentreffer, Montag, 27.11.2023, 15:07 (vor 784 Tagen) @ Finchen

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?

> Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus.


Sie hiess "Die letzte Instanz" falls es nochmal jemand nachschauen möchte. Wirklich absurd schlecht und die Teilnehmer fragen sich vermutlich heute noch, was daran so schlecht gewesen sein soll, obwohl es ihnen seitdem zigfach erklärt wurde. Erinnert an Markus Lanz, dem die klügsten Menschen der Welt seit Jahren in seiner Sendung erklären, wie Diskriminierung funktioniert und der trotzdem jede Woche wieder demonstriert, dass er es immer noch nicht gecheckt hat. Sehr amüsant.
Wie man es besser macht, haben einige Betroffene damals gezeigt, indem sie einfach eine eigene Sendung "Die beste Instanz" gemacht haben. Sehenswert, ebenfalls bei Youtube.

Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte

Das alle Unioner jetzt den ganzen Tag das N-Wort sagen wollen, würde ich jetzt nicht unterstellen. Das sie aber Rassismus (und Queerfeindlichkeit im übrigen genau so) entweder nicht erkennen oder dulden kann man schon diagnostizieren, sonst könnten sie ja nicht Union wählen.

oder es den Klimawandel noch nicht gab.

Hier muss ich Dir ebenfalls widersprechen. Der theoretische Treibhauseffekt wurde bereits in den 1850er nachgewiesen. Allerdings von einer Frau, so dass es erst ab den 1860er Jahren "wissenschaftlich" zählte, weil es dann endlich auch der erste Mann kapiert hatte. Die globale Erwärmung wurde ebenfalls bereits im 19. Jahrhundert entdeckt, konnte aber mit den damaligen wissenschaftlichen Mitteln nur schwer zweifelsfrei nachgewiesen werden.

Spätestens in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es darüber aber bereits grosse Veröffentlichungen und Berichterstattung, nicht nur in der Fachliteratur, sondern auch in der Presse. Dementsprechend wusste in den 80er bereits jeder halbwegs interessierte Erwachsene was Sache ist und Dein Take geht nicht mehr auf.

Schönes Beispiel auch für die Veränderungen der Presse: Sogar Springer berichtete damals relativ seriös darüber. Seitdem der Fossilkonzern KKR Bild, Welt etc. gekauft hat, gibt es fast nur noch Fossilpropaganda und tägliche, massenweise, vernichtende Desinformationen über Alternative Energien und deren Akteure. Und wie wir sehen, funktioniert es super (für die Fossilkonzerne, leider nicht für alle anderen Menschen auf der Welt).

bvb-forum in a nutshell oT

Foreveralone, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 14:59 (vor 784 Tagen) @ Finchen

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Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Davja89, Montag, 27.11.2023, 14:54 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Naja eigentlich lässt dein Posting sehr viel tiefer blicken.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

CF, Montag, 27.11.2023, 14:37 (vor 784 Tagen) @ Finchen

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?


Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus. Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte oder es den Klimawandel noch nicht gab.

Was für ein blöder Unfug!

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

micha87, bei Berlin, Montag, 27.11.2023, 14:13 (vor 784 Tagen) @ Finchen

Eine Mehrheit der CDU-Wähler besteht auf das N-Wort, das halte ich kaum für belegbar. Ich bekomme keine führenden Union-Politiker mit die jenes Wort nutzt. Da reicht auch kein CSU-Herrmann und seine Roberto Blanco Aussage bei Plaßberg.

Verwenden sie andere diskriminierende Begriffe wie Asyltourismus oder Paschas, das lässt sich nicht bestreiten. Gendern wollen sie auch nicht, aber da sollte man sauber in der Argumentation bleiben, um nicht selbst falsche Clichés zu bedienen.

Gottschalk mag mit seinen Abschiedsworten einige verstimmt haben, aber das ist seine Position und nicht ohne Grund fühlen sich viele davon getriggert. Ja er ist nicht mehr auf den Stand der Dinge im Entertainment und was er damals/heute so sagt ist nicht per se richtig.

Aber es ist auch wenig hilfreich den Bogen von Gottschalk & Nuhr hin zur AfD zu machen. Das ist einfach so nicht richtig und es gibt einen Unterschied zwischen dem was man sagt und dem was man meint. Die haben andere Positionen zu vielen Dingen, aber das macht sie nicht zu Personen die demokratische Werte ablehnen. In die Ecke gehören sie nicht und das zu unterscheiden sollte möglich sein.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

istar, Montag, 27.11.2023, 13:50 (vor 785 Tagen) @ Finchen

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?


Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus. Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte oder es den Klimawandel noch nicht gab.

Wer in vier Zeilen so viel Stuss reinpackt, den kann man dann charakterlich auch ganz gut einordnen.

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

Finchen, Montag, 27.11.2023, 20:50 (vor 784 Tagen) @ istar

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?


Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus. Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte oder es den Klimawandel noch nicht gab.


Wer in vier Zeilen so viel Stuss reinpackt, den kann man dann charakterlich auch ganz gut einordnen.

Dann erzähl mal, was alles nicht stimmt. Meine 300 Links, die ich dir um die Ohren pfeffern kann, warten schon auf dich. :D

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 27.11.2023, 21:11 (vor 784 Tagen) @ Finchen

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?


Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus. Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte oder es den Klimawandel noch nicht gab.


Wer in vier Zeilen so viel Stuss reinpackt, den kann man dann charakterlich auch ganz gut einordnen.


Dann erzähl mal, was alles nicht stimmt. Meine 300 Links, die ich dir um die Ohren pfeffern kann, warten schon auf dich. :D

Na hoffentlich nicht wieder von vice.com und co. :-)

Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 01:04 (vor 784 Tagen) @ FourrierTrans

- habe ich eine gespaltene Persönlichkeit?


Nein, aber man kann dich politisch und charakterlich gut einordnen, wenn du den Klimawandelverharmloser Nuhr und den ewigen Altherren Gottschalk abfeierst. Ich erinnere noch an Gottschalks peinlichen Auftritt in einer Talkrunde über Rassismus. Gottschalk ist wahrlich ein Relikt der 80er und 90er. Also dort, wo die CDU-Wähler wieder hinwollen, weil man da noch das N-Wort sagen konnte oder es den Klimawandel noch nicht gab.


Wer in vier Zeilen so viel Stuss reinpackt, den kann man dann charakterlich auch ganz gut einordnen.


Dann erzähl mal, was alles nicht stimmt. Meine 300 Links, die ich dir um die Ohren pfeffern kann, warten schon auf dich. :D


Na hoffentlich nicht wieder von vice.com und co. :-)

Bei vice hat's übrigens der Markt geregelt ;-)

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 11:07 (vor 785 Tagen) @ Finchen

https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_100289582/-wetten-dass-letzte-ausgabe-mit-gottschalk-die-legende-ist-aus.html?utm_source=pocket-newtab-de-de

Ich habe es nicht geschaut (scheint auf dem Niveau von Wetten Dass unter Lanz angekommen zu sein), ich habe nur sein Schlusswort gesehen, alle woke, Cancel Culture - die rechte Bubble pflichtet ihm bei, für den Rest war das zum fremdschämen - dann hört er lieber auf, weil er nicht mehr das sagen kann, was man noch in den Fünfzigern sagen konnte.
Besser so...!

Wetten Dass war sowieso schon längst aus der Zeit gefallen, genauso wie sein Showmaster, vielleicht findet sich bei NIUS noch einen Platz (neben RTL) für ihn, dort erntet er mit seinen Sprüchen garantiert noch jede Menge Lacher

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 27.11.2023, 21:25 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_100289582/-wetten-dass-letzte-ausgabe-mit-gottschalk-die-legende-ist-aus.html?utm_source=pocket-newtab-de-de

Ich habe es nicht geschaut (scheint auf dem Niveau von Wetten Dass unter Lanz angekommen zu sein), ich habe nur sein Schlusswort gesehen, alle woke, Cancel Culture - die rechte Bubble pflichtet ihm bei, für den Rest war das zum fremdschämen - dann hört er lieber auf, weil er nicht mehr das sagen kann, was man noch in den Fünfzigern sagen konnte.
Besser so...!

Wetten Dass war sowieso schon längst aus der Zeit gefallen, genauso wie sein Showmaster, vielleicht findet sich bei NIUS noch einen Platz (neben RTL) für ihn, dort erntet er mit seinen Sprüchen garantiert noch jede Menge Lacher

Also dass er lost ist, hat sich da an einigen Stellen gezeigt. Ich hab's wirklich auch parallel laufen lassen, weil ich nix besseres zu tun hatte an dem Abend. Von woke und Cancle Culture hat er nichts gesagt, das war schon relativ human ausgedrückt, aber die Message war klar.
Unabhängig davon, dass er wie o.g. halt auch wirklich lost ist und viele Dinge auch einfach nicht mehr versteht, hat er da aber einen Punkt. Ich möchte hier auch, ob im Job oder im Ehrenamt, nicht mehr mit einer Rolle in der Öffentlichkeit stehen, die Kommunikation bedarf. Einfach viel zu anstrengend. Ich habe das schon so oft miterlebt bei anderen, ob im Job im Konzern oder auf'm Dorf im Ehrenamt.

Eine Legende setzt sich selbst ein Denkmal

klsch, Ort, Montag, 27.11.2023, 20:10 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

Ein wunderbarer Abschied nach 36 Jahren mit wahren Schlussworten.

Eine Legende setzt sich selbst ein Denkmal

FliZZa, Sersheim, Dienstag, 28.11.2023, 15:30 (vor 783 Tagen) @ klsch

Ein wunderbarer Abschied nach 36 Jahren mit wahren Schlussworten.

Ein weinerliches "Wüäh, früher war alles besser" empfindest du als "wunderbar"?
Ich fand es ja eher bemitleidenswert.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Pete H., Montag, 27.11.2023, 15:34 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von Pete H., Montag, 27.11.2023, 15:38

Ich habe es nicht geschaut (scheint auf dem Niveau von Wetten Dass unter Lanz angekommen zu sein), ich habe nur sein Schlusswort gesehen, alle woke, Cancel Culture - die rechte Bubble pflichtet ihm bei, für den Rest war das zum fremdschämen - dann hört er lieber auf, weil er nicht mehr das sagen kann, was man noch in den Fünfzigern sagen konnte.
Besser so...!

Ja deshalb hört er auf weil er/man nichts mehr sagen darf. Bei RTL macht er aber weiter. Was für ein Knallkopf.

Er eckte schon seit Beginn seiner Karriere mit Sprüchen an. Dies war auch oft Thema in den Zeitungen, hatte jedoch meist nur eine kurze Halbwertszeit. Seit Socialmedia gibt allerdings nicht nur einen Gegenwind von den Medien, sondern ebenso von den Zuschauern.

Gottschalk sollte sich fragen, warum er seit/neben Wetten Dass so ziemlich jedes seiner Formate gnadenlos versenkt hat (mal das Zeugs mit Jauch und Schöneberger außen vor - funktioniert dies wegen der Dreien). Sein inkompentes immer gleiches Gelaber interessiert nun mal seit gut zwei Jahrzehnten, abseits des Dampfers WD, niemanden mehr.

Nachfolger Tommy G

FliZZa, Sersheim, Montag, 27.11.2023, 14:19 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

Ich hab die Sendung ja sogar gschaut und ja, Tommy zuzusehen war wie einen Verkehrsunfall anzuschauen. Teilweise wirklich Fremdscham. Gut, dass er das auch eingesehen hat. Schade nur die verbitterten Abschiedsworte. Aber gut.

Andere Frage:
SOLLTE Wetten, dass... noch eine Chance haben? Ich meine schon. Aber natürlich ordentlich erneuert.
Wer könnte die Show denn moderieren?

Mir persönlich wäre wohl am ehesten der Klaas Heufer-Umlauf recht. Dem würde ich das durchaus zutrauen, dass er das locker moderiert und genügend, aber nicht zu viel, Spaßfaktor reinbringt.

Hier werden ja noch andere genannt (bei denen es mir teilweise die Zehennägel hochkräuselt):
t-online.de/unterhaltung/tv/id_100289442/-wetten-dass-das-sind-die-moeglichen-nachfolger-von-thomas-gottschalk.html

Giovanni Zarrella, Laura Wontorra, Florian Silbereisen, Andrea Kiewel.. Eieieiei
Auch Böhmi würde ich das nicht zutrauen, da er mMn in der politischen Satire bleiben muss und das ganze viel zu seicht für ihn wäre.

Nachfolger Tommy G

Tsubi, Wuppertal, Montag, 27.11.2023, 16:10 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Joko & Klaas standen ja schon damals auf der Liste vom ZDF, bevor es Markus Lanz wurde.

Die beiden hatten damals zwar Interesse, fühlten sich aber noch zu jung für das ZDF-Publikum.

Grundsätzlich glaub ich persönlich aber auch, dass die Zeit von der Show einfach vorbei ist. Unabhängig davon wer sie moderiert.

Nachfolger Tommy G

max09, Montag, 27.11.2023, 14:56 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Nicht, dass ich Klaas nicht mögen würde aber für Wetten Dass ist er doch zu "albern" (nicht in dem Ausmaß von Joko, aber schon zu viel). Ich glaube Giovanni Zarella ist nicht mal mehr ein Geheimtipp sondern die logische Nachfolge. Der ist nicht nur bei den älteren Zuschauern durch seine Show beliebt sondern auch bei den jungen Zuschauern durch Voice of Germany.

Nachfolger Tommy G

Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 15:06 (vor 784 Tagen) @ max09

Nicht, dass ich Klaas nicht mögen würde aber für Wetten Dass ist er doch zu "albern" (nicht in dem Ausmaß von Joko, aber schon zu viel). Ich glaube Giovanni Zarella ist nicht mal mehr ein Geheimtipp sondern die logische Nachfolge. Der ist nicht nur bei den älteren Zuschauern durch seine Show beliebt sondern auch bei den jungen Zuschauern durch Voice of Germany.

Seine eigene Show reicht doch vollkommen aus, das ist doch nichts anderes, als Wetten Dass nur ohne Wetten. Die Gäste würden sich zudem nicht groß unterscheiden.

Nachfolger Tommy G

Fisheye, Montag, 27.11.2023, 14:53 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Mit Wetten Dass ist so wie mit großen Kaufhäusern in Innenstädten. Deren Zeit ist schlicht abgelaufen. Die waren mal cool, so vor 30 - 50 Jahren. Das Hauptpublikum von ARD & ZDF, also alle ab 70, fühlen sich natürlich an goldene Judendtage erinnert wenn Sie die Sendung sehen.

Nachfolger Tommy G

CF, Montag, 27.11.2023, 15:11 (vor 784 Tagen) @ Fisheye

Mit Wetten Dass ist so wie mit großen Kaufhäusern in Innenstädten. Deren Zeit ist schlicht abgelaufen. Die waren mal cool, so vor 30 - 50 Jahren. Das Hauptpublikum von ARD & ZDF, also alle ab 70, fühlen sich natürlich an goldene Judendtage erinnert wenn Sie die Sendung sehen.

Wie kann das sein, wenn das Durchschnittsalter bei 65 Jahren liegt?

Nachfolger Tommy G

Argyle, Köln, Montag, 27.11.2023, 22:24 (vor 784 Tagen) @ CF

Mit Wetten Dass ist so wie mit großen Kaufhäusern in Innenstädten. Deren Zeit ist schlicht abgelaufen. Die waren mal cool, so vor 30 - 50 Jahren. Das Hauptpublikum von ARD & ZDF, also alle ab 70, fühlen sich natürlich an goldene Judendtage erinnert wenn Sie die Sendung sehen.


Wie kann das sein, wenn das Durchschnittsalter bei 65 Jahren liegt?

Und die werden im Schnitt auch noch 85. Also 20 Jahre hat die Sendung eigentlich noch...

Nachfolger Tommy G

markus, Montag, 27.11.2023, 16:19 (vor 784 Tagen) @ CF

Mit Wetten Dass ist so wie mit großen Kaufhäusern in Innenstädten. Deren Zeit ist schlicht abgelaufen. Die waren mal cool, so vor 30 - 50 Jahren. Das Hauptpublikum von ARD & ZDF, also alle ab 70, fühlen sich natürlich an goldene Judendtage erinnert wenn Sie die Sendung sehen.


Wie kann das sein, wenn das Durchschnittsalter bei 65 Jahren liegt?

Von den 12 Millionen Zuschauern waren etwa 4 Millionen unter 59 (und die ganz jungen ziehen den Schnitt ordentlich nach unten).

So ganz stimmt der Vergleich mit den Kaufhäusern nicht. Wer schafft denn sonst noch 12 Millionen Zuschauer im linearen TV? Länderspiele bei großen Turnieren. Ansonsten sieht es mau aus.

Nachfolger Tommy G

donotrobme, Münsterland, Montag, 27.11.2023, 14:33 (vor 784 Tagen) @ FliZZa

Hat man nicht schon vor Jahren gemerkt, dass eine Show, wie Wetten, dass nicht mehr zeitgemäß ist?

Markus Lanz ist ja nicht daran gescheitert, weil er nicht moderieren kann, sondern, weil die ganze Show eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist. Das merkte man auch immer dann, wenn dann doch mal internationale Gäste da waren.

Von daher war es damit wohl mit Wetten, dass. Die Hersteller von Baggern müssen sich nun eine neue Plattform suchen, um ihre Produkte zu zeigen :)

Nachfolger Tommy G

markus93, Sauerland, Montag, 27.11.2023, 16:24 (vor 784 Tagen) @ donotrobme

Frag mal Tom Hanks was er von der Show hält :-)

Nachfolger Tommy G

FliZZa, Sersheim, Montag, 27.11.2023, 14:46 (vor 784 Tagen) @ donotrobme

Hat man nicht schon vor Jahren gemerkt, dass eine Show, wie Wetten, dass nicht mehr zeitgemäß ist?

Markus Lanz ist ja nicht daran gescheitert, weil er nicht moderieren kann, sondern, weil die ganze Show eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist. Das merkte man auch immer dann, wenn dann doch mal internationale Gäste da waren.


Ja, naja. Markus Lanz. Lass den in seiner Talkshow bisschen quatschen, ok. Aber das ist doch kein Showmaster. Also da würde ich ja eher darauf tippen, dass es eher an der Person und nicht an der Show lag.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 27.11.2023, 14:01 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_100289582/-wetten-dass-letzte-ausgabe-mit-gottschalk-die-legende-ist-aus.html?utm_source=pocket-newtab-de-de

Ich habe es nicht geschaut (scheint auf dem Niveau von Wetten Dass unter Lanz angekommen zu sein), ich habe nur sein Schlusswort gesehen, alle woke, Cancel Culture - die rechte Bubble pflichtet ihm bei, für den Rest war das zum fremdschämen - dann hört er lieber auf, weil er nicht mehr das sagen kann, was man noch in den Fünfzigern sagen konnte.
Besser so...!

Das ist deine Interpretation der Dinge. Gottschalk hat seine Zoten gebracht, da dies beim Stammpublikum gut ankommt. Die sind aber genauso harmlos wie schon vor 30 Jahren gewesen. Ganz im Gegensatz zum ekligen Antatschen der weiblichen Gäste (Händchen halten usw.). Das fand ich schon immer recht abstoßend. Aber gut, auch hier interpretiert man tendenziell zu viel hinein.

Es spricht aus meiner Sicht aber für ihn, dass er realisiert hat, dass sich das Format mit ihm als Moderator trotz hohen Einschaltquoten totgeritten hat.

Was er in seinem Schlussstatement abgestritten hat, jedoch offensichtlich ist, ist die zunehmende Senilität. Nix für das er sich schämen muss. Es kommt auf uns alle zu und die meisten Mittsiebziger dürften nicht die notwendige Konzentration für 3 Stunden Live-Show haben.

Einen richtig guten Stich hat Gottschalk aber schon gemacht. Durch Shirin David als Gast neben sich wirkte er zum einen sympathisch. Zum anderen war es eine recht geschickte Abrechnung mit dem Influencer-Business. Ihr selbst fiel hingegen nichts anderes ein, als ihn zu provozieren und bloßzustellen. Was er zumindest aus meiner Sicht gut gemanagt hat.

Wetten Dass war sowieso schon längst aus der Zeit gefallen, genauso wie sein Showmaster, vielleicht findet sich bei NIUS noch einen Platz (neben RTL) für ihn, dort erntet er mit seinen Sprüchen garantiert noch jede Menge Lacher

Dem stimme ich zu - mit einem weinenden Auge. Ich verbinde mit der Show tolle Kindheitserinnerungen. Aber alles hat irgendwann ein Ende. Man hätte die Sendung spätestens nach Lanz beerdigen sollen.

Jedoch sollte man nicht vergessen, dass um uns herum viele Pferde totgeritten werden. Wenn ich ins Kinoprogramm schaue, sehe ich Indiana Jones, Marvel die hundertste, bzw. diverse andere Franchises.

In der Hinsicht ist Gottschalk doch nur dem aktuellen Zeitgeist gefolgt.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Thomas, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 14:09 (vor 784 Tagen) @ guy_incognito

Einen richtig guten Stich hat Gottschalk aber schon gemacht. Durch Shirin David als Gast neben sich wirkte er zum einen sympathisch. Zum anderen war es eine recht geschickte Abrechnung mit dem Influencer-Business. Ihr selbst fiel hingegen nichts anderes ein, als ihn zu provozieren und bloßzustellen. Was er zumindest aus meiner Sicht gut gemanagt hat.

Das sieht übrigens die junge Generation heute auf den sozialen Netzwerken wie Tik Tok etc. genau andersherum.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 27.11.2023, 14:19 (vor 784 Tagen) @ Thomas

Einen richtig guten Stich hat Gottschalk aber schon gemacht. Durch Shirin David als Gast neben sich wirkte er zum einen sympathisch. Zum anderen war es eine recht geschickte Abrechnung mit dem Influencer-Business. Ihr selbst fiel hingegen nichts anderes ein, als ihn zu provozieren und bloßzustellen. Was er zumindest aus meiner Sicht gut gemanagt hat.


Das sieht übrigens die junge Generation heute auf den sozialen Netzwerken wie Tik Tok etc. genau andersherum.

Jepp. Ist alles eine Frage der Prägung. Wenn man sich den ganzen Tag von Figuren wie eben dieser Dame volldudeln lässt, denkt man tatsächlich irgendwann, dass das was sie von sich gibt irgendeine Relevanz hat.

Nicht dass ich nun Gottschalk in Schutz nehmen müsste (Gott bewahre), aber der gemeine Durchschnitts-Boomer/ Rentner wäre bei Provokationen dieser Art ganz anders auf die Palme gegangen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Thomas, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 14:55 (vor 784 Tagen) @ guy_incognito

der gemeine Durchschnitts-Boomer

Was ist das jetzt schon wieder? Wer gehört dazu?

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Lordran, Montag, 27.11.2023, 15:23 (vor 784 Tagen) @ Thomas

der gemeine Durchschnitts-Boomer


Was ist das jetzt schon wieder? Wer gehört dazu?

Boomer ist einfach eine komplett bescheuerte Verallgemeinerung. Wer soll das sein und warum?
Weil die Leute früher drei Kinder bekommen haben, statt heute zwei?

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

herrNick, Dienstag, 28.11.2023, 14:01 (vor 783 Tagen) @ Lordran

Google-Suche:
Als Boomer bezeichnet man die Personen, die zwischen den 1950er- und 1960er-Jahren geboren wurden, also während des sogenannten „Baby-Booms“. Diese Zeit war geprägt von gestiegenen Geburtenraten nach dem Zweiten Weltkrieg

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 27.11.2023, 14:13 (vor 784 Tagen) @ Thomas

Einen richtig guten Stich hat Gottschalk aber schon gemacht. Durch Shirin David als Gast neben sich wirkte er zum einen sympathisch. Zum anderen war es eine recht geschickte Abrechnung mit dem Influencer-Business. Ihr selbst fiel hingegen nichts anderes ein, als ihn zu provozieren und bloßzustellen. Was er zumindest aus meiner Sicht gut gemanagt hat.


Das sieht übrigens die junge Generation heute auf den sozialen Netzwerken wie Tik Tok etc. genau andersherum.

Das sehe ich - nicht mehr ganz so junge Generation - übrigens auch anders herum. Seine Bemerkung, dass man ihr ja gar nicht ansehe, dass sie Frauenrechtlerin ist (wohl meinend, dass man nicht gutaussehend UND Frauenrechtlerin sein kann), hat sie sehr gut gekontert.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

istar, Montag, 27.11.2023, 20:01 (vor 784 Tagen) @ Schnippelbohne

Einen richtig guten Stich hat Gottschalk aber schon gemacht. Durch Shirin David als Gast neben sich wirkte er zum einen sympathisch. Zum anderen war es eine recht geschickte Abrechnung mit dem Influencer-Business. Ihr selbst fiel hingegen nichts anderes ein, als ihn zu provozieren und bloßzustellen. Was er zumindest aus meiner Sicht gut gemanagt hat.


Das sieht übrigens die junge Generation heute auf den sozialen Netzwerken wie Tik Tok etc. genau andersherum.


Das sehe ich - nicht mehr ganz so junge Generation - übrigens auch anders herum. Seine Bemerkung, dass man ihr ja gar nicht ansehe, dass sie Frauenrechtlerin ist (wohl meinend, dass man nicht gutaussehend UND Frauenrechtlerin sein kann), hat sie sehr gut gekontert.

Ja,wenn man auf Plastik und Botox steht,dann sieht die ganz fantastisch aus.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 28.11.2023, 09:43 (vor 784 Tagen) @ istar


Das sehe ich - nicht mehr ganz so junge Generation - übrigens auch anders herum. Seine Bemerkung, dass man ihr ja gar nicht ansehe, dass sie Frauenrechtlerin ist (wohl meinend, dass man nicht gutaussehend UND Frauenrechtlerin sein kann), hat sie sehr gut gekontert.


Ja,wenn man auf Plastik und Botox steht,dann sieht die ganz fantastisch aus.

Gottschalk als Berufsjugendlicher mit seinen gefärbten Haaren ist optisch aber auch nicht der Brüller.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Thomas, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 14:16 (vor 784 Tagen) @ Schnippelbohne

Das sehe ich - nicht mehr ganz so junge Generation - übrigens auch anders herum. Seine Bemerkung, dass man ihr ja gar nicht ansehe, dass sie Frauenrechtlerin ist (wohl meinend, dass man nicht gutaussehend UND Frauenrechtlerin sein kann), hat sie sehr gut gekontert.

Ich hab soweit gar nicht mehr geschaut, nur das mitbekommen was dort heute morgen seziert wurde. Da sind wir dann wieder an einem ganz anderen Punkt, dass Männer meinen über die Befindlichkeiten von Frauen urteilen zu können.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 27.11.2023, 16:07 (vor 784 Tagen) @ Thomas

Das sehe ich - nicht mehr ganz so junge Generation - übrigens auch anders herum. Seine Bemerkung, dass man ihr ja gar nicht ansehe, dass sie Frauenrechtlerin ist (wohl meinend, dass man nicht gutaussehend UND Frauenrechtlerin sein kann), hat sie sehr gut gekontert.


Ich hab soweit gar nicht mehr geschaut, nur das mitbekommen was dort heute morgen seziert wurde. Da sind wir dann wieder an einem ganz anderen Punkt, dass Männer meinen über die Befindlichkeiten von Frauen urteilen zu können.

Da kann ich als Frau wiederum nicht mitreden ;)

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 14:11 (vor 784 Tagen) @ Thomas

Einen richtig guten Stich hat Gottschalk aber schon gemacht. Durch Shirin David als Gast neben sich wirkte er zum einen sympathisch. Zum anderen war es eine recht geschickte Abrechnung mit dem Influencer-Business. Ihr selbst fiel hingegen nichts anderes ein, als ihn zu provozieren und bloßzustellen. Was er zumindest aus meiner Sicht gut gemanagt hat.


Das sieht übrigens die junge Generation heute auf den sozialen Netzwerken wie Tik Tok etc. genau andersherum.

Wir sind hier eben vermehrt alte Herren ;)

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 27.11.2023, 14:21 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

Einen richtig guten Stich hat Gottschalk aber schon gemacht. Durch Shirin David als Gast neben sich wirkte er zum einen sympathisch. Zum anderen war es eine recht geschickte Abrechnung mit dem Influencer-Business. Ihr selbst fiel hingegen nichts anderes ein, als ihn zu provozieren und bloßzustellen. Was er zumindest aus meiner Sicht gut gemanagt hat.


Das sieht übrigens die junge Generation heute auf den sozialen Netzwerken wie Tik Tok etc. genau andersherum.


Wir sind hier eben vermehrt alte Herren ;)

Also als U40 zähle mich noch nicht zu den alten weißen Männern.

Influencer und diese wabernde Irrelevanz sind mir schon mit Anfang 30 ordentlich auf den Sack gegangen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Davja89, Montag, 27.11.2023, 15:12 (vor 784 Tagen) @ guy_incognito

Die meisten 18 Jährigen würden sich doch selber zu Tode schämen wenn dich hier lesen was hier manche von "weißen alten Männer" zusammen stammeln.
Als wenn jeder Jugendliche mit Bildern von Böhmermann oder Habek überm Bett schlafen würde.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

max09, Montag, 27.11.2023, 12:09 (vor 785 Tagen) @ Gargamel09

Wetten Dass war sowieso schon längst aus der Zeit gefallen, genauso wie sein Showmaster, vielleicht findet sich bei NIUS noch einen Platz (neben RTL) für ihn, dort erntet er mit seinen Sprüchen garantiert noch jede Menge Lacher

Bei der Einschaltquote von über 12 Mio. würden sich viele andere Sendungen wahrscheinlich wünschen aus der Zeit gefallen zu sein.

Die letzte vom Moderator präsentierte Sendung erreichte am Samstag eine Reichweite in Höhe von 12,13 Millionen und war damit natürlich das meistgesehene Format an diesem Abend. Mit 45,3 Prozent Marktanteil überstrahlten Gottschalk, seine Gäste und die Wettkandidatinnen und Wettkandidaten die übrige TV-Konkurrenz um Längen.

Und bei den jüngeren Zuschauern:

Und auch das junge Publikum schaltete ein: 3,39 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren waren mit dabei und sorgten so für eine Reichweite, die es im deutschen Fernsehen in dieser Altersklasse wenn überhaupt nur noch ganz selten zu sehen gibt. Der Marktanteil lag bei atemberaubenden 53,5 Prozent.

Quelle: https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/95727/gottschalk_verabschiedet_sich_vor_mehr_als_12_millionen_menschen/

Die Aussage, dass niemand mehr die Sendung schauen würde passt halt überhaupt nicht mit den Quoten zusammen und ist wohl eher der Abneigung der Kritiker geschuldet.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 12:15 (vor 785 Tagen) @ max09

Wetten Dass war sowieso schon längst aus der Zeit gefallen, genauso wie sein Showmaster, vielleicht findet sich bei NIUS noch einen Platz (neben RTL) für ihn, dort erntet er mit seinen Sprüchen garantiert noch jede Menge Lacher


Bei der Einschaltquote von über 12 Mio. würden sich viele andere Sendungen wahrscheinlich wünschen aus der Zeit gefallen zu sein.

Es schauen auch noch viele der deutschen NM beim rumpeln zu, ändert ja trotzdem nichts daran, dass die Performance schlecht ist. Gewohnheit, Katastrophentourismus, letzte Sendung, gibt viele Gründe.

Die letzte vom Moderator präsentierte Sendung erreichte am Samstag eine Reichweite in Höhe von 12,13 Millionen und war damit natürlich das meistgesehene Format an diesem Abend. Mit 45,3 Prozent Marktanteil überstrahlten Gottschalk, seine Gäste und die Wettkandidatinnen und Wettkandidaten die übrige TV-Konkurrenz um Längen.


Und bei den jüngeren Zuschauern:

Und auch das junge Publikum schaltete ein: 3,39 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren waren mit dabei und sorgten so für eine Reichweite, die es im deutschen Fernsehen in dieser Altersklasse wenn überhaupt nur noch ganz selten zu sehen gibt. Der Marktanteil lag bei atemberaubenden 53,5 Prozent.


Quelle: https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/95727/gottschalk_verabschiedet_sich_vor_mehr_als_12_millionen_menschen/

Die Aussage, dass niemand mehr die Sendung schauen würde passt halt überhaupt nicht mit den Quoten zusammen und ist wohl eher der Abneigung der Kritiker geschuldet.

Wer sagt denn, dass die Sendung niemand mehr schaut?
Die Sendung hatte schon immer Kritik nach sich gezogen, das ist ja nichts Neues, nur was Gottschalk dieses mal noch von sich geben musste, war dann zu viel des Guten...

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

max09, Montag, 27.11.2023, 12:34 (vor 785 Tagen) @ Gargamel09

Die Sendung hatte schon immer Kritik nach sich gezogen, das ist ja nichts Neues, nur was Gottschalk dieses mal noch von sich geben musste, war dann zu viel des Guten...

Das ist deine Meinung und die akzeptiere ich gerne. Für mich war es ok. Wenn Gottschalk das so empfindet, dann ist das seine Meinung - die akzeptiere ich dann auch. Er ist ja jetzt alt genug um aufzuhören, so manches mal hat man ihm das Alter dann schon angemerkt. Mal sehen ob es mit der Sendung weitergeht, an den Quoten (auch von verleichbaren Sendungen) wird deutlich, dass die Zuschauer sich sowas als Ausgleich zu Streaming usw. schon noch wünschen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 12:51 (vor 785 Tagen) @ max09

Die Sendung hatte schon immer Kritik nach sich gezogen, das ist ja nichts Neues, nur was Gottschalk dieses mal noch von sich geben musste, war dann zu viel des Guten...


Das ist deine Meinung und die akzeptiere ich gerne. Für mich war es ok. Wenn Gottschalk das so empfindet, dann ist das seine Meinung - die akzeptiere ich dann auch. Er ist ja jetzt alt genug um aufzuhören, so manches mal hat man ihm das Alter dann schon angemerkt. Mal sehen ob es mit der Sendung weitergeht, an den Quoten (auch von verleichbaren Sendungen) wird deutlich, dass die Zuschauer sich sowas als Ausgleich zu Streaming usw. schon noch wünschen.

+ 1.

Die rechte Bubble suhlt sich darin, dass man nicht mehr alles sagen darf, obwohl sie sogar noch mehr sagen, als es vor Jahren noch üblich war. Was empfinden die dann als Cancel Culture, dass andere es nicht so einfach hinnehmen, was sie äußern?
Nuhr schwadroniert seit Jahren im Ersten, er regt sich aber auf, nichts mehr sagen zu dürfen? Was würde er denn gerne noch so sagen, was man aber nicht mehr sagen darf? Negerkuss, Zigeunersauce...
Passt vorne und hinten nicht zusammen.
Wenn man es herunterbricht, dann können die mit anderen Meinungen einfach nicht umgehen, canceln gleichzeitig ebenfalls andere Meinung ab.

Was Wetten Dass angeht, wenn sie dort auch noch die Schöneberger hinsetzen, wird es vllt. noch etwas, ansonsten werden die Quoten sukzessive zurückgehen, sollte es mehrmals im Jahr ausgestrahlt werden - war bei Lanz auch so. Die Show ist Gottschalk, da passt kein anderer hin.

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Lordran, Montag, 27.11.2023, 11:25 (vor 785 Tagen) @ Gargamel09

https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_100289582/-wetten-dass-letzte-ausgabe-mit-gottschalk-die-legende-ist-aus.html?utm_source=pocket-newtab-de-de

Ich habe es nicht geschaut (scheint auf dem Niveau von Wetten Dass unter Lanz angekommen zu sein), ich habe nur sein Schlusswort gesehen, alle woke, Cancel Culture - die rechte Bubble pflichtet ihm bei, für den Rest war das zum fremdschämen - dann hört er lieber auf, weil er nicht mehr das sagen kann, was man noch in den Fünfzigern sagen konnte.
Besser so...!

Wetten Dass war sowieso schon längst aus der Zeit gefallen, genauso wie sein Showmaster, vielleicht findet sich bei NIUS noch einen Platz (neben RTL) für ihn, dort erntet er mit seinen Sprüchen garantiert noch jede Menge Lacher

Genauso wie die rechte Bubble ihm jetzt zujubelt, fand ihn die linke Bubble jetzt schon immer scheiße und rückständig.
Ich finde das nimmt sich immer nicht besonders viel.

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Scherben, Kiel, Montag, 27.11.2023, 11:39 (vor 785 Tagen) @ Lordran

Ich kann mich nicht erinnern, in den Jahren vor ca. 2020 irgendwas Kritisches über Gottschalk gelesen zu haben. Wird es sicherlich gegeben haben, keine Frage, aber weder systematisch noch großflächig. Man darf ja auch nicht vergessen, dass er seine eigentliche Karriere als Showmaster längst beendet hatte. Peinlich sind insofern nur die letzten paar Jahre, und dass er lieber den alten weißen Mann als den Grand Seigneur mimt, ist seine Entscheidung.

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Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 11:47 (vor 785 Tagen) @ Scherben

Ich kann mich nicht erinnern, in den Jahren vor ca. 2020 irgendwas Kritisches über Gottschalk gelesen zu haben. Wird es sicherlich gegeben haben, keine Frage, aber weder systematisch noch großflächig. Man darf ja auch nicht vergessen, dass er seine eigentliche Karriere als Showmaster längst beendet hatte. Peinlich sind insofern nur die letzten paar Jahre, und dass er lieber den alten weißen Mann als den Grand Seigneur mimt, ist seine Entscheidung.

Zu seiner letzten Sendung hätten auch Roger Waters, Nena, Xavier Naidoo gut gepasst, um es denen da draußen mal so richtig zu zeigen. Corona hat bei vielen, von denen man es nicht dachte, ein Ventil geöffnet, auch bei alten weißen Männern (pöse), die mal viel Glanz ausgestrahlt haben. Vielleicht wäre es dazu auch ohne Corona gekommen, aber Corona wirkte ein "Booster".

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Lordran, Montag, 27.11.2023, 11:50 (vor 785 Tagen) @ Gargamel09

Ich kann mich nicht erinnern, in den Jahren vor ca. 2020 irgendwas Kritisches über Gottschalk gelesen zu haben. Wird es sicherlich gegeben haben, keine Frage, aber weder systematisch noch großflächig. Man darf ja auch nicht vergessen, dass er seine eigentliche Karriere als Showmaster längst beendet hatte. Peinlich sind insofern nur die letzten paar Jahre, und dass er lieber den alten weißen Mann als den Grand Seigneur mimt, ist seine Entscheidung.


Zu seiner letzten Sendung hätten auch Roger Waters, Nena, Xavier Naidoo gut gepasst, um es denen da draußen mal so richtig zu zeigen. Corona hat bei vielen, von denen man es nicht dachte, ein Ventil geöffnet, auch bei alten weißen Männern (pöse), die mal viel Glanz ausgestrahlt haben. Vielleicht wäre es dazu auch ohne Corona gekommen, aber Corona wirkte ein "Booster".

Gottschalk hat sich positiv zu den Corona-Impfungen geäußert soweit ich weiß. Passt also nicht ganz.

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Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 11:55 (vor 785 Tagen) @ Lordran

Ich kann mich nicht erinnern, in den Jahren vor ca. 2020 irgendwas Kritisches über Gottschalk gelesen zu haben. Wird es sicherlich gegeben haben, keine Frage, aber weder systematisch noch großflächig. Man darf ja auch nicht vergessen, dass er seine eigentliche Karriere als Showmaster längst beendet hatte. Peinlich sind insofern nur die letzten paar Jahre, und dass er lieber den alten weißen Mann als den Grand Seigneur mimt, ist seine Entscheidung.


Zu seiner letzten Sendung hätten auch Roger Waters, Nena, Xavier Naidoo gut gepasst, um es denen da draußen mal so richtig zu zeigen. Corona hat bei vielen, von denen man es nicht dachte, ein Ventil geöffnet, auch bei alten weißen Männern (pöse), die mal viel Glanz ausgestrahlt haben. Vielleicht wäre es dazu auch ohne Corona gekommen, aber Corona wirkte ein "Booster".


Gottschalk hat sich positiv zu den Corona-Impfungen geäußert soweit ich weiß. Passt also nicht ganz.

Das mag sein, es geht aber um die Zeit an sich, wo sich viele auf ihre/verschiedene Arten geändert haben. Ich sehe das auch in meiner Familie, da kam es nicht nur bei denen, die sich nicht haben impfen lassen, zu Veränderungen, sondern auch von Geimpften. Mein Vater schwurbelt seit dem auch einen zusammen, blöde Grüne usw., von Worten, die man eigentlich nicht mehr verwendet, ganz zu schweigen, will sich nicht den Mund verbieten lassen, lässt sich aber weiterhin impfen.

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Fire Kid, Ort, Montag, 27.11.2023, 15:22 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

Du würdest auch rumheulen wenn Gottschalk eine Million spendet und fragen, warum es nicht zwei sind. Er hat ja schließlich das Geld. Peinlich.

Von Gottschalks Quoten träum ganz TV-Deutschland. Die Wetten waren top. Hat Spaß gemacht. Shirin David als selbsternannte Feministin war auch nur großes Gelächter wert.

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Finchen, Dienstag, 28.11.2023, 00:31 (vor 784 Tagen) @ Fire Kid

Du würdest auch rumheulen wenn Gottschalk eine Million spendet und fragen, warum es nicht zwei sind. Er hat ja schließlich das Geld. Peinlich.

Von Gottschalks Quoten träum ganz TV-Deutschland. Die Wetten waren top. Hat Spaß gemacht. Shirin David als selbsternannte Feministin war auch nur großes Gelächter wert.

Du meinst die Shirin David, die Gottschalks lächerliche Altherrenrhetorik auseinander genommen hat? Und dabei halte ich von dieser Shirin David und ihrem Content rein gar nichts. Das zeigt nur, das der Dampfplauderer Gottschalk eben nicht der Hellste ist, aber das wusste man schon immer.

Du könntest übrigens als libertärer AfD-Bot arbeiten. Deren talking points hast du bestens drauf.

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Gargamel09, Montag, 27.11.2023, 18:44 (vor 784 Tagen) @ Fire Kid

Du würdest auch rumheulen wenn Gottschalk eine Million spendet und fragen, warum es nicht zwei sind. Er hat ja schließlich das Geld. Peinlich.
Von Gottschalks Quoten träum ganz TV-Deutschland. Die Wetten waren top. Hat Spaß gemacht. Shirin David als selbsternannte Feministin war auch nur großes Gelächter wert.

Du hast eine blühende Fantasie, dafür gibt es von mir auch einen großen Lacher!

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Davja89, Montag, 27.11.2023, 14:45 (vor 784 Tagen) @ Gargamel09

Naja aber vielleicht liegt es auch an dir?
Man muss sich halt auch mal selbstkritisch hinterfragen ob man selber auch etwas dünnhäutig ist.

Du trittst hier teilweise sehr Meinungstark zu viele Themen auf.
Ist ja überhaupt nix schlimmes. Wenn man eine klare Meinung zu Themen hat sollte man sich auch dafür stark machen. Aber es birgt auch immer die Gefahr das man Scheuklappen bekommt oder sehr empfindlich wird.

Du machst aus einem Nebensatz jetzt gleich die ganz große Schublade auf mit dem Thema "Rechte Bubble". Hab es zufällig auch gesehen und hab auch schwer mit den Augen gerollt in diesem Moment. Trotzdem muss man das auch nicht immer so hoch hängen.

Da schließt sich der Kreis zum Thema schwurbeln und Corona wieder. Natürlich wird das Spuren hinterlassen haben. Auf der anderen Seite ist man aber auch so empfindlich, da wird jeder Halbsatz des Onkels Erwins auch maximal mies ausgelegt.

Wenn einer sagt: "die Grünen gehen mir auf den Sack" ist das sicherlich erstmal keine besonders hilfreiche politische Analyse.
Aber auch nix was Habek, ALB oder Lange schlaflos machen wird.

Mir geht der Herr Merz auf den Keks. Komischerweise ist dann das rumgeheule bei weitem nicht so groß.
Da gibts schon extrem Doppelmoral auf allen Seiten.
Aber eben auch auf der Seite der weißen Ritter, die in jeder Situation (Corona, Ukraine, Flüchtlinge, Gaza usw.) genau wissen was das moralisch und politische richtige ist. Und wenn dann viele Menschen mit diesem nicht zu 100% mitgehen wollen ist plötzlich etwas "politisch verrutscht".

Es dürfte inzwischen nicht mehr viele Menschen geben die in den letzten großen Themen (1.Flüchtlinsgkrise, 2. Corona, 3. Ukraine, 4. Gaza, 5. Klimawandel)
in jedem Punkt 100% dem moralischen Zeigefinger der Meinungsführer entsprochen haben.

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Thomas, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 11:50 (vor 785 Tagen) @ Gargamel09

Zu seiner letzten Sendung hätten auch Roger Waters, Nena, Xavier Naidoo gut gepasst, um es denen da draußen mal so richtig zu zeigen. Corona hat bei vielen, von denen man es nicht dacht, ein Ventil geöffnet, auch bei alten weißen Männern (pöse), die mal viel Glanz ausgestrahlt haben.

Nun ja, es gibt auch weiße Frauen. Frau Schöneberger wird in ihrem Podcast (den ich prinzipiell mag) auch nicht müde gegenüber den männlichen Gästen zu erwähnen, dass diese ja betrüblicherweise nix mehr in Richtung einer schönen Frau sagen dürfen.

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Lordran, Montag, 27.11.2023, 11:57 (vor 785 Tagen) @ Thomas

Zu seiner letzten Sendung hätten auch Roger Waters, Nena, Xavier Naidoo gut gepasst, um es denen da draußen mal so richtig zu zeigen. Corona hat bei vielen, von denen man es nicht dacht, ein Ventil geöffnet, auch bei alten weißen Männern (pöse), die mal viel Glanz ausgestrahlt haben.


Nun ja, es gibt auch weiße Frauen. Frau Schöneberger wird in ihrem Podcast (den ich prinzipiell mag) auch nicht müde gegenüber den männlichen Gästen zu erwähnen, dass diese ja betrüblicherweise nix mehr in Richtung einer schönen Frau sagen dürfen.

Mal ne ernstgemeinte Frage:
Steht dieses fokussieren und ständige erwähnen der Hautfarbe "weiß", nicht komplett im Gegensatz zur sonstigen politischen Einstellung?
Dachte wir sind alle Menschen und gleich. Aber "alt" und "weiß" ist ja scheinbar nur noch negativ zu sehen. Mein Vater ist auch "alt" und "weiß", setzt sich aber sein ganzes Leben ehrenamtlich für die sozial schwachen ein. Wo passt das zusammen?

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Thomas, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 13:13 (vor 785 Tagen) @ Lordran

Steht dieses fokussieren und ständige erwähnen der Hautfarbe "weiß", nicht komplett im Gegensatz zur sonstigen politischen Einstellung?

Du meinst so, wie die "man darf nix mehr sagen"-Fraktion, die pikiert ist, wenn man was über sie sagt? Möglich.

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Garum, Bornum am Harz, Montag, 27.11.2023, 13:31 (vor 785 Tagen) @ Thomas

Steht dieses fokussieren und ständige erwähnen der Hautfarbe "weiß", nicht komplett im Gegensatz zur sonstigen politischen Einstellung?


Du meinst so, wie die "man darf nix mehr sagen"-Fraktion, die pikiert ist, wenn man was über sie sagt? Möglich.

Als wenn man bei AH alles sagen durfte.:-) Es kommt wohl immer darauf an wer was sagen will.

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Schwarzgold, Montag, 27.11.2023, 12:11 (vor 785 Tagen) @ Lordran

Es ist ein mMn kritisch zu sehender Trend, der als Grundlage hat, dass es eine Gruppe gibt (nämlich weiße Männer, wenn sie alt sind oft noch mit 'rückständigen' Ansichten), die in unserer Gesellschaft so stark privilegiert ist, dass es gegen diese prinzipiell keinen strukturellen Rassismus geben kann und man deshalb solche Merkmale anführen darf.

Falls dich diese Denkweise interessiert habe ich dir mal diesen Spiegel Artikel verlinkt.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/warum-es-keinen-sexismus-gegen-maenner-oder-rassismus-gegen-weisse-gibt-a-1236954.html

Es widerspricht in der Tat dem Gedanken dass alle Menschen gleichwertig sind und orientiert sich sehr am Status Quo der Gesellschaft, treibt aber eine Gruppenbildung und Kategorisierung in "Wir gegen die" Tribalism weiter voran.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Garum, Bornum am Harz, Montag, 27.11.2023, 12:25 (vor 785 Tagen) @ Schwarzgold

Es ist ein mMn kritisch zu sehender Trend, der als Grundlage hat, dass es eine Gruppe gibt (nämlich weiße Männer, wenn sie alt sind oft noch mit 'rückständigen' Ansichten), die in unserer Gesellschaft so stark privilegiert ist, dass es gegen diese prinzipiell keinen strukturellen Rassismus geben kann und man deshalb solche Merkmale anführen darf.

Falls dich diese Denkweise interessiert habe ich dir mal diesen Spiegel Artikel verlinkt.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/warum-es-keinen-sexismus-gegen-maenner-oder-rassismus-gegen-weisse-gibt-a-1236954.html

Es widerspricht in der Tat dem Gedanken dass alle Menschen gleichwertig sind und orientiert sich sehr am Status Quo der Gesellschaft, treibt aber eine Gruppenbildung und Kategorisierung in "Wir gegen die" Tribalism weiter voran.

Du hättest den Link auch mit einem Warnzeichen versehen sollen, ich habe ein schwaches Herz. Erstes Bild gleich Reichelt.:-)

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Scherben, Kiel, Montag, 27.11.2023, 12:16 (vor 785 Tagen) @ Schwarzgold

Es widerspricht in der Tat dem Gedanken dass alle Menschen gleichwertig sind und orientiert sich sehr am Status Quo der Gesellschaft, treibt aber eine Gruppenbildung und Kategorisierung in "Wir gegen die" Tribalism weiter voran.

Ich würde ja eher sagen, dass die alte BRD viel stärker in einem "Wir-gegen-die-Tribalism" verhaftet war, als eine Gruppe strukturell dominiert hat und deren Dominanz so stark war, dass gegen sie nicht so aufbegehrt werden konnte, um deren Dominanz wirklich infrage zu stellen. Leute wie Gottschalk sind der beste Beleg dafür, wie schwer es manchen Männern fällt, auf ihre alten Tage damit umzugehen, dass das mit der Hegemonie mittlerweile tatsächlich vorbei ist.

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Pfostentreffer, Montag, 27.11.2023, 15:52 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Danke für den klugen Punkt, dass gehört für mich zu den einem der falschen Mythen, dem die Deutschen (wie jedes andere Volk auch seine falschen Mythen hat) aufsitzen: Bessere Integration von Gruppen in die Gesellschaft führt zu weniger Konflikten.

Das ist natürlich Quatsch, auch wenn 80% der deutschen diesen Satz vermutlich unterschreiben würden. Je besser die Gruppen integriert sind, desto mehr Konflikte entstehen natürlich, weil diese Gruppen nun Stimmen haben und Misstände auch anprangern können, was den Privilegierten wiederum nicht gefällt bzw. ihre Privilegien in Gefahr geraten und somit zu neuen Konflikten führt.

Ein solches Privileg für Weisse war halt bis in 80 er Jahre hinein abwertend über alle anderen Gruppen als weisse, heterosexuelle Männer zu sprechen, weil die anderen Gruppen noch nicht stark genug waren, um zu widersprechen.

Gottschalk hätte also recht, hätte er gesagt: Da man nichts mehr - unwidersprochen - sagen darf. Wenn man Leute, die meinen, dass sie nichts mehr sagen dürfen mal fragt, was sie nicht mehr sagen dürfen, kommen in meiner Erfahrung zu 99 % rassistische, queerfeindliche oder zumindest abwertende Aussagen über andere Bevölkerungsgruppen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 27.11.2023, 12:38 (vor 785 Tagen) @ Scherben

Leute wie Gottschalk sind der beste Beleg dafür, wie schwer es manchen Männern fällt, auf ihre alten Tage damit umzugehen, dass das mit der Hegemonie mittlerweile tatsächlich vorbei ist.

Meiner Meinung nach muss man sich nicht unbedingt über die Aussage "alter weißer Mann" aufregen. Auch wenn ich es albern finde wenn sie jemand in einer ernsten Diskussion einsetzt.
Das ältere Personen jetzt nicht für ihre schnelle Anpassungsfähigkeit bekannt sind ist ja jetzt auch nichts neues.

Sich nach dem Abschied von Wetten, dass jetzt aber über die Art und Weise aufzuregen ist ungefähr so als wenn man sich Expandables anguckt und sich dann über die dargestellte Gewalt beschwert.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Finchen, Montag, 27.11.2023, 13:05 (vor 785 Tagen) @ Weeman

Leute wie Gottschalk sind der beste Beleg dafür, wie schwer es manchen Männern fällt, auf ihre alten Tage damit umzugehen, dass das mit der Hegemonie mittlerweile tatsächlich vorbei ist.


Meiner Meinung nach muss man sich nicht unbedingt über die Aussage "alter weißer Mann" aufregen. Auch wenn ich es albern finde wenn sie jemand in einer ernsten Diskussion einsetzt.
Das ältere Personen jetzt nicht für ihre schnelle Anpassungsfähigkeit bekannt sind ist ja jetzt auch nichts neues.

Sich nach dem Abschied von Wetten, dass jetzt aber über die Art und Weise aufzuregen ist ungefähr so als wenn man sich Expandables anguckt und sich dann über die dargestellte Gewalt beschwert.

Was ist denn ein "alter weißer Mann"? Das sind weiße Männer, die noch Neger sagen wollen, sich über Umweltschutzmaßnahmen aufregen und Zoten über Frauen a la Gottschalk in die Welt setzen und denken, sie seien witzig. Dass nicht alle alten weißen Männer so sind, sollte natürlich klar sein, trotzdem ist es ein treffendes Schlagwort, wenn man mal wieder auf Gruppen solcher alter weißer Männer trifft.

Einfach mal Facebook aufschlagen und nach entsprechenden Witzegruppen suchen. Dort schreiben die Jürgens, Günthers und Hartmuts dieser Welt.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

TeePee, NRW, Montag, 27.11.2023, 13:50 (vor 785 Tagen) @ Finchen

Was ist denn ein "alter weißer Mann"?

Ursprünglich geht es bei diesem Ausdruck eher um den Umstand, dass Gesetze, Vorschriften und Regeln zu einem sehr großen Anteil schon seit jeher von Menschen ebendieser Gruppe beschlossen und festgelegt wurden und werden.

Männer beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich Frauen betreffen.
Weiße beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich PoC betreffen.
Alte beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich junge Menschen betreffen.

Insofern ist übrigens auch der Vorwurf, hiermit würde eine bestimmte Bevölkerungsgruppe pauschal diskriminiert werden, unzutreffend. Es geht nicht um buchstäbliche "alte, weiße Männer", sondern einfach um den Fakt, dass die "Mächtigen" dieser Welt sehr oft aus dieser Gruppe stammen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

markus, Montag, 27.11.2023, 14:22 (vor 784 Tagen) @ TeePee

Was ist denn ein "alter weißer Mann"?


Ursprünglich geht es bei diesem Ausdruck eher um den Umstand, dass Gesetze, Vorschriften und Regeln zu einem sehr großen Anteil schon seit jeher von Menschen ebendieser Gruppe beschlossen und festgelegt wurden und werden.

Männer beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich Frauen betreffen.
Weiße beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich PoC betreffen.
Alte beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich junge Menschen betreffen.

Insofern ist übrigens auch der Vorwurf, hiermit würde eine bestimmte Bevölkerungsgruppe pauschal diskriminiert werden, unzutreffend. Es geht nicht um buchstäbliche "alte, weiße Männer", sondern einfach um den Fakt, dass die "Mächtigen" dieser Welt sehr oft aus dieser Gruppe stammen.

Nein, es geht um den pauschalen Vorwurf, dass bestimmte Verhaltensweisen mit den Eigenschaften alt, weiß und männlich verknüpft werden. Das mag oft auf alte, weiße Männer zutreffend sein, aber nicht zu 100%.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 27.11.2023, 21:33 (vor 784 Tagen) @ markus

Was ist denn ein "alter weißer Mann"?


Ursprünglich geht es bei diesem Ausdruck eher um den Umstand, dass Gesetze, Vorschriften und Regeln zu einem sehr großen Anteil schon seit jeher von Menschen ebendieser Gruppe beschlossen und festgelegt wurden und werden.

Männer beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich Frauen betreffen.
Weiße beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich PoC betreffen.
Alte beschließen Gesetze, die auch oder sogar ausschließlich junge Menschen betreffen.

Insofern ist übrigens auch der Vorwurf, hiermit würde eine bestimmte Bevölkerungsgruppe pauschal diskriminiert werden, unzutreffend. Es geht nicht um buchstäbliche "alte, weiße Männer", sondern einfach um den Fakt, dass die "Mächtigen" dieser Welt sehr oft aus dieser Gruppe stammen.


Nein, es geht um den pauschalen Vorwurf, dass bestimmte Verhaltensweisen mit den Eigenschaften alt, weiß und männlich verknüpft werden. Das mag oft auf alte, weiße Männer zutreffend sein, aber nicht zu 100%.

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

markus, Montag, 27.11.2023, 22:31 (vor 784 Tagen) @ FourrierTrans

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.

Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.

Für mich auch unbegreiflich, warum man sich so schwer tut, einen Fehler einzuräumen. Man hält auf Biegen und Brechen daran fest, nur um nicht zugeben zu müssen, sich vielleicht selbst diskriminierend geäußert zu haben. Das aber ist doch gerade so wichtig. Dass man hinzulernt und es zukünftig besser macht.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Grigori, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 12:48 (vor 784 Tagen) @ markus

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.


Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.

Für mich auch unbegreiflich, warum man sich so schwer tut, einen Fehler einzuräumen. Man hält auf Biegen und Brechen daran fest, nur um nicht zugeben zu müssen, sich vielleicht selbst diskriminierend geäußert zu haben. Das aber ist doch gerade so wichtig. Dass man hinzulernt und es zukünftig besser macht.

Wie viele alte weiße Männer bekommen hierzulande keine Wohnung, weil sie alte weiße Männer sind?

Oder um mal ein Gedankenexperiment zu machen: In deinen Augen wäre es in Zeiten der Sklaverei in den USA genau gleich verwerflich, wenn ein weißer Mensch sich verächtlich über schwarze Menschen äußerte, wie umgekehrt.

Vielleicht leuchtet es jetzt mehr ein?

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:16 (vor 784 Tagen) @ Grigori

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.


Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.

Für mich auch unbegreiflich, warum man sich so schwer tut, einen Fehler einzuräumen. Man hält auf Biegen und Brechen daran fest, nur um nicht zugeben zu müssen, sich vielleicht selbst diskriminierend geäußert zu haben. Das aber ist doch gerade so wichtig. Dass man hinzulernt und es zukünftig besser macht.


Wie viele alte weiße Männer bekommen hierzulande keine Wohnung, weil sie alte weiße Männer sind?

Oder um mal ein Gedankenexperiment zu machen: In deinen Augen wäre es in Zeiten der Sklaverei in den USA genau gleich verwerflich, wenn ein weißer Mensch sich verächtlich über schwarze Menschen äußerte, wie umgekehrt.

Vielleicht leuchtet es jetzt mehr ein?

Ich weiß zwar was du meinst, es ist aber nicht überzeugend. Die gängigen Diskriminierungsvorschriften differenzieren in der Form nicht. Da steht gerade nicht, dass ausschließlich Frauen zu schützen sind. Da steht auch nicht, dass das nur für alle Herkunftsländer außerhalb Deutschlands gilt. Auch nicht, dass ausschließlich junge Menschen zu schützen sind. Sondern da steht u.a. Alter, Geschlecht und Herkunft. Insofern ist auch ein alter, weißer Mann von dem Schutz umfasst. Der benötigt ihn zwar nicht so häufig, wie es etwa bei Menschen mit anderen Merkmalen der Fall wäre. Aber das ist ja kein Grund, jetzt damit anzufangen (auch nicht auf der verbalen Ebene). Das Ziel muss vielmehr umgekehrt lauten, dass alle anderen ebenfalls nicht diskriminiert werden.

Du kannst gerne mal ältere Beiträge durchforsten. Ich habe es ähnlich gesehen wie ihr und mich auch des Öfteren mit dem User Nietzsche gestritten, letztendlich aber überzeugen lassen. Man tut dem Thema keinen Gefallen, wenn man seine eigenen Fehler nicht korrigiert. Denn damit öffnet man Tür und Tor, sich passend herausreden zu können.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 13:25 (vor 784 Tagen) @ markus

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.


Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.

Für mich auch unbegreiflich, warum man sich so schwer tut, einen Fehler einzuräumen. Man hält auf Biegen und Brechen daran fest, nur um nicht zugeben zu müssen, sich vielleicht selbst diskriminierend geäußert zu haben. Das aber ist doch gerade so wichtig. Dass man hinzulernt und es zukünftig besser macht.


Wie viele alte weiße Männer bekommen hierzulande keine Wohnung, weil sie alte weiße Männer sind?

Oder um mal ein Gedankenexperiment zu machen: In deinen Augen wäre es in Zeiten der Sklaverei in den USA genau gleich verwerflich, wenn ein weißer Mensch sich verächtlich über schwarze Menschen äußerte, wie umgekehrt.

Vielleicht leuchtet es jetzt mehr ein?


Ich weiß zwar was du meinst, es ist aber nicht überzeugend. Die gängigen Diskriminierungsvorschriften differenzieren in der Form nicht. Da steht gerade nicht, dass ausschließlich Frauen zu schützen sind. Da steht auch nicht, dass das nur für alle Herkunftsländer außerhalb Deutschlands gilt. Auch nicht, dass ausschließlich junge Menschen zu schützen sind. Sondern da steht u.a. Alter, Geschlecht und Herkunft. Insofern ist auch ein alter, weißer Mann von dem Schutz umfasst. Der benötigt ihn zwar nicht so häufig, wie es etwa bei Menschen mit anderen Merkmalen der Fall wäre. Aber das ist ja kein Grund, jetzt damit anzufangen (auch nicht auf der verbalen Ebene). Das Ziel muss vielmehr umgekehrt lauten, dass alle anderen ebenfalls nicht diskriminiert werden.

Du kannst gerne mal ältere Beiträge durchforsten. Ich habe es ähnlich gesehen wie ihr und mich auch des Öfteren mit dem User Nietzsche gestritten, letztendlich aber überzeugen lassen. Man tut dem Thema keinen Gefallen, wenn man seine eigenen Fehler nicht korrigiert. Denn damit öffnet man Tür und Tor, sich passend herausreden zu können.

Also es gibt zahlreiche Urteile z.B. darüber dass Ostdeutsche keinen Anspruch auf Schutz durch das AGG haben, da "ostdeutsch" weder eine ethnische Herkunft noch eine Weltanschauung sei. Volksverhetzung gegen Deutsche ist auch nicht strafbar unter dem Volksverhetzungsparagrafen.

Dein ethisch-moralisches Argument in allen Ehren, aber du solltest das nicht mit einer juristischen Begründung verknüpfen. Da läufst du in ein Minenfeld.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:55 (vor 784 Tagen) @ HoschUn

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.


Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.

Für mich auch unbegreiflich, warum man sich so schwer tut, einen Fehler einzuräumen. Man hält auf Biegen und Brechen daran fest, nur um nicht zugeben zu müssen, sich vielleicht selbst diskriminierend geäußert zu haben. Das aber ist doch gerade so wichtig. Dass man hinzulernt und es zukünftig besser macht.


Wie viele alte weiße Männer bekommen hierzulande keine Wohnung, weil sie alte weiße Männer sind?

Oder um mal ein Gedankenexperiment zu machen: In deinen Augen wäre es in Zeiten der Sklaverei in den USA genau gleich verwerflich, wenn ein weißer Mensch sich verächtlich über schwarze Menschen äußerte, wie umgekehrt.

Vielleicht leuchtet es jetzt mehr ein?


Ich weiß zwar was du meinst, es ist aber nicht überzeugend. Die gängigen Diskriminierungsvorschriften differenzieren in der Form nicht. Da steht gerade nicht, dass ausschließlich Frauen zu schützen sind. Da steht auch nicht, dass das nur für alle Herkunftsländer außerhalb Deutschlands gilt. Auch nicht, dass ausschließlich junge Menschen zu schützen sind. Sondern da steht u.a. Alter, Geschlecht und Herkunft. Insofern ist auch ein alter, weißer Mann von dem Schutz umfasst. Der benötigt ihn zwar nicht so häufig, wie es etwa bei Menschen mit anderen Merkmalen der Fall wäre. Aber das ist ja kein Grund, jetzt damit anzufangen (auch nicht auf der verbalen Ebene). Das Ziel muss vielmehr umgekehrt lauten, dass alle anderen ebenfalls nicht diskriminiert werden.

Du kannst gerne mal ältere Beiträge durchforsten. Ich habe es ähnlich gesehen wie ihr und mich auch des Öfteren mit dem User Nietzsche gestritten, letztendlich aber überzeugen lassen. Man tut dem Thema keinen Gefallen, wenn man seine eigenen Fehler nicht korrigiert. Denn damit öffnet man Tür und Tor, sich passend herausreden zu können.


Also es gibt zahlreiche Urteile z.B. darüber dass Ostdeutsche keinen Anspruch auf Schutz durch das AGG haben, da "ostdeutsch" weder eine ethnische Herkunft noch eine Weltanschauung sei. Volksverhetzung gegen Deutsche ist auch nicht strafbar unter dem Volksverhetzungsparagrafen.

Diskriminierung ist nicht automatisch eine Straftat. Und Ostdeutschland ist keine eigene Ethnie.


Dein ethisch-moralisches Argument in allen Ehren, aber du solltest das nicht mit einer juristischen Begründung verknüpfen. Da läufst du in ein Minenfeld.

Sorry, aber wenn jetzt jeder selbst definieren kann, was Diskriminierung ist und was nicht, kommen wir auch nicht weiter. Natürlich sind die Spielregeln relevant, die der Gesetzgeber aufstellt. Und nur die.

Wer behauptet, dass bestimmte Verhaltensweisen an eines der festgelegten Merkmale geknüpft sind, äußert sich diskriminierend.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 10:34 (vor 784 Tagen) @ markus

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.


Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.

Das geht aber nur, wenn man bei aller Semantik herausrechnet, wie es um die soziokulturelle Lage der beiden Gruppen bestellt ist, d.h. wer in diesem Land Koch ist und wer nur Kellner. Ich bin wirklich baff, dass ihr beide glaubt, dass man diesen für eine Diskriminierung konstitutiven Unterschied einfach unter den Tisch fallen lassen kann.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 18:18 (vor 783 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 28.11.2023, 18:31

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.


Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.


Das geht aber nur, wenn man bei aller Semantik herausrechnet, wie es um die soziokulturelle Lage der beiden Gruppen bestellt ist, d.h. wer in diesem Land Koch ist und wer nur Kellner. Ich bin wirklich baff, dass ihr beide glaubt, dass man diesen für eine Diskriminierung konstitutiven Unterschied einfach unter den Tisch fallen lassen kann.

Es gibt eine kleine Minderheit von weißen alten Männern, die hier alles dominieren. Aber wie viele alte weiße Männer leben in einer derart beschissenen Situation, dass sie Flaschenpfand sammeln? Oder mit Bürgergeld "stüzen" müssen? In diesem zunehmend asozialen Land mit Sicherheit deutlich mehr, als es privilegierte weiße alte männliche Porschefahrer gibt, wenn man mal 83 Millionen als Grundlage nimmt.
Das wäre so, als würde ich in China alle alten Männer dafür verantwortlich machen, dass ein enger Zirkel von Parteibossen das Land unterjocht, unter dem die meisten alten chinesischen Männer dann auch leben müssen. Genauso wie mein Vater, alter weißer Mann, von den wenigen alten weißen asozialen Männern abgezockt wird, wie du und ich auch (die noch nicht alt und weiß sind).

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 19:51 (vor 783 Tagen) @ FourrierTrans

Der Begriff wird ja mit gutem Grund für die Gottschalks und Nuhrs dieses Landes verwendet.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 19:57 (vor 783 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 28.11.2023, 20:13

Der Begriff wird ja mit gutem Grund für die Gottschalks und Nuhrs dieses Landes verwendet.

Also im Grunde so, wie wenn man von "Nafris" "Arabs" spricht, weil allen klar ist, dass man den Begriff aus gutem Grund für die Miris und Fakhros verwendet?

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 20:17 (vor 783 Tagen) @ FourrierTrans

Der Begriff wird ja mit gutem Grund für die Gottschalks und Nuhrs dieses Landes verwendet.


Also im Grunde so, wie wenn man von "Nafris" spricht, weil allen klar ist, dass man den Begriff aus gutem Grund für die Miris und Fakhros verwendet?

NafrIs ist die Abkürzung für "Nordafrikanische Intensivtäter", wenn du den Begriff für tatsächliche Intensivtäter aus Nordafrika verwendest, dann ist das durchaus richtig. Wenn du einfach nur "Nafri" sagst zu jedem Menschen der aus Nordafrika kommt und ihm damit unterstellst ein Intensivtäter zu sein oder werden zu können, ja dann ist das rassistisch. Im übrigen kommen weder die Miris noch die Fakhros aus Nordafrika.

Ich habe noch nie einen Menschen getroffen der Gottschalk, Nuhr oder Gauland einen "alten weißen Mann" nennt, aber tatsächlich glaubt dass alle alten weißen Männer so sind wie die genannten Personen. Ich habe schon eine Menge Rechte gelesen und gehört für die alle Ausländer pauschal quasi Intensivtäter sind und die den Begriff des Nafri oder schlimmer auch tatsächlich so verwenden und meinen.

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist? "Wer "alte weiße Männer" gut findet muss auch Nafri gut finden" ist argumentativ auf dem Niveau warum die NPD damals glaubte den 13. Februar 1945 in Dresden als "Bombenholocaust" bezeichnen zu dürfen.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 20:58 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist?

Und wie letztens hier irgendwo schon mal geschrieben: Wenn man sich bewusst dafür entscheidet, die Zwischentöne nicht hören zu wollen, dann soll man sich doch bitte nicht aufregen, wenn manche alte weiße Männer als alte weiße Männer bezeichnet werden.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 21:22 (vor 783 Tagen) @ Scherben

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist?


Und wie letztens hier irgendwo schon mal geschrieben: Wenn man sich bewusst dafür entscheidet, die Zwischentöne nicht hören zu wollen, dann soll man sich doch bitte nicht aufregen, wenn manche alte weiße Männer als alte weiße Männer bezeichnet werden.

Leute wie Gottschalk und Nuhr sind für mich kein Grund, mich auf dieses Niveau mit herunterziehen zu lassen. Man kann völlig ohne Stereotypisierung Gottschalk persönlich kritisieren. Zum Beispiel, dass er zu einem im Rollstuhl sitzenden Jungen sagt „Du bist im Rollstuhl, aber du bist ein aufgewecktes und lustiges Kerlchen." Oder dass er ausdrückt, dass man es ihr (Shirin) äußerlich gar nicht ansehen würde, dass sie Feministin sei. Oder dass er ausdrückt, dass man ja gar nichts mehr sagen dürfe. Oder eben auch ungefragt die weiblichen Gäste an die Hand nimmt und sie zum Platz führt. Oder, oder, oder. Warum sagt man es dann nicht so? Von mir aus mit der Überschrift „typisch Gottschalk“.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 21:03 (vor 783 Tagen) @ Scherben

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist?


Und wie letztens hier irgendwo schon mal geschrieben: Wenn man sich bewusst dafür entscheidet, die Zwischentöne nicht hören zu wollen, dann soll man sich doch bitte nicht aufregen, wenn manche alte weiße Männer als alte weiße Männer bezeichnet werden.

Da liegt halt der Hund begraben. Das tut Finchen ganz aggressiv und offenkundig nicht.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 21:31 (vor 783 Tagen) @ FourrierTrans

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist?


Und wie letztens hier irgendwo schon mal geschrieben: Wenn man sich bewusst dafür entscheidet, die Zwischentöne nicht hören zu wollen, dann soll man sich doch bitte nicht aufregen, wenn manche alte weiße Männer als alte weiße Männer bezeichnet werden.


Da liegt halt der Hund begraben. Das tut Finchen ganz aggressiv und offenkundig nicht.

Das Problem ist auch gar nicht, dass „manche“ alte, weiße Männer so bezeichnet werden. Das Problem ist die Bezeichnung an sich, weil sie pauschal alle alten, weißen Männer umfasst. Also auch die, die vielleicht vernünftige Ansichten haben könnten.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 20:20 (vor 783 Tagen) @ HoschUn
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 28.11.2023, 20:25

Der Begriff wird ja mit gutem Grund für die Gottschalks und Nuhrs dieses Landes verwendet.


Also im Grunde so, wie wenn man von "Nafris" spricht, weil allen klar ist, dass man den Begriff aus gutem Grund für die Miris und Fakhros verwendet?


NafrIs ist die Abkürzung für "Nordafrikanische Intensivtäter", wenn du den Begriff für tatsächliche Intensivtäter aus Nordafrika verwendest, dann ist das durchaus richtig. Wenn du einfach nur "Nafri" sagst zu jedem Menschen der aus Nordafrika kommt und ihm damit unterstellst ein Intensivtäter zu sein oder werden zu können, ja dann ist das rassistisch. Im übrigen kommen weder die Miris noch die Fakhros aus Nordafrika.

Ich habe noch nie einen Menschen getroffen der Gottschalk, Nuhr oder Gauland einen "alten weißen Mann" nennt, aber tatsächlich glaubt dass alle alten weißen Männer so sind wie die genannten Personen. Ich habe schon eine Menge Rechte gelesen und gehört für die alle Ausländer pauschal quasi Intensivtäter sind und die den Begriff des Nafri oder schlimmer auch tatsächlich so verwenden und meinen.

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist? "Wer "alte weiße Männer" gut findet muss auch Nafri gut finden" ist argumentativ auf dem Niveau warum die NPD damals glaubte den 13. Februar 1945 in Dresden als "Bombenholocaust" bezeichnen zu dürfen.

Die Posts von Finchen implizieren genau das ganz konkret. Ebenso wie die Aussage, dass "CDU-Wähler gerne wieder das N-Wort benutzen wollen würden". Deshalb auch die Diskussion hier.
Dass alte weiße Männer in Deutschland das sagen haben und diese in der Regel auch reaktionär sind, aber nicht alle, ist unbestritten. Das ist aber definitiv nicht das Wording von Finchen und wer das übersieht, muss schon beide Augen und Ohren zuhalten.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 20:26 (vor 783 Tagen) @ FourrierTrans

Der Begriff wird ja mit gutem Grund für die Gottschalks und Nuhrs dieses Landes verwendet.


Also im Grunde so, wie wenn man von "Nafris" spricht, weil allen klar ist, dass man den Begriff aus gutem Grund für die Miris und Fakhros verwendet?


NafrIs ist die Abkürzung für "Nordafrikanische Intensivtäter", wenn du den Begriff für tatsächliche Intensivtäter aus Nordafrika verwendest, dann ist das durchaus richtig. Wenn du einfach nur "Nafri" sagst zu jedem Menschen der aus Nordafrika kommt und ihm damit unterstellst ein Intensivtäter zu sein oder werden zu können, ja dann ist das rassistisch. Im übrigen kommen weder die Miris noch die Fakhros aus Nordafrika.

Ich habe noch nie einen Menschen getroffen der Gottschalk, Nuhr oder Gauland einen "alten weißen Mann" nennt, aber tatsächlich glaubt dass alle alten weißen Männer so sind wie die genannten Personen. Ich habe schon eine Menge Rechte gelesen und gehört für die alle Ausländer pauschal quasi Intensivtäter sind und die den Begriff des Nafri oder schlimmer auch tatsächlich so verwenden und meinen.

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist? "Wer "alte weiße Männer" gut findet muss auch Nafri gut finden" ist argumentativ auf dem Niveau warum die NPD damals glaubte den 13. Februar 1945 in Dresden als "Bombenholocaust" bezeichnen zu dürfen.


Die Posts von Finchen implizieren genau das ganz konkret. Ebenso wie die Aussage, dass "CDU-Wähler gerne wieder das N-Wort benutzen wollen würden". Deshalb auch die Diskussion hier.
Dass alte weiße Männer in Deutschland das sagen haben und diese in der Regel auch reaktionär sind, aber nicht alle, ist unbestritten.

Es gab vor 3 Jahren eine repräsentative Studie zu diesem Thema. Da war das Ergebnis, dass 77% der Deutschen weiterhin das Wort "Neger" in ihrem Sprachgebrauch benutzen wollen. Die 12% die das Wort besser nicht mehr benutzen wollen, werden wohl kaum das Stammklientel der CDU sein (und auch anderer Parteien). Jetzt mal ganz unabhängig festgestellt von diesem Finchen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 28.11.2023, 20:28 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Der Begriff wird ja mit gutem Grund für die Gottschalks und Nuhrs dieses Landes verwendet.


Also im Grunde so, wie wenn man von "Nafris" spricht, weil allen klar ist, dass man den Begriff aus gutem Grund für die Miris und Fakhros verwendet?


NafrIs ist die Abkürzung für "Nordafrikanische Intensivtäter", wenn du den Begriff für tatsächliche Intensivtäter aus Nordafrika verwendest, dann ist das durchaus richtig. Wenn du einfach nur "Nafri" sagst zu jedem Menschen der aus Nordafrika kommt und ihm damit unterstellst ein Intensivtäter zu sein oder werden zu können, ja dann ist das rassistisch. Im übrigen kommen weder die Miris noch die Fakhros aus Nordafrika.

Ich habe noch nie einen Menschen getroffen der Gottschalk, Nuhr oder Gauland einen "alten weißen Mann" nennt, aber tatsächlich glaubt dass alle alten weißen Männer so sind wie die genannten Personen. Ich habe schon eine Menge Rechte gelesen und gehört für die alle Ausländer pauschal quasi Intensivtäter sind und die den Begriff des Nafri oder schlimmer auch tatsächlich so verwenden und meinen.

Können wir bei Sprache mal weg vom reinen Wortlaut und wieder über das reden, was tatsächlich gemeint ist? "Wer "alte weiße Männer" gut findet muss auch Nafri gut finden" ist argumentativ auf dem Niveau warum die NPD damals glaubte den 13. Februar 1945 in Dresden als "Bombenholocaust" bezeichnen zu dürfen.


Die Posts von Finchen implizieren genau das ganz konkret. Ebenso wie die Aussage, dass "CDU-Wähler gerne wieder das N-Wort benutzen wollen würden". Deshalb auch die Diskussion hier.
Dass alte weiße Männer in Deutschland das sagen haben und diese in der Regel auch reaktionär sind, aber nicht alle, ist unbestritten.


Es gab vor 3 Jahren eine repräsentative Studie zu diesem Thema. Da war das Ergebnis, dass 77% der Deutschen weiterhin das Wort "Neger" in ihrem Sprachgebrauch benutzen wollen. Die 12% die das Wort besser nicht mehr benutzen wollen, werden wohl kaum das Stammklientel der CDU sein (und auch anderer Parteien). Jetzt mal ganz unabhängig festgestellt von diesem Finchen.

Hast du den Link dazu? Ich finde leider nichts, würde ich mich gerne mal durchlesen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:03 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Eben. Das wäre so, als wenn jemand sagen würde "die Nordafrikaner", weil davon einige in den Großstädten mit Clankriminalität auffallen und dieses Wording dann per se für Clankriminalität verwendet, weil ja "viele so sind". Im Grunde genommen nichts anderes, als lupenreine, knallharte Diskrimierung einer bestimmten Gruppe. In dem Fall alte Personen bzw. Unionswähler/innen.

Interessant aber auch, dass die ständigen Pamphlete, die in ihrer Stereotypisierung hier in dem Forum ihresgleichen suchen, von der Userin hier permanent geduldet werden. Zeigt dann doch auch ganz deutlich, welche Hasspredigten man in unserer Gesellschaften halten darf und welche nicht.


Exakt so ist es. Ich halte es für gefährlich, das eine rechtfertigen zu wollen und nur dem anderen einen Riegel vorzuschieben. Man macht sich im Kampf gegen Diskriminierung komplett unglaubwürdig, denn mit exakt den gleichen Erklärungen, mit denen man den „alten weißen Mann“ permanent versucht zu rechtfertigen, könnte man sich problemlos auch bei „die Nordafrikaner“ herausreden.


Das geht aber nur, wenn man bei aller Semantik herausrechnet, wie es um die soziokulturelle Lage der beiden Gruppen bestellt ist, d.h. wer in diesem Land Koch ist und wer nur Kellner. Ich bin wirklich baff, dass ihr beide glaubt, dass man diesen für eine Diskriminierung konstitutiven Unterschied einfach unter den Tisch fallen lassen kann.

Es ist unbestritten so, dass im täglichen Leben fast nie alte, weiße Männer benachteiligt werden. Das ändert aber nichts daran, dass auch sie vom Schutz umfasst sind. Und das natürlich auch bei Diskriminierungen, die sich rein auf verbaler Ebene abspielen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 13:12 (vor 784 Tagen) @ markus

Es ist unbestritten so, dass im täglichen Leben fast nie alte, weiße Männer benachteiligt werden. Das ändert aber nichts daran, dass auch sie vom Schutz umfasst sind. Und das natürlich auch bei Diskriminierungen, die sich rein auf verbaler Ebene abspielen.

Es gibt keine rein verbale Diskriminierung. Eine Diskriminierung hat per Definition etwas mit einer Benachteiligung zu tun. Ihr fabuliert Euch da was zusammen, sorry.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:20 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Es ist unbestritten so, dass im täglichen Leben fast nie alte, weiße Männer benachteiligt werden. Das ändert aber nichts daran, dass auch sie vom Schutz umfasst sind. Und das natürlich auch bei Diskriminierungen, die sich rein auf verbaler Ebene abspielen.


Es gibt keine rein verbale Diskriminierung. Eine Diskriminierung hat per Definition etwas mit einer Benachteiligung zu tun. Ihr fabuliert Euch da was zusammen, sorry.

Natürlich gibt es diskriminierende Äußerungen. Oder sind Witze gegen bestimmte Gruppen keine Diskriminierung? Waren die Beiträge von Nmecha dann auch nicht diskriminierend?

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 13:30 (vor 784 Tagen) @ markus

Es ist unbestritten so, dass im täglichen Leben fast nie alte, weiße Männer benachteiligt werden. Das ändert aber nichts daran, dass auch sie vom Schutz umfasst sind. Und das natürlich auch bei Diskriminierungen, die sich rein auf verbaler Ebene abspielen.


Es gibt keine rein verbale Diskriminierung. Eine Diskriminierung hat per Definition etwas mit einer Benachteiligung zu tun. Ihr fabuliert Euch da was zusammen, sorry.


Natürlich gibt es diskriminierende Äußerungen. Oder sind Witze gegen bestimmte Gruppen keine Diskriminierung? Waren die Beiträge von Nmecha dann auch nicht diskriminierend?

Nochmal zum Mitschreiben: Es gibt keine *rein verbale* Diskriminierung. Das Wesen der Diskriminierung ist die Benachteiligung, und Sätze wie "Ich stehe nicht auf blonde Frauen", "Junge Männer können ganz schön anstrengend sein" oder "Du benimmst Dich wirklich wie ein alter weißer Mann" sind entsprechend für sich allein genommen keine Diskriminierung.

(Ach so, und Nmechas Äußerungen hätte ich eher als homophob bezeichnet, aus demselben Grund. Inwieweit er aktiv diskriminiert, ist doch überhaupt nicht klar.)

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:45 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Es ist unbestritten so, dass im täglichen Leben fast nie alte, weiße Männer benachteiligt werden. Das ändert aber nichts daran, dass auch sie vom Schutz umfasst sind. Und das natürlich auch bei Diskriminierungen, die sich rein auf verbaler Ebene abspielen.


Es gibt keine rein verbale Diskriminierung. Eine Diskriminierung hat per Definition etwas mit einer Benachteiligung zu tun. Ihr fabuliert Euch da was zusammen, sorry.


Natürlich gibt es diskriminierende Äußerungen. Oder sind Witze gegen bestimmte Gruppen keine Diskriminierung? Waren die Beiträge von Nmecha dann auch nicht diskriminierend?


Nochmal zum Mitschreiben: Es gibt keine *rein verbale* Diskriminierung. Das Wesen der Diskriminierung ist die Benachteiligung, und Sätze wie "Ich stehe nicht auf blonde Frauen", "Junge Männer können ganz schön anstrengend sein" oder "Du benimmst Dich wirklich wie ein alter weißer Mann" sind entsprechend für sich allein genommen keine Diskriminierung.

Dann wäre „du benimmst dich wie ein „Ausländer/Muslim/Behinderter/Schwuler“ auch jeweils keine Diskriminierung. Ist es aber doch, weil ein bestimmtes Verhalten den Merkmalen Herkunft, Religion, Behinderung und sexueller Orientierung zugeordnet wird.


(Ach so, und Nmechas Äußerungen hätte ich eher als homophob bezeichnet, aus demselben Grund. Inwieweit er aktiv diskriminiert, ist doch überhaupt nicht klar.)

Homophobie ist eine Unterkategorie der Diskriminierung. Zwar hat Nmecha niemanden aktiv benachteiligt. Dennoch waren die Äußerungen homophob und damit diskriminierend.

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istar, Dienstag, 28.11.2023, 13:39 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Es ist unbestritten so, dass im täglichen Leben fast nie alte, weiße Männer benachteiligt werden. Das ändert aber nichts daran, dass auch sie vom Schutz umfasst sind. Und das natürlich auch bei Diskriminierungen, die sich rein auf verbaler Ebene abspielen.


Es gibt keine rein verbale Diskriminierung. Eine Diskriminierung hat per Definition etwas mit einer Benachteiligung zu tun. Ihr fabuliert Euch da was zusammen, sorry.


Natürlich gibt es diskriminierende Äußerungen. Oder sind Witze gegen bestimmte Gruppen keine Diskriminierung? Waren die Beiträge von Nmecha dann auch nicht diskriminierend?


Nochmal zum Mitschreiben: Es gibt keine *rein verbale* Diskriminierung. Das Wesen der Diskriminierung ist die Benachteiligung, und Sätze wie "Ich stehe nicht auf blonde Frauen", "Junge Männer können ganz schön anstrengend sein" oder "Du benimmst Dich wirklich wie ein alter weißer Mann" sind entsprechend für sich allein genommen keine Diskriminierung.

(Ach so, und Nmechas Äußerungen hätte ich eher als homophob bezeichnet, aus demselben Grund. Inwieweit er aktiv diskriminiert, ist doch überhaupt nicht klar.)

Was sollte denn an dem Satz „ich stehe nicht auf blonde Frauen“ diskriminierend sein, wenn man ihn nicht für sich allein nimmt?

Welchen Typ Frau jemand besonders mag oder bevorzugt, sollte jeder für sich selbst entscheiden können.

Ich persönlich stehe z.B. absolut nicht auf Botox-Lippen oder Silikonbrüste, bei der Haarfarbe bin ich nicht so wählerisch.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 13:48 (vor 784 Tagen) @ istar

Was sollte denn an dem Satz „ich stehe nicht auf blonde Frauen“ diskriminierend sein, wenn man ihn nicht für sich allein nimmt?

Naja, wenn er mit einer systematischen Einstellung nicht-blonder Frauen durch einen Vorgesetzten einhergehen würde, wäre er es vielleicht doch...

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istar, Dienstag, 28.11.2023, 14:21 (vor 783 Tagen) @ Scherben

Was sollte denn an dem Satz „ich stehe nicht auf blonde Frauen“ diskriminierend sein, wenn man ihn nicht für sich allein nimmt?


Naja, wenn er mit einer systematischen Einstellung nicht-blonder Frauen durch einen Vorgesetzten einhergehen würde, wäre er es vielleicht doch...

Dann ja. Aber das ist jetzt schon sehr konstruiert,finde ich.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 15:08 (vor 783 Tagen) @ istar

Was sollte denn an dem Satz „ich stehe nicht auf blonde Frauen“ diskriminierend sein, wenn man ihn nicht für sich allein nimmt?


Naja, wenn er mit einer systematischen Einstellung nicht-blonder Frauen durch einen Vorgesetzten einhergehen würde, wäre er es vielleicht doch...


Dann ja. Aber das ist jetzt schon sehr konstruiert,finde ich.

Es läuft im Rahmen des AGG so ab: Als Betroffener musst du nur Indizien vortragen. Dann muss der Arbeitgeber das Gegenteil beweisen. Wenn sich der im Vorstellungsgespräch teilnehmende Vorgesetzte dazu hinreißen lässt einen solchen Spruch zu bringen, kommst du bei der Nichteinstellung aus der Nummer kaum noch raus. Dann ist mindestens eine Entschädigungszahlung drin, denn dann ist es kaum noch möglich, fachliche Ablehnungsgründe vorzutragen. Es gab in der Vergangenheit immer wieder mal sogenannte „AGG-Hopper“, die gar nicht die Absicht hatten eingestellt zu werden. Die hatten die Absicht, sich diskriminieren zu lassen und haben immer wieder Entschädigungszahlung herausholen können. Der Schutz ist schon sehr stark zugunsten der Betroffenen aufgebaut worden.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 15:07 (vor 783 Tagen) @ istar

Was sollte denn an dem Satz „ich stehe nicht auf blonde Frauen“ diskriminierend sein, wenn man ihn nicht für sich allein nimmt?


Naja, wenn er mit einer systematischen Einstellung nicht-blonder Frauen durch einen Vorgesetzten einhergehen würde, wäre er es vielleicht doch...


Dann ja. Aber das ist jetzt schon sehr konstruiert,finde ich.

So war es aber gemeint. Das AGG ist ja sehr stark auf den beruflichen Kontext ausgerichtet, und entsprechend kam ich auf das Beispiel. Du kannst sehr viel sagen, ohne zu diskriminieren, aber mitunter lassen sich Handlungen im Lichte von Äußerungen als Diskriminierungen erkennen.

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TeePee, NRW, Montag, 27.11.2023, 14:25 (vor 784 Tagen) @ markus

Nein, es geht um den pauschalen Vorwurf, dass bestimmte Verhaltensweisen mit den Eigenschaften alt, weiß und männlich verknüpft werden. Das mag oft auf alte, weiße Männer zutreffend sein, aber nicht zu 100%.

Nein.

https://www.nzz.ch/folio/wortschoepfungen-wie-aus-einer-beschreibung-eine-beschimpfung-wurde-ld.1661609

Ist zwar die NZZ, aber ein meiner Meinung nach guter Abriss der Ursprünge des Begriffs.

Friedan war jedoch nicht die erste, die den Dreiklang der Macht – alt, weiss, männlich – abwertend benutzte. Der Wandel von der Beschreibung zur Beleidigung setzte Anfang der 1990er Jahre in den USA ein, als Junge, Schwarze und Frauen ihr Recht auf Mitbestimmung einforderten.

«Ich habe es satt, dass alte weisse Männer den Schwarzen vorschreiben, was sie tun dürfen», sagte ein schwarzer Konzertbesucher in Georgia 1990 einem Reporter über das Verbot von anstössigen Rap-Texten. Und eine Pflegefachfrau in einer Abtreibungsklinik in Texas ärgerte sich 1991 über alte, weisse Männer, die jungen Frauen das Recht absprachen, über ihren Körper zu bestimmen.

Und selbst wer sich nicht bevormundet fühlte, musste zugeben, dass die Artenvielfalt in Geschichtsbüchern, Parlamenten oder auf Richterbänken gering war. Überall alte weisse Männer.

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Thomas, Dortmund, Montag, 27.11.2023, 14:59 (vor 784 Tagen) @ TeePee

-wie-aus-einer-beschreibung-eine-beschimpfung-wurde

Sowas wie woke?

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TeePee, NRW, Montag, 27.11.2023, 15:03 (vor 784 Tagen) @ Thomas

Sowas wie woke?

Quasi. Oder Gutmensch.

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markus, Montag, 27.11.2023, 14:43 (vor 784 Tagen) @ TeePee

Der folgende Absatz ist wichtig:

Wie erwartet gehen bei der Frage, ob der Begriff rassistisch sei, die Meinungen auseinander. Linke Kreise haben Rassismus so definiert, dass eine privilegierte Gruppe grundsätzlich nicht darunter fallen kann. Konservative machen den Substitutionstest: Wäre es zulässig, über junge schwarze Frauen so zu sprechen wie über alte weisse Männer? Wohl kaum.

Schaut man sich nun die gängigen Antidiskriminierungsvorschriften (z.B. AGG) an, wird nicht danach unterschieden, ob eine Gruppe privilegiert ist oder nicht. Da kommt es es darauf an, ob ein Bezug zu eines der Merkmale hergestellt werden kann (in diesem Fall ganz klar Alter, Herkunft und Geschlecht). Von daher sind tatsächlich auch ältere Männer mit weißer Hautfarbe vom Schutz umfasst.

Wer das anders sieht, hat die Systematik nicht verstanden. Und liefert zugleich Angriffsfläche für jene, die man eigentlich überzeugen möchte, endlich damit aufzuhören.

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TeePee, NRW, Montag, 27.11.2023, 15:02 (vor 784 Tagen) @ markus

Schaut man sich nun die gängigen Antidiskriminierungsvorschriften (z.B. AGG) an, wird nicht danach unterschieden, ob eine Gruppe privilegiert ist oder nicht. Da kommt es es darauf an, ob ein Bezug zu eines der Merkmale hergestellt werden kann (in diesem Fall ganz klar Alter, Herkunft und Geschlecht). Von daher sind tatsächlich auch ältere Männer mit weißer Hautfarbe vom Schutz umfasst.

Und nochmal, selbstverständlich müssen (buchstäbliche) alte, weiße Männer genau wie (buchstäbliche) junge, farbige Frauen vor Diskriminierung geschützt werden. Das ist doch keine Frage. Darum geht es bei dem Begriff aber doch gar nicht. Er steht, zumindest in seinen Ursprüngen, vielmehr für die - übrigens ganz offensichtliche - Konzentration dieser Merkmale, wenn es um Macht ging und geht. Darum, dass Menschen, auf die diese Merkmale nicht zutreffen, die nicht dieser Gruppe angehören, sich bevormundet und nicht repräsentiert fühlen.

Die Diskussion in die Richtung zu lenken, dass damit buchstäblich alte, weiße Männer gegängelt und diskreditiert werden ("die armen Opas"), kam doch erst viel später und geht am eigentlichen Kern der Sache völlig vorbei. Lenkt aber gut vom Thema ab, keine Frage.

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markus, Montag, 27.11.2023, 15:37 (vor 784 Tagen) @ TeePee

Schaut man sich nun die gängigen Antidiskriminierungsvorschriften (z.B. AGG) an, wird nicht danach unterschieden, ob eine Gruppe privilegiert ist oder nicht. Da kommt es es darauf an, ob ein Bezug zu eines der Merkmale hergestellt werden kann (in diesem Fall ganz klar Alter, Herkunft und Geschlecht). Von daher sind tatsächlich auch ältere Männer mit weißer Hautfarbe vom Schutz umfasst.


Und nochmal, selbstverständlich müssen (buchstäbliche) alte, weiße Männer genau wie (buchstäbliche) junge, farbige Frauen vor Diskriminierung geschützt werden. Das ist doch keine Frage. Darum geht es bei dem Begriff aber doch gar nicht. Er steht, zumindest in seinen Ursprüngen, vielmehr für die - übrigens ganz offensichtliche - Konzentration dieser Merkmale, wenn es um Macht ging und geht. Darum, dass Menschen, auf die diese Merkmale nicht zutreffen, die nicht dieser Gruppe angehören, sich bevormundet und nicht repräsentiert fühlen.

Die Diskussion in die Richtung zu lenken, dass damit buchstäblich alte, weiße Männer gegängelt und diskreditiert werden ("die armen Opas"), kam doch erst viel später und geht am eigentlichen Kern der Sache völlig vorbei. Lenkt aber gut vom Thema ab, keine Frage.

Warum formuliert man es dann nicht so? Also dass in der Vergangenheit oft (nicht immer) Menschen mit diesen Merkmalen deutlich privilegiert waren. Das klingt doch ganz anders als das pauschale und oft gehörte „typisch alter, weißer Mann“. Genau das ist ja gerade die Diskrimierung. Dass man pauschale Verhaltensweisen an bestimmten Merkmalen fest macht.

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Scherben, Kiel, Montag, 27.11.2023, 19:52 (vor 784 Tagen) @ markus

Das klingt doch ganz anders als das pauschale und oft gehörte „typisch alter, weißer Mann“. Genau das ist ja gerade die Diskrimierung.

Was soll daran denn eine Diskriminierung sein? Wieso soll ich über einen alten weißen Mann wie Gottschalk nicht sagen können, dass er sich wie ein alter weißer Mann verhält?

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markus, Montag, 27.11.2023, 20:15 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Das klingt doch ganz anders als das pauschale und oft gehörte „typisch alter, weißer Mann“. Genau das ist ja gerade die Diskrimierung.


Was soll daran denn eine Diskriminierung sein? Wieso soll ich über einen alten weißen Mann wie Gottschalk nicht sagen können, dass er sich wie ein alter weißer Mann verhält?

Weil du damit eine (auch noch negative) Verhaltensweise pauschal an die Merkmale Alter, Geschlecht und Herkunft knüpfst.

Wie würde es denn klingen, wenn man sagen würde: „sie verhält sich wie eine schwarze Frau“ oder „er verhält sich wie ein behindertes Kind“ oder „er verhält sich wie ein Ausländer“? Da wäre der Aufschrei jeweils groß und das vollkommen berechtigt.

Nehmen wir mal das Beispiel Flüchtlinge. Überproportional viele Flüchtlinge beziehen Bürgergeld und gehen nicht arbeiten. Kann man deshalb pauschal sagen „typisches Verhalten von Flüchtlingen“? Denn das tust du ja in dem obigen Fall. Du projizierst Gottschalks Verhalten auf alle Menschen mit den oben genannten Eigenschaften.

Gottschalk hat sich ja schon in die Nesseln gesetzt, weil er zu dem Kind im Rollstuhl gesagt hat "Du bist im Rollstuhl, aber du bist ein aufgewecktes und lustiges Kerlchen."

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Scherben, Kiel, Montag, 27.11.2023, 21:11 (vor 784 Tagen) @ markus

Das klingt doch ganz anders als das pauschale und oft gehörte „typisch alter, weißer Mann“. Genau das ist ja gerade die Diskrimierung.


Was soll daran denn eine Diskriminierung sein? Wieso soll ich über einen alten weißen Mann wie Gottschalk nicht sagen können, dass er sich wie ein alter weißer Mann verhält?


Weil du damit eine (auch noch negative) Verhaltensweise pauschal an die Merkmale Alter, Geschlecht und Herkunft knüpfst.

Ich finde, dass man sich bei diesem Thema schon entscheiden muss. Entweder nimmt man alles wörtlich, aber dann sind "alt" und "weiß" und "Mann" bitte auch bloß beschreibende Begriffe, oder man hört den Doppelsinn, aber dann ist eben auch nicht jeder alte weiße Mann ein "alter weißer Mann". Beides zusammen geht nicht.

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markus, Montag, 27.11.2023, 22:10 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Das klingt doch ganz anders als das pauschale und oft gehörte „typisch alter, weißer Mann“. Genau das ist ja gerade die Diskrimierung.


Was soll daran denn eine Diskriminierung sein? Wieso soll ich über einen alten weißen Mann wie Gottschalk nicht sagen können, dass er sich wie ein alter weißer Mann verhält?


Weil du damit eine (auch noch negative) Verhaltensweise pauschal an die Merkmale Alter, Geschlecht und Herkunft knüpfst.


Ich finde, dass man sich bei diesem Thema schon entscheiden muss. Entweder nimmt man alles wörtlich, aber dann sind "alt" und "weiß" und "Mann" bitte auch bloß beschreibende Begriffe, oder man hört den Doppelsinn, aber dann ist eben auch nicht jeder alte weiße Mann ein "alter weißer Mann". Beides zusammen geht nicht.

Das Problem ist, dass du mit den beschreibenden Begriffen/Merkmalen eine pauschale Verhaltensweise verknüpfst. Hier werden Stereotype bedient und man landet aufgrund der Verknüpfung unweigerlich bei der Diskriminierung.

Es spielt auch keine Rolle, ob Mann oder Frau, jung oder alt, weiße und dunkle Hautfarbe (daher auch meine Beispiele, die du überspringen bist). Die gängigen Vorschriften schützen Geschlecht, Herkunft, Alter etc. nicht nur in ganz bestimmten Fällen sondern im allgemeinen.

Es spielt auch keine Rolle, welche Intention dahinter stecken mag. Denn mit „das habe ich so ja gar nicht gemeint, sondern so und so…“ wird man sich auch bei den anderen Beispielen passend herausreden können.

Ich habe das ja selbst eine lange Zeit nicht so sehen wollen. Und zwar vor dem Hintergrund, dass ich dachte, dass nur Minderheiten diskriminiert werden können. Aber danach differenzieren die gängigen Vorschriften ja eben nicht. Sie schützen auch jene vor Diskriminierung, die unbestritten sehr häufig privilegiert gewesen sind.

Aber nur weil diese Gruppe häufig privilegiert war (und auch immer noch ist), ist das ist ja kein Grund, deshalb jetzt als eine Art ausgleichende Gerechtigkeit mit der Diskriminierung anzufangen. Der Ansatz kann nicht sein, dass alte, weiße Männer jetzt auch endlich mal diskriminiert werden, sondern dass alle anderen ebenfalls diskriminierungsfrei leben können.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 08:26 (vor 784 Tagen) @ markus

Ich komme zu Deinen weiteren Beispielen nicht, weil ich bereits der Prämisse nicht zustimme. Man landet halt nicht unweigerlich bei Diskriminierung, nur weil man mit Begriffen wie "alter weißer Mann" hantiert. Das sieht man empirisch allein deswegen, weil Leute wie Gottschalk gar nicht diskriminiert werden. Die kriegen weiterhin eine Bühne, wenn sie die Bühne haben wollen, und können ansonsten ihr gut situiertes Leben leben. Der definierende Aspekt einer Diskriminierung ist eine Benachteiligung, und davon kann nirgends auch nur im Ansatz die Rede sein.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 12:58 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Ich komme zu Deinen weiteren Beispielen nicht, weil ich bereits der Prämisse nicht zustimme. Man landet halt nicht unweigerlich bei Diskriminierung, nur weil man mit Begriffen wie "alter weißer Mann" hantiert. Das sieht man empirisch allein deswegen, weil Leute wie Gottschalk gar nicht diskriminiert werden. Die kriegen weiterhin eine Bühne, wenn sie die Bühne haben wollen, und können ansonsten ihr gut situiertes Leben leben. Der definierende Aspekt einer Diskriminierung ist eine Benachteiligung, und davon kann nirgends auch nur im Ansatz die Rede sein.

Hier unterliegst du aber einem Irrtum. Es gibt auch auf verbaler Ebene Diskriminierung und nicht nur solche, die bestimmte Benachteiligungen auch im täglichen Leben tatsächlich umsetzen (z.B. leider oftmals bei der Job- und Wohnungssuche). Ansonsten wären die Insta Postings von Nmecha auch nicht diskriminierend gewesen. Der hat ja auch niemanden persönlich in seiner Lebensführung benachteiligt, sondern rein mit Sätzen etwas gegen Schwule gesagt.

Es geht auch weniger um Gottschalk. Es geht um die Stereotype, die du damit bedienst. Du sprichst damit pauschal alle an, die diese Merkmale haben, auch jene, die vielleicht nicht so wie Gottschalk sind, sondern vernünftige Ansichten vertreten. Nicht alle alten, weißen Männer sind so schlimm wie Gottschalk. Du kannst nicht alle wegen Herkunft, Geschlecht oder Alter in einen Topf werfen.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 13:25 (vor 784 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:36 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.

Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 13:52 (vor 784 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.

Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:57 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.

Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.11.2023, 14:16 (vor 783 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.

Kann es sein, dass du hier begrifflich ungenau unterwegs bist? Das AGG fast unter Diskriminierung Benachteiligung und Belästigung auf. Beides gehört demnach zwar zur Diskriminierung, aber es trennt nach den Begrifflichkeiten.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 14:09 (vor 783 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.

Lies dir mal §2 AGG ("Anwendungsbereich") durch. Steht da irgendwas von Alltagssprache, Berichterstattung oder dergleichen?

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 14:25 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Lies dir mal §2 AGG ("Anwendungsbereich") durch. Steht da irgendwas von Alltagssprache, Berichterstattung oder dergleichen?

Du musst eher in § 1 AGG schauen. Oder noch eher in Art. 3 Abs. 3 GG schauen. Du hast doch selbst das „Dummer Ossi“ Urteil erwähnt. Was fällt da auf? Die Äußerung war allein deshalb nicht diskriminierend, weil Ostdeutschland keine eigene Ethnie ist und kein Bezug zu eines der Merkmalen hergestellt werden konnte. Demnach wäre ein „Dummer Türke“ ganz klar eine diskriminierende Äußerung (Unterkategorie Rassismus). Ebenso wäre ein „dummer Schwuler“ ganz klar diskriminierend (Unterkategorie Homophobie).

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 14:29 (vor 783 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Lies dir mal §2 AGG ("Anwendungsbereich") durch. Steht da irgendwas von Alltagssprache, Berichterstattung oder dergleichen?


Du musst eher in § 1 AGG schauen.

Und in §2 AGG steht:

"(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf: "

Umkehrschluss, wenn die Bedingungen aus §2 nicht zutreffen, sind die Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund nach Maßgabe dieses Gesetzes zulässig, denn Art. 2 Abs. 1 GG bzw. quod non licet, non licet. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich Selbstschutz

markus, Dienstag, 28.11.2023, 14:48 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Lies dir mal §2 AGG ("Anwendungsbereich") durch. Steht da irgendwas von Alltagssprache, Berichterstattung oder dergleichen?


Du musst eher in § 1 AGG schauen.


Und in §2 AGG steht:

"(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf: "

Umkehrschluss, wenn die Bedingungen aus §2 nicht zutreffen, sind die Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund nach Maßgabe dieses Gesetzes zulässig, denn Art. 2 Abs. 1 GG bzw. quod non licet, non licet. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Und dennoch ändert es nichts an der Herleitung. Zutreffender und allgemeiner ist natürlich Art. 3 Abs. 3 GG. Aber auch das „Ossi“ Urteil zeigt doch eindeutig auf, dass auch Aussagen diskriminierend sein können. „Dummer Ossi“ war ja nur deshalb kein AGG Fall, weil Ostdeutschland keine eigene Ethnie ist und demnach kein Bezug zur Herkunft hergestellt werden konnte.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 15:09 (vor 783 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Lies dir mal §2 AGG ("Anwendungsbereich") durch. Steht da irgendwas von Alltagssprache, Berichterstattung oder dergleichen?


Du musst eher in § 1 AGG schauen.


Und in §2 AGG steht:

"(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf: "

Umkehrschluss, wenn die Bedingungen aus §2 nicht zutreffen, sind die Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund nach Maßgabe dieses Gesetzes zulässig, denn Art. 2 Abs. 1 GG bzw. quod non licet, non licet. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.


Und dennoch ändert es nichts an der Herleitung. Zutreffender und allgemeiner ist natürlich Art. 3 Abs. 3 GG. Aber auch das „Ossi“ Urteil zeigt doch eindeutig auf, dass auch Aussagen diskriminierend sein können. „Dummer Ossi“ war ja nur deshalb kein AGG Fall, weil Ostdeutschland keine eigene Ethnie ist und demnach kein Bezug zur Herkunft hergestellt werden konnte.

Es war auch kein Zufall, dass das ganze vor einem Arbeitsgericht verhandelt wurde, denn das AGG braucht nach §2 ganz bestimmte Umstände bei dem es überhaupt zuständig ist. Wenn dein Arbeitgeber dich als "dummer Ossi" bezeichnet und behandelt, dann ist das ein Fall für das AGG. Wenn der Fremde auf der Straße dich als "dummer Ossi" bezeichnet, dann ist kein Fall für das AGG. Das eine hat juristisch mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Das ist eine Benachteiligung in deinem Arbeitsverhältnis, das andere ist eine ehrverletzende Beleidigung. Das kann man umgangssprachlich beides unter den Oberbegriff Diskriminierung packen, das macht aber im Einzelfall so pauschal keinen Sinn und entspricht auch nicht der Wirklichkeit.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 15:28 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Lies dir mal §2 AGG ("Anwendungsbereich") durch. Steht da irgendwas von Alltagssprache, Berichterstattung oder dergleichen?


Du musst eher in § 1 AGG schauen.


Und in §2 AGG steht:

"(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf: "

Umkehrschluss, wenn die Bedingungen aus §2 nicht zutreffen, sind die Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund nach Maßgabe dieses Gesetzes zulässig, denn Art. 2 Abs. 1 GG bzw. quod non licet, non licet. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.


Und dennoch ändert es nichts an der Herleitung. Zutreffender und allgemeiner ist natürlich Art. 3 Abs. 3 GG. Aber auch das „Ossi“ Urteil zeigt doch eindeutig auf, dass auch Aussagen diskriminierend sein können. „Dummer Ossi“ war ja nur deshalb kein AGG Fall, weil Ostdeutschland keine eigene Ethnie ist und demnach kein Bezug zur Herkunft hergestellt werden konnte.


Es war auch kein Zufall, dass das ganze vor einem Arbeitsgericht verhandelt wurde, denn das AGG braucht nach §2 ganz bestimmte Umstände bei dem es überhaupt zuständig ist. Wenn dein Arbeitgeber dich als "dummer Ossi" bezeichnet und behandelt, dann ist das ein Fall für das AGG. Wenn der Fremde auf der Straße dich als "dummer Ossi" bezeichnet, dann ist kein Fall für das AGG. Das eine hat juristisch mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Das ist eine Benachteiligung in deinem Arbeitsverhältnis, das andere ist eine ehrverletzende Beleidigung. Das kann man umgangssprachlich beides unter den Oberbegriff Diskriminierung packen, das macht aber im Einzelfall so pauschal keinen Sinn und entspricht auch nicht der Wirklichkeit.

Deshalb habe ich den ähnlich aufgebauten Art. aus dem Grundgesetz erwähnt. Natürlich gelten solche Dinge auch im täglichen Leben auf der Straße.

Und das AGG gilt auch für weitere Bereiche https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/lebensbereiche/lebensbereiche-node.html#:~:text=Der%20Schutz%20des%20AGG%20erstreckt,finde...

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 18:22 (vor 783 Tagen) @ markus

Ich versuche es noch einmal kurz zu erklären, aber danach ist Schluss:

Deshalb habe ich den ähnlich aufgebauten Art. aus dem Grundgesetz erwähnt. Natürlich gelten solche Dinge auch im täglichen Leben auf der Straße.

Das Grundgesetz schützt dem Bürger vor dem Staat. Der Adressat des Grundgesetzes ist der Staat. Was zwischen dir und mir oder zwischen dir und deinem Arbeitgeber passiert, das hat nur indirekt etwas mit dem Grundgesetz zu tun.

Und das AGG gilt auch für weitere Bereiche https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/lebensbereiche/lebensbereiche-node.html#:~:text=Der%20Schutz%20des%20AGG%20erstreckt,finde...

Du kannst ja mal versuchen einen Fremden der dich rassistisch beleidigt auf Schadensersatz nach dem AGG zu verklagen. Das ist unmöglich. Es geht einfach nicht. Dafür ist das AGG nicht gemacht worden.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 18:41 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Du kannst ja mal versuchen einen Fremden der dich rassistisch beleidigt auf Schadensersatz nach dem AGG zu verklagen. Das ist unmöglich. Es geht einfach nicht. Dafür ist das AGG nicht gemacht worden.

Also gibt es jetzt plötzlich doch rassistische Beleidigungen? Mir ging es nie darum, von jemanden Schadensersatz zu verlangen. Es ging nur um die Frage, ob Äußerungen diskriminierend sein können. Nicht darum, ob dadurch Schadensersatzansprüche entstehen können.

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Scherben, Kiel, Dienstag, 28.11.2023, 18:46 (vor 783 Tagen) @ markus

Du kannst ja mal versuchen einen Fremden der dich rassistisch beleidigt auf Schadensersatz nach dem AGG zu verklagen. Das ist unmöglich. Es geht einfach nicht. Dafür ist das AGG nicht gemacht worden.


Also gibt es jetzt plötzlich doch rassistische Beleidigungen? Mir ging es nie darum, von jemanden Schadensersatz zu verlangen. Es ging nur um die Frage, ob Äußerungen diskriminierend sein können. Nicht darum, ob dadurch Schadensersatzansprüche entstehen können.

Du schmeißt ja immer noch fröhlich Begriffe durcheinander. Hältst Du das für zielführend? Du kannst doch einfach auch Definitionen nachlesen und vielleicht an Fallbeispielen z.B. den Unterschied zwischen einem diskriminierenden Verhalten und einer rassistischen Beleidigung herausarbeiten. Das wäre vermutlich ergiebiger, als hier immer und immer wieder dasselbe zu schreiben, obwohl Dir schon mehrfach mitgeteilt wurde, dass Du die Begriffe nicht richtig verwendest.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 18:54 (vor 783 Tagen) @ Scherben

Du kannst ja mal versuchen einen Fremden der dich rassistisch beleidigt auf Schadensersatz nach dem AGG zu verklagen. Das ist unmöglich. Es geht einfach nicht. Dafür ist das AGG nicht gemacht worden.


Also gibt es jetzt plötzlich doch rassistische Beleidigungen? Mir ging es nie darum, von jemanden Schadensersatz zu verlangen. Es ging nur um die Frage, ob Äußerungen diskriminierend sein können. Nicht darum, ob dadurch Schadensersatzansprüche entstehen können.


Du schmeißt ja immer noch fröhlich Begriffe durcheinander. Hältst Du das für zielführend? Du kannst doch einfach auch Definitionen nachlesen und vielleicht an Fallbeispielen z.B. den Unterschied zwischen einem diskriminierenden Verhalten und einer rassistischen Beleidigung herausarbeiten. Das wäre vermutlich ergiebiger, als hier immer und immer wieder dasselbe zu schreiben, obwohl Dir schon mehrfach mitgeteilt wurde, dass Du die Begriffe nicht richtig verwendest.

Es ging hier ursprünglich darum, dass es eben auch verbale Diskriminierung (u.a. rassistische oder auch homophobe Äußerungen) gibt. Das habt ihr, so habe ich heute Morgen noch verstanden, bestritten. Dass es etwas anderes (und auch schlimmer) sein kann jemanden z.B. einen Mietvertrag zu verweigern, als ihn nur verbal herabzuwürdigen, ist unbestritten. Darum ging es nicht. Und dass der Begriff der Diskriminierung Unterbegriffe wie u.a. Rassismus und Homophobie umfasst, habe ich weiter oben ebenfalls geschrieben. Das ist kein durcheinander werfen von Begriffen, sondern die korrekte Einordnung selbiger.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.11.2023, 14:06 (vor 783 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.

Wie das? Eine abwertende Äußerungen ist für sich erst einmal eine Beleidigung, aber wo entsteht die Benachteiligung, wenn dieser Beleidigung keinerlei Handlung folgt?

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 14:16 (vor 783 Tagen) @ Sascha

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Wie das? Eine abwertende Äußerungen ist für sich erst einmal eine Beleidigung, aber wo entsteht die Benachteiligung, wenn dieser Beleidigung keinerlei Handlung folgt?

Es wäre eine diskriminierende Beleidigung. Mal ein Beispiel: „du bist dumm“ wäre nur eine Beleidigung. „Du bist ein dummer Türke“ wäre eine rassistische Beleidigung und damit ein Verstoß gegen das AGG. „Dummer Ossi“ ist allein deshalb keine diskriminierende Beleidigung, weil der Bezug zur Herkunft fehlt (Ostdeutschland ist keine Ethnie, ist so von Gerichten bestätigt worden).

Letztendlich kann es nur darauf ankommen, ob ein Bezug zu eines der Merkmale hergestellt werden kann. Wer behauptet, dass sich ein Mensch allein deshalb in einer bestimmten Art und Weise verhält, weil er eine bestimmte Hautfarbe, ein bestimmtes Geschlecht oder Alter hat, äußert sich klar diskriminierend. Das sind doch gerade die Stereotype, die man verhindern möchte.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 14:20 (vor 783 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Wie das? Eine abwertende Äußerungen ist für sich erst einmal eine Beleidigung, aber wo entsteht die Benachteiligung, wenn dieser Beleidigung keinerlei Handlung folgt?


Es wäre eine diskriminierende Beleidigung. Mal ein Beispiel: „du bist dumm“ wäre nur eine Beleidigung. „Du bist ein dummer Türke“ wäre eine rassistische Beleidigung und damit ein Verstoß gegen das AGG.

Nein, es ist per se erstmal kein "Verstoß gegen das AGG", außer unter ganz speziellen Bedingungen, die, wie gesagt, in §2 AGG stehen. Ist eigentlich nicht so schwierig zu begreifen.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 17:50 (vor 783 Tagen) @ HoschUn
bearbeitet von markus, Dienstag, 28.11.2023, 17:55

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Wie das? Eine abwertende Äußerungen ist für sich erst einmal eine Beleidigung, aber wo entsteht die Benachteiligung, wenn dieser Beleidigung keinerlei Handlung folgt?


Es wäre eine diskriminierende Beleidigung. Mal ein Beispiel: „du bist dumm“ wäre nur eine Beleidigung. „Du bist ein dummer Türke“ wäre eine rassistische Beleidigung und damit ein Verstoß gegen das AGG.


Nein, es ist per se erstmal kein "Verstoß gegen das AGG", außer unter ganz speziellen Bedingungen, die, wie gesagt, in §2 AGG stehen. Ist eigentlich nicht so schwierig zu begreifen.

Komisch nur, dass das die Gerichte anders sehen.

Rassistische Beleidigungen können ein Grund für eine außergewöhnliche Kündigung sein. Das ist vom BVerfG bestätigt worden. Relevant sind die §§ 1, 7, 12 AGG (in dem Fall ging es um „Ugah, Ugah“)

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/11/rk20201102_1bvr272719.html

In einem anderen Fall ist eine Kündigung erfolgt, weil ein Mitarbeiter einem Kollegen islamfeindliche Bilder per Handy geschickt hat.

https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/lag-baden-wuerttemberg-kuendigung-von-daimler-arbeiter-wegen-rassismus-vorwurfs-rechtens

Auch die Bezeichnung „Ming Vase“ ist eine Diskriminierung im Sinne des AGG. In dem Fall war eine Abmahnung gerechtfertigt.

https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/JURE230039268

​Anders ist dies bei „Ossi“.

Die Bezeichnung ‑Ossi - kann (was die Beklagte in Abrede stellt) diskriminierend, weil mit einem Werturteil belegt, gemeint, sie kann diskriminierend (so der Vortrag der Klägerin) zu verstehen sein. Da nach § 1 AGG indessen nicht jede denkbare Benachteiligung beseitigt oder verhindert werden soll und vor allem da die Bezeichnung nicht dem Tatbestandsmerkmal ‑ethnische Herkunft zugeordnet werden kann, erweist sich die auf § 15 Abs. 2 AGG gestützte Klage als unbegründet. Sie ist abzuweisen.

ArbG Stuttgart, Urteil vom 15.04.2010 - 17 Ca 8907/09 - openJur

Insoweit ist eine Benachteiligung gemäß § 7 Abs.1 AGG nicht gegeben, weil die vom Kläger geltend gemachten Gründe iSd § 1 AGG – ethnische Herkunft und Weltanschauung - nicht gegeben sind.
a)
Menschen ostdeutscher Herkunft sind nicht Mitglieder einer ethnischen Gruppe (ArbG Stuttgart, Urt. v. 15.04.2010 – 17 Ca 8907/09; ArbG Würzburg, Urt. v. 23.01.2009 – 3 Ca 664/08). Ein anderes Verständnis wäre ohne Vorbild im europäischen Recht und den internationalen Vereinbarungen und würde das Herkommen des Diskriminierungsverbots wegen der ethnischen Zugehörigkeit ignorieren (MüKoBGB/Thüsing, 8. Aufl. 2018, AGG § 1 Rn. 21).


Arbeitsrecht aktiv | Quellenmaterial (iww.de)

Ich bin wirklich ein wenig entsetzt, dass wir hier gerade darüber diskutieren, ob es verbale Diskriminierung geben kann, statt dies anzuerkennen.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 18:24 (vor 783 Tagen) @ markus

Komisch nur, dass das die Gerichte anders sehen.

Rassistische Beleidigungen können ein Grund für eine außergewöhnliche Kündigung sein. Das ist vom BVerfG bestätigt worden. Relevant sind die §§ 1, 7, 12 AGG (in dem Fall ging es um „Ugah, Ugah“)

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/11/rk20201102_1bvr272719.html

In einem anderen Fall ist eine Kündigung erfolgt, weil ein Mitarbeiter einem Kollegen islamfeindliche Bilder per Handy geschickt hat.

https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/lag-baden-wuerttemberg-kuendigung-von-daimler-arbeiter-wegen-rassismus-vorwurfs-rechtens

Auch die Bezeichnung „Ming Vase“ ist eine Diskriminierung im Sinne des AGG. In dem Fall war eine Abmahnung gerechtfertigt.

https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/JURE230039268

Ja, und in all diesen Beispielen geht es um ein Arbeitsverhältnis, und diese Arbeitsverhältnisse sind explizit in §2 AGG als Zuständigkeitsbereiches des Gesetzes bestimmt. Das ist richtig und habe ich auch überhaupt nicht bestritten. Nur umfasst der §2 AGG eben nur ein paar Situationen des Lebens und nicht allumfänglich das Universum und das ganze Leben.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 28.11.2023, 14:19 (vor 783 Tagen) @ markus

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Wie das? Eine abwertende Äußerungen ist für sich erst einmal eine Beleidigung, aber wo entsteht die Benachteiligung, wenn dieser Beleidigung keinerlei Handlung folgt?


Es wäre eine diskriminierende Beleidigung. Mal ein Beispiel: „du bist dumm“ wäre nur eine Beleidigung. „Du bist ein dummer Türke“ wäre eine rassistische Beleidigung und damit ein Verstoß gegen das AGG. „Dummer Ossi“ ist allein deshalb keine diskriminierende Beleidigung, weil der Bezug zur Herkunft fehlt (Ostdeutschland ist keine Ethnie, ist so von Gerichten bestätigt worden).

Letztendlich kann es nur darauf ankommen, ob ein Bezug zu eines der Merkmale hergestellt werden kann. Wer behauptet, dass sich ein Mensch allein deshalb in einer bestimmten Art und Weise verhält, weil er eine bestimmte Hautfarbe, ein bestimmtes Geschlecht oder Alter hat, äußert sich klar diskriminierend. Das sind doch gerade die Stereotype, die man verhindern möchte.

Habe dazu gerade oben noch etwas dazu geschrieben. Ich glaube, dass du hier begrifflich nicht sauber arbeitest.

Das AGG unterscheidet in der Diskriminierung nach Benachteiligung und Belästigung. Deine Beispiele der Beschimpfungen fallen für mich dann eher unter Belästigung als durch Benachteiligung.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 14:42 (vor 783 Tagen) @ Sascha

Es mag sein, dass Du einen Begriff von Diskriminierung verwendest, der nicht dem Standard entspricht, aber das macht diese Diskussion dann wirklich sehr anstrengend. Es gibt keine rein verbale Diskriminierung in der Hinsicht, dass man eine dominante Gruppe allein durch die Verwendung beschreibender Begriffe herabwürdigen könnte. Das Wesen der Diskriminierung ist die (gewollte oder mittelbare) Benachteiligung gewisser Gruppen aufgrund äußerer Merkmale, und das Ganze wird mitunter auch noch sprachlich unterfüttert, letzteres allein reicht aber natürlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn die verwendeten Begriffe formal neutral sind gar keine inhaltliche Benachteiligung, sondern bloß eine Kritik stattfindet.


Ich orientiere mich an die gängigen Vorschriften aus dem AGG, GG etc. Das was du beschreibst, spielt keine Rolle. Es ist nicht entscheidend, ob eine Gruppe dominant oder nicht dominant ist. Auch die dominante männliche Gruppe mit weißer Hautfarbe ist in der exakt gleichen Weise geschützt wie die nicht dominanten Gruppen.


Tut mir leid wegen der Polemik, aber Du klingst jetzt nicht wie jemand, der das AGG gelesen hat. Da steht der Begriff der Benachteiligung als zentraler Aspekt der Diskriminierung doch prominent und durchgehend drin.


Der Begriff Benachteiligung umfasst aber nunmal auch abwertende Äußerungen.


Wie das? Eine abwertende Äußerungen ist für sich erst einmal eine Beleidigung, aber wo entsteht die Benachteiligung, wenn dieser Beleidigung keinerlei Handlung folgt?


Es wäre eine diskriminierende Beleidigung. Mal ein Beispiel: „du bist dumm“ wäre nur eine Beleidigung. „Du bist ein dummer Türke“ wäre eine rassistische Beleidigung und damit ein Verstoß gegen das AGG. „Dummer Ossi“ ist allein deshalb keine diskriminierende Beleidigung, weil der Bezug zur Herkunft fehlt (Ostdeutschland ist keine Ethnie, ist so von Gerichten bestätigt worden).

Letztendlich kann es nur darauf ankommen, ob ein Bezug zu eines der Merkmale hergestellt werden kann. Wer behauptet, dass sich ein Mensch allein deshalb in einer bestimmten Art und Weise verhält, weil er eine bestimmte Hautfarbe, ein bestimmtes Geschlecht oder Alter hat, äußert sich klar diskriminierend. Das sind doch gerade die Stereotype, die man verhindern möchte.


Habe dazu gerade oben noch etwas dazu geschrieben. Ich glaube, dass du hier begrifflich nicht sauber arbeitest.

Das AGG unterscheidet in der Diskriminierung nach Benachteiligung und Belästigung. Deine Beispiele der Beschimpfungen fallen für mich dann eher unter Belästigung als durch Benachteiligung.

Dann schau dir dazu mal das „dummer Ossi“ Urteil an. Das war nach Ansicht der Richter nur deshalb keine Diskriminierung im Sinne des AGG, weil „Ossi“ keine eigene Ethnie ist. Ansonsten (zum Beispiel „dummer Pole“) wäre das aber ein AGG Fall gewesen.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich Selbstschutz

Grigori, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 13:14 (vor 784 Tagen) @ markus

Hier unterliegst du aber einem Irrtum. Es gibt auch auf verbaler Ebene Diskriminierung und nicht nur solche, die bestimmte Benachteiligungen auch im täglichen Leben tatsächlich umsetzen (z.B. leider oftmals bei der Job- und Wohnungssuche). Ansonsten wären die Insta Postings von Nmecha auch nicht diskriminierend gewesen. Der hat ja auch niemanden persönlich in seiner Lebensführung benachteiligt, sondern rein mit Sätzen etwas gegen Schwule gesagt.

Niemand hat behauptet, dass die Person, die solche Äußerungen tätigt, selbst aktiv an soziologischer Benachteiligung beteiligt sein muss, damit es sich im Diskriminierung handelt.

Es geht um den gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Kontext, in dem Äußerungen getätigt werden.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich Selbstschutz

markus, Dienstag, 28.11.2023, 13:24 (vor 784 Tagen) @ Grigori

Hier unterliegst du aber einem Irrtum. Es gibt auch auf verbaler Ebene Diskriminierung und nicht nur solche, die bestimmte Benachteiligungen auch im täglichen Leben tatsächlich umsetzen (z.B. leider oftmals bei der Job- und Wohnungssuche). Ansonsten wären die Insta Postings von Nmecha auch nicht diskriminierend gewesen. Der hat ja auch niemanden persönlich in seiner Lebensführung benachteiligt, sondern rein mit Sätzen etwas gegen Schwule gesagt.

Niemand hat behauptet, dass die Person, die solche Äußerungen tätigt, selbst aktiv an soziologischer Benachteiligung beteiligt sein muss, damit es sich im Diskriminierung handelt.

Es geht um den gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Kontext, in dem Äußerungen getätigt werden.

Nein, es kommt allein darauf an, ob ein Werturteil vorliegt und damit ein Bezug zu eines der Diskriminierungsmerkmalen hergestellt wird. Wer behauptet, dass bestimmte Verhaltensweisen an Herkunft, Alter, Geschlecht, Behinderung etc. geknüpft sind, äußert sich diskriminierend.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich Selbstschutz

HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 13:46 (vor 784 Tagen) @ markus

Hier unterliegst du aber einem Irrtum. Es gibt auch auf verbaler Ebene Diskriminierung und nicht nur solche, die bestimmte Benachteiligungen auch im täglichen Leben tatsächlich umsetzen (z.B. leider oftmals bei der Job- und Wohnungssuche). Ansonsten wären die Insta Postings von Nmecha auch nicht diskriminierend gewesen. Der hat ja auch niemanden persönlich in seiner Lebensführung benachteiligt, sondern rein mit Sätzen etwas gegen Schwule gesagt.

Niemand hat behauptet, dass die Person, die solche Äußerungen tätigt, selbst aktiv an soziologischer Benachteiligung beteiligt sein muss, damit es sich im Diskriminierung handelt.

Es geht um den gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Kontext, in dem Äußerungen getätigt werden.


Nein, es kommt allein darauf an, ob ein Werturteil vorliegt und damit ein Bezug zu eines der Diskriminierungsmerkmalen hergestellt wird. Wer behauptet, dass bestimmte Verhaltensweisen an Herkunft, Alter, Geschlecht, Behinderung etc. geknüpft sind, äußert sich diskriminierend.

Nein, denn das würde bedeuten, dass es niemals einen Grund geben kann eine Gruppe aufgrund von Herkunft, Alter, Geschlechte oder Behandlung anders zu behandeln als eine andere vergleichbare Gruppe. Diskriminierung ist juristische eine Ungleichbehandlung ohne sachlichen Grund. Diskriminierung kann nicht nur durch die schlechtere Behandlung einer Gruppe entstehen, sondern auch durch die bessere Behandlung einer Gruppe von Menschen (da im Umkehrschluss eine andere Gruppe dadurch schlechter gestellt wird). Sind Behindertenparkplätze also eine Diskriminierung von nicht behinderten Menschen? Nein, denn es gibt einen sachlichen Grund.

Mal abgesehen davon dass reine Sprache keine Diskriminierung im Sinne des AGG sein kann, da dies nicht unter den Anwendungsbereich des AGG fällt, ist auch die Meinungsfreiheit vor Diskriminierung geschützt. Nach BVerfG gibt es "ein spezifisches und striktes Diskriminierungsverbot gegenüber bestimmten Meinungen". Über "die Nordafrikaner" oder "die alten weißen Männer" zu reden ist also vollkommen erlaubt, auch eine gesellschafliche geächtete oder als unsittlich geltende Meinung darf nicht diskriminiert werden. Wie eine Gesellschaft auf eine solche Meinung reagiert ist eine andere Frage. Für manche Meinungen wirst du bejubelt, für andere ausgelacht, ignoriert, kritisiert etc. pp. Als Faustregel kann man jedoch für viele (nicht alle, vielleicht auch nicht mehr die Mehrheit) Menschen sagen, dass sie es nicht mögen wenn nach unten getreten wird, aber durchaus fein damit sind, wenn nach oben getreten wird.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 14:06 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Hier unterliegst du aber einem Irrtum. Es gibt auch auf verbaler Ebene Diskriminierung und nicht nur solche, die bestimmte Benachteiligungen auch im täglichen Leben tatsächlich umsetzen (z.B. leider oftmals bei der Job- und Wohnungssuche). Ansonsten wären die Insta Postings von Nmecha auch nicht diskriminierend gewesen. Der hat ja auch niemanden persönlich in seiner Lebensführung benachteiligt, sondern rein mit Sätzen etwas gegen Schwule gesagt.

Niemand hat behauptet, dass die Person, die solche Äußerungen tätigt, selbst aktiv an soziologischer Benachteiligung beteiligt sein muss, damit es sich im Diskriminierung handelt.

Es geht um den gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Kontext, in dem Äußerungen getätigt werden.


Nein, es kommt allein darauf an, ob ein Werturteil vorliegt und damit ein Bezug zu eines der Diskriminierungsmerkmalen hergestellt wird. Wer behauptet, dass bestimmte Verhaltensweisen an Herkunft, Alter, Geschlecht, Behinderung etc. geknüpft sind, äußert sich diskriminierend.


Nein, denn das würde bedeuten, dass es niemals einen Grund geben kann eine Gruppe aufgrund von Herkunft, Alter, Geschlechte oder Behandlung anders zu behandeln als eine andere vergleichbare Gruppe. Diskriminierung ist juristische eine Ungleichbehandlung ohne sachlichen Grund. Diskriminierung kann nicht nur durch die schlechtere Behandlung einer Gruppe entstehen, sondern auch durch die bessere Behandlung einer Gruppe von Menschen (da im Umkehrschluss eine andere Gruppe dadurch schlechter gestellt wird). Sind Behindertenparkplätze also eine Diskriminierung von nicht behinderten Menschen? Nein, denn es gibt einen sachlichen Grund.

Mal abgesehen davon dass reine Sprache keine Diskriminierung im Sinne des AGG sein kann, da dies nicht unter den Anwendungsbereich des AGG fällt, ist auch die Meinungsfreiheit vor Diskriminierung geschützt. Nach BVerfG gibt es "ein spezifisches und striktes Diskriminierungsverbot gegenüber bestimmten Meinungen". Über "die Nordafrikaner" oder "die alten weißen Männer" zu reden ist also vollkommen erlaubt, auch eine gesellschafliche geächtete oder als unsittlich geltende Meinung darf nicht diskriminiert werden. Wie eine Gesellschaft auf eine solche Meinung reagiert ist eine andere Frage. Für manche Meinungen wirst du bejubelt, für andere ausgelacht, ignoriert, kritisiert etc. pp. Als Faustregel kann man jedoch für viele (nicht alle, vielleicht auch nicht mehr die Mehrheit) Menschen sagen, dass sie es nicht mögen wenn nach unten getreten wird, aber durchaus fein damit sind, wenn nach oben getreten wird.

Auch die Postings von Nmecha waren von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und trotzdem waren sie zugleich homophob und diskriminierend. So gut wie alle rassistischen Äußerungen sind ebenfalls von der Meinungsfreiheit gedeckt (sofern es nicht soweit geht, dass z.B. der Holocaust geleugnet wird). Trotzdem sind es dann rassistische Äußerungen. Der Begriff „dummer Ossi“ war vor einem Arbeitsgericht allein deshalb keine Diskriminierung, weil Ostdeutschland keine eigene Ethnie ist. Aber „dummer Türke“ wäre z.B. ganz klar diskriminierend und ein Verstoß gegen das AGG.

Schon anhand dieser Beispiele müsste eigentlich einleuchtend sein, dass es natürlich auch verbale Diskriminierung gibt. Ihr schaffte es nur nicht, über euren eigenen Schatten zu springen, weil dies bedeutet, dass man sich selbst hinterfragen müsste. Und das ist schade. Was ist so schlimm daran, es einzusehen? Musste ich auch tun. Nur so können wir alle besser werden.

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HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 14:16 (vor 783 Tagen) @ markus

Hier unterliegst du aber einem Irrtum. Es gibt auch auf verbaler Ebene Diskriminierung und nicht nur solche, die bestimmte Benachteiligungen auch im täglichen Leben tatsächlich umsetzen (z.B. leider oftmals bei der Job- und Wohnungssuche). Ansonsten wären die Insta Postings von Nmecha auch nicht diskriminierend gewesen. Der hat ja auch niemanden persönlich in seiner Lebensführung benachteiligt, sondern rein mit Sätzen etwas gegen Schwule gesagt.

Niemand hat behauptet, dass die Person, die solche Äußerungen tätigt, selbst aktiv an soziologischer Benachteiligung beteiligt sein muss, damit es sich im Diskriminierung handelt.

Es geht um den gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Kontext, in dem Äußerungen getätigt werden.


Nein, es kommt allein darauf an, ob ein Werturteil vorliegt und damit ein Bezug zu eines der Diskriminierungsmerkmalen hergestellt wird. Wer behauptet, dass bestimmte Verhaltensweisen an Herkunft, Alter, Geschlecht, Behinderung etc. geknüpft sind, äußert sich diskriminierend.


Nein, denn das würde bedeuten, dass es niemals einen Grund geben kann eine Gruppe aufgrund von Herkunft, Alter, Geschlechte oder Behandlung anders zu behandeln als eine andere vergleichbare Gruppe. Diskriminierung ist juristische eine Ungleichbehandlung ohne sachlichen Grund. Diskriminierung kann nicht nur durch die schlechtere Behandlung einer Gruppe entstehen, sondern auch durch die bessere Behandlung einer Gruppe von Menschen (da im Umkehrschluss eine andere Gruppe dadurch schlechter gestellt wird). Sind Behindertenparkplätze also eine Diskriminierung von nicht behinderten Menschen? Nein, denn es gibt einen sachlichen Grund.

Mal abgesehen davon dass reine Sprache keine Diskriminierung im Sinne des AGG sein kann, da dies nicht unter den Anwendungsbereich des AGG fällt, ist auch die Meinungsfreiheit vor Diskriminierung geschützt. Nach BVerfG gibt es "ein spezifisches und striktes Diskriminierungsverbot gegenüber bestimmten Meinungen". Über "die Nordafrikaner" oder "die alten weißen Männer" zu reden ist also vollkommen erlaubt, auch eine gesellschafliche geächtete oder als unsittlich geltende Meinung darf nicht diskriminiert werden. Wie eine Gesellschaft auf eine solche Meinung reagiert ist eine andere Frage. Für manche Meinungen wirst du bejubelt, für andere ausgelacht, ignoriert, kritisiert etc. pp. Als Faustregel kann man jedoch für viele (nicht alle, vielleicht auch nicht mehr die Mehrheit) Menschen sagen, dass sie es nicht mögen wenn nach unten getreten wird, aber durchaus fein damit sind, wenn nach oben getreten wird.


Auch die Postings von Nmecha waren von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und trotzdem waren sie zugleich homophob und diskriminierend. So gut wie alle rassistischen Äußerungen sind ebenfalls von der Meinungsfreiheit gedeckt (sofern es nicht soweit geht, dass z.B. der Holocaust geleugnet wird). Trotzdem sind es dann rassistische Äußerungen. Der Begriff „dummer Ossi“ war vor einem Arbeitsgericht allein deshalb keine Diskriminierung, weil Ostdeutschland keine eigene Ethnie ist. Aber „dummer Türke“ wäre z.B. ganz klar diskriminierend und ein Verstoß gegen das AGG.

Schon anhand dieser Beispiele müsste eigentlich einleuchtend sein, dass es natürlich auch verbale Diskriminierung gibt. Ihr schaffte es nur nicht, über euren eigenen Schatten zu springen, weil dies bedeutet, dass man sich selbst hinterfragen müsste. Und das ist schade. Was ist so schlimm daran, es einzusehen? Musste ich auch tun. Nur so können wir alle besser werden.

Ja, diskriminierend in einem nicht-juristischen umgangssprachlichen Sinne kann das tatsächlich sein (aber warum redest du dann immer wieder über das AGG?). Wobei ich einen rassistischen Spruch nicht als "diskriminierend" bezeichnen würde, was viel zu allgemein ist, sondern als rassistisch. Und wenn wir bei "alte weiße Männer" mal vom vagen Begriff der "Diskriminierung" weg kommen, was ist es denn? Rassistisch weil es die Hautfarbe verwendet? Hass gegen alte Menschen weil es auf eine Altersgruppe verweist? Was ist es denn konkret, wenn ich den über Ausländer schimpfenden Opi als "typische alten weißen Mann" bezeichne. Ist das dann Inception-Rassismus?

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich Selbstschutz

markus, Dienstag, 28.11.2023, 14:34 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Hier unterliegst du aber einem Irrtum. Es gibt auch auf verbaler Ebene Diskriminierung und nicht nur solche, die bestimmte Benachteiligungen auch im täglichen Leben tatsächlich umsetzen (z.B. leider oftmals bei der Job- und Wohnungssuche). Ansonsten wären die Insta Postings von Nmecha auch nicht diskriminierend gewesen. Der hat ja auch niemanden persönlich in seiner Lebensführung benachteiligt, sondern rein mit Sätzen etwas gegen Schwule gesagt.

Niemand hat behauptet, dass die Person, die solche Äußerungen tätigt, selbst aktiv an soziologischer Benachteiligung beteiligt sein muss, damit es sich im Diskriminierung handelt.

Es geht um den gesellschaftlichen und sozio-ökonomischen Kontext, in dem Äußerungen getätigt werden.


Nein, es kommt allein darauf an, ob ein Werturteil vorliegt und damit ein Bezug zu eines der Diskriminierungsmerkmalen hergestellt wird. Wer behauptet, dass bestimmte Verhaltensweisen an Herkunft, Alter, Geschlecht, Behinderung etc. geknüpft sind, äußert sich diskriminierend.


Nein, denn das würde bedeuten, dass es niemals einen Grund geben kann eine Gruppe aufgrund von Herkunft, Alter, Geschlechte oder Behandlung anders zu behandeln als eine andere vergleichbare Gruppe. Diskriminierung ist juristische eine Ungleichbehandlung ohne sachlichen Grund. Diskriminierung kann nicht nur durch die schlechtere Behandlung einer Gruppe entstehen, sondern auch durch die bessere Behandlung einer Gruppe von Menschen (da im Umkehrschluss eine andere Gruppe dadurch schlechter gestellt wird). Sind Behindertenparkplätze also eine Diskriminierung von nicht behinderten Menschen? Nein, denn es gibt einen sachlichen Grund.

Mal abgesehen davon dass reine Sprache keine Diskriminierung im Sinne des AGG sein kann, da dies nicht unter den Anwendungsbereich des AGG fällt, ist auch die Meinungsfreiheit vor Diskriminierung geschützt. Nach BVerfG gibt es "ein spezifisches und striktes Diskriminierungsverbot gegenüber bestimmten Meinungen". Über "die Nordafrikaner" oder "die alten weißen Männer" zu reden ist also vollkommen erlaubt, auch eine gesellschafliche geächtete oder als unsittlich geltende Meinung darf nicht diskriminiert werden. Wie eine Gesellschaft auf eine solche Meinung reagiert ist eine andere Frage. Für manche Meinungen wirst du bejubelt, für andere ausgelacht, ignoriert, kritisiert etc. pp. Als Faustregel kann man jedoch für viele (nicht alle, vielleicht auch nicht mehr die Mehrheit) Menschen sagen, dass sie es nicht mögen wenn nach unten getreten wird, aber durchaus fein damit sind, wenn nach oben getreten wird.


Auch die Postings von Nmecha waren von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und trotzdem waren sie zugleich homophob und diskriminierend. So gut wie alle rassistischen Äußerungen sind ebenfalls von der Meinungsfreiheit gedeckt (sofern es nicht soweit geht, dass z.B. der Holocaust geleugnet wird). Trotzdem sind es dann rassistische Äußerungen. Der Begriff „dummer Ossi“ war vor einem Arbeitsgericht allein deshalb keine Diskriminierung, weil Ostdeutschland keine eigene Ethnie ist. Aber „dummer Türke“ wäre z.B. ganz klar diskriminierend und ein Verstoß gegen das AGG.

Schon anhand dieser Beispiele müsste eigentlich einleuchtend sein, dass es natürlich auch verbale Diskriminierung gibt. Ihr schaffte es nur nicht, über euren eigenen Schatten zu springen, weil dies bedeutet, dass man sich selbst hinterfragen müsste. Und das ist schade. Was ist so schlimm daran, es einzusehen? Musste ich auch tun. Nur so können wir alle besser werden.


Ja, diskriminierend in einem nicht-juristischen umgangssprachlichen Sinne kann das tatsächlich sein (aber warum redest du dann immer wieder über das AGG?). Wobei ich einen rassistischen Spruch nicht als "diskriminierend" bezeichnen würde, was viel zu allgemein ist, sondern als rassistisch. Und wenn wir bei "alte weiße Männer" mal vom vagen Begriff der "Diskriminierung" weg kommen, was ist es denn? Rassistisch weil es die Hautfarbe verwendet? Hass gegen alte Menschen weil es auf eine Altersgruppe verweist? Was ist es denn konkret, wenn ich den über Ausländer schimpfenden Opi als "typische alten weißen Mann" bezeichne. Ist das dann Inception-Rassismus?

Diskriminierung ist letztlich der Oberbegriff. Wenn wir die einzelnen Merkmale durchgehen, dann taucht dort u.a. die Unterkategorie Rassismus (Herkunft) auf. Ein „typisch alter, weißer Mann“ ist letztendlich nichts anderes als ein „typisch junge, schwarze Frau“. Man verknüpft dies sogar gleich mit drei Merkmalen gleichzeitig. Mit dem Lebensalter, dem Geschlecht und der Herkunft“.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich Selbstschutz

HoschUn, Ort, Dienstag, 28.11.2023, 15:01 (vor 783 Tagen) @ markus

Ja, diskriminierend in einem nicht-juristischen umgangssprachlichen Sinne kann das tatsächlich sein (aber warum redest du dann immer wieder über das AGG?). Wobei ich einen rassistischen Spruch nicht als "diskriminierend" bezeichnen würde, was viel zu allgemein ist, sondern als rassistisch. Und wenn wir bei "alte weiße Männer" mal vom vagen Begriff der "Diskriminierung" weg kommen, was ist es denn? Rassistisch weil es die Hautfarbe verwendet? Hass gegen alte Menschen weil es auf eine Altersgruppe verweist? Was ist es denn konkret, wenn ich den über Ausländer schimpfenden Opi als "typische alten weißen Mann" bezeichne. Ist das dann Inception-Rassismus?


Diskriminierung ist letztlich der Oberbegriff. Wenn wir die einzelnen Merkmale durchgehen, dann taucht dort u.a. die Unterkategorie Rassismus (Herkunft) auf. Ein „typisch alter, weißer Mann“ ist letztendlich nichts anderes als ein „typisch junge, schwarze Frau“. Man verknüpft dies sogar gleich mit drei Merkmalen gleichzeitig. Mit dem Lebensalter, dem Geschlecht und der Herkunft“.

Ja, und weil ich Menschen die im Rollstuhl sitze mit dem Merkmal der eingeschränkten bzw. nicht vorhandenen Gehfähigkeit aka Behinderung verknüpfe, gibt es barrierefreie Zugänge und Behindertenparkplätze. Die Verknüpfung einer Eigenschaft mit einer Person ist erstmal genau das, eine Verknüpfung bzw. Beschreibung.

Der latente bis offene Rassismus von Opi Heinz ist ein Ergebnis...

...seiner privilegierten Herkunft aus wohlständigen westlichen Ländern, die nicht ganz zufällig bis vor ein paar Jahrzehnten noch zu 99,999% ausschließlich in ihrer Hautfarbe weiß waren und die Vorstellung einer überlegenen weißen Rasse anzugehören noch vollkommen normal und legitim war, als Opi Heinz groß geworden und sozialisiert wurde. Und diese soziokulturelle Prägung scheint in Abstufungen bis heute in vielen Persönlichkeiten von Omis und Opis durch.

...seiner Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe, die in einer einmaligen weltgeschichtlichen Phase des dauerhaften Wachstums nach dem 2. Weltkrieg groß geworden sind und daher tatsächlich angefangen haben zu glauben, dass man es "schaffen kann" oder es seinen Kindern "besser geht", wenn man "nur" hart genug arbeitet. Und btw. die ganzen anderen Menschen im eher südlichen Halbrund der Erde deshalb arm sind, weil sie zuviel schnackseln und zu wenig "hart" arbeiten. Das war die anerkannte Erklärung der Welt dieser Generation als sie geprägt wurden. Dieser logische Trugschluß und diese soziokulturelle Prägung findet man heute noch in Abstufungen in vielen Persönlichkeiten von Omis und Opis wieder.

...seiner Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht, da Opi Heinz aufgewachsen ist, als Omi Irmgard den Haushalt zu machen hatte, nicht arbeiten durfte ohne Genehmigung des Mannes und ansonsten die Schnauze zu halten hatte. Als der Mann noch der Anführer im Haushalt war und die Frau maximal eine schlechte niedere Anstellung annehmen durfte. Auch diese soziokulturelle Herkunft hat diese Generation geprägt.

Mal so als Kurzfassung. Damit sind vielleicht die Worte "alter", "weißer" und "Mann" nur Verweise auf tiefergehende Erkenntnisse und Umstände, statt plumpe wortwörtliche Anspielungen auf die äußerlich Merkmale dieser Menschen, die tatsächlich heute empirisch nachweisbare Einstellungen und Meinungen dieser Menschen in unterschiedlichen Generationen mehr oder weniger geprägt haben. Wenn jedoch all diese Prägungen in reiner Form, quasi als Meinungsdiamant der seit 50 Jahren gereift ist, heute aus dem Mund sprudelt, dann ist diese Meinungäußerungn typisch für eine gewisse Generation die auf eine gewisse Art und Weise geprägt wurde und aufgewachsen ist. Was waren die beschreibenden Merkmale dieser Generation? Sie waren eine homogene rein deutsche, weiße Gesellschaft, in der diese Homogenität auch kein Zufall war, sondern angestrebtes rassisches Ideal. Sie waren eine patriarchale männerdominierte Gesellschaft, in der Frauen nur sehr langsam eine besser Stellung erkämpfen konnten. Und die Lebenswelt dieser Generation ist zum Glück inzwischen Vergangenheit, weswegen diese Menschen inzwischen alle sehr alt sind. Ist das jetzt eine Beschreibung oder eine Abwertung?

Wenn du mir jetzt etwas ähnliches mit "junge schwarze Frau" zeigen könntest, worauf das verweist und warum es als eingängige (populistischen) Überbegriff einen Sinn macht, diese Bezeichnung zu verwenden, dann würde ich akzeptieren, dass es da keinen Unterschied geben kann. Aber du wirst so etwas über junge schwarze Frauen so nicht finden. Weswegen du Bananen mit Äpfeln vergleichst und feststellst, dass beide im Obstregal liegen.

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markus, Dienstag, 28.11.2023, 15:23 (vor 783 Tagen) @ HoschUn

Ja, diskriminierend in einem nicht-juristischen umgangssprachlichen Sinne kann das tatsächlich sein (aber warum redest du dann immer wieder über das AGG?). Wobei ich einen rassistischen Spruch nicht als "diskriminierend" bezeichnen würde, was viel zu allgemein ist, sondern als rassistisch. Und wenn wir bei "alte weiße Männer" mal vom vagen Begriff der "Diskriminierung" weg kommen, was ist es denn? Rassistisch weil es die Hautfarbe verwendet? Hass gegen alte Menschen weil es auf eine Altersgruppe verweist? Was ist es denn konkret, wenn ich den über Ausländer schimpfenden Opi als "typische alten weißen Mann" bezeichne. Ist das dann Inception-Rassismus?


Diskriminierung ist letztlich der Oberbegriff. Wenn wir die einzelnen Merkmale durchgehen, dann taucht dort u.a. die Unterkategorie Rassismus (Herkunft) auf. Ein „typisch alter, weißer Mann“ ist letztendlich nichts anderes als ein „typisch junge, schwarze Frau“. Man verknüpft dies sogar gleich mit drei Merkmalen gleichzeitig. Mit dem Lebensalter, dem Geschlecht und der Herkunft“.


Ja, und weil ich Menschen die im Rollstuhl sitze mit dem Merkmal der eingeschränkten bzw. nicht vorhandenen Gehfähigkeit aka Behinderung verknüpfe, gibt es barrierefreie Zugänge und Behindertenparkplätze. Die Verknüpfung einer Eigenschaft mit einer Person ist erstmal genau das, eine Verknüpfung bzw. Beschreibung.

Dadurch sollen allerdings Nachteile ausgeglichen werden. Das ist zulässig. Nicht okay wäre, wenn du bestimmte Verhaltensweisen mit der Behinderung verknüpfst und sagst „typisch Behinderter“. Auch ist die Aussage von Thomas Gottschalk „Du bist im Rollstuhl, aber du bist ein aufgewecktes und lustiges Kerlchen.“ problematisch. https://www.derstandard.de/story/3000000197052/an-den-rollstuhl-gefesselt-thomas-gottschalk-in-der-kritik


Der latente bis offene Rassismus von Opi Heinz ist ein Ergebnis...

...seiner privilegierten Herkunft aus wohlständigen westlichen Ländern, die nicht ganz zufällig bis vor ein paar Jahrzehnten noch zu 99,999% ausschließlich in ihrer Hautfarbe weiß waren und die Vorstellung einer überlegenen weißen Rasse anzugehören noch vollkommen normal und legitim war, als Opi Heinz groß geworden und sozialisiert wurde. Und diese soziokulturelle Prägung scheint in Abstufungen bis heute in vielen Persönlichkeiten von Omis und Opis durch.

...seiner Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe, die in einer einmaligen weltgeschichtlichen Phase des dauerhaften Wachstums nach dem 2. Weltkrieg groß geworden sind und daher tatsächlich angefangen haben zu glauben, dass man es "schaffen kann" oder es seinen Kindern "besser geht", wenn man "nur" hart genug arbeitet. Und btw. die ganzen anderen Menschen im eher südlichen Halbrund der Erde deshalb arm sind, weil sie zuviel schnackseln und zu wenig "hart" arbeiten. Das war die anerkannte Erklärung der Welt dieser Generation als sie geprägt wurden. Dieser logische Trugschluß und diese soziokulturelle Prägung findet man heute noch in Abstufungen in vielen Persönlichkeiten von Omis und Opis wieder.

...seiner Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht, da Opi Heinz aufgewachsen ist, als Omi Irmgard den Haushalt zu machen hatte, nicht arbeiten durfte ohne Genehmigung des Mannes und ansonsten die Schnauze zu halten hatte. Als der Mann noch der Anführer im Haushalt war und die Frau maximal eine schlechte niedere Anstellung annehmen durfte. Auch diese soziokulturelle Herkunft hat diese Generation geprägt.

Mal so als Kurzfassung. Damit sind vielleicht die Worte "alter", "weißer" und "Mann" nur Verweise auf tiefergehende Erkenntnisse und Umstände, statt plumpe wortwörtliche Anspielungen auf die äußerlich Merkmale dieser Menschen, die tatsächlich heute empirisch nachweisbare Einstellungen und Meinungen dieser Menschen in unterschiedlichen Generationen mehr oder weniger geprägt haben. Wenn jedoch all diese Prägungen in reiner Form, quasi als Meinungsdiamant der seit 50 Jahren gereift ist, heute aus dem Mund sprudelt, dann ist diese Meinungäußerungn typisch für eine gewisse Generation die auf eine gewisse Art und Weise geprägt wurde und aufgewachsen ist. Was waren die beschreibenden Merkmale dieser Generation? Sie waren eine homogene rein deutsche, weiße Gesellschaft, in der diese Homogenität auch kein Zufall war, sondern angestrebtes rassisches Ideal. Sie waren eine patriarchale männerdominierte Gesellschaft, in der Frauen nur sehr langsam eine besser Stellung erkämpfen konnten. Und die Lebenswelt dieser Generation ist zum Glück inzwischen Vergangenheit, weswegen diese Menschen inzwischen alle sehr alt sind. Ist das jetzt eine Beschreibung oder eine Abwertung?

Wenn du mir jetzt etwas ähnliches mit "junge schwarze Frau" zeigen könntest, worauf das verweist und warum es als eingängige (populistischen) Überbegriff einen Sinn macht, diese Bezeichnung zu verwenden, dann würde ich akzeptieren, dass es da keinen Unterschied geben kann. Aber du wirst so etwas über junge schwarze Frauen so nicht finden. Weswegen du Bananen mit Äpfeln vergleichst und feststellst, dass beide im Obstregal liegen.

Ich kann dir das deshalb nicht erklären, weil ich so etwas nicht sagen würde. Du müsstest einen Rassisten die Frage stellen. Der wird dir das mit ähnlichen Argumenten erklären können, wie du mir das in Bezug auf den alten, weißen Mann erklärst. Derartige Erklärungen sind letztendlich Ausreden um die eigene Diskriminierung rechtfertigen zu können. Wenn wir Diskriminierung die rote Karte zeigen wollen, dann dürfen wir keinen Raum bieten, um sich elegant herauswinden zu können. Dann kann es nur darauf ankommen, ob ein Bezug zu eines der genannten Merkmale hergestellt werden kann.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich Selbstschutz

Gargamel09, Dienstag, 28.11.2023, 09:58 (vor 784 Tagen) @ Scherben

Ich komme zu Deinen weiteren Beispielen nicht, weil ich bereits der Prämisse nicht zustimme. Man landet halt nicht unweigerlich bei Diskriminierung, nur weil man mit Begriffen wie "alter weißer Mann" hantiert. Das sieht man empirisch allein deswegen, weil Leute wie Gottschalk gar nicht diskriminiert werden. Die kriegen weiterhin eine Bühne, wenn sie die Bühne haben wollen, und können ansonsten ihr gut situiertes Leben leben. Der definierende Aspekt einer Diskriminierung ist eine Benachteiligung, und davon kann nirgends auch nur im Ansatz die Rede sein.

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 27.11.2023, 13:19 (vor 785 Tagen) @ Finchen

Was ist denn ein "alter weißer Mann"? Das sind weiße Männer, die noch Neger sagen wollen, sich über Umweltschutzmaßnahmen aufregen und Zoten über Frauen a la Gottschalk in die Welt setzen und denken, sie seien witzig. Dass nicht alle alten weißen Männer so sind, sollte natürlich klar sein, trotzdem ist es ein treffendes Schlagwort, wenn man mal wieder auf Gruppen solcher alter weißer Männer trifft.

Du verknüpfst die Merkmal ja direkt gekonnt mit nem "und". Genau da dürfte auch der größte Kritikpunkt liegen.
Und wenn du jedem in den Gruppen dieser alter weißen Männer immer schön alle aufgezählten Merkmale zusprichst, dann ist das Gespräch wenigstens auch schnell beendet.

Aber wie gesagt, mit der Aussage habe ich an sich kein Problem. Man muss sich ja nicht anstellen und nicht alles 100% ernst nehmen. Trotzdem nur begrenzt sinnvoll.

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Scherben, Kiel, Montag, 27.11.2023, 12:09 (vor 785 Tagen) @ Lordran

Ich hoffe, Du glaubst nicht auch, dass Entscheidungen am Grünen Tisch wirklich nur dann auch gefällt werden dürfen, wenn der Tisch grün ist. ;)

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Blarry, Essen, Montag, 27.11.2023, 13:30 (vor 785 Tagen) @ Scherben

Alles paletti, solange es sich dabei um einen Fliesentisch handelt.

Es geht bei der Bezeichnung ja um die Beschreibung von Verhaltens- und Denkmustern, und nicht um Äußerlichkeiten. Alter weißer Mann kann auch ein Clarence Thomas sein, dem an der Stelle ein langes und erfülltes Leben gewünscht sein soll.

(Parody redacted in Minecraft)

"Wetten, dass..?" Abschied: Eine Legende begräbt sich selbst

Juper, Berlin, Montag, 27.11.2023, 12:27 (vor 785 Tagen) @ Scherben

Und ich dachte immer, dass die alten weißen Männer deshalb so heftig gegen die Grünen wettern...

Kann es sein, dass Du für die Rubrik Politik gesperrt bist?

Jurist, Freitag, 03.11.2023, 11:55 (vor 809 Tagen) @ Finchen

Das hier ist der erste von zwei Threads von Dir, der politische Themen behandelt, ohne explizit "politisch" zu sein:

"29 % der Deutschen wünschen sich eine Bestrafung der Politiker"

"Comedians - Dieter Nuhr"

Vermisst Du den politischen Diskurs in diesem Forum so sehr?

Kann es sein, dass Du für die Rubrik Politik gesperrt bist?

Finchen, Freitag, 03.11.2023, 23:29 (vor 808 Tagen) @ Jurist

Das hier ist der erste von zwei Threads von Dir, der politische Themen behandelt, ohne explizit "politisch" zu sein:

"29 % der Deutschen wünschen sich eine Bestrafung der Politiker"

"Comedians - Dieter Nuhr"

Vermisst Du den politischen Diskurs in diesem Forum so sehr?

Gehörst du zu den angesprochenen 29 %? Gerade die FDP und ihre Wähler haben sich während Corona ja durch allerlei Querulanz ausgezeichnet. Siehe Kubicki und seine Säuferkneipe, in der man über Lauterbach herzieht.

Außerdem gehört das hier in die Coronarubrik und ebenso gehört ein Comedian in die Rubrik "Sonstiges".

Kann es sein, dass Du für die Rubrik Politik gesperrt bist?

Klopfer ⌂, Dortmund, Dienstag, 28.11.2023, 19:34 (vor 783 Tagen) @ Finchen

Außerdem gehört das hier in die Coronarubrik und ebenso gehört ein Comedian in die Rubrik "Sonstiges".

Und das entscheidet jetzt wer ?

Kann es sein, dass Du für die Rubrik Politik gesperrt bist?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 28.11.2023, 19:35 (vor 783 Tagen) @ Klopfer

iche... äh Finchen natürlich

Comedians - Dieter Nuhr

北原キッカーズ, Mittwoch, 01.11.2023, 21:56 (vor 810 Tagen) @ Finchen

Den gibts noch? Fand den nie besonders lustig.

Comedians - Dieter Nuhr

tim86, Hamburg, Mittwoch, 01.11.2023, 18:58 (vor 810 Tagen) @ Finchen
bearbeitet von tim86, Mittwoch, 01.11.2023, 19:02

Was ich immer wieder lustig finde, wenn sich jemand über das Ende der Meinungsfreiheit durch "Cancel Culture" beschwert, ist dass nicht erkannt wird, dass diese selber teil der Meinungsfreiheit ist.

Meinungsfreiheit heißt anders als Nuhr und andere meinen nicht, dass man alles ohne Wiederspruch und Konsequenzen sagen darf. Sondern nur, dass es keine Konsequenzen von Staat gibt.

Wenn andere dann anderer Meinung sind und ihn kritisieren, ist dies ihr Recht und sie üben nur ihre Meinungsfreiheit aus.

Auch wenn dazu aufrufen wird bestimmte Personen zu boykottieren, ist das nicht das Ende der Meinungsfreiheit, sondern eine Ausübung dieser.

Entscheiden sich dann Firmen mit diesen Personen nicht mehr zusammen zu arbeiten, ist dies auch noch eine Ausübung dieser.

Dieses Comic drückt es in meinen Augen sehr simpel und richtig aus https://xkcd.com/1357/

Versteht mich nicht falsch, es gibt häufig auch vollkommen dämliche Aufrufe bestimmte Personen/Produkte zu boykottieren.

Aber das ändert nichts daran, dass die Aufrufe teil der Meinungsfreiheit sind.
Es ist Aufgabe eines jeden für sich zu entscheiden, wie er zum Aufruf steht und wie er zum Verhalten der kritisierten Person steht.

Genauso ist es Aufgabe von Firmen, zu entscheiden ob sie sich der protestierenden Menge beugen und die Zusammenarbeit mit der kritisierten Personen zu beenden oder ob es ein ungerechtfertigter Protest ist und die eigene Marke weiter mit der Person in Verbindung gebracht werden soll.

Oder realistischer, ob es sich bei den (meist) Social Media Mob nur um eine laute Minderheit handelt und ob diese überhaupt teil der Zielgruppe sind oder ob das Geschäftsergebnis nicht negativ beeinflusst wird.
Am ende gibt es da unterschiedliche Entscheidungen in den Firmen weswegen vielleicht Firma A nicht mehr mit Person B zusammenarbeitet, aber Firma C dafür einspringt.

Das man sich einen solchen Mob nicht beugen muss, hat Anfang des Jahres Hogwarts Legacy gezeigt. Selten war die Kritik an ein Spiel vorm release größer und es gab massenhaft Boykottaufrufe, für das Spiel. Dennoch ist es eines der Meistverkauften(das meistverkaufte?) Spiele des Jahres.

Und dennoch war die Kritik eine Ausübung der Meinungsfreiheit(zumindest wenn man davon absieht, dass einige Streamer und Youtuber, die das Spiel gespielt hatten, Beleidigt wurden und Drohungen erhalten haben).

Comedians - Dieter Nuhr

fallrückzieher, Mittwoch, 01.11.2023, 15:19 (vor 810 Tagen) @ Finchen

https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100270482/dieter-nuhr-ueber-polit-debatten-bis-zur-vernichtung-von-existenzen-.html

Er jault mal wieder über die bedrohte Meinungsfreiheit und über Existenzen, die vernichtet werden, herum. Letztens war er noch bei NIUS und fabulierte vom Verfall Deutschlands.

Mittlerweile ist er auf dem Niveau von Julian Reichelt angekommen. Dabei war er doch mal einer der schärfsten Denker Deutschlands. Angeblich...

Ich finde die Entwicklung Nuhrs auch nicht toll (fand ihn damals mit seinen kleinen Einspielern am Rande der WM Berichterstattung 1998 (?) eigentlich immer ganz amüsant).

Es ist aber eben auch Teil der völlig aus dem Ruder gelaufenen Diskussionskultur in unserem Land, dass man Nuhr da teilweise in einer Reihe mit Höcke, Gauland und Storch verortet. Und das ist dann eben auch völliger Quatsch. Aber Nuhr und seinen Humor sollte man schon aushalten können, ohne da sofort die Nazi-Keule auszupacken. Einfach nicht einschalten und keine Tickets kaufen.

Comedians - Dieter Nuhr

Thofrock, Montag, 27.11.2023, 21:36 (vor 784 Tagen) @ fallrückzieher

Wer bei Reichelt auftritt, ist aber schon ziemlich weit unten angekommen. Das ist nur noch ein ganz kleiner Spalt, dann tritt er beim Kyffhäusertreffen auf.

Comedians - Dieter Nuhr

Finchen, Mittwoch, 01.11.2023, 15:47 (vor 810 Tagen) @ fallrückzieher

https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100270482/dieter-nuhr-ueber-polit-debatten-bis-zur-vernichtung-von-existenzen-.html

Er jault mal wieder über die bedrohte Meinungsfreiheit und über Existenzen, die vernichtet werden, herum. Letztens war er noch bei NIUS und fabulierte vom Verfall Deutschlands.

Mittlerweile ist er auf dem Niveau von Julian Reichelt angekommen. Dabei war er doch mal einer der schärfsten Denker Deutschlands. Angeblich...


Ich finde die Entwicklung Nuhrs auch nicht toll (fand ihn damals mit seinen kleinen Einspielern am Rande der WM Berichterstattung 1998 (?) eigentlich immer ganz amüsant).

Es ist aber eben auch Teil der völlig aus dem Ruder gelaufenen Diskussionskultur in unserem Land, dass man Nuhr da teilweise in einer Reihe mit Höcke, Gauland und Storch verortet. Und das ist dann eben auch völliger Quatsch. Aber Nuhr und seinen Humor sollte man schon aushalten können, ohne da sofort die Nazi-Keule auszupacken. Einfach nicht einschalten und keine Tickets kaufen.

Inwiefern ist es denn humoristisch, wenn Nuhr mit ernster Miene und Tonfall vom "Verfall Deutschlands" spricht und damit kräftig bei den AfD-Fans punktet? Das Video seines Auftritts bei NIUS hat über drei Millionen Aufrufe. Schau dort mal in die Kommentarspalte.

Comedians - Dieter Nuhr

Fire Kid, Ort, Mittwoch, 01.11.2023, 17:23 (vor 810 Tagen) @ Finchen

Wenn jemand schreibt, dass die aktuelle Einwanderungspolitik eine völlige Katastrophe ist, welche komplett aus dem Ruder gelaufen ist, dann beklatschen das sicherlich auch so ziemlich alle AfDler. Heißt aber trotzdem nicht, dass es nicht stimmt ;)

Comedians - Dieter Nuhr

Finchen, Mittwoch, 01.11.2023, 17:31 (vor 810 Tagen) @ Fire Kid
bearbeitet von Finchen, Mittwoch, 01.11.2023, 17:42

Wenn jemand schreibt, dass die aktuelle Einwanderungspolitik eine völlige Katastrophe ist, welche komplett aus dem Ruder gelaufen ist, dann beklatschen das sicherlich auch so ziemlich alle AfDler. Heißt aber trotzdem nicht, dass es nicht stimmt ;)

Ach, du bist doch der wissenschaftsfremde Klimawandelverharmloser - vielleicht auch Leugner -, dessen einziges Interesse seine Mieteinnahmen und Dividenden sind und der es abfeiert, wenn endlich wieder eine Regierung an der Macht ist, die sämtliche Maßnahmen beendet und wieder Kohle priorisiert und russisches Gas importiert.

Noch vergessen, dass du dich schelmisch über die Vorstellung gefreut hast, dass Klimaaktivisten, sollten sie sich in China auf die Straße kleben, etwas passieren könnte.

Ein ekelhafter Kerl bist du und auch ein Problem.

Gerade noch gesehen, dass du auch noch Bedenken zu Umweltzerstörung und Kinderarbeit durch Großkonzerne ins Lächerliche gezogen hast. Du bist ja völlig lost. :D

Bestimmt ein FDP-Wähler.

Fährst du auch mit "FU Greta"-Aufkleber durch die Gegend? :D :D

Comedians - Dieter Nuhr

Pfostentreffer, Mittwoch, 01.11.2023, 15:29 (vor 810 Tagen) @ fallrückzieher

Und was hälst Du davon, dass er den antisemitischen Witzen von Lisa Eckhard regelmässig eine Bühne bietet?

Comedians - Dieter Nuhr

Guido, Mittwoch, 01.11.2023, 15:45 (vor 810 Tagen) @ Pfostentreffer

Und was hälst Du davon, dass er den antisemitischen Witzen von Lisa Eckhard regelmässig eine Bühne bietet?

Wobei man sagen muss, dass Lisa Eckhard vermutlich keine Antisemitin ist, sondern lediglich ihre Kunstfigur antisemitische Pointen nutzt. Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob ihre Figur eine Parodie ähnlich wie Ekel Alfred seinerzeit war, oder ob sie mit solchen Gags das Publikum entlarven will. Über Humor kann man ja bekanntlich streiten. Ich bin mir allerdings auch ziemlich sicher, dass durch ihre Auftritte auch niemand zu einem Antisemiten wird. Ich finde im übrigen erstaunlich wie erfolgreich sie mit diesen flachen Gags geworden ist. Die Aufregung scheint ihr mehr genutzt, als geschadet zu haben.

Comedians - Dieter Nuhr

istar, Freitag, 03.11.2023, 10:34 (vor 809 Tagen) @ Guido

Und was hälst Du davon, dass er den antisemitischen Witzen von Lisa Eckhard regelmässig eine Bühne bietet?


Wobei man sagen muss, dass Lisa Eckhard vermutlich keine Antisemitin ist, sondern lediglich ihre Kunstfigur antisemitische Pointen nutzt. Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob ihre Figur eine Parodie ähnlich wie Ekel Alfred seinerzeit war, oder ob sie mit solchen Gags das Publikum entlarven will. Über Humor kann man ja bekanntlich streiten. Ich bin mir allerdings auch ziemlich sicher, dass durch ihre Auftritte auch niemand zu einem Antisemiten wird. Ich finde im übrigen erstaunlich wie erfolgreich sie mit diesen flachen Gags geworden ist. Die Aufregung scheint ihr mehr genutzt, als geschadet zu haben.

Also erstmal Glückwunsch. Den Unterschied zwischen Kunstfigur und Person kennt ja kaum noch einer.

Erstaunlich ist daran allerdings wenig. Je mehr die Empörungsdramatiker hyperventilieren, desto mehr Reaktionen bis zum Trotz lösen sie damit aus.

Siehe Flugblatt, Aiwanger und das Wahlergebnis der Freien Wähler. Hätte der SPD-Lehrer das Teil in der Versenkung gelassen, hätten die ein,zwei Prozente weniger eingefahren,da bin ich sicher.

Comedians - Dieter Nuhr

Pfostentreffer, Donnerstag, 02.11.2023, 17:38 (vor 809 Tagen) @ Guido

> > Und was hälst Du davon, dass er den antisemitischen Witzen von Lisa Eckhard regelmässig eine Bühne bietet?
[quote]
Wobei man sagen muss, dass Lisa Eckhard vermutlich keine Antisemitin ist, sondern lediglich ihre Kunstfigur antisemitische Pointen nutzt.
[/quote]

Das ist interessant. Warum muss man das sagen? Wie kommst Du darauf, das jemand, die eine Kunstfigur schafft mit antisemitischen Pointen, vermutlich nicht antisemitisch ist? Also offene Frage, keine Kritik. Mich interessiert die Antwort.

Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob ihre Figur eine Parodie ähnlich wie Ekel Alfred seinerzeit war, oder ob sie mit solchen Gags das Publikum entlarven will.

Ich glaube bei Alfred Ekel kam niemand auf die Idee, dass der Erschaffer ein Nazi sein könnte. war aber vor meiner Zeit, weiss also nicht, ob es solche öffentlichen Diskussionen darüber gab.

Ach so, Du meinst, sie will den Antisemitismus vielleicht entlarven? Da sie auch gegen andere Minderheiten austeilt und die Antisemitismus ja eher ihr Durchbruch war, erscheint das mMn eher unwahrscheinlich. Generell ist ihr kompletter Duktus ja vor allem diskrimnierend und überhaupt nicht aufklärerisch.


Über Humor kann man ja bekanntlich streiten.

Das auf jeden Fall!

Ich bin mir allerdings auch ziemlich sicher, dass durch ihre Auftritte auch niemand zu einem Antisemiten wird.

Hier wäre eine Begründung für die Behauptung gut. Denn es gibt starke Gegenargumente: Wiederholung gehört zu den effektivsten Lernmethoden und steter Tropfen höhlt den Stein. Eine These ist ja auch, dass der aktuelle Rechtsrutsch in den westlichen Gesellschafften vor allem durch das jahrelange einhämmern und somit normalisieren von rechten Positionen kommt (z. b. über Social Media) oder das viele Muslime online radikalisert wurden (durch die muslimischen Rechtsextremisten). Das Gleiche gilt auch für Antisemitismus. Auch die Terroristen aus Gaza bspw.haben ihren Antisemitismus vor allem durch die ständige Wiederholung erlernt - oder die Nazis vor 90 Jahen. Deswegen sehen wir ja auch in vielen Ländern, dass die Rechten die privaten Medien übernehmen und den öffentlichen Rundfunk abschaffen möchten - damit sie ungehindert und ohne Wiederspruch ihre Propaganda in die Köpfe der Leute pressen können. Die Social Media gehören ihnen ja bereits oder sind von ihnen dominiert.

Ich finde im übrigen erstaunlich wie erfolgreich sie mit diesen flachen Gags geworden ist. Die Aufregung scheint ihr mehr genutzt, als geschadet zu haben.

Das die Aufregung mehr nutzt als schadet, war vermutlich auch so geplant. Ohne das hätte ich sie zumindest nie kennen gelernt glaube ich. Weil witzig ist sie ja nicht.

Die Frage nach dem Erfolg ist interessanter: Wenn sie vor allem durch - nennen wir es freundlich - das spielen mit Antisemitismus erfolgreich geworden ist und bspw. in Bayern eine Politiker durch Antisemitismus einen ordentlichen Boost in den Wählerstimmen generiert, legt das die These nahe, dass es eine Masse an Menschen gibt, die das nicht so schlecht finden. Es sei denn natürlich, es kommt von Muslimen.

Comedians - Dieter Nuhr

Guido, Donnerstag, 02.11.2023, 20:05 (vor 809 Tagen) @ Pfostentreffer

Das ist interessant. Warum muss man das sagen? Wie kommst Du darauf, das jemand, die eine Kunstfigur schafft mit antisemitischen Pointen, vermutlich nicht antisemitisch ist? Also offene Frage, keine Kritik. Mich interessiert die Antwort.

Ist Chris Tall Antisemit, weil er seine Aufritte als "Chris Tall-Nacht" bezeichnet? Sind Klaas Heufer-Umlauf und Jan Böhmermann Antisemiten, weil sie es lustig finden, sich die Hände zu desinfizieren, nachdem sie dem Juden Oliver Polak die Hand geschüttelt haben? Letzterer fand das nämlich überhaupt nicht lustig. Jahre später behauptet Böhmermann Polak ins Neo Magazin einzuladen, weil der Mossad es wolle. Pointen auf Kosten von (lebenden oder toten) Juden sind selten lustig, egal ob von Lisa Eckhard oder von Jan Böhmermann. Aber macht es sie zu Antisemiten?
Übrigens: Shahak Shapiras (um mal einen guten Comedian zu nennen) aktuelles Programm zur Hamas/Israel ist wirklich rührend, beklemmend und lustig. Das gilt auch für einen Comedian wie "Powergay" Daniel-Ryan Spaulding. Aber klar: Beide sind ja auch Juden.

Ich bin mir allerdings auch ziemlich sicher, dass durch ihre Auftritte auch niemand zu einem Antisemiten wird.

Hier wäre eine Begründung für die Behauptung gut.

Wer solch seichte Comedy zu später Stunde guckt, will ja in erster Linie irgendwie Bestätigung, einen kleinen Lacher etc. Man muss ja nicht mit der Lupe suchen, um in den deutschen Medien und bei Kulturschaffenden in Deutschland Antisemitismus zu finden. Sei es im Deutschrap, der Documenta, Leuten wie Ken Jebsen oder einem Schmock wie Tilo Jung. Dagegen ist Lisa Eckhart ja unfassbar unwichtig.

Comedians - Dieter Nuhr

Pfostentreffer, Freitag, 03.11.2023, 10:08 (vor 809 Tagen) @ Guido

Danke für die ausführliche Antwort, der ich grösste teils zustimmen kann. Obwohl ich nicht weiss, wer Chris Tall ist.

Wo Du allerdings bei Jung Antisemitismus findest, kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde mich grundsätzlich als sehr sensibel gegenüber Diskriminierung bezeichnen, besonders gegenüber Antisemitismus da mit einem Juden verheiratet. Jung aber ist ein gern gehörter Gast bei uns zuhause, bei seinen Interviews mit Wissenschaftlern könnten viele hier einiges lernen (inklusive mir). Und gerade seine Interviews aus Israel vor einigen Jahren waren für Menschen die wenig Kontakt mit dem nahen Osten hatten voller interessanter Einblicke. Gleichzeitig hat er regelmässig jüdische Gäste, spontan fallen mir Omri Boehm, Moshi Zimmermann oder Ronen Steinke (super Gespräch über Justiz in Deutschland, sehr zu empfehlen übrigens). Wo man bei dem Antisemitismus finden soll, ist mir echt schleierhaft.

Comedians - Dieter Nuhr

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 03.11.2023, 11:50 (vor 809 Tagen) @ Pfostentreffer

Danke für die ausführliche Antwort, der ich grösste teils zustimmen kann. Obwohl ich nicht weiss, wer Chris Tall ist.

Wo Du allerdings bei Jung Antisemitismus findest, kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde mich grundsätzlich als sehr sensibel gegenüber Diskriminierung bezeichnen, besonders gegenüber Antisemitismus da mit einem Juden verheiratet. Jung aber ist ein gern gehörter Gast bei uns zuhause, bei seinen Interviews mit Wissenschaftlern könnten viele hier einiges lernen (inklusive mir). Und gerade seine Interviews aus Israel vor einigen Jahren waren für Menschen die wenig Kontakt mit dem nahen Osten hatten voller interessanter Einblicke. Gleichzeitig hat er regelmässig jüdische Gäste, spontan fallen mir Omri Boehm, Moshi Zimmermann oder Ronen Steinke (super Gespräch über Justiz in Deutschland, sehr zu empfehlen übrigens). Wo man bei dem Antisemitismus finden soll, ist mir echt schleierhaft.

Er ist weit überdurchschnittlich attraktiv für einen Journalisten und Moderator. Das macht ihn per se zu einem Arschloch.

Comedians - Dieter Nuhr

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 02.11.2023, 20:41 (vor 809 Tagen) @ Guido

Lieber Guido,

vielen Dank für das jiddische Wort שמאָק.

Und zu Tilo Jung passt es wirklich hervorragend

Comedians - Dieter Nuhr

Finchen, Donnerstag, 02.11.2023, 20:31 (vor 809 Tagen) @ Guido

Ist Chris Tall Antisemit, weil er seine Aufritte als "Chris Tall-Nacht" bezeichnet?

Nein, nur ein Depp, der vorher nicht den Kopf angestrengt hat.

Comedians - Dieter Nuhr

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 15:53 (vor 810 Tagen) @ Guido

Ich finde im übrigen erstaunlich wie erfolgreich sie mit diesen flachen Gags geworden ist.

Ja, das ist auch schon anderen aufgefallen. Die Empörung empört nicht mehr.
https://www.fr.de/kultur/tv-kino/nicht-mehr-nuhr-im-ersten-ard-lisa-eckhart-hat-ein-problem-sie-schockiert-92053589.html

Comedians - Dieter Nuhr

fallrückzieher, Mittwoch, 01.11.2023, 15:40 (vor 810 Tagen) @ Pfostentreffer

Und was hälst Du davon, dass er den antisemitischen Witzen von Lisa Eckhard regelmässig eine Bühne bietet?

Mir geht es doch gar nicht darum, Nuhr zu verteidigen. Ich plädiere nur für mehr Graubereiche und Schattierungen bei der Bewertung und Einordnung von Personen.

haste da viell mal paar quellen

Pfostentreffer, Mittwoch, 01.11.2023, 15:33 (vor 810 Tagen) @ Pfostentreffer

sonst biste ja wie nuhr

haste da viell mal paar quellen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 15:36 (vor 810 Tagen) @ Feuerkopf

danke

Thomas, Mittwoch, 01.11.2023, 16:39 (vor 810 Tagen) @ Thomas

hab mich mit ihr bisher nicht beschäftigt

Comedians - Dieter Nuhr

Fonzie, Münster, Mittwoch, 01.11.2023, 15:24 (vor 810 Tagen) @ fallrückzieher

Es ist aber eben auch Teil der völlig aus dem Ruder gelaufenen Diskussionskuktur in unserem Land, dass man Nuhr da teilweise in einer Reihe mit Höcke, Gauland und Storch verortet. Und das ist dann eben auch völliger Quatsch. Aber Nuhr und seinen Humor sollte man schon aushalten können, ohne da sofort die Nazi-Keule auszupacken. Einfach nicht einschalten und keine Tickets kaufen.

Passiert das denn wirklich in signifikantem Ausmaß? Nuhr wird doch normalerweise dafür kritisiert, dass er inzwischen einige rechtskonservative Ideen propagiert. Das ist doch was ganz anderes, als ihn als Nazi zu bezeichnen.

Das kommt sicherlich bei irgendwelchen Kommentaren im Internet vor, genau so, wie manche Leute sicher irgendwo Robert Habeck als Öko-Terroristen und Kevin Kühnert als Kommunisten bezeichnen. Aber ich habe im echten Leben noch nie ein Gespräch gehört, wo der Tenor war, dass Nuhr ein Nazi ist.

Comedians - Dieter Nuhr

fallrückzieher, Mittwoch, 01.11.2023, 15:35 (vor 810 Tagen) @ Fonzie
bearbeitet von fallrückzieher, Mittwoch, 01.11.2023, 15:40

Es ist aber eben auch Teil der völlig aus dem Ruder gelaufenen Diskussionskuktur in unserem Land, dass man Nuhr da teilweise in einer Reihe mit Höcke, Gauland und Storch verortet. Und das ist dann eben auch völliger Quatsch. Aber Nuhr und seinen Humor sollte man schon aushalten können, ohne da sofort die Nazi-Keule auszupacken. Einfach nicht einschalten und keine Tickets kaufen.


Passiert das denn wirklich in signifikantem Ausmaß? Nuhr wird doch normalerweise dafür kritisiert, dass er inzwischen einige rechtskonservative Ideen propagiert. Das ist doch was ganz anderes, als ihn als Nazi zu bezeichnen.

Das kommt sicherlich bei irgendwelchen Kommentaren im Internet vor, genau so, wie manche Leute sicher irgendwo Robert Habeck als Öko-Terroristen und Kevin Kühnert als Kommunisten bezeichnen. Aber ich habe im echten Leben noch nie ein Gespräch gehört, wo der Tenor war, dass Nuhr ein Nazi ist.

Ich bezog mich da schon vorwiegend auf das, was Nuhr da in den sozialen Medien teilweise entgegenschlägt. Und ein bisschen auch auf das, was Böhmi da teilweise gemacht hat.

Comedians - Dieter Nuhr

Fonzie, Münster, Mittwoch, 01.11.2023, 15:53 (vor 810 Tagen) @ fallrückzieher

Ah, okay. Was in sozialen Medien so geschrieben wird, versuche ich weitestgehend zu ignorieren.

es liegt an uns

Finchen, Mittwoch, 01.11.2023, 15:17 (vor 810 Tagen) @ Finchen

auszuhalten, dass andere andere meinungen haben. also lasst sie quatschen. alles andere ist lebenszeitverschwendung und nicht gut für die gesundheit. das leben ist viel zu kurz um sich unnötig aufzuregen über dinge, die man eh nicht ändern kann.

zudem:
was hat jürgen neulich in nem interview über dieter nuhr gesagt: "wann hat das eigentlich angefangen, dass man keine fehler mehr machen darf?!"

peace

es liegt an uns

schwesterhilde, Mittwoch, 01.11.2023, 17:20 (vor 810 Tagen) @ Feuerkopf

auszuhalten, dass andere andere meinungen haben. also lasst sie quatschen. alles andere ist lebenszeitverschwendung und nicht gut für die gesundheit. das leben ist viel zu kurz um sich unnötig aufzuregen über dinge, die man eh nicht ändern kann.

zudem:
was hat jürgen neulich in nem interview über dieter nuhr gesagt: "wann hat das eigentlich angefangen, dass man keine fehler mehr machen darf?!"

peace

Da wären wir wieder bei dem Punkt, wann es eine Meinung ist, die ich akzeptieren oder aushalten muss und ab wann es eine Haltung ist die inakzeptabel ist. Das meine ich ohne Wertung in Bezug auf Nuhr. Den Dieter finde ich einfach nicht mehr komisch. Ich finde es immer wichtig, über die Großen und tatsächlich Mächtigen Witze zu machen und zu lachen. Dieter versucht das nun in Bezug auf Randgrupoen und sowieso schon Diskriminierte. Das ist nicht mein Dingen und daher schaue ich den nicht mehr. Wenn er das mit "canceln" meint dann hat er recht, dann "cancel" ich ihn.

Nuhr ist halt das Schalke unter den Comedians

Fulminanz, Essen, Mittwoch, 01.11.2023, 14:33 (vor 810 Tagen) @ Finchen

.

Comedians - Dieter Nuhr

Komanda, Mittwoch, 01.11.2023, 13:46 (vor 811 Tagen) @ Finchen

"Es gibt Leute, die werden mundtot gemacht. Das reicht bis zur Vernichtung von Existenzen!" Konkrete Beispiele blieb Nuhr schuldig.

Das meint alles. Eigentlich fehlt da noch:"Recherchieren sie doch mal selbst."

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 13:29 (vor 811 Tagen) @ Finchen

Ich finde diese Diskussion jetzt mäßig spannend. Nuhr, aber auch der alte Pispers werden positiv wie negativ von vielen zitiert, so wie man es selbst gerade braucht.
Wenn Nuhr sagt, seine Tochter spaziert bei FFF mit, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren und er dann als Konsequenz die Heizung im Kinderzimmer runterdreht, dann triggert das sehr viele auf verschiedenen Ebenen. Ich denke mir dann, ja gehört irgendwie dazu.
Dann wird Pispers immer wieder gerne zitiert und alle jubeln in den Kommentaren der kurzen Ausschnitte bei TikTok und Co. - Aber bei Pispers muss man sagen, er hat so recht er auch immer hatte, nie eine Lösung parat gehabt. Jetzt kann man sagen, muss er auch gar nicht. Aber gleichzeitig kritisiert Pispers auch Nuhr ("verlängerter Arm der Pegida"), das ignorieren diejenigen dann wieder, die beiden in Ausschnitten zujubeln.
Die Sache ist aktuell nicht einfach und Versäumnisse gab es immer. Immer. Aber es hilft niemandem. Ich kann diese Spalterei in der Gesellschaft nicht mehr ertragen. Wir gegen die. Was gerne vergessen wird, es ist keinerlei Fundament. Mit so einer Scheiße kommt niemand weiter.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Lordran, Freitag, 03.11.2023, 10:54 (vor 809 Tagen) @ Thomas

Bravo!

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

istar, Freitag, 03.11.2023, 10:35 (vor 809 Tagen) @ Thomas

Ich finde diese Diskussion jetzt mäßig spannend. Nuhr, aber auch der alte Pispers werden positiv wie negativ von vielen zitiert, so wie man es selbst gerade braucht.
Wenn Nuhr sagt, seine Tochter spaziert bei FFF mit, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren und er dann als Konsequenz die Heizung im Kinderzimmer runterdreht, dann triggert das sehr viele auf verschiedenen Ebenen. Ich denke mir dann, ja gehört irgendwie dazu.
Dann wird Pispers immer wieder gerne zitiert und alle jubeln in den Kommentaren der kurzen Ausschnitte bei TikTok und Co. - Aber bei Pispers muss man sagen, er hat so recht er auch immer hatte, nie eine Lösung parat gehabt. Jetzt kann man sagen, muss er auch gar nicht. Aber gleichzeitig kritisiert Pispers auch Nuhr ("verlängerter Arm der Pegida"), das ignorieren diejenigen dann wieder, die beiden in Ausschnitten zujubeln.
Die Sache ist aktuell nicht einfach und Versäumnisse gab es immer. Immer. Aber es hilft niemandem. Ich kann diese Spalterei in der Gesellschaft nicht mehr ertragen. Wir gegen die. Was gerne vergessen wird, es ist keinerlei Fundament. Mit so einer Scheiße kommt niemand weiter.

Seh ich auch so.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Abseits, Mittwoch, 01.11.2023, 13:45 (vor 811 Tagen) @ Thomas

These von Nuhr ist, Leute werden mundtot gemacht, bis zur Vernichtung von Existenzen. Mit dieser Behauptung läuft er jetzt seit zwei Jahren durch die Gegend und hatte eigentlich schon alle Kanäle bespielt. Jetzt dreht er mit der gleichen Behauptung eine neue Runde und Beweise liefert er immer noch nicht.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Guido, Mittwoch, 01.11.2023, 16:05 (vor 810 Tagen) @ Abseits

These von Nuhr ist, Leute werden mundtot gemacht, bis zur Vernichtung von Existenzen. Mit dieser Behauptung läuft er jetzt seit zwei Jahren durch die Gegend und hatte eigentlich schon alle Kanäle bespielt. Jetzt dreht er mit der gleichen Behauptung eine neue Runde und Beweise liefert er immer noch nicht.

Wobei da aber auch unterschieden werden muss: "mundtot" kann man ja nur gemacht werden, wenn man auch eine Bühne hat. Was wir hier im Internet schreiben, ist ja nur Hobby und Max Mustermann muss schon strafrechtlich relevanten Unfug anstellen, um seinen Job zu verlieren und in folge dessen seine Existenz.

Was dagegen seit einigen Jahren an Universitäten passiert, ist schon eine Sache über die man reden sollte. Renommierte Experten lautstark nieder zu brüllen, weil einem deren Meinung zum Kopftuch im Islam, der Definition biologischer Geschlechter etc. nicht passt, zeigt schon, dass die Diskusfähigkeit in der Gesellschaft stark gelitten hat. Das prominenteste Beispiel ist hier wohl Bernd Lucke, der nach seiner Beurlaubung an die Uni zurückkehrte und nicht niedergebrüllt wurde, sondern dessen Vorlesung verhindert werden sollte. Natürlich haben hier Leute versucht, ihn mundtot zu machen. Ich weiß nicht, wie es aktuell um ihn steht, aber sowas wirkt sich u.U. auch dauerhaft aufs Einkommen aus, weil sich jeder Veranstalter überlegen wird, ob er jemanden buchen kann, der solche Proteste nach sich zieht.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

herrNick, Freitag, 03.11.2023, 10:48 (vor 809 Tagen) @ Guido

Was dagegen seit einigen Jahren an Universitäten passiert, ist schon eine Sache über die man reden sollte. Renommierte Experten lautstark nieder zu brüllen, weil einem deren Meinung zum Kopftuch im Islam, der Definition biologischer Geschlechter etc. nicht passt

Ich bin jetzt kein Experte der Gender-Debatte. Aber nach meinem Verständnis geht es Menschen, die über > 2 Geschlechter sprechen möchten, um die soziale Konstruktion von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen. Und da bringt es dann einfach wenig mit der biologischen Geschlecht zu antworten, auch wenn man an einer Uni arbeitet.

Ciao, herrNick

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

istar, Freitag, 03.11.2023, 11:40 (vor 809 Tagen) @ herrNick

Was dagegen seit einigen Jahren an Universitäten passiert, ist schon eine Sache über die man reden sollte. Renommierte Experten lautstark nieder zu brüllen, weil einem deren Meinung zum Kopftuch im Islam, der Definition biologischer Geschlechter etc. nicht passt


Ich bin jetzt kein Experte der Gender-Debatte. Aber nach meinem Verständnis geht es Menschen, die über > 2 Geschlechter sprechen möchten, um die soziale Konstruktion von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen. Und da bringt es dann einfach wenig mit der biologischen Geschlecht zu antworten, auch wenn man an einer Uni arbeitet.

Ciao, herrNick

Es geht nicht darum,ob es etwas „bringt“, es geht darum, andere Meinungen nicht zuzulassen. Und da scheint mir ausgerechnet im akademischen Betrieb einiges schief zu laufen.

Waren Universitäten früher nicht mal Orte des gehobenen Diskurses?

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

herrNick, Freitag, 03.11.2023, 12:36 (vor 809 Tagen) @ istar

Was dagegen seit einigen Jahren an Universitäten passiert, ist schon eine Sache über die man reden sollte. Renommierte Experten lautstark nieder zu brüllen, weil einem deren Meinung zum Kopftuch im Islam, der Definition biologischer Geschlechter etc. nicht passt


Ich bin jetzt kein Experte der Gender-Debatte. Aber nach meinem Verständnis geht es Menschen, die über > 2 Geschlechter sprechen möchten, um die soziale Konstruktion von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen. Und da bringt es dann einfach wenig mit der biologischen Geschlecht zu antworten, auch wenn man an einer Uni arbeitet.

Ciao, herrNick


Es geht nicht darum,ob es etwas „bringt“, es geht darum, andere Meinungen nicht zuzulassen. Und da scheint mir ausgerechnet im akademischen Betrieb einiges schief zu laufen.

Waren Universitäten früher nicht mal Orte des gehobenen Diskurses?

Es ist eben kein gehobener Diskurs, wenn über ein soziologisches Thema diskutiert wird, und das dann mit einem anderen Fachgebiet (Biologie) vermischt wird. Ich kann ja auch noch was zum Thema Geschlecht aus der Harmonielehre beitragen. Ist auch sinnlos. Und da wird man doch noch drauf hinweisen dürfen, wenn einem am gehobenen Diskurs gelegen ist.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Abseits, Mittwoch, 01.11.2023, 17:47 (vor 810 Tagen) @ Guido

These von Nuhr ist, Leute werden mundtot gemacht, bis zur Vernichtung von Existenzen. Mit dieser Behauptung läuft er jetzt seit zwei Jahren durch die Gegend und hatte eigentlich schon alle Kanäle bespielt. Jetzt dreht er mit der gleichen Behauptung eine neue Runde und Beweise liefert er immer noch nicht.

Was dagegen seit einigen Jahren an Universitäten passiert, ist schon eine Sache über die man reden sollte. Renommierte Experten lautstark nieder zu brüllen, weil einem deren Meinung zum Kopftuch im Islam, der Definition biologischer Geschlechter etc. nicht passt, zeigt schon, dass die Diskusfähigkeit in der Gesellschaft stark gelitten hat. Das prominenteste Beispiel ist hier wohl Bernd Lucke, der nach seiner Beurlaubung an die Uni zurückkehrte und nicht niedergebrüllt wurde, sondern dessen Vorlesung verhindert werden sollte. Natürlich haben hier Leute versucht, ihn mundtot zu machen. Ich weiß nicht, wie es aktuell um ihn steht, aber sowas wirkt sich u.U. auch dauerhaft aufs Einkommen aus, weil sich jeder Veranstalter überlegen wird, ob er jemanden buchen kann, der solche Proteste nach sich zieht.

Glaube nicht, dass es irgendeinen Studenten interessiert, geschweige protestiert, wenn Luke zum DUP-Unternehmertag oder Wirtschaftsforum XY eingeladen wird. Sofern er jetzt eventuell von bspw. Wirtschaftsverbänden weniger Einladungen bekommt, dann hat dies etwas mit seiner AfD Vergangenheit zu tun u. für die ist er selbst verantwortlich.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 16:12 (vor 810 Tagen) @ Guido

Bernd Lucke

Hm, ist das nicht dieser Gärtner, der die Saat eingepflanzt hat, aus der die größte politische Nazibewegung seit 1945 in Deutschland entstanden ist? Der Angler, der in trüben Gewässern gefischt hat und von einem Braunwal verschluckt und ausgespuckt wurde?

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Guido, Mittwoch, 01.11.2023, 16:18 (vor 810 Tagen) @ Thomas

Hm, ist das nicht dieser Gärtner, der die Saat eingepflanzt hat, aus der die größte politische Nazibewegung seit 1945 in Deutschland entstanden ist? Der Angler, der in trüben Gewässern gefischt hat und von einem Braunwal verschluckt und ausgespuckt wurde?

Bernd Lucke ist kein Nazi, war nie einer und hat auch ansonsten keine rassistischen Ressentiments bedient. Daher ist er auch nach dem "legendären" Essener Parteitag ausgetreten. Warum sollte der Mann nicht wieder VWL an der Uni lehren?

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 16:28 (vor 810 Tagen) @ Guido

Bernd Lucke ist kein Nazi, war nie einer und hat auch ansonsten keine rassistischen Ressentiments bedient. Daher ist er auch nach dem "legendären" Essener Parteitag ausgetreten. Warum sollte der Mann nicht wieder VWL an der Uni lehren?

Ich habs erklärt. Er trägt eine große Schuld. Er hat Stimmen gerne genommen und sich zu Zeiten in der AfD nie von den damaligen rechtpopulistischen Strömungen distanziert. Seine Interviews, in denen er brüskiert die Studios verlässt, als man ihn eben darauf damals angesprochen oder einfach die Nerven verloren hat, sind "legendär"

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Gargamel09, Mittwoch, 01.11.2023, 16:24 (vor 810 Tagen) @ Guido

Hm, ist das nicht dieser Gärtner, der die Saat eingepflanzt hat, aus der die größte politische Nazibewegung seit 1945 in Deutschland entstanden ist? Der Angler, der in trüben Gewässern gefischt hat und von einem Braunwal verschluckt und ausgespuckt wurde?


Bernd Lucke ist kein Nazi, war nie einer und hat auch ansonsten keine rassistischen Ressentiments bedient. Daher ist er auch nach dem "legendären" Essener Parteitag ausgetreten. Warum sollte der Mann nicht wieder VWL an der Uni lehren?

Er hat sie in seiner Partei geduldet, ist nicht rigoros dagegen vorgegangen, immer irgendwelche Ausreden gesucht, er hat den Aufstieg des Bösen 2.0 mitzuverantworten, da ist es auch unerheblich ob einer ein Nazi ist oder nicht, sie zu akzeptieren, um damit zu profitieren, ist auf eine andere Art und Weise schlimm

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 01.11.2023, 14:14 (vor 810 Tagen) @ Abseits

Und in Wirklichkeit kann sein Ego es nuhr nicht ertragen, alt und für die werberelevante Zielgruppe uninteressant zu werden. Und weil er es am Geldbeutel merkt, dass sich niemand mehr für seine Kriegsgeschichten interessiert, nennt er es gecancelt werden. Klingt ja auch viel aufregender als "niemand will mehr mein Geseiere hören."

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 14:19 (vor 810 Tagen) @ Basti Van Basten

Und in Wirklichkeit kann sein Ego es nuhr nicht ertragen, alt und für die werberelevante Zielgruppe uninteressant zu werden. Und weil er es am Geldbeutel merkt, dass sich niemand mehr für seine Kriegsgeschichten interessiert, nennt er es gecancelt werden. Klingt ja auch viel aufregender als "niemand will mehr mein Geseiere hören."

Das ist übrigens mit Blick auf die Auslastung seiner Termine einfach Quatsch.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

TeePee, NRW, Mittwoch, 01.11.2023, 17:10 (vor 810 Tagen) @ Thomas

Das ist übrigens mit Blick auf die Auslastung seiner Termine einfach Quatsch.

Was aber durchaus damit zu tun haben könnte, dass er mit dieser Schiene eben genau dieses Klientel bedient.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 17:15 (vor 810 Tagen) @ TeePee

Das ist übrigens mit Blick auf die Auslastung seiner Termine einfach Quatsch.


Was aber durchaus damit zu tun haben könnte, dass er mit dieser Schiene eben genau dieses Klientel bedient.

Aber dann müssen wir uns jetzt entscheiden. Macht er sowas, weil niemand ihn mehr sehen und hören will oder will man ihn sehen und hören, weil er sowas macht?

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Habakuk, OWL, Mittwoch, 01.11.2023, 17:41 (vor 810 Tagen) @ Thomas

Das ist übrigens mit Blick auf die Auslastung seiner Termine einfach Quatsch.


Was aber durchaus damit zu tun haben könnte, dass er mit dieser Schiene eben genau dieses Klientel bedient.


Aber dann müssen wir uns jetzt entscheiden. Macht er sowas, weil niemand ihn mehr sehen und hören will oder will man ihn sehen und hören, weil er sowas macht?

Bestimmt wollen ihn immer noch viele sehen oder hören. Nur möglicherweise nicht mehr junge intellektuell anspruchsvolle Menschen, sondern eher ältere vernöcherte Konservative. Und das kratzt dann vermutlich auch an Nuhrs Selbstbewusstsein. Schuld daran sind in seiner Logik wohl die bösen Wokemenschen, die ihn jetzt nicht mehr liebhaben wollen.

Vor 20 Jahren fand ich Dieter Nuhr wirklich mal lustig. ("Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten - und auf der anderen Seite: Kamerun!") Bis vor einigen Jahren habe ich mir auch gern mal seinen Jahresrückblick angesehen. Irgendwann hat er dann angefangen, ständig die gleichen Witze zu wiederholen. Dazu gesellten sich dann zunehmend merkwürdige Ansichten in seinen Programmen. Womöglich kommt er nicht damit klar, dass er dafür auch mal Gegenwind bekommt.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

istar, Freitag, 03.11.2023, 11:44 (vor 809 Tagen) @ Habakuk

Das ist übrigens mit Blick auf die Auslastung seiner Termine einfach Quatsch.


Was aber durchaus damit zu tun haben könnte, dass er mit dieser Schiene eben genau dieses Klientel bedient.


Aber dann müssen wir uns jetzt entscheiden. Macht er sowas, weil niemand ihn mehr sehen und hören will oder will man ihn sehen und hören, weil er sowas macht?


Bestimmt wollen ihn immer noch viele sehen oder hören. Nur möglicherweise nicht mehr junge intellektuell anspruchsvolle Menschen, sondern eher ältere vernöcherte Konservative. Und das kratzt dann vermutlich auch an Nuhrs Selbstbewusstsein. Schuld daran sind in seiner Logik wohl die bösen Wokemenschen, die ihn jetzt nicht mehr liebhaben wollen.

Vor 20 Jahren fand ich Dieter Nuhr wirklich mal lustig. ("Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten - und auf der anderen Seite: Kamerun!") Bis vor einigen Jahren habe ich mir auch gern mal seinen Jahresrückblick angesehen. Irgendwann hat er dann angefangen, ständig die gleichen Witze zu wiederholen. Dazu gesellten sich dann zunehmend merkwürdige Ansichten in seinen Programmen. Womöglich kommt er nicht damit klar, dass er dafür auch mal Gegenwind bekommt.

Ich schau mir jetzt mal ein paar seiner Programme an. Wird das Publikum eingeblendet, achte ich auf die Altersstruktur.

Aber okay, wahrscheinlich glaubst du auch, die AfD wird nur von Ü50 gewählt,oder?

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Freitag, 03.11.2023, 11:49 (vor 809 Tagen) @ istar

Ich schau mir jetzt mal ein paar seiner Programme an. Wird das Publikum eingeblendet, achte ich auf die Altersstruktur.

Die ARD-Sendungen sind jetzt nicht brauchbar. Hör' dir die Soloprogramme an. Du bist irgendwann an dem Punkt, dass du unsicher wirst, weil du ihm bei irgendwas zustimmst und dann doch wieder erleichtert, weil er Mist redet ;-) Es hält sich etwa die Waage.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 13:34 (vor 811 Tagen) @ Thomas

Ich empfinde konservativen Kabarettismus einfach als Widerspruch in sich und kann mit Nuhr überhaupt nichts anfangen.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

pappnase, Mittwoch, 01.11.2023, 14:41 (vor 810 Tagen) @ Sascha

Einem Nuhr-Thread ohne diesen jeweils leicht variierten Standardkommentar von dir würde echt was fehlen ;-)

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Fonzie, Münster, Mittwoch, 01.11.2023, 13:41 (vor 811 Tagen) @ Sascha

Ich verstehe schon, was du meinst, aber ich glaube, dass das einfach der Lauf der Zeit ist. Die Zielgruppe wird älter und dementsprechend richten sich die "Botschaften" auch eher an ältere Gruppe. Und die hat, gemessen an heutigen Standards, eben auch zu einem nicht unbeträchtlichen Teil konservative Einstellungen.

Wie viele junge, linke Leute würden heute politisches Kabarett als Ausdrucksform wählen, um gleichaltrige zu erreichen? Da bleiben eben eher ältere Personen wie Nuhr (oder auch Pispers) übrig, die sich dann auch an ältere Personen aus dem Bildungsbürgertum richten, die es sich heute in ihrem Erwachsenenleben gemütlich gemacht haben.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 13:45 (vor 811 Tagen) @ Fonzie

Wie viele junge, linke Leute würden heute politisches Kabarett als Ausdrucksform wählen

Politisches Kabarett ist und war in der Breite eigentlich immer alt. Egal in welcher Generation.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Fonzie, Münster, Mittwoch, 01.11.2023, 14:26 (vor 810 Tagen) @ Thomas

Politisches Kabarett ist und war in der Breite eigentlich immer alt. Egal in welcher Generation.

So alt wie heute? Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so.

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Thomas, Dortmund, Mittwoch, 01.11.2023, 14:33 (vor 810 Tagen) @ Fonzie

Politisches Kabarett ist und war in der Breite eigentlich immer alt. Egal in welcher Generation.


So alt wie heute? Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so.

Hildebrandt und Co., Lach- und Schießgesellschaft. Das waren schon damals alles alte Leute. Macht aber ja auch Sinn. Wer hätte einem 18 jährigen einen Text über den Nato-Doppelbeschluss abgenommen?

Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen

Fonzie, Münster, Mittwoch, 01.11.2023, 15:12 (vor 810 Tagen) @ Thomas

Ging mir in erster Linie um das Publikum. Klar hat sich Kabarett noch nie an 13-jährige gerichtet, aber schon an an die Altersgruppe 20+.

Wikipedia sagt z.B. zu Hildebrandt:

Zum ersten Kontakt Hildebrandts mit dem Kabarett kam es während seines Studiums. Als Platzanweiser arbeitete er im Münchner Theater Die Kleine Freiheit, das 1951 von Trude Kolman gegründet worden war und in dem Erich Kästner die Programme schrieb. Hier lernte er Werner Finck, Robert Neumann und Oliver Hassencamp kennen, die ihn stark beeindruckten.[10] In der Folge wirkte Hildebrandt selbst beim Studentenkabarett Die Seminarren mit und gründete 1955 mit Kommilitonen das Kabarett Die Namenlosen, dessen Aufführungen in Schwabing so erfolgreich waren, dass 1956 ein Programm im Fernsehen übertragen wurde.[2]

Da war selbst er also nun wirklich nicht so alt. Das war deutlich vor meiner Zeit, aber als ich im Studium war, gäbe es eben schon noch "Nachwuchs" im politischen Kabarett, der auch in der Breite populär war und Smalltalk-Thema. Ich habe nicht den Eindruck, dass das heute bei Menschen zwischen 20 und 35 wirklich noch ein Alltagsphänomen ist.

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