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Eindrücke aus Paris (Sonstiges)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 08.08.2024, 23:57 (vor 530 Tagen) @ BVBMenden

Dem schließe ich mich ebenfalls an. Sind jetzt schon 9 Tage hier und bleiben noch drei Tage.

Mein Highlight waren natürlich die Reitwettbewerbe in Versailles mit der Kulisse und dann natürlich noch mit den deutschen Erfolgen.

Morgen das Hockey Finale wird jedoch wahrscheinlich ebenso geil werden. Dazu habe ich noch Karten für das Handball Halbfinale in Lille in der Abendsession. Hoffentlich bekommen wir da auch unsere Jungs zu sehen.

Neben dem sportlichen Teil war es gestern grandios vor dem Stade de France. Da wurde noch Stunden nach Abschluss der Session eine große Party mit Fans aller Nationen gefeiert.


Wir waren von Donnerstag bis Sonntag in Paris. Waren wirklich wunderschöne Tage mit Wasserball, Hockey, Handball und Beach-Volleyball. Toll organisiert, gut gelaunte Menschen, und fast immer gutes Wetter. Gut, außer bei unserer Beach-Volleyball-Session. Das war nass. Insgesamt: immer wieder.

Das waren genau die Tage, an denen wir auch in Paris waren!

Zu viert; mein Schwiegersohn, zwei seiner Freunde und ich. Hat einen Heidenspaß gemacht und ich hatte direkt nach der Rückkehr am späten Sonntagabend daran gedacht, noch ein oder zweimal für einen Tag nochmal hinzufahren. Ist ja von uns aus mit dem TGV überhaupt kein Thema. Nur mit den Wettkämpfen am Abend wäre das nichts geworden, deshalb habe ich es dann sein lassen.

Die Organisation hatte ich den Jungspunden überlassen; jeder hatte eine persönliche Präferenz dabei. Tischtennis, Tennis, Beachvolleyball, Leichtathletik, Dressurreiten; dazu 3x3 Basketball und BMX Racing.

Die beiden letzteren Disziplinen waren mir maximal vom Hörensagen bekannt, aber gerade sie haben mich total begeistert! Welch eine Dynamik, welch einen Spannung, welche eine Stimmung! Phänomenal!

Beim Tischtennis war es ganz witzig bei einem Match einer nordkoreanischen gegen eine japanische Spielerin. Direkt gegenüber saßen in einem Zuschauerblock eine Gruppe Nordkoreaner, die bei jedem Punktgewinn ihrer Spielerin wie die Aufziehpuppen jubelten und ihre Fähnchen schwenkten und dann wie auf Kommando alle gleichzeitig aufhörten.

Da taucht im Gang auf unserer Tribünenseite auf einmal Kim auf! Also einer der Kims, der großen Führer Nordkoreas. Welcher das nun war? Trug jedenfalls eine dicke Hornbrille. Und in den typischen Posen applaudierte er sich selbst und animierte jene Gruppe nordkoreanischer Jubler gegenüber. Die schienen einen Moment irritiert, da sprang ein offensichtlicher Funktionär herbei und gab den Jublern kurz einige Anweisungen. Und die ignorierten den vermeintlichen Großen Führer ab diesem Augenblick. Worauf dieser von den Zuschauern auf unserer Seite lautstark bejubelt wurde. Er wandte sich uns zu und verließ unter tosendem Applaus die Tribüne. Wie wir dann erfahren haben, handelte es sich um eine Art Comedian, der gerne bei Anlässen auftaucht, wo es nordkoreanische Jubelzuschauer gibt.

Beachvolleyball am Eiffelturm war schon eine beeindruckende Kulisse, wurde aber nach meinem Empfinden noch getoppt vom Dressurreiten im Schlosspark von Versailles. Eine unvergleichliche Atmosphäre! Und ein Rahmen, der nicht besser zur Eleganz dieses Sports passen könnte. Ein Doppelsieg für die deutsche Équipe rundete unseren Schlusstag ab.

Trotz allem Sport haben wir auch noch Zeit für anderes gefunden, so z.B. Museumsbesuche. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass der Ballon mit dem Olympischen Feuer an dem Abend als wir dort waren am Boden blieb. Na ja, gibt Schlimmeres… ;-)

Ich habe schon so einige Sportgroßereignisse besucht, Fußballweltmeisterschaften oder Olympische Spiele. Und es lag auf der Hand, die Olympischen Spiele in Paris zu besuchen, da sie ja quasi vor meiner Haustür stattfinden. Aber davon abgesehen muss ich festhalten, dass diese Spiele für mich die bislang beeindruckendsten waren/sind.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Idee, die Austragungsorte quasi mitten in der Stadt in herrlicher Kulisse zu platzieren, die Basis für die faszinierende Atmosphäre dieser Spiele ist.

Im übrigen waren wir uns einig, dass es schön wäre nach 1972 in München wieder einmal Olympische Spiele in Deutschland auszutragen. Aber bitte nicht in Berlin oder Hamburg. Dorthin gibt es von hier nämlich keine TGV-Strecke und in 1 Std. 52 Minuten bin ich dort erst recht nicht ;-)


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