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Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall: Kritik von Greenpeace und DIE PARTEI: Rheinmetall-Deal unter Beschuss: Wie Greenpeace, kritische Aktionäre und DIE PARTEI die BVB-Hauptversammlung ins Visier nehmen (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 10:11 (vor 93 Tagen)

Die Hauptversammlung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA verspricht Zündstoff: Kritische Aktionäre fordern das Ende der Rheinmetall-Partnerschaft, DIE PARTEI will in den Aufsichtsrat und Greenpeace ruft die Sponsoren zum Handeln auf. Alexander Lurz erklärt die Hintergründe des Protests.


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Realitätsverweigerung

MauriciusQ, Hamburg, Sonntag, 24.11.2024, 09:47 (vor 90 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Kritik am Rheinmetall-Deal ist auch Realitätsverweigerung der aktuellen Lage. Wir sind im Krieg

Nervt mich so hart

Realitätsverweigerung

istar, Sonntag, 24.11.2024, 18:09 (vor 90 Tagen) @ MauriciusQ

Die Kritik am Rheinmetall-Deal ist auch Realitätsverweigerung der aktuellen Lage. Wir sind im Krieg

Nervt mich so hart

Mehr Waffen erhöhen die Kriegsgefahr und verlängern nur den Krieg in der Ukraine.

So wurde es auf der MV gesagt. Der Antrag wurde angenommen.

Realitätsverweigerung

Ulrich, Sonntag, 24.11.2024, 17:40 (vor 90 Tagen) @ MauriciusQ

Die Kritik am Rheinmetall-Deal ist auch Realitätsverweigerung der aktuellen Lage. Wir sind im Krieg

Völkerrechtlich nicht. Aber das könnte sich in ein paar Jahren ändern, falls die Ukraine zusammenbricht. Dann dürften sich Putins Begehrlichkeiten zum Beispiel auf die Ukraine fokussieren. Und sobald der Krieg wieder vorbei ist, dann wird Putin seine Armee und seine Rüstungsindustrie wieder neu aufbauen.

Was aber stimmt ist, dass wir Teil eines hybriden Kriegs ist, den Russland bereits seit langem gegen den Westen führt. Was in den Sozialen Medin passiert, haben die meisten bereits mitbekommen. Und mittlerweile bereitet Russland Sabotageakte wohl zumindest vor. Zudem gab es vor einiger Zeit mehrere Bombenexplosionen in Paketzentren. In Deutschland beispielsweise bei der DHL am Flughaben Leipzig-Halle. Betroffen waren Pakete, die als Luftfracht transportiert werden sollten. Das in Halle hätte eigentlich bereits in der Luft sein sollen, als es in Brand geriet. Diese Anschläge werden von den Sicherheitsbehörden Russland zugerechnet.


Nervt mich so hart

Ich verstehe nicht, was ein Sponsoring des BVB für Rheinmetall praktisch bringt. Auch wenn ich keinen Opel kaufen würde, wäre ich für dieses Unternehmen ein potenzieller Kunde, um einmal ein Beispiel zu nennen. Aber eine Panzerhaubitze könnte ich mir gar nicht auf den Hof stellen.

Mich stört aber deutlich mehr, dass der BVB massiv Werbung für Sportwetten macht.

Realitätsverweigerung

tim86, Hamburg, Sonntag, 24.11.2024, 23:08 (vor 90 Tagen) @ Ulrich

Ich verstehe nicht, was ein Sponsoring des BVB für Rheinmetall praktisch bringt. Auch wenn ich keinen Opel kaufen würde, wäre ich für dieses Unternehmen ein potenzieller Kunde, um einmal ein Beispiel zu nennen. Aber eine Panzerhaubitze könnte ich mir gar nicht auf den Hof stellen.

Das hat Rheinmetall aber nicht exklusiv, als Privatperson bis du auch kein potentieller Kunde von Evonik(Chemie, adesso(IT-Beratung), Ullrich(Anlagenbau), Wilo(Pumpen), Getränke Weidlich(Getränke für Gastro), Obo(Industrie und Gebäudeinstallationen), GGM Gastro(Geräte für Gastro) oder Stölting(Gebäudereinigung).

Da geht es beim Sponsoring eher darum den Ruf allgemein zu verbessern und evtl. noch um potentielle Aktionäre als auch potentielle Mitarbeiter.

Zum Teil kann ich die Kritik an Rheinmetall auch verstehen, die Außendarstellung der Geschichte auf der eigenen Homepage ist Grotesk.
Aber auch das hat Rheinmetall unter unseren Sponsoren und sogar Anteilseignern nicht Exklusiv. Puma schmückt sich auf der eigenen Homepage zwar mit dem Erfolgen des Vorgängerunternehmens, welches u.a. die Schuhe von Jesse Owens hergestellt hat. Aber verschweigt, dass das Unternehmen mit Hilfe von Zwangsarbeitern die Raketenpanzerbüchse für die Wehrmacht produziert hat.

https://www.spiegel.de/geschichte/firmengeschichte-a-948109.html

Mich stört aber deutlich mehr, dass der BVB massiv Werbung für Sportwetten macht.

Und neben Sportwetten auch für Online Casinos, damit man zum Verzocken am Glücksspielautomaten die Wohnung nicht mehr verlassen musst.

Realitätsverweigerung

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 24.11.2024, 18:04 (vor 90 Tagen) @ Ulrich

Mich stört aber deutlich mehr, dass der BVB massiv Werbung für Sportwetten macht.

Wenn man beim Thema nach der Sinnhaftigkeit des Rheinmetall-Deals unbedingt in whataboutism verfallen und auf anderen doofe Sponsoren verweisen will:

Wenn man sich die Anzahl der Toten durch Alkohol und Fettsucht vor Augen führt, sind Brinkhoff's oder Coca Cola sicher auch keine geeigneten Sponsoren für einen Sportverein.

Realitätsverweigerung

kha, Lutten, Sonntag, 24.11.2024, 17:45 (vor 90 Tagen) @ Ulrich

Sportwetten sind nochmal ein gaaanz anderes Thema.

Aber grundsätzlich bin ich bei Dir.

Ich bekomme schon immer Plak wenn ich diese Tipico Musik schon höre.

Realitätsverweigerung

Ulrich, Sonntag, 24.11.2024, 17:50 (vor 90 Tagen) @ kha

Sportwetten sind nochmal ein gaaanz anderes Thema.

Spielsucht in ihren unterschiedlichen Facetten hat eine ganze Reihe von Menschen in den kompletten Ruin getrieben. Mit Werbung für ein Rüstungsunternehmen kann ich nichts anfangen. Die Wettanbieter halte ich für hochgefährlich.


Aber grundsätzlich bin ich bei Dir.

Ich bekomme schon immer Plak wenn ich diese Tipico Musik schon höre.

Realitätsverweigerung

markus93, Sauerland, Sonntag, 24.11.2024, 09:52 (vor 90 Tagen) @ MauriciusQ

Deine Argumentation ist eigentlich das gleiche Schema wie zu sagen, der Hitler der hat aber auch die Autobahnen gebaut.

Realitätsverweigerung

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 24.11.2024, 12:37 (vor 90 Tagen) @ markus93

Deine Argumentation ist eigentlich das gleiche Schema wie zu sagen, der Hitler der hat aber auch die Autobahnen gebaut.

Well, that escalated quickly.

Realitätsverweigerung

markus93, Sauerland, Sonntag, 24.11.2024, 12:43 (vor 90 Tagen) @ MarcBVB

Was ich damit sagen wollte sollte eigentlich klar sein. Man kann ja wirklich gerne anderer Meinung sein was den Deal betrifft, aber man muss doch nicht die Wahrheit für sich beanspruchen, und dazu auch noch so tun als wenn der Kriegsausgang von genau diesem Deal abhängt. Das ist doch einfach genauso undifferenziert wie solche Aussagen wie die von mir.

Realitätsverweigerung

MauriciusQ, Hamburg, Sonntag, 24.11.2024, 11:16 (vor 90 Tagen) @ markus93

Deine Argumentation ist eigentlich das gleiche Schema wie zu sagen, der Hitler der hat aber auch die Autobahnen gebaut.

Das Thema ist ein klassisches 1 oder 0 Ding. Entweder bist Du der Meinung dass Rheinmetall wichtig ist für die Verteidigung der Bundesrepublik oder Du bist es nicht. Wenn es richtig ist dann muss Rheinmetall auch beim BVB werben können.

Man kann trotzdem Rheinmetall kritisieren aber diese Entscheidung ist Entweder im sinne Puins oder nicht. Da gibt es kein Grau

Realitätsverweigerung

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 24.11.2024, 18:10 (vor 90 Tagen) @ MauriciusQ

Wenn es richtig ist dann muss Rheinmetall auch beim BVB werben können.

Und aus welchem Grund? Weil du es so siehst?

Nur weil du in der Lage bist, darüber hinwegzusehen, dass Rheinmetall nicht nur ein Rüstungsunternehmen, sondern ein hochkriminelles Rüstungsunternehmen ist, muss das ja nicht für jeden gelten.

Einigen hier erscheint es offenbar logisch, über Steuer-Uli und Rolex-Kalle (zurecht) Gülle ausschütten, aber kriminelles Handeln im Zusammenhang mit dem BVB außen vor zu lassen.

Realitätsverweigerung

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 24.11.2024, 18:12 (vor 90 Tagen) @ nico36de

Welchr Deal Rheinmetalls war denn rechtswidrig? Wo sind die denn kriminell?

Realitätsverweigerung

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 24.11.2024, 18:16 (vor 90 Tagen) @ donotrobme

Tipp: Google nutzen! Schaffst du!

Realitätsverweigerung

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 24.11.2024, 18:20 (vor 90 Tagen) @ nico36de

Tipp: Google nutzen! Schaffst du!

google genutzt, nichts gefunden.

Realitätsverweigerung

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 24.11.2024, 18:27 (vor 90 Tagen) @ donotrobme

Dann hab ich dich überschätzt, sorry!

Ich schreibe jetzt aber nicht das ab, was außer dir vermutlich jeder sofort dort findet.

Realitätsverweigerung

Gerling, Hoppecke, Montag, 25.11.2024, 08:54 (vor 89 Tagen) @ nico36de

Dann hab ich dich überschätzt, sorry!

Ich schreibe jetzt aber nicht das ab, was außer dir vermutlich jeder sofort dort findet.

So funktioniert das nicht. Du hast behauptet, Rheinmetall sei ein "hochkriminelles Rüstungsunternehmen". Das bringt dich in die Belegpflicht.

Realitätsverweigerung

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 25.11.2024, 11:06 (vor 89 Tagen) @ Gerling

So funktioniert das nicht. Du hast behauptet, Rheinmetall sei ein "hochkriminelles Rüstungsunternehmen". Das bringt dich in die Belegpflicht.

Wenn du meinst:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/schmiergeld-skandal-rheinmetall-zahlt-37-millionen-euro-strafe/11103482.html

https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/files/2019/07/1987_rheinmetall_vor_gericht_druck.pdf&ved=2ahUKEwir8oGZ...

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/wie-rheinmetall-einst-illegale-ruestungsdeals-abwickelte-31092894.html

Dass da allenE rnstes der Meinung sein kann, solch ein Geschäftsgebaren passe irgendwie zum BVB, werde ich nie verstehen. Aber halt: ein Punkt passt doch: für Kohle tun beide fast alles....

Dann google mal Denel

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Montag, 25.11.2024, 09:51 (vor 89 Tagen) @ Gerling

Und du wirst fündig.

Also: wenn du einigermaßen kritisch bist. Dann würdest du die Gründung der südafrikanischen Tochtergesellschaft zur Umgehung der bundesdeutschen exportrichtlinien vielleicht mit dem Wort „kriminell“ belegen.

Kannst du natürlich auch „geschickt“ oder gar „intelligent“ finden, dafür haben wir ja die Meinungsfreiheit.

Man sollte sich aber trauen die Dinge zu sehen wie sie sind: Rheinmetall baut Waffen und verkauft sie an JEDEN der zahlt.

Und der letzte Halbsatz ist das was mich an denen stört und weshalb ich das Engagement bei uns schlecht und dieses Gelaber mit der Veranwortung zum kotzen finde- sie übernehmen eben KEINERLEI Veranwortung für das was sie herstellen sondern überlassen das ausnahmslos dem Käufer des Produktes und DAS darf man natürlich kritisieren auch wenn man die Produkte vielleicht auch selbst kauft.

Realitätsverweigerung

markus93, Sauerland, Sonntag, 24.11.2024, 12:30 (vor 90 Tagen) @ MauriciusQ
bearbeitet von markus93, Sonntag, 24.11.2024, 12:34

Deine Argumentation ist eigentlich das gleiche Schema wie zu sagen, der Hitler der hat aber auch die Autobahnen gebaut.


Das Thema ist ein klassisches 1 oder 0 Ding. Entweder bist Du der Meinung dass Rheinmetall wichtig ist für die Verteidigung der Bundesrepublik oder Du bist es nicht. Wenn es richtig ist dann muss Rheinmetall auch beim BVB werben können.

Man kann trotzdem Rheinmetall kritisieren aber diese Entscheidung ist Entweder im sinne Puins oder nicht. Da gibt es kein Grau

Das Thema ist ein klassisches 1-0 Ding. Entweder du bist der Meinung dass die Autobahn wichtig ist für die Infrastruktur der Bundesrepublik oder du bist es nicht. Wenn es wichtig ist dann muss Hitler auch nicht so schlimm gewesen sein.

Gott sei Dank ist die Welt nicht immer so einfach und selbstverständlich gibt es einen Unterschied zwischen Rheinmetall ist wichtig und sie können hier werben.

Edit Du implizierst ja geradezu dass die Verteidigung der Bundesrepublik massiv von dem Werbedeal beim BVB abhängt und da sind wir uns doch einig dass das Quatsch ist.

Realitätsverweigerung

Kruemelmonster09, Sonntag, 24.11.2024, 16:48 (vor 90 Tagen) @ markus93

Die Nazis und die Autobahnen. Das hat aber auch so einen Bart.
Die Nazis haben nur das weitergeführt, was stand der Dinge war.

Du würdest doch in 20 Jahren auch nicht sagen "die Ampel hat das Glasfasernetz gebaut", nur weil sie zwischendurch mal am Ausbau beteiligt war.

--
Die Brandmauer, das sind wir.

Realitätsverweigerung

markus93, Sauerland, Sonntag, 24.11.2024, 17:00 (vor 90 Tagen) @ Kruemelmonster09

Ist mir tatsächlich sogar bewusst, mir ging es übrigens auch nicht darum hier aufzuzeigen was die Nazis so tolles für Deutschland gemacht haben ;-)

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

markus, Freitag, 22.11.2024, 19:21 (vor 92 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ist eigentlich allen bewusst, dass auch VW und Daimler am Rüstungsgeschäft mitverdienen?

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/wie-sich-die-deutschen-autobauer-vw-und-daimler-an-ruestungsgeschaeften-beteiligen-2019-1/

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

Eisen, DO, Freitag, 22.11.2024, 21:30 (vor 92 Tagen) @ markus

Ne, wusste ich nicht. Ist mir aber auch Wurscht.

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

markus, Samstag, 23.11.2024, 06:58 (vor 91 Tagen) @ Eisen

Ne, wusste ich nicht. Ist mir aber auch Wurscht.

Aber muss man dann nicht auch konsequenterweise Rheinmetall Wurscht finden? Zumindest alle, die VW oder Mercedes fahren, sollten doch jetzt den Ball flach halten. Wahrscheinlich gibt es weitere Unternehmen, die Krieg treiben und das einfach ein bißchen besser verstecken, und mit denen viele Menschen in Berührung kommen.

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

Sascha, Dortmund, Samstag, 23.11.2024, 09:09 (vor 91 Tagen) @ markus

Nein, muss man nicht. Man muss nicht zwangsläufig Unternehmen, die auch in die Rüstungsindustrie liefern ablehnen, weil man Unternehmen ablehnt, die reine Rüstungsunternehmen sind.

Dieses Abarbeiten an Lieferketten ist in der globalisierten Welt einfach völlig banane. Es wird eigentlich kein Produkt mehr geben, im dessen Entstehung nicht irgendwie moralisch bedenkliche Unternehmen, autoritäre Staaten oder Ausbeutung von Arbeitskraft beteiligt sind.

Die moralische Grenze kann da nur jeder für sich ziehen, weil Konsequenz in letzter Linie die Ablehnung unserer gesamten Lebensweise bedeuten muss.

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

Eisen, DO, Samstag, 23.11.2024, 08:45 (vor 91 Tagen) @ markus

Ja absolut, das ist bei mir der Fall. Ich bin froh, dass es in Deutschland ein Unternehmen wie Rheinmetall gibt. Ob der BVB dafür werben muss steht auf einem anderen Blatt. Mir ist sich das Wurscht, ich finde es immer seltsam, wenn Unternehmen beim Fußball werben, deren Produkte ich als Fan nicht kaufen kann (wie z.B auch Evonik). Da geht es eben um Image und Bekanntheit.

Wir hatten hier ja schon hunderte Diskussionen dazu. Die Realität sieht so aus, dass wir Rüstung benötigen, um uns vor brutalen Aggressoren zu schützen. Dass Rheinmetall auch viel Dreck am Stecken hat ist davon unbenommen.

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

Dutchy, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 20:30 (vor 92 Tagen) @ markus

Viele verdienen auch am Krieg, hier diskutieren wir einen Akteur, dessen Geschäftsmodell ohne Krieg nicht funktioniert.

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

markus, Freitag, 22.11.2024, 20:52 (vor 92 Tagen) @ Dutchy

Viele verdienen auch am Krieg, hier diskutieren wir einen Akteur, dessen Geschäftsmodell ohne Krieg nicht funktioniert.

Wieso das? Rheinmetall ist nicht nur Rüstung. Die haben auch eine Automotive Sparte. https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinmetall#Unternehmensbereich_Automotive

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 23.11.2024, 07:43 (vor 91 Tagen) @ markus

Viele verdienen auch am Krieg, hier diskutieren wir einen Akteur, dessen Geschäftsmodell ohne Krieg nicht funktioniert.


Wieso das? Rheinmetall ist nicht nur Rüstung. Die haben auch eine Automotive Sparte. https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinmetall#Unternehmensbereich_Automotive

Borussia Dortmund ist auch nicht nur Fußball. Wir haben auch eine Reiseveranstaltersparte. Willst du jetzt auch argumentieren das Geschäftsmodell funktioniert ohne Fußball?

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

timmoe, Freitag, 22.11.2024, 22:49 (vor 92 Tagen) @ markus

"Hatten" wenn man sich den Wikipedia Artikel anschaut

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

markus, Samstag, 23.11.2024, 06:59 (vor 91 Tagen) @ timmoe

"Hatten" wenn man sich den Wikipedia Artikel anschaut

Sind aber immer noch vorhanden. Nur die Gliederung ist etwas anderes.

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

mrg, Dortmund, Samstag, 23.11.2024, 07:54 (vor 91 Tagen) @ markus

Ich schrieb es bereits, es sind halt Äpfel und Birnen. Beides Obst und am Baum aber das war es dann. Der Umsatz von Rheinmetall ist ganz wesentlich Rüstung bei Mercedes und VW gibt es das „auch“. Merkt man schon dadurch, dass das boomende Geschäft mit Rüstung ihnen nicht den Umsatz rettet.

Und es ist wohl unbenommen, dass es immer von weiß bis schwarz viel grau gibt. Für einige ist ein Unternehmen das vornehmlich Rüstungshersteller ist dann eben zu nah am schwarz - als ein Unternehmen das auch Rüstung macht.

Im Mercedes an die Front: Wie sich VW und Daimler an Rüstungsgeschäften beteiligen

donotrobme, Münsterland, Freitag, 22.11.2024, 20:50 (vor 92 Tagen) @ Dutchy

Eben doch...

In der Weltpolitik ist es wie auf dem Schulhof: Ist man ein Lappen, bekommt man Probleme.

Hat man genügend Freunde oder kann man sich gut genug wehren, hat man meist keine Probleme. es sei denn man provoziert.

Anders ist es in der Weltpolitik doch auch nicht.
Hat man genügend Militär wird man in Ruhe gelassen, bspw. Die Schweiz. Oder man schließt Bündnisse mit Freunden (nato).
Oder man ist schwach und hat kein gutes Militär, man ist ein geschickter Diplomat, so wie länder wie Andorra oder Luxembourg.

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

nofilis, Freitag, 22.11.2024, 10:20 (vor 92 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Mich würde ja interessieren, ob wirklich Rheinmetall das Problem ist oder generell Kriegswaffenhersteller wie es im Antrag so schön heißt. Hätten wir jetzt bei bspw. Diehl Defence die gleiche Diskussion?

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

donotrobme, Münsterland, Freitag, 22.11.2024, 16:08 (vor 92 Tagen) @ nofilis

Was wäre, wenn uns die folgenden Firmen ThyssenKrupp sponsern?

ThyssenKrupp, die bauen auch U-Boote, s. Marine Systems
Dailmer, der Unimog wird auch von Ukrainern gefahren

Ist das weniger verwerflich?

Ich kann mich nur wiederholen und mir wünschen, dass der Verein der KgaA ein abgestimmtes Grundsatzpapier vorlegt, aus dem hervorgeht, welche Sponsoren mit den Werten des BVBs vereinbar sind.

Ansonsten ist es heute Rheinmetall und morgen pornhub. die haben immerhin ein schwarz-gelbes Logo ... habe ich gehört

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

istar, Samstag, 23.11.2024, 12:32 (vor 91 Tagen) @ donotrobme

Was wäre, wenn uns die folgenden Firmen ThyssenKrupp sponsern?

ThyssenKrupp, die bauen auch U-Boote, s. Marine Systems
Dailmer, der Unimog wird auch von Ukrainern gefahren

Ist das weniger verwerflich?

Ich kann mich nur wiederholen und mir wünschen, dass der Verein der KgaA ein abgestimmtes Grundsatzpapier vorlegt, aus dem hervorgeht, welche Sponsoren mit den Werten des BVBs vereinbar sind.

Ansonsten ist es heute Rheinmetall und morgen pornhub. die haben immerhin ein schwarz-gelbes Logo ... habe ich gehört

Moralisch unbedenklich sind regional produzierende Gemüsebauern,die ihre Gemüsekisten mit dem Lastenrad ausliefern. Aber bitte ohne Akku. Und sofern mögliche rumänische Erntehelfer deutlich über Mindestlohn verdienen.

Sorry,aber die Auswahl von Sponsoren kann man sicher nicht in die Hände einer Mitgliederversammlung mit dreistelliger Teilnehmerzahl legen.

Es sei denn, wir wollen uns langfristig aus den oberen Etagen des Profifußballs verabschieden.

Wobei die zweite Liga aktuell jedenfalls auch ihren Reiz hat.

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

Sascha, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 11:07 (vor 92 Tagen) @ nofilis

Vermutlich würde man sie auch dann haben. Ein Teil wird speziell Rheinmetall ablehnen, ein anderer Teil Rüstungsunternehmen generell.

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

Blarry, Essen, Freitag, 22.11.2024, 20:46 (vor 92 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Blarry, Freitag, 22.11.2024, 20:51

Es hilft der Akzeptanz auch nicht unbedingt weiter, die eigene NS-Vergangenheit in der eigenen Chronik auf der eigenen Internetseite mit einem nonchalant sarkastischen "haha, Nazi-Bürokratie hat uns die Arbeit erschwert, lol" zu beschreiben. Andere Unternehmen mit anderer Historie und einem anderen, verantwortungsvollen Umgang damit würden anders wahrgenommen werden. Die Degussa, die in Evonik als bereits existierendem BVB-Partner aufgegangen ist, schafft das z.B. auch, mit der EVZ sogar in Form von Entschädigungszahlungen an Zwangsarbeiter.

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

seppel-87, Freitag, 22.11.2024, 11:03 (vor 92 Tagen) @ nofilis

Mich würde ja interessieren, ob wirklich Rheinmetall das Problem ist oder generell Kriegswaffenhersteller wie es im Antrag so schön heißt. Hätten wir jetzt bei bspw. Diehl Defence die gleiche Diskussion?

Oder Airbus, oder Iveco...

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 12:06 (vor 92 Tagen) @ seppel-87

Ob Mercedes auch so abgelehnt wird?

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

herrNick, Freitag, 22.11.2024, 15:24 (vor 92 Tagen) @ Talentförderer

Ob Mercedes auch so abgelehnt wird?

Welche Waffen stellt Mercedes her?

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

mrg, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 18:24 (vor 92 Tagen) @ herrNick

Naja grundsätzlich stimmt es schon, dass Mercedes eine recht große Rüstungssparte hat.

https://defence-network.com/enforce-tac-militaerfahrzeuge-mercedes/

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

herrNick, Freitag, 22.11.2024, 19:03 (vor 92 Tagen) @ mrg

Naja grundsätzlich stimmt es schon, dass Mercedes eine recht große Rüstungssparte hat.

https://defence-network.com/enforce-tac-militaerfahrzeuge-mercedes/

In dem Artikel geht es um Firmen, die auf Basis eines Mercedes ein Militärfahrzeug bauen. Aber nicht um Rüstungsprodukte von Mercedes, wenn ich nichts überlesen habe.

Ist es Rheinmetall oder Rüstung?

mrg, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 12:53 (vor 92 Tagen) @ Talentförderer

Sind halt Äpfel mit Birnen. Beides Obst, beides Gesund, beides am Baum aber doch unterschiedlich.

Die Frage wäre eher KMW, Heckler&Koch, KNDS etc.

Mir kam gerade folgende Frage auf…

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 21.11.2024, 23:59 (vor 93 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

…mit Blick auf den Thread:

Gendert eigentlich Martin Sonneborn? Und was sagt Bad Religion dazu?

Wir Zeit, dass der Samstag kommt und uns eine*n Heimsieg*in beschert!

Mir kam gerade folgende Frage auf…

timmoe, Freitag, 22.11.2024, 08:54 (vor 92 Tagen) @ Schoeneschooh

Ich hab gestern auch kurz gedacht, das Doomscrolling durch politisch angehauchte Threads erinnert mich an meine Zeit auf X / Twitter und ich sollte mal ne Pause von einigen Threads / Themen machen.

Mir kam gerade folgende Frage auf…

Tom Frost, Freitag, 22.11.2024, 07:34 (vor 92 Tagen) @ Schoeneschooh

…mit Blick auf den Thread:

Gendert eigentlich Martin Sonneborn? Und was sagt Bad Religion dazu?

Wir Zeit, dass der Samstag kommt und uns eine*n Heimsieg*in beschert!

Ja, die Länderspielpause war hart. Ein Glück kommt nun direkt eine englische Woche.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall: Kritik von Greenpeace und DIE PARTEI:

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 17:38 (vor 93 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ah. Wir bieten jetzt auch einem ausgewiesenen Widerling wie Sonneborn eine Bühne.

Der war einer der europäischen Hausen (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Hausen), der das "Manifest für den Frieden", also die russische Version von Mord, Vergewaltigung und verbrannter Erde unterschrieben und unterstützt hat.

Aber hey, immerhin hat Sonneborn diesmal keinen rassistischen Müll geäußert. Toll!

https://www.zeit.de/zett/politik/2021-01/die-partei-nico-semsrott-rassismus-martin-sonneborn-kritikfaehigkeit-maennerpartei

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall: Kritik von Greenpeace und DIE PARTEI:

mrg, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 12:55 (vor 92 Tagen) @ MarcBVB

Nun, er nimmt seine Rechte wahr und der Anlass ist eine Sponsoringentscheidung. Hätte man im Rheinlanddamm auch früher draufkommen können und/oder man hat es für die Millionen miteinkalkuliert.

Die Bühne wurde bereitet.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall: Kritik von Greenpeace und DIE PARTEI:

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 21:11 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Wenn man zu oft Rechte angreift wird man für manche immer schnell Feindbild.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall: Kritik von Greenpeace und DIE PARTEI:

BukausmTal, Wuppertal, Freitag, 22.11.2024, 01:04 (vor 93 Tagen) @ Talentförderer

Wenn man zu oft Rechte angreift wird man für manche immer schnell Feindbild.>

Du sprichst in Rätseln. Wird - deiner Meinung nach - Sonneborn etwa Feindbild von Marc, weil Sonneborn Rechte angreift?
Ich habe den von Marc verlinkten Text aus der Zeit anders verstanden. Hast du ihn gelesen?
Platte frauenfeindliche Stereotype, sind die links? Sind Schwarzer, Sonneborn und Wagenknecht links, wenn sie die Aufgabe der Unterstützung der Ukraine fordern?
Frauen verachten und faschistische Massenmörder (Putin) unterstützen kann niemals links sein.
Oder habe ich dein Posting nicht verstanden?

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall: Kritik von Greenpeace und DIE PARTEI:

timmoe, Freitag, 22.11.2024, 08:56 (vor 92 Tagen) @ BukausmTal

Bei manchen Themen gibt es kein Links/Rechts oder Schwarz/Weiß mehr. Siehe Nahost-Konflikt

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall: Kritik von Greenpeace und DIE PARTEI:

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 12:21 (vor 92 Tagen) @ timmoe

Natürlich gibt es auch da schwarz/weiß. Die drei armseligen Gestalten, gegen die der Haftbefehl des IStGH erlassen wurde sind - sofern nur 5% von dem stimmt, was über das Vorgehen von Israel auch von unabhängigen Medien und Berichterstattern berichtet wird - Verbrecher übelster Sorte. Ein Arschloch wird nicht weniger Arschloch, nur weil es auf der besseren oder gar guten Seite steht.

Vielleicht ein Missverständnis

timmoe, Freitag, 22.11.2024, 13:24 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Ich bezog mich eher darauf, dass es unterschiedliche Positionen (Pro Israel, Pro Palästina) in linken und rechten Lägern gibt

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 17:26 (vor 93 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Lucky_Luke_1000, Donnerstag, 21.11.2024, 17:30

Zum Thema: Ich sehe es kritisch, wenn die genannten Gruppen die JHV als Bühne für ihre Message nutzen wollen, ganz gleich wie man zu Rheinmetall steht. Wenn die Menschen für sich auftreten, gut und schön, Demokratie, nur nimmt das ganze eine strukturpolitische Dimension an, wenn Die Partei und Greenpeace jetzt den BVB-Vorstand in die Schranken weisen wollen.

Noch dies: Auf Instagram wird im entsprechenden Beitrag gegendert. Ernsthaft?? Keine Ahnung, das brauche ich nicht, und ich kenne persönlich ehrlich gesagt keinen einzigen BVB-Fan, der gendert. Dadurch wird nichts besser oder fairer. Einzig wird die Sprache unnötig kompliziert, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem erzeugt das Gendern ganz klar eine moralisierte politische Message, und daher ist es für schwatzgelb nicht angemessen. Es geht um Fußball, es geht um den Verein. Wir sind keine Partei und auch keine ideologische Gruppe... wenn dann die Gruppe mit der BVB-Ideologie.

Nein, ich ärgere mich nicht maßlos, da es viele wichtigere Dinge gibt. Es nervt mich ein wenig, und das Gendern ist unnötig. Einfach die Doppelform verwenden, fertig. Letztlich werden doch erst durch den Versuch, jede Gruppe von Menschen darzustellen, die Unterschiede aufgezeigt.

Es wäre gut, wenn auf das Gendern verzichtet wird. Bitte...

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

defender ⌂ @, Freitag, 22.11.2024, 18:10 (vor 92 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Als Strafverteidigerin bin ich froh, dass unsere Gesetze genderfrei sind. Ich finde das Gendern sprachlich unerträglich. Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Ich schlage mal vor, dass die, die auch so denken wie ich, sich mit erheben und mal gegen die Gendernden aufbegehren. Wir lassen uns nicht altersdiskriminieren!!! Wir haben ein Recht darauf, unsere Sprache sprechen und schreiben zu dürfen. Wenn jede Minderheit das Recht auf ihre Sprache hat, dann doch auch wir älteren Menschen. Was soll dieser ganze Scheiß mit dem gendern..., als wenn es nicht genug Probleme auf der Welt gibt.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 22.11.2024, 22:26 (vor 92 Tagen) @ defender

Und jetzt?

Mir sind Eure Gender-Gefühle egal und mich wundert es, dass wir hier darüber reden

Jurist, Samstag, 23.11.2024, 10:39 (vor 91 Tagen) @ Schnippelbohne

Ist das eine Selbsthilfegruppe?

Menschen und Ihre Gefühle in Bezug auf Gendern… da gibt es doch bestimmt einen besseren Platz dafür als ein Fusballforum.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

spielbeobachtung, Ort, Samstag, 23.11.2024, 06:53 (vor 91 Tagen) @ Schnippelbohne

Und jetzt?

Das zeigt, dass hier eine intellektuelle Minderheit versucht der Mehrheit der Bürger Regeln aufzuzwingen.
Man könnte ja eine Volksbefragung machen, von mir aus auch nur unter Frauen, die ja angeblich seit Ewigkeiten sprachlich diskriminiert werden. Da würde sich herausstellen, dass nur ein geringer Prozentsatz auf Gendern Wert legt.
Wer es unbedingt will, soll es machen. Aber bitte nicht in Behörden, Universitäten und Schulen.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Lucky_Luke_1000, RLP, Samstag, 23.11.2024, 12:05 (vor 91 Tagen) @ spielbeobachtung

Exakt... und bitte auch nicht in unserem BVB-Forum gendern. Ich fände es cool, wenn die Redaktion mit neutraler Sprache kommuniziert, was ja in der Regel auch der Fall ist. Mir war es bei diesem Instagram-Post aufgefallen.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

herrNick, Samstag, 23.11.2024, 08:57 (vor 91 Tagen) @ spielbeobachtung

Und jetzt?


Das zeigt, dass hier eine intellektuelle Minderheit versucht der Mehrheit der Bürger Regeln aufzuzwingen.
Man könnte ja eine Volksbefragung machen, von mir aus auch nur unter Frauen, die ja angeblich seit Ewigkeiten sprachlich diskriminiert werden. Da würde sich herausstellen, dass nur ein geringer Prozentsatz auf Gendern Wert legt.
Wer es unbedingt will, soll es machen. Aber bitte nicht in Behörden, Universitäten und Schulen.

Dieser großflächige Zwang ist aber nicht mehr als eine Phantasie.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Lordran, Samstag, 23.11.2024, 09:19 (vor 91 Tagen) @ herrNick

Und jetzt?


Das zeigt, dass hier eine intellektuelle Minderheit versucht der Mehrheit der Bürger Regeln aufzuzwingen.
Man könnte ja eine Volksbefragung machen, von mir aus auch nur unter Frauen, die ja angeblich seit Ewigkeiten sprachlich diskriminiert werden. Da würde sich herausstellen, dass nur ein geringer Prozentsatz auf Gendern Wert legt.
Wer es unbedingt will, soll es machen. Aber bitte nicht in Behörden, Universitäten und Schulen.


Dieser großflächige Zwang ist aber nicht mehr als eine Phantasie.

Interessant. In fast allen öffentlichen Einrichtungen/Behörden oder auch im Schreibverkehr fühlt sich die angebliche "Phantasie" ziemlich real an.
Zum Thema Volksbefragung: Da fällt jede Umfrage zum Thema Gendern so dermaßen eindeutig negativ aus, dass man definitiv nur von einer kleinen Minderheit sprechen kann, die es unbedingt durchboxen will.
"Intellektuell" lasse ich mal bewusst weg. Da geht es auch um viele "Blabla"-Wissenschaften/Studiengänge, die ihre eigene Existenz rechtfertigen müssen.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Elbsegel, Sonntag, 24.11.2024, 18:32 (vor 90 Tagen) @ Lordran

Und jetzt?


Das zeigt, dass hier eine intellektuelle Minderheit versucht der Mehrheit der Bürger Regeln aufzuzwingen.
Man könnte ja eine Volksbefragung machen, von mir aus auch nur unter Frauen, die ja angeblich seit Ewigkeiten sprachlich diskriminiert werden. Da würde sich herausstellen, dass nur ein geringer Prozentsatz auf Gendern Wert legt.
Wer es unbedingt will, soll es machen. Aber bitte nicht in Behörden, Universitäten und Schulen.


Dieser großflächige Zwang ist aber nicht mehr als eine Phantasie.


Interessant. In fast allen öffentlichen Einrichtungen/Behörden oder auch im Schreibverkehr fühlt sich die angebliche "Phantasie" ziemlich real an.
Zum Thema Volksbefragung: Da fällt jede Umfrage zum Thema Gendern so dermaßen eindeutig negativ aus, dass man definitiv nur von einer kleinen Minderheit sprechen kann, die es unbedingt durchboxen will.
"Intellektuell" lasse ich mal bewusst weg. Da geht es auch um viele "Blabla"-Wissenschaften/Studiengänge, die ihre eigene Existenz rechtfertigen müssen.

Mit deinem ständigen Stammtischgeschwätz bist du von "intellektuell" allerdings auch ziemlich weit weg.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 24.11.2024, 18:18 (vor 90 Tagen) @ Lordran

"Intellektuell" lasse ich mal bewusst weg. Da geht es auch um viele "Blabla"-Wissenschaften/Studiengänge, die ihre eigene Existenz rechtfertigen müssen.

In solch einer peinlichen Bemerkung ist der Begriff "intellektuell" tatsächlich vollkommen fehl am Platz.

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Fonzie, Münster, Samstag, 23.11.2024, 11:47 (vor 91 Tagen) @ Lordran

Interessant. In fast allen öffentlichen Einrichtungen/Behörden oder auch im Schreibverkehr fühlt sich die angebliche "Phantasie" ziemlich real an.

Als Lehrer arbeite ich in einer öffentlichen Einrichtung. Da war die Ansage, wir sollen uns auf einer Konferenz was überlegen. Wir haben kurz diskutiert und dann entschieden, weitestgehend auf neutrale Begriffe zu setzen: Kollegiumsraum, Kollegiumskonferenz und Kollegiumsrat statt Lehrerzimmer, Lehrerkonferenz und Lehrerrat. Ansonsten setzen wir auf Sternchen. Ein paar finden das albern, die machen es eben nicht. Die meisten machen es. Manchmal sage ich noch Lehrerzimmer und auch das stört niemanden. Für die Kinder und Jugendlichen ist es, soweit ich das mitbekomme, auch kein Diskussionsthema, wenn auf meiner Folie die Zusatzaufgaben "Aufgaben für schnelle Schüler*innen" statt vorher "Aufgaben für schnelle Schüler" heißen.

Das größte Hindernis dabei ist, dass es rechtlich eigentlich teilweise bei der Form mit "Lehrer" bleiben müsste, weil das natürlich als Begriff in der BASS definiert ist. Und das zweitgrößte Hindernis dabei sind dann einzelne Dezernenten, die Anweisungen verschickt haben, dass bitte auf keinen Fall gegendert werden darf, weil es ja nicht im Duden steht (oder stand, weiß nicht, wie es aktuell ist).

Zum Thema Volksbefragung: Da fällt jede Umfrage zum Thema Gendern so dermaßen eindeutig negativ aus, dass man definitiv nur von einer kleinen Minderheit sprechen kann, die es unbedingt durchboxen will.

So funktioniert unsere Gesellschaft nun mal, dass man zuweilen Dinge vereinbart, die eine Minderheit schützen, obwohl sie der Mehrheit egal sind oder diese sie sogar ablehnt.

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Karsten, Zürich, Samstag, 23.11.2024, 12:12 (vor 91 Tagen) @ Fonzie

Und das zweitgrößte Hindernis dabei sind dann einzelne Dezernenten, die Anweisungen verschickt haben, dass bitte auf keinen Fall gegendert werden darf, weil es ja nicht im Duden steht (oder stand, weiß nicht, wie es aktuell ist).


Tja, und solchen Leuten in solchen Positionen sollte man dann den Duden eigentlich mit den Worten um die Ohren Hauen, dass der Duden die Sprache nicht VOR- sondern nur BEschreibt.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

istar, Samstag, 23.11.2024, 12:39 (vor 91 Tagen) @ Karsten

Und das zweitgrößte Hindernis dabei sind dann einzelne Dezernenten, die Anweisungen verschickt haben, dass bitte auf keinen Fall gegendert werden darf, weil es ja nicht im Duden steht (oder stand, weiß nicht, wie es aktuell ist).

Tja, und solchen Leuten in solchen Positionen sollte man dann den Duden eigentlich mit den Worten um die Ohren Hauen, dass der Duden die Sprache nicht VOR- sondern nur BEschreibt.

Dann müssten wir konsequent auf Rechtschreibregeln verzichten, auch in Schulen.

Oder man akzeptiert eine Instanz, die Regeln formuliert, ohne dass die in irgendeinem Gesetzestext stehen.

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Karsten, Zürich, Samstag, 23.11.2024, 13:22 (vor 91 Tagen) @ istar

Dann müssten wir konsequent auf Rechtschreibregeln verzichten, auch in Schulen.

Oder man akzeptiert eine Instanz, die Regeln formuliert, ohne dass die in irgendeinem Gesetzestext stehen.

Dies hat nun mit dem eigentlichen Thema das Threads nicht mehr viel zu tun, aber ja: Ersteres wäre aus meiner Sicht gar nicht mal verkehrt.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 23.11.2024, 13:44 (vor 91 Tagen) @ Karsten

Dann müssten wir konsequent auf Rechtschreibregeln verzichten, auch in Schulen.

Oder man akzeptiert eine Instanz, die Regeln formuliert, ohne dass die in irgendeinem Gesetzestext stehen.


Dies hat nun mit dem eigentlichen Thema das Threads nicht mehr viel zu tun, aber ja: Ersteres wäre aus meiner Sicht gar nicht mal verkehrt.

Nein


https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/hessen-schreiben-nach-gehoer-abgeschafft-expertin-fulda-anastasia-frederkindt-90921060.html

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Fonzie, Münster, Samstag, 23.11.2024, 12:26 (vor 91 Tagen) @ Karsten

Tja, und solchen Leuten in solchen Positionen sollte man dann den Duden eigentlich mit den Worten um die Ohren Hauen, dass der Duden die Sprache nicht VOR- sondern nur BEschreibt.

Absolut. Unser Dezernent hat sich an der Stelle aber zumindest rausgehalten.

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Lucky_Luke_1000, RLP, Samstag, 23.11.2024, 12:11 (vor 91 Tagen) @ Fonzie

Es ist in meinen Augem übertrieben, den Schutz von Menschen durch ein sprachliches Symbol zu bewerkstelligen. Besser wäre eine gute und liberal-offene Haltung, besser wäre Zivilcourage.

Dieser Aspekt wird in meinen Augen überhöht.

Zudem haben eigene Länder der BRD das Gendern an öffentlichen Einrichtungen bereits verboten (Bayern, Hessen, Sachsen, in Rheinland-Pfalz sollen gegenderte Texte von Schülerinnen und Schülern als Fehler markiert aber nicht mit Punktabzug bestraft werden). Ich denke, es wird immer mehr Länder geben, in denen das Gendern Ei geschränkt wird. Gendern ist eine links-liberale politische Ausdrucksform und nicht bloß Sprache. Das ist in meine Augen so ....

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Fonzie, Münster, Samstag, 23.11.2024, 12:23 (vor 91 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Es ist in meinen Augem übertrieben, den Schutz von Menschen durch ein sprachliches Symbol zu bewerkstelligen. Besser wäre eine gute und liberal-offene Haltung, besser wäre Zivilcourage.

Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo Menschen, die gendern, dadurch zwingend keine gute und liberal-offene Haltung haben und Zivilcourage zeigen können.

Dieser Aspekt wird in meinen Augen überhöht.

Absolut. Daher kann ich deinen missionarischen Eifer hier auch nullkommanull verstehen.

Gendern ist eine links-liberale politische Ausdrucksform und nicht bloß Sprache. Das ist in meine Augen so ....

An unserer Schule ist es eine selbstgewählte Ausdrucksform der Schulgemeinschaft, die in den demokratischen Gremien der Schule als Standard so verabschiedet wurde. Von daher ist es erst mal komplett irrelevant, wie du als Außenstehender dazu stehst. Dass du es als "links-liberale" Ausdrucksform empfindest, ist natürlich okay. Grundsätzlich ist das unserer Schulgemeinschaft aber offensichtlich lieber, als andere "rechts-autoritäre" Formen des Ausdrucks, um mal in deiner komischen Dialektik zu bleiben.

Mal davon ab ist deine Argumentation auch in sich schon nicht logisch. Du bist dir ja nicht mal innerhalb eines Beitrags (siehe fett markierte Teile) sicher, ob gendern nun ein relevantes gesellschaftliches Instrument ist, oder lediglich ein sprachliches Symbol ohne Wirkmacht.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 10:09 (vor 91 Tagen) @ Lordran

Das ist jetzt aber ein ordentliches Bullshit-Bingo von Dir.

Sofern ich als Professor für Mathematik mal nicht in das Raster der Dir suspekten Studiengänge falle, habe ich ein bisschen weiter unten ja mal dargelegt, was meine Beweggründe dafür sind, dass ich persönlich gendere. Von Durchboxen ist auch da natürlich nicht die Rede, weil es ja nur um mich geht.

Also: Was ist konkret das Problem, wenn man sehr bewusst aus Respekt für die Leute, die sich nicht ins (m/w)-Schema pressen lassen, ein Sternchen setzt?

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Lucky_Luke_1000, RLP, Samstag, 23.11.2024, 12:16 (vor 91 Tagen) @ Scherben

Das Problem ist: Gendern ist eine politisch motivierte und auch ideologische Ausdrucksform von Sprache. Die allerallermeisten Menschen möchten jedoch, dass die Sprache von öffentlichen Einrichtungen neutral ist. Genau das ist der Punkt.

Besser als Schutz durch Sternchen ist der Schutz durch eine gute und faire Gesinnung, durch Zivilcourage, durch echte Solidarität.

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herrNick, Samstag, 23.11.2024, 12:53 (vor 91 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Das Problem ist: Gendern ist eine politisch motivierte und auch ideologische Ausdrucksform von Sprache. Die allerallermeisten Menschen möchten jedoch, dass die Sprache von öffentlichen Einrichtungen neutral ist. Genau das ist der Punkt.

Besser als Schutz durch Sternchen ist der Schutz durch eine gute und faire Gesinnung, durch Zivilcourage, durch echte Solidarität.

Muss man sich zwischen den beiden Dingen entscheiden? Gibt es Belege, dass Menschen, die Gendern eine geringere Zivilcourage oder eine weniger faire Gesinnung haben?

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Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 13:56 (vor 91 Tagen) @ herrNick

Das Problem ist: Gendern ist eine politisch motivierte und auch ideologische Ausdrucksform von Sprache. Die allerallermeisten Menschen möchten jedoch, dass die Sprache von öffentlichen Einrichtungen neutral ist. Genau das ist der Punkt.

Besser als Schutz durch Sternchen ist der Schutz durch eine gute und faire Gesinnung, durch Zivilcourage, durch echte Solidarität.


Muss man sich zwischen den beiden Dingen entscheiden? Gibt es Belege, dass Menschen, die Gendern eine geringere Zivilcourage oder eine weniger faire Gesinnung haben?

Natürlich nicht.

Dieser ganze Thread ist voller "false flags". Hier plustern sich durchaus einige Leute als Menschenfreunde auf, denen die Interessen nicht binärer Personen meilenweit am Arsch vorbei gehen.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 23.11.2024, 10:37 (vor 91 Tagen) @ Scherben

Das ist jetzt aber ein ordentliches Bullshit-Bingo von Dir.

Sofern ich als Professor für Mathematik mal nicht in das Raster der Dir suspekten Studiengänge falle, habe ich ein bisschen weiter unten ja mal dargelegt, was meine Beweggründe dafür sind, dass ich persönlich gendere. Von Durchboxen ist auch da natürlich nicht die Rede, weil es ja nur um mich geht.

Also: Was ist konkret das Problem, wenn man sehr bewusst aus Respekt für die Leute, die sich nicht ins (m/w)-Schema pressen lassen, ein Sternchen setzt?

Dass es nicht inklusiv ist. Du schließt andere Menschen aus. Sehbehinderte, Menschen des Lesetyps Scanner, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit niedrigem Bildungsgrad. Es ist ein unsinniges Elfenbeinturm-Projekt.

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Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 10:53 (vor 91 Tagen) @ MarcBVB

Das ist jetzt aber ein ordentliches Bullshit-Bingo von Dir.

Sofern ich als Professor für Mathematik mal nicht in das Raster der Dir suspekten Studiengänge falle, habe ich ein bisschen weiter unten ja mal dargelegt, was meine Beweggründe dafür sind, dass ich persönlich gendere. Von Durchboxen ist auch da natürlich nicht die Rede, weil es ja nur um mich geht.

Also: Was ist konkret das Problem, wenn man sehr bewusst aus Respekt für die Leute, die sich nicht ins (m/w)-Schema pressen lassen, ein Sternchen setzt?


Dass es nicht inklusiv ist. Du schließt andere Menschen aus. Sehbehinderte, Menschen des Lesetyps Scanner, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit niedrigem Bildungsgrad. Es ist ein unsinniges Elfenbeinturm-Projekt.

Es ist kein Projekt. Das schrieb ich ja gerade. Es geht nur um mich.

Zum Rest des vorgeschobenen Arguments mag ich mich ansonsten nicht mehr äußern. Das ist ja wirklich x-mal durchgekaut worden. Unsere ganze Gesellschaft ist auf so vielen Ebenen nicht inklusiv aufgebaut, incl. der Sprache, dass man sich wirklich freuen würde, wenn der "Kolleg sternchen innen" sprechende Screenreader das größte aller Probleme wäre.

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Karsten, Zürich, Samstag, 23.11.2024, 12:06 (vor 91 Tagen) @ Scherben

Unsere ganze Gesellschaft ist auf so vielen Ebenen nicht inklusiv aufgebaut, incl. der Sprache, dass man sich wirklich freuen würde, wenn der "Kolleg sternchen innen" sprechende Screenreader das größte aller Probleme wäre.

Das mal zum einen, und zum anderen können wir doch die Sinnhaftigkeit von gesprochener oder geschriebener Sprache nicht davon abhängig machen, was irgendeine Software kann oder nicht kann. Dann muss man einfach die Software korrekt programmieren und gut is.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 23.11.2024, 10:58 (vor 91 Tagen) @ Scherben

Ich find's schade. Oder anders gesagt: es gibt genug Menschen, die man mit dem Gendern ausschließt.

Und - maybe bin ich da zu sehr juristisch verhaftet - das ist für mich dann kein Gewinn. Ich kann ja auch nicht eine Ausgleichsfläche für Feldhamster zu Lasten des Stirnlappenbasilisks ausweisen.

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markus, Samstag, 23.11.2024, 12:26 (vor 91 Tagen) @ MarcBVB

Ich find's schade. Oder anders gesagt: es gibt genug Menschen, die man mit dem Gendern ausschließt.

Wobei man mehr einbezieht als ausschließt. Die Abwägung geht pro Gendern aus. Trotzdem wäre es schöner, wenn man wirklich alle mit einbezieht. Aber dafür gibt es doch die Lösung, auf allgemeinere Begriffe zu setzen, die unabhängig vom Geschlecht sind.

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Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 11:06 (vor 91 Tagen) @ MarcBVB

Ich find's schade. Oder anders gesagt: es gibt genug Menschen, die man mit dem Gendern ausschließt.

So wie man Leute ausschließt, wenn man "Kolleginnen und Kollegen" oder nur "Kollegen" sagt. Das nennt man einen Zielkonflikt.

Und glaubwürdiger fände ich den Einsatz für Inklusion sowieso, wenn er sich vor allem bei objektiv und subjektiv größeren Problemen als diesem manifestieren würde. Das allein zeigt ja, wie vorgeschoben dieses Argument bei den allermeisten ja ist. (Jede*r ziehe bitte nur den Schuh an, der passt.)

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herrNick, Samstag, 23.11.2024, 09:39 (vor 91 Tagen) @ Lordran

Und jetzt?


Das zeigt, dass hier eine intellektuelle Minderheit versucht der Mehrheit der Bürger Regeln aufzuzwingen.
Man könnte ja eine Volksbefragung machen, von mir aus auch nur unter Frauen, die ja angeblich seit Ewigkeiten sprachlich diskriminiert werden. Da würde sich herausstellen, dass nur ein geringer Prozentsatz auf Gendern Wert legt.
Wer es unbedingt will, soll es machen. Aber bitte nicht in Behörden, Universitäten und Schulen.


Dieser großflächige Zwang ist aber nicht mehr als eine Phantasie.


Interessant. In fast allen öffentlichen Einrichtungen/Behörden oder auch im Schreibverkehr fühlt sich die angebliche "Phantasie" ziemlich real an.
Zum Thema Volksbefragung: Da fällt jede Umfrage zum Thema Gendern so dermaßen eindeutig negativ aus, dass man definitiv nur von einer kleinen Minderheit sprechen kann, die es unbedingt durchboxen will.
"Intellektuell" lasse ich mal bewusst weg. Da geht es auch um viele "Blabla"-Wissenschaften/Studiengänge, die ihre eigene Existenz rechtfertigen müssen.

Es gibt mW keine Gesetze, die Behörden eine Gender-gerechte Sprache vorschreiben. Wenn sich nun eine Behörde dazu entscheidet, liegt das in ihrem Ermessensspielraum. Möchtest Du dort eingreifen? Dass ein Arbeitgeber Leitlinien für seine Angestellten herausgibt, ist jetzt ja keinen Aufreger Wert, oder? Da gibt es überall zig Vorschriften (HO Regelung, Kleidung, Kernarbeitszeit, Mitarbeiter-Performance Gespräche und hundert mehr, bei denen die Angestellten sicher auch oft eine abweiche Meinung haben).

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

EloKa, Samstag, 23.11.2024, 21:08 (vor 91 Tagen) @ herrNick

Es gibt mW keine Gesetze, die Behörden eine Gender-gerechte Sprache vorschreiben. Wenn sich nun eine Behörde dazu entscheidet, liegt das in ihrem Ermessensspielraum.

Das ist richtig. Vereinzelt gibt es sogar staatliche Vorgaben, die das Gendern verbieten wie es zum Beispiel auf staatlicher Ebene in Bayern der Fall ist.

Auf kommunaler Ebene steht es den Bürgermeistern bzw. Landräten frei zu entscheiden, ob die Behörden der Kommune Gendern dürfen, sollen oder es unterlassen sollen.

Irgendwelche angeblichen staatlichen oder kommunalen Verpflichtungen zum Gendern sind aber nur eine Erfindung um sich am angeblichen Gender-Wahn abarbeiten zu können.

Ich mag Gendern und bin froh, dass mein Arbeitgeber da konsequent ist

Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 08:31 (vor 91 Tagen) @ spielbeobachtung

Und jetzt?


Das zeigt, dass hier eine intellektuelle Minderheit versucht der Mehrheit der Bürger Regeln aufzuzwingen.
Man könnte ja eine Volksbefragung machen, von mir aus auch nur unter Frauen, die ja angeblich seit Ewigkeiten sprachlich diskriminiert werden. Da würde sich herausstellen, dass nur ein geringer Prozentsatz auf Gendern Wert legt.
Wer es unbedingt will, soll es machen. Aber bitte nicht in Behörden, Universitäten und Schulen.

Ich würde auch hier wie immer empfehlen, mal die Position von Personen einzunehmen, die sich nicht in das binäre Raster einfügen lassen.

Wenn ich spezifisch Frauen auch ansprechen will, z.B. weil ich zu einer Gruppe spreche, in der *nur* Menschen sind, die sich als Männer oder als Frauen identifizieren, dann schreibe ich bewusst nicht "Liebe Kolleg*innen", sondern "Liebe Kolleginnen und Kollegen". Weil es dann präziser ist und weil man dann eben auch alle Lesbarkeitsprobleme umschifft, die z.B. bei Leuten mit Sehbehinderung existieren.

Wenn ich aber Gruppen anspreche, die so groß sind, dass dort mit Sicherheit auch das d aus (m/w/d) vertreten ist, dann ist sowas wie "Kolleg*innen" einfach mit Abstand die respektvollste Variante, und dann interessiert mich auch nicht, in welchem Kontext ich das mache (Öffentlicher Dienst oder nicht) und wie eine Mehrheit in diesem Land dazu steht. Weil mir um Längen wichtiger ist, dass sich auch das d aus (m/w/d) angesprochen und respektiert fühlt.

Dieser gedankliche Schritt führt mich zum Gendern, kein (in meinem Fall fiktiver weil inexistenter) Zwang.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Elbsegel, Freitag, 22.11.2024, 21:59 (vor 92 Tagen) @ defender

Als Strafverteidigerin bin ich froh, dass unsere Gesetze genderfrei sind. Ich finde das Gendern sprachlich unerträglich. Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Ich schlage mal vor, dass die, die auch so denken wie ich, sich mit erheben und mal gegen die Gendernden aufbegehren. Wir lassen uns nicht altersdiskriminieren!!! Wir haben ein Recht darauf, unsere Sprache sprechen und schreiben zu dürfen. Wenn jede Minderheit das Recht auf ihre Sprache hat, dann doch auch wir älteren Menschen. Was soll dieser ganze Scheiß mit dem gendern..., als wenn es nicht genug Probleme auf der Welt gibt.

Für eine Strafverteidigerin ist das aber eine ziemlich schwache Argumentation. Vor allen Dingen der "Gibt es nicht Wichtigeres"-Joker ist ein ziemliches Non-Argument.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

tim86, Hamburg, Freitag, 22.11.2024, 21:02 (vor 92 Tagen) @ defender

Als Strafverteidigerin bin ich froh, dass unsere Gesetze genderfrei sind. Ich finde das Gendern sprachlich unerträglich. Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Ich schlage mal vor, dass die, die auch so denken wie ich, sich mit erheben und mal gegen die Gendernden aufbegehren. Wir lassen uns nicht altersdiskriminieren!!! Wir haben ein Recht darauf, unsere Sprache sprechen und schreiben zu dürfen. Wenn jede Minderheit das Recht auf ihre Sprache hat, dann doch auch wir älteren Menschen. Was soll dieser ganze Scheiß mit dem gendern..., als wenn es nicht genug Probleme auf der Welt gibt.

Unabhängig von der Diskussion ums Gendern ist der Anspruch, dass die Sprache so bleiben soll, wie man sie in der eigenen Jugend kennengelernt hat, absurd.

Sprache ist ständig im Wandel. Weder lässt sie sich durch Zwang verändern, noch lässt sich dieser Wandel durch Zwang aufhalten. Wer mit Mitte 50 nicht mehr in der Lage ist, solche Veränderungen mitzugehen, bleibt in einigen Bereichen zwangsläufig auf der Strecke.

Du bezeichnest dich zum Beispiel als Frau, obwohl ursprünglich der Begriff "Weib" korrekt gewesen wäre – oder noch früher "wib". Der Begriff "Frau" (damals noch "Frouwe" geschrieben) war ursprünglich dem Adel vorbehalten. Erst im 19. Jahrhundert begann sich "Weib" durch zunehmende Abwertung zum Schimpfwort zu wandeln, während "Frau" immer häufiger als allgemeiner Begriff für alle Frauen genutzt wurde. Du sprichst also auch nicht so, wie es die vorherigen Generationen gewohnt waren und diese mussten auch damit leben, dass sich der Sprachgebrauch gewandelt hat.

Natürlich hast du privat das Recht, dich so auszudrücken, wie du möchtest. Gleichzeitig hat jeder andere das Recht, sich aufgrund deiner Ausdrucksweise eine Meinung zu bilden – sei diese positiv oder negativ. Genauso hat jedoch auch jeder andere das Recht, sich so auszudrücken, wie er es für richtig hält. Und du kannst dir wiederum eine Meinung über deren Ausdrucksweise bilden.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Davja89, Samstag, 23.11.2024, 10:01 (vor 91 Tagen) @ tim86

Ich glaube niemand hat ernsthaft ein Problem damit wenn sich Jüngere eben anders ausdrücken als Ältere.
Das ist ja der Wandel der Sprache durch die Generationen.
Dan hat es schon immer gegeben.
Selbstverständlich wird man in 150 Jahren anders sprechen als heute.

Worauf Menschen allergisch reagieren ist, wenn etwas von oben durch gedrückt werden soll.

Gendern ist kein Thema des Alters. Auch bei den jungen Menschen finden das die meisten albern.
Die Jugend besteht eben nicht nur aus Studenten irgendwelcher Geisteswissenschaften.

Aktuell sehen wir sogar den Trend solche "Woken / Progressiven" Themen sogar abzulehnen in der Jugend.

Das Thema Gendern ist in der Realität nicht vorhanden. Jede neutrale Umfrage zu dem Thema zeigt das es absolute Randmeinungen sind.

Dazu kommt dieses leicht unangenehme Gefühl, das es eben sehr viele Menschen gibt die dieses Thema gerne nutzen um zu zeigen "man gehört ja zu den Schlauen".

Das schürt eben massive Ablehnung.

Eigentlich ein Paradebeispiel dafür wie man "Fortschritt" aus Sicht des Progressiven Milieus eben nicht hin bekommt:

Such dir ein Thema was saumäßig unbeliebt ist aber eigentlich völlig nebensächlich. Zieh es trotzdem immer weiter durch.

So bekommst du es dann hin das selbst entspannte Zeitgenossen von diesem ganzen Kram nix mehr hören wollen.

Mir persönlich ist dieses Thema eigentlich vollkommen egal. Ich kenn niemanden der so spricht. Muss das beruflich nicht nutzen. Und wenn mir ein Text zu doof ist, lese ich eben was anderes.

Für mich ist es eher wieder eine weiterer Beweis dafür, wie weit die Gräben zwischen bestimmten Bevölkerungsgruppen schon auf sind.

Wir lachen immer über die Amis.

Aber wenn der Schlossermeister aus Herne sich mit dem Studenten aus Berlin-Mitte unterhält dürfte der Graben schon ähnlich auf sein wie in Amerika.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

tim86, Hamburg, Sonntag, 24.11.2024, 00:53 (vor 91 Tagen) @ Davja89

Ist dir im echten Leben tatsächlich schon einmal jemand begegnet, der sich darüber aufgeregt hat, dass du nicht genderst? Ich persönlich gendere auch nicht und hatte damit noch nie Probleme.

Was es sicher gibt, ist eine kleine, aber laute Minderheit, die sich hauptsächlich online äußert. Wie in vielen Bereichen sind radikale Stimmen dort besonders präsent und werfen oft ein negatives Licht auf die gesamte Gruppe, obwohl sie diese gar nicht repräsentieren. Offline habe ich hingegen noch nie jemanden getroffen, der sich darüber aufregt, dass man nicht gendert – und das, obwohl ich durchaus einige Berührungspunkte mit dem „progressiven Milieu“ habe.

Das Einzige, was ich offline bislang erlebt habe, sind Menschen, die sich über das Gendern aufregen und anderen verbieten wollen, es zu nutzen. Aber jemanden, der es anderen vorschreibt – außer vielleicht im beruflichen Kontext, wie bei Stellenausschreibungen – habe ich noch nicht getroffen.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Sonntag, 24.11.2024, 07:33 (vor 90 Tagen) @ tim86

Ist dir im echten Leben tatsächlich schon einmal jemand begegnet, der sich darüber aufgeregt hat, dass du nicht genderst? Ich persönlich gendere auch nicht und hatte damit noch nie Probleme.

Was es sicher gibt, ist eine kleine, aber laute Minderheit, die sich hauptsächlich online äußert. Wie in vielen Bereichen sind radikale Stimmen dort besonders präsent und werfen oft ein negatives Licht auf die gesamte Gruppe, obwohl sie diese gar nicht repräsentieren. Offline habe ich hingegen noch nie jemanden getroffen, der sich darüber aufregt, dass man nicht gendert – und das, obwohl ich durchaus einige Berührungspunkte mit dem „progressiven Milieu“ habe.

Das Einzige, was ich offline bislang erlebt habe, sind Menschen, die sich über das Gendern aufregen und anderen verbieten wollen, es zu nutzen. Aber jemanden, der es anderen vorschreibt – außer vielleicht im beruflichen Kontext, wie bei Stellenausschreibungen – habe ich noch nicht getroffen.

Ich habe aber auch online noch nie erlebt, dass sich jemand darüber aufregt, dass andere nicht gendern. Wo soll diese laute Minderheit sein? Es ist auch online umgekehrt. Es kommt, wenn die Gender-Hater wieder wild um sich schießen, zwar seitens der Gendernden zu Erklärungen, warum sie gendern. Aber irgendwelche Aufforderungen zum Gendern gibt es dann nicht.

In großen Unternehmen ist es zum Teil vorgeschrieben. Aber wenn einem das stört, kann man seinen gut bezahlten Konzernjob aufgeben und was anderes machen. Firma Röhrich, Gas Wasser Scheisse, sucht noch Leute.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

spielbeobachtung, Ort, Sonntag, 24.11.2024, 08:29 (vor 90 Tagen) @ markus


Ich habe aber auch online noch nie erlebt, dass sich jemand darüber aufregt, dass andere nicht gendern. Wo soll diese laute Minderheit sein? Es ist auch online umgekehrt. Es kommt, wenn die Gender-Hater wieder wild um sich schießen, zwar seitens der Gendernden zu Erklärungen, warum sie gendern. Aber irgendwelche Aufforderungen zum Gendern gibt es dann nicht.

In großen Unternehmen ist es zum Teil vorgeschrieben. Aber wenn einem das stört, kann man seinen gut bezahlten Konzernjob aufgeben und was anderes machen. Firma Röhrich, Gas Wasser Scheisse, sucht noch Leute.

Solche Konzerne/Unternehmen berücksichtige ich nicht mehr bei meinen Kaufentschedungen, gilt auch für“woke Werbung“

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Scherben, Kiel, Sonntag, 24.11.2024, 09:45 (vor 90 Tagen) @ spielbeobachtung

Kann man ja alles machen. Ich finds nur wirklich verrückt, wenn die Diskussion dann so abläuft, als seien "die anderen" das Problem, weil sie eine Kleinigkeit aufbauschen.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

istar, Sonntag, 24.11.2024, 08:23 (vor 90 Tagen) @ markus

Ist dir im echten Leben tatsächlich schon einmal jemand begegnet, der sich darüber aufgeregt hat, dass du nicht genderst? Ich persönlich gendere auch nicht und hatte damit noch nie Probleme.

Was es sicher gibt, ist eine kleine, aber laute Minderheit, die sich hauptsächlich online äußert. Wie in vielen Bereichen sind radikale Stimmen dort besonders präsent und werfen oft ein negatives Licht auf die gesamte Gruppe, obwohl sie diese gar nicht repräsentieren. Offline habe ich hingegen noch nie jemanden getroffen, der sich darüber aufregt, dass man nicht gendert – und das, obwohl ich durchaus einige Berührungspunkte mit dem „progressiven Milieu“ habe.

Das Einzige, was ich offline bislang erlebt habe, sind Menschen, die sich über das Gendern aufregen und anderen verbieten wollen, es zu nutzen. Aber jemanden, der es anderen vorschreibt – außer vielleicht im beruflichen Kontext, wie bei Stellenausschreibungen – habe ich noch nicht getroffen.


Ich habe aber auch online noch nie erlebt, dass sich jemand darüber aufregt, dass andere nicht gendern. Wo soll diese laute Minderheit sein? Es ist auch online umgekehrt. Es kommt, wenn die Gender-Hater wieder wild um sich schießen, zwar seitens der Gendernden zu Erklärungen, warum sie gendern. Aber irgendwelche Aufforderungen zum Gendern gibt es dann nicht.

In großen Unternehmen ist es zum Teil vorgeschrieben. Aber wenn einem das stört, kann man seinen gut bezahlten Konzernjob aufgeben und was anderes machen. Firma Röhrich, Gas Wasser Scheisse, sucht noch Leute.

Ist die Firma Röhrich sowas wie der Kuttenträger (mwd natürlich), der beim Schal wedeln aus der Puste kommt, unter den Berufstätigen?

Bei soviel Arroganz ist es kein Wunder, dass gendern bei Nicht-Akademikern unpopulär bis verhasst ist.
Angebersprache halt, wo eine bestimmte Klasse der Welt da draußen zeigen will,wie super-bewusst und inklusiv sie doch labern kann.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Sonntag, 24.11.2024, 09:20 (vor 90 Tagen) @ istar

Ist die Firma Röhrich sowas wie der Kuttenträger (mwd natürlich), der beim Schal wedeln aus der Puste kommt, unter den Berufstätigen?

Bei Frau Hansen war die Firma schon erfolgreich https://www.youtube.com/watch?v=SPPJ-B0W_84

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 10:20 (vor 91 Tagen) @ Davja89

Worauf Menschen allergisch reagieren ist, wenn etwas von oben durch gedrückt werden soll.

Gendern ist kein Thema des Alters. Auch bei den jungen Menschen finden das die meisten albern.
Die Jugend besteht eben nicht nur aus Studenten irgendwelcher Geisteswissenschaften.

Aktuell sehen wir sogar den Trend solche "Woken / Progressiven" Themen sogar abzulehnen in der Jugend.

Das passt doch alles nicht zusammen.

Wer ist denn in Deutschland seit Ewiggkeiten "oben"? Doch nicht die Leute, die Du in der unteren Zeile meinst.

Umso erstaunlicher finde ich daher diese Argumentation. Es wird vorwiegend von Leuten gegendert, die das aus einem eigenen Interesse tun und die dafür (wie die Person, die den sg.de-Artikel geschrieben hat) weder Lob noch Kritik hören wollen. Es ist einfach die Art, wie sie sprechen oder schreiben.

Wer daraus ein Thema macht, sind die anderen. Auch hier. Insofern beißt sich da wieder die Katze in den Schwanz. Man kann sich doch nicht zugleich bewusst und aktiv an einem Thema aufgeilen und dann der Gegenseite vorwerfen, dass sie das Thema aufgeilen würde.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Freitag, 22.11.2024, 21:20 (vor 92 Tagen) @ tim86

Als Strafverteidigerin bin ich froh, dass unsere Gesetze genderfrei sind. Ich finde das Gendern sprachlich unerträglich. Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Ich schlage mal vor, dass die, die auch so denken wie ich, sich mit erheben und mal gegen die Gendernden aufbegehren. Wir lassen uns nicht altersdiskriminieren!!! Wir haben ein Recht darauf, unsere Sprache sprechen und schreiben zu dürfen. Wenn jede Minderheit das Recht auf ihre Sprache hat, dann doch auch wir älteren Menschen. Was soll dieser ganze Scheiß mit dem gendern..., als wenn es nicht genug Probleme auf der Welt gibt.


Unabhängig von der Diskussion ums Gendern ist der Anspruch, dass die Sprache so bleiben soll, wie man sie in der eigenen Jugend kennengelernt hat, absurd.

Sprache ist ständig im Wandel. Weder lässt sie sich durch Zwang verändern, noch lässt sich dieser Wandel durch Zwang aufhalten. Wer mit Mitte 50 nicht mehr in der Lage ist, solche Veränderungen mitzugehen, bleibt in einigen Bereichen zwangsläufig auf der Strecke.

Du bezeichnest dich zum Beispiel als Frau, obwohl ursprünglich der Begriff "Weib" korrekt gewesen wäre – oder noch früher "wib". Der Begriff "Frau" (damals noch "Frouwe" geschrieben) war ursprünglich dem Adel vorbehalten. Erst im 19. Jahrhundert begann sich "Weib" durch zunehmende Abwertung zum Schimpfwort zu wandeln, während "Frau" immer häufiger als allgemeiner Begriff für alle Frauen genutzt wurde. Du sprichst also auch nicht so, wie es die vorherigen Generationen gewohnt waren und diese mussten auch damit leben, dass sich der Sprachgebrauch gewandelt hat.

Natürlich hast du privat das Recht, dich so auszudrücken, wie du möchtest. Gleichzeitig hat jeder andere das Recht, sich aufgrund deiner Ausdrucksweise eine Meinung zu bilden – sei diese positiv oder negativ. Genauso hat jedoch auch jeder andere das Recht, sich so auszudrücken, wie er es für richtig hält. Und du kannst dir wiederum eine Meinung über deren Ausdrucksweise bilden.

Ich wollte heute Mittag tatsächlich etwas ähnliches schreiben. Hier ein Video über die Evolution der deutschen Sprache. Ich verstehe zum größten Teil einfach gar nichts. https://www.youtube.com/watch?v=C-OS0_W2EAA

Also: Raus aus der Komfortzone und Änderungen mitgehen. Nichts ist für immer. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Amayse74, Freitag, 22.11.2024, 21:46 (vor 92 Tagen) @ markus

Als Strafverteidigerin bin ich froh, dass unsere Gesetze genderfrei sind. Ich finde das Gendern sprachlich unerträglich. Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Ich schlage mal vor, dass die, die auch so denken wie ich, sich mit erheben und mal gegen die Gendernden aufbegehren. Wir lassen uns nicht altersdiskriminieren!!! Wir haben ein Recht darauf, unsere Sprache sprechen und schreiben zu dürfen. Wenn jede Minderheit das Recht auf ihre Sprache hat, dann doch auch wir älteren Menschen. Was soll dieser ganze Scheiß mit dem gendern..., als wenn es nicht genug Probleme auf der Welt gibt.


Unabhängig von der Diskussion ums Gendern ist der Anspruch, dass die Sprache so bleiben soll, wie man sie in der eigenen Jugend kennengelernt hat, absurd.

Sprache ist ständig im Wandel. Weder lässt sie sich durch Zwang verändern, noch lässt sich dieser Wandel durch Zwang aufhalten. Wer mit Mitte 50 nicht mehr in der Lage ist, solche Veränderungen mitzugehen, bleibt in einigen Bereichen zwangsläufig auf der Strecke.

Du bezeichnest dich zum Beispiel als Frau, obwohl ursprünglich der Begriff "Weib" korrekt gewesen wäre – oder noch früher "wib". Der Begriff "Frau" (damals noch "Frouwe" geschrieben) war ursprünglich dem Adel vorbehalten. Erst im 19. Jahrhundert begann sich "Weib" durch zunehmende Abwertung zum Schimpfwort zu wandeln, während "Frau" immer häufiger als allgemeiner Begriff für alle Frauen genutzt wurde. Du sprichst also auch nicht so, wie es die vorherigen Generationen gewohnt waren und diese mussten auch damit leben, dass sich der Sprachgebrauch gewandelt hat.

Natürlich hast du privat das Recht, dich so auszudrücken, wie du möchtest. Gleichzeitig hat jeder andere das Recht, sich aufgrund deiner Ausdrucksweise eine Meinung zu bilden – sei diese positiv oder negativ. Genauso hat jedoch auch jeder andere das Recht, sich so auszudrücken, wie er es für richtig hält. Und du kannst dir wiederum eine Meinung über deren Ausdrucksweise bilden.


Ich wollte heute Mittag tatsächlich etwas ähnliches schreiben. Hier ein Video über die Evolution der deutschen Sprache. Ich verstehe zum größten Teil einfach gar nichts. https://www.youtube.com/watch?v=C-OS0_W2EAA

Also: Raus aus der Komfortzone und Änderungen mitgehen. Nichts ist für immer. Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Danke! Ich bin auch 50 Jahre alt und bin bereit meinen Horizont täglich zu erweitern, alte Meinungen/Ansichten neu zu überdenken und auch zu ändern. Und kleiner Tipp: es ist gar nicht so schwer ;-)

Definitiv Altersdiskriminierung…

Schoeneschooh, CDMX, Freitag, 22.11.2024, 20:08 (vor 92 Tagen) @ defender

…jetzt bin ich überzeugt!

Definitiv Altersdiskriminierung…

CrimsonGhost, Freitag, 22.11.2024, 20:45 (vor 92 Tagen) @ Schoeneschooh

…jetzt bin ich überzeugt!

Dein einzelnes Ausrufezeichen lässt an deiner Überzeugung Zweifel aufkommen.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 19:49 (vor 92 Tagen) @ defender

Ich finde gendern auch unmöglich, allerdings nur dann, wenn es die Sprache und Schrift negativ beeinflusst. Deine Argumentation ist aber aus meiner Sicht einfach nur dümmlich.

Oder fändest du es - wenn dein Mann ständig Lust auf dich hat, du aber nicht auf ihn - auch prima, wenn wir noch die Gesetze von vor 1997 hätten und er sich einfach holen könnte, was er will?

Man kann es mit der Rückwärtsgewandtheit auch übertreiben. Ftznfrtz lässt grüßen!

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 23.11.2024, 10:26 (vor 91 Tagen) @ nico36de

Ich finde gendern auch unmöglich, allerdings nur dann, wenn es die Sprache und Schrift negativ beeinflusst. Deine Argumentation ist aber aus meiner Sicht einfach nur dümmlich.

Oder fändest du es - wenn dein Mann ständig Lust auf dich hat, du aber nicht auf ihn - auch prima, wenn wir noch die Gesetze von vor 1997 hätten und er sich einfach holen könnte, was er will?

Man kann es mit der Rückwärtsgewandtheit auch übertreiben. Ftznfrtz lässt grüßen!

Auch die Gesetze von vor 1997 hätten das unter Strafe gestellt. Ich weiß, gerade die Wahlkämpfer von Rot und Grün erzählen da etwas anderes, allerdings zeugen solche Aussagen halt schlussendlich nur davon, dass man zur Wahrheit ein distanziertes Verhältnis hat.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 24.11.2024, 18:24 (vor 90 Tagen) @ MarcBVB

Auch die Gesetze von vor 1997 hätten das unter Strafe gestellt. Ich weiß, gerade die Wahlkämpfer von Rot und Grün erzählen da etwas anderes, allerdings zeugen solche Aussagen halt schlussendlich nur davon, dass man zur Wahrheit ein distanziertes Verhältnis hat.

Solche Aussagen, mit denen ein Mr. Wichtiganwalt Inhalte bewusst sinnentzerrt (ist Ftznfrtz etwa nicht vor 30 Jahren in der zeit stehengebleiben oder ist Vergewaltigung in der Ehe nicht erst seit 1997 strafbar?) darstellt, zeugen in der Tat davon, dass man ein Problem mit nicht in sein Weltbild passenden Wahrheiten hat.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Sonntag, 24.11.2024, 18:47 (vor 90 Tagen) @ nico36de

Auch die Gesetze von vor 1997 hätten das unter Strafe gestellt. Ich weiß, gerade die Wahlkämpfer von Rot und Grün erzählen da etwas anderes, allerdings zeugen solche Aussagen halt schlussendlich nur davon, dass man zur Wahrheit ein distanziertes Verhältnis hat.


Solche Aussagen, mit denen ein Mr. Wichtiganwalt Inhalte bewusst sinnentzerrt (ist Ftznfrtz etwa nicht vor 30 Jahren in der zeit stehengebleiben oder ist Vergewaltigung in der Ehe nicht erst seit 1997 strafbar?) darstellt, zeugen in der Tat davon, dass man ein Problem mit nicht in sein Weltbild passenden Wahrheiten hat.

Weil es hier gerade passt:

Friedrich Merz stellte Strafantrag wegen Beleidigung – Hausdurchsuchung!

https://www.stern.de/politik/deutschland/friedrich-merz-beleidigt--durchsuchung-bei-mann-aus-stuttgart-35246358.html

Frage an Marc: Ist Ftznftz eigentlich noch im Rahmen? Wäre es das auch noch mit o und i?

die Frage ist

defender ⌂ @, Freitag, 22.11.2024, 20:04 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Ich finde gendern auch unmöglich, allerdings nur dann, wenn es die Sprache und Schrift negativ beeinflusst. Deine Argumentation ist aber aus meiner Sicht einfach nur dümmlich.

Deinen Post mit unsachlicher Argumentation finde ich dümmlich.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Freitag, 22.11.2024, 19:55 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Ich finde gendern auch unmöglich, allerdings nur dann, wenn es die Sprache und Schrift negativ beeinflusst. Deine Argumentation ist aber aus meiner Sicht einfach nur dümmlich.

Oder fändest du es - wenn dein Mann ständig Lust auf dich hat, du aber nicht auf ihn - auch prima, wenn wir noch die Gesetze von vor 1997 hätten und er sich einfach holen könnte, was er will?

Man kann es mit der Rückwärtsgewandtheit auch übertreiben. Ftznfrtz lässt grüßen!

Dem letzten Satz kann ich ja zustimmen, aber zu dem Text davor: Kennt ihr euch, oder woher weißt du, dass sie

a) verheiratet ist und
b) einen männlichen Partner hat?

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

EloKa, Freitag, 22.11.2024, 19:30 (vor 92 Tagen) @ defender

Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Wie kommt es, dass du nicht mehr "daß" sondern "dass" schreibst? Du müsstest ja noch definitiv das SZ in der Schule gelernt haben, aber schreibst dennoch nach der Rechtschreibreform.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Scherben, Kiel, Freitag, 22.11.2024, 19:26 (vor 92 Tagen) @ defender

Als Strafverteidigerin bin ich froh, dass unsere Gesetze genderfrei sind. Ich finde das Gendern sprachlich unerträglich. Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Ich schlage mal vor, dass die, die auch so denken wie ich, sich mit erheben und mal gegen die Gendernden aufbegehren. Wir lassen uns nicht altersdiskriminieren!!! Wir haben ein Recht darauf, unsere Sprache sprechen und schreiben zu dürfen. Wenn jede Minderheit das Recht auf ihre Sprache hat, dann doch auch wir älteren Menschen. Was soll dieser ganze Scheiß mit dem gendern..., als wenn es nicht genug Probleme auf der Welt gibt.

Umso erstaunlicher finde ich, dass gerade Du das zu einem Problem machst.

Das ist doch völlig absurd hier. Es gibt diesen Thread nur, weil ein paar Leute nicht ertragen wollen, dass andere Leute gendern. Wenn überhaupt, dann hätten die gendernden Leute hier das Recht, sich darüber zu beklagen, dass aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Aber auch Du erzählst die Story andersherum, obwohl Du selbst sagt, dass die Gesetze ja gar nicht gegendert sind.

Völlig crazy.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Lucky_Luke_1000, RLP, Samstag, 23.11.2024, 12:21 (vor 91 Tagen) @ Scherben

Crazy sind die hochstilisierten Argumente mancher Menschen hier, ein Sternchen würde die Welt retten....

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Elmar, Freitag, 22.11.2024, 22:34 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Beim Dresscode wurde/wird lange (!) nicht so viel rumgeheult, obwohl sich sehr viele Jahrzehnte lang jeden Tag verkleiden müssen.

noch dazu

defender ⌂ @, Freitag, 22.11.2024, 20:13 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Ich erlebe vielerseits, dass Gendern verlangt wird, glücklicherweise nicht in der Juristerei bei Gesetzen. Es nimmt allerdings zu, dass auch bei uns in verschiedenen Bereichen (juristische Vereine) gefordert wird zu gendern, auch beim Sprechen. Ich finde das nun einmal übertrieben.

noch dazu

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 22.11.2024, 21:09 (vor 92 Tagen) @ defender

Ich erlebe vielerseits, dass Gendern verlangt wird, glücklicherweise nicht in der Juristerei bei Gesetzen. Es nimmt allerdings zu, dass auch bei uns in verschiedenen Bereichen (juristische Vereine) gefordert wird zu gendern, auch beim Sprechen. Ich finde das nun einmal übertrieben.

Einer der Gründe, warum ich das Anwaltsblatt in Papierform abbestellt habe. Meine Arbeitsgemeinschaft lässt den Quatsch zum Glück noch sein...

noch dazu

Scherben, Kiel, Freitag, 22.11.2024, 20:45 (vor 92 Tagen) @ defender

Ich erlebe vielerseits, dass Gendern verlangt wird, glücklicherweise nicht in der Juristerei bei Gesetzen. Es nimmt allerdings zu, dass auch bei uns in verschiedenen Bereichen (juristische Vereine) gefordert wird zu gendern, auch beim Sprechen. Ich finde das nun einmal übertrieben.

Aber das ändert doch nichts daran, dass *Du* das zu einem Problem machst.

Ich finde, dass man sich hier entscheiden muss. Wenn man (zurecht) sagt, dass es Unmengen an größeren Problemen auf der Welt gibt, dann finde ich die Position absurd, einerseits auf genau diese wichtigeren Dinge zu verweisen und andererseits das Gendern zu problematisieren.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Eisen, DO, Freitag, 22.11.2024, 19:40 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Es tut mir leid, aber das stimmt so nicht. Es ist nicht freiwillig. Ich möchte es nicht tun und muss es auf der Arbeit doch. Via Arbeitsanweisung. Und der Härte ist: unser GF will es auch nicht, aber er bekommt sonst permanent von unserem Gesellschafter (Stadt Bochum) einen auf den Deckel. Das nennt man dann wohl Zwang durch die Hintertür…

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

tim86, Hamburg, Freitag, 22.11.2024, 21:20 (vor 92 Tagen) @ Eisen

Es tut mir leid, aber das stimmt so nicht. Es ist nicht freiwillig. Ich möchte es nicht tun und muss es auf der Arbeit doch. Via Arbeitsanweisung. Und der Härte ist: unser GF will es auch nicht, aber er bekommt sonst permanent von unserem Gesellschafter (Stadt Bochum) einen auf den Deckel. Das nennt man dann wohl Zwang durch die Hintertür…

Dass dein Arbeitgeber dir vorgibt, wie du dich während der Arbeit ausdrücken sollst, ist doch völlig normal. Bei mir ist zum Beispiel ebenfalls vorgegeben, in welcher Schriftart, Größe und Farbe ich E-Mails schreiben muss und sogar eine andere, wenn ich auf Mails antworte.
Auch meine Ausdrucksweise ist teilweise festgelegt – manchmal muss ich sogar „schauspielern“ und Botschaften übermitteln, hinter denen ich nicht stehe, oder freundlich zu Menschen sein, die ich für absolute Idioten halte.

Das Verrückte daran: Meine Chefin sieht vieles genauso wie ich und hat ähnliche Meinungen über die gleichen Personen. Aber auch sie muss sich an diese Vorgaben halten und kann nicht einfach frei schreiben.

Was das Gendern betrifft: Wenn es bei dir vorgeschrieben ist und du dich damit unwohl fühlst, wäre mein Tipp, den Text zunächst so zu schreiben, wie du es gewohnt bist, und ihn anschließend von einer KI gendern zu lassen. So kannst du deinen Schreibstil beibehalten und dennoch den Anforderungen deines Arbeitgebers entsprechen.

Ich persönlich gendere auch nicht, habe aber auch kein Problem damit, wenn andere es tun.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Scherben, Kiel, Freitag, 22.11.2024, 20:50 (vor 92 Tagen) @ Eisen

Es tut mir leid, aber das stimmt so nicht. Es ist nicht freiwillig. Ich möchte es nicht tun und muss es auf der Arbeit doch. Via Arbeitsanweisung. Und der Härte ist: unser GF will es auch nicht, aber er bekommt sonst permanent von unserem Gesellschafter (Stadt Bochum) einen auf den Deckel. Das nennt man dann wohl Zwang durch die Hintertür…

Damit muss man aber leben, finde ich.

Als Arbeitnehmer*in gibt es Entscheidungen von Vorgesetzten, die man umsetzen muss, egal wie man inhaltlich dazu steht. Als Zwang würde ich das nicht bezeichnen, denn das ist ja einfach Teil des Jobs, den man ausübt. Man hat im Rahmen der Tätigkeit Anweisungen umzusetzen, die man nicht immer für inhaltlich richtig oder angemessen halten muss.

Unabhängig davon ist es aber so, dass meine Vorrednerin ja gerade beschrieben hat, dass es für sie solche Vorgaben nicht gibt, und darauf hatte ich mich bezogen. Dass es je nach Job Leute gibt, die per Anweisung Sternchen setzen müssen (oder umgekehrt: nicht setzen dürfen), ist mir klar.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Davja89, Samstag, 23.11.2024, 10:09 (vor 91 Tagen) @ Scherben

Weißt du Scherben du hast ja durchaus recht.
Kann man alles so machen...
Man kann vieles so machen aus politischer/gesellschaftlicher Sicht.

Die Frage ist immer:

Ist das Clever? Wird die Welt für XY so wirklich besser?
Führt dieses Handeln nicht eher dazu das meine Seite immer weiter an Zustimmung verliert?
Schade ich nicht vielen Progressiven Ideen damit langfristig?

Das ist doch das große Thema was dahinter steht. Ist es Clever progressiven Ideen mit dem Vorschlaghammer in die Gesellschaft kloppen zu wollen?

Wenn ich mir so die aktuelle Stimmungslage in der gesamten westlichen Welt anschaue komme ich zu dem Entschluss das diese Art von Gesellschaftlicher Entwicklung langfristig dafür sorgt das die Gesellschaften auseinander driften und im Zweifel sogar ein Trend rückwärts einsetzt.

Mir soll es egal sein.
Ich komm vermutlich auch in einem Deutschland anno 1993 zurecht aber vermutlich sind diese Progressiven Kräfte dann wieder völlig erstaunt das es für Grüne nur zu 14% gelangt hat.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Samstag, 23.11.2024, 12:23 (vor 91 Tagen) @ Davja89

Weißt du Scherben du hast ja durchaus recht.
Kann man alles so machen...
Man kann vieles so machen aus politischer/gesellschaftlicher Sicht.

Die Frage ist immer:

Ist das Clever? Wird die Welt für XY so wirklich besser?
Führt dieses Handeln nicht eher dazu das meine Seite immer weiter an Zustimmung verliert?
Schade ich nicht vielen Progressiven Ideen damit langfristig?

Das ist doch das große Thema was dahinter steht. Ist es Clever progressiven Ideen mit dem Vorschlaghammer in die Gesellschaft kloppen zu wollen?

Wenn ich mir so die aktuelle Stimmungslage in der gesamten westlichen Welt anschaue komme ich zu dem Entschluss das diese Art von Gesellschaftlicher Entwicklung langfristig dafür sorgt das die Gesellschaften auseinander driften und im Zweifel sogar ein Trend rückwärts einsetzt.

Mir soll es egal sein.
Ich komm vermutlich auch in einem Deutschland anno 1993 zurecht aber vermutlich sind diese Progressiven Kräfte dann wieder völlig erstaunt das es für Grüne nur zu 14% gelangt hat.

Ich versteh diese Aufgeregtheit nicht. Du kannst doch schreiben wie du willst.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

herrNick, Samstag, 23.11.2024, 10:24 (vor 91 Tagen) @ Davja89

Weißt du Scherben du hast ja durchaus recht.
Kann man alles so machen...
Man kann vieles so machen aus politischer/gesellschaftlicher Sicht.

Die Frage ist immer:

Ist das Clever? Wird die Welt für XY so wirklich besser?
Führt dieses Handeln nicht eher dazu das meine Seite immer weiter an Zustimmung verliert?
Schade ich nicht vielen Progressiven Ideen damit langfristig?

Das ist doch das große Thema was dahinter steht. Ist es Clever progressiven Ideen mit dem Vorschlaghammer in die Gesellschaft kloppen zu wollen?

Idee sichtbar zu machen, egal ob progressiv oder nicht, ist immer erfolgversprechender, als sie im stillen Kämmerlein zu belassen. Da gehört dann ein bisschen trommeln und Kontroverse dazu. Das war beim Auto, beim Computer, beim Handy nicht anders. Ich kenne nicht viele diverse Personen im echten Leben. Die, die ich kenne, empfinden es als wahnsinnigen Fortschritt, wenn sie sich sprachlich wiederfinden.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 11:08 (vor 91 Tagen) @ herrNick

Idee sichtbar zu machen, egal ob progressiv oder nicht, ist immer erfolgversprechender, als sie im stillen Kämmerlein zu belassen. Da gehört dann ein bisschen trommeln und Kontroverse dazu. Das war beim Auto, beim Computer, beim Handy nicht anders. Ich kenne nicht viele diverse Personen im echten Leben. Die, die ich kenne, empfinden es als wahnsinnigen Fortschritt, wenn sie sich sprachlich wiederfinden.

Und die freuen sich ja stets ehrlich, wenn sie merken, dass man sie bewusst mitnimmt, ohne dass man dazu aufgefordert oder gar gezwungen wird. (Was auch an Universitäten natürlich nicht der Fall ist.)

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Eisen, DO, Freitag, 22.11.2024, 21:05 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Ja, ich muss damit leben und breche mir schriftlich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich gender. Es widerstrebt mir, aber ich tue es.

Es geht mir doch nur um den Punkt, dass es entgegen der allgemeinen Behauptung eben nicht rein freiwillig ist. Dagegen wären in der Tat 0,0 einzuwenden. Wer das tun möchte, soll das tun.

So hat es für mich ein geschmäckle und treibt mich mittlerweile in konservativere Gefilde, als ich das von mir gewohnt bin.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

mrg, Dortmund, Samstag, 23.11.2024, 08:15 (vor 91 Tagen) @ Eisen

Man muss soviel, dass man nicht unbedingt will…

Und wenn ein Partner oder Kunde sich das wünscht, so what!?

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Eisen, DO, Samstag, 23.11.2024, 08:53 (vor 91 Tagen) @ mrg

Ja noch einmal, das stimmt. Aber das zeigt doch eben, dass dieses Thema eine Tragweite erreicht hat, wo es eben nicht rein freiwillig ist und in manchen Milieus bekommt man richtig Probleme, wenn man nicht mitmacht (Z.B. Kunst und Kultur). Das kann es doch auch nicht sein.

80 % (!!!!) der Bevölkerung lehnen das Gendern ab. Das sollte man bitte auch respektieren, immerhin leben wir in einer Demokratie und viel klarere Ergebnisse gibt es bei kaum einem anderen Thema. Ich verstehe nicht, warum manche Gruppen es trotzdem mit dem Holzhammer durchsetzen wollen…

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Samstag, 23.11.2024, 09:04 (vor 91 Tagen) @ Eisen

Ja noch einmal, das stimmt. Aber das zeigt doch eben, dass dieses Thema eine Tragweite erreicht hat, wo es eben nicht rein freiwillig ist und in manchen Milieus bekommt man richtig Probleme, wenn man nicht mitmacht (Z.B. Kunst und Kultur). Das kann es doch auch nicht sein.

80 % (!!!!) der Bevölkerung lehnen das Gendern ab. Das sollte man bitte auch respektieren, immerhin leben wir in einer Demokratie und viel klarere Ergebnisse gibt es bei kaum einem anderen Thema. Ich verstehe nicht, warum manche Gruppen es trotzdem mit dem Holzhammer durchsetzen wollen…

Jede Änderung im Leben beginnt damit, dass eine Minderheit damit beginnt. 98% der Autofahrer fahren Verbrenner. Das ist auch ein klares Ergebnis. Trotzdem wird sich Fortschritt durchsetzen und in 50 Jahren fährt niemand mehr Verbrenner.

Das kann also kein Argument sein. Und in Unternehmen dürfte die Quote bereits höher sein. Zumindest in den großen Konzernen liegt die Quote bei deutlich mehr als 20%. Unter den DAX Konzernen dürfte das eine Mehrheit sein.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Eisen, DO, Samstag, 23.11.2024, 12:16 (vor 91 Tagen) @ markus

Nun gut, wenn das für dich Fortschritt darstellt so zu sprechen, dann hast du eben eine andere Wahrnehmung von Fortschritt als ich.

Ich prophezeie, dass die deutsche Gesellschaft mehrheitlich niemals freiwillig so sprechen wird.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus, Samstag, 23.11.2024, 14:34 (vor 91 Tagen) @ Eisen

Nun gut, wenn das für dich Fortschritt darstellt so zu sprechen, dann hast du eben eine andere Wahrnehmung von Fortschritt als ich.

Ich prophezeie, dass die deutsche Gesellschaft mehrheitlich niemals freiwillig so sprechen wird.

Ich verlinke noch einmal das Video über die Evolution der deutschen Sprache. Die Änderungen sind so massiv, dass ich wirklich gar nichts von dem verstehe, wie früher gesprochen wurde. Und du willst exakt voraussagen, dass sich eine solch kleine Änderung (im Vergleich zu den bisherigen Änderungen) niemals durchsetzen wird?

https://www.youtube.com/watch?v=C-OS0_W2EAA

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Zebulon, Wattenscheid, Samstag, 23.11.2024, 14:50 (vor 91 Tagen) @ markus

Im allgemeinen tendiert die Sprache zu Vereinfachung, Dinge die zum Verständnis nicht nötig sind, fallen mit der Zeit weg. Das Bemühen, das generische Maskulinum abzuschaffen, macht genau das Gegenteil, die Sprache wird erheblich umständlicher, ohne irgendetwas klarer zu machen, im Gegenteil. Wenn ich nicht einfach von Einwohnern spreche, sondern von Einwohnern und Einwohnerinnen, schließe ich nonbinäre Menschen aus. Außerdem schaffe ich eine Quelle für Missverständnisse, sowohl beim Verständnis von (älteren) Texten als auch bei anderen Sprechern, was hat der gemeint, nur Männer? Oft ist die Frage des Geschlechts ja auch nicht nur völlig unwichtig, sondern auch gar nicht bekannt.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

markus93, Sauerland, Samstag, 23.11.2024, 14:46 (vor 91 Tagen) @ markus

Das kannst du doch nicht ernsthaft vergleichen. Was du hier gepostet hast war eine natürliche Entwicklung von Sprache über viele viele Jahrhunderte und sogar Jahrtausende und zwar vov der Ursuppe aus der sich alle heutigen Germanischen Sprachen entwickelt haben bis hin zu in dem Fall heutigen Hochdeutsch. Diese Entwicklung ist wie gesagt ganz natürlich passiert und da stand keiner und hat gesagt lass uns lieber anstatt jeborhfttn, geboren sagen.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Eisen, DO, Samstag, 23.11.2024, 14:45 (vor 91 Tagen) @ markus

Zu meinen Lebzeiten ja. Ob es die deutschen und die Menschheit an sich noch viel länger gibt, ist aktuell fraglich, daher halte ich an meiner These fest ;)

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

spielbeobachtung, Ort, Samstag, 23.11.2024, 08:17 (vor 91 Tagen) @ mrg

Man muss soviel, dass man nicht unbedingt will…

Und wenn ein Partner oder Kunde sich das wünscht, so what!?

Und wenn nicht ? Kunde weg !

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

mrg, Dortmund, Samstag, 23.11.2024, 08:19 (vor 91 Tagen) @ spielbeobachtung

Wäre eine Entscheidung, was viele vergessen: Kunden bezahlen idR das Gehalt, von dem man seine Bequemlichkeit finanziert.

Danke

defender ⌂ @, Freitag, 22.11.2024, 20:16 (vor 92 Tagen) @ Eisen

das meine ich.

Ich war gestern bei mehreren wissenschaftlichen Vorträgen (Geschichte, Kunst). In dem Geschichtsvortrag und dem Kunstvortrag wurde alles gegendert. Ich gehe davon aus, dass das in diesen Fachbereichen inzwischen auch Pflicht ist.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

haweka, Freitag, 22.11.2024, 20:15 (vor 92 Tagen) @ Eisen

Es tut mir leid, aber das stimmt so nicht. Es ist nicht freiwillig. Ich möchte es nicht tun und muss es auf der Arbeit doch. Via Arbeitsanweisung. Und der Härte ist: unser GF will es auch nicht, aber er bekommt sonst permanent von unserem Gesellschafter (Stadt Bochum) einen auf den Deckel. Das nennt man dann wohl Zwang durch die Hintertür…

Je nach Job gibt es eine Menge unsinniger Arbeitsanweisungen. Es können Anweisungen von der eigenen Geschäftsführung sein oder Arbeitsanweisungen, die sich ein Auftraggeber wünscht und bei Nichteinhaltung sanktioniert. Nennt man das Zwang durch die Hintertür?
Wenn es einem zu bunt wird, Anweisungen nicht akzeptieren möchte oder kann, wechselt man den Job.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Eisen, DO, Freitag, 22.11.2024, 20:25 (vor 92 Tagen) @ haweka

Es ging hier aber explizit ums gendern und die Aussage, dass es freiwillig wäre. Das ist aber leider nicht so. Wer es machen will, soll es tun. Wer nicht, eben nicht. Das ist meine Definition von Toleranz. So halte ich es immer.

Die Realität sieht leider in Teilen anders aus…

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

haweka, Freitag, 22.11.2024, 22:40 (vor 92 Tagen) @ Eisen

Es ging hier aber explizit ums gendern und die Aussage, dass es freiwillig wäre. Das ist aber leider nicht so. Wer es machen will, soll es tun. Wer nicht, eben nicht. Das ist meine Definition von Toleranz. So halte ich es immer.

Ich weiß nicht, ob es das in Deutschland noch gibt, aber früher gab es Berufe und Unternehmen, da war Krawatte von Montag bis Donnerstag Pflicht und in vielen Jobs ist es Pflicht, die Farben und Embleme des Unternehmens zu tragen. Beruflich ist es nicht immer möglich, das zu tun, was man will.

Ich arbeite in einem Unternehmen, in dem die Frauen klar in der Mehrheit sind, und bevor ich immer Kolleginnen und Kollegen oder Ähnliches schreibe, nehme ich das Sternchen. Geht schneller.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

fallrückzieher, Freitag, 22.11.2024, 18:37 (vor 92 Tagen) @ defender

Als Strafverteidigerin bin ich froh, dass unsere Gesetze genderfrei sind. Ich finde das Gendern sprachlich unerträglich. Habe ich als Frau Mitte 50 nicht das Recht, dass ich mich so ausdrücken kann, wie ich das in meiner Kindheit, meiner Jugend, im Studium und im Beruf gelernt habe?

Ich schlage mal vor, dass die, die auch so denken wie ich, sich mit erheben und mal gegen die Gendernden aufbegehren. Wir lassen uns nicht altersdiskriminieren!!! Wir haben ein Recht darauf, unsere Sprache sprechen und schreiben zu dürfen. Wenn jede Minderheit das Recht auf ihre Sprache hat, dann doch auch wir älteren Menschen. Was soll dieser ganze Scheiß mit dem gendern..., als wenn es nicht genug Probleme auf der Welt gibt.

Ich begreife wirklich nicht, wie man sich davon so triggern lassen kann.

Ich leite eine größere Behörde und spreche seit ein paar Jahren schriftlich und mündlich immer die "Kolleginnen und Kollegen", etc. an. Ich mache das nicht um zu gefallen, sondern weil es für mich nachvollziehbar ist, dass sich bei einem reinen "Liebe Kollegen" die Hälfte unserer Belegschaft irgendwie nicht angesprochen fühlen kann. Ich verwende keinen Gender* oder Doppelpunkt. Gerade gesprochen finde ich das zwar auch anstrengend, kann aber auch ertragen, wenn das jemand anders praktiziert. Die ganze Diskussion ist eine echte Wohlstandsdebatte, die in ihren extremen Positionen exemplarisch für die miserable Debattenkuktur in unserem Land steht.

Ich hasse gendern und bin froh, dass in meinem Job das derzeit nicht gemacht werden muss

Lucky_Luke_1000, RLP, Samstag, 23.11.2024, 12:40 (vor 91 Tagen) @ fallrückzieher

Mir stellt sich die Frage, welche Seite der Debatte mit kurios-fingierten Argumenten argumentiert....

Muss einer von euch wirklich gendern in seinem Alltag?

CrimsonGhost, Freitag, 22.11.2024, 16:55 (vor 92 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Also wenn ich mir so meinen Alltag betrachte, dann stelle ich fest, dass ich selber gar nicht gendern muss und gehe mal davon aus, dass die auf 80-90% der Bevölkerung zutrifft. Dabei bin ich für Sprache, die versucht alle Menschen Diskriminierungsfrei anzusprechen und einzubinden.

Aber im Alltag, privat und selbst beruflich, fällt das gar nicht an. Und als Konsument stört es mich nicht, da der Inhalt eines Textes wichtiger ist und selbst da kommt es extrem selten vor.

Das Gender-Thema ist eine Mücke, das von seinen Gegnern zum Elefanten aufgeblasen wurde. Dieses populistische Nichtthema überdenkt für die breite Öffentlichkeit andere viel wichtigere Themen.

Muss einer von euch wirklich gendern in seinem Alltag?

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 19:57 (vor 92 Tagen) @ CrimsonGhost

Dieses populistische Nichtthema überdenkt für die breite Öffentlichkeit andere viel wichtigere Themen.

Natürlich ist das Thema nicht so relevant wie es von den Spinnern der Konservativen gemacht wird. Es aber als Nichtthema zu bezeichnen, wenn sich Frauen oder Diverse darüber beschweren, dass sie mit der gängigen Sprache nicht angesprochen werden (was sie ja nun objektiv nicht werden), finde ich dann schon arg vermessen.

Zumindest für Leute mit der Attitüde scheint das wohl wirklich nicht mehr als ein Wohlstandsthema zu sein. Nur weil es einen selbst nicht betrifft oder man es als Frau für unnötig hält, sollte man vielleicht nicht einfach die übergehen, die das anders sehen.

Muss einer von euch wirklich gendern in seinem Alltag?

CrimsonGhost, Freitag, 22.11.2024, 20:43 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Dieses populistische Nichtthema überdenkt für die breite Öffentlichkeit andere viel wichtigere Themen.


Natürlich ist das Thema nicht so relevant wie es von den Spinnern der Konservativen gemacht wird. Es aber als Nichtthema zu bezeichnen, wenn sich Frauen oder Diverse darüber beschweren, dass sie mit der gängigen Sprache nicht angesprochen werden (was sie ja nun objektiv nicht werden), finde ich dann schon arg vermessen.

Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich empfinde die Empörung über inkludierende Sprache, also dass so genannte Gendern, ein absolutes Nichtthema. Es soll aber definitiv Thema sein, dass unsere Sprache alle diskriminierungsfrei und einschließend anspricht und wie wir das erreichen können.


Zumindest für Leute mit der Attitüde scheint das wohl wirklich nicht mehr als ein Wohlstandsthema zu sein. Nur weil es einen selbst nicht betrifft oder man es als Frau für unnötig hält, sollte man vielleicht nicht einfach die übergehen, die das anders sehen.

Muss einer von euch wirklich gendern in seinem Alltag?

Gargamel09, Freitag, 22.11.2024, 20:17 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Dieses populistische Nichtthema überdenkt für die breite Öffentlichkeit andere viel wichtigere Themen.


Natürlich ist das Thema nicht so relevant wie es von den Spinnern der Konservativen gemacht wird. Es aber als Nichtthema zu bezeichnen, wenn sich Frauen oder Diverse darüber beschweren, dass sie mit der gängigen Sprache nicht angesprochen werden (was sie ja nun objektiv nicht werden), finde ich dann schon arg vermessen.

Zumindest für Leute mit der Attitüde scheint das wohl wirklich nicht mehr als ein Wohlstandsthema zu sein. Nur weil es einen selbst nicht betrifft oder man es als Frau für unnötig hält, sollte man vielleicht nicht einfach die übergehen, die das anders sehen.

Die Frage ist doch, wie viele Frauen fühl(t)en sich durch die gängige Sprache denn wirklich nicht angesprochen? Sind denn Frauen nun glücklicher, oder war es ihnen egal? Wird das Thema nicht auch von denen überhöht, die es vorantreiben wollen, wie nun gesprochen werden soll?

Denn am Ende führt das nur dazu, dass das Thema auf Ablehnung stößt, wie es eigentlich größtenteils der Fall ist und es muss sich dann auch niemand wundern, warum Parteien, die mit diesen Thematiken punkten wollen, bei den Wählern nicht gerade offene Türen einrennen.

Es wird immer Menschen geben, denen etwas wichtig erscheint, nur solange diese in der Minderheit sind, wird es nicht dazu führen, dass sich die Mehrheit verpflichtet fühlt, auf deren Belange einzugehen, weil andere Themen viel wichtiger sind und das eigenen Leben mehr betrifft.

Muss einer von euch wirklich gendern in seinem Alltag?

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 24.11.2024, 22:04 (vor 90 Tagen) @ Gargamel09

Gut, dass dein Denken kein Allgemeingut ist. Dann hätte nie Gurttragepflicht oder Katalysatoren in PKW, FCKW-Verbot, Leistungsbeschränkungen für Staubsauger, ein Verbot von energiefressenden Glühlampen oder ein Rauchverbot in Restaurants und Kneipen etc. pp. gegeben.

Ich kenne auch nur wenige Menschen, die auf Gendern bestehen. Wenn es aber jemanden stört, dass sie oder (sagt man das so?) es sich mit der männlichen Form nicht angesprochen fühlt, ist es doch wohl vollkommen daneben, zu verlangen, diejenigen sollten gefälligst damit leben.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Dutchy, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 11:48 (vor 92 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Zum Thema: Ich sehe es kritisch, wenn die genannten Gruppen die JHV als Bühne für ihre Message nutzen wollen, ganz gleich wie man zu Rheinmetall steht. Wenn die Menschen für sich auftreten, gut und schön, Demokratie, nur nimmt das ganze eine strukturpolitische Dimension an, wenn Die Partei und Greenpeace jetzt den BVB-Vorstand in die Schranken weisen wollen.

Das ist schon witzig. Der BVB macht den Deal mit der Begründung, damit eine gesellschaftliche Diskussion anzuregen. Nun mischen sich verschiedene Teile der Gesellschaft ein und machen genau das, sie diskutieren und dann ist es auch wieder nicht richtig? Der BVB hat sich absolut bewusst auf ein Parkett begeben, welches nicht einfach ist und hat das eigene wirtschaftliche Interesse mit einem politischen Thema verknüpft.
"Wasch mich, aber mach mich nicht nass" war noch nie wirklich überzeugend.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

pactum Trotmundense, Syburg, Freitag, 22.11.2024, 11:29 (vor 92 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Es wäre gut, wenn auf das Gendern verzichtet wird. Bitte...

Ich bin jetzt auch nicht gerade ein Freund davon, weil es mich beim Lesefluss jedes Mal behindert, daher mache ich es selbst auch nicht. Dennoch ist das jetzt nichts, was mir schlaflose Nächte bereiten würde, wenn jemand anderes seine Texte gerne so verfasst. Im Zweifelsfall lese ich einfach ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiter, wenn es für mich zu unleserlich wird. Das ist dann halt Pech des Autoren eines Texts.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

koom, Freitag, 22.11.2024, 10:57 (vor 92 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Es wäre gut, wenn auf das Gendern verzichtet wird. Bitte...

Ach Gotterle. Ich bin 46, werde sicherlich mich nicht mehr mit Gendern anfreunden können, dass ich das korrekt in der Sprache verwende (insbesondere bei nicht-binären Menschen) - aber ich verweigere mich nicht. Ich versuchs, weil das auch nette Leute sind und weil ich mir dabei wirklich keinen abbreche.

In anderen Sprachen gibt es gar nicht mal diese Problematik, die wir haben. Es wird vermutlich für so manchen, der unsere Sprache lernen will, irgendwann einfacher, wenn nicht zufällig mal etwas männlich, weiblich oder neutral ausgesprochen wird ("Die Flasche wird männlich, wenn man aus Der Flasche trinkt.").

Ernsthaft: Aufregen lohnt doch da nicht. Du kannst ja schreiben, wie du willst. Nimmt dir keiner.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

DieRoteKarteZahlIch, UK, Freitag, 22.11.2024, 09:07 (vor 92 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Ich nutze im Englischem „they“ und „them“. Z.B. „Once the student has arrived, ask them to show their ID. They can …“. Finde ich besser als „ask him … He can …“ was ja bei Studentinnen schon komisch klingt. Und man braucht nicht mal : oder *. Manchmal hat man auch einen Namen wie z.B. Andrea, wo nicht immer klar ist, ob männlich oder weiblich. Wenn man über diese Person spricht, ohne sie zu kennen macht they/them dann auch Sinn. Ich benutze auch person power anstatt man power.

Im Deutschen benutzte ich viel allgemeine Begriffe wie Studierende oder Technikkraft.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 12:38 (vor 92 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch
bearbeitet von nico36de, Freitag, 22.11.2024, 12:47

Im Deutschen benutzte ich viel allgemeine Begriffe wie Studierende oder Technikkraft.

Mache ich auch. Warum auch nicht? Man bricht sich keinen ab und die Lesbarkeit ist im Gegensatz zu dem aus meiner Sicht einfach nur dämlichen Student*innen oder StudentInnen auch nicht eingeschränkt. Bei Letzterem gruselt es mich noch mehr, wenn jemand in einem Interview meint, unbedingt Student - gefühlt eine Sekunde Pause - innen sagen zu müssen. Das kommt immer so belehrend rüber, vor allem wenn es auch geschlechtsneutrale Begriffe gibt.

Der missionarische Eifer vieler Genderbefürworter ist einfach kontraproduktiv. Ist wie bei Veganern: das Anliegen ist ja ok, aber das Auftreten und die Intoleranz nerven oft massiv.

Allerdings auch das Geseihere von Maggus und Fritze, die Gendern öffentlichkeitswirksam zu einem der größten Probleme des Jahrhunderts erklärt haben

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

herrNick, Samstag, 23.11.2024, 09:23 (vor 91 Tagen) @ nico36de

Mache ich auch. Warum auch nicht? Man bricht sich keinen ab und die Lesbarkeit ist im Gegensatz zu dem aus meiner Sicht einfach nur dämlichen Student*innen oder StudentInnen auch nicht eingeschränkt. Bei Letzterem gruselt es mich noch mehr, wenn jemand in einem Interview meint, unbedingt Student - gefühlt eine Sekunde Pause - innen sagen zu müssen. Das kommt immer so belehrend rüber, vor allem wenn es auch geschlechtsneutrale Begriffe gibt.

Diese „gefühlte Pause“ hast Du doch im Prinzip ständig in der deutschen Sprache bei Worten wie Verein. Mag sein, dass es Menschen gibt, die das bewusst zelebrieren oder bei denen die Pause aufgrund mangelnder Gewohnheit länger ist. Aber die müsste sie nicht, eigentlich könnte sich das recht organisch einfügen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus, Samstag, 23.11.2024, 12:33 (vor 91 Tagen) @ herrNick

Mache ich auch. Warum auch nicht? Man bricht sich keinen ab und die Lesbarkeit ist im Gegensatz zu dem aus meiner Sicht einfach nur dämlichen Student*innen oder StudentInnen auch nicht eingeschränkt. Bei Letzterem gruselt es mich noch mehr, wenn jemand in einem Interview meint, unbedingt Student - gefühlt eine Sekunde Pause - innen sagen zu müssen. Das kommt immer so belehrend rüber, vor allem wenn es auch geschlechtsneutrale Begriffe gibt.


Diese „gefühlte Pause“ hast Du doch im Prinzip ständig in der deutschen Sprache bei Worten wie Verein. Mag sein, dass es Menschen gibt, die das bewusst zelebrieren oder bei denen die Pause aufgrund mangelnder Gewohnheit länger ist. Aber die müsste sie nicht, eigentlich könnte sich das recht organisch einfügen.

Oder aber Spiegelei. Auch da gibt es diese Pause. Es ist alles Gewöhnung. Nicht mehr und nicht weniger.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Fonzie, Münster, Freitag, 22.11.2024, 14:51 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Bei Letzterem gruselt es mich noch mehr, wenn jemand in einem Interview meint, unbedingt Student - gefühlt eine Sekunde Pause - innen sagen zu müssen. Das kommt immer so belehrend rüber, vor allem wenn es auch geschlechtsneutrale Begriffe gibt.

Ich könnte das in Fällen nachvollziehen, wo es als Korrektur nachgeschoben wird, also wenn du sagst Studenten und ich dann direkt einwerfe "Student*innen". Aber ist es im geschilderten Fall nicht eher ein Problem des Empfängers? Die Person im Interview sagt es halt, wie sie es (gegendert) sagt. Ansonsten ist es halt der normale Sprachgebrauch dieser Person, in den du dann einen belehrenden Ton reinliest.

Der missionarische Eifer vieler Genderbefürworter ist einfach kontraproduktiv. Ist wie bei Veganern: das Anliegen ist ja ok, aber das Auftreten und die Intoleranz nerven oft massiv.

Ich finde diesbezüglich ist dieser Thread ein ganz gutes Abbild der aktuellen Situation. Im Artikel wird gegendert. Dadurch fühlt sich jemand berufen, das direkt kritisch zu diskutieren. Und nun reden wir wieder über den missionarischen Eifer der Leute, die gendern. Hier im Thread ist es nach meinem Empfinden eher die Gendergegner, die einen Absolutheitsanspruch haben, angefangen mit dem Ausgangspost der Diskussion: "Es wäre gut, wenn auf das Gendern verzichtet wird."

Anekdotisch kann ich von mir sagen, dass ich im Berufsalltag (Schule) meistens (schriftlich eigentlich immer) gendere und da auch niemand Anstoß dran nimmt. In manchen Situationen, wie hier und ein, zwei WA-Gruppen, verzichte ich da bewusst drauf, weil ich sie dem Gendern gegenüber als extrem intolerant empfinde. Dieser Thread hier bestärkt mich da mal wieder.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 15:51 (vor 92 Tagen) @ Fonzie

Ich finde diesbezüglich ist dieser Thread ein ganz gutes Abbild der aktuellen Situation. Im Artikel wird gegendert. Dadurch fühlt sich jemand berufen, das direkt kritisch zu diskutieren.

Käme ich nie auf die Idee. Ich finde es nachvollziehbar, geschlechtsneutrale Formulierungen zu wählen, wenn sich das sprachlich ästhetisch machen lässt. Allerdings wird es für mich niemals die deutsche Sprache entstellende StudentInnen oder gar Student*innen geben.

Und nun reden wir wieder über den missionarischen Eifer der Leute, die gendern. Hier im Thread ist es nach meinem Empfinden eher die Gendergegner, die einen Absolutheitsanspruch haben, angefangen mit dem Ausgangspost der Diskussion: "Es wäre gut, wenn auf das Gendern verzichtet wird."

Habe ich nicht gesagt, sondern das Gegenteil. Das mit dem Absolutheitsanspruch ist allerdings sicher nicht nur das Problem von Maggus und Ftznfrtz und ihren Brüdern im Geiste. Ich bin zu Beginn der Genderei mehrfach darauf hingewiesen worden, dass ich doch nicht "der Messbeamte" sondern "das Messpersonal" schreiben solle. Ist für mich völlig ok. Dass jemand lesbares Gendern kritisiert hat, seit ich darauf achte, ist mir in der Folgezeit aber noch nicht untergekommen.

Es gibt da sicher auf beiden Seiten Verbohrte, für die nur die eigene Meinung relevant ist.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus, Freitag, 22.11.2024, 19:49 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Ich finde diesbezüglich ist dieser Thread ein ganz gutes Abbild der aktuellen Situation. Im Artikel wird gegendert. Dadurch fühlt sich jemand berufen, das direkt kritisch zu diskutieren.


Käme ich nie auf die Idee. Ich finde es nachvollziehbar, geschlechtsneutrale Formulierungen zu wählen, wenn sich das sprachlich ästhetisch machen lässt. Allerdings wird es für mich niemals die deutsche Sprache entstellende StudentInnen oder gar Student*innen geben.

Ich würde behaupten: Es lässt sich immer sprachlich ästhetisch umsetzen. Das Sternchen und das „Innen“ habe ich tatsächlich noch nie gebraucht. Und wenn ich darüber mal nachdenke: Man will damit neben das weibliche noch weitere Geschlechter einbinden. Aber wo steht denn, dass das Sternchen genau das bedeuten soll? Muss man das dann nicht in der Fußzeile klarstellen?

Dann doch lieber einfach allgemeine, komplett vom Geschlecht unabhängige, Formulierungen nutzen. Das geht, wenn man es wirklich will. Ist in Textform natürlich einfacher als gesprochen. Bei letzterem tue ich mich auch schwer. Und auch der Text bedarf dann längere Überlegungszeit, was aber nicht schlimm ist, wenn das Arbeitszeit ist ;-)

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 20:00 (vor 92 Tagen) @ markus

Coool, wir sind uns mal einig!

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

BloodsuckingZombie, Yharnam, Freitag, 22.11.2024, 13:45 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Der missionarische Eifer vieler Genderbefürworter ist einfach kontraproduktiv. Ist wie bei Veganern: das Anliegen ist ja ok, aber das Auftreten und die Intoleranz nerven oft massiv.

Das ist witzig, weil in meinem Umfeld und meiner Wahrnehmung (subjektiv, ich weiß) ist es haargenau umgekehrt. Ich habe es selten erlebt, dass sich jemand aufregt, weil wo nicht gegendert wird. Umgekehrt ist das aber immer absolutes Hot Topic.
Und als ich mal ein Jahr vegetarisch gelebt habe, habe ich das zunächst nicht mal groß erzählt. Als "die Katze dann aus dem Sack" war, gab es von allen möglichen Seiten dumme Kommentare und "Bekehrungsversuche". Am geilsten sind dann die, die erst ewig nachbohren, warum man denn auf Fleisch verzichte, und wenn man dann endlich nachgibt und auf ethische, ökologische und gesundheitliche Aspekte verweist, dann beleidigt sind und sich von ober herab belehrt fühlen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Fonzie, Münster, Freitag, 22.11.2024, 14:56 (vor 92 Tagen) @ BloodsuckingZombie

Und als ich mal ein Jahr vegetarisch gelebt habe, habe ich das zunächst nicht mal groß erzählt. Als "die Katze dann aus dem Sack" war, gab es von allen möglichen Seiten dumme Kommentare und "Bekehrungsversuche". Am geilsten sind dann die, die erst ewig nachbohren, warum man denn auf Fleisch verzichte, und wenn man dann endlich nachgibt und auf ethische, ökologische und gesundheitliche Aspekte verweist, dann beleidigt sind und sich von ober herab belehrt fühlen.

Ist bei meiner Frau ähnlich, sie ist Vegetarierin und dabei sehr entspannt. Sie hat zum Beispiel keine Probleme damit, mir mal eine Fleisch- oder Fischbeilage zu kochen. Im Alltag erwähnt sie das auch wenn überhaupt nur als Erklärung, warum sie irgendein Gericht nicht isst.

Das löst dann aber beim Gegenüber regelmäßig Diskussionen über vegetarische Ernährung an sich, Eisenmangel usw. aus. Und da kann sie dann nur verlieren, weil sie sich entweder schuldig bekennen kann, eine so unterlegene Ernährung zu bevorzugen oder eben hinterher als das Klischee der missionarischen Vegetarierin gesehen zu werden. Das ist (für mich als Allesfresser) teilweise komplett absurd.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Elbsegel, Freitag, 22.11.2024, 15:30 (vor 92 Tagen) @ Fonzie

Und als ich mal ein Jahr vegetarisch gelebt habe, habe ich das zunächst nicht mal groß erzählt. Als "die Katze dann aus dem Sack" war, gab es von allen möglichen Seiten dumme Kommentare und "Bekehrungsversuche". Am geilsten sind dann die, die erst ewig nachbohren, warum man denn auf Fleisch verzichte, und wenn man dann endlich nachgibt und auf ethische, ökologische und gesundheitliche Aspekte verweist, dann beleidigt sind und sich von ober herab belehrt fühlen.


Ist bei meiner Frau ähnlich, sie ist Vegetarierin und dabei sehr entspannt. Sie hat zum Beispiel keine Probleme damit, mir mal eine Fleisch- oder Fischbeilage zu kochen. Im Alltag erwähnt sie das auch wenn überhaupt nur als Erklärung, warum sie irgendein Gericht nicht isst.

Das löst dann aber beim Gegenüber regelmäßig Diskussionen über vegetarische Ernährung an sich, Eisenmangel usw. aus. Und da kann sie dann nur verlieren, weil sie sich entweder schuldig bekennen kann, eine so unterlegene Ernährung zu bevorzugen oder eben hinterher als das Klischee der missionarischen Vegetarierin gesehen zu werden. Das ist (für mich als Allesfresser) teilweise komplett absurd.

Das kenne ich auch. Meine Familie, incl. PETA-Leuten, die auch Tiere retten, lebt seit bald 20 Jahren vegan/vegetarisch und es gab in dieser Zeit nicht einen einzigen Bekehrungsversuch oder dummen Spruch zu hören. Dagegen höre ich von Fleischessern immer dummes Gerede von ekeligen Tofu-Würsten oder davon, dass die Vegetarier/Veganer dem Fleisch der Fleischesser das Futter wegessen würden, also so ein richtig dumm-dämlicher Spruch. Dann wird am Grill das alles noch zelebriert. So richtiges Bauernniveau. :D

Das finde ich, der auch Fleischesser ist, richtig stupide.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 19:41 (vor 92 Tagen) @ Elbsegel

So richtiges Bauernniveau. :D

Also das Niveau des mir bekannten missionarischen Vegetariers, der im Hinblick auf den Fleischkonsum (richtigerweise) auf die Umwelt- und Klimaaspekte verwiesen hat, um dann zu erzählen, wie klasse seine beiden letzten Urlaube in den USA und Asien waren.

Idioten gibt es auf allen Seiten. Welche Erfahrungen man persönlich gemacht hat, scheint stark von dem Umfeld abzuhängen, in dem man sich bewegt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Elbsegel, Freitag, 22.11.2024, 22:05 (vor 92 Tagen) @ nico36de

So richtiges Bauernniveau. :D


Also das Niveau des mir bekannten missionarischen Vegetariers, der im Hinblick auf den Fleischkonsum (richtigerweise) auf die Umwelt- und Klimaaspekte verwiesen hat, um dann zu erzählen, wie klasse seine beiden letzten Urlaube in den USA und Asien waren.

Idioten gibt es auf allen Seiten. Welche Erfahrungen man persönlich gemacht hat, scheint stark von dem Umfeld abzuhängen, in dem man sich bewegt.

Also die Sprüche der Fleischesser kommen bei mir hauptsächlich von Handwerkern und Menschen mit geringem Bildungsniveau. Die Veganer/Vegetarier sind alles Geisteswissenschaftler, teils mit Dissertation.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Elbsegel, Samstag, 23.11.2024, 13:50 (vor 91 Tagen) @ Elbsegel

Komisch. Bisher habe ich das eher andersrum erlebt, dass die Vegetarier die Fleischesser bekehren wollen oder in den Status von WhatsApp schreiben, dass Fleischesser ja quasi im übertriebenen Sinne "Mörder" sind und sie selbst was besseres. Ich persönlich esse gerne Fleisch und kann zum Beispiel nicht verstehen, warum Vegetarier Fleischersatzprodukte brauchen, die wie echtes Fleisch aussehen, aber kein Fleisch beinhalten. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 23.11.2024, 10:38 (vor 91 Tagen) @ Elbsegel

Si tacuisses, ichem.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Davja89, Samstag, 23.11.2024, 10:27 (vor 91 Tagen) @ Elbsegel

Der arrogante abgehobene progressive Linke als Abziehbild in einem Posting... :D

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

BDN130671 ⌂ @, Hagen, Freitag, 22.11.2024, 08:59 (vor 92 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Mir ist das Gendern einfach zu technisch. Deshalb auf Sachebene bei Institutionen und Behörden – wenn es sein muss, meinetwegen. Verbuche ich da unter "Beamtendeutsch". Aber im normalen Sprachgebrauch? Bitte nicht. Dafür ist Sprache zu schön. Sie soll doch auch Gefühle und Emotionen transportieren. In uns nachhallen und bewegen. Ich bekomme bei den ganzen Anglizismen oder Umgangssprache wie Alder und Digger schon Zustände. Bin aber wahrscheinlich auch zu alt für den ganzen Quatsch.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Freitag, 22.11.2024, 09:44 (vor 92 Tagen) @ BDN130671

Mir ist das Gendern einfach zu technisch. Deshalb auf Sachebene bei Institutionen und Behörden – wenn es sein muss, meinetwegen. Verbuche ich da unter "Beamtendeutsch". Aber im normalen Sprachgebrauch? Bitte nicht. Dafür ist Sprache zu schön. Sie soll doch auch Gefühle und Emotionen transportieren. In uns nachhallen und bewegen. Ich bekomme bei den ganzen Anglizismen oder Umgangssprache wie Alder und Digger schon Zustände. Bin aber wahrscheinlich auch zu alt für den ganzen Quatsch.

Ich wette, dass man auch in längeren Texten sehr bewusst gendern kann, ohne dass es irgendjemand merkt und auch ohne dass die Qualität der verwendeten Sprache darunter leidet.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

pactum Trotmundense, Syburg, Freitag, 22.11.2024, 11:33 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Mir ist das Gendern einfach zu technisch. Deshalb auf Sachebene bei Institutionen und Behörden – wenn es sein muss, meinetwegen. Verbuche ich da unter "Beamtendeutsch". Aber im normalen Sprachgebrauch? Bitte nicht. Dafür ist Sprache zu schön. Sie soll doch auch Gefühle und Emotionen transportieren. In uns nachhallen und bewegen. Ich bekomme bei den ganzen Anglizismen oder Umgangssprache wie Alder und Digger schon Zustände. Bin aber wahrscheinlich auch zu alt für den ganzen Quatsch.


Ich wette, dass man auch in längeren Texten sehr bewusst gendern kann, ohne dass es irgendjemand merkt und auch ohne dass die Qualität der verwendeten Sprache darunter leidet.

Funfact: das generische Maskulinum ist ebenfalls eine Form des Genderns. Wollte ich als Klugschiss einfach mal dazwischen werfen. Mir persönlich ist das Thema ehrlich gesagt aber ziemlich egal. Ich mache es nicht, weil ich es wohl nur falsch machen würde, aber wenn ein Text jetzt mit Sternchen oder Doppelpunkten arbeitet, stört mich das bis zu einem gewissen Grad der Lesbarkeit auch nur marginal bis gar nicht.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

BloodsuckingZombie, Yharnam, Freitag, 22.11.2024, 13:41 (vor 92 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich handhabe das eigentlich ganz einfach: Ich gender nicht alles und jeden, wohl aber, wenn ich eine Gruppe direkt anspreche (z.B. "Kolleginnen und Kollegen", sicher nicht "Kolleg:innen"). Da bricht mir kein Zacken aus der Krone und das verkompliziert meinen Sprachgebrauch auch nicht erheblich.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 22.11.2024, 09:52 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Mir ist das Gendern einfach zu technisch. Deshalb auf Sachebene bei Institutionen und Behörden – wenn es sein muss, meinetwegen. Verbuche ich da unter "Beamtendeutsch". Aber im normalen Sprachgebrauch? Bitte nicht. Dafür ist Sprache zu schön. Sie soll doch auch Gefühle und Emotionen transportieren. In uns nachhallen und bewegen. Ich bekomme bei den ganzen Anglizismen oder Umgangssprache wie Alder und Digger schon Zustände. Bin aber wahrscheinlich auch zu alt für den ganzen Quatsch.


Ich wette, dass man auch in längeren Texten sehr bewusst gendern kann, ohne dass es irgendjemand merkt und auch ohne dass die Qualität der verwendeten Sprache darunter leidet.

Ich wette dagegen. Ich habe hier gerade ein Gutachten zur Erziehungsfähigkeit. 137 Seiten, konsequent gegendert. Es ist einfach furchtbar zu lesen (was allerdings auch an mir liegt, weil das nicht zu meinem Lesetyp passt). Normalerweise lese ich sowas in ~60-90 Minuten, hier ist es relativ zäh.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Faultier, Ort, Freitag, 22.11.2024, 10:16 (vor 92 Tagen) @ MarcBVB

Dann finde ich das Zitieren im Text viel schlimmer. Wenn der Text voll ist mit Klammern. Da paraphrasiert jemand eine Aussage (Schlaue Menschen et al. 1909) und auch eine weitere (etwas weniger schlaue Menschen et al. 1904) und ich muss mir die Informationsbrocken zwischen den Klammern raussuchen. Fand ich besser, als man hochgestellte Nummern an die Stelle gesetzt hat und am Ende der Arbeit zugeordnethat.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 22.11.2024, 10:33 (vor 92 Tagen) @ Faultier

Dann finde ich das Zitieren im Text viel schlimmer. Wenn der Text voll ist mit Klammern. Da paraphrasiert jemand eine Aussage (Schlaue Menschen et al. 1909) und auch eine weitere (etwas weniger schlaue Menschen et al. 1904) und ich muss mir die Informationsbrocken zwischen den Klammern raussuchen. Fand ich besser, als man hochgestellte Nummern an die Stelle gesetzt hat und am Ende der Arbeit zugeordnethat.


https://www.beck-shop.de/content/ausbildung/ausbildung-jurastudium/richtig-zitieren-tipps-juristische-hausarbeiten/19694/?srsltid=AfmBOorl6LqTKwMCad5EdIWJk_Dodqu09KiAcnYj4ZnExyqcs6mLInWD

Literaturhinweise gehören nicht in den Text, etwa in Klammern hinter ein Zitat oder einen fremden Gedanken. Diese Zitierweise ist etwa in den Sozialwissenschaften üblich, nicht aber in der Rechtswissenschaft.

So!

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus, Freitag, 22.11.2024, 10:25 (vor 92 Tagen) @ Faultier

Dann finde ich das Zitieren im Text viel schlimmer. Wenn der Text voll ist mit Klammern. Da paraphrasiert jemand eine Aussage (h.M Schlaue Menschen et al. 1909) und auch eine weitere (a.A etwas weniger schlaue Menschen et al. 1904) und ich muss mir die Informationsbrocken zwischen den Klammern raussuchen. Fand ich besser, als man hochgestellte Nummern an die Stelle gesetzt hat und am Ende der Arbeit zugeordnethat.

Ich habe das mal korrigiert, damit es sich noch ein weniger runder liest ;-)

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 22.11.2024, 10:34 (vor 92 Tagen) @ markus

Dann finde ich das Zitieren im Text viel schlimmer. Wenn der Text voll ist mit Klammern. Da paraphrasiert jemand eine Aussage (h.M Schlaue Menschen et al. 1909) und auch eine weitere (a.A etwas weniger schlaue Menschen et al. 1904) und ich muss mir die Informationsbrocken zwischen den Klammern raussuchen. Fand ich besser, als man hochgestellte Nummern an die Stelle gesetzt hat und am Ende der Arbeit zugeordnethat.


Ich habe das mal korrigiert, damit es sich noch ein weniger runder liest ;-)

Markus, weder "hM", noch "der BGH" sind valide Argumente. Scnr

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Motzki09, Ort, Freitag, 22.11.2024, 09:58 (vor 92 Tagen) @ MarcBVB

In dem Fall - Textdokument lesen lassen (geht sogar in Word), als Sounddatei speichern, mit schnellerer Geschwindigkeit (1.5-2) abspielen lassen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 22.11.2024, 10:04 (vor 92 Tagen) @ Motzki09

In dem Fall - Textdokument lesen lassen (geht sogar in Word), als Sounddatei speichern, mit schnellerer Geschwindigkeit (1.5-2) abspielen lassen.

Das geht imho aus berufsrechtlichen Gründen nicht.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Freitag, 22.11.2024, 09:54 (vor 92 Tagen) @ MarcBVB

Mir ist das Gendern einfach zu technisch. Deshalb auf Sachebene bei Institutionen und Behörden – wenn es sein muss, meinetwegen. Verbuche ich da unter "Beamtendeutsch". Aber im normalen Sprachgebrauch? Bitte nicht. Dafür ist Sprache zu schön. Sie soll doch auch Gefühle und Emotionen transportieren. In uns nachhallen und bewegen. Ich bekomme bei den ganzen Anglizismen oder Umgangssprache wie Alder und Digger schon Zustände. Bin aber wahrscheinlich auch zu alt für den ganzen Quatsch.


Ich wette, dass man auch in längeren Texten sehr bewusst gendern kann, ohne dass es irgendjemand merkt und auch ohne dass die Qualität der verwendeten Sprache darunter leidet.


Ich wette dagegen. Ich habe hier gerade ein Gutachten zur Erziehungsfähigkeit. 137 Seiten, konsequent gegendert. Es ist einfach furchtbar zu lesen (was allerdings auch an mir liegt, weil das nicht zu meinem Lesetyp passt). Normalerweise lese ich sowas in ~60-90 Minuten, hier ist es relativ zäh.

Offenbar wurde in dem Gutachten dann eben nicht so gegendert, dass es niemand merkt. ;)

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 22.11.2024, 09:56 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Nein, alles voller Sternchen *sigh*

(Das Literaturverzeichnis ist aber noch besser. Fachliteratur bis 1999. Ich werd's nicht thematisieren, weil das Gutachten meine Rechtsposition stützt, aber daran kann man eigentlich schon sehen, dass es komplett für den Lokus ist).

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

DieRoteKarteZahlIch, UK, Freitag, 22.11.2024, 10:18 (vor 92 Tagen) @ MarcBVB

Immerhin sind die wichtigsten globalen Ereignisse z.B. Weltpokal 97 dann nicht ausgeklammert!

Noch was anderes: Wir gendern jetzt!

Fisheye, Donnerstag, 21.11.2024, 22:22 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Sone Sprachpolizist*in die Menschen vorschreiben will wie sie zu schreiben oder zu sprechen haben ist wirklich das letzte was es braucht

Noch was anderes: Wir gendern jetzt!

dubber, Münster, Freitag, 22.11.2024, 08:13 (vor 92 Tagen) @ Fisheye

witzige Antwort, da ich direkt dachte, diese Antwort kann man auf beide Seiten beziehen.

Genau mein (Sprach-)Humor

Gruß,
dubber

Noch was anderes: Wir gendern jetzt!

bers, Oberfranken, Freitag, 22.11.2024, 06:30 (vor 92 Tagen) @ Fisheye

Sone Sprachpolizist*in die Menschen vorschreiben will wie sie zu schreiben oder zu sprechen haben ist wirklich das letzte was es braucht

Ganz Deiner Meinung, aber anders als Du denkst: Leute, die gendern, gendern halt - ohne anderen etwas vorzuschreiben. Die Sprachpolizei sind für mich eher die, die anderen vorschreiben wollen, nicht zu gendern. Denk mal drüber nach.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt!

Faultier, Ort, Freitag, 22.11.2024, 10:18 (vor 92 Tagen) @ bers

Hihi, ich war im Sommer 2 Tage in München, da hab ich Rebell im Hotel mit meiner Frau heimlich gegendert.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt!

Fisheye, Freitag, 22.11.2024, 07:21 (vor 92 Tagen) @ bers

Sone Sprachpolizist*in die Menschen vorschreiben will wie sie zu schreiben oder zu sprechen haben ist wirklich das letzte was es braucht


Ganz Deiner Meinung, aber anders als Du denkst: Leute, die gendern, gendern halt - ohne anderen etwas vorzuschreiben. Die Sprachpolizei sind für mich eher die, die anderen vorschreiben wollen, nicht zu gendern. Denk mal drüber nach.

Ich bin deiner Meinung . Offensichtlich ist das nicht ganz rübergekommen. Ironie und Internet es bleibt eine komplizierte Geschichte.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt!

bers, Oberfranken, Freitag, 22.11.2024, 20:07 (vor 92 Tagen) @ Fisheye

Ironie und Internet es bleibt eine komplizierte Geschichte.

Verdammt. Tatsache - sorry :D

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

EloKa, Donnerstag, 21.11.2024, 21:14 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Noch dies: Auf Instagram wird im entsprechenden Beitrag gegendert. Ernsthaft?? Keine Ahnung, das brauche ich nicht, und ich kenne persönlich ehrlich gesagt keinen einzigen BVB-Fan, der gendert.

Persönliche Anekdoten sind immer so ne Sache ... ich kenne paar BVB Fans die gendern. Und jetzt? Wer hat Recht? Sind persönliche Anekdoten für die Beurteilung von Gendern wirklich sinnvoll?

Dadurch wird nichts besser oder fairer. Einzig wird die Sprache unnötig kompliziert, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund.

Das ist ziemlicher Quatsch. Gendern hat schon auf rein technischer Ebene viele Vorteile für LLMs (derzeit auch bekannt als "KI") und für alle Menschen die auf Leseunterstützung wie beispielsweise Text-2-Speech Programme, die ihnen das eBook oder eine Webseite vorlesen, angewiesen sind. Klar, du brauchst das vielleicht nicht, andere hingegen schon. Womit wir wieder bei der Frage nach der Sinnhaftigkeit von persönlichen Anekdoten als Urteilsgrundlage wären.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

kha, Lutten, Freitag, 22.11.2024, 18:04 (vor 92 Tagen) @ EloKa

Gute Sprachengines sprechen die Gendersternchen aber auch schon so dass man es als hörende Person nicht bemerkt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 21:45 (vor 93 Tagen) @ EloKa

Nachtrag: Wenn mein (gutes) Ziel darin besteht, mehr junge Mädchen zu motivieren, technische Berufe zu ergreifen, dann lade ich Ingenieurinnen und Handwerksmeisterinnen in die Kitas und Schulen ein, und ich zeige dies in Büchern und im TV oder im Internet. Eine gegenderte Form ist so künstlich-realitätsentfernt... dies wird keinen positiven Einfluss ausüben können.....

Kinder werden das Begriffspaar "Ingenieurinnen und Ingenieure" besser verstehen als "Ingenieur*(kurze Pause)innen....

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 21:40 (vor 93 Tagen) @ EloKa

Ich versuche gerade zu verstehen, inwiefern ein Stern oder ein Doppelpunkt bei linguistischen Modellen helfen kann, also vor dem Hintergrund von KI, wie ich Dich verstehe. Das mag dann vielleicht ein Plus in einem Nischenbereich sein, aber ich kann und will dies nicht beurteilen.

Das (besonders) Relevante ist doch der Sprachgebrauch im realen Leben, und hier ist meine Auffassung, dass ein Stern die Welt nicht fairer oder besser macht, und schon gar nicht pragmatischer.

Ich würde mich weitaus eher mit dem Gendern vertragen, wenn es allgemeiner Teil des Kulturguts Sprache wäre, aber das ist es in keiner Weise. Es ist keine grassroots Entwicklung, es kommt aus elitären oder sagen wir akademischen Kreisen, und besonders kommt es aus dem Bereich der feministischen Linguistik und Frau Luise Pusch, wenn mich meine Recherche nicht täuscht. Heißt, ganz unabhängig von Fragen der Moral, Pragmatik oder Aufrichtigkeit der ursprünglichen Genderziele, kann man in keiner Weise sagen, dass es sich beim Gendern um eine natürliche Form der Sprachentwicklung handelt. Es handelt sich um ein künstliches Konstrukt.

Jetzt könnte man sagen, dass auch natürliche Sprachentwicklungen irgendwann einmal von einzelnen Personen entstanden sind, doch der wesentliche Unterschied liegt im weiteren Verlauf.

Es ist vollkommen okay, wenn die deutsche Sprache zahlreiche englische Lexene aufnimmt oder entlehnt, sofern diese von eine größeren Zahl an Menschen angewandt wird. People speak it, so it's grammatical, hat ein früherer Prof von mir gesagt. Genau das ist beim Gendern nicht der Fall. Über 80 Prozent der Menschen in Deutschland lehnen das Gendern ab.

Warum muss es dann (re-)produziert werden? Die meisten Menschen wollen es nicht, sicher weil es manchmal nervig und schwierig zu handeln ist. Neulich habe ich in einem Leitfaden der Uni Rostock gelesen, man solle lieber benutzungsfreundlich statt benutzerfreundlich sagen. Ja, da werden sich das Handbuch oder die Software sicher in ihrem richtigen sozialen Geschlecht angesprochen fühlen. Echt jetzt, geht's noch?

Und genau das stört mich: Ich finde, das Gendern ist unästhetisch, unnötig kompliziert und an der Mehrheit der Menschen vorbei. Letztlich ist eine Sprache immer auch etwas Mehrheitsdemokratisches, wie gesagt, (a large number of) people speak it, so it's grammatical.

Da beneide ich die wunderbare englische Sprache schon sehr, denn mit dem gegenderten "everybody is allowed on their opinion" komme ich super klar, aber ist sind Gott sei Dank die colleagues und nicht die Kolleg*innen (Kolleginnen und Kollegen find ich total gut).

Insofern, Du kannst meine Perspektive gerne als Quatsch abtun, das beeindruckt mich nicht negativ.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

EloKa, Donnerstag, 21.11.2024, 22:26 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000
bearbeitet von EloKa, Donnerstag, 21.11.2024, 22:33

Ich versuche gerade zu verstehen, inwiefern ein Stern oder ein Doppelpunkt bei linguistischen Modellen helfen kann, also vor dem Hintergrund von KI, wie ich Dich verstehe. Das mag dann vielleicht ein Plus in einem Nischenbereich sein, aber ich kann und will dies nicht beurteilen.

Naja, simple Redundanzen eben. Wenn du "Schüler und Schülerinnen" schreibst, dann sind 14 von 22 Zeichen redundant. Was wir KI nennen, sind ja nur LLMs, also Large-Language-Models, quasi neutrale Netzwerke, die einzelnen Wörtern unterschiedliche Gewichtungen mitgeben. Wenn die KI einen Satz ausspuckt, dann wird anhand der Gewichtung die Wahrscheinlichkeit erraten welches Wort als nächstes folgen wird. Wenn, wie im Satz "Schüler und Schülerinnen", aber 60% des Inhalts redundant sind, dann kann die KI dieser Information keine individuelle (unique) Gewichtung zuteilen und nichts damit anfangen. Der Satz macht die KI quasi dumm.

Gleiches Problem der Redundanzen gibt's auch bei Suchmaschinen-Optimierung (SEO) bzw. ganz generell bei allem was irgendwas mit automatischer Texterfassung und Datenverarbeitung zu tun hat.

Schreibst du "Schüler:innen" dann ist davon nichts redundant und es gibt keine Probleme.

Das ist für sich kein zwingender Grund wieso man gendern sollte. Aber es gibt unzählige viele kleine Punkte, die zusammen genommen Gendern schon eine gewisse Sinnhaftigkeit verleiht. Da muss man am Stammtisch auch mal über den eigenen Schatten springen können.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

quincy123, Freitag, 22.11.2024, 06:07 (vor 93 Tagen) @ EloKa

Eijeijei.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 21:11 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Bist du die CDU-Sprachpolizei?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 21:41 (vor 93 Tagen) @ Talentförderer

Nope... vollkommen parteiflexibel, Hauptsache nicht AfD oder BSW....

Thema Gendern im sg.de-Beitrag

Klopfer ⌂, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 20:17 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Noch dies: Auf Instagram wird im entsprechenden Beitrag gegendert. Ernsthaft?? Keine Ahnung, das brauche ich nicht, und ich kenne persönlich ehrlich gesagt keinen einzigen BVB-Fan, der gendert. Dadurch wird nichts besser oder fairer. Einzig wird die Sprache unnötig kompliziert, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem erzeugt das Gendern ganz klar eine moralisierte politische Message, und daher ist es für schwatzgelb nicht angemessen. Es geht um Fußball, es geht um den Verein. Wir sind keine Partei und auch keine ideologische Gruppe... wenn dann die Gruppe mit der BVB-Ideologie.

Es wäre gut, wenn auf das Gendern verzichtet wird. Bitte...


Mag sein, dass das bei Instagram anders ist, aber ich habe jetzt den sg.de-Beitrag zwei mal gelesen und auf gendern untersucht. Sorry, deine Kritik - zumindest hier im Forum - ist deplatziert.
In diesem Beitrag auf der sg.de - Seite wird nicht gegendert.

Und es ist so, wie es ist. Der eine gendert fleißig rum, der andere schert sich um solche Dinge gar nicht. Es entspricht nicht dem Selbstverständnis von schwatzgelb.de dem Autor oder der Autorin (soviel gendern muss sein ), in Stilfragen irgendwelche Auflagen zu machen.

Ich erwarte nicht viel von unseren Lesern der Webseite und Usern im Forum, aber dass Sie unsere liberale Einstellung in solchen Dingen respektieren, das setze ich einfach mal voraus.
Ansonsten macht das hier alles keinen Sinn.

SGG
Klopfer

Thema Gendern im sg.de-Beitrag

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 20:26 (vor 93 Tagen) @ Klopfer

Ich habe mich logischerweise auf die Folien des Instagram-Beitrags bezogen. Dort wird gegendert.

Und wie jetzt wirklich mehrfach gesagt: Ich bin vom Gendern nicht massiv verärgert oder genervt. Es ist gibt, wie explizit geschrieben, viele wichtigere Dinge. Dennoch habe ich in einem freien Forum das Recht, meine Auffassung darzustellen und darf sagen, dass ich das Gendern nicht mag, wie auch meine Auffassung insofern äußern, als dass ich kein Fan davon bin, wenn schwatzgelb auf Insta gendert (solides).

Mehr ist es nicht.

Manche Gegenwehr hier fand ich zu krass, teils persönlich, aber okay, ist dann halt so. Ich hatte dadurch den Eindruck, dass Kritik nicht erwünscht ist, und natürlich habe ich dann auch dagegengehalten.

Ja, das war es, nicht mehr und nicht weniger.

Ich bin ein loyler und zufriedener Nutzer dieses Forums, allem voran als Rezipient.

Aufrichtige Grüße

Thema Gendern im sg.de-Beitrag

ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Donnerstag, 21.11.2024, 20:41 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Ich habe mich logischerweise auf die Folien des Instagram-Beitrags bezogen. Dort wird gegendert.

Und wie jetzt wirklich mehrfach gesagt: Ich bin vom Gendern nicht massiv verärgert oder genervt. Es ist gibt, wie explizit geschrieben, viele wichtigere Dinge.

Dafür hast Du aber eine Menge Beiträge zu dem Thema geschrieben. Was machst Du erst, wenn Dich ein Thema massiv verärgert?! ;-)

Dennoch habe ich in einem freien Forum das Recht, meine Auffassung darzustellen und darf sagen, dass ich das Gendern nicht mag, wie auch meine Auffassung insofern äußern, als dass ich kein Fan davon bin, wenn schwatzgelb auf Insta gendert (solides).

Hast Du ja. Ausführlichst.


Mehr ist es nicht.

Wie könnte es denn NOCH mehr sein?! :-)))


Manche Gegenwehr hier fand ich zu krass, teils persönlich, aber okay, ist dann halt so. Ich hatte dadurch den Eindruck, dass Kritik nicht erwünscht ist, und natürlich habe ich dann auch dagegengehalten.

Kritik ist immer erwünscht. Aber in jede Richtung, also auch an Deiner Kritik. Deshalb stehen alle Beiträge noch. Ist doch ein Ausdruck von Freiheit.


Ja, das war es, nicht mehr und nicht weniger.

Ich bin ein loyler und zufriedener Nutzer dieses Forums, allem voran als Rezipient.

Aufrichtige Grüße


P.s. übrigens nervt mich Gendern und Gendernde massiv. Aber noch mehr nerven mich Sprachpolizisten, die den nervigen Genderern dasselbe verbieten wollen. Haben wohl ein Problem mit Freiheit und Toleranz. Muss man dann genauso ertragen wie die Inklusions-Ultras. Alle doof und wtinken nach Pippi. ;-)

Thema Gendern im sg.de-Beitrag

stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 20:25 (vor 93 Tagen) @ Klopfer

Wenn ihr als Redaktion oder Teile von Euch in sg „Publikationen“ oder im Forum gendern ist das halt euer gutes Recht.

„Wir“ waren zwar Papst, aber ob man gendert entscheidet dann ja zum Glück Jede*r für sich.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Komanda, Donnerstag, 21.11.2024, 19:41 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Nein, ich ärgere mich nicht maßlos, da es viele wichtigere Dinge gibt.

Und haust danach gefühlt 100 Posts raus. LOL

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:43 (vor 93 Tagen) @ Komanda

Ne, bin einfach interaktiv und antworte, wenn mir jemand schreibt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

rvnvon1909, Celle, Donnerstag, 21.11.2024, 20:01 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Du hast bald allein heute fast so viel Einträge wie seit 2017 insgesamt. Und das nur, weils ums Gendern geht - ein Thema, was dich hardcore triggert. Ich werde nie im ganzen Leben verstehen, wie Menschen sich an so einer Sache so extrem festbeißen können. Aber solange es weiter Personen gibt, die das sofort auf 180 bringt, werde ich weiter gendern bis der Arzt oder die Ärztin kommt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Gargamel09, Freitag, 22.11.2024, 10:55 (vor 92 Tagen) @ rvnvon1909

Du hast bald allein heute fast so viel Einträge wie seit 2017 insgesamt. Und das nur, weils ums Gendern geht - ein Thema, was dich hardcore triggert. Ich werde nie im ganzen Leben verstehen, wie Menschen sich an so einer Sache so extrem festbeißen können. Aber solange es weiter Personen gibt, die das sofort auf 180 bringt, werde ich weiter gendern bis der Arzt oder die Ärztin kommt.

Trump hat am Ende wohl auch die Wahl dadurch gewonnen, weil seine Kampagne 65 Mio in einen Werbespot gesteckt haben, der überwiegend vor und während Football Spielen gezeigt wurde, dass sich Harris eher um Transpersonen kümmert, als um das normale Volk, wie es Trump angebl. macht.
Und das bei einem Thema, das weit unten auf der Liste der Prioritäten der Bürger lag, es scheint aber so zu sein, das gewisse Themen, obwohl damit kaum jemand Erfahrungen im persönlichen Umfeld hat, dann doch bei vielen verfangen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Kappadozianer, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 23:06 (vor 93 Tagen) @ rvnvon1909

Du hast bald allein heute fast so viel Einträge wie seit 2017 insgesamt. Und das nur, weils ums Gendern geht - ein Thema, was dich hardcore triggert. Ich werde nie im ganzen Leben verstehen, wie Menschen sich an so einer Sache so extrem festbeißen können. Aber solange es weiter Personen gibt, die das sofort auf 180 bringt, werde ich weiter gendern bis der Arzt oder die Ärztin kommt.

Ist (leider) auch die heutige Social Media Zeit: wer am lautesten und öftesten schreit der hat recht. Man muss nunmal un-be-dingt kundtun, dass man etwas nicht mag, und am besten drölfzig Millionen Mal.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

istar, Donnerstag, 21.11.2024, 21:40 (vor 93 Tagen) @ rvnvon1909

Du hast bald allein heute fast so viel Einträge wie seit 2017 insgesamt. Und das nur, weils ums Gendern geht - ein Thema, was dich hardcore triggert. Ich werde nie im ganzen Leben verstehen, wie Menschen sich an so einer Sache so extrem festbeißen können. Aber solange es weiter Personen gibt, die das sofort auf 180 bringt, werde ich weiter gendern bis der Arzt oder die Ärztin kommt.

Lass den Arzt oder die Ärztin ruhig kommen, aber gendern ist das nicht.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Pa1n, Donnerstag, 21.11.2024, 17:51 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Vermutlich hat allein Söder das Wort "Gendern" öfter verwendet als alle Grünen jemals zusammen.

Auf Arbeit (immerhin weltweit agierender Konzern) wird von Legal empfohlen inklusive Sprache zu verwenden, wer es nicht macht, hat aber auch nix zu befürchten.

Stört mich ehrlich gesagt herzlich wenig und ist definitiv nicht der Untergang der deutsche Sprache.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Eisen, DO, Donnerstag, 21.11.2024, 19:55 (vor 93 Tagen) @ Pa1n

Du Glücklicher, bei uns ist gendern via Arbeitsanweisung Pflicht in der externen Kommunikation. Intern gendert unsere Kommunikationsabteilung auch und kommt sich dabei ganz toll vor.

Letztes Jahr hatten wir eine Pflichtveranstaltung zum Thema Toleranz mit der ganzen Firma. Die Workshopleiterin war so woke und hat so krasses deutsch gesprochen, ich musste zwischendurch die Augen schließen und meditativ atmen, um nicht komplett durchzudrehen.

Also wer gendern will, soll das tun. Ich lehne es ab, muss es im beruflichen Kontext tun und fühle mich provoziert, wenn das jemand ganz demonstrativ macht oder bekloppte Sachen gendert wie Mensch*Innen. Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Firefox, Donnerstag, 21.11.2024, 22:29 (vor 93 Tagen) @ Eisen

Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Nein, das ist unser Aller Problem. Wenn man den Verrückten nicht entschieden entgegentritt, dann dreht sich die Spirale des Wahnsinns immer weiter, also reg dich ruhig auf.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 13:10 (vor 92 Tagen) @ Firefox

Für manche ist es offenbar ein Riesenproblem, auf diejenigen Rücksicht zu nehmen, die sich als Frau oder sonstwas mit der üblichen männlichen Form nicht angesprochen fühlen.

Mag ein Problem für dich sein. Problematisch finde ich allerdings eher die Typen, für die das Gendern ein Problem ist, als diejenigen, die man in ihrem Anliegen zumindest verstehen kann. Auch wenn ich das Gendern selbst nicht mag.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

CD7, Berlin, Freitag, 22.11.2024, 11:00 (vor 92 Tagen) @ Firefox

Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Nein, das ist unser Aller Problem. Wenn man den Verrückten nicht entschieden entgegentritt, dann dreht sich die Spirale des Wahnsinns immer weiter, also reg dich ruhig auf.

genau, irgendwann kommen die Leute ins Arbeitslager, wenn sie nicht gendern! Immer schön dagegen halten, firefox, die Gegner sind überall!!

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

PaBe, Donnerstag, 21.11.2024, 23:29 (vor 93 Tagen) @ Firefox

Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Nein, das ist unser Aller Problem. Wenn man den Verrückten nicht entschieden entgegentritt, dann dreht sich die Spirale des Wahnsinns immer weiter, also reg dich ruhig auf.

9 Beiträge und keiner davon auch nur ansatzweise mit Inhalt oder Bezug zum BvB? Deine Forumspräsenz ist genauso überflüssig wie der Browser, dessen Namen du geklaut hast, irrelevant geworden ist.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 23:33 (vor 93 Tagen) @ PaBe

Finchen (ichem, Windfalle, Sarevok) hat sein Wario-Ego Gutz reaktiviert.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

PaBe, Donnerstag, 21.11.2024, 23:56 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Finchen (ichem, Windfalle, Sarevok) hat sein Wario-Ego Gutz reaktiviert.

Die Frage die ich mir immer dabei stelle: Wie kann man solche Trolle ausschließen? Oblok mit seinen 1904 Accounts ist da auch ein gutes Beispiel.

Ich bin ja generell für eine personengebundene (nennt man das so?) Registrierung mit dem elektrischen Perso. Ist aber wie vieles im digitalen Neandertal Dtl. vermutlich rechtlich unmöglich durchzusetzen. :-/ Na gut, für ein Fußballforum vielleicht auch ein bisschen zu viel des Guten.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Elbsegel, Donnerstag, 21.11.2024, 22:46 (vor 93 Tagen) @ Firefox

Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Nein, das ist unser Aller Problem. Wenn man den Verrückten nicht entschieden entgegentritt, dann dreht sich die Spirale des Wahnsinns immer weiter, also reg dich ruhig auf.

Du hast dich hier also Anfang November nur angemeldet, um gegen Grüne, Migranten, Gender, St. Pauli und Linke auszuteilen. Wenigstens machst du nicht erst einen auf neutral. :-)

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Firefox, Donnerstag, 21.11.2024, 22:58 (vor 93 Tagen) @ Elbsegel

Ist ja leider gerade Länderspielpause. Zum Glück bald vorbei´.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 22:48 (vor 93 Tagen) @ Elbsegel

Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Nein, das ist unser Aller Problem. Wenn man den Verrückten nicht entschieden entgegentritt, dann dreht sich die Spirale des Wahnsinns immer weiter, also reg dich ruhig auf.


Du hast dich hier also Anfang November nur angemeldet, um gegen Grüne, Migranten, Gender, St. Pauli und Linke auszuteilen. Wenigstens machst du nicht erst einen auf neutral. :-)

Das ist von dir natürlich schon wieder lustig. Ichem, windfalle, Saverok...

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istar, Donnerstag, 21.11.2024, 22:23 (vor 93 Tagen) @ Eisen

Du Glücklicher, bei uns ist gendern via Arbeitsanweisung Pflicht in der externen Kommunikation. Intern gendert unsere Kommunikationsabteilung auch und kommt sich dabei ganz toll vor.

Letztes Jahr hatten wir eine Pflichtveranstaltung zum Thema Toleranz mit der ganzen Firma. Die Workshopleiterin war so woke und hat so krasses deutsch gesprochen, ich musste zwischendurch die Augen schließen und meditativ atmen, um nicht komplett durchzudrehen.

Also wer gendern will, soll das tun. Ich lehne es ab, muss es im beruflichen Kontext tun und fühle mich provoziert, wenn das jemand ganz demonstrativ macht oder bekloppte Sachen gendert wie Mensch*Innen. Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Eine Pflichtveranstaltung zum Thema Toleranz bei einem Laden,der via Arbeitsanweisung Sprachvorgaben macht.

Klingt irgendwie komisch.

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Eisen, DO, Donnerstag, 21.11.2024, 22:39 (vor 93 Tagen) @ istar

Es sollte halt vertiefen, wie wichtig und richtig das Thema ist. Die Referentin war aber wirklich fürchterlich abschreckend und die Beispiele absurd, welche die Dame vorgebracht hat.

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Pa1n, Donnerstag, 21.11.2024, 20:49 (vor 93 Tagen) @ Eisen

Du Glücklicher, bei uns ist gendern via Arbeitsanweisung Pflicht in der externen Kommunikation. Intern gendert unsere Kommunikationsabteilung auch und kommt sich dabei ganz toll vor.

Letztes Jahr hatten wir eine Pflichtveranstaltung zum Thema Toleranz mit der ganzen Firma. Die Workshopleiterin war so woke und hat so krasses deutsch gesprochen, ich musste zwischendurch die Augen schließen und meditativ atmen, um nicht komplett durchzudrehen.

Also wer gendern will, soll das tun. Ich lehne es ab, muss es im beruflichen Kontext tun und fühle mich provoziert, wenn das jemand ganz demonstrativ macht oder bekloppte Sachen gendert wie Mensch*Innen. Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Och, wie gesagt, mich stört es nicht wirklich. Im Sprechen fällt es mir noch teilweise etwas schwer bzw bin ich da noch inkosequent aber im Schriftverkehr, gerade mit externen Kunden, kann es nicht schaden, dass man dadurch gezwungen wird, sein Geschreibsel nochmals kritisch zu überprüfen.

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Gargamel09, Donnerstag, 21.11.2024, 20:23 (vor 93 Tagen) @ Eisen

Du Glücklicher, bei uns ist gendern via Arbeitsanweisung Pflicht in der externen Kommunikation. Intern gendert unsere Kommunikationsabteilung auch und kommt sich dabei ganz toll vor.

Letztes Jahr hatten wir eine Pflichtveranstaltung zum Thema Toleranz mit der ganzen Firma. Die Workshopleiterin war so woke und hat so krasses deutsch gesprochen, ich musste zwischendurch die Augen schließen und meditativ atmen, um nicht komplett durchzudrehen.

Also wer gendern will, soll das tun. Ich lehne es ab, muss es im beruflichen Kontext tun und fühle mich provoziert, wenn das jemand ganz demonstrativ macht oder bekloppte Sachen gendert wie Mensch*Innen. Aber ich weiß, das ist mein Problem…

Ich glaube, das Thema Gendern wird sich mit der Zeit von selbst erledigen, denn wie wir alle bemerkt haben - die überwiegende Mehrheit hat keine Lust auf Wokeness, was sich fast überall in den Wahlergebnissen (auch mit) widerspiegelt.

Ich halte es so - wer es machen möchte, kann es machen, es anderen "aufzuzwingen", geht zu weit und damit wurde sich zu weit aus dem Fenster gelehnt. Beim Schreiben mag es ja noch irgendwie gehen, nur wer spricht denn freiwillig so? Eine Sprache entwickelt sich immer weiter, aber nicht in dieser Richtung.

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Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 21:16 (vor 93 Tagen) @ Gargamel09

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.

Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.

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Lordran, Freitag, 22.11.2024, 08:03 (vor 92 Tagen) @ Talentförderer

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.

Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.

Ob Begriffe wie "Mensch:innen" jetzt einen krassen gesellschaftlichen Fortschritt bedeuten, würde ich ja doch eher anzweifeln. Da finde ich Space-X Raketen, die selbst starten und landen deutlich spannender.

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markus, Freitag, 22.11.2024, 08:05 (vor 92 Tagen) @ Lordran

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.

Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.


Ob Begriffe wie "Mensch:innen" jetzt einen krassen gesellschaftlichen Fortschritt bedeuten, würde ich ja doch eher anzweifeln. Da finde ich Space-X Raketen, die selbst starten und landen deutlich spannender.

Damit zeigst du gerade, dass du das Thema inhaltlich gar nicht verstanden hast.

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Firefox, Donnerstag, 21.11.2024, 22:31 (vor 93 Tagen) @ Talentförderer

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.

Wer nicht so denkt, wie ich, der ist rückständig und denkt nur an sich. Sag mir das du die Grünen wählst, ohne zu sagen, dass du die Grünen wählst.

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Jan80, Lünen, Freitag, 22.11.2024, 05:40 (vor 93 Tagen) @ Firefox

Genau das ging mir auch durch den Kopf. Wer keine Sprachbehinderung hat, wird schonmal mindestens mit Rechtskonservativen in einen Topf geschmissen, ist in seiner Wahrnehmung wahrscheinlich schon ein halber Nazi. Man darf progressiv auch nicht mit degenerativ verwechseln. :D

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Elbsegel, Freitag, 22.11.2024, 15:24 (vor 92 Tagen) @ Jan80

Sprachbehinderung
degenerativ

Welch feine Sprache, die du da verwendest?

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Gargamel09, Donnerstag, 21.11.2024, 21:30 (vor 93 Tagen) @ Talentförderer

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.

Und genau deshalb werden sich solche Randthemen wie Gendern nie durchsetzen, weil sie im Leben der überwiegenden Mehrheit keine Rolle spielen und deshalb auch keinen großen Zuspruch erfahren, dienen eher als Abschreckung.


Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.

Die Jugend ist konservativer, als viele glauben, vielleicht driftet die Jugend (Männer) sogar nach rechts ab, wenn sich die etablierten Parteien weiterhin so unbeholfen in den sozialen Netzwerken anstellen und der AfD und Co das Feld überlassen.
Wer dachte, die Jugend ist größtenteils = Fridays for Future, war (damals) falsch gewickelt.
Und das ist nicht nur in Deutschland der Fall.
Somit wird die Thematik (wenn überhaupt) nur unter einem kleinen Teil der Jugendlichen/Bevölkerung noch Priorität haben, für alle anderen weiterhin kein Alltagsbegleiter sein.

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markus, Donnerstag, 21.11.2024, 21:54 (vor 93 Tagen) @ Gargamel09

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.


Und genau deshalb werden sich solche Randthemen wie Gendern nie durchsetzen, weil sie im Leben der überwiegenden Mehrheit keine Rolle spielen und deshalb auch keinen großen Zuspruch erfahren, dienen eher als Abschreckung.

Ich gehe davon aus, dass es sich durchsetzen wird. Denn es gibt wirklich gute Argumente dafür. Auszug aus dem Copilot:

Gleichberechtigung und Sichtbarkeit: Gendern erhöht die Sichtbarkeit aller Geschlechter und trägt zur Gleichstellung bei. Es stellt sicher, dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen und nicht-binäre Personen sprachlich berücksichtigt werden.

Bewusstsein für Geschlechtervielfalt: Durch das Gendern wird das Bewusstsein für die Vielfalt der Geschlechter gestärkt. Es hilft, traditionelle Geschlechterrollen zu hinterfragen und fördert eine inklusivere Gesellschaft.

Vermeidung von Diskriminierung: Geschlechtergerechte Sprache kann dazu beitragen, Diskriminierung zu reduzieren. Indem alle Geschlechter sprachlich sichtbar gemacht werden, wird die Gleichwertigkeit betont und Diskriminierung entgegengewirkt.

Vorbildfunktion: Institutionen und Unternehmen, die gendergerechte Sprache verwenden, setzen ein Zeichen für Vielfalt und Inklusion. Dies kann positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben und andere dazu ermutigen, ebenfalls gendergerechte Sprache zu verwenden.

Marcs Hinweis bzgl. Sehbehinderung ist für mich das einzige überzeugende Gegenargument, das jedoch gelöst werden kann. Man kann problemlos auch ohne Sternchen gendern. Zum Beispiel Mitarbeitende oder Team statt Mitarbeiter:innen.

Die jungen Leute werden damit aufwachsen. Schwer tun sich in der Regel Leute, die sich umgewöhnen müssten und das einfach nicht schaffen oder auch gar nicht schaffen wollen. Nur sterben die nach und nach weg.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 07:11 (vor 92 Tagen) @ markus

Ich weiß nicht, ob sich das durchsetzt. Zumindest im Familienkreis und bei den Arbeitskolleginnen kenne ich eigentlich niemanden, der überhaupt Wert auf eine geschlechtsneutrale Sprache legt. Geschweige denn, sie nutzt. Im Gegenteil, man steht ihr eher ablehnend gegenüber. Und damit meine ich explizit die Frauen in diesen beiden Bubbles.

Mit dem Thema komme ich komischerweise eher mit meiner Fußball-Bubble in Berührung.

Was sich am Ende durchsetzt? Ich lasse mich da mal überraschen.

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markus, Freitag, 22.11.2024, 07:40 (vor 92 Tagen) @ Sascha

Ich weiß nicht, ob sich das durchsetzt. Zumindest im Familienkreis und bei den Arbeitskolleginnen kenne ich eigentlich niemanden, der überhaupt Wert auf eine geschlechtsneutrale Sprache legt. Geschweige denn, sie nutzt. Im Gegenteil, man steht ihr eher ablehnend gegenüber. Und damit meine ich explizit die Frauen in diesen beiden Bubbles.

Mit dem Thema komme ich komischerweise eher mit meiner Fußball-Bubble in Berührung.

Was sich am Ende durchsetzt? Ich lasse mich da mal überraschen.

Immer mehr Unternehmen nutzen in ihren Veröffentlichungen und internen Kommunikationen genderneutrale Begriffe. Je mehr man damit in Berührung kommt, desto einfacher wird das verinnerlicht. Privat nutze ich noch so gut wie keine genderneutralen Begriffe, schon gar nicht mündlich. Aber in jeder E-Mail und in jedem Newsletter nutze ich das bereits. Da fühlt es sich bereits falsch an, nicht zu gendern.

Ich behaupte, das ist alles eine Sache der Gewöhnung. Man stelle sich einmal vor, genderneutrale Begriffe wären längst Standard. Und dann käme einer auf die Idee, die Sprache in männlicher Form abändern zu wollen. Denjenigen würden wir doch alle zerreißen.

Nicht weil es einfacher ist, nutzen wir männliche Sprache. Diese Sprache stammt aus einer Zeit, in der Frauen noch nicht viel durften und u.a. von vielen Berufen praktisch ausgeschlossen waren. Da sich dies geändert hat und auch weiter ändern wird (u.a. mit Geschlechterquoten) ist die logische Folge, dass dann irgendwann auch sprachlich nicht mehr unterschieden wird.

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Scherben, Kiel, Freitag, 22.11.2024, 09:00 (vor 92 Tagen) @ markus

Immer mehr Unternehmen nutzen in ihren Veröffentlichungen und internen Kommunikationen genderneutrale Begriffe. Je mehr man damit in Berührung kommt, desto einfacher wird das verinnerlicht. Privat nutze ich noch so gut wie keine genderneutralen Begriffe, schon gar nicht mündlich. Aber in jeder E-Mail und in jedem Newsletter nutze ich das bereits. Da fühlt es sich bereits falsch an, nicht zu gendern.

Bei mir ist es schon seit einigen Jahren so, dass wenn ich sowas wie "für Studenten" lese, mich automatisch(!) frage, warum da denn nur Männer angesprochen sind. Ich muss im Kopf meist erst eine zusätzliche Schleife durchlaufen, um zu begreifen, dass einfach nur nicht gendergerecht formuliert worden ist. Das ist so verinnerlicht, dass ich letztens schon im Fußballkontext über "der Spieler" gestolpert bin.

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Lucky_Luke_1000, RLP, Samstag, 23.11.2024, 12:37 (vor 91 Tagen) @ Scherben

Die allerallerallermeisten Menschen denken so aber nicht und interpretieren die Aussage "Die Studenten in Deutschland sind cool" als "Die Menschen, die in Deutschland studieren, sind cool".

Einzig das Gendern eröffnet die Unterschiede. Letztlich sorgt das Gendern damit sogar für Spaltungen in der Gesellschaft.

Kurios, dass Gendern-Befürworter den Gendern-Verweigerern eine unsolidarische Haltung vorwerfen, dann aber selber mit fingierten Argumenten argumentieren....

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Scherben, Kiel, Samstag, 23.11.2024, 13:54 (vor 91 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Die allerallerallermeisten Menschen denken so aber nicht

Ich erzähle, wie *ich* etwas wahrnehme. Was bildest Du Dir eigentlich ein, mir so zu antworten? Ich bin genauso ein Bürger wie Du und ich.

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max09, Freitag, 22.11.2024, 10:50 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Bei mir ist es schon seit einigen Jahren so, dass wenn ich sowas wie "für Studenten" lese, mich automatisch(!) frage, warum da denn nur Männer angesprochen sind.

Das ist lustig, dass du gerade dieses Beispiel nennst. Ich hatte vor ein paar Wochen ein ähnliches Erlebnis. Als ich eine berufliche Ausarbeitung geschrieben habe, habe ich ohne nachzudenken und ganz automatisch "Studierende" geschrieben. Beim nochmaligen durchlesen ist es mir dann überhaupt erst aufgefallen. Da das ganze an einen älteren Vorgesetzten ging und ich Nachfragen vermeiden wollte, habe ich es auf "Studenten" geändert ;-) Aber einige Worte sind tatsächlich mittlerweile im normalen Sprachgebrauch so drin.

Anders sehe ich die Sache mit Sternchen und anderen Undingen in der Schreibweise. Diese machen mMn tatsächlich die Texte kaputt und gerade für Leute die deutsche Texte nicht einfach so überfliegen können wie wir deutlich schwerer.

Ganz generell würde ich aber mittlerweile sagen, jeder wie er will solange es nicht um Schreiben von offizieller Stelle geht. Da finde ich es angebracht bei der (bis dato) korrekten deutschen Grammatik zu bleiben.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 07:45 (vor 92 Tagen) @ markus

Ich glaube einfach, dass es für viele überhaupt noch keine Relevanz hat, beziehungsweise die Meinung vorherrscht "gibt viele wichtigere Dinge im Leben".

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markus, Freitag, 22.11.2024, 08:03 (vor 92 Tagen) @ Sascha

Ich glaube einfach, dass es für viele überhaupt noch keine Relevanz hat, beziehungsweise die Meinung vorherrscht "gibt viele wichtigere Dinge im Leben".

Ja, aber ist doch ein Totschlagargument. Die Relevanz wird schleichend kommen. Nichts ändert sich von heute auf morgen, aber alle 20 Jahre ist eine Menge anders.

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Gargamel09, Freitag, 22.11.2024, 10:27 (vor 92 Tagen) @ markus

Ich glaube einfach, dass es für viele überhaupt noch keine Relevanz hat, beziehungsweise die Meinung vorherrscht "gibt viele wichtigere Dinge im Leben".


Ja, aber ist doch ein Totschlagargument. Die Relevanz wird schleichend kommen. Nichts ändert sich von heute auf morgen, aber alle 20 Jahre ist eine Menge anders.

Die Relevanz würde nur dadurch kommen, wenn Kinder von klein auf daran gewöhnt werden und weil das im privaten Umfeld zu 99% nicht der Fall ist, wird das auch in 20 Jahren nicht anders sein, als heutzutage.
Man verbiegt sich dann vllt. auf Arbeit, aber eher im schriftlichen Verkehr, weil es (noch) Vorgabe von oben ist, die sich aber auch wieder ändern kann, das war es dann auch schon.
Am Ende ist es doch immer so - die Mehrheit, nicht die Minderheit, einer Gesellschaft entscheidet, in welche Richtung es geht und die lässt sich nur selten etwas überstülpen.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 08:15 (vor 92 Tagen) @ markus

Ich glaube einfach, dass es für viele überhaupt noch keine Relevanz hat, beziehungsweise die Meinung vorherrscht "gibt viele wichtigere Dinge im Leben".


Ja, aber ist doch ein Totschlagargument. Die Relevanz wird schleichend kommen. Nichts ändert sich von heute auf morgen, aber alle 20 Jahre ist eine Menge anders.

Ich habe überhaupt kein Argument gegen gendern gebracht. Ich sehe es aus diesem Grund eben nicht als gesichert an, dass es sich langfristig durchsetzt.

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Gargamel09, Donnerstag, 21.11.2024, 22:02 (vor 93 Tagen) @ markus

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.


Und genau deshalb werden sich solche Randthemen wie Gendern nie durchsetzen, weil sie im Leben der überwiegenden Mehrheit keine Rolle spielen und deshalb auch keinen großen Zuspruch erfahren, dienen eher als Abschreckung.


Ich gehe davon aus, dass es sich durchsetzen wird. Denn es gibt wirklich gute Argumente dafür. Auszug aus dem Copilot:

Gleichberechtigung und Sichtbarkeit: Gendern erhöht die Sichtbarkeit aller Geschlechter und trägt zur Gleichstellung bei. Es stellt sicher, dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen und nicht-binäre Personen sprachlich berücksichtigt werden.

Bewusstsein für Geschlechtervielfalt: Durch das Gendern wird das Bewusstsein für die Vielfalt der Geschlechter gestärkt. Es hilft, traditionelle Geschlechterrollen zu hinterfragen und fördert eine inklusivere Gesellschaft.

Vermeidung von Diskriminierung: Geschlechtergerechte Sprache kann dazu beitragen, Diskriminierung zu reduzieren. Indem alle Geschlechter sprachlich sichtbar gemacht werden, wird die Gleichwertigkeit betont und Diskriminierung entgegengewirkt.

Vorbildfunktion: Institutionen und Unternehmen, die gendergerechte Sprache verwenden, setzen ein Zeichen für Vielfalt und Inklusion. Dies kann positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben und andere dazu ermutigen, ebenfalls gendergerechte Sprache zu verwenden.

Marcs Hinweis bzgl. Sehbehinderung ist für mich das einzige überzeugende Gegenargument, das jedoch gelöst werden kann. Man kann problemlos auch ohne Sternchen gendern. Zum Beispiel Mitarbeitende oder Team statt Mitarbeiter:innen.

Die jungen Leute werden damit aufwachsen. Schwer tun sich in der Regel Leute, die sich umgewöhnen müssten und das einfach nicht schaffen oder auch gar nicht schaffen wollen. Nur sterben die nach und nach weg.

Das sind aber alles so Themen, die als woke angesehen werden, und es deutet nichts darauf hin, das sich in diese Richtung der Wind drehen wird.
Wie gesagt, in Großstädten, in einigen Blasen, durchaus möglich, aber nicht im Großteil der Bevölkerung. Und solange konservative Kräfte in unserem Land etwas zu sagen haben, wird es auch von oben nicht vorgegeben werden.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Pa1n, Donnerstag, 21.11.2024, 21:33 (vor 93 Tagen) @ Gargamel09

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.


Und genau deshalb werden sich solche Randthemen wie Gendern nie durchsetzen, weil sie im Leben der überwiegenden Mehrheit keine Rolle spielen und deshalb auch keinen großen Zuspruch erfahren, dienen eher als Abschreckung.


Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.


Die Jugend ist konservativer, als viele glauben, vielleicht driftet die Jugend (Männer) sogar nach rechts ab, wenn sich die etablierten Parteien weiterhin so unbeholfen in den sozialen Netzwerken anstellen und der AfD und Co das Feld überlassen.

Vielleicht auch nicht. Zuletzt wurde bekannt, dass diese Jugendstudie krass verfälschende Methoden und Rechenfehler aufwies.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Lordran, Freitag, 22.11.2024, 08:09 (vor 92 Tagen) @ Pa1n

Die überwiegende Mehrheit hat keinen bock auf modernem, progressiven Fortschritt. Weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich. Die wollen weiter Umwelt kaputt machen, Menschen gesellschaftlich ausschließen und rechtskonservative Normen bewahren. Aus purem Egoismus oder Faulheit keine Ahnung.


Und genau deshalb werden sich solche Randthemen wie Gendern nie durchsetzen, weil sie im Leben der überwiegenden Mehrheit keine Rolle spielen und deshalb auch keinen großen Zuspruch erfahren, dienen eher als Abschreckung.


Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.


Die Jugend ist konservativer, als viele glauben, vielleicht driftet die Jugend (Männer) sogar nach rechts ab, wenn sich die etablierten Parteien weiterhin so unbeholfen in den sozialen Netzwerken anstellen und der AfD und Co das Feld überlassen.


Vielleicht auch nicht. Zuletzt wurde bekannt, dass diese Jugendstudie krass verfälschende Methoden und Rechenfehler aufwies.

Ah, dann waren die Wahlergebnisse einfach Rechenfehler. Interessant. Ein Glück gibt es Studien.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Gargamel09, Donnerstag, 21.11.2024, 21:41 (vor 93 Tagen) @ Pa1n

Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.


Die Jugend ist konservativer, als viele glauben, vielleicht driftet die Jugend (Männer) sogar nach rechts ab, wenn sich die etablierten Parteien weiterhin so unbeholfen in den sozialen Netzwerken anstellen und der AfD und Co das Feld überlassen.


Vielleicht auch nicht. Zuletzt wurde bekannt, dass diese Jugendstudie krass verfälschende Methoden und Rechenfehler aufwies.

Bei den letzten (Landtags/Europa)Wahlen war die AfD unter den jungen Wählern, neben der CDU, oft die beliebteste Partei.
40% zusammen mit der FDP bei der Europawahl.
Das sagt schon viel aus. Und wenn man da nicht gegensteuert, zumindest was die AfD angeht, könnte das noch blauer werden.

Man kann noch froh sein, dass es hier keinen Joe Rogan gibt und die politische Podcasterszene noch keinen so großen Einfluss hat.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

istar, Donnerstag, 21.11.2024, 21:51 (vor 93 Tagen) @ Gargamel09

Gendern wird sich nicht erledigen. Außer die Verbotspolizei CDU verbietet es. In 15-20 Jahren wird es eher normal sein, da viele Jugendliche schon gendern, ohne drüber nachzudenken und sich umstellen zu müssen.


Die Jugend ist konservativer, als viele glauben, vielleicht driftet die Jugend (Männer) sogar nach rechts ab, wenn sich die etablierten Parteien weiterhin so unbeholfen in den sozialen Netzwerken anstellen und der AfD und Co das Feld überlassen.


Vielleicht auch nicht. Zuletzt wurde bekannt, dass diese Jugendstudie krass verfälschende Methoden und Rechenfehler aufwies.


Bei den letzten (Landtags/Europa)Wahlen war die AfD unter den jungen Wählern, neben der CDU, oft die beliebteste Partei.
40% zusammen mit der FDP bei der Europawahl.
Das sagt schon viel aus. Und wenn man da nicht gegensteuert, zumindest was die AfD angeht, könnte das noch blauer werden.

Man kann noch froh sein, dass es hier keinen Joe Rogan gibt und die politische Podcasterszene noch keinen so großen Einfluss hat.

Die letzten Landtagswahlen sind aber nicht der Maßstab. In den Bundesländern hat die AfD sowieso eine hohe Zustimmung.

Zu der Studie kann ich nichts sagen, von den mir bekannten Jugendlichen gendert aber kein Einziger. Tatsächlich sprechen sich sogar Mädchen mit "Bro" an,was ich dann schon komisch finde.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 21:47 (vor 93 Tagen) @ Gargamel09

... sehe ich auch so.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

Sepp, Donnerstag, 21.11.2024, 21:46 (vor 93 Tagen) @ Gargamel09

Der rechte Ruck der Jugendlichen, liegt leider nicht am gender*innen.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 19:58 (vor 93 Tagen) @ Eisen

Wir führen gerade mehrere Verfahren gegen eine Hochschule, bei der genau das auch passiert ist. inklusive Bewertung. Es wird ein Schlachtfest

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

markus93, Sauerland, Donnerstag, 21.11.2024, 20:01 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Könntest du dazu, soweit rechtlich möglich, dazu mal ein Update geben? Würde mich tatsächlich sehr interessieren, auch wenn ich mir schon denken kann wie das ausgeht.

Wer über Gendern spricht: die Gegner | Wer es nicht macht: die Befürworter

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 20:03 (vor 93 Tagen) @ markus93

Könntest du dazu, soweit rechtlich möglich, dazu mal ein Update geben? Würde mich tatsächlich sehr interessieren, auch wenn ich mir schon denken kann wie das ausgeht.

Das VG hat in der mündlichen Verhandlung eindeutige Hinweise gegeben. Die Hochschule hat jetzt ein bisschen Zeit sich zu überlegen, ob sie anerkennt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Donnerstag, 21.11.2024, 17:32 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Muss es sein, dass dieser Kulturkampf jetzt auch noch hierhin getragen wird? Wenn Du nicht gendern willst, lass es halt bleiben. Zwingt Dich keiner. Und lass umgekehrt gendern, wenn jemand gendern will. Ist total easy.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 17:40 (vor 93 Tagen) @ Scherben

Natürlich kann man gendern. Wir leben in einem freien Land, aber im ÖRR oder bei öffentlichen Institutionen - und dazu zähle ich unser politisch neutrales Forum - sollten die für den Content Verantwortlichen nicht gendern. Dadurch entsteht der von Dir bescholtene Kulturkampf erst.

Ich finde, der offizielle Content von schwatzgelb sollte nicht gegendert sein.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

herrNick, Donnerstag, 21.11.2024, 18:31 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Natürlich kann man gendern. Wir leben in einem freien Land, aber im ÖRR oder bei öffentlichen Institutionen - und dazu zähle ich unser politisch neutrales Forum - sollten die für den Content Verantwortlichen nicht gendern. Dadurch entsteht der von Dir bescholtene Kulturkampf erst.

Ich finde, der offizielle Content von schwatzgelb sollte nicht gegendert sein.

Würde politisch neutral nicht bedeuten, dass Gendern und Nicht-Gendern in Ordnung ist? Also quasi genau so wie es hier ist?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:47 (vor 93 Tagen) @ herrNick

Na klar, darf jeder machen, wie er will. Nur finde ich es nicht gut, wenn schwatzgelb öffentlich auf Insta gendert. Ich finde, es gehört dort nicht hin.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus93, Sauerland, Donnerstag, 21.11.2024, 19:04 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Na klar, darf jeder machen, wie er will. Nur finde ich es nicht gut, wenn schwatzgelb öffentlich auf Insta gendert. Ich finde, es gehört dort nicht hin.

Warum dann eigentlich die ganze Diskussion?
Und nein der zweite Teil des Posts ist keine Erklärung und falls doch steht da einfach nur "darf jeder machen wie er will, aber eigentlich halt nicht."

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:11 (vor 93 Tagen) @ markus93

Sehe ich anders...

Wenn die Redaktion als schwatzgelb auftritt und kommuniziert, hat das eine andere Qualität, als es bei regulären Nutzern der Fall ist. Schwatzgelb.de vertritt die Interessen der Fans, und daher sollte man sprachlich neutral auftreten, insbesondere angesichts anstehender Bundestagswahlen

Wenn man sich gegen die AfD ausspricht, alles klar, gerne!! Doch sonst bitte neutral....

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 21:48 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Die AFD ist aufjedenfall auch gegens Gendern.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus93, Sauerland, Donnerstag, 21.11.2024, 19:15 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Dir ist schon klar das viele genau deshalb Gendern, um eben sprachlich neutral zu bleiben? Und das ist einfach IHRE Ansicht wie man sprachliche Neutralität erreicht und das ist völlig okay, genauso wie es völlig okay ist das du sprachliche Neutralität eher im Gegenteil siehst. Das sind einfach gegenteilige Überzeugungen die jede Diskussion unnötig macht, weil man zu 99,9999999999% nicht im Entferntesten auf einen Nenner kommt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:23 (vor 93 Tagen) @ markus93

Findest Du ernsthaft, dass die gegenderte Sprache neutral ist? Ich glaube, es ist total offensichtlich, dass mit dem Gendern virtue signalling betrieben wird, indem eine moralisierte Message miterzeugt wird.

Die allerallermeisten Menschen halten wenig bis nichts vom Gendern, und doch gibt es berufliche Kreise und Milieus, in denen implizit und latent der Druck erzeugt wird, man solle bitte auch gendern, und damit die Vorstellungen einer inklusiven Gesellschaft sprachlich fortwährend zu zeigen... also damit angeben, wie toll und moralisch man ist.

Problem: Durch den Genderstern wird die Gesellschaft nicht besser, sondern durch unsere Geisteshaltung und unsere Handlungen, wie Gesellschaft sein sollte. Mir ist 1.000.000 mal lieber, der Mensch zeigt Zivilcourage, setzt sich gegen Rechts oder andere Diffamierungen ein, aber er tut es, anstatt dies permanent zu zeigen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:36 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Findest Du ernsthaft, dass die gegenderte Sprache neutral ist? Ich glaube, es ist total offensichtlich, dass mit dem Gendern virtue signalling betrieben wird, indem eine moralisierte Message miterzeugt wird.

Die allerallermeisten Menschen halten wenig bis nichts vom Gendern, und doch gibt es berufliche Kreise und Milieus, in denen implizit und latent der Druck erzeugt wird, man solle bitte auch gendern, und damit die Vorstellungen einer inklusiven Gesellschaft sprachlich fortwährend zu zeigen... also damit angeben, wie toll und moralisch man ist.

Doofe Frage: woher weißt du das so definitiv, wenn du doch eigentlich niemanden kennst, der aktiv gendert?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:39 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ich lese viel und versuche soziologisch am Ball zu bleiben.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:51 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Also nochmal: du kennst wirklich niemanden der gendert, aber schon den latenten Druck, den Leute, die gendern ausüben?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 20:09 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ja, in der Schriftsprache, was kurios ist: Mündlich wird nicht gegendert, aber schriftlich soll es stattfinden. Ist auch irgendwie doppelmoralisch.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 19:39 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:49 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Ich habe in beiden Links völlig erfolglos die Stellen mit dem latenten Druck, das ein gewisses Milieu ausübt, gesucht.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 19:54 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ich habe in beiden Links völlig erfolglos die Stellen mit dem latenten Druck, das ein gewisses Milieu ausübt, gesucht.

Sascha, Samstag bei einem Bierchen vor Block 38?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

General174, Düsseldorf, Donnerstag, 21.11.2024, 20:30 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Sascha, Samstag bei einem Bierchen vor Block 38?

Aber ohne Treten ;)

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 20:10 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Ich habe in beiden Links völlig erfolglos die Stellen mit dem latenten Druck, das ein gewisses Milieu ausübt, gesucht.


Sascha, Samstag bei einem Bierchen vor Block 38?

1. Trinke ich kein Bier.

2. Ich finde diese Diskussion echt albern. Natürlich gibt es Extreme. In beide Richtungen. Trotzdem finde ich es amüsant, wenn jemand auf der einen Seite sagt, er kenne niemanden, der gendert und andererseits von einem andauernden Druck spricht.

Ich selbst gendere nicht, aber natürlich gibt es in der Redaktion Mitglieder, die das tun. Ich wüsste aber nicht, dass ich irgendwann mal angesprochen wurde, dass ich meine Texte gendern soll.

Mit anderen Worten: ich kenne Leute, die gendern. Ich kenne aber keinen Druck derart. Und ich bin mir ziemlich sicher,dass der allergrößte Teil dieses "Milieus" diesen Druck auch nicht ausübt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 21:51 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Das Bier war selbstverständlich nur ein Angebot, es geht aber auch jedes andere Getränk.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 20:18 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ich habe es doch eben klargestellt?! Ich kenne niemanden persönlich, der es mündlich nutzt, wohl aber schriftlich.


Und überhaupt, ist es unbedingt erforderlich, dass man jedes Argumente persönlich erlebt haben muss. Gelten Berichte, Erzählungen und Erfahrungen anderer Menschen nicht als Argumente?

Du kannst Dich ja mal an Hochschulen umschauen, nur ein Beispiel.

Aber ich bin jetzt off, denn auch wenn hier umfassend und auch teils etwas hitzig diskutiert wird, so kann ich in der Tat nicht sagen, dass mich das Gendern sehr nervt oder gar massiv stört. So ist es nicht. Ich finde es einfach nicht gut, und auch nicht im BVB-Universum. Das darf ich so sagen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:42 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

.... und daher ist es fragwürdig, wenn in manchen Kreisen und Milieus indirekt und latent Erwartungshaltungen erzeugt werden, die ein Gendern bedingen.

Ich finde definitiv, dass Gendern politisch motiviert ist und eine politische Message trägt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 19:53 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

.... und daher ist es fragwürdig, wenn in manchen Kreisen und Milieus indirekt und latent Erwartungshaltungen erzeugt werden, die ein Gendern bedingen.

Ich finde definitiv, dass Gendern politisch motiviert ist und eine politische Message trägt.

Das ist einfach ein Elfenbeinturm-Projekt. Und natürlich zieht das diverse Möchtegerns an. Der Tagesspiegel hatte das ja versucht. Und dann aufgegeben, als die Abonnements zügig gekündigt worden sind.

Von mir aus kann jeder gendern wie er will. Aber man soll aufhören zu sagen, das sei in irgendeiner Form inklusiv. Das ist es nicht. Weil es andere wiederum ausschließt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 20:11 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Ich finde, das ist ein toller Beitrag. Vielen Dank dafür!

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:11 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000
bearbeitet von Lucky_Luke_1000, Donnerstag, 21.11.2024, 18:15

Oh weh... ehrlich gesagt ist es mehr als kurios für mich, was ich lesen darf... und dann auch so fair und gewaltfrei vorgetragen. Tolle Leistung!

Na hoffen wir, dass "mir nicht der Schwanz abfällt" und ich mich "nicht komplett von der Gesellschaft disqualifiziert habe".

Ich habe schon davon gehört: Es gibt Gruppen von Menschen, die bei sachlich vorgetragener Kritik direkt die rote Disqualifizierungskarte hervorholen und den/die Kritiker*in exkludieren. Dann doch lieber im safe space der eigenen Bubble bleiben, anstatt auf Sachkritik sachlich zu reagieren.

Okay, dann bin ich jetzt auch mal plakativ: Es scheint, die Lifestyle-Linke mit ihrem virtue signalling hat nun auch die BVB-Fangemeinde bekehrt.

Kleiner linguistischer Impuls für die, die es mit der Sprache wissenschaftlich ernst meinen:

https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/1037724.html

P.S.: Korrekt, wir sind keine öffentliche Institution. Dennoch finde ich (und ich glaube viele) es befremdlich, wenn Sachkritik nicht erwünscht ist und wenn man für Fußball-Content nun auch die politischen Register zieht.

Na wenigstens haben wir die moralisch besten Fans der Welt... zumindest kommunizieren sie am saubersten.


Nur weiter so.

P.S.: Bitte glaubt nicht, dass Ihr damit für die Mehrheit der Fans sprecht.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 18:36 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Ich finde es eher befremdlich, wenn man "Sachkritik" anhand von selbst gewählten Standpunkten äußert, die sich das Ziel nie zu eigen gemacht hat.

Wir haben nie gesagt, dass wir politisch neutral sind. Ebenso haben wir nie gesagt, dass wir für die Mehrheit der Fans sprechen. Im Gegenteil, wir betonen immer wieder, dass jeder Text nur die Meinung des jeweiligen Autoren darstellt.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:42 (vor 93 Tagen) @ Sascha

... aber einen Kritiker beleidigen, das darf man? Interessante Haltung, wenn auch wenig "genderlike".

Außerdem ist es keineswegs so, dass ich mich massiv aufrege. Bin einfach verwundert, und ich bin kein Freund des Genderns, und das aus guten (u.a.) sprachwissenschaftlichen Gründen.

Meine Gründe, auf das Gendern zu verzichten, habe ich aufgeführt und muss sie daher auch nicht wiederholen.

Mir ist das hier irgendwie alles zu stressig, zu bubble-mäßig, zu exkludierend gegenüber anderen Auffassungen.

Im Übrigen habe ich meine Aufforderung als Bitte formuliert.

Wie gesagt, schade, dass Kritik unerwünscht ist.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Micawber, Sauerland, Donnerstag, 21.11.2024, 19:34 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

... aber einen Kritiker beleidigen, das darf man? Interessante Haltung, wenn auch wenig "genderlike".

Außerdem ist es keineswegs so, dass ich mich massiv aufrege. Bin einfach verwundert, und ich bin kein Freund des Genderns, und das aus guten (u.a.) sprachwissenschaftlichen Gründen.

Meine Gründe, auf das Gendern zu verzichten, habe ich aufgeführt und muss sie daher auch nicht wiederholen.

Mir ist das hier irgendwie alles zu stressig, zu bubble-mäßig, zu exkludierend gegenüber anderen Auffassungen.

Im Übrigen habe ich meine Aufforderung als Bitte formuliert.

Wie gesagt, schade, dass Kritik unerwünscht ist.


Gendern kann man wahrscheinlich so oder so sehen, wohl auch aus sprachwissenschaftlichen Gründen.

Ich bin allerdings strikt gegen die Nutzung mehrer gleicher Satzzeichen hintereinander, seien es nun Ausrufe- oder Fragezeichen. Nicht nur unter sprachwissenschaftlichen Aspekten, sondern auch schon einfach der Ästhetik halber. ;-)

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Henry, Donnerstag, 21.11.2024, 21:36 (vor 93 Tagen) @ Micawber

Ich bin allerdings strikt gegen die Nutzung mehrer gleicher Satzzeichen hintereinander, seien es nun Ausrufe- oder Fragezeichen.

+1
In dem Zusammenhang amüsiert mich aber die Übertreibung!!!1elf :D

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 18:44 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Wo wurde hier beleidigt?

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:46 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ich habe mich mit meiner Aussage disqualifiziert, mir wird schon nicht der Schwanz abfallen, ich sei rechts (zumindest Andeutung).

Echt blöd, aber geht alles durch. Da macht die Redaktion gerne mal die Äuglein zu

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 18:50 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Herrje, wer im Fußball unterwegs ist, sollte auch schon ein bisschen was aushalten können.

Und "dir fällt schon nicht der Schwanz ab", ist doch nun wirklich komplett harmlos.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:56 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Okay, ja, hast Recht.

Aber der Vorwurf bzw. die Andeutung mit rechts war übel. Ich bin komplett zentristisch, weder links, noch geschweige denn rechts.


Dennoch, ich hätte etwas weniger barsche Gegenkritik erwartet....

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:01 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Du hast den Autoren allerdings selbst als "Lifestyle-Linken" eingestuft....

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:12 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ja, aber als Reaktion, oder als Konter.

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istar, Donnerstag, 21.11.2024, 19:07 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Du hast den Autoren allerdings selbst als "Lifestyle-Linken" eingestuft....

Lustige Diskussion hier. Lifestyle-Linke, Schwanz ab, super.

Meinen Beitrag hab ich schon geleistet. Womit könnte ich noch pöbeln?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:09 (vor 93 Tagen) @ istar
bearbeitet von Sascha, Donnerstag, 21.11.2024, 19:12

Ich finde das grundsätzlich alles Dinge im Rahmen, die man relativ locker wegstecken können sollte.

BTW: das "Lifestyle-Linke" war eher ein Hinweis darauf, dass der User sich auf der einen Seite zwar über Andeutungen empört, er stünde politisch eher rechts, gleichzeitig aber eine ähnliche Aussage getätigt hat. Eher ein Denkanstoß.

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:14 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Nochmal, es war ein Konter. Wäre ja noch schöner, wenn sich ein konservativer Mensch implizit als rechts diffamieren lassen muss, ohne daraufhin Gegenwehr zu zeigen.

Ist "Lifestyle-Linker" eigentlich so aggressiv wie "Schwanz ab", "disqualifiziert" oder "rechts"?

Hmm....

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:20 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Nochmal, es war ein Konter. Wäre ja noch schöner, wenn sich ein konservativer Mensch implizit als rechts diffamieren lassen muss, ohne daraufhin Gegenwehr zu zeigen.

Ist "Lifestyle-Linker" eigentlich so aggressiv wie "Schwanz ab", "disqualifiziert" oder "rechts"?

Hmm....

1. Ne, du hast mit dem "Lifestyle Linken" einer Person geantwortet, die überhaupt keine Aussage zu deiner politischen Einstellung gemacht hat.

2. Ich halte weder ein "dir fällt schon nicht der Schwanz ab", noch "disqualifiziert" und auch nicht "Lifestyle-Linker aggressiv.

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spielbeobachtung, Ort, Donnerstag, 21.11.2024, 19:16 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Nochmal, es war ein Konter. Wäre ja noch schöner, wenn sich ein konservativer Mensch implizit als rechts diffamieren lassen muss, ohne daraufhin Gegenwehr zu zeigen.

Ist "Lifestyle-Linker" eigentlich so aggressiv wie "Schwanz ab", "disqualifiziert" oder "rechts"?

Hmm....

Da sind die Genossen empfindlich

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:24 (vor 93 Tagen) @ spielbeobachtung

Könnte sein...

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istar, Donnerstag, 21.11.2024, 19:11 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ich finde das grundsätzlich alles Dinge im Rahmen, die man relativ locker wegstecken können sollte.

Klar,deshalb finde ich das ja auch lustig.

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Elbsegel, Donnerstag, 21.11.2024, 18:16 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Oh weh... ehrlich gesagt ist es mehr als kurios für mich, was ich lesen darf... und dann auch so fair und gewaltfrei vorgetragen. Tolle Leistung!

Na hoffen wir, dass "mir nicht der Schwanz abfällt" und ich mich "nicht komplett von der Gesellschaft disqualifiziert habe".

Ich habe schon davon gehört: Es gibt Gruppen von Menschen, die bei sachlich vorgetragener Kritik direkt die rote Disqualifizierungskarte hervorholen und den/die Kritiker*in exkludieren. Dann doch lieber im safe space der eigenen Bubble bleiben, anstatt auf Sachkritik sachlich zu reagieren.

Okay, dann bin ich jetzt auch mal plakativ: Es scheint, die Lifestyle-Linke mit ihrem virtue signalling hat nun auch die BVB-Fangemeinde bekehrt.

Kleiner linguistischer Impuls für die, die es mit der Sprache wissenschaftlich ernst meinen:

https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/1037724.html

P.S.: Korrekt, wir sind keine öffentliche Institution. Dennoch finde ich (und ich glaube viele) es befremdlich, wenn Sachkritik nicht erwünscht ist und wenn man für Fußball-Content nun auch die politischen Register zieht.

Na wenigstens haben wir die moralisch besten Fans der Welt... zumindest kommunizieren sie am saubersten.


Nur weiter so.

P.S.: Bitte glaubt nicht, dass Ihr damit für die Mehrheit der Fans sprecht.

Solange Rechte oder Konservative wie du getriggert werden, kann gerne weiterhin gegendert werden.

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Leviki, Donnerstag, 21.11.2024, 18:21 (vor 93 Tagen) @ Elbsegel

Mich würde wirklich mal interessieren ob die Leute die Gendern, dass auch Privat beim Sprechen machen oder nur so schreiben um sich vom "rechten" Pöbel abzugrenzen?

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:25 (vor 93 Tagen) @ Leviki

Das ist eine interessante Frage.

Ich kenne jedenfalls keinen einzigen Menschen, der aktiv gendert, und mein Freundes- und Bekannten- sowie Kollege kreis reicht politisch von Die Linke bis zur Union.

So hochstilisiert. Einfach nur sprachliche Prahlerei, virtue signalling eben.

Und ich lese ehrlich von den wenigsten Konzernen gegenderte Formen in der Werbung oder auf den Websites.

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Leviki, Donnerstag, 21.11.2024, 18:31 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Deshalb die Frage an die Freunde des Genderns, ich könnte mich nicht erinnern jemals wen privat, beruflich oder in Vereinen beim Gendern gehört zu haben. Vielleicht ist meine Bubble aber auch zu klein.

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:43 (vor 93 Tagen) @ Leviki

Same here... und meine Bubble ist alleine schon berufsbedingt sehr groß.... von hart Steuerbord bis konservativ....

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Nike79, Donnerstag, 21.11.2024, 18:55 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Same here... und meine Bubble ist alleine schon berufsbedingt sehr groß.... von hart Steuerbord bis konservativ....

Das ist jetzt aber kein allzu großes Spektrum ;)

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:57 (vor 93 Tagen) @ Nike79

Sorry :-) Ich Honk... links ist Backbord, nicht wahr....

Also von Backbord bis konservativ.

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Iso, Düsseldorf, Donnerstag, 21.11.2024, 19:13 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Lass das einfach mit der Seemannsprache. Die Triggert mich! Ich kenne keinen der das benutzt!

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:16 (vor 93 Tagen) @ Iso

Es gibt bestimmt einen Fachbegriff dafür, wenn man eine ernste Debatte ins Lächerliche ziehen möchte, indem man etwas total Kurioses sagt.

Fällt mir aber leider nicht ein, sorry ...

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Iso, Düsseldorf, Donnerstag, 21.11.2024, 19:22 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Es gibt bestimmt einen Fachbegriff dafür, wenn man eine ernste Debatte ins Lächerliche ziehen möchte, indem man etwas total Kurioses sagt.

Fällt mir aber leider nicht ein, sorry ...

Angesichts der Weltlage kann ich bei Diskussionen über Gendern oder Queerness nur noch zynisch werden. Wer Zeit und vor allem den Kopf frei hat sich über sowas aufzuregen muss ein beneidenswert sorgenfreies Leben führen.

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:27 (vor 93 Tagen) @ Iso

Keine Ahnung... das ist jetzt ehrlich gesagt ein bissl Whataboutism. Ich habe in meinem Eingangsstatement klar geschrieben, dass es viel wichtigere Themen gibt....

... aber ich darf doch dennoch eine andere Auffassung als die des Genderns vertreten und mich ein wenig darüber aufregen? Dadurch wird die Welt erstmal nicht besser und nicht schlechter.

Insofern, ja, man darf sowas kritisieren und man darf sich aufregen.

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Iso, Düsseldorf, Donnerstag, 21.11.2024, 19:43 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Keine Ahnung... das ist jetzt ehrlich gesagt ein bissl Whataboutism. Ich habe in meinem Eingangsstatement klar geschrieben, dass es viel wichtigere Themen gibt....

... aber ich darf doch dennoch eine andere Auffassung als die des Genderns vertreten und mich ein wenig darüber aufregen? Dadurch wird die Welt erstmal nicht besser und nicht schlechter.

Insofern, ja, man darf sowas kritisieren und man darf sich aufregen.

Moment mal. Du hast behauptet ich ziehe die Diskussion ins lächerliche. Was wäre denn, wenn ich Seemannsprache nicht ertragen kann? Kann man das nicht ernst nehmen? Oder zählt das erst wenn die Springerpresse eine Kampagne gegen Seemannsprache fährt?

Sich über sprachliche Stilmittel aufzuregen ist einfach Cringe. Außer das Wort Cringe. Ich hasse das Wort Cringe!

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:46 (vor 93 Tagen) @ Iso

Vorschlag: Wir beenden die Diskussion. Bringt irgendwie nichts.

Beste Grüße und peace out, oder war es Schiff ahoi?

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Iso, Düsseldorf, Donnerstag, 21.11.2024, 20:01 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Vorschlag: Wir beenden die Diskussion. Bringt irgendwie nichts.

Beste Grüße und peace out, oder war es Schiff ahoi?

Schade, dabei ist die Frage ob die Diskussion um Nichtthemen politisch gesteuert wird eine zentrale Frage.
Wie auch immer. Ich lifte jetzt den Anker und setzte die Segel auf Abendprogramm.

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 20:12 (vor 93 Tagen) @ Iso

Alles klar und, ganz ehrlich, allzeit gute Fahrt mit wenig Gegenwind und klaren Sternen :-) ... für die beste Navigation!

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markus93, Sauerland, Donnerstag, 21.11.2024, 19:20 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Warte wann genau war die Debatte mal ernst? :D

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 19:28 (vor 93 Tagen) @ markus93

Für mich ist sie das. Muss halt jeder für sich entscheiden.

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markus93, Sauerland, Donnerstag, 21.11.2024, 18:47 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Ich hab deutlich öfter die Leute die sich darüber beschweren und auf die auch der "Wie erkennst du einen Vegetarier-Witz" wie die Faust aufs Auge passt. Von daher weiß ich welche Gruppe ich nerviger finde.

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Elbsegel, Donnerstag, 21.11.2024, 18:38 (vor 93 Tagen) @ Leviki

Deshalb die Frage an die Freunde des Genderns, ich könnte mich nicht erinnern jemals wen privat, beruflich oder in Vereinen beim Gendern gehört zu haben. Vielleicht ist meine Bubble aber auch zu klein.

Deine Bubble aus Kleingartenverein und JuLis? Na, wieso gendert da wohl keiner?

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:45 (vor 93 Tagen) @ Elbsegel

Echt interessant, wie aggro die sprachlich Inklusiven so sein können...

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 18:41 (vor 93 Tagen) @ Elbsegel

Ich glaube, das ist ziemlich konkret die Stelle, an der dieser Diskussionsstrang in ein persönliches Förmchenwegnehmspiel abgleitet.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 21.11.2024, 18:31 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

So hochstilisiert. Einfach nur sprachliche Prahlerei, virtue signalling eben.

Kurze Frage: Wer noch mal hat sich über 3 * im Artikel beschwert?
Fang dann also mit dem "hochstilisieren" bei der Person selber an.

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Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:20 (vor 93 Tagen) @ Elbsegel

Q.e.d. :-)

Es ist übrigens sehr unfair, rechts und konservativ zu vermischen. Das machen die Linken gerne.

Ich bin konservativ, aber ich bin in keiner Weise rechts. Ich für für ein AfD-Verbot und finde auch den vorgestellten LGBTQ+-Antrag wichtig und werde ihn unterstützen.

Netter Versuch...

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Scherben, Kiel, Donnerstag, 21.11.2024, 17:53 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.

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spielbeobachtung, Ort, Donnerstag, 21.11.2024, 19:15 (vor 93 Tagen) @ Scherben

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.

Diesen Kulturkampf habt ihr schon verloren. Genau dafür werden SPD, Grüne und Linke vom Wähler abgestraft.
Abgehobene Diskussionen und Verhaltensweise anstatt Lösung von Problemen, welche die Bürger wirklich sorgen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Donnerstag, 21.11.2024, 19:44 (vor 93 Tagen) @ spielbeobachtung

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.


Diesen Kulturkampf habt ihr schon verloren. Genau dafür werden SPD, Grüne und Linke vom Wähler abgestraft.
Abgehobene Diskussionen und Verhaltensweise anstatt Lösung von Problemen, welche die Bürger wirklich sorgen.

Deshalb verstehe ich ja auch nicht, wieso man sich über so einen Scheiß aufregt. Es gibt so viele wichtige Dinge auf der Welt, dass ich nicht raffe, wieso einen Sternchen triggern. Und deshalb wäre mir auch lieb, wenn man diesen Kulturkampf nicht aktiv hier hineintragen würde. Wir brauchen ihn hier nicht.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

mrg, Dortmund, Freitag, 22.11.2024, 13:03 (vor 92 Tagen) @ Scherben

Ist halt einfach.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:22 (vor 93 Tagen) @ spielbeobachtung

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.


Diesen Kulturkampf habt ihr schon verloren. Genau dafür werden SPD, Grüne und Linke vom Wähler abgestraft.
Abgehobene Diskussionen und Verhaltensweise anstatt Lösung von Problemen, welche die Bürger wirklich sorgen.

Lustigerweise wurde diese "Diskussion" nicht von jemandem ausgelöst, der für das Gendern war.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Pa1n, Donnerstag, 21.11.2024, 19:34 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.


Diesen Kulturkampf habt ihr schon verloren. Genau dafür werden SPD, Grüne und Linke vom Wähler abgestraft.
Abgehobene Diskussionen und Verhaltensweise anstatt Lösung von Problemen, welche die Bürger wirklich sorgen.


Lustigerweise wurde diese "Diskussion" nicht von jemandem ausgelöst, der für das Gendern war.

Ist ironischerweise immer so.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

istar, Donnerstag, 21.11.2024, 18:05 (vor 93 Tagen) @ Scherben

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.

Dann schreib doch Autorin, Oder fallen dir dann die Eier ab?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Donnerstag, 21.11.2024, 19:46 (vor 93 Tagen) @ istar

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.


Dann schreib doch Autorin, Oder fallen dir dann die Eier ab?

Ich verstehe Dein Problem nicht.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus, Donnerstag, 21.11.2024, 20:20 (vor 93 Tagen) @ Scherben

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.


Dann schreib doch Autorin, Oder fallen dir dann die Eier ab?


Ich verstehe Dein Problem nicht.

Er will darauf hinaus, dass das Sternchen für sehbehinderte Menschen ein Problem sein könnte. Allerdings hilft „Autorin“ auch nicht weiter, da dann eben nur das weibliche Geschlecht inbegriffen ist. In diesem Fall wäre „Autorin und Autor“ sinnvoll.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 22:00 (vor 93 Tagen) @ markus

Wenn gendern als Problem für sehbehinderte Menschen gesehen wird, dürfte es in ganz Deutschland übrigens keinen Kreisverkehr geben. Die sind nämlich extrem mies für Blinde. Aber das ist ein anderes Thema. Vorgeschoben bleibt trotzdem vorgeschoben.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 22:09 (vor 93 Tagen) @ Talentförderer

Wenn gendern als Problem für sehbehinderte Menschen gesehen wird, dürfte es in ganz Deutschland übrigens keinen Kreisverkehr geben. Die sind nämlich extrem mies für Blinde. Aber das ist ein anderes Thema. Vorgeschoben bleibt trotzdem vorgeschoben.

https://www.dbsv.org/gendern.html

Vielleicht mal einfach die Betroffenen fragen. Hilft manchmal.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Didi, Schweiz, Freitag, 22.11.2024, 07:05 (vor 92 Tagen) @ MarcBVB

Hör doch auf. Einzeiler hinkacken ist das Motto, da muss man sich doch nicht extra vorher informieren.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 22.11.2024, 07:17 (vor 92 Tagen) @ Didi

Einzeiler vom Einzeller.

"Ich habe deine Nummer gescannt!"

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

istar, Donnerstag, 21.11.2024, 20:29 (vor 93 Tagen) @ markus

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.


Dann schreib doch Autorin, Oder fallen dir dann die Eier ab?


Ich verstehe Dein Problem nicht.


Er will darauf hinaus, dass das Sternchen für sehbehinderte Menschen ein Problem sein könnte. Allerdings hilft „Autorin“ auch nicht weiter, da dann eben nur das weibliche Geschlecht inbegriffen ist. In diesem Fall wäre „Autorin und Autor“ sinnvoll.

Ich wollte auf gar nichts hinaus. Ich wollte nur, wo schon von Schwänzen die Rede war, auch noch ein paar Eier ins Spiel bringen.
Wie ich weiter oben geschrieben habe, fand ich die Diskussion eher spaßig.

Das mit den sehbehinderten Menschen hat Marc ins Spiel gebracht.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus, Donnerstag, 21.11.2024, 20:52 (vor 93 Tagen) @ istar

Der Kulturkampf entsteht nur durch Leute wie Dich, die aus mir absolut unklaren Gründen nicht ertragen können oder wollen, dass Menschen sprechen, wie sie mögen.

Das ist die ganze Geschichte. Marc und Dir fällt der Schwanz nicht ab, nur weil irgendwo ein Sternchen oder ein Doppelpunkt steht. Und wer "Autor" lesen muss, wo "Autor*in" präziser wäre, wird es auch gut überstehen.


Dann schreib doch Autorin, Oder fallen dir dann die Eier ab?


Ich verstehe Dein Problem nicht.


Er will darauf hinaus, dass das Sternchen für sehbehinderte Menschen ein Problem sein könnte. Allerdings hilft „Autorin“ auch nicht weiter, da dann eben nur das weibliche Geschlecht inbegriffen ist. In diesem Fall wäre „Autorin und Autor“ sinnvoll.


Ich wollte auf gar nichts hinaus. Ich wollte nur, wo schon von Schwänzen die Rede war, auch noch ein paar Eier ins Spiel bringen.
Wie ich weiter oben geschrieben habe, fand ich die Diskussion eher spaßig.

Das mit den sehbehinderten Menschen hat Marc ins Spiel gebracht.

Ok, dann dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte, du wolltest an Marcs berechtigten Hinweis anknüpfen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 17:56 (vor 93 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von MarcBVB, Donnerstag, 21.11.2024, 18:02

Nein. Mir fällt nicht der Schwanz ab, aber es gibt halt zB Sehbehinderte. Die finden das eher weniger gut:

https://www.dbsv.org/gendern.html

Oder Menschen, die der Lesetyp "Scanner" sind.

Mal ganz davon ab: Anderen gerne Moralpredigten zu halten und mit einem tatsächlichen Tiefschlag unter die Gürtellinie zu gehen, ziemt sich dann wirklich nicht, lieber Scherben. Und mot ein bisschen Nachdenken wirst du merken, dass es ziemlich unnötig war, diese Schärfe in die Diskussion zu bringen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

markus, Donnerstag, 21.11.2024, 20:26 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Nein. Mir fällt nicht der Schwanz ab, aber es gibt halt zB Sehbehinderte. Die finden das eher weniger gut:

https://www.dbsv.org/gendern.html

Oder Menschen, die der Lesetyp "Scanner" sind.

Mal ganz davon ab: Anderen gerne Moralpredigten zu halten und mit einem tatsächlichen Tiefschlag unter die Gürtellinie zu gehen, ziemt sich dann wirklich nicht, lieber Scherben. Und mot ein bisschen Nachdenken wirst du merken, dass es ziemlich unnötig war, diese Schärfe in die Diskussion zu bringen.

Früher hätte ich dich dafür gehatet. Da ich aber auch SBV bin und derzeit eine sehbehinderte Person betreue, nehme ich diesen Hinweis nun selbst für unsere internen Kommunikationen mit. Man kann ja durchaus ohne Probleme auch ohne Sternchen gendern. Aus Mitarbeiter*innen kann problemlos Mitarbeitende gemacht werden. Und das dürfte bei so ziemlich allem Begriffen funktionieren.

Ihr zankt euch alle ohne Grund. Lasst uns gendern ohne sehbehinderte Menschen auszuschließen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

tim86, Hamburg, Freitag, 22.11.2024, 10:24 (vor 92 Tagen) @ markus

Aus Mitarbeiter*innen kann problemlos Mitarbeitende gemacht werden. Und das dürfte bei so ziemlich allem Begriffen funktionieren.

Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen den Begriffen "Mitarbeiter*in" und "Mitarbeitende". Erstere beziehen sich auf die Mitarbeiter des Unternehmens, unabhängig vom Zeitpunkt. Letztere sind Personen, die gerade aktiv mitarbeiten. Wenn ein Mitarbeiter in der Pause ist, Feierabend hat oder Leerlauf während der Arbeitszeit hat, gelten sie nicht als Mitarbeitende. Ebenso gelten Betriebsfremde, die möglicherweise kurzzeitig mithelfen, in dem Moment als Mitarbeitende.

Das Gendern ist leider nicht so einfach. Der Stern oder Doppelpunkt hat bereits genannte Nachteile. Wenn man "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" schreibt, werden diejenigen nicht erwähnt, die sich keiner der beiden Geschlechter zuordnen. Wenn man "Mitarbeitende" (gleiches gilt für "Studierende" usw.) schreibt, werden diejenigen nicht erwähnt, die zu dem Zeitpunkt nicht mitarbeiten. Das generische Maskulinum hat den Nachteil, dass es das Bild im Kopf beeinflusst und hauptsächlich von männlichen Personen ausgegangen wird.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Freitag, 22.11.2024, 10:29 (vor 92 Tagen) @ tim86

Aus Mitarbeiter*innen kann problemlos Mitarbeitende gemacht werden. Und das dürfte bei so ziemlich allem Begriffen funktionieren.


Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen den Begriffen "Mitarbeiter*in" und "Mitarbeitende". Erstere beziehen sich auf die Mitarbeiter des Unternehmens, unabhängig vom Zeitpunkt. Letztere sind Personen, die gerade aktiv mitarbeiten. Wenn ein Mitarbeiter in der Pause ist, Feierabend hat oder Leerlauf während der Arbeitszeit hat, gelten sie nicht als Mitarbeitende. Ebenso gelten Betriebsfremde, die möglicherweise kurzzeitig mithelfen, in dem Moment als Mitarbeitende.

Das Gendern ist leider nicht so einfach. Der Stern oder Doppelpunkt hat bereits genannte Nachteile. Wenn man "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" schreibt, werden diejenigen nicht erwähnt, die sich keiner der beiden Geschlechter zuordnen. Wenn man "Mitarbeitende" (gleiches gilt für "Studierende" usw.) schreibt, werden diejenigen nicht erwähnt, die zu dem Zeitpunkt nicht mitarbeiten. Das generische Maskulinum hat den Nachteil, dass es das Bild im Kopf beeinflusst und hauptsächlich von männlichen Personen ausgegangen wird.

Deshalb würde ich abseits einer sehr formalisierten (z.B. juristischen) Sprache auch vor allem versuchen, um diese Probleme herumzukommen.

Wer bei der Weihnachtsfeier eine Rede hält, sollte dann halt eben sowas sagen wie "Ich möchte mehr herzlich bei Ihnen allen bedanken, die im letzten Jahr so tatkräftig mitgeholfen haben, dass unser Unternehmen blablabla". Man muss "Mitarbeitxy" dann eben direkt und aktiv vermeiden. In der Regel geht das aber, und wie gesagt: Es fällt noch nicht einmal jemandem auf.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Donnerstag, 21.11.2024, 21:09 (vor 93 Tagen) @ markus

Ihr zankt euch alle ohne Grund. Lasst uns gendern ohne sehbehinderte Menschen auszuschließen.

Just for the record: Ich habs gar nicht als Zanken empfunden. Ich finde diesen Kulturkampf nur bescheuert, und ich wollte auch nur ausdrücken, dass einem nichts Schlimmes passiert, wenn man was Gegendertes oder was Nicht-Gegendertes liest.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 18:52 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Mal ganz davon ab: Anderen gerne Moralpredigten zu halten und mit einem tatsächlichen Tiefschlag unter die Gürtellinie zu gehen, ziemt sich dann wirklich nicht, lieber Scherben. Und mot ein bisschen Nachdenken wirst du merken, dass es ziemlich unnötig war, diese Schärfe in die Diskussion zu bringen.

Alter, du bist hier literally in die Diskussion mit dem Statement

„Sobald in Worten irgendwelcher Quatsch wie Sternchen oder sonst was ist, kann es gepflegt in Ablage P, kreisrund. Wer nicht inklusive Schreibweisen nutzt, um angeblich inklusiver zu sein, der disqualifiziert sich selbst.“

reingegangen und erdreistest dich dann noch, anderen vorzuwerfen Sie würden die Schärfe reinbringen. Inzwischen verstehe ich, wieso kein Mensch mehr Bock auf Diskussionen in diesem Forum mit Menschen wie dir hat.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 19:05 (vor 93 Tagen) @ Giog

Ja. Nicht-inklusive Sprache finde ich tatsächlich scheiße. Blinde und Sehbehinderte, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen von eher niedrigem Bildungsgrad. Alle werden davon ausgeschlossen. Es gibt repräsentative Umfragen, nach denen regelmäßig die weite Mehrzahl gendern für'n Arsch hält.

Und auch, wenn du es eigentlich besser wissen solltest:

"Ablage P, kreisrund" bezog sich auf die Sache, "Schwanz abfallen" bezieht sich auf die Person. Na, erkennen wir den Unterschied?

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Scherben, Kiel, Donnerstag, 21.11.2024, 19:49 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Ja. Nicht-inklusive Sprache finde ich tatsächlich scheiße. Blinde und Sehbehinderte, Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen von eher niedrigem Bildungsgrad. Alle werden davon ausgeschlossen. Es gibt repräsentative Umfragen, nach denen regelmäßig die weite Mehrzahl gendern für'n Arsch hält.

Und auch, wenn du es eigentlich besser wissen solltest:

"Ablage P, kreisrund" bezog sich auf die Sache, "Schwanz abfallen" bezieht sich auf die Person. Na, erkennen wir den Unterschied?

Ich schrieb aber schon sehr bewusst, dass der Schwanz *nicht* abfällt. Was er ja auch nicht tut. Insofern ist mir nicht klar, was da scharf sein soll.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Lucky_Luke_1000, RLP, Donnerstag, 21.11.2024, 18:52 (vor 93 Tagen) @ MarcBVB

Word!!

Bin da echt bei Dir.

Die Menschen wollen einfach auch die Nachteile des Genderns nicht sehen.

Was ist mit Menschen mit Migrationshintergrund? Warum müssen wir für sie Deutsch noch schwieriger machen, als es grammatikalisch eh schon ist.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 17:45 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Natürlich kann man gendern. Wir leben in einem freien Land, aber im ÖRR oder bei öffentlichen Institutionen - und dazu zähle ich unser politisch neutrales Forum - sollten die für den Content Verantwortlichen nicht gendern. Dadurch entsteht der von Dir bescholtene Kulturkampf erst.

Sorry, wir sind alles, aber keine öffentliche Institution. Manche Sachen (wie die Sharepics auf Instagram) sind gegendert, manche (so wie mein jüngster Beitrag, andere vielleicht auch nicht, ich bin da nicht so konsistent) eben nicht. Das entscheidet jeder Autor für sich, genau wie jeder sonst in unserer Gesellschaft frei darüber befinden kann. Dann sollte man sich aber bitte auch zurücknehmen und nicht sofort darauf anspringen, wenn sich jemand eben zum gendern entschieden hat.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 21.11.2024, 17:45 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Lass die Leute doch gendern. Ich sehe das positiv. Sobald in Worten irgendwelcher Quatsch wie Sternchen oder sonst was ist, kann es gepflegt in Ablage P, kreisrund. Wer nicht inklusive Schreibweisen nutzt, um angeblich inklusiver zu sein, der disqualifiziert sich selbst.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 17:43 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Wir sind nicht politisch neutral. Nie gewesen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Eibaueristmeinfreund, Donnerstag, 21.11.2024, 18:19 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Ich weiß auch nicht was das sein soll.
Nur wer politisch total desinteressiert ist, kann sich politisch neutral nennen.

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

Thomas, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 17:41 (vor 93 Tagen) @ Lucky_Luke_1000

Natürlich kann man gendern.

punkt

Noch was anderes: Wir gendern jetzt???

haweka, Donnerstag, 21.11.2024, 20:36 (vor 93 Tagen) @ Thomas

Natürlich kann man gendern.


punkt

Perfekt. Erspart mir das Lesen der restlichen Beiträge.

Martin Sonneborn...

nofilis, Donnerstag, 21.11.2024, 10:57 (vor 93 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Es war zu befürchten das jetzt Leute wie Sonneborn auf die Bühne treten und ihre Agenda ausspielen. Dessen Einstellung zum Ukraine Krieg halte ich für ziemlich problematisch. Aber gut selbst Schuld BVB.

Martin Sonneborn...

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:16 (vor 93 Tagen) @ nofilis

Es war zu befürchten das jetzt Leute wie Sonneborn auf die Bühne treten und ihre Agenda ausspielen. Dessen Einstellung zum Ukraine Krieg halte ich für ziemlich problematisch. Aber gut selbst Schuld BVB.

Ich bin übrigens auch kein Fan - nicht nur wegen der Ukraine-Position, sondern auch, weil DIE PARTEI vor 10 Jahren noch relativ originell nach oben getreten hat, und inzwischen nur noch ein Haufen von Männern ist, die seit Jahren die gleiche Schallplatte abspielen und eigentlich nur noch Witze auf Kosten von Minderheiten machen. Im Artikel ging es mir auch vordergründig um die Darstellung, dass solche Organisationen jetzt beim BVB auftauchen und wer das (wie du auch richtig sagst) zu verantworten hat.

Martin Sonneborn...

herrNick, Donnerstag, 21.11.2024, 18:28 (vor 93 Tagen) @ Giog

Es war zu befürchten das jetzt Leute wie Sonneborn auf die Bühne treten und ihre Agenda ausspielen. Dessen Einstellung zum Ukraine Krieg halte ich für ziemlich problematisch. Aber gut selbst Schuld BVB.


Ich bin übrigens auch kein Fan - nicht nur wegen der Ukraine-Position, sondern auch, weil DIE PARTEI vor 10 Jahren noch relativ originell nach oben getreten hat, und inzwischen nur noch ein Haufen von Männern ist, die seit Jahren die gleiche Schallplatte abspielen und eigentlich nur noch Witze auf Kosten von Minderheiten machen. Im Artikel ging es mir auch vordergründig um die Darstellung, dass solche Organisationen jetzt beim BVB auftauchen und wer das (wie du auch richtig sagst) zu verantworten hat.

Abgesehen von der deutlichen Positionierung beim Armenien / Aserbaidschan Konflikt.

Martin Sonneborn...

Scherben, Kiel, Donnerstag, 21.11.2024, 12:00 (vor 93 Tagen) @ Giog

Es war zu befürchten das jetzt Leute wie Sonneborn auf die Bühne treten und ihre Agenda ausspielen. Dessen Einstellung zum Ukraine Krieg halte ich für ziemlich problematisch. Aber gut selbst Schuld BVB.


Ich bin übrigens auch kein Fan - nicht nur wegen der Ukraine-Position, sondern auch, weil DIE PARTEI vor 10 Jahren noch relativ originell nach oben getreten hat, und inzwischen nur noch ein Haufen von Männern ist, die seit Jahren die gleiche Schallplatte abspielen und eigentlich nur noch Witze auf Kosten von Minderheiten machen. Im Artikel ging es mir auch vordergründig um die Darstellung, dass solche Organisationen jetzt beim BVB auftauchen und wer das (wie du auch richtig sagst) zu verantworten hat.

Es mag sein, dass Du das bewusst polemisch dargestellt hast, aber dafür gibt es in dieser Formulierung natürlich keine wirklichen Anhaltspunkte. Hier vor Ort kenne ich bei denen eigentlich nur sehr nette Leute, die ganz sicher seltener Witze auf Kosten von Minderheiten machen als der Durchschnittsdeutsche.

Martin Sonneborn...

Ulrich, Donnerstag, 21.11.2024, 17:33 (vor 93 Tagen) @ Scherben

Es mag sein, dass Du das bewusst polemisch dargestellt hast, aber dafür gibt es in dieser Formulierung natürlich keine wirklichen Anhaltspunkte. Hier vor Ort kenne ich bei denen eigentlich nur sehr nette Leute, die ganz sicher seltener Witze auf Kosten von Minderheiten machen als der Durchschnittsdeutsche.

Habe diese Leute vor Jahren mal in Berlin-Pankow beobachtet. Dort war das damals schon eine richtig üble Truppe. Hat sich selbst die Lizenz zum Beleidigen ausgestellt und davon reichlich Gebrauch gemacht. Lange Zeit trat immer wieder derselbe Mensch als Kandidat bei Abgeordnetenhaus- und Bundestagswahlen an. Als man meinte, jetzt sei mal jemand anderes dran, ist er beleidigt ausgetreten. Das Letzte, was ich von dem Menschen gehört habe, war, dass er sich für Israel starkmachte. Grundsätzlich in Ordnung, aber er hat sich für rechtsradikale Siedler, etc. engagiert. Als er noch bei der PARTEI war, hat er bei irgendeiner Bundestagswahl für einen Skandal gesorgt. Er wollte mit einem Button der PARTEI in den Wahlraum. Dort hat man ihn vor die Wahl gestellt, entweder den Button abzunehmen und in die Tasche zu stecken oder das Wahllokal zu verlassen. Daraufhin hat er eine unglaubliche Show abgezogen, "Man will mich meines Wahlrechts berauben", etc. Später kam er ohne Button wieder vorbei. Da hat er sich dann beschwert, dass Plakate anderer Parteien zu nah am Wahllokal hängen würden. Daraufhin hat der Wahlvorstand beim Bezirksamt angerufen, die sind mit dem Maßband vorbeigekommen. Ergebnis: Abstände wurden eingehalten. Mir können solche Rampensäue, die vor allem ihre eigenen Macken ausleben, gestohlen bleiben.

Martin Sonneborn...

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 20:24 (vor 93 Tagen) @ Ulrich

Sehe ich auch so. Ich frage mich aber, wo der Bezug zur Überschrift ist?

Ist Pistorius auch ein blasser, entscheidungsunwilliger Bürokrat, nur weil Scholz einer ist oder ist er automatisch maximal unsympathisch und inkompetent, weil es in der Partei eine Esken gibt?

Martin Sonneborn...

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 12:05 (vor 93 Tagen) @ Scherben

Es war zu befürchten das jetzt Leute wie Sonneborn auf die Bühne treten und ihre Agenda ausspielen. Dessen Einstellung zum Ukraine Krieg halte ich für ziemlich problematisch. Aber gut selbst Schuld BVB.


Ich bin übrigens auch kein Fan - nicht nur wegen der Ukraine-Position, sondern auch, weil DIE PARTEI vor 10 Jahren noch relativ originell nach oben getreten hat, und inzwischen nur noch ein Haufen von Männern ist, die seit Jahren die gleiche Schallplatte abspielen und eigentlich nur noch Witze auf Kosten von Minderheiten machen. Im Artikel ging es mir auch vordergründig um die Darstellung, dass solche Organisationen jetzt beim BVB auftauchen und wer das (wie du auch richtig sagst) zu verantworten hat.


Es mag sein, dass Du das bewusst polemisch dargestellt hast, aber dafür gibt es in dieser Formulierung natürlich keine wirklichen Anhaltspunkte. Hier vor Ort kenne ich bei denen eigentlich nur sehr nette Leute, die ganz sicher seltener Witze auf Kosten von Minderheiten machen als der Durchschnittsdeutsche.

Das war bewusst polemisch, ich will auch nicht in Abrede stellen, dass in einzelnen Verbänden vernünftige Leute sind. Ich bezog mich eher auf die Führungsebene, denn der Austritt von Semsrott und der Brief von Parteimitgliedern über sexuelle Übergriffe hat mich extrem irritiert. Dass auch in diesen ernsten Zusammenhängen Sonneborn und Co. nicht in der Lage waren, ihre satirische Rolle mal kurz außen vor zu lassen, fand ich super anstrengend und unwürdig.

Welche Agenda fährt er denn?

timmoe, Donnerstag, 21.11.2024, 11:04 (vor 93 Tagen) @ nofilis

Gibt es da Infos zu?

Welche Agenda fährt er denn?

nofilis, Donnerstag, 21.11.2024, 11:38 (vor 93 Tagen) @ timmoe

Ohne jetzt groß zu googlen hat er soweit ich mich errinere das Manifest für Frieden von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht unterschrieben.

Er poltert generell auch immer gegen Waffenlieferungen in die Ukraine.

Die Agenda ist einfach Nonsens!

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Donnerstag, 21.11.2024, 16:52 (vor 93 Tagen) @ nofilis

Ohne jetzt groß zu googlen hat er soweit ich mich errinere das Manifest für Frieden von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht unterschrieben.

Er poltert generell auch immer gegen Waffenlieferungen in die Ukraine.

Aber doch gewiss auf satirische Art und Weise, oder?! Kann mir kaum vorstellen, dass er zu einem seriösen Thema eine wirkliche ehrliche Haltung nach außen transportiert.
Ich jedenfalls nehme absolut gar nichts ernst von dem, was er sagt. Er ist ein Entertainer, der manchmal lustig ist und manchmal nicht.

Die Agenda ist einfach Nonsens!

nofilis, Freitag, 22.11.2024, 08:21 (vor 92 Tagen) @ Chill-Instructor

https://www.derwesten.de/politik/ukraine-krieg-sonneborn-eu-parlament-beschluss-id301145327.html


Das war jetzt der erste Beitrag wenn ich nach Martin Sonneborn Ukraine Krieg gegoogelt habe.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

AGraute, Thursday, 21.11.2024, 09:58 (vor 93 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Oder die Erklärungen waren nur schöne Worte, um das eigene Image aufzupolieren. Dann muss man bei Signal Iduna, Puma, Sparda-Bank, Eurowings und den anderen Co-Sponsoren aber auch mit dem Image-Verlust leben. Was eigentlich dem Sinn eines teuren Sponsorings widerspricht."

Das halte ich momentan für ziemlich konstruiert. Ich bezweifle, dass viele Menschen da einen negativen Zusammenhang sehen, da zum einen Puma den BVB und nicht Rheinmetall ausstattet und zum anderen Pumas Sponsoring vereinbart wurde bevor das Thema Rheinmetall beim BVB aufkam.
Bei zukünftigen Verlängerungen von Sponsorenverträgen halte ich das im Artikel beschriebene Szenario eher für möglich.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

timmoe, Donnerstag, 21.11.2024, 10:55 (vor 93 Tagen) @ AGraute

"Oder die Erklärungen waren nur schöne Worte, um das eigene Image aufzupolieren. Dann muss man bei Signal Iduna, Puma, Sparda-Bank, Eurowings und den anderen Co-Sponsoren aber auch mit dem Image-Verlust leben. Was eigentlich dem Sinn eines teuren Sponsorings widerspricht."

Der Image-Verlust beim BVB begann schon bei der Bekanntgabe von Rheinmetall als Partner und der damit aufkommenden Diskussion ansich. Natürlich eine rein subjektive Ansicht, die von den Verantwortlichen des BVBs nicht geteilt werden, aber angesichts der kolportierten Summe von 2/3 Felix Nmecha darf man weiterhin die Frage stellen, ob es das wert war.


Das halte ich momentan für ziemlich konstruiert. Ich bezweifle, dass viele Menschen da einen negativen Zusammenhang sehen, da zum einen Puma den BVB und nicht Rheinmetall ausstattet und zum anderen Pumas Sponsoring vereinbart wurde bevor das Thema Rheinmetall beim BVB aufkam.
Bei zukünftigen Verlängerungen von Sponsorenverträgen halte ich das im Artikel beschriebene Szenario eher für möglich.

Einen Image-Verlust bei den anderen Partnern zu sehen ist zwar ein interessanter Ansatz, aber halte ich ebenso wie du für wenig erfolgsversprechend. Ob sich das auf zukünftige Zusammenarbeiten auswirkt, bleibt abzuwarten, aber es gibt ja noch andere Rüstungsfirmen, die man sonst fragen kann :-)

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 21.11.2024, 11:02 (vor 93 Tagen) @ timmoe


Der Image-Verlust beim BVB begann schon bei der Bekanntgabe von Rheinmetall als Partner und der damit aufkommenden Diskussion ansich. Natürlich eine rein subjektive Ansicht, die von den Verantwortlichen des BVBs nicht geteilt werden, aber angesichts der kolportierten Summe von 2/3 Felix Nmecha darf man weiterhin die Frage stellen, ob es das wert war.


Interessehalber: Gibt es dazu konkrete Zahlen?

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:20 (vor 93 Tagen) @ Schnippelbohne

Es gab jedenfalls einige Austritte aus dem Verein wegen dieser Sache (ich glaube, das wurde mal im Fanrat gesagt, oder so). Aber habe die Zahlen auch nicht im Kopf.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

Eisen, DO, Donnerstag, 21.11.2024, 11:43 (vor 93 Tagen) @ Giog

Die Gesamtzahl der Mitglieder wächst aber und wer deswegen austritt, der hat - ähh - offenbar sehr starke Prinzipien und ein in sich geschlossenes Weltbild, so würde ich das glaube ich formulieren wollen.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:52 (vor 93 Tagen) @ Eisen

Die Gesamtzahl der Mitglieder wächst aber und wer deswegen austritt, der hat - ähh - offenbar sehr starke Prinzipien und ein in sich geschlossenes Weltbild, so würde ich das glaube ich formulieren wollen.

Ja, so oder so ähnlich hat der BVB das auch vorgetragen (also das mit dem Mitgliederzuwachs). Ist aber natürlich ein sinnloser Vergleichsmaßstab, weil man sich ja eigentlich angucken müsste, wie viele Personen typischerweise pro Monat austreten, und wie viele es in den "Rheinmetall-Monaten" waren. Zudem gehört ja wesentlich mehr dazu, aus einem Verein auszutreten (dem man möglicherweise lange angehört hat), als diesem beizutreten (zumal der Beitritt, wie ja auch die Diskussionen um die Teilnehmerzahlen auf der MV zeigen, in 99 % der Fälle ja durch den Kartenvorverkauf motiviert ist).

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

timmoe, Donnerstag, 21.11.2024, 11:04 (vor 93 Tagen) @ Schnippelbohne

natürlich nicht, reines Bauchgefühl :-)
Mindestens bei mir!

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

majae, Muc, Donnerstag, 21.11.2024, 11:20 (vor 93 Tagen) @ timmoe

natürlich nicht, reines Bauchgefühl :-)
Mindestens bei mir!

Deckt sich auch mit meinem Bauchgefühl, besonders bei fußballfremden Menschen.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 21.11.2024, 11:40 (vor 93 Tagen) @ majae

Die Stellungnahme der Südtribüne wurde nach meiner Wahrnehmung von weniger Fanclubs mit unterschrieben als frühere Aufrufe (ca. 100, wenn ich mich recht erinnere). Unser FC hat sich auch ausdrücklich dagegen entschieden zu unterschreiben, weil wir das Rheinmetall-Engagement nicht ablehnen. Das ist zumindest ein Indiz.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

timmoe, Donnerstag, 21.11.2024, 12:17 (vor 93 Tagen) @ Schnippelbohne

Weil dein Fanclub der Meinung ist, dass der BVB sich als Vorreiter und Vorredner in Sachen "Aufrüstung" aufstellen sollte?

Oder weil's schlichtweg keine Rolle spielt?

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 21.11.2024, 12:25 (vor 93 Tagen) @ timmoe

Weil dein Fanclub der Meinung ist, dass der BVB sich als Vorreiter und Vorredner in Sachen "Aufrüstung" aufstellen sollte?

Oder weil's schlichtweg keine Rolle spielt?

Weil wir mehr Rüstung als unerfreuliche, aber notwendige Entwicklung aufgrund des Überfalls auf die Ukraine sehen und weil wir ansonsten zweierlei Maß sehen bzgl. der moralischen Bewertung anderer Sponsoren. Beispiel: Evonik hat sich aus Russland nach der Besetzung der Krim nicht zurückgezogen. Wie die meisten Unternehmen.

Ansonsten wurden die Argumente für und wider hier ja schon häufig ausgetauscht. Das muss ich nicht alles wiederholen.

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

timmoe, Donnerstag, 21.11.2024, 14:35 (vor 93 Tagen) @ Schnippelbohne

Weil wir mehr Rüstung als unerfreuliche, aber notwendige Entwicklung aufgrund des Überfalls auf die Ukraine sehen und weil wir ansonsten zweierlei Maß sehen bzgl. der moralischen Bewertung anderer Sponsoren.

Naja, aber Rheinmetall hat ja nicht als einzigen Großkunden die Ukraine, bzw. Deutschland für die Ukraine. Wird meist immer untern Tisch fallen gelassen. Hab noch nie gehört, dass Selenski Rheinmetall abfeiert.

Beispiel: Evonik hat sich aus Russland nach der Besetzung der Krim nicht zurückgezogen. Wie die meisten Unternehmen.

Sponsor-Whataboutism bzgl. Sportwetten und Chemie hatten wir auch schon in den bisherigen Threads dazu genug.

Ansonsten wurden die Argumente für und wider hier ja schon häufig ausgetauscht. Das muss ich nicht alles wiederholen.

Da hast du allerdings recht :-)

Neu auf schwatzgelb.de: BVB und Rheinmetall

nofilis, Donnerstag, 21.11.2024, 14:33 (vor 93 Tagen) @ Schnippelbohne

Ich kenne ähnliche Beispiele von Fanclubs. Das Thema ist nicht so eindeutig...

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Thursday, 21.11.2024, 09:31 (vor 93 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das Kritik kommt war ja so sicher wie das Amen in der Kirche. Und auch auf die Art musste man sich einstellen. Da wollen sich jetzt natürlich einige profilieren, weil es leichte Schlagzeilen sind.

Aber nur weil irgendso ein Bauer von Greenpeace die Argumentation wiederholt wird sie ja nicht richtiger. Wenn man die Menschenrechtserklärung ernst nimmt und diese verteidigen will braucht es in dieser Welt zur Zeit nun mal Waffen. Ob es den BVB als Werbefläche braucht ist eine andere Frage.
Aber das Engagement steht nicht im Konflikt mit unseren Werten.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 11:28 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Aber nur weil irgendso ein Bauer von Greenpeace die Argumentation wiederholt wird sie ja nicht richtiger.

Vor allem wird sie nicht falscher, wenn ein echter oder mentaler Bauer in einem Fußballforum das meint.

Was soll daran falsch sein, dass abzusehen war, wie medial auf Rheinmetall reagiert wird?

Was ist falsch daran, dass ein meisterhaft korruptes Unternehmen wie Rheinmetall, das nachgewisenermaßen Gesetze umgeht, um seine Waffen überall verkaufen zu können, nicht zu dem Kodex passt, den sich der BVB mit viel Tamtam selbst verpasst hat?

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:32 (vor 93 Tagen) @ nico36de

Was soll daran falsch sein, dass abzusehen war, wie medial auf Rheinmetall reagiert wird?

Daran ist gar nichts falsch.

Was ist falsch daran, dass ein meisterhaft korruptes Unternehmen wie Rheinmetall, das nachgewisenermaßen Gesetze umgeht, um seine Waffen überall verkaufen zu können, nicht zu dem Kodex passt, den sich der BVB mit viel Tamtam selbst verpasst hat?

Das ist falsch.

der Betreff ist zu lang

again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 11:40 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Was daran ist falsch?

Dass Rheinmetall korrupte Beamte besticht?
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/aktuell/Anklage-gegen-Rheinmetall-Bestechung-fuer-Ruestungsgeschaeft,rheinmetall168.html

Oder das Rheinmetall Russland bis lange nach Angriff auf die Ukraine belieferte?
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/rheinmetall-lieferung-ukraine-krieg-russland-100.html
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Verfahren-gegen-Rheinmetall-eingeleitet-article24713337.html

Und das das keine Einzelfälle sind, kann man mit ein kein wenig googlen auch schnell sehen...

der Betreff ist zu lang

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:34 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Was ist falsch daran, dass ein meisterhaft korruptes Unternehmen wie Rheinmetall, das nachgewisenermaßen Gesetze umgeht, um seine Waffen überall verkaufen zu können, nicht zu dem Kodex passt, den sich der BVB mit viel Tamtam selbst verpasst hat?


Das ist falsch.

Welcher Teil davon?

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:47 (vor 93 Tagen) @ Giog

Welcher Teil davon?

Das der Kodex und ein Engagement von Rheinmetall nicht unter einen Hut zu bringen ist.
Das sehen einige Personen nunmal anders und haben das meiner Meinung nach auch sehr nachvollziehbar vorgetragen.

der Betreff ist zu lang

majae, Muc, Donnerstag, 21.11.2024, 12:11 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Das sehen einige Personen nunmal anders und haben das meiner Meinung nach auch sehr nachvollziehbar vorgetragen.

Hast du da auch nur eine einzige Aussage zu? Mich würde nämlich brennend interessieren, wie man unseren Wertekodex nachvollziehbar in Einklang bringt mit dem Verkauf von Kriegswaffen an diktatorische Regimes trotz entsprechender gültiger Embargos.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 12:17 (vor 93 Tagen) @ majae

Das sehen einige Personen nunmal anders und haben das meiner Meinung nach auch sehr nachvollziehbar vorgetragen.


Hast du da auch nur eine einzige Aussage zu? Mich würde nämlich brennend interessieren, wie man unseren Wertekodex nachvollziehbar in Einklang bringt mit dem Verkauf von Kriegswaffen an diktatorische Regimes trotz entsprechender gültiger Embargos.

Guck einfach in die Diskussionen zu dem Thema.

der Betreff ist zu lang

Liberogrande, Donnerstag, 21.11.2024, 15:25 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Wenn das mehrere Leute nicht finden können, aber für dich offenbar sonnenklar ist, kannst du die Argumentation ja sicherlich auch problemlos kurz zusammenfassen.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 15:28 (vor 93 Tagen) @ Liberogrande

Wenn das mehrere Leute nicht finden können, aber für dich offenbar sonnenklar ist, kannst du die Argumentation ja sicherlich auch problemlos kurz zusammenfassen.

Hab ich weiter unten bereits getan.

der Betreff ist zu lang

majae, Muc, Donnerstag, 21.11.2024, 15:36 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Wenn das mehrere Leute nicht finden können, aber für dich offenbar sonnenklar ist, kannst du die Argumentation ja sicherlich auch problemlos kurz zusammenfassen.


Hab ich weiter unten bereits getan.

Deine Argumentation war, dass Putin- und Hamas-Freunde Rheinmetall tendenziell eher blöd finden. Mit anderen Worten: der Zweck heiligt die Mittel. Aktuell helfen von Rheinmetall produzierte Waffen der Ukraine beim Überleben. Dass durch jegliche Kritik an Rheinmetall obsolet werden sollte, kann ich wirklich Null nachvollziehen und wenn ich das Argument weiterstricke, wären Bundeswehrsoldaten grundsätzlich moralisch im Recht, egal was sie tun.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 15:42 (vor 93 Tagen) @ majae

Nur habe ich nie geschrieben, dass jegliche Kritik an Rheinmetall obsolet ist.
Für mich ist es im Endeffekt nach Abwägungen aber in Ordnung Waffen herzustellen und zu liefern und in Verbindung mit meinen internationalen Vorstellungen und Forderungen dann nur konsequent sich über ein Bewerben dieses Industriezweigs durch Sponsoring beim eigenen Verein nicht zu beschweren. Ich kann mich ja nicht nachvollziehbar über den Olaf aufregen, dass die Ukraine keine Taurus-Raketen einsetzen darf und mich dann beim BVB über einen Sponsoring-deal mit Rheinmetall beschweren.

Und ja. Selbstverständlich heiligt der Zweck in einem gewissen Ausmaß die Mittel.

der Betreff ist zu lang

majae, Muc, Donnerstag, 21.11.2024, 16:41 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Für mich ist es im Endeffekt nach Abwägungen aber in Ordnung Waffen herzustellen und zu liefern

Ich glaube, du hast die Kritik nicht verstanden. Lies dir doch vllt erstmal das Interview durch, ist auch gar nicht so lang.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 22.11.2024, 09:57 (vor 92 Tagen) @ majae

Ursprünglich sollte ich euch nochmal darlegen, wie man der Meinung sein kann, das der Deal beim BVB in Ordnung geht. Aus meiner Erklärung hast du dann geschlossen, dass Rheinmetall gar nicht mehr kritisiert werden darf. Dem habe ich widersprochen. Und jetzt soll ich das Interview lesen? Darum ging es in dem Strang doch gar nicht mehr.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 19:29 (vor 93 Tagen) @ majae

Lies dir doch vllt erstmal das Interview durch, ist auch gar nicht so lang.

Ich fürchte, er wirds immer noch nicht verstehen. Weil er es halt nicht verstehen will...

der Betreff ist zu lang

again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 12:32 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Und da würde es halt interessieren, WO das nachvollziehbar dargelegt (und dieser Punkt eben nicht bewußt ignoriert) wurde. Ich habe da nirgendwo etwas gefunden.

Aber wie ich majae auch schon direkt geschrieben hatte: Das war genau die Reaktion die ich erwartet hatte. qed

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 13:14 (vor 93 Tagen) @ again_RE_LordVader

Aber wie ich majae auch schon direkt geschrieben hatte: Das war genau die Reaktion die ich erwartet hatte. qed

Wie soll man zu der Frage auch eine andere Antwort geben als das übliche, vollkommen inhaltsleere Geblubber der Befürworter?

Das widerliche und auch widerrechtliche Geschäftsgebaren von Rheinmetall ist dokumentiert und juristisch festgestellt. Da muss man schon wie die drei Äffchen vorgehen oder den Verstand vollkommen ausschalten, um das mit dem Kodex vereinbaren zu können.

der Betreff ist zu lang

again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 12:15 (vor 93 Tagen) @ majae

Wir nichts kommen (wie auch?).

Es werden wieder die Strohmann-Argumente kommen, dass eine Demokratie sich verteidigen können muss... (Als wenn das irgendwer in Abrede gestellt hätte)
Das Rheinmetall nachgewiesen eben auch Trotz Embargos Geschäfte mit Demokratiefeinden macht und das das Hauptproblem ist wird wie immer ignoriert werden.

der Betreff ist zu lang

again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 12:03 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Weil diese Personen halt gerne die Realitäten (also das Rheinmetall halt auch Russland mit Waffen versorgt hat).

Und klar: NIEMAND will Rheinmetall als Konzern abwickeln. Aber dass ein korrupter, Gesetze inklusive Embargos bewußt umgehender Konzern eben nicht zu den selbst auferlegten Werten passen kann, kann man eigentlich nicht ernsthaft bestreiten.
Ja man kann diese verkündeten Werte als nicht so ernst, und Geld ist wichtiger, sehen. Dann muss man das aber auch sagen, ansonsten ist es halt eben doch nur maximal heuchlerisch.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 13:24 (vor 93 Tagen) @ again_RE_LordVader

Ja man kann diese verkündeten Werte als nicht so ernst, und Geld ist wichtiger, sehen. Dann muss man das aber auch sagen, ansonsten ist es halt eben doch nur maximal heuchlerisch.

Darin besteht für mich auch das einzige Problem. Der BVB ist für mich ein Heuchelverein. Niemand, der den Kodex des BVB ernstnimmt, könnte auf die Idee kommen, einen Sponsor ins Boot zu holen, der solch ein Verhalten an den Tag legt wie Rheinmetall. Schon allein das Tätigkeitsfeld ist bedenklich, aber darüber könnte man zumindest disktutieren. Das Geschäftsgebaren ist aber vollkommen inakzeptabel.

Bei solch einem Kodex Nmecha verpflichten und einen Deal mit Rheinmetall eingehen ist maximal unglaubwürdig.

Es entsteht bei mir der Eindruck, dass es den Kodex nur gibt, weil es schick wirkt, aber nicht, weil man zu den darin postulierten Werten steht. Der Kodex ist ebenso wenig ernst gemeint wie die sinnigen Leitbilder der meisten Unternehmen.

der Betreff ist zu lang

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 16:00 (vor 93 Tagen) @ nico36de

Wobei es da aber auch viel Grau geben muss. Nimmt man den Grundwertekodex komplett ernst, müsste man zumindest auch das Sponsoring von Evonik und Puma auf den Prüfstand stellen, die geschäftlich stark in China engagiert sind.

Und das funktioniert nicht, ohne sich einem autoritären Regime zu unterwerfen, das Meinungsfreiheit unterdrückt, andere Volksgruppen umerzieht und das Existenzrecht Taiwans verneint.

Trennscharf kann das alles nicht sein und es wird nicht möglich sein, eine für alle verbindliche Grenze zu ziehen.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 19:32 (vor 93 Tagen) @ Sascha

Schon klar.da wird jeder die Grenze sicher anders sehen. Wo es bei mir aber aufhört und ich mich frage, wei man das anders sehen kann: wenn ein Unternehmen Gesetze umgeht oder sogar gegen sie verstößt, nur um auch ihren tödlichen Kram an übelste Unrechtsstaaten liefern zu können. Wenn da nicht Schluss ist, wo denn dann?

der Betreff ist zu lang

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 19:46 (vor 93 Tagen) @ nico36de

Um da nochmal auf Evonik zu verweisen: ich würde mich sehr wundern, wenn die Spezialchemie nicht auch ein wichtiger Teil der militärischen Lieferkette in China wäre. Ich denke da an Dinge wie schusssichere Ausrüstung, Legierungen zur Ortungsverhinderung, oder zur Hitzebeständigkeit bei Antrieben.

Der Unterschied wäre dann halt auch "nur noch" formell in Sachen Legalität.

Es ist einfach das große Dilemma der Globalisierung, dass wirklich jeder Teilnehmer am Wirtschaftsmarkt an irgendeiner Stelle der Lieferkette von moralisch nicht integren Geschäften profitiert. Und irgendwie stumpft man da auch immer mehr und mehr ab - oder will es zumindest gar nicht mehr wissen.

Und dann wird es auch ziemlich schwierig, dort eine Ausschließlichkeit zu bestimmen.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 20:11 (vor 93 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von nico36de, Donnerstag, 21.11.2024, 20:20

Es mag für dich keine Rolle spielen, dass widerrechtliches Verhalten bei Evonic allenfalls angenommen werden kann, bei Rheinmetall dagegen gerichtlich festgestellt worden ist. Ich sehe allerdings einen gewaltigen Unterschied.

Zumal bei der Chemie ebenfalls nur angenommen werden kann, dass sie zweckentfremdet werden könnte, bei Rheinmetall aber nachgewiesen ist, dass die Schweinepriester in ihrer Gier ihre definitiv tödlichen Produkte gerne an jeden liefern, der gut bezahlt. Moral geht denen komplett am Allerwertesten vorbei.

Ich kann nicht ansatzweise nachvollziehen, dass - wenn auch aus anderen Gründen - hier im Forum gegen Red Bull gehetzt wird, gleichzeitig aber ein Verbrecherverein wie Rheinmetall als Sponsor als ok bewertet wird.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 22.11.2024, 10:04 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Ich kann nicht ansatzweise nachvollziehen, dass - wenn auch aus anderen Gründen - hier im Forum gegen Red Bull gehetzt wird, gleichzeitig aber ein Verbrecherverein wie Rheinmetall als Sponsor als ok bewertet wird.

Ich gehe davon aus, dass Rheinmetall in der Waffenliefererbranche mit ähnlichen Mitteln spielt wie alle anderen. Das ist bei Red Bull nicht so.
Oder gibt es irgendeinen Fairtrade Waffenlieferanten? Wenn nicht muss man sich nunmal damit abfinden, dass wenn man für Waffenlieferungen ist, da eben auch zwielichtige Facetten dabei sind.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 22.11.2024, 12:15 (vor 92 Tagen) @ Weeman

Lies einfach mal das bisher geschriebene und - noch wichtiger - versuch es zu verstehen, bevor du antwortest.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 11:39 (vor 93 Tagen) @ Giog

Was ist falsch daran, dass ein meisterhaft korruptes Unternehmen wie Rheinmetall, das nachgewisenermaßen Gesetze umgeht, um seine Waffen überall verkaufen zu können, nicht zu dem Kodex passt, den sich der BVB mit viel Tamtam selbst verpasst hat?

Das ist falsch.

Welcher Teil davon?

Erwartest du allen Ernstes, von Befürwortern des Deals eine ernsthafte Antwort darauf zu bekommen? Wie auch: Rheinmetall umgeht für Umsatz und Gewinn nachgewiesenermaßen Gesetze. Wie soll das zu dem Kodex passen?

Ach was, 4 Doppelpunkte sind noch zu wenig - kt

Vielhilftviel, Thursday, 21.11.2024, 10:03 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Das Kritik kommt war ja so sicher wie das Amen in der Kirche. Und auch auf die Art musste man sich einstellen. Da wollen sich jetzt natürlich einige profilieren, weil es leichte Schlagzeilen sind.

Aber nur weil irgendso ein Bauer von Greenpeace die Argumentation wiederholt wird sie ja nicht richtiger. Wenn man die Menschenrechtserklärung ernst nimmt und diese verteidigen will braucht es in dieser Welt zur Zeit nun mal Waffen. Ob es den BVB als Werbefläche braucht ist eine andere Frage.
Aber das Engagement steht nicht im Konflikt mit unseren Werten.

Ach was, 4 Doppelpunkte sind noch zu wenig - kt

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 10:33 (vor 93 Tagen) @ Vielhilftviel

Kommt davon, wenn das System den standardisierten Forumseintrag, die Überschrift und den Lead in einen Satz packt... :-)

der Betreff ist zu lang

stfn84, Köln, Thursday, 21.11.2024, 09:48 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Rheinmetall ist die Pyrotechnik der Trittbrettfahrer.

Dem Herren von Greenpeace möchte ich aber doch zurufen, dass man den Deutschen Bundestag delegitimieren sollte, da dort die Profitgier von Rheinmetall et al erst gestattet wird. Für mich nicht mehr haltbar!

der Betreff ist zu lang

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 10:36 (vor 93 Tagen) @ stfn84

Naja, ich bin jetzt nicht ganz vertraut mit deren Arbeit, aber denen wird man wohl zumindest nicht vorwerfen können, dass sie ihre Kritik nicht auch bei politischen Entscheidungsträgern vorbringen. Davon ab ändert das ja auch nichts daran, dass Rheinmetall den deutschen Rechtsrahmen mitunter umgeht, ob nun legal in Form von Exporten über Drittstaaten oder illegale Aktivitäten, für die Rheinmetall ja z.T. auch schon rechtlich belangt wurde

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 10:43 (vor 93 Tagen) @ Giog

Naja, ich bin jetzt nicht ganz vertraut mit deren Arbeit, aber denen wird man wohl zumindest nicht vorwerfen können, dass sie ihre Kritik nicht auch bei politischen Entscheidungsträgern vorbringen. Davon ab ändert das ja auch nichts daran, dass Rheinmetall den deutschen Rechtsrahmen mitunter umgeht, ob nun legal in Form von Exporten über Drittstaaten oder illegale Aktivitäten, für die Rheinmetall ja z.T. auch schon rechtlich belangt wurde

Wie wird das eigentlich in Israel aufgenommen wenn wir jetzt Rheinmetall den Arschtritt verpassen, weil die Rüstungsexporte so sehr kritisiert werden?

der Betreff ist zu lang

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 10:49 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Glaubst du, dass deshalb eine Patrone mehr oder weniger an Israel geliefert wird, weil Borussia Dortmund nicht mehr Rheinmetall auf der Werbebande stehen hat?

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 10:54 (vor 93 Tagen) @ Giog

Glaubst du, dass deshalb eine Patrone mehr oder weniger an Israel geliefert wird, weil Borussia Dortmund nicht mehr Rheinmetall auf der Werbebande stehen hat?

Und wieso machen dann alle so ein Fass auf wenn das Engagement die Waffenlieferungen nicht beeinflusst.
Weil es um die Wirkung in der Öffentlichkeit geht. Und die wäre im Falle eines vorzeitigen Endes des Sponsorings für mich katastrophaler als sie jetzt ist.
Oder glaubt ihr die Hamasfans würden den BVB nicht dafür feiern Rheinmetall rauszuwerfen?

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 11:34 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Oder glaubt ihr die Hamasfans würden den BVB nicht dafür feiern Rheinmetall rauszuwerfen?

Aha, es ist also bedauernswert, wenn ein Hamas-Mitglied der Meinung ist, etwas Richtiges sei richtig? Wird seine richtige Sichtweise falsch, nur er in anderen Punkten eine maximal verdrehte hat? Noch schwarzweißer wird schwierig....

der Betreff ist zu lang

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:01 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Glaubst du, dass deshalb eine Patrone mehr oder weniger an Israel geliefert wird, weil Borussia Dortmund nicht mehr Rheinmetall auf der Werbebande stehen hat?


Und wieso machen dann alle so ein Fass auf wenn das Engagement die Waffenlieferungen nicht beeinflusst.

Ich habe das Fass nicht aufgemacht, der BVB hat es. Also frag doch den BVB, wieso sie sich gemeinsam mit Rheinmetall als Verteidiger der Demokratie gerieren, obwohl die Partnerschaft lediglich darauf abzielt, dass Rheinmetall-Vertreter ein bisschen besser aus der Schmuddelecke herauskommen.

Weil es um die Wirkung in der Öffentlichkeit geht. Und die wäre im Falle eines vorzeitigen Endes des Sponsorings für mich katastrophaler als sie jetzt ist.
Oder glaubt ihr die Hamasfans würden den BVB nicht dafür feiern Rheinmetall rauszuwerfen?

Ich glaube, hier kommen wir nicht weiter - zum Einen, weil es mir im Ergebnis völlig egal ist, ob "Hamasfans" oder "Putinfans" den BVB feiern oder nicht, weil ich mir meine Meinung zu der causa aufgrund meiner eigenen Wertvorstellungen gebildet habe. Was irgendwelche politisch Verwirrten daraus machen, ist deren Sache. Zum Anderen, weil ich vermute, dass wir sehr unterschiedlicher Meinung sind, welche Personen im politischen Diskurs zurecht als "Hamasfans" oder "Putinfans" bezeichnet werden. Ein gelegentlicher Blick hier ins Forum macht bei mir jedenfalls den Eindruck, dass man sich schon mit dem Begriff des "Waffenstillstands" als Demokratiefeind und Terrorunterstützer outet.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:10 (vor 93 Tagen) @ Giog

Ich habe das Fass nicht aufgemacht, der BVB hat es. Also frag doch den BVB, wieso sie sich gemeinsam mit Rheinmetall als Verteidiger der Demokratie gerieren, obwohl die Partnerschaft lediglich darauf abzielt, dass Rheinmetall-Vertreter ein bisschen besser aus der Schmuddelecke herauskommen.

Naja. Der neue Artikel ist ja von dir. Also hast du es heute schon aufgemacht. Und deine Einschätzung ist ja schon sehr subjektiv. Mit dem Argument könnte man auch unser Engagement gegen Antisemitismus als reine Imagepflege abtun.

Ein gelegentlicher Blick hier ins Forum macht bei mir jedenfalls den Eindruck, dass man sich schon mit dem Begriff des "Waffenstillstands" als Demokratiefeind und Terrorunterstützer outet.

Natürlich nicht direkt. Aber ein paar eindeutige Demokratiefeinde und Terrorunterstützer nutzen halt genau die gleichen Argumente. Und wenn einem egal ist, von wem man so alles instrumentalisiert wird, dann verstehe ich die Aufregung um Rheinmetall auch nicht.
Selbstverständlich kann man gegen den Deal sein. Ich hätte ihn auch nicht gebraucht.
Aber immer wieder aufs neue irgendwelche Außenstehenden anzuschleppen um die Geschichte des "das passt nicht zu unseren Werten" weiterzuspinnen, finde ich dann doch schwierig.
Denn ohne Waffen können unsere Werte nicht verteidigt werden. Das ist Fakt. Und die Diskussion gegen diese Exporte hilft zur Zeit leider nur den falschen.

der Betreff ist zu lang

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:31 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Ich habe das Fass nicht aufgemacht, der BVB hat es. Also frag doch den BVB, wieso sie sich gemeinsam mit Rheinmetall als Verteidiger der Demokratie gerieren, obwohl die Partnerschaft lediglich darauf abzielt, dass Rheinmetall-Vertreter ein bisschen besser aus der Schmuddelecke herauskommen.


Naja. Der neue Artikel ist ja von dir. Also hast du es heute schon aufgemacht. Und deine Einschätzung ist ja schon sehr subjektiv. Mit dem Argument könnte man auch unser Engagement gegen Antisemitismus als reine Imagepflege abtun.
Selbstverständlich kann man gegen den Deal sein. Ich hätte ihn auch nicht gebraucht.
Aber immer wieder aufs neue irgendwelche Außenstehenden anzuschleppen um die Geschichte des "das passt nicht zu unseren Werten" weiterzuspinnen, finde ich dann doch schwierig.
Denn ohne Waffen können unsere Werte nicht verteidigt werden. Das ist Fakt. Und die Diskussion gegen diese Exporte hilft zur Zeit leider nur den falschen.

Glaub mir: ich könnte mir auch besseres vorstellen, als in meiner Freizeit mit Organisationen zu sprechen, die (im Falle DIE PARTEI) aus wichtigen Versammlungen unseres Vereins irgendwelche Clowns-Veranstaltungen machen. Nur habe ich uns das nicht eingebrockt und ich schleppe diese Leute auch nicht an, ich finde es aber wichtig, darüber zu berichten. Denn der BVB hat zwar immer wieder betont, dass man sich dem Diskurs stellt, aber zu diesem Diskurs gehört inzwischen offensichtlich halt mehr dazu, als sich nur mit Papperger zusammen auf eine Bühne zu setzen. Und wenn wir uns alle darüber einig sind, dass ein Sponsoring im Wesentlichen auf Image-Angelegenheiten abzielt, dann gehört dazu eben auch, dass der BVB augenscheinlich auch einen Imageschaden genommen hat. Man kann sich natürlich hinstellen, und alle externen Akteure immer als Putin-Trolle framen und sich darüber beklagen, dass doch langsam mal gut sei. Aber wenn Akteure von der vermutlich größten NGO der Welt bis zu einem Satire-Politiker, der medial extrem große Aufmerksamkeit genießt regelmäßig beim BVB auf der Matte stehen, dann müssen wir auch mal ernsthaft darüber diskutieren, ob der BVB sich da verrannt hat. Ich meine, ganz ehrlich: ich hab keine Ahnung, was da am Montag ablaufen wird, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen dass Sonneborn da persönlich auftaucht, die heute Show im Schlepptau und den ganzen Verein durch den Kakao zieht.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 11:43 (vor 93 Tagen) @ Giog

aber ich halte es nicht für ausgeschlossen dass Sonneborn da persönlich auftaucht, die heute Show im Schlepptau und den ganzen Verein durch den Kakao zieht.

Eine solche Selbstinszenierung wäre arm und sicher auch nicht im Sinne dessen, was man (aus meiner Sicht vollkommen zurecht!) kritisiert.

Verantwortlich dafür wären aber nicht nur die Trübtröten, die den Verein ins Lächerliche ziehen könnten. Schließlich sind die Trottel in der Geschäftsführung auf die Idee mit dem Rheinmetall-Deal gekommen.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:41 (vor 93 Tagen) @ Giog

Glaub mir: ich könnte mir auch besseres vorstellen, als in meiner Freizeit mit Organisationen zu sprechen, die (im Falle DIE PARTEI) aus wichtigen Versammlungen unseres Vereins irgendwelche Clowns-Veranstaltungen machen. Nur habe ich uns das nicht eingebrockt und ich schleppe diese Leute auch nicht an, ich finde es aber wichtig, darüber zu berichten.

Klar schleppst du die damit hier an. Du musst deren Spiel den BVB zur Selbstinitiierung ja nicht mitspielen. Du tust es, weil sie deiner Meinung sind.

Aber wenn Akteure von der vermutlich größten NGO der Welt bis zu einem Satire-Politiker, der medial extrem große Aufmerksamkeit genießt regelmäßig beim BVB auf der Matte stehen, dann müssen wir auch mal ernsthaft darüber diskutieren, ob der BVB sich da verrannt hat.

Da würde ich sogar mitgehen. Deswegen sage ich auch, dass ich den Deal nicht gebraucht hätte, weil mir dieses ganze Theater auf die Nerven geht.
Aber die Katze ist jetzt nunmal aus dem Sack. Und das habe ich auch direkt extrem vehement kritisiert.
Sie aber jetzt wieder in den Sack zu stecken würde mMn zu einem ungleich größeren Imageschaden führen weil dann eben ganz bestimmte Personen dies für sich nutzen würden.
Und ich will nicht jeden der jetzt aktiv gegen den Deal ist als Putin Troll o.Ä. verunglimpfen.
Aber die ziehen zur Zeit leider an einem Strang.

der Betreff ist zu lang

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:49 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Glaub mir: ich könnte mir auch besseres vorstellen, als in meiner Freizeit mit Organisationen zu sprechen, die (im Falle DIE PARTEI) aus wichtigen Versammlungen unseres Vereins irgendwelche Clowns-Veranstaltungen machen. Nur habe ich uns das nicht eingebrockt und ich schleppe diese Leute auch nicht an, ich finde es aber wichtig, darüber zu berichten.


Klar schleppst du die damit hier an. Du musst deren Spiel den BVB zur Selbstinitiierung ja nicht mitspielen. Du tust es, weil sie deiner Meinung sind.

Gleiche Antwort wie immer: seit Juni haben wir bei SG nicht einen Gastbeitrag pro-Rheinmetall im Postfach gehabt (wir hätten noch einige mehr abdrucken können, die dagegen sind), auch aus der Redaktion haben diejenigen, die dem Deal wohlgesinnt gegenüber stehen sich nicht dazu bereit erklärt, einen Text zu schreiben. Auch auf dem offenen fanpolitischen Stammtisch vor wenigen Wochen waren zwar zahlreiche Personen außerhalb des "üblichen" Fanpolitik-Kreises unserer Fanszene anwesend, jedoch niemand, der den Deal befürwortet (was ich sehr begrüßt hätte, weil ich gerne mal im richtigen Leben mit den Leuten ins Gespräch kommen würde). Für all das kann ich nichts, alle Kanäle stehen allen Befürwortern offen. Aber falls der Antrag von Sonntag durchgehen sollte, wird das Rumgeheule über die böse, kleine Minderheit sicherlich wieder groß sein.

Aber wenn Akteure von der vermutlich größten NGO der Welt bis zu einem Satire-Politiker, der medial extrem große Aufmerksamkeit genießt regelmäßig beim BVB auf der Matte stehen, dann müssen wir auch mal ernsthaft darüber diskutieren, ob der BVB sich da verrannt hat.


Da würde ich sogar mitgehen. Deswegen sage ich auch, dass ich den Deal nicht gebraucht hätte, weil mir dieses ganze Theater auf die Nerven geht.
Aber die Katze ist jetzt nunmal aus dem Sack. Und das habe ich auch direkt extrem vehement kritisiert.
Sie aber jetzt wieder in den Sack zu stecken würde mMn zu einem ungleich größeren Imageschaden führen weil dann eben ganz bestimmte Personen dies für sich nutzen würden.

Das ist ein interessanter Gedanke, aber so richtig leuchtet mir diese Gefahr nicht ein. Natürlich würde es in der Öffentlichkeit zahlreiche Stimmen geben, die daraus eine "Die Vereinsführung zieht den Schwanz ein"-Nummer drehen möchte. Aber das müssen dann halt die verantwortlichen Personen aushalten können. Vereinsintern würde man damit mit Sicherheit an Ansehen gewinnen, weil es Größe zeigt, auch mal eine Kehrtwende vorzunehmen.

der Betreff ist zu lang

Phil, Donnerstag, 21.11.2024, 15:54 (vor 93 Tagen) @ Giog

Gleiche Antwort wie immer: seit Juni haben wir bei SG nicht einen Gastbeitrag pro-Rheinmetall im Postfach gehabt (wir hätten noch einige mehr abdrucken können, die dagegen sind), auch aus der Redaktion haben diejenigen, die dem Deal wohlgesinnt gegenüber stehen sich nicht dazu bereit erklärt, einen Text zu schreiben.

Weil es - ich spreche da dann für mich - mir beiweitem kein wichtiges Anliegen ist, dazu etwas zu schreiben. Ich empfinde die Debatte über dieses Sponsoring als völlig überzogen und in sich auch wenig schlüssig.

Und so ist es dann wie so oft: Jene, die sich über etwas aufregen und dies kundtun wollen, sind natürlich (im Sinne von "liegt in der Natur der Sache") engagierter, als jene, die sich gar nicht darüber aufregen oder irgendwie dem ganzen eine hohe Priorität einräumen.

Und so kommt es dann eben zu Verzerrungen bei der Wahrnehmung dessen, was eigentlich vielleicht wirklich so das Meinungsbild ist.

Dieses Problem wird man aber nie auflösen können. Schon gar nicht, wenn Taktung und kleingliedrigkeit von Kritik und Aufregung immer mehr zunimmt. Da kommt man dann ja auch rein zeitlich nicht mehr hinterher ;-)

MFG
Phil

der Betreff ist zu lang

timmoe, Donnerstag, 21.11.2024, 16:59 (vor 93 Tagen) @ Phil

Weil es - ich spreche da dann für mich - mir beiweitem kein wichtiges Anliegen ist, dazu etwas zu schreiben. Ich empfinde die Debatte über dieses Sponsoring als völlig überzogen und in sich auch wenig schlüssig.

Das ist ja dein gutes Recht. Ich finde die Debatte wichtig, vielleicht kommt sie für manch einen schon viel zu spät (Evonik, BWIN) und nun wird anhand des bereits medial präsenten Rheinmetall-Sponsorings versucht, ein Exempel zu statuieren.

Oder überspitzt anders gefragt: Was wäre, wenn der BVB Thor Steinar oder ein anderes, unangenehmes Unternehmen als Sponsor gewinnen würde?

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istar, Freitag, 22.11.2024, 11:45 (vor 92 Tagen) @ timmoe

Weil es - ich spreche da dann für mich - mir beiweitem kein wichtiges Anliegen ist, dazu etwas zu schreiben. Ich empfinde die Debatte über dieses Sponsoring als völlig überzogen und in sich auch wenig schlüssig.


Das ist ja dein gutes Recht. Ich finde die Debatte wichtig, vielleicht kommt sie für manch einen schon viel zu spät (Evonik, BWIN) und nun wird anhand des bereits medial präsenten Rheinmetall-Sponsorings versucht, ein Exempel zu statuieren.

Oder überspitzt anders gefragt: Was wäre, wenn der BVB Thor Steinar oder ein anderes, unangenehmes Unternehmen als Sponsor gewinnen würde?

Hast du nicht den Begriff „Sponsor-whataboutism“ erfunden?

Da ist Thor Steinar dann die Krone des Ganzen. Du kommst mit Thor Steinar nichtmal ins Stadion. Jedenfalls, wenn die Ordner aufpassen. Und dass sie aufpassen hab ich schon gesehen, da musste einer eben wieder gehen.

der Betreff ist zu lang

Phil, Donnerstag, 21.11.2024, 18:45 (vor 93 Tagen) @ timmoe

Weil es - ich spreche da dann für mich - mir beiweitem kein wichtiges Anliegen ist, dazu etwas zu schreiben. Ich empfinde die Debatte über dieses Sponsoring als völlig überzogen und in sich auch wenig schlüssig.


Das ist ja dein gutes Recht. Ich finde die Debatte wichtig, vielleicht kommt sie für manch einen schon viel zu spät (Evonik, BWIN) und nun wird anhand des bereits medial präsenten Rheinmetall-Sponsorings versucht, ein Exempel zu statuieren.

Oder überspitzt anders gefragt: Was wäre, wenn der BVB Thor Steinar oder ein anderes, unangenehmes Unternehmen als Sponsor gewinnen würde?

Es ging mir speziell um diese Frage "Rheinmetall". Und nicht um irgendwelche Konstruktionen.

Die Debatte ist für mich auch völlig okay und von mir aus sollen auch Anträge dazu auf Vereinsversammlungen oder auf Aktionärsversammlungen gestellt werden. Auch können Redner dort auftreten. Wer häufiger mal auf solchen VErsammlungen auch abseits des Fußballs ist, weiß, dass es immer wieder allerlei Auftritte in allemöglichen Stoßrichtungen gibt.

Die jeweiligen Mehrheiten hören sich das an/stimmen dann darüber ab. Fertig.

Ich wollte nur sagen, dass es natürlich immer in der Natur der Sache liegt, dass du mehr Leute findest für ein THema, welches diese kritische sehen, als eben solche, die dann sagen "Ne, ist alles doch eher unkritisch". Jedenfalls dann, wenn es um Aktion geht: Also Texte schreiben, Beiträge verfassen, demonstrieren oder sonst etwas.
Um mehr ging es mir nicht.

Zur Causa Rheinmetall (und wie man nun zu solch einem Unternehmen zu stehen hat) will ich dabei gar nichts mehr großartig sagen. Das wurde hier ja auch rauf und runter diskutiert und die Punkte sind wohl alle klar geworden.

MFG

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 16:05 (vor 93 Tagen) @ Phil

Es ist halt ein Sponsoringvertrag. Selbst wenn man damit keine Probleme hat, ist es nichts, woran man als Fan sein Herz hängt.

Es gibt diesen Vertrag und wenn man kein Problem damit hat, ist das Thema damit eigentlich gegessen. Und wenn sich genug Leute finden, die sich dagegen engagieren und der Vertrag beendet wird, dann wir ein anderer Sponsor den Platz von Rheinmetall einnehmen, ohne dass man ihnen eine Tränen nachweint.

Ich würde da auch überhaupt keinen Drang verspüren, mich für einen Sponsoren einzusetzen.

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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 13:49 (vor 93 Tagen) @ Giog

Wobei man auch nicht vergessen darf, dass das Sponsoring läuft und das Thema, für diejenigen, die damit kein Problem haben, ja eigentlich schon "durch" ist.

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stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 12:59 (vor 93 Tagen) @ Giog

Gleiche Antwort wie immer: seit Juni haben wir bei SG nicht einen Gastbeitrag pro-Rheinmetall im Postfach gehabt (wir hätten noch einige mehr abdrucken können, die dagegen sind), auch aus der Redaktion haben diejenigen, die dem Deal wohlgesinnt gegenüber stehen sich nicht dazu bereit erklärt, einen Text zu schreiben. Auch auf dem offenen fanpolitischen Stammtisch vor wenigen Wochen waren zwar zahlreiche Personen außerhalb des "üblichen" Fanpolitik-Kreises unserer Fanszene anwesend, jedoch niemand, der den Deal befürwortet (was ich sehr begrüßt hätte, weil ich gerne mal im richtigen Leben mit den Leuten ins Gespräch kommen würde). Für all das kann ich nichts, alle Kanäle stehen allen Befürwortern offen. Aber falls der Antrag von Sonntag durchgehen sollte, wird das Rumgeheule über die böse, kleine Minderheit sicherlich wieder groß sein.

Was ist denn die Gruppe derer die kein Problem mit dem Deal haben? Ist man automatisch Befürworter des Sponsorings und sollte die Auffassung vertreten Borussia habe alles richtig gemacht, nur weil man die Kritik nicht teilt?

Für mich selbst kann ich nur sagen, dass ich genau deshalb keinen „das Sponsoring ist mir egal, die Kritik empfinde ich als albern“ Text schreibe, da das Echo vorhersehbar ist. Differenzierung ist halt blöd.

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Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 13:18 (vor 93 Tagen) @ stfn84

Gleiche Antwort wie immer: seit Juni haben wir bei SG nicht einen Gastbeitrag pro-Rheinmetall im Postfach gehabt (wir hätten noch einige mehr abdrucken können, die dagegen sind), auch aus der Redaktion haben diejenigen, die dem Deal wohlgesinnt gegenüber stehen sich nicht dazu bereit erklärt, einen Text zu schreiben. Auch auf dem offenen fanpolitischen Stammtisch vor wenigen Wochen waren zwar zahlreiche Personen außerhalb des "üblichen" Fanpolitik-Kreises unserer Fanszene anwesend, jedoch niemand, der den Deal befürwortet (was ich sehr begrüßt hätte, weil ich gerne mal im richtigen Leben mit den Leuten ins Gespräch kommen würde). Für all das kann ich nichts, alle Kanäle stehen allen Befürwortern offen. Aber falls der Antrag von Sonntag durchgehen sollte, wird das Rumgeheule über die böse, kleine Minderheit sicherlich wieder groß sein.


Was ist denn die Gruppe derer die kein Problem mit dem Deal haben? Ist man automatisch Befürworter des Sponsorings und sollte die Auffassung vertreten Borussia habe alles richtig gemacht, nur weil man die Kritik nicht teilt?

Habe ich das behauptet? Ich habe nur auf euren Vorwurf reagiert, dass wir das Thema immer wieder herausholen und allen damit auf die Nerven gehen würden (oder wie du es sagtest: „Die Schallplatte klemmt“). Ich kann nichts dafür, dass die Artikel eine ähnliche Stoßrichtung haben, wenn die „Gegenseite“ zumindest nicht so sehr hinter dem Deal steht, dass sie das auch in einem Artikel dezidiert vertreten würde. Und im vorliegenden Artikel ist es schlicht ein Hinweis über die zahlreichen Aktionen, mit denen am Montag zu rechnen ist. Ich finde so etwas interessant und von Informationswert.

Anders gesprochen - ich finde das zwar ein sehr ermüdendes Argument, aber: wenn es euch so nervt, dann reagiert halt nicht darauf und ignoriert es.

Für mich selbst kann ich nur sagen, dass ich genau deshalb keinen „das Sponsoring ist mir egal, die Kritik empfinde ich als albern“ Text schreibe, da das Echo vorhersehbar ist. Differenzierung ist halt blöd.

Also wenn es nur danach ginge, welches Echo man auf einen Text erwarten kann, dann dürfte ich hier meine Redaktionstätigkeit niederlegen. Oder meinst du, dass ich nicht bei jedem Artikel zu dem Thema weiß, dass ich mir von dir und anderen hier die immergleiche Kritik anhören muss?

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stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 13:26 (vor 93 Tagen) @ Giog

Habe ich das behauptet?

Du sprichst von zwei Gruppen (Pro und Contra). Darauf habe ich eine Antwort verfasst.

Ich habe nur auf euren Vorwurf reagiert, dass wir das Thema immer wieder herausholen und allen damit auf die Nerven gehen würden (oder wie du es sagtest: „Die Schallplatte klemmt“).

Da hast Du mich falsch verstanden. Ihr dürft jederzeit alles und jeden kritisieren. Die Schallplatte klemmte bei dem Hinweis, dass sich der BVB in der ersten Pressemitteilung als Retter der Demokratie gerierte.
Das kann - oder vielleicht muss - man auch gerne kritisch begleiten. Wenn es im Nachgang aber für Unternehmensverhältnisse aber noch öffentliche Auftritte gab, in denen das Sponsoring erklärt wurde, kann man das ggf. auch einpreisen. Denke ich zumindest. Siehst Du anders, voll ok.

Ich kann nichts dafür, dass die Artikel eine ähnliche Stoßrichtung haben, wenn die „Gegenseite“ zumindest nicht so sehr hinter dem Deal steht, dass sie das auch in einem Artikel dezidiert vertreten würde. Und im vorliegenden Artikel ist es schlicht ein Hinweis über die zahlreichen Aktionen, mit denen am Montag zu rechnen ist. Ich finde so etwas interessant und von Informationswert.

Ich habe keinerlei Problem damit, selbst wenn ihr einen Text pro Tag gegen oder für was auch immer publizieren würdet. Lediglich den einen Hinweis ggü. des Rüstungs- und Rheinmetall-Experten konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. Genauso wie die bereits erwähnte Replik auf die leiernde Schallplatte.

Also wenn es nur danach ginge, welches Echo man auf einen Text erwarten kann, dann dürfte ich hier meine Redaktionstätigkeit niederlegen. Oder meinst du, dass ich nicht bei jedem Artikel zu dem Thema weiß, dass ich mir von dir und anderen hier die immergleiche Kritik anhören muss?

Falls es so angekommen sein sollte, dass ich Dich für Deinen Beitrag und das "heraufholen" des Themas kritisiert hätte, bitte ich das Missverständnis zu entschuldigen. Ist für mich vollkommen legitim.

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Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 13:46 (vor 93 Tagen) @ stfn84

Habe ich das behauptet?


Du sprichst von zwei Gruppen (Pro und Contra). Darauf habe ich eine Antwort verfasst.

Ich habe nur auf euren Vorwurf reagiert, dass wir das Thema immer wieder herausholen und allen damit auf die Nerven gehen würden (oder wie du es sagtest: „Die Schallplatte klemmt“).


Da hast Du mich falsch verstanden. Ihr dürft jederzeit alles und jeden kritisieren. Die Schallplatte klemmte bei dem Hinweis, dass sich der BVB in der ersten Pressemitteilung als Retter der Demokratie gerierte.
Das kann - oder vielleicht muss - man auch gerne kritisch begleiten. Wenn es im Nachgang aber für Unternehmensverhältnisse aber noch öffentliche Auftritte gab, in denen das Sponsoring erklärt wurde, kann man das ggf. auch einpreisen. Denke ich zumindest. Siehst Du anders, voll ok.

Welche Auftritte meinst du? Den Podcast und die Papperger-Veranstaltung? Ich finde beides hat wenig mit Diskurs zu tun, weil der Podcast ja offensichtlich ein Gefälligkeitspodcast war (wenngleich der Interviewer wenigstens im Ansatz kritische Fragen gestellt hat) und bei den wichtigen Punkten immer abgewiegelt wurde (z.B. die Frage nach den roten Linien). Die Veranstaltung wiederum zielte darauf ab, dass ein absoluter Vollprofi auf dem Gebiet der Rüstungspolitik sich 50 Laien stellen durfte. Dass der kritische Fragen zur Rüstungsindustrie locker abmoderiert (so wurde es mir jedenfalls berichtet), ist jetzt keine Überraschung. Hätte man es ernst gemeint, hätte man die Gegenseite vergleichbar prominent besetzt.

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istar, Donnerstag, 21.11.2024, 15:55 (vor 93 Tagen) @ Giog

Habe ich das behauptet?


Du sprichst von zwei Gruppen (Pro und Contra). Darauf habe ich eine Antwort verfasst.

Ich habe nur auf euren Vorwurf reagiert, dass wir das Thema immer wieder herausholen und allen damit auf die Nerven gehen würden (oder wie du es sagtest: „Die Schallplatte klemmt“).


Da hast Du mich falsch verstanden. Ihr dürft jederzeit alles und jeden kritisieren. Die Schallplatte klemmte bei dem Hinweis, dass sich der BVB in der ersten Pressemitteilung als Retter der Demokratie gerierte.
Das kann - oder vielleicht muss - man auch gerne kritisch begleiten. Wenn es im Nachgang aber für Unternehmensverhältnisse aber noch öffentliche Auftritte gab, in denen das Sponsoring erklärt wurde, kann man das ggf. auch einpreisen. Denke ich zumindest. Siehst Du anders, voll ok.


Welche Auftritte meinst du? Den Podcast und die Papperger-Veranstaltung? Ich finde beides hat wenig mit Diskurs zu tun, weil der Podcast ja offensichtlich ein Gefälligkeitspodcast war (wenngleich der Interviewer wenigstens im Ansatz kritische Fragen gestellt hat) und bei den wichtigen Punkten immer abgewiegelt wurde (z.B. die Frage nach den roten Linien). Die Veranstaltung wiederum zielte darauf ab, dass ein absoluter Vollprofi auf dem Gebiet der Rüstungspolitik sich 50 Laien stellen durfte. Dass der kritische Fragen zur Rüstungsindustrie locker abmoderiert (so wurde es mir jedenfalls berichtet), ist jetzt keine Überraschung. Hätte man es ernst gemeint, hätte man die Gegenseite vergleichbar prominent besetzt.

Welcher Prominente hätte das denn sein sollen?

War es nicht so, dass diejenigen, die das Sponsoring vehement abgelehnt haben, bewusst auf eine Teilnahme verzichtet haben?

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Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 17:33 (vor 93 Tagen) @ istar

Welcher Prominente hätte das denn sein sollen?

War es nicht so, dass diejenigen, die das Sponsoring vehement abgelehnt haben, bewusst auf eine Teilnahme verzichtet haben?

Mit prominent meine ich mit entsprechender Fachkenntnis. Ich kann mich als Laie in diese Themen nur so weit einlesen, wenn man dort aber z.B. einen Politiker (oder jemanden wie Alexander Lurz von Greenpeace, der sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt) hingesetzt hätte, wäre das wenigstens eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe gewesen.

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istar, Donnerstag, 21.11.2024, 18:08 (vor 93 Tagen) @ Giog

Welcher Prominente hätte das denn sein sollen?

War es nicht so, dass diejenigen, die das Sponsoring vehement abgelehnt haben, bewusst auf eine Teilnahme verzichtet haben?


Mit prominent meine ich mit entsprechender Fachkenntnis. Ich kann mich als Laie in diese Themen nur so weit einlesen, wenn man dort aber z.B. einen Politiker (oder jemanden wie Alexander Lurz von Greenpeace, der sich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt) hingesetzt hätte, wäre das wenigstens eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe gewesen.

Das ganze ist doch eine Frage der Bewertung oder von mir aus der Moral. Details über Waffengattungen werden da doch eher weniger besprochen worden sein.

Da sind praktisch alle vom Fach.

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stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 15:08 (vor 93 Tagen) @ Giog

Wir brauchen nicht weiter sprechen, wenn alles im Podcast nur auf Gefälligkeiten beruht. Rück dann lieber in den Fokus, dass der BVB die letzte Bastion der Demokratie ist und wir ziehen uns in unsere jeweiligen Bubbles zurück.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 15:48 (vor 93 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Weeman, Donnerstag, 21.11.2024, 15:52

Wir brauchen nicht weiter sprechen, wenn alles im Podcast nur auf Gefälligkeiten beruht. Rück dann lieber in den Fokus, dass der BVB die letzte Bastion der Demokratie ist und wir ziehen uns in unsere jeweiligen Bubbles zurück.

Das ist für mich auch alles schwierig. Die Artikel gegen Rheinmetall haben auch nicht wirklich durch ausgewogene Aufstellung aller Argumente geglänzt. Aber das eine ist Gefälligkeitsjournalismus wo der Gegenpart nur unfähig war und hier ist das nur notwendige Berichterstattung.

der Betreff ist zu lang

stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 20:22 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Das ist für mich auch alles schwierig. Die Artikel gegen Rheinmetall haben auch nicht wirklich durch ausgewogene Aufstellung aller Argumente geglänzt. Aber das eine ist Gefälligkeitsjournalismus wo der Gegenpart nur unfähig war und hier ist das nur notwendige Berichterstattung.

Es ist ein Auftritt in einem Management/Business Podcast und nicht bei einem Fankultur Format. Da kann man ja nun nicht davon ausgehen, dass die Gäste gegrillt werden und Ihnen jegliche Kritik aus sozialen Medien etc. vorgehalten wird.
Für mich ist das alles schlüssig gewesen, was CC da so kundgetan hat. Offensichtlich wünscht sich dann Mancher noch rote Linien; so be it.

Man darf es gerne weiterhin kritisch begleiten und auch „einseitig“ berichten. SG als Redaktion und Alle die hier im Forum agieren können schreiben wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Da darf und muss man keine ausgeglichene oder alle Argumente berücksichtigende Debatte erwarten.

Diese Überhöhung der eigenen Position bei gleichzeitiger Diskreditierung der Gegenseite zeugt dann eben von fehlendem Diskussionswillen. Man will halt seinen Punkt machen und diesen Standpunkt vorstellen. Auch das ist ok und totaler Zeitgeist. Schade ist es trotzdem.

Was mich allerdings wirklich irritiert zurück lässt ist die Motivation. Der BVB nimmt es sogar zum Anlass eine Diskussion mit Fans aufzuziehen und lädt dazu ein. Da kommen dann wohl „nur“ Normalos, die sich nicht durch Expertise auszeichnen, während der BVB da eben Jemanden hinzusetzen scheint, der Ahnung davon hat. Ist aber auch wieder falsch.

Wenn es der BVB nicht macht ist es falsch.
Wenn der BVB da einfach einen Azubi hingeschickt hätte, wäre es natürlich auch falsch gewesen (man nimmt das Thema auf die leichte Schulter).

Genau wie sich offensichtlich Einige inzwischen in der Rolle des ständigen Kritikers des BVB gemütlich machten, habe ich meine dunkle Ecke als Kritiker der Kritiker geschaffen. So können wir uns dann mitunter die Köppe einschlagen, während einige Fragen dann eben bereitwillig überlesen werden, bevor man noch eine echte Diskussion mit Überprüfung der eigenen Position gäbe.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:53 (vor 93 Tagen) @ Giog

Klar schleppst du die damit hier an. Du musst deren Spiel den BVB zur Selbstinitiierung ja nicht mitspielen. Du tust es, weil sie deiner Meinung sind.


Gleiche Antwort wie immer: seit Juni haben wir bei SG nicht einen Gastbeitrag pro-Rheinmetall im Postfach gehabt (wir hätten noch einige mehr abdrucken können, die dagegen sind), auch aus der Redaktion haben diejenigen, die dem Deal wohlgesinnt gegenüber stehen sich nicht dazu bereit erklärt, einen Text zu schreiben.

Das ist hier aber kein Gastbeitrag. Es ist "Unsa Senf".

Das ist ein interessanter Gedanke, aber so richtig leuchtet mir diese Gefahr nicht ein. Natürlich würde es in der Öffentlichkeit zahlreiche Stimmen geben, die daraus eine "Die Vereinsführung zieht den Schwanz ein"-Nummer drehen möchte. Aber das müssen dann halt die verantwortlichen Personen aushalten können. Vereinsintern würde man damit mit Sicherheit an Ansehen gewinnen, weil es Größe zeigt, auch mal eine Kehrtwende vorzunehmen.

Ich kann natürlich auch nicht abschätzen wie es genau ablaufen würde. Ich habe da aber ganz konkrete Befürchtungen. Und die halte ich unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit für einiges gefährlicher. Aber das ist natürlich nur Spekulation.

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Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:57 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Klar schleppst du die damit hier an. Du musst deren Spiel den BVB zur Selbstinitiierung ja nicht mitspielen. Du tust es, weil sie deiner Meinung sind.


Gleiche Antwort wie immer: seit Juni haben wir bei SG nicht einen Gastbeitrag pro-Rheinmetall im Postfach gehabt (wir hätten noch einige mehr abdrucken können, die dagegen sind), auch aus der Redaktion haben diejenigen, die dem Deal wohlgesinnt gegenüber stehen sich nicht dazu bereit erklärt, einen Text zu schreiben.


Das ist hier aber kein Gastbeitrag. Es ist "Unsa Senf".

Herrje, ja, weil der Großteil des Textes über die Aktivitäten berichtet und nur ein kleiner Teil (O-Ton Sonneborn, Kurzinterview Alexander Lurz) in die Sparte "Im Gespräch mit..." passt, die übrigens auch mit getagt ist. Aber du kannst ja mal die Passagen von mir posten, die du für so meinungsstark hälst. Ich habe jedenfalls darin klargestellt, dass man sehr unterschiedlich bewerten kann, ob man diese Aktivitäten gut findet (ich habe mir nämlich selbst noch keine abschließende Meinung dazu gebildet).

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Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 12:00 (vor 93 Tagen) @ Giog

Edit: und nochmal ganz deutlich, weil mich dieser Vorwurf echt ein bisschen abnervt. Am Montag findet die Hauptversammlung der Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA statt, auf der zahlreiche Anträge gestellt werden, die allesamt auf das Rheinmetall-Sponsoring zurückzuführen sind. Zusätzlich hat eine der größten NGOs der Welt alle Sponsoren des BVB wegen Rheinmetall angeschrieben. Wer, wenn nicht wir sollte darüber berichten?

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:59 (vor 93 Tagen) @ Giog

Du kannst mir aber nicht damit kommen, dass der BVB sich das alles selbst eingebrockt hat.
Zum Teil mit Sicherheit schon und die Vorlage hat er auch gegeben. Es wäre aber auch nicht in diesem Ausmaß, wenn das hier nicht bei manchen auf fruchtbaren Boden fallen würde.
Also fällt dieser Part für euch als objektives Argument nunmal weg.

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 13:31 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Dass dir zu dem Thema Rheinmetall außer dem Argument "iss so" rein gar nichts einfällt, weiß man ja schon.

Das jetzt zieht einem aber echt die Schuhe aus. Wie sollte denn Kritik an etwas zustande kommen, das es gar nicht gibt? Antwort: gar nicht!

Und warum gibt es das? Antwort: weil die großartige Geschäftsführung meinte, es müsse es geben.

Denk mal drüber nach....

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 14:06 (vor 93 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von Weeman, Donnerstag, 21.11.2024, 14:12

Dass dir zu dem Thema Rheinmetall außer dem Argument "iss so" rein gar nichts einfällt, weiß man ja schon.

Wenn du es unbedingt brauchst stell mir gerne eine konkrete Frage.
Und nein. Bestechungen aus 2017 sind für mich kein Ausschlusskriterium. Und Waffenlieferungen die vom Bundestag genehmigt wurden auch nicht. Und auch keine Regelungen die innerhalb der EU umgangen werden können. Regeln umgehen ist kein Verbrechen. Dann sind die Regeln scheiße.
Und wenn die Lieferungen einzelner Motorenteile nach Russland ein Problem darstellen sollten, müsste ich hier komplett Havoc laufen, weil wir immer noch Gas von denen kaufen.

Das jetzt zieht einem aber echt die Schuhe aus. Wie sollte denn Kritik an etwas zustande kommen, das es gar nicht gibt? Antwort: gar nicht!

Ich hab das Aufkommen der Kritik in keiner Silbe kritisiert. Ich habe lediglich das Argument des dadurch entstehenden Imageschadens abgemildert. Aber kein Problem. Wir wissen ja, dass du manchmal gewisse Lese- und Verständnisprobleme hast.

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Elbsegel, Donnerstag, 21.11.2024, 16:41 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Dass dir zu dem Thema Rheinmetall außer dem Argument "iss so" rein gar nichts einfällt, weiß man ja schon.


Wenn du es unbedingt brauchst stell mir gerne eine konkrete Frage.
Und nein. Bestechungen aus 2017 sind für mich kein Ausschlusskriterium. Und Waffenlieferungen die vom Bundestag genehmigt wurden auch nicht. Und auch keine Regelungen die innerhalb der EU umgangen werden können. Regeln umgehen ist kein Verbrechen. Dann sind die Regeln scheiße.

Dann müsstest du auch Leute abfeieren, die Steuerlücken ausnutzen, wenn das Umgehen von Regeln nicht so schlimm ist. Lieferungen an Diktatoren werden auch dann nicht besser, wenn sie vom Bundestag genehmigt wurden. Das sind Non-Argumente.

Gib doch einfach zu, dass es dir nur darum geht, dass unsere Spieler mit Rheinmetall-Geld bezahlt werden und Tore schießen sollen, damit du ein schönes Wochenende hast. Das ist dir wichtiger als Waffenlieferung an Diktatoren.

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 22.11.2024, 09:51 (vor 92 Tagen) @ Elbsegel
bearbeitet von Weeman, Freitag, 22.11.2024, 10:06

Dann müsstest du auch Leute abfeieren, die Steuerlücken ausnutzen, wenn das Umgehen von Regeln nicht so schlimm ist. Lieferungen an Diktatoren werden auch dann nicht besser, wenn sie vom Bundestag genehmigt wurden. Das sind Non-Argumente.

Wer redet denn von Abfeiern? Ich sage schlicht, dass es nicht illegal zu sein scheint und wenn diese Lücken so offensichtlich sind ja einfach schließbar wären wenn man das denn wollte.
Und zu der Lieferung zu manchem Diktator gibt es geopolitisch nunmal etwas unterschiedliche Argumente als zu Hause vorm Bildschirm.

Gib doch einfach zu, dass es dir nur darum geht, dass unsere Spieler mit Rheinmetall-Geld bezahlt werden und Tore schießen sollen, damit du ein schönes Wochenende hast. Das ist dir wichtiger als Waffenlieferung an Diktatoren.

:D. Hab meine Karte für die Saison weitergegeben und außer Amazon Prime keinen Streaming Dienst der Spiele überträgt. Und jetzt? Aber so viel zum Thema Non-Argumente.

der Betreff ist zu lang

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 19:27 (vor 93 Tagen) @ Elbsegel

Gib doch einfach zu, dass es dir nur darum geht, dass unsere Spieler mit Rheinmetall-Geld bezahlt werden und Tore schießen sollen, damit du ein schönes Wochenende hast. Das ist dir wichtiger als Waffenlieferung an Diktatoren.

Lass stecken. In dem Fall kann man doch verstehen, dass man Probleme damit hat, sich die eigene Gesinnung einzugestehen....

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 22.11.2024, 10:11 (vor 92 Tagen) @ nico36de

Lass stecken. In dem Fall kann man doch verstehen, dass man Probleme damit hat, sich die eigene Gesinnung einzugestehen....

Welche Gesinnung denkst du dir denn gerade für mich aus?

der Betreff ist zu lang

Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 12:06 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Du kannst mir aber nicht damit kommen, dass der BVB sich das alles selbst eingebrockt hat.
Zum Teil mit Sicherheit schon und die Vorlage hat er auch gegeben. Es wäre aber auch nicht in diesem Ausmaß, wenn das hier nicht bei manchen auf fruchtbaren Boden fallen würde.
Also fällt dieser Part für euch als objektives Argument nunmal weg.

Das sehe ich völlig anders, aber offenbar kommen wir da nicht zusammen.

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again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 12:04 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Also hätte es diesen Gegenwind auch gegeben, wenn der BVB nicht den packt mit Rheinmetall eingegangen wäre? Das ist doch maximal lächerlich.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 12:06 (vor 93 Tagen) @ again_RE_LordVader

Also hätte es diesen Gegenwind auch gegeben, wenn der BVB nicht den packt mit Rheinmetall eingegangen wäre? Das ist doch maximal lächerlich.

Ja klar wäre das maximal lächerlich. Wenn ich das geschrieben hätte.

der Betreff ist zu lang

again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 12:10 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Doch hast Du hier:

Du kannst mir aber nicht damit kommen, dass der BVB sich das alles selbst eingebrockt hat.

Ohne Deal kein Gegenwind. Natürlich hat der BVB sich das KOMPLETT selbst eingebrockt

der Betreff ist zu lang

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 12:18 (vor 93 Tagen) @ again_RE_LordVader

Doch hast Du hier:

Du kannst mir aber nicht damit kommen, dass der BVB sich das alles selbst eingebrockt hat.


Ohne Deal kein Gegenwind. Natürlich hat der BVB sich das KOMPLETT selbst eingebrockt

Sehr schön, wie du den Folgesatz von mir aus dem Zitat rausgelassen hast :D
Aber das war jetzt auch das einzige mal, dass ich auf dich angesprungen bin.

der Betreff ist zu lang

again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 12:30 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Der Folgesatz ist aber halt komplett sinnlos. Denn er ignoriert halt die Kausalkette, bzw Du sagt: Ja wenn es keinen stören würde, würde es keinen Gegenwind geben.

Der BVB hat (nach Meinung vieler) Scheiße gebaut und jetzt sagt man ihm das. Da dann zu sagen: Wenn das jetzt keiner kritisieren würde, gäbe es die Kritik nicht in diesem Ausmaß ist halt... ja... ich schreib es lieber nicht.

der Betreff ist zu lang

again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 11:45 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Gegen den Rheinmetall-Deal zu sein hat eben genau gar nichts damit zu tun gegen Putin (oder eben nicht) zu sein. Weil Rheinmetall, entgegen dem was der BVB im Sinne von Rheinmetall versucht zu verbreiten, eben genau auch an Putin geliefert hat, auch nach dem Embargo noch.

der Betreff ist zu lang

mrg, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 11:20 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Naja völlig wertfrei: Giog hat keine Außenstehenden angeschleppt, sondern diese haben sich selbst engagiert. Giog hat nur nachgefragt nach dem das Öffentlich wurde.

Die HV wird sich damit beschäftigen müssen. Die Sponsoren des BVB müssen sich nun mit den Fragen von Greenpeace beschäftigen. Das ist also nicht mehr „außen“.

Btw. was soll dieses albernde Außen? Der BVB betont doch selber, dass es um die Rettung der Demokratie geht und nicht um ein einfaches Sponsoring.

der Betreff ist zu lang

stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 11:28 (vor 93 Tagen) @ mrg

Leute, die Platte leiert.
Ihr messt den BVB an Dingen die Euch in die Argumentation passen, blendet andere Dinge aber eben auch gerne aus.

Die Argumentation des BVB pro Sponsoring haben Cramer und Gruszecki ja recht klar dargelegt. Da könnte man sich ja auch dezidierter mit auseinander setzen und einpreisen.
Aber wir brauchen nun nicht nochmal drüber schreiben, da ihr (und damit meine ich die Wortführer der auf sg veröffentlichten Kritik) eben die weltpolitische Realität von Rheinmetall abkoppelt. Kann man machen, ist aber eben - für Leute wie mich - ziemlich albern.

der Betreff ist zu lang

mrg, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 11:58 (vor 93 Tagen) @ stfn84

Das hat ja nun wirklich nichts mit meinem Beitrag zu tun. Es wurde Giog unterstellt, er würde Leute „von außen“ anschleppen.
Das hat er mitnichten getan. Es haben sich wirklich recht bekannte Personen/Institutionen nun eingemischt und der BVB muss sich dazu verhalten.

Inhaltlich stimme ich deiner Meinung halt null zu aber das habe ich garnicht diskutiert.

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stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 13:14 (vor 93 Tagen) @ mrg

Das hat ja nun wirklich nichts mit meinem Beitrag zu tun.

Ich hatte es so verstanden, weil Du geschrieben hattest:

Btw. was soll dieses albernde Außen? Der BVB betont doch selber, dass es um die Rettung der Demokratie geht und nicht um ein einfaches Sponsoring.

Deshalb hatte ich es unter Deinen Beitrag gesetzt. Verschieb es gerne, sonstwohin.

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 11:52 (vor 93 Tagen) @ stfn84

eben die weltpolitische Realität von Rheinmetall abkoppelt. Kann man machen, ist aber eben - für Leute wie mich - ziemlich albern.

Für andere ist deine Sichtweise maximal abern.

Man muss Rheinmetall nicht verteufeln und kann es als ein absolut notwendiges Übel anerkennen. Gleichzeitig passt Laden (unabhängig davon, was er produziert) wegen seiner ekelhaften Geschäftspraktiken aber nicht zu einem Sportverein. Erst nicht zu einem, der meint, er müsse sich öffentlichkeitswirksam einen solchen Kodex verpassen wie der BVB.

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stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 13:11 (vor 93 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von stfn84, Donnerstag, 21.11.2024, 13:18

eben die weltpolitische Realität von Rheinmetall abkoppelt. Kann man machen, ist aber eben - für Leute wie mich - ziemlich albern.


Für andere ist deine Sichtweise maximal abern.

Man muss Rheinmetall nicht verteufeln und kann es als ein absolut notwendiges Übel anerkennen. Gleichzeitig passt Laden (unabhängig davon, was er produziert) wegen seiner ekelhaften Geschäftspraktiken aber nicht zu einem Sportverein. Erst nicht zu einem, der meint, er müsse sich öffentlichkeitswirksam einen solchen Kodex verpassen wie der BVB.

Ekelhafte Geschäftspraktiken. Da würde es sich empfehlen eine unabhängige Instanz zu installieren welche Unternehmen danach kategorisiert wie sie denn nun agieren und die Sponsor-Ability bewerten lassen.

Soweit ich weiß kam der Wille des Kodex aus dem eV. Die Kritik an dem „öffentlichkeitswirksam verpassten“ Kodex ist daher in meinen Augen fehlgeleitet. Unabhängig davon, dass ich auch an dieser Stelle gerne nachfrage was denn konkret gegen den Kodex spricht.

Der Aspekt

Ferner setzen wir uns für die körperliche […] Unversehrtheit eines jeden Menschen ein.

ist zB in Zeiten eines Angriffskrieges diskutabel, da man daraus auch eine Verpflichtung zur Bewaffnung stricken kann, nachdem die diplomatischen Bemühungen mit dem Aggressor scheiterten.

Der Punkt zur Verantwortung

Darunter verstehen wir […] ohne Gewalt […]

bezieht sich auf den BVB als Verein.

Unabhängig davon, dass der Grundwertekodex kein Ersatz für das GG und das Leben aller BVB Fans in Deutschland und der Welt regelt, sondern den Umgang innerhalb des BVB. Steht im Übrigen im ersten Satz des Grundwertekodex.

Edit
Damit ich es nicht an anderer Stelle doppelt aufmachen musst:
Du kannst gerne den Kodex mit den Sponsorings und Partnern des BVB verknüpfen. Das war meines Wissens aber nie der Sinn des Grundwertekodex, sondern hier wird etwas verklärt. Wenn Du als Mitglied über die Sponsorings des BVB entscheiden möchtest, bist Du bei Borussia Dortmund nicht richtig. Im Übrigen war dies aber auch bereits vor dem pösen Aki und der KGaA Zeit so. Unter Niebaum und Meier wurden die paar Tausend Mitglieder auch nicht befragt ob denn nun Sponsor XY mitmachen darf...

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:22 (vor 93 Tagen) @ mrg

Btw. was soll dieses albernde Außen? Der BVB betont doch selber, dass es um die Rettung der Demokratie geht und nicht um ein einfaches Sponsoring.

Ja und da kann ich auf die Meinung eines Gladbachfans, dessen Berufsbezeichnung schon gar keine objektive Einschätzung zulässt, gerne verzichten. Vor allem wenn es um die Werte unseres Vereins geht.
Wenigstens ist der nicht so schlimm wie der letzte August.

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Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 11:40 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Btw. was soll dieses albernde Außen? Der BVB betont doch selber, dass es um die Rettung der Demokratie geht und nicht um ein einfaches Sponsoring.


Ja und da kann ich auf die Meinung eines Gladbachfans, dessen Berufsbezeichnung schon gar keine objektive Einschätzung zulässt, gerne verzichten. Vor allem wenn es um die Werte unseres Vereins geht.
Wenigstens ist der nicht so schlimm wie der letzte August.

Kurz vorweg: die Gladbach-Kommentare finde ich kindisch bis peinlich, aber muss jeder selber wissen. Es gibt jedenfalls Themen, da könnte der Typ auch ein Blauer sein, wenn er Expertise zu einem Thema hat.

Ich kann dir ein Gespräch mit ihm sehr ans Herz legen. Jemand, der sich seit 20 Jahren als Mitarbeiter im Bundestag oder als Teil einer NGO mit Rüstungspolitik beschäftigt, hat jedenfalls deutlich mehr Ahnung von der Materie als wir alle. Wenn der BVB sich auf seiner Rheinmetall-Veranstaltung mal so einen Gegenpart zu Papperger eingeladen hätte, hätte das den Namen Diskurs auch verdient.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 11:58 (vor 93 Tagen) @ Giog

Kurz vorweg: die Gladbach-Kommentare finde ich kindisch bis peinlich, aber muss jeder selber wissen. Es gibt jedenfalls Themen, da könnte der Typ auch ein Blauer sein, wenn er Expertise zu einem Thema hat.

Ich hab ihn ja nicht nach seinem Lieblingsverein gefragt. Er fand es ja cool ihn zu erwähnen und mit der angeblich begründeten moralischen Überlegenheit hier ein Argument basteln zu können.

Ich kann dir ein Gespräch mit ihm sehr ans Herz legen. Jemand, der sich seit 20 Jahren als Mitarbeiter im Bundestag oder als Teil einer NGO mit Rüstungspolitik beschäftigt, hat jedenfalls deutlich mehr Ahnung von der Materie als wir alle. Wenn der BVB sich auf seiner Rheinmetall-Veranstaltung mal so einen Gegenpart zu Papperger eingeladen hätte, hätte das den Namen Diskurs auch verdient.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich danach meine Meinung ändern würde. Sein Vorhaben ist ja gut und begrüßenswert. Es bringt uns nur nichts, solange die Aggressoren nicht mitspielen.

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again_RE_LordVader, Donnerstag, 21.11.2024, 12:13 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Ich hab ihn ja nicht nach seinem Lieblingsverein gefragt. Er fand es ja cool ihn zu erwähnen und mit der angeblich begründeten moralischen Überlegenheit hier ein Argument basteln zu können.

Ja nu, Gladbach hat das Angebot auch gehabt, es aber abgeleht im Gegensatz zum BVB... ist in diesem Zusammenhang halt relevant. Und eben auch moralisch einwandfreier...

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Giog, Mittelhessen, Donnerstag, 21.11.2024, 12:08 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Kurz vorweg: die Gladbach-Kommentare finde ich kindisch bis peinlich, aber muss jeder selber wissen. Es gibt jedenfalls Themen, da könnte der Typ auch ein Blauer sein, wenn er Expertise zu einem Thema hat.


Ich hab ihn ja nicht nach seinem Lieblingsverein gefragt. Er fand es ja cool ihn zu erwähnen und mit der angeblich begründeten moralischen Überlegenheit hier ein Argument basteln zu können.

Der Nebensatz hat absolut einen Informationswert, da man in Gladbach nunmal nicht auf den Deal eingegangen ist. Er hat ja nicht ohne Kontext angefangen, die Aufstellung von denen mit mir zu besprechen.

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mrg, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 12:01 (vor 93 Tagen) @ Weeman

Aber dennoch bleibt es Fakt, dass sich Greenpeace da eingemischt hat und alle Sponsoren angeschrieben hat?
Das ist halt nicht Oma Erna und das ist natürlich berichtenswert. Wie die dann die Plattform nutzen, ist erstmal deren Sache. Giog hat die auf jeden Fall nicht angeschleppt.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 21.11.2024, 12:25 (vor 93 Tagen) @ mrg

Aber dennoch bleibt es Fakt, dass sich Greenpeace da eingemischt hat und alle Sponsoren angeschrieben hat?
Das ist halt nicht Oma Erna und das ist natürlich berichtenswert. Wie die dann die Plattform nutzen, ist erstmal deren Sache. Giog hat die auf jeden Fall nicht angeschleppt.

Es macht für mich einen Unterschied ob man darüber berichtet oder ob man ein Kurzinterview raushaut bei dem die Meinung beider Teilnehmer eindeutig bekannt ist.

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 11:55 (vor 93 Tagen) @ Giog

Was wäre es schön, wenn man von den Befürwortern des Deals auch nur einmal solche Argumente lesen könnte.

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Timk00, Dortmund, Thursday, 21.11.2024, 09:58 (vor 93 Tagen) @ stfn84

Ist es eigentlich ok sich gegen ein Sponsoring von z.B. Sportwettenanbietern einzusetzen, wenn man dies nicht vertretbar mit den Werten des BVB hielte? Oder darf man nicht, weil der Bundestag Sportwetten nicht verboten hat?

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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 21.11.2024, 13:49 (vor 93 Tagen) @ Timk00

Was hat das eine mit dem Anderen zu tun? Nur weil X jemanden umgebracht hat, ändert sich doch die Bewertung des Mordes durch Y nicht. Zumindest dann nicht, wenn man eine Diskussion nicht mit blödsinnigen Argumenten in eine bestimmte Richtung bringen will.

Selbst wenn man aber so argumentieren wollte: welcher Wettanbieter hat denn immer wieder rechtswidrig gehandelt so wie Rheinmetall?

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Timk00, Dortmund, Donnerstag, 21.11.2024, 13:53 (vor 93 Tagen) @ nico36de

Was hat das eine mit dem Anderen zu tun? Nur weil X jemanden umgebracht hat, ändert sich doch die Bewertung des Mordes durch Y nicht. Zumindest dann nicht, wenn man eine Diskussion nicht mit blödsinnigen Argumenten in eine bestimmte Richtung bringen will.

Ich verstehe deinen Punkt nicht so ganz. Mir ging es darum, dass ich das Argument "Der Bundestag hat das ja erlaubt, also ist es völlig unbedenklich dafür zu werben" für ein sehr merkwürdiges Argument halte.

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stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 15:10 (vor 93 Tagen) @ Timk00

Das hat Niemand behauptet.
Stattdessen wollte ich darauf hinweisen, dass Rheinmetall nicht die Entscheidungshoheit darüber hat wohin geliefert wird, da Rüstungslieferungen durch den BT freigegeben werden.
Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass deshalb alle Bundesbürger im Rheinmetall Shirt Promo laufen müssen.

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stfn84, Köln, Donnerstag, 21.11.2024, 11:29 (vor 93 Tagen) @ Timk00

Der Bundestag und andere europäische Parlamente gibt Waffenexporte frei. Ist daher vermutlich etwas anderes. Würde ich zumindest vermuten.

Ergänzend teile ich Dir aber gerne mit, dass ich Stargames et al als deutlich kritikwürdiger erachte als Rheinmetall seit dem Angriffskrieg

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Weeman, Hinterm Knauber, Thursday, 21.11.2024, 09:54 (vor 93 Tagen) @ stfn84

Ich will nicht zu sehr drauf hauen. Als Abrüstungsexperte hat man gerade wahrscheinlich genauso viel Erfolgschancen wie der Kaderplaner der blauen.

Aber sein Lobbyismus hat in unserer Vereinsinternen Diskussion mMn nichts zu suchen.

Offtopic: Wieso steht denn, dass der Beitrag am 21.11.2024 um 10:11 Uhr ins Forum gepostet wurde?

timmoe, Thursday, 21.11.2024, 09:29 (vor 93 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

KLeine Zeitreise ... ist das bekannt?

Offtopic: Wieso steht denn, dass der Beitrag am 21.11.2024 um 10:11 Uhr ins Forum gepostet wurde?

PaBe, Thursday, 21.11.2024, 09:38 (vor 93 Tagen) @ timmoe

Die Newsthreads zum jeweiligen Tag stehen oft auch schon 2-3 Stunden früher drin als die Uhrzeit es verrät. Also ja - ist bekannt :)

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