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Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben (Sonstiges)

Knolli, Freitag, 27.09.2024, 17:23 (vor 481 Tagen)

Einfach schrecklich und man muss sofort an Gino Mäder denken.

Ruhe in Frieden.

https://www.sportschau.de/radsport/radsport-juniorin-muriel-furrer-verstorben,radsport-muriel-furrer-102.html

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

Tsubi, Wuppertal, Freitag, 27.09.2024, 19:10 (vor 480 Tagen) @ Knolli

Schlimm und unfassbar tragisch.

Bin immer wieder selbst unglaublich dankbar wenn ich gesund und heile von einer Tour wiederkomme.

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

sfroehlich73, Mainz, Freitag, 27.09.2024, 18:22 (vor 480 Tagen) @ Knolli

Habe ich auch gerade gelesen. Wirklich ganz tragisch, den Angehörigen wünsche ich viel Kraft.

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

Didi, Schweiz, Freitag, 27.09.2024, 18:14 (vor 480 Tagen) @ Knolli

Ist in der Tat fürchterlich und Aus schweizerischer Sicht eine ziemliche Häufung. Ob es da bspw. bei den Helmen (Qualität) keine Hebel gibt, solche Tragödien zu verhindern?

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

Sebs, Rocklinghausen, Freitag, 27.09.2024, 18:55 (vor 480 Tagen) @ Didi

Es wird häufig unterschätzt, wie gefährlich der Radsport tatsächlich ist. Nüchtern betrachtet ist das im Hobby-Bereich eine Risikosportart und vielleicht schon bei den Amateuren, spätestens aber bei den Profis, eine Extremsportart. Da fährt man bei Wind und Wetter mit bis zu 100 Sachen auf zwei schmalen Reifen durch die Gegend - und der einzige Schutz ist ein Stück Plastik auf dem Kopf. Es hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan, beispielsweise durch das Mips-System, das beim Sturz die Rotationskräfte stärker absorbiert. Aber bei den Kräften, die bei einem Sturz auf den rasenden Abfahrten wirken, hilft der beste Helm nichts. Das war letztes Jahr bei Maeder so, dieses Jahr bei Drege und jetzt auch mutmaßlich bei der jungen Dame. Vingegaard hatte ja im Frühjahr auch viel Glück.
Aus meiner Sicht ist ein Faktor, dass die Abfahrten in den letzten Jahren immer schneller geworden sind. Zu Ulles Zeiten wurde oben an der Bergwertung erstmal gemütlich ne ganze FAZ unter das Trikot gestopft und dann ging es zügig ins Tal. Heute wird die ganze Abfahrt auf Anschlag durchgeballert, weil auchbin der Abfahrt Etappen gewonnen werden. Da gibt es dann eine ganz geringe Fehlertoleranz, man kann ja nicht die ganzen Strecken sichern. Überspitzt gesagt: Wenn ein Formel 1-Fahrer über die Grenze hinaus geht, landet er in der Auslaufzone. Macht es ein Radfahrer, landet er im Graben, vor einem Baum/Fels oder stürzt einen Abhang runter.
Ob das jetzt bei Muriel Furrer so war, vermag ich nicht zu sagen, es gibt ja kaum Infos. Aber es war zumindest auf einer schnellen Abfahrt bei nasser Straße im Wald, vielleicht also noch mit Laub im Spiel.

Ganz schlimm, gerade mal 18 Jahre. Im Grunde fast noch ein Kind.

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

the mirrorblack, Hohenlimburg, Freitag, 27.09.2024, 19:49 (vor 480 Tagen) @ Sebs

Deswegen mag ich Abfahrten nicht, viel lieber fahr ich Bergauf. 50 km/h sind für mich richtig schnell und gefährlich, kriege dabei ein mulmiges Gefühl. Bin vor kurzem vom Rennrad auf Gravel umgestiegen, ist schon viel bequemer und für mich sicherer.
Für das Mädel tut es mir unheimlich leid. Schreckliche Tragödie.

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 27.09.2024, 19:11 (vor 480 Tagen) @ Sebs

Es wird häufig unterschätzt, wie gefährlich der Radsport tatsächlich ist. Nüchtern betrachtet ist das im Hobby-Bereich eine Risikosportart und vielleicht schon bei den Amateuren, spätestens aber bei den Profis, eine Extremsportart. Da fährt man bei Wind und Wetter mit bis zu 100 Sachen auf zwei schmalen Reifen durch die Gegend - und der einzige Schutz ist ein Stück Plastik auf dem Kopf. Es hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan, beispielsweise durch das Mips-System, das beim Sturz die Rotationskräfte stärker absorbiert. Aber bei den Kräften, die bei einem Sturz auf den rasenden Abfahrten wirken, hilft der beste Helm nichts. Das war letztes Jahr bei Maeder so, dieses Jahr bei Drege und jetzt auch mutmaßlich bei der jungen Dame. Vingegaard hatte ja im Frühjahr auch viel Glück.
Aus meiner Sicht ist ein Faktor, dass die Abfahrten in den letzten Jahren immer schneller geworden sind. Zu Ulles Zeiten wurde oben an der Bergwertung erstmal gemütlich ne ganze FAZ unter das Trikot gestopft und dann ging es zügig ins Tal. Heute wird die ganze Abfahrt auf Anschlag durchgeballert, weil auchbin der Abfahrt Etappen gewonnen werden. Da gibt es dann eine ganz geringe Fehlertoleranz, man kann ja nicht die ganzen Strecken sichern. Überspitzt gesagt: Wenn ein Formel 1-Fahrer über die Grenze hinaus geht, landet er in der Auslaufzone. Macht es ein Radfahrer, landet er im Graben, vor einem Baum/Fels oder stürzt einen Abhang runter.
Ob das jetzt bei Muriel Furrer so war, vermag ich nicht zu sagen, es gibt ja kaum Infos. Aber es war zumindest auf einer schnellen Abfahrt bei nasser Straße im Wald, vielleicht also noch mit Laub im Spiel.

Im Grunde genommen darfst Du als Hobbyfahrer auch zu Hause nicht erzählen, was Du da ab und an machst.
Selbst Hobbyfahrer kacheln ja mit 70 bis 80 die Abfahrten runter. Das Material ist heute so gut, aber trotzdem, ein Fehler und das kann es gewesen sein. Dazu beim Rennrad die konstante Gefahr im Straßenverkehr.
Weshalb ich das auch nicht mehr mache und MTB fahre. Aber was wir da in den Alpen im Sommer gemacht haben an der ein oder anderen Stelle darf ich auch nicht erzählen.
Und der Helm hilft ja bei frontalen Aufschlägen, aber bei seitlichen Aufschlägen ist da wenig. Und wenn Du mit dem Körper auf einen Felsen aufschlägst, hilft Dir das nicht.

Bei den Profis sind es ja auch nicht nur die Rennen. Bei Vingegaard, Bernal (das der überlebt hat grenzt an ein Wunder) und Froome waren es ja Trainingsfahrten. Extrem riskanter Sport mit wie Du schon sagst sehr geringer Fehlertoleranz.

Ganz schlimm, gerade mal 18 Jahre. Im Grunde fast noch ein Kind.

Ja, mein Beileid and die Angehörigen. Das ist wirklich schlimm.

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

simie, Krefeld, Freitag, 27.09.2024, 23:16 (vor 480 Tagen) @ Lattenknaller


Im Grunde genommen darfst Du als Hobbyfahrer auch zu Hause nicht erzählen, was Du da ab und an machst.


Es macht halt auch tatsächlich Spaß. Auf gerader Strecke mit 40 zu fahren ist zwar auch nett, aber mit ordentlich Dampf einen Anstieg runterzufahren ist dann doch etwas anderes. Wobei ich mich von den Alpen etc. immer ferngehalten habe. Mir reichten da schon kleinere Hügel. Und selbst da erreicht man Geschwindigkeiten bei denen eigentlich nichts passieren darf, da es sonst ziemlich gefährlich werden kann.

Und der Helm hilft ja bei frontalen Aufschlägen, aber bei seitlichen Aufschlägen ist da wenig. Und wenn Du mit dem Körper auf einen Felsen aufschlägst, hilft Dir das nicht.

Vor einiger Zeit gab es einen Artikel der erwähnte, dass es seit Einführung der Helmpflicht mehr tödliche Unfälle bzw. sehr schwere Kopfverletzungen nach Unfällen gab, als im gleichen Zeitraum vor der Einführung der Pflicht. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Schutzwirkung des Helmes überschätzt wird und das Tragen des Helmes bei den Profis zu einem falschen Sicherheitsgefühl führt und infolgedessen höhere Risiken eingegangen werden. Das muss auch gar nicht bewusst passieren, sondern ist auch einfach eine unbewusste Reaktion (die es auch bei Radfahrern gibt, die im Stadtverkehr unterwegs sind. Auch da sieht man tatsächlich einen Unterschied in der Fahrweise ob ein Helm getragen wird, oder nicht. Helmträger fahren im Schnitt risikoreicher.)

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

block-20, Freitag, 27.09.2024, 19:30 (vor 480 Tagen) @ Lattenknaller

Es wird häufig unterschätzt, wie gefährlich der Radsport tatsächlich ist. Nüchtern betrachtet ist das im Hobby-Bereich eine Risikosportart und vielleicht schon bei den Amateuren, spätestens aber bei den Profis, eine Extremsportart. Da fährt man bei Wind und Wetter mit bis zu 100 Sachen auf zwei schmalen Reifen durch die Gegend - und der einzige Schutz ist ein Stück Plastik auf dem Kopf. Es hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan, beispielsweise durch das Mips-System, das beim Sturz die Rotationskräfte stärker absorbiert. Aber bei den Kräften, die bei einem Sturz auf den rasenden Abfahrten wirken, hilft der beste Helm nichts. Das war letztes Jahr bei Maeder so, dieses Jahr bei Drege und jetzt auch mutmaßlich bei der jungen Dame. Vingegaard hatte ja im Frühjahr auch viel Glück.
Aus meiner Sicht ist ein Faktor, dass die Abfahrten in den letzten Jahren immer schneller geworden sind. Zu Ulles Zeiten wurde oben an der Bergwertung erstmal gemütlich ne ganze FAZ unter das Trikot gestopft und dann ging es zügig ins Tal. Heute wird die ganze Abfahrt auf Anschlag durchgeballert, weil auchbin der Abfahrt Etappen gewonnen werden. Da gibt es dann eine ganz geringe Fehlertoleranz, man kann ja nicht die ganzen Strecken sichern. Überspitzt gesagt: Wenn ein Formel 1-Fahrer über die Grenze hinaus geht, landet er in der Auslaufzone. Macht es ein Radfahrer, landet er im Graben, vor einem Baum/Fels oder stürzt einen Abhang runter.
Ob das jetzt bei Muriel Furrer so war, vermag ich nicht zu sagen, es gibt ja kaum Infos. Aber es war zumindest auf einer schnellen Abfahrt bei nasser Straße im Wald, vielleicht also noch mit Laub im Spiel.


Im Grunde genommen darfst Du als Hobbyfahrer auch zu Hause nicht erzählen, was Du da ab und an machst.
Selbst Hobbyfahrer kacheln ja mit 70 bis 80 die Abfahrten runter. Das Material ist heute so gut, aber trotzdem, ein Fehler und das kann es gewesen sein. Dazu beim Rennrad die konstante Gefahr im Straßenverkehr.
Weshalb ich das auch nicht mehr mache und MTB fahre. Aber was wir da in den Alpen im Sommer gemacht haben an der ein oder anderen Stelle darf ich auch nicht erzählen.
Und der Helm hilft ja bei frontalen Aufschlägen, aber bei seitlichen Aufschlägen ist da wenig. Und wenn Du mit dem Körper auf einen Felsen aufschlägst, hilft Dir das nicht.

Bei den Profis sind es ja auch nicht nur die Rennen. Bei Vingegaard, Bernal (das der überlebt hat grenzt an ein Wunder) und Froome waren es ja Trainingsfahrten. Extrem riskanter Sport mit wie Du schon sagst sehr geringer Fehlertoleranz.

Ganz schlimm, gerade mal 18 Jahre. Im Grunde fast noch ein Kind.


Ja, mein Beileid and die Angehörigen. Das ist wirklich schlimm.

Ganz eurer Meinung. Ansonsten..Helmpflicht und "ArschAufmSattel" Regel wurden ja sogar in den letzten Jahren eingeführt.
Viel mehr umsetzbares sehe ich da nicht. Bei Profis evtl noch Reifendruck-Vorgaben.
Radsport ist halt gefährlich und mMn sollte genau das häufiger Kommuniziert werden von den Verbänden.

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

Tsubi, Wuppertal, Freitag, 27.09.2024, 20:05 (vor 480 Tagen) @ block-20

Es reicht ja auch schon ein „einfacher Reifenplatzer“ in der Abfahrt. Das noch auszusteuern ist unglaublich schwer.

Andererseits war jetzt bei der WM beim Zeitfahren eine Abfahrt dabei, bei der du locker auf 90-100 km/h auf einem Zeitfahrrad kommst. Schön im auflieger und keine Hand an der Bremse.

Ich glaube, dass man schon auch bisschen was seitens der Organisation machen kann. Wird die Gefahr nicht rausnehmen aber vllt nicht noch weiter vergrößern.

Leider muss oftmals sowas schlimmes passieren damit was passiert.

Rad-WM: Nachwuchsfahrerin Muriel Furrer gestorben

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 27.09.2024, 17:29 (vor 481 Tagen) @ Knolli

Einfach schrecklich und man muss sofort an Gino Mäder denken.

Ruhe in Frieden.

https://www.sportschau.de/radsport/radsport-juniorin-muriel-furrer-verstorben,radsport-muriel-furrer-102.html

Schlimm.

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