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Blues-Musiker John Mayall mit 90 Jahren verstorben (Sonstiges)

Ulrich, Mittwoch, 24.07.2024, 11:20 (vor 546 Tagen)

Prägender Blues-Musiker - John Mayall ist tot (Spiegel)

John Mayall war einer derjenigen, die Anfang der Sechziger ihre Interpretation des Blues nach England brachten und Bands wie die Rolling Stones erst möglich machten. Ähnlich wichtig wie er war in dieser Zeitperiode höchstens noch der bereits in den Achtzigern verstorbene Alexis Corner.

Blues-Musiker John Mayall mit 90 Jahren verstorben

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24.07.2024, 15:59 (vor 546 Tagen) @ Ulrich

John Mayall war einer derjenigen, die Anfang der Sechziger ihre Interpretation des Blues nach England brachten und Bands wie die Rolling Stones erst möglich machten. Ähnlich wichtig wie er war in dieser Zeitperiode höchstens noch der bereits in den Achtzigern verstorbene Alexis Corner.

Ich habe noch immer Mayalls Poster vor Augen, das über dem Bett meines älteren Cousins hing. Für seine Musik war ich damals noch zu jung. Aber ich glaube, dass vieles, was ich in meiner Jugend gehört habe, ohne John Mayall gar nicht entstanden wäre. Gerade habe ich gelesen, dass er bis vor drei Jahren mit den Bluesbreakers noch auf Tour gegangen ist - mit 87!

R.I.P.

John Mayall - Ehre, wem Ehre gebührt!

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 24.07.2024, 12:28 (vor 546 Tagen) @ Ulrich

Nein, die Guten sterben nicht immer früh. John Mayall hat ein tolles Alter erreicht. Und er war einer der Besten.

Eine absolute Blueslegende, zusammen mit seinem Mentor Alexis Korner. Und mit diesem prägend für die Musik und die Musiker in den Sechzigern, die in den danach folgenden Jahrzehnten die Richtung angaben.

John Mayalls LP ‚The Turning Point‘ lief in meinem Zimmer und auf den diversen Matratzenfeten jener Zeit des Öfteren mit voller Lautstärke. Nicht unbedingt zur reinen Freude von Eltern und Nachbarn, aber immer mit voller Wirkung :-)

Unvergesslich bleibt für mich sein Konzert in der Westfalenhalle im Februar 71, als ich ihn das erste mal live erlebt habe. Wobei mir seine Auftritte mit seinen jeweiligen Bands in den kleinen Clubs, die ich später besucht habe, immer besser gefallen haben. Blues braucht dichte Atmosphäre.

Ein ganz Großer wird nun woanders jammen, mit alle denen, mit denen er auf der Bühne stand und die schon dort sind.

Und wenn ihm doch nach Ruhen zumute sein sollte, dann in Frieden!

John Mayall - Ehre, wem Ehre gebührt!

Earl Chekov, Köln, Mittwoch, 24.07.2024, 15:24 (vor 546 Tagen) @ Will Kane

Eine absolute Blueslegende, zusammen mit seinem Mentor Alexis Korner. Und mit diesem prägend für die Musik und die Musiker in den Sechzigern, die in den danach folgenden Jahrzehnten die Richtung angaben.


Ich bin weitgehend durch mit Blues - Ausnahme vielleicht Hound Dog Taylor - war aber auch ehrlicherweise der Sound der "alten" Generation für mich. In den 60ern/70ern war das die Musik, die nahezu jeder Musiker, der ernstgenommen werden wollte bedienen musste. Das war tatsächlich ein Verdienst von Korner, Mayall and likes, die den schwarzen Blues hauptsächlich der 50er wiederentdeckt haben und deren Helden ein Comeback und Anerkennung ermöglichten im Zuge der eigenen "Starwerdung": Big Bill Broonzy, Sonny Boy Williamson, John Lee Hooker, Muddy Waters, Howlin' Wolf... die dem jungen, weißen Hioppiepublikum nahe gebracht wurden.

RIP

John Mayall - Ehre, wem Ehre gebührt!

Floatdownstream, Lünen, Mittwoch, 24.07.2024, 13:49 (vor 546 Tagen) @ Will Kane

Blues from Laurel Cancon und Bare Wires sind bei mir im Pflicht-Platten-Bestand.
Aber in der Tat, The Turning Point übertrifft wirklich alles.

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