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International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26 (Fußball und Sport allgemein)

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 12:22 (vor 12 Stunden, 47 Minuten)

Am 20.01.26 tagt mal wieder das International Football Association Board (IFAB). Im Mittelpunkt soll eine mögliche Änderung der Abseitsregel stehen. Ferner geht es um eine Ausweitung der Befugnisse des VAR und um Maßnahmen zur Vermeidung von Zeitspiel.

Hier der Sportschau-Artikel:

https://www.sportschau.de/fussball/abseits-diskussion-um-fundamentale-aenderung,ifab-abseits-regelaenderung-fifa-100.html

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

José, Dortmund, Freitag, 16.01.2026, 15:08 (vor 10 Stunden, 0 Minuten) @ Habakuk

Alle Entscheidungen sollten zwei Dinge fördern: Fairness und die Attraktivität des Spiels.

Insbesondere Schauspielerei/Zeitspiel/„cleveres Verhalten“ etc. sind für beide Dinge Gift. Regeltechnisch sind da ganz viele Dinge glasklar definiert, aber es juckt halt keinen.
- Ball ins Spielfeld tippen oder mitnehmen
- Aktives Zustellen der Freistoßausführung
- Festhalten des Balles durch Torwart
- Diskussionen mit Schiri

Da reicht es, wenn die „einfach“ konsequent umgesetzt würden…

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

TobiHH, Freitag, 16.01.2026, 17:20 (vor 7 Stunden, 49 Minuten) @ José

schauspielerei kann man ganz einfach dadurch verhindern, dass man 5min raus MUSS :-)

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

TeePee, NRW, Freitag, 16.01.2026, 20:06 (vor 5 Stunden, 2 Minuten) @ TobiHH

schauspielerei kann man ganz einfach dadurch verhindern, dass man 5min raus MUSS :-)

...und so tatsächlich gefoulte oder verletzte Spieler auch noch zusätzlich bestrafen?

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

TobiHH, Freitag, 16.01.2026, 21:00 (vor 4 Stunden, 9 Minuten) @ TeePee

es geht um aua vortäuschen, aufspringen und los rennen... ;-)
können von unseren jungs auch ein paar ganz gut.

z.b. gerade der frankfurt torwart, täuscht schmerzen am fuss vor und schindet zeit, weil sie zu zehnt sind und steht dann auf, als ob nichts gewesen ist. (torwart dann gelb statt 5min)

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

TeePee, NRW, Freitag, 16.01.2026, 22:30 (vor 2 Stunden, 39 Minuten) @ TobiHH

es geht um aua vortäuschen, aufspringen und los rennen... ;-)

Was dann vermutlich keiner mehr tun würde, sondern dann wird stattdessen mit schmerzverzerrtem Gesicht noch 20 Sekunden rumgehumpelt. Darüber hinaus wäre es halt einfach wieder eine "Ermessensentscheidung" des Schiedsrichters mehr als jetzt schon.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 15:18 (vor 9 Stunden, 51 Minuten) @ José

Alle Entscheidungen sollten zwei Dinge fördern: Fairness und die Attraktivität des Spiels.

Insbesondere Schauspielerei/Zeitspiel/„cleveres Verhalten“ etc. sind für beide Dinge Gift. Regeltechnisch sind da ganz viele Dinge glasklar definiert, aber es juckt halt keinen.
- Ball ins Spielfeld tippen oder mitnehmen
- Aktives Zustellen der Freistoßausführung
- Festhalten des Balles durch Torwart
- Diskussionen mit Schiri

Da reicht es, wenn die „einfach“ konsequent umgesetzt würden…

Mein Reden seit der D-Jugendzeit. Ein anderes Beispiel ist das Festhalten des Gegners am Trikot. Das ist immer ein Foulspiel. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob der Spieler das Leiberl des Gegners noch rechtzeitig losgelassen hat, denn dann "reicht es nicht" für einen Freistoß oder gar einen Elfmeter. Das "Fingerspitzengefühl" des Schiedsrichters ist ja auch immer so ein Euphemismus für Inkonsequenz und Willkür auf dem Platz.

Deswegen finde ich eine Verkomplizierung der Regeln immer höchst fragwürdig, wenn man sich schon an die bestehenden nicht hält.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

José, Dortmund, Freitag, 16.01.2026, 15:53 (vor 9 Stunden, 16 Minuten) @ Habakuk

Taktische Fouls gibt es oft auch erst ab der zweiten Halbzeit und nur in der gegnerischen Hälfte…

Beispiele gibts da genug.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Scherben, Kiel, Freitag, 16.01.2026, 15:50 (vor 9 Stunden, 19 Minuten) @ Habakuk

Mein Reden seit der D-Jugendzeit. Ein anderes Beispiel ist das Festhalten des Gegners am Trikot. Das ist immer ein Foulspiel. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob der Spieler das Leiberl des Gegners noch rechtzeitig losgelassen hat, denn dann "reicht es nicht" für einen Freistoß oder gar einen Elfmeter. Das "Fingerspitzengefühl" des Schiedsrichters ist ja auch immer so ein Euphemismus für Inkonsequenz und Willkür auf dem Platz.

Deswegen finde ich eine Verkomplizierung der Regeln immer höchst fragwürdig, wenn man sich schon an die bestehenden nicht hält.

Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 16:11 (vor 8 Stunden, 58 Minuten) @ Scherben

Mein Reden seit der D-Jugendzeit. Ein anderes Beispiel ist das Festhalten des Gegners am Trikot. Das ist immer ein Foulspiel. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob der Spieler das Leiberl des Gegners noch rechtzeitig losgelassen hat, denn dann "reicht es nicht" für einen Freistoß oder gar einen Elfmeter. Das "Fingerspitzengefühl" des Schiedsrichters ist ja auch immer so ein Euphemismus für Inkonsequenz und Willkür auf dem Platz.

Deswegen finde ich eine Verkomplizierung der Regeln immer höchst fragwürdig, wenn man sich schon an die bestehenden nicht hält.


Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.

Wenn es für jeden Scheiß einen Elfmeter gäbe, dann gäbe es langfristig eben auch einfach weniger Scheiß.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

burz, Lünen, Freitag, 16.01.2026, 16:16 (vor 8 Stunden, 53 Minuten) @ Habakuk

Mein Reden seit der D-Jugendzeit. Ein anderes Beispiel ist das Festhalten des Gegners am Trikot. Das ist immer ein Foulspiel. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob der Spieler das Leiberl des Gegners noch rechtzeitig losgelassen hat, denn dann "reicht es nicht" für einen Freistoß oder gar einen Elfmeter. Das "Fingerspitzengefühl" des Schiedsrichters ist ja auch immer so ein Euphemismus für Inkonsequenz und Willkür auf dem Platz.

Deswegen finde ich eine Verkomplizierung der Regeln immer höchst fragwürdig, wenn man sich schon an die bestehenden nicht hält.


Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.


Wenn es für jeden Scheiß einen Elfmeter gäbe, dann gäbe es langfristig eben auch einfach weniger Scheiß.

So sehe ich das auch. So etwas wie "Trikotziehen" ist beispielsweise immer eine bewusste Entscheidung, die niemals versehentlich passiert.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Scherben, Kiel, Freitag, 16.01.2026, 16:22 (vor 8 Stunden, 47 Minuten) @ burz

Mein Reden seit der D-Jugendzeit. Ein anderes Beispiel ist das Festhalten des Gegners am Trikot. Das ist immer ein Foulspiel. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob der Spieler das Leiberl des Gegners noch rechtzeitig losgelassen hat, denn dann "reicht es nicht" für einen Freistoß oder gar einen Elfmeter. Das "Fingerspitzengefühl" des Schiedsrichters ist ja auch immer so ein Euphemismus für Inkonsequenz und Willkür auf dem Platz.

Deswegen finde ich eine Verkomplizierung der Regeln immer höchst fragwürdig, wenn man sich schon an die bestehenden nicht hält.


Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.


Wenn es für jeden Scheiß einen Elfmeter gäbe, dann gäbe es langfristig eben auch einfach weniger Scheiß.


So sehe ich das auch. So etwas wie "Trikotziehen" ist beispielsweise immer eine bewusste Entscheidung, die niemals versehentlich passiert.

Ich sehe das nicht so eng. Es gibt halt minimale Aktionen und es gibt deutliche Aktionen. Ich finde es Quatsch, minimale Berührungen oder leichtes Zupfen mit einem Elfmeter zu bestrafen, weil das einfach eine völlig unangemessene Konsequenz ist.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Ausputzer, Düsseldorf, Freitag, 16.01.2026, 22:05 (vor 3 Stunden, 3 Minuten) @ Scherben

Mein Reden seit der D-Jugendzeit. Ein anderes Beispiel ist das Festhalten des Gegners am Trikot. Das ist immer ein Foulspiel. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob der Spieler das Leiberl des Gegners noch rechtzeitig losgelassen hat, denn dann "reicht es nicht" für einen Freistoß oder gar einen Elfmeter. Das "Fingerspitzengefühl" des Schiedsrichters ist ja auch immer so ein Euphemismus für Inkonsequenz und Willkür auf dem Platz.

Deswegen finde ich eine Verkomplizierung der Regeln immer höchst fragwürdig, wenn man sich schon an die bestehenden nicht hält.


Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.


Wenn es für jeden Scheiß einen Elfmeter gäbe, dann gäbe es langfristig eben auch einfach weniger Scheiß.


So sehe ich das auch. So etwas wie "Trikotziehen" ist beispielsweise immer eine bewusste Entscheidung, die niemals versehentlich passiert.


Ich sehe das nicht so eng. Es gibt halt minimale Aktionen und es gibt deutliche Aktionen. Ich finde es Quatsch, minimale Berührungen oder leichtes Zupfen mit einem Elfmeter zu bestrafen, weil das einfach eine völlig unangemessene Konsequenz ist.

Ich finde da den Vergleich mit Basketball (insbesondere NBA) ganz passend. Das angeblich „körperlose“ Spiel ist in der Praxis doch ganz schön körperlich - ohne dass es jedesmal ein Foul ist.
So ist es meiner nach Suchtmittel dem Trikotziehen.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

John Silver, Freitag, 16.01.2026, 16:57 (vor 8 Stunden, 12 Minuten) @ Scherben

Mein Reden seit der D-Jugendzeit. Ein anderes Beispiel ist das Festhalten des Gegners am Trikot. Das ist immer ein Foulspiel. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob der Spieler das Leiberl des Gegners noch rechtzeitig losgelassen hat, denn dann "reicht es nicht" für einen Freistoß oder gar einen Elfmeter. Das "Fingerspitzengefühl" des Schiedsrichters ist ja auch immer so ein Euphemismus für Inkonsequenz und Willkür auf dem Platz.

Deswegen finde ich eine Verkomplizierung der Regeln immer höchst fragwürdig, wenn man sich schon an die bestehenden nicht hält.


Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.


Wenn es für jeden Scheiß einen Elfmeter gäbe, dann gäbe es langfristig eben auch einfach weniger Scheiß.


So sehe ich das auch. So etwas wie "Trikotziehen" ist beispielsweise immer eine bewusste Entscheidung, die niemals versehentlich passiert.


Ich sehe das nicht so eng. Es gibt halt minimale Aktionen und es gibt deutliche Aktionen. Ich finde es Quatsch, minimale Berührungen oder leichtes Zupfen mit einem Elfmeter zu bestrafen, weil das einfach eine völlig unangemessene Konsequenz ist.

Ganz bewusstes Foulspiel - dazu gehört Ziehen am Trikot in 100% der Fälle, weil es eine ganz bewusste regelwidrige Aktion ist - sollte immer geahndet werden. Dann wird es irgendwann nur noch sehr selten vorkommen.
Anders ist es bei der Grätsche - da will ich idR den Ball treffen, verschätze mich aber gelegentlich und der Gegner ist vorher am Ball. Dann gibt es Freistoß oder - je nach Grad des von mir in Kauf genommenen Risikos oder der Vehemenz - Freistoß, zusätzlich Gelb oder gar Rot. Ebenso bei vielen anderen "Kleinigkeiten" wie Verhinderung des Freistoßes, Ball wegschlagen, Zeitspiel usw. Würden die bestehenden Regeln einheitlich konsequent angewendet, bräuchte es nicht zwingend ständige Regeländerungen. Bei Abseits in der gegenwärtigen Interpretation sollte man etwas ändern, so dass nicht irgendwelche Fußspitzen oder Ohrmuscheln eine Rolle spielen, sondern im Geist des ursprünglichen Gedankens gehandelt wird.
Auch dann wird es noch Grauzonen und Interpretationsspielräume sowie Fehlentscheidungen geben, aber wir wären ein ganzes Stück weiter.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 16:33 (vor 8 Stunden, 36 Minuten) @ Scherben

Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.


Wenn es für jeden Scheiß einen Elfmeter gäbe, dann gäbe es langfristig eben auch einfach weniger Scheiß.


So sehe ich das auch. So etwas wie "Trikotziehen" ist beispielsweise immer eine bewusste Entscheidung, die niemals versehentlich passiert.


Ich sehe das nicht so eng. Es gibt halt minimale Aktionen und es gibt deutliche Aktionen. Ich finde es Quatsch, minimale Berührungen oder leichtes Zupfen mit einem Elfmeter zu bestrafen, weil das einfach eine völlig unangemessene Konsequenz ist.

Aber wo fängt das "Deutliche" an und wo hört es auf? Ich finde das Trikotziehen selbst ist eine unangemessene Aktion, nicht die Bestrafung. Und das Regelwerk ist da doch eigentlich klar. Aber das ist nur ein Beispiel für das Aufweichen von Regeln in der Praxis. José hatte ja oben weitere Beispiele für Regeln aufgeführt, die nicht konsequent umgesetzt werden. Die Folge für das Spiel ist immer die gleiche: Wer sich unfair und regelwidrig verhält, zieht daraus einen Vorteil.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Scherben, Kiel, Freitag, 16.01.2026, 17:58 (vor 7 Stunden, 11 Minuten) @ Habakuk

Aber das ist doch ganz logisch, solange man an die Wurzel allen Übels nicht heran geht: Wenn es für jeden Scheiß in der Theorie einen Elfmeter gibt, dann wird man sich in der Praxis eben auf das Fingerspitzengefühl berufen, weil man natürlich nicht für jeden Scheiß einen Elfmeter geben will.


Wenn es für jeden Scheiß einen Elfmeter gäbe, dann gäbe es langfristig eben auch einfach weniger Scheiß.


So sehe ich das auch. So etwas wie "Trikotziehen" ist beispielsweise immer eine bewusste Entscheidung, die niemals versehentlich passiert.


Ich sehe das nicht so eng. Es gibt halt minimale Aktionen und es gibt deutliche Aktionen. Ich finde es Quatsch, minimale Berührungen oder leichtes Zupfen mit einem Elfmeter zu bestrafen, weil das einfach eine völlig unangemessene Konsequenz ist.


Aber wo fängt das "Deutliche" an und wo hört es auf? Ich finde das Trikotziehen selbst ist eine unangemessene Aktion, nicht die Bestrafung. Und das Regelwerk ist da doch eigentlich klar. Aber das ist nur ein Beispiel für das Aufweichen von Regeln in der Praxis. José hatte ja oben weitere Beispiele für Regeln aufgeführt, die nicht konsequent umgesetzt werden. Die Folge für das Spiel ist immer die gleiche: Wer sich unfair und regelwidrig verhält, zieht daraus einen Vorteil.

Für mich ist das Problem, dass jedes Foul im Strafraum automatisch einen Elfmeter nach sich zieht. Wenn man da endlich ran geht und situativ sowas verschieden bestraft, dann fällt es auch leichter, Vergehen im Strafraum als Foul zu klassifizieren.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Frankonius, Frankfurt, Freitag, 16.01.2026, 15:03 (vor 10 Stunden, 5 Minuten) @ Habakuk

"Experten" wie Till Schwaiger fordern, die Abseitsregel ganz aufzuheben, damit es mehr Spektakel gibt.
Ich glaube nicht, dass sich die Anzahl der Tore dadurch erhöhen würde.
Dann bleibt eben hinten immer mindestens ein Ausputzer/Libero stehen, der Schlimmeres verhindert.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Marc2006, Essen-Kettwig, Freitag, 16.01.2026, 14:54 (vor 10 Stunden, 14 Minuten) @ Habakuk

Vorneweg, ich halte die Änderung auch nicht für sinnvoll und gerade im Amateurbereich für noch schwerer zu entscheiden, als es das jetzt schon ist (zwei Angreifer laufen nach vorn, der vordere blockiert genau die Sicht zwischen Abwehrspieler und vorderem Angreifer, wie will ich da erkennen ob sie sich noch ein wenig überschneiden oder nicht mehr?)…

Was ich aber nicht sehe ist, dass die Abwehrreihen dann „einfach tiefer stehen“ als es jetzt schon ist. Wenn der unterlegene Gegner super tief steht, dann rücken aktuell alle Angreifenden Spieler recht weit auf, damit einfach die Abstände zwischen den Reihen nicht zu groß werden. Sollten dann künftig die Abwehrspieler einfach tiefer stehen, dann werden genau diese Abstände aber wieder größer und die verteidigende Mannschaft hat bessere Möglichkeiten sich rauszuspielen. Ich glaube daher nicht, dass sie einfach tiefer stehen und damit dann das Risiko eingehen, dem Gegner diesen zusätzlichen Raum zu geben.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Sascha, Dortmund, Freitag, 16.01.2026, 12:29 (vor 12 Stunden, 40 Minuten) @ Habakuk

Der Ansatz, den Fußball offensiver und attraktiver machen zu wollen, bedeutet für mich im Kern nichts anderes, als dass man das Wesen des Fußballs nicht versteht. Das Ziel ist klar: mehr Tore, mehr Spektakel.

Für mich macht es eben die Faszination des Sports aus, dass man erst einmal gar nicht weiß, ob überhaupt ein Tor fällt und wenn ja wann. Im Gegensatz zu den allermeisten Teamsportarten kann das Spiel in Minute 1 entschieden sein, oder erst in der 97. Minute. Und zu jedem Zeitpunkt dazwischen. Und es kann sogar eine völlig unterlegene Mannschaft mit einer einzigen Standardsituation das Spiel gewinnen. Auch das ist sehr selten, weil in meinen Augen die Wahrscheinlichkeit, dass das bessere Team gewinnt, mit der Anzahl der Tor-/ oder Korberfolge steigt.

Mehr Offensive bevorteilt in der Regel die Mannschaft, die eh schon überlegen ist und sorgt für schnellere Entscheidungen. Mir gefällt das nicht.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 16.01.2026, 16:37 (vor 8 Stunden, 31 Minuten) @ Sascha

Auch das ist sehr selten, weil in meinen Augen die Wahrscheinlichkeit, dass das bessere Team gewinnt, mit der Anzahl der Tor-/ oder Korberfolge steigt.

Das ist gar keine Meinung. Das ist ein Fakt, der sich numerisch benennen lässt. Der Exponent für pythagorean wins liegt beim Fußball irgendwo bei 1,5. Beim Baseball 1,8, Eishockey 2,0 American Football 2,4, Handball 9 und Basketball 15. Je kleiner der Exponent, desto unabhängiger sind die Ergebnise von der Spielstärke.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 16.01.2026, 13:56 (vor 11 Stunden, 13 Minuten) @ Sascha

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

istar, Freitag, 16.01.2026, 14:09 (vor 11 Stunden, 0 Minuten) @ Kayldall

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.

Auch das schlechtere Team profitiert von mehr Wechselmöglichkeiten. Wenn es einen ausgeglichenen Kader hat.
Im Nachteil ist ein Team mit einer langen Verletztenliste.
Die geringe Wahrscheinlichkeit, die Bayern zu schlagen, hat mit den Wechseloptionen jedenfalls eher wenig zu tun.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Sascha, Dortmund, Freitag, 16.01.2026, 14:23 (vor 10 Stunden, 45 Minuten) @ istar

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.


Auch das schlechtere Team profitiert von mehr Wechselmöglichkeiten. Wenn es einen ausgeglichenen Kader hat.
Im Nachteil ist ein Team mit einer langen Verletztenliste.
Die geringe Wahrscheinlichkeit, die Bayern zu schlagen, hat mit den Wechseloptionen jedenfalls eher wenig zu tun.

Ich finde, dass es eine Mannschaft wie den BVB schon bevorteilt, wenn man in der 70. Minute auf einmal z.B. Brandt, Adeyemi und Couto bringen kann, wenn über die Hälfte der Mannschaft eines Gegners aus der unteren Tabellenhälfte schon 70 Minuten in den Knochen hat.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 14:42 (vor 10 Stunden, 27 Minuten) @ Sascha

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.


Auch das schlechtere Team profitiert von mehr Wechselmöglichkeiten. Wenn es einen ausgeglichenen Kader hat.
Im Nachteil ist ein Team mit einer langen Verletztenliste.
Die geringe Wahrscheinlichkeit, die Bayern zu schlagen, hat mit den Wechseloptionen jedenfalls eher wenig zu tun.


Ich finde, dass es eine Mannschaft wie den BVB schon bevorteilt, wenn man in der 70. Minute auf einmal z.B. Brandt, Adeyemi und Couto bringen kann, wenn über die Hälfte der Mannschaft eines Gegners aus der unteren Tabellenhälfte schon 70 Minuten in den Knochen hat.

Allerdings. Zumal ein großer Teil der Spiele eben erst in der Schlussphase entschieden wird. Auf den anderen Seite sind die Teams aus den oberen Tabellenregionen in der Regel auch stärker belastet durch die höhere Anzahl von Spielen, das mag den Vorteil bisweilen etwas mindern.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

istar, Freitag, 16.01.2026, 14:39 (vor 10 Stunden, 30 Minuten) @ Sascha

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.


Auch das schlechtere Team profitiert von mehr Wechselmöglichkeiten. Wenn es einen ausgeglichenen Kader hat.
Im Nachteil ist ein Team mit einer langen Verletztenliste.
Die geringe Wahrscheinlichkeit, die Bayern zu schlagen, hat mit den Wechseloptionen jedenfalls eher wenig zu tun.


Ich finde, dass es eine Mannschaft wie den BVB schon bevorteilt, wenn man in der 70. Minute auf einmal z.B. Brandt, Adeyemi und Couto bringen kann, wenn über die Hälfte der Mannschaft eines Gegners aus der unteren Tabellenhälfte schon 70 Minuten in den Knochen hat.

Die können dann normalerweise auch noch wechseln. Als wir damals gegen Bremen 2:0 geführt haben, haben die einen gewissen Burke eingewechselt, das Ende ist bekannt.
Und der Kölner Trainer hat wahrscheinlich auch eine Idee, warum er El Mala immer erst einwechselt.
Wenn zwei Mannschaften auf ihrem jeweiligen Level aus-und einwechseln können, bleibt der individuelle Unterschied gleich.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Sascha, Dortmund, Freitag, 16.01.2026, 14:45 (vor 10 Stunden, 24 Minuten) @ istar

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.


Auch das schlechtere Team profitiert von mehr Wechselmöglichkeiten. Wenn es einen ausgeglichenen Kader hat.
Im Nachteil ist ein Team mit einer langen Verletztenliste.
Die geringe Wahrscheinlichkeit, die Bayern zu schlagen, hat mit den Wechseloptionen jedenfalls eher wenig zu tun.


Ich finde, dass es eine Mannschaft wie den BVB schon bevorteilt, wenn man in der 70. Minute auf einmal z.B. Brandt, Adeyemi und Couto bringen kann, wenn über die Hälfte der Mannschaft eines Gegners aus der unteren Tabellenhälfte schon 70 Minuten in den Knochen hat.


Die können dann normalerweise auch noch wechseln. Als wir damals gegen Bremen 2:0 geführt haben, haben die einen gewissen Burke eingewechselt, das Ende ist bekannt.

Wir sehen diese Saison aber sehr häufig, dass wir in der zweiten Hälfte aktiver und besser sind.

Und der Kölner Trainer hat wahrscheinlich auch eine Idee, warum er El Mala immer erst einwechselt.
Wenn zwei Mannschaften auf ihrem jeweiligen Level aus-und einwechseln können, bleibt der individuelle Unterschied gleich.

Sehe ich anders. Eine unterlegene Mannschaft kann individuelle Qualitäten durch körperliche kompensieren. Wenn diese Kräfte aber im Schnitt sinken, wird der Faktor der individuellen Qualität entscheidender. Und da ist dann die Mannschaft, die auf einem höheren individuellen Level wechselt, dann im Vorteil.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

AGraute, Freitag, 16.01.2026, 14:00 (vor 11 Stunden, 8 Minuten) @ Kayldall

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.

sehe ich grundsätzlich auch so, aber zumindest die Abschaffung der Auswärtstorregel bewerte ich inzwischen, entgegen meiner Annahme, als absoluten Erfolg.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 14:16 (vor 10 Stunden, 53 Minuten) @ AGraute

Mehr Wechsel hat auch schon die besseren Team bevorteiligt. Das nützt dem BVB, wenn man am Ende noch Topleute einwechseln kann und der Gegner nicht, aber das nützt dem FC Bayern natürlich noch mehr. Klar ist das durch die zunehmende Belastung für die Spieler auch irgendwo notwendig gewesen aber zu viele Veränderungen und vor allem zu radikale Veränderungen des Fußballs sehe ich auch total negativ. Am Ende spielt man Ball, aber nicht mehr Fußball.


sehe ich grundsätzlich auch so, aber zumindest die Abschaffung der Auswärtstorregel bewerte ich inzwischen, entgegen meiner Annahme, als absoluten Erfolg.

Da muss ich dir zustimmen, auch wenn ich das anfangs sehr kritisch gesehen haben. Aber dadurch wurde den Spielern ein Knoten im Kopf und letztlich auch in den Beinen gelöst. Bezeichnenderweise wurde hier eine Regel abgeschafft. Vielleicht sollte man auch beim Abseits nochmal ernsthaft darüber nachdenken.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

the.davidoff, Hamminkeln, Freitag, 16.01.2026, 15:20 (vor 9 Stunden, 49 Minuten) @ Habakuk

So unterschiedlich können die Meinungen sein.
Ich trauere der Abschaffung der Auswärtstorregel immer noch hinterher.

Ich fand es (auch bei anderen Spielen als neutraler Zuschauer) einfach geil, dass ein Tor zwischen Weiterkommen und Ausscheiden entscheiden konnte.
Diese Konstellation gibt es heute einfach nicht mehr, ein Tor ändert die Situation immer nur auf Vorteil / Ausgleich oder Ausgleich / Nachteil. Das ein weiteres erzieltes Tor eine Mannschaft vom Ausscheiden dann weiterbringt war eine spannende Bereicherung des Spiels, die damit weggefallen ist.

La Coruna oder Málaga sind damit in ihrer besonderen Art nicht mehr möglich. Auch ein Zittern in Madrid beim Stand von 0:2 hätte ich glaube ich anders erlebt, wenn die Folge erstmal nur die Verlängerung gewesen wäre.

Natürlich kann man darüber streiten, ob der HSV die Relegation mit 0:0 zuhause und 1:1 auswärts erfolgreich bestritten hat und in der 1. Liga bleiben darf. Naja, aber die Regel galt für beide.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Gazelle, Freitag, 16.01.2026, 13:22 (vor 11 Stunden, 47 Minuten) @ Sascha

Der Ansatz, den Fußball offensiver und attraktiver machen zu wollen, bedeutet für mich im Kern nichts anderes, als dass man das Wesen des Fußballs nicht versteht. Das Ziel ist klar: mehr Tore, mehr Spektakel.

Für mich macht es eben die Faszination des Sports aus, dass man erst einmal gar nicht weiß, ob überhaupt ein Tor fällt und wenn ja wann. Im Gegensatz zu den allermeisten Teamsportarten kann das Spiel in Minute 1 entschieden sein, oder erst in der 97. Minute. Und zu jedem Zeitpunkt dazwischen. Und es kann sogar eine völlig unterlegene Mannschaft mit einer einzigen Standardsituation das Spiel gewinnen. Auch das ist sehr selten, weil in meinen Augen die Wahrscheinlichkeit, dass das bessere Team gewinnt, mit der Anzahl der Tor-/ oder Korberfolge steigt.

Mehr Offensive bevorteilt in der Regel die Mannschaft, die eh schon überlegen ist und sorgt für schnellere Entscheidungen. Mir gefällt das nicht.

Hier stimme ich jedem Satz zu. Ob ich ein Spiel attraktiv/spannend finde und (ohne BVB-Beteiligung) bis zum Schluss den Fernseher angeschaltet lasse, hat wirklich kaum etwas damit zu tun, wie viele Tore fallen. Im Gegenteil, wenn die Tore hauptsächlich auf einer Seite fallen, wird es langweilig.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 16.01.2026, 13:51 (vor 11 Stunden, 18 Minuten) @ Gazelle

Ich finde es gefährlich zu viel an den Regeln rumzuändern, weil ich befürchte am Ende haben wir ein komplett anderes Spiel und nicht mehr unseren geliebten Fußball.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

donotrobme, Münsterland, Freitag, 16.01.2026, 14:51 (vor 10 Stunden, 18 Minuten) @ Kayldall

Ich möchte ein Spiel haben, dass klare Regeln hat, welche von allen immer befolgt werden. Nach Möglichkeit hat auch ein Schiri wenig Spielraum für Regelauslegung.
Ebenso hätte ich gerne ein Spiel, welches vom Spitzensport bis zur Kreisklasse nach den selben Regeln abläuft.

Die großen Regeländerungen der letzten Jahrzehnten waren größtenteils vorteilhaft.
Die Rückpassregel machte das Spiel schneller, Einwechslungen sorgen für mehr taktische Flexibilität, Elfmeterschießen statt Münzwurf machte das Spiel fairer.
Auch die Änderung der Anstoßes finde ich gelungen, weil nun klar ist, wohin der Ball gespielt werden darf. Selbst wenn das nur eine Kleinigkeit ist.

Das Grundprinzip lautet: Regeln sollten verständlich sein und sie sollten befolgt werden. Ein Schiedsrichter achtet darauf. Wenn die Missachtung von Regeln geduldet wird, dann ist die Regel überflüssig und gehört abgeschafft.

Es gibt bei den jetzigen Regeln durchaus Änderungsbedarf:
Was ein Handspiel ist, sollte dringend überarbeitet werden. Es kann nicht sein, dass Abwehrspieler unnatürliche Laufbewegungen mit verschränkten Armen machen, nur damit sie nicht angeschossen werden. Was da in "Super Slo-Mos" als Handspiel geandet ist, übertrifft sogar die Reaktionsfähigkeit von F1-Rennfahrern.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Sascha, Dortmund, Freitag, 16.01.2026, 14:54 (vor 10 Stunden, 14 Minuten) @ donotrobme

Aber gerade beim Handspiel gibt es ja einen Zielkonflikt mit klaren Regeln und wenig individuellen Ermessen des Schiedsrichters. Das bekommt man nur hin, wenn jede Ballberührung mit dem Arm automatisch ein strafbares Handspiel ist. Und das würde in meinen Augen den Fußball sehr zum Nachteil verändern.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 14:10 (vor 10 Stunden, 59 Minuten) @ Kayldall

Ich finde es gefährlich zu viel an den Regeln rumzuändern, weil ich befürchte am Ende haben wir ein komplett anderes Spiel und nicht mehr unseren geliebten Fußball.

Da stimme ich dir zu. Viele von uns nehmen doch längst eine zunehmende Entfremdung von diesem Sport wahr. Das Herumfummeln an irgendwelchen Regeln oder ihren Auslegungen trägt meiner Meinung nach dazu bei. In der Tagung des IFAB geht es auch mal wieder um neue Regeln für eine Verhinderung von Zeitspiel. Das ist grundsätzlich notwendig, aber es nutzt natürlich nur etwas, wenn die Regeln dann auch in der Praxis umgesetzt werden. Bestimmte Übertretungen werden irgendwann einfach hingenommen und die Regeln damit praktisch außer Kraft gesetzt.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Guido, Freitag, 16.01.2026, 14:00 (vor 11 Stunden, 9 Minuten) @ Kayldall

Ich finde es gefährlich zu viel an den Regeln rumzuändern, weil ich befürchte am Ende haben wir ein komplett anderes Spiel und nicht mehr unseren geliebten Fußball.

Jein. Schau dir Spiele aus den 1950ern an - das hat mit dem Fußball von heute doch auch nichts mehr zu tun.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Sascha, Dortmund, Freitag, 16.01.2026, 14:27 (vor 10 Stunden, 42 Minuten) @ Guido

Ich finde es gefährlich zu viel an den Regeln rumzuändern, weil ich befürchte am Ende haben wir ein komplett anderes Spiel und nicht mehr unseren geliebten Fußball.


Jein. Schau dir Spiele aus den 1950ern an - das hat mit dem Fußball von heute doch auch nichts mehr zu tun.

Da spielen allerdings Faktoren wie Athletik, Professionalisierung, Analytik und Taktik eine viel stärkere Rolle als Regeländerungen. Das eine ist für mich eher eine Veränderung des Fußballs aus sich selbst heraus und das andere eine äußere Beeinflussung. Letzteres mag ich eher weniger. Auch wenn es natürlich wirklich wichtige und sinnvolle Änderungen wie die Rückpassregel gab.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 16.01.2026, 14:08 (vor 11 Stunden, 0 Minuten) @ Guido

Deswegen sag ich ja, "nicht zu viel" dran ändern, dass es immer einige Änderungen geben muss, um sich der Zeit anzupassen in der wir leben, finde ich schon okay.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Blarry, Essen, Freitag, 16.01.2026, 13:48 (vor 11 Stunden, 21 Minuten) @ Gazelle

Spannung hängt nicht an den Toren, stimmt. Sondern an Anzahl und Häufigkeit interessanter, sehenswerter, auch spielbeeinflussender Aktionen. Wenn in 90 Minuten 90% des Geschehens zwischen den Strafräumen stattfindet, gibt's davon neunmal nicht viele zu sehen. Die drei Innenverteidiger sind heute teils für die Hälfte aller Ballberührungen einer Mannschaft verantwortlich. Das Ballgeschiebe ist weder cool noch spannend.

Was natürlich nicht heißt, dass eine Änderung bei der Abseitsregel die eine Lösung ist, die es braucht. Das wird die Zeit schon zeigen. Klingt ebenfalls wie eine sehr kurze gedachte Maßnahme, die das Grundproblem des Sports nur tangiert.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Gazelle, Freitag, 16.01.2026, 14:12 (vor 10 Stunden, 57 Minuten) @ Blarry

Spannung hängt nicht an den Toren, stimmt. Sondern an Anzahl und Häufigkeit interessanter, sehenswerter, auch spielbeeinflussender Aktionen. Wenn in 90 Minuten 90% des Geschehens zwischen den Strafräumen stattfindet, gibt's davon neunmal nicht viele zu sehen.

Sehe ich nicht ganz so. Spannend finde ich ein Spiel, so lange ich nicht weiß, wie es ausgeht. Dass ein 4-4 mehr Spaß macht als ein 0-0 mit Nichtangriffspakt, ist natürlich klar, aber selbst wenn sich 2 taktisch und technisch sehr gute Mannschaften im Mittelfeld gegenseitig neutralisieren, kann das sehr interessant anzuschauen sein.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Intertanked, Berlin, Freitag, 16.01.2026, 13:01 (vor 12 Stunden, 7 Minuten) @ Sascha

Der Ansatz, den Fußball offensiver und attraktiver machen zu wollen, bedeutet für mich im Kern nichts anderes, als dass man das Wesen des Fußballs nicht versteht. Das Ziel ist klar: mehr Tore, mehr Spektakel.

Für mich macht es eben die Faszination des Sports aus, dass man erst einmal gar nicht weiß, ob überhaupt ein Tor fällt und wenn ja wann. Im Gegensatz zu den allermeisten Teamsportarten kann das Spiel in Minute 1 entschieden sein, oder erst in der 97. Minute. Und zu jedem Zeitpunkt dazwischen. Und es kann sogar eine völlig unterlegene Mannschaft mit einer einzigen Standardsituation das Spiel gewinnen. Auch das ist sehr selten, weil in meinen Augen die Wahrscheinlichkeit, dass das bessere Team gewinnt, mit der Anzahl der Tor-/ oder Korberfolge steigt.

Mehr Offensive bevorteilt in der Regel die Mannschaft, die eh schon überlegen ist und sorgt für schnellere Entscheidungen. Mir gefällt das nicht.

Ich sag mal, ich stimme der Analyse: 'Gleiche Höhe ist in der Praxis damit immer häufiger zu einer Abseitsstellung geworden.' zu. Gleichzeitig find ich die angedachte Lösung genauso wenig zielführend und für Linienrichter noch schwerer zu erkennen.

Ich wünsche mir nur, dass es einen Unschärfebereich existiert, in dem der VAR die Entscheidung zurück gibt, weil er sie anhand der vorliegenden Bilder nicht endgültig zu klären ist. Aka 'Ruling on the field stands'.

Vielleicht auch gesunder Menschenverstand. Irgendwas wo der Kölner Keller nicht mehr sagt: Hier kann ich beweisen, dass die Schulter des Wolfsburger Spielers zwei Pixel näher zum Tor ist, als der strafbare Schulterbereich des Leipziger Spielers dahinter. Siehe Bild. Wie das aussieht... keine Ahnung.

[image]

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

AGraute, Freitag, 16.01.2026, 13:29 (vor 11 Stunden, 40 Minuten) @ Intertanked

Rund um das Wirtz-Tor vom 04.01. gegen Fulham gab bzw. gibt es noch in England Diskussionen.
Mit dem menschlichen Auge sieht die Szene nach Abseits aus - es ist definitiv sehr knapp.
Hier die Szene bei YouTube.

Nun das aus meiner Sicht außergewöhnliche an der Szene:
Der Linienrichter hat Abseits angezeigt und der Schiedsrichter logischerweise auch gepfiffen.
Laut VAR aber befindet sich Wirtz jedoch in diesem 5cm-Toleranzbereich und gilt somit als 'Onside' - der Schiedsrichter hat das Tor gegeben.

Einerseits habe ich diese Vorgehensweise häufig gefordert, da Wirtz das Tor auch ohne diese wenigen cm 'Vorsprung' erzielt hätte - der Grundgedanke der Regel wird hier mMn korrekt angewandt und vor allem wird endlich anerkannt, dass es auch mit der aktuellen Technik Toleranzen gibt (solche Szenen wie das von dir eingestellte Bild sind doch totaler Käse und im Endeffekt geraten).
Andererseits hätte ich hier mit dem von dir angesprochenen 'Ruling on the field stands' viel besser leben können, da dann die Aussage wäre 'Der Linienrichter zeigt Abseits an und wir können es aufgrund der Messtoleranz nicht beweisen, dass es kein Abseits war, also bleibt die Entscheidung Schiedsrichter vor Ort bestehen'.

Mal sehen wir sich das entwickelt - scheinbar soll ja alles, was sich im Toleranzbereich befindet als Onside gewertet werden und das mag zwar im Sinne der TV-Sender und IFAB sein, aber (wie Sascha richtig oben schreibt) nicht im Sinne des Fußballs.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 13:43 (vor 11 Stunden, 26 Minuten) @ AGraute

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 16.01.2026, 16:28 (vor 8 Stunden, 41 Minuten) @ Habakuk

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.

Eben. Das ist kein Toleranzbereich. Das ist ein Verschieben der Grenze um 5 Zentimeter, die dann immer noch auf den Millimeter genau scharf gemessen wird.

Ein Toleranzbereich wäre, wenn man weiterhin millimetergenau auf Abseits messen würde und dann sagt, dass man "Fehlentscheidungen" mit einer Abweichung von maximal 5 Zentimetern nicht revidiert.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 16:36 (vor 8 Stunden, 33 Minuten) @ Chappi1991

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.


Eben. Das ist kein Toleranzbereich. Das ist ein Verschieben der Grenze um 5 Zentimeter, die dann immer noch auf den Millimeter genau scharf gemessen wird.

Ein Toleranzbereich wäre, wenn man weiterhin millimetergenau auf Abseits messen würde und dann sagt, dass man "Fehlentscheidungen" mit einer Abweichung von maximal 5 Zentimetern nicht revidiert.

Auch das nicht. Dann müsste man ja wieder exakt bestimmen, ob die Abweichung 4,9 oder 5,1 mm betrug. Das Problem bleibt mathematisch immer das Gleiche.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 16.01.2026, 16:44 (vor 8 Stunden, 25 Minuten) @ Habakuk

Auch das nicht. Dann müsste man ja wieder exakt bestimmen, ob die Abweichung 4,9 oder 5,1 mm betrug. Das Problem bleibt mathematisch immer das Gleiche.

Verstehe ich nicht. Man misst doch sowieso millimetergenau (oder so genau es eben geht).

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

markus, Freitag, 16.01.2026, 16:47 (vor 8 Stunden, 22 Minuten) @ Chappi1991

Auch das nicht. Dann müsste man ja wieder exakt bestimmen, ob die Abweichung 4,9 oder 5,1 mm betrug. Das Problem bleibt mathematisch immer das Gleiche.


Verstehe ich nicht. Man misst doch sowieso millimetergenau (oder so genau es eben geht).

Das ist ja gerade sein Punkt. Man verhindert auch damit keine Millimeter Entscheidungen.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 16.01.2026, 16:54 (vor 8 Stunden, 15 Minuten) @ markus

Auch das nicht. Dann müsste man ja wieder exakt bestimmen, ob die Abweichung 4,9 oder 5,1 mm betrug. Das Problem bleibt mathematisch immer das Gleiche.


Verstehe ich nicht. Man misst doch sowieso millimetergenau (oder so genau es eben geht).


Das ist ja gerade sein Punkt. Man verhindert auch damit keine Millimeter Entscheidungen.

Eben doch. Die Messung ist dann weiterhin im Millimeterbereich. Die Entscheidung allerdings hat dann eine Unschärfe von 5 Zentimetern. Und genau das ist die Toleranz.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 17:06 (vor 8 Stunden, 3 Minuten) @ Chappi1991

Auch das nicht. Dann müsste man ja wieder exakt bestimmen, ob die Abweichung 4,9 oder 5,1 mm betrug. Das Problem bleibt mathematisch immer das Gleiche.


Verstehe ich nicht. Man misst doch sowieso millimetergenau (oder so genau es eben geht).


Das ist ja gerade sein Punkt. Man verhindert auch damit keine Millimeter Entscheidungen.


Eben doch. Die Messung ist dann weiterhin im Millimeterbereich. Die Entscheidung allerdings hat dann eine Unschärfe von 5 Zentimetern. Und genau das ist die Toleranz.

Auch wenn du entscheidest, dass die Abseitsposition im Graubereich liegt (also dann kein Abseits wäre), musst du ja eine Grenze für den Graubereich definieren. Wie ich oben schon sagte, das Problem bleibt mathematisch das Gleiche.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Bono, Hamburg, Freitag, 16.01.2026, 17:59 (vor 7 Stunden, 9 Minuten) @ Habakuk

Chappi hat Recht, denn mathematisch verschiebt sich die Messung zwar nur um 5 cm, aber durch die Anwendung nur im Falle eines Fehlers wird daraus ein Toleranzbereich.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Frank1299, Freitag, 16.01.2026, 17:43 (vor 7 Stunden, 26 Minuten) @ Habakuk

Ich weiß, was du meinst und im Grunde hast du auch recht. Allerdings, kann man das dann nicht besser erkennen, wenn 2 Körperteile zwei verschiedener Spieler dann z.B. 5,1 cm anstelle 0,1 cm weit auseinander sind? Dann würde es doch einen Unterschied machen, oder?

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

markus, Freitag, 16.01.2026, 20:50 (vor 4 Stunden, 19 Minuten) @ Frank1299

Ich weiß, was du meinst und im Grunde hast du auch recht. Allerdings, kann man das dann nicht besser erkennen, wenn 2 Körperteile zwei verschiedener Spieler dann z.B. 5,1 cm anstelle 0,1 cm weit auseinander sind? Dann würde es doch einen Unterschied machen, oder?

Du kannst aber nicht besser erkennen, ob es 5,0 oder 5,1 cm waren.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 18:51 (vor 6 Stunden, 17 Minuten) @ Frank1299

Ich weiß, was du meinst und im Grunde hast du auch recht. Allerdings, kann man das dann nicht besser erkennen, wenn 2 Körperteile zwei verschiedener Spieler dann z.B. 5,1 cm anstelle 0,1 cm weit auseinander sind? Dann würde es doch einen Unterschied machen, oder?

Dann könnte man zwar besser erkennen, dass überhaupt ein Abstand zwischen den beiden Punkten liegt. Aber man könnte mitnichten den Abstand von 5,1 cm exakter erkennen als den von 0,1 cm. Was hinsichtlich des grundlegenden Problems allerdings auch egal ist. Besser beurteilbar wird es dadurch jedenfalls nicht.

Es gab mal eine andere Idee

SauerländischerBonner, Freitag, 16.01.2026, 19:51 (vor 5 Stunden, 18 Minuten) @ Habakuk

2 Körperteile zwei verschiedener Spieler dann z.B. 5,1 cm anstelle 0,1 cm weit auseinander sind?

Aber man könnte mitnichten den Abstand von 5,1 cm exakter erkennen als den von 0,1 cm. Was hinsichtlich des grundlegenden Problems allerdings auch egal ist. Besser beurteilbar wird es dadurch jedenfalls nicht.

Ich meine mich erinnern zu können, dass es mal eine Anweisung gab (ob es eine Regel war, weiß ich nicht), im Zweifel für den Angreifer/Torschützen. Und jetzt misst der VAR die Mikrometer aus.

Andererseits könnte man dann auch eine B-Note für gelungene Spielsituationen einführen. Belohnt mit einem halben Punkt. Wenns wirklich schön war. ;)

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

AGraute, Freitag, 16.01.2026, 17:42 (vor 7 Stunden, 26 Minuten) @ Habakuk

Auch wenn du entscheidest, dass die Abseitsposition im Graubereich liegt (also dann kein Abseits wäre), musst du ja eine Grenze für den Graubereich definieren. Wie ich oben schon sagte, das Problem bleibt mathematisch das Gleiche.

Aber bei einem Toleranzbereich geht es ja eben darum, dass eingestanden wird, dass momentan nicht auf 1mm genau gemessen werden kann.
Meiner Meinung nach erhöht ein Toleranzbereich von z.B. 5cm die Wahrscheinlichkeit von mehr richtigen Entscheidungen.
Ich zumindest hätte mehr Akzeptanz für die Aussage 'der Angreifer stand 51mm näher am Tor' als 'der Angreifer stand 1mm näher am Tor'.

Man müsste halt die wirkliche Messabweichung kennen.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

markus, Freitag, 16.01.2026, 20:44 (vor 4 Stunden, 25 Minuten) @ AGraute

Auch wenn du entscheidest, dass die Abseitsposition im Graubereich liegt (also dann kein Abseits wäre), musst du ja eine Grenze für den Graubereich definieren. Wie ich oben schon sagte, das Problem bleibt mathematisch das Gleiche.


Aber bei einem Toleranzbereich geht es ja eben darum, dass eingestanden wird, dass momentan nicht auf 1mm genau gemessen werden kann.
Meiner Meinung nach erhöht ein Toleranzbereich von z.B. 5cm die Wahrscheinlichkeit von mehr richtigen Entscheidungen.

Eher umgekehrt. Man duldet damit mehr falsche Entscheidungen, nämlich alles innerhalb des Toleranzbereichs. Ein Toleranzbereich macht aus einer klaren Regel eine Ermessensregel und führt das Abseits damit im Kern ad absurdum.

Ich zumindest hätte mehr Akzeptanz für die Aussage 'der Angreifer stand 51mm näher am Tor' als 'der Angreifer stand 1mm näher am Tor'.

Finde ich sogar schwieriger in Sachen Akzeptanz, da dann 50 mm noch erlaubt, 51 mm aber nicht mehr erlaubt sind. Mit der aktuellen Regelung kannst du anhand der Bilder noch halbwegs mitbeurteilen. Zeigt man dann die gleichen Grafiken mit einer versetzten 50 mm Linie, fände ich das ziemlich beknackt.


Man müsste halt die wirkliche Messabweichung kennen.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 16.01.2026, 17:47 (vor 7 Stunden, 21 Minuten) @ AGraute

Man müsste halt die wirkliche Messabweichung kennen.

Die wäre in der Tat interessant. Und die dürfte schon relativ groß sein, weil man ja einmal die Strecke technisch (nicht wegen Heisenberg) beliebig genau messen kann und dann auch noch der Moment der Ballabgabe zeitlich (technisch) ebenfalls nicht beliebig genau gemessen wird bei 50 (?) Bilder pro Sekunde.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 16.01.2026, 17:40 (vor 7 Stunden, 29 Minuten) @ Habakuk

Auch wenn du entscheidest, dass die Abseitsposition im Graubereich liegt (also dann kein Abseits wäre), musst du ja eine Grenze für den Graubereich definieren. Wie ich oben schon sagte, das Problem bleibt mathematisch das Gleiche.

Nein. Das ist eben nicht das Gleiche. Ich verstehe gar nicht, dass Du das nicht kapierst.

[image]

Wenn man eine echte Toleranz einführt, dann habe ich zwar eine millimetergenau bemessene Toleranzzone, aber der Raum der Entscheidung ist dann 10 Zentimeter groß (5 Zentimeter in beide Richtungen). Innerhalb dieser wird schlicht die Entscheidung des Schiedsrichters akzeptiert. Komme ich in den Bereich, in dem wieder der Millimeter entscheiden würde, wüsste ich sowieso, dass es sicher Abseits war oder auf der anderen Seite wüsste ich sicher, dass es kein Abseits war, weil ich ja fünf Zentimeter von der tatsächliche Abseitslinie weg wäre. Ergo wäre es keine Millimeterentscheidung.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

markus, Freitag, 16.01.2026, 20:34 (vor 4 Stunden, 35 Minuten) @ Chappi1991

Auch wenn du entscheidest, dass die Abseitsposition im Graubereich liegt (also dann kein Abseits wäre), musst du ja eine Grenze für den Graubereich definieren. Wie ich oben schon sagte, das Problem bleibt mathematisch das Gleiche.


Nein. Das ist eben nicht das Gleiche. Ich verstehe gar nicht, dass Du das nicht kapierst.

[image]

Wenn man eine echte Toleranz einführt, dann habe ich zwar eine millimetergenau bemessene Toleranzzone, aber der Raum der Entscheidung ist dann 10 Zentimeter groß (5 Zentimeter in beide Richtungen). Innerhalb dieser wird schlicht die Entscheidung des Schiedsrichters akzeptiert. Komme ich in den Bereich, in dem wieder der Millimeter entscheiden würde, wüsste ich sowieso, dass es sicher Abseits war oder auf der anderen Seite wüsste ich sicher, dass es kein Abseits war, weil ich ja fünf Zentimeter von der tatsächliche Abseitslinie weg wäre. Ergo wäre es keine Millimeterentscheidung.

Ok, jetzt habe ich zumindest verstanden, wozu dieser Toleranzbereich gedacht ist.

Sinnvoll finde ich die Regelung aber nicht. Warum sollte man einerseits eine millimetergenaue Technik implementieren und gleichzeitig wiederum Unschärfen einbauen? Damit hat man Ende doch mehr Diskussionen als vorher. Einmal die gleichen Diskussionen wie bisher, da es im Grenzbereich weiter Millimeterentscheidungen gibt. Zusätzlich noch Diskussionen über Schiedsrichter, die ein leichtes Abseits durchgehen lassen während andere ein leichtes Nicht-Abseits abpfeifen.

Zudem muss doch trotzdem immer geprüft werden, ob es wirklich noch im Toleranzbereich war, oder vielleicht schon drüber. Und die Diskussion nach einer Prüfung „war mit 1,9 cm noch im Toleranzbereich, also akzeptieren wir die eigentlich falsche Entscheidung“ will glaube ich auch keiner führen.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 18:47 (vor 6 Stunden, 21 Minuten) @ Chappi1991

Ich geb's jetzt auf.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Frank1299, Freitag, 16.01.2026, 17:51 (vor 7 Stunden, 17 Minuten) @ Chappi1991

Verstehe nicht so ganz, wieso die Entscheidug des Schiri dann (eher) akzeptiert werden sollte? Nur, weil das festgelegt wurde? Diskussionen und andere Meinungen wirst du doch immer haben, egal wie die Regel ist.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 16.01.2026, 17:54 (vor 7 Stunden, 14 Minuten) @ Frank1299

Verstehe nicht so ganz, wieso die Entscheidug des Schiri dann (eher) akzeptiert werden sollte? Nur, weil das festgelegt wurde? Diskussionen und andere Meinungen wirst du doch immer haben, egal wie die Regel ist.

Schreibe ich eigentlich so komplett undeutlich? Es geht darum, dass der VAR innerhalb der 10 Zentimeter generell nicht eingreift, ergo die Entscheidung der Schiedsrichter akzeptiert. Was die Fans diskutieren, darüber entscheidet keine Regelung. Die wirst Du immer haben.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

markus, Freitag, 16.01.2026, 17:14 (vor 7 Stunden, 55 Minuten) @ Habakuk

Auch das nicht. Dann müsste man ja wieder exakt bestimmen, ob die Abweichung 4,9 oder 5,1 mm betrug. Das Problem bleibt mathematisch immer das Gleiche.


Verstehe ich nicht. Man misst doch sowieso millimetergenau (oder so genau es eben geht).


Das ist ja gerade sein Punkt. Man verhindert auch damit keine Millimeter Entscheidungen.


Eben doch. Die Messung ist dann weiterhin im Millimeterbereich. Die Entscheidung allerdings hat dann eine Unschärfe von 5 Zentimetern. Und genau das ist die Toleranz.


Auch wenn du entscheidest, dass die Abseitsposition im Graubereich liegt (also dann kein Abseits wäre), musst du ja eine Grenze für den Graubereich definieren. Wie ich oben schon sagte, das Problem bleibt mathematisch das Gleiche.

Eben. Es bleibt absolut immer bei dem harten Cut mit der Millimeter Entscheidung, ganz gleich, ob dieser Cut nun 5 cm vorher, nachher, oder exakt bei 0 liegt. Diese letzten 5 Zentimeter vor dem Cut gibt es immer.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Scherben, Kiel, Freitag, 16.01.2026, 13:55 (vor 11 Stunden, 14 Minuten) @ Habakuk

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.

Ach, ich weiß nicht.

Im Prinzip haben die Vorredner doch Recht: M.E. braucht ein Verfahren, das dazu führt, dass Entscheidungen nur bei klaren Fehlentscheidungen zurückgenommen werden. (Oder zumindest eines, das schnell Entscheidungen trifft.) Wie man das genau organisiert, ist mir eigentlich egal.

Eine festgelegte Toleranzgrenze könnte zumindest dahingehend helfen, dass ein automatisiertes Verfahren bereits schnell ausspuckt, dass die Entscheidung keinesfalls außerhalb dieser Toleranzgrenze war. Intuitiv kann ich mir zumindest vorstellen, dass sowas geht: Für eine Genauigkeit von 10cm braucht das Verfahren 5 Sekunden, für eine von 5cm 15 Sekunden, für eine von 2cm 45 Sekunden, etc. (Das sind natürlich nur ausgedachte Zahlenbeispiele.) In einem solchen Rahmen könnten 5cm Toleranzbereich natürlich Sinn ergeben. (Sage ich als Mensch mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Begabung. ^^)

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

captain_gut, Rendsburg, Freitag, 16.01.2026, 17:01 (vor 8 Stunden, 8 Minuten) @ Scherben

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.


Ach, ich weiß nicht.

Im Prinzip haben die Vorredner doch Recht: M.E. braucht ein Verfahren, das dazu führt, dass Entscheidungen nur bei klaren Fehlentscheidungen zurückgenommen werden. (Oder zumindest eines, das schnell Entscheidungen trifft.) Wie man das genau organisiert, ist mir eigentlich egal.

Aber damit löst man doch nichts. Gerade in England sieht man doch, dass das trotzdem zu Diskussionen führt.

Angenommen, wir haben eine Situation, bei der ein Spieler 4,5 cm im Abseits steht. Das lässt sich mit Kameras ziemlich eindeutig auflösen.

Lässt der Schiedsrichter weiterlaufen, greift der VAR nicht ein. Die abwehrende Mannschaft wird sich dann über den Schiedsrichter aufregen, weil es eine Abseitssituation war, die der Schiedsrichter hätte sehen müssen. Und die sich recht leicht auflösen lässt und trotz vorhandener technischer Möglichkeiten nicht korrigiert wird.

Haben wir den umgekehrten Fall, dass der Spieler 4,5 cm nicht im Abseits nicht und Abseits abgepfiffen wird, wird sich die angreifende Mannschaft beschweren, weil es eben kein Abseits war und sich auch das auflösen lässt.

Meiner Meinung nach wäre es am einfachsten, wenn man akzeptieren würde, dass es technisch eindeutig auflösbar ist (mit einer technischen Ungenauigkeit, die kleiner ist als man das auf TV-Bildern sehen kann) und dieses Ergebnis einfach akzeptiert.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Scherben, Kiel, Freitag, 16.01.2026, 17:49 (vor 7 Stunden, 20 Minuten) @ captain_gut

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.


Ach, ich weiß nicht.

Im Prinzip haben die Vorredner doch Recht: M.E. braucht ein Verfahren, das dazu führt, dass Entscheidungen nur bei klaren Fehlentscheidungen zurückgenommen werden. (Oder zumindest eines, das schnell Entscheidungen trifft.) Wie man das genau organisiert, ist mir eigentlich egal.


Aber damit löst man doch nichts. Gerade in England sieht man doch, dass das trotzdem zu Diskussionen führt.

Angenommen, wir haben eine Situation, bei der ein Spieler 4,5 cm im Abseits steht. Das lässt sich mit Kameras ziemlich eindeutig auflösen.

Lässt der Schiedsrichter weiterlaufen, greift der VAR nicht ein. Die abwehrende Mannschaft wird sich dann über den Schiedsrichter aufregen, weil es eine Abseitssituation war, die der Schiedsrichter hätte sehen müssen. Und die sich recht leicht auflösen lässt und trotz vorhandener technischer Möglichkeiten nicht korrigiert wird.

Haben wir den umgekehrten Fall, dass der Spieler 4,5 cm nicht im Abseits nicht und Abseits abgepfiffen wird, wird sich die angreifende Mannschaft beschweren, weil es eben kein Abseits war und sich auch das auflösen lässt.

Du hast ein anderes Ziel als ich. Mir sind die Diskussionen egal, ich will nur eine schnelle Entscheidung. Und ich komme mit Graubereichen klar.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

markus, Freitag, 16.01.2026, 16:45 (vor 8 Stunden, 24 Minuten) @ Scherben

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.


Ach, ich weiß nicht.

Im Prinzip haben die Vorredner doch Recht: M.E. braucht ein Verfahren, das dazu führt, dass Entscheidungen nur bei klaren Fehlentscheidungen zurückgenommen werden. (Oder zumindest eines, das schnell Entscheidungen trifft.) Wie man das genau organisiert, ist mir eigentlich egal.

Eine festgelegte Toleranzgrenze könnte zumindest dahingehend helfen, dass ein automatisiertes Verfahren bereits schnell ausspuckt, dass die Entscheidung keinesfalls außerhalb dieser Toleranzgrenze war. Intuitiv kann ich mir zumindest vorstellen, dass sowas geht: Für eine Genauigkeit von 10cm braucht das Verfahren 5 Sekunden, für eine von 5cm 15 Sekunden, für eine von 2cm 45 Sekunden, etc. (Das sind natürlich nur ausgedachte Zahlenbeispiele.) In einem solchen Rahmen könnten 5cm Toleranzbereich natürlich Sinn ergeben. (Sage ich als Mensch mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Begabung. ^^)

Aber dieser cm Bereich, der das alles schneller entscheidet, ließe sich doch jetzt auch schon einrichten, nämlich in den cm vor der jetzigen Grenze. Der Vorredner hat doch recht. Es ist schlich egal, wo die harte Grenze letztendlich liegt. Es geht auch weiterhin um Milimeter, ganz egal, wo man den Regler hinschiebt. Immer.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Scherben, Kiel, Freitag, 16.01.2026, 17:56 (vor 7 Stunden, 12 Minuten) @ markus

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.


Ach, ich weiß nicht.

Im Prinzip haben die Vorredner doch Recht: M.E. braucht ein Verfahren, das dazu führt, dass Entscheidungen nur bei klaren Fehlentscheidungen zurückgenommen werden. (Oder zumindest eines, das schnell Entscheidungen trifft.) Wie man das genau organisiert, ist mir eigentlich egal.

Eine festgelegte Toleranzgrenze könnte zumindest dahingehend helfen, dass ein automatisiertes Verfahren bereits schnell ausspuckt, dass die Entscheidung keinesfalls außerhalb dieser Toleranzgrenze war. Intuitiv kann ich mir zumindest vorstellen, dass sowas geht: Für eine Genauigkeit von 10cm braucht das Verfahren 5 Sekunden, für eine von 5cm 15 Sekunden, für eine von 2cm 45 Sekunden, etc. (Das sind natürlich nur ausgedachte Zahlenbeispiele.) In einem solchen Rahmen könnten 5cm Toleranzbereich natürlich Sinn ergeben. (Sage ich als Mensch mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Begabung. ^^)


Aber dieser cm Bereich, der das alles schneller entscheidet, ließe sich doch jetzt auch schon einrichten, nämlich in den cm vor der jetzigen Grenze. Der Vorredner hat doch recht. Es ist schlich egal, wo die harte Grenze letztendlich liegt. Es geht auch weiterhin um Milimeter, ganz egal, wo man den Regler hinschiebt. Immer.

Mir geht es um die Dauer der Entscheidungsfindung.

Da Fehlentscheidungen umso seltener vorkommen, je klarer sie sind, wird es seltener um die Frage gehen, ob es 11cm oder 10cm Abseits sind, und umso häufiger, ob es 2cm oder 3cm Abseits sind. Insofern muss man einen Toleranzbereich definieren, der genügend klein ist, um inhaltlich nahezu irrelevant zu sein, und zugleich genügend groß, um schnelle Entscheidungen zu ermöglichen und zugleich selten genutzt zu werden.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

markus, Freitag, 16.01.2026, 20:19 (vor 4 Stunden, 50 Minuten) @ Scherben

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.


Ach, ich weiß nicht.

Im Prinzip haben die Vorredner doch Recht: M.E. braucht ein Verfahren, das dazu führt, dass Entscheidungen nur bei klaren Fehlentscheidungen zurückgenommen werden. (Oder zumindest eines, das schnell Entscheidungen trifft.) Wie man das genau organisiert, ist mir eigentlich egal.

Eine festgelegte Toleranzgrenze könnte zumindest dahingehend helfen, dass ein automatisiertes Verfahren bereits schnell ausspuckt, dass die Entscheidung keinesfalls außerhalb dieser Toleranzgrenze war. Intuitiv kann ich mir zumindest vorstellen, dass sowas geht: Für eine Genauigkeit von 10cm braucht das Verfahren 5 Sekunden, für eine von 5cm 15 Sekunden, für eine von 2cm 45 Sekunden, etc. (Das sind natürlich nur ausgedachte Zahlenbeispiele.) In einem solchen Rahmen könnten 5cm Toleranzbereich natürlich Sinn ergeben. (Sage ich als Mensch mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Begabung. ^^)


Aber dieser cm Bereich, der das alles schneller entscheidet, ließe sich doch jetzt auch schon einrichten, nämlich in den cm vor der jetzigen Grenze. Der Vorredner hat doch recht. Es ist schlich egal, wo die harte Grenze letztendlich liegt. Es geht auch weiterhin um Milimeter, ganz egal, wo man den Regler hinschiebt. Immer.


Mir geht es um die Dauer der Entscheidungsfindung.

Da Fehlentscheidungen umso seltener vorkommen, je klarer sie sind, wird es seltener um die Frage gehen, ob es 11cm oder 10cm Abseits sind, und umso häufiger, ob es 2cm oder 3cm Abseits sind. Insofern muss man einen Toleranzbereich definieren, der genügend klein ist, um inhaltlich nahezu irrelevant zu sein, und zugleich genügend groß, um schnelle Entscheidungen zu ermöglichen und zugleich selten genutzt zu werden.

Ich verstehe nicht so ganz, warum das schneller gehen soll. Dieser Grenzbereich ist doch eher psychologische Wahrnehmung denn technische Realität.
Die Technik misst immer exakt auf Basis eines Modells. Ob die Grenze bei 0 mm oder bei 20 mm liegt, ändert nichts am Messprozess. Es bleibt immer eine binäre Entscheidung:
innerhalb oder außerhalb des erlaubten Bereichs. Der entscheidende Millimeter existiert weiterhin, nur an einer anderen Stelle.

Ich sehe nicht, dass die Überprüfung schneller wird, weil dieselben Punkte bestimmt werden müssen, dieselben Linien berechnet werden, dieselbe Genauigkeit nötig ist. Das ist ein reiner Grenzverschiebungseffekt:
Wenn Abseits ab 0 mm gilt: Diskussion bei 0–1 mm
Wenn Abseits ab 20 mm gilt: Diskussion bei 20–21 mm

Die Häufigkeit knapper Entscheidungen bleibt gleich, solange Spieler nicht bewusst anders laufen (tun sie nicht).

Ich sehe sogar einen Nachteil. Wenn Abseits nicht mehr bedeutet „näher zum Tor als der Verteidiger“, sondern „näher – aber nicht zu sehr“, wird das Prinzip selbst inhaltlich aufgeweicht und damit ad absurdum geführt.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Gazelle, Freitag, 16.01.2026, 13:50 (vor 11 Stunden, 19 Minuten) @ Habakuk

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.

Absolut. Das ist totaler Kokolores.

Wollte man die Entscheidungsfindung bei Abseits vereinfachen, dann sollte man sich auf ein einziges Körperteil festlegen. Z.B. den Rumpf. Dann legt man allen Spielern eine Weste mit Sensoren an und kann die Messungen vollautomatisch und ohne Kameras durchführen.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

captain_gut, Rendsburg, Freitag, 16.01.2026, 14:56 (vor 10 Stunden, 12 Minuten) @ Gazelle

Solche Toleranzgrenzen sind doch völliger Unsinn. Man verlagert nur die Linie der Entscheidung um 5 cm in Richtung Tor. Das muss jedem Menschen, der einigermaßen mathematisch-naturwissenschaftlich begabt ist, körperliche Schmerzen bereiten.


Absolut. Das ist totaler Kokolores.

Wollte man die Entscheidungsfindung bei Abseits vereinfachen, dann sollte man sich auf ein einziges Körperteil festlegen. Z.B. den Rumpf. Dann legt man allen Spielern eine Weste mit Sensoren an und kann die Messungen vollautomatisch und ohne Kameras durchführen.

Wo soll der Vorteil gegenüber kamerabasiertem Tracking liegen?

Die Spieler und der Ball werden eh schon seit Jahren kamerabasiert getrackt (bislang allerdings nur eine Position pro Spieler). Das ist die Grundlage für alle Positions- und Laufdaten.

Aktuell wird das "Limb Tracking" integriert, also bei jedem Spieler wird zusätzlich die Position der Körperteile ermittelt. Damit lässt sich das Abseits dann noch besser automatisiert feststellen.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Gazelle, Freitag, 16.01.2026, 15:30 (vor 9 Stunden, 39 Minuten) @ captain_gut

Wo soll der Vorteil gegenüber kamerabasiertem Tracking liegen?

Nach meinem Verständnis hätte man, ähnlich wie bei dem Chip im Ball, der Signale an im Stadion befindliche Antennen sendet, mit einem Chip am Rumpf des Spielers eine höhere Messfrequenz (z.B. 500Hz) als bei einem kamerabasierten System, was für höhere Genauigkeit sorgen sollte. Außerdem glaube ich (jemand mit mehr Ahnung darf mir hier gerne widersprechen) wäre so ein System simpler (ergo billiger), schneller und weniger fehleranfällig als ein auf Kameras basiertes.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

captain_gut, Rendsburg, Freitag, 16.01.2026, 16:55 (vor 8 Stunden, 14 Minuten) @ Gazelle

Wo soll der Vorteil gegenüber kamerabasiertem Tracking liegen?


Nach meinem Verständnis hätte man, ähnlich wie bei dem Chip im Ball, der Signale an im Stadion befindliche Antennen sendet, mit einem Chip am Rumpf des Spielers eine höhere Messfrequenz (z.B. 500Hz) als bei einem kamerabasierten System, was für höhere Genauigkeit sorgen sollte. Außerdem glaube ich (jemand mit mehr Ahnung darf mir hier gerne widersprechen) wäre so ein System simpler (ergo billiger), schneller und weniger fehleranfällig als ein auf Kameras basiertes.

Ob 500 Hz ggü. 50Hz oder 60Hz so einen großen Unterschied machen, weiß ich nicht.

Für das Chipsystem bräuchte man auch zusätzliche Infrastruktur im Stadion (es sei denn, man nimmt GPS, was aber bspw. bei geschlossenem Dach schon Probleme geben könnte).

Die Kameras sind schon da und werden für andere Zwecke genutzt.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 15:37 (vor 9 Stunden, 31 Minuten) @ Gazelle

Wo soll der Vorteil gegenüber kamerabasiertem Tracking liegen?


Nach meinem Verständnis hätte man, ähnlich wie bei dem Chip im Ball, der Signale an im Stadion befindliche Antennen sendet, mit einem Chip am Rumpf des Spielers eine höhere Messfrequenz (z.B. 500Hz) als bei einem kamerabasierten System, was für höhere Genauigkeit sorgen sollte. Außerdem glaube ich (jemand mit mehr Ahnung darf mir hier gerne widersprechen) wäre so ein System simpler (ergo billiger), schneller und weniger fehleranfällig als ein auf Kameras basiertes.

Schon problematisch. Wo genau sollte dieser Chip denn dann am Körper positioniert werden. Oder konsequenterweise sogar im Körper? Besser nicht weiter diskutieren, das könnte schnell unappetitlich werden.

Die 500 Hz nutzen einem auch nicht so viel. Es bleibt ja der ominöse Moment der Ballabgabe.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Gazelle, Freitag, 16.01.2026, 16:31 (vor 8 Stunden, 38 Minuten) @ Habakuk

Wo soll der Vorteil gegenüber kamerabasiertem Tracking liegen?


Nach meinem Verständnis hätte man, ähnlich wie bei dem Chip im Ball, der Signale an im Stadion befindliche Antennen sendet, mit einem Chip am Rumpf des Spielers eine höhere Messfrequenz (z.B. 500Hz) als bei einem kamerabasierten System, was für höhere Genauigkeit sorgen sollte. Außerdem glaube ich (jemand mit mehr Ahnung darf mir hier gerne widersprechen) wäre so ein System simpler (ergo billiger), schneller und weniger fehleranfällig als ein auf Kameras basiertes.


Schon problematisch. Wo genau sollte dieser Chip denn dann am Körper positioniert werden. Oder konsequenterweise sogar im Körper? Besser nicht weiter diskutieren, das könnte schnell unappetitlich werden.

Gar nicht problematisch. Die Spieler könnten eine Weste mit integrierem Chip tragen.


Die 500 Hz nutzen einem auch nicht so viel. Es bleibt ja der ominöse Moment der Ballabgabe.

Der Moment der Ballabgabe kann ebenfalls per Chip im Ball bestimmt werden.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 17:23 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ Gazelle

Wo soll der Vorteil gegenüber kamerabasiertem Tracking liegen?


Nach meinem Verständnis hätte man, ähnlich wie bei dem Chip im Ball, der Signale an im Stadion befindliche Antennen sendet, mit einem Chip am Rumpf des Spielers eine höhere Messfrequenz (z.B. 500Hz) als bei einem kamerabasierten System, was für höhere Genauigkeit sorgen sollte. Außerdem glaube ich (jemand mit mehr Ahnung darf mir hier gerne widersprechen) wäre so ein System simpler (ergo billiger), schneller und weniger fehleranfällig als ein auf Kameras basiertes.


Schon problematisch. Wo genau sollte dieser Chip denn dann am Körper positioniert werden. Oder konsequenterweise sogar im Körper? Besser nicht weiter diskutieren, das könnte schnell unappetitlich werden.


Gar nicht problematisch. Die Spieler könnten eine Weste mit integrierem Chip tragen.

Ja. Aber es wird nicht lange dauern, bis man versucht, die Position des Chips in der Weste zu manipulieren. Wenn man die Chips z.B. auf dem Rücken positioniert, könnte sich ein Angreifer (der im Gegensatz zum Abwehrspieler eher mit dem Gesicht zum Tor steht) ein Polster unter den Chip fummeln, um so 2 Zentimeter zu gewinnen.


Die 500 Hz nutzen einem auch nicht so viel. Es bleibt ja der ominöse Moment der Ballabgabe.


Der Moment der Ballabgabe kann ebenfalls per Chip im Ball bestimmt werden.

Ich glaube, das ist nicht so banal wie es scheint. Wie erfolgt das denn eigentlich aktuell beim VAR? Wer bestimmt, wann der Moment der Ballabgabe ist? Ein Mensch oder ein technisches Kriterium? Der Chip im Ball sendet zwar mit diesen 500 Hz Signale, aber was genau teilt er denn mit? Nur seine Position? Und wer entscheidet, welches der gesendeten Signale das der vermeintlichen Ballabgabe ist? Was genau soll die "Ballabgabe" überhaupt sein? Ist das der Moment, an dem erstmals eine Richtungsänderung des Balles registriert wird? Oder der Zeitpunkt der stärksten Richtungsänderung? Oder soll es der Moment sein, an der die letzte Berührung zwischen Ball und Spieler erfolgt?

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

John Silver, Freitag, 16.01.2026, 17:37 (vor 7 Stunden, 32 Minuten) @ Habakuk

Ich glaube, das ist nicht so banal wie es scheint. Wie erfolgt das denn eigentlich aktuell beim VAR? Wer bestimmt, wann der Moment der Ballabgabe ist? Ein Mensch oder ein technisches Kriterium? Der Chip im Ball sendet zwar mit diesen 500 Hz Signale, aber was genau teilt er denn mit? Nur seine Position? Und wer entscheidet, welches der gesendeten Signale das der vermeintlichen Ballabgabe ist? Was genau soll die "Ballabgabe" überhaupt sein? Ist das der Moment, an dem erstmals eine Richtungsänderung des Balles registriert wird? Oder der Zeitpunkt der stärksten Richtungsänderung? Oder soll es der Moment sein, an der die letzte Berührung zwischen Ball und Spieler erfolgt?

Nach meinem Verständnis der Moment, in dem sich beim letzten Pass der Ball vom Fuß des Passgebers nach der letzten Berührung löst (ja, ich weiß, auch da gibt es wahrscheinlich hochauflösende Aufnahmen im Nanosekundenbereich). Das wird aber schon jetzt durch die VARs zweifelhaft gehandhabt - weswegen ich sogar dafür wäre, den ganzen Bums komplett abzuschaffen. Wirklich überzeugt hat eines Erachtens bisher nur die Torlinientechnologie, die ja auch völlig unstreitig ist.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

captain_gut, Rendsburg, Freitag, 16.01.2026, 21:29 (vor 3 Stunden, 40 Minuten) @ John Silver

Nach meinem Verständnis der Moment, in dem sich beim letzten Pass der Ball vom Fuß des Passgebers nach der letzten Berührung löst (ja, ich weiß, auch da gibt es wahrscheinlich hochauflösende Aufnahmen im Nanosekundenbereich). Das wird aber schon jetzt durch die VARs zweifelhaft gehandhabt - weswegen ich sogar dafür wäre, den ganzen Bums komplett abzuschaffen. Wirklich überzeugt hat eines Erachtens bisher nur die Torlinientechnologie, die ja auch völlig unstreitig ist.

Wie kommst Du darauf, dass das zweifelhaft gehandhabt wird?

Der Moment der Ballabgabe wird mit technischer Unterstützung ermittelt und ist mit Sicherheit zuverlässiger als das, was wir anhand der TV-Bilder erkennen können. Ebenso natürlich die "Abseitslinie".

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

captain_gut, Rendsburg, Freitag, 16.01.2026, 17:00 (vor 8 Stunden, 9 Minuten) @ Gazelle

Schon problematisch. Wo genau sollte dieser Chip denn dann am Körper positioniert werden. Oder konsequenterweise sogar im Körper? Besser nicht weiter diskutieren, das könnte schnell unappetitlich werden.


Gar nicht problematisch. Die Spieler könnten eine Weste mit integrierem Chip tragen.

Dann hat man auch nur einen Punkt und nicht ein Körperteil wie z.B. den Rumpf. Führt dann halt zu unterschiedlichen Ergebnissen, wenn ein Spieler sich nach vorne beugt, aufrecht steht oder sich zurück legt.

Aber gut, würde man es so definieren, wäre es für alle klar und transparent.

Toleranzbereich der Premier League = 5cm

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 16.01.2026, 13:49 (vor 11 Stunden, 20 Minuten) @ Habakuk

Dann hast du wahrscheinlich wieder längere Wartezeiten, weil die VARs die Linie erst um 5cm verlagern müssen und die gleiche Diskussion wie vorher ohne Toleranz, wenn dann bei genau 5cm kein Abseits ist und ein Tor zählt und bei minimal mehr dann abseits ist und das Tor nicht zählt.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

jonam ⌂ @, BVB-Kneipe Intertank, Berlin, Freitag, 16.01.2026, 12:56 (vor 12 Stunden, 12 Minuten) @ Sascha

Der Ansatz, den Fußball offensiver und attraktiver machen zu wollen, bedeutet für mich im Kern nichts anderes, als dass man das Wesen des Fußballs nicht versteht. Das Ziel ist klar: mehr Tore, mehr Spektakel.

Für mich macht es eben die Faszination des Sports aus, dass man erst einmal gar nicht weiß, ob überhaupt ein Tor fällt und wenn ja wann. Im Gegensatz zu den allermeisten Teamsportarten kann das Spiel in Minute 1 entschieden sein, oder erst in der 97. Minute. Und zu jedem Zeitpunkt dazwischen. Und es kann sogar eine völlig unterlegene Mannschaft mit einer einzigen Standardsituation das Spiel gewinnen. Auch das ist sehr selten, weil in meinen Augen die Wahrscheinlichkeit, dass das bessere Team gewinnt, mit der Anzahl der Tor-/ oder Korberfolge steigt.

Mehr Offensive bevorteilt in der Regel die Mannschaft, die eh schon überlegen ist und sorgt für schnellere Entscheidungen. Mir gefällt das nicht.


Ja, die Änderung der Abseitsregel wäre keine kleine Änderung. Das würde das Spiel deutlich verändern. Ich weiß allerdings noch nicht, ob insgesamt zum Besseren oder Schlechteren. Die Idee ist ja vermutlich, die sehr hohen Abseitsfallen weniger sinnvoll zu machen und damit die Spieler auf dem Platz zu entzerren und mehr Platz für Spielerisches zu schaffen. Wenn das gelingen sollte und es keine anderen unschönen Effekte gäbe, wäre das für die Top-Mannschaften eher ein Nachteil, mindestens für die, die auf Ballbesitz und hohes Pressing angelegt sind. Flick und Guardiola z.B. müssten ihr ganzes Spielkonzept überdenken.

Manoj

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Guido, Freitag, 16.01.2026, 13:36 (vor 11 Stunden, 33 Minuten) @ jonam

Ja, die Änderung der Abseitsregel wäre keine kleine Änderung. Das würde das Spiel deutlich verändern. Ich weiß allerdings noch nicht, ob insgesamt zum Besseren oder Schlechteren. Die Idee ist ja vermutlich, die sehr hohen Abseitsfallen weniger sinnvoll zu machen und damit die Spieler auf dem Platz zu entzerren und mehr Platz für Spielerisches zu schaffen.


Wenn das das Ziel ist, könnte man aber (theoretisch!) auch das Feld wie beim Eishockey in drei Drittel teilen und die Abseitsregel im neutralen Drittel aufheben. Das wäre zwar ein noch massiverer Eingriff in das Regelwerk, aber einer an den man sich schnell gewöhnen könnte und der vor allem auch im Amateurbereich anwendbar wäre. Generell wäre ich aber in einem solchen Fall ohnehin dafür, dass erst einmal testweise in einer kleinen Liga zu probieren.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

John Silver, Freitag, 16.01.2026, 17:25 (vor 7 Stunden, 44 Minuten) @ Guido
bearbeitet von John Silver, Freitag, 16.01.2026, 17:29

Ja, die Änderung der Abseitsregel wäre keine kleine Änderung. Das würde das Spiel deutlich verändern. Ich weiß allerdings noch nicht, ob insgesamt zum Besseren oder Schlechteren. Die Idee ist ja vermutlich, die sehr hohen Abseitsfallen weniger sinnvoll zu machen und damit die Spieler auf dem Platz zu entzerren und mehr Platz für Spielerisches zu schaffen.

Wenn das das Ziel ist, könnte man aber (theoretisch!) auch das Feld wie beim Eishockey in drei Drittel teilen und die Abseitsregel im neutralen Drittel aufheben. Das wäre zwar ein noch massiverer Eingriff in das Regelwerk, aber einer an den man sich schnell gewöhnen könnte und der vor allem auch im Amateurbereich anwendbar wäre. Generell wäre ich aber in einem solchen Fall ohnehin dafür, dass erst einmal testweise in einer kleinen Liga zu probieren.

Eigentlich gibt es überhaupt keinen Grund dafür, die Abseitsregel zu ändern. Gerade sie ist ein wesentliches Element des Spiels und sorgt mit dafür, dass dieses schöne Spiel in aller Welt so beliebt ist. Im Grunde ist das Fußballspiel in seinem Regelwerk wunderbar austariert, funktioniert vom höchsten Profilevel bis zum Hobbykick nach den gleichen Gesetzen, die auch auf jeder Ebene funktionieren können.

Gleichzeitig ist der Ausgang des Spiels fast immer ungewiss; mitunter wirft ein Fünftligist den Erstligisten aus dem Pokal oder das Weltmeisterteam unterliegt dem Underdog: Niemand weiß wie's ausgeht. Das ist bei den meisten anderen Mannschaftssportarten weniger ausgeprägt.

Was die Sache in den letzten Jahren so bedenklich gemacht hat, sind Interpretation und Praxis der Regelüberwachung. Da ist einmal die geradezu irre Auslegung des Handspiels, wo selbst aus zwei Meter angeschossene Hände, die in normaler Position neben dem Körper herabhängen, zu Elfmeter führen, ohne dass der Spieler diese auch nur ansatzweise zum Ball geführt oder ausgestreckt hätte. Da ist zum anderen die Auslegung der Abseitsregel, bei der Fußspitzen, Knie und Nasen eine Rolle spielen, auch wenn ein Stürmer sich vor dem Torschuss auf gleicher Höhe wie ein Abwehrspieler bewegt. Nur das aber sollte entscheidend sein: Grundgedanke der Regel war und ist, dass kein Stürmer ausschließlich vor dem gegnerischen Tor rumlungert und auf Zuspiele wartet.

Ob dann ein Team seine Abwehr sehr hoch stellt, ist doch völlig wumpe. Das erhöht ja andererseits das Risiko, dass die gegnerische Mannschaft - wenn sie diese Abwehr regelgerecht aushebelt, nicht ins Abseits läuft und schnelle Leute hat - sehr gute Möglichkeiten zum Erzielen eines eigenen Tores hat. Eine Regeländerung oder Aufteilung des Feldes in Zonen wäre da unnötig und kontraproduktiv.

Früher haben die Schieds- und Linienrichter sofort entschieden - Nasen- und Fußspitzen spielten da keine Rolle. Mitunter lagen sie auch mal falsch in der Bewertung, dann war man kurz sauer, sofern es die eigene Elf betraf - aber es ging weiter und man hat es akzeptiert. Meistens glich es sich über kurz oder lang aus und die Trefferquote der Schiedsrichter war so schlecht nicht.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Gazelle, Freitag, 16.01.2026, 13:25 (vor 11 Stunden, 43 Minuten) @ jonam

Ja, die Änderung der Abseitsregel wäre keine kleine Änderung. Das würde das Spiel deutlich verändern. Ich weiß allerdings noch nicht, ob insgesamt zum Besseren oder Schlechteren. Die Idee ist ja vermutlich, die sehr hohen Abseitsfallen weniger sinnvoll zu machen und damit die Spieler auf dem Platz zu entzerren und mehr Platz für Spielerisches zu schaffen. Wenn das gelingen sollte und es keine anderen unschönen Effekte gäbe, wäre das für die Top-Mannschaften eher ein Nachteil, mindestens für die, die auf Ballbesitz und hohes Pressing angelegt sind. Flick und Guardiola z.B. müssten ihr ganzes Spielkonzept überdenken.

Sehe ich ähnlich. Diese Regelung würde wohl das Kontern erleichtern, ergo könnte die spielerisch stärkere Mannschaft es sich nicht leisten, so weit aufzurücken. Das müsste eigentlich den Underdogs zugute kommen und für mehr Ausgeglichenheit sorgen.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 13:19 (vor 11 Stunden, 49 Minuten) @ jonam

Ja, die Änderung der Abseitsregel wäre keine kleine Änderung. Das würde das Spiel deutlich verändern. Ich weiß allerdings noch nicht, ob insgesamt zum Besseren oder Schlechteren. Die Idee ist ja vermutlich, die sehr hohen Abseitsfallen weniger sinnvoll zu machen und damit die Spieler auf dem Platz zu entzerren und mehr Platz für Spielerisches zu schaffen. Wenn das gelingen sollte und es keine anderen unschönen Effekte gäbe, wäre das für die Top-Mannschaften eher ein Nachteil, mindestens für die, die auf Ballbesitz und hohes Pressing angelegt sind. Flick und Guardiola z.B. müssten ihr ganzes Spielkonzept überdenken.

In erster Linie wäre das purer Aktionismus, denn man weiß ja gar nicht, wie sich das Spiel dadurch verändern würde Und das eigentlich Problem beim Abseits bliebe im Übrigen bestehen, nämlich die Existenz sehr knapper Entscheidungen. Vielleicht kann in ein paar Jahren statt des VAR eine KI darüber urteilen. Die Entscheidungen wären zwar weiterhin knapp, aber man könnte sie besser akzeptieren, weil man die menschliche Willkür ausschließen würde. Ab einem gewissen Graubereich würde ja auch die KI dann vermutlich nur noch eine Münze werfen.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Blarry, Essen, Freitag, 16.01.2026, 13:39 (vor 11 Stunden, 30 Minuten) @ Habakuk

In erster Linie wäre das purer Aktionismus, denn man weiß ja gar nicht, wie sich das Spiel dadurch verändern würde

Lässt sich ja in einer Testphase ausprobieren. Gibt genug belanglose Turniere im Sommer, die sich dafür anböten.

Und das eigentlich Problem beim Abseits bliebe im Übrigen bestehen, nämlich die Existenz sehr knapper Entscheidungen. Vielleicht kann in ein paar Jahren statt des VAR eine KI darüber urteilen.

Herrje, nein, es braucht keine "KI", um zwei Striche miteinander zu vergleichen. Hör auf, Menschen in die Arbeitslosigkeit zu wünschen.

Verändern würde sich allemal das Timing beim Einlaufen für Steilpässe. Pep wird schon nicht plötzlich anfangen, seine Abwehr wie Kovacs am eigenen Strafraum zu parken. Hoch stehen zu wollen hat nur ganz entfernt mit der Abseitsregel zu tun, und wird mit ein wenig Anpassung auch weiterhin funktionieren.

Ich würde übrigens nicht mit Sascha d'accord gehen und chronische Ereignislosigkeit mit Spannung gleichsetzen. Ein Fußballspiel bindet heute rund 125 Zeitminuten. Davon sind im Schnitt 65 Minuten Spielzeit mit rollendem Ball. In der Zeit geschehen etwa 1000 Ballaktionen, wovon vielleicht 10, bei "munteren" Kicks auch mal 20 zu einem Schuss aufs Tor führen. Selbst mit Assists und den unmittelbaren Toraufbau sind wir im unteren einstelligen Prozentbereich an ergebnisrelevanten Spielzügen. Also 95% Leerlauf. Von den Weltsportarten geht höchstens noch die Formel 1 so verschwenderisch mit der Zeit ihrer Zuschauer um.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 13:57 (vor 11 Stunden, 12 Minuten) @ Blarry

In erster Linie wäre das purer Aktionismus, denn man weiß ja gar nicht, wie sich das Spiel dadurch verändern würde


Lässt sich ja in einer Testphase ausprobieren. Gibt genug belanglose Turniere im Sommer, die sich dafür anböten.

Das Spiel würde sich aber langfristig auch verändern, das kann man in so einem Turnier nun wahrlich nicht simulieren. Die Spieler müssen sich mit der Umsetzung der neuen Regel vertraut machen, und natürlich würden sich auch von taktischer Seite neue Überlegungen ergeben. In erster Lnie wären vermutlich alle verwirrt.

Und das eigentlich Problem beim Abseits bliebe im Übrigen bestehen, nämlich die Existenz sehr knapper Entscheidungen. Vielleicht kann in ein paar Jahren statt des VAR eine KI darüber urteilen.


Herrje, nein, es braucht keine "KI", um zwei Striche miteinander zu vergleichen. Hör auf, Menschen in die Arbeitslosigkeit zu wünschen.

Du hast das Entscheidende meiner Aussage dazu freundlicherweise einfach weggelassen: "Die Entscheidungen wären zwar weiterhin knapp, aber man könnte sie besser akzeptieren, weil man die menschliche Willkür ausschließen würde. Ab einem gewissen Graubereich würde ja auch die KI dann vermutlich nur noch eine Münze werfen."

Die Diskussionen entstehen ja deshalb, weil den knappen Entscheidungen oft eine menschliche Willkür zugrunde liegt. Diese könnte man durch den Einsatz von KI zumindest ausschließen. Die Abseitsregel ist in ihrer Natur nun mal eine, die unabhängig von den eingesetzten Mitteln immer einen Unschärfebereich lässt. Allein der "Moment der Ballabgabe" ist doch etwas, was in der Realität überhaupt nicht existiert.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Earl Chekov, Köln, Freitag, 16.01.2026, 14:50 (vor 10 Stunden, 19 Minuten) @ Habakuk

Die Diskussionen entstehen ja deshalb, weil den knappen Entscheidungen oft eine menschliche Willkür zugrunde liegt. Diese könnte man durch den Einsatz von KI zumindest ausschließen.

Na ja - Du würdest menschliche Unzulänglichkeit oder von mir aus Willkür durch eine KI-Entscheidung ersetzen, die keineswegs "neutral" ist. Alles hängt davon ab, womit sie trainiert wurde und welche Schlüsse gezogen werden. Ganz bestimmt denkbar, dass Präferenzen mittrainiert werden, oder aus anderen Lernfeldern übernommen werden. Oder würdest Du einer von Musk herausgegebenen KI trauen?
Abgesehen davon: kein vernunftbegabter Mensch überlässt der KI eine Entscheidung, die er nicht verifiziert.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 15:06 (vor 10 Stunden, 3 Minuten) @ Earl Chekov

Die Diskussionen entstehen ja deshalb, weil den knappen Entscheidungen oft eine menschliche Willkür zugrunde liegt. Diese könnte man durch den Einsatz von KI zumindest ausschließen.


Na ja - Du würdest menschliche Unzulänglichkeit oder von mir aus Willkür durch eine KI-Entscheidung ersetzen, die keineswegs "neutral" ist. Alles hängt davon ab, womit sie trainiert wurde und welche Schlüsse gezogen werden. Ganz bestimmt denkbar, dass Präferenzen mittrainiert werden, oder aus anderen Lernfeldern übernommen werden. Oder würdest Du einer von Musk herausgegebenen KI trauen?

Ich bin nun wirklich ausgesprochen kritisch, was den Einsatz der KI in diversen Bereichen unseren Lebens anbelangt. Eine Abseitsentscheidung beim Fußball gehört allerdings nicht zu den Anwendungsbereichen, die mich besonders beunruhigen würden. Natürlich gibt es dabei jede Menge Manipulationsmöglichkeiten und ich habe auch keine Zweifel daran, dass das versucht werden würde. Es gibt allerdings auch anständige Menschen, die eine KI trainieren könnten. Ich weiß, wir reden hier von Dingen, über die die FIFA des Gianno Infantile entscheidet, da haben anständige Menschen nichts zu melden.

Abgesehen davon: kein vernunftbegabter Mensch überlässt der KI eine Entscheidung, die er nicht verifiziert.

Natürlich kann man auch bei einer Abseitsentscheidung durch die KI noch eine abschließende menschliche Kontrolle einführen, um zu vermeiden, dass die KI einen völligen Blödsinn entscheidet.

Und abgesehen davon: kein vernunftbegabter Mensch würde in anderen Lebensbereichen einem VAR irgendwelche Entscheidungen überlassen. ;-)

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

burz, Lünen, Freitag, 16.01.2026, 12:45 (vor 12 Stunden, 24 Minuten) @ Sascha

Der Ansatz, den Fußball offensiver und attraktiver machen zu wollen, bedeutet für mich im Kern nichts anderes, als dass man das Wesen des Fußballs nicht versteht. Das Ziel ist klar: mehr Tore, mehr Spektakel.

Für mich macht es eben die Faszination des Sports aus, dass man erst einmal gar nicht weiß, ob überhaupt ein Tor fällt und wenn ja wann. Im Gegensatz zu den allermeisten Teamsportarten kann das Spiel in Minute 1 entschieden sein, oder erst in der 97. Minute. Und zu jedem Zeitpunkt dazwischen. Und es kann sogar eine völlig unterlegene Mannschaft mit einer einzigen Standardsituation das Spiel gewinnen. Auch das ist sehr selten, weil in meinen Augen die Wahrscheinlichkeit, dass das bessere Team gewinnt, mit der Anzahl der Tor-/ oder Korberfolge steigt.

Mehr Offensive bevorteilt in der Regel die Mannschaft, die eh schon überlegen ist und sorgt für schnellere Entscheidungen. Mir gefällt das nicht.

Die Ideen zum Abseits würden den Fußball womöglich auch insgesamt verändern. Die gute alte Abseitsfalle würde wohl deutlich seltener zum Einsatz kommen. Mindestens das sollte den Herren hoffentlich klar sein. Und eben dann auch die Antwort auf die Frage, ob das das Spiel wirklich attraktiver machen würde.

International Football Association Board (IFAB) tagt am 20.01.26

Habakuk, OWL, Freitag, 16.01.2026, 12:37 (vor 12 Stunden, 32 Minuten) @ Sascha

Der Ansatz, den Fußball offensiver und attraktiver machen zu wollen, bedeutet für mich im Kern nichts anderes, als dass man das Wesen des Fußballs nicht versteht. Das Ziel ist klar: mehr Tore, mehr Spektakel.

Für mich macht es eben die Faszination des Sports aus, dass man erst einmal gar nicht weiß, ob überhaupt ein Tor fällt und wenn ja wann. Im Gegensatz zu den allermeisten Teamsportarten kann das Spiel in Minute 1 entschieden sein, oder erst in der 97. Minute. Und zu jedem Zeitpunkt dazwischen. Und es kann sogar eine völlig unterlegene Mannschaft mit einer einzigen Standardsituation das Spiel gewinnen. Auch das ist sehr selten, weil in meinen Augen die Wahrscheinlichkeit, dass das bessere Team gewinnt, mit der Anzahl der Tor-/ oder Korberfolge steigt.

Mehr Offensive bevorteilt in der Regel die Mannschaft, die eh schon überlegen ist und sorgt für schnellere Entscheidungen. Mir gefällt das nicht.

Mir gefällt das auch nicht. Ich habe auch inzwischen den Eindruck, dass Arsene Wenger sich da ein Denkmal setzen will. Die angedachte Regeländerung ist doch in mehrfacher Hinsicht mehr als fragwürdig.

Dafür, dass der Fußball dadurch "offensiver und atttraktiver" würde, gibt es doch auch überhaupt keinen Beleg. Die Abwehrreihen würden sich entsprechend tiefer positionieren.

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