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Neu auf schwatzgelb.de: Fußball wird zum Luxus – Fans zahlen die Zeche (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Freitag, 27.06.2025, 17:50 (vor 201 Tagen)

DAZN & WOW erhöhen die Preise, flexible Fans zahlen drauf. Die Bundesliga wird zum Premiumprodukt ? fern von ihren Wurzeln. Der gescheiterte Investorendeal bleibt trotzdem spürbar.


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Danke für den Beitrag

uwelito, Wambel forever, Dienstag, 01.07.2025, 14:47 (vor 197 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Für manche stellt sich die Frage, ob und wieviel man bereit ist, für diesen „Luxus“ auszugeben. Für manche stellt sich diese Frage deshalb nicht, weil sie dafür überhaupt nicht die Mittel hätten. In den nächsten Jahren wird es in DE immer mehr von solchen Fällen geben. Ich bedaure das. Insoweit ist deine Überschrift schon passend.

Neu auf schwatzgelb.de: Fußball wird zum Luxus – Fans zahlen die Zeche

laufendessen ⌂ @, Dortmund, Montag, 30.06.2025, 11:51 (vor 198 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Autor äußert einen Anspruch an Absolutheit, der meiner Meinung zu nichts führt.

"Interviews direkt auf dem Spielfeld, Kameras im Bus, im Kabinengang oder gar im Allerheiligsten – der Kabine –, Hochglanz-Produktionen, freie Kameraauswahl im Stream usw. Die Bundesliga mutiert durch die DFL zur Inszenierung. Einzelne Einläufe der Spieler oder ein Countdown zum Anpfiff wie bei der völlig unwichtigen Klub-WM – nur noch so eine weitere Gelddruckmaschine – möge man uns bitte ersparen. Das einzige Ziel: Aufwertung, Vermarktung, Gewinnmaximierung. Die Bundesliga soll strahlen, glänzen, sich abheben – und dafür sollen wir Fans blechen."

Ich glaube nicht, dass die TV-Rechte teurer werden, weil es einzeln einlaufende Spieler gibt. Eher wird es einzeln einlaufende Spieler geben, weil die Rechte teurer werden und die Sender die höheren Preise irgendwie rechtfertigen müssen.

Um es mal ganz offen zu sagen: Wir sind eh am Arsch, weil wir Teil des Systems sind. Wer den BVB in jedem Jahr in der Champions League sehen will, muss damit leben, dass er sich mit dem BVB in der Spirale befindet. Ich weiß jetzt nicht, was an den im oben genannten Dingen so grundfalsch sein soll, dass sie zu 100 Prozent abzulehnen sind. Neulich war Eishockey-WM, und natürlich gab es in der Drittelpause ein Interview mit einem Spieler. Wo ist das Problem? Die Spieler sind Profis. Die schaffen es, auf dem Weg in die Kabine etwas zu ihrem Job sagen zu können (vorausgesetzt, die Frage ist nicht dämlich – da mache ich mir größere Sorgen).
Jedenfalls fordert der Autor, man möge uns dies und das ersparen.
Da habe ich zwei Fragen:
1. Warum?
2. Wie hättest du es denn gerne? So, wie es jetzt ist (was wir vor 20 Jahren bestimmt auch vehement abgelehnt haben), oder so, wie es 1983 oder 1963 oder 1923 war?

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Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Montag, 30.06.2025, 16:12 (vor 198 Tagen) @ laufendessen

Ich seh da auch das Problem nicht. Interviews vor dem Spiel, PKs einen Tag vorher, Interviews nach dem Spiel? Wer das nicht möchte braucht erst kurz vor Spielbeginn ein und direkt nach dem Spiel wieder aus. In der Pause kann man aufs Klo oder in die Küche oder sonstwo hin. Ich persönlich brauche den Firlefanz nicht,hab ich nie gebraucht. Mir ging es nur ums Spiel. Da ist es egal was irgendwelche Spieler von sich geben. Ist eh immer der gleiche PR Müll. Und dann gibt es die, die diese ganzen Nebenprodukte feiern, wie Deadline Day oder diese ganzen möchtegern Transfergurus. Als wenn dadurch irgendein Transfer schneller stattfindet, oder der Verein erst durch Meinungen in irgendeinem Forum erst auf gewisse Spieler gebracht werden. Und wenn dann ein Spieler, der durch solche Influencer überhaupt erst gerüchtet wurde, dann nicht kommt, weil der Verein nie Interesse gehabt hat, dann werden die Verantwortlich als unfähig hingestellt. Ist alles nicht mehr meine Welt, amüsiert mich aber trotzdem irgendwie

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Phil, Montag, 30.06.2025, 12:02 (vor 198 Tagen) @ laufendessen

Ich glaube nicht, dass die TV-Rechte teurer werden, weil es einzeln einlaufende Spieler gibt. Eher wird es einzeln einlaufende Spieler geben, weil die Rechte teurer werden und die Sender die höheren Preise irgendwie rechtfertigen müssen.

Sie müssen sie ja nicht nur rechtfertigen. Es muss ihnen gelingen damit Geld zu verdienen. Oder sie holen sich halt a la DAZN Saudi Arabien ins Boot und regeln es so.

Und natürlich hat sich "Sehverhalten" schon längst geändert. Und je jünger etwaige Konsumenten und Kunden werden, desto deutlicher wird das wohl. Insofern wird sich das alles ganz bestimmt verändern.

Um es mal ganz offen zu sagen: Wir sind eh am Arsch, weil wir Teil des Systems sind. Wer den BVB in jedem Jahr in der Champions League sehen will, muss damit leben, dass er sich mit dem BVB in der Spirale befindet. Ich weiß jetzt nicht, was an den im oben genannten Dingen so grundfalsch sein soll, dass sie zu 100 Prozent abzulehnen sind. Neulich war Eishockey-WM, und natürlich gab es in der Drittelpause ein Interview mit einem Spieler. Wo ist das Problem? Die Spieler sind Profis. Die schaffen es, auf dem Weg in die Kabine etwas zu ihrem Job sagen zu können (vorausgesetzt, die Frage ist nicht dämlich – da mache ich mir größere Sorgen).

Und Dieter Kürten führte in den heiligen 80iger und 90iger Jahren (und andere Reporter auch) ja sogar Interviews während der Spiele und stand dabei neben der Trainerbank (und sprach auch mal mit einem Trainer meine ich). Also da gab es ja allesmögliche, was aber eben irgendwie gar nicht groß Thema war. Der Fußball öffnete sich in den 90iger dann ja sogar noch mehr und man war halbwegs unbedarft, wie weit man Medien hineinließ in "sein System". Erst als man merkte, dass das alles schwer zu kontrollieren ist, hat man sich ja zunehmend abgeschottet.

Und bald sind wir ja soweit, dass im Grunde nur noch Klub eigene Medien richtig zugang haben und der Rest die paar Bröckchen aufschnappen muss, die noch bleiben.

MFG
Phil

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thatEmJay, zurück in Berlin, Samstag, 28.06.2025, 11:07 (vor 200 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bin ich froh, dass ich für alle BvB Spiele + ausgewählte Spiele anderer Mannschaften und Ligen (Liga 2, internationale Topspiele) lediglich fünf Euro im Monat zahlen muss.

Wer wissen möchte, worum es hierbei geht, kann mir gerne eine Mail schreiben. Die verrückten Preise für Fußball gehe ich einfach nicht mit. Zur Not verzichte ich eben auf livefußball.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 11:12 (vor 200 Tagen) @ thatEmJay

Bin ich froh, dass ich für alle BvB Spiele + ausgewählte Spiele anderer Mannschaften und Ligen (Liga 2, internationale Topspiele) lediglich fünf Euro im Monat zahlen muss.

So machen es auch viele mittlerweile. Führt dann aber auch gleichzeitig dazu, die Preisspirale noch weiter anzukurbeln, weil Einnahmen fehlen.

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.
Es müsste einfach die Option geben, nur die Spiele seines Vereines zu abonieren.


Wer wissen möchte, worum es hierbei geht, kann mir gerne eine Mail schreiben. Die verrückten Preise für Fußball gehe ich einfach nicht mit. Zur Not verzichte ich eben auf livefußball.

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thatEmJay, zurück in Berlin, Samstag, 28.06.2025, 15:31 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

So machen es auch viele mittlerweile. Führt dann aber auch gleichzeitig dazu, die Preisspirale noch weiter anzukurbeln, weil Einnahmen fehlen.

Ja das stimmt. Vor fünf Jahren hatte ich wirklich alle nötigen Abos. Es wurde dann einfach zu teuer. Mittlerweile habe ich mir noch Prime, aber nicht wegen Fußball.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Samstag, 28.06.2025, 12:03 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.

Korrekt. Da hat das Kartellamt Mist gebaut. Die "No Single Buyer Rule" hätte eigentlich so ausgestaltet werden müssen, dass für dieselben Begegnungen mehrere Anbieter möglich/nötig sind – nicht so, dass es dann doch wieder Monopole gibt, nur halt mehrere. Was bringt es dem Verbraucher, wenn es zwar mehrere Anbieter gibt, die aber jeweils alleine gewisse Spielzeiten anbieten?

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markus, Samstag, 28.06.2025, 12:58 (vor 200 Tagen) @ NeusserJens

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.


Korrekt. Da hat das Kartellamt Mist gebaut. Die "No Single Buyer Rule" hätte eigentlich so ausgestaltet werden müssen, dass für dieselben Begegnungen mehrere Anbieter möglich/nötig sind – nicht so, dass es dann doch wieder Monopole gibt, nur halt mehrere. Was bringt es dem Verbraucher, wenn es zwar mehrere Anbieter gibt, die aber jeweils alleine gewisse Spielzeiten anbieten?

Aber so weit wird ein Kartellamt nicht gehen können, dass es fordert, dass ein Inhalt parallel bei zwei Anbietern zu sehen sein muss. Das ist doch nirgendwo im TV und Streaming so. Dann müssten ja diverse RTL+ Formate auch auf Joyn angeboten werden, damit man überlegen kann, welcher Anbieter besser ist.

Das Problem ist, dass das Kartellamt die Zentralvermarktung zulässt und damit Bundesliga und nicht Verein xy vermarktet wird.

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Sascha, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 17:57 (vor 200 Tagen) @ markus

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.


Korrekt. Da hat das Kartellamt Mist gebaut. Die "No Single Buyer Rule" hätte eigentlich so ausgestaltet werden müssen, dass für dieselben Begegnungen mehrere Anbieter möglich/nötig sind – nicht so, dass es dann doch wieder Monopole gibt, nur halt mehrere. Was bringt es dem Verbraucher, wenn es zwar mehrere Anbieter gibt, die aber jeweils alleine gewisse Spielzeiten anbieten?


Aber so weit wird ein Kartellamt nicht gehen können, dass es fordert, dass ein Inhalt parallel bei zwei Anbietern zu sehen sein muss. Das ist doch nirgendwo im TV und Streaming so. Dann müssten ja diverse RTL+ Formate auch auf Joyn angeboten werden, damit man überlegen kann, welcher Anbieter besser ist.

Das ist aber auch nicht zu vergleichen, weil die unterschiedlichen Spieltage Teil eines zusammenhängenden Wettbewerbs sind.

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markus, Samstag, 28.06.2025, 18:25 (vor 200 Tagen) @ Sascha

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.


Korrekt. Da hat das Kartellamt Mist gebaut. Die "No Single Buyer Rule" hätte eigentlich so ausgestaltet werden müssen, dass für dieselben Begegnungen mehrere Anbieter möglich/nötig sind – nicht so, dass es dann doch wieder Monopole gibt, nur halt mehrere. Was bringt es dem Verbraucher, wenn es zwar mehrere Anbieter gibt, die aber jeweils alleine gewisse Spielzeiten anbieten?


Aber so weit wird ein Kartellamt nicht gehen können, dass es fordert, dass ein Inhalt parallel bei zwei Anbietern zu sehen sein muss. Das ist doch nirgendwo im TV und Streaming so. Dann müssten ja diverse RTL+ Formate auch auf Joyn angeboten werden, damit man überlegen kann, welcher Anbieter besser ist.


Das ist aber auch nicht zu vergleichen, weil die unterschiedlichen Spieltage Teil eines zusammenhängenden Wettbewerbs sind.

Einige RTL+ Formate sind auch als zusammenhängender Wettbewerb aufgebaut. Warum soll das in irgendeiner Form entscheidend sein? Man muss nicht zwingend einen ganzen Wettbewerb sehen, um zu wissen, wer gewinnt. Bezogen auf die Bundesliga geht das auch gar nicht, da viele Spiele parallel laufen.

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Sascha, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 19:06 (vor 200 Tagen) @ markus

In diesem Fall weiß der Abonnement aber bei Abschluss nicht einmal, an welchen Tagen "sein" Verein spielt und wann die Spiele mit dem größten Interesse laufen.

Das ist doch nicht einfach nur "Fußball gucken". Sonst hätte man auch sagen können, dass ein Sender die Bundesliga komplett zeigen darf, wenn ein anderer Sender die 2. Bundesliga, oder die Premiere League zeigt.

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markus, Samstag, 28.06.2025, 21:07 (vor 200 Tagen) @ Sascha

In diesem Fall weiß der Abonnement aber bei Abschluss nicht einmal, an welchen Tagen "sein" Verein spielt und wann die Spiele mit dem größten Interesse laufen.

Das ist doch nicht einfach nur "Fußball gucken". Sonst hätte man auch sagen können, dass ein Sender die Bundesliga komplett zeigen darf, wenn ein anderer Sender die 2. Bundesliga, oder die Premiere League zeigt.

Genau deshalb ist die Zentralvermarktung auch in der Kritik, da sie verbraucherunfreundlich ist, indem sie sich mehr an allgemeine Ligafans richtet und nicht an Fans bestimmter Vereine. Gerade in Deutschland ist das Interesse aber mehr auf bestimmte Vereine zentriert.

Der zweite Kritikpunkt ist der, dass es sich quasi um eine Absprache unter Wettbewerbern handelt, indem 18 verschiedene Wirtschaftsunternehmen nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern gemeinsam ein Produkt vermarkten.

Die DFL hat eine Ausnahmegenehmigung vom Bundeskartellamt erhalten, weil das Gesamtprodukt Bundesliga einen Mehrwert bietet, der durch Einzelvermarktung verloren gehen würde.

Zwar ist das Faninteresse eher vereinszentriert und nicht ligazentriert. Allerdings verfolgen Fans oft nicht nur ihren Verein, sondern auch Abstiegskampf, Titelkampf, Tabelle, Transfers usw. Dies lässt sich in Summe besser in einem einheitlichen Produkt abbilden.

Der Kompromiss war dann, dass dieses von 18 Unternehmen vermarktete einheitliche Produkt dann auf wenigstens zwei Anbieter verteilt werden muss, um eine Monopolstellung zu verhindern. Für allgemeine Ligafans ist das fein. Die können sich entscheiden, welchen Teil des Bundesliga Kuchens sie sehen möchten. Oder den ganzen Kuchen nehmen, wenn die möchten. Für vereinszentrierte Fans ist das beschissen, weil sie beide Abos abschließen müssen, obwohl sie eigentlich auch nur einen Teil des Kuchens, nämlich einen von 18 Vereinen sehen möchten.

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CF, Montag, 30.06.2025, 08:17 (vor 198 Tagen) @ markus

In diesem Fall weiß der Abonnement aber bei Abschluss nicht einmal, an welchen Tagen "sein" Verein spielt und wann die Spiele mit dem größten Interesse laufen.

Das ist doch nicht einfach nur "Fußball gucken". Sonst hätte man auch sagen können, dass ein Sender die Bundesliga komplett zeigen darf, wenn ein anderer Sender die 2. Bundesliga, oder die Premiere League zeigt.


Genau deshalb ist die Zentralvermarktung auch in der Kritik, da sie verbraucherunfreundlich ist, indem sie sich mehr an allgemeine Ligafans richtet und nicht an Fans bestimmter Vereine. Gerade in Deutschland ist das Interesse aber mehr auf bestimmte Vereine zentriert.

Der zweite Kritikpunkt ist der, dass es sich quasi um eine Absprache unter Wettbewerbern handelt, indem 18 verschiedene Wirtschaftsunternehmen nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern gemeinsam ein Produkt vermarkten.

Die DFL hat eine Ausnahmegenehmigung vom Bundeskartellamt erhalten, weil das Gesamtprodukt Bundesliga einen Mehrwert bietet, der durch Einzelvermarktung verloren gehen würde.

Zwar ist das Faninteresse eher vereinszentriert und nicht ligazentriert. Allerdings verfolgen Fans oft nicht nur ihren Verein, sondern auch Abstiegskampf, Titelkampf, Tabelle, Transfers usw. Dies lässt sich in Summe besser in einem einheitlichen Produkt abbilden.

Der Kompromiss war dann, dass dieses von 18 Unternehmen vermarktete einheitliche Produkt dann auf wenigstens zwei Anbieter verteilt werden muss, um eine Monopolstellung zu verhindern. Für allgemeine Ligafans ist das fein. Die können sich entscheiden, welchen Teil des Bundesliga Kuchens sie sehen möchten. Oder den ganzen Kuchen nehmen, wenn die möchten. Für vereinszentrierte Fans ist das beschissen, weil sie beide Abos abschließen müssen, obwohl sie eigentlich auch nur einen Teil des Kuchens, nämlich einen von 18 Vereinen sehen möchten.

Warum sollte das für allgemeine Fans fein sein? Ich glaube nicht, dass es einen gibt, der sagt: "Au geil! Die Sonntagsspiele sind das beste!" Beide Fangruppen müssen mind. 2 Abos abschließen, wenn sie die Liga verfolgen wollen.

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DomJay, Köln, Samstag, 28.06.2025, 13:03 (vor 200 Tagen) @ markus

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.


Korrekt. Da hat das Kartellamt Mist gebaut. Die "No Single Buyer Rule" hätte eigentlich so ausgestaltet werden müssen, dass für dieselben Begegnungen mehrere Anbieter möglich/nötig sind – nicht so, dass es dann doch wieder Monopole gibt, nur halt mehrere. Was bringt es dem Verbraucher, wenn es zwar mehrere Anbieter gibt, die aber jeweils alleine gewisse Spielzeiten anbieten?


Aber so weit wird ein Kartellamt nicht gehen können, dass es fordert, dass ein Inhalt parallel bei zwei Anbietern zu sehen sein muss. Das ist doch nirgendwo im TV und Streaming so. Dann müssten ja diverse RTL+ Formate auch auf Joyn angeboten werden, damit man überlegen kann, welcher Anbieter besser ist.

Das Problem ist, dass das Kartellamt die Zentralvermarktung zulässt und damit Bundesliga und nicht Verein xy vermarktet wird.

Was ja richtig ist, denn man ordert die DFL und nicht Bayern, BVB usw.

Denn die haben gar kein anbietbares Produkt außer ggf Trainingseinheiten

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markus, Samstag, 28.06.2025, 13:21 (vor 200 Tagen) @ DomJay

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.


Korrekt. Da hat das Kartellamt Mist gebaut. Die "No Single Buyer Rule" hätte eigentlich so ausgestaltet werden müssen, dass für dieselben Begegnungen mehrere Anbieter möglich/nötig sind – nicht so, dass es dann doch wieder Monopole gibt, nur halt mehrere. Was bringt es dem Verbraucher, wenn es zwar mehrere Anbieter gibt, die aber jeweils alleine gewisse Spielzeiten anbieten?


Aber so weit wird ein Kartellamt nicht gehen können, dass es fordert, dass ein Inhalt parallel bei zwei Anbietern zu sehen sein muss. Das ist doch nirgendwo im TV und Streaming so. Dann müssten ja diverse RTL+ Formate auch auf Joyn angeboten werden, damit man überlegen kann, welcher Anbieter besser ist.

Das Problem ist, dass das Kartellamt die Zentralvermarktung zulässt und damit Bundesliga und nicht Verein xy vermarktet wird.


Was ja richtig ist, denn man ordert die DFL und nicht Bayern, BVB usw.

Denn die haben gar kein anbietbares Produkt außer ggf Trainingseinheiten

Ja. Und dann ist es auch richtig, dass dieses Produkt aufgeteilt wird (und nicht etwa gedoppelt, das ist doch schon deshalb beknackt, weil dann durch doppelte Infrastruktur zusätzliche Kosten entstehen, die man beim Kunden reinholen will), damit ein Anbieter nicht einfach 200€ nehmen kann, sondern gucken muss, was der andere abruft und dann sowas herauskommt wie 55€ und 45€ für zwei Anbieter.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Sonntag, 29.06.2025, 00:06 (vor 200 Tagen) @ markus

Ja. Und dann ist es auch richtig, dass dieses Produkt aufgeteilt wird (und nicht etwa gedoppelt, das ist doch schon deshalb beknackt, weil dann durch doppelte Infrastruktur zusätzliche Kosten entstehen, die man beim Kunden reinholen will), damit ein Anbieter nicht einfach 200€ nehmen kann, sondern gucken muss, was der andere abruft und dann sowas herauskommt wie 55€ und 45€ für zwei Anbieter.

Ja, doch, genau dieser Doppelung hätte es bedurft, damit es einen wahren Preiskampf zu Gunsten des Verbrauchers geben kann.

Wenn das Samstagabendspiel sowohl von Sky als auch von Amazon angeboten wird, kann ich als Kunde entscheiden, wo ich es gucken will. Diese Entscheidung basiert dann mitunter auf den Empfangsmöglichkeiten, der Qualität der Übertragung, den Kommentatoren oder eben dem Preis. Demnach würden Sky und Amazon in einem Wettbewerb stehen und diesen sicherlich auch dadurch führen, dass sie ihre Preise senken.

Wenn das Samstagabendspiel aber nur bei Sky läuft, gibt es keinen Wettbewerb. Es bleibt ein Monopol, nur dass es jetzt eben mehrere Monopole parallel gibt. Wenn ich das Produkt Samstagabendspiel haben will, muss ich Sky abonnieren – egal was Sky dafür fordert. Will ich das Produkt Freitagabendspiel erwerben, muss ich DAZN abonnieren, etc.

Und genau deshalb gibt es auch keinen echten Preiskampf sondern eine stetige Erhöhung der Preise: Die verschiedenen Anbieter sind für ihre jeweiligen Rechtepakete Monopolisten.

Klar wäre auch nicht besser gewesen, wenn Sky z.B. wieder alleiniger Rechteinhaber wäre und statt 50,- EUR (zzgl. 45,- EUR für DAZN) einfach direkt 90,- EUR im Monat genommen hätte. Deshalb war ein Eingriff des Kartellamts grundsätzlich okay. Aber er hätte im Sinne des Verbrauchers halt für einen Wettbewerb zwischen den Anbietern sorgen müssen, statt die Monopole einfach nur aufzuteilen und damit die Kosten und Aufwände für den Verbraucher mittelbar zu erhöhen.

Würden Sky und DAZN z.B. einfach jeweils alle Spiele zeigen, hätte ich als Verbraucher die Wahl, welches Abo ich abschließen würde, um alle Spiele (oder auch einzelne beliebige Spiele) zu sehen. Dann würden die Preise durch ein Mehr an Anbieter auch folgerichtig fallen.

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markus, Sonntag, 29.06.2025, 07:43 (vor 199 Tagen) @ NeusserJens

Die Argumentation hinkt aus zwei Gründen. Rechteinhaber wollen in der Regel exklusive Inhalte, nicht austauschbare. Exklusive Inhalte sind in der gesamten Medienwelt doch auch völlig normal. Das Kartellamt setzt auf geteilte Exklusivität. Damit wird die Marktmacht begrenzt, ohne den ökonomischen Wert der Rechte zu zerstören.

Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass der Fan abgezockt wird. Die Tatsache, dass beide Rechteinhaber bisher immer nur Verluste gemacht haben, spricht eher für das Gegenteil: Die Konkurrenz funktioniert offenbar sogar so gut, dass bisher massiv Verluste in Kauf genommen wurden. Das geht so aber nicht auf Dauer. Unternehmen können langfristig nur bestehen, wenn sie schwarze Zahlen schreiben. Sky soll das 2025 erstmalig schaffen. Wo also soll der Spielraum für Preissenkungen sein, wenn sie bisher nicht einmal kostendeckend sind?

Das ginge doch nur dann, wenn die Rechteinhaber wesentlich weniger für die Rechtepakete bezahlen würden. Zum Beispiel, wenn es statt 1 Milliarde nur noch 500 Millionen sind. Dann ist das Geschrei aber selbst unter Fans groß, da der BVB aufgrund von deutlich geringeren TV Einnahmen teure Spieler abgeben müsste und dann auch nicht mehr so einfach absurd teure Transfers möglich sind. Außerdem reden eher alle darüber, dass 1 Milliarde zu wenig Geld sei und man diese Summe noch steigern müsse.

Von mir aus kann die Kartellbehörde auch zur Bedingung machen, dass der ganze Bums im Free TV kommt, um wieder Volkssportcharakter zu haben. Aber dann bitte damit abfinden, dass man europäisch deutlich verlieren wird und die Liga für große Stars noch uninteressanter wird.

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Sonntag, 29.06.2025, 22:52 (vor 199 Tagen) @ markus

Die Argumentation hinkt aus zwei Gründen.

Ich empfinde meine Argumentation nicht als hinkend. Aber ich habe auch einfach aus der Perspektive des Verbrauchers die Entscheidungen des Kartellamts kritisiert. Mir ist herzlich egal, was die Rechteinhaber wollen, ich ärgere mich über die verbraucherfeindliche Vorgabe.

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Phil, Montag, 30.06.2025, 08:11 (vor 198 Tagen) @ NeusserJens

Das ist aber dann halt eine ziemlich egozentrische Analyse :-) :-)

Es ist ein exklusives Produkt und dieses Produkt gibt es eben nur an einem Ort. Oder muss Taylor Swift künftig parallele Konzerte abhalten, damit endlich mal die Eintrittspreise fallen? Oder muss eine teure Netflix Produktion dann aber bitteschön auch bei Amazon und in der ARD Mediathek laufen, damit ich als Kunde da auch Wahlmöglichkeiten des Konsums habe?

Davon ab refinanzieren die ja nicht mal unter diesen exklusiven Bedinungen diese Fußball-Rechte. Kann man natürlich sagen, dass einem das als Verbraucher egal ist, aber das Kartellamt ist nun auch nicht dafür da Unternehmen in den Ruin zu treiben....

Klar, das jeweilige TV Recht würde billiger für z.B. Sky, aber wer soll dann schon wirklich solch ein Recht finanzieren (also welche Bank z.B.), wenn im Zweifel parallel ein anderer Anbieter das selbe Recht hat und dies einfach z.B. umsonst anbietet (weil z.B. die Saudis es finanzieren und sich davon was völlig anderes versprechen).

MFG
Phil

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 30.06.2025, 10:54 (vor 198 Tagen) @ Phil

Es ist ein exklusives Produkt und dieses Produkt gibt es eben nur an einem Ort. Oder muss Taylor Swift künftig parallele Konzerte abhalten, damit endlich mal die Eintrittspreise fallen? Oder muss eine teure Netflix Produktion dann aber bitteschön auch bei Amazon und in der ARD Mediathek laufen, damit ich als Kunde da auch Wahlmöglichkeiten des Konsums habe?

Das sind dann eher hinkende Vergleiche als meine Argumentation. ;-)

Mir ging es einzig darum, dass ich die Ausgestaltung der "No Single Buyer Rule" des Kartellamts in ihrer Form für schwachsinnig halte, weil sie den gewünschten Effekt eines Wettbewerbs nicht erreicht sondern aus Konsumentensicht de facto noch schlimmer macht. Es gibt jetzt nämlich immer noch keinen offenen Wettbewerb um einzelne Produkte (wie z.B. das Freitagabendspiel), dafür aber mehrere Monopole auf einzelne Produkte, die ich alle wahrnehmen müsste, wenn ich denn wollte.
Wenn das Kartellamt schon eingreift (was es zum Glück nicht immer tut, siehe deine Beispiele), dann sollte es das m.M.n. schon sinnvoll im Sinne des Verbrauchers tun und nicht aktionistisch und am Thema vorbei.

Ob und wie und was das alles finanziert, war nicht Teil meiner Argumentation.

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DomJay, Köln, Montag, 30.06.2025, 12:02 (vor 198 Tagen) @ NeusserJens

Es ist ein exklusives Produkt und dieses Produkt gibt es eben nur an einem Ort. Oder muss Taylor Swift künftig parallele Konzerte abhalten, damit endlich mal die Eintrittspreise fallen? Oder muss eine teure Netflix Produktion dann aber bitteschön auch bei Amazon und in der ARD Mediathek laufen, damit ich als Kunde da auch Wahlmöglichkeiten des Konsums habe?


Das sind dann eher hinkende Vergleiche als meine Argumentation. ;-)

Mir ging es einzig darum, dass ich die Ausgestaltung der "No Single Buyer Rule" des Kartellamts in ihrer Form für schwachsinnig halte, weil sie den gewünschten Effekt eines Wettbewerbs nicht erreicht sondern aus Konsumentensicht de facto noch schlimmer macht. Es gibt jetzt nämlich immer noch keinen offenen Wettbewerb um einzelne Produkte (wie z.B. das Freitagabendspiel), dafür aber mehrere Monopole auf einzelne Produkte, die ich alle wahrnehmen müsste, wenn ich denn wollte.
Wenn das Kartellamt schon eingreift (was es zum Glück nicht immer tut, siehe deine Beispiele), dann sollte es das m.M.n. schon sinnvoll im Sinne des Verbrauchers tun und nicht aktionistisch und am Thema vorbei.

Ob und wie und was das alles finanziert, war nicht Teil meiner Argumentation.

Ich würde aber sagen, dass mit der Aufteilung der Konferenz zum Einzelspiel zwischen DAZN und Sky Deine Forderung berücksichtigt ist.

Damit stehen 5 Varianten zur Verfügung:
1. Sky einzeln
2. DAZN als Konferenz
3. Netradio
4. Spieltagskonferen im Radio
5. Stadion

Als Verbraucher kann ich meinen Bedarf hier skalierend an mein Budget anpassen. Bei Einzelspielen gibt es natürlich keine Konferenz, wohl aber die anderen Varianten.

Dazu gäbe es noch Re-Live als Alternative. Ich denke schon, das ist im Sinne des Verbrauchers, weil man keinen Anspruch auf ein gleichwertiges Angebot hat. Von einfach bis Exklusiv ist alles dabei.

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Phil, Montag, 30.06.2025, 11:19 (vor 198 Tagen) @ NeusserJens

Es ist ein exklusives Produkt und dieses Produkt gibt es eben nur an einem Ort. Oder muss Taylor Swift künftig parallele Konzerte abhalten, damit endlich mal die Eintrittspreise fallen? Oder muss eine teure Netflix Produktion dann aber bitteschön auch bei Amazon und in der ARD Mediathek laufen, damit ich als Kunde da auch Wahlmöglichkeiten des Konsums habe?


Das sind dann eher hinkende Vergleiche als meine Argumentation. ;-)

Warum? Also mal davon ab, dass natürlich immer jeder Vergleich(sversuch) auch hinkt, es sei denn, es geht um denselben Sachverhalt ;-)

Mir ging es einzig darum, dass ich die Ausgestaltung der "No Single Buyer Rule" des Kartellamts in ihrer Form für schwachsinnig halte, weil sie den gewünschten Effekt eines Wettbewerbs nicht erreicht sondern aus Konsumentensicht de facto noch schlimmer macht.

Das ist aus Sicht des Kartellamts natürlich nicht so und ihre Reglungen deckt alles ab, wofür sie in erster Linie da sind. Ein Kartell verhindern. Das haben sie getan, jedenfalls soweit wie nötig. Sie sind ja nicht in erster Linie dafür da, dass Produkte günstig zu haben sein sollen.

Soweit schätze ich das jedenfalls ein. Bin aber auch kein Jurist und schon gar nicht versiert im Kartellrecht....

Es gibt jetzt nämlich immer noch keinen offenen Wettbewerb um einzelne Produkte (wie z.B. das Freitagabendspiel), dafür aber mehrere Monopole auf einzelne Produkte, die ich alle wahrnehmen müsste, wenn ich denn wollte.

Niemand muss das alles wahrnehmen. Ebenso muss niemand zu einem Taylor Swift Konzert gehen oder zu einem OASIS Konzert (beide Fälle kosten soweit ich das sah ja Unsummen).

Wenn das Kartellamt schon eingreift (was es zum Glück nicht immer tut, siehe deine Beispiele), dann sollte es das m.M.n. schon sinnvoll im Sinne des Verbrauchers tun und nicht aktionistisch und am Thema vorbei.

Wie gesagt, das ist gar nicht zwingend der Auftrag oder das Ziel gewesen. Es ging einzig darum, dass hier viele Konzerne gemeinsam ein Produkt verkaufen wollen und somit eben ein Kartell bilden. Und dieses Kartell ist dann eben geschäwcht oder eigentlich unterbunden, wenn es dazu gezwungen ist, sein Produkt an mehrere zu verkaufen. Auftrag also erfüllt.

Ob und wie und was das alles finanziert, war nicht Teil meiner Argumentation.

Gehört aber halt dazu. Das, was dir vorschweben würde (also das Freitagabendspiel kaufen mehrere Anbieter und bieten es dann an), wäre ja als geschäftsmodell nicht tauglich. Keiner würde die Summen in die Hand nehmen, wenn er nicht wüsste, dass er das Produkt exklusiv hat. Also was genau sollte man da dann anders regeln? Wie gesagt, dass Kartellamt hat nicht die Aufgabe gübstige Preise für Produkte herzustellen: Es hat den Auftrag Kartelle zu verhindern. Und das ist offenbar nun gewährleistet. Weder kann die DFL nur an einen verkaufen, noch hat nur einer das ganze Produkt in seiner Hand.

Die Preise sind ja eher gestiegen, weil die Rechte teurer wurden. Mal davon ab, dass jene (ich meine) 50 D-Mark, die ich einst in den 90iger für ein Bundesligaspiel (und einige Filme drumerhum) bei Premiere zahlte, wohl im Vergleich deutlich(!) teurer waren, als alles, was ich heute an gesammelten Paketen bezahle. Insofern hat ja auch der Markt scheinbar funktioniert.

MFG
Phil

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NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Montag, 30.06.2025, 13:20 (vor 198 Tagen) @ Phil

Das ist aus Sicht des Kartellamts natürlich nicht so und ihre Reglungen deckt alles ab, wofür sie in erster Linie da sind. Ein Kartell verhindern. Das haben sie getan, jedenfalls soweit wie nötig. Sie sind ja nicht in erster Linie dafür da, dass Produkte günstig zu haben sein sollen.

Ja, da ging ich fälschlicherweise davon aus, dass das Kartellamt wie z.B. bei der Benzinpreisüberwachung den Wettbewerb im Sinne des Verbrauchers reguliert hat – es geht bei der Regel aber natürlich darum, das Kartell der DFL gegenüber den potenziellen Rechteverwertern zu regulieren. In dem Fall zu Lasten des Verbrauchers.

Daher ist die Regelung korrekt.

Wie gesagt, das ist gar nicht zwingend der Auftrag oder das Ziel gewesen. Es ging einzig darum, dass hier viele Konzerne gemeinsam ein Produkt verkaufen wollen und somit eben ein Kartell bilden. Und dieses Kartell ist dann eben geschäwcht oder eigentlich unterbunden, wenn es dazu gezwungen ist, sein Produkt an mehrere zu verkaufen. Auftrag also erfüllt.

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markus, Montag, 30.06.2025, 14:50 (vor 198 Tagen) @ NeusserJens

Das ist aus Sicht des Kartellamts natürlich nicht so und ihre Reglungen deckt alles ab, wofür sie in erster Linie da sind. Ein Kartell verhindern. Das haben sie getan, jedenfalls soweit wie nötig. Sie sind ja nicht in erster Linie dafür da, dass Produkte günstig zu haben sein sollen.


Ja, da ging ich fälschlicherweise davon aus, dass das Kartellamt wie z.B. bei der Benzinpreisüberwachung den Wettbewerb im Sinne des Verbrauchers reguliert hat – es geht bei der Regel aber natürlich darum, das Kartell der DFL gegenüber den potenziellen Rechteverwertern zu regulieren. In dem Fall zu Lasten des Verbrauchers.

Nochmal die Frage: Woher nimmst du die Gewissheit, dass das zu Lasten des Verbrauchers ist? Ich würde stark davon ausgehen, dass ein einzelner Anbieter seine Marktmacht deutlich besser ausnutzen kann als dies mit Konkurrenz der Fall ist. Der Preis dürfte höher sein.

Schon 2012 kostete Sky komplett 80€ als Normalpreis bei etwa halb so hohen Übertragungsrechten.
Nun sind wir bei 100€ als Normalpreis für Sky und Dazn. Die Steigerung beträgt nicht einmal die Inflationsrate.

Nur mit schrägen Vergleichen (zB Neukundenrabatt mit Normalpreis vergleichen) ergäbe sich etwas anderes. Und ja, auch ich neige dazu, dass ich gerne wieder ein stark rabattiertes Neukundenangebot für 25€ hätte. Aber dass dies genauso wenig langfristig funktionieren kann wie ein 10er für Dazn oder gleich mit immer wieder neuen Probemonaten über die Runden kommen zu wollen, war ja auch klar.

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CF, Dienstag, 01.07.2025, 08:19 (vor 197 Tagen) @ markus

Das ist aus Sicht des Kartellamts natürlich nicht so und ihre Reglungen deckt alles ab, wofür sie in erster Linie da sind. Ein Kartell verhindern. Das haben sie getan, jedenfalls soweit wie nötig. Sie sind ja nicht in erster Linie dafür da, dass Produkte günstig zu haben sein sollen.


Ja, da ging ich fälschlicherweise davon aus, dass das Kartellamt wie z.B. bei der Benzinpreisüberwachung den Wettbewerb im Sinne des Verbrauchers reguliert hat – es geht bei der Regel aber natürlich darum, das Kartell der DFL gegenüber den potenziellen Rechteverwertern zu regulieren. In dem Fall zu Lasten des Verbrauchers.


Nochmal die Frage: Woher nimmst du die Gewissheit, dass das zu Lasten des Verbrauchers ist? Ich würde stark davon ausgehen, dass ein einzelner Anbieter seine Marktmacht deutlich besser ausnutzen kann als dies mit Konkurrenz der Fall ist. Der Preis dürfte höher sein.

Schon 2012 kostete Sky komplett 80€ als Normalpreis bei etwa halb so hohen Übertragungsrechten.
Nun sind wir bei 100€ als Normalpreis für Sky und Dazn. Die Steigerung beträgt nicht einmal die Inflationsrate.

Nur mit schrägen Vergleichen (zB Neukundenrabatt mit Normalpreis vergleichen) ergäbe sich etwas anderes. Und ja, auch ich neige dazu, dass ich gerne wieder ein stark rabattiertes Neukundenangebot für 25€ hätte. Aber dass dies genauso wenig langfristig funktionieren kann wie ein 10er für Dazn oder gleich mit immer wieder neuen Probemonaten über die Runden kommen zu wollen, war ja auch klar.

Ich darf aber Sky komplett vor 13 Jahren nicht heranziehen, sondern ledglich Sky Bundesliga (+ Sport). Der Preis für Sky komplett ist im wesentlichen beeinflusst von der Zunahme an Streaming-Anbietern wie Netflix, Disney+, Paramount+, Amazon Prime usw, die vor 13 Jahren noch keine Rolle spielten.

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DomJay, Köln, Dienstag, 01.07.2025, 11:59 (vor 197 Tagen) @ CF

Das ist aus Sicht des Kartellamts natürlich nicht so und ihre Reglungen deckt alles ab, wofür sie in erster Linie da sind. Ein Kartell verhindern. Das haben sie getan, jedenfalls soweit wie nötig. Sie sind ja nicht in erster Linie dafür da, dass Produkte günstig zu haben sein sollen.


Ja, da ging ich fälschlicherweise davon aus, dass das Kartellamt wie z.B. bei der Benzinpreisüberwachung den Wettbewerb im Sinne des Verbrauchers reguliert hat – es geht bei der Regel aber natürlich darum, das Kartell der DFL gegenüber den potenziellen Rechteverwertern zu regulieren. In dem Fall zu Lasten des Verbrauchers.


Nochmal die Frage: Woher nimmst du die Gewissheit, dass das zu Lasten des Verbrauchers ist? Ich würde stark davon ausgehen, dass ein einzelner Anbieter seine Marktmacht deutlich besser ausnutzen kann als dies mit Konkurrenz der Fall ist. Der Preis dürfte höher sein.

Schon 2012 kostete Sky komplett 80€ als Normalpreis bei etwa halb so hohen Übertragungsrechten.
Nun sind wir bei 100€ als Normalpreis für Sky und Dazn. Die Steigerung beträgt nicht einmal die Inflationsrate.

Nur mit schrägen Vergleichen (zB Neukundenrabatt mit Normalpreis vergleichen) ergäbe sich etwas anderes. Und ja, auch ich neige dazu, dass ich gerne wieder ein stark rabattiertes Neukundenangebot für 25€ hätte. Aber dass dies genauso wenig langfristig funktionieren kann wie ein 10er für Dazn oder gleich mit immer wieder neuen Probemonaten über die Runden kommen zu wollen, war ja auch klar.


Ich darf aber Sky komplett vor 13 Jahren nicht heranziehen, sondern ledglich Sky Bundesliga (+ Sport). Der Preis für Sky komplett ist im wesentlichen beeinflusst von der Zunahme an Streaming-Anbietern wie Netflix, Disney+, Paramount+, Amazon Prime usw, die vor 13 Jahren noch keine Rolle spielten.

Jain, der Preis und das Angebot wurden durch Konkurrenz beeinflusst die übrigens exklusive Inhalte bietet. Sky hat nicht den Disney+ oder DAZN usw. Umfang

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markus, Dienstag, 01.07.2025, 13:20 (vor 197 Tagen) @ DomJay

Das ist aus Sicht des Kartellamts natürlich nicht so und ihre Reglungen deckt alles ab, wofür sie in erster Linie da sind. Ein Kartell verhindern. Das haben sie getan, jedenfalls soweit wie nötig. Sie sind ja nicht in erster Linie dafür da, dass Produkte günstig zu haben sein sollen.


Ja, da ging ich fälschlicherweise davon aus, dass das Kartellamt wie z.B. bei der Benzinpreisüberwachung den Wettbewerb im Sinne des Verbrauchers reguliert hat – es geht bei der Regel aber natürlich darum, das Kartell der DFL gegenüber den potenziellen Rechteverwertern zu regulieren. In dem Fall zu Lasten des Verbrauchers.


Nochmal die Frage: Woher nimmst du die Gewissheit, dass das zu Lasten des Verbrauchers ist? Ich würde stark davon ausgehen, dass ein einzelner Anbieter seine Marktmacht deutlich besser ausnutzen kann als dies mit Konkurrenz der Fall ist. Der Preis dürfte höher sein.

Schon 2012 kostete Sky komplett 80€ als Normalpreis bei etwa halb so hohen Übertragungsrechten.
Nun sind wir bei 100€ als Normalpreis für Sky und Dazn. Die Steigerung beträgt nicht einmal die Inflationsrate.

Nur mit schrägen Vergleichen (zB Neukundenrabatt mit Normalpreis vergleichen) ergäbe sich etwas anderes. Und ja, auch ich neige dazu, dass ich gerne wieder ein stark rabattiertes Neukundenangebot für 25€ hätte. Aber dass dies genauso wenig langfristig funktionieren kann wie ein 10er für Dazn oder gleich mit immer wieder neuen Probemonaten über die Runden kommen zu wollen, war ja auch klar.


Ich darf aber Sky komplett vor 13 Jahren nicht heranziehen, sondern ledglich Sky Bundesliga (+ Sport). Der Preis für Sky komplett ist im wesentlichen beeinflusst von der Zunahme an Streaming-Anbietern wie Netflix, Disney+, Paramount+, Amazon Prime usw, die vor 13 Jahren noch keine Rolle spielten.


Jain, der Preis und das Angebot wurden durch Konkurrenz beeinflusst die übrigens exklusive Inhalte bietet. Sky hat nicht den Disney+ oder DAZN usw. Umfang

Ich würde behaupten, dass Filme und Serien für Sky nicht viel kosten. Die meisten Filme (und neuere sowieso) sind ohnehin nur noch im Sky Store gegen zusätzlicher Zahlung zu haben.

Die Übertragungskosten für die Bundesliga sind halt aus dem Ruder gelaufen. Inzwischen geben die Rechteinhaber über 1 Milliarde dafür aus, während es 2010 nur 400 Millionen waren.

https://de.statista.com/infografik/22081/preisentwicklung-der-eebertragungsrechte-der-fussball-bundesliga/

Im Jahr 2015 sind es dann schon 628 Millionen gewesen, allerdings lag man damit immer noch hinter England, Italien, Spanien und Frankreich.

https://de.statista.com/infografik/3223/kosten-der-tv-rechte-pro-saison-in-den-5-wichtigsten-fussball-ligen/

Nur wollen Rechteinhaber natürlich auch schwarze Zahlen schreiben. Ich finde, das ist ein recht seltsamer Anspruch, dass Kunden erwarten, ein Produkt zu einem Preis zu bekommen, welches nicht einmal die Investitionskosten wieder einspielt.

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majae, Muc, Montag, 30.06.2025, 16:41 (vor 198 Tagen) @ markus

Schon 2012 kostete Sky komplett 80€ als Normalpreis bei etwa halb so hohen Übertragungsrechten.

Das war dann aber entweder (a) der Komplettpreis mit diversen anderen Medien-Rechten oder (b) ein Fantasie-Mondpreis um die regelmäßigen (!) Angebote im Vergleich als unverschämt günstig wirken zu lassen.
Der durschnittliche Preis pro Kunde dürfte doch stark gestiegen sein (in etwa mit den TV-Rechten).

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Phil, Dienstag, 01.07.2025, 08:48 (vor 197 Tagen) @ majae

Klar wäre aber wohl auch, würde da Kartell DFL diese Rechte mit all ihrer "Kartellmacht" an nur einen Anbieter verkaufen können, so wäre der Preis vermutlich noch höher, als die derzeitige Summe der einzelnen Teile (und im Falle von Sky oder Amazon Pime hat man ja eh einen Mischpreis. Soll mir keiner sagen, dass er Skay oder gar Amazaon Prime dann wirklihc nur zum Fußball Bundesliga gucken nutzt).

Es ist einfach wie es ist. Ab 2000 circa (da kamen dann ja die digitalen Premiere Decoder und eben mit PremiereWelt (Meine so hieß das...) die vielen Sendeplätze (vorher waren es ja glaube ich zwei analoge Kanäle)) wurde ja dann zunehmend wirklich jedes verdammte Fußballspiel live irgendwo im TV ausgestrahlt. Und als Konsument hatte man zeitweise ja sogar die Situation, dass eigentlich alles bei Premiere/Sky lag oder frei empfangbar irgendwo lief (meine, wie lange liefen z.B: UEFA Cup Spiele eben nicht zentral vermaktet im DSF, bei der ARD und
bei SAT1 und co?).

MFG
Phil

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markus, Dienstag, 01.07.2025, 09:53 (vor 197 Tagen) @ Phil

Klar wäre aber wohl auch, würde da Kartell DFL diese Rechte mit all ihrer "Kartellmacht" an nur einen Anbieter verkaufen können, so wäre der Preis vermutlich noch höher, als die derzeitige Summe der einzelnen Teile (und im Falle von Sky oder Amazon Pime hat man ja eh einen Mischpreis. Soll mir keiner sagen, dass er Skay oder gar Amazaon Prime dann wirklihc nur zum Fußball Bundesliga gucken nutzt).

Davon würde ich auch ausgehen. Dazu kommt: Niemand betreibt dauerhaft einen defizitären Laden.

Unter RTL werden so oder so die Zeiten vorbei sein in denen Bundesliga hoch defizitär ist. RTL fährt bisher enorm hohe Renditen ein. Und das werden sie auch von Sky erwarten, sonst würden sie den Laden nicht übernehmen. Entweder sind die Konsumenten in den nächsten Jahren bereit, noch deutlich mehr zu bezahlen, oder aber RTL wird bei der nächsten Versteigerung nicht mehr diese Unsummen an Geld bieten.

Ich tippe auf ersteres. Die Leute sind süchtig nach Fußball. Da würden sicherlich, wenn man es peu a peu macht, auch 150-200€ monatlich möglich sein. Es funktionieren ja auch inzwischen 9€ für eine Schachtel Kippen, was bei einer Schachtel pro Tag dann 270€ monatlich sind. Zwar rauchen immer weniger Menschen, aber BAT und Altria als große Zigarettenkonzerne schütten dennoch immer höhere Dividenden aus. Und da ist Fußballsucht im direkten Vergleich die deutlich sinnvollere Variante.

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CF, Dienstag, 01.07.2025, 10:31 (vor 197 Tagen) @ markus

Klar wäre aber wohl auch, würde da Kartell DFL diese Rechte mit all ihrer "Kartellmacht" an nur einen Anbieter verkaufen können, so wäre der Preis vermutlich noch höher, als die derzeitige Summe der einzelnen Teile (und im Falle von Sky oder Amazon Pime hat man ja eh einen Mischpreis. Soll mir keiner sagen, dass er Skay oder gar Amazaon Prime dann wirklihc nur zum Fußball Bundesliga gucken nutzt).


Davon würde ich auch ausgehen. Dazu kommt: Niemand betreibt dauerhaft einen defizitären Laden.

Unter RTL werden so oder so die Zeiten vorbei sein in denen Bundesliga hoch defizitär ist. RTL fährt bisher enorm hohe Renditen ein. Und das werden sie auch von Sky erwarten, sonst würden sie den Laden nicht übernehmen. Entweder sind die Konsumenten in den nächsten Jahren bereit, noch deutlich mehr zu bezahlen, oder aber RTL wird bei der nächsten Versteigerung nicht mehr diese Unsummen an Geld bieten.

Ich tippe auf ersteres. Die Leute sind süchtig nach Fußball. Da würden sicherlich, wenn man es peu a peu macht, auch 150-200€ monatlich möglich sein. Es funktionieren ja auch inzwischen 9€ für eine Schachtel Kippen, was bei einer Schachtel pro Tag dann 270€ monatlich sind. Zwar rauchen immer weniger Menschen, aber BAT und Altria als große Zigarettenkonzerne schütten dennoch immer höhere Dividenden aus. Und da ist Fußballsucht im direkten Vergleich die deutlich sinnvollere Variante.

Ich kenne niemanden, der 50€ monatlich für Fussball bezahlt - geschweige denn 100€. Möglicherweise ist hier im Forum der eine oder andere dabei, aber ausnahmslos jeder, den ich kenne, teilt sich diese Abos (DAZN, Sky(go)) mit anderen. Lediglich Amazon Prime hat jeder.
150-200€ monatlich für Fussball zu bezahlen halte ich für ausgeschlossen bei >90% der Fussball-Fans.

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markus, Dienstag, 01.07.2025, 11:03 (vor 197 Tagen) @ CF

Klar wäre aber wohl auch, würde da Kartell DFL diese Rechte mit all ihrer "Kartellmacht" an nur einen Anbieter verkaufen können, so wäre der Preis vermutlich noch höher, als die derzeitige Summe der einzelnen Teile (und im Falle von Sky oder Amazon Pime hat man ja eh einen Mischpreis. Soll mir keiner sagen, dass er Skay oder gar Amazaon Prime dann wirklihc nur zum Fußball Bundesliga gucken nutzt).


Davon würde ich auch ausgehen. Dazu kommt: Niemand betreibt dauerhaft einen defizitären Laden.

Unter RTL werden so oder so die Zeiten vorbei sein in denen Bundesliga hoch defizitär ist. RTL fährt bisher enorm hohe Renditen ein. Und das werden sie auch von Sky erwarten, sonst würden sie den Laden nicht übernehmen. Entweder sind die Konsumenten in den nächsten Jahren bereit, noch deutlich mehr zu bezahlen, oder aber RTL wird bei der nächsten Versteigerung nicht mehr diese Unsummen an Geld bieten.

Ich tippe auf ersteres. Die Leute sind süchtig nach Fußball. Da würden sicherlich, wenn man es peu a peu macht, auch 150-200€ monatlich möglich sein. Es funktionieren ja auch inzwischen 9€ für eine Schachtel Kippen, was bei einer Schachtel pro Tag dann 270€ monatlich sind. Zwar rauchen immer weniger Menschen, aber BAT und Altria als große Zigarettenkonzerne schütten dennoch immer höhere Dividenden aus. Und da ist Fußballsucht im direkten Vergleich die deutlich sinnvollere Variante.


Ich kenne niemanden, der 50€ monatlich für Fussball bezahlt - geschweige denn 100€. Möglicherweise ist hier im Forum der eine oder andere dabei, aber ausnahmslos jeder, den ich kenne, teilt sich diese Abos (DAZN, Sky(go)) mit anderen. Lediglich Amazon Prime hat jeder.

Wir sind doch aber schon bei über 100 Euro, wenn man Sky, Dazn und Prime abschließt. Account sharen werden sicherlich viele machen. Ist aber auch schon deutlich eingeschränkt worden. Zwei Bildschirme gleichzeitig kostet dann extra und ist nur mit gleicher IP erlaubt (auch wenn sie es technisch vielleicht noch nicht einstellen können).

150-200€ monatlich für Fussball zu bezahlen halte ich für ausgeschlossen bei >90% der Fussball-Fans.

Von jetzt auf gleich, ja. Per Salamitaktik wird das funktionieren. Ich habe bis 2017 ausgeschlossen, überhaupt ein Pay TV Abo abzuschließen. Für 25€ war es dann aber irgendwann mit viel Bauchschmerzen ok. Dann hat Sky häppchenweise erhöht, immer so zwischen 2 und 3€. Und man denkt: Was sind schon zwei oder drei Euro, ich bleibe einfach dabei. Inzwischen sind es 48€. Und ich bin immer noch dabei. Weil die Salamitaktik gut funktioniert.

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CF, Dienstag, 01.07.2025, 11:21 (vor 197 Tagen) @ markus

Klar wäre aber wohl auch, würde da Kartell DFL diese Rechte mit all ihrer "Kartellmacht" an nur einen Anbieter verkaufen können, so wäre der Preis vermutlich noch höher, als die derzeitige Summe der einzelnen Teile (und im Falle von Sky oder Amazon Pime hat man ja eh einen Mischpreis. Soll mir keiner sagen, dass er Skay oder gar Amazaon Prime dann wirklihc nur zum Fußball Bundesliga gucken nutzt).


Davon würde ich auch ausgehen. Dazu kommt: Niemand betreibt dauerhaft einen defizitären Laden.

Unter RTL werden so oder so die Zeiten vorbei sein in denen Bundesliga hoch defizitär ist. RTL fährt bisher enorm hohe Renditen ein. Und das werden sie auch von Sky erwarten, sonst würden sie den Laden nicht übernehmen. Entweder sind die Konsumenten in den nächsten Jahren bereit, noch deutlich mehr zu bezahlen, oder aber RTL wird bei der nächsten Versteigerung nicht mehr diese Unsummen an Geld bieten.

Ich tippe auf ersteres. Die Leute sind süchtig nach Fußball. Da würden sicherlich, wenn man es peu a peu macht, auch 150-200€ monatlich möglich sein. Es funktionieren ja auch inzwischen 9€ für eine Schachtel Kippen, was bei einer Schachtel pro Tag dann 270€ monatlich sind. Zwar rauchen immer weniger Menschen, aber BAT und Altria als große Zigarettenkonzerne schütten dennoch immer höhere Dividenden aus. Und da ist Fußballsucht im direkten Vergleich die deutlich sinnvollere Variante.


Ich kenne niemanden, der 50€ monatlich für Fussball bezahlt - geschweige denn 100€. Möglicherweise ist hier im Forum der eine oder andere dabei, aber ausnahmslos jeder, den ich kenne, teilt sich diese Abos (DAZN, Sky(go)) mit anderen. Lediglich Amazon Prime hat jeder.


Wir sind doch aber schon bei über 100 Euro, wenn man Sky, Dazn und Prime abschließt. Account sharen werden sicherlich viele machen. Ist aber auch schon deutlich eingeschränkt worden. Zwei Bildschirme gleichzeitig kostet dann extra und ist nur mit gleicher IP erlaubt (auch wenn sie es technisch vielleicht noch nicht einstellen können).

Das zahlt man, wenn man die Abos alleine betreibt, ja. Ich kenne aber keinen, der das tut und bin mir sicher, dass die allermeisten das auch nicht tun würden. Wenn sharen dann irgendwann gar nicht mehr geht, werden viele dann auch komplett raus sein. So zumindest meine Überzeugung.

150-200€ monatlich für Fussball zu bezahlen halte ich für ausgeschlossen bei >90% der Fussball-Fans.


Von jetzt auf gleich, ja. Per Salamitaktik wird das funktionieren. Ich habe bis 2017 ausgeschlossen, überhaupt ein Pay TV Abo abzuschließen. Für 25€ war es dann aber irgendwann mit viel Bauchschmerzen ok. Dann hat Sky häppchenweise erhöht, immer so zwischen 2 und 3€. Und man denkt: Was sind schon zwei oder drei Euro, ich bleibe einfach dabei. Inzwischen sind es 48€. Und ich bin immer noch dabei. Weil die Salamitaktik gut funktioniert.

Wie gesagt, ich habe seit 20 Jahren noch nie mehr als 25€ für Sky (Bundesliga, manchmal mit, meistens ohne Sport) bezahlt und würde das auch nicht tun. Als Serien-Fan habe ich Sky Entertain und nehme manchmal Sport oder Bundesliga dazu, wenn ich es geschenkt bekomme für 1 Monat oder sehr günstig für 3 Monate etc. Ansonsten schaue ich über den account eines Kumpels skygo.

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markus, Dienstag, 01.07.2025, 11:30 (vor 197 Tagen) @ CF

Klar wäre aber wohl auch, würde da Kartell DFL diese Rechte mit all ihrer "Kartellmacht" an nur einen Anbieter verkaufen können, so wäre der Preis vermutlich noch höher, als die derzeitige Summe der einzelnen Teile (und im Falle von Sky oder Amazon Pime hat man ja eh einen Mischpreis. Soll mir keiner sagen, dass er Skay oder gar Amazaon Prime dann wirklihc nur zum Fußball Bundesliga gucken nutzt).


Davon würde ich auch ausgehen. Dazu kommt: Niemand betreibt dauerhaft einen defizitären Laden.

Unter RTL werden so oder so die Zeiten vorbei sein in denen Bundesliga hoch defizitär ist. RTL fährt bisher enorm hohe Renditen ein. Und das werden sie auch von Sky erwarten, sonst würden sie den Laden nicht übernehmen. Entweder sind die Konsumenten in den nächsten Jahren bereit, noch deutlich mehr zu bezahlen, oder aber RTL wird bei der nächsten Versteigerung nicht mehr diese Unsummen an Geld bieten.

Ich tippe auf ersteres. Die Leute sind süchtig nach Fußball. Da würden sicherlich, wenn man es peu a peu macht, auch 150-200€ monatlich möglich sein. Es funktionieren ja auch inzwischen 9€ für eine Schachtel Kippen, was bei einer Schachtel pro Tag dann 270€ monatlich sind. Zwar rauchen immer weniger Menschen, aber BAT und Altria als große Zigarettenkonzerne schütten dennoch immer höhere Dividenden aus. Und da ist Fußballsucht im direkten Vergleich die deutlich sinnvollere Variante.


Ich kenne niemanden, der 50€ monatlich für Fussball bezahlt - geschweige denn 100€. Möglicherweise ist hier im Forum der eine oder andere dabei, aber ausnahmslos jeder, den ich kenne, teilt sich diese Abos (DAZN, Sky(go)) mit anderen. Lediglich Amazon Prime hat jeder.


Wir sind doch aber schon bei über 100 Euro, wenn man Sky, Dazn und Prime abschließt. Account sharen werden sicherlich viele machen. Ist aber auch schon deutlich eingeschränkt worden. Zwei Bildschirme gleichzeitig kostet dann extra und ist nur mit gleicher IP erlaubt (auch wenn sie es technisch vielleicht noch nicht einstellen können).


Das zahlt man, wenn man die Abos alleine betreibt, ja. Ich kenne aber keinen, der das tut und bin mir sicher, dass die allermeisten das auch nicht tun würden. Wenn sharen dann irgendwann gar nicht mehr geht, werden viele dann auch komplett raus sein. So zumindest meine Überzeugung.

150-200€ monatlich für Fussball zu bezahlen halte ich für ausgeschlossen bei >90% der Fussball-Fans.


Von jetzt auf gleich, ja. Per Salamitaktik wird das funktionieren. Ich habe bis 2017 ausgeschlossen, überhaupt ein Pay TV Abo abzuschließen. Für 25€ war es dann aber irgendwann mit viel Bauchschmerzen ok. Dann hat Sky häppchenweise erhöht, immer so zwischen 2 und 3€. Und man denkt: Was sind schon zwei oder drei Euro, ich bleibe einfach dabei. Inzwischen sind es 48€. Und ich bin immer noch dabei. Weil die Salamitaktik gut funktioniert.


Wie gesagt, ich habe seit 20 Jahren noch nie mehr als 25€ für Sky (Bundesliga, manchmal mit, meistens ohne Sport) bezahlt und würde das auch nicht tun. Als Serien-Fan habe ich Sky Entertain und nehme manchmal Sport oder Bundesliga dazu, wenn ich es geschenkt bekomme für 1 Monat oder sehr günstig für 3 Monate etc. Ansonsten schaue ich über den account eines Kumpels skygo.

Ich habe dieses Multiabo Modell auch nie mitgemacht. Dazn war mir nicht einmal der 10er Wert. Ich habe einfach immer wieder einen neuen Probemonat gestartet. Und es später ähnlich gehandhabt wie du. Aber ich als jemand, der Konsum eh kritisch betrachtet, bin auch nicht repräsentativ. Es wird genügend Leute geben, die ihre Ausgaben nicht infrage stellen und einfach alles mitmachen. Die hängen dann auch in Versicherung mit 100% Preisaufschlag ohne das infrage zu stellen. Die quarzen dann auch 300€ im Monat weg und gönnen sich jeden Morgen das belegte Brötchen vom Bäcker mitsamt Coffee to Go. Und sammeln als Rentner auf den Tod wartend Flaschen weil die Rente nicht ausreicht und ihnen nie jemand beigebracht hat, wie man mit Geld umgehen sollte.

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Phil, Dienstag, 01.07.2025, 10:05 (vor 197 Tagen) @ markus

RTL wird meiner Meinung nach Sky auf Strecke in seine Streaming Plattform integrieren. Und dann hoffen, diesen elementaren Zweig erfolgreich zu machen.

Denn ihr „lineares“ Angebot verliert immer mehr Reichweite und damit auch Ertrag. Und sie wissen natürlich, dass nur über bezahlte Streaming Wege (und damit in Konkurrenz zu den anderen großen Playern) mittelfristig noch ihr Erfolg gewahrt werden kann.

Die schmerzgrenzen? Ich denke, die Idee, dass man jedes Fußball spiel zu Hause live (oder sonstwo auf einem eigenen Endgerät) gucken kann, wird noch Kiel mehr etwas, was man sich halt leisten können muss oder will. Und ja, diese Vollversorgung ist dann ein Luxusgut, bzw. ist es doch schon längst.

MFG
Phil

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Invis, Montag, 30.06.2025, 15:57 (vor 198 Tagen) @ markus

Schon 2012 kostete Sky komplett 80€ als Normalpreis bei etwa halb so hohen Übertragungsrechten.
Nun sind wir bei 100€ als Normalpreis für Sky und Dazn. Die Steigerung beträgt nicht einmal die Inflationsrate.

Naja aber realistisch hat man bis es mit DAZN losging Sky für ca. 30 - 35 Euro im Monat bekommen. Ich hab das bis vor kurzem jedenfalls seit ca. 2010 oder so gehabt.

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markus, Montag, 30.06.2025, 17:37 (vor 198 Tagen) @ Invis

Schon 2012 kostete Sky komplett 80€ als Normalpreis bei etwa halb so hohen Übertragungsrechten.
Nun sind wir bei 100€ als Normalpreis für Sky und Dazn. Die Steigerung beträgt nicht einmal die Inflationsrate.


Naja aber realistisch hat man bis es mit DAZN losging Sky für ca. 30 - 35 Euro im Monat bekommen. Ich hab das bis vor kurzem jedenfalls seit ca. 2010 oder so gehabt.

Aber auch nur deshalb, weil die Leute nach Kündigung immer wieder erneut den Neukundenpreis bekommen haben. Das hat sich dann irgendwann so weit herumgesprochen, dass viele Kunden das systematisch ausgenutzt haben (ich habe es selbst so gehandhabt, gab ein großes Forum mit tausenden Beiträgen über die aktuellen Rückholaktionen). Irgendwann hat Sky das dann sein gelassen. Aber doch nicht wegen Dazn. Sondern weil der eigentliche Zweck der gewesen ist, Kunden zurück zu gewinnen, die mangels Interesse kein Sky mehr wollten und nicht diejenigen, die süchtig nach Fußball sind und auch deutlich mehr zahlen würden, die aber die Lücke im System ausnutzen.

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Invis, Montag, 30.06.2025, 20:42 (vor 198 Tagen) @ markus

Nein aber wegen DAZN waren für den Preis dann nicht mehr alle Rechte drin. Ich hab bis zuletzt bei sky nie mehr als 34 Euro gezahlt bevor ich letztes Jahr gekündigt habe.

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markus, Dienstag, 01.07.2025, 08:06 (vor 197 Tagen) @ Invis

Nein aber wegen DAZN waren für den Preis dann nicht mehr alle Rechte drin. Ich hab bis zuletzt bei sky nie mehr als 34 Euro gezahlt bevor ich letztes Jahr gekündigt habe.

Genau das meinte ich aber mit: „Nur mit schrägen Vergleichen (zB Neukundenrabatt mit Normalpreis vergleichen) ergäbe sich etwas anderes.“

Denn der Normalpreis für Sky komplett (sogar inklusive Netflix) ist schon gesunken.

Natürlich haben die unser stark rabattiertes Abo nicht noch einmal im Preis gesenkt. Sky war und ist ja darauf angewiesen, schwarze Zahlen zu schreiben. Zudem sind die Kosten der Übertragungsrechte im Laufe der Zeit deutlich gestiegen. Sky bietet weniger an, zahlt dafür aber aufgrund gestiegener Kosten immer noch so viel, dass sie weiterhin rote Zahlen schreiben.

Mir wäre auch lieber, die Anbieter wären nicht so bekloppt und geben in Summe über 1 Milliarde dafür aus. Sondern zum Beispiel nur 300 bis 500 Millionen. Und das Abo kostet dann wie zu Arena Zeiten wieder 20 Euro. Aber die meisten Konsumenten sind ja bereit diese Preise zu zahlen. In der Hoffnung, dass die Bundesliga im internationalen Vergleich sportlich mithalten kann.

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Phil, Montag, 30.06.2025, 15:03 (vor 198 Tagen) @ markus

Alles komplett müßig. Dass Kartellamt ist nicht dafür da, irgendwie hübsch günstige Preise für die Verbraucher herzustellen. Es soll sicherstellen, dass keine Kartelle entstehen, dass die Preisfindung transparent und nicht zu Lasten der Konsumenten erfolgt (weshalb es ja z.B. diese Markttransparenzstelle für Kraftstoffe gibt oder man eben kritisierte, dass die Marktteilnehmer die Preise einzig durch zwei Firmen ermitteln lassen, welche den ganzen Markt scannen und so im Grunde eine indirekte Preisabsprache erfolgt).

Letzeres ist beim Fußball und seinen Übertragsungsrechten aber überhaupt kein Thema. Einzig, dass alle DFL KLubs ein Kartell bilden bei der Vergabe dieser Rechte, war Thema für das Kartellamt. Zum Schutz der Erwerber dieser Rechte und ja, auch zum Schutz der Konsumenten. Denn ein einziger Erwerber des Produkts, bei gleichzeitig nur einem Verkäufer, ist so ungefähr die ungünstigste Konstellation für den Konsumenten.

MFG
Phil

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Habakuk, OWL, Sonntag, 29.06.2025, 00:22 (vor 200 Tagen) @ NeusserJens

Alles richtig. Nur haben die Herrschaften vom Kartellamt in dieser Angelegenheit offensichtlich ein juristisches Brett vor dem Kopf.

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Eisen, DO, Samstag, 28.06.2025, 14:11 (vor 200 Tagen) @ markus

Wie schon beschrieben bleibt die Frage, warum das Kartellamt meinte, sich in den Vergabeprozess einzumischen, wenn dadurch nichts, einfach nichts für den Verbraucher besser geworden ist.

Früher hatte ich Sky für 35-40€ im Monat und konnte dort alles gucken: Bundesliga komplett, 2.Liga komplett, CL, DFB Pokal, EL, Premier League und Primera Division.

Was für paradiesische Zustände ;)

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markus, Samstag, 28.06.2025, 15:51 (vor 200 Tagen) @ Eisen

Wie schon beschrieben bleibt die Frage, warum das Kartellamt meinte, sich in den Vergabeprozess einzumischen, wenn dadurch nichts, einfach nichts für den Verbraucher besser geworden ist.

Das wissen wir doch gar nicht. Vielleicht würde das Sky Abo jetzt 200 Euro kosten, statt ein 55/45 Euro Modell mit zwei Anbietern zu haben.


Früher hatte ich Sky für 35-40€ im Monat und konnte dort alles gucken: Bundesliga komplett, 2.Liga komplett, CL, DFB Pokal, EL, Premier League und Primera Division.

Was für paradiesische Zustände ;)

2017 war der Tiefpunkt mit 25€. Sky komplett mit Q Receiver. Das waren aber Neukundenangebote. Der Normalpreis für Sky komplett lag 2012 schon bei rund 80€. Ich weiß das noch ganz genau, da war ich tief erschrocken als ein Kollege mir sagte, dass er soviel dafür zahlt.

Rechne nur die Inflation (eigentlich musst du sogar die Steigerungen der Übertragungsrechte berücksichtigen) und wir wären jetzt deutlich über 100€.

Es ist schon definitiv so, dass Konkurrenz einen preisdämpfenden Effekt hat.

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Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Samstag, 28.06.2025, 19:44 (vor 200 Tagen) @ markus

Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch Sky und dann mal vergessen zu kündigen. Musste dann ein Jahr auch so an die 80 Euro latzen. Hab dann gekündigt und seitdem guck ich wieder in englischer Sprache

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DomJay, Köln, Samstag, 28.06.2025, 11:19 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Bin ich froh, dass ich für alle BvB Spiele + ausgewählte Spiele anderer Mannschaften und Ligen (Liga 2, internationale Topspiele) lediglich fünf Euro im Monat zahlen muss.


So machen es auch viele mittlerweile. Führt dann aber auch gleichzeitig dazu, die Preisspirale noch weiter anzukurbeln, weil Einnahmen fehlen.

Eigentlich schon wieder Paradox, dass durch die höhere Anzahl an Bewerbern die Preise nicht eher fallen, eben wegen der Rechtevergabe.
Es müsste einfach die Option geben, nur die Spiele seines Vereines zu abonieren.


Wer wissen möchte, worum es hierbei geht, kann mir gerne eine Mail schreiben. Die verrückten Preise für Fußball gehe ich einfach nicht mit. Zur Not verzichte ich eben auf livefußball.

Die Forderung nach dem Ende der solidarischen Vermarktung hatte ich nicht auf der Bingo Karte :)

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istar, Samstag, 28.06.2025, 04:08 (vor 201 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Mich verwundert diese Anspruchshaltung etwas. Man möchte jedes Spiel sehen, man möchte aber auch flexibel kündigen können, weil morgen die Welt untergehen könnte und man dann den Vertrag an der Backe hat.
Und an Sponsoren hat man in Dortmund auch seine Ansprüche. Aber teure Spieler will man natürlich auch, schließlich ist alles unter Platz vier unzumutbar für die Fanseele.

Also ich hab kein Abo,gehe für schlanke 305,-€ nächste Saison ins Stadion und für den Rest gibt's die Radioreportage in der Sportschau-App oder einen Besuch in der Gaststätte meiner Wahl.

Ich finde, das geht. Wieviel Konzerte bekomme ich für den Preis meiner Dauerkarte? Nichtmal zweimal Linkin Park. Aber immerhin einmal Taylor Swift mit Pommes und Bier.

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majae, Muc, Montag, 30.06.2025, 14:52 (vor 198 Tagen) @ istar

Also ich hab kein Abo,gehe für schlanke 305,-€ nächste Saison ins Stadion und für den Rest gibt's die Radioreportage in der Sportschau-App oder einen Besuch in der Gaststätte meiner Wahl.

Also die meisten Gaststätten meiner Wahl zeigen überhaupt kein Live-Fußball mehr, in vielen kleineren Orten gibt es auch gar keine Läden, wo das überhaupt noch möglich ist.

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bambam191279, Dortmund, Montag, 30.06.2025, 12:26 (vor 198 Tagen) @ istar

Mich verwundert diese Anspruchshaltung etwas. Man möchte jedes Spiel sehen, man möchte aber auch flexibel kündigen können, weil morgen die Welt untergehen könnte und man dann den Vertrag an der Backe hat.
Und an Sponsoren hat man in Dortmund auch seine Ansprüche. Aber teure Spieler will man natürlich auch, schließlich ist alles unter Platz vier unzumutbar für die Fanseele.

Falsch, die Spieler sollen Weltklasse, aber nicht teuer sein ;-)

Also ich hab kein Abo,gehe für schlanke 305,-€ nächste Saison ins Stadion und für den Rest gibt's die Radioreportage in der Sportschau-App oder einen Besuch in der Gaststätte meiner Wahl.

305.-€.....Jupp, genau mein Preis.

Ich finde, das geht. Wieviel Konzerte bekomme ich für den Preis meiner Dauerkarte? Nichtmal zweimal Linkin Park. Aber immerhin einmal Taylor Swift mit Pommes und Bier.

Gestern gehört, dass die gute Helene F. 169.-€ für EIN Ticket verlangen kann.... Da war ich kurz "atemlos......"

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Eisen, DO, Freitag, 27.06.2025, 22:01 (vor 201 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Es gibt kein Anrecht auf Fußball zu billigen Preisen.

Wer nichts bezahlen will, der soll weiterhin Radio hören und die Sportschau gucken. Mich ermüden diese Diskussionen.

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 10:37 (vor 200 Tagen) @ Eisen

Es gibt kein Anrecht auf Fußball zu billigen Preisen.

Wer nichts bezahlen kann, der soll weiterhin Radio hören und die Sportschau gucken. Mich ermüden diese Diskussionen.


Ich habe es mal richtig gestellt.

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Eisen, DO, Samstag, 28.06.2025, 10:59 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Ja klar, ist es für manche Zuviel. Das ist noch bitterer als für die Leute die von sich aus sagen, dass jetzt Schluss ist.

Aber immerhin bleiben noch kostenfreie Möglichkeiten, den Fußbal zu verfolgen. Es gibt auch nach wie vor günstige Stehplatz Tickets. Auf günstigen TV Fußball gibt es nun einmal kein Anrecht. So wie es auch kein Anrecht auf günstige Konzertkarten gibt. Sicherlich gab es auch viele Robbie Williams Fans, die sich am Mittwoch leider kein Ticket leisten konnten.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 11:05 (vor 200 Tagen) @ Eisen

Ja klar, ist es für manche Zuviel. Das ist noch bitterer als für die Leute die von sich aus sagen, dass jetzt Schluss ist.

Aber immerhin bleiben noch kostenfreie Möglichkeiten, den Fußbal zu verfolgen. Es gibt auch nach wie vor günstige Stehplatz Tickets. Auf günstigen TV Fußball gibt es nun einmal kein Anrecht. So wie es auch kein Anrecht auf günstige Konzertkarten gibt. Sicherlich gab es auch viele Robbie Williams Fans, die sich am Mittwoch leider kein Ticket leisten konnten.

Ja, illegale Streams z.B. Aber dann kommt der Zeigefinger.


Das Problem ist nur das sich viele arbeitende Leute und Familien gar keinen "Freizeitspaß" mehr leisten können. Viele wissen gar nicht, was das für eine Tragweite und so etwas zur sozialer Ausgrenzung führt.

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Eisen, DO, Samstag, 28.06.2025, 11:12 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Absolut, ich stimme da zu und bedauere diese Entwicklung sehr. Ich war vor zwei Wochen mal wieder im Kino und bin fast vom Stuhl gefallen. Mission Impossible. Karte im UCI 20€, kleine Popcorn mit Getränk 12 €. Vorher im Ruhrpark noch ne Kleinigkeit essen gewesen. Macht 50€ nur für mich. Rechne das mal für 4 Personen. Das ist Wahnsinn.

Und ehrlicherweise sind dagegen Fußball Abos für einen Monat fast billig im Vergleich.

P.S. Mit kostenlos verfolgen meinte ich eher Sportschau und Radio (Rundfunkbeitrag zahlt man ja sowieso).

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 11:16 (vor 200 Tagen) @ Eisen


P.S. Mit kostenlos verfolgen meinte ich eher Sportschau und Radio (Rundfunkbeitrag zahlt man ja sowieso).

Ich weiß :-)

Finde ich auch völlig ok, wenn man nur diese Option hat.

Nichtsdestotrotz finde ich diesen ganzen Kommerz-Zirkus immer unsympathischer und deswegen sehen die von mir auch keinen Cent mehr. Widerspricht einfach meinem moralischen Kompass.
Und deswegen kann die Blase auch platzen, was leider nur nicht (so schnell) passieren wird.

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Eisen, DO, Samstag, 28.06.2025, 11:56 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Sky habe ich noch, das nutzt aber auch die Frau gern und hat Veto eingelegt, als ich kündigen wollte. Prime haben wir sowieso. Aber DAZN läuft im August aus, dann ist Schluss.

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Habakuk, OWL, Freitag, 27.06.2025, 22:14 (vor 201 Tagen) @ Eisen

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.

Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 10:18 (vor 200 Tagen) @ Habakuk

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.


Ja, andererseits kann man sich auch überlegen, wenn Essen gehen mit Vollzeitjob nicht mehr drin ist, dann kann man sich überlegen warum man überhaupt noch arbeiten geht.

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markus, Samstag, 28.06.2025, 12:11 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

Ja, andererseits kann man sich auch überlegen, wenn Essen gehen mit Vollzeitjob nicht mehr drin ist, dann kann man sich überlegen warum man überhaupt noch arbeiten geht.

Macht das denn überhaupt glücklich? Oder ist es nicht sogar spaßiger, sich selbst was zu machen und günstiger und gesünder zu essen? Ich gehe (bis auf hin und wieder Imbissbude) gar nicht essen. Es gibt darüber hinaus auch günstige Freizeitaktivitäten. Klimmzugstange und Hanteln holen und ab geht die Post.

Oft sind es günstige Dinge, die für Körper und Geist wichtig sind.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 14:23 (vor 200 Tagen) @ markus

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

Ja, andererseits kann man sich auch überlegen, wenn Essen gehen mit Vollzeitjob nicht mehr drin ist, dann kann man sich überlegen warum man überhaupt noch arbeiten geht.


Macht das denn überhaupt glücklich? Oder ist es nicht sogar spaßiger, sich selbst was zu machen und günstiger und gesünder zu essen? Ich gehe (bis auf hin und wieder Imbissbude) gar nicht essen. Es gibt darüber hinaus auch günstige Freizeitaktivitäten. Klimmzugstange und Hanteln holen und ab geht die Post.

Alleine und für die Familie, ja. Aber mal so im Monat auswärts schick essen mit Freunden oder zu einem Date finde ich schon annehmbar und es imo ein Stück Lebensqualität.

Gerade wenn man sich mit einer potentiellen intimen Bekanntschaft trifft, kommt man doch häufig um einen Lokalbesuch nicht herum.


Oft sind es günstige Dinge, die für Körper und Geist wichtig sind.

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markus, Samstag, 28.06.2025, 15:45 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

Ja, andererseits kann man sich auch überlegen, wenn Essen gehen mit Vollzeitjob nicht mehr drin ist, dann kann man sich überlegen warum man überhaupt noch arbeiten geht.


Macht das denn überhaupt glücklich? Oder ist es nicht sogar spaßiger, sich selbst was zu machen und günstiger und gesünder zu essen? Ich gehe (bis auf hin und wieder Imbissbude) gar nicht essen. Es gibt darüber hinaus auch günstige Freizeitaktivitäten. Klimmzugstange und Hanteln holen und ab geht die Post.


Alleine und für die Familie, ja. Aber mal so im Monat auswärts schick essen mit Freunden oder zu einem Date finde ich schon annehmbar und es imo ein Stück Lebensqualität.

Gerade wenn man sich mit einer potentiellen intimen Bekanntschaft trifft, kommt man doch häufig um einen Lokalbesuch nicht herum.

Ja gut, da zahlt man meistens sogar doppelt :)
Sofern man überhaupt zu einer solchen Gelegenheit kommt. Denn da ist man als Mann, der sonst hobbymäßig nur Fußball guckt und Pizza isst, eh schnell raus mit niedrigem Einkommen.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 17:13 (vor 200 Tagen) @ markus

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

Ja, andererseits kann man sich auch überlegen, wenn Essen gehen mit Vollzeitjob nicht mehr drin ist, dann kann man sich überlegen warum man überhaupt noch arbeiten geht.


Macht das denn überhaupt glücklich? Oder ist es nicht sogar spaßiger, sich selbst was zu machen und günstiger und gesünder zu essen? Ich gehe (bis auf hin und wieder Imbissbude) gar nicht essen. Es gibt darüber hinaus auch günstige Freizeitaktivitäten. Klimmzugstange und Hanteln holen und ab geht die Post.


Alleine und für die Familie, ja. Aber mal so im Monat auswärts schick essen mit Freunden oder zu einem Date finde ich schon annehmbar und es imo ein Stück Lebensqualität.

Gerade wenn man sich mit einer potentiellen intimen Bekanntschaft trifft, kommt man doch häufig um einen Lokalbesuch nicht herum.


Ja gut, da zahlt man meistens sogar doppelt :)
Sofern man überhaupt zu einer solchen Gelegenheit kommt. Denn da ist man als Mann, der sonst hobbymäßig nur Fußball guckt und Pizza isst, eh schnell raus mit niedrigem Einkommen.


Spricht für die Tatsache das 80% der Frauen auf Tinder, nur 20% aller dort registrierten Männer matchen.

Es liegt aber nicht nur am Geld ;-)

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markus, Samstag, 28.06.2025, 18:33 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

Ja, andererseits kann man sich auch überlegen, wenn Essen gehen mit Vollzeitjob nicht mehr drin ist, dann kann man sich überlegen warum man überhaupt noch arbeiten geht.


Macht das denn überhaupt glücklich? Oder ist es nicht sogar spaßiger, sich selbst was zu machen und günstiger und gesünder zu essen? Ich gehe (bis auf hin und wieder Imbissbude) gar nicht essen. Es gibt darüber hinaus auch günstige Freizeitaktivitäten. Klimmzugstange und Hanteln holen und ab geht die Post.


Alleine und für die Familie, ja. Aber mal so im Monat auswärts schick essen mit Freunden oder zu einem Date finde ich schon annehmbar und es imo ein Stück Lebensqualität.

Gerade wenn man sich mit einer potentiellen intimen Bekanntschaft trifft, kommt man doch häufig um einen Lokalbesuch nicht herum.


Ja gut, da zahlt man meistens sogar doppelt :)
Sofern man überhaupt zu einer solchen Gelegenheit kommt. Denn da ist man als Mann, der sonst hobbymäßig nur Fußball guckt und Pizza isst, eh schnell raus mit niedrigem Einkommen.

Spricht für die Tatsache das 80% der Frauen auf Tinder, nur 20% aller dort registrierten Männer matchen.

Es liegt aber nicht nur am Geld ;-)

Darum mein Pro-Tipp an alle: Erst im BMI Normalbereich sein und 20 Klimmzüge schaffen. Und dann erst auf Tinder anmelden ;)

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 19:05 (vor 200 Tagen) @ markus

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

Ja, andererseits kann man sich auch überlegen, wenn Essen gehen mit Vollzeitjob nicht mehr drin ist, dann kann man sich überlegen warum man überhaupt noch arbeiten geht.


Macht das denn überhaupt glücklich? Oder ist es nicht sogar spaßiger, sich selbst was zu machen und günstiger und gesünder zu essen? Ich gehe (bis auf hin und wieder Imbissbude) gar nicht essen. Es gibt darüber hinaus auch günstige Freizeitaktivitäten. Klimmzugstange und Hanteln holen und ab geht die Post.


Alleine und für die Familie, ja. Aber mal so im Monat auswärts schick essen mit Freunden oder zu einem Date finde ich schon annehmbar und es imo ein Stück Lebensqualität.

Gerade wenn man sich mit einer potentiellen intimen Bekanntschaft trifft, kommt man doch häufig um einen Lokalbesuch nicht herum.


Ja gut, da zahlt man meistens sogar doppelt :)
Sofern man überhaupt zu einer solchen Gelegenheit kommt. Denn da ist man als Mann, der sonst hobbymäßig nur Fußball guckt und Pizza isst, eh schnell raus mit niedrigem Einkommen.

Spricht für die Tatsache das 80% der Frauen auf Tinder, nur 20% aller dort registrierten Männer matchen.

Es liegt aber nicht nur am Geld ;-)


Darum mein Pro-Tipp an alle: Erst im BMI Normalbereich sein und 20 Klimmzüge schaffen. Und dann erst auf Tinder anmelden ;)

Kann man im Fitness-Studio auch die jawline trainieren? ;-)


Fitness wird bei Optik überbewertet :-)

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DomJay, Köln, Freitag, 27.06.2025, 22:16 (vor 201 Tagen) @ Habakuk
bearbeitet von DomJay, Freitag, 27.06.2025, 22:20

Es gibt kein Anrecht auf Fußball zu billigen Preisen.

Wer nichts bezahlen will, der soll weiterhin Radio hören und die Sportschau gucken. Mich ermüden diese Diskussionen.

Ich habe diese Woche bei meinem stammitaliener für zwei Salate und eine kleine Pizza 33€ bezahlt (zum mitnehmen).

ALLES wird teurer und wir können nichts dagegen tun.


Das stimmt so nicht. In Wirklichkeit wird vieles billiger. Man muss nur mal vergleichen, wie lange man früher für einen Fernseher arbeiten musste. Und der war dann auch nur schwarz-weiß und hatte einen lächerlich kleinen Röhrenbildschirm.

Und manchmal können wir etwas dagegen tun. Zum Beispiel die Pizza selber machen. Oder auf Luxusartikel verzichten, die uns für das Angebotene zu teuer erscheinen, z.B. die Fußball-Streaming-Abos.

Aber da besteht ja Konsens, sagt Eisen doch auch.

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Habakuk, OWL, Freitag, 27.06.2025, 22:23 (vor 201 Tagen) @ DomJay

Aber da besteht ja Konsens, sagt Eisen doch auch.

Es ging mir um das "wir können nichts dagegen tun".

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Eisen, DO, Freitag, 27.06.2025, 22:52 (vor 201 Tagen) @ Habakuk

Ja kann man ja auch nicht. Man kann den geforderten Preis bezahlen oder nicht.

Ich will auch wieder wie früher 15€ für meine beiden Salate und sogar eine große Pizza bezahlen und sie eben nicht selber machen, weil ich nach Feierabend häufig weder Zeit noch Lust dazu habe.

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.

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DomJay, Köln, Samstag, 28.06.2025, 10:28 (vor 200 Tagen) @ Eisen

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.

Jupp, gerade wieder gelernt was Tickets in den USA kosten (Sport, Musical). Da könnte man in Deutschland schon Premium sitzen mit Getränken.

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majae, Muc, Montag, 30.06.2025, 14:40 (vor 198 Tagen) @ DomJay

Jupp, gerade wieder gelernt was Tickets in den USA kosten (Sport, Musical). Da könnte man in Deutschland schon Premium sitzen mit Getränken.

Dann musst du aber auch die Gehälter in den USA vergleichen. Da könnte ich ja genauso gut auf die Ticketpreise fürs Cricket in Indien verweisen, ist genauso wenig zielführend.

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Phil, Montag, 30.06.2025, 14:51 (vor 198 Tagen) @ majae

Sicherlich richtig. Aber derlei Dinge sind wohl auch um alle Effekte bereinigt in den USA schon deutlich teurer.

Und wie schon so oft in Diskussionen angeführt: Jedes halbinspirierte Konzert in Deutschland kostet doch irgendwie schon mindestens 50 Euro, wobei es in Wahrheit wohl doch er schon 70 Euro sind. Und da hat man dann einen Stehplatz in einer zwar coolen, aber wenig komfortabelen Halle z.B. in einem Industriegebiet in Köln :-)

Dagegen sind die Preise beim Fußball, für Stehplätze ja sowieso, eher komplett moderat. Zumindest in Deutschland.

Problem ist halt nur, dass viele Fans gerne jedes Spiel im Stadion sehen wollen und daher leichte Preisanstiege (gerade in Gästeblöcken) sich eben summieren. Währen Konzerte für viele halt eher Highlights sind, die man nicht so oft im Jahr besucht...

Klar, gibt auch Leute die permanent auf Konzerte gehen (oder Bands überall hin folgen), aber auf 17-45 Konzerte im Jahr kommen wohl nur wenige... Während das im Fußball halt sehr viele sind.

MFG
Phil

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 10:33 (vor 200 Tagen) @ DomJay

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.


Jupp, gerade wieder gelernt was Tickets in den USA kosten (Sport, Musical). Da könnte man in Deutschland schon Premium sitzen mit Getränken.

Whataboutismus ist immer ein guter Ratgeber. Bringt nur keinem irgeneinen Mehrwert oder Trost. :-)

In der Schweiz kosten auch vieles ein drölfaches, trotzdem können dort wesentlich mehr Menschen am Luxus partizipieren und das Leben ist letzendlich günstiger.

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DomJay, Köln, Samstag, 28.06.2025, 10:46 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone
bearbeitet von DomJay, Samstag, 28.06.2025, 10:53

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.


Jupp, gerade wieder gelernt was Tickets in den USA kosten (Sport, Musical). Da könnte man in Deutschland schon Premium sitzen mit Getränken.


Whataboutismus ist immer ein guter Ratgeber. Bringt nur keinem irgeneinen Mehrwert oder Trost. :-)

In der Schweiz kosten auch vieles ein drölfaches, trotzdem können dort wesentlich mehr Menschen am Luxus partizipieren und das Leben ist letzendlich günstiger.

Das ist kein Whataboutismus, sondern eine Tatsache das es anderorts deutlich teurer ist für das Gleiche Gut. Gleiches Thema, kosten für Teilhabe an Sportveranstaltungen.

Auch die Pizza ist ein relevantes Beispiel, weil Eisen hier auf Preisentwicklungen eingeht.

Also in beiden Fällen wäre Deine Anmerkung falsch.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 10:54 (vor 200 Tagen) @ DomJay

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.


Jupp, gerade wieder gelernt was Tickets in den USA kosten (Sport, Musical). Da könnte man in Deutschland schon Premium sitzen mit Getränken.


Whataboutismus ist immer ein guter Ratgeber. Bringt nur keinem irgeneinen Mehrwert oder Trost. :-)

In der Schweiz kosten auch vieles ein drölfaches, trotzdem können dort wesentlich mehr Menschen am Luxus partizipieren und das Leben ist letzendlich günstiger.


Das ist kein Whataboutismus, sondern eine Tatsache das es anderorts deutlich teurer ist für das Gleiche Gut. Gleiches Thema, kosten für Teilhabe an Sportveranstaltungen.

Man tut halt nur so als wäre das ein Naturgesetz. Ja, stimmt. Das Recht des Stärkeren ist in Amerika ja Freiheitsgewäsch.

Wenn ein Haufen Scheiße noch mehr stinkt als der andere, dann der schmeckt der weniger stinkende trotzdem nicht besser.
Kurz- und Mittelfristig mag das funktionieren mit diesen Kostenexplosionen. Langfristig wird das gewissen Branchen das Genick brechen. Man kann es nur hoffen.

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DomJay, Köln, Samstag, 28.06.2025, 10:55 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.


Jupp, gerade wieder gelernt was Tickets in den USA kosten (Sport, Musical). Da könnte man in Deutschland schon Premium sitzen mit Getränken.


Whataboutismus ist immer ein guter Ratgeber. Bringt nur keinem irgeneinen Mehrwert oder Trost. :-)

In der Schweiz kosten auch vieles ein drölfaches, trotzdem können dort wesentlich mehr Menschen am Luxus partizipieren und das Leben ist letzendlich günstiger.


Das ist kein Whataboutismus, sondern eine Tatsache das es anderorts deutlich teurer ist für das Gleiche Gut. Gleiches Thema, kosten für Teilhabe an Sportveranstaltungen.


Man tut halt nur so als wäre das ein Naturgesetz. Ja, stimmt. Das Recht Stärkeren ist in Amerika ja Freiheitsgewäsch.

Wenn ein Haufen Scheiße noch mehr stinkt als der andere, dann der schmeckt der weniger stinkende trotzdem nicht besser.

Hat weithin nichts mit der gänzlich falschen Verwendung von Begriffen zu tun

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 10:58 (vor 200 Tagen) @ DomJay

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.


Jupp, gerade wieder gelernt was Tickets in den USA kosten (Sport, Musical). Da könnte man in Deutschland schon Premium sitzen mit Getränken.


Whataboutismus ist immer ein guter Ratgeber. Bringt nur keinem irgeneinen Mehrwert oder Trost. :-)

In der Schweiz kosten auch vieles ein drölfaches, trotzdem können dort wesentlich mehr Menschen am Luxus partizipieren und das Leben ist letzendlich günstiger.


Das ist kein Whataboutismus, sondern eine Tatsache das es anderorts deutlich teurer ist für das Gleiche Gut. Gleiches Thema, kosten für Teilhabe an Sportveranstaltungen.


Man tut halt nur so als wäre das ein Naturgesetz. Ja, stimmt. Das Recht Stärkeren ist in Amerika ja Freiheitsgewäsch.

Wenn ein Haufen Scheiße noch mehr stinkt als der andere, dann der schmeckt der weniger stinkende trotzdem nicht besser.


Hat weithin nichts mit der gänzlich falschen Verwendung von Begriffen zu tun

Inwiefern?

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Habakuk, OWL, Freitag, 27.06.2025, 23:05 (vor 201 Tagen) @ Eisen

Ja kann man ja auch nicht. Man kann den geforderten Preis bezahlen oder nicht.

Ich will auch wieder wie früher 15€ für meine beiden Salate und sogar eine große Pizza bezahlen und sie eben nicht selber machen, weil ich nach Feierabend häufig weder Zeit noch Lust dazu habe.

Also muss ich es bezahlen oder was anderes essen. Mir geht dieses Gejammer auf den Senkel. Fußball -sowohl live im Stadion als auch im TV - ist im internationalen Vergleich immer noch recht günstig.

Nix für ungut. Aber warum jammerst du dann selbst? Irgendwie kann ich dir grad nicht folgen.

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Eisen, DO, Freitag, 27.06.2025, 23:15 (vor 201 Tagen) @ Habakuk

Ich jammere nicht. Ich sage, wie es aktuell und das ich das akzeptieren muss, ob mir das passt oder nicht. Ich habe jetzt kein Plädoyer von der Pizza als Luxusgut gehalten und das ich jetzt die Zeche für verfehlte Politik zahlen muss.

Dieses „Fußball muss bezahlbar bleiben“ gibt es doch schon seit vielen Jahren und es gibt schlicht kein Anrecht darauf. So leid es mir tut.

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Habakuk, OWL, Freitag, 27.06.2025, 23:28 (vor 201 Tagen) @ Eisen

Ich jammere nicht. Ich sage, wie es aktuell und das ich das akzeptieren muss, ob mir das passt oder nicht. Ich habe jetzt kein Plädoyer von der Pizza als Luxusgut gehalten und das ich jetzt die Zeche für verfehlte Politik zahlen muss.

Dieses „Fußball muss bezahlbar bleiben“ gibt es doch schon seit vielen Jahren und es gibt schlicht kein Anrecht darauf. So leid es mir tut.

Es gibt aber auch kein Anrecht auf eine Pizza und zwei Salate immer und ewig für 15 Euro bei kontinuierlich steigenden Löhnen. Was das alles jetzt mit "verfehlter Politik" zu tun haben soll, bleibt mir grad auch verschlossen. Und auch, welcher Teil von deinen Ausführungen jetzt kein Gejammer ist. So leid es auch mir tut.

Und noch etwas

Foreveralone, Dortmund, Sonntag, 29.06.2025, 13:01 (vor 199 Tagen) @ Habakuk

Ich jammere nicht. Ich sage, wie es aktuell und das ich das akzeptieren muss, ob mir das passt oder nicht. Ich habe jetzt kein Plädoyer von der Pizza als Luxusgut gehalten und das ich jetzt die Zeche für verfehlte Politik zahlen muss.

Dieses „Fußball muss bezahlbar bleiben“ gibt es doch schon seit vielen Jahren und es gibt schlicht kein Anrecht darauf. So leid es mir tut.


Es gibt aber auch kein Anrecht auf eine Pizza und zwei Salate immer und ewig für 15 Euro bei kontinuierlich steigenden Löhnen. Was das alles jetzt mit "verfehlter Politik" zu tun haben soll, bleibt mir grad auch verschlossen. Und auch, welcher Teil von deinen Ausführungen jetzt kein Gejammer ist. So leid es auch mir tut.

Wer wirklich denkt, die Preise steigen nur wegen höherer Personalskosten bzw steigender Löhne, der denkt das ganze Spiel nicht zu Ende. Krisen-Situationen werden gerne über das gesunde Maß hinaus augenutzt um die Margen zu steigen, weil man den Hals nicht voll kriegt.

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markus, Samstag, 28.06.2025, 08:47 (vor 200 Tagen) @ Habakuk

Ich jammere nicht. Ich sage, wie es aktuell und das ich das akzeptieren muss, ob mir das passt oder nicht. Ich habe jetzt kein Plädoyer von der Pizza als Luxusgut gehalten und das ich jetzt die Zeche für verfehlte Politik zahlen muss.

Dieses „Fußball muss bezahlbar bleiben“ gibt es doch schon seit vielen Jahren und es gibt schlicht kein Anrecht darauf. So leid es mir tut.


Es gibt aber auch kein Anrecht auf eine Pizza und zwei Salate immer und ewig für 15 Euro bei kontinuierlich steigenden Löhnen. Was das alles jetzt mit "verfehlter Politik" zu tun haben soll, bleibt mir grad auch verschlossen. Und auch, welcher Teil von deinen Ausführungen jetzt kein Gejammer ist. So leid es auch mir tut.

Weiß nicht, aber der Italiener bei mir um die Ecke bietet eine große 30cm Pizza für 9,50€. Wie kommt man denn auf 33€? Mit Blattgold verziert oder nur durch den Salat? Den kannste eh weg lassen. Von Salat schrumpft der Bizeps.

Mit Politik hat das gar nichts zu tun. Nur mit der Frage, ob es genügend Leute gibt, die auch wesentlich mehr bezahlen würden.

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 10:28 (vor 200 Tagen) @ markus
bearbeitet von Foreveralone, Samstag, 28.06.2025, 10:34


Mit Politik hat das gar nichts zu tun. Nur mit der Frage, ob es genügend Leute gibt, die auch wesentlich mehr bezahlen würden.

....und sind dann am Ende des Monat im Dispo.


Für alleinestehend Leute mit 3k Netto im Ruhrgebiet ist das kein Problem, aber mit Mindestlohn in München ist die gesellschaftliche Teilhabe stark eingeschränkt.

Und geht dann noch der Kühlschrank kaputt, ist das möglicherweise der "Ruin". "Ist teilweise wirklich zynisch und lebensfremd was mancher so erzählt

Ja, es betseht kein Anrecht auf Fußball. Aber bei den ganzen Explosionen, die nur auf Gier der Spieler und Funktionäre beruhen(Wachstum, Wachstum!!) muss man sich nicht wundern, wenn der Nachwuchs und die Arbeiterklasse in diesem Sport irgenwann wegbricht und nur noch Erben im Stadion sitzen.

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Eisen, DO, Samstag, 28.06.2025, 11:02 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone

Ne, die Jugend verfolgt lieber irgendwelche influencer und E-Gamer, die da ihre Millionen machen und teilweise noch ihre Follower nach Strich und Gaden verarschen ;).

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Foreveralone, Dortmund, Samstag, 28.06.2025, 11:08 (vor 200 Tagen) @ Eisen

Ne, die Jugend verfolgt lieber irgendwelche influencer und E-Gamer, die da ihre Millionen machen und teilweise noch ihre Follower nach Strich und Gaden verarschen ;).

Klar, Interessenverschiebung ist auch ein Faktor. Wird dem Livesport dann aber auch nicht helfen. ;-)

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markus, Samstag, 28.06.2025, 10:56 (vor 200 Tagen) @ Foreveralone


Mit Politik hat das gar nichts zu tun. Nur mit der Frage, ob es genügend Leute gibt, die auch wesentlich mehr bezahlen würden.


....und sind dann am Ende des Monat im Dispo.


Für alleinestehend Leute mit 3k Netto im Ruhrgebiet ist das kein Problem, aber mit Mindestlohn in München ist die gesellschaftliche Teilhabe stark eingeschränkt.

Und geht dann noch der Kühlschrank kaputt, ist das möglicherweise der "Ruin". "Ist teilweise wirklich zynisch und lebensfremd was mancher so erzählt

Ja, es betseht kein Anrecht auf Fußball. Aber bei den ganzen Explosionen, die nur auf Gier der Spieler und Funktionäre beruhen(Wachstum, Wachstum!!) muss man sich nicht wundern, wenn der Nachwuchs und die Arbeiterklasse in diesem Sport irgenwann wegbricht und nur noch Erben im Stadion sitzen.

Ja, aber das sagen wir doch schon, seitdem die Freitagsspiele 2017 erstmalig an einen anderen Anbieter gingen. Zwei Abos für Fußball? Ein No-Go. Inzwischen haben sich vier Anbieter etabliert. Ich habe den Blödsinn von Anfang an nicht mitgemacht und habe weiterhin nur Sky (wobei ich schon länger überlege zu kündigen aber der Q Receiver mit Festplatte und UHD hat was). Ich könnte mir den ganzen Quatsch sogar leisten, aber das tu ich aus Prinzip nicht. Das ist es mir nicht wert.

Das Problem aber ist, dass genügend Leute bereit sind diese Preise zu zahlen. Wenn 9 Euro für eine Schachtel Kippen funktioniert, dann funktioniert auch das. Fans sind eine heterogene Masse. Da kann auch kein Boykott, der ganz schnell zu sinkenden Preisen führen würde, helfen.

Parallel dazu wird auch fleißig mitgefiebert, möglichst viel Scheich-Geld von Chelsea zu bekommen oder von der Klub-WM (das Geld kommt aus Saudi-Arabien), aber Qatar Airways ist doof.

Wir haben uns an den Luxus gewöhnt, nehmen ihn als garantiert

DomJay, Köln, Freitag, 27.06.2025, 21:52 (vor 201 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Mein Papa hat uns damals Premiere geholt. Die kleine Pay TV Box. Es gab jede Woche ein einziges Spiel und den Videotext. Ab und an gab es mal ein Spiel auf den privaten, 6:3 gegen den VfB damals. sonst nur die Sportschau.

Die CL kam mit einem Spiel, mal BVB oder eben nicht. Dann kam ne lange Zeit, wo Fussball für Sky komplett für 29,99€ alle Spiele hatte. Nahmen wir alles ohne zu fragen mit. Guckten ab und an gen „dumme“ Briten mit Ihrem zerstückelten Spieltag, oder zu den stumpfen Amis, die immer massig Kohle latzen müssen für Sport.

Wenn mir jetzt jemand sagt, Fussball wird zum Luxus. Das war er immer wenn ich alles sehen will, was mein Verein so macht.

Wenn ich nur Netradio höre, dann kann ich weiterhin dem BVB folgen. Ja ich muss dann Sportschau gucken, vielleicht bekomme ich auf YT nur ein paar Highlights aber wir wollen ja UHD, jedes Spiel, jeden Wettbewerb aber dann auch nur für bitte 29,99€ und Samstags 15:30.

Wir haben uns an den Luxus gewöhnt, nehmen ihn als garantiert

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Freitag, 15.08.2025, 16:09 (vor 152 Tagen) @ DomJay

Wenn ich nur Netradio höre, dann kann ich weiterhin dem BVB folgen. Ja ich muss dann Sportschau gucken, vielleicht bekomme ich auf YT nur ein paar Highlights aber wir wollen ja UHD, jedes Spiel, jeden Wettbewerb aber dann auch nur für bitte 29,99€ und Samstags 15:30.

Ref Cam, Spider Cam....alles was ich brauche um endlich glücklich zu sein, take my money :-D

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Jonny Murgsbrüller, Samstag, 28.06.2025, 04:51 (vor 201 Tagen) @ DomJay

Wenn hier jemand Disney+ und einen VPN hat bitte mal auf einen südamerikanischen Server gehen und dann Disney starten. Mich würde interessieren, ob ihr dann auch Zugang zu ESPN habt.

Ich habe hier in Südamerika Disney+ für 120 US $ im Jahr und da sind auch alle ESPN Kanäle mit unendlich vielen Live Spielen, ich weiß nicht aus wie vielen Ländern. Unser BVB war seit ich hier bin immer dabei. Ich meine aber auch, dass sie alle BL und DFB Pokal Spiele Live zeigen. CL sowieso.
Wenn ich mich mit meinem Disney+ Vertrag in Deutschland anmelde steht ESPN nicht zur Verfügung. Wird dann wohl aus rechtlichen Gründen sein.

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Sauerländer Nordlicht, Oldenburg, Samstag, 28.06.2025, 19:24 (vor 200 Tagen) @ Jonny Murgsbrüller

Danke für den Tip. Habe Disney+ damals über Magenta TV bekommen. Das mit ESPN stand hier ja schon öfter, wusste aber nicht, dass man das auch über den Disney+ und VPN (eventuell) schauen kann. Werde ich zum Start der Saison mal testen

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Jonny Murgsbrüller, Freitag, 15.08.2025, 15:34 (vor 152 Tagen) @ Sauerländer Nordlicht

Danke für den Tip. Habe Disney+ damals über Magenta TV bekommen. Das mit ESPN stand hier ja schon öfter, wusste aber nicht, dass man das auch über den Disney+ und VPN (eventuell) schauen kann. Werde ich zum Start der Saison mal testen

Heute wird Gütersloh vs Union auf ESPN übertragen. Da könntest du es ausprobieren.

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Vielhilftviel, Freitag, 27.06.2025, 23:29 (vor 201 Tagen) @ DomJay

Mein Papa hat uns damals Premiere geholt. Die kleine Pay TV Box. Es gab jede Woche ein einziges Spiel und den Videotext. Ab und an gab es mal ein Spiel auf den privaten, 6:3 gegen den VfB damals. sonst nur die Sportschau.

Die CL kam mit einem Spiel, mal BVB oder eben nicht. Dann kam ne lange Zeit, wo Fussball für Sky komplett für 29,99€ alle Spiele hatte. Nahmen wir alles ohne zu fragen mit. Guckten ab und an gen „dumme“ Briten mit Ihrem zerstückelten Spieltag, oder zu den stumpfen Amis, die immer massig Kohle latzen müssen für Sport.

Wenn mir jetzt jemand sagt, Fussball wird zum Luxus. Das war er immer wenn ich alles sehen will, was mein Verein so macht.

Wenn ich nur Netradio höre, dann kann ich weiterhin dem BVB folgen. Ja ich muss dann Sportschau gucken, vielleicht bekomme ich auf YT nur ein paar Highlights aber wir wollen ja UHD, jedes Spiel, jeden Wettbewerb aber dann auch nur für bitte 29,99€ und Samstags 15:30.

Dem stimme ich zu 100% zu.

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Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 27.06.2025, 23:33 (vor 201 Tagen) @ Vielhilftviel

Mein Papa hat uns damals Premiere geholt. Die kleine Pay TV Box. Es gab jede Woche ein einziges Spiel und den Videotext. Ab und an gab es mal ein Spiel auf den privaten, 6:3 gegen den VfB damals. sonst nur die Sportschau.

Das wurde nicht live übertragen. Sat1 hatte das Rückspiel im Programm (5:0).

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chief wiggum, im schönen Münsterland, Freitag, 27.06.2025, 21:39 (vor 201 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

35 Millionen für Chukwumuenka? Aber sofort, Kehli! Ein englisches Talent für 35 Millionen? Ja klar, den brauchen wir im Mittelfeld! Ein Torwart, der wahrscheinlich nicht spielen wird für eine Viertelmillion? Kaufen! Und die Mannschaft muss ja noch weiter verstärkt werden. Leider sind die Sponsoren aber nicht mehr bereit, immer höhere Summen in einen weitestgehend vorhersehbaren Wettbewerb zu stecken, sodass man das Geld woanders her nehmen muss. Also nimmt man weniger rational denkende Einnahmequellen: den Fan. Der regt sich zwar jedes Jahr wieder über das Design der Trikots auf, ist aber bereit, für ein bis sechs zusammengenähte Stücke Stoff überteuerte Preise zu zahlen. Und da der Fan scheinbar immer noch in ausreichender Menge bereit ist, für Pay-TV zu zahlen, erhöhen die Sender die Preise, rühmt sich die DFL mit den Einnahmen aus den TV-Deals, rühmt sich der BVB für seine Millionen-Transfers.
Ich kann nicht das Eine wollen und das Andere kritisieren. Wenn man mit der Preispolitik nicht einverstanden ist, kann man kündigen. Radio und Zusammenfassung, ein Besuch in der Kneipe sind lohnenswerte Alternativen, die jedem offen stehen. Wenn ich dazu nicht bereit bin, muss ich mich nicht beschweren. Ich habe es vor drei Jahren gemacht, vermisse nichts und ertappe mich bei einem Lächeln, wenn die Pay-TV Preise steigen.

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Dennis-77, Samstag, 28.06.2025, 07:37 (vor 200 Tagen) @ chief wiggum

Da hast du vollkommen recht - viele meckern aber lieber nur und blechen heiter weiter. So mag es der Pay-TV Anbieter.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 27.06.2025, 18:50 (vor 201 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich frage mich immer, was solche Beiträge für einen Sinn haben.

Produzenten von Fußball unterscheiden sich doch schon lange nicht mehr von denen von iPhones oder irgendwelchen anderen massiv überteuerten Markenklamotten. Solche Dinge kaufen und dann wegen der Preise rumheulen, halte ich für komplett unsinnig.

Solange es genug Melkkühe gibt, die den Bums mitmachen, mögen die Preise aus der Sicht eines neutralen Beobachters extrem hoch sein, aus Sicht der Profiteure sind sie aber eben nicht mehr als angemessen. Wären sie es nicht, könnten die Rechte nicht im Bewusstsein der Refinanzierung durch die Gebühren der Melkkühe zu immer absurderen Beträgen veräußert werden.

Gäbe es nicht genug Leute, die bereit sind, bei kurzfristiger Kündigungsmöglichkeit einen Hunni oder mehr im Monat nur fürs Anschauen von Fußball zu zahlen, hätte das Ganze ganz schnell ein Ende.

Ich zumindest habe die Erfahrung gemacht, dass es sich auch nach ca. zwei Jahrzehnten Zahlen für Premiere und Sky ganz gut ohne die aus meiner persönlichen Sicht absurd teuren Abos leben lässt. Wenn man unbedingt ein Spiel sehen will, geht man in die Kneipe oder schaut es zuhause kostenlos am Tablet. Und ansonsten reichen Sportschau und das Aktuelle Sportstudio.

Wer das Spielchen mitspielt, darf sich bei der Gier der Funktionäre und Balltreter nicht wundern, wenn der Spaß in ein paar Jahren 150 EUR im Monat kostet.

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Faultier, Ort, Freitag, 27.06.2025, 21:05 (vor 201 Tagen) @ nico36de

Bei dem was eine Kneipe für die Rechte zahlen muss kommen dann allerdings auch absurde Bierpreise heraus, die einen Besuch dann doch wieder teurer machen als angemessen.

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Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Freitag, 27.06.2025, 21:30 (vor 201 Tagen) @ Faultier

Stimmt zwar, aber das ist es mir wert. "Die Wirtschaft fördern" ist weit mehr als ein neoliberales Narritiv. Und in fröhlicher Runde macht es auch mehr Spaß. Schade nur, dass in Dortmund nach Corona kaum noch Lokale draußen gucken anbieten.

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Schoeneschooh, CDMX, Freitag, 27.06.2025, 21:50 (vor 201 Tagen) @ Rekordeigentorschütze
bearbeitet von Schoeneschooh, Freitag, 27.06.2025, 21:59

Ich würde noch folgendes Argument hinzufügen. Habe ich Sky dann sitze ich ggf. bei 80% der Spiele alleine vor der Glotze. Ohne Sky sehe ich vllt. weniger Spiele in Summe, bin aber meist unter Leuten. Denn alleine gehe ich eher nicht in die Kneipe und hau dann ein paar Freunde an. Vielleicht schleppe ich mich ja sogar 1-2 Mal öfter im Jahr ins Stadion oder mache mal eine Auswärtsfahrt und hab dabei einen Riesenspaß. Macht mich in Summe vllt. sogar glücklicher.

Da muss ich aber dazusagen, dass für mich der zentrale Punkt beim BVB oder Fußball (egal ob vorm TV oder im Stadion) immer die Gemeinschaft war. Ich schaue fast nie alleine Fußball am TV.

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HansA, Nähe Dortmund, Freitag, 27.06.2025, 23:50 (vor 201 Tagen) @ Schoeneschooh

Mit meiner Familie gibt es ein Agreement - Stadion oder Pay TV. Am Ende ist Pay TV egal zu welchem Preis immer billiger als ein paar Bier mit den Jungs am Spieltag zu trinken. Ich bevorzuge das Erlebnis mit den Jungs und verzichte komplett auf TV Fußball — ggf. Sportstudio oder Montags best of im der App. Außer BVBhätte ich aber auch kaum Lust mir irgendwas an Fußball anzuschauen.

Schönes Wochenende
HansA

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Faultier, Ort, Friday, 27.06.2025, 16:59 (vor 201 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Immer wenn man denkt:
Diese Preistreiberei und schiere Profitgier erreicht nun ihren wahrscheinlich nur vorläufigen Höhepunkt
kommt doch noch einer und schafft es noch einen draufzusetzen. Vor allem bei DAZN erinnere ich mich an mehrere Preiserhöhungen nach denen „alle“ erstmal sagten „jetzt kündige ich das Abo.“ auch hier im Forum. Aber bei Spielen die nur auf DAZN laufen gibts hier doch immer einen gut gefüllten Spielethread. Wenn ich mich in „ die Köpfe der Geschäftsführer mit wirtschaftlichen Interessen hineinzudenken“ versuche, kommt raus, die Preiserhöhungen funktionieren doch und dann kann man damit auch weiter machen. Ich glaube auch nicht, dass diese Erhöhung jetzt der Höhepunkt war, da wird gemurrt und 2-3 werden kündigen aber die Masse zahlt halt weiter. Die meisten wollen ja im Kapitalismus leben und dann bekommt man halt auch Kapitalismus.
Vielleicht müsste sich das Kartellamt nochmal mit der Frage beschäftigen ob das jetzt kein Monopol ist oder die Regelungen nochmal überarbeitet werden müssen.

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markus, Friday, 27.06.2025, 17:32 (vor 201 Tagen) @ Faultier

Immer wenn man denkt:
Diese Preistreiberei und schiere Profitgier erreicht nun ihren wahrscheinlich nur vorläufigen Höhepunkt
kommt doch noch einer und schafft es noch einen draufzusetzen. Vor allem bei DAZN erinnere ich mich an mehrere Preiserhöhungen nach denen „alle“ erstmal sagten „jetzt kündige ich das Abo.“ auch hier im Forum. Aber bei Spielen die nur auf DAZN laufen gibts hier doch immer einen gut gefüllten Spielethread. Wenn ich mich in „ die Köpfe der Geschäftsführer mit wirtschaftlichen Interessen hineinzudenken“ versuche, kommt raus, die Preiserhöhungen funktionieren doch und dann kann man damit auch weiter machen. Ich glaube auch nicht, dass diese Erhöhung jetzt der Höhepunkt war, da wird gemurrt und 2-3 werden kündigen aber die Masse zahlt halt weiter. Die meisten wollen ja im Kapitalismus leben und dann bekommt man halt auch Kapitalismus.
Vielleicht müsste sich das Kartellamt nochmal mit der Frage beschäftigen ob das jetzt kein Monopol ist oder die Regelungen nochmal überarbeitet werden müssen.

Man hat es am Ende auch gar nicht anders verdient. Hier wird ja sogar fleißig mitgefiebert, wenn Spieler für völlig absurde Millionenbeträge den Verein wechseln. Und dann ist es plötzlich auch kein Problem mehr, wenn es sich um Scheich-Geld aus England handelt.

Es wird, obwohl sie Scheiße ist, Klub WM geschaut. Es sind zwar weniger als sonst, aber immer noch genug. Ein Boykott ist das jedenfalls nicht. Juckt dann auch keinen, dass die bisher erreichten 40 Millionen Dollar aus Saudi-Arabien kommen.

Sky und Dazn kann man gar keinen Vorwurf machen. Die wollen die ebenfalls absurd hohen Übertragungsrechte wieder einspielen. Um wenigstens auf eine schwarze 0 zu kommen.

Wir werden schon bald 150€ als Preis sehen, weil auch 100€ noch nicht profitabel sein werden. Und auch das werden die Leute bezahlen. Es sind Melkkühe, die es mit sich machen lassen.

Es wundert mich, dass Watzke seit Jahren nur die Inflation bei den Dauerkarten draufschlägt. Normalerweise bildet sich so ein Preis nach Angebot und Nachfrage. Man könnte wohl locker 30-40% mehr nehmen für die Dauerkarten und die Fluktuation wäre dann wohl immer noch gering. Das ist dann das Ergebnis der Fanvertreter, die sich dafür einsetzen, dass das nicht so kommt und die Preise günstig bleiben.

Wer CL sehen will, zahlt eben Premium-Preise

Murksknüller, Freitag, 27.06.2025, 18:32 (vor 201 Tagen) @ markus

Kreisliga ist günstiger und kann auch spannend sein!

Wer CL sehen will, zahlt eben Premium-Preise

Dennis-77, Samstag, 28.06.2025, 07:39 (vor 200 Tagen) @ Murksknüller

Zwischen Premium und Unverschämt ist ne Lücke. Glaube darum geht es eher.

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