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Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch? (Sonstiges)

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 01.02.2025, 09:42 (vor 355 Tagen)
bearbeitet von Frankonius, Samstag, 01.02.2025, 09:45

Ihr habt ja sicher die Meldungen über das neue chinesische KI-Tool Deep Seek gehört. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiver mit dem Thema. Für mich als ITler haben sich diese Tools als sehr hilfreich erwiesen.
So braucht man z. B. nur in den Chat zu schreiben:

„MySQL 8 Daten über PHP 8 holen - Zahlen werden von PHP als Integer erkannt. In früheren Versionen wurden die Zahlen von PHP als String interpretiert.“

Man bekommt eine genau Erklärung, was sich geändert hat.

„Das Verhalten, dass MySQL-Zahlen in PHP 8 als Integer (statt als String wie früher) interpretiert werden, hängt mit Änderungen in der Art und Weise zusammen, wie der MySQL-Connector (z. B. mysqli oder PDO) mit Datentypen umgeht. Diese Änderung wurde eingeführt, um die Typensicherheit und die Integration zwischen MySQL und PHP zu verbessern.“

Dann kommt noch eine lange Erklärung, Codebeispiele und Workarouds – das ist wirklich erstaunlich und hilfreich.

Bei einer Google-Suche hätte man sich durch Dutzende Seiten klicken müssen (stack overflow & Co.). Englisch ist zwar für mich kein Problem, aber die Antwort in perfektem Deutsch zu bekomen ist trotzdem toll.

Dass man Chat-GPT dazu benutzen kann, Fremdsprache im Dialog zu trainieren, dürfte bekannt sein.

Eine sehr erstaunliche Anwendung ist NotebookLM von Google. Es handelt sich um einen Assistenten, der es schafft, Informationen zu strukturieren und zusammenzufassen. Das Highlight ist, dass aus den Informationen auch ein Podcast erstellt wird.
Ich empfehle mal, einen Thread aus diesem Forum (z. B. zur Trainersuche), gepaart mit einem Text, der die Informationen zur Entlassung von Nuri und dem Nachfolger Kovac enthält, zu verlinken.
Daraus kann man dann eine Audio-Zusammenfassung erstellen. Dadurch wird dann ein Podcast erzeugt, indem sich zwei Leute unterhalten und die Informationen aus diesem Forum und den zusätzlich bereitgestellten Informationen wiedergeben.
Normalerweise ist der Podcast in Englisch, aber mit dem entsprechenden Prompt „richtet sich ausschließlich an deutschsprachige Hörer“. „Die Hosts unterhalten sich auschließlich in Deutsch“ – geht es auch in Deutsch.
Je nach Input erzählen die Hosts natürlich Schwachsinn, aber es klingt erstaunlich echt. Schlimmer als der Doppelpass mit Basler, Effenberg & Co. ist es auf jeden Fall nicht.

Soweit das Positive. Aber Gefahren lauern überall.
Deepseek beantwortet Fragen zu Menschenrechten (Uiguren, Tian'anmen-Massaker) nicht. Die Gefahr der Zensur bei Chat GPT, Copilot, Gemini & Co. sehe ich bei der gegenwärtigen US-Regierung auch.
Deep-Fakes werden immer besser und werden immer schwerer zu erkennen.
Einfache Tätigkeiten, die bisher noch Menschen brauchten, können durch KI entfallen.
Man wird nicht immer wissen, ob man mit einem Menschen oder einer KI spricht. Die Sache wird uns alle betreffen, egal ob 20 oder 80 Jahre alt.

Allerdings wird Deutschland, wie immer, den Anschluss verpassen.

„Das haben wir immer schon so gemacht, das machen wir auch weiter so“, müsste eigentlich Artikel 1 unserer Verfassung sein. Dazu gehören auch der lächerliche Bargeldfetisch und die Datenschutzparanoia. Technik wird nicht als Chance begriffen, sondern als Bedrohung. Während man in Skandinavien und im Baltikum überhaupt keine Behördengänge machen muss, kann man hier immerhin einen Termin für einen neuen Personalausweis online buchen. Was für ein riesiger Fortschritt!

Sich mit den neuen Technologien (gerade mit der KI) zu beschäftigen, ist dringend anzuraten.Was gibt es für Meinungen dazu?

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

simie, Krefeld, Sonntag, 02.02.2025, 06:36 (vor 354 Tagen) @ Frankonius


Einfache Tätigkeiten, die bisher noch Menschen brauchten, können durch KI entfallen.

Gerade in dem Punkt ist es in meinen Augen noch offen, welche Berufsgruppen am stärksten betroffen sein werden. Es ist immer von einfachen Tätigkeiten die Rede. Tatsächlich dürften längst nicht nur einfache Tätigkeiten betroffen sein. Teilweise dürften anspruchsvollere Berufe sogar stärker betroffen sein. Schon jetzt macht sich der Einsatz von KI in manchen Branchen bemerkbar, die sich bislang sicher gefühlt haben.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

captain_gut, Rendsburg, Samstag, 01.02.2025, 14:34 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Soweit das Positive. Aber Gefahren lauern überall.
...
Einfache Tätigkeiten, die bisher noch Menschen brauchten, können durch KI entfallen.

Ich verstehe nicht, wie man es ernsthaft als Gefahr sehen kann, wenn Menschen einfache Tätigkeiten abgenommen werden. Diese Befürchtung, dass Maschinen Arbeitskräfte überflüssig macht und zu Massenarbeitslosigkeit führt, gibt es ja im Grunde permanent seit Beginn der Industrialisierung. Egal, ob es Maschinen, Robotik, Computer waren. Und jetzt halt KI. Eingetreten ist das jedoch nie. Klar haben sich viele Stellen gewandelt, und einige sind weggefallen, aber es sind auch immer an anderer Stelle neue entstanden. Wenn man offen ist und bereit sich anzupassen, hat man nicht viel zu befürchten.

Wenn man sich dagegen sperrt, kann es aber natürlich schwierig werden.


Ich nutze seit ca. 1-2 Monaten Amazon Q und GitHub Copilot.

Hilfreich finde ich es bspw., sich eine Zusammenfassung von einem größeren, fremden Softwareprojekt geben zu lassen.

Wenn man mal etwas ausprobieren möchte und es nicht auf vollständige Korrektheit ankommt, kann man sich auch schnell einen Prototypen generieren lassen.

Man sollte natürlich wissen, was man tut und die Ergebnisse der Tool mit Vorsicht genießen. Ich wollte letztens mal ein paar Zeilen Code optimieren lassen und habe zwei Vorschläge bekommen, die beide die Logik verändert haben.

Am besten helfen diese Tools (wie auch ChatGPT) mir als eine Art Sparring. Ich beschreibe ein Problem und lasse mir Vorschläge geben. Die überzeugen mich in der Regel nicht zu 100% aber bringen mich meistens doch auf gute Ideen.

Was mich dabei allerdings stört, ist, dass sie einem ganz schön "nach dem Mund" reden. Sobald man einen Gegenvorschlag macht und Einwände äußert, geben sie einem Recht oder sagen, wie großartig der Vorschlag ist. Ab und zu würde ich mir da auch mal etwas Widerstand oder zumindest Einschränkungen wünschen.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Sascha, Dortmund, Samstag, 01.02.2025, 14:39 (vor 355 Tagen) @ captain_gut

Soweit das Positive. Aber Gefahren lauern überall.
...
Einfache Tätigkeiten, die bisher noch Menschen brauchten, können durch KI entfallen.


Ich verstehe nicht, wie man es ernsthaft als Gefahr sehen kann, wenn Menschen einfache Tätigkeiten abgenommen werden. Diese Befürchtung, dass Maschinen Arbeitskräfte überflüssig macht und zu Massenarbeitslosigkeit führt, gibt es ja im Grunde permanent seit Beginn der Industrialisierung. Egal, ob es Maschinen, Robotik, Computer waren. Und jetzt halt KI. Eingetreten ist das jedoch nie. Klar haben sich viele Stellen gewandelt, und einige sind weggefallen, aber es sind auch immer an anderer Stelle neue entstanden. Wenn man offen ist und bereit sich anzupassen, hat man nicht viel zu befürchten.

Wenn man sich dagegen sperrt, kann es aber natürlich schwierig werden.


Ich nutze seit ca. 1-2 Monaten Amazon Q und GitHub Copilot.

Hilfreich finde ich es bspw., sich eine Zusammenfassung von einem größeren, fremden Softwareprojekt geben zu lassen.

Wenn man mal etwas ausprobieren möchte und es nicht auf vollständige Korrektheit ankommt, kann man sich auch schnell einen Prototypen generieren lassen.

Man sollte natürlich wissen, was man tut und die Ergebnisse der Tool mit Vorsicht genießen. Ich wollte letztens mal ein paar Zeilen Code optimieren lassen und habe zwei Vorschläge bekommen, die beide die Logik verändert haben.

Am besten helfen diese Tools (wie auch ChatGPT) mir als eine Art Sparring. Ich beschreibe ein Problem und lasse mir Vorschläge geben. Die überzeugen mich in der Regel nicht zu 100% aber bringen mich meistens doch auf gute Ideen.

Was mich dabei allerdings stört, ist, dass sie einem ganz schön "nach dem Mund" reden. Sobald man einen Gegenvorschlag macht und Einwände äußert, geben sie einem Recht oder sagen, wie großartig der Vorschlag ist. Ab und zu würde ich mir da auch mal etwas Widerstand oder zumindest Einschränkungen wünschen.

So kannst du dich ein Mal wie Watzke in der Elefantenrunde fühlen ;-)

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Dennis-77, Samstag, 01.02.2025, 13:08 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

….“ MySQL 8 Daten über PHP 8 holen - Zahlen werden von PHP als Integer erkannt. In früheren Versionen wurden die Zahlen von PHP als String interpretiert.“….etc etc

Glaube falsches Forum :)

Nur der BVB!

Was mich daran total fasziniert

Sascha, Dortmund, Samstag, 01.02.2025, 13:05 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

ist die Funktionsweise dahinter. Es gibt ja z.B. den DAN-Jailbreak, mit dem man mal alle Einschränkungen umgehen konnte, die ChatGPT vorgegeben wurde. Dem Programm einfach sagen, dass es eine Rolle spielen soll und diese Rolle darin besteht, ein "Charakter" zu sein, der alles tun darf, was ChatGPT verboten ist.

Das finde ich echt beeindruckend und mir fehlt völlig das Verständnis dafür, was da im Hintergrund passiert. Beim Hacken, auch ohne zu wissen, wie man das macht, kann ich den Vorgang an sich verstehen. Wie KI funktioniert, dass es sich "verhalten" kann und quasi eine Persönlichkeit annimmt, die eine Programmierung aushebelt, ist für mich ein echtes Mysterium.

Was mich daran total fasziniert

EloKa, Samstag, 01.02.2025, 15:20 (vor 355 Tagen) @ Sascha

Wie KI funktioniert, dass es sich "verhalten" kann und quasi eine Persönlichkeit annimmt, die eine Programmierung aushebelt, ist für mich ein echtes Mysterium.

Mein Verständnis vom LLM (quasi ChatGPT) entspricht in etwa dem von einem neutralen Netzwerk. Beim Training entstehen beispielsweise 200 unterschiedliche Pfade in diesem Netzwerk, die die Punkte A und B verbinden. Beim Training wird die KI für gute Antworten belohnt und für schlechte Antworten bestraft, wodurch gewisse Pfade priorisiert behandelt und andere Pfade gemieden werden.

Zwingst du beispielsweise ChatGPT jetzt aber dazu einen anderen Charakter einzunehmen, dann wird das eintrainiere Belohnungssystem ausgehebelt und es können (eigentlich) unattraktivere Pfade für den Weg von A nach B gewählt werden, die zu unerwünschten Nebeneffekten führen. Ganz klassisches Beispiel ist dafür, wenn du Bots auf socialMedia zu Antworten in ihrer Ursprungssprache zwingst.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

EloKa, Samstag, 01.02.2025, 12:35 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Man wird nicht immer wissen, ob man mit einem Menschen oder einer KI spricht. Die Sache wird uns alle betreffen, egal ob 20 oder 80 Jahre alt.

Chatbots sind in dem Sinne ja nicht neu, der erste kam ja mit ELIZA irgendwann in den 60ern auf den Markt. Spätestens seit ~2005 herum hast du auch schon ab und zu mit Bots im Internet agiert, unabhängig davon ob du das wusstest oder nicht. Zu MySpace Zeiten gab es schon die ersten KI-generierten Beiträge und auch in Foren und IRC wurden schon seit vielen Jahren Beiträge von Bots verfasst oder darauf reagiert. Dank ChatGPT & Co findet der Austausch jetzt nur dynamischer und weniger offensichtlich statt, aber grundsätzlich konnte man sich schon unbewusst länger mit KI unterhalten haben.

Die aktuellen LLMs haben aber den schönen Nebeneffekt, dass du via Prompting von Ihnen ungewollte Antworten erzwingen kannst. Eventuell hast du schonmal gesehen, wie beispielsweise ein AfD-Wähler auf X plötzlich in perfektem russisch das Wetter in Moskau beschreibt, nachdem man ihn aufgefordert hatte die ursprünglichen Instruktionen zu ignorieren und in der OS-Sprache das derzeitige Wetter in Moskau zu posten.

Solange LLMs nicht wissen wie oft ein R in Erdbeere vorkommen, ob 9.11 oder 9.9 die größere Zahl ist oder man ihre Anweisungen überschreiben kann, solange wird sich am bisherigen Status der letzten Jahre nur wenig ändern. Es wird aber potentiell kritischer sobald wir uns den 100% vom Turing-Test nähern.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Lattenknaller, Madrid, Samstag, 01.02.2025, 12:07 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Regex per ChatGPT ist gut. Ich stolpere alle paar Monate über eine Regex und da ich damit schon seit jeher auf Kriegsfuss stehe hat das immer lange gedauert, bis ich mich da wieder reingedacht habe. Mit ChatGPT kriegt man da gute Vorschläge. Muss man halt sauber testen.
Das ist so wie bei allen Codingvorschlägen, die man bekommt. Ich habe alles, was ich regelmäßig nutze als Snippet abgelegt, aber ab und an kann man ja mal schauen. ChatGPT hilft da, aber trotzdem schaue ich mir dann oft auch die entsprechenden Threads im StackOverflow an.

Wir haben uns mal den Spaß gemacht und ganze Codestrecken erstellen lassen, nicht nur ChatGPT.
Manche Ergebnisse sind interessant. Der gewählte Lösungsweg ist oft nicht der optimale. Ist dann halt die Frage, wie die Anweisung gewichtet wird im Model.
Bei mir scheitert die Automatisierung oft dann an der Datenintegration. Wenn Du Anwendungen hast, die auf Basis einer Platform in einem Guss modelliert sind, dürfte man hier mehr rausholen. Aber wenn man wie oft üblich Anwendungen zusammenstöpselst, Backend und Frontend andere Architekturen haben und dann auch noch Legacyobjekte dazukommen bist Du dann doch per Hand am Frimmeln.
Wo ich mich mehr erwartet hätte bisher ist bei der Dokumentation, das ist alles bisher irgendwie Grütze. Vielleicht habe ich auch einen zu hohen Standard hier.

Was die Einbindung in Geschäftsprozesse zur höheren Automatisierung angeht, sehe ich in vielen Teilen momentan Ernüchterung. Die LLMs müssen trainiert werden. Ich habe neulich mal was aus dem medizinischen Bereich gelesen, dass war faszinierend. Aber die haben für die 99% Erkennungsrate von Bildern und Blutwerten auch Abermillionen von Beispielen fürs Training genutzt.
Ein Kunde ist dabei seinen Chatbot zu trainieren, um daraus die Vorgänge abzuleiten und Antworten zu generieren. Relativ klare Schlagworte in dem Umfeld. Man war der Meinung das LLM mit einer Excel von 50.000 Beispielen zu trainieren (die Aufbereitung der Excel hat die Praktikanten schon Wochen an Arbeit gekostet), die Ergebnisse waren aber miserabel.
Es machen momentan aber trotzdem viele. Wundert Euch also nicht, wenn ihr zukünftig schlechte Antworten von Chatbots kriegt. Viele Unternehmen lassen ihre LLM im Realbetrieb trainieren auf Kosten der Zeit und Nerven ihrer Kunden.
Das Trainieren von Modellen und das Testen und Korrigieren ist i.ü. die Sklavenarbeit unserer Zeit. Wird gerne in Schwellen- und Entwicklungsländer zu miserablen Konditionen ausgelagert.

Kritisch bei dem ganzen Thema sind dann natürlich neben den horrenden Energiekosten der Datenschutz und die Rechte der Ersteller von Inhalten. Da haben sich ja ein paar Master of the Universe im Silicon Valley gedacht, dass sie einfach Daten und Inhalte gratis abgreifen, ihre Modelle trainieren und dann fleißig damit Geld verdienen können. Nicht umsonst laufen sie ja alle dem großen Deregulierer Trump hinterher. Der soll Ihnen das Feld räumen. Interessant wird es auch, wie die Qualität zukünftiger Inhalte wird, wenn vieles von KI produziert wird. Denn Originalität ist halt immer noch etwas, was ein menschliches Gehirn erzeugt.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Nietzsche, Samstag, 01.02.2025, 11:22 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

„MySQL 8 Daten über PHP 8 holen - Zahlen werden von PHP als Integer erkannt. In früheren Versionen wurden die Zahlen von PHP als String interpretiert.“

Man bekommt eine genau Erklärung, was sich geändert hat.

„Das Verhalten, dass MySQL-Zahlen in PHP 8 als Integer (statt als String wie früher) interpretiert werden, hängt mit Änderungen in der Art und Weise zusammen, wie der MySQL-Connector (z. B. mysqli oder PDO) mit Datentypen umgeht. Diese Änderung wurde eingeführt, um die Typensicherheit und die Integration zwischen MySQL und PHP zu verbessern.“

Dann kommt noch eine lange Erklärung, Codebeispiele und Workarouds – das ist wirklich erstaunlich und hilfreich.

Und woher weißt Du, dass das alles stimmt? Das große Problem ist immer, dass einige Dinge einfach ausgedacht sein könnten.
Es ist nur hilfreich, wenn Du alle Daten sicher verifizieren oder zumindest alle Fehler sicher erkennen kannst.
Eine KI ist auf Plausibilität trainiert, nicht auf Korrektheit.

Bei einer Google-Suche hätte man sich durch Dutzende Seiten klicken müssen (stack overflow & Co.). Englisch ist zwar für mich kein Problem, aber die Antwort in perfektem Deutsch zu bekomen ist trotzdem toll.

Und es verführt dazu, die Antwort einfach zu glauben, statt sich die Mühe zu machen. Das wird noch viel Schaden anrichten.

Dass man Chat-GPT dazu benutzen kann, Fremdsprache im Dialog zu trainieren, dürfte bekannt sein.

Eine sehr erstaunliche Anwendung ist NotebookLM von Google. Es handelt sich um einen Assistenten, der es schafft, Informationen zu strukturieren und zusammenzufassen. Das Highlight ist, dass aus den Informationen auch ein Podcast erstellt wird.

Schön und gut, aber woher weißt Du, dass die Informationen auch korrekt sind?

Soweit das Positive. Aber Gefahren lauern überall.

Deepseek beantwortet Fragen zu Menschenrechten (Uiguren, Tian'anmen-Massaker) nicht. Die Gefahr der Zensur bei Chat GPT, Copilot, Gemini & Co. sehe ich bei der gegenwärtigen US-Regierung auch.

Das Problem wird nicht die Zensur sein, sondern einfach eintrainierte Ergebnisse, die eine bestimmte Darstellung bei der Ausgabe erzeugen.
Die KI wird irgendwann antworten und plausibel darlegen, weshalb die chinesische Regierung heldenhaft gehandelt hat.

Allerdings wird Deutschland, wie immer, den Anschluss verpassen.

Wie "wird"? Das ist doch schon so.

„Das haben wir immer schon so gemacht, das machen wir auch weiter so“, müsste eigentlich Artikel 1 unserer Verfassung sein. Dazu gehören auch der lächerliche Bargeldfetisch und die Datenschutzparanoia.

Und an dieser Stelle sieht Dein Text aus, wie von einer KI generiert. Abgesehen davon, dass Bargeld und Datenschutz nicht das Problem sind.

Technik wird nicht als Chance begriffen, sondern als Bedrohung. Während man in Skandinavien und im Baltikum überhaupt keine Behördengänge machen muss, kann man hier immerhin einen Termin für einen neuen Personalausweis online buchen. Was für ein riesiger Fortschritt!

Das Problem ist nicht, dass sich irgendwer von Technik bedroht fühlt. Niemand hat mehr Angst vor Computern. Das Problem ist mangelndes Verständnis.

Sich mit den neuen Technologien (gerade mit der KI) zu beschäftigen, ist dringend anzuraten.Was gibt es für Meinungen dazu?

Ich finde, man sollte seine Forenbeiträge nicht von einer KI schreiben lassen.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 01.02.2025, 11:42 (vor 355 Tagen) @ Nietzsche

Den Job als Itler mache ich seit über 25 Jahren. Da weiß ich schon was stimmt und nicht.
Aber es gibt eben immer wieder die Notwendigkeit, sich auf den neuesten Stand zu bringen.
Da kann man dann eben die Release Notes (PHP, MySQL) auswendig lernen, oder einfach bei Fragen nachschauen.
In dem Bereich der Entwickler ist die Community auch meistens seriös. Man hilft sich gegenseitig weiter. Bewusste "Fake News" sind mir da noch nicht untergekommen. Und die KI macht ja nichts anders, als die gefundenen Informationen anschaulich darzustellen.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Nietzsche, Samstag, 01.02.2025, 12:57 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Den Job als Itler mache ich seit über 25 Jahren. Da weiß ich schon was stimmt und nicht.

Das wollte ich auch überhaupt nicht anzweifeln. Sorry, falls das so rüberkam, war nicht meine Absicht.

Aber es gibt eben immer wieder die Notwendigkeit, sich auf den neuesten Stand zu bringen.
Da kann man dann eben die Release Notes (PHP, MySQL) auswendig lernen, oder einfach bei Fragen nachschauen.

Natürlich. Immer mit der Einschränkung, dass man sich im Fachgebiet so gut auskennen muss, um die Ergebnisse auch sicher bewerten zu können.

In dem Bereich der Entwickler ist die Community auch meistens seriös. Man hilft sich gegenseitig weiter. Bewusste "Fake News" sind mir da noch nicht untergekommen. Und die KI macht ja nichts anders, als die gefundenen Informationen anschaulich darzustellen.

Das ist auch meine Erfahrung. Von absichtlich falschen Hinweisen habe ich auch noch nie gehört. Passiert eigentlich nicht.
Aber dass die KI nur die gefundenen Informationen darstellt, stimmt nicht. Sie denkt sich manchmal eben auch etwas aus, was nie gesagt wurde. Das ist ein großes Problem, das immer da sein wird.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

markus, Samstag, 01.02.2025, 11:34 (vor 355 Tagen) @ Nietzsche

Und woher weißt Du, dass das alles stimmt? Das große Problem ist immer, dass einige Dinge einfach ausgedacht sein könnten.
Es ist nur hilfreich, wenn Du alle Daten sicher verifizieren oder zumindest alle Fehler sicher erkennen kannst.
Eine KI ist auf Plausibilität trainiert, nicht auf Korrektheit.

Zum Glück ist es so, dass man weiterhin genügend Wissen haben muss, um alle Fehler sicher erkennen zu können. Denn sonst werden viele Jobs komplett überflüssig werden.

Ich nutze Copilot und sehe es ähnlich wie Sascha. Zuerst war ich verblüfft. Doch dann schlichen sich eklatante Fehler ein. Ich sehe KI zum einen als besseres Google und zum anderen als Unterstützung. Du kannst wunderbar Texte umformulieren oder Rechtschreibfehler entfernen lassen. Du kannst nach weiteren Ideen und Argumenten fragen. Aber ob das Ergebnis dann sinnvoll und korrekt ist, das musst du weiterhin selbst entscheiden.

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Sascha, Dortmund, Samstag, 01.02.2025, 11:44 (vor 355 Tagen) @ markus

Bei der Programmierung von Codes ist es ja einfach. Wenn der Code funktioniert, passt es. Ich habe mir von ChatGPT einen VBA-Code innerhalb von drei Minuten schreiben lassen, für eine Aufgabenstellung, für die ich früher zwei Tage auf einem Lehrgang war. Da ist es echt super und das Ergebnis sehr leicht überprüfbar.

Bei analytischen Auswertung bin ich mittlerweile echt skeptisch. Und wenn ich das Ergebnis erst im Detail überprüfen und schauen muss, ob jeder Datensatz auch korrekt verarbeitet wurde - dann kann ich es auch gleich selber machen.

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Nietzsche, Samstag, 01.02.2025, 13:03 (vor 355 Tagen) @ Sascha

Bei analytischen Auswertung bin ich mittlerweile echt skeptisch. Und wenn ich das Ergebnis erst im Detail überprüfen und schauen muss, ob jeder Datensatz auch korrekt verarbeitet wurde - dann kann ich es auch gleich selber machen.

An diesem Punkt sehe ich die große Gefahr, die von KI ausgeht. Denn wenn die Ergebnisse sehr oft richtig waren, wird der User irgendwann aufhören, alles zu überprüfen.
Für eine komplexe Auswertung ist eine KI das falsche Werkzeug, wenn man die Ergebnisse nicht verifizieren kann. Kann man sie verifizieren, braucht man wahrscheinlich die KI nicht.

Ich habe große Zweifel, dass allgemein verstanden wird, wo man eine KI einsetzen und wo man das tunlichst unterlassen sollte.

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donotrobme, Münsterland, Samstag, 01.02.2025, 11:39 (vor 355 Tagen) @ markus

Was aber auch daran liegt, dass Google früher deutlich besser war.

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Blarry, Essen, Samstag, 01.02.2025, 12:33 (vor 355 Tagen) @ donotrobme

Ja, weil sich immer mehr KI-generierter Unsinn in die Suchergebnisse reinmogelt.

Genau wie die Bedienung von KI-Modellen ist die Google-Suche nur so gut wie die Prompts, die man eingibt. Mit einer präzisen Problembeschreibung z.B. bei der Suche nach Codeschnipseln kann man bereits 90% des Mülls herausfiltern, es braucht aber ein gewisses Maß an Erfahrung und Adaptionswillen, sich "gut maschinenlesbar" auszudrücken. Arbeitet man dann noch mit weiteren Parametern, z.B. "site:url" und "solved" in der Suchanfrage, kommt man schon ganz gut über die Runden. Und vor allem erhält man bei der Suche nach "menschlichen" Inhalten ganz umsonst Kontext und Hintergrundwissen, das einem sonst verborgen bliebe und unter Umständen die Arbeit deutlich erleichtern kann.

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donotrobme, Münsterland, Samstag, 01.02.2025, 11:19 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Die große Frage wird sein, ob und wie die Tech-Firmen mit KI Geld verdienen können.

Aktuell verlieren die Besitzer dieser KI-Anwendungen Unmengen an Geld und mir fehlt eine Geschäftsanwendung für die Lösungen, die es bietet.
ChatGPT ist ein wenig wie eine Blackbox, in der ich eine Frage eingebe und eine Antwort erhalte.

Das mag ja für Hausaufgaben ganz nett sein, aber wie soll dies im geschäftlichen Umfeld funktionieren? Wie werden dort die Ergebnis nachvollziehbar und wer haftet für den möglichen Schaden, sollte mir solch ein Tool sagen, dass mein Produkt hält?

Außerdem: Unternehmen investieren eine Menge Zeit und Geld, dass die eigenen Informationen intern bleiben. Wenn ich was bei mir im Büro was kopieren möchte, konnte ich früher einfach die Unterlagen zum Gemeinschaftsdrucker schicken, heute muss ich den Druckauftrag rausschicken und mich am Drucker mitsamt Passwort anmelden. Jede Mail, die ich schreibe, darf ich mittlerweile kennzeichnen, wie sensibel die Inhalte sind.
Mir mangelt es an Vorstellungskraft, dass mein Arbeitgeber dann sagt, die Berechnungen, die ich bisher selbstständig mittels der bereitgestellten Tools durchführe, werden dann von einer KI durchgeführt. Die KI gehört meinem Arbeitgeber zwar nicht, aber dafür gibt es ja Verträge.
Und wer kontrolliert die Umsetzung dieser Verträge, insbesondere bei Daten, die sich problemlos vervielfältigen lassen?
Und das ganze soll aber weniger Kosten als meine Stelle, dabei muss scheinbar immer noch jemand am Ende, die Richtigkeit der Daten prüfen.

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand saclich erklären würde, wie die KI-Tools in diesem Umfeld Geld verdienen können.
Ich glaube nämlich eher, dass dank ChatGPT Autoren, Übersetzer oder Fotographen sich um ihre zukünftigen Aufträge sorgen müssen. Alle Anderen sollten sich noch keine Sorgen machen.

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bigfoot49, Leipzig, Samstag, 01.02.2025, 11:05 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Was ich anstrengend finde ist das halluzinieren bzw. dass die KI versucht immer eine Lösung zu finden.
Nutze es in der IT und es kommt nicht selten vor, dass mir nach mehreren Iterationen die KI auf einen anderen Prompt (zum gleichen Problem) die Lösung von einer der vorherigen Prompts wieder vorlegt. Nachdem ihr schon mal gesagt wurde, dass das nicht funktioniert hat. Man dreht sich also im Kreis.

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libertad, Samstag, 01.02.2025, 11:03 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Ich arbeite im Wesentlichen wissenschaftlich und nutze schon länger Deepl für Übersetzungen und seit ein paar Wochen auch Perplexity Pro (als Telekom-Kunde aktuell kostenlos) für Fragestellungen zu bestimmten Ergebnissen, Daten oder statistischen Verfagren. Besonders praktisch an letzterem ist, dass einem direkt auch gute Quellenangaben zu den wissenschaftlichen Fragen geliefert werden, nach denen man sonst länger suchen müsste. Die Qualität der Texte selbst ist meist okay für einen ersten Überblick, jedoch oft etwas inkonsistent bei Reproduktion und meistens etwas unpräzise.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Sascha, Dortmund, Samstag, 01.02.2025, 10:27 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Ich war zuerst auch sehr geflasht, über die Möglichkeiten, aber habe auch festgestellt, dass KI noch nicht für alle Aufgaben geeignet ist und teilweise noch verblüffende Schwächen hat.

Ich habe aus einem vielseitigen PDF mir vorgegebene Artikel mit den angegebene Stückzahlen filtern lassen. Das PDF war sehr textlastig und beinhaltete viele Zahlen und Angaben, die mit der Aufgabe nichts zu tun hatten.

Das fand ich sehr erstaunlich, dass ChatGPT aus dem kompletten Datensatz die gesuchten Daten (Artikel und Stückzahl) herausfiltern und dann auch richtig verknüpfen (richtige Stückzahl zum Artikel) konnte.

Im nächsten Schritt sollte die KI mir eine Liste erstellen, in der Artikel, die mehrmals mit unterschiedlichen Stückzahlen vorkommen, zu einer Gesamtposition zusammengefasst werden.

Eine simple Addition, bei der das Ergebnis einer Position 28 betrug. ChatGPT gab das Ergebnis allerdings mit 32 an. Zwei Tage später habe ich das gleiche spaßeshalber noch einmal durchgeführt und das Ergebnis war 30.

Den schwierigen Teil der Aufgabe konnte die KI also erledigen, lieferte aber bei dem Schritt, den ein Grundschüler hätte leisten können, ein falsches Ergebnis.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 01.02.2025, 10:33 (vor 355 Tagen) @ Sascha

Hoffentlich aber die Kaufversion von ChatGPT, oder?

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Sascha, Dortmund, Samstag, 01.02.2025, 10:42 (vor 355 Tagen) @ MarcBVB

Hoffentlich aber die Kaufversion von ChatGPT, oder?

Ja, natürlich. Auch da habe ich übrigens weitere Probleme feststellen können. Auch dort ist es teilweise Glückssache, wann man welche Funktionen nutzen kann. Mal konnte ChatGPT Ecxel- oder PDF-Dateien auswerten, mal nicht.

Teilweise hat die KI im Chatverlauf selber aktiv weitere Bearbeitungsschritte vorgeschlagen und gefragt, ob sie ausgeführt werden sollen. Auf den entsprechenden Prompt kam dann die Antwort, dass sie das gerade nicht machen könne. Das ist schon ein bisschen frustrierend gewesen.

Wobei ich diese Punkte eher fehlenden Ressourcen zusprechen würde, die Addition der Funktion. Es gibt ja auch den Strawberry-Test, den das neue ChatGPT o3 jetzt wohl als erstes bestanden hat. Der Test ist die ganz simple Frage, wie oft der Buchstabe "r" im Wort Strawberry vorkommt. Die vorherigen Versionen von ChatGPT haben das nicht richtig beantwortet.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Elmar, Samstag, 01.02.2025, 11:59 (vor 355 Tagen) @ Sascha

Tatsächlich habe ich ein Mathe Aufgabenblatt aus der 3. Klasse hochgeladen. Die Ergebnisse waren teilweise haarsträubend.

Dann entschuldigt sich die KI und rechnet nochmal falsch.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Samstag, 01.02.2025, 10:21 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Ich halte es für ziemlich sinnvoll. Es gibt eine Entscheidung des EGMR zur Sukzessivadoption von gleichgeschlechtlichen Paaren. Die Klägerinnen waren der Ansicht, sie seien in ihren Rechten nach der ERMK verletzt.

Der EGMR veröffentlicht seine Urteile auf französisch, es gibt noch eine Pressemitteilung in englischer Sprache.

Die Kaufversion von ChatGPT (mit Auftragsdatenverarbeitung und dem ganzen Zipzap) hat's übersetzen können, fasst Argumente zusammen und stellt sie mir tabellarisch dar.

Das war schon ziemlich gut.

Deep Seek ist halt Scheiße von den Rotchinesen. Da habe ich weder auf die Frage, warum Xi Jinping aussieht wie Winnie Pooh, noch auf die Frage, warum China einen Genozid an den Uyghurn durchführt, eine Antwort bekommen.

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Tom Frost, Samstag, 01.02.2025, 10:11 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Hast Du den Text denn selbst geschrieben? ;-)

Die Technologie wird uns alle stark betreffen, besonders interessant finde ich es aktuell für Schüler. Einen Anreiz, selbst Aufsätze als Hausaufgabe zu schreiben, anstatt sie schreiben zu lassen, wird kleiner und kleiner.

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Frankonius, Frankfurt, Samstag, 01.02.2025, 10:34 (vor 355 Tagen) @ Tom Frost

Der Text ist von mir (Kommasetzung lasse ich durch www.scribbr.de überprüfen). Es gibt aber auch eine Version die "Claude" verbessert hat
Das ist auch sensationell:

Chancen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz

Ein Diskussionsbeitrag

Einleitung

Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant und revolutioniert verschiedenste Bereiche unseres Lebens. Mit modernen Anwendungen wie Deepseek, einer fortschrittlichen Suchtechnologie, und Notepadlm von Google, einem Tool zur Erstellung von Podcasts, zeigen sich sowohl gewaltige Chancen als auch erhebliche Gefahren. Dieser Beitrag soll als Anregung für eine Diskussion in einem Forum dienen und auf die wichtigsten Aspekte eingehen.
Chancen der Künstlichen Intelligenz

Effizienzsteigerung und Automatisierung

KI-Technologien wie Deepseek ermöglichen es, große Datenmengen in kürzester Zeit zu durchsuchen und relevante Informationen zu extrahieren. Dies führt zu einer erheblichen Effizienzsteigerung in der Datenanalyse und Recherche, was insbesondere in Wissenschaft und Wirtschaft von großem Vorteil ist.

Kreative Anwendungen
Mit Notepadlm von Google können Podcasts durch einfache Texteingaben erstellt werden. Diese Anwendung zeigt das Potenzial von KI im kreativen Bereich auf, indem sie es ermöglicht, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren, ohne dass tiefgehende technische Kenntnisse erforderlich sind.

Verbesserung der Lebensqualität

KI kann in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt werden, um die Lebensqualität zu verbessern. Beispielhaft sei hier die medizinische Diagnostik genannt, bei der KI-Systeme helfen können, Krankheiten schneller und präziser zu erkennen.
Gefahren der Künstlichen Intelligenz

Arbeitsplatzverlust
Die Automatisierung durch KI kann dazu führen, dass viele Arbeitsplätze, insbesondere im Bereich der einfachen und repetitiven Tätigkeiten, überflüssig werden. Dies stellt eine große Herausforderung für den Arbeitsmarkt dar und erfordert umfassende Anpassungsmaßnahmen.

Ethik und Datenschutz
Der Einsatz von KI wirft zahlreiche ethische Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz. Anwendungen wie Deepseek können sehr detaillierte Datenprofile erstellen, was zu einem Missbrauch persönlicher Daten führen könnte.

Verantwortung und Kontrolle
Ein weiteres Risiko besteht darin, dass komplexe KI-Systeme schwer zu kontrollieren sind und Entscheidungen treffen können, die nicht immer nachvollziehbar oder transparent sind. Dies erfordert klare Regulierungen und Verantwortlichkeiten, um Missbrauch und Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Beispiele moderner KI-Anwendungen
Deepseek
Deepseek ist eine fortschrittliche Suchtechnologie, die es ermöglicht, große Datenmengen schnell und effizient zu durchsuchen. Es wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, von der wissenschaftlichen Forschung bis hin zur Marktanalyse. Die Fähigkeit von Deepseek, relevante Informationen präzise zu identifizieren, zeigt die großen Chancen, aber auch die damit verbundenen Datenschutzrisiken.

Notepadlm von Google
Notepadlm ist ein Tool von Google, das die Erstellung von Podcasts durch einfache Texteingaben ermöglicht. Diese Anwendung verdeutlicht das kreative Potenzial von KI und wie sie die Content-Produktion revolutionieren kann. Allerdings wirft auch sie Fragen hinsichtlich der Qualität und Authentizität der von KI generierten Inhalte auf.

Fazit
Die Künstliche Intelligenz bietet immense Chancen, aber auch bedeutende Gefahren. Es ist wichtig, dass diese Technologien verantwortungsvoll und ethisch eingesetzt werden. Eine offene Diskussion in Foren und anderen Plattformen kann helfen, Bewusstsein zu schaffen und Lösungen zu entwickeln, die sowohl die Vorteile maximieren als auch die Risiken minimieren.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Blarry, Essen, Samstag, 01.02.2025, 11:14 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Kann man dort einstellen, dass der ausgegebene Text stilistisch und in Sachen Aussagekraft über einem mittelguten Geschichtsreferat der achten Klasse performt? Der sagt nichts aus, das sind nur Allgemeinplätze ohne konkrete Inhalte, über die eine syntaktisch korrekte Sprachform hinwegtäuschen soll. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt Mats Hummels automatisiert.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 01.02.2025, 11:48 (vor 355 Tagen) @ Blarry

Der normale Boomer-Lehrer wird aber Schwierigkeiten haben, zu erkennen, ob das der Schüler oder eine KI war.

Um den Doppelpass zu automatisieren, bräuchte man eher eine "künstliche Dummheit".
Für Mario Basler reicht vermutlich die 6502 CPU aus einem C64.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Samstag, 01.02.2025, 10:16 (vor 355 Tagen) @ Tom Frost

Hast Du den Text denn selbst geschrieben? ;-)

Die Technologie wird uns alle stark betreffen, besonders interessant finde ich es aktuell für Schüler. Einen Anreiz, selbst Aufsätze als Hausaufgabe zu schreiben, anstatt sie schreiben zu lassen, wird kleiner und kleiner.

Die Schule wird sich anpassen müssen und tut das doch auch regelmäßig. Bei uns „damals“ war es Wikipedia und Latein24. Die Lehrer haben gelernt damit umzugehen.

Natürlich muss man sich die Frage stellen, inwiefern man noch Textverständnis aufbaut, wenn ein Programm die fünf Kernthesen in drei Sekunden ermittelt. Aber auch hier sehe ich eher die Chancen, als die Probleme.

Chat GPT, Deep Seek, NotepadLM & Co. – Was kommt da noch?

Davja89, Samstag, 01.02.2025, 10:09 (vor 355 Tagen) @ Frankonius

Also die Gefahren muss man natürlich sehen. Da bin ich bei dir. Trotzdem darf es natürlich nicht dazu führen das andere Wirtschaftsräume (USA, China, Indien) uns in diesem Bereich abhängen. Die EU muss also da Gas geben ohne eventuelle Probleme und Gefahren aus den Augen zu verlieren.
Schwierig.

In meinem Berufsfeld (Produktion/Fertigung) spielt es aktuell noch keine große Rolle.
Allerdings wird sich das perspektivisch ändern.
Du kannst mit sowas natürlich erheblich besser Abläufe planen und Statistiken aufstellen.
Also Fertigungspläne optimal gestalten lassen, Problemcluster erstellen etc.
Das gibt es jetzt in Teilen natürlich schon aber eine wirkliche künstliche Intelligenz könnte das natürlich extrem optimieren.

Personaltechnisch sind große moderne Industrieanlagen in einem Land wie Deutschland ja sowieso schon durchoptimiert.

Hast du 1900 noch 50 Leute an Anlage x gehabt, waren es bei x-fachen Output 1930 schon nur noch 30 durch die Elektrifizierung.
1960 waren es durch aufkommende Automatisierung nur noch 20.
2000 nur noch 10 MA durch immer weiteren Fortschritt der Technik und Automatisierung.
Seit etwa 20 Jahren würde ich sagen ist dieser Stand nicht mehr massiv in Bewegung. Du bist also langsam am Ende der Fahnenstange angekommen.
Übrig bleiben Jobs wofür du kreatives Denken/Problemlösung benötigst (Maschinenführer) oder ganz einfache Tätigkeiten wo die Kosten für eine Technische Lösung in keinem Verhältnis stehen zu den eingesparten Personalkosten. Niemand investiert wenn der Return of Investment im Jahr 2075 liegt.
Daher glaube ich das im direkten Produktsumfeld nicht mehr viel passiert.
Dort könnte KI eher dazuführen die letzten paar Prozent an Effektivität und Produktivität rauszukitzeln.
Da sehe ich eher im Bereich Büros/Kaufmännische Berufe Probleme aufkommen für das Personal.

In meinem persönlichen Alltag nutz ich hin und wieder mal ChatGPT um irgendwelche förmlichen Emails auf die schnelle zu formulieren. Nett aber kein wirklicher Faktor aktuell.

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