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Roter Faden (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 15.07.2024, 22:10 (vor 673 Tagen) @ DB146

Ja, ich weiß. Ich schau ihm (an seinen guten Tagen) halt wirklich gerne zu.


War es gegen ATL oder Paris im Heimspiel, wo er sich richtig raingehauen hat? Diese Leistung über 2 Jahre, da müssten wir gar nicht darüber reden, dass er abgegeben wird. Leider war das eben nur auf der großen Bühne oftmals der Fall, aber im Alltag war über 2 Jahre nicht viel, wo einem das Herz aufging


Seit Bekanntwerden seiner Beziehung mit dieser Rapperin hatte er den Kopf doch nur noch neben dem Platz. Adeyemi gilt intern als unprofessionell und dickköpfig. Ein Verkauf macht nach den Abgängen von Hummels und Reus daher schon Sinn. Für mich wirkt die bisherige Transferperiode mehr nach dem aussortieren „fauler“ Pflaumen.


Das von Dir gewählte Bild kenne ich als ‚Aussortieren fauler Äpfel‘.

Aber unabhängig von Obstvergleichen und ob man sie als passend empfindet oder nicht, Adeyemis Privatleben ist mMn seine Sache. Dass es seiner beruflichen Einstellung, und dazu gehört z.B. auch die Trainingssisziplin, an Professionalität mangelt ist allerdings etwas, was sich wie ein roter Faden seit seinen frühen Tagen im Nachwuchsbereich von Bayern durch seine bisherige Karriere zieht.

Wer mag, kann da mal den einen oder anderen Post aus der Zeit als der BVB Adeyemi verpflichtet hat oder als Armin Reutershahn seine entsprechende Aussage getätigt hat hervorkramen.

> Vielleicht wäre es ratsam für den BVB, solche bekannten Risiken bei Spielerverpflichtungen zukünftig zu meiden.

Du meinst damit nicht zufällig auch unser Interesse an Cherki? Problem ist natürlich, dass solche Spieler ansonsten 15-30 Mio. Euro teurer - und damit gar nicht erschwinglich wären. Somit geht man da hin und wieder ins Risiko. Bei Adeyemi war’s womöglich zu offensichtlich.

Es ist halt die Frage, was man mit Cherki vorhat.

Soll er ein Investment mit kurz- bis mittelfristiger Laufzeit sein? Ein junger, hochtalentierter Spieler, der beim BVB die Gelegenheit erhält, sich über viel Einsatzzeiten in der Meisterschaftsrunde und der CL bei einem Spitzenclub einer der führenden europäischen Ligen schnell auf hohem Niveau weiterzuentwickeln. Von dem der BVB unmittelbar profitiert, weil er dem Spiel der Mannschaft eine besondere Komponente hinzufügt. Der sich in den Fokus der europäischen Topclubs spielt und der dann mit einem großen Gewinn transferiert wird. So wie es bei Dembélé, Pulisic, Haaland, Sancho oder Bellingham war.

Oder soll er ein Investment mit eher langfristiger Laufzeit sein? Ein zukünftiger Leistungsträger einer neuzuformierenden ambitionierten Mannschaft, der als Unterschiedsspieler auf Jahre hinaus eines der ‚Gesichter‘ dieses Teams sein soll und eine neue Ära mitprägt?

Im ersten Fall sehen wir uns mittlerweile bekanntermaßen den Reals dieser Fußballwelt als ernsthaften Konkurrenten ausgesetzt. Die waren vor einigen Jahren auch an diesen Spielern interessiert, konnten ihnen aber keine Einsatzzeiten garantieren. Diesen Vorteil haben wir nun nicht mehr. Insbesondere die Musterprofis unter diesen jungen hochtalentierten Spielern à la Bellingham oder Haaland werden mehr und mehr für uns unerreichbar.

Da bleibt kaum eine andere Chance, als es mit den ‚Problemkindern‘ unter diesen Spielern zu versuchen, von denen die Topclubs zu einem frühen Zeitpunkt die Finger lassen. Gewisse Erfahrungen haben wir da ja, siehe vor allem Dembélé und in einer ‚gemäßigten‘ Form Sancho.

Dass diese Chance gleichzeitig ein recht hohes Risiko bedeutet (und zwar ein noch deutlich höheres als es die letzten Jahre immer war), muss man wohl oder übel inkaufnehmen. Oder sich von dieser Form des Investments verabschieden.

Sollte man in Cherki eher ein langfristiges Investment sehen, dann würde ich persönlich davon Abstand nehmen. Jemanden über zwei Jahre, vielleicht drei Jahre zu versuchen zu ‚zähmen‘, mag je nach ‚Schwierigkeitsgrad’ noch angehen. Wobei ein zweites Jahr Dembélé vielleicht ein Jahr zuviel gewesen wäre.

Ich gehe dabei davon aus, dass die Verantwortlichen beim BVB sich genau über Chancen und Risiken im Klaren sind.

Und auf Cherki (so er denn auch tatsächlich bei uns aufläuft) freue ich mich tatsächlich.


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