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Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo) (Sonstiges)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 10.03.2025, 20:30 (vor 317 Tagen)

Mich würde mal die Meinung/Austausch der Experten hier im Forum zum o.g. Thema interessieren, mittlerweile weitet sich die Krise durchaus einigermaßen bedrohlich aus, primär bei den Tech-Werten, aber auch die US-Indizes in Summe büßen seit 1-2 Wochen nahezu täglich ein. Ebenso sind die jüngsten Konjuktur- und Verbraucherdaten aus den USA schwach (deutlich schwächer, als noch vor 4-5 Wochen angenommen). Habe heute nun schon zwei Artikel gelesen, die meinen, Parallelen des aktuellen (Tech-)Absturzes zur Dot-Com-Blase vor ziemlich genau 25 Jahren ziehen zu können.

https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/10-maerz-2000-erst-die-dauerparty-dann-der-absturz-erinnerungen-an-den-neuer-markt-crash/30248450.html

https://www.wsj.com/tech/ai/what-the-dot-com-bust-can-tell-us-about-todays-ai-boom-c78482e7?mod=WSJ_home_mediumtopper_pos_4 (leider mit Paywall)

21 Konkressabgeordete werben für Beibehaltung der Steuergutschriftes des IRA

libertador, Dienstag, 11.03.2025, 12:00 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von libertador, Dienstag, 11.03.2025, 12:07

Kurzfristig kann aufgrund der Mehrheitsverhältnisse eigentlich nur aus den Reihen der Republikaner Einhalt geboten werden.

Immerhin 21 republikanische Kongressabgeordnete haben öffentlich Steuergutschriften des IRA gestützt. Es gab in der letzten Zeit massive Investitionen gerade auch in republikanisch dominierten Staaten. Es bleibt abzuwarten wie stark der Druck auf Abweichler aufgebaut werden kann oder ob sich einige Republikaner darauf besinnen, was wirtschaftlich in ihrem Bezirk oder Bundesstaat auf dem Spiel steht.

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:21 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans

Trump schadet der US-Wirtschaft schon jetzt massiv (T-Online, Übernahme von Reuters)

"Vor Donald Trumps Amtsantritt waren Wirtschaftsexperten zuversichtlich. Inzwischen rechnen viele schon für dieses Quartal mit einem Konjunktureinbruch."

"Trumpcession"

Zoon, Dienstag, 11.03.2025, 12:19 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Ansehen in der Welt ruiniert. Wirtschaft im eigenen Land ruiniert. Beziehungen zu Partnern und befreundeten Staaten ruiniert.

EGAL!

Hauptsache man hat es dem woken Irrsinn gezeigt, darf sich auf X homophob und rassistisch äußern und schon bald Grönland sein eigen nennen.

"Trumpcession"

Eisen, DO, Dienstag, 11.03.2025, 12:29 (vor 316 Tagen) @ Zoon

Schuld ist wie immer die radikale Linke. Und während der Börsenboom unter Biden sein verdient war, ist der Einbruch nun schuld von wem? Ganz genau, von Joe Biden.

Nennt Washington um in Clowntown...

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 12:24 (vor 316 Tagen) @ Zoon

Ansehen in der Welt ruiniert. Wirtschaft im eigenen Land ruiniert. Beziehungen zu Partnern und befreundeten Staaten ruiniert.

EGAL!

Hauptsache man hat es dem woken Irrsinn gezeigt, darf sich auf X homophob und rassistisch äußern und schon bald Grönland sein eigen nennen.

Immer nur Krieg gegen Albanien ist auch langweilig.

"Trumpcession"

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 11.03.2025, 11:50 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Das einzige, womit man Amerikaner zur Vernunft bringt -wobei Vernunft natürlich ein weitgefasster Begriff ist- ist der Angriff auf ihre Brieftasche.

"Trumpcession"

CD7, Berlin, Dienstag, 11.03.2025, 11:52 (vor 316 Tagen) @ guy_incognito

Das einzige, womit man Amerikaner zur Vernunft bringt -wobei Vernunft natürlich ein weitgefasster Begriff ist- ist der Angriff auf ihre Brieftasche.

glaube ich ehrlichgesagt nicht dran. Je beschissener es den Leuten geht, umso besser für Trump. Diese quasi-religiöse Verehrung lädt doch dazu ein, Opfer zu bringen.

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:58 (vor 316 Tagen) @ CD7

Das einzige, womit man Amerikaner zur Vernunft bringt -wobei Vernunft natürlich ein weitgefasster Begriff ist- ist der Angriff auf ihre Brieftasche.


glaube ich ehrlichgesagt nicht dran. Je beschissener es den Leuten geht, umso besser für Trump. Diese quasi-religiöse Verehrung lädt doch dazu ein, Opfer zu bringen.

Das gilt sicherlich für den harten Kern der MAGA-Gemeinde. Deren Verehrung für Trump hat religiöse Züge. Gewonnen hat er die Wahl aber, weil er allen alles versprochen hat. Er wollte die Inflation bis zum Ende dieses Jahres auf null bringen, er wollte die Energiepreise halbieren. Sein Wahlsieg war zudem deutlich knapper, als viele meinen. Er lag am Ende 1,5 Prozent vor Harris. Den Ausschlag haben letztendlich diejenigen gegeben, die auf seine leeren Versprechen hereingefallen sind. Und die beginnen jetzt, die Folgen zu spüren.

"Trumpcession"

Eisen, DO, Dienstag, 11.03.2025, 12:31 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Auf Fox News laufen die ersten kritischen Berichte, andere werden nachziehen, und nur mit seinem Truth Social kommt er nicht weit.

Es würde ja fürs erste genügen, wenn ein paar Leute in Haus und Senat aufwachen...

"Trumpcession"

Bono, Hamburg, Dienstag, 11.03.2025, 11:37 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Jetzt wird es ganz eng für Trump.

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:45 (vor 316 Tagen) @ Bono

Jetzt wird es ganz eng für Trump.

Nein, jetzt wird es richtig beschissen für die USA. Und für den Rest der Welt.

Der Mann hat ein halbes Dutzend Insolvenzen hinter sich. Nur - wo meldet man eine Insolvenz an, wenn man einen Staat vor die Wand gefahren hat?

"Trumpcession"

Bono, Hamburg, Dienstag, 11.03.2025, 11:47 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Kalifornien war 2008 zahlungsunfähig. Frag doch da mal nach.

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 12:01 (vor 316 Tagen) @ Bono

Kalifornien war 2008 zahlungsunfähig. Frag doch da mal nach.

Ach Gottchen, schon wieder die alte Leier. 2008 war das Jahr der Bankenkrise. Da standen weltweit viele mit dem Rücken zur Wand.

Wie oft sind zudem die USA in den letzten Jahrzehnten in einen Gouvernement Shutdown gelaufen, weil die Schuldengrenze mal wieder erreicht war?

"Trumpcession"

bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 11.03.2025, 11:32 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Biden und die Dems sind daran schuld. Werden wir schon bald hören.

"Trumpcession"

Gargamel09, Dienstag, 11.03.2025, 11:46 (vor 316 Tagen) @ bigfoot49
bearbeitet von Gargamel09, Dienstag, 11.03.2025, 11:51

Biden und die Dems sind daran schuld. Werden wir schon bald hören.

Passiert doch die ganze Zeit, erst gestern wieder, das liegt alles nur an der verfehlten Politik von Biden.

Und nicht wenige Wähler werden ihm das noch ne Weile abkaufen, denn mit Königen und Diktatoren, geht man durch dick und dünn.

Und solange die Dems niemanden haben, der sich öffentlich dagegenstellt, wird vielleicht Trump und sei Gefolge unpopulärer, aber die Dems werden nicht als Heilsbringen angesehen.

Ich habe mir abgewöhnt Trump's Untergang zu glauben, egal was der fabriziert, er kommt da immer lächelnd raus.

"Trumpcession"

Chappi1991 ⌂ @, Dienstag, 11.03.2025, 11:54 (vor 316 Tagen) @ Gargamel09

Ich habe mir abgewöhnt Trump's Untergang zu glauben, egal was der fabriziert, er kommt da immer lächelnd raus.

Glaube mir, auch der stirbt. Und das in gar nicht all zu langer Zeit.

"Trumpcession"

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 11.03.2025, 12:12 (vor 316 Tagen) @ Chappi1991

Gibt es nicht schon Versuche, ein Gehirn in einen anderen, jüngeren Körper zu transplantieren?
So eine Trumpenstein? Das wäre Stoff für einen schönen Horrorfilm ;-).
Noch sind die USA auf dem Gebiet der Medizin weit entwickelt.
Dummerweise altert sein Gehirn auch, seine Äußerungen kommen zwar recht flott, werde inhaltlich immer leerer.

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 12:04 (vor 316 Tagen) @ Chappi1991

Ich habe mir abgewöhnt Trump's Untergang zu glauben, egal was der fabriziert, er kommt da immer lächelnd raus.


Glaube mir, auch der stirbt. Und das in gar nicht all zu langer Zeit.

Seine Gehirnzellen eilen ihm auf dem Weg bereits voraus.

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:53 (vor 316 Tagen) @ Gargamel09

Biden und die Dems sind daran schuld. Werden wir schon bald hören.


Passiert doch die ganze Zeit, erst gestern wieder, das liegt alles nur an der verfehlten Politik von Biden.

Und nicht wenige Wähler werden ihm das noch ne Weile abkaufen, denn mit Königen und Diktatoren, geht man durch dick und dünn.

Und solange die Dems niemanden haben, der sich öffentlich dagegenstellt, wird vielleicht Trump und sei Gefolge unpopulärer, aber die Dems werden nicht als Heilsbringen angesehen

"Nicht wenige Wähler" reicht nicht.

Normalerweise gewährt die US-Öffentlichkeit einem neuen Präsidenten einen enormen Vertrauensvorschuss. Das schließt auch die Anhänger des unterlegenen Lagers mit ein. Und die Politikerinnen und Politiker des unterlegenen Lagers halten sich zunächst einmal deutlich zurück. Grundsätzlich hat auch Donald Trump diesen Vertrauensvorschuss erhalten. Aber verglichen mit anderen neuen Präsidenten waren seine Werte bei den Umfragen trotzdem die zweitschlechtesten seit sehr vielen Jahrzehnten. Die schlechtesten Werte hatte ebenfalls Donald Trump - im Jahr 2017.

Trump ist noch nicht einmal zwei Monate im Amt, aber trotzdem hat er bereits jetzt einen beträchtlichen Schaden angerichtet. Und das ist erst der Anfang, da bin ich mir leider sicher.

"Trumpcession"

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 11:36 (vor 316 Tagen) @ bigfoot49

BIDEN INFLATION UP!!

"Trumpcession"

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:34 (vor 316 Tagen) @ bigfoot49

Biden und die Dems sind daran schuld. Werden wir schon bald hören.

Dafür hat der Begriff "Trumpcession" zu viel Ohrwurmpotential. Das bleibt hängen ;-)

"Trumpcession"

Floatdownstream, Lünen, Dienstag, 11.03.2025, 11:34 (vor 316 Tagen) @ bigfoot49

Oder die EU, der man bald den Krieg erklären wird.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 10:05 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans

Aktieneinbruch bei E-Auto-Hersteller - Musk hat Probleme, deshalb will Trump jetzt einen eigenen Tesla (Spiegel)

"Der Kurs der Tesla-Aktie ist eingebrochen. Nun will Donald Trump demonstrativ ein Auto des Unternehmens von Elon Musk kaufen. Der wiederum räumt ein, dass seine Jobs als Präsidentenberater und Firmenchef schwer miteinander vereinbar sind."

Hoffentlich erzählt niemand Donald Trump, dass im Tesla diese gefährlichen Batterien eingebaut sind.

Musks Eingeständnis, dass er für seine Firmen wegen der Arbeit für Trump nicht mehr genügend Zeit habe, könnte ähnlich wie die Ausführungen von Trump zur möglichen Rezession kurzfristig nochmals negative Auswirkungen auf die Kurse seiner Unternehmen haben.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 11.03.2025, 10:55 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Aktieneinbruch bei E-Auto-Hersteller - Musk hat Probleme, deshalb will Trump jetzt einen eigenen Tesla (Spiegel)

"Der Kurs der Tesla-Aktie ist eingebrochen. Nun will Donald Trump demonstrativ ein Auto des Unternehmens von Elon Musk kaufen. Der wiederum räumt ein, dass seine Jobs als Präsidentenberater und Firmenchef schwer miteinander vereinbar sind."

Hoffentlich erzählt niemand Donald Trump, dass im Tesla diese gefährlichen Batterien eingebaut sind.

Musks Eingeständnis, dass er für seine Firmen wegen der Arbeit für Trump nicht mehr genügend Zeit habe, könnte ähnlich wie die Ausführungen von Trump zur möglichen Rezession kurzfristig nochmals negative Auswirkungen auf die Kurse seiner Unternehmen haben.

Tesla könnte wie Nokia enden. Hatte auch niemand geglaubt. Die müssen massiv in ihre Modelle investieren, aber anstatt dessen wird aber nur Kosmetik betrieben oder man macht Marketing mit Cybertruckschrott.
Das ist dann der nächste Punkt. Qualität. Die ganzen Rückrufaktionen sind halt dann ab einem Punkt mehr als nur schädlich.
Ich bin die letzten Monate in einem Tesla gesessen, einem BMW ix5 und einem Hyundai.
Das sind Welten. OK, der BMW-Vergleich ist gemein, das ist eine andere Liga, auch preislich.
Aber wer mehr als für einen Tesla ausgeben kann, der hat mittlerweile Modelle von Premiumanbietern in einer anderen Liga. Wer gleichviel ausgeben kann, hat mittlerweile eine Reihe von Modellen anderer Hersteller und wer weniger ausgeben kann mittlerweile auch. Kia, Hyundai, Seat, Renault, Citroen, und dann sind die Chinesen noch nicht einmal dabei. Wieso sollte ich mir da eine Laube wie Tesla in die Garage stellen.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:10 (vor 316 Tagen) @ Lattenknaller

Tesla könnte wie Nokia enden. Hatte auch niemand geglaubt. Die müssen massiv in ihre Modelle investieren, aber anstatt dessen wird aber nur Kosmetik betrieben oder man macht Marketing mit Cybertruckschrott.
Das ist dann der nächste Punkt. Qualität. Die ganzen Rückrufaktionen sind halt dann ab einem Punkt mehr als nur schädlich.
Ich bin die letzten Monate in einem Tesla gesessen, einem BMW ix5 und einem Hyundai.
Das sind Welten. OK, der BMW-Vergleich ist gemein, das ist eine andere Liga, auch preislich.
Aber wer mehr als für einen Tesla ausgeben kann, der hat mittlerweile Modelle von Premiumanbietern in einer anderen Liga. Wer gleichviel ausgeben kann, hat mittlerweile eine Reihe von Modellen anderer Hersteller und wer weniger ausgeben kann mittlerweile auch. Kia, Hyundai, Seat, Renault, Citroen, und dann sind die Chinesen noch nicht einmal dabei. Wieso sollte ich mir da eine Laube wie Tesla in die Garage stellen.

Das einzige, was bei Tesla noch wegweisend ist, das ist der Aufbau der Fabriken. Die sind optimal für die Produktion von Elektrofahrzeugen, hier hat man noch einen echten Vorteil. Aber der Modell-Pool ist deutlich überaltert, da ändern Facelifts beim Model 3 und Model Y nichts. Der Cybertruck wirkt wie eine dystopische Endzeitvision, ein Spiegelbild der Psyche von Elon Musk. In diesem und im nächsten Jahr könnte Tesla geradezu von einer Welle von innovativen Fahrzeugen anderer Hersteller überrollt werden. Das einzige, was Tesla noch in die Karten spielen könnte, sind die Fehler der deutschen Konkurrenz. Alle gemeinsam haben es versäumt, ausreichend eigene Batteriefabriken zu errichten. Mercedes gibt das Marktsegment bis einschließlich der unteren Mittelklasse kampflos auf. VW verzichtet auf die 800-Volt-Technik, etc.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 11.03.2025, 10:46 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Wenn das Trumpeltier so ein Ding fährt, schadet das Tesla noch viel mehr. Zumindest außerhalb der USA. Schon jetzt sagen einem Tesla-Fahrer stets ohne Anlass, dass sie sich das Teil gekauft haben bevor Musk durchdrehte. Sogar Aufkleber dazu habe ich schon auf solchen Karren gesehen. Wenn jetzt auch noch der Opa aus dem Weißen Haus in so einem Teil zu sehen ist, bricht der Gebrauchtwagenmarkt für Tesla komplett ein, weil die Masse das Ding einfach nur noch los werden will. Egal zu welchem Preis.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 10:47 (vor 316 Tagen) @ pactum Trotmundense

Wenn das Trumpeltier so ein Ding fährt, schadet das Tesla noch viel mehr. Zumindest außerhalb der USA. Schon jetzt sagen einem Tesla-Fahrer stets ohne Anlass, dass sie sich das Teil gekauft haben bevor Musk durchdrehte. Sogar Aufkleber dazu habe ich schon auf solchen Karren gesehen. Wenn jetzt auch noch der Opa aus dem Weißen Haus in so einem Teil zu sehen ist, bricht der Gebrauchtwagenmarkt für Tesla komplett ein, weil die Masse das Ding einfach nur noch los werden will. Egal zu welchem Preis.

Gestern habe ich das Foto eines Tesla gesehen, der als Audi A6 "getarnt" war ;-)

Hinten die Audi-Ringe ans Heck gepappt und statt der Tesla-Modellbezeichung "A 6".

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 11.03.2025, 10:50 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Gestern habe ich das Foto eines Tesla gesehen, der als Audi A6 "getarnt" war ;-)

Hinten die Audi-Ringe ans Heck gepappt und statt der Tesla-Modellbezeichung "A 6".

Das ist pure Verzweiflung.

Swasticar

Gazelle, Dienstag, 11.03.2025, 10:57 (vor 316 Tagen) @ pactum Trotmundense

Habt ihr noch keine Bilder von den fantastischen 'Swasticar' Postern gesehen. "Goes from 0 to 1939 in 3 seconds"

https://www.theguardian.com/business/2025/feb/25/i-felt-nothing-but-disgust-tesla-owners-vent-their-anger-at-elon-musk

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 10:41 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Ich stelle es mir gerade bildlich vor, wie die MAGA-Anhänger in den Flyover-States demnächst statt mit ihrem F150 Super Duty mit einem Cyber Truck durch die ländliche Einöde fahren.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 10:49 (vor 316 Tagen) @ VM

Ich stelle es mir gerade bildlich vor, wie die MAGA-Anhänger in den Flyover-States demnächst statt mit ihrem F150 Super Duty mit einem Cyber Truck durch die ländliche Einöde fahren.

Aber nur, wenn Elmo vorher eine Vorrichtung dran bastelt, mit der man viel fetten schwarzen Rauch erzeugen kann.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 11:24 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

So?

[image]

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:29 (vor 316 Tagen) @ VM

So?

[image]

Jepp.

Mindestens ;-)

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

SirTobi, Dienstag, 11.03.2025, 11:02 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Du meinst einen Rauchtopf? Ich geh mal die Ultras fragen. Wo stehen die nochmal?

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 11:11 (vor 316 Tagen) @ SirTobi

Du meinst einen Rauchtopf? Ich geh mal die Ultras fragen. Wo stehen die nochmal?

Das Zeug aus den Stadien ist zu geruchsneutral. Ein echter MAGA-Truck muss nach Diesel und Ruß stinken.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

SirTobi, Dienstag, 11.03.2025, 11:14 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Da muss man doch was machen können. Kein Chemiker anwesend?

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Dienstag, 11.03.2025, 11:19 (vor 316 Tagen) @ SirTobi

Da muss man doch was machen können. Kein Chemiker anwesend?

Die können sich doch einfach ihren Smoker für die tägliche 5kg Fleischportion hinten dranpappen.

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

SirTobi, Dienstag, 11.03.2025, 11:38 (vor 316 Tagen) @ Professor Bienlein

Wo krieg ich denn nun Fleisch her?

Donny will sich einen Tesla kaufen, jetzt wird alles gut ....

virz3, Oberhausen, Dienstag, 11.03.2025, 10:39 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Aktieneinbruch bei E-Auto-Hersteller - Musk hat Probleme, deshalb will Trump jetzt einen eigenen Tesla (Spiegel)

"Der Kurs der Tesla-Aktie ist eingebrochen. Nun will Donald Trump demonstrativ ein Auto des Unternehmens von Elon Musk kaufen. Der wiederum räumt ein, dass seine Jobs als Präsidentenberater und Firmenchef schwer miteinander vereinbar sind."

Hoffentlich erzählt niemand Donald Trump, dass im Tesla diese gefährlichen Batterien eingebaut sind.

Musks Eingeständnis, dass er für seine Firmen wegen der Arbeit für Trump nicht mehr genügend Zeit habe, könnte ähnlich wie die Ausführungen von Trump zur möglichen Rezession kurzfristig nochmals negative Auswirkungen auf die Kurse seiner Unternehmen haben.

Sehr schön! Trump und Musk fallen jetzt schon die Früchte ihrer Politik auf die Füsse! Weiter so....

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

Meister Glanz, Dienstag, 11.03.2025, 09:49 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von Meister Glanz, Dienstag, 11.03.2025, 09:52

Habe letzte Woche meine gesamten Nasdaq-Aktien abgestoßen, auch die World-ETFs.
Selbst wenn sie wieder steigen, ich möchte ungerne weiter in den amerikanischen Markt investieren, solange dieser Staat von Trump, Vance und Musk gelenkt wird.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

Fisheye, Dienstag, 11.03.2025, 09:28 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans

Ich denke ja für die meisten Unternehmen ist vorallem Planungssicherheit wichtig, die hast du mit der Musk Administration 0,0. Zölle für Mexiko? Ja, Nein, Vielleicht. Zölle für Kanada? Ja, Nein, Vielleicht? EU Zölle? Ja, Nein, Vielleicht. Gibt es überhaupt ein Land mit denen die USA nicht im Clinch liegen? Die Position zur Russland und der Ukraine ändert sich auch mit jeder Line Koks die im Oval Office geballert wird.

Diese komplette Unberechenbarkeit kann sich nur negativ auf die Wirtschaft auswirken.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:31 (vor 316 Tagen) @ Fisheye

Ich denke ja für die meisten Unternehmen ist vorallem Planungssicherheit wichtig, die hast du mit der Musk Administration 0,0. Zölle für Mexiko? Ja, Nein, Vielleicht. Zölle für Kanada? Ja, Nein, Vielleicht? EU Zölle? Ja, Nein, Vielleicht. Gibt es überhaupt ein Land mit denen die USA nicht im Clinch liegen? Die Position zur Russland und der Ukraine ändert sich auch mit jeder Line Koks die im Oval Office geballert wird.

Diese komplette Unberechenbarkeit kann sich nur negativ auf die Wirtschaft auswirken.

Definitiv. Und das sind nur die kurzfristigen Auswirkungen. Mittel- und Langfristig können die Entscheidungen von Trump die Rahmenbedingungen für die US-Wirtschaft nochmals deutlich verschlechtern.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 11.03.2025, 10:17 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Definitiv. Und das sind nur die kurzfristigen Auswirkungen. Mittel- und Langfristig können die Entscheidungen von Trump die Rahmenbedingungen für die US-Wirtschaft nochmals deutlich verschlechtern.

Naja, dafür müsste Donny in der Lage sein mittel- bis langfristige Entscheidungen zu treffen.

Wie du aber schon treffend schriebst, ist das nicht so seine Sache.

Jeder neue Tag wirkt wie eine neue Folge von "The Apprentice". Rumpöbeln, irgendwelche "Deals" machen/ ankündigen/ fordern und am Ende jemanden feuern.

Früher wurden die Wirtschaftsbosse noch direkt ins Oval Office durchgestellt. Mittlerweile sitzt Susie Wiles in der Telefonzentrale und lässt den Chef lieber Golf spielen oder bestellt ihm ein Sparmenü.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 10:33 (vor 316 Tagen) @ guy_incognito

Definitiv. Und das sind nur die kurzfristigen Auswirkungen. Mittel- und Langfristig können die Entscheidungen von Trump die Rahmenbedingungen für die US-Wirtschaft nochmals deutlich verschlechtern.


Naja, dafür müsste Donny in der Lage sein mittel- bis langfristige Entscheidungen zu treffen.

Wie du aber schon treffend schriebst, ist das nicht so seine Sache.

Jeder neue Tag wirkt wie eine neue Folge von "The Apprentice". Rumpöbeln, irgendwelche "Deals" machen/ ankündigen/ fordern und am Ende jemanden feuern.

Früher wurden die Wirtschaftsbosse noch direkt ins Oval Office durchgestellt. Mittlerweile sitzt Susie Wiles in der Telefonzentrale und lässt den Chef lieber Golf spielen oder bestellt ihm ein Sparmenü.

Selbst kurzfristige Entscheidungen können mittel- und langfristig massive Schäden anrichten. Trump hat zwar die generellen Zölle für kanadische Produkte für ein paar Wochen ausgesetzt. Aber am letzten Freitag hat er beispielsweise angekündigt, die USA würden auf Milchprodukte aus Kanada Strafzölle von bis zu 250 Prozent erheben, und er würde auch gegen kanadische Holzlieferungen massiv vorgehen. Das sind nur zwei Beispiele für den Trumpschen Irrsinn. Ähnliches droht vermutlich ab Anfang April in Richtung EU.

Für noch deutlich gefährlicher halte ich Elon Musks DOGE-Truppe. Da hat man Donald Trump mit der Aussicht auf irrwitzig hohe Einsparungen bei den Verwaltungsausgaben geködert. Ziel dürfte es aber stattdessen sein, die Handlungsfähigkeit des Staates massiv einzuschränken. Dahinter stecken die sektiererischen Ideen von Bloggers Curtis Yarvin, der den Staat zerschlagen und durch ein System von allmächtigen AGs ersetzen will.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

koom, Dienstag, 11.03.2025, 09:19 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans

Kein Experte hier.

Es ist wohl nachvollziehbar, dass wir in den nächsten 3-4 Jahren in eine größere Krise geraten "dank" Trump. Ob und wie gut sich alles danach erholt, ist schwer zu sagen. Wenn das "geplante" Aktionen sind, um Putin neue Attacken zu ermöglichen, dann kann es ganz schlecht ausschauen (Stichwort Weltkrieg).

So oder so, auch wenn Trump weg ist, wird sich die Welt verändert haben. USA wird an Macht und Kraft verlieren, da sie aufgezeigt haben, dass deren Politik und Politiksysteme im Grunde einer Bananenrepublik gleichen, wo ein wütender Idiot praktisch alles machen kann, selbst dümmste Aktionen. Idealerweise rückt Europa dabei sehr viel näher zueinander, aber wenn da ein Konglomerat aus China, Russland, Indien & Co. künftig die Weltordnung diktieren will, werden wir da weniger mitreden können.

Beschissene Zeiten.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

s0nic, Ort, Dienstag, 11.03.2025, 09:40 (vor 316 Tagen) @ koom

Es sind beschissene Zeiten, ja, aber fallende Kurse sind zumindest dann positiv, wenn man sich in der Kaufphase befindet. Ich habe noch 26,5 Jahre, in denen ich kaufe, von daher freue ich mich über günstigere Preise. Meine ETFs kaufe ich dann Anfang April wieder zu den Preisen wie im letzten November, es gibt Schlimmeres.

Wenn man zudem wirklich weltweit gestreut investiert, sind Aktien aktuell v.a. bis auf die großen Sieben eher moderat bewertet und diese Sieben haben hervorragende finanzielle Grundlagen. Von daher wenig Gemeinsamkeiten mit der Dotcom-Blase. Ich denke außerdem, dass die Gier nach schnellem Geld inzwischen eher von Kryptoprodukten befriedigt wird und kreditfinanzierte Spekulationen eher auf den Märkten stattfinden.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

koom, Dienstag, 11.03.2025, 10:11 (vor 316 Tagen) @ s0nic

Es sind beschissene Zeiten, ja, aber fallende Kurse sind zumindest dann positiv, wenn man sich in der Kaufphase befindet. Ich habe noch 26,5 Jahre, in denen ich kaufe, von daher freue ich mich über günstigere Preise. Meine ETFs kaufe ich dann Anfang April wieder zu den Preisen wie im letzten November, es gibt Schlimmeres.

Haha, ja, die Denke ist brutal. Bin selbst noch kein großer Investor in irgendner Form und erst seit Jahresbeginn dabei. Aber irgendwie schon übel, wenn man im Grunde wirklich einfach stupide dem Markt vertrauen sollte und bestenfalls nur jahresweise denken darf. ;-)

VW meldet deutlichen Gewinneinbruch

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 11.03.2025, 09:14 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans

E-Autos passen ja entfernt auch in die Richtung "Neuer Markt" oder NASDAQ.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-meldet-deutlichen-gewinneinbruch-a-ba7b613b-64c6-4d7b-95d7-547f8c32e5cb


Das sind schon miese Zahlen des deutschen Aushängeschildes.

Ich sage es mal an die Adresse von Volkswagen mit Uli Hoeneß: Für das miese Geschäft, speziell in Asien, seid IHR DOCH VERANTWORTLICH!


Man ist gerade dabei, eine konkurrenzfähige E-Platform im Consumer-Bereich zu präsentieren.
Das kommt aus meiner Sicht, beim eignen Anspruch "DAS AUTO", viel zu spät.

VW meldet deutlichen Gewinneinbruch

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:26 (vor 316 Tagen) @ Frankonius

E-Autos passen ja entfernt auch in die Richtung "Neuer Markt" oder NASDAQ.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-meldet-deutlichen-gewinneinbruch-a-ba7b613b-64c6-4d7b-95d7-547f8c32e5cb


Das sind schon miese Zahlen des deutschen Aushängeschildes.

Ich sage es mal an die Adresse von Volkswagen mit Uli Hoeneß: Für das miese Geschäft, speziell in Asien, seid IHR DOCH VERANTWORTLICH!


Man ist gerade dabei, eine konkurrenzfähige E-Platform im Consumer-Bereich zu präsentieren.
Das kommt aus meiner Sicht, beim eignen Anspruch "DAS AUTO", viel zu spät.

VW verkackt gerade voll. Und das meiner Meinung nach auch, weil die E-Auto-Strategie komplett verkorkst ist. Man wollte zwar zeigen, dass man E-Auto "kann". Aber die meisten Modelle sind eher für die Nische gedacht. Das meiste Geld wollte man bis 2030 mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verdienen. Der chinesische Markt sah das anders, und dort sieht man nur noch die Hacken der einheimischen Mitbewerber.

Auch bei Mercedes sieht es nicht besser aus, auch dort kollabiert der Marktanteil in China. Zudem hat der CEO Ola Källenius in der Corona-Zeit beschlossen, sich auf das Marktsegment ab 100.000 Euro zu konzentrieren. A- und B-Klasse fliegen komplett aus dem Portfolio, bei C- und E-Klasse wird gespart. Luxus ist angesagt. Dabei "kann" man dort eigentlich sehr wohl Elektro. Der neue CLA steht zumindest auf dem Papier hervorragend da.

Einzig BMW geht es aktuell wohl recht gut. Aber bei denen bleibt abzuwarten, ob sie im von Trump absehbar demnächst angezettelten Handelskrieg mit der EU unter die Räder kommen.

VW meldet deutlichen Gewinneinbruch

Fatil1ty, Dienstag, 11.03.2025, 09:17 (vor 316 Tagen) @ Frankonius

E-Autos passen ja entfernt auch in die Richtung "Neuer Markt" oder NASDAQ.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-meldet-deutlichen-gewinneinbruch-a-ba7b613b-64c6-4d7b-95d7-547f8c32e5cb


Das sind schon miese Zahlen des deutschen Aushängeschildes.

Ich sage es mal an die Adresse von Volkswagen mit Uli Hoeneß: Für das miese Geschäft, speziell in Asien, seid IHR DOCH VERANTWORTLICH!


Man ist gerade dabei, eine konkurrenzfähige E-Platform im Consumer-Bereich zu präsentieren.
Das kommt aus meiner Sicht, beim eignen Anspruch "DAS AUTO" viel zu spät.

Aber die Aktie steigt erstmal.

https://www.n-tv.de/boersenkurse/aktien/volkswagen-vz-110071

VW meldet deutlichen Gewinneinbruch

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 11.03.2025, 09:29 (vor 316 Tagen) @ Fatil1ty

Das kapiere ich nicht. Aber vermutlich hat "der Markt" oder die Handelssoftware noch Schlimmeres erwartet.

VW meldet deutlichen Gewinneinbruch

Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:33 (vor 316 Tagen) @ Frankonius

Das kapiere ich nicht. Aber vermutlich hat "der Markt" oder die Handelssoftware noch Schlimmeres erwartet.

Ggf. haben sich zudem Anleger entschlossen, trotz der schlechten Aussichten bei VW aus anderen Werten, bei denen es noch schlechter aussieht, in Richtung Volkswagen umzuschichten.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 11.03.2025, 08:44 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans

Ich bin nun wirklich kein Finanzexperte, habe mit meinen Investitionen in ETFs aber schon kleinere und größere Einbrüche mitgemacht.

Der richtig große war direkt nach Corona und es wurde geunkt, wie und unter welchen Kollateralschäden die Unternehmen überleben würden.

Ich habe damals einen niedrigen fünfstelligen Betrag investiert und mir später in den Hintern gebissen nicht mehr gekauft zu haben.

Natürlich ist es nicht schön zu sehen wie das eigene Portfolio abschmiert. Mich persönlich interessieren aber die Kursgewinne bis zu meinem Renteneintritt in über 25 Jahren.

ETFs werden deshalb madig gemacht, da Finanzdienstleister und Banken so gut wie nichts dran verdienen. Die Diskussionen gibt es nun wirklich schon lange. Und ja, ich würge meinen Bankberater immer direkt ab, wenn er mit aktiv gemanagten Fonds anfängt.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

markus, Dienstag, 11.03.2025, 08:52 (vor 316 Tagen) @ guy_incognito

Ich bin nun wirklich kein Finanzexperte, habe mit meinen Investitionen in ETFs aber schon kleinere und größere Einbrüche mitgemacht.

Der richtig große war direkt nach Corona und es wurde geunkt, wie und unter welchen Kollateralschäden die Unternehmen überleben würden.

Ich habe damals einen niedrigen fünfstelligen Betrag investiert und mir später in den Hintern gebissen nicht mehr gekauft zu haben.

Natürlich ist es nicht schön zu sehen wie das eigene Portfolio abschmiert. Mich persönlich interessieren aber die Kursgewinne bis zu meinem Renteneintritt in über 25 Jahren.

ETFs werden deshalb madig gemacht, da Finanzdienstleister und Banken so gut wie nichts dran verdienen. Die Diskussionen gibt es nun wirklich schon lange. Und ja, ich würge meinen Bankberater immer direkt ab, wenn er mit aktiv gemanagten Fonds anfängt.

Ich würde gar nicht zu ihm hingehen. Sei dein eigener Bankberater. Dann nimmt dir auch niemand etwas weg, denn allein das Wegnehmen eines Teil deines Geldes ist seine Aufgabe.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

Davja89, Dienstag, 11.03.2025, 09:02 (vor 316 Tagen) @ markus

Immer eine Frage des eigenen Könnens und Wissens.

Gut informierte Menschen mit genügend persönlicher Reife und Zeit können selbstverständlich ihre Finanzangelegenheiten selber regeln.

Es gibt aber auch nicht unerheblich viele Menschen die Probleme damit haben zu unterscheiden was Brutto/Netto bedeutet, Was Zinsen bedeuten, wie eine Aktie funktioniert oder was die Rentenlücke ist...

Das sollte man nicht unterschätzen.
Und die sind dann bei einer 0815 Sparkasse besser aufgehoben als allein in den Weiten des Internets mit irgendwelchen Krypto-Bros und dubiosen Instagram-Finanzexperten.

Die werden vermutlich keine großen Renditen einfahren aber vor den größten Blödheiten (hohe Verschuldung, keine Ersparnisse) bewahrt.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

Kapitän Haddock, Dienstag, 11.03.2025, 10:30 (vor 316 Tagen) @ Davja89

Immer eine Frage des eigenen Könnens und Wissens.

...und des Wollens bzw. Interesses. Ich habe bei mehreren Fällen in meinem Freundes- und Familienkreis aufgegeben, sie davon zu überzeugen, dass es einfach keine gute Idee ist, sein komplettes Geld (bei manchen Summen wird man blass) auf dem Girokonto herumliegen zu lassen. Der Verlust wird zwar gesehen, ist ihnen aber letztendlich egal, um Geld will man sich einfach nicht kümmern müssen und Börse ist ja eh Casino. Was willste da machen.

Gut informierte Menschen mit genügend persönlicher Reife und Zeit können selbstverständlich ihre Finanzangelegenheiten selber regeln.

Es bleibt eine Einstiegsscheu. Mein erster Aktienkauf war aus heutiger Sicht eine lächerlich kleine Summe, trotzdem hatte ich damals richtig Bammel.

Seit Corona bin ich ziemlich abgebrüht, die aktuelle Delle nehme ich zur Kenntnis, nachschießen kann ich eh nicht, da ich immer fast voll investiert bin.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

markus, Dienstag, 11.03.2025, 10:44 (vor 316 Tagen) @ Kapitän Haddock

Immer eine Frage des eigenen Könnens und Wissens.


...und des Wollens bzw. Interesses. Ich habe bei mehreren Fällen in meinem Freundes- und Familienkreis aufgegeben, sie davon zu überzeugen, dass es einfach keine gute Idee ist, sein komplettes Geld (bei manchen Summen wird man blass) auf dem Girokonto herumliegen zu lassen. Der Verlust wird zwar gesehen, ist ihnen aber letztendlich egal, um Geld will man sich einfach nicht kümmern müssen und Börse ist ja eh Casino. Was willste da machen.

Gut informierte Menschen mit genügend persönlicher Reife und Zeit können selbstverständlich ihre Finanzangelegenheiten selber regeln.


Es bleibt eine Einstiegsscheu. Mein erster Aktienkauf war aus heutiger Sicht eine lächerlich kleine Summe, trotzdem hatte ich damals richtig Bammel.

Seit Corona bin ich ziemlich abgebrüht, die aktuelle Delle nehme ich zur Kenntnis, nachschießen kann ich eh nicht, da ich immer fast voll investiert bin.

Geht mir genau so. Hab vor Corona angefangen zu investieren und wenn aus 30k dann plötzlich 20k werden, ist das wirklich nicht schön. Ich habe dann aber stumpf alles, was ich sonst noch hatte, reingebuttert. So billig einkaufen geht sonst nicht.

Funfact: Ein Arbeitskollege mit 50k Erbe hat mit breitem Grinsen gemeint, er wartet jetzt noch ab, bis der DAX bei 3.000 Punkten liegt. Dann steigt er ein. Dummerweise war der Tiefpunkt bei etwas über 8.000 Punkten. Als es wieder hoch ging, hab ich ihn ein Jahr später nochmal drauf angesprochen. Da meinte er, die Kurse würden sich dem Markt vollständig entkoppeln, die gehen bald wieder runter, dann steigt er ein. Ein Jahr weiteres Jahr später hab ich nochmal gefragt. Da hat er zugegeben, den passenden Zeitpunkt verpasst zu haben und das Geld verkonsumiert (neue Küche, Terrassenüberdachung, Weber Gasgrill). Heute steht ein 0€ Depot einem sechsstelligen gegenüber. Dumm gelaufen.

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Kapitän Haddock, Dienstag, 11.03.2025, 11:58 (vor 316 Tagen) @ markus

Funfact: Ein Arbeitskollege mit 50k Erbe hat mit breitem Grinsen gemeint, er wartet jetzt noch ab, bis der DAX bei 3.000 Punkten liegt. Dann steigt er ein. Dummerweise war der Tiefpunkt bei etwas über 8.000 Punkten. Als es wieder hoch ging, hab ich ihn ein Jahr später nochmal drauf angesprochen. Da meinte er, die Kurse würden sich dem Markt vollständig entkoppeln, die gehen bald wieder runter, dann steigt er ein. Ein Jahr weiteres Jahr später hab ich nochmal gefragt. Da hat er zugegeben, den passenden Zeitpunkt verpasst zu haben und das Geld verkonsumiert (neue Küche, Terrassenüberdachung, Weber Gasgrill). Heute steht ein 0€ Depot einem sechsstelligen gegenüber. Dumm gelaufen.

Wenn ich du wäre, würde ich mir jetzt von den Gewinnen selbst einen Weber kaufen und ihn dann zur Einweihung einladen.

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markus, Dienstag, 11.03.2025, 09:49 (vor 316 Tagen) @ Davja89

Immer eine Frage des eigenen Könnens und Wissens.

Gut informierte Menschen mit genügend persönlicher Reife und Zeit können selbstverständlich ihre Finanzangelegenheiten selber regeln.

Es gibt aber auch nicht unerheblich viele Menschen die Probleme damit haben zu unterscheiden was Brutto/Netto bedeutet, Was Zinsen bedeuten, wie eine Aktie funktioniert oder was die Rentenlücke ist...

Das sollte man nicht unterschätzen.
Und die sind dann bei einer 0815 Sparkasse besser aufgehoben als allein in den Weiten des Internets mit irgendwelchen Krypto-Bros und dubiosen Instagram-Finanzexperten.

Die werden vermutlich keine großen Renditen einfahren aber vor den größten Blödheiten (hohe Verschuldung, keine Ersparnisse) bewahrt.

Wer es schafft, unfallfrei ein Smartphone zu bedienen um dort mit Paypal 30 Tage später bezahlen oder Klarna konsumzombiemäßig Onlineshopping zu betreiben, der würde es auch schaffen, sich einen Sparplan einzurichten und einfach einen ETF zu starten.

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Blarry, Essen, Dienstag, 11.03.2025, 09:29 (vor 316 Tagen) @ Davja89

Pseudowissenschaften sind selten eine Sache von Können und Wissen. Da reicht religiöser Glaube.

Gerade mit ETFs ists doch trivial einfach. Sparplan anlegen. Wenn man in der Tagesschau von Börsencrashs hört, Bargeld reinstecken, um den durchschnittlichen Kaufpreis zu drücken. Erst beim Renteneintritt wieder ins Depot schauen. Schritt 2 ist auch noch optional. Und die Zeit, in der man sein Geld analytisch schubbernd "aktiv managen" will, steckt man in richtige, nichtparasitäre Lohnarbeit. Bringt mehr Rendite als acht Stunden am Tag Renditerolf1488-s Finanzinfluenzavideos auf Insta anzugaffen.

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Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Dienstag, 11.03.2025, 09:12 (vor 316 Tagen) @ Davja89

Immer eine Frage des eigenen Könnens und Wissens.

Gut informierte Menschen mit genügend persönlicher Reife und Zeit können selbstverständlich ihre Finanzangelegenheiten selber regeln.

Es gibt aber auch nicht unerheblich viele Menschen die Probleme damit haben zu unterscheiden was Brutto/Netto bedeutet, Was Zinsen bedeuten, wie eine Aktie funktioniert oder was die Rentenlücke ist...

Das sollte man nicht unterschätzen.
Und die sind dann bei einer 0815 Sparkasse besser aufgehoben als allein in den Weiten des Internets mit irgendwelchen Krypto-Bros und dubiosen Instagram-Finanzexperten.

Die werden vermutlich keine großen Renditen einfahren aber vor den größten Blödheiten (hohe Verschuldung, keine Ersparnisse) bewahrt.

Naja, zwischen den Aktien-Experten und den Leuten, die brutto und netto nicht unterscheiden können, gibt es zum Glück noch jede Menge Schattierungen ;).

Es sollte aber unbestritten sein, dass der Zukunft zum Aktien-Markt noch nie so einfach war. Auch die Trading-Gebühren sind keine oder nur noch eine kleinere Hürde am Markt zu investieren.

Aber natürlich hast du Recht, wenn du sagst, es würde viele Leute überfordern. Letztlich finde ich es dann aber umso erschreckender, dass die „Sparkassen“ hier Dinge schlecht reden, weil es für sie kein Geschäftsmodell ist.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 11.03.2025, 09:38 (vor 316 Tagen) @ Ollis

Naja, zwischen den Aktien-Experten und den Leuten, die brutto und netto nicht unterscheiden können, gibt es zum Glück noch jede Menge Schattierungen ;).

Naja, ein ehemaliger Versicherungsmakler, der meinen Vater jahrelang beraten hat (und später dann zum Glück nicht mehr), konnte mir in einem einstündigen Gespräch nicht erklären, wie genau eine fondgebundene BU funktioniert und was ich im Idealfall am Ende (bei Renteneintritt) rausbekomme.

Verkaufen wollte er sie mir trotzdem ;)

Es sollte aber unbestritten sein, dass der Zukunft zum Aktien-Markt noch nie so einfach war. Auch die Trading-Gebühren sind keine oder nur noch eine kleinere Hürde am Markt zu investieren.

Es gibt eigentlich nur eine Regel: lege deine Eier in mehrere Nester. Wobei ETFs an sich ja schon recht breit gestreut sind.

Investitionen im Aktienmarkt sind keine Frage von Angst und Mut, sondern eher von Erfahrung. Wer ein paar Einbrüche erlebt hat und einigermaßen clever streut/ gestreut hat, weiß, dass Kurseinbrüche wie in dieser Woche keine langfristige Gefahr darstellen. Im Mittel geht es immer nach oben, natürlich mit unterschiedlichen Gradienten.

Aber natürlich hast du Recht, wenn du sagst, es würde viele Leute überfordern. Letztlich finde ich es dann aber umso erschreckender, dass die „Sparkassen“ hier Dinge schlecht reden, weil es für sie kein Geschäftsmodell ist.

So arbeiten Menschen, die etwas verkaufen wollen. Finde ich auch grundsätzlich in Ordnung. Und für Oma Erna (solange noch genügend Restlaufzeit) ist ein aktiv gemanagter Fond vermutlich besser als das Sparbuch.

Wer aber in der Lage ist, ein Depot zu eröffnen und dies noch nicht getan hat, sollte es schleunigst tun.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:49 (vor 316 Tagen) @ guy_incognito

Es gibt eigentlich nur eine Regel: lege deine Eier in mehrere Nester. Wobei ETFs an sich ja schon recht breit gestreut sind.

Jein.

Der MSCI World und - mit leichten Abstrichen der FTSE Developed World - ist mittlerweile extrem US-lastig und zudem ziemlich Tech-lastig. Mit einer Ergänzung des MSCI World (oder FTSE Developed World) durch den MSCI Europe (oder STOXX Europe 600, etc.) und MSCI MSCI Emerging Markets bekommt man allerdings eine breitere Streuung hin. Man kann sich darüber hinaus noch zusätzlich die jeweiligen Small-Cap-Varianten anschauen, aber irgendwann läuft man Gefahr, sich zu verzetteln.


Investitionen im Aktienmarkt sind keine Frage von Angst und Mut, sondern eher von Erfahrung. Wer ein paar Einbrüche erlebt hat und einigermaßen clever streut/ gestreut hat, weiß, dass Kurseinbrüche wie in dieser Woche keine langfristige Gefahr darstellen. Im Mittel geht es immer nach oben, natürlich mit unterschiedlichen Gradienten.

Aber natürlich hast du Recht, wenn du sagst, es würde viele Leute überfordern. Letztlich finde ich es dann aber umso erschreckender, dass die „Sparkassen“ hier Dinge schlecht reden, weil es für sie kein Geschäftsmodell ist.


So arbeiten Menschen, die etwas verkaufen wollen. Finde ich auch grundsätzlich in Ordnung. Und für Oma Erna (solange noch genügend Restlaufzeit) ist ein aktiv gemanagter Fond vermutlich besser als das Sparbuch.

Wer aber in der Lage ist, ein Depot zu eröffnen und dies noch nicht getan hat, sollte dies tun.

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guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 11.03.2025, 10:11 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Es gibt eigentlich nur eine Regel: lege deine Eier in mehrere Nester. Wobei ETFs an sich ja schon recht breit gestreut sind.


Jein.

Der MSCI World und - mit leichten Abstrichen der FTSE Developed World - ist mittlerweile extrem US-lastig und zudem ziemlich Tech-lastig. Mit einer Ergänzung des MSCI World (oder FTSE Developed World) durch den MSCI Europe (oder STOXX Europe 600, etc.) und MSCI MSCI Emerging Markets bekommt man allerdings eine breitere Streuung hin. Man kann sich darüber hinaus noch zusätzlich die jeweiligen Small-Cap-Varianten anschauen, aber irgendwann läuft man Gefahr, sich zu verzetteln.

Jaaaa... ich weiß. Mein Depot ist schon recht MSCI World-lastig. Trotzdem sehe ich das recht entspannt bei Betrachtung der beteiligten Unternehmen ;)

In den nächsten Wochen werde ich aber sowieso wieder was investieren und schaue mir insbesondere die aus dem MSCI Europe mal genauer an.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 06:24 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

Mit Tesla ging es übrigens an der NASDAQ auch nachbörslich deutlich weiter bergab. Vortagesschlusskurs war 262,67 $, Startkurs gestern 252,50 $, Schlusskurs um 16:00 Ortszeit 222,15 $. Zum Ende des nachbörslichen Handels um 20:00 Ortszeit lag der Kurs bei 215,01 $. Ein so heftiger Absturz kommt extrem selten vor.

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markus, Dienstag, 11.03.2025, 06:09 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

„Ein Crash ist gut für Leute mit Mut“. Beate Sander

„Wenn Sie es nicht mit ansehen können, dass 50% Ihrer Investition fallen, ohne in Panik zu geraten, investieren Sie nicht in den Aktienmarkt.“ Warren Buffet

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Kapitän Haddock, Dienstag, 11.03.2025, 10:05 (vor 316 Tagen) @ markus

„Ein Crash ist gut für Leute mit Mut“. Beate Sander

„Wenn Sie es nicht mit ansehen können, dass 50% Ihrer Investition fallen, ohne in Panik zu geraten, investieren Sie nicht in den Aktienmarkt.“ Warren Buffet

"Time in the market beats timing the market" Ken Fisher

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jamal_s, Dienstag, 11.03.2025, 01:35 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

Krise?

Seit Trump im November haben wir teils absurde Wachstumsraten gesehen – einfach so. Jetzt kam die Korrektur.

Tesla und MicroStrategy sind herrlich hochgepoppt. Wer bei solchen Werten keine Teilgewinne mitnimmt und etwas umschichtet, ist meiner Meinung nach selbst schuld.

Immer, wenn man glaubt, jetzt läuft es richtig, man glaub schlauer als der Rest zu sein und in wenigen Wochen 50 % oder mehr im Plus steht, sollte man sein Glück nicht überstrapazieren. Außerdem lohnt es sich, ein Auge auf den alten Buffett zu werfen – wenn er anfängt umzuschichten, ist das in den meisten Fällen der richtige Zeitpunkt, um sich abzusichern.

Jetzt sind die Buy Orders bei Tesla, Palantir & Co. wieder offen. Zusätzlich bei QQQM nachkaufen und abwarten. Aktuell läuft bei mir alles über Combi-Orders, bei denen direkt nach dem Kauf eine Sell-Order mit Stop-Loss/Trailing Stoploss gesetzt wird.

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Pfostentreffer, Dienstag, 11.03.2025, 08:06 (vor 316 Tagen) @ jamal_s

Wer Anteile an Unternehmen wie Palantir erwirbt und sie damit unterstützt und dem damit ein Teil des Unternehmens gehört, hat deutlich mehr schlimmeres verdient als nur den Totalverlust seines Portfolios.

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TerraP, Köln, Dienstag, 11.03.2025, 08:16 (vor 316 Tagen) @ Pfostentreffer

Wer anderen für den völlig legalen Erwerb ganz normaler Aktien deutlich Schlimmeres als den Totalverlust seines Portfolios wünscht, hat mindestens eine weitere Saison mit Nuri Sahin als Trainer seines Lieblingsvereins verdient - mit Hassan Salihamidzic als Sportdirektor.

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Pfostentreffer, Dienstag, 11.03.2025, 10:11 (vor 316 Tagen) @ TerraP

Wer anderen für den völlig legalen Erwerb ganz normaler Aktien deutlich Schlimmeres als den Totalverlust seines Portfolios wünscht, hat mindestens eine weitere Saison mit Nuri Sahin als Trainer seines Lieblingsvereins verdient - mit Hassan Salihamidzic als Sportdirektor.

Und wer Palantir als "ganze normale Aktie" bezeichnet, 3 Jahre Thomas Doll als Trainer und Peter Thiel als CEO:-)

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Blarry, Essen, Dienstag, 11.03.2025, 09:32 (vor 316 Tagen) @ TerraP

Wer "es ist technisch gesehen nicht illegal" als einziges Argument für sein Handeln präsentieren kann, hat einen Langstreckenflug aufm Mittelplatz einer Dreiersitzreihe zwischen Elon Musk und Andrew Tate verdient.

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Ulrich, Montag, 10.03.2025, 22:45 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

Zollpolitik der US-Regierung - Rezessionsangst belastet US-Börsen – Tesla-Kurs bricht ein (Spiegel)

"Donald Trump befeuert mit seiner Zollpolitik die Angst vor einer Rezession. Die US-Börsen reagierten am Montag mit starken Verlusten. Die Tesla-Aktie stürzte regelrecht ab."

Tesla ist meiner Meinung nach ein Sonderfall. Dem Unternehmen laufen weltweit die Kunden weg, besonders stark in Europa. Aber auch in den USA hat man ganz massive Probleme. Bin zu faul zum Suchen, aber ich meine, heute irgendwo gelesen zu haben, dass man dort von der Edelstahl gewordenen Endzeitvision Cybertruck statt geplanten 500.000 Stück im letzten Jahr nur 40.000 absetzen konnte und aktuell massive Dumping-Maßnahmen plant, um das zu ändern.

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koom, Dienstag, 11.03.2025, 09:22 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Momentan schaut es sehr danach aus, das Musk den Weg von allen von Trumps Spießgesellen gehen könnte, die meinten, dass sie cleverer sind und aus seinem irren Spiel als Sieger rausgehen. Musk ist immer noch absurd reich, aber seine Werte zerfallen gerade. Und selbst Trump lässt ihm nicht mehr alles durchgehen.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:30 (vor 316 Tagen) @ koom

Momentan schaut es sehr danach aus, das Musk den Weg von allen von Trumps Spießgesellen gehen könnte, die meinten, dass sie cleverer sind und aus seinem irren Spiel als Sieger rausgehen. Musk ist immer noch absurd reich, aber seine Werte zerfallen gerade. Und selbst Trump lässt ihm nicht mehr alles durchgehen.

Ob ihm Trump tatsächlich nicht mehr alles durchgehen lässt, bleibt abzuwarten. Bereits aus dessen erster Amtszeit weiß man, dass der Mann ein extrem schwacher Charakter ist. Den beeinflusst im Moment jeweils derjenige am stärksten, der zuletzt mit ihm gesprochen hat. Ein paar Stunden später kann es schon wieder ganz anders ausschauen.

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koom, Dienstag, 11.03.2025, 10:15 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Ob ihm Trump tatsächlich nicht mehr alles durchgehen lässt, bleibt abzuwarten. Bereits aus dessen erster Amtszeit weiß man, dass der Mann ein extrem schwacher Charakter ist. Den beeinflusst im Moment jeweils derjenige am stärksten, der zuletzt mit ihm gesprochen hat. Ein paar Stunden später kann es schon wieder ganz anders ausschauen.

Hmmmm... ich bin bei der Einschätzung skeptisch. Also das Trump ein extrem schwacher Charakter ist, den man manipulieren kann. Das ist so ein bisserl wie mit Hitler, wo man das gleiche glaubte.

Ich glaube eher, dass Trump ein starrsinniger Dickkopf ist, der aber seinen Fokus auf sehr andere Themen hat, als es für eher rationalere Geister verständlich wäre. Von diesen Themen hat er etliche. Kann er sich da nicht schnell durchsetzen, dann lässt er die durchaus mal fallen, aber nur wenn er da nicht 100% klar Ablehnung bekommt und keine Chance sieht.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 10:38 (vor 316 Tagen) @ koom

Ob ihm Trump tatsächlich nicht mehr alles durchgehen lässt, bleibt abzuwarten. Bereits aus dessen erster Amtszeit weiß man, dass der Mann ein extrem schwacher Charakter ist. Den beeinflusst im Moment jeweils derjenige am stärksten, der zuletzt mit ihm gesprochen hat. Ein paar Stunden später kann es schon wieder ganz anders ausschauen.


Hmmmm... ich bin bei der Einschätzung skeptisch. Also das Trump ein extrem schwacher Charakter ist, den man manipulieren kann. Das ist so ein bisserl wie mit Hitler, wo man das gleiche glaubte.

Ich glaube eher, dass Trump ein starrsinniger Dickkopf ist, der aber seinen Fokus auf sehr andere Themen hat, als es für eher rationalere Geister verständlich wäre. Von diesen Themen hat er etliche. Kann er sich da nicht schnell durchsetzen, dann lässt er die durchaus mal fallen, aber nur wenn er da nicht 100% klar Ablehnung bekommt und keine Chance sieht.

Ich empfehle da die Aufzeichnungen und Aussagen der Leute, die mit Donald Trump während dessen erster Amtszeit zusammengearbeitet haben. Da gibt es mittlerweile einiges. Und das Bild ist immer das gleiche. Ein Mann, der bei komplexen Themen nach drei bis vier Minuten komplett aussteigt, der sich selbst für allwissend hält, aber sehr leicht steuerbar ist, wenn man ihm nicht direkt widerspricht, sondern ihn mit Schmeicheleien in die gewünschte Richtung lenkt.

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HCSF ⌂ @, Wuppertal, Dienstag, 11.03.2025, 08:39 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Bin gespannt wann die ersten Schließung Gerüchte um das Tesla Werk in Grünheide aufkommen.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:01 (vor 316 Tagen) @ HCSF

Bin gespannt wann die ersten Schließung Gerüchte um das Tesla Werk in Grünheide aufkommen.

Das Werk hat für Tesla strategische Bedeutung. Es beliefert den EU-Markt. Von wo sollten die Fahrzeuge stattdessen kommen? Aus China? Für E-Autos von dort werden teils heftige Strafzölle fällig. Zudem hat China das Druckmittel, die Tesla-Fabriken kurzfristig stilllegen zu können. Schon jetzt ist problematisch, dass die Batterien für Grünheide aus China kommen. Und mit den USA droht ein Handelskrieg, der die Importe von dort spürbar verteuern könnte.

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HCSF ⌂ @, Wuppertal, Dienstag, 11.03.2025, 10:15 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Am Ende muss das Werk auch ausgelastet sein und Gewinn abwerfen. Sonst ist die strategische Ausrichtung egal. Wenn es keinen Markt oder Kunden mehr gibt, weil die Kunden mit der Haltung vom Chef nicht einverstanden sind. Da im Moment die Absätze zusammen brechen ist abzuwarten, wie sich die Situation bei Tesla weiter entwickelt.

Es gibt genug Leute die sich von Tesla abwenden.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 11.03.2025, 08:39 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Zollpolitik der US-Regierung - Rezessionsangst belastet US-Börsen – Tesla-Kurs bricht ein (Spiegel)

"Donald Trump befeuert mit seiner Zollpolitik die Angst vor einer Rezession. Die US-Börsen reagierten am Montag mit starken Verlusten. Die Tesla-Aktie stürzte regelrecht ab."

Tesla ist meiner Meinung nach ein Sonderfall. Dem Unternehmen laufen weltweit die Kunden weg, besonders stark in Europa. Aber auch in den USA hat man ganz massive Probleme. Bin zu faul zum Suchen, aber ich meine, heute irgendwo gelesen zu haben, dass man dort von der Edelstahl gewordenen Endzeitvision Cybertruck statt geplanten 500.000 Stück im letzten Jahr nur 40.000 absetzen konnte und aktuell massive Dumping-Maßnahmen plant, um das zu ändern.

Der Cybertruck ist das Geld nicht wert, habe da gestern irgendwo ein Video zugesehen.
Aber das US-Militär soll da für 400 Mio$ welche von kaufen.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:03 (vor 316 Tagen) @ Garum

Zollpolitik der US-Regierung - Rezessionsangst belastet US-Börsen – Tesla-Kurs bricht ein (Spiegel)

"Donald Trump befeuert mit seiner Zollpolitik die Angst vor einer Rezession. Die US-Börsen reagierten am Montag mit starken Verlusten. Die Tesla-Aktie stürzte regelrecht ab."

Tesla ist meiner Meinung nach ein Sonderfall. Dem Unternehmen laufen weltweit die Kunden weg, besonders stark in Europa. Aber auch in den USA hat man ganz massive Probleme. Bin zu faul zum Suchen, aber ich meine, heute irgendwo gelesen zu haben, dass man dort von der Edelstahl gewordenen Endzeitvision Cybertruck statt geplanten 500.000 Stück im letzten Jahr nur 40.000 absetzen konnte und aktuell massive Dumping-Maßnahmen plant, um das zu ändern.


Der Cybertruck ist das Geld nicht wert, habe da gestern irgendwo ein Video zugesehen.
Aber das US-Militär soll da für 400 Mio$ welche von kaufen.

Kaufinteressent ist das Außenministerium.

Obwohl man dort die Teile definitiv nicht benötigt.

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donotrobme, Münsterland, Montag, 10.03.2025, 21:52 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

Im Gegensatz zu der Dot-Com Blase sind die Bilanzn und Gewinne der größeen Tech-Firmen grundsolide. Die wissen doch auch nicht wirklich, wohin mit ihrem Geld und investieren in vielen, teils auch zu vielen Bereichen.
So wie Meta, die ihr Metaverse ausgerufen haben und mittlerweile passiert da nichts mehr.

Michael Burry, der die Immobilienblase in den 00er Jahren kommen sah, weißt auf ein anderes Problem hin: Eine ETF-Blase.
Demnach machen ETFs in den USA ein Großteil des Aktienhandels aus. Diese investieren jedoch nur bestimmte Werte. Dies führt wohl zu einem unintelligenten Verhalten auf den Börsenplätzen.

Ob da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Hausbank jedenfalls redete ETFs regelmäßig madig als ich vor Ort war, aber wohl eher, weil sie daran weniger verdienen.

Ich frage mich eher, wo man sonst investieren sollte als in Aktien. Sparbücher decken nichtmal die Inflation, Immobilien sind gefühlt unbezahlbar und für Edelmetalle braucht man am besten noch einen Tresor.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

AGraute, Dienstag, 11.03.2025, 10:16 (vor 316 Tagen) @ donotrobme

Ich frage mich eher, wo man sonst investieren sollte als in Aktien. Sparbücher decken nichtmal die Inflation, Immobilien sind gefühlt unbezahlbar und für Edelmetalle braucht man am besten noch einen Tresor.

Ein Schließfach bei Volksbank oder Sparkasse kostet ca. 40 - 50€ im Jahr. Wer möchte kann dann das Gold, welches sich im Schließfach befindet noch versichern (je nach Gesamtsumme und sonstigem Schmuck im Haushalt, kann das Anlagegold schon durch die Hausrat versichert sein). Hier sind die Summen natürlich unterschiedlich, aber als Hausnummer kann man ungefähr sagen, dass man pro 1.000€ einen Euro Versicherung pro Jahr zahlt.
Wer sich also beispielsweise Goldbarren oder Münzen im Wert von 100.000€ ins Bankschließfach legt, zahlt ungefähr 150€ kosten im Jahr für Aufbewahrung und Versicherung. Ein eigener Tresor kann auch Sinn ergeben - da muss jeder seine individuelle pro und contra Liste erstellen.

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Timo_89, Dienstag, 11.03.2025, 09:49 (vor 316 Tagen) @ donotrobme

Michael Burry, der die Immobilienblase in den 00er Jahren kommen sah, weißt auf ein anderes Problem hin: Eine ETF-Blase.

Burry lag in den letzten Jahren auch immer wieder falsch. Kein Allwissender.

Demnach machen ETFs in den USA ein Großteil des Aktienhandels aus. Diese investieren jedoch nur bestimmte Werte. Dies führt wohl zu einem unintelligenten Verhalten auf den Börsenplätzen.

Ein Großteil der ETF Portfolios ist sowas wie MSCI World, Vanguard All World, also breit gestreute Welt ETFs, die tausende der größten notierten Unternehmen abbilden. Unintelligent sind, zumindest nach langfristigen Rendite-Gesichtspunkten, eher die Stock Picker und aktiven Fonds. ;)

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Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Dienstag, 11.03.2025, 08:28 (vor 316 Tagen) @ donotrobme

Ob da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Hausbank jedenfalls redete ETFs regelmäßig madig als ich vor Ort war, aber wohl eher, weil sie daran weniger verdienen.

Ich frage mich eher, wo man sonst investieren sollte als in Aktien. Sparbücher decken nichtmal die Inflation, Immobilien sind gefühlt unbezahlbar und für Edelmetalle braucht man am besten noch einen Tresor.

Für die Hausbank sind ETFs auch eher Fluch als Segen, weil sie kein konkurrenzfähiges Produkt dafür entwickeln und damit Geld verdienen können.

Geld was früher in deren Produkte gefloßen ist, verlässt die Hausbank nun in der Regel direkt nach Gehaltseingang.

Unabhängig ob es nun eine ETF-Blase gibt oder nicht, bin ich gespannt, wie wir alle auf eine längere Schwächephase der Börse reagieren werden. Viele dürften bisher nur ein aufwärts kennen.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 08:56 (vor 316 Tagen) @ Ollis

Ob da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Hausbank jedenfalls redete ETFs regelmäßig madig als ich vor Ort war, aber wohl eher, weil sie daran weniger verdienen.

Ich frage mich eher, wo man sonst investieren sollte als in Aktien. Sparbücher decken nichtmal die Inflation, Immobilien sind gefühlt unbezahlbar und für Edelmetalle braucht man am besten noch einen Tresor.


Für die Hausbank sind ETFs auch eher Fluch als Segen, weil sie kein konkurrenzfähiges Produkt dafür entwickeln und damit Geld verdienen können.

Geld was früher in deren Produkte gefloßen ist, verlässt die Hausbank nun in der Regel direkt nach Gehaltseingang.

Unabhängig ob es nun eine ETF-Blase gibt oder nicht, bin ich gespannt, wie wir alle auf eine längere Schwächephase der Börse reagieren werden. Viele dürften bisher nur ein aufwärts kennen.

Ich weiß nicht, ob irgendjemandem der Begriff "Nixon-Schock" noch etwas sagt? Link geht zu Wikipedia.

Weniger bekannt ist heute, dass Richard Nixon 1971 erfolgreich den damaligen Chef der FED, Arthur Burns, massiv unter Druck setzte, damit der die Leitzinsen deutlich senkte. Das hat dann einen massiven Inflationsschub geführt, die Preise stiegen innerhalb eines halben Jahres um acht Prozent. Auf das Wirtschaftswachstum hatten die niedrigen Zinsen allerdings keine positiven Auswirkungen. Die US-Wirtschaft rutschte in die Stagflation. Aus den damaligen Ereignissen zog man später den Schluss, dass der Chef der FED eine möglichst starke Position einnehmen müsse, um dem Druck aus dem Weißen Haus ggf. standhalten zu können. Der aktuelle Chef der FED, Jerome Powell, gilt als pragmatisch, aber durchaus auch standhaft. Seine Amtszeit endet im Mai 2026. Ihn vorher auszutauschen wäre für Donald Trump zwar wohl möglich, aber schwierig. Zudem müsste der Nachfolger ggf. mit dem Ruf leben, "Trumps Marionette" zu sein.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 10.03.2025, 22:12 (vor 317 Tagen) @ donotrobme

Im Gegensatz zu der Dot-Com Blase sind die Bilanzn und Gewinne der größeen Tech-Firmen grundsolide. Die wissen doch auch nicht wirklich, wohin mit ihrem Geld und investieren in vielen, teils auch zu vielen Bereichen.
So wie Meta, die ihr Metaverse ausgerufen haben und mittlerweile passiert da nichts mehr.

Das stimmt, also ich habe von den "Mag 7" nur Nvidia direkt investiert und da auch noch recht hohe dreistellig Zuwachsraten, aber der Verfall ist schon enorm, in den vergangenen ~2-3 Wochen. Obwohl alle elementaren KPIs absolut überzeugen.

Michael Burry, der die Immobilienblase in den 00er Jahren kommen sah, weißt auf ein anderes Problem hin: Eine ETF-Blase.
Demnach machen ETFs in den USA ein Großteil des Aktienhandels aus. Diese investieren jedoch nur bestimmte Werte. Dies führt wohl zu einem unintelligenten Verhalten auf den Börsenplätzen.

Ob da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Hausbank jedenfalls redete ETFs regelmäßig madig als ich vor Ort war, aber wohl eher, weil sie daran weniger verdienen.

Ich habe auch so ca. 50% in ETFs investiert, dann etwas diversifiziert. Emerging Markets, MSCI World, S&P US Tech, Vanguard All-World High Dividend u.a.
Bin auch oft unsicher, weil es immer wieder diese Kritik an ETFs gibt. Aber ich denke auch, alles noch besser als teure, aktiv gemanagte Fonds.

Ich frage mich eher, wo man sonst investieren sollte als in Aktien. Sparbücher decken nichtmal die Inflation, Immobilien sind gefühlt unbezahlbar und für Edelmetalle braucht man am besten noch einen Tresor.

Ich investiere aktuell nicht mehr, seit 1-2 Monaten, weil ich Cash für eine Sanierung brauche und da auch noch 1-2 weitere Monate einplane des nicht-Investierens, aber ich stelle mir diese Frage auch oft. In Aktien/ETFs kann man flexibel investieren, ob "nur" 100 Euro pro Monat oder 5.000 Euro, man kann sie jederzeit handeln, schnell liquidieren, die Renditen sind langfristig gesehen schon solide. Wo geht das schon noch bzw. wo sind überhaupt noch ordentliche Renditen machbar mit anderen Invests? Immobilien, Lebensversicherungen, Bausparverträge, Tagesgeld, Sparbuch (LOL)?
Im Grunde bleibt sonst nur Tagesgeld-Hopping um der Inflation so gerade eben von der Schüppe zu springen.

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Ulrich, Montag, 10.03.2025, 22:04 (vor 317 Tagen) @ donotrobme

Im Gegensatz zu der Dot-Com Blase sind die Bilanzn und Gewinne der größeen Tech-Firmen grundsolide. Die wissen doch auch nicht wirklich, wohin mit ihrem Geld und investieren in vielen, teils auch zu vielen Bereichen.
So wie Meta, die ihr Metaverse ausgerufen haben und mittlerweile passiert da nichts mehr.

Trotzdem sind die KGVs seit geraumer Zeit auch dort im historischen Vergleich ungewöhnlich hoch. Warren Buffett hat bereits vor einiger Zeit bei Berkshire Hathaway massiv umgeschichtet. Raus aus Werten wie Apple, rein in US-Staatsanleihen.


Michael Burry, der die Immobilienblase in den 00er Jahren kommen sah, weißt auf ein anderes Problem hin: Eine ETF-Blase.
Demnach machen ETFs in den USA ein Großteil des Aktienhandels aus. Diese investieren jedoch nur bestimmte Werte. Dies führt wohl zu einem unintelligenten Verhalten auf den Börsenplätzen.

Die investieren nicht in "bestimmte Werte", die bilden jeweils den zugrundeliegenden Index ab. Sei es, indem sie alle Aktien im Index entsprechend deren Gewichtung kaufen, sei es, indem sie die allermeisten Aktien in diesem Index entsprechend deren Gewichtung kaufen, sei es, indem sie mit Swaps arbeiten. Allerdings gibt es noch immer die aktiv gemanagten Fonds. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sind die in Europa noch immer stärker als die ETFs, und die dürften auch in den USA durchaus relevant sein. Zudem gibt es nicht nur immer mehr ETFs auf unterschiedliche Indices, es gibt zudem mittlerweile eine ganze Reihe davon, die zusätzliche Filter einsetzen. "Social Responsible", "Quality", "Momentum", hohe Dividendenausschüttung über einen langen Zeitraum, und, und, und ... Vielfach sind diese Fonds eigentlich irgendwo zwischen den klassischen ETFs und den aktiv gemanagten Fonds eingeordnet. Der Unterschied ist vor allem, dass nicht die Manager der einzelnen Fonds das Portfolio vorgeben, sondern diejenigen, die hinter dem jeweiligen Index stehen.


Ob da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Hausbank jedenfalls redete ETFs regelmäßig madig als ich vor Ort war, aber wohl eher, weil sie daran weniger verdienen.

ETFs kauft man nicht bei der Hausbank. Die kauft man bei Consors, bei ING oder bei einem Neobroker.

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Gazelle, Montag, 10.03.2025, 22:35 (vor 317 Tagen) @ Ulrich

Ich glaube nicht, dass die derzeitige Situation mit dem Dotcom crash vergleichbar ist. Die heutigen Tech-Schwergewichte sind, im Gegensatz zu damals, angesichts ihrer Wachstumsaussichten nicht übermäßig hoch bewertet. Meta zB hat ein 2026er KGV von unter 22, Google sogar nur von 17. Coca-Cola im Vergleich liegt bei über 22, wächst aber natürlich deutlich langsamer.

Ich habe im Herbst ein bißchen in Pharmawerte, Gold und cash umgeschichtet (leider nicht genug), bin aber immer noch hauptsächlich in US-Tech investiert, daher waren die letzten Wochen schmerzhaft. Werde wohl peu a peu weiter investieren und solange uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt, werde ich mich in 1, 2 oder 3 Jahren freuen, das gemacht zu haben.

Finde die Markteinschätzungen von diesem Autor auf Seeking Alpha übrigens sehr lesenswert:

https://seekingalpha.com/author/lawrence-fuller

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Felix, Chutney, Montag, 10.03.2025, 21:32 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

Trump versucht mit seiner Politik die FED zu zwingen, den Leitzins schnellstens zu senken. Wenn das nicht zeitnah passiert und die Strafzölle weiterhin Bestand haben, wird die USA wirtschaftlich in ein tiefes Loch fallen.

Mir persönlich tut das auch weh, weil ich Mitte letzten Jahres mein Portfolio sehr US-lastig umgestaltet habe… sah bis zum Jahresende richtig gut aus, umso bescheidener natürlich jetzt. In den letzten 4 Wochen praktisch das gesamte Plus vom letzten Jahr aufgefressen. Ich bin immernoch von einem Großteil der Posten überzeugt (gerade auch $MSTR und $AMD), aber der Schmerz wird täglich größer.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 10:07 (vor 316 Tagen) @ Felix

Mir persönlich tut das auch weh, weil ich Mitte letzten Jahres mein Portfolio sehr US-lastig umgestaltet habe… sah bis zum Jahresende richtig gut aus, umso bescheidener natürlich jetzt. In den letzten 4 Wochen praktisch das gesamte Plus vom letzten Jahr aufgefressen. Ich bin immernoch von einem Großteil der Posten überzeugt (gerade auch $MSTR und $AMD), aber der Schmerz wird täglich größer.

Machen wir uns nichts vor: Wenn die US-Wirtschaft in eine Rezession schlidert, wird das auch nicht spurlos an Aktien anderer Länder vorbeigehen. Salopp formuliert: Hat die US-Wirtschaft Husten, bekommen andere Volkswirtschaften eine Lungenentzündung.

Mein Portfolio ist auch sehr US-lastig, habe damit aber nicht wirklich ein Problem.

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Herr_Mettbach, Dienstag, 11.03.2025, 08:52 (vor 316 Tagen) @ Felix

Die FED hat nur Einfluss auf das kurze Ende der Zinsen. Die langfristigen Zinsen macht der Markt.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:06 (vor 316 Tagen) @ Herr_Mettbach

Die FED hat nur Einfluss auf das kurze Ende der Zinsen. Die langfristigen Zinsen macht der Markt.

Jepp.

Und selbst am "kurzen Ende" entscheiden in der EU die Banken über die Dispozinsen, und in den USA vor allem die Kreditkartenunternehmen. Dort ist es vielfach üblich, den Disporahmen gleich mehrerer Kreditkarten möglichst weitgehend auszuschöpfen.

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Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Montag, 10.03.2025, 21:59 (vor 317 Tagen) @ Felix

Trump versucht mit seiner Politik die FED zu zwingen, den Leitzins schnellstens zu senken. Wenn das nicht zeitnah passiert und die Strafzölle weiterhin Bestand haben, wird die USA wirtschaftlich in ein tiefes Loch fallen.

Mir persönlich tut das auch weh, weil ich Mitte letzten Jahres mein Portfolio sehr US-lastig umgestaltet habe… sah bis zum Jahresende richtig gut aus, umso bescheidener natürlich jetzt.

Was war denn da dein persönlicher Investment-Case?

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Felix, Chutney, Montag, 10.03.2025, 22:08 (vor 317 Tagen) @ Chill-Instructor

Ich glaube weiterhin an den KI Markt und fand Deutschland einfach nicht mehr attraktiv, obwohl der DAX auch (fast schon unheimlich) gut performt hat, trotz der schlechten wirtschaftlichen Situation.

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Ulrich, Montag, 10.03.2025, 21:49 (vor 317 Tagen) @ Felix

Trump versucht mit seiner Politik die FED zu zwingen, den Leitzins schnellstens zu senken. Wenn das nicht zeitnah passiert und die Strafzölle weiterhin Bestand haben, wird die USA wirtschaftlich in ein tiefes Loch fallen.

Man sollte die Auswirkungen des von der FED festgesetzten Leitzinses nicht überschätzen. Insbesondere dann nicht, falls der von der Politik manipuliert werden sollte. Die "Musik" machen dann die Kreditkartenunternehmen, die Hypothekenbanken, die Autofinanzierer, etc.

Das eigentliche Problem ist Donald Trump. Ich habe heute einem Verwandten, der noch in den USA lebt, geschrieben "Elect a clown - expect a circus!". Dieser Clown ist jetzt US-Präsident, und er gibt von Montag bis Freitag mindestens eine Show pro Tag. Am Samstag und Sonntag macht er dann weitgehend frei und spielt Golf. Wirtschaft braucht berechenbarer Rahmenbedingungen. Aber aktuell ist in den USA nichts berechenbar. Am Montag werden neue Zölle verkündet, am Dienstag werden sie wieder ausgesetzt. Am Mittwoch kommen die nächsten Zölle, am Donnerstag wieder die Aussetzung, etc. Unter solchen Rahmenbedingungen investiert die Wirtschaft nicht, und auch die Konsumenten halten ihr Geld lieber zusammen.


Mir persönlich tut das auch weh, weil ich Mitte letzten Jahres mein Portfolio sehr US-lastig umgestaltet habe… sah bis zum Jahresende richtig gut aus, umso bescheidener natürlich jetzt. In den letzten 4 Wochen praktisch das gesamte Plus vom letzten Jahr aufgefressen. Ich bin immernoch von einem Großteil der Posten überzeugt (gerade auch $MSTR und $AMD), aber der Schmerz wird täglich größer.

Microstrategy hängt massiv in Bitcoin drin, und da würde ich vermuten, dass die Entscheidung von Trump, eine nationale Kryptoreserve - die eigentlich keinerlei Sinn macht - anzulegen, den Kurs pushen wird. Aber es kann natürlich auch anders kommen. Ansonsten würde ich aktuell den Magnificent Seven aus dem Weg gehen. Bei AMD und Co. würde sich für mich die Frage stellen, ob ich langfristig drin bleiben wollte. Bei einer kurzfristigen Perspektive wäre ich jetzt raus. Allerdings habe ich seit Jahrzehnten keine AMD-Aktien mehr.

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Guido, Dienstag, 11.03.2025, 09:48 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

die Entscheidung von Trump, eine nationale Kryptoreserve - die eigentlich keinerlei Sinn macht - anzulegen, den Kurs pushen wird.


Das Wahlversprechen hat er doch schon kassiert. Statt aktiv BTC zu kaufen, hat er letzte Woche gesagt, dass BTC, die im Rahmen von illegalen Geschäften beschlagnahmt werden, einer Reserve zugeführt werden sollen. Das ist was ganz anderes als der Markt ursprünglich erhofft hatte. Allein der Begriff "Nationale Reserve" für beschlagnahmte Währungen ist ja schon eine Täuschung.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:51 (vor 316 Tagen) @ Guido

die Entscheidung von Trump, eine nationale Kryptoreserve - die eigentlich keinerlei Sinn macht - anzulegen, den Kurs pushen wird.

Das Wahlversprechen hat er doch schon kassiert. Statt aktiv BTC zu kaufen, hat er letzte Woche gesagt, dass BTC, die im Rahmen von illegalen Geschäften beschlagnahmt werden, einer Reserve zugeführt werden sollen. Das ist was ganz anderes als der Markt ursprünglich erhofft hatte. Allein der Begriff "Nationale Reserve" für beschlagnahmte Währungen ist ja schon eine Täuschung.

Das kann sich bei Donald Trump aber bereits heute wieder ändern.

Der Mann ist ein Clown, der dem Publikum jeden Tag eine neue Show präsentiert. Das Wochenende allerdings ausgenommen, da betrügt er beim Golf.

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Felix, Chutney, Montag, 10.03.2025, 22:06 (vor 317 Tagen) @ Ulrich

Strategy hat sich komplett auf Bitcoin commited, richtig. Die kaufen alles an BTC, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist… dazu haben nicht nur die USA eine strategische Reserve auf dem Schirm. Für mich macht das Vorgehen der USA erstmal Sinn, denn bislang hat man ja nur verkündet, dass beschlagnahmte Bitcoins nicht verkauft werden und neue nur Steuerzahler-neutral gekauft werden. Deutschland hatte im Juni beschlagnahmte Bitcoins verkauft und ein halbes Jahr später hätte man fast 100% mehr gehabt… Sailor (Gründer von Strategy) hat scheinbar Einfluss auf Entscheidungsträger und genau deswegen scheint er all-in zu gehen. Gewagt, aber die bisherige Historie des bitcoins gibt ihm recht.

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Ulrich, Montag, 10.03.2025, 21:22 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

Mich würde mal die Meinung/Austausch der Experten hier im Forum zum o.g. Thema interessieren, mittlerweile weitet sich die Krise durchaus einigermaßen bedrohlich aus, primär bei den Tech-Werten, aber auch die US-Indizes in Summe büßen seit 1-2 Wochen nahezu täglich ein. Ebenso sind die jüngsten Konjuktur- und Verbraucherdaten aus den USA schwach (deutlich schwächer, als noch vor 4-5 Wochen angenommen). Habe heute nun schon zwei Artikel gelesen, die meinen, Parallelen des aktuellen (Tech-)Absturzes zur Dot-Com-Blase vor ziemlich genau 25 Jahren ziehen zu können.

https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/10-maerz-2000-erst-die-dauerparty-dann-der-absturz-erinnerungen-an-den-neuer-markt-crash/30248450.html

https://www.wsj.com/tech/ai/what-the-dot-com-bust-can-tell-us-about-todays-ai-boom-c78482e7?mod=WSJ_home_mediumtopper_pos_4 (leider mit Paywall)

Gestern Abend hat Donald Trump die Möglichkeit einer "vorübergehenden" Rezession eingeräumt, aber nur so lange, bis seine Pläne greifen würden. Das dürfte die Kurse nochmals gedrückt haben.

Grundsätzlich ist die Börse in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind überdurchschnittlich hoch, etc. Bisher hat der Markt in den USA wohl vor allem die Kursgewinne wieder verloren, die es nach dem Wahlsieg von Donald Trump gegeben hat. Aktuell liegen die wesentlichen Indices in den USA (noch?) über denen von vor einem Jahr. Selbst Tesla liegt heute nach einem Kursverlust von gut 15 Prozent noch etwa 25 Prozent über dem Stand von vor einem Jahr.

Ein Crash ist das aktuell nicht. Ein Risiko ist aktuell vorhanden. Aber aus der Vergangenheit weiß man, Crashs lassen sich nicht vorhersagen. Man kann lediglich im Nachhinein erklären, wie sie ausgelöst wurden.

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huerde, Montag, 10.03.2025, 22:01 (vor 317 Tagen) @ Ulrich

Grundsätzlich ist die Börse in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind überdurchschnittlich hoch,


Die Frage ist wohl eher, ob die Gewinne auch zukünftig so hoch ausfallen werden. Die aktuellen KGVs sind keineswegs hoch. Weder in Deutschland (schau Dir mal VW an) noch in den USA.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 10.03.2025, 22:17 (vor 317 Tagen) @ huerde

Grundsätzlich ist die Börse in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind überdurchschnittlich hoch,

Die Frage ist wohl eher, ob die Gewinne auch zukünftig so hoch ausfallen werden. Die aktuellen KGVs sind keineswegs hoch. Weder in Deutschland (schau Dir mal VW an) noch in den USA.

Die deutschen und europäischen Titel retten mir gerade auch den Popo. Insbesondere Munich RE hat sich da hervorgetan bei mir, aber selbst solche wie Henkel, die ich nur zwecks Dividende noch halte, haben einiges an Boden gutgemacht. Ohne Germany und Europe würde es bei mir noch viel verheerender aussehen im Depot.

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Guido, Dienstag, 11.03.2025, 09:50 (vor 316 Tagen) @ FourrierTrans

Die deutschen und europäischen Titel retten mir gerade auch den Popo. Insbesondere Munich RE hat sich da hervorgetan bei mir, aber selbst solche wie Henkel, die ich nur zwecks Dividende noch halte, haben einiges an Boden gutgemacht. Ohne Germany und Europe würde es bei mir noch viel verheerender aussehen im Depot.

Das Frühjahr ist Dividenden-Saison. Nicht verkehrt sich mal wieder auf Ausschüttung von tatsächlich erwirtschaften Gewinnen zu besinnen. Wenn der Markt jetzt mal 4-5% runtergeht, die Umsätze aber stabil bleiben, ist auch eine Dividendenrendite wieder ein sehr interessanter Indikator.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:53 (vor 316 Tagen) @ Guido

Die deutschen und europäischen Titel retten mir gerade auch den Popo. Insbesondere Munich RE hat sich da hervorgetan bei mir, aber selbst solche wie Henkel, die ich nur zwecks Dividende noch halte, haben einiges an Boden gutgemacht. Ohne Germany und Europe würde es bei mir noch viel verheerender aussehen im Depot.


Das Frühjahr ist Dividenden-Saison. Nicht verkehrt sich mal wieder auf Ausschüttung von tatsächlich erwirtschaften Gewinnen zu besinnen. Wenn der Markt jetzt mal 4-5% runtergeht, die Umsätze aber stabil bleiben, ist auch eine Dividendenrendite wieder ein sehr interessanter Indikator.

Angesichts des von Donald Trump verursachten Chaos ist allerdings die große Frage, ob die Umsätze tatsächlich stabil bleiben oder auf Sicht von einigen Jahren sogar sinken.

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Ulrich, Montag, 10.03.2025, 22:11 (vor 317 Tagen) @ huerde

Grundsätzlich ist die Börse in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind überdurchschnittlich hoch,

Die Frage ist wohl eher, ob die Gewinne auch zukünftig so hoch ausfallen werden. Die aktuellen KGVs sind keineswegs hoch. Weder in Deutschland (schau Dir mal VW an) noch in den USA.

VW dürfte ein Sonderfall sein. Da rechnet man allgemein mit einigen schweren Jahren.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis vieler Indices in der Vergangenheit eher im Bereich von 10 bis 20. Beim MSCI World liegt der Wert aktuell bei über 30. Anteil der US-Aktien ist dort wohl um die 70 Prozent, alleine die "Magnificent Seven" haben einen Anteil um die 20 Prozent.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 10.03.2025, 22:20 (vor 317 Tagen) @ Ulrich

Grundsätzlich ist die Börse in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind überdurchschnittlich hoch,

Die Frage ist wohl eher, ob die Gewinne auch zukünftig so hoch ausfallen werden. Die aktuellen KGVs sind keineswegs hoch. Weder in Deutschland (schau Dir mal VW an) noch in den USA.


VW dürfte ein Sonderfall sein. Da rechnet man allgemein mit einigen schweren Jahren.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis vieler Indices in der Vergangenheit eher im Bereich von 10 bis 20. Beim MSCI World liegt der Wert aktuell bei über 30. Anteil der US-Aktien ist dort wohl um die 70 Prozent, alleine die "Magnificent Seven" haben einen Anteil um die 20 Prozent.

So ist es.

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MBasic, Wetter, Montag, 10.03.2025, 21:11 (vor 317 Tagen) @ FourrierTrans

Dot-Com-Blase: Der NASDAQ verlor damals knapp 80 % seines Wertes, nachdem alles gekauft wurde, was irgendwie mit Bits und Bytes zu tun hatte.
Wie so oft, wenn es an der Börse abwärts geht, werden die schlimmsten Szenarien ausgegraben: die Dot-Com-Blase, der Börsencrash von 1929 und der Beginn der Großen Depression, oder der Black Monday.
Geopolitische Unsicherheiten und eine weltweit schwächelnde Wirtschaft zählen derzeit zu den größten Problemen. Hinzu kommt die politische Situation in den USA, die für zusätzliche Verunsicherung sorgt. Dieser letzte Punkt könnte die Märkte noch weiter erschüttern.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 08:08 (vor 316 Tagen) @ MBasic
bearbeitet von VM, Dienstag, 11.03.2025, 08:57

Eben. Es ist ja nicht so als ob zum Beispiel NVIDIA oder Broadcom Luftschlösser wären. Die liefern ja materielle Gegenwerte, die es in der Dotcom-Blase nicht gab.

Und wenn der Präsident der größten Volkswirtschaft der Welt sagt, er könne eine Rezession nicht ausschließen, dann ist das Gift für den eh schon sehr unruhigen Aktienmarkt. Ist ja nicht so, dass es mir aktuell leicht fällt, meine Aktien nicht zu veräußern, weil sie jeden Tag an Wert verlieren.

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Guido, Dienstag, 11.03.2025, 09:54 (vor 316 Tagen) @ VM

Eben. Es ist ja nicht so als ob zum Beispiel NVIDIA oder Broadcom Luftschlösser wären. Die liefern ja materielle Gegenwerte, die es in der Dotcom-Blase nicht gab.

Materielle Werte bei Broadcom? Die haben einfach ein Lizenzmodell zum Gelddrucken. Wenn die Konkurrenz hier was kundenfreundliches entgegensetzt, was man nicht für eine befristete Zeit komplett vorab bezahlen muss, muss man hier auch neu bewerten.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 10:40 (vor 316 Tagen) @ Guido

Eben. Es ist ja nicht so als ob zum Beispiel NVIDIA oder Broadcom Luftschlösser wären. Die liefern ja materielle Gegenwerte, die es in der Dotcom-Blase nicht gab.


Materielle Werte bei Broadcom? Die haben einfach ein Lizenzmodell zum Gelddrucken. Wenn die Konkurrenz hier was kundenfreundliches entgegensetzt, was man nicht für eine befristete Zeit komplett vorab bezahlen muss, muss man hier auch neu bewerten.


Natürlich muss man eine Aktie neu bewerten, falls die Konkurrenz ein besseres Produkt haben sollte. Aber das gilt letztendlich für alle Unternehmen an der Börse.

Und auch wenn der Anteil sinkt, macht Broadcom immer noch 59% seiner Einnahmen mit "Products", die anderen 41% mit "Subscripons and services". Ob das außsschließlich Cloudgeschäft beinhaltet oder auch andere Services wie Wartung und Reparaturen, weiß ich nicht.

Ist dennoch nicht so, als hätte Broadcom keine materiellen Werte, die sie veräußern. So stecken Chips von Broadcom zum Beispiel in Apple-Produkten. Und der Deal mit Apple bzgl. der Entwicklung eigener Chips von Apple sorgte auch für den größten Sprung im Aktienkurs 2024.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 08:38 (vor 316 Tagen) @ VM
bearbeitet von VM, Dienstag, 11.03.2025, 08:59

Die Aussage von Donald Trump über eine eventuell drohende Rezession war nur der Auslöser für den gestrigen Kursrutsch. Die Ursachen liegen weitaus tiefer. Donald Trump schafft für die US-Wirtschaft und die Menschen dort ein Klima der Unsicherheit. US-Unternehmen sind weltweit aktiv, und insbesondere die Wirtschaftsräume USA/Kanada und USA/Mexiko sind eng miteinander vernetzt. Diese Verbindungen trennt Donald Trump jetzt mit der Kettensäge. Trumps Zölle haben meiner Meinung nach Auswirkungen, die auch bezogen auf die USA, mit denen vergleichbar sind, die der Brexit für Großbritannien hatte. Die US-Unternehmen trifft es zudem häufig auf beiden Seiten der beiden Grenzen.

Noch schwerwiegender könnten sich die Bemühungen von Trump und Musk auswirken, bei der US-Regierung massiv Geld einzusparen. Wichtige Behörden könnten bereits in wenigen Monaten handlungsunfähig sein, die Einsparungen im Verteidigungshaushalt dürften die US-Wirtschaft von den großen Rüstungskonzernen bis hin zu Kleinunternehmen treffen.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 09:03 (vor 316 Tagen) @ Ulrich

Jo, genau diese Unsicherheit führt ja zum unruhigen Markt, den ich erwähnte.

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Ulrich, Dienstag, 11.03.2025, 09:08 (vor 316 Tagen) @ VM

Jo, genau diese Unsicherheit führt ja zum unruhigen Markt, den ich erwähnte.

Ein "unruhiger" Markt ist noch die positivere Variante. Ob die Börse in den nächsten Monaten in den USA heftiger abstürzt, kann wohl niemand vorhersagen. Aber die Risiken nehmen deutlich zu.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

markus, Dienstag, 11.03.2025, 08:19 (vor 316 Tagen) @ VM

Eben. Es ist ja nicht so als ob zum Beispiel NVIDIA oder Broadcom Luftschlösser wären. Die liefern ja materielle Gegenwerte, die es in der Dotcom-Blase nicht gab.

Und wenn der Präsident der größten Volkswirtschaft der Welt sagt, er könne eine Rezession nicht ausschließen, dann ist das Gift für den eh schon sehr unruhig Aktienmarkt. Ist ja nicht so, dass es mir aktuell leicht fällt, meine Aktien nicht zu veräußern, weil sie jeden Tag an Wert verlieren.

Mir fällt es in solchen Situationen immer leichter, welche zu kaufen.

Erst die Dauerparty, dann der Absturz: Erinnerungen an den Neuer-Markt-Crash (Wiwo)

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 11.03.2025, 09:01 (vor 316 Tagen) @ markus

Mir fällt es in solchen Situationen immer leichter, welche zu kaufen.

Dazu fehlen mir die liquiden Mittel, weil ich schon den Dip im Januar genutzt habe, um nachzukaufen. Bisher hat es sich noch nicht ausgezahlt :D

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