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Genossenschaftsmodell St. Pauli (Fußball allgemein)

haweka, Dienstag, 01.04.2025, 19:25 (vor 3 Tagen) @ Freiburger

https://www.kicker.de/wir-wurden-ueberrannt-st-paulis-erfolgsmodell-bringt-ueber-27-millionen-euro-1102477/artikel

St. Pauli-Fans (und auch andere) konnten Genossenschaftsanteile zeichnen. Die Genossenschaft übernimmt dann die Mehrheit am Stadion.

Mir stellen sich ein paar Fragen. Kann man davon ausgehen, dass die Zeichner jährlich eine Zahlung bekommen? Von was ist sie abhängig?

Es gibt keine garantierte jährliche Auszahlung. Sofern die Genossenschaft mit der Vermietung des Stadions einen Gewinn erwirtschaftet, wäre eine Auszahlung möglich, wenn die Genossenschaft (1 Mitglied = 1 Stimme) dafür stimmt.

Fast noch wichtiger: welche Rechte hat die Genossenschaft? Kann sie einem Umzug oder Neubau des Stadion die Zustimmung verweigern? Bei Chelsea gibt es etwas ähnliches, die Pitch Owner Vereinigung, denen Stadiongrundstück und Stadionnamensrechte gehören. Die Pitch Owner wurden gegründet, als es Chelsea finanziell schlecht ging. Als es dem Verein besser ging und sie vor ein paar Jahren das Stadion umziehen wollten, haben die Pitch Owners die Zustimmung verweigert. Wäre so etwas bei St. Pauli auch möglich?

Ich vermute mal, dass die Genossenschaft kein Recht hätte, um einen Umzug zu verhindern. Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass der Verein freiwillig den Stadtteil verlässt.


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