Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim (Sonstiges)
Knolli, Freitag, 31.05.2024, 17:35 (vor 599 Tagen)
Rechtspopulisten hin oder her, sowas lässt mich sprachlos zurück.
AfD-"Trauerfeier" nach Messerangriff
Ulrich, Sonntag, 09.06.2024, 12:10 (vor 590 Tagen) @ Knolli
https://x.com/Ella_von_T/status/1799536565364092984
Könnte kotzen.
AfD darf nicht am Ort des Mordes demonstrieren
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 18:13 (vor 592 Tagen) @ Knolli
AfD darf nicht am Ort des Mordes demonstrieren
Garum, Bornum am Harz, Freitag, 07.06.2024, 18:20 (vor 592 Tagen) @ Ulrich
Demo auf Marktplatz - Gericht verbietet AfD-Kundgebung in Mannheim (Spiegel)
Nachvollziehbar.
War aber eine schwere Geburt.
AfD darf nicht am Ort des Mordes demonstrieren
Ulrich, Sonntag, 09.06.2024, 12:12 (vor 590 Tagen) @ Garum
Demo auf Marktplatz - Gericht verbietet AfD-Kundgebung in Mannheim (Spiegel)
Nachvollziehbar.
War aber eine schwere Geburt.
"Demonstriert" haben sie dann weiter weg.
https://x.com/Ella_von_T/status/1799536565364092984
Dreckspack.
Grünen Abgeordnete witzelt über Attentat und Ihre Fraktion lacht mit
Arox, Freitag, 07.06.2024, 11:16 (vor 592 Tagen) @ Knolli
Als die Berliner Innensenatorin im Abgeordnetenhaus eine Rede hielt und den schrecklichen "Tod von Mannheim" ansprach, höhnte die Grünen Abgeordnete Tuba Bozkurt aus den Reihen der Grünen Fraktion "Mannheim ist tot?" und es ist daraufhin deutlich zu höhrendes Gelächter aus den Reihen der Grünen zu vernehmen. Unter anderem ist die Frau übrigens Sprecherin für Antidiskriminierung der Grünen-Fraktion.
Grünen Abgeordnete witzelt über Attentat und Ihre Fraktion lacht mit
Gargamel09, Freitag, 07.06.2024, 11:19 (vor 592 Tagen) @ Arox
Als die Berliner Innensenatorin im Abgeordnetenhaus eine Rede hielt und den schrecklichen "Tod von Mannheim" ansprach, höhnte die Grünen Abgeordnete Tuba Bozkurt aus den Reihen der Grünen Fraktion "Mannheim ist tot?" und es ist daraufhin deutlich zu höhrendes Gelächter aus den Reihen der Grünen zu vernehmen. Unter anderem ist die Frau übrigens Sprecherin für Antidiskriminierung der Grünen-Fraktion.
wird doch schon längst diskutiert.
@Admins, der Thread gehört doch in den Politikbereich...
Grünen Abgeordnete witzelt über Attentat und Ihre Fraktion lacht mit
Arox, Freitag, 07.06.2024, 11:41 (vor 592 Tagen) @ Gargamel09
Oh, nicht gesehen. Kann natürlich gelöscht werden.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Nike79, Freitag, 07.06.2024, 08:00 (vor 593 Tagen) @ Knolli
Auf Anfrage der SPD hat das NRW Innenministerium Zahlen für 2023 vorgelegt aus denen hervorgeht, dass sich die Anzahl der Messerattacken in 2023 immVergleich zum Vorjahr fast verdoppelt hat.
Daran sieht man, dass es keine „gefühlte“ Unsicherheit ist und das Problem weit über vollendete Morde wie den von Mannheim hinaus geht.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 07.06.2024, 09:19 (vor 593 Tagen) @ Nike79
Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Es gab ja auch die ein oder andere Stimme die den Polizisten erstmal vorgeworfen hat unvorbereitet gewesen und gehandelt zu haben.
Wenn das jetzt dazu übergeht, dass sie bei einigen immer direkt ein Messer und Angriffsabsicht annehmen, dürfte es übel werden.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Davja89, Freitag, 07.06.2024, 11:09 (vor 592 Tagen) @ Weeman
bearbeitet von Davja89, Freitag, 07.06.2024, 11:17
Der Witz ist doch:
Als in Dortmund Jemand mit einem Messer erschossen wurde, wurde dort doch teilweise von den selben Nasen ein Riesenfass aufgemacht.
Man hätte ja eine andere Waffen einsetzen müssen.
Ist eben immer leicht gesagt so lange es nicht um die eigene Haut geht.
Also:
Handel ich als Staatsgewalt entschlossen wenn jemand mit einem Messer droht -> böse Polizei
Handel ich nicht entschlossen und es stirbt ein Polizist -> Polizei zu doof
Natürlich unterscheidet sich jeder Einzelfall. Aber eventuell sollte man auch mal anerkennen das es Aufgabe der Polizei ist die Bevölkerung zuschützen und auch sich selber. Und nicht Messermänner mit Samthandschuhen anzufassen.
Wenn ich mit einem Stichwerkzeug mich Sicherheitskräften nähere werde ich mir global relativ sicher eine Kugel einfangen. Ob ich jetzt Psychisch Krank bin oder nur ein Terrorist.
Da geht das Intresse der Allgemeinheit und der Selbstschutz der Beamten über die Rechte der Täter.
Nachtrag:
Davja89, Freitag, 07.06.2024, 12:43 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Bin in einer ruhigen Minuten nochmal in mich gegangen.
Ich denke ich habe mich hier etwas verannt und eventuell etwas unglückliche Beispiele ins Spiel gebracht.
Die Fälle sind dann doch so grundverschieden das es einfach einer sachlichen Diskussion nicht gut tut, diese irgendwie in einen Zusammenhang zubringen.
Das war kein Glanzstück.
Dazu dann eine lockere Wortwahl (die ich meistens verwende) und schon kann man das Posting sehr doof interpretieren ohne das ich mich dann beschweren darf.
Daher:
Ich bleibe bei meinem Punkt: Es ist halt sehr schwierig die Polizei für ihr Handeln im Mannhein Fall zu kritisieren (Unentschlossen), wenn es doch viele Medien /Milieus gibt die in vergleichbaren Fällen genau das Gegenteil kritisiert haben (Zu Hart).
Das der Fall aus Dortmund dafür ein mieses Beispiel war muss ich aber zugeben.
Die Fälle Mannheim und Dortmund und sind aus unterschiedlichen Gründen dermaßen emotional und politisch aufgeladen, das ich dort auf jeden Fall mal etwas mehr auf meine Wortwahl (Messermänner) achten muss.
Den Schuh muss ich mir anziehen.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 11:19 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Der Witz ist doch:
Als in Dortmund Jemand mit einem Messer erschossen wurde, wurde dort doch von den selben Nasen ein Riesenfass aufgemacht.
Man hätte ja eine andere Waffen einsetzen müssen.
Ist eben immer leicht gesagt so lange es nicht um die eigene Haut geht.Also:
Handel ich als Staatsgewalt entschlossen wenn jemand mit einem Messer droht -> böse Polizei
Handel ich nicht entschlossen und es stirbt ein Polizist -> Polizei zu doof
Natürlich unterscheidet sich jeder Einzelfall. Aber eventuell sollte man auch mal anerkennen das es Aufgabe der Polizei ist die Bevölkerung zuschützen und auch sich selber. Und nicht Messermänner mit Samthandschuhen anzufassen.
Wenn ich mit einem Stichwerkzeug mich Sicherheitskräften nähere werde ich mir global relativ sicher eine Kugel einfangen. Ob ich jetzt Psychisch Krank bin oder nur ein Terrorist.Da geht das Intresse der Allgemeinheit und der Selbstschutz der Beamten über die Rechte der Täter.
Weißt Du überhaupt, worüber Du hier schreibst?
In Dortmund befürchtete man, dass sich ein Jugendlicher mit einem Messer selbst verletzen oder töten könnte. Deshalb rief man die Polizei. Die sorgte aber nach dem, was man bisher über den Fall hören und lesen konnte für eine Situation mit enormen Eskalationspotential. Man setzte den Jugendlichen unter Druck, und am Schluss wurde er erschossen.
Die Staatsanwaltschaft hat den Sachverhalt ermittelt und die beteiligten Polizisten angeklagt, die Vorwürfe gehen bis hin zu Totschlag. Ob am Ende des aktuell laufenden Prozesses Verurteilungen stehen werden bleibt abzuwarten. Aber die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft waren so ernst zu nehmen, dass die Klage vom Gericht angenommen wurde.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Davja89, Freitag, 07.06.2024, 11:32 (vor 592 Tagen) @ Ulrich
Hab es nur Oberflächlich verfolgt. Das der Einsatz nicht Ideal gelaufen ist streitet ja nun keiner ab.
Trotzdem bleibt ja die Verantwortung bei den Menschen die sich mit Messern in der Öffentlichkeit bewegen und damit sich dann Polizeibeamten nähern.
Zwischen die Polizei hat sich nicht gut verhalten in dem Fall und Mord Vorwürfen ist es noch ein weites Feld.
Was beim Prozess herauskommt ist die Juristisch Aufarbeitung.
Die Gesellschaftlich/Moralische hat ja im Endeffekt schon statt gefunden.
Wenn man eine "weiche Polizei" fordert ist das ja ein legtimer Standpunkt. Unfair wird es dann wenn man in anderen Fällen wieder das Gegenteil fordert.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
simie, Krefeld, Freitag, 07.06.2024, 12:44 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Dann informiere dich einfach mal über den Fall. Da ist so viel falschgelaufen, dass es wirklich etwas befremdlich ist, wenn du jetzt davon sprichst, dass es nur ein entschlossenes Vorgehen der Polizei war. Eine Totschlagsanklage gegen Polizisten wird man in der Rechtsgeschichte der BRD auch nur wenige finden.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 11:37 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Hab es nur Oberflächlich verfolgt. Das der Einsatz nicht Ideal gelaufen ist streitet ja nun keiner ab.
Wenn am (vorläufigen) Ende eine ganze Reihe von Anklagen gegen unterschiedliche Polizisten bis hin zum Vorwurf des Totschlags stehen, dann ist das ein unglaublicher Euphemismus.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
istar, Freitag, 07.06.2024, 11:48 (vor 592 Tagen) @ Ulrich
Hab es nur Oberflächlich verfolgt. Das der Einsatz nicht Ideal gelaufen ist streitet ja nun keiner ab.
Wenn am (vorläufigen) Ende eine ganze Reihe von Anklagen gegen unterschiedliche Polizisten bis hin zum Vorwurf des Totschlags stehen, dann ist das ein unglaublicher Euphemismus.
Bei dem Aufruhr, den der Fall erzeugt hat, wäre alles andere als eine Anklage schon sehr schwierig geworden.
Ein Prozess bedeutet aber noch keine Verurteilung.
Bevor ich das beurteile, warte ich erstmal das Prozessende ab.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
simie, Krefeld, Freitag, 07.06.2024, 12:47 (vor 592 Tagen) @ istar
.
Bei dem Aufruhr, den der Fall erzeugt hat, wäre alles andere als eine Anklage schon sehr schwierig geworden.
Das ist ziemlicher Blödsinn. Keine Staatsanwaltschaft klagt Polizisten wegen Totschlags aufgrund von Aufruhr an.
Ein Prozess bedeutet aber noch keine Verurteilung.
Nein. Jedoch: Eine Anklage wird nur zugelassen, wenn die Verurteilungswahrscheinlichkeit hoch genug (über 50 % ) ist.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 07.06.2024, 11:17 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Natürlich unterscheidet sich jeder Einzelfall.
Und wieso wirfst du dann nach Einzelfällen den Leuten eine Verallgemeinerung vor?
Das in Dortmund ist ja auch nicht im luftleeren Raum passiert. Da wurde auch kurz vorher einer mit einem Messer von nem Dutzen Polizisten mit einer Maschinenpistole hingerichtet. Da darf man schonmal etwas kritischer draufgucken.
Messermänner
Joa. Das Vokabular kannste in Diskussionen mit blaubraunen benutzen.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Davja89, Freitag, 07.06.2024, 11:25 (vor 592 Tagen) @ Weeman
Ich würde mich als Laie vorallem erstmal mit Bewertungen von Sekundenschnellen Entscheidungen zurückhalten.
Besonders wenn es dabei um einen Gegenüber mit Messer handelt.
Wie der Fall Mannheim zeigt kann es da auch für Beamte sehr schnell um Leben und Tod gehen.
Und natürlich führen Fälle wo Polizeibeamte für Schüsse auf Menschen mit Messern vor Gericht gestellt werden, dazu das Kollegen dann eventuell die entscheidenen 5 Sekunden vom Waffen Gebrauch zurückschrecken.
In der Polizei werden solche Fälle natürlich genau verfolgt.
Da wird es dann schon wirklich Unfair in dem einem Fall den Beamten "Mord" vorzuwerfen und in Anderen "Tatenlosigkeit".
Zu 2.:
Messermänner?
Fand ich einen schönen Sammelbegriff für alle Arten Leuten die sich dort hervor tun.
Brockstedt war ein gewaltätiger Dauerstraftäter.
Dann gibt es psyische Kranke -> teilweise mit Selbstmordabsichten
Dann Terroristen wie in Mannheim.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
majae, Muc, Sonntag, 09.06.2024, 12:58 (vor 590 Tagen) @ Davja89
Ich würde mich als Laie vorallem erstmal mit Bewertungen von Sekundenschnellen Entscheidungen zurückhalten.
Warum machst du es dann trotzdem? Die StA kann das wohl deutlich besser einschätzen als du und hat Anklage erhoben. Nun ist es Sache des Gerichts, den speziellen Fall zu beurteilen.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 07.06.2024, 11:30 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Da wird es dann schon wirklich Unfair in dem einem Fall den Beamten "Mord" vorzuwerfen und in Anderen "Tatenlosigkeit".
Ähhhh nein? Du schreibst doch es sind Einzelfälle. Hast du den Fall von dem Flüchtling in Dortmund überhaupt vor Augen?
Zu 2.:
Messermänner?
Fand ich einen schönen Sammelbegriff für alle Arten Leuten die sich dort hervor tun.
Ja und ich rede nicht mit Leuten die AfD Vokabular salonfähig machen wollen. Zumindest nicht mehr, nachdem ich das klar gemacht hab.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Lordran, Freitag, 07.06.2024, 11:11 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Der Witz ist doch:
Als in Dortmund Jemand mit einem Messer erschossen wurde, wurde dort doch von den selben Nasen ein Riesenfass aufgemacht.
Man hätte ja eine andere Waffen einsetzen müssen.
Ist eben immer leicht gesagt so lange es nicht um die eigene Haut geht.Also:
Handel ich als Staatsgewalt entschlossen wenn jemand mit einem Messer droht -> böse Polizei
Handel ich nicht entschlossen und es stirbt ein Polizist -> Polizei zu doof
Natürlich unterscheidet sich jeder Einzelfall. Aber eventuell sollte man auch mal anerkennen das es Aufgabe der Polizei ist die Bevölkerung zuschützen und auch sich selber. Und nicht Messermänner mit Samthandschuhen anzufassen.
Wenn ich mit einem Stichwerkzeug mich Sicherheitskräften nähere werde ich mir global relativ sicher eine Kugel einfangen. Ob ich jetzt Psychisch Krank bin oder nur ein Terrorist.Da geht das Intresse der Allgemeinheit und der Selbstschutz der Beamten über die Rechte der Täter.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Gargamel09, Freitag, 07.06.2024, 11:22 (vor 592 Tagen) @ Lordran
Der Witz ist doch:
Als in Dortmund Jemand mit einem Messer erschossen wurde, wurde dort doch von den selben Nasen ein Riesenfass aufgemacht.
Man hätte ja eine andere Waffen einsetzen müssen.
Ist eben immer leicht gesagt so lange es nicht um die eigene Haut geht.Also:
Handel ich als Staatsgewalt entschlossen wenn jemand mit einem Messer droht -> böse Polizei
Handel ich nicht entschlossen und es stirbt ein Polizist -> Polizei zu doof
Natürlich unterscheidet sich jeder Einzelfall. Aber eventuell sollte man auch mal anerkennen das es Aufgabe der Polizei ist die Bevölkerung zuschützen und auch sich selber. Und nicht Messermänner mit Samthandschuhen anzufassen.
Wenn ich mit einem Stichwerkzeug mich Sicherheitskräften nähere werde ich mir global relativ sicher eine Kugel einfangen. Ob ich jetzt Psychisch Krank bin oder nur ein Terrorist.Da geht das Intresse der Allgemeinheit und der Selbstschutz der Beamten über die Rechte der Täter.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Kompletter Quatsch ist das. Jetzt werden hier Fälle in eine Topf geworfen, die man gar nicht miteinander vergleichen kann.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 09:57 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Es gab ja auch die ein oder andere Stimme die den Polizisten erstmal vorgeworfen hat unvorbereitet gewesen und gehandelt zu haben.
Wenn das jetzt dazu übergeht, dass sie bei einigen immer direkt ein Messer und Angriffsabsicht annehmen, dürfte es übel werden.
Die Zahlen sind viel zu hoch, keine Frage. Und sie sind auch im längerfristigen Vergleich gestiegen. Aber die Verdoppelung rührt daher, dass sie in der Corona-Zeit deutlich gesunken waren. Der Spiegel nennt hinter der Paywall Zahlen:
2019 waren es in NRW 5780 Fälle, 2020 4669 Fälle und 2022 4191 Fälle. 2023 sprang die Zahl dann auf 6221 Fälle hoch.
Einen typischen Fall, nicht in NRW, sondern in Bayern hat die Süddeutsche vor ein paar Tagen geschildert. In Würzburg ist ein 22 Jahre alter Mann u.a. wegen Totschlags angeklagt. Der Mann war alkoholisiert mit über 2 Promille in einem Club in eine tätliche Auseinandersetzung verwickelt. Draußen ging es dann weiter, er erstach schließlich einen Mann, der ursprünglich nur schlichten wollte.
"In der Stadt habe er sich nachts unsicher gefühlt und deshalb meist ein Messer bei sich geführt, zur eigenen Sicherheit, wie er sagt."
So etwas hört man immer wieder. Junge Menschen, vor allem Männer, haben Angst vor Angriffen und führen deshalb Messer mit sich. Geraten sie aber in Auseinandersetzungen, dann werden sie Täter. Ein fatales Muster.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
spielbeobachtung, Ort, Freitag, 07.06.2024, 11:33 (vor 592 Tagen) @ Ulrich
Der Artikel der SZ ist ja hinter einer Paywall, von daher weiß ich nicht, welche Details dort veröffentlicht wurden.
Die Behauptung des Angeklagten:
„In der Stadt habe er sich nachts unsicher gefühlt und deshalb meist ein Messer bei sich geführt, zur eigenen Sicherheit, wie er sagt.".
ist mehr als fragwürdig. Er soll vorher in der Disko eine Frau belästigt haben und das spätere Todesopfer wollte ihr helfen.
Den Türstehern war er als problematisch bekannt.
https://www.rtl.de/cms/messerattacke-in-wuerzburg-starb-alex-ling-ling-r-weil-er-ein-maedchen-schuetzen-wollte-5059636.html
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 07.06.2024, 10:06 (vor 593 Tagen) @ Ulrich
So etwas hört man immer wieder. Junge Menschen, vor allem Männer, haben Angst vor Angriffen und führen deshalb Messer mit sich. Geraten sie aber in Auseinandersetzungen, dann werden sie Täter. Ein fatales Muster.
Jau. Und das ist ja schon fast unabhängig von den Zahlen. Du hast natürlich vollkommen recht. Oft verdränge ich die Coronazeit und die Auswirkung auf die Statistiken. Wobei der Anstieg immer noch signifikant sein dürfte. Aber extrem weit von 50% entfernt.
Wobei dieses Gefühl der Menschen und die Folgen davon ja auch meist recht wenig mit der Statistik an sich zu tun haben. Aber man kennt es ja auch von Schusswaffen. Die Wahrscheinlichkeit Opfer zu werden steigt wenn man selbst eine trägt.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Nike79, Freitag, 07.06.2024, 11:20 (vor 592 Tagen) @ Weeman
So etwas hört man immer wieder. Junge Menschen, vor allem Männer, haben Angst vor Angriffen und führen deshalb Messer mit sich. Geraten sie aber in Auseinandersetzungen, dann werden sie Täter. Ein fatales Muster.
Jau. Und das ist ja schon fast unabhängig von den Zahlen. Du hast natürlich vollkommen recht. Oft verdränge ich die Coronazeit und die Auswirkung auf die Statistiken. Wobei der Anstieg immer noch signifikant sein dürfte. Aber extrem weit von 50% entfernt.
Wobei dieses Gefühl der Menschen und die Folgen davon ja auch meist recht wenig mit der Statistik an sich zu tun haben. Aber man kennt es ja auch von Schusswaffen. Die Wahrscheinlichkeit Opfer zu werden steigt wenn man selbst eine trägt.
Messerangriffe werden erst seit 2020 dediziert statistisch für die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des BKA erfasst.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
istar, Freitag, 07.06.2024, 09:41 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Es gab ja auch die ein oder andere Stimme die den Polizisten erstmal vorgeworfen hat unvorbereitet gewesen und gehandelt zu haben.
Wenn das jetzt dazu übergeht, dass sie bei einigen immer direkt ein Messer und Angriffsabsicht annehmen, dürfte es übel werden.
Wenn ich das Messer raushole, muss ich damit rechnen, dass mir Angriffsabsicht unterstellt wird.
Wenn mir gegenüber jemand ein Messer zieht, würde ich das jedenfalls annehmen.
Zahl der Messerangriffe fast verdoppelt
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 07.06.2024, 09:43 (vor 593 Tagen) @ istar
Wenn ich das Messer raushole, muss ich damit rechnen, dass mir Angriffsabsicht unterstellt wird.
Wenn mir gegenüber jemand ein Messer zieht, würde ich das jedenfalls annehmen.
Ja klar. Wenn das Messer zu sehen ist dürfte es keine Zwei Meinungen geben.
Ich würde aber mal behaupten, dass es dann oft schon fast zu spät ist. Mir gehts da eher um die Grundhaltung und Anspannung der Polizisten wenn sie es noch nicht sehen aber vermehrt eins vermuten.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 07:28 (vor 593 Tagen) @ Knolli
Mit einer einfachen Bitte um Entschuldigung ist es nach so einer Entgleisung nicht getan. Von Mitgliedern im Abgeordnetenhaus muss man ein Mindestmaß an menschlicher Reife und an Anstand erwarten können.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 07.06.2024, 12:46 (vor 592 Tagen) @ Ulrich
Mit einer einfachen Bitte um Entschuldigung ist es nach so einer Entgleisung nicht getan. Von Mitgliedern im Abgeordnetenhaus muss man ein Mindestmaß an menschlicher Reife und an Anstand erwarten können.
Warum? Sowas frage ich mich an der Stelle dann wirklich. Was sind die inneren Beweggründe für so ein Verhalten, rein menschlich gesehen. Ob nun Landtagsabgeordneter oder nicht (was es aber natürlich noch schlimmer macht).
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 13:14 (vor 592 Tagen) @ FourrierTrans
Mit einer einfachen Bitte um Entschuldigung ist es nach so einer Entgleisung nicht getan. Von Mitgliedern im Abgeordnetenhaus muss man ein Mindestmaß an menschlicher Reife und an Anstand erwarten können.
Warum? Sowas frage ich mich an der Stelle dann wirklich. Was sind die inneren Beweggründe für so ein Verhalten, rein menschlich gesehen. Ob nun Landtagsabgeordneter oder nicht (was es aber natürlich noch schlimmer macht).
In der Berliner Landespolitik sind in den unterschiedlichen Parteien Leute unterwegs, über die man nur den Kopf schütteln kann.
In der CDU gibt es beispielsweise einen Kurt Wansner, der sich bereits seit Jahrzehnten durch das Abgeordnetenhaus pöbelt und seit geraumer Zeit auch die sozialen Medien für so etwas entdeckt hat. Der Mann ist so etwas wie der peinliche Großonkel, den man hinnimmt, aber über den man am liebsten nicht spricht. Nach der Veranstaltung zur "Remigration" hat sich zudem gezeigt, dass es auf Bezirksebene, etc. teilweise recht enge Beziehungen zwischen CDU-Funktionären und Rechtsradikalen gibt.
In der SPD gab es vor kurzem einen Wechsel in der Landesführung. Es waren zwei Kandidatenpaare jeweils aus einer Frau und einem Mann in der letzten Runde. Beide Frauen und einer der männlichen Kandidaten stammten aus dem linken Lager, Martin Hikel, gilt als Realpolitiker. Trotzdem wurden er und seine Mitkandidatin Nicola Böcker-Giannini vom linken Flügel im Wahlkampf als "reaktionär" hingestellt. Nachdem die beiden die Mitgliederbefragung gewonnen hatten, drehten Teile der Jusos quasi frei. Fun Fact am Rande: Während des Wahlkampfs kam heraus, dass die "linke", sich sehr fundamentalistisch gebende Kandidatin Jana Bertels im Rheinland als Jugendliche und junge Erwachsene Mitglied der CDU und der Jungen Union gewesen war.
Der SPD-Mann Alfonso Pantisano ist seit einiger Zeit "queerbeauftragte Person der Berliner Landesregierung". In den Medien fiel er mehrfach mit teils handgreifliche Auseinandersetzungen aus, bei denen gerüchteweise auch Alkohol im Spiel war, auf. Und das scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein.
Und das sind nur die Fälle, die mir spontan einfallen.
Teile der Berliner Landespolitik sind parteiübergreifend "gar".
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Davja89, Freitag, 07.06.2024, 12:54 (vor 592 Tagen) @ FourrierTrans
Gibt ja unterschiedliche mögliche Gründe.
Es gibt immer Menschen die mit solchen Momente nicht umgehen können und kein Gespür dafür haben wann ein flapsiger Spruch angebracht ist und wann eben nicht.
Fehlende geistige Reife.
Dann gibt es natürlich auch die Möglichkeit das man es mit Jemanden zu tun hat, der ganz prinzipiell ein Problem mit Polizisten hat. Und dessen wahre Sicht auf den Vorfall ihm für ein paar Sekunden rausgerutscht ist.
Das wäre dann die negative Auslegung des Vorfalls.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Nike79, Freitag, 07.06.2024, 14:00 (vor 592 Tagen) @ Davja89
Gibt ja unterschiedliche mögliche Gründe.
Es gibt immer Menschen die mit solchen Momente nicht umgehen können und kein Gespür dafür haben wann ein flapsiger Spruch angebracht ist und wann eben nicht.
Fehlende geistige Reife.Dann gibt es natürlich auch die Möglichkeit das man es mit Jemanden zu tun hat, der ganz prinzipiell ein Problem mit Polizisten hat. Und dessen wahre Sicht auf den Vorfall ihm für ein paar Sekunden rausgerutscht ist.
Das wäre dann die negative Auslegung des Vorfalls.
Ich fände beides skandalös für eine Abgeordnete und Sprecherin für Antidiskriminierung.
Die dritte Möglichkeit ist, dass Frau Bozkurt heimlich Partei für den Mörder ergreift, weil es eine Tat im Namen des Islams (und gegen seine „Gegner“) war. Ähnlich wie viele Muslime Partei für Palästina ergreifen, ohne selber betroffen zu sein.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Davja89, Freitag, 07.06.2024, 11:16 (vor 592 Tagen) @ Ulrich
Unschön.
Zeigt das es in allen Parteien vereinzelt eben auch Spinner gibt.
Sollte man jetzt den Grünen nicht zu sehr anlasten.
Auch der politische Gegner hat ein Mindestmaß an Fairness verdient.
Eventuell erinnern sich ja mancher Grüner dran wenn man wieder zweifelhafte Äußerungen von CDU Hinterbänklern zur Staatsaffäre hochpeitscht.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Windmill-Agogo, Pattaya, Freitag, 07.06.2024, 07:56 (vor 593 Tagen) @ Ulrich
U.a. wegen der auf die verbale Entgleisung folgenden Lacher wird den Grünen übrigens unterstellt sie sind „keine wirklich *verbindenden* Kraft in der Demokratie“. Dies wurde ja weiter unten im Strang diskutiert und die im Bundestag gezeigte Reaktion auf den unpassenden Einwurf von Bozkurt bestätigt das in Teilen leider auch. Menschenwürde und Respekt, gerne selbst eingefordert, ist dort nicht in Gänze vorhanden.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Fonzie, Münster, Freitag, 07.06.2024, 08:28 (vor 593 Tagen) @ Windmill-Agogo
Absolut geschmacklos, da zu scherzen und zu lachen.
Dein Beitrag ist für mich aber auch drüber, neben dem bereits von Ulrich genannten aus zwei Gründen:
1) Die Fraktion hat sich laut Artikel im Nachgang sofort entschuldigt, anstatt herumzudrucksen oder zu relativieren.
2) Es geht hier um Einzelpersonen. Als Laschet bei der Flut gelacht hat, ist auch keiner darauf gekommen, der Union im Ganzen den Status als Partei der Mitte abzusprechen.
Unpassendes Verhalten kommt manchmal vor. Dieser Fall war sicher schlimmer als Laschets Lacher, trotzdem muss man daraus jetzt keine Gesamthaltung der Partei konstruieren.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 07.06.2024, 14:14 (vor 592 Tagen) @ Fonzie
Absolut geschmacklos, da zu scherzen und zu lachen.
Dein Beitrag ist für mich aber auch drüber, neben dem bereits von Ulrich genannten aus zwei Gründen:
1) Die Fraktion hat sich laut Artikel im Nachgang sofort entschuldigt, anstatt herumzudrucksen oder zu relativieren.
2) Es geht hier um Einzelpersonen. Als Laschet bei der Flut gelacht hat, ist auch keiner darauf gekommen, der Union im Ganzen den Status als Partei der Mitte abzusprechen.
Unpassendes Verhalten kommt manchmal vor. Dieser Fall war sicher schlimmer als Laschets Lacher, trotzdem muss man daraus jetzt keine Gesamthaltung der Partei konstruieren.
Gebe dir grundsätzlich recht, aber der Fall Laschet war ja doch noch einmal anders gelagert. Er hat im Hintergrund mit irgendwem über irgendwas gewitzelt, die Grünen Abgeordnete hat ganz bewusst über das Opfer gelacht und dieses verhöhnt. Das ist schon eine andere Qualität und muss eigentlich zum direkten Ausschluss aus der Partei und von ihrem Amt führen.
Eventuell muss man sie und ihr direktes Umfeld auch mal genauer durchleuchten lassen vom Verfassungsschutz. Vielleicht ja doch auch extremistische Strömungen bei Frau Bozkurt vorhanden.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 16:07 (vor 592 Tagen) @ FourrierTrans
Gebe dir grundsätzlich recht, aber der Fall Laschet war ja doch noch einmal anders gelagert. Er hat im Hintergrund mit irgendwem über irgendwas gewitzelt, die Grünen Abgeordnete hat ganz bewusst über das Opfer gelacht und dieses verhöhnt. Das ist schon eine andere Qualität und muss eigentlich zum direkten Ausschluss aus der Partei und von ihrem Amt führen.
Eventuell muss man sie und ihr direktes Umfeld auch mal genauer durchleuchten lassen vom Verfassungsschutz. Vielleicht ja doch auch extremistische Strömungen bei Frau Bozkurt vorhanden.
Die Aktion in Berlin ging wohl primär gegen die Innensenatorin. Die sollte herunter gemacht werden. Dass es da gerade um das Gedenken an einen ermordeten Polizisten ging, hat die Grünen-Abgeordnete in dem Moment eventuell gar nicht auf dem Schirm gehabt.
Nach dem Zerbrechen der rot-grün-roten Koalition in Berlin herrscht zwischen SPD und Grünen im Land absolute Eiszeit. Obwohl die Grünen selbst sicherlich nicht anders gehandelt hätten, ist man dort stocksauer darüber, dass die SPD eine Koalition mit der CDU eingegangen ist und lässt die das bei jeder möglichen oder auch unmöglichen Gelegenheit spüren.
Trotzdem darf man sich als gut vierzigjährige Abgeordnete im Plenarsaal nicht so aufführen, wie eine vierzehnjährige Schülerin auf dem Schulhof.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
herrNick, Freitag, 07.06.2024, 15:13 (vor 592 Tagen) @ FourrierTrans
Absolut geschmacklos, da zu scherzen und zu lachen.
Dein Beitrag ist für mich aber auch drüber, neben dem bereits von Ulrich genannten aus zwei Gründen:
1) Die Fraktion hat sich laut Artikel im Nachgang sofort entschuldigt, anstatt herumzudrucksen oder zu relativieren.
2) Es geht hier um Einzelpersonen. Als Laschet bei der Flut gelacht hat, ist auch keiner darauf gekommen, der Union im Ganzen den Status als Partei der Mitte abzusprechen.
Unpassendes Verhalten kommt manchmal vor. Dieser Fall war sicher schlimmer als Laschets Lacher, trotzdem muss man daraus jetzt keine Gesamthaltung der Partei konstruieren.
Gebe dir grundsätzlich recht, aber der Fall Laschet war ja doch noch einmal anders gelagert. Er hat im Hintergrund mit irgendwem über irgendwas gewitzelt, die Grünen Abgeordnete hat ganz bewusst über das Opfer gelacht und dieses verhöhnt. Das ist schon eine andere Qualität und muss eigentlich zum direkten Ausschluss aus der Partei und von ihrem Amt führen.
Eventuell muss man sie und ihr direktes Umfeld auch mal genauer durchleuchten lassen vom Verfassungsschutz. Vielleicht ja doch auch extremistische Strömungen bei Frau Bozkurt vorhanden.
Das sollten wir ohnehin bei wirklich jedem geschmacklosen Scherz machen. Immer gleich aus der aktuellen Stellung entlassen und den Freundeskreis durchleuchten. Pffft, Stasi - Anfänger.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 07.06.2024, 15:19 (vor 592 Tagen) @ herrNick
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 07.06.2024, 15:25
Absolut geschmacklos, da zu scherzen und zu lachen.
Dein Beitrag ist für mich aber auch drüber, neben dem bereits von Ulrich genannten aus zwei Gründen:
1) Die Fraktion hat sich laut Artikel im Nachgang sofort entschuldigt, anstatt herumzudrucksen oder zu relativieren.
2) Es geht hier um Einzelpersonen. Als Laschet bei der Flut gelacht hat, ist auch keiner darauf gekommen, der Union im Ganzen den Status als Partei der Mitte abzusprechen.
Unpassendes Verhalten kommt manchmal vor. Dieser Fall war sicher schlimmer als Laschets Lacher, trotzdem muss man daraus jetzt keine Gesamthaltung der Partei konstruieren.
Gebe dir grundsätzlich recht, aber der Fall Laschet war ja doch noch einmal anders gelagert. Er hat im Hintergrund mit irgendwem über irgendwas gewitzelt, die Grünen Abgeordnete hat ganz bewusst über das Opfer gelacht und dieses verhöhnt. Das ist schon eine andere Qualität und muss eigentlich zum direkten Ausschluss aus der Partei und von ihrem Amt führen.
Eventuell muss man sie und ihr direktes Umfeld auch mal genauer durchleuchten lassen vom Verfassungsschutz. Vielleicht ja doch auch extremistische Strömungen bei Frau Bozkurt vorhanden.
Das sollten wir ohnehin bei wirklich jedem geschmacklosen Scherz machen. Immer gleich aus der aktuellen Stellung entlassen und den Freundeskreis durchleuchten. Pffft, Stasi - Anfänger.
Woher willst du wissen, dass es ein Scherz war ohne ernste Hintergrundgedanken?
Richtigerweise hatte man ja bei den Scherzkeksen von Sylt auch entsprechend ermittelt.
Es gibt mMn keinerlei ernstzunehmende Argumente dafür, dass diese Frau weiterhin im Berliner Landtag sitzen sollte, unabhängig vom vorherigen Absatz. Allerdings ist natürlich auch jedem klar, dass dahingehend nichts passieren wird. Erst recht nicht im Berliner Landtag.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
herrNick, Freitag, 07.06.2024, 16:15 (vor 592 Tagen) @ FourrierTrans
Absolut geschmacklos, da zu scherzen und zu lachen.
Dein Beitrag ist für mich aber auch drüber, neben dem bereits von Ulrich genannten aus zwei Gründen:
1) Die Fraktion hat sich laut Artikel im Nachgang sofort entschuldigt, anstatt herumzudrucksen oder zu relativieren.
2) Es geht hier um Einzelpersonen. Als Laschet bei der Flut gelacht hat, ist auch keiner darauf gekommen, der Union im Ganzen den Status als Partei der Mitte abzusprechen.
Unpassendes Verhalten kommt manchmal vor. Dieser Fall war sicher schlimmer als Laschets Lacher, trotzdem muss man daraus jetzt keine Gesamthaltung der Partei konstruieren.
Gebe dir grundsätzlich recht, aber der Fall Laschet war ja doch noch einmal anders gelagert. Er hat im Hintergrund mit irgendwem über irgendwas gewitzelt, die Grünen Abgeordnete hat ganz bewusst über das Opfer gelacht und dieses verhöhnt. Das ist schon eine andere Qualität und muss eigentlich zum direkten Ausschluss aus der Partei und von ihrem Amt führen.
Eventuell muss man sie und ihr direktes Umfeld auch mal genauer durchleuchten lassen vom Verfassungsschutz. Vielleicht ja doch auch extremistische Strömungen bei Frau Bozkurt vorhanden.
Das sollten wir ohnehin bei wirklich jedem geschmacklosen Scherz machen. Immer gleich aus der aktuellen Stellung entlassen und den Freundeskreis durchleuchten. Pffft, Stasi - Anfänger.
Woher willst du wissen, dass es ein Scherz war ohne ernste Hintergrundgedanken?
Richtigerweise hatte man ja bei den Scherzkeksen von Sylt auch entsprechend ermittelt.
"Scherz" habe ich daraus geschlossen, weil Leute gelacht haben.
Bei den Leuten in Sylt wird gegen drei Leute wegen "Verdachts der Volksverhetzung ermittelt, gegen einen der Männer außerdem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen". Wenn diese Abgeordnete ebenfalls sich etwas justiziables zu Schulden hat kommen lassen, sollte es natürlich Ermittlungen geben. "Mannheim ist tot?" würde ich jetzt aber nicht für strafbar halten. Für pietät- und geschmacklos allerdings schon.
Ciao, herrNick
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Arox, Freitag, 07.06.2024, 11:44 (vor 592 Tagen) @ Fonzie
Stell dir doch mal vor, ein Flüchtling wird mit einem Messer hinterrücks abgestochen und ein CDU oder AFD Politiker würde in einem der politischen Häuser so einen Spass machen und seine Fraktion mitlachen. Würdest du dann auch sagen, dass man hier doch bitte nicht überreagieren soll?
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 07.06.2024, 11:47 (vor 592 Tagen) @ Arox
Stell dir doch mal vor, ein Flüchtling wird mit einem Messer hinterrücks abgestochen und ein CDU oder AFD Politiker würde in einem der politischen Häuser so einen Spass machen und seine Fraktion mitlachen. Würdest du dann auch sagen, dass man hier doch bitte nicht überreagieren soll?
Das mit Laschet hat mich damals extrem geärgert. Das hier finde ich aber schon noch ne Note schlimmer. Und als jemand der in letzter Zeit meist die Grünen gewählt hat würde ich hier schon mindestens fordern, dass diese Person nie wieder irgendeinen Posten besetzt.
Natürlich steht die Aktion nicht für alle Grünen. Die Reaktion der Partei hingegen schon.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Arox, Freitag, 07.06.2024, 13:03 (vor 592 Tagen) @ Weeman
bearbeitet von Arox, Freitag, 07.06.2024, 13:06
Also jetzt mal Hand aufs Herz, die Grünen sind, zumindestens auf den mittleren und unteren Ebenen, voll mit solchen Gestalten, die von Polizisten, dem Existenzrecht Israels oder allgemeingültigen Regeln des Rechtsstaats nicht viel halten.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
herrNick, Freitag, 07.06.2024, 16:21 (vor 592 Tagen) @ Arox
Also jetzt mal Hand aufs Herz, die Grünen sind, zumindestens auf den mittleren und unteren Ebenen, voll mit solchen Gestalten, die von Polizisten, dem Existenzrecht Israels oder allgemeingültigen Regeln des Rechtsstaats nicht viel halten.
Das schreibst Du natürlich völlig frei von jeglichem Beleg.
Es gibt aber eine Partei, die anscheinend wenig von den Regeln des Rechtsstaates hält. Das erkennt man daran, dass deren Mandatsträger nachweislich kriminell sind:
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Windmill-Agogo, Pattaya, Freitag, 07.06.2024, 09:00 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Absolut geschmacklos, da zu scherzen und zu lachen.
Hier sind wir uns einig.
1) Die Fraktion hat sich laut Artikel im Nachgang sofort entschuldigt, anstatt herumzudrucksen oder zu relativieren.
Man kann höchstens um Entschuldigung bitten. Ob diese angenommen wird, entscheidet grundsätzlich der Empfänger. So weit ich weiß hat bisher nur Frau Bozkurt um Entschuldigung gebeten. Die anderen verstecken sich hinter ihrer Fraktion und somit kann man das in meinen Augen schon auf die Partei projizieren.
2) Es geht hier um Einzelpersonen. Als Laschet bei der Flut gelacht hat, ist auch keiner darauf gekommen, der Union im Ganzen den Status als Partei der Mitte abzusprechen.
Unpassendes Verhalten kommt manchmal vor. Dieser Fall war sicher schlimmer als Laschets Lacher, trotzdem muss man daraus jetzt keine Gesamthaltung der Partei konstruieren.
S.o. So bleibt das für mich und viele andere sicherlich auch an der Partei heften und ist Teil meines Ausgangspostings im Strang.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Fonzie, Münster, Freitag, 07.06.2024, 09:46 (vor 593 Tagen) @ Windmill-Agogo
Man kann höchstens um Entschuldigung bitten. Ob diese angenommen wird, entscheidet grundsätzlich der Empfänger. So weit ich weiß hat bisher nur Frau Bozkurt um Entschuldigung gebeten. Die anderen verstecken sich hinter ihrer Fraktion und somit kann man das in meinen Augen schon auf die Partei projizieren.
Entschuldige bitte, dass ich das Verb “sich entschuldigen” so verwende, wie es der Duden unter Bedeutung 1a definiert: jemanden wegen eines falschen Verhaltens o. Ä. um Verständnis, Nachsicht, Verzeihung bitten
Von daher halte ich deinen ersten Satz im Kontext für falsch, auch wenn du natürlich Recht hast, dass man eine Entschuldigung auch ablehnen kann.
Zum zweiten Teil: Die Fraktion hat sich über ihre Vorsitzenden zumindest sehr klar positioniert. Ob sich die anderen dahinter verstecken, sich privat entschuldigt haben oder grundsätzlich weiterhin keine Reue zeigen, ist pure Spekulation und sagt mMn mehr über die eigene Haltung zu den (Berliner) Grünen als über die Fraktion selbst aus.
Das Verhalten einfach auf die Gesamtheit der Partei zu übertragen finde ich nach wie vor falsch. Wir haben auch oft genug Situationen, wo sich einzelne oder mehrere Personen aus der SPD, FDP oder Union auf kommunaler, regionaler oder Landesebene kritikwürdig verhalten - da nehme ich auch nicht bei jedem Einzelfall an, dass sie für die Gesamtheit aller Parteimitglieder stehen.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Windmill-Agogo, Pattaya, Freitag, 07.06.2024, 10:11 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Zum zweiten Teil: Die Fraktion hat sich über ihre Vorsitzenden zumindest sehr klar positioniert. Ob sich die anderen dahinter verstecken, sich privat entschuldigt haben oder grundsätzlich weiterhin keine Reue zeigen, ist pure Spekulation und sagt mMn mehr über die eigene Haltung zu den (Berliner) Grünen als über die Fraktion selbst aus.
Natürlich ist das spekulativ, aber öffentlich findet halt keine Aufarbeitung der einzelnen Quertreiber statt. Das die Fraktion sich deutlich positioniert hat sehe ich auch so, halte es aber für unzureichend.
Das Verhalten einfach auf die Gesamtheit der Partei zu übertragen finde ich nach wie vor falsch. Wir haben auch oft genug Situationen, wo sich einzelne oder mehrere Personen aus der SPD, FDP oder Union auf kommunaler, regionaler oder Landesebene kritikwürdig verhalten - da nehme ich auch nicht bei jedem Einzelfall an, dass sie für die Gesamtheit aller Parteimitglieder stehen.
Hier stimme ich dir grundsätzlich sogar zu, aber wir agieren nicht rational, sondern lassen uns von Emotionen beeinflussen und wenn dann einige Grüne über die Stränge schlagen bleibt das halt im Gedächtnis und fällt auf die Partei zurück. Gleiches gilt doch auch für die verbalen Entgleisungen von Merz, der als Bundesvorsitzender natürlich ein anderes Standing hat, aber halt auch als Einzelkämpfer agiert. Oder nimm den Schiri/VAR als Beispiel. So sind wir Menschen nun mal. Ein Roboter wäre da anders.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Scherben, Kiel, Freitag, 07.06.2024, 10:26 (vor 592 Tagen) @ Windmill-Agogo
So sind wir Menschen nun mal.
Ich bin ein Mensch und ich bin nicht so, und ich finde das als Argument auch ein bisschen sehr lame.
Aus gutem Grund verbitte ich mir, dass ich als Mann mit einem männlichen Arschloch in einem Topf geworfen werde, wenn ich mit dem männlichen Arschloch außer den Geschlecht nichts gemein habe, und das gilt natürlich auch für andere Fälle. So wie die CDU keine Partei des "Über-Hochwasser-Lachens" ist, sind die Grünen keine Partei des "Über-Morde-Lachens". Das ist nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen. Gerade als Mensch.
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Windmill-Agogo, Pattaya, Freitag, 07.06.2024, 10:31 (vor 592 Tagen) @ Scherben
So sind wir Menschen nun mal.
Ich bin ein Mensch und ich bin nicht so, und ich finde das als Argument auch ein bisschen sehr lame.Aus gutem Grund verbitte ich mir, dass ich als Mann mit einem männlichen Arschloch in einem Topf geworfen werde, wenn ich mit dem männlichen Arschloch außer den Geschlecht nichts gemein habe, und das gilt natürlich auch für andere Fälle. So wie die CDU keine Partei des "Über-Hochwasser-Lachens" ist, sind die Grünen keine Partei des "Über-Morde-Lachens". Das ist nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen. Gerade als Mensch.
Bei der CDU konnte man den Schuldigen, in deinem Beispiel Laschet, klar benennen, was hier bei den Grünen nicht möglich ist.
Und beim Fußball gelten diese Regeln nicht? Stichwort Schiri/VAR. Wir können uns doch von Verallgemeinerungen nicht freisprechen.
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Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 10:41 (vor 592 Tagen) @ Windmill-Agogo
So sind wir Menschen nun mal.
Ich bin ein Mensch und ich bin nicht so, und ich finde das als Argument auch ein bisschen sehr lame.Aus gutem Grund verbitte ich mir, dass ich als Mann mit einem männlichen Arschloch in einem Topf geworfen werde, wenn ich mit dem männlichen Arschloch außer den Geschlecht nichts gemein habe, und das gilt natürlich auch für andere Fälle. So wie die CDU keine Partei des "Über-Hochwasser-Lachens" ist, sind die Grünen keine Partei des "Über-Morde-Lachens". Das ist nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen. Gerade als Mensch.
Bei der CDU konnte man den Schuldigen, in deinem Beispiel Laschet, klar benennen, was hier bei den Grünen nicht möglich ist.
Bei den Grünen war es die Abgeordnete Tuba Bozkurt, ausgerechnet mit Tätigkeitsschwerpunkt "intersektionale Antidiskriminierungspolitik", die durch einen unsäglichen Zwischenruf auffiel. In einer ausgesprochen ernsten Situation, die allen Anwesenden im Plenarsaal zweifellos klar war. Das lässt sich klar benennen. Die offene Frage ist, wer dann in der Fraktion der Grünen gelacht hat.
Und beim Fußball gelten diese Regeln nicht? Stichwort Schiri/VAR. Wir können uns doch von Verallgemeinerungen nicht freisprechen.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
chief wiggum, im schönen Münsterland, Freitag, 07.06.2024, 08:34 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Absolut geschmacklos, da zu scherzen und zu lachen.
Dein Beitrag ist für mich aber auch drüber, neben dem bereits von Ulrich genannten aus zwei Gründen:
1) Die Fraktion hat sich laut Artikel im Nachgang sofort entschuldigt, anstatt herumzudrucksen oder zu relativieren.
2) Es geht hier um Einzelpersonen. Als Laschet bei der Flut gelacht hat, ist auch keiner darauf gekommen, der Union im Ganzen den Status als Partei der Mitte abzusprechen.
Unpassendes Verhalten kommt manchmal vor. Dieser Fall war sicher schlimmer als Laschets Lacher, trotzdem muss man daraus jetzt keine Gesamthaltung der Partei konstruieren.
Es gehr eben nicht um eine Einzelperson. Von der kam der Zwischenruf, das zustimmende Gelächter aber aus der Fraktion.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Fonzie, Münster, Freitag, 07.06.2024, 08:38 (vor 593 Tagen) @ chief wiggum
“Einzelpersonen” ist ein Plural. Unterstell mir bitte keine Dinge, die ich nicht geschrieben habe.
Aus der Fraktion impliziert meiner Meinung nach, dass es nicht die gesamte Fraktion geschlossen war. So oder so ist mein Argument, dass es sich nicht um die Gesamtheit aller Grünen in Deutschland handelt.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 08:11 (vor 593 Tagen) @ Windmill-Agogo
U.a. wegen der auf die verbale Entgleisung folgenden Lacher wird den Grünen übrigens unterstellt sie sind „keine wirklich *verbindenden* Kraft in der Demokratie“. Dies wurde ja weiter unten im Strang diskutiert und die im Bundestag gezeigte Reaktion auf den unpassenden Einwurf von Bozkurt bestätigt das in Teilen leider auch. Menschenwürde und Respekt, gerne selbst eingefordert, ist dort nicht in Gänze vorhanden.
Dieses Ereignis dürfte wohl eher eine Berliner Besonderheit sein. Die Grünen stehen dort deutlich weiter links als im Bundesdurchschnitt und sind teilweise in sehr seltsamen Milieus verwurzelt.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Windmill-Agogo, Pattaya, Freitag, 07.06.2024, 08:36 (vor 593 Tagen) @ Ulrich
U.a. wegen der auf die verbale Entgleisung folgenden Lacher wird den Grünen übrigens unterstellt sie sind „keine wirklich *verbindenden* Kraft in der Demokratie“. Dies wurde ja weiter unten im Strang diskutiert und die im Bundestag gezeigte Reaktion auf den unpassenden Einwurf von Bozkurt bestätigt das in Teilen leider auch. Menschenwürde und Respekt, gerne selbst eingefordert, ist dort nicht in Gänze vorhanden.
Dieses Ereignis dürfte wohl eher eine Berliner Besonderheit sein. Die Grünen stehen dort deutlich weiter links als im Bundesdurchschnitt und sind teilweise in sehr seltsamen Milieus verwurzelt.
Kann sein. Wenn das aber im Bundestag passiert wirft das ein schlechtes Licht auf die ganze Partei.
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Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 08:43 (vor 593 Tagen) @ Windmill-Agogo
Kann sein. Wenn das aber im Bundestag passiert wirft das ein schlechtes Licht auf die ganze Partei.
Das war nicht im Bundestag, das war im Berliner Abgeordnetenhaus, dem Parlament des Landes Berlin.
Mord an Polizisten in Mannheim - Grüne sorgt für Eklat im Berliner Abgeordnetenhaus
Fonzie, Münster, Freitag, 07.06.2024, 08:39 (vor 593 Tagen) @ Windmill-Agogo
Es ist aber nicht im Bundestag passiert.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Davja89, Donnerstag, 06.06.2024, 09:33 (vor 594 Tagen) @ Knolli
Mit genung Druck auf dem Kessel scheint ja plötzlich doch einiges möglich zu sein.
Ob es Clever ist mit einer Taliban Regierung Deals zu machen für eine relativ begrenzte Anzahl an Gewaltätern und Gefährdern muss jeder selber für sich bewerten.
Wenn man dadurch ein paar Hundert/Tausend Problemfälle los wird ist es natürlich gut, allerdings wird man in Kabul harte Euros fordern.
Eventuell aber auch eine einfach Wählertäuschung direkt vor der Wahl.
Und im Juli kann man sich an nix mehr erinnern.
ist ein wenig wie bei Corona
Thomas, Dortmund, Donnerstag, 06.06.2024, 12:50 (vor 593 Tagen) @ Davja89
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Seit Jahren schiebt man Leute ab, wenn es möglich ist
Franke, Donnerstag, 06.06.2024, 15:15 (vor 593 Tagen) @ Thomas
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Weil es bei Leuten, bei denen es angebracht wäre, nicht möglich ist oder zumindest fragwürdig, nach z.B. Afghanistan abzuschieben. Aber man muss doch irgendwas vorweisen.
Sogar Berufsgruppen werden abgeschoben, um deren Zuzug nach Deutschland man gleichzeitig intensiv wirbt. Wenn man so Menschen vom Zuzug nach Deutschland überzeugen kann, dann müssen die Deutsch lernen und Qualifikationen erwerben oder zumindest nachweisen, um dann hoffentlich den in sie gesetzten Erwartungen zu entsprechen. Diejenigen, die zu Fuß und mit dem Schlauchboot gekommen sind, konnte man sich jahrelang angucken und feststellen, ob die was taugen.
ist ein wenig wie bei Corona
herrNick, Donnerstag, 06.06.2024, 13:29 (vor 593 Tagen) @ Thomas
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Und bei Corona war es dann aber doch irgendwann möglich. Aber so schnell wird es bei Afghanistan nicht gehen und angesichts unserer Verfassung und verschiedener Menschenrechte ist das im Moment auch wohl richtig so.
ist ein wenig wie bei Corona
CF, Donnerstag, 06.06.2024, 14:13 (vor 593 Tagen) @ herrNick
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Und bei Corona war es dann aber doch irgendwann möglich. Aber so schnell wird es bei Afghanistan nicht gehen und angesichts unserer Verfassung und verschiedener Menschenrechte ist das im Moment auch wohl richtig so.
Das Mörder dieselben Menschenrechte besitzen wie andere ist ja an sich schon unverständlich.
ist ein wenig wie bei Corona
majae, Muc, Donnerstag, 06.06.2024, 18:22 (vor 593 Tagen) @ CF
Das Mörder dieselben Menschenrechte besitzen wie andere ist ja an sich schon unverständlich.
Bei solchen Kommentaren denk ich mir immer, dass die Menschheit ihren Untergang auch einfach verdient hat.
ist ein wenig wie bei Corona
Habakuk, OWL, Donnerstag, 06.06.2024, 18:37 (vor 593 Tagen) @ majae
Bei solchen Kommentaren denk ich mir immer, dass die Menschheit ihren Untergang auch einfach verdient hat.
Jepp. Wenn man so hart für ein Ziel arbeitet, dann ist es nur gerecht, wenn man es auch erreicht.
ist ein wenig wie bei Corona
Scherben, Kiel, Donnerstag, 06.06.2024, 14:40 (vor 593 Tagen) @ CF
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Und bei Corona war es dann aber doch irgendwann möglich. Aber so schnell wird es bei Afghanistan nicht gehen und angesichts unserer Verfassung und verschiedener Menschenrechte ist das im Moment auch wohl richtig so.
Das Mörder dieselben Menschenrechte besitzen wie andere ist ja an sich schon unverständlich.
Jetzt mal abseits aller Emotionen, die da mitspielen: Warum ist das unverständlich?
Ich meine, es ist doch ein eigentlich ganz gut nachvollziehbares Prinzip, dass jede*r von uns einen ganzen Haufen an Rechten besitzt, von denen man -- je nach Verhalten -- ganz viele verwirken kann bis auf einige elementare Grundrechte, die vor allem Leib und Leben berühren. Letztere dürfen nicht oder nur sehr eingeschränkt angetastet werden, alle anderen durchaus.
ist ein wenig wie bei Corona
CF, Freitag, 07.06.2024, 10:27 (vor 592 Tagen) @ Scherben
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Und bei Corona war es dann aber doch irgendwann möglich. Aber so schnell wird es bei Afghanistan nicht gehen und angesichts unserer Verfassung und verschiedener Menschenrechte ist das im Moment auch wohl richtig so.
Das Mörder dieselben Menschenrechte besitzen wie andere ist ja an sich schon unverständlich.
Jetzt mal abseits aller Emotionen, die da mitspielen: Warum ist das unverständlich?Ich meine, es ist doch ein eigentlich ganz gut nachvollziehbares Prinzip, dass jede*r von uns einen ganzen Haufen an Rechten besitzt, von denen man -- je nach Verhalten -- ganz viele verwirken kann bis auf einige elementare Grundrechte, die vor allem Leib und Leben berühren. Letztere dürfen nicht oder nur sehr eingeschränkt angetastet werden, alle anderen durchaus.
Du hast da natürlich Recht. Viele der etwa 30 Menschenrechte werden aufgehoben oder zumindest stark eingeschränkt für Straftäter (Mörder) wie z.B. das Recht auf Freiheit und Freizügigkeit usw. Vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt: meine Frage ist eher, warum verurteilte Straftäter (Mörder) immer noch den Schutz vor Ausweisung haben (darum ging es ja oben) - insbesondere wenn zu erwartende Konsequenzen einer Ausweisung hauptsächlich hypothetischer Natur sind. Dieses Recht bzw. diesen Schutz sollten sie m.M.n. komplett verlieren.
ist ein wenig wie bei Corona
majae, Muc, Sonntag, 09.06.2024, 13:14 (vor 590 Tagen) @ CF
Du hast da natürlich Recht. Viele der etwa 30 Menschenrechte werden aufgehoben oder zumindest stark eingeschränkt für Straftäter (Mörder) wie z.B. das Recht auf Freiheit und Freizügigkeit usw. Vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt: meine Frage ist eher, warum verurteilte Straftäter (Mörder) immer noch den Schutz vor Ausweisung haben (darum ging es ja oben) - insbesondere wenn zu erwartende Konsequenzen einer Ausweisung hauptsächlich hypothetischer Natur sind. Dieses Recht bzw. diesen Schutz sollten sie m.M.n. komplett verlieren.
Nach der Logik können wir auch deutsche Mörder foltern, öffentlich erniedrigen und vierteilen. Oder wir lassen sexualstraftäter von einem lynchmob erledigen. Oder Räubern die Augen ausstechen und Dieben die Hände abhacken. Entweder wir geben jedem Menschen das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit oder wir lassen es sein mit den Menschenrechten.
ist ein wenig wie bei Corona
Scherben, Kiel, Freitag, 07.06.2024, 10:33 (vor 592 Tagen) @ CF
meine Frage ist eher, warum verurteilte Straftäter (Mörder) immer noch den Schutz vor Ausweisung haben (darum ging es ja oben) - insbesondere wenn zu erwartende Konsequenzen einer Ausweisung hauptsächlich hypothetischer Natur sind.
Ich glaube, dass der Dissens hier besteht.
Wenn einem Mensch bei Ausweisung z.B. Folter droht, dann hindert das die deutsche Exekutive aufgrund der Gebundenheit an elementare Rechte daran, diesen Menschen auszuweisen. Ich halte es -- bei allem, was wir über die Taliban wissen -- daher für grundsätzlich nachvollziehbar, dass nicht nach Afghanistan ausgewiesen wird bzw. nur unter extrem eingeschränkten Bedingungen.
Hinzu kommt, dass ich im konkreten Fall auch gar nicht das Problem sehe, dem Täter hier den Prozess zu machen und nicht woanders. Mir ist im Zweifel wichtiger, dass ich weiß, dass dieser Mensch für lange Zeit hinter Gittern wandert, als dass er ggf. nach kurzer Zeit in Afghanistan wieder frei herumläuft.
ist ein wenig wie bei Corona
CF, Freitag, 07.06.2024, 10:41 (vor 592 Tagen) @ Scherben
meine Frage ist eher, warum verurteilte Straftäter (Mörder) immer noch den Schutz vor Ausweisung haben (darum ging es ja oben) - insbesondere wenn zu erwartende Konsequenzen einer Ausweisung hauptsächlich hypothetischer Natur sind.
Ich glaube, dass der Dissens hier besteht.Wenn einem Mensch bei Ausweisung z.B. Folter droht, dann hindert das die deutsche Exekutive aufgrund der Gebundenheit an elementare Rechte daran, diesen Menschen auszuweisen. Ich halte es -- bei allem, was wir über die Taliban wissen -- daher für grundsätzlich nachvollziehbar, dass nicht nach Afghanistan ausgewiesen wird bzw. nur unter extrem eingeschränkten Bedingungen.
Hinzu kommt, dass ich im konkreten Fall auch gar nicht das Problem sehe, dem Täter hier den Prozess zu machen und nicht woanders. Mir ist im Zweifel wichtiger, dass ich weiß, dass dieser Mensch für lange Zeit hinter Gittern wandert, als dass er ggf. nach kurzer Zeit in Afghanistan wieder frei herumläuft.
Das ist wohl so. Zumindest wenn man sich in dieser Hinsicht auf die Justiz verlassen kann (wobei mir "lange Zeit" bei der deutschen Justiz auch ein wenig Bauchschmerzen verursacht. Plötzlich kommt so einer dann nach 15 Jahren doch wieder frei oder so).
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
ist ein wenig wie bei Corona
Phil, Freitag, 07.06.2024, 13:07 (vor 592 Tagen) @ CF
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
Das ist natürlich immer nur eine Annahme, die eben dafür zuständiges Personal einschätzen und treffen. Und natürlich gibt es ganz allgemeine Einstufungen von Ländern. Diese Einstufungen nehmen auch dafür zuständige Personen vor.
Alles andere ist auch völlig utopisch. Wie genau sollte solch eine Einzelfallprüfung mit dem Blick in die Zukunft aussehen, wenn ich mal fragen darf?
Und davon ab: Afghanistan z.B. nimmt überhaupt niemanden zurück, selbst wenn wir sie hinschicken würden. Was also tun? Mit den Taliban aushandeln, dass sie die Leute zurücknehmen, die wir ihnen schicken wollen? Und wir hoffen dann einfach mal, dass die sich an ihre Versprechen halten, keinem der zurückgeschickten etwas zu tun?
Wirkt auf mich alles völlig realitätsfern, was da so landauf landab immer mehr gefordert wird. Man kann nicht einfach wollen was man will. Und dann passiert es.
MFG
Phil
ist ein wenig wie bei Corona
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 13:28 (vor 592 Tagen) @ Phil
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
Das ist natürlich immer nur eine Annahme, die eben dafür zuständiges Personal einschätzen und treffen. Und natürlich gibt es ganz allgemeine Einstufungen von Ländern. Diese Einstufungen nehmen auch dafür zuständige Personen vor.Alles andere ist auch völlig utopisch. Wie genau sollte solch eine Einzelfallprüfung mit dem Blick in die Zukunft aussehen, wenn ich mal fragen darf?
Und davon ab: Afghanistan z.B. nimmt überhaupt niemanden zurück, selbst wenn wir sie hinschicken würden. Was also tun? Mit den Taliban aushandeln, dass sie die Leute zurücknehmen, die wir ihnen schicken wollen? Und wir hoffen dann einfach mal, dass die sich an ihre Versprechen halten, keinem der zurückgeschickten etwas zu tun?
Wirkt auf mich alles völlig realitätsfern, was da so landauf landab immer mehr gefordert wird. Man kann nicht einfach wollen was man will. Und dann passiert es.
Weil ja immer wieder andere Staaten genannt werden, bei denen angeblich Abschiebungen funktionieren, Schweden beispielsweise hat wohl einige wenige Menschen über sehr "krumme" Wege zurück nach Afghanistan geschickt. Aktuell geschieht das nicht mehr, es gab entsprechende Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
Scholz-Forderung im Bundestag - Schweden rudert zurück (T-Online)
Konkret hatte Schweden 2023 fünf Afghanen zunächst unter Begleitung von schwedischen Beamten in Drittstaaten wie Usbekistan ausgeflogen und dann dort in ein Flugzeug nach Afghanistan gesetzt. Eine in meinen Augen sehr seltsame Lösung. Und ich wäre nicht überrascht, wenn man sowohl Beamte dieser Drittstaaten als auch Mitarbeiter der Fluglinie nach Afghanistan "geschmiert" hätte, um das zu ermöglichen.
ist ein wenig wie bei Corona
CF, Freitag, 07.06.2024, 13:15 (vor 592 Tagen) @ Phil
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
Das ist natürlich immer nur eine Annahme, die eben dafür zuständiges Personal einschätzen und treffen. Und natürlich gibt es ganz allgemeine Einstufungen von Ländern. Diese Einstufungen nehmen auch dafür zuständige Personen vor.Alles andere ist auch völlig utopisch. Wie genau sollte solch eine Einzelfallprüfung mit dem Blick in die Zukunft aussehen, wenn ich mal fragen darf?
Und davon ab: Afghanistan z.B. nimmt überhaupt niemanden zurück, selbst wenn wir sie hinschicken würden. Was also tun? Mit den Taliban aushandeln, dass sie die Leute zurücknehmen, die wir ihnen schicken wollen? Und wir hoffen dann einfach mal, dass die sich an ihre Versprechen halten, keinem der zurückgeschickten etwas zu tun?
Wirkt auf mich alles völlig realitätsfern, was da so landauf landab immer mehr gefordert wird. Man kann nicht einfach wollen was man will. Und dann passiert es.
MFG
Phil
Nunja, man darf und kann aber seine Unzufriedenheit darüber ausdrücken. Und hoffen, dass sich die entsprechenden Zuständigen dieser Thematik annehmen - in welcher Weise auch immer (Verhandlungen mit den betreffenden Staaten, Gesetzesänderungen bzgl. Einreise, Abschiebungen etc.). Aussagen wie "das geht dann halt nicht" oder "es scheitert schon ganz am Anfang" sind weit mehr als ernüchternd und schüren die allgemeine Unzufriedenheit. Leider hat man den Eindruck, dass erst dann Dinge "möglich" werden und Problemlösungen angestrebt werden, wenn die Unzufriedenheit und der Druck ein gewisses Level erreicht haben. Wie auch bei dem Fall in Mannheim.
ist ein wenig wie bei Corona
Phil, Freitag, 07.06.2024, 13:29 (vor 592 Tagen) @ CF
Nunja, man darf und kann aber seine Unzufriedenheit darüber ausdrücken.
Welche Unzufriedenheit soll das dann sein, bzw. womit? Ich bin auch unzufrieden, dass es im Winter kalt wird....
Man kann allesmögliche an großen Unzufriedenheiten und Forderungen aufstellen. Das ist dann aber einfach und auch billig.
Und hoffen, dass sich die entsprechenden Zuständigen dieser Thematik annehmen - in welcher Weise auch immer (Verhandlungen mit den betreffenden Staaten, Gesetzesänderungen bzgl. Einreise, Abschiebungen etc.).
Auch das ist dann doch nichts anders. Man sagt einfach "Ja kümmert euch halt drum und findet ne Lösung".
Wer sich damit beschäftigt, wird aber sehr schnell merken, dass es diese Lösungen nicht gibt bzw. nicht geben kann.
Aussagen wie "das geht dann halt nicht" oder "es scheitert schon ganz am Anfang" sind weit mehr als ernüchternd und schüren die allgemeine Unzufriedenheit.
Ich glaube die Unzufriedenheiten rühren dann eher daher, dass ständig Dinge versprochen werden, die in der Form halt gar nicht einlösbar sind.
Leider hat man den Eindruck, dass erst dann Dinge "möglich" werden und Problemlösungen angestrebt werden, wenn die Unzufriedenheit und der Druck ein gewisses Level erreicht haben. Wie auch bei dem Fall in Mannheim.
Der Fall Mannheim ist enorm tragisch. Und hat viele Faccetten. Eine davon ist aber auch, dass der Täter jemand ist, der offenbar und ganz klar minderjährig alleine nach Deutschland kam. Der dann keinen Asylstatus bekam, aber bei dem eine RÜckführung nach Afghanistan auch nicht möglich war. Außer man hätte ihn per Fallschirm über dem Hindukusch abspringen lassen.
Also bekam er ein Aufenthaltsrecht. Er heirartet eine Deutsche. Bekam Kinder und führte hier sein mehr oder weniger unauffälliges Leben. Um dann jetzt, viele Jahre später auf einmal gegen einen Islamkritiker ein Attentat zu verüben. Und brachte dabei einen Polizisten um, der eingriff.
Nun wird er vor Gericht landen und im Zweifel sehr, sehr lange Zeit nicht mehr frei kommen. Ob er dann nach Afghanistan abgeschoben werden kann? Stand heute nicht oder wohl kaum. Also wenn überhaupt nur mit Fallschirm.
MFG
Phil
ist ein wenig wie bei Corona
istar, Freitag, 07.06.2024, 10:49 (vor 592 Tagen) @ CF
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
Abu Walaa darf auch in den Irak ausgewiesen werden, obwohl ihm nach eigener Aussage dort die Todesstrafe droht. Der besondere Schutzstatus seiner sieben Kinder hat auch keine Rolle gespielt.
Abu Walaa gilt als Kopf des IS in Deutschland und ist zu 10-1/2 Jahren Haft verurteilt worden.
ist ein wenig wie bei Corona
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 11:03 (vor 592 Tagen) @ istar
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
Abu Walaa darf auch in den Irak ausgewiesen werden, obwohl ihm nach eigener Aussage dort die Todesstrafe droht. Der besondere Schutzstatus seiner sieben Kinder hat auch keine Rolle gespielt.Abu Walaa gilt als Kopf des IS in Deutschland und ist zu 10-1/2 Jahren Haft verurteilt worden.
So einfach ist es nicht. Er darf in den Irak ausgewiesen werden, falls die irakische Regierung der Bundesrepublik Deutschland gewisse Garantien gibt. Z.B. die, Abu Walaa nicht hinzurichten.
Grundsätzlich sieht es aktuell so aus, als dürfe Deutschland ihn ausliefern. Aber ....
"Auch die Abschiebungsandrohung des zuständigen Kreises Viersen sei rechtmäßig, urteilte das Gericht. Die von Abu Walaa ausgehende Gefahr für die öffentliche Sicherheit wiege zudem so schwer, dass auch die Belange seiner sieben Kinder der Ausweisung nicht entgegenstünden. Einer Abschiebung in den Irak und einem lebenslangen Wiedereinreiseverbot stünden derzeit allerdings noch mehrere Hinderungsgründe im Weg."
Hier geht es wohl im wesentlichen darum, dass die notwendigen Garantieerklärungen des Irak (noch) nicht vorliegen.
ist ein wenig wie bei Corona
istar, Freitag, 07.06.2024, 11:49 (vor 592 Tagen) @ Ulrich
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
Abu Walaa darf auch in den Irak ausgewiesen werden, obwohl ihm nach eigener Aussage dort die Todesstrafe droht. Der besondere Schutzstatus seiner sieben Kinder hat auch keine Rolle gespielt.Abu Walaa gilt als Kopf des IS in Deutschland und ist zu 10-1/2 Jahren Haft verurteilt worden.
So einfach ist es nicht. Er darf in den Irak ausgewiesen werden, falls die irakische Regierung der Bundesrepublik Deutschland gewisse Garantien gibt. Z.B. die, Abu Walaa nicht hinzurichten.Grundsätzlich sieht es aktuell so aus, als dürfe Deutschland ihn ausliefern. Aber ....
"Auch die Abschiebungsandrohung des zuständigen Kreises Viersen sei rechtmäßig, urteilte das Gericht. Die von Abu Walaa ausgehende Gefahr für die öffentliche Sicherheit wiege zudem so schwer, dass auch die Belange seiner sieben Kinder der Ausweisung nicht entgegenstünden. Einer Abschiebung in den Irak und einem lebenslangen Wiedereinreiseverbot stünden derzeit allerdings noch mehrere Hinderungsgründe im Weg."
Hier geht es wohl im wesentlichen darum, dass die notwendigen Garantieerklärungen des Irak (noch) nicht vorliegen.
Die Staatsanwaltschaft will ja auch, dass er erst seine Strafe absitzt. Es eilt also nicht.
ist ein wenig wie bei Corona
Ulrich, Freitag, 07.06.2024, 11:57 (vor 592 Tagen) @ istar
Die Staatsanwaltschaft will ja auch, dass er erst seine Strafe absitzt. Es eilt also nicht.
In diesem Fall gut möglich. Im Irak dürfte er erneut im Gefängnis landen, da steht nicht zu erwarten, dass er nach Deutschland zurück kehrt.
In anderen Fällen lässt man die Leute ihre Haftstrafen nicht komplett absitzen. Reisen sie dann wieder illegal ein, dann kann man sie wegen der offenen Reststrafe direkt ins Gefängnis stecken und von dort erneut abschieben.
ist ein wenig wie bei Corona
CF, Freitag, 07.06.2024, 10:51 (vor 592 Tagen) @ istar
bearbeitet von CF, Freitag, 07.06.2024, 10:55
Dennoch muss ja irgendwer beurteilen können, dass dem Auszuweisenden in dessen individuellen Fall tatsächlich Folter droht und da vermute ich, dass das eher nur so eine generelle Einschätzung ist als konkrete Recherche nach dem Motto: sowas hat es halt schonmal gegeben.
Abu Walaa darf auch in den Irak ausgewiesen werden, obwohl ihm nach eigener Aussage dort die Todesstrafe droht. Der besondere Schutzstatus seiner sieben Kinder hat auch keine Rolle gespielt.Abu Walaa gilt als Kopf des IS in Deutschland und ist zu 10-1/2 Jahren Haft verurteilt worden.
Das ist schön! Also es geht doch! "nach eigener Aussage" ist natürlich sehr witzig;-) Man kann nur hoffen, dass seine Anwälte nicht irgendwelche Gesetzeslücken, Verfahrensfehler oder sonstige Methoden finden, die Abschiebung zu verhindern!
ist ein wenig wie bei Corona
simie, Krefeld, Freitag, 07.06.2024, 11:55 (vor 592 Tagen) @ CF
Es geht eben nur, wenn der Irak entsprechende Garantien gibt. Diese liegen in dem Fall derzeit noch gar nicht vor.
Und dann kommen wir nach Afghanistan. Dort ist derzeit gar keine anerkannte Staatlichkeit zu finden, die solche Garantien geben könnte. Man scheitert also schon am ersten Schritt.
ist ein wenig wie bei Corona
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 06.06.2024, 14:36 (vor 593 Tagen) @ CF
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Und bei Corona war es dann aber doch irgendwann möglich. Aber so schnell wird es bei Afghanistan nicht gehen und angesichts unserer Verfassung und verschiedener Menschenrechte ist das im Moment auch wohl richtig so.
Das Mörder dieselben Menschenrechte besitzen wie andere ist ja an sich schon unverständlich.
Herrjemine. Hast du ein anderes Grundgesetz als ich? Oder wolltest du dich einfach mal als Verfassungsfeind outen?
ist ein wenig wie bei Corona
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 14:14 (vor 593 Tagen) @ CF
"Wir werden lockern .... wenn es möglich ist". Jetzt wird man abschieben, wenn es möglich ist. Ist es aber nicht. Aber diskutiert ihr ruhig weiter.
Und bei Corona war es dann aber doch irgendwann möglich. Aber so schnell wird es bei Afghanistan nicht gehen und angesichts unserer Verfassung und verschiedener Menschenrechte ist das im Moment auch wohl richtig so.
Das Mörder dieselben Menschenrechte besitzen wie andere ist ja an sich schon unverständlich.
.... wenn einem das grundsätzliche Verständnis dafür fehlt, was Menschenrechte ausmacht.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
markus, Donnerstag, 06.06.2024, 12:43 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Mit genung Druck auf dem Kessel scheint ja plötzlich doch einiges möglich zu sein.
Ob es Clever ist mit einer Taliban Regierung Deals zu machen für eine relativ begrenzte Anzahl an Gewaltätern und Gefährdern muss jeder selber für sich bewerten.
Wenn man dadurch ein paar Hundert/Tausend Problemfälle los wird ist es natürlich gut, allerdings wird man in Kabul harte Euros fordern.
Eventuell aber auch eine einfach Wählertäuschung direkt vor der Wahl.
Und im Juli kann man sich an nix mehr erinnern.
Wenn das am Ende aufgrund von EU-Recht, Grundgesetz und Rechtsprechung aber gar nicht geht, kann Scholz viel erzählen wie der Tag lang ist.
Natürlich ist das Wahlkampfgetöse für Leute, die am ehesten SPD wählen würden, aber frustriert. Du fällst da ja auch grad voll drauf rein, indem du diese Info teilst mit der Prämisse, dass jetzt „plötzlich doch einiges möglich“ ist.
Wenn die Taliban Geld dafür bekommt, was passiert dann? Komplett doof sind die ja auch nicht. Wahrscheinlich schicken die dann mit Absicht Attentäter rüber. Kann ja nicht viel passieren. Der Attentäter darf anschließend ungestraft zurück und die Taliban bekommt sogar noch Geld dafür. Besser kann man Terrorismus nicht finanzieren.
Im Nachhinein jemanden abzuschieben macht die Tat leider auch nicht rückgängig. Da kann man nur noch eine angemessene Strafe sicherstellen, indem der Täter bei uns verurteilt wird und auch hier die Strafe absitzen muss.
Das erscheint mir alles nicht zu Ende gedacht. Es gibt leider keine einfachen Lösungen bei komplexen Sachverhalten.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 06.06.2024, 13:05 (vor 593 Tagen) @ markus
Wie läuft das denn in anderen Ländern. Was macht z.B. Finnland in solchen fällen?
Falls da einer mehr weiß.....
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
majae, Muc, Donnerstag, 06.06.2024, 18:23 (vor 593 Tagen) @ Floatdownstream
Wie läuft das denn in anderen Ländern. Was macht z.B. Finnland in solchen fällen?
Falls da einer mehr weiß.....
AFAIK schiebt kein Europäisches Land nach Afghanistan ab.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 13:28 (vor 593 Tagen) @ Floatdownstream
Wie läuft das denn in anderen Ländern. Was macht z.B. Finnland in solchen fällen?
Falls da einer mehr weiß.....
Bisher sieht es in Finnland rechtlich wohl ähnlich aus wie in Deutschland. Allerdings hatte man lange von einer geografischen Randlage profitiert.
Finnland hatte nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine eine deutliche Zunahme von Flüchtlingen festgestellt, die über die russisch-finnische Grenze einreisten. Deshalb hat man die Grenzübergänge aktuell geschlossen. Allerdings sind Russen besonders in den grenznahen Regionen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, von Tagestouristen bis hin zu Russen mit einem Zweitwohnsitz in Finnland. Aus diesem Grund tun die Schließungen wirtschaftlich weh.
Aktuell gibt es Forderungen nach einer Gesetzesänderung, nach der Flüchtlinge an der Grenze abgewiesen sollen. Die bisher nicht beantwortete Frage ist aber, wie man das EU-konform hinbekommt.
Abschiebungen - Ihr werdet alle sehr, sehr enttäuscht sein...
Greensynapse, Donnerstag, 06.06.2024, 12:12 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Mit genung Druck auf dem Kessel scheint ja plötzlich doch einiges möglich zu sein.
Ob es Clever ist mit einer Taliban Regierung Deals zu machen für eine relativ begrenzte Anzahl an Gewaltätern und Gefährdern muss jeder selber für sich bewerten.
Wenn man dadurch ein paar Hundert/Tausend Problemfälle los wird ist es natürlich gut, allerdings wird man in Kabul harte Euros fordern.
Eventuell aber auch eine einfach Wählertäuschung direkt vor der Wahl.
Und im Juli kann man sich an nix mehr erinnern.
Abschiebungen werden keine Lösung sein. Sie wären nicht mal für "Mannheim" eine Lösung gewesen.
Was meint Ihr, was passiert, wenn wir Afghanistan Geld zahlen für zurückgenommene Flüchtlinge?
Lasst Euch doch nicht für dumm verkaufen.
Abschiebungen - Ihr werdet alle sehr, sehr enttäuscht sein...
istar, Donnerstag, 06.06.2024, 16:26 (vor 593 Tagen) @ Greensynapse
Mit genung Druck auf dem Kessel scheint ja plötzlich doch einiges möglich zu sein.
Ob es Clever ist mit einer Taliban Regierung Deals zu machen für eine relativ begrenzte Anzahl an Gewaltätern und Gefährdern muss jeder selber für sich bewerten.
Wenn man dadurch ein paar Hundert/Tausend Problemfälle los wird ist es natürlich gut, allerdings wird man in Kabul harte Euros fordern.
Eventuell aber auch eine einfach Wählertäuschung direkt vor der Wahl.
Und im Juli kann man sich an nix mehr erinnern.
Abschiebungen werden keine Lösung sein. Sie wären nicht mal für "Mannheim" eine Lösung gewesen.
Was meint Ihr, was passiert, wenn wir Afghanistan Geld zahlen für zurückgenommene Flüchtlinge?
Lasst Euch doch nicht für dumm verkaufen.
Wir zahlen Entwicklungshilfe an Afghanistan. Trotz Taliban. Dafür dürfen die im Gegenzug gerne ein paar Schwerkriminelle pro Jahr zurücknehmen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 10:27 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Inhaltlich halte ich diese Abschiebethematik für Gewalttäter für absolut überflüssig. Wir haben Gesetze für Menschen, die Gewalttaten begehen und da kann man meinetwegen auch alles ausschöpfen, was möglich ist.
Es ist ja nicht so, als habe hier jemand eine Gesetzeslücke gefunden, die geschlossen werden muss. In solchen Fällen muss man natürlich über Änderungen reden.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 12:05 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Inhaltlich halte ich diese Abschiebethematik für Gewalttäter für absolut überflüssig. Wir haben Gesetze für Menschen, die Gewalttaten begehen und da kann man meinetwegen auch alles ausschöpfen, was möglich ist.
Das Problem ist nicht, dass der Staat verurteilte Straftäter mit ausländischer Staatsangehörigkeit nicht abschieben will. Genau das aber wird von interessierter Seite fälschlich behauptet, auch hier im Forum. Wer das tut, der besorgt das Geschäft der AfD. Egal ob unabsichtlich oder mit voller Absicht.
Tatsächlich ist die Abschiebung solche Straftäter teils sehr schwierig, teils sogar unmöglich. Dies liegt vor allem daran, dass das jeweilige Herkunftsland bei solchen Abschiebungen kooperieren muss. Dies aber tun selbst Staaten wie die Türkei nur unzureichend, andere gar nicht. Ich hatte letztens bereits einmal das Beispiel eines Kindervergewaltigers aus Niger genannt. Der musste für mehr als 120.000 Euro mit einer gecharterten Maschine in die Heimat ausgeflogen werden. Niger hatte Papiere ausgestellt, die nur einen Tag gültig waren. In einem normalen Linienflieger hätte der Mann wohl möglich randaliert und wäre deshalb vom Flugkapitän vor dem Start heraus gesetzt worden. Und dann wären seine Papiere zunächst einmal abgelaufen gewesen.
Solche Abschiebungen tatsächlich durchzuführen ist aufwändig und mühselig. Und in einem Teil der Fälle gibt es faktisch entweder keinerlei Möglichkeit, oder Gerichte stoppen die Abschiebungen, weil das Vorgehen der Behörden rechtswidrig ist.
Das traurige an der Sache ist, mittlerweile holen die Behörden wieder frühmorgens Menschen aus ihren Wohnungen, die sich integrieren wollen und auf einem guten Weg dorthin sind, die sich strafrechtlich nie etwas zuschulden kommen ließen. Und das nur, weil die greifbar sind und aus einem "kooperativen" Herkunftsland stammen.
Es ist ja nicht so, als habe hier jemand eine Gesetzeslücke gefunden, die geschlossen werden muss. In solchen Fällen muss man natürlich über Änderungen reden.
Deshalb tut sich Olaf Scholz mit dem Markieren des "starken Mannes" wohl mittel- und langfristig keinen Gefallen. Er kann und sollte natürlich prüfen lassen, ob Abschiebungen nach Afghanistan, Syrien oder ähnliche Staaten eventuell doch möglich sind. Das gehört zu dem normalen Amtshandeln. Aber am Ende dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit heraus kommen, dass es nicht geht.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Argyle, Köln, Donnerstag, 06.06.2024, 11:07 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Inhaltlich halte ich diese Abschiebethematik für Gewalttäter für absolut überflüssig. Wir haben Gesetze für Menschen, die Gewalttaten begehen und da kann man meinetwegen auch alles ausschöpfen, was möglich ist.
Es ist ja nicht so, als habe hier jemand eine Gesetzeslücke gefunden, die geschlossen werden muss. In solchen Fällen muss man natürlich über Änderungen reden.
Eher ist dann sogar die Abschiebung die Gesetzeslücke. Straftäter sehe ich lieber im Knast als plakativ abgeschoben und 3 Monate später wieder hier auf der Straße.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 12:09 (vor 593 Tagen) @ Argyle
Inhaltlich halte ich diese Abschiebethematik für Gewalttäter für absolut überflüssig. Wir haben Gesetze für Menschen, die Gewalttaten begehen und da kann man meinetwegen auch alles ausschöpfen, was möglich ist.
Es ist ja nicht so, als habe hier jemand eine Gesetzeslücke gefunden, die geschlossen werden muss. In solchen Fällen muss man natürlich über Änderungen reden.
Eher ist dann sogar die Abschiebung die Gesetzeslücke. Straftäter sehe ich lieber im Knast als plakativ abgeschoben und 3 Monate später wieder hier auf der Straße.
Häufig erfolgen die Abschiebungen erst, nachdem ein spürbarer Teil der Strafe bereits abgesessen ist. Die Häftlinge können sich nicht entziehen, sie sitzen ja im Gefängnis. Und von dort kann man sie recht bequem zum Flughafen fahren und in den Flieger setzen - solange das Herkunftsland mitspielt.
Reisen sie wieder nach Deutschland ein, dann erwartet sie wegen der noch offenen Reststrafe erneut das Gefängnis.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Davja89, Donnerstag, 06.06.2024, 10:45 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Naja man will wohl zeitgleich auch gewisse Regelungen verschärfen bezgl. Abschiebegründe
Beispielsweise Terror Propaganda.
Wenn hier also Leute für die Hamas werben, werden sie dafür in Deutschland kaum langfristig in den Knast kommen. Dafür könnte es aber einen Heimflug geben.
Man wird wohl nach und nach die Schrauben anziehen und nachschärfen um ein bestimmtes Klientel aus dem Land zubekommen.
Finde ich nachvollziehbar:
Wenn du hier jemanden mit einem Messer bedrohst wirst du vermutlich zumindest nicht langfristig im Knast landen.
Die allermeisten Bürger möchte solche "Gäste" aber eben nicht mehr im Land haben.
Die Gratwanderung wird sein zu differenzieren:
Man möchte ja auch nun niemanden der hier mit 16 Jahren mal einen Twix geklaut hat, direkt für 100.000 Euro nach Afghanistan ausfliegen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 11:24 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Naja man will wohl zeitgleich auch gewisse Regelungen verschärfen bezgl. Abschiebegründe
Beispielsweise Terror Propaganda.Wenn hier also Leute für die Hamas werben, werden sie dafür in Deutschland kaum langfristig in den Knast kommen. Dafür könnte es aber einen Heimflug geben.
Man wird wohl nach und nach die Schrauben anziehen und nachschärfen um ein bestimmtes Klientel aus dem Land zubekommen.
Finde ich nachvollziehbar:
Ich ehrlich gesagt nicht. Wenn man Terrorpropaganda für ein Problem hält - was ich nachvollziehen, aber juristisch nicht wirklich einschätzen kann - dann ist es doch auch viel sinnvoller, das strafrechtlich anders zu regeln, als jetzt tausend Einzelfälle zu schaffen. Das ist doch kein Delikt, was nur von Asylsuchenden begangen werden kann.
Wenn du hier jemanden mit einem Messer bedrohst wirst du vermutlich zumindest nicht langfristig im Knast landen.
Die allermeisten Bürger möchte solche "Gäste" aber eben nicht mehr im Land haben.
Beim Asylrecht (oder den Menschenrechten allgemein) sollte es ziemlich egal sein, was die allermeisten Bürger wollen.
Die Gratwanderung wird sein zu differenzieren:
Man möchte ja auch nun niemanden der hier mit 16 Jahren mal einen Twix geklaut hat, direkt für 100.000 Euro nach Afghanistan ausfliegen.
Ich prognostiziere einfach mal wagemutig, dass es keinen Grat gibt, auf dem man wandern kann, um die aktuellen rechtspopulistischen Strömungen zu stoppen. Es wird immer zu wenig sein, weil es letztlich nicht um die konkreten Regelungen geht. Es geht um eine diffuse Gefühlslage zwischen Ungerechtigkeitsempfinden, Fremdheit und teilweise auch Verachtung.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fisheye, Donnerstag, 06.06.2024, 09:55 (vor 594 Tagen) @ Davja89
Dafür sind die 53 Bundeswehrsoldaten gefallen, das wir diejenigen die sie getötet haben jetzt mit Steuermiliarden vollpumpen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Scherben, Kiel, Donnerstag, 06.06.2024, 11:18 (vor 593 Tagen) @ Fisheye
Dafür sind die 53 Bundeswehrsoldaten gefallen, das wir diejenigen die sie getötet haben jetzt mit Steuermiliarden vollpumpen.
Japp.
Ich kann inhaltlich einfach nicht nachvollziehen, warum es unter den gegebenen Umständen nicht am sinnvollsten ist, den Menschen, die seit vielen Jahren hier sind und sich unauffällig verhalten, eine echte Bleibeperspektive zu geben, und die wenigen Schwerverbrecher erstmal hier wegzusperren, anstatt sie nach Afghanistan auszufliegen, wo niemand weiß, was mit ihnen dann passieren wird.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
burz, Lünen, Donnerstag, 06.06.2024, 12:04 (vor 593 Tagen) @ Scherben
Dafür sind die 53 Bundeswehrsoldaten gefallen, das wir diejenigen die sie getötet haben jetzt mit Steuermiliarden vollpumpen.
Japp.Ich kann inhaltlich einfach nicht nachvollziehen, warum es unter den gegebenen Umständen nicht am sinnvollsten ist, den Menschen, die seit vielen Jahren hier sind und sich unauffällig verhalten, eine echte Bleibeperspektive zu geben, und die wenigen Schwerverbrecher erstmal hier wegzusperren, anstatt sie nach Afghanistan auszufliegen, wo niemand weiß, was mit ihnen dann passieren wird.
Ich glaube bei den beiden von Dir genannten Gruppen der Unauffälligen (integrieren) und Schwerverbrecher (Haft) ist sich die Mehrheit auch einig. Es hilft ja wirklich nicht weiter, wenn ein Schwerverbrecher gegen viel Geld nach Afghanistan abgeschoben wird, um sich dort im Zweifel ein schönes Leben zu machen oder weiter zu radikalisieren.
Schwierig ist es hingegen bei denen, die sich auf Kalifatsdemos und weniger offensichtlichen Treffen aufhalten. Hier fehlen dem Rechtsstaat oftmals die Mittel adäquat zu reagieren. Wir wissen lediglich, dass diese Leute demokratiefeindliche Gedanken in sich tragen, was aber eben oftmals nicht reicht, um inhaftiert zu werden. Die Mehrheit dieser Leute wird auch Jahrzehnte nach dem Mitwirken an derartigen Veranstaltungen nicht integriert sein. Da fände ich es absolut sinnvoll solche Leute trotz fehlender klarer Straftaten auszuweisen und stattdessen beispielsweise allen afghanischen Ortschaften eine Chance in Deutschland zu geben. Ich weiß, dass das alles schwierig umzusetzen ist. Aber es ist doch kaum zu akzeptieren, dass hier hunderte von Leuten für das Kalifat demonstrieren, während tausenden einreisewilligen Menschen die Einreise verweigert wird, die eine Demokratie tatsächlich schätzen würden.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
herrNick, Donnerstag, 06.06.2024, 13:41 (vor 593 Tagen) @ burz
Schwierig ist es hingegen bei denen, die sich auf Kalifatsdemos und weniger offensichtlichen Treffen aufhalten. Hier fehlen dem Rechtsstaat oftmals die Mittel adäquat zu reagieren. Wir wissen lediglich, dass diese Leute demokratiefeindliche Gedanken in sich tragen, was aber eben oftmals nicht reicht, um inhaftiert zu werden. Die Mehrheit dieser Leute wird auch Jahrzehnte nach dem Mitwirken an derartigen Veranstaltungen nicht integriert sein.
Und auch das Wort „integriert sein“ ist die nächste Gratwanderung. Was heißt das? Einen Job haben und die Familie ernähren können? Amtsgeschäfte ohne Hilfe erledigen? Einige Freunde aus einem fremden Kulturkreis (in diesem Fall Deutschland) haben? Mit einer Maß in der Hand auf einer Bierbank auf der Wiesn „Hölle, Hölle, Hölle“ grölen?
Und wie viele Biodeutsche gibt es, die bei obigen Kriterien auch ihre Probleme haben?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
burz, Lünen, Donnerstag, 06.06.2024, 14:16 (vor 593 Tagen) @ herrNick
Schwierig ist es hingegen bei denen, die sich auf Kalifatsdemos und weniger offensichtlichen Treffen aufhalten. Hier fehlen dem Rechtsstaat oftmals die Mittel adäquat zu reagieren. Wir wissen lediglich, dass diese Leute demokratiefeindliche Gedanken in sich tragen, was aber eben oftmals nicht reicht, um inhaftiert zu werden. Die Mehrheit dieser Leute wird auch Jahrzehnte nach dem Mitwirken an derartigen Veranstaltungen nicht integriert sein.
Und auch das Wort „integriert sein“ ist die nächste Gratwanderung. Was heißt das? Einen Job haben und die Familie ernähren können? Amtsgeschäfte ohne Hilfe erledigen? Einige Freunde aus einem fremden Kulturkreis (in diesem Fall Deutschland) haben? Mit einer Maß in der Hand auf einer Bierbank auf der Wiesn „Hölle, Hölle, Hölle“ grölen?Und wie viele Biodeutsche gibt es, die bei obigen Kriterien auch ihre Probleme haben?
Die o.g. Gruppen fallen nach den vorherigen Aussagen unter "unauffällig". Ich startete diesen Teil des Astes ja mit denjenigen, die unsere Demokratie in Frage stellen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 13:55 (vor 593 Tagen) @ herrNick
Schwierig ist es hingegen bei denen, die sich auf Kalifatsdemos und weniger offensichtlichen Treffen aufhalten. Hier fehlen dem Rechtsstaat oftmals die Mittel adäquat zu reagieren. Wir wissen lediglich, dass diese Leute demokratiefeindliche Gedanken in sich tragen, was aber eben oftmals nicht reicht, um inhaftiert zu werden. Die Mehrheit dieser Leute wird auch Jahrzehnte nach dem Mitwirken an derartigen Veranstaltungen nicht integriert sein.
Und auch das Wort „integriert sein“ ist die nächste Gratwanderung. Was heißt das? Einen Job haben und die Familie ernähren können? Amtsgeschäfte ohne Hilfe erledigen? Einige Freunde aus einem fremden Kulturkreis (in diesem Fall Deutschland) haben? Mit einer Maß in der Hand auf einer Bierbank auf der Wiesn „Hölle, Hölle, Hölle“ grölen?Und wie viele Biodeutsche gibt es, die bei obigen Kriterien auch ihre Probleme haben?
Man denke nur an die Nazis bei uns im Land. Und da müssen wir nicht bis nach Ostdeutschland schauen, der Blick nach Dorstfeld reicht. Die Truppe dort ist dem Staat über Jahrzehnte auf der Nase herum getanzt. Ich erinnere mich beispielsweise an die Anmeldung einer Demonstration gegen den Neubau einer Synagoge in Bochum. Das war einer der wenigen Fälle, in denen eine Demonstration verboten wurde und das auch vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit standhielt. Was machten die Nazis daraufhin? Sie meldeten eine Demo gegen die staatliche Mitfinanzierung des Synagogenbaus an. Und durften demonstrieren.
Mittlerweile hat man die Bande deutlich zurückgedrängt, führende Köpfe sind nach Ostdeutschland "geflohen". Aber das war richtig harte Arbeit für Politik, Polizei und Justiz.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 12:14 (vor 593 Tagen) @ burz
Schwierig ist es hingegen bei denen, die sich auf Kalifatsdemos und weniger offensichtlichen Treffen aufhalten. Hier fehlen dem Rechtsstaat oftmals die Mittel adäquat zu reagieren. Wir wissen lediglich, dass diese Leute demokratiefeindliche Gedanken in sich tragen, was aber eben oftmals nicht reicht, um inhaftiert zu werden. Die Mehrheit dieser Leute wird auch Jahrzehnte nach dem Mitwirken an derartigen Veranstaltungen nicht integriert sein. Da fände ich es absolut sinnvoll solche Leute trotz fehlender klarer Straftaten auszuweisen und stattdessen beispielsweise allen afghanischen Ortschaften eine Chance in Deutschland zu geben. Ich weiß, dass das alles schwierig umzusetzen ist. Aber es ist doch kaum zu akzeptieren, dass hier hunderte von Leuten für das Kalifat demonstrieren, während tausenden einreisewilligen Menschen die Einreise verweigert wird, die eine Demokratie tatsächlich schätzen würden.
Der ganz große Teil der Leute auf den Kalifatsdemos dürfte die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Die prägende Figur von "Moslem interaktiv" beispielsweise ist der Sohn einer Deutschen und eines Westafrikaners und studiert aktuell irgend etwas im pädagogischen Bereich. Die kann man eh nicht abschieben.
Hier stellt sich die Frage, ob man schärfer als bisher gegen solche Gruppen vorgehen kann, z.B. durch Vereinsverbote. Aber in der Regel wissen diese Leute recht gut, was noch erlaubt ist, und was nicht. Man darf in Deutschland genau so für die Einführung eines Kalifats demonstrieren wie für die Wiedererrichtung eines Kaiserreichs. Erst wenn man z.B. aktiv versucht, die demokratische Grundordnung zu beseitigen, ist man eindeutig im strafbaren Bereich.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
burz, Lünen, Donnerstag, 06.06.2024, 12:53 (vor 593 Tagen) @ Ulrich
Schwierig ist es hingegen bei denen, die sich auf Kalifatsdemos und weniger offensichtlichen Treffen aufhalten. Hier fehlen dem Rechtsstaat oftmals die Mittel adäquat zu reagieren. Wir wissen lediglich, dass diese Leute demokratiefeindliche Gedanken in sich tragen, was aber eben oftmals nicht reicht, um inhaftiert zu werden. Die Mehrheit dieser Leute wird auch Jahrzehnte nach dem Mitwirken an derartigen Veranstaltungen nicht integriert sein. Da fände ich es absolut sinnvoll solche Leute trotz fehlender klarer Straftaten auszuweisen und stattdessen beispielsweise allen afghanischen Ortschaften eine Chance in Deutschland zu geben. Ich weiß, dass das alles schwierig umzusetzen ist. Aber es ist doch kaum zu akzeptieren, dass hier hunderte von Leuten für das Kalifat demonstrieren, während tausenden einreisewilligen Menschen die Einreise verweigert wird, die eine Demokratie tatsächlich schätzen würden.
Der ganz große Teil der Leute auf den Kalifatsdemos dürfte die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Die prägende Figur von "Moslem interaktiv" beispielsweise ist der Sohn einer Deutschen und eines Westafrikaners und studiert aktuell irgend etwas im pädagogischen Bereich. Die kann man eh nicht abschieben.Hier stellt sich die Frage, ob man schärfer als bisher gegen solche Gruppen vorgehen kann, z.B. durch Vereinsverbote. Aber in der Regel wissen diese Leute recht gut, was noch erlaubt ist, und was nicht. Man darf in Deutschland genau so für die Einführung eines Kalifats demonstrieren wie für die Wiedererrichtung eines Kaiserreichs. Erst wenn man z.B. aktiv versucht, die demokratische Grundordnung zu beseitigen, ist man eindeutig im strafbaren Bereich.
Vorweg: ich bin kein Jurist und das kann man aus meinen Äußerungen sicher auch herauslesen.
Meine Erwartung ist hier einfach, dass man es diesen Leuten so schwer wie möglich macht. Mindestens präventiv dahingehend, dass die Teilnehmer solcher Demos dokumentiert werden und auf diesem Wege Einbürgerungen unmöglich gemacht werden. Es wird doch hoffentlich noch genügend Spielraum geben, um es solchen Leuten deutlich unbequemer zu machen, als es derzeit ist.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Habakuk, OWL, Donnerstag, 06.06.2024, 12:28 (vor 593 Tagen) @ Ulrich
Der ganz große Teil der Leute auf den Kalifatsdemos dürfte die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Die prägende Figur von "Moslem interaktiv" beispielsweise ist der Sohn einer Deutschen und eines Westafrikaners und studiert aktuell irgend etwas im pädagogischen Bereich. Die kann man eh nicht abschieben.
Für diese Leute sollte die Bundesrepublik ein paar absaufende Südseeinseln erwerben. Dort können sie dann in ihrem Kalifat leben. Abgehackte Gliedmaßen gehören aber nicht in die Biotonne. Und auf der Nachbarinsel schlagen sich unsere Reichbürger gegenseitig die Köppe ein. Man wird ja noch träumen dürfen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 09:46 (vor 594 Tagen) @ Davja89
Ein Bundeskanzler, der sich mit solch klaren Botschaften nach Außen wagt, muss auch liefern. Im Okt 23 sagte Scholz:
"Wir müssen endlich im großen Stil diejenigen abschieben, die kein Recht haben, in Deutschland zu bleiben"
Das Handelsblatt hat im Zuge der jetzigen Debatte Bilanz gezogen und zeigt, dass die o.g. Aussage ins Leere läuft:
Die Zahl der Rückführungen von Menschen ohne Aufenthaltsstatus stieg im ersten Quartal 2024 zwar auf knapp 4800, das waren etwa 1200 mehr als im Jahr zuvor. Allerdings verharren die Zahlen immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Denn im März lebten etwa 234.000 ausreisepflichtige Menschen in Deutschland, davon 46.000 ohne Duldung. Blickt man auf das gesamte Jahr 2023 wird die Diskrepanz noch deutlicher: Laut Angaben der Bundesregierung hielten sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 insgesamt knapp 243.000 vollziehbar ausreisepflichtige Personen in Deutschland auf. Davon wurden insgesamt nur 16.430 Menschen abgeschoben.
Das ist alles, aber nicht "im großen Stil". Jetzt prescht Scholz, aufgrund des öffentlichen Drucks, wieder nach vorne, obwohl er sein letztes Versprechen schon nicht eingehalten hat. Underpromise und overdeliver ist für ihn offenbar keine Regel sondern eher andersherum, overpromise und underdeliver. Kurz vor der Wahl? Das merken die Leute.
"Es empört mich, wenn jemand schwerste Straftaten begeht, der hier bei uns Schutz gesucht hat", sagte Scholz mit Verweis auf den Messerangreifer von Mannheim im Deutschen Bundestag. Solche Straftäter gehörten abgeschoben – auch wenn sie aus Syrien oder Afghanistan stammten. "Schwerstkriminelle und terroristische Gefährder haben hier nichts verloren", sagte Scholz. In solchen Fällen wiege das Sicherheitsinteresse Deutschlands schwerer als das Schutzinteresse des Täters.
Scholz folgt damit Andy Grote und der SPD Parteilinie, die sagen, das Sicherheitsinteresse Deutschlands, wiegt schwerer als das Schutzinteresse des Täters. Sehr gut, dann endlich umsetzen.
SPD Politiker Wiese wies darauf hin, dass es etwa im Fall Afghanistans Möglichkeiten gebe, weil andere Länder „durchaus dorthin abschieben“. Dazu gehört beispielsweise Schweden. Außerdem gebe es regelmäßig Abschiebeflüge aus der Türkei nach Afghanistan, sagte Wiese. „Jetzt ist es zentral, diese Möglichkeiten nicht nur auszuloten, sondern zu nutzen.“
Wenn Olaf Scholz und Nancy Faeser wieder nicht liefern, sind sie endgültig als Maulhelden enttarnt.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 11:08 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Ein Bundeskanzler, der sich mit solch klaren Botschaften nach Außen wagt, muss auch liefern. Im Okt 23 sagte Scholz:
"Wir müssen endlich im großen Stil diejenigen abschieben, die kein Recht haben, in Deutschland zu bleiben"
Das Handelsblatt hat im Zuge der jetzigen Debatte Bilanz gezogen und zeigt, dass die o.g. Aussage ins Leere läuft:
Die Zahl der Rückführungen von Menschen ohne Aufenthaltsstatus stieg im ersten Quartal 2024 zwar auf knapp 4800, das waren etwa 1200 mehr als im Jahr zuvor. Allerdings verharren die Zahlen immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Denn im März lebten etwa 234.000 ausreisepflichtige Menschen in Deutschland, davon 46.000 ohne Duldung. Blickt man auf das gesamte Jahr 2023 wird die Diskrepanz noch deutlicher: Laut Angaben der Bundesregierung hielten sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 insgesamt knapp 243.000 vollziehbar ausreisepflichtige Personen in Deutschland auf. Davon wurden insgesamt nur 16.430 Menschen abgeschoben.
Das ist alles, aber nicht "im großen Stil". Jetzt prescht Scholz, aufgrund des öffentlichen Drucks, wieder nach vorne, obwohl er sein letztes Versprechen schon nicht eingehalten hat. Underpromise und overdeliver ist für ihn offenbar keine Regel sondern eher andersherum, overpromise und underdeliver. Kurz vor der Wahl? Das merken die Leute.
"Es empört mich, wenn jemand schwerste Straftaten begeht, der hier bei uns Schutz gesucht hat", sagte Scholz mit Verweis auf den Messerangreifer von Mannheim im Deutschen Bundestag. Solche Straftäter gehörten abgeschoben – auch wenn sie aus Syrien oder Afghanistan stammten. "Schwerstkriminelle und terroristische Gefährder haben hier nichts verloren", sagte Scholz. In solchen Fällen wiege das Sicherheitsinteresse Deutschlands schwerer als das Schutzinteresse des Täters.
Scholz folgt damit Andy Grote und der SPD Parteilinie, die sagen, das Sicherheitsinteresse Deutschlands, wiegt schwerer als das Schutzinteresse des Täters. Sehr gut, dann endlich umsetzen.
SPD Politiker Wiese wies darauf hin, dass es etwa im Fall Afghanistans Möglichkeiten gebe, weil andere Länder „durchaus dorthin abschieben“. Dazu gehört beispielsweise Schweden. Außerdem gebe es regelmäßig Abschiebeflüge aus der Türkei nach Afghanistan, sagte Wiese. „Jetzt ist es zentral, diese Möglichkeiten nicht nur auszuloten, sondern zu nutzen.“
Wenn Olaf Scholz und Nancy Faeser wieder nicht liefern, sind sie endgültig als Maulhelden enttarnt.
Und diese 46.000 sind jetzt alle potentiell terroristische Gefährder?
Wieviele davon sind aus Afghanistan?
Soweit ich gelesen habe reden wir von ein paar hundert, die man als potentielle islamistische Gefährder aus Afghanistan einstufen kann. Wenn überhaupt, nichts genaues weiß man nicht. Die allermeisten Islamisten leben hier eh schon seit langem, sind teils deutsche Staatsbürger.
Es ist Hauptaufgabe der Behörden generell diese zu überwachen und aus dem Verkehr zu nehmen.
Die allermeisten davon wirst Du nicht abschieben können, weil die einen gesicherten Aufenthaltsstatus haben oder Deutsche sind.
Ich halte gegen die Empörung: Ich möchte nicht, dass Milliarden von Euro für irgendwelche Deals mit den Taliban gemacht werden. Mit denen dann Frauen unterdrückt werden. Macht die Hausaufgaben hier und nehmt die Hassprediger aus dem Verkehr.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 11:29 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Und diese 46.000 sind jetzt alle potentiell terroristische Gefährder?
Nein, selbstverständlich nicht. Das schrieb ja auch niemand, oder? Die Diskussion hier dreht sich um wirkliche Straftäter und Gefährder. Die Zahlen sind geringer, wie du ja schreibst.
Dennoch dienten die o.g. Zahlen als Beleg dafür, dass Olaf Scholz eben viel angekündigt hat, was er dann nicht gehalten hat bzw vielleicht gar nicht halten konnte. Dies hätte er aber dann wissen müssen und sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollen.
Wieviele davon sind aus Afghanistan?
Seit der Machtübernahme durch die Taliban in Kabul im August 2021 schiebt Deutschland niemanden mehr nach Afghanistan ab. Ende April lebten laut Ausländerzentralregister 13.396 ausreisepflichtige Afghanen in Deutschland, allerdings besaßen 11.666 von ihnen eine sogenannte Duldung, konnten also kurzfristig nicht abgeschoben werden, etwa weil Papiere fehlten oder aus gesundheitlichen Gründen. Unter den 10.026 Syrern, die in dem Register als ausreisepflichtig gespeichert waren, waren 8914 Geduldete.
Aus dem Handelsblattartikel, den ich weiter oben verlinkt habe.
Ich halte gegen die Empörung: Ich möchte nicht, dass Milliarden von Euro für irgendwelche Deals mit den Taliban gemacht werden. Mit denen dann Frauen unterdrückt werden. Macht die Hausaufgaben hier und nehmt die Hassprediger aus dem Verkehr.
Olaf Scholz sprach ja heute im Bundestag davon, dass mit den Nachbarländern von Afghanistan auch Verhandlungen laufen. Vielleicht muss man hier mal abwarten ob neue Modelle entstehen und wie diese dann aussehen. Die wirklichen paar hundert Straftäter und Gefährder aus dem Land zu bekommen, ohne in weitreichenden Abkommen mit den Taliban einzusteigen, sollte dies möglich sein, wäre doch ein Gewinn für den Frieden in diesem Land.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 11:38 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Olaf Scholz sprach ja heute im Bundestag davon, dass mit den Nachbarländern von Afghanistan auch Verhandlungen laufen. Vielleicht muss man hier mal abwarten ob neue Modelle entstehen und wie diese dann aussehen. Die wirklichen paar hundert Straftäter und Gefährder aus dem Land zu bekommen, ohne in weitreichenden Abkommen mit den Taliban einzusteigen, sollte dies möglich sein, wäre doch ein Gewinn für den Frieden in diesem Land.
Und die gehen dann in Pakistan oder Irak in den Bunker wegen islamistischer Agitation?
Wie groß schätzt Du die Möglichkeit ein, dass die in ein paar Monaten dann wieder in Europa einlaufen?
Ich möchte Dich nur auf die Möglichkeit hinweisen, dass das alles schön nach hinten losgehen kann und man am Ende nichts gewinnt, wenn man den Populisten von rechts hinterherläuft.
Das heißt nicht, dass man den Hasspredigern nicht Einhalt gebiet oder sich nicht um Abschiebungen bemüht.
Aber den Weg hier stelle ich in Frage.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 11:51 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Und die gehen dann in Pakistan oder Irak in den Bunker wegen islamistischer Agitation?
Ich kenne die Pläne nicht im Detail, daher kann ich mich dazu nicht äußern. Laut Bundeskanzler prüft das Innenministerium diese Pläne, von daher gehe ich davon aus, dass es eine gewisse Substanz dahinter gibt, sonst würde man es nicht prüfen?
Wie groß schätzt Du die Möglichkeit ein, dass die in ein paar Monaten dann wieder in Europa einlaufen?
Die biometrischen Daten der Personen dürfte ja erfasst sein, das wäre eine Möglichkeit, zu versuchen, erneute Einreisen, auch mit neuen Passdokumenten, zu verhindern. Mir ist aber natürlich klar, dass unsere Grenzsituation nicht zulässt, dass immer und überall kontrolliert wird.
Aber den Weg hier stelle ich in Frage.
Sicher, über den Weg kann man ja diskutieren. Es gibt da ohnehin kein klares richtig und falsch, ich bin da ja auch kein Experte in diesen Fragen. Aber, dass man als Staat nun einmal auch versuchen muss, nach so einer schrecklichen Tat, Handlungsfähigkeit zu beweisen, noch dazu kurz vor wichtigen Wahlen, kann ich nachvollziehen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 13:31 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Und die gehen dann in Pakistan oder Irak in den Bunker wegen islamistischer Agitation?
Ich kenne die Pläne nicht im Detail, daher kann ich mich dazu nicht äußern. Laut Bundeskanzler prüft das Innenministerium diese Pläne, von daher gehe ich davon aus, dass es eine gewisse Substanz dahinter gibt, sonst würde man es nicht prüfen?
Wie groß schätzt Du die Möglichkeit ein, dass die in ein paar Monaten dann wieder in Europa einlaufen?
Die biometrischen Daten der Personen dürfte ja erfasst sein, das wäre eine Möglichkeit, zu versuchen, erneute Einreisen, auch mit neuen Passdokumenten, zu verhindern. Mir ist aber natürlich klar, dass unsere Grenzsituation nicht zulässt, dass immer und überall kontrolliert wird.
Aber den Weg hier stelle ich in Frage.
Sicher, über den Weg kann man ja diskutieren. Es gibt da ohnehin kein klares richtig und falsch, ich bin da ja auch kein Experte in diesen Fragen. Aber, dass man als Staat nun einmal auch versuchen muss, nach so einer schrecklichen Tat, Handlungsfähigkeit zu beweisen, noch dazu kurz vor wichtigen Wahlen, kann ich nachvollziehen.
Scholz wird keinen Wähler deswegen hier und heute gewinnen, sondern setzt sich damit selber unter Druck.
Was die "Handlungsfähigkeit" angeht, schließe ich mich der Meinung von Scherben an.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Scherben, Kiel, Donnerstag, 06.06.2024, 11:57 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Aber, dass man als Staat nun einmal auch versuchen muss, nach so einer schrecklichen Tat, Handlungsfähigkeit zu beweisen, noch dazu kurz vor wichtigen Wahlen, kann ich nachvollziehen.
Warum ist Handlungsfähigkeit eigentlich wichtig?
(Sorry für die rhetorische Frage, aber eigentlich erwarte ich von einer Regierung doch ganz andere Dinge. Zum einen Prophylaxe, was natürlich sehr schwierig und gerade bei psychisch gestörten Einzeltätern kaum möglich ist, aber davon ab erwarte ich doch eigentlich eher eine gute oder vielleicht sogar die richtige Handlung und nicht irgendeine Handlung. Dass hier z.B. ernsthaft gerechnet wird, ob man eher nur 20 Jahre oder vielleicht sogar 40 Jahre Knast mit dem Geld finanzieren kann, das Großbritannien an Ruanda pro Nase weiterreicht, belegt doch eigentlich schon direkt, dass mit derartigen Abkommen so oder so kein Problem gelöst wird.)
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 11:11 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Ich halte gegen die Empörung: Ich möchte nicht, dass Milliarden von Euro für irgendwelche Deals mit den Taliban gemacht werden. Mit denen dann Frauen unterdrückt werden. Macht die Hausaufgaben hier und nehmt die Hassprediger aus dem Verkehr.
Gibt es den hierzu überhaupt eine Zahl, wieviel uns das kosten würde?
Wieso sollten wir dafür Milliarden bezahlen müssen, wenn es sich nur um ein paar hundert Leute handelt?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 11:22 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Ich halte gegen die Empörung: Ich möchte nicht, dass Milliarden von Euro für irgendwelche Deals mit den Taliban gemacht werden. Mit denen dann Frauen unterdrückt werden. Macht die Hausaufgaben hier und nehmt die Hassprediger aus dem Verkehr.
Gibt es den hierzu überhaupt eine Zahl, wieviel uns das kosten würde?
Wieso sollten wir dafür Milliarden bezahlen müssen, wenn es sich nur um ein paar hundert Leute handelt?
Das Preisschild werden die Taliban machen. Und denen gehen die deutschen/europäischen Interessen am Allerwertesten vorbei. Und so günstig wie Ruanda werden die das nicht machen. Im schlimmsten Fall geht es dann mehr als "nur "ums Geld. Aber je öfter sich der Olaf da ans Podium in den Bundestag stellt und dem Populismus hinterherläuft, um so mehr reiben sich die Jungs in Kabul die Hände.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 12:21 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Ich halte gegen die Empörung: Ich möchte nicht, dass Milliarden von Euro für irgendwelche Deals mit den Taliban gemacht werden. Mit denen dann Frauen unterdrückt werden. Macht die Hausaufgaben hier und nehmt die Hassprediger aus dem Verkehr.
Gibt es den hierzu überhaupt eine Zahl, wieviel uns das kosten würde?
Wieso sollten wir dafür Milliarden bezahlen müssen, wenn es sich nur um ein paar hundert Leute handelt?
Das Preisschild werden die Taliban machen. Und denen gehen die deutschen/europäischen Interessen am Allerwertesten vorbei. Und so günstig wie Ruanda werden die das nicht machen. Im schlimmsten Fall geht es dann mehr als "nur "ums Geld. Aber je öfter sich der Olaf da ans Podium in den Bundestag stellt und dem Populismus hinterherläuft, um so mehr reiben sich die Jungs in Kabul die Hände.
Und die AfD tut das gleiche. Die verbreiten ja schon seit langem das Märchen, der deutsche Staat könne viel mehr Menschen abschieben, er wolle das nur nicht. Am Ende der Überprüfungen wird aller Wahrscheinlichkeit nach heraus kommen, dass Abschiebungen nach Afghanistan in der derzeitigen Situation nicht möglich sind. Auch die Bundesregierung steht nicht über dem Gesetz. Würden Scholz und Co. irgend einen "Schleichweg" finden, würde der vermutlich von den angerufenen Gerichten blockiert.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Blarry, Essen, Donnerstag, 06.06.2024, 11:14 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Zum Quervergleich: der Ruanda-Deal Großbritanniens läge insgesamt bei etwa 540 Millionen Pfund, oder als Kopfgeld 1,8 Millionen Pfund pro exportiertem Schutzbedürftigen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 11:21 (vor 593 Tagen) @ Blarry
Zum Quervergleich: der Ruanda-Deal Großbritanniens läge insgesamt bei etwa 540 Millionen Pfund, oder als Kopfgeld 1,8 Millionen Pfund pro exportiertem Schutzbedürftigen.
Nur die wollen ja nicht nur Leute aus Ruanda dahinschicken, richtig?
Aber schonmal ein Anhaltspunkt. Warten wirs ab. Viel weniger dürften uns die Leute aber auch nicht kosten wenn sie in Deutschland bleiben würden. Was kostet ein Tag Knast? 150€?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 11:33 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Im Haushaltsjahr 2022 betrugen die Nettokosten eines Gefangenen je Hafttag einschließlich Bauinvestitionen 180,46 €. Die Kosten des baden-württembergischen Justizvollzugs liegen regelmäßig unterhalb des Durchschnittswertes aller Bundesländer.
Wenn wir der Einfachheit halber mal 180 Pfund sowie die 1,8 Mio Pfund als Rechenwert annehmen, könnte man damit pro Kopf über 27 Jahre Gefängnis incl. Bauinvestitionen sparen.
Alternativ investieren wir das Geld in das Regime, dass die Fluchtgründe und den Islamismus überhaupt erst fördert.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Karsten, Zürich, Donnerstag, 06.06.2024, 11:26 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Zum Quervergleich: der Ruanda-Deal Großbritanniens läge insgesamt bei etwa 540 Millionen Pfund, oder als Kopfgeld 1,8 Millionen Pfund pro exportiertem Schutzbedürftigen.
Nur die wollen ja nicht nur Leute aus Ruanda dahinschicken, richtig?
Aber schonmal ein Anhaltspunkt. Warten wirs ab. Viel weniger dürften uns die Leute aber auch nicht kosten wenn sie in Deutschland bleiben würden. Was kostet ein Tag Knast? 150€?
Wenn ein Tag Knast 150 Euro kostet, können wir von den 1,8 Millionen britischen Pfund über 38 Jahre Knast zahlen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 11:28 (vor 593 Tagen) @ Karsten
Wenn ein Tag Knast 150 Euro kostet, können wir von den 1,8 Millionen britischen Pfund über 38 Jahre Knast zahlen.
Dann ist der Typ aus Mannheim 63. Geht der dann in Rente oder was machen wir dann mit dem?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Karsten, Zürich, Donnerstag, 06.06.2024, 12:21 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Wenn ein Tag Knast 150 Euro kostet, können wir von den 1,8 Millionen britischen Pfund über 38 Jahre Knast zahlen.
Dann ist der Typ aus Mannheim 63. Geht der dann in Rente oder was machen wir dann mit dem?
Na ja, es besteht ja wie bei anderen Mördern zumindest die Möglichkeit, dass er nach 15 Jahren und einer knappen Million Euro Kosten rauskommt. Dann ist er 40. Ich kann mich nicht daran erinnern, mal von einem islamistischen Attentäter in diesem Alter gelesen zu haben.
Theoretisch gibt es also die Möglichkeit, dass er im Knast was lernt und hinterher noch was Anständiges mit seinem Leben anzufangen weiss. Und das, ohne die Taliban mit Geld zuzuscheissen. Die würden sehr schnell ein Geschäft daraus machen, ihre besten Leute zu uns "flüchten" zu lassen.
Klar, mein Reflex ist auch immer erstmal: "Weg mit dem!" Aber irgendwann beginnt halt die Kosten-Nutzen-Abrechnung.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 12:36 (vor 593 Tagen) @ Karsten
Wenn ein Tag Knast 150 Euro kostet, können wir von den 1,8 Millionen britischen Pfund über 38 Jahre Knast zahlen.
Dann ist der Typ aus Mannheim 63. Geht der dann in Rente oder was machen wir dann mit dem?
Na ja, es besteht ja wie bei anderen Mördern zumindest die Möglichkeit, dass er nach 15 Jahren und einer knappen Million Euro Kosten rauskommt. Dann ist er 40. Ich kann mich nicht daran erinnern, mal von einem islamistischen Attentäter in diesem Alter gelesen zu haben.
15 Jahre sind die Mindestdauer. Aber es ist eher ungewöhnlich, dass ein Verurteilter direkt nach deren Verbüßung auf freien Fuß gesetzt wird. Zudem wäre ich nicht überrascht, wenn das Gericht eine besondere Schwere der Schuld feststellen würde, und dann kämen noch einige Jahre drauf. Als Laie würde ich mit eher 20 bis 25 Jahren als mit 15 Jahren rechnen. Und zudem erfolgt die Entlassung wohl nur, wenn nicht mit neuen Straftaten zu rechnen ist.
Theoretisch gibt es also die Möglichkeit, dass er im Knast was lernt und hinterher noch was Anständiges mit seinem Leben anzufangen weiss. Und das, ohne die Taliban mit Geld zuzuscheissen. Die würden sehr schnell ein Geschäft daraus machen, ihre besten Leute zu uns "flüchten" zu lassen.Klar, mein Reflex ist auch immer erstmal: "Weg mit dem!" Aber irgendwann beginnt halt die Kosten-Nutzen-Abrechnung.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 12:32 (vor 593 Tagen) @ Karsten
Du hast natürlich nicht ganz unrecht. Zum einen geht die Rechnung deswegen nicht so einfach, weil ich die Leute ja nicht nach dem Urteil abschieben würde.
Er hat es hier getan, er wird hier verurteilt und bleibt hoffentlich hier bis zum Ende in Gewahrsam. Da ist mir auch egal was er in nächster Zeit noch so alles lernt.
Und bei den meisten die für mich da in Frage kommen dürfte es sich eher nicht rechnen wenn es ums Geld geht. Die Zahlen hier dürften ja am Ende eh wenig mit der Realität zu tun haben.
Trotzdem finde ich es richtig alle Abschiebemöglichkeiten immer wieder zu prüfen.
Und da muss das aufnehmende Land auch nicht ansatzweise unsere Standards haben. Dann könnten wir quasi nirgendwohin mehr abschieben. Und ohne Abschiebungen wird unser Asylsystem noch weiter an Rückhalt verlieren.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Karsten, Zürich, Donnerstag, 06.06.2024, 13:16 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Trotzdem finde ich es richtig alle Abschiebemöglichkeiten immer wieder zu prüfen.
Und da muss das aufnehmende Land auch nicht ansatzweise unsere Standards haben. Dann könnten wir quasi nirgendwohin mehr abschieben. Und ohne Abschiebungen wird unser Asylsystem noch weiter an Rückhalt verlieren.
Das Recht auf Asyl entstammt einem der ersten 20 Artikel des Grundgesetzes. Diese können gar nicht geändert werden. Es sei denn, man ändert vorher Art. 79, Abs. 3 mit 2/3-Mehrheiten aus Bundestag UND Bundesrat dahingehend, dass das möglich wird. Damit würde man aber gleichzeitig die Änderung aller Grundrechtsartikel möglich machen.
Wird also nicht passieren. Daher braucht man sich in seiner Haltung auch nicht zu sehr von schwindendem Rückhalt treiben zu lassen. Ich glaube, die Leute, die unbedingt gegen das Asylrecht sein wollen, sind es sowieso. Oder zumindest je nach Tagesstimmung. Die kann man vernachlässigen.
Ansonsten heisst es: Arbeit, Arbeit, Arbeit! So vielen Menschen wie nur irgend möglich eine echte Perspektive hier bieten auf Basis unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Dafür braucht es Personal, Personal, Personal. Und ja, wie bei jeder Arbeit werden wir auch da einiges an "Ausschuss" produzieren. Damit müssen wir leben. Denn weil wir ein anderes Menschenbild haben, ist unser Land ja so viel besser als Afghanistan.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 12:42 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Trotzdem finde ich es richtig alle Abschiebemöglichkeiten immer wieder zu prüfen.
Mein Gefühl aus der Praxis (wir machen bei uns in der Schule relativ viel Erstförderung und haben daher alle möglichen kürzlich zugewanderten Kinder/Jugendlichen aus allen möglichen Ländern) ist aber, das eher zu streng geprüft wird als zu lax.
Wir haben an der Schule etliche Familien, die sehr bemüht um Integration und sozialen Aufstieg sind, deren Kinder leistungsmäßig sehr vielversprechend sind und über denen trotzdem auch nach Jahren noch das Damoklesschwert Abschiebung, schlechte Möglichkeiten auf berufliche Tätigkeit usw. schweben.
Da könnte man zum Beispiel auch relativ kostengünstig bis profitabel Integration fördern. Stattdessen haben wir mal wieder die Debatte (ist nicht auf dich persönlich bezogen!), ob man nicht noch schneller und wahlloser abschieben und noch mehr Boote mit Menschen an Bord versenken könnte.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 13:07 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Da könnte man zum Beispiel auch relativ kostengünstig bis profitabel Integration fördern.
Da wäre ich auch extrem für. Nur sinken da meine Hoffnungen aufgrund der Erfahrungen der letzten 10 Jahre zunehmend.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 11:34 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Normales Gefängnis kostet aufgerundet 200 Euro pro Tag (laut ZDF) und bei z.B. 50 Jahre Gefängnis somit 3.650.000 € im normalen Vollzug.
In der Sicherheitsverwahrung wäre es der doppelte Tagessatz, sollte er danach noch dort einchecken. Also vielleicht so 4.000.000 € reine Unterbringung ohne weitere Kosten, wie Gerichtskosten und so weiter.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
majae, Muc, Donnerstag, 06.06.2024, 18:34 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Normales Gefängnis kostet aufgerundet 200 Euro pro Tag (laut ZDF) und bei z.B. 50 Jahre Gefängnis somit 3.650.000 € im normalen Vollzug.
In der Sicherheitsverwahrung wäre es der doppelte Tagessatz, sollte er danach noch dort einchecken. Also vielleicht so 4.000.000 € reine Unterbringung ohne weitere Kosten, wie Gerichtskosten und so weiter.
Das ist übrigens alles Geld, was im Land bleibt. Möchten wir lieber unser Gefängniswärter, Therapeuten und Polizisten bezahlen (die auch alle wieder Steuern zurückführen) oder die Taliban/eine andere Diktatur unterstützen?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 11:25 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Zum Quervergleich: der Ruanda-Deal Großbritanniens läge insgesamt bei etwa 540 Millionen Pfund, oder als Kopfgeld 1,8 Millionen Pfund pro exportiertem Schutzbedürftigen.
Nur die wollen ja nicht nur Leute aus Ruanda dahinschicken, richtig?
Aber schonmal ein Anhaltspunkt. Warten wirs ab. Viel weniger dürften uns die Leute aber auch nicht kosten wenn sie in Deutschland bleiben würden. Was kostet ein Tag Knast? 150€?
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 11:28 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 12:41 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Dir ist schon klar, dass das eine Lüge ist?
Den Taliban haben wir gar nichts geschickt. Das, was über nichtstaatliche Hilfsorganisationen dahin gegangen ist, diente der Unterstützung der notleidenden Bevölkerung.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 13:10 (vor 593 Tagen) @ Ulrich
Dir ist schon klar, dass das eine Lüge ist?
Den Taliban haben wir gar nichts geschickt. Das, was über nichtstaatliche Hilfsorganisationen dahin gegangen ist, diente der Unterstützung der notleidenden Bevölkerung.
Ne. Steht so auf der Seite vom BMZ. Und da steht auch, dass davon 92 Mio. direkt aus dem Haushalt vom BMZ kamen. 70 Mio. für technische und finanzielle Zusammenarbeit.
Was noch über Querfinanzierung dazu kam steht da nicht.
Und so wie ich das mitbekomme hätten wir für die restliche humanitäre Unterstützung auch in Deutschland genug Verwendung.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 11:32 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Ist keine Antwort auf meine Frage.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 11:35 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Ist keine Antwort auf meine Frage.
Selbstverständlich will ich die Taliban nicht unterstützen um die Taliban zu stärken.
Aber wenn wir denen Geld schicken können damit es deren Bevölkerung besser geht können wir das auch tun damit es unserer Bevölkerung besser geht.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 11:42 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Ist keine Antwort auf meine Frage.
Selbstverständlich will ich die Taliban nicht unterstützen um die Taliban zu stärken.
Aber wenn wir denen Geld schicken können damit es deren Bevölkerung besser geht können wir das auch tun damit es unserer Bevölkerung besser geht.
Wenn es humanitäre Organisationen es schaffen Hilfen direkt an Notbedürftige zu kriegen ohne dass die Machthaber davon was haben ist es was anderes als direkt es den Machthabern ins Maul zu stopfen.
Für mich gibt es kein Szenario in der Frage direkt mit den Taliban zu verhandeln, dass in unserem Interesse ist.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
bastlke, Kempten, Donnerstag, 06.06.2024, 11:51 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Ist keine Antwort auf meine Frage.
Selbstverständlich will ich die Taliban nicht unterstützen um die Taliban zu stärken.
Aber wenn wir denen Geld schicken können damit es deren Bevölkerung besser geht können wir das auch tun damit es unserer Bevölkerung besser geht.
Wenn es humanitäre Organisationen es schaffen Hilfen direkt an Notbedürftige zu kriegen ohne dass die Machthaber davon was haben ist es was anderes als direkt es den Machthabern ins Maul zu stopfen.
Für mich gibt es kein Szenario in der Frage direkt mit den Taliban zu verhandeln, dass in unserem Interesse ist.
Vielleicht ticke ich da zu einfach aber, das ein Afghane zu uns nach Deutschland kommt, ist aus rechtlicher Sicht schon mal so gut wie nicht möglich. Der Asylantrag muss in dem EU Land gestellt werden, welches er bei seiner Einreise betritt. Folglich dürfte es nur um die Afghanen gehen, die per Flugzeug als besonders schutzbedürftig zu uns geholt wurden, bzw. Familiennachzug. Heißt: Wir hätten diese Diskussion nicht, und würden uns jetzt auch nicht darüber unterhalten wie wir in diesem Fall mit diesem Afghanen umgehen sollen.
Meine Meinung: Wenn ein Mensch einen anderen Menschen ermordert, muss er mit den Konsequenzen leben. Wenn das im schlimmsten Fall heißt, er muss zurück nach Afghanistan und sich dort ggf. mit der Taliban auseinandersetzen. Was dann eine Folge seiner Entscheidung ist. Die nur er zu verantworten hat. Somit muss er die Konsequenzen tragen.
Und nein, ich wähle nicht die AfD und finde sie auch nicht gut.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 13:29 (vor 593 Tagen) @ bastlke
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Ist keine Antwort auf meine Frage.
Selbstverständlich will ich die Taliban nicht unterstützen um die Taliban zu stärken.
Aber wenn wir denen Geld schicken können damit es deren Bevölkerung besser geht können wir das auch tun damit es unserer Bevölkerung besser geht.
Wenn es humanitäre Organisationen es schaffen Hilfen direkt an Notbedürftige zu kriegen ohne dass die Machthaber davon was haben ist es was anderes als direkt es den Machthabern ins Maul zu stopfen.
Für mich gibt es kein Szenario in der Frage direkt mit den Taliban zu verhandeln, dass in unserem Interesse ist.
Vielleicht ticke ich da zu einfach aber, das ein Afghane zu uns nach Deutschland kommt, ist aus rechtlicher Sicht schon mal so gut wie nicht möglich. Der Asylantrag muss in dem EU Land gestellt werden, welches er bei seiner Einreise betritt. Folglich dürfte es nur um die Afghanen gehen, die per Flugzeug als besonders schutzbedürftig zu uns geholt wurden, bzw. Familiennachzug. Heißt: Wir hätten diese Diskussion nicht, und würden uns jetzt auch nicht darüber unterhalten wie wir in diesem Fall mit diesem Afghanen umgehen sollen.
Also, der eine lebt schon seit 9 Jahren hier, wie viele andere auch.
Ansonsten ist das erst einmal falsch, es gibt diverse Gründe, wieso die in andere Staaten durchgereicht werden dürfen. Ich habe es oft genug gepostet hier. Ist aber auch nicht die Thematik, also Nebelkerze.
Meine Meinung: Wenn ein Mensch einen anderen Menschen ermordert, muss er mit den Konsequenzen leben. Wenn das im schlimmsten Fall heißt, er muss zurück nach Afghanistan und sich dort ggf. mit der Taliban auseinandersetzen. Was dann eine Folge seiner Entscheidung ist. Die nur er zu verantworten hat. Somit muss er die Konsequenzen tragen.
Ist schon diskutiert und auch nicht Thema. Dann geht es hier in den Knast.
Afghanistan nimmt die nicht zurück. Punkt. Darüber geht es.
Ich gehe also auch wie alle anderen davon aus, dass Du es supidupi findest, einem verbrecherischen Regime ein paar Milliarden (mindestens) in den Rachen zu werfen, damit noch ein paar Frauen mehr gesteinigt werden können. Passt, dann wissen wir Bescheid.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
bastlke, Kempten, Donnerstag, 06.06.2024, 13:55 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Frage: Du möchtest also scheinbar ganz dringend die Taliban unterstützen?
Dir ist schon klar, dass wir denen letztes Jahr schon 261 Millionen geschickt haben, oder?
Ist keine Antwort auf meine Frage.
Selbstverständlich will ich die Taliban nicht unterstützen um die Taliban zu stärken.
Aber wenn wir denen Geld schicken können damit es deren Bevölkerung besser geht können wir das auch tun damit es unserer Bevölkerung besser geht.
Wenn es humanitäre Organisationen es schaffen Hilfen direkt an Notbedürftige zu kriegen ohne dass die Machthaber davon was haben ist es was anderes als direkt es den Machthabern ins Maul zu stopfen.
Für mich gibt es kein Szenario in der Frage direkt mit den Taliban zu verhandeln, dass in unserem Interesse ist.
Vielleicht ticke ich da zu einfach aber, das ein Afghane zu uns nach Deutschland kommt, ist aus rechtlicher Sicht schon mal so gut wie nicht möglich. Der Asylantrag muss in dem EU Land gestellt werden, welches er bei seiner Einreise betritt. Folglich dürfte es nur um die Afghanen gehen, die per Flugzeug als besonders schutzbedürftig zu uns geholt wurden, bzw. Familiennachzug. Heißt: Wir hätten diese Diskussion nicht, und würden uns jetzt auch nicht darüber unterhalten wie wir in diesem Fall mit diesem Afghanen umgehen sollen.
Also, der eine lebt schon seit 9 Jahren hier, wie viele andere auch.
Ansonsten ist das erst einmal falsch, es gibt diverse Gründe, wieso die in andere Staaten durchgereicht werden dürfen. Ich habe es oft genug gepostet hier. Ist aber auch nicht die Thematik, also Nebelkerze.
Was spielt das für eine Rolle das er schon neun Jahre hier lebt? Spielst du jetzt darauf an wie gut die Integration in Deutschland läuft? Da kann ich nur sagen: Augen auf. Sicherlich gibt es Gründe warum hier ein Asylantrag gestellt werden darf. Wenn dieser gerechtfertigt ist, ist dem auch absolut nichts entgegen zu setzten. Aber das diese Zahl an Migranten nicht rechtens in Deutschland sind, solltest auch du erkennen.
Meine Meinung: Wenn ein Mensch einen anderen Menschen ermordert, muss er mit den Konsequenzen leben. Wenn das im schlimmsten Fall heißt, er muss zurück nach Afghanistan und sich dort ggf. mit der Taliban auseinandersetzen. Was dann eine Folge seiner Entscheidung ist. Die nur er zu verantworten hat. Somit muss er die Konsequenzen tragen.
Ist schon diskutiert und auch nicht Thema. Dann geht es hier in den Knast.
Afghanistan nimmt die nicht zurück. Punkt. Darüber geht es.
Ich gehe also auch wie alle anderen davon aus, dass Du es supidupi findest, einem verbrecherischen Regime ein paar Milliarden (mindestens) in den Rachen zu werfen, damit noch ein paar Frauen mehr gesteinigt werden können. Passt, dann wissen wir Bescheid.
Ne, ich bin so wie du dafür, dass wir alle Migranten hier nach Deutschland lassen, und diejenigen die straffällig geworden sind, dann schützen, weil sie es so schwer haben. Sorry, dazu gehöre ich nicht. Und ja mir ist es lieber wir verhandeln mit Afghanistan über eine Rücknahme Schwerstkrimineller als das wir uns überlegen in welchen deutschen Knast in Deutschland die wandern.
Nochmal: Jeder Asylbewerber der ein entsprechedes Verfahren durchlaufen hat, und dessen Bescheid positiv ist, soll hierbleiben und muss unterstützt werden. Wir brauchen uns aber nicht zu wundern, wenn unter der Vielzahl der Migranten auch Straftäter sind, die wir einfach nicht hier hätten, wenn wir entsprechend prüfen, abschieben, und deutlich weniger Anreiz bieten würden.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 11:46 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
bearbeitet von Weeman, Donnerstag, 06.06.2024, 11:53
Wenn es humanitäre Organisationen es schaffen Hilfen direkt an Notbedürftige zu kriegen ohne dass die Machthaber davon was haben ist es was anderes als direkt es den Machthabern ins Maul zu stopfen.
Davon auszugehen, dass die Taliban auf diese Gelder/Mittel keinen Zugriff bekommen, dürfte reichlich naiv sein.
Und einen nicht unerheblichen Teil davon stopfen wir den Taliban auch schon wirklich ganz direkt ins Maul.
Aber klar. Wenn wir die Zahlungen einstellen würden könnte man deine Argumentation als echtes Gegenargument für eine Zusammenarbeit mit den Taliban nehmen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 13:24 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Wenn es humanitäre Organisationen es schaffen Hilfen direkt an Notbedürftige zu kriegen ohne dass die Machthaber davon was haben ist es was anderes als direkt es den Machthabern ins Maul zu stopfen.
Davon auszugehen, dass die Taliban auf diese Gelder/Mittel keinen Zugriff bekommen, dürfte reichlich naiv sein.
Und einen nicht unerheblichen Teil davon stopfen wir den Taliban auch schon wirklich ganz direkt ins Maul.
Aber klar. Wenn wir die Zahlungen einstellen würden könnte man deine Argumentation als echtes Gegenargument für eine Zusammenarbeit mit den Taliban nehmen.
Ist es nicht, es gibt Direkthilfe, die bei Bedürftigen landet.
Ansonsten aber alles Geblubber und Nebelkerzen, da nicht das Thema. Ich habe doch geschrieben, dass ich eine Zusammenarbeit mit den Taliban, um eine Abschieberegelung mit denen zu erreichen, als falsch erachte, da dies sehr teuer sein wird - nicht nur in finanziellem Sinne - und der Schuss nach hinten losgehen wird.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 13:30 (vor 593 Tagen) @ Lattenknaller
Ist es nicht, es gibt Direkthilfe, die bei Bedürftigen landet.
Guter Witz.
Ansonsten aber alles Geblubber und Nebelkerzen, da nicht das Thema. Ich habe doch geschrieben, dass ich eine Zusammenarbeit mit den Taliban, um eine Abschieberegelung mit denen zu erreichen, als falsch erachte, da dies sehr teuer sein wird - nicht nur in finanziellem Sinne - und der Schuss nach hinten losgehen wird.
Ne. Du wolltest mir populistisch vorwerfen, dass ich mit meiner Forderung Abschiebungen zu prüfen ein Regime wie die Taliban finanziell unterstützen möchte. Dann hab ich dir gesagt, dass wir dies sowieso schon tun weswegen deine Frage und die dahinterstehende Argumentation für die Tonne ist.
Über eine etwaige Abschieberegelung haben wir beide überhaupt noch nicht diskutiert. Du hast nur irgendwas gefaselt von Milliarden die dann zu den Taliban fließen. Was wo wie wer wann haben wir gar nicht besprochen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 16:23 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Ist es nicht, es gibt Direkthilfe, die bei Bedürftigen landet.
Guter Witz.
Ansonsten aber alles Geblubber und Nebelkerzen, da nicht das Thema. Ich habe doch geschrieben, dass ich eine Zusammenarbeit mit den Taliban, um eine Abschieberegelung mit denen zu erreichen, als falsch erachte, da dies sehr teuer sein wird - nicht nur in finanziellem Sinne - und der Schuss nach hinten losgehen wird.
Ne. Du wolltest mir populistisch vorwerfen, dass ich mit meiner Forderung Abschiebungen zu prüfen ein Regime wie die Taliban finanziell unterstützen möchte. Dann hab ich dir gesagt, dass wir dies sowieso schon tun weswegen deine Frage und die dahinterstehende Argumentation für die Tonne ist.Über eine etwaige Abschieberegelung haben wir beide überhaupt noch nicht diskutiert. Du hast nur irgendwas gefaselt von Milliarden die dann zu den Taliban fließen. Was wo wie wer wann haben wir gar nicht besprochen.
Wir reden eigentlich genau über die Abschieberegelung. Um nichts anderes.
Aber klar, glaube gerne dran, dass die Taliban freudestrahlend abgelehnte Asylbewerber aus Deutschland entgegennehmen ohne eine Gegenleistung. Um das geht es hier.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 10:23 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Wenn Olaf Scholz und Nancy Faeser wieder nicht liefern, sind sie endgültig als Maulhelden enttarnt.
Du findest auch zu jeder Meldung einen populistisch-rechten Spin. Als jemand, der im Studium im Nebenjob u.a. auch Guerillamarketing gemacht hat, muss ich sagen: Richtig professionell!
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Davja89, Donnerstag, 06.06.2024, 10:33 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Naja aber das Scholz irgendwann bei diesem Thema auch liefern muss ist ja keine Ansicht die Timo89 exklusiv hat.
Scholz nimmt bei diesem Thema den Mund zu bestimmten Zeitpunkten sehr voll.
Vermutlich um eine Debatte zu befrieden, weil er genau weiß das auch die SPD Wähler massiv Probleme haben mit der aktuellen Art und Weise der Einwanderung.
Und viel wichtiger: die Leute die, die SPD wieder für sich gewinnen will bzw. muss wenn es für eine 2te Amtszeit reichen soll.
Bisher ist aber von vorherigen Versprechen wenig zählbares hängen geblieben.
Daher:
Ja auch ich werde den Kanzler und seine Partei an den aktuellen Worten in 12 Monaten messen. Sollte man sich wieder von Grünen Dogmatikern und Jusos bremsen lassen: Ist die Sozialdemokratie für mich bei diesem Thema unglaubwüdig.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
majae, Muc, Donnerstag, 06.06.2024, 18:21 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Scholz nimmt bei diesem Thema den Mund zu bestimmten Zeitpunkten sehr voll.
Die Menschen hören halt lieber „mehr abschieben“ als „das Thema ist kompliziert und wenn wir die Zahlen irgendwie erhöhen wollen, dann geht das nur minimal, indem wir eigentlich gut integrierte Menschen, die einen Beruf haben und etwas für die Volkswirtschaft tun, aus ihrem Umfeld reißen und in ein Land schicken, dass sie im schlimmsten Fall kaum/gar nicht kennen“.
Sagt er stattdessen nicht, wird ihm vorgeworfen, das Thema nicht ernst zu nehmen. Wie willst du eine Bevölkerung ruhig stellen, die sich von Boulevard anstacheln lassen hat?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
markus, Donnerstag, 06.06.2024, 13:25 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Naja aber das Scholz irgendwann bei diesem Thema auch liefern muss ist ja keine Ansicht die Timo89 exklusiv hat.
Scholz nimmt bei diesem Thema den Mund zu bestimmten Zeitpunkten sehr voll.
Finde die Kritik ein wenig amüsant. Sonst ist Scholz immer dafür kritisiert worden, dass er nichts sagt. Jetzt sagt er was und er macht eine klare Ansage. Und dann ist es auch verkehrt?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 11:26 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Naja aber das Scholz irgendwann bei diesem Thema auch liefern muss ist ja keine Ansicht die Timo89 exklusiv hat.
Es geht mir um die Gesamtheit seiner Beiträge hier. Da erkenne ich eben schon gewisse Tendenzen, die mir aus meinem ehemaligen Job bekannt sind, auch wenn es bei mir damals um Werbung für Videospiele ging und nicht um Rechtspopulismus.
Inhaltlich habe ich mich ja weiter oben direkt mit deinem Beitrag befasst.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 06.06.2024, 11:09 (vor 593 Tagen) @ Davja89
Ja auch ich werde den Kanzler und seine Partei an den aktuellen Worten in 12 Monaten messen. Sollte man sich wieder von Grünen Dogmatikern und Jusos bremsen lassen: Ist die Sozialdemokratie für mich bei diesem Thema unglaubwüdig.
In der Regel bremst die Realität und das Menschenrecht.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 10:28 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
bearbeitet von Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 10:35
Möchtest du mir noch inhaltlich antworten? Wenn man sich die Aussagen von Scholz ansieht und das was dann wirklich passiert ist, zu welchem Schluss kommst du? Rein analytisch basierend auf den Zahlen, ob sich seine Aussagen mit der Realität vertragen? Ist das Handelsblatt, was das ebenfalls heute in einem Artikel faktenbasierend aufbereitet hat, dann auch populistisch?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 11:37 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Möchtest du mir noch inhaltlich antworten? Wenn man sich die Aussagen von Scholz ansieht und das was dann wirklich passiert ist, zu welchem Schluss kommst du? Rein analytisch basierend auf den Zahlen, ob sich seine Aussagen mit der Realität vertragen? Ist das Handelsblatt, was das ebenfalls heute in einem Artikel faktenbasierend aufbereitet hat, dann auch populistisch?
Möchte ich nicht, weil jede Zeile da vergebliche Liebesmüh ist. Ich diskutiere hier lieber mit Leuten, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie an einer inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert sind.
Du kannst auch noch zehn weitere Fragen mit sachlichem Anstrich posten, für mich sind hier ein Großteil deiner Beiträge mindestens von einer Agenda getrieben, im Grunde aber eigentlich aufgehübschte populistische Hetze, wo die Grünen dann gerne mal als Gegenstück zur AfD positioniert werden usw.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
istar, Donnerstag, 06.06.2024, 17:30 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Möchtest du mir noch inhaltlich antworten? Wenn man sich die Aussagen von Scholz ansieht und das was dann wirklich passiert ist, zu welchem Schluss kommst du? Rein analytisch basierend auf den Zahlen, ob sich seine Aussagen mit der Realität vertragen? Ist das Handelsblatt, was das ebenfalls heute in einem Artikel faktenbasierend aufbereitet hat, dann auch populistisch?
Möchte ich nicht, weil jede Zeile da vergebliche Liebesmüh ist. Ich diskutiere hier lieber mit Leuten, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie an einer inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert sind.Du kannst auch noch zehn weitere Fragen mit sachlichem Anstrich posten, für mich sind hier ein Großteil deiner Beiträge mindestens von einer Agenda getrieben, im Grunde aber eigentlich aufgehübschte populistische Hetze, wo die Grünen dann gerne mal als Gegenstück zur AfD positioniert werden usw.
Die Grünen zu kritisieren ist populistische Hetze.
Alle die das machen, verfolgen eine Agenda, gehören mindestens zur AfD.
Alles klar.
Spar dir doch dein Gequatsche davon,du wärst an einer inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 18:40 (vor 593 Tagen) @ istar
Die Grünen zu kritisieren ist populistische Hetze.
Das sage ich nicht und finde ich nicht.
Alle die das machen, verfolgen eine Agenda, gehören mindestens zur AfD.
Das sage ich nicht und das finde ich nicht.
Alles klar.
Nichts klar, würde ich sagen. Vielleicht liest du die entsprechende Beiträge noch mal in Ruhe.
Spar dir doch dein Gequatsche davon,du wärst an einer inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert.
Vielleicht solltest du mal drüber nachdenken, ob das ein angemessener Ton ist, um in einem Forum zu diskutieren.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 11:58 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Möchte ich nicht, weil jede Zeile da vergebliche Liebesmüh ist. Ich diskutiere hier lieber mit Leuten, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie an einer inhaltlichen Auseinandersetzung interessiert sind.
Du kannst auch noch zehn weitere Fragen mit sachlichem Anstrich posten, für mich sind hier ein Großteil deiner Beiträge mindestens von einer Agenda getrieben, im Grunde aber eigentlich aufgehübschte populistische Hetze, wo die Grünen dann gerne mal als Gegenstück zur AfD positioniert werden usw.
Gut, du musst ja nicht mit mir diskutieren. Du musst auch meine Meinung nicht gut finden. Aber vielleicht schaffst du es ja doch so weit, dass in einem demokratischen Diskurs unterschiedliche Meinungen zulässig sind, auch wenn dir diese Meinungen nicht passen, solange es demokratische und keine extremen Meinungen sind. Und dass man da hinbekommt, diese Meinung erstmal als eine andere Meinung zu sehen, ohne immer sofort auf die Person dahinter loszugehen. Das ist mit Verlaub ein sehr intolerantes Verhalten. Ich diskreditiere hier auch niemanden persönlich.
Ich glaube, ich habe nie die Grünen als Gegenstück zur AfD hingestellt, um mal auf dein Beispiel einzugehen. Ich habe im Zusammenhang mit der Kriminalstatistik, die hier diskutiert wurde, aufgezeigt, dass beide Parteien, Grüne und AfD, am häufigsten Opfer von Gewaltkriminalität wurden und es mir damit erklärt, dass es beides Parteien sind, die inhaltlich an vielen Stellen inhaltliche Extrempositionen vertreten und damit, jeweils inhaltlich sehr weit von der anderen Seite weg sind und Menschen möglicherweise dadurch gegeneinander aufbringen.
Stell bitte die Dinge dann auch sauber da.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 12:34 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Gut, du musst ja nicht mit mir diskutieren. Du musst auch meine Meinung nicht gut finden. Aber vielleicht schaffst du es ja doch so weit, dass in einem demokratischen Diskurs unterschiedliche Meinungen zulässig sind, auch wenn dir diese Meinungen nicht passen, solange es demokratische und keine extremen Meinungen sind. Und dass man da hinbekommt, diese Meinung erstmal als eine andere Meinung zu sehen, ohne immer sofort auf die Person dahinter loszugehen. Das ist mit Verlaub ein sehr intolerantes Verhalten. Ich diskreditiere hier auch niemanden persönlich.
Das ist alles aus dem Handbuch für rechtspopulistische Online-Propaganda. Ich habe in keine rWeise gesagt, dass die von dir hier propagierte Meinung unzulässig sei oder sonstwas. Ich diskutiere hier ja auch oft politisch mit. Nichts von dem, was du da impliziert stimmt. Nichts davon stimmt, aber es ist ja egal, die "talking points" sind gesetzt.
Tut mir leid, aber mit jeder Antwort bin ich überzeugter davon, dass du hier eine Agenda verfolgst. Die völlig übertrieben hochgerechneten Zahlen zu den Haftkosten, die Unterstellungen aus diesem Beitrag, die Tatsache, dass du zu jeder Meldung einen rechtspopulistischen Spin findest, die Tatsache, dass du wieder und wieder rechtspopulistische und ampelkritische Themen/Artikel pushst, deine "bewusst naiven" Fragen...
Ich glaube, ich habe nie die Grünen als Gegenstück zur AfD hingestellt, um mal auf dein Beispiel einzugehen. [...]
Stell bitte die Dinge dann auch sauber da.
Natürlich verpackst du es als pseudo-gemäßigt. Trotzdem wird immer wieder der Kontrast Grüne/AfD aufgemacht, typische Strategie eben. Hier ein paar Beispiele aus diesem Thread:
(i) Es geht eben häufig nicht darum miteinander zu reden, sondern Recht zu haben, es ist ein Kampf von "Extrempunkten" [...]
Die einzigen beiden relevanten Mitteparteien sind für mich immer noch SPD und CDU [... ] Alle anderen Parteien sind entweder irrelevant (FDP), tendieren in ideologisches Klienteldenken (Grüne) oder sogar ins Extreme (AFD, Linke) und sind damit keine wirklich *verbindenden* Kräfte in der Demokratie.
(ii) Aber ich hoffe doch sehr, dass die Grünen mal wieder mehr den Pfad der Mitte einschlagen, und versuchen für das ganze Land Politik zu machen und nicht nur für ihre Kernklientel.
(iii) Die Grünen hatten sich mal kurzzeitig einen staatsmännischeren Mantel übergestreift, als sie damals auch bei weit über 20% waren. Richtung Volkspartei. Alle mitnehmen. Jetzt scheint es ihnen in der Tat in erster Linie darum zu gehen, ihre Kernwählerschaft zu bedienen und zu sichern und nicht darum, dieses Land in der Mitte zu versöhnen und die dringlichsten Probleme wirklich sachlich-konstruktiv anzugehen.
(iv) Die Grünen wollen doch in Wahrheit die Migration nicht wirklich begrenzen. Sie müssen, wenn der politische Druck zu groß wird, halt teilweise mitgehen, um Druck aus dem Kessel zu nehmen.
(v) This. Die Leute wollen endlich keine ideologischen Debatten mehr, sondern Realpolitik und klare Kante von der Politik. Rechtsextremismus, Linksextremismus, Islamismus - für alle klein Platz. Gibt genug andere Themen und Probleme in diesem Land. -> Ideologie unterstellst du ja sonst den Grünen, siehe (i)
Ich finde es wirklich schade, dass hier im Forum die politischen Debatten inzwischen regelmäßig von drei bis vier Accounts gestört werden, die im Grunde nur Propaganda verbreiten, trollen oder Unfrieden stiften wollen. Das ist in meinen Augen absolutes Gift für den von dir so geschätzten "demokratischen Diskurs".
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Habakuk, OWL, Donnerstag, 06.06.2024, 12:51 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Sehr guter Beitrag. Dieses ständige Gehetze gegen die Positionen der Grünen ist inzwischen nur noch lächerlich, insbesondere die qualitative "Gleichstellung" mit dem Schwachsinn, der von der AfD verbreitet wird.
Ich finde es wirklich schade, dass hier im Forum die politischen Debatten inzwischen regelmäßig von drei bis vier Accounts gestört werden, die im Grunde nur Propaganda verbreiten, trollen oder Unfrieden stiften wollen. Das ist in meinen Augen absolutes Gift für den von dir so geschätzten "demokratischen Diskurs".
Dazu kommen leider einige User, die zum Teil vielleicht auch ungewollt, die eingefädelte Intrige willig mitspielen, indem sie "Kompromisse" zwischen den Positionen fordern oder vorschlagen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 12:51 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Ich hab erst überlegt, auf die einzelnen Punkte gesondert einzugehen. Aber mir dann gedacht: Es bringt ohnehin nichts mit jemandem zu diskutieren, der sein Urteil schon gefällt hat. Wir kommen hier nicht zusammen. Ich sehe, dass wir unterschiedliche Meinungen haben, das ist in Ordnung. Aber spar dir bitte einfach diese Unterstellungen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Finchen, Donnerstag, 06.06.2024, 15:19 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Ich hab erst überlegt, auf die einzelnen Punkte gesondert einzugehen. Aber mir dann gedacht: Es bringt ohnehin nichts mit jemandem zu diskutieren, der sein Urteil schon gefällt hat. Wir kommen hier nicht zusammen. Ich sehe, dass wir unterschiedliche Meinungen haben, das ist in Ordnung. Aber spar dir bitte einfach diese Unterstellungen.
Lol, dazu muss man nur mal deine Beitragshistorie betrachten, um festzustellen, dass da nun mal was dran ist. Das müssen Hunderte solcher Beiträge von dir sein.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 18:45 (vor 593 Tagen) @ Finchen
Lol, dazu muss man nur mal deine Beitragshistorie betrachten, um festzustellen, dass da nun mal was dran ist. Das müssen Hunderte solcher Beiträge von dir sein.
Manchmal ärgere ich mich, dass es auf Deutsch kein Pendant zur englischen Redensart "the pot calling the kettle black" gibt...
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 12:59 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Ich hab erst überlegt, auf die einzelnen Punkte gesondert einzugehen. Aber mir dann gedacht: Es bringt ohnehin nichts mit jemandem zu diskutieren, der sein Urteil schon gefällt hat. Wir kommen hier nicht zusammen. Ich sehe, dass wir unterschiedliche Meinungen haben, das ist in Ordnung. Aber spar dir bitte einfach diese Unterstellungen.
Ganz naiv gefragt: Sollte ich in einem gesunden demokratischen Diskurs nicht äußern dürfen, wenn ich den Verdacht habe, dass einige User eine Agenda pushen? Und sollte ich hier verschweigen müssen, dass ich das vor vielen Jahren selbst mal für Videospiele gemacht habe und daher ganz gut darin bin, gewisse Anzeichen zu erkennen?
Ich denke, wir haben vielleicht einfach unterschiedliche Meinungen dazu, ob du an einer ernsthaften Diskussion interessiert bist oder nur rechtspopulistische Thesen verbreiten willst. Aber das ist in Ordnung!
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 06.06.2024, 15:23 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Ganz naiv gefragt: Sollte ich in einem gesunden demokratischen Diskurs nicht äußern dürfen, wenn ich den Verdacht habe, dass einige User eine Agenda pushen?
Ist halt nur die Frage, ab welchem Punkt aus Meinung Agenda wird.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Donnerstag, 06.06.2024, 18:44 (vor 593 Tagen) @ Weeman
Ist halt nur die Frage, ab welchem Punkt aus Meinung Agenda wird.
Ich empfinde hier nicht jeden User mit einer Meinung, die meiner konträr entgegensteht, als jemanden, der eine Agenda pushen möchte oder nur trollen will. Von daher geht es mir hier (wie mehrfach geschrieben) gar nicht um die inhaltlichen Punkte und Widersprüche, sondern die Art und Weise. Die ist in diesem Fall schon an einigen Stell so, dass ich persönlich da ein System erkenne. Und wie gesagt, ich habe ein Jahr meines Lebens Geld damit verdient, die Diskussionen über ausgewählte Videospiele im Internet positiv zu beeinflussen. Von daher maße ich mir schon an, ein bisschen was zu dem Thema zu wissen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Windmill-Agogo, Pattaya, Freitag, 07.06.2024, 03:14 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Ist halt nur die Frage, ab welchem Punkt aus Meinung Agenda wird.
. Und wie gesagt, ich habe ein Jahr meines Lebens Geld damit verdient, die Diskussionen über ausgewählte Videospiele im Internet positiv zu beeinflussen. Von daher maße ich mir schon an, ein bisschen was zu dem Thema zu wissen.
Ziemliche Selbstüberschätzung für eine kurzzeitige Nebentätigkeit während des Studiums.
Du qualifizierst dich aber damit für einen Job in dee Politik ;-)
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Fonzie, Münster, Freitag, 07.06.2024, 06:58 (vor 593 Tagen) @ Windmill-Agogo
Ziemliche Selbstüberschätzung für eine kurzzeitige Nebentätigkeit während des Studiums.
Du qualifizierst dich aber damit für einen Job in dee Politik ;-)
Für Selbstüberschätzung brauche ich keine Nebentätigkeit. ;)
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Abseits, Donnerstag, 06.06.2024, 13:28 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Ich hab erst überlegt, auf die einzelnen Punkte gesondert einzugehen. Aber mir dann gedacht: Es bringt ohnehin nichts mit jemandem zu diskutieren, der sein Urteil schon gefällt hat. Wir kommen hier nicht zusammen. Ich sehe, dass wir unterschiedliche Meinungen haben, das ist in Ordnung. Aber spar dir bitte einfach diese Unterstellungen.
Ganz naiv gefragt: Sollte ich in einem gesunden demokratischen Diskurs nicht äußern dürfen, wenn ich den Verdacht habe, dass einige User eine Agenda pushen? Und sollte ich hier verschweigen müssen, dass ich das vor vielen Jahren selbst mal für Videospiele gemacht habe und daher ganz gut darin bin, gewisse Anzeichen zu erkennen?
Wie kommst du auf die Idee, dass ein User, der in diesem politischen Thread bis jetzt über 50 Beiträge geschrieben hat, auch eine Agenda hat ;-)
Gestern hatte ich in einer Arbeitspause Beiträge gelesen, wo die Anzahl der Demonstranten gegen Rechts von 3,3 Millionen auf 1 Million heruntergerechnet wurden. Ich habe dann kurz geprüft, ob ich wirklich im Forum bin oder auf der Facebook-Seite der AfD Bauzen.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Habakuk, OWL, Donnerstag, 06.06.2024, 12:11 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Ich glaube, ich habe nie die Grünen als Gegenstück zur AfD hingestellt, um mal auf dein Beispiel einzugehen. Ich habe im Zusammenhang mit der Kriminalstatistik, die hier diskutiert wurde, aufgezeigt, dass beide Parteien, Grüne und AfD, am häufigsten Opfer von Gewaltkriminalität wurden und es mir damit erklärt, dass es beides Parteien sind, die inhaltlich an vielen Stellen inhaltliche Extrempositionen vertreten und damit, jeweils inhaltlich sehr weit von der anderen Seite weg sind und Menschen möglicherweise dadurch gegeneinander aufbringen.
Der Widerspruch zwischen diesen beiden Aussagen ist nun wirklich nicht zu übersehen. Vielleicht bist du so freundlich und erklärst uns mal, in welchen Bereichen die Grünen "Extrempositionen" vertreten, insbesondere derartige Positionen, die in Relation zu denen der AfD dieses Prädikat auch verdienen. Natürlich kann man das Eintreten für Menschenrechte oder Bemühungen, die fortschreitende Naturzerstörung und die Folgen des Klimawandels aufzuhalten, als politischen Extremismus einschätzen. Dann muss man sich selbst aber auch mal fragen, wo sich die eigene Position befindet, die du hier immer wieder versuchst als "die Mitte" zu definieren.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 12:14 (vor 593 Tagen) @ Habakuk
Der Widerspruch zwischen diesen beiden Aussagen ist nun wirklich nicht zu übersehen. Vielleicht bist du so freundlich und erklärst uns mal, in welchen Bereichen die Grünen "Extrempositionen" vertreten, insbesondere derartige Positionen, die in Relation zu denen der AfD dieses Prädikat auch verdienen. Natürlich kann man das Eintreten für Menschenrechte oder Bemühungen, die fortschreitende Naturzerstörung und die Folgen des Klimawandels aufzuhalten, als politischen Extremismus einschätzen. Dann muss man sich selbst aber auch mal fragen, wo sich die eigene Position befindet, die du hier immer wieder versuchst als "die Mitte" zu definieren.
Lass es mich so formulieren: Die beiden Parteien liegen inhaltlich wohl einfach so weit auseinander, wie keine anderen zwei Parteien. Das meinte ich damit, keine gute Formulierung von mir. Aber natürlich ist die AfD die einzige der beiden Parteien, die im extremen Spektrum verortet ist, das sehe ich auch so und das ist ja auch gesichert festgestellt. Mit der Aussage oben wollte ich den Grünen nicht das selbe andichten, es ging mir um die Entfernung der Positionen absolut voneinander.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
herrNick, Freitag, 07.06.2024, 08:17 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Der Widerspruch zwischen diesen beiden Aussagen ist nun wirklich nicht zu übersehen. Vielleicht bist du so freundlich und erklärst uns mal, in welchen Bereichen die Grünen "Extrempositionen" vertreten, insbesondere derartige Positionen, die in Relation zu denen der AfD dieses Prädikat auch verdienen. Natürlich kann man das Eintreten für Menschenrechte oder Bemühungen, die fortschreitende Naturzerstörung und die Folgen des Klimawandels aufzuhalten, als politischen Extremismus einschätzen. Dann muss man sich selbst aber auch mal fragen, wo sich die eigene Position befindet, die du hier immer wieder versuchst als "die Mitte" zu definieren.
Lass es mich so formulieren: Die beiden Parteien liegen inhaltlich wohl einfach so weit auseinander, wie keine anderen zwei Parteien. Das meinte ich damit, keine gute Formulierung von mir. Aber natürlich ist die AfD die einzige der beiden Parteien, die im extremen Spektrum verortet ist, das sehe ich auch so und das ist ja auch gesichert festgestellt. Mit der Aussage oben wollte ich den Grünen nicht das selbe andichten, es ging mir um die Entfernung der Positionen absolut voneinander.
Indem Du dies als Erklärungsversuch für die Delikte verwendet hast, ist es eben keine ungeschickte Formulierung, sondern eine Gleichsetzung.
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
markus, Donnerstag, 06.06.2024, 13:20 (vor 593 Tagen) @ Timo_89
Lass es mich so formulieren: Die beiden Parteien liegen inhaltlich wohl einfach so weit auseinander, wie keine anderen zwei Parteien.
Ja gut. Aber wenn die AfD extrem scheisse und dumm ist, was ist dann eine Partei, die ganz weit davon entfernt liegt?
Laut Scholz: "Abschiebungen nach Afghanistan in Arbeit"
Habakuk, OWL, Donnerstag, 06.06.2024, 11:47 (vor 593 Tagen) @ Fonzie
Du kannst auch noch zehn weitere Fragen mit sachlichem Anstrich posten, für mich sind hier ein Großteil deiner Beiträge mindestens von einer Agenda getrieben, im Grunde aber eigentlich aufgehübschte populistische Hetze, wo die Grünen dann gerne mal als Gegenstück zur AfD positioniert werden usw.
Das ist leider auch so eine Diskussionstechnik, auf die viele Menschen hereinfallen. Natürlich könnte man Beatrix von Storch mit Sven Plöger über den Klimawandel diskutieren lassen und dabei den Eindruck erwecken, dass sich da zwei gleichwertige Positionen gegenüber stehen. Am Ende melden sich dann wieder etliche "Stimmen der Vernunft", die uns erzählen, man müsse da einen Kompromiss finden. Es gibt ja auch hier Foristen, die dieses Spielchen großartig beherrschen.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Dana White, Mittwoch, 05.06.2024, 12:26 (vor 594 Tagen) @ Knolli
In Mannheim soll der AfD-Politiker Heinrich Koch gestern gegen 23Uhr mit einem Messer angegriffen worden sein.
Scholz über Kiesewetter, Ecke, Koch
Timo_89, Donnerstag, 06.06.2024, 10:07 (vor 594 Tagen) @ Dana White
"Es geht auch um den Schutz unserer Demokratie, unseres demokratischen Miteinanders. Ich denke z.B. an die Angriffe auf unsere Kollegen Roderich Kiesewetter, auf Matthias Ecke in Dresden, Heinrich Koch in Mannheim (...). Solche Taten können, wollen und werden wir nicht akzeptieren" (Regierungserklärung im Bundestag)
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 15:29 (vor 594 Tagen) @ Dana White
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Gargamel09, Mittwoch, 05.06.2024, 17:39 (vor 594 Tagen) @ Arox
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Ohne jetzt eine Statistik vor 2013 an der Hand zu haben, weil ich keine finde, tippe ich mal ins "Blaue" und behaupte, dass die AfD für das vergiftete Klima in diesem Land einen großen Anteil hat und die politisch motivierten Angriffe seit dem steil bergauf gehen. Dass dann natürlich auch AfD Politiker zur Zielscheibe werden, ist zwangsläufig. Also die Opfer für diese Klima im Land sind sie garantiert nicht, eher das Gegenteil. Man muss sich nur mal anschauen, was seit 2017 im Bundestag abgeht, da ist von einer zivilisierten Debattenkultur kaum noch die Rede.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Blarry, Essen, Mittwoch, 05.06.2024, 18:08 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Ohne jetzt eine Statistik vor 2013 an der Hand zu haben, weil ich keine finde, tippe ich mal ins "Blaue" und behaupte, dass die AfD für das vergiftete Klima in diesem Land einen großen Anteil hat und die politisch motivierten Angriffe seit dem steil bergauf gehen. Dass dann natürlich auch AfD Politiker zur Zielscheibe werden, ist zwangsläufig. Also die Opfer für diese Klima im Land sind sie garantiert nicht, eher das Gegenteil.
Es gibt da dieses mantrische Naturgesetz. "Fuck around and get away scot free", irgendwie sowas? Ich komme nicht so genau drauf.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 05.06.2024, 17:45 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Ohne jetzt eine Statistik vor 2013 an der Hand zu haben, weil ich keine finde, tippe ich mal ins "Blaue" und behaupte, dass die AfD für das vergiftete Klima in diesem Land einen großen Anteil hat und die politisch motivierten Angriffe seit dem steil bergauf gehen. Dass dann natürlich auch AfD Politiker zur Zielscheibe werden, ist zwangsläufig. Also die Opfer für diese Klima im Land sind sie garantiert nicht, eher das Gegenteil. Man muss sich nur mal anschauen, was seit 2017 im Bundestag abgeht, da ist von einer zivilisierten Debattenkultur kaum noch die Rede.
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Moment eben in den Nachrichten wurde A. Weidel zitiert die gesagt hat "Das die Ampel durch ihre Hetze Schuld and dem aggressivem Klima sei."
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Habakuk, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 18:10 (vor 594 Tagen) @ Garum
Moment eben in den Nachrichten wurde A. Weidel zitiert die gesagt hat "Das die Ampel durch ihre Hetze Schuld and dem aggressivem Klima sei."
Wen wundert das? Die AfD schreibt das Drehbuch, da wissen sie auch ganz genau, wann sie welchen Parole aufsagen müssen.
Das Schlimme ist ja, dass selbst dieser total lächerlichen Strategie auch wieder etliche auf den Leim gehen werden. Nun ja, wer sowas glaubt, ist für eine demokratische Gesellschaft ohnehin schon lange verloren. Aber dann gibt es natürlich noch die, die ja "eigentlich" gegen die AfD sind, aber trotzdem... (bla bla bla). Diese Leute werden am Ende diejenigen sein, die der AfD die Steigbügel halten.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Gargamel09, Mittwoch, 05.06.2024, 18:06 (vor 594 Tagen) @ Garum
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Ohne jetzt eine Statistik vor 2013 an der Hand zu haben, weil ich keine finde, tippe ich mal ins "Blaue" und behaupte, dass die AfD für das vergiftete Klima in diesem Land einen großen Anteil hat und die politisch motivierten Angriffe seit dem steil bergauf gehen. Dass dann natürlich auch AfD Politiker zur Zielscheibe werden, ist zwangsläufig. Also die Opfer für diese Klima im Land sind sie garantiert nicht, eher das Gegenteil. Man muss sich nur mal anschauen, was seit 2017 im Bundestag abgeht, da ist von einer zivilisierten Debattenkultur kaum noch die Rede.
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Moment eben in den Nachrichten wurde A. Weidel zitiert die gesagt hat "Das die Ampel durch ihre Hetze Schuld and dem aggressivem Klima sei."
Die suhlen sich seit über einem Jahrzehnt in der Opferrolle, das haben aber alle Rechten europa-/weltweit gemein. Ob das noch bei den Wählern zieht, dass die anderen immer Schuld sind, dort, wo die AfD zuletzt in Thüringen an die Macht kommen konnte, wird das auch den Leuten immer klarer, die dachten, ein AfDler macht alles anders und besser...nicht.
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Gerling, Hoppecke, Mittwoch, 05.06.2024, 22:33 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Die suhlen sich seit über einem Jahrzehnt in der Opferrolle, das haben aber alle Rechten europa-/weltweit gemein. Ob das noch bei den Wählern zieht, dass die anderen immer Schuld sind, dort, wo die AfD zuletzt in Thüringen an die Macht kommen konnte, wird das auch den Leuten immer klarer, die dachten, ein AfDler macht alles anders und besser...nicht.
Hat wirklich nichts mit diesem ernsten Thema zu tun, aber immer wenn ich irgendwo Opferrolle höre oder lese, klingelt bei mir Hajo Schumacher im Ohr :-)
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 18:12 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Ohne jetzt eine Statistik vor 2013 an der Hand zu haben, weil ich keine finde, tippe ich mal ins "Blaue" und behaupte, dass die AfD für das vergiftete Klima in diesem Land einen großen Anteil hat und die politisch motivierten Angriffe seit dem steil bergauf gehen. Dass dann natürlich auch AfD Politiker zur Zielscheibe werden, ist zwangsläufig. Also die Opfer für diese Klima im Land sind sie garantiert nicht, eher das Gegenteil. Man muss sich nur mal anschauen, was seit 2017 im Bundestag abgeht, da ist von einer zivilisierten Debattenkultur kaum noch die Rede.
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Moment eben in den Nachrichten wurde A. Weidel zitiert die gesagt hat "Das die Ampel durch ihre Hetze Schuld and dem aggressivem Klima sei."
Die suhlen sich seit über einem Jahrzehnt in der Opferrolle, das haben aber alle Rechten europa-/weltweit gemein. Ob das noch bei den Wählern zieht, dass die anderen immer Schuld sind, dort, wo die AfD zuletzt in Thüringen an die Macht kommen konnte, wird das auch den Leuten immer klarer, die dachten, ein AfDler macht alles anders und besser...nicht.
Aktuell heulen sie auch wieder herum. Nicht nur hier im Forum, auch bei Twitter. (Vorsicht, Link geht ins blau-braune Milieu.)
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Lordran, Donnerstag, 06.06.2024, 08:14 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Als Habeck eine halbe Stunde nicht von der Fähre kam, weil davor Bauern laut gerufen haben, sprachst du von einer Verrohung der Gesellschaft und Hetze.
Hier sprichst du von herumheulen.
Diese doppelt angelegten Standards sind wirklich bemerkenswert.
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Ulrich, Donnerstag, 06.06.2024, 08:45 (vor 594 Tagen) @ Lordran
Als Habeck eine halbe Stunde nicht von der Fähre kam, weil davor Bauern laut gerufen haben, sprachst du von einer Verrohung der Gesellschaft und Hetze.
Hier sprichst du von herumheulen.
Diese doppelt angelegten Standards sind wirklich bemerkenswert.
Über dich fällt mir nur eines ein: AfDler machen AfDler-Sachen.
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MelBourbon, Mittwoch, 05.06.2024, 19:06 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Also den Link tue ich mir nicht an.
X/Twitter kann man meiner Meinung nach gerne verbieten. Das ist der absolute Wahnsinn da. Jedes mal bekomme ich Magengeschwüre wenn ich mal kurz drauf gehe. Am Ende bin ich deprimiert und denke mir so dumm können die Menschen doch nicht sein. Dann brauch ich erst mal eine Weile um es alles wieder zu relativieren (z.B. das da einzelne radikale Meinungen von der Plattform prominenter dargestellt werden und Gott sei Dank nicht die Allgemeinheit darstellen).
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 20:04 (vor 594 Tagen) @ MelBourbon
Also den Link tue ich mir nicht an.
X/Twitter kann man meiner Meinung nach gerne verbieten. Das ist der absolute Wahnsinn da. Jedes mal bekomme ich Magengeschwüre wenn ich mal kurz drauf gehe. Am Ende bin ich deprimiert und denke mir so dumm können die Menschen doch nicht sein. Dann brauch ich erst mal eine Weile um es alles wieder zu relativieren (z.B. das da einzelne radikale Meinungen von der Plattform prominenter dargestellt werden und Gott sei Dank nicht die Allgemeinheit darstellen).
Ich kann ohnehin nicht nachvollziehen, warum diese ganzen asozialen Medien für die auf ihnen verbreiteten Inhalte nicht juristisch verantwortlich gemacht werden. Wenn ich mein Wohnzimmer wissentlich für kriminelle Machenschaften zur Verfügung stelle und damit auch noch ordentlich Geld verdiene, dann würde ich mich damit doch auch strafbar machen. Und bei Twitter kann der Betreiber den ganzen widerlichen Scheiß, der da verbreitet wird, doch jederzeit vollständig einsehen. Ich finde das ziemlich befremdlich.
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Minzurion, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 20:30 (vor 594 Tagen) @ Habakuk
dAs iSt eIn eInGrIfF iN dIe MeInUnGsFrEiHeIt
gez. Elon Musk
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MelBourbon, Mittwoch, 05.06.2024, 22:11 (vor 594 Tagen) @ Minzurion
Meinungsfreiheit (im Einklang mit unserem Grundgesetz) muss erhalten bleiben.
Aber ich finde einfach dass solche Plattformen durch die Größe und wie sie aufgebaut sind (hervorgehoben wird, was am meisten diskutiert wird, was meistens nicht sie sachliche Meinung ist) gefährlich sind. Da können Leute anonym Mist labern den sie nicht mal am Stammtisch sagen würden und bekommen direkt eine unglaubliche Reichweite.
Ich bin nicht gegen einen Austausch im Internet oder soziale Medien generell (auch wenn ich sie vermeide so weit es mir möglich ist). Aber ich finde etwas dezentraler (wie hier im Forum) oder auf einem eigenen Blog ist besser für unsere Gesellschaft. Auch da bilden sich am Ende eventuell Blasen in dem sich Meinungen verfestigen. Aber die Blase bleibt kleiner und ist keine Globale.
Und am Ende sollen die Leute doch mal wieder raus an den Stammtisch oder einfach in der realen Welt diskutieren. Klar gibt es Menschen die dir auch solch einen Mist direkt ins Gesicht sagen. Aber das ist meiner Meinung nach nur ein kleiner Teil der Gesamtmenge die es auf Twitter tut. Der Rest hätte gar nicht die E**** oder würde sich dan am Ende dann eventuell doch auf ein anständiges Niveau der Diskussion einlassen.
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Lusitani, Cuxhaven, Donnerstag, 06.06.2024, 02:34 (vor 594 Tagen) @ MelBourbon
Was genau ist am schwatzgelb-forum dezentral?
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MelBourbon, Donnerstag, 06.06.2024, 12:08 (vor 593 Tagen) @ Lusitani
OK, vielleicht nicht die richtige Wortwahl. Ich meinte damit auf eine bestimmte Nutzer oder Interessensgruppe beschränkt. Und beschränkt nicht in Bezug auf die Zugangsmöglichkeiten sondern die effektive Nutzung.
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Kapitän Haddock, Mittwoch, 05.06.2024, 18:04 (vor 594 Tagen) @ Garum
Moment eben in den Nachrichten wurde A. Weidel zitiert die gesagt hat "Das die Ampel durch ihre Hetze Schuld and dem aggressivem Klima sei."
Ab und an muss man sich wirklich mal ein paar Bundestagsdebatten antun, dann sieht man, wie diese Partei das komplette Spektrum an Bösartigkeit ausspielt, die Weidel liegt da klar mit vorne. Das andere Extrem namens Unterkomplexität wird u. A. von Klimawandelleugner Karsten Hilse bedient, der Mann ist schlichtweg dumm wie Scheiße, man fragt sich ernsthaft, ob der alleine seine Schuhe zubekommt.
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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 05.06.2024, 18:24 (vor 594 Tagen) @ Kapitän Haddock
Moment eben in den Nachrichten wurde A. Weidel zitiert die gesagt hat "Das die Ampel durch ihre Hetze Schuld and dem aggressivem Klima sei."
Ab und an muss man sich wirklich mal ein paar Bundestagsdebatten antun, dann sieht man, wie diese Partei das komplette Spektrum an Bösartigkeit ausspielt, die Weidel liegt da klar mit vorne. Das andere Extrem namens Unterkomplexität wird u. A. von Klimawandelleugner Karsten Hilse bedient, der Mann ist schlichtweg dumm wie Scheiße, man fragt sich ernsthaft, ob der alleine seine Schuhe zubekommt.
Immer wenn jemand von der AfD redet bekomme ich Puls und mein Blutdruck steigt, deswegen tue ich mir das nur noch in den seltensten Fällen an.
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 19:51 (vor 594 Tagen) @ Garum
Immer wenn jemand von der AfD redet bekomme ich Puls und mein Blutdruck steigt, deswegen tue ich mir das nur noch in den seltensten Fällen an.
Hast du etwa keinen O-Saft mehr?
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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 05.06.2024, 20:40 (vor 594 Tagen) @ Habakuk
Immer wenn jemand von der AfD redet bekomme ich Puls und mein Blutdruck steigt, deswegen tue ich mir das nur noch in den seltensten Fällen an.
Hast du etwa keinen O-Saft mehr?
Ne, der Vodka ist alle.:-( Alkohol gibt es bei mir eh nur noch alle paar Monate. Und so viel Alkohol vertrage ich nicht mehr. Die AfD kann man sich nicht mal schön saufen führt nur zur Alkoholvergiftung.
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 18:09 (vor 594 Tagen) @ Kapitän Haddock
Moment eben in den Nachrichten wurde A. Weidel zitiert die gesagt hat "Das die Ampel durch ihre Hetze Schuld and dem aggressivem Klima sei."
Ab und an muss man sich wirklich mal ein paar Bundestagsdebatten antun, dann sieht man, wie diese Partei das komplette Spektrum an Bösartigkeit ausspielt, die Weidel liegt da klar mit vorne. Das andere Extrem namens Unterkomplexität wird u. A. von Klimawandelleugner Karsten Hilse bedient, der Mann ist schlichtweg dumm wie Scheiße, man fragt sich ernsthaft, ob der alleine seine Schuhe zubekommt.
Der Mann ist übrigens Polizeibeamter in Sachsen. Aktuell wegen seines Abgeordnetenmandats beurlaubt.
Noch Fragen?
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Kapitän Haddock, Mittwoch, 05.06.2024, 19:15 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Der Mann ist übrigens Polizeibeamter in Sachsen. Aktuell wegen seines Abgeordnetenmandats beurlaubt.
Noch Fragen?
Nur eine: Ist die Polizei dort seit seinem Weggang durchschnittlich schlauer geworden oder nicht?
Ich fürchte, die Antwort zu kennen.
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Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 17:35 (vor 594 Tagen) @ Arox
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Tja, wer Bienen verärgert wird halt gestochen. Also nimm dich vor Emma in acht.
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Finchen, Mittwoch, 05.06.2024, 15:54 (vor 594 Tagen) @ Arox
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Dieses Mal keinen Bock gehabt, deine AfD-Liebe zu verbergen?
Eines sei dir gesagt: Ihr werdet hier nie an die Macht kommen. :-)
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Pfostentreffer, Mittwoch, 05.06.2024, 15:47 (vor 594 Tagen) @ Arox
> Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Auch wenn es sich die meisten wahrscheinlich bei dem Nutzer schon gedacht haben, dass ist natürlich eine Falschbehauptung um die Nazis in ihre so geliebte (und wirkungsvolle) Opferpose zu rücken.
Die meisten Angriffe gab es logischerweise mit Abstand auf die Grünen, laut statista wurden ihre Parteirepräsentanten letztes Jahr fast 4x so häufig attackiert wie die der AFD. Die Parteieinrichtungen der Grünen wurden lt. statista ungefähr doppelt so häufig attackiert wie die der AFD.
Falsch war natürlich auch, dass die Gefahr hauptsächlich nicht von rechts ausgeht. Natürlich geht sie hauptsächlich von Rechts aus. Es geht ja sogar soweit, dass sie andere Rechte killen, weil sie ihnen nicht rechts genug sind, man denke nur an CDU Politiker Walter Lübcke, dessen fünfjähriger Todestag übrigens vor kurzem war.
Selbst wenn es nicht mehr stimmen würde, dürften sie sich nicht beschweren. Schliesslich waren sie es, die die phyische Gewalt wieder in die deutsche Politik gebracht haben. Dann über die Antwort darauf rumzumimosern, wäre auch ziemlich Würstchenhaft. Ach so, stimmt, dann passt es ja.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Lordran, Mittwoch, 05.06.2024, 17:10 (vor 594 Tagen) @ Pfostentreffer
Irgendwie merkwürdig jemanden „Opferpose, Mimose und Würstchen“ zu unterstellen, der mit einem Messer angegriffen wurde.
Sollte man eventuell mal bei sich selbst anfangen, ob der moralische Kompass noch richtig justiert ist.
Ansonsten wäre man so gar nicht besser als die Gegenseite oder?
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Davja89, Mittwoch, 05.06.2024, 16:44 (vor 594 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von Davja89, Mittwoch, 05.06.2024, 17:03
Ziemlich schwacher Beitrag.
Inhaltlich zumindest teilweise einfach falsch. (Siehe Richtigstellungen von Timo89 und Marc)
Moralisch ebenso sehr zweifelhaft.
Die großen Parteien der Linken Seite (SPD/Grüne) führen sich doch immer als moralische Instanz auf.
Da dürfte ja eine Argumentation "selber Schuld" nicht so wirklich dazu passen.
Aber eigentlich zeigt dein Beitrag vor allem das es nicht nur bei AfD und Konsorten ohne Ende doppelte Standarts und Doppelmoral gibt.
Würde ich dir nicht mal groß vorwerfen.
Selbe Spiel auf beiden Seiten der Extreme.
Gewalt AfD / Grüne
Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 16:35 (vor 594 Tagen) @ Pfostentreffer
> Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
Auch wenn es sich die meisten wahrscheinlich bei dem Nutzer schon gedacht haben, dass ist natürlich eine Falschbehauptung um die Nazis in ihre so geliebte (und wirkungsvolle) Opferpose zu rücken.
Die meisten Angriffe gab es logischerweise mit Abstand auf die Grünen, laut statista wurden ihre Parteirepräsentanten letztes Jahr fast 4x so häufig attackiert wie die der AFD. Die Parteieinrichtungen der Grünen wurden lt. statista ungefähr doppelt so häufig attackiert wie die der AFD.
Falsch war natürlich auch, dass die Gefahr hauptsächlich nicht von rechts ausgeht. Natürlich geht sie hauptsächlich von Rechts aus. Es geht ja sogar soweit, dass sie andere Rechte killen, weil sie ihnen nicht rechts genug sind, man denke nur an CDU Politiker Walter Lübcke, dessen fünfjähriger Todestag übrigens vor kurzem war.
Selbst wenn es nicht mehr stimmen würde, dürften sie sich nicht beschweren. Schliesslich waren sie es, die die phyische Gewalt wieder in die deutsche Politik gebracht haben. Dann über die Antwort darauf rumzumimosern, wäre auch ziemlich Würstchenhaft. Ach so, stimmt, dann passt es ja.
Ich hatte das neulich bei Lanz gesehen und hatte im Hinterkopf, dass die Ausgangsaussage des Vorschreibers stimmt. Nämlich, dass die AfD Politiker wirklich am häufigsten Opfer von echter physischer Gewalt wurden. Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, das in der Originalquelle zu recherchieren. Die Quelle ist die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der AfD Fraktion im Bundestag - findest du hier
Dort heißt es zunächst: Danach wurden vorläufigen Zahlen zufolge im Jahr 2023 insgesamt 2.790 solcher Straftaten gemeldet. Davon waren laut Vorlage Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen in 1.219 Fällen betroffen, Vertreter der AfD in 478 Fällen und Vertreter der SPD in 420 Fällen. In 299 Fällen waren den Angaben zufolge Vertreter der FDP betroffen, in 194 Fällen Vertreter der CDU, in 101 Fällen Vertreter der CSU und in 79 Fällen Vertreter der Linken.
Die absoluten Gesamtwerte sprechen dafür, dass die Grünen am häufigsten betroffen sind, soweit richtig, problematisch und eine echte Gefahr. In diesen Gesamtzahlen sind aber verschiedene Delikte subsumiert. In der Frage 4 der Anfrage wurde explizit nach der Aufschlüsselung der gesamten Straftaten in Gewaltdelikte und Äußerungsdelikte gegen Politiker gefragt, ich zitiere die Frage:
"Bei wie vielen dieser Angriffe (Frage 3) handelte es sich jeweils um Gewaltdelikte (einschließlich einfacher Körperverletzung) und Äußerungsdelikte (bitte die erfragten Deliktsgruppen jeweils getrennt nach Jahren, Partei und Phänomenbereich aufschlüsseln)?"
Die Grünen wurden 2023 Opfer folgender Straften:
Gesamt: 1.219
Davon Äußerungsdelikte: 947
Davon Gewaltdelikte: 62
Sonstige: 210
Die AfD wurde 2023 Opfer folgender Straften:
Gesamt: 478
Davon Äußerungsdelikte: 236
Davon Gewaltdelikte: 86
Sonstige: 156
Dein Vorposter schrieb ja explizit von "physischen Gewaltdelikten" und da ist meiner Meinung nach die Aussage inhaltlich richtig, wenn man auf diese Statistik blickt mit 86 Afd vs 62 Grüne. So sauber muss man mit der Statistik schon sein. Zur Information: Unter Gewaltdelikten werden folgende Straftaten geführt:
Unter Gewaltdelikte werden entsprechend der Meldedienstregelungen die nachfolgenden Deliktsgruppen subsumiert: Tötungsdelikte, Körperverletzungen, Brandstiftungen, Sprengstoffdelikte; Landfriedensbruch, Gefährlicher Eingriff in den Verkehr, Freiheitsberaubung, Raub, Erpressung, Widerstandsdelikte, Sexualdelikte.
Unter Äußerungsdelikten werden Unter den Begriff „Äußerungsdelikte“ werden die nachstehenden Straftatbestände subsumiert: – Bedrohung gemäß § 241 StGB – Beleidigung gemäß § 185 StGB – Nötigung v. Verfassungsorganen gemäß § 106 StGB – Nötigung gemäß § 240 StGB – üble Nachrede gemäß den §§ 186 ff. StGB – verhetzende Beleidigung gemäß § 192a StGB – Verleumdung gemäß § 187 StGB – Verunglimpfung gemäß den §§ 90 ff. StGB – Volksverhetzung gemäß § 130 StGB
Auch wenn die Grünen am meisten Opfer von "harmloseren" Äußerungsdelikten werden, muss man konstatieren, dass die Gewaltdelikte auf die Grünen jährlich ansteigen und das natürlich sehr kritisch ist. Denn aus der Vielzahl von Äußerungsdelikten können natürlich auch mehr Gewaltdelikte werden. Ist definitiv ein Trend, den es zu verfolgen und umzukehren gilt.
2019: 23
2020: 31
2021: 42
2022: 51
2023: 62
Während es bei der AfD keine jährliche Steigerung gibt, aber durchaus in vergangenen Jahren auch deutlich höhere Werte als bei den Grünen mit drei Jahren über 100. Im Trend gehen die Gewaltdelikte hier zurück, liegen aber absolut gesehen in 4 der letzten 5 Jahre über dem Wert der Grünen, mit einer Ausnahme im Jahr 2022.
2019: 105
2020: 118
2021: 120
2022: 40
2023: 86
Hier findest du alle Daten in der originalen Drucksache des Bundestages oder nochmal etwas einfacher aufbereitet vom Merkur.
Leider ist beides überhaupt nicht verwunderlich. Beide Parteien polarisieren das jeweils andere Lager massiv und die Polarisierung kann bei einigen Extremisten in Gewalt umschlagen. Selbstverständlich sind Rechtsextreme hier, insbesondere nach den Erfahrungen der letzten Jahre, eine sehr große Gefahr. Aber es ist doch gemeinhin bekannt, dass es auch unter den Linksextremisten Menschen gibt, die Gewalt zur Erreichung von politischen Zielen einsetzen.
Ich weiß jetzt nicht, wieso du auf den o.g. User so angesprungen bist bzw. was er sonst hier so schreibt, aber in der isolierten Aussage hat er meiner Meinung nach einen Punkt.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 05.06.2024, 16:14 (vor 594 Tagen) @ Pfostentreffer
Nunja, die Statistik sagt da tatsächlich bei Gewaltdelikten etwas anderes:
Erneuter Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, Mittwoch, 05.06.2024, 17:13 (vor 594 Tagen) @ MarcBVB
Werden da auch Angriffe von Bienen gezählt?
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 17:29 (vor 594 Tagen) @ Taifun
Werden da auch Angriffe von Bienen gezählt?
Das ist natürlich anekdotisch, aber es hat durchaus den einen oder anderen Angriff gegeben, bei dem der Hintergrund unklar war, der eventuell gar keiner war oder zumindest "aufgeblasen" wurde. Vermutlich gehen die auch in die Statistik mit ein, falls Strafanzeige erstattet wurde.
Vor ein paar Wochen beispielsweise machte die Meldung von einem tätlichen Angriff auf einen AfD-Politiker in Sachsen die Runde. Später stellte es sich dann heraus, dass es sich um eine Schlägerei um einen Parkplatz gehandelt hatte. Der AfD-Mann war hier wohl durchaus aktiv beteiligt, und sein Gegner wusste nichts über den politischen Hintergrund des AfD-Mannes.
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Davja89, Mittwoch, 05.06.2024, 17:32 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Mag sein...
Die Angriffe auf Grüne oder Linke sind alle bewiesen?
Mit Verdacht und Vermutungen kommen wir doch nicht weiter. Wir müssen auf Grundlage der Zahlen diskutieren die wir haben und eben darauf vertrauen das die einigermaßen passen.
Sonst hat man ja gar keine Grundlage...
Erneuter Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 17:39 (vor 594 Tagen) @ Davja89
Ist doch nichts neues, dass beide Lager die Zahlen im Zweifel für sich günstig auslegen.
Es geht eben häufig nicht darum miteinander zu reden, sondern Recht zu haben, es ist ein Kampf von "Extrempunkten", da wird man nur sehr schwer wieder die Gräben zuschütten können und es gibt ja nicht wenige, die uns hier US amerikanische Verhältnisse prognostizieren von der politischen Polarisierung. Das wäre natürlich fatal.
Die einzigen beiden relevanten Mitteparteien sind für mich immer noch SPD und CDU, denen ich zutraue überhaupt nur den Anspruch zu haben die ganze breite Mitte des Landes mitnehmen zu wollen. Alle anderen Parteien sind entweder irrelevant (FDP), tendieren in ideologisches Klienteldenken (Grüne) oder sogar ins Extreme (AFD, Linke) und sind damit keine wirklich *verbindenden* Kräfte in der Demokratie.
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Gargamel09, Mittwoch, 05.06.2024, 16:54 (vor 594 Tagen) @ MarcBVB
Nunja, die Statistik sagt da tatsächlich bei Gewaltdelikten etwas anderes:
Bei Angriffen auf Parteirepräsentanten, wie auch immer die geartet sind, hat er aber nicht Unrecht, denn da liegen die Grünen, in negativer Hinsicht, weit vor allen anderen.
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 17:04 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Nunja, die Statistik sagt da tatsächlich bei Gewaltdelikten etwas anderes:
Bei Angriffen auf Parteirepräsentanten, wie auch immer die geartet sind, hat er aber nicht Unrecht, denn da liegen die Grünen, in negativer Hinsicht, weit vor allen anderen.
Das ist die Zahl der gesamten Straftaten. Es gab insgesamt 1219 Straftaten gegen die Grünen, davon 947 Äußerungsdelikte und 62 physische Gewaltdelikte, Rest sonstige. Siehe mein Beitrag ein Stück weiter oben mit Originalquellen.
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Jurist, Mittwoch, 05.06.2024, 17:15 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Nein, das ist die Anzahl der angezeigten Straftaten. Da mag es auch eine unterschiedliche Herangehensweise innerhalb der einzelnen Parteien geben. Sozialdemokraten oder Christdemokraten stellen vielleicht nicht so häufig Straftanzeige, wenn sie von irgendlichen armen Wichten beleidigt werden...
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Gargamel09, Mittwoch, 05.06.2024, 17:28 (vor 594 Tagen) @ Jurist
Nein, das ist die Anzahl der angezeigten Straftaten. Da mag es auch eine unterschiedliche Herangehensweise innerhalb der einzelnen Parteien geben. Sozialdemokraten oder Christdemokraten stellen vielleicht nicht so häufig Straftanzeige, wenn sie von irgendlichen armen Wichten beleidigt werden...
Die AfDler stellen sich ja gerne als Opfer hin, man erinnere sich noch an das Drama um Chrupalla, wo ein "Stich" gleich ein Anschlag war und am Ende konnte nichts nachgewiesen werden.
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Davja89, Mittwoch, 05.06.2024, 17:25 (vor 594 Tagen) @ Jurist
Mimosen in Grün?
Möglich.
Hier wurde mehrfach der CDU Chef massivst beleidigt.
Aufschrei im Forum nahe Null.
Auch nicht von den Sympathisanten der Union etc.
Sportlich genommen.
Der Kanzler wird hier am laufenden Band beleidigt. Mindestens massiv polemisch kritisiert.
Da tut selbst mir Ulrich oft leid, der da die Fahne hochhalten muss.
Über die AfD oder die FDP wollen wir lieber gar nicht anfangen.
So bald die Kritik an Grünen (Habek, ALB etc.) mal minimal polemisch wird:
Kannst die Uhr danach stellen das hier die Grünen Sympatisanten rumweinen.
Sollte das auch nur minimal repräsentativ sein würde dein Verdacht wohl passen.
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Karsten, Zürich, Mittwoch, 05.06.2024, 17:22 (vor 594 Tagen) @ Jurist
Nein, das ist die Anzahl der angezeigten Straftaten. Da mag es auch eine unterschiedliche Herangehensweise innerhalb der einzelnen Parteien geben. Sozialdemokraten oder Christdemokraten stellen vielleicht nicht so häufig Straftanzeige, wenn sie von irgendlichen armen Wichten beleidigt werden...
Ebenso könnte es auch sein, dass AFD-Mitglieder anders mit verbalen Angriffen umgehen als Grüne und in der Folge Situationen entstehen, an deren Ende dann ein physischer Angriff (z.B. Schubsen im Handgemenge) steht. Ist immer schwierig, solche Zahlen zu interpretieren, die man nur als Zahlen vor sich hat.
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Davja89, Mittwoch, 05.06.2024, 17:02 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Unbestritten.
Besonders die verbalen Attacken gegen die Grünen sind schon massiv (Höhepunkt sicherlich rund um die Bauernproteste)
Allerdings sind körperliche Angriffe nochmal eine andere Liga und da sind die Grünen eben auch vorne mit dabei.
Aber eben auch die AfD.
Es zeigt vorallem das beide Extrempole die jeweiligen Gegenseite inzwischen massivst gezielt attackieren.
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Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 16:36 (vor 594 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 16:44
Der Fehler ist nachvollziehbar, wird die Statistik doch in so gut wie jedem Zeitungsartikel und selbst der Tagesschau genutzt, um zu belegen, dass die meisten "Angriffe" auf die Grünen erfolgen. Den kleinen Unterschied zwsichen verbaler "Gewalt" und wirklicher Gewalt lässt man dann einfach geschickt unter den Tisch gleiten, in dem Vertrauen, dass sowieso niemand die Quelle überprüfen wird.
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 16:47 (vor 594 Tagen) @ Arox
Der Fehler ist nachvollziehbar, wird die Statistik doch in so gut wie jedem Zeitungsartikel und selbst der Tagesschau genutzt, um zu belegen, dass die meisten "Angriffe" auf die Grünen erfolgen. Den kleinen Unterschied zwsichen verbaler "Gewalt" und wirklicher Gewalt lässt man dann einfach geschickt unter den Tisch gleiten, in dem Vertrauen, dass sowieso niemand die Quelle überprüfen wird.
Wie oben geschrieben, bei Markus Lanz wurden in einer Sendung der letzten Wochen zum Thema beide Charts gezeigt: Gesamtgewalt und Physische Gewalt. Das bedeutet, dass das natürlich nicht von allen öffentlich rechtlichen nur gesamthaft gezeigt wurde. Aber es stimmt, in vielen Medienpublikationen wurden häufiger die Gesamtzahlen herangezogen, um das Thema zu präsentieren. Kann man ja auch machen, es werden immerhin alle Straftaten erfasst. Aber in der Qualität der Straftaten sind natürlich Gewalttaten gegen Menschen am schwerwiegendsten und darum sollte man dieses tatsächlich gesondert betrachten, immer hat Markus Lanz und Redaktion so viel analytisches Verständnis gehabt.
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Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 17:09 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Die Frage ist bei den Verbaldelikten natürlich auch: erfolgen die gegen Gründe so viel häufiger, weil sie wirklich häufiger verbal angegangen werden, oder eventuell doch, weil bei den Grünen die Wahrnehmungsschwelle für eine Beleidigung niedriger liegt.
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 17:29 (vor 594 Tagen) @ Arox
Die Frage ist bei den Verbaldelikten natürlich auch: erfolgen die gegen Gründe so viel häufiger, weil sie wirklich häufiger verbal angegangen werden, oder eventuell doch, weil bei den Grünen die Wahrnehmungsschwelle für eine Beleidigung niedriger liegt.
Dir ist aber auch so gar nichts peinlich, oder? Ich könnte ja jetzt schreiben, dass die AfDler vielleicht größere Jammerlappen sind, wenn es um physische Gewalt geht und als Beispiel den Mückenstich von Chrupalla anführen. Das wär mir aber zu blöd, also lass ich es.
Jegliche Angriffe auf Politiker (und natürlich auch auf jeden anderen) sind absolut verachtenswert und kriminell. Es verbietet sich, sich über die Opfer lustig zu machen. Und ein "Ranking" der Opfer nach den eigenen politischen Vorstellungen vorzunehmen, ist nun auch reichlich infantil.
Die Täter sind in jedem Falle zu verurteilen (also zunächst einmal verbal, wenn möglich natürlich auch juristisch), egal aus welcher Ecke sie kommen. Ob es sich dabei um Islamisten oder Rechtsradikale handelt, ist bei der Beurteilung der Tat nicht maßgeblich. Das sind beides Metastasen der gleichen Krebsgeschwult: Hass.
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Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 17:52 (vor 594 Tagen) @ Habakuk
Den Einwand könnte man anführen, wenn hier nur ein moderater Unterschied bestünde. Nun ist es aber so, dass gegen Grüne Politker ziemlich genau so viele Äußerungsdelikte vorliegen, wie gegen Politker aller anderen Parteien zusammen. Sagen wir mal, ich bezweifle, dass sich dies in der Realität wirklich so darstellt.
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simie, Krefeld, Mittwoch, 05.06.2024, 18:31 (vor 594 Tagen) @ Arox
Sagen wir mal, ich bezweifle, dass sich dies in der Realität wirklich so darstellt.
Und das glaube ich nicht. Alleine was man bei einer oberflächlichen Sicht bei YouTube bezüglich dieses Themas sehen kann ist schon auffällig. Da gibt es zig Videos mit ehrabschneidenden und einfach ekelhaften Schlagzeilen bezüglich Grünenpolitikern. Gerne dann auch direkt von AFDlern oder aus diesem Umfeld stammend.
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Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 18:39 (vor 594 Tagen) @ simie
Also wenn dieser content strafbare Beleidigungen oder Ehrabschneidungen enthielte, dann würde er nicht lange auf youtube bleiben.
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simie, Krefeld, Mittwoch, 05.06.2024, 18:50 (vor 594 Tagen) @ Arox
Und das macht es besser?
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Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 18:55 (vor 594 Tagen) @ simie
Was genau möchtest du jetzt? Wenn es keine Beleidigung darstellt, dann ist es auch keine und somit eine legitime, freie Meinungsäußerung. Du veranschaulichst doch gerade meinen Punkt. Nicht alles, was einem selber inhaltlich nicht passt und vielleicht an der Grenze des guten Geschmacks kratzt, ist gleiche eine Beleidigung oder ein verbales Gewaltdelikt.
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 18:07 (vor 594 Tagen) @ Arox
Sagen wir mal, ich bezweifle, dass sich dies in der Realität wirklich so darstellt.
Sagen wir mal, es ist ziemlich egal, was du glaubst oder bezweifelst.
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Arox, Mittwoch, 05.06.2024, 16:12 (vor 594 Tagen) @ Pfostentreffer
>
Die meisten Angriffe gab es logischerweise mit Abstand auf die Grünen, laut statista wurden ihre Parteirepräsentanten letztes Jahr fast 4x so häufig attackiert wie die der AFD. Die Parteieinrichtungen der Grünen wurden lt. statista ungefähr doppelt so häufig attackiert wie die der AFD.
Vielleicht solltest du dir die viel zitierte Statistik des Bundestages nochmal genau anschauen. Dann wirst du sehen, dass deine Aussage, die Grünen werden am meisten angegriffen, nur zutrifft, wenn man die Äußerungsdelikte dazu zählt. Ein "doofe Grüne" kann natürlich auch verletzend sein, aber der physische Schaden dürfte im Vergleich zu dem, was offiziell als Gewaltdelikt erfasst wird, geringer sein. 2023 gab es von diesen Gewaltdelikten gegen Politker 234. Davon entfallen 84 (und damit die meisten) auf AFD Politker. Gegen die Grünen gab es 62 Gewaltdelikte.
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Gargamel09, Mittwoch, 05.06.2024, 16:21 (vor 594 Tagen) @ Arox
>
Die meisten Angriffe gab es logischerweise mit Abstand auf die Grünen, laut statista wurden ihre Parteirepräsentanten letztes Jahr fast 4x so häufig attackiert wie die der AFD. Die Parteieinrichtungen der Grünen wurden lt. statista ungefähr doppelt so häufig attackiert wie die der AFD.
Vielleicht solltest du dir die viel zitierte Statistik des Bundestages nochmal genau anschauen. Dann wirst du sehen, dass deine Aussage, die Grünen werden am meisten angegriffen, nur zutrifft, wenn man die Äußerungsdelikte dazu zählt. Ein "doofe Grüne" kann natürlich auch verletzend sein, aber der physische Schaden dürfte im Vergleich zu dem, was offiziell als Gewaltdelikt erfasst wird, geringer sein. 2023 gab es von diesen Gewaltdelikten gegen Politker 234. Davon entfallen 84 (und damit die meisten) auf AFD Politker. Gegen die Grünen gab es 62 Gewaltdelikte.
36% der Angriffe auf rechte Parteien, also die AfD, 64% der Angriffe auf demokratische Parteien.
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Gargamel09, Mittwoch, 05.06.2024, 15:33 (vor 594 Tagen) @ Arox
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
So wie sich das liest, wusste der, der abgehauen ist, nicht wer ihn da verfolgt (22:30 Uhr - dunkel), anders als am Samstag, scheint das kein gezielter Messerangriff auf einen Rechten gewesen zu sein, sondern aus dem Affekt heraus, wie wenn man einen Dieb stellen möchte.
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 15:37 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
So wie sich das liest, wusste der, der abgehauen ist, nicht wer ihn da verfolgt (22:30 Uhr - dunkel), anders als am Samstag, scheint das kein gezielter Messerangriff auf einen Rechten gewesen zu sein, sondern aus dem Affekt heraus, wie wenn man einen Dieb stellen möchte.
Und beim Messerstecher gibt es konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Er ist nicht in U-Haft, sondern in der Psychiatrie.
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Gargamel09, Mittwoch, 05.06.2024, 15:44 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
So wie sich das liest, wusste der, der abgehauen ist, nicht wer ihn da verfolgt (22:30 Uhr - dunkel), anders als am Samstag, scheint das kein gezielter Messerangriff auf einen Rechten gewesen zu sein, sondern aus dem Affekt heraus, wie wenn man einen Dieb stellen möchte.
Und beim Messerstecher gibt es konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Er ist nicht in U-Haft, sondern in der Psychiatrie.
Das ist in dem Kontext erst mal unerheblich, denn es hätte jeden treffen können, der ihn gestern verfolgt hätte, ob nun der Politiker selbst, oder ein Bürger, der ihn hätte stellen wollen, weil der Wahlplakate abgerissen hatte. Sowas selbst in die Hand zu nehmen ist immer gefährlich, man weiß gar nicht, wer sein gegenüber ist (hier anscheinend ein psychisch Kranker) und zu was der in so eine Stresssituation fähig sein könnte, wenn der sich wehrt.
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 15:55 (vor 594 Tagen) @ Gargamel09
Als AFD-Politker lebt man schon gefährlich. Entgegen der allgemeinen Behauptung, dass die Gefahr physischer Gewalt hauptsächlich von rechts ausgeht, werden Politiker keiner Partei häufiger Opfer von physischen Gewaltdelikten.
So wie sich das liest, wusste der, der abgehauen ist, nicht wer ihn da verfolgt (22:30 Uhr - dunkel), anders als am Samstag, scheint das kein gezielter Messerangriff auf einen Rechten gewesen zu sein, sondern aus dem Affekt heraus, wie wenn man einen Dieb stellen möchte.
Und beim Messerstecher gibt es konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Er ist nicht in U-Haft, sondern in der Psychiatrie.
Das ist in dem Kontext erst mal unerheblich, denn es hätte jeden treffen können, der ihn gestern verfolgt hätte, ob nun der Politiker selbst, oder ein Bürger, der ihn hätte stellen wollen, weil der Wahlplakate abgerissen hatte. Sowas selbst in die Hand zu nehmen ist immer gefährlich, man weiß gar nicht, wer sein gegenüber ist (hier anscheinend ein psychisch Kranker) und zu was der in so eine Stresssituation fähig sein könnte, wenn der sich wehrt.
Es widerlegt zusätzlich die Behauptung, es habe sich um einen vorsätzlichen, politisch motivierten Angriff auf einen AfD-Politiker gehandelt hat.
Der wiederum ist Oberstleutnant der Reserve mit Nahkampfausbildung und hat sich wohl deshalb massiv überschätzt.
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 16:48 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Der wiederum ist Oberstleutnant der Reserve mit Nahkampfausbildung und hat sich wohl deshalb massiv überschätzt.
Der ist 62 Jahre alt, ich weiß nicht, wie viel "Kampfkraft" da noch übrig geblieben ist ;-)
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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 05.06.2024, 17:10 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Der wiederum ist Oberstleutnant der Reserve mit Nahkampfausbildung und hat sich wohl deshalb massiv überschätzt.
Der ist 62 Jahre alt, ich weiß nicht, wie viel "Kampfkraft" da noch übrig geblieben ist ;-)
Das kommt darauf an was man unter "Nahkampfausbildung" versteht und wie der eigene Fitnessgrad ist.
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 13:58 (vor 594 Tagen) @ Dana White
Der Hintergrund ist wohl nicht rein politisch.
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
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spielbeobachtung, Ort, Mittwoch, 05.06.2024, 14:14 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Der Hintergrund ist wohl nicht rein politisch.
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
Passt irgendwie nicht zu den sonstigen Details. Ob seine flüchtigen Kumpanen wohl auch psychisch krank sind ?
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 14:16 (vor 594 Tagen) @ spielbeobachtung
Der Hintergrund ist wohl nicht rein politisch.
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
Passt irgendwie nicht zu den sonstigen Details. Ob seine flüchtigen Kumpanen wohl auch psychisch krank sind ?
Du meinst wohl, das passt nicht zu den Erwartungen deiner Freunde von der AfD?
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Lordran, Mittwoch, 05.06.2024, 14:45 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Der Hintergrund ist wohl nicht rein politisch.
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
Passt irgendwie nicht zu den sonstigen Details. Ob seine flüchtigen Kumpanen wohl auch psychisch krank sind ?
Du meinst wohl, das passt nicht zu den Erwartungen deiner Freunde von der AfD?
Steht im Bericht. „Mehrere Personen entfernten Plakate.“
Finde es aber auch bemerkenswert, wie schnell in manchen Fällen klar ist, dass eine psychische Erkrankung vorliegen soll.
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 15:01 (vor 594 Tagen) @ Lordran
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
Finde es aber auch bemerkenswert, wie schnell in manchen Fällen klar ist, dass eine psychische Erkrankung vorliegen soll.
Ich finde es noch viel bemerkenswerter, wie schnell manche Leute schon wieder schlauer sind als Polizei und Staatsanwaltschaft. Ich nehme an, du warst bei der Festnahme dabei?
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 15:16 (vor 594 Tagen) @ Habakuk
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
Finde es aber auch bemerkenswert, wie schnell in manchen Fällen klar ist, dass eine psychische Erkrankung vorliegen soll.
Ich finde es noch viel bemerkenswerter, wie schnell manche Leute schon wieder schlauer sind als Polizei und Staatsanwaltschaft. Ich nehme an, du warst bei der Festnahme dabei?
Polizei, Staatsanwaltschaft und zudem sicherlich auch hinzugezogenes medizinisches Fachpersonal.
Ohne das Vorliegen einschlägiger Symptome landet ein Tatverdächtiger nicht in der Psychiatrie statt der Untersuchungshaft. Und zwangsweise wenn es nicht nur um eine ambulante Untersuchung geht wohl genau wie in Untersuchungshaft nur mit richterlichem Beschluss.
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Fatil1ty, Mittwoch, 05.06.2024, 14:02 (vor 594 Tagen) @ Ulrich
Der Hintergrund ist wohl nicht rein politisch.
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
Ach was.
Jemand der einen Menschen mit einem Messer angreift ist psychisch krank? Solche Leute sind für mich per se psychisch krank.
Wird dann wahrscheinlich wieder strafmildernd anerkannt.
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simie, Krefeld, Mittwoch, 05.06.2024, 14:30 (vor 594 Tagen) @ Fatil1ty
Wird dann wahrscheinlich wieder strafmildernd anerkannt.
Solche blöden Kommentare kann man sich eigentlich auch sparen.
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 05.06.2024, 14:18 (vor 594 Tagen) @ Fatil1ty
bearbeitet von Habakuk, Mittwoch, 05.06.2024, 14:21
Jemand der einen Menschen mit einem Messer angreift ist psychisch krank? Solche Leute sind für mich per se psychisch krank.
Jemand, der einen Menschen mit einem Messer angreift, ist zunächst mal kriminell. In Deutschland gibt es etwa 18 Milionen Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die möchten vermutlich weder von dir noch von jemand anderem in einen Topf mit Kriminellen geworfen werden.
Eine andere Frage ist, ob der Täter des aktuellen Messerangriffs ein psychische Erkrankung hat, durch die seine Schuldfähigkeit eingeschränkt ist. Darüber entscheidet letztlich das Gericht nach Anhörung psychiatrischer Sachverständiger. Du kannst denen natürlich gerne deine Hilfe anbieten.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 05.06.2024, 14:06 (vor 594 Tagen) @ Fatil1ty
Jemand der einen Menschen mit einem Messer angreift ist psychisch krank? Solche Leute sind für mich per se psychisch krank.
Wird dann wahrscheinlich wieder strafmildernd anerkannt.
Es macht für die Bevölkerung keinen sonderlich großen Unterschied, ob man als verurteilter Straftäter in einem regulären Gefängnis sitzt oder ob man als nicht schuldfähiger Täter in einer forensischen Klinik untergebracht wird. (Zumal man aus letzterer dann auch nicht so leicht herauskommt wie aus einem Gefängnis nach Ablauf der Strafe.)
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simie, Krefeld, Mittwoch, 05.06.2024, 14:29 (vor 594 Tagen) @ Scherben
(Zumal man aus letzterer dann auch nicht so leicht herauskommt wie aus einem Gefängnis nach Ablauf der Strafe.)
Der Aufenthalt in einer geschlossenen Psychiatrie dürfte sich in den allermeisten Fällen über einen längeren Zeitraum erstrecken, als ein normaler Haftaufenthalt. Anders als viele glauben, ist es daher meist keine so gute Idee auf Schuldunfähigkeit zu plädieren.
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Nike79, Mittwoch, 05.06.2024, 15:05 (vor 594 Tagen) @ simie
(Zumal man aus letzterer dann auch nicht so leicht herauskommt wie aus einem Gefängnis nach Ablauf der Strafe.)
Der Aufenthalt in einer geschlossenen Psychiatrie dürfte sich in den allermeisten Fällen über einen längeren Zeitraum erstrecken, als ein normaler Haftaufenthalt. Anders als viele glauben, ist es daher meist keine so gute Idee auf Schuldunfähigkeit zu plädieren.
Man sollte sich unter einer forensischen Psychiatrie auch keine Kurklinik im bayerischen Wald vorstellen.
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Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 14:13 (vor 594 Tagen) @ Scherben
Jemand der einen Menschen mit einem Messer angreift ist psychisch krank? Solche Leute sind für mich per se psychisch krank.
Wird dann wahrscheinlich wieder strafmildernd anerkannt.
Es macht für die Bevölkerung keinen sonderlich großen Unterschied, ob man als verurteilter Straftäter in einem regulären Gefängnis sitzt oder ob man als nicht schuldfähiger Täter in einer forensischen Klinik untergebracht wird. (Zumal man aus letzterer dann auch nicht so leicht herauskommt wie aus einem Gefängnis nach Ablauf der Strafe.)
Ja.
Bei uns im Ort hat vor einigen Jahren eine psychisch kranke Frau mit dem Auto geradezu Jagd auf Radfahrer gemacht. Einen davon hat sie getötet. Sie war schuldunfähig und wurde in die Forensik eingewiesen.
Vor anderthalb Jahren hat ein psychisch kranker Mann in der Nachbar-Kleinstadt einen Tankstellenbesitzer mit dem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Auch ein anwesender Polizeibeamter konnte den Täter nicht rechtzeitig durch Schüsse stoppen. Der Täter ist ebenfalls schuldunfähig und in der Forensik.
Solche Fälle kommen vor. Und ich bin mir in beiden Fällen sicher, die Täterin bzw. der Täter waren tatsächlich schuldunfähig.
Erneuter Messerangriff in Mannheim - Tatverdächtiger in der Psychiatrie
Ulrich, Mittwoch, 05.06.2024, 14:06 (vor 594 Tagen) @ Fatil1ty
Der Hintergrund ist wohl nicht rein politisch.
"Der 25 Jahre alte Tatverdächtige sei nach Angaben der Ermittler in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Bei der Festnahme habe es deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit."
Ach was.Jemand der einen Menschen mit einem Messer angreift ist psychisch krank? Solche Leute sind für mich per se psychisch krank.
Wird dann wahrscheinlich wieder strafmildernd anerkannt.
Aus welchem Loch bist Du denn gekrochen?
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 10:25 (vor 595 Tagen) @ Knolli
bearbeitet von Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 10:42
Kurze Zusammenfassung zweier ZDF / FAZ Artikel von heute morgen:
- Bundesanwalt hat den Fall an sich gezogen: "Man gehe davon aus, dass der Mann islamkritischen Menschen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung absprechen wollte"
- Justizminister Buschmann es "lägen klare Hinweise für ein islamistisches Motiv vor"
- Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will am Donnerstag eine Regierungserklärung zur aktuellen Sicherheitslage abgeben
- Hamburgs Innensenator Grote (SPD) "Wir müssen einen Weg finden, für Straftäter, aber auch für Gefährder und islamistische Verfassungsfeinde, Abschiebungen nach Afghanistan wieder aufzunehmen"
- Innenministerin Nancy Faeser (SPD) "prüfe intensiv Möglichkeiten" dies umzusetzen
- Linnemann (CDU) fordert Aktionsplan "Politischer Islam" u.a. islamistische Organisationen zu verbieten und Kalifat Forderungen strafrechtlich zu verfolgen.
- Mannheim Täter seit 2014 in Deutschland, abgelehnter Asylbewerber, Abschiebungen wurde nicht durchgeführt, dann neun Jahre später Aufenthaltserlaubnis bekommen, weil er mit einer Frau ein Kind gezeugt hat, dass die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und er Sorgerecht trägt. Nun Abschiebung in diesem Fall nach so langer Zeit nahezu unmöglich.
Das Sicherheitsinteresse Deutschlands wiege schwerer als das Schutzinteresse des Täters. (Andy Grote)
Typisch Politik: Es muss immer erst was passieren, damit Veränderungen passieren können, anstatt mal proaktiv Politik zu machen. Oder alles nur Wahlkampfgetöse? Strukturell erwartet z.B. Herr Mansour, mal wieder, keine Änderungen an den eigentlichen Problemen.
Mal sehen, ob das Grünen geführte Auswärtige Amt den Sachverhalt auch so sieht.
(Und nochmal zur Verdeutlichung: Es geht in diesem Beitrag und in der öffentlichen Diskussion *ausschließlich* um schwere Straftäter und gefährliche Verfassungsfeinde, nicht um Menschen oder Geflüchtete aus diesen Ländern generell.)
Mannheim: Roth befürwortet Abschiebungen von Straftätern / Gefährdern wenn möglich || Lang gibt Debattenvermeidung zu
Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 20:00 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Claudia Roth, Die Grünen, bei Maischberger:
"Es ist richtig, dass Straftäter, dass Gefährder, die unseren Frieden in unserem Land gefährden, dass die zurückgeführt werden sollen, wenn es denn möglich ist. (...) Man muss gucken unter welchen Bedingungen kann man in welches Land abschieben."
Sie weist allerdings auch darauf hin, wie viele andere hier, dass es natürlich Verträge mit dem Land geben muss und dass mit dem "Zentrum des Islamismus" in Afghanistan nicht kooperiert werden kann und bevorzugt, dass der Täter hier in Deutschland verurteilt wird.
Dennoch, in der Aussage, der erste Satz, für Frau Roth durchaus eine gute Aussage. Auch wenn natürlich solchen Aussagen immer Taten folgen müssen. Und auch Ricarda Lang scheint ein wenig zu realisieren, was das permanente ideologische Vermeiden von Debatten verursacht, Zitat Ricarda Lang bei Caren Miosga:
"Wir hatten die Tendenz, dass manche vielleicht vor der Debatte zurückgeschreckt sind, weil sie dachten, damit helfen wir am Ende den Rechtspopulisten"
Späte Einsicht, aber immerhin. Probleme anerkennen und lösen, nicht totschweigen, das hilft wirklich.
Quelle: Tagesschau auf YouTube
Mannheim: Roth befürwortet Abschiebungen von Straftätern / Gefährdern wenn möglich || Lang gibt Debattenvermeidung zu
Lordran, Mittwoch, 05.06.2024, 20:09 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Es stehen bald Wahlen an. Natürlich merkt die Politik wie es gärt in der Bevölkerung und will noch mehr Rechtsrutsch abwenden.
Auch Scholz lies sich auf dem Spiegel-Cover abdrucken mit den Worten: „Wir müssen endlich abschieben.“ Viel passiert ist nicht.
Am Ende des Tages helfen nur Taten. Und ich bezweifle ob die folgen.
Mannheim: Roth befürwortet Abschiebungen von Straftätern / Gefährdern wenn möglich || Lang gibt Debattenvermeidung zu
Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 20:27 (vor 594 Tagen) @ Lordran
Es stehen bald Wahlen an. Natürlich merkt die Politik wie es gärt in der Bevölkerung und will noch mehr Rechtsrutsch abwenden.
Auch Scholz lies sich auf dem Spiegel-Cover abdrucken mit den Worten: „Wir müssen endlich abschieben.“ Viel passiert ist nicht.
Am Ende des Tages helfen nur Taten. Und ich bezweifle ob die folgen.
Das ist so. Eigentlich müsste man viel mehr Faktenchecks machen und Politiker damit konfrontieren. Olaf Scholz wurde in seiner Zeit als Finanzminister ja mal befragt, was man denn von den Norwegern und ihrem Staatsfond lernen könne. In seiner arroganten Art sagte er kurz und knapp gar nichts. Und nun führt eine Scholz geführte SPD Bundesregierung die Aktienrente in Deutschland ein. Was ich ja gut finde inhaltlich, aber diese überhebliche Aussage hat mich seinerzeit sehr aufgeregt.
Und klar, hast Recht, ist Wahlkampf jetzt. Aber ich hoffe doch sehr, dass die Grünen mal wieder mehr den Pfad der Mitte einschlagen, und versuchen für das ganze Land Politik zu machen und nicht nur für ihre Kernklientel.
Mannheim: Roth befürwortet Abschiebungen von Straftätern / Gefährdern wenn möglich || Lang gibt Debattenvermeidung zu
Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 20:35 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Norwegen pumpt Einnahmen aus dem Geschäft mit Gas und Öl in den Fonds. Was genau sollen wir davon lernen? Verkauf wir Luft und Liebe?
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 20:50 (vor 594 Tagen) @ Taifun
Norwegen pumpt Einnahmen aus dem Geschäft mit Gas und Öl in den Fonds. Was genau sollen wir davon lernen? Verkauf wir Luft und Liebe?
Steuergelder breit gestreut am Kapitalmarkt einsetzen, damit wir alle von der Wirtschaftsleistung der ganzen Welt profitieren und unsere komplett maroden Rentensysteme stützen können, die sonst die nächsten Jahre komplett den Bach runter gehen?
Mannheim: Roth befürwortet Abschiebungen von Straftätern / Gefährdern wenn möglich || Lang gibt Debattenvermeidung zu
Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 20:56 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Nur sind das bei uns Kredite und die Unterschiede sind massiv. So zu tun als ob das vergleichbar wäre ist imho falsch.
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 21:14 (vor 594 Tagen) @ Taifun
Nur sind das bei uns Kredite und die Unterschiede sind massiv. So zu tun als ob das vergleichbar wäre ist imho falsch.
Ich sehe den Unterschied. Der unterliegende Ansatz Kapital arbeiten zu lassen, ist allerdings der gleiche und ein Fortschritt in meiner persönlichen Auffassung. Wenn man nichts versucht, wird man garantiert (!) noch mehr Steuergelder in den nächsten Jahren in die Rente verlagern müssen und da ist der Erwartungswert automatisch negativ, wohingegen bei guter Kapitalmarktentwicklung eine Entlastung zumindest im Bereich des möglichen ist.
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 21:17 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Das es richtig ist und letztlich 20 Jahre zu spät kommt ist klar. Aber der Vergleich mit Norwegen passt einfach nicht. Gerade linke Politik sollte Norwegen kritisch sehen. Deren Fonds und der Klimawandel hängen eng zusammen.
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herrNick, Mittwoch, 05.06.2024, 21:51 (vor 594 Tagen) @ Taifun
Das es richtig ist und letztlich 20 Jahre zu spät kommt ist klar. Aber der Vergleich mit Norwegen passt einfach nicht. Gerade linke Politik sollte Norwegen kritisch sehen. Deren Fonds und der Klimawandel hängen eng zusammen.
Warum ist Klimaschutz eigentlich automatisch links?
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herrNick, Mittwoch, 05.06.2024, 21:53 (vor 594 Tagen) @ herrNick
Weil er leider immer noch ehern progressiv ist. Und Söder und Merz würde es sowieso niemand glauben.
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herrNick, Mittwoch, 05.06.2024, 22:00 (vor 594 Tagen) @ Taifun
Weil er leider immer noch ehern progressiv ist. Und Söder und Merz würde es sowieso niemand glauben.
Bewahrung der Schöpfung würde ja einer Union auch gut stehen. Rechtzeitiges, vorausschauendes
Investment würde sich gut bei einer FDP machen.
Sogar die selbsternannten Patrioten sollten Interesse an deutscher Energieproduktion statt Abhängigkeit von muslimischen Staaten haben.
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markus, Donnerstag, 06.06.2024, 06:42 (vor 594 Tagen) @ herrNick
Weil er leider immer noch ehern progressiv ist. Und Söder und Merz würde es sowieso niemand glauben.
Bewahrung der Schöpfung würde ja einer Union auch gut stehen. Rechtzeitiges, vorausschauendes
Investment würde sich gut bei einer FDP machen.
Sogar die selbsternannten Patrioten sollten Interesse an deutscher Energieproduktion statt Abhängigkeit von muslimischen Staaten haben.
So ein betagter, erzkonservativer CDU Wähler mit nur noch überschaubarer Restlebenszeit und ohne Sozialkontakt denkt doch als Letztwähler gar nicht mehr langfristig. Nach mir die Sintflut. Das Zigeunerschnitzel muss erhalten bleiben und die Ölheizung bleibt bitte heilig. Darum fällt der CDU auch nichts besseres ein, als einen 70 Jährigen Friedrich ohne wirkliche Regierungserfahrung zum Kanzler machen zu wollen. Fachkräftemangel in der CDU. Oder ist einfach nur zielgruppengerechte Politik? Ein Höchstwahlalter könnte dem entgegenwirken. Wenn man in den ersten 18 Lebensjahren nicht wählen darf, dann sollte man auch in den letzten 18 Lebensjahren nicht mehr wählen dürfen.
(Ja ich weiß, das war jetzt Blarry für arme, Blarry bitte ergänzen ;))
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Eisen, DO, Mittwoch, 05.06.2024, 20:26 (vor 594 Tagen) @ Lordran
Final wird diese ganze Debatte enden beim Thema Bürokratie/Justiz:
- würde des Menschen -> Rückführung unzumutbar
- hat keinen pass
- Heimatland nimmt nicht zurück
So war es bislang immer.
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
Copperfield, Saarbrücken, Dienstag, 04.06.2024, 12:05 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Typisch Politik: Es muss immer erst was passieren, damit Veränderungen passieren können, anstatt mal proaktiv Politik zu machen. Oder alles nur Wahlkampfgetöse? Strukturell erwartet z.B. Herr Mansour, mal wieder, keine Änderungen an den eigentlichen Problemen.
Mal sehen, ob das Grünen geführte Auswärtige Amt den Sachverhalt auch so sieht.(Und nochmal zur Verdeutlichung: Es geht in diesem Beitrag und in der öffentlichen Diskussion *ausschließlich* um schwere Straftäter und gefährliche Verfassungsfeinde, nicht um Menschen oder Geflüchtete aus diesen Ländern generell.)
Da ist jetzt die Frage was man will. Der Mann ist seit 10 Jahren in Deutschland. Wäre mal noch Interessant ob der schon so Radikal hier her kam, aber OK.
Das Auswärtige Amt wird sich sicher an die EU-Gesetze und Normen halten. Nicht nur die Gesellschaft muss das aushalten, auch die Politik muss den Gesellsachaftlichen Druck aushalten und sich damit als Rechtsstaat beweisen.
Aber was will ich eigentlich sagen. Also der Mann hat eine schwere Straftat begangen. Jetzt setzen wir den zur "Strafe" so schnell wie möglich in ein Flugzeug in seine Heimat wo er dann frei kommt und vielleicht sogar noch gefeiert wird? Seltsames Rechtsverständnis. Aber OK kann man machen. Die Abschreckende Wirkung daraus besteht dann darin das sich noch mehr auf den Weg hierher machen, ihre islamistischen Ziele mit Terror-Akten durchsetzen - dann den Gratisflug mit Cocktail wieder in die Heimat und von ihren Heldentaten berichten. Halte ich jetzt auch für eine schlechte Strategie. Aber nun gut.
Aber wie du so schön schriebst, mal gucken wie das AA das ganze sieht und einschätzt.
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Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 10:44 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Mit der Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan bzw. nach Syrien aktuell möglich sind, hat sich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags noch vor recht kurzer Zeit in zwei Papieren beschäftigt.
https://www.bundestag.de/resource/blob/1001880/5d0d5ca7b90ba4ed6d32d0f794d2c132/WD-3-015-24-pdf.pdf
https://www.bundestag.de/resource/blob/1002072/0355975f2daa0ef1feef22983d01945c/WD-2-009-24-pdf.pdf
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
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Schwarzgold, Dienstag, 04.06.2024, 11:46 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Was sollen solche Abschiebungen denn eigentlich bringen wenn die Person ohne Ausweis innerhalb von einem Monat wieder in Deutschland sein und unter neuem Namen wieder einen Asylantrag stellen kann?
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 12:00 (vor 595 Tagen) @ Schwarzgold
Werden keine biometrischen Daten erfasst von Straftätern und dann bei Einreise bzw einer solchen Antragsstellung abgeglichen? Ich werde doch auch am Flughafen überprüft, wenn ich aus London nach einem Fußballspiel wieder in die EU einreise. Und dann macht man das in einem Bereich, wo so viel schief läuft nicht? Das wäre ja der Gipfel der Perversion.
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Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 12:04 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Werden keine biometrischen Daten erfasst von Straftätern und dann bei Einreise bzw einer solchen Antragsstellung abgeglichen? Ich werde doch auch am Flughafen überprüft, wenn ich aus London nach einem Fußballspiel wieder in die EU einreise. Und dann macht man das in einem Bereich, wo so viel schief läuft nicht? Das wäre ja der Gipfel der Perversion.
Ich meine schon, dass man das mittlerweile macht. Ansonsten bekommt man schon Probleme, wenn Menschen zwar ihren echten Namen angeben, der aber z.B. aus dem Arabischen oder einem anderen Staat mit nicht lateinischer Schrift ins Deutsche übertragen werden muss. Bei Leuten, die mit Falschnamen operieren, hätte man gar keine Chance.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 12:10 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Biometrische Daten erfassen? Was ist so schwer daran? Für meinen Reisepass habe ich auch meine Fingerabdrücke abgeben müssen. Warum also nicht bei Asyl-Antragsstellung die Fingerabdrücke nehmen? Die kann man nicht wie den Pass einfach an der Grenze wegschmeißen. Man muss doch verhindern, dass abgelehnte Antragsteller sich eine neu Identität geben und dann nochmal versuchen reinzukommen und das System blockieren, für die Leute, die wirklich einen Anspruch haben. Geschweige denn, dass man verhindern muss, dass Straftäter wieder reinkommen.
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Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 12:19 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Biometrische Daten erfassen? Was ist so schwer daran? Für meinen Reisepass habe ich auch meine Fingerabdrücke abgeben müssen. Warum also nicht bei Asyl-Antragsstellung die Fingerabdrücke nehmen? Die kann man nicht wie den Pass einfach an der Grenze wegschmeißen. Man muss doch verhindern, dass abgelehnte Antragsteller sich eine neu Identität geben und dann nochmal versuchen reinzukommen und das System blockieren, für die Leute, die wirklich einen Anspruch haben. Geschweige denn, dass man verhindern muss, dass Straftäter wieder reinkommen.
Wie geschrieben, das wird bei Flüchtlingen wohl schon seit Jahren so gemacht.
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 04.06.2024, 11:28 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Mit der Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan bzw. nach Syrien aktuell möglich sind, hat sich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags noch vor recht kurzer Zeit in zwei Papieren beschäftigt.
https://www.bundestag.de/resource/blob/1001880/5d0d5ca7b90ba4ed6d32d0f794d2c132/WD-3-015-24-pdf.pdf
https://www.bundestag.de/resource/blob/1002072/0355975f2daa0ef1feef22983d01945c/WD-2-009-24-pdf.pdf
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...
Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 04.06.2024, 12:32 (vor 595 Tagen) @ virz3
Mit der Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan bzw. nach Syrien aktuell möglich sind, hat sich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags noch vor recht kurzer Zeit in zwei Papieren beschäftigt.
https://www.bundestag.de/resource/blob/1001880/5d0d5ca7b90ba4ed6d32d0f794d2c132/WD-3-015-24-pdf.pdf
https://www.bundestag.de/resource/blob/1002072/0355975f2daa0ef1feef22983d01945c/WD-2-009-24-pdf.pdf
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.
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Lordran, Dienstag, 04.06.2024, 13:52 (vor 595 Tagen) @ MarcBVB
Mit der Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan bzw. nach Syrien aktuell möglich sind, hat sich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags noch vor recht kurzer Zeit in zwei Papieren beschäftigt.
https://www.bundestag.de/resource/blob/1001880/5d0d5ca7b90ba4ed6d32d0f794d2c132/WD-3-015-24-pdf.pdf
https://www.bundestag.de/resource/blob/1002072/0355975f2daa0ef1feef22983d01945c/WD-2-009-24-pdf.pdf
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.
Wessen jetzt? Die des Täters oder der Opfer?
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 04.06.2024, 13:58 (vor 595 Tagen) @ Lordran
Mit der Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan bzw. nach Syrien aktuell möglich sind, hat sich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags noch vor recht kurzer Zeit in zwei Papieren beschäftigt.
https://www.bundestag.de/resource/blob/1001880/5d0d5ca7b90ba4ed6d32d0f794d2c132/WD-3-015-24-pdf.pdf
https://www.bundestag.de/resource/blob/1002072/0355975f2daa0ef1feef22983d01945c/WD-2-009-24-pdf.pdf
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.
Wessen jetzt? Die des Täters oder der Opfer?
Hat einer von beiden keine?
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 14:03 (vor 595 Tagen) @ MarcBVB
Das Sicherheitsinteresse Deutschlands wiege schwerer als das Schutzinteresse des Täters (Andy Grote, Innensenator Hamburg, SPD)
Siehst du das aus juristischer Sicht anders? Du bist da ja vom Fach.
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chief wiggum, im schönen Münsterland, Dienstag, 04.06.2024, 15:34 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Die Aussagen von Andy Grote sind doch immer mit Vorsicht zu genießen. Da kommt im Zweifel eher populistischer Quatsch statt fundierter Aussagen.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 04.06.2024, 14:18 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Das Sicherheitsinteresse Deutschlands wiege schwerer als das Schutzinteresse des Täters (Andy Grote, Innensenator Hamburg, SPD)
Siehst du das aus juristischer Sicht anders? Du bist da ja vom Fach.
Ja. Es ist mit der Menschenwürde schlicht unvereinbar, Menschen in ein Land abzuschieben, in dem ihm Folter oder Tod drohen.
Damit würde man den Menschen zum bloßen Objekt staatlichen Handelns machen.
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Scherben, Kiel, Dienstag, 04.06.2024, 15:01 (vor 595 Tagen) @ MarcBVB
Das Sicherheitsinteresse Deutschlands wiege schwerer als das Schutzinteresse des Täters (Andy Grote, Innensenator Hamburg, SPD)
Siehst du das aus juristischer Sicht anders? Du bist da ja vom Fach.
Ja. Es ist mit der Menschenwürde schlicht unvereinbar, Menschen in ein Land abzuschieben, in dem ihm Folter oder Tod drohen.Damit würde man den Menschen zum bloßen Objekt staatlichen Handelns machen.
Vielleicht ist es ja auch gerade der zivile Umgang mit Tätern, der dazu führt, dass solche Taten wie letzte Woche nur sehr selten in diesem Land auftreten.
(Ich ahne, dass sich auch wieder jemand finden wird, der mir diese Worte im Mund umdrehen wird, deshalb kurz ergänzt: Am Ende muss man doch zielorientiert vorgehen, und mein Ziel wäre, dass so wenige Menschen wie möglich in diesem Land tätlich angegriffen oder gar umgebracht werden. Wie erreiche ich das? Wie tariere ich Härte und Respekt richtig aus, damit einerseits klar ist, dass Taten wie diese nicht toleriert werden, und andererseits klar ist, dass das Rechtssystem eines ist, das sich zu schützen lohnt?)
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Pfostentreffer, Dienstag, 04.06.2024, 15:56 (vor 595 Tagen) @ Scherben
> > > Das Sicherheitsinteresse Deutschlands wiege schwerer als das Schutzinteresse des Täters (Andy Grote, Innensenator Hamburg, SPD)
[quote][quote][quote]
Siehst du das aus juristischer Sicht anders? Du bist da ja vom Fach.[/quote][/quote][/quote]
[quote][quote]
Ja. Es ist mit der Menschenwürde schlicht unvereinbar, Menschen in ein Land abzuschieben, in dem ihm Folter oder Tod drohen.
Damit würde man den Menschen zum bloßen Objekt staatlichen Handelns machen.[/quote][/quote]
[quote]
Vielleicht ist es ja auch gerade der zivile Umgang mit Tätern, der dazu führt, dass solche Taten wie letzte Woche nur sehr selten in diesem Land auftreten. [/quote]
Das wäre auch meine Vermutung, vielleicht nicht in dieser extremen Pauschalität, sondern ein wenig auch abhängig von der Straftat selber, dem Zustand des Täters, aber auch der Strafform (bspw.- Geld vs. Haftstrafe). Häufig zerstört die Haft ja das "bürgerliche Leben" bzw. stellt den Täter dann im normalen Leben vor nur deutlich schwierigere Aufgaben (bspw- Job oder Wohnungssuche). Gerade Haftstrafen für Kleindelikte wie Schwarzfahren, einen Joint rauchen oder zu demonstrieren können dramatisch negative Auswirkungen sowohl für den Täter als auch daraus folgend für andere Gesellschaftsmitglieder haben. Auch der schöne Satz "Er ging als Lehrling in den Knast und kam als Meister des Verbrechens wieder heraus" (frei übersetzt) scheint ja seine Berechtigung zu haben, wenn man sieht, wie viel % der Verbrechen von einer sehr kleinen Menge an Menschen begangen werden.
Weiteres Indiz ist, dass viele der sichersten Länder die geringsten Strafen haben, während bspw. die Todesstrafe nahezu überhaupt keine positiven Wirkungen auf die Kriminalität hat. Zudem sind die Folgen von falschen Verurteilungen geringer. Objektiv gesehen spricht also ziemlich viel für den Grundsatz der Resozialisierung und viel gegen den Grundsatz der "gefühlten" Strafe oder der "Revanche / möglichst hart bestrafen". Und wir folgen dem ja auch. Vor 100 Jahren waren noch 90 % der ausgesprochenen Strafen Haftstrafen, heute hat sich das Verhältnis umgedreht, der Grossteil sind Geldstrafen (also in Deutschland).
(Ich ahne, dass sich auch wieder jemand finden wird, der mir diese Worte im Mund umdrehen wird, deshalb kurz ergänzt: Am Ende muss man doch zielorientiert vorgehen, und mein Ziel wäre, dass so wenige Menschen wie möglich in diesem Land tätlich angegriffen oder gar umgebracht werden. Wie erreiche ich das? Wie tariere ich Härte und Respekt richtig aus, damit einerseits klar ist, dass Taten wie diese nicht toleriert werden, und andererseits klar ist, dass das Rechtssystem eines ist, das sich zu schützen lohnt?)
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Phil, Dienstag, 04.06.2024, 15:26 (vor 595 Tagen) @ Scherben
Vielleicht ist es ja auch gerade der zivile Umgang mit Tätern, der dazu führt, dass solche Taten wie letzte Woche nur sehr selten in diesem Land auftreten.
Das Narrativ, dieses Land sei irgendwie ein unsicherer Ort um hier zu leben, ist halt nicht kaputt zu kriegen. Ich weiß nicht, ob da der Dunning Kruger Effekt eine Rolle spielt oder einfach nur gezielte Überzeugungen, dass bestimmte Dinge in anderen Ländern irgendwie besser wären.
Mich würde da mal interessieren, welche Länder da so als Benchmark für manche dienen.
Und dann kommt noch hinzu, dass irgendwelche Forderungen aufgestellt - durchaus ja auch gerne aus der Politik selbst - die in der Praxis einfach überhaupt nicht umsetzbar sind. Aber fordern ist immer leicht. Trifft nicht nur bei diesem Thema zu.
MFG
Phil
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 04.06.2024, 15:32 (vor 595 Tagen) @ Phil
Mich würde da mal interessieren, welche Länder da so als Benchmark für manche dienen.
Wir haben hundert Leute gefragt .... Topantwort: Dubai - leider kein Postillionscherz, mehrfach so schon gehört.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 14:32 (vor 595 Tagen) @ MarcBVB
Ja. Es ist mit der Menschenwürde schlicht unvereinbar, Menschen in ein Land abzuschieben, in dem ihm Folter oder Tod drohen.
Damit würde man den Menschen zum bloßen Objekt staatlichen Handelns machen.
Ich frage das jetzt mal ganz bewusst naiv a la Thilo Jung, mir ist schon klar, dass Afghanistan alles andere als Lebenswert ist und dass es dort keine Rechtsstaatlichkeit gibt usw.
Aber du sprichst von staatlichem Handeln. Welches Interesse (if any) hat der afghanische Staat an diesem Mann? Er ist vor 10 Jahren als Jugendlicher von 14 Jahren dort weg gegangen, bezweifle mal stark, dass er dort als Oppositioneller gewirkt hat und die Taliban sich jetzt die Hände reiben, sollte er zurück kommen.
Warum, unter Millionen Menschen in Afghanistan, droht jetzt speziell IHM unmittelbar "Folter oder Tod" oder geht es rein um die erhöhte statistische Wahrscheinlichkeit, dass es theoretisch jeden Menschen jederzeit in Afghanistan treffen könnte, aus welchen Gründen auch immer? Dann dürfte man ja quasi aus Deutschland gar nicht mehr irgendwohin abschieben.
Würdest du sagen dieser Anspruch besteht *immer* weiter, völlig egal, wie sich ein Mensch hier nach Schutzsuche verhält? Mal unabhängig von der rechtlichen Situation, empfindest du persönlich als Mensch das als gerecht?
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
simie, Krefeld, Dienstag, 04.06.2024, 14:51 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
bearbeitet von simie, Dienstag, 04.06.2024, 14:56
.
Würdest du sagen dieser Anspruch besteht *immer* weiter, völlig egal, wie sich ein Mensch hier nach Schutzsuche verhält?
Natürlich. Artikel 1 GG ist unabhängig von dem Verhalten des einzelnen.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Art 1 GG
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 15:02 (vor 595 Tagen) @ simie
Erneut ganz bewusst naiv nachgefragt:
Verletzt es wirklich die Würde eines afghanischen Staatsbürgers ihn zurück nach Afghanistan zu bringen, wo er geboren, aufgewachsen ist und 14 Jahre gelebt hat?
Wird dieser Mann in Afghanistan politisch verfolgt, wenn ja warum? Oder bestünde nicht die Möglichkeit, dass er auch dort wieder ein normales Leben führen könnte? Wieso geht ihr davon aus, dass er dort automatisch Unrecht erfahren würde?
Sollte man da keine Einzelfallprüfung machen?
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
simie, Krefeld, Dienstag, 04.06.2024, 15:50 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Sollte man da keine Einzelfallprüfung machen?
Die Situation ist in manchen Ländern nun einmal dergestalt, dass eine Einzelfallprüfung entfallen kann, da klar ist, wie diese ausgeht.
Im übrigen: Wir reden hier von einer Person, die jetzt einen Prozess vor sich hat, wahrscheinlich mit dem Ausgang einer lebenslangen Haftstrafe. Da brauchen wir jetzt noch nicht von einer Abschiebung reden. Die liegt sowieso in jedem Fall noch ein paar Jahre in der Zukunft.
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
markus, Dienstag, 04.06.2024, 15:16 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Erneut ganz bewusst naiv nachgefragt:
Verletzt es wirklich die Würde eines afghanischen Staatsbürgers ihn zurück nach Afghanistan zu bringen, wo er geboren, aufgewachsen ist und 14 Jahre gelebt hat?
Wird dieser Mann in Afghanistan politisch verfolgt, wenn ja warum? Oder bestünde nicht die Möglichkeit, dass er auch dort wieder ein normales Leben führen könnte? Wieso geht ihr davon aus, dass er dort automatisch Unrecht erfahren würde?
Sollte man da keine Einzelfallprüfung machen?
Es gibt hier eine Zusammenfassung. Es ist sehr komplex.
Ein kleiner Auszug:
„Als Argument werde – auch von Politikern – gerne genannt, dass Personen ihr Gastrecht verwirkt hätten. Doch gerade die Politik wird es wissen – auch Grote ist Volljurist: Das Asylrecht gibt ein individuelles Schutzrecht. "Dieses Schutzrecht kann man nicht vollständig durch eigenes Verhalten verwirken", so Hruschka. Es sei das Fundament demokratischer Gesellschaften, nicht in Foltergefahren abzuschieben.“
(…)
Was Afghanistan betrifft, gehen sogar die meisten Obergerichte davon aus, dass es auch einem gesunden Mann ohne Unterhaltspflichten kaum möglich ist, in Afghanistan zu überleben.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/abschiebung-verbot-afghanistan-syrien-grote-vorschlag-innenminister/
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 15:24 (vor 595 Tagen) @ markus
Erneut ganz bewusst naiv nachgefragt:
Verletzt es wirklich die Würde eines afghanischen Staatsbürgers ihn zurück nach Afghanistan zu bringen, wo er geboren, aufgewachsen ist und 14 Jahre gelebt hat?
Wird dieser Mann in Afghanistan politisch verfolgt, wenn ja warum? Oder bestünde nicht die Möglichkeit, dass er auch dort wieder ein normales Leben führen könnte? Wieso geht ihr davon aus, dass er dort automatisch Unrecht erfahren würde?
Sollte man da keine Einzelfallprüfung machen?
Es gibt hier eine Zusammenfassung. Es ist sehr komplex.Ein kleiner Auszug:
„Als Argument werde – auch von Politikern – gerne genannt, dass Personen ihr Gastrecht verwirkt hätten. Doch gerade die Politik wird es wissen – auch Grote ist Volljurist: Das Asylrecht gibt ein individuelles Schutzrecht. "Dieses Schutzrecht kann man nicht vollständig durch eigenes Verhalten verwirken", so Hruschka. Es sei das Fundament demokratischer Gesellschaften, nicht in Foltergefahren abzuschieben.“
(…)
Was Afghanistan betrifft, gehen sogar die meisten Obergerichte davon aus, dass es auch einem gesunden Mann ohne Unterhaltspflichten kaum möglich ist, in Afghanistan zu überleben.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/abschiebung-verbot-afghanistan-syrien-grote-vorschlag-innenminister/
Warum droht *diesem* Mann denn Folter? Ich verstehe es nicht. Es ist doch maximal eine latente allgemeine Bedrohung, doch keine die ihn speziell betrifft? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er wirklich gefoltert würde? Er ist doch nicht politisch verfolgt, oder?
Und wie Überleben die übrigen 22.7 Millionen Männer eigentlich in Afghanistan, aber dieser Mann soll es nicht schaffen? Wie können deutsche Gerichte das pauschal beurteilen, wie gut ist deren Kenntnis der lokalen Situation? Variiert das vielleicht auch nach Alter, Fähigkeiten, usw?
Folgen Mannheim (Bundesanwalt, Abschiebungen Straftäter nach Afghanistan, Syrien)
herrNick, Mittwoch, 05.06.2024, 13:20 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Erneut ganz bewusst naiv nachgefragt:
Verletzt es wirklich die Würde eines afghanischen Staatsbürgers ihn zurück nach Afghanistan zu bringen, wo er geboren, aufgewachsen ist und 14 Jahre gelebt hat?
Wird dieser Mann in Afghanistan politisch verfolgt, wenn ja warum? Oder bestünde nicht die Möglichkeit, dass er auch dort wieder ein normales Leben führen könnte? Wieso geht ihr davon aus, dass er dort automatisch Unrecht erfahren würde?
Sollte man da keine Einzelfallprüfung machen?
Es gibt hier eine Zusammenfassung. Es ist sehr komplex.Ein kleiner Auszug:
„Als Argument werde – auch von Politikern – gerne genannt, dass Personen ihr Gastrecht verwirkt hätten. Doch gerade die Politik wird es wissen – auch Grote ist Volljurist: Das Asylrecht gibt ein individuelles Schutzrecht. "Dieses Schutzrecht kann man nicht vollständig durch eigenes Verhalten verwirken", so Hruschka. Es sei das Fundament demokratischer Gesellschaften, nicht in Foltergefahren abzuschieben.“
(…)
Was Afghanistan betrifft, gehen sogar die meisten Obergerichte davon aus, dass es auch einem gesunden Mann ohne Unterhaltspflichten kaum möglich ist, in Afghanistan zu überleben.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/abschiebung-verbot-afghanistan-syrien-grote-vorschlag-innenminister/
Warum droht *diesem* Mann denn Folter? Ich verstehe es nicht. Es ist doch maximal eine latente allgemeine Bedrohung, doch keine die ihn speziell betrifft? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er wirklich gefoltert würde? Er ist doch nicht politisch verfolgt, oder?
Und wie Überleben die übrigen 22.7 Millionen Männer eigentlich in Afghanistan, aber dieser Mann soll es nicht schaffen? Wie können deutsche Gerichte das pauschal beurteilen, wie gut ist deren Kenntnis der lokalen Situation? Variiert das vielleicht auch nach Alter, Fähigkeiten, usw?
Diese Fragen kannst Du natürlich uns Laien hier im Forum stellen und unbefriedigende Antworten bekommen. Keiner von uns hat die Rechtsgrundlagen geschaffen und verwendet diese, um Abschiebungen zu beurteilen. Wenn Dich diese Sachen so brennend interessieren und Du Zweifel an der Rechtsgrundlage hast, ist es dann nicht sinnvoller Dich eingehend mit den tatsächlichen Grundlagen zu beschäftigen? Der Artikel oben wäre ein Ansatzpunkt. Dort ist ein Sachstand des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages verlinkt (dieser hier). In diesem Aufsatz wird ein weiteres Dokument des WD erwähnt (Titel: Die Ausweisung von straffällig gewordenen Flüchtlingen nach Afghanistan und Syrien im Lichte des Völkerrechts).
Dort wirst Du vermutlich bessere Antworten finden, als hier im Forum. Es wird aber vermutlich einiges an Aufwand kosten.
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Phil, Dienstag, 04.06.2024, 15:36 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Und wie Überleben die übrigen 22.7 Millionen Männer eigentlich in Afghanistan, aber dieser Mann soll es nicht schaffen? Wie können deutsche Gerichte das pauschal beurteilen, wie gut ist deren Kenntnis der lokalen Situation? Variiert das vielleicht auch nach Alter, Fähigkeiten, usw?
Aber du kannst es auch nicht beurteilen, bzw. deutlich schlechter als ein Richter, der entweder auf Erfahrungswerte oder aber auf Experten/Gutachter hört.
Afghanistan ist einfach kein sicheres Herkunftsland. Für niemanden. Fertig aus. Zudem nimmt Afghanistan einfach denjenigen nicht zurück. Oder willst du die Personen per Fallschirm über Kabul abspringen lassen?
Hinzu kommt, im Falle dieses Attentäters, dass er ja offenbar mit einer Deutschen verheiratet ist und Kinder hat. Was seine Aufenthaltsrechte noch einmal erhöht (hat).
Dass man seinerzeit einen minderjährigen, trotz abgelehnten Asylantrags, nicht abschob - also theoretisch, denn Afghanistan nimmt von Deutschland keine Geflohenne zurück - sollte doch wohl völlig klar sein. Oder meinst du, selbst wenn die Taliban diese Menschen zurück nehmen würden, dass sie dann am Flughafen Kabul Blumen in die Hand gedrückt bekämen?
MFG
Phil
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 12:47 (vor 594 Tagen) @ Phil
Aber du kannst es auch nicht beurteilen, bzw. deutlich schlechter als ein Richter, der entweder auf Erfahrungswerte oder aber auf Experten/Gutachter hört.
Wieso sollte ich etwas beurteilen müssen, was faktisch 100% evident ist? Die Aussage deutscher Gerichte ist, dass ein gesunder Mann in Afghanistan nicht überleben könnte. Dabei leben 22.7 Millionen Männer in Afghanistan. Seit vielen vielen Jahren. Und auch in vielen vielen Jahren werden noch Millionen Männer in Afghanistan leben. Rein faktisch ist die Aussage der Gerichte einfach nur falsch und ich würde sagen nahezu grotesk bis realitätsfern.
Welche Erfahrungswerte soll denn ein deutscher Richter mit der Erwerbungssituation in Afghanistan haben, meinst du das ernst? Bei der Auswahl der Experten / Gutachter, vermutlich NGOs, sollte man dann auch mal hinschauen, wie interessenfrei diese Gutachten am Ende wirklich sind.
Nochmal, die isolierte Aussage, dass Männer in Afghanistan nicht überleben können, ist doch absolut lächerlich und geht an der evidenten Realität vorbei.
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markus, Mittwoch, 05.06.2024, 12:59 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Aber du kannst es auch nicht beurteilen, bzw. deutlich schlechter als ein Richter, der entweder auf Erfahrungswerte oder aber auf Experten/Gutachter hört.
Wieso sollte ich etwas beurteilen müssen, was faktisch 100% evident ist? Die Aussage deutscher Gerichte ist, dass ein gesunder Mann in Afghanistan nicht überleben könnte. Dabei leben 22.7 Millionen Männer in Afghanistan. Seit vielen vielen Jahren. Und auch in vielen vielen Jahren werden noch Millionen Männer in Afghanistan leben. Rein faktisch ist die Aussage der Gerichte einfach nur falsch und ich würde sagen nahezu grotesk bis realitätsfern.Welche Erfahrungswerte soll denn ein deutscher Richter mit der Erwerbungssituation in Afghanistan haben, meinst du das ernst? Bei der Auswahl der Experten / Gutachter, vermutlich NGOs, sollte man dann auch mal hinschauen, wie interessenfrei diese Gutachten am Ende wirklich sind.
Nochmal, die isolierte Aussage, dass Männer in Afghanistan nicht überleben können, ist doch absolut lächerlich und geht an der evidenten Realität vorbei.
15,8 Millionen Menschen in Afghanistan sind von Hunger bedroht und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. 23,7 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, davon 12,3 Millionen Kinder - das sind zwei Drittel der Gesamtbevölkerung.
Glaubst du, dass wenn jetzt schon deutlich zu wenig Nahrung für die Zahl der Bevölkerung vorhanden ist, weitere Personen geduldet werden?
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 13:04 (vor 594 Tagen) @ markus
Glaubst du, dass wenn jetzt schon deutlich zu wenig Nahrung für die Zahl der Bevölkerung vorhanden ist, weitere Personen geduldet werden?
Mir geht es um diese Aussagen: "Was Afghanistan betrifft, gehen sogar die meisten Obergerichte davon aus, dass es auch einem gesunden Mann ohne Unterhaltspflichten kaum möglich ist, in Afghanistan zu überleben"
Natürlich ist Hunger ein riesen Problem in der Welt. Auch in Afghanistan. Ich finde die Aussage des Gerichts dennoch übertrieben, sie suggeriert, dass es quasi einen Automatismus gibt, dass man dort nicht "überleben" kann. Und das finde ich mit Verlaub übertrieben.
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markus, Mittwoch, 05.06.2024, 13:22 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Glaubst du, dass wenn jetzt schon deutlich zu wenig Nahrung für die Zahl der Bevölkerung vorhanden ist, weitere Personen geduldet werden?
Mir geht es um diese Aussagen: "Was Afghanistan betrifft, gehen sogar die meisten Obergerichte davon aus, dass es auch einem gesunden Mann ohne Unterhaltspflichten kaum möglich ist, in Afghanistan zu überleben"Natürlich ist Hunger ein riesen Problem in der Welt. Auch in Afghanistan. Ich finde die Aussage des Gerichts dennoch übertrieben, sie suggeriert, dass es quasi einen Automatismus gibt, dass man dort nicht "überleben" kann. Und das finde ich mit Verlaub übertrieben.
Das ist jedoch keine 1:1 Aussage eines Gerichts, sondern Interpretation eines einzelnen Experten. Und „nicht überleben“ können, muss nicht zwingend in dem Sinne gemeint sein, dass man definitiv sterben wird. Das kann so gemeint sein, dass man dort nicht menschenwürdig leben kann.
Ich bin in dem Thema nicht tief genug drin und kann daher keine Originalauszüge liefern, aber in den Urteilen wird das mit Sicherheit genauer begründet einschließlich Quellennachweise. Aber die Diskussion ist eh überflüssig. Die Taliban werden nicht als Regierung anerkannt, es gibt somit keine Zusammenarbeit und praktisch keine Möglichkeit, jemanden anzuschieben. Und selbst wenn das theoretisch ginge, glaube ich kaum, dass die Taliban einfach zehn- oder hunderttausende Leute aufnehmen und sie in Ruhe lassen würde.
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 13:33 (vor 594 Tagen) @ markus
Das ist jedoch keine 1:1 Aussage eines Gerichts, sondern Interpretation eines einzelnen Experten. Und „nicht überleben“ können, muss nicht zwingend in dem Sinne gemeint sein, dass man definitiv sterben wird. Das kann so gemeint sein, dass man dort nicht menschenwürdig leben kann.
In deutscher Sprache klingt es aber natürlich dann dramatisch und verunsachlicht die Diskussion. Wer will schon dafür verantwortlich sein, dass jemand stirbt? Es ist was anderes, wenn man sagt, er wird dort kein gutes, nach unseren Maßstäben, menschenwürdiges Leben führen. Aber in den Fällen, über die wir hier reden, Straftäter / Gefährder / etc. halte ich es persönlich, so viel freie Meinungsäußerung darf sein, für akzeptabel, weil diese Menschen den Anspruch auf das wesentlich bessere Leben, was wir ihnen geboten haben und sie mit Füßen getreten haben, verwirkt haben.
Ich bin in dem Thema nicht tief genug drin und kann daher keine Originalauszüge liefern, aber in den Urteilen wird das mit Sicherheit genauer begründet einschließlich Quellennachweise. Aber die Diskussion ist eh überflüssig. Die Taliban werden nicht als Regierung anerkannt, es gibt somit keine Zusammenarbeit und praktisch keine Möglichkeit, jemanden anzuschieben. Und selbst wenn das theoretisch ginge, glaube ich kaum, dass die Taliban einfach zehn- oder hunderttausende Leute aufnehmen und sie in Ruhe lassen würde.
Ja wir können die Diskussion hier auch zumachen, wir entscheiden es eh nicht und wir haben auch unterschiedliche Standpunkte, aber dennoch danke für diesen Austausch zum Thema, das war doch ein gesitteter Austausch, wie man solche Themen auch mal besprechen können muss.
Nur noch der Nachtrag: Niemand glaubt ernsthaft, dass wir zehn - oder hunderttausende Leute nach Afghanistan abschieben wollen würden oder könnten. Es geht in der aktuellen Debatte um vermutlich wenige hundert Straftäter der schlimmen Kategorie oder islamistische Gefährder, die hier eine Gefahr für alle Menschen darstellen, die hier leben und wenn wir da nichts machen, das erhebliches politisches Spaltpotenzial in der Gesellschaft nach sich zieht.
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markus, Mittwoch, 05.06.2024, 14:03 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Das ist jedoch keine 1:1 Aussage eines Gerichts, sondern Interpretation eines einzelnen Experten. Und „nicht überleben“ können, muss nicht zwingend in dem Sinne gemeint sein, dass man definitiv sterben wird. Das kann so gemeint sein, dass man dort nicht menschenwürdig leben kann.
In deutscher Sprache klingt es aber natürlich dann dramatisch und verunsachlicht die Diskussion. Wer will schon dafür verantwortlich sein, dass jemand stirbt? Es ist was anderes, wenn man sagt, er wird dort kein gutes, nach unseren Maßstäben, menschenwürdiges Leben führen. Aber in den Fällen, über die wir hier reden, Straftäter / Gefährder / etc. halte ich es persönlich, so viel freie Meinungsäußerung darf sein, für akzeptabel, weil diese Menschen den Anspruch auf das wesentlich bessere Leben, was wir ihnen geboten haben und sie mit Füßen getreten haben, verwirkt haben.
Das sehen die Gerichte aber nunmal anders und das ist dann in einer Demokratie, die wir Gott sei dank haben, zu akzeptieren.
Ich bin in dem Thema nicht tief genug drin und kann daher keine Originalauszüge liefern, aber in den Urteilen wird das mit Sicherheit genauer begründet einschließlich Quellennachweise. Aber die Diskussion ist eh überflüssig. Die Taliban werden nicht als Regierung anerkannt, es gibt somit keine Zusammenarbeit und praktisch keine Möglichkeit, jemanden anzuschieben. Und selbst wenn das theoretisch ginge, glaube ich kaum, dass die Taliban einfach zehn- oder hunderttausende Leute aufnehmen und sie in Ruhe lassen würde.
Ja wir können die Diskussion hier auch zumachen, wir entscheiden es eh nicht und wir haben auch unterschiedliche Standpunkte, aber dennoch danke für diesen Austausch zum Thema, das war doch ein gesitteter Austausch, wie man solche Themen auch mal besprechen können muss.Nur noch der Nachtrag: Niemand glaubt ernsthaft, dass wir zehn - oder hunderttausende Leute nach Afghanistan abschieben wollen würden oder könnten. Es geht in der aktuellen Debatte um vermutlich wenige hundert Straftäter der schlimmen Kategorie oder islamistische Gefährder, die hier eine Gefahr für alle Menschen darstellen, die hier leben und wenn wir da nichts machen, das erhebliches politisches Spaltpotenzial in der Gesellschaft nach sich zieht.
Die Zahl der hier lebenden Afghanen ist in den letzten zehn Jahren von 75.000 auf 419.000 gestiegen. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/464108/umfrage/auslaender-aus-afghanistan-in-deutschland/
Wenn man nun sagt „Afghanistan ist sicher genug, da können wir abschieben“ dürfte das mehr als nur eine kleine Zahl betroffen sein. Denn es gibt ja weitere Abschiebegründe. In meinen Augen macht es auch wenig Sinn, Straftäter abzuschieben. Denn dann ist nicht sichergestellt, dass sie für ihre Tat angemessen verurteilt werden. Entweder droht ihnen der Tod, weil die Taliban ein etwas anderes Rechtsverständnis haben als wir, oder die Person kann ungestraft davon kommen und möglicherweise später erneut einreisen. Da halte ich es für sinnvoller, dass Menschen, die bei uns Straftaten begehen auch hier angemessen bestraft werden.
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tim86, Hamburg, Mittwoch, 05.06.2024, 12:55 (vor 594 Tagen) @ Timo_89
Wieso sollte ich etwas beurteilen müssen, was faktisch 100% evident ist? Die Aussage deutscher Gerichte ist, dass ein gesunder Mann in Afghanistan nicht überleben könnte. Dabei leben 22.7 Millionen Männer in Afghanistan. Seit vielen vielen Jahren. Und auch in vielen vielen Jahren werden noch Millionen Männer in Afghanistan leben. Rein faktisch ist die Aussage der Gerichte einfach nur falsch und ich würde sagen nahezu grotesk bis realitätsfern.
Kann es nicht auch daran liegen, dass es ein Unterschied ist, ob man integriert in die dortige Stammes- und Dorfgemeinschaft lebt oder als Außenseiter der seit Jahren nicht vor Ort war dort ohne Unterstützung der Gemeinschaft sich ein leben aufbauen muss?
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Timo_89, Mittwoch, 05.06.2024, 13:10 (vor 594 Tagen) @ tim86
Kann es nicht auch daran liegen, dass es ein Unterschied ist, ob man integriert in die dortige Stammes- und Dorfgemeinschaft lebt oder als Außenseiter der seit Jahren nicht vor Ort war dort ohne Unterstützung der Gemeinschaft sich ein leben aufbauen muss?
Mir geht es um die Totalität der Aussage. Männer können in Afghanistan nicht überleben. Festgestellt von einem deutschen Gericht, basierend auf irgendwelchen Statistiken. Das ist doch quatsch.
Und auch zu deinem Einwand: Möglich. Ist mir ziemlich egal, WIE er das macht. Dann muss er sich eben bemühen, dort wieder Anschluss zu kriegen. Ist das noch das Problem von Deutschland?
Andersherum gefragt: Warum geht man denn davon aus, dass es ein junger Mann NICHT schafft für sich zu sorgen im individuellen Fall? Es schaffen doch 22.7 Millionen andere Männer auch.
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Thomas, Dortmund, Dienstag, 04.06.2024, 14:30 (vor 595 Tagen) @ MarcBVB
Ja. Es ist mit der Menschenwürde schlicht unvereinbar, Menschen in ein Land abzuschieben, in dem ihm Folter oder Tod drohen.
Damit würde man den Menschen zum bloßen Objekt staatlichen Handelns machen.
Ich weiß gar nicht, warum diese Diskussion überhaupt hier immer aufkommt. Das sollte alles völlig klar sein. Bei einem Schwerverbrecher wie dem "Mannheimer" kommt zudem noch die Tatsache, dass es deutlich sicherer ist, ihn hier in einem deutschen Gefängnis zu haben. Im blödesten Falle machen ihm die "Behörden" vor Ort nach einer entsprechenden Ausbildung das verlockende Angebot nach Deutschland zurückzukehren und hier das ganz große Ding zu drehen.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 04.06.2024, 11:41 (vor 595 Tagen) @ virz3
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
Das aufnehmende Land muss mitspielen - surprise!
Und die diplomatischen Beziehungen zu Afghanistan sind doch eher überschaubar.
Klar kann man die wiederbeleben, das dürfte bei den Taliban über Cash sogar recht einfach gehen. Aber dann die nächste Frage: wollen wir Extremismus nun bekämpfen oder finanzieren?
Und im Falle des Mannheimer Attentäters gab es keine Indizien. Wie genau hätte ein Abschiebeabkommen mit Afghanistan den Anschlag verhindern können? Der Kerl wird höchstwahrscheinlich lebenslang mit Sicherheitsverwahrung bekommen, ist also bei weitem kein Problem mehr.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 11:49 (vor 595 Tagen) @ guy_incognito
Und im Falle des Mannheimer Attentäters gab es keine Indizien. Wie genau hätte ein Abschiebeabkommen mit Afghanistan den Anschlag verhindern können? Der Kerl wird höchstwahrscheinlich lebenslang mit Sicherheitsverwahrung bekommen, ist also bei weitem kein Problem mehr.
Der Mann war ein abgelehnter Asylbewerber und hätte somit doch abgeschoben werden müssen. Wenn es bereits eine Lösung wie Ruanda gegeben hätte, notfalls dann dahin. Oder man muss eben eine solche Lösung endlich schaffen, damit man endlich eine Handhabe hat.
Die lebenslange Sicherheitsverwahrung kostet deutsche Steuerzahler dann wie viel? Der ist 25 Jahre alt. Wenn der 50 Jahre sitzt, bei 400 Euro pro Tag (diverse Medien zu Sicherheitsverwahrung) sind das 7.300.000€ - für einen Täter. Geld, das wir woanders besser einsetzen sollten. Und das ist kein Problem mehr? Wenn ein Mensch, der hier Schutz gesucht hat, dann lebenslang teuer weggesperrt werden muss, damit die deutschen Bürger geschützt sind?
Nicht meine Vorstellung von "kein Problem".
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 04.06.2024, 13:08 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Der Mann war ein abgelehnter Asylbewerber und hätte somit doch abgeschoben werden müssen. Wenn es bereits eine Lösung wie Ruanda gegeben hätte, notfalls dann dahin. Oder man muss eben eine solche Lösung endlich schaffen, damit man endlich eine Handhabe hat.
Du lebst in einer recht einfachen Welt, oder?
Die lebenslange Sicherheitsverwahrung kostet deutsche Steuerzahler dann wie viel? Der ist 25 Jahre alt. Wenn der 50 Jahre sitzt, bei 400 Euro pro Tag (diverse Medien zu Sicherheitsverwahrung) sind das 7.300.000€ - für einen Täter. Geld, das wir woanders besser einsetzen sollten. Und das ist kein Problem mehr? Wenn ein Mensch, der hier Schutz gesucht hat, dann lebenslang teuer weggesperrt werden muss, damit die deutschen Bürger geschützt sind?
Nicht meine Vorstellung von "kein Problem".
Du meinst also, dass es bei den Taliban besser angelegt wäre?
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 13:26 (vor 595 Tagen) @ guy_incognito
Der Mann war ein abgelehnter Asylbewerber und hätte somit doch abgeschoben werden müssen. Wenn es bereits eine Lösung wie Ruanda gegeben hätte, notfalls dann dahin. Oder man muss eben eine solche Lösung endlich schaffen, damit man endlich eine Handhabe hat.
Du lebst in einer recht einfachen Welt, oder?
Ich lebe in einer Welt, in der die deutsche Politik in den letzten Jahren an Lösungen hätte arbeiten müssen, damit man jetzt nicht immer noch blank da steht. Das beginnt schon dabei Signale auszusenden, dass sich Leute gar nicht erst auf den Weg machen, die keine Bleibeperspektive haben. Aber anders als andere Länder in Europa, kam da von Deutschland zu wenig.
Die lebenslange Sicherheitsverwahrung kostet deutsche Steuerzahler dann wie viel? Der ist 25 Jahre alt. Wenn der 50 Jahre sitzt, bei 400 Euro pro Tag (diverse Medien zu Sicherheitsverwahrung) sind das 7.300.000€ - für einen Täter. Geld, das wir woanders besser einsetzen sollten. Und das ist kein Problem mehr? Wenn ein Mensch, der hier Schutz gesucht hat, dann lebenslang teuer weggesperrt werden muss, damit die deutschen Bürger geschützt sind?
Nicht meine Vorstellung von "kein Problem".
Du meinst also, dass es bei den Taliban besser angelegt wäre?
Die Politik ist dafür da Lösungen zu finden. Es wird hoffentlich Möglichkeiten geben, um eine direkte Zusammenarbeit mit den Taliban zu vermeiden. Es ist nicht meine Aufgabe, diese Lösungen zu erarbeiten, dafür haben wir Menschen gewählt, um das zu tun. Dann sollen sie es bitte auch tun. Der aktuelle Zustand von staatlicher Handlungsunfähigkeit ist doch maximal unbefriedigend.
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Guido, Dienstag, 04.06.2024, 13:48 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Es wird hoffentlich Möglichkeiten geben, um eine direkte Zusammenarbeit mit den Taliban zu vermeiden. Es ist nicht meine Aufgabe, diese Lösungen zu erarbeiten, dafür haben wir Menschen gewählt, um das zu tun. Dann sollen sie es bitte auch tun. Der aktuelle Zustand von staatlicher Handlungsunfähigkeit ist doch maximal unbefriedigend.
Die ersten Sozialdemokraten fordern doch schon die Abschiebung nach Pakistan. Dort dann weiter zu Fuß im Flüchtlingstreck.
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Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 14:12 (vor 595 Tagen) @ Guido
Es wird hoffentlich Möglichkeiten geben, um eine direkte Zusammenarbeit mit den Taliban zu vermeiden. Es ist nicht meine Aufgabe, diese Lösungen zu erarbeiten, dafür haben wir Menschen gewählt, um das zu tun. Dann sollen sie es bitte auch tun. Der aktuelle Zustand von staatlicher Handlungsunfähigkeit ist doch maximal unbefriedigend.
Die ersten Sozialdemokraten fordern doch schon die Abschiebung nach Pakistan. Dort dann weiter zu Fuß im Flüchtlingstreck.
Und Pakistan sagt "Der Mann ist kein pakistanischer Staatsbürger, wir lassen ihn nicht einreisen!".
Thema durch.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 04.06.2024, 14:48 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Es wird hoffentlich Möglichkeiten geben, um eine direkte Zusammenarbeit mit den Taliban zu vermeiden. Es ist nicht meine Aufgabe, diese Lösungen zu erarbeiten, dafür haben wir Menschen gewählt, um das zu tun. Dann sollen sie es bitte auch tun. Der aktuelle Zustand von staatlicher Handlungsunfähigkeit ist doch maximal unbefriedigend.
Die ersten Sozialdemokraten fordern doch schon die Abschiebung nach Pakistan. Dort dann weiter zu Fuß im Flüchtlingstreck.
Und Pakistan sagt "Der Mann ist kein pakistanischer Staatsbürger, wir lassen ihn nicht einreisen!".Thema durch.
Ja, aber DIE POLITIK soll doch einfach Lösungen hierfür finden.
Das sind übrigens die gleichen Leute, die sich in 5-10 Jahren darüber aufregen, wenn herauskommt, wofür das gezahlte Geld für die Abschiebeabkommen (denn einen anderen Weg gibt es nicht) verwendet wurde.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 14:50 (vor 595 Tagen) @ guy_incognito
Ja, aber DIE POLITIK soll doch einfach Lösungen hierfür finden.
Dann werde du doch mal konkret, anstatt hier Dinge ins Lächerliche zu ziehen. Wer soll es denn sonst lösen, außer die Politik?
Was ist denn an der Politik überhaupt als Begriff schon wieder so merkwürdig? Die Regierung hat die Fäden in der Hand und könnte mehr tun, allein sie will es offenbar nicht.
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Habakuk, OWL, Dienstag, 04.06.2024, 15:54 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Ja, aber DIE POLITIK soll doch einfach Lösungen hierfür finden.
Dann werde du doch mal konkret, anstatt hier Dinge ins Lächerliche zu ziehen. Wer soll es denn sonst lösen, außer die Politik?
Die entscheidende Frage lautet aber nicht wer, sondern wie.
Oder mal etwas anschaulicher:
"Wat machen wir getz mit den toten Dackel?" - "Da soll sich der Timo ma drum kümmern."
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simie, Krefeld, Dienstag, 04.06.2024, 15:53 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Man sollte dann jedoch auch akzeptieren, dass es für bestimmte Probleme keine einfache, oder manchmal auch schlicht gar keine Lösung, geben wird. Egal was man macht.
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guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 04.06.2024, 15:04 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Ja, aber DIE POLITIK soll doch einfach Lösungen hierfür finden.
Dann werde du doch mal konkret, anstatt hier Dinge ins Lächerliche zu ziehen. Wer soll es denn sonst lösen, außer die Politik?Was ist denn an der Politik überhaupt als Begriff schon wieder so merkwürdig? Die Regierung hat die Fäden in der Hand und könnte mehr tun, allein sie will es offenbar nicht.
Derjenige, der hier für Lächerlichkeit sorgt, bist alleine du.
Oder ist es ein intellektuelles Problem bei dir zu verstehen, dass eine Abschiebung die Zustimmung von 2 Ländern erfordert?
Aber du kannst dich gerne im Bundeskanzleramt melden, wenn du einen Drittstaat gefunden hast, der wahllos Leute aufnimmt und sowohl die Genfer Flüchtlingskonvention als auch die EU-Menschenrechtskonvention erfüllt.
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markus, Dienstag, 04.06.2024, 15:20 (vor 595 Tagen) @ guy_incognito
Ja, aber DIE POLITIK soll doch einfach Lösungen hierfür finden.
Dann werde du doch mal konkret, anstatt hier Dinge ins Lächerliche zu ziehen. Wer soll es denn sonst lösen, außer die Politik?Was ist denn an der Politik überhaupt als Begriff schon wieder so merkwürdig? Die Regierung hat die Fäden in der Hand und könnte mehr tun, allein sie will es offenbar nicht.
Derjenige, der hier für Lächerlichkeit sorgt, bist alleine du.Oder ist es ein intellektuelles Problem bei dir zu verstehen, dass eine Abschiebung die Zustimmung von 2 Ländern erfordert?
Aber du kannst dich gerne im Bundeskanzleramt melden, wenn du einen Drittstaat gefunden hast, der wahllos Leute aufnimmt und sowohl die Genfer Flüchtlingskonvention als auch die EU-Menschenrechtskonvention erfüllt.
Richtig. Nach Afghanistan kann schon aus praktischen Gründen nicht abgeschoben werden.
Es braucht für eine Abschiebung immer eines aufnehmenden Landes, um die Menschen in ein Land zu verbringen. Die Bundesregierung "erkennt jedoch die De-facto-Regierung der Taliban in Afghanistan nicht an und arbeitet nicht mit ihr zusammen", so der wissenschaftliche Dienst.
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Nike79, Dienstag, 04.06.2024, 13:47 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Der Mann war ein abgelehnter Asylbewerber und hätte somit doch abgeschoben werden müssen. Wenn es bereits eine Lösung wie Ruanda gegeben hätte, notfalls dann dahin. Oder man muss eben eine solche Lösung endlich schaffen, damit man endlich eine Handhabe hat.
Du lebst in einer recht einfachen Welt, oder?
Ich lebe in einer Welt, in der die deutsche Politik in den letzten Jahren an Lösungen hätte arbeiten müssen, damit man jetzt nicht immer noch blank da steht. Das beginnt schon dabei Signale auszusenden, dass sich Leute gar nicht erst auf den Weg machen, die keine Bleibeperspektive haben. Aber anders als andere Länder in Europa, kam da von Deutschland zu wenig.
Die lebenslange Sicherheitsverwahrung kostet deutsche Steuerzahler dann wie viel? Der ist 25 Jahre alt. Wenn der 50 Jahre sitzt, bei 400 Euro pro Tag (diverse Medien zu Sicherheitsverwahrung) sind das 7.300.000€ - für einen Täter. Geld, das wir woanders besser einsetzen sollten. Und das ist kein Problem mehr? Wenn ein Mensch, der hier Schutz gesucht hat, dann lebenslang teuer weggesperrt werden muss, damit die deutschen Bürger geschützt sind?
Nicht meine Vorstellung von "kein Problem".
Du meinst also, dass es bei den Taliban besser angelegt wäre?
Die Politik ist dafür da Lösungen zu finden. Es wird hoffentlich Möglichkeiten geben, um eine direkte Zusammenarbeit mit den Taliban zu vermeiden. Es ist nicht meine Aufgabe, diese Lösungen zu erarbeiten, dafür haben wir Menschen gewählt, um das zu tun. Dann sollen sie es bitte auch tun. Der aktuelle Zustand von staatlicher Handlungsunfähigkeit ist doch maximal unbefriedigend.
Dänemark hat es geschafft, mit einer stringenteren Einwanderungspolitik Druck aus den Themen zu nehmen. Und damit übrigens auch ultrarechte Parteien bedeutungslos gemacht. Das ist sicherlich nicht 1:1 kopierbar aber Ansätze wären da.
Länder wie Schweden gehen ähnliche Wege.
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Habakuk, OWL, Dienstag, 04.06.2024, 13:43 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Die Politik ist dafür da Lösungen zu finden. Es wird hoffentlich Möglichkeiten geben, um eine direkte Zusammenarbeit mit den Taliban zu vermeiden. Es ist nicht meine Aufgabe, diese Lösungen zu erarbeiten, dafür haben wir Menschen gewählt, um das zu tun. Dann sollen sie es bitte auch tun. Der aktuelle Zustand von staatlicher Handlungsunfähigkeit ist doch maximal unbefriedigend.
Dein Beitrag ist aber auch maximal unbefriedigend. Der liest sich wie eine Anleitung zur Politikverdrossenheit. Für manche Probleme gibt es weder einfache noch befriedigende Lösungen. Wer diese Erwartungshaltung an "die Politik" hat, der kann nur enttäuscht werden. Das ist aber nicht nur bei politischen Themen so.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 13:49 (vor 595 Tagen) @ Habakuk
Dein Beitrag ist aber auch maximal unbefriedigend. Der liest sich wie eine Anleitung zur Politikverdrossenheit. Für manche Probleme gibt es weder einfache noch befriedigende Lösungen. Wer diese Erwartungshaltung an "die Politik" hat, der kann nur enttäuscht werden. Das ist aber nicht nur bei politischen Themen so.
Naja, das Thema ist ja nun nicht erst seit gestern auf der Tagesordnung. Im Grunde geht es doch seit 2015 darum, diesen Bereich mal in den Griff zu kriegen, statt passiv zu reagieren, mal aktiv zu agieren und wieder die staatliche Kontrolle und Hoheit über diesen ganzen Themenkomplex zu gewinnen. Andere Länder in Europa haben doch auch Fortschritte gemacht. Das Thema kocht alle paar Monate in Deutschland mal hoch, dann äußern sich mal wieder alle Politiker dazu, aber so richtig hat sich die faktische Situation ja nicht geändert. Dass das zu Unzufriedenheit führt ist doch nicht verwunderlich.
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simie, Krefeld, Dienstag, 04.06.2024, 12:28 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Der Mann war ein abgelehnter Asylbewerber und hätte somit doch abgeschoben werden müssen. Wenn es bereits eine Lösung wie Ruanda gegeben hätte, notfalls dann dahin. Oder man muss eben eine solche Lösung endlich schaffen, damit man endlich eine Handhabe hat.
Und noch einmal: Selbst das von den Briten erdachte Ruandamodell würde diesen Fall gar nicht erfassen. Informier dich doch bitte erst einmal.
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Gargamel09, Dienstag, 04.06.2024, 11:48 (vor 595 Tagen) @ guy_incognito
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
Das aufnehmende Land muss mitspielen - surprise!Und die diplomatischen Beziehungen zu Afghanistan sind doch eher überschaubar.
Wie wir wissen, gehen bei Boeing die Flugzeugtüren doch auch während des Flugs auf, also Fallschirm umschnallen, Flugzeugtür auf, Welcome Home
Klar kann man die wiederbeleben, das dürfte bei den Taliban über Cash sogar recht einfach gehen. Aber dann die nächste Frage: wollen wir Extremismus nun bekämpfen oder finanzieren?Und im Falle des Mannheimer Attentäters gab es keine Indizien. Wie genau hätte ein Abschiebeabkommen mit Afghanistan den Anschlag verhindern können? Der Kerl wird höchstwahrscheinlich lebenslang mit Sicherheitsverwahrung bekommen, ist also bei weitem kein Problem mehr.
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istar, Dienstag, 04.06.2024, 11:48 (vor 595 Tagen) @ guy_incognito
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
Das aufnehmende Land muss mitspielen - surprise!Und die diplomatischen Beziehungen zu Afghanistan sind doch eher überschaubar.
Klar kann man die wiederbeleben, das dürfte bei den Taliban über Cash sogar recht einfach gehen. Aber dann die nächste Frage: wollen wir Extremismus nun bekämpfen oder finanzieren?
Und im Falle des Mannheimer Attentäters gab es keine Indizien. Wie genau hätte ein Abschiebeabkommen mit Afghanistan den Anschlag verhindern können? Der Kerl wird höchstwahrscheinlich lebenslang mit Sicherheitsverwahrung bekommen, ist also bei weitem kein Problem mehr.
Lebenslang mit Sicherungsverwahrung? Für Mordversuch? Ein hier schreibender Jurist hat jedenfalls erklärt, im Falle des Polizisten läge kein Mordmerkmal vor. Wenn dem so ist bleibt Mordversuch und schwere Körperverletzung.
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simie, Krefeld, Dienstag, 04.06.2024, 12:33 (vor 595 Tagen) @ istar
Lebenslang mit Sicherungsverwahrung? Für Mordversuch? Ein hier schreibender Jurist hat jedenfalls erklärt, im Falle des Polizisten läge kein Mordmerkmal vor. Wenn dem so ist bleibt Mordversuch und schwere Körperverletzung.
Das hat der hier schreibende Jurist so nicht geschrieben. Er schrieb, dass ein bestimmtes Mordmerkmal (Heimtücke) wohl nicht vorliegt. Gleichzeitig erwähnte er jedoch, dass ein anderes Mordmerkmal (Ermöglichung einer Straftat) sehr wohl vorliegen dürfte.
Mal ganz abgesehen davon, dass der Versuch einer Straftat sehr wohl gleich wie die vollendete Tat bestraft werden kann. Und beim Mordversuch auch regelmäßig so bestraft wird.
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Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 11:32 (vor 595 Tagen) @ virz3
Mit der Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan bzw. nach Syrien aktuell möglich sind, hat sich der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags noch vor recht kurzer Zeit in zwei Papieren beschäftigt.
https://www.bundestag.de/resource/blob/1001880/5d0d5ca7b90ba4ed6d32d0f794d2c132/WD-3-015-24-pdf.pdf
https://www.bundestag.de/resource/blob/1002072/0355975f2daa0ef1feef22983d01945c/WD-2-009-24-pdf.pdf
Nach Auffassung des Wissenschaftlichen Dienstes sind Abschiebungen in diese beiden Länder aktuell nicht möglich.
Dann muss es jetzt möglich gemacht werden...Die Leute wollen nicht mehr hören, was alles nicht geht.
Du führst dich auf wie ein vierjähriges Kind.
Hier geht es nicht nur um deutsches Recht, das ganze ist hoch komplex. Vermutlich müssten wir einen "Dexit" durchführen, aus der UNO austreten internationale Verträge kündigen, und, und, und ....
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Lordran, Dienstag, 04.06.2024, 10:33 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Kurze Zusammenfassung zweier ZDF / FAZ Artikel von heute morgen:
- Bundesanwalt hat den Fall an sich gezogen: "Man gehe davon aus, dass der Mann islamkritischen Menschen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung absprechen wollte"
- Justizminister Buschmann es "lägen klare Hinweise für ein islamistisches Motiv vor"
Wahnsinn. Welche Studiengänge muss man denn belegen um so ein genialer Profiler zu werden?
Man verzeihe mir den Zynismus, aber sowas könnte auch vom Postillon kommen.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 10:40 (vor 595 Tagen) @ Lordran
So ein Thema ist halt politisch in Deutschland sehr "sensibel", da muss man alles gesichert belegen können, bevor man sich damit offiziell als Bundesanwalt nach draußen wagt. Aber klar, der Kontext wahr schon sehr klar und für jedermann eigentlich ersichtlich, was da passiert ist.
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Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 10:51 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
So ein Thema ist halt politisch in Deutschland sehr "sensibel", da muss man alles gesichert belegen können, bevor man sich damit offiziell als Bundesanwalt nach draußen wagt. Aber klar, der Kontext wahr schon sehr klar und für jedermann eigentlich ersichtlich, was da passiert ist.
Der Täter von Mannheim galt eigentlich als gut integriert. Anders als bei anderen islamistischen Tätern war hier die Radikalisierung nicht so einfach zu erkennen. Der Spiegel z.B. titelte hinter der Paywall "Laut Akten war er ein Musterbeispiel für gelungene Integration".
"Bislang war er weder der Polizei noch dem Verfassungsschutz als Extremist bekannt. Auch strafrechtlich war er bislang wohl noch nicht auffällig. Seine Akte bei der Polizei sei »blütenweiß« und enthalte nicht einmal einfache Vergehen wie Ladendiebstahl oder Schwarzfahren, heißt es aus hessischen Behördenkreisen."
Auf der anderen Seite wird er mit einem islamistischen Youtube-Kanal in Verbindung gebracht. Ob er allerdings tatsächlich der Betreiber war, war zumindest gestern noch nicht klar.
Man wird abwarten müssen, welche Informationen in nächster Zeit über den Mann bekannt werden. Aber aktuell scheint es, als hätte es bei seinem Verhalten in keine intensiven Warnzeichen gegeben, die den Behörden hätten auffallen müssen.
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Windmill-Agogo, Pattaya, Dienstag, 04.06.2024, 16:04 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Der Täter von Mannheim galt eigentlich als gut integriert. Anders als bei anderen islamistischen Tätern war hier die Radikalisierung nicht so einfach zu erkennen. Der Spiegel z.B. titelte hinter der Paywall "Laut Akten war er ein Musterbeispiel für gelungene Integration".
Wieso gilt eigentlich ein 25jähriger Arbeitsloser als ein Musterbeispiel für gelungene Integration? Verantwortung #Verhütung schien ja auch nicht so sein Ding.
Man wird abwarten müssen, welche Informationen in nächster Zeit über den Mann bekannt werden. Aber aktuell scheint es, als hätte es bei seinem Verhalten in keine intensiven Warnzeichen gegeben, die den Behörden hätten auffallen müssen.
Das ist natürlich richtig. Alleine deswegen sind die populistischen Aussagen vieler Politiker auch absolut sinnfrei.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 11:57 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Ich meinte mit dem Kontext den Kontext der Tat. Der Betreiber dieses Standes hat ja explizite Islam-Kritik betrieben und ein muslimischer Täter, geboren, aufgewachsen und sozialisiert im "harten" Afghanistan greift diesen Stand mit einem Messer an. Da muss man nun wirklich nicht Sherlock Holmes sein, um hier den Zusammenhang zu sehen - und das meinte Lordran oben auch nur.
Danke für die Zusammenfassung zum Täter Background, dazu hatte ich bisher noch nichts gelesen. Diesem YouTube Kanal wird man nachgehen müssen, ob da eine Verbindung besteht. Aktuell gibt es analog wie es AfD Influencer gibt, auch viele Islamistische Influencer, die im Rande der Legalität operieren, und junge Leute in beide Richtungen aufhetzen. Diese Kanäle gehören meiner Meinung nach alle ausnahmslos abgeschaltet, aber oft bewegen sie sich eben am Rande des sagbaren, benutzen Codes, hetzen subtil. Aber es verfängt bei Jugendlichen und Soziale Medien mit ihrem Echo Chamber Problem verstärken diese Effekte noch und sorgen für die maximale Polarisierung.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
markus, Dienstag, 04.06.2024, 07:55 (vor 596 Tagen) @ Knolli
Die erste Umfrage nach der Messerattacke ist raus. Die AfD liegt bei INSA nur noch bei 15,5% (Anfang Januar lagen sie noch bei 23%). Die AfD hat im Vergleich zum Höchststand jeden dritten Wähler verloren. Offenbar nützen ihr derartige Vorfälle wie Mannheim nicht mehr.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Jurist, Dienstag, 04.06.2024, 10:51 (vor 595 Tagen) @ markus
Ich glaube sogar, dass das derartige Vorfälle das Gegenteil auslösen. SPD und Union werden eine striktere Migrations- und Integrationspolitik forcierren und die AfD damit den Boden der gemäßigten Wähler entziehen. Sieht man so in UK, wo UKIP gerade bei 1% rumdümpelt und Labour Einwanderungsqupten fordert. Sieht man in den skandinavischen Staaten, in denen die Sozialdemokraten die wirtschaftlichen Bedigungen für Asylbewerber unattraktiver gemacht haben.
Die Grünen werden wohl weiter ihre Ideologie verfolgen und damit ihrem Wählerwillen entsprechen. Zugleich wird das in diesem Szenario aber ein (weiteres) Hindernis für eine Regierungsbeteiligung in der nächsten Legislaturperiode.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 12:04 (vor 595 Tagen) @ Jurist
bearbeitet von Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 12:12
Ich glaube sogar, dass das derartige Vorfälle das Gegenteil auslösen. SPD und Union werden eine striktere Migrations- und Integrationspolitik forcierren und die AfD damit den Boden der gemäßigten Wähler entziehen. Sieht man so in UK, wo UKIP gerade bei 1% rumdümpelt und Labour Einwanderungsqupten fordert. Sieht man in den skandinavischen Staaten, in denen die Sozialdemokraten die wirtschaftlichen Bedigungen für Asylbewerber unattraktiver gemacht haben.
Und damit wäre doch dann auch allen geholfen. Wenn die Probleme auf eine sachliche und vernünftige Art und Weise von Parteien gelöst werden, die keine Extremisten beheimaten.
Die Grünen werden wohl weiter ihre Ideologie verfolgen und damit ihrem Wählerwillen entsprechen. Zugleich wird das in diesem Szenario aber ein (weiteres) Hindernis für eine Regierungsbeteiligung in der nächsten Legislaturperiode.
Die Grünen hatten sich mal kurzzeitig einen staatsmännischeren Mantel übergestreift, als sie damals auch bei weit über 20% waren. Richtung Volkspartei. Alle mitnehmen. Jetzt scheint es ihnen in der Tat in erster Linie darum zu gehen, ihre Kernwählerschaft zu bedienen und zu sichern und nicht darum, dieses Land in der Mitte zu versöhnen und die dringlichsten Probleme wirklich sachlich-konstruktiv anzugehen. Es ist doch in unzähligen Umfragen belegt, dass die deutschen diese Migrationspolitik problematisch finden. Und doch sind es meist die Grünen, die größerer Würfe hier verhindern.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Jurist, Dienstag, 04.06.2024, 15:32 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Das ist einfache Wahlarithmetik. Wenn alle Parteien die Position 1 (Begrenzung der Migration) besetzen, macht es für eine Nicht-Volkspartei Sinn die Gegenposition zu besetzen, wenn sie mit dem eigenen Verständnis vereinbar ist.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
majae, Muc, Dienstag, 04.06.2024, 12:13 (vor 595 Tagen) @ Timo_89
Und doch sind es meist die Grünen, die größerer Würfe hier verhindern.
Ist das noch so? Die Grünen haben doch die Verschärfung des EU-Asylrechts mitgetragen und damit ihrer Stammwählerschaft ziemlich vor den Kopf gestoßen.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 12:25 (vor 595 Tagen) @ majae
Und doch sind es meist die Grünen, die größerer Würfe hier verhindern.
Ist das noch so? Die Grünen haben doch die Verschärfung des EU-Asylrechts mitgetragen und damit ihrer Stammwählerschaft ziemlich vor den Kopf gestoßen.
Die Grünen wollen doch in Wahrheit die Migration nicht wirklich begrenzen. Sie müssen, wenn der politische Druck zu groß wird, halt teilweise mitgehen, um Druck aus dem Kessel zu nehmen.
Und, dass damit der Grünen Stammwählerschaft vor den Kopf gestoßen wird, das ist dann eben so für die 12% der Menschen in diesem Land, die aktuell diese Partei wählen würden. Die Mehrheit der Menschen möchte im Feld der Migration einfach eine andere Politik als die Kernwählerschaft der Grünen und deswegen sollte bitte die Politik in der Realität auch entsprechend aussehen, alles andere stärkt nur die Ränder.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 10:34 (vor 595 Tagen) @ markus
Die erste Umfrage nach der Messerattacke ist raus. Die AfD liegt bei INSA nur noch bei 15,5% (Anfang Januar lagen sie noch bei 23%). Die AfD hat im Vergleich zum Höchststand jeden dritten Wähler verloren. Offenbar nützen ihr derartige Vorfälle wie Mannheim nicht mehr.
Im Tagesspiegel gibt es aktuell einen guten, ausführlichen Artikel, noch nicht hinter der Paywall.
Die Anti-Deutschen - So radikalisieren sich rechte Wähler vor der EU-Wahl
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
chief wiggum, im schönen Münsterland, Dienstag, 04.06.2024, 12:30 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Es ist aber auch ein Trauerspiel, wenn 3/4 der Deutschen kein großes bzw. sehr großes Vertrauen mehr in die Politik haben. Hier müsste sich die Ampel endlich mal zusammen reißen und Sachpolitik betreiben anstatt jedes Thema zum Anlass zu nehmen, sich gegenseitig zu zerfleischen.
AfD verliert weiter an Zuspruch
Gargamel09, Dienstag, 04.06.2024, 09:33 (vor 596 Tagen) @ markus
bearbeitet von Gargamel09, Dienstag, 04.06.2024, 09:37
Die erste Umfrage nach der Messerattacke ist raus. Die AfD liegt bei INSA nur noch bei 15,5% (Anfang Januar lagen sie noch bei 23%). Die AfD hat im Vergleich zum Höchststand jeden dritten Wähler verloren. Offenbar nützen ihr derartige Vorfälle wie Mannheim nicht mehr.
der Betreff (hab das mal angepasst) passt nicht, denn der suggeriert, dass das Attentat auf einen Rechten und die Tötung eines Polizisten negative Auswirkungen für die AfD hat. Das passt irgendwie nicht zusammen
AfD verliert weiter an Zuspruch
markus, Dienstag, 04.06.2024, 10:40 (vor 595 Tagen) @ Gargamel09
Die erste Umfrage nach der Messerattacke ist raus. Die AfD liegt bei INSA nur noch bei 15,5% (Anfang Januar lagen sie noch bei 23%). Die AfD hat im Vergleich zum Höchststand jeden dritten Wähler verloren. Offenbar nützen ihr derartige Vorfälle wie Mannheim nicht mehr.
der Betreff (hab das mal angepasst) passt nicht, denn der suggeriert, dass das Attentat auf einen Rechten und die Tötung eines Polizisten negative Auswirkungen für die AfD hat. Das passt irgendwie nicht zusammen
Der Betreff ist schon sehr passend. Denn es ist die erste Umfrage nach dem Attentat und statt hinzuzugewinnen (das ist ja das was man zuerst vermuten würde) verliert die AfD weiter an Boden. Mal sehen, ob die anderen Umfragen das bestätigen.
AfD verliert weiter an Zuspruch
Gargamel09, Dienstag, 04.06.2024, 10:55 (vor 595 Tagen) @ markus
Die erste Umfrage nach der Messerattacke ist raus. Die AfD liegt bei INSA nur noch bei 15,5% (Anfang Januar lagen sie noch bei 23%). Die AfD hat im Vergleich zum Höchststand jeden dritten Wähler verloren. Offenbar nützen ihr derartige Vorfälle wie Mannheim nicht mehr.
der Betreff (hab das mal angepasst) passt nicht, denn der suggeriert, dass das Attentat auf einen Rechten und die Tötung eines Polizisten negative Auswirkungen für die AfD hat. Das passt irgendwie nicht zusammen
Der Betreff ist schon sehr passend. Denn es ist die erste Umfrage nach dem Attentat und statt hinzuzugewinnen (das ist ja das was man zuerst vermuten würde) verliert die AfD weiter an Boden. Mal sehen, ob die anderen Umfragen das bestätigen.
Die Umfrage fand rund um das Attentat statt, wo am Freitag und Samstag noch nicht so viel bekannt wurde. Am Sonntag ist der Polizist leider seinen Verletzungen erlegen. Keiner weiß, wer von den Befragten überhaupt wie viel von dem Attentat, wenn überhaupt, zum Zeitpunkt der Befragung mitbekommen hat.
Vielleicht zeigen das wirklich erst die kommenden Umfragen, aber normalerweise profitieren rechte Parteien doch von solchen Vorkommnissen. Die legten doch auch in den Umfragen zu, verloren deswegen nicht an Zustimmung, als die Flüchtlingszahlen so hoch waren.
AfD verliert weiter an Zuspruch
Guido, Dienstag, 04.06.2024, 11:07 (vor 595 Tagen) @ Gargamel09
normalerweise profitieren rechte Parteien doch von solchen Vorkommnissen.
Vielleicht profitieren aber auch Parteien der Mitte, wenn sie sich bei dem Thema endlich mal deutlicher positionieren. Die SPD scheint ja nicht mehr abgeneigt zu sein, Gefährder auch nach Afghanistan abzuschieben.
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Timo_89, Dienstag, 04.06.2024, 12:07 (vor 595 Tagen) @ Guido
This. Die Leute wollen endlich keine ideologischen Debatten mehr, sondern Realpolitik und klare Kante von der Politik. Rechtsextremismus, Linksextremismus, Islamismus - für alle klein Platz. Gibt genug andere Themen und Probleme in diesem Land.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 04.06.2024, 08:28 (vor 596 Tagen) @ markus
Die erste Umfrage nach der Messerattacke ist raus. Die AfD liegt bei INSA nur noch bei 15,5% (Anfang Januar lagen sie noch bei 23%). Die AfD hat im Vergleich zum Höchststand jeden dritten Wähler verloren. Offenbar nützen ihr derartige Vorfälle wie Mannheim nicht mehr.
Die Differenz ist aber fast komplett an das neue BSW gegangen.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Didi, Schweiz, Dienstag, 04.06.2024, 08:50 (vor 596 Tagen) @ spielbeobachtung
Finde ich schon noch erstaunlich, wie dieses BSW als "One woman show" abgeht. Aber im Zweifel lieber BSW als AfD, jedenfalls mit meinem Blick aus Flughöhe 10'000 Meter.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 09:31 (vor 596 Tagen) @ Didi
Finde ich schon noch erstaunlich, wie dieses BSW als "One woman show" abgeht. Aber im Zweifel lieber BSW als AfD, jedenfalls mit meinem Blick aus Flughöhe 10'000 Meter.
Es erscheint geradezu als ein Ausdruck von Personenkult, dass sich eine politische Partei nach ihrer Führungsfigur benennt. Die Mitglieder sind in der Tat handverlesen, vielfach hat man in einzelnen Bundesländern nur eine zweistellige Zahl von Parteimitgliedern. Man kann nicht einfach eintreten, Kandidatinnen und Kandidaten werden aufwändig überprüft.
Angesichts der kleinen Basis ist es ausgesprochen überraschend, über welche finanziellen Mittel die Partei verfügt. Im Hintergrund agiert zudem noch ein Verein, der noch intransparenter als die Partei ist.
Einigendes Band dieses eigentlich heterogenen Landens ist die Nähe zu Wladimir Putin. Die Treue zum russischen Präsidenten scheint die wichtigste Eigenschaft zu sein, die von den Mitgliedern verlangt wird. Ich wäre nicht überrascht, wenn es hier -wie bei Teilen der AfD- Geldflüsse aus Russland-nahen Quellen gäbe.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Gargamel09, Dienstag, 04.06.2024, 09:27 (vor 596 Tagen) @ Didi
Finde ich schon noch erstaunlich, wie dieses BSW als "One woman show" abgeht. Aber im Zweifel lieber BSW als AfD, jedenfalls mit meinem Blick aus Flughöhe 10'000 Meter.
Schwer zu sagen, der Laden ist ähnlich suspekt wie die AfD, da hört auch alles auf eine Person, wie soll es auch anders sein, wenn eine Partei nur deswegen existiert, weil es einen Kult um einer Person gibt. Bei der Wagenknecht klingt auch vieles nach Remigration, die Haltung zu Russland ist gleich, vielleicht etwas sozialer eingestellt als die AfD.
Wenn die AfD und die Wagenknecht eine Koalition eingehen würden, gäbe es bestimmt weniger Streit, als in der Ampel... Da sind nicht mehr viele linke Ansichten drin, obwohl sie noch den Anschein erwecken möchte.
Spannend wird es später mal, wenn Leute in der Bewegung andere Ansichten haben und klein beigeben müssen, weil dort nur Eine das letzte Wort hat.
AfD verliert nach Messerattacke weiter Zuspruch
Blarry, Essen, Dienstag, 04.06.2024, 08:35 (vor 596 Tagen) @ spielbeobachtung
Und? Noch ein paar BSW neu gründen, und das Gesindel balkanisiert sich komplett aus dem Bundestag.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
Greensynapse, Montag, 03.06.2024, 11:14 (vor 596 Tagen) @ Knolli
Bin in Mannheim in den Kindergarten gegangen und wurde in der Kirche am Marktplatz getauft. Verwandte haben mir unvermittelt das Video der Tat geschickt, bevor der Polizist verstarb. Der Schock sitzt tief, die Wut bricht sich Bahn.
Aber ich bitte alle, die jetzt vielleicht in Versuchung kommen, den "Remigrationsplänen" zumindest einen flüchtigen Gedanken zu widmen, in einem stillen Moment darüber nachzudenken, was das mit unser Gesellschaft machen wird. Und bitte denkt dabei auch daran, wie viele Muslime sicherlich auch in Mannheim auf Seiten der Polizei und der Rettungskräfte tätig waren und natürlich auch weiterhin sind. Der mutmaßlich islamistische Angriff war auch ein Angriff auf diese Bürger und wir müssen vermeiden, dass gerade sie unter einem Generalverdacht oder einem "Remigrationsscreening" leiden.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
libertador, Montag, 03.06.2024, 11:35 (vor 596 Tagen) @ Greensynapse
Bei einem Messerangriff muss ich an Salman Rushdie denken, der die Attacke auf ihn glücklicherweise überlebt hat.
Sein Leben unter der Todesdrohung zeigt die Gefahren des Islamismus. Sein literarisches Werk gibt aber auch Einblicke in die doppelte Herkunft Migranten und die Stellung der Religion.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
Greensynapse, Montag, 03.06.2024, 11:45 (vor 596 Tagen) @ libertador
Der Islamismus ist eines von zahlreichen Vehikeln des Fanatismus. Ob wir diese alle objektiv nach ihrer Gefährlichkeit einstufen oder mit anderen Kriterien vermischen, steht auf einem anderen Blatt. Unterschätzen oder totschweigen darf man den Islamismus nicht.
Wenn man das Kind beim Namen nennen will, sind das Probleme unzufriedene junge Männer, denen man versäumt hat, beizubringen, dass Frustration nicht mittels Gewalt gegen andere gelöst werden kann. Ob das dann im Namen Allahs, Odins oder des BVB (leider am WE wieder erlebt, wenn auch zugegeben nur mit Fäusten, nicht mit Messern) geschieht, zahlt dann nur noch auf das Kulturkampf-Konto ein. Und ich will da kein Sparbuch haben.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 09:24 (vor 596 Tagen) @ Greensynapse
Der Islamismus ist eines von zahlreichen Vehikeln des Fanatismus. Ob wir diese alle objektiv nach ihrer Gefährlichkeit einstufen oder mit anderen Kriterien vermischen, steht auf einem anderen Blatt. Unterschätzen oder totschweigen darf man den Islamismus nicht.
Wenn man das Kind beim Namen nennen will, sind das Probleme unzufriedene junge Männer, denen man versäumt hat, beizubringen, dass Frustration nicht mittels Gewalt gegen andere gelöst werden kann. Ob das dann im Namen Allahs, Odins oder des BVB (leider am WE wieder erlebt, wenn auch zugegeben nur mit Fäusten, nicht mit Messern) geschieht, zahlt dann nur noch auf das Kulturkampf-Konto ein. Und ich will da kein Sparbuch haben.
Es fällt in der Tat auf, dass es häufig die gleiche Tätergruppe ist. Junge Männer, teilweise auch Jugendliche. Man kommt mit dem eigenen Leben nicht klar, also will man ein "Zeichen setzen". In Frankreich und Belgien waren die Täter zudem häufig Kleinkriminelle. Radikalisiert haben sich die meisten in extremistischen Kreisen, vor allem im Umfeld von einschlägig bekannten Moscheen. Aber es gab auch eine ganze Reihe von Fällen, in denen die Radikalisierung über das Internet erfolgte.
Und es sind nicht nur Islamisten, auch im rechtsradikalen Lager greifen ähnliche Mechanismen. Anders Breivik, der der "Identitären Bewegung nahestehende Attentäter von Christchurch, der Attentäter von Halle, etc., alle haben ähnliche Profile. Besonders jung waren potentielle Gewalttäter aus dem Umfeld der "Atomwaffen Division", teilweise waren sie erst an der Grenze zur Strafmündigkeit.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
markus, Dienstag, 04.06.2024, 10:53 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Und es sind nicht nur Islamisten, auch im rechtsradikalen Lager greifen ähnliche Mechanismen. Anders Breivik, der der "Identitären Bewegung nahestehende Attentäter von Christchurch, der Attentäter von Halle, etc., alle haben ähnliche Profile. Besonders jung waren potentielle Gewalttäter aus dem Umfeld der "Atomwaffen Division", teilweise waren sie erst an der Grenze zur Strafmündigkeit.
Wenn man mal objektiv drauf schaut, passieren solche schlimmen Gewalttaten fast täglich. Nur wird über sowas z.B. deutlich weniger stark berichtet (ist ebenfalls ganz frisch):
Das nennen wir dann „Tragödie“ oder „Familiendrama“ und es juckt niemanden mehr. Sobald ein Ausländer oder ein Flüchtling involviert ist, ist der Aufschrei jedoch ungleich größer. Letztendlich ist mir auch das Motiv egal. Es gibt kein ausreichend gutes Motiv, um so etwas zu rechtfertigen.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
istar, Dienstag, 04.06.2024, 11:43 (vor 595 Tagen) @ markus
Und es sind nicht nur Islamisten, auch im rechtsradikalen Lager greifen ähnliche Mechanismen. Anders Breivik, der der "Identitären Bewegung nahestehende Attentäter von Christchurch, der Attentäter von Halle, etc., alle haben ähnliche Profile. Besonders jung waren potentielle Gewalttäter aus dem Umfeld der "Atomwaffen Division", teilweise waren sie erst an der Grenze zur Strafmündigkeit.
Wenn man mal objektiv drauf schaut, passieren solche schlimmen Gewalttaten fast täglich. Nur wird über sowas z.B. deutlich weniger stark berichtet (ist ebenfalls ganz frisch):Das nennen wir dann „Tragödie“ oder „Familiendrama“ und es juckt niemanden mehr. Sobald ein Ausländer oder ein Flüchtling involviert ist, ist der Aufschrei jedoch ungleich größer. Letztendlich ist mir auch das Motiv egal. Es gibt kein ausreichend gutes Motiv, um so etwas zu rechtfertigen.
Der Anschlag in Mannheim war ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und ganz nebenbei ist ein Polizist ums Leben gekommen.
Das ist dann doch noch etwas anderes als ein Verbrechen innerhalb einer Familie.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 11:56 (vor 595 Tagen) @ istar
Und es sind nicht nur Islamisten, auch im rechtsradikalen Lager greifen ähnliche Mechanismen. Anders Breivik, der der "Identitären Bewegung nahestehende Attentäter von Christchurch, der Attentäter von Halle, etc., alle haben ähnliche Profile. Besonders jung waren potentielle Gewalttäter aus dem Umfeld der "Atomwaffen Division", teilweise waren sie erst an der Grenze zur Strafmündigkeit.
Wenn man mal objektiv drauf schaut, passieren solche schlimmen Gewalttaten fast täglich. Nur wird über sowas z.B. deutlich weniger stark berichtet (ist ebenfalls ganz frisch):Das nennen wir dann „Tragödie“ oder „Familiendrama“ und es juckt niemanden mehr. Sobald ein Ausländer oder ein Flüchtling involviert ist, ist der Aufschrei jedoch ungleich größer. Letztendlich ist mir auch das Motiv egal. Es gibt kein ausreichend gutes Motiv, um so etwas zu rechtfertigen.
Der Anschlag in Mannheim war ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und ganz nebenbei ist ein Polizist ums Leben gekommen.
Das ist dann doch noch etwas anderes als ein Verbrechen innerhalb einer Familie.
Trotzdem könnten die Verhaltensmuster durchaus ähnlich sein. Der Täter von Mannheim hat sicherlich nicht gedacht "Ich begehe jetzt einen Angriff auf die Meinungsfreiheit!" Der wollte einen Redner ermorden, der antiislamische Positionen vertritt. Und dann hat er alle angegriffen, die um den Mann herum waren.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
markus, Dienstag, 04.06.2024, 12:13 (vor 595 Tagen) @ Ulrich
Und es sind nicht nur Islamisten, auch im rechtsradikalen Lager greifen ähnliche Mechanismen. Anders Breivik, der der "Identitären Bewegung nahestehende Attentäter von Christchurch, der Attentäter von Halle, etc., alle haben ähnliche Profile. Besonders jung waren potentielle Gewalttäter aus dem Umfeld der "Atomwaffen Division", teilweise waren sie erst an der Grenze zur Strafmündigkeit.
Wenn man mal objektiv drauf schaut, passieren solche schlimmen Gewalttaten fast täglich. Nur wird über sowas z.B. deutlich weniger stark berichtet (ist ebenfalls ganz frisch):Das nennen wir dann „Tragödie“ oder „Familiendrama“ und es juckt niemanden mehr. Sobald ein Ausländer oder ein Flüchtling involviert ist, ist der Aufschrei jedoch ungleich größer. Letztendlich ist mir auch das Motiv egal. Es gibt kein ausreichend gutes Motiv, um so etwas zu rechtfertigen.
Der Anschlag in Mannheim war ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und ganz nebenbei ist ein Polizist ums Leben gekommen.
Das ist dann doch noch etwas anderes als ein Verbrechen innerhalb einer Familie.
Trotzdem könnten die Verhaltensmuster durchaus ähnlich sein. Der Täter von Mannheim hat sicherlich nicht gedacht "Ich begehe jetzt einen Angriff auf die Meinungsfreiheit!" Der wollte einen Redner ermorden, der antiislamische Positionen vertritt. Und dann hat er alle angegriffen, die um den Mann herum waren.
Das ist genau der Punkt. Stürzenberger vertritt seit Jahren radikale Positionen. Er trifft in Innenstädten regelmäßig auf eine aufgebrachte Meute, unter ihnen auch radikale Islamisten. Keine gute Mischung für ein friedliches Austauschen von Argumenten.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
CF, Dienstag, 04.06.2024, 08:50 (vor 596 Tagen) @ Greensynapse
Der Islamismus ist eines von zahlreichen Vehikeln des Fanatismus. Ob wir diese alle objektiv nach ihrer Gefährlichkeit einstufen oder mit anderen Kriterien vermischen, steht auf einem anderen Blatt. Unterschätzen oder totschweigen darf man den Islamismus nicht.
Wenn man das Kind beim Namen nennen will, sind das Probleme unzufriedene junge Männer, denen man versäumt hat, beizubringen, dass Frustration nicht mittels Gewalt gegen andere gelöst werden kann. Ob das dann im Namen Allahs, Odins oder des BVB (leider am WE wieder erlebt, wenn auch zugegeben nur mit Fäusten, nicht mit Messern) geschieht, zahlt dann nur noch auf das Kulturkampf-Konto ein. Und ich will da kein Sparbuch haben.
Das sind ja auch nur Klischees. Im Grunde geht es darum, dass die Bevölkerung den Eindruck und die Gewissheit haben möchte, dass solch eine Tat entsprechende Konsequenzen nach sich zieht für den Täter. Da geht es nicht um Generalverdacht und Rundumschläge, sondern eine Bestrafung nach aller Härte des Gesetzes. In diesem Fall Knast auf Lebenszeit oder besser Abschiebung, falls möglich. Wenn das passiert und kein jahrelanges Rumgelaber über irgendwelche psychischen Schäden, misslungene Integration usw. stattfindet, dann wächst auch nicht die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Die entsteht nämlich hauptsächlich aufgrund von behördlichem Versagen in solchen Fällen.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
libertador, Montag, 03.06.2024, 13:37 (vor 596 Tagen) @ Greensynapse
Wenn man das Kind beim Namen nennen will, sind das Probleme unzufriedene junge Männer, denen man versäumt hat, beizubringen, dass Frustration nicht mittels Gewalt gegen andere gelöst werden kann.
Zumindest aus der Attacke auf Salman Rushdie sieht man, dass es mehr ist als Probleme junger Männer. Erstens gibt es auch alte Männer, denen die Unzufriedenheit und ggf. auch die Gewalt zupass kommt. Zweitens sind die Herausforderungen von Migranten durchaus besonders, da sie häufig zwischen zwei Identitäten stehen, eben einer im Auswanderungsland und einer im Einwanderungsland. Deswegen musste ich daran denken, weil diese Identitäten Thema in Salman Rushdies Satanische Verse sind.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
Arox, Montag, 03.06.2024, 15:42 (vor 596 Tagen) @ libertador
Wenn die Identität aus dem Auswanderungsland ist, dass man Ungläubige töten will, Frauen- und Schwulenrechte nicht anerkennt und hier ein Kalifat errichten möchte, dann soll man bitte seine Identitätskonflikte da lösen, wo man hergekommen ist.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
herrNick, Montag, 03.06.2024, 16:28 (vor 596 Tagen) @ Arox
Wenn die Identität aus dem Auswanderungsland ist, dass man Ungläubige töten will, Frauen- und Schwulenrechte nicht anerkennt und hier ein Kalifat errichten möchte, dann soll man bitte seine Identitätskonflikte da lösen, wo man hergekommen ist.
Man wird in so einem Land übrigens u.a. deshalb zum politisch Verfolgten, wenn man nicht Ungläubige töten will, Frauen- und Schwulenrechte nicht anerkennt und hier ein Kalifat errichten möchte. Also sagt das Herkunftsland ja schonmal nicht zwingend etwas über den einzelnen aus.
Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren.
Arox, Montag, 03.06.2024, 17:36 (vor 596 Tagen) @ herrNick
Mit "Identität aus dem Auswanderungsland" meinte ich die Identität des Einzelnen in dem Falle. Und natürlich hast du Recht mit den Fluchtgründen. Umso trauriger, dass dann viele hier landen, die unser Land zu solch einem Land machen möchten, aus dem Millionen in Angst fliehen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 02.06.2024, 19:05 (vor 597 Tagen) @ Knolli
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Statement der Polizeigewerkschaft
Lordran, Montag, 03.06.2024, 15:37 (vor 596 Tagen) @ FourrierTrans
"Die Gewalt, die uns täglich begegnet, ist schonungslos brutal, menschenverachtend und oft tödlich. Die erschreckenden Entwicklungen können überall in Deutschland und im Grunde jede Bürgerin und jeden Bürger als Opfer treffen. Aber in erster Linie trifft sie viel zu oft und immer mehr die Polizei, Beschäftigte im öffentlichen Dienst und die Blaulichtfamilie. Die Kampagnen gegen Hass und Hetze treffen oft nicht einmal im Ansatz die Probleme, die unsere Polizistinnen und Polizisten täglich erleben und leider ertragen müssen.
Zur Wahrheit gehört, dass fanatische, ideologisierte und verblendete potentielle Täter mit all den Thesen und Maßnahmen nicht erreicht werden. Sie sind aber eine ernste und zunehmende Gefahr. Mit Diskussionen um Demokratie und Meinungsfreiheit erreicht man weder schuld- und deliktsunfähige Täter, noch religiöse Fanatiker, deren Gedankenwelt uns völlig fremd und absurd erscheint. Es gehört zur Realität, dass sich Deutschland verändert hat. Daran ändern weder die schöngerechneten Zahlen von Kriminalitätsstatistiken etwas, noch irgendwelche politischen Reden und die schönsten Polizeibilder, die im Grunde nur einen Schleier über die grausame Realität ziehen."
Hilferuf wäre noch nett ausgedrückt. Mehr als Lippenbekenntnisse aus der Politik wird es trotzdem nicht geben.
Statement der Polizeigewerkschaft
simie, Krefeld, Montag, 03.06.2024, 15:53 (vor 596 Tagen) @ Lordran
Ein bisschen viel Pathos und Populismus, gepaart mit Falschaussagen, um dieses Statement so akzeptieren zu können. Die Polizeigewerkschaft, welche der beiden im übrigen?, täte gut daran angesichts des traurigen Todes des Polizisten, etwas seriöser aufzutreten.
Statement der Polizeigewerkschaft
Finchen, Montag, 03.06.2024, 16:05 (vor 596 Tagen) @ simie
Ein bisschen viel Pathos und Populismus, gepaart mit Falschaussagen, um dieses Statement so akzeptieren zu können. Die Polizeigewerkschaft, welche der beiden im übrigen?, täte gut daran angesichts des traurigen Todes des Polizisten, etwas seriöser aufzutreten.
Natürlich der Laden von Rainer Wendt.
Statement der Polizeigewerkschaft
Nike79, Montag, 03.06.2024, 16:08 (vor 596 Tagen) @ Finchen
Ein bisschen viel Pathos und Populismus, gepaart mit Falschaussagen, um dieses Statement so akzeptieren zu können. Die Polizeigewerkschaft, welche der beiden im übrigen?, täte gut daran angesichts des traurigen Todes des Polizisten, etwas seriöser aufzutreten.
Natürlich der Laden von Rainer Wendt.
Finchen bringt mal wieder die Wahrheit ans Licht. Das Problem ist die Polizei bzw. die Polizeigewerkschaft.
Statement der Polizeigewerkschaft
Finchen, Montag, 03.06.2024, 19:32 (vor 596 Tagen) @ Nike79
Ein bisschen viel Pathos und Populismus, gepaart mit Falschaussagen, um dieses Statement so akzeptieren zu können. Die Polizeigewerkschaft, welche der beiden im übrigen?, täte gut daran angesichts des traurigen Todes des Polizisten, etwas seriöser aufzutreten.
Natürlich der Laden von Rainer Wendt.
Finchen bringt mal wieder die Wahrheit ans Licht. Das Problem ist die Polizei bzw. die Polizeigewerkschaft.
Wo steht denn das? Zitiere mal. :-)
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Yahin82, NRW, Sonntag, 02.06.2024, 21:04 (vor 597 Tagen) @ FourrierTrans
Wir haben ein großes Problem mit Islamisten. Wer das leugnet, belügt sich selbst. Das traurige ist, dass man den Typen nicht abschieben wird. Er wird seine paar Jahre absitzen und dann weiter leben. Es wird zuwenig dagegen unternommen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:14 (vor 597 Tagen) @ Yahin82
Wir haben ein großes Problem mit Islamisten. Wer das leugnet, belügt sich selbst. Das traurige ist, dass man den Typen nicht abschieben wird. Er wird seine paar Jahre absitzen und dann weiter leben. Es wird zuwenig dagegen unternommen.
Personen abzuschieben ist teilweise unglaublich aufwendig, und manchmal ist es schlicht unmöglich.
Damit man jemanden abschieben kann, muss Deutschland zunächst einmal diplomatische Beziehungen zum Herkunftsstaat haben. Da fällt Afghanistan aktuell heraus. Zudem muss das Herkunftsland der abzuschiebenden Person gültige Papiere ausstellen. Das tun bei weitem nicht alle, teilweise wird vorgegeben, man kenne die Menschen nicht. Selbst ein Land wie die Türkei blockiert hier teilweise. Vor ein paar Monaten konnte man lesen, dass die Ausstellung der notwendigen Pässe teilweise verzögert wird und teilweise gar nicht erfolgt. Zudem akzeptiert man nur Abschiebungen mittels Linienflug. Hier entscheidet der jeweilige Flugkapitän, wen er transportiert. Wer randaliert oder droht, während des Flugs zu randalieren, kommt in der Regel nicht mit. Das wissen auch Menschen, die abgeschoben werden sollen.
Vor einigen Tagen gab es folgende Schlagzeile:
Medienbericht - Deutschland schiebt Vergewaltiger in 120.450-Euro-Flug nach Niger ab (Spiegel)
Hintergrund für den über 120.000 Euro teuren Flug war, dass Niger dem Mann Dokumente ausgestellt hatte, die nur für einen Tag und einen Flug galten. Wollte man den Mann sicher loswerden, musste man zum Charterflugzeug greifen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 11:42 (vor 596 Tagen) @ Ulrich
Wenn es so schwer und teuer ist, gewisse Leute wieder aus diesem Land heraus zu bekommen, sollte man dann nicht logischerweise die Art und Weise verändern, wie Leute in dieses Land hineinkommen? Wir wissen ja häufig gar nicht wer da wirklich kommt, wenn Passpapiere etc vernichtet werden? Stichwort mehr geordnete Verfahren, Kontingente, Zusammenarbeit mit Ländern wo Dinge funktionieren? Die belohnen, die guten Willen zeigen?
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Lordran, Montag, 03.06.2024, 12:46 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Wenn es so schwer und teuer ist, gewisse Leute wieder aus diesem Land heraus zu bekommen, sollte man dann nicht logischerweise die Art und Weise verändern, wie Leute in dieses Land hineinkommen? Wir wissen ja häufig gar nicht wer da wirklich kommt, wenn Passpapiere etc vernichtet werden? Stichwort mehr geordnete Verfahren, Kontingente, Zusammenarbeit mit Ländern wo Dinge funktionieren? Die belohnen, die guten Willen zeigen?
Natürlich sollte man genau hier ansetzen. Leider gibt es jedes mal einen riesengroßen Aufschrei von Links, wenn man hier mal etwas die Zügel anziehen möchte.
Im Grunde ist es aber Irrsinn. Du kommst rein ohne Papiere, eine Ausreise ist aber nicht mehr möglich.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 12:10 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Wie stellst du dir eigentlich Zusammenarbeit mit Ländern vor, welche Personen aus politischen Gründen verfolgen?
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 12:42 (vor 596 Tagen) @ Taifun
Wie stellst du dir eigentlich Zusammenarbeit mit Ländern vor, welche Personen aus politischen Gründen verfolgen?
In dem Ausgangsbeitrag von Ulrich ging es um folgenden Fall, den der Spiegel vorbrachte:
"Deutschland schiebt Vergewaltiger in 120.450-Euro-Flug nach Niger ab. Ein Mann aus Niger vergewaltigt eine Neunjährige. Gut vier Jahre später wird er nach Niger abgeschoben. Für die Rückführung in seine Heimat ist einem Medienbericht zufolge ein Privatjet nötig."
Willst du mir jetzt erzählen, dass der Typ ein politischer Aktivist im Niger ist? Ein Blogger, Journalist, ein Freiheitskämpfer für die guten Werte? Der Typ hat eine neunjährige (!) vergewaltigt. Das Menschen sowas tun können, liegt völlig außerhalb meiner Vorstellungskraft. Wer sowas in Deutschland tut, der gehört einfach abgeschoben und mit Verlaub in so einem Fall ist es mir nahezu egal wohin.
In anderen Fällen, wo wirklich Menschen politisch verfolgt sind, diese hier Asyl beantragen, dankbar sind für den Schutz und sich erkennbar integrieren wollen und ein Teil dieser Gesellschaft werden wollen, sind die Dinge doch ganz anders gelagert.
Aber Deutschland muss, um diese Gesellschaft hier zu schützen, einfach Lösungen finden für Schwerstkriminelle und wenn es eben Abschiebungen nach Ruanda sind.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
simie, Krefeld, Montag, 03.06.2024, 13:07 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Aber Deutschland muss, um diese Gesellschaft hier zu schützen, einfach Lösungen finden für Schwerstkriminelle und wenn es eben Abschiebungen nach Ruanda sind.
Da du von Ruanda sprichst: Da geht es eben nicht um solche Fälle. Sondern um Personen, deren Asylverfahren noch läuft. Und da halte ich es schon für problematisch mit einem Land zusammenzuarbeiten, was selber diktatorische Elemente aufweist.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 13:20 (vor 596 Tagen) @ simie
Aber Deutschland muss, um diese Gesellschaft hier zu schützen, einfach Lösungen finden für Schwerstkriminelle und wenn es eben Abschiebungen nach Ruanda sind.
Da du von Ruanda sprichst: Da geht es eben nicht um solche Fälle. Sondern um Personen, deren Asylverfahren noch läuft. Und da halte ich es schon für problematisch mit einem Land zusammenzuarbeiten, was selber diktatorische Elemente aufweist.
Deutschland wird nicht alle Menschen unter den aktuellen Bedingungen (Wohnraum, Kitas, Integrationswille und Kapazitäten) aufnehmen können, die möglicherweise auch gerne Deutschland kommen würden. In Europa steht Deutschland mit seiner Migrationspolitik ohnehin ziemlich isoliert dar. Du wirst außerhalb von Europa kaum Ländern finden, die ansatzweise die moralischen Ansprüche von Deutschland erfüllen. Bedeutet das dann, dass man sich der Situation einfach ergibt und unbegrenzt unkontrolliert und ungesteuert Migration weiterhin zulässt? Nein, man muss möglicherweise irgendwann mal das kleinere Übel wählen und das ist vielleicht Ruanda im Vergleich mit anderen Ländern, wo die Lage noch wesentlich schlechter ist. Ist das toll? Nein. Ist die Alternative besser, dass uns hier innenpolitisch alles um die Ohren fliegt? Nein. Und am Ende, manchmal hat man den Eindruck viele vergessen das, es ist nicht die primäre Aufgabe der deutschen Bundesregierung die weltweiten Armuts - und Migrationsprobleme zu lösen, sondern in erster Linie Politik für die Menschen zu machen, die hier bereits leben, inklusive aller die natürlich auch zu uns gekommen sind in den letzten Jahren. Aber das heißt erstmal begrenzen jetzt, Wohnungen bauen, Kitas bauen, Leute in Arbeit bringen, Integrieren. Das heißt nicht, immer weiter und wir gucken mal was passiert.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
markus, Montag, 03.06.2024, 14:59 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
. Bedeutet das dann, dass man sich der Situation einfach ergibt und unbegrenzt unkontrolliert und ungesteuert Migration weiterhin zulässt?
Schon mit der Unterstellung, dass Migration absolut unkontrolliert und ungesteuert stattfindet, disqualifizierst du dich selbst.
Es gibt zahlreiche Gesetze auf Bundes- und EU-Ebene. Man kann trefflich darüber diskutieren, ob es zu komplexe, zu lasche, zu strenge, zu viele, oder zu wenig Vorschriften gibt. Aber es gibt Vorschriften und damit ist die o.g. Behauptung einfach falsch.
Und mal ernsthaft: Wir als Laien können das fachinhaltlich doch gar nicht wirklich bewerten. Oder hast du Jura studiert und bist schwerpunktmäßig im Asylrecht unterwegs? Nein, wir sehen nur eine schlimme Einzeltat und bewerten es dann auf der rein emotionalen Ebene.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 17:02 (vor 596 Tagen) @ markus
. Bedeutet das dann, dass man sich der Situation einfach ergibt und unbegrenzt unkontrolliert und ungesteuert Migration weiterhin zulässt?
Schon mit der Unterstellung, dass Migration absolut unkontrolliert und ungesteuert stattfindet, disqualifizierst du dich selbst.
Hat die Bundesrepublik aktuell einen erkennbaren Einfluss darauf, geschweige denn eine Kontrolle darüber, a) wie viele Menschen kommen, b) woher diese kommen, c) ob diese Menschen gültige Passpapiere vorweisen können d) einen wirklichen Bleibeanspruch gemäß Asylrecht haben oder reguläre Migranten sind? Oder schaut man in der Praxis halt einfach wer da so kommt und erstmal darf jeder bleiben und die o.g. Prüfungen erfolgen danach maximal nachgelagert?
Es gibt zahlreiche Gesetze auf Bundes- und EU-Ebene. Man kann trefflich darüber diskutieren, ob es zu komplexe, zu lasche, zu strenge, zu viele, oder zu wenig Vorschriften gibt. Aber es gibt Vorschriften und damit ist die o.g. Behauptung einfach falsch.
Wir haben Gesetze. Die passen aber nicht mehr zur Realität. Es bringt im Übrigen nicht viel, wenn Gesetze nicht eingehalten werden. Menschen haben keinen gesetzlichen Anspruch darauf innerhalb der EU das Land auszuwählen, in dem sie Asyl beantragen. Dazu sind grundsätzlich alle Flüchtlinge in Deutschland durch sichere Drittstaaten zu uns gekommen, was ist mit den Dublin Gesetzen, waren die Leute in Italien noch verfolgt und bedroht? Für alle die keinen echten Anspruch auf Asyl haben, gibt es laut Migrationsforscher und Erfinder des Türkei Abkommens Gerald Knaus auch keinen Anspruch auf Migration. Viele Leute, die eigentlich wieder gehen müssten, werden trotzdem hier behalten, weil es zu aufwändig, kostspielig oder was auch immer ist, sie wieder zum Gehen zu bewegen. Oft werden erstmal Fakten geschaffen und Gesetze dann halt nachträglich angepasst a la Spurwechsel.
Ich erkenne keine inhaltlich durchdachte, kontrollierte und auf die aktuelle Situation angepasste moderne Migrationspolitik.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
markus, Montag, 03.06.2024, 17:23 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
. Bedeutet das dann, dass man sich der Situation einfach ergibt und unbegrenzt unkontrolliert und ungesteuert Migration weiterhin zulässt?
Schon mit der Unterstellung, dass Migration absolut unkontrolliert und ungesteuert stattfindet, disqualifizierst du dich selbst.
Hat die Bundesrepublik aktuell einen erkennbaren Einfluss darauf, geschweige denn eine Kontrolle darüber, a) wie viele Menschen kommen, b) woher diese kommen, c) ob diese Menschen gültige Passpapiere vorweisen können d) einen wirklichen Bleibeanspruch gemäß Asylrecht haben oder reguläre Migranten sind? Oder schaut man in der Praxis halt einfach wer da so kommt und erstmal darf jeder bleiben und die o.g. Prüfungen erfolgen danach maximal nachgelagert?
Woher soll der Einfluss denn kommen? Entscheidend dafür, dass Menschen fliehen, sind dann eher Ursachen aus dem jeweiligen Land (Krieg, politische Verfolgung, Armut). Darauf können wir realistischerweise nur begrenzt Einfluss nehmen. Dies geschieht, indem finanzielle Hilfen bereitgestellt werden. Mit der Gefahr, dass das Geld in falsche Hände gerät.
Es gibt zahlreiche Gesetze auf Bundes- und EU-Ebene. Man kann trefflich darüber diskutieren, ob es zu komplexe, zu lasche, zu strenge, zu viele, oder zu wenig Vorschriften gibt. Aber es gibt Vorschriften und damit ist die o.g. Behauptung einfach falsch.
Wir haben Gesetze. Die passen aber nicht mehr zur Realität. Es bringt im Übrigen nicht viel, wenn Gesetze nicht eingehalten werden. Menschen haben keinen gesetzlichen Anspruch darauf innerhalb der EU das Land auszuwählen, in dem sie Asyl beantragen. Dazu sind grundsätzlich alle Flüchtlinge in Deutschland durch sichere Drittstaaten zu uns gekommen, was ist mit den Dublin Gesetzen, waren die Leute in Italien noch verfolgt und bedroht? Für alle die keinen echten Anspruch auf Asyl haben, gibt es laut Migrationsforscher und Erfinder des Türkei Abkommens Gerald Knaus auch keinen Anspruch auf Migration. Viele Leute, die eigentlich wieder gehen müssten, werden trotzdem hier behalten, weil es zu aufwändig, kostspielig oder was auch immer ist, sie wieder zum Gehen zu bewegen. Oft werden erstmal Fakten geschaffen und Gesetze dann halt nachträglich angepasst a la Spurwechsel.Ich erkenne keine inhaltlich durchdachte, kontrollierte und auf die aktuelle Situation angepasste moderne Migrationspolitik.
Das Thema hatten wir doch schon vor einigen Monaten. Die EU-Mitgliedsländer sind zwar nach deutschem Recht sichere Drittstaaten im Sinne des EU-Rechts, nicht jedoch nach EU-Recht.
„Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind wegen des Anwendungsvorrangs des Unionsrechts nicht ‚sichere Drittstaaten‘ im Sinne von § 29 Abs. 1 Nr. 3 AsylG i. V. m. § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 GG (wie BVerwG, Beschluss vom 23. März 2017 - 1 C 17.16).“
Und das ist ja auch richtig so. Denn ansonsten hätten ausschließlich die Außenländer die Verpflichtung, Asylanträge zu bearbeiten und alle anderen Länder, die mittig liegen, wären fein raus. Auch die Dublin Verordnung war hier schon Thema. Da steht u.a. drin, dass im Zweifel das Land zuständig ist, in dem erstmals ein Asylantrag gestellt wurde.
Es gibt leider keine ganz einfache Lösung. Schön wäre es.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 17:40 (vor 596 Tagen) @ markus
Schon mit der Unterstellung, dass Migration absolut unkontrolliert und ungesteuert stattfindet, disqualifizierst du dich selbst.
Hat die Bundesrepublik aktuell einen erkennbaren Einfluss darauf, geschweige denn eine Kontrolle darüber, a) wie viele Menschen kommen, b) woher diese kommen, c) ob diese Menschen gültige Passpapiere vorweisen können d) einen wirklichen Bleibeanspruch gemäß Asylrecht haben oder reguläre Migranten sind? Oder schaut man in der Praxis halt einfach wer da so kommt und erstmal darf jeder bleiben und die o.g. Prüfungen erfolgen danach maximal nachgelagert?
Woher soll der Einfluss denn kommen? Entscheidend dafür, dass Menschen fliehen, sind dann eher Ursachen aus dem jeweiligen Land (Krieg, politische Verfolgung, Armut). Darauf können wir realistischerweise nur begrenzt Einfluss nehmen. Dies geschieht, indem finanzielle Hilfen bereitgestellt werden. Mit der Gefahr, dass das Geld in falsche Hände gerät.
Du hast gesagt, ich disqualifiziere mich mit der Aussage, dass Migration unkontrolliert abläuft. Dann stelle ich dir ein paar Fragen und von dir kommt rein gar nichts, du beantwortest nicht eine Frage derart, dass deine These gestützt werden könnte. Im Gegenteil. Schulterzucken, Eingeständnis der Situation, passives Akzeptieren: "Woher soll der Einfluss denn kommen?" - ich werte das dann als Bestätigung meiner Ausgangsthese. Damit disqualifizierst du dich, nicht ich. Selbstverständlich könnte Deutschland eine andere Migrationspolitik fahren, als in den letzten Jahren. Schau auf die europäischen Nachbarn, da passiert es.
Das Thema hatten wir doch schon vor einigen Monaten. Die EU-Mitgliedsländer sind zwar nach deutschem Recht sichere Drittstaaten im Sinne des EU-Rechts, nicht jedoch nach EU-Recht.
„Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind wegen des Anwendungsvorrangs des Unionsrechts nicht ‚sichere Drittstaaten‘ im Sinne von § 29 Abs. 1 Nr. 3 AsylG i. V. m. § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 GG (wie BVerwG, Beschluss vom 23. März 2017 - 1 C 17.16).“
Und das ist ja auch richtig so. Denn ansonsten hätten ausschließlich die Außenländer die Verpflichtung, Asylanträge zu bearbeiten und alle anderen Länder, die mittig liegen, wären fein raus. Auch die Dublin Verordnung war hier schon Thema. Da steht u.a. drin, dass im Zweifel das Land zuständig ist, in dem erstmals ein Asylantrag gestellt wurde.
Auch wenn dem so sein sollte, dann ist es doch ein realitätsfernes und unvollständiges Gesetz, das nicht funktioniert. Dann ist das Gesetz einfach schlecht. Es sollte dann auch eine gleichmäßige, faire Verteilung der in Italien und Griechenland ankommenden Menschen sicherstellen und nicht die Durchreise der Mehrheit der Menschen nach Deutschland rechtlich noch abdecken.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
markus, Montag, 03.06.2024, 18:04 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Schon mit der Unterstellung, dass Migration absolut unkontrolliert und ungesteuert stattfindet, disqualifizierst du dich selbst.
Hat die Bundesrepublik aktuell einen erkennbaren Einfluss darauf, geschweige denn eine Kontrolle darüber, a) wie viele Menschen kommen, b) woher diese kommen, c) ob diese Menschen gültige Passpapiere vorweisen können d) einen wirklichen Bleibeanspruch gemäß Asylrecht haben oder reguläre Migranten sind? Oder schaut man in der Praxis halt einfach wer da so kommt und erstmal darf jeder bleiben und die o.g. Prüfungen erfolgen danach maximal nachgelagert?
Woher soll der Einfluss denn kommen? Entscheidend dafür, dass Menschen fliehen, sind dann eher Ursachen aus dem jeweiligen Land (Krieg, politische Verfolgung, Armut). Darauf können wir realistischerweise nur begrenzt Einfluss nehmen. Dies geschieht, indem finanzielle Hilfen bereitgestellt werden. Mit der Gefahr, dass das Geld in falsche Hände gerät.
Du hast gesagt, ich disqualifiziere mich mit der Aussage, dass Migration unkontrolliert abläuft. Dann stelle ich dir ein paar Fragen und von dir kommt rein gar nichts, du beantwortest nicht eine Frage derart, dass deine These gestützt werden könnte. Im Gegenteil. Schulterzucken, Eingeständnis der Situation, passives Akzeptieren: "Woher soll der Einfluss denn kommen?" - ich werte das dann als Bestätigung meiner Ausgangsthese. Damit disqualifizierst du dich, nicht ich. Selbstverständlich könnte Deutschland eine andere Migrationspolitik fahren, als in den letzten Jahren. Schau auf die europäischen Nachbarn, da passiert es.
Nein, du disqualifizierst dich damit, indem du unhaltbare Thesen aufstellst und so tust, als gäbe es einfache Antworten auf komplexe Sachverhalte. Die gibt es nicht. Und deshalb kannst du schon gar nicht von mir eine umfassende Antwort erwarten. Ich kann das nämlich genauso wenig wie du beurteilen.
Das Thema hatten wir doch schon vor einigen Monaten. Die EU-Mitgliedsländer sind zwar nach deutschem Recht sichere Drittstaaten im Sinne des EU-Rechts, nicht jedoch nach EU-Recht.
„Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind wegen des Anwendungsvorrangs des Unionsrechts nicht ‚sichere Drittstaaten‘ im Sinne von § 29 Abs. 1 Nr. 3 AsylG i. V. m. § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 GG (wie BVerwG, Beschluss vom 23. März 2017 - 1 C 17.16).“
Und das ist ja auch richtig so. Denn ansonsten hätten ausschließlich die Außenländer die Verpflichtung, Asylanträge zu bearbeiten und alle anderen Länder, die mittig liegen, wären fein raus. Auch die Dublin Verordnung war hier schon Thema. Da steht u.a. drin, dass im Zweifel das Land zuständig ist, in dem erstmals ein Asylantrag gestellt wurde.
Auch wenn dem so sein sollte, dann ist es doch ein realitätsfernes und unvollständiges Gesetz, das nicht funktioniert. Dann ist das Gesetz einfach schlecht. Es sollte dann auch eine gleichmäßige, faire Verteilung der in Italien und Griechenland ankommenden Menschen sicherstellen und nicht die Durchreise der Mehrheit der Menschen nach Deutschland rechtlich noch abdecken.
Zum einen ist auf EU-Ebene vor kurzem ein neues Gesetz verabschiedet worden. Ich kann nicht beurteilen, ob es gut oder schlecht ist. Zum anderen kann man EU Recht schlecht der deutschen Regierung ankreiden.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 15:13 (vor 596 Tagen) @ markus
In der Theorie gibt es viele Gesetze und Richtlinien.
Unbestritten.
Würden die greifen, würden wir wahrscheinlich keine großen Diskussionen haben.
Wenn die Vorgaben und Gesetze aber nur in einem Teil der Fälle greifen und in der Realität auch sehr viel am Sinn der Gesetze vorbei läuft kann man das durchaus als unkontrolliert bezeichnen.
Natürlich betrifft das nicht jeden Einzelfall aber das System als ganzes ist halt maximal am Anschlag und funktioniert nicht so wie es sollte.
Daher finde ich es jetzt etwas sehr klein klein sich an dem Begriff zu stören.
Man könnte auch sagen:
Unser komplettes Asyl/Migrationssystem wird vielfach ausgenutzt und ausgetrickst.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
markus, Montag, 03.06.2024, 15:28 (vor 596 Tagen) @ Davja89
In der Theorie gibt es viele Gesetze und Richtlinien.
Unbestritten.Würden die greifen, würden wir wahrscheinlich keine großen Diskussionen haben.
Wenn die Vorgaben und Gesetze aber nur in einem Teil der Fälle greifen und in der Realität auch sehr viel am Sinn der Gesetze vorbei läuft kann man das durchaus als unkontrolliert bezeichnen.
Natürlich betrifft das nicht jeden Einzelfall aber das System als ganzes ist halt maximal am Anschlag und funktioniert nicht so wie es sollte.
Daher finde ich es jetzt etwas sehr klein klein sich an dem Begriff zu stören.
Man könnte auch sagen:
Unser komplettes Asyl/Migrationssystem wird vielfach ausgenutzt und ausgetrickst.
Mir geht es darum, dass man ausreichend differenzieren sollte und nicht (möglicherweise unbewusst) dummen AfD-Sprech wiederholt. Denn „unkontrollierte/umgesteuerte Migration“ das ist 1:1 die Parole, die die AfD die ganze Zeit heraus posaunt.
Ich wiederhole mich: man kann gerne über die einzelnen Gesetze diskutieren. Wird aber gar nicht gemacht. Das läuft hier jedesmal auf rein emotionaler Ebene ab. Vielleicht ist das alles ein wenig komplexer als die meisten von uns glauben.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 17:30 (vor 596 Tagen) @ markus
Mir geht es darum, dass man ausreichend differenzieren sollte und nicht (möglicherweise unbewusst) dummen AfD-Sprech wiederholt. Denn „unkontrollierte/umgesteuerte Migration“ das ist 1:1 die Parole, die die AfD die ganze Zeit heraus posaunt.
Was willst du von mir? AfD Sprech? Was für ein Quatsch. Fünf Minuten Google Recherche:
- Die Bundesregierung:
Deutschland wird durch ein solches neues und faires System auch entlastet; denn bisher waren wir das Hauptziel für weitestgehend ungesteuerte Binnenmigration innerhalb des Schengenraums. Bundesregierung
- Die Ampel-Koalition:
„Insbesondere von der Union erwarte ich hier ein klares Signal — die CDU kann nicht in Berlin nach härteren Regeln rufen und in den Ländern blockieren. Wenn uns die gemeinsame Wende in der Asylpolitik nicht gelingt, habe ich große Sorge, dass die unkontrollierte Migration die Akzeptanz für die notwendige Einwanderung in den Arbeitsmarkt schwächt.“ (Christian Dürr)
- Die Opposition:
Spahn beklagt „völlig ungesteuerte Asyl-Migration“ (Jens Spahn)
- Der Öffentlich Rechtliche Rundfunk:
"Scholz kündigt Maßnahmen gegen unkontrollierte Zuwanderung an – Merz fordert Zusammenarbeit" DLF
Könnte dir noch mehr Beispiele liefern. Nur weil dir die Wörter politisch nicht passen, sind sie nicht falsch oder exklusiv AfD Sprech. Hör doch mal auf immer die Sprache ÜBER das Thema zu heben, rede mal über das Thema selbst.
Ach und spar dir die erwartbare Antwort, dass Spahn, Dürr, die CDU und die FDP und die Welt und alle anderen einfach nur alles rechte Hetzer sind, die Nummer kenn ich auch schon, ermüdend.
Dann schau nur auf den ersten Link, die Bundesregierung von Olaf Scholz spricht in diesem Vokabular...
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
markus, Montag, 03.06.2024, 18:01 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Ja. Auch Politiker anderer Parteien lassen sich zu populistischen Äußerungen hinreißen. Das macht es jedoch nicht besser. Eher schlechter, weil das genau das ist, was die AfD damit erreichen möchte.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Nike79, Montag, 03.06.2024, 16:00 (vor 596 Tagen) @ markus
In der Theorie gibt es viele Gesetze und Richtlinien.
Unbestritten.Würden die greifen, würden wir wahrscheinlich keine großen Diskussionen haben.
Wenn die Vorgaben und Gesetze aber nur in einem Teil der Fälle greifen und in der Realität auch sehr viel am Sinn der Gesetze vorbei läuft kann man das durchaus als unkontrolliert bezeichnen.
Natürlich betrifft das nicht jeden Einzelfall aber das System als ganzes ist halt maximal am Anschlag und funktioniert nicht so wie es sollte.
Daher finde ich es jetzt etwas sehr klein klein sich an dem Begriff zu stören.
Man könnte auch sagen:
Unser komplettes Asyl/Migrationssystem wird vielfach ausgenutzt und ausgetrickst.
Mir geht es darum, dass man ausreichend differenzieren sollte und nicht (möglicherweise unbewusst) dummen AfD-Sprech wiederholt. Denn „unkontrollierte/umgesteuerte Migration“ das ist 1:1 die Parole, die die AfD die ganze Zeit heraus posaunt.Ich wiederhole mich: man kann gerne über die einzelnen Gesetze diskutieren. Wird aber gar nicht gemacht. Das läuft hier jedesmal auf rein emotionaler Ebene ab. Vielleicht ist das alles ein wenig komplexer als die meisten von uns glauben.
Lindner als Mitglied der Bundesregierung äußerte sich schon öfter ähnlich und kritisierte auch die Haltung der Grünen:
tagesspiegel.de/politik/schnellere-asylverfahren-mehr-abschiebungen-lindner-sieht-durch-ungesteuerte-migration-deutschlands-stabilitat-gefahrdet-10472731.html
Kann man jetzt auch wieder populistisch finden. Das Ergebnis der aktuellen Politik wird auf kommunaler Ebene, wo man real mit den Problemen konfrontiert ist, schon längst negativ bewertet.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
markus, Montag, 03.06.2024, 16:27 (vor 596 Tagen) @ Nike79
In der Theorie gibt es viele Gesetze und Richtlinien.
Unbestritten.Würden die greifen, würden wir wahrscheinlich keine großen Diskussionen haben.
Wenn die Vorgaben und Gesetze aber nur in einem Teil der Fälle greifen und in der Realität auch sehr viel am Sinn der Gesetze vorbei läuft kann man das durchaus als unkontrolliert bezeichnen.
Natürlich betrifft das nicht jeden Einzelfall aber das System als ganzes ist halt maximal am Anschlag und funktioniert nicht so wie es sollte.
Daher finde ich es jetzt etwas sehr klein klein sich an dem Begriff zu stören.
Man könnte auch sagen:
Unser komplettes Asyl/Migrationssystem wird vielfach ausgenutzt und ausgetrickst.
Mir geht es darum, dass man ausreichend differenzieren sollte und nicht (möglicherweise unbewusst) dummen AfD-Sprech wiederholt. Denn „unkontrollierte/umgesteuerte Migration“ das ist 1:1 die Parole, die die AfD die ganze Zeit heraus posaunt.Ich wiederhole mich: man kann gerne über die einzelnen Gesetze diskutieren. Wird aber gar nicht gemacht. Das läuft hier jedesmal auf rein emotionaler Ebene ab. Vielleicht ist das alles ein wenig komplexer als die meisten von uns glauben.
Lindner als Mitglied der Bundesregierung äußerte sich schon öfter ähnlich und kritisierte auch die Haltung der Grünen:tagesspiegel.de/politik/schnellere-asylverfahren-mehr-abschiebungen-lindner-sieht-durch-ungesteuerte-migration-deutschlands-stabilitat-gefahrdet-10472731.html
Kann man jetzt auch wieder populistisch finden. Das Ergebnis der aktuellen Politik wird auf kommunaler Ebene, wo man real mit den Problemen konfrontiert ist, schon längst negativ bewertet.
Wobei ich das Wort „ungesteuert“ in den Zitaten von Lindner nicht finde. Hat er das überhaupt gesagt? Wenn ja, dann ist das natürlich populistisch. Mit reinem Populismus werden leider keine Probleme gelöst.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 03.06.2024, 15:07 (vor 596 Tagen) @ markus
Markus, wenn regelmäßig Menschen einreisen, die keinen Aufenthaltstitel haben, dann ist das ungesteuerte Migration.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Finchen, Montag, 03.06.2024, 15:01 (vor 596 Tagen) @ markus
. Bedeutet das dann, dass man sich der Situation einfach ergibt und unbegrenzt unkontrolliert und ungesteuert Migration weiterhin zulässt?
Schon mit der Unterstellung, dass Migration absolut unkontrolliert und ungesteuert stattfindet, disqualifizierst du dich selbst.Es gibt zahlreiche Gesetze auf Bundes- und EU-Ebene. Man kann trefflich darüber diskutieren, ob es zu komplexe, zu lasche, zu strenge, zu viele, oder zu wenig Vorschriften gibt. Aber es gibt Vorschriften und damit ist die o.g. Behauptung einfach falsch.
Und mal ernsthaft: Wir als Laien können das fachinhaltlich doch gar nicht wirklich bewerten. Oder hast du Jura studiert und bist schwerpunktmäßig im Asylrecht unterwegs? Nein, wir sehen nur eine schlimme Einzeltat und bewerten es dann auf der rein emotionalen Ebene.
Timo_89 verbreitet doch ständig Halbwahrheiten und unwahre Dinge. Wovon er sich das bloß abgeschaut hat?
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 13:13 (vor 596 Tagen) @ simie
Aber Deutschland muss, um diese Gesellschaft hier zu schützen, einfach Lösungen finden für Schwerstkriminelle und wenn es eben Abschiebungen nach Ruanda sind.
Da du von Ruanda sprichst: Da geht es eben nicht um solche Fälle. Sondern um Personen, deren Asylverfahren noch läuft. Und da halte ich es schon für problematisch mit einem Land zusammenzuarbeiten, was selber diktatorische Elemente aufweist.
Niemand weiß, wo die Menschen landen würden, die Großbritannien nach dort verbringen würde. Ich würde nicht ausschließen wollen, dass es Internierungslager wären, fürstlich bezahlt mit britischen Steuergeldern.
Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass es dazu kommen wird. Demnächst sind in Großbritannien Wahlen, und die nächste Regierung wird sich ihr Verhältnis zur EU nicht komplett verderben wollen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Guido, Montag, 03.06.2024, 12:07 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Es wird immer gerne gesagt, dass das alles schwer ist. Nach dem Attentat von München 72 hat man binnen weniger Wochen mehr als 100 Araber abgeschoben, darunter sogar den Übersetzer, der mit den Geiselnehmern gesprochen hat und mehr als 12 Jahre mit Frau und Kindern (die blieben übrigens da) in Deutschland gelebt hat. Darüber hinaus hat man in kürzester Zeit zwei palästinensische Organisationen verboten, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, obwohl man ihnen keinen direkten Bezug zu den Terroristen nachweisen konnte. Zudem wurde die Einreise für Araber massiv verschärft - diplomatische Verstimmungen mit Ägypten inklusive. Die Sozial-Liberale Koalition zu der Zeit war wohl etwas wehrhafter und weniger befindlichkeitsfixiert...
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Pfostentreffer, Montag, 03.06.2024, 16:01 (vor 596 Tagen) @ Guido
> Es wird immer gerne gesagt, dass das alles schwer ist. Nach dem Attentat von München 72 hat man binnen weniger Wochen mehr als 100 Araber abgeschoben,
Abgefahren. 1972. Da sah die Republik noch ein ganz klein wenig anders aus. Aus Deutschland wurden letztes Jahr 16430 Menschen abgeschoben. Ich weiss nicht, ob du mal bei einer Abschiebung dabei warst, aber dafür werden die Leute aus ihren Schulen, von ihren Arbeitsplätzen oder die Kinder nachts aus dem Bett geholt. Bei 52 Wochen macht das 315 abgeschlossene Abschiebungen pro Woche. Also mehr als 100 innerhalb weniger Wochen. Ob allerdings alle Araber sind (das scheint ja wichtig zu sein), weiss ich nicht. Zudem dürfte bei denen die Identität wohl geklärt gewesen sein...was ja heute eines der grössten Abschiebehindernissen darstellt.
darunter sogar den Übersetzer, der mit den Geiselnehmern gesprochen hat und mehr als 12 Jahre mit Frau und Kindern (die blieben übrigens da) in Deutschland gelebt hat.
Puh. Gab es dafür einen bestimmten Grund? Also war er Täter? Ansonsten fände ich das ziemlich übel, Menschen wegen einer Übersetzungsleistung abzuschieben und von ihrer Familie zu trennen. Das öffnet Willkür Tür und Tor und ist unmenschlich. Aber mir ist schon klar, dass andere das anders sehen und es ganz toll finden.
Darüber hinaus hat man in kürzester Zeit zwei palästinensische Organisationen verboten, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, obwohl man ihnen keinen direkten Bezug zu den Terroristen nachweisen konnte.
Interessant. Warum wurden sie denn verboten, wenn sie keinen Bezug zu Terroristen hatten?
Zudem wurde die Einreise für Araber massiv verschärft - diplomatische Verstimmungen mit Ägypten inklusive. Die Sozial-Liberale Koalition zu der Zeit war wohl etwas wehrhafter und weniger befindlichkeitsfixiert...
Ich würde sagen, aussergewöhnlich stark befindlichkeitsfixiert, um deine Worte zu nutzen. Nur halt auf die Befindlichkeiten der Wähler, die keine Araber mehr hier haben wollten.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Guido, Montag, 03.06.2024, 17:08 (vor 596 Tagen) @ Pfostentreffer
Ich weiss nicht, ob du mal bei einer Abschiebung dabei warst, aber dafür werden die Leute aus ihren Schulen, von ihren Arbeitsplätzen oder die Kinder nachts aus dem Bett geholt.
Ja, kenn ich aus eigener Erfahrung. Das ungerechte ist ja, dass die gut-integrierten abgeschoben werden, die ihren Reisepass griffbereit im Flur liegen haben und nicht die, deren Namen man nicht exakt kennt und die alles daran setzen, dass sie im Anonymen bleiben
Ich würde sagen, aussergewöhnlich stark befindlichkeitsfixiert, um deine Worte zu nutzen. Nur halt auf die Befindlichkeiten der Wähler, die keine Araber mehr hier haben wollten.
Keine Ahnung. Ich war 72 noch nicht auf der Welt und München, Mogadischu, RAF etc. kenn ich nur aus Berichten. Generell dürfte die Bedrohungslage zu der Zeit eher weltpolitisch gewesen sein und weniger den Alltag der Leute betroffen haben.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Pfostentreffer, Dienstag, 04.06.2024, 16:53 (vor 595 Tagen) @ Guido
Ich weiss nicht, ob du mal bei einer Abschiebung dabei warst, aber dafür werden die Leute aus ihren Schulen, von ihren Arbeitsplätzen oder die Kinder nachts aus dem Bett geholt.
Ja, kenn ich aus eigener Erfahrung. Das ungerechte ist ja, dass die gut-integrierten abgeschoben werden, die ihren Reisepass griffbereit im Flur liegen haben und nicht die, deren Namen man nicht exakt kennt und die alles daran setzen, dass sie im Anonymen bleiben
So ist es leider. Wobei es auch viele gut integrierte ohne Reisepass gibt. Soweit es durch die Arbeitsbeschränkungen, Sprachkenntnisse etc . möglich ist.
Ich würde sagen, aussergewöhnlich stark befindlichkeitsfixiert, um deine Worte zu nutzen. Nur halt auf die Befindlichkeiten der Wähler, die keine Araber mehr hier haben wollten.
Keine Ahnung. Ich war 72 noch nicht auf der Welt und München, Mogadischu, RAF etc. kenn ich nur aus Berichten.
Ich auch nicht, habe mich nur auf deinen Text bezogen
Generell dürfte die Bedrohungslage zu der Zeit eher weltpolitischer gewesen sein und weniger den Alltag der Leute betroffen haben.
Da würde ich eher Simie unten zustimmen. Ein weiterer Unterschied ist allerdings, dass wir die Verbrechen heute durch die Real-Time Berichterstattung und soziale Medien viel stärker wahrnehmen. So dass es logisch ist, dass viele den Eindruck haben, dass alles immer schlimmer wird.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
simie, Krefeld, Montag, 03.06.2024, 18:08 (vor 596 Tagen) @ Guido
Keine Ahnung. Ich war 72 noch nicht auf der Welt und München, Mogadischu, RAF etc. kenn ich nur aus Berichten. Generell dürfte die Bedrohungslage zu der Zeit eher weltpolitisch gewesen sein und weniger den Alltag der Leute betroffen haben.
Ironischerweise war die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Gewaltverbrechens in der damaligen BRD zu werden durchaus höher, als es derzeit der Fall ist.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Lordran, Montag, 03.06.2024, 12:47 (vor 596 Tagen) @ Guido
Es wird immer gerne gesagt, dass das alles schwer ist. Nach dem Attentat von München 72 hat man binnen weniger Wochen mehr als 100 Araber abgeschoben, darunter sogar den Übersetzer, der mit den Geiselnehmern gesprochen hat und mehr als 12 Jahre mit Frau und Kindern (die blieben übrigens da) in Deutschland gelebt hat. Darüber hinaus hat man in kürzester Zeit zwei palästinensische Organisationen verboten, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, obwohl man ihnen keinen direkten Bezug zu den Terroristen nachweisen konnte. Zudem wurde die Einreise für Araber massiv verschärft - diplomatische Verstimmungen mit Ägypten inklusive. Die Sozial-Liberale Koalition zu der Zeit war wohl etwas wehrhafter und weniger befindlichkeitsfixiert...
Tja, man könnte fast meinen es fehlt am politischen Willen...
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Eastwood, Montag, 03.06.2024, 14:08 (vor 596 Tagen) @ Lordran
Tja, man könnte fast meinen es fehlt am politischen Willen...
Ja klar...
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Horst Seehofer diesbezüglich in der Verantwortung. Der hat auch nicht signifikant mehr oder weniger abschieben lassen, als seine Vorgänger bzw. Nachfolgerin.
War der auch zu "befindlichkeitsfixiert", um den nötigen "politischen Willen" zu haben?
Quelle: de.statista.com/statistik/daten/studie/451861/umfrage/abschiebungen-aus-deutschland/
Zur Erinnerung an die Art Mensch, die Horst Seehofer ist: zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-07/horst-seehofer-69-abschiebung-afghanistan-69-geburtstag-fluechtlinge
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 14:16 (vor 596 Tagen) @ Eastwood
Tja, man könnte fast meinen es fehlt am politischen Willen...
Ja klar...Es ist noch gar nicht so lange her, da war Horst Seehofer diesbezüglich in der Verantwortung. Der hat auch nicht signifikant mehr oder weniger abschieben lassen, als seine Vorgänger bzw. Nachfolgerin.
War der auch zu "befindlichkeitsfixiert", um den nötigen "politischen Willen" zu haben?
Quelle: de.statista.com/statistik/daten/studie/451861/umfrage/abschiebungen-aus-deutschland/
Zur Erinnerung an die Art Mensch, die Horst Seehofer ist: zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-07/horst-seehofer-69-abschiebung-afghanistan-69-geburtstag-fluechtlinge
Solche Vorwürfe gab es bereits gegen Kanzler Schmidt. Dann gegen Kanzler Kohl. Gegen Kanzler Schröder, gegen Kanzlerin Merkel und jetzt gegen Kanzler Scholz.
Schon die Rechtslage ist hoch komplex. Verfassungsrecht, EU-Recht, Völkerrecht, etc. Und dann kommen noch die praktischen Probleme bei der Umsetzung von rechtlich eigentlich möglichen Maßnahmen hinzu. Ohne die Mitwirkung der Herkunftsstaaten beispielsweise geht gar nichts.
Man versucht bereits seit längerem, z.B. Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen, Migrationsabkommen, etc. abzuschließen. Teilweise wirkungslos, teilweise durchaus mit einer gewissen Wirkung. Aber der Aufwand ist sehr groß, und man muss vielfach nicht nur finanziell einen Preis zahlen. Ohne Erdogans Mithilfe beispielsweise wäre der Flüchtlingsansturm über die Türkei deutlich größer, als er jetzt ist.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 12:33 (vor 596 Tagen) @ Guido
Es wird immer gerne gesagt, dass das alles schwer ist. Nach dem Attentat von München 72 hat man binnen weniger Wochen mehr als 100 Araber abgeschoben, darunter sogar den Übersetzer, der mit den Geiselnehmern gesprochen hat und mehr als 12 Jahre mit Frau und Kindern (die blieben übrigens da) in Deutschland gelebt hat. Darüber hinaus hat man in kürzester Zeit zwei palästinensische Organisationen verboten, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden, obwohl man ihnen keinen direkten Bezug zu den Terroristen nachweisen konnte. Zudem wurde die Einreise für Araber massiv verschärft - diplomatische Verstimmungen mit Ägypten inklusive. Die Sozial-Liberale Koalition zu der Zeit war wohl etwas wehrhafter und weniger befindlichkeitsfixiert...
Waren natürlich andere Zeiten, dazu kann ich mich qua Geburtsjahr und keiner eigenen Erfahrungen nicht äußern, aber ich lese bei dir ja raus, dass du denkst, dass der politische Wille fehlt. Und das ist eine Einschätzung, die ich aus meiner Wahrnehmung von den Geschehnissen im Hier und Jetzt teilen würde. Olaf Scholz schwingt große Reden im Spiegel, aber es passiert nichts.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 11:57 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Wenn es so schwer und teuer ist, gewisse Leute wieder aus diesem Land heraus zu bekommen, sollte man dann nicht logischerweise die Art und Weise verändern, wie Leute in dieses Land hineinkommen? Wir wissen ja häufig gar nicht wer da wirklich kommt, wenn Passpapiere etc vernichtet werden? Stichwort mehr geordnete Verfahren, Kontingente, Zusammenarbeit mit Ländern wo Dinge funktionieren? Die belohnen, die guten Willen zeigen?
Weil das schon an den Grenzen der EU nur bedingt und innerhalb des Schengen-Raums so gut wie gar nicht funktioniert. Wir können Deutschland nicht in ein abgeschottetes Land wie Nordkorea verwandeln. Die ganze Diskussion hat etwas von "Wer hängt der Katze die Schelle um?" an sich. Vor einiger Zeit gab es dazu Aussagen eines deutschen ehemaligen leitenden Frontex-Mitarbeiters. Der meinte, wer an der deutschen Grenze aufgegriffen und zurückgewiesen wird, der versucht es in der Regel ein zweites, drittes, viertes oder fünftes Mal. Irgendwann schlüpft er dann durch.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Nike79, Montag, 03.06.2024, 12:09 (vor 596 Tagen) @ Ulrich
Wenn es so schwer und teuer ist, gewisse Leute wieder aus diesem Land heraus zu bekommen, sollte man dann nicht logischerweise die Art und Weise verändern, wie Leute in dieses Land hineinkommen? Wir wissen ja häufig gar nicht wer da wirklich kommt, wenn Passpapiere etc vernichtet werden? Stichwort mehr geordnete Verfahren, Kontingente, Zusammenarbeit mit Ländern wo Dinge funktionieren? Die belohnen, die guten Willen zeigen?
Weil das schon an den Grenzen der EU nur bedingt und innerhalb des Schengen-Raums so gut wie gar nicht funktioniert. Wir können Deutschland nicht in ein abgeschottetes Land wie Nordkorea verwandeln. Die ganze Diskussion hat etwas von "Wer hängt der Katze die Schelle um?" an sich. Vor einiger Zeit gab es dazu Aussagen eines deutschen ehemaligen leitenden Frontex-Mitarbeiters. Der meinte, wer an der deutschen Grenze aufgegriffen und zurückgewiesen wird, der versucht es in der Regel ein zweites, drittes, viertes oder fünftes Mal. Irgendwann schlüpft er dann durch.
Bedeutet ja unterm Strich, wer „drin“ ist hat gewonnen und vermutlich Nichts zu befürchten. Genau dafür brauchen wir politische Lösungen.
Ungesteuerte Migration zu verteidigen und gleichzeitig mangelnde Integration anzuklagen funktioniert nunmal nicht.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 13:23 (vor 596 Tagen) @ Nike79
Wenn es so schwer und teuer ist, gewisse Leute wieder aus diesem Land heraus zu bekommen, sollte man dann nicht logischerweise die Art und Weise verändern, wie Leute in dieses Land hineinkommen? Wir wissen ja häufig gar nicht wer da wirklich kommt, wenn Passpapiere etc vernichtet werden? Stichwort mehr geordnete Verfahren, Kontingente, Zusammenarbeit mit Ländern wo Dinge funktionieren? Die belohnen, die guten Willen zeigen?
Weil das schon an den Grenzen der EU nur bedingt und innerhalb des Schengen-Raums so gut wie gar nicht funktioniert. Wir können Deutschland nicht in ein abgeschottetes Land wie Nordkorea verwandeln. Die ganze Diskussion hat etwas von "Wer hängt der Katze die Schelle um?" an sich. Vor einiger Zeit gab es dazu Aussagen eines deutschen ehemaligen leitenden Frontex-Mitarbeiters. Der meinte, wer an der deutschen Grenze aufgegriffen und zurückgewiesen wird, der versucht es in der Regel ein zweites, drittes, viertes oder fünftes Mal. Irgendwann schlüpft er dann durch.
Bedeutet ja unterm Strich, wer „drin“ ist hat gewonnen und vermutlich Nichts zu befürchten. Genau dafür brauchen wir politische Lösungen.Ungesteuerte Migration zu verteidigen und gleichzeitig mangelnde Integration anzuklagen funktioniert nunmal nicht.
Deine unverschämten Unterstellungen verbiete ich mir.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Sonntag, 02.06.2024, 20:36 (vor 597 Tagen) @ FourrierTrans
Ich hab das alles nicht so verfolgt in den letzten Tagen, wegen Wembley und so, aber ich lese gerade ein wenig darüber und bin wirklich angefasst. Laut Tagesschau war der Polizist erst 29 Jahre jung, wie schrecklich ist das bitte? Wegen sowas sein Leben zu verlieren? Mein Beileid geht an seine Familie, Freunde und Kollegen bei der Polizei. Das muss extrem schwer sein, das jetzt zu verarbeiten ...
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Matze_82, Rheinhessen, Sonntag, 02.06.2024, 20:27 (vor 597 Tagen) @ FourrierTrans
Ruhe in Frieden Kollege.
Ich spüre eine unglaubliche Traurigkeit und Wut.
Ich mag meinen Beruf, an solchen Tagen hasse ich ihn aber auch gleichzeitig. Ich hasse es, daß Menschen anderen Menschen Gewalt antun. Ich hasse es, wenn sich im Anschluss Internethelden auf Twitter das Maul zerreißen, über Situationen, über die sie nicht den Hauch einer Ahnung haben.
Ich fühle Verzweiflung, weil wir trotz eines immensen Aufwandes, den wir in der Bekämpfung von politisch motivierter Kriminalität betreiben, sowas nicht verhindern können. Das betrifft auch mich ganz persönlich.
Die Tat wird Konsequenzen innerhalb der Polizei haben, wie weitreichend wird sich zeigen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Sonntag, 02.06.2024, 20:49 (vor 597 Tagen) @ Matze_82
Die Tat wird Konsequenzen innerhalb der Polizei haben, wie weitreichend wird sich zeigen.
Was für Konsequenzen meinst du? Falls du erklären magst / kannst.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Matze_82, Rheinhessen, Sonntag, 02.06.2024, 21:03 (vor 597 Tagen) @ Timo_89
Die Tat wird Konsequenzen innerhalb der Polizei haben, wie weitreichend wird sich zeigen.
Was für Konsequenzen meinst du? Falls du erklären magst / kannst.
Ich meine damit ein hartes Vorgehen gegen die islamistische Szene. Beleuchten der polizeilichen Strukturen. Sind wir in diesem Bereich personell stark genug aufgestellt? Usw.
Sicher wird der Fall auch Konsequenzen haben was den Bereich Einsatztraining und Eigensicherung angeht. Da muss man genau schauen, was passiert ist, und Analyse betreiben.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Montag, 03.06.2024, 10:29 (vor 596 Tagen) @ Matze_82
Die Tat wird Konsequenzen innerhalb der Polizei haben, wie weitreichend wird sich zeigen.
Was für Konsequenzen meinst du? Falls du erklären magst / kannst.
Ich meine damit ein hartes Vorgehen gegen die islamistische Szene. Beleuchten der polizeilichen Strukturen. Sind wir in diesem Bereich personell stark genug aufgestellt? Usw.Sicher wird der Fall auch Konsequenzen haben was den Bereich Einsatztraining und Eigensicherung angeht. Da muss man genau schauen, was passiert ist, und Analyse betreiben.
Danke für die Informationen. Das ist sicherlich unfassbar schwer hier das Problem in den Griff zu kriegen. Messer werden immer leicht verfügbar sein, Menschen können sich über lange Zeit still und heimlich im Internet radikalisieren und dann eines Tages "losziehen" wie nun geschehen.
Ich wünsche der Polizei und den Behörden aber in jedem Fall die beste Ausstattung, Ausbildung und vor allem mehr politischen Rückhalt, um den vielfältigen Herausforderungen dieser Zeit auch konsequent begegnen zu können.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 02.06.2024, 20:42 (vor 597 Tagen) @ Matze_82
Ruhe in Frieden Kollege.
Ich spüre eine unglaubliche Traurigkeit und Wut.
Ich mag meinen Beruf, an solchen Tagen hasse ich ihn aber auch gleichzeitig. Ich hasse es, daß Menschen anderen Menschen Gewalt antun. Ich hasse es, wenn sich im Anschluss Internethelden auf Twitter das Maul zerreißen, über Situationen, über die sie nicht den Hauch einer Ahnung haben.
Ich fühle Verzweiflung, weil wir trotz eines immensen Aufwandes, den wir in der Bekämpfung von politisch motivierter Kriminalität betreiben, sowas nicht verhindern können. Das betrifft auch mich ganz persönlich.
Die Tat wird Konsequenzen innerhalb der Polizei haben, wie weitreichend wird sich zeigen.
Es ist wirklich schlimm. Er war auch derjenige, der beherzt eingegriffen hatte, wirklich derjenige, der in der Situation vorwegging. Ich hoffe, die Familie und die Kollegen/Kolleginnen rücken zusammen, das hilft oft den Verbliebenen.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Eisen, DO, Sonntag, 02.06.2024, 19:57 (vor 597 Tagen) @ FourrierTrans
Wir bekommen immer mehr amerikanische Verhältnisse. Die debattenkultur ist vollkommen am Ende. Beide Seiten (links und rechts) verhalten sich - jetzt nich5 nur auf diesen schlimmen Fall bezogen - vollkommen unmöglich, engstirnig, ideologisch und null Kompromiss- der gesprächsbereit. Da wird alles instrumentalisiert, was nicht niet- und nagelfest ist.
ab hier Entgleisung
CD7, Berlin, Montag, 03.06.2024, 10:43 (vor 596 Tagen) @ Eisen
Einträge zum eigentlichen Thema bitte über diesen Beitrag.
Zusammenfassung der Einträge unter meinem:
- Tat wird als rechts/links eingestuft
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- Gegenprotest wird als links/rechts kritisiert
- Gegenprotest wird als rechts/links kritisiert
- wie war noch mal die Frage?
Du meinst die Demo für ""sofortige Remigration islamischer Straftäter"?
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:17 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Es gab eine Demonstration am Ort des Mordes mit dem oben genannten Titel. Wer dazu aufgerufen hat, sollte eigentlich klar sein. Und es gab eine Menschenkette, zu der unter "Zusammenhalt gegen Gewalt, Hass und Hetze anlässlich der Tat am 31.05." aufgerufen wurde.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Pfostentreffer, Montag, 03.06.2024, 08:51 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Wir bekommen immer mehr amerikanische Verhältnisse. Die debattenkultur ist vollkommen am Ende. Beide Seiten (links und rechts) verhalten sich - jetzt nich5 nur auf diesen schlimmen Fall bezogen - vollkommen unmöglich, engstirnig, ideologisch und null Kompromiss- der gesprächsbereit. Da wird alles instrumentalisiert, was nicht niet- und nagelfest ist.
Mit ist schon klar, dass der Post suggerieren soll, wie blöd die Demonstranten sind. Ist aber mMn ein ziemliches Eigentor.
Erstmal sind Islamisten politisch gesehen natürlich auch Rechtsextremisten. Nur halt nicht "unsere". Somit macht eine Demo gegen Rechts am Tatort absolut Sinn, auch wenn du das nicht verstehst.
Und eine Diskussion über Debattenkultur damit zu starten, dass alle Teilnehmer (ausser man selbst natürlich) unmöglich, engstirnig und ideologisch sind ist nunja, ein Ausdruck ziemlich schlechter Debattenkultur deinerseits:-)
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
balisto, 44143, Montag, 03.06.2024, 09:36 (vor 597 Tagen) @ Pfostentreffer
Erstmal sind Islamisten politisch gesehen natürlich auch Rechtsextremisten. Nur halt nicht "unsere". Somit macht eine Demo gegen Rechts am Tatort absolut Sinn, auch wenn du das nicht verstehst.
Selbstverständlich ging es den blütenweißen Kartoffelalmans auf der gestrigen Demo nicht um Islamismus. Manche sind sich auch echt für nix zu blöd.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Pfostentreffer, Montag, 03.06.2024, 10:54 (vor 596 Tagen) @ balisto
Erstmal sind Islamisten politisch gesehen natürlich auch Rechtsextremisten. Nur halt nicht "unsere". Somit macht eine Demo gegen Rechts am Tatort absolut Sinn, auch wenn du das nicht verstehst.
Selbstverständlich ging es den blütenweißen Kartoffelalmans auf der gestrigen Demo nicht um Islamismus. Manche sind sich auch echt für nix zu blöd.
Ich bin nicht sicher, ob ich alles richtig verstehe was du da so schreibst, aber gute Besserung.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Davja89, Montag, 03.06.2024, 09:02 (vor 597 Tagen) @ Pfostentreffer
Und die Demonstranten dort geht es um "deren Rechte" ?
Oder geht es jetzt nur darum diejenigen direkt wieder mundtod machen zu wollen die solche Zustände nicht akzeptieren wollen?
Also direkt wieder als "Nazis" diffamieren.
Also wenn hier Islamisten Menschen angreifen und töten würde ich ja am Tatort eine Demo gegen Islamisten erwarten und nicht gegen "Rechts".
Dann müsste man nachdem nicht versuchen zu erklären das man die Islamisten natürlich mitgemeint hat.
Das jetzt die Üblichen 3 oder 4 Accounts sofort aufspringen um "...aber die Rechten!" zu schreien war erwartbar.
Man ist dermaßen ideologischen verblendet das alles ausgeblendet wird was nicht sein darf.
Das scheinen die Rechten Spinner leider nicht exklusiv zuhaben.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
simie, Krefeld, Montag, 03.06.2024, 10:47 (vor 596 Tagen) @ Davja89
Die Verwendung solcher Worte wie „Remigration“ zeigt dann jedoch schon deutlich auf, aus welchem Bereich die Anmelder kamen. Mit denen sollte man sich nicht gemein machen.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Guido, Montag, 03.06.2024, 10:54 (vor 596 Tagen) @ simie
Die Verwendung solcher Worte wie „Remigration“ zeigt dann jedoch schon deutlich auf, aus welchem Bereich die Anmelder kamen. Mit denen sollte man sich nicht gemein machen.
Wird im Amtsdeutsch - zB im Ausländeramt - auch so verwendet.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Pfostentreffer, Montag, 03.06.2024, 11:20 (vor 596 Tagen) @ Guido
Die Verwendung solcher Worte wie „Remigration“ zeigt dann jedoch schon deutlich auf, aus welchem Bereich die Anmelder kamen. Mit denen sollte man sich nicht gemein machen.
Wird im Amtsdeutsch - zB im Ausländeramt - auch so verwendet.
Interessant, ist mir beim Ausländeramt nie begegnet, war aber auch schon locker 10 Jahre nicht mehr auf einem deutschen Ausländeramt. Was wird denn dort als Remigration bezeichnet?
In der deutschen Soziologie wurde der Begriff ebenfalls lange verwendet. Und zwar für Ostdeutsche, die in den Westen gegangen und später wieder in den Osten zurückgekehrt sind.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
simie, Krefeld, Montag, 03.06.2024, 11:06 (vor 596 Tagen) @ Guido
Im Rahmen einer Demo ist das dennoch ziemlich eindeutig. Man sollte Sprache auch immer bezüglich des Umfeldes, in der sie verwendet wird, beurteilen.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 11:08 (vor 596 Tagen) @ simie
Im Rahmen einer Demo ist das dennoch ziemlich eindeutig. Man sollte Sprache auch immer bezüglich des Umfeldes, in der sie verwendet wird, beurteilen.
Ja. Da haben "Identitäre Bewegung" und Co. demonstriert.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Pfostentreffer, Montag, 03.06.2024, 09:21 (vor 597 Tagen) @ Davja89
> Und die Demonstranten dort geht es um "deren Rechte" ?
[quote]Oder geht es jetzt nur darum diejenigen direkt wieder mundtod machen zu wollen die solche Zustände nicht akzeptieren wollen? [/quote]
Dafür bin ich de falsche Ansprechpartner, das musst du die Demonstranten fragen. ich wollte nur den Vorposter aufklären.
> Also direkt wieder als "Nazis" diffamieren.
Sorry, was? Wo hab ich diesbezüglich jemanden als Nazi diffamiert? Wenn Du Halluzinationen hast, kann ich auch nix dafür. Beschwerde deines Vorposters war übrigens die Debattenkultur...
> Also wenn hier Islamisten Menschen angreifen und töten würde ich ja am Tatort eine Demo gegen Islamisten erwarten und nicht gegen "Rechts".
Das sind deine Erwartungen, darauf habe ich ebenfalls keinen Einfluss.
Und wie gesagt, aus meiner Sicht ist eine Demo gegen Rechts auch eine Demo gegen Islamisten. Das du das anders siehst, hast du ja jetzt hinreichend dargelegt. Glückwunsch.
> Dann müsste man nachdem nicht versuchen zu erklären das man die Islamisten natürlich mitgemeint hat.
Das wäre offensichtlich ein Vorteil.
Das jetzt die Üblichen 3 oder 4 Accounts sofort aufspringen um "...aber die Rechten!" zu schreien war erwartbar.
What? Es waren doch Rechte. Wen sollte man denn sonst verantwortlich machen als die Täter?
> Man ist dermaßen ideologischen verblendet das alles ausgeblendet wird was nicht sein darf.
Du meinst wie grundlegende politische Theorie? Oder man sich Sachen herbeihalluziniert, die nicht passiert sind?
> Das scheinen die Rechten Spinner leider nicht exklusiv zuhaben.
Das wäre auch extrem überraschend, kommt es doch offensichtlich bei nahezu allen Menschen vor.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Blarry, Essen, Sonntag, 02.06.2024, 23:08 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Und, schon die Gegendemo angemeldet?
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:21 (vor 597 Tagen) @ Blarry
Und, schon die Gegendemo angemeldet?
Es gab übrigens eine Demo für "sofortige Remigration islamischer Straftäter" und eine Menschenkette unter "Zusammenhalt gegen Gewalt, Hass und Hetze anlässlich der Tat am 31.05.". Zu ersterer haben sicherlich "besorgte Bürger" aufgerufen, die zweite muss dann die "Demo gegen rechts" gewesen sein.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Finchen, Sonntag, 02.06.2024, 20:04 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Wir bekommen immer mehr amerikanische Verhältnisse. Die debattenkultur ist vollkommen am Ende. Beide Seiten (links und rechts) verhalten sich - jetzt nich5 nur auf diesen schlimmen Fall bezogen - vollkommen unmöglich, engstirnig, ideologisch und null Kompromiss- der gesprächsbereit. Da wird alles instrumentalisiert, was nicht niet- und nagelfest ist.
Wann warst du auf deiner letzten Demo gegen Rechts?
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Eisen, DO, Sonntag, 02.06.2024, 20:06 (vor 597 Tagen) @ Finchen
Geht dich gar nichts an, hat auch nichts mit meinem Kommentar zu tun.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Finchen, Sonntag, 02.06.2024, 20:10 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Geht dich gar nichts an, hat auch nichts mit meinem Kommentar zu tun.
Also wahrscheinlich noch nie. Das kennt man ja von Leuten, die sich der Mitte der Gesellschaft zugehörig wähnen.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Arox, Sonntag, 02.06.2024, 20:15 (vor 597 Tagen) @ Finchen
Also ich würde mal tippen, dass >97% aller Bürger der BRD noch nie auf einer Demo gegen Rechts waren. Alles verkappte Nazis?
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
EloKa, Sonntag, 02.06.2024, 21:19 (vor 597 Tagen) @ Arox
Also ich würde mal tippen, dass >97% aller Bürger der BRD noch nie auf einer Demo gegen Rechts waren. Alles verkappte Nazis?
Im Januar und Februar sind einige Millionen Bürger gegen Rechts auf die Straße gegangen. Deine ausgemachten Zahlen und dein Vergleich passen vorn und hinten nicht.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Arox, Sonntag, 02.06.2024, 21:25 (vor 597 Tagen) @ EloKa
Also ich würde mal tippen, dass >97% aller Bürger der BRD noch nie auf einer Demo gegen Rechts waren. Alles verkappte Nazis?
Im Januar und Februar sind einige Millionen Bürger gegen Rechts auf die Straße gegangen. Deine ausgemachten Zahlen und dein Vergleich passen vorn und hinten nicht.
Wo wir bei ausgemachten Zahlen sind...wieviele Millionen waren es denn genau und wer hat die Zahlen erhoben?
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
majae, Muc, Sonntag, 02.06.2024, 23:50 (vor 597 Tagen) @ Arox
Wo wir bei ausgemachten Zahlen sind...wieviele Millionen waren es denn genau und wer hat die Zahlen erhoben?
Es wird nicht in dein Weltbild passen, aber Menschenmassen lassen sich recht zuverlässig einschätzen.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Arox, Montag, 03.06.2024, 00:11 (vor 597 Tagen) @ majae
Wo wir bei ausgemachten Zahlen sind...wieviele Millionen waren es denn genau und wer hat die Zahlen erhoben?
Es wird nicht in dein Weltbild passen, aber Menschenmassen lassen sich recht zuverlässig einschätzen.
Wenn die sich zuverlässig einschätzen lassen, dann wird man ja irgendwo eine offizielle Quellen finden oder? Ich habe mir jetzt mal selbst kurz die Mühe gemacht und nach "Millionen demonstrieren gegen Rechts" gegoogelt. Der einzige Artikel, den ich finden konnte, der wirklich von Zahlen in der Größenordnung spricht, ist dieser (Link) TAZ Artikel, der von 3,5 Millionen Teilnehmern spricht. Da hier die Teilnehmerzahlen von unterschiedlichen Demos von über 2 Monaten zusammengezählt wurden, ist es natürlich keinesfalls zulässig davon auszugehen, dass hier 3,5 Millionen verschiedene Menschen teilgenommen haben.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Finchen, Sonntag, 02.06.2024, 23:07 (vor 597 Tagen) @ Arox
bearbeitet von Finchen, Sonntag, 02.06.2024, 23:15
Also ich würde mal tippen, dass >97% aller Bürger der BRD noch nie auf einer Demo gegen Rechts waren. Alles verkappte Nazis?
Im Januar und Februar sind einige Millionen Bürger gegen Rechts auf die Straße gegangen. Deine ausgemachten Zahlen und dein Vergleich passen vorn und hinten nicht.
Wo wir bei ausgemachten Zahlen sind...wieviele Millionen waren es denn genau und wer hat die Zahlen erhoben?
Genau diese Frage hat man damals auf rechtsextremen X-Accounts gesehen, die die Berichterstattung über die Demos als Fake News und die Zahlen als Staatspropaganda bezeichnet haben und jetzt zweifelst du, eben wie jene, genau diese Zahlen an. Du hast dich ja ganz schnell demaskiert.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Arox, Sonntag, 02.06.2024, 23:54 (vor 597 Tagen) @ Finchen
Welche Zahlen? Quelle?
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Finchen, Sonntag, 02.06.2024, 23:58 (vor 597 Tagen) @ Arox
Welche Zahlen? Quelle?
Habe dich jetzt gemeldet, du rechter Agitator. Deine Spielchen aus dem Alt-Right-Playbook kannst du woanders spielen.
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Lusitani, Cuxhaven, Montag, 03.06.2024, 00:20 (vor 597 Tagen) @ Finchen
bearbeitet von Lusitani, Montag, 03.06.2024, 00:26
Naja, mit seinem Einwand gegen deinen Vorwurf an Eisen, dass eben die meisten Leute noch nie auf einer Demo gegen Rechts waren, hat er ja Recht. Ich bin auch gegen (ganz) Rechts, aber auf eine Demo hat es mich dann auch noch nie getrieben. Ich habe mal was von 1-3 Millionen Menschen auf den Demos gelesen, aber das waren ja auch alle über einen langen Zeitraum zusammengefasst.
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CF, Montag, 03.06.2024, 10:03 (vor 597 Tagen) @ Lusitani
Naja, mit seinem Einwand gegen deinen Vorwurf an Eisen, dass eben die meisten Leute noch nie auf einer Demo gegen Rechts waren, hat er ja Recht. Ich bin auch gegen (ganz) Rechts, aber auf eine Demo hat es mich dann auch noch nie getrieben. Ich habe mal was von 1-3 Millionen Menschen auf den Demos gelesen, aber das waren ja auch alle über einen langen Zeitraum zusammengefasst.
Zumal dort auch sicherlich viele nicht nur an einer Demo teilgenommen haben, sondern mehrfach. ich würde schätzen, wenn etwa 1 bis 2 Million Menschen in Deutschland an einer Demo gegen Rechts teilgenommen haben, dann passt das ganz gut. Das entspricht dann sowas um die 1,5-2,5%. Würde also gut zur Ausgangsannahme passen.
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majae, Muc, Montag, 03.06.2024, 13:33 (vor 596 Tagen) @ CF
Zumal dort auch sicherlich viele nicht nur an einer Demo teilgenommen haben, sondern mehrfach. ich würde schätzen, wenn etwa 1 bis 2 Million Menschen in Deutschland an einer Demo gegen Rechts teilgenommen haben, dann passt das ganz gut. Das entspricht dann sowas um die 1,5-2,5%. Würde also gut zur Ausgangsannahme passen.
Grundsätzlich hat man natürlich einen harten Kern an Teilnehmern, die zu mehreren Demos gehen. Aber nach meinem Gefühl kamen die Massendemos jetzt deutlich mehr aus der Mitte der Gesellschaft. Die Menge der paar Hunderttausend Teilnehmer in Hamburg dürfte recht wenig Überschneidung mit denen aus München oder Berlin haben.
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CF, Dienstag, 04.06.2024, 08:52 (vor 596 Tagen) @ majae
Zumal dort auch sicherlich viele nicht nur an einer Demo teilgenommen haben, sondern mehrfach. ich würde schätzen, wenn etwa 1 bis 2 Million Menschen in Deutschland an einer Demo gegen Rechts teilgenommen haben, dann passt das ganz gut. Das entspricht dann sowas um die 1,5-2,5%. Würde also gut zur Ausgangsannahme passen.
Grundsätzlich hat man natürlich einen harten Kern an Teilnehmern, die zu mehreren Demos gehen. Aber nach meinem Gefühl kamen die Massendemos jetzt deutlich mehr aus der Mitte der Gesellschaft. Die Menge der paar Hunderttausend Teilnehmer in Hamburg dürfte recht wenig Überschneidung mit denen aus München oder Berlin haben.
Gut möglich. Es ist aber halt auch nicht so, dass das halbe Land unterwegs ist, sondern eben die 2-3%, um die es hier in der Ausgangsthese ging.
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Markes, Montag, 03.06.2024, 09:41 (vor 597 Tagen) @ Lusitani
Vorsicht, sonst wirst du auch gemeldet …
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EloKa, Sonntag, 02.06.2024, 22:06 (vor 597 Tagen) @ Arox
Ach, SO einer bist du. Entschuldigung, dass ich mich auf die Zahlen vom grünversifften Mainstream Medien beziehen wollte. Wird dir ggü. nicht mehr vorkommen.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Arox, Sonntag, 02.06.2024, 22:52 (vor 597 Tagen) @ EloKa
Ich habe dich nicht nach Kampfbegriffen gefragt, sondern nach konkreten Zahlen, die du mir immer noch nicht genannt hast...
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EloKa, Sonntag, 02.06.2024, 23:06 (vor 597 Tagen) @ Arox
Du hast die offiziellen Zahlen als angeblich ausgedacht diffamiert und gebrauchst hier den sehr typisch "rechts-offenen" Soziolekt um deine willkürlichen Behauptungen haltlos zu verteidigen.
Nachtigall, ick hör dir trapsen.
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Arox, Sonntag, 02.06.2024, 23:53 (vor 597 Tagen) @ EloKa
Du hast die offiziellen Zahlen als angeblich ausgedacht diffamiert und gebrauchst hier den sehr typisch "rechts-offenen" Soziolekt um deine willkürlichen Behauptungen haltlos zu verteidigen.
Nachtigall, ick hör dir trapsen.
Welche offiziellen Zahlen? Du hast außer deinen "Millionen" überhaupt keine konrekte(n) Zahl(en) genannt, geschweige denn irgendeine Quelle angegeben. Also nochmal, was sind "die offiziellen Zahlen"?
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
EloKa, Montag, 03.06.2024, 07:26 (vor 597 Tagen) @ Arox
3 Sekunden Recherche hätte dir viel Zeit gespart: www.rnd.de/politik/demos-gegen-rechts-und-die-afd-in-sieben-grafiken-GW5WXO3D3BF5XCYL5DD5AECQT4.html
3,5 Millionen Menschen in einem Zeitrahmen von etwa 2 Wochen auf den Straßen. Nach der Erhebungen gab es noch zig weitere Demos und in all den Jahren davor noch viele viele mehr.
Deine Behauptung, dass 97% der Deutschen mit euch kein Problem hätten, kannst du dir getrost in die Haare schmieren.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Arox, Montag, 03.06.2024, 14:35 (vor 596 Tagen) @ EloKa
Haben ja jetzt schon andere für dich erklärt, aber auch von mir nochmal in Kurzform. Es ist natürlich völlig unschlüssig, anzunehmen, dass es hier um 3,5 Millionen unterschiedliche Menschen handelt, da es um Demos aus mehreren Monaten geht. Ein sehr großer Teil der Demonteilnehmer wird aus Menschen bestanden haben, die auf mehrere Demos in Ihren jeweiligen Städten gegangen sind. Ich bleibe also erstmal bei meiner 97% Behauptung. Warum Ihr deswegen überhaupt Schaum vorm Mund bekommt, lass ich eure Sorge bleiben.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Finchen, Montag, 03.06.2024, 14:43 (vor 596 Tagen) @ Arox
Haben ja jetzt schon andere für dich erklärt, aber auch von mir nochmal in Kurzform. Es ist natürlich völlig unschlüssig, anzunehmen, dass es hier um 3,5 Millionen unterschiedliche Menschen handelt, da es um Demos aus mehreren Monaten geht. Ein sehr großer Teil der Demonteilnehmer wird aus Menschen bestanden haben, die auf mehrere Demos in Ihren jeweiligen Städten gegangen sind. Ich bleibe also erstmal bei meiner 97% Behauptung. Warum Ihr deswegen überhaupt Schaum vorm Mund bekommt, lass ich eure Sorge bleiben.
Haha, wie wichtig es dir ist, zu beweisen, dass die Demos kaum besucht worden sind. Du bist der Hit!
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Arox, Montag, 03.06.2024, 14:54 (vor 596 Tagen) @ Finchen
Wo habe ich denn gesagt, dass die kaum besucht wurden? Ich habe lediglich gesagt, dass es keine 3-4 Millionen Menschen waren. Hast du irgendwie Verfolgungswahn?
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Finchen, Montag, 03.06.2024, 15:00 (vor 596 Tagen) @ Arox
Wo habe ich denn gesagt, dass die kaum besucht wurden? Ich habe lediglich gesagt, dass es keine 3-4 Millionen Menschen waren. Hast du irgendwie Verfolgungswahn?
Ist doch scheiss egal. Wer deine Beiträge durchforstet, der findet genug, um zu wissen, wo du herkommst. Ende!
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
virz3, Oberhausen, Montag, 03.06.2024, 10:13 (vor 597 Tagen) @ EloKa
3 Sekunden Recherche hätte dir viel Zeit gespart: www.rnd.de/politik/demos-gegen-rechts-und-die-afd-in-sieben-grafiken-GW5WXO3D3BF5XCYL5DD5AECQT4.html
3,5 Millionen Menschen in einem Zeitrahmen von etwa 2 Wochen auf den Straßen. Nach der Erhebungen gab es noch zig weitere Demos und in all den Jahren davor noch viele viele mehr.
Deine Behauptung, dass 97% der Deutschen mit euch kein Problem hätten, kannst du dir getrost in die Haare schmieren.
Meine Güte habt ihr alle Schaum vorm Mund, der Wahnsinn angesichts des Todes eines Polizisten.
Ordnet doch die Aussage von Arrox einfach mal nüchtern ein. Er schiesst eine Zahl aus dem Bauch heraus und sagt: "97% waren noch nie auf einer Demo gegen rechts."
Das wären bei aktuell 84 Mio. Einwohnern 81.480.000 Bürger. Stimmt die Zahl? Keine Ahnung, klingt auch für mich relativ hoch.
Demnach wären aber 2.520.000 Bürger bereits auf einer Demo gegen rechts gewesen. In dem von dir zitierten Artikel wird von 3,4 Mio. Menschen gesprochen, davon ausgehend, dass jeder Teilnehmer nur genau einmal auf einer Demo war.
Zum Verständnis: diese Saison hatten wir in Summe im Westfalenstadion 1,384 Mio. Besucher, nicht aber 1,384 Mio. einmalige Besucher, sondern ne ganze Menge Wiederholungstäter.
Ähnlich wird es sich sicher auch auf den Demos gegen Rechts aussehen, wenngleich auch nicht in dem Verhältnis der Besucher des Westfalenstadions. Unter den 3,4 Mio. Demonstranten wird es sicherlich auch ne ganze Menge Wiederholungstäter geben.
Zwischen 2,52 Mio. und 3,4 Mio. ist es also gar nicht ganz so weit, auch wenn mir bewusst ist, dass es Overall sicher auch deutlich mehr als 3,4 Mio. gewesen sein dürften und mein grober Dreisatz ne Menge Unschärfen enthalten wird. Dennoch wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen und die Aussage von Arrox ist nicht ganz falsch.
Wenn man dann am Ende des Tages auf 90% Nicht-Demo Besucher kommt, ist das ein Unterschied, aber der Tenor seiner Aussage bleibt richtig.
Der Großteil der deutschen Bürger wird noch nie auf einer Demo gewesen sein.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
EloKa, Montag, 03.06.2024, 21:54 (vor 596 Tagen) @ virz3
Ordnet doch die Aussage von Arrox einfach mal nüchtern ein.
Du musst zur Aussage den Kontext des Users dazu ziehen, und besagter User ist schon durch DogWhistles und Floskeln aus dem rechtsextremen Spektrum hier aufgefallen. Wenn der User jetzt philosophiert, dass 97% der Bürger noch nie im Leben auf einer Demo gegen Rechtsextremismus oder generell gegen Demokratiefeine wären, dann soll damit ja nur die eigene Position als salonfähig dargestellten werden.
Genau diese Perspektive wurde übrigens schon im Februar von den Rechtsextremen versucht auszunutzen: die Zahlen der Demonstranten wurden solange runtergerechnet, bis man nur noch bei 300.000 Anwesenden war und schäbigerweise interpoliert, dass 80.000.000 angeblich kein Problem mit diesen politischen Ansichten hätten. Dass es aber a) weit über 3 Millionen Demonstranten waren und b) man nur wenige Tage gezählt hat und c) man durchaus in den ganzen Jahrzehnten - vor diesen 2 Wochenenden - auch schon gegen Demokratiefeine protestieren konnte, wird dabei zielstrebig ignoriert, da sonst das Narrativ der angeblichen Unterstützung der schweigenden Mehrheit zusammenbrechen würde.
Vielleicht verstehst du jetzt besser, wieso man solchen Strohmann-Argumenten aus der Ecke keinen Raum geben sollte.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 22:14 (vor 596 Tagen) @ EloKa
Ordnet doch die Aussage von Arrox einfach mal nüchtern ein.
Du musst zur Aussage den Kontext des Users dazu ziehen, und besagter User ist schon durch DogWhistles und Floskeln aus dem rechtsextremen Spektrum hier aufgefallen. Wenn der User jetzt philosophiert, dass 97% der Bürger noch nie im Leben auf einer Demo gegen Rechtsextremismus oder generell gegen Demokratiefeine wären, dann soll damit ja nur die eigene Position als salonfähig dargestellten werden.Genau diese Perspektive wurde übrigens schon im Februar von den Rechtsextremen versucht auszunutzen: die Zahlen der Demonstranten wurden solange runtergerechnet, bis man nur noch bei 300.000 Anwesenden war und schäbigerweise interpoliert, dass 80.000.000 angeblich kein Problem mit diesen politischen Ansichten hätten. Dass es aber a) weit über 3 Millionen Demonstranten waren und b) man nur wenige Tage gezählt hat und c) man durchaus in den ganzen Jahrzehnten - vor diesen 2 Wochenenden - auch schon gegen Demokratiefeine protestieren konnte, wird dabei zielstrebig ignoriert, da sonst das Narrativ der angeblichen Unterstützung der schweigenden Mehrheit zusammenbrechen würde.
Vielleicht verstehst du jetzt besser, wieso man solchen Strohmann-Argumenten aus der Ecke keinen Raum geben sollte.
Danke für die Zusammenfassung!
Das Problem sind nicht nur die rechtsradikalen Trolle, sondern auch diejenigen, die ihnen unbedarft auf den Leim gehen.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Kapitän Haddock, Montag, 03.06.2024, 00:12 (vor 597 Tagen) @ Arox
verp*ss dich
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:29 (vor 596 Tagen) @ Kapitän Haddock
verp*ss dich
Es sind leider wieder einige AfDler und ähnliche Gestalten hier im Forum unterwegs.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Kapitän Haddock, Montag, 03.06.2024, 13:14 (vor 596 Tagen) @ Ulrich
verp*ss dich
Es sind leider wieder einige AfDler und ähnliche Gestalten hier im Forum unterwegs.
Weil auf Twitter keiner mehr mit den Stolzdeppen reden will.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 14:19 (vor 596 Tagen) @ Kapitän Haddock
verp*ss dich
Es sind leider wieder einige AfDler und ähnliche Gestalten hier im Forum unterwegs.
Weil auf Twitter keiner mehr mit den Stolzdeppen reden will.
Und das schlimmste für sie ist, "Stolzmonat" könnte demnächst lizenzpflichtig werden ;-)
Wenigstens darf man noch Stolzdepp sagen, ohne Gefahr zu laufen, zur Kasse gebeten zu werden ;-)
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Finchen, Sonntag, 02.06.2024, 20:22 (vor 597 Tagen) @ Arox
Also ich würde mal tippen, dass >97% aller Bürger der BRD noch nie auf einer Demo gegen Rechts waren. Alles verkappte Nazis?
Ah, der nächste Rechtsaccount mit weniger als 100 Beiträgen und der wahrscheinlich schon einmal hier war. Kein Wunder, dass du Balistos rechten Beiträgen im Forum zustimmst.
Mittlerweile gibt es hier wieder mehrere rechte Accounts. FlotterOtter fabulierte letztens auch vom Wokeland und Antifa-Brigaden.
Übrigens eine Demo gegen rechts heute am Tatort
Markes, Sonntag, 02.06.2024, 21:14 (vor 597 Tagen) @ Finchen
Sind deine Beiträge ernst gemeint?!
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Eisen, DO, Sonntag, 02.06.2024, 19:43 (vor 597 Tagen) @ FourrierTrans
Schlimm, ganz schlimm, sinnlose Tat, sinnloser tot.
Sofern dieses Schwein von Täter seine Schussverletzung überlebt, wandert er wenigstens für Mord und versuchten Mord für immer in den knast. Da kann es ja keine zwei Meinungen zu geben, auch wenn es einen fairen Prozess geben wird.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
virz3, Oberhausen, Sonntag, 02.06.2024, 20:32 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Schlimm, ganz schlimm, sinnlose Tat, sinnloser tot.
Sofern dieses Schwein von Täter seine Schussverletzung überlebt, wandert er wenigstens für Mord und versuchten Mord für immer in den knast. Da kann es ja keine zwei Meinungen zu geben, auch wenn es einen fairen Prozess geben wird.
Sicher wird es da zwei Meinungen geben. Meines Wissens nach, korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, braucht es für Mord ein gewisses Maß an Heimtücke und eine gezielte Tötungsabsicht.
Dies dürfte bei dem Polizisten wohl in Frage gestellt werden. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass irgendwelche mildernde Umstände gefunden werden.
Der Polizist hat sein Leben verloren, das Drecksschwein von Islamist wird auch nach Absitzen seiner Strafe noch sein halbes Leben vor sich haben.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 02.06.2024, 21:54 (vor 597 Tagen) @ virz3
Heimtücke ist lediglich ein Mordmerkmal. Die dürfte hier tatsächlich eher nicht gegeben sein. Aber die Ermöglichung eines weiteren Verbrechens (namentlich dem versuchten Mord an Stürzenberger) dürfte genügen, damit der im Knast hoffentlich verrottet.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
istar, Sonntag, 02.06.2024, 22:07 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
Heimtücke ist lediglich ein Mordmerkmal. Die dürfte hier tatsächlich eher nicht gegeben sein. Aber die Ermöglichung eines weiteren Verbrechens (namentlich dem versuchten Mord an Stürzenberger) dürfte genügen, damit der im Knast hoffentlich verrottet.
Der Polizist wurde von hinten angegriffen. Das ist heimtückisch.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 03.06.2024, 08:58 (vor 597 Tagen) @ istar
Heimtücke ist lediglich ein Mordmerkmal. Die dürfte hier tatsächlich eher nicht gegeben sein. Aber die Ermöglichung eines weiteren Verbrechens (namentlich dem versuchten Mord an Stürzenberger) dürfte genügen, damit der im Knast hoffentlich verrottet.
Der Polizist wurde von hinten angegriffen. Das ist heimtückisch.
Nein. Bei offener Feindseligkeit fehlt es an der Arglosigkeit.
https://www.rechtslupe.de/strafrecht/heimtuecke-und-die-offene-feindseligkeit-3222363
Dem Polizisten dürfte bekannt gewesen sein, dass der Täter ein Messer offen getragen und damit bereits auf andere eingestochen hat.
Und wegen der restriktiven Auslegung der Mordmerkmale ist das eher keine Heimtücke. Ist aber wegen der Ermöglichungsabsicht irrelevant.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
bambam191279, Dortmund, Montag, 03.06.2024, 09:02 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
Heimtücke ist lediglich ein Mordmerkmal. Die dürfte hier tatsächlich eher nicht gegeben sein. Aber die Ermöglichung eines weiteren Verbrechens (namentlich dem versuchten Mord an Stürzenberger) dürfte genügen, damit der im Knast hoffentlich verrottet.
Der Polizist wurde von hinten angegriffen. Das ist heimtückisch.
Nein. Bei offener Feindseligkeit fehlt es an der Arglosigkeit.https://www.rechtslupe.de/strafrecht/heimtuecke-und-die-offene-feindseligkeit-3222363
Dem Polizisten dürfte bekannt gewesen sein, dass der Täter ein Messer offen getragen und damit bereits auf andere eingestochen hat.
Und wegen der restriktiven Auslegung der Mordmerkmale ist das eher keine Heimtücke. Ist aber wegen der Ermöglichungsabsicht irrelevant.
Und da wären wir (in meinen Laienhaften Augen) auch wieder beim Thema "Man wird schon was finden, weshalb man die Strafe mildern kann".
Und ne, das meine ich jetzt weder gegen Dich noch sonst jemanden, ich spreche nur aus meiner ganz normalen Laienhaften (und sicherlich rechtlich auch vollkommen daneben liegender Sicht).
Mensch,Messer,Angriff auf eine andere Person,von hinten kommend....
Ja, für mich (und wie gesagt, im Rahmen der rechtlichen Merkmale sicherlich falsch) ist das ne Tötungsabsicht und somit Mord.
Ich weiss dass dies komplett auseinander genommen wird (hatten das Thema Mord und Co mal vor über 20 Jahren in der BS) und das dies so nicht "einfach" ist.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
simie, Krefeld, Montag, 03.06.2024, 10:51 (vor 596 Tagen) @ bambam191279
Es reicht übrigens ein Mordmerkmal um zum Mord zu kommen. Da muss man jetzt nicht von einer krampfhaften Suche nach Minderungsgründen fabulieren, wenn dein anscheinend präferiertes Mordmerkmal nicht zutrifft.
Es ist im Weiteren für die Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag komplett unerheblich, ob eine Tötungsabsicht (Vorsatz) vorlag. Das ist bei beiden Voraussetzung.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
virz3, Oberhausen, Sonntag, 02.06.2024, 21:59 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
Heimtücke ist lediglich ein Mordmerkmal. Die dürfte hier tatsächlich eher nicht gegeben sein. Aber die Ermöglichung eines weiteren Verbrechens (namentlich dem versuchten Mord an Stürzenberger) dürfte genügen, damit der im Knast hoffentlich verrottet.
Wird nur das schlimmere Vergehen bestraft oder ist auch eine Summierung der Strafen möglich? Dann wäre es versuchter Mord + Totschlag...
Was heisst für dich verrotten?
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
simie, Krefeld, Montag, 03.06.2024, 10:58 (vor 596 Tagen) @ virz3
Wird nur das schlimmere Vergehen bestraft oder ist auch eine Summierung der Strafen möglich? Dann wäre es versuchter Mord + Totschlag...
Nein. Es wäre versuchter Mord und Mord, da der Messerstich gegen den Polizisten erfolgte um eine andere rechtswidrige Tat zu ermöglichen, was dann ein Mordmerkmal ist.
StGB 211: Mörder ist, wer (…) oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Shizzo, Sonntag, 02.06.2024, 21:15 (vor 597 Tagen) @ virz3
Mal abwarten. Ich denke schon, dass es auf Mord und in den anderen Fällen auf versuchten Mord hinauslaufen wird. Der Angriff auf den Polizisten kam von hinten und dieser bemerkte den Angriff, meine ich, erst nach dem zweiten Stich des Täters. Daher dürfte die Arglosigkeit schon vorgelegen haben und man könnte vielleicht auf die Heimtücke gehen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 02.06.2024, 21:48 (vor 597 Tagen) @ Shizzo
Mal abwarten. Ich denke schon, dass es auf Mord und in den anderen Fällen auf versuchten Mord hinauslaufen wird. Der Angriff auf den Polizisten kam von hinten und dieser bemerkte den Angriff, meine ich, erst nach dem zweiten Stich des Täters. Daher dürfte die Arglosigkeit schon vorgelegen haben und man könnte vielleicht auf die Heimtücke gehen.
Da ist jemand mit einem Messer unterwegs, der andere damit angreift. Da halte ich die Annahme von Arglosigkeit für abwegig.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Shizzo, Sonntag, 02.06.2024, 22:15 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
Ist für mich aber sonst nicht erklärbar, weshalb der Beamte da so in die Situation hineinläuft. Wenn er das Messer vorher in der Hand des Täters wahrgenommen hätte, würde er sich doch niemals so, mit dem Rücken zum Täter, dort hinknien.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:38 (vor 596 Tagen) @ Shizzo
Ist für mich aber sonst nicht erklärbar, weshalb der Beamte da so in die Situation hineinläuft. Wenn er das Messer vorher in der Hand des Täters wahrgenommen hätte, würde er sich doch niemals so, mit dem Rücken zum Täter, dort hinknien.
Klingt nachvollziehbar.
Die Situation war wohl völlig unübersichtlich. Nach einigen Meldungen wurde in dem Durcheinander wohl ein Unbeteiligter von einer Person angegriffen, weil diese den fälschlich für den Täter hielt. Der ermordete Polizist versuchte, die Person vom am Boden liegenden Mann wegzuziehen, und das nutzte der Mörder aus. Hätte der Polizist den Täter mit dem Messer wahrgenommen, dann hätte er sich sicherlich nicht mit einem Unbewaffneten abgegeben.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 19:18 (vor 597 Tagen) @ FourrierTrans
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.
Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Herrjemine
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 03.06.2024, 06:49 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Aber immerhin, du hast es geschafft, nicht die schlechtestmögliche Reply zu schreiben.
Herrjemine
Eibaueristmeinfreund, Montag, 03.06.2024, 08:00 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
Viele sehen sich bemüsigt bei solchen Gewalttaten oder anderen Ereignissen öffentlichen Interesses, ihren ersten Reflex in die Welt zu posaunen.
Die Tat muss sofort für die eigene Agenda vereinnahmt werden.
Auf eindeutige Fakten- und Nachrichtenlage zu warten, ist offenbar keine Option mehr, weil man Angst hat, dem Gegner die Deutungshoheit zu überlassen.
Das hat die AfD ja nicht exklusiv.
Wer ruhig und besonnen bleibt, wird dann sogar noch diffamiert.
Herrjemine
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:42 (vor 596 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
Viele sehen sich bemüsigt bei solchen Gewalttaten oder anderen Ereignissen öffentlichen Interesses, ihren ersten Reflex in die Welt zu posaunen.
Die Tat muss sofort für die eigene Agenda vereinnahmt werden.
Auf eindeutige Fakten- und Nachrichtenlage zu warten, ist offenbar keine Option mehr, weil man Angst hat, dem Gegner die Deutungshoheit zu überlassen.
Das hat die AfD ja nicht exklusiv.Wer ruhig und besonnen bleibt, wird dann sogar noch diffamiert.
Du weißt, dass ich konkrete Gründe für meine Aussage hatte? Nicht nur die Entgleisung von Frau Weidel, sondern auch von zahlreichen anderen Rechtsradikalen? Du weißt, dass gestern gegen 15:00 am Tatort eine Demonstration von Rechtsradikalen unter dem Motto "sofortige Remigration islamischer Straftäter" stattgefunden hat? Und, und, und .....
Herrjemine
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 03.06.2024, 10:47 (vor 596 Tagen) @ Ulrich
Wenn nach der Ermordung eines Polizisten deine erste Sorge ist, wie die #fckafd das ausnutzen könnte, dann ist dein Kompass einfach falsch justiert.
Ja, Nazis sind dumm und gefährlich, wenn sie an die Schaltstellen der Macht kommen. Genau so wie Islamisten, Linksradikale oder andere Extremisten.
Herrjemine
Davja89, Montag, 03.06.2024, 06:52 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
Was ist das denn für ein Gestörter ? :D
Herrjemine
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 03.06.2024, 06:55 (vor 597 Tagen) @ Davja89
Ein Fahrrad-Aktivist und Mitglied der Werte, ach nein, der Klima-Union.
Herrjemine
Davja89, Montag, 03.06.2024, 07:03 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
Sowas kommt also dabei raus wenn das Thema "Vekehrswende" zu einer Lebenseinstellung wird?
Man sieht Menschen schaffen es wirklich sich durch den größten Blödsinn zu Radikalisieren.
Arme Gestalt.
Muss deprimierend sein wenn der Kampf für Fahrradwege zum Lebensinhalt wird.
Hoffentlich weiß er das Feuerwehrleute selten mit dem Fahrrad zum Einsatz kommen.
Herrjemine
istar, Montag, 03.06.2024, 10:13 (vor 597 Tagen) @ Davja89
Sowas kommt also dabei raus wenn das Thema "Vekehrswende" zu einer Lebenseinstellung wird?
Man sieht Menschen schaffen es wirklich sich durch den größten Blödsinn zu Radikalisieren.
Arme Gestalt.
Muss deprimierend sein wenn der Kampf für Fahrradwege zum Lebensinhalt wird.Hoffentlich weiß er das Feuerwehrleute selten mit dem Fahrrad zum Einsatz kommen.
Natürlich hat es auch für den Feuerwehrmann Beileidsbekundungen gegeben, da liegt der Typ schon mal falsch.
Dann zu erzählen, es würde sich nicht gehören, Tote gegeneinander aufzurechnen und genau das zu tun ist schon richtig groß.
Der wichtige Unterschied ist aber, dass der Polizist Opfer eines Verbrechens geworden ist und der Feuerwehrmann Opfer eines tragischen Unglücks.
Ersteres ist ein völlig sinnloser Tod , für den ein einzelner Mensch verantwortlich ist.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 06:25 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Geht mir diese Scheiße auf den Sack langsam.
Ja natürlich nutzen das Rechte jetzt für ihre Zwecke.
Die ganzen Linken haben aus den Sylt Singern ja auch ein gigantisches Naziproblem gemacht.
Es kotzt ein wirklich an, wenn das größte Problem mal wieder zu sein scheint "das nutzt der AfD".
Eventuell beschäftigt sich die SPD mal lieber mit ihrer Politik im Bereich Migration.
Würde es nähmlich cool finden wenn meine (Ex)Partei größere Probleme mit Messerstechern hat als mit grölende Idioten auf Sylt.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Lordran, Sonntag, 02.06.2024, 19:37 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Sorry, aber ständig werden hier Dinge wie „Derailing“ und „Whataboutism“ angeprangert und kritisiert.
Warum wendest du sowas dann selbst an?
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 19:44 (vor 597 Tagen) @ Lordran
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Sorry, aber ständig werden hier Dinge wie „Derailing“ und „Whataboutism“ angeprangert und kritisiert.
Warum wendest du sowas dann selbst an?
Hier geht es darum, dass diese Tat von der AfD und von anderen Rechtsradikalen systematisch missbraucht wird.
Ein AfDler hat beispielsweise mittels KI eine angebliche Presseerklärung der Innenministerin Faeser erstellen lassen, und die wurde dann von Alice Weidel in schlechtester Goebbels-Manier vorgetragen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Eisen, DO, Sonntag, 02.06.2024, 19:53 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Fairerweise muss man hier aber sagen, dass sich die Alice hierfür mittlerweile entschuldigt hat. Ist nicht viel, aber immerhin…
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 19:58 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Fairerweise muss man hier aber sagen, dass sich die Alice hierfür mittlerweile entschuldigt hat. Ist nicht viel, aber immerhin…
Eine Pro-Forma-Entschuldigung dafür, dass sie sich hat erwischen lassen. Und gleichzeitig hat sie Faeser weiter angegriffen.
Aktuell läuft u.a. in den Sozialen Medien eine wohl gut koordinierte Kampagne von Rechtsradikalen. Tenor: "Alle Moslems sind Mörder und Terroristen!". Eine Rolle dürften sowohl die anstehende Europawahl als auch die Tatsache, dass die AfD nach unterschiedlichen Skandalen massiv unter Druck geraten ist spielen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Sonntag, 02.06.2024, 19:58 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Fairerweise muss man hier aber sagen, dass sich die Alice hierfür mittlerweile entschuldigt hat. Ist nicht viel, aber immerhin…
Das ist doch seit Jahren Taktik. Erst was in die Welt setzen und hinterher einen Rückzieher machen, aber es bleibt in der Welt.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 20:00 (vor 597 Tagen) @ herrNick
Fairerweise muss man hier aber sagen, dass sich die Alice hierfür mittlerweile entschuldigt hat. Ist nicht viel, aber immerhin…
Das ist doch seit Jahren Taktik. Erst was in die Welt setzen und hinterher einen Rückzieher machen, aber es bleibt in der Welt.
Sie hat ja nicht einmal einen echten Rückzieher gemacht.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
balisto, 44143, Sonntag, 02.06.2024, 19:31 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Shizzo, Sonntag, 02.06.2024, 21:26 (vor 597 Tagen) @ balisto
Nein. Der Böse ist der Täter. Die AfD (und Leute, wie du) ist einfach nur ekelhaft, wenn sie ein solch tragisches Ereignis dann auch noch für ihre populistische Agenda nutzt. Vermutlich werden sich im AfD Hauptquartier vor Freude gerade wieder die Hänge gerieben. Endlich sind die eigenen Leute, die ihr ach so geliebtes Land an Russland und China verraten, nicht mehr im Fokus und man kann wieder den eigenen Schwachsinn in die Welt hinaustrompeten. Endlich wieder Opferrolle, was?
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
macedonia09, Do, Sonntag, 02.06.2024, 20:55 (vor 597 Tagen) @ balisto
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
+1
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Fire Kid, Ort, Sonntag, 02.06.2024, 19:51 (vor 597 Tagen) @ balisto
Sieh es so. Ausnahmsweise ist mal nicht die CDU Schuld.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Yahin82, NRW, Sonntag, 02.06.2024, 20:48 (vor 597 Tagen) @ Fire Kid
Die CDU hat nie Schuld :))
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 19:36 (vor 597 Tagen) @ balisto
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
Kappe, AfDler!
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
balisto, 44143, Sonntag, 02.06.2024, 20:04 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Sorry Bro für mich als bekennenden Neonazi wirkte es fast so als würde hier (zumindest teilweise) von der eigentlichen Tat abgelenkt werden wollen. Das habe ich in meinem rechtsradikalen Spatzenhirn sicher falsch aufgefasst. Bleib Sauber Ulle.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Finchen, Sonntag, 02.06.2024, 20:08 (vor 597 Tagen) @ balisto
Sorry Bro für mich als bekennenden Neonazi wirkte es fast so als würde hier (zumindest teilweise) von der eigentlichen Tat abgelenkt werden wollen. Das habe ich in meinem rechtsradikalen Spatzenhirn sicher falsch aufgefasst. Bleib Sauber Ulle.
Deine Sprache verrät dich. Der Begriff "Clownworld" wird von 4chan-Trollen und Rechtsextremen verwendet.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Nike79, Sonntag, 02.06.2024, 19:58 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
Kappe, AfDler!
Das hat schon lange nichts mehr mit den Bekloppten von der AfD zu tun. Die zerlegen sich selber.
Wir haben ein Riesen Problem mit muslimischen Tätern und damit hat die Mitte der Gesellschaft zurecht auch ein Problem.
Wenn es dann wie bei Finchen das größte Problem ist, dass Frau Weidel einen dummen Post absetzt, sagt das Alles.
Und das Alles während das Morden und Randalieren von dieser Tätergruppe ungehindert weiter geht während des Wochenendes.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Pa1n, Montag, 03.06.2024, 09:52 (vor 597 Tagen) @ Nike79
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
Kappe, AfDler!
Das hat schon lange nichts mehr mit den Bekloppten von der AfD zu tun. Die zerlegen sich selber.Wir haben ein Riesen Problem mit muslimischen Tätern und damit hat die Mitte der Gesellschaft zurecht auch ein Problem.
> Wenn es dann wie bei Finchen das größte Problem ist, dass Frau Weidel einen dummen Post absetzt, sagt das Alles.
Es ist mitnichten so, dass die Frau nur einen dummen Tweet abgesetzt hat. Sie hat diese schrecklicje Tat für sich und ihre Scheißpartei instrumentalisiert und auf einer Veranstaltung eine (aus ihren Reihen gefakete) Pressemitteilung von Nancy Faeser vorgelesen und damit die Menge aufgehetzt. Der Saal kochte.
Erst später ruderte sie bei X (vormals Twitter ©) halbherzig zurück - nur das bekamen die aufgebrachten und wütenden Anwesenden nicht mehr mit.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 20:04 (vor 597 Tagen) @ Nike79
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
Kappe, AfDler!
Das hat schon lange nichts mehr mit den Bekloppten von der AfD zu tun. Die zerlegen sich selber.Wir haben ein Riesen Problem mit muslimischen Tätern und damit hat die Mitte der Gesellschaft zurecht auch ein Problem.
Wenn es dann wie bei Finchen das größte Problem ist, dass Frau Weidel einen dummen Post absetzt, sagt das Alles.
Und das Alles während das Morden und Randalieren von dieser Tätergruppe ungehindert weiter geht während des Wochenendes.
Wir haben ähnlich große Probleme mit Rechtsradikalen. Seit der Wiedervereinigung haben die eine satt dreistellige Zahl von Menschen getötet, u.a. auch in Dortmund.
Der NSU hat eine Blutspur durch Deutschland gezogen. Wenn die Schusswaffen des Attentäters von Halle nicht immer wieder versagt hätten, hätte er vermutlich eine deutlich größere Zahl von Menschen getötet. Und genau heute jährt sich der Tag zum fünften Mal, an dem Walter Lübcke erschossen worden ist.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
istar, Sonntag, 02.06.2024, 20:21 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
Kappe, AfDler!
Das hat schon lange nichts mehr mit den Bekloppten von der AfD zu tun. Die zerlegen sich selber.Wir haben ein Riesen Problem mit muslimischen Tätern und damit hat die Mitte der Gesellschaft zurecht auch ein Problem.
Wenn es dann wie bei Finchen das größte Problem ist, dass Frau Weidel einen dummen Post absetzt, sagt das Alles.
Und das Alles während das Morden und Randalieren von dieser Tätergruppe ungehindert weiter geht während des Wochenendes.
Wir haben ähnlich große Probleme mit Rechtsradikalen. Seit der Wiedervereinigung haben die eine satt dreistellige Zahl von Menschen getötet, u.a. auch in Dortmund.Der NSU hat eine Blutspur durch Deutschland gezogen. Wenn die Schusswaffen des Attentäters von Halle nicht immer wieder versagt hätten, hätte er vermutlich eine deutlich größere Zahl von Menschen getötet. Und genau heute jährt sich der Tag zum fünften Mal, an dem Walter Lübcke erschossen worden ist.
Und das bestreitet wer? Was hat das mit islamistischen Tätern zu tun?
Anhand der traurigen Entwicklung könnte man mit whataboutism und Relativierungen ausnahmsweise mal kürzer treten.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 20:45 (vor 597 Tagen) @ istar
Der junge Beamte ist leider heute verstorben. Furchtbar, keine 30 Jahre alt.
https://www.faz.net/aktuell/polizist-stirbt-nach-messerangriff-in-mannheim-19760331.html
Ja, leider. Den Angehörigen, Freunden und Kollegen mein Beileid.Aber trotzdem ist es hoch problematisch, dass die AfD und andere Rechtsradikale dieses furchtbare Verbrechen mittels Fakes und sonstiger Lügen für ihre Propaganda einsetzen.
Ein Polizist stirbt durch eine islamistisch motivierte Gewalttat und die Bösen sind am Ende irgendwie doch die AfD. Clown World.
Kappe, AfDler!
Das hat schon lange nichts mehr mit den Bekloppten von der AfD zu tun. Die zerlegen sich selber.Wir haben ein Riesen Problem mit muslimischen Tätern und damit hat die Mitte der Gesellschaft zurecht auch ein Problem.
Wenn es dann wie bei Finchen das größte Problem ist, dass Frau Weidel einen dummen Post absetzt, sagt das Alles.
Und das Alles während das Morden und Randalieren von dieser Tätergruppe ungehindert weiter geht während des Wochenendes.
Wir haben ähnlich große Probleme mit Rechtsradikalen. Seit der Wiedervereinigung haben die eine satt dreistellige Zahl von Menschen getötet, u.a. auch in Dortmund.Der NSU hat eine Blutspur durch Deutschland gezogen. Wenn die Schusswaffen des Attentäters von Halle nicht immer wieder versagt hätten, hätte er vermutlich eine deutlich größere Zahl von Menschen getötet. Und genau heute jährt sich der Tag zum fünften Mal, an dem Walter Lübcke erschossen worden ist.
Und das bestreitet wer? Was hat das mit islamistischen Tätern zu tun?
Anhand der traurigen Entwicklung könnte man mit whataboutism und Relativierungen ausnahmsweise mal kürzer treten.
Noch mal: Du tust so, als sei islamistischer Terror das (einzige) Problem. Das ist aber falsch. Rechtsradikale haben in den letzten Jahrzehnten in Deutschland deutlich mehr Menschen umgebracht als es Islamisten getan haben. Der NSU beispielsweise hat eine junge Polizistin ermordet und einen jungen Polizisten durch einen Kopfschuss schwerst verletzt. Ein Dortmunder Neonazi hat in Dortmund und Waltrop eine Polizistin und einen Polizisten ermordet. Aktuell laufen in Deutschland mehrere Prozesse gegen "Reichsbürger", die Politikerinnen und Politiker als Geiseln nehmen bzw. töten und einen Staatsstreich durchführen wollten. Dabei wurde ausdrücklich geplant, die Personenschützer dieser Politiker zu ermorden.
Wir haben eine ganze Reihe von Bedrohungen, der Islamismus ist eine davon. Rechtsradikaler Terror eine andere. Und gerade die Rechtsradikalen versuchen im Augenblick, ihren Vorteil aus der schrecklichen Tat zu ziehen. Diesen Leuten darf man nicht ins Netz gehen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 22:07 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Allerdings habe ich vor den Islamisten derzeit für mich definitiv mehr Angst. Und das öffentliche Auftreten von denen ist krass. Die können vom Kalifat reden und es passiert nix. Die können den aktuellen Mord verherrlichen und es passiert nix. Und wir machen Einbürgerungen immer einfacher und reden von guter Integration. Aufgebaut werden aber Parallelgesellschaften.
Es passt einfach nicht zusammen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:51 (vor 596 Tagen) @ Taifun
Allerdings habe ich vor den Islamisten derzeit für mich definitiv mehr Angst. Und das öffentliche Auftreten von denen ist krass. Die können vom Kalifat reden und es passiert nix. Die können den aktuellen Mord verherrlichen und es passiert nix. Und wir machen Einbürgerungen immer einfacher und reden von guter Integration. Aufgebaut werden aber Parallelgesellschaften.
Es passt einfach nicht zusammen.
Trotzdem haben Rechtsradikale in den letzten Jahrzehnten die weitaus größere Blutspur durch Deutschland gezogen. Man muss die Islamisten definitiv ernst nehmen. Die Leute aus dem harten Kern sind in der Lage größere Terroranschläge zu verüben, und Einzeltäter Mordanschläge wie diesen. Aber man darf klassische Rechtsradikale und Durchgeknallte wie z.B. "Reichsbürger" nicht ignorieren. Die Szenen haben massiven Zulauf, und einige Male in den letzten Jahren haben wir einfach Glück gehabt.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Sonntag, 02.06.2024, 22:09 (vor 597 Tagen) @ Taifun
Allerdings habe ich vor den Islamisten derzeit für mich definitiv mehr Angst. Und das öffentliche Auftreten von denen ist krass. Die können vom Kalifat reden und es passiert nix. Die können den aktuellen Mord verherrlichen und es passiert nix. Und wir machen Einbürgerungen immer einfacher und reden von guter Integration. Aufgebaut werden aber Parallelgesellschaften.
Es passt einfach nicht zusammen.
Geht mit anders. Für die Rechten ist eine Machtbeteiligung in greifbarer Nähe. Das macht mir persönlich größere Sorgen, als Islamdemos.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 07:00 (vor 597 Tagen) @ herrNick
Ui gewagte These.
Wenn ich an meine Tochter denke machen mir die Islamisten mehr Sorgen.
Eventuell langt ja in 5-10 Jahren ein kurzer Rock, das fehlende Kopftuch oder das sie eventuell eine andere Frau liebt um ein Messer in den Hals zukriegen?
Oder eventuell kriegt meine Frau auf Arbeit (Sozialer Bereich) eines ab, weil sie es gewagt haben könnte einem dieser Pfosten zusagen er soll bitte wie jeder andere warten bis er an der Reihe ist?
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Montag, 03.06.2024, 07:29 (vor 597 Tagen) @ Davja89
Ui gewagte These.
Welche These?
Wenn ich an meine Tochter denke machen mir die Islamisten mehr Sorgen.
Und mir eben nicht.
Eventuell langt ja in 5-10 Jahren ein kurzer Rock, das fehlende Kopftuch oder das sie eventuell eine andere Frau liebt um ein Messer in den Hals zukriegen?
Oder eventuell kriegt meine Frau auf Arbeit (Sozialer Bereich) eines ab, weil sie es gewagt haben könnte einem dieser Pfosten zusagen er soll bitte wie jeder andere warten bis er an der Reihe ist?
Und vielleicht haben rechtsextreme in ein paar Jahren Möglichkeiten konkret Hand an unsere Demokratie zu legen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 07:52 (vor 597 Tagen) @ herrNick
Was würde Hand anlegen bedeuten?
Das einzige realitische Szenario was ich sehe ist das es irgendwann zu einer Mitte-Rechts Koalition kommt.
Von absoluten Mehrheiten ist die AfD im Bund noch Lichjahre weg.
Also ein CDU Kanzler der eine Koalition mit einer 20%+ AfD macht. Das wäre irgendwann sicherlich möglich.
Was würde sich verändern?
1. Wir würden eine andere Migrationspoltik bekommen. Vermutlich unschön und auch unclever (Arbeitsmarkt). Aber auch nix wo man jetzt das Zittern bekommt.
2. Wir hätten eine Abbauen des Sozial Staats in kleinem Maße zu befürchten.
Kann man so und so sehen. Deutschlands Untergang wäre das sicherlich nicht.
Aber selbst da wäre ich mir nicht Sicher. Meistens hat die CDU in der Regierung doch eher die Finger von unpopulären Schritten gelassen.
3. Das größte Problem wäre die Bekämpfung des Klimawandels. Eventuell würde es dort wirklich zu unschönen Rückwärtsschritten kommen. Da der Klimawandel aber sowieso nicht in Deutschland entschieden wird, wäre auch das vermutlich kein Weltuntergang.
Oder glaubst du wirlich das eine Koalition aus CDU und Juniorpartner AfD auf Bundeseben uns direkt ins 4te Reich führen würde?
Da würden unsere Einschätzung eben dann auseinander gehen.
Für mich wäre eine solche Mitte-Rechts Regierung sehr unschön. Aber den Untergang Deutschlands wie wir es seit 40 Jahren+ kennen kann ich mir da nicht vorstellen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Finchen, Montag, 03.06.2024, 14:33 (vor 596 Tagen) @ Davja89
Du bist und bleibst der Oberrelativierer dieses Forums. Egal, ob es um die AFD oder den Klimawandel geht: Es dauert nicht lange und du kommst an, um alles zu relativieren, zu verharmlosen und zu beschönigen.
Diese beiden Beiträge sind übrigens gute AfD-Propaganda und -verharmlosung. Da kannst du stolz auf dich sein!
Was würde Hand anlegen bedeuten?
Das einzige realitische Szenario was ich sehe ist das es irgendwann zu einer Mitte-Rechts Koalition kommt.
Von absoluten Mehrheiten ist die AfD im Bund noch Lichjahre weg.Also ein CDU Kanzler der eine Koalition mit einer 20%+ AfD macht. Das wäre irgendwann sicherlich möglich.
Was würde sich verändern?
1. Wir würden eine andere Migrationspoltik bekommen. Vermutlich unschön und auch unclever (Arbeitsmarkt). Aber auch nix wo man jetzt das Zittern bekommt.
2. Wir hätten eine Abbauen des Sozial Staats in kleinem Maße zu befürchten.
Kann man so und so sehen. Deutschlands Untergang wäre das sicherlich nicht.
Aber selbst da wäre ich mir nicht Sicher. Meistens hat die CDU in der Regierung doch eher die Finger von unpopulären Schritten gelassen.3. Das größte Problem wäre die Bekämpfung des Klimawandels. Eventuell würde es dort wirklich zu unschönen Rückwärtsschritten kommen. Da der Klimawandel aber sowieso nicht in Deutschland entschieden wird, wäre auch das vermutlich kein Weltuntergang.
Oder glaubst du wirlich das eine Koalition aus CDU und Juniorpartner AfD auf Bundeseben uns direkt ins 4te Reich führen würde?
Da würden unsere Einschätzung eben dann auseinander gehen.Für mich wäre eine solche Mitte-Rechts Regierung sehr unschön. Aber den Untergang Deutschlands wie wir es seit 40 Jahren+ kennen kann ich mir da nicht vorstellen.
Geht mir diese Scheiße auf den Sack langsam.
Ja natürlich nutzen das Rechte jetzt für ihre Zwecke.
Die ganzen Linken haben aus den Sylt Singern ja auch ein gigantisches Naziproblem gemacht.
Es kotzt ein wirklich an, wenn das größte Problem mal wieder zu sein scheint "das nutzt der AfD".
Das jetzt die Üblichen 3 oder 4 Accounts sofort aufspringen um "...aber die Rechten!" zu schreien war erwartbar.
Man ist dermaßen ideologischen verblendet das alles ausgeblendet wird was nicht sein darf.
Das scheinen die Rechten Spinner leider nicht exklusiv zuhaben.
Pure Comedy dabei ist es, dass du dich selbst als Stimme der Vernunft aus der Mitte der Gesellschaft inszenierst. Deine AfD-Werbung da oben ist wirklich die Kirsche auf der Torte. Wenn du die Mitte repräsentiert, dann aber gute Nacht!
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 03.06.2024, 14:39 (vor 596 Tagen) @ Finchen
Herrjemine. Wirklich.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Finchen, Montag, 03.06.2024, 14:48 (vor 596 Tagen) @ MarcBVB
Herrjemine. Wirklich.
Du kannst von mir halten, was du willst, aber was ich da über ihn geschrieben habe, ist nun einmal wahr. Wenn ich mehr Zeit hätte, könnte ich noch seine Postinghistorie durchforschen.
Er verharmlost hier seit Jahren die Gefahr von Rechts und hockt dabei in Schleswig-Holstein, wo die AfD eh non-existent ist. Das muss seine Wahrnehmung für das große Ganze beeinträchtigt haben.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 15:01 (vor 596 Tagen) @ Finchen
Was ich interessant finde:
Du bist ihr etwa ein Jahr angemeldet. Redest davon das ich XY seit Jahren verharmlose.
Und du wirkst nicht wie der Typ Mensch der hier seit Jahren mitliest und das entspannt zur Kenntniss nimmt. Dein (gespielter?) Eifer wenn es um politisches geht, spricht da Bände.
Daher würde ich mal davon ausgehen das du entweder ein 2ter oder 3ter Account eines User bist oder ein ehmaliger User unter neuem Namen.
Beides spricht dann dafür das du einfache gerne zündelst.
Inhaltlich darfst du meinen Beitrag bewerten wie du möchtest. Dein gutes Recht auch als Troll.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Finchen, Montag, 03.06.2024, 15:08 (vor 596 Tagen) @ Davja89
Was ich interessant finde:
Du bist ihr etwa einem Jahr angemeldet. Redest davon das ich XY seit Jahren verharmlose.
Und du wirkst nicht wie der Typ Mensch der hier seit Jahren mitliest und das entspannt zur Kenntniss nimmt. Dein (gespielter?) Eifer wenn es um politisches geht, spricht da Bände.
Daher würde ich mal davon ausgehen das du entweder ein 2ter oder 3ter Account eines User bist oder ein ehmaliger User unter neuem Namen.
Beides spricht dann dafür das du einfache gerne zündelst.
Inhaltlich darfst du meinen Beitrag bewerten wie du möchtest. Dein gutes Recht auch als Troll.
Es spricht Bände, dass du auf die eigentliche Kritik nicht eingehst, sondern auf meine Person ablenkst. Inhaltlich stellte dein Beitrag eine Verharmlosung der Gefahr von Rechts dar. Dies ist ein Faktum und dies wurde dir auch von einem anderen User mit zwei Links aufgezeigt.
Wie immer bei dir: Viel Meinung und Bauchgefühl, wenig Wissen.
Du verhälst dich wie Konservative, die beim Lügen erwischt wurden und dann versuchen, davon abzulenken. :D
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 15:17 (vor 596 Tagen) @ Finchen
bearbeitet von Davja89, Montag, 03.06.2024, 15:20
Inhaltlich gehe ich auf deine Postings schon seit längerem nicht ein.
Du bist an keinerlei Austausch interesiert. Warum also die Mühe?
Vermutlich wirst du irgendwann austicken und dann endlich von den Moderatoren gesperrt werden.
Bis dahin wechsel ich zwischen Belustigung und Genervtheit was dein rumgezündel angeht.
Arme Seele.
Nebebei:
Der von dir angesprochene User hat selbstverständlich eine Antwort von mir bekommen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Finchen, Montag, 03.06.2024, 15:31 (vor 596 Tagen) @ Davja89
Inhaltlich gehe ich auf deine Postings schon seit längerem nicht ein.
Du bist an keinerlei Austausch interesiert. Warum also die Mühe?
Vermutlich wirst du irgendwann austicken und dann endlich von den Moderatoren gesperrt werden.
Bis dahin wechsel ich zwischen Belustigung und Genervtheit was dein rumgezündel angeht.
Arme Seele.
Nebebei:
Der von dir angesprochene User hat selbstverständlich eine Antwort von mir bekommen.
Weil du keine Argumente hast, kannst du nicht auf mich eingehen. So wie damals, als du meine Kapitalismuskritik, das waren so 200 Wörter oder mehr, einfach mit der killer phrase "Neid und Verbitterung" weggewischt hast.
Du würdest wahrscheinlich auch ein paper mit 200 Seiten über den Klimawandel mit einem Einzeiler widerlegen.
Aber du hast Recht, ein Austausch macht keinen Sinn. Aber ich lasse es jetzt auch. Schönen Montag noch.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
istar, Montag, 03.06.2024, 08:52 (vor 597 Tagen) @ Davja89
Was würde Hand anlegen bedeuten?
Das einzige realitische Szenario was ich sehe ist das es irgendwann zu einer Mitte-Rechts Koalition kommt.
Von absoluten Mehrheiten ist die AfD im Bund noch Lichjahre weg.Also ein CDU Kanzler der eine Koalition mit einer 20%+ AfD macht. Das wäre irgendwann sicherlich möglich.
Was würde sich verändern?
1. Wir würden eine andere Migrationspoltik bekommen. Vermutlich unschön und auch unclever (Arbeitsmarkt). Aber auch nix wo man jetzt das Zittern bekommt.
2. Wir hätten eine Abbauen des Sozial Staats in kleinem Maße zu befürchten.
Kann man so und so sehen. Deutschlands Untergang wäre das sicherlich nicht.
Aber selbst da wäre ich mir nicht Sicher. Meistens hat die CDU in der Regierung doch eher die Finger von unpopulären Schritten gelassen.3. Das größte Problem wäre die Bekämpfung des Klimawandels. Eventuell würde es dort wirklich zu unschönen Rückwärtsschritten kommen. Da der Klimawandel aber sowieso nicht in Deutschland entschieden wird, wäre auch das vermutlich kein Weltuntergang.
Oder glaubst du wirlich das eine Koalition aus CDU und Juniorpartner AfD auf Bundeseben uns direkt ins 4te Reich führen würde?
Da würden unsere Einschätzung eben dann auseinander gehen.Für mich wäre eine solche Mitte-Rechts Regierung sehr unschön. Aber den Untergang Deutschlands wie wir es seit 40 Jahren+ kennen kann ich mir da nicht vorstellen.
Es kann und wird auf absehbare Zeit auf Bundes-oder Länderebene keine Koalition mit der AfD geben, weil sie keine demokratische Partei ist. Ob sich das in Zukunft ändern wird , steht in den Sternen,ich glaube es nicht.
Außerdem sinken die Zustimmungswerte für die AfD, da ist so ein Szenario sowieso fraglich.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Garum, Bornum am Harz, Montag, 03.06.2024, 09:26 (vor 597 Tagen) @ istar
Was würde Hand anlegen bedeuten?
Das einzige realitische Szenario was ich sehe ist das es irgendwann zu einer Mitte-Rechts Koalition kommt.
Von absoluten Mehrheiten ist die AfD im Bund noch Lichjahre weg.Also ein CDU Kanzler der eine Koalition mit einer 20%+ AfD macht. Das wäre irgendwann sicherlich möglich.
Was würde sich verändern?
1. Wir würden eine andere Migrationspoltik bekommen. Vermutlich unschön und auch unclever (Arbeitsmarkt). Aber auch nix wo man jetzt das Zittern bekommt.
2. Wir hätten eine Abbauen des Sozial Staats in kleinem Maße zu befürchten.
Kann man so und so sehen. Deutschlands Untergang wäre das sicherlich nicht.
Aber selbst da wäre ich mir nicht Sicher. Meistens hat die CDU in der Regierung doch eher die Finger von unpopulären Schritten gelassen.3. Das größte Problem wäre die Bekämpfung des Klimawandels. Eventuell würde es dort wirklich zu unschönen Rückwärtsschritten kommen. Da der Klimawandel aber sowieso nicht in Deutschland entschieden wird, wäre auch das vermutlich kein Weltuntergang.
Oder glaubst du wirlich das eine Koalition aus CDU und Juniorpartner AfD auf Bundeseben uns direkt ins 4te Reich führen würde?
Da würden unsere Einschätzung eben dann auseinander gehen.Für mich wäre eine solche Mitte-Rechts Regierung sehr unschön. Aber den Untergang Deutschlands wie wir es seit 40 Jahren+ kennen kann ich mir da nicht vorstellen.
Es kann und wird auf absehbare Zeit auf Bundes-oder Länderebene keine Koalition mit der AfD geben, weil sie keine demokratische Partei ist. Ob sich das in Zukunft ändern wird , steht in den Sternen,ich glaube es nicht.
Außerdem sinken die Zustimmungswerte für die AfD, da ist so ein Szenario sowieso fraglich.
[/b]
Ich bin mir nicht sicher ob das dauerhaft so bleibt. Es wäre aber gut. Da muss sich dann aber auch noch in der Politik einiges tun.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 09:39 (vor 597 Tagen) @ Garum
Schwierig das genau voraus zusagen.
Es gab schon mehrere "Momentum Wechsel".
Die AfD war in Nachzug der Probleme von 2015 groß geworden.
Hat sich dann durch ihren seltsamen Kurs in der Corona Krise fast halbiert.
Leider hat man dann zu lange an der restriktiven Pandemiepolitik festgehalten.
Dadurch ist die Tür wieder aufgegangen für die AfD am Ende der Corona Krise.
Richtig zugelegt hat sie dann im 2ten Jahr der Ampel (Heizungsgesetz, anschwellende Flüchtlingsströme, langes Zögern der Ampel auf Hilferufe der Kommunen, Bauernprotest nach chaotischen Schnellschüssen).
Dieses Momentum wurde dann durch die Remigrationsdebatte und diverse Verstrickungen von AfD Leuten in Deals mit China und Russland gebrochen.
Seit dem ist der Lauf gestoppt und es bewegt sich sogar in die andere (richtige) Richtung.
Das zeigt ja erstmal das (außer dem harte Kern von 10%) viele AfD Wähler noch durchaus ansprechbar sind für Argumente.
Jetzt wäre es wichtig gute Politik zu machen. Leider wirkt die Ampel komplett am Ende. Viel ist da wohl nicht mehr zu erwarten.
Und spätestens 2025 startet der Wahlkampf.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Montag, 03.06.2024, 08:15 (vor 597 Tagen) @ Davja89
Was würde Hand anlegen bedeuten?
Das einzige realitische Szenario was ich sehe ist das es irgendwann zu einer Mitte-Rechts Koalition kommt.
Von absoluten Mehrheiten ist die AfD im Bund noch Lichjahre weg.Also ein CDU Kanzler der eine Koalition mit einer 20%+ AfD macht. Das wäre irgendwann sicherlich möglich.
Was würde sich verändern?
1. Wir würden eine andere Migrationspoltik bekommen. Vermutlich unschön und auch unclever (Arbeitsmarkt). Aber auch nix wo man jetzt das Zittern bekommt.
2. Wir hätten eine Abbauen des Sozial Staats in kleinem Maße zu befürchten.
Kann man so und so sehen. Deutschlands Untergang wäre das sicherlich nicht.
Aber selbst da wäre ich mir nicht Sicher. Meistens hat die CDU in der Regierung doch eher die Finger von unpopulären Schritten gelassen.3. Das größte Problem wäre die Bekämpfung des Klimawandels. Eventuell würde es dort wirklich zu unschönen Rückwärtsschritten kommen. Da der Klimawandel aber sowieso nicht in Deutschland entschieden wird, wäre auch das vermutlich kein Weltuntergang.
Oder glaubst du wirlich das eine Koalition aus CDU und Juniorpartner AfD auf Bundeseben uns direkt ins 4te Reich führen würde?
Da würden unsere Einschätzung eben dann auseinander gehen.Für mich wäre eine solche Mitte-Rechts Regierung sehr unschön. Aber den Untergang Deutschlands wie wir es seit 40 Jahren+ kennen kann ich mir da nicht vorstellen.
https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/hoecke-fuenf-punkte-plan-afd-102~amp.html
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Montag, 03.06.2024, 08:27 (vor 597 Tagen) @ herrNick
Alles valide Punkte. Möchte ich auch gar nicht klein reden.
Sind aber erstmal politische Themen die sich für den 0815 Bürger nicht direkt durchschlagen.
Die Frage war ja was macht einem konkret aktuell mehr Sorge/Angst und nicht was ist für den Staat Deutschland perspektivisch in 15 Jahren gefährlicher als liberale Demokratie.
Aber:
Ich bin eigentlich kein ängstlicher Mensch. Im Normallfall ist das Leben in Deutschland sicher.
Wennn du mich jetzt aber festbinden würdest, und zwingen würdest zusagen wo wo ich am ehesten eine Gefährdung für Leib und Leben meiner Liebsten sehe, dann dadrinnen das irgendein Vollknaller mit Messer auf der Straße/der Bahn durchdreht.
Davon haben wir die letzten Jahre ja dutzende Fälle gehabt.
Das ist natürlich hoch subjektiv. Da hat jeder eine andere Empfindung.
Am Ende brauchen wir für beide Extremisten (Rechts/Islamisten) Lösungen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Montag, 03.06.2024, 11:03 (vor 596 Tagen) @ Davja89
Alles valide Punkte. Möchte ich auch gar nicht klein reden.
Sind aber erstmal politische Themen die sich für den 0815 Bürger nicht direkt durchschlagen.
Die Frage war ja was macht einem konkret aktuell mehr Sorge/Angst und nicht was ist für den Staat Deutschland perspektivisch in 15 Jahren gefährlicher als liberale Demokratie.Aber:
Ich bin eigentlich kein ängstlicher Mensch. Im Normallfall ist das Leben in Deutschland sicher.
Wennn du mich jetzt aber festbinden würdest, und zwingen würdest zusagen wo wo ich am ehesten eine Gefährdung für Leib und Leben meiner Liebsten sehe, dann dadrinnen das irgendein Vollknaller mit Messer auf der Straße/der Bahn durchdreht.
Davon haben wir die letzten Jahre ja dutzende Fälle gehabt.Das ist natürlich hoch subjektiv. Da hat jeder eine andere Empfindung.
Am Ende brauchen wir für beide Extremisten (Rechts/Islamisten) Lösungen.
Verstehe mich nicht falsch, ich möchte mit keinem Wort sagen, dass Islamismus kein sehr ernst zu nehmendes Problem ist. Ich sehe es in Wahrscheinlichkeiten. Wenn wir jetzt das "dutzend in den letzten Jahren" nehmen, ist es für den einzelnen so unwahrscheinlich wie ein Lottogewinn Opfer einer solchen Tat zu werden. Die Gefahr hingegen, dass die AfD einen Stellhebel an der Macht bekommt, ist - siehe meine Links - sehr real. Und wie dort zitierte Beispiele von der PiS zeigen, ist es durchaus real, dass dieser Hebel genutzt wird.
Und ja, wir müssen für beides Lösungen finden. Die sind leider sehr aufwendig, teuer und langfristig. Eignen sich also überhaupt nicht für die schlagzeilenorientierte Politik, die wir aktuell häufig sehen.
Ciao, herrNick
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
istar, Sonntag, 02.06.2024, 22:23 (vor 597 Tagen) @ herrNick
Allerdings habe ich vor den Islamisten derzeit für mich definitiv mehr Angst. Und das öffentliche Auftreten von denen ist krass. Die können vom Kalifat reden und es passiert nix. Die können den aktuellen Mord verherrlichen und es passiert nix. Und wir machen Einbürgerungen immer einfacher und reden von guter Integration. Aufgebaut werden aber Parallelgesellschaften.
Es passt einfach nicht zusammen.
Geht mit anders. Für die Rechten ist eine Machtbeteiligung in greifbarer Nähe. Das macht mir persönlich größere Sorgen, als Islamdemos.
Die AfD ist noch ziemlich weit von Machtbeteiligung entfernt. Die Islamistendemos (nicht Islam) sind nur ein sichtbares Ereignis. Dahinter oder flankierend stehen radikale Influencer,die starken Einfluss besonders auf junge,männliche Muslime haben.
Aber es ist doch sinnlos, aufzurechnen, was jetzt ein paar Zentimeter schlimmer als das andere ist.
Beides muss bekämpft werden.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Sonntag, 02.06.2024, 22:27 (vor 597 Tagen) @ istar
Allerdings habe ich vor den Islamisten derzeit für mich definitiv mehr Angst. Und das öffentliche Auftreten von denen ist krass. Die können vom Kalifat reden und es passiert nix. Die können den aktuellen Mord verherrlichen und es passiert nix. Und wir machen Einbürgerungen immer einfacher und reden von guter Integration. Aufgebaut werden aber Parallelgesellschaften.
Es passt einfach nicht zusammen.
Geht mit anders. Für die Rechten ist eine Machtbeteiligung in greifbarer Nähe. Das macht mir persönlich größere Sorgen, als Islamdemos.
Die AfD ist noch ziemlich weit von Machtbeteiligung entfernt. Die Islamistendemos (nicht Islam) sind nur ein sichtbares Ereignis. Dahinter oder flankierend stehen radikale Influencer,die starken Einfluss besonders auf junge,männliche Muslime haben.
Aber es ist doch sinnlos, aufzurechnen, was jetzt ein paar Zentimeter schlimmer als das andere ist.
Beides muss bekämpft werden.
Ich rechne nichts auf, sondern gebe lediglich meine Gefühlslage wieder. Nach den Wahlen im Osten werden wir sehen wie weit die AfD von der Machtbeteiligung ist. „Wie müssen den Wunsch der Wähler respektieren“, „Wir müssen die politischen Realitäten anerkennen“, blablabla.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Sonntag, 02.06.2024, 20:58 (vor 597 Tagen) @ Ulrich
Ulrich, dann mal konkret, wo hat er geschrieben, dass es ausschließlich nur ein Problem in diesem Land gibt und dieses Problem wären islamische Täter? Gerne auch mit Textbelegen. Er schrieb doch "ein Problem" (unter anderem?) soweit mich meine Augen und Lesekompetenz nicht trügen.
Und was hilft es, in diesem Thread jetzt alle rechtsextremistischen Taten der letzten Jahre runterzuschreiben? Hier geht es um eine mutmaßlich islamischen Täter, der einen Polizisten ermordet hat. Kann man in diesem Thread zum Thema nicht auch mal bei diesem Thema bleiben, ohne gleich einen Wettbewerb draus zu machen, welche Extremisten jetzt schlimmer sind? Oder schreibt die andere Seite bei rechtsextremer Gewalt dann künftig alle Taten von Linksextremisten oder Islamisten in den Thread? Was bringt das?
Alle Extremisten sind gefährlich! Alle Extremisten gefährden, wie wir hier zusammen leben!
Die Probleme, warum diese unterschiedlichen Extremisten aufkommen, sind aber auch unterschiedlich gelagert und müssen individuell angeschaut, benannt und gelöst werden, ohne Ablenkungen, weil man politisch vielleicht eher hier oder dort steht.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 10:59 (vor 596 Tagen) @ Timo_89
Ulrich, dann mal konkret, wo hat er geschrieben, dass es ausschließlich nur ein Problem in diesem Land gibt und dieses Problem wären islamische Täter? Gerne auch mit Textbelegen. Er schrieb doch "ein Problem" (unter anderem?) soweit mich meine Augen und Lesekompetenz nicht trügen.
Einfach mal die Diskussion verfolgen. Wer Rechtsradikalismus nach dem Motto "dass Frau Weidel einen dummen Post absetzt" verharmlost, der entzieht sich jeder ernsthaften Diskussion.
Es ist nicht nur ein "dummer Post", die Frau hat in einer Rede in Goebbelscher Manier gehetzt, und das auf Basis einer von einem Parteifreund von ihr gefälschten angeblichen Medienerklärung der Innenministerin. Und das ist nur eines von sehr vielen aktuellen Beispielen. Genau die gleichen Menschen, die vor einiger Zeit in Potsdam eine Tagung zur "Regmigration" von Menschen mit Migrationshintergrund veranstaltet haben. Die Fäden zieht hier Martin Sellner, der u.a. auch eine Geldspende vom Christchurch-Attentäter bekommen hatte.
Und was hilft es, in diesem Thread jetzt alle rechtsextremistischen Taten der letzten Jahre runterzuschreiben? Hier geht es um eine mutmaßlich islamischen Täter, der einen Polizisten ermordet hat. Kann man in diesem Thread zum Thema nicht auch mal bei diesem Thema bleiben, ohne gleich einen Wettbewerb draus zu machen, welche Extremisten jetzt schlimmer sind? Oder schreibt die andere Seite bei rechtsextremer Gewalt dann künftig alle Taten von Linksextremisten oder Islamisten in den Thread? Was bringt das?
Um klarzumachen, dass es hier nicht nur um "einen dummen Post" von Frau Seidel geht, sondern dass hier teils hoch gefährliche Rechtsradikale aus der Mordtat ihren Nektar saugen wollen.
Alle Extremisten sind gefährlich! Alle Extremisten gefährden, wie wir hier zusammen leben!Die Probleme, warum diese unterschiedlichen Extremisten aufkommen, sind aber auch unterschiedlich gelagert und müssen individuell angeschaut, benannt und gelöst werden, ohne Ablenkungen, weil man politisch vielleicht eher hier oder dort steht.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Sonntag, 02.06.2024, 21:10 (vor 597 Tagen) @ Timo_89
Die Probleme, warum diese unterschiedlichen Extremisten aufkommen, sind aber auch unterschiedlich gelagert und müssen individuell angeschaut, benannt und gelöst werden, ohne Ablenkungen, weil man politisch vielleicht eher hier oder dort steht.
Sind die Ursachen so unterschiedlich? Ich kenne da jetzt keine Forschung dazu, aber aus dem Bauch raus würde ich jetzt mal denken, dass eine Gefühl von Perspektivlosigkeit und Abgehängtsein vielen Attentätern gemein ist, unabhängig davon auf welche Ideologie sie sich letztendlich berufen.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Sonntag, 02.06.2024, 21:22 (vor 597 Tagen) @ herrNick
Sind die Ursachen so unterschiedlich? Ich kenne da jetzt keine Forschung dazu, aber aus dem Bauch raus würde ich jetzt mal denken, dass eine Gefühl von Perspektivlosigkeit und Abgehängtsein vielen Attentätern gemein ist, unabhängig davon auf welche Ideologie sie sich letztendlich berufen.
Ich denke, das was du beschreibst, ist für jeden Form von Extremismus erstmal der oft benötigte Nährboden. Dann gibt es aber sicher noch weitere Faktoren, die zwischen Rechtsextremisten, Linksextremisten und Islamisten unterschiedlich ausfallen, z.B. ist doch der religiöse Aspekt bei Islamisten sicher größer z.B. bei der Rekrutierung, während bei Rechtsextremen das völkische Denken stärker ausgeprägt ist. Da gibt es sicher Affinitäten, wo dann Ideologen einfacher anknüpfen können.
Sie treffen sich dann wieder, wo sie Gewalt einsetzen, um ihrer Ideologie Ausdruck zu verleihen. Das macht sie zu Extremisten.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Sonntag, 02.06.2024, 21:26 (vor 597 Tagen) @ Timo_89
Sind die Ursachen so unterschiedlich? Ich kenne da jetzt keine Forschung dazu, aber aus dem Bauch raus würde ich jetzt mal denken, dass eine Gefühl von Perspektivlosigkeit und Abgehängtsein vielen Attentätern gemein ist, unabhängig davon auf welche Ideologie sie sich letztendlich berufen.
Ich denke, das was du beschreibst, ist für jeden Form von Extremismus erstmal der oft benötigte Nährboden. Dann gibt es aber sicher noch weitere Faktoren, die zwischen Rechtsextremisten, Linksextremisten und Islamisten unterschiedlich ausfallen, z.B. ist doch der religiöse Aspekt bei Islamisten sicher größer z.B. bei der Rekrutierung, während bei Rechtsextremen das völkische Denken stärker ausgeprägt ist.Sie treffen sich dann wieder, wo sie Gewalt einsetzen, um ihrer Ideologie Ausdruck zu verleihen. Das macht sie zu Extremisten.
Auf abstrakter Ebene ist das vermutlich auch wieder ähnlich: es ist dann das prägende Umfeld. Wenn Du hauptsächlich in muslimischen Kreisen verkehrst, wirst Du Dich wohl eher auf diese Ideologie stützen, wenn Dich im Ort die Rechtsradikalen in Ihre Reihen aufnehmen, fühlst Du Dich in dieser Ideologie zu Hause.
Polizist stirbt nach Messerangriff in Mannheim
Timo_89, Sonntag, 02.06.2024, 21:46 (vor 597 Tagen) @ herrNick
Auf abstrakter Ebene ist das vermutlich auch wieder ähnlich: es ist dann das prägende Umfeld. Wenn Du hauptsächlich in muslimischen Kreisen verkehrst, wirst Du Dich wohl eher auf diese Ideologie stützen, wenn Dich im Ort die Rechtsradikalen in Ihre Reihen aufnehmen, fühlst Du Dich in dieser Ideologie zu Hause.
Gut möglich, das macht natürlich Sinn. Es geht wohl auch darum, sich mit anderen zusammen zu tun, Zugehörigkeit, Wichtigkeit, Selbstwert, Identität. Dann ist die Ideologie vielleicht gar nicht die entscheidende, sondern, wie du sagst, ein Ergebnis des eigenen Umfelds.
Was dann am Ende auch wieder "gut" wäre, wenn es viele Ähnlichkeiten in der Entstehung gäbe, weil man dann ähnliche Werkzeuge einsetzen könnte, wenn man sie hätte, um allem gleich entschieden entgegen zu treten. Hoffe, das gelingt künftig wieder besser als zuletzt, es wird immer rauer.
Messerattacke in Mannheim: Polizist erliegt seinen schweren Verletzungen
Gargamel09, Sonntag, 02.06.2024, 19:02 (vor 597 Tagen) @ Knolli
es ist einfach nur erschütternd... Mein Beileid an die Familie!
Alice Weidel gibt den Goebbels-Abklatsch - wegen einer von einem Parteifreund gefälschten angeblichen Faeser-Pressemitteilung
Ulrich, Sonntag, 02.06.2024, 10:48 (vor 597 Tagen) @ Knolli
Rede zu Mannheim - Weidel schürt mit erfundener Faeser-Erklärung Empörung (T-Online)
Die Pressemitteilung hätte der braune Hetzer zwar auch ohne KI fälschen können. Aber mit KI war es deutlich einfacher und ging schneller :-/
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 21:56 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Im Dritten des WDR hieß es vorhin, der Täter sei wohl ein in Deutschland lebender Afghane, Alter ca. Mitte 20, bisher ein unbeschriebenes Blatt.
Angesichts der Herkunft musste ich unwillkürlich an den IS-Ableger in der Region denken. Aber das ist nur eine Vermutung.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Franke, Freitag, 31.05.2024, 22:10 (vor 599 Tagen) @ Ulrich
Im Dritten des WDR hieß es vorhin, der Täter sei wohl ein in Deutschland lebender Afghane, Alter ca. Mitte 20, bisher ein unbeschriebenes Blatt.
. . . und seit elf Jahren in Deutschland.
Für Integration fehlt es an Geld, Leuten und Willen zur entschlossenen Durchsetzung.
Heute morgen hieß es im Lokalradio über die beiden Berufsschulen in einem Nachbarlandkreis:
1. Werden es immer weniger Schüler
2. Gibt es immer mehr Auseinandersetzungen zwischen Schülern und Schüler gegen Lehrer.
Man hat jetzt A-, B- und C-Klassen eingerichtet. A sind wohl die, aus denen was Ordentliches werden kann.
Am Sonntag ist ein paar Kilometer von hier in der B-Klasse ein 29-jähriger Muhammed ausgetickt und hat auf einen 20-jährigen Gegenspieler eingetreten.
Heute hörte ich aus einer anderen B-Klasse "Schiedsrichter angespuckt, Platzverweis, Spiel abgebrochen, Polizei musste anrücken".
Angesichts der Herkunft musste ich unwillkürlich an den IS-Ableger in der Region denken. Aber das ist nur eine Vermutung.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Lordran, Freitag, 31.05.2024, 23:03 (vor 599 Tagen) @ Franke
Im Dritten des WDR hieß es vorhin, der Täter sei wohl ein in Deutschland lebender Afghane, Alter ca. Mitte 20, bisher ein unbeschriebenes Blatt.
. . . und seit elf Jahren in Deutschland.Für Integration fehlt es an Geld, Leuten und Willen zur entschlossenen Durchsetzung.
Heute morgen hieß es im Lokalradio über die beiden Berufsschulen in einem Nachbarlandkreis:
1. Werden es immer weniger Schüler
2. Gibt es immer mehr Auseinandersetzungen zwischen Schülern und Schüler gegen Lehrer.Man hat jetzt A-, B- und C-Klassen eingerichtet. A sind wohl die, aus denen was Ordentliches werden kann.
Am Sonntag ist ein paar Kilometer von hier in der B-Klasse ein 29-jähriger Muhammed ausgetickt und hat auf einen 20-jährigen Gegenspieler eingetreten.
Heute hörte ich aus einer anderen B-Klasse "Schiedsrichter angespuckt, Platzverweis, Spiel abgebrochen, Polizei musste anrücken".
Angesichts der Herkunft musste ich unwillkürlich an den IS-Ableger in der Region denken. Aber das ist nur eine Vermutung.
Kurz gesagt: Die Gesellschaft ist schuld.
Irgendwann hat auch diese Platte mal nen Sprung oder?
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Samstag, 01.06.2024, 11:49 (vor 598 Tagen) @ Lordran
Im Dritten des WDR hieß es vorhin, der Täter sei wohl ein in Deutschland lebender Afghane, Alter ca. Mitte 20, bisher ein unbeschriebenes Blatt.
. . . und seit elf Jahren in Deutschland.Für Integration fehlt es an Geld, Leuten und Willen zur entschlossenen Durchsetzung.
Heute morgen hieß es im Lokalradio über die beiden Berufsschulen in einem Nachbarlandkreis:
1. Werden es immer weniger Schüler
2. Gibt es immer mehr Auseinandersetzungen zwischen Schülern und Schüler gegen Lehrer.Man hat jetzt A-, B- und C-Klassen eingerichtet. A sind wohl die, aus denen was Ordentliches werden kann.
Am Sonntag ist ein paar Kilometer von hier in der B-Klasse ein 29-jähriger Muhammed ausgetickt und hat auf einen 20-jährigen Gegenspieler eingetreten.
Heute hörte ich aus einer anderen B-Klasse "Schiedsrichter angespuckt, Platzverweis, Spiel abgebrochen, Polizei musste anrücken".
Angesichts der Herkunft musste ich unwillkürlich an den IS-Ableger in der Region denken. Aber das ist nur eine Vermutung.
Kurz gesagt: Die Gesellschaft ist schuld.
Irgendwann hat auch diese Platte mal nen Sprung oder?
Nein, bei diesen Fragen geht es nie darum die Schuld abzuwälzen. Die Schuld liegt immer beim Täter. Es geht darum zu verstehen warum ein Mensch ein Attentäter wird. Wenn der Attentäter von Mannheim hier seit 11 Jahren lebt, scheint er nicht mit dem Vorsatz gekommen zu sein: ich töte hier jetzt alle. Also hat es eine Entwicklung gegeben. Was war die Entwicklung? Gibt es Stellschrauben, die eine solche Entwicklung verhindern? Was können wir tun, um sowas zu verhindern?
Darum stellt versucht man sowas zu analysieren. Im Interesse unserer eigenen Sicherheit.
Ciao, herrNick
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Montag, 03.06.2024, 11:05 (vor 596 Tagen) @ herrNick
Nein, bei diesen Fragen geht es nie darum die Schuld abzuwälzen. Die Schuld liegt immer beim Täter. Es geht darum zu verstehen warum ein Mensch ein Attentäter wird. Wenn der Attentäter von Mannheim hier seit 11 Jahren lebt, scheint er nicht mit dem Vorsatz gekommen zu sein: ich töte hier jetzt alle. Also hat es eine Entwicklung gegeben. Was war die Entwicklung? Gibt es Stellschrauben, die eine solche Entwicklung verhindern? Was können wir tun, um sowas zu verhindern?
Darum stellt versucht man sowas zu analysieren. Im Interesse unserer eigenen Sicherheit.
Bisher gibt es wohl keine offiziellen Aussage der Ermittlungsbehörden. Es wurde lediglich berichtet, dass er angeblich polizeilich vorher nicht in Erscheinung getreten sei. Das heißt aber nicht, dass er sich nicht in islamistischen Kreisen bewegt haben könnte. Und auch für Radikalisierungen im Internet gibt es Beispiele.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
arnaud, Ort, Freitag, 31.05.2024, 23:16 (vor 599 Tagen) @ Lordran
Du unterschätzt, wie lange Menschen sich an ideologisch motivierte Illusionen klammern können. Das kann dann durchaus auch bis in die totale Verderbnis gehen. Das können insbesondere Deutsche - wie die Geschichte gezeigt hat - sehr gut.
Die Platte hat also eine sehr lange Halbwertszeit und ich befürchte die immer häufiger auftretenden Sprünge und Reality Checks werden einfach zum gewöhnlichen Hörerlebnis umgedeutet. Bis da irgendwann nur noch Kakophonie ist.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Arox, Freitag, 31.05.2024, 22:27 (vor 599 Tagen) @ Franke
Willst du jetzt ernsthaft suggerieren, dass der Afghane, der zu uns als Flüchtling gekommen ist und den wir schützend aufgenommen und ihm ein besseres Leben gewährt haben, jetzt Menschen abgestochen hat, weil es am Integrationsbemühen der BRD fehlt?
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
balisto, 44143, Freitag, 31.05.2024, 22:20 (vor 599 Tagen) @ Franke
„Stich nicht auf Leute ein, nur weil sie deinem Glauben kritisch gegenüber stehen“ kann nun wirklich nichts sein, was man jemandem extra beibringen muss. Solche Menschen haben keinerlei Interesse sich in die Gesellschaft der Kuffar zu integrieren und warten sicher nicht auf die ausgestreckte Hand von Sozialarbeiter Jörg, der sie zum Integrationskurs schleppt.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Franke, Freitag, 31.05.2024, 22:41 (vor 599 Tagen) @ balisto
„Stich nicht auf Leute ein, nur weil sie deinem Glauben kritisch gegenüber stehen“ kann nun wirklich nichts sein, was man jemandem extra beibringen muss. Solche Menschen haben keinerlei Interesse sich in die Gesellschaft der Kuffar zu integrieren und warten sicher nicht auf die ausgestreckte Hand von Sozialarbeiter Jörg, der sie zum Integrationskurs schleppt.
Man sagt zu keinem jungem Menschen ""stich nicht auf Leute ein . . .", man bemüht sich darum, dass jeder zu einem positiven rechtschaffenen Teil der Gesellschaft wird, der von seiner Hände oder des Kopfes Arbeit leben kann und so einen Mist hoffentlich niemals machen wird. Das ist bei vielen einfacher, bei manchen schwieriger, bei einigen scheitert man leider - auch solchen, die man nirgendwohin abschieben kann.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 22:53 (vor 599 Tagen) @ Franke
„Stich nicht auf Leute ein, nur weil sie deinem Glauben kritisch gegenüber stehen“ kann nun wirklich nichts sein, was man jemandem extra beibringen muss. Solche Menschen haben keinerlei Interesse sich in die Gesellschaft der Kuffar zu integrieren und warten sicher nicht auf die ausgestreckte Hand von Sozialarbeiter Jörg, der sie zum Integrationskurs schleppt.
Man sagt zu keinem jungem Menschen ""stich nicht auf Leute ein . . .", man bemüht sich darum, dass jeder zu einem positiven rechtschaffenen Teil der Gesellschaft wird, der von seiner Hände oder des Kopfes Arbeit leben kann und so einen Mist hoffentlich niemals machen wird. Das ist bei vielen einfacher, bei manchen schwieriger, bei einigen scheitert man leider - auch solchen, die man nirgendwohin abschieben kann.
Wenn man die nicht mehr los werden kann, dann lässt man sie besser einfach nicht mehr rein.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Sonntag, 02.06.2024, 21:21 (vor 597 Tagen) @ MarcBVB
„Stich nicht auf Leute ein, nur weil sie deinem Glauben kritisch gegenüber stehen“ kann nun wirklich nichts sein, was man jemandem extra beibringen muss. Solche Menschen haben keinerlei Interesse sich in die Gesellschaft der Kuffar zu integrieren und warten sicher nicht auf die ausgestreckte Hand von Sozialarbeiter Jörg, der sie zum Integrationskurs schleppt.
Man sagt zu keinem jungem Menschen ""stich nicht auf Leute ein . . .", man bemüht sich darum, dass jeder zu einem positiven rechtschaffenen Teil der Gesellschaft wird, der von seiner Hände oder des Kopfes Arbeit leben kann und so einen Mist hoffentlich niemals machen wird. Das ist bei vielen einfacher, bei manchen schwieriger, bei einigen scheitert man leider - auch solchen, die man nirgendwohin abschieben kann.
Wenn man die nicht mehr los werden kann, dann lässt man sie besser einfach nicht mehr rein.
Man sieht den Leuten leider schlecht an, welche nach 11 Jahren zu Attentätern werden. Also bliebe nur niemanden reinlassen. Das passt jetzt nicht so gut zu unseren Grundwerten. Und wegen … keine Ahnung 0,1% der Leute, die Gewalttäter werden niemanden reinlassen bestraft halt 99,9% die Falschen. Solche Kollektivstrafen finden wir als Fußballfans ja auch nicht so prall.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Fire Kid, Ort, Montag, 03.06.2024, 12:40 (vor 596 Tagen) @ herrNick
Beim Fußball ist es aber eher nicht üblich, dass Leute umgebracht werden.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
herrNick, Montag, 03.06.2024, 15:34 (vor 596 Tagen) @ Fire Kid
Beim Fußball ist es aber eher nicht üblich, dass Leute umgebracht werden.
Und bei Mord sind Kollektivstrafen in Ordnung?
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Kumpel, Freitag, 31.05.2024, 23:18 (vor 599 Tagen) @ MarcBVB
„Stich nicht auf Leute ein, nur weil sie deinem Glauben kritisch gegenüber stehen“ kann nun wirklich nichts sein, was man jemandem extra beibringen muss. Solche Menschen haben keinerlei Interesse sich in die Gesellschaft der Kuffar zu integrieren und warten sicher nicht auf die ausgestreckte Hand von Sozialarbeiter Jörg, der sie zum Integrationskurs schleppt.
Man sagt zu keinem jungem Menschen ""stich nicht auf Leute ein . . .", man bemüht sich darum, dass jeder zu einem positiven rechtschaffenen Teil der Gesellschaft wird, der von seiner Hände oder des Kopfes Arbeit leben kann und so einen Mist hoffentlich niemals machen wird. Das ist bei vielen einfacher, bei manchen schwieriger, bei einigen scheitert man leider - auch solchen, die man nirgendwohin abschieben kann.
Wenn man die nicht mehr los werden kann, dann lässt man sie besser einfach nicht mehr rein.
Islamfeindlichkeit geht scheinbar immer, auch am Vorabend eines Endspiels.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Lusitani, Cuxhaven, Freitag, 31.05.2024, 23:36 (vor 599 Tagen) @ Kumpel
Islamfeindlichkeit geht immer, selbst wenn der Polizist, der den Irren gestoppt hat, sowie die Sanitäterin, die den verwundeten Polizisten versorgt hat, beide muslimische Migranten waren.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 23:40 (vor 599 Tagen) @ Lusitani
So mit lesen und verstehen habt ihr beide ganz offensichtlich ganz erhebliche Probleme.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Freitag, 31.05.2024, 22:29 (vor 599 Tagen) @ balisto
Menschen die hier mit Messer rumstechen brauchen keine Integration sondern eine harte Haftstrafe und danach den Rückflug, scheißegal ob Krisenregion.
In keinem Glauben oder Gesellschaftsform ist es normal Menschen abzustechen. Daher ist es kein Problem von Integration sondern einfach ein Straftäter der hier nix zu suchen hat.
Ist ja nicht so als wenn die Afghanen sich auf offener Straße den ganzen Tag abstechen würden. Die kriegen das zu 99% auch ohne Integrationskurs hin sich vernünftig zuverhalten.
Also liegt es wohl an der gestörten Seele. Die Afghanen werden schon wissen wie sie mit solchen Typen umgehen müssen.
Also hart verknacken in Deutschland und danach Briefmarke drauf und auf Wiedersehen.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Arox, Freitag, 31.05.2024, 22:31 (vor 599 Tagen) @ Davja89
In keinem Glauben oder Gesellschaftsform ist es normal Menschen abzustechen.
Also in dem Land, aus dem der Mann stammt, ist es mit der neuen Regierung schon normal und erwünscht, Leute, die so wie Stürzenberger über den Islam reden, abzustechen, oder anderweitig umzubringen. Genauso wie Steinigung oder Verbrennung von Homosexuellen oder Ehebrecherinnen.
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Davja89, Freitag, 31.05.2024, 22:42 (vor 599 Tagen) @ Arox
Das mag so sein.
Ändert aber nix dadran das eigentlich überall auf der Welt sich die Menschen im großen und ganzen einigermaßen vernünftig Verhalten.
Natürlich kann Religion oder Ideologie (Nationalismus, Faschismus, Kommunismus etc.) Menschen radikalisieren.
Trotzdem geht auch im Irak, Syrien oder Afghanistan kaum jemand morgens aus dem Haus um erstmal paar Leute abzustechen.
Daher liegt es wohl weniger dadran das er nicht integriert war sondern das er es niemals wollte und einfach eine verlorene Seele war/ist.
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Arox, Freitag, 31.05.2024, 22:52 (vor 599 Tagen) @ Davja89
Daher liegt es wohl weniger dadran das er nicht integriert war sondern das er es niemals wollte und einfach eine verlorene Seele war/ist.
Ja, letztendlich ist jeder Mensch ein Produkt seiner Umwelt. Gerade deswegen sollte man ja mal überdenken, ob es richtig war, Millionen Menschen unkontrolliert aus Gegenden der Welt, in denen die Bedingungen für menschliche Entwicklung denkbar schlecht sind, in unsere Gesellschaft zu holen. Das übersteigt offensichtlich jedes Integrationspotential unseres Landes. Eine starke Kurskorrektur wäre hier absolut notwendig, ist aber weiterhin nicht in Sicht. Das wird zu immer mehr Konflikt und Gewalt führen und mittelfristig auch weiterhin eine signifikante Anzahl an Menschen in die Armee der blauen Rattenfänger treiben.
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Davja89, Freitag, 31.05.2024, 22:56 (vor 599 Tagen) @ Arox
Vorallem sollte man solch einen Fall jetzt nicht dafür hernehmen prinzipiell über Asyl zu reden.
Das es dort sehr viele Fehlentwicklungen gibt sehe ich ähnlich.
Trotzdem ist das der falsche Moment dafür. Sowas gehört ohne Emotionen und Schnellschüsse diskutiert.
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Arox, Freitag, 31.05.2024, 23:09 (vor 599 Tagen) @ Davja89
Wann wäre denn der richtige Moment dafür? Wenn selbst das Gegröle beim Besäufnis zur Grundsatzdiskussion über die politische Entwicklung im Land genutzt wird, inkl. Einmischung aller hohen Amtsträger, warum ist dann der heutige Vorfall, der ja auch nur einer von vielen dieser Art ist, kein geeigneter Anlass?
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Habakuk, OWL, Samstag, 01.06.2024, 00:02 (vor 599 Tagen) @ Arox
Wann wäre denn der richtige Moment dafür? Wenn selbst das Gegröle beim Besäufnis zur Grundsatzdiskussion über die politische Entwicklung im Land genutzt wird, inkl. Einmischung aller hohen Amtsträger, warum ist dann der heutige Vorfall, der ja auch nur einer von vielen dieser Art ist, kein geeigneter Anlass?
Bisher weiß man doch nur, dass es sich um einen jungen Afghanen handelt. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Auch eine psychische Erkrankung ist beispielsweise möglich. Du solltest dich also noch ein bisschen gedulden.
Off topic: Unter welchen Usernamen warst du hier sonst schon so unterwegs?
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Fire Kid, Ort, Samstag, 01.06.2024, 08:56 (vor 599 Tagen) @ Habakuk
Eine psychische Erkrankung scheint auch die Ausrede für alles zu sein wenn es zu solchen Vorfällen kommt.
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Habakuk, OWL, Samstag, 01.06.2024, 10:50 (vor 598 Tagen) @ Fire Kid
Eine psychische Erkrankung scheint auch die Ausrede für alles zu sein wenn es zu solchen Vorfällen kommt.
Und was ist die Ausrede für solche hirnlosen Beiträge wie deinen?
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Samstag, 01.06.2024, 10:57 (vor 598 Tagen) @ Habakuk
Eine psychische Erkrankung scheint auch die Ausrede für alles zu sein wenn es zu solchen Vorfällen kommt.
Und was ist die Ausrede für solche hirnlosen Beiträge wie deinen?
Keine Ausrede, eine Erklärung: Rechtsradikalismus.
Bei uns im Ort hat vor einigen Jahren eine psychisch kranke und schuldunfähige Frau mit dem Auto "Jagd" auf Radfahrer gemacht und einen ermordet. Vor anderthalb Jahren hat in der Nachbarstadt ein psychisch kranker und schuldunfähiger Mann einen Tankstellenbesitzer ermordet. Ein zufällig als Kunde anwesender Polizist konnte den Täter erst dann mit Schüssen stoppen, als es bereits zu spät war. Der Polizist war danach wegen der psychischen Belastung längerfristig dienstunfähig. Ob er mittlerweile wieder im Dienst ist, weiß ich nicht :-/
Köln: Frau mit Messer wird niedergeschossen
Arox, Freitag, 31.05.2024, 21:12 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Warum sieht man sich das an?
Habakuk, OWL, Freitag, 31.05.2024, 19:53 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Ich kann wirklich nicht verstehen, warum sich jemand Videos solcher Gewalttaten ansieht. Warum möchte man sehen, wie jemand erstochen wird? Das ist doch nichts anderes als das Gaffen bei Unfällen. Abgesehen davon weiß ich nicht, ob die Verbreitung der Aufnahmen rechtens ist. Ich hoffe sogar, dass das strafbar ist. Für mich ist das alles sehr befremdlich. Ich habe in meinem Leben nun wirklich genug schlimme Situationen mit Toten und Verletzten erleben "dürfen", ohne dass ich explizit darum gebeten hätte. Vermutlich habe ich schon alleine deshalb keinerlei Neigung, mir das anzusehen. Aber irgendwie empfinde ich das auch entwürdigend den Opfern gegenüber, ebenso den in diese Situation verwickelten Polizisten. Es steht hier wohl niemandem an, zu beurteilen, ob da jemand falsch oder richtig handelt. Die Beteiligten brauchen jetzt definitiv keine klugen Ratschläge aus dem Internet (die sie auch hoffentlich nicht erreichen), sondern professionelle psychologische Betreuung.
Tut mir leid, wenn das jetzt etwas unfreundlich rüber kommt. Aber vielleicht hinterfragt der ein oder andere mal sein Verhalten.
Warum sieht man sich das an?
Lattenknaller, Madrid, Freitag, 31.05.2024, 20:32 (vor 599 Tagen) @ Habakuk
Ich kann wirklich nicht verstehen, warum sich jemand Videos solcher Gewalttaten ansieht. Warum möchte man sehen, wie jemand erstochen wird? Das ist doch nichts anderes als das Gaffen bei Unfällen. Abgesehen davon weiß ich nicht, ob die Verbreitung der Aufnahmen rechtens ist. Ich hoffe sogar, dass das strafbar ist. Für mich ist das alles sehr befremdlich. Ich habe in meinem Leben nun wirklich genug schlimme Situationen mit Toten und Verletzten erleben "dürfen", ohne dass ich explizit darum gebeten hätte. Vermutlich habe ich schon alleine deshalb keinerlei Neigung, mir das anzusehen. Aber irgendwie empfinde ich das auch entwürdigend den Opfern gegenüber, ebenso den in diese Situation verwickelten Polizisten. Es steht hier wohl niemandem an, zu beurteilen, ob da jemand falsch oder richtig handelt. Die Beteiligten brauchen jetzt definitiv keine klugen Ratschläge aus dem Internet (die sie auch hoffentlich nicht erreichen), sondern professionelle psychologische Betreuung.
Tut mir leid, wenn das jetzt etwas unfreundlich rüber kommt. Aber vielleicht hinterfragt der ein oder andere mal sein Verhalten.
Habe ich mich auch gefragt. Schrecklich.
Hoffentlich kommen die Verletzten da durch.
Warum sieht man sich das an?
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 20:02 (vor 599 Tagen) @ Habakuk
Sei froh, dass du keinen Neffen im Teenageralter hast, der das Video in die Familien WhatsApp Gruppe geschickt hat ohne Vorwarnung…
Warum sieht man sich das an?
AlanShoreHB, Freitag, 31.05.2024, 20:23 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Ist mir auch so ähnlich passiert und ich habe es von einem guten Freund geschickt bekommen und ganz naiv draufgeklickt. Echt nicht cool. Gar nicht cool. Hat mich direkt schockiert, diese klare Gewaltdarstellung.
Wenn es jemandem so ähnlich geht: Sprecht mit jemandem über das, was ihr in dem Video gesehen habt! Wenn keiner da ist, ruft jemanden an! Das kann wirklich helfen!
Warum sieht man sich das an?
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 20:25 (vor 599 Tagen) @ AlanShoreHB
Traumatisiert bin ich jetzt zum Glück nicht, aber es war schon heftig. Eine Runde mit den Hunden und ein Bier später geht es aber schon wieder besser :)
Warum sieht man sich das an?
AlanShoreHB, Freitag, 31.05.2024, 20:32 (vor 599 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von AlanShoreHB, Freitag, 31.05.2024, 20:38
Es gab hier in dem Thread vorher noch mindestens einen anderen Eintrag, der in die Richtung "Krass, ich bin geschockt und hoffe, dass mich die Bilder heute Nacht schlafen lassen" ging. Sind glaub ich mittlerweile gelöscht oder editiert. Ich (und vielleicht du ein bisschen ;) ) waren also nicht die einzigen, mit denen das (unzensierte) Video etwas gemacht hat.
Warum sieht man sich das an?
Gargamel09, Freitag, 31.05.2024, 19:56 (vor 599 Tagen) @ Habakuk
bearbeitet von Gargamel09, Freitag, 31.05.2024, 20:00
Ich kann wirklich nicht verstehen, warum sich jemand Videos solcher Gewalttaten ansieht. Warum möchte man sehen, wie jemand erstochen wird? Das ist doch nichts anderes als das Gaffen bei Unfällen. Abgesehen davon weiß ich nicht, ob die Verbreitung der Aufnahmen rechtens ist. Ich hoffe sogar, dass das strafbar ist. Für mich ist das alles sehr befremdlich. Ich habe in meinem Leben nun wirklich genug schlimme Situationen mit Toten und Verletzten erleben "dürfen", ohne dass ich explizit darum gebeten hätte. Vermutlich habe ich schon alleine deshalb keinerlei Neigung, mir das anzusehen. Aber irgendwie empfinde ich das auch entwürdigend den Opfern gegenüber, ebenso den in diese Situation verwickelten Polizisten. Es steht hier wohl niemandem an, zu beurteilen, ob da jemand falsch oder richtig handelt. Die Beteiligten brauchen jetzt definitiv keine klugen Ratschläge aus dem Internet (die sie auch hoffentlich nicht erreichen), sondern professionelle psychologische Betreuung.
Tut mir leid, wenn das jetzt etwas unfreundlich rüber kommt. Aber vielleicht hinterfragt der ein oder andere mal sein Verhalten.
Indem man den Trend Mannheim sieht, man gar nicht genau weiß, was dort passiert ist, ein Video beim scrollen auftaucht und dann guckt man sich das halt an, ohne zu wissen, was in dem Video passiert.
btw: bei RTL haben sie es vorhin auch gezeigt, etwas unkenntlich zu machen kann auch anders ausschauen, dass man wirklich nicht viel erkennen kann, was nicht der Fall war.
Michael Stürzenberger
markus, Freitag, 31.05.2024, 18:11 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Das Hauptziel des Angreifers war übrigens Michael Stürzenberger. https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Stürzenberger
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 18:14 (vor 599 Tagen) @ markus
...habe ich eben in einem Artikel gelesen.
Wie kommt es denn dazu? Den Mann hat man doch vor Ort festgenommen bzw. niedergestreckt?
Gut, sicherlich keine Ausweispapiere bei sich, sodass da nicht ad-hoc Klarheit herrschen konnte, aber sind ja nun doch ein paar Stunden ins Land gezogen mittlerweile und selbst das LKA sitzt auf dem Fall.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 18:29 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
...habe ich eben in einem Artikel gelesen.
Wie kommt es denn dazu? Den Mann hat man doch vor Ort festgenommen bzw. niedergestreckt?
Gut, sicherlich keine Ausweispapiere bei sich, sodass da nicht ad-hoc Klarheit herrschen konnte, aber sind ja nun doch ein paar Stunden ins Land gezogen mittlerweile und selbst das LKA sitzt auf dem Fall.
Strafrechtlich bisher ein unbeschriebenes Blatt? Dann dürften keine Fingerabdrücke, etc. im System sein. Falls der Mann nichts dabei hat, um ihn zu identifizieren, dann dauert es. Ggf. muss man sogar Bilder von ihm veröffentlichen, falls alle anderen Mittel versagen.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Maddi, Freitag, 31.05.2024, 18:33 (vor 599 Tagen) @ Ulrich
Mal ne dumme Frage. Aber es muss doch jeder einen Fingerabdruck für den Personalausweis abgeben, oder? Kann auf diese Daten bei solchen Fällen nicht zurückgegriffen werden?
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
markus, Freitag, 31.05.2024, 18:39 (vor 599 Tagen) @ Maddi
Mal ne dumme Frage. Aber es muss doch jeder einen Fingerabdruck für den Personalausweis abgeben, oder? Kann auf diese Daten bei solchen Fällen nicht zurückgegriffen werden?
Die Fingerabdrücke werden in Deutschland - wie bisher auch bei Reisepässen üblich – ausschließlich im Chip des Personalausweises gespeichert.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 18:35 (vor 599 Tagen) @ Maddi
Mal ne dumme Frage. Aber es muss doch jeder einen Fingerabdruck für den Personalausweis abgeben, oder? Kann auf diese Daten bei solchen Fällen nicht zurückgegriffen werden?
In Deutschland nicht.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 18:32 (vor 599 Tagen) @ Ulrich
Ggf. Ist er auch für seine Tat extra angereist. Wer weiß…
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 18:37 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Ggf. Ist er auch für seine Tat extra angereist. Wer weiß…
Wenn jemand einen deutschen Rechtsradikalen angreift, dann würde ich erwarten, dass der Täter aus Deutschland kommt. Wenn auch nicht unbedingt aus Mannheim.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 18:16 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Wo sind denn die ganzen Netz Rechercheure? Bei Sylt-Elisa wusste man nach ein paar Stunden, in welchen Kindergarten sie gegangen ist…
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Arox, Freitag, 31.05.2024, 19:16 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Haben der Bundeskanzler, die Inneministerin und jeder Politker mit einem twitter Kanal sich schon geäußert, was jetzt passieren muss und wie hoch die Strafe sein sollte?
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.05.2024, 21:37 (vor 599 Tagen) @ Arox
Meine Güte. Das alles ist insgesamt traurig genug. Aber deine Kommentare sind auch eher auf AFD Agenda Niveau.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Fire Kid, Ort, Samstag, 01.06.2024, 08:59 (vor 599 Tagen) @ Talentförderer
Klar. Der Täter ist sicherlich nur ein Opfer der bösen, bösen deutschen Gesellschaft, die ihm nicht den roten Teppich ausrollt. Jeder dieser Vorfälle ist einer zu viel. Und davon gab es verdammt viele in den letzten Jahren. Von ein paar warmen Worten haben Opfer und Angehörige rein gar nichts.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Nike79, Freitag, 31.05.2024, 19:19 (vor 599 Tagen) @ Arox
Haben der Bundeskanzler, die Inneministerin und jeder Politker mit einem twitter Kanal sich schon geäußert, was jetzt passieren muss und wie hoch die Strafe sein sollte?
Wird nicht passieren. Und wenn, wird wieder von einem bedauerlichen Einzelfall gesprochen anstatt der Problematik auf den Grund zu gehen.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 19:22 (vor 599 Tagen) @ Nike79
Zumindest kein Wort in den 19 Uhr WDR2 Nachrichten…bei heute im ZDF gerade aber schon
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Arox, Freitag, 31.05.2024, 19:25 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Wenn Justus und Carlotta besoffen rumgröhlen, ist das eben die größere Bedrohung für die Gesellschaft.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Lordran, Freitag, 31.05.2024, 20:16 (vor 599 Tagen) @ Arox
Wenn Justus und Carlotta besoffen rumgröhlen, ist das eben die größere Bedrohung für die Gesellschaft.
Leider wahr. Bei ersterem gab es ein Statement von Scholz. Vermutlich wird dieses hier ausbleiben. Wahnsinn.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 20:19 (vor 599 Tagen) @ Lordran
Olaf is on Fire:
Die Bilder aus Mannheim sind furchtbar. Mehrere Personen sind von einem Attentäter schwer verletzt worden. Meine Gedanken sind bei den Opfern. Gewalt ist absolut inakzeptabel in unserer Demokratie. Der Täter muss streng bestraft werden.
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
CF, Montag, 03.06.2024, 09:58 (vor 597 Tagen) @ Eisen
Olaf is on Fire:
Die Bilder aus Mannheim sind furchtbar. Mehrere Personen sind von einem Attentäter schwer verletzt worden. Meine Gedanken sind bei den Opfern. Gewalt ist absolut inakzeptabel in unserer Demokratie. Der Täter muss streng bestraft werden.
"streng"? Soso... Bekommt der jetzt Fernsehverbot oder sogar Hausarrest?
Identität des Angreifers weiter ungeklärt
Gargamel09, Freitag, 31.05.2024, 18:18 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Wo sind denn die ganzen Netz Rechercheure? Bei Sylt-Elisa wusste man nach ein paar Stunden, in welchen Kindergarten sie gegangen ist…
Der wird nicht bei LinkedIn, Insta sein, die Google-Bildersuche muss sich da mehr anstrengen.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 18:09 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Man kann Messer allgemein als „Werkzeug“ ja nicht verbieten. Das Thema wird die Innenpolitik weiter massiv beherrschen. Aber was kann man tun?
Dieser Angriff galt offenbar einer bestimmten Person.
Franke, Freitag, 31.05.2024, 18:43 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Man kann Messer allgemein als „Werkzeug“ ja nicht verbieten. Das Thema wird die Innenpolitik weiter massiv beherrschen. Aber was kann man tun?
Wenn jemand als potentielles Angriffsziel erkannt wird, kann man sich um Schutz BEMÜHEN, zumindest bei öffentlichen Auftritten, ihn aber natürlich nicht garantieren.
Verschiedene andere Angriffe mit einem Messer auf irgendjemand lassen vermuten: Manche Menschen neigen dazu, sowas zu machen. Aus Angst vor einer Abschiebung, fehlender Aussicht, in Deutschland "anzukommen" oder im Glauben, das bringe ihre islamistischen Ziele voran. Und Messer hat halt jeder oder kann sie leicht beschaffen.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
markus, Freitag, 31.05.2024, 18:14 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Man kann Messer allgemein als „Werkzeug“ ja nicht verbieten. Das Thema wird die Innenpolitik weiter massiv beherrschen. Aber was kann man tun?
Nicht wirklich viel, sofern der Täter vorher unauffällig war.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Gargamel09, Freitag, 31.05.2024, 18:13 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Man kann Messer allgemein als „Werkzeug“ ja nicht verbieten. Das Thema wird die Innenpolitik weiter massiv beherrschen. Aber was kann man tun?
Gar nichts, man kann das Waffengesetz nicht auf Haushaltsmesser ausweiten. Und solche Typen würden dann irgendwas basteln, wie im Knast, was ebenfalls als Waffen genommen werden könnten.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Nike79, Freitag, 31.05.2024, 19:08 (vor 599 Tagen) @ Gargamel09
Man kann Messer allgemein als „Werkzeug“ ja nicht verbieten. Das Thema wird die Innenpolitik weiter massiv beherrschen. Aber was kann man tun?
Gar nichts, man kann das Waffengesetz nicht auf Haushaltsmesser ausweiten. Und solche Typen würden dann irgendwas basteln, wie im Knast, was ebenfalls als Waffen genommen werden könnten.
Mir fallen da spontan die „Waffenverbotszonen“ ein. Ohne Kontrollen total unnütz.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 31.05.2024, 18:14 (vor 599 Tagen) @ Gargamel09
Strafmaß verlängern wäre glaube ich die einzige Möglichkeit.
Und ansonsten halt ein Mindestmaß an Erziehung.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 18:26 (vor 599 Tagen) @ Weeman
Strafmaß verlängern wäre glaube ich die einzige Möglichkeit.
Und ansonsten halt ein Mindestmaß an Erziehung.
Erhöhungen des Strafmaßes bringen hier nichts. Bei Mord oder Mordversuch droht eh eine lebenslange Freiheitsstrafe. In diesem Fall hier wollte der Täter wohl töten. Aber gerade junge Täter stecken ein Messer teilweise ein, weil sich bedroht fühlen und nicht Opfer werden wollen. Statt dessen werden sie dann Täter, wenn sie sich z.B. provoziert fühlen. Und teilweise ist zudem Alkohol im Spiel.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Maddi, Freitag, 31.05.2024, 18:29 (vor 599 Tagen) @ Ulrich
Sehe eher das Problem, dass das Strafmaß oft nicht ausgenutzt wird. Man müsste aber schon bei kleineren Vergehen das Strafmaß deutlich erhöhen. Und ja das hätte hier nichts gebracht, falls er davor nichts gemacht hat.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 21:30 (vor 599 Tagen) @ Maddi
Sehe eher das Problem, dass das Strafmaß oft nicht ausgenutzt wird. Man müsste aber schon bei kleineren Vergehen das Strafmaß deutlich erhöhen. Und ja das hätte hier nichts gebracht, falls er davor nichts gemacht hat.
Können wir bitte diesen Quatsch einfach lassen? Strafmaß erhöhen bringt präventiv einfach null. Das ist hinreichend empirisch belegt, wird aber trotzdem immer wieder gerne genannt, weil's nichts kostet.
Sinnvoller wäre es, mal zu schauen, woher die Radikalisierung kommt. In Hamburg gibt's die Jauchegrube der Klerikalfaschisten aus Teheran immer noch, in Berlin gibt's diverse salafistische Moscheen. Muslim interaktiv und "Dawa" dürfen freilich einfach weiter ihren Hass verbreiten. Da muss man einfach stärker gegen vorgehen. Oder, um es mit Jochen Bittner (Die Zeit, wird aber sicherlich gleich von dem üblichen Verdächtigen als rechtsradikal geframed) zu sagen:
Das passiert nicht, „wenn Extremisten aufeinanderstoßen“.
Das passiert, wenn die mittelalterliche Idee, dass die Ehre einer Religion über allem steht, auf die Redefreiheit der Moderne trifft.
Wir wissen es seit dem Todesurteil gegen Salman Rushdie 1989, seit Jyllands-Posten, seit Charlie Hebdo.
Wer immer noch eine Mitschuld bei den Opfern sieht, hat über all die Jahrzehnte wenig gelernt.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Maddi, Freitag, 31.05.2024, 22:06 (vor 599 Tagen) @ MarcBVB
Wo schreib ich denn etwas von präventiv? Durch das höhere Strafmaß wären die Täter länger weg und könnten nicht so schnell wieder straffällig werden....und lebenslang sollte ganz einfach wirklich lebenslang sein. Schutz der Gesellschafft geht für mich vor. Nach gewissen Taten sollte man keine zweite Chance oder sonstiges erhalten.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
simie, Krefeld, Freitag, 31.05.2024, 23:10 (vor 599 Tagen) @ Maddi
Dann schau dir doch erst einmal die Statistiken an, bevor du hier solch komische Aussagen verfasst. Die Rückfallquote ist bei so schweren Straftaten ziemlich gering.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 22:39 (vor 599 Tagen) @ Maddi
Wo schreib ich denn etwas von präventiv? Durch das höhere Strafmaß wären die Täter länger weg und könnten nicht so schnell wieder straffällig werden....und lebenslang sollte ganz einfach wirklich lebenslang sein. Schutz der Gesellschafft geht für mich vor. Nach gewissen Taten sollte man keine zweite Chance oder sonstiges erhalten.
Lebenslang iSv "Auf jeden Fall im Knast sterben" verletzt die Menschenwürde des Insassen und ist daher zu Recht verfassungswidrig.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Maddi, Samstag, 01.06.2024, 08:12 (vor 599 Tagen) @ MarcBVB
Also wer so wie heute erst versucht einen Menschen zu töten und danach noch den Polizisten töten möchte hat meiner Meinung sein Recht auf Menschenwürde verloren. Da ist in der Zelle sterben noch zu human.
Und ja ich verstehe, dass es rechtlich anders ist.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
markus, Freitag, 31.05.2024, 22:17 (vor 599 Tagen) @ Maddi
Wo schreib ich denn etwas von präventiv? Durch das höhere Strafmaß wären die Täter länger weg und könnten nicht so schnell wieder straffällig werden....und lebenslang sollte ganz einfach wirklich lebenslang sein. Schutz der Gesellschafft geht für mich vor. Nach gewissen Taten sollte man keine zweite Chance oder sonstiges erhalten.
Das war doch jetzt ein Ersttäter, oder nicht? Und ein „für immer weg sperren“ geht in Deutschland nicht. https://www.sueddeutsche.de/politik/deutsches-rechtssystem-warum-lebenslang-nicht-ein-leben-lang-ist-1.317460
Länder, die wirklich lebenslange Strafen praktizieren oder sogar die Todesstrafe verhängen, profitieren auch gar nicht von weniger Straftaten. Sogar in den USA passiert sowas trotz wesentlich höherer Strafen häufiger.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.05.2024, 21:47 (vor 599 Tagen) @ MarcBVB
Und nicht zu vergessen Rechtsradikale Faschisten die im Bundestag sitzen. Wenn wir schon bei Aufzählungen sind.
Der Fall Lübcke oder der NSU sind keine Religions Radikalen.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
markus, Freitag, 31.05.2024, 18:34 (vor 599 Tagen) @ Maddi
Sehe eher das Problem, dass das Strafmaß oft nicht ausgenutzt wird. Man müsste aber schon bei kleineren Vergehen das Strafmaß deutlich erhöhen. Und ja das hätte hier nichts gebracht, falls er davor nichts gemacht hat.
Was soll das bringen? Das Strafmaß kommt ja erst nach der Tat und nicht präventiv vorher schon.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 31.05.2024, 18:28 (vor 599 Tagen) @ Ulrich
Aber gerade junge Täter stecken ein Messer teilweise ein, weil sich bedroht fühlen und nicht Opfer werden wollen. Statt dessen werden sie dann Täter, wenn sie sich z.B. provoziert fühlen. Und teilweise ist zudem Alkohol im Spiel.
Da greift dann der Part mit der Erziehung… ansonsten eben Knast bis zum Ende.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
simie, Krefeld, Freitag, 31.05.2024, 18:24 (vor 599 Tagen) @ Weeman
Das Strafmaß hat im Grunde eigentlich keinerlei Einfluss auf solche Verbrechen. GB hat teils deutlich höhere Strafen. Gleichzeitig deutlich mehr Messerangriffe als Deutschland.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Ralf, Konstanz, Freitag, 31.05.2024, 18:22 (vor 599 Tagen) @ Weeman
Safe. Der Typ sitzt zu Hause, recherchiert im StGB und denkt: "Boah, nur 5 Jahre? Das mache ich! Bei 7 hätte ich es lieber gelassen!"
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 18:25 (vor 599 Tagen) @ Ralf
Glaube auch nicht, dass das präventiv wirkt, zumal Mord oder Mordversuch sowieso höchstmöglich bestraft wird.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Franke, Freitag, 31.05.2024, 18:29 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Glaube auch nicht, dass das präventiv wirkt, zumal Mord oder Mordversuch sowieso höchstmöglich bestraft wird.
Ohne irgendeine Wertung: Das kann man vielleicht in den USA behaupten. Wobei da manche auch ziemlich schnell wieder frei sind.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 21:32 (vor 599 Tagen) @ Franke
Glaube auch nicht, dass das präventiv wirkt, zumal Mord oder Mordversuch sowieso höchstmöglich bestraft wird.
Ohne irgendeine Wertung: Das kann man vielleicht in den USA behaupten. Wobei da manche auch ziemlich schnell wieder frei sind.
Hast du für Mord ein neues StGB? Also, ich habe eben noch einmal nachgesehen. Lebenslange Freiheitsstrafe. Da ist kein Strafrahmen.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Franke, Freitag, 31.05.2024, 21:55 (vor 599 Tagen) @ MarcBVB
Glaube auch nicht, dass das präventiv wirkt, zumal Mord oder Mordversuch sowieso höchstmöglich bestraft wird.
Ohne irgendeine Wertung: Das kann man vielleicht in den USA behaupten. Wobei da manche auch ziemlich schnell wieder frei sind.
Hast du für Mord ein neues StGB? Also, ich habe eben noch einmal nachgesehen. Lebenslange Freiheitsstrafe. Da ist kein Strafrahmen.
Unter lebenslang verstehen manche 15(+x) Jahre, andere bis zu dem Tag, da man im Sarg rausgetragen wird.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 18:31 (vor 599 Tagen) @ Franke
Habe mich unklar ausgedrückt. Ich meinte, dafür steht sowieso das höchstmögliche Strafmaß zur Verfügung. Ob es verhängt wird, entscheidet der jeweilige Richter.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Franke, Freitag, 31.05.2024, 18:47 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Habe mich unklar ausgedrückt. Ich meinte, dafür steht sowieso das höchstmögliche Strafmaß zur Verfügung. Ob es verhängt wird, entscheidet der jeweilige Richter.
Und ich meinte, in den USA bedeutet "höchstmöglich" ziemlich oft: Haft bis zum Tod oder zumindest ins hohe Alter.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
simie, Krefeld, Samstag, 01.06.2024, 11:47 (vor 598 Tagen) @ Franke
Die USA sperren auch zwölfjährige, die eher eine psychiatrische Behandlung benötigen, für mehr als 20 Jahre weg. Und das nicht mal wegen Mordes. Die sollte man sich nicht zum Vorbild nehmen.
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 18:49 (vor 599 Tagen) @ Franke
Habe mich unklar ausgedrückt. Ich meinte, dafür steht sowieso das höchstmögliche Strafmaß zur Verfügung. Ob es verhängt wird, entscheidet der jeweilige Richter.
Und ich meinte, in den USA bedeutet "höchstmöglich" ziemlich oft: Haft bis zum Tod oder zumindest ins hohe Alter.
"Fünf mal Lebenslänglich, nacheinander zu verbüßen!."
Wie kann man die innere Sicherheit verstärken gegen Messerangriffe?
Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 31.05.2024, 18:24 (vor 599 Tagen) @ Ralf
bearbeitet von Weeman, Freitag, 31.05.2024, 18:32
Sollte auch eher in die Richtung gehen, dass du gegen sowas von Gesetzgeberseite nichts machen kannst.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Gargamel09, Freitag, 31.05.2024, 17:53 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Rechtspopulisten hin oder her, sowas lässt mich sprachlos zurück.
Hoffentlich kommen die Geschädigten durch und überleben den Anschlag..
Zum Glück wurde der eine Täter niedergestreckt, der war ja außer sich und hätte weitergemacht.
Danke an die Polizisten, die dazwischengegangen sind.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Eisen, DO, Freitag, 31.05.2024, 17:58 (vor 599 Tagen) @ Gargamel09
Besonders tragisch, der schwer verletzte Polizist hatte einen mutigen Helfer „überwältigt“, anstatt den Attentäter. Geht ja alles in Sekundenbruchteilen und dann wird er von hinten in den Nacken gestochen. Hoffe, dass mich die Bilder nicht bis in die Nacht verfolgen…
Vorgehensweise der Polizei
chiwy, Freitag, 31.05.2024, 18:03 (vor 599 Tagen) @ Eisen
Ich würde gerne wissen, ob die Handlungen der Polizisten, wie sie im Video zu sehen sind, der Ausbildung eines Polizeibeamten entsprechen oder ob da alles schief gelaufen ist, was nur geht.
Vorgehensweise der Polizei
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 22:10 (vor 599 Tagen) @ chiwy
Ich würde gerne wissen, ob die Handlungen der Polizisten, wie sie im Video zu sehen sind, der Ausbildung eines Polizeibeamten entsprechen oder ob da alles schief gelaufen ist, was nur geht.
Ich habe die Bilder nicht gesehen und werde sie mir auch nicht ansehen. Aber ein Messer ist eine hoch gefährliche Waffe. Bei uns in der Nachbarstadt hat vor anderthalb Jahren ein psychisch Kranker einen Tankstellenbesitzer erstochen. Und das, obwohl ein zufällig als Kunde anwesender Polizeibeamter eingriff und den Täter schließlich mit mehreren Schüssen stoppte.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 22:16 (vor 599 Tagen) @ Ulrich
Ich würde gerne wissen, ob die Handlungen der Polizisten, wie sie im Video zu sehen sind, der Ausbildung eines Polizeibeamten entsprechen oder ob da alles schief gelaufen ist, was nur geht.
Ich habe die Bilder nicht gesehen und werde sie mir auch nicht ansehen. Aber ein Messer ist eine hoch gefährliche Waffe. Bei uns in der Nachbarstadt hat vor anderthalb Jahren ein psychisch Kranker einen Tankstellenbesitzer erstochen. Und das, obwohl ein zufällig als Kunde anwesender Polizeibeamter eingriff und den Täter schließlich mit mehreren Schüssen stoppte.
Ein ehemaliger Vorgesetzter (nun in Rente) von mir kam von der Bundeswehr vor Jahren ins Unternehmen und war dann Major d.R.
Der hat immer gesagt, Stichverletzungen sind gefährlicher als Schussverletzungen.
Vorgehensweise der Polizei
Arox, Freitag, 31.05.2024, 19:04 (vor 599 Tagen) @ chiwy
Ich würde gerne wissen, ob die Handlungen der Polizisten, wie sie im Video zu sehen sind, der Ausbildung eines Polizeibeamten entsprechen oder ob da alles schief gelaufen ist, was nur geht.
Letzteres. Der Polizist, der letztendlich abgestochen wird, ringt einen der Helfer nieder, die versucht haben, dem Verrückten das Messer zu entnehmen. Der Messerstecher läuft völlig ungestört rum und rammt dann dem Beamten das Messer in den Hals, als dieser mit dem Knie im Rücken auf dem Helfer sitzt und diesen mit seinen Armen fixiert. Erst dann schießt der andere Beamt ihn nieder und neutralisiert die Gefahr.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 19:08 (vor 599 Tagen) @ Arox
Ich würde gerne wissen, ob die Handlungen der Polizisten, wie sie im Video zu sehen sind, der Ausbildung eines Polizeibeamten entsprechen oder ob da alles schief gelaufen ist, was nur geht.
Letzteres. Der Polizist, der letztendlich abgestochen wird, ringt einen der Helfer nieder, die versucht haben, dem Verrückten das Messer zu entnehmen. Der Messerstecher läuft völlig ungestört rum und rammt dann dem Beamten das Messer in den Hals, als dieser mit dem Knie im Rücken auf dem Helfer sitzt und diesen mit seinen Armen fixiert. Erst dann schießt der andere Beamt ihn nieder und neutralisiert die Gefahr.
Die erste Situationsbeschreibung kann passieren. Ob das einem Team-Mitglied von Spezialkräften nicht auch hätte passieren können, ist nicht ausgeschlossen. Da geht es ja wirklich um den Bruchteil von Sekunden, als dieser Beamte überhaupt vor Ort in der Szene war.
Gravierender ist die Tatsache, dass es nur einem Beamten gelingt, den Täter niederzustrecken. Ich habe es unten schon geschrieben, die Kollegin im Bild hat es bis zum finalen Schuss nicht einmal geschafft, ihre Dienstwaffe aus dem Halfter zu ziehen. Da muss man sich dann wirklich die Frage stellen, ob die Dame geeignet ist für den Dienst oder nicht doch besser "auf Stube" geht.
Vorgehensweise der Polizei
MBasic, Wetter, Freitag, 31.05.2024, 22:03 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Da muss man sich dann wirklich die Frage stellen, ob die Dame geeignet ist für den Dienst oder nicht doch besser "auf Stube" geht.
Nur wenige, beziehungsweise nur Spezialkräfte, dürften dann diesen Job ausführen. Wir wissen alle, dass das unrealistisch ist. Und selbst diesen unterlaufen gravierende Fehler.
Vorgehensweise der Polizei
Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.05.2024, 21:43 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Meine Güte als ob Polizisten in Deutschland ständig in Straßenkämpfe verwickelt sind. Die meisten Zeit nehmen die Anzeigen auf, oder ahnden Kleinigkeiten.
Vorgehensweise der Polizei
Schoeneschooh, CDMX, Freitag, 31.05.2024, 20:04 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Vorgehensweise der Polizei
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 21:33 (vor 599 Tagen) @ Schoeneschooh
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Naja, die Waffe hätte die Dame sicherlich ziehen können und eigentlich musst du den Täter auch sofort liquidieren.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 20:14 (vor 599 Tagen) @ Schoeneschooh
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.
Vorgehensweise der Polizei
istar, Freitag, 31.05.2024, 21:02 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.
Ich werde mir das Video jetzt nicht nochmal ansehen, aber es waren sicher keine 10-15 Sekunden.
Zwei mal zustechen geht in zwei Sekunden.
Und jetzt nichts gegen Krav Maga,aber musstest du das schon mal anwenden?
In so einer Situation kannst du instinktiv das richtige tun ohne vorher irgendwas trainiert zu haben oder du machst alles falsch oder gar nichts trotz Training.
Allein die Situation, wenn da schon jemand schwer verletzt auf der Straße liegt und wie man in Sekunden oder Sekundenbruchteilen darauf reagiert, kann keiner von sich mit Sicherheit sagen, der so eine Situation noch nicht erlebt hat.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 21:06 (vor 599 Tagen) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 31.05.2024, 21:14
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.
Ich werde mir das Video jetzt nicht nochmal ansehen, aber es waren sicher keine 10-15 Sekunden.
Zwei mal zustechen geht in zwei Sekunden.
Es gab im Vorfeld aber schon weitere Momente, wo der Täter auf den Unbeteiligten losgeht. Mehrere Sekunden. So viele Sekunden, dass bestimmt 4-5 mal "nehmen Sie die Waffe weg", "leg das Messer weg" gerufen wurde.
Und jetzt nichts gegen Krav Maga,aber musstest du das schon mal anwenden?
Nein, ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht funktioniert, wenn man es nicht im militärischen oder polizeilichen Kontext intensiver immer und immer wieder trainiert, sodass es ins Unterbewusstsein übergeht. Für mich ist das eigentlich ein Fitness-Ding.
In so einer Situation kannst du instinktiv das richtige tun ohne vorher irgendwas trainiert zu haben oder du machst alles falsch oder gar nichts trotz Training.
Allein die Situation, wenn da schon jemand schwer verletzt auf der Straße liegt und wie man in Sekunden oder Sekundenbruchteilen darauf reagiert, kann keiner von sich mit Sicherheit sagen, der so eine Situation noch nicht erlebt hat.
Für eine Zivilperson klar. Aber ein Beamter muss in der Lage sein, zu wissen, wann man die Dienstwaffe zu ziehen hat, also sie zumindest im Anschlag hat, und wann nicht. Gerade für solche Situationen ist ja die Exekutive da und auch ausgebildet. Ich wüsste keine kritischere Situation als diese von heute, in der man eine Dienstwaffe zu ziehen hätte. Aber wie gesagt, das werden die internen Ermittlungen der Polizei unter die Lupe nehmen.
Vorgehensweise der Polizei
istar, Freitag, 31.05.2024, 21:24 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.
Ich werde mir das Video jetzt nicht nochmal ansehen, aber es waren sicher keine 10-15 Sekunden.
Zwei mal zustechen geht in zwei Sekunden.
Es gab im Vorfeld aber schon weitere Momente, wo der Täter auf den Unbeteiligten losgeht. Mehrere Sekunden. So viele Sekunden, dass bestimmt 4-5 mal "nehmen Sie die Waffe weg", "leg das Messer weg" gerufen wurde.
Und jetzt nichts gegen Krav Maga,aber musstest du das schon mal anwenden?
Nein, ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht funktioniert, wenn man es nicht im militärischen oder polizeilichen Kontext intensiver immer und immer wieder trainiert, sodass es ins Unterbewusstsein übergeht. Für mich ist das eigentlich ein Fitness-Ding.
In so einer Situation kannst du instinktiv das richtige tun ohne vorher irgendwas trainiert zu haben oder du machst alles falsch oder gar nichts trotz Training.
Allein die Situation, wenn da schon jemand schwer verletzt auf der Straße liegt und wie man in Sekunden oder Sekundenbruchteilen darauf reagiert, kann keiner von sich mit Sicherheit sagen, der so eine Situation noch nicht erlebt hat.
Für eine Zivilperson klar. Aber ein Beamter muss in der Lage sein, zu wissen, wann man die Dienstwaffe zu ziehen hat, also sie zumindest im Anschlag hat, und wann nicht. Gerade für solche Situationen ist ja die Exekutive da und auch ausgebildet. Ich wüsste keine kritischere Situation als diese von heute, in der man eine Dienstwaffe zu ziehen hätte. Aber wie gesagt, das werden die internen Ermittlungen der Polizei unter die Lupe nehmen.
Die Version, die ich gesehen hab war ohne Ton,aber ohne vorher zu warnen darfst du nicht schießen, wenn ich mich nicht irre.
Schießt du zu früh, stehst du mit einem Bein im Knast oder zumindest vor Gericht.
Sollen aber tatsächlich andere klären, ob oder was falsch gelaufen ist.
Vorgehensweise der Polizei
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 21:35 (vor 599 Tagen) @ istar
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.
Ich werde mir das Video jetzt nicht nochmal ansehen, aber es waren sicher keine 10-15 Sekunden.
Zwei mal zustechen geht in zwei Sekunden.
Es gab im Vorfeld aber schon weitere Momente, wo der Täter auf den Unbeteiligten losgeht. Mehrere Sekunden. So viele Sekunden, dass bestimmt 4-5 mal "nehmen Sie die Waffe weg", "leg das Messer weg" gerufen wurde.
Und jetzt nichts gegen Krav Maga,aber musstest du das schon mal anwenden?
Nein, ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht funktioniert, wenn man es nicht im militärischen oder polizeilichen Kontext intensiver immer und immer wieder trainiert, sodass es ins Unterbewusstsein übergeht. Für mich ist das eigentlich ein Fitness-Ding.
In so einer Situation kannst du instinktiv das richtige tun ohne vorher irgendwas trainiert zu haben oder du machst alles falsch oder gar nichts trotz Training.
Allein die Situation, wenn da schon jemand schwer verletzt auf der Straße liegt und wie man in Sekunden oder Sekundenbruchteilen darauf reagiert, kann keiner von sich mit Sicherheit sagen, der so eine Situation noch nicht erlebt hat.
Für eine Zivilperson klar. Aber ein Beamter muss in der Lage sein, zu wissen, wann man die Dienstwaffe zu ziehen hat, also sie zumindest im Anschlag hat, und wann nicht. Gerade für solche Situationen ist ja die Exekutive da und auch ausgebildet. Ich wüsste keine kritischere Situation als diese von heute, in der man eine Dienstwaffe zu ziehen hätte. Aber wie gesagt, das werden die internen Ermittlungen der Polizei unter die Lupe nehmen.
Die Version, die ich gesehen hab war ohne Ton,aber ohne vorher zu warnen darfst du nicht schießen, wenn ich mich nicht irre.
Schießt du zu früh, stehst du mit einem Bein im Knast oder zumindest vor Gericht.
Sollen aber tatsächlich andere klären, ob oder was falsch gelaufen ist.
Der letzte Absatz ist Quatsch. Nothilfe sticht da alles. Du musst dem weder in den Arm schießen, noch musst du den vorher warnen. Und tbh, ich hätte auf den Kopf gezielt, wenn der vorher meinen Kollegen abgestochen hätte. Der sticht dem Polizisten zweimal in den Kopf, ein drittes Mal erlaubt man ihm dann einfach nicht.
Vorgehensweise der Polizei
istar, Freitag, 31.05.2024, 21:53 (vor 599 Tagen) @ MarcBVB
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.
Ich werde mir das Video jetzt nicht nochmal ansehen, aber es waren sicher keine 10-15 Sekunden.
Zwei mal zustechen geht in zwei Sekunden.
Es gab im Vorfeld aber schon weitere Momente, wo der Täter auf den Unbeteiligten losgeht. Mehrere Sekunden. So viele Sekunden, dass bestimmt 4-5 mal "nehmen Sie die Waffe weg", "leg das Messer weg" gerufen wurde.
Und jetzt nichts gegen Krav Maga,aber musstest du das schon mal anwenden?
Nein, ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht funktioniert, wenn man es nicht im militärischen oder polizeilichen Kontext intensiver immer und immer wieder trainiert, sodass es ins Unterbewusstsein übergeht. Für mich ist das eigentlich ein Fitness-Ding.
In so einer Situation kannst du instinktiv das richtige tun ohne vorher irgendwas trainiert zu haben oder du machst alles falsch oder gar nichts trotz Training.
Allein die Situation, wenn da schon jemand schwer verletzt auf der Straße liegt und wie man in Sekunden oder Sekundenbruchteilen darauf reagiert, kann keiner von sich mit Sicherheit sagen, der so eine Situation noch nicht erlebt hat.
Für eine Zivilperson klar. Aber ein Beamter muss in der Lage sein, zu wissen, wann man die Dienstwaffe zu ziehen hat, also sie zumindest im Anschlag hat, und wann nicht. Gerade für solche Situationen ist ja die Exekutive da und auch ausgebildet. Ich wüsste keine kritischere Situation als diese von heute, in der man eine Dienstwaffe zu ziehen hätte. Aber wie gesagt, das werden die internen Ermittlungen der Polizei unter die Lupe nehmen.
Die Version, die ich gesehen hab war ohne Ton,aber ohne vorher zu warnen darfst du nicht schießen, wenn ich mich nicht irre.
Schießt du zu früh, stehst du mit einem Bein im Knast oder zumindest vor Gericht.
Sollen aber tatsächlich andere klären, ob oder was falsch gelaufen ist.
Der letzte Absatz ist Quatsch. Nothilfe sticht da alles. Du musst dem weder in den Arm schießen, noch musst du den vorher warnen. Und tbh, ich hätte auf den Kopf gezielt, wenn der vorher meinen Kollegen abgestochen hätte. Der sticht dem Polizisten zweimal in den Kopf, ein drittes Mal erlaubt man ihm dann einfach nicht.
Ich nehme an, du meinst das mit vorher warnen. Ja,in der Situation muss man vorher nicht warnen,das seh ich ein.
Das mit in den Kopf schießen klingt jetzt zwar martialisch, ist aber falsch. Du hast viel mehr Trefferfläche, wenn du auf den Körper ziehlst und damit die größere Chance, den Angriff zu beenden. Zielst du auf den Kopf und triffst ihn nur am Ohr kann er möglicherweise noch mal zustechen.
Mit erhöhtem Puls ist der Finger am Abzug nämlich etwas zittriger,dagehtmanaufNummersicher.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 21:29 (vor 599 Tagen) @ istar
Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.
Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.
Ich werde mir das Video jetzt nicht nochmal ansehen, aber es waren sicher keine 10-15 Sekunden.
Zwei mal zustechen geht in zwei Sekunden.
Es gab im Vorfeld aber schon weitere Momente, wo der Täter auf den Unbeteiligten losgeht. Mehrere Sekunden. So viele Sekunden, dass bestimmt 4-5 mal "nehmen Sie die Waffe weg", "leg das Messer weg" gerufen wurde.
Und jetzt nichts gegen Krav Maga,aber musstest du das schon mal anwenden?
Nein, ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht funktioniert, wenn man es nicht im militärischen oder polizeilichen Kontext intensiver immer und immer wieder trainiert, sodass es ins Unterbewusstsein übergeht. Für mich ist das eigentlich ein Fitness-Ding.
In so einer Situation kannst du instinktiv das richtige tun ohne vorher irgendwas trainiert zu haben oder du machst alles falsch oder gar nichts trotz Training.
Allein die Situation, wenn da schon jemand schwer verletzt auf der Straße liegt und wie man in Sekunden oder Sekundenbruchteilen darauf reagiert, kann keiner von sich mit Sicherheit sagen, der so eine Situation noch nicht erlebt hat.
Für eine Zivilperson klar. Aber ein Beamter muss in der Lage sein, zu wissen, wann man die Dienstwaffe zu ziehen hat, also sie zumindest im Anschlag hat, und wann nicht. Gerade für solche Situationen ist ja die Exekutive da und auch ausgebildet. Ich wüsste keine kritischere Situation als diese von heute, in der man eine Dienstwaffe zu ziehen hätte. Aber wie gesagt, das werden die internen Ermittlungen der Polizei unter die Lupe nehmen.
Die Version, die ich gesehen hab war ohne Ton,aber ohne vorher zu warnen darfst du nicht schießen, wenn ich mich nicht irre.
Schießt du zu früh, stehst du mit einem Bein im Knast oder zumindest vor Gericht.
Sollen aber tatsächlich andere klären, ob oder was falsch gelaufen ist.
Ja, eben, dafür gibt es bei denen ja auch Spezialisten.
Aber um das gesagt zu haben: ich meinte nicht, dass direkt geschossen werden sollte, sondern man Aktionsbereit ist und dafür die Dienstwaffe im Anschlag hat. Dass man das nicht in 2 Sekunden schafft, verstehe ich, es war aber viel mehr Zeit vergangen in Summe.
Vorgehensweise der Polizei
Schoeneschooh, CDMX, Freitag, 31.05.2024, 20:21 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Verstanden, auch wenn ich Krav Maga erstmal googeln musste. Habe das Video nicht gesehen, aber das wird die Polizei vermutlich dann intern klären.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 20:28 (vor 599 Tagen) @ Schoeneschooh
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 31.05.2024, 20:42
Verstanden, auch wenn ich Krav Maga erstmal googeln musste. Habe das Video nicht gesehen, aber das wird die Polizei vermutlich dann intern klären.
Aber du hast recht und ich habe mich da sicherlich zu offensiv geäußert.
Das mit dem Video nicht angucken wird ja oben auch andiskutiert, ich sehe das im Grunde auch so, aber mir ist es nicht gelungen. Es läuft einfach überall und die Szenen sind auf jedem Mainstream-Medium sichtbar.
Man muss sicherlich auch bedenken, dass das eine absolute Ausnahmesituation ist und die Polizisten vor Ort keine Spezialkräfte sind. Aber was auch "normale" Leute wie wir tun können: Stell dir vor, du bist Beamter und in so einer Situation gibt es einen Kollegen oder eine Kollegin, der/die bis zum Schluss nicht die Dienstwaffe in der Hand hat. Was würde das mit deinem Vertrauen machen, mit ihm oder ihr wieder auf die Straße zu gehen im Dienst?
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 18:04 (vor 599 Tagen) @ chiwy
Ich würde gerne wissen, ob die Handlungen der Polizisten, wie sie im Video zu sehen sind, der Ausbildung eines Polizeibeamten entsprechen oder ob da alles schief gelaufen ist, was nur geht.
Geht natürlich alles sehr schnell und in den ersten Sekunden alles sehr unübersichtlich.
Oder meinst du eher in der Prävention rund um die Veranstaltung?
Vorgehensweise der Polizei
chiwy, Freitag, 31.05.2024, 18:31 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Ich weiss, dass diese Veranstaltung dauerhaften Polizeischutz "genießt". Deshalb muss ja im Vorhinein die Gefahrenlage klar sein.
Die Innenstadt von Mannheim ist eine Waffenverbotszone.
Da im Video keine Absperrungen zu sehen sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass generell so ein Angriff verhindert werden kann.
Was aber ist die Vorgabe, wenn mehrfach auf eine Person eingestochen wurde?
Weil mehrere verbeamtete Personen nur rumstehen und schreien. Der einzige Beamte, der wirklich sofort handelt, setzt eine Person des Veranstalters (ohne Messer) fest.
Ja,ich sitze jetzt hier zu Hause und guck mir zum xten Mal die Aufnahme an und du hast wahrscheinlich Recht: Die Situation war unübersichtlich und es ging schnell.
Aber ein Messerangriff geht immer schnell und ist unübersichtlich. Deshalb hoffe ich,dass genau das trainiert wird.
Zusätzlich zu den schrecklichen Szene fühle ich Unbehagen aufgrund der Vorgehensweise der Polizei.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 18:39 (vor 599 Tagen) @ chiwy
Ich weiss, dass diese Veranstaltung dauerhaften Polizeischutz "genießt". Deshalb muss ja im Vorhinein die Gefahrenlage klar sein.
Die Innenstadt von Mannheim ist eine Waffenverbotszone.Da im Video keine Absperrungen zu sehen sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass generell so ein Angriff verhindert werden kann.
Was aber ist die Vorgabe, wenn mehrfach auf eine Person eingestochen wurde?
Weil mehrere verbeamtete Personen nur rumstehen und schreien. Der einzige Beamte, der wirklich sofort handelt, setzt eine Person des Veranstalters (ohne Messer) fest.Ja,ich sitze jetzt hier zu Hause und guck mir zum xten Mal die Aufnahme an und du hast wahrscheinlich Recht: Die Situation war unübersichtlich und es ging schnell.
Aber ein Messerangriff geht immer schnell und ist unübersichtlich. Deshalb hoffe ich,dass genau das trainiert wird.
Zusätzlich zu den schrecklichen Szene fühle ich Unbehagen aufgrund der Vorgehensweise der Polizei.
Naja, letztlich ist das ein Terrorakt. Da kommt jemand in die Szene, wo auch einige weitere zivile Personen direkt umherstehen und teilweise vor der Polizei versuchen zu reagieren. In den ersten Sekunden, bis der große Beamte den Falschen packt, ist gar nicht allen klar, was wo passiert. Im gleichen Moment springt der echte Täter aber auf und attackiert den großen Beamten. In dem Zeitfenster vergehen Sekunden. Er sticht zu, zwei mal. Dann schießt der ganz links stehende Beamte. Man muss sich klar machen, dass das keine Spezialkräfte sind, sondern einfache "Straßen-Cops". Warum die junge Beamtin ihre Waffen bis dato nicht einmal aus dem Halfter genommen hat, bleibt wohl ihr Geheimnis. Vielleicht auch dann doch nicht in der Lage, in einer Stress-Situation einen Schuss abzugeben. Man kann nur von Glück reden, dass der andere Kollegen beherzt eingegriffen hat, sonst wäre ihr Kollege mit Garantie tot.
Vorgehensweise der Polizei
chiwy, Freitag, 31.05.2024, 19:11 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
Ich merke du entgegnest dem Vorfall relativ abgeklärt und bekommst die Vorkommnisse auch gut eingeordnet.
So geht es mir aber nicht.
Ich habe mir jetzt noch weitere Videos zu dem Thema angeguckt.
Michael Stürzenberger bekommt ständig, auch vor der Polizei während seiner Auftritte, Morddrohungen.
Wenn du von einem Terrorakt spricht, kann man in dem Zusammenhang von einem mehr oder weniger "angekündigten Terrorakt" sprechen.
Deshalb sind Beamte vor Ort, die die Situation sichern sollen.
Entweder sind diese nicht richtig auf den Einsatz vorbereitet worden, haben es persönlich unterschätzt oder sind gänzlich ungeeignet für den Dienst.
Ich habe vollsten Respekt vor der Polizei und genau deshalb sollten solche Aufnahmen kritisch hinterfragt werden.
Für mich sollte der Gebrauch der Dienstwaffe nur im äußersten Fall erfolgen. Dieser ist für mich aber in dem Moment erfolgt, wo jemand mit einem Messer auf einen anderen Menschen zuläuft.
Genauso wie ich im Auto auf die Bremse trete, sollten Polizeibeamte bei einem Messer ihre Pistole ziehen.
Vorgehensweise der Polizei
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 19:18 (vor 599 Tagen) @ chiwy
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 31.05.2024, 19:28
Ich merke du entgegnest dem Vorfall relativ abgeklärt und bekommst die Vorkommnisse auch gut eingeordnet.
So geht es mir aber nicht.
Ich habe mir jetzt noch weitere Videos zu dem Thema angeguckt.
Michael Stürzenberger bekommt ständig, auch vor der Polizei während seiner Auftritte, Morddrohungen.
Wenn du von einem Terrorakt spricht, kann man in dem Zusammenhang von einem mehr oder weniger "angekündigten Terrorakt" sprechen.
Deshalb sind Beamte vor Ort, die die Situation sichern sollen.
Entweder sind diese nicht richtig auf den Einsatz vorbereitet worden, haben es persönlich unterschätzt oder sind gänzlich ungeeignet für den Dienst.Ich habe vollsten Respekt vor der Polizei und genau deshalb sollten solche Aufnahmen kritisch hinterfragt werden.
Für mich sollte der Gebrauch der Dienstwaffe nur im äußersten Fall erfolgen. Dieser ist für mich aber in dem Moment erfolgt, wo jemand mit einem Messer auf einen anderen Menschen zuläuft.
Genauso wie ich im Auto auf die Bremse trete, sollten Polizeibeamte bei einem Messer ihre Pistole ziehen.
Du musst aber in der Lage sein, in einer unübersichtlichen Situation zielgenau abdrücken zu können, bei all dem Stress. Und nicht versehentlich den Angegriffenen oder deinem Kollegen eine Kugel zwischen die Augen zu verpassen, die sich alle in einem Umfeld von 1-2 Metern direkt wild hin- und herbewegen. Und da gibt es natürlich himmelweite Unterschiede zwischen GSG9 oder SEK-Kräften und einem Streifencop. Deswegen ruft man ja auch nicht die nächste Streife, wenn irgendwo eine bewaffnete Geiselnahme stattfindet und man sich zu einem Zugriff entscheidet. Das ist das große Problem mit solchen aus dem Nichts auftretenden Terrorakten. So ein Vorgehen hat man ja auch lange in Israel gesehen. Auch die haben das nicht gänzlich unterbunden bekommen.
Aber wie gesagt, dass es in dem Clip Kräfte der Polizei gibt, die bis zum Schluss nicht einmal ihre Waffe gezogen haben, zeugt von einer maximalen Überforderung. Da muss man genau draufschauen, ob man die richtigen Charaktere im Dienst hat.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Nike79, Freitag, 31.05.2024, 17:44 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Rechtspopulisten hin oder her, sowas lässt mich sprachlos zurück.
Jetzt hat es mal einen Populisten getroffen. Messerangriffe dieser Art gibt es leider mittlerweile jede Woche in Deutschland.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Arox, Freitag, 31.05.2024, 17:46 (vor 599 Tagen) @ Nike79
Jede Woche? Statistisch jeden Tag 20 im Zusammenhang mit schwerer und gefährlicher Körperverletzung.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Nike79, Freitag, 31.05.2024, 17:51 (vor 599 Tagen) @ Arox
Jede Woche? Statistisch jeden Tag 20 im Zusammenhang mit schwerer und gefährlicher Körperverletzung.
Messerattacken ja, nicht immer in diesem Ausmaß. Wenn es in irgendeiner Form um den Islam oder Pro Israel geht, muss man damit wohl mittlerweile rechnen und entsprechend polizeilich schützen lassen.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Arox, Freitag, 31.05.2024, 17:53 (vor 599 Tagen) @ Nike79
Die Polizeistatistik erfasst Messerattacken nur noch in der Kategorie schwere Körperverletzung und da gab es 2022 8.160 Angriffe. Habe mich also verguckt - es gibt 23 schwere Messerattacken jeden Tag.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 21:37 (vor 599 Tagen) @ Arox
Die Polizeistatistik erfasst Messerattacken nur noch in der Kategorie schwere Körperverletzung und da gab es 2022 8.160 Angriffe. Habe mich also verguckt - es gibt 23 schwere Messerattacken jeden Tag.
Nur, weil jeder Angriff mit einem Messer eine schwere Körperverletzung ist, bedeutet das nicht, dass jede schwere Körperverletzung ein Messerangriff ist. So ein bisschen Paragraphen lesen wäre schon schön.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Nike79, Freitag, 31.05.2024, 22:35 (vor 599 Tagen) @ MarcBVB
Die Polizeistatistik erfasst Messerattacken nur noch in der Kategorie schwere Körperverletzung und da gab es 2022 8.160 Angriffe. Habe mich also verguckt - es gibt 23 schwere Messerattacken jeden Tag.
Nur, weil jeder Angriff mit einem Messer eine schwere Körperverletzung ist, bedeutet das nicht, dass jede schwere Körperverletzung ein Messerangriff ist. So ein bisschen Paragraphen lesen wäre schon schön.
Messerattacken werden sehr wohl als Unterform der Körperverletzung erhoben, siehe
https://www1.wdr.de/nachrichten/messerangriffe-nrw-104.amp
Zum Kontext des heutigen Verbrechens:
Die Gruppe derjenigen, die keine deutsche Staatsangehörigkeit hatten, war vergleichsweise groß. So betrug ihr Anteil 44,2 Prozent.
Konkrete Aussagen zum Migrationshintergrund lassen sich aus der Statistik nicht herauslesen. Denn dort gibt es nur die Unterscheidung zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen.
Wobei bei den aufgeführten Grafiken mal „Delikte“ und mal „Tatverdächtige“ betrachtet werden, was das Bild möglicherweise leicht verfälscht.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Davja89, Freitag, 31.05.2024, 17:41 (vor 599 Tagen) @ Knolli
7 verletzte, davon ein Polizist schwer nach Messerstichen.
Mehrere Verletzte nach Messerangriff in Mannheim
Ulrich, Freitag, 31.05.2024, 17:41 (vor 599 Tagen) @ Knolli
Rechtspopulisten hin oder her, sowas lässt mich sprachlos zurück.
Das war ein Mordanschlag, der Täter und sein Helfer dürften für sehr lange Zeit im Gefängnis landen. Auch Hetzer sind kein Freiwild. Wer sich mit ihnen auseinandersetzen will, soll das argumentativ machen. Und wenn es um rechtswidrige Aussagen geht, den Rechtsweg beschreiten.
Polizist kämpft um sein Leben
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 31.05.2024, 17:46 (vor 599 Tagen) @ Ulrich
Rechtspopulisten hin oder her, sowas lässt mich sprachlos zurück.
Das war ein Mordanschlag, der Täter und sein Helfer dürften für sehr lange Zeit im Gefängnis landen. Auch Hetzer sind kein Freiwild. Wer sich mit ihnen auseinandersetzen will, soll das argumentativ machen. Und wenn es um rechtswidrige Aussagen geht, den Rechtsweg beschreiten.
Habe das Video bei Twitter gesehen. Brutal, die Stiche gehen direkt in Nacken und Kopf des Beamten.
Polizist kämpft um sein Leben
TobiHH, Freitag, 31.05.2024, 18:08 (vor 599 Tagen) @ FourrierTrans
mir wurde mehrfach beigebracht, bei kopf, nacken umd rückenverletzungen soll man stabil liegen bleiben.
die kollegen vom polizisten helfen ihm aber recht hektisch auf und greifen an den nacken... wenn da mal nicht noch mehr verletzt wurde..
Polizist kämpft um sein Leben
Nike79, Freitag, 31.05.2024, 19:33 (vor 599 Tagen) @ TobiHH
mir wurde mehrfach beigebracht, bei kopf, nacken umd rückenverletzungen soll man stabil liegen bleiben.
die kollegen vom polizisten helfen ihm aber recht hektisch auf und greifen an den nacken... wenn da mal nicht noch mehr verletzt wurde..
Am Ende des Videos legt eine Beamtin sogar noch einem der Angegriffenen Handschellen an. Gut, dass wenigstens ein Polizist adäquat gehandelt hat.