Heute vor 80 Jahren (Sonstiges)
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 20.07.2024, 20:45 (vor 550 Tagen)
scheiterte leider das Attentat auf den größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte.
Es wäre schön, wenn man nicht nur an Stauffenberg denkt, sondern insbesondere an Henning von Tresckow.
Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, für seine Überzeugung sein Leben hinzugeben.
Gut, dass das Attentat auf Hitler misslang
Gigant, Sonntag, 21.07.2024, 00:11 (vor 550 Tagen) @ MarcBVB
Titelt es auf welt.de
Ein verstörender Artikel, dem selbst in der AfD-verseuchten Kommentarspalte widersprochen wird. Surreal wirkt es, wie dort der Autor selbst seinen wirren Gedankengang verteidigt.
Gut, dass das Attentat auf Hitler misslang
DieRoteKarteZahlIch, UK, Sonntag, 21.07.2024, 01:38 (vor 550 Tagen) @ Gigant
Unglaublich diese Überschrift. Der Artikel steht hinter der Paywall. Lese im einsehbaren Teil von „hätte … die Entwicklung der Bundesrepublik gestört“. Der Holocaust hat da offenbar nicht „gestört“, Herr Schuster?
Heute vor 80 Jahren
donotrobme, Münsterland, Samstag, 20.07.2024, 23:25 (vor 550 Tagen) @ MarcBVB
Wie man denjenigen mit ganzen drei Fingern und einem Auge für so einen Job auswählen konnte, bleibt mir ein Rätsel.
Außerdem ist es doch nicht nachgewiesen, ob er den Wahnsinn des dritten reichs beenden wollte oder?
Heute vor 80 Jahren
simie, Krefeld, Samstag, 20.07.2024, 23:49 (vor 550 Tagen) @ donotrobme
Wie man denjenigen mit ganzen drei Fingern und einem Auge für so einen Job auswählen konnte, bleibt mir ein Rätsel.
Man brauchte nun einmal den direkten Zugang zu Hitler. Und man darf nicht vergessen, dass bereits Versuche anderer vorher scheiterten. Einmal war es im Flugzeug für den Zünder zu kalt, einmal verließ Hitler zu früh eine Schau.
Außerdem ist es doch nicht nachgewiesen, ob er den Wahnsinn des dritten reichs beenden wollte oder?
Doch. Das ist eigentlich klar. Nicht alle Verschwörer wären wohl für eine direkte Kapitulation gewesen. Wobei es wahrscheinlich dennoch darauf hinausgelaufen wäre.
Sicher ist jedoch, dass der Holocaust nicht mehr weitergeführt worden wäre.
Heute vor 80 Jahren
Thor, Köln, Samstag, 20.07.2024, 21:18 (vor 550 Tagen) @ MarcBVB
Ja, leider hat das Attentat und der Umsturz seinerzeit nicht geklappt. Millionen Menschenleben hatten gerettet werden können.
Die Bilder von Ulrich Graf von Schwerin im Volksgerichtshof vor Blut-Freisler sind einprägsam und für mich unvergessen. Nie wieder
Heute vor 80 Jahren
Ulrich, Samstag, 20.07.2024, 21:29 (vor 550 Tagen) @ Thor
Ja, leider hat das Attentat und der Umsturz seinerzeit nicht geklappt. Millionen Menschenleben hatten gerettet werden können.
Die Bilder von Ulrich Graf von Schwerin im Volksgerichtshof vor Blut-Freisler sind einprägsam und für mich unvergessen. Nie wieder
Freisler konnte nicht mehr vor Gericht gestellt werden. Er wurde bei einem Bombenangriff in einem Bombenschutzkeller von einem Balken erschlagen.
Aber auch das gehört zur deutschen Geschichte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Marion_Freisler#Witwenrente
"1985 wurde bekannt, dass die monatliche Witwenrente der Kriegsopferversorgung von Marion Freisler im Jahr 1974 um 400 DM durch Zuerkennung eines Berufsschadensausgleichs erhöht worden war. Diese Ausgleichszahlung wurde damit begründet, dass im Falle Freisler unterstellt werden müsse, dass er, wenn er den Krieg überlebt hätte, als Rechtsanwalt oder Beamter des höheren Dienstes ein höheres Einkommen erzielt hätte. Nach Angabe des zuständigen Staatsministeriums habe der Bescheid auf „unselbständige Tätigkeiten in der privaten Wirtschaft bei abgeschlossenem Hochschulstudium“ abgestellt. Der Chef des Versorgungsamtes München I, Ernst Nay, versuchte den Bescheid anzufechten, scheiterte aber innerhalb der Beamtenhierarchie. Öffentlich bekannt wurde der Fall erst, als am 29. Januar 1985 der SPD-Parlamentarier Günther Wirth eine schriftliche Anfrage an die bayerische Staatsregierung stellte. Dazu legte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales dar, dass der Bewilligungsbescheid von 1974 rechtswidrig war, weil Freislers Tod beim Bombenangriff für die wirtschaftliche Lage der Witwe nicht ursächlich gewesen sein könne, was ein Schadensausgleich aber voraussetze. Denn Roland Freisler wäre nach dem Krieg zum Tode oder zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden und hätte deshalb die unterstellte Tätigkeit mit Hochschulabschluss in der privaten Wirtschaft gar nicht ausüben können. Gemäß § 48 Abs. 3 des Sozialgesetzbuchs – Zehntes Buch konnten aber nur weitere Erhöhungen der gesamten Versorgungsbezüge versagt werden. Trotz des erheblichen öffentlichen Aufsehens über diese Entscheidungen blieb es daher bei der Rentenzahlung für Freislers Witwe.
Erst 1997 – in Marion Russeggers Sterbejahr – wurde durch Einfügung des § 1a in das Bundesversorgungsgesetz für Kriegsgeschädigte, die während der Herrschaft des Nationalsozialismus gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtsstaatlichkeit verstoßen hatten, sowie für deren Hinterbliebene eine Versorgung ausgeschlossen. Auch Altfälle waren von dieser Novellierung betroffen. Bei diesen Fällen entfiel der Anspruch auf Versorgung mit Wirkung für die Zukunft bei einer besonderen Schwere der Taten."
Heute vor 80 Jahren
Dana White, Samstag, 20.07.2024, 21:44 (vor 550 Tagen) @ Ulrich
Da kommt einem aufn Samstagabend die Kotze hoch.
Heute vor 80 Jahren
micha87, bei Berlin, Samstag, 20.07.2024, 22:33 (vor 550 Tagen) @ Dana White
Es passt ins Gesamtbild, die Aufarbeitung der NS-Zeit ist anders gelaufen als sie es nach heutigen Maßstäben hätte müssen.
Viele Unternehmen haben sich bis Ende der 90er-Jahre aktiv dagegen gewehrt ihre Schuld einzugestehen. Hier einmal ein Artikel zu Siemens (1997).
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-kalte-schulter-des-hauses-siemens-562372.html
Heute gedenkt der Konzern fleißig und macht eine nette PR-Nummer daraus, anders kann ich die 180 Gradwende nicht bewerten. Die eigentlichen Opfer sind nie angemessen entschädigt worden und die Zeit lässt sich auch nicht mehr zurückdrehen.