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Klimawandel: Berg begräbt schweizer Dorf unter sich (Sonstiges)

Karsten, Zürich, Mittwoch, 28.05.2025, 16:39 (vor 239 Tagen)
bearbeitet von Karsten, Mittwoch, 28.05.2025, 16:53

Wenn nicht gewünscht, gerne löschen.

https://www.tagesanzeiger.ch/felssturz-in-blatten-im-loetschental-231665179216

Das Dorf Blatten wurde natürlich schon vor Wochen evakuiert, nun existieren weite Teile nicht mehr. Vor einigen Jahren in Brienz GR ging es um ein paar Meter gerade nochmal gut. In Brienz BE rauschte hingegen letztes Jahr eine Schlammlawine mitten durch den Ort.

Was halt so passiert, wenn Permafrost schmilzt, der die Berge zusammenkleben sollte. Ein spannend-gruseliges Naturschauspiel auf Kosten von Menschen, die ihr Zuhause verlieren. Eindrücklich, beängstigend und traurig.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

haweka, Freitag, 30.05.2025, 11:58 (vor 237 Tagen) @ Karsten

Wenn nicht gewünscht, gerne löschen.

https://www.tagesanzeiger.ch/felssturz-in-blatten-im-loetschental-231665179216

Das Dorf Blatten wurde natürlich schon vor Wochen evakuiert, nun existieren weite Teile nicht mehr. Vor einigen Jahren in Brienz GR ging es um ein paar Meter gerade nochmal gut. In Brienz BE rauschte hingegen letztes Jahr eine Schlammlawine mitten durch den Ort.

Was halt so passiert, wenn Permafrost schmilzt, der die Berge zusammenkleben sollte. Ein spannend-gruseliges Naturschauspiel auf Kosten von Menschen, die ihr Zuhause verlieren. Eindrücklich, beängstigend und traurig.

Die Tage noch irgendwo gelesen, Klimawandel ist nicht, wenn es im Frühjahr zu wenig regnet, sondern wenn der Berg kommt statt ruft.

So wie ich es verstehe, gab es beim Gletscherabbruch im Lötschental eine unglückliche Kettenreaktion, wie es sie in vergangenen Jahrzehnten (bei stabilem Klima) auch schon gab. Es bestreitet aber kein ernsthafter Geologe, dass die Tendenz steigen ist und das Schmelzen der Gletscher und des Permafrostbodens weitere erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.

Es mag sein, dass ich dies zu pessimistisch sehe, aber ich glaube nicht, dass die Menschheit den Klimawandel noch aufhalten wird. Angesichts dessen ist es gut, dass zumindest in der Schweiz die Berge sehr genau beobachtet werden und es ein Frühwarnsystem gibt.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

libertador, Dienstag, 03.06.2025, 09:49 (vor 233 Tagen) @ haweka

Es mag sein, dass ich dies zu pessimistisch sehe, aber ich glaube nicht, dass die Menschheit den Klimawandel noch aufhalten wird. Angesichts dessen ist es gut, dass zumindest in der Schweiz die Berge sehr genau beobachtet werden und es ein Frühwarnsystem gibt.

Ein bisschen spät, habe es gerade erste gesehen.

Die Aussage, dass man den Klimawandel nicht aufhalten kann ist entweder trivial oder falsch. Trivial in dem Sinne, dass der Klimawandel schon begonnen hat, entsprechend kann man das bisherige nicht aufhalten. Er ist also schon da. Falsch in dem Sinne, dass man ihn noch begrenzen, verlangsamen oder beschleunigen kann. Der Klimawandel wird so lange verstärkt, bis man keine Treibhausgasemissionen zur Verstärkung mehr emittiert. Bis jetzt sind wir bei ca. 1,3 Grad Erwärmung, bis Ende des Jahrhundert kann das bei 2-5 Grad landen, was wesentlich davon abhängt wie viel fossile Brennstoffe verbrannt werden.

Klimawandel ist kein Problem das man hat oder nicht. Er kommt in verschiedenen Graden daher je nachdem wie viele Emissionen insgesamt verursacht werden. In dem Sinne kann jede verhinderte Emissionen den Klimawandel verlangsamen und wenn man die Emissionen beendet, kann man den Klimawandel begrenzen. Durch weitere Emissionen verstärkt man den Klimawandel weiter.

Anpassung etwa mit Frühwarnsystemen ist dabei umso einfacher je langsamer der Klimawandel vonstatten geht.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Frankonius, Frankfurt, Freitag, 30.05.2025, 22:00 (vor 236 Tagen) @ haweka

Die Schweiz und die Niederlande werden sicher mit den Folgen des Klimawandels fertig werden. Das sind aber reiche Länder. Arme Länder wie Bangladesh haben den eben die Arschkarte gezogen.
Leute wie Trump sagen dann einfach "Who cares"?

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

bambam191279, Dortmund, Freitag, 30.05.2025, 13:28 (vor 237 Tagen) @ haweka

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.
Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 30.05.2025, 14:54 (vor 237 Tagen) @ bambam191279

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.

Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

bambam191279, Dortmund, Freitag, 30.05.2025, 15:10 (vor 237 Tagen) @ Garum

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.


Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.

Sehe ich komplett genau so.
Der Planet und Natur wird überleben. Tierarten (gehören wir ja auch zu) ändern sich.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 30.05.2025, 16:45 (vor 237 Tagen) @ bambam191279

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.


Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.


Sehe ich komplett genau so.
Der Planet und Natur wird überleben. Tierarten (gehören wir ja auch zu) ändern sich.

Ich sehe das nicht so lapidar, dass der Mensch durch den menschengemachten und in den letzten Jahren sich beschleunigenden Klimawandel und den produzierten Konsumdreck ganze Ökosysteme platt macht. Jährlich sterben hunderte wenn nicht tausende Tierarten v.a. in den Ozeanen. Zum Kotzen ist das.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

bambam191279, Dortmund, Freitag, 30.05.2025, 17:19 (vor 237 Tagen) @ Lattenknaller

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.


Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.


Sehe ich komplett genau so.
Der Planet und Natur wird überleben. Tierarten (gehören wir ja auch zu) ändern sich.


Ich sehe das nicht so lapidar, dass der Mensch durch den menschengemachten und in den letzten Jahren sich beschleunigenden Klimawandel und den produzierten Konsumdreck ganze Ökosysteme platt macht. Jährlich sterben hunderte wenn nicht tausende Tierarten v.a. in den Ozeanen. Zum Kotzen ist das.

Lapidar sehe ich es auch nicht.
Ich habe nur keine Panik vor der Auslöschung der Menschheit.
Du, ich, das forum..... Niemand hier wird das Ende der Welt erleben.
Natürlich müssen wir alle das maximale rausholen um die Erde nicht weiter auszubeuten oder die Tiere auszurotten.
Da hat die Menschheit natürlich für die letzten paar tausend Jahre ihre gewaltigen Aktien.

Dennoch ist es erwiesen dass sich die Erde im stetigen Wandel befindet und sich immer wieder neu erfindet.
Die Menschheit hat vieles verkackt, aber ich bin zuversichtlich dass die Natur das "regelt".

Erst Warmzeit, dann Eiszeit

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 30.05.2025, 20:35 (vor 236 Tagen) @ bambam191279
bearbeitet von FourrierTrans, Freitag, 30.05.2025, 20:39

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.


Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.


Sehe ich komplett genau so.
Der Planet und Natur wird überleben. Tierarten (gehören wir ja auch zu) ändern sich.


Ich sehe das nicht so lapidar, dass der Mensch durch den menschengemachten und in den letzten Jahren sich beschleunigenden Klimawandel und den produzierten Konsumdreck ganze Ökosysteme platt macht. Jährlich sterben hunderte wenn nicht tausende Tierarten v.a. in den Ozeanen. Zum Kotzen ist das.


Lapidar sehe ich es auch nicht.
Ich habe nur keine Panik vor der Auslöschung der Menschheit.
Du, ich, das forum..... Niemand hier wird das Ende der Welt erleben.
Natürlich müssen wir alle das maximale rausholen um die Erde nicht weiter auszubeuten oder die Tiere auszurotten.
Da hat die Menschheit natürlich für die letzten paar tausend Jahre ihre gewaltigen Aktien.

Dennoch ist es erwiesen dass sich die Erde im stetigen Wandel befindet und sich immer wieder neu erfindet.
Die Menschheit hat vieles verkackt, aber ich bin zuversichtlich dass die Natur das "regelt".

Sie ist ohnehin vorbestimmt, zumindest im Angesicht des gegenwärtigen Erkenntnisstands.
Es ist in der Wissenschaft common sense, dass wir uns aktuell in einer Zwischeneiszeit bzw. stärker zunehmenden Warmzeit befinden, dem sogenannten Holozän. In spätestens 11.000 Jahren kommt die nächste Eiszeit, bereits Verzögerungen durch die momentane Klimaerwärmung einkalkuliert. Vielleicht auch 10.000 Jahre später, genau kann man das mathematisch nicht bestimmen. Dieser Vorgang wird durch astronomische Zyklen immer wieder auf's Neue ausgelöst. Nur kleinste isolierte Refugien menschlichen Lebens haben bei der letzten Eiszeit überlebt. Dass das die heutige Menschheit schafft, so ganz ohne Smartphone und Supermarkt-Ernährung, kann man möglicherweise bezweifeln.

Die "Gletscher-Zyklen" bzw. das, was hier auch diskutiert wird, scheint ebenfalls Teil dieses Wechsels von Kalt- zu Warmzeit zu sein (das sogenannte Pleistozän).

https://www.mdr.de/wissen/astronomie-raumfahrt/eiszeit-erde-gletscher-erdachse-praezession-pleistozaen-100.html

Bin aber auch kein Geologe, ist vielleicht anders oder nicht gesichert so.

Erst Warmzeit, dann Eiszeit

haweka, Samstag, 31.05.2025, 11:09 (vor 236 Tagen) @ FourrierTrans

Es ist in der Wissenschaft common sense, dass wir uns aktuell in einer Zwischeneiszeit bzw. stärker zunehmenden Warmzeit befinden, dem sogenannten Holozän. In spätestens 11.000 Jahren kommt die nächste Eiszeit, bereits Verzögerungen durch die momentane Klimaerwärmung einkalkuliert. Vielleicht auch 10.000 Jahre später, genau kann man das mathematisch nicht bestimmen. Dieser Vorgang wird durch astronomische Zyklen immer wieder auf's Neue ausgelöst. Nur kleinste isolierte Refugien menschlichen Lebens haben bei der letzten Eiszeit überlebt. Dass das die heutige Menschheit schafft, so ganz ohne Smartphone und Supermarkt-Ernährung, kann man möglicherweise bezweifeln.

Nein, es ist in der Wissenschaft absolut nicht common sense, dass wir uns noch im Holozän befinden und die nächste Eiszeit spätestens in 11.000 Jahren kommt. Viele Forscher und Wissenschaftler fordern seit Jahren, das Zeitalter des Anthropozän auszurufen, also das Zeitalter des Menschen und das Holozän damit offiziell zu beenden
Mittlerweile leben über 8 Milliarden Menschen auf der Erde, die den Planeten nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen gestalten bzw. ausbeuten. Dies ist der große und vielleicht entscheidende Unterschied zu all den Epochen der vergangenen Tausenden und Millionen Jahren der Erdgeschichte. Die menschliche und die geologische Zeitskala haben sich verbunden. Die Menschheitsgeschichte wird Teil der Erdgeschichte.

https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/nachhaltigkeit/anthropozaen-erdzeitalter-geologie-mensch-100.html
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/anthropozaen-forscher-lehnen-ernennung-eines-neuen-erdzeitalters-ab-a-0769dd25-4571-4634-93fe-e8eebcab6474

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Ansager, Freitag, 30.05.2025, 17:37 (vor 237 Tagen) @ bambam191279

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.


Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.


Sehe ich komplett genau so.
Der Planet und Natur wird überleben. Tierarten (gehören wir ja auch zu) ändern sich.


Ich sehe das nicht so lapidar, dass der Mensch durch den menschengemachten und in den letzten Jahren sich beschleunigenden Klimawandel und den produzierten Konsumdreck ganze Ökosysteme platt macht. Jährlich sterben hunderte wenn nicht tausende Tierarten v.a. in den Ozeanen. Zum Kotzen ist das.


Lapidar sehe ich es auch nicht.
Ich habe nur keine Panik vor der Auslöschung der Menschheit.
Du, ich, das forum..... Niemand hier wird das Ende der Welt erleben.
Natürlich müssen wir alle das maximale rausholen um die Erde nicht weiter auszubeuten oder die Tiere auszurotten.
Da hat die Menschheit natürlich für die letzten paar tausend Jahre ihre gewaltigen Aktien.

Dennoch ist es erwiesen dass sich die Erde im stetigen Wandel befindet und sich immer wieder neu erfindet.
Die Menschheit hat vieles verkackt, aber ich bin zuversichtlich dass die Natur das "regelt".

Guter Kommentar, der so halbseiden geschwurbelt daherkommt, dass man es auf den ersten Blick evtl. nicht merkt.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Matze_82, Rheinhessen, Freitag, 30.05.2025, 18:44 (vor 237 Tagen) @ Ansager

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.


Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.


Sehe ich komplett genau so.
Der Planet und Natur wird überleben. Tierarten (gehören wir ja auch zu) ändern sich.


Ich sehe das nicht so lapidar, dass der Mensch durch den menschengemachten und in den letzten Jahren sich beschleunigenden Klimawandel und den produzierten Konsumdreck ganze Ökosysteme platt macht. Jährlich sterben hunderte wenn nicht tausende Tierarten v.a. in den Ozeanen. Zum Kotzen ist das.


Lapidar sehe ich es auch nicht.
Ich habe nur keine Panik vor der Auslöschung der Menschheit.
Du, ich, das forum..... Niemand hier wird das Ende der Welt erleben.
Natürlich müssen wir alle das maximale rausholen um die Erde nicht weiter auszubeuten oder die Tiere auszurotten.
Da hat die Menschheit natürlich für die letzten paar tausend Jahre ihre gewaltigen Aktien.

Dennoch ist es erwiesen dass sich die Erde im stetigen Wandel befindet und sich immer wieder neu erfindet.
Die Menschheit hat vieles verkackt, aber ich bin zuversichtlich dass die Natur das "regelt".


Guter Kommentar, der so halbseiden geschwurbelt daherkommt, dass man es auf den ersten Blick evtl. nicht merkt.

Wo ist das denn geschwurbelt? Er leugnet doch nicht den menschlichen Einfluss und kritisiert dies auch. Wenn wir uns irgendwann ausgerottet haben wird sich der Planet schon erholen, davon gehe ich auch aus.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

bambam191279, Dortmund, Freitag, 30.05.2025, 23:58 (vor 236 Tagen) @ Matze_82

Persönlich glaube ich einfach dass der Klimawandel eh regelmäßig unregelmäßig die Erde heimsucht.
Es gab über Jahrmillionen stetig Wechsel.
Wir Menschen sind ja nur ein Bruchteil der Zeit auf dieser Welt.

> Ja, ich glaube wir beschleunigen das auf jeden den Fall.

Für mich ist aber auch Fakt dass die Natur sich regelmäßig selbst reinigt.

Aufhalten lässt sich das von uns überhaupt nicht.


Nur haben wir den so beschleunigt, das viele Pflanzen , Tiere mit der Anpassung nicht hinterher kommen.
Irgendwas von Natur wird es aber immer geben, nur ob der Mensch damit leben kann ist fraglich.


Sehe ich komplett genau so.
Der Planet und Natur wird überleben. Tierarten (gehören wir ja auch zu) ändern sich.


Ich sehe das nicht so lapidar, dass der Mensch durch den menschengemachten und in den letzten Jahren sich beschleunigenden Klimawandel und den produzierten Konsumdreck ganze Ökosysteme platt macht. Jährlich sterben hunderte wenn nicht tausende Tierarten v.a. in den Ozeanen. Zum Kotzen ist das.


Lapidar sehe ich es auch nicht.
Ich habe nur keine Panik vor der Auslöschung der Menschheit.
Du, ich, das forum..... Niemand hier wird das Ende der Welt erleben.
Natürlich müssen wir alle das maximale rausholen um die Erde nicht weiter auszubeuten oder die Tiere auszurotten.
Da hat die Menschheit natürlich für die letzten paar tausend Jahre ihre gewaltigen Aktien.

Dennoch ist es erwiesen dass sich die Erde im stetigen Wandel befindet und sich immer wieder neu erfindet.
Die Menschheit hat vieles verkackt, aber ich bin zuversichtlich dass die Natur das "regelt".


Guter Kommentar, der so halbseiden geschwurbelt daherkommt, dass man es auf den ersten Blick evtl. nicht merkt.


Wo ist das denn geschwurbelt? Er leugnet doch nicht den menschlichen Einfluss und kritisiert dies auch. Wenn wir uns irgendwann ausgerottet haben wird sich der Planet schon erholen, davon gehe ich auch aus.

Hab mich wohl nicht deutlich genug ausgedrückt.

Klimawandel gab es schon immer.
Den haben wir grundsätzlich nicht herbeigeführt.
Dass wir aber an dem Ausmaß bzw der Geschwindigkeit nicht unschuldig sind würde ich nie behaupten.
Ich denke der Planet wird sich inkl der Natur erholen.
Ob es dann noch soetwas wie Menschen gibt?
Keine Ahnung, ist mir aber auch egal.
Ich versuche mein moglichstes um nicht als größter klimatreiber abzutreten.

Ansonsten starben immer schon Tiere und Pflanzen aus, auch ohne Menschen.
Dass wir als Spezies aber einiges an Ausrottung auf unserer eigenen Fahnen schreiben müssen würde ich ebenfalls nie abstreiten.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Burgsmüller84, Freitag, 30.05.2025, 17:05 (vor 237 Tagen) @ Lattenknaller

Geh einfach in den Makromodus und betrachte die Dinge in galaktischen Zeitskalen. Die menschliche Zivilisation existiert vergleichsweise nur einen Nießer lang und wird für den Planeten insgesamt irrelevant sein (falls nicht vor dem endgültigen Ende doch noch nukleare Mittel eingesetzt werden und dabei Strukturen des Planeten aufbrechen). Die einzige Chance auf einen merklichen Einfluss hat die Menschheit nur, wenn sie ihre körperlichen Grenzen hinter sich lassen könnte. Ist dann nur eine Definitionsfrage, ob man es noch Menschheit nennen kann. ;)

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Phil Ligran, Freitag, 30.05.2025, 12:26 (vor 237 Tagen) @ haweka

Siehst Du nicht zu pessimistisch.
Die Menschheit ist dafür zu egoistisch sich auf ein großes selbstloses gemeinsames Ziel zu verständigen.

Der Natur wird es ohne die Menschen besser gehen. Sie wird klarkommen besonders ohne uns.

Neugierig wäre ich wie lange es noch gedauert hat nach meinem Ableben.
Kann man wirklich schwer abschätzen oder gibt es dazu dystopische Hochrechnungen?

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 30.05.2025, 12:47 (vor 237 Tagen) @ Phil Ligran

Neugierig wäre ich wie lange es noch gedauert hat nach meinem Ableben.
Kann man wirklich schwer abschätzen oder gibt es dazu dystopische Hochrechnungen?

Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Menschheit ausstirbt. Dazu ist sie zu anpassungsfähig. Was passieren wird, falls wir nicht radikal umsteuern, wird sein, dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, die wirtschaftliche Grundlage für Milliarden von Menschen zu erhalten. Eine deutliche Reduktion der Population ist aber noch kein Aussterben. Mithilfe der Technik können auch eine Million Menschen problemlos als Zivilisation überleben. Ich glaube auch, dass unabhängig von der Natur die größte Entwicklung sein wird, dass Menschen als Cyborgs leben oder gar irgendwann eine rein künstliche Zivilsation stehen wird. Es ist gut möglich, dass es relativ bald eine menschliche Zivilisation ohne Menschen geben könnte.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Phil Ligran, Freitag, 30.05.2025, 16:08 (vor 237 Tagen) @ Chappi1991

Dann muss man aber hoffen das die cleveren unter den 1 Mio sind sonst ist die Verdummung der Menschheit nach Ausdünnung der Grund für das Ende!

Ich glaube der Löwenzahn wird nach uns dominieren..ist wirklich viel im April/Mai :)

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Gargamel09, Freitag, 30.05.2025, 13:05 (vor 237 Tagen) @ Chappi1991

Neugierig wäre ich wie lange es noch gedauert hat nach meinem Ableben.
Kann man wirklich schwer abschätzen oder gibt es dazu dystopische Hochrechnungen?


Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Menschheit ausstirbt. Dazu ist sie zu anpassungsfähig. Was passieren wird, falls wir nicht radikal umsteuern, wird sein, dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, die wirtschaftliche Grundlage für Milliarden von Menschen zu erhalten. Eine deutliche Reduktion der Population ist aber noch kein Aussterben. Mithilfe der Technik können auch eine Million Menschen problemlos als Zivilisation überleben. Ich glaube auch, dass unabhängig von der Natur die größte Entwicklung sein wird, dass Menschen als Cyborgs leben oder gar irgendwann eine rein künstliche Zivilsation stehen wird. Es ist gut möglich, dass es relativ bald eine menschliche Zivilisation ohne Menschen geben könnte.

Die Menschheit wird sich der KI bald unterwerfen müssen. Kinder und Jugendliche kommen ohne diese jetzt schon nicht mehr über die Runden.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Freitag, 30.05.2025, 15:30 (vor 237 Tagen) @ Gargamel09

Neugierig wäre ich wie lange es noch gedauert hat nach meinem Ableben.
Kann man wirklich schwer abschätzen oder gibt es dazu dystopische Hochrechnungen?


Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Menschheit ausstirbt. Dazu ist sie zu anpassungsfähig. Was passieren wird, falls wir nicht radikal umsteuern, wird sein, dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, die wirtschaftliche Grundlage für Milliarden von Menschen zu erhalten. Eine deutliche Reduktion der Population ist aber noch kein Aussterben. Mithilfe der Technik können auch eine Million Menschen problemlos als Zivilisation überleben. Ich glaube auch, dass unabhängig von der Natur die größte Entwicklung sein wird, dass Menschen als Cyborgs leben oder gar irgendwann eine rein künstliche Zivilsation stehen wird. Es ist gut möglich, dass es relativ bald eine menschliche Zivilisation ohne Menschen geben könnte.


Die Menschheit wird sich der KI bald unterwerfen müssen. Kinder und Jugendliche kommen ohne diese jetzt schon nicht mehr über die Runden.

Kinder und Jugendliche werden lernen bzw. lernen schon jetzt diese Techniken sinnvoll zu nutzen. Das kann man natürlich wieder negativ auslegen und von Unterwerfung sprechen, aber ich sehe aktuell mehr Vor- als Nachteile. Wer sich diesem Trend verschließt, wird die Vorteile natürlich nicht sehen .

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Gargamel09, Freitag, 30.05.2025, 17:35 (vor 237 Tagen) @ Ollis

Neugierig wäre ich wie lange es noch gedauert hat nach meinem Ableben.
Kann man wirklich schwer abschätzen oder gibt es dazu dystopische Hochrechnungen?


Ich würde nicht davon ausgehen, dass die Menschheit ausstirbt. Dazu ist sie zu anpassungsfähig. Was passieren wird, falls wir nicht radikal umsteuern, wird sein, dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, die wirtschaftliche Grundlage für Milliarden von Menschen zu erhalten. Eine deutliche Reduktion der Population ist aber noch kein Aussterben. Mithilfe der Technik können auch eine Million Menschen problemlos als Zivilisation überleben. Ich glaube auch, dass unabhängig von der Natur die größte Entwicklung sein wird, dass Menschen als Cyborgs leben oder gar irgendwann eine rein künstliche Zivilsation stehen wird. Es ist gut möglich, dass es relativ bald eine menschliche Zivilisation ohne Menschen geben könnte.


Die Menschheit wird sich der KI bald unterwerfen müssen. Kinder und Jugendliche kommen ohne diese jetzt schon nicht mehr über die Runden.


Kinder und Jugendliche werden lernen bzw. lernen schon jetzt diese Techniken sinnvoll zu nutzen. Das kann man natürlich wieder negativ auslegen und von Unterwerfung sprechen, aber ich sehe aktuell mehr Vor- als Nachteile. Wer sich diesem Trend verschließt, wird die Vorteile natürlich nicht sehen .

Ist zwar auf die US bezogen, könnte aber auch weltweit der Fall sein...

KI könnte die Hälfte aller Einstiegsjobs für Angestellte vernichten – und die Arbeitslosigkeit in den nächsten ein bis fünf Jahren auf 10 bis 20 Prozent ansteigen lassen

https://www.axios.com/2025/05/28/ai-jobs-white-collar-unemployment-anthropic

Die Prognose kann übertrieben sein... Es gibt bereits Logistikzentren von Amazon, das arbeiten noch 4,5 Menschen, die aber nur dafür da sind, dass die Roboter ordentlich funktionieren und sie eingreifen, wenn die stecken bleiben.
Wo früher hunderte Angestellte Pakete gepackt haben, machen das nun Roboter. Und wir sind erst am Anfang der Entwicklung und es geht schon rasend schnell. Menschen passen sich immer an, nur ist KI mit keiner Technik zuvor zu vergleichen.

Klimawandel: Der Berg ruft nicht, er kommt.

Floatdownstream, Lünen, Freitag, 30.05.2025, 16:27 (vor 237 Tagen) @ Ollis

positiv gedacht: Diese Systeme könnten "der Menschheit" Wege aufzeichnen, wie man auch tiefgehende und komplexe Probleme lösen könnte.
Negativ gedacht: Da diese Systeme immer noch von Menschen programmiert werden, wird man sie dazu nutzen, die Menschen zu willenlosen Marionetten von politischen und Kapital-Interessen zu formen.

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