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Erst ARD-Recherchen machen Dopingsperre für Kanu-Weltmeister publik (Sonstiges)

Foreveralone, Dortmund, Montag, 26.05.2025, 10:02 (vor 241 Tagen) @ uwelito

Sehe keinen Skandal. Die Tests wurden nicht ignoriert, sondern die Sportler gesperrt. Niemand hat etwas davon die Sportler an den Pranger zu stellen.
In diesem Fall ist die Massage doch aber trotzdem. Wer gewinnt wird gesperrt.

Wie weit Titel gewonnen wurden und aberkannt gehören, weil dort schon betrogen wurde, weiß ich nicht.
Dann müsste natürlich entsprechend bekannt gegeben werden, dass Person x den Titel y nicht mehr hat. Solange das aber nicht der Fall ist, hat doch niemand was von dem Namen. Verband und Sponsoren bekommen eine Info. Der Sportler hat aber immernoch eine faire Chance abseits seines Sportes seinen Weg zu gehen.


Anderseits bekommen viel auch Geld von der Sporthilfe die aus Steuergeld finanziert wird
da hat man dann schon das Recht zu erfahren wer betrogen hat.


Es ist ein Betrug auf ganz vielen Ebenen. Besonders schwerwiegend ist natürlich der Betrug jenen sportlichen Rivalen gegenüber, die mit fairen Mitteln arbeiten. Zumindest wenn man den sportlichen Wettkampf so definiert, wie ich das tue. Das Vorgehen zeigt die unerträgliche Heuchelei gegenüber der ganzen Doping-Problematik, die schon in der alten BRD existent war. Öffentlich gerierte man sich als freiheitlich-demokratischer Saubermann des Fair Plays, hinter den Kulissen gab es grünes Licht z.B. von Innenminister Schäuble, um der DDR auch bei der Giftmischerei die Stirn zu bieten. Dass das linksfaschischtische Freiluftgefängnis am Ende immer die Nase vorn hatte, lag weniger an irgendwelchen Skrupeln der Involvierten in der BRD (der Uni Freiburg z.B.), als an organisatorischen Problemen. Ein Mielke konnte Schäuble dann doch nicht sein.

Doper gehören an den Pranger. Ohne wenn und aber. Es sei denn, sie sind noch nicht volljährig. Der Pranger dient dabei zugleich der Abschreckung als auch als Mittel, dass Thema in die öffentliche Diskussion zu bringen.

Sehr unpopulär:
Warum nicht dopen zulassen um der ganzen Thema (Sorry, aber ich sehe immer so eine gewisse Empörungslust) nicht den Wind aus den Segeln zu nehmen?
Ich sehe dann auch keinen Wettbewerbsvorteil mehr, weil Genetik, Disziplin und Ehrgeiz am Ende dennoch darüber entscheiden, wer am Ende die Nase vorne hat.


Wo wir beim Thema sind: Jemand der legale Supplements wie z.B Kreatin im Kraftsport konsumiert, erhält ja auch besser Voraussetzungen als jemand, der darauf freiwillig verzichtet?

Und ist genetische Prädispostion nicht eigentlich auch schon unfair? ;-P


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